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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 5) — 252 Kommentare

  1. Am 1.Mai hat Bergfürst die aktuellen Quartalsberichte der laufenden Projekte auf den jeweiligen Projektseiten veröffentlicht. Dies ist natürlich in erster Linie für die dort investierten Anleger interessant.

    Von allgemeinem Interesse dürfte aber ein Beitrag sein, auf den Bergfürst in diesem Zusammenhang noch einmal hingewiesen hat, der sich mit dem Stimmungsbild in der Immobilienbranche* und auch der Einschätzung der Bergfürst-Emittenten zur aktuellen Lage befasst.

    Natürlich sind solche Aussagen nicht unbedingt repräsentativ und haben auch immemr einen werblichen Charakter. Dennoch hat mich das Ergebnis der Umfragen ein wenig überrascht! Insbesondere die Tatsache, dass einige Emittenten eine erhöhte Nachfrage nach Immobilien sehen, hat mich ein wenig verwundert. Obwohl die Begründungen nachvollziehbar sind.

    Wenn man in diesem Ratgeber Blog einmal ein bisschen weiter auch die älteren Beiträge ansieht, gibt es dort auch eine Umfrage unter Investoren (vom 9.4.20), ebenfalls zur Einschätzung der Corona-Krise und ein Interview mit Projektentwickler Herr Dr. Wolfgang Röhr (aktuelles Projekt: „Pflegezentrum Boizenburg“).

    Ebenfalls interessante Beiträge und ich werde mir daraufhin das Projekt Pflegezentrum Boizenburg*“ noch einmal ansehen…

    Gruß, Der Privatier

  2. Hat eigentlich schon mal jemand eine Verlustbescheinigung bekommen, um Ausfälle von der Steuer absetzen zu können?
    Hier die Antwort von Zinsland zum Nassauer Hof, dessen Insolvenz ca. 1 Jahr zurückliegt, auf meine Frage, warum ich bislang keine Forderung anmelden konnte und auch keine Verlustbescheinigung erhalten habe:

    „Laut Aussage des Insolvenzverwalters aus dem Oktober 2019 werden die nachrangigen Darlehen der Zinsland-Anleger im Insolvenzverfahren nicht berücksichtigt. Eine Anmeldung dieser Forderungen war somit nicht möglich. Der Insolvenzverwalter kommuniziert seit Oktober nicht mehr mit uns, ist aber auch nicht dazu verpflichtet uns zu informieren. Die Entscheidung, ob nachrangige Forderungen berücksichtigt werden liegt zudem alleine beim Insolvenzverwalter.

    Wir gehen aufgrund der Situation somit von einem Totalausfall aus. Derzeit prüfen wir inwieweit wir als Vermittler eine vorläufige Verlustbescheinigung für die Anleger erstellen können.“

    • Zunächst einmal muss ich sagen, dass sowohl die Aussagen von Zinsland, als auch die Vorgehensweise des Insolvenzverwalters vollkommen korrekt sind! Da gibt es nichts dran zu rütteln. Man bedenke: „Nachrangige“ Forderungen heissen deshalb so, weil sie „nachrangig“ nach allen anderen Forderungen bedient werden. Es müssten also nach der 100%-igen Begleichung sämtlicher Verbindlichkeiten (und der Kosten des Insolvenzverfahrens) noch Mittel zur Verteilung übrig sein.
      Das ist aber extrem unwahrscheinlich und so etwas sollte der Insolvenzverwalter recht schnell beurteilen können, so dass er sich gar nicht erst die Mühe machen muss, Forderungen anmelden zu lassen, die von vorneherein keine Chance haben. Und er muss darüber auch nicht informieren. Soweit alles völlig korrekt.

      Ich habe seinerzeit bei der Luvebelle-Insolvenz (ebenfalls ein Zinsland-Projekt) den Insolvenzverwalter um eine Verlustbestätigung gebeten, diese jedoch erst gegen Ende des Verfahrens erhalten. Ob eine Zinsland-Bestätigung von FA anerkannt wird, wage ich zu bezweifeln.

      Meine Verlustbestätigung wurde aber auch im ersten Versuch nicht vom FA anerkannt. Über meinen Einspruch ist noch nicht entschieden.

      Gruß, Der Privatier

      • Bekanntermaßen bin ich ja auch Luvebelle Negativ-Begünstiger.

        Ich habe eine Zinslandbescheinigung vom Feb. 2018:

        „… wir bestätigen Ihnen, dass Sie in das folgende Immobilienprojekt verlustbringend investiert haben:
        Projektname: Luvebelle􀀁
        Projektgesellschaft: CONREM INGENIEURE GmbH
        Darlehensbetrag: xxxx Euro
        Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der CONREM INGENIEURE GmbH wurde am 1.
        Dezember 2017 eröffnet. Nachrangige Forderungen können derzeit nicht angemeldet werden. Nach Informationen des Insolvenzverwalters, Herrn Dr. Björn Hellfeld, wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Zahlung auf Ihren nachrangigen Darlehensrückzahlungsanspruch erfolgen.
        Bitte beachten Sie, dass diese Auskunft eine offizielle Verlustbescheinigung durch den
        Insolvenzverwalter der Projektgesellschaft nicht ersetzt, da die CIVUM GmbH lediglich die vermittelnde Plattform betreibt und nicht Vertragspartner des bestehenden Darlehensvertrages ist. …“

        Dann habe ich ein Schreiben des Insolvenzverwalters aus Dez 2017, das von ZINSLAND an alle Investoren versandt werden sollte …
        Inhalt im Prinzip:
        Masseunzulänglichkeit, daher nicht einmal Forderungs-Anmeldung

        Empfehle
        https://dejure.org/gesetze/InsO/174.html
        dort Abs. 3
        Wenn Du nie aufgefordert wurdest, dann ist der Fall eingetreten, dass Du keinen Cent siehst.

        Insolvenzverwalter Bescheinigung + Zinsland Bescheinigung + Darlehensvertrag + Auszug aus https://www.insolvenzbekanntmachungen.de wie folgt werde für 2019 bei der Steuer einreichen.
        Man wird sehen was rauskommt.

        „1501 IN 2409/17

        In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen d.

        CONREM-INGENIEURE GmbH, Fürstenrieder Straße 61, 80686 München,
        vertreten durch den Geschäftsführer Groh Heinz Michael,
        Registergericht: Amtsgericht München Register-Nr.: HRB 213859
        – Schuldnerin –
        |
        hat der Insolvenzverwalter am 08.12.2017 angezeigt, dass Masseunzulänglichkeit vorliegt, § 208 Abs. 1 InsO.

        Amtsgericht München – Insolvenzgericht – 12.12.2017“

        Schon etwas veraltet:
        https://www.crowdfunding.de/magazin/steuerliche-beruecksichtigung-von-ausfaellen-beim-crowdfunding/

        • Nachbrenner

          Nachdem es einen Kostenfestsetzungsbeschluss von Apr. 2020 gibt (=Vergütungsfestsetzung) ist wohl komplett Schluss.

          Klappe zu, Affe tot.

          • Danke an den Privatier und Kaba.
            Ich hab mir alle Insolvenzbekanntmachungen zum Pleitier AZP Projekt Steinbach GmbH runtergeladen. Das Verfahren scheint noch nicht abgeschlossen. Ich werde also mit der steuerlichen Geltendmachung noch warten.

          • Zinsland hat mir heute eine vorläufige Verlustbestätigung für den Nassauer Hof geschickt, mit dem Hinweis, dass selbige evtl. nicht vom Finanzamt anerkannt wird und ich bitte den Insolvenzverwalter kontaktieren möchte um von ihm auch eine Bescheinigung zu erhalten. Vorab habe Zinsland eine Schlichtungsstelle kontaktiert und erfahren, dass das Nachrangkapital nicht berücksichtigt wird. Ich werde den Verlust für 2019 geltend machen.

            Andere Frage: Rechnet eigentlich grundsätzlich jemand damit, dass Nachrangsicherheiten überhaupt irgendeine Werthaltigkeit haben könnten im Insolvenzfall?

          • Man kann es wohl nie ganz ausschliessen, dass auch Nachrangdarlehen im Insolvenzfall bis zum Abschluss des Verfahrens noch eine (geringe) Quote bekommen könnten. Deshalb zählt ja auch für das FA als Verlustbescheinigung immer nur die Bestätigung des Insolvenzverwalters. Und dieser wird eine solche nur ausstellen, wenn er die Lage abschliessend überblicken kann.

            Die Wahrscheinlichkeit, am Ende noch etwas heraus zu bekommen, halte ich allerdings für äußerst gering.

            Gruß, Der Privatier

  3. Was hälst Du von Estateguru?
    An dem Unternehmen kann man sich gerade über die Crowdinvestment Plattform Seedrs beteiligen.
    Ich mag Estateguru als Produkt und lege da schon seit 2 Jahren an aber ich bin mir nicht sicher ob es auch als Beteiligung an der Firma ein gutes Investment ist?
    Ich finde es etwas komisch, dass sie ausgerechnet während der Corona-Krise eine Crowdinvesting Kampagne machen? Aber scheint ja wider Erwarten zu laufen. Mich lockt natürlich die Aussicht, dass die Bewertung irgendwann mit Exporo vergleichbar sein könnte. Exporo hat im letzten Jahr 43 Mio. Euro Venture Capital Von Partech bekommen.

    • Danke für den Hinweis. Hab ich mir gerade angeschaut. Ich finde den Pitch sehr intererssant: ich hab bisher meine Startup Investments über Companisto gemacht, kenne aber Seerds nicht. Der Vorteil scheint zu sein, dass es bei Seedrs echte Beteiligungen am Unternehmen (und einen Zweitmarkt) gibt, während meine Companisto Startups nur partiarische Nachrangdarelehen ausgegeben haben, was natürlich ein relativ schwaches Standing ale Investor bot.
      Hat jemand schon Erfahrungen mit Seedrs?
      Wenn ich mir den Estateguru Pitch anschaue, sind ja sehr vielevon den 457 Investoren die sich schon beteiligt haben Deutsche Anleger. Irgendwie erstaunlich, da Estateguru eine estnische Firma ist. Ich hab noch nie von denen gehört. Aber wie gesagt, der Pitch klingt sher interessant. Das angeforderte Pitch Deck macht auch einen sehr professionellen Eindruck auf mich.

    • Ich beschränke mich auf Crowdinvesting in Immobilien mit deutschen Partnern.
      Also: weder P2P, noch Crowdinvesting in Startups oder andere Projekte und auch keine ausländischen Plattformen/Projekte.

      Das soll keine Abwertung der ausgeschlossenen Projekte bedeuten, sondern entspricht nur meiner persönlichen Einschätzung des Risikos bzw. des Aufwandes, den ich betreiben müsste, um solche Projekte beurteilen zu können.

      Gruß, Der Privatier

  4. Engels & Völker hat heute ein neues Projekt in Düsseldorf „Büros am Rhein-Ufer“ gestartet. 4,9% Zins bei 35 Monaten Laufzeit sind nicht gerade generös. Das Projekt ist im Gegensatz zu vorherigen E&V-Projekten nach ein paar Stunden noch nicht komplett gefundet.
    Dagegen ist Zinsbaustein (ZBS) mit „Quartier am Golfplatz II“, das gestern begann, komplett gefundet. Damit wird „Quartier am Golfplatz“ refinanziert, dessen Rückzahlung im Juni 2020 damit wohl gesichert ist. Bei „Quartier am Golfplatz II“ ist nach Aussagen des ZBS-Kundenservice in der Laufzeit wohl genügend Zeitpuffer eingebaut. Für EPPSIDE in Hamburg sowie Dortmund-Brackel hat ZBS die pünktliche Rückzahlung für die nächsten Tage avisiert und scheint damit seine „weiße Weste“ zu behalten!

    • ZBS hat soeben mitgeteit, dass „Quartier am Golfplatz“ am 04.06.2020, also 3 Wochen vorzeitig zurückgezahlt wird. Die Refinanzierung ist diese Woche durch das Projekt „Quartier am Golfplatz II“ erfolgt.

  5. Wie kann ich einstellen dass neueste Beitrage ganz oben stehen und nicht ganz unten?

    Heute gab es endlich mal (jedoch alte) Exporo news fuer Wohnen am Volkspark, Duisburg.

    Nachdem wir Sie am 31.03.2020 zuletzt über den Stand Ihres Investments „Wohnen am Volkspark“ informiert haben, möchten wir Ihnen heute erneut ein Update geben.

    Die im März angekündigten Verhandlungen des verantwortlichen Projektentwicklers für die geplante Anschlussfinanzierung sind noch nicht abgeschlossen, die Finanzierungsanfrage durch den Darlehensnehmer befindet sich im Mai weiterhin in Prüfung. Wir werden Sie daher über den aktuellen Stand der Verhandlungen informiert halten.

    Alternativ beschäftigen wir uns weiterhin mit dem Ankauf des Projektes in unseren eigenen Bestand, aus welchem eine Rückführung Ihres Darlehens ebenfalls möglich wäre. Hier befinden wir uns derzeit in Gesprächen mit einer potentiell finanzierenden Bank.

    Wir sind uns bewusst, dass diese Situation nicht Ihren Erwartungen entspricht. Wir befinden uns in Abstimmung mit den handelnden Personen und arbeiten mit Hochdruck an einer konstruktiven Lösung. Ihr Darlehen wird bis zum Stichtag der tatsächlichen Rückzahlung verzinst.

    • …never ending story. Wahrscheinlich eiert man da jetzt bis zum Sankt-Nimmerleinstag-Tag wieder mit Anschlussfinanzierung herum.

    • „Wie kann ich einstellen dass neueste Beitrage ganz oben stehen und nicht ganz unten?“

      Gar nicht. 😉 Wer aber nicht immer ganz nach unten scrollen möchte, um auf den letzten Kommentar zu gelangen, kann Folgendes machen: Am Ende jeden Beitrages befindet sich immer die Aufforderung, für Fragen etc. die Kommentarfunktion zu benutzen. Ein Klick darauf führt automatisch ans Ende der bereits vorhandenen Kommentare.

      Ansonsten möchte ich bitten, zukünftig keine Original-Texte von Plattform-Betreibern oder Projektinitiatoren hier zu veröffentlichen. Und schon gar nicht, ohne diese als solche kenntlich zu machen. Danke.
      (Begründung dazu siehe hier)

      Gruß, Der Privatier

  6. Bei einigen Bergfürst Projekten gab es eine fragwürdige Aktion, der Kreditnehmer hat eine 1 cent Überweisung erstellt und im Textfeld der Überweisung bittet er um direkte Kontaktaufnahme mit einer Email Adresse. Habe heute drei Überweisungen dieser Art bekommen und bei BF nachgefragt.
    Bergfürst hat daraufhin sehr empört auf die Aktion des Kreditnehmers reagiert, wollen rechtliche Schritte einleiten.
    Kann mir daraus keinen Reim machen.

    Weiß jemand mehr?

    Gruß Ulrich

      • Es geht wohl um Herrn Schepers. Habe häufig gelesen, dass Anleger ihn als sehr glaubwürdig einstufen und „bona fide“ in seine Projekte investieren. Ich habe u.a. aufgrund seiner Selbstdarstellung (siehe Internetauftritt) dort nicht investiert.

        Für mich hören sich die derzeitigen Probleme aber zunächst nur nach einem Konflikt zw. Bergfürst und Herrn Schepers an. Wie es um die Zahlungsfähigkeit bei den Schepers-Projekten steht, ist mir nicht bekannt.

