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Plauder-Ecke (Teil 13) — 34 Kommentare

  1. Kleiner Nachtrag zu Gladstone Investment ($GAIN): wie Main St Capital ($MAIN) haben sie ja das österreichische Pensionsprinzip befolgt, also monatlich Dividende, plus je eine Sonderdividende im Juni und Dezember (also quasi Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Ich hatte die darum spaßhalber als 14-Ender bezeichnet.
    GAIN hat jetzt aber nochmal eine draufgesetzt: am 13. September gibt’s noch eine dritte „special dividend“. Nicht viel, $0.03 (normal monatlich ist $0.068), aber der gute Wille ist zu loben…
    Damit wird GAIN zumindest dieses Jahr zum 15-Ender, und so zur häufigst ausschüttenden Aktie, die ich kenne (und im Depot habe). Auch ein Rekord 🙂

  2. Mal was anderes:
    Es gibt 627000 Privatiers in Deutschland. Also noch viel Stoff für den Blog.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article196741423/Statistisches-Bundesamt-Hunderttausende-Deutsche-leben-von-ihrem-Vermoegen.html.
    Das sagt das statistische Bundesamt. Frage: woher wollen die das wissen. Ein Teil könnte über die GKVs erfasst worden sein. Aber wie kann das FA unterscheiden zwischen Selbständigen und Privatiers ? Machen die eine telefonische Umfrage ?.

    • Die FA könnten Statistiken führen, wieviele Steuerzahler KAP ausgefüllt und Günstigerprüfung beantragt haben (habe ich auch). Wenn die Günstigerprüfung positiv ausfällt, hatten sie mehr Kapitaleinkommen als sonstiges (sind also nicht sehr reiche Privatiers), vermute ich mal.

      • Ab August lebe ich von 1465€ Rente (netto, GRV+VBL).
        Mein Depot wirft derzeit netto ca.700€/mo ab, aber ich arbeite daran.
        Noch ein langer Weg zum Break-even, aber den will ich erreichen 🙂

        • Breakeven ? Als Rentner gehörst du jedenfalls nicht in die Statistik, egal wie hoch die Erträge sind.
          Es gibt doch beliebig viele Grenzfälle, die keine eindeutige Zuordnung erlauben. Ein Selbständiger, der nur manchmal einen Zuverdienst hat, oder jemand, der von Familienangehörigen versorgt wird (Hausmann, Hausfrau), aber trotzdem Vermögen hat. Ein PowerSeller bei Ebay oder Daytrader mit Vermögen, ist das ein Privatier oder ein Geringverdiener?

          • Klar, da bleibt viel zu definieren.
            Ich setze mir halt immer kleine Ziele:
            – Ertragsrendite > 0.00? Check
            – Sparerpauschbetrag ausgeschöpft? Check
            – Nettoerträge > Buchverlust? Check
            – Nettoerträge > Renten? in Arbeit 😀

    • “ Frage: woher wollen die das wissen.“

      Die Frage wird ja im verlinkten Beitrag gleich zu Beginn beantwortet: „Das ergaben Zahlen des Mikrozensus für 2018.“ Also durch Befragung einer repräsentativen Bevölkerungsgruppe. Wie es genau so ein Mikrozensus abläuft, kann man sicher bei Wikipedia nachlesen.

      Interessant dabei fand ich die Entwicklung, die in den lezten Jahren zu einer deutlichen Steigerung der Zahl der Privatiers geführt hat. Sicher eine Folge meiner Internetseite… 😀 😀

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, beim Stichwort Mikrozensus hätte ich mal Wikipedia bemühen sollen. Ich hatte angenommen, dass das statistische Bundesamt regelmäßig die Daten, die ohnehin bei anderen Behörden erfasst werden, kombiniert und statistisch auswertet, also Daten vom Einwohnermeldeamt, Standesamt, Finanzamt usw. Aber nein, es ist eine Befragung unter ausgewählten Haushalten. Wundert mich, dass das überhaupt möglich ist, seit die DSGVO alles reglementiert. Ob die Auskünfte da mal glaubwürdig sind?

