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Kap. 12.9 Plauder-Ecke (Teil 1) — 111 Kommentare

  1. Als Ergänzung zum obigen Beitrag noch ein paar Tipps zur einfacheren Navigation:

    * Die Plauder-Ecke ist jetzt oben im Menü unter „Empfehlungen“ eingebunden. Somit kann der Beitrag auch leicht wiedergefunden werden, auch wenn er zeitlich durch neuere Beiträge etwas in den Hintergrund gerät.

    * Am Ende jeden Beitrages befindet sich immer die Aufforderung für Fragen etc. die Kommentarfunktion zu benutzen. Ein Klick darauf führt automatisch ans Ende der bereits vorhandenen Kommentare. Ein mühseliges nach-unten-scrollen ist daher überflüssig.

    * Unten wieder nach oben gehts ganz einfach mit dem Pfeil, der rechts unten auf der Seite eingeblendet wird.

    * Und wer sich per E-Mail benachrichtigen lässt, der verpasst auch keinen der Kommentare.

    Gruß, Der Privatier

  2. Na, dann fange ich mal an zu „plaudern“ und gebe einen Tip für alle, die an der Börse unterwegs sein möchten oder bereits sind – sei es als Investoren oder als Trader:
    Nächste Woche sind wieder die „Investment Business Days“:
    http://www.investment-business-days.com/
    5 Tage lang von Morgens bis Abends zT sehr interessante Vorträge von mehr oder weniger bekannten und erfolgreichen Tradern sowie Investoren als kostenlose Live-Video-Webcasts auf 4 Kanälen – oder wer den Weg nach Frankfurt nicht scheut – auch face2face.
    Ich kenne bereits einige der Referenten: zB Jay Medrow, Jochen Schmidt, Jens Rabe, Michael Voigt, Markus Gabel – zumindest diese sind auf jeden Fall hörens- und sehenswert und man kann eine Menge von ihnen lernen — als Anfänger wie auch als Fortgeschrittener.
    Wenn ihr Zeit habt: anmelden und teilnehmen!
    VG
    Jürgen

  3. Na siehste Peter , geht doch , sogar mit richtiger Überschrift !!! 😉
    Wann soll denn ( ab welcher Anzahl ? ) Teil II , Teil III u.s.w. kommen ???
    Damit nicht so lange runterlauf Smartphone / Unübersichtlichkeit , erfolgt .
    Oder sollen wir das einfach im Testverfahren ermitteln ???
    Ich denke so 100 bis 200 müsste dann Teil II anstossen .
    Alternativ könnte ja auch zeitlicher Rahmen z.B. Mon. / Quartal / Jährlich
    gewählt werden ??? Haste Dir da schon Gedanken gemacht ???
    Da wir ja hier meistens eh nur zu viert in unserer gemütlichen Plauderecke sind ,
    kann dieses ja auch kurzfristig geändert werden .
    Ich bin jedenfalls gespannt , was es wieder für aufhellende Kommentare geben wird .
    Auf ein NEUES mit der Muppet Show .

    LG Det

    • Meine ursprüngliche Idee war es (ähnlich wie auch von Markus vorgeschlagen) im viertel- oder halbjährlichen Wechsel jeweils einen neuen Beitrag zu starten. Mittlerweile denke ich aber, es ist sinnvoller, das von der Anzahl der Kommentare abhängig zu machen. Und 100 bis 200 ist sicher eine sinnvolle Zahl. Sooo genau hält das ja auch nicht.
      Nur 1.000 ist definitiv zu viel!

      Gruß, Der Privatier

  4. Na sowas, die beiden kenn ich doch schon. 🙂
    Ich hab momentan nichts zu melden, bin meinen 24er Thyssen Cap zum EK wieder losgeworden. Das war mir hier alles zu wackelig, um noch die paar Tage für ein paar Cent auszuhalten (na gut, ich hatte einige Papiere davon).
    Alles andere läuft langhin, FTR hat sich vielleicht mal etwas stabilisiert, von Bodenbildung will ich mal noch nicht sprechen.
    BYD etwas minus, Metro pari, OHI leichtes Plus, mein Gold Zertifikat wäre nett gewesen, aber das hatte ich vor dem Run abgestoßen.
    Bei Cap Trader fehlt mir noch der Zugang, obwohl die jetzt schon ein paar Tage mein Geld haben müssten, oder ich weiß auch nicht, wie ich mich da einloggen kann.

    LG Markus

    • Markus, zu CapTrader: das wundert mich! Auch ohne Geld zu überweisen solltest du bei Kontoeröffnung eine Mail mit Anweisungen und Login bekommen haben. Über den Geldeingang wirst du nicht gesondert informiert, sondern den siehst du dann im Konto (TWS oder CapTrader-Plattform).
      Vielleicht die Kollegen mal anrufen – die sind sehr kompetent und kundenfreundlich
      Jürgen

      • Danke Jürgen, hat jetzt alles geklappt. Ein MA hat mich direkt nach meiner Mail zurückgerufen und wir sind alles durchgegangen.
        Ich hatte den Benutzernamen nicht mehr, vorher hatte ich nur Demokonto beantragt, den Nutzernamen wusste ich noch.
        Ob jetzt $ oder € scheint erstmal egal. Die Einzahlung liegt als € drin, wenn ich US Aktien kaufen würde, dann hätte ich Negativsaldo auf dem $ Konto und kann das ausgleichen, wenn ich will. Oder ich tausche vorher in $, wenn ich keine Zinsen auf das negative $ Konto zahlen will. Die Zinsen bei CT waren aber sehr überschaubar. Für die Margin ist es wohl egal, welche Währung vorhanden ist, es wird immer der gesamte Kontostand gewertet, der muss für die Margin ausreichen.
        Na dann, mal schauen, wie es geht…

        • Dann ist ja alles gut.
          Wegen der Zinsen bei negativem $-Saldo hatte ich € in $ getauscht (bei EURUSD von 1,16) — allerdings war das wahrscheinlich ein Knieschuss, da der EUR nun so stark ist. Da hätte ich wahrscheinlich besser Zinsen gezahlt ;-( Aber gut, das ist das Risiko.
          Du kannst ja auch den jeweils negativen $-Saldo direkt zum aktuellen Kurs tauschen – kostet dann allerdings jeweils Gebühren

    • Danke für den Hinweis!
      Ich verfolge ja diesen Kanal von Jens Rabe nicht (wird mir einfach sonst zu viel), insofern hätte ich das selber gar nicht mitbekommen. War aber sehr interessant und ich werde sicher den zweiten Teil auch gucken.

      Gruß, Der Privatier

  5. Peter, machen wir hier mit den Investmentideen weiter?

    Ich habe heute morgen bei ca. 12400 den Dax gekauft (iShares Core DAX), da möglicherweise die Korrektur bereits vorbei ist. Ich rechnete zwar mit weiter fallenden Kursen aber zZt sieht es eher nach einer Rückkehr in den Aufwärtstrend/-Bewegung aus.
    Einen Stop habe ich nicht – ich werde eher nachlegen wenn es doch noch wieder zurückkommt.
    VG
    – Jürgen

    • Ja klar machen wir hier weiter mit den Investment-Ideen!

      Und da bin ich ja gleich mächtig überrascht über Deine Idee… Das empfinde ICH jetzt als ziemlich mutig. Oder verfrüht.
      Habe ich was verpasst? Sind die Krisen bewältigt? Werden die Zinsen nicht mehr erhöht? Woher soll der Optimismus kommen?

      Vielleicht bin ich ja in letzter Zeit etwas übervorsichtig geworden – aber für mich sind das momentan keine Einstiegskurse. Bei Einzelwerten gibt es immer Unterbewertungen – aber beim Index? Und dann auf den DAX? Was ist mit der Wahl? Unsicherheiten sind immer Gift für die Börse…

      Natürlich drücke ich Dir gerne die Daumen, denn steigt der DAX, steigen meine Aktien sicher irgendwie auch. Aber glauben kann ich es nicht.

      Gruß, Der Privatier

      • No Risk no fun 😉 — und wichtig: hier geht es um einen reinen kurz-/mittelfrist-Trade und kein Investment!
        Entscheidung für den Trade:
        1- Technisch: Chart Tageskurse –> nach Doppelboden Ausbruch nach oben bei 12300 –> starke Käufer sind im Markt
        2- EZB lässt (erst einmal) alles wie es ist
        3- Sehr starker DAX bei diesem starken EUR
        4- Die Wahl ist ein „Non-Event“, da die CDU sowieso gewinnt und die sich Programme der Parteien sowieso nur marginal unterscheiden
        5- Saisonal: das letzte Qtr. rückt näher und in diesem geht es eher nach oben als nach unten
        6- DAX ist schlechter gelaufen als S&P und hat daher das größere Potential nach oben

        Einen Verkauf plane ich bei neuen Alltime-Highs.

        Klar ist das nicht ohne Risiko – denn das gibt es ja bekanntlich an der Börse immer – aber ich denke, wir haben gerade eine gute Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse.
        – Jürgen

  6. Hallo Gemeinde
    ICH glaube auch nicht mehr so richtig , an einen extremen Anstieg der Zinsen ,
    so im 2 bis 5 Jahreszeitraum ( Zumindest für D / EU ) bis auf evt. so das eine
    oder andere 1/4 % chen . Da denke ich eher , das meine Aristokraten etwas zum
    Renten-Erhöhungs-Betrag , beitragen könnten . Time will tell .
    Und Peter , wieso Wahlen = Unsicherheiten = Gift für die Börsen ????
    Für D , könnte es Mann , ja auch als ( ählich Brexit / USA Wahlen ) evt. EK Chance sehen .
    Cash schon mal bereitgelegt ???? Und für die Unterbewertung und Devisen , ist z.B. OHI
    oder Gold das beste Beispiel : OHI von unter 30 USD auf 32 USD gestiegen , jedoch im
    gleichen Zeitraum in Euro gefallen/gleich geblieben . Bei Gold in USD neue Höchsstände ,
    bei Kauf in D in Euro , fast alles so wie es vor anstieg Werte aber Devisen-Abschwung war .
    Also in Summe , keine größeren Veränderungen , nur das ich wiedermal weniger Rente bekomme ,
    da ich einige für IMMER WERTE , wieder in den USA beheimatet halte . Auch immer wieder blöd .
    Aber evt. geht der Euro , ja auch nochmal runter und ich habe die für IMMER Werte immer noch
    und habe einen günstigen Einkauf in USD getätigt ??? Keine Ahnung wie alles kommen wird .

    LG Det

  7. Schlechte Nachrichten, ThyssenKrupp geht es gut. 🙂
    Hinterher weiß man immer mehr. Hätte auch die Nachricht kommen können, dass es mit Tata nicht so richtig klappt, dann wäre der Kurs eingebrochen und die Cappes bodenlos gesunken. Also war meine Vorsicht zwar begründet und gerechtfertigt, aber doch schade, dass die Meldung eine Woche zu spät gekommen ist.

    LG Markus

  8. Was haltet Ihr denn von Softbank ???
    Nachdem ich auch mal wieder ( in weniger Rente sofort , dafür dann später mehr )
    investieren wollte , hatte ich erstmal Alibaba auf der WL , nach mehreren durchlesen
    von GF Berichten , bin ich irgendwie bei Softbank gelandet , die ja an Alibaba so in
    etwa 25% halten sollen . Auch das Beinhaltete Geschäft , soll ja so in etwa , unter
    Buchwert zu bekommen sein , Hoffnung aber trotzdem . Welche Meinungen habt Ihr denn so dazu ???
    Ich hege hier die Hoffnung , wie auch bei DIC ( Hauptgrund hier zu kaufen war auch die
    25% Beteiligung an WMC und etwas in D mit Immos verhaftetes mit relativ kleiner Vola
    zu bekommen , für MINI ETF REITs ) einen evt. stabilen ( wenn auch kleinen Rentenbetrags )
    Bar Div. Zahler mit Hoffnung auf evt. später , zu bekommen ????? . Also die Hoffnung auf
    ein lange steigendes YOC . Internet , Informationstechnologien , und OSTEN ( Japan ) , bei
    mir leider total untergewichtet . War mir bisher immer alles irgendwie zu teuer .
    ( Bis auf ein paar Freenet und ein paar Verizon / incl. Yahoo bei Verizon )
    Meinungen ???