    • Ich war gestern #1 bei BF der Meldung machte.

      In einem Projekt bei mir hieß es dann es gäbe Unstimmigkeiten bzgl. Notarkosten.

      Ich habe mich bis jetzt nicht gemeldet, ich finde diese Vorgehensweise schlecht. Man sollte sowas nicht auf Kunden austragen …

      • Also ich hab mal hingeschrieben. Der hat mein Geld, also kann er eigentlich auch meine Mail-Adresse haben. Bin mal gespannt, was er zu sagen hat. Vielleicht ein Versuch, Investoren direkt anzuheuern und keine Platform mitverdienen zu lassen?

    • Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand scheint es offenbar massive Meinungsverschiedenheiten zwischen Bergfürst und einem Projektinitiator zu geben, die auch bereits dazu geführt haben, dass die Zusammenarbeit beendet wurde.

      Wie das in solchen Fällen oftmals der Fall ist, werfen sich beide Seiten gegenseitig vor, sich nicht an Verträge zu halten, nicht kooperativ zu sein, Lösungsvorschläge abzulehnen bzw. gar keine Kommunikation mehr zu ermöglichen.

      So etwas mag vorkommen, ich empfinde es jedoch für beide Seiten(!) als äusserst negativ, solche Unstimmigkeiten zu Lasten der Investoren auszutragen und diese quasi als Druckmittel zu nutzen. Das wirft kein gutes Licht auf beide!

      Ergänzen möchte ich noch den Hinweis, den Bergfürst in dieser Sache allen Anlegern gegeben hat, dass eine direkte Kommunikation mit dem Projektinitiator nur mit anwaltlicher Beratung stattfinden sollte!

      Gruß, Der Privatier

    • Wichtige Bitte:

      Ich möchte alle Kommentatoren bitten, zukünftig keine Original-Texte aus Emails von Projekt-Plattformen oder von Projektinitiatoren hier einzustellen. Und schon gar nicht, ohne dies als solche zu kennzeichnen! Dies hat mehrere Gründe:

      1. Es ist nicht immer ersichtlich, ob es sich dabei um vertrauliche Informationen handelt, die nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen sind.
      2. Ich kann dies nicht in allen Einzelfällen überprüfen (auch nicht, ob der Inhalt korrekt wiedergegeben worden ist). Falls sich daraus rechtliche Konsequenzen ergeben sollten, möchte ich mich damit nicht auseinandersetzen.
      3. Ich möchte die Seite „Der Privatier“ nicht dazu mißbraucht sehen, dass externe Beteiligte hier ihre Streitigkeiten austragen bzw. hier ihre Kommunikation führen.

      Ich bitte das zu berücksichtigen!

      Eigene Meinungen zu solchen Vorgängen oder auch Links zu öffentlichen Quellen sind davon natürlich nicht betroffen.

      Danke und Gruß, Der Privatier

    • An der Zahlungsfähigkeit oder -willigkeit möchte ich momentan nicht zweifeln, das ist meiner Meinung nach beides vorhanden. Ich denke, der Hintergrund ist ein Streit um anfallende Gebühren (Kontogebühren, Notargebühren oder ähnliches) und vermutlich das Gefühl von Seiten des Projekteigners, Bergfürst schon genug Gebühren in den Rachen geschmissen zu haben.

      Ich finde es aber recht erstaunlich, dass Bergfürst hier öffentlich (öffentlich i.S.v. für alle Anleger im Nachrichtenbereich) mit einem bewährten Projektpartner, der bereits mehrere Darlehen erfolgreich zurückgezahlt hat und noch mehrere aktiv laufen hat, rumzickt. Zumal ich bei anderen Projekten mit Zahlungsverzug die Erfahrung gemacht habe, dass Bergfürst dort nur sehr zögerlich und hilflos agiert hat und nur sehr mangelhaft kommuniziert hat. Vielleicht fährt Bergfürst jetzt eine Transparenzinitiative, aber besonders kompetent wirkt das jetzt auch nicht auf mich. Leider hört man auch nur von Bergfürst-Seite, so dass es schwer ist, sich objektiv ein Bild zu machen.

      • Ich hab die mal angeschrieben und auch eine Antwort erhalten. Ohne Gewähr: angeblich wollten die ein Projekt vorzeitig zurückzahlen und bergfürst war dagegen. Wie gesagt, ganz ohne Gewähr…

      • … Ich finde es aber recht erstaunlich, , dass Bergfürst hier öffentlich … rumzickt. …

        … bei anderen Projekten mit Zahlungsverzug die Erfahrung gemacht habe, dass Bergfürst dort nur sehr zögerlich und hilflos agiert hat …

        Beim ersten geht es wohl um Bergfürst Geld.
        Beim zweiten geht es um Anleger Geld.

        Geld ist nicht gleich Geld.

    • Ich habe heute die Mitteilung von Bergfürst bekommen, dass das hier in den vorstehenden Kommentaren diskutierte Projekt „Rheinstrasse Duisburg“ inkl. Zinsen und Verzugszinsen in Kürze zurückgezahlt wird. In Kürze heisst dabei in meinem Fall, dass alle drei Beträge bereits auf meinem Konto sind. 😀

      Es freut mich, dass man hier offenbar doch noch zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen ist und am Ende sämtliche Zahlungen erfolgt sind. Ich finde es nur schade, dass alle Beteiligten mit solchen Aktionen im Vorfeld der ganzen Branche schaden. Das war komplett überflüssig!

      Gruß, Der Privatier

      • n’Abend,
        Ja, sehe ich genauso,-Sandkastenspielchen….
        Vielleicht lagen da ja aus situationsbedingten Gründen einfach die Nerven blank, bei wem auch immer.
        Dann will ich mal für „Dinslaken“ das Beste hoffen, 2 Cents habe ich ja schon mal.

        Gruesse
        ratatosk

  7. Und hier noch einmal ein Hinweis auf ein Bestandsprojekt von Exporo, welches über den folgenden Link bereits heute vor dem offiziellen Start investierbar ist:

    Leben am Maschsee*“ (Wohnhaus in bester Lage Hannovers)
    Laufzeit: 10 Jahre
    Erw. Ausschüttungsrendite: 4,2 % p.a.
    Erw. Gesamtrendite: 5,4 % p. a.
    Exporo Crowd-Summe: 1,22 Mio.Euro

    Mehr Details wie immer direkt über den o.g. Link.

    Gruß, Der Privatier

    • Und noch eine Ergänzung für die Bonus-Jäger 😉

      Für das Projekt „Leben am Maschsee*“ gibt es einen Bonus von 50€!

      Zur Aktivierung des Bonus und weitere Bedinungen, siehe Teilnahmebedingungen am Ende der Exporo Projekt-Seite.

      Gruß, Der Privatier

      • Sorry, der hier im ersten Versuch angegebene Link zu den Teilnahmebedingungen hat nicht funktioniert. Bitte daher direkt auf der Projekt-Seite nachsehen.

        Gruß, Der Privatier

  8. Und heute morgen ist auch noch ein neues Finanzierungsprojekt von Exporo gestartet:

    Projektname: Wohnduo Rhein-Main*
    Exporo Produkt: Finanzierung
    Exporo Klasse: C
    Laufzeit: 16–28 Monate
    Rendite: 6,0 % p.a.

    Weitere Detail direkt über o.g. Link.

    Gruß, der Privatier

    • Zum Wohnduo Rhein-Main: Der Rodgau hat sich ja in den vergangenen Jahren einer gewissen Beliebtheit erfreut. Wenn man künftig nicht mehr so oft nach Frankfurt fahren muss, sondern vom Home Office aus arbeiten kann, mag der Rodgau ja seinen Reiz haben. Ich selbst würde nicht direkt am Tennisplatz und der vielbefahrenen B45 wohnen wollen und bin bei diesem Exporo-Projekt nicht dabei.

      • Exporo Expose sagt 12 Punkte, Klasse C. Laut https://exporo.de/investment-klasse/ sind 12 Punkte aber B. Ich komme mit den Bewertungen nicht mehr klar. Ich hatte Exporo am 23/04 zu diesem Punkt in Verbindung mit Magdeburg Pflege an der Klinik angeschrieben, habe aber trotz Erinnerung am 02/05 immer noch keine Antwort. Versteht das jemand hier?

        Ausserdem ist Wohnduo Rhein-Main nicht auf der Exporo Seite zu finden und ich hatte auch keine Benachritigungsmail bekommen.

        • Vielleicht neuerdings ein Corona-Zuschlag, oder ein Irrtum.
          Auf die Plattform-Klassen gebe ich generell nicht so viel, ich verlasse mich lieber auf meinen eigenen Eindruck von einem Projekt. Zur Erinnerung, Marburg II war Exporo-Klasse A und dementsprechend gab es auch nur mickrige 5% p.a.! Heute wissen wir es besser…
          Zumindest sind aber Kategorie und Bewertungspunkte transparent dargelegt, so dass man nachvollziehen kann, wie die Bewertung zustande kommt.

        • @Marc: Ich würde es mit der Klassifizierung nicht ganz so genau nehmen! Ob es nun 12 oder 13 Punkte sind, liegt ja dann auch irgendwo im Rahmen der Ungenauigkeit der Einschätzung.

          Und eben weil ich bereits vermutet habe, dass einige keine Benachrichtigung bekommen habe, habe ich das Projekt oben verlinkt. Und der Link funktioniert (gerade noch einmal ausprbiert).
          Eine weitere Besonderheit ist übrigens die Mindestanlange von nur 100€.

          Gruß, Der Privatier

          • Und noch eine Ergänzung dazu:
            Bisher verläuft das Projekt noch recht zäh. Es sind erst ca. 10% finanziert.
            Das mag aber auch daran liegen, dass es wahrscheinlich nicht offiziell bekannt gemacht wurde. Exporo bietet hin und wieder solche Projekte (heimlich 😉 ) an, um Neu-Einsteigern den Einstieg etwas zu erleichtern:
            * Geringere Mindestanlage und
            * Mehr Zeit zur Prüfung der Unterlagen und zum Überlegen.

            Trotzdem können aber auch Alt-Investoren mitmachen (wenn sie es denn wissen…).

            Gruß, Der Privatier

          • … die Altinvestoren machen natürlich auch wenn sie es wissen nur dann mit, wenn sie das Projekt auch überzeugt.

          • Beunruhigend ist eher das Exporo es offensichtlich nicht so genau nimmt. Und wenn solche „kleinen“ Sachen schon nicht stimmen die jeder sofort sehen kann, muss man fuerchten dass „groessere“ Sachen (nicht so einfach ersichtlich)auch nicht stimmen?
            Dazu kommen die mangelnden Antworten von Exporo. Ich habe langsam meine Zweifel an Exporo. Unternehmen die zu schnell wachsen stuertzen auch oft schnell wieder ab.
            Im Moment sind erst 10% finanziert. Vermutlich weil es ein „heimliches“ Projekt ist.

  9. heute erfolgte die Rückzahlung von Dagobertinvest P136 Villa in Kitzbühl
    Interessant: ich dachte zuletzt das Projekt macht event. Probleme weil es ja etwas exklusiv ist, aber es wurde obwohl der turbulenten Zeiten pünktlich bezahlt
    Grüße Thomas

  10. Wieder ist ein neues Finanzierungsprojekt in Wien bei Exporo auf der Homepage gelistet. Start wäre am 16.5. Hab dazu allerdings wieder keine Mail erhalten.

    • Die Appartements im II. Stadtbezirk / Wien stehen ganz normal auf der Seite, wenn man eingeloggt ist, da wird auch keine Ankündigung mehr kommen. Ansonsten das übliche Spiel, draufklicken, registrieren und man bekommt Exposé vorab und wird über den Starttermin informiert.
      Wenn Du schon den 16.05.2020 reintippst, hättest auch noch 09.00 Uhr Start-Termin reinschreiben können.

  11. Hier mal wieder ein kurzer Überblick zu Beobachtungen und Erfahrungen.
    Zuerst die (positiven) Erfahrungen:
    – Zinsbaustein hat sehr pünktlich die Rückzahlungen bei EPPSIDE und Dortmund-Brackel vorgenommen.
    – Zinsland (ja, tatsächlich): beim Kremplhof in Leoben (Österreich) – mein einziges Projekt in Österreich über eine deutsche Plattform – wurden erneut die halbjährlichen Zinsen vorzeitig gezahlt, obwohl erst am 30.06.2020 fällig. Beim Donau-Portfolio (siehe Blog vom 22.04.20) sind bei beiden Objekten alle Einheiten notariell beurkundet. Vielleicht wird doch früher als erst zum Verlängerungstermin zurückgezahlt – falls die Bank einverstanden ist.
    Nun eine Beobachtung – die Wertung ist dem geneigten Leser selbst überlassen. Exporo hat kürzlich ein Projekt in Wien (Wohnen im 11. Bezirk) offensichtlich in recht kurzer Zeit gefundet. Ich hatte keine Ankündigung gesehen. Projektentwickler ist Whitehouse Investment Advisory in Wien. Interessant: für denselben Projektentwickler sammelt seit einigen Wochen dagobertinvest Geld ein für ein Projekt in Laxenburg bei Wien. Es scheint sehr zäh zu laufen. Whitehose hatte vorher schon 2 Projekte über dagobertinvest. Das eine (P156) wurde Anfang März 2020 6 Monate nach dem geplanten Termin zurückgezahlt (Verlängerungsoption gezogen), das andere (P149) hätte im Dez.19/Jan.20 zurückgezahlt werden sollen; neuer Termin Juli 2020. Nun sammelt also Exporo Geld ein für Whitehouse!
    Mit dem neuen Exporo-Projekt in Wien Apartments im 2. Bezirk, das maximaler und KaBa diskutiert haben, beschäftige ich mich nicht, da ich mich nicht mehr an Projekten deutscher Plattformen in Österreich und vice versa beteilige.

  12. Wie bei Exporo üblich starten Projekte im normalfall zuerst verdeckt für einen ausgewählten Kreis (hauptsächlich Erstinvestoren) und später für alle. Ist auch hier so.

  13. Bei den Startterminen setzt Exporo unterschiedliche Methoden ein.

    Bekannt ist z.B., dass gewisse Projekte speziell für Erstinvestoren vorgesehen sind. Diese werden dann zunächst nicht an die breite Öffentlichkeit verkündet, sondern (wahrscheinlich) nur per Mail an solche Interessenten verschickt, die sich bereits registriert haben, aber noch nicht investiert. Dadurch erhofft man sich, dass Erstinvestoren mehr Zeit für ihre Überlegungen haben.

    Die zweite Variante arbeitet mit sog. Vormerkungen. Diese richtet sich auch an Altinvestoren, die dann in einigen Fällen bereits vor dem offiziellen Start die Möglichkeit zu einer Zeichnung haben.

    Und die dritte Variante besteht darin, dass einigen ausgewählten Investoren die Möglichkeit gegeben wird, ebenfalls vor dem offiziellen Start zu investieren.

    Diese letzte Variante gibt es auch wieder bei dem aktuellen Projekt „Apartments im 2. Bezirk*“ (Wien).
    Eine Zeichnung ist über obigen Link bereits ab heute möglich, offizieller Start ist dann morgen.

    Gruß, Der Privatier

  14. Möchte es PeJo gleichtun und zusammenfassend berichten:

    Zinsbaustein
    Zusätzlich zur überpünktlichen Auszahlung EPPSIDE (-1 Tag) wurde für das „Quartier am Golfplatz“ die Auszahlung vom 28.06. auf den 04.06.2020 vorverlegt.

