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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 7) — 204 Kommentare

  1. Hallo zusammen,

    ich habe mit Spannung bzgl. Estateguru auf der vorherige Seite mitgelesen.
    https://der-privatier.com/plauderecke-crowdinvesting-teil-6/

    Zur Zeit gibt es das Investement:
    #7178 Entwicklungskredit – 1.Stufe (Deutschland) für 11%

    Es scheint eines der „noch“ wenigen Projekte aus Deutschland zu sein.
    Wie ist eure Einschätzung zu dem Projekt?

    Generell:
    Einen Ausfall oder gravierende Verzögerung hatte noch niemand mit Estateguru?

    Gibt es weitere Plattformen die ähnlich zu Estateguru sind und wo ihr schon Erfahrungen sammeln konntet?

  2. Ausfall:
    Sie werben ja damit (find das grad nicht) dass noch nie ein Kredit ausgefallen ist.

    Gravierende Verzögerung:
    Tja, was ist gravierend?
    Einen kenne ich zu zumindest, das hat aktuell 744 Tage Verzug.

    Zur Frage:
    Bei mir ist bei 12 Monaten Schluss.

  3. Ich hatte schon ein Darlehen, das ohne viel Federlesen um 6 Monate verlängert wurde.

    Ich nutze Estateguru extrem kleinteilig, so dass mich sowas nicht stört.
    Es gab auch schon Ausfälle, aber bei der Verwertung ist Estateguru wohl ziemlich gut, so dass es hohe Quoten gibt (d.h. positive Rendite trotz Ausfall) und nicht so wie zuletzt bei Exporo 2% vom Kapital.

    Es gab wohl mal einen Fall, da hat Estaeguru wohl sogar auf seine Inkassokosten verzichtet, damit sie weiter damit werben können, dass zumindest noch nie Kapital verloren gegangen ist.

    Generell würe ich bei EG eher die baltischen Projekte nehmen, da hat EG Heimvorteil. Die bisherigen deutschen Projekte waren alle ein wenig fragwürdig.

  4. Danke für eure Meinungen.

    Estateguru sagt mir ziemlich zu. Alternativen dazu sind Crowdestate oder Bulkestate. Beide haben mir auf den ersten Blick nicht so zugesagt. (Keine plausible Begründung. Hat einfach nicht Klick gemacht.)

    Heute kam ein neues Projekt auf Estateguru, dass ziemlich schnell weg war.
    Vermutlich durch die niedrigen Projektsummen begründet, sind Investitionen generell nur sehr kurz verfügbar.

    Deshalb probiere ich gleich zu Beginn die Auto-Invest Funktion aus.

    Nutzt jemand den Auto Invenst?

    • Bei estateguru gibt es ein einfaches Autoinvest ab 50€ und erweiterte Optionen ab 250€. Bis 14. Februar läuft eine Aktion, dass man die erweiterten Optionen in dem Zeitraum auch schon ab 50€ einstellen kann.

      Die 50€-Optionen sind mir zu rudimentär, die 250-Optionen sind besser, weil man damit z.B. Refinanzierungskredite oder Stufenkredite ausschließen kann, bestimmte Länder, usw. Ich hab nichts gegen Stufenkredite, solange ich nur eine Stufe davon habe wegen Klumpenrisiko. Beim einfachen Autoinvest besteht leider die Gefahr, dass man mehrere von einem Projekt bekommt. Der Vorteil vom Autoinvest ist, dass man kleine attraktive Projekte bekommen kann, in die man mit manuellem Investieren nicht reinkommt. Der Nachteil ist, dass man auch Kredite bekommt, die man manuell auf keinen Fall wählen würde.

      Es hängt auch davon ab, was man bei estateguru will – wenn man in kurzer Zeit ein großes Portfolio haben will und nicht wählerisch ist, dann geht das am besten mit Autoinvest. Wenn man Projekte gerne genauer anschaut und größere Summen pro Projekt anlegen will, dann lieber manuell investieren. Tendenziell bekommt man dann nur die großen Projekte mit.

      Ich würde sagen, man kann es mal ausprobieren, eine begrenzte Summe vom Autoinvest investieren zu lassen, wenn man eh nur kleine Beträge pro Projekt investieren will. Ob es einem liegt, muss man dann sehen. Notfalls kann man die Projekte am Zweitmarkt verkaufen, der ist relativ liquide.

  5. EG-Spezialisten nutzen den Zweitmarkt gezielt um Problemkredite loszuwerden, z.B. Darlehennehmer, die schon bei der ersten Rate in Verzug gekommen sind und dann duch
    „Bearbeitung“ von EG wieder zurück im PLan sind.
    Diesen Verzug in der Vergangenheit kann man nicht erkennen, wann man nicht im Projekt investiert ist.
    Das ist der Grund, warum ich auf dem Zweitmarkt höchstens verkaufe, aber bestimmt nicht kaufe.

    • Klar wird der Zweitmarkt oft dazu genutzt, um Problemkredite loszuwerden. Bei vielen Angeboten frag ich mich auch, wer das zu dem Preis kaufen soll…

      Es ist aber nicht korrekt, dass man auf dem Zweitmarkt die Katze im Sack kaufen muss. Man sieht bei jedem Angebot die „Kredit-Neuigkeiten“, also sämtliche Nachrichten zum bisherigen Verlauf inklusive Verzögerungen, und auch unter „Zeitplan“ kann man genau nachvollziehen, wann bisher welche Zahlungen geleistet wurden, mit Fälligkeitsdatum und Zahlungsdatum. Wenn man sich diese Informationen bei einem Angebot auf dem Zweitmarkt anschaut, weiß man also ganz genau, worauf man sich einlässt.

      • Du hast recht. Habe ich gerade ausprobiert. Ist das neu? Ich könnte schwören, dass man vor einem Jahr, als ich mal auf dem Zweitmarkt tätig war, diese Info nicht bekommen hat.

  6. Gute Nachrichten von Exporo. Das Projekt „Zinshäuser Wien“ soll zu 80 Prozent zum 31.01.21 zurückbezahlt werden mit Zinsen bis Mindestlaufzeit 31.07.21. Geldeingang soll in der Woche nach 31.01.21 bei der Baader Bank erfolgen☺️.

    • Über diese Info habe ich mich auch sehr gefreut. Insbesondere auch deshalb, weil bei diesem Projekt der Darlehensnehmer ja über viele Monate hinweg keine Informationen zur Verfügung gestellt hatte und niemand wusste, wo die Reise hingeht.

  7. Weitere gute Nachricht von exporo: Das seit Oktober zur Rückzahlung ausstehende Projekt Weinbergstraße wird über eine Refinanzierung bei Exporo selbst zurückgeführt.

    Zwei gute exporo Nachrichten nach einem Tag, das hat Seltenheitswert.

    • Es gab da erhebliche Bauverzögerung. Seit OKT20 sind 5% Sonderzins fällig. Weinbergstrasse II soll schon vom 15.12.20 mit 5,5% verzinst werden. Das ist viel Geld, stellt sich aber die Frage warum konnte keine günstigere Finanzierung gefunden werden? Die gute Nachricht ist also, man kann mit einem Investment in Weinbergstrasse II die Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung von Weinbergstrasse I erhöhen. 22% sind jetzt über die Frühzeichner investiert. Also den letzten Riesen lege ich drauf damit in Dresden-Trachenberge noch was auf die Bodenplatte kommt, is doch auch eine schöne Anlage wenns fertig ist.

      Exporo meldet bei der Investitionsform eine Anleihe in der Ethereum Blockchain. Dann mal los, hoffentlich können die auch auf Bitcoins rausgeben.

  8. so nun auch mal wieder eine positive Nachricht von Dagobertinvest:
    P195 Hagenbrunn wird 01.02.2021 zur Hälfte vorzeitig zurückbezahlt, reguläres Darlehensende
    ist 27.09.2021

  9. Die seit Stichtag 15.12.20 fällig Auszahlung der Verzinsung für das Exporo-Projekt „Wohnen am Hesselnberg“ soll laut letzter Info von Exporo spätestens diese Woche zur Auszahlung kommen. Ich bin mal vorsichtig pessimistisch… Offensichtlich liegt das Geld bereits auf dem verpfändeten Kaufpreissammelkonto, aber die bankeninterne Abwicklung verzögert sich aufgrund – Achtung! Abgedroschen – der Pandemiesituation. Ich kann bei meinen privaten Zahlungsabwicklungen keinen Unterschied in der Bearbeitungsgeschwindigkeit im Gegensatz zu Vor-Corona-Zeiten erkennen. Seit 1,5 Monaten die fällige Verzinsung ohne jeden Ausgleich zurückzuhalten ist schon dreist. Momentan eine gewisse Verzögerung akzeptieren zu müssen ist verständlich, aber nicht über Wochen. Exporo ist da eben doch nur ein zahnloser Tiger. Ich sehne den Tag herbei, wo ich den Exporo-Account löschen kann…

  10. Erfreuliche Nachricht hingegen von Bergfürst: „Schlossalle Berlin-Pankow“ ist heute zurückgezahlt worden. Inklusive damaligem 1%-Lockbonus.

  11. Zum Thema Exporo „Wohnen am Hesselnberg“ doch noch gute Nachricht: soeben wurde die Zinszahlung verbucht. Hatte kurz überlegt, Exporo heute noch die Zeit zu lassen bevor ich was dazu schreibe. Insofern hat meine Ungeduld über mich gesiegt – kleine Schande über mich dafür. Am Gesamteindruck ändert es aber nichts – 1,5 Monate die Zinszahlung nicht zu erhalten geht einfach nicht. Dann hätte man das Darlehen erst später abrechnen dürfen wenn es über die allgemein üblichen 5 Bankarbeitstage dauert.

  12. Zum derzeit angepriesen Projekt „Ärztehsus am Kurpark“ in Bonn schreibt heute Exporo, mit einem der Mieter habe man den Mietvertrag um 10 Jahre bis 2031 verlängert mit einer um 6,7% von 7,50 Euro/qm auf 8 Euro erhöhten Miete. Mir erscheint das bei 10 Jahren nicht allzu üppig. Das sind nur ca. 0,65% p.a. Ist das marktüblich, oder spricht das gegen das Objekt?

  13. Habe diese E-Mail auch erhalten und bin auch schon in dem Projekt investiert. Die 8 Euro finde ich auch nicht sehr üppig. Die Laufzeit bis 2031 ist jedoch sehr gut. Das bringt Sicherheit und zeigt vermutlich wirklich das die „Mieter“ an das Objekt und den Standort glauben.

  14. Morgen neues Projekt auf Homerocket.
    Laufzeit bis Ende September 2021 bei 7%

    Bau zu 70% fertig. Laut Home Rocket auch komplett verkauft.

    https://www.homerocket.de/haiterbach

    Startet am 3 Februar 12 Uhr.

    Liegt laut Homerocket zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Habe gerade Mal die Route von Haiterbach nach Karlsruhe berechnet. Benötige da 1,5 Stunden. Liegt wohl eher auf dem Land mit Nähe zu Stuttgart.

    Die kurze Laufzeit könnte für viele attraktiv sein.

  15. Handelsblatt berichtet in der Wochenendausgabe über Bergfürst und die dortigen Mallorce-Projekte.
    Zusammenfassung: Projektentwickler Frank K. ist/war krank, weshalb nicht viel lief und nun sitzt er in der Schweiz, sagt er habe dort weder Vermögenswerte noch Einkommen. Zeitgleich sieht Bergfürst schwarz für die Projekte und möchte nun alle smögliche versuchen um Geld einzutreiben, könnte aber schwierig werden.
    Bin gespannt wie sich die Handelsplatzpreise entwickeln!

    • Traurig, dass das Handelsblatt unbeteiligten Lesern mehr Informationen bietet als Bergfürst den beteiligten Anlegern…

    • Das Grundstück lässt sich doch sicher noch zu Geld machen!?

      So schlecht ist die Lage doch jetzt auch nicht…

      • Davon wird vor allem die bei beiden Mallorca-Projekten jeweils erstrangig besicherte Bank profitieren… ich bezweifle, dass für die Crowdinvestoren viel bleibt von den angepriesenen „Sicherheiten“ (2. Rang im Grundbuch und persönliche Bürgschaft).

        • Die Frage ist der Bautenstand. Immerhin sollte die Baugenehmigung bereits Anfang 2020 erteilt worden sein.
          Vielleicht sind auch noch nicht alle Mittel verwendet, wenn bislang nur das Grundstück und die Bauplanung bezahlt werden mussten.
          Insgesamt ist die Informationslage für mich ungenügend, um beurteilen zu können, wie die Chancen auf Rückgewinnung der Darlehensmittel und wenn in welcher Höhe stehen.
          Vom Bauunternehmer gab es auch noch ein Projekt in Stuttgart. Dieses wurde letztens zurückgezahlt. Vielleicht ist auch dort etwas zu holen.
          Bergfürst kann hier beweisen, was ihr Inkasso leisten kann.

          • Wenn im Handelsblatt vom Frank K. gesprochen wird, ist Peter D. gemeint nehme ich an?

            Ich vermute nach wie vor, dass Bergfürst nicht viel mehr Informationen hat und lieber nichts kommuniziert, als sich die Blöße vor den Anlegern zu geben.

            Bei den Kosten stimme ich Torsten zu und hoffe, dass sich diese in Grenzen halten müssten, da die Festpreisverhandlung für beiden Bellavista Projekte noch nicht abgeschlossen waren(!?).

            Aber hier verlassen wir uns auf einen Quartalsbericht vor einem Jahr, wo scheinbar jeder reinschreiben kann was er will…

          • Wieso sollte denn Frank K. Peter D. sein, wenn der Nachname sowieso nicht ausgeschrieben wurde?

          • Frank K. ist offensichtlich ein für den Handelsblatt-Artikel geänderter Name. Der Name ist mit „*“ versehen. Weiter unten wird das stehen, aber der Artikel ist kostenpflichtig, daher sieht man das nicht. Bei keinem Bergfürst Mallorca-Projekt -auch die ausserhalb Herrn Drehers Verantwortung- taucht jemals in den Unterlagen der Name Frank K. auf.

  16. Und laut gestrigem Update von Exporo zum Projekt „Student&Living“ in Greifswald ist gegen den Projektentwickler Haftbefehl beantragt worden, da er wiederholt nicht der Pflicht zur Offenlegung seiner Vermögensverhältnisse gegenüber dem Gerichtsvollzieher nachgekommen ist. Vogelwild… Den Haftbefehl zu vollstrecken dürfte wohl nicht das Problem sein, es sei denn, er taucht unter. Ich frage mich nur, wie er unter diesen Umständen an einem alternativen Rückzahlungsplan arbeiten will (auch dies teilt Exporo gestrig mit). Bei diesem Projekt verstehe ich bis heute nicht, warum Exporo nicht schon viel früher mit der Verwertung der Sicherheiten begonnen hat. Das ist sehr undurchsichtig, nach welchen Kriterien da gehandelt wird.

