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Optionsplaudereien (Teil 1) — 203 Kommentare

  1. Ich mache seit ca. 20 Jahren Optionsgeschäfte (nur auf Aktien). Sie sind für mich vor allem interessant, mit Erfolg (z.B. Allianz) und Misserfolg (z.B. Nokia).
    Ich gehe so vor (möchte nicht als Strategie bezeichen): Ich suche eine Aktie (nach welchen Kriterien auch immer) aus, die ich zu einem bestimmten Preis kaufen möchte. Dann veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Put zu dem Preis und kassiere die Prämie. Sollte die Aktie fallen, übernehme ich sie, weil ich sie sowieso zum Preis kaufen wollte. Danach veroptioniere ich eine Position mit Verkauf-Call wieder zu diesem Preis und kassiere wieder die Prämie. Sollte es zur Ausübung kommen, habe ich zwei mal Prämie (abz. Gebühren) bekommen. Wenn es nicht ausgeübt ist, verkaufe ich den Call danach immer wieder.
    Das große Problem ist es, dass ich selber den Zeitpunkt zum Kauf und Verkauf nicht, bzw. nur mit (großem) Verlust bestimmen kann (z.B. in 2001 und 2009).
    Insgesamt bin ich zufrieden, weil ich viel Spaß dabei und ein wenig (über 200%) gewonnen habe.

    • Hallo „Der 57-Jähriger“ (interessanter Name 🙂 ),
      das ist schon eine Strategie – finde ich: Verkauf von Cash-Secured-Puts und Covered-Calls.
      Frage: auf welchen Märkten bist du unterwegs? Nur DE oder auch USA? Und auf welchen Zeitraum beziehen sich die 200% Gewinn?
      Ich bin seit 6 Monaten ähnlich wie du unterwegs und mache ca. 1% pro Monat auf das „Options-Investment-Kapital“ …
      VG
      Jürgen

    • Klingt ganz gut, ist aber dann reines Prämiengeschäft und wenn die Optionen zu weit OTM gehen, gibt es kaum noch Prämie…
      Wäre das nicht flexibel viel besser? Also wenn du bspw. CSCO für 35$ haben möchtest, schreibst du einen nahen Put und wartest. Verfällt der Put zB weil CSCO zwischenzeitlich weiter gestiegen ist, kannst du den nächsten Put auch etwas höher schreiben bzw. würdest bei Basis 35 kaum noch was bekommen. Genauso beim CCW, wenn du CSCO für 35 bekommen hast, musst du doch nicht einen 35er Call schreiben, um sie gleich wieder loszuwerden, kommt doch eher drauf an, zu welchem Preis dein put ausgeübt wurde und wo CSCO gerade steht. Wäre die Aktie auf 30 durchgerauscht, ist der Call 35 sicher richtig, wärst du bei 34.75 ausgeübt worden und die Aktie hat sogar schon wieder gedreht, würde der Call schon ITM sein und die Ausübung sehr wahrscheinlich. Da würde ich dann lieber zB mit Basis 39 anfangen, Calls zu schreiben. Je öfter die Calls verfallen sind, desto näher kann man ATM gehen, Prämien sind ja schon geflossen.
      in welchem Zeitraum sind die 200% gewachsen, inklusive Wiederanlage, also Zinsenszins vermutlich?
      Aber im Prinzip, möchte ich auch so handeln, Puts schreiben von Aktien, die mir gefallen, die ich zur Not auch nehmen würde, und dann Calls schreiben, die aber nicht unbedingt ausgeübt werden müssen, zwischendurch Dividenden mitnehmen. Nebenbei schreibe ich noch Puts, von Aktien, die ich mir so nicht leisten könnte, die ich dann im Verlust also auch zurückkaufen müsste. Nur fehlt mir noch der richtige Spaß da dran. Liegt zum Einen an der TWS (App) und an CapTrader, zum Anderen an der Margin und dem Risiko dazu. Ich hatte Margin Cushion schon mal auf 5% runter.
      LG Markus

  2. Hallo Jürgen, hallo Markus,
    Ich mache nur Optionen auf Aktien aus DAX oder EURO STOXX 50, da sie für mich transparent und rechtlich sicher sind.
    In den letzten 20 Jahren habe ich 200 – 300 % Gewinn gemacht. In den Boomjahren konnte ich über 60 % jährlich realisieren (z.B. 200 K auf 330 K). Es gab auch Totalverlust, wenn der Markt schlecht war (z.B. aus 200 K wurden nur 30 K).
    Ich möchte nur meine Erfahrungen berichten. Der Gewinn ist klar nicht nennenswert. Für mich ist der Spaß wichtig.
    VG

    • ok, danke, dann haben wir ein anderes Ziel: für mich sind Gewinne wichtig mit möglichst wenig Drawdown im Depot/Konto.

    • Ach, ein bisschen Spass an der Sache gehört doch auch dazu. Und wenn ich meinen Einsatz von 220K auf 330K innerhalb eines Jahres erhöhen könnte, hätte ich da schon ein Menge Spass. 😀

      Gruß, Der Privatier

    • Statt des erhofften Spaßes habe ich bei meinen Puts noch zu viel Angst. 😉
      Gerade heute FB geschlossen, habe mich von dieser komischen „FAAMG Blase“ Meldung heute schrecken lassen.
      Es ging ja später auch noch etwas runter.
      Und dann hätte ich noch etwas SPY geschrieben, aber da war die Margin Grenze schon zu nah, jetzt eine einzelne Option für ca. 70$ zu schreiben, war es mir dann auch nichts.

  3. Moin,
    mal wieder was neues von mir …
    Da ich schon seit einiger Zeit in Fresenius investieren wollte, mir die Aktie aber gemessen am inneren Wert zu teuer war, habe ich mich nun entschieden nach dem schönen Rücksetzer einen Put zu verkaufen:
    Strike 62€, LZ Feb16,2018, Prämie 92€
    Ziel: Verfall der Option oder Kauf

    Nun habe ich offen:
    AAPL 19Jan2018 160$ –> liegt im Gewinn, Rückkauf geplant bei 50% der Prämie
    OHI 15Dec2017 30$ –> liegt bei 110% Verlust, werde ich wohl morgen zugeteilt bekommen, mal schauen, dann Calls schreiben
    FRE –> siehe oben

    Ist also alles übersichtlich, zum Jahreswechsel möchte ich aber auf der Optionsfront keine unnötigen Risiken eingehen.
    Insgesamt sieht der Erfolg des Optionshandels bei mir gar nicht soooo schlecht aus, wenn man bedenkt, dass ich das erst seit Juli (5 Monate) mache. Gemessen am Kapital, dass ich für den Handel vorsehe, liege ich Stand heute bei 4,13% Gewinn, also knapp 1%/Monat – finde ich zunächst einmal ok. Einen Verlustmonat hatte ich noch gar nicht.

    VG
    Jürgen

    • Ich finde, dass ist ein sehr gutes Ergebnis! Viele, die mit dem Optionshandel beginnen, schaffen es gar nicht, ihr Konto plus/minus Null zu halten (so wie ich z.B. 🙁 ).

      Da sind 1%/Monat schon richtig gut. Man sagt eigentlich so 1%-2% wären machbar. Und da sind 1% in Zeiten niedriger Volatilität doch recht gut. Weiter so!

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich habe ja (mal wieder) mit Kandidaten zu kämpfen, wo es nicht so läuft wie gedacht: Netflix und NVDA, einmal habe ich schon gerollt (in den Feb.18), aber richtig gut sieht das immer noch nicht aus. 🙁

    • Hallo Jürgen, da geh ich mit.
      Habe mir aber den Mar16 62er Put (doppelt) geschrieben, Prämie 1.59. Was mich gewundert und gefreut hat, die Marginanforderungen waren jetzt nicht so hoch.
      Den Dec15 Put auf OHI hatte ich geschlossen, ich habe schon 200 OHI bekommen, die ich nun langsam wieder rauscalle.
      Ich habe zZ AAPL, JNJ, CVS und jetzt FRE als short puts und zweimal OHI covered calls. Alles grün, zum Schließen reicht mir’s noch nicht.
      mit meinen 200 OHI bin 9,2% rot, das verhagelt mir die Bilanz ein wenig, aber in Summe trotzdem über Null, wenn die restlichen Puts jetzt nicht explodieren.

      LG Markus

  4. Ich habe gestern wirklich einen Margin Call geschafft. 🙁
    Nach dem FRE hatte ich mir später noch einen CVS 70 Feb16 Put geschrieben. Vorher versucht die Auswirkungen auf die Margin zu prüfen. Da stand so ungefähr EK 17k, Ersteinschuss, Mindesteinschuss je 14k, Veränderung + 1k, also Post-Trade auf 15k.
    Später kam dann die Warnung, das SMA würde nicht mehr ausreichen, es war aber noch positiv und Guthaben aus Cash und Aktien auch höher als die Margin. Trotzdem wurden mir dann kurz vor Handelsschluss 100 OHI verkauft. Jetzt habe ich einen uncovered call.
    Ich versteh’s nicht so ganz.

    • Mit diesen Infos könnte ich mal vermuten:
      Du hast einfach mit der Margin überzogen. Wenn dein Konto 17k Einlage hat und du 15k Margin belegst, dann wären dies ca. 88% Margin-Auslastung. Wenn nun Optionen gegen dich laufen reicht dein Cash nicht mehr, um Verluste zu decken –> Margin Call.
      Abhilfe: 1. Cash nachschießen oder 2. Positionen schließen oder 3. Puts kaufen um die Margin zu verringern

      Da du wohl beides nicht getan hast, übernimmt dies der Broker für dich „freundlicherweise“. Er hat also, da er ja für dich nichts kaufen kann (zB einen oder mehrere Put(s) um die Margin zu verringern), deine OHI’s verkauft und hat so Liquidität geschaffen. Das du dadurch einen uncovered Call hast, interessiert den Broker eher wenig.

      Ich für meinen Teil lasse die Margin nicht über 50-60% der Kontogröße ansteigen und bin dadurch auf der eher sicheren Seite — Beispiel: ich habe 10k auf das Konto eingezahlt – dann darf die benötigte Margin nicht über 5k gehen. Diese Regel habe ich – rate mal – von Hr. Rabe 😉

      VG
      Jürgen

    • Mir ist so etwas ähnliches am Anfang auch passiert. So ganz genau weiß ich es zwar nicht mehr, aber es gab irgendeine Nachricht, dass eine Grenze bald überschritten werde (oder sogar schon war?).
      Jedenfalls habe ich blitzschnell reagiert und sofort eine weitere Einzahlung angekündigt und dann auch sofort vorgenommen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat bereits meine Ankündigung die Lage entspannt, obwohl das Geld ja dann erst ein/zwei Tage später auf dem Konto sein konnte.

      Seitdem achte ich sehr genau auf die Margin und versuche auch so ungefähr bei 50%-60% der Kontogröße aufzuhören. Das Problem ist übrigens nicht nur der Margin-Call, sondern es kann Dir je nach Kursbewegungen auch passieren, dass Du nicht mal mehr die „Luft“ zum Rollen hast. Und das fände ich dann schon sehr ärgerlich.

      Gruß, Der Privatier

    • Ist schon klar irgendwie, aber ich bin der Meinung, da war noch etwas Luft und noch keine violation, IB hat das anders gesehen. Zumal ich ja extra nachgesehen hatte. Sonst hätte ich ich mir einen Put zum Schließen ausgesucht.
      Irgendwie habe ich ein Problem damit, das da die Hälfte meines Depots nutzlos und nichtsnutzig rumliegen soll. Beim 10k Depot nur 5k margin zu beanspruchen, bedeutet doch max. 2 Optionen zu Mittelklasse Aktien gleichzeitig schreiben zu können. Delta 10 und Laufzeit 5 Wochen, bekommt man je etwa 50$ Prämie, bei 10$ zurück gekauft abzgl. 7$ fee, bekommt man ca. 66$ p.m. für 10k, sind nicht die 1%. Wenn dann noch eine OHI platzt, geht es gegen Null.
      Wie hast du die 1% geschafft, Jürgen?
      Ich lese noch mal Margin Management’s und wie die Werte und SMA bei IB zu verstehen sind, und werde versuchen unter 70% zu bleiben.
      Meinen uncovered call hab ich um 0 ungefähr geschlossen, der Jan 27er auf OHI wird dann wahrscheinlich ausgelöst.

      • Ja, wie habe ich die knapp 1% geschafft …
        Eigentlich ganz einfach:
        – Jens Rabe Basiskurs angesehen und seine Regeln übernommen
        – Gerechnet: bei meinem 10k-Konto sind 1% = 100€ – das ist mein Monats-Ziel
        – bei 5k Margin habe ich ständig 3-4 Aktien-Puts verkauft (zB AAPL, OHI, WFC, JPM, D.Post, IBM, (SPY), …)
        – Prämie mind. 60$, LZ 45 – 60 Tage, Delta 10-15, IVR > 30, keine Quartalszahlen im Zeitfenster
        – Rückkauf der Puts bei ca 40-45% oder -100%, freiwerdende Margin gleich für neue Puts verwendet
        – GANZ WICHTIG: Charttechnik (gesunder Aufwärtstrend des Basiswertes, Kurs über 21Tage-EMA, die letzten 2 Wochen-Schlusskurse über Bollinger-Band (10, 1)
        – GANZ WICHTIG: KEINE Experimente mit zu volatilen Werten (FB, NTFX,TSLA, …) oder zu teuren Aktien
        – GANZ WICHTIG: NICHT GIERIG sein! Lieber eine geringere Prämie mit mehr Gewinnwahrscheinlichkeit als viel Prämie und Verlust
        – GANZ WICHTIG: REGELN einhalten!

        Damit habe ich in den letzten 5 Monaten nur 2 Trades mit Verlust geschlossen (hohe Gewinnquote) und 4 Monate mehr als 100€ verdient – 1 Monat lag durch einen AAPL Verlusttrade, den ich dummerweise ‚Market‘ geschlossen habe, nur bei 10€.

        VG
        Jürgen

  5. Markus,
    Optionshandel für kleine Konten, ein Kurs von Jens Rabe wäre für dich vielleicht nicht die schlechteste Investition. Hatte nach 2 Monaten das Geld für die Investition schon wieder raus plus die ein oder andere Sache rund um die Optionen auf die ich sonst nicht gekommen wäre, wie das Handeln von Rohstoff-Future Optionen, da ist die Margin teilweise recht niedrig.

  6. So, nun bin ich Freitag doch ausgeübt worden und ich habe 100 OHI im Depot – was ja durchaus so eingeplant war.
    Jetzt stelle ich mir allerdings die Frage: Call dagegen schreiben oder nicht, da ich auf der einen Seite die OHI bei 30$ doch recht günstig bekommen habe, auf der anderen Seite aber eigentlich schon genug OHI hatte !?
    Ich habe noch nie Calls verkauft … Kann mir jemand einen Tip bzgl. Laufzeit und Strike geben? Strike 30$, Laufzeit 60 Tage? Oder besser länger und den Strike höher?
    Besten Dank und Grüssle
    Jürgen

    • Wenn man die Aktien zum geplanten Preis gekauft hat, muss man sie nicht sofort wieder verkaufen. Gibt es zu viele Aktien mit gleichem Titel, soll der Bestand reduziert werden.
      Daher würde ich einen Verkauf von Call mit einer langen Laufzeit und einem höheren Basispreis veroptionieren.
      VG

    • Kommt drauf an, ob du diese 100 schnell wieder loswerden möchtest.
      Wenn sie dich nicht stören, kannst du den Strike auch etwas höher nehmen, wird ja vielleicht noch mal wieder was mit OHI. Bis 30 ist aber auch noch Luft. Ich habe noch einen Jan19 27er Call offen, ich möchte theoretisch nicht unbedingt ausgeübt werden, aber den Call jetzt teuer zurückkaufen, will ich auch nicht. Der hat ja aktuell nur Zeitwert.
      Und ich würde darauf achten, dass die Laufzeit immer kurz nach ex-div ist, dann bekommst du noch mal die Dividende, bevor du ggf. abgeben muss.

      LG Markus

      • OK, Schnell müssen sie nicht raus – die Dividenden sind ja nicht zu verachten.
        Darum guter Tip mit dem ex-Div Datum — für mich wäre das dann aktuell der Februar Call mit einem Strike >= 30$ oder vielleicht Mai zu 32$.
        Ich schau mir heute Nachmittag mal die Prämien an (die ja nicht so wirklich hoch sind).
        Jürgen

        • Also, gerade dachte ich einen Call (Feb18, Strike 30/31/32) auf OHI verkaufen zu wollen — nada, nix, niente …
          Ich glaube, OHI ist nicht so das bevorzugte Intrument am Markt 🙁 oder es liegt am Zeitpunkt (letzten Tage vor Weihnachten)

          Jürgen

    • Ich denke, für den Verkauf von Calls sollten dieselben Regeln gelten, wie für den Verkauf von Puts. Also: Laufzeit aktuell bis Feb.18 und Delta von ca. 15.

      Ich selber würde da aber eher situationsbedingt entscheiden. Und mich fragen, ob ich z.B. bereit wäre, einen Call unterhalb meines Einkaufspreises zu schreiben, usw.

      Hast Du eigentlich schon mal überprüft, wie sich die Ausübung auf die Margin-Situation ausgewirkt hat? Durch den Kauf müsste sich ja der Cash-Bestand reduziert haben, aber auch Risiko weg sein. In der Summe?

      Gruß, Der Privatier

      • Poah ist das kompliziert … ich habe gerade mal bei CapTrader angerufen, weil ich Kontowerte (Cash) und Margin-Anforderungen in meinem Konto nach der Ausübung von OHI nicht verstanden habe.
        Ich dachte eigentlich:
        PUT geschlossen, 100 Aktien gekauft –> Margin 300$ runter und Cash 3000$ runter
        und sehe:
        Margin 300€ rauf und Cash 3000$ runter ??

        Ich musste mich vom Service belehren lassen, dass natürlich der PUT nun keine Margin mehr erfordert ABER der Besitz der 100 OHI-Aktien 598€ Margin kostet – was am Ende am Margin Konto liegt und hier natürlich ein Hebel „eingebaut“ ist – heisst ja, dass ich mehr Aktien kaufen darf als mein Cashbestand eigentlich hergibt …

        Mannomann, was ist das einfach, wenn man nur ein Depot bei einer ’normalen‘ Bank hat 🙂

    • Ich habe dann heute mit Limit von gestern doch meinen OHI Call geschlossen. Für 1.57 gekauft, bevor er unter 1.00 durchgerauscht ist. 🙁
      Sonst möchte ich dieses Jahr nichts mehr machen und keine Gewinne mehr realisieren.
      Habt ihr da nun schon einen konkreten Plan, wie die IB Umsätze am einfachsten dokumentiert und versteuert werden. Insbesondere wenn man die Devisengeschäfte mitrechnen muss, die beim Optionshandel in Amerika entstehen?
      Ich hoffe, dass ich bei Captrader noch auf verwertbare und exportierbare Daten stoße…

      LG Markus

      • Meine Vorgehensweise zur Steuer im Zusammenhang mit dem Optionshandel habe ich ja bereits im Beitrag über „Optionshandel (Teil 3)“ erläutert. Diese mag u.U. nicht ganz korrekt sein, sie ist aber einfach und bisher auch von meinem Finanzamt so akzeptiert.

        Ich werde das daher weiter so machen. Solange, bis das Finanzamt mir mitteilt, dass sie eine andere Form der Aufstellung haben möchten. Dann werde ich das machen. Bis dahin halte ich meine Sichtweise für durchaus korrekt.

        Gruß, Der Privatier

  7. So, nun ist soeben mein AAPL Put bei 40% von Prämie auch noch zurückgekauft worden – Gewinn 48$ nach Kosten.
    Nur noch offen: Fresenius (Feb18, Strike 62€)

    Ich denke, dass ich es für dieses Jahr auf der Optionsfront gut sein lasse 😉
    VG
    Jürgen

    • Na, damit hat sich mein Hinweis/Frage dann ja auch erledigt.

      Denn eigentlich wollte ich ja noch einmal nach der Margin-Auswirkung fragen. Um ehrlich zu sein, die Wirkung der gekauften Aktien auf die Margin hatte ich auch nicht auf dem Schirm.

      Aber bei einem 10K-Konto, welches (nach Deinen Aussagen) so um die 50%-60% mit Margin belastet ist (und auch nicht mehr sein soll), reduziert sich die verfügbare Summe bei einem Kauf von 3k dann mal eben auf nur noch 7k. Da wird der Abstand dann schon ziemlich kritisch, oder?

      Aber wenn Du jetzt Apple herausgenommen hast, müsste ja alles wieder gut sein.