    Bergfürst
    Anlässlich einhundert investierter Millionen gibt es ein Gewinnspiel für Bergfürst-Anleger
    https://de.bergfuerst.com/ratgeber/100millionen

    Exporo
    “In Scheyern”, nun auf den 30.06.2020 verschoben.
    „Wohnen am Volkspark“, weiterhin offen.
    „Am Hamburger Stadtpark“ weiterhin offen
    „Student & Living“, seit 30.10.2019 und weiterhin offen

    Engel & Völkers Capital
    Rechtlich gesehen EVC Crowdinvest GmbH, (und Blick ins Impressum) ein Lizenzpartner der Engel & Völkers Marken GmbH & Co. KG.
    hat heute schon 4 1/2 Stunden gebraucht, um die Hälfte von 2,5 Mio. € zu platzieren, bei 4,1 %. Geht auch nicht mehr so wie früher. Ohne mich übrigens.

  15. Ab morgen früh (17.5.2020, 9:00 Uhr) startet ein neues Exporo Finanzierungsprojekt:
    Appartements & Store*“ in Magdeburgs Klinke-Viertel an der Elbe. Details wie immer direkt über den angegebenen Link.

    Das Besondere an diesem Projekt ist eine erstrangige Grundschuld und eine Finanzierung über eine Bank!
    Das ist ungewöhnlich, denn in der Regel bedeutet eine erstrangige Grundschuld, dass es keine Bank gibt, die das Projekt mit finanziert. Der „Trick“ bei diesem Projekt liegt darin, dass die Grundschuld für die Exporo-Investoren auf einem anderen Grundstück eingetragen wird.
    Das zu finanzierende Objekt empfinde ich selber als eher durchschnittlich, aber die Konstruktion mit Bank und erstrangiger Grundschuld gefällt mir. Ich habe mich mal vormerken lassen.

    Gruß, Der Privatier

    • In der Tat eine interessante Kombination, aber: eine erstrangige Grundschuld ohne LTV Angabe ist nicht wirklich was wert. Da lobe ich mir den Mitbewerber estateguru, der für jedes Sicherheits Grundstück ein Wertgutachten erstellen lässt und damit den LTV ermittelt. Interessant auch: trotz erstrangiger Sicherheit erhält das Projekt im exporo Rating nur ein C. Meine Wenigkeit ist ohnehin nicht dabei, da ich den Aktienmarkt momentan für attraktiver halte.

      Noch ein kleines Update zu Engel und Völkers und dem Projekt Pracht Altbau Sendlinger Tor in München. Aufgrund Verzögerung im Vertragsabschluss wird die Rückzahlung, die eigentlich für den 15. Mai angedacht war, um etwa 10 Wochen nach hinten verschoben. Rückzahlung soll allerdings als sicher gelten, da der Vertrag bereits unterschrieben ist, das Geld aber erst in zwei Monaten eingeht. Die Fristüberschreitung wird mit gut 10% verzinst. Trotzdem Lob an Engel und Völkers: es gab eine sehr ausführliche E-Mail mit Hintergrundinformationen. Die hätte ich gerne gepostet, aber ist ja nicht mehr gewollt.

      • Zunächst einmal Danke, dass Du meine Bitte respektierst und keinen Volltext von u.U. vertraulichen E-Mails postest. Alle, die selber bei dem Projekt von Engel und Völkers dabei sind, haben diese Info ohnehin und für alle anderen reicht das an Information, was Du hier mit eigenen Worten dargestellt hast.

        Und Deine kritischen Anmerkungen zur Frage, inwieweit das Grundstück beim morgigen Exporo-Projekt überhaupt ausreichend Sicherheiten bieten kann, ist natürlich durchaus berechtigt. Es ist allerdings auch bei anderen Projekten und anderen (deutschen) Plattformen eher die Ausnahme, dass solche Angaben gemacht werden.
        Insofern könnte es sein, dass bei den morgigen endgültigen Unterlagen noch weitere Informationen dazu kommen, ich denke aber eher nicht.

        Gruß, Der Privatier

      • Ich habe heute morgen noch einmal kurz recherchiert:
        * Das Projektgrundstück (auf dem der zu finanzierende Bau errichet werden soll) hat eine Größe von 1.470qm und lt. externem Gutachten einen Wert von ca. 2,5 Mio. Euro.
        * Das Grundstück für welches eine Grundschuld bestellt werden soll , befindet sich an der selben postalischen Adresse und hat eine Größe von ca. 3.744qm.

        Auch wenn dies keine konkrete Aussage über den Wert darstellt, so reicht mir diese Angabe aber, um davon auszugehen, dass die Absicherung soweit in Ordnung ist.

        Ich habe mich soeben beteiligt.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Das Ganze wird übrigens ein recht großes Projekt mit mehreren Bauabschnitten und insgesamt 11 Häusern. Mehr dazu in einem Video, das auf der Projektseite verlinkt ist.

        • Wie recherchierst du so etwas? Auf „Gut Glück“ mit Google oder gibt es da offene Register oder ähnliches?

          LG&Danke

          • @ Chris: Die Information zur Grundschuld steht im Darlehensvertrag

            Wenn ich für eine angeblich seit Jahren in der Branche tätige Firma wie White Rock Invest GmbH, die Großprojekte durchführen will, bei meinen Internet-Recherchen auf deren Homepage nichts außer einem Impressum finde und unter dem Namen des Geschäftsführers nur die regelmäßige Gründung und Auflösung von Projektgesellschaften, dann reicht mir das nicht aus. Außerdem liegt noch keine Baugenehmigung vor, sondern lediglich ein Bauvorbescheid. Vom NR-Darlehen geht zunächst ein Teil für Provisionen weg (an Exporo?) Dass die Projekte von der Stadt Magdeburg im Zuge der Stadtentwicklung unterstützt werden, ist sicherlich positiv. Dennoch, ohne mich!

          • @Chris: Wie PeJo schon geschrieben hat:

            Die Informationen zum Projektgrundstück stehen im Expose.
            Die Angabgen zum Grundstück, auf welches die Grundschuld eingetragen werden soll, kann man dem Darlehnsvertrag entnehmen.
            Wer sich noch mehr Mühe machen möchte, findet dort auch die Flurstück-Bezeichnungen, damit könnte man dann die exakte Lage herausfinden. So genau wollte ich es aber nicht wissen.

            Gruß, Der Privatier

  16. Und hier schon mal eine Vorankündigung eines recht interessanten neuen Exporo-Projektes:
    Kita Hagenbeck 2* in Essen. Die Besonderheiten bei diesem Projekt:
    * Sehr kurze Laufzeit von nur 5-14 Monaten
    * Exporo Risiko-Klasse A
    * Erstrangige Grundschuld
    * Es existiert bereits ein langfristiger Mietvertrag über 30 Jahre.
    * Das Objekt ist bereits an einen institutionellen Investor verkauft.

    Natürlich kann man unter diesen Bedingungen keinen außergewöhnlichen Zins erwarten, aber 5% p.a. sind immerhin noch drin.

    Gruß, Der Privatier

  17. Mal positive Nachrichten von Exporo:
    Das Projekt „Boutique-Hotel am Blaupark“ kann bereits 5 Monate nach Start wieder zurückgezahlt werden. Verzinsung erfolgt bis Ende der Minimallaufzeit (31.12.2020).

  18. Das Projekt Fellbach bei Stuttgart von bergfuerst wird fristgerecht Ende Mai zurückbezahlt. Das Projekt kam mir damals sehr attraktiv vor, so dass ich etwas mehr als üblich investiert habe. Bin dahe froh, dass das Ganze auch tatsächlich einen positiven Ausgang gefunden hat. Ist ja in Corona Zeit nicht selbstverständlich.

    Meine Erfahrung nach zwei Jahren crowdinvestment im Immobilienbereich ist, dass sich eine umfassende Projektprüfung auf jeden Fall lohnt. Bin in der glücklichen Situation, dass ich noch kein Ausfall erleiden musste. Zwei Projekte sind in der Verzögerung, aber laut Aussage der entsprechenden Plattformen ist die Rückzahlung gesichert.

    • Bergfürst schaltet morgen, 30.05.2020, Fellbach II frei. Das ist anscheinend die Anschlussfinanzierung, die die von Poweramd geschilderte fristgerechte Rückzahlung des Projekts Fellbach ermöglichte. Mein erster subjektiver Eindruck ist, dass man da mitmachen kann.

    • Moin, die Story dahinter hört sich interessant an und kann meiner Ansicht nach so funktionieren, auch wenn Fürth jetzt nicht der Nabel der Welt ist. Dennoch bleiben natürlich auch hier einige Fragezeichen und Ungewisse, wie in der Regel bei dieser Anlageform mehr oder weniger üblich. Mein Bauch hat mir am Ende nein gesagt. Somit bin ich bei diesem Projekt nicht dabei.
      Unabhängig davon bin ich Exporo gegenüber im Moment etwas „angesäuert“. Das hat sich vorgestern Abend bei mir mit Blick in das „Investmentcockpit“ ergeben. Bei ALLEN Projekten ist der Informationsfluss mehr als sehr dürftig und einfach nur schlecht! Da stehen Infos wie „Der Bauantrag wurde gestellt“, das war die letzte Neuigkeit aus Dezember 2019!! Oder bei einem anderen Projekt als letzte vorliegende Info aus 2/2020 „Die Gespräche mit dem letzten verbliebenen Vormieter dauern an…“ Oder „Die Baugenehmigung wurde am 18.12.2019 erteilt.“ als letzte Info bei einem Projekt, das schon Ende Oktober 2020 zurück gezahlt werden soll. Oder zum Projekt „Wohnen im 5. Bezirk in Wien“, das bereits am 30.6.2020, also in einem Monat zurück gezahlt werden soll, habe ich vor Ostern per E-Mail um ein Update gebeten, weil der letzte Stand der Dinge im Cockpit vom 1.5.2019!! war. Daraufhin kamen auf eindringliches Drängeln von mir ein paar Bilder von Exporo gespickt mit wenig hilfreichen Informationen und dem Hinweis, dass auch noch ein Bautenstandsbericht vom Projektentwickler angefordert würde, der nachgereicht werden soll. Dieses Avis war am 9.4.2020. Seitdem NICHTS NEUES, GAR NICHTS!! Und am 30.6.2020 soll es zur Rückzahlung kommen?! Ich bin gespannt! Und was ist eigentlich mit dem Projekt „Am Hamburger Stadtpark“?? Das sollte normalerweise spätestens am 30.3.2020 zurück gezahlt werden!! Stand der Dinge ist, dass es nicht mal mehr die versprochenen Informationen im 4-Wochen-Rhythmus gibt. Naja, es wird wohl einfach nichts Neues zu berichten geben und man wartet als Anleger seit nun zwei Monaten auf sein Geld!!
      Ich habe nun all diese Dinge einmal bei meinem Ansprechpartner bei Exporo angefragt. Das war vorgestern Abend. Bisher gab es noch keinerlei Reaktion darauf. Null!
      Gruß, Nick

    • Wie Nick schon richig geschrieben hat, kann man natürlich bei (fast) jedem Projekt irgendetwas finden, was einem nicht so behagt. So habe ich mich damals beim ersten Fellbach-Projekt nicht beteiligt, weil mir damals schon die Geschichte mit der Parkhaus-Fassade merkwürdig vorkam. Heute sehe ich das gelassener und bin da eigentlich recht optimistisch. Ich habe mich daher beim Fellbach-II Projekt* beteiligt.

      Und ebenso beim Exporo-Projekt „Villa Fürth*“ . Hier schätze ich sowohl das Projekt, als auch den Initiator positiv ein.

      Gruß, Der Privatier

    • @Nick und @All:

      Die kritischen Anmerkungen zu den Verzögerungen bei Exporo sind natürlich durchaus berechtigt. Um diese richtig einzuordnen, halte ich aber eine Gesamt-Übersicht einmal für empfehlenswert. Diese kann man aus einer Leistungsbilanz von Exporo ersehen.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier, du schreibst in diesem heutigen Kommentar auch zu den berechtigten, kritischen Anmerkungen zu den Verzögerungen und verweist auf die Leistungsbilanz. Was ich allerdings für äußerst verbesserungswürdig bei Exporo halte, ist die leider sehr sehr schlechte Pflege und damit zeitnahe Weitergabe von immer wieder aktuellen Informationen an die Anleger z.B. über das geeignete Mittel des Investmentcockpits. Das habe ich eigentlich auch versucht, durch meinen heutigen Kommentar zu sagen. Dass es hier immer und überall zu Verzögerungen bei Projekten und damit der Rückzahlung bei dieser Art der Geldanlage kommen kann, ist mir völlig klar und auch die Leistungsbilanz ist mir bekannt. Aber der zur Zeit immer noch und schon seit längerem betriebene sehr schlechte Informationsfluss dient dem Anleger nicht als vertrauensbildende Maßnahme und eben das finde ich schade. Bitte selber mal schauen, z.B. im Cockpit, wie aktuell die Informationslage bei den verschiedenen Projekten ist.

        Btw: Heute früh kam eine E-Mail mit zwei neuen Projekten als Paket bei Exporo ab morgen. Das eine davon im Raum Rhein-Main kommt mir allerdings auf den ersten Blick sehr bekannt vor und ich bin der Meinung, dass Exporo das kürzlich schon für sich alleine versucht hat, zu platzieren. Jetzt also scheinbar den Rest als Paket?
        Gruß, Nick

        • Hallo Nick, da hatte ich den Kernpunkt deiner Kritik wohl an der falschen Stelle vermutet. Richtig ist aber, dass das Reporting über aktuelle Projekt-Fortschritte bei Exporo deutlich verbesserungswürdig ist!

          Bei den beiden neuen Projekten, die morgen (So. 31.Mai 2020) starten, hast Du richtig erkannt, dass das Projekt „Wohnduo Rhein-Main“ bereits länger aktiv ist. Und für Leser meiner Kommentare auch schon länger (und auch heute noch) investierbar ist. Mehr dazu ab hier: https://der-privatier.com/plauderecke-crowdinvesting-teil-5/#comment-28101

          Allerdings handelt es sich bei den morgen startenden Projekten um zwei unabhängige Projekte, die nur zeitlich gemeinsam starten. Das bedeutet jedoch nicht, dass man in beide nur gemeinsam als „Paket“ investieren könnte. Das hast Du vermiutlich falsch verstanden. Es sind zwei getrennte Projekte!
          Ich vermute einmal, dass man Exporo den Andrang aufgrund der relativ geringen
          Finanzierungsvolumina ein wenig entzerren möchte. (Wohnduo ist bereits jetzt zu ca. 60% finanziert!).

          Gruß, Der Privatier

          • Ja, stimmt, sind zwei verschiedene Projekte, in die man auch getrennt voneinander investieren kann oder auch nicht. Hatte die betreffende E-Mail heute Vormittag nur kurz flüchtig überflogen.
            Ich bin hier aber jeweils nicht dabei und warte zunächst auf die Beantwortung meiner o.g. Fragen durch Exporo.
            Gruß, Nick

          • Kann bitte jemand den Link zu den beiden neuen Rhein-Main-Projekten von Exporo auf diesen Blog stellen. Ich habe weder die Mail bekommen noch ist das Projekt auf der Exporo-Website. Danke und ein schönes Pfingstwochenende!

