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Kap. 5.4: Misserfolge — 10 Kommentare

  1. Hallo Peter,

    ja, das mit den Misserfolgen kenne ich (leider) nur zu gut! Letztes Jahr war es Pfleiderer, die sich der Altaktionäre entledigten und nun scheint auch noch Praktiker der Turnaround nicht zu gelingen. Ich habe vermutlich kein Glück mit Aktien, die mit „P“ beginnen 😉

    Gruß
    Swen

    • Eine interessante Idee: Erfolg einer Aktie in Abhängigkeit von ihrem Anfangsbuchstaben, der sog. SWAB-Indikator (Swens Anfangsbuchstaben Indikator).
      Bei mir scheint dann wohl der SWAB-Indikator für Aktien mit „C“ stark negativ zu sein: Was mit Commodore und China Construction Holding begann, hat sich dann schon mehrfach(!) mit der Commerzbank bestätigt.
      Ich werde da mal drauf achten…

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo Peter,

    Als Privatier würde ich nicht mehr in Aktien wie die Commerzbank investieren, mehrere derartige Misserfolge in Reihe und es wird kritisch…
    Warren Bufett und Susan Levermann sind dir sicher bekannt, warum also nicht eine ruhige Kugel schieben mit Value- und Dividendentiteln?

    Grüße
    Covacoro

  3. Hallo Covacoro,

    natürlich hast Du Recht und was ich hier im Beitrag an Misserfolgen beschrieben habe, sind ja auch Beispiele aus der Vergangenheit. Heute mache ich andere Fehler 😉
    Nein – mal im Ernst: Ich habe in meinem Buch in einem späteren Kapitel beschrieben, dass ich meine Strategie recht radikal geändert habe. Und das Risiko stark gedrosselt habe. Aber „stark gedrosselt“ heisst bei mir eben auch nicht Null und so komme ich auch heute noch nicht so ganz ohne Schrammen davon (wie der nächste Beitrag zeigen wird…).

    Aber ich arbeite daran!

    Gruß, Der Privatier

  4. Hallo,
    einmal eine Frage in die Runde.

    Wer kann bestätigen, dass man mit Trading (egal ob Daytrading oder längerfristig, Buy & Hold ausgenommen) dauerhaft und systematisch über einen längeren Zeitraum Gewinne erzielen kann bzw. ein Nebeneinkommen generieren kann.

    Ich meine damit nicht, dass es in einer Boomphase mal geklappt hat, sondern spreche von kontinuierlichem Handel in Auf- und Abwärtsphasen.

    Wäre mal interessant zu wissen.

    • Angenommern Anton, Berthold, Caesar und Dieter beteuern hier ihren Tradingerfolg. Nützt Dir diese Info etwas?
      Würdest Du dann mit dem Trading anfangen?
      Oder möchtest Du erst ihre Geschichten hören?
      – Anton ist als erfolgreicher Newstrader dem Tradermacher (Lars Erichsen) auf den Fersen; Newstrading ist ein stressiger Vollzeitjob
      – Berthold kauf sich seit 2 Jahren Einstigessignale und ist damit dieses Jahr erstmalig im plus; tradet nach Feierabend
      – Caesar hatte pures Glück als er im März short Öl und Wirecard gegangen ist, Student und nächste Semesterferien auf Ibiza
      – Dieter erreicht seit Jahren mit gedeckten puts ein kleines Zubrot, Privatier mit 30 Jahren Börsenerfahrung

      Habe ich Dich überzeugt, (m)einen Börsenbrief zu kaufen?
      Oder willst Du erst von Emil, Fritz, Gerhard, Horst und dem Rest des Alphabetes hören, die Geld verloren haben.

      Broker müssen angeben, welcher Anteil ihrer Kunden beim Trading Verluste einfahren. Meist liest man Quotem um die 70%.

      Ich vermute mal, wenn Du eher „so ins Blaue rein“ mit dem Trading beginst, wird nach einigen Monaten das Tradingkonto deutlich abgeschmolzen sein und Du stehtst vor der Entscheidung aufzuhören oder nachzuschießen.

      PS: die Namen sind natürlich alphabetisiert / anonymisiert / fiktiv

  5. Mich würde einfach nur interessieren ob es hier Leute gibt, die mit Trading kontinuierlich Geld verdienen (Keine Angst, mehr will ich gar nicht wissen). Die Betonung liegt auf kontinuierlich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, oder ob es unterm Strich eher ein Break Even oder ein Verlust war.

    Ich habe mich sehr lange und sehr intensiv mit der Thematik befasst und habe meine eigene Theorie dazu entwickelt, daher würde mir eine solche Auskunft helfen meine Theorie zu verifizieren.

    • Ich bin mir für mich selber sehr sicher, dass ich über den Zeitraum, in dem ich an der Börse aktiv bin (fast 40 Jahre), ein positives Ergebnis erzielt habe. Und nicht nur „gerade eben“ positiv, sondern deutlich! Die Gewinne aus meinen Börsensktivitäten stellen den wesentlichen Bestandteil meines Kapitals dar, welches es mir ermöglicht hat, den Schritt zum Privatier zu wagen.
      Aber natürlich darf man sich das nicht „kontinuierlich“ vorstellen. Ich habe in der Vergangenheit einzelne Jahre dabei gehabt, in denen ich an der Börse mehr verdient habe, als in meinem Angestellten-Job (netto). Es hat aber auch Jahre gegeben, in denen ich quasi nur arbeiten gegangen bin, um den Verlust an der Börse auszugleichen.

      Ich kann dies allerdings nicht mit einer wasserdichten Statistik nachweisen, aber dafür gibt es genügend Studien, die für einen langen Zeitraum (ca. 100 Jahre) untersucht haben, wie sich Aktien-Anlagen über verschiedene Zeiträume hin entwickelt haben. Ergebnis (aus dem Gedächtnis zitiert): Für die wichtigsten Indizes wie MSCI World, S&P 500 oder auch DAX hat es keinen 10-Jahres-Zeitraum gegeben, der mit Verlust abgeschlossen hat. Im Schnitt lag die Rendite (je nach Studie) bei ca. 7% p.a.
      Mit „Rendite“ ist dabei die Summe aus Dividenden und Kurssteigerungen gemeint.

      Ich finde aber deine Aussage sehr interessant: „Ich habe mich sehr lange und sehr intensiv mit der Thematik befasst und habe meine eigene Theorie dazu entwickelt.“
      Ich fände es interessant, einmal etwas über diese Theorie zu hören!

      Gruß, Der Privatier

  6. Theorie + Erfahrung: Es ist nicht möglich beim Daytrading an der Börse durch kontinuierlichen Handel einer zugrunde liegenden Strategie nachhaltig und dauerhaft Geld zu verdienen, weil jeder Einstieg eine 50:50 Chance unterliegt.

    • Von jemand, der sich „sehr lange und sehr intensiv mit der Thematik befasst“ hat, hatte ich jetzt etwas tiefergehende Erkenntnisse erwartet, zumal ja auch ursprünglich nach Daytrading oder längerfristigem Trading gefragt war.
      Insofern lassen wir die Meinung einfach mal so stehen.

      Gruß, Der Privatier

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