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Kap. 7.2.2: Die Riester-Rente – Meine Bewertung — 20 Kommentare

  1. Hallo Privatier,

    meiner Meinung nach steht und fällt ein Riester-Vertrag mit den Kosten. Wenn man sich einen teuren Vertrag von einem Berater andrehen lässt, der auf Provisionsbasis vergütet wird, kann die staatliche Förderung schnell durch die Kosten aufgefressen werden.
    Ich selbst habe seit fünf Jahren einen Fondssparplan, der nicht über Berater vertrieben wird, weil die Kosten sehr gering sind und daher kein Spielraum für fette Provisionen bleibt.
    Meiner Meinung nach ist ein Fondssparplan bei einer Anlagedauer von mehr als 20 Jahren die beste Lösung. Ich würde nich sagen, Fondssparpläne sind „riskant“, sondern „volatil“. Rentenversicherungen sind riskanter, da diese Schwierigkeiten haben, die einst versprochenen Zinsgarantien einzuhalten und die ersten schon am Straucheln sind. Und Sachwert ist immer sicherer als Geldwert.

    So wie Du Riester lange links liegen ließest, habe ich dies mit Rürup gemacht… daher freue ich mich auch schon auf Deinen nächsten Beitrag!

    Viele Grüße,
    folio

  2. Bei der Wahl eines Riesterfondssparplans wäre ich vorsichtig. Ich habe mich vor einiger Zeit mit dem Produkt aus dem Hause DWS beschäftigt und sehe das größte Problem hier in der Garantiesicherung. Auf der einen Seite mag dies komisch klingen, denn die Garantie der Beiträge klingt zwar schön, aber diese führt meines Erachtens eher dazu, dass der Kunde kaum mehr als genau diese Garantie erhalten wird.

    Wie komme ich darauf? Nun, DWS verwendet als Sicherungsmassnahme den I-CPPI-Ansatz (Individualisierte-Constant Proportion Portfolio Insurance) – wer diesen nicht so genau kennt, findet Details z.B. hier: http://www.fondsvermittlung24.de/i-cppi-modell.html . Kurz gesagt, werden von neuen Beiträgen Aktienanteile gekauft. Wenn die Aktienkurse aber unter den Kaufkurs fallen, erfolgt eine Umschichtung in Rentenfonds, um mithilfe dieser „sicheren“ Rendite sicherzustellen, dass die Einstandskurse zum Laufzeitende wieder erreicht werden. Steigen die Aktienkurse jedoch stark, können die Rentenanteile auch wieder in Aktienanteile umgeschichtet werden. Sprich, hier werden Aktien verkauft, wenn die Kurse gestiegen sind und in Renten umgeschichtet, wenn die Kurse gefallen sind: Buy high, sell low :-(! Das ist natürlich wenig optimal und führt insbesondere in Phasen ohne längere Trends zum ständigen Umschichten und einer bescheidenen Performance.

    Für jemanden wie mich, der gerne eine feste Asset Allocation hat, d.h. ein festes Verhältnis von weniger volatilen Anlagen wie Renten zu volatileren Anlagen wie Aktien, ist diese Umschichterei auch eher unschön.

    Ich kann nicht sagen, ob Riesterfondssparpläne anderer Anbieter eine andere Sicherungsstrategie verwenden, könnte mir aber vorstellen, dass es im Endeffekt auf das gleiche Prinzip hinausläuft – irgendwie muss ja sichergestellt werden, dass am Ende der Laufzeit die Beiträge garantiert werden können.

    Auch ist beim Abschluß eines Riesterfondssparplan oder Riesterbanksparplan die Frage der Verrentung am Laufzeitende noch ein latent problematisches Thema. Im Vergleich zum Abschluß eines Riesterrentenvertrag (den ich aus Kostengründen eher nicht abschließen würde), wird beim Fondssparplan ja erst zum Laufzeitende der Rentenvertrag abgeschlossen. Da können nach z.B. 30 Jahren Laufhzeit ganz andere Sterbetafeln zu Grunde gelegt werden, also noch zum Zeitpunkt des Vertragabschlusses.

    Für mich käme aus vorgenannten Gründen – wenn überhaupt – nur ein Riesterbanksparplan in Frage.

    LG
    Dummerchen

    • Korrektur: Es muss natürlich heißen:
      „Sprich, hier werden Aktien verkauft, wenn die Kurse gefallen sind, und wieder in Aktien umgeschichtet, wenn die Kurse gestiegen sind: Buy high, sell low :-(!“

  3. @folio und @Dummerchen :
    Die Auswahl eines geeigneten Produktes für die Riesterrente kann in der Tat eine Herausforderung sein und ich wäre mir heute auch nicht mehr sicher, welche Variante ich bevorzugen würde.

