Aktuelle Grenzwerte für Steuern und Sozialversicherungen

Jedes Jahr werden viele Berechnungsgrundlagen bei Steuern und Sozialversicherungen an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

Leider ist es mir aufgrund der unzähligen Beiträge und Kommentare hier im Blog nicht möglich, diese Daten ständig zu aktualisieren (im Übrigen wäre dies teilweise dann auch falsch, sofern sich alte Aussagen auf Situationen von vor ein paar Jahren beziehen).

Dennoch ist es natürlich wichtig, dass niemand mit den alten Daten arbeitet, sondern seine Pläne anhand der aktuell geltenden Daten ausrichtet. Um dies zu ermöglichen, habe ich die wichtigsten Daten hier einmal zusammengestellt. Jeweils als Gegenüberstellung zwischen dem aktuellen Jahr und dem Vorjahr.

 

 

Rechenwerte 2020/2019 - © P. Ranning

Rechenwerte 2020/2019 – © P. Ranning

Natürlich gäbe es noch eine ganze Reihe anderer Werte, die man hier aufnehmen könnte, aber ich habe versucht, mich hier auf die wichtigsten zu konzentrieren und in erster Linie solche Größen hier in der Tabelle aufzuführen, die auch in den Blog-Beiträgen bzw. im Buch erwähnt wurden.

Falls jemand feststellen sollte, dass eine der obigen Angaben womöglich fehlerhaft ist, so bitte ich um entsprechende Kommentare. Fehler werde ich umgehend korrigieren, Erweiterungen ggfs. bei Gelegenheit berücksichtigen.

Und falls jemand noch ein paar Daten aus einer älteren Übersicht benötigt, so kann er hier nachsehen:

Übersicht der Rechengrößen für die Jahre 2019 / 2018

 


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Kommentare

Aktuelle Grenzwerte für Steuern und Sozialversicherungen — 18 Kommentare

  1. Hallo Privatier,

    es war eine sehr gute Idee, diese Werte mal an einer Stelle zusammenzutragen.
    Zur Vorbereitung des Übergangs in eine Rente könnte man noch die Werte
    – Wert eines Rentenpunktes Ost/West
    – zu versteuernder Prozentsatz der Rente
    hinzufügen.

    Viele Grüße, Hardy

    • Sehr gut, suchenwi!! Ich wollte ja nur mal gucken, ob ihr auch aufpasst. 😉

      Nein, Quatsch – war ein Fehler von mir. Danke für’s aufmerksame Gucken und habe ich gerade eben korrigiert.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo Peter
    Evt. noch Preis für einen Rentenpunkt GRV ???
    M.M.n. so um die 7477,20 Euro für 1 RP West zu bezahlen ???

    Damit man evt. auch sieht , was man für 32,02 Euro/mon.
    z.Zt. bezahlen muss .

    LG Det

  3. Inzwischen habe ich die Werte für das (vorläufige) Durchschnittsentgelt ebenfalls in die obige Tabelle mit aufgenommen.

    Damit könnte man jetzt z.B. ausrechnen, was man aktuell für einen Entgeltpunkt in der gesetzl. Rentenversicherung bezahlen muss. Nämlich:
    1 EP = Durchschnittsentgelt * Beitragssatz

    Gruß, Der Privatier

  4. Vielleicht für die kleine Minderheit hier, die wie ich nennenswerte Anteile von thesaurierenden ETFs halten:

    Die Vorabpauschale für 2019 ist unter Anwendung des Basiszinses vom 2. Januar 2019 zu ermitteln. Der Basiszins ist gemäß § 18 Abs. 4 InvStG aus der langfristig erzielbaren Rendite öffentlicher Anleihen abzuleiten. Die Deutsche Bundesbank hat hierfür auf den 2. Januar 2019 anhand der Zinsstrukturdaten einen Wert von 0,52 Prozent errechnet.

