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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 4) — 369 Kommentare

  1. Zunächst fiel mir auf, dass die Homepage von Accontis ganz genauso aussieht wie die von Exporo. Ich habe dann gleich mal das Impressum angeklickt, und siehe da, Accontis hat sich unter das Haftungsdach der Exporo Investment GmbH begeben. Schließlich, Exporo Investment hatte schon mal selbst Modern Office Munich als Anleihe angeboten.
    Da muss jeder selbst wissen, was er von einer solchen Konstellation hält!

    • Interessant – so tief hatte ich gar nicht geforscht. Besten Dank für den Hinweis (ohne aktuell eine Meinung dazu zu haben)

      • Nun eher meine Meinung: Vorsicht damit.
        Ich bin und bleibe Aktionär von Corestate Capital mit einem Kaufkurs von 29,37€ im Sep2019 (aktuell 43,85€ = 49% Kursplus) und einer YoC von > 8%

    • „Da muss jeder selbst wissen, was er von einer solchen Konstellation hält!“

      Ich halte von einer solchen Konstellation gar nichts. Ich hätte allerdings selber wohl auch gar nicht so weit geforscht. Mich halten ja generell Laufzeiten von 10 Jahren von einem Investment ab. Und die dort angepriesene Eigenschaft „jederzeit handelbar“ halte ich zwar nicht für falsch, aber sie könnte schnell missverstanden werden.

      Für ich daher grundsätzlich nicht von Interesse. Nicht nur das beschriebene Projekt, sondern generell. Im Übrigen halte ich solche Kooperationen auch für Exporo für sehr zweifelhaft.

      Gruß, Der Privatier

  2. Moin zusammen – jetzt hat es mich wohl auch erwischt.
    Marburg II von Exporo.
    Insolvenz und und meine Erwartunsgshaltung tendiert gen 0.
    Meine Laune, obwohl der Privatier immer gesagt hat, dass das früher, oder später passieren wird, tendiert -100°C
    Ich bin seitdem mit meinen Crowdinvestments sehr vorsichtig.
    Aktuelle Medienberichte zu Fintechs und Crowdinvestment sind lesenswert – jeder soll sich ein Bild machen können, was passiert, wenn’s passiert.

    • Wie Maximaler unten bereits geschrieben hat, sind die Probleme bei den Marburg-Projekten ja schon länger bekannt. Insofern frage ich mich, was die Aussage: „Jetzt hat es mich auch erwischt“ bedeuten soll?
      Jetzt erst bemerkt? Oder gibt es irgendwelche neuen Informationen?

      Gruß, Der Privatier

      • Ich bin selber bei den Marburg-Projekten nicht investiert, von daher fehlen mir die Detail-Informationen. Es würde mich aber generell interessieren:
        * Was sind „gebündelte“ Forderungen?
        * Wer bündelt da? Und was und von wem?
        * Wer meldet welche Forderungen an wen?
        * Und wieso geht das erst jetzt? Gab es einen besonderen Termin? Was ist der Hintergrund?

        Danke und Gruß,
        Der Privatier

        • business as usual
          oder
          Arbeitserleichterung

          wie bereits berichtet, stehen wir seit Beginn der Insolvenzverfahren der Projekte „Portfolio Marburg“ und „Portfolio Marburg II“ in intensivem Kontakt mit den Insolvenzverwaltern der zur Sciolla-Gruppe gehörenden Gesellschaften, um einen für alle Beteiligten möglichst effizienten Prozess zur Anmeldung der Forderungen im Insolvenzverfahren abzustimmen. Über die Ergebnisse möchten wir Sie nun wie folgt informieren:

          Um eine Einheitlichkeit der Forderungsanmeldungen und damit einen schnellen und effizienten Prüfungsprozess zu gewährleisten, wurde seitens der Insolvenzverwaltung eine Bündelung der Forderungsanmeldungen durch die für beide Projekte bereits als Sicherheitentreuhänderin tätige Elbtreuhand Service GmbH präferiert. Diese wird einem mit uns abgestimmten Prozessbevollmächtigten eine Untervollmacht zur Vertretung im Insolvenzverfahren erteilen.

          Die Elbtreuhand Service GmbH wird daher – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – den Prozessbevollmächtigten beauftragen die jeweilige Forderung (Anlagebetrag zzgl. Zinsen bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens) für Sie anzumelden.

          Wie angekündigt, werden wir Ihre zur Anmeldung der Forderung erforderlichen Daten in elektronischer Form an den Insolvenzverwalter sowie die Elbtreuhand Service GmbH zum Zwecke der Forderungsanmeldung sowie der Forderungsprüfung übermitteln.

          Da dem Insolvenzgericht die Bevollmächtigung nachzuweisen ist, bitten wir Sie darum, die folgende Vollmacht auszufüllen. Bitte klicken Sie hierzu auf den unten stehenden Link. Sie gelangen im nächsten Schritt zu unserem Partner HelloSign, über den Sie die Vollmacht vollständig digital unterschreiben und uns per Klick übermitteln können. Sollten Sie bei diesem Prozess Unterstützung benötigen, rufen Sie uns gerne jederzeit an.

          Hier gelangen Sie zur Vollmacht

          ……………

          Selbstverständlich bleibt es Ihnen überlassen von dem beschriebenen Prozess keinen Gebrauch zu machen und die Forderungen selbst anzumelden. Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass die Anmeldung der Forderung beim Insolvenzverwalter unter Beifügung der forderungsbegründenden Unterlagen zu erfolgen hat. Sollten Sie Ihre Forderungen selbst anmelden wollen, erbitten wir eine umgehende Benachrichtigung, um eine Doppelung der Forderungsanmeldungen zu vermeiden.

          Parallel zur Anmeldungen der Forderungen erfolgt natürlich auch weiterhin eine enge Abstimmung mit den Insolvenzverwaltern in Bezug auf eine bestmögliche Verwertung der Sicherheiten. Diese ist rechtlich unabhängig von der Anmeldung der Forderungen. Über die weiteren Entwicklungen und Erkenntnisse werden wir Sie auch weiterhin informieren.

          Weiterhin werden wir Sie über unseren Kenntnisstand informiert halten. Zögern Sie bitte nicht, uns bei etwaigen Fragen dazu persönlich unter:

          +49 40 210 91 73 00 | info@exporo.de
          zu kontaktieren.

          Mit besten Grüßen

          Simon Brunke
          CEO Exporo AG

  3. Das mit Marburg war schon länger klar. Es sind ja noch Gebäude vorhanden, welche einen gewissen Wert haben. Allerdings wurden die durch das vorangegangene flipping im Wert künstlich hoch getrieben. Ich bin der Meinung, das hätte Exporo in Zuge einer gründlichen Prüfung vorab auffallen können.

    Somit wird die Verwertung der noch vorhandenen Objekte wahrscheinlich nicht mal ausreichen, um die Bank vollständig auszuzahlen.

    Denkbar wäre noch, dass Exporo aus eigenen Mitteln heraus entschädigt, dies halte ich aber für eher unwahrscheinlich.

  4. Weiß jmd., was beim pflegezentrum alding (Exporo) schief läuft? Da ist ja eine Bestandsimmobilie da? Kann man die nicht einfach verwerten?

  5. Übrigens der Projektentwickler für das student&living die c&s holding scheint es zu geben. Auf deren Hompage ist sogar das Projekt in Greifswald aufgeführt, leider ohne weitere Informationen. Vllt könnte man da ja mal anfragen, wann das fertig wird.

  6. Jetzt wurden auch sämtliche Projekt-Updates zu student&living von der Exporo-Seite entfernt. Entweder ein Bug oder denen ist das schon selber peinlich geworden.

  7. Exporo hat auf seine Homepage nun eine Leistungsbilanz Exporo Finanzierung 2014-2020 bzw. Leistungsbilanz Exporo Bestand 2018-2020 gestellt.
    Hier die Links:
    https://exporo.de/blog/leistungsbilanz-2014-2020-exporo-finanzierung/
    https://exporo.de/blog/leistungsbilanz-2018-2020-exporo-bestand/
    Da ich generell nicht in „Bestand“ – d.h. über Exporo-Anleihen – investiere, habe ich mich damit nicht beschäftigt und kann die Diskrepanz zwischen prognostizierter und realisierte Rendite nicht bewerten.

    • Hab mir die beiden Informationen angeschaut.
      Beides eben „Marketing“-Unterlagen.

      Bei der Finanzierung durchaus interessant, das durchschnittliche Engagement von 2.560 EUR und 6 Projekte im Jahr je Kunde. Das ist schon ein gewisses Stammkundenpotential. Marburg schwebt noch, was formaljuristisch richtig ist.

      Bestand hab ich nicht, es sind halt Prognosen, abgerechnet wird am Schluss.

      Anleihen gibt es im Übrigen auch bei Finanzierungen.

      Die Anleihen haben Vor- und Nachteile, kann sich jeder aussuchen.
      Aus Sicht Exporo wohl Vorteile:
      Mindestinvest 1.000 EUR, auch die weitere Stückelung.
      Theoretisch unbegrenztes Investitionsvolumen.
      Umfangreicherer Prospekt.
      Für mich als Anleger an sich nur Nachteile.
      Technisch längere Abwicklung (Bankdepot rein/raus), mit der Folge, dass die unverzinsten Zeiten die Rendite drücken. Hab jetzt den Fall, Fälligkeit der Anleihe und Valuta auf meinem Konto gleich mal 14 Tage Versatz, also unverzinst. Hab noch keine Zinsabrechnung, aber da komm ich sicher nicht auf den angebotenen Zins.
      Sofortiger Abzug von KapSt., daher Liquiditätsnachteil und wieder eine Steuerbescheinigung mehr.

    • Ich weis ja nicht was Du da bei Finanzierung gelesen hast?

      Zurückgezahlte Finanzierungen:

      Ausgefallen: O
      Rückzahlung verspätet: 23 (Durchschnitt 23 Tg)

      Laufende Finanzierungen
      Projekt kritisch: 2 (wohl die beiden Marbuger, formaljuristisch stehen die da richtig, weil noch kein endgültiger Ausfall, was am Schluss nach Ende des Insolvenzverfahrens rauskommt wird man sehen, ich gehe nicht von viel aus)
      Projekt verzögert: 3 (Student & Living, Pflegezentrum Aldingen fällt mir ein, das dritte ?)

      Wie von mir geschrieben, Marketing Instrument, justiziabel ist da nix.
      Null aber auch nicht.

      • Danke an beka für den Link! Ich hatte auch sofort den Eindruck, dass mir das Projekt irgendwie bekannt vorkommt?! Aber ich hatte tagsüber keine Zeit, das einmal zu überprüfen.
        Ich selber war bei dem Exporo-Projekt nicht beteiligt, da ich aber auch nichts Negatives vernommen habe, scheint es wohl ohne Probleme beendet worden zu sein.

        Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ging es damals „nur“ um die Planung und Aufteilung und jetzt um die Realisierung?
        Keine Ahnung. Ich habe nicht so im Detail geguckt. Mir ist die Laufzeit zu lang.

        Gruß, Der Privatier

    • Hmmm, ganze 1,3% Eigenkapital, 85% Bankfinanzierung, Zweitrangige Grundschuld für die Bergfürst-Anleger. Wenn da was schief geht bekommt maximal noch die Bank ihr Geld, aber ob dann noch was übrig bleibt für die Bergfürst-Anleger???

      Chance/Risiko für die Baugesellschaft ist als sehr gut anzusehen, bei Einsatz von 400.000 Euro winkt ein projektierter Gewinn von über 6 Mio. Euro.

      Dazu noch 3 1/2 Jahre Laufzeit, da muß ich definitiv nicht dabei sein.

        • Von dem Entwickler waren sowohl 2 Projekte die ich kenne schon bei Exporo und eins das ich nicht kenne bei Bergfürst.

          Eins bei Exporo hinkte etwas hinterm Zeitplan durch nachvollziehbare bauliche Themen (wirklich nachvollziehbar!). Ausgezahlt wurde aber auch dort pünktlich.

          Von daher scheint der Entwickler für mich sehr seriös.
          Nur der geringe Eigenanteil und der damals doch günstige Wert lassen mich stutzen.

          Das Objekt hatte damals übrigen Mieter mit 4 Jahren Mietvertrag plus Verlängerungsoption.

          Auch daher scheint der aktuelle Zeitpunkt plausibel.

  8. Vllt. wurde das Projekt vorher von Exporo abgelehnt und ist jetzt bei bergfürst gelandet. Exporo muss langsam aufpassen, dass es Ihnen nicht wie zinsland geht und die ihren Namen verbrennen

  9. Und mal wieder eine erfreuliche Nachricht: 🙂

    Exporo hat heute mitgeteilt, dass der Projektentwickler des „Pflegezentrum Aldingen“ heute darüber informiert hat, dass die Rückzahlung des Projektes auf das Treuhandkonto überwiesen wurde.
    Von Exporo wurde noch ergänzt, dass es zzgl. zu der normalen Verzinsung noch Verzugszinsen ab dem 31.10.2019 bis zum 20.02.2020 geben soll. Ohne Angaben zur Höhe. Aber das werden wir ja (hoffentlich) in wenigen Tagen wissen.

    Gruß, Der Privatier

    • Die Rückzahlung und Zinsen vom „Pflegezentrum Aldingen“ sind bereits auf meinem Konto eingegangen!
      Wie sich der Betrag berechnet kann ich aber noch nicht sagen, da die Abrechnung noch nicht vorliegt. Ich habe aber Zweifel, ob da wirklich ein Verzugszins enthalten ist. Bin aber zu faul, da irgendetwas hinein zu deuten. Ich warte mal ab…

      Gruß, Der Privatier

    • Inzwischen liegt mir auch die Zinsabrechnung für das Projekt „Pflegezentrum Aldingen“ vor. Und sie sieht korrekt aus! Inkl. Verzugszinsen.
      Der ursprüngliche Zinssatz lag bei 5,5% p.a., für die Verzugszeit von knapp 4 Monaten wurden dagegen 9,62% p.a. vergütet.

      Wenn auch mal wieder ein „Zitter“-Projekt, so doch: Ende gut, alles gut. 😉

      Gruß, Der Privatier

  10. aahhhhhh es geht noch was:
    „es wurden die Datensätze für die Zinszahlung Ihres Investments „Stuttgart Neckarstrasse 12/21″ an die DREAMS Immo 70190 Neckarstrasse GmbH & Co. KG übermittelt!
    Die entsprechende Zinszahlung wird in den nächsten Tagen auf Ihrem Konto gutgeschrieben.“

    • Das wurde ja auch Zeit: Ende kommender Woche wäre die 60 Tage-Frist abgelaufen.
      Weiß jemand, ob bei anderen Dreams Projekten auch die überfällige Zinszahlung veranlasst wurde?

  11. Mallorca Projekt noch keine Info zwecks Zinsauzahlung übermittelt worden. Handel auch noch nicht frei geschaltet.

  12. Heute wurde von Exporo die fristgerechte Rückzahlung von „Stuttgarter Tor“ avisiert. Der Betrag einschl. Zinsen bis 28.02.2020 wurde meinem Konto bereits gutgeschrieben.

  13. Heute wurde mir von Homerocket die fristgerechte Kündigung des Projektes „Hamburg Wullenweberstieg“ mitgeteilt.

  14. Seit ca. 1-2 Wochen gibt es in der Süddeutschen Zeitung (SZ) eine Beitragsserie zum Thema: „Anlegen in Zeiten von Negativzinsen“ .
    (Lesen jedoch nur für Abonnenten möglich 🙁 ).

    In der heutigen Printausgabe (25.2.20) gibt es dazu auf Seite 16 zwei Beiträge über REITs und Crowdinvesting.
    Beide Beiträge sind aber wohl eher dazu geeignet, Leser aufmerksam zu machen, die von beiden Varianten bisher noch nichts gehört haben. Erfahrende Anleger dürften hier kaum neue Informationen finden.

    Gruß, Der Privatier

    • habe heute überraschenderweise meine Startprämie bekommen…vllt ich nachdem auf deren FB-Seite was negatives geschrieben habe.

  15. Exporo Student & Living

    Das turnusmäßige 14-tägige Infomail.
    Im Norden nichts Neues.
    Sicherheiterverwertung eingeleitet.
    Zwei-Tranchen-Rückzahlung unverändert angekündigt.
    Weiter intensiver Austausch zwischen den Beteiligten.

  16. Hmm so richtig was neues gibts da wirklich nicht. Wäre mal interessante etwas darüber zu erfahren, ob da schon mal was gebaut wurde.

  17. Eine Frage:
    Wie ist das mit den Investitionen im kleinen Anlegerkreis, den Private Placements.
    Spannendes Thema.
    Was darf man denn dazu hier, also öffentlich, sagen? Ich vermute mal: nichts

  18. Soeben im Postfach:

    „Es wurden die Datensätze für die Zinszahlung Ihres Investments „Bellavista 71 Mallorca“ an die DREAMS Belle Vue SLU übermittelt!
    Die entsprechende Zinszahlung wird in den nächsten Tagen auf Ihrem Konto gutgeschrieben.“

    Ebenso für Bellavista.

    Hurra – woher hat Dr. Dreher plötzlich das viele Geld? Jetzt fehlt mir nur noch Wien Parkside 1190.

    Schade dass immer noch keine Infos zur Verzögerung gekommen sind. Das stärkt nicht wirklich mein Vertrauen, weiter in Crowe-Immobilien zu investieren.

    Ich gratuliere allen anderen Betroffenen, die gewartet haben.

  19. Ja Mallorca-Projekte zählt die Zinsen aus… Warum wird nicht mal eine Information vorab von der Dreams-Gruppe gegeben um Gerüchte und Ängste einwenig gegenüber den Investoren zu besänftigen. Das würde auch Vertrauen stärken in das Projekt wo man die Investitionen hat!!!!

    • Also ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich eine gute Nachricht ist. Wenn das Projekt Probleme hat, würde ich lieber darauf verzichten, die Zinsen schon während der Laufzeit ausbezahlt zu bekommen. Endfälligkeit ist mir allemal lieber als eine Insolvenz. Und lieber keine Zinsen als Kapitalverlust. 7 % regelmäßig während der Projektphase aufzubringen kann ein Projekt unnötig in Schwierigkeiten bringen. Da sollte Bergfürst vielleicht mal das Konzept überdenken.

      Kann nämlich sein, dass diese Zinszahlung die offensichtlich bestehenden Probleme jetzt nur unnötig verschärft, nur damit sie keine negative Presse bekommen (könnte Probleme beim Absatz geben) und auch die Anleger nicht anfangen die Firmen zu verklagen.

      • Interessanter Gedankengang.

        Ich für mich sehe es ganz anders. Was ich habe das habe ich. Wenn es an der lfd. Zinszahlung liegt, dass er untergeht, dann ist richtig der Wurm drin, dann überlebt er auch so nicht.

        Also ich bin da nicht investiert, hab aber mal kurz in das Exposé geschaut, ca. je 1/3 EK, FK, Crowd, an sich kerngesund, um die 140 T€ Zins p.a. zu schultern. Zumal das in der Finanzierungsplanung ja drin sein muss.
        Baubeginn Winter 2020/21, also sind bis jetzt nur Kosten für Grundstück, Projektierung und Finanzierungsbeschaffung angefallen.

        Drum ist eigentlich unerklärlich, warum die lfd. Zinsen nicht pünktlich kommen.

        Ende der Crowd ist recht flexibel geregelt, 30/04/20 kann er das erste mal raus (klar, wenn er schnell einen Käufer findet), oder es läuft weiter, ggf. bis 30/4/2022.

        Mich hat dieses „Ein Stück Objekt“ für einen erlesenen Käufer gestört, ist wie „Alles oder Nichts“. Den Käufer musst erst finden.

        • Na ja, „was ich hab das hab ich“ dürfte jetzt die Stimmungslage der meisten Anleger in den Bellavista-Projekten gut treffen. Das ist aber genau das Problem. So ein Bauprojekt kann immer mal vor ungeahnten Herausforderungen stehen. Wenn das aber dann gleich öffentlich wird, und im Kleinanlegersegment Hysterie entsteht, dann hat man ein möglicherweise lösbares Problem gleich mal in einen echten Pferdefuss verwandelt. Fakt dürfte sein, dass die Anleihen im Moment aus gutem Grund nicht handelbar sind, weil der Kurs sofort abrauschen würde. Kein Mensch weiß, ob das Ding noch sicher ist, doch das wusste man – wenn man ehrlich mit sich selbst ist – eigentlich nie. Doch was sagt das tatsächlich über die Solidität des Investments aus?

          Aktuell haben die Projektentwickler definitiv das Problem, dass jeder weiß, dass sie Probleme haben. Das kostet Vertrauen und das kostet Geld. Für mich als Anleger sind solche vermeidbaren Risiken / Mehrkosten zu hoch. Ich werde nur noch in endfinanzierte Bauprojekte investieren. Es ist ja klar, dass 7 % Rendite nicht risikofrei zu haben sind, aber die zusaetzliche Erwartung, dass ich da noch sofort regelmäßig ein paar Groschen aufs Konto krieg, ist versteckt ein zusätzlicher Risikofaktor, der eigentlich prozentual im Endeffekt gar nicht berücksichtigt wird. Das kostet eigentlich nur noch extra.

          Meine Learnings: Risiko ja, Ungeduld nein. Die Ungeduld der Anneren bitte nur, wenn ich davon profitieren kann. Also vielleicht werden die Mallorca- Dinger mal zu 50 % gehandelt und ich kann zuschlagen und dann kriegen die das Projekt doch noch an Land, mit vielleicht einem Abschlag von 10 %. Wär auch ein Gewinn, sehr hypothetisch gesprochen 😉

      • Bei einem qualifizierten Nachrangdarlehen (wie bei vielen Plattformen üblich) kann der Schuldner sowieso einseitig die Zahlung aufschieben, sollte dadurch eine Insolvenz verursacht werden.

        Aber da Bergfürst gerne damit wirbt, das bessere Finanzprodukt mit Anlegerschutz zu haben und laut Projektbeschreibung „Sicherheit in Form einer grundbuchlichen Besicherung sowie einer Bürgschaft des geschäftsführenden Gesellschafters in Darlehenshöhe“ vorliegt, sollte sich Bergfürst meiner Meinung nach lieber überlegen, wie man den Anlegerschutz dann auch tatsächlich mal umsetzt und vor allem dringend mal die äußerst mangelhafte Kommunikation bei Problemfällen verbessern. Wenn man eine persönliche Bürgschaft für 2 Mio. Darlehenshöhe abgibt, sollte man meiner Meinung nach auch in der Lage sein, notfalls 3,5% Zins für ein Halbjahr aufzubringen.

  20. Allgemeiner Hinweis

    Hab grad bei ZINSLAND reingeschaut, ob die Steuerbelege 2019 schon da sind, und sie sind da. Ein Benachrichtigungsmail ist aber nicht gekommen.

    ZINSLAND zieht KapSt ab, und wie immer, stimmt nur so ungefähr, 75,04 EUR Zinsen geben 18,00 EUR KapSt.

    Gottseidank ist dieses Kapitel geschlossen.

