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Plauderecke Immobilien-Wertpapiere (Teil 1) — 46 Kommentare

  1. Ein kurzer, organisatorischer Hinweis:
    Dieser Beitrag ist oben im Menü unter „Empfehlungen->Plauderecken“ eingebunden und damit immer leicht aufzufinden.

    Gruß, Der Privatier

  2. Also von der Kursentwicklung her laufen REITs und Immo-Firmen bei mir gerade (und schon seit längerem) am besten. In den Top 10 sind es aktuell 5:
    1. Kimco Realty REIT +56.36%
    2. Spirit Realty +42.19%
    7. Gladstone Commercial +36.66%
    9. Alstria Office Reit (deutsch) +30.90%
    10. One Liberty Properties +27.35%

    Hat natürlich den Nachteil, dass ich die bei den Kursen nicht nachkaufen mag… verkaufen aber auch nicht, also Hold.

    Bei Nettoerträgen liegt NRZ mit 9.1% weit vorne, Gladstone Commercial bei 6.6%, und der ETF (den ich inzwischen nach MiFiD II nicht mehr kaufen darf) US46435G3424 ISHS MORTG REAL EST mit 6.3% auch gut im Rennen.
    Weitere Highlights die Luxemburger:
    Aroundtown +25.74%
    Corestate Capital +12.67% (nach kurzer Haltedauer)

    Aber im Moment konzentriere ich mich mehr auf Dividenden-ETFs. US-REITS wie z.B. OHI werden in Deutschland übrigens nach Bundesanzeiger oft nicht als Aktien behandelt, sondern als sonstige Investmentfonds (andere steuerliche Behandlung bei Verkauf).

    • Hallo suchenwi , ich freu mich immer , wenn es bei Dir gut läuft .
      ( Insbesondere wo Du jetzt auch unter die Bond-Profis gegangen bist 😉
      mit 0,5% , bei AAA gesicherten Anleihen noch 13% rauszuholen , Respekt ! )

      Danke für die Mitteilung der §27 Bar Div. Zahlung durch Alstria Office REIT .

      Magst Du mal deine UN Beteiligungen in REITs vorstellen ???
      Scheint sich ja schön zu entwickeln , Glückwunsch von meiner Seite .

      LG Det

      • Naja, meine Highlights hatte ich ja schon vorgestellt. Weitere:
        A0ERY9 BNPP ETF auf Euro-Immobilien: BNP Paribas Easy FTSE EPRA/NAREIT Eurozone Capped: eher enttäuschend, 3.54% Bruttorendite lt. extraetf.com
        Iron Mountain hatten wir ja schon ausgiebig diskutiert, aktuell Nettorendite 5.9%.

        Das wärs erstmal… als Neurentner halte ich mein Frischgeld vorläufig zurück 😀

        • Naja , ich dachte eher Du hättest die Due Dilligence , wie bei IRM ,
          bei den anderen REITs auch schon mal “ SOLO “ für Dich gemacht ???

          LG Det

          • PS , ich habe jedenfalls dabei wieder über IRM , etwas dazugelernt
            und habe mir dann gleich mal ein paar Stück zugelegt . Später hatte
            ich Sie dann schon auf > 200 Stk. aufgebaut . Eigentlich wollte ich
            Sie sogar dann für den NRZ Abgangsanteil , austauschen , aber
            habe mich dann doch für Shell und SSE entschieden . Aber insgesammt ,
            finde ich IRM , auch nicht SOOOO schlecht .
            Insbesondere über den REGAL-REIT-STATUS , habe ich viel dazugelernt .
            War mir vor unseren Excurs , auch noch nicht so bewusst .
            Ich dachte immer noch , da fährt der Billy mit der Gondel in den Berg
            rein . Gut das da mal wieder ein Update gemacht wurde .