    LG Det

    • Ich kann weder über Alibaba noch über Softbank viel sagen. Alibaba wollte ich mir immer mal genauer ansehen, eigentlich sollten die einfach bessere Wachstums-Chancen als Amazon haben. Von daher sicher kein schlechter Wert. Auf der anderen Seite sind mir die Chinesen immer ein wenig suspekt. Ich denke alles, was wir in Europa oder USA an Regeln und Gesetzen bzgl. Aktiengesellschaften kennen, kann man in China nicht anwenden. Es ist daher auf jeden Fall Vorsicht geboten.

      Über Softbank weiß ich eigentlich nur, dass es keine Bank ist 😉

      Nein – im Ernst: Ich habe keine Einzelwerte (mehr) in Asien (inkl. Japan), dafür aber immer noch ein recht gut gelaufenes Zertifikat auf dem Nikkei. Schon seit vielen Jahren und inzwischen ca. 100% im Plus. Darum verkaufe ich auch hin und wieder, wenn der Nikkei sich mal wieder klar über die 20.000 bewegt. Zum einen aus Gründen der Gewinnsicherung und zum anderen, um den Anteil nicht zu stark werden zu lassen.

      Aber – wie gesagt – zu Einzelwerten kann ich kaum etwas sagen.

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Det, ich bin hier zufällig wieder wegen meiner baldigen Abfindung an Bord und bin auf deine Frage zu Softbank gestoßen. Ich habe mir vor ein paar Jahren schon Softbank gekauft, als Alibaba privatisiert wurde. Es ist nach wie vor so, dass allein die knapp 30% Beteiligung an Alibaba ( ist in der Zwischenzeit kursmässig gut gelaufen) erheblich höheren Wert als die gesamte Marktkapitalisierung von Softbank. Dazu kommen noch andere interessante Beteiligungen und ein gut laufendes operatives Geschäft. Und das eingebettet in den zur Zeit international preiswertesten Markt Japan. Aus jetziger Sicht halte ich meine Softbank bis Sankt Nimmerlein.
      Beste Grüße, Kunibert

  9. Könnt Ihr Euch noch an meinen NVDA Short Strangle erinnern?

    Verkauft vor etwas mehr als drei Wochen mit einer Prämien-Einnahme von 430$. Heute habe ich die Position dann für 144$ wieder geschlossen. Am Ende also ein Gewinn von 430-144-14=272$.
    Oder bezogen auf die ursprünglich vereinnahmte Prämie von 430$ bei ca. 63% die Position wieder geschlossen (nach Gebühren). Das ist so ungefähr meine Zielmarke, die ich ganz gerne erreichen möchte: ca. 65%. Ich bin mir (fast) sicher, dass auch noch mehr drin gewesen wäre – aber irgendwann muss man dann auch mal ein Ende machen.

    Bezogen auf die erforderliche Margin von knapp 2.000$ war das dann ein Gewinn von über 13% (in 3,5 Wochen). Solange man sich die Prozentzahlen ansieht also ein traumhaftes Ergebnis. Absolut gesehen bringt es einen natürlich nicht viel weiter. Aber ist immerhin ein weiterer kleiner Schritt zum Ausgleich des Verlustes, den ich mit einem früheren NVDA Strangle gemacht habe (ca. 1.500$).

    Gruß, Der Privatier

  10. Und wo wir gerade über Optionen plaudern: Morgen kommt der Tag für meinen Apfelstrudel 😉 (frei übersetzt aus dem Englischen für: apple straddle).

    Morgen gibt es die lange erwarteteten KeyNotes von Apple über die neuen Produkte u.a. das neue iPhone-X. Auch wenn es wohl recht teuer werden wird – ich denke die Apple Fans werden es gut finden (oder Jürgen?). D.h. ich gehe von einem positiven Impuls für den Aktienkurs aus. Mein Straddle hat jedenfalls eine gute Ausgangsbasis und dann kann es morgen losgehen!

    Gruß, Der Privatier

    • Dann drücke ich dir die Daumen! Mein AAPL Put ist auch noch offen …
      Zum Event/iPhone: den Event werde ich mir Live anschauen — ist halt immer wieder ’ne Show 🙂 Ich bin zwar ein ‚Fan‘ der Apple Produkte und bin auch bereit ein Premium zu bezahlen, aber nicht allein wegen der Hardware, die so gut wie immer auch exzellent ist, sondern eher wegen des ausgeklügelten Ökosystems und der Einfachheit der Bedienung. Das neue iPhone werde ich nicht kaufen, da mein 6er es noch hervorragend tut 😉

    • Tja, was hatte ich kürzlich geschrieben: Ich könne mir nicht vorstellen, dass Apple sich NICHT um mind. 4% bewegt (nach den KeyNotes).
      Okay – das haben wir nun gesehen: Der Markt hat (fast) gar nicht reagiert. Ganz schlecht für einen long straddle. 🙁

      Und so habe ich ihn bereits am Freitag wieder beendet, mit einem Verlust von ca. 165$.
      Wieder einmal so ein Trade, der einen nicht umbringt, aber auch keinen wirklichen Spass macht.

      Gruß, Der Privatier

      • Das ist ja blöd 😉
        Dafür ist mein AAPL Put am Freitag geschlossen worden (mit 38$ Gewinn) und einen neuen Put versuche ich gerade zu verkaufen:
        AAPL Oct20’17 148 für 60$

        Ich sage nur: Kleinvieh macht auch Mist 😉
        Und: irgendwie hab ich ein glückliches Händchen — ich habe noch nicht einen einzigen Put mit Verlust zurückkaufen müssen — Klopf auf Holz …

  11. Hallo zusammen,
    ich überlege unserem Kind eine größere Geldsumme für die spätere Ausbilding/ Studium o.ä. zu schenken.
    Nun haben wir als Eltern natürlich Angst, daß er als 18jähriger das Geld abholt und ausgibt.
    Hat jemand Erfahungen oder ähnliche Gedanken hier evtl ein Notar für die Schenkung einzuschalten
    der das Konto noch sperrt oder nur unter bestimmten Voraussetzungen Auszahlungen zuläßt ?
    bis 18 könnte man das Konto noch geheimhalten, aber dann ?
    Oder gibt es andere Möglichkeiten ?

    Grüße
    Maik

    • Hallo Maik,
      ich hatte das gleiche Thema mit meinen Enkeln:
      Meinem Sohn will ich das Geld nicht geben/übertragen – nicht wegen mangelndem Vertrauen, jedoch weiß ich, dass er nicht soooo gut mit Geld umgehen kann und damit die Gefahr besteht, dass am Ende plötzlich die Kohle für etwas ausgegeben wird als sie eigentlich vorgesehen war.
      Was habe ich getan:
      Ich habe einen Wertpapiersparplan bei meiner Bank gemacht und zahle jeden Monat Betrag X ein. Hier wird dann automatisch jeden Monat ein thesaurierender DAX-ETF gekauft. Das ganze lasse ich laufen bis die Enkel mindestens 16 sind und dann bekommen sie einen Depotübertrag.
      Dieses habe ich in der gesamten Verwandschaft kommuniziert inkl. Bank, Depotnummer, … und mein Sohn bekommt jedes Jahr einen Depotauszug. Somit ist gewährleistet, dass ich in der Ansparphase den Daumen draufhabe und sollte mal was mit mir sein, weiss jeder genau, wem das Depot gehört.
      Nachteil: evt. anfallende Steuern zahle ich – was aber bei dem Thesaurierer minimal ist – und das Wertpapierrisiko natürlich
      Vorteil: Chancen auf guten Wertzuwachs (habe mal kurz nachgeschaut: seit Juli 2015 bis heute 18,86% Rendite)

      Bei größeren Summen würde ich splitten und zB jeden Monat eine größere Summe in den Sparplan zahlen, so dass du vielleicht über 10 Jahre einzahlst. Varianten gibt es viele und vielleicht auch bessere…
      -Jürgen

    • Schön, dass wir hier (wie gewünscht) auch mal ein ganz anderes Thema haben!
      Bei dem ich allerdings dann auch gleich passen muss. 🙁 Mangels Kinder und Enkelkinder kann ich da keine Erfahrungen beisteuern.

      Insbesondere zu der Frage, wie man einen nicht sinngemäßen Verbrauch verhindern kann, habe ich keine Antwort. Ich denke ein Depot, welches man von Beginn an auf den Namen eines Kindes laufen lässt, hat zwar den großen Vorteil, dass es steuerlich sehr günstig ist, denn auch ein Kind kann ja knapp 9.000€ steuerfreie Einkünfte haben. Und das ist mit Kapitalerträgen schon eine Menge!
      Allerdings muss man dann auch immer ein Auge z.B. auf die Familienversicherung der Krankenkasse haben. Die würde mit 9.000€ Einkünften nicht mehr funktionieren. Außerdem könnte es z.B. später beim BAFÖG Antrag Probleme mit dem eigenen Vermögen geben. Und nicht zu vergessen: Ab 18 Jahren kann das Kind dann machen, was es will.
      Ich glaube nicht, dass man da eine Art Zweckbindung vereinbaren kann.

      Ich denke, die Variante, die Jürgen da gewählt hat, ist nicht schlecht. Ich sehe da gleich mehrere Vorteile: Gleichmäßige Anlage über einen längeren Zeitraum, Zeitpunkt (und Zweck?) der Verwendung liegt in der Hand des „Gebers“, kein Einfluss auf die Vermögensverhältnisse des Empfängers bis zur Übertragung. Nachteil ist natürlich die schon von Jürgen angesprochene steuerliche Seite beim Geber.

      Aber auch bei dieser Lösung ist am Ende eine nicht gewollte Verwendung nicht zu verhindern. Nach dem Depotübertrag entscheidet letztlich der Empfänger, ob er mit dem Geld eine große Party veranstaltet, sich einen PS-Schlitten kauft oder es einer Sekte oder einer Partei spendet.

      Ich denke, wenn man wirklich sicher sein will, dass das Geld auch „vernünftig“ verwendet wird, muss man es schon selber behalten und gezielt einsetzen, z.B.: „Du brauchst während deines Studiums eine Wohnung und Geld zum Leben? Okay – ich steuere monatlich Summe X dazu.“ Hier kann jeder zeitnah einschätzen, ob die Mittel dann wohl auch wirklich sinnvoll eingesetzt werden.

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Maik

      Diese umfänglichen Gedanken musste ich mir auch machen .
      Kurze Problemstellung :
      1) Eigentum beim Kind
      ( Nur dann sind Steuerliche Auswirkungen auch dort zu sehen , erfordern
      A) Schenkung oder B) Vorzeitiger Vermögensübertrag in Form von z.B.
      Vorweggenommene Erbschaft . A+B erfordern im weiteren / und dieses auch MIT
      Notar / bei umfänglicheren Vermögen , einen “ Betreuer “ , dieser
      wird wiederum vom Vormundschaftsgericht gestellt / somit Kosten und
      für die Vermögensanlage KEIN Mitspracherecht / wegen Mündelsicher . Alle
      Anlagen , die evt. zu Verpflichtungen führen könnten z.B. Immos ,
      sind hierbei ausgeschlossen )

      2) Eigentum beim “ Verschenker “ belassen ???
      Folgen daraus , Steuerliche Auswirkung sowie Vermögensübertrag NICHT möglich .

      SOOOOOOOO , welche Kröte willst DU nun schlucken ?????

      Es würde m.M.n. ein paar weitere Sache geben , die jedoch unter Renditegesichtspunkten
      nicht immer optimal sind .

      3) Du kaufst für den Beschenkten eine sofort beginnende
      Rentenversicherung . Kapitalstock bereits sofort abgegeben ( incl. allen Rechten und
      Pflichten daraus ) monatlich wiederkehrende ( oder Jährlich , kommt auf die Rentenhöhe an )
      Rente ( jedoch sowohl die Rente , wie auch der Kapitalstock NIE wieder liquidierbar )
      jedoch dem Bezieher zuzuschreiben . ( Fallstricke beachten , KV Pflicht u.s.w. )

      4) Du kaufst einfach Gold ( Physisch ) , legst das SOOO weg , das KEINER mehr dran kommt .
      Dann kannst Du selber über den Zeitpunkt des Vermögensübertrages bestimmen .
      ( Auch ggf. über NUR Teil-Beträge zu jeweils von Dir genehmen Zeitpunkten )
      Steuerlich auch nicht beachtbar , da ja keine Kursgewinne anfallen ( Spek. Frist beachten ).
      Frage wird NUR sein ( wie bei allen anderen Investitionen auch ) was ist dieses dann
      beim tatsächlichen Vermögensübertrag ( also “ Später “ ) mal Wert .