    • Nach den Verträgen (zumindest diese aus 2018 und 2019) ist Exporo bzw. der Treuhänder bereits verpflichtet die Sicherheiten zu verwerten, wenn 10 Tage nach Fälligkeit die Forderung nicht beglichen wird. Das wird aber nie gemacht, weil exporo ja immer hofft, dass doch eine Lösung gefunden wird. Es ist rechtlich meines Erachtens aber nicht sauber. Wundert mich auch, dass der Treuhänder das mitmacht. Der macht sich ja da unter Umständen haftbar. Würde mich mal interessieren, ob diese Klausel in der neuen Verträgen immer noch drin steht.

    • Meiner Meinung nach vermeidet Exporo so lange wie möglich eine Insolvenz. Wie viele Insolvenzen es bereits gibt, weiß keiner so genau. Jedenfalls ist das keine gute Werbung für Exporo. Bei mir sind 5 Projekte im Zahlungsverzug. 1 Projekt in Bensheim ist inzw. insolvent. Die Wohnungen waren alle verkauft. Der Darlehensnehmer, die SGI Baden-Baden, darf -dank Exporo´s Untätigkeit- woanders weiter bauen. Wofür das Darlehen von Exporo ausgegeben wurde, ist auch unklar. Alles sehr intrasparent und unter Seriosität verstehe etwas anderes.
      Greifswald wurde nie gebaut. Warum nicht?

      • Exporo hatte Zinsland übernommen, die als erstes Unternehmen Insolvenzen melden musste. Leider hat man keinen Überblick der Insolvenzen, es gibt wohl keine Veröffentlichungen darüber. Man sollte vielleicht desshalb vom Schlechtesten aus gehen.

        • Also mal da schauen, ich find’s nicht schlecht.

          https://www.crowdinvest.de/immobilien`

          Im Übrigen noch der Hinweis zur Insolvenz, im Prinzip ist das ein geregeltes Verfahren (leider halt oft sehr langwierig), bei dem erst am Ende das Ergebnis feststeht, Totalausfall oder Teilbefriedigung der Gläubiger.
          Bekannt geworden ist Borgward, Anfang der 60’er, nach Zahlung aller(!) Forderungen war immer noch Geld übrig.

    • Viel Werbung ist teuer, lockt neue Kundschaft für das Crowdinvesting an, aber der Einsatz bindet nicht unbedingt die Anleger an die eigene Marke. Kaum ein Exporo-Kunde wird bei seiner zweiten Anlage nicht auch mal bei anderen Unternehmen vergleichen.

      Ich bin seit 3 Jahren dabei und finde Crowdinvesting immer noch ein großes Geheimnis. Wie bei Lebensversicherungen gibt es schöne Prospekte, aber wenig Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten.

      Zahlungsausfälle häufen sich unverhältnismäßig und die Unternehmen schweigen. In dem Artikel wird klar wie schwierig das Geschäftsmodel ist.
      Wir suchen nach sicheren Anlagen zwischen Sparbuch und Aktienmarkt, doch auch das letzte Jahr zeigt dass Turbolenzen in der Finanzbranche sich auch beim Crowdinvesting auswirken.
      Die Werbung suggeriert eine Anlage in Immobilien, das ist aber falsch. Man leiht beim Crowdinvesting Unternehmen Geld, was diese bei einer Bank nicht oder viel teurer bekämen. Von dem Risikozuschlag zweigt sich der Vermittler Exporo etc. etwa die Hälfte ab. Ich werde mein Angaschmo hier zurückführen, an den Zahlungsausfällen deutet sich auch ein Ende der Immobilienhausse für mich an. Alternativen wie Börsen notierte Immobilien in ETFs oder REITs sind echte Beteiligungen und wesendlich transparenter. Ein Überblick in folgendem Artikel ausgerechnet von Bergfürst:

      https://de.bergfuerst.com/ratgeber/immobilienaktien

    • Eindeutig nicht.
      Home Rocket auf Platz 2, da habe ich momentan 6 Verzögerungen.
      Meine Favoriten wären Engel & Völker und Zinsbaustein

    • Das für mich einzige aussagekräftige Kriterium ist die Kundenzufriedenheit, die offensichtlich den gesamten Lebenszyklus der Projekte in die Beurteilung einbezieht. Dass hier Zinsbaustein und Engel+Völkers auf Platz 1 und 2 stehen, deckt sich absolut mit meinen eigenen Erfahrungen seit 2017.
      Die Höhe der Konditionen und das Angebot (= Zahl der angebotenen Projekte über die jeweilige Plattform) haben m.E. mit Qualität wenig zu tun. Hohe Zinsen deuten auf höhere Risiken = schwächere Qualität (so ist es am Rentenmarkt auch, sofern nicht die Notenbanken die Märkte manipulieren und verzerren). Viele Angebote auf der Plattform heißt häufig, dass die Projekte wohl nicht so positiv eingeschätzt werden und es lange dauert, bis sie vollständig platziert sind. Eine Ausnahme mögen hier neuere Projekte mit mehreren Millionen Crowdfinanzierung sein, bei denen es naturgemäß länger dauert.
      Die Plauder-Ecke Crowdinvesting ist mir – neben meinen eigenen Erfahrungen – als Informationsquelle und Ratgeber lieber als Börse Online:-)

      • Einspruch!
        Die Kundenzufriedenheit wird meist schon nach dem founding abgefragt. Was soll das? Ja toll wie schnell mein Geld angekommen ist und mir meine Meilen gut geschrieben oder ich meine Urkunde bekommen habe.
        Das allerwichtigste ist doch, dass der Investitionsbetrag zurück bezahlt wird.
        Ich hätte gerne ein Testergebnis über den durchschnittlichen Zinssatz aller Angebote, abzüglich der vielen Insolvenzen um die Unternehmen vergleichen zu können.

        • @ Puschen
          Aus dem Artikel in Börse Online geht m.E. nicht hervor, ob zwischen „Kundenservice“ (eines der 3 Testkriterien) und „Kundenzufriedenheit“ (Tabelle am Ende des Artikels) unterschieden wird. Auf letzteres habe ich mich bezogen. Leider sind nur wenige der 19 Kriterien genannt, u.a. Abwicklung/Auszahlung. „Auszahlung“ habe ich als „Rückzahlung“ interpretiert. Wenn man die beiden Spitzenreiter betrachtet, erscheint das logisch, denn bei „Kundenzufriedenheit“ rangieren dagobertinvest, Bergfürst und Exporo in der unteren Tabellenhälfte.

          • 1 und 2 , also beide Sehr Gut. Exporo auch Gut. Das ist mir alles zu subjektiv und vorallem nicht repräsentativ genug. (Mich hat keiner befragt)
            Zinsbaustein mit Einheitszinssatz 5,25 offeriert anscheinend nur gleiche Risikogruppe, jedenfalls wird nicht darüber berichtet. Hier gibts sogar eine Urkunde für das Darlehn.
            Der Immobilienmakler Engel&Völkers beteiligt sich wenigstens immer selbst bei seinen Objekten über EV-Digitalinvest.
            Der Hinweis auf das Totalverlustrisiko steht unter jedem Angebot, richtig klar wird das einem wenn es „passiert“ ist.
            Mein Lehrgeld habe ich bezahlt, da war der Supermarkt schon eingezogen und die Wohnungen hatten die Fenster drin.
            Die Objekte danach habe ich noch mehr auf Sicherheit ausgewählt, aber die Objekte mit Ende von 10/20 bis 6/21 sind überwiegend verzögert.

  17. Weiß jemand wie Exporo beim Projekt ÄRZTEHAUS AM KURPARK (
    https://pdp.yield.exporo.de/125) auf die Kapitalrendite von 10,25 % (1.Jahr) kommt?

    Kapitalrendite=Ergebnis der Immobilie/Anlagevolumen:
    Also: 325267€/4810000€=0.0676*100= 6,76

    Das macht einen Unterschied von 3,49%. Ich habe bereits mehrfach bei Exporo nachgefragt, aber keine Antwort erhalten.

    • Kapitalrendite, hier 10,25 %
      https://de.wikipedia.org/wiki/Return_on_Investment
      Letztlich die Rendite vor Kosten. Das ist eine Unternehmensbetrachtung.

      Ausschüttungsrendite (nach Kosten, hier div. Kosten gem. Aufstellung und Zinsen, und nach Tilgung), hier brutto 4,73 %
      Ist Rendite des investierten Kapitals unter alleiniger Berücksichtigung der Ausschüttung, exklusive nicht ausgeschütteter Kapitalgewinne (hier Tilgung).
      Was kommt beim Kapitalgeber, hier FK-Geber, an. Das ist eine Investorenbetrachtung.

        • Also was ist denn dann die Richtige?

          Weil bei Reiter für 1 Jahr stehen unverändert die o.a. Zahlen drin (10,25 % / 4,73 %).

  18. Allen, die über indirekte oder direkte Investments in Einzelhandelsimmobilien, sei es via Crowdinvestments oder andere Anlagevehikel (z.B. Immobilienfonds jeglicher Art), nachdenken, sei ein interessanter Artikel im heutigen Handelsblatt ans Herz gelegt.
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/corona-folgen-handel-in-gefahr-mieten-in-den-innenstaedten-muessten-30-bis-50-prozent-niedriger-sein/26887806.html
    Ich kann leider nicht den ganzen Artikel reinstellen, habe ihn selbst aus der Printausgabe. Im Artikel wird gezeigt, dass die durchschnittliche Spitzenmiete für Handelsimmobilien in Euro je qm zwischen 2010 und 2020 sowohl in den 7 deutschen Top-Städten als auch in den anderen Städten ab 500.000 Einwohner im Durchschnitt um ca. 20% angestiegen sind. Gleichzeitig hat sich die Passantenfrequenz pro Stunde, jeweils an einem Samstag im Juni, zwischen 2014 und 2019 drastisch verringert: Berlin Tauentzienstraße -30%, Stuttgart Königstraße und Hamburg Mönckebergstraße um 17%, in anderen Städten ab 500.000 Einwohner (genannt werden Hannover, Essen, Bremen) um -25 bis -36%, und auch in Großstädten unter 500.000 Einwohner liegen die Rückgänge im deutlich zweistelligen Prozentbereich. Konsequenz sind bislang Insolvenzen oder zumindest Filialschließungen (Anmerkung: zuletzt u.a. Douglas, Pimkie). Nach Meinung von Handelsexperten müssten die Mieten um 30 – 50% zurückgehen, um dem stationären Handel eine Zukunft zu sichern. Seit 2017 sinken lt. dem Artikel die Mieten in schwächeren Lagen bereits leicht. Der größte regionale Gewerbemakler Deutschlands geht davon aus, dass bei besonders vom Lockdown betroffenen Geschäften die Miete halbiert werden muss. „Experten“ sehen ferner folgende Tendenzen: zum einen bei auslaufenden Verträgen Reduzierung der Verkaufsfläche, ferner Versuche der Händler, vom Umsatz abhängige Mieten zu verhandeln. Weitere Geschäftsschließungen und Insolvenzen und damit wahrscheinlich Leerstände werden ganz sicher folgen.
    Alles in allem zeigt es, wie sehr der stationäre Einzelhandel strukturell unter dem Wachstum des Onlinehandels und seit einem Jahr zusätzlich unter dem Corona-bedingten Lockdown leidet. Schlechte Zeiten für Investments in Einzelhandelsimmobilien!

    • Ein Gerücht: Auf der Kö in Düsseldorf zahlt die Hälfte der Mieter wegen Lockdown keine Miete mehr.
      Die Miete herabsetzen ist schön gesagt, nur sind die meisten Immobilien finanziert und die Bank wird einer Herabsetzung nicht zustimmen.
      Eine Immobilie die zu teuer gebaut wurde, wird solange versteigert bis die Preis zu der erzielbaren Miete passt.
      Durch das Crowdinvesting werden zusätzlich Immobilien auf den Markt gebracht, wenn der Markt das nicht verträgt ist die Investition verloren.
      Als Crowdinvestor muss man seiner „real estate crowdfunding platform“ vertrauen und den Marktzyklus für Immobilien richtig einschätzen.

      • Ich werd aus dem Post nicht so recht schlau.

        „Die Miete herabsetzen ist schön gesagt, nur sind die meisten Immobilien finanziert und die Bank wird einer Herabsetzung nicht zustimmen.“
        Trifft halt nur, wenn die Bank Vermieter ist, ansonsten ist es der üblichen Konstruktion Mieter – Vermieter=Eigentümer – finanzierende Bank immer Verhandlungssache.

        „Durch das Crowdinvesting werden zusätzlich Immobilien auf den Markt gebracht, wenn der Markt das nicht verträgt ist die Investition verloren.“
        Die Masse der Immobilien-Crowds sind Wohnungen, zieht man von den wenigen gewerblichen Objekten noch die bestehenden (die modernisiert/erweitert) werden ab, bleibt nicht mehr viel übrig.
        Im übrigen wird m.E. nicht mehr gebaut, sondern nur anders finanziert.

        • Moin KaBa
          Dem schliesse ich mich voll an . Und DAS , obwohl ich mit Crowd-Invest ,
          NIX zu tun habe . Mit EK-Hebelung bei Immo-Invest , aber schon ein wenig .

          LG Det

        • Wenn die Immobilie voll finanziert ist, sind die Mieten für Tilgung und Zinsen bis auf 5-10% Ausfall eingeplant. Wie soll der Eigentümer mit weniger Mieteinnahmen oder größeren Mietausfällen seine Raten bezahlen? Die Bank müsste die Laufzeit verlängern, das stößt aber an Grenzen. Bei Zahlungsverzug werden die Kreditverträge schnell an Inkassounternehmen verkauft, die wiederum schnell auf Verwertung hin arbeiten.

          Ob neue Wohnungen oder teure modernisierte Wohnungen, dass Angebot muss der Markt erstmal aufnehmen. Ich glaube der Projektstart würde nicht so schnell verlaufen, wenn nicht über die Crowd finanziert werden könnte. Die Crowdfinanierung ist kostspielig und anscheinend sind andere Finanzierer nicht bereit für weniger Zins das Risiko zu übernehmen.

          • Ich werd aus dem Post nicht so recht schlau, der zweite.
            Hier geht’s immer noch um gewerbliche Immobilien.

            Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen/Kenntnisse Du mit Finanzierungen, Projektentwickler, Bauträgern und der gewerblichen Vermietung hast, und das noch in Bau- und Betriebsphase getrennt.

