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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 7) — 70 Kommentare

  1. Hallo zusammen,

    ich habe mit Spannung bzgl. Estateguru auf der vorherige Seite mitgelesen.
    https://der-privatier.com/plauderecke-crowdinvesting-teil-6/

    Zur Zeit gibt es das Investement:
    #7178 Entwicklungskredit – 1.Stufe (Deutschland) für 11%

    Es scheint eines der „noch“ wenigen Projekte aus Deutschland zu sein.
    Wie ist eure Einschätzung zu dem Projekt?

    Generell:
    Einen Ausfall oder gravierende Verzögerung hatte noch niemand mit Estateguru?

    Gibt es weitere Plattformen die ähnlich zu Estateguru sind und wo ihr schon Erfahrungen sammeln konntet?

  2. Ausfall:
    Sie werben ja damit (find das grad nicht) dass noch nie ein Kredit ausgefallen ist.

    Gravierende Verzögerung:
    Tja, was ist gravierend?
    Einen kenne ich zu zumindest, das hat aktuell 744 Tage Verzug.

    Zur Frage:
    Bei mir ist bei 12 Monaten Schluss.

  3. Ich hatte schon ein Darlehen, das ohne viel Federlesen um 6 Monate verlängert wurde.

    Ich nutze Estateguru extrem kleinteilig, so dass mich sowas nicht stört.
    Es gab auch schon Ausfälle, aber bei der Verwertung ist Estateguru wohl ziemlich gut, so dass es hohe Quoten gibt (d.h. positive Rendite trotz Ausfall) und nicht so wie zuletzt bei Exporo 2% vom Kapital.

    Es gab wohl mal einen Fall, da hat Estaeguru wohl sogar auf seine Inkassokosten verzichtet, damit sie weiter damit werben können, dass zumindest noch nie Kapital verloren gegangen ist.

    Generell würe ich bei EG eher die baltischen Projekte nehmen, da hat EG Heimvorteil. Die bisherigen deutschen Projekte waren alle ein wenig fragwürdig.

  4. Danke für eure Meinungen.

    Estateguru sagt mir ziemlich zu. Alternativen dazu sind Crowdestate oder Bulkestate. Beide haben mir auf den ersten Blick nicht so zugesagt. (Keine plausible Begründung. Hat einfach nicht Klick gemacht.)

    Heute kam ein neues Projekt auf Estateguru, dass ziemlich schnell weg war.
    Vermutlich durch die niedrigen Projektsummen begründet, sind Investitionen generell nur sehr kurz verfügbar.

    Deshalb probiere ich gleich zu Beginn die Auto-Invest Funktion aus.

    Nutzt jemand den Auto Invenst?

    • Bei estateguru gibt es ein einfaches Autoinvest ab 50€ und erweiterte Optionen ab 250€. Bis 14. Februar läuft eine Aktion, dass man die erweiterten Optionen in dem Zeitraum auch schon ab 50€ einstellen kann.

      Die 50€-Optionen sind mir zu rudimentär, die 250-Optionen sind besser, weil man damit z.B. Refinanzierungskredite oder Stufenkredite ausschließen kann, bestimmte Länder, usw. Ich hab nichts gegen Stufenkredite, solange ich nur eine Stufe davon habe wegen Klumpenrisiko. Beim einfachen Autoinvest besteht leider die Gefahr, dass man mehrere von einem Projekt bekommt. Der Vorteil vom Autoinvest ist, dass man kleine attraktive Projekte bekommen kann, in die man mit manuellem Investieren nicht reinkommt. Der Nachteil ist, dass man auch Kredite bekommt, die man manuell auf keinen Fall wählen würde.

      Es hängt auch davon ab, was man bei estateguru will – wenn man in kurzer Zeit ein großes Portfolio haben will und nicht wählerisch ist, dann geht das am besten mit Autoinvest. Wenn man Projekte gerne genauer anschaut und größere Summen pro Projekt anlegen will, dann lieber manuell investieren. Tendenziell bekommt man dann nur die großen Projekte mit.

      Ich würde sagen, man kann es mal ausprobieren, eine begrenzte Summe vom Autoinvest investieren zu lassen, wenn man eh nur kleine Beträge pro Projekt investieren will. Ob es einem liegt, muss man dann sehen. Notfalls kann man die Projekte am Zweitmarkt verkaufen, der ist relativ liquide.

