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Plauder-Ecke (Teil 18) — 72 Kommentare

  1. Hallo liebe Mitstreiter,

    ich lese den Blog und die Themen fleissig mit und bin dann ab 01/2022 mit Abfindung im Dispositionsjahr.

    Jetzt aber eine ganz andere Frage zum Thema Abgeltungssteuer.

    Ich habe zwei Depots mit jeweils einem Freistellungsauftrag über 801 €.
    Single nicht verheiratet aber man kann ja die 801€ eintragen.
    Nun habe ich bei einem Depot die 801€ überschritten und beim anderen Depot 100€, würde bedeuten ich bin über den Freibetrag drüber. Ich mache keine Steuerklärung für Kapitalerträge. Hatte dies schon jemand ? (Als es noch 8% Zinsen gab, hatte ich nie irgenwelche Rückforderung falls ich mal drüber war)

    Andre

    • Natürlich ist es technisch kein Problem, bei unzähligen Banken usw. jeweils den maximalen Freistellungsauftrag anzumelden. Nur: Zulässig ist das nicht!

      Ich kann daher keine Aussagen zu den möglichen Folgen machen. Ich kann höchstens empfehlen, diese Situation möglichst bald zu bereinigen. Entweder über eine Korrektur (Löschung) eines der Freistellungsaufträge oder notfalls später über die Steuererklärung. Dann mit einem entsprechenden Hinweis auf die versehentlich falsch eingereichten Freistellungsaufträge.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hohe Volatilität heute…
    gestern gab es von der EZB höhere Inflationszahlen, heute auch (samt höheren Arbeitslosenzahlen) aus den USA. Kurseinbrüche auf breiter Front.
    Um mein Depot zu beurteilen, notiere ich seit Jahren Buchgewinn (abs./rel.), bisher einfach beim Einloggen ins Webtrading. Seit einigen Wochen sammle ich die Daten auf einem Schmierzettel, wenn aufsteigend, und notiere dann das Tagesminimum.
    Heute fing es mit -3.354 an. Enttäuschend, nach -0.148 am Montag.
    Das Tagesmaximum ging aber noch auf -2.211 hoch. Immerhin!
    Märkte halt… 🙂

    • Heute ist der Depot-Buchgewinn im grünen Bereich – das erste Mal seit 24.2.2020 (Rosenmontag)! 😀 Danach kam die Corona-Baisse mit max. 38% Drawdown, seitdem langsam aus dem tiefen Loch wieder rausgeschaufelt…
      Bestwert heute +0.241%, also ein zartes grünes Pflänzlein, jetzt geht es wieder runter, aber noch grün.
      Natürlich hat sich das Depot in dem Jahr auch gewandelt: 10.7k Nettoerträge reinvestiert, Anleihen verkauft, umgeschichtet…
      Mal beobachten. Time will tell 🙂

    • Moin Lars
      Da ich ja auch noch etwas an der Bilanz und der ( auch ) daraus ( = Teil von )
      entstehenden EkSt. Erklärung bastele : ABER noch für 2019 !!!
      Es hat mir STB mitgeteilt : Bis aller , aller , aller SPÄTESTENS : ENDE JULI 2021 !!!
      Somit werde ich dann wohl frühestens mit 2020 ( 2019 war noch son Immo-Exit zu
      verarbeiten , der dann 2020 auf dem Konto zu verarbeiten war = Zuordnungsfragen )
      so im Spätsommer 2021 anfangen . Sieht aber bis Dato ganz gut aus . Scheint meinen Einkommenswusch beim zvE nahezukommen . Etwas kleines privates Co. Invest , war ja
      auch dabei ( Nennt sich jedenfalls bei Aurelius immer so …………… ) .

      Montag ist wieder virtuelle HV , aber ich werde da wohl nicht dabei sein , da ich eh keine besonderen Neuigkeiten erwarte . 1,00 Euro und der Einzug der 1 Mio. Anteile = Kapitalherabsetzung , wird wohl beschlossen werden . Und son Co.-Invest-Fond wohl
      auch relativ sicher . Vermutlich wieder langweiliges Investorenleben ohne besondere Vorkomnisse , ABWARTEN . Time will tell ……….

      LG Det

      • Moin Det,

        wir sind mit der Steuererklärung für 2020 schon durch, Erstattungsbetrag ist auch schon vor ca. 3 Wochen eingetrudelt. Aber unsere Steuerfälle sind nicht so komplex. Richtig, für die Abgabefrist gilt immer noch Ende Juli 2021, falls die Verlängerung beschlossen wird, haben alle anderen noch etwas mehr Luft.

        Zum §7b EStG (Sonder-AfA) hatte ich gestern noch etwas Literatur eingestellt. Eventuell interessant, wenn man noch anbauen/ausbauen/teilen will … z.B. für Familienmitglieder. Es gibt ja auch die Möglichkeit Mietverträge zwischen Familienmitgliedern abzuschließen … (neu: Miethöhe ab 2021 mind. 50% der ortüblichen Miete bis Ende 2020 galten da 66%), Stichwort: vergünstigte Vermietung unter Angehörige)

        Aber auch folgender Aspekt zum §7b EStG kann interessant sein:

        „Wird eine Wohnung, für die §7b EStG in Anspruch genommen wurde, vor Ablauf des Nutzungszeitraums veräußert, hat der Veräußerer nachzuweisen, dass die begünstigte Wohnung innerhalb des Nutzungszeitraums auch beim Erwerber der weiteren entgeltlichen Überlassung zu fremden Wohnzwecken gedient hat. Daher ist es grundsätzlich auch möglich, eine begünstigte Wohnung, für die die Sonderabschreibung nach §7b EStG in Anspruch genommen wurde, innerhalb des zehnjährigen Nutzungszeitraums zu veräußern, ohne dass die in Anspruch genommene Sonderabschreibung nach §7b Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 EStG rückgängig zu machen ist. Der entsprechende Nachweis ist vom Veräußerer im Rahmen der Steuererklärung des Veranlagungszeitraums, in den der Ablauf des zehnjährigen Nutzungszeitraums fällt, in geeigneter Art und Weise zu erbringen. Ausreichend ist eine Bestätigung des Erwerbers über die Einhaltung der Nutzungsvoraussetzung. Die Nutzungsvoraussetzung ist auch bei den in Rz. 82 geregelten Vorgängen einzuhalten; vgl. BMF vom 7.7.2020, BStBl I 2020, 623, Rz. 76.“

        Zurück zu Aurelius: Kleiner Wettbewerb?

        https://www.nebenwerte-magazin.com/freiverkehr-aurelius-oder-mutares-zwei-quartalsberichte-beide-aktiv-mit-transaktionen-und-wer-traf-besser-die-erwartungen/

        Gruß
        Lars

        PS: OK, … Unentschieden 😊

        • Moin Lars
          Betr. Aurelius vs Mutares
          Da hast Du doch das viel bessere Glaskugelputztuch gehabt .
          Der Preis bei so einem Investment , ist ja zu 2 Zeitpunkten
          doch mal relevant . Einmal beim Kauf , und einmal beim Verkauf .
          Aber im LR zählt halt nur der DS , zum Glück .

          Und da ich ja nicht so ein schönes Glaskugelputztuch habe ,
          muss ich mich dann i.d.R. auch immer mit dem DS zufrieden
          geben . Aurelius hatte ich übrigens nochmal etwas weiter
          reduziert ( so bei 28,X ) damit ich dann am Montag ggf.
          wieder etwas Aufnahme-Möglichkeiten , bei Bedarf habe .
          Der Bedarf , kommt ja auch ein wenig auf den Preis an .
          Bei Freenet , hätte ich bei dem derzeitgen Preis , eigentlich
          keinen Bedarf mehr ( m.M.n. rel. Fair bewertet ) aber die
          n.w.v. rumliegende Liqui könnte da m.M.n. wenigstens einen
          kleinen “ UNBEACHTLICHEN “ Inflationsausgleich bringen .

