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Optionsplaudereien (Teil 1) — 133 Kommentare

  1. Ich mache seit ca. 20 Jahren Optionsgeschäfte (nur auf Aktien). Sie sind für mich vor allem interessant, mit Erfolg (z.B. Allianz) und Misserfolg (z.B. Nokia).
    Ich gehe so vor (möchte nicht als Strategie bezeichen): Ich suche eine Aktie (nach welchen Kriterien auch immer) aus, die ich zu einem bestimmten Preis kaufen möchte. Dann veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Put zu dem Preis und kassiere die Prämie. Sollte die Aktie fallen, übernehme ich sie, weil ich sie sowieso zum Preis kaufen wollte. Danach veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Call wieder zu diesem Preis und kassiere wieder die Prämie. Sollte es zur Ausübung kommen, habe ich zwei mal Prämie (abz. Gebühren) bekommen. Wenn es nicht ausgeübt ist, verkaufe ich den Call danach immer wieder.
    Das große Problem ist es, dass ich selber den Zeitpunkt zum Kauf und Verkauf nicht, bzw. nur mit (großem) Verlust bestimmen kann (z.B. in 2001 und 2009).
    Insgesamt bin ich zufrieden, weil ich viel Spaß dabei und ein wenig (über 200%) gewonnen habe.

    • Hallo „Der 57-Jähriger“ (interessanter Name 🙂 ),
      das ist schon eine Strategie – finde ich: Verkauf von Cash-Secured-Puts und Covered-Calls.
      Frage: auf welchen Märkten bist du unterwegs? Nur DE oder auch USA? Und auf welchen Zeitraum beziehen sich die 200% Gewinn?
      Ich bin seit 6 Monaten ähnlich wie du unterwegs und mache ca. 1% pro Monat auf das „Options-Investment-Kapital“ …
      VG
      Jürgen

    • Klingt ganz gut, ist aber dann reines Prämiengeschäft und wenn die Optionen zu weit OTM gehen, gibt es kaum noch Prämie…
      Wäre das nicht flexibel viel besser? Also wenn du bspw. CSCO für 35$ haben möchtest, schreibst du einen nahen Put und wartest. Verfällt der Put zB weil CSCO zwischenzeitlich weiter gestiegen ist, kannst du den nächsten Put auch etwas höher schreiben bzw. würdest bei Basis 35 kaum noch was bekommen. Genauso beim CCW, wenn du CSCO für 35 bekommen hast, musst du doch nicht einen 35er Call schreiben, um sie gleich wieder loszuwerden, kommt doch eher drauf an, zu welchem Preis dein put ausgeübt wurde und wo CSCO gerade steht. Wäre die Aktie auf 30 durchgerauscht, ist der Call 35 sicher richtig, wärst du bei 34.75 ausgeübt worden und die Aktie hat sogar schon wieder gedreht, würde der Call schon ITM sein und die Ausübung sehr wahrscheinlich. Da würde ich dann lieber zB mit Basis 39 anfangen, Calls zu schreiben. Je öfter die Calls verfallen sind, desto näher kann man ATM gehen, Prämien sind ja schon geflossen.
      in welchem Zeitraum sind die 200% gewachsen, inklusive Wiederanlage, also Zinsenszins vermutlich?
      Aber im Prinzip, möchte ich auch so handeln, Puts schreiben von Aktien, die mir gefallen, die ich zur Not auch nehmen würde, und dann Calls schreiben, die aber nicht unbedingt ausgeübt werden müssen, zwischendurch Dividenden mitnehmen. Nebenbei schreibe ich noch Puts, von Aktien, die ich mir so nicht leisten könnte, die ich dann im Verlust also auch zurückkaufen müsste. Nur fehlt mir noch der richtige Spaß da dran. Liegt zum Einen an der TWS (App) und an CapTrader, zum Anderen an der Margin und dem Risiko dazu. Ich hatte Margin Cushion schon mal auf 5% runter.
      LG Markus

  2. Hallo Jürgen, hallo Markus,
    Ich mache nur Optionen auf Aktien aus DAX oder EURO STOXX 50, da sie für mich transparent und rechtlich sicher sind.
    In den letzten 20 Jahren habe ich 200 – 300 % Gewinn gemacht. In den Boomjahren konnte ich über 60 % jährlich realisieren (z.B. 200 K auf 330 K). Es gab auch Totalverlust, wenn der Markt schlecht war (z.B. aus 200 K wurden nur 30 K).
    Ich möchte nur meine Erfahrungen berichten. Der Gewinn ist klar nicht nennenswert. Für mich ist der Spaß wichtig.
    VG

    • ok, danke, dann haben wir ein anderes Ziel: für mich sind Gewinne wichtig mit möglichst wenig Drawdown im Depot/Konto.

    • Ach, ein bisschen Spass an der Sache gehört doch auch dazu. Und wenn ich meinen Einsatz von 220K auf 330K innerhalb eines Jahres erhöhen könnte, hätte ich da schon ein Menge Spass. 😀

      Gruß, Der Privatier

    • Statt des erhofften Spaßes habe ich bei meinen Puts noch zu viel Angst. 😉
      Gerade heute FB geschlossen, habe mich von dieser komischen „FAAMG Blase“ Meldung heute schrecken lassen.
      Es ging ja später auch noch etwas runter.
      Und dann hätte ich noch etwas SPY geschrieben, aber da war die Margin Grenze schon zu nah, jetzt eine einzelne Option für ca. 70$ zu schreiben, war es mir dann auch nichts.

  3. Moin,
    mal wieder was neues von mir …
    Da ich schon seit einiger Zeit in Fresenius investieren wollte, mir die Aktie aber gemessen am inneren Wert zu teuer war, habe ich mich nun entschieden nach dem schönen Rücksetzer einen Put zu verkaufen:
    Strike 62€, LZ Feb16,2018, Prämie 92€
    Ziel: Verfall der Option oder Kauf

    Nun habe ich offen:
    AAPL 19Jan2018 160$ –> liegt im Gewinn, Rückkauf geplant bei 50% der Prämie
    OHI 15Dec2017 30$ –> liegt bei 110% Verlust, werde ich wohl morgen zugeteilt bekommen, mal schauen, dann Calls schreiben
    FRE –> siehe oben

    Ist also alles übersichtlich, zum Jahreswechsel möchte ich aber auf der Optionsfront keine unnötigen Risiken eingehen.
    Insgesamt sieht der Erfolg des Optionshandels bei mir gar nicht soooo schlecht aus, wenn man bedenkt, dass ich das erst seit Juli (5 Monate) mache. Gemessen am Kapital, dass ich für den Handel vorsehe, liege ich Stand heute bei 4,13% Gewinn, also knapp 1%/Monat – finde ich zunächst einmal ok. Einen Verlustmonat hatte ich noch gar nicht.

    VG
    Jürgen

    • Ich finde, dass ist ein sehr gutes Ergebnis! Viele, die mit dem Optionshandel beginnen, schaffen es gar nicht, ihr Konto plus/minus Null zu halten (so wie ich z.B. 🙁 ).

      Da sind 1%/Monat schon richtig gut. Man sagt eigentlich so 1%-2% wären machbar. Und da sind 1% in Zeiten niedriger Volatilität doch recht gut. Weiter so!

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich habe ja (mal wieder) mit Kandidaten zu kämpfen, wo es nicht so läuft wie gedacht: Netflix und NVDA, einmal habe ich schon gerollt (in den Feb.18), aber richtig gut sieht das immer noch nicht aus. 🙁

    • Hallo Jürgen, da geh ich mit.
      Habe mir aber den Mar16 62er Put (doppelt) geschrieben, Prämie 1.59. Was mich gewundert und gefreut hat, die Marginanforderungen waren jetzt nicht so hoch.
      Den Dec15 Put auf OHI hatte ich geschlossen, ich habe schon 200 OHI bekommen, die ich nun langsam wieder rauscalle.
      Ich habe zZ AAPL, JNJ, CVS und jetzt FRE als short puts und zweimal OHI covered calls. Alles grün, zum Schließen reicht mir’s noch nicht.
      mit meinen 200 OHI bin 9,2% rot, das verhagelt mir die Bilanz ein wenig, aber in Summe trotzdem über Null, wenn die restlichen Puts jetzt nicht explodieren.

      LG Markus

  4. Ich habe gestern wirklich einen Margin Call geschafft. 🙁
    Nach dem FRE hatte ich mir später noch einen CVS 70 Feb16 Put geschrieben. Vorher versucht die Auswirkungen auf die Margin zu prüfen. Da stand so ungefähr EK 17k, Ersteinschuss, Mindesteinschuss je 14k, Veränderung + 1k, also Post-Trade auf 15k.
    Später kam dann die Warnung, das SMA würde nicht mehr ausreichen, es war aber noch positiv und Guthaben aus Cash und Aktien auch höher als die Margin. Trotzdem wurden mir dann kurz vor Handelsschluss 100 OHI verkauft. Jetzt habe ich einen uncovered call.
    Ich versteh’s nicht so ganz.

    • Mit diesen Infos könnte ich mal vermuten:
      Du hast einfach mit der Margin überzogen. Wenn dein Konto 17k Einlage hat und du 15k Margin belegst, dann wären dies ca. 88% Margin-Auslastung. Wenn nun Optionen gegen dich laufen reicht dein Cash nicht mehr, um Verluste zu decken –> Margin Call.
      Abhilfe: 1. Cash nachschießen oder 2. Positionen schließen oder 3. Puts kaufen um die Margin zu verringern

      Da du wohl beides nicht getan hast, übernimmt dies der Broker für dich „freundlicherweise“. Er hat also, da er ja für dich nichts kaufen kann (zB einen oder mehrere Put(s) um die Margin zu verringern), deine OHI’s verkauft und hat so Liquidität geschaffen. Das du dadurch einen uncovered Call hast, interessiert den Broker eher wenig.

      Ich für meinen Teil lasse die Margin nicht über 50-60% der Kontogröße ansteigen und bin dadurch auf der eher sicheren Seite — Beispiel: ich habe 10k auf das Konto eingezahlt – dann darf die benötigte Margin nicht über 5k gehen. Diese Regel habe ich – rate mal – von Hr. Rabe 😉

      VG
      Jürgen

    • Mir ist so etwas ähnliches am Anfang auch passiert. So ganz genau weiß ich es zwar nicht mehr, aber es gab irgendeine Nachricht, dass eine Grenze bald überschritten werde (oder sogar schon war?).
      Jedenfalls habe ich blitzschnell reagiert und sofort eine weitere Einzahlung angekündigt und dann auch sofort vorgenommen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat bereits meine Ankündigung die Lage entspannt, obwohl das Geld ja dann erst ein/zwei Tage später auf dem Konto sein konnte.

      Seitdem achte ich sehr genau auf die Margin und versuche auch so ungefähr bei 50%-60% der Kontogröße aufzuhören. Das Problem ist übrigens nicht nur der Margin-Call, sondern es kann Dir je nach Kursbewegungen auch passieren, dass Du nicht mal mehr die „Luft“ zum Rollen hast. Und das fände ich dann schon sehr ärgerlich.

      Gruß, Der Privatier

    • Ist schon klar irgendwie, aber ich bin der Meinung, da war noch etwas Luft und noch keine violation, IB hat das anders gesehen. Zumal ich ja extra nachgesehen hatte. Sonst hätte ich ich mir einen Put zum Schließen ausgesucht.
      Irgendwie habe ich ein Problem damit, das da die Hälfte meines Depots nutzlos und nichtsnutzig rumliegen soll. Beim 10k Depot nur 5k margin zu beanspruchen, bedeutet doch max. 2 Optionen zu Mittelklasse Aktien gleichzeitig schreiben zu können. Delta 10 und Laufzeit 5 Wochen, bekommt man je etwa 50$ Prämie, bei 10$ zurück gekauft abzgl. 7$ fee, bekommt man ca. 66$ p.m. für 10k, sind nicht die 1%. Wenn dann noch eine OHI platzt, geht es gegen Null.
      Wie hast du die 1% geschafft, Jürgen?
      Ich lese noch mal Margin Management’s und wie die Werte und SMA bei IB zu verstehen sind, und werde versuchen unter 70% zu bleiben.
      Meinen uncovered call hab ich um 0 ungefähr geschlossen, der Jan 27er auf OHI wird dann wahrscheinlich ausgelöst.

      • Ja, wie habe ich die knapp 1% geschafft …
        Eigentlich ganz einfach:
        – Jens Rabe Basiskurs angesehen und seine Regeln übernommen
        – Gerechnet: bei meinem 10k-Konto sind 1% = 100€ – das ist mein Monats-Ziel
        – bei 5k Margin habe ich ständig 3-4 Aktien-Puts verkauft (zB AAPL, OHI, WFC, JPM, D.Post, IBM, (SPY), …)
        – Prämie mind. 60$, LZ 45 – 60 Tage, Delta 10-15, IVR > 30, keine Quartalszahlen im Zeitfenster
        – Rückkauf der Puts bei ca 40-45% oder -100%, freiwerdende Margin gleich für neue Puts verwendet
        – GANZ WICHTIG: Charttechnik (gesunder Aufwärtstrend des Basiswertes, Kurs über 21Tage-EMA, die letzten 2 Wochen-Schlusskurse über Bollinger-Band (10, 1)
        – GANZ WICHTIG: KEINE Experimente mit zu volatilen Werten (FB, NTFX,TSLA, …) oder zu teuren Aktien
        – GANZ WICHTIG: NICHT GIERIG sein! Lieber eine geringere Prämie mit mehr Gewinnwahrscheinlichkeit als viel Prämie und Verlust
        – GANZ WICHTIG: REGELN einhalten!