  5. EG-Spezialisten nutzen den Zweitmarkt gezielt um Problemkredite loszuwerden, z.B. Darlehennehmer, die schon bei der ersten Rate in Verzug gekommen sind und dann duch
    „Bearbeitung“ von EG wieder zurück im PLan sind.
    Diesen Verzug in der Vergangenheit kann man nicht erkennen, wann man nicht im Projekt investiert ist.
    Das ist der Grund, warum ich auf dem Zweitmarkt höchstens verkaufe, aber bestimmt nicht kaufe.

    • Klar wird der Zweitmarkt oft dazu genutzt, um Problemkredite loszuwerden. Bei vielen Angeboten frag ich mich auch, wer das zu dem Preis kaufen soll…

      Es ist aber nicht korrekt, dass man auf dem Zweitmarkt die Katze im Sack kaufen muss. Man sieht bei jedem Angebot die „Kredit-Neuigkeiten“, also sämtliche Nachrichten zum bisherigen Verlauf inklusive Verzögerungen, und auch unter „Zeitplan“ kann man genau nachvollziehen, wann bisher welche Zahlungen geleistet wurden, mit Fälligkeitsdatum und Zahlungsdatum. Wenn man sich diese Informationen bei einem Angebot auf dem Zweitmarkt anschaut, weiß man also ganz genau, worauf man sich einlässt.

      • Du hast recht. Habe ich gerade ausprobiert. Ist das neu? Ich könnte schwören, dass man vor einem Jahr, als ich mal auf dem Zweitmarkt tätig war, diese Info nicht bekommen hat.

  6. Gute Nachrichten von Exporo. Das Projekt „Zinshäuser Wien“ soll zu 80 Prozent zum 31.01.21 zurückbezahlt werden mit Zinsen bis Mindestlaufzeit 31.07.21. Geldeingang soll in der Woche nach 31.01.21 bei der Baader Bank erfolgen☺️.

    • Über diese Info habe ich mich auch sehr gefreut. Insbesondere auch deshalb, weil bei diesem Projekt der Darlehensnehmer ja über viele Monate hinweg keine Informationen zur Verfügung gestellt hatte und niemand wusste, wo die Reise hingeht.

  7. Weitere gute Nachricht von exporo: Das seit Oktober zur Rückzahlung ausstehende Projekt Weinbergstraße wird über eine Refinanzierung bei Exporo selbst zurückgeführt.

    Zwei gute exporo Nachrichten nach einem Tag, das hat Seltenheitswert.

    • Es gab da erhebliche Bauverzögerung. Seit OKT20 sind 5% Sonderzins fällig. Weinbergstrasse II soll schon vom 15.12.20 mit 5,5% verzinst werden. Das ist viel Geld, stellt sich aber die Frage warum konnte keine günstigere Finanzierung gefunden werden? Die gute Nachricht ist also, man kann mit einem Investment in Weinbergstrasse II die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung von Weinbergstrasse I erhöhen. 22% sind jetzt über die Frühzeichner investiert. Also den letzten Riesen lege ich drauf damit in Dresden-Trachenberge noch was auf die Bodenplatte kommt, is doch auch eine schöne Anlage wenns fertig ist.

      Exporo meldet bei der Investitionsform eine Anleihe in der Ethereum Blockchain. Dann mal los, hoffentlich können die auch auf Bitcoins rausgeben.

  8. so nun auch mal wieder eine positive Nachricht von Dagobertinvest:
    P195 Hagenbrunn wird 01.02.2021 zur Hälfte vorzeitig zurückbezahlt, reguläres Darlehensende
    ist 27.09.2021

  9. Die seit Stichtag 15.12.20 fällig Auszahlung der Verzinsung für das Exporo-Projekt „Wohnen am Hesselnberg“ soll laut letzter Info von Exporo spätestens diese Woche zur Auszahlung kommen. Ich bin mal vorsichtig pessimistisch… Offensichtlich liegt das Geld bereits auf dem verpfändeten Kaufpreissammelkonto, aber die bankeninterne Abwicklung verzögert sich aufgrund – Achtung! Abgedroschen – der Pandemiesituation. Ich kann bei meinen privaten Zahlungsabwicklungen keinen Unterschied in der Bearbeitungsgeschwindigkeit im Gegensatz zu Vor-Corona-Zeiten erkennen. Seit 1,5 Monaten die fällige Verzinsung ohne jeden Ausgleich zurückzuhalten ist schon dreist. Momentan eine gewisse Verzögerung akzeptieren zu müssen ist verständlich, aber nicht über Wochen. Exporo ist da eben doch nur ein zahnloser Tiger. Ich sehne den Tag herbei, wo ich den Exporo-Account löschen kann…

  10. Erfreuliche Nachricht hingegen von Bergfürst: „Schlossalle Berlin-Pankow“ ist heute zurückgezahlt worden. Inklusive damaligem 1%-Lockbonus.