        Bemerkenswert an dem Artikel ist auch, dass der Autor von der Entwicklung „überrascht“ ist. Er erwähnt nur Immobilien und Zinsprodukte als Assets. Er hätte wohl auch mal in Wikipedia eine Langzeit-Statistik ansehen können, und zwar unter dem Stichwort „S&P500“. Und so was nennt sich „Wirtschaftsredakteur“.

        • Tja, man koennte natürlich auch sagen, x bis 1,x % der Bevölkerung sind „gezwungen“ von ihrem eigenen Vermögen zu leben….
          -u.a. vielleicht ja auch deshalb, weil sie „vorgesorgt“ haben und deshalb keine staatlichen Leistungen (mehr) beanspruchen können.

          Gruesse
          ratatosk

          • Mal direkt zu denen, die zum Kapitalverzehr „gezwungen“ werden. Oh ja, falls damit diejenigen gemeint sein sollten, die auf dem oft langen Weg zum geplanten freiwilligen Ausstieg unangenehm von Arbeitslosigkeit überrascht worden sind, und dann irgendwann nach Ablauf des ALG1 keine neue Stelle haben, werden tatsächlich gezwungen, vom eigenen Vermögen zu leben. Das war eigentlich und ist m.E. wohl immer noch die größte Schwachstelle der ganzen Agenda 2010.
            Ein ernstes Thema für alle, die durch langjährigen Konsumverzicht und/oder geschickte Geldanlagen Vermögen aufgebaut und freiwillig Privatier werden wollten und dann vielleicht ein paar Jahre zu früh unfreiwillig zum „Rentier“ werden, wie es im Artikel genannt wird.
            Denn das sog. „Schonvermögen“ ist ja lächerlich niedrig
            https://www.welt.de/wirtschaft/article184579080/Schonvermoegen-Darf-ein-Hartz-IV-Empfaenger-reich-sein.html
            Die Ehrlichen unter diesen sind dann die Dummen und werden in der obigen Statistik wahrscheinlich auch zu den „reichen“ Rentiers gezählt. Der Experte vom Deutschen Institut für Wirtschaft meint aber in dem Artikel:
            „Das ist eine fast ausschließlich theoretische Diskussion“, sagt der Ökonom. „So gut wie kein Arbeitsloser dringt in solche Vermögensbereiche vor. Es gibt kaum Anwärter auf Grundsicherung, die aufgrund ihres Vermögens keine Ansprüche haben.“
            Ich weiß nicht, ob das so stimmt, aber ich glaube, einige Betroffene gibt es schon – auch hier im Forum. Ist hier ja kein Arbeitslosenforum, aber wenn jemand z.B. plant, wie der Privatier mit 56 aufzuhören, dann aber mit vielleicht 50 arbeitslos wird, dann könnte es knapp werden und dann ist er doch erheblich benachteiligt. Vielleicht ist das ein Grund, warum die meisten die ganze Privatier-Idee gar nicht erst in Erwägung ziehen, abgesehen von der verbreiteten Aktien-Aversion.

          • Zu „Schonvermögen“: vor Jahren, im Scheidungsverfahren, mit Gerüchten über Stellenabbau, aber noch keinem Recht auf ATZ, hat mich das auch sehr beschäftigt.
            Im Radio kam damals die Meldung, dass der Rentenquotient auf 43% absinken würde.
            Meine spontane Reaktion: ich will nie ALG 2 beziehen, lieber reduziere ich meine Ausgaben vorsorglich auf 43% vom Netto, und spare den Rest.. ins Schonvermögen.
            Hat nach Eingewöhnung immer besser geklappt.
            Inzwischen habe ich ATZ bis Ende Juli, danach Rente. Und wachsende Kapitalerträge aus den Wertpapieren, in die mein „Schonvermögen“ inzwischen investiert ist… 🙂