    Einerseits denke ich wie folio, dass eine (Aktien-)Fonds-Lösung eine sehr gute Idee für die Riesterrente ist. Natürlich nur wenn noch genügend Zeit bis zur Rente verbleibt.
    Andererseits teile ich aber auch die Bedenken von Dummerchen und fürchte, dass am Ende ohnehin nur die Garantiesumme übrig bleibt.

    Für meine Frau haben wir damals ein Modell der DWS gewählt, welches mit fortschreitendem Alter den Aktienanteil immer weiter zu Gunsten eines dann höheren Rentenanteils reduziert. Sicher eine ganz vernünftige Strategie.

    Aber – wie schon im Beitrag erwähnt:
    Wir haben einfach „mal mitgemacht“ – ohne langes Auswählen und Suchen nach der „besten“ Lösung.

    Bei Rürup finde ich ein bisschen schade, dass ich da nicht eher dran gedacht habe. Da hätte ich eine Menge Steuern sparen können! Mehr dazu in den nächsten Beiträgen.

    Gruß, der Privatier

  4. Hallo,

    erstmal Danke für deinen interessanten Blog.

    Zu Riester muss ich jetzt doch mal etwas loswerden 😉
    Das mit dem Kapitalerhalt ist eine der größten Volksverdummungen überhaupt…und ich bin selber damals darauf reingefallen und habe eine Riesterversicherung. Wenn du nach 30 Jahren bei 2% Inflation lediglich dein eingezahltes Geld erhälts, hat sich real die Auszahlung halbiert! Der nominale Erhalt bringt da gar nichts.
    Heute würde ich keinen Riester mehr abschließen. Ausserdem muss man später Steuern zahlen. Ob der Steuersatz dann wirklich günstiger ist, wie einem heute verkauft wird, wird sich zeigen. In 20 Jahren kann der Staat die meisten Steuern nur noch von den Rentnern bekommen. Da wird sich noch einiges zu ungunsten der (Riester)Rentner ändern (müssen).

  5. Hallo,

    es gibt zum Thema Riester etliche Sichtweisen. Jeder muss für sich herausfinden und berechnen ob es sich lohnt oder nicht. Pauschalieren sowohl für oder wider Riester ist falsch. Für meine Frau wurden in den vergangenen Jahren 500 EUR in ein Riester-Depot eingezahlt. Wert inkl. Zulagen und Wertentwicklung mittlerweile 3550 EUR und die Zulage für 2013 von ca. 750 EUR kommt auch noch drauf. Also Wert ca. 4300 EUR. Alles natürlich förderoptimiert. Sonst machen wir das auch nicht weiter und stellen das Ding ruhend. Ich verweise hier mal auf meinen fast drei Jahre alten Gastbeitrag auf mmui, der an Aktualität nichts verloren hat:

    http://www.mmui.de/gastbeitrag-rente-vom-lebensversicherer-oder-wie-ich-dann-doch-noch-riesterfan-wurde/

    Wenn das in unserer Konstellation tatsächlich unterm Strich ein Verlustgeschäft werden soll, müsste quasi schon eine Vollenteignung stattfinden. Hoffen wir das Beste.

    Gruß
    JustDoIt

  6. Bevor man sich für oder gegen Riester entscheidet, sollten man sich auf jeden Fall klar werden, ob man diesen langfristigen Ansparvertrag durchhalten will und kann sowie bezüglich Vor- und Nachteilen würde ich noch hinzufügen: Möglichkeit der Teilauszahlung zu Beginn der Altersrente (bis 30%), Fondssparplan der nicht der Abgeltungssteuer bei Auszahlung unterliegt, aber Einkommenssteuer, Möglichkeit der Übersparung (mehr als 2100€), zwar ohne Förderung, aber mit Garantie und gleicher steuerlicher Behandlung bei Auszahlung, zum Teil eingeschränkte Übertragungsmöglichkeiten und Problematik Auszahlplan kombiniert mit Rente ab 85. Je nach individueller Situation kann die Entscheidung unterschiedlich ausfallen, tendenziell sehe ich aber bei Wahl eines (Aktien-) Fondsparplanes mehr Vor- als Nachteile.

  7. Vielen Dank für die Meinungen und Erfahrungen zur Riester-Rente bis hierher.
    Inzwischen bin ich wieder im Lande und werde zukünftig hoffentlich wieder mehr Zeit finden, Kommentare auch individuell zu beantworten.

    Auch bei den bisher aufgeführten negativen Aspekten der Riester-Rente würde ich nach wie vor auch heute wieder einen Vertrag abschließen. Allerdings würde ich mir hinsichtlich der Auswahl heute etwas mehr Mühe geben.