  11. Zum Thema Exporo „Wohnen am Hesselnberg“ doch noch gute Nachricht: soeben wurde die Zinszahlung verbucht. Hatte kurz überlegt, Exporo heute noch die Zeit zu lassen bevor ich was dazu schreibe. Insofern hat meine Ungeduld über mich gesiegt – kleine Schande über mich dafür. Am Gesamteindruck ändert es aber nichts – 1,5 Monate die Zinszahlung nicht zu erhalten geht einfach nicht. Dann hätte man das Darlehen erst später abrechnen dürfen wenn es über die allgemein üblichen 5 Bankarbeitstage dauert.

  12. Zum derzeit angepriesen Projekt „Ärztehsus am Kurpark“ in Bonn schreibt heute Exporo, mit einem der Mieter habe man den Mietvertrag um 10 Jahre bis 2031 verlängert mit einer um 6,7% von 7,50 Euro/qm auf 8 Euro erhöhten Miete. Mir erscheint das bei 10 Jahren nicht allzu üppig. Das sind nur ca. 0,65% p.a. Ist das marktüblich, oder spricht das gegen das Objekt?

  13. Habe diese E-Mail auch erhalten und bin auch schon in dem Projekt investiert. Die 8 Euro finde ich auch nicht sehr üppig. Die Laufzeit bis 2031 ist jedoch sehr gut. Das bringt Sicherheit und zeigt vermutlich wirklich das die „Mieter“ an das Objekt und den Standort glauben.

  14. Morgen neues Projekt auf Homerocket.
    Laufzeit bis Ende September 2021 bei 7%

    Bau zu 70% fertig. Laut Home Rocket auch komplett verkauft.

    https://www.homerocket.de/haiterbach

    Startet am 3 Februar 12 Uhr.

    Liegt laut Homerocket zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Habe gerade Mal die Route von Haiterbach nach Karlsruhe berechnet. Benötige da 1,5 Stunden. Liegt wohl eher auf dem Land mit Nähe zu Stuttgart.

    Die kurze Laufzeit könnte für viele attraktiv sein.

  15. Handelsblatt berichtet in der Wochenendausgabe über Bergfürst und die dortigen Mallorce-Projekte.
    Zusammenfassung: Projektentwickler Frank K. ist/war krank, weshalb nicht viel lief und nun sitzt er in der Schweiz, sagt er habe dort weder Vermögenswerte noch Einkommen. Zeitgleich sieht Bergfürst schwarz für die Projekte und möchte nun alle smögliche versuchen um Geld einzutreiben, könnte aber schwierig werden.
    Bin gespannt wie sich die Handelsplatzpreise entwickeln!

    • Traurig, dass das Handelsblatt unbeteiligten Lesern mehr Informationen bietet als Bergfürst den beteiligten Anlegern…

    • Das Grundstück lässt sich doch sicher noch zu Geld machen!?

      So schlecht ist die Lage doch jetzt auch nicht…

      • Davon wird vor allem die bei beiden Mallorca-Projekten jeweils erstrangig besicherte Bank profitieren… ich bezweifle, dass für die Crowdinvestoren viel bleibt von den angepriesenen „Sicherheiten“ (2. Rang im Grundbuch und persönliche Bürgschaft).

        • Die Frage ist der Bautenstand. Immerhin sollte die Baugenehmigung bereits Anfang 2020 erteilt worden sein.
          Vielleicht sind auch noch nicht alle Mittel verwendet, wenn bislang nur das Grundstück und die Bauplanung bezahlt werden mussten.
          Insgesamt ist die Informationslage für mich ungenügend, um beurteilen zu können, wie die Chancen auf Rückgewinnung der Darlehensmittel und wenn in welcher Höhe stehen.
          Vom Bauunternehmer gab es auch noch ein Projekt in Stuttgart. Dieses wurde letztens zurückgezahlt. Vielleicht ist auch dort etwas zu holen.
          Bergfürst kann hier beweisen, was ihr Inkasso leisten kann.

          • Wenn im Handelsblatt vom Frank K. gesprochen wird, ist Peter D. gemeint nehme ich an?

            Ich vermute nach wie vor, dass Bergfürst nicht viel mehr Informationen hat und lieber nichts kommuniziert, als sich die Blöße vor den Anlegern zu geben.

            Bei den Kosten stimme ich Torsten zu und hoffe, dass sich diese in Grenzen halten müssten, da die Festpreisverhandlung für beiden Bellavista Projekte noch nicht abgeschlossen waren(!?).