            LG Det

          • Nö, ich bin da eher mit Schrotschuss vorgegangen: von den ertragsträchtigsten REITs nach aktienfinder.net einfach je ein 1k-Probepäckchen gekauft…
            Inzwischen habe ich verkauft:
            Select Income REIT (dubiose Fusion mit GOV zu OPI)
            Lexington Realty (Verlustwarnung auf Seeking Alpha)
            OHI (Kursgewinn höher als vernünftig, Risiken)

            Aber mit noch nicht 2 Lehrjahren lerne ich ja noch stets dazu… 🙂

            Bei Bundesanleihen einfach „buy low, sell high“: bei 98.6% gekauft, nach Diskussion hier in der Plauderecke bei 111.43% verkauft 🙂

          • Nachtrag: aus der Schrotschuss-Aktion habe ich noch zwei verkauft:
            – Realty Income (O), „best of class“
            – STAG Industrial

            Gemeinsame Merkmale:
            – 1k-Probepäckchen gekauft (2k bei STAG)… mal beobachten.
            – Monatszahler (O: 3.50, STAG: 7.50)
            Leider habe ich deren Kursentwicklung nicht beobachtet… Beim nächsten Nachschauen waren sie um die 30% gestiegen. Nachkauf also ausgeschlossen.
            Hochrechnung ergab: ca.5 Jahre Netto-Dividende durch Verkauf sofort realisierbar, also verkauft (psychologischer Hintergrund: einstellige €-Dividenden wurden mir peinlich).
            Also „Take the money and run“… 😉

            Ich lerne halt noch das G’schäft.

  3. Apropos IRM (Iron Mountain): Das Interessante an US-REITs ist ja im Gegensatz zu den deutschen Vertretern, dass manche dort sehr spezialisiert sind. In Deutschland heisst es meist nur ganz simpel: Gewerbeimmobilien oder vielleicht noch etwas genauer Office-Immobilien. Mehr an Spezialisierung ist da nicht zu finden. Und überhaupt ist in DE wenig zu finden.

    In USA gibt es dagegen schon recht erstaunliche Spezialisten. Wie z.B. Iron Mountain (IRM), ein Experte für die Lagerung und Sicherung sowohl von physischen Gütern als auch von Daten. Vertreten in über 50 Ländern.

    Oder, auch interessant: AMT (American Tower), Entwickler, Eigentümer und Betreiber von über 170.000 Kommunikationseinrichtungen. Schwerpunkt: Funkmasten. Im Zuge vom weltweiten 5G-Ausbau sicher einer der Profiteure.

    Und natürlich all die anderen Spezialisten, die sich z.B. mit Healthcare, Retail-Properties, Timber(Bauholz) oder Mortgage(Grundschulden) befassen.

    So interessant diese Vielfalt auch ist und eine gute Möglichkeit bietet, sich etwas auszusuchen, was den eigenen Vorstellungen entspricht, so schwierig ist es natürlich, diese Branchen hinsichtlich sämtlicher wirtschaftlicher Faktoren (auch für die Zukunft) einzuschätzen. Nicht ganz einfach…

    Gruß, Der Privatier

  4. Hallo Peter
    Bei YT , Florian Günther ( Kennst Du ja ) Investorenausbildung.de
    “ Es braut sich was zusammen am US Häusermarkt “

    Evt. wird Dir dadurch , der von mir bei “ NRZ US Mortgage-REIT “ gesehene
    “ Anpassungsbedarf = Reduzierung “ etwas eher verständlicher .
    Ich pers. sehe NRZ Mortgage REIT , eh rel. eindeutig bei den “ Bankenwerten “ .
    Dieses ist eine von mir pers. gesehene Entscheidung , und kann natürlich
    Richtig/Falsch sein , KEINE AHNUNG .

    PS , die in dem Beitrag genannten “ Flipper “ , gab es auch 2005/2006 schon
    in einem erheblichen Umfang und m.M.n. ein Hauptgrund der Weltwirtschaftskrise
    ab 2007/2008 . Und da sich i.d.R. die Geschichte wiederholt ……………..

    LG Det

    • Auch NRZ (New Residential) ist ein Beispiel für die Vielfältigkeit der US-REITs und belegt das, was ich oben mit meinem Kommentar sagen wollte:
      Man darf nicht den Fehler begehen, alle REITs in einen Topf werfen! Nach dem Motto: „Investieren in Immobilien. Betongold. Inflationsgeschützt und sicher.“ 😉

      So einfach ist das nicht! Das mag vielleicht annähernd für Deutschland noch gelten, da wir es hier meines Wissens nach ausschliesslich mit REITs zu tun haben, die in physisch existierende Gewerbeimmobilien investieren. Aber selbst da sind sicher Unterschiede zwischen Bürotürmen in Frankfurt auf der einen Seite und Kaufhäusern und Einkaufszentren in unterschiedlichen Lagen auf der anderen Seite zu machen.