  21. Die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten ist wohl ein Segen für „sichere“ Sachwerte wie Immobilien. Könnte mir vorstellen, dass auch der crowdinvestment Bereich davon profitiert, da einige Anleger ihr Geld von Aktien in Immobilien umschichten möchten.

    • Ob die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten ein „Segen“ für Sachwerte wie Immobilien sind, oder ob sich am Ende eine globale Wirtschaftskrise entwickelt, die dann auch vor Immobilien nicht halt machen wird – das vermag ich aktuell nicht zu beurteilen. Das wird man wohl abwarten müssen.

      Aktuell bin ich aber erst einmal mehr als froh, dass meine verbliebenen Crowdinvestments nicht auch von den Kursstürzen betroffen sind. Und damit genau das machen, wofür ich sie u.a. gekauft habe: Sie stabilisieren meine Depots. Wenn auch nur in einem Umfang, der mir aktuell etwas zu gering ist.

      Gruß, Der Privatier

      • Könnte jetzt auch passieren, dass die ausländischen Arbeiter nicht mehr auf die Baustelle können und es somit zu erheblichen Verzögerungen kommt?

  22. Hmm, hoffe aber mal nicht, dass es zu einer neuen Finanzkrise kommt und dadurch laufende Projekte nicht mehr wirtschaftlich sind und es somit zu Problemen mit der Rückzahlung kommt.

  23. Eine vorläufige Bilanz zum Crowdinvesting: https://www.crowdinvest.de/sites/default/files/dateien/crowdinvest_marktreport_2019_-_deutschland_-_crowdinvest.de_.pdf

    Interessant für mich die Ausfallquote, Zitat:

    „Bis Ende 2019 wurden 720,9 Millionen Euro in 514 deutsche Immobilien Crowdinvest-Projekte
    investiert. Der Anlagestatus des investierten Kapitals zum Stichtag 17.02.2020 verhält sich wie folgt:
    ▪ 286 Projekte warten auf Rückzahlung (468,1 Mio. Euro)
    ▪ 221 Projekte wurden an die Anleger zurückgezahlt (245,5 Mio. Euro)
    ▪ 7 Projekte mussten Insolvenz anmelden (7,3 Mio. Euro)“

    Bezogen auf die Zahl der Projekte, ergibt das 7 Insolvenzen auf (221 + 7) = 228 Projekte, also etwa 3,07% Ausfallquote.

    Bezogen auf das Volumen, 7,3 Mio auf (245,5 Mio + 7,3 Mio) = 252,8 Mio, also etwa 2,89%.

    In welche Richtung die noch aktiven Projekte die Ausfallquote bewegen, bleibt abzuwarten. Ich rechne aber mit mindestens genauso vielen Ausfällen.

    Angesichts der Tatsache, dass die deutschen Plattformen den Durchschnittszinssatz kontinuierlich Jahr für Jahr senken und wir uns im Sinkflug auf die 5%-Marke befinden, bleibt da nur noch eine eher lausige Realrendite. Wenn man Pech bei der Projektauswahl und ein kleines Portfolio hat, kann die Rendite auch schnell negativ werden.

  24. Während die Aktienmärkte im Februar mit schmerzlichen Kurseinbrüchen für tiefe Einschläge in meinem Depot sorgten, kann ich für meine Crowdinvestments eine positive Monatsbilanz ziehen. Außer der lange erwarteten Zinszahlung aus Stuttgart/Neckarstraße (Bergfürst) gab es 6 Rückzahlungen, davon 4 vorzeitige (Zinsbaustein/LC680, Exporo/Hannover City Hotel, Bergfürst/Hamburg-Othmarschen und dagobertinvest/P198 Wien-Mödling) und 2 planmäßige (Exporo/Stuttgarter Tor, Engel & Völkers/Weserblick-Apartments).
    Nachdem ich vor 3 Jahren und 1 Monat mein erstes Crowdinvestment tätigte, ist nun, wie ich finde, ein guter Zeitpunkt für eine Zwischenbilanz: Rendite (ROI=Return on Investment, d.h. betrags- und zeitgewichtete Rendite) aller zurückgezahlten Investment 5,88% p.a.; bei Einbeziehung der beiden, mit deren Rückzahlung ich nicht rechne (Zinsland/Steinbacher Terrassen und Exporo/Marburg II) ergibt sich immerhin noch ein bescheidenes Plus von 3,0% p.a.
    Bei Exporo bleiben trotz 1 Ausfalls noch 2,61% p.a. (6 vorzeitige Rückzahlungen / 18 planmäßige / keine verspätete). Schlecht sieht es bei Zinsland (1/1/2) aus. Aktuell liege ich wegen Steinbacher Terrassen im Minus; wenn die 3 verbleibenden Darlehen pünktlich in 2020 zurückgezahlt werden, sollten +0,22% p.a. herauskommen. Ich bin froh, hier schon länger nicht mehr neu investiert zu haben.
    Positiv sind meine bisherigen Erfahrungen mit Zinsbaustein (4/1/0), dagobertinvest (2/0/0) und Engels & Völker Capital (0/2/0).
    Ich habe zuletzt mangels interessanter Projekte kaum noch investiert und fahre das investierte Kapital herunter. Hat es sich gelohnt? Setzt man Aufwand und Ertrag ins Verhältnis, ist das Ergebnis zwiespältig. Selbst wenn man versucht, die Projekte einer gewissen „due diligence“ zu unterziehen, sind selbst bei kritischer Betrachtung eines jeden einzelnen Projekts die Möglichkeiten einer seriösen Einschätzung sehr begrenzt, und gegen Betrug (Marburg) ist man nie gefeit. Zur Diversifikation zusätzlich zu anderen Kapitalanlagen, und das wiederum diversifiziert und in überschaubarem Umfang, kann man mitmachen, wenn man etwas Zeit dafür aufzuwenden bereit ist.
    An den Kapitalmärkten wäre zwar mit wenig Aufwand auch bei konservativen Anlagen mehr zu erzielen gewesen, aber der Februar zeigte mal wieder, dass es an den Finanzmärkten sehr volatil und schmerzhaft zugehen kann.

  25. @PeJo
    Vielen Dank für den Einblick.
    Ich kann dem uneingeschränkt zustimmen.

    Ich bin ja in meinem Rückblick letztes Jahr auch zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Seinerzeit wollte ich das Crowd-Investment etwas zurück fahren, Grund persönliches Limitsystem.
    Dazu kam, den Augenmerk noch mehr auf Grundschuldabsicherung zu legen. Hier wird Marburg zeigen, wieviel die zweite Rangstelle noch bringt, große Hoffnung mache ich mir das nicht.
    Letztlich sind die interessanteren Objekte wie beschrieben rar.
    Estateguru habe ich nach längerem Überlegen dazu genommen, alles Grundbuchbesichert und kein einziger Ausfall (gut, Verzögerungen ja) seit der Gründung 2014.
    Insgesamt ging mein Engagement doch gut zurück.

    • @KaBa
      Können Sie bitte ein paar Worte zu Estateguru verlieren: Wie lange sind Sie dort dabei, wie ist die durchschnittliche Laufzeit und Rendite, wie häufig kommt es zu Verzögerungen und wie lange sind diese, und schließlich vielleicht ein Tip, welche Einstellungen man wählen sollte? Vielen Dank!

  26. @PeJo, @KaBa:

    Danke für die Rückblicke und Einblicke! Bei mir sieht es sehr ähnlich aus, sowohl von den Ergebnissen her als auch was die aktuelle Einschätzung angeht.
    Meine Rendite über alle abgeschlossenen Projekte (inkl. drei Ausfälle) liegt derzeit bei ca. 4% p.a. Sicher kein Grund für Freudensprünge, aber gerade in der momentanen Lage ein gewisser Stabilitätsfaktor.
    Der auch ruhig etwas größer sein dürfte, aber mir ist es auch in letzter Zeit nicht gelungen, die Zahl der zurückgezahlten Projekte durch entsprechend viele neue zu ersetzen.
    Der Anteil meiner Crowdinvestments am gesamten Vermögen ist daher deutlich zurückgegangen. Zu Anfang noch gewollt, in letzter Zeit eher ungewollt. Aber so furchtbar unglücklich bin ich darüber nicht. Vielleicht werde ich mich mal nach einer weiteren Plattform umsehen. Mal sehen…

    Gruß, Der Privatier

  27. Estateguru schaut für mich auf den ersten Blick ganz interessant aus, höhere Zinsen und bessere Besicherung als bei exporo. Bei exporo werde ich höchstens noch mal einen minimalbetrag in erstrangige Projekte investieren, aber da auch nur wenn mir das Projekt gefällt. Bei Exporo ist meiner Meinung nach einfach zu viel schief gegangen in der Vergangenheit, da stimmt das Verhältnis Risiko zu Ertrag einfach nicht mehr. Bei student&living wird seit einem halben Jahr die baldige Rückzahlung versprochen.

    • > Bei Student & Living wird seit einem halben Jahr die baldige Rückzahlung versprochen.

      Immerhin sind wir immer noch bei der Verzögerung und noch nicht beim Total-Ausfall. Und zumindest 14-tägig wird berichtet.

      > Bei Exporo ist meiner Meinung nach einfach zu viel schief gegangen …

      Schlimmer geht immer.
      Insgesamt gesehen war es da bei ZINSLAND schon wesentlich schlechter. Bei weniger Projekten hatten die viel mehr Problemfälle, LDUG ebenfalls, über 10 Verzögerungen aktuell und einen Ausfall. Und bei beiden noch weniger lfd. Informationen.

      Zumindest PeJo, ich und der Chef hier haben durchaus transparent dargestellt, dass unterm Strich schon etwas mehr rauskommt als 1/4 % auf’s Tagesgeld.
      Mehr Zins, mehr Risiko.
      In der Gesamtbetrachtung muss es passen, und da bin ich immer noch beim Crwodinvesting ganz gut dabei.

  28. Bei Exporo scheint es wieder zu Schwierigkeiten mit einem Projekt zu kommen: KITA Stellingen.
    Bereits am 23.12.19 gab es im Login-Bereich folgenden Update:
    „- Trotz intensiver Bemühungen von Exporo ist in den vergangenen Wochen kein Reporting durch den Darlehensnehmer eingegangen.
    – Um den Projektfortschritt beurteilen zu können werden nun weiterführende Schritte eingeleitet (Besuch der Baustelle und Intensivierung der Kontaktbemühungen).
    – Mit den nächsten Quartalsreportings werden wir Sie erneut über den aktuellen Stand informieren.“
    Dann der Update vom 26.02.2020:
    „Abstimmung mit Projektbeteiligten:
    – Exporo befindet sich in regelmäßigem Austausch mit dem Sicherheitentreuhänder und allen anderen aktiv am Projekt beteiligten Partnern (Kita-Pächter, Architekt, erstrangige Bank), um trotz Projekt-Verzögerung einen positiven Abschluss zu unterstützen. Hierfür arbeiten alle genannten Parteien in intensiver Kooperation.
    – Auch der Darlehensnehmer hat zwischenzeitlich den Kontakt mit uns aufgenommen, die Kommunikation verläuft allerdings weiterhin sehr schleppend. Ein angefordertes Projekt-Reporting ist uns nach wie vor nicht zugegangen.“
    Das liest sich zwar nicht wirklich gut. Es gab jedoch auch in der Vergangenheit einzelne Projekte mit Problemen, die dann doch planmäßig zurückgezahlt wurden. Ich bleibe hier bis zum Beweis des Gegenteils optimistisch, zumal der Projektentwickler bereits ein ähnliches Projekt im Juli 2018 fristgerecht zurückgezahlt hat.

  29. Und noch ein Update von Exporo vom 20.02.2020 zum Projekt „Am Hamburger Stadtpark“:
    „Der Projektentwickler hat Exporo nach Aufforderung schriftlich die fristgerechte Rückzahlung Ende März bestätigt.“

    • Da war aber auch schon eine Anschlussfinanzierung nötig. Da dort aber tatsächlich was gebaut wurde und das Objekt auch schon verkauft werden konnte, war das unproblematisch.

      • Planmäßiges Ende nach VIB und Darlehensvertrag war da schon immer 30.03.2020, Mindestlaufzeit 31.12.2019.
        Ich weis gar nicht, wo solche Informationen immer herkommen.

          • > Da war aber auch schon eine Anschlussfinanzierung nötig.

          • > Ich weis gar nicht, wo solche Informationen immer herkommen.

            Wunderbares Beispiel für das krude Berichtswesen im Crowdinvestingbereich.

            Berichtswesen 23.12.2019
            Es ist ein Erwerber für das Objekt gefunden und die Beurkundung ist erfolgt.
            … Verzögerung Verzug …
            … der Projektentwickler arbeitet an der Anschlussfinanzierung. …
            Grundlegende Informationen, ohne irgendeine Tiefe, in meinen Augen in sich auch noch widersprüchlich.

            Wenn das noch mit eigenen Worten und Meinungen beschrieben ist wird das nicht einfacher.

  30. Neues Projekt angekündigt von Engel&Völkers Capital ab Freitag: Stadthaus „Mozart“ in München, qualifiziertes Nachrangdarlehen mit 5,5% p.a. Zins, angestrebte Fundingsumme 4,95 Mio EUR, Baugenehmigung für den Neubau liegt vor. Die Wohnung sollen für durchschnittlich über 17.200 EUR/qm verkauft werden, Münchener Preise eben. Die Marge scheint mir eher unterdurchschnittlich. Ich meine, man kann es zwar machen, muss es aber nicht tun. Hat jemand eine Meinung dazu?

    • Keine Meinung, ich staune nur über die 17k/qm in München.
      Da soll dann das Wohnklo mit Kochnische schlappe 3-400k kosten, ab 2ZKB sind wir siebenstellig …

    • Kann man, muss aber nicht. Ich werde nicht. Der Zinssatz wirft mich nicht um, und wie gut und schnell sich Immobilien zu dem Preis in München verwerten lasen, kann ich nicht beurteilen. Prinzipiell investiere ich eher ungern in hochpreisige oder Luxusimmobilien, lieber in Immobilien, bei denen ich gute Absatzchancen an Normal- und Besserverdiener sehe. Der Projekteigner hat jedenfalls MaBV-Raten nur in sehr bescheidenem Umfang einkalkuliert, das spricht für eine vorsichtige Kalkulation.
      Davon abgesehen halte ich Engel&Völkers für eine seriöse Plattform, habe dort auch schon 2 zurückgezahlte Projekte.

      Homerocket bringt heute übrigens auch wieder ein Projekt an den Start, Loschmidtgasse Wien.

      • Ich muss meinen Kommentar vom 04.03.2020 zum EVC-Projekt korrigieren: durchschn. VK-Preis pro qm nicht 17.200 sondern fast 17.900 EUR!!! Da bin ich nicht dabei. Dass in München die Immobilienblase schon recht groß ist, wurde ja auch von Experten bereits konstatiert.

        • Also, als Münchner :
          Der geneigte Investor möge mal mit G*****-Auto durch die Elvirastr. fahren und vor der Hausnmmer 17 anhalten. DAs alte Haus steht und ist bewohnt und rechts und links sieht es etwas anders aus…
          17.900 €/qm – nehmen wir mal eine Rendite von 2% an, so müßte die Miete bei 358 € pa. = 29,80 €/qm im Monat liegen. Mein armes München wenn das funktioniert….
          Ich nehme ein „Z“ und löse auf : Zonk !

    • Könnte ich viel zu schreiben, habe hier geglaubt, als Schörghuber die Bebauung das ehemaligen Paulanergeländes 2015/2016 für 10 k€/m² vorstellte, das Ende der Fahnenstange wäre erreicht, vor einem Jahr soll eine der letzten Wohnungen für 16 k€/m² weggegangen sein, und von der Wohnung her nix besonderes.
      In meiner Ecke hier 2013/2016 großes Wohngebiet, normaler Geschosswohnungsbau (GFZ auf Nettobauland 0,92) begonnen mit 5,4 k€/m² und geendet mit knapp 7 k€/m², aber nix besonderes.

      Die Lage bei E&V ist schon sehr gut, zum m² Preis kommen auch noch für die TG 49 k€.
      Das Grundstück ist die Hälfte der GIK, also kein Vermietobjekt, da werden vermögende Personen gesucht. Wahrscheinlich kommt da garnix auf den freien Markt.

  31. Moin,

    heute habe ich für Bellavista 71 Mallorca einen Käufer für 1Tk mit Kurs 99% gefunden. Ich erhalte incl. aufgelaufenen Zinsen. 1.002,24 € zurück, also alles gut. Ich erhalte mein eingesetztes Kapital mehr oder weniger zurück. Dieses Projekt wird mir zu ungemütlich. Die Informationspolitik des Investors und Bergfürst war unterirdisch in den letzten Wochen bzgl. verzögerte Zinszahlung.
    Normalerweise investiere ich 2-5 Tk in die Projekte, aber dies war ein Projekt außerhalb von Deutschland und Österreich, hier war meine persönliche Grenze 1k.

    Ob ich weiterhin in Crowdinvesting investiere, weiß ich noch nicht, da die Anzahl der vielen Ausfälle mich etwas abschrecken und ich zur Zeit dieses freigewordene Kapital lieber in ETF Anleihen bzw. ETF Reits mit ähnlichen Renditen investiere.
    Mein Ziel war eigentlich meinen hohen Aktienanteil von über 85% auf ca. 70-75% zu reduzieren.
    Zur Zeit reduziere ich aber meine Projekte in Crowdinvesting signifikant. Ich hatte bis 2019 ca. 25 Projekte (Exporo, Bergfürst, Zinsland) von 4-7%. Nun habe ich noch 11 Projekte von denen bis 2021 weitere 9 Projekte auslaufen.
    Die beiden anderen Projekte sind Bestandsimmobilien bei Exporo mit 5 bzw. 10 Jahren Laufzeit. (eventuell Verkauf über Handelsplatz)
    Ich hatte zum Glück noch keinen Ausfall und hoffe, dass dies so bleibt, aber man weiß es nicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Glückwunsch, dass Du das so los geworden bist, wie Du es Dir vorgestellt hast. Unterm Strich ist manchmal kein Verlust auch ein Gewinn.

      Im Übrigen passt Du ganz gut in die Landschaft hier. Die regelmäßigen Crowd-Investoren hier bauen die Volumina durch die Bank ab, im großen und ganzen auch mit ähnlichen Gründen.

      Wenn Du Lust hast kannst ja mal zu
      > lieber in ETF Anleihen bzw. ETF Reits mit ähnlichen Renditen investiere.
      da was dazu schreiben.
      https://der-privatier.com/plauderecke-immobilien-wertpapiere-teil-1/

  32. @ Pejo, zu Deiner Frage weiter oben

    Also ich bin noch nicht so lange bei Estateguru. Wesentlich für meinen Entschluss war die Grundbuchabsicherung und die saubere Weste seit 2014. Baltische Staaten, bei Mintos und Bondora bin ich geldanlageseitig schon länger.

    Die Anmeldung war unspektakulär, einen Tag nach der vollständigen Registrierung konnte ich einzahlen. Der überwiesene Betrag steht nach Gutschrift im persönlichen Bereich dann zur Investition bereit.

    Die Webseite ist für uns in weiten Zügen in Deutsch, funktioniert gut, übersichtlich und das persönliche Konto ist sehr ausführlich.

    Es gibt Erst-(gibt dort auch eine Autoinvestitionsmöglichkeit, diese habe ich aber noch nicht benutzt) und Zweitmarkt (separate Freischaltung erforderlich, aber kein Problem), und es gibt keine Ankündigung von Projekten wie hier.
    Erstmarkt:
    Es gibt i.d.R. Laufzeiten 12/15/18 Monate mit Zinsen von 9,75 – 11,5 % p.a.. U.a. tlw. wesentlich anders zu hier (gesamte Summe wird für die gesamte Zeit eingedeckt) ist, dass ein Objekt immer wieder kommen kann, (Bsp.: erste 100 k für Planung/Projektierung, zweite 100 k für Ankauf, dritte 100 k für Freimachung/Aushub, usw.). Hier sollte man das Klumpenrisiko im Auge haben. Kredite können auch zur Ablösung bestehender Kredite verwendet werden. Die Anlagesummen und -hürden sind halt geringer als hier.
    Erstmarkt insbes. bei 12 Mon. sind schnell weg (eine Stunde), wenn das Mail kommt, sofort einloggen, wg. Autoinvest sind da oft schon 30-50 % weg, kurz anschauen, überlegen, ins Konto einloggen, Betrag einsetzen, Haken setzen, Password eintippen, ok drücken, fertig.
    Zweitmarkt:
    Objekte, Beträge, Laufzeit und Renditen werden zur Auswahl angezeigt, zum Objekt klicken, entscheiden. Alles was man gekauft hat muss man mind. 30 Tage halten. erst dann ist ein Verkauf wieder möglich.

    Am Schluss noch eine Binsenweisheit, Zinshöhe und Risiko haben üblicherweise eine Korrelation.

    Wenn Du vor hast bei Estateguru einzusteigen, einen Empfehlungslink von jemand geben lassen der schon dort ist, dann bekommt der Empfehler und Du je 0,5 % Deiner Anlagesumme der ersten drei Monate geschenkt. Mitnahmeeffekt.

    • 12 % p.a, mtl. Zinszahlung, deutsches Grundbuch.
      Mit SEPA-Überweisung als Sekundenüberweisung war das Geld in einer knappen viertel Stunde anlagebereit im Investorenkonto vor Ort.

  33. Bin jetzt auch bei estateguru eingestiegen, hat meiner Meinung nach den entscheidenden Vorteil der höheren Zinsen und der erstrangigen Besicherung. Das diese Sicherheiten im Bedarfsfall auch so verwertet können, dass der Anleger seinen Anlagebetrag plus Zinsen vollständig ausbezahlt bekommt, haben die schon mehrmals unter Beweis gestellt. Mit Exporo habe ich fertig!!

  34. Wie oben geschrieben:
    Am Schluss noch eine Binsenweisheit, Zinshöhe und Risiko haben üblicherweise eine Korrelation.

    Sie haben bis jetzt keinen Ausfall (drum steht ja unten „Kein Kapitalverlust“), aber dass man wartet und ggf. nicht den vollen Zins (hier nur 4,46 %) erwirtschaftet bekommt, siehe dieses Beispiel:

    Liebe(r) Investor,

    Das EstateGuru-Team freut sich, die vollständige Rückzahlung der in Verzug geratenen Überbrückungsdarlehen des Koru põik-Projektes bekannt zu geben. Das Darlehen wurden im Dezember 2016 finanziert und die Inverzugsetzung wurde am 12.01.2018 vorgenommen, nachdem der Kreditnehmer die Verpflichtungen aus den Kreditverträgen nicht erfüllt hat.

    Die Einholung konnte durch einen erfolgreichen Verkauf der drei Sicherungsimmobilien stattfinden. Die Kredite wurden am 23. Dezember 2019 an alle beteiligten Investoren zurückgezahlt und führten zu einer Rendite von 4.46% für alle Investoren.

    Nach einer ausführlichen Einholungsprozess, hat die Einholung und Rückzahlung lange gedauert. Die Eigentümer der Immobilie haben gegen den Verkauf der Sicherheiten bekämpft, dieses führte zu einen Gerichtsverfahren das über 15 Monate dauerte. Nachdem die Klage zugunsten von EstateGuru entschieden wurde, wurde die Auktion fortgesetzt.