            Aber hier verlassen wir uns auf einen Quartalsbericht vor einem Jahr, wo scheinbar jeder reinschreiben kann was er will…

          • Wieso sollte denn Frank K. Peter D. sein, wenn der Nachname sowieso nicht ausgeschrieben wurde?

          • Frank K. ist offensichtlich ein für den Handelsblatt-Artikel geänderter Name. Der Name ist mit „*“ versehen. Weiter unten wird das stehen, aber der Artikel ist kostenpflichtig, daher sieht man das nicht. Bei keinem Bergfürst Mallorca-Projekt -auch die ausserhalb Herrn Drehers Verantwortung- taucht jemals in den Unterlagen der Name Frank K. auf.

  16. Und laut gestrigem Update von Exporo zum Projekt „Student&Living“ in Greifswald ist gegen den Projektentwickler Haftbefehl beantragt worden, da er wiederholt nicht der Pflicht zur Offenlegung seiner Vermögensverhältnisse gegenüber dem Gerichtsvollzieher nachgekommen ist. Vogelwild… Den Haftbefehl zu vollstrecken dürfte wohl nicht das Problem sein, es sei denn, er taucht unter. Ich frage mich nur, wie er unter diesen Umständen an einem alternativen Rückzahlungsplan arbeiten will (auch dies teilt Exporo gestrig mit). Bei diesem Projekt verstehe ich bis heute nicht, warum Exporo nicht schon viel früher mit der Verwertung der Sicherheiten begonnen hat. Das ist sehr undurchsichtig, nach welchen Kriterien da gehandelt wird.

    • Nach den Verträgen (zumindest diese aus 2018 und 2019) ist Exporo bzw. der Treuhänder bereits verpflichtet die Sicherheiten zu verwerten, wenn 10 Tage nach Fälligkeit die Forderung nicht beglichen wird. Das wird aber nie gemacht, weil exporo ja immer hofft, dass doch eine Lösung gefunden wird. Es ist rechtlich meines Erachtens aber nicht sauber. Wundert mich auch, dass der Treuhänder das mitmacht. Der macht sich ja da unter Umständen haftbar. Würde mich mal interessieren, ob diese Klausel in der neuen Verträgen immer noch drin steht.

    • Meiner Meinung nach vermeidet Exporo so lange wie möglich eine Insolvenz. Wie viele Insolvenzen es bereits gibt, weiß keiner so genau. Jedenfalls ist das keine gute Werbung für Exporo. Bei mir sind 5 Projekte im Zahlungsverzug. 1 Projekt in Bensheim ist inzw. insolvent. Die Wohnungen waren alle verkauft. Der Darlehensnehmer, die SGI Baden-Baden, darf -dank Exporo´s Untätigkeit- woanders weiter bauen. Wofür das Darlehen von Exporo ausgegeben wurde, ist auch unklar. Alles sehr intrasparent und unter Seriosität verstehe etwas anderes.
      Greifswald wurde nie gebaut. Warum nicht?

      • Exporo hatte Zinsland übernommen, die als erstes Unternehmen Insolvenzen melden musste. Leider hat man keinen Überblick der Insolvenzen, es gibt wohl keine Veröffentlichungen darüber. Man sollte vielleicht desshalb vom Schlechtesten aus gehen.

        • Also mal da schauen, ich find’s nicht schlecht.

          https://www.crowdinvest.de/immobilien`

          Im Übrigen noch der Hinweis zur Insolvenz, im Prinzip ist das ein geregeltes Verfahren (leider halt oft sehr langwierig), bei dem erst am Ende das Ergebnis feststeht, Totalausfall oder Teilbefriedigung der Gläubiger.
          Bekannt geworden ist Borgward, Anfang der 60’er, nach Zahlung aller(!) Forderungen war immer noch Geld übrig.

    • Viel Werbung ist teuer, lockt neue Kundschaft für das Crowdinvesting an, aber der Einsatz bindet nicht unbedingt die Anleger an die eigene Marke. Kaum ein Exporo-Kunde wird bei seiner zweiten Anlage nicht auch mal bei anderen Unternehmen vergleichen.

      Ich bin seit 3 Jahren dabei und finde Crowdinvesting immer noch ein großes Geheimnis. Wie bei Lebensversicherungen gibt es schöne Prospekte, aber wenig Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten.