      Gruß, Der Privatier

      • ja, das ist auch so mit dem 10k-Konto. Allerdings hatte ich ein wenig vorgebeugt und zusätzlich für Käufe von US-Aktien was eingezahlt. Ich trenne das allerdings: 10k für Optionshandel und 10k für Aktienkäufe.
        Nur das mit der Margin für Aktienbesitz hatte ich nicht gewusst und muss nun etwas umkalkulieren 😉
        Alles gut wenn auch ungewohnt …
        Jürgen

  8. Da die Plauderecke gerade andere Themen behandelt und wir ja hier über Optionen reden, hier meine heutigen leicht kuriosen Aktionen.
    Zunächst mit Limit von gestern CVS Feb02 Put 76 geschrieben, später habe ich noch einen Jan26 auch 76 Put dazu genommen.
    Eigentlich wollte ich einen T Put, aber da gab es nichts besonderes und ich habe schon einen Feb16 37er. Aber da morgen ex-div ist und es 50ct Quartalsdividende gibt, habe ich eben 100 T Aktien genommen und gleich noch einen Mar16 39er covered call dazu geschrieben. Ich habe jetzt also gleichzeitig Put, Call und 100 Aktien. 😉
    Morgen früh kommt dann noch ein Airbus Feb16 82er Put dazu, wenn mein Limit nicht zu eng ist.
    Mit Marge wurde es natürlich wieder etwas eng, habe dann doch meinen doppelten JNJ Jan19 130er Put für 7ct geschlossen, den wollte ich eigentlich verfallen lassen. Vielleicht gebe ich morgen noch den FRE Mar16 62er Put ab, der hat auch schon 59% Plus.

    Und wie sieht es bei dir auch, Jürgen?

    Schönen Abend, Markus

    • Moin Markus und frohes Neues!
      Puhhh, ganz ehrlich? Ich habe mich in diesem Jahr noch gar nicht um den Optionshandel gekümmert …
      Mein Fresenius Put ist noch offen – und das war es soweit!
      Irgendwie befällt mich im Moment Unbehagen wenn ich mir die Entwicklung an den Märkten so anschaue: alles steigt und steigt.
      In meiner einen Rolle als Daytrader im DAX/Dow finde ich das ja ok weil ich da extrem flexibel bin, aber ich warte eigentlich nur auf den 10-20% Rücksetzer, was mich mental vom Put-Verkauf abhält. Eigentlich natürlich Quatsch …

    • Ich habe aktuell gar keine offenen Options-Positionen!

      Ich habe meine Netflix- und Nvidia-Puts beide bereits in der ersten Kalenderwoche schließen können. Da gab es ja Ende letzten Jahres mal zeitweise ein Problem, das mich zum Rollen von Januar in den Februar genötigt hat, aber jetzt war die Entwicklung so dermaßen gut, dass ich mich zum Beenden entschlossen habe.

      Und in der Zwischenzeit einfach noch nicht dazu kommen, mal nach etwas anderem Ausschau zu halten…

      Gruß, Der Privatier

  9. Heute sehr wichtiges Video von Jens Rabe über das Thema „SMA“. Unbedingt gucken!

    Mir war das bisher auch unbekannt, die empfohlene Einstellung demnach nicht vorhanden, der SMA-Wert trotzdem kein Problem. Verstehen tue ich es nicht… aber egal. Ich bin der Empfehlung mal gefolgt.

    Gruß, Der Privatier

    • Danke für die Info, Peter!
      Interessant nur: den Menupunkt „Überschüssiges Guthaben verschieben“ im Einstellungsmenu vom Konto existiert bei mir gar nicht !??
      Und mein SMA Wert ist de Facto fast in der Höhe meiner Einzahlung (-> meine Gewinne durch den Optionshandel und die Verluste aus meinem Devisentausch €->USD halten sich in etwa die Waage)
      Ich habe aber definitiv ein Margin Konto bei CapTrader/IB ….
      Ideen??

      • Nein, ich habe keine Idee. Ich kannte die Einstellung und den Sinn dahinter ja bis gestern auch nicht. Vielleicht hast Du ja irgendwelche Handelskategorien gar nicht freigeschaltet? So dass das vielleicht anders gehandhabt wird?
        Keine Ahnung – aber Captrader wird da sicher eine Antwort drauf haben!

        Gruß, Der Privatier

        • OK, schade. Bevor ich CapTrader anrufe beobachte ich das mal. Im Moment habe ich allerdings den Optionshandel etwas in den Hintergrund geschoben.

      • Also ich hatte ja einen SMA Margincall, aber ich weiß nicht, ob das am Verschieben lag. So wie ich CapTrader verstehe, werden im Notfall beide Kontotypen für die Margin verwendet.
        Die Einstellung war eigentlich leicht zu finden, vielleicht schaltest du auf klassische Kontoverwaltung um, dann müsste es wie im Video aussehen.

        Da ihr ja momentan ruhig seid, hier ein paar meiner letzten Trades. 🙂
        Bei EPD wurde ich am 19.1. mit dem 29er Put bedient, am Montag stand EPD über 29, so soll es sein. Wegcallen kann ich EPD momentan nicht bzw. sind mir die Prämien zu gering, eher verkauf ich sie einfach mal.
        Außerdem habe ich wieder PG und JNJ geschrieben, hier ging es am Montag ja etwas runter, und neu dabei TEAM.

        LG Markus

        • Bei mir ist es ganz einfach deshalb so ruhig, weil ich aktuelle keine Options-Positionen habe. Ich habe es zwar schon ein paar Mal probiert, aber dann war mein Verkaufslimit wohl doch zu hoch. Ich empfinde es aktuell im Aktien-Bereich recht schwierig:
          * Entweder stehen in Kürze Quartalszahlen mit ungewissem Ausgang an. Da möchte ich dann nicht dabei sein. Oder
          * nach den Quartalzahlen bricht die ohnehin magere Volatilität endgültig zusammen und die Prämien sind mir einfach zu gering. Oder
          * manch ein Höhenflug (z.B. Netflix) ist so abenteuerlich, dass ich mich nicht traue, da einen Put zu schreiben.

          Kurz: Ich finde einfach nichts, was zu meinen Vorstellungen passt. 🙁

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Vielleicht ein BIDU Mar16’18 220 Put? Mal sehen…

          • Ja, genau DEN habe ich gerade verkauft. Eigentlich wollte ich ja 2,00$ haben 🙁
            Aber jetzt habe ich mich dann mit 1,88$ zufrieden gegeben.

            Gruß, Der Privatier

          • Aktuell wieder 2.20$ ungefähr 😉 welches delta gab es bei Mar220? Gefällt mir auch, obwohl ich gerade mit Geely Achterbahn fahre und Baidu auch nicht so sicher ist…

            FRE hab ich noch, mein Limit von 0.34 ist noch nicht erreicht. Jürgen, hast du du heute 0.46 gezahlt?

          • Markus:
            Fresenius habe ich zu 0.19 zurückgekauft. Das war Mitte der Woche …
            Da konnte ich nicht widerstehen

          • @Markus: Wie gestern das Delta bei dem BIDU Mar16’18 220 Put war, weiß ich nicht mehr. Aktuell liegt es etwa bei 0,11-0,12. Und im Kurs über 2$. Habe ich mal wieder kein gutes Timing gehabt. Aber egal…

            Gruß, Der Privatier

        • Mir geht es ähnlich wie Peter: ich möchte gerade nicht wegen der anstehenden Q-Zahlen und irgendwie habe ich das Gefühl, dass die große Korrektur bald ansteht und dann alles runtergeht.
          Meinen Put auf Fresenius habe ich zurückgekauft und nun warte ich erst einmal bis AAPL seine Zahlen bringt.

  10. Da ich Fresenius gern haben möchte, habe ich heute mal noch einen neuen Put geschrieben: Strike 64 bis 16Mar2018 – Prämie schlappe 55€ – aber passt schon …

    • Ach, und ich habe mich heute mal aus Neugier für das kostenlose 4-Wochen-Test-Abo des Börsendienstes von Jens Rabe angemeldet

  11. Hattest du einen anderen FRE Put, bei mir ist der MAR16 62er am Freitag zu 34ct. weggegangen?
    Bei BIDU war ich etwas gieriger und habe den MAR16 230er für 3.64 geschrieben. Am 22. Februar kommen Quartalszahlen, ich hoffe vorher gut rausgehen zu können.

    LG Markus

    • Hi, ich hatte am 14.12. den PUT FRE 62 16FEB18 zu 92€ verkauft und am 22.1. für 21€ zurückgekauft. War also ein anderer Put.

    • Nun Peter, wieder mal ein Riss in der Glaskugel? 🙂
      Hast du BIDU dann heute wieder geschlossen?
      Ich bin zwar über 100% down, aber ich warte mal morgen noch ab.
      Zwischenzeitlich hatte ich wieder den SMA auf ca. 300€ gedrückt, aber gestern Abend überwiesen, wurde heute Mittag gutgeschrieben und der Margincall wieder etwas weggerückt.

      LG Markus

      • „Nun Peter, wieder mal ein Riss in der Glaskugel?“

        Naja -ich arbeite gerade intensiv an meiner Karriere als Contra-Indikator. 😉
        Bisher schon ganz erfolgreich, oder?

        Aber heute geht es beim BIDU-Kurs sicher wieder aufwärts, insofern ist etwas Entspannung angesagt. Oder auch „stillhalten“. Jedenfalls bei mir. Aber mein Strike liegt ja auch ein bisschen weiter weg als deiner…

        Gruß, Der Privatier

      • Seit zwei Wochen fast nur böse Überraschungen, gestern BIDU, heute JNJ und Aurelius. Und natürlich Geely, die mir die Aurelius Gewinne rauben.
        Ich bräuchte mal wieder etwas Aufwind. Mal sehen, wie morgen die vielen Earnings aussehen, vielleicht wird der Markt angehoben.

  12. Hallo Markus
    Auch mir geht es nicht viel anders , da musste ich erstmal
    ( Um Publity Verlust Teilweise auszugleichen ) ein paar
    Langweiler ( DAI , RDS , Verizon ) Teil-Verkaufen , um den
    Verlust AKTIENTOPF , Teil auszugleichen . Obwohl da ja ein
    paar Gewinne anstanden , sind da ja leider die Verluste
    gegenzurechnen , somit n.w.v. immer noch Rest-Teil Verlust
    im Aktientopf . Bei den Zinstopf sieht es leider ganz anders
    aus . Die bekomme ich einfach nicht weg . Aber so soll es ja
    auch sein . Durch OHI Einstandsvergünstigung , jetzt auf ca. 22 Euro
    ( ca. 27 USD ) ist OHI wieder auf 6/7 gefüllt , 1/7 fehlt noch ,
    aber die laufen einfach nicht unter 26 USD . Naja , evt. nochmal
    später ???
    Bei dem Taschengelddepot ist Quellensteuer noch etwas problematisch .
    ( Also um die Quellensteuer bei ausschöpfung des Sparerfreibetrages
    im Aufwand der Rückholung ) . Da hätte ich mir evt. mal VORHER Gedanken
    drüber machen sollen und dieses Depot dann NUR mit deutschen Werten
    bestücken sollen . So What , kann ja nochmal geändert werden .

    LG Det

    • Heute 2 x JNJ 140er Put zurückgekauft. War fast ne sichere Bank, jetzt stehen 500$ Minus in den Büchern. Bei T bisschen Gewinn mitgenommen, aber blöd, ich hatte noch einen covered call. Den musste ich uncovered schnell schließen und bin mit den Limits ca. 40ct. hochgerannt.
      Neu geschrieben 2 x FB Mar09 177.5, vielleicht hält der positive Trend nach den Zahlen ja an. Und CVS Mar16 75, hier würde ich mich auch bedienen lassen. Und REN Mar16 32, auch zum Auslösen geeignet.
      In D Adidas bei leichtem Gewinn im Geld etwas nach unten und hinten gerollt, jetzt halte ich den Cap175 Jun17. Möge die WM Erfolge bringen.
      Sorgenkind Geely wieder abwärts.

        • Naja , aber DAI könnte ich jetzt 5,00 Euro günstiger wieder
          füllen . Ist aber m.M.n. noch nicht tief genug .
          Also ein Put bei 67 wäre da m.M.n. passend . Sollte ich , wenn
          es nochmal extrem runterlaufen sollte , Sie wieder zu 53
          bekommen , dann gerne auch wieder ein paar mehr .

          Dafür habe ich heute mal wieder Publity zu 26 wieder gefüllt ,
          da ich hoffe , das dass Tal der Tränen , bereits gesehen wurde .
          Also EK 10% günstiger wie VK , muss dann nur irgendwann auch
          mal wieder hoch gehen .

          Zusätzlich DIC zu 10,1 verteuert .
          Fehlen aber eh noch ein paar Stück . Sollte der TLG Gewinn ,
          durch Übernahme vom Israelischen Investor ( bei TLG ) doch
          noch unerwartet höher ausfallen , bin ich zumindest ein wenig
          vorbereitet . So ab 14 , würde ich Sie im Moment wieder abgeben .
          Nach Zahlung Bar Div , auch ab 13,50 .

          T erst runter , dann wieder hoch , in Summe leider nur 1 Euro
          pro Stück gespart , aber Egal sollen ja eh liegenbleiben .
          Liquiditätsquote leider etwas geschwächt , jetzt auf ca. 30%
          gemindert .
          FRE liegt auch noch auf WL , ab 62-64 wäre ich da auch mit dabei .
          Naja , Time will tell .

          LG Det

      • Und ich bin vor allen Dingen über die Anzahl der Positionen erstaunt!! Entweder muss das Konto inzwischen mächtig gewachsen sein oder das Ganze steht immer ganz kurz vor dem Margin-Call.

        Gruß, Der Privatier

          • Nein, Det – ich habe natürlich Markus mit seinen vielen offenen Optionen gemeint!

            Und da mache ich mir tatsächlich ernsthaft Sorgen. Ich habe zwar nur eine einzige Position davon (nämlich einen Baidu Put), aber den musste ich dann eben doch lieber wegrollen. Mit (vorerst) leichtem Verlust und dem Nachteil, dass ich nun bis April stillhalten muss…

            Gruß, Der Privatier

        • Mein Depot hat (hatte) ca. 20k.
          Anfang der Woche hatte ich 3k aufgestockt. Margin Polster habe ich nur so 20-25%.ist zu wenig, aber so viel Cash verlockt auch.
          BIDU, TEAM und PG habe ich heute rausgeschmissen, nicht gerollt. PYPL habe ich keinen Einstieg gefunden.
          Jetzt ist wieder etwas mehr cash vorhanden, falls ich demnächst REN, OHI oder CVS bekomme. Vielleicht wird mir dafür etwas EPD weggecallt.
          In D hatte ich heute black friday – das Depot minus 7%, die Woche über 10%. Da hilft auch kein Aurelius mehr. Am Montag muss ich schauen, wo ich Verluste realisiere, wo ich rolle und wo ich abwarten. Gewinnmitnahme bei Aurelius will ich nicht unbedingt.

          Es küt wie es küt – time ll tell. Erstmal zwei Tage Augen zu und Tiefenentspannung…

          LG Markus

  13. Habe dein Video jetzt noch nicht angeschaut, aber bin dir sinngemäß gefolgt. PYPL Bull Spread 75/65 Apr20 für 2.19 bekommen und JNJ auf Apr20 130 gerollt.

    Thumbs up and pressed.

  14. Hallo Peter
    Hast du deine NRZ noch ??? . Scheint ja bei diesem Underlying
    bei MINI ETF REITs , im Gegensatz zu den meisten anderen REITs
    noch relativ ruhig zu sein . Wieder schöne Bar Div. aufs Konto .

    MINI ETF REITs ( oder ähnliches aus dem Immo Sektor ) Bastelstunde , jetzt mit folgenden Underlyings auf den verschiedenen Depots , im Bestand : ( Also Covered )
    WPC 2,5/3,5 , OHI 6/7 , NRZ 8/14 , DIC 11/21 , Publity 1,5/6 ,
    O 1/5 , Deutsche Konsum REIT 3,5/21 , Innotec TSS 1/20 , Eyemaxx 2/20 .
    Adler wieder rausgeschmissen , da ich das Konzept der Verwässerung ,
    nicht für besonders Zielführend halte .
    Soll Bestand , soll dann für jede Position 1 ( = 100% ) Sein .
    Z.Zt. , trägt MINI ETF REIT , ca. 300,00 Euro / Mon. Bar Div.
    Netto / Netto ( Monatszusatzrente ) bei . Sollte aber dann mal
    wenigstens 500,00 Euro / Mon. Bar Div. bringen ( Zusatzrente ) .
    Z.Zt. müssen das ja noch die anderen Underlyings mit erwirtschaften .

    So Peter , jetzt folgende Frage : Wo würdest Du die nächste Put
    Option setzen ??? NRZ , OHI , O , oder WPC ???
    Ich bin mir nicht so recht schlüssig wo ich füllen soll .
    Oder wegen Diversifikation noch 10 ten REIT , evt. GAIN ???
    Welchen Strike ??? ( OHI max. 26 USD PUT , aber NRZ ??? )
    Idee ??? Oder einfach noch ein wenig warten , da das Marktumfeld
    evt. wieder billiger zuliefern könnte ?????

    LG Det

    • Zunächst einmal: NRZ habe ich noch und ich habe auch keine Absicht, zu verkaufen. Die Aktie macht genau das, was sie soll, nämlich eine ordentliche Dividende zahlen. Und das bei einem einigermassen stabilen (oder leicht steigenden Kurs).

      Was ich nicht verstehe, warum Du Deine Aussagen/Fragen immer mal wieder mit dem Optionshandel in Verbindung bringst, obwohl Du ja gar keinen machst? Oder habe ich da was verpasst?

      Wenn Du mich fragst „Wo würdest Du die nächste Put Option setzen ??? NRZ , OHI , O , oder WPC ???“, dann wäre meine Antwort: Bei keinem davon! Weil ich mir meine Optionen nicht danach aussuche, ob mir das Underlying „gefällt“, sondern anhand von implizierter Volatilität und IVR, damit Prämienhöhe und Laufzeit mit einem Blick auf den Kursverlauf und Earningsterminen.

      Unabhängig davon könnte ich mir aber vorstellen, einen der Werte zuzukaufen, z.B. OHI. Aber im Moment möchte ich erst einmal ein bisschen abwarten, wie sich die Entwicklung von Freitag (2.2.2018) fortsetzt. War das erst der Beginn einer Abwärtsbewegung oder nur ein kurzer Einbruch??

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter
        Ja , da hast Du etwas verpasst , oder warum sollte ich sonst
        bei IB ein Marginkonto führen ??? ( Turbo einschalten !!! )
        Optionshandel , NUR für Nachwuchs noch nicht geeignet .
        Aber beim Optionshandel , kann man ja den Optionshandel auch
        total simpel als Einkaufsvergünstigung einsetzen
        ( z.B. secured Put ) oder für ZUSÄTZLICHE Prämieneinnahme bei
        Covered Calls ( da musst Du dann aber den Strike , hoch genug
        weglegen , aber die Prämie ( dann natürlich klein ) bekommst
        Du ja trotzdem noch . Aber dann könnten Sie auch mal wechhhh sein .
        Und im Gegensatz evt. zu Dir , bin ich NUR am Underlying in erster
        Linie interessiert . Also da wäre nicht die Prämie bei mir in
        erster Linie interessant , sondern ob das Underlying zugeliefert
        wird .
        Somit bin ich da dann wesentlich bescheidener und würde auch nur
        da Puts setzen , wo ich wirklich auch halten möchte . D.h. entweder
        da oder auch direkt ein Kauf , oder wenn ich es schon habe auch
        ggf. ein Verkauf ( sollte ich keine Calls mehr offen haben ) direkt
        aus dem Underlying möglich . Rollen eher nicht , sonder ich lass mich dann lieber ausüben ( Was dann bei mir der eigentliche Zweck war ) oder wenns verfällt , dann verfallen . D.h. , i.d.R. ,
        mache ich mir VORHER Gedanken dazu , ob ich ausgeübt werden will
        ( secured Put ) oder lieber nicht ( bei Covered Call Optionen ) .

        Somit ist der Optionshandel bei mir , halt anders gesehen , wie evt.
        bei Dir oder anderen Optionshändlern .

        Prämie ist mir eigentlich egal ( somit auch Vola ) , sondern ich
        würde dann das Underlying auch nehmen , oder auch abgeben .

        Bei den Earnings können einen auch manchmal Überraschungen
        passieren . Daher ist es für mich ZWINGEND wichtig , das dass
        Underlying mit dem Strike , genau in meiner Range liegt .
        Bei Put auf der Unterseite , bei Call auf der Oberseite .
        Ich rechne IMMER damit , das ich ausgeübt werden könnte .
        ( Was bei mir auch das eigentliche Ziel wäre , und das obwohl
        ich auf der Seite des Stillhalters stehen würde , außer bei
        Währungspaaren , da könnte ich auch mal auf der Seite des
        Optionskäufers stehen / wegen ggf. gewünschter Absicherung
        der Währungspaare )

        Somit sehe ich den Optionshandel NICHT als
        Optionshandel , da mir die Prämie ( wäre aber beim eigentlichen
        Optionshandel , wenn der Hauptaugenmerk auf HANDEL liegt wichtig )
        eigentlich total egal ist . Wenn Du den Optionshandel wegen den
        Prämien ( also Prämieneinnahmen ) machen möchtest , bist Du ja
        eigentlich NICHT auf das Underlying aus , sondern auf die Prämie .

