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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 1) — 349 Kommentare

  1. Dann will ich hier auch gleich einmal den ersten Kommentar schreiben und auf das aktuelle Zinsland-Projekt hinweisen:

    Das Projekt „Hotel Kaiserlei*“ in Offenbach wird durch die Firma Eyemaxx abgewickelt. Bei Eyemaxx handelt es sich um ein durchaus bekanntes Immobilienunternehmen, an der Börse notiert und auch mit mehreren Anleihen am Finanzmarkt vertreten.
    Die Konditionen halte ich mit 6,25% und einer Laufzeit von 20 Monaten für recht interessant. Nach meinen bisherigen Erfahrungen und Einschätzungen besteht hier außerdem eine gute Chance, dass das Projekt ein paar Tage lang auf der Zinsland-Plattform verfügbar sein wird, so dass man sich das in Ruhe überlegen kann.

    Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, werde ich mich selber nicht beteiligen. Das liegt aber nicht am Projekt, sondern ausschließlich daran, dass ich mein Investmentlimit nicht überschreiten will. Falls das Projekt im nächsten Monat noch verfügbar sein sollte, überlege ich noch einmal neu. Aber bis dahin wird es wohl doch weg sein. 🙁

    Gruß, Der Privatier

    • Ich bin dabei — für mich sah das auch ganz gut aus.
      Vielleicht hast du ja Glück! Ich drück die Däumchen 😉

  2. Heute Nacht startet Bergfürst wieder ein interessantes Projekt:
    Hamburg – Tonndorfer Hauptstraße*“ .

    Die Konditionen mit einem Zinssatz von 6,75 % und einer Laufzeit von 18 Monaten sowie einem Finanzierungsziel von nur 450.000€ deuten auf ein sehr schnelles Schliessen der Investitionsmöglichkeiten. Ich wünsche allen Interessenten viel Erfolg!

    Gruß, Der Privatier

  3. Ab Montag, den 20.Aug.2018 15:00 Uhr wird Zinsland ein neues Projekt* zur Investition freischalten!

    Ich bin mir zwar nicht so sicher, ob ich das hier überhaupt öffentlich ankündigen darf, denn das Projekt ist bisher noch nicht offiziell auf der Webseite zu sehen und es wurden wohl nur ausgewählte Alt-Investoren informiert. Diese haben zudem die Möglichkeit, vorab zu investieren.

    Es handelt sich um:
    * Wohn- und Gewerbequartier in bester Lage von Düsseldorf.
    * Das Wohnquartier ist bereits an einen Investor verkauft worden.
    * Der Betreiber des Gewerbequartiers wird die renommierte NOVUM Hotelgruppe sein.
    * 6,5% p.a. bei einer Laufzeit von maximal 30 Monaten.
    * Projektpartner ist die Fa. Tecklenburg.

    Wenn auch die Laufzeit von 30 Monaten nicht so ganz in mein Beuteschema passt, so ist die Tatsache, dass es sich um ein Projekt der Fa. Tecklenburg handelt, für mich ein Grund, auf jeden Fall dabei zu sein!

    Die Fa. Tecklenburg gehört bei Zinsland quasi zum festen Stamm der Projektpartner mit dem jetzt bereits neunten Projekt, davon vier zurückgezahlt. Mit der Fa. Tecklenburg habe ich seinerzeit mein allererstes Crowdinvesting-Projekt abgeschlossen und ich habe hier ausschließlich sehr positive Erfahrungen gemacht.

    Für mich ein wichtiger Anlass, etwas vorzeitig wieder in ein neues Projekt zu investieren (eigentlich wäre es erst im September wieder so weit) und dabei auch eine Summe über dem Durchschnitt zu investieren.

    Für die neuen Leser: Am besten jetzt bereits bei Zinsland* registrieren, sich ein wenig umschauen und ab Montag 15:00 Uhr nicht allzu lange zögern. Ich werde nicht der Einzige sein, dem das Projekt gefällt…

    Gruß, Der Privatier

    • Das Zinsland-Projekt „Heyestrasse*“ ist dann jetzt auch offiziell für alle Anleger verfügbar.

      Ich durfte mich bereits im Vorfeld beteiligen und bin mit einem leicht überdurchschnittlichen Investment dabei. 🙂
      Bis zum offiziellen Start haben diese Chance bereits einige Alt-Anleger ebenfalls genutzt, so dass bereits deutlich mehr als 70% der geplanten Summe finanziert sind.

      Gruß, Der Privatier

  4. Hallo, ich hatte zu diesem Projekt bereits auch eine Benachrichtigung erhalten
    Die relativ lange Laufzeit hat mich auch etwas abgeschreckt
    Grüße Thomas

  5. Wie ich gerade sehe ist die Frau des Geschäftsführers die Trainerin der Frauenfußball-Nationalmannschaft… was ich auch immer wichtig finde ist der Punkt dass die Geschäftsführung nicht nur aus einer Einzelperson besteht

    • Ach – das wusste ich auch noch nicht! Allerdings habe ich gerade mal kurz nachgeguckt und nach meinem Verständnis ist Frau Voss-Tecklenburg zwar Gesellschafterin, aber nicht an der Geschäftsführung beteiligt. Hier sitzt allerdings der Sohn von Hrn.Tecklenburg(sen.), der dann wohl irgendwann die Firma vollständig übernehmen wird.

      Für mich macht die Fa. Tecklenburg schon deshalb einen so guten Eindruck, weil es sich hier um ein Familienunternehmen handelt, welches der Senior bereits in fünfter Generation führt. Da geht es dann um mehr als ein paar Euro zu verdienen.
      Und man mag es nur für einen markigen Werbespruch halten, aber ich glaube das Motto von Hrn. Tecklenburg „Lieber Geld verlieren als Vertrauen“ ist nicht nur so dahingesagt. Ich bin überzeugt, dass er das auch so meint. Und zwar ernsthaft.

      Gruß, Der Privatier

    • War sicher eine nette Veranstaltung. 😉 Aber ich war nicht da. Das ist mir dann doch zuviel Aufwand. Aber ich finde es eine schöne Idee, so etwas überhaupt anzubieten.

      Gruß, Der Privatier

  6. Heute gab es gleich zwei positive Überraschungen von Zinsland*:

    Gleich zwei Projekte werden in den nächsten Tagen vorzeitig zurückgezahlt: „Mein Lorenz“ und „Burggasse“. Beides Projekte, deren Rückzahlung eigentlich erst in ca. 6 Monaten geplant war, also für März/April 2019.

    Die Zinsland-Verträge sehen häufig ein sog. Rückzahlungsfenster vor, innerhalb dessen die Projekt-Initiatoren die Rückzahlung vertragskonform zurückzahlen können. Dieses umfasst oftmals einen Zeitraum von 6 Monaten vor und nach dem „normalen“ Termin.
    Bisher habe ich (soweit ich mich erinnern kann) nur Verschiebungen auf später erlebt, an eine so deutlich frühere Auszahlung kann ich mich jedenfalls nich erinnern.

    Auch wenn damit natürlich für ein halbes Jahr geringere Zinseinkünfte verbunden sind, sind mir solche Verschiebungen trotzdem bedeutend lieber als anders herum. Also: Sehr schön! 😀 😀

    Gruß, Der Privatier

  7. Guten Tag zusammen,

    zunächst hat mich die crowd investment-Idee durchaus angesprochen. Jetzt stellt sich mir – insbesondere im Hinblick auf das Kaiserlei-Projekt – folgende Frage:

    Warum sollte jemand in dieses Projekt investieren, welches a) nicht hinlänglich besichert ist und b) nicht von der Eyemaxx selber sondern von einer wahrscheinlich extra für dieses Vorhaben gegründeten Tochter finanziert wird? Dass Offenbach und der Kaiserlei nicht die besten Gegenden sind und die Hotelgesellschaft, an welche das Gebäude verpachtet ist, in Asien beheimatet ist und in Europa keinerlei Historie, Bedeutung und Erfahrung hat, trägt in meinen Augen nicht zur Aufwertung bei.

    Bitte richtig verstehen: es geht nicht darum, das Projekt kaputt zu reden oder Ängste zu schüren. Ich versuche lediglich, meine eigenen Bewertungsparameter zu benchmarken bzw. zu regulieren, da ich vor Kurzem erst börsengehandelte Anleihen der Eyemaxx mit Laufzeit 2019 und 8er Kupon gekauft habe, zugegebenermaßen mit Kursaufschlag, dafür aber voll besichert.

    VG, Alex

    • Ich möchte auch weder ein Projekt schlecht machen, noch möchte ich es verteidigen. Von daher ein paar (möglichst) neutrale Anmerkungen:

      * „Nicht hinlänglich besichert“ trifft eigentlich auf alle Crowdinvesting-Projekte zu. In der Regel wird die Form der Nachranganleihe gewählt. Manchmal mit zusätzlichen Sicherheiten in Form von persönlichen Bürgschaften u.ä.. Man sollte sich aber immer bewusst sein, dass man im Problemfall wohl meistens keine Sicherheiten hat. Wer dieses Risiko nicht eingehen will, sollte dem Crowdinvesting generell fern bleiben.

      * Spezielle Projekt-GmbHs sind ebenfalls eine sehr weit verbreitete Konstruktion, die von Projektinitiatoren gewählt wird, um die einzelnen Projekte wirtschaftlich zu trennen. Auch das ist also gängige Praxis und ebenfalls keine Besonderheit dieses Projektes. Mir sind allerdings auch Anbieter lieber, die dies nicht machen und mit ihrem eigenen Unternehmen voll hinter den Projekten stehen. Dies ist allerdings eher die Ausnahme.

      * Die Frage nach der Lage und der Erfahrung der Hotelgesellschaft halte ich für fehl am Platz. Denn: a) Der Pachtvertrag ist bereits unterschrieben. Jemand hat die Lage also für gut befunden. b) Ob der Hotelbetrieb ein Erfolg wird, ist für die jetzige Investition völlig uninteressant. Das Investment ist nach 20 Monaten beendet!

      * Den Vergleich mit Eyemaxx-Anleihen hingegen empfinde ich als durchaus berechtigt. Immerhin sind diese börsentäglich handelbar. Das ist ein entscheidender Vorteil. Wenn man vergleicht, sollte man aber fairerweise die Rendite vergleichen. Diese hängt natürlich davon ab, wann man eine solche Anleihe gekauft hat. Aktuell dürfte die Rendite bei ca. 5,3% liegen. Inwieweit die Vorteile einer Anleihe die höhere Rendite eines Crowdinvestments übersteigen, muss dann jeder individuell beantworten.

      * Nicht ausblenden sollte man aber auch die Tatsache, dass Anleihen mit einer Rendite von ca. 5% heutzutage ganz bestimmt nicht zu den „sicheren“ Kandidaten zählen.

      Mein Fazit: Das Projekt hat die typischen Risiken eines Crowdinvestments. Sogar deutlich weniger als in anderen Projekten, denn es entfallen Teile des Baurisikos und das Verkaufsrisiko.

      Gruß, Der Privatier

  8. Danke für den schnellen Beitrag.

    Auf ein paar Punkte möchte ich noch einmal en detail eingehen, um die Überlegung zu verdeutlichen.

    Natürlich sind Lage und wirtschaftlicher Erfolg – generell gesprochen – NICHT uninteressant sondern geradezu essentiell für die Bewertung eines Risikos.

    Ein Projekt des deutschen/europäischen Branchenprimus in einer 1a-Lage ist sicherlich weniger riskobehaftet als das eines in Europa noch Unerfahrenen aus Asien in einer 2er oder 3er Lage. Die Frage ist doch: wer haftet nach 20 Monaten für die Einlagen der crowd investors? Das kann nur die Projektfirma sein, die dann zahlt, wenn der Kunde gezahlt hat. Da halte ich den unterschriebenen Pachtvertrag eher für unerheblich, weil im Falle eines Ausfalls die Regressnahme im fernen Ausland sicherlich schwierig wird. Ich lasse mich gerne korrigieren, wenn ich anderslautende Informationen übersehen haben sollte.

    Der Hinweis zur eigenen Risikobereitschaft im Abgleich mit den zu erzielenden Erträgen ist natürlich zutreffend. Die rund 5% der Eyemaxx-Anleihe – im ersten Jahr – auch. Wenn ich richtig informiert bin, sollte sich das aber im zweiten Jahr auf den Kupon-Nennbetrag erhöhen.

    Auch den Hinweis auf die „Sicherheit“ akzeptiere ich, ein Risiko ist mit Sicherheit vorhanden. Die Eyemaxx re-finanziert mit neuen Anleihen schließlich auch auslaufende. Mir geht es ausschließlich um den möglichen Vorteil der CI-Variante ggü. der börsengehandelten Anleihe, den ich bei meinem Risikobewußtsein aktuell nicht erkenne.

    PS: Heute haben mich mal wieder die PCCs angeschrieben. Gibt es hierzu auch Erfahrungen/Meinungen?

    • “ Mir geht es ausschließlich um den möglichen Vorteil der CI-Variante ggü. der börsengehandelten Anleihe.“

      Ja, wie oben schon gesagt, hat das Crowdinvesting-Projekt eine ca. 1% höhere Rendite, keine Kosten bei An- und Verkauf und unterliegt keinen Kursschwankungen.
      Die Anleihe hingegen ist börsentäglich handelbar und bietet ggfs. zusätzliche Kurs-Chancen (allerdings auch Risiken).

      Vor- und Nachteile abwägen muss dann jeder für sich.

      Ansonsten habe ich mich weder mit dem Crowdinvesting-Projekt noch mit der Anleihe im Detail befasst und kann daher zu den Einzelheiten wenig sagen. Ich habe allerdings Zweifel an Deiner Annahme, dass sich bei der Anleihe der Kupon erhöht. Aber ich kenne ja nicht einmal die WKN…

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich bin weder bei dem Zinsland-Projekt investiert, noch habe ich eine Anleihe von Eyemaxx.

    • Okay, ich habe es geahnt: Ich war zu langsam mit meiner Antwort. Das Projekt ist inzwischen geschlossen.

      Trotzdem noch kurz ein Kommentar:
      Ich bin ja auch eher zurückhaltend, wenn es um Projekte geht, die nicht in Deutschland realisiert werden. Allerdings war ich bei dem Vorgänger-Projekt von dem selben Anbieter und ebenfalls in Wien auch beteiligt (wurde vor wenigen Tagen vorzeitig zurückgezahlt). Das zeigt also: Generell wäre ich nicht abgeneigt gewesen.

      Oder, anders gesagt: Ich wäre auch dabei gewesen, wenn mich meine selbst auferlegte Investitionsbremse nicht davon abgehalten hätte. Und mein Projekt für diesen Monat habe ich bereits abgeschlossen (Zinsland: Heyestraße).

      Gruß, Der Privatier

      • Danke für das, wenn auch späte, Feedback 😉
        Ich hatte noch etwas Budget und bin dann kurzentschlossen noch rein, nachdem ich im Laufe des Vormittags gesehen hatte, dass das Projekt gut angenommen wurde.
        Bei dem Vorgänger war ich auch dabei und das gab mir Zuversicht. No risk no fun 🙂

  9. Achtung: Bei Exporo gibt es eine neue Bonus-Aktion: 100€ für das Erstinvestment!

    Im Zeitraum vom 15. September bis zum 15. Oktober 2018 erhält jeder Anleger, der zum ersten Mal in eines der Investitionsangebote auf exporo.de investiert, einen einmaligen Bonus über 100 € ausgezahlt. Dafür müssen Sie sich nur über diesen Link einmalig registrieren* und erstmalig in eines der angebotenen Immobilieninvestments investieren. Der Bonus wird automatisch an Neukunden – nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist – ausgezahlt – Sie müssen dazu keinen Bonus Code o.ä. eingeben.

    Die detaillierten Bedingungen können Sie direkt über die Homepage von Exporo* erfahren.

    Wichtig dabei:
    Exporo bietet inzwischen zwei etwas unterschiedliche Investment-Varianten an:
    * Die „alte“ Variante läuft über die Exporo AG, hier werden Bauvorhaben über kurze Laufzeiten finanziert. Finanzierungssumme immer unterhalb von 2,5 Mio. Euro.
    Mindestbeteiligung hier: 500€.
    * Die etwas neuere Variante läuft über die Exporo Investment GmbH, hier werden in der Regel Bestandsimmobilien über einen längeren Zeitraum vermietet. Erkennbar an der Bezeichnung: „Anlageklasse Anleihe“ und dem meist deutlich über 2,5 Mio Euro liegenden Finanzierungsziel.
    Mindestbeteiligung hier: 1000€.

    Am besten einfach mal kostenlos registrieren und ein wenig umschauen. Für die zweite Variante sind noch einige Angebote verfügbar. Für die erste kommen erfahrungsgemäß immer wieder neue hinzu.

    Ach ja: Das Angebot gilt nur für Erstinvestoren!

    Gruß, Der Privatier

    • Am Samstag (22.Sep.2018) hat Exporo ein neues Projekt in Berlin gestartet: „An der Segenskirche*“ .

      Es geht um die Errichtung eines 4-geschossigen Wohnhauses mit 10 Einheiten.
      Der Zins ist mit 4,25% p.a. nicht gerade umwerfend, allerdings gibt es dafür auch eine erstrangige(!) Grundschuld und eine sehr kurze Laufzeit von nur 11-16 Monaten.

      Und nicht zu vergessen: Mindestbeteiligung nur 500€ und für alle Erstinvestoren gibt es einen Bonus von 100€. Insgesamt gerade für Erstinvestoren ein schönes Einstiegsprojekt.
      Update: Die Finanzierung ist inzwischen abgeschlossen

      Gruß, Der Privatier

    • Wer bei der „Segenskirche“ nicht dabei sein konnte (oder wollte), hat in Kürze wieder eine neue Chance:
      Dieses Mal ein Projekt der Exporo Investment GmbH mit einem Gewerbeobjekt in Erfurt:
      Logistikareal im ILZ*„. Start wird in Kürze sein, es gibt eine feste Verzinsung von 6% p.a. bei einer Laufzeit von 11-19 Monaten.
      Eine Investition wird über eine Anleihe abgewickelt (etwas mehr Aufwand beim erstmaligen Investieren). Mindestbeteiligung bei diesen Projekten beträgt 1.000€. Auch hier gibt es für Erstzeichner den Herbstbonus von 100€! (Teilnahmebedingungen beachten).

      Gruß, Der Privatier

      • Habe die Vorabmail für das Erfurt Projekt auch bekommen, nach meinem Verständnis muss man kein Neukunde sein, sondern es reicht wenn man zum ersten Mal eine Anliehe zeichnet. Ist das jetzt ein gutes Zeichen? 100€ wären ja schon mal 10% für die Mindestanlage, deutet auf Absatzprobleme mit den Anliehe n hin, obwohl ich diese Anliehe für einen bessern Deal als die Nachrang Darlehen halte.

    • Und noch zwei weitere Projekt stehen bei Exporo in den Startlöchern:

      * Kita Zollverein* (Update: Finanzierung inzwischen abgeschlossen) und
      * Ensemble Richard-Wagner-Str.*

      Damit möchte ich es dann von meiner Seite auch mit Hinweisen erst einmal gut sein lassen. Ich denke, wer als Neueinsteiger Interesse hat und die Gelegenheit nutzen möchte, den Herbst-Bonus von 100€ mitzunehmen, der sollte beim aktuellen Angebot schon fündig werden. Und ansonsten einfach kostenlos und unverbindlich bei Exporo registrieren*, dann kommen die Infos über neue Projekte automatisch.

      Gruß, Der Privatier

  10. Gerade habe ich eine Email von Exporo bekommen, worin mitgeteilt wird, dass ein weiteres Projekt (Alarichstr.) vorzeitig und noch in diesem Jahr zurückgezahlt wird. 🙂
    War damals bei mir ein Projekt, was mich nicht so 100%ig überzeugt hat, daher nur mit einer unterdurchschnittlichen Summe beteiligt. Zusammen mit der Verkürzung der Laufzeit kommt da also nicht so viel an Zinsen zusammen.

    Aber egal – ich freue mich über jedes erfolgreich abgeschlossene Projekt. 🙂
    Und es gibt ja immer wieder neue Möglichkeiten , zu investieren…

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Sorry für den kleinen Vertipper im ursprünglichen Kommentar. 😉

      • Tja… es ist nur dumm, dass die erste Version immer sofort per Mail verschickt wird. Wer dann nur seine Mails liest, bekommt nachträgliche Änderungen dann gar nicht mit. Naja – bisschen Verlust ist immer. 😉

        Gruß, Der Privatier

  11. @Ulrich:
    Da hast Du tatsächlich Recht! Ich habe auch gerade noch einmal die Email gelesen und da steht sehr deutlich:
    „Zusätzlich erhalten bestehende Exporo Kunden, die zum ersten Mal eine Anleihe bei Exporo zeichnen, bis zum 15. Oktober ebenfalls einen 100 € – Bonus für ihr Investment. Die dazugehörigen Teilnahmebedingungen finden Sie hier: Teilnahmebedingungen Anleihen Bonus.“
    Hatte ich beim ersten Lesen so nicht wahrgenommen.

    Ich würde solche Aktionen nicht als „Absatzproblem“ deuten. Exporo hat in den vergangenen Jahren immer mal wieder Bonus-Aktionen gemacht, auf die ich hier auch oftmals schon hingewiesen habe. Ich halte dies für eine „ganz normale“ Werbe-Aktion, mit der eben neue Kunden geworben werden sollen. Und mit einem Bonus fällt der Einstieg eben deutlich leichter.

    Aber selbstverständlich sieht man auch deutlich, dass die Anleihe-Versionen wesentlich länger zur vollständigen Finanzierung benötigen, als die „herkömmlichen Projekte“. Das wiederum führe ich aber eher darauf zurück, dass das Volumen der Anleihe-Versionen meistens sehr viel höher ist. 5-6 Mio. Euro ist da ja oftmals das Ziel. Und wenn es dann so ab 4 Mio. langsamer vorwärts geht, kann man daran aus meiner Sicht erkennen, dass dann bereits viele Stamm-Investoren investiert haben.
    Bei den alten Projekten, die niemals über 2,5 Mio. Euro hinausgehen (Kleinanlegergesetz!), ist die Situation in der Regel anders. Da gibt es viel mehr Investoren, als Mittel zur Finanzierung benötigt werden.

    Es mag aber auch durchaus Gründe geben, warum Anleger nicht zu der Anleihe-Variante greifen. Ich habe bisher auch noch keine. Aber nicht, weil ich das grundsätzlich schlecht finde, sondern weil ich bisher einfach keinen Bedarf hatte. Das kann sich aber auch mal ändern und wird es womöglich auch, denn ich habe den Eindruck, dass die Anleihe-Variante von Exporo zukünftig bevorzugt werden wird.

    Die Anleihe-Variante hat ja auch gleich mehrere Vorteile: Sie ist ein deutlicher Schritt aus dem Graumarkt heraus: Eine Anleihe mit WKN ist ein richtiges Wertpapier, welches der vollen Kontrolle durch BAFIN etc. unterliegt und damit auch sämtlichen Regularien folgen muss. Damit entfallen dann einige Einschränkungen des Kleinanlegergesetzes, so dass höhere Summe ins Spiel kommen können. Das wiederum macht diese Art der Finanzierung für ganz andere Projekte und Initiatoren interessant. Das Angebot kann also quantitativ und qualitativ wachsen. Ist auch für die Anleger von Vorteil: Projekte sind nicht innerhalb von 30 Min. zu Ende finanziert. Es kann (zumindest theoretisch) ein sehr viel einfacherer Sekundärmarkt realsiert werden.
    Insgesamt als nicht schlecht. Wenn ich die Anleihe noch in mein eigenes Depot einbuchen könnte und nicht ein „Spezial-Depot“ haben müsste, wäre es perfekt.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo,
      und wie schätzt ihr das Objekt BETREUTES WOHNEN HÜRTH im Vergleich zu den anderen Anleihe-Projekten ein? Die Renditeerwartung ist ja etwas schwammig formuliert.
      Bist du dabei, Peter? Ich bin hauptsächlich an den 10% Sonderrendite interessiert, würde also auch nur 1.000 je Account investieren.

      LG Markus

      • Markus, ich habe mir sämtliche Anleihe-Projekte bisher entweder gar nicht oder nur ganz oberflächlich angesehen. Ich kann da nichts zu sagen. Und ich habe demnach auch bisher keines. Ich sehe momentan keine Veranlassung von dem alten Konzept abzuweichen. Ich habe allerdings auch nichts gegen eine Anleihe – ich habe nur keine Lust auf NOCH ein Depot und NOCH eine Bank. Das ist der einzige Grund.

        Ich werde aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in das gleich startende Zinsland-Projekt* investieren.

        Gruß, Der Privatier

    • Guten Morgen, gilt jetzt die E-Mail oder die Bedingungen der Website?
      Kann es sein, dass Exporo hier nachgebessert hat?
      „Neukunden sind alle natürlichen und juristischen Personen, die vor dem 15.09.2018 noch nicht auf exporo.de in eine Anleihe oder eine Vermögensanlage investiert haben.“

  12. Ich habe mir mal die Depoteröffnungsunterlagen mailen lassen. … Depotgebühren 0.10 Prozent p.a. Aber 100 Euro mindestens plus USt. !!!

    • Das hatte ich anders in Erinnerung, habe mir aber gerade zur Sicherheit noch einmal die AGBs der Exporo Investment GmbH angesehen. Dort heisst es unter Pkt.5:

      5. VERMITTLUNG EINES WERTPAPIERDEPOTS
      1. Mit der erstmaligen Beauftragung von Exporo zum Abschluss eines Finanzierungsvertrages in Form einer Anleihe beauftragt der Nutzer Exporo zugleich, in seinem Namen und auf seine Rechnung ein Wertpapierdepot bei der Baader Bank Aktiengesellschaft zu eröffnen. …

      3. Für die Vermittlung des Wertpapierdepots erhält Exporo keine Provision von der Baader Bank Aktiengesellschaft. Die Kosten für das Führen des Depots einschließlich der Kosten für den Handel mit Wertpapieren werden von Exporo für den Nutzer getragen.