        Damit habe ich in den letzten 5 Monaten nur 2 Trades mit Verlust geschlossen (hohe Gewinnquote) und 4 Monate mehr als 100€ verdient – 1 Monat lag durch einen AAPL Verlusttrade, den ich dummerweise ‚Market‘ geschlossen habe, nur bei 10€.

        VG
        Jürgen

  5. Markus,
    Optionshandel für kleine Konten, ein Kurs von Jens Rabe wäre für dich vielleicht nicht die schlechteste Investition. Hatte nach 2 Monaten das Geld für die Investition schon wieder raus plus die ein oder andere Sache rund um die Optionen auf die ich sonst nicht gekommen wäre, wie das Handeln von Rohstoff-Future Optionen, da ist die Margin teilweise recht niedrig.

  6. So, nun bin ich Freitag doch ausgeübt worden und ich habe 100 OHI im Depot – was ja durchaus so eingeplant war.
    Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage: Call dagegen schreiben oder nicht, da ich auf der einen Seite die OHI bei 30$ doch recht günstig bekommen habe, auf der anderen Seite aber eigentlich schon genug OHI hatte !?
    Ich habe noch nie Calls verkauft … Kann mir jemand einen Tip bzgl. Laufzeit und Strike geben? Strike 30$, Laufzeit 60 Tage? Oder besser länger und den Strike höher?
    Besten Dank und Grüssle
    Jürgen

    • Wenn man die Aktien zum geplanten Preis gekauft hat, muss man sie nicht sofort wieder verkaufen. Gibt es zu viele Aktien mit gleichem Titel, soll der Bestand reduziert werden.
      Daher würde ich einen Verkauf von Call mit einer langen Laufzeit und einem höheren Basispreis veroptionieren.
      VG

    • Kommt drauf an, ob du diese 100 schnell wieder loswerden möchtest.
      Wenn sie dich nicht stören, kannst du den Strike auch etwas höher nehmen, wird ja vielleicht noch mal wieder was mit OHI. Bis 30 ist aber auch noch Luft. Ich habe noch einen Jan19 27er Call offen, ich möchte theoretisch nicht unbedingt ausgeübt werden, aber den Call jetzt teuer zurückkaufen, will ich auch nicht. Der hat ja aktuell nur Zeitwert.
      Und ich würde darauf achten, dass die Laufzeit immer kurz nach ex-div ist, dann bekommst du noch mal die Dividende, bevor du ggf. abgeben muss.

      LG Markus

      • OK, Schnell müssen sie nicht raus – die Dividenden sind ja nicht zu verachten.
        Darum guter Tip mit dem ex-Div Datum — für mich wäre das dann aktuell der Februar Call mit einem Strike >= 30$ oder vielleicht Mai zu 32$.
        Ich schau mir heute Nachmittag mal die Prämien an (die ja nicht so wirklich hoch sind).
        Jürgen

        • Also, gerade dachte ich einen Call (Feb18, Strike 30/31/32) auf OHI verkaufen zu wollen — nada, nix, niente …
          Ich glaube, OHI ist nicht so das bevorzugte Intrument am Markt 🙁 oder es liegt am Zeitpunkt (letzten Tage vor Weihnachten)

          Jürgen

    • Ich denke, für den Verkauf von Calls sollten dieselben Regeln gelten, wie für den Verkauf von Puts. Also: Laufzeit aktuell bis Feb.18 und Delta von ca. 15.

      Ich selber würde da aber eher situationsbedingt entscheiden. Und mich fragen, ob ich z.B. bereit wäre, einen Call unterhalb meines Einkaufspreises zu schreiben, usw.

      Hast Du eigentlich schon mal überprüft, wie sich die Ausübung auf die Margin-Situation ausgewirkt hat? Durch den Kauf müsste sich ja der Cash-Bestand reduziert haben, aber auch Risiko weg sein. In der Summe?

      Gruß, Der Privatier

      • Poah ist das kompliziert … ich habe gerade mal bei CapTrader angerufen, weil ich Kontowerte (Cash) und Margin-Anforderungen in meinem Konto nach der Ausübung von OHI nicht verstanden habe.
        Ich dachte eigentlich:
        PUT geschlossen, 100 Aktien gekauft –> Margin 300$ runter und Cash 3000$ runter
        und sehe:
        Margin 300€ rauf und Cash 3000$ runter ??

        Ich musste mich vom Service belehren lassen, dass natürlich der PUT nun keine Margin mehr erfordert ABER der Besitz der 100 OHI-Aktien 598€ Margin kostet – was am Ende am Margin Konto liegt und hier natürlich ein Hebel „eingebaut“ ist – heisst ja, dass ich mehr Aktien kaufen darf als mein Cashbestand eigentlich hergibt …

        Mannomann, was ist das einfach, wenn man nur ein Depot bei einer ’normalen‘ Bank hat 🙂

    • Ich habe dann heute mit Limit von gestern doch meinen OHI Call geschlossen. Für 1.57 gekauft, bevor er unter 1.00 durchgerauscht ist. 🙁
      Sonst möchte ich dieses Jahr nichts mehr machen und keine Gewinne mehr realisieren.
      Habt ihr da nun schon einen konkreten Plan, wie die IB Umsätze am einfachsten dokumentiert und versteuert werden. Insbesondere wenn man die Devisengeschäfte mitrechnen muss, die beim Optionshandel in Amerika entstehen?
      Ich hoffe, dass ich bei Captrader noch auf verwertbare und exportierbare Daten stoße…

      LG Markus

      • Meine Vorgehensweise zur Steuer im Zusammenhang mit dem Optionshandel habe ich ja bereits im Beitrag über „Optionshandel (Teil 3)“ erläutert. Diese mag u.U. nicht ganz korrekt sein, sie ist aber einfach und bisher auch von meinem Finanzamt so akzeptiert.

        Ich werde das daher weiter so machen. Solange, bis das Finanzamt mir mitteilt, dass sie eine andere Form der Aufstellung haben möchten. Dann werde ich das machen. Bis dahin halte ich meine Sichtweise für durchaus korrekt.

        Gruß, Der Privatier

  7. So, nun ist soeben mein AAPL Put bei 40% von Prämie auch noch zurückgekauft worden – Gewinn 48$ nach Kosten.
    Nur noch offen: Fresenius (Feb18, Strike 62€)

    Ich denke, dass ich es für dieses Jahr auf der Optionsfront gut sein lasse 😉
    VG
    Jürgen

    • Na, damit hat sich mein Hinweis/Frage dann ja auch erledigt.

      Denn eigentlich wollte ich ja noch einmal nach der Margin-Auswirkung fragen. Um ehrlich zu sein, die Wirkung der gekauften Aktien auf die Margin hatte ich auch nicht auf dem Schirm.

      Aber bei einem 10K-Konto, welches (nach Deinen Aussagen) so um die 50%-60% mit Margin belastet ist (und auch nicht mehr sein soll), reduziert sich die verfügbare Summe bei einem Kauf von 3k dann mal eben auf nur noch 7k. Da wird der Abstand dann schon ziemlich kritisch, oder?

      Aber wenn Du jetzt Apple herausgenommen hast, müsste ja alles wieder gut sein.

      Gruß, Der Privatier

      • ja, das ist auch so mit dem 10k-Konto. Allerdings hatte ich ein wenig vorgebeugt und zusätzlich für Käufe von US-Aktien was eingezahlt. Ich trenne das allerdings: 10k für Optionshandel und 10k für Aktienkäufe.
        Nur das mit der Margin für Aktienbesitz hatte ich nicht gewusst und muss nun etwas umkalkulieren 😉
        Alles gut wenn auch ungewohnt …
        Jürgen

  8. Da die Plauderecke gerade andere Themen behandelt und wir ja hier über Optionen reden, hier meine heutigen leicht kuriosen Aktionen.
    Zunächst mit Limit von gestern CVS Feb02 Put 76 geschrieben, später habe ich noch einen Jan26 auch 76 Put dazu genommen.
    Eigentlich wollte ich einen T Put, aber da gab es nichts besonderes und ich habe schon einen Feb16 37er. Aber da morgen ex-div ist und es 50ct Quartalsdividende gibt, habe ich eben 100 T Aktien genommen und gleich noch einen Mar16 39er covered call dazu geschrieben. Ich habe jetzt also gleichzeitig Put, Call und 100 Aktien. 😉
    Morgen früh kommt dann noch ein Airbus Feb16 82er Put dazu, wenn mein Limit nicht zu eng ist.
    Mit Marge wurde es natürlich wieder etwas eng, habe dann doch meinen doppelten JNJ Jan19 130er Put für 7ct geschlossen, den wollte ich eigentlich verfallen lassen. Vielleicht gebe ich morgen noch den FRE Mar16 62er Put ab, der hat auch schon 59% Plus.

    Und wie sieht es bei dir auch, Jürgen?

    Schönen Abend, Markus

    • Moin Markus und frohes Neues!
      Puhhh, ganz ehrlich? Ich habe mich in diesem Jahr noch gar nicht um den Optionshandel gekümmert …
      Mein Fresenius Put ist noch offen – und das war es soweit!
      Irgendwie befällt mich im Moment Unbehagen wenn ich mir die Entwicklung an den Märkten so anschaue: alles steigt und steigt.
      In meiner einen Rolle als Daytrader im DAX/Dow finde ich das ja ok weil ich da extrem flexibel bin, aber ich warte eigentlich nur auf den 10-20% Rücksetzer, was mich mental vom Put-Verkauf abhält. Eigentlich natürlich Quatsch …

    • Ich habe aktuell gar keine offenen Options-Positionen!

      Ich habe meine Netflix- und Nvidia-Puts beide bereits in der ersten Kalenderwoche schließen können. Da gab es ja Ende letzten Jahres mal zeitweise ein Problem, das mich zum Rollen von Januar in den Februar genötigt hat, aber jetzt war die Entwicklung so dermaßen gut, dass ich mich zum Beenden entschlossen habe.

      Und in der Zwischenzeit einfach noch nicht dazu kommen, mal nach etwas anderem Ausschau zu halten…

      Gruß, Der Privatier

  9. Heute sehr wichtiges Video von Jens Rabe über das Thema „SMA“. Unbedingt gucken!

    Mir war das bisher auch unbekannt, die empfohlene Einstellung demnach nicht vorhanden, der SMA-Wert trotzdem kein Problem. Verstehen tue ich es nicht… aber egal. Ich bin der Empfehlung mal gefolgt.

    Gruß, Der Privatier

    • Danke für die Info, Peter!
      Interessant nur: den Menupunkt „Überschüssiges Guthaben verschieben“ im Einstellungsmenu vom Konto existiert bei mir gar nicht !??
      Und mein SMA Wert ist de Facto fast in der Höhe meiner Einzahlung (-> meine Gewinne durch den Optionshandel und die Verluste aus meinem Devisentausch €->USD halten sich in etwa die Waage)
      Ich habe aber definitiv ein Margin Konto bei CapTrader/IB ….
      Ideen??

      • Nein, ich habe keine Idee. Ich kannte die Einstellung und den Sinn dahinter ja bis gestern auch nicht. Vielleicht hast Du ja irgendwelche Handelskategorien gar nicht freigeschaltet? So dass das vielleicht anders gehandhabt wird?
        Keine Ahnung – aber Captrader wird da sicher eine Antwort drauf haben!

        Gruß, Der Privatier

        • OK, schade. Bevor ich CapTrader anrufe beobachte ich das mal. Im Moment habe ich allerdings den Optionshandel etwas in den Hintergrund geschoben.

      • Also ich hatte ja einen SMA Margincall, aber ich weiß nicht, ob das am Verschieben lag. So wie ich CapTrader verstehe, werden im Notfall beide Kontotypen für die Margin verwendet.
        Die Einstellung war eigentlich leicht zu finden, vielleicht schaltest du auf klassische Kontoverwaltung um, dann müsste es wie im Video aussehen.

        Da ihr ja momentan ruhig seid, hier ein paar meiner letzten Trades. 🙂
        Bei EPD wurde ich am 19.1. mit dem 29er Put bedient, am Montag stand EPD über 29, so soll es sein. Wegcallen kann ich EPD momentan nicht bzw. sind mir die Prämien zu gering, eher verkauf ich sie einfach mal.
        Außerdem habe ich wieder PG und JNJ geschrieben, hier ging es am Montag ja etwas runter, und neu dabei TEAM.

        LG Markus

        • Bei mir ist es ganz einfach deshalb so ruhig, weil ich aktuelle keine Options-Positionen habe. Ich habe es zwar schon ein paar Mal probiert, aber dann war mein Verkaufslimit wohl doch zu hoch. Ich empfinde es aktuell im Aktien-Bereich recht schwierig:
          * Entweder stehen in Kürze Quartalszahlen mit ungewissem Ausgang an. Da möchte ich dann nicht dabei sein. Oder
          * nach den Quartalzahlen bricht die ohnehin magere Volatilität endgültig zusammen und die Prämien sind mir einfach zu gering. Oder
          * manch ein Höhenflug (z.B. Netflix) ist so abenteuerlich, dass ich mich nicht traue, da einen Put zu schreiben.