      Bei den USA-REITs ist das aber eben viel extremer. Da muss man schon genauer hinsehen und sich ein paar Gedanken machen, wo die Chancen/Risiken heute und in Zukunft liegen.

      Gruß, Der Privatier

      • Genau Peter
        Von den derzeit > 225 US Public Traded REITs , gibt es ja auch noch einen
        recht grossen Bestand an US Public Non-traded REITs ( Institutionelle ) .

        Für die grundsätzlichen Rahmenbedingungen der US REITS , bietet sich
        m.M.n. “ investopedia.com “ -> REAL ESTATE INVESTING an .
        ( leider nur auf Englisch , aber bei US REITs = eh Heimatsprache )

        Aber von den > 225 bestehenden US-Public-Traded-REITs , ist ja bisher
        erst eine kleine Auswahl angekrazt worden . D.h. , da gibt es bestimmt
        noch viele nicht gesehene Nischen . Z.B. :
        – OHI = Omega Healthcare = Healthcare REIT ( Mit m.M.n. Div. Aristo Status )
        – NRZ = New Residential = Mortgage REIT ( also eher Bankenwert )
        – IRM = Iron Mountain = Daten/Dokumente/Kunst-Aufbewahrungs REIT
        ( mit der Nebenbedingung , auch Regale/Regalplatz
        als Immobilien-Vermögen sehen zu können !!! )
        – WPC = WP Carey = REIT mit Echt-Immoportfolio ( Wäre z.B. einer
        meiner Favoriten , aber m.M.n. im Moment zu teuer )
        – O = Realty Income = Monatszahler ( Mit m.M.n. auch Div. Aristo Status ,
        zahlt bereits m.M.n. > 590 Monate , eine Bar Div. )
        u.s.w. , u.s.f. ……… und neben diesen REITs des US Marktes , gibt es noch
        zig weitere REITs u.a. auch in Deutschland , da dann G-REITs ( = German REITs )

        Also ein weites Universum , sein Kapital unterzubringen .
        Mit mal MEHR , z.B. NRZ , KP z.Zt. 15,50 USD , 2 USD Bar Div. = > 12% p.a.
        mit mal WENIGER , z.B. O , KP z.Zt. 76,60 USD , ca. 0,227 USD/mon. =
        ca. 2,7 USD p.a. = ca. 3,53% p.a. an Bar Div. zu bekommen .
        Kursgewinne/verluste ändern selbstverständlich die Rückspiegel-Rendite ,
        nachdem der Nebel in der Glaskugel abgezogen ist .

        Oder wie bei Warnung durch Ulrich bei den SNF = Senior Housing Properties
        ( = Managementklüngel ) es auch mal zu lassen . Danke nochmal Ulrich für
        die Warnung . Da scheint “ Das Problem “ , immer noch AKTIV zu sein .
        ( Zumal das Problem da scheinbar auch einen bestimmten Namen hat……….)

        Allen eine schöne Advents Zeit .

        LG Det

  5. Hallo zusammen,
    was haltet ihr denn von einer Anlagen- Beimischung der Anleihe von PCC ? Die Anleihen haben verschiedene Laufzeiten und haben 4 Zinszahlungen im Jahr. Eine Anleihe bis 2021 bringt aktuell 3,0 % Rendite. Eine neue Anleihe ist jetzt auf dem Markt. DE000A2YPFX3.
    Wie ist eure Meinung dazu ?

    Grüße
    Maik

    • Ich habe zwar den Namen des Unternehmens hin und wieder gelesen, das ist aber auch schon alles. Glaube allerdings nicht, dass die irgendwas mit Immobilien zu tun haben, oder? Also: Keine Ahnung!

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Maik , Keine Ahnung , kenne ich nicht . Anleihen ( außer meine Renten )
      habe ich nicht . Und da auch nur DS Rentner-Anspruchs-Bestand = ca. vgl. 45RPs .
      LG Det

  6. Für alle, die noch keine längere Erfahrung mit US-REITs haben, hier eine kurze Warnung (aus aktuellem Anlass 🙁 ):

    Einige US-REITs führen einmal im Jahr eine nachträgliche Reklassifizierung ihrer Ausschüttungen durch. Dabei werden zuvor bereits abgerechnete Ausschüttungen steuerlich neu bewertet. Grund ist, dass dabei oftmals ein Teil der Ausschüttung als steuerfreie Rückzahlung von Eigenkapital gewertet wird.