      Oft ist es auch eine gute IDEE , den “ Beschenkten “ nicht unbedingt am ganzen
      Wissen über die Vermögenslage teilhaben zu lassen ( Was derjenige nicht weiß , kann
      derjenige ja auch nicht einfordern , obwohl Er Eigentümer ist , oder ??? ) .

      Solltest Du noch weitere Erkenntnisse gewonnen haben , würde ich die auch für
      “ Spannend “ halten , insbesondere auf den EIGENTÜMER ( nicht Besitzer ) mit
      der jeweiligen sich daraus ergebenden Rechtslage/Rechtsfolge .

      LG Det

      • Nachtrag : Evt. wäre ja auch ein Mix aus ALLEM die richtige Wahl , somit das Risiko ein
        wenig aufgeteilt , etwas Sicherheit behalten . Kommt natürlich auch auf die Masse an .

        LG Det

    • Die Großmutter hat meiner Tochter 65K fürs Studium geschenkt.
      Die Tochter hat 30K für den BA gebraucht und noch 35K für den Master übrig.
      Seit Beschluss der Rektorenkonferenz vom 16.12.2016 dürfen sich „Mastger Engineering“! endlich wieder „Diplom-Ingenieur“ nennen. Das Mädel freut sich drauf.

      Das war die positive Erfahrung.
      Die Großmutter hat ihrem Enkelsohn 65K für das Studium geschenkt. 30K für BA und 35K für MA.
      Den BA hat er nach 9 Semstern noch nicht fertig und die ganzen 65K wurden mit der Freundin verlebt.
      Dass war meine negative Erfahrung

      Ich hatte das vorausgesehen und die Oma gebeten, bei der Bank das Geld in einen Global ETF anzulegen samt quartalsweiser Auszahlung. Omi wollte das nicht, denn an müsse den Enkeln vertrauen.
      Das kann ich jedem nur empfehlen.

      Omi ist zwischenzeitlich von uns gegangen und hat mir reichlich hinterlassen. Ich kann nicht klagen.
      Aber Opa würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, wie sein Enkel sein hart erarbeitete Geld verbrannte.

      Regel 83: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

  12. Die Sache mit dem Gold hatte ich auch schon im Auge. Nur weiß man nicht wie sich die Lage
    in ein paar Jahren entwickeln wird was einen Verkauf betrifft. Ich denke da weniger an den Wert des Goldes als an die Hürden so ein Verkaufes was einmal Registrierung ( woher kommt das Gold/ Kaufnachweis ) oder auch Steuer betrifft.
    Wenn man das Geld auf seinen eigenen Namen anlegt, fällt die Steuer an aber das Geld liegt erstmal sicher.
    Je nach dem wie sich später einmal die Besteuerung einer Schenkung / Erbe für Kinder entwickelt – ob das eine Lösung ist ?
    Ich werde mir noch Gedanken machen und mal ein Gespräch mit einem Notar führen.

    • Ich kann hier keinen Tipp geben, habe aber ähnliche Probleme. Zunächst habe ich jetzt für drei Kinder je einen ETF Sparplan. Kleines Geld bis jetzt, aber steuerfrei, da die Konten den Kindern gehören. Ich plane aber demnächst auch weitere Einlagen auf den Depots zu machen und weitere Investitionen. Also Schenkung auf Raten und in kleinen Häppchen. Ich weiß es nicht wirklich, aber Steuer auf Schenkungen gibt es doch nur für große summen, oder?
      Die Kinder haben auf die Konten keinen Zugriff, sie sind auch noch klein. Ich werde aber vor dem 18. auch nichts öffnen. Danach könnten sie wahrscheinlich bei ausreichend Cleverness und Bösartigkeit einklagen, aber davon gehe ich nicht aus.
      Wenn es soweit ist, überlege ich mir noch im Einzelfall oder allgemeingültig, wie ich verfügen werde. Vielleicht freie Verwendung oder zweckgebundene Teilauszahlungen oder Vereinbarung der Fortführung des Depots. Ich könnte mir auch vorstellen, mir wieder etwas zurückzuzahlen, oder bei besonders krasser Attitüde auch vollständige Enterbung.
      Falls mir etwas passieren sollte, geht die Verantwortung an meine Frau über. Vielleicht gebe ich dann noch eine Empfehlung für die Depots.

      Es würde mich aber sehr interessieren, welche Schlüsse du gezogen hast und welchen Weg du eingehst.

      LG Markus

      • Hallo Markus,

        Sie haben sich vermutlich noch nicht sonderlich tief mit den Möglichkeiten „SCHENKEN und VERERBEN“ befasst. Aussagen wie „Ich könnte mir auch vorstellen, mir wieder etwas zurückzuzahlen, oder bei besonders krasser Attitüde auch vollständige Enterbung.“ sind eher Wünsche als Möglichkeiten.
        Erste Infos zur Thematik „SCHENKEN und VERERBEN“ gibt es schon mal z.B. beim VdK, Alten- und Seniorenzentren, teilweise Alten- und Pflegeheimen durch Infoveranstaltungen von spezialisierten Anwälten.
        Sorry, dass ich eher die Schwachpunkte Ihres Beitrags herauspicke. Ich greife das Thema an – nicht Sie persönlich.

        LG FÜR2012

          • Hallo FÜR2012
            Ein spannender und interessanter ( ZUFALLS ??? ) Link .
            Sehr passend und bei mir noch NICHT berücksichtigt .
            Sicherlich mal einen weiteren Gedanken Wert . Danke dafür .

            Stellt sich ( Wie auch bereits vom Autor bemerkt ) die Frage nach
            dem “ Durch Vormundschaftsgericht ernannten Betreuer “ , insbesondere
            bei der Frage der “ Nicht oder nur bedingt Geschäftsfähigen “ ( da nicht Volljährig )
            jedoch Rechtsfähigen Mitglieder . Bedenken diesbezüglich sind ja durch den Autor ,
            auch im Hinblick auf den “ Vorstand “ angemerkt .

            Dennoch oder gerade auch wegen der Verteilung der Rechte , könnte dieses
            tatsächlich auch bei etwas grösserer Verteilmasse , ein spannender Ansatz ,
            zumindest für Deutschland , sein .

            @ Markus , da hat FÜR2012 leider Recht , so einfach ist das nicht mit “ Schenken “
            ( also Eigentum übertragen ) und wieder zurückholen . Und auch ENTERBEN , bedeutet
            nichts anderes als den Erben auf seinen 1/2 Pflichtteil zu setzen . D.h. selbst
            wenn die Kinder oder Ehefrau enterbt ist , besteht immer noch der Anspruch auf den
            1/2 GESETZLICH VORGESCHRIEBENEN PFLICHTTEIL . Tatsächlich Enterben , kannst Du nur
            Jemanden , wenn Du ( am besten bereits 10 Jahre VOR Erbfall ) den Erbteil bereits
            anderweitig “ Verfügst “ ( also dann Massenmangel ) oder einfach selber verballerst .

            Zwei Beispiele Anhand einer Immo
            Fall 1) 2 Kinder , eine Ehefrau . Eigentum Immo NUR Erblasser . Wert Immo 100k
            Erblasser möchte NUR seine Frau BEGÜNSTIGEN , die Kinder sollen warten bis MAMA
            nichts mehr benötigt ( Somit wären die Erben in dem Fall die Kinder , enterbt )
            ( Unter der Volksbezeichnung “ Berliner Testament “ so ähnlich hinterlegt )

            Normale Verteilung : 1/2 Ehefrau ( somit 50k ) , 1/2 Kinder ( in dem Fall 2 )
            somit 1/2 von der 1/2 also 50k geteilt durch 2 , gleich pro Kind 25k .
            Also wäre NORMALE VERTEILUNG 50k Ehefrau , 25k Kind 1 , 25k Kind 2 .

            Enterbung , somit setzen auf 1/2 Pflichtteil .
            Nun wieder 1/2 Ehefrau , Kinder werden ENTERBT , somit 1/2 Pflichtteil
            25k Kind 1 , 1/2 davon gleich 12,5k , Kind 2 , auch 12,5k .
            Ergebnis der ENTERBUNG : MAMA bekommt 75k , Kind 1 , 12,5k , Kind 2 , 12,5k .

            Besser wäre hier gewesen :
            Fall 2 ) Immo Eigentum zu GLEICHEN Teilen bei der Ehegemeinschaft ( Normalfall ).
            D.h. 1/2 Erblasser , 1/2 Eigentum bereits ( wenn schon 10 Jahre davor Übergang )
            bei Ehefrau vorhanden . Somit Normal 50k Erblasser , 50k Eigentum der Ehefrau ,
            NICHT in der Verteilmasse . Erbmasse somit 50k , Normal Ehefrau 1/2 somit 25k
            Kind 1 , 12,5k , Kind 2 , 12,5k . Im Ergebnis also Ehefrau 75k , Kinder 25k .

            Jetzt mit Enterbung Kinder : Ehefrau 50k bereits Eigentum , plus 37,5k Erbe .
            Im Ergebnis : Kind 1 , 6,25k ( 1/2 Pflichtteil ) , Kind 2 , 6,25k , Ehefrau 87,5k
            NACH ENTERBUNG Kinder , IMMO GEMEINSAMES EIGENTUM ( zur ideellen Hälfte ) .
            Für Erben und “ SCHENKEN “ gilt das gleiche .

            Hinweis : Soll NATÜRLICH KEINE RECHTSBERATUNG sein .

            LG Det

          • Nachtrag : Formaljuristischer Fehler , beim lesen aufgefallen.

            Gesetzlicher Erbteil um die Hälfte reduziert ( z.B. nach ENTERBUNG ) = Pflichtteil .
            Pflichtteil somit der 1/2 Gesetzliche Erbteil .

            ( Und damit , nach setzen auf dem Pflichtteil , wieder der NEUE Gesetzliche
            nicht mehr reduzierbare ( also Notfalls auch EINKLAGBARE ) Erbteil . Somit bleibt
            in Summe IMMER der 1/2 Gesetzliche Erbteil als Pflichtteil bestehen . )
            Berechnung bleibt bestehen .

            LG Det

  13. Guten Morgen,
    ich hatte übrigens gestern morgen noch Siemens in meinem Langfrist-Depot nachgelegt. Da sieht es gerade lt. Chart nach einer vollendeten Bodenbildung aus.
    Eigentlich wollte ich auf noch tiefere Kurse im Bereich des intrinsic Value von 75€ warten – aber ob das erreicht wird ?? Da war der Druck freies Kapital zu investieren doch etwas größer 😉 und wenn es dann doch noch zu einer großen Marktkorrektur kommt wird noch einmal nachgelegt.

  14. Hallo Markus,
    hallo zusammen,
    einmal geschenkt ist geschenkt, das ist das Problem.
    Wie wollst Du denn eine zweckgebundene Auszahlung kontrollieren ? Wenn das Geld für ein Studium sein soll und
    unsere Kinder kaufen sich ein Auto dann ist das Geld weg.
    Sobald die Kinder Geld verdienen werden Sie eine Steuererklärung machen. Spätestens dann mußt Du die Konten
    den Kindern melden.
    …… noch keine Idee…
    Gruss
    Maik

    • Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war …
      Zweckgebundene Auszahlung ist doch kein Problem:
      Lass das Geld bei dir und mache einen monatlichen Auszahlplan über die Zeit des Studiums – zB über 500€ im Monat. Mit erfolgreichem Abschluss bekommen sie den Rest (falls noch was übrig ist 😉 ) — und evt. KapSt. (bei Wertpapierverkauf) ziehst du immer von dem Restgeld ab.
      Ein wenig Vertrauen muss schon sein, dass sie sich für das Geld keinen Porsche kaufen :-). Denn in dem Alter sollten sie eigentlich gelernt haben mit Geld umzugehen, oder?

  15. dann habe ich noch eine Frage:
    Ich bereite gerade meinen Ausstieg aus dem Berufsleben vor.
    Allerdings würde ich noch gern etwas Arbeitslosengeld mitnmehmen.
    Da ich über 50 bin würden mir 2 Jahre zustehen.
    Meint ihr man würde das mit dem Arbeitsamt tatsächich umsetzen können,
    oder werden die einen Arbeitslosen ärgern wollen ?