    In seiner Geschichte hat EstateGuru insgesamt 15 ausgefallene Kredite zurückgezahlt, was zu einer durchschnittlichen Rendite von 11,3 % führte. Der Kapitalverlust auf der EstateGuru-Plattform beträgt weiterhin 0 %.

    Erkunden Sie unsere offenen Projekte!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihr EstateGuru Team

  35. Gerade zufällig auf der Bergfürst Seite gesehen: neues Projekt morgen, „Wien – Manner Villa“, 3 Jahre, 6,75%, Finanzierungsziel 4.350.000.

    • Erscheint mir sehr knapp kalkuliert, lediglich 9% Gewinnspanne (Expose S.17). Wenn die Darstellung der Sicherheiten auf S.15 so stimmt, ist die nachrangige Hypothek gar nichts wert.

  36. Das Deutschland Projekt von estateguru hat es in sich:

    Erstrangig besichert

    Zukünftiger LTV von 59 %

    Einigermaßen seriöses Wertgutachten

    Gute Mikro- und Makrolage in der Nähe von Stuttgart

    Halbwegs ertragsstarker Kreditnehmer

    12 % Zinsen

    Monatliche Zinszahlungen

    Nur 18 Monate Laufzeit mit Endfälligkeit

    Hat irgendjemand den Haken gefunden?

    In Hamburg sollte man sich auf jeden Fall schon einmal warm anziehen…

    • @ KaBa: vielen Dank für die ausführliche Darstellung von Estateguru weiter oben!

      @ Poweramd
      Da ich mich bei Estateguru nicht registriert habe, kann ich nur die Zusammenfassung lesen. Auf den ersten Blick sieht das Projekt interessant aus. Ich sehe als potentielle Haken, (1) dass Deutschland per se als extrem von der globalen Konjunktur abhängiges Land momentan nicht gerade im sweet spot ist, (2) zudem der Standort Sindelfingen sehr an der Automobilindustrie hängt mit den unter Punkt 1 genannten Problemen (man sehe sich die letzten Quartalsberichte von Daimler an!) und (3) die Druckerei-Branche (ich spreche von der Branche, die in der Zusammenfassung genannte Druckerei kenne ich nicht!) stark unter der Online-Konkurrenz leidet und derzeit hohe Capex aufbringen muss, v.a. für die Digitalisierung.
      Wenn ein deutsches Unternehmen 12% Zinsen zahlen muss (+Provision von Esateguru), hat das durchaus seine Gründe (und beinhaltet entsprechend Risiken), daran ändert der niedrige LTV nichts.

  37. Das Projekt in D hat eine Laufzeit von 12 Monaten? Aus den bereits genannten Gründen, kann Exporo da bei weitem nicht mithalten.

    Hat sich schon mal jmd gefragt, warum estateguru auf so ein Projekt gut 12% Zinsen zahlt, Exporo jedoch nur max. 6 ?

    Ich vermute, Exporo nimmt sich einen Großteil des ZinsKuchens während der Anleger das komplette Risiko trägt.

    • Ich habe mir das Projekt von estateguru in D nicht angesehen, von daher will ich weder die Plattform, noch das Projekt beurteilen. Sondern einfach einmal die Gegenposition einnehmen:
      Hat sich denn schon mal jemand gefragt, warum ein „ertragsstarker Kreditnehmer“ für ein Projekt in „Guter Mikro- und Makrolage“ und einem „Einigermaßen seriösen Wertgutachten“ offenbar keine Bank gefunden hat, die das Projekt zu normalen Konditionen finanziert? Und anscheinend auch in D keine Crowdinvesting-Plattform interessiert war, das Projekt zu vermitteln? Warum geht man da nach Estland…?

      Gruß, Der Privatier

      • Stimmt.

        Das Kleingedruckte erhellt ein wenig:
        Die deutsche Firma EK RE1 GmbH wird Eigentümerin der Immobilie sein. Darlehensnehmer wird eine estnische Gesellschaft mit dem Namen EK KV SPV3 OÜ sein, die auch eine 100%ige Muttergesellschaft der Eigentümergesellschaft (EK RE1 GmbH) ist.

        Bank
        Wird wohl nicht scharf auf die Konstruktion sein, geschweige denn für ein Jahr.

        Exporo und Konsorten
        Normal mit erstrangiger Grundschuld und einem Jahr Laufzeit ein Renner bei Exporo.

        Hab gerade das VIB Student & Living auf dem Desktop liegen.
        Der Anleger kriegt 5,50 % p.a.
        Der Zahlungsdienstleister kriegt 0,39 % einmalig.
        Der Treuhänder kriegt 0,24 % einmalig.
        Die Exporo AG kriegt 7,00 % p.a.

        Nun gibt es diese Offenlegung halt in den baltischen Staaten nicht, und wir wissen nicht was Estateguru kassiert, aber die 12 % relativieren sich schon.
        Und der Este finanziert halt wie immer.

        • Da ist mir KaBa bei der Antwort doch glatt zuvorgekommen, wollte gerade ähnlich antworten.

          – Darlehensnehmer ist estnisch, also nicht abwegig, über estateguru zu gehen.

          – Überbrückungskredit bis zur eigentlichen Bankfinanzierung ist auch nicht abwegig.

          – Habe gerade bei estateguru nachgeforscht, und siehe da, unter https://estateguru.co/de/price-list/ lese ich
          Vermittlungsgebühr 2.5%-4%
          Verwaltungsgebühr (jährlich) 0-2 %
          Jetzt wissen wir nicht, welchen Deal der Darlehensnehmer hier bekommen hat, aber am Ende können das insgesamt betrachtet durchaus Finanzierungskosten wie bei einer deutschen Plattform gewesen sein. Die deutschen Plattformen reichen halt weniger Zins an die Crowd durch.

          Und die Frage, warum jemand nicht einfach sein Projekt bei der Bank finanziert, wenn sich alles so toll anhört – die stelle ich mir allerdings auch bei vielen deutschen Plattformen und investiere nicht.

          Ich hoffe sehr im Interesse der Investoren, dass estateguru den deutschen Plattformen Dampf macht.

          Wie immer der Hinweis: bevor man nach dem Motto „Gier frisst Hirn“ sein ganzes Vermögen anlegt, sollte man sich natürlich über die Risiken Gedanken machen.

          • @beka

            Nun, Du hast ja die estateguru Gebühren gefunden.
            Bei meinem Exporo-Beispiel hab ich noch 5.000 EUR pauschal am Anfang vergessen.

            Bank
            Grundsätzlich haben die Banken Interesse an einem sicheren (Beleihung 1. Rangstelle 60 -80 %) und langfristigen Geschäft. Dazu kommt, dass Störungen (Zahlungsverzug, bis hin zur Zwangsversteigerung) absolut unerwünscht sind.

            Investor
            Die Investoren sind fast immer klamm mit EK, daher kommt in die Lücke zwischen Bank und EK die Crowd.
            Alternativ ersetzt er EK durch die Crowd und verwendet das EK für noch lukrativere Geschäfte.

      • Ich habe mich einmal kurz für die Hintergründe des weiter oben bereits mehrfach angesprochenen estateguru-Projekts in Sindelfingen interessiert und mir den Kreditnehmer bzw. seine dort als Mieter auftretende Firma „Körner Druck GmbH“ angesehen. Diese hat eine über 100jährige erfolgreiche Geschichte bis zum Jahre 2012:

        * 2012: Tino Heer tritt als geschäftsführender Gesellschafter ein. Körner wird Teil der Heer Medien Holding GmbH.
        * 2013-2017: Weitere Unternehmen der Druckerei-Branche werden von der Heer Medien Holding übernommen, wie z.B.: Digitaldruckerei Walter Digital, Bogenoffset- und Digitaldruckerei Kraft-Druck, Willmy PrintMedia GmbH, Lettershop & Mailservice GmbH.
        * April 2018: Die Lettershop & Mailservice GmbH wird am Standort Fellbach aufgelöst.
        * Mai 2018: Schließung der Körner Premium GmbH.
        * August 2018: Eröffnung des Insolvenzverfahren über die gesamte Heer Gruppe.

        * Ende 2018/Anfg.2019: Circle Media Group (CMG) mit Hauptsitz in Amsterdam (NL) hat die operativen Aktivitäten der deutschen Körner Druck GmbH & Co. in Sindelfingen nach Vereinbarung mit der Heer Media Group übernommen.
        * April 2019: Der CEO von CMG erklärt die Strategie von CMG für gescheitert.
        CMG stellt Insolvenzanträge für Unternehmen in Niederlande und Österreich. Für Unternehmen aus Belgien, Deutschland und Spanien werden Käufer gesucht.

        * Mai 2019: Printers Group mit Sitz in Finnland kauft J. Fink Druck und Körner Druck. Bisheriger Besitzer war die Circle Media Group.
        * Vorstandsvorsitzender bei der Printers Group sowie Geschäftsführer der beiden im Handelsregister Stuttgart eingetragenen Firmen Körner Druck GmbH bzw. J. Fink Druck GmbH ist Erki Katkosild. (Anm.: Daher wohl der Name EK RE1 GmbH). Er war bis April 2018 noch Assistant Manager Transaction Advisory Services beim internationalen Beratungsnetzwerk Ernst & Young.

        Für Quellen-Angaben habe ich gerade keine Lust, sind aber leicht zu finden. Google is your friend!

        Gruß, Der Privatier

  38. Weil die Banken seit der letzten Finanzkrise relativ strengen Gesetzen und Regularien unterworfen sind. Mir ist es sogar ganz recht, dass keine Bank mit im Spiel ist, weil in dem Fall gibt es dann meist eine erstrangige Besicherung.

  39. Exporo nimmt eine Vermittlungsgebühr von 5,5%. Estateguru nimmt eine von 2,5%-4%. Wie oben schon geschrieben, kann deshalb mehr an die Crowd durchgeleitet werden. Da es sich um das erste Projekt von estateguru in Deutschland handelt, könnte ich mir auch vorstellen, dass dieses Projekt von estateguru subventioniert, um einen positiven Markteintritt voll ziehen zu können.

    Die Frage, warum erstrangig abgesicherte crowdinvestments nicht über eine Bank abgewickelt werden, stellt sich bei jedem dieser Projekte. Die Gründe dürften von außen schwer zu beurteilen sein und müssetn im Einzelfall geprüft werden. Vorliegend ist die Laufzeit mit 12 Monaten sehr gering, das ist für viele Banken unattraktiv. Für eine weitere Beurteilung müsste man sich auch die Bilanz des Kreditnehmers ansehen und die Eigenkapital Situation näher analysieren.

    Letztendlich entscheidend für die Attraktivität eines Projektes ist doch auch das relative Risiko im Vergleich zu anderen Projekten. Wenn ich sehe, dass bei Engel und Völkers nachrangige Darlehen mit Zinssätzen von gut 4% angeboten werden, halte ich ein 12 %er mit erstrangiger Absicherung für deutlich attraktiver – fehlende Bankenfinanzierung hin oder her.

  40. Neues Exporo Projekt in Wien, 19-25 Monate Laufzeit, 6%, nachrangig besichert, da bin ich definitiv nicht dabei, zumal die österreichischen Projekte, die in Deutschland landen, bisl den Ruf haben, der Abfall zu sein, welchen die österreichischen Crowd-Plattformen auskotzen. Weiterhin gabs da auch schon bei ein paar Projekten Probleme. Ich werde mal beobachten, wie schnell das bei Exporo weggeht.

    • Ich glaube, das beruht auf Gegenseitigkeit. Bei den deutschen Projekten, die auf den österreichischen Plattformen auftauchen, habe ich mich manchmal auch den Eindruck.

      • Es ist natürlich legitim, dass Emittenten Plattformen diversifizieren, so wie Investoren das schließlich auch tun. Aber bei manchen Projekten wundere ich mich halt….

  41. Heute wurde bei Dagobertinvest die Rückzahlung von P156 Gartensiedlung Biedermannsdorf angekündigt… der Investor hatte die Verlängerungsoption gezogen, die Rückzahlung plus Bonuszinsen erfolgte nach einer Verzögerung von ca. 6 Monaten

    • Das müsste derselbe Emittent (Whitestone) sein, der jetzt auf Exporo mit dem Wien-Projekt angekündigt ist. Hat bei dagobertinvest aktuell auch noch P149 – Condo 118 von Januar auf Juli 2020 verlängert.

  42. Heute ist übrigens die Rückzahlung (inkl. Zinsen) des Exporo-Projekts „City Garden – G20 Appartments“ auf meinem Konto eingegangen. Mit leicher Verspätung von ca. 1 Woche.

    Informationen zum angekündigten neuen Exporo-Projekt „Wohnen im 11.Bezirk*“ gibt direkt bei Exporo. Start ist Sonntag um 9:00 Uhr.

    Gruß, Der Privatier

  43. Heute wurde bei Dagobertinvest die Rückzahlung von P147 Albrechtsgasse Wien/Baden angekündigt… der Investor hatte die Verlängerungsoption gezogen, die Rückzahlung plus Bonuszinsen erfolgte nach einer Verzögerung von ca. 3 Monaten, der reguläre Zins wurde bereits im Dezember zum Zeitpunkt der regulären Rückzahlung ausbezahlt

  44. War diese Woche unterwegs, drum erst jetzt.

    Zinsbaustein
    Das Fachmarktzentrum Dannenberg wurde am 11.03.2020 (geplant 13.03.2020) zurückgezahlt.

    Estateguru
    Der Zweitmarkt lebhaft wie nie, da werden Renditen angeboten in der Spitze bis zu 30/40 %.
    Da scheinen einige richtig raus zu wollen.

    • Interessant. Ich war heute auf der Bergfürst-Seite, mir das neue Projekt in Jena anschauen (nichts für mich), und auch dort scheint der Handelsplatz zugelegt zu haben – fast ein Viertel der Angebote < 100%, das sieht man sonst nicht. Ich habe aber nicht die einzelnen Projekte durchgeklickt.

      • Ich kann diesen Eindruck von Bergfürst NICHT bestätigen!

        Ja, es gibt einige Angebote für unter 100%, es gibt aber nur eine Handvoll, die unter 99% notieren, das niedrigste Angebot liegt derzeit bei 97,5%. Bei fast allen dieser Angebote unter 100% handelt es sich um die bekannten „Problem“-Kinder, wie z.B. Bellavista-Mallorca oder Stuttgart Neckarstrasse 12/21.
        Die höchste Rendite liegt gerade mal bei 8,66%. Das ist aber meilenweit von den oben genannten 30%-40% entfernt!

        Die weitaus größere Anzahl der Angebote liegt weiterhin bei 100% und mehr.

        Gruß, Der Privatier

        • Bei 11 von 41 Projekten steht auf der Überblicksseite ein Kurs 100% kaufen will, war mir aber schon von jeher schleierhaft, wenn man dann auch noch dazu die aufgelaufenen Zinsen und die Gebühr von 10€ abdrücken muss.

          • Da ist ein Teil von meinem Kommentar verschwunden, sollte heißen:

            Bei 11 von 41 Projekten steht auf der Überblicksseite ein Kurs 100% kaufen will, war mir aber schon von jeher schleierhaft, wenn man dann auch noch dazu die aufgelaufenen Zinsen und die Gebühr von 10€ abdrücken muss.

          • Ich geb gleich auf, jetzt ist schon zweimal der mittlere Teil von meinem Kommentar einfach verschwunden, wie kommt das denn?

            Ah ich glaube ich weiß warum… ich hatte ein Kleiner- und Größerzeichen verwendet und alles dazwischen ist verschwunden.

        • Letzter Versuch:

          Bei 11 von 41 Projekten steht auf der Überblicksseite ein Kurs kleiner 100%, wenn auch mit sehr geringem Abschlag. Das ist schon deutlich mehr als früher. Die einzelnen Angebote pro Projekt habe ich aber nicht durchgezählt, da sind mit Sicherheit noch die meisten mindestens 100%.

          Warum jemand überhaupt ein Projekt größer 100% kaufen will, war mir aber schon von jeher schleierhaft, wenn man dann auch noch dazu die aufgelaufenen Zinsen und die Gebühr von 10€ abdrücken muss.

          • Ich habe mir nicht die Projekte auf der Übersichtsseite angesehen (die scheint mir manchmal nicht den aktuellen Stand wiederzugeben), sondern habe mir die einzelnen Angebote angesehen. Das sind naturgemäß sehr viel mehr, da es für ein Projekt oftmals recht viele Angebote gibt, insbesondere für die etwas kritischen.
            Und daraus haben sich die oben geschilderten Zahlen ergeben.

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Und offenbar hast Du jetzt eine Erklärung gefunden, warum manchmal Teile von Kommentaren nicht auftauchen. Danke dafür!
            Monika hat das weiter unten richtig erläutert und das lässt sich auch kaum umgehen.

    • Ich kann die von dir beobachteten Renditen bei Estateguru nicht nachvollziehen.
      Die hohen Renditen treffen teilweise auf „spezielle“ Kredite mit besonderen Umständen zu, aber „normale“ Kredite sind nicht besonders billig zu haben. Maximal 15% Restrendite, dann aber meistens auch nur bei ziemlich kurzen Restlaufzeiten.
      Die „besonderen“ Umstände sind z.B.
      – verspätete Kredite (wer würde die ohne Abschlag überhaupt kaufen)
      – große Pakete über 1000,- Euro, die sowieso nur schwer einen Käfer finden
      – Restlaufzeiten von weniger als 1 Monat, da machen wenige Cent Abschlag schon einige Prozent Rendite aus. Sieht dann toll aus, ist aber nur Peanuts.

      Schade, keine echten Schnäppchen in Sicht, zumindest nicht auf diesen Plattformen. Die Schnäppchen kommen aber so langsam am Aktienmarkt in Sicht 🙂

  45. Das ist ja interessant. Entweder brauchen die Leute Geld zum nachkaufen von Aktien oder es ist die pure Angst.

    • Ich halte das für durchaus rational. Die weltweiten Auswirkungen des Coronovirus und der Absturz der Aktienkurse haben eine globale Rezession, Gewinneinbrüche bei den Unternehmen bis hin zu einer Flut von Insolvenzen und damit einen Anstieg der Arbeitslosigkeit sehr realistisch werden lassen. Bei Unternehmensanleihen, v.a. High Yield, wackeln m.E. auch manche Gläubiger. Ebenso werden viele Projektentwickler erhebliche Schwierigkeiten bekommen, die von der Crowd mitfinanzierten Immobilien zu verkaufen, zumindest wird es sich wahrscheinlich teilweise deutlich verzögern. Ich rechne damit, dass es entsprechend auch im Crowdfunding bei einer zunehmenden Zahl von Projekten zu Verzögerungen bei der Rückzahlung bis hin zu Ausfällen kommt.
      Für die Mutigen mag es bei Bergfürst oder anderen Plattformen durchaus das eine oder andere Schnäppchen geben, aber das weiß man erst später.
      Hoffen wir, dass es nicht so schlimm kommt.

  46. Neues Projekt von Exporo Finanzierung, das nicht auf der Homepage zu finden ist, sondern als sog. Neukundenprojekt auf
    https://www.crowdinvest-immobilien.de/projekte/exporo-pflege-am-rhein/
    Zum Projekt: Pflege am Rhein in Duisburg, Proejektentwickler: Bonafide Immobilien GmbH! Die Firmen von Stefan Schepers sind doch bislang als häufiger Darlehensnehmer über Bergfürst in Erscheinung getreten. Nun also über Exporo. Ich meine, er hätte bei Bergfürst bislang alles pünktlich zurück gezahlt.
    Ich werde dennoch in nächster Zeit meine Investments per saldo über Rückzahlungen weiter reduzieren.

    • Richtig – Stefan Schepers habe ich bisher auch bei Bergfürst als sehr zuverlässigen Projekt-Initiator kennengelernt.
      Ich bin in dem o.g. Projekt „Rheinstrasse Duisburg“ auch selber investiert und habe vor einigen Tagen die Ankündigung der Rückzahlung bekommen.

      Dass dasselbe Projekt jetzt bei Exporo auftaucht, empfinde ich als etwas befremdlich…
      Kann man natürlich machen, aber mir gefällt das nicht und ich werde da ganz sicher nicht dabei sein.

      Gruß, Der Privatier

      • Im Prinzip refinanzieren die Exporo-Anleger die Bergfürst-Anleger. Als Bergfürst-Anleger ist man dann aus dem Schneider, und die Exporo-Anleger tragen das Rückzahlungsrisiko.

        Refinanzierung von Darlehen ist an und für sich nichts Verwerfliches, das machen gewerbliche wie private Bauherren, aber den letzten beißen die Hunde, da kann ich drauf verzichten.

        Genau aus dem Grund meide ich Refinanzierungskrediten, die es z.B, auch bei estateguru häufiger gibt.

  47. Hi beka,

    kleiner und größer- Zeichen sind in HTML Steuerzeichen, mit denen Anweisungen an den Browser eingeschlossen werden. Das kann schon mal verschluckt werden, wenn die Foren- Software es erlaubt, mit solchen Tags z. B. fett zu formatieren. Ich teste das gerade, also wenn fett nicht fett ist, funzt das hier wohl nicht

    • Danke Monika, das ist die richtige Erklärung!
      Zumindest ist mir selber klar, wie man etwas fett oder kursiv schreibt. Ich habe aber bisher vermutet, dass ich auch ganz einfach einmal: Wert>100 schreiben kann, ohne dass mit weiteren Sonderzeichen markieren zu müssen.
      Wahrscheinlich darf man die grösser- und kleiner-Zeichen nur nicht in einer bestimmten Kombination zusammen anwenden. Ich werde das mal irgendwo ausprobieren…

      Gruß, Der Privatier

      • Kritisch ist vermutlich nur die Kombination „“ von Kleiner- und Größerzeichen (öffnenden und schließenden spitzen Klammern), die dann von der Foren-Software als HTML-Tag interpretiert wird, eine oder mehrere spitze Klammern in die selbe Richtung wird wohl einfach als Text ausgegeben, die Kombination „>“ „<" wird vermutlich auch als Text angezeigt. Ich will nicht zuviel damit rumexperimentieren, da ich nicht weiß, wie empfindlich die Software ist.

  48. Zweiter Test: Wenn das „<" oder das \< als Kleinerzeichen erscheint, kann man das Ding entweder in Anführungszeichen setzen oder einen Backslash davor setzen

  49. Das nächste Projekt bei Exporo scheint Probleme zu haben. Es handelt sich um „wohnen am Volkspark“ . Da gabs noch keine Bestätigung der Rückzahlung vom Darlehensnehmer. Komischerweise prüft Exporo da das Objekt für das Produkt Exporo Bestand anzukaufen.

    Bei student&living gibts auch nichts Neues.

  50. Bei student&living scheint es jetzt tatsächlich so zu sein, dass da nichts gebaut wurde. Da heißt quasi das Geld von den Anleger wurde nicht zum Bau des Objektes verwendet, ist aber auch nicht mehr vorhanden – da kann sich jetzt jeder selbst seinen Teil denken.