          So evt. 75 Euro oder so , für evt. so 10k Liqui-abbau .
          Bei der DRV würde ich da evt. nur 45 Euro für bekommen , aber
          dafür natürlich total sicher…………mit 67 oder mit 70 ???
          Aber wenns bei einem Rebalancingprozess hilft , können ja auch
          45 Euro ab evt. 67 helfen . Nur beim weiteren Rebalancingprozess
          helfen Sie dann wohl nicht mehr soviel weiter .

          Erbmasse geht da ja eher weniger zu verteilen . Aber wenns passt ,
          passt ja auch DAS . Für mich passt das halt 2 mal im DS , einmal
          für Kaleun , und einmal für mich , wegen SICHER = Vgl. 90 RPs .
          Valuta müsste so um die 80 bis 82 sein . Für die 8 bis 10 fehlenden ,
          mache ich mir wenig Sorgen , das Sie nicht noch in ggf. 10 Jahren ,
          mit dazu gekommen sein werden . Irgendwelche Rebalancingnotwendigkeiten
          gibt es ja immer mal wieder . Aber 2019 scheint soweit nach Plan zu laufen .
          D.h. , scheinbar ohne Rebalancing-Notwendigkeiten .

          Bei Aurelius könnte es ja auch sein , nochmal wieder zu 24 füllen zu können . Nach “ Deinen “ kleiner 10 bei Mutares , sieht es bei mir aber nicht aus , da
          müsste ich wohl für Mutares im Moment auch eher 24 bezahlen .
          Und dafür habe ich mich halt noch viel zuwenig mit Mutares beschäfftigt ,
          als das ich bereit wäre , diesen Preis dafür zu bezahlen . Da bin ich bei Aurelius halt schon eher bereit die 24 zu zahlen , da ich den NAV eher wie
          die Geschäftsführung , um die 33 bis 36 sehe . Kommt ja auch ein wenig
          auf den Teiler der Anteile an . 30,X Mio. oder 28,X Mio. ???
          Wenn die Tendenz in Richtung 1 ( und das wäre dann mein Anteil )
          geht , bin ich da bei der verkleinerung der Anteile nicht abgeneigt .

          Freenet , würde ich jetzt im Bereich um 20 , als relativ Fair
          ( eigentlich bei 20 , etwas = klein Unterbewertet ) sehen .
          Es sieht mir nach einem m.M.n. eher weiterhin langanhaltenden
          Cash-Strom von ca. 1 bis 1,5 Euro p.a. pro Anteilsschein aus .
          Extreme UP & DOWNS beim Gewinn , sehe ich also eher weniger .
          Plätschert hoffentlich weiterhin langweilig , so vor sich hin .
          Wenn da der Anteil von 128 auf 125 Mio. sinkt , wäre ich da für
          den kleineren Teiler , auch nicht abgeneigt .
          Weniger ( Anteile ) ist halt auch manchmal mehr ( Anteilsverteilsmasse )

          Naja Lars , Time will tell

          PS , und natürlich Glückwunsch zum Putztuch ……….an den Küstenjung

          LG Det

          • Moin Det,

            ich habe weiterhin eine positive Einstellung zu Aurelius, hatte mich aber damals wegen den Shortseller Attacken für Mutares entschieden. Für beide Unternehmen werden sich in den nächsten Monaten gute Einkaufsmöglichkeiten bieten aber auch für weiter Exits, deswegen bin ich hier weiterhin (FÜR BEIDE UNTERNEHMEN) positiv gestimmt. 🙂

            Ende letzer Woche kam noch einige positive Nachrichten zu meiner Kobaltinvestition rein. Unternehmen erhält das Idaho State Tax Reimbursement Incentive, also eine 28% Steuergutschrift für die nächsten 14 Jahre auf Unternehmenssteuer, Lohnsteuer etc.pp. Voraussetzung/Bedingung: Schaffung von Arbeitsplätzen.

            Weitere Verhandlungen im Hintergrund laufen mit einem weiteren US-Ministerium. Mal abwarten wie sich die Dinge entwickeln, besonders wenn (voraussichtlich) nächstes Jahr die Produktion aufgenommen wird. (Raffinerie wurde auch aufgekauft)

            Gruß
            Lars

          • Tja Lars , ich bin auch für die Branche , u.a. Aurelius , Mutares ,
            aber auch MBB und auch ein paar weitere Beteiligungsunternehmen ,
            durchaus positiv gestimmt . Insbesondere bei MBB , hatte ich mich
            bereits ein wenig mit beschäfftigt . Zahlt halt keine/wenig Bar Div. ,
            aber geht m.M.n. recht vernünftig mit dem Eigenkapital um .
            ( Ne passende Eigenkapitalrendite sollte schon sein )

            Somit würde ich auch ein Trio oder Quartett , nicht unbedingt als
            schlechte Wahl ansehen . Wenn der Preis zu dem Wert passt , ist das
            i.d.R. für mich weitgehend passend . Da halt heute HV bei Aurelius
            ist , werde ich dann mal wieder schauen , wie da der Preis zu meiner angenommenen Wertvorstellung passt . Könnte also wieder zu unter 26
            etwas mehr dazu kommen . Abwarten . Liqui noch vorhanden .
            Time will tell .

            LG Det

          • Moin Lars
            Was habe ich am 17.05 geschrieben , HEUTE am 18.05 ist natürlich HV .
            Tja Lars , Altersheimer lässt grüssen . Einen/mehrere schöne Beiträge
            incl. aufbereiteten Zahlenmaterial zu Aurelius vs Mutares hat
            USER Raymond James , bei Onvista geliefert . Ich finde seine Beiträge
            immer wieder interessant . Insbesondere das gelb angemarkerte aus Beitrag
            vom 15.05. im Aurelius Tread . Evt. auch was für Dich ( zum lesen ) .
            Ich hänge da ein wenig der Meinung von Stifel Research an .

            LG Det

            PS Aumann hat auch mal ein wenig zugelegt , aber n.w.v. nur kleine MBB
            Begleitung . Aber knapp 20% an einem Tag = Volatierende Preise .

          • PS Lars
            Bei Freenet laden die SvF Jungs auch ein wenig ab , scheint aber durchs
            ARP aufgefangen zu werden . Mal sehen ob da die letzten Pakete beim
            Summerblues NACH HV , noch günstiger zu bekommen sind . ABWARTEN .

            LG Det

          • Moin Det,

            ich hatte deinen Kommentar gestern Abend sehr spät noch gelesen. 😊 Bis du heute virtuell bei der Aurelius HV dabei gewesen? Ich werde es bei Mutares definitiv nicht schaffen, Zeitfenster ist schon mit anderen Terminen belegt.

            Danke für die Info in Bezug auf Raymond und direkt unter und über dem Kommentar von Crove … Tabelle (2022) rot? … Augenrollen. Warten wir ab, wie es weiterläuft.

            Tja, bei Freenet kommt ja noch das Aktenrückkaufprogramm von ca.135 Mio € mit ins Spiel.
            Ansonsten: Drillisch läuft (langsamer Trab), Corbion, Mutares, Voestalpine, Aegon, EVN … kann nicht klagen … Teilgewinne realisieren.? JA 😊

            Gruß
            Lars

            PS: Det, kannst du dich noch erinnern, was unser Gastgeber vor einigen Monaten sagte: … „der ATX ist ein Blick wert“ … Hoi, bessere Wertentwicklung in 2021 als Dax, Dow Jones, S&P 500, Nikkei 225, CAC 40 … bin bei den Ösis mit zwei Investitionen dabei: EVN (schon seit Jahren) und Voestalpine (Voestalpine = Stahl + SZW)

          • Moin Lars
            Wie vermutet , ohne funktionierende Glaskugel .
            Anteile AR4 , die zu 28,X VOR HV rausgegangen sind , nun kleiner 26
            schon mal wieder tw zurück . So ist das wohl im langen Lauf .
            1 Euro Bar Div. auf pers. 0,72 Euro abgesenkt , OHNE Bezug , gegen ca.
            2 Euro Einkaufpreisverbilligung eingetauscht . Bestand erstmal wieder
            10/2/2/0/0 , weiterhin langweiliges abwarten . Insider Übergänge , u.a.
            mit 3 Mio. Euro an Frederik Markus und Weitere . Somit wohl wieder stark
            zugenommen . Abwarten . N.w.v. positiv gestimmt , u.a. im LR mit mal mehr ,
            mal weniger Bestand an AR4 .

