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Flexirente, Hinzuverdienst, Ungenutzte Rentenpunkte (Teil 3) — 7 Kommentare

  1. Hallo Privatier,

    vielen Dank, dass Du Dir die Arbeit gemacht hast, das mal genau aufzudröseln. Für mich zeigt das Ergebnis, dass die DRV sich bei der Flexirente schon fair und nachvollziehbar verhält.
    Ich bin in der Flexirenten-Situation und sehe zu, unterhalb der 6300,- € zu bleiben. Jedenfalls solange, bis ich die Regelaltersrente erreicht habe.

    Viele Grüße, Hardy

    • Ich kann meine selbständigen Einkünfte nur in sehr geringem Maße steuern. Aber da sich der Aufwand, den ich dafür treiben muss, sehr stark in Grenzen hält, sehe ich diese Einkünfte als ein willkommenes Add-On an. Egal in welcher Höhe.
      Zumal ich aufgrund der obigen Rechnung die Gewissheit habe, dass mir durch die Anrechnung des Hinzuverdienstes nicht wirklich etwas verloren geht, sondern nur etwas verschoben wird.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Und wie im Beitrag schon angedeutet: In den folgenden Jahren werde ich das nicht mehr nachrechnen.

  2. Nachtrag:

    Nach der oben im Beitrag geschilderten Rechnung für ein fiktives Beispiel, das mancheiner als schwer nachvollziehbar ansehen wird, habe ich nun heute meinen „echten“ Bescheid von der Rentenversicherung bekommen.

    Und ich muss sagen: Das Ganze ist noch steigerungsfähig!!

    So habe ich für den Zeitraum vom Rentenbeginn im Mai 2018 bis Ende Aug. 2019 (also etwas mehr als ein Jahr) insgesamt 5 (fünf!) Abrechnungen der obigen Art bekommen. Jeweils bestehend aus Berechnung des Hinzuverdienstes, der maßgeblichen Rentenpunkte, der sich daraus ergebenden Rente, der jeweiligen Abzüge wg. Hinzuverdienst und KV-/PV-Beiträgen, des Nettozahlbetrages und ggfs. Nachzahlungen oder Überzahlungen.
    Die fünf Zeiträume waren deshalb erforderlich, weil jeweils zur Jahresmitte zwei Rentenerhöhungen zu berücksichtigen waren, zum Jahresende 2018 und ebenfalls zur Jahresmitte 2019 eine Änderung meines tatsächlichen bzw. geschätzten Hinzuverdienstes, sowie Änderungen bei den Beitragssätzen der Krankenkasse (Anfg. 2019).

    Dieses Mal werde ich das nicht nachrechnen! Ich habe einen kurzen Plausibilitäts-Check gemacht. Das Ganze macht einen korrekten Eindruck. Das muss dann reichen. 😉

    Gruß, Der Privatier

  3. Wegen Corona wurde in 2019 und 2020 die Hinzuverdienstgrenze deutlich angehoben.
    Langsam nähert sich aber für mich der Beginn der Regelaltersrente, in meinem Fall ist das am 01.10.2022.

    Da mir nicht klar war, wie im Jahr des Beginns der Regelaltersrente der Hinzuverdienst zu berechnen ist, habe ich bei der DRV nachgefragt. Die Antwort lautete:
    „Ab dem Beginn der Regelaltersrente zum 01.10.2022 kommt es zu keiner Anrechnung vom Hinzuverdienst. Es kann unbegrenzt dazu verdient werden. Für die Zeit vom 01.01.2022 – 30.09.2022 gilt gemäß § 34 Absatz 2 SGB VI die kalenderjährliche Hinzuverdienstgrenze von 6300 EUR.
    Das heißt, wenn der Rentenbeginn beispielsweise am 01.03.2022 wäre, könnten Sie in der Zeit vom 01.01.2022 – 28.02.2022 ebenso 6300 EUR dazu verdienen.“

    Da ich eher mit einer monatlichen Anrechnung gerechnet habe, habe ich telefonisch noch mal nachgefragt. Das oben geschriebene wurde mir dabei nochmals bestätigt.
    Da ich meinen Hinzuverdienst einigermaßen steuern kann, ist die Situation für nächstes Jahr etwas entspannter.

    Viele Grüße, Hardy

    • „Wegen Corona wurde in 2019 und 2020 die Hinzuverdienstgrenze deutlich angehoben.“

      Ich denke, die deutliche Anhebung des Hinzuverdienstes betrifft die Jahre 2020 und 2021. Ich habe im Jahr 2020 bereits davon profitieren können. Für 2021 ist es aber für mich kaum noch von Bedeutung, da ich seit Feb.2021 das reguläre Rentenalter erreicht habe und die Hinzuverdienstgrenze entfällt. Nur schade, dass dies nicht auch für die Krankenkasse gilt. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • ……Nur schade dass dies nicht auch für die Krankenkasse gilt ………
        Siehst Du Peter , so unterschiedlich können da die Meinungen sein .
        Ich bin ja eher froh , das ich NICHT NOCH MEHR dazuverdienen MUSS ,
        um dann noch in der “ Pflichtversicherung “ der GKV zu landen .
        ( Netter AG natürlich Hauptgrund für AN-Tätigkeit )

        Vorher Rentner mit ( Überwiegenden ) Zusatzverdienst UN Beteiligungen ,
        jetzt ( Überwiegend ) AN , mit Zusatzverdienst Rente / KAP und VuV .
        GKV Beitrag via Pflicht auf DS-AN-Normal mit Radarneutraler SABO-Schieber Bemessungsgrundlage um die 3k/mon. Brutto . Z.Zt. auch noch keine Nachricht
        das Einkommen AN ( + Rente , + KAP , + VuV ) nicht zur Beitragsbemessungsgrundlage GKV passen könnte . Somit normaler AN mit ( scheinbar unbeachtlichen ) Nebenverdiensten ( aus Rente , KAP und VuV ) bei einer “ Pflichtversicherung GKV “
        mit Beitragsgrundlage AN-Tätigkeit ( Der Nebenverdienst , scheint somit keine
        Rolle zu spielen —-> Fehler im GKV Beitrags-System ??? ) .

        LG Det

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