            Exkurs, ein priv. Wohnungsobjekt:
            Seit 30 Jahren sag ich jedem privaten Wohnungsvermieter oder solchen die das werden wollen, Du musst die finanzielle Kraft haben,
            ein Jahr ohne Mieteinnahmen bei gleichzeitigen vollen laufenden Ausgaben (lfd. Nebenkosten an die Hausverwaltung, Zins, Tilgung usw.) durchzustehen,
            gleichzeitig min. 10.000 EUR einzuplanen und auszugeben, für den Anwalt und weiteren Kosten mit dem Auftrag, ich unterschreibe, und rufen Sie mich in einem Jahr an, wenn geräumt wird, und ich hätte gerne preussisch geräumt,
            und noch eine kleine Wohnungsrenovierung danach zu schultern.
            Ansonsten, Finger weg.

            Gewerbliche Immobilien laufen anders:
            Da geht es nicht um ein Objekt, wo die Mieten der Mieter eines Objektes an eine Bank für einen Kredit laufen.
            Üblicherweise sind das Fonds, Gesellschaften (ich hab zum Beispiel LEG), Investorengruppen oder Einzelinvestoren (was meinst, was bei Frau Klatten jeden Tag am Konto rein und raus geht), Family-Offices/-stiftungen, Pensionsfonds usw.
            Die haben große Portfolien (da wird ständig gebaut, ständig fertiggestellt, ständig abgerissen …), da geht’s aus Ganze gesehen, nicht mehr um einen Kredit oder eine Grundschuld, da sind wir bei der Unternehmensfinanzierung.

  19. Die Leistungsbilanz Exporo 2014-2020 entspricht nicht den Fakten, was die Zahl der Insolvenzen angeht.
    Neben Marburg (2 Insolvenzen) wurde im Dez. 2020 für Kita & Wohnen, Bensheim Insolvenz angemeldet. Mir sind noch weitere Insolvenzen bekannt.

  20. Update Am Hamburger Stadtpark, Exporo: war gerade wieder auf der Baustelle. Es hat sich leider nichts getan. Ich kann keinen Fortschritt bzw. Baubeginn erkennen.

  21. Das derzeit von Exporo promotete Projekt „Mariahilfer Straße Wien“ war bereits im Januar 2019 von dagobertinvest als „Das Kronenhaus“ mit dem für dago-Verhältnisse niedrigen Zinssatz von 6,25% und 12 Monaten Laufzeit angeboten worden. Durch die seinerzeitige Crowdfunding Kampagne wurde lt. dagobertinvest die Phase zur Bauvorbereitung finanziert. Ob Rückzahlungen fristgerecht oder verzögert erfolgten oder gar noch ausstehen, ist nach dem Relaunch der Homepage bei dagobertinvest nichts mehr zu erfahren. Ich hatte vor einiger Zeit bereits hier und ggü dagobertinvest die stark verminderte Transparenz kritisiert, aber das ist sicher angesichts zahlreicher Verzögerungen bei dagobertinvest Absicht. Mir war damals das Projekt zu intransparent, und meine Fragen wurden nicht oder unbefriedigend beantwortet. Nun soll ein späterer Projektabschnitt finanziert werden, und auf den ersten Blick sieht es nicht uninteressant aus. Ich bin allerdings bei dagobertinvest zumindest solange nicht mehr mit Neuinvestments dabei, bis (verzögerte) Rückzahlungen erfolgen.

    • „Ich bin allerdings bei dagobertinvest zumindest solange nicht mehr mit Neuinvestments dabei, bis (verzögerte) Rückzahlungen erfolgen.“

      Ergänzung: das gilt in gleicher Weise für Exporo.

    • Das Kronenhaus-Projekt auf dagobertinvest hat letztes Jahr eine 12-monatige Verlängerungsoption gezogen und hat noch nichts zurückgezahlt. Neuer Zahlungstermin ist im März 2021.
      Von einem späteren Projektabschnitt, der jetzt bei Exporo finanziert werden soll, kann man hier nicht sprechen, da mit dem Umbau der Immobilie noch nicht begonnen wurde.
      Vermutlich wird das Geld der Exporo-Anleger genutzt, um die dagobert-Investoren auszuzahlen. So eine Art Kreditumschuldung, bei Exporo zahlt der Projektbetreiber 6%, bei dagobertinvest inzwischen 6,75%.

      • Da kommt mir unweigerlich der Begriff „Schneeballsystem“ in den Kopf… Auch ein Grund, mehr und mehr zurückhaltend beim Investieren zu agieren. Ich bin der Meinung, die große Masse der Anleger überblickt diese ganzen Konstrukte nicht (mehr)…

      • Abend!

        Rückzahlung nach heutigem Investorenschreiben: Dezember 2022…

        ABER:
        – In einem m.M.n. ausführlichen Schreiben wurden die allgemeinen (coronabedingten) Gründe sowie die Gründe im speziellen Fall erläutert.
        – Die Verzögerung bis Dezember 2022 wurde mit dem Bauabschluss begründet (angestrebter Verkauf vor Bau nicht möglich).
        – Auch das Exporo-Darlehen wurde offen kommuniziert (Schldablösung aber nicht möglich).

        Ich bin da ganz optimistisch…
        oder zu naiv…

  22. Bei Zinsbaustein ist Punkt 11 Uhr zum Projektstart „Karpfenkreisel“ die Website zusammengebrochen. Ich war schon vorher eingeloggt – trotzdem keine Chance!

  23. Gute Nachrichten für Anleger des Projekts “Wohnen im Weserbergland“.

    Info von Exporo

    Die Darlehensnehmerin (Vlothoer Wohnungsgesellschaft mbH) hat zum 31.03.2021 von der Kündigung Gebrauch gemacht.

    Das Anlagekapital sowie die Verzinsung werden nach Aussage der Darlehensnehmerin bis spätestens 31.03.2021 auf das Konto überwiesen.

  24. Exporo Streutage – Diversifikation leicht gemacht

    Exporo belohnt die Diversifikation in verschiedene Projekte! Ab Freitag, den 26.02.21, bis einschließlich 05.03.21, erhalten Investoren attraktive Bonuskonditionen für ihre Investments auf exporo.de. Dafür einfach den Bonuscode DIV21 bei jedem Investment im Investitionsprozess eingeben und sie erhalten bis zu 2 % als Bonus zurück.

    Alle Details dazu und aktuell investierbare Projekte direkt bei Exporo*

    Gruß, Der Privatier

    • Modern Working in Scandinavia ist ein neues Investment-Projekt, nahe Helsinki.
      Was haltet Ihr davon? Wird unter dem „Diversifikationsprojekt“ mit 2% Bonus angeboten..

      • Das Projekt ist ja momentan noch nicht offiziell freigegeben, sondern man kann sich erst einmal nur vormerken lassen. Bei solchen Projekten ist immer nicht so ganz klar, ob die Vorab-Informationen sämtliche (Alt-)Investoren erreicht haben, oder ob zunächst nur ausgewählte Interessenten informiert wurden.
        Ich habe auch keinen Link, den ich hier veröffentlichen könnte, sondern nur eine persönliche Einladung, die aber nicht für eine Veröffentlichung gedacht ist.

        Zum Projekt selber: Bei mir gibt es gleich zwei Kriterien, die bei mir für einen Ausschluss sorgen: Bestandsprojekt und Ausland. Das sehen hier natürlich viele anders und wenn man generell nichts gegen diese beiden Punkte hat, finde ich das Projekt eigentlich recht interessant. Natürlich kein Renditenspitzenreiter, aber das sind die Bestandsprojekte ja ohnehin nicht.
        Das Objekt hat eine gute Mieterstruktur (hoher Anteil an staatlichen/kommunalen Mietern) ist modern und flexibel gestaltet und hat einen gefragten Standort.

        Ich bin nicht ganz sicher, ob der Start der Investitionsphase noch innerhalb der Bonus-Aktion fallen wird. Ansonsten wäre das Projekt sicher ein Kandidat, den man mit in die Diversifikationsüberlegungen einbeziehen könnte.
        Zum Bonus: Der soll ja die Diversifikation unterstützen. Und das sollte man dann auch Ernst nehmen: Also nicht eine größere Summe in ein einziges Projekt stecken (damit sich der Bonus lohnt), sondern besser drei oder vier kleinere Summen verteilen.

        Gruß, Der Privatier

        • Danke für die ausführliche Stellungnahme, stimme 100% überein und ohne den Bonus ist es natürlich weniger interessant. Was mir bei Expoto auffällt ist die steigende Anzahl von Bestandsobjekten in Finanzierung…. und das seit Wochen. Exporo scheint sich, unverständlicherweise, in der Investorenbereitschaft zu überschätzen da einige Projekte seit Wochen, wenn nicht Monaten, in der Finanzierung befinden….

          • „…da einige Projekte seit Wochen, wenn nicht Monaten, in der Finanzierung befinden….“

            Ja, die Beobachtung ist sicher richtig. Es dauert momentan deutlich länger, bis Projekte vollständig finanziert sind, als man dies von früher her kannte. Bestandsobjekte haben wegen des in der Regel deutlich höheren Volumens schon immer etwas länger gebraucht als Finanzierungsprojekte, aber die Tendenz ist (bei beiden Varianten) deutlich zu erkennen.
            Der Grund dafür kann nur in der nachlassenden Investitionsbereitschaft der Anleger liegen und dies wiederum dürfte direkt oder indirekt eine Coronafolge sein.
            Als direkte Folge, wenn Anleger in einer wirtschaftlich schwierigen Lage das Risiko scheuen und die flüssigen Mittel lieber zurückhalten (oder vielleicht auch gar keine mehr haben).
            Als indirekte Folge, wenn zunächst einzelne Projekte (nicht nur) Corona-bedingte Verzögerungen bei der Rückzahlung vermelden müssen und dies von einigen Anlegern nicht erwartet und nicht akzeptiert wird.

            Wie eine kürzlich veröffentlichte Statistik zeigt, ist dieser Effekt insgesamt im Crowdinvesting zu beobachten. Wobei dies natürlich bei einem Marktführer mit einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Projekten deutlicher spürbar ist, als bei kleineren Anbietern, die nur wenige Projekte im Jahr anbieten.

            Eine längere Finanzierungsdauer hat ja auch durchaus positive Aspekte: In der Vergangenheit wurde (gerade bei Exporo) oft darüber geklagt, dass Projekte innerhalb von wenigen Minuten vollständig finanziert waren und viele Interessenten gar keine Chance zu einer Beteiligung hatten. Hier ist nun etwas mehr Ruhe eingekehrt, so dass genügend Zeit für eine ausführliche Prüfung der Objekte und für die Entscheidungsfindung bleibt.

            Gruß, Der Privatier

        • Mit dem Projekt in Finnland habe ich mich zwar nicht näher beschäftigt, es erscheint mir jedoch auf den ersten Blick nicht uninteressant für Anleger, die den Sicherheitsaspekt hoch gewichten. Das Risiko sieht für mich überschaubar aus, die Rendite allerdings auch, hat jedoch Aufwärtspotential. Schwindelerregend, aber sicherlich nicht ungewöhnlich die im Patrizia-Fonds entstehenden Kosten! Ich bin nicht dabei wegen Rendite, Laufzeit, Kosten und der Konstruktion als digitale Anleihe.

  25. Bei Bergfürst startet am morgigen 06.03.2021 das Projekt „Wohnen am Goldberg“ in Gelsenkirchen und will EUR 3 Mio einsammeln. Baugenehmigung ist bereits erteilt, Abriss begonnen, Baubeginn erfolgt in Kürze, Forward-Deal über das Bauvorhaben bereits geschlossen. Laufzeit min. 4 Monate, max. 24 Monate, Zins 6,5%, weitere Details auf der Bergfürst-Website. Sieht m.E. auf den ersten Blick ganz ok aus, auch die Sicherheiten erscheinen mir überdurchschnittlich, was auch immer diese im Ernstfall wert sind. Beim Recherchieren habe ich entdeckt, dass der Projektentwickler Harfid GmbH im Mai 2019 über Zinsland das Projekt „Cube4you“ lancierte, Laufzeit 23 Monate, es wurde bislang nicht vorzeitig zurückgezahlt, d.h. die Rückzahlung steht in Kürze an. Hat jemand hier investiert und kann beurteilen, ob das Projekt planmäßig läuft bzw. wurde hier schon berichtet, ob der Rückzahlungstermin eingehalten werden kann?

    • Ich bin selber bei dem Zinsland-Projekt nicht dabei, habe aber mal kurz einen Bericht von Ende 2019 gefunden:
      https://www.wz.de/nrw/kreis-mettmann/mettmann/an-der-teichstrasse-wird-weiter-gebaut_aid-47952661
      Auch ein interessantes Beispiel für mögliche Verzögerungen!
      Auf der eigenen Internetseite von Harfid ist eine Fertigstellung für Ende 2021 angegeben.
      Inwieweit sich daraus irgendwelche Rückschlüsse ableiten lassen, möchte ich nicht beurteilen.

      Das Bergfürst-Projekt „Wohnen am Goldberg*“ finde ich auch soweit okay. Besondere Eile wird man da aber wohl kaum an den Tag legen müssen.

      Gruß, Der Privatier

    • Ich habe in dem Projekt investiert und es soll eigentlich Ende April 2021 zurückgezahlt werden. Bisher gibt es keine Mitteilung über eine Verspätung, aber ich glaube nicht an eine pünktliche Rückzahlung. Mit dem Januarreport wurde berichtet, dass die Arbeiten ca. neun Monate verspätet sind und mit einem Ende der Bauarbeiten für die Häuser A und B Ende 3. Quartal 2021 und für die Häuser C und D Ende 4. Quartal 2021 gerechnet wird. Von den insgesamt 37 Einheiten sind wohl 35 Einheiten verkauft.

      • @ Privatier und michnick:
        Vielen Dank für die interessanten und aussagekräftigen Kommentare. Diese und der Artikel in der WZ helfen mir sehr dabei, das Projekt für mich abzuhaken. Ich finde es bemerkenswert, dass trotzdem bereits fast 2 Mio EUR gezeichnet sind. Offensichtlich wird teilweise sehr unkritisch Geld angelegt, wenn nur die Zinsen attraktiv erscheinen.

        • Im Grunde besteht ist „nur“ das Bau-/Fertigstellungsrisiko. Ansonsten muss der Forwardkäufer solvent bleiben. Dafür sind 6,5 % m.E. in Ordnung.
          Mir gefällt die Zeitspanne bei der Rückzahlung von 4-24 Monaten aber gar nicht.

  26. Hallo Gemeinde,

    nur mal so eine kurze Info am Rande:

    Ich bin seit knapp einem Jahr beim Crowdinvest dabei und habe momentan 50 Investitionen bei EstateGuru mit derzeitig KEINERLEI Verzögerungen.