    Das hängt aber auch wieder vom Stellenwert ab, den man einer solchen Zusatz-Rente einräumt. Ich habe es zum Zeitpunkt des Abschlusses tatsächlich nur unter dem Gesichtspunkt „einfach ‚mal mitmachen“ und „Förderung mitnehmen“ gesehen.

    Und so wird unsere Riester-Rente auch dann, wenn sie mal ausgezahlt wird, eher ein nettes „Zubrot“ sein. Eine wirkliche tragende Säule unserer Altersvorsorge wird sie nicht sein.

    Aber wie das Beispiel von JustDoIt zeigt können sich ja durchaus attraktive Ergebnisse erzielen lassen und von daher lohnt sich eine Prüfung der Angebote und Förderquoten in jedem Fall.

    Gruß, Der Privatier

  8. Hallo.

    Und wieder ich…
    War zuerst (2006) nicht begeistert vom Riester. Da es mir aufgeschwatzt wurde. Zwar bei einem Fondsvermittler mit guten Konditionen bei DWS.
    Dann mit den Steuererstattungen doch überzeugt. Als ich aber vor ein paar atgen das gelesen habe:

    Stiftung Warentest
    Für alle Riester-Sparverträge, egal ob Rentenversicherung, Fonds- oder Banksparplan, gilt: Spätestens ab dem vollendeten 85. Lebensjahr muss die Auszahlung über eine Rentenversicherung laufen.
    Banken und Fondsgesellschaften zweigen zu Beginn der Auszahlphase 10 bis 20 Prozent des Kapitals für eine Rentenversicherung ab. Das Geld wird für die lebenslange Absicherung verwendet, wenn der Sparer 85 Jahre alt geworden ist. Die Institute können hierfür mit einem Lebensversicherer einen Vertrag zugunsten der Riester-Anleger abschließen („Vertrag zugunsten Dritter“).
    Bei vielen, aber nicht bei allen Banken und Fondsgesellschaften stehen die Vertragspartner schon fest.

    DWS

    Bei der DWS TopRente gliedert sich die Rentenphase in einen Auszahlungsplan bis zum vollendeten 85. Lebensjahr und in eine lebenslange Leibrente ab dem vollendeten 85. Lebensjahr. Mit Beginn der Auszahlungsphase wird für einen Teil des Fondsvermögens eine Leibrente bei einem Versicherungsunternehmen eingekauft.* Der restliche Teil des Geldes steht anschließend für den Auszahlungsplan zur Verfügung. Die mit Beginn der Auszahlungsphase kalkulierte Grundrente wird lebenslang in gleich bleibender Höhe ausgezahlt. Hinzu kommen die möglichen Wertentwicklungen während des Auszahlungsplanes und die Überschüsse des Versicherers ab dem 85. Geburtstag.

    Die garantierte Leibrente, die wir für Sie abschließen, ist genauso hoch wie die gleich bleibende Grundrente unseres Auszahlungsplans (verbleibendes Kapital nach Abzug des Beitrags für die Rentenversicherung bei Auszahlungsbeginn geteilt durch die Anzahl der Monate des Auszahlungsplans, d. h. bis zum 85. Geburtstag). Die Leibrente steigt in der Folge noch an, wenn der Versicherer Überschüsse jenseits der Garantieverzinsung deklariert. Die Rente steigt also im Normalfall jedes Jahr ein wenig oder bleibt im schlechtesten Fall gleich.

  9. Also sichere ICH mich eigentlich selbst ab 85 selbst ab. – Wortwitz. – Und zahle das bei Auszahlungsbeginn.
    Überschüsse usw. bekomme ich dann ab 85. Na toll.
    SO kann man auch eine Lebenslange Rente machen. – Aber da bin ich selbst Schuld.
    Zumindest hab ich die Steuererstattungen schon und die sind gut angelegt.

    • Sorry, aber wer einen RENTEN-Vertrag abschliesst, sichert sich selbstverständlich selbst ab. Das kann entweder kontinuierlich über die jährlichen Zahlungen in den Rentenvertrag während der Ansparphase erfolgen oder wie in diesem Fall von Riester eben am Ende der Ansparphase kurz vor Beginn der Verrentung.
      Sieh’s positiv – das Geld „versackt“ erst relativ spät im Rentenprodukt und hatte zumindest im Vorfeld eine Chance halbwegs rentabel angelegt worden zu sein. (Meine Zweifel daran habe ich ja schon weiter oben geäußert.)

  10. @Kurti:

    Die Kritikpunkte mögen alle berechtigt sein und ich will diese auch gar nicht im Einzelnen betrachten oder beurteilen.

    Ich möchte an dieser Stelle – und zwar unabhängig davon, ob wir hier über Riester, Rürup oder andere Rentenversicherungen reden – lieber noch einmal auf meine Gedanken zu Rentenversicherungen hinweisen.