          Kurz: Ich finde einfach nichts, was zu meinen Vorstellungen passt. 🙁

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Vielleicht ein BIDU Mar16’18 220 Put? Mal sehen…

          • Ja, genau DEN habe ich gerade verkauft. Eigentlich wollte ich ja 2,00$ haben 🙁
            Aber jetzt habe ich mich dann mit 1,88$ zufrieden gegeben.

            Gruß, Der Privatier

          • Aktuell wieder 2.20$ ungefähr 😉 welches delta gab es bei Mar220? Gefällt mir auch, obwohl ich gerade mit Geely Achterbahn fahre und Baidu auch nicht so sicher ist…

            FRE hab ich noch, mein Limit von 0.34 ist noch nicht erreicht. Jürgen, hast du du heute 0.46 gezahlt?

          • Markus:
            Fresenius habe ich zu 0.19 zurückgekauft. Das war Mitte der Woche …
            Da konnte ich nicht widerstehen

          • @Markus: Wie gestern das Delta bei dem BIDU Mar16’18 220 Put war, weiß ich nicht mehr. Aktuell liegt es etwa bei 0,11-0,12. Und im Kurs über 2$. Habe ich mal wieder kein gutes Timing gehabt. Aber egal…

            Gruß, Der Privatier

        • Mir geht es ähnlich wie Peter: ich möchte gerade nicht wegen der anstehenden Q-Zahlen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die große Korrektur bald ansteht und dann alles runtergeht.
          Meinen Put auf Fresenius habe ich zurückgekauft und nun warte ich erst einmal bis AAPL seine Zahlen bringt.

  10. Da ich Fresenius gern haben möchte, habe ich heute mal noch einen neuen Put geschrieben: Strike 64 bis 16Mar2018 – Prämie schlappe 55€ – aber passt schon …

    • Ach, und ich habe mich heute mal aus Neugier für das kostenlose 4-Wochen-Test-Abo des Börsendienstes von Jens Rabe angemeldet

  11. Hattest du einen anderen FRE Put, bei mir ist der MAR16 62er am Freitag zu 34ct. weggegangen?
    Bei BIDU war ich etwas gieriger und habe den MAR16 230er für 3.64 geschrieben. Am 22. Februar kommen Quartalszahlen, ich hoffe vorher gut rausgehen zu können.

    LG Markus

    • Hi, ich hatte am 14.12. den PUT FRE 62 16FEB18 zu 92€ verkauft und am 22.1. für 21€ zurückgekauft. War also ein anderer Put.

    • Nun Peter, wieder mal ein Riss in der Glaskugel? 🙂
      Hast du BIDU dann heute wieder geschlossen?
      Ich bin zwar über 100% down, aber ich warte mal morgen noch ab.
      Zwischenzeitlich hatte ich wieder den SMA auf ca. 300€ gedrückt, aber gestern Abend überwiesen, wurde heute Mittag gutgeschrieben und der Margincall wieder etwas weggerückt.

      LG Markus

      • „Nun Peter, wieder mal ein Riss in der Glaskugel?“

        Naja -ich arbeite gerade intensiv an meiner Karriere als Contra-Indikator. 😉
        Bisher schon ganz erfolgreich, oder?

        Aber heute geht es beim BIDU-Kurs sicher wieder aufwärts, insofern ist etwas Entspannung angesagt. Oder auch „stillhalten“. Jedenfalls bei mir. Aber mein Strike liegt ja auch ein bisschen weiter weg als deiner…

        Gruß, Der Privatier

      • Seit zwei Wochen fast nur böse Überraschungen, gestern BIDU, heute JNJ und Aurelius. Und natürlich Geely, die mir die Aurelius Gewinne rauben.
        Ich bräuchte mal wieder etwas Aufwind. Mal sehen, wie morgen die vielen Earnings aussehen, vielleicht wird der Markt angehoben.

  12. Hallo Markus
    Auch mir geht es nicht viel anders , da musste ich erstmal
    ( Um Publity Verlust Teilweise auszugleichen ) ein paar
    Langweiler ( DAI , RDS , Verizon ) Teil-Verkaufen , um den
    Verlust AKTIENTOPF , Teil auszugleichen . Obwohl da ja ein
    paar Gewinne anstanden , sind da ja leider die Verluste
    gegenzurechnen , somit n.w.v. immer noch Rest-Teil Verlust
    im Aktientopf . Bei den Zinstopf sieht es leider ganz anders
    aus . Die bekomme ich einfach nicht weg . Aber so soll es ja
    auch sein . Durch OHI Einstandsvergünstigung , jetzt auf ca. 22 Euro
    ( ca. 27 USD ) ist OHI wieder auf 6/7 gefüllt , 1/7 fehlt noch ,
    aber die laufen einfach nicht unter 26 USD . Naja , evt. nochmal
    später ???
    Bei dem Taschengelddepot ist Quellensteuer noch etwas problematisch .
    ( Also um die Quellensteuer bei ausschöpfung des Sparerfreibetrages
    im Aufwand der Rückholung ) . Da hätte ich mir evt. mal VORHER Gedanken
    drüber machen sollen und dieses Depot dann NUR mit deutschen Werten
    bestücken sollen . So What , kann ja nochmal geändert werden .

    LG Det

    • Heute 2 x JNJ 140er Put zurückgekauft. War fast ne sichere Bank, jetzt stehen 500$ Minus in den Büchern. Bei T bisschen Gewinn mitgenommen, aber blöd, ich hatte noch einen covered call. Den musste ich uncovered schnell schließen und bin mit den Limits ca. 40ct. hochgerannt.
      Neu geschrieben 2 x FB Mar09 177.5, vielleicht hält der positive Trend nach den Zahlen ja an. Und CVS Mar16 75, hier würde ich mich auch bedienen lassen. Und REN Mar16 32, auch zum Auslösen geeignet.
      In D Adidas bei leichtem Gewinn im Geld etwas nach unten und hinten gerollt, jetzt halte ich den Cap175 Jun17. Möge die WM Erfolge bringen.
      Sorgenkind Geely wieder abwärts.

        • Naja , aber DAI könnte ich jetzt 5,00 Euro günstiger wieder
          füllen . Ist aber m.M.n. noch nicht tief genug .
          Also ein Put bei 67 wäre da m.M.n. passend . Sollte ich , wenn
          es nochmal extrem runterlaufen sollte , Sie wieder zu 53
          bekommen , dann gerne auch wieder ein paar mehr .

          Dafür habe ich heute mal wieder Publity zu 26 wieder gefüllt ,
          da ich hoffe , das dass Tal der Tränen , bereits gesehen wurde .
          Also EK 10% günstiger wie VK , muss dann nur irgendwann auch
          mal wieder hoch gehen .

          Zusätzlich DIC zu 10,1 verteuert .
          Fehlen aber eh noch ein paar Stück . Sollte der TLG Gewinn ,
          durch Übernahme vom Israelischen Investor ( bei TLG ) doch
          noch unerwartet höher ausfallen , bin ich zumindest ein wenig
          vorbereitet . So ab 14 , würde ich Sie im Moment wieder abgeben .
          Nach Zahlung Bar Div , auch ab 13,50 .

          T erst runter , dann wieder hoch , in Summe leider nur 1 Euro
          pro Stück gespart , aber Egal sollen ja eh liegenbleiben .
          Liquiditätsquote leider etwas geschwächt , jetzt auf ca. 30%
          gemindert .
          FRE liegt auch noch auf WL , ab 62-64 wäre ich da auch mit dabei .
          Naja , Time will tell .

          LG Det

      • Und ich bin vor allen Dingen über die Anzahl der Positionen erstaunt!! Entweder muss das Konto inzwischen mächtig gewachsen sein oder das Ganze steht immer ganz kurz vor dem Margin-Call.

        Gruß, Der Privatier

          • Nein, Det – ich habe natürlich Markus mit seinen vielen offenen Optionen gemeint!

            Und da mache ich mir tatsächlich ernsthaft Sorgen. Ich habe zwar nur eine einzige Position davon (nämlich einen Baidu Put), aber den musste ich dann eben doch lieber wegrollen. Mit (vorerst) leichtem Verlust und dem Nachteil, dass ich nun bis April stillhalten muss…

            Gruß, Der Privatier

        • Mein Depot hat (hatte) ca. 20k.
          Anfang der Woche hatte ich 3k aufgestockt. Margin Polster habe ich nur so 20-25%.ist zu wenig, aber so viel Cash verlockt auch.
          BIDU, TEAM und PG habe ich heute rausgeschmissen, nicht gerollt. PYPL habe ich keinen Einstieg gefunden.
          Jetzt ist wieder etwas mehr cash vorhanden, falls ich demnächst REN, OHI oder CVS bekomme. Vielleicht wird mir dafür etwas EPD weggecallt.
          In D hatte ich heute black friday – das Depot minus 7%, die Woche über 10%. Da hilft auch kein Aurelius mehr. Am Montag muss ich schauen, wo ich Verluste realisiere, wo ich rolle und wo ich abwarten. Gewinnmitnahme bei Aurelius will ich nicht unbedingt.

          Es küt wie es küt – time ll tell. Erstmal zwei Tage Augen zu und Tiefenentspannung…

          LG Markus

  13. Habe dein Video jetzt noch nicht angeschaut, aber bin dir sinngemäß gefolgt. PYPL Bull Spread 75/65 Apr20 für 2.19 bekommen und JNJ auf Apr20 130 gerollt.

    Thumbs up and pressed.

  14. Hallo Peter
    Hast du deine NRZ noch ??? . Scheint ja bei diesem Underlying
    bei MINI ETF REITs , im Gegensatz zu den meisten anderen REITs
    noch relativ ruhig zu sein . Wieder schöne Bar Div. aufs Konto .

    MINI ETF REITs ( oder ähnliches aus dem Immo Sektor ) Bastelstunde , jetzt mit folgenden Underlyings auf den verschiedenen Depots , im Bestand : ( Also Covered )
    WPC 2,5/3,5 , OHI 6/7 , NRZ 8/14 , DIC 11/21 , Publity 1,5/6 ,
    O 1/5 , Deutsche Konsum REIT 3,5/21 , Innotec TSS 1/20 , Eyemaxx 2/20 .
    Adler wieder rausgeschmissen , da ich das Konzept der Verwässerung ,
    nicht für besonders Zielführend halte .
    Soll Bestand , soll dann für jede Position 1 ( = 100% ) Sein .
    Z.Zt. , trägt MINI ETF REIT , ca. 300,00 Euro / Mon. Bar Div.
    Netto / Netto ( Monatszusatzrente ) bei . Sollte aber dann mal
    wenigstens 500,00 Euro / Mon. Bar Div. bringen ( Zusatzrente ) .
    Z.Zt. müssen das ja noch die anderen Underlyings mit erwirtschaften .

    So Peter , jetzt folgende Frage : Wo würdest Du die nächste Put
    Option setzen ??? NRZ , OHI , O , oder WPC ???
    Ich bin mir nicht so recht schlüssig wo ich füllen soll .
    Oder wegen Diversifikation noch 10 ten REIT , evt. GAIN ???
    Welchen Strike ??? ( OHI max. 26 USD PUT , aber NRZ ??? )
    Idee ??? Oder einfach noch ein wenig warten , da das Marktumfeld
    evt. wieder billiger zuliefern könnte ?????

    LG Det

    • Zunächst einmal: NRZ habe ich noch und ich habe auch keine Absicht, zu verkaufen. Die Aktie macht genau das, was sie soll, nämlich eine ordentliche Dividende zahlen. Und das bei einem einigermassen stabilen (oder leicht steigenden Kurs).

      Was ich nicht verstehe, warum Du Deine Aussagen/Fragen immer mal wieder mit dem Optionshandel in Verbindung bringst, obwohl Du ja gar keinen machst? Oder habe ich da was verpasst?

      Wenn Du mich fragst „Wo würdest Du die nächste Put Option setzen ??? NRZ , OHI , O , oder WPC ???“, dann wäre meine Antwort: Bei keinem davon! Weil ich mir meine Optionen nicht danach aussuche, ob mir das Underlying „gefällt“, sondern anhand von implizierter Volatilität und IVR, damit Prämienhöhe und Laufzeit mit einem Blick auf den Kursverlauf und Earningsterminen.

      Unabhängig davon könnte ich mir aber vorstellen, einen der Werte zuzukaufen, z.B. OHI. Aber im Moment möchte ich erst einmal ein bisschen abwarten, wie sich die Entwicklung von Freitag (2.2.2018) fortsetzt. War das erst der Beginn einer Abwärtsbewegung oder nur ein kurzer Einbruch??

