Kommentare

Plauderecke Crowdinvesting (Teil 3) — 86 Kommentare

  1. Dann will ich hier gleich zu Beginn noch einmal an eine Bonus-Aktion von Exporo erinnern, die allen Neu-Investoren noch bis Ende Nov. 2019 einen Cash-Back Bonus von 100€ gewährt. Und das bereits an einem Mindest-Investment ab 500€!
    Mehr Details im letzten Beitrag über Crowdinvesting.

    Gruß, Der Privatier

  2. Und gleich noch eine Erinnerung:

    Wer noch nicht bei Bergfürst investiert hat, kann jetzt einen Bonus von bis zu 750€ kassieren!

    Das ist schon krass, oder? Naja… in dieser Höhe gibt es den Bonus auch nur, wenn man 25.000€ in ein einziges Projekt steckt. 😉 Und das dürfte wohl eher für die Wenigsten zutreffen.
    Insofern sollte man besser sagen, dass es einen Bonus von 3% der Anlage-Summe gibt. Das ist natürlich auch nicht schlecht. Aber dann muss man eben auch schon mehr als 3000€ investieren, um an den oben erwähnten Bonus von Exporo heranzukommen.

    Aber – Bonus hin oder her: Bergfürst hat interessante Projekte (und bisher auch noch mit lukrativen Zinsen). Ist also auf jeden Fall interessant!

    Wer sich den Willkommensbonus von Bergfürst in Höhe von 3% sichern will, einfach über den diesen Link registrieren* , den dort genannten Gutscheincode notieren und in eine der aktuellen Emissionen investieren (mind. 500€). Achtung: Der Gutschein ist nach Registrierung nur 4 Wochen gültig. Und nur für Erstanleger.

    Viel Erfolg und Gruß,
    Der Privatier

  3. Interessant: Seit Anfang Oktober ist der Jahresabschluss der Exporo AG zum 31.12 2018 veröffentlicht. Die Gesellschaft hat im Jahr 2018 einen Verlust von über 5 Millionen eingefahren. Im Anhang ist von einer angespannten Liquiditätslage die Rede. Des Weiteren heisst es: „[es existiert eine] wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.“ Was genau damit gemeint ist, wird nicht ausgeführt. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass Expo Mitte diesen Jahres in einer Finanzierungsrunde mehrere Millionen eingeworben hat, was zumindest die Liquiditätsprobleme mittelfristig lösen dürfte.

    • Ja, auf das 2018er Ergebnis hatte ich in einem Kommentar schon einmal hingewiesen.

      Richtig ist auch, dass bei Exporo Mitte 2019 weitere Investoren mit insgesamt 43 Mio. Euro eingestiegen sind. Diese zumindest scheinen offenbar von der „Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit“ überzeugt zu sein.

      Gruß, Der Privatier

  4. Bin im Urlaub und kann/mag daher nicht schauen.
    Gab es denn den uneingeschränkten Prüfungsvermerk?
    Oder sieht man das nicht?

    • Der Wirtschaftsprüfer kommt zu dem Prüfungsergebnis: „Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.“
      Und verweist später auf die Angabe „Fortführung der Unternehmenstätigkeit“ im Anhang des Jahresabschlusses, in dem der Vorstand selber beschreibt, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätslage befindet, sich aber in weiteren Investorengesprächen befinde, um die notwendige Liquidität zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu generieren.
      Anm. von mir: Das ist dann im Juni 2019 mit einer Beteiligung von Investoren in Höhe von 43 Mio. Euro auch so geschehen.