      Zahlungsausfälle häufen sich unverhältnismäßig und die Unternehmen schweigen. In dem Artikel wird klar wie schwierig das Geschäftsmodel ist.
      Wir suchen nach sicheren Anlagen zwischen Sparbuch und Aktienmarkt, doch auch das letzte Jahr zeigt dass Turbolenzen in der Finanzbranche sich auch beim Crowdinvesting auswirken.
      Die Werbung suggeriert eine Anlage in Immobilien, das ist aber falsch. Man leiht beim Crowdinvesting Unternehmen Geld, was diese bei einer Bank nicht oder viel teurer bekämen. Von dem Risikozuschlag zweigt sich der Vermittler Exporo etc. etwa die Hälfte ab. Ich werde mein Angaschmo hier zurückführen, an den Zahlungsausfällen deutet sich auch ein Ende der Immobilienhausse für mich an. Alternativen wie Börsen notierte Immobilien in ETFs oder REITs sind echte Beteiligungen und wesendlich transparenter. Ein Überblick in folgendem Artikel ausgerechnet von Bergfürst:

      https://de.bergfuerst.com/ratgeber/immobilienaktien

    • Eindeutig nicht.
      Home Rocket auf Platz 2, da habe ich momentan 6 Verzögerungen.
      Meine Favoriten wären Engel & Völker und Zinsbaustein

    • Das für mich einzige aussagekräftige Kriterium ist die Kundenzufriedenheit, die offensichtlich den gesamten Lebenszyklus der Projekte in die Beurteilung einbezieht. Dass hier Zinsbaustein und Engel+Völkers auf Platz 1 und 2 stehen, deckt sich absolut mit meinen eigenen Erfahrungen seit 2017.
      Die Höhe der Konditionen und das Angebot (= Zahl der angebotenen Projekte über die jeweilige Plattform) haben m.E. mit Qualität wenig zu tun. Hohe Zinsen deuten auf höhere Risiken = schwächere Qualität (so ist es am Rentenmarkt auch, sofern nicht die Notenbanken die Märkte manipulieren und verzerren). Viele Angebote auf der Plattform heißt häufig, dass die Projekte wohl nicht so positiv eingeschätzt werden und es lange dauert, bis sie vollständig platziert sind. Eine Ausnahme mögen hier neuere Projekte mit mehreren Millionen Crowdfinanzierung sein, bei denen es naturgemäß länger dauert.
      Die Plauder-Ecke Crowdinvesting ist mir – neben meinen eigenen Erfahrungen – als Informationsquelle und Ratgeber lieber als Börse Online:-)

      • Einspruch!
        Die Kundenzufriedenheit wird meist schon nach dem founding abgefragt. Was soll das? Ja toll wie schnell mein Geld angekommen ist und mir meine Meilen gut geschrieben oder ich meine Urkunde bekommen habe.
        Das allerwichtigste ist doch, dass der Investitionsbetrag zurück bezahlt wird.
        Ich hätte gerne ein Testergebnis über den durchschnittlichen Zinssatz aller Angebote, abzüglich der vielen Insolvenzen um die Unternehmen vergleichen zu können.

        • @ Puschen
          Aus dem Artikel in Börse Online geht m.E. nicht hervor, ob zwischen „Kundenservice“ (eines der 3 Testkriterien) und „Kundenzufriedenheit“ (Tabelle am Ende des Artikels) unterschieden wird. Auf letzteres habe ich mich bezogen. Leider sind nur wenige der 19 Kriterien genannt, u.a. Abwicklung/Auszahlung. „Auszahlung“ habe ich als „Rückzahlung“ interpretiert. Wenn man die beiden Spitzenreiter betrachtet, erscheint das logisch, denn bei „Kundenzufriedenheit“ rangieren dagobertinvest, Bergfürst und Exporo in der unteren Tabellenhälfte.

          • 1 und 2 , also beide Sehr Gut. Exporo auch Gut. Das ist mir alles zu subjektiv und vorallem nicht repräsentativ genug. (Mich hat keiner befragt)
            Zinsbaustein mit Einheitszinssatz 5,25 offeriert anscheinend nur gleiche Risikogruppe, jedenfalls wird nicht darüber berichtet. Hier gibts sogar eine Urkunde für das Darlehn.
            Der Immobilienmakler Engel&Völkers beteiligt sich wenigstens immer selbst bei seinen Objekten über EV-Digitalinvest.
            Der Hinweis auf das Totalverlustrisiko steht unter jedem Angebot, richtig klar wird das einem wenn es „passiert“ ist.
            Mein Lehrgeld habe ich bezahlt, da war der Supermarkt schon eingezogen und die Wohnungen hatten die Fenster drin.
            Die Objekte danach habe ich noch mehr auf Sicherheit ausgewählt, aber die Objekte mit Ende von 10/20 bis 6/21 sind überwiegend verzögert.