      • Das da bisher nichts gebaut wurde, hab ich direkt von Exporo, da sollen jetzt die Sicherheiten verwertet werden ( evtl. das Grundstück) und von dem Erlös will man die Anleger auszahlen.

        • hmmm… und Exporo meint, da bleibt da noch was übrig für die zweitrangig besicherten Crowdanleger?

          Wenn ich es richtig verstehe, hat man da ein Grundstück mit Projektierung und Baugenehmigung, und möglicherweise einer angefangenen Großbaustelle. Wie gut sich sowas in Greifswald derzeit verwerten lässt, kann ich nicht beurteilen, aber ich drücke den Anlegern die Daumen.

          • Da liegt ja noch keine Insolvenz vor, von daher weiß ich nicht, ob da noch eine Bank bedient werden muss. Aber ist auf jeden Fall alles sehr fraglich.

        • Ich habe das Exporo-Angebot so verstanden, dass da eine finanzierende Bank dabei ist und natürlich erstrangig besichert ist, vor den zweitrangigen Crowdanlegern.

          Das, was von den Crowdplattformen als „Sicherheiten“ angepriesen wird, ist in der Regel nur eine Beruhigungspille, um nicht zu sagen Placebo, für die Investoren:

          – zweiter Rang im Grundbuch – ist in der Regel nicht viel Wert
          – Bürgschaften durch Muttergesellschaften u.ä. – auch die können pleite gehen
          – Bürgschaften durch Geschäftsführer u.ä. – völlig intransparent für Investoren, wie werthaltig die sind, da würde ich auch nicht viel drauf geben

          Und bei den Projekten ohne Bank und mit erstrangiger Besicherung für die Crowd habe ich immer schwere Bedenken, dass das aus guten Gründen kein Profi finanzieren wollte und man es deshalb jetzt bei einer Laienschar versuchen muss.

          • Dann wird es da nach den 2 Projekten in Marburg zum 3. Totalausfall für Exporo kommen.

  51. Neuigkeiten zum exporo Projekt Kita Hagenbeck, geplante Rückzahlung 31.03.2020:

    „Sehr geehrter Herr,

    hiermit möchten wir Sie über den aktuellen Stand des Projektes „Kita Hagenbeck“ informieren.

    Der Darlehensnehmer hat uns mitgeteilt, dass er die Rückführung Ihres Darlehens durch eine Refinanzierung anstrebe. Da sich diese Refinanzierung zum aktuellen Zeitpunkt in der Strukturierungsphase befindet, ist eine fristgerechte Rückzahlung Ihres Darlehens zum 31.03.2020 derzeit nicht sichergestellt.

    Sollte sich der Rückzahlungstermin verschieben, werden wir Sie hierüber selbstverständlich spätestens bis zum 31.03.2020 informieren. Ihr Darlehen wird bis zum Stichtag der tatsächlichen Rückzahlung verzinst.“

    Das ganze ist erstrangig abgesichert, darum bin ich erstmal entspannt.

    • Ich bin bei dem Projekt nicht dabei, aber laut der letzten News auf
      https://backend.exporo.de/projekt/kita-hagenbeck

      01.05.2019 Verkaufsverhandlungen mit potentiellen Investoren

      Hat der Darlehensnehmer das Ding nicht verkauft bekommen? Hört sich ja bald an wie Student & Living Greifswald, bei dem ich glücklicherweise auch nicht dabei bin, aber es am Rande mitbekomme.

  52. Bei Exporo häufen sich aktuell die Probleme, hier noch eins:

    wie Sie dem Update vom 25.11.2019 zum Projekt „Apartmenthaus Nordend“ in Ihrem Investmentcockpit entnehmen konnten, wurde das Objekt bereits über einen Anteilskaufvertrag veräußert.

    Der Darlehensnehmer hat uns nun darüber informiert, dass der Käufer derzeit an der Finanzierung des Kaufpreises arbeitet. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen uns noch keine ausreichenden Unterlagen zu dieser Finanzierung vor, um die fristgerechte Rückzahlung Ihres Darlehens zum 30.03.2020 abschließend beurteilen zu können.

    Sollte sich der Rückzahlungstermin verschieben, werden wir Sie hierüber selbstverständlich spätestens bis zum 30.03.2020 informieren. Ihr Darlehen wird bis zum Stichtag der tatsächlichen Rückzahlung verzinst.

  53. Und eben habe ich diese Perle von Exporo erhalten:

    wie Sie dem Update vom 25.11.2019 zum Projekt „Apartmenthaus Nordend“ in Ihrem Investmentcockpit entnehmen konnten, wurde das Objekt bereits über einen Anteilskaufvertrag veräußert.

    Der Darlehensnehmer hat uns nun darüber informiert, dass der Käufer derzeit an der Finanzierung des Kaufpreises arbeitet. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen uns noch keine ausreichenden Unterlagen zu dieser Finanzierung vor, um die fristgerechte Rückzahlung Ihres Darlehens zum 30.03.2020 abschließend beurteilen zu können.

    Sollte sich der Rückzahlungstermin verschieben, werden wir Sie hierüber selbstverständlich spätestens bis zum 30.03.2020 informieren. Ihr Darlehen wird bis zum Stichtag der tatsächlichen Rückzahlung verzinst.

    Da hat der Käufer es in mindestens den letzten 4 Monaten nicht geschafft, den Kaufpreis zu finanzieren? Ich bin auch gespannt… In der derzeitigen Lage werden die Verhandlungen mit den Banken wohl etwas schwieriger…

    • @beka,
      das sehe ich genauso, und man kann wohl an der Solvenz des Käufers zweifeln. Oder er sucht einen Weg, aus dem Vertrag rauszukommen. Wer weiß, welche Klauseln da drinstehen! Ob da nicht die Corona-Krise als „willkommener“ Grund herhalten muss, um Verzögerungen zu rechtfertigen (das gilt gleichermaßen für die anderen oben genanten Verzögerungen bei Exporo). Leider hat sich meine Befürchtung (siehe mein Kommentar vom 14.03., 19:03 Uhr)schneller bewahrheitet als gedacht und befürchtet.

  54. Bei Exporo wird immer fleißig berichtet, das Projekt verläuft nach Plan und dann kurz vor der Angst kommen dann plötzlich die Hiobsbotschaften.

  55. Morgen startet ein neues Projekt bei Exporo, Finanzierung in pforzheim. Da bin ich gespannt, ob da jetzt noch welche investieren oder ob gerade jetzt viele investieren

  56. Ich würde jetzt einfach mal in Frage stellen, ob das dort angebotene Projekt später zu dem avisierten Preis veräußert werden kann.

  57. Zum Projektentwickler des neuen Projekts in Pforzheim schreibt Exporo:
    „Die Braun Vermögensverwaltung GmbH wurde im April 2008 als „Family Office“ von Herrn Werner Braun gegründet. Der Geschäftsführer Werner Braun ist alleiniger Gesellschafter. Die hauptsächliche Funktion der Gesellschaft ist das Halten von Aktien der thallos AG sowie von weiteren Beteiligungen. Im Laufe der Zeit wurde die Braun Vermögensverwaltung GmbH als Holding für diverse Projektentwicklungen eingesetzt. Insgesamt wurde ein Projektvolumen von mehr als 100 Mio. € in den letzten 3 Jahren umgesetzt.“
    Bei den Namen Werner Braun und thallos AG erinnere ich mich daran, dass ich die seinerzeitigen Projekte nicht mit der Kneifzange angefasst hätte…

  58. Homerocket bringt heute auch wieder ein neues Projekt an den Start (Nachreihengasse Wien). Auch wenn der Zins attraktiv ist (7,75% p.a. auf 2,5 Jahre), lasse ich trotzdem aus verschiedenen Gründen die Finger weg:

    – Verkaufspreise sehr hoch angesetzt – bei solchen Projekten war ich schon immer skeptisch, aber in der jetzigen Lage wäre ich jetzt erst recht sehr vorsichtig damit

    – noch keine Baugenehmigung

    – laut Finanzplanung 1 Mio Eigenkapital oder Eigenkapitalersatz, laut VIB Fundinglimit 1 Mio, d.h. „no skin in the game“, wie man so schön sagt – da bin ich raus

    – Nachrangdarlehen mag ich nicht mehr, Bürgschaften hin oder her

    – ich lasse generell das Crowdfunding eher auslaufen (ein bisschen was werde ich schon noch machen)

    – ich will nicht noch mehr Österreich bzw. insbesondere Wien und Speckgürtel im Portfolio haben, auch da lasse ich auslaufen

    – Klumpenrisiko – hab ein anderes Projekt vom Emittenten

    – von der Plattform bin ich auch nicht mehr so begeistert: das Investorenreporting ist ein Witz da i.a. nicht vorhanden (nicht dass die Berichte bei anderen Plattformen sehr viel besser wären), und das Kleingedruckte kann recht unvorteilhafte Klauseln für Investoren enthalten (Beispiel: bei den älteren Verträgen hat der Darlehensnehmer nach Vertragsende 60 Tage Zeit, das Darlehen zurückzuzahlen – diese Zeit wird nicht verzinst! Klar, das weiß man bei Vertragsabschluss, hinterlässt aber trotzdem einen schlechten Geschmack bei mir, dass die Interessen der Investoren bei homerocket wohl eher nicht im Vordergrund stehen.)

  59. Die Finanzierung des Exporo-Projektes, welches um 8 gestartet ist, verläuft sehr schleppend, bin gespannt, ob die das finanziert bekommen.

    • Liegt vielleicht auch daran, dass der offizielle Starttermin erst am Freitag ist?
      Zitat:
      Projektname: Shopping an der Enz
      Standort: Pforzheim
      Exporo Produkt: Finanzierung
      Exporo Klasse: A
      Laufzeit: 19–37 Monate1
      Rendite: 5,0 % p. a.
      Starttermin: Freitag, 20.03.2020, 8 Uhr

      Gruß, Der Privatier

      • Man kann schon investieren, momentan 56% finanziert, hatte eben noch mal auf den Link zur Vormerkung in der Ankündigungsmail geklickt, vielleicht liegt es daran. Kann sein, dass morgen offiziell Start ist und die Vor-Investoren schon mal ein bisschen FOMO anheizen sollen.

        Da mir der Zinssatz mit 5% zu mickrig ist, und dann auch noch bei max. 3 Jahren Laufzeit, habe ich mir das Projekt gar nicht mehr im Detail angeschaut

          • … erst bei 87% die letzten Prozente werden echt schwierig.

          • @Maximaler:
            Was sollen denn diese ständigen nichtsagenden (meist destruktiven) Kommentare von dir?
            Poste doch bitte mal was Konstruktives, das einen Mehrwert für alle Mitlesenden hat (oder poste gar nichts).

          • Jetzt 89 % wenn das so weiter geht, dauert das noch bis mindestens Ostern

  60. soeben von ZINSLAND erhalten: „…wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Rückzahlungsbetrag für das Projekt „Senefelder Straße“ auf dem Rückzahlungskonto eingegangen ist. Die Auszahlung des Darlehensbetrags inklusive Verzinsung bis zum Stichtag 30.01.2021 wurde umgehend angewiesen.“

    • Also wenn das morgen noch voll wird, sieht es trotz corona-krise noch nicht ganz düster aus beim crowdinvesting. Momentan gibt es Bankdarlehen sehr günstig, die Preise für Immobilien sollten erstmal weiter auf hohem Niveau bleiben. Die Frage ist halt nur, welcher privater Käufer sich in der jetzigen Situation einen hohen Kredit an Backe bindet.

        • Stimmt auch wieder 🙃 Na da bin erstmal optimistisch, dass der Immobilienmarkt nicht komplett einbricht und die Projekte reihenweise ausfallen.

  61. Exporo Student&Living

    Das übliche Mail.

    „Nach wie vor befinden wir uns im regelmäßigen Austausch mit dem Darlehensnehmer und dem Sicherheitentreuhänder. Nach Aussage des Darlehensnehmers steht weiterhin die Abwicklung der vereinbarten Anschlussfinanzierung aus. Die Verzögerung des Rückzahlungsprozesses entspricht weder Ihren noch unseren Erwartungen. Wir nutzen die vereinbarten Sicherheiten um den Druck stetig zu erhöhen und somit den positiven Abschluss des Projektes schnellstmöglich zu erreichen.

    Sobald uns weiterführende Informationen vorliegen, werden wir Sie hierüber umgehend in Kenntnis setzen.“

    @ Maximaler:
    „Das da bisher nichts gebaut wurde, hab ich direkt von Exporo, …“

    Die scheinen doch da tatsächlich was vergessen zu haben.

    • Hast du mal ganz unten in der Mail gelesen? Da steht: du kannst anrufen und einen Termin mit dem Experten für das Projekt vereinbaren. Das hab ich jetzt getan, Montag will der mich anrufen. Das Berichtswesen, welches hier ja schon öfters kritisiert wurde, ist auch in dem Fall wieder fragwürdig. Ist aber sicher von denen so beabsichtigt. Ich werde dann schon mal so Fragen stellen wie: kann man so ein projektiertes Baugrundstück überhaupt verwerten ohne vorher nicht noch die Bank bedienen müssen, oder: wieso kann die anschlussfinanzierung nicht angeschlossen werden obwohl es ja früher schon hieß, sie sei bereits abgeschlossen, oder: wo ist das Geld der Anleger hin, wenn noch gar nichts gebaut wurde usw. – da fallen mir noch andere Fragen ein

  62. Eine Zusammenfassung meines Standes – kurz und knapp – was alles in Verzug ist:

    Am Hamburger Stadtpark – Exporo Bewertung A (Erstrangige Grundschuld)
    Student & Living – Exporo Bewertung B (Nachrangig)
    WOHNEN AM VOLKSPARK – Exporo Bewertung B (Keine Sicherheit)

    Patronatserklärungen etc. spare ich mir anzugeben.

    LG

    • Update

      Am Hamburger Stadtpark – Exporo Bewertung A (Erstrangige Grundschuld)
      Student & Living – Exporo Bewertung B (Nachrangig)
      WOHNEN AM VOLKSPARK – Exporo Bewertung B (Keine Sicherheit)
      Kita Hagenbeck – Exporo Bewertung A (Erstrangige Grundschuld)
      In Scheyern – Exporo Bewertung A (Erstrangige Grundschuld)

      • Hier bin ich auch mit einigen dabei, zusätzlich noch mit:
        Denkmalensemble Übigau – Dresden.
        Die letzte Information zum Projektstand ist auf der Exporo Plattform vom Juni 2018!

        Mein Eindruck ist dass Exporo meist gar keine Ahnung hat wie es bei den Projekten so vorwärts geht. Dann wäre man am Ende der Laufzeit nicht so überrascht wenn über Monate so gar nichts auf den Baustellen passiert. Und könnte den Anlegern auch etwas mitteilen.

          • Glaub ich Dir.

            Nur mit der Bezeichnung
            Denkmalensemble Übigau – Dresden.
            ist nix zu finden, außer dem.

            Mit dem GF der Objektgesellschaft Kastanienpark findest Du auch eine Homepage. der diese renovierten Kasernenwohnungen zum vermieten anbietet.

            RoRo kan´nst Du das aufklären.

  63. Es wird sicherlich in nächster Zeit vermehrt zu Verzögerungen bei dem Abschluss der Finanzierungen kommen. Somit kommt es dann natürlich auch bei Exporo zu Verzögerungen bei der Rückzahlung.

    Ausfälle auf breiter Front sind jedoch momentan sehr unwahrscheinlich.

    • Wie Nick oben schrieb:
      @Maximaler: Wie lief das gestrige Telefonat mit Herrn Burke?

      Den Fragenkatalog fand ich ambitioniert:
      „Ich werde dann schon mal so Fragen stellen wie: kann man so ein projektiertes Baugrundstück überhaupt verwerten ohne vorher nicht noch die Bank bedienen müssen, oder: wieso kann die anschlussfinanzierung nicht angeschlossen werden obwohl es ja früher schon hieß, sie sei bereits abgeschlossen, oder: wo ist das Geld der Anleger hin, wenn noch gar nichts gebaut wurde usw. – da fallen mir noch andere Fragen ein“

      War das oben die Antwort, oder was ist gemeint?
      „Abschluss der Finanzierungen“
      Gemeint Veröffentlichungsreife durch Exporo, 100 % Finanzierung durch die Anleger oder Anschluss-/Ablöse-Finanzierung der Projektträger?
      Nur mit letzterem würde der Satz überhaupt Sinn machen, wobei das nur für reine Nachrangdarlehen gelten würde, bei Grundschuldsicherung geht das schon fixer beim Notar eine vollstreckbare Ausfertigung abzuholen.

      • Hatte telefonisch Kontakt zu Herrn Schultes, der so ziemlich alle Projekte betreut, die bald fällig sind und wo Verzögerungen zu erwarten sind, außerdem ist er beim Projekt in Greifswald im Bilde:

        Zu student&living: das Geld von Exporo war hier eigentlich gar nicht für den geplanten Bau vorgesehen, sondern nur für die Projektierung oder sonst was. Jedenfalls soll hier eine Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden, wo der Projektentwickler scheinbar noch nicht alle geforderten Unterlagen übergeben hat. Der Projektentwickler hat sich scheinbar auch nicht wirklich um das Projekt gekümmert in letzter Zeit, da er noch mehr Projekte entwickelt. Zu der Verwertung der Sicherheiten muss man sagen, dass das Grundstück so viel Wert sein soll, dass nach Bedienung der Bank noch was über bleibt – aber wahrscheinlich nicht genug um alle vollständig auszuzahlen. Immerhin liegt hier noch keine Insolvenz vor und es besteht noch Hoffnung.

        Am Hamburger Stadtpark: da gabs einfach Verzögerungen beim Bau, deswegen kann der Projektentwickler die Anleger nicht aus den mabv raten auszahlen. Die anschlussfinanzierung konnte er noch nicht abschließen, vllt waren ihm die Konditionen nicht gut genug . Genau wusste er es nicht. Da wird gerade an einer neuen gearbeitet. Da das aber erstrangig besichert ist und weiter gebaut wird und auch schon verkauft ist, sollte das erstmal nicht so schlecht aussehen, wenn corona nicht noch die Baustelle lahmlegt.

        Wohnen am Volkspark: da gibts scheinbar einen Käufer, Exporo würde das auch gern kaufen.

        Apartmenthaus nordend: ist auch verkauft, da muss nur noch die Finanzierung abgeschlossen werden.

        Kannst auch den Herrn Schultes nochmal direkt anrufen, der kann alle Fragen relativ schlüssig beantworten.

        • Zunächst mal vielen Dank.

          Student&Living
          > das Geld von Exporo war hier eigentlich gar nicht für den geplanten Bau vorgesehen
          Im Expose steht das nicht so drin. Der Rest steht so mehr oder weniger in den Mail’s drin bzw. kann man sich denken.

          Alles andere, nicht Neues bzw. nicht Konkretes.

    • Zinsbaustein hat in der Vergangenheit meist eine ganze Reihe von Auszahlungsvoraussetzungen vereinbart, die erfüllt sein müssen, aber an Sicherheiten kann ich mich nicht erinnern.
      Wie schon früher beschrieben, halte ich Zinsbaustein aufgrund meiner bisher (Stand: heute!) ausschließlich positiven Erfahrungen für eine der besten Adressen für Crowdinvestments. Werde wahrscheinlich dennoch nicht mitmachen, denn die Rückzahlung hängt von einer Anschlussfinanzierung ab, und das gefällt mir nicht.

  64. gerade von Zinsland erhalten:
    wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass der Darlehensnehmer für das Projekt „Holbeinstraße“ die Rückzahlung der Darlehen zum Stichtag 31.03.2020 bestätigt hat.

    Die letzten Kaufpreisraten wurden bei den Käufern eingefordert. Aufgrund der derzeitigen Situation in Deutschland und den einhergehenden, verringerten Arbeitskapazitäten in den Kreditinstituten kann es aber zu einer leichten Verzögerung kommen bis diese Gelder beim Darlehensnehmer eingehen. Insbesondere da die verantwortlichen Bankmitarbeiter durch die Bearbeitung von Anträgen für die KfW-Corona-Kredithilfe zusätzlich gefordert sind

  65. Student&Living

    Morgen, 01.04.2020, 18.00 Uhr, findet seitens Exporo ein Webinar zu diesem Vorhaben statt.
    Grad erst bewusst geworden, ist ja der erste April. 😉

    Ich kann leider nicht daran teilnehmen, ich gehe auch davon aus, dass nur Investoren in dieses Objekt so eine Einladung bekommen haben.
    Kann es vielleicht jemand anschauen und die wichtigsten Fakten stichpunktartig notieren.

  66. Gerade kamen Neuigkeiten von Exporo zu Kia Hagenbeck:

    Sehr geehrter Herr,

    wie in unserer E-Mail vom 17.03.2020 angekündigt, möchten wir Ihnen heute erneut ein Update zum Stand des Projektes „Kita Hagenbeck“ geben.

    Nachdem die erste Projektphase durch den Ankauf des Grundstücks und den Erhalt der Baugenehmigung erfolgreich abgeschlossen wurde, wird der Darlehensnehmer nun mit dem Hochbau beginnen. Aufgrund der guten Zusammenarbeit in der Planungsphase des Projektes, wird Exporo auch die Hochbauphase mit einem Finanzierungsprojekt begleiten.

    Die Rückzahlung Ihres Darlehens aus der ersten Projektphase befindet sich derzeit in der Abwicklung, wir gehen davon aus, dass Sie innerhalb der kommenden 14 Tage mit einem Geldeingang rechnen können.

  67. Bei wohnen am Volkspark von Exporo kann jetzt natürlich auch nicht fristgerecht zurückgezahlt werden. Auch hier soll eine Anschlussfinanzierung stattfinden. Irgendwie schrillen bei mir momentan alle Alarmglocken, wenn ich das Wort Anschlussfinanzierung höre. Ich hab da momentan kein gutes Gefühl. Momentan ist bei Exporo die Mehrzahl der Projekte im Verzug. Mache mir da wirklich langsam Sorgen. Am Hamburger Stadtpark genau das gleiche Theater.

  68. Moin,
    dito bei Apartmenthaus Nordend Frankfurt, gestern eine Email von Exporo erhalten. Alles wird verschoben.

    „wie in unserer E-Mail vom 17.03.2020 bereits angekündigt, befindet sich der Käufer im Projekt „Apartmenthaus Nordend“ derzeit in der Finanzierung des Kaufpreises.
    Da die Rückzahlung Ihres Darlehens aus diesem Kaufpreis erfolgen wird, wird sich der ursprünglich geplante Rückzahlungsterm nach Aussage des Darlehensnehmers geringfügig verschieben. In Absprache mit dem Darlehensnehmer rechnen wir damit, dass die Rückzahlung Ihres Darlehens im Laufe der kommenden 14 Tage erfolgen wird.
    Sobald ein finaler Rückzahlungstermin feststeht, werden wir Sie hierüber umgehend informieren. Ihr Darlehen wird bis zum Stichtag der Rückführung verzinst.“

    Hoffen wir mal, dass dies stimmt, mit 14 Tagen kann ich leben.