    Schnell mal auf Holz geklopft.

    Schönes Wochenende

    Bruno

    • Auch keine Verzögerungen bei der Zinszahlung?
      Das kommt bei meinen Estateguru-Projekten bisweilen vor und dann tritt der zuständige Operations-Manager dem Schuldner auf die Füße und dann gehen die Zahlungen ein.

      Estateguru ist nicht unbedingt mit den deutschen Plattformen vergleichbar. Da werden nicht nur Immobilien-Projekte finanziert, sondern das sind z.T. auch mit Hypotheken besicherte Forderungen, die dort gehandelt werden.

      Bei Estateguru ist die Plattform deutlich aktiver als bei Dagobert oder Home-Rocket

      • @Ziethen

        das kommt natürlich immer wieder vor. Aber im Moment auch KEINE Verzögerungen bei Zinszahlungen.

        Gruß

        Bruno

    • Hallo Bruno,

      nachdem es kaum 3, 6 oder 9 Monate Laufzeit gibt nehme ich an, Du investierst in 12 Monate (im Prinzip Standard Laufzeit, die überwiegend angeboten wird) oder länger, relativ klar, dass Du noch keine verzögerten Projekte hast.
      Wie von mir schon hier dargestellt, es gibt bisher noch keinen Totalausfall bei EstateGuru.

      Aber man muss schon damit leben, dass mal wieder ein fälliger Kredit 1 – 3 Monate verlängert wird (um dem Kreditnehmer Lösungen zu ermöglichen …) oder in monatelangen Verzug kommt (mit knapp 400 oder 800 Tagen Verzug gibt es). Nun tut EstatateGuru schon was, das muss man ausdrücklich anerkennen, und saftige Strafzinsen gibt es auch, aber wenn halt eine Zwangsversteigerung mehrere Mal scheitert (wohl keine/zu geringe Gebote?), dann dauert das halt.

      • @KaBa

        ich meinte eigentlich die Zinszahlungen, die momentan bei insgesamt 50 Investitionen KEINE Verzögerung haben.

        Gruß

        Bruno

        • Vor ein paar Tagen hatte ich 5 Projekte mit Zinsverzug. Jetzt nur noch eins. Der Operation-Manager war fleißig :-).
          Dieses eine Projekt hat es geschafft bei bisher 6 Zinszahlungen 5mal durch den Operation-Manager getreten zu werden, hat aber bisher alles bezahlt.
          Von mir aus kann das so bleiben, denn die Verzugszinsen liegen bei 18,25%, die nach 4 Tagen Verspätung fällig werden.

      • Die Meldung, die KaBa meint, sieht so aus „Wir haben die Kreditrückzahlungsfrist um 6 Monate verlängert, da der Kreditnehmer zusätzliche Zeit benötigt, um den Kredit aus den Einnahmen des Unternehmens zurückzuzahlen.“ 🙂
        Sind mittlerweile eher 6 Monate Verlängerung als 1- 3

        Estateguru ist keine Plattform für Geld, das man termingenau braucht.
        Die anderen Plattformen allerdings auch nicht, außer vielleicht E&V oder Zinsbaustein 🙂

  27. Ohne die vertraglichen Details zwischen Bauträger und Forwardkäufer zu kennen, beispielsweise was etwaige Ausstiegsklauseln angeht, ist eine Risikoeinschätzung schwer vorzunehmen. Außerdem muss nicht nur der Forwardkäufer solvent bleiben, sondern auch die Baukosten dürfen nicht stark über das kalkulierte Maß hinausgehen, weil eine nachträgliche Erhöhung des Verkaufspreis aufgrund des Forward Deals wohl nicht möglich sein dürfte.

    Die Sicherheit in Form der abgetretenen zweiten Kaufpreisforderung ist nur dann werthaltig, wenn die Kaufpreisforderung auch fällig gestellt werden kann. Dies ist erst dann der Fall, wenn das Projekt einen bestimmten Fortschritt erreicht hat. Sollte es aber bereits davor Probleme geben, läuft dieses Sicherheit ins Leere.

    Die Aussage „Baubeginn in Kürze“ ist zudem alles andere als belastbar, aber immerhin sind die Forderungen nicht nachrangig.

    • Ich glaube, diese Sichtweise ist falsch!
      Ich habe vielmehr den Eindruck, dass die Plattform „Crowdinvesting“ nichts anderes macht, als die unterschiedlichen Angebote von bekannten Crowdanbietern auf der eigenen Seite darzustellen. Da werden die ursprünglichen Anbieter kaum aktiv daran mitwirken.

      Und – die Anmerkungen kann ich mir nicht verkneifen: Die Art und Weise der Zusammenstellug, die „Crowdinvesting“ da betreibt, halte ich für äusserst dürftig. Bestes Beispiel ist der oben eingestellte Link. Wenn ich darauf klicke, erhalte ich eine im wesentlichen leere Seite. Der Klick auf „Jetzt investieren“ führt ins Leere (jedenfalls nicht zu dem Projekt).

      Insgesamt daher ein zweifelhaftes (und überflüssiges) Angebot. Welches aber die dort aufgeführten Anbieter alle nicht zu verantworten haben.

      Gruß, Der Privatier

    • Schwer zu durchschauen.

      Diese Pflege an der Klinik (1 Jahr Laufzeit, würde ich daher zumindest immer näher anschauen) ist bei Exporo selbst nicht sichtbar.

      • „Schwer zu durchschauen.“

        Warum? Für mich ist das alles recht eindeutig:

        Plattformen wie crowdinvesting.de gibt es eine ganze Reihe. Deren Geschäftmodell besteht einzig darin, eine Webseite aufzubauen, die die Angebote möglichst vieler Crowdplattformen sammelt, um eine Provision zu verdienen, wenn jemand über die Links ein Investment abschliesst.
        Nur wird dies manchmal nicht sonderlich professionell gemacht, wie das obige Beispiel zeigt: Das angesprochene Projekt dürfte bereits seit ca. einem Jahr finanziert sein. Also schon lange nicht mehr aktuell. Was aber bei crowdinvesting.de offenbar niemand interessiert und daher zeigt sich auf der entsprechenden Seite gähnende Leere und der Investment-Link funktioniert nicht mehr.

        Da gibt es andere Platformen, die ihr Angebot besser pflegen und entsprechende Updates einbauen. Mein Tipp: Einfach mal nach „Pflege an der Klinik“ googeln. Im Ergebnis erscheinen dort sämtliche Plattformen mit dem oben beschriebenen Geschäftmodell.
        Und das sind alles KEINE Crowdinvesting-Plattformen, sondern lediglich Vermittler von Vermittlern.
        Die eigentlichen Anbieter (wie hier z.B. Exporo) haben da keinen Einfluss. Nur insofern, dass diese Vermittler einen zusätzlichen (gewollten) Werbekanal darstellen.

        Gruß, Der Privatier

        • Was ich nicht verstehe: Einerseits werden Wertpapierportfolios zusammengestutzt, um nicht mehr soviel Zeit für Finanzthemen zu verbraten, und dann stürzt man sich in halbseidene Abenteuer mit ungewisser Rechtssituation und risikobehaftetem Ausgang. Wer die Zeit hat und gerne seinem Geld nachläuft, viel Spaß mit Crowdfunding. Dann hättet Ihr aber auch in eurem Job weiterarbeiten können, dass wäre bei regelmässigen Auszahlungen wahrscheinlich die stressfreiere Alternative gewesen.

  28. Mainz Kastel II wird laut Info von Bergfürst bereits zum 30.04.21 zurück gezahlt inkl. Zinsen. Das Projekt ist erst wenige Wochen alt.

    Laufzeit war zwischen 31.03.21 und 30.06.22. Deshalb Zinsen auch nur bis 30.04.21.

    Schade, aber war ein gutes Projekt und hätte gerne länger von den 6,4 Prozent Zinsen profitiert

    Ist aktuell überall zu beobachten (auch Exporo) das die Laufzeiten eine hohe Bandbreite vorweisen.

  29. Gute Neuigkeiten: das Homerocket-Projekt „The Barn am Auwald Leipzig“ wurde eben mit Zinsen (bis 15.03.2021) zurückgezahlt, mit mehr als 1-jähriger Verspätung.

    Keine Ahnung, wie es um die anderen verzögerten Projekte aus dem Q-Properties/Krondach und Steinmeister/Pierre Avoi-Universum steht.

  30. Damit habe ich nur noch 5 verzögerte Projekte bei Home Rocket, Ich bin noch bei 2 weiteren Projekten aus dem Q-Properties/Krondach und Steinmeister/Pierre Avoi-Universum dabei. Dazu gibt es noch keine Neuigkeiten

  31. Es gibt auch andere gute Nachrichten von HomeRocket.
    Das Wieninvest-Projekt in Eisenstadt wurde vorzeitig mit Verzinsung bis zum 31.03. zurückgezahlt. Laufzeit ging ursprünglich bis Januar 2022.

    Aber auch bei zwei Projekten eines anderen Bauträgers gibt es eine Verzögerung. Verzögerung bei Lieferungen und Quarantäne von Bauarbeitern als Begründung. Interessant finde ich, dass im Schreiben kein Bezug auf die Nachrangklausel genommen wurde.

    Wie ist euer Bauchgefühl? Macht der Schuldner keinen drohenden Insolvenzgrund bei Zahlung geltend und weißt er ihn auch nicht nach, gerät er ihn Verzug und es werden Verzugszinsen fällig? Keine rechtliche Würdigung, sondern nur das was ihr spontan denkt.

    • Zum Thema Verzögerungen und Verzugszinsen: es entscheidet das Kleingedruckte im Vertrag. Meine Erfahrung bei Verzugsprojekten ist, dass der vereinbarte Zins weiter gezahlt wird, und bei manchen Plattformen ist im Verzugsfall noch ein (kleiner) Aufschlag vorgesehen – theoretisch.

      Praktisch ist es so – wenn ein Projekt längere Zeit in Schieflage ist, dann ist man als Investor irgendwann nur noch froh, wenn man das eingesetzte Kapital 100% zurückbekommt; wenn dann auch noch Zins gezahlt wird, hurra!

      Dass in den Schreiben nicht immer explizit auf die Nachrangklausel verwiesen wird, erscheint mir nicht so ungewöhnlich. Ich meine, dass ich das schon öfter gesehen habe, ohne jetzt im einzelnen jedes Verspätungsschreiben auszugraben und nachzulesen… Begründungen für Verzögerungen habe ich mittlerweile auch schon viele gesehen, manche glaubwürdig, manche nicht so. Natürlich muss jetzt oft Corona als Grund herhalten, mag auch berechtigt sein. Begründungen erscheinen mir mitunter aber auch vorgeschoben, um nicht zugeben zu müssen, dass halt schlicht und einfach die Verwertung nicht läuft. Im einen oder anderen Fall steckt sicher auch schnödes Missmanagement oder gar Betrugsabsichten (Portfolio Marburg) dahinter.

      • Danke für deine Ausführungen.
        So ist auch mein Eindruck.
        Wegen nicht mal 10 Euro höheren Zinsen für den Einzelnen, lohnt es sich nicht nachzuhalten. Entweder die Plattform/Sicherheitentreuhänder kümmert sich oder keiner. Das ist meine Erkenntnis und Erfahrung der letzten Jahre.
        Die Informationsrechte im Vertrag sind Goodwill des Schulderns.
        Letzte Woche die Info bekommen (9 Monate nach ursprünglichem Rückzahlungstermin), dass die Baukosten wohl mindestens rund 30 % höher aktuell liegen als das ursprüngliche Projektvolumen. Alle Einheiten waren zu Fundingbeginn bereits verkauft und der Bau begonnen. Damit ist die nächste Plattform raus.

        • Da sind wir wohl beim selben Projekt dabei 🙁 Hat sich ja alles ganz gut angehört: 100% Verwertungsquote, 30 Jahre Branchenerfahrung… Das einzige, was mich heute vom Investment abhalten würde: es war bei der Finanzierungsstruktur 0% Eigenkapital drin, in solche Projekte investiere ich heute aus Prinzip nicht mehr, damals leider schon. Aber man sieht an diesem Beispiel mal wieder, wie schwer es ist, die Erfolgsaussichten eines Projektes vorherzusehen.

          Ich habe das leider auch schon bei anderen Plattformen erlebt, dass es während der regulären Laufzeit sporadisch Projektnews gibt, denen zufolge alles läuft… wenn dann der Rückzahlungstermin ansteht oder schon mehrfach aufgeschoben wurde, kommen auf einmal Sachen ans Licht, die eigentlich auch schon lange bekannt gewesen sein müssen. Das Berichtswesen beim Crowdinvesting ist einfach nur für die Mülltonne.

  32. Moin,

    erster kleiner Hoffnungsschimmer bei Exporo / Wien – Wohnen im 5. Bezirk seit 9 monaten in Verzug, gestern wurden ca. 11% der Darlehenssumme überwiesen

  33. Das Homerocket Projekt „Villa Taucha“ ist jetzt ein 3/4 Jahr im Verzug. Auch hier ist die Q-Properties beteiligt. Das Projekte sollte ein Jahr laufen.

    Im Dezember kam die Mail, dass die Beträge „zeitnah“ zurückgeführt werden.

    Frage an beka: Die Verzinsung bei „The Barn am Auwald Leipzig“ lief dann bis Tag der Auszahlung weiter?

    • „The Barn“ sollte ursprünglich 1 Jahr laufen, bis 19.02.2020, Am 18.03.2020 wurden dann wenigstens schon mal die Zinsen für das eine Jahr ausbezahlt, danach wurde ein Jahr lang rumgeeiert. Jetzt wurde der „Darlehensbetrag inkl. der vom (20.02.2020 bis einschließlich 15.03.2021) aufgelaufenen Zinsen“ zurückgezahlt. Ich habe es nicht nachgerechnet, aber es kommt vom Betrag her hin.

      Lustigerweise hatte ich mir genau an dem Tag gedacht,ich muss mal eine Beschwerdemail an homerocket schreiben, weil das letzte Update vom 21.12.2020 schon wieder fast 3 Monate her war („wir werden Anleger bei Neuigkeiten unverzüglich informieren blabla“). Hat sich glücklicherweise von selbst erledigt. Besonders gelungen fand ich die Kommunikationspolitik von Homerocket jetzt ehrlich gesagt nicht. Ist es so schwierig, unaufgefordert monatliche oder 2-monatliche Updates zu geben, auch wenn die Botschaft nur kurz „es gibt nichts Neues“ ist?

      Ich drücke den Investoren der anderen Projekte jedenfalls die Daumen. Vielleicht tut sich bald was.