      Gruß, Der Privatier

  5. Der Jahresabschluss hat ein uneingeschränktes Testat. Das sagt jedoch nichts über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft aus. Im Übrigen weise ich in diesem Zusammenhang immer darauf hin, dass sämtliche Skandal Firmen in Deutschland in den letzten Jahren auch ein uneingeschränktes Testat hatten, Flowtex inclusive…

    • „Das sagt jedoch nichts über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft aus.“

      Richtig! Das wird offenbar hin und wieder falsch verstanden, denn „der Prüfer beurteilt nur die Übereinstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes mit den für das Unternehmen geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Es wird nur beurteilt, ob die Lage des Unternehmens korrekt abgebildet wurde. Eine Beurteilung der wirtschaftlichen Lage erfolgt grundsätzlich nicht.“(Quelle: Wikipedia)

      Es geht also nur um die Einhaltung der Regeln, weiter nichts. Ein uneingeschränktes Testat bestätigt also nur, dass das Unternehmen Buchführung und Bilanzierung beherrscht. Und ergänzend (in diesem Falle wichtig!): Dass der Lagebericht des Vorstandes die tatsächlichen Fakten widergibt. Hätte der Vorstand also nicht bereits selber auf die kritische Lage bzgl. der Liquidität hingewiesen, hätte es wohl kein uneingeschränktes Testat geben dürfen.

      Aber das Thema ist ja nun ohnehin erst mal von Tisch. Allerdings wird Exporo mittel- bis langfristig sicher das Geschäftmodell ein wenig optimieren müssen. Vielleicht ergeben sich durch den Zusammenschluss mit Zinsland ein paar Synergie-Effekte…

      Gruß, Der Privatier

  6. Achtung – seltene Gelegenheit!

    Bis zum 15. November 2019 erhalten ALLE(!) Investoren einen Bonus von 50€ für ihr Investment in ein Projekt im Bereich Exporo Bestand!

    Ja, richtig gelesen: Der Bonus gilt tatsächlich auch für Investoren, die bereits bei Exporo aktiv sind, jedoch nur für den Bereich „Exporo Bestand*“ . Dazu einfach den Aktionscode „Herbstbestand2019“ im Investmentprozess eingeben.

    Gewertet werden alle Kunden, die ihr Investment aus dem Aktionszeitraum, innerhalb von 14 Tagen nach Ende des Aktionszeitraumes bezahlt haben. Ausschlaggebend ist hier der Zahleingang bei der Zahlstelle.

    Gruß, Der Privatier

  7. Danke für den Hinweis, Peter. Hast du auch einen offiziellen Link mit den Teilnahmebedingungen? Ich konnte auf der Exporo Seite nichts finden.

    • Nein, habe ich bisher nicht.
      Ich habe die Info heute per Mail von Exporo bekommen und sofort weiter gegeben. Kann momentan nicht sagen, ob und wann es eine offizielle Mitteilung gibt.

      Gruß, Der Privatier

    • So, ich habe heute noch einmal bei Exporo nach den Teilnahmebedingungen für den Herbstbonus (50€ für ALLE Investoren) gefragt. Die Antwort lautet: „wenn man den Bonuscode eingibt im Investmentprozess erscheinen die Teilnahmebedingungen“ .
      Oder alternativ hier als PDF-Datei.

      Gruß, Der Privatier

  8. Verbraucherschützer warnen vor Crowdinvesting!
    Am späten Abend noch ein Zufallsfund: dpa vermeldet unter Berufung auf drei Verbraucherschützer, wie risikoreich Crowdinvesting sei, siehe

    https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/kleinanleger-und-das-risikoreiche-crowdinvesting.html

    Zwischen Crowdinvesting in Start-Ups und in Immobilienprojekte wird dabei gar nicht oder nur am Rande unterschieden. Was haltet ihr von diesen Warnungen? Haben die erwähnten Verbraucherschützer auch die Kompetenz in diesem Bereich?

    • „Was haltet ihr von diesen Warnungen?“

      Hmm… eine interessante Frage. Allerdings würde ich da zur Beantwortung wohl mehrere Seiten brauchen. Denn ich sehe da grundsätzliche Fragen zu Sinn und Zweck von Verbraucherschutz, die dann eine politische, ideologische und teils philosophische Betrachtung erforderlich machen würden. Denn die Grenzen zwischen einer sicher unstrittigen Aufklärung der Bürger, einem teilweise vielleicht auch sinnvollen Schutz bestimmter Gruppen, bis hin zu einer Bevormundung und Einschränkung durch Verbote sind manchmal fliessend.
      Gerade, wenn man das Thema „Verbraucherschutz“ etwas weiter fasst und sich an Aktionen der jüngsten Vergangenheit erinnert und sich die Folgen (und den Sinn) von z.B. Regelungen zu MiFID-II oder DSGVO ansieht. Auch der Berliner Mietendeckel dient ja dem Schutz der Verbraucher…