  17. Weiß jemand wie Exporo beim Projekt ÄRZTEHAUS AM KURPARK (
    https://pdp.yield.exporo.de/125) auf die Kapitalrendite von 10,25 % (1.Jahr) kommt?

    Kapitalrendite=Ergebnis der Immobilie/Anlagevolumen:
    Also: 325267€/4810000€=0.0676*100= 6,76

    Das macht einen Unterschied von 3,49%. Ich habe bereits mehrfach bei Exporo nachgefragt, aber keine Antwort erhalten.

    • Kapitalrendite, hier 10,25 %
      https://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment
      Letztlich die Rendite vor Kosten. Das ist eine Unternehmensbetrachtung.

      Ausschüttungsrendite (nach Kosten, hier div. Kosten gem. Aufstellung und Zinsen, und nach Tilgung), hier brutto 4,73 %
      Ist Rendite des investierten Kapitals unter alleiniger Berücksichtigung der Ausschüttung, exklusive nicht ausgeschütteter Kapitalgewinne (hier Tilgung).
      Was kommt beim Kapitalgeber, hier FK-Geber, an. Das ist eine Investorenbetrachtung.

        • Also was ist denn dann die Richtige?

          Weil bei Reiter für 1 Jahr stehen unverändert die o.a. Zahlen drin (10,25 % / 4,73 %).

  18. Allen, die über indirekte oder direkte Investments in Einzelhandelsimmobilien, sei es via Crowdinvestments oder andere Anlagevehikel (z.B. Immobilienfonds jeglicher Art), nachdenken, sei ein interessanter Artikel im heutigen Handelsblatt ans Herz gelegt.
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/corona-folgen-handel-in-gefahr-mieten-in-den-innenstaedten-muessten-30-bis-50-prozent-niedriger-sein/26887806.html
    Ich kann leider nicht den ganzen Artikel reinstellen, habe ihn selbst aus der Printausgabe. Im Artikel wird gezeigt, dass die durchschnittliche Spitzenmiete für Handelsimmobilien in Euro je qm zwischen 2010 und 2020 sowohl in den 7 deutschen Top-Städten als auch in den anderen Städten ab 500.000 Einwohner im Durchschnitt um ca. 20% angestiegen sind. Gleichzeitig hat sich die Passantenfrequenz pro Stunde, jeweils an einem Samstag im Juni, zwischen 2014 und 2019 drastisch verringert: Berlin Tauentzienstraße -30%, Stuttgart Königstraße und Hamburg Mönckebergstraße um 17%, in anderen Städten ab 500.000 Einwohner (genannt werden Hannover, Essen, Bremen) um -25 bis -36%, und auch in Großstädten unter 500.000 Einwohner liegen die Rückgänge im deutlich zweistelligen Prozentbereich. Konsequenz sind bislang Insolvenzen oder zumindest Filialschließungen (Anmerkung: zuletzt u.a. Douglas, Pimkie). Nach Meinung von Handelsexperten müssten die Mieten um 30 – 50% zurückgehen, um dem stationären Handel eine Zukunft zu sichern. Seit 2017 sinken lt. dem Artikel die Mieten in schwächeren Lagen bereits leicht. Der größte regionale Gewerbemakler Deutschlands geht davon aus, dass bei besonders vom Lockdown betroffenen Geschäften die Miete halbiert werden muss. „Experten“ sehen ferner folgende Tendenzen: zum einen bei auslaufenden Verträgen Reduzierung der Verkaufsfläche, ferner Versuche der Händler, vom Umsatz abhängige Mieten zu verhandeln. Weitere Geschäftsschließungen und Insolvenzen und damit wahrscheinlich Leerstände werden ganz sicher folgen.
    Alles in allem zeigt es, wie sehr der stationäre Einzelhandel strukturell unter dem Wachstum des Onlinehandels und seit einem Jahr zusätzlich unter dem Corona-bedingten Lockdown leidet. Schlechte Zeiten für Investments in Einzelhandelsimmobilien!

    • Ein Gerücht: Auf der Kö in Düsseldorf zahlt die Hälfte der Mieter wegen Lockdown keine Miete mehr.
      Die Miete herabsetzen ist schön gesagt, nur sind die meisten Immobilien finanziert und die Bank wird einer Herabsetzung nicht zustimmen.
      Eine Immobilie die zu teuer gebaut wurde, wird solange versteigert bis die Preis zu der erzielbaren Miete passt.
      Durch das Crowdinvesting werden zusätzlich Immobilien auf den Markt gebracht, wenn der Markt das nicht verträgt ist die Investition verloren.
      Als Crowdinvestor muss man seiner „real estate crowdfunding platform“ vertrauen und den Marktzyklus für Immobilien richtig einschätzen.