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter
        Ja , da hast Du etwas verpasst , oder warum sollte ich sonst
        bei IB ein Marginkonto führen ??? ( Turbo einschalten !!! )
        Optionshandel , NUR für Nachwuchs noch nicht geeignet .
        Aber beim Optionshandel , kann man ja den Optionshandel auch
        total simpel als Einkaufsvergünstigung einsetzen
        ( z.B. secured Put ) oder für ZUSÄTZLICHE Prämieneinnahme bei
        Covered Calls ( da musst Du dann aber den Strike , hoch genug
        weglegen , aber die Prämie ( dann natürlich klein ) bekommst
        Du ja trotzdem noch . Aber dann könnten Sie auch mal wechhhh sein .
        Und im Gegensatz evt. zu Dir , bin ich NUR am Underlying in erster
        Linie interessiert . Also da wäre nicht die Prämie bei mir in
        erster Linie interessant , sondern ob das Underlying zugeliefert
        wird .
        Somit bin ich da dann wesentlich bescheidener und würde auch nur
        da Puts setzen , wo ich wirklich auch halten möchte . D.h. entweder
        da oder auch direkt ein Kauf , oder wenn ich es schon habe auch
        ggf. ein Verkauf ( sollte ich keine Calls mehr offen haben ) direkt
        aus dem Underlying möglich . Rollen eher nicht , sonder ich lass mich dann lieber ausüben ( Was dann bei mir der eigentliche Zweck war ) oder wenns verfällt , dann verfallen . D.h. , i.d.R. ,
        mache ich mir VORHER Gedanken dazu , ob ich ausgeübt werden will
        ( secured Put ) oder lieber nicht ( bei Covered Call Optionen ) .

        Somit ist der Optionshandel bei mir , halt anders gesehen , wie evt.
        bei Dir oder anderen Optionshändlern .

        Prämie ist mir eigentlich egal ( somit auch Vola ) , sondern ich
        würde dann das Underlying auch nehmen , oder auch abgeben .

        Bei den Earnings können einen auch manchmal Überraschungen
        passieren . Daher ist es für mich ZWINGEND wichtig , das dass
        Underlying mit dem Strike , genau in meiner Range liegt .
        Bei Put auf der Unterseite , bei Call auf der Oberseite .
        Ich rechne IMMER damit , das ich ausgeübt werden könnte .
        ( Was bei mir auch das eigentliche Ziel wäre , und das obwohl
        ich auf der Seite des Stillhalters stehen würde , außer bei
        Währungspaaren , da könnte ich auch mal auf der Seite des
        Optionskäufers stehen / wegen ggf. gewünschter Absicherung
        der Währungspaare )

        Somit sehe ich den Optionshandel NICHT als
        Optionshandel , da mir die Prämie ( wäre aber beim eigentlichen
        Optionshandel , wenn der Hauptaugenmerk auf HANDEL liegt wichtig )
        eigentlich total egal ist . Wenn Du den Optionshandel wegen den
        Prämien ( also Prämieneinnahmen ) machen möchtest , bist Du ja
        eigentlich NICHT auf das Underlying aus , sondern auf die Prämie .

        Dieses ist bei mir aber nicht der Fall . Daher finde ich auch oft
        keine Optionen , die zu meiner Sichtweise passen , handele dann
        einfach direkt . Somit ist natürlich , deine Vorgehensweise des
        “ Aussuchens “ für Dich passend , ( also nach hoher Prämie mit
        dafür natürlich notwendigerweise hoher implizierte Vola ) aber
        selbstverständlich dann auch mit dem erhöhtem Risiko , welches
        Du dann ja auch tragen müsstest .
        Für NICHTS , gibt es halt NICHTS . Kein Risiko keine Prämie .

        Daher finde ich den Vergleich mit einem Versicherungsunternehmen
        und einen Versicherungsnehmer auch immer noch am passendsten .
        Hohe Prämie , hohes Risiko . Für mich besser , KEIN RISIKO ,
        trotzdem manchmal kleine Prämie . Und das Risiko des Zulieferns
        oder Ausbuchens , IST dann halt für mich KEIN Risiko , da ich mir
        da VORHER überlege , ob ich das so haben möchte .
        Also das Risiko des Zulieferns ( obwohl der Kurs evt. viel tiefer
        ist und ich das Underlying direkt , viel billiger kaufen könnte )
        ist für mich KEIN Risiko . Daher ist der Optionshandel bei mir
        auch KEIN Optionshandel mehr , im eigentlichen Sinne , sondern gelegentlich eine EK Vergünstigung ( Prämienabzug ) , mit dem
        Risiko einer EK Verteuerung . Halt 2 total unterschiedliche
        Sichtweisen . Der eine will die Prämie , der andere das Underlying .

        Der eine stellt sich halt hin und sagt OHI , kaufe ich für 26 USD
        ( auch wenn Sie dann zu der Zeit woanders evt. nur 24 USD kosten )
        die Prämie dafür ist mir egal .
        Der andere sagt , ich wünsche mir 200 USD Prämie , und bin dann
        bereit , die OHI auch für 30 USD zu kaufen .

        Also der eine sucht sich die Prämie aus , der andere das was Er
        eigentlich zu einem bestimmten Kurs bis zu einem bestimmten Termin kaufen würde . Und die Prämie nimmt Er dann billigend in Kauf .
        Oder warum meinst Du , gibt es einen Zeitwertverfall ???
        Je näher der Termin des Ausübens kommt , und so höher die Wahrscheinlichkeit des Ausübens ist , umso höher wird der Kurs
        der Option noch liegen . Je unwahrscheinlicher die Ausübung , umso
        größer der Risikoverfall , umso niedrieger der Kurs ( der Option ).
        Da Du dann auf der Seite des Stillhalters stehst , ist die Zeit
        in Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit des Eintreten des Risikos
        ( Solange wärst Du dann für den Schaden Haftbar ) für Dich
        natürlich sehr wesentlich , und für den Ausüber natürlich auch .
        Und genau Dieses bestimmt die HÖHE der ( Risiko – ) Prämie .

        LG Det

        • Ja gut, Det – dann habe ich diese Entwicklung bei Dir offenbar nicht mit bekommen!

          Und natürlich erfordert Deine Zielrichtung (z.B. Verkauf von Puts zur Verbilligung des Aktien-Kaufkurses) eine andere Auswahl der Optionen. Während ich als reiner Stillhalter auf den Verfall der Optionen aus bin und somit z.B. ein kleines Delta wähle, würde ich in Deinem Fall schon zu wesentlich höheren Deltas greifen, damit die vereinnahmte Prämie möglichst hoch und die Verbilligung möglichst effektiv ist.
          Also: Nahe am gedachten Kaufkurs (oder vielleicht sogar leicht drüber?).

          Gruß, Der Privatier

        • I’m in the middle.
          Bei einigen Optionen würde ich die Ausübung hinnehmen, hoffe teilweise sogar darauf, aber da muss ich mir auch 100 Stück leisten können.
          Wenn die Aktien aber schon 100$ aufwärts kosten, kann ich auch nur als Stillhalter auf stabile Kurse setzen und muss mit dem Delta vorsichtiger sein. Wahrscheinlich ist es mein Fehler, aber Delta 10 hatte ich dabei recht selten eingehalten, weil dann mitunter die Prämien unter 50ct. liegen. Das lohnt sich nicht mehr wirklich, wenn man bei ca. 50% Verfall schließen möchte und noch 2 x 3.50$ Gebühr zahlen muss. Ich versuche Prämien um 1$ mit möglichst niedrigem Delta zu finden. Bei sehr teuren Aktien ist aber auch das kein Garant, wenn das Delta von 10 auf 15 hochgeht, kann sich der Preis schon mal schnell verdoppeln und man ist an der 200% Marke und müsste schließen oder rollen.
          Ich schau mir erst heute Abend meine Optionen an, was ich schon gesehen habe, AIR war von 93 letzten Mittwoch heute bis auf 85.50 gerutscht, mein 83er Put entsprechend rauf. Der erschien mir bis Mitte Februar als gesichert…. so schnell kann’s gehen. Meine Rückkauf Order ist im Markt, will nur niemand haben. 🙁
          Doch geschaut, runter gerollter JNJ 130er Put steht bei -103%, aber ich will ihn noch nicht aufgeben, vielleicht ein zweiter roll down.

          LG Markus

  15. Es werden kaum Kurse gestellt, ich kann in der TWS keine offenen Puts schließen, zB JNJ Apr20 130 Bid 1.25 Ask 11.25
    Auch QCOM lässt sich nicht kaufen.
    So kann ich keine Order einstellen, mal sehen ob es heute Abend besser aussieht.

    • Es werden auch im S&P kaum Kontrakte gehandelt . Ich bin gerade im webinar und kann das Orderbuch sehen …

    • ha, jetzt hab ich doch noch QCOM für 62.80 bekommen.
      ansonsten vielleicht besser so, wenn die Puts noch etwas stehen bleiben, sieht ja im Moment nach Bodenbildung oder zumindest einer Beruhigung aus.

      • also, eine Bodenbildung sieht anders aus und sollte mehrere Tage dauern.
        Hier handelt es sich um eine „Eindeckungsrally“ nach dem starken Abverkauf. Normalerweise gehen die Kurse dann nochmal runter.

  16. Nun habe ich Ende letzter Woche meine BIDU-Puts noch ein weiteres Mal gerollt. Immer so knapp an der Margingrenze… Auf Dauer ist mir das glaube ich zu nervig.

    Heute sieht es vorbörslich aber erst einmal sehr gut aus. Da kann ich dann hoffentlich mal etwas entspannen!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Wie siehst bei Euch so aus? Die heftigen Stürme gut überstanden? Oder hat es irgendwo „Schiffbruch“ gegeben?

    • Hi,
      ich habe noch Fresenius und D-Post als Puts offen – beides gerade schön im Minus 🙂
      Ich werde mich aber ausüben lassen, da ich die Werte sowieso habe (Post) oder haben will (Fresenius).
      Alle spekulativen Verkäufe habe ich zZt eingestellt.

      Jürgen

      PS: Jens Rabe hat ebenfalls letzte Woche alle Aktienoptionen glattgestellt

    • Mich hat es bei CT zwar auch erwischt, am 8.2. war das Depot ggü. Jahresanfang auf -14% runtergerauscht, inzwischen stehe ich wieder bei -9%. Insgesamt habe ich 4.36% auf dem Depot verloren.
      Bei BIDU habe ich 450$, bei JNJ erst 395$, dann gerollt noch mal 225$ und bei FB 365$ gelassen.
      Übrigens Glückwunsch Peter, BIDU hat ja dann doch wieder einen Sprung nach oben gemacht, hast du schon geschlossen?
      Am 7.2.hatte ich einen SPY Bull Spread geöffnet und dafür 1.96 bekommen, der war dann gleich auf bis ca. -10$ angestiegen. Da habe ich aber nicht geschlossen und gerollt und hätte die -100% auch kaum getroffen, sondern Augen zu und durch und Glück gehabt. Konnte die Combo am 14.2. für 1.55 wieder schließen.
      Und dann habe ich noch ein paar Aktien, 100 OHI und 200 EPD, beide aktuell nicht so berauschend. Aber es gibt ja Dividenden und außerdem schreibe ich Calls, bei OHI auch schon wieder neue Puts.
      Ich kann bei CT aber keine Quellensteuer auf die Dividenden erkennen. Von T habe 40ct Dividende bekommen, auf dem Kontoauszug stehen 39,98$? Bei EPD sind für 192 Aktien je 35ct gezahlt worde, allerdings statt 67.20$ nur 66.53 auf dem Kontoauszug?
      Oder sind hier eventuell 15% abgezogen worden und dann der Ertrag in Euro umgerechnet worden, das erkennt man dann überhaupt nicht. Für die anderen 8 EPD Aktien steht da „Payment in Lieu“, das verstehe ich nicht ganz? IB hat zwar eine Erklärung, aber vielleicht könnt ihr mir das besser erläutern. Hängt wohl damit zusammen, dass ich am ex-div Tag auch Optionen auf die Titel geschrieben habe und dazu ein Einbehalt der Dividende erfolgt? Bei OHI dasselbe, 97 x Dividend Payment und 3 x PIL.
      72ct habe ich für $-Negativsaldo bezahlt, sehr wenig, da mein Depot da oft Defizite hatte, jetzt habe ich reichlich € in $ getauscht. Aber ich habe auch 16.50 (€?) für Cancelation Fees gezahlt, das passiert mir auch nicht mehr. Wenn ich eine Order nicht mehr brauche setze ich sie dann lieber auf DAY und schraube das Limit in einen sicheren Bereich.
      Fazit, ich bin für meine Begriffe ganz gut rausgekommen, die Verluste lagen vor allem an meiner Risikobereitschaft und Unaufmerksamkeit und an den Haltepositionen. In Deutschland war es bedeutend schlimmer, da ich die Cappes teilweise mit erheblichen Verlusten abgegeben habe.

      Ich bin aber weiter dabei. Offene Puts auf ALV, JNJ, MON, SPY, OHI, REN und T, die drei letzten würde ich auch nehmen. Offene Calls auf EPD und OHI und An Aktien AR4, OHI, EPD und QCOM. In den nächsten Wochen werde ich vielleicht einiges schließen und nichts neues öffnen, wer weiß. 🙂
      Achso, habe vorübergehend nochmal 10k ins CT Depot gepumpt, um bei der Margin sicher zu bleiben.

      LG Markus

      • Zu „Payment in Lieu“ kann ich Dir nur sagen, dass ich den Begriff theoretisch im Zusammenhang mit verliehenen Aktien kenne. Im Zusammenhang mit Optionen kenne ich das nicht. Habe ich selber noch nicht erlebt. Aber ich habe ja auch keine Aktien und Optionen in demselben Depot.

        Vielleicht haben die anderen Stillhalter hier ja mehr Erkenntnisse?