          • * Das Projekt „Wohnduo Rhein-Main*“ ist bereits investierbar und auch schon zu ca. 60% finanziert.
            * Für das Projekt „Am Holzbiel*“ kann man sich vormerken lassen (und Expose ansehen).

            Besonderheiten: Beide Projekte haben eine Mindestsumme von nur 100€. Das Projekt „Am Holzbiel“ ist eine Klasse-A Projekt mit erstrangiger Grundschuld.

            Gruß, Der Privatier

        • Bei Exporo sind zur Zeit Verzögerungen leider eher die Regel als die Ausnahme. Bei manchen Projekten wurde der Zeitrahmen aber auch sehr optimistisch gewählt.Der schleppende Informationsfluss wurde ja schon öfters thematisiert und ist teilweise etwas besser geworden. Es gibt aber auch Projekte, da kommt manchmal ein halbes Jahr oder länger gar nichts Neues.

          Weiterhin wird gerne einfach nur berichtet, dass alles planmäßig verläuft. Am eigentlichen Verkauf des Objektes scheitert es dann aber.

      • Also ich hab mir die Leistungsbilanz, Stand 05/2020 angeschaut.

        136 Beendete Projekte
        Überrascht hat mich wirklich, dass gut 72 % der Projekte vorzeitig zurückgezahlt wurden, so überschlagsweise komme ich bei meinen 49 beendeten Projekten nicht an diese Zahl. Wenn ich mal Zeit habe rechne ich.
        Wobei die Definition „Vorzeitig“ nicht erläutert ist, mir fallen da nur die „Sonderkündigungsrechte“ während der Laufzeit ein.

        Das hatte zur Folge, dass die effektive Verzinsung mit 5,7 % p. a. durchschnittlich 0,3 % p.a. über der durchschnittlich avisierten Verzinsung lag.
        Das kann stimmen, und die wäre noch höher, wenn ich nicht auf die Schnelle 13 beendete Projekte gezählte hätte, bei der die Rendite überhaupt nicht erreicht wurde (zwischen 0,02 % und 0,11 % weniger).

        98 Laufende Projekte
        5 verzögerte Projekte, Stand 15.05.2020 schrieb ich die folgenden 4

        “In Scheyern”, nun auf den 30.06.2020 verschoben.
        „Wohnen am Volkspark“, weiterhin offen.
        „Am Hamburger Stadtpark“ weiterhin offen.
        „Student & Living“, seit 30.10.2019 und weiterhin offen.
        Zumindest bei diesen 4 Projekten funktioniert die laufende Kommunikation.

        Kennt jemand das fünfte ?

        Die beiden Marburg sind kritisch, formaljuristisch richtig, bin mal gespannt, was hinten rauskommt.

        Kleine Schnitzer sind schon drin.
        Im Text: „Im Schnitt wurden die Projekte 64 Tage vor dem avisierten Laufzeitende bei voller Verzinsung an die Anleger zurückgezahlt.“
        In der Grafik sind es dann 98 Tage.

        • Wie ging der Spruch nochmal? Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Exporo hat jetzt sicher nichts gefälscht, aber vllt etwas geschönt.

          Bin gespannt, wie die wahrscheinlichen Ausfälle in Marburg in der Statistik einfließen werden.

          • Vllt fließen ja aus den Projekten in Marburg ein paar Euro symbolisch zurück und schon ist es kein Totalausfall mehr.

  19. Zum Projektentwickler Wohninvest habe ich eine positive Meinung. Sie haben bei Exporo bereits 4 Projekte zurückgezahlt. Es kam dabei zu keinen Verzögerungen. Meine kurze Recherche hat gezeigt, dass sie wohl bei ihren Projekten regelmäßig Updates bereitstellen. Sie steuern zum neuen Projekt über ein Drittel Eigenkapital bei, was ich bei Exporo noch nie gesehen habe. Zum Projekt selbst habe ich nicht recherchiert, aber mein Gesamteindruck ist sehr positiv.

  20. Das Exporo Projekt Hotel am Wulmsberg ist ebenfalls verzögert, sollte Ende Mai zurückgezahlt werden, wird wohl Ende Juni, ist aber glaube ich in der oben genannten Statistik nicht drin. Exporo hat hierzu zugesagt, dass es im zwei Wochen Takt Updates gibt, bisher klappt das.

    Bei dem oben genannten neuen exporo Projekt in Fürth rate ich dazu, dass vermögensinformationsblatt zu lesen. Es handelt sich nämlich trotz Forderungsabtretung um nachrangige Forderungen, das ergibt sich nicht ohne weiteres aus der allgemeinen Projektbeschreibung, auch nicht aus der Chancen und Risiko Aufstellung.

    Bei Fellbach 2 bin ich auch mit dabei, danke an meine Tochter, die mich heute um 8 Uhr geweckt hat.

    Schöne Pfingsten an alle Mitleser.

    • Ich war bei Fellbach I dabei und habe mich jetzt sehr über die fristgerechte Rückzahlung gefreut. Hier war ich auch mit sehr großem Betrag beteiligt. Ich finde das sehr bemerkenswert, wie der Projektentwickler oder Bergfürst das managt. Statt wegen Corona oder anderer Gründe zu verlängern, wird ausgezahlt und und Fellbach II aufgelegt. Das zeigt doch, wie man es richtig machen kann, und es zeigt, dass Fellbach damals richtig beschrieben wurde, auch wenn es Peter suspekt vorkam.
      Bei Fellbach II habe ich mich dennoch nicht beteiligt, jetzt kann alles passieren.
      Normalerweise interessiert mich der Handelsplatz nicht, vor allem nicht, wenn Investments weit über 100% angeboten werden, aber jetzt sind die Verkaufspreise tlw. auf unter 100%, das macht die Sache doch attraktiv.

      LG Markus

      • … in dem Zusammenhang würde mich auch eure Meinung interessieren. Der Marktplatz ist m.E. bis auf Moxy Hotels doch nicht so wirklich attraktiv. Wenn man sich die Quartalsberichte anschaut, kommen schon Zweifel auf.
        Aber Marriott scheint seine Bauprojekte unbeeindruckt fortzuführen, oder denkt ihr, die würden wegen der geänderten Ausblicke noch von den Neubaus abspringen?

        • Ich habe mir gerade den Handelsplatz von Bergfürst noch einmal angesehen. Ich kann da für mich nichts Attraktives erkennen. Es gibt zwar Angebot für unter 100%, aber es sind auch fast ausschließlich die bekannten Projekte, die eher mit Vorsicht zu geniessen sind. Da werde ich ganz sicher nicht zugreifen.
          Und bei den aktuellen Hotel-Projekten (Moxy) habe ich bereits investiert, mache mir auch aktuell keine großen Sorgen, aber noch mehr möchte ich da auch nicht investieren.

          Gruß, Der Privatier

      • @ Markus:
        Ich sehe hinsichtlich Fellbach I und II einiges anders als Sie. Grundsätzlich erwarte von jedem Projektentwickler, dass er auch zeitlich einen gewissen Puffer einbaut, um eine fristgerechte Rückzahlung vornehmen zu können. Wenn dies bei Fellbach I der Fall gewesen wäre, hätte m.E. nicht das Anschlussprojekt Fellbach II aufgelegt werden müssen. Das hat in diesem Fall funktioniert, und ich teile Privatiers Einschätzung, dass Fellbach II deutlich weniger Risiko beinhaltet als Fellbach I. Ich möchte meine subjektive Meinung dazu so zusammenfassen: der Projektentwickler hat die Angelegenheit gemeinsam mit Bergfürst gut gamanagt und eine Verzögerung der Rückzahlung vermieden.
        Bei vergleichbaren Fällen auf anderen Plattformen (z.B. E…..) wartet der Anleger zuweilen längere Zeit auf die Rückzahlung, die dann hoffentlich kommt. Ob es für Sie vertretbar oder aber unvorsichtig ist, sich bei einem Projekt mit einem, wie Sie schreiben, „sehr großen Betrag“ einzusteigen, müssen angesichts immer vorhandener Risiken im Crowinvesting Sie selbst hinterfragen und beurteilen können. Grundsätzlich sollte man breit über viele Projekte streuen und so das Risiko diversifizieren.

        • Sehr geehrter Herr PeJo,
          nichts anderes als „der Projektentwickler hat die Angelegenheit gemeinsam mit Bergfürst gut gemanagt und eine Verzögerung der Rückzahlung vermieden“ habe ich geschrieben. 😉
          Dass ich mit größeren Betrag investiert war, lag an der Projektbeschreibung und den Konditionen, dass die Immobilie bereits verkauft und nur noch Restarbeiten finanziert wurden, hatte mich überzeugt. Nichts anderes haben wir jetzt bei Fellbach II, nur dass eine Verzögerung bereits durch Neuauflage kompensiert wurde, ob und wie oft das weiter möglich ist, wir sich zeigen. Ich gehe auch davon aus, dass nun ohne weitere Probleme fertiggestellt und die Investoren ausgezahlt werden.
          Ich muss nicht unbedingt jedes Projekt gleich bewerten. Sehr viele fallen einfach mal raus, einige sind interessant, bei wenigen davon investiere ich, mal mehr, mal weniger. Fellbach hielt ich dabei für ein Highlight. Sonst müsste man, wie bei Bergfürst möglich, in jedes Projekt (auf jeder Plattform) mit 10€ reingehen und hoffen, dass die Ausfallrate die Rendite nicht auffrisst.

          LG Markus

  21. @ Privatier:
    Vielen Dank für den Link zum Projekt „Holzbiel“. Leider konnte ich zwar das Exposé herunterladen, eine Vormerkung war jedoch nicht möglich, da kein Feld für die Eingabe der E-Mail-Adresse vorhanden war. Es wardann auch weder über meinen Login-Bereich noch über die Exporo-Website noch über die Plattform „Crowdinvest“ möglich, in das Projekt zu investieren. Die Politik von Exporo scheint sehr selektiv zu sein: mal bekommt man eine Mail zu einem neuen Projekt, mal nicht. Mal kann man investieren, auch wenn man keine Mail bekommen hat, mal nicht. Offensichtlich werden manche Projekte an der Plattform vorbei gesteuert. Von Exporo bekam ich mal vor längerem die Auskunft, Projekte mit kleinem Volumen würden nur an Nicht- bzw. potentielle Neukunden geschickt. Privatier, haben Sie selbst eine Mail zu „Holzbiel“ bekommen, obwohl Sie ja nicht Neukunde, sondern „alter Hase“ sind?
    Hat jemand Einblick in die Politik von Exporo?

    • Sie schrieben zwar den Privatiert an, aber ich habe eben nachgesehen, ich habe die Mail von exporo am 30.05.2020 um 10:00:00 Uhr bekommen mit beiden Projekten Holzbiel und Wohntrio.
      Ich glaube die Links sind eh dynamisch oder werden umgeleitet, zumindest jetzt verweisen beide Vormerk-Links auf das abgeschlossene Wohntrio.
      Aber auch der Holzbiel ist auf exporo zu finden nur inzwischen schon voll finanziert.

      • Danke, Markus, über Ihren Link komme ich jetzt auch zu Holzbiel, auf andere Weise nicht. Aber das Thema ist ja eh schon durch.

      • Ich, langjähriger Bestandkunde, habe das Mail 30.05.2020, 10.00 Uhr auch bekommen. Ferner das Eröffnungsmail vom Sonntag früh 09.00 Uhr.

        Hatte auch den Eindruck, trotz aktivem Log-In war das über die normale Seite nicht zu erreichen.

    • Hallo @PeJo:

      Es tut mir leid, wenn das mit dem Link zum Holzbiel-Projekt nicht funktioniert hat.
      Leider ist es wohl so, dass Exporo immer mal wieder neue Varianten ausprobiert, sowohl mit den Email-Benachrichtigungen, als auch mit den Links. 🙁

      Bei den obigen Projekten gehe ich mal davon aus, dass diese eigentlich für Einsteiger gedacht waren (u.a. wg. des niedrigen Mindestvolumens). Solche Projekte werden dann gerne einmal weniger öffentlich gemacht, damit die Erstinvestoren nicht gleich von der Welle der erfahrenen Altinvestoren überrannt werden.
      Wenn ich hier auf solche Projekte hinweise, ist das wahrscheinlich nicht im Sinne von Exporo und manchmal gelingt es mir dann eben auch nicht, die richtigen Links zu erwischen (zudem sich diese auch noch im Verlaufe der Anküdigung/Vormerkung/Freischaltung ändern, manchmal…).
      Einen Einblick in die Politik von Exporo habe ich aber auch nicht.

      Gruß, Der Privatier

  22. Zinsbaustein kündigt ein neues Projekt an: „Einzelhandel Wietzendorf“
    https://www.zinsbaustein.de/projekte/einzelhandel-wietzendorf
    Mit Einzelhandel verknüpfe ich zunächst nicht unbedingt eine anzustrebende Anlage, und von der Kleinstadt Wietzendorf hatte ich bislang noch nie gehört. Sieht man die Rahmendaten an, nämlich dass der Globalverkauf bereits erfolgt und der neue Mietvertrag mit Netto abgeschlossen ist und ferner der Projektentwickle bereits eine Finanzierung erfolgreich mit Zinsbaustein durchführte und zurückzahlte, dann erscheint mir das Projekt recht solide.

    • Die Rahmenbedingungen hören sich in der Tat solide an, nichtsdestotrotz bin ich der Auffassung, dass 5,25% für ein Nachrangdarlehen einfach zu gering sind. Wenn etwas schiefgeht, bist du der Erste in der Nahrungskette und das ohne jegliches Sicherheiten. Dafür will ich eine ordentliche Risikoprämie! Außerdem liegt die Baugenehmigung noch nicht vor. Aufgrund der Coronakrise können sich hier erhebliche Verzögerungen ergeben.

      • Es ist ja leider eine Tatsache, dass über die meisten größeren deutschen Plattformen eigentlich keine risikoadäquaten Renditen für Nachrangdarlehen erzielt werden können. Dann sehe ich mir den Track Record an, und der ist bislang bei Zinsbaustein und EV-Capital am besten. Letztlich habe ich 2 Alternativen: entweder ist begnüge mich mit den niedrigen Renditen, oder ich suche nach anderen Anlagealternativen. Da gibt es nicht allzu viel an Anlagen, die mir vergleichbare Renditen bieten, höchstens High Yield Anleihen oder Emerging Markets Anleihen, allerdings bei deutlich geringerem Totalverlustrisiko, und die Instrumente sind in der Regel stets handelbar. Aktien haben ein anderes Risikoprofil, und wenn man den falschen Einstiegszeitpunkt hat, muss man ggf lange warten, bis man eine ordentliche Rendite erzielt hat. Dennoch bilden bei mir Aktien und Aktien-ETFs den Schwerpunkt (Core-Anlage), Crowdinvestments sind lediglich „Satelliten“.

      • Die 5,25 % sind halt der Zinsbaustein übliche Satz.
        Nun ist zwar bei denen noch nie was schief gegangen, aber die letzten Jahre haben auch die Erlebnisse Sichtweise der Anlager verändert.

        • Zu früh gedrückt.

          Nun ist zwar bei denen noch nie was schief gegangen, aber die letzten Jahre haben auch die Erlebnisse (Verzögerungen, Insolvenzen) und damit die Sichtweise der Anleger etwas verändert.
          Gefühlt gehen mittlerweile die erstrangig besicherten Angebote besser weg (Vergleich: Exporo am WE mit nur 25 Punkten weniger), manche Gurken liegen lange.
          Exporo Bestand liegt dagegen wie Wackersteine.