    D.h. der Basiszins ist von 0,87% auf 0,52% gefallen. 😄
    Die Berechnung der Vorabpauschale ist einfach, aber nicht ganz so einfach wie die Abgeltungssteuer:
    https://www.ffb.de/public/wissen/investmentsteuerreform.html#tabcontent01
    Ein kleines Tool zum Steuern Ausrechnen findet sich ist z.B. hier:
    https://www.justetf.com/de/etf-steuerrechner.html

    Die Steuer wird Anfang des Jahres von der (deutschen) Depotbank vom Verrechnungskonto eingezogen, d.h. da muss etwas Geld drauf sein, sonst wird ein Inkassoverfahren eingeleitet.

    • Vielen Dank für den Hinweis, aber an einer Stelle muss ich Dich korrigieren. Das Begleichen der Vorabpauschale wird von jeder Bank anders gehandhabt.

      Mir sind folgende Maßnahmen von Depotbanken zum Begleichen der Vorabpauschale bekannt:

      Die depotführende Stelle zieht den Betrag automatisch vom Verrechnungskonto, Girokonto, Sparkonto, … ein. („der Normallfall“)

      Die depotführende Stelle zieht den Betrag mittels Lastschrift von einem vorher erfragten Konto (bei einer anderen Bank) ein.

      Die depotführende Stelle wird die Vorabpauschale beim Anleger anfordern („Rechnung“).

      Die depotführende Stelle stellt einen Dispo zur Verfügung. („gefährlich“)

      Die depotführende Stelle macht eine Meldung an das Finanzamt, die dann die Summe einfordert. („das ultimative Mittel“)

      Die depotführende Stelle verkauft automatisch Anteile aus dem Depotbestand des zugehörigen Fonds. (Das ist kein Scherz, siehe z.B. https://www.fondsdepotbank.de/unternehmen/news-und-termine/erstmalige-vorabpauschale-zum-02-01-2019/)

      Ich halte es für ratsam, dass man sich vorher bei seiner Bank informiert, wie es dort abläuft. Auf den Webseiten der Banken sollte das jeweilige Vorgehen irgendwo beschrieben sein, die Infos sind aber leider manchmal etwas schwer zu finden.

      Durch die Bank eingeleitete Inkassoverfahren sind nicht vorgesehen. Wenn die Bank das Geld nicht eintreiben kann, muss das Finanzamt als eigentlicher Zahlungsempfänger ran.

    • Danke an @Robert und auch an @BigMac für die ergänzenden Hinweise.

      Ich werde den Basiszinsatz aber vorerst nicht in die Liste aufnehmen, da er bisher hier in Beiträgen allerhöchstens ein Randthema war.

      Aber natürlich trotzdem gerade für die ETF-Anleger interessant. Auch der oben verlinkte Rechner. Wobei ich sagen muss, dass ich die voreingestellte Rechnung nicht nachvollziehen kann. Wieso ist der Basisertrag = 50€ ?

      Gruß, Der Privatier

      • Nun, weil der „tatsaechliche“ Kursgewinn (50,0€) kleiner ist als der errechnete Basisertrag (60,9€), wird dieser (der Kursgewinn) abgeltungsversteuert (nach TFS).

        Gruesse
        ratatosk

        • Ach ja! Danke für die Erklärung. 😉
          Da habe ich mich wohl durch den Hinweis auf den Berechnungsweg täuschen lassen. Ist aber auch nicht wirklich so mein Thema. Ich habe keine thesaurierenden ETFs und daher interessiert mich das Thema der Vorabpauschale nur am Rande.

          Gruß, Der Privatier

  5. Ich möchte hier einmal kurz anmerken, dass es sich bei den in der Tabelle dargestellen Werten für 2020 aktuell tatsächlich noch um vorläufige Werte handelt!

    Diese müssen noch den üblichen Genehmigungsweg durchlaufen, bis sie dann auch von den entsprechenden Ämtern und Behörden verwendet werden können. Allerdings hat es (meines Wissens nach) in der Vergangenheit noch nie Änderungen an den vorläufigen Werten gegeben. Insofern denke ich, dass eine Veröffentlichung hier schon eine gewisse Berechtigung hat.

    Gruß, Der Privatier

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