            Bei Freenet auch vor HV nochmal bei 22,7x , auf 1,65 Euro für einen Teil
            verzichtet , mit der gleichen Hoffnung wie bei AR4 . Ab 21 dann wohl wieder
            billiger , ab 18 wieder deutlich Hoffnungsvoll auf nächstes Jahr 1,5 Euro .

            LG Det

          • Moin Det,

            hatte ich gestern gelesen, für 3,1339 Mio € hat Frederik Markus am 11.06. gekauft. Mal abwarten, vielleicht nächstes Jahr Dividende =/>1€?

            Freenet: Auszahlung der Dividende erfolgt aus dem Einlagekonto 😊… Dividendengutschrift dann am 23.06.2021.

            Seit dem 03.06.2021 gibt es ein ergänzendes BMF Anwendungsschreiben für „Einzelfragen zur Abgeltungssteuer“

            https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Abgeltungssteuer/abgeltungssteuer.html

            Gruß
            Lars

  3. Moin Lars
    Bei Aurelius HV war ich nicht dabei . Scheint aber wie von mir vermutet , abgelaufen
    zu sein . Bilanzgewinn 2020 = 111,X Mio. . 28.682.553,00 Anteile AUSSEN .
    Ergibt Bar Div. Abfluss von 1,00 Euro pro Anteil = 28,68 Mio. Euro aus 111,X Euro
    auf Anlegerseite auszukehren . Die von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien ,
    sind gemäss § 71b AktG “ NICHT DIVIDENDENBERECHTIGT “ .
    Die ca. 2,X Mio. Anteile INNEN , werden vermutlich ( soll wohl so passieren )
    in 2 Teile geteilt = Ca. 1 Mio. Anteile eingezogen und VERNICHTET
    ( = Kapitalherabsetzung ) und der andere Teil ( also ca. 1 Mio. Anteile ) , wird wohl weiter als Markt-Kommunikationsmasse herhalten können ( Also ca. auch nochmal 1 Mio. Anteile ) Rest von den 111,X Mio. Euro , abzgl. 28,68 Mio. Euro = ca. 83 Mio. Euro , könnten dann ggf. für die weitere Verwendung , benutzt ( hoffentlich nicht benötigt ) werden . Weiterhin langweiliges abwarten .

    LG Det

    • Moin Det,

      wie ich schon geschrieben hatte, bin ich weiterhin für beide UN (Aurelius u. Mutares) positiv gestimmt. Teilgewinne hatte ich bei BASF mitgenommen und bei Aegon denke ich darüber nach ca.60% zu verkaufen.

      Im Depot haben wir auch noch Tier 1 Anleihen, eine von der Jyske Bank ist gestern auf fast 100% gestiegen, habe aber nichts zu einer Kündigung gefunden. Tja, Cashquote steigt weiter an, „GOOD“ steht ganz oben auf der WL aber auch noch „Civitas“ … Kauf möglich/o. doch nicht, lasse ich durch unsere Bank noch prüfen und gebe dann ein Feedback.

      Gruß
      Lars

  4. Hallo zusammen,
    ich bin am 30.06.2020 mit einem Aufhebungsvertrag aus meinem bisherigen Arbeitsverhältnis ausgeschieden. Da ich Sperr-und Ruhezeiten befürchten musste, habe ich mich für das schon in Kommentaren erwähnte Dispositionsjahr entschieden; also Arbeitslosmeldung zum 01.07.2021. Dieser Vorschlag wurde mir sogar von der Betreuung bei der Arbeitsagentur genannt. Ich wurde gar in deren System hinterlegt mit den Hinweis ‚Arbeitslosmeldung ab 01.07.2021.
    Jetzt erhalte ich einen Vermittlungsvorschlag (mit dem ich offengesagt nicht gerechnet habe. Wer will schon einen 61-jährigen?). Aber es sucht eine Zeitarbeitsfirma.
    Da ich mit diesem Dingen noch nie konfrontiert worden bin (war nie arbeitslos), hätte ich gern einmal Tipps, wei ich mich verhalten soll/muss. Natürlich möchte ich nicht vermittelt werden.
    Dankeschön im Voraus

    • Erstmal ist ein Vermittlungsvorschlag nur die förmliche Info des Amtes, dass da eine freie Stelle ist und dass Du dich da bittschön bewerben sollst. Es sagt nicht, dass der Inserent der freien Stelle auch Interesse an dir hat oder dich gar einstellen will.
      Mit einer Rechtshilfebelehrung hinten dran muß man sich darauf bewerben, aber selbst wenn die fehlt würde ich eine förmliche Bewerbung ohne viel Herzblut absenden.

      Was mich etwas überrascht ist dass das bereits im Dispojahr beginnt.
      Oder hast Du schon die AL-Meldung eingereicht? Wenn ja ist es normal. Dann wird sich auch bald dein Vermittler melden und dann kommt es darauf an, dass Du ihm sachte beibringst, dass Du nach Ende ALG1 in Rente gehtst und eigentlich nicht darauf angewiesen bist noch eine Erwerbsarbeit zu ergeifen. Da sollte man nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber es wird sicher die Frage aufkommen „was machen wir denn, wenn wir keinen neuen Job für Sie finden?“. Und da ist es dann an Dir darzulegen, dass nach Ende ALG1 kein ALG2 sondern die Rente folgt. Wenn das geklärt ist sollten die Vermittlungsbemühungen stark abnehmen und im besten Fall ganz verschwinden.

    • Hallo Dirk!
      Da der Anfrager deine Gehaltsvorstellung nicht kennt und dies zumindest für die ersten Monate ALG 1 Bezug dein Minimum ist… Teile es doch telefonisch mit!
      MbG
      Joerg

        • Lieben Dank Lars! Und bevor man netto auf brutto hochrechnet, erst die Kosten draufrechnen, die bei Wahrnehmung der Arbeit entstehen (z.B. Kfz). In Abstimmung mit dem Sachbearbeiter kann man ja seinen Bruttogehaltswunsch mitteilen, sowohl auf Anfrage, als auch bei Bewerbungen.
          MbG
          Joerg

          • Richtig Joerg, ich würde im Bewerbungsschreiben min.10% vom letzten Brutto daraufschlagen … (kommt auch darauf an, was die letzte Tätigkeit war, … eventuell akademische Graduierung?)

            @Dirk
            manche Zeitarbeitsfirmen wollen auch ihren „Bewerberpool“ auffüllen, unser Gastgeber hat seine Erfahrungen hier geschildert, finde leider den Pfad nicht …

            Gruß
            Lars

        • Tja, da kann man jetzt nur vermuten,
          „Ich wurde gar in deren System hinterlegt mit den Hinweis ‚Arbeitslosmeldung ab 01.07.2021.
          Jetzt erhalte ich einen Vermittlungsvorschlag…“

          DAS wird die Ursache sein, weshalb entweder bereits schon bisher, oder spätestens 3 Monate vor dem geplanten Leistungbezug der Status „Arbeitsuchend“ zugeordnet wurde.
          Das koennte man natürlich aendern, aber ob sich das fuer die paar Wochen noch lohnt ???
          Also ja, bewerben, auch im Hinblick auf eine spannungsfreie, kuenftig ja sowieso erforderliche, Zusammenarbeit mit der Agentur.
          Vielleicht auch nur als Weckruf gedacht, die rechtzeitige AL-Meldung inclusive Leistungsantrag/Dokumente nicht zu „vergessen“, wer weiß das schon.

          Fragen kost‘ aber auch nix.