    Mfg

  69. Solche Parolen mit den 14 Tagen gabs schon öfters, immerhin bekommst du dann nach 14 Tagen meist die nächsten vertröstende Mail. Immerhin gibts jetzt aufgrund der zunehmenden Kritik am fragwürdigen Berichtswesen verstärkt Webinare zu einzelnen Projekten, wo es wieder mal länger dauert;-)

    • Aus den für 3 meiner Crowdprojekte für Ende März vorgesehenen Rückzahlungen wurden nun 3 verschobene Rückzahlungen: zweimal Exporo mit den bereits oben beschriebenen fehlenden Anschlussfinanzierungen (honi soit qui mal y pense) bei „Apartmenthaus Nordend Frankfurt“ und „Am Hamburger Stadtpark“, und nun trifft es mich auch erstmals bei dagobertinvest mit P176/Wiener Neustadt. Letzteres wurde heute kommuniziert, angeblich hat der Projektentwickler es dagobertinvest erst am Wochenende mitgeteilt.
      Wenn nach Ausbrechen der Corona-Krise nun plötzlich die Mehrzahl der Projekte nicht fristgerecht zurückgezahlt wird, zeigt es doch, auf wie dünnem Eis zahlreiche Projekte gebaut sind. Und wenn es sich vielfach um Probleme mit der Anschlussfinanzierung handeln soll, dann befällt mich das ungute Gefühl, dass viele Projektfinanzierer deshalb über die Crowd finanzierten, weil die ALternativfinanzierung über eine Bank aus irgendwelchen Gründen, über die man spekulieren kann, nicht zustande kam.
      Mein Fazit: Crowdinvesting ist etwas für Schönwetterperioden an den Finanzmärkten, aber nicht für Gewitter!

      • Bei dagobertinvest sind auch schon mindestens 10 Projekte im Verzug, teilweise wird dabei das vertragliche Rückzahlungsfenster von + 6 Monaten ausgenutzt, bei den äkteren Verträgen gab es das aber noch nicht. Als Trost wird die Zeit dann wenigstens mit einem Zusatzzins (meist + 1,25%) versüßt.
        Es sind allerdings auch Projekte dabei, bei denen man ernsthaft mit Teil- oder Totalverlust rechnen muss. In einem Fall wurde z.B. ein Baubeginn vermeldet, aber als das Projekt nach 2 Jahren zurückgezahlt werden sollte, stellte sich heraus, dass in der Zeit gar nichts passiert ist, das grenzt schon an Betrug, das Geld der Anleger ist wohl irgendwo versickert. In anderen Fällen gehen die Projekteigner auf Tauchstation und lassen nichts von sich hören.
        Ab und zu gibt es Neuigkeiten von dagobertinvest, aber die Kommunikation kann man meiner Meinung nach auch verbessern. Man wird oft nicht per Email informiert, sondern erfährt das, indem man sich zufällig auf den „News“ Bereich des Projektes begibt. Die Frequenz der Berichterstattung bei Problemfällen ist auch viel zu niedrig.
        Unterm Strich war ich bis letztes Jahr mit dagobertinvest zufrieden, bis die ganzen Verzögerungen kamen. Das Zinsniveau ist höher, meistens mind. 7%, und in letzter Zeit ist es auch noch gestiegen, aber ob das reicht, um Ausfälle zu kompensieren und noch eine angemessene Rendite zu erwirtschaften?

  70. So pauschal kann man das nicht sagen. Es gibt ja viele Projekte, da hat die Bank ja eh schon einen sehr großen Teil mit finanziert. Die Bank hat in dem Fall nur als Sicherheit einen gewissen Anteil Eigenkapital als Sicherheit verlangt, welchen der Projektentwickler nicht hat und sich über der crowd beschafft. Bei Projekten wie z.b. am Hamburger Statdpark, wo keine Bank involviert ist und es somit auch erstrangig besichert ist, fragt man sich schon, warum hier keine Finanzierung über die Bank zustande kam? Vorallem fragt man sich, wie er dann jetzt eine Anschlussfinanzierung bekommen will, wenn die Bank schon damals bei der eigentlichen Finanzierung scheinbar kein Interesse hatte. Beim Projekt am Hamburger Stadtpark scheint es ja auch so zu sein, dass die erste Anschlussfinanzierung, die er bei einer Bank angefragt hat, nicht zustande gekommen ist. Finde ich bedenklich.

  71. Hab ich auch gerade gelesen. Der Artikel gibt ganz gut wieder, was bei Exporo gerade alles im Argen ist.

  72. Größe allein ist nicht alles. Je größer das Unternehmen und je größer die Mitarbeiterzahl, umso höher die Kosten. Da müssen schon mal Projekte durchgewunken (Verzeihung: angeboten) werden, die nicht allerhöchsten Qualitätsansprüchen genügen, um ausreichend Einnahmen zu generieren.

    • Richtig, aber da läuft man halt Gefahr, das Vertrauen der Anleger zu verspielen. In Verbindung mit der jetzigen Situation kann das schnell dazu führen, dass man die Projekte nicht mehr finanziert bekommt. Heute morgen ist ein neues Finanzierungsprojekt bei Exporo gestartet, welches wieder ziemlich zäh verläuft.

    • Das sehe ich auch so. Allein auf der Exporo-Seite werden rund 100 Mitarbeiter vorgestellt, also irgendeine Gehaltssumme zwischen 300.000 und 500.000. Fällig JEDEN Monat.

  73. Dieser Druck und besonders die Sorge um negative Berichterstattung in den Medien schwächt meines Erachtens auch sehr die Verhandlungsposition von EXPORO gegenüber den Kreditnehmern. Will man denn da bei denen „Druck aufbauen“.

  74. Jetzt scheint Exporo verstärkt auf Webinare zu setzen, um verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Wenn das mal nicht schon zu spät ist.

  75. Das Webinar heute bezüglich student&living hat mir allerdings ganz gut gefallen. Wenn das alles so stimmt, was da erzählt wurde, schaut es ganz gut aus. Ich fass mal kurz zusammen:
    -die Bank, die ursprünglich den Kredit zur Verfügung stellen wollte, wurde kurz nach Abschluss des Vertrages übernommen und hat den Kredit daraufhin nie ausbezahlt
    -durch diesen Umstand wäre Exporo sogar der einzige Eintrag im Grundbuch und somit wäre das sogar erstrangig besichert, sobald der Eintrag der Bank aus dem Grundbuch gelöscht wird
    – auf dem Grundstück wurde die Baugenehmigung erteilt, somit hat es wahrscheinlich schon einen ganz guten Wert
    -der Projektentwickler hat jetzt eine neue Bank gefunden, die den Kredit für den Bau gibt und woraus auch die Anleger zurückgezahlt werden können
    -allerdings verlangt die Bank dafür nochmal 500.000 Eigenkapital, welches der Projektentwickler erst über Exporo angefragt hatte- das hätte aber Exporo seinen Anlegern wahrscheinlich nur schwer verkaufen können
    -jetzt soll es einen Partner geben, der die 500.000 rein pumpen will

  76. Ich kann zu allen in den letzten Kommentaren genannten Projekten mit Verzögerungen nichts sagen, da ich dort überall selber nicht investiert habe.

    Aber natürlich sind Verzögerungen immer ärgerlich und späte oder mangelhafte Berichterstattungen sind es ebenso. Allerdings kann ich nur allen, die bereits bei Verzögerungen von 14 Tagen die Hose voll haben und hier beinahe täglich ihren Unmut über nicht perfektes Funktionieren kundtun, dringend raten, sich aus dem Crowdinvesting zu verabschieden. Dazu gehören übrigens auch die Beiträge von Finanzszene, die keine Gelegenheit auslassen, bei den kleinsten Fehlern sofort auf das Crowdinvesting einzudreschen. Nur um dann in einem unauffälligen Nebensatz zu erwähnen, dass die zuletzt angemeckerten Projekte inzwischen alle ordnungsgemäß ausgezahlt wurden.

    Crowdinvesting ist nun mal mit Risiken verbunden. Wer das nicht verstanden hat, sollte es bleiben lassen. Und gerade bei Projekten in der Baubranche kann es immer zu Verzögerungen kommen. Und in der momentanen Krise gilt das umso mehr.

    Ich habe übrigens heute die Info bekommen, dass sich das Projekt „MILESTONE CAMPUS WEST“ (Exporo) in der Rückzahlung befindet. Auch hier gab es ein paar Tage Verzögerung.

    Ich möchte aber auch noch hinzufügen, dass ich aktuell keine weiteren Investments mehr tätigen werde. Ich habe immer schon gesagt, dass ich nur solange investieren werde, wie ich keine Rückgänge in der Baubranche befürchte. Ich hatte dabei ursprünglich zwar eher an steigende Zinsen gedacht, aber die derzeitige Lage erscheint mir doch sehr unsicher und ich kann nicht beurteilen, wie sich das weiter entwickelt. Es ist aber zu befürchten, dass auch der Bau-Boom ein Ende habe könnte. Für mich daher ein Anlass, mich vorerst zurück zu halten.

    Gruß, Der Privatier

    • Ich sehe das genau so und halte die Füße still. Hab noch einige Projekte laufen und hoffe, dass ich da ohne größere Verluste raus komme.

    • Hallo Lars,

      nein kannte ich zum Beispiel nicht! Super danke.

      Und erschreckend wenn man sieht, das z.b. Kapilendo mehr Kapital im Status unklar hat (Insolvenzen etc.) als das ausgezahlt wurde..

      VG

      • Ich habe bisher gute Erfahrungen mit kapilendo gemacht. Die haben auch ein ausgezeichnetes Forderungsmanagement, da wird bei Verzögerungen sofort eine Anwaltskanzlei eingeschaltet und regelmäßig den Investoren Bericht erstattet zum Verzug.
        Bei kapilendo gibt es Nachrangdarlehen und Forderungskaufverträge, letztere gewöhnlich mit einer Bürgschaft. Bei Nachrangdarlehen ist man natürlich wie immer in einer machtlosen Position als Anleger. Ich selbst hatte auch schon einen Insolvenzfall, bei dem ich aber vollständig mein Geld samt Zinsen dank Bürgschaft zurückerhalten habe. Vielleicht hatte ich einfach Glück mit der Projektauswahl, ich bin z.B. immer skeptisch bei Projekten aus dem Lebensmittel- und Gastronomiebereich, das mag ich nicht so. Hatte aber auch schon in ein Osteria-Projekt investiert, das dann vorzeitig zurückgezahlt wurde incl. Vorfälligkeitsentschädigung und 25% Bonus. Ich werde auch weiterhin ab und zu bei kapilendo investieren, wenn mir ein Projekt gefällt, kommt aber immer seltener vor.
        Es gibt natürlich Fälle, in denen dann schon kurz nach Auszahlung des Crowdkapitals Insolvenz angemeldet wird, da fragt man sich schon. Da war Crowdinvesting dann wohl der letzte verzweifelte Versuch, das Unternehmen zu retten…

      • Moin Chris,

        ich habe einmal nach Kapilendo und dann nach Bergfürst gefiltert:

        https://www.crowdinvest.de/kapilendo

        In der Euro 04/2020 steht ein interessanter Artikel zu Crowdinvestment „Unerschrockende Schwärmer“. Da wurden auch 3 Insolvenzen angesprochen (Markführer Exporo und Vermittler Bergfürst)

        – Z19 Stadthaus Plus in Bernburg (ca.500 Anleger mit insgesmat ca.440000€)
        – Deutschen Mikroapartment AG mit zwei Bauvorhaben (ca.1700 Anleger mit 3,9Mio€)

        Herr Brunke (Exporo-Chef):
        „Die volatile Natur des Projektentwicklungsgeschäfts kann vereinzelt zur Folge haben, dass finanziell solide Projekte durch äußere, unvorhersehbare Einflüsse in Verzögerung geraten“.

        Ich denke durch die jetzige Situation wird es vermehrt zu Verzögerungen und auch Insolvenzen kommen.

        Herr S. Helmrich, Co-Autor des „Crowdinvest Marktreports 2019“ hierzu:
        Worauf sollten Anleger achten, die via Crowd in Immobilien investieren wollen?
        „Sie sollten das vorgeschriebene Vermögensanlagen-Informationsblatt genau lesen. Darin steht auch, wie mögliche Problemfälle geregelt werden. Wichtig sind zudem Sicherheiten. Ich rate zu Anlagen mit persönlicher Bürgschaft des Entwicklers oder zumindest eingetragener Grundschuld.“

        https://www.crowdinvest.de/bergfuerst

        Weiterhin viel Glück mit Euren Investments, Bleibt gesund.

        Viele Grüße
        Lars

  77. Frage an alle:
    Hat sich jemand beim Webinar zu Verzögerungen bei der Projektfinanzierung am 02.04.20, 18 Uhr, zugeschaltet? Wenn ja, gibt es daraus interessante Informationen? Ich hatte leider keine Zeit zuzuhören. Danke!

    • Da gings nochmal allgemein um Verzögerungen und wie sie entstehen können und was Exporo da dann so macht. Es wurde aber auch nochmal auf Fragen zu einzelnen Projekten eingegangen. Bei wohnen am Volkspark z.B. scheint es so zu sein, dass die das bisher nicht verkaufen konnten. Das hab ich irgendwie schon befürchtet. Da wird jetzt versucht, eine Anschlussfinanzierung zu bekommen, die verzögert sich aber aufgrund von corona auf unbestimmte Zeit. Parallel will Exporo den Schuppen kaufen.

  78. Wohnen an der Loisach wurde heute fristgerecht zurückgezahlt. Die erstrangig abgesicherten Projekte laufen bisher ohne nennenswerte Verzögerungen.

      • Exporo „Am Europagarten II“ fällig am 31.03.2020 wurde gestern auch zurückgezahlt.

        Insofern wäre mit Stand heute „Am Hamburger Stadtpark“ einen Tag später dran. Also ich mach mir da gar keine Sorgen.

        Der Chef hier hat vorgestern einen ganz guten Beitrag geschrieben, den ich voll unterstützen kann.

        Also die guten Vorsätze befolgen.
        „Ich sehe das genau so und halte die Füße still.“

        • Woher hast du die Information, dass am Hamburger Stadtpark einen Tag später dran ist? Nach meinem Kenntnisstand konnte da die notwendige Anschlussfinanzierung nicht abgeschlossen werden, ob und wann die neue Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden kann ist momentan noch offen.

          • Ich will dir ja nicht zu nahe treten aber >50% der Kommentare hier müssten auf dein Konto gehen.

            Und wenn dann „Privatier“ das mal thematisiert beziehst du das nicht einmal auf „dich“…

            Des Weiteren kann man doch oben aus dem Kommentar ganz KLAR erkennen, das KaBa damit in einer Bestandsaufnahme lediglich feststellt, das somit erst der 1. Tag verzug bei diesem Projekt ist…und er somit ersteinmal relaxt bleibt.

          • Bin hier noch eine Antwort schuldig.

            Erstens
            Ich habe bei Exporo schon Abwicklungszeiten zur Rückzahlung bis zu 10 Tagen (in einem Ausnahmefall noch länger, Fehler bei Exporo gebaut).

            Zweitens
            „Am Europagarten II“ wurde am 03.04.2020 valutiert, mithin 3 Tage.

            Drittens
            Am vierten Tag nach der Fälligkeit stellst Du schon wieder fest:
            „… wird nicht pünktlich zurückgezahlt.“

            Viertens
            Darauf (lies Stand heute) war zum Posting-Tag der vierte Tag, sprich einer mehr als „Am H…..

            Fünftens
            Lt. Mail von Exporo können Sie derzeit keine Termin vorhersagen.

            Sechstens
            Reden wir in paar Wochen wieder.

            Siebtens
            Ich empfehle, der Runde hier mal Deine Beweggründe für Crowdinvesting, Deine Grundsätze und Ergebnisse dabei ein wenig mitzuteilen, so wie ich das letztes Jahr schon mal gemacht habe.
            Und wenn es mehr ist als einlagengesicherte Ware mit 0,25 – 1,2 % p.a. ist (und bei mir war es ein mehrfaches, und das als Luvebelle Anleger) kannst Du doch zufrieden sein und Dich freuen.
            Ich äußere mich durchaus auch kritisch, aber immer nur negative Kommentare, nein danke.

  79. Ich weiß nicht, ob das aktuelle Corona-Update von Exporo von allen betroffenden Investoren wahrgenommen worden ist, deshalb hier kurz der Link:
    https://direkt.exporo.de/corona-update/

    Fazit daraus: Bei neuen und laufenden Finanzierungsprojekten kann es zu Verzögerungen kommen, die (sobald sie absehbar sind) mitgeteilt werden. Bei einigen der Bestandsprojekte rechnet Exporo mit Mietausfällen, die sich im Bereich von 0%-80% bewegen. Dies wird dann auch zu reduzierten Zahlungen an die Investoren führen.

    Gruß, Der Privatier

  80. Hallo zusammen, nachdem das Crowdinvestment und u.a. Exporo hier in letzter Zeit eher suboptimal weggekommen sind, hier zwei Beispiele aus meinem persönlichen Anlegerdasein der jüngsten Vergangenheit die beweisen, dass auch das Gegenteil der Fall sein kann – auch in diesen Zeiten: 1) Ende März planmäßige Rückzahlung des Projektes „SOLID HOME Am Europagarten I“ und 2) sogar vorzeitige Rückzahlung des Projektes „Microliving Schwanthalerhöhe“ zum 1.4. Man kann und sollte aus meiner Sicht eben nicht alles einfach über einen Kamm scheren. Das gilt übrigens auch für alle anderen Anlageformen.

    Darüber hinaus habe ich Exporo gestern angemailt, weil das letzte Update beim Projekt „Wohnen im 5. Bezirk in Wien“ am 1.5.2020 bereits ein Jahr her ist und im Investmentcockpit leider nichts Neues zu finden ist. Das finde ich für ein Projekt, das in nicht allzu ferner Zukunft eigentlich zurück gezahlt werden soll doch etwas gewöhnungsbedürftig. Als Antwort kam bislang aber direkt per E-Mail, dass der Projektentwickler es wohl versäumt habe, ein aktuelles Update zu liefern. Naja, da irritiert mich wiederum, dass Exporo nicht auch selbstständig tätig wird und da mal nachfragt, was Sache ist. Eigenartig und von mir anders erwartet; auch, weil ich da wohl nicht alleine investiert bin. Da frage ich mich, ob ich der erste und einzige Kunde bin, der diesbezüglich nachgefragt hat?!
    Mal sehen, was dazu noch an brauchbaren Infos kommt und wann.
    Gruß, Nick

  81. Bergfürst hat heute morgen eine Mail mit einer kurzen Umfrage verschickt.“Am Ende unserer Kurz-Umfrage erwartet Sie ein kleines Geschenk. “ Spoiler: das kleine Geschenk ist ein Freetrade (Gegenwert 10€).
    Letztes Jahr beim Ostersuchspiel konnte man 3 Freetrades abstauben, hoffentlich gibt es das dieses Jahr wieder. Damit kann man dann in der derzeitigen Lage sein Portfolio ohne Zusatzkosten verkleinern, wenn man das wünscht (oder mutig vergrößern).

  82. Morgen startet ein neues Finanzierungsprojekt bei Exporo. Es handelt sich um eine erstrangige Besicherung mit 6 % Zinsen und einer Laufzeit von 11-17 Monaten in Berlin-Pankow. Es soll nur die bestehende Gewerbeimmobilie abgerissen werden und anschließend das projektierte Grundstück an einen Bauherr verkauft werden. Hierfür will Exporo gut 4 Millionen Euro einsammeln. Wie bewertet ihr speziell die Risiken bei diesem Projekt? Könnte es passieren, dass sich das Grundstück nicht zum avisierten Preis veräußern lässt?

    • Für mich ist absolut im Unklaren wieso das Projekt bei all diesen Vorteilen nur Klasse B hat? Leider ist die Tabelle erst im Nachhinein einsehbar… was da im Argen ist. Laut Exposé gibt es – wie immer (etwas polemisch) – absolut keine Nachteile…

      Mir pers. sind mittlerweile 1000.- Euro für Klasse B auch erstrangig zu Schad.

      VG

      • Also da gab es schon weniger attraktive Objekte bei Exporo.

        Hab mal bei Google Maps ein wenig gesucht, wegen abzureißendem Gewerbeobjekt (Altlasten!), das sollte die Adresse zum suchen sein:
        Roelckestraße 111, 13086 Berlin

        Diese Entwicklungsgeschäft ist noch weniger risikoreich als Bauen, der Zeitrahmen sollte passen.
        Die Risikoklasse B findet zumindest die Kongruenz in den 6 %.
        Mal schauen.

    • a. Wer soll das Gelände erwerben? Es ist in Berlin und Berlin ist seit letztem Jahr für Immoinvestoren ein vermientes Gelände! Derzeit bauen nur Mao- oder Masochisten neue Wohnimmobilien in Berlin.

      b. Wir haben gerade einen veritablen Crash bei diversen Anlageklassen erlebt (bzw. sind noch mitten drin). Fast jeder Investor ist irgendwo im minus, alles lechzt nach Sicherheit. Das ist ein denkbar schlechtes Umfeld um Risikokapital einzusammeln.

      • Was ist der Hintergrund dafür, dass Berlin seit letztem Jahr für immoinvestoren ein vermientes Gelände ist?

          • Verstehe. Könnte es sein, dass die Bank hier keinen Kredit geben wollte und es deswegen erstrangig besichert ist?

          • Der Mietpreisdeckel gilt doch nur für Objekt vor 2014 nicht für Neubau..?

          • Chris, mir ging es hier eher um einen Anstoß in das Thema „Berlin und Immobilien“ einzusteigen.
            Ich zumindest würde niemals in einem Land oder auch einer Stadt eine vermietete Immobilie kaufen oder bauen, in der es sozialistische Tendenzen gibt und Investoren nur Knüppel zwischen die Beine geworfen werden.
            Ich bin aber nicht unbedingt der Immobilien-Experte …

          • Hi Jürgen 🙂 alles gut ich war geistig an dem Thema verhaftet Bank und Exporo Risikoklasse und dachte mir nur, daran kanns beim Neubau ja nicht liegen.

            Generell denke ich vl. das das größte Risiko hier der Gewerbebereich ist und das Projekt noch in der pre-pre-Phase ist und daher die Banken sich da nicht wirklich Beeilen.

  83. Neues auf den Plattformen – und eine interessante Beobachtung:
    Bergfürst hat – wie üblich mit sehr kurzer Vorankündigung – ein neues Prokjekt gestartet: Pflegezentrum Boizenburg; 6,5% Zinsen, Laufzeit mind. 6 Monate, max. 36 Monate: Projektentwickler und Emittent gehören zur Villa Vitalia Gruppe des Dr. Wolfgang Röhr. Mit den Mitteln soll überwiegend ein Bankdarlehen abgelöst werden!!!!
    Und nun das Interessante:
    Bereits am 25.03.2020 kündigte Zinsbaustein ein neues Projekt an:
    https://www.zinsbaustein.de/projekte/schloss-bernstorf
    Zinssatz die üblichen 5,25%, Laufzeit ca. 18 Monate. Projektentwickler ist die „Villa Vitalia Gruppe“ mit dem geschäftsführende Gesellschafter Herr Dr. Wolfgang Röhr. Bis heute hat Zinsbaustein die Plattform noch nicht für Investments freigeschaltet. Wahrscheinlich ist ZBS mal wieder eher vorsichtig. Anderereits wollen Sie nur 5,25% bezahlen, während Bergfürst 6,5% anbietet. Was Dr. Röhr in toto bezahlen muss, ist natürlich ein anderes Thema.
    Ich werde mich bei keinem der Projekte beteiligen.

