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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 6) — 21 Kommentare

  1. Ich möchte den Beginn dieser Plauderecke noch einmal dazu nutzen, um auf einige aktuelle Projekte und Aktionen von Exporo hinzuweisen:

    * Es gibt momentan noch zwei Finanzierungsprojekte, die noch nicht vollständig finanziert sind und bei denen daher noch Investitionen möglich sind:

    Wohnen in Gifhorn*“ und „Stilwerk Hamburg*

    Beides sind übrigens Projekte der Klasse A und haben daher nach Einschätzung von Exporo ein relativ geringes Risiko. Das zeigt sich dann auch beim Zins, der bei beiden Projekten mit 5,0% p.a. leicht unter dem Durchschnitt liegt. Dies ist wahrscheinlich auch mit ein Grund, warum die beiden Projekte noch nicht finanziert sind.

    Mir selber hat das Vorhaben beim Stilwerk Hamburg sehr gut gefallen und ich habe daher dort selber auch investiert.

    * Für Neu-Einsteiger bieten solche Projekte die Möglichkeit, sich in Ruhe mit den Angeboten auseinander zu setzen. Das ist ansonsten oftmals schwierig, da einige Projekte in kurzer Zeit nicht mehr verfügbar sind.
    Für Neu-Einsteiger gibt es bis einschließlich 31.07.2020 100€ Cashback auf ihr Erstinvestment in Höhe von mindestens 500€. Dazu einfach bei der Registrierung* im Feld „Empfohlen von“ den Code: 34215 eingeben und später während des ersten Investments den Aktionscode: JULI100 eingeben.
    Neu-Einsteiger bitte den Risiko-Hinweis im Beitrag oben beachten!

    * Alle Investoren, die schon einmal bei Exporo investiert sind, erhalten mit dem Aktionscode JULIZWEI bis zum 31.07.2020 2% bei ihrem nächsten Investment.
    Zur Klarstellung: Bei der Aktion JULIZWEI erhalten Kunden, die ihr erstes Folgeinvestment tätigen einen Bonus. Sprich jeder, der bisher ein Erstinvestment hat, erhält bis Ende des Monats einen Bonus auf ein weiteres Investment.

    * Vermutlich in der kommenden Woche wird es bei Exporo ein neues Finanzierungsprojekt geben. Die Besonderheit dabei: Es wird zunächst als „verdecktes“ Projekt angeboten, wird also nicht öffentlich auf der Plattform angeboten. Zum einen berücksichtigt Exporo damit den Wunsch der Projektentwickler, zum anderen wird den Neukunden dadurch eine exklusive Investmentchance geboten.
    Die Konditionen sind noch nicht bekannt, es wird aber wieder ein Projekt der Risoko-Klasse A werden.
    Sobald ich einen Link zur Verfügung habe, werde ich ihn hier einstellen.

    Gruß, Der Privatier

    • Für den JULIZWEI-Bonus habe ich oben noch eine Klarstellung eingefügt:
      „Bei der Aktion JULIZWEI erhalten Kunden, die ihr erstes Folgeinvestment tätigen einen Bonus. Sprich jeder, der bisher ein Erstinvestment hat, erhält bis Ende des Monats einen Bonus auf ein weiteres Investment.

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Privatier, gibt es noch keine neuen Informationen zum oben angesprochenen, neuen Projekt, das zunächst verdeckt und vermutlich in dieser Woche kommen soll?
      Gruß, Nick

      • Mir liegen derzeit noch keine Informationen vor. 🙁
        Ich weiß aber auch nicht so genau, was Exporo unter „diese Woche“ bzw. „nächste Woche“ versteht?! Vielleicht kommt ja heute, morgen oder Sonntag noch was?