          Und die Anleger wissen mittlerweile was bei den Vermittlern risikolos hängen bleibt.

          • Das Projekt „Einzelhandel Wietzendorf“ mit EUR 1 Mio war bei Zinsbaustein nach 7 Minuten platziert.

  23. Exporo hat heute bei Projekt “In Scheyern”, vom 31.03.2020 auf den 30.06.2020 verschoben, eine Teilrückzahlung von 32 % auf das Kapital geleistet. 😉

  24. @PeJo: Alternative gefällig? http://www.estateguru.com

    Seit acht Jahren ohne Kapitalverlust am Markt und das bei zweistelligen Renditen und erstrangiger Absicherung. Ich denke, die Fakten sprechen für sich. Möchte hier keine Werbung machen, sondern die Plattform nur erwähnen, weil du mangelnde Alternativen angesprochen hast.

  25. Bei „am Hamburger Stadtpark“ von Exporo scheint es auch wieder mal länger zu dauern, bis zurückgezahlt werden kann. Nachdem der Projektentwickler keine Anschlussfinanzierung bekommen hat überlegt er, woher er jetzt das Geld für die Rückzahlung des Darlehens nehmen soll 🤔

  26. …..eher 5-6 Minuten, man kann sich noch vormerken lassen, falls ein Investment ausfällt. Hab meine übliche Einlage auch kurzfristig mehr als verdoppelt.

  27. Die Reklame bei Exporo wird auch immer „findiger“.

    Rückzahlung erhalten, am nächsten Tag kommt ein Mail mit dem Betreff „Rückzahlung erhalten“, im Text oben steht „Werbemitteilung“ und eröffnet wird mit „Lieber Herr Investor, die Rückzahlung Ihres Projektes steht kurz bevor bzw. ist bereits erfolgt. …“
    Den … folgen dann die aktuellen Anlagemöglichkeiten.

  28. Über die Bergfürst Handelsplattform wird ja tatsächlich real gehandelt! Es hat zwar lange gedauert, aber nun konnte ich meine Beteiligung an Stuttgart Neckarstrasse 12/21 doch zu einem guten Preis wenige Wochen vor der nächsten Zinszahlung verkaufen. Damit ist mein Engagement zur Dream Factory Gruppe von Dr. Dreher beendet.

    • „…zu einem guten Preis“

      „Guter Preis“ heisst aber in diesem Fall wahrscheinlich trotzdem unter 100%, oder?
      Ich schätze irgendwo um 98%-99%, richtig?

      Gruß, Der Privatier

      • Einmal etwas übers Smartphone in den Blog gestellt, und schon landet es an der total falschen Stelle 🙁
        Hier nochmals passend zur vorherigen Kommunikation:

        @Privatier
        Mit 99,80 + Zinsen für > 5 Monate bin ich im konkreten Fall sehr zufrieden. Hat jedoch über 3 Monate gedauert, bis sich ein Käufer fand!

  29. Morgen früh (09.06.2020, um 8 Uhr) startet bei Exporo ein neues Pflege-Projekt. Hier die Eckdaten:

    Projektname: Pflege an der Weser*
    Standort: Hannoversch Münden
    Exporo Produkt: Finanzierung
    Exporo Klasse: A
    Laufzeit: 17–23 Monate
    Rendite: 5,0% p.a.

    Expose, Vormerkung und weitere Details über obigen Link.

    Gruß, Der Privatier

    • Klingt interessant, aber wie meinen die das?
      Was soll mit den 2 Millionen finanziert werden und wovon soll die Rückzahlung erfolgen, von einer 5 Millionen Finanzierung für den Bau dann?

      LG Markus

      • Das steht doch im Expose:
        1. Im Laufe des Projekts wird der Ankauf sowie die Projektierung zusammen mit der Erwirkung einer rechtskräftigen Baugenehmigung begleitet.
        2. Anleger werden aus einer abzulösenden Bauphasenfinanzierung oder alternativ durch den Verkauf des projektierten Grundstücks zurückgezahlt.

        Gruß, Der Privatier

        • Danke Peter, ich habe das schon gelesen (überflogen). 😉
          Irgendwie zwielichtig ist das doch schon, warum die Finanzierung in Etappen, wäre sonst mit wenig Resonanz zu rechnen?

          LG

          • Ich empfinde es nicht als ungewöhnlich, dass zunächst nur die Projektierung finanziert wird und dann später erst der eigentliche Bau.
            Das hatten wir schon bei einigen Projekten so und vielleicht möchte der jetzige Projekt-Initiator nach der ersten Phase auch gar nicht weiter machen? Wer weiß das schon…

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Ich habe für mich solche reinen Projektierungen eigentlich ausgeschlossen, aber ich überlege noch, ob ich nicht doch einmal mitmachen sollte.

  30. Projektierung und der eigentliche Bau erfolgen oftmals von zwei verschiedenen Unternehmen, darum sind auch zwei verschiedene Finanzierung nichts ungewöhnliches.

  31. Noch ein paar Gedamken zum neuen Exporo Projekt:

    Das Projekt Grundstück, das zugleich Sicherungsgrundstück darstellt, befindet sich in Hann Münden und ist rund 11.700 qm groß. Der Bodenrichtwert in dieser Stadt im Jahr 2020 beläuft sich auf 64,20 € für erschlossene Grundstücke. Bei einer Grundstücksgröße von 11700 Quadratmeter ergibt sich also ein Grundstückspreis von rund 750.000 € und damit deutlich geringer als das für Finanzierungsvolumen von rund 1,3 Millionen Euro. Im Sicherungsfall wären dann auch noch mit nicht unerheblichen Kosten für Anwälte und den Notar zu rechnen. Damit es trotz erstrangige Absicherung ein Kapitalverlust nicht ausgeschlossen.

    Quelle BRW: https://www.miete-aktuell.de/bodenrichtwert-grundstueckspreise/Hann-Muenden/Hann.-Muenden/

    Die Convio Gruppe macht einen soliden Eindruck. Laut konsolidierte Bilanz ist zum 31.12 2008 bei einem Umsatz von rund 100 Millionen ein Gewinn von gut einer Million angefallen und das Eigenkapital beträgt 3000000 EUR. Aus dem Lagebericht:

    „Die Convivo Gruppe mit Sitz in Bremen ist ein bundesweit agierender Dienstleistungskonzern im Care-Markt. So bietet Convivo aktuell in 10 Bundesländern mit 3.130 Mitarbeitern Dienstleistungen in den Bereichen pflegerische Versorgung, Senior Living und Projekt-/Immobilienentwicklung an.

    „Die Convivo Holding GmbH fungiert innerhalb der Convivo Gruppe als zentrale Holdinggesellschaft, die mittel- und unmittelbar an den operativen Geschäftseinheiten beteiligt ist. In dieser Funktion übernimmt sie die strategische, kaufmännische und operative Führung der Gruppe. Als weiteres eigenständiges Geschäftsfeld ist die Convivo Holding GmbH in der Vermarktung, Vermittlung und Projektierung von Pflege- und Sozialimmobilien tätig. Darüber hinaus tritt sie in Ganderkesee als Betreibergesellschaft des Convivo Parks Hoykenkamp auf.“

    Mein Fazit: Kann man machen.

    • Da haben sich wahrscheinlich mehrere gedacht: kann man machen.

      Für 5% stehe ich allerdings nicht mehr um 8 auf.

      • Also, wer unter der Woche so etwas für sich reklamiert dürfe in ähnlicher finanzieller Situation wie ich und der geneigte Verwalter dieser Domain sein, nämlich Privatier sein.
        Und, ich stehe immer um noch 0600 auf, die Gewohnheit aus vielen Dienstjahrzehnten kriegst einfach nicht weg.

    • Und? Sind ja scheinbar doch einige 8 Uhr aufgestanden. 😉
      Ich war vielleicht sogar wach, aber mir war es nicht so für 5%.
      Stattdessen habe ich gerade das aktuelle Dagobert Objekt für 7,35% gzeichnet.
      Macht mir einen soliden Eindruck, auch der Projektierer.
      Durch KWK auch noch einen Zusatzbonus von 8,5% ergattert. 🙂

      LG Markus

  32. Ja ich bin auch um 6 Uhr wach, schlafe dann noch mal 2 erholsame Std.chen, liege dann eine Stunde wach und versuche nicht an LDUG zu denken, für den der frühere hessische Ministerpräsident und Bundesfinanzminister unverholt und unzweideutig Werbung macht und freue mich, dass mein dortiges Kapital, nebst Zinsen verbrannt wurde und nicht für Waffenkäufe oder ähnlich Sinnvolles verschwendet wurde, dies auf anraten der Crowd.

  33. Heute mal wieder eine kleine „Tour d’horizon“ durch die allseits bekannten Adressen.
    Zinsbaustein hat „Pflege am Golfplatz“ pünktlich zurückbezahlt. Die Anschlussfinanzierung war ja zuvor glatt gefundet worden. Ein erstes Problem könnte sich anbahnen bei den Panorama Terrassen Bad Bellingen. Wenn man die Informationen aus den Projekt Updates und das, was in diesem Blog an Infos bereit gestellt wurde, zusammenfügt, dann muss man außer mit Zeitverzögerungen ggf auch mit Kostenüberschreitungen rechnen. Ob dann der bei Zinsbaustein übliche Zeitpuffer ausreicht oder eine Prolongation bzw. ggf Anschlussfinanzierung ansteht, bleibt abzuwarten. Positiv, dass der Verkauf von fast allen Appartments anscheinend notariell beurkundet ist.
    Nachdem die Unregelmäßigkeit der Updates bei Exporo hier immer wieder beanstandet wird, habe ich bei meinen wenigen restlichen Projekten nachgesehen. Abgesehen von Marburg (Insolvenz) und Am Hamburger Stadtgarten, das ja hier ausreichend kommentiert wird, gab es bei 4 Projekten den letzten Update zwischen März und Mai 2020, was in Ordnung ist. Bei einem neuen Projekt aus Januar 2020 ist ein Update überfällig, und bei KITA Stellingen scheint der Projektentwickler nicht allzu kommunikativ zu sein, nicht Neues seit Februar. Ich habe Exporo wegen der ausstehenden Updates angeschrieben und ihnen empfohlen, selbst die wenigen Kilometer nach Stellingen zu fahren und sich die Baustelle anzusehen. Die Antwort lässt noch auf sich warten. Ach ja, bei Microliving wurde die Rückzahlung per 30.06. im Mai-Update als sicher bezeichnet. Mal sehen, ob das in 2 Wochen noch gilt.
    Schließlich EV-Capital – während die meisten Projekte innerhalb Minuten platziert wurden, hat man sich beim Sophienblatt Kiel mit einem Zins von lediglich 4,2% p.a. selbst bei kurzer Laufzeit m.E. etwas zu knauserig gezeigt. Hier gibt es noch ausreichend „Material“.

  34. Bei GreenVesting steht die 3. Tranche der solaren Tröpfchenbewässerung Marokko zur Zeichnung auf der Plattform: 5 Jahre, Zins 6,5% p.a., Rückzahlung in 5 jährlichen Tilgungsraten. Das Projekt liest sich recht spannend. Die vorherigen Tranchen hatten je 7 Jahre Laufzeit und mit der Tilgung bereits begonnen. GreenVesting ist nach meiner Kenntnis eine solide Adresse. Bei Auslandsprojekten bin ich allerdings etwas skeptisch. Hat sich damit jemand beschäftigt und eine Meinung dazu oder gar selbst investiert?

    • Für solche riskanten Projekte 6,5% in Aussicht zu haben, finde ich nicht überragend. 😉
      Ich selbst habe ein (Zocker) Investment bei aescuinvest in ein Unternehmen, das eine AIDS Theraphie entwickelt. Hier ist das in Aussicht gestellte Exit-Szenario 5500% vom eingesetzten Kapital. Demnächst soll die ImmunoLogik GmbH wohl Geld für ein Sars-Cov-2 Medikament sammeln.
      Mir werden in regelmäßigem Abstand Prospekte der Thomas Lloyd Group zugeschickt, insbesondere geschlossene Fonds bzw. Genussscheine der Cleantech Infrastructure GmbH & Co. KG. Hier wird in Solarkraftwerke auf den Philippinen investiert. Prinzipiell genau mein Interesse, ich habe selbst ein Haus dort. Aber solche Anlageformen sind mir doch zu unsicher.

      LG Markus

      • Thomas Lloyd Group

        Habe ich ein wenig angelegt, da gab es früher Nachrangdarlehen 6/12/24 Monate, die nach Ablauf dieser Zeit mit 30/60/90 Tagen Frist kündbar waren, hab da 12/2015 angefangen, bis jetzt keinerlei Probleme. Hab erst dieses Jahr einen aufgelöst, Urkunde per Einschreiben nach Frankfurt geschickt, problemlose Rückzahlung.

        Die geschlossenen Fonds haben halt eine lange Laufzeit.

        • Ich habe die Thomas Lloyd Group gegoogelt – da scheint es ja für viele Anleger in den Projekten gar nicht rund zu laufen. Davon lasse ich meine Finger!

        • Stimmt, hab da auch schon einiges gelesen. Die hab ich auch nicht, schon wegen der Laufzeit hab ich die nicht näher angeschaut.
          Genau so weinig konnte ich mich bei LDUG für diese ganzen Photovoltaik, BHKW usw. Anlagen begeistern.

  35. Das exporo Projekt Linz am Rhein, Rückzahlung ursprünglich geplant zum 30.6, verzögert sich ebenfalls um 6 Wochen, allerdings soll das Projekt laut exporo Auskunft erfolgreich abgeschlossen sein. Die Abwicklung dauert allerdings länger als geplant. Soweit man auf das Geld nicht angewiesen ist, ist das für Investoren eine positive Nachricht. Hohe verspätungszinsen bei ausbleibendem Risiko, was will man mehr?

  36. @Markus: sehe ich genauso wie du, aber es macht Spaß sich mit solchen Projekten zu beschäftigen und etwas Spielgeld zu investieren, um weiter verfolgen zu können wie sich das Projekt entwickelt. Außerdem lernt man dabei auch einiges. Ich bin selbst auch bei einem PharmaStartup investiert und es ist z.B. interessant mitzubekommen, wie hoch komplex die Zulassungsvoraussetzung für neue Medikamente sind und wie extrem träge teilweise die Behörden arbeiten.

    • Gesehen und für solide befunden. 🙂
      Ist jemand von euch in der ersten Tranche dabei und wenn ja, wie ist es so? Ich frage mich noch, was mit den beiden anderen Türmen werden soll, dasselbe Konzept, aber andere Investoren?
      LG Markus

      • Markus, wo siehst Du den 1% Bonus? Bitte mal link teilen.

        Ich hatte auch 08h00 gesehen – nach ein bisschen suchen. Übrigens ist dein 08h00 link nicht aktiv.

        Auf der Exporo Webseite ist die ganze Mundsburg noch nicht mal zu finden.

        Exporo nervt langsam mit den „Spielchen“

      • Das war natürlich kein Vorwurf, Peter. Ich habe nur mit den URL’s gespielt. Es steht auch da „Ihr exklusiver Starttermin ist…“, also gibt es für jede Kundengruppe einen eigenen Termin. 😉

        Der Bonuscode ist HM2PL8.