  84. Zinsbaustein und Reporting

    Heute kam ein Mail von Zinsbaustein.
    „Um unsere Kunden bestmöglich zu informieren, haben wir außerplanmäßige Updates zu allen laufenden Projekten angefordert und den jeweiligen Investoren per Mail zugesandt. Sie finden alle Updates außerdem auf den Projektseiten im Reiter „Updates“.“

    Zu 18 Projekten gab es per Stand 03/2020 ein Sonderberichtswesen wohl auch im Hinblick auf Corona.

    Außer meinen Projekten habe ich auch paar andere angeschaut.
    Das macht einen guten Eindruck, auch mit Verkaufsständen und Prognosen zum geplanten Ende.
    Da könnte sich mancher eine Scheibe abschneiden.

  85. @KaBa
    In wohltuendem Gegensatz zu anderen Plattformen weist Zinsbaustein zeitnah auf Verzögerungen und mögliche Auswirkungen auf die termingerechte Rückzahlung hin. Ein gutes Beispiel ist „Panorama Terrassen“ mit der Angabe wirklich plausibler Gründe. Ich hatte bei Zinsbaustein bisher noch keine verzögerte Rückzahlung und nehme der Plattform ab, dass sie tatsächlich Zeitpuffer in der geplanten Darlehenslaufzeit einbauen.

  86. Bei Exporo ist momentan ein deutlicher Rückgang der Beteiligungen zu beobachten. Ist auch nicht verwunderlich, momentan werden sich wohl einige zurückhalten.

    • > Rückgang der Beteiligungen
      Rückgang der Projekte, Rückgang der Investoren, Rückgang der Investition?

      Nun 88 % in 4 1/4 Stunden sind so schlecht nicht, gut früher wäre das wirklich schneller gegangen.

      E&V

      Grade eben knappe 1,7 Mio. EUR mit dieser miesen Besicherung zu 5,4 % p.a.

      „Besichert durch eine nachrangige selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft des Geschäftsführers (0,6 Mio. Euro)*. Darüber hinaus bringen die Gesellschafter haftendes Eigenkapital i.H.v. mindestens 200.000 Euro in die Projektgesellschaft ein.“

      in 268 Sekunden weg.

      Verstehen muss man das nicht.

  87. Bei Engel & Völkers Capital läuft es noch rund. Nach exakt 5 Min. war die Finanzierung von Weserblick-Apartments II in Bremen durch. Die Crowd hat mal schnell 1.674.400 € auf den Tisch geblättert. Vertrauen zahlt sich aus. Bei den hochgelobten (…zur recht) Corona Updates von Zinsbaustein, hab ich mir die Frage gestellt, wieso bei dem Projekt Panorama Terrassen in Bad Bellingen angeblich nicht weitergearbeiten wurde weil die Erddeponien wegen Corona geschlossen sind. Meine Recherchen ergaben, dass die nur für Privatleute im Lkrs. Lörrach geschlossen sind. Wart mal gespannt auf die Antwort von Zinsbaustein.

  88. @Inspector
    Danke für den Beitrag. So tief war ich vor meinem Kommentar gestern nicht eingestiegen. Bin auch gespannt auf die Antwort von Zinsbaustein.

  89. Moin, hatte das versehendlich im 3. Teil gepostet, daher nun hier nochmal …

    Weis jemand etwas von ‚Am Römerweg‘ Immofunding.
    1. Anruf: „Sie bekommen heute noch eine Info Mail“
    Kam nix
    2. Anruf: „nein, ich habe die Mail zum ende der Woche zugesagt.“
    Die Woche ist (14 Tage) um
    3. Anruf: Die legen auf, wenn ich nach dem Projekt frage.
    Antworten ↓

  90. Bergfürst hat auch dieses Jahr wieder ein Ostereisuchspiel, bei dem man drei FreeTrades im Wert von 30 € abstauben kann (Aktion beendet)

    • Ich war vorhin nach längerer Zeit mal wieder auf dem Bergfürst-Handelsplatz. Die Anzahl der Angebote hat in den letzten Wochen stark zugenommen, die Angebotspreise sind deutlich unter den früheren. Das relativiert den Wert der Free Trades. Diese haben momentan nur für denjenigen einen Wert, der unbedingt raus will (oder etwas kaufen will!). Leider habe ich bei Bergfürst nirgends Informationen darüber gefunden, ob überhaupt Umsätze stattfinden.

      • Man muss die Freetrades nicht sofort einsetzen. Ich habe z.B. die Freetrades vom letztjährigen Osterspiel auch erst dieses Jahr eingesetzt (rechtzeitig vor dem Kurseinbruch). Ich finde es ganz schön, ein paar Freetrades in der Hinterhand zu haben, notfalls verkaufe ich lieber ein zweifelhaft gewordenes Projekt zu unter 100% als Totalverlust einzufahren, und spare mir dann die 10€ Handelsgebühr. Buy and Hold ist bei Aktien oder ETFs sinnvoll, da man mit Geduld Kursverluste aussitzen kann, aber ich klammere mich nicht an ein Crowddarlehen, um einen Totalverlust aussitzen zu wollen. Ich wäre froh, wenn es auf jeder Plattform einen Zweitmarkt gäbe.

        Die Angebotspreise haben übrigens nichts direkt mit Marktmechanismen zu tun, sondern beruhen allein auf dem, was ein Anbieter als Preis einstellt – ob 20% oder 200%, alles ist möglich und hängt nur davon ab, wie verzweifelt jemand verkaufen bzw. kaufen will.

        Transparent ist der Handelsplatz bei Bergfürst leider nicht. Mein Eindruck ist, dass bei Projekten unter 100% durchaus was umgesetzt wird. Ich schätze auch, dass das Angebotspreisniveau in nächster Zeit so bleiben wird, mal abwarten, wie pünktlich die Juni-Zinszahlungen kommen. Solange die fälligen Zinszahlungen bei einem Projekt nicht erfolgt sind, setzt Bergfürst übrigens auch immer den Handel aus. D.h. solange ein Projekt dann z.B. die nächste Juni-Zinszahlung nicht leistet, ist der Verkauf erst mal blockiert. So gesehen ist momentan auch nicht der schlechteste Zeitpunkt, wenn man rauswill oder gerade Liquidität benötigt – der Käufer muss die seit Jahresanfang aufgelaufenen Zinsen ja auch mitablösen, und knapp unter 100% dürfte man die Projekte momentan durchaus loswerden.

  91. Nach Auskunft von Zinsbaustein, werden die Angaben des Projektleiters ungeprüft (….was auch sonst?!) übernommen und in den Updates verarbeitet. Trotzdem möchte Zinsbaustein beim Projektleiter Panoramaterrassen diesbezüglich nachfragen, ob die Erddeponien wegen Corona tatsächlich nicht genutzt werden können. Es wird nachberichtet.

  92. @ilemax
    Von deinem Projekt habe ich keine Ahnung. Immofunding hat generell ein Kommunikationsproblem. Vielleicht zu wenig Mitarbeiter im Service. Ein Projekt von mir wurde dort anstandslos mit Zinsen nach 3 Jahren zurückgezahlt. Nur bei der Prämie musste ich mal nachhaken, die wird gerne vergessen. Dort habe ich nur noch ein Darlehen am Laufen. Bei Immofunding @ Ecoligo @ LeihDeinerUmweltGeld @ Grundag….. laufen, glaube ich, irgendwie alle Fäden bei dem Jamal El Mallouki zusammen. Das fördert mein Vertrauen nicht gerade ungemein.

  93. Guten Morgen,

    habe mich heute erstmals in die Baaderbank eingelockt, da
    – Microliving Schwanthaler Höhe
    – Pflege Erkelenz
    frühzeitig zum 01.04.20 fällig wurde und schon auf dem Konto ist.
    Frage: Baaderbank/Finanzstatus Renten, Guthaben 10k…was ist das?

        • Kein Problem. Fragen kostet nix, insbesondere wenn es kein Standard ist. Man lernt nie aus. Jetzt wissen wir wenigstens dass Du 10 K€ Anleihen bei Exporo stehen hast. 😉

          Die wenigsten haben sich jemals bei der Baader Bank eingelogt.

          Weitere Info dazu.
          Während die normalen Exporo’s Zinsen zu 100%, also brutto ausgezahlt werden, wird bei den Anleihen KapSt und Soli und ggf. Kirche abgezogen, weil eine Bank verwahrt.
          Hatte mich erst diese Woche bei Baader eingeloggt, auf der Suche nach der Zinsbescheinigung der Anleihen 2019. War nichts da, also bei Exporo nachgefragt.
          Sollen Mitte April kommen (die Erträgnisaufstellung der brutto Zahler gibt es ja schon seit Monaten) und auch bei Exporo selbst abrufbar sein.

    • Und es werden alles Anleihen sein, denn sonst wären sie ja nicht bei Baader im Depot eingebucht. Und Anleihen werden nun einmal auch als „Rentenpapiere“ bezeichnet. Und wenn Baader eine solche Kategorisierung vornimmt – dann ist das verständlich.

      Gruß, Der Privatier

        • @purpur
          Wenn für Sie alles ganz neu ist und Sie erst jetzt gelernt haben, dass Anleihen auch Renten genannt werden, dann hoffe ich für Sie, dass Sie die Anlage verstehen und wissen, in was Sie beim Crowdinvesting investieren und sich über die Risiken bewusst sind!
          Bei den Anleihen handelt es sich quasi um ungeratete, nicht-börsennotierte Anleihen (also Privatplazierungen) einer Zweckgesellschaft der Exporo-Gruppe. Die von Exporo in vielen Fällen indizierte erwartete Gesamtrendite beinhaltet neben der Verzinsung (aus den Mieteinnahmen abzgl. Kosten) eine erwartete Wertsteigerungskomponente. Das ist m.E. eine Hoffnung, die sich realisieren kann, aber es kann auch in die andere Richtung gehen. Die Rückzahlung hängt meist davon ab, ob und wie das Objekt veräußert werden kann, oder es bedarf einer Anschlussfinanzierung. Was die Handelbarkeit betrifft, auch darauf würde ich mich lieber nicht verlassen. Ich will die Exporo-Anleihen nicht zu negativ darstellen, aber mir gefällt das Konstrukt nicht und ich mache da nicht mit.
          Wenn ich nach Auffassung der Experten etwas falsch dargestellt habe, lasse ich mich gerne korrigieren!

          • @Pejo ich würde aufgrund dieser Ausführung gerne meine „Erfahrung“ einbringen und ausführen wieso ich von der Crowd weg bin und das dies grundsätzlich nicht unbedingt etwas mit dem Risiko der Anlage zu tun hat.

            Persönlich hatte ich als – naiver – Anleger doch echt die Fixe Idee, das wenn „ich“ als Exporo 3 Millionen Euro vermittel und dafür mal locker 3-4 % Zinsen einsacke. (ich kenne Projektentwickler die mir pers. gezeigt haben das Exporo oft das Doppelte versucht an Zinsen zu nehmen (umgelegt auf die Laufzeit insg. natürlich als Provision)).

            Das dann auch wirklich jemand von Exporo seinen (ich nenne es mal umgangssprachlich so) Arsch bewegt und die Mittelverwendung zumindest oberflächlich nach hält. Was für mich nicht heißt, per E-Mail ein Statement einzufordern.

            So will ich pers. nicht mit „meinen“ Geld umgegangen wissen. Dann investieren ich lieber in einen Fond, ETF oder sonst irgend etwas, wo zumindest irgend ein Mensch auf der Welt dafür bezahlt wird irgendwas aktiv daran zu tun, außer bunte Bilder auf einer Webseite einzustellen.

            Gerade Exporo ist eine Maschinerie mehr zum Selbstzweck als zu allem Anderen und damit machen genau solche Hochglanz – Firmen die Idee von Crowd m. E. kaputt.

            Ich investiere immer noch gerne per Crowd oder Beteiligung wo ich aber das Gefühl habe irgendwer tut etwas aber gerade bei Exporo bin ich raus.

  94. @Chris
    Bevor ich Geld anlege, muss ich mir doch überlegen, welche Rendite (nach Kosten) ich erwarte und welches Risiko (hier meine ich nicht die Volatilität, sondern mein realistischerweise maximales Verlustrisiko) nach meiner Einschätzung damit verbunden ist und wie diese Anlage in den Kontext meiner gesamten Kapitalanlagen passt (Diversifikation!).
    Wenn mir dann das Chancen-Risiko-Verhältnis attraktiv erscheint, dann lasse ich dem, der die Arbeit macht, gerne seinen Anteil (Provosion, Verwaltungsvergütung), solange die Größenordnung akzeptabel ist. Ob das nun eine Crowdfunding-Plattform wie Exporo oder eine Fondsgesellschaft ist, spielt doch keine Rolle. Wer gute Arbeit leistet, soll auch Spaß daran haben. Nun ist aber m.E. seit einiger Zeit das Chancen-Risiko-Verhältnis bei einer zunehmenden Anzahl von Crowdfunding-Projekten ungünstiger geworden. Das hängt zweifellos auch mit den hohen Provisionen zusammen, die Exporo & Co. sich genehmigen! Daneben hat die Preisentwicklung am Immobilienmarkt nach meiner Beobachtung zu einer Erosion der Margen und damit dem Puffer, den die Projektentwickler (= Darlehensnehmer der Nachrangdarlehen) haben, geführt. Speziell zu den Exporo-Anleihen: hier habe ich den Eindruck, dass die Renditeprognosen relativ optimistisch sind.

    • Naja bei den ersten Projekten von Exporo (ich bin schon wirklich sehr lange da) da war es noch so das das Projekte waren, wo Exporo auch mal „nachgeschaut“ hat.

      Ansonsten verstehe ich nicht, was die Anlageform und das damit verbundene Risiko-Verhältnis mit dem vermeintlichen (von mir gefühlten) Missmanagement einer Firma zu tun hat.

      Ich kann ja auch sagen DKS oder Vanguard Fonds sind mir zu schlecht weil die Firmen das Mies managen…

      LG

      • Also ich hab mal ein paar Objekte aus der Frühzeit angeschaut, da fällt zumindest auf, dass die Texte wesentlich länger waren, aber auch gefühlt etwas Prosa drin war.

        Konkret habe ich zumindest nichts gefunden, „wo Exporo auch mal „nachgeschaut“ hat“.

        Dank VIB kann man heute noch feststellen, 10 % Vergütung auf das vermittelte Kapital und 1,5 % p.a. Bestandprovision.
        Bei einem der neueren Anlagen (Kurzläufer) waren das 8 % p.a., einmalig 0,4 % und pauschal 10.000 EUR.
        Dass die da jetzt übermäßig viel teurer geworden sind kann ich da nicht erkennen.

        • Zu meiner Geschichte.

          Meine ersten Projekte die 2017 bei Exporo ausgezahlt wurden, habe alle eine 4stellige VertragsID, heute sind wir bei 6stelligen.

          Zu diesem Zeipunkt (das war dann Locker mal Q1-Q2 2016) konntest du noch bei Exporo mit Leuten telefonieren, die Projekte und Projektentiwckler kannten … unabhängig von irgendwelchen COO/CEO Gesprächen. Da ware Projekte noch in Hamburg oder evtl. sogar eher über Kontakte.

          Heute telefonierst du da mit Leuten, die mir etwas über Projektentwicklungsgeschäft und sonst etwas erzählen. Ja mag sein, kenn ich mich aber dummerweise aus. Dann fragst, ob sie das nicht selbst doof finden von einem Millionenprojekt nicht einmal ein Foto zu haben, dann sagen „die“: „Ja das ist sicherlich ein versäumnis“.

          Darum schreib ich auch „nachgeschaut“ in >“< da muss keiner hinfahren und Steine zählen das ist doch absurd.

          Aber Bautenstände oder Vertragsverhandlungen kontinuierlich per Foto zu dokumentieren ist doch mal absolut nicht zu viel verlangt.

          Manchmal deutet man sogar an, gar keinen direkten Kontakt zu Entwickler zu haben so nach dem Motto: Aktuelle Telefonnummer liegt uns nicht vor.

          Und ja ich weiß das alles schützt nicht vor Betrug. Aber es reicht auch nicht aus zu sagen, "dann mach ich lieber wenig bis garnichts". Dann bräuchte in Deutschland auch keine Polizei herumfahren, verbrechen geschehen nämlich trotzdem. Selbst BSP fordern Fotos ein..

          So das war es aber nun zum Thema unternehmerische und vl. ethische Verantwortung seitens Exporo.

          Ich investiere sicherlich weiter in die Crowd aber (erstmal) nicht dort.

          LG&schönen Sonntag

          Und Sry… für jeden den das anöded.

          • Mich ödet es ganz bestimmt nicht an.
            Erinnert mich zwar eher an meine Dramen mit ZINSLAND, und irgendwo hier hab ich mal geschrieben, mit der Übernahme hat jetzt Exporo die Zinslandseuche.

            Ach ja, biete Nr. #2850, 13.01.2016.

            In Telefonaten hab ich schon mal ein standardisiertes Berichtswesen angedeutet, regelmäßig zu Genehmigungsverfahren, Bautenstand, Kostenstand, Vergabestand, Vertriebsstand, Zeitprognosen, Meilensteinen, das ganze garniert mit Bestätigungen des bauleitenden Architekten und des externen Termin- und Kostencontrolers, ergänzt ggf. mit geplanten Maßnahmen zu erkannten Problemen. Und Pönalen, wenn Sie nicht liefern.
            Der Treuhänder gibt das Geld ggf. nur Tranchenweise frei.

            Die Bauleute sind ein gewisse Spezies, die wurschteln halt immer weiter, weil es immer gut gegangen ist.

  95. Mir wurde bei der Anleihe Pflege Erkelenz nach Vorankündigung nur der Nominalbetrag (das investierte Kapital) überwiesen. Bei den Erträgen aus dieser Anleihe gibt es anscheinend Diskrepanz zwischen Exporo und der Baader Bank bei der Auszahlung der Rendite. Exporo steht nach ihren Angaben diesbezüglich in Verhandlung mit der Baader Bank. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Seltsame Geschichte.

      Zunächst hast ja Deinen Einsatz schon mal zurück. Baader Bank ist ja nur Depot Bank, kann also Zinsen nur (um KapSt … vermindert) auszahlen, wenn Sie die vom Schuldner bekommen hat.

      Exporo hat elektronisch ein kleines Ostergeschenk geschickt, 25 EUR Bonus zum Investieren in Bestandprojekte.

    • Hab heute ein Zinszahlung von Exporo erhalten, wo leider nichts weiter dabei steht und ich das nicht zuordnen kann. Für Pflege in Erkelenz, wo ich auch dabei war, wäre es eigentlich zu wenig?

          • Richtig, habe auch die 36,92 erhalten, sehr seltsam. Hatte auch 1000 investiert und da es fast genau ein Jahr lief, hätten es wie gesagt 50 sein müssen. Vorhin kam auch die Mail, dass die Zinszahlung heute angewiesen wurde und erst in den nächsten Tagen eintreffen soll

          • Am besten mal anrufen .. heute komme ich aber nicht dazu …

          • Ja Baader führt diese automatisch ab das steht El bei Exporo. Noch die Tage gelesen.

          • Das ist mir neu. Exporo hat mir bislang immer Brutto überwiesen. Zinsland führt Steuern ab.

          • Von der Exporo Homepage:

            Als Partnerbank von Exporo hält die Baader Bank Ihre “Exporo Bestand” Investments in einem Depot. Zudem führt sie die auf Kapitalerträge zu zahlende Steuern für Sie an das entsprechende Finanzamt ab und berücksichtigt dabei die Summe, die Sie per Freistellungsauftrag bei der Baader Bank angegeben haben.

          • Richtig: bei „Exporo Bestand“.Aber nicht bei den Projekten, zu denen Pflege in Erlelenz gehörte.

          • Hmm so kenne ich das auch. Scheinbar ist da irgendwas unklar. Komisch nur, dass Exporo da irgendeine Unregelmäßigkeit aufgefallen war.

          • Das sind alles doch Anleihen oder? Dann kann meines Wissens die Bank hier gar nicht wählen und ist verpflichtet steuerrechtlich zu „handeln“.

            Microliving Schwanthalerhoehe habe ich auch „nur 38 Euro“ erhalten. Rechnerich hätten es eigeltich auch was an die 50 sein müssen.

          • Ja sie ziehen es ab.

            Einloggen bei der Baader Bank > Downloads > Wertpapierumsätze und dann Wertpapiereigenisse.

            EUR 53,01 Zinsen
            EUR 38,18 Auszahlung.

          • Also nun habe ich auch mal nachgeschaut.
            Ja, „Pflege in Erkelenz“ lief über die Baader Bank und wurde von diesen versteuert – also Überweisung ok.
            Interessant finde ich, dass die meisten „Projekte“ von Exporo NICHT über die Baader Bank laufen, sondern nur die „Bestände“. So werden für die „Projekte“ OHNE Baader Bank keine Steuern abgeführt …
            Irgendwie verstehe ich es nicht ….
            Ist aber auch egal, da ich sowieso aus dem Crowd-Investing aussteige und ich eh nur auf die Rückzahlungen warte – Exporo: noch 7, Zinsland: noch 5

      • Hauptsache bei der Jahreseträgnisaufstellung wird das dann raus gerechnet, nicht das ich das dann nicht nochmal mit versteuere.

        • Würde ich ehrlich aufpassen, ich denke Baader stellt eine eigene aus…! Exporo hat damit eigentlich nichts zu tun außer das sie die Anleihe raus geben und managen (vgl. Fondgesellschaft).

          Also ich werde mir das aufn Zettel schreiben

          • Normalerweise dürfte das dann nicht auf der Jahresausstellung auftauchen, das wäre schon ein grober fail. Ich werde das aber nochmal bei Exporo anfragen. Für Anleger, die den Freistellungsauftrag nicht ausreizen, lohnen sich die Anleihen dann ja eigentlich kaum noch

          • …genau. Die im Exporo Cockpit/Auszahlungen gekennzeichneten *Prognosen* sind Anleihen. Daher meine 10k, war mir auch neu. Und die Verspätung wegen *erheblicher Differenz* betraf genau 1 Eurocent…(bei 1k Investment)

          • @Maximaler

            Ich weis ja nicht, welche Beweggründe Dich in das Crowdinvesting getrieben haben, verraten hast Du das bis jetzt nicht.

            Aber durchaus fahrlässig sind solche Aussagen schon:
            >Hauptsache bei der Jahreseträgnisaufstellung wird das dann raus gerechnet, …
            >Für Anleger, die den Freistellungsauftrag nicht ausreizen, lohnen sich die Anleihen dann ja eigentlich kaum noch …

            Weil Sie halt einfach falsch sind, kannst aber gerne den Gegenbeweis antreten.