    Gruss
    Maik

  16. Hallo Maik,
    Ich hatte einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet und bekomme deshalb Arbeitslosengeld, weil die Abteilung, in
    der ich gearbeitet hatte, geschlossen wurde und die Kündigungsfristen mit der Auffassung des Arbeitsamtes
    übereinstimmten. Ansonsten ist es schwierig, Arbeitslosengeld zu bekommen, wenn einen die Firma gar nicht
    kündigen will, bzw. man selbst die Arbeit beendet. Da ist Dir ja kein Schaden entstanden, also zahlt
    die „Versicherung“ (Arbeitsagentur) nicht. Obwohl ich bereits 64,5 Jahre alt bin, ist die Zahlung des Arbeitslosengeldes an
    mich an die Bedingung geknüpft, dass ich mich für Eingliederungsmaßnahmen zumindest bereithalte.
    Das wird in regelmäßig stattfindenden Gesprächen (mit mir) überprüft.

    • Bist du sicher, das Arbeitsamt würde gar nichts zahlen? Ich hätte jetzt vermutet, Maik bekommt bis zu drei Monate Sperre, wenn er zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses beigetragen hat und danach gibt es 21 Monate ALG I.
      Ich habe die Frage eher so verstanden, ob das Arbeitsamt damit nervt, dass man sich um eine Stelle bemühen muss oder Maßnahmen erlässt. Da würde ich sagen, kommt ganz auf die Qualifikation an. So schlimm kann es aber auch nicht sein, ein paar durchschnittliche Bewerbungen zu schreiben und eventuell mal ein Vorstellungsgespräch. Der Druck lässt dann vielleicht nach, wenn man schwer vermittelbar ist.

      LG Markus

    • das meine ich auch: beim ALG I ist der Grund des Austritts aus dem Arbeitsverhältnis nur relevant für eine Sperrfrist – zB bei eigener Kündigung oder Mitwirkung beim Aufhebungsvertrag 3 Monate. ALG wird meines Wissens nach immer gezahlt.
      Was ich noch hinzufügen würde: ab 50 Jahren gibt es nur 18 Monate ALG, ab 55 dann 24 Monate.

      Maik, lies am besten mal die Beiträge hier beim Privatier über Arbeitsamt, Aufhebungsverträge, … durch. Da werden fast alle Fragen beantwortet.

      • Nachtrag: fällt mir gerade auf …. „immer“ ALG I Zahlung stimmt natürlich nur dann wenn die grundsätzlichen Vorraussetzungen erfüllt sind, wie Dauer der letzten Beschäftigung und Einzahlung in die Kasse usw. (nachzulesen bei der Arbeitsagentur.de)

    • Obwohl hier schon von den anderen Kommentatoren richtig gestellt (Danke!), will ich einen Punkt noch einmal klarstellen:
      Die Aussage „Ansonsten ist es schwierig, Arbeitslosengeld zu bekommen, wenn … man selbst die Arbeit beendet.“ ist selbstverständlich falsch! Natürlich hat man auch Anspruch auf ALG1, wenn man selber zum Verlust des Arbeitsplatzes (durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag) beigetragen hat. Es gibt „nur“ eine Sperrfrist und eine Kürzung des Gesamtanspruches.
      Aber „schwierig“ ist das keinesfalls.

      Gruß, Der Privatier

  17. 24 Monate würden mir alt über 50jähriger schon zustehen, ich habe ununterbrochen eingezahlt.
    Eine Sperrzeit würde es wahrscheinlich auch geben wenn ich selbst kündige.

    Mir geht geht es mehr um die Behandlung im Arbeitsamt bzw den Umgang damit.
    Regelmäßig hinkommen evtl Schikanen o.ä.

    • Lies nochmal nach: wenn du 50 bist bekommst du 18 Monate. Bist du 55 bekommst du 24 Monate.
      Ich bin 54 und habe vor 4 Wochen 18 Monate bewilligt bekommen.

      Ich habe einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, ein Dispositionsjahr genommen und dann ALG I beantragt – also praktisch alles ausgeschöpft was nach Recht und Gesetz machbar war. Ich muss sagen, dass der Umgang mit der AA überhaupt kein Problem war und ich sogar recht angenehme Unterhaltungen hatte: ich bin auf nette Menschen getroffen, die es überhaupt nicht im Sinn hatten mich in irgendeiner Weise zu schikanieren oder so. Allerdings bin ich auch mit der Einstellung hingegangen, dass ich etwas von ihnen will, hab immer alle Fristen eingehalten und war selbst gut vorbereitet und freundlich.
      Du musst aber auch beachten, dass es Regeln gibt. Wie zB, dass du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen musst. Soll heißen, du musst Einladungen von der AA zu Gesprächen annehmen, dich ggf. bewerben, Listen über Bewerbungen führen, … Andernfalls droht eine ALG-Sperre.
      Aber das ist alles kein Riesenaufwand und machbar – du hast ja Zeit 🙂

    • Und auch hier noch einmal eine Zusammenfassung/Klarstellung:

      Wenn alle anderen Voraussetzungen vorliegen, hat man bis zum Alter von 50 Jahren einen Anspruch auf 12 Monate ALG1, ab 50 Jahre 15 Mon., ab 55 Jahre 18 Monate und ab 58 Jahre dann 24 Monate.

      Bei eigener Kündigung (oder Aufhebungsvertrag) gibt es eine Sperre von 3 Monate und eine Kürzung des Gesamtanspruches um 1/4.

      Was die Behandlung durch die Agentur angeht, kann ich den Aussagen von Jürgen 100%ig zustimmen. Hervorheben möchte ich dabei insbesondere die Aussagen zu den Pflichten eines Arbeitslosen wie Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, Bewerbungen, Dokumentation der eigenen Bemühungen, Erscheinen zu Einladungen der Agentur, ggfs. Teilnahme an Maßnahmen usw.. Wer dies alles „Schikanen“ empfindet, sollte konsequenterweise auf die Leistungen verzichten. Oder akzeptieren, dass das Recht auf Leistungen durch die Agentur auch mit Pflichten verbunden ist.

      Gruß, Der Privatier

  18. Hallo in die Runde,
    Es ist alles geregelt in &159 SGB 3, was Sperrfristen angeht.
    Ich habe keine Sperrfrist bekommen, da die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung (infolge der Schließung meiner Abteilung)
    für mich nicht existierte.
    Mag sein, dass im Falle der Aufhebung auf Gegenseitigkeit (nach einer Sperrfrist) Arbeitslosengeld gezahlt wird,
    allerdings fordert einen das Arbeitsamt auf, alles zu unternehmen, um sobald wie möglich wieder in Arbeit zu kommen.
    Je länger die Arbeitslosigkeit dauert, desto niedriger sind die Schwellen für die Zumutbarkeit eines Angebots!

    • Ja, grundsätzlich ist das vollkommen korrekt.
      Aber: wenn ich gar nicht mehr arbeiten möchte muss ich darauf bauen, dass mich gar keiner mehr einstellen will 😉 Ich muss in diesem Fall ja nix ablehnen …

  19. oh ja, keine 2 Jahre- stimmt. Habe mich damit noch nicht beschäftigt.
    Aber immerhin 18 Monate- somit auch noch Beiträge in die RV.

    Mal ganz kurz und knapp gefragt- was ist ein Dispositionsjahr ?

    • Ganz kurz und ungenau:
      Dispositionsjahr: du hast das Recht bevor du wieder eine neue Arbeit aufnimmst oder dich arbeitslos meldest, bis zu 12 Monate Pause zu machen (Tagesgenau!). Diese Zeit musst du vollständig selbst finanzieren – also Lebensunterhalt + KV + ggf. RV
      Normalerweise werden zur ALG I Berechnung die letzten 12 Monate genommen, wenn du aber ein Dispojahr nimmst, werden 24 Monate rückwirkend betrachtet (tagesgenau!)
      Vorteile: keine Sperrzeit wg. Aufhebungsvertrag, evt. bist du nach dem Dispojahr bereits 55: dannn 24 Monate ALG, …
      Nachteile: kostet halt Geld, du darfst am Ende nicht krank sein wenn du dich arbeitslos meldest

      Das Thema ist aber recht komplex! Lies bitte dazu die Abhandlungen vom „Privatier“ dazu. Ganz wichtig!

      • Jürgen hat natürlich vollkommen Recht, um zu erreichen, dass es keine Leistungskürzung gibt (die erlischt nach einem Jahr), muss das Dispositionsjahr genau 365 Tage sein, so ziemlich. Aber wenn man, zb wegen einer Abfindung, nur den Beginn der Arbeitslosigkeit verschieben möchte, kann auch eine kürzere Dispositionszeit genommen werden.
        Wenn ich dich aber richtig verstanden habe, möchtest du möglichst viel / lange ALG beziehen, dann wäre das Dispositionsjahr geeignet, die Sperre und Leistungskürzung zu umgehen… Wenn du es dir leisten kannst.
        LG Markus

    • Danke an Jürgen und Markus für die Kurz-Erläuterungen, in denen das Wichtigste zusammengefasst ist.

      @Maik: Ich empfehle aber dringend, sich ausführlich mit der Thematik zu befassen. Als Einstieg könnte dazu der Beitrag über das Dispojahr dienen und – falls es grundsätzlich in Frage kommen sollte – dann anschließend eine ganze Serie von Hinweisen zum Dispojahr und dessen Auswirkungen.

      Gruß, Der Privatier

  20. Jürgen
    Das ist absolut korrekt, was Du sagst. Darauf baue ich mit meinen 64,5 Jahren (dass mich keiner meiner einstellen will),
    dennoch muss ich den ganzen verwaltungstechnischen Firlefanz bei der Arbeitsagentur mitmachen, damit eben alles
    nach außen hin korrekt aussieht.
    Mit meiner Sachbearbeiterin kann ich zum Glück darüber offenreden, über das Sein … und den Schein, den es zu wahren gilt!!

  21. ok. zum Verständnis:
    Wenn ich im nächsten Jahr meine Arbeitsverhältnis zum 30.09.2018 auflöse und eine Dispozeit von 6 Monaten nehmen würde,
    könnte ich ohne Sperre ab 01.04.2019 ALG1 beziehen, dann für 15 Monate.

    Von Oktober 18 bis März 19 müßte ich mich selbstständig KV. Die Höhe errechnet sich dann nach dem letzten Einkommenssteuerbescheid,
    denke ich.

    • Das ging jetzt aber schnell mit der ausführlichen Beschäftigung mit der gesamten Thematik. 😉

      Meine Antwort auf die Fragen lautet daher der Einfachheit halber: Nein.
      Genaueres finden Sie in den einzelnen Beiträgen zu den jeweiligen Themen.

      Es tut mir leid, aber ein bisschen Eigeninitiative setze ich hier schon voraus. Ich kann unmöglich für jeden Einzelfall sämtliche Details gesondert erläutern.

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Maik,

      nein, das ist so nicht richtig.
      1- für den Wegfall der Sperre müssen 12 Monate zwischen Ende Arbeitsvertrag und Beginn Arbeitslosmeldung liegen. Du könntest also dich mit Wirkung zum 1.10.2019 arbeitslos melden und ALG beantragen.
      2- Bei der KV gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten mal die Beiträge lesen.

    • Hallo Maik, die beiden haben es dir schon versucht zu vermitteln. Du solltest dich erst eingehend informieren. Auf der Seite des Privatiers bist du da schon goldrichtig, wir alle haben viel von Peter gelernt und durch die geteilten Erfahrungen anderer Betroffener Fehler vermieden. Wenn du dann noch Fragen oder Unsicherheiten hast, ist Rechtsbeistand sicher nicht verkehrt.

      Zur Frage nochmal, wenn du bei der Beendigung deines Arbeitsverhältnisses mitwirkst, also eigene Kündigung oder Aufhebungsvertrag, dann bekommst du 1. eine Sperre von 3 Monaten, bevor du Leistungen beziehen kannst und zweitens eine Kürzung der Leistungen um 25% (ich glaube da mal Peter).
      Wenn du dich erst 3 Monate später arbeitslos meldest, ist die Sperrfrist vorbei, aber die Kürzung noch gegeben. Aber – Vorteil Dispojahr – wenn du dich erst nach 12 Monaten arbeitslos meldest, wird dir die Mitwirkung vergeben und du hast den kompletten ALG Anspruch.