        Dieses ist bei mir aber nicht der Fall . Daher finde ich auch oft
        keine Optionen , die zu meiner Sichtweise passen , handele dann
        einfach direkt . Somit ist natürlich , deine Vorgehensweise des
        “ Aussuchens “ für Dich passend , ( also nach hoher Prämie mit
        dafür natürlich notwendigerweise hoher implizierte Vola ) aber
        selbstverständlich dann auch mit dem erhöhtem Risiko , welches
        Du dann ja auch tragen müsstest .
        Für NICHTS , gibt es halt NICHTS . Kein Risiko keine Prämie .

        Daher finde ich den Vergleich mit einem Versicherungsunternehmen
        und einen Versicherungsnehmer auch immer noch am passendsten .
        Hohe Prämie , hohes Risiko . Für mich besser , KEIN RISIKO ,
        trotzdem manchmal kleine Prämie . Und das Risiko des Zulieferns
        oder Ausbuchens , IST dann halt für mich KEIN Risiko , da ich mir
        da VORHER überlege , ob ich das so haben möchte .
        Also das Risiko des Zulieferns ( obwohl der Kurs evt. viel tiefer
        ist und ich das Underlying direkt , viel billiger kaufen könnte )
        ist für mich KEIN Risiko . Daher ist der Optionshandel bei mir
        auch KEIN Optionshandel mehr , im eigentlichen Sinne , sondern gelegentlich eine EK Vergünstigung ( Prämienabzug ) , mit dem
        Risiko einer EK Verteuerung . Halt 2 total unterschiedliche
        Sichtweisen . Der eine will die Prämie , der andere das Underlying .

        Der eine stellt sich halt hin und sagt OHI , kaufe ich für 26 USD
        ( auch wenn Sie dann zu der Zeit woanders evt. nur 24 USD kosten )
        die Prämie dafür ist mir egal .
        Der andere sagt , ich wünsche mir 200 USD Prämie , und bin dann
        bereit , die OHI auch für 30 USD zu kaufen .

        Also der eine sucht sich die Prämie aus , der andere das was Er
        eigentlich zu einem bestimmten Kurs bis zu einem bestimmten Termin kaufen würde . Und die Prämie nimmt Er dann billigend in Kauf .
        Oder warum meinst Du , gibt es einen Zeitwertverfall ???
        Je näher der Termin des Ausübens kommt , und so höher die Wahrscheinlichkeit des Ausübens ist , umso höher wird der Kurs
        der Option noch liegen . Je unwahrscheinlicher die Ausübung , umso
        größer der Risikoverfall , umso niedrieger der Kurs ( der Option ).
        Da Du dann auf der Seite des Stillhalters stehst , ist die Zeit
        in Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit des Eintreten des Risikos
        ( Solange wärst Du dann für den Schaden Haftbar ) für Dich
        natürlich sehr wesentlich , und für den Ausüber natürlich auch .
        Und genau Dieses bestimmt die HÖHE der ( Risiko – ) Prämie .

        LG Det

        • Ja gut, Det – dann habe ich diese Entwicklung bei Dir offenbar nicht mit bekommen!

          Und natürlich erfordert Deine Zielrichtung (z.B. Verkauf von Puts zur Verbilligung des Aktien-Kaufkurses) eine andere Auswahl der Optionen. Während ich als reiner Stillhalter auf den Verfall der Optionen aus bin und somit z.B. ein kleines Delta wähle, würde ich in Deinem Fall schon zu wesentlich höheren Deltas greifen, damit die vereinnahmte Prämie möglichst hoch und die Verbilligung möglichst effektiv ist.
          Also: Nahe am gedachten Kaufkurs (oder vielleicht sogar leicht drüber?).

          Gruß, Der Privatier

        • I’m in the middle.
          Bei einigen Optionen würde ich die Ausübung hinnehmen, hoffe teilweise sogar darauf, aber da muss ich mir auch 100 Stück leisten können.
          Wenn die Aktien aber schon 100$ aufwärts kosten, kann ich auch nur als Stillhalter auf stabile Kurse setzen und muss mit dem Delta vorsichtiger sein. Wahrscheinlich ist es mein Fehler, aber Delta 10 hatte ich dabei recht selten eingehalten, weil dann mitunter die Prämien unter 50ct. liegen. Das lohnt sich nicht mehr wirklich, wenn man bei ca. 50% Verfall schließen möchte und noch 2 x 3.50$ Gebühr zahlen muss. Ich versuche Prämien um 1$ mit möglichst niedrigem Delta zu finden. Bei sehr teuren Aktien ist aber auch das kein Garant, wenn das Delta von 10 auf 15 hochgeht, kann sich der Preis schon mal schnell verdoppeln und man ist an der 200% Marke und müsste schließen oder rollen.
          Ich schau mir erst heute Abend meine Optionen an, was ich schon gesehen habe, AIR war von 93 letzten Mittwoch heute bis auf 85.50 gerutscht, mein 83er Put entsprechend rauf. Der erschien mir bis Mitte Februar als gesichert…. so schnell kann’s gehen. Meine Rückkauf Order ist im Markt, will nur niemand haben. 🙁
          Doch geschaut, runter gerollter JNJ 130er Put steht bei -103%, aber ich will ihn noch nicht aufgeben, vielleicht ein zweiter roll down.

          LG Markus

  15. Es werden kaum Kurse gestellt, ich kann in der TWS keine offenen Puts schließen, zB JNJ Apr20 130 Bid 1.25 Ask 11.25
    Auch QCOM lässt sich nicht kaufen.
    So kann ich keine Order einstellen, mal sehen ob es heute Abend besser aussieht.

    • Es werden auch im S&P kaum Kontrakte gehandelt . Ich bin gerade im webinar und kann das Orderbuch sehen …

    • ha, jetzt hab ich doch noch QCOM für 62.80 bekommen.
      ansonsten vielleicht besser so, wenn die Puts noch etwas stehen bleiben, sieht ja im Moment nach Bodenbildung oder zumindest einer Beruhigung aus.

      • also, eine Bodenbildung sieht anders aus und sollte mehrere Tage dauern.
        Hier handelt es sich um eine „Eindeckungsrally“ nach dem starken Abverkauf. Normalerweise gehen die Kurse dann nochmal runter.

  16. Nun habe ich Ende letzter Woche meine BIDU-Puts noch ein weiteres Mal gerollt. Immer so knapp an der Margingrenze… Auf Dauer ist mir das glaube ich zu nervig.

    Heute sieht es vorbörslich aber erst einmal sehr gut aus. Da kann ich dann hoffentlich mal etwas entspannen!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Wie siehst bei Euch so aus? Die heftigen Stürme gut überstanden? Oder hat es irgendwo „Schiffbruch“ gegeben?

    • Hi,
      ich habe noch Fresenius und D-Post als Puts offen – beides gerade schön im Minus 🙂
      Ich werde mich aber ausüben lassen, da ich die Werte sowieso habe (Post) oder haben will (Fresenius).
      Alle spekulativen Verkäufe habe ich zZt eingestellt.

      Jürgen

      PS: Jens Rabe hat ebenfalls letzte Woche alle Aktienoptionen glattgestellt

    • Mich hat es bei CT zwar auch erwischt, am 8.2. war das Depot ggü. Jahresanfang auf -14% runtergerauscht, inzwischen stehe ich wieder bei -9%. Insgesamt habe ich 4.36% auf dem Depot verloren.
      Bei BIDU habe ich 450$, bei JNJ erst 395$, dann gerollt noch mal 225$ und bei FB 365$ gelassen.
      Übrigens Glückwunsch Peter, BIDU hat ja dann doch wieder einen Sprung nach oben gemacht, hast du schon geschlossen?
      Am 7.2.hatte ich einen SPY Bull Spread geöffnet und dafür 1.96 bekommen, der war dann gleich auf bis ca. -10$ angestiegen. Da habe ich aber nicht geschlossen und gerollt und hätte die -100% auch kaum getroffen, sondern Augen zu und durch und Glück gehabt. Konnte die Combo am 14.2. für 1.55 wieder schließen.
      Und dann habe ich noch ein paar Aktien, 100 OHI und 200 EPD, beide aktuell nicht so berauschend. Aber es gibt ja Dividenden und außerdem schreibe ich Calls, bei OHI auch schon wieder neue Puts.
      Ich kann bei CT aber keine Quellensteuer auf die Dividenden erkennen. Von T habe 40ct Dividende bekommen, auf dem Kontoauszug stehen 39,98$? Bei EPD sind für 192 Aktien je 35ct gezahlt worde, allerdings statt 67.20$ nur 66.53 auf dem Kontoauszug?
      Oder sind hier eventuell 15% abgezogen worden und dann der Ertrag in Euro umgerechnet worden, das erkennt man dann überhaupt nicht. Für die anderen 8 EPD Aktien steht da „Payment in Lieu“, das verstehe ich nicht ganz? IB hat zwar eine Erklärung, aber vielleicht könnt ihr mir das besser erläutern. Hängt wohl damit zusammen, dass ich am ex-div Tag auch Optionen auf die Titel geschrieben habe und dazu ein Einbehalt der Dividende erfolgt? Bei OHI dasselbe, 97 x Dividend Payment und 3 x PIL.
      72ct habe ich für $-Negativsaldo bezahlt, sehr wenig, da mein Depot da oft Defizite hatte, jetzt habe ich reichlich € in $ getauscht. Aber ich habe auch 16.50 (€?) für Cancelation Fees gezahlt, das passiert mir auch nicht mehr. Wenn ich eine Order nicht mehr brauche setze ich sie dann lieber auf DAY und schraube das Limit in einen sicheren Bereich.
      Fazit, ich bin für meine Begriffe ganz gut rausgekommen, die Verluste lagen vor allem an meiner Risikobereitschaft und Unaufmerksamkeit und an den Haltepositionen. In Deutschland war es bedeutend schlimmer, da ich die Cappes teilweise mit erheblichen Verlusten abgegeben habe.

      Ich bin aber weiter dabei. Offene Puts auf ALV, JNJ, MON, SPY, OHI, REN und T, die drei letzten würde ich auch nehmen. Offene Calls auf EPD und OHI und An Aktien AR4, OHI, EPD und QCOM. In den nächsten Wochen werde ich vielleicht einiges schließen und nichts neues öffnen, wer weiß. 🙂
      Achso, habe vorübergehend nochmal 10k ins CT Depot gepumpt, um bei der Margin sicher zu bleiben.

      LG Markus

      • Zu „Payment in Lieu“ kann ich Dir nur sagen, dass ich den Begriff theoretisch im Zusammenhang mit verliehenen Aktien kenne. Im Zusammenhang mit Optionen kenne ich das nicht. Habe ich selber noch nicht erlebt. Aber ich habe ja auch keine Aktien und Optionen in demselben Depot.

        Vielleicht haben die anderen Stillhalter hier ja mehr Erkenntnisse?

        Gruß, Der Privatier

      • Hallo Markus
        Payment in Lieu “ Pil. “ wird einbehalten , wenn die Aktien verliehen
        sind . Damit wird der “ Ausstehende Betrag “ der Dividende , die der
        Ausleiher an Dich zu erstatten hat , als “ Sicherheit “ vom Broker
        angerechnet , damit Dieser dieses Risiko des Zahlungsausfalls des “ Leihers “
        während der Zeit ( des Ausleihens stehen Dir ja weiterhin Dividenden zu )
        nicht tragen muss , sollte der “ Ausleiher “ mal ausfallen .
        Quasi die Risikomarge des Dividendenausfalls während der “ Ausleihe “ durch
        den Broker berechnet . Sollte das im Zusammenhang mit earning Trades sein ,
        würde das , dass ganze nochmal etwas verkomplizieren ( Wegen dem nicht
        Genau zuordbaren Eigentumsverhältnissen der Dividende am Zahltag bei
        bestehenden Rechtansprüchen auf das Underlying am Zahltag / Zeitfaktor ) .
        Hoffe das konnte etwas helfen .
        LG Det

  17. Heute habe ich dann zu ersten Mal Puts, die ich vorher weggerollt hatte, wieder zurückgerollt.

    Und zwar geht es um BIDU, die ich wg. des ordentlichen Einbruches zu Beginn des Monats gleich zweimal weggerollt habe. Erst vom März-Termin in den April, ein paar Tage später dann in den Juni (jeweils mit den Strikes weiter nach unten).

    Inzwischen hat sich BIDU wieder sehr gut erholt und ich hätte mit dem Verfall der Optionen doch noch sehr lange warten müssen. Also habe ich heute wieder zurück (und hoch) gerollt.
    Jetzt bin ich wieder in 220er Puts für den April Termin Short. Das Rollen kostet zwar immer auch Gebühren, auch ich versuche auch dabei immer noch einen kleinen Gewinn mitzunehmen.

    Das habe ich bisher noch nie gemacht (das Zurückrollen). Mal sehen, ob das so richtig war. Ist ja auch immer noch ein Lernprozess.

    Gruß, Der Privatier

    • Heute habe ich den erfreulichen Anstieg von BIDU in den letzten Tagen dazu genutzt, meine Short Puts wieder glatt zu stellen.
      Nach einer reichlich abenteuerlichen Achterbahnfahrt mit zweimal nach hinten/unten rollen, dabei einer Verdopplung der Stückzahlen und einem wieder Zurückrollen nach vorne/oben konnte ich die ganze Aktion trotz einiger Gebühren heute mit einem Gewinn von 115$ (nach Gebühren) beenden.
      Hört sich mager an – ist es auch. 😉 Aber bei meinem kleinen und zudem bereits „gerupftem“ Depot von derzeit ca. 6.500$ sind das dann auf die Depotgröße bezogen ca. 1,77%. Ist immer noch mager, aber wenn man das jetzt von 6 Wochen Laufzeit (Ende Januar bis 9.März) auf das Jahr hochrechnen könnte, wären es dann doch ungefähr 15% p.a.
      Und wenn ich das tatsächlich erreichen könnte, wäre ich schon sehr zufrieden.

      Und nun muss ich mir wieder einen neuen Kandidaten suchen. Es reizt mich ja Tesla. Ich fürchte nur, da werde ich mit der Margin ein Problem bekommen. Muss ich gleich mal checken…

      Gruß, Der Privatier

      • Tja… hätte ich das doch am Freitag mal direkt gemacht! Wäre ein schöner, schneller Erfolg geworden. Aber bei dem über 5%igen Anstieg der Aktie heute hat sich das Thema erst mal erledigt. Ich werde Tesla aber mal weiter im Auge behalten…

        Gruß, Der Privatier

      • Tesla wäre mir zu heiß, da kann immer mal eine schlechte Nachricht kommen und dann noch die Crash Gefahr.
        Bei mir laufen langsam die Puts aus, Rückkauf bei Delta 1 oder so, sehe ich eigentlich nicht ein.
        Einen Rückkauf auf T habe ich offen, sonst nichts mehr.
        Habe jetzt noch einen zweiten MON Put geschrieben, gibt gute Prämie weil das Delta hoch ist, aber wenn jetzt nicht Bayer plötzlich zurückzieht, sollte der Kurs stabil bleiben. So auch bei XL, der Kauf von AXA ist doch hoffentlich in trockenen Tüchern und der Kurs so gesichert. CVS bin ich mit einen May18 67.5 Put OTM, aber die Prämie ist recht stark gestiegen, vielleicht gibt’s Gerüchte. Würde mich aber zur Not ausüben lassen. Freitag verfallen mir zwei Calls (OHI und EPD) und ein Put (REN), bei OHI habe ich schon mal den nächsten Jun15 26 Put geschrieben, mal schauen, ob ich dann wieder OHI ins Depot bekomme.
        Nächste Woche verfallen hoffentlich noch ein MON und mein erster MA Put, bei MA greife ich sicher wieder zu.
        Ansonsten bleibe ich im Moment skeptisch, obwohl ich ja eigentlich noch die Verluste von der Februar-Korrektur einfahren muss…

        LG Markus

        • Ja, Markus – vielen Dank für die vielen Anregungen. Einiges habe ich mir mal angesehen, die mit den kleinen Aktienkursen schließe ich immer direkt aus.

          Am Ende bin ich dann doch wieder zu dough.com gewechselt (nur für alte Nutzer zugänglich 🙁 ) und habe dort nach IV-Rank und Earnings ausgewählt. Meine Wahl: Boeing: 290er Short Put bis April für 1,99$ (Delta<10).

          Gruß, Der Privatier

          • Ja, die kleinen Werte sind auch dazu da, im Notfall ausgeübt zu werden. Ich mische da Optionstrading etwas mit Value Ansatz nach Nils Gajoviy, also ins Depot putten, Dividenden kassieren und bei Bedarf rauscallen. Für das liegenlassen fehlt mir etwas die Geduld, vor allem wenn es bergab geht. So bin ich OHI relativ schnell wieder losgeworden und bei EPD gehen jetzt auch die ersten 100 wieder raus, ich setze dann die Calls etwas eng, um auch ein bisschen Prämie zu bekommen.
            Bei BA bin ich mit dem Apr20 290 Put mitgegangen. Das Delta ist heute auf 12 hoch, aber dafür gab es auch gleich mal 252$ Prämie. Wenn der Optionspreis steigt, kann es natürlich auch etwas teuer werden bzw. muss dann gerollt werden und die Margin wird etwas eng, vor allem bei deinem kleinen Optionskonto im Moment.
            Ich habe ja etwas mehr Luft und wenn Freitag ein paar Optionen auslaufen sowieso.

            LG Markus

          • Tja, mit Boeing hätte ich mal besser noch einen Tag gewartet…
            Letzte Woche bei Tesla habe ich zulange gewartet, jetzt war ich zu schnell. Wie man es macht, macht man’s verkehrt. 🙁
            Naja, noch bin ich entspannt. Die Margin hält noch ein bisschen aus und bis 290 ist ja noch ein bisschen. 😉

            Gruß, Der Privatier

  18. Hi Leute,
    schön, dass ich einen Blog für Optionsliebhaber gefunden habe. Ich selbst setze seit etwa 9 Monate zunehmend intensiver Optionen ein, nachdem ich aus dem Berufsleben ausgestiegen bin und Zeit, freies Kapital, zur Verfügung stehen.Um es gleich zu sagen, ich handle als werteorientierter Investor, der Optionen zur Absicherung und zur Erzielung von Prämien einsetzt. Als Grundvoraussetzung für das Eingehen von Aktien- /Optionspositionen ist für mich eine gründliche Analyse des Basiswertes (Bilanz, Cash-Flow, Geschäftsmodell, Dividendenzahlung)
    Angefangen habe ich mit short puts, grundsätzlich mit der Einstellung den evtl. angedienten Basiswert zu übernehmen, wobei ich auch schnell gemerkt habe, dass es meistens besser ist, die Position zu rollen, statt eine Long-Position in Aktien zu einem überhöhten Kurs aufzubauen, den man schlecht wegoptionieren kann.

    Ja, mittlerweile bin ich dazu übergegangen, den notwendigen Bestand an Aktien long zu halten und dann gleich mit short calls, knapp über dem Einkaufskurs zu veroptionieren. Ich erziele damit eine höhere Rendite als mit short puts und man kann die Calls durchaus als Absicherung gegen Kursrückgänge einsetzen, wenn man rechtzeitig die Calls rollt.
    Vielleicht passt diese Strategie auch besser in das aktuelle Umfeld, der Call verliert bei einem Kursrückgang schnell an Wert und gleicht – je nach Delta – den Kursverlust des Basiswertes zum Teil aus. Umgekehrt natürlich genauso. Ich möchte mein Trading verfeinern und bin dabei zu analysieren, wann man am besten den Call rollt, bevor dieser zu viel inneren Wert aufbaut, den man beim Rollen natürlich bezahlen muss.
    Vielleicht noch ein Wort zu den Basiswerten, von den völlig überteuerten Modeaktien habe ich mich zum Glück ferngehalten, dafür habe ich die europäischen Ölmultis (ROY, Total); die Energieversorger und Telekomwerte, die meiner Meinung nach gute Perspektiven haben, aber im Moment nicht so beliebt bei den Investoren sind, dafür aber starke Dividendenzahler sind!!!
    Kurzum ich setze auf hohe Divis und Prämieneinnahmen und fahre damit sehr gut.
    Freue mich auf einen Erfahrungsaustausch.

    • Ja, ich denke, diese (oder ähnliche) Strategien werden ja hier von den anderen Kommentatoren in etwa auch verfolgt. Ich bin soweit ich weiß hier der Einzige, der generell nur nackte Optionen handelt und Ausübungen auf jeden Fall vermeiden möchte.

      In den letzten Monaten habe ich eigentlich nur noch short Puts geschrieben, zuvor auch ein wenig mit short Straddles/Strangels experimentiert.

      Momentan habe ich allerdings Ende letzter Woche sämtliche Optionen erst einmal glattgestellt, habe also gerade keine offenen Positionen mehr. Ich werde jetzt erst einmal sehen, wie sich die Lage in Syrien auf die Aktienmärkte auswirkt.

