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Kap. 3.2: In der Personalabteilung — 2 Kommentare

  1. Zuviel der Geheimnisse. Niemand interessiert sich für Dein genaues Gehalt, für das Verständnis Deines Textes wäre aber sehr wohl notwendig, den Multiplikator zu kennen, zumal die Firma ein Interesse an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hatte. Hat man Dir mehr oder gleich oder weniger gezahlt als das “übliche“ halbe Monatsgehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit?

    • Ich könnte jetzt antworten, dass es mehr als das „übliche“ halbe Monatsgehalt war.
      Aber das würde einen völlig falschen Eindruck vermitteln, denn die Berechnungsgrundlage war eine ganz andere!
      Die Orientierung auf die Anzahl der Beschäftigungsjahre ist ja ein „Blick nach hinten“ (in die Vergangenheit). Ich habe aber in Anlehnung an die Berechnungsformel, die mir von der Personalabteilung erläutert worden ist, meine Forderung mit dem Blick in die Zukunft berechnet. Denn eine Abfindung soll ja eine Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes sein. Oder für die Einkünfte, die man mit diesem Arbeitsplatz noch zu erwarten hätte.
      Eine solche Berechnung sollte dann berücksichtigen, welche Einkünfte über welchen Zeitraum wegfallen. Auch hier gibt es wohl grobe Rahmenwerte, die man oftmals in Unternehmen wiederfindet, so z.B. wird gerne mit einer Größenordnung von 80%-85% des letzten Nettogehaltes gearbeitet. Hier bleibt dann aber noch jede Menge Verhandlungsspielraum, inwieweit hier Zeiten einer Arbeitslosigkeit einberechnet werden (mit/ohne Sperre/Ruhezeiten) und/oder Ausgleich für KV/PV/RV berücksichtigt werden. Zeiten einer Freistellung müssen ebenfalls einkalkuliert werden. Und natürlich gibt es beim kalkulierten Ende der Beschäftigung mehrere Sichtweisen: Frühestmögliche Rente, früheste abschlagfreie Rente, Erreichen der regulären Altersgrenze usw.

      Die ist dann ein Frage der Verhandlung. Dazu mehr (aber auch ohne konkrete Zahlen 😉 ) gibt es im Beitrag über „Die Verhandlung„.

      Gruß, Der Privatier

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