        Keine Ahnung. Einfach mal abwarten…

        Gruß, Der Privatier

    • Der „Empfohlen von“-Code 34215 ist die eindeutige Kennung für die Webseite „Der-Privatier“ und ist daher der einzige Code, der hier auf der Seite seine Berechtigung hat.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo an alle,
    dies ist mein erster Post hier. Ich lese jedoch schon seit einem guten Jahr mit. Solange laufen auch die Verhandlungen mit einem Arbeitgeber über einen vorzeitigen Ausstieg mit Ende 50.
    Beim Crowdinvesting bin ich seit ca. 3 Jahren investiert. Zu über 90% in Immobilien, früher aber auch in anderen Bereichen. Da habe ich ein konkretes Anlegen, zu dem mich die Meinung hier interessiert. Es geht um eine patriatisches Nachrangdarlehen an ein Unternehmen, dass aktuell existiert und aktiv seine Produkte verkauft. Das Unternehmen hat keine Insovlenz oder Kurzarbeit angemeldet. Das Darlehen wird jährlich verzinst und in den Jahren 2017 und 2018 auch bedient. Für 2019 wurden die Zinsen nicht bezahlt. Die Zinsen wurden per Einschreiben eingefordet. Die Antwort lautete „Es ist inzwischen absehbar, dass der … Vertrag keinen Bestand haben wird“. Dann wurde mir noch angeboten, das Darlehen durch eine Zuzahlung im mittleren 4-stelligen Bereich in eine Eigenkapitalbeteiligung zu wandeln. Das werde ich definitiv nicht machen.
    Sorry für die lange Vorrede, jetzt die eigentliche Frage. Da es dem Unternehmen relativ gut geht, bin ich am überlegen, ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten. Wie ist die Meinung dazu? Hat dies Chancen auf Erfolg? Hat jemand schon entsprechende Erfahrungen gemacht?

    Gruß KaKu

    • Hallo KaKu,

      willkommen im Club 😉 und viel Erfolg bei den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber, wenn Du Dir den Ausstieg leisten kannst, ein sehr guter Plan.
      Seit gut 3 Jahren (und davor 8 1/2 Monate Urlaub und Gleitzeit) zu Hause und noch keinen Tag bereut.

      Zu Deinem Darlehen:
      Wer hat den Darlehensvertrag gemacht, gibt es weitere Darlehensgeber neben Dir, wesentliche Inhalte (Zinszahlung/-fälligkeit, Laufzeit, Kündbarkeit, außerordentliche Kündbarkeit, Rechtsform des Darlehensnehmers).

      Inhalte des Mahnungsschreibens?

      Da sagst, dem Unternehmer geht es relativ gut, kennst Du Bilanzen / G+V, ist er im Bundesanzeiger veröffentlichungspflichtig? Hast schon mal bei
      https://www.insolvenzbekanntmachungen.de/
      nachgeschaut?

      Du siehst, eine Menge Fragen. Rechtsberatung ist hier nicht möglich.

      Letztlich hast Du eine ausständige Geld-Forderung (bei mir war das eine Monatsmiete).
      In Bayern gibt es ein zentrales Mahngericht in Coburg, da wird alles abgewickelt.
      Diesen Mahnbescheid ausfüllen ist keine Wissenschaft (ein wenig Erfahrung hilft halt sehr), beim zuständigen Gericht abgeben/einsenden, Gebühr errechnet sich aus der Forderungshöhe.
      Der Mahnbescheid wird quasi ohne Prüfung Deiner Forderung zugestellt.

      Der Schuldner kann zahlen (schön), oder nichts tun (auch schön, dann kannst nach gewisser Zeit einen Vollstreckungsbescheid beantragen, wenn den hast Gerichtsvollzieher losschicken, hier kaum zu erwarten) oder widersprechen, dann geht das automatisch zum zuständigen Amtsgericht (Kreditvertrag, steht was drin, zumindest Verbraucherregelung greift nicht), bei geringer Summe kann da auch im schriftlichen Verfahren geregelt werden.

      Anwalt
      Tja, ich weis nicht wie hoch die ausständigen Zinsen sind, schätze ein paar Hundert EUR. musst halt einen finden, Verdienst ist nicht so üppig, wenn Du gewinnst und beim anderen was zu holen ist, bist fein raus. Ansonsten Geld weg, Zinsen weg, und auf den Kosten sitzengeblieben.

      Für mich wäre die Sache klar, insbesondere bei der pampigen Antwort.
      Reden kann man immer, Stundung oder Sicherheiten anbieten, was weis ich.

      Wennst noch was wissen willst, über den Chef hier kannst mich kontaktieren.
      Ich bin kein Jurist, hab was gescheites gelernt.

  3. Hallo KaBa,

    herzlichen Dank für die freundliche Begrüßung und die rasche Antwort.

    Es handelt sich um eine AG. Die Jahresabschlüsse 2018/17/16 habe ich mir schon im Bundesanzeiger angeschaut. Sieht gar nicht so schlecht aus. Die Firma ist am Markt deutlich sichtbar, hat einen funktionierenden Online-Shop und eine Ladengeschäft mit angeschlossener Manufaktur in 1A-Lage.
    Mit mir kann man auch immer reden, aber ich habe das Gefühl, dass hier die Crowdinvestoren abgezockt werden sollen. Wenn man in die Bilanz schaut, ist Substanz dar. (Offtopic: Obwohl seit Wirecard kann man Bilanzen auch nicht trauen, dabei weiß man das seit Enron) Insgesamt hat die Crowd knapp 1 Mio. € in den Laden investiert.