      Ich vermute aber einmal ganz stark, dass es sich bei einem solchen Depot um eine besondere Form handelt, die ausschließlich für die Verwahrung der Exporo-Anleihen verwendet werden kann.
      Ich kann mir kaum vorstellen, dass damit ein „normaler“ Handel mit sämtlichen Wertpapieren möglich ist. Ansonsten wäre die Aussage, dass die Kosten für den Handel mit Wertpapieren von Exporo übernommen werden, ein recht lukratives Angebot. 😀 😀

      Gruß, Der Privatier

      • Ich habe in Zusammenhang mit einer exporo Anleihe bereits ein Depot bei der Baader Bank. Nach meinem Verständnis ist es so, dass die eigentlich anfallenden jährlichen Depotgebühren von Expo getragen werden. So weit du mit deinem Depot noch weitere Transaktionen ausführst, zum Beispiel im Wertpapierhandel, fallen dafür zusätzliche Gebühren an, die von exporo nicht getragen werden. Beschränkt du dein Depot bei der Baader Bank allerdings ausschließlich auf das Halten der exporo Anleihen, fallen keine Kosten an.

        • Hallo Poweramd,

          das spezielle Depot für die Exporo Anleihen bei der Baader Bank sollte so eingeschränkt sein, das Transaktionen anderer Art nicht möglich sind. Dafür werden die Kosten von Exporo getragen.
          Das Handeln von Exporo laufenden Anleihen läuft dann indirekt über den Exporo Marktplatz, ähnlich wie bei Bergfürst.
          Das direkte Handeln von Exporo Anleihen dürfte direkt über das Baader Bank Depot nicht möglich sein, nur über Exporo von Exporo Kunden Depot zu Kunden Depot.

  13. Mit Freuden habe ich gerade die Nachricht von Zinsland gelesen, dass die Rückzahlung von „BoxIt Duisburg“ angewiesen wurde.
    Nach den Problemen im Projekt und den mehrfachen Verschiebungen ist das doch nochmal gut gegangen 🙂

    Auch gut, dass die Zinsen durch die Verschiebungen nach hinten noch besser geworden sind — na ja, „Schmerzensgeld“ halt …

    • Sehr schön, Jürgen! Das freut mich für Dich (und alle anderen). 🙂

      Ich selber war bei diesem Box!t-Projekt nicht dabei, sondern nur bei dem Vorgänger in Leipzig. Auch da hat es Verzögerungen gegeben, aber am Ende war alles korrekt.

      Bei Zinsland ist es ja fast schon „normal“, dass Projekte nach hinten geschoben werden. Auch daran gewöhnt man sich irgendwann. Insofern machen mir diese „normalen“ Verschiebungen auch keine großen Sorgen mehr. Es gibt allerdings aktuell auch noch ein Projekt, welches auch das vertraglich vorgesehene Rückzahlungsfenster bereits überschritten hat. Hier ist dann für den Initiator noch mal ein Aufschlag auf den Zins fällig. Angeblich steht der Abschluss aber bald bevor und die Rückzahlungen sollten anschließend erfolgen. Ich bin gespannt…

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Morgen startet wieder ein neues Zinsland-Projekt. Wieder ein Hotel. Aber sicher hat man Dich auch schon eingeladen.

      • Danke. Allerdings war es bei diesem Projekt so, dass es nicht erfolgreich war und ‚verkauft‘ werden musste …

          • „Nicht erfolgreich“ heißt in diesem Fall, dass das Projekt zwar gebaut worden ist, die Objekte aber nicht ausreichend an den Mann gebracht werden konnten, so dass die Finanzplanung nicht hinhaute.
            Die Objekte wurden in mehreren Tranchen an andere Investoren verkauft und hier wurde dann über mehrere Monate der Erlös gesammelt, um daraus dann die Exporo Anleger auszuzahlen — wenn der Erlös reichte.
            Und ja, ich habe mein Investment + (Straf-)Zinsen bekommen. Aber das war schon knapp.

          • Ich hoffe, es waren die Zinsland-Anleger, die die Rückzahlung erhalten haben. 😉
            Tja… bei manchen Projekten hat man schon den Eindruck, dass das mal gerade so eben noch geklappt hat.

            Gruß, Der Privatier

  14. Wow, das ging jetzt schnell. Bei Bergfürst gab es heute das Wien-Parkside 1190 Projekt.
    06:13 Uhr habe ich die Mail bekommen, gegen 10 Uhr waren ca. 60% gezeichnet, jetzt ist alles weg. So schnell war ich dann doch nicht, wollte eigentlich meine Frau einladen.

    • Tja, sooo schnell war ich dann auch nicht.
      Eigentlich wollte ich hier noch einen Hinweis auf das Projekt geben – aber zu spät.

      Ohnehin macht es bei manchen Projekten wohl keinen Sinn, hier darauf hinzuweisen, da sie oftmals wirklich sehr schnell vergriffen sind. Aber dafür funktioniert jetzt die Übersicht über aktuelle Crowdinvesting-Projekte wieder. 🙂 Hier hatte es einige technische Probleme bei der Darstellung gegeben, die aber jetzt (hoffentlich) behoben sind.

      In dieser Übersicht finden sich allerdings auch nur Projekte, deren Finanzierung ein wenig länger dauert. Und die Liste ist natürlich keine vollständige Liste, sondern auch immer davon abhängig, ob und wann die Anbieter ihre Daten zur Verfügung stellen.

      Gruß, Der Privatier

  15. heute morgen habe ich etwas in das neue BERGFÜRST Projekt „Stuttgart Neckarstraße“ investiert… hat mir ganz gut gefallen: mal eine andere Region und Stadt, Bestandsimmobilie, Handelsplatz und halbjährliche Zinszahlungen

    • Vielen Dank für den Hinweis.
      Mit 3% Neukundenrabatt (wird direkt von der Einzahlung abgezogen) war es besonders lukrativ.

      LG Markus

    • Das Bergfürst-Projekt* dürfte auch in den nächsten Stunden vollständig finanziert sein.
      Ich bin nicht dabei, einmal weil mein Budget für Oktober bereits investiert ist und andererseits ist mir dann die Laufzeot doch ein bisschen lang. Ist zwar kein grundsätzliches Ausschlusskriterium, aber solange ich was anderes finden kann, nehme ich dann lieber was kürzeres.

      @Markus: Gab es hier eine besondere Aktion? Habe ich gar nicht mitbekommen! Sonst hätte ich sie vorher angekündigt.
      Oder bist Du mal „voll auf Risiko“ gegangen und hast satte 333 Euro investiert? 😉 Davon 3% wären nämlich 10€, die Bergfürst in der Regel für das Erstinvestment als Bonus zahlt.

      Gruß, Der Privatier

  16. Hallo zusammen, für Freitag ist auf Zinsland ein ganz interessantes Projekt
    „Frankfurt Taunus Portfolio 2“ angekündigt….. 6,5% Zins, die Bauobjekte nicht
    zu überzogen von der Architektur… habe mich mal vormerken lassen
    Grüße Thomas

  17. Hast Du schon background gecheckt? Kreditnehmer, Rückführung früherer Kredite, Bauunterlagen, Gläubigerabsicherung, etc. Hab das auch gesehen, könnte aber noch nicht bewerten

  18. Heute mal wieder eine sehr erfreuliche Mitteilung von Exporo*:
    Das Projekt „Students Living“ wird 5 Monate VOR dem geplanten Ende vorzeitig zurückgezahlt. Und zwar mit voller Zinszahlung. 🙂 🙂 🙂

    Sehr, sehr schön. Und zeigt, dass man solche Projekte durchaus erfolgfreich realisieren kann! Dank, Respekt und Anerkennung an alle Beteiligten!

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Privatier und alle anderen KommentatorInnen,
      ist bei dem obigen Projekt „Students Living“ das Projekt in Greifswald gemeint? Meine Tochter hat sich – mit einem 50 Euro-Bonus – hieran beteiligt. Jetzt hatte sie den investierten Betrag mit VZ „Kompletterstattung“ sowie einen Zinsbetrag für 7 (anstelle von 11) Monaten mit VZ „Kulanzauszahlung Bereitstellungszins“ auf dem Konto. Bonus und 4 Monate Zinsen fehlen … Sie hat schon versucht, telefonisch bei exporo etwas zu klären, aber da war kein Durchkommen …. Hat jemand eine Erklärung hierfür?
      Einen entspannten dritten Advent wünscht
      la pensionista

      • Nein – das oben erwähnte Projekt „Students Living“ ist/war ein Projekt in Lübeck.

        Das Greifswalder-Projekt hat einen ähnlich klingenden Namen, dazu kann ich aber im Detail keine Aussagen machen, da ich dort selber nicht beteiligt bin/war.

        Generell kann man über vorzeitge Rückzahlungen sagen, dass man die Regelungen am besten immer im entsprecheden Darlehnsvertrag nachliest. Dort sollte klar geregelt sein, wann und unter welchen Bedingungen der Projektentwickler zurückzahlen kann.

        Meine bisherigen Erkenntisse dazu: Zinsland arbeitet oftmals mit einem Zeitfenster, innerhalb der Projektentwickler die Gelder zurückzahlen kann. Die Größe der Zeitfenster ist unterschiedlich (kann bis zu +/- 6 Monate betragen). Verzinst wird dann immer taggenau.
        Bei Exporo ist es eher so, dass es zwei Rückzahlungstermine gibt. Wenn der Projektentwickler rechtzeitig kündigt, kann er zum ersten Termin zurückzahlen. In diesem Fall OHNE Zinsen für die restliche Laufzeit. Ansonsten sind die Zinsen für die gesamte Laufzeit fällig. Natürlich können die Gelder aber trotzdem vorher zurückgezahlt werden.

        Ob ein Erstzeichner-Bonus richtig verbucht worden ist, konnte man in der Vergangenheit immer anhand des Vertrages bzw. im Investmentcockpit erkennen, da der Bonus immer dem eigenen Investment zugeschlagen wurde. Neuerdings gibt es diese Form nicht mehr, sondern es wird nur noch ein Cash-Back Bonus gezahlt (Rückzahlung auf’s Konto nach Ablauf der Widerrufsfrist).

        Die restlichen Fragen müssten Sie direkt mit Exporo klären. Ggfs. schriftlich/per Email.

        Gruß, Der Privatier

        • Vielen Dank für die schnelle Antwort!
          Dann schreibe ich mal eine Mail an Exporo und werde berichten, falls es etwas „Erhellendes“ gibt.
          la pensionista

  19. Fast hätte ich es vergessen!
    Bei Exporo* gibt es wieder eine Bonus-Aktion für Neu-Investoren! Es gibt 100 Euro für alle, die bis zum 15.Dez.2018 verlängert bis 23.Dez.2018 erstmalig bei Exporo ein Investment abschließen. Für weitere Details bitte die Teilnahmebedingungen lesen.

    Gruß, Der Privatier

    • Noch eine ergänzende Erläuterung, speziell für die Erst-Investoren. Aber vielleicht auch interessant für alle, die Exporo schon länger kennen:

      Exporo hat nämlich die Webseite ein wenig neu strukturiert und damit eine deutliche und klare Unterscheidung zwischen den beiden grundsätzlich verschiedenen Investment-Möglichkeiten geschaffen. Exporo unterscheidet danach in:

      1. Exporo Bestand: Beteiligung an Bestandimmobilien mit laufenden Aussschüttungen (3%-6% p.a.) durch Mietüberschüsse. Langfristiger Anlagehorizont über Anleihen mit WKN (über eigenen Handelsplatz handelbar).

      2. Exporo Finanzierung: Finanzierung von Projektentwicklungen mit endfälliger Verzinsung (ca. 4%-6% p.a.) durch Erlöse aus den Immobilienprojekten. In der Regel Nachrangdarlehen mit kurzen Laufzeiten von ca. 12-36 Monaten.

      In beiden Bereichen sind momentan noch Projekte verfügbar, in die investiert werden kann.
      Morgen (21.11.18) startet im Bereich „Finanzierungen“ wieder ein sehr schönes Projekt mit der „KITA Volksdorf*“ in Hamburg.

      Mehr Informationen zur Funktionsweise von Crowdinvesting in Immobilien gibt es auf der Homepage von Exporo* .

      Und nicht vergessen: Neu-Investoren erhalten bis zum 15.Dez.2018 verlängert bis zum 23.Dez.2018 für ihr erstes Investment einen Bonus von 100€ !
      (Dieser wird als Cash-Back auf das angegebene Konto überwiesen, bitte weitere Teilnahmebedingungen beachten).

      Gruß, Der Privatier

    • Und noch ein weiterer Hinweis auf ein aktuelles Projekt von Exporo* :
      Morgen (Freitag, 23.11.18) um 8:00 Uhr startet wieder ein neues Projekt aus dem Bereich Exporo Finanzierungen:
      Wohnen im Alstertal*“ :
      * Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 8 Eigentumswohnungen
      * Feste Verzinsung: 6,0 % (endfällig)
      * Laufzeit: von 17 Monate – 23 Monate
      * Sicherheiten: Notarielles abstraktes Schuldanerkenntnis und Patronatserklärung

      Wie schon beim letzten Projekt ist mit einer hohen Nachfrage zu rechnen!

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Das soll dann vorerst mal wieder der letzte Hinweis sein. Wer gerne unverbindlich über aktuelle Projekte informiert werden möchte, sollte sich am besten einmal kostenlos bei Exporo registieren* .

        • Da werden wohl die meisten nicht so viel Erfolg gehabt haben. 🙁

          Aber momentan geht es anscheinend „Schlag auf Schlag“. 🙂
          Morgen startet bei Exporo bereits das nächste Projekt*. Und Zinsland* hat für Montag wieder ein neues Projekt der Fa.Tecklenburg angekündigt. Und wer es gerne etwas „exotischer“ hätte, findet bei Bergfürst* wieder ein Projekt auf Mallorca.

          Gruß, Der Privatier

        • Heute morgen ein neuer Rekord bei dem Kita Projekt von Exporo: nach 5 Minuten zu 102% finanziert!
          Ich habe es gerade noch so geschafft, da ich zunächst Schwierigkeiten mit dem Browser hatte …

          • Für Exporo und die ganz schnellen Investoren ist das sicher eine erfreuliche Entwicklung. Für den Rest eher nicht. 🙁

            Denn gerade die momentan von Exporo wieder umworbenen Erst-Investoren werden bei solchen Projekten ganz einfach kaum eine Chance haben, hier mitzumachen und werden sich eher frustiert wieder abwenden. Und das wird einigen Alt-Investoren wohl nicht anders ergehen.

            Da geht es bei Zinsland* in der Regel doch deutlich entspannter zu. Und es gibt auch noch mehr Zinsen… 😉

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Ich gehe allerdings davon aus, dass das Montag bei Zinsland startende Projekt ebenfalls schnell finanziert sein wird. Ich habe bereits reerviert. 😉

  20. Nun gibt es schon wieder eine Verschiebung bei Zinsland. Diesmal beim Projekt „Gemeindeamtsstrasse“.
    So langsam geht mein Vertrauen in Zinsland und deren Projektbewertungen nach unten.
    Bei Exporo gab es so etwas in dieser Häufigkeit noch nicht — die Zeitfenster wurden zwar meist ausgenutzt, aber echte Verschiebungen/Probleme hab zumindest ich bei noch keinem Projekt erlebt.
    Konsequenz für mich: bei Zinsland Projekten schaue ich noch genauer in die Details und investiere nur noch kleinere Summen.

  21. Das Projekt Mühlanger von Zinsland sollte unter Ausschöpfung des Zeitfensters am 14.11.2018 abgerechnet werden, bislang trotz angeblicher Rückzahlung auf das Treuhandkonto noch kein Zahlungseingang bei mir. Obwohl sich meine diesbezügliche Irritation noch in Grenzen hält, nervt die Verzögerung.

    • ich habe festgestellt, dass es in der Regel ca. 1 Woche (7 Werktage) dauert bis das Geld auf meinem Konto landet.
      Bis Ende dieser Woche sollte das Geld also da sein – sonst einfach mal anrufen. Zinsland hat einen recht guten Service.
      VG, Jürgen

    • Gerade eben mal nachgesehen: Bei mir ist die Rückzahlung des Mühlanger-Projektes heute auf meinem Konto gutgeschrieben worden. Also alles okay. 🙂

      Allerdings empfinde ich die fast schon gewohnheitsmäßigen Verschiebungen bei Zinsland auch als unschön. Bisher war es aber immer so, wenn Zinsland den Eingang auf dem Treuhandkonto vermeldet hat, dass man sich auf die Rückzahlung dann auchh verlassen konnte. Auf ein paar Tage mehr oder weniger kommt es mir dabei nicht an.

      Was mir schon ein wenig mehr Sorgen bereitet, sind Projekte, die zum Ablauf des Zeitfensters noch nicht einmal angefangen sind… 🙁
      Auch da hat es zwar schon (mindestens) ein Projekt gegeben, was trotzdem ordnungsgemäß zurückgezahlt worden ist, aber so etwas trägt nicht zur Beruhigung bei.
      Wie ich oben im Beitrag schon geschrieben habe: Crowdinvestment in Immobilien ist kein Investment für schwache Nerven!

      Gruß, Der Privatier

  22. Ja, bei mir ist auch gestern der investierte Betrag plus Zinsen eingegangen. Also mal wieder gutgegangen!

    Ich bin generell ein Fan dieser Anlageform, da es unabhängig von den Weltbörsen und mit einer anständigen Rendite funktioniert. Negative Erfahrungen blieben bei mir bislang aus und ermutigen mich, auch weiterhin bei interessanten Projekten mitzumachen.

    An dieser Stelle vielen Dank an den Privatier für die vielen extrem hilfreichen Informationen.

    Ich werde mit Beginn des neuen Jahres mein Dispositionsjahr beginnen und mich gegen Jahresende 2019 zum 1.1.2020 arbeitslos melden. Die diesbezüglichen telefonischen Aussagen meiner zuständigen Arbeitsagentur deckten sich 100%ig mit denen hier. Aber ohne diese Vorabinfos hätte ich wahrscheinlich zunächst „nur Bahnhof“ verstanden…

  23. Mein erstes Projekt wird zum Jahresende aufgelöst und zurückgezahlt, Bergfürst meldet, dass das Königstein Projekt am 31.12.2018 vorzeitig beendet wird. 6,20% etwas mehr als ein Jahr, da freue ich mich doch sehr. Na dann mal schauen, wohin mit dem vielen Geld. 😉

    LG Markus

    • Ja, habe die Info heute auch bekommen. 🙂

      Ich sehe solche Verschiebungen ja immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn wird (wie jetzt) vorzeitig zurückgezahlt, ist das Projekt aslo erfolgreich gewesen und das Darlehen nebst Zinsen wieder da. Das ist sehr schön.
      Auf der anderen Seite gehen aber die eigentlich erwarteten Zinsen (in diesem Falle wohl bis Sept. 2019?) verloren. Das ist dann weniger schön.

      Genau so verhält es sich im umgekehrten Fall, wenn nach hinten verschoben wird: Keine Rückzahlung ist schlecht, dafür aber längere Zinszahlung ist gut. Manchmal sogar mit „Strafzins“. Das ist dann auch schön.

      Insgesamt ist mir aber eine vorzeitige Rückzahlung immer lieber.
      Zumal momentan kein Problem besteht, die Rückzahlung sofort wieder anzulegen. Exporo „haut“ momentan fast täglich ein neues Projekt raus. Und bei Zinsland und Bergfürst ist wohl auch noch was verfügbar. Bei mir ist für dieses Jahr aber erst mal Schluss. Es sei denn, es käme noch was ganz besonderes… 😉

      Gruß, Der Privatier

  24. Ich wollte ja hier in den Kommentaren immer einmal auf besondere Aktionen hinweisen. Heute zum 2.Advent gibt es wieder eine solche zu vermelden!

    Exporo bietet zum kommenden Projekt „Am Vahrenwalder Platz“ den Zugang zu einer Frühzeichner-Phase* an. Interessenten erhalten damit schon vor dem offiziellen Start sämtliche Informationen zu dem neuen Projekt und können vor allen Anderen investieren.
    Das kommende Projekt hat ein eher kleines Volumen, sodass die Frühzeichner Phase die perfekte Gelegenheit darstellt, das erste Mal in Exporo Bestand zu investieren. Weitere Details sind zunächst nur über den Frühzeichner-Link* zu erfahren.

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Nicht vergessen: Für Neu-Investoren gilt bis zum 15.Dez.18 verlängert bis zum 23.Dez.18 immer noch der Bonus von 100 Euro!

    • Und einen Exporo Adventskalender mit leckerer Lindt Schokolade drin und laut Begleitschreiben einer Überraschung hinter der 24 (in 14 Tagen weiß ich mehr) gab es auch, kam letzte Woche per Post.

      • Ich hoffe jetzt erst einmal darauf, dass es bis zum Jahresende keine Überraschungen mehr gibt. 😉
        Ich habe in den kommenden Wochen noch insgesamt 9 (neun!) Rückzahlungen zu erwarten, einige davon deutlich über meinem üblichen Durchschnitt. Es wäre wirklich schön, wenn die denn auch alle kommen würden. Ich bin gespannt!

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Die Rückzahlungen erwarte ich natürlich nicht alle von Exporo, sondern auch von Zinsland und Bergfürst.

    • Ich versuche mal, daran zu denken. Wird sich aber ganz sicher bis ins neue Jahr hinziehen, da einige Projekte auf den 30./31. Dez. terminiert sind. Bis das Geld wirklich auf dem Konto ist, wird es dann wohl 1./2. KW 2019.

      Gruß, Der Privatier

    • Dann fange ich hier mal die Liste der aktuellen Rückzahlungen an:

      1. Exporo: University Lodges, gebucht am 18.12.18
      2. Exporo: Altreick Eins, gebucht am 18.12.18

      jetzt erwarte ich „nur“ noch sieben…

      Gruß, Der Privatier

    • An Heiligabend (quasi als Weihnachtsgeschenk 😉 ) noch verbucht:

      3. Exporo: Wohnen am Goldsteinpark, gebucht am 24.12.18
      4. Exporo: Am Höltigbaum, gebucht am 24.12.18

      Die restlichen fünf erwarte ich dann erst in den ersten Tagen des neuen Jahres.

      Gruß, Der Privatier

    • Dann mache ich mal weiter mit der Liste:

      5. Bergfürst: Königstein im Taunus, gebucht am 27.12.18
      6. Zinsland: Haus am See, gebucht am 28.12.18
      7. Exporo: Weststrasse, gebucht am 31.12.18
      8. Exporo: Mainzer Strasse, gebucht am 4.1.19

      Es fehlt noch: Zinsland, Live Green, heute angemahnt…

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Die Rückzahlung zweier weiterer Projekte erwarte ich dann innerhalb der nächsten zwei Wochen. 😀

    • Erläuterungen zum noch offenen Zinsland-Projekt:

      War wohl auch teilweise ein wenig meine eigene Schuld, denn der Treuhänder von Zinsland (secupay) zahlt wohl immer auf das Konto zurück, von dem auch die Einzahlung vorgenommen wurde. Das existiert aber bei mir in diesem Falle nicht mehr. 🙁

      Naja gut, diese Tatsache war mir so nicht bewusst und außerdem war es in dem Fall eine seltene Ausnahme, dass ich einmal von einem anderen Konto überwiesen habe. Okay – die Sache ist geklärt und ich bin sehr sicher, dass ich in der nächsten Woche meine Zahlung erhalten werde.

      Von daher vermelde ich schon einmal:

      9. Zinsland: Live Green, gebucht am 15.1.2019 und
      10. Zinsland: Kaltenbrunner Bach, gebucht am 10.1.2019

      Damit werde ich dann die Liste meiner Rückzahlungen an dieser Stelle beenden. Ich möchte hier zukünftig nicht jedes Projekt aufführen. Interessant wird es ja auch erst, wenn Rückzahlungen mal nicht funktionieren. Das werde ich dann sicher wieder kommentieren.

      Gruß, Der Privatier

  25. Hallo Peter,
    ich weiß, du hast eigentlich Festtagsruhezeit, aber vielleicht möchtest du noch das Bergfürst Projekt Courtyard Hotel Laxenburg empfehlen, ist gerade angelaufen.
    Mein Link zu Bergfürst* schon mal vorab. 🙂
    Mir fehlen leider die Barmittel, sonst wäre ich sofort dabei.

    Schönen Tag noch
    Markus

    • Tja, ich könnte beinahe täglich hier neue und interessante Projekte empfehlen. Momentan ist das Angebot wirklich sehr gut und oftmals auch mit Sonderaktionen verknüpft. Da gibt es dann:
      * Bonus-Aktionen für Neukunden
      * Frühzeichner-Aktionen für Altkunden
      * Reduzierte Mindest-Investments u.ä.

      Ich kann die nicht alle hier vermelden, zumal manche Projekte ja oftmals sehr schnell nicht mehr verfügbar sind, macht das auch wenig Sinn. Ich kann nur allen, die sich für Crowdinvesting interessieren, empfehlen, sich kostenlos und unverbindlich einmal bei einem (oder allen) Anbietern zu registieren. Danach bekommt dann jeder die aktuellen Angebote per Mail.

      Meine bisherigen Erfahrungen habe ich mit den folgenden Anbietern gesammelt:
      * Exporo*
      * Zinsland*
      * Bergfürst*

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Bitte hier keine eigenen Werbelinks posten! Ich habe daher den obigen Link „korrigiert“. 😉

  26. Ich habe gerade zusammen mit dem Hinweis auf das am Mittwoch (19.Dez.18) um 8:00 Uhr startende neue Exporo Bestands-Projektes: „Am Vahrenwalder Platz*“ noch eine sehr interessante Randinformation bekommen. 😉

    Exporo weist nämlich im Zusammenhang mit dem Projekt noch einmal auf den Exporo Handelsplatz hin und macht dazu folgende Aussagen:

    „Wenn Sie Ihre Anleihen nicht 10 Jahre halten möchten, können Sie diese jederzeit zum Kauf anbieten. Im ersten halben Jahr sehen wir eine sehr starke Nachfrage nach Anleihen von bereits finanzierten Projekten. Dabei konnten die Verkäufer ihre Anleihen teilweise mit bis zu 15 % Aufschlag verkaufen.“

    Insbesondere die 15% Aufschlag haben mich natürlich hellhörig gemacht! Natürlich kann man eine solche Aussage nicht überprüfen und man muss hier einfach mal darauf vertrauen, dass es stimmt.
    Ich habe es im ersten Moment nicht geglaubt. Aber bei etwas mehr Nachdenken erscheint mir das doch plausibel. Denn auch bei „normalen“ Anleihen ist es ja völlig normal, dass sich bei einer lukrativen jährlichen Ausschüttung im Handel an der Börse ein teilweise deutlicher Aufschlag gegenüber dem Ausgabekurs entwickelt. Aus Aufschlag und Kupon ergibt sich dann am Ende eine marktgerechte Rendite. Also ein völlig normaler Mechanismus und von daher durchaus glaubwürdig.