      Es gibt noch eine passable Möglichkeit für dich. Wenn eine Abfindung nicht in Frage kommt und du dich dennoch mit deinem Arbeitgeber gut verstehst, kannst du auch mit ihm vereinbaren, dass er dich fristgerecht betriebsbedingt kündigt. Dann hast du vom ersten Tag an den vollen Anspruch ohne Sperre. Du musst dich natürlich rechtzeitig arbeitssuchend melden, das ist ja klar.
      LG Markus

      • 🙂 Kein Thema – als ALG Empfänger und angehender Privatier hab ich doch Zeit 😉
        Allerdings muss ich noch lernen eher mal auf bereits vorhandene Erklärungen zu verweisen …

  22. Privatier,
    Ich habe das ganze Verfahren mit Aufhebungsvertrag (ab Stelle einer Kündigung) durchexerziert, und fand es extrem
    belastend, da es unterschiedliche Auffassungen zwischen meinem Arbeitnehmer und der Arbeitsagentur gab und ich
    dann zwischen den Stühlen saß und nur mit Klagen letztlich zu meinem Recht kam, so dass ich jetzt nahtlos mein
    Arbeitslosengelds bekomme. Das ganze Verfahren empfand ich als extrem unwürdig, als viel zu bürokratisch,
    Kann man nicht ein solches Verfahren nicht einfacher gestalten, gerade für Menschen ab Mitte 50, die eh kaum Chancen
    auf einen neuen Job haben? Hier betreten wir das Feld der Politik

    • Selbstverständlich gibt es immer wieder bedauerliche Einzelfälle, die sich im Nachhinein als kompliziert herausstellen und wohlmöglich erst auf dem Klageweg entschieden werden können. Dass dies extrem belastend ist, kann wohl auch jeder nachempfinden.

      Dennoch ist es nicht gerechtfertigt, aus solchen Erfahrungen heraus dann anschließend von dem „ganzen Verfahren“ zu sprechen oder eine Forderung in den Raum zu stellen, „ein solches Verfahren“ einfacher zu gestalten. Im Ihrem Einzelfall mag dies zutreffen – das kann ich nicht beurteilen.

      Aber für die Allgemeinheit ist „das ganze Verfahren“ im Grunde keinesfalls kompliziert. Und nur dann, wenn man ein paar Gestaltungsmöglichkeiten wahrnehmen möchte, muss man sich eben damit beschäftigen und die Hintergründe verstehen. Aber dazu wird ja keiner gezwungen. Man kann es auch ganz einfach haben…

      Gruß, Der Privatier

  23. Im Mittelpunkt eines solchen Verfahrens stehen manchesmal beträchtliche Summen Geldes, auf die man Anspruch hat, oder
    eben nicht, wenn man auf den Rechtsweg verzichtet. Da stellt sich die Frage, ob man sich solch einen Verzicht leisten kann.
    Ich bleibe dabei, dass ich das ganze Verfahren für zu bürokratisch und kompliziert halte!

    • Okay – kein Problem. Menschen machen unterschiedliche Erfahrungen und ziehen unterschiedliche Rückschlüsse daraus. Das ist völlig normal und ist an dieser Stelle sicher sogar ganz hilfreich, damit hier evtl. Mitleser auch einmal sehen, dass man sich zwar große Mühe geben kann, alles richtig zu machen, dass dies aber nicht immer reicht und im Extremfall dann eben auf dem Klageweg endet.

      Einige andere Kommentatoren und ich selber haben das, was Sie als das „ganze Verfahren“ bezeichnen, als relativ reibungslos und problemlos erlebt. Insofern schlage ich vor, dass wir einfach beide Meinungen und Erfahrungen so akzeptieren, wie sie sind.

      Danke für Ihre Erfahrungen.

      Gruß, Der Privatier

      • Nachtrag: Bisher konnten wir als Leser nur die Erkenntnis mitnehmen, dass es Fälle gibt, die nicht so glatt laufen und die erst in extrem belastenden Gerichtsprozessen zu einem Ende geführt werden können.

        Sehr viel hilfreicher wäre es aber sicher, wenn Sie vielleicht einmal versuchen würden, das Kern-Problem Ihres Falles so zusammen zu fassen, dass andere daraus lernen können, was evtl. besser zu machen ist. Mir ist schon klar, dass so etwas bei einem komplizierten Gerichtsverfahren schwierig ist, in ein paar Sätze zu fassen, aber es wäre einen Versuch wert.

        Allerdings wäre es sicher besser, diese Erfahrungen einem Thema/Beitrag zuzuordnen, wo die in Frage stehende Regelung/Vorgehensweise besprochen wurde, damit es auch von möglichst vielen Lesern wahrgenommen wird. Hier in der Plauderecke geht es irgendwann in der Menge der Kommentare unter.

        Also – wenn Sie möchten: Ihre Erfahrungen können u.U. anderen Betroffenen eine große Hilfe sein.

        Gruß, Der Privatier

  24. Die Kompliziertheit meines Falles entstand aus meiner langjährigen Mitarbeiterschaft. Laut Tarifvertrag wäre ich
    eigentlich gar nicht mehr kündbar gewesen, was mein ehemaliger Arbeitgeber aber abstritt. Die Arbeitsagentur
    erwartete die Zugrundelegung der fiktiven Kündigungsfrist von 18 Monaten, mein Arbeitgeber gewährte mir aber
    nur 8 Monate. Die Lösung meines Problems war schließlich die Umwandlung der fiktiven Kündigungsfrist in die
    ordentliche Kündigungsfrist lt. Tarifvertrag, die bei Vorliegen eines wichtigen Grundes eben doch möglich ist.
    Auf diese Weise erkannte die Arbeitsagentur schließlich doch die 8 Monate an! … Soviel in aller Kürze

    • Danke für die Kurzfassung. Nun bin ich es aber, der da gerne zur besseren Einschätzung noch ein paar Details wissen möchte:

      * Gegen wen war denn die Klage gerichtet und mit welchem Ziel? So wie ich es verstanden habe, müsste es eine Art Kündigungsschutzklage gegen der ehem. Arbeitgeber gewesen sein, wo zwar nicht die Kündigung selber angefochten wurde, sondern stattdessen die Begründung. Mit dem Ziel, die kürzere Kündigungsfrist rechtfertigen zu können. Richtig verstanden?

      * Was wäre denn die Folge ohne Klage bzw. bei Nichterfolg der Klage gewesen? Ich nehme an, eine Ruhefrist durch die Arbeitsagentur von einem Jahr ab Kündigungszeitpunkt? Richtig verstanden?

      Und was wäre denn abschließend der Rat an Betroffene in einer ähnlichen Situation? Hätte man das vermeiden können? Worauf wäre zu achten?

      Danke und Gruß, Der Privatier

  25. Und hier noch kurz eine Info über einen neuen Kauf bzw. Zeichnung:

    Ich habe heute morgen die neue Anleihe der Metalcorp Group BV (WKN: A19MDV) gezeichnet.

    Konditionen: 7,000% bis 02.10.2022, Stückelung: 1000€, Kein Nachrang, Zeichnung bis Ende des Monats. Order über Börse Frankfurt.

    Gruß, Der Privatier

    • hört sich ja gut an – ich denke, dass du auch die Zahlungsfähigkeit von Metalcorp so gut wie es geht überprüft hast, oder? Ich bin da immer etwas skeptisch wenn bei der Niedrigzinsphase solche Zinsen gezahlt werden – gerade wenn sie noch über Exporo/Zinsland liegen …

      Ich habe gerade mal einen Vortrag von den IB-Days von zwei 17-jährigen gesehen, die in 30 Minuten über Börse, Spekulation, Risikomanagement, CRVs, usw. referiert haben. Das war schon witzig die Grünschnäbel von ‚Erfahrung‘ sprechen zu hören — trotzdem: die beiden waren so Klasse – agil und wortgewand – das ich schon sehr beeindruckt war, von dem was die beiden auf die Bühne gebracht haben.

    • Jürgen, vielleicht hast Du ja auch schon den jungen (18J.) Christian Lindner gesehen?

      Das soll hier keine Wahlwerbung sein, sondern einfach ein Beispiel für einen jungen Menschen, der bereits mit 18 Jahren genau weiß, was er will, erfolgreich ist und auch bereits einige gute Ansichten vertritt. Und es gibt andere Beispiele von deutlich älteren Politikern, die einen unglaublichen Schwachsinn von sich geben. Und damit meine ich ausdrücklich NICHT die politische Meinung!

      Gruß, Der Privatier

  26. An den Privatier,
    Auf die juristischen Details möchte ich an dieser Stelle nicht naher eingehen, allerdings erwähnen, dass von der
    Schließung meiner Abteilung noch 9 weitere Kollegen betroffen waren, ein Sozialplan erstellt wurde, wo die
    Anwälte meines Arbeitgebers und von Verdi aktiv waren. Bei den Kündigungsfristen (insbesondere für die langj.
    Mitarbeiter) blieben Unschärfen zurück, weil sich niemand der Parteien um die Konsequenzen aus dem
    für uns gültigen Tarifvertrag geschert hatte. Die falsche Angabe der Kündigungsfristen hätte für mich 3 Monate
    Sperrfrist und eine Minderung der Abfindungssumme bedeutet. Wert von beidem ca. 10000 Euro!
    Abschließender Rat an Betroffene: bei den Kündigungsfristen genau hinsehen, es gibt viele gute Ausführungen
    und Stellungnahmen dazu im Internat!

    • Vielen Dank für ergänzenden Erläuterungen.

      Die Aussage „…weil sich niemand der Parteien um die Konsequenzen aus dem
      für uns gültigen Tarifvertrag geschert hatte“
      empfinde ich als peinliches Armutszeugnis für die Vertreter der Gewerkschaft! Wenn dies Betriebsräte eines kleinen Unternehmens gewesen wären, wo sich „normale“ Arbeitnehmer in ihrer Freizeit in Wochenend-Seminaren ein Basiswissen aneignen, hätte ich noch Verständnis für solche Pannen. Bei Verdi-Anwälten kann ich das nicht akzeptieren.

      Den abschließenden Rat an alle, die einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen sollen/wollen, immer genau auf die Kündigungsfristen zu achten, kann ich nur unterstreichen! Man muss die Kündigungsfristen nicht unbedingt einhalten – das ist nicht der Punkt. Aber man muss die Fristen kennen und sich der Folgen der Nichteinhaltung bewusst sein.

      Gruß, Der Privatier

  27. Hallo Peter
    Ich habe noch ein schönes YouTube Video zu “ INFLATIONSRATE / PREISSTEIGERUNG ( hier Butter ) “
    gefunden : “ Warum der Butterpreis mir sagt , dass der Gold und Silberpreis steigen wird .

    Schönes Wochenende der Gemeinde .

    LG Det

    • Ach ja, Det – ich wollte ja noch einen Beitrag über die Inflation schreiben. Habe ich sogar schon angefangen. Okay – kommt. Als nächstes. Oder übernächstes…

      Gruß, Der Privatier

  28. Hallo Peter
    Da ich ja noch ein wenig an meinen MINI ETF REITs , für die Rente , am basteln bin .
    OHI Wunschgewichtung damit erledigt ( 6 /4+2/ Optionen Covered ) Soll 2 mal WPC sein .
    WPC 2/3 Wunschgewichtung somit noch 1/3 nachzuordern bis erledigt ( 2 /1,5+0,5/ Optionen Covered ,
    1 / 0,5+0,5 / offen )
    DIC Soll 3 mal OHI oder 6 mal WPC sein ( also 18 Optionen bis Covered , fehlen 9 Optionen , 9 Cover )
    NRZ Soll 2 mal OHI oder 4 mal WPC sein ( also 12 Optionen bis Covered , fehlen 9 Optionen , 3 Cover )
    Dazu noch etwas Publity , Eiermann , Innotec und Adler , wegen Wachstumschancen .

    So Peter , meine Frage dazu wäre A) Hast Du NRZ noch ??? , B) Hast Du Dir den Wert mal
    etwas näher angeschaut ( also insbesondere die dem Wert unterlegten Dinge , oder auch
    die von mir evt. noch nicht gesehenen Leichen ??? ) C) Bei welchen der Werte würdest DU
    denn JETZT nachkaufen wollen ( OHI Voll und abgeschlossen damit auf Wunschgewichtung ) ,
    bleiben DIC , WPC , NRZ . Meinung ??? ( Ja , auch DU hast keine funktionierende Glaskugel !!! )
    Größte UNTERGEWICHTUNG z.Zt. bei NRZ , daher eigentlich dort Nachkauf ( Wiedermal , da ich ja
    bei 17,20 USD erstmal raus war ) z.Zt. favorisiert .