    Als Resultat erhält man dann von seiner Bank einen ganzen Stapel an Abrechnungen, bei Quartalszahlern z.B. jeweils 4 Stornos und 4 Neubuchungen. Bei monatlichen Zahlern sind es dann 2*12.

    Ich habe heute Abrechnungen für Omega Health Care bekommen. Für 2018(!!) 🙁
    Der Zeitpunkt ist schon mehr als ungewöhnlich, aber der Inhalt ist für mich ebenso komplett unverständlich. Nach einem ca. 1/2-stündigen Telefonat mit mehreren Abteilungen von comdirect mussten wir die Klärung auf nächste Woche verschieben. Ich bin gespannt…

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Neben den 2*4 Abrechnungen gab es auch noch eine neue Erträgnisaufstellung und eine neue Steuerbescheinigung für 2018. Ganz toll. 🙁

    • HAHAHAHAHAHA JETZT SCHON ……………. NAJA Peter , da kannst Du ja
      evt. eher die Freude von meiner LAG verstehen , als Sie die Kreditabrechnung
      incl. Neuabrechnung bekommen hat . Aber sag NICHT , DU wärst nicht gewarnt gewesen .
      Da kannst Du ja Froh sein , das Du da nicht O = Realty Income , dabei hattest .
      Die zahlen monatlich !!! und rechnen dann den Kredit natürlich auch für jeden
      Monat NEU ab !!! Ggf. auch für 2018 !!!

      LG Det

      • PS , ich kann mich jedenfalls noch ziemlich gut daran erinnern , wo ich da
        vor dem Kontoauszugsdrucker , die Schlange hinter mir , immer länger stehen
        gesehen habe ( Ich glaube ich musste die Karte 8 bis 12 mal reinschieben ) .
        Und da habe ich Dir das schon mal alles mitgeteilt , insbesondere zu OHI .
        ( aber natürlich auch O = Realty Income / Monatszahler ) . Remember ???
        ( war u.a. auch ein Grund , warum ich OHI und O , wieder raus getan habe ,
        incl. Begründung , erst so ab 1000 Stk. Verwaltungsaufwand m.M.n. lohnend )

        LG Det

        • PSS . Die Sicht ist da eigentlich ganz einfach . Du hast von OHI , in 2018
          einen Kredit bekommen . Einen Kredit auf die vermutete Bar Div. von 2018 .
          Und dieser an Dich in 2018 gezahlte Kredit , wird nun in 2019 , wieder
          eingezogen ( war ja nur ein Kredit auf die spätere = HEUTE , Abrechnung ) .
          Also wird der Dir in 2018 gegebene Kredit , wieder eingezogen , und in
          2019 mit REALEN ZAHLEN , neu abgerechnet . Und je nach “ ABRECHNUNG 2018
          auf UN EBENE “ , wird dann die tatsächliche Zahlung ( also dein Kredit )
          etwas höher oder kleiner bei Dir auf “ Anlegerebene “ ausfallen .
          In Summe , wirst Du wohl mit der Kreditabrechnung 2018 , in 2019 , etwas
          Geld dazu bekommen , oder etwas weniger Geld ( Keine Ahnung , habe OHI
          nicht mehr im Bestand ) zurück überwiesen bekommen .
          Aber dafür hast Du ja 4 mal 2 Kreditabrechnungen bekommen . Einmal für
          die Krediteinziehung , einmal für die tatsächliche Abrechnung
          ( der tatsächlich in 2018 im UN OHI realisierten Zahlen ) .
          Sehr lustig , wurde es übrigens , bei dem VAJ-übergreifenden Q-Steuern ,
          ich habe es dann aufgegeben , weil ich einfach keine Lust mehr hatte ,
          mich noch weiter darum zu kümmern . Also Quasi mehr EGAL .

          Aber wenigstens die Schlange hinter Dir am Kontoauszugsdrucker ,
          konntest Du ja dann vermeiden .

          LG Det

    • Jetzt mal ganz dumm gefragt, was passiert nun?
      Muss der Privaiter zum Finanzamt pilgern und wegen der auf 37Eurofuffzich (von 42Eurodreissich) geänderten Steuerbescheinigung einen neuen Steuerbescheid 2018 beantragen?

