Kommentare

Optionsplaudereien (Teil 1) — 34 Kommentare

  1. Ich mache seit ca. 20 Jahren Optionsgeschäfte (nur auf Aktien). Sie sind für mich vor allem interessant, mit Erfolg (z.B. Allianz) und Misserfolg (z.B. Nokia).
    Ich gehe so vor (möchte nicht als Strategie bezeichen): Ich suche eine Aktie (nach welchen Kriterien auch immer) aus, die ich zu einem bestimmten Preis kaufen möchte. Dann veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Put zu dem Preis und kassiere die Prämie. Sollte die Aktie fallen, übernehme ich sie, weil ich sie sowieso zum Preis kaufen wollte. Danach veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Call wieder zu diesem Preis und kassiere wieder die Prämie. Sollte es zur Ausübung kommen, habe ich zwei mal Prämie (abz. Gebühren) bekommen. Wenn es nicht ausgeübt ist, verkaufe ich den Call danach immer wieder.
    Das große Problem ist es, dass ich selber den Zeitpunkt zum Kauf und Verkauf nicht, bzw. nur mit (großem) Verlust bestimmen kann (z.B. in 2001 und 2009).
    Insgesamt bin ich zufrieden, weil ich viel Spaß dabei und ein wenig (über 200%) gewonnen habe.

    • Hallo „Der 57-Jähriger“ (interessanter Name 🙂 ),
      das ist schon eine Strategie – finde ich: Verkauf von Cash-Secured-Puts und Covered-Calls.
      Frage: auf welchen Märkten bist du unterwegs? Nur DE oder auch USA? Und auf welchen Zeitraum beziehen sich die 200% Gewinn?
      Ich bin seit 6 Monaten ähnlich wie du unterwegs und mache ca. 1% pro Monat auf das „Options-Investment-Kapital“ …
      VG
      Jürgen

    • Klingt ganz gut, ist aber dann reines Prämiengeschäft und wenn die Optionen zu weit OTM gehen, gibt es kaum noch Prämie…
      Wäre das nicht flexibel viel besser? Also wenn du bspw. CSCO für 35$ haben möchtest, schreibst du einen nahen Put und wartest. Verfällt der Put zB weil CSCO zwischenzeitlich weiter gestiegen ist, kannst du den nächsten Put auch etwas höher schreiben bzw. würdest bei Basis 35 kaum noch was bekommen. Genauso beim CCW, wenn du CSCO für 35 bekommen hast, musst du doch nicht einen 35er Call schreiben, um sie gleich wieder loszuwerden, kommt doch eher drauf an, zu welchem Preis dein put ausgeübt wurde und wo CSCO gerade steht. Wäre die Aktie auf 30 durchgerauscht, ist der Call 35 sicher richtig, wärst du bei 34.75 ausgeübt worden und die Aktie hat sogar schon wieder gedreht, würde der Call schon ITM sein und die Ausübung sehr wahrscheinlich. Da würde ich dann lieber zB mit Basis 39 anfangen, Calls zu schreiben. Je öfter die Calls verfallen sind, desto näher kann man ATM gehen, Prämien sind ja schon geflossen.
      in welchem Zeitraum sind die 200% gewachsen, inklusive Wiederanlage, also Zinsenszins vermutlich?
      Aber im Prinzip, möchte ich auch so handeln, Puts schreiben von Aktien, die mir gefallen, die ich zur Not auch nehmen würde, und dann Calls schreiben, die aber nicht unbedingt ausgeübt werden müssen, zwischendurch Dividenden mitnehmen. Nebenbei schreibe ich noch Puts, von Aktien, die ich mir so nicht leisten könnte, die ich dann im Verlust also auch zurückkaufen müsste. Nur fehlt mir noch der richtige Spaß da dran. Liegt zum Einen an der TWS (App) und an CapTrader, zum Anderen an der Margin und dem Risiko dazu. Ich hatte Margin Cushion schon mal auf 5% runter.
      LG Markus

