Kommentare

Arbeitslosengeld: Verlängerung der Rahmenfrist — 4 Kommentare

  1. Vielen Dank, dass es diese Seite gibt-großes Lob.
    Nun bin ich mit meiner jetzigen Situation überfordert und sehr verunsichert,weil das Thema ALG I mich persönlich trifft und ich befürchte, hier etwas falsch zu machen.Fakt ist, mit 59 Jahren werde ich ab 1.5.2020 arbeitslos. Ein Aufhebungsvertrag (nach 30 Jahren in der gleichen Firma) mit einer Abfindungssumme X wird in Kürze unterschrieben. Die Abfindung lasse ich mir mit der 5-tel Regelung auszahlen.
    Nun habe ich schon sehr viel hier im Blog zum ALG I gelesen, weiß aber für meinen Fall nicht, wann ich was unternehmen muss. Auch stellt sich für mich die Frage, ob die Variante „Dispositionsjahr“ die bessere Option für mich wäre.
    Über jeden Rat/Hilfestellung/Meinung freue ich mich und bin dafür dankbar.

    • „Nun habe ich schon sehr viel hier im Blog zum ALG I gelesen…“

      Dann lesen Sie mal noch ein bisschen weiter. 😉
      Denn gerade zu Ihrer Frage, ob ein Dispojahr eine sinnvolle Option wäre, gibt es hier inzwischen eine Menge Beiträge. Ich würde hier die kleine Beitragsserie empfehlen, die hier beginnt: „Hinweise zum Dispojahr: Grundlegendes“ .
      Dort sind Motive, Vor- und Nachteile und auch konkrete Vorgehensweisen beschrieben.

      Entscheiden (und verantworten) müssen Sie am Ende selber.

      Gruß, Der Privatier

  2. Entschuldigen Sie bitte ich habe eine Frage und leider ist mein Anwalt im Urlaub bis Mai !

    Es geht darum dass ich im öffentlichen Dienst bis Oktober tätig war. Seit November 2018 arbeitslos. Nun habe ich vor einigen Tagen eine Zahlung von meinem EX Arbeitgeber erhalten. Ein sogenanntes Leistungsentgelt.

    Was passiert nun mit dem Geld? Wird es ALG I angerechnet? Wird mir nun eventuell etwas abgezogen? Es ist ja keine Nebenbeschäftigung.

    Und ich frage mich wie das mit der Abrechnung gewesen ist, schliesslich habe ich doch meine Lohnsteuerkarte daheim und wie hat mein ex-arbeitgeber mich eingestuft usw.

    Man darf ja als alg 1 bezieher 165 Euro dazuverdienen und jeder cent drüber wird ja abgezogen Ich hoffe auf weiterhin viele konstruktive antworten hier.

    • Ich kann hier nur raten und vermuten:
      Wenn die Beschäftigung bereits im Okt.2018 beendet war, kann es sich ja nur eine nachträgliche Zahlung für den Zeitraum von 2018 (oder früher) handeln. Es ist daher keine Zahlung, die parallel zur Arbeitslosigkeit „verdient“ wurde und dürfte daher nicht auf das ALG angerechnet werden.
      Höchstens anders herum! Die Zahlung könnte den ALG-Anspruch erhöhen, denn sie wurde ja ziemlich sicher bei der ALG-Berechnung nicht berücksichtigt.

      Aber das ist nun wieder so ein Spezialfall, der meine Kenntnisse zum Thema ALG-Anspruch übersteigt. Vielleicht wäre eine solche Frage in einem spezialisierten Arbeitslosenforum besser aufgehoben. Oder auch direkt bei der Agentur!

      Gruß, Der Privatier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.