      • Theoretisch ja , aber macht ja die Bank für Ihn .
        Aber BLÖD für die Planung , trotzdem !!! Insbesondere wenn
        dann im NACHGANG ( also nachdem 2018 schon durch ) nochmal
        geändert werden muss . I.d.R. eher UNLOHNEND .
        Aber wenn dann der Peter 5 Mio. in OHI angelegt hat , ist es evt.
        für Ranning Inc. Egg-Produced , evt. doch wieder lohnend ???
        Keine Ahnung was Ranning International Corp. , damit macht .

        LG Det

      • „Pilgern“ muss ich wohl nicht. Aber wenn es tatsächlich so bleibt, wird die Bank wohl die Änderungen auch an das Finanzamt schicken. Und ich bin ziemlich sicher, dass die den Steuerbescheid ändern werden.

        Es sind zwar nicht die von Det vermuteten Millionen, aber ein paar Hundert Euro Unterschied ergeben sich in der Summe schon. Bei den Einkünften, nicht bei der Steuer.

        Nur so was zieht dann ja einen Rattenschwanz hinter sich her: Den geänderten Steuerbescheid müsste ich dann korrekterweise an die Krankenkasse schicken (denn darauf beruhen ja meine Beiträge), die dann das ganze Jahr 2018 korrigieren müssten. Und auch an die Rentenversicherung? Nein – die wohl nicht, die wollen ja nur meine Einkünfte aus selbständigen Tätigkeiten.

        Gruß, Der Privatier

    • An OHI lag es wohl nicht. Die onvista-bank (eigentlich ja nur eine Marke der comdirect), hat mir die OHI-Reklassifikation am 7.2.2019 abgerechnet. Bis 8.3. waren sie mit all meinen REITs durch.
      Die Steuerbescheinigung für 2018 war auf den 25.2.2019 datiert, danach kamen noch 5 Reklassifizierungen (LXP, O, IRM, KIM, NRZ). Kleine Beträge, Cent- bis 1-stelliger Euro-Bereich, beim Finanzamt gab es keine Probleme damit.
      Eine neue Steuerbescheinigung habe ich von onvista-bank aber nicht bekommen.

      • Also ich hatte in einem VAJ ( Veranlagungsjahr ) auch schon den Fall :
        Neuabrechnung incl. “ neuer Steuerbescheinigung “ . Zum Glück war da
        noch nicht EkSt. Erk. zum FA , daher konnte nochmal geändert werden .
        ( = Mehrkosten “ u.a. Bearbeitung “ STB , nicht durch Bank erstattet !!! ) .
        Scheint wohl auch jede Bank machen zu können , wie Sie wollen ?????
        SOOOOO WHAT .

        LG Det

        • Was Banken „machen können“, ist noch ein unabgeschlossenes Kapitel in meinem Lehrplan.
          Wenn man aus jahrelanger Erfahrung REIT-Reklassifikationen im Februar/März macht, sollte die Steuerbescheinigung sinnvollerweise erst danach erstellt werden (auch Storni vom Vorjahr gegen Erträge im lfd. Jahr sind nach Ab-/Zuflussprinzip erst im lfd. Jahr wirksam).
          Dass man die Reklassifikation wie bei Peter/OHI/comdirect erst im Dezember macht, würde ich als sehr spät behobene Schlamperei ansehen.
          Hatte ich bei onvista-bank aber auch schon: luxemburgische Dividenden fälschlich als deutsche verrechnet; irische Quellensteuer (nicht anrechenbar) falsch gutgeschrieben.. gab jeweils Storno und Neuberechnung, aber wenigstens noch im gleichen VAJ.

          Augenscheinlich ist das alles nicht einfach, weder für die Banken noch für uns Investoren 🙂

          • Ja scheint so . Ich hatte schon mal einen Termin , mit Vorstand Bank
            und Dateneinspieler-Vertreter . Ergebnis daraus = n.w.v. OFFEN !!!
            ( War zu dem Vor-Ort-Termin nicht zu klären , ist immer noch nicht
            geklärt , und im Grunde , eigentlich ein Schwarzes-Peter-Spiel der
            Schuldfrage !!! >1 Jahr geht es hin und her mit dem scharzen Peter )
            Ich habe “ ES “ aufgegeben , mich da noch weiter mit rumzuärgern .
            ( Quasi Fehler im System )