  2. Hallo Jürgen, hallo Markus,
    Ich mache nur Optionen auf Aktien aus DAX oder EURO STOXX 50, da sie für mich transparent und rechtlich sicher sind.
    In den letzten 20 Jahren habe ich 200 – 300 % Gewinn gemacht. In den Boomjahren konnte ich über 60 % jährlich realisieren (z.B. 200 K auf 330 K). Es gab auch Totalverlust, wenn der Markt schlecht war (z.B. aus 200 K wurden nur 30 K).
    Ich möchte nur meine Erfahrungen berichten. Der Gewinn ist klar nicht nennenswert. Für mich ist der Spaß wichtig.
    VG

    • ok, danke, dann haben wir ein anderes Ziel: für mich sind Gewinne wichtig mit möglichst wenig Drawdown im Depot/Konto.

    • Ach, ein bisschen Spass an der Sache gehört doch auch dazu. Und wenn ich meinen Einsatz von 220K auf 330K innerhalb eines Jahres erhöhen könnte, hätte ich da schon ein Menge Spass. 😀

      Gruß, Der Privatier

    • Statt des erhofften Spaßes habe ich bei meinen Puts noch zu viel Angst. 😉
      Gerade heute FB geschlossen, habe mich von dieser komischen „FAAMG Blase“ Meldung heute schrecken lassen.
      Es ging ja später auch noch etwas runter.
      Und dann hätte ich noch etwas SPY geschrieben, aber da war die Margin Grenze schon zu nah, jetzt eine einzelne Option für ca. 70$ zu schreiben, war es mir dann auch nichts.

  3. Moin,
    mal wieder was neues von mir …
    Da ich schon seit einiger Zeit in Fresenius investieren wollte, mir die Aktie aber gemessen am inneren Wert zu teuer war, habe ich mich nun entschieden nach dem schönen Rücksetzer einen Put zu verkaufen:
    Strike 62€, LZ Feb16,2018, Prämie 92€
    Ziel: Verfall der Option oder Kauf

    Nun habe ich offen:
    AAPL 19Jan2018 160$ –> liegt im Gewinn, Rückkauf geplant bei 50% der Prämie
    OHI 15Dec2017 30$ –> liegt bei 110% Verlust, werde ich wohl morgen zugeteilt bekommen, mal schauen, dann Calls schreiben
    FRE –> siehe oben

    Ist also alles übersichtlich, zum Jahreswechsel möchte ich aber auf der Optionsfront keine unnötigen Risiken eingehen.
    Insgesamt sieht der Erfolg des Optionshandels bei mir gar nicht soooo schlecht aus, wenn man bedenkt, dass ich das erst seit Juli (5 Monate) mache. Gemessen am Kapital, dass ich für den Handel vorsehe, liege ich Stand heute bei 4,13% Gewinn, also knapp 1%/Monat – finde ich zunächst einmal ok. Einen Verlustmonat hatte ich noch gar nicht.

    VG
    Jürgen

    • Ich finde, dass ist ein sehr gutes Ergebnis! Viele, die mit dem Optionshandel beginnen, schaffen es gar nicht, ihr Konto plus/minus Null zu halten (so wie ich z.B. 🙁 ).

      Da sind 1%/Monat schon richtig gut. Man sagt eigentlich so 1%-2% wären machbar. Und da sind 1% in Zeiten niedriger Volatilität doch recht gut. Weiter so!

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich habe ja (mal wieder) mit Kandidaten zu kämpfen, wo es nicht so läuft wie gedacht: Netflix und NVDA, einmal habe ich schon gerollt (in den Feb.18), aber richtig gut sieht das immer noch nicht aus. 🙁

    • Hallo Jürgen, da geh ich mit.
      Habe mir aber den Mar16 62er Put (doppelt) geschrieben, Prämie 1.59. Was mich gewundert und gefreut hat, die Marginanforderungen waren jetzt nicht so hoch.
      Den Dec15 Put auf OHI hatte ich geschlossen, ich habe schon 200 OHI bekommen, die ich nun langsam wieder rauscalle.
      Ich habe zZ AAPL, JNJ, CVS und jetzt FRE als short puts und zweimal OHI covered calls. Alles grün, zum Schließen reicht mir’s noch nicht.
      mit meinen 200 OHI bin 9,2% rot, das verhagelt mir die Bilanz ein wenig, aber in Summe trotzdem über Null, wenn die restlichen Puts jetzt nicht explodieren.