        LG Markus

    • Wie ich an anderer Stelle schon einmal geschrieben habe, scheint Exporo Informationen und Starttermine unterschiedlich zu verteilen.

      Ich gebe immer das weiter, was ich selber an Infos bekommen habe. Mehr kann ich nicht tun und mehr weiß ich auch nicht.

      Gruß, Der Privatier

      • Zur Klarstellung:
        Meine Ankündigung war für Dienstag!! (8:00). Das scheint der offizielle Starttermin zu sein.
        Der von dir gefundene Link war für heute (Montag, 10:00 Uhr), offenbar eine Frühzeichnerphase.

        Gruß, Der Privatier

      • Auch um 10:00 Uhr wird da aber nichts „zu sehen“ sein, sondern nur die vorgemerkten werden dann einen Link erhalten, alle anderen vermutlich nicht.

        Gruß, Der Privatier

  37. Ich hab da nur einen „informiere mich“ Button, wenn ich da drauf klicke, kommen keine Information zum Starttermin

  38. Bin eh grad bisl aufs Kriegsfuß mit Exporo. Hab mittlerweile 4 Projekte, die schon länger im Verzug sind und wo kein Ende in Sicht ist.

      • Ja, 100% überzeugt bin ich nicht, aber doch soweit, dass für mich die 6+1% passend sind.

        Ich werte im Moment meine weiteren Investments detaillierter aus, dabei ist mir Immofunding negativ aufgefallen. Bei den Jungs gibt es quasi gar keine Informationen zu den laufenden Projekten. Irgendwann kommt der Bescheid, dass zurückgezahlt wird. Zwei Projekte haben mal einen Quartalsbericht geliefert, aber auch nur bis Q1 2019.
        Auf Mails reagieren die auch nicht wirklich. Professionell geht anders.

        LG Markus

        • Ich habe bislang nicht in die Anleihenprojekte von Exporo Investment GmbH investiert. Nun wollte ich bei Mundsburg-Tower II mitmachen, aber die Sache gefällt mir nicht wirklich: zusätzliches Depot bei Baader Bank wegen tendenziell kleiner Beträge, Vollmacht für Exporo etc, Kontoguthabenzinsen von EONIA minus 3% (!). Da bleibe ich lieber bei den anderen Projekten von Exporo und anderer Platformen. Und Anleihen – wenn überhaupt und dann fungibel und geratet – kaufe ich lieber über den Online-Broker meines Vertrauens.
          Es wäre schön, wenn jemand aus dem Kreis der Experten über seine (administrativen) Erfahrungen mit den Exporo-Anleihen und der Baader Bank berichten könnte. Danke.

          • Das läuft soweit unproblematisch, nur die Steuer wird da schon abgezogen. Das finde ich irgendwie doof.

          • Moin PeJo,
            wo hast du denn was von den Kontoguthabenzinsen gelesen?
            Aufjedenfall weißt Exporo immer die sofortige Auszahlung von deinem BB Depotkonto auf dein Referenzkonto an, sodass hier keine Minuszinsen abgezogen werden. Und auch sonstige Gebühren werden komplett von Exporo übernommen.
            Die Anleihen sind daher für den User nicht anders, als „normale“ Finanzierungen bei Exporo.

          • Also läuft recht unproblematisch, man kriegt halt im Nachjahr eine weitere Steuerbescheinigung, weil Baader als Vollbank zum Abzug verpflichtet ist.

            Bei Rückzahlung dauert nach meiner Erfahrung die Auszahlung etwas länger als beim klassischen Produkt, mithin ist die unverzinste Zeit noch ein wenig länger.

            Und es geht nur 1.000’er Stückelung.

            Im übrigen ist das Depot nicht kostenlos, hab das mal beim Login bei der Baader-Bank gesehen (eine gewöhnungsbedürftige Oberfläche), sondern wird durch Exporo übernommen.

    • Des sind ja Methoden bei Exporo. Ich hab jetzt als Starttermin morgen um 8.00 Uhr bekommen und das obwohl ich nicht gerade wenig bei Exporo investiert habe.

      Wann ist man denn bei Exporo dann ein „besonderer Kunde“?

      Ich bin auf jeden Fall nicht dabei.

      • Hat nichts mit speziellen Kunden zu tun. Das Kunden in unterschiedlichen Segmenten geteilt werden ist ja nichts unübliches. Bei einem so großen Volumen wie beim Mundsburg Tower ist es doch auch völlig egal, ob man schon nen Tag vorher oder später investieren kann. Alleine schon um die Serverlast zu verteilen, macht das schon Sinn.

  39. Ich habe vorhin in meinem Exporo-Investmentcockpit ein vom 11.06.2020 datiertes Update zu „Am Hamburger Stadtpark“ vorgefunden – eine E-Mail-Benchrichtigung habe ich nicht erhalten. Das Projekt bleibt – trotz erstrangiger GS – problematisch. Einige Stichpunkte (sinngemäß):
    – Exporo schreibt, sie haben vor Ort festgestellt, dass auch aktuell keine Bautätigkeiten auf dem Grundstück stattfinde.
    – Kontaktaufnahmen seitens Exporo mit dem Darlehensnehmer blieben derzeit unbeantwortet.
    – Exporo schreibt, sie haben die Information erhalten, der Darlehensnehmer beabsichtige anscheinend, das Projekt in ein alternatives Finanzierungsvehikel zu übertragen, um das Darlehen auf diesem Weg fristgerecht zurückzuzahlen (was immer das heißen soll!)
    – Durch den Darlehensnehmer erfolge nach wie vor kein Projekt-Reporting
    Fazit: Wir NR-Darlehensgeber müssen wohl weiterhin geduldig auf die Rückzahlung unseres Geldes warten.

    • Sorry, ich muss mich korrigieren – es geht hier nicht um „Am Hamburger Stadtpark“, sondern um die „KITA Stellingen“! Das entwickelt sich nun auch zum Problemfall!!

    • Das ist ja krass! Wenn dort nicht weiter gebaut wird, könnte das trotz erstrangiger Besicherung echt problematisch werden.

      • @ maximaler.
        Keine Panik! Wie geschrieben, hatte ich den Update fälschlicherweise „Am Hamburger Stadtpark“ zugeordnet. Es geht um KITA Stellingen, die Rückzahlung ist erst für 2021 geplant und hier gibt es lediglich eine nachrangige GS und dieser sollte man nicht allzuviel Wert beimessen.

  40. @PeJo: Für das Depot bei der Baader Bank fallen keine zusätzlichen Kosten an. Es handelt es sich allerdings um ein abgespecktes Depot, bei dem lediglich die exporo Anleihen verwahrt werden. Andere Funktionen sind nicht möglich.

  41. Zum Thema Bergfürst / Schepers: Ich habe eine Gutschrift von 0,01 EUR erhalten mit der Bitte, der Pankow4You (Projektgesellschaft für Berlin Parkstrasse) meine E-Mail-Adresse mitzuteilen, damit man mich auf dem Laufenden hält zum Projekt.
    Wenn der Hintergrund der gleiche ist, über den vor einigen Wochen auf dieser Plattform diskutiert würde, dann scheint der Konflikt zwischen Bergfürst und Schepers weiter zu lodern. Das ist m.E. ein unmögliches Geschäftsgebaren!

    • Moin, PeJo
      -ist schon seltsam, richtig.
      Wahrscheinlich „Rosenkrieg“ im „Trennungsjahr“ (welches hier etwas länger ausfallen durfte).
      Solange das aber keine Auswirkungen auf Rückzahlung/Zinsen der laufenden Projekte hat (-„Dinslaken“ habe ich uebrigens pünktlich bekommen) kann ich damit leben.
      Möglicherweise kommen ja ueber die „gewonnenen“ Kontaktdaten dann interessante „Direkteinladungen“ für zukünftige Schepers-Projekte herein?

      Muss halt jeder selbst entscheiden…

      Gruesse
      ratatosk

  42. Am Sonntag, d. 21.06.20 ab 09:00 Uhr startet bei Exporo das „Lindenquartier“ in Peine.
    Eckpunkte:
    * Immobilieninvestments ab 100 €
    * Exporo Klasse: C
    * Rendite: 6,0 % p.a.
    * Laufzeit: 12–18 Monate

    Details und Vormerkung über obigen Link.

    Gruß, Der Privatier

    • Da gibts keine Sicherheiten bis auf ein abstraktes Schuldanerkenntnis, was nun mal überhaupt nichts wert ist. Geht da irgendwas schief, siehts düster aus oder sehe ich das falsch?

      • Es ist genau das wert, was der Schuldanerkenntnisgeber (alternativ der Bürge) wert ist. Man müsste sich also mit der Person / Gesellschaft befassen.

        Zumindest eine gewisse Sicherheit stellt der abgeschlossene Mietvertrag mit Edeka dar. Im Insolvenzfall würde wohl (zumindest) eine investierende Bank weitermachen (Modell: Mietvorauszahlung von Edeka gegen Sicherheit, damit hat man Geld um das Ding fertigzubauen). Was für die Cloud bleibt mag jeder für sich selbst beurteilen.

    • Klasse C bei 6%,naja.
      Bleib ich lieber bei Dagobert.
      Aktuell Leipzig (Lokalpatriotismus) und attraktive Objekte in Österreich.

      LG Markus

      • Naja, also bei dem aktuellen Leipzig-Projekt https://www.dagobertinvest.at/crowdinvesting-teichelmann-leipzig-koehn-quartier-2.html bin ich aber auch skeptisch, denn

        – in der 1. Kampagne Dez. 2019 https://www.dagobertinvest.at/crowdinvesting-teichelmann-gruppe-leipzig.html wurden dafür schon 700.000€ eingesammelt, damals war als Projektvolumen 1,5 Mio. € angegeben, jetzt beim 2. Aufguss sollen (wohl außerplanmäßig, Corona und vielleicht andere Gründe) nochmal 400.000€ her und das Projektvolumen ist auf 1,78 Mio. € gestiegen

        – eine Bank ist bei beiden Kampagnen gar nicht im Boot, es wird hauptsächlich mit Crowdgeld und Einnahmen kalkuliert, Eigenmittel sind beim 2. Aufguss auch nicht mehr einkalkuliert

        – unbesichertes Nachrangdarlehen (aber immerhin sind angeblich schon 6 von 7 Wohneinheiten verkauft)

        – home bias ist nicht immer von Vorteil

        – allgemein häufen sich bei dagobertinvest die Projekte mit Zahlungsverzögerungen, ich bin da mittlerweile zurückhaltender beim Investieren

      • heute morgen als der Post kam dachte ich auch noch, das ich dagobert eh viel lieber mag wegen der netten persönlichen korrespondenzen der projektentwickler.

        Und was kommt dann heute Quartalsberichte von Herrn Schepers. Pers. muss ich sagen das finde ich nun sehr gut und mit unter das Beste, was ich im deutschen Crowdinvest erlebt habe … interessante zeiten.

  43. So, ich habe jetzt mal alle Crowd Investments neu katalogisiert und sehe jetzt auch klar.
    Einige Bonusaktionen musste ich nachfordern, aber im Prinzip alles ok.
    Ich habe bis jetzt 14 Projekte abgeschlossen und dabei ca. 8% Rendite bei durchschnittlich 17 Monaten Laufzeit gemacht, inkl. Bonuszahlungen und Verkaufsgebühren. Ein Projekt außen vor, das hatte ich schon nach ca. 14 Tagen wieder verkauft und so eine Rendite von 40% p.a. erzielt.
    Ertrag (der abgeschlossenen Projekte) seit September 2017: ca. 3.500€ 😀
    Laufend habe ich aktuell noch 19 Projekte inkl. zwei ImmunoLogik Beteiligungen.

    Noch kein Ausfall.

    LG Markus

  44. Das Exporo-Projekt „am Hamburger Stadtpark“ scheint sich auch langsam zum Problemfall zu entwickeln. Scheinbar sind da die Kosten aus dem Ruder gelaufen und man hört auch schon länger nichts mehr bezüglich Baufortschritt. Vermutlich wackelt das Projekt gewaltig.

    • Interessanterweise wird im heutigen Update nicht mehr auf die Finanzierungsproblematik seitens des Käufers eingegangen. ich interpretiere dies so, dass die größeren Probleme auf Seiten der Immobilie bzw. des Projektentwickler zu suchen sind und die fehlgeschlagene Finanzierung möglicherweise eine Funktion dessen ist.
      Wohnt jemand aus dem Kreis der Blogger in Hamburg und hat sich das Projekt angeschaut? Von Exporo hört man dazu ja nichts Konkretes.

      • Gebaut wird angeblich noch. Aber irgendwann ist wahrscheinlich auch mal der Punkt erreicht, wo das Projekt unwirtschaftlich wird. Die Verwertung der Sicherheiten stelle ich mir bei einer halb fertig gebauten und bereits verkauften Immobilie jedenfalls schwierig vor.

  45. Heute war bei Bergfürst die Beckerstraße in Leipzig im Angebot. Ich wollte euch auf die gute Lage hinweisen, aber ist schon geschlossen. Es ist auch gut besichert.

    LG Markus

    • Ich war heute morgen um 8:00 Uhr wohl einer der letzten, die sich an dem Projekt in Leipzig beteiligt haben. Ca. 5 Minuten später war Schluss. 🙂

      Gruß, Der Privatier

    • „Sicherheit durch Grundschuld und Höchstbetragsbürgschaft“ fand ich jetzt nicht so übel oder steckte da doch gewöhnlicher Nachrang dahinter?
      Da es eh geschlossen war, habe ich nicht tiefenrecherchiert, nur eben meine Meinung dazu geteilt. „gut“ ist ja eher subjektiv. 🙂

      LG Markus

  46. Es wird ja immer irrer.

    Jetzt wird schon mit einer einzelnen im Bau befindlichen Eigentumswohnung mit Hilfe der Crowd rumspekuliert.

    https://ynto-crowd.com/projekte

    Mittelherkunft:
    Eigenkapital 7.000 €
    Crowdkapital 75.000 €
    Gesamt 82.000 €
    Mittelverwendung
    ETW 58.000 €
    Finanzierungskosten 14.000 €
    Sonstiges 10.000 €
    Gesamt 82.000 €

    Verwertungserlös der Wohnung geplant 104.000 EUR

    Gibt auf 12 Monate 7,5 % für den Anleger.

    • Bisher ist YNTO wohl auf Leipzig konzentriert. Durchschnitt pro Anleger weit unter 1000 EUR. Ich bin vor ein paar Wochen auf YNTO gestoßen und finde manches seltsam: Adresse in Berlin, kein Name dort angegeben (nur Briefkasten?), unter dem Dach einer Frankfurter Gesellschaft, die mit zahlreichen Aktivitäten im Finanzanlagenvermittlungsbereich auftritt. Mir gefällt das nicht, und ich lasse die Finger davon.

      • Ganz unbekannt ist das „Dach einer Frankfurter Gesellschaft“ nicht – wenn man ins Impressum schaut, findet man dort alte Bekannte, die man schon von diversen anderen CI-Plattformen kennt (Jamal El Mallouki Johannes Laub, Baseler Str. 10 Frankfurt). Allerdings ist YNTO („eine Marke der Pierre Avoi AG“) wohl nur dazu da, Projekte von ebendieser über die Q-Trading GmbH & Co. KG bzw. die Q-Properties GmbH zu finanzieren. Solange die Projekte erfolgreich sein, wohl kein Problem, aber wieviel Support wird man da wohl als Investor erfahren im Problemfall?! Die Aufmachung ist mir auch zu anonym, bei den YNTO-Projektdarstellungen findet man nirgends namentlich einen Geschäftsführer oder ähnliches.