    Das hatte ich mir aber bisher in dieser Form noch nicht klar gemacht und es ergeben sich daher für beide Seiten (Käufer und Verkäufer) einige neue Gesichtspunkte. Sollte man ggfs. in seine Überlegungen mit einbeziehen!

    Gruß, Der Privatier

    • Gibt es hierzu bereits einschlägige Erfahrungen der Hiervertretenen? Ich habe den Eindruck aus diversen Kommentaren gewonnen, daß der Großteil der Neuemissionen von den Usern hier zum Kauf genutzt wird.

      Wenn sich wirklich ein wie von Peter zitierter Aufschlag einstellte und realisieren ließe, dann wäre dies für manchen vielleicht interessanter als das Invest bis zur Endfälligkeit zu halten. Mal „in die Tüte gesprochen“ könnte die 2-Jahresrendite damit in deutlich kürzerer Zeit – und damit geringerem Risiko – erwirtschaftet werden und das freiwerdende Kapital stünde wieder zur Re-Investition zur Verfügung. Renditeturbo, quasi.

      • Ich selber habe keine Erfahrungen mit den Handelsplätzen, die inzwischen offenbar von den Crowdinvesting-Plattformen angeboten werden. Bergfürst hat dies von Beginn an gehabt (für alle Projekte), im letzten Jahr hat Exporo dies für die sog. Bestandsprojekte ebenfalls eingeführt und bei Zinsland soll es dies wohl auch geben.

        Ich habe also keine Erfahrungen, kann aber ein paar Gedanken dazu beisteuern:

        * Meine obiger Hinweis auf evtl. zu realsierende Aufschläge basiert auf einer nicht überprüfbaren Aussage von Exporo.
        * Ich halte solche Aufschläge zwar für theoretisch denkbar, denn man findet ja auch an der Börse immer Anleihen, die z.T. deutlich über pari notieren.
        * Es gibt allerdings neben den Unterschieden bzgl. Risiko und Liquidität/Handelbarkeit einen weiteren entscheidenden Unterschied: Eine dt. Staatsanleihe oder auch eine Unternehmensanleihe ordentlicher Bonität mit einem Kupon im Bereich von 5%-6% p.a. bekomme ich eben nur dann, wenn ich bereit bin, diesen Aufschlag zu zahlen. Ansonsten gibt es so etwas ganz einfach nicht!
        * Anders beim Crowdinvesting: Es ist momentan davon auszugehen, dass ständig neue Anleihen zu ähnlichen Konditionen angeboten werden.
        * Welches Motiv sollte daher ein Käufer einer Anleihe haben, einen Aufschlag von 15% zu zahlen?? Da fehlt mir wohl die Phantasie und ICH wäre dazu nicht bereit!

        * Dennoch halte ich die Handelsplätze für eine gute Einrichtung, bieten sie doch die Möglichkeit, sich auch vor der geplanten Laufzeit von einem Investment zu trennen.
        * Meine Einschätzung geht allerdings eher in die Richtung, dass dies eher zu Preisen unterhalb der 100% möglich sein wird.
        * In diesem Zusammenhang fehlt mir eine sehr wichtige Funktion/Information:
        Bisher kann man (soweit mir bekannt) immer nur die Wunschpreise der Verkäufer sehen, die man dann akzeptieren kann oder auch nicht. Ich würde mir wünchen, dass auch potentielle Käufer Angebote abgeben könnten, die ebenfalls einsehbar wären. Nur dann wäre aus meiner Sicht der Name „Handelsplatz“ auch gerechtfertigt.

        * Damit bei evtl. Interessenten keine Missverständnisse aufkommen: Bei den ausgewiesenen Kursen (Prozentzahlen) handelt es sich NICHT um den Endpreis! Es werden (wie bei Anleihen üblich) immer auch die aufgelaufenen Stückzinsen verrechnet.

        * Mein Fazit: Für mich in der aktuellen Form nicht von Interesse.

        Gruß, Der Privatier

        • Die Aufschläge bei BF liegen meist bei 2-4%-Punkten, einige wenige Projekte werden zu 106 bzw. 108% gehandelt. Ich täte mich schon schwer, mehr als 103% zu zahlen, abhängig von Kupon, LZ und Besicherung.

          • „…einige wenige Projekte werden zu 106 bzw. 108% gehandelt“

            Kleine Korrektur: Die Projekte werden nicht zu 106%-108% „gehandelt“, sondern zu diesen Konditionen „angeboten“. Man könnte auch sagen: Das sind Wunschträume!

            Mich würde aber viel mehr interessieren, was Dich denn dazu bewegen würde, z.B. 103% zu bezahlen? Was wäre denn da das Motiv? Warum beteiligst Du Dich nicht an neuen Projekten zu 100%. Glaubst Du wirklich, ein altes Projekt wäre irgendwo besser??

            Gruß, Der Privatier

          • Peter sagte:
            „Kleine Korrektur: Die Projekte werden nicht zu 106%-108% „gehandelt“, sondern zu diesen Konditionen „angeboten“. Man könnte auch sagen: Das sind Wunschträume!“

            Diese Aussage spiegelt Deine Meinung wider, sie ist nicht hinreichend mit Fakten hinterlegt.

            Wenn bei Aldi ein Preis an der Ware hängt, dann gibt es meist einen, der dazu kauft. Wenn bei Mobile 50 R107 zwischen 19.500 und 22.500 angeboten werden, dann wird das wohl die Preisspanne sein, zu der die Autos gehandelt werden. Man kann bezweifeln, daß alle Fahrzeuge für den Zielpreis den Besitzer wechseln, wissen tut man es in der Regel aber nicht.

            Aber ich stimme dem „angeboten“ gerne zu.

            Peter sagte:
            „Mich würde aber viel mehr interessieren, was Dich denn dazu bewegen würde, z.B. 103% zu bezahlen? Was wäre denn da das Motiv? Warum beteiligst Du Dich nicht an neuen Projekten zu 100%. Glaubst Du wirklich, ein altes Projekt wäre irgendwo besser??“

            Ein Motiv könnte sein, Geld in interessante Projekte zu investieren, für welche man bei der Emission keinen Zuschlag erhalten hat (oder davon nichts wusste). Wir hatten bereits auf dieser Seite diskutiert, das ein bestimmtes Projekt in 2 Minuten finanziert war (auch, wenn der Emitent später noch weitere Investoren einwerben wollte/musste). Das heutige Exporo-Projekt, welches um 12:00 startete, war um 12:03 erst mit rund 160T€ von 600T€ finanziert. Kurz nach 13:00 war es vollfinanziert. Die Zeitfenster für den Zuschlag einer Erstemission können also sehr klein sein. Und nicht jeder kann oder will so kurzfristig reagieren.

            Ein weiteres Motiv könnte eine bestimmte Sicherheitsarchitektur sein, welche bei entsprechend langer Laufzeit das „Agio“ erträglich macht. Am Ende ist es immer eine Frage der persönlichen (Ertrags-)Zielsetzung, der Risikobereitschft und der verfügbaren Alternativen.

          • Hallo Alex,

            „Die Zeitfenster für den Zuschlag einer Erstemission können also sehr klein sein. Und nicht jeder kann oder will so kurzfristig reagieren.“

            Das ist richtig und sicher auch für viele ärgerlich. Das hängt auch oft mit den Startzeitpunkten zusammen, zu denen solche Projekte gestartet werden.
            Ich habe dazu sogar bei Exporo schon einmal schriftlich um eine Änderung gebeten, dass man Projekte auch einmal abends oder am Wochenende startet.

            Ist dann sogar auch einige wenige Male gemacht worden. Inzwischen wohl meistens wieder zu Zeiten, die für Berufstätige sehr ungünstig sind.

            „Am Ende ist es immer eine Frage…der verfügbaren Alternativen.“

            Und genau da habe ICH eben den Eindruck, dass es daran nicht mangelt. Und von daher sehe ICH momentan jedenfalls keinen Anlass, mehr als 100% für ein Investment zu zahlen. Ich fände es allerdings sehr gut, wenn man Kaufangebote abgeben könnte, denn unterhalb von 100% könnte ich mir das sehr wohl vorstellen.

            Gruß, Der Privatier

          • Hier könnte man dann fragen, welche Gründe für einen Verkauf UNTER 100% es wohl geben könnte. Das kann dann wohl nur ein deutlicher Liqui-Engpass sein.

            Ich könnte mir vorstellen, dass ZL das lowball-en bewusst nicht zulässt, um die Produkte attraktiv zu halten. Das macht zumindest marketingmässig Sinn.

          • “ Gründe für einen Verkauf UNTER 100%“

            Ach, da gibt es sicher viele.
            * Es könnte Probleme im Projekt geben, die manch einen u.U. dazu verleiten, sich vorsichtshalber auch unter Preis von dem Investment zu trennen.
            * Die Gründe könnten auch beim Investor liegen, der unerwartet Kapital benötigt und die lange Laufzeit nicht mehr abwarten will.
            * Es könnte auch ganz einfach an der allg. Zinsentwicklung liegen. Gerade bei langen Laufzeiten ist ein allg. Anstieg der Zinsen so gut wie sicher. Und damit verbunden verlieren die heutigen Konditionen ihren Wert.

            Und dabei muss man ja nicht gleich an unfaire Preise denken (was mit lowballing wohl ausgedrückt werden sollte). Ein Kauf-Angebot von 95% ist genau so fair wie ein Verkauf-Angebot von 105%.

            Aber darum geht es mir eigentlich auch gar nicht. Ich würde mir nur von einem „Handelsplatz“ wünschen, dass ich Angebot UND Nachfrage sehen kann, dass ich erkennen kann, ob und zu welchen Kursen ein tatsächlicher Handel stattgefunden hat. Eine solche Transparenz kommt immer beiden Seiten zugute.
            Aber eine solche Offenheit ist dann wohl (wie Du schon vermutet hast) von den Plattform-Betreibern nicht gewünscht.

            Gruß, Der Privatier

  27. Hallo Peter,

    in einem früheren Posting hast Du darauf hingewiesen, dass du kein Interesse an Anleihen von exporo hättest. Ist das immer noch aktuell? Falls ja, würde mich mal interessieren, worin deine Abneigung begründet liegt.

    Der geplante Veräußerungserlös nach 10 Jahren scheint mir bei den einzelnen Projekten teilweise etwas hoch gegriffen, aber die Ausschüttungsrendite allein von etwa 4% pro Jahr halte ich immer noch für recht attraktiv und auch sicher. Darum ist meines Erachtens eine Anleihe von Expro zumindest als Beimischung fuer das Portfolio geeignet, nicht zuletzt auch aufgrund des momentanen schwierigen Marktumfelds an der Börse.

    Das hier ist übrigens eines der wenigen Internetseiten mit tiefgründigeren Beiträgen und Diskussionen zum Thema crowdinvest. Glückwunsch für die gelungene Seite.

    • Ich habe bisher kein Crowdinvesting-Projekt, welches bei Exporo jetzt unter dem Begriff „Bestand“ läuft und auf Einnahmen aus Vermietung und ggfs. Veräußerungserlös setzt.

      Ich möchte das aber nicht als „Abneigung“ bezeichnen. Das hört sich zu hart an. Ich sehe einfach bisher keine Notwendigkeit, mich da intensiver mit zu befassen. Solange ich im Bereich der Finanzierungen weiterhin den Eindruck habe, dass ich dort interessante Projekte finde, werde ich ganz einfach dort weitermachen.

      Es gibt allerdings – soviel kann ich auch ohne detaillierte Beschäftigung sagen – ein/zwei Punkte, die mir nicht gefallen: Da wäre einmal die meistens doch sehr lange Laufzeit und zum anderen empfinde ich es als „umständlich“ für diese Anleihen noch ein gesondertes Depot einrichten zu müssen.

      Gruß, Der Privatier

  28. Hallo Gemeinde,
    ich möchte kurz auf die Jahresendaktion von Immofunding hinweisen. Es gibt 3% Bonus auf das investierte Kapital. Aktuell zB ein Projekt in Wien mit 6,5% Zinsen und knapp zwei Jahren Laufzeit interessant (zumindest für michn 😉 ).
    Den Link zu Immofunding hat Peter wie in der Einleitung zu dieser Plauderecke erwähnt auf der Seite „Aktuelle Crowdinvesting Projekte“ mit dabei.

    LG Markus

    • Danke für den Hinweis, ich habe heute morgen in mein erstes Projekt für 2019 investiert!

      Beim aktuellen Zinsland-Projekt geht es um das „Seniorenzentrum Rietberg*“ . Konditionen: 6,5% bei 24 Monaten Laufzeit.

      Da ich in den nächsten Tagen noch drei Rückzahlungen erwarte, habe ich etwas davon schon jetzt wieder re-investiert. 🙂

      Gruß, Der Privatier

  29. Exporo hat für morgen früh (2.Jan.2019 8:00 Uhr) das erste Projekt des Jahres angekündigt: „Pflege Wassenberg*„.

    Mir geht es aber heute weniger um das Projekt, sondern um ein paar Fakten, die Exporo mit der Projekt-Ankündigung mitgeteilt hat. Ich zitiere einmal:

    „Allein in 2018 haben wir insgesamt 74 Projekte an den Start gebracht.
    Mehr als 50.000 Investments sind dabei über exporo.de getätigt worden – von mehr als 10.000 Investoren.
    Das bedeutet in Summe ein online investiertes Anlagevolumen von knapp 170 Mio. € allein in diesem Jahr.“

    Ich finde, das sind schon beachtliche Zahlen! Meinen Glückwunsch an dieser Stelle zu diesem Erfolg.

    Gruß, Der Privatier

  30. Hallo Peter,

    ein schönes neues Jahr und vielen Dank fürs up-to-date Halten.

    Bist du eigentlich auch bei Engel und Völkers Kapital investiert? Macht für mich einen durchaus seriösen Eindruck, sodass ich in zwei Projekten investiert bin. Leider bietet ev-capital nur Nachrangdarlehen an, kein crowdlending.

    • Ich kenne Engel&Völkers in erster Linie als Immobilien-Makler für „gehobene“ Immobilien. Ich habe allerdings auch gesehen, dass sie sich auch im Crowdinvesting betätigen. Ich selber habe aber kein Investment dort.

      Mir reichen momentan meine drei Plattformen voll und ganz aus und bin dort auch mit den angebotenen Projekten ganz zufrieden. Ich habe daher aktuell nicht vor, diese Palette noch weiter auszudehnen. Das soll aber keine Abwertung gegenüber anderen Anbietern sein.

      Gruß, Der Privatier

  31. Sind die restlichen Zahlung alle bei die eingegangen, Peter?

    Ich von meiner Seite kann sagen, dass sowohl die bergfürst als auch die Engel und Völkers Zahlungen pünktlich eingegangen sind.

    Auffällig ist, dass nachdem exporo in den letzten zwei Monaten des alten Jahres gefühlt jeden Tag ein neues Projekt auf der Seite hatte, es momentan ziemlich ruhig ist. Bin da sehr gespannt, was wir dann noch in den nächsten Wochen erwarten dürfen.

  32. Falls sich jemand vorgenommen habe sollte, in diesem Jahr auch ins Crowdinvesting mit Immobilien einsteigen zu wollen, für den bietet sich jetzt eine gute Gelegenheit:

    Exporo startet in Kürze das erste Projekt für dieses Jahr mit einer besonders kurzen Laufzeit von 10-15 Monaten! Es geht bei „Wohnen am Denkmal*“ um den Neubau von insgesamt vier Mehrfamilienhäusern in Nähe des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig.
    Mehr Informationen zum Projekt können vorab bereits jetzt bei Exporo abgerufen werden.

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Ergänzender Hinweis: Projekte mit kurzer Laufzeit sind extrem begehrt! Das wird wieder in Null-Komma-Nichts weggehen…

    • Ich kann als Exil-Leipziger die Lage als hervorragend bezeichnen, obwohl die Adresse noch nicht veröffentlicht wurde. Die Rendite mit 5,5% nicht üppig, aber laut Exposé sind 35 der 38 Wohnungen bereits verkauft. Der Kaufpreis relativ hoch, aber die Wohnungen doch etwas Besonderes.
      Falls ich zum Start liquide und schnell bin, wäre ich dabei.
      So ein exporo Bonus wäre noch nett. 😉

      LG Markus

      • Danke für Deine Einschätzung. Wer sich in der Gegend auskennt, kann solche Projekte oftmals viel besser einschätzen.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Bonus gibt es in der Regel (verständlicherweise) nur für Neukunden. 🙁

  33. Gerade habe ich gelesen, dass Bergfürst ein neues Projekt startet:
    Von-Cölln-Straße in Lage*

    Eine Einrichtung für an Demenz erkrankte Menschen in Lage (NRW). Mir gefallen ja solche Projekte immer sehr gut, weil sie neben dem wirtschaftlichen Hintergrund auch noch einen weiteren positiven Aspekt für die zukünftigen Bewohner und deren Angehörigen bieten.
    Auch die restlichen Parameter gefallen mir gut: Das Bau-Projekt selber, die zukünftige Betreiber-Familie, der langfristige Globalmietvertrag.
    Nicht zu vergessen ein Zins von 7% p.a.!

    Was mir allerdings weniger gefällt, ist die Laufzeit von min. 2 Jahren bis max. 5 Jahren (nach freier Entscheidung der Emittentin). Zwei Jahre sind ja okay – aber fünf Jahre sind mir ja eigentlich zu lang. Wobei ein gewisses längerfristes „Grundeinkommen“ ja auch einen gewissen Charme hat. 😉

    Hmm… da bin ich momentan noch etwas unentschlossen. Start ist diese Nacht um 0:00 Uhr. Da bleibt mir nicht mehr viel Zeit zum überlegen…

    Gruß, Der Privatier

    • Ich habe mich dann heute morgen eher spontan dazu entschlossen, auch einmal in ein länger laufendes Projekt zu investieren und bin demnach beim Bergfürst-Projekt „Von-Cölln-Straße“ ebenfalls dabei.

      Und ich muss sagen, dass ich doch ziemlich erstaunt war, dass die Finanzierung des Projektes sooo schnell beendet war! Damit hatte ich nicht gerechnet. Normalerweise sind Laufzeiten vom mehr als 2 Jahren eher schwierig. Erstaunlich.

      Gruß, Der Privatier

  34. Ich bin von dem Projekt in Leipzig nur mäßig überzeugt. Anders als sonst üblich bei exporo handelt es sich nicht um den Erwerb einer Darlehensforderung, sondern um eine Inhaberschuldverschreibung mit Liquiditätsvorbehalt, wodurch die Sicherheit der Anlage erheblich leidet. Darum hat das Projekt im Exporo Rating auch nur B. Warum in nachrangige Anlageformen investieren wenn es auch anders geht?

    • „Anders als sonst üblich bei exporo…“

      Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich sämtliche Exporo-Projekte im Detail gelesen hätte. Und auch das aktuelle habe ich mir nicht im Detail angesehen.

      Ich kann aber so recht keinen Unterschied bei der Art der Finanzierung und den damit verbundenen Sicherheiten erkennen?! Exporo hat schon immer (im Bereich der Finanzierungsprojekte) mit Nachrangdarlehen gearbeitet. Es hat von Fall zu Fall immer mal zusätzliche Sicherheiten in Form von Bürgschaften der Projektinitiatoren o.ä. gegeben, aber es hat sich immer um Nachrangdarlehen gehandelt.

      Ich verstehe also nicht so ganz, wo hier Du hier einen Unterschied festgestellt hast?

      Gruß, Der Privatier

  35. Ein Großteil der in den letzten Monaten angebotenen Investments bei Exporo waren gerade KEINE Nachrangdarlehen mehr, sondern es handelte sich um den Erwerb anteiliger Forderungen aus Darlehen als sonstige Anlage gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 7 VermAnlG. Entsprechend ist die Anbieterin dieser Anlagen auch die Exporo Forderungshändler GmbH und nicht wie bei den Nachrangdarlehen die Exporo AG.

    Diese Forderungen unterliegen keinem Liquiditätsvorbehalt und müssen daher zum Fälligkeitszeitpunkt bezahlt werden. Außerdem können diese Forderungen auch tatsächlich wirksam besichert werden, denn bei nachrangigen Darlehen unterliegen auch die dinglichen Sicherheiten einer Nachrangigkeit. So waren auch einige Investments bei Exporo in den letzten Monaten mit einer erstrangigen Grundschuld besichert, z.B. Linz am Rhein im Dezember. Der Anleger hat damit eine wesentlich stärkere Rechtsposition als bei Nnachrangigen Anlageformen.

    • Danke für die Erläuterungen. Da habe ich sicher in den letzten Monaten nicht alle Details so richtig verfolgt, da ich a) weniger oft investiert habe und b) dann eher bei Zinsland und Bergfürst fündig geworden bin. Mein letztes Exporo-Investment liegt tatsächlich schon eine Weile zurück.

      Ich muss allerdings sagen, dass mich die geschilderten Änderungen auch nicht unbedingt überzeugen. Und zwar aus folgenden Gründen:
      a) Es wäre einmal zu klären, wer am Ende wirklich der Vertragspartner des Crowd-Investors ist! Die Tatsache, dass hier noch Forderungshändler u.ä. Stationen zwischengeschaltet sind, macht die Sache aus meiner Sicht nicht sicherer, sondern eher undurchsichtiger! Ich denke nicht, dass z.B. die Exporo Forderungshändler GmbH der direkte Vertragspartner ist, sondern höchtens als Vermittler (oder eben als „Händler“) auftritt.
      b) Sollte tatscächlich eine Exporo Tochtergesellschaft direkt als Vertragspartner agieren, so gefallen mir solche Konstruktionen überhaupt nicht. Mir wäre es deutlich lieber, wenn die Crowd-Plattform und die Projekt-Initiatoren unabhängig sind. Bekommt der Crowdanbieter nämlich Probleme, betrifft das die Projekte dann eben nicht. Bei den früheren Projekten war der Vertragspartner immer direkt der Projekt-Initiator.
      c) Eine erstrangige Grundschuld, wie offenbar im Projekt Linz am Rhein vorhanden, stellt natürlich eine höhere Sicherheit dar. Keine Frage.
      Dennoch gefallen mir solche Projekte überhaupt nicht. Hier wird nämlich das Basis-Konzept des Crowdinvesting, welches auf dem Mezzanine-Kapital beruht, nicht beachtet und es stellen so Fragen wie z.B.: Warum nimmt der Initiator kein „normales“ Bankdarlehen zu deutlich besseren Koditionen? Ich glaube kaum, dass mir das jemand glaubhaft erläutern kann…

      Insgesamt daher aus meiner Sicht eine andere Situation, als die in den „alten“ Projekten. Ob das nun besser oder schlechter ist, weiß ich nicht.

      Auf jeden Fall aber noch einmal Danke für die Hinweise. Ich habe diese Veränderungen wie oben schon geschrieben nicht so wahrgenommen.

      Gruß, Der Privatier

  36. Zu a) und b)

    Die Projektgesellschaft nimmt bei einer Bank ein Darlehen auf. Die Exporo Forderungshändler GmbH erwirbt von dieser Bank die Forderungen und veräußert sie weiter an die Anleger und erhält hierfür eine Provision. Da diese GmbH ansonsten keiner operativen Tätigkeit nachkommt, sehe ich die Wahrscheinlichkeit für eine Insolvenz eher gering. Aber als Außenstehender ist das ohnehin immer schwer zu beurteilen… .

    Zu c)

    Die Frage ist durchaus berechtigt. Diese Art von Kapitalgewinnung ist beliebt bei Gesellschaften, die sich noch in der Projektierungsphase befinden. Der Zeitbedarf für solch eine Projektierungsphase ist in der Regel schwer vorauszusagen und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, zum Beispiel den Rückfragen der Behörden im Zusammenhang mit der Baugenehmigung aber auch mit Anforderungen im Zusammenhang mit Umweltschutz und etwaiger Altlasten des Grund und Bodens. Wenn alles gut läuft ist die Projektierungsphase nach 6 Monaten abgeschlossen, gibt es unerwartete Hürden, können auch schon einmal Jahre ins Land streichen. Die Projektierungsgesellschaft ist deshalb darauf angewiesen, die aufgenommenen Geldmittel flexibel, nach Möglichkeit nach eigenem Gusto, zurückzahlen bzw. die Laufzeit verlängern zu können. Hierfür eignen sich Mittel aus der Crowd besser als ein oftmals unflexibles Bankdarlehen. So beinhalten die Crowd Investments für die Projektgesellschaften oft sehr grosszügige und flexible Modalitäten zur Rückzahlung bzw Verlängerung der Laufzeit.

    Zum Schluss noch mal eine Ausführung zu den Nachrangdarlehen: Im Bereich der institutionellen Investoren sind mezzanine Darlehensformen schon lange üblich, nicht nur im Immobilienbereich. Die Zinssätze schwanken hier nach meiner Erfahrung zwischen acht und 12%. Für die Zinssätze, die im crowdinvestment Bereich für Nachrangdarlehen geboten werden, würde wohl kein institutioneller Investor einsteigen. Damit will ich das crowdinvestment in Nachrang Produkte nicht schlecht reden (bin ja selbst auch investiert), möchte lediglich darauf hinweisen, dass es meiner Meinung nach mittlerweile attraktivere Investment Formen gibt (siehe oben).

    • Ich möchte noch einmal betonen, dass mir das Projekt „Linz am Rhein“ bis zu deinem ersten Kommentar gar nicht bekannt war. Und dann habe ich mir auch nur kurz das Finanzierungskonzept angesehen.
      Dabei ist mir aber nicht aufgefallen, dass es sich bei dem Projekt „nur“ um eine Projektierung handelt. Es wird also gar nicht gebaut!
      Vor diesem Hintergrund erklärt sich eine Finanzierung ohne Bankbeteiligung schon eher.

      Man könnte jetzt sicher hier noch weiter ins Detail gehen. Aber das läuft dann auf ein „Niedermachen“ eines Projektes hinaus, was ich hier auf keinen Fall möchte.

      Ich möchte nur generell (nicht auf das Projekt bezogen) zwei Anmerkungen machen:
      * Die Aussage, dass ein Bankdarlehen weniger flexibel sei als eine Finanzierung über die Crowd, halte ich für ein vorgeschobenes Argument. Die wahre Grund dürfte sein, dass eine Bank nicht bereit ist, Geld für eine Handvoll Ideen (abwertender Ausdruck für „Projektierung“ 😉 ) zu geben.
      * Ein erstrangiger Grundbucheintrag ist immer besser als ein zweitrangiger (oder gar keiner). Das Wort „Sicherheit“ in diesem Zusammenhang kann aber ein fataler Irrglaube sein. Eine 100%ige Sicherheit ist das auf keinen Fall. Es gibt niemanden, der einen davon abhält, ein Grundstück für 500T€ zu kaufen und darauf eine erstrangige Grundschuld von 2,5 Mio Euro eintragen zu lassen.