          Alles Gute!
          ratatosk

  5. Moin die Gemeinde der Rentenwunschbezieher .
    Schönes YT Video gesehen . Wunschrente 1000,00 / 1500,00 / 2000,00 Euro/mon. .
    smartsteuer “ Arm im Alter!? So viel muss man für 1000/1500/2000 Rente verdienen “

    https://www.youtube.com/watch?v=gfqA7LR4jnU

    Auch interessante Kommentare . Zukunft Deutschland ………………………….
    Ich bereite mich schon mal vor : Grundeinkommen aus Langlebigkeitsversicherungen .
    ( Mehr wie 1/3 muss also m.M.n. nicht unbedingt sein = vgl. gewolltes leistungsloses Grundeinkommen , scheinbar mit oder ohne Teilnahmegebührenentrichtung für die Wette )
    Time will tell .

    LG Det

    • Aber Det, das „schöne Video“ zeigt ja nur die Berechnung bis zu einer maximalen „Wunschrente“ von 2000€ !
      Da muss es doch noch ein Fortsetzungsvideo geben, also für Wunschrenten von 2000 – 4000 €, oder nicht ?
      Vielleicht sollte man zum Vergleich mal dieses Video ansehen, aber man muss sich nicht unbedingt am Pfingstwochenende schon wieder die Laune verderben lassen.😢
      https://www.youtube.com/watch?v=CsmFnxBpcfM

      • Moin Robert
        Also ich finde nicht , das es noch ein Fortsetzungsvideo braucht .
        Mein pers. Langlebigkeits-Wunschrenten-Gedanke , befindet sich in der
        Hälfte des Zielkorridors = 1500,00 Euro/mon. . Mehr Verbrauchsmasse aus
        Langlebigkeitsschutz würde sich max. aus starker Rebalancingnotwendigkeit
        ergeben . Sieht aber z.Zt. nicht danach aus .
        Time will tell .

        LG Det

        • Hallo Det,
          1500 ist auch meine definierte Mindestreserve auf dem Girokonto, zu Ultimo (ziemlich Höchststand – Renten sind eingegangen, dann drucke ich immer einen Kontoauszug für die Buchhaltung). Am 1. geht wieder 733 für Miete ab 🙁

          • Moin suchenwi
            Mindestreserve auf den Girokonto habe ich ja nicht , aber im Moment n.w.v.
            zuviel Liqui . Ich zahle dann meine Miete immer für so 1 , 5 oder auch mal
            10 Jahre als VZ . Ob ich da die Miete nochmal abwohnen kann , KEINE
            AHNUNG ( Könnte ja auch sein , das mich die Eigentümerin doch nochmal vor
            die Tür setzt , oder der Bus vorher kommt ) , Mietvertrag habe ich aber
            auch nicht —-> SOFORT auf die Strasse zu setzender Obdachloser dann , EGAL . Wie soll ich sonst noch ein Rebalancing zum neuen Eigentümer hinbekommen , ohne Schenkung ???

            Und wenn es keine Mietzahlungen sind , dann halt irgendwelche anderen VZ deklariert , irgenwas muss ja immer mal bezahlt werden , u.a. für
            “ Schöner Wohnen “ . Das Leben ist teuer …. sagt meine Vermieterin .
            Aber die Vermieterin hat ja z.Zt auch Kosten für ihren Hausmeister .
            Kann ich ja irgendwie verstehen , das man da auch ein paar Mieteinkünfte
            von dem Bewohner braucht . Und damit dann die Mietzahlungen , auch eine
            passende Verwendung finden , kümmert sich der Hausmeister neben den n.w.v.
            üblichen “ Männer im Baumarkt-arbeiten “ und den Hilfreichungen bei
            “ Schöner Wohnen-arbeiten “ , auch um KAP.- Anlagen bei dem neuen Eigentümer
            für z.B. Aurelius , Freenet , u.s.w. , u.s.f. . Quasi gewechseltes Eigentum ,
            bei Freenet dann sogar doppelt “ UNBEACHTLICH “ . Aber am Kühlschrank , wird
            dann i.d.R. wieder geteilt ( mal mehr mal weniger ) . Brotkorb also n.w.v. noch nicht notwendig . Und Vermietern sagt n.w.v. , wenn ich immer schön
            lieb und brav bin , schmeisst Sie mich auch nicht raus .

            Ob ich DAS schaffe ??? KEINE AHNUNG , daher noch ein kleines Sicherheitspolster , in Höhe von ca. deinem Depotinhalt
            ( Schenkungs/Erbsteuerfrei ) , neben den kleinen Renten und noch ein paar Rest
            UN-Beteiligungen-Eigen ( könnte da schon knapp mit dem Freibetrag werden )
            für den kleinen Det über gelassen . Für 1 bis 2 Hotelübernachtungen könnte
            es also noch knapp reichen . 1,5k/mon. an Rente ist z.Zt. auch noch erwartbar
            und da ich dann im Alter wohl nicht mehr in der Lage bin , die Miete noch zu
            bezahlen , habe ich das Sicherheitshalber , schon mal JETZT gemacht , und
            hin und wieder mache ich DAS dann auch noch manchmal wieder .
            Ob sich das dann im Alter auch mal gelohnt hat ??? KEINE AHNUNG .
            ( Ich gehe dann im Alter / sollte ich DAS überhaupt nochmal erleben / von
            einem relativ Mietfreien “ Schöner Wohnen “ aus . Die 1,5k/mon. werde ich
            aber wohl trotzdem verbrauchen müssen , ggf. für “ Männer im Baumarkt “ ,
            oder einfach SOOOO an die Kühlschrankfüllerin abgegeben . )
            Time will tell

            LG Det

        • Ja Det, dass du mit dem Rentenniveau gut leben kannst, das glaub ich gern. Für mich persönlich ist das deutsche Rentensystem eigentlich auch kein Problem und kann mir sogar einen vergleichsweise frühen Ausstieg leisten, also im Vergleich zu meinen ehemaligen Kollegen, nicht im Vergleich zu dir, denn du bist bestimmt nicht repräsentativ für die Masse der sozialversicherungpflichtig Beschäftigten.
          Beispielsweise werden einige Kollegen so mit 55+ langsam aber stetig eher mit Konzernbürokratie als mit kreativen Arbeiten behelligt, obwohl es gute Ingenieure waren oder sind. Fast alle werden zwar mit 67 mit einer Rente von vielleicht brutto 2500+ nach heutigen Preisen zurechtkommen, aber sie können nicht früher aufhören, haben aber dafür eine Lebensversicherung und manchmal auch ein zu großes Haus.
          Ich kenne aber auch andere, die im Rentenalter echte Probleme bekommen werden und das liegt an unserem bescheuerten Rentensystem. Das Rentenniveau der ersten Säule ist grottenschlecht, die zweite Säule wurde durch hohe KV-Beiträge stark beschädigt, die dritte Säule war von vornherein so dünn wie ein Streichholz.
          Und außerdem kennen wir alle die Pensionsansprüche von Beamten, daher das Video. Es ist kein Neid, sondern Wut auf eine ungerechte Politik, die seit Jahrzehnten die Altersarmut von Vielen in Kauf nimmt und gleichzeitig das Märchen vom reichen Land erzählt.