        Gruß, Der Privatier

      • Hallo Markus
        Payment in Lieu “ Pil. “ wird einbehalten , wenn die Aktien verliehen
        sind . Damit wird der “ Ausstehende Betrag “ der Dividende , die der
        Ausleiher an Dich zu erstatten hat , als “ Sicherheit “ vom Broker
        angerechnet , damit Dieser dieses Risiko des Zahlungsausfalls des “ Leihers “
        während der Zeit ( des Ausleihens stehen Dir ja weiterhin Dividenden zu )
        nicht tragen muss , sollte der “ Ausleiher “ mal ausfallen .
        Quasi die Risikomarge des Dividendenausfalls während der “ Ausleihe “ durch
        den Broker berechnet . Sollte das im Zusammenhang mit earning Trades sein ,
        würde das , dass ganze nochmal etwas verkomplizieren ( Wegen dem nicht
        Genau zuordbaren Eigentumsverhältnissen der Dividende am Zahltag bei
        bestehenden Rechtansprüchen auf das Underlying am Zahltag / Zeitfaktor ) .
        Hoffe das konnte etwas helfen .
        LG Det

  17. Heute habe ich dann zu ersten Mal Puts, die ich vorher weggerollt hatte, wieder zurückgerollt.

    Und zwar geht es um BIDU, die ich wg. des ordentlichen Einbruches zu Beginn des Monats gleich zweimal weggerollt habe. Erst vom März-Termin in den April, ein paar Tage später dann in den Juni (jeweils mit den Strikes weiter nach unten).

    Inzwischen hat sich BIDU wieder sehr gut erholt und ich hätte mit dem Verfall der Optionen doch noch sehr lange warten müssen. Also habe ich heute wieder zurück (und hoch) gerollt.
    Jetzt bin ich wieder in 220er Puts für den April Termin Short. Das Rollen kostet zwar immer auch Gebühren, auch ich versuche auch dabei immer noch einen kleinen Gewinn mitzunehmen.

    Das habe ich bisher noch nie gemacht (das Zurückrollen). Mal sehen, ob das so richtig war. Ist ja auch immer noch ein Lernprozess.

    Gruß, Der Privatier

    • Heute habe ich den erfreulichen Anstieg von BIDU in den letzten Tagen dazu genutzt, meine Short Puts wieder glatt zu stellen.
      Nach einer reichlich abenteuerlichen Achterbahnfahrt mit zweimal nach hinten/unten rollen, dabei einer Verdopplung der Stückzahlen und einem wieder Zurückrollen nach vorne/oben konnte ich die ganze Aktion trotz einiger Gebühren heute mit einem Gewinn von 115$ (nach Gebühren) beenden.
      Hört sich mager an – ist es auch. 😉 Aber bei meinem kleinen und zudem bereits „gerupftem“ Depot von derzeit ca. 6.500$ sind das dann auf die Depotgröße bezogen ca. 1,77%. Ist immer noch mager, aber wenn man das jetzt von 6 Wochen Laufzeit (Ende Januar bis 9.März) auf das Jahr hochrechnen könnte, wären es dann doch ungefähr 15% p.a.
      Und wenn ich das tatsächlich erreichen könnte, wäre ich schon sehr zufrieden.

      Und nun muss ich mir wieder einen neuen Kandidaten suchen. Es reizt mich ja Tesla. Ich fürchte nur, da werde ich mit der Margin ein Problem bekommen. Muss ich gleich mal checken…

      Gruß, Der Privatier

      • Tja… hätte ich das doch am Freitag mal direkt gemacht! Wäre ein schöner, schneller Erfolg geworden. Aber bei dem über 5%igen Anstieg der Aktie heute hat sich das Thema erst mal erledigt. Ich werde Tesla aber mal weiter im Auge behalten…

        Gruß, Der Privatier

      • Tesla wäre mir zu heiß, da kann immer mal eine schlechte Nachricht kommen und dann noch die Crash Gefahr.
        Bei mir laufen langsam die Puts aus, Rückkauf bei Delta 1 oder so, sehe ich eigentlich nicht ein.
        Einen Rückkauf auf T habe ich offen, sonst nichts mehr.
        Habe jetzt noch einen zweiten MON Put geschrieben, gibt gute Prämie weil das Delta hoch ist, aber wenn jetzt nicht Bayer plötzlich zurückzieht, sollte der Kurs stabil bleiben. So auch bei XL, der Kauf von AXA ist doch hoffentlich in trockenen Tüchern und der Kurs so gesichert. CVS bin ich mit einen May18 67.5 Put OTM, aber die Prämie ist recht stark gestiegen, vielleicht gibt’s Gerüchte. Würde mich aber zur Not ausüben lassen. Freitag verfallen mir zwei Calls (OHI und EPD) und ein Put (REN), bei OHI habe ich schon mal den nächsten Jun15 26 Put geschrieben, mal schauen, ob ich dann wieder OHI ins Depot bekomme.
        Nächste Woche verfallen hoffentlich noch ein MON und mein erster MA Put, bei MA greife ich sicher wieder zu.
        Ansonsten bleibe ich im Moment skeptisch, obwohl ich ja eigentlich noch die Verluste von der Februar-Korrektur einfahren muss…

        LG Markus

        • Ja, Markus – vielen Dank für die vielen Anregungen. Einiges habe ich mir mal angesehen, die mit den kleinen Aktienkursen schließe ich immer direkt aus.

          Am Ende bin ich dann doch wieder zu dough.com gewechselt (nur für alte Nutzer zugänglich 🙁 ) und habe dort nach IV-Rank und Earnings ausgewählt. Meine Wahl: Boeing: 290er Short Put bis April für 1,99$ (Delta<10).

          Gruß, Der Privatier

          • Ja, die kleinen Werte sind auch dazu da, im Notfall ausgeübt zu werden. Ich mische da Optionstrading etwas mit Value Ansatz nach Nils Gajoviy, also ins Depot putten, Dividenden kassieren und bei Bedarf rauscallen. Für das liegenlassen fehlt mir etwas die Geduld, vor allem wenn es bergab geht. So bin ich OHI relativ schnell wieder losgeworden und bei EPD gehen jetzt auch die ersten 100 wieder raus, ich setze dann die Calls etwas eng, um auch ein bisschen Prämie zu bekommen.
            Bei BA bin ich mit dem Apr20 290 Put mitgegangen. Das Delta ist heute auf 12 hoch, aber dafür gab es auch gleich mal 252$ Prämie. Wenn der Optionspreis steigt, kann es natürlich auch etwas teuer werden bzw. muss dann gerollt werden und die Margin wird etwas eng, vor allem bei deinem kleinen Optionskonto im Moment.
            Ich habe ja etwas mehr Luft und wenn Freitag ein paar Optionen auslaufen sowieso.

            LG Markus

          • Tja, mit Boeing hätte ich mal besser noch einen Tag gewartet…
            Letzte Woche bei Tesla habe ich zulange gewartet, jetzt war ich zu schnell. Wie man es macht, macht man’s verkehrt. 🙁
            Naja, noch bin ich entspannt. Die Margin hält noch ein bisschen aus und bis 290 ist ja noch ein bisschen. 😉

            Gruß, Der Privatier

  18. Hi Leute,
    schön, dass ich einen Blog für Optionsliebhaber gefunden habe. Ich selbst setze seit etwa 9 Monate zunehmend intensiver Optionen ein, nachdem ich aus dem Berufsleben ausgestiegen bin und Zeit, freies Kapital, zur Verfügung stehen.Um es gleich zu sagen, ich handle als werteorientierter Investor, der Optionen zur Absicherung und zur Erzielung von Prämien einsetzt. Als Grundvoraussetzung für das Eingehen von Aktien- /Optionspositionen ist für mich eine gründliche Analyse des Basiswertes (Bilanz, Cash-Flow, Geschäftsmodell, Dividendenzahlung)
    Angefangen habe ich mit short puts, grundsätzlich mit der Einstellung den evtl. angedienten Basiswert zu übernehmen, wobei ich auch schnell gemerkt habe, dass es meistens besser ist, die Position zu rollen, statt eine Long-Position in Aktien zu einem überhöhten Kurs aufzubauen, den man schlecht wegoptionieren kann.

    Ja, mittlerweile bin ich dazu übergegangen, den notwendigen Bestand an Aktien long zu halten und dann gleich mit short calls, knapp über dem Einkaufskurs zu veroptionieren. Ich erziele damit eine höhere Rendite als mit short puts und man kann die Calls durchaus als Absicherung gegen Kursrückgänge einsetzen, wenn man rechtzeitig die Calls rollt.
    Vielleicht passt diese Strategie auch besser in das aktuelle Umfeld, der Call verliert bei einem Kursrückgang schnell an Wert und gleicht – je nach Delta – den Kursverlust des Basiswertes zum Teil aus. Umgekehrt natürlich genauso. Ich möchte mein Trading verfeinern und bin dabei zu analysieren, wann man am besten den Call rollt, bevor dieser zu viel inneren Wert aufbaut, den man beim Rollen natürlich bezahlen muss.
    Vielleicht noch ein Wort zu den Basiswerten, von den völlig überteuerten Modeaktien habe ich mich zum Glück ferngehalten, dafür habe ich die europäischen Ölmultis (ROY, Total); die Energieversorger und Telekomwerte, die meiner Meinung nach gute Perspektiven haben, aber im Moment nicht so beliebt bei den Investoren sind, dafür aber starke Dividendenzahler sind!!!
    Kurzum ich setze auf hohe Divis und Prämieneinnahmen und fahre damit sehr gut.
    Freue mich auf einen Erfahrungsaustausch.

    • Ja, ich denke, diese (oder ähnliche) Strategien werden ja hier von den anderen Kommentatoren in etwa auch verfolgt. Ich bin soweit ich weiß hier der Einzige, der generell nur nackte Optionen handelt und Ausübungen auf jeden Fall vermeiden möchte.

      In den letzten Monaten habe ich eigentlich nur noch short Puts geschrieben, zuvor auch ein wenig mit short Straddles/Strangels experimentiert.

      Momentan habe ich allerdings Ende letzter Woche sämtliche Optionen erst einmal glattgestellt, habe also gerade keine offenen Positionen mehr. Ich werde jetzt erst einmal sehen, wie sich die Lage in Syrien auf die Aktienmärkte auswirkt.

      Für mich ist der Optionshandel ohnehin nur etwas, was ich in kleinem Maße betreibe und was nicht wirklich zum Einkommen (oder Verlust) beiträgt. Es ist mehr so eine Art spielerisches weiter entwickeln von Erfahrungen und Kenntnissen.

      Gruß, Der Privatier

      • …solange Du keine nackten Calls verkaufst ist ja alles okay 🙂
        Im Moment halte ich mich aber auch etwas zurück. Meine Crash-Strategie besteht darin Liqui vorzuhalten um dann im richtigen Moment Positionen aufzubauen, dann sind short puts sicher eine gute Strategie, vor allem wenn die Vola hoch genug ist…
        Dann warten wir mal wie es in den nächsten Wochen so weiter geht (Syrien, Handelskrieg und überhaupt der Trump-Faktor; vielleicht schafft es ja die US-Justiz sich von dem Irrläufer zu befreien, ich würde es Ihnen und der ganze Welt gönnen!
        Viele Grüße
        Edwin

        • „…solange Du keine nackten Calls verkaufst ist ja alles okay :-)“

          Und was wäre daran so schlimm? Mache ich zwar momentan gerade nicht, aber habe ich schon gemacht und ich sehe da kein grundsätzliches Problem.

          Gruß, Der Privatier

          • da hast Du ein unbegrenztes Risiko. Selbst bei DAX-Werten, die ja selten Kurssprünge von 5 % und mehr machen, kann das schon mal richtig schiefgehen. Siehe VW short squeeze. Kommt zum Glück selten vor, also ich habe mich dazu entschlossen solche Risiken grundsätzlich nicht einzugehen.

          • „…Kommt zum Glück selten vor…“

            So ist es! Und von daher hast Du natürlich theoretisch Recht: Während das Underlying sich bei einem Short Put max. um 100% nach unten bewegen kann, könnte es sich bei einem Short Call durchaus um mehrere 100% nach oben bewegen.

            Und es kommt natürlich auch immer darauf an, welche Vergleiche man zieht! Beim Vergleich eines Naked Short Put mit einem Naked Short Call halte ich den Unterschied im Risiko für eher theoretisch (aber durchaus vorhanden).

            Vergleicht man hingegen einen Naked Short Call mit Covered Call so ist der Unterschied im Risiko gravierend: Der Covered Call hat eigentlich kein Risiko! Wenn man einmal von dem Verlust durch entgangenen Gewinn im Underlying absieht.

            VOn daher sind Covered Calls eine schöne Strategie für ein Zusatzeinkommen.