      • …….Sicher eine Folge meiner Internetseite…….
        NEEEE is KLARRRRR PETER …………
        Ich pers. glaube eher an die durchaus UMFÄNGLICHE ÜBERGABE/ÜBERNAHME
        der einen Generation , auf die andere Generation ( = ERBE ) .
        Und eine SCHERE , die sich da AUFTUT , ist m.M.n. auch u.a. in der
        “ Problematik “ = “ Sandwichgeneration “ , begründet .
        Und je nachdem , wie stark der Vor oder Nachteil des Sandwichs ist ,
        wird wohl auch das DELTA der Schere , auftreten .

        D.h. , da werden ggf. UMFÄNGLICHE VERMÖGEN der Nachkriegsgeneration
        helfen , den Privatierstatus , EHER , t.w. mit GEBURT , zu erreichen .
        Oder Alternativ , die Doppelbelastung VORNE und HINTEN , dazu führen ,
        dass Einkommen DAZWISCHEN , nicht mehr zum Kap. Stock Aufbau , nutzen
        zu können . Halt eingeklemmt im Sandwich , Generation Sandwich .
        Diese “ Problematik “ ist nicht nur in D , sondern auch in weiteren ,
        länger “ Befriedeten “ Gegenden , zu erkennen = Umverteilung zu WENIGEN .
        Wie da die “ VERTEILUNG “ tatsächlich IST , sagt der “ Gini-Koeffizient “ .

        In Deutschland ganz weit VORNE in der “ Privatierscala “ sollen wohl die
        Aldi-Nachkommen sein . Vermutlich wohl auch REINGEBOREN , evt. auch noch
        EINGEHEIRATET . Da bekommt natürlich “ DURCH FAMILIENANGEHÖRIGE VERSORGT “ gleich wieder eine NEUE BEDEUTUNG . Also Augen AUF , bei der Partnerwahl 😉

        LG Det

        • Hallo Det,
          es gibt (zum Glück!) wohl zunehmend mehr Menschen, die von ihren Kapitaleinkünften leben können (=Privatiers).
          Reiche und Arme hat es aber schon seit Jahrtausenden gegeben (nehmen wir als Anfangspunkt mal Babylon).
          Ebenso das Vererben – ich bereite das mit meinem Wertpapierg’schäft ja auch ganz aktiv vor. Mein Einkommen (vor allem aus Kapitalerträgen) reicht zum allmählichen Kapitalstocksaufbau.
          Zum Einheiraten kann ich nix sagen – ich bin nach 24y Ehe glücklich geschieden 🙂

          • Naja suchenwi , daher sag ich ja , AUGEN AUF , bei der Partnerwahl .
            Hätteste da mal Aldi ( und nicht beim Einkaufen ) gewählt……. 😉
            Da könnte ich mir VORSTELLEN , wäre beim “ AUSGLEICH “ schon gleich
            noch was “ ÜBER “ geblieben ……. Quasi Anwartschafts-Ausgleich ,
            in NOCH SCHÖNER , und DANN …, NOCH GLÜCKLICHER geschieden ……..
            😉 🙂 🙂 🙂

            LG Det

          • Vorgestern habe ich meinen Töchtern (=Erbinnen) die aktuelle Depotübersicht gemailt, damit sie wissen, was auf sie zukommen könnte.
            Mit dem üblichen Vorbehalt, dass ich weiter daran arbeite, und dass Ergebnisse aus der Vergangenheit keine Aussage über zukünftige Ergebnisse erlauben.
            Nach vergangenen Ergebnissen zukünftige Ergebnisse zu erwirtschaften, ist allein in meiner Verantwortung.

          • Hallo Det,
            meine Partnerwahl liegt gut 35y zurück, und da ging es nicht um Finanzen.
            Wir haben zwei Töchter ganz gut großgezogen, und uns scheiden lassen, als die jüngste 18 war (also keine Sorgerechtsthemen).
            Das mit dem Geld habe ich auch erst viele Jahre danach wahrgenommen… bis dahin gingen halt alle Ersparnisse aufs Tagesgeldkonto.