      Ein bisschen hab ich mich bei dem Projekt immer über mich selbst geärgert, weil ich schon gegen mein Bauchgefühl investiert habe. Ich tröste mich damit, dass ich wenigstens nicht auch noch in die anderen Q-Properties Projekte investiert habe und mir das Klumpenrisiko erspart habe. Pikanterweise wird von Q-*auf YNTO ja fleißig weiter Geld gesammelt für Projekte, die im Wesentlichen darin bestehen, Wohnungen günstig mit Crowdgeld zu kaufen und mit sattem Aufschlag wieder auf den Markt zu werfen (es sind meist noch nicht mal nennenswerte Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen).

      • Um noch die Zahlen nachzureichen: standardmäßige Verzinsung war bei dem Projekt 7,5% p.a. Jetzt ausgezahlt wurden ziemlich genau 8% als Zinsanteil für fast 13 Monate, kommt in etwa hin.

      • Das Klumpenrisiko habe ich mir eingefangen, weil unterschiedliche Firmen der Gruppe als Schuldner aufgetreten sind und ich nicht gründlich genug recherchiert habe 🙁

        • Die unterschiedlichen Firmen im Q-Properties-Netzwerk dienen meiner Meinung nach nur zur Verschleierung.
          Eigentlich steht sowohl hinter Q-Properties als auch hinter Krondach&Steinmeister ein Unternehmer aus Siegen mit einer erstaunlichen Historie an gescheiterten Unternehmungen in verschiedenen Branchen (Gold, Storage, Immobilien). In den Beschreibungen der Projekt-Gesellschaften der 4 betroffenen HomeRocket-Projekte scheint er aber nie auf. Wenn er dort als Geschäftsführer angeführt worden wäre, dann hätten vermutlich viele Investoren von einem Investment abgesehen. Home-Rocket ist entweder auch darauf reingefallen oder es war ihnen egal, weil sie nur die eigenen Gebühren interessieren und nicht das Risiko der Investoren.

  34. #1 VillaTaucha:

    Vielen Dank für eure Antworten. Schön zu hören, dass die Zinsen bis zum letzten Tag bezahlt werden.
    Für das Projekt „Villa Taucha“, gab es bisher noch keine Zahlung. Ich hatte damals bei diesem Projekt ein sehr gutes Bauchgefühl. Nah zu S-Bahn, Altbau, 2 von 6 Wohnungen schon veräußert, Laufzeit 1 Jahr usw.
    Und dann sieht man am Starttag, dass bereits nach einer Stunde über 100.000€ investiert sind. Da denkt man sich auch, so schlecht kann es ja nicht sein.

    Vermutlich wird die Anlagesumme + Zinsen bei diesem Projekt jetzt bis Sommer irgendwann eintreffen. Danke auf jeden Fall fürs Daumen drücken.

    #2 Um auf einen der vorherigen Kommentare einzugehen:

    Zitat: „Praktisch ist es so – wenn ein Projekt längere Zeit in Schieflage ist, dann ist man als Investor irgendwann nur noch froh, wenn man das eingesetzte Kapital 100% zurückbekommt; wenn dann auch noch Zins gezahlt wird, hurra!“

    Den Punkt habe ich bereits erreicht:
    Das trifft bei mir inzwischen auf das Projekt Bergfürst – Mallorca Bellavista 71 zu. Hier wäre ich froh, einfach nur das angelegte Geld zurückzubekommen.

    #3 Steuer:

    Verzug in Projekten macht es auch steuerlich etwas schwieriger, denn sollten die Zahlungen von 2020 jetzt 2021 überwiesen werden, dann erreicht der investitionfreudige Kleinanleger, deutlich schneller den steuerlichen Freibetrag, was ja so nicht vorgesehen war.

  35. Hallo zusammen, wo findet man bei Exporo dieses Jahr die Steuerbescheinigung 2020??
    Letztes Jahr hat es eine Zusammenstellung gegeben die man im Cockpit downloaden konnte,
    dieses Jahr habe ich noch nichts gefunden. Ich habe nur die einzelnen Zinsabrechnungen
    für Exporo und Baader Bank
    Viele Grüße Thomas

    • Also bei mir sind noch keine 2020’er hinterlegt.
      Die 2019 sind im Investmentcockpit oben rechts die Schaltfläche „Menü“ runterklappen, dort „Dokumente“ wählen, und ziemlich runterscrollen.

    • Vor ca. 2 Wochen gab es dazu eine Mail von Exporo. Die Steuerbescheinigung 2020 wird voraussichtlich Ende März zur Verfügung gestellt.

    • Der gute Wille für die Erträgnisaufstellung 2020 war offenbar vorhanden.
      Immerhin habe ich heute gegen 21:00 Uhr eine Email mit dem Hinweis auf die nun verfügbare Erträgnisaufstellung im Investmentcockpit bekommen.
      Leider ist dort aber keine zu finden. 🙁

      Gruß, Der Privatier

        • Ich habe nur die Bescheinigung der Baader-Bank, eine Bescheinigung der
          Exporo-Zinsausschüttungen fehlt noch..

          • Ich habe die Erträgnisaufstellung für 2020 von Exporo im Cockpit unter Dokumente gefunden. Leider mit fehlerhaften Werten – es fehlten einige Kirchensteuerabführungen. Ist beim Support reklamiert.

            Außerdem hat mich gestern die Nachricht erreicht, dass das Projekt „Pflege Wassenberg“ (wäre am 30.3.21 fällig gewesen) wegen telefonischer Nachricht durch den Projektentwickler verspätet zurückgezahlt werden soll. Grund und Dauer der Verzögerung sind unbekannt. Zu dem Projekt gab es ausschließlich positive Zwischennachrichten, angeblich waren die Pflegeeinheiten auch schon alle vor Monaten verkauft. Weiß jemand mehr?

          • Erscheint (eigentlich!) ganz oben wenn man auf Menü>Dokumente klickt. Habe ich aber erst nach einem Browserwechsel gefunden, denn vorher erschien ganz oben „Quartalsberichte zu Exporo Bestand“. Die Exporo-Erträgnisaufstellung für 2020 steht nun nicht unten bei Steuer2019, sondern oben bei „aktuelle Zinsbescheide“. Sie erscheint dort vermutlich manchmal erst bei Browserwechsel oder nach Löschen des Cache!

        • Das darf doch wohl nicht wahr sein, dass, wie MaSchmitz hier schreibt, fehlerhafte Steuerbescheinigungen (in dem Fall wg. Kirchensteuer) von Exporo erstellt und ausgegeben werden!? Ich habe in der Vergangenheit immer darauf vertraut, dass die Angaben, wie von Exporo bestätigt, korrekt sind und habe sie nicht alle extra überprüft. Daher meine Frage: Kann hier jemand bestätigen, dass jetzt oder früher falsche Steuerbescheinigungen vorlagen? Wenn dem so sein sollte, MUSS das Exporo doch früher oder später auch ohne Hinweisen von eigenen Kunden auffallen und unaufgefordert korrigiert werden, oder??

          • Die Frage Steuerbescheinigungen, falsch ja/nein.

            Zumindest bei Exporo gibt es zwei Dinge:
            – Erträgnisaufstellung, ist keine Steuerbescheinigung.
            – Steuerescheinung ist von der Baader Bank, nicht von Exporo.

            Was ich früher bei Zinsland („aufgegangen“ in Exporo) immer hatte, und das waren Einzelsteuerbescheinigungen der jeweiligen Kreditnehmer, dass diese „indirekt“ falsch waren. Die Bruttozinsen war richtig, aber die Berechnungen waren falsch (aus 100 EUR Kapitalerträgen wurden 24,00 EUR KapSteuer, davon die KirchenKapSt entweder falsch berechnet, und/oder mit dem falschen Kirchensteuersatz (es gibt 8 % und und 9 %) berechnet.
            Da wurde sich auch standhaft geweigert, das zu ändern.

            Spätestens bei der Steuererklärung nettet sich das alles aus.

      • @derDoc: „Habe ich aber erst nach einem Browserwechsel gefunden“

        Herzlichen Dank an derDoc!
        Das hat tatsächlich auch bei mir funktioniert. Ich habe meine Erträgnisaufstellung jetzt also auch. 🙂
        Ich frage mich allerdings: Wie kommt man bitte auf so eine Idee? Das kann doch eigentlich nur ein Insider ahnen, der die Probleme der Webseite sehr genau kennt, oder?

        @All:
        Die hier teilweise geäusserte Kritik an der Erträgnisaufstellung kann ich jedoch nicht nachvollziehen, denn ich empfinde sie durchaus aus sehr einfach und übersichtlich. Ich kann nicht erkennen, was man da besser/anders machen könnte.

        Weiterhin handelt es sich bei der Erträgnisaufstellung von Exporo ja NICHT um eine Steuerbescheinigung (wird hier gelegentlich verwechselt!). Es werden also grundsätzlich GAR KEINE Steuern bescheinigt. Insofern können sie auch nicht falsch sein.
        Das mag nun wieder bei der Bescheinigung der Baader-Bank anders sein. Das kann ich nicht beurteilen, da ich dort kein Depot habe. Ich vermute aber, dass von dort eine „normale“ Steuerbescheinigung kommt. Und wenn diese fehlerhaft sein sollte, wäre dies vermutlich eher ein Fehler der Baader-Bank, oder?

        Also: Wie dem auch sei – ich habe meine Erträgnisaufstellung jetzt und bin zufrieden damit. Bin mal gespannt, was der Support zu meiner Anfrage dazu sagt. Ob er auch einen Browserwechsel empfiehlt? 😉

        Gruß, Der Privatier

        • Ja Himmel, nun habe ich meine Exporo Erträgnisaufstellung auch endlich erhalten… ich bin versuchsweise über mein Smartphone rein und tatsächlich sie war in „Dokumente“, über meinen Laptop habe ich sie nicht gefunden… vielen Dank für die konstruktiven Hinweise
          Viele Grüße Thomas

        • Investmentcockpit – Menü – Dokumente – Aktuelle Zinsbescheide – Jahreserträgnisaufstellung 2020
          Das ist zwar kein Steuerbescheid, da bis 2020 von Exporo keine Steuern abgeführt wurden, aber dieser Bescheid ist für die Einkommenssteuererklärung zu verwenden.

          Wer jetzt keinen Freistellungsauftrag eingereicht hat, oder der Kirchensteuer widersprochen hat, bekommt seit 2021 bei Rückzahlung eine Zinsabrechnung mit Pauschalsteuerabzug. Seit diesem Jahr ist dies gesetzlich vorgeschrieben und endlich einheitlich für alle Plattformen.

          Gruß, Puschen

          • Leider nein.

            Wennst bei einem ausländischen Schuldner (z.B. Bergfürst Mallorca/Menorca?) anlegst, wird nix abgezogen. Und Bergfürst macht gerne eine „Gesamt-Steuerbescheinigung“ mit abgezogenen Steuern und gleichzeitig nicht abgezogenen Steuern (an sich nur als Erträgnisaufstellung).

            Soweit der Emittent

        • Also ich hatte 2020 Exporo-Anleihen, die von der Baader Bank „verwahrt“ werden, die KapSt, KirchenKapSt (soweit kein Sperrvermerk) und Soli vor Auszahlung abzieht und die zum Ende des Jahres eine Steuerbescheinigung als Baader Bank wie jede Bank ausstellt.

          Mit den token-besierten Anleihen will Exporo ja auch weg von der Baader Bank, alldieweil Exporo ja auch die Depot-Gebühren der Baader Bank für den Anleger gezahlt hat.
          Und damit auch klar, wenn die falsch ist, dann ist die Baader-Bank (via Exporo) zuständig.

          Die für 2019 hatte das Datum 30.03.2020.

        • @Der Privatier: Ich habe hier recht antikes PC-Equipment, da kommt es immer mal wieder vor, daß ich den Browser wechseln muß, weil einer der Browser was nicht anzeigt. Und als das komischerweise klappte, habe ich dann einfach mal im ersten Browser den Cache geleert und auch dort geschaut.

          @all Die hier getätigten Aussagen sind nur teilweise korrekt. Auch 2020 gab es schon einzelne Projekte, für die Exporo selbst (und NICHT Baader) Kapitalertragssteuer abgeführt hat. Für diese Projekte sind in der Jahreserträgnisaufstellung Steuerbescheinigungen enthalten!

          Bei mir sind das die Bestandsprojekte „Villen am Kurpark“ und „Ensemble an der Luther-Universität“. Die liegen ja nicht bei Baader im Tresor sondern in dieser komischen ExporoCloud.

          • Es handelt sich bei dem fehlerhaften Dokument tatsächlich um eine Steuerbescheinigung, die an die Exporo-Jahreserträgnisaufstellung im gleichen pdf angehängt ist. Muss ja auch eine Steuerbescheinigung geben, da die Erträge aus einem token-basierten Bestandsobjekt mit Steuerabzug (und das völlig unabhängig von der Baader Bank) ausgeschüttet wurde. Der Chaostruppe traue ich mittlerweile alles zu, daher wäre mein Tipp, nachrechnen!

      • Dank des Hinweises bzgl. des Browserwechels habe ich nun auch meine Ertägnisaufstellung gefunden.
        Wieso führt Exporo in der Gesamtübersicht der Erträgnisaufstellung unter dem Punkt KAP Zeile 18 Inländische Kapitalerträge auch die Cashbacks aus Bonusaktionen und KwK-Prämien mit auf? Das sind doch gar keine Kapitalerträge. Ich dachte immer, solche Prämien sind sonstige Einkünfte im Sinn des § 22 Nr. 3 EStG und sind bis 256 € steuerfrei?

        • Die Anlage SO (EStG 22 III oben) ist halt so ein Sammelsurium für Einnahmen, die so recht nirgends hinpassen.

          Was zählt zu den Leistungen?
          Eine Leistung im Sinne der „Sonstigen Einkünfte“ ist jedes Tun, Dulden oder Unterlassen, das Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags sein kann und um des Entgelts willen erbracht wird. Dabei darf es sich jedoch nicht um Veräußerungsvorgänge oder veräußerungsähnliche Vorgänge handeln.

          Des Weiteren sind hier Leistungen einzuordnen, die einmalig erbracht werden und bei geschäftsmäßiger Tätigkeit im Rahmen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb, selbständiger Arbeit oder Land- und Forstwirtschaft erfasst würden.

