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Kap. 4.6.1: Die Lebenserwartung — 8 Kommentare

  1. Der Privatanleger hat an den von mir zitierten Zahlen zur Lebenserwartung (berechtigte) Zweifel gehabt und hat daher selber einmal genauer recherchiert und seine Erkenntnisse in seinem Beitrag „Das Kreuz mit der Lebenserwartung“ veröffentlicht.
    Ein sehr lesenswerter Beitrag, der u.a. auf die Gefahr verweist, mit einer zu niedrigen Lebenserwartung zu kalkulieren. Dann ist nämlich am Ende des Geldes noch zu viel Leben übrig!
    Meine Empfehlung: Unbedingt lesen! (und wer möchte, kann auch noch meinen Kommentar dazu lesen).
    Anm.: Leider ist der Beitrag nicht mehr verfügbar. 🙁

    Gruß, Der Privatier

  2. Schade! Der Beitrag “Das Kreuz mit der Lebenserwartung“ des “Privatanlegers“ ist nicht verlinkt. Ich hätte ihn gern gelesen, aber noch nicht einmal Google hat ihn gefunden.

    • Tja – das bedauere ich auch sehr, aber der Autor des Blogs „Der Privatanleger“ hat sich vor einiger Zeit entschlossen, den Blog nicht mehr weiter zu führen und die bestehenden Inhalte vom Netz zu nehmen. Sehr schade, denn die Beiträge waren allesamt gut und interessant.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich werde oben mal einen entsprechenden Hinweis anbringen.

      • 1) Danke, Swantje.
        2) Die Inhalte von Peters Text treiben mir die Runzeln auf die Stirn, und zwar aus mehreren Gründen. a) Die Originaldaten (Lebenserwartung eines Neugeborenen) erscheinen mir bereits kaum glaubhaft, und „Der Privatanleger“ nennt ja auch ganz andere. b) Die Lebenszeitprojektion eines Neugeborenen sind ohnehin für einen Erwachsenen (gar in einem rentennahen Jahrgang) nicht relevant. Für ihn zählt die „fernere Lebenserwartung“. Wer schon 65 ist, ist nicht dem Krippentod anheimgefallen, er hat sich nicht mit 20 mit dem Mopped den Kopf eingerannt und nicht mit 45 mit Herzinfarkt in die Kiste gelegt. All diese Altersgenossen hat er hinter sich gelassen.

        Schon die 12,5 Jahre für einen 65jährigen, die http://www.lebenserwartung.info angibt, erscheinen mir wenig, vor allem aus dem Blickwinkel eines Anlegers, der sein Geld verzehren will und nicht am Ende ohne Geld dastehen will.

        Um es hier nicht allzu lang werden zu lassen: Die Altersversorung des Privatiers und auch die meine werden auf mehreren Beinen stehen, davon eines die gesetzliche Rente, die bis zum Lebensende zahlt (also nicht ausgeht, wenn nicht das Geld insgesamt wertlos wird), und eigenes Geld, das ausgehen kann. Ich werde wohl mein Vermögen in meinem Restleben nicht aufbrauchen, weil ich dazu zu sparsam bin und bleibe, aber bei einer Musterrechnung würde ich mindestens Endalter 90 annehmen, wenn nicht gleich 100.

        Ich finde, Peter sollte den obigen Text gelegentlich mal überarbeiten.

  3. Also ich (61) werde in einigen Tagen freiwillige GRV-Beiträge einzahlen (sobald ich die Höhe der Pflichtbeiträge ab April kenne – Optimierung der absetzbaren Sonderausgaben Altersvorsorge).
    Rechnerisch amortisiert sich das nach 252.81 Monaten, also 21 Jahren.
    Wenn ich früher sterbe, hat mein letztes Hemd eh keine Taschen, also gönne ich den Überschuss den anderen Versicherten.
    Wenn nicht, läuft die so leicht erhöhte Rente halt weiter bis Exitus. „Wette auf Langlebigkeit“ 😀

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