            1 = Vorstand sind die Hände gebunden , da “ VERBUNDGEMEINSCHAFTLICHE “
            Dateneinspielung . 2 = Dateneinspieler-Vertreter !!! “ SUCHT KLÄRUNG “ !!!
            ( 2 hat auch zwischendurch mal so eine Stand-Mitteilung mitgeteilt ,
            aber im Grunde , n.w.v. Ergebnisoffen . Hofft vermutlich auch darauf
            das der Kelch an Ihm vorbei geht . Ich hab nicht mehr weiter gebohrt )
            Ich suche RUHE vor so einem Quatsch . That,s ( Investors ) Live……

            LG Det

  7. Auch zu beachten: US-REITs (ebenso wie BDCs und LPs) werden zwar in Depotunterlagen als „Aktie“ bezeichnet, schütten wie gewohnt Dividenden aus usw…
    Wenn man sie aber verkauft, wird in bundesanzeiger.de nachgeschaut, da gelten sie als „sonstige Investmentfonds“ (TFQ 0% – schade, als ausländische Immobilien gäbe es 80%). 🙁

    Verkaufsgewinne (hatte ich bei OHI, ca. 50%) werden nicht mit dem Aktienverlusttopf verrechnet, sondern sofort besteuert; Verkaufsverluste (hatte ich bei SRLP, -30%) bringen aber auch sofortige Steuererstattung des Brutto-Verlusts.

  8. Ich möchte noch mal kurz klarstellen:

    * Meine Bemerkung über die Re-Klassifizierung war als Hinweis/Warnung für evtl. Neulinge gedacht, die sich damit schon einmal auf ähnliche Aktionen einstellen können. Ich habe mich darüber weder gewundert, noch beklagt.
    * Beklagt habe ich mich über den Termin und eine völlig unverständliche Abrechnung und natürlich über die Auswirkungen.

    Inwischen habe ich weiter recherchiert und herausgefunden, dass meine Bank bereits Anfang 2019 die o.g. Ausschüttungen von Omega Health Care storniert hat. Zum richtigen Zeitpunkt und auch fristgerecht in die Steuerbescheinigung 2018 eingeflossen. Das war also okay.

    Was die Bank jetzt veranlasst hat, das Ganze nochmal zu stornieren, ist mir immer noch unklar. Aber es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Stornos von Anfg. 2019 waren nicht korrekt/unvollständig oder da ich in 2019 meinen Bestand verkauft habe, es hängt mit dem Verkauf zusammen. Denn eigentlich sollten re-klassifizierte US-REITs über die Jahre genau so wirken, wie in DE die §27-Zahler: Der Einstandskurs müsste sich verringern. Ich bin mir nicht sicher, ob das korrekt berechnet wurde…

    Gruß, Der Privatier

    • Bei mir wurden (aber wie geschrieben, ohne auffällige Probleme) Anfang 2019 REITs reklassifiziert, die ich schon 2018 verkauft hatte. Rückwirkend halt. Bei OHI gab es immerhin 8.11€ Gutschrift, die anderen waren max. +/- 4€.
      Da ich immer volle Posten verkauft hatte, habe ich für die natürlich keinen Einstands-(präziser wohl: mittleren Kauf-)kurs mehr. Außer in älteren Depotübersicht-Ausdrucken.
      Abgeschlossene Geschichten… 🙂

    • Übrigens habe ich zum obigen Vorgang heute eine weitere Stornomeldung erhalten. Verbunden mit einer weiteren geänderten Erträgnisaufstellung und einer weiteren geänderten Steuerbescheinigung. 🙂

      Die naheliegende Vermutung: Der Fehler wurde erkannt und wieder zurück geändert.

      Falsch gedacht!! 🙁 Die gestrige Berechnung wurde nur um 0,01€ korrigiert. 😀 😀

      Gruß, Der Privatier

  9. ich würde ja gern noch was dazu lernen. Welche Reits könnt ihr denn als Direktanlage empfehlen ? In Deutschland oder den USA ? Ein paar Reits habe ich schon im ETF Ishares Property US. Der macht jetzt eine Ausschüttung und liegt nun bei 3% Ausschüttungsrendite.

    • Hallo Maik
      Was möchtest Du denn ???
      Rel. stabile Zahler , müssten WPC – OHI – O sein ( = m.M.n. z.Zt. nicht billig ).
      M.M.n. mit etwas Risiko behaftet ( Quasi mehr Bankwert ) wäre z.B. NRZ .
      Auch suchenwi und Peter , haben ja schon einige US REITs und G REITs genannt .
      In Deutschland , ist der REIT-Status – Firmenanteil rel. überschaubar ( 5 ??? )
      Evt. meldest Du Dich einfach mal bei den von Peter oben verlinkten Webinar
      bei Captrader mit Luis Pazos ( Kennt sich mit REITs aus ) an ???