          Zu den Leistungen gehören beispielsweise:

          Einnahmen aus der Mitnahme von Fahrgästen im Rahmen von Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten,
          Einnahmen als Schiedsrichter auf nationaler Ebene,
          Provisionen für Tippgeber,
          das Preisgeld für die Teilnahme an einer Fernsehshow,
          der geldwerte Vorteil auf Grund durchgeführter Renovierungen durch die Fernseh-Show „Zuhause im Glück“ (FG Köln 1 V 2304/18),
          die Erträge aus der Nutzungsüberlassung von Containern,
          Einnahmen aus dem freiwilligen Einsammeln und Verwerten leerer Flaschen,
          Einnahmen für eine Beschränkung der Grundstücksnutzung,
          Einnahmen für die Einräumung eines Vorkaufsrechts,
          Einnahmen für Leistungen zu körperbezogenen Pflegemaßnahmen, pflegerischen Betreuungsmaßnahmen oder Hilfen bei der Haushaltsführung, soweit diese nicht nach § 3 Nr. 36 EStG steuerfrei sind,
          die Auszahlung von Sterbegeld durch eine Pensionskasse an die Eltern, die Erben aber nicht zugleich „Hinterbliebene“ sind (BFH X R 38/18),
          die Geldprämie, die ein Kreditinstitut für die Übertragung eines Wertpapierdepots zahlt, …

          Meine Meinung:

          Beim Dreiecksverhältnis „Ich-Vermittler-Vertragspartner“ wären Zahlungen des Vermittlers 22 III Leistungen und des Vertragspartners Kapsteuerpflichtige Erträge (weil letztlich nichts anders als ein Ertrag aus dem „Darlehensvertrag“ = Zinsen).

          Beim Zweiecksverhältnis „Ich-Vertragspartner“ gibt es keine Leistung nach 22 III.

          Die Wirkung ist ohnehin insgesamt seltsam.
          Leistungen nach 22 III bis 256 EUR steuerfrei (dann sind sie interessant), darüber in vollem Umfang steuerpflichtig mit dem persönlichen Grenzsteuersatz.
          KapSteuer bis 801 EUR steuerfrei, darüber pauschal 25 % + Soli ….
          Interessant, wenn der Grenzsteuersatz über 25 % ist, bleibt es bei den 25 % … pauschal, unter 25 % greift die „Günstiger-Prüfung“.

          Wie ich es mache.
          Weil ich noch einen Verlustvortrag bei SO habe, packe ich möglichst alle Einnahmen in die SO rein, hat noch nie einer gemeckert beim FA. Gab da noch nie Probleme, geschweige Nachfragen.
          Wenn’s in der Steuerbescheinigung drin steht, kommst eh nicht dran vorbei, „Richtigkeit“ der Steuerbescheinigung.

          Ben / Exporo
          Bei KwK Kunden werben Kunden eindeutig 22 III, da Dreiecksverhältnis und Du der Vermittler bist.
          Prämien, gute Frage, sind’s durchgereichte Gelder des Darlehensnehmer KapSteuer oder Werbemaßnahmen von Exporo das m.E. 22 III.
          Kannst ja mal nachfragen.

          Exporo hat meine Steuerbescheinigung (ohne bescheinigte Steuern) im fremden Namen erstellt, was steht denn bei Deiner drauf Ben?

        • Wahrscheinlich ist der Einwand von Ben bzgl. der Zurechnung von Bonus- und Prämienzahlungen richtig.
          Ich habe da aber nie drüber nachgedacht, weil ich a) kaum solche Zahlungen habe und b) der Aufwand für eine Änderung in keinem Verhältnis zu dem Erfolg stehen würde.
          Von daher: Ich übernehme die Zahlen ohne Prüfung oder Änderung.

          Gruß, Der Privatier

    • Und noch einmal zur Exporo-Erträgnisaufstellung für 2020:

      Inzwischen kann ich die Erträgnisaufstellung für 2020 auch mit meinem „normalen“ Browser (ohne vorherige Cache-Löschung) abrufen. Allerdings gab es vorher noch eine völlig unpassende Fehlermeldung, die einem wohl suggerieren soll, dass das Problem bei den eigenen Browser-Einstellungen zu suchen sei (privater/inkognito Modus bzw. keine Erlaubnis für Drittanbieter Cookies). Das ist aber Unsinn, denn nach einem erneuten Login (ohne Änderung der Einstellungen) funktioniert der Abruf der Erträgnisaufstellung.

      Allerdings: Neue Überraschung. Jetzt habe ich gleich zwei!
      Eine mit Datum vom 31.3.21 und eine von heute, also vom 7.4.21. Leider ohne Erklärung und ohne erkennbaren Grund. Ich habe allerdings auch wenig Lust, jede einzelne Zeile zu vergleichen.

      Ich habe manchmal den Eindruck, nur noch von Dilettanten/onkeln umgeben zu sein. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Ich habe heute die Erträgnisaufstellung aufgerufen. War völlig unproblematisch ohne den Browser zu wechseln. Habe den Firefox. Aufstellung war heute datiert. Vlt hat Exporo heute nochmals hochgeladen?

      • Nachdem die Erträgnisaufstellung völlig problemlos war und ist, ging mir das heute Früh auch so:
        “ (privater/inkognito Modus bzw. keine Erlaubnis für Drittanbieter Cookies)“

        MS Edge, neuste Version

      • Auch ich habe nun von Exporo eine zweite Erträgnisaufstellung. Bei mir ist darin nichts Nennenswertes geändert. Vorher war Seite 2 doppelt, das ist nun korrigiert. Damals stand beim Datum des steuerlichen Zuflusses des Bonus eine Uhrzeit dabei, nun nicht mehr. Und die Reihenfolge der Projekte ist neu durcheinandergewürfelt. Nicht mehr komplett chaotisch, sondern alphabetisch absteigend geordnet. Da hätte ich allerdings aufsteigend nach Auszahlungsdaturm deutlich sinnvoller gefunden.

      • @ Privatier:
        Allerdings: Neue Überraschung. Jetzt habe ich auch gleich zwei!
        Eine mit Datum vom 31.3.21 und eine von heute, also vom 7.4.21.

        Du bist nicht mehr allein.
        Ich hab eine 31.03.21 (im Cockpit verschwunden) und nun noch eine vom 08.04.21, in der Gesamtsumme sind sie aber unterschiedlich.

        Ich werd mal weiter abwarten.

  36. Schon gesehen? Heute startet wieder ein recht interessantes Projekt bei Exporo:
    Wohnen in Wolfenbüttel*

    Das Interessante daran:
    * Kurze anvisierte Laufzeit: 11–20 Monate
    * 3 erfolgreich zurückgezahlte Projekte des Projektentwicklers mit Zinsland
    * Außerdem 2 Projekte des Projektentwicklers mit Exporo, die planmäßig verlaufen
    * Alle Objekte sind bereits an einen Endinvestor verkauft
    * Der Bau der Wohnobjekte hat außerdem bereits begonnen und ist zu über 30 % fertig gestellt.

    Gruß, Der Privatier

  37. Mainz- Kastel II und Jena Dornburger Str wurden bei Bergfürst heute zurückbezahlt.

    Morgen 6 Uhr startet Jena Dornburger Str. II mit Finanzierungsziel 3.000.000,00 Euro, 6,2 Prozent und Laufzeit 3 bis 39 Monate.

  38. Heute konnte ich die Rückzahlungen von gleich zwei Zinsland-Projekten verbuchen:
    * Am Kräuterhof (soweit ich mich erinnere zum geplanten Termin) und
    * Stimberg Quartier (eigentlich erst am 15.7.21 fällig, aber bereits jetzt mit vollem Zins zurückgezahlt).

    Beides sehr erfreulich. 🙂

    Gruß, Der Privatier

  39. Diese Woche habe ich von 3 Crowdinvestment-Plattformen Mails zu anstehenden Rückzahlungen erhelten. Alles bestätigt meine bisherigen Erfahrungen.
    Zinsbaustein hat die planmäßige Rückzahlung bei „Airport Hotels“ zum 30.04.21 avisiert. Sicherlich nicht unproblematisch, in Corona-Zeiten die Finanzierung für 2 Hotels am Flughafen Düsseldorf rechtzeitig zurückzuzahlen. Bei Zinsbaustein funktioniert dies.
    Exporo hat zum Projekt Mainblick in Frankfurt am letzte Woche in einem Projekt-Update mitgeteilt, dass der Projektentwickler mit der finanzierenden Bank die Refinanzierung der Darlehen bewerkstelligen wird. Gestern wurde per E-Mail mitgeteilt, dass die Rückzahlung sich nun verzögert. Den Text kann man so verstehen, dass es sich um einige Wochen handeln wird. Immerhin werden Verzugszinsen gezahlt.
    Und dagobertinvest? Hier scheint P184 Wohnpark / Leopoldau zur unendlichen Geschichte zu werden. Ursprünglich für den 31.08.20 avisiert, wurde die Rückzahlung mehrfach und nun erneut verschoben. Immerhin soll ein Teilzahlung von 50% + Zinsen in den nächsten 2-3 Wochen erfolgen, der Rest später.
    Fazit: Alles wie gehabt – Zinsbaustein zuverlässig und weiterhin für mich zusammen mit Engel& Völkers erste Wahl, hingegen verzögern sich bei Exporo und dagobertinvest regelmäßig die Rückzahlungen und das Vertrauen in die Plattformen schwindet weiter.

  40. @ Meinhard:
    Wenn wir bei Rückzahlungen und Verzögerungen sind, kurz zur Frage von Meinhard zum Webinar bzgl. der Marburg-Projekte. Die Situation einschl. der von Exporo ergriffenen Maßnahmen wurde ausführlich dargestellt und erläutert. Eine E-Mail bzw Update an die Investoren mit einer Zusammenfassung des Webinars soll in Kürze verschickt werden.
    Was kommt nun unten raus?
    Für die Gebäude beider Marburg-Projekte liegt ein Kaufangebot vor. Da seit einiger Zeit keine Instandhaltung mehr erfolgte, befinden sich die Gebäude in schlechtem Zustand, weisen einen hohen Leerstand auf, daher niedrige Jahresmieteinnahmen und haben entsprechend einen deutlichen Wertverfall erlitten. Bei vollständiger Vermietung und Topzustand würden 1,1 Mio EUR Jahresmieteinnahme erzielt, aktuell sind es nur 0,6 Mio EUR.
    Ein Verkauf zum Angebotspreis würde nicht mal zur Befriedigung der finanzierenden Bank ausreichen, so dass für die Crowd wohl nichts übrig bleibt.
    Sollten die Projekte nicht verkauft werden, würde sich der Prozess im Insolvenzverfahren noch länger hinziehen, durchaus 1 – 2 Jahre.
    Ich denke, wir müssen davon ausgehen, dass beide Projekte für die Crowd zum Totalverlust werden.

  41. Bergfürst hat auch dieses Jahr wieder ein Ostereiersuchspiel, bei dem man mit dem richtigen Lösungswort einen Freetrade im Gegenwert von 10€ gewinnt:

    https://de.bergfuerst.com/ratgeber/ostereier-suche21

    Die Jahre zuvor war Bergfürst noch großzügiger, da gab es jeweils 3 zeitlich unbegrenzt einsetzbare Freetrades. Außerdem wird man nun dafür schon fast gezwungen, die neue Bergfürst App zu installieren – ich bin aber nicht so Fan davon, mir das Smartphone mit allen möglichen Apps zuzumüllen, die ich dann selten oder nie benutze. Laut Teilnahmebedingungen geht es auch noch per Email, grade noch mal Glück gehabt.

  42. Für alle Betroffenen und Interessierten im (Ewigkeits-)Projekt „Student & Living“ in Greifswald von Exporo (ursprünglicher Rückzahlungstermin 31.10,2019): Es gibt mal wieder ein Update dazu. Der in der Vergangenheit ins Gespräch gebrachte Investor ist abgesprungen – man ist sich bei der Wahl des Generalunternehmers nicht einig geworden. Grundstück soll verkauft werden – Interessente wohl vorhanden. Exporo versucht eine Abschlagszahlung zu erwirken. Sicherheitenverwertung wird vorangetrieben. Arbeit des Gerichtsvollziehers nicht zu beeinflussen – man versucht, sich mit regelmäßigen Telefonaten in Erinnerung zu behalten… GÄHN… Ist mir weiterhin alles ein Rätsel, wenn doch ein Haftbefehl -wie in einem vergangenen Update mitgeteilt- gegen den Projektentwickler vorliegt (wird dessen Vollstreckung überhaupt verfolgt?). Ein wahnsinniges Versäumnis von Exporo den Anlegern gegenüber hier nicht schon viel früher in die Sicherheitenverwertung gegangen zu sein. Hier weiß man nicht mehr, was (und wem) man noch glauben soll…

    • Na ja, wenn er ggü. dem Gerichtsvollzieher die fehlende Vermögensaufstellung abgegeben hat, ist der Haftbefehl hinfällig.

    • Der Haftbefehl wurde ja nur beantragt. Leider weiß man nicht genau, ob dieser auch wirklich ausgestellt wurde.
      Irgendwie dreht man sich bei der Rückzahlung des Projekts aber im Kreis.

  43. Gerade kam eine E-Mail von Exporo, dass nun entgegen der Ankündigung keine Steuern ans Finanzamt abgeführt werden und der Anleger eigenständig für die Versteuerung zuständig ist.

    Was für ein Chaos…Mal sehen ob es bereits bei den Bestandsausschüttungen am 15.04. so praktiziert wird.

    • Mail kam bei mir auch. Chaos würde ich nicht so sagen.

      Exporo hat eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt eingeholt, sowas dauert, die kam zum Ergebnis, dass offenbart eine Gesetzeslücke besteht, in die auch Exporo fällt.
      B.a.w. wird keine Kapsteuer … abgeführt.

      Für mich stellt sich nur die Frage, hatte diese Jahr schon eine Auszahlung, keine Anleihe, da wurde KapSt. …. abgezogen.

      • Bei mir wurde komischerweise sogar Kirchensteuer abgezogen, obwohl ich schon seit über 10 Jahren nicht mehr in der Kirche bin.