      Für mich ist der Optionshandel ohnehin nur etwas, was ich in kleinem Maße betreibe und was nicht wirklich zum Einkommen (oder Verlust) beiträgt. Es ist mehr so eine Art spielerisches weiter entwickeln von Erfahrungen und Kenntnissen.

      Gruß, Der Privatier

      • …solange Du keine nackten Calls verkaufst ist ja alles okay 🙂
        Im Moment halte ich mich aber auch etwas zurück. Meine Crash-Strategie besteht darin Liqui vorzuhalten um dann im richtigen Moment Positionen aufzubauen, dann sind short puts sicher eine gute Strategie, vor allem wenn die Vola hoch genug ist…
        Dann warten wir mal wie es in den nächsten Wochen so weiter geht (Syrien, Handelskrieg und überhaupt der Trump-Faktor; vielleicht schafft es ja die US-Justiz sich von dem Irrläufer zu befreien, ich würde es Ihnen und der ganze Welt gönnen!
        Viele Grüße
        Edwin

        • „…solange Du keine nackten Calls verkaufst ist ja alles okay :-)“

          Und was wäre daran so schlimm? Mache ich zwar momentan gerade nicht, aber habe ich schon gemacht und ich sehe da kein grundsätzliches Problem.

          Gruß, Der Privatier

          • da hast Du ein unbegrenztes Risiko. Selbst bei DAX-Werten, die ja selten Kurssprünge von 5 % und mehr machen, kann das schon mal richtig schiefgehen. Siehe VW short squeeze. Kommt zum Glück selten vor, also ich habe mich dazu entschlossen solche Risiken grundsätzlich nicht einzugehen.

          • „…Kommt zum Glück selten vor…“

            So ist es! Und von daher hast Du natürlich theoretisch Recht: Während das Underlying sich bei einem Short Put max. um 100% nach unten bewegen kann, könnte es sich bei einem Short Call durchaus um mehrere 100% nach oben bewegen.

            Und es kommt natürlich auch immer darauf an, welche Vergleiche man zieht! Beim Vergleich eines Naked Short Put mit einem Naked Short Call halte ich den Unterschied im Risiko für eher theoretisch (aber durchaus vorhanden).

            Vergleicht man hingegen einen Naked Short Call mit Covered Call so ist der Unterschied im Risiko gravierend: Der Covered Call hat eigentlich kein Risiko! Wenn man einmal von dem Verlust durch entgangenen Gewinn im Underlying absieht.

            VOn daher sind Covered Calls eine schöne Strategie für ein Zusatzeinkommen.

            Gruß, Der Privatier

  19. Hallo Markus, Det
    ich verlege mal unsere Optionsplauderei in den dafür vorgesehenen Blog.Der Dividendenabschlag bei Lenzing ist ja nun erfolgt, der Kurs steht im Moment bei 96,90.
    Det: ich hab hier im Blog einige Beiträge von Dir gelesen, wenn ich Dich richtig verstehe, nutzt Du die short Puts um günstig an die Aktien dranzukommen. Ich nehme an, dass Du dazu eher kurze Laufzeiten wählst? Der Grund meines Interesses ist, dass ich dieses Strategie bisher noch nicht erfolgreich umsetzen konnte, zum Einen weil die Kurse wegliefen oder eben bei Fälligkeit zu weit unterhalb des Strike waren. Mit Sicherheit spielt auch meine Ungeduld hier eine Rolle.
    Noch ein Hinweis zu covered calls. Bisher wurde ich noch nicht ausgeübt obwohl ich mit vielen strikes deutlich unter dem aktuellen Kurs liege. Ich achte natürlich auf die Dividendentermine und Fälligkeiten, d.h. ich rolle immer 2/3 Wochen vorher. Ich habe also immer Calls mit mehreren Monaten Restlaufzeit geschrieben; ertragsmäßig natürlich nicht optimal aber es bedeutet auch weniger Stress und das war mir am Anfang wichtig. Mittlerweile gehe ich auch zu kürzeren Laufzeiten über, wobei ich den Div-termin immer im Auge habe.
    Würde mich freuen, etwas mehr von Deiner Strategie zu erfahren
    LG Edwin

    • „Noch ein Hinweis zu covered calls. Bisher wurde ich noch nicht ausgeübt obwohl ich mit vielen strikes deutlich unter dem aktuellen Kurs liege.“

      Auch wenn der Hinweis nicht an mich gerichtet war, erlaube ich mir dazu einmal eine Antwort:
      Sofern es sich um Optionen mit europäischem Recht handelt, kann eine Ausübung während der Laufzeit auch gar nicht stattfinden. Anders hingegen bei US-Optionen mit amerikanischem Recht: Hier könnte eine Ausübung tatsächlich jederzeit erfolgen. Auch wenn es sehr unüblich ist, muss man also damit rechnen. Ist aber wohl die große Ausnahme.

      Werden die Optionspositionen allerdings bis zum Verfallstag nicht geschlossen, so wäre es umgekehrt ein großes Wunder, wenn unter den beschriebenen Bedingungen keine Ausübung stattfinden würde (egal ob europ. oder amerik.).

      Gruß, Der Privatier

      • „Auch wenn der Hinweis nicht an mich gerichtet war, erlaube ich mir dazu einmal eine Antwort:
        Sofern es sich um Optionen mit europäischem Recht handelt, kann eine Ausübung während der Laufzeit auch gar nicht stattfinden. Anders hingegen bei US-Optionen mit amerikanischem Recht: Hier könnte eine Ausübung tatsächlich jederzeit erfolgen. Auch wenn es sehr unüblich ist, muss man also damit rechnen. Ist aber wohl die große Ausnahme.“

        Hallo Privatier, ich möchte hier keineswegs irgendwie besserwisserisch da stehen, aber soweit ich weiß sind so ziemlich alle Optionen auf Aktien in Europa nach amerikanischem Recht, sie können also jederzeit ausgeübt werden. Anders sieht das bei Optionen auf Indizes aus.

        mfG Chri

        • Hallo Chri,

          vielen Dank für die Richtigstellung! In der Tat ist es wohl so, dass auch Optionen auf europäische Aktien in der Regel mit dem amerikanischen Ausübungsrecht (also jederzeit) gehandelt werden. Das europäische Ausübungsrecht findet man nur noch bei Optionen auf Indizes.
          Sorry für die Verwirrung, die ich u.U. mit meinem vorherigen Kommentar gestiftet habe.

          Gruß, Der Priatier

    • Hallo Edwin

      Ich setze “ Optionen “ als Rechte ein . Im Gegensatz zu Peter , der in erster Linie an den
      Prämien interessiert ist , will ich eher das Underlying . Dieses dann entweder kaufen , oder
      verkaufen . Eigentlich habe ich oben bereits alles mitgeteilt , der Optionshandel , liegt aber
      bei mir , NICHT im Vordergrund , sondern ist eine reine “ Mitnahme “ der Vergünstigungen .
      Auch nicht in allen Depots , ausgeführt . In einigen Depots , kaufe oder verkaufe ich einfach
      OHNE Optionshandel . Dieses ist vermutlich auch der Grund , warum Peter und ich , einen ganz
      anderen Verständnisprozess von Optionen haben . Bei MIR : Rechtehandel , bei Peter
      Wahrscheinlichkeitshandel . Historisch , habe ich jedoch einen etwas anderen Bezug zu Optionen
      wie Peter . Ich möchte NICHT mehr , das mir die Welt gehört , auch nicht KURZFRISTIG .
      Nachwuchs ist noch zu klein , um einen Rechtehandel verstehen zu können . Daher von mir z.Zt.
      auch nicht für Bildungsbedarf Nachwuchs , berücksichtigt . Da muss m.M.n. erstmal ein
      Grundsätzliches Verständnis für das Underlying vorgeschaltet sein .
      Auch dein Kommentar vom 15.04.2018 sehe ich bezogen auf das Risiko genau soooo .
      Ansonsten ist MEINE Handlungsweise , oben bereits beschrieben . Ich gebe MIR , für jedes
      Underlying eine Range vor , in der für MICH entweder ein KAUF oder VERKAUF passend ist .
      Somit kann das Risiko max. in der von mir “ GEWÜNSCHTEN AUSFÜHRUNG “ liegen . Ob dann
      tatsächlich ausgeübt wird , oder nicht , ist ja dann die zweite Frage . Daher sehe ich
      auch durchaus KÄUFE oder VERKÄUFE OHNE Optionshandel als weitere Option . Die zusätzlichen
      Prämieneinnahmen , sind dann bei dem Optionsgeschäft , NUR i.d.R. “ Einkaufsvergünstigungen “ .

      @ easydividend
      Hallo Chri , schön von dir zu hören . Deinen Weckruf habe ich verstanden , ich habe schon auf
      deinen Blog vorbeigeschaut , soll es mit den Immos losgehen ????? Ich mach dir ne PM .

      LG Det

  20. Sind die Calls im Geld (ITM) ist eigentlich immer nur der Ex.Div.Tag zu beachten, hier wird gerne ausgeübt, kommt immer auf das Verhältnis Zeitwert zu Dividende an. Es kann an diesem Tag sogar passieren das OTM Optionen ausgeübt werden.

  21. Auf meiner Suche nach geeigneten Underlyings für meine Short Put Strategie „stolpere“ ich immer wieder über TESLA. Einfach dehalb, weil der Wert zwei meiner Kriterien erfüllt: Eine recht hohe Volatilität (bringt hohe Prämien) und einen hohen Aktien-Kurs (gutes Verhältnis von Prämie zu Gebühr).
    Letzte Woche nach einem kleinen Rückgang aufgrund der Meldungen über einen Produktionsstillstand hatte ich wieder den Eindruck, dass es sehr gute Prämien für meine bevorzugte Laufzeit (ca. 40 Tage) geben würde. Problem dabei: Dazwischen liegt am 2.Mai der Termin für die nächsten Quartalszahlen. Das muss ich dann nun doch nicht haben!

    Also Gedanken wieder beiseite gelegt. Und gleich darauf noch einmal geguckt. Bei den Weekly-Options. Laufzeit nur 10 Tage bis Freitag, den 27.4. (also von heute aus gesehen: übermorgen). Für 10 Tage gab es bei einem Delta von ca. 0,1 immer noch eine Prämie von 110$ (Strike: 240$). Das musste ich dann einfach ausprobieren. Und heute für 18$ zurückgekauft.

    Das hätte ich sicher auch noch weiter ausreizen können. Aber das Limit hatte ich gestern Abend gesetzt und es hat heute gleich zu Beginn des Handels zugeschlagen. Für gerade mal 8 Tage war das wirklich schön. Ich denke, ich werde mir öfter auch mal die kürzeren Laufzeiten ansehen.

    Insgesamt läuft der Optionshandel in letzter Zeit zwar seeehr langsam, aber ständig nach oben. Aktuell werde ich wohl erst einmal ein paar Earnings abwarten und dann mal weiter sehen.

    Gruß, Der Privatier

    • Wenn ich so weiter mache, werde ich hier bald noch zum Day-Trader! 😉

      Nachdem ich gestern den Tesla-Put geschlossen hatte, habe ich gleich nach einer neuen Position geguckt und einen 260er NLFX zum 18.5. geschrieben, Prämie: 1,70$. Ein Limit bei 0,90$ gesetzt und das hat gleich heute gezogen. Könnte von mir aus so weiter gehen…

      Gruß, Der Privatier

  22. Ruhig geworden hier… Seid ihr alle ausgestiegen aus dem Optionshandel?

    Ich habe am Freitag noch einen Tesla-Put gerollt, der mir ein wenig zu heiss geworden ist. Und jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie sich die heutige Ankündigung der 4WD-Variante mit Doppel-Motor auf den Tesla-Kurs aufwirkt. 😉

    Insgesamt waren die letzten Monate ganz zufrieden stellend. Langsam, aber stetig entwickelt sich mein Konto aufwärts. Wenn Tesla mir keinen Strich durch die Rechnung macht!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: In USA ist am Pfingstmontag normaler Börsenhandel!

    • Frohe Pfingsten!
      Und tatsächlich — ich habe in den letzten 2 Monaten keinen Optionshandel mehr betrieben. Irgendwie ist das nicht so mein Ding. Aber schaun wir mal …

  23. Ich sehe mir die Videos von Herrn Rabe auch ganz gerne an. Leider hört der sich immer ganz gerne selber reden, so das die Videos leider immer deutlich zu lang werden für den eigentlichen Sachverhalt. Herr Gajowiy zeigt hingegen wie man es richtig macht, direkt auf den Punkt, daher sind seine Videos nur Rund halb so lange. Beim obigen Webinarthema mußte ich leicht schmunzeln,weil mit gerade seine Ergebnisse in dem inveus Challange eingefallen sind und seine Ergebnisse nach dem letzten Volaanstieg, hoffe hier redet kein Blinder über Farbe;) .

    • Ich habe ja auch immer den Eindruck, dass die meisten Videos viel zu lang sind (auch bei Jens Rabe). Und darum schaue ich generell nur sehr, sehr wenige. Die Kernaussagen könnte man oft in einem oder zwei Sätzen aufschreiben.

      Das morgige Webinar von Jens Rabe möchte ich aber schon gerade deshalb einmal gucken, weil es nämlich genau um seine eigenen Fehler gehen soll, die er in den letzten Wochen/Monaten gemacht hat und deshalb auf vielen Kanälen wohl schon deutliche Kritik bekommen haben soll. Habe ich alles nicht mit bekommen, weil ich das alles nicht verfolge. Auch die Misserfolge kenne ich im Detail nicht. Ich bin jedenfalls mal gespannt und hoffe, dass ich die Zeit dazu finde (habe morgen noch einen anderen wichtigen Termin…). Aber vielleicht wird das Webinar ja auch aufgezeichnet. Wäre mir ohnehin lieber, dann kann ich schon mal „vorspulen“. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Na Peter, bist du schon dazu gekommen dir das Video anzusehen. Ging rund eine Stunde, ich fand es eher schwach und es ließ mich etwas ratlos zurück. Interessant ist eher, daß, so meine Meinung, H.Rabe weniger „Profi“ ist als er in der Öffentlichkeit angesehen wird, hat ganz schön rumgezockt. Er hat ja eine Morgenroutine, aber seine Interpretation dazu ist doch etwas „merkwürdig“. Ich weiss nicht, ob es einen Zusammenhang gibt aber heute hat er angekündigt keine Coachings mehr machen zu wollen. Man kann aus dem Video raushören, dass er anscheinend deutlich mehr Coaching macht als zu handeln, scheint aber in der Szene eher Normalfall zu sein.

        • Ja, inzwischen habe ich mir das Video von Jens Rabe angesehen.
          Aber bevor ich dazu etwas sage, möchte ich noch mal erwähnen, dass ich keines der vielfältigen Angebote von Jens Rabe, angefangen über Seminare, Coachings, regelmäßige Trading-Empfehlungen, Facebook-Gruppen u.a. jemals genutzt habe. Ich schaue mir nur (das allerdings beinahe regelmässig) die Videos des Optionsstrategien-Kanals an.
          Von daher sind mir also die Verluste, die er mit seinem Handel Anfang des Jahres wohl gemacht hat, im Detail nicht bekannt. Ich habe nur gehört, dass er sich wohl teilweise heftige Kritik seiner „Anhänger“ eingehandelt hat. Es muss also schon deutlich spürbar gewesen sein.

          Zum Video selber habe ich es als sehr positiv empfunden, dass Jens Rabe seine Fehler offen eingeräumt hat und dies auch mehrfach wiederholt hat. Außerdem ist mir noch aufgefallen:
          * Ich selber habe diese Phase des Vola-Anstieges gar nicht also sooo dramatisch empfunden. Natürlich will ich mich nicht mit einem Profi-Händler wie Jens Rabe vergleichen, aber ich habe seit ca. 9 Monaten eine positive Bilanz in meinem Optionshandel.
          * Jens Rabe hat oftmals veruscht, den Eindruck zu erwecken, als sei Optionshandel ein Handwerk, das man (wie jedes andere Handwerk auch) einfach nur lernen muss, um dann regelmäßig damit Geld zu verdienen.
          * Entweder ist dies falsch und man kann es eben doch nicht lernen oder es verhält sich wie bei anderen Handwerkern auch: Auch diese machen hin und wieder Fehler. Wahrscheinlich ist an beiden Annahmen etwas Wahres dran…
          * Es ist immer einfach, im Nachhinein zu erkennen, wo man anders hätte handeln müssen und welche Signale man hätte erkennen können („hätte, hätte…“). Ob einem solche Erkenntnisse etwas für die Zukunft bringen, weiß ich nicht.

          Eine direkte Erkenntnis für meinen eigenen Optionshandel habe ich jedenfalls nicht gewinnen können. Was aber wohl auch daran liegt, dass ich manche Dinge wie z.B. einen Handel mit Vola-Produkten gar nicht mache und diese auch nicht vorhabe.

          Gruß, Der Privatier

  24. Halli, Hallo,
    und habt ihr mich vermisst? 😉
    Irgendwie fehlte mir in letzter Zeit die Zeit, meine aktuellen Eindrücke hier zu schildern oder mich an der Diskussion zu beteiligen. Aber ich war im Optionshandel aktiv. Vielleicht hatte ich hier nur den Newsletter nicht aktiviert.
    Ich war auch in New York, hätte eigentlich Jens Rabe vor der NYSE treffen müssen, aber er war nichht zu sehen. Aber ich habe dem Bullen an die Eier gepackt, das soll doch Wunder bewirken. Auch ich bin Anfang des Jahres baden gegangen, musste etliche Optionen mit bitteren Verlusten schließen und in D hatte ich noch einige Caps, die auch geschmerzt haben. Dass Jens hier ebenfalls eingesteckt hat, wundert mich bei seinem Konzept nicht. Peter und ihr anderen wart halt mit der Sorge um eine Korrektur rechtzeitig aus dem Markt gegangen. Schelte bekommt Jens sicher vor allem von seinen Jüngern, deren Geld er verwaltet und anlegt. Ich habe sein Fehler-Webinar noch nicht gesehen. Die Grundidee von ihm ist aber weiter richtig, nur finde ich, nicht so leicht umsetzbar. Wenn man nur Delta 10 kaufen will mit 30-60 Tagen Restlaufzeit und dabei keine Earnings und ex-div erwischen will, wird es schwierig. Noch schlimmer ist, dass es kaum Prämien gibt, wenn man nicht gerade TSLA oder GOOGL schreibt. SPY zB lohnt sich irgendwie überhaupt nicht, ich ahbe aber trotzdem einen Put geschrieben.
    Ich fahre daher ein höheres Risiko und schreibe bei Delta 20 oder höher. Dann aber meist bei Aktien, die ich zur Not oder gern zum Strike übernehmen würde. Aktuell bin ich bei ADS, CVS, BBY, DPW, MON, SPY, T und heute VNA dabei. Und von TSLA habe ich einen naked call Jun18 125. Mit dem bin ich sehr zufrieden, ca. 75% plus, der geht vielleicht morgen schon raus.
    T, DPW, VNA oder CVS würde ich zur Not auch nehmen (für alle reichen meine Barmittel aber nicht). MON sollte sich eigentlich nun über 125 halten, die Option ist trotzdem etwas teurer geworden. Wenn Bayer wie geplant zum 30.6. die Übernahme abschließt, was wird dann aus meiner Option mit Laufzeit Juli?
    Ich hatte noch einen covered call auf EPD, lange Zeit sehr stark angestiegen, die Aktie eben auch. Aber den habe ich mit Verlusten kurz vor Ende der Laufzeit geschlossen, ich wollte die Aktien nicht hergeben. Vielleicht schreibe ich wieder einen hohen call, aber hier auch das Dilemma, dass es bei genügend OTM Puffer kaum Prämie gibt, und dafür dann eine gute Aktie zu verlieren…
    Vorletzte und die Woche davor hatte ich mal noch DAX Puts geschrieben bei Delta 15 ungefähr und Laufzeit 3 Tage (beim Brückentag war es noch leichter). Es ist mir dann zu spät aufgefallen, dass die nur ein Verhältnis 1:5 haben, aber dennoch ein nettes Nebeneinkommen. Aber trotz des Bezugsverhältnisses nehmen diese Puts ca. 5.000€ Margin. Das verstehe ich nicht so ganz. Für so eine große Margin müsste ich dann eigentlich wieder deutlich höher mit dem Strike gehen, ich hatte so etwa 12.600.
    Was passiert eigentlich, wenn solch eine Option ins Geld läuft und ausläuft? Eine Lieferung ist ja nicht möglich, dann wird wohl automatisch ein Barausgleich durchgeführt, wenn der DAX bei dem Beispiel auf 12.400 gesunken ist, werden 1.000€ aus dem Depot entnommen oder wie läuft das?

    • Hallo Markus, schön wieder was von Dir zu lesen. Tatsächlich hatte ich mir schon etwas Sorgen gemacht, dass Du womöglich größere Verluste zu verzeichnen hattest.

