Kommentare

Kap. 3.2: In der Personalabteilung — 5 Kommentare

  1. Zuviel der Geheimnisse. Niemand interessiert sich für Dein genaues Gehalt, für das Verständnis Deines Textes wäre aber sehr wohl notwendig, den Multiplikator zu kennen, zumal die Firma ein Interesse an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses hatte. Hat man Dir mehr oder gleich oder weniger gezahlt als das “übliche“ halbe Monatsgehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit?

    • Ich könnte jetzt antworten, dass es mehr als das „übliche“ halbe Monatsgehalt war.
      Aber das würde einen völlig falschen Eindruck vermitteln, denn die Berechnungsgrundlage war eine ganz andere!
      Die Orientierung auf die Anzahl der Beschäftigungsjahre ist ja ein „Blick nach hinten“ (in die Vergangenheit). Ich habe aber in Anlehnung an die Berechnungsformel, die mir von der Personalabteilung erläutert worden ist, meine Forderung mit dem Blick in die Zukunft berechnet. Denn eine Abfindung soll ja eine Entschädigung für den Verlust des Arbeitsplatzes sein. Oder für die Einkünfte, die man mit diesem Arbeitsplatz noch zu erwarten hätte.
      Eine solche Berechnung sollte dann berücksichtigen, welche Einkünfte über welchen Zeitraum wegfallen. Auch hier gibt es wohl grobe Rahmenwerte, die man oftmals in Unternehmen wiederfindet, so z.B. wird gerne mit einer Größenordnung von 80%-85% des letzten Nettogehaltes gearbeitet. Hier bleibt dann aber noch jede Menge Verhandlungsspielraum, inwieweit hier Zeiten einer Arbeitslosigkeit einberechnet werden (mit/ohne Sperre/Ruhezeiten) und/oder Ausgleich für KV/PV/RV berücksichtigt werden. Zeiten einer Freistellung müssen ebenfalls einkalkuliert werden. Und natürlich gibt es beim kalkulierten Ende der Beschäftigung mehrere Sichtweisen: Frühestmögliche Rente, früheste abschlagfreie Rente, Erreichen der regulären Altersgrenze usw.

      Die ist dann ein Frage der Verhandlung. Dazu mehr (aber auch ohne konkrete Zahlen 😉 ) gibt es im Beitrag über „Die Verhandlung„.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo.
    Will mal meine Abfindung selbst berechnen. In der „Abfindungsvereinbarung“ wird nur die Formel und der Endbetrag angegeben.
    Im Sozialplan steht wie das (sogenannte) Jahreseffektivbrutto berechnet wird.
    Da heißt es Effektivbrutto. Ohne Boni, Prämien für Verbesserungsvorschläge und Jubiläums-Zahlungen.
    Wie sind:
    Bonuszahlungen, Vertragliche Einmalzahlungen, Feurwehrzulage (in der Betriebsfeuerwehr), AG-Anteile zur Betriebliche Altersvorsorge
    zu rechnen?
    Jedenfalls stehen diese Zahlungen alle auf meinem Lohnzettel und haben meinen Gesamt-Brutto erhöht.

    • Wie eine Abfindung berechnet wird, ist eine individuelle Vereinbarung der jeweiligen Verhandlungspartner. Von daher gibt es dazu keine allgemein gültigen Aussagen.
      Bei Fragen zu den Details sollte man sich daher immer an die Verfasser solcher Vereinbarungen wenden, wie z.B. Personalabteilung, Betriebsrat, etc.

      Gruß, Der Privatier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.