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Kap. 7: Riester, Rürup & Co. — 21 Kommentare

  1. Hallo, hier mein Kommentar zur Betriebsrente:
    Ich bleibe mal in der Tierwelt:
    „Der frühe Vogel fängt den Wurm“
    Soll heißen, je früher umso besser. Das haben wir schon mal durchgespielt bei der Rente mit 63 oder mit 65.
    Nun noch der Tip für die „Betriebsrentner“. Bitte an die Krankenkasse denken !!!
    Die kassiert nämlich den vollen Anteil beim Rentner, mangels Arbeitgeber zahlt man den AG-Anteil nämlich auch. Dazu kommt dann der volle Pflegevers.-anteil auch noch.
    Also wie schon öfter empfohlen : Vorher fragen, hier die Krankenkasse.
    Dann wird auch der >Finanzplan< stimmiger.

    • Guter Hinweis – vielen Dank!

      Ich muss zugeben, dass ich mich im Detail noch gar nicht um meine Betriebsrente gekümmert habe. Ich rechne aber mit weniger als 100 Euro/Monat, oder vielleicht auch eine Einmalzahlung. Jedenfalls alles keine Summen, die den Erfolg oder Misserfolg des Privatier-Status gravierend beeinflussen könnten.

      Aber für alle, die eine spürbare Betriebsrente erwarten (und ich kenne Fälle, bei denen die Betriebsrente höher ist, als die gesetzliche Rente) ist natürlich die Beachtung aller Abzüge, insbesondere auch der Krankenkassenbeiträge schon sehr wichtig.

      Danke und Gruß,
      Der Privatier

  2. Ich bin gegen Riester-Rente in heutigem Form. Die hohen Kosten und die Unflexibilität sind meiner Meinung nach große Nachteile. Irgendeiner Berater hat meine Freundin einen Riestervertrag verkauft. Jeden Monat gibt es mehr als 4% Provision für die Fondskäufe.

    Deustchland braucht ein System wie in den USA (401k), wo man in einem steuerfreien Konto sein Geld selber investieren kann.

    • Sicher gibt es bei der Vielzahl von Angeboten zur Riesterrente Produkte, die besser oder schlechter sind. Oder einfach mehr oder weniger gut geeignet.
      Deshalb würde ich aber nicht gleich die ganze Idee der Riesterrente verurteilen.
      Für die grosse Masse der Bevölkerung ist es bestimmt besser, als gar nichts zu machen!

      Gruß, der Privatier

  3. Ich halte die Kombination aus betrieblicher Altersvorsorge und privater Vorsorge als beste Methode um für das Alter zu sparen. Denn in beiden Fällen wird die Möglichkeit eines Kapitalaufbaus gegeben und zur späteren Auszahlung monatlicher Zusatzrenten genutzt. Klar die Riester Rente wird heutzutage sehr kritisch beäugt, jedoch scheint mir die fondsbasierte Variante als Anlage sinnvoll zu sein, da sie weniger Kosten hat aber man eine höhere Rendite erwarten kann als bei der klassischen Form. Wenn man aber nichts von riestern hält, kann auch die Kapitallebensversicherung als Option in Erwägung gezogen werden, denn diese spart genauso Kapital an, das später in Form einer Einmalzahlung oder monatlichen Renten ausgeschüttet wird. Ganz gleich für welche Form der Altersvorsorge man sich entscheidet, sollten Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten eingeholt und Vergleiche angestellt werden. Denn nur so hat man am Ende die Gewissheit, dass die richtige Anlageform gewählt wurde und der passende Anbieter genau das Angebot unterbreitet, das unseren Erwartungen und Wünschen entspricht.

  4. @ Ricarda

    Es erstaunt mich, dass sie eine Kombination der beiden Vorsorge für Sinnvoll erachten. Denn rechnerisch ergibt sich hier nur ein Vorteil für den Versicherer. In den wenigsten Fällen können sich Normalverdiener diese finanziellen Belastungen leisten. Daher kann er nicht diese Varianten gleichzeitig abschließen. Es stimmt das der Nutzer die Angebote der Versicherungen vergleichen muss. Denn nur so kann das beste Leistungsniveau ermittelt werden. Auch Ausschlüsse werden in diesen Fall besser kenntlich gemacht.