      Aber wie ich sehe, bist Du ja weiterhin recht aktiv. Dann kann es so schlecht ja nicht sein. 😉 Ich bin da mit meinem kleinen Konto sehr viel eingeschränkter und habe maximal drei Positionen gleichzeitig, meistens jedoch nur zwei oder (wie im Augenblick) nur eine einzige. Das aber ist Tesla und da sind Prämien und Margin so hoch, dass es für weitere Positionen nicht reicht. Vielleicht schreibe ich da in Kürze noch etwas mehr dazu.

      Was mich bei deinen Erläuterungen oftmals etwas irritiert, sind so Aussagen wie oben: „Wenn man nur Delta 10 kaufen will mit 30-60 Tagen Restlaufzeit…“
      Ich bin dann immer erst einmal verunsichert, ob Du das jetzt wirklich so meinst.

      Zu Deiner Frage zur Ausübung eines DAX-Puts kann ich auch nur vermuten, dass dies in Form von Cash stattfindet. Kann ich mir nicht anders vorstellen. Aber selber noch nie gemacht und dann ist meine Kenntnis immer etwas dünn.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, mit „kaufen“ war schreiben oder verkaufen gemeint. Oder besser eine short Position öffnen.
        Vielleicht ist es sogar besser, wie Det und Edwin es praktizieren, und man gar nicht erfolgreich bei Delta 10 (oder 0.1) auf Prämienfang gehen kann/sollte, sondern eher nur Aktien, die man haben möchte, dann eher einen ATM Put zu schreiben, um sie preiswert ins Depot zu bekommen oder zur Not eben nur die Prämie zu nehmen. Und wenn es dann noch mit der covered call Strategie eine erhöhte Rendite bei begrenztem Risiko gibt, umso besser.
        Aktuell ist mein Depot zu voll, Margin schon auf 10% runter. Ich werde heute wohl TSLA schließen, der hat genügend eingefahren.
        Hast du hier auch einen naked call oder bist du mit einem Put short?

        Nebenbei bin ich gerade dabei meine Aktien von Lenzing und Covestro nach IB zu transportieren, damit ich hier mit covered calls ein paar Prämien einfahren kann. Die Performanz der beiden ist aktuell nicht besonders, Dividende schon verpufft.

        LG Markus

  25. Die DAX-Put-Strategie hat letzte Woche wieder gut funktioniert.
    Donnerstagabend ist noch ein Limitverkauf 10.20 für den 01JUN 12450 Put geglückt, Freitagmorgen war der schon fast wertlos und ab Abend dann wirklich weg.
    Also relativ einfach 50€ verdient, alledings immer mit ca. 5.000 Margin verbunden.
    Hab jetzt neu PG und REN Puts und bin den ADS 185 wieder los, der war zwischenzeitlich recht heiß. 175er Put bin ich noch 1 short.

    Aktuell läuft es recht gut, bin aber relativ skeptisch und befürchte die nächste Korrekturwelle wegen Italien oder was sich auch immer Mr. Trump einfallen lässt.

    LG Markus

    • „Hab jetzt neu PG und REN Puts“

      Wer genau ist denn mit REN gemeint? Da kennt mein Programm gleich drei Möglichkeiten…
      Und was für Prämien erzieltst Du damit? PG habe ich mir ja auch hin und wieder angesehen. Ist mir aber irgendwie zu wenig. Aber ich denke, Du nimmst da auch Optionen mit einem höheren Delta, oder? Ich bewege mich ja nur im Bereich von 0,10 – 0,20.

      Gruß, Der Privatier

      • REN ist Resolute Energy, da hatte ich schon mal Put geschrieben. Am Montag waren die 9% gefallen, da habe ich mal nachgesehen.
        Beim Kurs von 29.50 ungefähr habe ich den Aug17 27.0er Put für 1.80 geschrieben, im Erstfall hätte ich REN für 25.20 gekauft.
        Bei einer Aktie mit einem Kurs von ca. 30$ ist die Prämie doch sehr üppig. Mir fällt es ja auch immer schwer passendes zu finden.
        Obwohl das EPS momentan negativ ist, glaube ich nicht, dass REN so tief fällt.
        Ich hatte noch eine zweite Option angedacht, aber das habe ich gestern verworfen, erstmal die eine sicher heim bringen.

        Gestern war ich auch sehr aktiv.
        Erst wurden der naked call TSLA 325 Jun15 (Gewinn 168$) und der put BBY 70 Jul20 (Gewinn 22$) geschlossen, bei BBY bin ich sicherheitshalber wieder raus zu nah ATM.
        Dann AXP 95 Jul20 für 1.25, BA 325 Jul20 für 1.96 und T 32 Jul20 für 0.95 geschrieben.
        Prämien akzeptabel finde ich, Delta etwas über 10 bzw bei T sogar ATM. AT&T zur Not für 31.05 gekauft zu haben, halte ich nicht so für verkehrt.

        Eigentlich wollte ich noch Vonovia und Deutsche Post etwas einsteigen, aber für Optionen gibt es kaum Prämie und bei Capped OS wurde ich auch nicht fündig.
        Vielleicht nehme ich einen Faktor Tracker…

        LG Markus

        • „Bei einer Aktie mit einem Kurs von ca. 30$ ist die Prämie doch sehr üppig.“

          Aber bis August ist es auch „üppig lang“! 😉

          Ich habe mir ja normalerweise eher Laufzeiten von ca. 6 Wochen ausgesucht. In der letzten Zeit habe ich diese aber mehr und mehr verkürzt: Ein bis drei Wochen gefällt mir da viel besser. Lohnt sich aber auch nur bei Werten mit hoher Vola und hohem Preis (z.B. Tesla). So ähnlich, was Du momentan mit dem DAX machst. Aber da ist mir die Margin zu hoch.

          Gruß, Der Privatier

    • … und wieder zugegriffen.
      Put DAX Jun08 12550 für 14.60€ geschrieben.
      73€ Prämie für relativ gutes Delta und zwei Tage Laufzeit.
      Ich gehe davon aus, dass der Rest der Woche auch ruhig bleibt, bin vielleicht etwas zu nah dran.

  26. Au Backe, da habe ich doch mal richtig Schwein gehabt und was für Trades diese Woche.
    Den naked call 325 TSLA Jun15 hatte ich Dienstagabend 18:00 Uhr mit Limit 0.40 geschlossen, realisierter Gewinn 168$.
    Dann am Abend die Show von Elon Musk und am Mittwoch Kurse bis 330$, mein Call war bis auf 12 hochgesprungen, steht jetzt noch bei 4.75
    Was hätte ich da geblutet, wenn mein Limit nicht gegriffen hätte, ich setze die Limits auch gern mit der Zeit immer weiter runter…
    Dafür ist dein Put aufgegangen und wahrscheinlich hast du schon geschlossen.

    Aber weil es schön war, habe ich gestern beim Stand von 319 ungefähr den naked call 330 Jun08 für 1.70 geschrieben, Laufzeit ein Tag.
    Ich konnte mir nicht vorstellen, dass TSLA nochmal 3% zulegt, am Abend ging es ja schon wieder etwas südlich.
    Der call ist noch bis 0.51 gefallen und wie es heute aussieht, gehe ich eher davon aus, dass TSLA heute nicht mehr steigt, zumindest nicht auf 330.

    Meinen 12550 DAX Jun08 Put habe ich heute Morgen auch sicherheitshalber für 3.50 geschlossen, wer weiß, was zum Auftakt des G7 noch passiert oder jetzt gerade Deutsche Post. Realisiert immerhin 51,50€ für einen Tag Laufzeit.

    Gestern dann auch noch ein pbb Paket genommen, hier möchte ich die Dividende und dann ggf. Stück für Stück wieder rauscallen. Eigentlich hätte ich auch Puts geschrieben, aber Prämien unter 20€ machen da irgendwie keinen Sinn. Das rauscallen geht aber noch nicht oder nur ganz vorsichtig, sonst könnte mir jemand kurz vor ex-div sogar ITM die Option auslösen.

    Und jetzt zufällig gerade mal aufgepasst und den Post Fall gesehen, sogar bis unter 30€. Da haben bestimmt Limits von Jürgen und Det gegriffen. Optionen waren noch nicht mit angezogen, also habe ich mir schnell ein paar Aktien ins Depot geholt. Die Gewinnwarnung würde ich jetzt nicht überbewerten, die Post hat doch Potetial.
    Im Juli muss ich dann noch 100 Stück für 35€ nehmen, da ist mir der Put ja gut ins Geld gelaufen. Aber jetzt Mischpreis 32€ ist ok für mich. Kann ja schon mal 40er call schreiben. 🙂

    Mehr Aufregung brauche ich jetzt für die Woche nicht mehr, wünsche euch noch einen angenehmen Wochenausklang und ein schönes Wochenende
    LG Markus

    • …. da haben bestimmt ein paar Limits von Jürgen oder Det gezogen …..
      Neeeee , ich habe erst bei 27,XX die Post mit 1/10 Position eröffnet , siehe
      Plauderecke Teil 7 ,( Direkt , OHNE Optionen / neben ein paar Rest-Altbeständen )
      und werde erstmal noch ein wenig warten . Wenns auf 23 zulaufen sollte , werde ich wohl die Investitionsquote erhöhen . Wenn nicht , auch egal ( Hauptsache die Bar
      Div. Rente kommt ) . Ab 32 bis 34 , eher wieder Abverkauf ( Wie bereits schon mal ,
      daher auch noch kleine Restposition im TG Depot , nicht bei mir , aber Preis Null )

      Schönes Wochenende noch .

      LG Det

  27. DAX Put und TSLA Call habe ich gestern vor dem Verfall noch geschlossen. Ich hatte etwas Sorge, beim G7 kommt plötzlich eine Schreckensmeldung oder Elon twittert noch was vermeintlich Großartiges.
    Aufgrund dieser Chart Analyse habe ich dann noch die Seiten gewechselt und auch einen Put geschrieben. Aber ganz vorsichtig 267.5 Jun29 mit Delta 6.
    Die Margin lag nur bei 80$, da konnte ich gleich zwei nehmen. Selbst wenn TSLA unter Druck kommen sollte, die 267.5 sind schon sehr weit weg.

    Schönes Wochenende
    Markus

    • „Selbst wenn TSLA unter Druck kommen sollte, die 267.5 sind schon sehr weit weg.“

      Ja, sehe ich genau so. Ich konnte meinen Tesla-Put auch ohne Probleme (dafür mit Gewinn 😉 ) schließen. Natürlich viel Glück gehabt dabei. Wer kann schon mit so einem Anstieg rechnen?
      Ähnlich bei mir übrigens auch mit einem NXP-Put. Auch hier war in den letzten Tagen die Hoffnung auf eine Genehmigung für die Übernahme durch Qualcomm gestiegen. Auch hier also problemloser Gewinn.

      Mal sehen, was die nächste Woche so bringt… Könnte ziemlich turbulent werden.
      Derzeit habe ich nur noch einen offenen Put. Ich werde wohl erst einmal abwarten.

      Gruß, Der Privatier

  28. Kennt ihr die BF70 Strategie von Christian Schwarzkopf und was haltet ihr davon?
    Ich habe gestern das Video angefangen, leider sehr lang.
    Ansonsten scheint das ganz gut zu funktionieren.
    Inzwischen gibt es auch BF70plus, habe ich mir aber noch nicht angesehen.

    LG Markus

    • Wenn ich mich richtig erinnere, waren das Butterflies auf den Russel Index, richtig?

      Habe ich zu Beginn meines Wiedereinstieges in den Optionshandel ein paar Wochen (Monate?) über mein Papertrade-Konto ausprobiert.
      Und wie der Autor des Videos damals mehrfach betont hat, ist die Strategie tatsächlich so langweilig wie Farbe beim Trocknen zuzusehen. 😉
      Ebenfalls als negativ empfunden habe ich das Verhältnis von oftmals nur mageren Gewinnen zu den Kosten, bedingt durch die Anzahl der erforderlichen Kontrakte. (Ich werde manchmal das Gefühl nicht los, solche Strategien werden nur vorgestellt, damit der Broker ordentlich Gebühren kassieren kann…).
      Letztlich kann ich es aber nicht abschließend beurteilen. Ich weiß noch, dass es Trades mit Gewinn gegeben hat, aber auch solche mit Verlust. So ganz „sicher“ ist die Strategie daher nicht. Deshalb und aus den anderen o.g. Gründen habe ich aber nach einiger Zeit nicht genügend Überzeugung gewinnen können, um dies dann auch in der Praxis ausführen zu wollen. Und seitdem wieder vergessen…

      Gruß, Der Privatier

      • Ich kann das unterschreiben, was Peter gesagt hat. Markus, wenn du durch den BF 70 angefixt wurdest, solltest du aber unbedingt den BF70 plus handeln, denn im BF70 erzählen die dir nichts vom Rollen, dann gilt hopp oder top.Ich glaub die Jungs vom Optionsuniversum nehmen so 490€ pro Strategie. Mir sind die „deutschen Broker“ wie Captrader für die Butterflies mit 3,5$ pro Kontrakt zu teuer, du solltest dann direkt zu IB gehen und die Teile dann dort handeln.

        • Ja, die Webinare sind maßlos teuer bzw. ist es ja eigentlich der Preis für das Excel.
          Und ja bei CapTrader o.ä. ist man pro Trade mit 28$ Gebühr dabei, das wäre auf Dauer zu viel.
          Wenn, dann geht das eher nur bei IB direkt oder bei tastyworks.

  29. @ Markus und Gemeinde

    Da in den letzten Tagen das Wetter so schön war , ich aber auch ein wenig
    Hintergrundrauschen brauchte , habe ich mal wieder ein paar Youtubes Videos
    auf der Gartenliege nebenbei laufen gelassen . Besonders aufgefallen und zu
    fast 100% deckungsgleiche “ Handlungsweise “ ist mir bei “ Nils Gajowiy “ ,
    das Video : “ IB Days 3/16 “ . Obwohl das ja schon etwas älter ist , habe ich
    es mir mehrmals angehört ( Der Himmel war dann doch verlockender zum anschauen ,
    obwohl ich dann bei einigen Sequenzen nochmal einen Stop gemacht habe und mir
    die eingeblendeten Listen angeschaut habe ) . Ich möchte sagen , das die von
    Ihm gefahrene Strategie , zu mindesten 98% auch meine Strategie ist .
    ( Allerdings nur bei ca. später gewünschten 1/3 meines Portfolios , neben der
    Rente und den Immoanteil ) .

    Insgesammt , finde ich jedenfalls Nils Gajowiy , zu 100% Zielführend , auch in
    Hinblick auf seinen “ Optionshandel “ . Also für sich selber einen Kaufkurs
    veroptionieren und die Prämien ( wenn auch klein ) mitnehmen .
    D.h. Secured Cash Puts ( beachte Intel Beispiel ) , oder bei schon im Depot befindlichen Positionen , Covered Calls ( Selbstverständlich über EK Preis )
    leider aber ohne Beispiel .
    Damit möchte ich meinen , kann das Risiko auf meinen gewünschen EK Preis , oder
    auch gewünschten VK Preis reduziert werden . Eine zusätzliche Prämie für den
    “ Aufwand des Schreibens “ kann dann damit generiert werden .

    Also Markus , danke nochmal für den Hinweis auf Nils Gajowiy , da auch ein paar
    Videos von REITs-Vorstellungen dabei waren , die ich als “ Anregung “ mir
    demnächst auch mal anschauen werde ( Wenn das Wetter wieder schlechter wird ) .

    Aber meine “ Handlungsweise “ , wird in dem IB Days Video , schon eigentlich
    sehr gut beschrieben . Total einfach und langweilig . Öffer mache ich aber auch
    den “ Handel “ ( wenn ich meine , das etwas total günstig ist und “ SCHNELL “
    gekauft werden sollte ) OHNE Optionen . D.h. , dann möchte ich es einfach NUR
    zum aktuellen Marktpreis ( KURS ) zugeliefert , oder verkauft haben .

    LG Det

    • Ich habe jetzt noch einige Bestände, die ich eigentlich nicht mehr so richtig brauche, aber es gibt eben nur sehr begrenzte Möglichkeiten, brauchbare covered calls zu finden.
      Wenn du dann den call hast und der Titel steigt (erheblich), ist es schon sehr ärgerlich, wenn du ihn zu einem Spottpreis abgeben musst. Andererseits Aktien über Puts holen, kann auch bitter werden. Ich hatte ja bei der Post direkt zugeschlagen, was nicht unbedingt ein Mega Trade war. Zusätzlich habe ich mir u.a. noch einen 35er Put geholt. Der ist inzwischen sauteuer und eigentlich will ich die 100 zusätzlichen Aktien gar nicht mehr, noch dazu zu 35. Also versuche ich nun noch den Put mit hohem Verlust vor Fälligkeit zu schließen.
      Der Kern ist, man sollte nur dann diese Puts oder Calls schreiben, wenn man sonst eh gekauft oder verkauft hätte. Dann hätte man sowieso verloren, wenn die Aktien in die falsche Richtung gegangen wären, aber durch die Prämien etwas gemindert. Wenn die Aktien vor dem Stichtag aber in die richtige Richtung gehen, hat man zwar seine Prämie, aber eben die Aktien nicht oder nicht verkauft. Das kann auch schmerzlich oder schade sein.
      Ansonsten sehe ich mir immer gern was von Jens an, obwohl er sehr langatmig redet.

      Übrigens habe ich jetzt mal Jens‘ Probeabo ausprobiert und bin froh nicht gekauft zu haben. Es sind im Grunde nur die „Kleines-Konto-Tades“, die mich interessieren würden, auf Weizen, Soja oder Währungen habe ich nicht so richtig Lust, da sind mir die Märkte zu fremd.

      LG Markus

      • „Der Kern ist, man sollte nur dann diese Puts oder Calls schreiben, wenn man sonst eh gekauft oder verkauft hätte.“

        Diese Erkenntnis habe ich vor vielen Jahren auch schon einmal gefunden und habe sie damals allerdings für mich von der anderen Seite gesehen:
        Warum sollte ich zukünftig noch jemals „einfach so“ Aktien kaufen oder verkaufen, wenn es doch immer Leute gibt, die mir sogar noch etwas dafür bezahlen, dass ich eine Aktie billiger haben kann, als sie aktuell kostet oder dass ich sie über dem aktuellen Kurs abgeben kann. Ein doppelter Gewinn also… 😉

        Ich habe aber oben das Wort diese mit Absicht fett markiert, denn ich nehme einmal an, dass Du mit Deinen Puts und Calls immer ziemlich nahe am Geld warst. Damit erzielt man hohe Prämien und mit dem Hintergedanken, die Aktien ohnehin handeln zu wollen, ist das ja auch nicht verkehrt.

        Den Nachteil dieser Variante hast Du aber auch erkannt: Entwickelt sich das Underlying nicht wie gewünscht, ergeben sich Verluste: Entweder durch die Optionen, zu teuer eingebuchte Aktien oder zu billig abgegebende Aktien.

        Bei nahe am Geld (oder sogar im Geld) liegenden Optionen ist die Wahrscheinlichkeit eben groß, dass sie zur Ausübung kommen. Wenn man das will, ist es okay. Will man das nicht, muss man eben andere Optionen auswählen.

        Und genau das mache ich momentan mit meinem Optionshandel: Ein Delta von ca. 0,10 oder vielleicht auch ein bisschen mehr (ca 0,13-0,15). Ist aber eben eine andere Grundüberlegung…

        Gruß, Der Privatier

        • Ja Peter, genauso war diese gemeint.
          Andere Optionen, die ich nicht einlösen möchte, inbesondere bei Titeln über 100$ das Stück, schreibe ich auch vornehmlich Puts im Delta 10-20 i.S.v. Jens Rabe.
          Das gewünschte Einlösen war eher i.S.v. Nils Gajovy.
          Aktuell versuche ich Puts auf DBK und T sinnvoll zu schreiben. Bei den US Titeln dann immer auch ex-div bedacht, damit ich die Titel kurz vor der Q-Didivende bekomme und nicht nach dem kleinen Abschlag bzw. erst nach ex-div loswerde.

          LG Markus

          • Hallo Markus , m.M.n. alles richtig verstanden !!!
            Und auch was Peter angefügt hat , ist halt eine Sichtweise , die
            ja auch einen gewissen Reiz haben kann .
            Dir weiterhin viel Erfolg .

            LG Det

  30. Hi,
    eine kleine Geschichte. Ich habe die Tage mal in der TWS App dem Ordertyp Limit-if-Touched für das Schließen eines Puts angewandt. Ich hatte einen TSLA, der schön etwas im Preis gesunken war. Anstelle eines suboptimalen Stop wollte ich, falls der Preis auf ein bestimmtes Niveau wieder anzieht, mit Limit kaufen. Also den Auslöserkurs kurz unter meinen EK gesetzt und den Limitkurs etwas darunter. Hat aber leider nicht funktioniert, die Order wurde sofort market ausgeführt. Vielleicht hätte ich dann doch mal recherchieren sollen, was es mit diesem Typ auf sich hat. So konnte ich nur einen kleinen Gewinn einstreichen und mich wundern.