      Mein Fazit: Wie in allen Fällen, sollte man sich die detaillierten Bedingungen, Konstruktionen und sonstigen Umstände sehr genau ansehen, bevor man ein Investment eingeht und dann entscheiden, ob man die damit verbundenen Risiken eingehen möchte.
      (Anmerkung: Mache ich allerdings auch eher selten. 😉 )

      Und für alle, die gerne ein Projekt mit erstrangiger Grundschuld haben möchten, startet morgen, 19.01.2019, ab 10 Uhr bei Exporo das Projekt „Hotel am Wulmsberg*„. Mit kurzer Laufzeit von 10-16 Monaten. Allerdings auch mit nur 4,75% Zinsen.

      Gruß, Der Privatier

  37. Zinsland plaziert demnächst eine Anleihe „Tecklenburg-Portfolio“ mit 6% Rendite. Nach der Zeichnung bekommt man sie in ein event. bestehendes Depot gebucht. Die Anleihe besitzt eine WKN aber ich konnte bisher nicht entdecken ob diese Anleihe über die Börse handelbar ist?Irgendwie verstehe ich das alles nur als Marketing-Gag. Ich habe die FCR-Anleihe im Portfolio, diese habe ich über die Börse gekauft, es werden täglich Kurse gestellt.

    • Als „Marketing-Gag“ würde ich das nun nicht gerade bezeichnen. Und Zinsland ist ja auch nicht der erste Crowdinvesting Anbieter, der diesem Weg geht: Bei Exporo gibt es die „normalen“ Anleihen (mit WKN) schon seit ca. einem Jahr.

      Die Vorteile für die Crowdanbieter liegen einerseits darin, dass sie damit aus der „schmuddeligen“ Graumarkt-Ecke heraus kommen. Eine mit WKN versehene Anleihe unterliegt den Regularien der BaFin und somit u.a. mit richtigen Wertpapier Verkaufsprospekt ausgestattet.
      Weiterhin entfallen damit die Einschränkungen des Kleinanlegergesetzes, welches Projekte auf max. 2,5 Mio Euro beschränkt. Zinsland scheint diesen Effekt zunächst nicht ausnutzen zu wollen (wahrscheinlich aufgrund der immer noch nicht sehr starkten Stamm-Investoren-Basis). Bei Exporo hingegen sind inzwischen im Bereich der Bestandsimmobilien auch Bereiche von 4-5 Mio. durchaus normal.

      Für den Investor ist eine Anleihe (auch wenn sie nicht an der Börse gehandelt wird) aber auch leichter zu managen. Sie befindet sich wie andere Wertpapiere auch im eigenen Depot. Bei Exporo leider in einem „Zwangs“-Depot. Bei Zinsland kann es wohl ein bestehendes Depot sein. Damit wird dann auch ein Handel im Sekundär-Markt relativ leicht gemacht: Eine simple Umbuchung von Depot zu Depot.

      Von daher also durchaus eine ganze Reihe von Vorteilen. Allerdings begeben sich die Crowd-Anbieter damit natürlich in eine sehr direkte Konkurrenz zu anderen Anleihen, wie z.B. die o.g. FCR-Anleihe oder aber auch zu Anleihen von anderen Immobilien Unternehmen, sei es nun DIC-Asset, Adler Real Estate oder auch Eyemaxx.
      Hier werden oft höhere Zinsen angeboten und das bei täglicher Kursstellung und Handelbarkeit.
      Da fragt man sich zu Recht, warum man überhaupt über die Crowd investieren sollte und das ist auch einer der Gründe, warum ich bisher in diesem Bereich noch nicht aktiv geworden bin.
      Ich muss allerdings sagen, dass mich das aktuelle Zinsland-Projekt schon reizt!
      Positiv dabei: 1.Tecklenburg-Projekt, 2.Zins von 6%p.a.ist gut, 3. Cash-Back Bonus (5%) ab 5.000€, 4. Kein gesondertes Depot erforderlich.
      Das Projekt ist aber wohl noch nicht öffentlich zugänglich und die o.g. Bedinungen gelten nur für Alt-Investoren.
      Öffentlich ab 23.Jan.2019: „Tecklenburg-Portfolio*

      Gruß, Der Privatier

  38. Die Anleihe von zinsland hat ebenfalls mein Interesse geweckt. Sie ist allerdings nicht vergleichbar mit den Anleihen von Exporo. Bei letzteren berechnet sich die Verzinsung nach den tatsächlichen Mieterträgen inkl. Wertsteigerung („digitales Eigentum“ um es in exporo Sprech zu sagen), die zinsland Anleihe dagegen hat einen fixen Zinskupon.

    Ist es schon jemanden gelungen das Wertpapierprospekt zur zinsland Anleihe herunterzuladen? Der auf der Homepage angegebene Link funktioniert nicht.

    Fraglich finde ich auch die Sicherheit in Form einer persönlichen Bürgschaft. Was ist diese den Wert, wenn man nicht die Vermögensverhältnisse des Bürgen kennt?

    Kommentare und Meinungen hierzu gerne erwünscht.

  39. Ist das die Tecklenburg-Anleihe? Habe ich mir runtergeladen und durchgelesen. Aufgefallen ist mir dabei, dass der Gesamtfinanzierungumfang (wenn ich mich recht entsinne) um die 40 Millionen beträgt. Jetzt kenne ich das Vermögen des Herrn Tecklenburg nicht, wage aber zu behaupten, dass eine Bürgschaft über das gesamte Privatvermögen nicht ausreichen wird, um diese Summe abzusichern. Im Übrigen frage ich mich auch, was wohl der Grund A) für eine solch umfangreiche Anleihe und B) für die persönliche Bürgschaft sein kann.

    • Bei einer Bürgschaft über 40 Millionen Euro hätte der Sicherheits- fall wohl zu Folge, dass für den Bürgen Vermögenslosigkeit eintritt. Das sollte Motivation genug sein für den Bürgen dafür Sorge zu tragen, dass der Bürgschaftsfall gerade nicht eintritt.

      Kannst du mir bitte mal den Link posten unter dem du das Wertpapierprospekt heruntergeladen hast? Vielen Dank.

  40. Ich muss das korrigieren, hier war ich zu schnell und ungenau: nicht der WP-Prospekt, die Projektunterlagen auf Zinsland hatte ich runtergeladen. Und die 40 Mio. waren Gesamtvolumen, nicht Aufnahmekapital. Hier die Finanzierungsstruktur:

    Eigenkapital Tecklenburg GmbH 2.100.000 Euro
    6,0 % Tecklenburg-Portfolio-
    Inhaberschuldverschreibung 2019 – 2021 2.500.000 Euro
    Fremdkapital 8.355.000 Euro
    Enderwerber-Raten 30.285.778 Euro
    Gesamt 43.240.778 Euro

    Mea culpa. Die WKN ist derzeit nicht zufinden, ein link zum Prospekt auch nicht.

    Das ausgewiesene EK der GmbH lag 2017 bei 7,3 Mio, davon 511 T€ gezeichnetes Kapital. Im Jahresabschluß sind übrigens explizit diverse Kapitalaufnahmen aus crowd funding verzeichnet. Die GuV weist einen Überschuß von 575T€ aus, -300T€ vs. VJ.

  41. HOTEL AM WULMSBERG bei exporo gerade innerhalb von sechs Minuten finanziert, wohlgemerkt 2,5 Mio. Euro. So viel zum Thema Crowdinvestments seien ein Nischenprodukt… .

    In Bezug auf die zinsland Anleihe finde ich es merkwürdig, dass nirgendwo das Wertpapierprospekt verfügbar ist. Nach meinem Kenntnisstand darf für prospektpflichtige Produkte nur geworben werden, wenn das entsprechende Prospekt auch zur Verfügung gestellt wird.

  42. @Alex @Poweramd:

    Noch einmal kurz zur kommenden Zinsland-Anleihe:
    Die WKN steht gleich zu Beginn im „Teaser“, dort ist auch ein Link enthalten, über den man Wertpapierprospekt/Emissionbedingungen herunterladen können sollte.
    Wenn man genau hinsieht, ist das die zukünftige Projekt-Seite:
    https://www.zinsland.de/projekte/tecklenburg-portfolio
    die aber derzeit noch nicht freigeschaltet ist.

    Ich gehe davon aus, dass dies spätestens zu Beginn der Zeichnungsphase der Fall sein wird. Wer dies gerne vorab lesen möchte, könnte sich ja auch direkt einmal mit Zinsland in Verbindung setzen. Email-Adresse ist dort genannt.

    Gruß, Der Privatier

  43. Hotel am Wulmsberg war um 10:02 Uhr zu 102% finanziert. Ich gehe davon aus, dass das die Vorab-Reservierungen sind.

    • Vorreservierungen sind meines Erachtens nicht möglich. Um 10 Uhr war das Investitionsvolumen noch bei 0%. Alex, hast du auch investiert?

      • Öhm, die haben mich am Vortag angemailt und meine Reservierung erfragt… Habe mich aufgrund des Profils aber nicht dazu entschlossen.

        • Sicher, dass das eine Möglichkeit zur verbindlichen Reservierung war? Möchtest du hier vielleicht mal den Wortlaut posten?

          Ich habe bereits in eine Vielzahl von Projekten bei exporo investiert, sowohl Bestand als auch Finanzierung, aber eine Reservierungsanfrage habe ich noch nie bekommen.

          • Irgendwo hatte ich mich mal registriert, seither bekommen ich Nachrichten, da kann ich dann Investments vormerken lassen. Ich lösch´ die mails aber immer, wenn´s dann nichts für mich ist und finde das jetzt auf die Schnelle nicht mehr. Möglich auch, daß das Zinsland oder Bergfürst war, da möchte ich mich jetzt nicht festlegen. Hinsichtlich der Risikobewertung bin ich wohl etwas konservativer als andere hier, vieleicht, weil ich in ähnlicher Situation bin wie Peter vor 7 Jahren – nur 15 Jahre früher… 🙂 Da ist mir „Sicherheit“ und freie Handelbarkeit wichtig. Daher sehe ich von Nachrangdarlehen meist ab und bilde mir, auch aufgrund meiner Berufserfahrung, mein eigenes, meist sehr kritisches Urteil über z.B. Hotel- oder Altenheim-Projekte. Daher habe ich weder am Kaiserlei noch in Norddeich investiert und auch nicht jetzt in Hamburg. Auch die Altenheime in – wo war das noch – Rietberg oder Lage und/irgendwo in der Pampa habe ich ziehen lassen.

          • Meines Wissens kann man sich immer in den entsprechenden Email Verteiler aufnehmen lassen, um über den Start der Finanzierung informiert zu sein. Aber wenn man sowieso den Newsletter bekommt oder die Info von einem Vergleichsportal, ist das eher unnötig. Bei vielen Projekten ist es wichtig, die Uhrzeit für den Start zu kennen.

          • Bei Exporo habe ich auch noch nichts von einer Reservierung mitbekommen. Es geht immer nur um eine weitere Email zum Start des Projektes.

            Anders hingegen bei Zinsland! Hier kommt es durchaus öfter vor (in letzter Zeit), dass Alt-Investoren die Möglichkeit bekommen, unter Angabe eines geplanten Betrages das ernsthafte Interesse zu signalisieren und dann vor der offiziellen Freischaltung des Projektes ihr Investment tätigen können. So auch wieder bei aktuellen Projekt: Startet morgen für die Reservierungen und einen Tag später öffentlich.
            Die Variante habe ich selber übrigens auch schon mehrfach genutzt.

            Wobei (auch das sei gesagt) bei Zinsland in der Regel keine große Eile erforderlich ist. Dennoch finde ich es schön, dass hier auch einmal für die Alt-Investoren ein kleiner Vorteil angeboten wird, wo ja ansonsten immer nur die Neu-Investoren umworben werden.

            Gruß, Der Privatier

          • Hallo Herr ,

            Sie haben sich für das Projekt „Hotel am Wulmsberg“ als Interessent eingetragen, das freut uns sehr!

            Wird haben noch etwas Volumen frei und Sie können gerne noch einsteigen.

            Bitte beachten Sie, dass Sie sich erst auf http://www.exporo.de in Ihrem Account einloggen. Im Anschluss können Sie auf den untern angezeigten Link klicken, um zu investieren:

            https://backend.exporo.de/projekt/hotel-am-wulmsberg

            Für aufkommende Fragen im Vorfeld oder zur Absprache eines Telefontermins stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung. Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

            Tel.: 040 210 91 73 – 91 // E-Mail: m.denisow@exporo.com

            Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute.

            Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg

            Anmerkung von „Der-Privatier“: Ich habe evtl. persönliche Kennungen aus den obigen Links entfernt.

          • Übrigens kann man in das Projekt „Hotel am Wulmsberg*“ offenbar immer noch investieren!!

            Auch wenn die Finanzierung offiziell nach wenigen Minuten abschlossen war, sind offenbar einige wieder abgesprungen?
            Oder was auch sonst der Grund sein mag: Jedenfalls steht momentan der Finanzierungsstand auf der Exporo-Seite bei 93%. Da ist noch Platz für ca. 200.000€.

            Gruß, Der Privatier

  44. Je nach Papier ist das frei handelbar. Dann finde ich auf Finanzen, Onvista u.a. dieses Papier samt Infos, Kurs, Historie, etc. Die fraglich WKN fördert aber keine Treffer hervor, scheint also noch nicht aktiv.

  45. Mittlerweile sind alle Infos zur Tecklenburg Anleihe verfuegbar. Was ist eure Meinung? Wer investiert? Auch hier stellt sich die Frage, warum zur Finanzierung nicht ein gewöhnliches Bank Darlehen aufgenommen wird. Bei einer Eigenkapitalquote von rund 25% sollte das ja nicht das Problem sein.

    • Also ich habe mich (bereits gestern) für das Tecklenburg-Portfolio* entschieden!

      Meine Positiv-Gründe habe ich ja weiter oben schon genannt. Und sicher gibt es immer irgendetwas, was einem weniger gut gefällt. Für mich sehr entscheidend ist aber der Projektentwickler Tecklenburg, in den ich einfach ein sehr großes Vertrauen habe. Und der Projektentwickler ist für mich einfach der entscheidende Punkt.
      Hinzu kommt, dass ich damals (vor mehr als 3 Jahren) mein allererstes Crowdinvestment in einem Tecklenburg-Projekt getätigt habe und jetzt ist es eben meine erste Anleihe, die ich wieder hier kaufe. Also: Ich bin dabei!

      Als etwas umständlich habe ich dabei empfunden, dass ich eine gesonderte Identifizierung durchführen musste. 🙁 Ist aber bei Exporo wohl nicht anders und scheint eine gesetzliche Vorgabe zu sein.

      Die Frage, warum kein gewöhnliches Bank-Darlehen aufgenommen wurde, verstehe ich nicht so richtig.
      Wie immer bei dieser Art der Finanzierung wird das Eigenkapital durch die Crowd erweitert und das gesamte verfügbare Eigenkapital kann für weitere Projekte verwendet werden, was wiederum die Geschäftstätigkeit und damit Umsatz/Gewinn etc. erhöht.

      Gruß, Der Privatier

      • Es handelt sich NICHT um eine nachrangige bzw unter Liquiditaetsvorbehalt stehende Anleihe und damit um Fremdkapital, siehe auch VIB. Deine Argumentation, die Anleihe diene zu Erhöhung des Eigenkapitals, greift damit eben nicht. Vielmehr stellt sich die Frage, warum kein Bank Darlehen aufgenommen wurde. Wir sind damit wieder bei der gleichen Diskussion wie oben bei den Forderung bei exporo.

        • Die Frage ob nachrangige Anleihe oder Fremdkapital spielt doch überhaupt keine Rolle. Es geht doch immer nur um die Frage: Welchen Anteil ist eine Bank bereit, über eine „gewöhnliche“ Grundschuld zu finanzieren?

          Den Rest muss der Projekt-Entwickler dann eben anders finanzieren. Im einfachsten Fall ist das sein Eigenkapital. Wenn er dies aber für andere Projekte brauchen möchte, muss er sich was anderes einfallen lassen. Ob das nun über die bisher benutzten Nachranganleihen passiert oder über anderweitiges Fremdkapital, spielt dabei doch keine Rolle.

          Gruß, Der Privatier

  46. Meine Erläuterung bezog sich auf folgende Aussage von dir:

    „Wie immer bei dieser Art der Finanzierung wird das EIGENKAPITAL durch die Crowd ERWEITERT und das gesamte verfügbare Eigenkapital kann für weitere Projekte verwendet werden, was wiederum die Geschäftstätigkeit und damit Umsatz/Gewinn etc. erhöht.“

    In diesem Bezug war mir lediglich wichtig herauszustellen, dass es sich – anders als es deine Aussage impliziert – nicht um eine nachrangige Anleihe handelt und damit dem Anleger eine sichere Rechtsposition einraeumt.

    Im übrigen stimme ich deinen Erläuterungen voll zu. Mein Vergleich zu den oben diskutierten exporo Forderungen schlaegt fehl, weil dort ging es ja um die Frage, warum die erstrangige Grundschuld nicht für ein Bankdarlehen verwendet wird. Diese Frage stellt sich ja bei der Tecklenburg – Anleihe nicht.

    • „…anders als es deine Aussage impliziert“

      Es war zumindest nie meine Absicht, irgendetwas zu implizieren!

      Falls jemand in meiner Formulierung über die „Erweiterung des Eigenkapitals“ ebenfalls eine implizite Aussage zur Rechtsposition gesehen haben sollte:
      So war es nicht gemeint!
      Ich wollte nur aussagen, dass der Projekt-Entwickler durch die Crowd-Finanzierung sein Eigenkapital auf weitere Projekte verteilen kann und damit sein Geschäft ausweiten kann.

      Gruß, Der Privatier

      • Poweramd sagte:

        „In diesem Bezug war mir lediglich wichtig herauszustellen, dass es sich – anders als es deine Aussage impliziert – nicht um eine nachrangige Anleihe handelt und damit dem Anleger eine sichere Rechtsposition einraeumt.“

        Eine bessere RECHTSPOSITION im Vergleich mit Nachrangdarlehen vielleicht. Eine bessere Sicherheit nicht. Pers. Bürgschaften einer Privatperson sind in meinen Augen nicht die beste Absicherung, zumindest nicht, wenn Vermögenswerte und bestehende Verbindlichkeiten nicht offenliegen. Im Infoblatt wird auf das besondere Risiko (des Totalverlustes) gerade bei Entwicklungsprojekten explizit hingewiesen. Inwieweit im Schadenfall der Bürge für die Deckung einstehen kann bleibt dahingestellt.

  47. habe ich gerade gefunden, nur so als Info:
    Exporo expandiert mit Wucht
    ak – Die Crowdinvesting-Plattform Exporo wächst und wächst. Im vergangenen Jahr hat das erst vier Jahre alte Unternehmen, das sich ganz auf Immobilien spezialisiert hat, mit 173 Mill. Euro mehr als doppelt so viele Projekte finanziert wie im Turnus zuvor. In den kommenden Monaten will Exporo neue Mittel einwerben. „Wir streben eine signifikante Finanzierungsrunde an. Das Interesse der Investoren ist groß“, sagt Gründer und Vorstandschef Simon Brunke im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Er geht davon aus, einen neuen Ankeraktionär zu gewinnen. In den bisherigen Runden haben die Venture-Capital-Geber E-Ventures, Holtzbrinck Ventures, Sunstone und BPO Capital rund 20 Mill. Euro Kapital bereitgestellt. Seit dem vergangenen Jahr investiert Exporo nicht nur in Projektentwicklungen, sondern auch in Bestandsimmobilien. Dieses Geschäft soll im laufenden Jahr stark ausgebaut werden. Dazu ist die Internationalisierung des Geschäftsmodells geplant: „Wir wollen 2019 in mindestens einen weiteren europäischen Markt“, kündigt Brunke an. Mehr dazu lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Börsen-Zeitung.

  48. Das Wachstum von exporo ist wirklich beachtlich, allerdings darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass dieses Wachstum teilweise sehr teuer eingekauft ist. So hat exporo im vergangenen Jahr einen enormen Marketingaufwand betrieben; so ein Werbespot kurz vor der Tagesschau z.B. gibt es sicherlich nicht zum Spottpreis. Auch die ganzen Bonusaktionen dürften das Marketing-Budget belastet haben.

    Ich sehe im Bereich des Immobilien Crowdinvestment demnächst eine Marktkonsolidierung auf uns zukommen. Momentan haben wir noch zahlreiche Anbieter, die aber sicherlich trotz steigender Nachfrage nicht alle überleben werden.

    • Ich glaube auch kaum, dass sich alle derzeitigen Anbieter halten werden.

      Allerdings ergeben sich ja vielleicht auch unterschiedliche Schwerpunkte. So wird Exporo sich z.B. nach eigenen Aussagen ganz klar auf den Bereich der Bestandsimmobilien über Anleihen konzentrieren. Das macht auch Sinn, denn damit sind viel größere Projekte zu realisieren. Und bei dem Ansturm, der dort jedes Mal ausbricht, dürfte die Finanzierung kein Problem darstellen.
      Das sieht bei kleineren Anbietern schon anders aus. Aber manch ein Projekt benötigt ja vielleicht auch nur 500T€. Dafür lohnt es sich dann wieder nicht, eine Anleihe mit dem ganzen Genehmigungs-Overhead zu emittieren.

      Ein weiterer Punkt sind die Renditen, die ja für die Investoren eine wichtige Größe sind. Bei Exporo geht die Tendenz langsam immer weiter nach unten. Sicher auch eine Folge der internen Kosten, aber natürlich auch wegen der weiterhin ungebrochenen enormen Nachfrage. Angebot und Nachfrage regeln die Rendite.
      Auch hier sind die kleineren Anbieter in einer anderen Situation und können/müssen weiterhin Zinsen im Bereich von 6,0%-6,5% anbieten. (ich meine dabei nur dt. Anbieter).

      Insgesamt also ein noch junges Segment, welches in den kommenden Jahren sicher noch einige Veränderungen, Spezialisierungen und Konzentrationen erfahren wird. Nicht zu vergessen auch ein tendenziell eher steigendes Zinsniveau, welches ganz sicher auch irgendwann auf die Bau- bzw. Immobilienbranche seine Auswirkungen haben wird.

      Gruß, Der Privatier

  49. Gerade lief auf Zinsland das Projekt „Siegwerk Haus am Michaelsberg“… innerhalb von 7 min waren schon 300.000 von 500.000 finanziert, nach 15 min. war schon alles vorbei. Zum Glück konnte ich zwischen den Mittagsessen noch meine Investition plazieren 😉

    • Ja, ich hatte auch so eine Ahnung, dass das schnell gehen wird. Habe es aber auch rechtzeitig geschafft. Ich bin ebenfalls dabei. Der Ort heisst übrigens Siegburg 😉

      Gruß, Der Privatier

      • haha… der Fehler lag an den Druckfarben die dort von der Firma „Siegwerk“ produziert werden, das habe ich gestern auf dem Stadtplan entdeckt, die Druckfarben verwende ich beruflich

        • 😀 Sehr gut. Und ich kenne Siegburg sehr gut. Und natürlich den Michaelsberg. Habe dort einiges an Zeit verbracht, da ich eine Zeitlang in der Nähe gewohnt habe.

          Gruß, Der Privatier

          • Obwohl Nachranganleihen für mich nicht sonderlich attraktiv sind hätte ich hier eine Ausnahme gemacht und gerne zugeschlagen. Laufzeit, erfolgter Baubeginn und Verkaufstand der WE sind schon interessant. Schön wäre es, wenn die Unterlagen en Detail im Voraus zur Verfügung stünden und nicht erst bei Projektstart.

  50. Und wer sitzt heute Nacht um 0:00 Uhr vor dem Rechner? 😉

    Bergfürst startet wieder ein neues Projekt: „Moxy Hotel Troisdorf*

    Die wichtigsten Infos im Überblick:

    * Projektimmobilie: Errichtung einer Premium-Hotelanlage der internationalen Marriott-Gruppe zwischen Köln und Bonn
    * Feste Verzinsung von 7,0 % p.a.
    * Maximallaufzeit von 29 Monaten
    * Mindestlaufzeit von 4 Monaten
    * Sicherheit in Form einer Grundschuld sowie zusätzliche Bürgschaften der geschäftsführenden Gesellschafter
    * Finanzierungsziel: 1.900.000 €
    * Abgeschlossener Pachtvertrag über 20 Jahre

    Viel Erfolg und Gruß, Der Privatier

  51. Danke für den Hinweis.

    Moxy, Troisdorf, noch keine Baugenehmigung, 29 Monate: not my cup of tea.

    In Laxenburg bin ich investiert. Courtyard und Wien haben mich überzeugt, trotz Nachrangdarlehen.

  52. Exporo: Frühzeichner-Phase und Bonus-Aktion für Neu- und Altinvestoren!

    Exporo wird am 7.Feb.2019 um 8:00 Uhr eine Frühzeichner-Phase für interessierte Investoren für das neue Bestandsprojekt „Gründerzeit Portfolio*in Erfurt starten.

    Zum Projekt selber will ich hier gar nichts weiter schreiben, denn das gibt es recht ausführlich in einem Expose und einem Video auf der verlinkten Webseite.

    Für alle(!) Investoren, die sich über diese Webseite hier* vorab registrieren, gibt es einen Bonus von bis zu 100€!
    Das gilt ausdrücklich auch für bereits bestehende Kunden! Allerdings müssen die für einen 100€-Bonus schon etwas tiefer in die Tasche greifen. 🙁

    Die Bonusstaffel sieht wie folgt aus:
    Neukunden:
    Für jedes Investment: 100 € Bonus

    Bestandskunden:
    Investment bis 4.999 €: 50 € Bonus
    Investment bis 9.999 €: 75 € Bonus
    Investment ab 10.000 €: 100 € Bonus

    Gerade für die Investoren, die schon länger dabei sind, sicher eine Aktion, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat. Die Registrierung/Vormerkung ist natürlich wie immer kostenlos und unverbindlich.

    Gruß, Der Privatier

  53. „Gerade für die Investoren, die schon länger dabei sind, sicher eine Aktion, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.“

    Auch bei der Hannover-Vahrenwald Anleihe gab es für Fruehzeichner-Bestandskunden Boni, damals sogar bereits ab einem Betrag von 1000 €.