    Die Unterlagen für das Mahnverfahren habe ich schon zusammen. Ich tendiere stark dazu, dass beim Mahngericht einzureichen. Der Knackpunkt ist, dass der Laden die Zins- und die Rückzahlung aufschieben kann, wenn es die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gefährden könnte.

    Bin ebenfalls kein Jurist, habe auch etwas gescheites gelernt 😉

    Groß KaKu

    Sorgen mache ich mir mittlerweile mehr um die Rückzahlung, die in 2022 ansteht.

    • Ohne weitere Details sehe ich keine Möglichkeit einer konkreten Einschätzung. Dies soll aber keine Aufforderung sein, weitere Details nachzuliefern, denn für eine juristische Beratung ist das hier definitiv nicht die richtige Plattform.

      Ganz allgemein würde ich zunächst einmal überprüfen, was denn die Aussage „Es ist inzwischen absehbar, dass der … Vertrag keinen Bestand haben wird“ bedeuten soll?
      Was genau wird denn hier in Frage gestellt? Der Anspruch auf Zinszahlung? Die Rückzahlung des Darlehens? Die Existenz oder die Gültigkeit des Vertrages?
      Hier würde ich zunächst einmal versuchen, über die Crowdplattform oder direkt vom Emittenten eine Aussage und vor allen Dingen eine Begründung zu bekommen.

      Und natürlich vorab noch einmal den Vertrag gründlich lesen! Patriarchische Darlehen sind ja in der Regel mit dem Erfolg des Unternehmens verknüpft. Lässt sich daraus der Zahlungsverzug (oder gar eine nicht erforderliche Rückzahlung) ableiten?

      Die Formulierung „…dass der Vertrag keinen Bestand haben wird“ könnte jedoch auch darauf hindeuten, dass der Vertrag Mängel aufweist und der Anbieter eine Rückabwicklung plant…

      Wenn es sich um eine lohnenswerte Summe handelt, würde ich eher auf die Unterstützung eines Anwaltes setzen. Falls nicht, kann man es auch selber probieren. Viel Erfolg!

      Gruß, Der Privatier

    • Soweit mir bekannt, gab es bisher zwei Projekte (in Marburg), bei denen infolge der Insolvenz (desselben) Projektinitiators vermutlich weder ZInsen noch Rückzahlungen zu erwarten sind.
      Weiterhin sind einige Projekte mit Verspätung zurückgezahlt worden, dann jedoch in der Regel mit einem erhöhten Strafzins.
      Aktuell befinden sich noch weitere Projekte im Verzug. Genaue Zahl ist mir nicht bekannt. Es dürften ca. 5 Stk. sein.

      Eine vollständige Statistik der Finanzierungsprojekte von Exporo gibt es hier:
      https://exporo.de/blog/leistungsbilanz-2014-2020-exporo-finanzierung/

      Gruß, Der Privatier

  4. An dieser Stelle möchte ich einmal meine erste Erfahrung mit dem Handelsplatz von Bergfürst* teilen:

    Ich habe am Freitag letzter Woche ein Projekt zum Verkauf dort eingestellt, am Sonntag hat sich ein Käufer gefunden, das Geld war heute auf meinem Konto und damit ist die Aktion abgeschlossen.
    So unproblematisch (und schnell) hatte ich mir das nicht vorgestellt. Sehr gut!

    Um welches Projekt es sich dabei gehandelt hat, möchte ich hier nicht mitteilen, damit hier nicht u.U. ein negatives Bild entsteht. Der Verkauf hatte auch weniger etwas mit dem Projekt selber zu tun, sondern vielmehr mit der Laufzeit, die mir inzwischen zu lang vorgekommen ist.
    Das Projekt selber halte ich weiterhin für interessant und ich konnte es auch oberhalb von 100% verkaufen.

    Insgesamt eine sehr positive Erfahrung.

    Gruß, Der Privatier

    • Ich hab früher 2 mal auf dem Handelsplatz gekauft, die Abwicklung funktioniert recht zügig.