            Eine Jahreserträgnisaufstellung ist nur dann wichtig (weil Arbeitserleichterung), wenn es keinen KapStabzug gibt, z.B. Exporo oder Zinsbaustein, bei KapSt-abzugspflichtigen Instituten (z.B. Banken) hast Du nicht mal einen Anspruch drauf (Exkurs: Meine Hausbank verlangt dafür Geld).
            In der Jahreserträgnisaufstellung stehen alle Erträge, und zwar ungekürzt und unherausgerechnet, weil die Kürzung z.B. durch KapSt erfolgt erst nach Ertrag.
            Mit anderen Worten, auch abgeführte KapSt ist Ertrag.

            Viel wichtiger, und darauf hast Du kostenlos einen Anspruch (formaljuristisch aber nur auf Antrag) ist die Steuerbescheinigung (i.d.R bei KapSt-abzugpflichtigen Banken, es können aber auch nicht KapSt-abzugpflichtige Schulder freiwillig Steuer abführen, Beispiel Zinsland). Die Streuerbescheinigung ist auch wichtig bei eingetragenem Sperrververk bei BzA für Steuern.
            Ich bin dazu übergegangen überhaupt keinen Freistellungsaufrag mehr zu machen, viel zu viel Aufwand. Drum muss mir jeder eine Steuerbescheinigung erteilen, weil Steuer abgezogen wird.

            Im übrigen, wenn Du so wenig Kapitalerlöse hast, dass die 801 EUR/Person nicht ausgereizt werden, dann eben Freistellungsauftrag oder über die Steuererklärung lösen. Was das mit Anleihen zu tun hat würde ich auch gern wissen?

      • Also heißt das dann, dass ich von der Jahreserträgnisaufstellung, die ich von Exporo bekomme, noch die brutto Zinserträge von der Baader anziehen muss?

        • Ich weiß nicht, was du dich an dieser Jahreserträgnisaufstellung so festbeißt? Und wie das Exporo und ob das Exporo überhaupt darstellt solltest du Exporo fragen oder das einfach auf dich zukommen lassen es ändert ja nichts an Status Quo… ansonsten nimm dir ein kostenloses Excel Programm zu Hand und trage dort doch die Erlöse ein…

          Wichtig ist für dich nur, wenn du wirklich unter 801 € sein solltest, das du dir die Kapitalerstragssteuer zurück holst. (die muss man ja nun nicht dem Staat schenken).

          Und wenn du über 801 € bist, dann musst die Zinsen von Exporo natürlich melden und nachträglich mit versteuern.

          Steuerberatung obliegt aber Steuerberatern also wende dich im Zweifel an deinen Steuerberater, der kann dies bezogen auf deinen Fall dir notfalls erklären und darstellen.

  96. Komisch, ich habe kein Ostergeschenk von exporo bekommen, obwohl ich wirklich umfassend investiert bin, sowohl im Bereich Finanzierung als auch Bestand. Naja, war ich wohl nicht brav genug…

    • Die Lösung liegt wohl darin, dass ich keine Bestandsobjekte habe und der Gutschein über 25,00 EUR nur für Bestandsobjekte galt.

  97. Ausbleibende Ostergeschenke sind zugegebenermaßen momentan meine geringste Sorge, viel mehr mache ich mir Gedanken um meine US und EU REITS. Die sind in den letzten Wochen auch ganz gewaltig in den Keller gefallen und haben sich anders als andere Werte bisher auch kaum erholt. Allein bist die Einstandskurse wieder erreicht sind, dürfte eine ganze Weile vergehen. Ich hatte die REITS damals erworben mit der Hoffnung, dass die Korrelation zu „normalen“ Aktien eher gering ist. Naja, immerhin knallt der Goldpreis momentan nach oben, zumindest eine Absicherungsstrategie ist aufgegangen…

    Heute sollte übrigens spätestens Kita Hagenbeck von exporo zurückgeführt werden, bis jetzt kein Geldeingang.

    • > Heute sollte übrigens spätestens Kita Hagenbeck von Exporo zurückgeführt werden …

      „In Scheyern“ war mit gleichen Text wie die Kita avisiert.

      Mal sehen, wird wieder Zeit für die 14-tägigen Mails.

      Hab die Gelegenheit genutzt, jetzt in die LEG einzusteigen, wurde hier im Nachbarforum vor längerem diskutiert.

  98. Appartementhaus Nordend sollte auch innerhalb von 14 Tagen nach dem 30.03. zurückgezahlt werden. Nun gut jetzt war Ostern und dann gibts auch noch corona aber wahrscheinlich muss man sich überhaupt keine Sorgen machen.

    • Exporo hat einen weiteren Verzug abgearbeitet:
      Heute kam die E-Mail mit der Rückzahlungsankündigung Apartmenthaus Nordend.
      Zinsabrechnung mit 6% Zinsen bis 30.03.2020 und 6%+4,12% Verzugszinsen vom 31.03.-15.04.2020 war als Anlage dabei.

      • Kannst Dich mal melden, wenn die Rückzahlung auf dem Konto valutiert ist.
        Weil meine Kita Hagenbeck ist noch nicht auf dem Konto.

        Danke.

  99. wollte die 3 Free Trades bei Bergfürst erhalten. wahrscheinlich habe ich mich verschrieben. Jetzt sind die Ostereier weg und kann meine Buchstaben nicht mehr kontrollieren.
    Kann bitte Jemand meine Buchstaben kontrollieren
    I L E F H R N U G
    Danke

    • Ja, das ist korrekt, man muss aber noch die Buchstaben in die richtige Reihenfolge bringen, um das Lösungswort zu erhalten.

  100. Heute kam von exporo die Zins Abrechnung für Kita Hagenbeck, die 15-tägige Überschreitung wurde mit 9 % Zinsen p.a. vergütet, eine nette Entschädigung.

  101. Exporo

    Heute Vormittag kam die Verlängerung „In Scheyern“ bis zum 15.05.2020, wegen
    > … Finanzierung … sowohl aufgrund der Feiertage, als auch aufgrund der generellen Situation leicht verzögert.
    Ggf. wird auch eher zurückgezahlt.

    Heute Nachmittag war die Zinsabrechnung die „Kita Hagenbeck“ in der Post.
    Für den Verzugszeitraum 01.04.-15.04.2020 (den Tag 31.03.-01.04. gabs dieses Jahr nicht) wurde 9,12% p.a. gewährt (5% Projekt + gesetzlicher Verzugszinssatz 4,12%). Mal sehen wann valutiert wird, zumindest konnte ich auf Grund der Zahlen den noch nicht nachvollziehen.
    Aber immerhin, auch kleine Gaben können einen freuen und lässt für die Zukunft hoffen.

  102. Wie lange investiert ihr täglich etwa im Durchschnitt in das Verwalten eures Vermögens bzw eurer Anlagen, inklusive alles drum und dran, also auch Lektüre oder z.B. Diskussionen in Foren? Bei mir dürften es täglich so zwei bis drei Stunden sein, in solchen wilden Zeiten wie momentan wahrscheinlich sogar mehr.

    Und wie gehen eure Partner damit um? Meine Frau hält es für völlig abstrus über das Internet anderen Leuten Geld zu leihen, erst recht wenn dieses in das Ausland geht. Nach langem Zureden habe ich es mal geschafft, dass sie 500 € in Bonora go and grow investiert hat. Wenn die wüsste, dass sie momentan nur verzögert an das Geld herankommt, wird sie sich vermutlich bestätigt fühlen…

    • Musste da mal ein wenig nachdenken. Was kann/soll man da alles einbeziehen.
      Bedingt durch meinen Status, Privatier, hat man mehr Zeit, und die lässt man sich durchaus auch.

      Ich mache meine Steuer unverändert komplett selbst, ferner die einer GbR (da mache ich auch alle Arbeiten), in der ich 50 % habe. Die Anlagen KAP / SO / V&V / G sind da hauptsächlich betroffen.

      Für vermieteten Wohnraum mache ich auch alles selbst, bis hin zur Mietersuche. Nebenbei, sucht jemand gerade 2 Zi. 45 m² in München?

      In Excel (angefangen habe ich mit Multiplan 1.0.6, kennt das einer) führe ich einige Rechenwerke, allein schon für den Überblick (Jahresliquiditätsplanung, Zins- und Tilgungsfälligkeiten [Habenseite], Wiederanlageplanung in Bezug auf Portfolio und Assetklassen, lfd. Geldbewegungen).

      Daneben leiste ich mir noch den Luxus, Verwaltungsbeiratsvorsitzender von 2 WEG’s zu sein.
      Die vielen hundert Buchungen auf den Konten überwache/ und ggf. erfasse ich laufend, ist für die Steuer auch schon wesentliche Vorarbeit geleitet, beim Belege sammeln hilft ein großer Pultordern dabei.

      An einem Standardtag, sind das vormittag ein gutes Dutzend Internetseiten die ich gewohnheitsmäßig anschaue, und meine Rechenwerke aktualisiere. Im Schnitt so 2-3 Stunden unter der Woche, WE/Feiertage aber dafür recht wenig. Grössere Geldanlagen, kommt drauf an, das frisst schon mal Zeit, Vertragswerke, im Netz recherchieren, Klumpenrisiken, Laufzeiten, steuerliche Wirkungen, ….

      Im Sommer eher weniger Stunden (Cabrio will bewegt werden), im Winter mehr. Mehr ist’s am Monats- und Quartalsende, Jahresende sowieso. Urlaub, wenn ich weg bin, schau ich ab und an auf die Konten, mache aber nichts (dank Vor- und Nacharbeit), wobei PIN- und TAN-Generatoren es auch schon nach USA geschafft haben. 😉

      Den zweiten Absatz vom Poweramd kann ich bestätigen.

  103. Exporo

    Heute war die Rückzahlung des Projektes „Kita Hagenbeck“ auf dem Konto, bei dem es für 15 Tage im April einen Verzugszins von 9,12 % gab.

    In Summe und bei valutagerechter Berechnung hat das Projekt bei der Nominalverzinsung von 5,00 % eine Rendite 5,03 % gebracht.
    Nur zur Info, hätte es den Verzugszins nicht gegeben wäre wir bei einer Rendite von 4,76 %, so schnell geht das in den Keller.

    • Auch beim Projekt „Apartmenthaus Nordend“ hat Exporo Valuta heute zurückgezahlt, zu den 6% Zinsen p.a. kamen bis 15.04.2020 noch 4,12% Verzugszinsen. Bei insgesamt 10,12% p.a. im April ist der Verzögerung locker zu verschmerzen 🙂
      Schau’n mer mal, ob demnächst auch „Am Hamburger Stadtpark“ zurückgezahlt wird.

  104. Wer hat heute noch einen Anruf von exporo bekommen mit der Bitte um allgemeines Feedback? Ich habe das unbefriedigende Reporting erwähnt, das auch schon mehrfach hier im Forum diskutiert wurde.

  105. Zinsland hat eine mal wieder eine verspätete Rückzahlung angekündigt, und zwar beim Donau-Portfolio Kelheim/Bad Abbach statt am 22.08.2020 erst am 01.07.2021.
    Beim Lesen der vom Projektentwickler geschriebenen Begründung habe ich mich gefragt, ob hier Inkompetenz, Unwissen oder Gutgläubigkeit dominiert haben, ob Zinsland sich die Verträge vorher genau angesehen hat oder ob der Anleger einfach für dumm verkauft werden soll. Hier die wesentlichen Teile des Schreibens:
    „Wie Sie dem letzten Reporting entnehmen konnten, ist das Vorhaben in Bad Abbach fertiggestellt und an die Erwerber übergeben worden. Die Abnahme an die Endkunden für das Objekt in Kelheim wird nach aktuellem Planungsstand Ende 2020 erfolgen. Nach dem Baufortschritt könnten wir an dem geplanten Rückzahlungstermin 22.08.2020 anhalten. Die Bank hat uns allerdings signalisiert, dass vor der Übergabe an die Enderwerber das Kaufpreissammelkonto nicht freigegeben wird. Zudem handelt es sich bei der Mezzanine-Tranche aus Sicht der Bank um Eigenkapital, das nicht vor Ende der Maßnahme, also der Endabnahme zurückgeführt werden darf. Aus diesem Grund müssen wir die zum 22.08.2020 fällig werdende Rückzahlung auf den 01.07.2021 terminieren.Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Situation ist dieses Datum gewählt, da wir unseren Käufern eine mögliche Verzögerung angezeigt haben und wir eine weitere Verschiebung des Auszahlungsdatums ausschließen möchten. Die Darlehen werden selbstverständlich bis zum Rückzahlungszeitpunkt weiter verzinst.“

    • Gott sei Dank hatte bei der Zinslandgraus bei mir am 19.07.2019 ein Ende.

      Und zumindest einer hat gute Verträge gemacht, die Bank.

    • Ich möchte zu dieser Begründung noch zwei Dinge anmerken:

      1. Wenn die Endabnahme die Voraussetzung für die Freigabe der Crowdgelder ist, so könnte dies ja dann gegen Ende 2020 erfolgen. Die Verzögerung um eine weiteres halbes Jahr ist daraus nicht ersichtlich, aber ggfs. unter Pkt.2.

      2. Eine vom Text her quasi identische Begründung wurde für das Zinsland-Projekt „Limesquartier“ abgegeben: Verschiebung der Rückzahlung vom 20.09.20 auf 01.07.21. Projektentwickler ist auch hier die Bauwerk BG GmbH.
      Hier wurde ergänzt, dass der Termin auch deshalb gewäht wurde, weil „wir eine weitere Verschiebung des Auszahlungsdatums ausschließen möchten“.

      Von Zinsland wurde diese Erklärung noch um den Hinweis ergänzt, dass das Darlehen ab dem 30.09.2020 wie vertraglich vereinbart mit dem 1,5-fachen des ursprünglichen Zinssatzes verzinst wird.

      Gruß, Der Privatier

      • @ Privatier
        Beim Donau-Portfolio enthielt das Schreiben der Bauwerk GmbH auch die beiden Absätze bzgl. Termingestaltung und 1,5-fachem Zinssatz.
        Interessant wäre zu wissen, ob es sich bei Limesquartier und Donau-Portfolio um die gleiche finanzierende Bank handelt und ob man daraus Rückschlüsse auf die gesamte Geschäftsverbindung ziehen könnte. Wir werden es dieses Jahr wohl nicht mehr erfahren.

  106. Berichtswesen -Verzögerungen Panorama Terrassen Bad Belingen
    Mittlerweile ist die Antwort vom Projektbetreiber eingetroffen, die ich hiermit ungekürzt weitergebe:
    “ Geplant ist es mit 3 und 4 Achsen LKW zu fahren, das bedeutet 14,4 to. Nutzlast oder 26 to. Nutzlast. Für die Entsorgung muss bei der Stadt unter Vorlage der Teilbaugenehmigung und dem Bodengutachten eine Entsorgungsnummer angefordert werden. Mit dieser Nummer, kann man dann die Termine mit der Deponie abstimmen.
    Aber in Bad Bellingen müssen diese Termine auch noch mit der Stadt abgestimmt werden, da wir nur von Mo.- bis Fr. von 8,00 bis 12,00 Uhr und von 14,00 bis 17,00 Uhr durch den Ort fahren dürfen. ( Samstag gar nicht ). Ferner muss auch noch eine Sonderparkgenehmigung erteilt werden, da wir auf der Strasse parken müssen.
    Derzeit ist geplant die Deponie in Waldshut anzufahren. “

    Somit ist von geschlossenen Deponien nicht mehr die Rede sondern nur, dass die Abfuhr entsprechende Umstände bereitet und in der vorherigen Kalkulation berücksichtigt werden müsste. Somit allein kein Grund für eine Projektverzögerung.
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht…. bin mal gespannt wie es da noch weitergeht?

    • Danke.

      Bin da wirklich nicht der Spezialist, aber so über den Daumen:

      Mulde m. 3 Seiten-Kipper, 3-achsig, zul. GG m. Luftfederung, 26t, Nutzlast bis zu 15 t
      Mulde m. 3 Seiten-Kipper, 4-achsig, zul. GG m. Luftfederung, 36t, Nutzlast bis zu 20 t
      Mulde auf Sattel, 5-achsig, zul. GG wohl 40t, Nutzlast bis zu 27 t

  107. Hat jmd. was gehört, wie es beim Projekt „wohnen am Volkspark“ bei Exporo weitergeht? Finde das bisl bedenklich, dass sich dort über so einen langen Zeitraum kein Käufer gefunden hat. Da gibt es ja auch keine Besicherung und wenn er die Anschlussfinanzierung nicht bekommt, sieht es da eher düster aus.

    • Nichts gegen Duisburg, aber es ist in schwierigen Zeiten wie momentan sicherlich nicht ganz einfach, dort ein Objekt wie Wohnen am Volkspark zu verkaufen, und die Banken sind zuletzt auch deutlich restriktiver geworden.

      • Exporo ist ja weiterhin von dem Projekt überzeugt und will es sogar selbst kaufen für Exporo Bestand. Da frag ich mich allerdings, wie sie das dann finanziert bekommen wollen, wenn sie sich ja mit den jetzigen Bestandsobjekten schon mehr als schwer tun?

        • Das wird sicherlich schwierig, aber man kann damit zum einen etwas „Zeit kaufen“ und reduziert zum anderen den Anteil nicht zurückgezahlter NR-Darlehen. Mit anderen Worten: man verbessert den „Track Record“!

          • So schnell wird es keine Auszahlung beim Projekt „Volkspark“ geben – wir kennen doch die Vertröstungen.

            Exporo hat möglicherweise ermittelt, dass die Kunden bei Bestandsprojekten stark auf die Ausschüttungsrendite fixiert sind. In einer unterdurchschnittlichen Lage wie Duisburg-Volkspark könnte Exporo über den Daumen kalkuliert sicher 8% ausschütten. Das dürfte das zentrale Argument für den Kauf sein.

          • Mein erster und mein zweiter Absatz haben inhaltlich keinen Zusammenhang. Im ersten Absatz/Satz äußere ich eine skeptische Prognose bezüglich der Rückzahlung, die auf meinen Erfahrungen mit Exporo basiert. Mein zweiter Absatz geht auf das Objekt in Duisburg ein. Es geht darum, warum Exporo die Immobilie als Bestandsprojekt kaufen könnte (ergänzend zum „Track Record“).

            Sind nun alle Unklarheiten in meinem Kommentar aus der Welt geschafft?

  108. Heute bietet Exporo für eine Empfehlung, sprich Werbung eines Neukunden, je €100 für den Werbenden und den Geworbenen, auch wenn man selbst künftig nicht mehr bei Exporo investiert. Offensichtlich ist das die Denke bei Exporo: man soll sie weiter empfehlen (z.B. an Freunde, die dadurch zu ex-Freunden werden), obwohl man selbst nicht mehr davon überzeugt ist. Auch wurden kürzlich noch Restposten von Projekten, die seit Monaten auf der Plattform stehen (bzw teilweise nicht mehr dort stehen), angeboten. Das Geschäft scheint schlecht zu laufen!

  109. > z.B. an Freunde, die dadurch zu ex-Freunden werden

    Da is zwar nix gendermäßig, aber dafür kurz und knackig. 😉

    Spreche aus Lob und Anerkennung !

  110. Gestern kam von Zinsbaustein eine auf den ersten Blick harmlos erscheinende Mitteilung mit dem Betreff „Information: Bereitstellungszins und Zinsberechnung“. Darin teilt Zinsbaustein mit, dass von der Einzahlung auf das Treuhandkonto bis zur Auszahlung an den Darlehensnehmer ein Bereitstellungszins auf 1% p.a. gezahlt wird, anschließend die üblichen 5,25%.
    Dies kann nach meiner Interpretation je nach Projektverlauf zu einer signifikanten Renditeverschlechterung führen. In den bisherigen Projekten waren Bereitstellungs- und Darlehenszins einheitlich mit 5,25% p.a. festgelegt. Wie geschrieben, soll künftig der Bereitstellungszins auf 1% p.a. ermäßigt werden. Ich habe beide Varianten für „niu bricks“ gerechnet, bei dem sich die Auszahlung an den Darlehensnehmer um rd. 6 Monate gegenüber dem in den VIB genannten Termin verzögerte. Dadurch fielen bzw. fallen bezogen auf meine damalige Einzahlung am 08.03.2018 für 192 Tage Bereitstellungszinsen sowie für 2 Jahre (730 Tage) Darlehenszinsen an. Bei einheitlichem Zins von 5,25% p.a. und endfälliger Zinszahlung im September 2020 ergibt sich eine Rendite von ca. 5,05% p.a. Bei gesplittetem Zins von 1% bzw. 5,25% p.a. würde sich die Rendite nach meiner Berechnung auf 4,41% p.a. ermäßigen. niu bricks ist nicht das einzige Projekt mit verzögerter Darlehensauszahlung (z.B. auch Quartier am Golfplatz). Sollte ein Projekt mit langer Bereitstellungsdauer gar vorzeitig zurückgezahlt werden, müsste ebenfalls eine klare Minderrendite in Kauf genommen werden.

    Durch diese Konditionenverschlechterung ist m.E. die Rendite künftig überhaupt nicht mehr risikoadäquat, und das in einer Phase, in der an den Finanzmärkten nach den kräftigen Kursverlusten das Rendite-Risiko-Verhältnis in einigen Bereichen wieder deutlich attraktiver geworden ist.

    Ich habe eine ähnlich lautende E-Mail an Zinsbaustein geschrieben. Wenn meine Darstellung nicht glaubwürdig widerlegt wird, liege ich mit meiner Auffassung wohl richtig.

    • Der Beitrag ist wirklich erste Klasse.

      Zur Ergänzung kann ich zum Quartier am Golfplatz auf die Aussage im Berichtswesen verweisen:
      „Mit der Aus­zahlung des Darlehens am 29.06.2018 startet die 24-monatige Darlehens­laufzeit. Das voraus­sichtliche Rückzahlungs­datum ist der 28.06.2020. Wie gewohnt wird der Zeit­raum zwischen Ein­zahlung und der Darlehens­auszahlung eben­falls mit 5,25 % p.a. ver­zinst.“

      Kann da jedem nur raten, sich das zu sichern (.pdf, Bildschirmabzug ….).

      Scheint also die Zukunft zu betreffen.

      • Ich speichere seit meinem ersten Crowd-Investment, unabhängig von der Plattform, generell alle wichtigen Dokumente, also v.a. Darlehensvertrag, VIB, Exposé, AGB, Updates (sofern etwas Interessantes drin steht) etc als PDF auf meinem PC. Außerdem pflege ich eine Excel-Datei mit den wesentlichen Daten zu jedem Investment, andernfalls verliert man leicht den Überblick über die Gesamtanlagen. Die Excel-Datei (das geht auch mit anderen Tools) anzulegen macht am Anfang etwas Mühe, danach ist der Zeitaufwand gering.
        Das kann ich nur jedem empfehlen.

        • Du solltest mal meine Excel-Datei sehen, die geht zwar nicht jeden Tag, aber oft genug mit einem fetten Passwort in den persönlichen Tresor im Netz.

          Für den Kenner, noch reicht Excel 2016 32-Bit.