          • Hallo Robert,
            hat deine Firma keine Stellenabbaupläne (am besten über ATZ)?
            Ich bin immer noch froh, dass ich mit 59 einen ATZ-Vertrag unterschrieben habe.
            Mit 60+10 in Freistellung (Vorruhestand, ATZ-Gehalt ohne Arbeit), mit 63 in Rente mit Abschlägen (die ich aber aus der Abfindung voll ausgleichen konnte)…
            Mein reguläres Rentenantrittsalter ist 65+10, also fünf gewonnene Jahre 🙂

          • Die Firma läuft gut trotz Pandemie, kein Stellenabbau, sondern Neueinstellungen. Keine Abfindungen (vielleicht mal in Einzelfällen, das wird dann aber diskret behandelt). ATZ gab es schon manchmal nach Vereinbarung, aber das bedeutet dann mindestens Arbeiten bis 61, und das geht ja in manchen EU-Ländern auch regulär 😒.
            Vielleicht hätte ich mir einen Arzt suchen sollen, der mir ein passendes Attest ausstellt…

          • Nachtrag zu den „Säulen“:
            meine wichtigste war seit über 10 Jahren die „nullte“ – Konsumverzicht, Frugalismus, Sparen.. wie auch immer (als Vorbereitung auf die „Rentenlücke“).
            Die erste (GRV) habe ich mit freiwilligen Beiträgen steuergünstig aufgepeppt, dass sie allein schon Überschuss erwirtschaftet (in: 1476€, out: ca. 1200€).
            Die zweite (bAV) wirft brutto 421/mo ab, ab 45 KV+PV = 10.7%. Geht doch. (Steuern folgen nächstes Jahr).
            Die dritte (Wertpapierdepot) wirft 3.6% Nettoertragsrendite ab (war schon mal 5.1% vor Corona, aber ich arbeite daran) – gut 700/mo netto.
            Kann man alles noch optimieren, aber ich bin so schon ganz zufrieden 🙂

          • Na gut, suchenwi, du bist allerdings auch nicht repräsentativ.
            Mit der dritten „Säule“ ist natürlich die dürre Riesterrente gemeint, denn dein Depot ist deine Privatsache (es sollte aber staatlich gefördert werden). Und du hast auch mindestens 15% KV-Abzüge auf die Betriebsrente, auch wenn sich der Freibetrag bei kleinen Beträgen prozentual stärker auswirkt.

          • Riesterrente habe ich mir mal angeschaut, als sie gerade neu war, und schnell verworfen.
            Allein die Bedingung, dass Steuerzulagen zurückzuzahlen sind, wenn man ins Ausland zieht..
            Hatte und habe ich nicht vor, aber wenn (man weiß ja nie), will ich keine Geldstrafe dafür zahlen.
            Meine Tochter riestert (leider), aber das muss halt jede/r selber wissen.

  6. Über einen Bekannten bin ich auf die Möglichkeit gestoßen durch die Investition in eine PV-Anlage die Steuer auf die Abfindung zu reduzieren.
    „Mit einem Solarinvestment haben Sie die Möglichkeit einen Investitionsabzugsbetrag (IAB) im Jahr der Abfindung zu generieren. Neben dem IAB bieten die Fünftel-Regelung und zusätzliche Sonderabschreibungen weitere hochinteressante Möglichkeiten, Ihre Steuerlast zu verringern und in eigenes Vermögen umzuwandeln.“
    Hat jemand dazu Efahrung?

    • Ich selber habe keine Erfahrungen mit PV-Anlagen, kann aber zumindest die steuerlichen Aussagen bestätigen: Ein Investitionsabzugsbetrag (IAB) für eine PV-Anlage ist ebenfalls eine effektive Möglichkeit, die Steuerlast einer Abfindung zu reduzieren.

      Ich habe diese Variante bisher immer höchstens am Rande mal erwähnt, da sie sich nur für einen überschaubaren Leserkreis anbietet und so ein Vorhaben dann nach Möglichkeit von einem Steuerberater begleitet werden sollte. Das wäre demnach auch hier meine Empfehlung.

      Gruß, Der Privatier

  7. Hallo,
    das Eigenheim ist abbezahlt, so dass ich meinen Fokus jetzt mehr auf meine Geldanlagen legen will. Bis jetzt hab ich fast immer die klassischen (meist wenig lukrativen) Angebote meines Bank- bzw. Versicherungsberaters angenommen und in Riesterrente oder teure Fonds bei meiner Bank investiert.
    So hab ich aktuell meine Riesterrente (welche ich still legen werde), die Riesterrente meiner Frau (welche weiter bespart wird, da hier auch die Zulagen der Kinder einfließen).
    Je eine Kapitallebensversicherung (weiteres vorgehen noch offen).
    2 Fonds (UNINachhaltig Aktien Global und UNIRak Nachhaltig) die lasse ich beide weiter laufen und vergleiche die mal mit meinen beiden ETFs welche ich seit letztem Monat bespare, iShares MSCI EM und iShares MSCI World.
    Dann habe ich noch einige Aktien, welche ich seit ca. 20 Jahren besitze, da muss ich mein Depot mal gehörig aufräumen und dann anschließend ausbauen. Geplant ist ein diverses Depot (Aktien aus unterschiedlichen Branchen, unterschiedlichen Regionen, mit Fokus auf Dividende und KGV).
    Ich werde hier weiter berichten und freue mich über Anregungen und Tipps.
    Grüße Markus

  8. Moin Lars
    Update zur MBB Begleitung Aumann , nochmal wegen den Pferdekutschen in Deutschland
    ( und der Welt ) meine Hoffnung etwas erhöht .
    Quasi verteuerte Begleitung von Beteiligungen , an die auch der Hauptbeteiligte ,
    etwas beteiligt ist .

    LG Det

    • PS Lars 12+15 = 27/2 = 13,5 DS für die Hoffnung .
      Wegen den mangelnden Putztuch aber keine Ahnung ob passend oder nicht .
      ABWARTEN ( In dem Fall aber m.M.n. passend , OHNE Bar Div. )

    • Moin Det,

      ha, ha, ha, … Begleitung der Begleitung 🙂 … E-Mobility Segment am Gesamtumsatz ~60%, bin da für die Zukunft positiv gestimmt.

      „Flüstertütenalarm“:

      DE000A2YN702 als kleine Beimischung … „MIT“ Dividende?. Wenn du Lust und Zeit hast, kannst du dir ja einmal die Zahlen dazu ansehen.

      https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/umt-veroeffentlicht-vorlaeufige-jahreszahlen-umsatz-und-ergebnis-signifikant-verbessert-starkes-wachstum-erwarten/?newsID=1447484

      Und wie immer Det: Keine Werbung …

      Ansonsten:
      DE0005533400, hat sich gut entwickelt … ist aber nur eine kleine Beimischung, BASF komplett verkauft, Aegon reduziert, Kobalt + Nickel Investitionen entwickeln sich gut.

      Gruß
      Lars

      • Moin Lars
        Habe für Robert ein YT in Plauderecke 17 hinterlegt .

        Weltwirtschaft um ca. 6% geschrumpft , Geldmenge um ca. 12% gestiegen .
        Finde den Fehler ………………………………………………
        Kobalt und Nickel könnten daher auch aus anderen Gründen , eine gute
        Investition sein . Aber nachdem die Edelmetall-Koppelung abgekoppelt
        wurde , könnte ja auch eine pers. “ Ankoppelung “ wieder eine gute Idee sein .
        Ratio , hatten wir ja schon ( Betr. ggf. MEINER Wahl auf das Laub )
        Rückenschonend ist DAS dann aber natürlich nicht .

        Mission Money hat den Thomas Mayer auch mal im Interview gehabt .

        https://www.youtube.com/watch?v=jDZNWDRwwyo

        Etwas traurig ist natürlich die “ Notwendigkeit “ , auch eine Geldmenge
        zum HANDELN vorzuhalten . Quasi wie in der realen Wirtschaft , ca. 900 Mrd.
        bis 1100 Mrd. würden benötigt um ! “ Handlungsfähig zu bleiben “ ! Tatsächlich
        aufgeblähte Menge auf das ca. 4 Fache . Faktorzertifikat 4 auf Kredite .
        Faktor 3 im Hort gehalten , wird SPANNEND wenn der Faktor 3 an Menge , mal aus
        dem Käfig des Horts freigelassen wird . Selbst bei Pöh a Pöh muss ja noch so eine
        Faktor 3 Aufnahme stattfinden . Könnte natürlich auch sein , das Faktor 3 schon
        längst ausgefallen ist und der Leiher einfach nur noch auf Erfüllung seiner
        Forderung hofft . Der Gerd denkt auch schon über Inflationsschutz nach

        https://www.youtube.com/watch?v=GVYV5434O_Q

        Time will tell .

        LG Det

        • Moin Det,

          ja, ja, … Inflationschutz … da habe ich noch die Fischstäbchen im Schließfach. Aber wer weiß, vieleicht stehe ich da mal vor der Tür und komme nicht mehr rein.