          • PS ….. Obwohl , ob DIE dann “ GLÜCKLICHER GESCHIEDEN “ sind ?????
            KEINE AHNUNG……………….
            Ich kann da ja auch nicht mitreden , da ich es ja in den letzten
            32 1/2 Jahren , noch nicht geschafft habe . Weder zu Heiraten ,
            noch sich Scheiden zu lassen . Also Quasi WEDER , NOCH .
            Aber für die Hochzeitsnacht , haben WIR schon mal geübt ……….
            falls DAS auch zählt 🙂 🙂 🙂

            LG Det

  3. @ Robert,
    -genau an solche Faelle hatte ich gedacht, wer sein Vorsorgekapital also ehrlicherweise nicht vorher verschiebt/unsichtbar macht, ist dann der Dumme.
    Zumal hier ja immer ein tatsächlicher VERBRAUCH gefordert ist, und nicht etwa nur eine bloße zeitliche ANRECHNUNG erfolgt.

    Gruesse
    ratatosk

    • Sorry , aber wenn man an solche Qualtitäts – Artikel , keine weitere
      Recherche anschließt , übersieht man ggf. das Gesetz !!!
      Hier würde ich ggf. mal unter ZPO § 802c anfangen nachzuschauen .
      Insbesondere die Grenzen für Pfändbares Vermögen = Alterssicherung
      ist aber unter ZPO § 851c besser aufgedrösselt . Aber Achtung , hier
      muss dann auch ein wenig GERECHNET werden und ist auch eine INDIVIDUAL
      Frage . NIX Pauschal . Und weiter Achtung , DIESES betrifft NUR den
      Kap. Stock . Die daraus ggf. zu entnehmenden Renten , wären n.w.v.
      zu PFÄNDEN = NIX SCHONVERMÖGEN . Also ALTERSVORSORGEVERMÖGEN könnte
      dann n.w.v. , noch geschützt sein , der VERBRAUCH daraus , aber ggf.
      halt NICHT . Aber selbst DAS ist auch nicht PAUSCHALIERT zu sehen , da
      ggf. bei BERECHTIGTEN INTERESSE DES GLÄUBIGERS , die ggf.
      SCHUTZBEDÜRFTIGKEIT ( z.B. Kindeswohl ) der INTERESSEN des Gläubigers ,
      auch ggf. höher wiegen könnte . Also selbst DAS immer eine INDIVIDUAL-FRAGE .

      LG Det

      • Moin, Det
        -ob man da aber einfach die Analogie ziehen kann zwischen „Pfaendbarkeit“ und „Verwertbarkeit“ wage ich mal zu bezweifeln…
        Ohne Zweifel ist jedoch auch eine entsprechend kodifizierte, also nicht verwertbare Altersvorsorge geschützt.
        Nur, wer schließt sowas, abgesehen von den Basisabsicherungen, wohl noch zusätzlich „privat“ ab???
        Ich meine, Vertraege so ganz ohne Ausstiegsmoeglichkeit-ggf. auch
        mit Verlust….
        Wie dem auch sei, insoweit und solange verwertbares Vermoegen vorhanden ist, muss dieses auch die Arbeitslosigkeit nach Verbrauch der „Versicherungsleistung ALG 1“ finanzieren.
        Jedenfalls kann ich auch jene Privatiers verstehen, die dann lieber „die Zaehne zusammenbeissen“ und früher als geplant aussteigen….dafür aber ohne Stress mit der Arbeitsverwaltung.

        Gruesse
        ratatosk

        • Moin ratatosk
          …..Nur WER schließt sowas ……..
          ICH !!!
          Heute nicht mehr , aber im Zuge eines relativ hohen Vermögenszufluss
          als “ ABFINDUNG “ für Risikoübernahme , bereits mit ca. 20 Jahren ,
          schon gezwungen , mir über solche Sachen , Gedanken zu machen .