      • Ich werd aus dem Post nicht so recht schlau.

        „Die Miete herabsetzen ist schön gesagt, nur sind die meisten Immobilien finanziert und die Bank wird einer Herabsetzung nicht zustimmen.“
        Trifft halt nur, wenn die Bank Vermieter ist, ansonsten ist es der üblichen Konstruktion Mieter – Vermieter=Eigentümer – finanzierende Bank immer Verhandlungssache.

        „Durch das Crowdinvesting werden zusätzlich Immobilien auf den Markt gebracht, wenn der Markt das nicht verträgt ist die Investition verloren.“
        Die Masse der Immobilien-Crowds sind Wohnungen, zieht man von den wenigen gewerblichen Objekten noch die bestehenden (die modernisiert/erweitert) werden ab, bleibt nicht mehr viel übrig.
        Im übrigen wird m.E. nicht mehr gebaut, sondern nur anders finanziert.

        • Moin KaBa
          Dem schliesse ich mich voll an . Und DAS , obwohl ich mit Crowd-Invest ,
          NIX zu tun habe . Mit EK-Hebelung bei Immo-Invest , aber schon ein wenig .

          LG Det

        • Wenn die Immobilie voll finanziert ist, sind die Mieten für Tilgung und Zinsen bis auf 5-10% Ausfall eingeplant. Wie soll der Eigentümer mit weniger Mieteinnahmen oder größeren Mietausfällen seine Raten bezahlen? Die Bank müsste die Laufzeit verlängern, das stößt aber an Grenzen. Bei Zahlungsverzug werden die Kreditverträge schnell an Inkassounternehmen verkauft, die wiederum schnell auf Verwertung hin arbeiten.

          Ob neue Wohnungen oder teure modernisierte Wohnungen, dass Angebot muss der Markt erstmal aufnehmen. Ich glaube der Projektstart würde nicht so schnell verlaufen, wenn nicht über die Crowd finanziert werden könnte. Die Crowdfinanierung ist kostspielig und anscheinend sind andere Finanzierer nicht bereit für weniger Zins das Risiko zu übernehmen.

          • Ich werd aus dem Post nicht so recht schlau, der zweite.
            Hier geht’s immer noch um gewerbliche Immobilien.

            Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen/Kenntnisse Du mit Finanzierungen, Projektentwickler, Bauträgern und der gewerblichen Vermietung hast, und das noch in Bau- und Betriebsphase getrennt.

            Exkurs, ein priv. Wohnungsobjekt:
            Seit 30 Jahren sag ich jedem privaten Wohnungsvermieter oder solchen die das werden wollen, Du musst die finanzielle Kraft haben,
            ein Jahr ohne Mieteinnahmen bei gleichzeitigen vollen laufenden Ausgaben (lfd. Nebenkosten an die Hausverwaltung, Zins, Tilgung usw.) durchzustehen,
            gleichzeitig min. 10.000 EUR einzuplanen und auszugeben, für den Anwalt und weiteren Kosten mit dem Auftrag, ich unterschreibe, und rufen Sie mich in einem Jahr an, wenn geräumt wird, und ich hätte gerne preussisch geräumt,
            und noch eine kleine Wohnungsrenovierung danach zu schultern.
            Ansonsten, Finger weg.

            Gewerbliche Immobilien laufen anders:
            Da geht es nicht um ein Objekt, wo die Mieten der Mieter eines Objektes an eine Bank für einen Kredit laufen.
            Üblicherweise sind das Fonds, Gesellschaften (ich hab zum Beispiel LEG), Investorengruppen oder Einzelinvestoren (was meinst, was bei Frau Klatten jeden Tag am Konto rein und raus geht), Family-Offices/-stiftungen, Pensionsfonds usw.
            Die haben große Portfolien (da wird ständig gebaut, ständig fertiggestellt, ständig abgerissen …), da geht’s aus Ganze gesehen, nicht mehr um einen Kredit oder eine Grundschuld, da sind wir bei der Unternehmensfinanzierung.

  19. Die Leistungsbilanz Exporo 2014-2020 entspricht nicht den Fakten, was die Zahl der Insolvenzen angeht.
    Neben Marburg (2 Insolvenzen) wurde im Dez. 2020 für Kita & Wohnen, Bensheim Insolvenz angemeldet. Mir sind noch weitere Insolvenzen bekannt.

