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Neues Jahr – neue Gedanken — 2 Kommentare

  1. Sehr schön, zum Punkt „Rente im Finanzplan“ gab es ja schon viele Fragen und Kommentare. In meinem Finanzplan habe ich Ende des Jahres erneut die aktuellen Entgeltpunkte lt. Mitteilung der RV upgedatet und in der Projektion berücksichtigt, dass bis zum Tag X des Ausstiegs die Ansprüche weiter wachsen (so wie im Durchschnitt bisher). Die Inflation berücksichtige ich im Moment nur auf der Ausgabenseite, also nicht bei Rente oder anderen Einnahmen. Hälst Du das genauso? Was aber noch etwas unklar für mich ist, wie und ob die Kranken-Versicherung oder andere Sozialversicherungen am genauesten berücksichtigt werden sollte. Vermutlich ist das ein recht grober Fehler, wenn man dies im Finanzplan nicht berücksichtigt, etwa so als würde man die Abgeltungssteuer nicht bei den Kapitaleinkünften berücksichtigen.

    • Hallo Covacoro,

      auch ich habe zu Beginn des Jahres meinen Finanzplan aktualisiert. Das mache ich zwar ohnehin einmal im Monat, schon um die aktuellen Depotwerte auf dem aktuellen Stand zu halten, aber am Jahresanfang muss ich ja eben auch noch das Jahr (und mein Alter) anpassen.

      Bei den voraussichtlichen Rentenanprüchen mache ich es mir aber etwas leichter: Hier passe ich die Daten immer dann an, wenn ich eine neue Renteninformation bekomme und übernehme dann einfach die Daten des aktuellen Anspruches (in Euro), die dort aufgeführt sind. Dass es bei Renteneintritt etwas mehr sein könnte, lasse ich dabei einfach einmal weg (vorsichtige Betrachtungsweise).

      Ab Rentenstart habe ich dann allerdings eine jährliche Steigerung von 0,5% angenommen (ebenfalls vorsichtig, wie ich finde).
      Inflation ist genau wie bei Dir nur auf der Ausgaben-Seite berücksichtigt. Zur Zeit rechne ich mit 2,5%, was für die aktuelle Situation sicher auch eher vorsichtig ist. Den Wert werde ich aber natürlich bei Bedarf sofort anpassen.

      Die Krankenversicherung sollte man natürlich auf jeden Fall im Plan berücksichtigen. Das kann nämlich ganz schön teuer werden! Ich rechne momentan konstant mit 17,7% (freiw. gesetzl. Vers.: KV+PV für Kinderlose).
      Dass ich diesen Satz bisher immer noch vermeiden konnte und dass er wohl auch als Rentner geringer sein wird, ist schön. Aber ich gehe eben immer vom schlimmsten Fall aus. Und der wird dann wohl auch in diesem (oder nächsten Jahr) eintreten.

      Was allerdings ziemlich schwierig in die Kalkulation einzubeziehen ist, ist die Steuer. Solange man nur Kapitalerträge hat, kann man vielleicht mit 25% (+x) rechnen. Sobald aber mehrere Quellen zusammenkommen, wird es schwieriger.
      Kommt man erst in die Rentenphase (nur anteilig zu versteuern) wird es völlig kompliziert. Zum Thema „Rente und Steuern“ wird es übrigens bald auch noch ein paar Beiträge hier geben.

      Für eine grobe (nicht mehr ganz aktuelle) Berechnung der Steuern habe ich irgendwann mal ein Excel-Addin gefunden, welches zumindest für die einfachen Fälle einen Anhaltspunkt liefert.

      Gruß, Der Privatier

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