        Die Pierre Avoi AG bzw. Q-Properties (bzw. auch Quantum Properties GmbH bzw. Krondach und Steinmeister GmbH) ist dem CI-Kenner auch schon bei homerocket begegnet, über die Projekte
        https://www.homerocket.de/gothaerstrasse-12-leipzig
        https://www.homerocket.de/leipziger-strasse-62-taucha
        https://www.homerocket.de/taubestrasse-30-leipzig
        https://www.homerocket.de/schlossweg-9-leipzig
        Details sind leider nur für Anleger sichtbar.
        Zumindest bei letzterem („The Barn am Auwald Leipzig“) gibt es meines Wissens nach Zahlungsverzögerungen seit Februar, angeblich wegen Corona, mag stimmen. Zumindest gibt es bei homerocket Sicherheiten, bei YNTO jedoch nicht!

        Die Projekte haben gemein, dass sie ohne Bank finanziert werden, mit relativ geringem Eigenanteil, was für mich beides Negativmerkmale sind. Wenn ein Immobilienentwickler gehäuft so viele Projekte ohne Bank macht, macht mich das erst recht stutzig.

        Am obigen Objekt (Engelmannstraße Leipzig) stört mich auch, dass im Grunde genommen nur Immobilienspekulation betrieben wird (Wohnung 58.000, bisschen modernisieren 10.000, auf den Markt werfen 104.000, Rohgewinn 22.000 Euro bei 7.000 Eigenkapital oder über 300%, Crowd trägt mit 75.000 das Hauptrisiko und bekommt 7,5% p.a.). Damit wird letzten Endes bezahlbarer Wohnraum vernichtet und das will ich nicht auch noch unterstützen. Leipzig muss ein El Dorado für Immobilienentwickler sein.

        Am Ende muss jede(r) selbst entscheiden, ob er/sie investieren will. YNTO bietet jedenfalls gerade einen Neukundenbonus, den man dann ggf. mitnehmen kann. Ich bin da raus.

        • Ich will noch anmerken, dass mich das Konstrukt doch sehr an GRUNDAG (Vertreten durch: Johannes Laub, Baseler Str. 10, Frankfurt) erinnert, das auch nur 3 „erfolgreich finanzierte“ Projekte aufzuweisen hat (Baden Carre, Domizil Landau, Residenz Walzenmühle, alle ohne Fremdkapital finanziert, alle vom selben Projektentwickler, alle unbesicherte Nachrangdarlehen). Auf der Schwester-Plattform LDUG (Überraschung, vertreten durch Jamal El Mallouki, Johannes Laub, Baseler Str. 10, Frankfurt) gibt es diese Projekte auch, aber da herrscht ein bisschen mehr Transparenz und die Projekte sind alle mit „Zahlungsverzögerung“ markiert.

          Ich will nicht alle Projekte über einen Kamm scheren, aber ich bin seit 2016 beim Immobilien-CI dabei und mittlerweile deutlich misstrauischer geworden als in meiner Anfangszeit.

        • Ist ja irre, und voll finanziert. Fast so einfach wie Geld drucken. 14k Finanzierung und 10k irgendwas, schon mal 28k Sofortgewinn. Und falls wirklich jemand fast das Doppelte des Wertes zahlt, dann kann man noch überlegen, ob man 75k verzinst zurückzahlt. Würden die auch auszahlen, wenn die Bude nur 80k bringt?
          Von „Renovierung“ habe ich nichts entdeckt.

          Aber vielen Dank für den Tipp, jetzt weiß ich, dass ich niemals bei ynto oder homerocket investieren werde.
          Über Q-Properties war ich, glaube ich, schon mal gestolpert und habe mich schnell wieder abgewendet.

          LG Markus

  47. Exporo lanciert heute die Frühzeichnerphase für „stilwerk Hamburg“ mit 5% p.a. für 26-32 Mon. Laufzeit und Exporo-Klasse A. Mir persönlich ist das zu lang bei diesem Zinssatz und das bei endfälliger Zinszahlung.

    • Ich ergänze mal den Link dazu: „Stilwerk Hamburg*

      Wie bei jedem Projekt werden sich auch hier wieder die kritischen Stimmen melden, bei der Mehrzahl der Exporo-Kunden wird das aber vermutlich wieder großen Anklang finden. Ist zumindest mein Eindrucj, dass die Klasse-A Projekte besonders gefragt sind und ein Großteil dann auch bereit ist, Abstriche an anderen Stellen zu machen.
      Einmal ganz abgesehen von den konkreten Konditionen gefällt mir das Objekt und das Vorhaben sehr gut. Ich denke jeder, der einmal im Hamburg und am Fischmarkt war, wird das Objekt kennen. Und bei mir spielen solche Elemente auch immer eine Rolle.

      Gruß, Der Privatier

  48. Am dieser Stelle noch ein Hinweis, der mir bei meinem letzten Exporo-Investment aufgefallen ist: Exporo möchte nun auch von langjährigen Kunden, die in Finanzierungsprojekte investieren, eine Identifizierung haben. Natürlich nur einmalig, aber dennoch ein bisschen lästig.
    Alle, die in Bestandsprojekte oder in Anleihen investiert haben, werden das ohnehin bereits erledigt haben, auf alle anderen kommt das dann beim nächsten Investment auch noch.
    Ich habe dies (für mich erstmalig) mittels einer APP online erledigt. Wie von mir erwartet ein etwas hakeliger Vorgang (schlechte Verständigung, zu wenig/viel Licht, etliche Vorgänge mussten wiederholt werden), in der Summe aber immer noch bequemer, als zum Postschalter zu laufen.

    Gruß, Der Privatier

  49. Scheinbar werden bei Exporo gerade die Projekte mit längerer Laufzeit nicht mehr so richtig voll. Hauptsache die haben schon wieder das nächste Projekt am Start, welches am Montag starten soll. Vllt. sollten die langsam mal schauen, dass sie ihre ganzen in Verzug geratenen Projekte endlich mal zur Auszahlung bringen.

    • Sehe das nicht so bei der Laufzeit, die längeren haben schon immer längeren gebraucht.

      Bei den Finanzierungsobjekten geht Ihre „A“ Stufe immer noch gut weg, Stilwerk Hamburg hat immerhin knappe 5 Mio.
      Bei den reinen Nachrangern schauen die Leute wohl besser hin, und warten lieber auf Kurzläufer und/oder „A“.

      • Scheinbar hat sich das Blatt gewendet. Momentan sind mehrere A-Klasse-Projekte bei Exporo gelistet, die einfach nicht voll werden wollen. Das Vertrauen der crowd ist halt auch nicht unendlich.

  50. Ich habe heute von exporo einen Gutschein in Höhe von 50 € erhalten mit der Begründung, vor genau 100 Tagen hätte ich mein erstes Investment gemacht. Allerdings bin ich schon seit über zwei Jahren mit dabei. Jemand anders hier auch noch solch einen Gutschein erhalten?

    • @Poweramd: War das ein Cash-Gutschein oder zur Einlösung bei Investition in ein Projekt, vorzugsweise einen Ladenhüter aus der Abteilung „Bestand“?
      Ich habe in letzter Zeit keinen Gutschein erhalten, zuvor solche für Bestandsimmobilien-Projekte. Bei denen halte ich mich bisher jedoch grundsätzlich raus.

  51. Bei mir wurden 100 Euro als Investitionsgutschein ausgelobt, aber nur für Bestandsprojekte. Ein Fuffi aufs Konto nur für`s Ausharren bei Exporo ist auch nicht schlecht (…. ist ja ne Art Schmerzensgeld!)

  52. Der Gutschein war zum Einlösen in ein Projekt, sowohl Bestands als auch Finanzierungs Objekt.

    Mittlerweile werden bei exporo ja sogar für Darlehen mit nur nachrangigen Sicherheiten lediglich 5% geboten. Das mache ich nicht mal für 50 € geschenkt. Gerade wenn man die Ausfälle und Probleme der letzten Monate anschaut, ist das ein unterirdisches Ertrags-Risiko-Profil. Da gibt es beispielsweise im Bereich der Unternehmensanleihen deutlich attraktivere Opportunitäten.

    • Genau so schaut es aus. Bei Exporo sind mittlerweile etliche Projekte seit mehr als 3 Monaten im Verzug, wo keiner weiß, ob die jemals zurück gezahlt werden können. Sogar ein erstrangig besichertes Objekt ist da dabei.

      • Erstrangig heisst ja nicht, dass es nicht zu Verzögerungen kommen kann, nur dass im Notfall eine gute Besicherung da ist. Aber selbst eine erstrangige Besicherung einzufordern, dauert oft deutlich länger als erstmal eine andere Lösung zu finden.

        • Ja so argumentiert Exporo auch immer. Aber bei dem Projekt in Greifswald, das mittlerweile schon seit 8 Monaten im Verzug ist, fragt man sich schon, ob es nicht schneller gegangen wäre, gleich zu verwerten.

    • Nun habe ich von Exporo auch einen generösen „Vorteil“ angeboten bekommen, nämlich doppelte Miles&More Prämienmeilen ab 2000 EUR Investment ins „stilwerk Hamburg“.
      So überzeugt bin ich von dem Projekt nun auch nicht. Eigenkapital entspricht den Bewertungsreserven gemäß externem Gutachten. Das Honarar des Gutachters bemisst sich m.W. nach der Bewertung des Objekts. Die Werte sind in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Die GS-Sicherheit ist nachrangig, und wie gut sich die Leerstände in nächster Zeit vermarkten lassen, das ist unklar. Ich warte auf attraktivere Projekte und „let it pass…“

  53. GreenVesting hat zuverlässig und bereits 4 Tage vor der morgigen Fälligkeit das mit 7% verzinste Projekt „Solarprojekte Deutschland“ zurückgezahlt.

  54. Bin zufällig auf diesen Blog geraten als ich nach Exporo Bonus gesucht habe ;).

    Habe als Bestandskunden auch heute nur eine Aktion mit doppelten Miles und More erhalten..

  55. Bergfürst hat für morgen wieder ein neues Projekt angekündigt – „Mödling“ bei Wien.

    Engel&Völkers auch eins für morgen – „Stadtvilla am Herzogspark“ in München-Bogenhausen, geplanter Durchschnittsverkaufspreis pro Quadratmeter Wohnfläche schlappe 17.739€, TG-Platz 54.462€ (für das Geld kann ich auch für den Rest meines Lebens Gebrauchtwagen fahren und an der Straße parken).

    • Hinter dem Engel&Völkers-Projekt in Bogenhausen steht als Emittent die M-Concept Gruppe, die in 2018 ein Projekt über Exporo abwickelte (Bogenhausen living) mit einer ursprünglichen Laufzeit von rd. 20 Monaten und vorzeitiger Rückzahlung nach 13 Monaten. Allerdings gab es während der gesamten Laufzeit nach meiner Erinnerung kein einziges Reporting. Ich war damals dabei, weil mir der Projektentwickler recht solide und die Lage Bogenhausen krisenfest erschien. Dass die Preise in Bogenhausen exorbitant hoch sind, ist unbestreitbar, aber offensichtlich besteht genügend Nachfrage nach derartigen Objekten.

    • Leider momentan eher die Ausnahme bei Exporo. Noch 1 -2 Insolvenzen und Exporo droht das gleiche Schicksal wie Zinsland.

        • @ maximaler, ich würde mir wünschen, dass von Ihnen nicht nur negative Kommentare kommen. Vielleicht teilen Sie Ihre positiven Erfahrungen, sofern es diese gibt, gelegentlich auch mal mit der Community.

          Ich finde es nicht fair, Exporo gleich zu beurteilen wie Zinsland. Bei Zinsland war der Anteil der Verzögerungen weitaus höher als bei Zinsland. Ich selbst habe alles in allem mit Exporo deutlich bessere Erfahrungen gemacht als mit den Zinsland-Projekten.

          • Hallo Gemeinde,

            ich wundere mich warum hier so wenig von EstateGuru berichtet wird. Dort gibt es doch eine wesentlich bessere Rendite und angeblich bisher auch noch keinen Kapitalverluste.

            Oder seht Ihr alle diese Plattform als zu risikoreich an?

            Schone Grüße

            Bruno

          • Bin momentan auch dabei, mein Portfolio verstärkt bei estateguru auszubauen. Da ich dort aber immer nur 50 Eur investiere und auch nur in jeweils eine Stufe von einem Projekt, ist es noch zu früh, um positiv zu berichten. Weiterhin lassen ich bei estateguru Refinanzierungen aus, deswegen dauert es dort halt etwas, bis man ausreichend investiert ist, um ein Fazit ziehen zu können.

            Bei Exporo bin ich jetzt schon lang genug dabei (seit 2017) und hab auch schon ordentlich Geld investiert. Von daher kann ich sagen, dass in Summe das Verhältnis zwischen Zinsen und Risiko einfach nicht stimmt. Betrachtet man die Ausfälle in Marburg und zieht die Kapitalertragssteuer mal ab, so sieht es leider ziemlich bescheiden aus. Dabei sind noch gar nicht mal die ganzen verzögerten Projekte eingerechnet, die noch ausfallen können.

  56. @Bruno: Ich bin seit einem Jahr bei estateguru aktiv und sehr zufrieden. Erstrangig abgesicherte Projekte mit zweistelligen Zinssätzen und bisher noch kein Kapitalverlust. Mit diesem Rendite Risiko Profil kann keine deutsche Plattform auch nur annähernd mithalten. Großes Problem hier ist allerdings die mangelnde geographische Diversifikation. Der überwiegende Teil der Projekte befindet sich im Baltikum. Wenn dort der Immobilienmarkt mal kippen sollte, hat man ein richtiges Klumpen Problem im Portfolio. Die gleiche Argumentation könnte man auch bei deutschen Plattformen bringen, aber hier kann man zumindest den (heimischen) Immomarkt besser einschätzen und beobachten. Außerdem hat Deutschland 80 Mio. Einwohner,das Baltikum nur 6 Mio. Wie auch immer: Zumindest als Portfolio-Beimischung führt meines Erachtens kein Weg an Estateguru vorbei.

  57. Nur mal so nebenbei: momentan klemmt es bei Exporo auch verstärkt bei der Vergabe von (Anschluss)-Finanzierungen. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass die Banken aufgrund der aktuellen Situation sehr vorsichtig geworden sind. Wenn es jetzt zu einer Bankenkrise kommt, was gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, könnte das zu ernsthaften Problemen führen.

    • Ich weis ja nicht, wo Du geschaut hast.

      Bestand hat sich schon immer gezogen.
      Bei Finanzierung gibt’s einen Rest von 150 k€ bei Appartements & Store und bei fin. Großprojekt Stilwerk Hamburg ist die Hälfte weg. Beides aber auch Langläufer, die haben üblicherweise auch immer gebraucht
      Letzteres ist tatsächlich „A“, was mich etwas wundert, und Grundschuld aber halt Nachranggrundschuld.

      Die Vorsicht der Banken würde ich nicht bei Corona im speziellen sehen, sondern in der Risikovorsorge. Warum gibt es den Crowdinvesting, weil EK ist, im Umkehrschluss also Sicherheit für die Bank.
      Die goldenen Zeiten der 90’er, als eine Verkäuferin noch eine 110% Finanzierung für eine ETW (+ Disagio = optisch niedrigen Zins und Starthypothek = Tilgungsaussetzung) bekommen hat, die sind vorbei.