  20. Update Am Hamburger Stadtpark, Exporo: war gerade wieder auf der Baustelle. Es hat sich leider nichts getan. Ich kann keinen Fortschritt bzw. Baubeginn erkennen.

  21. Das derzeit von Exporo promotete Projekt „Mariahilfer Straße Wien“ war bereits im Januar 2019 von dagobertinvest als „Das Kronenhaus“ mit dem für dago-Verhältnisse niedrigen Zinssatz von 6,25% und 12 Monaten Laufzeit angeboten worden. Durch die seinerzeitige Crowdfunding Kampagne wurde lt. dagobertinvest die Phase zur Bauvorbereitung finanziert. Ob Rückzahlungen fristgerecht oder verzögert erfolgten oder gar noch ausstehen, ist nach dem Relaunch der Homepage bei dagobertinvest nichts mehr zu erfahren. Ich hatte vor einiger Zeit bereits hier und ggü dagobertinvest die stark verminderte Transparenz kritisiert, aber das ist sicher angesichts zahlreicher Verzögerungen bei dagobertinvest Absicht. Mir war damals das Projekt zu intransparent, und meine Fragen wurden nicht oder unbefriedigend beantwortet. Nun soll ein späterer Projektabschnitt finanziert werden, und auf den ersten Blick sieht es nicht uninteressant aus. Ich bin allerdings bei dagobertinvest zumindest solange nicht mehr mit Neuinvestments dabei, bis (verzögerte) Rückzahlungen erfolgen.

    • „Ich bin allerdings bei dagobertinvest zumindest solange nicht mehr mit Neuinvestments dabei, bis (verzögerte) Rückzahlungen erfolgen.“

      Ergänzung: das gilt in gleicher Weise für Exporo.

    • Das Kronenhaus-Projekt auf dagobertinvest hat letztes Jahr eine 12-monatige Verlängerungsoption gezogen und hat noch nichts zurückgezahlt. Neuer Zahlungstermin ist im März 2021.
      Von einem späteren Projektabschnitt, der jetzt bei Exporo finanziert werden soll, kann man hier nicht sprechen, da mit dem Umbau der Immobilie noch nicht begonnen wurde.
      Vermutlich wird das Geld der Exporo-Anleger genutzt, um die dagobert-Investoren auszuzahlen. So eine Art Kreditumschuldung, bei Exporo zahlt der Projektbetreiber 6%, bei dagobertinvest inzwischen 6,75%.

      • Da kommt mir unweigerlich der Begriff „Schneeballsystem“ in den Kopf… Auch ein Grund, mehr und mehr zurückhaltend beim Investieren zu agieren. Ich bin der Meinung, die große Masse der Anleger überblickt diese ganzen Konstrukte nicht (mehr)…

      • Abend!

        Rückzahlung nach heutigem Investorenschreiben: Dezember 2022…

        ABER:
        – In einem m.M.n. ausführlichen Schreiben wurden die allgemeinen (coronabedingten) Gründe sowie die Gründe im speziellen Fall erläutert.
        – Die Verzögerung bis Dezember 2022 wurde mit dem Bauabschluss begründet (angestrebter Verkauf vor Bau nicht möglich).
        – Auch das Exporo-Darlehen wurde offen kommuniziert (Schldablösung aber nicht möglich).

        Ich bin da ganz optimistisch…
        oder zu naiv…

  22. Bei Zinsbaustein ist Punkt 11 Uhr zum Projektstart „Karpfenkreisel“ die Website zusammengebrochen. Ich war schon vorher eingeloggt – trotzdem keine Chance!

  23. Gute Nachrichten für Anleger des Projekts “Wohnen im Weserbergland“.

    Info von Exporo

    Die Darlehensnehmerin (Vlothoer Wohnungsgesellschaft mbH) hat zum 31.03.2021 von der Kündigung Gebrauch gemacht.

    Das Anlagekapital sowie die Verzinsung werden nach Aussage der Darlehensnehmerin bis spätestens 31.03.2021 auf das Konto überwiesen.

  24. Exporo Streutage – Diversifikation leicht gemacht

    Exporo belohnt die Diversifikation in verschiedene Projekte! Ab Freitag, den 26.02.21, bis einschließlich 05.03.21, erhalten Investoren attraktive Bonuskonditionen für ihre Investments auf exporo.de. Dafür einfach den Bonuscode DIV21 bei jedem Investment im Investitionsprozess eingeben und sie erhalten bis zu 2 % als Bonus zurück.

    Alle Details dazu und aktuell investierbare Projekte direkt bei Exporo*

    Gruß, Der Privatier

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