      LG Markus

  4. Ich habe gestern wirklich einen Margin Call geschafft. 🙁
    Nach dem FRE hatte ich mir später noch einen CVS 70 Feb16 Put geschrieben. Vorher versucht die Auswirkungen auf die Margin zu prüfen. Da stand so ungefähr EK 17k, Ersteinschuss, Mindesteinschuss je 14k, Veränderung + 1k, also Post-Trade auf 15k.
    Später kam dann die Warnung, das SMA würde nicht mehr ausreichen, es war aber noch positiv und Guthaben aus Cash und Aktien auch höher als die Margin. Trotzdem wurden mir dann kurz vor Handelsschluss 100 OHI verkauft. Jetzt habe ich einen uncovered call.
    Ich versteh’s nicht so ganz.

    • Mit diesen Infos könnte ich mal vermuten:
      Du hast einfach mit der Margin überzogen. Wenn dein Konto 17k Einlage hat und du 15k Margin belegst, dann wären dies ca. 88% Margin-Auslastung. Wenn nun Optionen gegen dich laufen reicht dein Cash nicht mehr, um Verluste zu decken –> Margin Call.
      Abhilfe: 1. Cash nachschießen oder 2. Positionen schließen oder 3. Puts kaufen um die Margin zu verringern

      Da du wohl beides nicht getan hast, übernimmt dies der Broker für dich „freundlicherweise“. Er hat also, da er ja für dich nichts kaufen kann (zB einen oder mehrere Put(s) um die Margin zu verringern), deine OHI’s verkauft und hat so Liquidität geschaffen. Das du dadurch einen uncovered Call hast, interessiert den Broker eher wenig.

      Ich für meinen Teil lasse die Margin nicht über 50-60% der Kontogröße ansteigen und bin dadurch auf der eher sicheren Seite — Beispiel: ich habe 10k auf das Konto eingezahlt – dann darf die benötigte Margin nicht über 5k gehen. Diese Regel habe ich – rate mal – von Hr. Rabe 😉

      VG
      Jürgen

    • Mir ist so etwas ähnliches am Anfang auch passiert. So ganz genau weiß ich es zwar nicht mehr, aber es gab irgendeine Nachricht, dass eine Grenze bald überschritten werde (oder sogar schon war?).
      Jedenfalls habe ich blitzschnell reagiert und sofort eine weitere Einzahlung angekündigt und dann auch sofort vorgenommen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat bereits meine Ankündigung die Lage entspannt, obwohl das Geld ja dann erst ein/zwei Tage später auf dem Konto sein konnte.

      Seitdem achte ich sehr genau auf die Margin und versuche auch so ungefähr bei 50%-60% der Kontogröße aufzuhören. Das Problem ist übrigens nicht nur der Margin-Call, sondern es kann Dir je nach Kursbewegungen auch passieren, dass Du nicht mal mehr die „Luft“ zum Rollen hast. Und das fände ich dann schon sehr ärgerlich.

      Gruß, Der Privatier

    • Ist schon klar irgendwie, aber ich bin der Meinung, da war noch etwas Luft und noch keine violation, IB hat das anders gesehen. Zumal ich ja extra nachgesehen hatte. Sonst hätte ich ich mir einen Put zum Schließen ausgesucht.
      Irgendwie habe ich ein Problem damit, das da die Hälfte meines Depots nutzlos und nichtsnutzig rumliegen soll. Beim 10k Depot nur 5k margin zu beanspruchen, bedeutet doch max. 2 Optionen zu Mittelklasse Aktien gleichzeitig schreiben zu können. Delta 10 und Laufzeit 5 Wochen, bekommt man je etwa 50$ Prämie, bei 10$ zurück gekauft abzgl. 7$ fee, bekommt man ca. 66$ p.m. für 10k, sind nicht die 1%. Wenn dann noch eine OHI platzt, geht es gegen Null.
      Wie hast du die 1% geschafft, Jürgen?
      Ich lese noch mal Margin Management’s und wie die Werte und SMA bei IB zu verstehen sind, und werde versuchen unter 70% zu bleiben.
      Meinen uncovered call hab ich um 0 ungefähr geschlossen, der Jan 27er auf OHI wird dann wahrscheinlich ausgelöst.