          Noch eine erfreuliche Nachricht …

          https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/cr-capital-die-testierten-jahresabschlusszahlen-liegen-leicht-ueber-den-erwartungen-fuer-das-geschaeftsjahr/?newsID=1450488

          Habe mit einer Dividende von 1€ gerechnet, 1,50€ nehme ich gerne mit.

          Gruß
          Lars

          • Moin Lars
            Betr. Fischstäbchen , denk an die Eulen…………….
            ( Zumindest für einen Teil , denke ICH auch mal an Zypern . Könnte ja
            sein , das Eulen auch Fischstäbchen mögen . Gönne ich den Eulen aber nicht )

            Betr. CR Capital ( Hat sich bei noch nichts geändert im Bestand )
            Sieht doch erstmal positiv aus . Etwas Sorge macht mir bei dem
            …..Bauboom…..und den daran Beteiligten , die Nachschublage der
            Versorgung mit Baumaterial . Nicht das der Sozialismus dann doch noch
            in der Planwirtschaft endet . Und wenn ich wiedermal die Glaskugel nicht
            richtig deuten kann , mache ich auch gerne mal NIX = Unveränderter Bestand .
            ( Kleine Beimischung 2P. )

            Aber natürlich , gerne auch an den CR Capital Gewinn etwas beteiligt .
            Wie sagt meine Vermieterin immer : Gib her , ich werde DAS schon wieder
            verwurschteln . Meine Vermutung ist ja eher , das es wieder VON MIR
            UNGEWOLLT zu “ Männer im Baumarkt “ führt . Naja , Miete ist jetzt wieder
            für ein paar Jahre im Vor-rrrrrrraus bezahlt , fraglich ob ich noch schaffe das ohne Mietvertrag auch mal bei “ Schöner wohnen “ noch abzuwohnen .
            Ob alles so kommen wird , wie von mir geplant = N.w.v. Glaskugel .
            Hoffnung JA , Wissen dann später .

            LG Det

          • Moin Lars
            Kleines Update zu CR Capital
            Habe mal die 2P ( wegen geplanter Rebalancingmassnahme dann zur neuen
            Eigentümerin hin ) CR Capital raus , und bin im Moment an nachdenken ,
            ob eher aus den 2P , 3P für die Mittelverwendung der Miet-VZ verwendet
            werden sollten ( Wegen den GIB HER , ich werde DAS schon verwurschteln ) .
            Also Alt 0/0/0/0/2 , z.Zt. 0/0/0/0/0 , auf 2/0/0/0/0 oder 3/0/0/0/0 ???

            Oder alternativ eher den DIC Bestand ( bereits passender Eigentümer ,
            für 10P. = Unverändert ) um 6P. verteuern soll .
            Werde mir da in den nächsten 2-3 Wochen nochmal genauerer Gedanken zu
            der Asset Aufteilung machen . Positiv für beide UN gestimmt ( = LR ) .

            Eigentliche Frage ist also im Grunde :
            Lieber Speckgürtel-Investment via CR Capital ( im LR ) in Wohn , oder
            via DIC , in Gewerbe ??? Naja mal sehen was es wird . Beides würde für
            mich ( und dann natürlich auch für die neue Eigentümerin ) m.M.n. passen .
            ( Beide Preise für den Anteil , halte ich z.Zt. für angemessen , und beide
            UN Anteile müsste neue Eigentümerin , dann wohl teurer bezahlen = EGAL )

            Bist Du eigentlich bei der Volkskasse mit den LR Depots ???
            ( Da dort einige MIFID II Sachen nicht mehr händelbar sind , denke ich
            seit einiger Zeit über einen Wechsel nach = UNGERN für den LR und die
            neue Eigentümerin )

            Schönes Rest-WE

            LG Det

          • Moin Det,

            ich würde da zu beiden Unternehmen tendieren, da DIC und CR Capital in unterschiedlichen Bereichen unterwegs sind.
            Meine persönliche Meinung:
            … denke nach dem Sommer geht noch einiges bei beiden UNs, bei CR Capital sehe ich da eher eine Dividende fürs Geschäftsjahr 2021 wieder bei 1,50€, eher in Richtung 2€.

            ist schon etwas älter (Information vom 27.05.2021)

            https://www.cr-capital.de/news/

            Det, was meinst du mit „Volks“kasse?

            Gruß
            Lars

          • Tja Lars , ich bin ja auch für beide UN positiv eingestellt
            ( obwohl ich die CR jetzt hinten mal raus gemacht habe ,
            aber eigentlich nur um die nach vorne mal hin zu bringen )
            Bei DIC hat ja die Eigentümerin noch 1Bl. ( 10P. ) und da
            ist ja meine Erwartung n.w.v. so um 500,00 Euro p.a. an
            Kühlschranksfüllungsbeitrag ( Netto nach Steuer und KV/PPV )
            für den gemeinsam zu nutzenden Kühlschrank . Da bin ich halt
            am nachdenken , noch ein wenig auf evt. so 1k p.a. an Beitrag
            aufzufüllen , oder etwas Mischung mit Wohnimmos im Leipziger
            und Berliner Speckgürtel . M.M.n. eher gehuppt wie getuppt .
            Bei beiden UN soll NAV deutlich über den Kurs liegen .
            ( Stimmt mich dann i.d.R. immer etwas positiv , und bei DIC ,
            auch der NK von Hr. Dr. Schmidt und Stifel Research KZ 22 )

            Volksbanken scheinen mehr den MIFID II Regelungen nachkommen
            zu wollen . Wird für mich immer schwieriger , den LR da noch
            halbwegs vernünftig zu händeln = Sieht nach einem UNGEWOLLTEN
            Wechsel für die LR Eigentümerin aus .

            LG Det

  9. Hallo an Alle,

    ich bin mehr oder weniger per Zufall auf diese Seite gekommen, als ich nach Fakten rund um vorzeitige Rente bei Selbständigen suchte. Da ich nichts gefunden habe, habe ich mir gedacht, vielleicht ist hier jemand, der mir helfen kann oder mir auf die Sprünge hilft und mitteilt, wie ich an die Informationen komme. Hier unser Fall.
    Mein Mann ist selbständiger Geschäftsführer einer GmbH, er hält in der Zwischenzeit 100% der Firmenanteile. Ich bin ganz normal angestellt und arbeite auf Grund einer Krankheit nur Teilzeit. Leider weiß man ja nie, wieviel Zeit man im Leben noch hat….aber durch meine Erkrankung wissen wir, es werden keine Jahrzehnte mehr.
    Nun haben wir überlegt, es ruhiger angehen zu lassen und in 2-3 Jahren unser Haus zu verkaufen, die GmbH aufzulösen bzw. zu verkaufen( Da es nur ein kleiner Betrieb ist, kommt da nicht viel rum) und das Leben zu genießen. Wir werden nach dem Verkauf des Hauses zwar über Kapital verfügen, aber da mein Mann keine Rente bekommt und ich mein Rentenalter wahrscheinlich gar nicht mehr erleben werden, stellen sich uns einige Fragen.
    Wenn man Mann vor mir aufhört zu arbeiten, ist er dann bei mir Familienversichert? Oder muss er trotz fehlendem Einkommens weiter in die freiwillige Krankenversicherung einzahlen?
    Wenn ich danach nicht mehr arbeiten kann, weil ich zu krank bin, dann bekomme ich nach dem Krankengeld irgendwann Arbeitslosengeld und dann irgendwann Hartz IV. Bzw. ich würde dann wahrscheinlich Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen. Was ist dann mit meinem Mann? Wo wäre er Krankenversichert? Und was wäre, wenn wir das Haus verkaufen würden, müsste mein Mann dann auf den Erlös des Verkaufes Krankenkasse zahlen? Eigentlich träumen wir davon, alle Zelte abzubrechen und auf Reise zu gehen, denn in Deutschland wird unser Geld nicht reichen.
    Ich weiß, dass waren jetzt viele Fragen, aber im WWW ist einfach keine Antwort zu finden.