    Kernaussage darin: Es handelt sich um eine Versicherung – nicht um eine Kapitalanlage!

    Gruß, Der Privatier

    • @Privatier
      Versicherung würde ich es nicht nennen.
      Da die „Versicherung“ null Risiko hat. Und an mir wohl gut verdient.

      Da pflichte ich Dummerchen eher zu, dass es ein Rentenvertrag ist.

      Jedenfalls lohnt es sich nur für Leute mit gutem Einkommen (wie (noch) für mich) und nicht als Ausgleich für die Rentenabsenkung, wie es dargestellt wurde.

      • Es ist ein Rentenversicherungsvertrag! Die Versicherung hat sehr wohl ein Risiko zu tragen, nämlich Dein Langlebigkeitsrisiko. Du wirst mehr Geld von der Versicherungsgesellschaft bekommen als Du eingezählt hast, wenn Du auf Jopi Heesters Spuren wandelst.

        Dass die Versicherungsgesellschaft über alle Kunden gesehen immer noch einen Gewinn erwirtschaften wird, ist unbestritten. Dies trifft aber auf alle Versicherungen zu.

        Der Kerngedanke einer Versicherung ist nunmal, dass der Versichertenpool gemeinschaftlich für diejenigen aufkommen, die höhere Leistungen benötigen. Da im Vorfeld nicht bekannt ist, wer derjenige mit dem höchsten Bedarf an Versicherungsleistungenn ist, ist dieses Vorgehen auch durchaus sinnvoll. Und dass derjenige, der die Beiträge einsammelt, dann auch noch ein Stück vom Kuchen bekommen möchte, halte ich für legitim. (Und ich bin wahrlich kein Freund von Versicherungen – insbesondere im Finanzbereich.)

  11. Hallo Privatier,
    vielen Dank für die Auflistung. Ich persönliche finde es immer gut, wenn Versicherungsformen im Vermögensaufbau nicht einfach rundheraus abgelehnt werden. Der Weg muss sein, sich mit Vor- und Nachteilen auseinanderzusetzen und eine individuelle Lösung zu finden. Stichwort individuell: Ist das der Grund, warum Du nicht auf die betriebliche Altersvorsorge eingehst? Die steuerliche Behandlung ist ähnlich wie bei Riester, daher denke ich schon, dass sie in Überlegungen ein Rolle spielen sollte. Den Blog: Vergleich Riester oder BAV? (https://klarplus.com/riester-oder-bav-oder-sogar-beides/) habe ich zu dem Thema geschrieben. In der Hoffnung, dass es individuell weiterhilft.
    Gruß
    Alexander

    • Ich habe nichts gegen eine betriebliche Altersvorsorge. Im Gegenteil. Ich habe ja sogar selber eine (minimal). Ich habe mich nur zu wenig damit befasst, als dass ich hier in der Lage wäre, einen Überblick oder eine Bewertung dazu abzugeben. Zumal die Vielfalt der Varianten hier sicher auch eine allgemeine Betrachtung schwierig machen wird.
      Ich werde mir Deinen Beitrag auf jeden Fall einmal ansehen (auch wenn es für selber ja schon zu spät ist).

      Gruß, Der Privatier

  12. Kleine Korrektur zum Artikel: Hartz war kein Minister, sondern ein gewöhnlicher Krimineller mit 2 Jahren Knast auf Bewährung in der Vita.

    • Danke für die Korrektur. Auch wenn es für den obigen Beitrag keine Bedeutung hat, hier der Hintergrund (Quelle: Wikipedia):

      Peter Hartz war bis Juli 2005 der Personalvorstand und Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Nach ihm wurden die als Hartz-Konzept bekannten Arbeitsmarktreformen der frühen 2000er Jahre benannt.

      Anfang 2002 wurde Peter Hartz von der Bundesregierung beauftragt, als Leiter einer nach ihm benannten Kommission ein Konzept und Pläne für die später nach ihm benannten „Hartz-Reformen“ bzw. das Hartz-Konzept zu entwickeln.

      Am 15. November 2006 wurde gegen Peter Hartz in Braunschweig ein Strafverfahren wegen Untreue als VW-Vorstand in 44 Fällen eröffnet.

      Am 17. Januar 2007 gestand Hartz in der auf zwei Verhandlungstage angesetzten Gerichtsverhandlung alle 44 Anklagepunkte ein. Der Gesamtschaden dieser Affäre beträgt 2,6 Millionen Euro. Das Landgericht Braunschweig verhängte am 25. Januar 2007 wegen Untreue und Begünstigung des VW-Betriebsratsvorsitzenden eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde, sowie eine Geldstrafe von 360 Tagessätzen à 1600 € (insgesamt also 576.000 €).

      Mehr Details bei Wikipedia

      Gruß, Der Privatier

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