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Kap. 7: Riester & Rürup – Fragen, Kritik und Anregungen — 10 Kommentare

  1. Hallo Privatier,

    ich freue mich auch schon auf dieses Kapitel. Aus aktuellem Anlass stelle ich meine Frage schon jetzt, vielleicht kannst du sie ja beim Erstellen der Beiträge berücksichtigen. Das würde mich sehr freuen.
    Mein Riester-Anbieter (fondsgebundener Riestervertrag) hat mir angeboten, den Beginn der Auszahlungsphase vom 60. Lebensjahr nach hinten zu verschieben. Da ich jetzt 37 bin, würde dies Sinn machen, da bei längerer Laufzeit die Aktienquote länger hoch bleiben kann. Außerdem kann ich länger gefördert einzahlen und müsste erst später Einnahmen verbuchen, die zu versteuern sind. Andererseits will ich auch möglichst bald Privatier werden (zumindest die Möglichkeit dazu haben :). Ich weiß, eine generelle Antwort gibt es nicht, aber es wäre schön, wenn du diesen Aspekt beleuchten könntest.

    Viele Grüße,
    folio

    • Danke folio für Deine Anregung zum Thema.

      Es sollte auch nicht mehr allzu lange dauern, bis ich hier mit dem Thema „Riester & Rürup“ beginne.
      Bis dahin kann ich mir ja schon einmal ein paar Gedanken zum Thema machen…

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo.

    Wie es vorläufig aussieht, werde ich nach meiner Kündigung und dann AlG1 irgendwann mal Privatier…
    Wie geht es dann mit einem Riester-Vertrag weiter?
    Eine Prämie bekomme ich dann ohne ein Arbeitseinkommen nicht mehr?
    Den Riester kann ich dann wohl aber immer noch bedienen!?!
    Kann man dien Riester dann noch „von der Steuer absetzen“?
    Und wirkt es sich dann mindernd auf den Krankenkassenbeitrag aus?
    Durch Kapitalerträge, Mieteeinnahmen usw. komme ich doch sehr hoch mit der KK.

    Schon mal Danke für die Antworten. 🙂

    • Um die Voraussetzungen für die Förderung von Riesterverträgen zu erfüllen, muss man nicht unbedingt selber berufstätig sein! Auch ein Bezieher von ALG1 kann weiter die Riester Förderungen bekommen.
      Es reicht auch aus, wenn man einen Ehepartner hat, der die Voraussetzungen erfüllt. In solchen Fällen greift dann die indirekte Förderung.

      Aber es ist schon richtig: Als „echter“ Privatier entfällt die Förderung. Und da diese entweder aus der Zulage oder dem Steuervorteil besteht, entfallen auch beide Möglichkeiten: Sind die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt, gib es KEINE Förderung.

      Einzahlen kann man aber natürlich weiterhin. Ob das sinnvoll ist, muss jeder selber wissen.
      Den Zusammenhang mit der KV habe ich nicht verstanden. Einzahlungen in einen Riestervertrag mindern jedenfalls nicht den KV-Beitrag.

      Gruß, Der Privatier

      • Unverheiratet…
        Riestereinzahlungen sind doch Vorsorgeaufwendungen. Die drücken somit das zu versteuernde Brutto.
        Kann ich den Riester nicht dafür auch als Privatier geltend machen?
        Oder wie kann man sonst die Vorsorgeaufwendungen „erhöhen“? Um wie gesagt das Brutto zu senken.
        Dass man freiwillig in die Rentenkasse einzahlen kann ist klar.
        Brauche irgendwas zum absetzen.
        Sonst muß ich mir dann doch wieder eine Teilzeitstelle suchen, damit die Kapitaleinnahmen für die KK nichtig sind. – War nur ein Witz 😉

        • Hallo kurti,

          als ganz so abwegig sehe ich Ihre Idee gar nicht! Bei genügend hohen KAP-Erträgen ein 451€-Job oder dem gleichgestellt ein Bundes freiwilligen Dienstverhältnis ….

          LG FÜR2012

        • @Kurti: Die steuerliche Förderung von Vorsorgeaufwendungen ist ja meistens an Regeln und Grenzen geknüpft. Für Riester heisst das konkret: Es werden Beiträge in Höhe von mind. vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Einkommens gefördert. Gefördert werden höchstens 2.100 Euro.
          Und wer die Voraussetzungen für die Förderung nicht erfüllt – bekommt sie nicht.

          Riester wäre aber ohnehin nicht das geeignete Mittel, um Vorsorgeaufwendungen zu erhöhen. Schon wegen der o.g. Grenze. Da eigenen sich Einzahlungen in eine Basis-Rente deutlich besser (Max. für Ledige in 2018: 24.305€, davon 88%). Das ist schon sehr effektiv!

          Allerdings fürchte ich, es gibt da ein grundlegendes Missverständnis:
          Hohe Sonderausgaben senken zwar die Steuerlast, nicht aber die KV/PV-Beiträge! Die KV/PV-Beiträge werden auf Basis der versch. Einkünfte berechnet, nicht auf Basis der zu verst. Einkommens. Das ist ein gewaltiger Unterschied und die Einkünfte aus Kapitalvermögen oder aus V+V lassen sich durch Sonderausgaben nicht reduzieren.

          Gruß, Der Privatier

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