      LG Det

      • Eine wie ich finde auch schöne Watch List für REITs
        bei “ Dividende-um-Dividende “ zu finden
        ( Die meisten hier besprochenen REITs dabei , aber auch noch
        ein paar weitere REITs in der REIT-WL , incl. Übersicht-Zahlen ) .

        – Oder auch bei YT “ D wie Dividende “ einige Vorstellungen
        von u.a. REITs .
        – Oder auch bei YT “ Zahltagsstrategie “
        mit m.M.n. netten Vorstellungen von u.a. REITs
        – Und dann auch noch der Klassiker = “ Nur Bares ist Wahres “
        von Luis Pazos als Blog-Angebot , oder Buch-Angebot .
        Oder wie bei Peter verlinkt ( aber schon rum ) auch mal
        ein Webinar .

        Bei Dividende-um-Dividende , ist m.M.n. auch mal eine schöne
        “ Betrachtung “ der “ High Yield “ vs “ High Growth “ auch
        im Bar Div. Bereich , gemacht worden .
        ( @ Peter , evt. erklärt das auch die unterschiedliche Sichtweisen
        auf Bar Div. . Da auch m.M.n. die Bar Div. , auch bei den einzelnen
        Puzzel-Steinchen , nochmals im Detail , zu Unterscheiden ist .
        Und ich finde , dass haben Sie ganz gut gemacht . Somit sogar
        bei der Bar Div. = High Yield Bar Div. vs High Growth Bar Div.
        bei den einzelnen Underlyings . Damit auch m.M.n. eher ein YoC
        Ansatz der einzelnen Underlyings zu sehen . Hamborner auch auf WL )

        LG Det

  10. Hallo zusammen,
    mir wurde heute, auf Mitte nächsten Jahres, mein Bausparvertrag gekündigt.
    Da ich mich überhaupt nicht auskenne, würde mich das Angebot der Wüstenrot interessieren das sich Rendite Duo nennt. Hierbei werden 50 % der Einlage für vier Monate mit 1,5 % auf einem Tagesgeldkonto verzinst, die anderen 50 % gehen in einen Investmentfond. Da ich beim Anlegen sehr ängstlich bin würde ich gerne mal so in die Expertenrunde fragen, ob diese Anlageform ein hohes oder ein eher ein kleines Risiko mit sich bringt und ob sich diese Angebot überhaupt lohnt ?
    Auch weiß ich noch nicht, wie hier die Mindestlaufzeit ist.
    Gruß
    Lothar

    • Hallo, lohnen wird es sich in erster Linie für die Wüstenrot, den zu aktuellen Konditionen hohen festverzinsten Bausparvertrag kündigen, den Kunden mit vier Monaten Tagesgeld Bonbon locken und dann mit Investment Zertifikatsgebühren abzocken. Die Sparkassen machen zur Zeit etwas ähnliches, kündigen außerordentlich Prämiensparverträge und haben dann noch die Frechheit, den Kunden als Ersatz Deka Zertifikat e andrehen zu wollen.

    • Wüstenrot hat gekündigt, oder Sie probieren es halt einfach, und damit niemand auf dumme Gedanken kommt, gibt’s ein Zuckerl.
      Grundsätzlich wäre zu klären, ob Du den alten Bausparer halten willst und ggf. halten kannst (kommt auf die rechtliche Situation an).

      Also hiervon reden wir:
      https://wuestenrot.olb.de/sparen-und-anlegen/sparen-und-anlegen/rendite-duo

      > ob sich diese Angebot überhaupt lohnt ?
      Du zahlst mindestens 2 % Ausgabeaufschlag (eher mehr, s.u. Beratungsgeschäft), der ist dauerhaft weg, dafür bekommst Du für 4 Monate 1,5 % auf dem Tagesgeldkonto.
      Annahme: 2 * 2.500,00 EUR, Wüstenrot kriegt 50,00 EUR Ausgabeaufschlag (in Wirklichkeit Vertriebsprovision), Du kriegst davon 12,50 EUR für 4 Monate Geldanlage.
      Einfache Rechnung, oder.
      Dazu gibt es für Wüstenrot eine Bestandsprovision für jeden Monat in denen Du die Fonds hältst (oder vergisst die zu verkaufen), da kriegst Du nix. Vermutlich steckt auch noch Depotgebühr drin.