            Gruß, Der Privatier

  19. Hallo Markus, Det
    ich verlege mal unsere Optionsplauderei in den dafür vorgesehenen Blog.Der Dividendenabschlag bei Lenzing ist ja nun erfolgt, der Kurs steht im Moment bei 96,90.
    Det: ich hab hier im Blog einige Beiträge von Dir gelesen, wenn ich Dich richtig verstehe, nutzt Du die short Puts um günstig an die Aktien dranzukommen. Ich nehme an, dass Du dazu eher kurze Laufzeiten wählst? Der Grund meines Interesses ist, dass ich dieses Strategie bisher noch nicht erfolgreich umsetzen konnte, zum Einen weil die Kurse wegliefen oder eben bei Fälligkeit zu weit unterhalb des Strike waren. Mit Sicherheit spielt auch meine Ungeduld hier eine Rolle.
    Noch ein Hinweis zu covered calls. Bisher wurde ich noch nicht ausgeübt obwohl ich mit vielen strikes deutlich unter dem aktuellen Kurs liege. Ich achte natürlich auf die Dividendentermine und Fälligkeiten, d.h. ich rolle immer 2/3 Wochen vorher. Ich habe also immer Calls mit mehreren Monaten Restlaufzeit geschrieben; ertragsmäßig natürlich nicht optimal aber es bedeutet auch weniger Stress und das war mir am Anfang wichtig. Mittlerweile gehe ich auch zu kürzeren Laufzeiten über, wobei ich den Div-termin immer im Auge habe.
    Würde mich freuen, etwas mehr von Deiner Strategie zu erfahren
    LG Edwin

    • „Noch ein Hinweis zu covered calls. Bisher wurde ich noch nicht ausgeübt obwohl ich mit vielen strikes deutlich unter dem aktuellen Kurs liege.“

      Auch wenn der Hinweis nicht an mich gerichtet war, erlaube ich mir dazu einmal eine Antwort:
      Sofern es sich um Optionen mit europäischem Recht handelt, kann eine Ausübung während der Laufzeit auch gar nicht stattfinden. Anders hingegen bei US-Optionen mit amerikanischem Recht: Hier könnte eine Ausübung tatsächlich jederzeit erfolgen. Auch wenn es sehr unüblich ist, muss man also damit rechnen. Ist aber wohl die große Ausnahme.

      Werden die Optionspositionen allerdings bis zum Verfallstag nicht geschlossen, so wäre es umgekehrt ein großes Wunder, wenn unter den beschriebenen Bedingungen keine Ausübung stattfinden würde (egal ob europ. oder amerik.).

      Gruß, Der Privatier

      • „Auch wenn der Hinweis nicht an mich gerichtet war, erlaube ich mir dazu einmal eine Antwort:
        Sofern es sich um Optionen mit europäischem Recht handelt, kann eine Ausübung während der Laufzeit auch gar nicht stattfinden. Anders hingegen bei US-Optionen mit amerikanischem Recht: Hier könnte eine Ausübung tatsächlich jederzeit erfolgen. Auch wenn es sehr unüblich ist, muss man also damit rechnen. Ist aber wohl die große Ausnahme.“

        Hallo Privatier, ich möchte hier keineswegs irgendwie besserwisserisch da stehen, aber soweit ich weiß sind so ziemlich alle Optionen auf Aktien in Europa nach amerikanischem Recht, sie können also jederzeit ausgeübt werden. Anders sieht das bei Optionen auf Indizes aus.

        mfG Chri

        • Hallo Chri,

          vielen Dank für die Richtigstellung! In der Tat ist es wohl so, dass auch Optionen auf europäische Aktien in der Regel mit dem amerikanischen Ausübungsrecht (also jederzeit) gehandelt werden. Das europäische Ausübungsrecht findet man nur noch bei Optionen auf Indizes.
          Sorry für die Verwirrung, die ich u.U. mit meinem vorherigen Kommentar gestiftet habe.

          Gruß, Der Priatier

    • Hallo Edwin

      Ich setze “ Optionen “ als Rechte ein . Im Gegensatz zu Peter , der in erster Linie an den
      Prämien interessiert ist , will ich eher das Underlying . Dieses dann entweder kaufen , oder
      verkaufen . Eigentlich habe ich oben bereits alles mitgeteilt , der Optionshandel , liegt aber
      bei mir , NICHT im Vordergrund , sondern ist eine reine “ Mitnahme “ der Vergünstigungen .
      Auch nicht in allen Depots , ausgeführt . In einigen Depots , kaufe oder verkaufe ich einfach
      OHNE Optionshandel . Dieses ist vermutlich auch der Grund , warum Peter und ich , einen ganz
      anderen Verständnisprozess von Optionen haben . Bei MIR : Rechtehandel , bei Peter
      Wahrscheinlichkeitshandel . Historisch , habe ich jedoch einen etwas anderen Bezug zu Optionen
      wie Peter . Ich möchte NICHT mehr , das mir die Welt gehört , auch nicht KURZFRISTIG .
      Nachwuchs ist noch zu klein , um einen Rechtehandel verstehen zu können . Daher von mir z.Zt.
      auch nicht für Bildungsbedarf Nachwuchs , berücksichtigt . Da muss m.M.n. erstmal ein
      Grundsätzliches Verständnis für das Underlying vorgeschaltet sein .
      Auch dein Kommentar vom 15.04.2018 sehe ich bezogen auf das Risiko genau soooo .
      Ansonsten ist MEINE Handlungsweise , oben bereits beschrieben . Ich gebe MIR , für jedes
      Underlying eine Range vor , in der für MICH entweder ein KAUF oder VERKAUF passend ist .
      Somit kann das Risiko max. in der von mir “ GEWÜNSCHTEN AUSFÜHRUNG “ liegen . Ob dann
      tatsächlich ausgeübt wird , oder nicht , ist ja dann die zweite Frage . Daher sehe ich
      auch durchaus KÄUFE oder VERKÄUFE OHNE Optionshandel als weitere Option . Die zusätzlichen
      Prämieneinnahmen , sind dann bei dem Optionsgeschäft , NUR i.d.R. “ Einkaufsvergünstigungen “ .

      @ easydividend
      Hallo Chri , schön von dir zu hören . Deinen Weckruf habe ich verstanden , ich habe schon auf
      deinen Blog vorbeigeschaut , soll es mit den Immos losgehen ????? Ich mach dir ne PM .

      LG Det

  20. Sind die Calls im Geld (ITM) ist eigentlich immer nur der Ex.Div.Tag zu beachten, hier wird gerne ausgeübt, kommt immer auf das Verhältnis Zeitwert zu Dividende an. Es kann an diesem Tag sogar passieren das OTM Optionen ausgeübt werden.

  21. Auf meiner Suche nach geeigneten Underlyings für meine Short Put Strategie „stolpere“ ich immer wieder über TESLA. Einfach dehalb, weil der Wert zwei meiner Kriterien erfüllt: Eine recht hohe Volatilität (bringt hohe Prämien) und einen hohen Aktien-Kurs (gutes Verhältnis von Prämie zu Gebühr).
    Letzte Woche nach einem kleinen Rückgang aufgrund der Meldungen über einen Produktionsstillstand hatte ich wieder den Eindruck, dass es sehr gute Prämien für meine bevorzugte Laufzeit (ca. 40 Tage) geben würde. Problem dabei: Dazwischen liegt am 2.Mai der Termin für die nächsten Quartalszahlen. Das muss ich dann nun doch nicht haben!

    Also Gedanken wieder beiseite gelegt. Und gleich darauf noch einmal geguckt. Bei den Weekly-Options. Laufzeit nur 10 Tage bis Freitag, den 27.4. (also von heute aus gesehen: übermorgen). Für 10 Tage gab es bei einem Delta von ca. 0,1 immer noch eine Prämie von 110$ (Strike: 240$). Das musste ich dann einfach ausprobieren. Und heute für 18$ zurückgekauft.

    Das hätte ich sicher auch noch weiter ausreizen können. Aber das Limit hatte ich gestern Abend gesetzt und es hat heute gleich zu Beginn des Handels zugeschlagen. Für gerade mal 8 Tage war das wirklich schön. Ich denke, ich werde mir öfter auch mal die kürzeren Laufzeiten ansehen.

    Insgesamt läuft der Optionshandel in letzter Zeit zwar seeehr langsam, aber ständig nach oben. Aktuell werde ich wohl erst einmal ein paar Earnings abwarten und dann mal weiter sehen.

    Gruß, Der Privatier

    • Wenn ich so weiter mache, werde ich hier bald noch zum Day-Trader! 😉

      Nachdem ich gestern den Tesla-Put geschlossen hatte, habe ich gleich nach einer neuen Position geguckt und einen 260er NLFX zum 18.5. geschrieben, Prämie: 1,70$. Ein Limit bei 0,90$ gesetzt und das hat gleich heute gezogen. Könnte von mir aus so weiter gehen…

      Gruß, Der Privatier

  22. Ruhig geworden hier… Seid ihr alle ausgestiegen aus dem Optionshandel?

    Ich habe am Freitag noch einen Tesla-Put gerollt, der mir ein wenig zu heiss geworden ist. Und jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie sich die heutige Ankündigung der 4WD-Variante mit Doppel-Motor auf den Tesla-Kurs aufwirkt. 😉

    Insgesamt waren die letzten Monate ganz zufrieden stellend. Langsam, aber stetig entwickelt sich mein Konto aufwärts. Wenn Tesla mir keinen Strich durch die Rechnung macht!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: In USA ist am Pfingstmontag normaler Börsenhandel!

    • Frohe Pfingsten!
      Und tatsächlich — ich habe in den letzten 2 Monaten keinen Optionshandel mehr betrieben. Irgendwie ist das nicht so mein Ding. Aber schaun wir mal …

  23. Ich sehe mir die Videos von Herrn Rabe auch ganz gerne an. Leider hört der sich immer ganz gerne selber reden, so das die Videos leider immer deutlich zu lang werden für den eigentlichen Sachverhalt. Herr Gajowiy zeigt hingegen wie man es richtig macht, direkt auf den Punkt, daher sind seine Videos nur Rund halb so lange. Beim obigen Webinarthema mußte ich leicht schmunzeln,weil mit gerade seine Ergebnisse in dem inveus Challange eingefallen sind und seine Ergebnisse nach dem letzten Volaanstieg, hoffe hier redet kein Blinder über Farbe;) .

    • Ich habe ja auch immer den Eindruck, dass die meisten Videos viel zu lang sind (auch bei Jens Rabe). Und darum schaue ich generell nur sehr, sehr wenige. Die Kernaussagen könnte man oft in einem oder zwei Sätzen aufschreiben.

      Das morgige Webinar von Jens Rabe möchte ich aber schon gerade deshalb einmal gucken, weil es nämlich genau um seine eigenen Fehler gehen soll, die er in den letzten Wochen/Monaten gemacht hat und deshalb auf vielen Kanälen wohl schon deutliche Kritik bekommen haben soll. Habe ich alles nicht mit bekommen, weil ich das alles nicht verfolge. Auch die Misserfolge kenne ich im Detail nicht. Ich bin jedenfalls mal gespannt und hoffe, dass ich die Zeit dazu finde (habe morgen noch einen anderen wichtigen Termin…). Aber vielleicht wird das Webinar ja auch aufgezeichnet. Wäre mir ohnehin lieber, dann kann ich schon mal „vorspulen“. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Na Peter, bist du schon dazu gekommen dir das Video anzusehen. Ging rund eine Stunde, ich fand es eher schwach und es ließ mich etwas ratlos zurück. Interessant ist eher, daß, so meine Meinung, H.Rabe weniger „Profi“ ist als er in der Öffentlichkeit angesehen wird, hat ganz schön rumgezockt. Er hat ja eine Morgenroutine, aber seine Interpretation dazu ist doch etwas „merkwürdig“. Ich weiss nicht, ob es einen Zusammenhang gibt aber heute hat er angekündigt keine Coachings mehr machen zu wollen. Man kann aus dem Video raushören, dass er anscheinend deutlich mehr Coaching macht als zu handeln, scheint aber in der Szene eher Normalfall zu sein.

        • Ja, inzwischen habe ich mir das Video von Jens Rabe angesehen.
          Aber bevor ich dazu etwas sage, möchte ich noch mal erwähnen, dass ich keines der vielfältigen Angebote von Jens Rabe, angefangen über Seminare, Coachings, regelmäßige Trading-Empfehlungen, Facebook-Gruppen u.a. jemals genutzt habe. Ich schaue mir nur (das allerdings beinahe regelmässig) die Videos des Optionsstrategien-Kanals an.
          Von daher sind mir also die Verluste, die er mit seinem Handel Anfang des Jahres wohl gemacht hat, im Detail nicht bekannt. Ich habe nur gehört, dass er sich wohl teilweise heftige Kritik seiner „Anhänger“ eingehandelt hat. Es muss also schon deutlich spürbar gewesen sein.

          Zum Video selber habe ich es als sehr positiv empfunden, dass Jens Rabe seine Fehler offen eingeräumt hat und dies auch mehrfach wiederholt hat. Außerdem ist mir noch aufgefallen:
          * Ich selber habe diese Phase des Vola-Anstieges gar nicht also sooo dramatisch empfunden. Natürlich will ich mich nicht mit einem Profi-Händler wie Jens Rabe vergleichen, aber ich habe seit ca. 9 Monaten eine positive Bilanz in meinem Optionshandel.
          * Jens Rabe hat oftmals veruscht, den Eindruck zu erwecken, als sei Optionshandel ein Handwerk, das man (wie jedes andere Handwerk auch) einfach nur lernen muss, um dann regelmäßig damit Geld zu verdienen.
          * Entweder ist dies falsch und man kann es eben doch nicht lernen oder es verhält sich wie bei anderen Handwerkern auch: Auch diese machen hin und wieder Fehler. Wahrscheinlich ist an beiden Annahmen etwas Wahres dran…
          * Es ist immer einfach, im Nachhinein zu erkennen, wo man anders hätte handeln müssen und welche Signale man hätte erkennen können („hätte, hätte…“). Ob einem solche Erkenntnisse etwas für die Zukunft bringen, weiß ich nicht.