    • Okay, dann habe ich damals nicht mitbekommen und korrigiere meine Aussage zu:

      „Gerade für die Investoren, die schon länger dabei sind, sicher eine Aktion, die es in dieser Form bisher selten gegeben hat.“

      Aber auch bei dem jetzigen Projekt gibt es für Bestandskunden wieder einen Bonus bereits ab 1000€ Investment. Nur eben keine 100€, sondern „nur“ 50€ (s. Staffel oben). Aber 50€ bei einem 1000€-Investment sind ja immerhin auch mal eben 5%! 😉

      Gruß, Der Privatier

      • 5% on top klingt ja ganz gut, auf zehn Jahre sind es nur etwa 0,5% mehr Rendite. Also kommt man auf etwa 4,8% Rendite, da waren andere Objekte attraktiver. Sind die durchschnittlichen 4,3% Rendite eigentlich auf 100% nahtlose Vermietung kalkuliert oder sind ein Leerstandsanteil und Kosten für eine Neuvermietung berücksichtigt? Das kann die Rendite stark drücken, Darlehen und Managemt werden ja vorrangig und ohne Abstriche bedient.
        Wenn das mit dem Handel gut funktionieren würde, aber hat inzwischen schon mal jemand herausgefunden, ob überhaupt ein Handel stattfindet? Handelbar gut und schön, aber ohne Käufer…

        Ich weiß nicht so recht.

        LG Markus

        • „Ich weiß nicht so recht.“

          Naja – es wird ja keiner gezwungen. 😉

          Aber zwei Dinge möchte ich noch zum Überlegen geben:

          * Wenn Du die ganze Laufzeit betrachtest, müsstest Du korrekterweise auch den prognostizierten Verkaufserlös mit betrachten. Und dann werden aus den angenommenen 6,1% p.a. unter Einbeziehung eines 5% Anfangsbonus schon 6,6% p.a.
          Das hört sich doch schon besser an, oder?

          * Wenn es dieses Projekt irgendwann mal über den Handelsplatz zu kaufen gibt und es gäbe dort ein Angebot für 95%, würden bestimmt ganz viele sofort zuschlagen, oder?

          Noch eine Bemerkung zum Handelsplatz: Ob wirklich ein Handel stattfindet, wird man wohl nicht herausfinden. Das ist ja u.a. auch meine Kritik an so einer Einrichtung: Sie ist völlig intransparent. Es ist gut, dass es so etwas gibt, aber irgendwelche Entscheidungen daran knüpfen, würde ich nicht.
          Oder – im Klartext: Wenn ich nicht einigermassen sicher davon ausgehen kann, dass ich ein solches Investment auch bis zum Ende halten möchte, lasse ich es von vorneherein bleiben.

          Gruß, Der Privatier

          • Ich hab´s mir auch angeschaut (die haben mich auch gerade nochmal dazu angemorst), für mich ist das zu viel „hätte, wäre, wenn“.

            Ich finde die AusschüttungsANNAHME (nämlich nur bei entsprechender Einnnahmesituation) nicht überzeugend und die Investitions- bzw. Sanierungsannahme in Verbindnung mit der Einnahmentwicklungsprognose ambitioniert. Zwei Liegenschaften bewegen sich bereits deutlichst über dem örtlichen Mietspiegel, andere tw. extrem darunter – hierfür muß es einen Grund geben, dieser könnte in schlechter bzw. unzeitgemäßer Ausstattung und damit Sanierungsbedürftigkeit bestehen. D.h. meiner Erfahrung nach entweder limitierte Mietpreisentwicklungsmöglichkeiten oder hohes Invest.

            Die hier bereits mehrfach diskutierte Veräußerungsgewinnbeteiligung – auch wieder nur bei entsprechender Realisierung – kann ich nicht greifen. Inwieweit Erfurt jetzt ein Standort ist, der durch Lage, Infrastruktur und/oder Arbeits- und Wohnwert besticht, soll jeder für sich entscheiden. Investitionen in Regionen abseits der Hauptwirtschaftszentren prüfe ich für mich immer mit doppeltem Augenmerk.

            Bei solchen Projekten würde mich am Ende der Laufzeit oder alle paar Monate ein update der Investierten als Gradmesser für ähnlich gestaltete zukünftige Optionen interessieren.

          • Hallo Axel,
            ähnliche Gedanken und Zweifel habe ich auch. Prognostizierte Gewinne bei einer guten Handvoll Annahmen, die alle eintreffen sollen. Und das wird nicht transparent gemacht, sonst könnte jeder das Risiko für sich entscheiden.
            Erfurt würde ich schon als attraktiv ansehen, ich kenne aber die Straßen nicht, vielleicht auch Problembezirke. Wertsteigerung in 10 Jahren bei Verkauf auf 18% geschätzt? Wie kommt man da drauf, bricht der Immomarkt vielleicht noch zusammen? Wird denn wirklich und gerade nach 10 Jahren verkauft oder wie sonst sollen dann die 6,3% erreicht werden. Oder ist der Eigentümer, der vielleicht sogar die Bestriebkosten erhält, in 10 Jahren gesund gestoßen, kann die Investoren umschulden und hat 50% seiner Immobilie schon finanziert?
            Um die Prämie zu holen würde ich vielleicht das Mindestinvestment machen und dann stören mich die 10 Jahre auch nicht sonderlich, mal sehen.
            Bei Neubauprojekten oder Sanierungen ist es irgendwie überschaubarer, Start, Bau, Verkauf. Und wenn dann schon 80% der Wohnungen verkauft oder reserviert ist oder 20-jährige Mietverträge bei Gewerbe, habe ich irgendwie mehr Vertrauen.

            LG Markus

          • Exporo wirbt ja damit, dass für die Anlage keine Kosten anfallen. Das ist aber meines Erachtens nicht korrekt. Wie aus dem Wertpapierprospekt ersichtlich, fallen jährlich gut 5% der Mieteinnahmen als Kosten für Verwaltung und Management an, die an eine Export Tochtergesellschaft bezahlt werden. Das schmälert natürlich die Rendite und ist wirtschaftlich gesehen damit ein Kostenfaktor für die Anleger.

            Ebenfalls recht ambitioniert finde ich die Annahmen zum Veräußerungserlös nach 10 Jahren. Insbesondere bei den Erfurt Anleihen sollte diesbezüglich berücksichtigt werden, dass die Gebäude Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden, und damit schon über 100 Jahre alt sind. Auch wenn diese Gebäude mittlerweile saniert wurden, handelt es sich immer noch um eine sehr alte Grundsubstanz. Auch die Bilder der Objekte aus den Wertgutachten fande ich jetzt nicht sonderlich beeindruckend.

            Positiv zu erwähnen ist dass es sich um mehrere Objekte mit viel verschiedenen me dann handelt, so dass wir eine gesunde Streuung haben.

            Zusammengefasst handelt es sich meiner Meinung nach bei dem Gründerzeit Portfolio um die bisher schwächste exporo Anleihe. Da es für diese Art von Anleihen bisher leider keine Alternativen gibt, werde ich trotzdem investieren und freue mich auf den Fruehzeuchnerbonus.

  54. Das Exposé für die neue Anleihe scheint falsch verlinkt zu sein. Man lädt das Exposé zu der Vahrenwald Anleihe runter. Geht das euch auch so oder ist es jemanden schon gelungen, das richtige Exposé herunterzuladen?

    • Tatsächlich! 😮
      Ich habe das (recht detaillierte) Expose über einen Download bekommen und den Fehler daher nicht bemerkt. Ich habe Exporo gerade einmal per Mail auf den Fehler aufmerksam gemacht, habe aber Zweifel, ob das jemand am Wochenende noch korrigieren wird.
      Mal sehen…

      Gruß, Der Privatier

        • Hallo Privatier,

          was mir am dem Modell noch nicht klar ist, die eventuelle Wertsteigerung nach 10 Jahren soll ja bei Veräußerung an die Anleger fließen, weiterhin wird ja auch 1% getilgt.

          Wie sieht das steuerlich aus, Immobilieninvestionen rechnen sich ja oft durch den steuerfreien Veräußerungsgewinn nach 10 Jahren.
          Ich gehe jetzt mal von den 4,3% nach der Prognose aus, bei 6,1% Gesamtrendite müssen dann ja am Ende noch 18% aus der Veräußerung fließen.

          • Die genaue Kalkulation von Exporo zur Gesamt-Rendite kenne ich auch nicht und natürlich ist das ein Wert, der auf einer ganzen Reihe von Annahmen beruht. Ob es wirklich so kommt, wird man erst nachher wissen.

            Aber wenn es denn so kommt und zumindest die Größenordnung richtig ist, sollte auch Deine grobe Rechnung zum Veräußerungsgewinn stimmen.

            Nur – steuerlich werden Crowd-Anleger davon keinen Nutzen ziehen. Da bin ich mir doch relativ sicher. Denn auch wenn Exporo mit dem Slogan „Investieren wie ein Eigentümer“ wirbt, so bleibt eine Anleihe eben doch immer eine Anleihe und die Erträge sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und sind dementsprechend zu versteuern. Die Steuerfreiheit für Verkaufsgewinne nach 10 Jahren ergeben sich nur für die tatsächlichen Eigentümer.

            Gruß, Der Privatier

  55. Deine Ausführungen zur steuerlichen Behandlung sind zutreffend. Es handelt sich um Zinsen und damit um Einkünfte aus Kapitalvermögen. Dass die Zinsen aus Vermietungseinkünften gespeist werden, spielt dabei keine Rolle. Was allerdings durchaus passieren kann, ist, dass es in zehn Jahren keine Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge mehr gibt, und somit die Zinsen mit der tariflichen Progression zu versteuern sind. Das ist für all diejenigen nachteilig, die einen persönlichen Steuersatz über 25% haben. Je nach persönlicher Steuer Lage könnte das dann direkt Rendite ganz schön verharren.

    Wichtig an dieser Stelle ist auch noch, dass bei einem möglichen Verlust des Kapitals, ganz egal ob es sich um eine Anleihe oder um einen um eine privatrechtliche Darlehensforderung handelt, dieser nach dem Bundesfinanzhof als negative Einkünfte aus Kapitalvermögen anzusetzen ist. Die Finanzverwaltung hat diese Rechtsprechung allerdings per Nichtanwendungserlass außer Kraft gesetzt. Also gegebenenfalls Einspruch einlegen und klagen.

  56. „… könnte das dann die Rendite ganz schön verhageln.“

    Peter, ist es denn nicht möglich, hier eine Funktion zum nachträglichen Editieren der Beiträge einzubauen?

    • Ich habe vor einiger Zeit schon einmal eine Funktion zur nachträglichen Korrektur ausprobiert. Leider sind damit eine ganze Reihe von Problemen verbunden, für die ich bisher keine zufriedenstellende Lösung gefunden habe. Sorry. 🙁

      Gruß, Der Privatier

  57. Ich möchte noch eben auf das aktuelle Bergfürst Investment aufmerksam machen.
    Kaiserstrasse-Wien bringt 6,75% Zins auf 13 – 30 Monate Laufzeit.
    Allerdings sollte schnell sein, wer noch rein will, knapp Dreiviertel sind schon investeirt.
    Peter, vielleicht kannst du mal noch den aktuellen Link bereitstellen, es gibt 3% Bonus für Neukunden, das finde ich schon sehr üppig.

    LG Markus

    • Danke für den Hinweis, Markus.
      Leider kann ich aber hier den 3%igen Bonus nicht anbieten, da Bergfürst hier mit verschiedenen Bonus/Provisions-Modellen arbeitet und in unserem Modell ist das leider nicht enthalten. Schade.

      Trotzdem finde ich aber das Projekt recht interessant und habe selber auch kurz überlegt. Da ich aber in diesem Jahr meine Investement-Beschränkungen (ein Projekt/Monat) schon ganz klar überschritten habe, werde ich mich erst einmal etwas zurückhalten.

      Gruß, Der Privatier

  58. Respekt exporo, die Gruenderzeit Anleihe ist drei Tage nach dem offiziellen Starttermin voll finanziert. Die zinsland Anleihe dagegen haengt trotz geringerem Volumen und Buergschaft seit Tagen bei ca. 70% – hat allerdings auch eine andere „Funktionsweise“.

    • Exporo hat in den letzten Tagen auch verstärkt TV Werbung geschaltet, hat sogar meine Frau bemerkt… 😉

      • Ja, dem eingeworbenem Kapital bei exporo stehen enorme Marketingaufwendungen entgegen. Da würde ich wirklich gerne mal ein Blick in den Businessplan werfen…

        Vielleicht bringt exporo ja mal eine Anleihe in eigener Angelegenheit raus, das wäre doch was.

    • Ich denke, da war für viele Alt-Anleger der Bonus doch sehr verlockend. Warum auch nicht…
      Und Exporo hat nun mal eine inzwischen wohl recht große Zahl von Stamm-Investoren.

      Das scheint eben bei Zinsland immer noch nicht der Fall zu sein. Gewisse Summen gehen auch hier recht schnell weg, aber dann wird es immer sehr zäh.
      Da verstehe ich die Exporo-Anleger nicht, die sich oftmals um ein Projekt „prügeln“, um dann hinterher wieder enttäuscht feststellen zu müssen, dass sie mal wieder 5 Minuten zu spät waren. Bei Zinsland* und Bergfürst* hat man oftmals deutlich mehr Zeit und zudem sind die Konditionen in der Regel auch noch besser.
      Allerdings sind die letzteren auch sehr „sparsam“, wenn es um Bonus-Aktionen u.ä. geht. Aber da dies ohnehin in dem meisten Fällen nur für Neu-Anleger in Frage kommt, werde ich auch weiterhin auf allen drei Plattformen aktiv sein. Bergfürst wird übrigens demnächst in Dortmund wieder ein neues „Moxy-Hotel“ anbieten. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Aus den „Ruhr Nachrichten“:
        Der Standort ist längst ausgeguckt: Es handelt sich um ein unbebautes Grundstück am Westfalendamm 305 bis 307 auf der Südseite der B1. Die Fläche liegt in unmittelbarer Nähe der Abfahrt von der B1 auf die B236 in Richtung Schwerte. Dort soll ein Hotel der noch jungen Marke „Moxy by Marriott“ entstehen.

        Die Moxy-Hotels sind ein gemeinsames Kind der Hotelkette Marriott und der Ikea-Tochterfirma Inter Ikea. Moxy-Hotels sind derzeit auf Expansionskurs in Deutschland und ganz Europa. Sie zielen laut eigener Darstellung auf ein „junggebliebenes und trendiges Life-Style-Publikum.“ Zu den bisherigen Standorten gehören Berlin, München und Düsseldorf – die nächste Eröffnung ist laut eigner Darstellung Mitte 2018 in Essen vorgesehen.

        Hotel soll 151 Zimmer haben
        „Moxy-Hotels verfügen in aller Regel über die Kategorie Zwei Sterne Plus bis Drei Sterne Plus“, weiß Matthias Rothermund, Geschäftsführer von Dortmund-Tourismus. Preise für Dortmund waren noch nicht zu erfahren. Wer versucht, sich im Netz beispielsweise für den Monat August im Moxy am Berliner Ostbahnhof ein Zimmer zu sichern, stößt auf eine Spanne von 66 bis rund 140 Euro.

        Als Investor und Entwickler des Hotels tritt die Berliner „Q135 Projects & Development“ auf. Sie soll das Grundstück am Westfalendamm schon gekauft haben. Die Bauvoranfrage liegt bei der Stadt – und ist bereits positiv beantwortet.

        151 Zimmer soll das Hotel haben; 135 Einzelzimmer und 16 „Familienzimmer“. Ebenfalls geplant sind Konferenzräume, Bar, Restaurant und eine Terrasse im Innenhof. Auch die Dachterrasse soll mitgenutzt werden können.

        Eröffnung im 4. Quartal 2019
        Angefahren werden soll das Hotel nach Angaben der Stadt direkt vom Westfalendamm. Neben einer Tiefgarage mit 40 Plätzen sollen den Hotelgästen weitere 40 Stellplätze ebenerdig zur Verfügung stehen.

        Betreiber des Hauses soll die in Regensburg angesiedelte „Signo Hospitalty GmbH“ werden. Sie ist Franchisenehmer von Marriot und hat somit die Erlaubnis, das Geschäftskonzept der Kette zu übernehmen. Trotz Anfrage wollten sich weder der Entwickler „Q135“ noch der Betreiber Signo äußern: Man werde in den kommenden Wochen eine Presseerklärung abgeben, hieß es. Bis dahin bleibt offen, wie das Hotel erschlossen wird – vor allem mit Blick auf den immer noch geplanten B1-Tunnel. Die Eröffnung des Moxy-Hotels ist im vierten Quartal 2019 geplant.

        Damit wäre das Hotel früher am Start als viele andere Hotelprojekte, die seit längerer Zeit angekündigt werden. Matthias Rothermund verweist auf die Hotelstudie aus 2014: Darin sei festgestellt worden, dass der Dortmunder Hotelmarkt bis 2019 neben den vorhandenen 6800 Betten noch über Kapazitäten für weitere 1500 Betten verfüge. Tatsächlich, so Rothermund, seien bislang 650 Betten hinzugekommen. „Nicht jede Ankündigung mündet am Ende auch tatsächlich in eine Eröffnung“, weiß Rothermund.

  59. Bestandsimmobilien-Portfolios in Erfurt sind anscheinend zur Zeit in Mode
    auf IFunded lüuft aktuell auch eines „Erfurt Portfolio I“ 5,5% Laufzeit 49 Monate

  60. „Da verstehe ich die Exporo-Anleger nicht, die sich oftmals um ein Projekt „prügeln“, um dann hinterher wieder enttäuscht feststellen zu müssen, dass sie mal wieder 5 Minuten zu spät waren. Bei Zinsland* und Bergfürst* hat man oftmals deutlich mehr Zeit und zudem sind die Konditionen in der Regel auch noch besser.“

    Der Grund, warum die letzten exporo Projekte wie warme Semmeln weggingen, liegt darin begründet, dass es sich bei diesen Projekten nicht um Nachrangdarlehen, sondern um Forderungsverkäufe handelte, die oftmals auch noch mit einer Grundschuld ersten Ranges abgesichert waren. Bei zinsland handelt es sich ausschließlich um Nachrangdarlehen. Bei bergfürst hat man auch Forderungsverkäufe, allerdings in der Regel nur zweitrangig abgesichert (darum auch hoeher verzinst als bei exporo). Von dem her kann ich es nicht ganz nachvollziehen, wenn du sagst, dass die Konditionen bei bergfürst und zinsland besser sein. Klar, du hast hoehere Zinsen, aber daher auch ein groesseres Risiko aufgrund der schlechteren schuldrechtlichen Stellung in Form der fehlenden dinglichen Besicherung und ggf. des Liquiditaetsvorbehalts.
    L

    • „Der Grund, warum die letzten exporo Projekte wie warme Semmeln weggingen, liegt darin begründet, dass es sich bei diesen Projekten nicht um Nachrangdarlehen, sondern um Forderungsverkäufe handelte.“

      Naja, die Diskussion hatten wir ja bereits und natürlich gibt es Unterschiede in den finanziellen Konstruktionen und in den damit verbundenen Risiken.

      Aber Deine Schlussfolgerung, dass dies Einfluss auf die Geschwindigkeit hat, mit der die Projekte finanziert werden, ist schlichtweg falsch!
      Ich könnte jetzt hier in der Vergangenheit graben und Dir (fast alle) Projekte von Exporo aufzählen, die trotz Nachranganleihen in kürzester Zeit finanziert waren.
      Aber nehmen wir einfach einmal zwei sehr aktuelle Projekte:
      * Zinsland: Siegburg, Am Michaelsberg: Trotz Nachranganleihe innerhalb von 12 Minuten vergriffen.
      * Zinsland: Tecklenburg-Portfolio: Keine Nachranganleihe, keine unsichere Renditeannahme wie bei den Exporo-Bestandsprojekten, attraktiver Zins und überschaubare Laufzeit. Trotzdem fehlen immer noch mehr als 20% an der Fundingsumme.

      Meiner Meinung nach ein klares Zeichen dafür, dass es nicht an den Konditionen liegt, sondern auch a) am Umfang von Werbemassnahmen (inkl. Bonus-Aktionen) und b) an einer deutlich unterschiedlichen Größe an Stamm-Investoren.

      Und darum sollten eben gerade die, die sich darüber beklagen, bei irgendwelchen Projekten nicht zum Zuge gekommen zu sein, einfach einmal rechts und links umschauen.

      Gruß, Der Privatier

  61. „Meiner Meinung nach ein klares Zeichen dafür, dass es nicht an den Konditionen liegt, sondern auch a) am Umfang von Werbemassnahmen (inkl. Bonus-Aktionen) und b) an einer deutlich unterschiedlichen Größe an Stamm-Investoren.“

    Ich finde, es wäre ein ziemlich alarmierendes Zeichen, wenn der Erfolg eines Crowdinvestment-Projekts nicht von den jeweiligen Konditionen abhängig wäre. Hieraus würde ja folgen, dass sich die Investoren nicht mit den jeweiligen Konditionen auseinandersetzen würden, sondern sich lediglich von Werbung und Bonusmaßnahmen (ver)leiten lassen würden.

    Ich denke, die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen, quasi eine „Mischkalkulation“ So wird ein Projekt, das mit einer erstrangigen Grundschuld und ohne Liquiditätsvorbehalt daher kommt (Forderungserwerb), in der Regel eine größere Gruppe an Investoren ansprechen, als ein Nachrangdarlehen mit Rangrücktritt. Sämtliche Angebote mit entsprechenden Sicherheiten wurden sowohl bei Exporo als auch Bergfürst (z.B. Mainz Kastel, Sassnitz auf Rügen) innerhalb weniger Minuten voll finanziert. Für Nachrangdarlehen wird in der Regel nach meinen Beobachtungen ein deutlich größeres Zeitfenster benötigt. Auch als Exporo noch Nachrangdarlehen angeboten hat, ging es teilweise viele Tage bis das Projekt zu Ende finanziert war – trotz guter Lage (z.B. „Office am Postplatz“ in Leipzig). Aber natürlich gibt es auch in diesem Bereich Projekte, die zügig zu abgeschlossen wurden. Dies hängt nach meiner Einschätzung dann aber damit zusammen, dass sich diese Projekte mit anderen Features auszeichnen, wie z.B. ein bereits weit fortgeschrittener Vertriebsstand (beispielsweise bei „PANORAMA TERRASSEN“ von Zinsbaustein, auch innerhalb kurzer Zeit finanziert, trotz Nachrangigkeit).

    Andererseits bin ich natürlich bei dir, wenn du sagst, dass auch Werbung und Boni eine Rolle spielen, wo ist das nicht so? Aber deine Aussage, dass es „nicht an den Konditionen liegt“ halte ich für unzutreffend, nicht zuletzt deshalb, weil es den Investoren nicht gerecht werden würde.

    • Ich glaube, Du verstehst einfach meine Aussage nicht (oder willst sie nicht verstehen?).

      Ich habe ja nie behauptet, dass der einzelne Investor nicht sehr genau prüft, ob ein Projekt für ihn in Frage kommt. Und dabei wird er alle Faktoren, die mit einem Projekt verbunden sind, sorgsam abwägen und für sich eine Entscheidung treffen. Das ist unbestritten. Mit Recht bezweifeln kann man aber die Annahme, dass die Mehrzahl der potentiellen Investoren zu ähnlichen Entscheidungen kommt wie Du.

      Das alles spielt aber eben überhaupt keine Rolle! Nehmen wir einmal ein paar Zahlen von Bergfürst (von den anderen Anbietern kenne ich die nicht so genau):
      * Ein durchschnittliches Investment bei Bergfürst beträgt ganz grob ca. 1.000€/Investor/Projekt.
      * Um ein Projekt in der Größenordnung von ca. 1,5 Mio.€ zu finanzieren, braucht man also ca. 1.500 Investoren.
      * Bergfürst hat nach eigenen Angaben ca. 32.500 aktive Investoren.
      * Es müssen sich also „nur“ ca. 5% der Investoren FÜR ein Projekt entscheiden, dann ist der Erfolg bereits da.
      * Und ob sich aber nun 5% oder 25% DAFÜR entscheiden, spielt dann eben keine Rolle!
      * Ich habe keine belastbaren Zahlen, ich vermute aber stark, dass sich die Zahlenverhältnisse beim Marktführer Exporo noch eindeutiger darstellen werden: Größere Anzahl potentieller Investoren und größere Durchschnittsinvestments. Hier reichen wahrscheinlich bereits 2%-3% der Investoren, um ein Projekt zu finanzieren.

      DAS habe ich gemeint, wenn ich gesagt habe, dass die Konditionen keine Rolle mehr spielen. Die schiere Größe entscheidet hier über den Erfolg.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Vielleicht können wir die Diskussion damit dann auch beenden, denn ich habe den Eindruck, dass wir hier nur noch um Feinheiten ringen und deren Klärung am Ende niemand einen Nutzen bringt. 😉

  62. Ein paar kurze Neuigkeiten:

    * Heute habe ich die Mitteilung meiner Bank bekommen, dass meine Zinsland-Anleihen (Tecklenburg-Portfolio*) in mein Depot eingebucht worden sind.
    * Ebenfalls heute habe ich von Bergfürst meine Steuerbescheinigungen für 2018 erhalten. Noch nicht im Detail überprüft, sieht aber erst mal gut aus. Und damit ist Bergfürst in diesem Jahr der Erste, von dem ich eine Steuerbescheinigung bekommen habe. 🙂
    * Heute Nacht um 0:00 Uhr startet das nächste „Moxy-Hotel in Dortmund*„. Ein Bergfürst-Projekt mit 7% Zins p.a. und einer Laufzeit von max. 28 Monaten (weitere Details unter dem obigen Link).

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter, bekommt du eigentlich von Bergfürst exklusiv eine Vorabmeldung über die neuen Projekte?? Ich habe über die Startzeit des neuen Moxy Projekt auf Facebook erfahren, da stand was von Donnerstag 19 Uhr… Eine Nachricht über das Projekt habe ich bis jetzt nicht erhalten. Ich habe ja auch einiges auf Bergfürst, zumindest genug dass ich zu Weihnachten eine Tasse mit den Beutel Tee bekommen habe 😉
      Viele Grüße Thomas

      • Naja, „exklusiv“ sind die Vorabmeldungen wohl nicht. 😉
        Aber da wir ja hier u.a. Werbung für verschiedene Crowdplattformen machen, bekommen wir natürlich auch immer Informationen über aktuelle Projekte oder besondere Aktionen. Und wenn ich das für interessant halte, gebe ich hier kurz einen Hinweis. Vielleicht ergibt sich ja dadurch für meine Leser hier ein kleiner Vorteil. 😉
        Was über andere Kanäle sonst noch kommuniziert wird, kann ich nicht sagen.