      > hohes oder ein eher ein kleines Risiko mit sich bringt
      Schreibt Wüstenrot grundsätzlich schon mal zu seiner Absicherung selbst:
      „Fonds können im Wert schwanken und zu Verlusten führen.“
      Soweit ich das sehe, muss eine Beratung durchgeführt wird. Dies führt bei Dir zu hohem Risiko, da man Dir mit Sicherheit ein für Wüstenrot attraktives Produkt „aufschwatzen“ will.

      Du bist hier in einem Forum, in dem jeder sein Geld selbst anlegt.
      Letztlich wird Dir deswegen auch jeder hier von dem Modell abraten.

      • Ich kann mich hier im Wesentlichen den Einschätzungen von KaBa nur anschliessen.
        Und das betrifft sowohl die Überprüfung der rechtlichen Bedinungen hinsichtlich der Kündigung der Bausparvertrages, aber auch die Beurteilung des neuen Angebotes.
        Solche Kombinationen werden und wurden von verschiedenen Banken immer wieder angeboten und ich halte sie schlicht für Bauernfängerei! Die Rechnung von KaBa zeigt warum. Und dabei ist seine Annahme von nur 2% Ausgabeaufschlag noch sehr moderat. Das geht eher in Richtung 4%-5%.

        Und natürlich beinhaltet jeder Fonds immer auch ein Rísiko. Das muss ja nicht schlecht sein. Im Gegenteil: Ohne Risiko wird es auch keine Rendite geben. Aber man muss es wissen und akzeptieren.
        Und wenn man es dann akzeptiert, würde ICH keinen Fonds mit Management kaufen, sondern eher einen ETF wählen. Aber das wird die Bausparkasse kaum anbieten.

        Fazit: ICH würde das ganz sicher nicht machen. Und schon gar nicht bei jemand, der mir zuvor meinen schönen Vertrag gekündigt hat!

        Gruß, Der Privatier

  11. Danke für eure Antworten.
    So etwas ähnliches habe ich mir gedacht.
    Da der Vertrag seit über 10 Jahren liegt und ich kein Darlehen genommen habe, muss ich die Kündigung wohl annehmen. Rechtlich ist die Wüstenrot auf der sicheren Seite.
    Ich werde wohl das Geld nehmen und nicht weiter investieren.
    Gruß
    Lothar

  12. Zwar kein REIT aber in meinen Augen trotzdem ein potentiell lohnendes Investment: unsere deutsche LEG (LEG111).
    Wieder gute Zahlen vorgelegt, ein guter Ausblick und mit einem Portfolio in NRW mit eher ‚bezahlbaren Wohnraum‘ auch etwas, was weiteres Wachstum verspricht.
    Ich bin in LEG seit einigen Jahren investiert und kenne das Unternehmen auch ganz gut, da meine Mutter in einer Wohnung von denen gewohnt hat.
    Gerade pendelt der Kurs um die 100€. Er ist etwas zurückgekommen, da die Dividende für 2019 wohl nicht wie erwartet angehoben wird, sondern lediglich um 10ct, was aber dadurch bedingt ist, dass für nächstes Jahr größere Investitionen in die Substanz anstehen.
    Na ja. Ich halte den aktuellen Preis auf jeden Fall für angemessen und denke nicht, dass da noch viel Luft nach unten ist. Wer also 3,8% Div Rendite für ein solides Unternehmen für angemessen hält, könnte einen Einstieg in Erwägung ziehen. Nach oben ist ja auch genug Platz im Kurs. 😉 Meine YoC liegt inzwischen bei 5,3% (Einstiegskurs von 67,60€).
    LG, Jürgen

    • Ich finde, das hört sich interessant an. Und es müssen ja nicht unbedingt REITs sein. Bei REITs meint man ja immer, aufgrund der geforderten hohen Ausschüttungsquote müsse eine besonders hohe Dividendenrendite herausspringen. Ist auch oft so. Allerdings nur im Ausland. Bei deutschen REITs hält sich der vermeintliche Vorsprung doch arg in Grenzen. Zumindest sehe ich da keinen so auffälligen Unterschied zu „normalen“ Immo-Unternehmen. Und darum sollte man diese sich ruhig genau so angucken.

      Und LEG ist da sicher ein gutes Beispiel.

      Gruß, Der Privatier

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