      Also: Ein weites Feld zur Diskussion. Und um auf die Frage zurückzukommen: Soweit ich das sehen kann, sagen die Verbraucherschützer zum Thema Crowdinvesting nichts Falsches. Es gibt das Risiko des Totalausfalles, es ist kein geeignetes Instrument zur Altersvorsorge, man sollte unbedingt auf Streuung achten und (solche Hinweise liebe ich immer ganz besonders! 😉 ) man sollte sich die Angebote sehr genau ansehen. Leider sagt bei letzterm Tipp nie einer dazu, auf was man genau achten soll. 😉

      Gruß, Der Privatier

  9. Und hier gleich noch ein Hinweis auf das nächste Bestandsobjekt von Exporo, welches am Montag, den 28.Okt.19 um 8:00 Uhr starten wird:
    Ensemble im historischen Stadtkern*“ (Schwerin).
    Prognostiziert ist eine durchschnittliche Ausschüttungsrendite von 5,1% p.a. (anfänglich: 4,2%) und eine erwartete Gesamtrendite von 7,1% p.a.

    Und noch einmal zu Erinnerung: Für ALLE Investoren gibt es hier den Herbstbonus von 50€. AUf keinen Fall vergessen, diesen im Investmentprozess zu aktivieren!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Erst-Investoren erhalten natürlich bis Ende Nov. weiterhin einen Bonus von 100€.

    • Übrigens noch ein Hinweis zu den unterschiedlichen Bonus-Aktionen:

      Kombinieren lassen sich die verschiedenen Bonus- oder Aktionscodes (natürlich) nicht!
      Zumindest nicht bei einem Projekt.
      Hintereinander geht es aber dann doch: Also zuerst ein Erstinvestment mit 100€ Bonus abschliessen, anschliessend ein Bestandsprojekt mit 50€ Bonus. Kein Problem. 😉

      Gruß, Der Privatier

  10. Vermögensverwalter Dr. Peters Group steigt mit 25,5% bei der Plattform Zinsbaustein ein.

    Und damit eine weitere Crowdinvesting-Plattform, die sich weitere Unterstützung von aussen holt. Den vollständigen Beitrag dazu gibt es bei der FAZ.

    Ich muss sagen, dass mir „Dr. Peters“ nicht wirklich ein Begriff ist. Den Namen vielleicht schon mal gelesen aber nie im Detail dafür interessiert. Aufgrund der Meldung habe ich jetzt gelernt, dass Dr. Peters in erster Linie geschlossene Fonds (oder auch Alternative Investment Fonds, AIF) vermittelt. Schwerpunkt (mehr als 50%): Schiffsfonds. An zweiter Stelle Flugzeugfonds und danach mit unter 10%: Immobilien (Hotels).
    Bei Schiffsfonds fallen mir ganz dunkel eine Vielzahl spektakulärer Pleiten ein. Mit einer noch höheren Zahl von Gerichtsprozessen. Mehr weiß ich dazu aber nicht, da ich selber nie daran beteiligt war. Und ich weiß auch nicht, in welchem Maße die Fonds von Dr. Peters davon betroffen waren.
    Von daher, im Zweifelsfall von mir eine neutrale, aber sehr vorsichtige Beurteilung dieses Schrittes.