        Gruß, Der Privatier

  63. „Heute habe ich die Mitteilung meiner Bank bekommen, dass meine Zinsland-Anleihen (Tecklenburg-Portfolio*) in mein Depot eingebucht worden sind.“

    Ich habe gestern auch in die Tecklenburg Anleihe investiert. Davor habe ich bei meinen Depotbanken Onvista und CortalConsors nachgefragt, wie dass denn abläuft mit der Einbuchung einer „fremden“, nicht boersennotierten Anleihe. Hier wurde mir beides Mal zur Auskunft gegeben, dass eine nicht börsennotierte Anleihe nicht in das Depot eingebucht werden könne. Habe jetzt aber noch mal in den Emissionsbedingungen nachgelesen. Die Anleihe wird ja in einer Girosammelverwahrung mit Clearstream Anbindung gehalten, darum es sollte die Einbuchung ja überhaupt gar kein Problem darstellen. Bei welcher Depotbank bist du? Lief das ganze ohne Probleme ab?

    Da ich bisher noch keine Investition getätigt habe bei zinsland, bekomme ich sogar noch einen Willkommensbonus von 100 €. Macht dann bei einer Laufzeit von gut zwei Jahren insgesamt einen Rendite von ca 10% pro Jahr, kann sich hören lassen finde ich.

    • Die Tecklenburg-Anleihe wurde bei mir in ein Comdirect-Depot eingebucht. Ich hatte allerdings im Vorfeld auch keine Sekunde nur den geringsten Zweifel, dass da irgendetwas nicht klappen könnte. Alles völlig reibungslos.

      Achja… und an den Bonus hast Du mich erst wieder erinnert. 😉
      Ich habe zwar keinen Neukunden-Bonus bekommen, aber in diesem Falle gab es ja auch für die Alt-Investoren etwas. Und dieser Bonus ist bereits seit einer Woche auf dem Konto. Hat also auch funktioniert. 🙂

      Gruß, Der Privatier

  64. Das Investitionsvolumen der Tecklenburg Anleihe ist von gestern auf heute um 400.000 € angestiegen. War das deine Investition, Peter?

    • Naja, vielleicht war es ja auch nur ein Buchungsfehler. 😉 Mal abwarten…

      Aber kann auch völlig korrekt sein, weil das ist ja ein weiterer Effekt des Anleihen-Modells: Hier gibt es die sonst übliche Begrenzung auf 10.000€/Anleger nicht. Hier können also größere Investoren einsteigen.

      Gruß, Der Privatier

    • Offenbar ist die Zinsland-Anleihe tatsächlich bereits vollständig finanziert.
      Vielleicht hat ja wirklich ein größerer Investor „zugeschlagen“. 😉

      Und, nein – ich war es nicht. 😉 In dieser Größenordnung bewegen sich meine Investments nicht. 😉

      Gruß, Der Privatier

  65. Auf die Gefahr, daß das hier nicht richtig paßt/nicht gewollt ist:

    Ich habe in den letzten Tagen etwas großzügiger in REITs investiert. Beweggrund sind neben der hohen Dividendenrendite von 6-7% brutto die tägliche Handelbarkeit sowie die Diversifikation, außerdem die laufende, z.T. monatliche Dividendenzahlung. Hinzu kommt eine rege Analystengemeinde, die über Besonderheiten berichtet, umfassende scorecards mit den üblichen Kennziffern und natürlich das pro-aktive Berichtsverhalten der Emitenten. Die Marktgängigkeit bringt Kursschwankungen mit sich; diese bieten neben Chance aber natürlich auch Risiko, wobei ein überraschender Totalausfall eher selten sein sollte. Das Depot ist auf Langfristigkeit zwecks regelmäßiger Erzielung von income ausgerichtet.

    Bei den Krautinvests 🙂 auf den einschlägigen Portalen sind potentielles Totalverlustrisiko, feste Laufzeit, meist endfällige Zinszahlung (bei Ausfall Invest plus Zinsen weg), faktisches Fehlen eines Marktes und tw. mangelnde updates zum Projektfortschritt meiner persönlichen Bewertung nach als nachteilig zu sehen.

    Gleich ist bei beiden Anlageformen das Invest in Immobilien, bei den REITS meist und vielfach, wenngleich nicht immer und vollständig, in Gewerbeimmobilien, gerne Büros, Lagerhäuser, EH-Fläche (ja, Risiko beim Trend zum online-Handel) und Hotellerie/Gastronomie. Wenn Wohnimmobilien, dann meist größere Anlagen, keine EFH.

    Ich werde auch weiter nach crowd invest schauen, hier aber nach wie vor eher zurückhaltend bzw. nur bei wirklich überzeugenden Angeboten investieren.

    • Hallo Alex
      Evt. magst Du ja mal über die REITs , am besten in der Plauderecke ,
      berichten ???
      Und soweit ich mitbekommen habe , hat Peter ja EXTRA DIESE Anlageform
      gewählt um ein wenig von Aktie/Fond unkorreliert zu sein .
      Evt. ja auch mal ein Gedanke WERT .
      LG Det

    • Ich halte Investments in REITs für eine sehr sinnvolle Entscheidung und habe deshalb auch selber einige im Depot. Details dazu gerne mehr in einer Plauderecke.

      Bei mir ist dies allerdings keine Frage des „Entweder/Oder“, sondern des „Sowohl/Als auch“. Genau so wie bei Aktien und Anleihen, Inland und Ausland, Large Caps und Small Caps, Dividenden und Wachstumswerte, Konservativ bis Agressiv. Alles dabei.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Falls noch nicht gesehen, hier ein Lese-Tipp: https://der-privatier.com/buchvorstellung-geldanlage-in-reits-von-luis-pazos/

      Gruß, Der Privatier

  66. Ich spiele zwar immer mal mit dem Gedanken, kann mich aber bis jetzt nicht zu Crowdivesting-Anlage durchringen.

    Heute bin ich von Exporo über eine Vormerkung hier in Darmstadt informiert worden.
    Zwei Objekte, eines davon mit dem Namen „Wilheimin“. Also ganz ehrlich: Unter dem Namen kennt das kein Darmstädter, nicht mal Google hat davon gehört 😀 (als Wilhelminenpassage ist sie dagegen bekannt).

    Das andere Objekt (Boulevard) wurde früher häufig von mir besucht (Thalia!)

  67. ich habe gerade eine Nachricht von Exporo bekommen dass mein Projekt „Seniorenresidenz Hegau“ zurückbezahlt wird… fein fein… es ist eines meiner ersten „Kraut“investments und wird einen Monat früher zurückbezahlt

    • Ja, bei mir ist es das Projekt „Elmshorner Straße“, für das die Rückzahlung angekündigt wurde (in derselben Mail).
      Ebenso erwarte ich in den nächsten Tagen eine Rückzahlung eines Zinsland-Projektes.

      Derzeit habe ich aber (noch) keine neue Investition geplant, da mein Budget erst einmal bereits ausgeschöpft ist.

      Gruß, Der Privatier

  68. Ich finde es immer wieder irreführend, wenn Anbieter von crowdinvestments ein abstraktes Schuldanerkenntnis als Sicherheit aufführen. Dieses führt – vereinfacht gesagt – lediglich zu einer Umkehr der Beweislast; das heißt, im Zweifelsfall muss nicht der Gläubiger beweisen, dass er eine Forderung hat, sondern der Schuldner muss darlegen, dass ihn keine Zahlungsverpflichtung trifft. Mit einer dinglichen Sicherheit hat also solch ein abstraktes Schuldanerkenntnis rein gar nichts zu tun und hilft damit im Falle von wirtschaftlichen Schwierigkeiten beim Darlehensgeber kein Stück weiter.

    Mal noch was anderes: Peter, wie lange hat es bei der Tecklenburg Anleihe nach dem Zahlungseingang gedauert, bis diese in deine Depot eingebucht wurde?

    • Zwischen Zeichnung der Anleihe und Einbuchung lagen 2 Wochen + 2 Tage.
      Ich gehe einmal davon aus, dass Zinsland/Tecklenburg zunächst einmal das 14tägige Widerrufsrecht abgewartet hat und dann die Einbuchung vorgenommen hat.

      Allerdings dauern Wertpapier-Übertragungen auch so schon einmal zwei/drei Wochen. Hängt auch immer etwas von den beiden beteiligten Partnern ab.

      Gruß, Der Privatier

      • Noch eine kurze Ergänzung dazu:
        Ich habe zur Beantwortung der obigen Frage am Samstag noch einmal kurz in mein Depot geguckt (ich will ja schliesslich nichts Falsches erzählen 😉 ) und bei dieser Gelegenheit festgestellt, dass die steuerlichen Anschaffungsdaten noch fehlen.
        Nun ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass diese ein paar Tage später kommen, aber dennoch habe ich heute noch einmal kurz bei Zinsland angerufen: Ich war wohl nicht der Erste, der gefragt hat. Die einliefernde Bank benötigt ein paar Tage länger, die Daten sollen aber in Kürze kommen.

        Es empfiehlt sich bei ALLEN Wertpapierübertragungen immer die steuerlichen Anschaffungsdaten zu kontrollieren und auf Korrektheit zu überprüfen. Ansonsten könnte es später bei einem Verkauf (oder hier: Rückzahlung) zu steuerlichen Problemen kommen.

        Gruß, Der Privatier

        • Nachtrag zu dieser Thematik:
          Die steuerlichen Anschaffungsdaten wurden nun endlich(!) gestern/vorgestern korrekt geliefert und verbucht.
          Ich halte das für ein bisschen arg lange und es hat (vielleicht?) auch nur deshalb am Ende funktioniert, weil ich das mehrfach angemahnt habe. Hier gibt es also noch deutliches Verbesserungspotential. 😉

          Andererseits bin ich aber jetzt froh, dass der Kauf damit nun korrekt abgewickelt wurde. Wenn der Rest nun auch noch klappt, ist wieder alles gut.

          Gruß, Der Privatier

          • Meine Tecklenburg Anleihen werden bei der OnVista Bank verwahrt, dort habe ich auch erst mit einem Monat Verspätung die Anschaffungsdaten bekommen.

            Im Übrigen: Was soll denn bei dieser Anleihe schon schief gehen, Herr Tecklenburg bürgt doch persönlich! 😉

  69. Gestern erfolgte die Rückzahlung“Ehemalige australische Botschaft“ bei Zinsland.
    Dort sollten Wohnungen enstehen,da ich die Gegend kenne und den Wohnungsmarkt in Berlin hatte ich mich überdurchschnittlich beteiligt.Der Denkmalschutz,Gentrifizierungsgegner und letztlich Künstler die das Gebäude besetzten
    verhinderten die Umbaupläne von Prexxot.Schön das die Rückzahlung erfolgreich finanziert werden konnte,mir hatte es die letzten Monate etwas Nerven gekostet!

    • Ja – hatte ich vor ein paar Tagen hier auch schon angedeutet, dass ich noch eine Rückzahlung von Zinsland erwarte. Auch dabei handelte es sich um „Die alte Botschaft“. Inzwischen ist die Rückzahlung auf dem Konto.
      Ich habe die Details so im Einzelnen nicht verfolgen können, bin aber auch froh, dass das Projekt (für die Crowd-Investoren) ein gutes Ende gefunden hat. 🙂

      Zeigt aber auch wieder einmal, dass es mehr Risiken gibt, als man vielleicht zunächst erwartet…

      Gruß, Der Privatier

  70. Eben kam die Jahreserträgnisaufstellung von Exporo per Mail, dort muss man die KESt selbst abführen.
    Letztes Jahr habe ich einen Bonus für den Erstinvest in eine Anliehe erhalten (das Logistik Zentrum bei Erfurt war mein Testballon) , und dieser ist nun mit als Kapitalertrag aufgeführt. War mir nicht bewusst, man lernt ja immer wieder dazu.

    • Bei solchen Bonuszahlungen handelt es sich nicht um Einkünfte aus Kapitalvermögen, sondern um Einkünfte aus sonstigen Leistungen gemäß § 22 Einkommensteuergesetz. Diese unterliegen nicht der Abgeltungssteuer und außerdem gibt es hierfür eine Freigrenze in Höhe von 256 €.

      Ich habe in den letzten Jahren auch einige solcher Boni Zahlungen erhalten, die waren jedoch in den Steuerbescheinigungen (richtigerweise) nicht als Kapitalertrag ausgewiesen. Darum bin ich etwas irritiert, wenn du nun sagst, dass exporo die Bonuszahlung als Kapitalertrag ausgewiesen hat. Da würde ich auf jeden Fall mal nachfragen.

      • „Bei solchen Bonuszahlungen handelt es sich nicht um Einkünfte aus Kapitalvermögen“

        Ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann…?
        Ich gehe einmal davon aus, dass man hier unterscheiden müsste, für WAS der Bonus genau gezahlt wurde und in WELCHER FORM er gezahlt wurde.

        Ich persönlich kann mich nur noch an einen Depot-Wechsel Bonus vor ein paar Jahren erinnern, der seinerzeit ebenfalls zusammen mit anderen Erträgen der Abgeltungssteuer unterworfen wurde.
        Wer es wirklich genau wissen will, müsste da wohl mal einen Steuerberater fragen. Ich bezweifele allerdings, ob sich dieser Aufwand für die üblichen Beträge lohnt. 😉

        Gruß, Der Privatier

        • Von Exporo gibt es dazu folgende Aussage:

          „Diese Aufstellung ist für Ihre Unterlagen bestimmt. Für eine steuerliche Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren
          Steuerberater.
          Diese Erträgnisaufstellung gilt nur, wenn der Kapitalanleger eine natürliche Person mit Wohnsitz oder gewöhnlichem
          Aufenthalt im Inland ist und diese Person die Kapitalanlage aus dem so genannten steuerlichen Privatvermögen tätigt.
          Bitte beachten Sie, dass sowohl in den Investmentbeträgen als auch in den inländischen Kapitalerträgen die von uns
          oder dritter Seite gewährten Boni (Coupon) enthalten sein können. Wir weisen die an Sie gewährten Boni (Coupon) als
          Einnahmen aus Kapitalvermögen aus, bitte beachten Sie, dass diese Einordnung zurzeit nicht eindeutig geklärt ist, bei
          Fragen hierzu bitten wir Sie Ihren persönlichen steuerlichen Berater anzusprechen.“

          Ich habe meinen Steuerfachmann drauf angesetzt, wir erklären das nun als Einkünfte aus sonstigen Leistungen gemäß § 22 Einkommensteuergesetz (da bin ich unter der Freigrenze) und schauen was das FA dazu meint.

          • Ja, genau so würde ich das auch machen:
            Pragmatische Lösung – die Einkünfte dort deklarieren, wo man sie für richtig (oder günstig) hält und dann sehen, was das FA dazu sagt.
            Alles andere wäre unnötiger Aufwand.

            Gruß, Der Privatier

  71. Was hält ihr von der neuesten Emission auf Bergfuerst, Kubitzer Bodden – Rügen? Ich finde die Kombination aus einer erstrangigen Grundschuld und einer Bürgschaft einer natürlichen Person äußerst attraktiv. Und dafuer noch 6,75 %. Bei exporo gibt es momentan maximal 6%, dann allerdings ausschließlich für Projekte mit nachrangiger Sicherheit. Ich bin daher eingestiegen und wundere mich etwas, dass das Projekt nicht schon am ersten Tag voll gezeichnet wurde.

    • Bauvorhaben und Standort sind nicht 100-prozentig meine erste Wahl. Die Absicherung im ersten Rang in Verbindung mit Laufzeit sowie Verzinsung/Rendite war aber so überzeugend, dass ich mit einem für mich etwas überdurchschnittlichen Betrag eingestiegen bin.

      Das letzte Expo-Projekt hat mich auch interessiert, allerdings hat mich vom Invest abgehalten, dass die Abgeltungssteuer nicht sofort einbehalten sondern in der Steuererklärung deklariert werden muss.

    • Das habe ich mir schon gedacht, dass Dir (und anderen hier) das Bergfürst-Projekt „Kubitzer Bodden*“ gefallen wird! Gerade eine erstrangige Grundschuld ist ja für viele immer ein besonderer „Leckerbissen“ und wenn der dann noch mit 6,75% p.a. garniert ist, kann man da kaum widerstehen. 😉

      Bei mir ist es eher anders herum: Eine erstranige Grundschuld heisst in der Regel, dass keine Bankfinanzierung eingeplant wurde. Und wie ich in vergangenen Kommentaren ja schon erläutert habe, bin ich solchen Konzepten eher skeptisch gegenüber eingestellt. Ich bin daher nicht beteiligt, kann aber auch sonst nichts zu dem Projekt sagen, da ich mir die Details gar nicht angesehen habe.

      Hängt bei mir aber auch immer damit zusammen, ob ich gerade Bedarf an einem weiteren Projekt habe und auch das ist gerade nicht der Fall.

      • Zum Thema Bankenfinanzierung hier zur Kenntnisnahme die entsprechende Stellungnahme der Geschäftsführerin der Projektgesellschaft:

        Zur Finanzierung von Bauvorhaben gibt es grundsätzlich verschiedenen Optionen. Bei Bauträgervorhaben ist die Einbindung einer Bank mitunter schwierig geworden. Meine Hausbank, bei der ich seit vielen Jahren Kunde bin, begleitet trotz bester Bonität und Projektrentabilität keine Bauträger – Projekte.
        Für uns ist die Crowdfinanzierung aufgrund ihrer Flexibilität ideal geeignet. Neben einer schnellen Prüfung haben wir eine kompetente Beratung erlebt.

        • Hmm… da ist also jemand seit 30 Jahren im Baugeschäft tätig und arbeitet seit vielen Jahren mit einer Bank zusammen, die keine Bauträger-Projekte finanziert?

          Scheint mir eine geschickte Wahl zu sein… 😉

          Gruß, Der Privatier

  72. Hat sich schon jemand näher mit der neuen exporo Anleihe „Appartement am Markt“ beschäftigt? Auf der einen Seite halte ich das Investment für sehr attraktiv, da Hamburg natürlich eine Toplage darstellt und die Nachfrage nach Studentenwohnungen groß ist. Außerdem befindet sich das Objekt laut Verkehrswert Gutachten in einem guten Zustand. Auf der anderen Seite machen mir die geplanten Investitionen etwas Bauchschmerzen. Er stellt sich die Frage, ob die Höhe der Investitionen realistisch budgetiert ist bzw. ob sich die Mieteinnahmen wie geplant erhöhen lassen.

    Die Laufzeit beträgt 10 Jahre.

    Das Projekt startet am Samstag und als Fruehzeichner bekommt man 1% Cashback. Ich bin auf jeden Fall dabei, wer noch? Peter, dass du dich nicht für die exporo Anleihen begeistern kannst, das weiß ich ja schon 😉

    • Hallo Poweramd, mal kurz überlegt: du hast jetzt schon etwas Bauchschmerzen… und willst dich 10 Jahre binden? Bei den gebotenen Zinssatz würde ich lieber in einen Emergingmarkets-ETF, EUR-hedged gehen… ca. 5.5% Rendite jederzeit handelbar über die Börse WKN A1W0MQ
      Ich habe selbst in diesen ETF investiert als Alternative zu den Crowdinvestments, dort will ich eine höhere Rendite und kürze Laufzeiten sehen, 10 Jahre wären mir zu lange… Ich rede aus Erfahrung: Ich habe seit fast 25 Jahren zwei geschlossene Immo-Fonds aus denen ich nicht oder nur mit massiven Verlusten raus komme… Handelbarkeit wäre für mich eine Grundvoraussetzung

      • Hast Du Dir auch mal die Kursentwicklung gerade dieses ETFs angesehen? Auf 12 Monate steht das Ding gerademal bei Null Gesamtperformance. Auch nicht optimal.

    • oder nimmt eine BASF-Aktie, z.Zt. fast 5% Dividende, halte die Aktie 10 Jahre und
      ich bin mir zu 100% sicher dass die Aktie sich in dem Zeitraum im Kurs verdoppelt plus den reichlichen Dividenden (ich habe BASF gekauft als Alternative zum Crowdinvesting)
      und falls du die BASF loswerden willst: ein Druck auf den „Verkaufen“-Buttom und du hast das Geld sofort auf dem Konto……
      wie sagte Kostolany: Das Fleisch muss fett sein… sprich die Rendite zum Risiko muss stimmen
      und das ist mir beim Exporo-Bestand zu wenig

    • Du hast schon richtig erkannt, dass ich mich für Angebote dieser Kategorie nicht wirklich begeistern kann. Und das liegt bei mir dabei weniger am speziellen Projekt oder gar am Anbieter. Nein – das ist nicht das Problem. Bei mir ist es ganz einfach die Laufzeit. Das ist mir einfach zu lang! Viel zu lang. Und dann sehe ich mir die anderen Parameter gar nicht mehr an.

      Aber, um das auch einmal klar zu sagen: Ich möchte auch lange Laufzeiten nicht generell schlecht reden. Ich habe in der Vergangenheit auch mehrere geschlossene Immofonds u.ä. gehabt. Ebenfalls über Laufzeiten von 10 Jahren und mehr. Und die Erfahrungen waren nicht schlecht! Aber ich möchte das jetzt nicht mehr haben. Wenn ich noch 10/20 Jahre jünger wäre, würde ich ggfs. anders entscheiden.

      Gruß, Der Privatier

  73. Hallo zusammen, auf Exporo wurde wieder eine Pflegeheim-Immobilie angekündigt, diesmal
    ist es aber eine Anleihe. Wie läuft das bei Exporo ab? Wo wird die Anleihe verwahrt?
    Bei Zinsland konnte man sich die Anleihe in ein bestehendes Depot einbuchen lassen, hat jemand Erkenntnisse über dadurch entstehende Kosten? Viele Grüße Thomas

    • Hallo stormbringer,

      Exporo eröffnet Depot bei Baderbank, wo die Anleihen eingeliefert werden. Kosten enstehen keine, bzw. übernimmt Exporo. Ich habe bereits zwei.

    • Ganz kurz noch ein paar generelle Anmerkungen:
      * Wertpapierübertragungen sind (bei dt. Banken und dt. Lagerstätten) immer kostenfrei. Bei ausländischen Lagerstätten können Kosten entstehen.
      * Nach der Einbuchung in das Ziel-Depot hängt es von der Bank/Broker ab, bei dem das Depot geführt wird, ob und welche Kosten entstehen.
      * Bei den Exporo-Anleihen muss ein Depot bei der Baader-Bank eröffnet werden, die damit im Zusammenhang stehenden Kosten werden von Exporo übernommen. Gilt natürlich nicht für andere evtl. über dieses Depot laufende Aktionen.
      * Die Zinsland-Anleihen können in ein bestehendes eigenes Depot eingebucht werden. Eine Übernahme von evtl. entstehenden Kosten findet n.M.n. nicht statt.

      Gruß, Der Privatier

  74. Heute bekam ich von Zinsland die Nachricht dass sich beim Projekt „Stetener Berg“ die Auszahlung um 3 Monate (jetzt 30.9.2019) nach hinten verschiebt. Grund ist die noch immer ausstehende Baugenehmigung. Das hatte sich schon seit Monaten abgezeichnet, irgendwie kommt die Behörde nicht zu Potte. Das Projekt war eines meiner ersten Investments, mittlerweile achte ich (auch Dank Peters Hinweis) auf eine bereits erteilte Baugenehmigung bei Investitionsstart.

    • „irgendwie kommt die Behörde nicht zu Potte“

      Tja… irgendwas ist immer. 🙁 Ich bin übrigens auch beim „Stener Berg“ investiert.
      Bleibt wieder einmal nur abzuwarten…

      Gruß, Der Privatier

  75. Korrigiert mich, falls ich falsch liege, aber bei zinsland erscheinen mir die Verzögerungen schon ganz enorm. Sowas kenne ich von anderen Plattformen nicht.

    Heute kamen übrigens von Engel & Völkers überpünktlich de Quartalszinsen für meine investierten Projekte.

    • “ bei zinsland erscheinen mir die Verzögerungen schon ganz enorm.“

      Das erscheint mir auch so. Nicht unbedingt von der Dauer her, aber von der Häufigkeit. Man hat oftmals den Eindruck, bei Zinsland gehört eine Verschiebung des Projekt-Abschlusses schon beinahe zum Normalfall.

      Ich habe aber früher schon einmal die Vermutung geäussert, dass dies auch eine Folge einer etwas „ungeschickten“ Darstellung sein könnte. Denn wir sind uns sicher alle einig, dass im Immobliensektor nichts auf den Tag genau geplant werden kann. Unplanbare Einflüsse gibt es an allen Ecken und Enden.

      Wenn nun aber nicht so ganz sicher ist, ob ein Projekt nach 18 Monaten oder 24 Monaten fertig zu stellen ist, kann man dies so darstellen, wie es Zinsland in der Regel macht: Man stellt die 18 Monate in den Vordergrund (beliebte überschaubare Laufzeit) und wenn es dann 6 Monate länger dauert, sorgt dies bei den Anlegern für Verunsicherung und Verärgerung.

      Geschickter ist es da, von Beginn an mit einer Minimal- und Maximal-Laufzeit zu operieren. Dies ist am Ende nur eine andere Darstellung derselben Situation, ist aber für den Anleger sehr viel transparenter und sollte zu deutlich weniger Verunsicherungen führen.

      Gruß, Der Privatier

  76. Achtung: Jetzt bei Bergfürst bis zu 300 Euro Willkommensprämie sichern!

    Das ist nun mal ein Bonus für Erst-Anleger, der sich so richtig lohnt. 🙂
    Es gibt 3% auf die Anlagesumme (von mind. 500€ bis max. 10.000€).

    Aktuell gibt es bei Bergfürst zwei Projekte, in die investiert werden kann:
    * Residenz Kubitzer Bodden, Laufzeit: 24 Monate, 6,75% p.a.
    * Bellavista 71 (Mallorca), 36 Monate, 7% p.a. und
    * Kitzbühel, Laufzeit: 38 Monate, 7,5% p.a.
    * Neu ab 1.5.2019 0:00 Uhr: Hamburg Frahmredder, 30 Monate, 6,25% p.a.

    Die weiteren Details bitte direkt dem Angebot von Bergfürst entnehmen.

    Generell gilt aber bei allen Bergfürst-Emissionen, dass es sich nicht um Nachrangdarlehen handelt, sondern um grundbuchlich abgesicherte Investitionen. Außerdem werden Zinsen in der Regel nicht endfällig gezahlt, sondern bereits während der Laufzeit. Vom Rendite/Risiko-Profil ist Bergfürst daher sehr interessant.