          Eine direkte Erkenntnis für meinen eigenen Optionshandel habe ich jedenfalls nicht gewinnen können. Was aber wohl auch daran liegt, dass ich manche Dinge wie z.B. einen Handel mit Vola-Produkten gar nicht mache und diese auch nicht vorhabe.

          Gruß, Der Privatier

  24. Halli, Hallo,
    und habt ihr mich vermisst? 😉
    Irgendwie fehlte mir in letzter Zeit die Zeit, meine aktuellen Eindrücke hier zu schildern oder mich an der Diskussion zu beteiligen. Aber ich war im Optionshandel aktiv. Vielleicht hatte ich hier nur den Newsletter nicht aktiviert.
    Ich war auch in New York, hätte eigentlich Jens Rabe vor der NYSE treffen müssen, aber er war nichht zu sehen. Aber ich habe dem Bullen an die Eier gepackt, das soll doch Wunder bewirken. Auch ich bin Anfang des Jahres baden gegangen, musste etliche Optionen mit bitteren Verlusten schließen und in D hatte ich noch einige Caps, die auch geschmerzt haben. Dass Jens hier ebenfalls eingesteckt hat, wundert mich bei seinem Konzept nicht. Peter und ihr anderen wart halt mit der Sorge um eine Korrektur rechtzeitig aus dem Markt gegangen. Schelte bekommt Jens sicher vor allem von seinen Jüngern, deren Geld er verwaltet und anlegt. Ich habe sein Fehler-Webinar noch nicht gesehen. Die Grundidee von ihm ist aber weiter richtig, nur finde ich, nicht so leicht umsetzbar. Wenn man nur Delta 10 kaufen will mit 30-60 Tagen Restlaufzeit und dabei keine Earnings und ex-div erwischen will, wird es schwierig. Noch schlimmer ist, dass es kaum Prämien gibt, wenn man nicht gerade TSLA oder GOOGL schreibt. SPY zB lohnt sich irgendwie überhaupt nicht, ich ahbe aber trotzdem einen Put geschrieben.
    Ich fahre daher ein höheres Risiko und schreibe bei Delta 20 oder höher. Dann aber meist bei Aktien, die ich zur Not oder gern zum Strike übernehmen würde. Aktuell bin ich bei ADS, CVS, BBY, DPW, MON, SPY, T und heute VNA dabei. Und von TSLA habe ich einen naked call Jun18 125. Mit dem bin ich sehr zufrieden, ca. 75% plus, der geht vielleicht morgen schon raus.
    T, DPW, VNA oder CVS würde ich zur Not auch nehmen (für alle reichen meine Barmittel aber nicht). MON sollte sich eigentlich nun über 125 halten, die Option ist trotzdem etwas teurer geworden. Wenn Bayer wie geplant zum 30.6. die Übernahme abschließt, was wird dann aus meiner Option mit Laufzeit Juli?
    Ich hatte noch einen covered call auf EPD, lange Zeit sehr stark angestiegen, die Aktie eben auch. Aber den habe ich mit Verlusten kurz vor Ende der Laufzeit geschlossen, ich wollte die Aktien nicht hergeben. Vielleicht schreibe ich wieder einen hohen call, aber hier auch das Dilemma, dass es bei genügend OTM Puffer kaum Prämie gibt, und dafür dann eine gute Aktie zu verlieren…
    Vorletzte und die Woche davor hatte ich mal noch DAX Puts geschrieben bei Delta 15 ungefähr und Laufzeit 3 Tage (beim Brückentag war es noch leichter). Es ist mir dann zu spät aufgefallen, dass die nur ein Verhältnis 1:5 haben, aber dennoch ein nettes Nebeneinkommen. Aber trotz des Bezugsverhältnisses nehmen diese Puts ca. 5.000€ Margin. Das verstehe ich nicht so ganz. Für so eine große Margin müsste ich dann eigentlich wieder deutlich höher mit dem Strike gehen, ich hatte so etwa 12.600.
    Was passiert eigentlich, wenn solch eine Option ins Geld läuft und ausläuft? Eine Lieferung ist ja nicht möglich, dann wird wohl automatisch ein Barausgleich durchgeführt, wenn der DAX bei dem Beispiel auf 12.400 gesunken ist, werden 1.000€ aus dem Depot entnommen oder wie läuft das?

    • Hallo Markus, schön wieder was von Dir zu lesen. Tatsächlich hatte ich mir schon etwas Sorgen gemacht, dass Du womöglich größere Verluste zu verzeichnen hattest.

      Aber wie ich sehe, bist Du ja weiterhin recht aktiv. Dann kann es so schlecht ja nicht sein. 😉 Ich bin da mit meinem kleinen Konto sehr viel eingeschränkter und habe maximal drei Positionen gleichzeitig, meistens jedoch nur zwei oder (wie im Augenblick) nur eine einzige. Das aber ist Tesla und da sind Prämien und Margin so hoch, dass es für weitere Positionen nicht reicht. Vielleicht schreibe ich da in Kürze noch etwas mehr dazu.

      Was mich bei deinen Erläuterungen oftmals etwas irritiert, sind so Aussagen wie oben: „Wenn man nur Delta 10 kaufen will mit 30-60 Tagen Restlaufzeit…“
      Ich bin dann immer erst einmal verunsichert, ob Du das jetzt wirklich so meinst.

      Zu Deiner Frage zur Ausübung eines DAX-Puts kann ich auch nur vermuten, dass dies in Form von Cash stattfindet. Kann ich mir nicht anders vorstellen. Aber selber noch nie gemacht und dann ist meine Kenntnis immer etwas dünn.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, mit „kaufen“ war schreiben oder verkaufen gemeint. Oder besser eine short Position öffnen.
        Vielleicht ist es sogar besser, wie Det und Edwin es praktizieren, und man gar nicht erfolgreich bei Delta 10 (oder 0.1) auf Prämienfang gehen kann/sollte, sondern eher nur Aktien, die man haben möchte, dann eher einen ATM Put zu schreiben, um sie preiswert ins Depot zu bekommen oder zur Not eben nur die Prämie zu nehmen. Und wenn es dann noch mit der covered call Strategie eine erhöhte Rendite bei begrenztem Risiko gibt, umso besser.
        Aktuell ist mein Depot zu voll, Margin schon auf 10% runter. Ich werde heute wohl TSLA schließen, der hat genügend eingefahren.
        Hast du hier auch einen naked call oder bist du mit einem Put short?

        Nebenbei bin ich gerade dabei meine Aktien von Lenzing und Covestro nach IB zu transportieren, damit ich hier mit covered calls ein paar Prämien einfahren kann. Die Performanz der beiden ist aktuell nicht besonders, Dividende schon verpufft.

        LG Markus

  25. Die DAX-Put-Strategie hat letzte Woche wieder gut funktioniert.
    Donnerstagabend ist noch ein Limitverkauf 10.20 für den 01JUN 12450 Put geglückt, Freitagmorgen war der schon fast wertlos und ab Abend dann wirklich weg.
    Also relativ einfach 50€ verdient, alledings immer mit ca. 5.000 Margin verbunden.
    Hab jetzt neu PG und REN Puts und bin den ADS 185 wieder los, der war zwischenzeitlich recht heiß. 175er Put bin ich noch 1 short.

    Aktuell läuft es recht gut, bin aber relativ skeptisch und befürchte die nächste Korrekturwelle wegen Italien oder was sich auch immer Mr. Trump einfallen lässt.

    LG Markus

    • „Hab jetzt neu PG und REN Puts“

      Wer genau ist denn mit REN gemeint? Da kennt mein Programm gleich drei Möglichkeiten…
      Und was für Prämien erzieltst Du damit? PG habe ich mir ja auch hin und wieder angesehen. Ist mir aber irgendwie zu wenig. Aber ich denke, Du nimmst da auch Optionen mit einem höheren Delta, oder? Ich bewege mich ja nur im Bereich von 0,10 – 0,20.

      Gruß, Der Privatier

      • REN ist Resolute Energy, da hatte ich schon mal Put geschrieben. Am Montag waren die 9% gefallen, da habe ich mal nachgesehen.
        Beim Kurs von 29.50 ungefähr habe ich den Aug17 27.0er Put für 1.80 geschrieben, im Erstfall hätte ich REN für 25.20 gekauft.
        Bei einer Aktie mit einem Kurs von ca. 30$ ist die Prämie doch sehr üppig. Mir fällt es ja auch immer schwer passendes zu finden.
        Obwohl das EPS momentan negativ ist, glaube ich nicht, dass REN so tief fällt.
        Ich hatte noch eine zweite Option angedacht, aber das habe ich gestern verworfen, erstmal die eine sicher heim bringen.

        Gestern war ich auch sehr aktiv.
        Erst wurden der naked call TSLA 325 Jun15 (Gewinn 168$) und der put BBY 70 Jul20 (Gewinn 22$) geschlossen, bei BBY bin ich sicherheitshalber wieder raus zu nah ATM.
        Dann AXP 95 Jul20 für 1.25, BA 325 Jul20 für 1.96 und T 32 Jul20 für 0.95 geschrieben.
        Prämien akzeptabel finde ich, Delta etwas über 10 bzw bei T sogar ATM. AT&T zur Not für 31.05 gekauft zu haben, halte ich nicht so für verkehrt.

        Eigentlich wollte ich noch Vonovia und Deutsche Post etwas einsteigen, aber für Optionen gibt es kaum Prämie und bei Capped OS wurde ich auch nicht fündig.
        Vielleicht nehme ich einen Faktor Tracker…

        LG Markus

        • „Bei einer Aktie mit einem Kurs von ca. 30$ ist die Prämie doch sehr üppig.“

          Aber bis August ist es auch „üppig lang“! 😉

          Ich habe mir ja normalerweise eher Laufzeiten von ca. 6 Wochen ausgesucht. In der letzten Zeit habe ich diese aber mehr und mehr verkürzt: Ein bis drei Wochen gefällt mir da viel besser. Lohnt sich aber auch nur bei Werten mit hoher Vola und hohem Preis (z.B. Tesla). So ähnlich, was Du momentan mit dem DAX machst. Aber da ist mir die Margin zu hoch.

          Gruß, Der Privatier

    • … und wieder zugegriffen.
      Put DAX Jun08 12550 für 14.60€ geschrieben.
      73€ Prämie für relativ gutes Delta und zwei Tage Laufzeit.
      Ich gehe davon aus, dass der Rest der Woche auch ruhig bleibt, bin vielleicht etwas zu nah dran.

  26. Au Backe, da habe ich doch mal richtig Schwein gehabt und was für Trades diese Woche.
    Den naked call 325 TSLA Jun15 hatte ich Dienstagabend 18:00 Uhr mit Limit 0.40 geschlossen, realisierter Gewinn 168$.
    Dann am Abend die Show von Elon Musk und am Mittwoch Kurse bis 330$, mein Call war bis auf 12 hochgesprungen, steht jetzt noch bei 4.75
    Was hätte ich da geblutet, wenn mein Limit nicht gegriffen hätte, ich setze die Limits auch gern mit der Zeit immer weiter runter…
    Dafür ist dein Put aufgegangen und wahrscheinlich hast du schon geschlossen.

    Aber weil es schön war, habe ich gestern beim Stand von 319 ungefähr den naked call 330 Jun08 für 1.70 geschrieben, Laufzeit ein Tag.
    Ich konnte mir nicht vorstellen, dass TSLA nochmal 3% zulegt, am Abend ging es ja schon wieder etwas südlich.
    Der call ist noch bis 0.51 gefallen und wie es heute aussieht, gehe ich eher davon aus, dass TSLA heute nicht mehr steigt, zumindest nicht auf 330.

    Meinen 12550 DAX Jun08 Put habe ich heute Morgen auch sicherheitshalber für 3.50 geschlossen, wer weiß, was zum Auftakt des G7 noch passiert oder jetzt gerade Deutsche Post. Realisiert immerhin 51,50€ für einen Tag Laufzeit.

    Gestern dann auch noch ein pbb Paket genommen, hier möchte ich die Dividende und dann ggf. Stück für Stück wieder rauscallen. Eigentlich hätte ich auch Puts geschrieben, aber Prämien unter 20€ machen da irgendwie keinen Sinn. Das rauscallen geht aber noch nicht oder nur ganz vorsichtig, sonst könnte mir jemand kurz vor ex-div sogar ITM die Option auslösen.

    Und jetzt zufällig gerade mal aufgepasst und den Post Fall gesehen, sogar bis unter 30€. Da haben bestimmt Limits von Jürgen und Det gegriffen. Optionen waren noch nicht mit angezogen, also habe ich mir schnell ein paar Aktien ins Depot geholt. Die Gewinnwarnung würde ich jetzt nicht überbewerten, die Post hat doch Potetial.
    Im Juli muss ich dann noch 100 Stück für 35€ nehmen, da ist mir der Put ja gut ins Geld gelaufen. Aber jetzt Mischpreis 32€ ist ok für mich. Kann ja schon mal 40er call schreiben. 🙂

    Mehr Aufregung brauche ich jetzt für die Woche nicht mehr, wünsche euch noch einen angenehmen Wochenausklang und ein schönes Wochenende
    LG Markus

    • …. da haben bestimmt ein paar Limits von Jürgen oder Det gezogen …..
      Neeeee , ich habe erst bei 27,XX die Post mit 1/10 Position eröffnet , siehe
      Plauderecke Teil 7 ,( Direkt , OHNE Optionen / neben ein paar Rest-Altbeständen )
      und werde erstmal noch ein wenig warten . Wenns auf 23 zulaufen sollte , werde ich wohl die Investitionsquote erhöhen . Wenn nicht , auch egal ( Hauptsache die Bar
      Div. Rente kommt ) . Ab 32 bis 34 , eher wieder Abverkauf ( Wie bereits schon mal ,
      daher auch noch kleine Restposition im TG Depot , nicht bei mir , aber Preis Null )

      Schönes Wochenende noch .