    • Ich setze mal voraus, dass Du Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung bist.
      Dein Mann kann dann über dich familienversichert werden, wenn seine Einkünfte nicht mehr als aktuell 470€ pro Monat betragen.
      Diese Möglichkeit ändert sich auch nicht, wenn Du ALG oder Krankengeld beziehst. Es kommt nur darauf an, dass Du in einer GKV versichert bist und dein Mann nur geringe Einkünfte hat.
      Der Erlös aus einem Hausverkauf wird meines Wissens nicht als Einkommen (in obigem Sinn) gewertet.
      Schau dir das erste .pdf in dem folgenden Link an https://www.vdek.com/vertragspartner/mitgliedschaftsrecht_beitragsrecht/familienversicherung.html
      Dort ist aufgelistet, was als Einkommen gewertet wird.

    • Hallo Suzan
      Ziemlich komplexe Thematik :
      Versuch doch mal einen gewünschten Zeitplan aufzustellen , incl. Alter .
      Wer ist Eigentümer der Hütte ??? Wer ist Eigentümer der GmbH ???
      Wer ist Angestellt ??? Also eine Pöh a Pöh Zeitabfolge dieser Fragen ,
      incl. den dann jeweiligen Alter der einzelnen Personen . Wie ist der
      derzeitige Versicherungs-Status ??? Wo soll es hin gehen ??? GKV/Privat ???
      Wer ist dann Eigentümer der Hütte ??? Ist die Hütte dann bereits 10 Jahre
      im Privatvermögen ??? Wenn ja , bei Wem ( oder 50/50 Ehe ??? )
      Schulden darauf ??? Wenn ja , wo ??? Privat/GmbH ???
      ……GmbH aufzulösen oder verkaufen………. WIE GENAU ??? Was bleibt über ???
      Status der Gemeinschaft Mann/Frau = Ehe ??? ( Wenn ja : Zugewinngemeinschaft ??? )
      Bei den Zelte abbrechen : Wo soll es dann hingehen ??? Gibt es da eine KV ???
      Wie/Wo soll der Krankheitsfall abgesichert sein ???
      Sorry Suzan , aber m.M.n. halt wenig Informationen was es werden soll , und
      wie der derzeitige Status Quo ist . Evt. stellst Du ja nochmal den Fahrplan
      etwas detailierter vor . Schritt für Schritt ist ja manchmal nicht die
      schlechteste Idee .

      LG Det

    • Die Hauptfrage ist relativ eindeutig zu beantworten:
      Wenn der Ehemann nicht mehr hauptberuflich selbstständig ist und keine eigenen Einkünfte über 470€/Monat (2021) hat, kann er bei der Ehefrau in der Familienversicherung kostenfrei versichert werden. Und zwar unabhängig davon, ob die Ehefrau erwerbstätig ist, ALG- oder Krankengeld bezieht oder Rentnerin ist, solange sie nur weiterhin in der gesetzlichen KV eine eigene Mitgliedschaft hat.

      Inwieweit der Verkauf der Immobilie die Krankenkassenbeiträge beeinflusst, hängt (wie von Det schon angedeutet) von einigen Parametern ab. Vereinfacht kann man sagen: Ein Veräußerungsgewinn führt für freiwillig Versicherte zu KV-Beiträgen, bei Pflichtversicherten nicht. Ein Veräußerungsgewinn liegt aber nur vor, wenn der Verkauf bei eigengenutzten Immobilien innerhalb von 10 Jahren erfolgt.
      Ähnlich ist die Situation auch für den Aufgabegewinn einer GmbH. Hier sollte aber unbedingt ein Steuerberater hinzugezogen werden, denn weitere Details kann ich dazu hier nicht erläutern.

      Ebenso kann ich keine Auskünfte über alle Fragen geben, die in irgendeiner Weise etwas mit „Ausland“ zu tun haben. Hier ergeben sich in der Regel eine Vielzahl von Fragen, die zudem für jedes Land unterschiedlich zu beantworten sind. Alle Aussagen, die ich hier auf dieser Seite treffe, beziehen sich immer nur auf die Situation in Deutschland.

      Gruß, Der Privatier

      • Tja Peter , ich frage mich halt , ob die Hauptfrage auch die Hauptfrage war .
        Oder eher eine Frage auch nach der “ Weiterversicherung “ , wenn der dann ggf.
        Familienversicherte OHNE Hauptversicherte ist ( = Entfall der Familienversicherung )
        M.M.n. , n.w.v. eher eine komplexe Thematik , u.a. auch in der Zeitachse .
        ( Die weitere Wunschvorstellung mit Zelte abbrechen , macht es dann halt auch
        nicht unbedingt einfacher , einen Lösungsvorschlag / eine Richtung zu finden )

        LG Det

  10. Der Bundesfinanzhof schon wieder: https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-finanzhof-haelt-aktien-besteuerung-fuer-verfassungswidrig-a-ba625b16-7847-4779-9b89-742df909e6aa
    „Das Bundesverfassungsgericht muss sich wohl mit einem Teilaspekt der Aktienbesteuerung in Deutschland befassen: Der Bundesfinanzhof (BFH) hat den Karlsruher Richtern einen Streitfall vorgelegt, weil er die geltende Regelung zur Verrechnung von Aktienverlusten für unvereinbar mit der Verfassung hält.“

    • Das Problem ist aber jetzt, dass Karlsruhe nun auch 10 Jahre für ein abschließendes Urteil braucht. Bis dahin ist die Abgeltungssteuer eh abgeschafft…

    • Danke für den Hinweis!
      Wenn ich mir die Begründungen des BFH so ansehe, kann ich mir kaum vorstellen, dass das Verfassungsgericht die Verrechnung von Aktienverlusten als in Ordnung ansehen wird.

      Allerdings denke ich auch, dass eine Entscheidung auf sich warten lassen wird und wir bis dahin höchstwahrscheinlich bereits neue Regeln haben werden. Aber trotzdem spannend, wie diese Geschichte weiter gehen wird…

      Gruß, Der Privatier

      • Eigentlich ist es offensichtlich, dass die Regelung verfassungswidrig ist. Kaufe ich z.B. eine Dividendenaktie mit 5% Dividende einen Tag vor der Hauptversammlung und verkaufe z.B. einen Tag danach, so habe ich 5% Dividende aber 5% Prozent Dividendenabschlag. Obwohl ich in der Summe keinen Gewinn gemacht habe muss ich Steuern auf die 5% Dividende zahlen. Leider sind die Politiker mit dieser Regelung „durchgekommen“ und konnten die Verfassung so umgehen. Es jetzt auch im Prinzip irrelevant, dass das BFH dies so nun festgestellt hat, da eine endgültige Entscheidung nun weitere viele Jahre dauern wird. Am Ende haben die Politiker ihr Ziel jedenfalls doch erreicht..

      • Eine weitere offensichtliche (und nicht zulässige!) Ungleichbehandlung ergibt sich aus der Tatsache, dass Verluste aus einzelnen Aktien anders behandelt werden als Verluste aus einer Anzahl von Aktien (Fonds und ETFs). Oder auch aus Derivaten auf Aktien (Zertifikate, Optionen und Optionsscheine).

        Ich denke, wir werden in der nächsten Legislaturperiode ein an vielen Stellen verändertes Steuerrecht zu erwarten haben. Ob das immer allen gefallen wird, ist eine andere Frage…

        Gruß, Der Privatier

  11. Wunder der (Fach-)Sprache, aus https://de.wikipedia.org/wiki/Anleger_(Finanzmarkt) :
    „Für professionelle Kunden ist ein Finanzinstrument geeignet, wenn es den Anlagezielen entspricht (geborene professionelle Kunden) oder den Anlagezielen und den finanziellen Verhältnissen (gekorene professionelle Kunden).