    Wer sich den Willkommensbonus von 3% sichern will, einfach über den diesen Link registrieren* , den dort genannten Gutscheincode verwenden und in eine der aktuellen Emissionen investieren (mind. 500€). Achtung: Der Gutschein ist nach Registrierung 4 Wochen gültig. Und nur für Erstanleger.

    Viel Erfolg und Gruß,
    Der Privatier

  77. Bei Weltsparen habe ich Festgeld abgeschlossen. Als Sicherheit zu Aktien bzw ETF´s Aktien und Anleihen.

    Was haltet ihr denn von US Dollar Festgeld ?
    Hier kann man ca 3% erzielen, hat aber ein Wechselkursrisiko.

    Hat hier jemand Erfahungen damit gemacht ?

    Grüße
    Maik

  78. Peter, wie hoch ist deine bisherig realisierte prozentuale Gesamtrendite vor Steuern aus Crowdinvestment unter Berücksichtigung der Ausfälle (ohne und ggf. mit Bonizahlungen)?

    • Ach – das habe ich noch nie ausgerechnet. Mache ich aber bei Aktien, Anleihen usw. auch nicht.

      Im Schnitt dürften meine Crowd-Investments irgendwo knapp unter 6% p.a. liegen. Allerdings gehöre ich ja zu den Pechvögeln, die bei dem bisher einzigen Pleitefall investiert waren. Das zieht das Gesamtergebnis natürlich ordentlich nach unten.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Vielleicht versuche ich beim nächsten Zwischenfazit einmal die ganzen Zahlen zusammen zu rechnen.

    • Ich habe bei meinen Crowdinvestments eine Durchschnittsrendite von 6.6%
      bei 55 Projekten… zwei wurde zurückbezahlt, bisher kein Ausfall

    • Wachstum finde ich gut, allerdings bin ich nie davon begeistert, wenn kleine Unabhängige mit den Riesen zusammengehen. Es ist auch zu befürchten, dass die Konditionen runter gehen, wenn der overhead wächst.

      • So ganz „unabhängig“ sind die Kleinen glaube ich ohnehin nicht. Ich habe die Meldungen im Einzelnen nicht immer so verfolgt, kann mich aber z.B. daran erinnern, dass bei Exporo u.a. Holtzbrinck Ventures, Sunstone und BPO Capital Kapitalspritzen zur Verfügung gestellt haben.
        Darüberhinaus gibt es bei allen Kooperationen mit versch. Banken und Vermögensverwaltungsgesellschaften, etc.

        Gruß, Der Privatier

  79. Wer von euch ist eigentlich bei Mintos investiert? Ich bin dort seit knapp einem Jahr und bisher ist das die absolute Gelddruckmaschine. Knapp 9% Zinsen bei fast täglicher Auszahlung, wobei Ausfälle durch die Kreditanbieter übernommen werden. Das funktioniert so gut, dass es eigentlich nur eine Frage der Zeit ist, bis größere Ausfälle kommen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es in Osteuropa ein deutlicher höheres Zinsniveau gibt, was die hohen Zinssätze für die Darlehen ein Stück weit relativiert. Als Portfolio Beimischung für den risikoaffinen Anleger daher durchaus interessant. Durch die tägliche Zinsauszahlung entsteht zudem ein attraktiver Zinseszinseffekt.

    • Hi, also ich kannte das nicht.
      Finde es aber sehr interessant. Nur frage ich mich, ob man hier soziales Engagement zeigt oder arme Menschen ausbeutet? Mirco Kredite helfen ja im Prinzip Menschen aus der Armut oder zu überleben, aber mit bspw. 10% für einen Monat ist das doch Wucher…
      Hohe Zinsen im Osten oder Afrika spiegeln ja auch das höhere Risiko, also müsste die Ausfallquote relativ hoch sein (1/30 vielleicht?).
      Wie filtert man hier relative Sicherheit?
      Und selbst investieren scheint ziemlich mühsam. Für eine Kreditbeteiligung von 1,50€ Ertrag 10%, Rendite 120%, also 15ct, wie lange muss man da tippen? Also bliebe nur, Mintos das Geld verteilen lassen. Was ist eigentlich deren Geschäftsmodell, ich habe keine Gebühren bei der Kostenaufstellung gesehen.

      LG Markus

      • „Nur frage ich mich, ob man hier soziales Engagement zeigt oder arme Menschen ausbeutet? Mirco Kredite helfen ja im Prinzip Menschen aus der Armut oder zu überleben, aber mit bspw. 10% für einen Monat ist das doch Wucher…“

        Falscher Ansatz. Warum messen so Viele die Situation in fremden Ländern an unseren Maßstäben? Mir stellen sich immer die Nackenhaare auf wenn berichtet wird, in Indien schufften sich die Kinder „für umgerechnet 1,50 €/Tag“ die Finger blutig. Das man davon in Indien aber Reis, Miete und Kleidung bezahlen kann, und zwar für die halbe Familie, wird dabei nicht erwähnt.

        Wenn Kredite im Ausland teurer sind und Deutsche investieren dort, dann ist das in etwa so, als wenn die Chinesen den deutschen Markt mit Billigware fluten. Teil der Globalisiserung oder geografischer Standortvorteil. Sollte man pragmatisch sehen und nutzbringend einsetzen.

        „Und selbst investieren scheint ziemlich mühsam. Für eine Kreditbeteiligung von 1,50€ Ertrag 10%, Rendite 120%, also 15ct, wie lange muss man da tippen? Also bliebe nur, Mintos das Geld verteilen lassen.“

        Genau das habe ich auch gedacht.

        “ Was ist eigentlich deren Geschäftsmodell, ich habe keine Gebühren bei der Kostenaufstellung gesehen.“

        Kann nur von den Kreditnehmern kommen.

      • Hallo Markus
        In Indien hat mal so eine “ MICROBANK “ ein Geschäftsmodell mit
        Minikrediten umgesetzt . Ein WESENTLICHEN Anteil , an dem
        Geschäftsmodell , hat die “ Bürgschaft “ von mind. 2 weiteren
        “ Familienmitgliedern “ getragen ( Also quasi Sippenhaft ) .
        Der Chef der Bank , wurde für einen Nobelpreis vorgeschlagen .
        Musst Du ggf. mal selber etwas forschen wie das dann weiter
        ausgegangen ist .

        LG Det

    • Klang zunächst interessant. Mit entsprechender Diversifizierung (aus Effizienzgründen automatisiert) und Disziplin (Invest nur als Beimischung) sollte das Risiko beherrschbar bleiben. Allerdings hält mich davon ab, daß es keine ZASt gibt sondern alles brutto ausgeschüttet wird und damit in der EStE aufwendig angegeben werden müsste.

    • Für mich sprechen eine ganze Reihe von Gründen dagegen, warum ich keine Investments in P2P-Kredite tätigen möchte. Ich bin daher bei keiner dieser Plattformen aktiv und habe dies auch nicht geplant.

      Gruß, Der Privatier

  80. Bei Mintos handelt es sich weder um ein soziales Projekt noch um Ausbeute. Aufgrund der geringen Bankendichte in Osteuropa werden Kredite an Privatpersonen hauptsächlich durch private Finanzdienstleister ohne Bankenlizenz ausgegeben. Diese Kredite können über Mintos erworben werden. Das hohe Zinsniveau ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass sich die privaten Finanzdienstleister nicht so günstig refinanzieren können wie z.b. die Banken in Deutschland. Außerdem handelt es sich hauptsächlich um kurzfristige consumer Kredite, die aufgrund des höheren Fixkostenblocks im Vergleich zu langfristigen Kredite recht teuer für die Finanzdienstleister sind. Natürlich bildet der hohe Zinssatz auch eine entsprechend höhere Ausfallwahrscheinlichkeit ab, da der Großteil der Kredite nicht bzw nur unzureichend abgesichert sind. Diesbezüglich bietet mintos allerdings die sogenannte Rebuy Option an. Das ist ein Versprechen, dass der Finanzdienstleister das Darlehen inklusive Zinsen zurück kauft, sobald das Darlehen länger als 60 Tage in Verzug ist. Das funktioniert bisher ganz gut, klar ist aber natürlich auch, sobald der Finanzdienstleister in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, ist die Rebuy Funktion nichts mehr Wert.

    Mintos hat die einzelnen Finanzdienstleister nach einem eigenen Ratingsystem bewertet. Außerdem gibt es unter anderem einen privaten Blog, der sich sehr ausführlich mit den einzelnen Anbietern beschäftigt und ein eigenes Trading aufgestellt hat. Ausgehend hiervon lässt sich schon eine ganz passable Risikoabwägung vornehmen. Zusammen mit der Möglichkeit einer breiten Diversifizierung kommt am Ende ein ordentliches Chance Risiko Verhältnis heraus. So gibt es z.b. Finanzdienstleister, die schon seit einigen Jahren erfolgreich am Markt tätig sind und auch ständig wachsen, z.B. Mogo.

    Das Problem ist in meinen Augen, dass die Mitgliederanzahl von mintos stetig steigt und irgendwann dürfte es möglicherweise so sein, das nicht mehr genügend attraktive Kredite für alle Mitglieder bereitstehen. Außerdem ist es natürlich so, dass sich auch viele junge Finanzdienstleister bei mintos tummeln. Spätestens wenn die Konjunktur in Osteuropa nach unten geht, dürften diese Firmen Probleme bekommen.

    Zusammenfassend lässt sich Folgendes sagen: Bisher konnte man hervorragend Geld verdienen bei Mintos, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis erste große Ausfälle kommen. Es kann aus investitionstheoretischer Sicht einfach nicht sein, dass man langfristig hohe Zinsen bei hoher Liquidität und hoher Sicherheit hat. In einem der drei Kriterien müssen immer Abstriche gemacht werden. Darum ist bei mintos eine breite Diversifizierung und eine intensive Auseinandersetzung mit den einzelnen Finanzdienstleistern unerlässlich.

    Die Tatsache, dass die Zinsen brutto ausgeschüttet werden, stellt meines Erachtens kein Problem da. Mintos stellt eine Steuerbescheinigung mit den Steuerpflichtigen Zinsen zur Verfügung. Ist doch deutlich komfortabler als ein Quellensteuerabzug…

    • Hi, ich hoffe, du hast keine Konfrontation in unserer Diskussion gesehen. Ich bin recht angetan von dieser Idee. Als Kreditgeber habe ich auch kredit24 gesehen, die sind ja auch in Deutschland aktiv. Solch ein Dienstleister geht am Basisgeschäft nicht unbedingt kaputt, eher an Marketing Kosten. Wenn man dann noch streut, umso besser. Wenn ab und zu mal ein 25€ Investment nicht gedeckt würde, dann hat man noch 40 andere laufen.

      @Alex, ich kenne zwar Indien nicht, aber dass bei durchschnittlichen Einkommen von 25% gegenüber Deutschland auch alle Lebenshaltungskosten nur ein Viertel betragen, ist blauäugig oder polemisch.
      Auf den Philippinen ist es so, dass ein Sack Reis etwa 30€ kostet, Fleisch ist teurer als in Deutschland. Wenn man dort als Bauhelfer als Gelegenheitsarbeiter gute 3€ am Tag verdient, dann reicht es fast den Kindern essen zu geben. Viele haben weniger.
      … Und dann helfen 20€ Kredit sicher enorm.

      just my two cents 🙂

      LG Markus

      • Wenn Du Indien nicht kennst, solltest Du keine Urteile zu fällen versuchen. Die Philippinen als Vergleich zu ziehen ist ungefär so, würdest Du rumänisches Hinterland mit Holland vergleichen. Geographische Lage, (wirtschafts-)politisches System, Agrarsituation, Entwicklungsstand, Infrastruktur, etc. unterscheiden sich grundlegend.

        • Dann werde ich mich deiner Expertise beugen müssen, da du ja die Weisheit geschluckt hast. Dann kosten Lebensmittel in Indien eben fast nichts und die Kinder verdienen sich mit 1,50€ eine goldene Nase.
          Ich kenne mich auf den Philippinen etwas aus (Holland oder Rumänien?) und dort ist es nicht so.
          Good luck, M.

  81. Für mich wird es mal wieder Zeit für ein neues Crowdinvestment. Aktuell gibt es (aus meiner Sicht) drei ganz interessante Projekte:

    * Exporo*: Marlene NRW Portfolio, mit 17-32 Mon. Laufzeit und 6% p.a.
    * Zinsland*: Senefelder Strasse, öffentlich gefördert, 24 Monate, 6,5% p.a.
    * Bergfürst*: Zernsdorf am See, 18 Monate, 6,25% p.a., mit erstrangiger Grundschuld. (Startet am 27.4. um 0:00 Uhr).

    Eigentlich gefallen mir ja alle ganz gut. 😉 Vielleicht entscheide ich mich ja doch einmal für ein Projekt mit erstrangiger Grundschuld. Hmmm… mal sehen…

    Gruß, Der Privatier

      • Tja, bin mir da auch noch nicht ganz schlüssig, Zensdorf hoert sich schon gut an…
        Wenn da aber schon tlw. andere Objekte stehen, bzw. verkauft sind, wieso zieht dann keine Bank mit?
        Will keiner mehr nach Berlin ?
        Naja, erstmal drueber schlafen…
        Gruesse
        ratatosk

    • wir haben Bekannte in Berlin die nun in Spandau wohnen, die Tochter hat in die Richtung des Bergfürst Projektes gebaut… die Berliner lecken sich die Finger nach solchen Objekten und zahlen die Kaufpreise ohne mit der Wimper zu zucken….. leider hat unter dem Druck der allgemeinen Wohnpreise, aber wie geschrieben der Bedarf ist da
      Wichtig wäre für mich die bestehende Baugenehmigung, da ist ja Berlin nicht so ohne
      nach meiner Erfahrung mit Zinsland Stetener Berg

      • Baugenehmigung und Baufreigabe liegt lauter projektbeschreibung auf der Webseite bereits vor.

        Die Lage des Projektes klingt in der Tat äußerst vielversprechend. Hinzu kommt die erstrangige Grundschuld und die Bürgschaften der Gesellschafter. Ich wüsste nicht, warum man sich stattdessen lieber für ein Nachrangdarlehen entscheiden sollte, schon gar nicht, wenn dieses niedriger verzinst ist.

        Eine Sache stört mich allerdings im Allgemeinen bei bergfuerst Projekten mit Bürgschaften. Der Bürgschaftsvertrag zwischen dem Treuhänder und dem Darlehensnehmer wird nicht offengelegt. Bergfürst hat meine Anfrage damit verweigert, dass der Bürgschaftsvertrag ein vertrauliches Dokument sei. Dies ist für mich nicht verständlich, weil die Werthaltigkeit einer Sicherheit kann u. a. nur dann beurteilt werden, wenn die zugrundeliegenden zivilrechtlichen Verträge eingesehen werden können, insbesondere bei Bürgschaften, weil es hier auch auf formelle Dinge ankommt.

        Außerdem bleibt natürlich wieder die Frage, warum keine Bank in die Finanzierung involviert ist. Das bergfürst Darlehen kann flexibel zwischen 6 Monaten und 18 Monaten zurückgeführt werden, ohne dass hierfür eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird. Diese Flexibilität dürfte im Baugeschäft wohl viel wert sein.

        Ich bin auf jeden Fall dabei, vermutlich mit einem Betrag, der sogar etwas höher ist als sonst.

        • auf Homerocket gab ein Projektträger kürzlich diese Antwort auf die Frage der fehlenden Bankfinanzierung: „Diese Bankdarlehen sind zwar immer eine Alternative, allerdings sind sie auch in der Abwicklung sehr viel umständlicher. Viele Banken gleichen fehlende Zinseinnahmen teilweise durch horrende Gebühren aus. Zudem fordern viele Banken die spätere Vermarktung des Objektes – da wir eine eigene Vertriebsabteilung haben, wollten wir darauf nicht eingehen. Zudem möchten wir aufzeigen, dass es auch gute Alternativen zur Bankenfinanzierung gibt.“

          • Interessant, danke!

            Hast Du odet jmd anders hier Erfahrungen mit estateguru? Zinssätze von 10%+, erstrangiger Besicherung sowie einer sehr guten bisherigen Rückzahlungsquote hören sich erst einmal verlockend an. Außerdem hätte man eine zusätzliche Diversifizierung des Portfolios durch Projekten außerhalb Deutschlands. Allerdings habe ich keine Ahnung davon, wie die Entwicklungschancen des Immobilienmarktes im Baltikum so sind…

      • Ja, auf Baugenehmigung und Grundstückserwerb achte ich auch immer. Grundsätzlich gefallen mir – ich nenne das mal – „Großprojekte“ (MFH, Hotels, evtl. soziale Einrichtungen, etc.) besser als Riesen-Einzelbauten wie die Villa (oder Villen) auf Mallorca und Kitzbühel (ich weiß gerade nicht, bei welcher Plattform die laufen). Bei den Luxusdingern ist mir das Ausfall- bzw. Zweitvermarktungsrisiko zu groß, falls der designierte Käufer abspringt. Zensdorf ist daher in meiner Bewertung schon grenzwertig, wobei Laufzeit und Besicherung natürlich ok sind. Grundsätzlich ist Crowdinvest aber nur eine Beimischung zur Diversifikation für mich. Sooooo riesig sind die netto-Dividenden mit ca. 4% ja nun auch nicht, insbesondere nicht bei 100% Ausfallrisiko.

    • Ich habe mich dann auch mal für das Bergfürst Projekt entschieden. Auch wenn mir Projekte ohne Bankbeteiligung ja immer etwas suspekt sind. Und die Erklärung, die weiter oben von stormbringer zitiert wurde, überzeugt nicht überhaupt nicht. Aber was soll ein Projekt-Initiator auch schon schreiben? „Von den Banken bekomme ich kein Darlehen.“? Wohl eher nicht. Also wird etwas von Flexibilität erzählt. Naja…

      Egal. Ich bin trotzdem dabei und gehe auch davon aus, dass das erfolgreich abgeschlossen wird.

      Gruß, Der Privatier

  82. Bin auch wieder dabei, bald ist dort die Million geschafft. Dagegen laufen bei Bergfürst die Anlagen in Österreich und an der Ostsee etwas zäh (für mich nachvollziehbar, deshalb habe ich dort eben nicht investiert).

    Habe bei Zinsland, Bergfürst und Export inzwischen mehr als 25% meiner Investments angelegt, das ist deutlich mehr als nur eine Beimischung. Die Verzinsung reicht mir aber und das Risiko halte ich für vertretbar. Allerdings habe ich meinen Höchstbetrag je Investment inzwischen auf 2.500,00 Euro begrenzt. Positiv sehe ich neben der großen Risikostreuung innerhalb des Crowdfundings die weitestgehende Unabhängigkeit vom Börsen- und Kapitalmarkt.

    Wie sehen Sie, Herr Privatier, und die Mitleser das?

    • Gerade der letzte Punkt, die weitestgehende Unabhängigkeit vom Börsen- und Kapitalmarkt sind ja für mich auch ein entscheidendes Argument für das Crowdinvesting.
      Was die Größenordnungen angeht, sowohl in absoluten Beträgen als auch prozentual bezogen auf die Summe aller Investments, ist das natürlich immer eine sehr individuelle Einschätzung. Genau so wie das Chancen/Risiko-Verhältnis. Risiken werden oftmals sehr unterschiedlich wahrgenommen…

      Am Ende sollte man auch den Aufwand nicht außer acht lassen!
      So habe ich neulich bei von jemand gelesen, der bei Mintos bereits 275 Investments abgeschlossen hat und dies bei einer Gesamtsumme von etwas mehr als 3000 Euro. Das mag dann vielleicht ein gutes Rendite/Risiko-Verhältnis (Rendite dort: knapp 12%), das möchte ich mir aber dennoch auf keinen Fall antun.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier,

        bei Mintos gibt es einen Portfoliomanager. Du gibst einmal Deine Kriterien ein und denn Rest macht er ganz alleine. Bin seit 2 Jahren mit 5TSD dabei und bisher, im Wissen des vorhandenen Risikos, eine schöne Einnahmequelle ohne Aufwand.

      • „Gerade der letzte Punkt, die weitestgehende Unabhängigkeit vom Börsen- und Kapitalmarkt sind ja für mich auch ein entscheidendes Argument für das Crowdinvesting.“

        Kannst Du das mal etwas ausführen, bitte? Wenn es rumpelt, dann rumpelt es doch großflächig fundamental, bei Immos evtl. zeitversetzt.

        • Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Diversifikation ist ja eine möglichst geringe Korrelation der Anlage-Klassen, in die man investiert.
          Das gelingt natürlich nicht zu 100% und hängt auch immer von den Ereignissen ab, auf die diese Investments eine mögliche Reaktion zeigen könnten. Wenn man einen Weltuntergang befürchtet, so könnte es sein, dass auch sämtliche Investment mit untergehen. 😉

          Wenn man sich aber weniger dramatische Ereignisse ansieht, wie z.B. einen Handels-/Zoll-Konflikt zwischen USA/China oder USA/Europa oder auch einen ungeordneten Brexit, so wird dies sicher Folgen auf den Aktien-Märkten haben (manche Branchen mehr, andere weniger), vielleicht gibt es auch Reaktionen an den Anleihen-Märkten (eher weniger), aber einen Einfluss auf den Immobilienmarkt kann ich da kaum erkennen.

          Wie gesagt: Alles nicht zu 100% und immer abhängig von den Ereignissen.

          Gruß, Der Privatier

          • Während der Griechenland- und anschließenden Eurokrise war dies natürlich auch ein Thema auf unseren alljährlichen Abitur-Revivaltreffen…. und da sprachen plötzlich Leute die nicht besonders finanziell stark auf der Brust waren von „Betongold“ etc.
            Ich bin mir absolut sicher dass jene zuvor nix mit Aktien und Anleihen zu tun hatten und sich bisher keine Gedanken um Geldanlage gemacht hatten… aber da ja überall die Schlagzeilen von einer Flucht in Immobilien auftauchten wurden auch die Laien von Panik ergriffen: und dann zählen nur Immobilien als Sicherheit

          • Die Denke ist auf den ersten Blick einleuchtend. Ich befürchte aber, dass die Kreditnehmer in einer wodurch auch immer verursachten Abschwungphase Schwierigkeiten bekommen, Ihren Kapitaldienst zu leisten. Und damit wäre die gewollte „Abkoppellung“ beim Teufel.

    • Sagen wir es mal so, wenn es an der Börse und am Kapitalmarkt richtig rumpelt, wird es wohl auch schwierig, die sechs Berliner zu finden, welche die Eigentumswohnungen zu dem angedachten Preis kaufen, jetzt mal auf das aktuelle Bergfürst Projekt bezogen. Villen in Kitzbühel oder auf Malle werden sich dann auch nicht mehr so gut verkaufen lassen, dito Gewerbeimmos, eine Kita oder ähnlich wäre wohl am sichersten.
      Mit Nachrang wäre es dann Totalverlust, erstrangig eventuell nur Teilverlust.
      Ich hätte dann lieber eine Aktie von einer Firma mit stabilem Geschäftsmodell, welches nach einer Krise wieder profitabel wird, besser eine Schwankung als ein Totalverlust.

      • Leider bringt diese Aktie max. 3% DIV-Rend. Und die Rezession muss man aussitzen können. Finanziell wie emotional.

      • Hallo Ulrich,

        sehe ich auch so….aber die Blase bei Immobilien könnte wohl noch ein paar Jährchen gut gehen?!

  83. Hmmm… bei einem der Zinsland-Projektentwickler scheint es Probleme zu geben. 🙁
    Da es noch keine konkreten Aussagen gibt, will ich hier mal keine falschen Gerüchte in die Welt setzen. Also erst mal abwarten…

    Gruß, Der Privatier

    • Dann hoffe ich, das die Eigenkapitaldecke von 0,75 M€ ausreicht, um die Mehrkosten zu tragen und das nicht zu Lasten der 1 M€ Nachrang geht. Erstrang und Mezzanine sind aus dem Schneider.
      Die Veräußerung der Objekte ist wohl gelungen.

    • Bei den Online Dokumenten ist die Rückzahlung auf Dezember 2019 geändert und auf einen zu erhaltenen Zinssatz von 9% im Zeitraum 05-12.2019. Mal sehen….

      • Wenn der Projektentwickler ohnehin schon Probleme hat das Darlehen zurückzuführen, ist dann die Erhöhung des Zinssatzes auf 9 % nicht ein Schuss ins eigene Knie? Das verschlimmert doch die ohnehin schon angespannte Liquiditätssituation noch weiter…

        • mit Glück, liegt es vielleicht nur daran, dass Nachbesserungsarbeiten vorgenommen werden müssen. Verkauft sind die Wohnungen ja. Aber die Kündigung des Architektenbüros und der Ausstieg zweier Vorstandsmitglieder hört sich wenig vertrauenserweckend an.

          • nachdem ich alles so mitgelesen habe und mit etwas Recherche denke ich dass es sich um das „Steinbacher Terrassen“ auf Zinsland handelt??

          • Der Rossmann Markt zwischen den Wohnblöcken ist seit Februar geöffnet, die Wohnung en alle verkauft, aber noch nicht an die Käufer übertragen. Da stimmt etwas nicht, wird man als Nachrang Gläubiger wohl abschreiben können.

  84. Ich drücke allen Beteiligten des Projektes die Daumen, dass es nicht zu einem Ausfall kommt. Haltet es uns auf dem Laufenden.

  85. Heute Nacht: Tanz in den Mai mit Bergfürst! 😀 😉

    Ab 0:00 Uhr startet das Projekt „Hamburg – Frahmredder*“ :

    * Drei moderne Mehrfamilienhäuser im grünen und zentrumsnahen Hamburg-Sasel
    * Feste Verzinsung von 6,25 % p.a.
    * Maximallaufzeit von 30 Monaten
    * Sicherheit in Form einer Grundschuld sowie zusätzlicher Bürgschaften
    * Finanzierungsziel: 2.400.000 €

    Für alle Neu-Anleger: Der 3%-ige Bonus gilt auch für dieses Projekt!

    Gruß, Der Privatier

  86. Problemfälle gab es meines Wissens bisher immer nur bei Zinsland. Ohne was zu unterstellen, ist es schon etwas auffällig und lässt mich an der Prüfung der Projekte zweifeln.

    • Genau das ist mir auch bereits aufgefallen (und habe ich hier auch schon mal vor ein paar Monaten geschrieben).
      Daher investiere ich bei Zinsland auch nur noch in eher kurzfristige Projekte (ca. 18 Monate) und schaue noch genauer hin.
      In dem o.g. Projekt bin ich – glücklicherweise – nicht investiert.