      • Ja, wie habe ich die knapp 1% geschafft …
        Eigentlich ganz einfach:
        – Jens Rabe Basiskurs angesehen und seine Regeln übernommen
        – Gerechnet: bei meinem 10k-Konto sind 1% = 100€ – das ist mein Monats-Ziel
        – bei 5k Margin habe ich ständig 3-4 Aktien-Puts verkauft (zB AAPL, OHI, WFC, JPM, D.Post, IBM, (SPY), …)
        – Prämie mind. 60$, LZ 45 – 60 Tage, Delta 10-15, IVR > 30, keine Quartalszahlen im Zeitfenster
        – Rückkauf der Puts bei ca 40-45% oder -100%, freiwerdende Margin gleich für neue Puts verwendet
        – GANZ WICHTIG: Charttechnik (gesunder Aufwärtstrend des Basiswertes, Kurs über 21Tage-EMA, die letzten 2 Wochen-Schlusskurse über Bollinger-Band (10, 1)
        – GANZ WICHTIG: KEINE Experimente mit zu volatilen Werten (FB, NTFX,TSLA, …) oder zu teuren Aktien
        – GANZ WICHTIG: NICHT GIERIG sein! Lieber eine geringere Prämie mit mehr Gewinnwahrscheinlichkeit als viel Prämie und Verlust
        – GANZ WICHTIG: REGELN einhalten!

        Damit habe ich in den letzten 5 Monaten nur 2 Trades mit Verlust geschlossen (hohe Gewinnquote) und 4 Monate mehr als 100€ verdient – 1 Monat lag durch einen AAPL Verlusttrade, den ich dummerweise ‚Market‘ geschlossen habe, nur bei 10€.

        VG
        Jürgen

  5. Markus,
    Optionshandel für kleine Konten, ein Kurs von Jens Rabe wäre für dich vielleicht nicht die schlechteste Investition. Hatte nach 2 Monaten das Geld für die Investition schon wieder raus plus die ein oder andere Sache rund um die Optionen auf die ich sonst nicht gekommen wäre, wie das Handeln von Rohstoff-Future Optionen, da ist die Margin teilweise recht niedrig.

  6. So, nun bin ich Freitag doch ausgeübt worden und ich habe 100 OHI im Depot – was ja durchaus so eingeplant war.
    Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage: Call dagegen schreiben oder nicht, da ich auf der einen Seite die OHI bei 30$ doch recht günstig bekommen habe, auf der anderen Seite aber eigentlich schon genug OHI hatte !?
    Ich habe noch nie Calls verkauft … Kann mir jemand einen Tip bzgl. Laufzeit und Strike geben? Strike 30$, Laufzeit 60 Tage? Oder besser länger und den Strike höher?
    Besten Dank und Grüssle
    Jürgen

    • Wenn man die Aktien zum geplanten Preis gekauft hat, muss man sie nicht sofort wieder verkaufen. Gibt es zu viele Aktien mit gleichem Titel, soll der Bestand reduziert werden.
      Daher würde ich einen Verkauf von Call mit einer langen Laufzeit und einem höheren Basispreis veroptionieren.
      VG

    • Kommt drauf an, ob du diese 100 schnell wieder loswerden möchtest.
      Wenn sie dich nicht stören, kannst du den Strike auch etwas höher nehmen, wird ja vielleicht noch mal wieder was mit OHI. Bis 30 ist aber auch noch Luft. Ich habe noch einen Jan19 27er Call offen, ich möchte theoretisch nicht unbedingt ausgeübt werden, aber den Call jetzt teuer zurückkaufen, will ich auch nicht. Der hat ja aktuell nur Zeitwert.
      Und ich würde darauf achten, dass die Laufzeit immer kurz nach ex-div ist, dann bekommst du noch mal die Dividende, bevor du ggf. abgeben muss.