    LG Markus

    • Ja, es ist immer gut, sich vorher zu informieren, bevor man etwas ausprobiert. 😉

      Ich muss zugeben, dass ich von dieser Order-Art noch nie etwas gehört habe. Habe erst einmal nachlesen müssen. Dein Fehler: „falls der Preis auf ein bestimmtes Niveau wieder anzieht“. Das macht die LIT-Order eben nicht, sondern sie wartet darauf, dass der Preis unter ein Trigger Niveau fällt, um dann die eigentliche Kauf-Order mit Limit auszulösen.
      In Deinem Fall war der Kurs wahrscheinlich unterhalb des Trigger-Niveaus und deshalb ist die Kauforder direkt aktiv geworden und da Dein Limit für den aktuellen Kurs zu hoch war, ist sofort ausgeführt worden. Passt also.

      Naja – haben wir alle wieder was dazu gelernt. 😉

      Gruß, Der Privatier

  31. Hallo Zusammen,

    bei den Optionsplaudereien ist es recht ruhig, seid ihr raus?
    Ich habe einiges zu laufen, aktuell sehr riskant bei NFLX eingestiegen.
    Erst nach den Quartalszahlen und dem Extremabsturz nach der kleinen Erholung einen 330/360 Bull Spread für ca. 500$ geschrieben/gekauft. Zwar recht nah am Geld, aber ich dachte, es geht gleich wieder aufwärts, so dramatisch war die Meldung der Neuverträge jetzt in meinen Augen nicht. Aber NFLX hat es unter 360 geschafft und ich habe ca 400$ gelassen. Vorhin habe ich dann geschlossen und zwei neue 330/340 Bull Spreads aufgemacht. Wenn die am Ende verfallen, komme ich noch mit einer schwarzen Null oder ein paar Cents darüber wieder raus. Also gerollt, Risiko gesenkt und durch Verdoppeln die Pari-Stellung in Sicht.
    Statt Spread wäre natürlich bspw. ein 350er Put preislich besser gekommen, aber das hätte mir die Margin gerissen, den Spread oder jetzt die zwei Spreads koonnte ich noch locker schreiben.

    Wegen der CT Gebühren bin ich jetzt noch mal über Degiro gestolpert. Ich habe dort keine Werte mehr, aber mein Depot ist noch da. Die Webseite war mir damals zu schlecht und ich bin nicht zurecht gekommen. Aber man kann bei Degiro auch Optionen handeln, für 50ct pro Contract. Bei CT zahlt man das Siebenfache! Nur wie es bei Degiro mit Margin usw. ist, konnte ich noch nicht herausfinden. Es heißt aber auch „Bereits jetzt ist es bei DEGIRO möglich, US Index-Optionen auf den S&P 500 und den Nasdaq zu handeln. Zudem ist ein weiterer Ausbau der handelbaren Produktpalette im US-Markt geplant. Die bereits verfügbaren US-Optionen können über den Börsenplatz Chicago (CME) gehandelt werden.“ Keine Angaben, welche Optionen das sein sollen. Jens Rabe hat ja noch ein Video, warum er nicht bei Degiro ist (weil er bei IB unter Vertrag steht 😉 ).
    Hat schon mal jemand bei Degiro Optionen gehandelt?

    LG Markus

    • Hallo Markus.
      also ich habe mal eine Pause im Optionshandel eingelegt, da ich insgesamt zu viele Aktivitäten hatte.

      Zu DEGIRO: da war ich am Anfang auch — hauptsächlich wegen der geringen Transaktionskosten und weil angeblich Optionshandel möglich sei. Für Europa stimmt das auch aber für die USA hatten sie lange Zeit angekündigt aber nie umgesetzt. Ich hatte dann sogar mal beim Service angefragt, wann sie denn gedenken den Optionshandel für US-Aktien zuzulassen und bekam die Antwort, dass es zeitnah soweit sei — das war vor einem Jahr :-/
      Dann habe ich mein Konto gekündigt und bin zu CapTrader — denn nich wollte ja handeln und nicht warten 😉

      • Ich habe auch eine Antwort bekommen:
        Noch ist es leider nicht absehbar wann der Optionshandel in den USA gelauncht wird.
        Also ist Degiro momentan keine Option. 😐

        LG Markus

    • „…bei den Optionsplaudereien ist es recht ruhig, seid ihr raus?“

      Nein, nein – bin immer noch dabei. Allerdings aufgrund meines kleinen Kontos ohnehin immer etwas auf Sparflamme. Zudem sind wir ja in den USA gerade mitten in der Earning-Season, da wird es dann noch etwas ruhiger bei mir.

      Mit NFLX habe ich darüberhinaus sehr ähnliche Erfahrungen machen müssen. 🙁
      Mein Konto hat also den schon befürchteten Rückschlag erlitten. Nicht dramatisch, aber durchaus spürbar und mühsam wieder aufzuholen. Da werde ich wieder ein paar Monate brauchen, um das wieder auszugleichen.

      Eine Anmerkung zu den Kosten: Hier wäre ggfs. auch ein Wechsel direkt zu IB zu überlegen (Vorteil: Man kennt sich gleich aus). Soweit ich weiß, liegen die Kosten dort ca. bei der Hälfte von Captrader. Allerdings gibt es wohl eine längerer Sperrfrist, d.h. ehemalige Kunden der Reseller dürfen bei IB eine Zeitlang nicht handeln. Details kenne ich aber nicht.

      Gruß, Der Privatier

  32. Am Dienstag war ich noch nah am Abgrund, das Rollen und Verdoppeln meines ersten NFLX spreads 330/360 auf 330/340 hat noch nicht so recht gegriffen. NFLX war fast auf 330 runter, jetzt bei 338 auch noch nicht sehr stabil. Der erste Trade hat ca. 400$ gekostet, der zweite sollte eigentlich ausgleichen und verfallen… twt
    Dann noch einen FB strangle 160/195 geschrieben, den Call habe ich inzwischen zurückgekauft, der 160er Put noch leicht im Minus im Depot.
    Und zwei TWTR strangle 30/42, einen Call heute eingelöst (einen vergessen), die Puts etwas mehr Minus.
    Bei AAPL habe ich es aber ausgehalten, was wirklich schwer war. Beide Puts 170 mit über die Earnings genommen, die sind dann heute für ein paar Cents geschlossen worden.
    Einen PYPL habe ich noch, hier glaube ich einfach an das Unternehmen, und diverse covered calls.

    LG Markus

    • Du bist ja wirklich sehr aktiv! Und dann auch noch in all den Werten, die es gerade ziemlich erwischt hat (Netflix, Facebook, Twitter). Naja – zumindest bei Apple geht es ja aufwärts. 😉

      Hast Du eigentlich mal eine Bilanz erstellt, wie deine Erfolge inzwischen aussehen?

      Gruß, Der Privatier

  33. Tesla ist ja immer mal wieder für mächtigen Wirbel bekannt. 🙂

    Ich habe am Freitag, nachdem das Verfahren der SEC gegen Elon Musk bekannt wurde, zunächst den Rückschlag im Kurs abgewartet. Bei ca. -10% (Kurs um die 270$) hatte ich den Eindruck einer Beruhigung oder sogar leichten Gegenbewegung auf 271/272.

    An der Stelle habe ich einen Put verkauft, kurze Laufzeit, ca. Delta 10.
    Kaum geschehen, sackt der Kurs weiter ab auf 265$ und mein Put bereits mächtig im Minus.

    Inzwischen hat man sich geeinigt. 🙂 Aber wie wird der Tesla-Kurs am Montag reagieren???
    + Positiv:
    * Die Strafe von 20Mio.USD zahlt Musk eher aus der Portokasse.
    * Einige Großaktionäre hatten schon vorher verlangt, die Doppelfunktion von Musk zu beenden. Für die dürfte das positiv sein.

    – Negativ:
    * Musk verliert deutlich an Einfluss. Verwaltungsrat hat in den USA sehr viel mehr Einfluss als in DE.
    * Deutlicher Imageschaden

    Gibt es hier Meinungen dazu?

    Gruß, Der Privatier

    • Okay, die Frage dürfte inzwischen geklärt sein. 🙂

      Mein erster Blick heute morgen kurz nach 8:00 galt den Kursen bei Tradegate und der zweite dann eben den vorbörlichen Kursen der NASDAQ. Es sieht ganz nach der erhofften kräftigen Erholung der Tesla-Kurse aus. Vielleicht nicht ganz so hoch, wie vor dem Einbruch am Freitag. Aktuell (11:30 Uhr) steht der Kurs bei ca. 306$. Das wäre schon vollkommen in Ordnung.

      Mit einem verkauften Put macht man da natürlich keinen großen Gewinn. Leider… 🙁
      Darum habe ich auch gestern am Sonntag versucht, ob ich nicht noch irgendwie einen Optionsschein kaufen kann. Ist mir aber nicht geglückt. Lang&Schwarz bietet zwar auch Sonntags von 17:00-19:00 Uhr einen ausserbörslichen Handel an, aber offenbar keine Optionsscheine auf Tesla. Zumindest habe ich keine gefunden.

      Schade, aber wahrscheinlich wäre der Preis (und Spread) auch bereits jenseits von dem gewesen, was ich hätte zahlen wollen. Und nun warte ich mal entspannt ab, wie sich heute nachmittag die Optionen entwickeln.

      Gruß, Der Privatier

    • Sehr schöne Aktion. 😀 Das hat mal wieder Spass gemacht. 😀

      Am Freitag einen Put verkauft und heute am Montag die Position wieder geschlossen. Ein Gewinn (nach Abzug der Kosten) von ca. 220$.

      Wie oben schon geschrieben, ist das natürlich von der Summe her nicht wirklich umwerfend. Da hätte man mit der richtigen Anzahl von long calls (oder Optionsscheinen) auch „richtiges“ Geld verdienen können. Größenordnung von 100% wären da locker drin gewesen. Naja… Hätte, hätte… 😉

      Aber erstens hätte ich da ohnehin nicht den Mut dazu gehabt und zweitens war das einzig und allein pures Glück. Zumindest was die Kürze der Zeit angeht. Wahrscheinlich wäre der short put auch ohne die Einigung SEC/Musk positiv ausgegangen.

      Und weil es so schön war, habe ich heute dann gleich noch einen weiteren Put verkauft. Bis Freitag bei einem Strike von 277.5$. Das sollte halten. Denke ich. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Ich finde das von der Summe her gesehen durchaus beachtenswert.
        Man muss das ja auch immer von der Kontogröße aus betrachten – wenn du am Ende des Jahres 10-15% gemacht hast wäre das doch Klasse!
        Ich bin zZt eher im deutschen Markt unterwegs (Allianz, MRück, SAP, …) und habe für dieses Jahr +10% auf die Kontogröße in € im Blick – das reicht mir auch und ist immer noch besser als (fast) alle Zinsprodukte.

        • Ergänzung: ’nur‘ +10% Ziel für dieses Jahr weil ich 5 Monate gar keine Optionen gehandelt habe und daher in dieser Zeit auch keine Gewinne schreiben konnte …

        • Richtig, Jürgen! Ich hätte schreiben sollen: „Von der absoluten Summe nicht umwerfend“. Relativ auf die Kontogröße bezogen (oder auf die Margin) und dann noch bezogen auf die paar Tage war es schon recht ordentlich.

          Gruß, Der Privatier

        • Und ich finde, genau so muss man es auch sehen bzw. rechnen!
          Ich habe zB 20k€ bei CapTrader liegen. Diese müssen/sollen für mich mindestens 2k€ p.a. Brutto-Rendite aus dem Optionshandel bringen – also 10%.
          Dann bin ich zufrieden und kann für mich sagen, dass der (geringe) Aufwand sich gelohnt hat.
          Jürgen

          PS: und dafür muss ich noch nicht einmal irgendwelche „Zocker-Puts“ auf Tesla verkaufen 😉

          • „Zocker-Puts auf Tesla…“

            Tja, Jürgen – Du weißt doch: „No risk, no fun“ 🙂

            Aber mal im Ernst: Nun habe ich ja mal leider mein Optionskonto zwischenzeitich fast halbiert (s. Beitrag: https://der-privatier.com/top-oder-flop-folge-29-optionshandel-teil-3/ ).
            Und bekanntermaßen erfordert ein 50%-iger Verlust eine 100%-ige Steigerung, wenn man den Verlust wieder ausgleichen will. Wenn ich „nur“ 10% im Jahr schaffe, brauche ich 10 Jahre dafür. Das ist mir nun doch ein bisschen lang…
            Also muss ich schon ein wenig mehr Gas geben. Aktuell sieht es bei Tesla gerade mal wieder nicht so gut aus. Das scheint die Batterie alle zu sein. 😉 Jedenfalls bröckelt der Kurs langsam, aber beständig ab. Aber ich habe ja nur noch zwei Tage bis Freitag.
            Dann schreibe ich einen neuen Put. 🙂 🙂

            Gruß, Der Privatier

          • Dann drücke ich mal die Daumen, dass es klappt!
            Hoffentlich geht der Schuss nicht nach hinten los … der Fehler lag schon im ‚halbieren‘ des Kontos. Da hast du wohl irgendwann nicht rechtzeitig die Reissleine gezogen …

    • Herzlichen Glückwunsch, so einfach kann es manchmal sein. Ich hatte vor der SEC Klage einen Call gegen TSLA geschrieben und konnte den dann in aller Ruhe mit 95% Gewinn schließen. Ich hatte da nur einen kurzen Schock, als ich die – 15% bei TSLA gesehen habe. Mit Put bin ich aber nicht gleich aufgesprungen. Herr Maydorn hat heute die These aufgestellt, im dritten Quartal würde TSLA wirklich schwarze Zahlen liefern und damit etwa 400$ wert sein… Twt

      Andere Optionen bereiten weniger Freude, ich wurschtle mich durch.

      Eine Horrorgeschichte habe ich noch:
      Bei teuren Aktien ist es ja nicht so einfach, puts zu schreiben, also der short put spread. Ist dann ja auch auf den spread abgesichert – denkste!
      Ich also eine Strategie entwickelt. Kleiner Spread recht nah am Geld. Man bekommt die Prämie und riskiert Spread – Prämie als Verlust. So kaufte ich GOOGL 1290/1295 und bekam ca. 375$. Laufzeit war September 29, ich wäre vielleicht noch aus dem Geld gekommen.
      Aber mir wurde eine Woche vorher 7 Uhr MESZ der gekaufte Put ausgeführt und ich habe 100 GOOGL bekommen. Natürlich margin call und Anruf bei captrader. Ich konnte noch die Priorität der Liquidierung anpassen, aber ich kam nicht mehr dazu, den verkauften put ebenfalls auszuführen. Vor Nasdaq Öffnung wurden meine 100 Aktien in Irland liquidiert. Die Option habe ich am Nachmittag geschlossen. Captrader hat noch recherchiert, aber die Auslösung der Optionen im SPREAD lassen sich nicht koppeln.
      Also Vorsicht, das begrenzte Risiko besteht nur, wenn man OTM bleibt.

      Auf Deutschland, auf uns und auf eine sorgenfreie Zukunft.
      LG Markus

      • Hallo Markus, ich hatte Dich schon vermisst!
        Und dann kommst Du gleich mit so einer „wunderbaren“ Horrorgeschichte. Sehr unterhaltsam 😉 und lehrreich.
        Vielleicht gehören solche Erfahrungen ja auch einfach dazu. Ich hatte ja vor vielen, vielen Jahren bei meinen ersten Optionsgeschäften einmal ein ähnliches Resultat. Bei mir waren es damals allerdings einfache, nackte Optionen, allerdings am letzten Tag so gerade noch ein kleines bisschen ins Geld gelaufen. 🙁 Das teuerste waren damals die Bankgebühren für Einbuchung und Verkauf (1%).
        Und das Ganze eine bleibende Erfahrung…

        Ich vermute allerdings, dass sich in deiner Geschichte eine kleine Verwechslung eingeschlichen hat. Die Aussage „Aber mir wurde …der gekaufte Put ausgeführt und ich habe 100 GOOGL bekommen.“ sollte sich wohl eher auf den verkauften Put beziehen. Nur zum Verständnis für alle, die hier ggfs. mitlesen.

        Gruß, Der Privatier

  34. Und als Antwort auf alle Probleme habe ich nun noch einen TSLA 270 Put Oct19, aktuell delta 19. Mal schauen…

    • „habe ich nun noch einen TSLA Put“ heisst bei Dir, Du hast ihn verkauft, richtig? Ich bin immer etwas irritiert über diese Ausdrucksweise.

      Was hast Du bekommen? TSLA wurde ja heute in einer großen Bandbreite gehandelt, aber ich schätze, so ca. 4$ dürften es gewesen sein, oder?

      Dann drücken wir uns mal gegenseitig die Daumen, dass Elon in der Zwischenzeit nicht wieder irgendwelche „spassigen“ Einfälle hat…

      Gruß, Der Privatier

      • Ich habe 4.92 Prämie für das Verkaufen bekommen. 😉
        SOLD 1 TSLA Oct19’18 270 PUT @ 4.92
        Bad news hat Elon noch nicht verbreitet, vielleicht lässt er noch was zu den anstehenden Earnings am 7.11. durchsickern. Aktuell stehen 294$ im pre-market auf der Uhr und die Vorgaben aus EU und Fernost sind auch nicht berauschend.
        Sind noch gut zwei Wochen bei mir, da wäre ein kleiner Schwenk nach Norden schon beruhigend. Wegrollen muss ich hier hoffentlich nicht.

        Und bis morgen muss der DAX nicht unbedingt unter 12.000 durchrauschen, ich habe Dienstag wieder einen 2-Tage Put geschrieben. 45€ Prämie sind nicht so üppig, aber mehr Risiko wollte ich nicht hinnehmen.
        SOLD 1 DAX Oct05’18 11950 PUT @ 9.00

        LG Markus

        • Aus TSLA halte ich mal raus – das ist mir zu spekulativ und unsicher bei diesem Unternehmen.

          Beim Dax habe ich einen Long-Trade mit CFD laufen und hoffe eher, dass es bis morgen noch etwas nach oben geht, damit ich mindestens mit einem kleinen plus rauskomme. Aber zZt sind wir ja an einem Scheideweg mit einer 50% Chance in jede Richtung — auch wenn es heute sich leicht aufklart.

          Auf der Optionsseite machen mir meine deutschen Optionen auf Allianz, MRück und SAP echt Freude (Wirecard habe ich auch noch mit auf die WL genommen). Die Prämien sind zwar nicht zu üppig, aber es funktioniert und vor allen Dingen fällt das Währungsrisiko weg 😉

        • Schweren Herzens habe ich meinen TSLA Put dann doch noch gerollt. 🙁

          Eigentlich denke ich ja, dass er morgen wertlos verfallen wird und dann wäre die ganze Aktion völlig für die Katz‘. Aber da ich morgen nicht zu Hause bin, war heute die letzte Möglichkeit, etwas zu tun und so fühle ich mich dann doch wohler. 🙂
          Außerdem dauert es jetzt halt eine Woche länger und obendrauf gibt es noch einen kleinen Rollgewinn.

          Gruß, Der Privatier

          • Ich habe auch gerade gerollt auf 260 und etwas Rollverlust realisiert. Wenn der 260er Put hält, habe ich dennoch etwas Gewinn. Wofür es die -5% heute gab, ist mir nicht klar, nur weil ein Chevrolet mal besser war.

            Dax hätte ich jetzt für 2€ geschlossen, aber der Markt war schon geschlossen. Wird sicher morgen zum Handelsstart ausgeführt oder ich setze das Limit noch auf ein paar Cents runter. Mal sehen wie Amerika schließt.

            Schönen Abend noch
            Markus

          • 😀 😀 Elon Musk sorgt doch immer wieder für Unterhaltung! 😀 😀

            Seine neueste „Erfindung“: „Shortseller Enrichment Commission“ (SEC)
            Ich lach‘ mich weg. 😀

            Ist allerdings für den Kurs eher suboptimal… 🙁

            Gruß, Der Privatier

  35. Jürgen, kannst Du mal kurz erklären, warum Du CFDs handelst?
    Ich habe mich da nie im Detail mit befasst, einfach weil ich nie die Notwendigkeit gesehen habe? Optionssscheine, Zertifikate (in allen exotischen Varianten) und natürlich Optionen bieten mir eigentlich alles, was ich brauche.
    Wo siehst Du einen Vorteil der CFDs gegenüber den anderen Möglichkeiten?

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Ich habe eigentlich eher eine negative Grundeinstellung (Vorurteil?) zu CFDs.

