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Kap. 9.3.2.8: Hinweise zum Dispositionsjahr: Rentenversicherung — 5 Kommentare

  1. Hallo

    Eine Frage sie ich auf Ihrer Seite nich nicht klären konnte.

    Ich bekomme zum 01.10 BU Leistung aus einer privaten Versicherung

    Derzeit jeine ALG Meldung für zunächst 1 Jahr geplant

    Wie muss ich mich nun krankenversichern?
    Was gibt es hier für Möglichkeiten den Beitrag zu senken?
    Ausgaben ?

    Wie würde ein 451 Euro Job während des kommenden Jahres auf die Leistungen der AFA nach dem Dispositionsjahr auswirken?
    Wird die Leistungshöhe dann danach berechnet?

    • Zur Frage der Krankenversicherung während des Dispojahres empfehle ich den Beitrag: „Hinweise zum Dispojahr – Krankenversicherung“ .

      Die Beiträge können Sie nur senken, wenn Sie weniger Einkünfte haben (in der GKV). Auf jeden Fall zahlen Sie dort den Mindestbeitrag von ca. 180€/Monat.

      Zur Frage, wie sich ein Teilzeitjob auf die Höhe eines bereits erworbenen ALG-Anspruches auswirkt, verweise ich immer gerne auf den Gesetzestext, damit man die dort aufgeführten Bedingungen auch wirklich alle einhält: Diese finden sich im §150 SBG III, speziell Satz 2, Nr.5.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo…Bevor ich wieder eine von den tollen Fragen stelle möchte ich kurz noch etwas zu meiner Vorgehensweise bezüglich der Abfindung erzählen. Abfindung im April 2016 erhalten .Dispositionsjahr genommen und zum 01.05.2017 Arbeitslos gemeldet hat alles so geklappt ohne Probleme also keine Sperre usw.Mein Bruttogehalt ohne Abfindung habe ich durch Rürub Renteneinzahlung und Krankenkasse voraus Zahlung für 2,5 Jahre auf 0.-Euro gesenkt von daher Steuerlich genial.Als Besonderheit hebe ich die Krankenkasse hervor weil ich ja nun Arbeitslos geworden bin und dadurch Krankenversichert hat mir die Krankenkasse die Beiträge die ich zur Steuersenkung bezahlt habe wieder zurück überwiesen im Mai 2017 unfassbar. So nun kommt wieder die Frage: Meine Frau wird zum 31.12 2017 eine Abfindung erhalten .Auszahlung 01.2018 dann Dispo Jahr also alles gut.Was ist aber mit meinem Arbeitslosengeld ? Wie sieht das Steuerlich aus ? Unschädlich weil ja kein anders Einkommen da sein wird oder besser abmelden beim Arbeitsamt und 2019 wieder an melden ?

    • Steuerlich „unschädlich“ ist der ALG-Bezug in den seltensten Fällen (nämlich dann, wenn es ein ohne Abfindung zu versteuerndes negatives Einkommen nicht ausgleichen kann).

      Aber in welchem Maße sich das ALG „schädlich“ auswirkt, hängt u.a. von der Höhe der Beträge (Abfindung, ALG) sowie der anderen Faktoren der Einkommensteuererklärung ab. Eine Prognose ist da kaum zu treffen.

      Ich würde hier (wie so oft) entweder eine eigene Simulation verschiedener Szenarien mit Hilfe eines Steuerprogramms (oder der kostenlosen Elster-Software) empfehlen. Oder wenn jemand das nicht mag, einen Gang zum Steuerberater empfehlen. Alternativ kann man natürlich immer vorsichtshalber auf das ALG verzichten.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Danke übrigens für die Schilderung des positiven Verlaufs deines eigenen Falles. Freut mich immer zu hören!

  3. Die Rücküberweisung der im voraus gezahlten Krankenkassenbeiträge ist aber alles andere als schön, denn das musst du jetzt versteuern. Viel besser wäre es gewesen, wenn die Krankenkasse die Vorauszahlung als Guthaben behalten hätte, bis du nach der Arbeitslosigkeit selber Beiträge zahlen musst.
    Gruß
    BigMac

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