    M.M.n. aber eigentlich EGAL wo nachgekauft wird , da ich eigentlich bei allen noch etwas
    Potenzial sehe , ich kann lediglich nicht abschätzen , wo das meiste Potenzial liegen
    könnte . Oder auch andersrum gesehen , welche z.Zt. am billigsten sind ???
    Ich hatte ja nochmal auf einen Rückgang gehofft , aber außer durch den schwachen USD ,
    sind hier leider ( oder auch gut so ) nur geringe Volatilitäten zu sehen . Verhält sich
    irgendwie stabil , für Renten ja nicht SOOOO schlecht , aber bei Einkaufsvergünstigungen
    für die Rente auch nicht SOOOO gut . HMMMMMMMMM ??? Meinung ???

    LG Det

    • Also, Det – ein paar Fragen kann ich leicht beantworten:
      A) Ja, ich habe NRZ noch. Und das soll auch erst einmal so bleiben.
      B) Nein, genauer hingesehen habe ich da nicht.

      Zur Frage C) Was nachkaufen? kann ich nicht viel sagen. Insbesondere nicht, was das mögliche Potential angeht. Wie Du schon richtig erkannt hast, zeichnen sich diese Werte meistens durch eine geringe Volatilität aus. Aber auch durch wenig Potential. Wo sollte das bei einem echten REIT auch herkommen?
      Ich habe meine Werte aus dieser Kategorie daher auch alleine der Dividende wegen gekauft. Die aktuellen Kurse beobachte ich da kaum.

      Wenn Du bereits eine feste Vorstellung über Deine Zielverteilung hast, dann kauf eben da nach, wo noch Bedarf ist. Bei den USA Werten hat man halt immer noch das Währungsrisiko, was manch eine Dividendenzahlung wieder zunichte macht. Aber vielleicht kommt es ja auch noch mal wieder anders…?

      Gruß, Der Privatier

  29. Da wir plaudern, fasse ich mal ein paar Themen/Antworten in einem Kommentar zusammen.

    @Det, ich habe nicht verstanden, ob und wie du den REIT ETF jetzt schon aufgebaut hast (OHI 6 Optionen covered). Hast du OHI jetzt physisch im Depot und verkaufst gelegentlich covered calls als Zusatzeinnahme zur Dividende? Dann würde dir OHI bei einem Kurssprung nach oben aber weggenommen werden, ne?
    Bei DIC und NRZ musst du aktuell noch naked puts schreiben, bis die gewünschten Aktien dann auch mal in deinem Depot liegen?

    2. Ich hatte jetzt eigentlich vor, wegen des aktuellen Kurses meine EUR bei Captrader in USD zu tauschen, aber da das nur in der TWS geht, konnte ich erstmal nicht. Dann müsste ich aber wie Det schon erläutert hat, den Tausch und jede Transaktion Kauf oder Verkauf auch als Devisengeschäft werten und steuerlich angeben.
    Wenn ich stattdessen (wie Peter?) mein Depot mit Bargeldbestand in EUR lasse und bei jeder Transaktion den Tausch mitbeauftrage, dann habe ich immer eine absolute EUR-Buchung im Depot bei jedem Kauf oder Verkauf, wo dann wieder nur das Schließen offener Positionen bzw. der Verkauf steuerlich bewertet werden muss. Da Captrader das nicht für mich erledigt, brauche ich dafür ein geeignetes Excel. Habt ihr da was in Nutzung, im Angebot?

    Nachdem die Keynote vorbei ist, würde ich jetzt auch AAPL als meinen ersten naked put schreiben, aber die IV ist sicher nicht mehr so hoch? Kann man da überhaupt noch brauchbare Prämien bei Delta 10 kassieren? Ich finde Jürgens Kleinvieh etwas mühsam, was nützt es mir, wenn ich bei 10k Marginkonto im Quartal drei, vier Trades mit je 50-60 EUR Ausbeute machen kann, das macht weder satt noch reich. 😉
    Oder sind die kleinen Erfolge nur während der Übung relevant, später werden dann immer gleich 10 Optionen vertickt, um ca. 500 Prämie oder Diff kassieren zu können. Aber wenn die wegfliegen, muss man plötzlich 1.000 Apple Scheine kaufen, das ginge zu weit. …
    Ich bin da immer noch unschlüssig und greife auf gefährliches Halbwissen zurück. Leider fehlt mir momentan die Zeit, die Videos durchzugehen und auch zu wiederholen, beziehe ja leider noch kein ALG oder Rente.

    LG Markus

    • Hallo Markus, ich antworte mal für meinen Part …
      Ich sehe das mit dem ‚Kleinvieh‘ etwas anders:
      1- ich übe ebenfalls noch (seit 3 Monaten) den Optionshandel und habe deshalb das 10k-Konto eröffnet
      2- dabei ist es mir zunächst einmal wichtig die Technik zu erlernen und einen regelmäßigen Cashflow zu erzielen
      3- da bin ich auf einem guten Weg, habe in den 3 Monaten 12 Trades abgeschlossen (alles Delta10) und knapp über 3% Rendite erzielt – also 1%/Monat, was ich mir auch als Ziel gesetzt habe, denn das würde 12%/Anno bedeuten – finde ich durchaus gut.

      Steigern kann man das alles sobald die Technik sitzt und zB Futures handeln. Dann muss aber auch aus dem 10k-Konto mindestens ein 25k-Konto werden. Das mache ich dann wenn ich sicher bin, dass das ‚mein‘ Geschäft ist, das ich auch weiterverfolgen kann/will.

      Zu einem AAPL Put nach der Keynote: ich habe gestern noch einen Put geschrieben (Delta10; Strike 148; Oct2017) und dafür 60$ Prämie kassiert. Bei 26$ kauf ich den wieder zurück. Klar ist das ein nur kleiner Gewinn – aber „so what“ wie der alte Ami sagt ….
      Überlege mal wieviel Aktien du von AAPL kaufen musst, um dies als Dividenden zu erhalten und wieviel Kapital du damit bindest.
      Bislang habe ich in 3 Monaten mit Puts auf AAPL alleine 106$ eingenommen — Aufwand: eher Minuten als Stunden.

      Mein Tip: starte erst einmal und übe mit kleinem Geld. Wenn du merkst, dass das nix für dich ist, dann lasse es halt. Und nimm dir die Zeit die Videos anzuschauen. Wenn du die Zeit nicht hast: vergiss den Optionshandel!

      LG
      Jürgen

      • Nachtrag:
        zu dem Verkauf von 10 Puts auf AAPL und einbuchen von 1000 Aktien:
        mit einem 10k-Konto kannst du natürlich keine 10 Puts auf AAPL verkaufen (Margin!) und ebenfalls natürlich lässt du dir keine 1000 Aktien einbuchen sondern kaufst den Put vorher mit Verlust zurück. Oder du verkaufst einen Bull-Put-Spread, um das Risiko zu begrenzen, oder, oder, oder, … da gibt es zahllose Möglichkeiten, die ich auch noch nicht alle kenne.

    • Hallo Markus,

      ich kann Deine kritische Haltung gegenüber dem Optionshandel gut verstehen. Mir geht es inzwischen nämlich manchmal ähnlich und ich zweifele an dem Sinn meiner Aktivitäten. Liegt aber wohl auch daran, dass sich bei mir bisher kein dauerhafter Erfolg eingestellt hat. Ich werde dazu sicher einmal einen gesonderten Beitrag schreiben.

      Aber natürlich hat auch Jürgen Recht: 12% p.a. sind eine Größenordnung, die durchaus machbar sind. Ich bin da ja meist etwas agressiver unterwegs, versuche höhere Prämien zuvereinnahmen und lasse die Trades etwas länger laufen. Es geht also auch durchaus mehr. Wie man bei mir sieht, allerdings auch mit einem größeren Risiko.

      Aber gerade bei einem kleinen Konto (wie bei Jürgen und mir) bin ich der Meinung, dass man auch einmal größere Risiken wagen kann (muss?), damit man es überhaupt zu etwas bringt.

      Und wenn man einmal über die Übungsphase hinaus ist, gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten, das auszubauen. Entweder so wie Jürgen sagt, in den Bereich der Futures (Rohstoffe, etc.) wechseln oder ganz einfach die Zahl der Trades bzw. der Optionen/Trade zu erhöhen.

      Gruß, Der Privatier

    • Danke für den Hinweis. Wie schon beim ersten Teil habe ich viele Parallelen zu meiner Denk-/Handlungsweise erkannt. Den Blog werde ich trotzdem nicht abonnieren. 😉

      Gruß, Der Privatier

    • Meine Sichtweise , ist zu 95% die von Mr. Market .
      So würde ich auch mein Investment in UN Beteiligungen aufbauen .
      Allerdings habe ich beim LANGFRISTDEPOT neben kleiner 1% , max. 5% , Durchschnitt 2%
      etwas andere Gewichtung . Endziel 50 bis 100 Werte . Somit soll ein Wert bei Endstellung
      mit 1 bis 2% im Depot vertreten sein . Somit DURCHSCHNITT relativ gleich auf Endstellung.
      Bei Aufbau , würde ich jedoch MAXIMALPOSITION auf 10% setzen , da dann bei 10% gleich 100%
      des Wertes , bei einen Anstieg um 10% , gleich 1% nach Verkauf über bleibt .
      Oder um 20% Anstieg 2% an REST WERT im Depot belassen werden kann .
      Also Schritt 1) Anhand Fundamentalanalyse erstmal einen Wert aussuchen .
      dann Schritt 2) MAX. Positionsaufbau auf Einzelposition gesehen , 10% des Depotanteils .
      Somit dann HÖCHSTENS 5 mal 2% in der Tradingposition . Also z.B. OHI 600 mal 5 gleich 10%
      Somit MAX 3000 Stück selbst in der Tradingposition zu halten . Das wäre dann auch bei mir
      die absolute Obergrenze für eine Einzelposition , selbst im Trading für Restegewinnung .
      Also selbst bei Hin und Her , wäre dieses m.M.n. die Obergrenze für ein Risiko welches ich
      bei einer Einzelposition eingehen würde . Da würde ich dann aber schon immer dabei sein wollen .
      Aber ansonsten gute entspannte Sichtweise von Mr. Market .