      • Hallo Jürgen,

        die Steinbachterassen waren auch ein kurzfristiges Projekt und mit „Rossmann“ alles andere als unattraktiv und über die Projektentwickler war auch nichts negatives zu erfahren. Wenn wir ehrlich sind, hilft hinsehen von Aussen immer nur ein wenig.

        • Das stimmt…. ich habe mir das Projekt vor ein paar Tagen auch mal angeschaut und ich hätte da auch bedenkenlos investiert, hatte sich gut gelesen… vielleicht löst sich das Problem noch

        • Wohl wahr — ich wollte damit auch nur sagen, dass ich bei Zinsland inzwischen übervorsichtig bin und eher untergewichte. Wahrscheinlich habe ich nicht investiert, weil ich bereits meine Maximalsumme investiert hatte.

          • sehe ich auch so. Bei Exporo fühle ich mich am wohlsten…rein subjektiv

    • Es wäre für Zinsland wohl ein fatales Signal, wenn es hier zu einem weitern Ausfall kommen sollte. Aber soweit es ja noch nicht und ich denke, man sollte hier keine vorschnellen Urteile fällen.

      Ich hoffe einmal darauf, dass auch von Zinsland-Seite alles Mögliche unternommen wird, um das Projekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Manches, was „hinter den Kulissen“ abläuft, wird man wohl als Anleger gar nicht mitbekommen und von daher ist es vielleicht auch etwas voreilig, wenn man annimmt, dass es bei anderen Plattformen keine Probleme gäbe.

      Aber auch ich habe die Nase voll von solchen Nachrichten! Und es ist vielleicht mal wieder an der Zeit, die Idee des Crowdinvestings noch einmal auf den Prüfstand zu stellen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, in einem der nächsten Beiträge noch einmal die aktuellen Entwicklungen im Crowdinvesting zu beleuchten. Ohne dabei auf einzelne Fälle einzugehen, sondern eher genereller Art. Vielleicht ergeben sich ja daraus ein paar neue Erkenntnisse.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier,

        hast natürlich Recht. Aber wer öfters negativ auffällt, muss halt mit Kritik leben.

        • Völig richtig! Und ich schliesse mich der Kritik auch gerne an.
          Denn inzwischen kann man wohl kaum von einem Zufall (oder Pech) sprechen, wenn man sich die Häufung von Problemen ansieht. Zumal, wenn man bedenkt, dass die Anzahl der aktiven und abgeschlossenen Projekte bei Exporo deutlich höher sein dürfte als bei Zinsland. Rein statitisch gesehen würde man daher bei Exporo auch eine höhere Anzahl von Problemen erwarten dürfen.

          Dass dies nicht so ist, legt den Schluss nahe (wie schon oben gesagt), dass der Auswahl-Prozess der Projekte bei Zinsland vielleicht weniger optimal verläuft, als bei Exporo. Dies allerdings durch eine genauere eigene Prüfung kompensieren zu wollen, halte ich für ziemlich aussichtslos. Zumindest ICH traue mir das nicht zu!

          Gruß, Der Privatier

      • Peter, das mit „auf den Prüfstand stellen des Crowdinvestings“ halte ich für eine sehr gute Idee. Auch ich bin in den letzten Monaten hin und hergerissen, da ich sehr gut laufende Investments im Immo-Bereich habe (Aktien, REIT) und ich mich frage, ob das immanente Totalverlustrisiko im Crowdinvesting die mehr oder weniger +2%-Vorteil in der Rendite (mal nur gegenüber Dividende gerechnet), mir wirklich sooooo wichtig sind.
        De Facto ist es bei mir so: wenn nur ein einziges Projekt zB bei Zinsland in die Hose geht, ist das Gesamtergebnis von mehr als einem Jahr kaputt – und das schlimme ist: ich kann nix dagegen tun, denn Crowdinvesting ist binär: es geht gut oder halt nicht.
        Wenn ich mir dagegen zB meine „geliebte“ LEG anschaue, dann habe ich zZt. 5,22% Dividendenrendite (YoC) und in 4 Jahren 55% Kurssteigerung (CAGR 11,5%) — und dies bei deutlich geringerem Risiko, denn einen Totalverlust werde ich dort wohl nicht erleiden und ich kann flexibel bei sich ändernden Marktbedingungen reagieren sowie auch mal Dinge einfach aussitzen.
        Natürlich weiss ich, dass es nicht immer so gut läuft, aber vielleicht könntest du bei deinem Beitrag mal das Investment in Immo-Werte als Alternative zum Crowdinvestment mit aufnehmen.
        LG, Jürgen

        • zu dem Ergebnis bin ich auch gekommen…bei guten Reits bekomme ich auch 5% und kann die Kursschwankungen locker ertragen ohne ein besonders großes Totalverlustrisiko zu tragen.

  87. ich mir auch nicht, wie oben angesprochen. Bleibt wohl ein Glückspielfeeling zurück! Bei Bondora Go&Grow werden 6,7 % Prozent Rendite angestrebt und bisher auch in etwa eingehalten und ich kann mein Kapital täglich abheben, aber mehr als „Peanuts“ möchte ich hier auch nicht investieren

  88. Und mal wieder eine, wenn auch kurze, Verschiebung bei Zinsland „Villen am Sonnenhof“ um 6 Wochen.
    Allerdings wird die Auszahlung wohl sicher kommen, da es ’nur‘ um eine Verzögerung bei der Übergabe an die Eigentümer kommt.
    Ich bin zwar nicht an feste Auszahltermine gebunden, aber das zerrt schon an meinen Nerven — daher habe ich gestern mal anstatt die letzte Zinsland Auszahlung in ein neues Zinsland Projekt zu stecken, lieber ein paar „O“ gekauft (über Captrader in USA zu 70$/Stk + 2$ Gebühr). 😉

    • Tja, bei der Verschiebung bin ich auch mal wieder dabei. Ohne, dass ich mir da allerdings allzu grosse Sorgen mache.
      Ausserdem habe ich heute eine pünktliche Rückzahlung eines Zinsland-Projektes (Fa. Tecklenburg) als Zahlungseingang auf meinen Konto zu verbuchen.
      Hin und wieder klappr auch mal was. 😉

      Gruß, Der Privatier

  89. Warum gerade O? Das yield ist hier unterdurchschnittlich. Sicher, POR und langfristige Gesamtperformance sind ansprechend, aber im Vergleich mit crowd invest hinkt die Rendite kräftig.

    • „Rendite hinkt kräftig“
      Dann haben wir eine unterschiedliche Definition von ‚kräftig‘ 😉
      O: Dividendenrendite aktuell von 3,8%
      Crowdinvest: zwischen 4,5 und 7% – im Schnitt eher 5-6%
      Wir reden also von 1,5-2,5% Renditevorteil bei Crowdinvest – .bezogen auf ‚O‘.
      Aber nicht vergessen: Chancen auf Kursteigerungen und Dividendenerhöhungen verbessern die Renditen ggf., ich kann jederzeit handeln, ich kann auch unbegrenzt laufen lassen. Insgesamt habe ich praktisch kein Totalverlustrisiko.
      Warum ich O gekauft habe? Ganz einfach: die hatte ich noch nicht 😉 und waren sowieso auf meiner WL. Es werden aber in der nächsten Zeit noch der ein oder andere REIT dazukommen – da mische ich gerne mit verhältnismäßig kleinen Beträgen.
      Vg, Jürgen

        • Außer Medical wären mir die yields alle zu gering. Aber was weiß ich schon? Ich habe gerade meine Adidas im stop loss zu 225 verkauft. Am nächsten Tag gingen die wieder auf 245 hoch. :-(((

        • O kann ich auch nicht ganz folgen, vor allem wegen dem timing.
          MPW kannte ich noch nicht, klingen ganz solide. Haben die nun ein ganz anderes Geschäft als OHI oder ein besseres Händchen?
          Habe noch einen Artikel gelesen, die wären im Moment oversold. Der chart deutet aber nicht gerade darauf hin?
          Der Einbruch bis 17$ am 22. April hatte dir noch nicht zum Einstieg gereicht?

          LG Markus

          • Meine Käufe waren in der Vergangenheit im Portfolio-Aufbau eher etwas opportunistisch als strategisch. Wenn ich etwas Interessantes finde, dann schaue ich mir Kennziffern, etc. an. Wenn yield, POR, NAV-Level, ratings, business model, Historie, etc. ok, dann schlage ich schon mal zu. Auf einen Einbruch zum Kauf warte ich selten, weil es mMn genug Papiere gibt, die gerade JETZT kaufenswert sind. Das mag sich beim Optimieren für die Zukunft noch ändern, Stichwort „bullet-proofing for next recession“.

          • O Timing:
            Optimal ist das nicht, ja, aber ich mache gern eine kleine initiale Posi eines Wertes auf, um sie schon mal sichtbar im Depot zu haben. Nachkaufen tue ich dann unter strengeren Regeln.
            MPW Einbruch:
            Da habe ich tatsächlich geschlafen 😉

          • hab ich nun – ich weiss gar nicht, warum ich sie nicht drauf hatte, da ich sie mir schon mal angeschaut habe.
            Egal, nach einem kleinen Rücksetzer werde ich mal eine kleine Posi öffnen.

  90. „Warum ich O gekauft habe? Ganz einfach: die hatte ich noch nicht“

    Offenbar haben wir auch eine unterschiedliche Definition von harten Auswahlkriterien… 🙂

    Rendite: 6% bei CI ist glaube ich eine zutrefende benchmark. O ist rund 2 Punkte darunter. In meiner Bewertung sind das Welten. Allerdings habe ich eine handvoll REITs um die 6% NETTO im Portfolio und nutze CI nur als Beimischung. Die Handelbarkeit der REITs ist in meinen Augen der Hauptvorteil. Die Dinger schwanken zwar, aber solange sie keinen langfristigen Wertverlust produzieren sitze ich das aus, hier bin ich buy-and-hold for income. Diversifizierung ist allerdings auch mein credo.

    Div-Entwicklung ist für mich immer Augenwischerei. Wenn ich hohes yield will, dann kaufe ich heute dieses Papier und will nicht warten, bis in 10 Jahren die Dividende mit Trippelschritten mal auf ein interessantes Niveau gekommen ist. Abgesichert mit S/L halte ich das Risiko für rel. überschaubar.

    • Ohne, dass dies jetzt hier eine REIT-Plauderecke werden soll, trotzdem nur mal so aus Interesse: Welche REITs sind das denn bei Dir?

      Gruß, Der Privatier

      • Ohne in Details gehen zu wollen oder gar Empfehlungen abzugeben: Starwood, Iron Mountain und Tanger gehen in diese Richtung. Ein weiteres Dutzend oder zwei mit aktuellem yield von um die 6. BDCs, mREITS, CLOs und CEFs deutlich drüber.

  91. Das es nur bei Zinsland Probleme gibt, ist nicht ganz korrekt. Bei Bergfürst habe ich das Projekt Z19 Stadthaus Plus entdeckt, wo seitens der Projektgesellschaft seit Juli 2018 keine Kommunikation mehr in Richtung Bergfürst stattfindet. Bergfürst schreibt hierzu: „Aktuell kommt unsere Emittentin ihrer Verpflichtung, Fragen in unserem Fragen & Antworten-Forum zu beantworten, nicht nach. Aus diesem Grund bitten wir Sie, Ihre Fragen direkt an die Projektgesellschaft zu richten“. Witzigerweise ist das Laufzeitende auf den 9.7.2019 gesetzt. Bis jetzt ist es somit „nur“ ein Zahlungsausfall der (halbjährlichen) Zinsen. Eine klassische Anleihe wäre hier bereits im Default. Die Wahrscheinlichkeit einer Rückzahlung möge jeder selbst beurteilen.
    (Anmerkung: um diese Details zu sehen, muss man sich mit seinem Account anmelden).

    • oh weh… eine „Ltd.“ und keine Bankfinanzierung
      Da bin ich schon mal geneigt zu fragen wie Bergfürst
      so etwas aufnehmen kann….

    • Das ist genau das, was ich oben mit „hinter den Kulissen“ gemeint habe:

      Es wird auch bei anderen Plattformen immer Probleme geben und gegeben haben. Nur dringen diese nicht immer an die Öffentlichkeit. Und es wird auch immer Rettungsversuche und Lösungen gegeben haben, die ebenfalls nicht immer bekannt werden.
      Dass die Plattformen und die Projektinitiatoren kein grosses Interesse an einer öffentlichen Verbreitung haben, dürfte auf der Hand liegen. Ich denke aber, für die Investoren ist es oftmals auch besser, nicht alles an die große Glocke zu hängen, weil damit gelegentlich auch Problemlösungen erschwert werden können.

      Gruß, Der Privatier

      • Und soeben bekomme ich die Info, dass für die Projektgesellschaften: „Steinbacher Terassen“ und „Nassauer Hof“ ein Insolvenzantrag gestellt worden ist.

        Beide von der AZP Holding als Initiator und von Zinsland als Vermittler. 🙁 🙁

        Gruß, Der Privatier

        • Oh, oh. Na, dann bin ich ja froh, dass ich zum Glück dort nicht investiert bin …
          Das wird bestimmt eine etwas größere negative Presse zum Thema Crowdinvesting geben …

        • Vielleicht bleibt ja noch was übrig, hängt wahrscheinlich davon ab wie teuer die Nachbesserungen werden. Oder bin ich da zu naiv?

        • Für alle Betroffenen möchte ich auf das BFH Urteil vom 24.10.2017, Aktenzeichen VIII R 13/15 hinweisen.

          Ansonsten mein Ratschlag, Finger weg von qualifizierten Nachrangdarlehen.

          • Dazu gibt es passende Informationen bei Bergfürst und die Erklärung, warum Bergfürst keine Nachrangdarlehen anbietet. Ansonsten teile ich auch eure Bedenken, ich werde auch keine neuen Projekte mehr finanzieren. Dann eher die bereits diskutierten Kleinkredite im Osten.
            Den Betroffenen meine Anteilnahme.
            Ich wollte eigentlich heute nur berichten, dass ich positiv überrascht wurde. Bei Bergfürst hat mir wirklich jemand eine laufende Finanzierung abgekauft. Ich dachte, dieser „Markt“ funktioniert eh nicht.

            LG Markus

          • Hallo Markus,

            erzähl doch mal ein bisschen mehr über den Verkauf! Ich finde das hochinteressant.
            Was war denn der Anlass? Gab es Probleme im Projekt? Wie lange Restlaufzeit gab es noch? Was hast Du angeboten? Wie lange musstest du warten? Was hast du am Ende bekommen? Weisst Du was über den Käufer? Ist der Transfer schon abgewickelt? Wurden Stückzinsen berechnet? usw….

            Immerhin bist Du hier wahrscheinlich der Erste (und Einzige?) der von den Erfahrungen mit einem Handelsplatz berichten kann.

            Gruß, Der Privatier

        • Hui, jetzt hat auch mich das Risiko schneller als erwartet getroffen. Wenn man von einem optimistischen Nachsteuerzins von 4.4% und gleichmäßiger Verteilung der Investitionssume ausgeht, benötigt man bei einem fehlgeschlagenen Projekt 23 erfolgreiche, um auch nur mit einer schwarzen Null rauszukommen. Das ist nicht gerade prickelnd und veranlasst mich, diese Diversifikationsmöglichkeit grundlegend zu überdenken. Zum Glück war der Einsatz nicht viel mehr als Spielgeld (bezogen auf dieses eine Projekt). Aber hier stimmt das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr, zumindest bei Zinsland.
          Konkret lag es hier (laut AZP Holding) am Architekturbüro, das eine massive Kostensteigerung und erhebliche Planungsmängel am Bau verursacht haben soll. Das klingt jetzt nicht danach, das da noch irgendetwas übrigbleibt …

          • da gibts wahrich besseres. Für mich wars dass…

          • ja, wenn er in seinem Brief schon von „massiv“ spricht, ist dass nicht gut. Aber mal sehen, für Zinsland wäre es wohl eine Katastrophe. Vielleicht gibt es ja noch eine Lösung..

        • Tja, ist soweit alles richtig, was hier gesagt wurde.

          Ich denke allerdings nicht, dass hier irgendwo „etwas übrig“ bleibt. Auch wenn das Projekt „Steinbacher Terassen“ eigentlich einen recht guten Eindruck macht und man die Hoffnung haben könnte, dass dies noch irgendwie hinzubiegen wäre, ist wohl beim „Nassauer Hof“ so ziemlich nichts in Ordnung.

          Und selbst wenn etwas übrig bleiben sollte, dann gewiss nicht für die Nachrangdarlehen! Das ist ja nun gerade das Besondere am Nachrang: Diese Forderungen kommen NACH allen anderen.

          Insofern kann ich den hier bereits gezogenen Schlüssen durchaus zustimmen:
          Es ist zu überlegen, ob Crowdinvesting überhaupt Sinn macht und falls ja, aber wohl eher nicht mit Nachrangdarlehen. Ob andere Finanzierungsmodelle langfristig besser aussehen, wird man dann wohl abwarten müssen.

          Ich selber bin (natürlich 🙁 ) bei beiden der o.g. Projekte investiert und es trifft mich daher doppelt. Hört sich böse an und es ärgert mich auch mächtig. Ein „Ruin“ ist es trotzdem nicht, da ich immer durchschnittlich nur etwas über 0,2% meines gesamten Kapitals in einem Projekt investiert habe. Ein Verlust von max. ca. 0,5% also. Da ist so ein allgemeiner Kursrückgang an den Börsen von 2%-3% an einem einzigen Tag wie heute schon schmerzhafter. Aber der kann ja auch in ein paar Tagen oder Wochen wieder ausgeglichen sein.

          Ich werde mir das ganze Thema Crowdinvesting jedenfalls auch noch einmal in Ruhe überlegen. Als ersten Schritt dazu werde ich in einem der nächsten Beiträge einmal über die aktuellen Weiterentwicklungen in diesem Bereich berichten. Dies zunächst ohne Wertung und ohne persönliche Einschätzung. Die kommt dann irgendwann einmal später bei einem weiteren Zwischenfazit.

          Dazu vorweg noch eine kleine Vorab-Info: Ich habe den ersten Ausfall des Luvebelle-Projektes bei der kürzlich fertiggestellten Steuererklärung für 2018 als Verlust geltend gemacht. Bisher noch ohne Rückmeldung. Ich werde berichten.

          Gruß, Der Privatier

          • Natürlich wünsche ich keinem, dass er bei seinem Investment deutlich daneben greift. Ein Bedauern beim Thema crowd invest, insbesondere bei einem, welches im Nachrang „abgesichert“ ist, ist aber wohl nicht angebracht. Ich bin davon überzeugt, dass, wenn man in solche Dinge investiert, man sich des Risikos – des 100-prozentigen Verlustrisikos – durchaus bewusst ist. Falls nein müsste man an dieser Stelle sagen: Gier frisst Hirn. Und ich glaube nicht, dass das auf einen der hier im Blog Postenden zutrifft.

            Im übrigen haben die Amis und Chinesen gerade wieder Gespräche avisiert. Der DOW, und diesbezüglich auch der Rest der Aktienwelt, befindet sich bereits wieder im Aufwind.

            Viele Grüße aus Florida

  92. Peter, wenn dir weder Nachrangdarlehen noch erstrangig besicherte Darlehen und ebenso wenig P2P Darleheh gefallen, was bleibt dann im Bereich crowdinvestment noch für dich übrig?

    Peter vom 17. Januar 2019:

    „Eine erstrangige Grundschuld, wie offenbar im Projekt Linz am Rhein vorhanden, stellt natürlich eine höhere Sicherheit dar. Keine Frage.
    Dennoch gefallen mir solche Projekte überhaupt nicht. Hier wird nämlich das Basis-Konzept des Crowdinvesting, welches auf dem Mezzanine-Kapital beruht, nicht beachtet und es stellen so Fragen wie z.B.: Warum nimmt der Initiator kein „normales“ Bankdarlehen zu deutlich besseren Koditionen? Ich glaube kaum, dass mir das jemand glaubhaft erläutern kann…“

    Peter vom 16. April 2019:

    „Für mich sprechen eine ganze Reihe von Gründen dagegen, warum ich keine Investments in P2P-Kredite tätigen möchte. Ich bin daher bei keiner dieser Plattformen aktiv und habe dies auch nicht geplant.“

    Peter vom 6. Mai 2019:

    „Es ist zu überlegen, ob Crowdinvesting überhaupt Sinn macht und falls ja, aber wohl eher nicht mit Nachrangdarlehen.“

    • Das hast Du aber schön zusammengestellt… 🙂

      Wenn ich zuletzt geschrieben habe, dass „zu überlegen ist, ob Crowdinvesting überhaupt Sinn macht“ , so bedeutet das, dass ich bisher noch zu keinem Ergebnis gekommen bin und dieses am Ende durchaus lauten kann, dass ich keine weiteren Investment mehr tätigen werde.
      Kann sein, halte ich aber eher für unwahrscheinlich.

      Denn auch in anderen Anlageformen habe ich im Laufe der Zeit vielfach und teilweise recht ordentliche Verluste zu verzeichnen gehabt. Ohne, dass ich deswegen aufgegeben hätte.

      Aber um Deine Frage zu beantworten: Es bleibt ja immer noch die Finanzierungsform, die über den Handel von Forderungen aus (besicherten) Bankdarlehen abgewickelt wird. Oder „normale“ (also keine nachrangigen) Anleihen. Auch das ist aber kein Schutz vor einem Totalausfall. So viel sollte hoffentlich jedem klar sein.

      Ich werde in meinem nächsten Beitrag über Crowdinvesting auch dieses Thema noch einmal betrachten.

      Gruß, Der Privatier

  93. Was ich mich bei den Zinsland- Insolvenzen noch frage: Wenn der Inhalt des Briefes von Dr. Decker der Wahrheit entspricht, liegt ein Verschulden des Architektenbüros vor und dieses bzw. die Haftpflicht des Architekten, müsste für den entstandenen Schaden haften!

  94. Hier die Antwort wegen meiner Haftungsfrage von Zinsland:

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Laut aktueller Aussage des Projektentwicklers wurden bereits rechtliche Schritte gegen das bauleitende Architekturbüro eingeleitet.
    Nach derzeitigem Informationsstand ist die konkrete Situation insgesamt allerdings schwer einzuschätzen, es muss zunächst abgewartet werden, welche neuen Informationen das Insolvenzgutachten aufbringt. Sobald wir weitere Informationen erhalten, werden wir alle Anleger selbstverständlich umgehend in Kenntnis setzen.

    ….und jetzt ist Schluss …ändern kann man es eh nicht:

  95. Wie schon von den anderen Plauderecken bekannt, habe ich heute für die Plaudereien über Crowdinvesting in Immobilien eine neue Plauderecke (Teil 2) gestartet.
    Sofern es zu alten Kommentaren noch Ergänzungen gibt, kann dies gerne weiterhin hier geschehen. Für neue Themen bitte ich dann die neue Plauderecke zu nutzen. Danke.

    Gruß, Der Privatier

  96. Heute mal (zur Abwechslung) auch eine gute Nachricht:

    Bergfürst avisiert die termingerechte Zinszahlung für (mind.) fünf Projekte: Stuttgart Neckarstrasse, Courtyard Laxenburg, Kubitzer Bodden, Alte Glockengießerei und Zernsdorf am See. Nicht viel, aber der Mensch freut sich.

    Ein (weiterer) Vorteil von BF (neben der erstrangigen Finanzierung) ist, daß Zinserträge 1/2-jährlich gezahlt werden, nicht endfällig.

    • Ja, bei mir sind heute auch eine ganze Reihe von Zinszahlungsankündigungen von meinen Bergfürst-Projekten eingetrudelt. Ich habe sie allerdings noch nicht kontrolliert. Mache ich dann, wenn die Zahlungen auf dem Konto sind.

      Eine kleine Anmerkung noch für andere Mitleser: Eine erstrangige Finanzierung ist KEIN generelles Merkmal der Bergfürst-Projekte! Es mag aber natürlich so sein, dass Du Dir Deine Projekte nach diesem Kriterium ausgesucht hast. Dann stimmt es bei Dir – aber eben nicht generell.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter,
        ich weiß es jetzt nicht genau, aber ich glaube BF hat erst neulich umgestellt und verkündet, dass zukünftig nur noch erstrangig besicherte Finanzierungen angeboten werden.
        Kann sich natürlich jederzeit wieder ändern.
        Bei mir waren die Zinszahlungen schon am Montag auf dem Konto.

        LG Markus

        • Hmmm… bist Du sicher?? Ich habe da nichs von mitbekommen und kann es mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen.
          Dass es bei Bergfürst in erster Linie per Grundbuch abgesicherte Investments geben soll, ist richtig – aber nicht zwingend erstrangig. So jedenfalls meine Kenntnisstand.

          Gruß, Der Privatier

          • Hier gelesen:
            Bergfürst
            „BERGFÜRST bietet zur Erreichung eines größeren Anlegerschutzes ein klassisches Bankdarlehen als Crowdlending-Angebot für den Immobilienbereich an. Dieses Finanzierungsinstrument kann mit verwertbaren Sicherheiten ausgestattet werden, die schon weit vor und auch im Insolvenzfall greifen. Dies gelingt BERGFÜRST dank der Kooperation mit einer Fronting-Bank. Auf diese Weise hebt sich die Plattform von der Mehrheit des Marktes ab und kann seinen Investoren ein besseres Anlageprodukt bieten.“

            LG Markus

          • … vielleicht hat BF ja auch andere minderwertigere Crowdlending-Angebote? 😉

          • Ja Markus, die von Dir zitierte Bergfürst-Aussage ist mir bekannt.
            Und dieses Finanzierungsmodell habe ich ja bereits in meinem Beitrag:
            „Crowdinvesting für Fortgeschrittene“ (https://der-privatier.com/crowdinvesting-fuer-fortgeschrittene-neue-entwicklungen/) versucht, zu erläutern. Und das macht ja nicht nur Bergfürst so, sondern bei Exporo ist das bei Projekten, die nicht über Anleihen finanziert werden, inwischen wohl auch das Standard-Verfahren: Forderungsverkauf.

            Und in der Regel sind diese Forderungen dann auch grundbuchlich abgesichert (oder gegen andere Sicherheiten), aber das heisst dann eben noch lange nicht, dass es sich um erstrangige besicherte Finanzierungen handelt!
            Das kann zwar auch sein und ist auch in manchen Projekten so. Es ist aber keinesfalls eine Regel und (zumindest nach meinem Gefühl) eher die Ausnahme. Diese hier benutzten Darlehen dürften in den meisten Fällen eine zweitranige Absicherung im Grundbuch haben. Es kann auch vorkommen, dass der Rang wechselt (vom ersten auf den zweiten).

            Gruß, Der Privatier

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