          Und BEVOR ich da ca. den GEGENWERT eines vernünftig ausgestatten EFH
          investiert hatte , habe ich halt auch mal evt. Randbedingungen für ggf.
          “ Pfändbarkeit “ von Vermögensstöcken u.a. geprüft .

          Damals , wäre zwar der Pfändungsbetrag wesentlich höher gewesen , aber
          meine “ UNANTASBARKEITS-ÜBERLEGUNG “ hatte u.a. die Komponente ,
          bei vgl. DS Rentnereinkommen , ggf. KEIN WEITERER LEISTUNGSBEZUG NOTWENDIG
          ( daher auch Step by Step Investitionen ) . Ich prüfe eigentlich IMMER
          meine Entscheidungen auf ZUKUNFTS-Risiken , und versuche mich da eigentlich
          etwas Risikoavers , zu positionieren .

          Bei GENAU diesen Versicherungsverträgen “ OHNE AUSSTIEGSMÖGLICHKEIT “
          bin ich n.w.v. davon überzeugt , die BESTEN ANLAGEN , meines Lebens
          getätigt zu haben . Nicht weil es eine tolle Rendite gegeben hätte ,
          sonder wegen dem GEFÜHL der Sicherheit , die mir die JEDEN MONAT ,
          auf meinen Konto erscheinenden Renten , geben . D.h. über 30 Jahre ,
          kommt da bereits JEDEN MONAT , ein BETRAG X aufs Konto . PRIMA .
          Und für MICH , auch IMMER eine FORM der bescheidenen FREIHEIT und
          auch SICHERHEIT . ( Das “ ANPASSEN “ an den DS RENTNER , habe ich
          BEIBEHALTEN im Zuge “ Rebalancing “ Einkommen FA Sicht )

          Und als kleinen NEBENEFFEKT , im Gegensatz , zu JETZT NEU BEGINNENDEN
          RENTNER , bereits durch den “ ZEITWERTVERFALL “ , bei ca. 2/3 meiner
          ca. 30% Versicherungsinvestitionen , NACH AMORTISATIONSPHASE angekommen .
          D.h. hier ist bereits DAS RISIKO , den Break Even noch erreichen zu
          können , NICHT MEHR ZU BERÜCKSICHTIGEN !!!!! ( Da Break Even erreicht ) .
          Ein weiterer Vorteil ist die auf DIESEN TEIL “ LANGLEBIGKEITSSCHUTZ “
          anzuwendende “ Ertragssteuer-Regelung “ mit bb , anstelle von aa .
          Ein KLEINER , aber FEINER , UNTERSCHIED .

          Das war für MICH , halt die LANGLAUFENSTE ANLEIHE ( mit sogar mon.
          Auszahlung ) die ich DAMALS am Markt bekommen konnte = LEBENSLANG !!!
          Auch wenn ich mich DAMALS im Zins ( Garantiehöchstzinszeiten von
          3,25 bis 4% ) stark einschränken musste ( im VERGLEICH zum Gesamtmarkt ) .

          Im gleichen Zuge “ Zeitwertverfall “ habe ich mich aber AUCH dazu
          entschlossen , ein VERFALLSRISIKO , nur noch bis vgl. 45 RPs pro
          Person , bei meiner Zukunftsplanung zu berücksichtigen .
          DIESES ist als ANTEIL “ Versicherungsleistung Langlebigkeitsschutz “
          für MICH und auch LAG der UNSERER MEINUNG nach passende Rahmen
          ( = vgl. 90 RPs bei PAARSICHT ) für Langlebigkeitsschutz “ BASIS “ .
          ( = IM PLAN , ca. vgl. 68 RPs Valuta , ca. vgl. 22 RPs noch als
          REBALANCING-Möglichkeiten , AUFZUBAUEN , um DS RENTNER zu entsprechen )

          LG Det

        • Jaja, Det – ist ja alles schön und gut.