  58. Zinsland teilte mir soeben mit dass bei „Heyestraße“ das Projekt vorzeitig zum 8.8. ausbezahlt wird. Ursprünglicher Termin war im Januar 2021.

    • Die Info habe ich auch bekommen. „Heyestrasse“ ist ein Projekt der Fa. Tecklenburg, einer der zuverlässigsten und vertrauenswürdigsten Partner, die ich im Crowdinvesting kennengelernt habe. Es ist sehr erfreulich und bemerkenswert, dass es Unternehmer gibt, die trotz Kriseneinfluss Projekte so managen können, dass sie termingerecht bzw. sogar früher fertig werden. Sehr gut! 🙂

      Gruß, Der Privatier

  59. Das neue Zinsbaustein-Projekt ONE21, ein modernes Mehrfamilienhaus im Kasseler Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe mit 35 Wohneinheiten startet am 08.07.2020 um 12 Uhr. Was mir gefällt, sind Projektrendite, angegeben mit 20%, die kurze Laufzeit und die Lage. EK ist wie so oft nur gering, aber m.E. aufgrund der erwarteten Projektrendite verschmerzbar. Einige der Auszahlungsvoraussetzungen, u.a. Genehmigungen, sind noch nicht erfüllt. Bis zur Auszahlung wird nur 1% p.a. Bereitstellungszins gezahlt, danach die üblichen 5,25% p.a. Neukunden erhalten 50 EUR Bonus im Rahmen der Weiterempfehlungsaktion (Code ——–).

  60. Hab noch was interessantes zu „am Hamburger Stadtpark „ herausgefunden: dort ist da der Projektentwickler die re: concept gmbh. Dieser Projektentwickler hat noch 4 weitere Projekte über crowdinvest am laufen( 1 Exporo/ 2 zinsland / 1 Engel & völkers) . Sollte nun das Projekt am Hamburger Stadtpark dazu führen, dass der Projektentwickler Insolvenz anmelden muss, würde das auch zum Ausfall der anderen Projekte führen. Das will Exporo vermutlich verhindern und sieht deshalb von der Verwertung der Sicherheiten ab.

  61. Wieder ein neues Projekt(Finanzierung) von Exporo mit kurzer Laufzeit aber dafür ohne Besicherung. Das ist mir irgendwie zu heikel. Was sagt ihr dazu?

    • Die meisten Sicherheiten sind ja im Zweifel ohnehin nichts wert. THI hat seine Darlehen bisher immer zurückgezahlt, meist sogar vorzeitig. Das war sogar noch zu Zinsland-Zeiten. Allerdings ist das nun schon das 2. Projekt über Exporo in kürzester Zeit (vor ca. 3 Wochen Lindenquartier Peine). Ich kann Hildesheim als Standort nicht beurteilen. Für mich spielt grundsätzlich eine wichtige Rolle, ob ich tatsächlich in mehreren Projekten eines Projektentwicklers bzw Darlehensnehmers investieren will. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.
      Wenn man aber bei jedem Projekt nur nach dem Haar in der Suppe sucht, sollte man sich vielleicht nicht im Crowdinvesting tummeln, sondern nach anderen Alternativen suchen.

    • Durchaus interessant.

      Das Projekt war trotz der der gerade mal 50%-„Absicherung“ also absolut nachrangig, trotzdem ruckzuck weg.
      Wer wie ich drauf geschaut hat, um nach den Sachstand zu sehen, bekam gleich einen neuen Vorschlag für ein weiteres nicht sichtbares Objekt „Mühlenbergviertel in Duisburg“, 12-24 Mon., 5,5 %, Klasse B, Nachrang mit 770 k€ Volumen, und jetzt auch schon zu über 50 % finanziert.

      • Mir ging es genauso, dass Mühlenbergviertel angeboten wurde. Wer weiß, wie viele Projekte Exporo gleichzeitig in der Zeichnung hat!
        Abgesehen vom Standort Duisburg sehe ich kritisch, dass die Projektfinanzierung größtenteiles aus MaBV-Zahlungen und wie so oft sehr wenig EK besteht.
        Ich habe den Eindruck, dass man momentan wieder aus einer zunehmenden Zahl von Projekten unterschiedlicher Plattformen wählen kann, unter denen man hin und wieder etwas Interesantes findet.

  62. Ich überlege am Zweitmarkt bei Exporo.
    Spricht etwas gegen stabil aussehende Projekte wie «Behörde am Schlosspark» und «Aerztehaus Poppenbüttel». Machen einen relativ krisenfesten Eindruck dank solventen Mietern. Aber das ist ja vielleicht nur der Schein vorne und hinten sieht die Sache anders aus…

    • Im Zweitmarkt von Exporo werden meines Wissens nach nur Bestandsprojekte angeboten. Insofern unterliegen solche Projekte natürlich denselben Risiken, wie sie auch bei neu aufgelegten Bestandsprojekten generell zu finden sind.

      Ob es bei den genannten Beispielen spezielle Risiken gibt, kann ich nicht beurteilen. Oftmals kann aber der geforderte Preis ein deutlicher Hinweis sein: Liegt er klar unterhalb von 100%, wäre ich seeehr vorsichtig.
      Liegt er dagegen klar oberhalb von 100%, sähe ich so recht keinen Sinn darin, ein solches Projekt einem „neuen“ Projekt vorzuziehen.
      Meine persönliche Einschätzung daher: Ich sehe momentan keinen Anlass, mich dort zu betätigen.

      Gruß, Der Privatier

  63. Ich habe die letzte Zeit in einige Engel&Völker Projekte investiert. Da gibt es eine ungewohnte Überlegung: «Die sind doch mit ihrem Namen empfindlich» – will heissen: die haben etwas zu verlieren, anders als Zinsland, nämlich Renommee. So werden die sehr viele Hebel in Bewegung, wenn etwas aus dem Ruder zu laufen beginnt. Und sie haben Kontakte mit finanzkräftigen Leuten. Die «müssen» doch ein Desaster für Investoren mit irgendeinem grossspurigen Bauträger, der in «kann ich auch»-Manier agiert und falliert, verhindern. Oder vielleicht sind sie so gut und fallen auf solche schon gar nicht herein.

    Die Projekte sind oft schnell ausverkauft. Da scheinen Leute beteiligt mit hohen Beträgen.

    Jetzt kommt wieder ein Super-Luxusprojekt im München an sehr guter Wohnlage zur Ausschreibung. 19’300.-/m2 Verkaufspreis für Wohnungen – der Irrsinn scheinbar. Aber es gilt doch: Reiche gibt es immer, die an sehr guten Lagen kaufen. Gefährlich scheinen mir eher Luxuswohnungen an nicht erstklassigen Lagen, auch wenn sie dann «nur» 13’000/m2 kosten.

    Hat jemand schon irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht mit Engel&Völker?

  64. Unschöne Entwicklung bei dem Exporo Projekt Zinshäuser Wien. Nach einem Jahr ohne Reporting nun der Hinweis, dass der Projektentwickler trotz intensiven Kontaktbemühungen keine Reaktion gezeigt hat. Rückzahlung ist erst März 2022, aber das ist schonmal kein guter Start. Projekt ist AA gerated, trotz nachrangiger Sicherheiten.

    • Das ist etwas komisch bei dem Projekt in Wien. Das dort kein richtiges Reporting erfolgt ist, könnte darauf hinweisen, dass die Projektentwicklerin etwas zu verbergen hat und da was im Argen ist. Erinnert mich irgendwie an die Projekte in Marburg. Aber dieses Projekt hat Exporo sicher vorab gründlich unter die Lupe genommen 🤔

    • Zinshäuser in Wien wird die nächste Luftnummer von Brunke und Co. Hab mir gerade das Exposé nochmal angeschaut, wenn ich da von einer Projektentwicklerin namens Svetlana Yosopova und über Quadratmeterpreisen von 10.000 Eur lese, kann ich nur laut lachen.

  65. @Eisbär: Über EV haben wir hier auch schon ein paar mal diskutiert. Im Grunde genommen sind wir zu den gleichen Erkenntnissen gekommen wie du. Du hast das gut zusammengefasst. Anders als bei den meisten anderen Anbietern auf dem Markt, ist Engel & Völkers auch nicht abhängig vom crowdinvestment, weil das nur eine sehr kleiner Teil ihres Geschäftsmodells ausmacht. Sie können es sich daher eher erlauben, auch mal Projekte abzuweisen. Was mir auch ganz gut gefälltist, dass bei den Projektbeschreibungen teilweise auch leicht kritische Töne angeschlagen werden. Z.b. wurde schon bei dem ein oder anderen Projekt darauf hingewiesen, dass die vom Projektentwickler veranschlagten Kosten geringer sind als die des Gutachters.

    Aber: Die Gesellschaft lässt sich das (vermeintlich) geringere Risiko auch entlohnen, Nachrangprojekte mit einem Zinssatz von unter 5% sind schon heftig.

    Ich persönlich bin auch bei Engel und Völkers investiert, ein Projekt wurde schon frisch fristgerecht zurückgezahlt, zwei laufen noch, eines ist verspätet, aber die Rückzahlung bis Ende Juli ist angeblich nur noch Formsache. Reportings kommen in der Regel quartalsmäßig, sind aber teilweise sehr schlank.

    • Das mit E&V sehe ich ähnlich, ich denke auch dass da institutionelle Anleger einsteigen, drum gehen die Projekte schnell weg.

      Die Wohnlage des neuen E&V Projekte ist schon erste Sahne, nicht weit weg von Bogenhausen oder Grünwald. Außerdem gibt es 5,8 % p.a..

      Die Preise hier in München sind außerhalb jeglicher Range, aber egal ob das normaler Geschosswohnungsbau ist oder Filetlagen.

      Ganz allgemein, die Vermögenderen kaufen Immobilien oder Land. Im letzten Jahr haben die Aldi-Erben über ein Firmenkonstrukt 2.000 ha Ackerland, meine Mecklenburg-Vorpommern gekauft. Und das war nur ein Deal der bekannt geworden ist.
      Rendite spielt, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.

      Meine mich auch noch zu erinnern, in den 2010’er Jahren hatte die Allianz jeden Tag 100 Mio. € anzulegen. Neuanlagen, nicht Wiederanlagen.

  66. @maximaler: Was bringt dich bei der Frau Yosopova zu lachen? Hast du über die Frau ermittelt? Falls ja, lass uns doch an deinen Erkenntnissen teilhaben.

    Der Vergleich mit den Marburg Projekten halte ich für problematisch. Dort ging es um Betrug. Hast du bei den Zinshäusern irgendwelche Anzeichen dafür, dass es sich auch um Betrug handelt?

    • Anzeichen dafür habe ich nicht. Das Exporo aber persönlich nach Wien reisen muss, um sich ein Bild zu machen und um an ein Reporting zu kommen, klingt merkwürdig. Aber schon einmal positiv von Exporo, dass sie sich die Mühe gemacht haben und dorthin gefahren sind. Bin ja nur mal gespannt, was die Erkenntnisse aus dem Betriebsausflug nach Wien sind.

  67. Beim manchen Anbietern gehen die Projekte weg wie geschnitten Brot. In diesem Zusammenhang möchte ich mal auf iFunded hinweisen mit einem aktuellen Projekt:
    https://ifunded.de/de/projekt/oldenburg …. mit 6 % für 12 Monate, halbjhrl. Zinszahlung. Habe aktuell 4 Projekte von iFunded am laufen und 5 wurden schon ohne Beanstandungen zurückgezahlt. Es ist halt auch Nachrang ohne Bankenfinanzierung, damit aber auch keine vorrangigen Gläubiger. Oldenburg ist auch nicht Frankfurt oder Leipzig, aber für die norddeutsche Tiefebene eine der etwas wohlhabenderen Gegenden mit hohem Beamtenüberhang in der Bevölkerung.

  68. @Inspector: Wie kommst du darauf, dass das von dir verlinkte Projekt ohne vorrangige Bankenfinanzierung auskommt? Laut Exposé werden zwei Millionen über eine vorrangige Bank finanziert. Alles andere wäre ja auch widersprüchlich. Nachrangige Finanzierung ohne vorrangigen Gläubiger?

  69. @Poweramd: ….aus der Projektbeschreibung (4 Gründe für eine Investition)…dass die Emittentin für das Investitionsobjekt keine weiteren Finanzierungen aufnehmen wird, welche der von iFunded vermittelten Finanzierung gleich- oder vorrangig sind. Ferner gibt es noch eine Bürgschaft der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien GmbH in voller Höhe des Finanzierungsbetrages. In das Expose habe ich allerdings nicht reingeschaut, bin auch selbst (noch) nicht investiert und bekomme auch keine Provision.

    • Das steht da tatsächlich drin, hab’s gerade noch einmal nachgelesen. Ist aber meiner Meinung nach falsch, siehe VIB:

      „Zudem wird zur Besicherung der Rückzahlungsansprüche der Anleger aus den Anteiligen Darlehensforderungen zugunsten des Sicherheitentreuhänders Taxon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft eine dingliche Besicherung in Form einer zweitrangigen Grundschuld (…) bestellt und eingetragen. [b]Eine erstrangige Grundschuld in Höhe von 2.993.000 EUR ist auf dem Grundstück Lilienthalstraße 7-11, Oldenburg sowie Thomas-Dehler-Straße 1-3 für die Sparkasse Schwerte bestellt und eingetragen.[/b]

    • Ihr müsst nur richtig lesen! 😉
      In der Projektbeschreibung steht ja lediglich, dass die Emittentin für das Investitionsobjekt keine weiteren Finanzierungen aufnehmen wird! Man könnte gedanklich ergänzen: Keine weiteren zu den bereits bestehenden.

      Eine solche Aussage kann man vielleicht als irreführend bezeichnen. Andererseits ist sie aber dennoch richtig und wichtig, denn genau das ist bei anderen Projekten durchaus passiert: Der Emittent nimmt nach Abschluss der Crowdfinanzierung plötzlich (und meistens ohne weitere Info) noch zusätzliche Mittel auf, die dann zusätzlich noch VOR den Crowdmitteln in der Rangfolge stehen.

      Gruß, Der Privatier

      • Bei jedem nachrangigen Crowdprojekt müsste sowas stehen wie «keine weiteren den Crowdmitteln vorrangigen Kapitalbeträge». Bei doch einigen Projekten läuft das so. Die unfaire Nach-Aufnahme erstrangig besicherter Kredite ist eine Frechheit sondergleichen.

        • Für mich ist so etwas out of scope, der Finanzierer, der das Zulässt ohne seine Kunden darüber zu informieren oder es nicht transparent darstellt verliert jede Seriösität.

          Ich meine ganz klar, wenn die nachrangige Finanzierung dazu diente überhaupt eine erstrangige zu erhalten oder sowieso Teil des Finanzierungskonzepts ist und dies dargestellt wird ist alles in Ordnung.

          Wenn aber nachträglich signifikant weitere 1. Rangige Schuldnerische Verpflichtungen eingangen werden ist dies m.E. dermaßen unkalkulierbar das dies nicht im Sinne der Investoren sein kann.

          Aber ich denke eh nicht das Exporo „uns“ als Investoren oder Kunden sieht …. wir sind einfach das notwendige Vehikel für eine irgendwann geplante Exit Campagne der Gründer.

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