      LG Det

  30. Hallo Markus
    Ich nehme NICHT am Optionshandel teil . Wenn ich wollen würde , hätte ich halt die Option
    bei z.B. OHI , 6 Optionen COVERED zu handeln . Wenn Du USD handeln willst , ist das JEWEILS
    ein eigenes Geschäft . Kauf / Verkauf also wie ein Kauf / Verkauf von z.B. Daimler zu behandeln .
    Bei DIC oder NRZ könnte ich jetzt um meine Wunschgewichtung herbeizuführen , entweder Naked PUTs
    oder Covered PUTs schreiben , oder einfach kaufen , wenn mir der Kurs passend ist .
    Wenn Du 10 Optionen AAPL handeln willst und dieses Covered , musst Du halt bei einen COVERED PUT
    bei deinen Marginkonto auf außreichende Deckung ( da dann 1000 Stück mal Kurs ) achten .
    ICH lege mir jedoch die Aktien ( bei z.B. ETF REITs basteln ) einfach NUR hin , da mein Interesse
    einfach nur eine kleine Rentensteigerung ist . Ziel waren ( Vor ca. 2 bis 3 Jahren wieder ,
    nach ca. 25 Jahren OHNE HANDEL / BESITZ mit Aktienhandel / Anleihenhandel angefangen )
    da mal 500,00 Euro / Monatlich . Ziel habe ich aber ( Brutto ) bereits wieder knapp überschritten , daher überlege ich mir jetzt halt , ob nicht noch eine kleine Haushaltsgeldaufstockung sowie eine Taschengeldaufstockung beim Nachwuchs zu realisieren ist .
    Evt. versuche ich aber auch erstmal 500,00 Euro Netto/Mon. ( da bräuchte ich ca. 1/2 mehr ,
    also ca. 750,00 Euro / Mon. , da ca. 1/3 Kosten ) einzuspielen .
    D.h. dann nach Steuer , Inflation , KV/PV und SONSTIGEN Belastungen/Kosten gleich Netto/Netto .
    Mal sehen wann ich das erreicht habe . Und bis es dann soweit ist , muss ich dann natürlich auch
    sehen , was denn dann z.B. die Bar Div. ( also ein Teil meiner Rentenzusatzzahlung ) eigentlich
    wenn SIE dann in USD gezahlt wird , in Euro ( da ich ja in D lebe ) noch tatsächlich an Kaufkraft
    hat . Tja Markus , leider bin ich NICHT so Vermögend , das ich OHNE Problem , einfach nur die
    Kohle raushauen könnte ( wäre auch NICHT von mir gewünschte Handlungsweise ) , sondern muss schon
    sehen , wo der kleine Kapitalstock der z.B. für 6 Optionen OHI Covered benötigt wird , herkommt .
    Daher trifft es mich z.B. bei PSEC doppelt hart , da ich A) Nicht vermutet hätte , das IHR
    Geschäft ( Beteiligung an anderen Geschäften ) evt. einbrechen könnte , B) Mir ein Teil meiner
    kleinen Rentenzusatzzahlung fehlt . Da ich jedoch auch etwas Risikoscheu bin , muss ich halt auch
    den kleineren Zins ( oder auch Bar Div. oder auch Zusatzrente ) in kauf nehmen , der bei
    Unternehmen anfällt , die einen relativ großen Burggraben aufgebaut haben und damit eigentlich
    relativ Risikogemindert sind . Eigentlich versuche ich immer die Risiken zu finden , manchmal
    übersehe ich jedoch etwas . Dieses ist halt NICHT vermeidbar , daher versuche ich auch eine
    möglichst breite STREUUNG hinzubekommen .
    Dann ist zwar manchmal etwas übergewichtet , jedoch baue ich diese Übergewichtung dann auch
    manchmal wieder ab . Bei den ETF Selbsbau REITs z.B. habe ich mir halt 4 Ankerinvestments
    WPC / OHI / NRZ / DIC ausgesucht um diese dann ggf. in der gewünschten Gewichtung zu bekommen
    und dann in der gewünschten Gewichtung zu halten . Ist m.M.n. gerade etwas besonders günstig
    ( z.B. letztens OHI ) zu bekommen , versuche ich dann hier bereits schon mal auf Wunschgewichtung
    zu kommen . Wunschgewichtung OHI in ETF REITs Selbstbau , halt 6 Optionsmöglichkeiten (600 Stk).
    Meistens versuche ich halt diese Wunschgewichtung in ca. 5-8 Schritten aufzubauen . Also Einstieg
    mit erster Position , z.B. 100 Stk. erster Kauf . Dann erstmal sehen wie es sich so alles im
    Detail ergibt . Dann entscheide ich ob ich da oder da nochmal ein wenig nachkaufen möchte .
    In Summe wird dann irgendwann mal meine Wunschgewichtung aufgebaut sein , von der ICH mir
    vorstellen kann , das Sie für MICH passend ist . Dieses ist jedoch lediglich MEINE
    Herangehensweise , das bedeutet NICHT , das SIE auch für andere passend ist . Ich bin halt
    relativ EINFACH gestrickt . Ich will EINFACH NUR eine kleine relativ SICHERE Rentenzusatzzahlung
    aus Unternehmensbeteiligungen ( also auch hier wäre später die Wunschgewichtung UN 30% ) .
    Die dann zu meiner anderen kleinen Rentenzahlung mit dazu passt ( Versicherungen , 30% ) .
    Wenn dann auch noch ein Teil der Miete ( Kaltmiete ) wegfällt ( Immo 30% ) hätte ich also
    mit 10 % Liquidität , alles passend zusammen . Da ich jedoch in IMMOs etwas stark übergewichtet
    bin , muss ich halt hier für passiv , erst mal ein wenig abbauen / umbauen .
    So war und ist immer noch mein Plan . Eine kleine aber beständige Rentenzusatzzahlung , zu den
    anderen kleinen Renten ( Bereits teilweise sehr lange im Bezug ) und dann der nächsten kleinen
    Rürup Rente mit 60 , sowie dann der evt. noch zu bekommenden SEHR KLEINEN GRV mit 67 .
    In Summe hoffe ich dann wieder bei einer NORMALEN kleinen / durchschnittlichen Altersrente
    anzukommen , die mir weiterhin hilft , meinen Tag , selbstbestimmt zu gestalten .
    Und DIESES betrachte ich als ein LUXUS , den ich nicht missen möchte .
    Und auch da wieder , TIME WILL TELL .

    LG Det

  31. PS Zu der unterlegten Vermögensmasse , habe ich eine total andere Sichtweise
    wie der Peter . Peter zählt seine Vermögensmasse NICHT komplett mit .

    Dieses ist aber für ein Grundsätzliches Verständnis m.M.n. dringend Notwendig .

    Sichtweise von Peter , bezieht sich NUR auf den liquidierbaren TEIL .
    D.h. somit werden beim Peter die Rentenpunkte incl. Vermögen , neben den Rürup und
    Riesterrenten ( ca. 500k an Kapitalstock , dann dafür aufzubringendes VERMÖGEN )
    neben der Immo SELBSTBEWOHNT ( ca. ??? 2 bis 300k ??? ) halt NICHT mitgezählt / mitgerechnet .
    Daher haben der Peter und ICH , auch immer eine total andere Sichtweise auf den bei
    den Vermögen unterlegten Kapitalstock . Für mich ist es halt schon ein Unterschied , ob ich für
    ein Recht der Rente , z.b. 500k noch aufbringen muss , oder ob ich diese 500k bereits im laufe
    meines Arbeitslebens bereits aufgebracht habe . Somit dann auch das Recht des Bezuges der Rente
    aus diesen Kapitalstock 500k besitze , oder eben nicht besitze . 500k mal 4% , müssten also
    so in etwa ca. 20k Rente p.a. mindestens mal ausmachen . Vorteil des Wohnens z.B. 300k mal 4%
    somit 12k p.a. somit werden dann ca. 32k p.a. an Rentenvorteil NICHT gesehen . Oder auch ein
    dafür aufzubringender Kapitalstock von ca. 800k eben auch nicht mitgezählt .
    Dieses wiederrum macht halt die Betrachtungsweise recht unterschiedlich .
    Für mich ist es halt schon ein Unterschied , ob ich ca. 800k mitbetrachte , oder eben auch nicht .
    Insbesondere auf die Assetverteilung , ergibt sich dann bei mir eine ganz andere Sichtweise .

    Weiterhin ist es m.M.n. auch zwingend notendig , den unterlegten Personenkreis , welcher dann
    mit einer Rente auskommen muss , passend auf das Vermögen einzuschätzen . Auch hier ist es
    m.M.n. ein Unterschied , ob ich eine Betrachtung für eine Person mache , oder für 2 , oder
    für noch mehr Personen . Somit würde ich einen Kapitalstock in Vers. / Immos / UN Beteiligungen
    sowie sofort zu liquidierenden Vermögen , halt anders sehen . Sehe ich z.B. 60% meiner
    Vermögensmasse , diese z.B. nicht als Vermögensmasse an , kann das ja durchaus Vorteilhaft sein .
    Ich sehe dieses immer sehr UNVORTEILHAFT als Vermögensmasse mit an , da ich ja auch irgendwann
    mal diesen Teil der Vermögensmasse erwirtschaftete haben muss , um in den GENUSS des Rechtes
    zu kommen . Daher ist der Peter ja auch in der LAGE , seine erworbenen Ansprüche ( Rechte )
    bereits zu verbrauchen , während ich das nur bei einen kleinen Teil machen kann . Somit ist
    ja auch der Peter ein VOLL PRIVATIER , während ich NUR ein TEIL Privatier bin . Also ist der
    Peter , bei NICHT BERÜCKSICHTIGUNG , wesentlich besser aufgestellt , wie jemand der seinen
    Kapitalstock ( wie Ich z.B. ) sehr wohl im Auge haben muss 😉

    LG Det

    • „Peter zählt seine Vermögensmasse NICHT komplett mit.“

      Naja – das stimmt nur bedingt.

      Wenn ich das Bedürfnis hätte, mein gesamtes Vermögen zusammen zu addieren, würde ich sicher auch das Eigenheim mitrechnen (inkl. Hausrat) und das Auto… Das Bedürfnis habe ich aber nicht, da ich keinen Sinn darin sehe.

      Wenn ich meine Einnahmen prognostiziere, sind darin selbstverständlich auch aktuelle und zukünftige Rentenansprüche enthalten. Aber als monatlicher Cash-Flow, der von Dir immer gerne erwähnte Kapitalstock interessiert mich dabei nicht (da ich keinen Sinn darin sehe).

      Und wenn ich meine Ausgaben prognostiziere, sind da eben keine Anteile für Miete etc. enthalten. Insofern wird das Eigenheim indirekt wieder berücksichtigt. Aber mehr auch nicht (wozu auch?).

      „Für mich ist es halt schon ein Unterschied… Insbesondere auf die Assetverteilung“

      Und genau DA macht das alles für mich überhaupt keinen Unterschied. Wenn ich mir z.B. als Regel vorgenommen habe, in meinem Depot keine Aktie mit mehr als 5% zu gewichten, dann ist es mir völlig egal, wie viel mein Haus wert ist oder wie viel ich im Laufe meines Lebens in die RV eingezahlt habe.

      Und was daran jetzt vorteilhafter sein soll oder nicht – habe ich nicht verstanden.

      Gruß, Der Privatier

  32. Naja Peter
    Bei mir ist das halt anders , da ich sehr wohl FREI darüber bestimmen kann , ob ich nun
    in dem Teil Versicherungen , oder in dem Teil Immo , oder dem Teil UN Beteiligungen noch
    mehr an meiner Asset Aufteilung ( ASSET ist bei mir halt ALLES , daher kann ich es auch
    nur auf den jeweilig Kapitalstock sehen ) arbeiten muss . So sehe ich z.B. die Immo Privat ,
    ganz anders ( Eigentlich nur mit KOSTEN behaftet , aber in Aktien kann man halt nicht wohnen )
    wie die Immo im Betrieb . Und da ja mein Asset ( bei Peter ist das auch nicht anders , sieht
    der Peter immer nur nicht ;)) nicht NUR aus Aktien , sondern auch aus Versicherungen und Immos
    besteht , MUSS ich hier halt schon ein wenig schauen , wie ich dann die Aufteilung am besten hinbekomme . Meine Regel ist halt , ca. 30% Versicherungen , ca. 30% Immos , ca. 30% UN
    Beteiligungen und ca. 10% Liquidität . Und genauso einfach würde ich auch meine Aufteilung
    in etwa machen wollen . D.h. wenn ich z.B. für mich nur ca. 45 RP wünschen würde ,
    würde ich auch Analog dazu , ca. eine Immo im Wert von ca. ( Grob 45*7K = ca. 315k ) und dann
    auch noch ein paar UN Beteiligungen sagen wir auch ( Grob 45*7k = ca. 315k ) oder auch so
    in etwa 300k*3+100k für relativ gut aufgeteilt halten . Und bei 2 Personen halt z.B. das
    doppelte . Vorteilhaft Peter , ist an DEINER Sichtweise , das viel mehr benötigter Kapitalstock
    der NORMALERWEISE aufgebracht werden muss , um Rechte zu erhalten , von DIR eben nicht gesehen
    und daher auch nicht mitberechnet wird , da ja bereits schon VORHANDEN .
    Für Jemanden , der jedoch erst am Anfang steht seinen Kapitalstock aufzubauen , sollte diese Sichtweise aber besser gemieden werden , da derjenige sehr wohl noch diese 800k aufbringen muss .
    Da hilft es dann nicht viel , wenn man 2k/Mon. Einnahmen hat . jedoch für Kalt-Miete bereits 1,5k
    ausgeben muss . Genausowenig , wenn man Fürstlich wohnt , jedoch nichts zu beißen hat .
    Also was hilft es , wenn ich einen Cash Flow von 1k/Mon. durch Bar Div. bekomme ( bei ca. 300k
    Kapitalstock und 6% Zinsen nach Inflation , VOR Steuern ) jedoch 800,00 Euro im Monat für die Kaltmiete bezahlen muss ???
    Und genau da würde ich mir halt gerade am Anfang des Kapitalaufbaus , eher Gedanken
    darüber machen , eine gleichmässige AUFTEILUNG auf Versicherungen Immos und UN Beteiligungen
    hinzubekommen . D.h. hier würde ich eher eine Immo kaufen um diese zu bewohnen , wie mir über
    evt. unsichere Beteiligungen den Kopf zerbrechen . Ebenso würde ich nicht in Versicherungen
    ( außer evt. in deren Aktien ) investieren wollen , wenn dieses eh schon AUTOMATISCH durch den
    AG geschieht . Somit würde ICH n.w.v. schon meine GANZE Kapitalanlage sehen wollen .
    Aber wenn z.B. Immo und UN Beteiligungen bereits vorhanden , würde ich mir halt doch eher mal
    Gedanken ( Insbesondere bei den Steuerlichen Sichtweisen ) über das ausnutzen der Jährlichen
    Höchstgrenzen bei den Vorsorgeaufwendungen machen ( also Versicherungen Rürup/GRV ) .
    Und je nachdem , wo noch etwas fehlt , halt GENAU DA nachinvestieren . Oder eben auch mal
    dementsprechend UMSCHICHTEN wollen . So einfach ist halt wieder mal meine Sichtweise .