  44. Es gibt gerade diverse Pressemitteilungen, daß Baumaterial deutlich teurer wird incl. Lieferschwierigkeiten:

    https://www.zdb.de/meldungen/baugewerbe-materialengpaesse-und-preissteigerungen-befuerchtet
    „Unsere Unternehmen registrieren bei Preisanfragen zu verschiedenen Baumaterialien seit dem vierten Quartal 2020 Preissteigerungen insbesondere bei Stahl, Holz wie auch Dämmstoffen, und das mit einer sehr dynamischen Entwicklung. (…) Gegenüber September 2020 verzeichnet die Branche nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Preiszuwächse bei Holz um ca. 15 -20 %, bei Dieselkraftstoff um 20 %, bei Mineralölerzeugnissen um 15 % und bei Betonstahl um fast 30 %.“

    https://www.farbe.de/aktuell/nachricht/artikel/haeuslebauern-droht-preisschock-beim-baumaterial/
    „Allein die Preise für Dämmstoffe wie EPS – Basis für die Wärmedämmung an Fassaden und landläufig bezeichnet als „Styropor“ – steigen im April um rund 50 Prozent. Auch die Preise für Trockenbauprofile und OSB-Platten gehen durch die Decke, manche Hersteller von Rohstoffen und Vorprodukten kündigen bis Mai auch hier Erhöhungen bis zu 50 Prozent an. Die Preise für praktisch alle Baumaterialien, vom Sanitärsilikon bis zu Farben und Lacken, ziehen ebenfalls drastisch an. Selbst Farbeimer und andere Verpackungen werden von den Erhöhungen erfasst. (…) Die befürchtete Konsequenz: Stillstand auf den Baustellen und eine Pleitewelle bei den Betrieben.“

    https://www.vdpm.info/2021/wdvs-putz-und-moertel-geht-uns-das-material-aus/
    „Die Hersteller wichtiger Rohstoffe haben Lieferschwierigkeiten angekündigt. Das betrifft Rohstoffe für die Herstellung von Putzen und Mörtel, aber auch für den Bereich der Dämmstoffe.

    Auch wenn da etwas Alarmismus dabei sein sollte, steigt bei mir nochmals die Vorsicht. Langläufer und Frühphasen-Projekte wie aktuell Bergfürst „Wohnen am Lietzensee“ schau ich mir gar nicht mehr im Detail an.

  45. Kann jemand von euch herausarbeiten, welche genauen Pflichten Exporo und der Sicherheitentreuhändler bei Auszahlungsverzögerungen haben, insbesondere bei den verspäteten anteiligen Forderungen aus Nachrangdarlehen (ohne Anleihe)? Die Vertragswerke für die betroffenen Projekte Am Hamburger Stadtpark, Kita Stellingen und Pflege Wassenberg lesen sich alle recht ähnlich, aber ich kann nicht erkennen, was der Forderungenhändler (Exporo) verpflichtet ist zu tun, wenn (wie in den obigen Fällen) die Rückzahlung ausbleibt.

    Der Sicherheitentreuhändler ist nach 10 Tagen Verzug verplichtet, die Verwertung der Sicherheiten einzuleiten (nach II, 3.1 (i), aber wohl erst auf Anweisung der Forderungsinhaber, II 3.2). Auch die Verzugszinsen bringen ja nichts, wenn Exporo nicht verpflichtet ist hart zu handeln, und eher verhandelnd abwartet (währenddessen die Bank-Zinsen weiter ticken und der Projektpartner ggfs sich absetzt). Wer vertritt denn die Interessen der Anleger, und mit welcher Haftung?

    Ich bin etwas erstaunt über das lange Abwarten, und kann nicht erkennen, welchen Hebel Exporo gegenüber den Emittenten hat (wobei diese ja häufig nur Projekt-spezifische Tochter-Gesellschaften von den Projektträgern sind). Außerdem bin ich erstaunt darüber, dass sich wie bei Kita Stellingen der Projektpartner seit 2 Jahren nicht mehr meldet, und dennoch das als Sicherheit hinterlegte „abstrakte Schuldanerkenntnis“ nicht vorrangig verfolgt werden soll.

    Danke!

  46. Steuerbescheinigung Exporo / Baader Bank 2020

    Ich mach einen neuen Beitrag auf, weil der mit der Erträgnisaufstellung 2020 von Exporo ist schon ein wenig unübersichtlich.
    In meinem Postfach bei Exporo sind nun die Erträgnisaufstellung und die Steuerbescheinigung unter den jeweiligen Reitern Baader Bank – Erträgnisaufstellungen und Baader Bank – Steuerbescheinigungen hinterlegt.

    Im Gegensatz zum Vorjahr sind die pdf-Unterlagen nicht mehr unter dem Briefkopf „Baaderbank“ sondern unter dem Briefkopf „Exporo Investment GmbH“ ausgestellt, und es prangt jeweils ein fetter „KOPIE“ Schriftzug drauf.

    • Wenn man sich in sein Depot bei der Baader Bank einloggt, dann findent man dort unter Downloads im Abschnitt Sonstiges die Originaldokumente, die nicht mit „KOPIE“ gekennzeichnet sind.

    • In diesem Fall ist die Lösung ganz einfach. 🙂

      Du hast Kopien heruntergeladen, die die Baaderbank an Exporo geschickt hat. Wenn Du Dich hingegen in Dein Konto bei der Baaderbank einloggst, kannst Du Dir dort die Originale herunterladen. Da steht dann im „Adressfeld“ auch nicht mehr Exporo, sondern Dein Name und Deine Anschrift!

      • Leider doch nicht so einfach.

        Bei der Baaderbank eingeloggt, dort ist eine Steuerbescheinigung 2020 hinterlegt, der Exporo Investment GmbH adressiert an KaBa wohnhaft daheim …., im Original.

        Im Exporo Cockpit ist unter „Baader Bank – Steuerbescheinigungen“ eine Steuerbescheinigung 2020 hinterlegt, der Exporo Investment GmbH adressiert an Exporo Investment GmbH, , Am Sandtorkai 70, 20457 Hamburg, mit dem Aufdruck „Kopie“.
        Wegen der Adressierung kann es nicht mein Original (einloggen Baaderbank) sein, weil das Original anders ist als die Kopie.
        Dazu, im Übrigen, ist diese Kopie m.E. beim Finanzamt auch nicht einreichensfähig, weil schlicht falscher Adressat, mir wird nämlich nichts bescheinigt.
        So bescheiden waren nicht einmal die Zinslandbescheinigungen.

        • Und wieso sollte man eine Kopie einreichen? Eine Kopie ist m.E. nur zur Kenntnis. (Trotzdem ging die Kopie zwar zur Kenntnis an Exporo, es steht aber auch in der Kopie der Bescheinigung dann natürlich nicht Exporo sondern der wirkliche Gläubiger der Kapitalerträge drin.)

          Die Anlage erfolgt doch bei Exporo, liegt nun aber „im Tresor bei Baader“. Beim Original steht ganz unten im winzig kleingedruckten drin, daß die Baader Bank verantwortlich für den Inhalt ist.

          Ich sehe da absolut nichts komisches oder chaotisches.

          • >Und wieso sollte man eine Kopie einreichen?
            Hatte ich schon, das Original auf dem Postweg verloren gegangen.

            Und solange eine Kopie nicht genau so aussieht wie das Original, und zwar 100 %, ist es keine Kopie. Zur Frage und Prüfung, warum das so gemacht wurde kommt man nicht mehr.
            Und dieses mit Kopie gekennzeichnete xxx.pdf ist sicher nicht eine Kopie meiner persönlichen Steuerbescheinigung aus dem Postfach der Baaderbank.

        • Hat jemand schon die quartalsweisen Bestandsausschüttungen bei Exporo erhalten? Bei den Anleihen hat es eh immer länger gedauert. Aber diesmal ist auch bei den digitalen Exporo-Bestandsstücken kein Ausschüttung eingegangen. Gibt auch noch kein neues Reporting zu den Bestandsobjekten.

          • Nein. Ich hatte schon nachgefragt. Die Auschüttungen+Reportings verzögern sich. Grund hierfür soll Ostern+Resturlaub von einigen Mitarbeitern sein. Die Reportings sollten voraussichtlich heute Abend zur Verfügung stehen. (Quelle: Exporo Service)

            Ein Tag später geht aus meiner Sicht noch in Ordnung. Sollte sich das länger verzögern empfinde ich das als negativ.

  47. Vielleicht für jemanden hier von Interesse: Ich habe -in alter Bonafide-Manier ;-)- eine 1 Cent-Überweisung von Steucap Real Estate GmbH&Co.KG erhalten mit dem Verwendungszweck: „www.steucap-crowd.com – STEUCAP Group&HNG AG sagen DANKESCHOEN für Ihr Vertrauen“. Neue Crowdfunding Emission.“ Meine mich zu erinnern, dass die mal bei einem meiner Bergfürst Projekte die Darlehensnehmer waren – lief alles glatt damals. Geben jetzt offensichtlich Crowdfunding-Emissionen in Eigenregie heraus. Finde ich nicht generell uninteressant, aber fraglich, wie es sich dabei mit der Beitreibung der Ansprüche im Falle eines Zahlungsausfalls verhält. Da habe ich dann doch lieber eine Plattform im Rücken, die mir zur Seite steht (wenn auch von der Erfahrung her nur halbherzig). Bei den durchschnittlichen Anlagebeträgen wird wohl kaum jemand den Anwalt seines Vertrauens beauftragen.

    • Ja, richtig. Die Info hat mich auf demselben Weg erreicht. Und in der Tat waren die STEUCAP Group&HNG AG bereits in einigen Bergfürst- und Exporo-Projekten erfolgreich aktiv und haben sich dort (bisher) als zuverlässige Partner erwiesen.

      Aus Sicht der Emittentin ist nun der Schritt zur eigenen Crowdplattform sicher verständlich, ob die Investoren da mitgehen, wird sich zeigen.

      Gruß, Der Privatier

  48. Hier der Link: https://www.steucap-crowd.com/
    Dabei werden an verschiedenen Stellen die mit Exporo, Bergfürst und Zinsbaustein laufenden bzw. zurückgezahlten Projekte aufgeführt.
    Ob die neuen Projekte alle denselben Darlehensnehmer bzw damit verbundene Gesellschaften haben werden, bleibt abzuwarten. Ich bleibe zunächst Beobachter.

  49. Hallo, hat jemand am heutigen Marburg-Webinar teilgenommen und kann die wesentlichen Punkte hier wiedergeben? Danke!

  50. Verzinsung für vergangene Monate erhalten?

    Ich möchte an dieser Stelle einmal einen Hinweis weitergeben, den ich heute von Exporo bekommen habe, der vielleicht einigen Investoren nicht bekannt sein könnte:

    Die Anleihenprojekte bei Exporo Finanzierung zeichnen sich durch einen fixen Verzinsungsstart aus. Das bedeutet, dass man für einen Anlagebetrag, den man heute erst investiert, auch die Verzinsung der vergangenen Monate erhält.
    So erhöht man im Endeffekt die endfällige Verzinsung, da man Zinsen für die volle Laufzeit erhält, obwohl man erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Anleihe investiert.

    Als Beispiel, bei dem sich das besonders lohnen würde, habe ich hier einmal das Projekt „Wohnen in Ludwigsburg*“ ausgewählt. Hier läuft die Verzinsung ab dem 17.09.2020, also heute bereits seit 7 Monaten!

    Es gibt noch einige andere Projekte, bei denen aber der Zeitraum nicht ganz so groß und der zusätzliche Zinsgewinn daher nicht so groß ist.

    Gruß, Der Privatier

    • Corona und Hotel-Branche wurden schon als Gründe genannt.

      Der Standort im Industrie/Gewerbegebiet nähe Autobahnabfahrt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum zu erreichen (anders z.B. die Motel One), mal Abends in die Stadt gehen und noch was trinken? Der klassische Städtetourist, Boombringer der letzten Jahre kann kaum Zielpublikum sein.
      Ein Satz aus dem Exposè:
      „Nach Fertigstellung des Hotel werden die Anleger aus dem Verkauf des Hotels (alternativ aus der Umfinanzierung aus Fremdkapital) zurückgezahlt.“
      Solche Sätze kommen hier auch Einigen bekannt vor.

      Zum Projektpartner, Zitat der Oxin Gruppe:
      „Dr. Hamid Taheripour ist heute einer der erfolgreichsten Unternehmer in der Islamischen Republik Iran.“

      North Data spuckt 2474 Resultate aus, hatte ich noch nie.

  51. Das würde dann vermutlich auch für „Hotel Augsburg“ gelten, oder? Verzinsungsbeginn 15.11.20 wenn ich das richtig deute. Durch zwei erstrangige Grundschulden abgesichert, die in Summe das finanzierte Volumen ganz erheblich übersteigen. Ich kann nicht so recht begreifen, wieso das noch nicht voll finanziert ist. Gibt es so viele „Token-Hasser“, daß man das recht große Projektvolumen nicht voll bekommt? Oder habe ich irgendeinen Haken übersehen?

    • Das gilt auch für das Business Hotel Augsburg ja. Die Verzinsung ist rückwirkend zum 15.11.2020. Negativ ist es aus meiner Sicht der Einfluss der Corona Pandemie auf die Hotelbranche. Allerdings frage ich mich auch wo hier ggf der Haken ist, dass das Projekt noch nicht finanziert wurde…

  52. so, so, „der Zugang zu den Quartalsreportings wurde vereinfacht“ …

    Man klickt sich dumm und dusselig bis man ein Reporting hat und wenn man dann die Reportings abspeichert haben sie alle denselben Namen. Ich dreh durch!

    • Die Exporo-Website wird leider immer unübersichtlicher und langsamer. Man merkt, dass sie die Seiten seit einiger Zeit ausschließlich für Smartphones optimieren (außer zur Zwei-Faktor-Authentifizierung nutze ich mein Smartphone grundsätzlich nicht für Bankgeschäfte und Ähnliches!).

      Auch ich würde mir einfache Möglichkeiten wünschen, um die Reportings abspeichern zu können.

  53. Exporo, Am Hamburger Stadtpark: war heute Nachmittag da. Gerüst ist teilweise abgebaut, obwohl die Fassade noch nicht fertig gestrichen wurde. Weiß auch nicht, was ich davon halten soll.

    • Erst mal Danke für die Info.
      Viele Möglichkeiten gibt’s nicht.

      Gründe im Bereich der Technik, weil teilweiser Abbau.

      Der Gerüstbauer sieht kein Geld und im platzt der Kragen (Planrückzahlung Exporo ja 30.03.2020).

      Der neue Investor, der fertig machen will (zum Beweis der Glaubwürdigkeit hat er ja bereits 2 % der Investsumme zurückgezahlt) konnte oder wollte obiges nicht (mehr) verhindern, und macht selbst weiter.

      Magst mal bitte so in einer oder zwei Wochen nochmal vorbeischauen.

      • Am Hamburger Stadtpark, Exporo: war heute wieder da. Es hat sich leider nichts getan. Das Gerüst steht nur noch halb. Der Gerüstbauer benötigte wohl Einzelteile für eine andere Baustelle.
        Die Lage finde ich gut bis sehr gut. Verstehe nicht, warum man nicht anfängt den Bau fertig zu stellen.