      LG Markus

      • OK, Schnell müssen sie nicht raus – die Dividenden sind ja nicht zu verachten.
        Darum guter Tip mit dem ex-Div Datum — für mich wäre das dann aktuell der Februar Call mit einem Strike >= 30$ oder vielleicht Mai zu 32$.
        Ich schau mir heute Nachmittag mal die Prämien an (die ja nicht so wirklich hoch sind).
        Jürgen

        • Also, gerade dachte ich einen Call (Feb18, Strike 30/31/32) auf OHI verkaufen zu wollen — nada, nix, niente …
          Ich glaube, OHI ist nicht so das bevorzugte Intrument am Markt 🙁 oder es liegt am Zeitpunkt (letzten Tage vor Weihnachten)

          Jürgen

    • Ich denke, für den Verkauf von Calls sollten dieselben Regeln gelten, wie für den Verkauf von Puts. Also: Laufzeit aktuell bis Feb.18 und Delta von ca. 15.

      Ich selber würde da aber eher situationsbedingt entscheiden. Und mich fragen, ob ich z.B. bereit wäre, einen Call unterhalb meines Einkaufspreises zu schreiben, usw.

      Hast Du eigentlich schon mal überprüft, wie sich die Ausübung auf die Margin-Situation ausgewirkt hat? Durch den Kauf müsste sich ja der Cash-Bestand reduziert haben, aber auch Risiko weg sein. In der Summe?

      Gruß, Der Privatier

      • Poah ist das kompliziert … ich habe gerade mal bei CapTrader angerufen, weil ich Kontowerte (Cash) und Margin-Anforderungen in meinem Konto nach der Ausübung von OHI nicht verstanden habe.
        Ich dachte eigentlich:
        PUT geschlossen, 100 Aktien gekauft –> Margin 300$ runter und Cash 3000$ runter
        und sehe:
        Margin 300€ rauf und Cash 3000$ runter ??

        Ich musste mich vom Service belehren lassen, dass natürlich der PUT nun keine Margin mehr erfordert ABER der Besitz der 100 OHI-Aktien 598€ Margin kostet – was am Ende am Margin Konto liegt und hier natürlich ein Hebel „eingebaut“ ist – heisst ja, dass ich mehr Aktien kaufen darf als mein Cashbestand eigentlich hergibt …

        Mannomann, was ist das einfach, wenn man nur ein Depot bei einer ’normalen‘ Bank hat 🙂

    • Ich habe dann heute mit Limit von gestern doch meinen OHI Call geschlossen. Für 1.57 gekauft, bevor er unter 1.00 durchgerauscht ist. 🙁
      Sonst möchte ich dieses Jahr nichts mehr machen und keine Gewinne mehr realisieren.
      Habt ihr da nun schon einen konkreten Plan, wie die IB Umsätze am einfachsten dokumentiert und versteuert werden. Insbesondere wenn man die Devisengeschäfte mitrechnen muss, die beim Optionshandel in Amerika entstehen?
      Ich hoffe, dass ich bei Captrader noch auf verwertbare und exportierbare Daten stoße…

      LG Markus

      • Meine Vorgehensweise zur Steuer im Zusammenhang mit dem Optionshandel habe ich ja bereits im Beitrag über „Optionshandel (Teil 3)“ erläutert. Diese mag u.U. nicht ganz korrekt sein, sie ist aber einfach und bisher auch von meinem Finanzamt so akzeptiert.

        Ich werde das daher weiter so machen. Solange, bis das Finanzamt mir mitteilt, dass sie eine andere Form der Aufstellung haben möchten. Dann werde ich das machen. Bis dahin halte ich meine Sichtweise für durchaus korrekt.