      >und damit ist die Aktion abgeschlossen.
      Ich hatte diese Papiere über pari gekauft, die natürlich nur zur 100% eingelöst wurden, der Einlösungsverlust wurde natürlich nicht von der Bergfürst Steuerbescheinigung erfasst.
      Ich hab dann die Steuerbescheinigung im Steuerprogramm korrigiert, das ging problemlos, und mit folgender Erläuterung:
      „Sämtliche Papiere wurden privat über Pari gekauft und führten bei Einlösung zu einem
      Einlösungsverlust von xx,xx EUR, siehe Kaufbestätigungen aus 201x“.
      Der Betrag wurde anstandslos anerkannt.
      Musst Dir nächstes Jahr die Steuerbescheinigung mal genauer anschauen.

      • Danke für den Hinweis.
        Bei mir liegt ja genau der umgekehrte Fall vor: Ich habe verkauft. Über Pari.
        Und ich gehe davon aus, dass man mir diesen „Gewinn“ nicht in der Steuerbescheinigung zum Jahresende ausweisen wird.
        Diesen Hinweis auf die Steuerpflicht habe ich nämlich bereits jetzt mit dem Verkauf erhalten. Ich werde mich also selber darum kümmern müssen. Ist aber auch kein Problem. Höchstens die Tatsache, dass ich daran denken sollte. Sind aber ohnehin nur Peanuts.

        Gruß, Der Privatier

    • Danke für die Info.
      Ich selber investiere ja grundsätzlich in keine Bestandsprojekte, von daher ist mir das genannte Projekt gänzlich unbekannt und ich kann daher nichts dazu sagen.

      Aber die Informationen sind sicher für Interessenten (und bereits Investierte) recht interessant.

      Gruß, Der Privatier

  5. Das verdeckte A-Klasse-Projekt heißt wohl „Leben am Ammersee“ und ist eine Anleihe.
    2 Tranchen, die zur Ablösung eines Mezzanine-Gebers und zur Fertigstellung des Baus genutzt werden. Der Bau ist zu 70% fertiggestellt, mehr als 50% der insgesamt 62 Wohneinheiten sind verkauft.
    Ich habe die Informationen und das Exposé nicht näher angesehen (ich investiere bislang grundsätzlich nicht in Exporo-Anleihen), aber Begeisterung kommt bei mir nicht auf.

    • Nein. Das Projekt „Leben am Ammersee*“ ist nicht das verdeckte Projekt, was ich hier kürzlich angesprochen habe. Ob das tatsächlich noch kommt, oder ob hier noch Detailabstimmungen erfolgen müssen, kann ich nicht sagen. Mir liegen bisher keine weiteren Infos dazu vor.

      Beim Projekt „Leben am Ammersee*“ geht es um eine Frühzeichner-Phase, bei der sich Interessenten vormerken lassen können und dann vor dem eigentlichen Start investieren können.
      Die Besonderheiten bei diesem Projekt:
      * Es ist ein A-Klasse Projekt mit entsprechend geringerem Risiko
      * Der Bau ist bereits zu 70% fertig und zu 50% verkauft.
      * Das ganze Projekt besteht aus 62 Wohneinheiten und hat ein Volumen von insgesamt 66 Mio. Euro
      * Die Crowd-Anteile werden in zwei Tranchen finanziert (I: 6,9 Mio., II: 1,6 Mio.)
      * Eine Beteiligung ist bereits ab 1€ möglich!

      Gruß, Der Privatier

      • Nachtrag: Das Projekt „Leben am Ammersee*“ ist heute morgen gestartet. Auch wer die Vormerkung verpasst hat, kann über einen Klick auf den Projektnamen bereits in der Frühzeichner-Phase investieren.
        Das zu finanzierene Volumen ist recht umfangreich, daher dürfte genügend Zeit bleiben, die Unterlagen zum Projekt zu prüfen. Es könnte allerdings auch sein, dass aufgrund der fehlenden Mindestbeteiligung mehr Interessenten (mit kleineren Beträgen) sich beteiligen.

        Gruß, Der Privatier

  6. Ebenfalls heute morgen gestartet ist ein neues Projekt von Bergfürst:
    Frankfurt Westend*“ . Hier wird ein ehemaliges Bürogebäude zu Microappartments umgebaut.

    Auch hier eine relativ hohe Summe (6 Mio.), die durch die Crowd finanziert werden soll. Das wird auch ein wenig dauern, bis diese Summe finanziert ist.
    Konditionen: 6,5% p.a. bei einer Laufzeit von 12-31 Monaten. Mehr Details zum Projekt über den angegebenen Link.

    Gruß, Der Privatier

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