  54. Gerade habe ich die Rückzahlung des Exporo-Projektes „Am Bünder Museumsplatz“ auf meinem Konto entdeckt (ohne, dass bisher eine Abrechnung dazu vorliegt).
    Das Projekt war um ca. 1/4 Jahr verzögert und daher erfreulich, dass jetzt die Rückzahlung stattgefunden hat.
    Allerdings scheint mir die Zahlung nicht korrekt zu sein. Wenn ich das mal nachrechne, kommt da eine Rendite unterhalb des ursprünglich vereinbarten Zinses zustande. Eigentlich sollte sie aber höher sein, da für das letzte Vierteljahr noch ein Zusatzzins zu zahlen war.
    Naja – mal abwarten, was die Abrechnung dazu sagt. Vielleicht erfolgt ja auch noch eine ergänzende Zahlung?

    Gruß, Der Privatier

    • War für 19.04.2021 zur Rückzahlung angekündigt, bei mir ist noch nichts da.
      Was ist es denn für eine Valuta?

      Im Cockpit steht schon unter ausgezahlt. Hab auch zwei Zinsabrechnungen, Normal und Verzug. Sind dann auch 2 Zahlungen.

    • Gerade noch einmal nachgesehen: Im Investmentcockpit sind tatsächlich zwei Abrechnungen vorhanden (es gab nur bsiher keine Email dazu). Die Abrechnungen sehen korrekt aus,inkl. Zusatzzins für die Verspätung.

      Überwiesen ist bisher aber weiterhin nur die Rückzahlung mit den ursprünglich vereinbarten Zinsen (Valuta: 16.04.21). Die zweite Zahlung wird dann wohl Anfang der nächsten Woche kommen. Kein Problem. 😉

      Gruß, Der Privatier

    • Ergänzung: Gestern (Montag) kam dann auch die Email über die Rückzahlung mit den beiden Abrechnungen im Anhang und der Zahlungseingang für die zweite Teilzahlung war ebenfalls auf dem Konto. Die zweite Teilzahlung beinhaltet die Zinsen für den Verzugszeitraum inkl. des zusätzlichen Verzugzinses. Insofern: Alles in Ordnung! 🙂

      Gruß, Der Privatier

  55. Vorgestern fand wieder ein Webinar zu den Marburg-Projekten statt, bei denen es ja sehr schlecht aussieht. Hat da noch jemand teilgenommen? Ich habe den Mitarbeiter von Exporo leider nicht hören können.
    Unter seinem Namen war ein durchgestrichenes Mikrofon. Ich nehme an, dass er vergessen hatte sein Mikrofon einzuschalten…

  56. Zu der Mallorca Misere von Bergfürst, kam diese Woche der der erste turnusmäßige Rechenschaftsbericht des Sicherheitentreuhänders.

    Hinsichtlich der Bürgschaft des Herrn Dr. Peter Dreher wurde in der Schweiz ein Rechtsöffnungsentscheid zugunsten des Bürgschaftsgläubigers erteilt. Anschließend wurden Pfändungen in das persönliche Vermögen des Herrn Dr. Peter Dreher durch das schweizerische Betreibungsamt versucht durchzuführen, da dabei kein pfändbares Einkommen bzw. Vermögen festgestellt werden konnte, wurde seitens des schweizerischen Beitreibungsamtes eine Fruchtlosbescheinigung ausgestellt. Dies bedeutet, dass der Schuldner in der Schweiz keine pfändbaren Vermögenswerte mehr hat. Eine Vollstreckung bzw.
    Vollstreckbarkeit in anderen Ländern wird geprüft.

    Es ist eine vorrangige Hypothek der Novo Banco S.A. eingetragen. Ca. EUR 372.060, genaue aktuelle Valuta derzeit unbekannt. Darauf folgen zwei nachrangige Hypotheken von 2x 1Mio.€. Dies dürfte die Summe der Anleger sein. (Zumindest wurden 2 Mio.€ der Anleger eingesammelt)

    Eine Vollstreckung aus der Hypothek ist nach Fälligkeit der Hauptforderung, d.h. nach dem 30.04.2022, möglich.

    Die Summe der Bank scheint also geringer zu sein als gedacht, was aus meiner Sicht den Erfolg auf eine (Teil-)Rückzahlung des Bellavista 71 erhöht.
    Hat jemand auch diesen Bericht und kann seine Einschätzung dazu teilen?

  57. Ich möchte hier einmal auf eine Frühzeichner-Phase bei Exporo hinweisen, bei der sich Interessenten als einer der Ersten an dem aussichtsreichen Bestandsobjekt „Nahversorgungszentrum Saarbrücken*“ beteiligen können.

    Interessant dabei:
    ✓ Zwei Hauptmieter (Edeka und die Stadtsparkasse) generieren über 60 % der Mieteinnahmen
    ✓ Gewerbeflächen langfristig vermietet
    ✓ Ideale Lage in nachgefragtem Wohngebiet
    ✓ Erwartete Renditen (Ausschüttung/Gesamt): 4,56%/5,05% p.a.

    Mehr dazu über obigen Link.

    Gruß, Der Privatier

  58. Am 03.05.21 startet Zinsbaustein erstmals ein Crowdprojekt als Unternehmensfinanzierunng der Cube Real Estate GmbH, die bereits 5 Projekte mit Zinsbaustein (davon 3 zurückgezahlt) durchgeführt hat. Laufzeit 3 Jahre (frühzeitige Rückzahlung möglich), 7% Zins p.a. bei jährlicher Zinszahlung, Volumen EUR 5 Mio, Besicherung durch ein notarielles, abstrak­tes Schuld­anerkenntnis der Darlehensnehmer­gesellschaft. Bislang war auf die Zinsbaustein-Projekte Verlass, dieses ist jedoch anders geartet. Zwar ist die Hälfte der angestrebten Finanzierung von EUR 5 Mio für ein konkretes Projekt in Bremen vorgesehen ist, die andere Hälfte für den Geschäftsbetrieb und die geplante Expansionvon Cube Real Estate. Übrigens, der Zinsland-Gründer Carl von Stechow, zuletzt Vorstand von Exporo, hat Exporo verlassen und ist am 01.02.21 in die Geschäftsführung der Cube Real Estate Standortgesellschaft in Hamburg eingetreten.
    Hat jemand eine Meinung zu diesem Zinsbaustein-Projekt?

    • Die 7% gibt es ja nicht für lau.

      Cube ist ein typischer Projektentwickler, Kaufen, Entwickeln, Bauen, Vertreiben Verkaufen.
      Die Kapitaldecken sind oft dünn, man lebt viel von der Hand in den Mund, d.h. zum Projektanschub ist noch Geld da, ansonsten finanziert man mit Raten nach MaBV und schaut dass man liquiditätsmäßig hinkommt. Verdient wird mit den letzten 5 – 10 % verkauften Wohnungen.

      Jahresabschluss 2020 gibt es noch nicht, letzte EK-Info sind gut 100.000 EUR.

      Es handelt sich um eine typische Unternehmensfinanzierung ohne Zweckbindung, sprich man muss an das Unternehmen „glauben“, mit allen Vorteilen (läuft es sehr gut mit dem Unternehmen kriegt man ein paar Brotkrummen mit den 7 % ab, das große Geld machen die Eigentümer) und Nachteilen (läuft es schlecht, Investorengeld ist u.U. weg, das wenige EK tut nicht so weh).
      Die Aussage, dass ein Teil des Geldes in ein konkretes Projekt gesteckt wird hat die Qualität einer Nebelkerze.

      Für 7 % wird keine Bank einsteigen.

      Zinsland mit dem Herrn v. Stechow hat mich lang genug geärgert, allein schon deswegen gibt es hier keinen Cent von mir.

      • @KaBa
        Danke für die Einschätzung. Habe mich noch nicht entschieden, ob ich mich beteilige. Der bisherige Track Record sieht gut aus, aber Cube hat nur den boomenden Immobilienmarkt erlebt. Wenn man sich die Pipeline ansieht, kann man sich schon mal die Frage stellen, ob Cube nicht riskiert, sich zu überschätzen bzw. zu übernehmen. Andererseits muss ein junges Wachstumsunternehmen sehen, woher es Kapital bekommt. Banken sind ja hier bekanntlich sehr zurückhaltend.

  59. Export hat mitgeteilt, dass das Projekt „Leben am Ammersee“ vorzeitig vom Darlehensnehmer zum 03.05. gekündigt wurde und bis 31.07. verzinst wird. Rückzahlung soll voraussichtlich innerhalb einer Woche angewiesen werden.

    Klingt gut 😌

  60. Weitere positive Nachrichten:
    Gestern kam bei mir die Rückzahlung des Projektes Weidmanngasse von Immofunding auf dem Konto an.
    Nur mit den Zinsen stimmt es wohl noch nicht ganz. Die gab es nur bis zum 31.03.2021.

    Dann fehlt noch die Hartlgasse und die nächste Plattform ist Geschichte. Dort sind die Wohnungen ja alle bis auf eine verkauft und das Projekt in der finanziellen Abwicklung.

  61. Hallo! Man traut sich in diesen Zeiten ja kaum noch zu fragen 🙂 , aber ich tue es trotzdem mal: Hat sich jemand mit dem neuen Finanzierungsprojekt von Exporo in Stuttgart-Zuffenhausen eingehender beschäftigt und hat Lust, die Einschätzung dazu hier zu teilen?
    Gruß, Nick

    • Viel gibt es nicht zu sagen.

      Du musst die digitalen Anleihen mögen.

      Klassische Nachrangdarlehenskonstruktion mit allen Nachteilen. Bei knapp 90 % FK wird im Insolvenzfall garantiert nichts bleiben.
      Positiv aus meiner Sicht die Lage Stuttgart, bereits Rohbau da und diese Art Apartments läuft im Moment.

      Der positiv wirkende bereits bestehende Globalankaufsvertrag eines bekannten Investors suggeriert Sicherheit, bedarf aber mängelfreier und abnahmefähiger Arbeit, damit der Ankauf läuft. Wenn es Probleme gibt platzt der Bauträger, die Bank macht weiter, um den Globalverkauf noch zu realisieren. Wo die Crowd bleibt ist klar.

      Jetzt wird mit dem Exporogeld typisch für die Branche bereits wieder EK und Mezzanine-Kapital rausgezogen für die nächste Projektentwicklung, klar da ist der Hebel besser.

    • Ich habe mich nicht „eingehend“ mit dem Projekt „Serviced Apartments Stuttgart-Zuffenhausen*“ beschäftigt.

      Das Projekt selber (inkl. der Konditionen und Laufzeit) fand ich zwar interessant und ich hätte mich auch beteiligt, da es noch in meine anvisierte Restlaufzeit passt. Aber die Token-basierte Anleihe hat mich davon abgehalten. Das mag zwar alles in Ordnung sein (und wahrscheinlich sogar die Zukunft für andere Investments sein), aber momentan möchte ich da weiterhin gerne drauf verzichten.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke an KaBa und Privatier für eure Rückmeldung auf meine Bitte, hier Meinungen zu diesem neuen Projektangebot zu teilen. Da es bisher nur zwei Meinungen dazu gab, scheint sich der Rest der hiesigen Mitleserschaft noch nicht damit beschäftigt oder bereits vor dieser Art der Anlageform aufgrund gemachter Erfahrungen kapituliert zu haben. Oder man hat einfach keine Lust darauf, die Einschätzungen hier jetzt zu teilen. Ist ja kein Problem. Hätte ja sein können.
        Gruß, Nick

        • Hallo Nick, ich teile grundsätzlich gerne meine Einschätzung zu CF-Projekten auf dieser Plattform. Da ich jedoch nicht in Token-basierte Anleihen investiere, habe ich mich mit dem Projekt nicht beschäftigt. Grundsätzlich halte ich das Marktsegment für interessant. Ich habe z.B. dieses Jahr über Engel&Völkers Digital Invest in ein vergleichbares Crowdfunding-Projekt („Serviced Apartments Länderweg II, Frankfurt)investiert.

        • @nick
          Mir persönlich hat das Volumenverhältnis Bank/Exporoanleger nicht gepaßt. Wie KaBa bereits schrieb, sobald was schief läuft, ist das Exporogeld sofort verbrannt.

          • Natürlich soll und muss jeder seine eigenen Kriterien aufstellen (und befolgen), mich würde aber dennoch einmal interessieren, wie bei einem zukünftigen Projekt das Volumenverhältnis Bank/Exporoanleger aussehen müsste, damit Du dort investieren würdest?

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Die Frage stelle ich auch vor dem Hintergrund, dass bereits für Dienstag von Exporo ein (aus meiner Sicht) weiteres interessantes Projekt angekündigt wurde…

  62. @Privatier
    Wie du schon schreibst, jeder hat so seine Kriterien. Ich bin deutlich vorsichtiger geworden als früher. Bin in 2 Exporokonkursprojekten investiert und habe 8 weitere Exporo im Verzug, wo ich auch kräftig Daumen drücke, daß die Kohle von allen kommt.

    Auf deine Frage: Falls alles andere stimmt, wäre für mich sowas wie 5Mio Bank 4Mio Exporo 1Mio Eigenkapital ganz nett. Da würden mir auch 4,0% Zins ausreichen.

    • Vorsichtiger zu sein, ist sicher immer gut. 😉

      Ich halte allerdings eine annähernde Gleichverteilung von Bank- und Crowd-Darlehen keinesfalls für eine geeignete Vorsichtsmaßnahme! Im Gegenteil: Wenn eine Bank ein Projekt nur zu ca. 50% finanzieren möchte, würde ich dies eher als Warnzeichen betrachten und von einem solchen Projekt lieber Abstand nehmen.
      Natürlich kann man immer Gründe finden, warum eine Bank nur wenig (oder gar nicht) an einer Finanzierung beteiligt sein könnte. Ich sehe aber eher eine Vorsichtsmaßnahme darin, den Entscheidungen der Banken zu folgen und bei solchen Projekten ebenfalls nur wenig oder gar nicht dabei zu sein.

      Gruß, Der Privatier

  63. Positive Nachrichten von Exporo: Beim Projekt Pure² in München-Riemerling, bei dem vor einigen Monaten aufgrund ausgebliebener Projekt-Updates Verunsicherung aufgekommen war, wird für den 30.06.21 die vorzeitige Rückzahlung angekündigt. Ursprüngliche Maximal-Laufzeit war bis 31.12.21.

  64. Angesichts der exorbitant steigenden Preise für Baumaterialien jeglicher Art vom Baustahl über Dämmstoffe bis Holz etc (und langen Lieferzeiten, sofern überhaupt Ware verfügbar ist!) stelle ich mir zunehmend die Frage, inwieweit bei laufenden, geschweige denn noch nicht begonnenen Projekten die Preiskalkulation noch realistisch ist bzw. ob im Extremfall Projekte überhaupt noch Kosten deckend fertig gestellt werden können. Für mich ein weiterer Grund, mich mit Neuinvestments zurückzuhalten und extrem selektiv zu agieren.

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