        Gruß, Der Privatier

  7. So, nun ist soeben mein AAPL Put bei 40% von Prämie auch noch zurückgekauft worden – Gewinn 48$ nach Kosten.
    Nur noch offen: Fresenius (Feb18, Strike 62€)

    Ich denke, dass ich es für dieses Jahr auf der Optionsfront gut sein lasse 😉
    VG
    Jürgen

    • Na, damit hat sich mein Hinweis/Frage dann ja auch erledigt.

      Denn eigentlich wollte ich ja noch einmal nach der Margin-Auswirkung fragen. Um ehrlich zu sein, die Wirkung der gekauften Aktien auf die Margin hatte ich auch nicht auf dem Schirm.

      Aber bei einem 10K-Konto, welches (nach Deinen Aussagen) so um die 50%-60% mit Margin belastet ist (und auch nicht mehr sein soll), reduziert sich die verfügbare Summe bei einem Kauf von 3k dann mal eben auf nur noch 7k. Da wird der Abstand dann schon ziemlich kritisch, oder?

      Aber wenn Du jetzt Apple herausgenommen hast, müsste ja alles wieder gut sein.

      Gruß, Der Privatier

      • ja, das ist auch so mit dem 10k-Konto. Allerdings hatte ich ein wenig vorgebeugt und zusätzlich für Käufe von US-Aktien was eingezahlt. Ich trenne das allerdings: 10k für Optionshandel und 10k für Aktienkäufe.
        Nur das mit der Margin für Aktienbesitz hatte ich nicht gewusst und muss nun etwas umkalkulieren 😉
        Alles gut wenn auch ungewohnt …
        Jürgen

  8. Da die Plauderecke gerade andere Themen behandelt und wir ja hier über Optionen reden, hier meine heutigen leicht kuriosen Aktionen.
    Zunächst mit Limit von gestern CVS Feb02 Put 76 geschrieben, später habe ich noch einen Jan26 auch 76 Put dazu genommen.
    Eigentlich wollte ich einen T Put, aber da gab es nichts besonderes und ich habe schon einen Feb16 37er. Aber da morgen ex-div ist und es 50ct Quartalsdividende gibt, habe ich eben 100 T Aktien genommen und gleich noch einen Mar16 39er covered call dazu geschrieben. Ich habe jetzt also gleichzeitig Put, Call und 100 Aktien. 😉
    Morgen früh kommt dann noch ein Airbus Feb16 82er Put dazu, wenn mein Limit nicht zu eng ist.
    Mit Marge wurde es natürlich wieder etwas eng, habe dann doch meinen doppelten JNJ Jan19 130er Put für 7ct geschlossen, den wollte ich eigentlich verfallen lassen. Vielleicht gebe ich morgen noch den FRE Mar16 62er Put ab, der hat auch schon 59% Plus.

    Und wie sieht es bei dir auch, Jürgen?

    Schönen Abend, Markus

    • Moin Markus und frohes Neues!
      Puhhh, ganz ehrlich? Ich habe mich in diesem Jahr noch gar nicht um den Optionshandel gekümmert …
      Mein Fresenius Put ist noch offen – und das war es soweit!
      Irgendwie befällt mich im Moment Unbehagen wenn ich mir die Entwicklung an den Märkten so anschaue: alles steigt und steigt.
      In meiner einen Rolle als Daytrader im DAX/Dow finde ich das ja ok weil ich da extrem flexibel bin, aber ich warte eigentlich nur auf den 10-20% Rücksetzer, was mich mental vom Put-Verkauf abhält. Eigentlich natürlich Quatsch …

    • Ich habe aktuell gar keine offenen Options-Positionen!

      Ich habe meine Netflix- und Nvidia-Puts beide bereits in der ersten Kalenderwoche schließen können. Da gab es ja Ende letzten Jahres mal zeitweise ein Problem, das mich zum Rollen von Januar in den Februar genötigt hat, aber jetzt war die Entwicklung so dermaßen gut, dass ich mich zum Beenden entschlossen habe.

      Und in der Zwischenzeit einfach noch nicht dazu kommen, mal nach etwas anderem Ausschau zu halten…

      Gruß, Der Privatier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.