      LG Det

  27. DAX Put und TSLA Call habe ich gestern vor dem Verfall noch geschlossen. Ich hatte etwas Sorge, beim G7 kommt plötzlich eine Schreckensmeldung oder Elon twittert noch was vermeintlich Großartiges.
    Aufgrund dieser Chart Analyse habe ich dann noch die Seiten gewechselt und auch einen Put geschrieben. Aber ganz vorsichtig 267.5 Jun29 mit Delta 6.
    Die Margin lag nur bei 80$, da konnte ich gleich zwei nehmen. Selbst wenn TSLA unter Druck kommen sollte, die 267.5 sind schon sehr weit weg.

    Schönes Wochenende
    Markus

    • „Selbst wenn TSLA unter Druck kommen sollte, die 267.5 sind schon sehr weit weg.“

      Ja, sehe ich genau so. Ich konnte meinen Tesla-Put auch ohne Probleme (dafür mit Gewinn 😉 ) schließen. Natürlich viel Glück gehabt dabei. Wer kann schon mit so einem Anstieg rechnen?
      Ähnlich bei mir übrigens auch mit einem NXP-Put. Auch hier war in den letzten Tagen die Hoffnung auf eine Genehmigung für die Übernahme durch Qualcomm gestiegen. Auch hier also problemloser Gewinn.

      Mal sehen, was die nächste Woche so bringt… Könnte ziemlich turbulent werden.
      Derzeit habe ich nur noch einen offenen Put. Ich werde wohl erst einmal abwarten.

      Gruß, Der Privatier

  28. Kennt ihr die BF70 Strategie von Christian Schwarzkopf und was haltet ihr davon?
    Ich habe gestern das Video angefangen, leider sehr lang.
    Ansonsten scheint das ganz gut zu funktionieren.
    Inzwischen gibt es auch BF70plus, habe ich mir aber noch nicht angesehen.

    LG Markus

    • Wenn ich mich richtig erinnere, waren das Butterflies auf den Russel Index, richtig?

      Habe ich zu Beginn meines Wiedereinstieges in den Optionshandel ein paar Wochen (Monate?) über mein Papertrade-Konto ausprobiert.
      Und wie der Autor des Videos damals mehrfach betont hat, ist die Strategie tatsächlich so langweilig wie Farbe beim Trocknen zuzusehen. 😉
      Ebenfalls als negativ empfunden habe ich das Verhältnis von oftmals nur mageren Gewinnen zu den Kosten, bedingt durch die Anzahl der erforderlichen Kontrakte. (Ich werde manchmal das Gefühl nicht los, solche Strategien werden nur vorgestellt, damit der Broker ordentlich Gebühren kassieren kann…).
      Letztlich kann ich es aber nicht abschließend beurteilen. Ich weiß noch, dass es Trades mit Gewinn gegeben hat, aber auch solche mit Verlust. So ganz „sicher“ ist die Strategie daher nicht. Deshalb und aus den anderen o.g. Gründen habe ich aber nach einiger Zeit nicht genügend Überzeugung gewinnen können, um dies dann auch in der Praxis ausführen zu wollen. Und seitdem wieder vergessen…

      Gruß, Der Privatier

      • Ich kann das unterschreiben, was Peter gesagt hat. Markus, wenn du durch den BF 70 angefixt wurdest, solltest du aber unbedingt den BF70 plus handeln, denn im BF70 erzählen die dir nichts vom Rollen, dann gilt hopp oder top.Ich glaub die Jungs vom Optionsuniversum nehmen so 490€ pro Strategie. Mir sind die „deutschen Broker“ wie Captrader für die Butterflies mit 3,5$ pro Kontrakt zu teuer, du solltest dann direkt zu IB gehen und die Teile dann dort handeln.

        • Ja, die Webinare sind maßlos teuer bzw. ist es ja eigentlich der Preis für das Excel.
          Und ja bei CapTrader o.ä. ist man pro Trade mit 28$ Gebühr dabei, das wäre auf Dauer zu viel.
          Wenn, dann geht das eher nur bei IB direkt oder bei tastyworks.

  29. @ Markus und Gemeinde

    Da in den letzten Tagen das Wetter so schön war , ich aber auch ein wenig
    Hintergrundrauschen brauchte , habe ich mal wieder ein paar Youtubes Videos
    auf der Gartenliege nebenbei laufen gelassen . Besonders aufgefallen und zu
    fast 100% deckungsgleiche “ Handlungsweise “ ist mir bei “ Nils Gajowiy “ ,
    das Video : “ IB Days 3/16 “ . Obwohl das ja schon etwas älter ist , habe ich
    es mir mehrmals angehört ( Der Himmel war dann doch verlockender zum anschauen ,
    obwohl ich dann bei einigen Sequenzen nochmal einen Stop gemacht habe und mir
    die eingeblendeten Listen angeschaut habe ) . Ich möchte sagen , das die von
    Ihm gefahrene Strategie , zu mindesten 98% auch meine Strategie ist .
    ( Allerdings nur bei ca. später gewünschten 1/3 meines Portfolios , neben der
    Rente und den Immoanteil ) .

    Insgesammt , finde ich jedenfalls Nils Gajowiy , zu 100% Zielführend , auch in
    Hinblick auf seinen “ Optionshandel “ . Also für sich selber einen Kaufkurs
    veroptionieren und die Prämien ( wenn auch klein ) mitnehmen .
    D.h. Secured Cash Puts ( beachte Intel Beispiel ) , oder bei schon im Depot befindlichen Positionen , Covered Calls ( Selbstverständlich über EK Preis )
    leider aber ohne Beispiel .
    Damit möchte ich meinen , kann das Risiko auf meinen gewünschen EK Preis , oder
    auch gewünschten VK Preis reduziert werden . Eine zusätzliche Prämie für den
    “ Aufwand des Schreibens “ kann dann damit generiert werden .

    Also Markus , danke nochmal für den Hinweis auf Nils Gajowiy , da auch ein paar
    Videos von REITs-Vorstellungen dabei waren , die ich als “ Anregung “ mir
    demnächst auch mal anschauen werde ( Wenn das Wetter wieder schlechter wird ) .

    Aber meine “ Handlungsweise “ , wird in dem IB Days Video , schon eigentlich
    sehr gut beschrieben . Total einfach und langweilig . Öffer mache ich aber auch
    den “ Handel “ ( wenn ich meine , das etwas total günstig ist und “ SCHNELL “
    gekauft werden sollte ) OHNE Optionen . D.h. , dann möchte ich es einfach NUR
    zum aktuellen Marktpreis ( KURS ) zugeliefert , oder verkauft haben .

    LG Det

    • Ich habe jetzt noch einige Bestände, die ich eigentlich nicht mehr so richtig brauche, aber es gibt eben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, brauchbare covered calls zu finden.
      Wenn du dann den call hast und der Titel steigt (erheblich), ist es schon sehr ärgerlich, wenn du ihn zu einem Spottpreis abgeben musst. Andererseits Aktien über Puts holen, kann auch bitter werden. Ich hatte ja bei der Post direkt zugeschlagen, was nicht unbedingt ein Mega Trade war. Zusätzlich habe ich mir u.a. noch einen 35er Put geholt. Der ist inzwischen sauteuer und eigentlich will ich die 100 zusätzlichen Aktien gar nicht mehr, noch dazu zu 35. Also versuche ich nun noch den Put mit hohem Verlust vor Fälligkeit zu schließen.
      Der Kern ist, man sollte nur dann diese Puts oder Calls schreiben, wenn man sonst eh gekauft oder verkauft hätte. Dann hätte man sowieso verloren, wenn die Aktien in die falsche Richtung gegangen wären, aber durch die Prämien etwas gemindert. Wenn die Aktien vor dem Stichtag aber in die richtige Richtung gehen, hat man zwar seine Prämie, aber eben die Aktien nicht oder nicht verkauft. Das kann auch schmerzlich oder schade sein.
      Ansonsten sehe ich mir immer gern was von Jens an, obwohl er sehr langatmig redet.

      Übrigens habe ich jetzt mal Jens‘ Probeabo ausprobiert und bin froh nicht gekauft zu haben. Es sind im Grunde nur die „Kleines-Konto-Tades“, die mich interessieren würden, auf Weizen, Soja oder Währungen habe ich nicht so richtig Lust, da sind mir die Märkte zu fremd.

      LG Markus

      • „Der Kern ist, man sollte nur dann diese Puts oder Calls schreiben, wenn man sonst eh gekauft oder verkauft hätte.“

        Diese Erkenntnis habe ich vor vielen Jahren auch schon einmal gefunden und habe sie damals allerdings für mich von der anderen Seite gesehen:
        Warum sollte ich zukünftig noch jemals „einfach so“ Aktien kaufen oder verkaufen, wenn es doch immer Leute gibt, die mir sogar noch etwas dafür bezahlen, dass ich eine Aktie billiger haben kann, als sie aktuell kostet oder dass ich sie über dem aktuellen Kurs abgeben kann. Ein doppelter Gewinn also… 😉

        Ich habe aber oben das Wort diese mit Absicht fett markiert, denn ich nehme einmal an, dass Du mit Deinen Puts und Calls immer ziemlich nahe am Geld warst. Damit erzielt man hohe Prämien und mit dem Hintergedanken, die Aktien ohnehin handeln zu wollen, ist das ja auch nicht verkehrt.

        Den Nachteil dieser Variante hast Du aber auch erkannt: Entwickelt sich das Underlying nicht wie gewünscht, ergeben sich Verluste: Entweder durch die Optionen, zu teuer eingebuchte Aktien oder zu billig abgegebende Aktien.

        Bei nahe am Geld (oder sogar im Geld) liegenden Optionen ist die Wahrscheinlichkeit eben groß, dass sie zur Ausübung kommen. Wenn man das will, ist es okay. Will man das nicht, muss man eben andere Optionen auswählen.

        Und genau das mache ich momentan mit meinem Optionshandel: Ein Delta von ca. 0,10 oder vielleicht auch ein bisschen mehr (ca 0,13-0,15). Ist aber eben eine andere Grundüberlegung…

        Gruß, Der Privatier

        • Ja Peter, genauso war diese gemeint.
          Andere Optionen, die ich nicht einlösen möchte, inbesondere bei Titeln über 100$ das Stück, schreibe ich auch vornehmlich Puts im Delta 10-20 i.S.v. Jens Rabe.
          Das gewünschte Einlösen war eher i.S.v. Nils Gajovy.
          Aktuell versuche ich Puts auf DBK und T sinnvoll zu schreiben. Bei den US Titeln dann immer auch ex-div bedacht, damit ich die Titel kurz vor der Q-Didivende bekomme und nicht nach dem kleinen Abschlag bzw. erst nach ex-div loswerde.

          LG Markus

          • Hallo Markus , m.M.n. alles richtig verstanden !!!
            Und auch was Peter angefügt hat , ist halt eine Sichtweise , die
            ja auch einen gewissen Reiz haben kann .
            Dir weiterhin viel Erfolg .

            LG Det

  30. Hi,
    eine kleine Geschichte. Ich habe die Tage mal in der TWS App dem Ordertyp Limit-if-Touched für das Schließen eines Puts angewandt. Ich hatte einen TSLA, der schön etwas im Preis gesunken war. Anstelle eines suboptimalen Stop wollte ich, falls der Preis auf ein bestimmtes Niveau wieder anzieht, mit Limit kaufen. Also den Auslöserkurs kurz unter meinen EK gesetzt und den Limitkurs etwas darunter. Hat aber leider nicht funktioniert, die Order wurde sofort market ausgeführt. Vielleicht hätte ich dann doch mal recherchieren sollen, was es mit diesem Typ auf sich hat. So konnte ich nur einen kleinen Gewinn einstreichen und mich wundern.

    LG Markus

    • Ja, es ist immer gut, sich vorher zu informieren, bevor man etwas ausprobiert. 😉

      Ich muss zugeben, dass ich von dieser Order-Art noch nie etwas gehört habe. Habe erst einmal nachlesen müssen. Dein Fehler: „falls der Preis auf ein bestimmtes Niveau wieder anzieht“. Das macht die LIT-Order eben nicht, sondern sie wartet darauf, dass der Preis unter ein Trigger Niveau fällt, um dann die eigentliche Kauf-Order mit Limit auszulösen.
      In Deinem Fall war der Kurs wahrscheinlich unterhalb des Trigger-Niveaus und deshalb ist die Kauforder direkt aktiv geworden und da Dein Limit für den aktuellen Kurs zu hoch war, ist sofort ausgeführt worden. Passt also.

      Naja – haben wir alle wieder was dazu gelernt. 😉

      Gruß, Der Privatier

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