          Dennoch haben die weiter oben von Dir zitierten Paragrafen aus dem Themenbereich „Zwangsvollstreckung“ (z.B: Pfändbarkeit) nichts mit der Fragestellung des von Dir als „Qualitätsartikel“ bezeichneten Beitrages zur Grundsicherung oder auch Hartz-IV zu tun!
          Der dort verwendete Begriff des „Schonvermögens“ kommt aus dem Sozialrecht und bezeichnet die Einschränkung der Verpflichtung zum Einsatz eigenen Vermögens, bevor staatliche Unterstützung in Anspruch genommen werden kann. Das hat mit Pfändungen etc. nicht das geringste zu tun.

          Ausser vielleicht die Tatsache, dass Grundsicherung und Pfändung evtl. manchmal gemeinsam bei einzelnen Betroffenen vorzufinden sind.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: So mag es zwar durchaus sein, dass Deine Versicherung nicht pfändbar ist, ich glaube allerdings kaum, dass sie zum Schonvermögen im Sinne des Sozialrechtes zählt.

          • Oh, der Privatier war schneller..
            Hier ging es ja um die Frage, bis zu welcher Grenze ein angehender Privatier, der leider seinen Traum von der finanziellen Unabhängigkeit aufgeben musste, sein liquidierbares Vermögen verwerten muss, bevor er Anspruch auf ALG2 hat. Das ist ja § 12 SGB II (Zu berücksichtigendes Vermögen) leider so klar geregelt, dass es sogar für mich als „Google-Advokat“ verständlich ist:
            (1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
            (2) Vom Vermögen sind abzusetzen (….) Altersvorsorge in Höhe des nach Bundesrecht ausdrücklich als Altersvorsorge geförderten Vermögens einschließlich seiner Erträge und der geförderten laufenden Altersvorsorgebeiträge, soweit die Inhaberin oder der Inhaber das Altersvorsorgevermögen nicht vorzeitig verwendet,

            Das heißt, er muss praktisch erst mal ALLES aufbrauchen. Also z.B. ein 50-jähriger verhinderter Privatier mit einem freien Vermögen von vielleicht 15 – 20 Jahresbudgets, der kurz vor der finanziellen Unabhängigkeit steht, wird also dieses Kapital dann bis zum gesetzlichen Rentenalter verwerten müssen und steht dann im Rentenalter erst recht dumm da.
            Darin spiegelt sich die Einstellung unseres Nanny-Staats gegenüber dem eigenverantwortlichen Staatsbürger: Denn die „nach Bundesrecht ausdrücklich als Altersvorsorge geförderten Vermögen“ sind ja gerade die nahezu mündelsicheren, aber praktisch renditelosen Anlagen wie Riester, Lebensversicherung oder auch Zusatzzahlungen die GRV.
            Weil es ein paar Spezialisten geben mag, die finanziell unterbelichtet sind und ihr freies Kapital sinnlos verprassen, traut der Staat niemandem eine eigenverantwortliche Altersvorsorge zu. Und unter Altersvorsorge ist hier ja nur der Ausgleich der sog. Rentenlücke zu verstehen, also nur die allererste Stufe auf der Treppe zum vorzeitigen Ausstieg als Privatier. Ein Teil der Lösung: nicht das „Schonvermögen anheben“, sondern ein Staatsfonds (schwedisches oder norwegisches Modell).

  4. Hallo, Det
    Nun ja, DU bist ja auch ein Glueckskind, in meinen 20’ern haette ich zumindest auch ernsthaft ueberlegt mir bei so einer Gelegenheit ein „unangreifbares“ Einkommen in Form einer Sofortrente zu sichern.
    Weil mir aber ein Kapitalstock in diesbzgl. relevanter Hoehe erst nach einigen Jahrzehnten Berufstätigkeit zur Verfügung stand, war ich halt gezwungen zu „spekulieren“…
    Und dann war eben hinsichtlich der verfuegbaren Angebote der Zeitpunkt „Heute nicht mehr“ erreicht.
    Solange man also das Ziel „Privatier“ durch VermoegensMEHRUNG verfolgt, ist man doch „gezwungen“ sein Vermoegen operativ verfügbar, also auch „verwertbar“ zu halten….
    Diese Verwertung muss dann entsprechend den gesetzl. Regelungen ggf. auch nicht unbedingt dem ursprünglich vorgesehenen Zweck entsprechen.