    • Peter,
      es gibt für mich keinen Grund gegen CFDs zu sein – ich denke, dass es ein Vorurteil ist.
      Man muss nur verstehen, wann es Vorteile bringt sie einzusetzen. Ich nenne mal ein paar, die für meinen Handel am wichtigsten sind:
      1- Skalierbarkeit — zB kann der Dax ab 10ct pro Punkt gehandelt werden; somit selbst mit einer Kontogröße von 500€ machbar
      2- Vielfalt — sämtliche Indizes weltweit, alle Währungspaare aber auch sehr viele Aktien können gehandelt werden; und zwar immer in der selben Art und Weise
      3- Long/Short — man kann jeden Trade in jede Richtung handeln
      4- Margin-Handel — alles geht mit mit geringem Kapitaleinsatz
      5- Kosten — einen Dax-Index-Trade mit einer Wertigkeit von 1€/Punkt kostet bei meinem Broker (JFD) kostet Intraday gerade mal 20ct. + Spread 0,8pkt (Overnight-Kosten kommen ggf. dazu; je nach Markt und Wertigkeit)
      6- Einfachheit — wenn man einmal das Produkt als solches verstanden hat, kann man eigentlich alles auf der Welt auf ein und dieselbe Weise handeln, ohne irgendwelche ISINs, Produktnummern, …. zu wissen.

      Wofür ich CFDs in der Regel nicht nehme ist der mittelfristige Handel über mehr als einer Woche Haltedauer wegen der Overnightkosten, die im Grunde Zinsen auf das geliehene Kapital sind. Also für Intraday-Handel ist es das perfekte Instrument: schnell, preiswert, einfach.
      Wichtig: CFDs handelt man am besten über spezielle CFD-Broker wie JFD oder AdmiralMarkets, da hier sehr niedrige Kosten bei bestem Service zu finden sind. CFDs bei CapTrader zu handeln ist viel zu teuer.

      VG
      Jürgen

      • Ergänzung:
        7. Geschwindigkeit — CFDs kann man selbst im Sekundenbereich ganz einfach handeln, wenn man möchte. Ein Trade ist genau mit einem Mausklick gestartet oder gestoppt.

      • Hallo Jürgen,
        danke für diese Einblicke. Kannst du mal ein Beispiel eines abgeschlossenen oder fiktiven Trades geben und welche Kriterien du für Strike? Ein- und Ausstieg anwendest? Auch hier muss ja sicher ein Money Management gelten oder ist der Trade immer doppelt oder nichts (binär Option)?

        LG Markus

        • Hi Markus,
          gern. Grundsätzlich bin ich mit CFDs zu 99% Intraday unterwegs und zu 90% handel ich den Dax-Index.
          Hier nutze ich den 5-Minuten Candle-Chart und handel ab 9:00Uhr long oder short auf bestimmte Zielmarken hin –> Xetra-Schluss des Vortages, 22:00 Schlusskurs, Vortages-Hoch/Tief, Vor-Wochen-Hoch/Tief, Trend-Hoch/Tief.
          Zum Einstieg schaue ich mir zwischen 8 und 9:15Uhr genau die Kursbewegung des Vortages, der Vorbörse und der Eröffnung an, und entscheide in welche Richtung (long/short) ich eine Position und in welcher Größe eröffne.
          Dann setze ich sofort einen Stop gemäß 5-Minuten Trend und einen Take-Profit bei Einstiegskurs + 22 Punkten.

          Das war’s eigentlich im Prinzip schon. Meine Erfolgsquote die +22Punkte Take-Profit zu erreichen liegt inzwischen bei 70-80% auf den Monat gesehen. Der Stop-Loss liegt in der Regel auch im Bereich 20-30Punkten, so dass ich die letzten 6 Monate immer im Plus lag.
          VG, Jürgen

      • Danke auch von mir für die schöne Auflistung. Das hört sich alles recht positiv an. Ich setze mal dagegen, was mich daran stört:
        1. CFDs sind keine Wertpapiere. Das Fehlen von WKN/ISIN bedeutet eben auch sehr eingeschränkte Regularien/Überwachung.
        2. Es gibt keinen Markt, keine Börse, keine Regelung des Preises über Angebot und Nachfrage. Es ist alles reine Willkür eines einzelnen Brokers. Bei A gekaufte CFDs können nicht bei B verkauft werden.
        3. Selbstverständlich unterliegen CFDs keinerlei Einlagensicherung / Sondervermögen.
        4. Mit Optionen kann man sehr schöne Strategien abbilden: Spreads, Straddles, Strangles, Butterflies, TimeSpreads etc. Hier gibt es klare mathematische Zusammenhänge. Ich kenne mich mit CDFs nicht aus, aber das gibt es wohl alles nicht?
        5. CFDs sind immer ein Spiel: Spekulant vs. Broker. Die Gegenpartei ist immer der Broker! (nicht so bei Optionen, auch nicht bei Aktien). Die massive Werbung, die manch ein Broker für CFDs betreibt, lässt vermuten, wer am Ende gewinnt…

        Deine „Positiv-Liste“ hört sich interessant an, Jürgen. Ich werde mich wohl trotzdem nicht mit einem weiteren Thema auseinandersetzen wollen. Ich habe oftmals eher das Gefühl, ich sollte meine Aktivitäten mal etwas einschränken.

        Trotzdem Danke für Deine Sichtweise. Hat mich immer mal interessiert, warum das jemand macht, der auch andere Möglichkeiten kennt.

        Gruß, Der Privatier

        • Ohne dich überzeugen zu wollen möchte ich wenigstens noch auf deine Bedenken, die ich vor 3 Jahren so oder ähnlich hatte, eingehen.
          1- Ja, stimmt. Strengere Regularien gibt es bei CFDs aber inzwischen auch.
          2- Wenn man es negativ ausdrücken möchte stimmt auch das. Großes „aber“: CFDs sind eigentlich für den Intraday-Handel gedacht, und da kaufe ich nicht hier und verkaufe dort. Die Seriosität des Brokers ist hier entscheidend. Es gibt inzwischen eine gute Anzahl von Brokern, die absolut ok sind und auch bereits seit Jahren am Markt sind: Kursstellung kommt vom Future Markt, sekündliche Aktualisierung der Kurse, sehr geringe Spreads, Ausführung im Millisekundenbereich, …
          3- Ja, aber siehe 2
          4- Ja, aber Optionen sind halt Optionen so wie Aktien auch Aktien sind. Wenn ich eine Aktie als Unternehmensbeteiligung haben möchte, dann kaufe ich sie auch als WP und nicht als CFD. Und genauso speziell ist auch der Optionshandel. Das kann man nicht vergleichen.
          5- siehe 2. Für mich ganz klar nein — meine Erfahrungen sehen da anders aus, sonst würde ich das nicht mehr machen. Es hängt natürlich vom Broker ab. Ich bin bei JFD-Brokers und die verdienen ihr Geld nachweislich mit der Kommission + geringem Spread. Und was ist daran Spiel?? Spekulation ja klar. Ich glaube du denkst bei CFDs immer an „Binäre-Optionen“ , bei denen auf Grund der Machart nur der Broker gewinnen kann.

          Du denkst bei CFD-Brokern immer an s.g. „Market-Maker“, die nicht nur die Kurse stellen, sondern auch gegen dich handeln (können). Das ist aber beileibe nicht so, denn als Market-Marker benötigt man eine spezielle Lizenz dies überhaupt tun zu dürfen. IG ist ein solcher Broker, der so eine Lizenz hat.
          JFD und AdmiralMarkets haben diese Lizenz nicht, leiten deine Orders einfach nur weiter und handeln nicht gegen dich — ganz 100% sicher.

          So, nun reicht es aber zu diesem Thema 😉
          VG, Jürgen

          • Du magst wohl Recht haben, dass ich binäre Optionen und CFDs „in einen Topf“ geworfen habe. Insofern habe ich wieder was dazu gelernt.

            Und meine kritischen Anmerkungen waren ja auch lediglich dazu gedacht, einmal ein paar andere Punkte aufzuzeigen, die man ggfs. auch noch bedenken sollte.

            Wenn es Dir nicht zu viel ist, vielleicht kannst Du ja doch noch mal ein konkretes Beispiel erläutern. Denn Du hast jetzt zwar Deine Ein- und Ausstiegsüberlegungen geschildert, aber für jemand, der nun so gar keine Vorstellung vom CFD Handel hat, bleibt es trotzdem unklar, wie und was Du nun eigentlich handelst?!

            Wenn Du z.B. bei einem DAX-Stand von 12.200 denkst, dass er weiter runter gehen wird, was machst Du dann konkret? Geht es nur um hoch oder runter, oder musst Du einen Ziel-Stand definieren? Was kostet das dann und wann machst Du Gewinn und wieviel?

            Gruß, Der Privatier

          • zu 3- fällt mir noch ein, dass es für CFDs als solches keine Einlagensicherung gibt,richtig, für dein Konto bei dem Broker jedoch schon. Nur: ein CFD hat (je nach Handelsstil) eine Dauer von Minuten bis wenigen Stunden — und das ein Broker genau in dieser Zeitspanne pleite geht ist recht unwahrscheinlich.

            Nochmal: mit dem Handel mit CFDs hat man eine einfache Möglichkeit auf sehr kurzfristige Kursbewegungen zu spekulieren – in Indizes, Währungen und Rohstoffen. Das geht natürlich auch mit ’normalen‘ Produkten wie ETFs, direktem Kauf von Währungen oder Rohstoffen oder Futures. Da reden wir aber von ganz anderem Kapitaleinsatz, Kosten und Risiken.

          • Wie gewünscht mal die genauere Vorgehensweise ausgehend von einem Dax-Stand von 12000 und ich denke, dass es den Tag zunächst einmal abwärts geht:
            1- Das Handelstool, das die allermeisten CFD Broker anbieten und nutzen ist der MetaTrader. Über diesen kann ich sehr flexibel alle angebotenen Handelsinstrumente und Märkte (Indizes, Währungen, Rohstoffe) grafisch über die verschiedensten Zeitebenen (Tick, Minute, 5 Min, 15min, 60min, …) anschauen und auf Knopfdruck handeln.
            2- Der Dax steht gerade auf 12000 und die zurückliegen Bewegungen lassen mich vermuten, dass der Dax weiter fällt.
            3- In Abhängigkeit von meiner Kontogröße und Risikobereitschaft (Risiko-/Moneymanagement) stelle ich die gewünschte Positionsgröße ein — zB 1 CFD = 1€ pro Dax-Punkt (ab 10ct pro Dax-Punkt möglich)
            4- Ich drücke auf „Sell“ , da ich in wie in 2- beschrieben, mit fallenden Kursen rechne
            5- Sofort wird diese Order ausgeführt und als Order (Linie) im Chart dargestellt.
            6- Nun lege ich meinen gewünschten ‚Take-Profit‘ fest, indem ich die Orderlinie mit der Maus anfasse und nach unten ziehe (fallende Kurse). Mein gewünschter Take-Profit liegt bei 22 Punkten (=22€) – also ziehe ich die Linie auf 11178
            7- Den Stop-Loss lege ich genauso fest und ziehe die Linie auf 12020, denn ich möchte nicht mehr als 20 Punkte (=20€) verlieren.
            8- Nun heisst es Kaffeetrinken und warten ob mein Trade aufgeht. Ich kann aber jederzeit den Trade zum aktuellen Stand schliessen.

            Kosten für diesen Trade:
            Kommission: 20ct
            Spread: 0,8Punkte = 80ct
            –> 1€

            Gewinnfall (Dax fällt die 22 Punkte innerhalb der nächsten Minuten/Stunden von 12000 auf 11178):
            Ich bekomme 22€ minus 1€ Kosten –> 21€

            Verlustfall (Dax erreicht 11178 nicht sondern steigt auf 12020)
            Ich verliere 20€ + 1€ –> 21€

            Zu hinterlegende Margin für diesen Trade: 600€ (5% vom tatsächlichen Handelsvolumen)
            Für einen solchen Dax-Trade mit 1€/Punkt benötige ich also ein Konto, dass mindestens 600€ im Saldo hat.
            Bei einem Trade mit 10ct./Punkt wäre die Margin 60€, die Kommision 2ct. und der Spread 8ct.

            Einigermaßen klar?
            VG, Jürgen

          • Vielen Dank, Jürgen.
            Und hat mich auch zum Lachen gebracht. Die Gefahr, dass der Broker beim Trade pleite geht und dann womöglich 22€ verloren sind, weil man nicht bei -12€ realisieren konnte… 🙂
            Bist du sicher, dass die Einlage gesichert ist, der Broker ist doch keine Bank?
            Ich hatte mal kurz mit der bux App gespielt und das Prinzip ausprobiert.

            Heute war es mal wieder grausam. Nicht nur TSLA, statt die 260 teuer wegzurollen, habe ich noch einen 240er Put dazu geschrieben in der Hoffnung, am Montag sieht es wieder besser aus und ich kann den 260er mit geringerem Verlust schließen oder doch noch etwas halten.
            Peter, du hast ja zum Glück noch die Laufzeit verlängert, aber auf welchem Level bist du gerade oder musstest du heute noch mal rollen?
            Außerdem hatte ich noch verkaufte Puts von FB und PYPL, bei PYPL Verluste realisiert bei FB versuche ich noch von 145 auf 135 zu rollen.
            Nur T wollte ich eigentlich zu 33.5 bekommen, diesen put habe ich dann auch lieber erst mal mit etwas Gewinn geschlossen.

            In D habe ich noch einen Cap 155 auf Continental, läuft auch riesig.

            Und vielleicht stehe ich bald wieder bei der ARGE auf der Matte… 🙁

            Was soll’s, time will tell.

            Gute Nacht
            M.

          • Hallo Markus,
            Zur Einlagensicherung: ja, absolut sicher. Da hatte ich mich vor ein paar Jahren schlau gemacht.
            Die in DE zugelassenen Broker haben in der Regel bei deutschen Banken segregierte Konten für ihre Kunden, so dass meine Einlage sicher ist.
            Ist bei CapTrader oder IB ja zB auch so.
            VG
            Jürgen

          • Markus, noch was:
            wenn du den CFD Handel mal intensiv ausprobieren möchtest, dann öffne am besten ein Demo-Konto bei JFD-Brokers, installiere dir von JFD den MT4 (Handelsplattform) und teste dann alles zeitlich unbegrenzt und gefahrlos bis der Arzt kommt 😉
            Komplette Beschreibungen für alles bei JFD im Internet.

  36. @Jürgen zum CFD Trading: Eine Frage habe ich dann doch noch:

    Gibt es Begründung für deine Grenzen von 20/22 Punkten?
    Beruht das auf eigenen Erfahrungen? Irgendwelche Untersuchungen?

    Mir erscheinen 22 Pkt. für eine Intrayday DAX-Bewegung nicht gerade viel.
    Oder machst Du das auch mehrmals am Tag?

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,
      ja, es gibt eine Begründung: mein Tagesziel im Dax-Intraday-Trading liegt bei 20 Punkten. Das hat sich in den 3 Jahren, die ich den Handel mache, als machbar herausgestellt. Und zwar aus folgenden Gründen:
      1. der Dax bewegt sich durchschnittlich ca 100-130 Punkte pro Tag (Tagestief (TT) zu Tageshoch (TH)). Größere oder kleinere Bewegungen sind eher Ausreisser.
      2. Daraus schneide ich mir einen kleinen Anteil heraus
      3. Dabei gehe ich immer auf „Zielbereiche“ (Vor-TT, Vor-TH, Wochen-Hoch/Tief, Unterstützungen, Wiederstände, Fibomarken)

      Der Stop sollte natürlich immer in einem Bereich liegen, bei dem die Verluste möglichst nicht die Gewinne überschreiten. Risiko-/Moneymgmt.

      Ich handle manchmal auch mehrfach am Tag — aber eher selten. Wenn ich 20 Punkte erreicht habe, mache ich einfach Schluss. Denn jeder weitere Handel kann den Gewinn wieder zunichte machen.

      Noch was zu den 20 Punkten und ob das viel oder wenig ist:
      Der CFD Handel ist extrem flexibel, denn jeder kann ja in Abhängigkeit von seiner Kontogröße selbst bestimmen, wie viel € diese 20 Pkt. wert sind (Skalierbarbeit). In meinem Beispiel waren das 20€. Es können aber auch 2€ (bei 0,1 CFD) oder 200€ (bei 10 CFDs). Oder auch mehr oder irgendwas dazwischen. Und wenn man dann bedenkt, dass solche „20-Punkte-Ttrades“ normalerweise nur wenige Minuten dauern, dann ist das schon nicht schlecht.

      Peter, das ist alles schwer in Worten zu beschreiben. Wenn dich das echt interessiert, dann solltest du tatsächlich mal ein Demokonto bei einem CFD-Broker eröffnen und selbst damit rumspielen, um ein besseres Gefühl für die Dinge zu bekommen.
      Oder du nimmst mal morgens um 8:30 am webinar von Admiral-Markets teil. Dort macht der erfolgreiche Scalp-Trader Heiko Berendt die Markt Betrachtung und stellt seine Szenarien für den aktuellen Tag vor. Für den Anfänger und auch Fortgeschrittenen sehr hilfreich. Den Anmeldelink kann ich dir gern schicken wenn du möchtest.
      VG, Jürgen

      • Hallo Jürgen,
        den Link zum Webinar brauchst du nicht extra liefern, war leicht zu finden. 😉
        Die Uhrzeit ist auch cool, könnte man (als Nochnichtprivatier) schön immer vor Bürostart einfügen. Ob ich das mittelfristig schaffe, mal sehen.
        Heute erstmal TSLA und andere Patienten auf dem Schirm.

        Schöne Woche allen zusammen
        Markus

        • Hi Markus,
          sehr schön. Das webinar ist wirklich sehr gut, nur hatte ich vergessen zu erwähnen, dass dort nicht erklärt wird wie man ein Tool bedient oder welche Knöpfe man drücken muss oder wie CFDs funktionieren.
          Dort gibt es eine Marktsicht und Einschätzung von jemandem, der sein tägliches Brot mit dem Trading verdient. Und dort sieht man auch mal (im wahrsten Sinne des Wortes) auf welche Charts ein Profi-Day-Trader schaut und wie er diese interpretiert.
          Es gibt auch noch ein 2h-webinar von Heiko B. alle 4 Wochen Dienstag Nachmittags um 15:00, wo er Grundlagen seines Handels erklärt und auch regelmäßig Live-Trading im Ein-Minuten-Chart praktiziert. Auch sehr interessant.
          VG, Jürgen

      • Danke Jürgen für die umfangreichen Erklärungen. Und ich muss auch sagen, dass mich das schon lockt. Auf der anderen Seite habe ich bei meinen aktuellen Aktivitäten immer mal wieder den Eindruck, ich sollte die Vielfalt mal ein wenig reduzieren (bevor ich den Überblick verliere) und dabei gleichzeitig das Risiko ein wenig reduzieren.
        Ich werde mir das mal überlegen…

        Gruß, Der Privatier

        • Moin Peter,
          gern. Das mit der „Vielfalt reduzieren“ verstehe ich schon. Man kann es aber auch so sehen, dass man sich in einem neuen Bereich schlau macht, um ggf. einen anderen zu ersetzen, der nicht so gut oder gar nicht läuft (zB Hoch-Risiko-Put-Verkauf a la TSLA 😉 )
          Und zunächst einmal wäre ja ein Demo-Konto und der Handel darin sowie mal ein/zwei kostenlose webinare sehr gefahrlos und höchstens mit ein paar Stunden Zeitaufwand verbunden.
          Vorteil: man lernt mal wieder was Neues.
          VG
          Jürgen

  37. @Markus zu TSLA-Optionen:

    An anderer Stelle habe ich ja schon geschrieben, dass ich mit meinem Stammtisch auf unserem jährlichen Ausflug war. Und wenn man dann als Stillhalter von TSLA-Puts in irgendwelchen dunklen Gewölben ohne WLAN und Netzempfang sitzt, ist das keine so angenehme Erfahrung. Zumal, wenn man nicht so unhöflich sein möchte, alle 5 Min. auf sein Handy zu gucken, ob nicht doch mal irgendwo ein Funksignal zu empfangen ist.

    Zwischendrin habe ich zwar immer mal wieder mitbekommen, wie die TSLA-Kurse immer roter wurden, aber an irgendwelche Überlegungen hinsichtlich Rollen, Delta, Strike, Vola, Laufzeit und Margin war nicht zu denken. Also – bei mir noch alles beim alten und das heisst: Laufzeit bis Freitag den 12.10. und Strike bei 255$.
    Kräftig im negativen Bereich, aber sonst noch alles okay. Mal sehen, wie es am Montag weiter geht. Dumm nur, dass ich Montag abend wahrscheinlich auch nicht zu Hause bin. 🙁

    Gruß, Der Privatier

    • Ich habe mir dann heute bei TSLA noch ein bisschen mehr „Luft“ verschafft: Eine weitere Woche und weitere 10$ beim Strike.
      Ich habe aber so ein ungutes Gefühl, dass das auch nicht reichen wird… und irgendwann bekomme ich ein Margin-Problem. Wobei „irgendwann“ aktuell bis zum 19.Okt. sein wird.