        • Diese Strategie habe ich mir seit meinem ersten Projekt, an dem ich mich beteiligt habe, angewöhnt. Alles Unterlagen in einem eigenen Ordner sowohl lokal im Zugriff als auch in der Cloud. Auch die Anlage einer entsprechenden Excel-Datei mit Ausweis der Rendite (gewichtet nach Anteil im Gesamtvolumen sowohl dieser Anlageform als auch in der Gesamtheit aller Anlagen) habe ich immer im Überblick. Das sollte man ab einer gewissen Anzahl von Anlagen auch auf jeden Fall machen, um dem Überblick zu behalten – da kann ich nur beipflichten.

    • @PeJo: Danke für diese interessante Information! Ich selber bin bei Zinsbaustein nicht registriert und bekomme solche Infos daher nicht.

      Zukünftig wären also auch noch die Bedingungen, die für die Auszahlungen an den Projektentwickler zu erfüllen sind, genau zu studieren und auf evtl. Risiken hin zu überprüfen. Wobei diese Bedingungen ja eigentlich zum Schutz der Investoren gedacht sind. Andererseits möchte man aber auch nur ungern für eine längere Zeit mit einem Zins von 1% abgespeist werden.

      Es hat ja wohl auch schon (sehr) vereinzelt Fälle gegeben (bekannt ist mir eigentlich nur einer), bei dem es gar nicht zu einer Auszahlung an den Projektentwickler gekommen ist.

      Ideal wären unter diesem Gesichtspunkt natürlich immer solche Projekte, bei denen die Auszahlungsbedingungen bereits von vornherein erfüllt sind bzw. nur eine Frage der Abwicklung sind.

      Gruß, Der Privatier

        • Falls sich die Frage auf die Kommentare hier bezieht, so sind mir keine Probleme bekannt. Die Verwendung der Zeichen „>“ oder „<" kann allerdings hin und wieder dazu führen, dass Textpassagen nicht dargestellt werden. Gruß, Der Privatier

  111. Die schlechte Nachricht wurde von zinsbaustein ja geschickt verpackt. Ich bin mir sicher, der überwiegende Großteil der Leser dieser E-Mail wussten gar nicht konkret, was die Änderung bedeutet.

  112. Heute war bei Exporo ein erstrangig besichertes Finanzierungsprojekt in Magdeburg gestartet . Der run auf das Projekt war scheinbar so groß, das die Seite überlastet war. Innerhalb kürzester Zeit war das vollständig finanziert.

  113. Bisher habe ich die Beiträge, Kommentare und Informationen als „newbie“ nur mitgelesen und verfolgt. Da ich bisher kaum Erfahrung habe (bis erst seit ca. einem Jahr in dieser Anlageform aktiv unterwegs), wollte ich nun auch einen Beitrag einstellen. Ich habe auf diversen Plattformen (Exporo, Zinsland, Dagobert, E+V, Bergfürst, GreenVesting und auch Estate-Guru) einige Investments getätigt (>25.000,00), eines davon auch schon bereits vollständig zurückgezahlt erhalten (Dagobert) und bin mit den Abwicklungen und Zins- bzw. Rückzahlungen bisher sehr zufrieden. Die Informationen, die ich auf den diversen Plattformen zu „meinen“ Projekten erhalte, finde ich teils relativ zeitverzögert bzw. zu wenig. Nun habe ich in dieser Woche über eines meiner Investments eine Information erhalten, die ich noch nicht recht deuten kann.
    Folgende Information erhielt ich über die Plattform Zinsland:
    „Liebe Frau xxxx,
    nachdem wir Ihnen am 25.11.2019 den November-Report zum Projekt „Niendorfer Straße“ zur Verfügung gestellt haben, möchten wir Ihnen heute erneut ein Update zu Ihrem Projekt geben.
    Da uns durch den Darlehensnehmer im Anschluss an diesen Bericht keine weiteren Reportings zur Verfügung gestellt wurden, haben wir uns im Zuge unseres Controllings ein eigenes Bild vom Projektverlauf gemacht. Hierbei haben wir festgestellt, dass im Bauvorhaben – entgegen der Aussagen des Reportings des Darlehensnehmers – doch umfangreichere Verzögerungen aufgetreten sind. Um beurteilen zu können, ob der Projektfortschritt, wie vom Projektentwickler geplant, weiterhin möglich erscheint, haben wir den verantwortlichen Projektentwickler infolgedessen dazu aufgefordert, uns weitere Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
    Wir werden den bereits intensiven Austausch mit Herrn Markus Suchan, dem verantwortlichen Geschäftsführer der darlehensnehmenden Projektgesellschaft, in den kommenden Wochen weiterhin Aufrecht erhalten und Sie über neue Entwicklungen umgehend in Kenntnis setzen.
    Bei Rückfragen zu diesem Projekt schreiben Sie uns jederzeit eine E-Mail an anlegerfragen@zinsland.de.
    Beste Grüße
    Ihr ZINSLAND-Team“

    Bedeutet das für mich jetzt schon, dass ich mein Investment wohl „abschreiben“ kann? Laufzeit ist hier bis 31.05.2021.

    Vielleicht kann ich ja auf Antworten der diversen „alten Hasen“ hier bauen – vielen Dank schon im Voraus… 🙂

    • Hallo Rentner-Biene,

      bin zwar kein alter Hase, habe aber auch mindestens 2 Projekte bei bergfürst, die wohl in Schieflage sind. Ich kann dir jetzt nur sagen, wie ich damit umgehe. Ich warte einfach ab und hoffe, dass wenigstens das Kapital irgendwann wieder kommt. Ich gehe erst mal davon aus, dass die Kreditnehmer schon aus Eigeninteresse alles tun werden, um die Projekte irgendwie noch erfolgreich abzuschließen, so dass es eh nichts bringen würde, wenn ich da jetzt Druck machen würde. Könnte sogar kontraproduktiv sein. Könnte mir sogar vorstellen, auf einen Teil der Rendite zu verzichten, falls das nötig sein sollte, um einen Komplettausfall abzuwenden, aber das werden sie bei der Anlageform wohl eher nicht anbieten, weil sie es ja mit vielen Kleinanlegern zu tun haben und nicht mit einem großen, mit dem man das persönliche Gespräch suchen könnte.

      Bleibt zu hoffen, dass wir nicht auf einen Betrüger reingefallen sind, denn dann wärs Geld definitiv weg😉

    • Ich kenne das Projekt selber nicht, kann daher nur ganz allgemein antworten.

      Zunächst ist es richtig, was Poweramd unten schon geschrieben hat: Eine Verzögerung an sich ist noch nicht unbedingt ein Problem, das kommt immer wieder einmal vor und lässt sich in der Baubranche wohl auch nicht immer vermeiden.

      Die Formulierungen des oben zitierten Schreibens lassen aber vermuten, dass es dort noch weitere Probleme gibt. Wenn der Projektentwickler keine Auskünfte mehr gibt und Zinsland bereits umfangreichere Verzögerungen feststellen musste, halte ich dies in der Summe für sehr bedenklich.

      Ganz abschreiben sollte man ein Investment erst dann, wenn es dazu auch konkrete Aussagen gibt. Aber ich würde mich schon einmal mit den Gedanken vertraut machen, dass das Investment u.U. verloren sein könnte.

      Gruß, Der Privatier

      • Auch hier lieben Dank für die Antwort. Da bisher ja alles problemfrei abgelaufen ist, habe ich mir bei dieser Nachricht nun schon Gedanken gemacht, obwohl ich eher nicht zu den ängstlichen, panischen Menschen gehöre und durch breit gestreute Diversifikation meines Anlagenportfolios auch bestimmt eine gewisse Sicherheit habe, dass ich eventuelle Ausfälle auch kompensieren könnte. Aber wir möchten natürlich auch nicht unsere bisherige doch guten Rendite im Crowd-Invest durch Ausfälle trüben lassen. Abwarten ist bestimmt die beste Strategie, auch wenn ein gewisser saurer Beigeschmack über falsche Informationen beigemischt ist.

        • „Abwarten ist bestimmt die beste Strategie…“

          Das ist schon alleine deshalb die beste Strategie, weil es gar keine andere gibt. 😉
          Zumindest kenne ich bei Zinsland keine Möglichkeit, vorzeitig aus einem Projekt auszusteigen. Bei anderen Plattformen ist dies ja teilweise über einen Zweitmarkt möglich. Da wird einem wohl gar nichts anderes übrig bleiben, als abzuwarten (und ggfs. die eigene Risiko-Einschätzung noch einmal zu überprüfen).

          Gruß, Der Privatier

  114. Hallo Rentner-Biene,

    schön, dass du dich dazu entschlossen hast, aktiv an der Diskussion teilzunehmen. Davon lebt dieses Forum hier.

    Was das von dir angesprochene Projekt angeht: Ein verzögerter Projektverlauf bedeutet noch lange nicht, dass du das Geld abschreiben musst. Bei zinsland sind Verzögerungen sogar mehr die Regel als die Ausnahme. Und auch beim Branchenführer exporo sind Verzögerungen mittlerweile an der Tagesordnung, das konntest du ja sicherlich auch den Beiträge in diesem Forum hier entnehmen. Worin sich dein Projekt allerdings von anderen unterscheidet ist, dass der Projektentwickler offensichtlich falsche Informationen an zinsland übermittelt hat. Hier drängt sich natürlich die Frage auf, was der Projektentwickler hiervon hat? Schließlich lassen sich Verzögerungen früher oder später nicht mehr vertuschen. Mein Tipp: Mache dir keine Gedanken über ungelegte Eier und warte einfach das weitere Reporting ab, dir bleibt ohnehin nichts Anderes übrig. Wenn dein Portfolio ausreichend diversifiziert ist, und bei einem Betrag von 25000 € gehe ich mal davon aus, kannst du auch ohne Probleme einen Ausfall kompensieren. Halte uns auf dem Laufenden.

    • Lieben Dank für die Antworten – und klar, durch wirklich breite Diversifikation innerhalb meiner Aktivitäten im Crowd-Investing werde ich auch den einen oder anderen Ausfall bestimmt kompensieren können (mir ist schon klar, dass ich hier keine festverzinslichen, risikolosen Anlagen habe), aber trotzdem macht man (oder Frau) sich in diesem Fall natürlich Gedanken, wenn bisher alles problemfrei abläuft. Abwarten und Tee trinken kann ich – da habe ich bestimmt noch einen langen Atem und gerne halte ich Euch auf dem Laufenden.

  115. Liebe Liquidatoren des Crowdinvestings,
    wenn der Plattformbetreiber und die Geldgeber vom Projektverantwortlichen belogen werden, dann ist das wohl der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Die Hilflosigkeit der Anleger wird dann offenkundig. Ich rege mich wahnsinnig auf, wenn die Plattformen ein ums andere Projekt auf den Markt peitschen ohne sich um die Altlasten zu kümmern. Wenn es dann um Verträge geht, bei denen Zins und Tilgung nicht bezahlt werden, weil sonst die Insolvenz droht und der Gläubiger immer weiter rumwurschteln kann, nur wegen diesem verbrieften Insolvenzschutz. Die Investoren müssten sich austauschen können. Nach meiner Meinung besteht sogar die Verpflichtung der Plattform die Investoren offen zu legen und die jeweiligen Adressen zu übermitteln, bzw. auszutauschen. Warum nicht auch dem Projektierer einen kleinen Besuch abstatten,….der freut sich sicher über einen netten Besuch.
    ……….. o d e r abwarten und Tee trinken.

    • Hallo,

      abgesehen davon, das Dinge die Sie ansprechen rechtlich und menschlich auf vielen Ebenen absolut fragwürdig und m. E. auch absolut unnötig und sinnlos sind.

      Zu dem Inhaltlichen:

      A) Kennen Sie doch in die in den meisten Fällen den Projektierer oder sogar je nach Plattform den direkten Darlehensnehmer.
      B) Hatte mir pers. mal Bergfürst in der Tat geraten bei einem solchen selbst nachzufragen
      C) Will ich gar nicht, das Sie wissen in welchen Projekten ich investiere (was aber nicht an Ihnen persönlich liegt sondern im allgemeinen)
      D) Es gibt erste Plattformen, da kann man sich austauschen (wenn man will)
      E) Wenn Sie nicht emotional Ihr „Geld“ abschreiben können ist ein Nachrangdarlehen total unabhängig vom Frust über den Plattformbetreiber (den ich ja auch zum Teil hege) die komplett falsche Anlage für Sie. Sie müssen einsehen, das Sie in etwas investiert haben, bei dem jemand Anderes ein Wagnis mit Ihrem Geld eingeht und das kann aus absolut vielen Gründen auch mal schief gehen.

      nicht desto Trotz wünsche ich ein frohes Wochenende für Sie.

      • -> Hatte mir pers. mal Bergfürst in der Tat geraten bei einem solchen selbst nachzufragen
        Hatte ich neulich bei LDUG auch, nachdem meine Fragen von vor 2 Monaten an die Projektentwickler weitergegeben wurden und Sie selbst keine Antwort bekommen haben.
        Auch über das Berichtswesen hab ich mich schob öfters ausgelassen, dabei wäre es so schwer nicht.

        @Rentner-Biene
        Wurde schon alles gesagt, Du kannst leider nur abwarten, und im Moment nichts tun. Die Firma und der Name Zinsland sind nicht umsonst verschwunden, und hat dafür gefühlt Exporo infiziert.

      • Ich möchte hier Chris ausdrücklich zustimmen, insbesondere bei den Punkten C) und E).

        Es macht wenig Sinn, sich „wahnsinnig aufzuregen“ über Verträge oder Verhalten, die einem nicht gefallen. Wenn man erkannt hat, dass diese Form von Investment nicht die richtige für einen selber bist, dann wäre die einfachste Folgerung, es einfach zu lassen. Oder, falls es nur eine spezielle Plattform oder nur eine spezielle Finanzierungsform ist, dann verabschiedet man sich eben nur von diesen.

        Ich mag auch einige spezielle Eigenschaften von Plattformen, Finanzierungen und/oder Objekten nicht. Und das teile ich dann einmal mit und dann muss es auch gut sein.

        Gruß, Der Privatier

  116. Am 08.04.2020 hatte ich darüber geschrieben, dass sowohl Bergfürst mit dem Pflegezentrum Boizenburg als auch Zinsbaustein mit dem Projekt Schloss Bernstorf bei der Crowd Geld einsammeln für Projektentwickler aus der Villa Vitalia Gruppe des Dr. Wolfgang Röhr. Bergfürst hat das wesentlich größere Projekt und ist seit Wochen mit dem Geld Einsammeln beschäftigt, Zinsbaustein startet am 27.04.2020.
    Zinsbaustein hat bereits mindestens 3 Projekte „Am Golfplatz“ in Fredenbeck für die Röhr-Gruppe lanciert. Interessant sind die Zusammenhänge, die Zinsbaustein explizit unter den Risiken nennt:
    „Die Mietverträge sind mit Gesellschaften aus der Firmengruppe abgeschlossen. Es ist unsicher, ob ein anderer Betreiber gefunden werden könnte.
    Durch die enge Verflechtung mit den bereits finanzierten Angeboten „Quartier am Golfplatz“, „Pflegen am Golfplatz“ und „Wohnen am Golfplatz“ besteht für Anleger, die in mehrere der Angebote investieren, ein Klumpenrisiko.“
    Da ich mich bereits vorher entschieden hatte, hier nicht zu investieren, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, mich mit den Zusammenhängen im Detail zu beschäftigen. Das sollte man m.E. tun, bevor man hier Geld reinsteckt.
    https://www.zinsbaustein.de/projekte/schloss-bernstorf#finanzierung
    Wie bereits mehrfach im Blog erwähnt, habe ich zwar bislang mit Zinsbaustein nur gute Erfahrungen gemacht, zuletzt aber kein Projekt mehr gefunden, das mich überzeugt hat. Und meine Auffassung zur Neuregelung des Bereitschaftszinses bin ich kürzlich ja ausführlich eingegangen.

  117. Heute kam mal wieder ein Update zum Exporo-Projekt „am Hamburger Stadtpark“ :

    Die Verhandlungen für die durch den Darlehensnehmer geplante Anschlussfinanzierung sind nach unserem derzeitigen Kenntnisstand nicht erfolgreich verlaufen. Aus diesem Grunde befindet sich der Darlehensnehmer nun in der Konzeption alternativer Lösungen, um die Rückzahlung Ihres Darlehens schnellstmöglich zu realisieren.

    🤦🏻🤦🏻 Soviel zum Thema die erstrangig besicherten Projekte verlaufen bei Exporo problemlos.

    • Natürlich ist die Nachricht nicht schön. Und ja, erfreut mich auch nicht.
      Aber immerhin gibt es eine Nachricht, und es ist keine Insolvenzanmeldung.

      Wahrscheinlich wäre Dir lieber, es gäbe da keine erstrangige Absicherung, da könntest hier noch mehr schwarzmalen.

      Mal sehen, was zu diesen beiden Projekten „Student&Living“ und „Wohnen am Volkspark“ die nächsten Tage noch kommt, den 14-Tages-Rythmus hat man da ja anscheinend aufgegeben.

      • Bei „Am Hamburger Stadtpark“ verstärkt sich mein Eindruck, dass es nur zu einer erstrangigen Absicherung kam, weil sich keine Bank für die Finanzierung fand. Andernfalls hätte man sich kaum für die teure Crowdfinanzierung entschieden.

        • Das denke ich mir auch. Scheinbar hat man da jetzt auch 2 Mal ohne Erfolg versucht, eine Anschlussfinanzierung zu bekommen.

        • Die Sparda(?) HH und andere Banken geben lt. Meldungen von vor 3 Wochen keine oder nur noch verminderte Baukredite / Finanzierungen in HH. Da kann ich mir vorstellen, das wenn man genau in der Phase ist mit einem Projekt was eh knapp ist, das man auch einfach mal pech hat.

          • Das Objekt ist ja schon verkauft. Je nachdem, wie schnell er das jetzt fertig gebaut bekommt, schmälern die zusätzlichen Zinszahlungen natürlich den Gewinn.

      • „Wohnen am Volkspark“ ist irgendwie auch so ne Art Totgeburt. Wird schon seine Gründe haben, wieso sich da kein Käufer gefunden hat.

  118. Zinsbaustein hat ein neues Projekt angekündigt: „Quartier am Golfplatz 2“ (wieder die Villa Vitalia Gruppe des Dr. Wolfgang Röhr)
    Es scheint sich um die Anschlussfinnazierung für „Quartier am Golfplatz“ zu handeln, dessen Rückzahlung im Juni 2020 ansteht. Interessant, dass bereits bei Projektbeginn im März 2018 als Rückzahlungsszenario der bereits erfolgte Globalverkauf an einen Fonds der INP genannt wurde. Allerdings gab es zu Beginn bereits eine 6 monatige Verzögerung.

  119. Morgen früh (30.4.2020) um 8:00 Uhr startet ein neues Exporo Finanzierungsprojekt in Hamburg. Hier ein paar Eckdaten:
    Projektname: Mundsburg Tower I
    Standort: Hamburg, Uhlenhorst
    Exporo Produkt: Finanzierung
    Exporo Klasse: A
    Laufzeit: 10–25 Monate
    Rendite: 6,0 % p.a.
    Mindestanlage: 1000€

    Weitere Informationen direkt über die Exporo-Seite: „Mundsburg Tower I*

    Die Besonderheit dieser Ankündigung:
    Das Projekt startet zwar offiziell erst am 30.4. um 8:00 Uhr, da solche Projekte aber erfahrungsgemäß oftmals in wenigen Minuten finanziert sind, kann über den obigen speziellen Link bereits heute investiert werden.
    Es sollte also auch für Neu-Einsteiger ausreichend Zeit bleiben, die Unterlagen in Ruhe anzusehen.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Privatier, danke für diesen Beitrag. Mich würde deine Meinung dazu interessieren, denn du hast dich bestimmt, genau wie ich, schon eingehender damit beschäftigt. Wie findest du das Projekt mit seinen Details, ist es aus deiner persönlichen Sicht (und wie immer ohne Gewähr) für eine Investition und Beimischung lohnend und in sich stimmig und wo gibt es (eventuell) Haken?
      Gruß, Nick

      • Auf den ersten Blick erscheinen mir die Angaben zum Projekt „Mundsburg Tower I“ etwas widersprüchlich. Einerseits wird es von Exporo Investment GmbH, emittiert, d.h. als Wertpapier (Anleihe). Andererseits soll es besichert werden über eine nachrangige Grundschuld und abstrakte Schuldanerkentnisse in Darlehenshöhe, was m.E. eher zum klassischen Nachrangdarlehen passt. Die Anleihe ist ja eigentlich nichts für kurz entschlossene Neulinge, denn die müssen ja zunächst ein Depot eröffnen und die Legitimationsprüfung durchführen. Vielleicht kann einer der Experten dazu etwas kommentieren.

        • Finde das Projekt irgendwie unübersichtlich. Die 1. Tranche soll irgendwie über eine 2. refinanziert werden?

          • Die Towers kannst DU im INTERNET unter dem Namen schon finden. Die gibt es und die sind vermietet. QM-Preise für Mietappartments von 32 €. Wer soll das in Zukunft bezahlen?

          • Frag mich eher was mit der Rückzahlung der 1. Tranche passiert, wenn die Finanzierung der 2. Tranche zustande kommt.

        • So pusht man Leute in die Anleihe rein und wenn man schon mal Anleihen hat kauft man vl. schneller Bestand… 😉

          • Moin,
            gab schon viele Anleihen auf Finanzierungsseite. Außerdem werden neue Bestandsprojekte als digitales Wertpapier angeboten, da wird das Depot gar nicht benötigt.

            Übrigens: in Zukunft muss man sich bei jedem Investment bei Exporo identifizieren, gab Gesetzesänderungen Anfang 2020.

      • @Nick, @All: „…du hast dich bestimmt, genau wie ich, schon eingehender damit beschäftigt.“

        Nein, habe ich nicht. Sehr viel mehr als die oben genannten Eckdaten und die Tatsache, dass es sich um eine Anleihe mit verschiedenen Sicherheiten handelt, habe ich mir nicht angesehen.

        Ich möchte aber deine Frage gerne dazu nutzen, noch einmal deutlich zu machen, dass es sich bei meinen Hinweisen auf spezielle Projekte NICHT um Empfehlungen handelt, sondern lediglich um Hinweise auf spezielle Aspekte.
        Das kann mal ein Bonus für Neu-Einsteiger sein, oder eine Sonderaktion für Alt-Investoren oder wie hier jetzt die Möglichkeit, vorab vor dem großen Ansturm morgen früh, bereits heute investieren zu können.

        Mir geht es dabei immer nur darum, einige kleine Vorteile weiterzugeben, die ausserhalb des Projektes liegen. Ob ein Projekt selber interessant ist, muss dann jeder für sich entscheiden.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Gerade noch mal nachgesehen. Aktuell sind bereits 30% finanziert. Die kommen aber wohl nicht alle über meinen obigen Link… 😉

  120. @ PeJo: Nachrangige Grundschuld und Anleihe schließen sich nicht aus. Es handelt sich um eine nachrangige Inhaberschuldverschreibung mit vorinsolvenzrechtlicher Durchsetzungssperre.

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