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Kap. 9.13.3: Arbeitsagentur lockert Regeln für Sperrfristen — 4 Kommentare

  1. Was bedeutet, „ob die drohende Kündigung rechtmäßig wäre“? Entscheidet die Agentur über die Rechtmäßigkeit oder wird der Arbeitslose verpflichtet, einen Rechtsstreit gegen seinen Arbeitgeber zu führen, obwohl nur fiktiv, denn er hat ja statt der Kündigung schon den Aufhebungsvertrag gewählt. Klingt mir arg nach Willkür.
    Auch krankheitsbedingt stelle ich mir die Beweisführung sehr schwer vor. Ich habe jetzt kein burn out, aber fühle mich den Anforderungen in der IT umgeben von jungen masters of it sience gesundheitlich nicht mehr gewachsen, würde das ausreichen?

    LG Markus

    • Nein, niemand wird gezwungen, einen Rechtsstreit zu führen. Soweit ich das verstehe, wird die Agentur die Rechtmäßigkeit anhand der vorgelegten Unterlagen prüfen. Und ja: Da ist sicher auf ein großes Maß an Entscheidungsspielraum vorhanden.

      Und das gilt genau so für die krankheitsbedingten Fälle. Die bloße Aussage, dass man sich seinem Job nicht mehr gewachsen fühlt, wird da ganz sicher nicht ausreichen. Wer aber eine gut dokumentierte Krankengeschichte inkl. diverser Behandlungs- oder Reha-Maßnahmen vorlegen kann und dies noch mit ärztlichen Attests belegen kann, dürfte große Chancen haben. Das zeigen einige Beispiele (auch hier in dem Kommentaren) aus den letzten Monaten.

      Gruß, Der Privatier

  2. Ich hab3 folgendes Problem. Ich habe zum 01.04.2019 eine neue Stelle angenommen. Diese Stelle gefällt mir sehr doch ich habe nun eine neue Stelle in Aussicht. Diese neue Stelle werde ich nun zum 03.05.2019 antreten.

    Ich habe fristgerecht mit einer Frist von 2 Wochen bereits gekündigt.

    Nun habe ich nächste Woche Vertragsunterzeichnung. Ich habe jedoch etwas Schiss. Denn was wenn ich den vertrag nicht unterschreiben darf? Was geschieht dann ? Kriege ich eine Sperre?

    Was soll ich nur tun?

    • „Was soll ich nur tun?“

      Vor allen Dingen: Hier nicht so eine Hektik verbreiten! Es reicht aus, wenn eine Frage einmal gestellt wird.

      Zumal ich nicht weiß, was Du hier für eine Antwort erwartest und was sie Dir helfen soll. Du hast Dir die Suppe eingebrockt und Du wirst sie auslöffeln müssen. Da wirst Du nun nichts mehr daran ändern können und irgendein Kommentar auch nicht.

      Wenn Du Deinen Vertrag nächste Woche unterzeichnen kannst, ist alles okay.
      Wenn nicht, kannst Du Dich ja wieder nach einem neuen Job umsehen. Scheint bei Dir ja relativ einfach zu sein.
      Klappt das nicht rechtzeitig, wirst Du dich wieder bei der Agentur melden müssen. Ob es dann wieder eine Sperre gibt, kann ich dir nicht beantworten. Solche unüberlegten Aktionen interessieren mich nicht so sehr. Wie auch immer die Agentur entscheidet – Du wirst es nicht ändern können. Aber vielleicht lernst Du ja was daraus?

      Gruß, Der Privatier

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