    Geborene Anleger gelten von vornherein als professionell und müssen das Kreditinstitut ausdrücklich um das höhere Schutzniveau eines Privatanlegers bitten, wenn sie dieses in Anspruch nehmen wollen. Gekorene Anleger müssen hingegen erst ausdrücklich in die Einstufung einwilligen, bevor die Bank ihnen das Schutzniveau eines Privatanlegers entziehen darf. Insbesondere können Privatpersonen ihren Privatanlegerschutz nur verlieren, wenn sie zuvor ausdrücklich darin eingewilligt haben.“

    In dem Artikel kommt es nicht vor, aber ist MiFid-II mit Privatanlegerschutz gemeint? Die belgische Inquisition, bevor man bestimmte WP kaufen darf?
    Geboren bin ich, habe eine Geburtsurkunde, aber das ist hier wohl nicht gemeint.
    Geheimnisvoll.. :O

    • „Es gibt beim Anlegerschutz drei Anlegerkategorien: Privatanleger, semiprofessionelle und professionelle Anleger. Als Privatanleger gilt, wer weder professioneller noch semiprofessioneller Anleger ist (§ 1 Abs. 19 Nr. 31 KAGB). Der „Kleinanleger“ ist kein professioneller Kunde gemäß Art. 4 Nr. 11 Richtlinie 2014/65/EU (Finanzmarktrichtlinie). Ein semiprofessioneller Anleger investiert mindestens 200.000 Euro…“

      Check, 242k Cash habe ich investiert, Kaufwert 271k, Buchwert 278k. 🙂

  12. Überparität – zur aktuellen Diskussion über die Zukunft der Rentenversicherung

    Bei der DRV beträgt der Beitragssatz aktuell 18.6% vom Bruttogehalt. Der wird meist paritätisch aufgeteilt: AG 9.3% + AN 9.3%.
    Aber nicht immer:
    – Minijobs: AG 15% + AN wahlweise 3.6% oder 0%
    – Altersteilzeit (bezogen aufs vorherige Brutto): AN 4.65%, AG stockt auf Beiträge von 90..100% auf
    – knappschaftliche RV: AG 15.4% + AN 9.3%
    – Österreich: AG 12.55% + AN 10.25%

    Also gibt es viele Präzedenzfälle, wo AG mehr als AN einzahlt.

    Vorschlag: wenn Vollzeitbeschäftigte weniger als das Durchschnittsentgelt erhalten, zahlen sie davon die üblichen 9.3%. Der Arbeitgeber zahlt die Differenz zu den Beiträgen aufs Durchschnittsentgelt, also „überparitätisch“. Die kann er natürlich als Betriebsausgaben steuerlich absetzen.

    Vorteil: jedem Vollzeitbeschäftigten ist 1 EP/Jahr sicher, so dass er für das Jahr Anspruch auf Standard-/“Eckrente“ erwirbt.

    Was meint ihr?

    • Auch überparitätisch, nur anders:
      – frw. RV-Beiträge AG 0% + AN 100%
      …und ist steuerlich für den AN am günstigsten 🙂

    • Der sog. Arbeitgeberanteil ist imho ein Teil des Arbeitsentgelts, wird nur steuer- und sv-technisch speziell behandelt wird. Dass er heute schon als Hebel für versteckte Subventionen und ungleiche Lastverteilung eingesetzt wird, ist vielleicht eher Teil des Problems als der Lösung. 😉

      • Richtig, das berechtigte Argument kommt oft: AG-Beiträge (auch z.B. BG, nur vom AG getragen) sind Bestandteile eines „Gesamtbrutto“. Wenn das in Entgeltnachweisen abgerechnet würde, würden viele Leute große Augen machen (sehr überschlagsweise gerechnet):
        Brutto + 20% (AG-Anteile)
        davon ab:
        – SV 40% (AG+AN)
        – Steuern 30%
        Nettozahlbetrag: 36%

        Von Vorteil wäre es für den AN bei RV-Beiträgen (heuer zu P = 92% als Altersvorsorgeaufwendungen absetzbar), da dann das „Hütchenspiel“ endet:
        – Pflichtbeiträge AG+AN
        – davon 92%
        – davon ab AG-Beiträge…

        AN-Pflichtbeiträge sind demnach zu (2P – 100) absetzbar, 184 – 100 = 84%.

        Eine solche Reform wäre ehrlich, aber vielleicht eben deshalb politisch nicht durchsetzbar…

        Aus der Geschichte der RV: „Bei Einführung der Rentenversicherung im Jahr 1891 betrug der Beitragssatz 1,7 %, finanziert zu je einem Drittel von den Arbeitnehmern, den Arbeitgebern und staatlichen Zuschüssen, also Steuergeldern. Damals verdiente ein ungelernter Arbeiter 80 Mark im Monat[25] (heutige Kaufkraft: 544 Euro) und musste dafür 1/3 von 1,7 %, also 0,567 % als Arbeitnehmerbeitrag abführen, das waren monatlich 0.45 Mark (heutige Kaufkraft: 3,06 Euro).“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Rentenversicherung_(Deutschland)#Geschichte

        • Die theoretisch eigentlich einfache Umstellung auf „Gesamtbrutto“ hätte enorm weitreichende Effekte:
          – alle Arbeits- bzw. Tarifverträge, in denen ein Bruttogehalt festgeschrieben ist, müssten umgeschrieben werden
          – die AG könnten ihre SV-Anteile nicht mehr als Betriebsausgaben von der KSt absetzen
          – AN könnten ihre nun verdoppelten KV-Beiträge zu 100% von der ESt absetzen

          Also doch nicht einfach, eher ein wirtschaftliches Erdbeben… also wird es wohl nicht gemacht 🙂

        • Ich korrigiere: wenn im „Gesamtbrutto“-Modell alle AG-Beiträge auf den AN übertragen werden, hat das auch Einfluss auf die monatliche Lohnsteuer, grob geschätzt die Hälfte weniger, also 15%.
          Man weiß es nicht genau… 🙂

          • Moin suchenwi
            Wahrheiten sind vom Volk eher ungewünscht .
            Der Überbringer , wird i.d.R. eher gehängt .

            Die wenigsten DRV Einzahler , rechnen mit dem Wettrisiko ,
            sondern mit dem Gewinn der Wette auf ein langes Leben .
            Prinzip Hoffnung ….?….
            Time will tell

            LG Det

    • In Deutschland werden Unternehmen deutlich höher besteuert als in Österreich oder Schweiz. Deutschland(30%), Österreich(25%), Schweiz(20%). Deshalb ist es auch gerechtfertigt, die Rente in DE über einen hohen Steuerzuschuss zu stabilisieren. Dafür können Unternehmen in Österreich im Gegenzug „überparitätisch“ zur Rente beitragen.

      Die Idee haben schon die Grünen im Bundestag eingebracht.
      Dort heißt es „Mindestbeitragsbemessungsgrundlage“.
      „eine arbeitgeberfinanzierte Mindestbeitragsbemessungsgrundlage einzuführen, mit der vollzeitbeschäftigte Geringverdienende bei langjähriger Beschäftigung im Alter eine auskömmliche Rente erhalten. Die Einführung erfolgt unter Berücksichtigung der Betroffenheit durch die Corona Pandemie“
      https://dserver.bundestag.de/btd/19/272/1927213.pdf
      Sie gehen aber nur bis 80% des Durchschnittslohns. Suchenwi ist also noch radikaler.

      • Radikal – ich? 🙂 Ich habe einen Vorschlag gemacht, mehr RV-Beiträge bei Niedriglohn einzuzahlen, weil diese Menschen am ehesten in Altersarmutgefährdung geraten.
        Noch ein Präzedenzfall: Midijobs – AG 10.15% + AN 8.45%
        (nach dem Rechenbeispiel für 2015 auf Wikipedia)

        Zu Steuern: AG-Beiträge sind wohl als Betriebskosten absetzbar, reduzieren die Steuer also entsprechend.
        Wer 45 Jahre RV-Beiträge zu 80% des Durchschnittsentgelts einzahlt, bekommt dafür 36 EP (Standardrente = 45 EP).
        Brutto (2021, West) 1230.84, netto vor Steuern (11.1% KV+PV angenommen) 1094.22. Üppig ist das nicht… 🙁

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