    Timing ist halt auch entscheidend…

    Gruesse
    ratatosk

    • Hallo ratatosk
      “ GLÜCKSKIND “ , ist in dem Fall , eigentlich tatsächlich die richtige
      Beschreibung . Stimmt also irgendwie schon ……..Glück gehabt……..

      LG Det

    • Hallo ratatosk
      Ich denke immer noch , über …..VermögensMEHRUNG ……gezwungen…..
      operativ verfügbar………..verwertbar ……. nach .
      Je länger ich darüber nachdenke , umso WENIGER erschließen sich mir
      da aber die ZUSAMMENHÄNGE . = m.M.n. immer mehr “ UNZUSAMMEN „- “ HÄNGEND “

      Insbesondere bei ….operativ verfügbar “ = “ verwertbar ……..
      da würde ich auch an Deiner Stelle , ggf. nochmal darüber nachdenken
      ( bzgl . ob “ DAS “ so sein muss , ob “ DAS “ so gewollt ist , aber auch
      ob “ AUFWAND “ für NIX “ = “ , noch im Rahmen steht , betr. AUFLÖSUNG
      “ NACH “ operativ verfügbar ) , da könnte sich dann evt. doch wieder eine
      “ Analogie “ Pfändungsfrei vs NICHT Verwertbar ergeben .
      ( s.u.a. auch “ Weiße Einkommen “ , Stiftung , Holding , u.s.w. , u.s.f..)

      Die Möglichkeiten sind da VIELFÄLTIG , ob jedoch auch lohnend ?????
      Keine Ahnung . Ich glaube , kommt dann auch immer etwas auf den Baum
      die Frucht und die Fruchtfolge an . Für MICH als Halb Rentner/Privatier
      also Quasi eher Rentier nicht mehr spannend . Time will tell .

      LG Det

      PS , Vor einiger Zeit , haben ein paar Bekannte ( Bastelstundenteilnehmer )
      und ich , auch mal über Life Hack “ Beteiligungsmodell , ALTERS-HEIM-ANLAGE
      “ SONNENSCHEIN “ IM ANTEILS-MANTEL , bei Portugal ANLAGE ( 10 Jährige Steuerfreiheit NACH ZUZUG ) incl. Gewinnung und Verbrauch ( = leben ) vor Ort
      ( = in Portugal ) nachgedacht . Aber wegen Zeit-Planung , der “ Beteiligungs-Modell-Teilnehmer ( Bastelstundenteilnehmer ) “ dann wieder verworfen .

      Die Crowd , wäre aber vermutlich NICHT auf Fremdkapital angewiesen sondern
      könnte DIESES auch innercircle abarbeiten . Anteilsscheine dann “ UNBELASTET “
      = n.w.v. UNREIF/UNKONKRET , aber wäre ja auch eine Möglichkeit , für son Crowd Invest mit eigener “ CROWD Beteiligung “ . Für MICH , wegen “ NUR MIT PASSENDEN TEILNEHMERN DER CROWD/BASTELSTUNDE “ halt NIX , aber als langweiligen Gedanke , ggf. für Crowd , noch eine Überlegung für INVEST wert ??? = KEINE AHNUNG da
      aus o.g. Gründen , nicht weiter verfolgt . Lebensqualität , könnte aber UNSER
      Meinung nach , mind. für 181 Tage im Jahr , auch D Lebensqualität entsprechend
      GESTALTET werden .

