Kommentare

Arbeitslosengeld: Alles im Rahmen. — 13 Kommentare

  1. Was ich hierbei immer noch nicht verstanden habe, ist dass das Gesetz, dass für den Bezug von ALG vorsieht, dass zwei Jahre vor der Arbeitslosigkeit mindestens 12 Monate gearbeitet wurden.
    Wie kommt es denn dann, dass man vier Jahre nach einem Bescheid das ALG wieder aufleben lassen kann ? Man hat ja dann sogar vier Jahre vor der Arbeitslosenmeldung nicht mehr gearbeitet.

  2. Hallo, folgende Konstellation:

    Bezahlt freigestellt bis 30/6/2019
    Kündigungsfrist eingehalten
    Auszahlung Abfindung: 1/2020
    In 2018 komplett Krankengeldfall

    Geplant: AL melden und nach ALG1-Leistungsbescheid wieder abmelden.

    Ich habe nun verstanden, dass dann bis zum 30.6.2023 ein neuer Antrag auf ALG1 gestellt werden könnte und die zuvor zugesicherte Leistung ausbezahlt würde.

    Bedeutet dies, dass dann quasi bis spätestens zum „30.6.2023 + Anspruchsdauer“ ALG1 gezahlt würde ?

    Beispiel:
    Mit Anspruchsdauer von 15 Monaten würde bis zum 30.9.2024 gezahlt.

    Oder muss bis zum 30.6.2023 der Anspruch bereits aufgebraucht worden sein, d.h. innerhalb der 4-Jahresfrist ?

    Was passiert wenn man in der Zwischenzeit eine Altersstufe überschritten hat, welche zu einem längeren ALG-Anspruch berechtigen würde, z.B. 18 Monate ? Verlängert sich dann der bereits bewilligte Anspruch auch automatisch ?

    Ab 2020 verlängert sich ja die Rahmenfrist auf 30 Monate. Wenn dann der erste Antrag
    zum 1.1.2010 gestellt würde, hätte dann der Leerlauf von 1.7. – 31.12.2019 (ohne sozialversicherungsbeiträge) in Verbindung mit dem KG irgendeinen Nachteil auf die
    Höhe des ALG1 im Vergleich zum oben geschilderten Fall ?

    Wäre nun wegen der neuen 30-Monatsrahmens ab 2020 auch ein Antrag erst zum 1.1.2019
    denkbar oder hätte der Bezug von KG irgendeinen

    Zum 1/7/2019 Arbeitslosmeldung geplant, nach Bescheid wieder Abmeldung geplant.

    Dann freiwillige gesetzliche GKV geplant, keine weiteren Einkünfte ab 7/2019

  3. ALG Antrag muss innerhalb der vier Jahre gestellt werden. Die Bezugsdauer kann dann auch
    über die vier Jahr hinausgehen.
    Die nächste Altersstufe wird beim späteren wieder anmelden nicht mehr berücksichtigt.
    Der erstmalige Antrag bleibt die Grundlage dafür.
    Wurde aber vom Privatier bereits ausgeführt.
    Man kann das Dispojahr nutzen und anschließend ALG beantragen und die vier Jahre dazurechnen. Somit kann man das ganze natürlich hinauszögern.
    Die anderen Fragen kann ich nicht beantworten.
    Da müssen noch andere aus dem Forum ran.
    Grüße

    • Lothar Weiß hat das hier bereits sehr richtig zusammengefasst. Korrekt!

      Zu den Fragen zur verlängerten Rahmenfrist werde ich im nächsten Beitrag etwas ausführlichere Erläuterungen geben. Bis dahin bitte ich noch um ein wenig Geduld.

      Gruß, Der Privatier

  4. Bin jetzt ab 1.4.19 arbeitslos habe jetzt meine Abfindung mit Märzgehalt bekommen.Möchte mich erst nächstes Jahr arbeitslos melden.Wurde wegen Betriebeinstellun gekündigt,und hatte 12 Monate Freistellung.Kündigungsfrist wurde auch eingehalten.Ich hätte dieses Jahr dann ein Einkommen von 7600 Einkommen ein Fünftel der Abfindung wären 6200 Euro.Habe mir ausgerechnet wenn keine Einnahmen dazu kommen wären die Steuern dann 180 Euro im Jahr das dann mal 5 wären dann so 800 Euro.Gegenüber 10000 Euro die mir abgezogen wurden,da die Firma keine Fünftelregelung angewandt hat.Gehe aber noch zum Steuerberate.Mit der Krankenkasse dürfte es auch keine Probleme geben,da ja keinen Aufhebingsvertrag gibt.Stimmt das alles so?

    • Um die Steuerberechnung beurteilen zu können, müsste ich zumindest wissen, ob Sie verheiratet sind oder nicht. Aber auch mit dieser Information werde ich hier keine konkreten Steuerzahlen ausrechnen. Das müssten Sie schon selber machen oder einen Steuerberater beauftragen.

      Alle anderen Aussagen erscheinen mir auf den ersten Blick in Ordnung.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier
        Ich bin ledig Ja 100% Weissagung ich es nicht
        Aber durch nachlesen ist ein sehr großer Unterschied an Steuern zwischen 13500 Brutto und 25000 brutto bei Steuerklasse 1.Aber ich werde mich auf jeden Fall beim Steuerberater informieren.Ich habe noch Zeit mich Arbeitslosigkeit zu melden.
        Die Krankenkasse wollte mir heute am Telefon weismachen das die Abfindung mit berechnet wird.
        Sagte mir dann ich wüsste ja gut Bescheid😀
        Wir verblieben dann Sie wird sich Alles anschauen.
        Die möchten meine Abrechnung von März mit der Abfindung
        Ist das Rechtens?
        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort

  5. Hallo irgendwie ist meine Frage weg
    Ich möchte zum 30.06.19 kündigen
    Werde aber erst am 20.07.19 59 Jahre alt . Bekomme ich 18 Monate oder 24 monate ALG.
    Danke für die Antwort

    • Meine Kollegin wird am 1.4. 58 und genau an diesem Tag beginnt Ihre Arbeitslosigkeit und Sie bekommt 24 Monate AEG obwohl Sie auch 3 Monate Arbeitssuchende gemeldet war .Aber entscheidend ist der Tag der Arbeitslosenmeldung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.