    PS Hoffentlich ist auch beim Crowdinvest MEINE Sichtweise auf DEINE Risikoaufteilung verstanden
    worden . Da ist es halt auch ein Unterschied , ob ich bei 0,25% einen Anlagebetrag von 5k habe
    somit einen DAZUGEHÖRIGEN Kapitalstock von 2 MIO , oder 500,00 Euro , mit einen dazugehörigen
    Kapitalstock von 200k , oder von 50,00 Euro , mit einen dazugehörigen Kapitalstock von 20k .
    D.h. eine Anlagsumme von 1k , würde gut zu einen Kapitalstock von etwa 400k passen , damit
    das Ausfallrisiko dementsprechend abgemildert ist . Also auch dementsprechend verschmerzbar .
    Sicherlich immer noch nicht schön , aber dann immerhin wenigstens verschmerzbar .
    Und auch beim Crowdinvest , gehe ich davon aus , das dieses KEINE RISIKOFREIE Anlage ist .
    Daher würde ich halt eine RISIKOAUFTEILUNG auf MEINEN KAPITALSTOCK ( dann alles sehen )
    auf das ja scheinbar doch vorkommende AUSFALLRISIKO , anpassen wollen .
    Da könnte ich mir denken , das es bei einen von einen Ausfall betroffenen , schon blöd ist ,
    wenn dieser z.B. 5k investiert hat und nicht über einen Kapitalstock von 2 Mio. verfügt .

    LG Det

    • „Bei mir ist das halt anders… So einfach ist halt wieder mal meine Sichtweise.“

      Okay, dann akzeptieren wir einfach mal gegenseitig, dass wir andere Sichtweisen haben. Und auch eine andere Auffassung, was „einfach“ und was „kompliziert“ ist. Man muss ja nicht unbedingt zu einer gemeinsamen Meinung kommen.

      Gruß, Der Privater

  33. PS
    Und wenn ich noch ganz am Anfang stehen würde , also eine Aufteilung machen müsste :
    30/30/30/10 , dann würde ich erstmal die 10% SPAREN , dann NACHDEM DIESE SPARQUOTE die
    ja selbst für 10% Notwendig , ermittelt ist , dann auf die anderen Teile , aufteilen .
    Wenn ich dann erst in Immo investieren würde , wird dieses ja auch eher mittels Kredit
    gemacht . Da würde ich dann aber auch NUR den Teil sehen , der MIR gehört . Den Teil
    der BANK gehörend , würde ICH bei meinen Vermögen dann NICHT sehen . Da dann ja dafür
    auch meist immer eine Einkunft benötigt wird , ist dann hier Quasi eine Versicherung in
    GRV durch AG und AN meistens doch schon wieder mit berücksichtigt . Und genau dafür ,
    würde ICH mir halt , die JÄHRLICHEN ZUSTANDSBERICHTE , schon GENAU anschauen . Daran
    könnte ich dann meinen BEDARF dann eher feststellen ( also abschätzen wieviel RP ) .
    Und für den Sparerfreibetrag , würde ich dann UN Beteiligungen wählen . So müsste es dann
    zu schaffen sein , einen ( auch von Dir ) NICHT mehr zu sehenden Kapitalstock aufzubauen .

    LG Det

  34. Gestern Abend wieder nicht mit der TWS klargekommen. Erst habe ich die Griechen nicht gefunden, dann sagte mir die TWS, dass die Werte nicht Echtzeit sind, weil ich kein Datenabo habe. Habt ihr das (kleine) Datenabo für ein paar $ gebucht?
    Dann konnte ich keine Bracket setzen bzw. will ich ja nur den Limit Rückkauf einstellen, den Stop nicht. Am Ende war kurz vor 22 Uhr dann der Akku von meinem Laptop leer und die Sache gegessen. Vielleicht geht’s doch mit der TWS App besser.
    Ich muss OHI putten, die sind mir am Montag erfolgreich mit Limit verloren gegangen und sollen durch leere Puts wieder reinkommen.

    Daher habe ich mir heute wieder einen Cap auf BASF gekauft. Dieses Mal einen länger laufenden, der hatte die beste Rendite ungefähr. Selbst wenn BASF einen Dämpfer bekommen würde, bleibt noch viel Zeit wieder auszugleichen und den Cap wieder ins Geld zu bringen. Wenn BASF aber stabil bleibt und recht moderat steigt, dann kann ich den Schein bald wieder verkaufen, weil er dann ziemlich safe und mit wenig Restrendite behaftet ist.

    LG Markus

    • Also ich habe keine Echtzeitkurse gebucht; verzögerte reichen da sich Optionspreise nicht sooo schnell ändern und ich sowieso nur einmal am Tag reinschaue. Schau dir BITTE mal die TWS-Videos von Jens Rabe oder CapTrader/Lynx an – da wird das alles erklärt – aber du hast ja keine Zeit dafür 🙂 und saugst lieber den Akku vom Laptop leer und ärgerst dich 😉
      Ansonsten fällt mir eine Ferndiagnose schwer, sorry.
      LG
      Jürgen

    • Ich arbeite auch ohne Echzeitkurse und komme sehr gut ohne aus. Wenn ich wirklich einmal den Eindruck habe, dass gerade eine starke Marktbewegung vorhanden ist, so schaue ich mir auf anderen Plattformen (z.B. NASDAQ) den Echtzeitkurs des Underlyings an. Anhand des Unterschieds zum verzögerten Kurs kann man eigentlich schon einigermassen einschätzen, wie sich die Optionskurse entwickeln. Und bei der Trade-Eröffnung taste ich mich dann vorsichtig von einem utopischen Limit schrittweise heran – bis die Order „zuschlägt“.

      Zu Bracket-Orders kann ich nichts sagen – nutze ich nicht. Und wo das Problem mit einem einfachen Limit liegen soll, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Vielleicht musst Du doch noch ein wenig mit der TWS üben (Paper-Trade)?

      Gruß, Der Privatier

      • Nach meinem ersten Trade habe ich nun auch das KISS Video gesehen. 🙂
        Was mich jetzt noch juckt ist das neue Webinar Kleine Konten Auflage 4. 490 sind schon eine Hausnummer, aber die sind auch schnell mal verloren. Aber es sind eben auch hunderte Videos von Jens frei zugänglich (mit dem Basiskurs bin ich auch nicht durch), braucht man dann noch diese Serie? Ok, beim Live Trade direkt dabei sein zu können, hat ja auch schon was.

        Was meint ihr?

        • Meine Meinung:
          Mach erst einmal den Basiskurs, übe noch ein wenig und entscheide dann.
          Ich überlege mir das auch, zögere aber weil ich auf so vielen Hochzeiten tanze mit Aktien, Anleihen, Investment, (Day-)Trading usw. – da bin ich mir nicht sicher, ob mir das nicht zu viel wird.
          Es kann aber gut investiertes Geld sein – nur in deinem Fall: wenn du noch nicht einmal Zeit hast den Basiskurs durch zu arbeiten, was würde dich dazu bringen den „teuren“ Kurs zu machen? Da wäre evt. ein „Präsenzkurs“ mit festen Terminen besser …
          – Jürgen

          • Nachtrag:
            Ich denke gerade nochmal …. der Kurs „Kleine Konten …“ hat Präsenztermine in Form von Webinaren, oder?
            Dann ist das natürlich nicht schlecht und du könntest direkt deine Fragen beantwortet bekommen

  35. Und es war soweit: mein erster Verlusttrade im Optionshandel ;-(
    Meinen AAPL Put musste ich bedingt durch den starken Rückgang des Basiswertes zurückkaufen (63$ Verlust)
    -Jürgen

    • Die einen kommen, die anderen gehen. Du bist raus und ich bin jetzt zum ersten Mal drin.
      Gestern Abend hatte ich versucht den AAPL Oct27 143 Put zu verkaufen. Kurs war 82 (Bid 74 Ask 86), mit Limit 81 habe ich angefangen. Ich bin, glaub ich, noch zweimal runtergegangen, dann war es schon 22 Uhr und die Sache vorbei. Delta war gestern etwa 10. Ich wollte eigentlich noch schreiben. Muss man sich bei den Limits sehr stark am Bid orientieren, der Spread ist auch ziemlich hoch, ist der nachmittags besser und kurz vor Handelsschluss ist da nicht mehr viel zu holen?
      Heute Abend stand die Prämie bei 97 (Bid 90 Ask 104). Habe mich also wieder von 96 abwärts gehangelt und die Option letztlich bei 93 verkauft. Delte war heute natürlich nicht mehr 10, aber ich bin doch recht zuversichtlich, dass AAPL jetzt nicht bis auf 143 durchrauscht. Aber selbst wenn, statt bei ca. 100% Verlust oder noch früher die Position zu schließen, würde ich doch lieber die 100 AAPL zum Wunschpreis nehmen. Aber wie oder wann wird die Option denn ausgelöst und durch wen, es gibt ja keinen 1:1 Käufer? Wenn es jederzeit möglich wäre, dann würden die Käufer doch i.d.R. beim ersten leichten Unterschreiten der 143 ausüben und mir 100 AAPL zu 143 andrehen wollen. Viel Risiko hätten die dann aber nicht versichert. Oder warten die eher bis zum Ende der Laufzeit (oder es geht doch sowieso nur zum Ende) und dann entscheiden sie nochmal, ist AAPL jetzt unter 143, dann geben sie 100 Stück ab oder ist AAPL wieder gestiegen, dann ist die Option wertlos. Und welche Gebühren wären beim Ausüben fällig? Der Kauf von 100 Aktien oder ein fiktiver Rückkauf der Option oder beides…
      Es kommen reichlich TWB Warnungen, die erste, dass die Order die 3% Marke reißt. Inwiefern? Beim 10k Depot sind die 93$ Prämie nicht gemeint, die Margin wurde aber mit 1805€ belastet.
      OHI Nov17 30 Put wollte ich noch schreiben, hier sind die Prämien ziemlich gering und das Delta auch höher, der aktuelle Kurs ist ja nicht weit entfernt. Bei Bid 40 Ask 45 wollte ich jetzt aber nicht so nah ans Bid und habe die Order mit Limit 44 platziert, läuft jetzt auch bis Ultimo. Hier eigentlich auch das Ziel, entweder immer weiter Puts zu schreiben oder irgendwann 100 OHI eingebucht zu bekommen, weil die unter meinen Optionspreis gefallen sind. Brackets habe ich weggelassen, Ausübung würde mich nicht stören und beim Gewinn kann ich auch auf den Verfall warten.

      Gestern wollte ich mich noch über Metro aufregen, dass die MDax Aufnahme gar keine Auswirkungen hatte, heute dann der Kurssprung. Naja erstmal Gewinnzone, werde ich wohl meinen OCO in einen TrailingStop morgen umwandeln.

      Gute Nacht, Markus

      • Ich gebe mal ein paar kurze Einschätzungen zu deinen Fragen:
        1- Wenn ICH einen Put verkaufen möchte, dann gebe ich meinen Wunschpreis ein und lasse ihn einfach stehen (tagesgültig) und ändere ihn selten. Meist kam es im Laufe des Tages zu einer Ausführung — manchmal auch nicht …
        2- Nimm das mit dem Delta 10 nicht so genau, denn das schwankt ja immer. ICH greife auch noch bis D15 zu
        3- Ausübung: niemand wird direkt am Strike ausüben – warum auch? Er hat doch eine Versicherung und dadurch Zeit bis zum Verfall. Mein WFC Put rutschte auch mal für zwei Tage unter den Strike und es kam zu keiner Ausübung – schade eigentlich, denn ich wollte die Aktie 😉
        4- einige TWS Warnungen bekomme ich auch, verstehe sie aber auch nicht immer
        5- So wie du das mit OHI beschreibst mache ich das auch: immer kleine Prämien kassieren und wenn ich sie bekomme: Sehr gut! Ziel erreicht.

        -Jürgen

  36. Kleines Update : Nachkaufwahl ist auf WPC gefallen , somit da Vollfüllung .
    Also Mini ETF Reits , somit 2 Positionen auf Vollfüllung . Fehlen also bei
    Mini ETF Reits noch NRZ und DIC auf Vollfüllung . Shell hat dafür schon mal
    etwas Div. aufs Konto überwiesen . Danke Shell .

    LG Det

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