  5. Hallo zusammen,

    ich denke generell steht für jeden Fest, dass die private Altersvorsorge nicht mehr vom Staat alleine geregelt wird. Er nimmt sich hier aus der Verantwortung und gibt die Bürger in der Versorgungspflicht. Doch nicht immer bringt das immer nur Vorteile mit sich.

  6. Hallo,
    aus meiner Sicht müsste der Staat hier wieder voll in die Rente einsteigen. Es kann nicht sein, dass die Bürger ihr ganzes Leben in das System einzahlen, aber dann am Ende keine nenneswerte Rente bekommt. Arbeit soll sich auch Alter ( Lebensabend) lohnen.

  7. Sorry , 2014 erhöht , auf 2015 auswirkend , ist aber schon an anderer Stelle gemerkt ( 22172 Euro )worden , ( hatte ich nicht gelesen , sorry dafür ) und auch bereits mit erklärrung , warum . Also kann hier beides rausgelöscht werden. Ist alles so richtig .

  8. Hallo,

    eine Frage zu Steuern: Annahme : Ich bin 58 J. und werde Privatier,d.h. ich lebe von meinen Ersparnissen. Als Einkommen habe ich lediglich 500€ mtl. Zinseinnahmen. Wenn ich jetzt gleichzeitig Renten aus meiner Riester-, Rürup- und Privatenrentenversicherung (die voll versteuert werden müssen) in Höhe von 400€ mtl. bekomme, müßte doch die Steuer auf diese Renten aufgrund meines geringen Einkommens sehr gering sein, oder ?

    Gruß

  9. Hallo Kurti,

    wie kommst Du auf die 346€ Steuer (vermutlich jährlich !?) ? Ist das ein Pauschalbeitrag ?

    Danke !

  10. Ich komme auf die 346€, wenn man:
    500€ mtl. Zinseinnahmen +
    Riester-, Rürup- und Privatenrentenversicherung (die voll versteuert werden müssen) in Höhe von 400€ mtl.
    x 12 (Monate) = 10800€
    Und dann die 10800€ in die Steuertabelle 2016 eingegeben.
    Ohne sonstige Einkommen (-Absetzbare Ausgaben usw.) also eher weniger als 346€.
    PiMalDaumen 😉

  11. Ich habe verstanden, dass ich mithilfe einer Rürupversicherung die Steuerlast im Abfindungsjahr signifikant senken kann. Nun halte ich die Rürupverträge, die ich angeschaut habe allesamt für einen totalen Mist – allein die Absetzbarkeit (82%) macht die Verträge scheinbar attraktiv. Kann nicht alternativ ein entsprechender hoher Einmalbetrag in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt werden. Dies ist ja in 2016 ebenso zu 82% absetzbar – richtig?

    Welche Alternative ist die bessere?

    • Eine ähnliche Frage hatten wir vor ein paar Tagen hier schon einmal in einem Kommentar von Maya. Bitte einmal dort die Antworten ansehen.

      Ergänzend möchte ich noch (speziell was den „totalen Mist“ angeht) auf meine Gedanken zu Rentenversicherungen hinweisen.

      Was nun besser ist, kann man anhand eines direkten Vergleiches selber feststellen: Was die GRV zahlt, kann man leicht selber über die Rentenpunkte ermitteln, dazu ein vergleichbares Angebot einer Rürup-Rente (inkl. Hinterbliebenenschutz) einholen.
      Bei der GRV würde ich UNBEDINGT vorher zur Beratung gehen! Man kann nicht einfach einzahlen, sondern muss gerade höhere Einzahlungen begründen (z.B. mit dem Ausgleich des Abschlages für eine vorzeitige Rente). Und natürlich darauf achten, dass die eigene Einzahlung nicht mit anderen Zahlungen (AG oder ALG) kollidiert.

      Gruß, Der Privatier

  12. Sehr interessant zu sehen wie kontrovers man das Thema Rürup diskutieren kann. Ich muss gestehen, dass Rürup nur unter bestimmten Bedingungen Sinn macht und die sollte man vorab intensiv ergründen!

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