      Gruß, Der Privatier

      • Was für stürmische Zeiten, aber wer so zockt, braucht sich nicht zu wundern. 🙂
        Ich habe am Montag den TSLA 260er Put ausgesessen und tierisch Angst, dass mir gleich jemand 100 Stücke andreht. Dass die Prämie auf über 20$ hochging, hat mich eigentlich weniger gestört. Aber Glück gehabt und ich konnte gestern den 260er für 12.45$ schließen.
        Nun habe ich noch den 240er, der mir 7.10$ gebracht hat. In Summe bin ich leicht im Minus.
        2.10. 270er für 4.92 geschrieben
        4.10. für das Rollen auf 260 2.85 gezahlt
        5.10. 240er für 7.10 geschrieben
        8.10. flatternd stillgehalten
        9.10. 260er für 12.45 geschlossen –> Kosten aktuell 328$ und ein Delta 20 bis 19.10. im Depot. Wenn ich meine CALL Trades von September und Juli noch dazu nehme, ist meine TSLA Bilanz wieder positiv, auch alle anderen TSLA Trades waren erstaunlich erfolgreich, aber mein Fazit: bei TSLA gehen CALLs besser als PUTs. 🙂

        Peter, was musstest du denn am Montag für den 255er Put hinlegen bzw. wie viel hat das Rollen auf 245 gekostet? Da das schon dein zweiter Roll war, wirst du mit dem Trade nicht mehr positiv abschließen können. Wäre spannend, jetzt zu sehen, ob die 255 am Freitag gehalten hätte…. 😐

        Bei FB bin ich von 155 Oct19 auf 145 Nov16 gerollt und habe noch ein Prämienplus von 1.03 auf dem Konto, allerdings ein Delta 24 im Depot. Vielleicht komme ich noch unter einen $ oder ich rolle sicherheithalber noch etwas tiefer und vielleicht wieder eher.

        LG Markus
        LG Markus

        • „Da das schon dein zweiter Roll war, wirst du mit dem Trade nicht mehr positiv abschließen können.“

          Diese Schlussfolgerung ist falsch, denn ich rolle immer nach unten UND nach hinten! Und achte dabei darauf, dass möglichst ein kleiner Rollgewinn entsteht. Klappt nicht immer, aber oft.
          Und so habe ich heute bei einem TSLA-Kurs bei ca. 250$ noch einmal gerollt:
          * BOUGHT 1 TSLA Oct19’18 245 PUT @ 10.55
          * SOLD 1 TSLA Oct26’18 235 PUT @ 11.50

          Knapp 100$ Gewinn, etwas mehr Luft beim Kurs und die Margin wieder reduziert.
          Im Grunde könnte man das Spiel auch so weiter treiben und seine Gewinne nur durchs Weg-Rollen erzielen. 😉

          Aber erst mal abwarten, was die nächsten Tage so bringen. Zumindest TSLA ist gerade wieder auf einem leichten Aufwärtspfad…

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Der letzte Roll-Vorgang war so ähnlich, auch mit Gewinn, allerdings weniger.

  38. Hallo Peter, danke für den Hinweis. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach ist und eine Woche später so viel mehr Prämie bei geringerem Strike gezahlt wird.
    So bin ich gestern erfolgreich von TSLA 240 Oct19 zu 220 Nov02 weitergerollt und habe dafür 343$ bekommen. Und wie du sagst, so kann es immer weiter gehen bis TSLA bei 100$ steht. 😉
    Bei FB habe ich nicht gerollt, sondern die Seiten gewechselt. Vom FB 135 Nov16 Put zum 167.5 Nov02 Call, dafür musste ich allerdings 37$ zahlen, habe die Laufzeit ja auch verkürzt.
    Mittwochmorgen hatte ich übrigens mit sehr kleinem Delta noch einen DAX 11.750 Put Oct12 geschrieben, sauclever! Den habe ich Mittwoch ausgesessen und gestern am Nachmittag auf 11.500 gerollt. War zwar teuer, aber ich wollte heute nicht mehr den 11.750er abbezahlen. Zumal ich mich frage, ob dann einfach der „innere Wert“ abgerechnet wird, der Index ist ja nicht handelbar?

    LG Markus

    • Noch mal kurz eine Warnung zum Tesla-Rollen:
      Bitte beachten, dass Tesla bald wieder Earningstermin hat!! Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, es wäre der 30.Oktober. Optionen, die dahinter liegen, haben jetzt eine recht hohe impl. Vola und daher eine hohe Prämie.
      Ist zwar gut für’s Rollen, kann aber auch gewaltig schief gehen. Wenn die Earnings schlecht ausfallen. Ich versuche jedenfalls, meine Trades vorher zu beenden.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke für den Hinweis, ist mir im Prinzip bewusst, nur hatte ich beim Rollen nicht nochmal geschaut.
        Earnings date ist Nov07, estimated EPS -1.77
        Vielleicht kaufe ich mir vorher mal einen OTM Call, falls wirklich die Gewinnzone erreicht wird oder EPS nur noch geringfügig negativ ist, könnte es durch die Decke gehen.
        Aber mal schauen, was die Korrektur bis dahin treibt.

        Schönen Abend
        Markus

        • So, jetzt habe ich meinen ersten Call gekauft. 🙂
          Und nicht TSLA sondern FME Nov16 80.
          Ist zwar nur ein Monat und ob die 80 wirklich erreichbar sind, möchte ich jetzt nicht festlegen, aber ich rechne doch stark mit einer Gegenbewegung Richtung 75-78 und dann sollte der Call wieder reichlich Zeit/Chance-Wert haben. Wenn nicht sind nur ein paar Euro versemmelt.

          LG Markus

  39. Gerade ist eine phänomenale Entwicklung zu beobachten!

    Tesla „schiesst“ heute bei Börsenstart um (bisher) 6% in die Höhe und gleichzeitig geht mein nur noch wenige Tage laufender Short Put um bis zu knapp 400% in die Höhe!!

    Noch mal zum Mitschreiben: Der Aktienkurs steigt und ein Put-Kurs steigt überproportional mit. Unglaublich!

    Nun – ich hatte schon mit einem Anstieg der impliziten Vola gerechnet, aber das sich das sooo stark auswirkt, empfinde ich schon als phänomenal.

    Inzwischen hat es sich schon wieder etwas abgekühlt. Der Put liegt „nur“ noch ca. 100% im Plus (Tesla bei 6,2% plus). Bin mal gespannt, ob und wann sich das wieder normalisiert…

    Das habe ich so noch nicht erlebt und ist eine neue Erfahrung für mich. Wenn man das geahnt hätte, hätte man zum Börsenbeginn ordentlich Kasse machen können…

    Gruß, Der Privatier

    • Ach ja: Wenn ich hier schreibe, dass der Put um 400% in die Höhe geht, dann heisst das für meinen Short Put natürlich, dass meine Posittion um 400% ins Minus geht. 🙁 🙁

      Gruß, Der Privatier

    • Puh – das war ja heute mal eine spannende und außergewöhnliche Börsensitzung (in den USA). Für die meisten wahrscheinlich eher im Hinblick auf die weitgehende Erholung der wichtigen Indices gegen Ende.
      Für mich war aber die Entwicklung von Tesla und meines Short Put unglaublich spannend. Dass sich eine Option quasi entgegengesetzt zum erwarteten Verlauf entwickelt, kann bei steigenden Volatilitäten schon passieren. Aber in diesem Fall war beides schon sehr außergewöhnlich: Tesla-Kurs plus 12,5%!! und meine Put-Option (235er Strike, 26.Oct.18) in der Spitze bis zu plus 400% (gegenüber Vortag).

      Inzwischen hat es sich zum Ende der Sitzung weitgehend normalisiert. Der Put liegt etwa 30% im Minus. Das passt dann schon irgendwie wieder. Mir aber trotzdem für ein Schließen der Position noch zu teuer. Mal sehen, was morgen wird…

      Gruß, Der Privatier

    • So, um die Geschichte mal zu Ende zu erzählen:

      Am Donnerstag (25.10.18) kurz nach Börsenstart habe ich meinen Short Put (235er Strike, 26.Oct.18) für 11$ zurückgekauft. Trotz mehrfachen Rollens am Ende ein Trade mit Gewinn.

      Das Ganze in Läufer-Bekleidung am Waldesrand vor meinem Trainingslauf und sehr schlechtem Handy-Netz. Nach mehrmaligen Verbindungsabbrüchen am Ende aber erfolgreich.
      Eigentlich wollte ich noch ein wenig vom erwarteten Rückgang der impliziten Vola profitieren und gleich noch einen weiteren Put verkaufen. Das habe ich dann wg. der Netz-Probleme abgebrochen und auf später verschoben.

      Ca. 90 Minuten später wieder zu Hause habe ich dann noch einen 250er Put (9.Nov.) zu 237$ verkauft. Und gleich am nächsten Tag (also gestern) zu 123$ wieder geschlossen.

      Aktuell habe ich jetzt keine offenen Positionen mehr und es könnte gut sein, dass das für dieses Jahr dann auch so bleibt. Momentan stehen viele Earnings-Termine an, bei denen ich mich fernhalten möchte und danach besteht die Gefahr, dass ich bei evtl. notwendigem Rollen offene Positionen mit ins nächste Jahr nehme. Das möchte ich nach Möglichkeit auch vermeiden.

      Aber bei Tesla sind die Earnings ja vorbei 😉 und mit kurzen Laufzeiten geht da vielleicht doch noch was. Mal sehen…

      Gruß, Der Privatier

      • Hi, hattest du wirklich im Sinne von vor der Apotheke kotzenden Pferden befürchtet, TSLA könnte am Freitag unter 235 fallen und das war dir 14.50$ wert?
        Nachdem Erfolgen vor den earnings date habe ich heute wieder mit einem put angefangen. Die Prämien sind hoch und es kann ja noch weit gerollt werden, falls es zu weit südlich geht.

        LG Markus

        • „und das war dir 14.50$ wert?“

          Definitiv: JA!

          Wobei das gar nicht an den kotzenden Pferden gelegen hat, sondern aus zwei anderen Gründen:

          * Wegen 10$-15$ möchte ich nicht einen weiteren Tag warten. In der Summe (nach Rollen und Gebühren) war dies ein Trade von ca. 265$, da kommt es mir auf 10$ mehr oder weniger nicht an. Viel wichtiger aber:

          * Mehr als einen Tesla-Trade möchte ich nicht gleichzeitig offen haben. Inzwischen würde es die Margin zwar wieder hergeben, aber ich würde mich sehr unwohl fühlen. Und da ich gerne einen weiteren Put verkaufen wollte, habe ich den alten geschlossen. Und der neue Put hat für einen Tag über 100$ eingebracht. Insofern eine richtige Entscheidung.

          Aber ich lasse Optionen generell nicht gerne verfallen. Ich verzichte da gerne auf die letzten Dollar und schließe die Position lieber früher, um dann neue Positionen zu eröffnen.

          Gruß, Der Privatier

  40. Habe heute erfolgreich zwei 197.5 puts auf AAPL geschlossen. Ich hatte kurz überlegt, die earnings zu überstehen, aber beide waren schon gut im Plus. Lieber öffne ich morgen einen neuen put.
    Einen 202.5 Laufzeit bis morgen hatte ich vorher auf 197.5 Nov09 gerollt. Mit Rollgewinn 🙂
    Bei TSLA bin ich auch dabei und entspannt, wenn es runter geht, rolle ich eine Woche weiter oder zwei und nehme noch ein paar $ mit.
    Der Stein der Weisen!…?

    LG Markus

    • Dass das der Stein der Weisen ist, möchte ich mal nicht unbedingt behaupten.
      Fest steht aber, dass Tesla sich für diese Vorgehensweise sehr gut eignet. Denn einerseits ist die impl.Vola meistens recht hoch, so dass selbst bei sehr kurzen Laufzeiten von 1-2 Wochen noch sehr gute Prämien zu erzielen sind.
      Zum anderen ist auch bei diesen Weekly-Options die Liquidität ausreichend gegeben, so dass man die Optionen in der Regel gut handeln kann.
      Wenn man rollen muss, so reicht es meistens, nur 1-2 Wochen weiter zu rollen. Damit zieht sich so ein Trade nicht ewig in die Länge, was bei anderen Werten mit Monthly-Options sehr schnell passieren kann! Je nachdem, wie man bei Rollen Strike und Laufzeit wählt, kann man auch noch einen kleinen Rollgewinn mitnehmen.

      Solange eine Aktie aufwärts geht oder zumindest stabil bleibt, ist das allerdings wohl ohnehin keine große Kunst. Aber solange Elon Musk nicht mal wieder kiffender Weise irgendeinen Unsinn von sich gibt, sehe ich kurzfristig für Tesla keine Probleme. Der nächste Quartalsbericht dürfte dann aber wohl wieder spannend werden.

      Apropos „kiffen“ 😉 Ich habe noch einen weiteren interessanten Options-Kandidaten entdeckt: Tilray (TLRY). Allerdings extrem volatil und nur mit äusserster Vorsicht zu geniessen (oder alternativ nur bei gleichzeitigem Genuss der vom Unternehmen vertriebenen Produkte 😉 ).

      Gruß, Der Privatier

  41. Ja vor Musks Eskapaden ist man nicht sicher, ist darum auch etwas anstrengend TSLA im Auge zu behalten. Ich hatte heute erst gedacht, ich rolle etwas in der Zeit zurück und im Delta rauf, aber das war mir dann doch zu heiß. Habe so eine Order zum Schließen eingestellt, ist noch nicht ins Limit gelaufen, aber kommt ja vielleicht die Tage noch.
    TLRY würde ich nicht handeln. Diese ganzen Cannabis Werbebanner nerven mich schon, das Produkt auch etwas, nur nicht so schlimm wie Waffen. Aber Kursschwankungen vom 31.7. 22$ bis 19.9. 300$ und jetzt wieder auf 100$ sind mir suspekt. Mit welcher Begründung? Und sind 9.5B Kapitalisierung mit irgendwas gerechtfertigt ohne Revenue oder Earnings Daten? Meiner Meinung nach nur sinnfreies Gehype und Gebashe von Cannabis. Genau wie beim Bitcoin auch nur heiße Luft die auf und ab geht.

    Ich wollte noch meine Freitagstrades auflisten:
    PBB 12.0 Dec21 covered call
    SAP und SIE Puts geschlossen, das war am Morgen aus GTC Orders, mit der freigesetzten Margin von meinen APPL Puts von Donnerstag ging es dann fröhlich weiter:
    MRK1 88.0 Dec21 Put für 1.17 würde ich zur Not nehmen oder etwas rollen
    WDI 140.0 Nov16 Put für 1.93 gut zum Rollen
    SAP 92.0 Nov16 Put für 0.78 würde ich auch nehmen, aber dazu müsste ich einige AR4 verkaufen
    TKA 19.5 Dec21 Put für 1.01 also für 18.49 würde ich hier auch auf buy&hold wechseln
    VNA 39.0 Dec21 Put für 0.70 Kaufpreis wäre ggf. 38.30 finde ich auch gut
    Damit war Deutschland abgegrast und ich habe auf die NYSE gewartet
    QQQ 162.0 Nov09 Put für 0.91 sollte eigentlich halten oder wird gerollt
    CSCO 45.5 Nov02 Put für 0.28 mit Delta 50 zur Kaufverbilligung hat geklappt
    SPY 252/260.5 Nov16 BullPut Spread für 0.82 für einen Putverkauf hat die Margin dann nicht mehr ausgereicht.

    Bin also aktuell wieder sehr aktiv und all-in im Markt.

    LG Markus

    • „… heiße Luft die auf und ab geht“

      Sehr richtig! Aktuell haben kurzfristige Puts auf TLRY eine implizite Volatiltät von über 140%!! (sagt jedenfalls die IBKR-App). Falls das stimmen sollte, heisst das ja dann wohl, der Markt sichert sich momentan dagegen ab, dass der Kurs von TLRY in den nächsten 2 Wochen um 140% nach unten gehen könnte. 😮
      Und da ich das weniger glaube, biete ich denn mal eine solche Versicherung an. 😉
      Mal sehen, ob’s klappt…

      Ansonsten wünsche ich Dir viel Erfolg bei deinen vielfältigen Aktivitäten. Hast ja ein rasantes Tempo seit den ersten Versuchen hingelegt! Sehr gut. Gibt es auch mal eine Statistik über Erfolge/Misserfolge?

      Gruß, Der Privatier

      • Nun habe ich meine zwei TLRY-Puts doch bereits heute wieder geschlossen. Habe mich mal an die 50%-Regel gehalten. 😉 Eigentlich versuche ich ja immer, etwas mehr zu bekommen, aber die ungewissen Reaktionen auf das USA-Wahl-Ergebnis und die nächste Woche anstehenden Earnings bei TLRY haben mich dann doch etwas vorsichtiger gemacht.

        Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen: In nur acht Tagen 219$ (nach Gebühren) eingenommen. Und das bei einer Margin-Belastung von nur ca. 1.500$.

        Gruß, Der Privatier

    • Habe jetzt fast alles geschlossen vor den Ergebnissen der midterms. Ein wenig Gewinn meist.
      Nur ein AAPL bull put spread 190/195 heute morgen erst gekauft und jetzt doch wieder geschlossen.

      Mal schauen, was die Wahlergebnisse nun bringen. In D habe ich noch jede Menge Risiko und Geely natürlich.

      Schönen Abend
      Markus

      • Das Wahlergebnis scheint von den Börsen recht positiv aufgenommen zu werden. Zumindest deuten die Indikatoren darauf hin. Insofern war die Vorsicht u.U. nicht nötig. Aber nachher ist man eben immer schlauer und es wird wohl kaum jemand was gegen steigende Kurse haben. 🙂

        Gruß, Der Privatier

  42. Habe am Mittwoch mal wieder einen 11.400er Dax Put bis heute geschrieben. Den habe ich nun eine Stunde vor 13 Uhr bei 11.450 doch geschlossen. 13 Uhr sollen Dax-Optionen ja verfallen, aber da war es mir die 9,50€ wert, nicht dass der DAX doch noch gegen 11.400 rutscht, die day trader spekulieren gerade darüber.
    Dafür baue ich nun bald eine thyssenkrupp Positiopn auf. Ich habe schon einen 19.5 Dec Put, der wird wohl nicht mehr verfallen. Habe 99ct bekommen, also Einstiegskurs ca. 18,50€.
    Jetzt habe ich noch einen 17.5 Jan Put dazu geschrieben. Dann werde ich eben TK Großaktionär und versuche mich da wieder rauszucallen.
    HV ist schon am 1. Februar, ist dann auch ex-div für die erwarteten üppigen 21ct Dividende?

    LG Markus

  43. Läuft wieder etwas schwieriger. Der AAPL Fall traf mich etwas, durch verschiedene Rolls und dadurch, dass ich mit Bull Put Spreads drin war, ist die Bilanz noch nicht ganz klar, da muss ich erstmal die Statistiken prüfen.
    Aktuell habe ich noch mit einem Dec14 175er Put und einem Jan18 180er. Beide aktuell etwas im Plus, aber das zeigt ja nicht, wie viel ich beim Rollen eingebüßt habe. Vielleicht kommt morgen oder nächste Woche noch etwas, bin aber skeptisch.
    Morgen werde ich auch T-Aktionär (AT&T ist natürlich gemeint). Ich habe einen Nov16 31er Put, der morgen fällig wird. Ich hatte nur 35ct bekommen, aber einen Einstiegskurs von 30.65 fand ich ziemlich gut. Ok, heute hätte ich weniger bezahlt und bis zum nächsten ex-div ist noch Zeit. Mal sehen was es für Call Prämien demnächst so gibt. Eher lange Laufzeit und kleines Delta, die müssen nicht gleich wieder weg.
    Trübe ist auch TKA, da habe ich gleich zwei Dec21 19.5er und einen Jan18 18er Put. Alle drei möchte ich nicht unbedingt gegen Aktien tauschen, obwohl ich daran glaube, dass Thyssen wieder auf die Beine kommt. Die Umstrukturierung war doch überfällig und bringt Vorteile. Oder was haltet ihr vom Unternehmen im Allgemeinen?

    LG Markus

    • Moin Markus,
      zu TKA kann ich nichts sagen aber T habe ich wegen der Dividende und dem Glauben, dass das Unternehmen seinen Weg machen wird. Gehört halt zu den Marktführern (ähnlich wie unsere Dt. Telekom).
      AAPL habe ich sowieso seit Jahren und würde zZt eher nachkaufen als verkaufen.

      Zu den Optionen: da würde mich mal echt deine generelle Taktik im Handel interessieren.. Ich kann mir irgendwie keinen Reim darauf machen wie/warum du bei fallenden Märkten und fallenden Einzelwerten Puts verkaufst. Nach welchen Kriterien wählst du die Unternehmen aus?

      Ich bin da relativ vorsichtig mit klaren Regeln.
      Aktueller Status:
      Zwei Short-Puts, LZ Dez18, MüRück & Allianz, jeweils 180€
      Ein Short-Put, LZ Nov18, SAP, 96€; –> da werde ich wohl heute evt. die Aktien bekommen; Verkauf dieser dann später mit Gewinn
      In den letzten 4 Monaten habe ich mit Puts nur auf diese drei Unternehmen allein 1% Rendite/Monat bezogen auf die Kapitaleinlage gemacht.
      Einen Put auf AAPL werde ich erst verkaufen, wenn ich sehe, dass die Abwärtsbewegung vorbei ist.

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