      • Natürlich, Det
        – der Möglichkeiten gibt es viele, nur der Baum muss ja erst mal eine bestimmte Groesse haben, um eine AUSREICHENDE Menge an Früchten zu tragen, bis dahin muss man „duengen“ und ggf. mehrmals einen Pflegeschnitt durchführen, um die Fruchtbarkeit zu erhalten, bzw. die Qualität der Fruechte zu verbessern/bzw.mehrere Ernten pro Jahr zu ermöglichen.
        Erst dann kann man sich doch ueberlegen, sein Eigentum an dem Baum aufzugeben und sich mit dem Nießbrauch zufriedenzugeben….

        Solange ich aber Baumbesitzer UND Fruchtziehungsberechtigter bin, wird mir keiner Früchte schenken..

        Wie dem auch sei, meine Plantage steht, wenn die Fruechte nicht reichen, -verkaufe ich halt Brennholz.

        Gruesse
        ratatosk

          • Moin, Det
            – da bin ich garnicht weit von Dir entfernt, ohne jetzt großartig rumzurechnen:
            1xEckrente nach Steuern pro Nase und das „garantiert“ sowie lebenslang.
            Keine Dynamik, keine Hibl.-Versorgung.
            Das waeren die Fruechte für die ich JETZT den Baum aus der Hand geben WUERDE…

            Vorausgesetzt es verbleiben mir zus. mind. 25% des „Baumwertes“ als operatives Vermoegen, in welcher Form auch immer…

            Der Baum muesste also schon GROSS sein !!!
            Also ICH brauche da sowohl die Fruechte UND ggf.etwas Holz von MEINEM Baeumchen..

            Gruesse
            ratatosk

          • Moin ratatosk
            Ja , da haben Wir wohl ähnliche Sichtweisen .
            Bei mir sind aber eher Allokation Probleme aufgetreten .
            Die schrumpfenden Fruchterträge der von mir geliebten Renten ,
            sind starke Baumvergrösserungen bei der Immo Allokation
            entgegengewachsen . Aber wie Du ja schon bei Heute nicht mehr ,
            festgestellt hast , fehlt mir ein wenig die Gegenallokation .

            Quasi ECHTE Geldprobleme…………………….

            LG Det

  5. Eben, Det
    -alles hat seine Zeit, wenn man nur immer vorher wuesste, WELCHE…
    Ich habe aber irgendwo gehört, die Holz…,aeh -Immopreise steigen…

    Was hilft’s muss man halt mobil bleiben…

    Gruesse
    ratatosk

    • WAAAAAARTE , ich befrage mal eben die Glaskugel ………….
      AHHHHHH , JAAAAAAAAA , ich sehe 30/30/30/10
      ( Dieses dann aber auch richtig sehen !!! )

      = KEINE AHNUNG was kommt , aber wenigstens mit einem Teil ,
      schon mal wieder für ein Rebalancing , vorbereitet .
      Und da könnte MOBIL BLEIBEN , ja auch keine schlechte Idee sein .
      Und wenn DAS noch VIEL weiter höher geht , sogar MOBIL WERDEN ,
      auch eine Idee sein ( = REBALANCING ) .

      Für einen Privat genutzen Teil , bleibe ich aber lieber in der
      “ Bedarfsgemeinschaft “ IMMOBIEL . Aber im Zuge Rebalancing und
      Luxusreduzierung , auch schon mal FEWO nach Ü10 Jahre Haltefrist
      vor 2 Jahren abgegeben . Da bleibe ich doch wenigstens mit dem
      LuxusANteil noch lieber ein wenig Mobil . Z.Zt. auch noch OHNE
      Verlustgefühl vom Luxus-ANTEIL . VK FEWO . Hat auch keinen
      Gewinn gebracht , aber ca. 20 Jahre KOSTENFREIES NUTZEN incl. NK .
      Ist ja auch schon mal nicht soooo schlecht .
      ( Quasi SPARANSTRENGUNG in EINFACHER AUSFÜHRUNG ) .

      LG Det

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