    Gruß, Der Privatier

    • Ob sich Zinsbaustein mit diesem Einstieg von Dr. Peters einen Gefallen tut, wage ich mal zu bezweifeln. Immobilien Crowdinvesting mit nachrangigem Fremdkapital und alternative Investmentfonds (AIF)mit Kommanditbeteiligung (also Eigenkapital) sind zwei Paar Schuhe, die eigentlich nicht zusammen passen.
      Bei Zinsbaustein ist übrigens Rechtsanwalt Eric Romba Beiratsmitglied. Romba hat umfangreiche Erfahrungen im Bereich von geschlossenen Fonds. Bis 2017 war er jeweils Geschäftsführer des Lobbyverbandes für geschlossene Fonds (zuletzt BSI Bundesverband Sachwerte Investmentfonds und davor VGV Verband Geschlossene Fonds).
      Beteiligungen an geschlossenen Fonds können auf dem Zweitmarkt gehandelt werden über beispielsweise http://www.zweitmarkt.de oder http://www.deutsche-zweitmarkt.de. Verkaufsangebote für zwei Flugzeugfonds von Dr. Peters gehen beispielsweise über 23 bzw. 25 Prozent der ursprünglichen Beteiligungssumme.
      Bergfürst hat bereits einen eigenen Zweitmarkt für Crowdinvesting und Exporo will ab 2020 einen Zeitmarkt für Bestandsobjekte mit mindestens zehnjähriger Laufzeit einrichten. Es bleibt spannend, zu welchen Kursen dort Verkaufsangebote gemacht werden.

      • „Immobilien Crowdinvesting mit nachrangigem Fremdkapital und alternative Investmentfonds (AIF)mit Kommanditbeteiligung (also Eigenkapital) sind zwei Paar Schuhe.“

        Sehr richtig! Und deshalb seien alle ausdrücklich gewarnt, die jetzt u.U. glauben, dass ein Fondskauf für 20%-30% ein Schnäppchen ist. Das mag so sein – das kann aber auch ganz anders aussehen. Gerade bei den Schiffsfonds hat es in der Vergangenheit eine Vielzahl von Fällen gegeben, wo die Anleger aufgefordert wurden, weitere Gelder nachzuschiessen (um Insolvenzen abzuwenden) und sogar bereits erfolgte Ausschüttungen wieder zurückgefordert wurden.
        Und wenn ein Fonds für 20%-30% angeboten wird, wird der Verkäufer wohl einen guten Grund haben, warum er so ein „Schnäppchen“ abgibt. 😉

        All das kann bei den bisher bekannten Finanzierungsmodellen beim Crowdinvesting mit Immobilien nicht passieren! Ein Totalverlust ist möglich, aber nicht auch noch darüber hinaus.

        Gruß, Der Privatier

  11. Ich möchte heute einmal einen speziellen Hinweis für meine alten Bekannten und Freunde aus Langenfeld geben:

    Die Stadtgalerie in Langenfeld hat einen neuen Eigentümer, der einige Instandhaltungsmaßnahmen geplant hat (u.a.: Modernisierung des Dachs, der Heizung, der Sanitäranlagen, der Lüftung, des Brandschutzes und der Renovierung der TG).

    An der Finanzierung des Gesamt-Projektes können sich zu einem kleinen Teil auch private Anleger über die Crowdinvesting-Plattform Exporo beteiligen. Die Konditionen:
    * Mindestanlage: 500€
    * Zinsen: 5% pro Jahr
    * Laufzeit: bis mind. 31.07.21 und max. 31.07.22

    Wer daran Interesse hat, sollte folgende Schritte durchführen:
    1. Informieren: z.B. im Beitrag über Crowdinvesting.
    2. Bei Exporo kostenlos und unverbindlich registrieren* . Hinweis: Über diesen Link gibt es bis Ende Nov.2019 einen Bonus von 100€ !
    3. Investieren: Hier geht es zu dem Projekt „Shopping in Langenfeld*“ .

    Und noch ein paar Hinweise:
    – Wie alle Kapitalanlagen mit einer überdurchschnittlichen Rendite, unterliegt auch Crowdinvesting einem erhöhten Risiko, welches im Extremfall zum Totalverlust führen kann.
    – Das Angebot ist begrenzt! Aktuell sind bereits 90% der investierbaren Summe finanziert. Es ist davon auszugehen, dass der Rest nicht mehr lange verfügbar ist.
    – Allerdings handelt es sich hier um einen „Insider“-Tipp, da das Projekt nur über den obigen Link zu erreichen ist und daher nicht von allen Interessenten wahrgenommen wird. Es besteht daher noch Aussicht, dass noch einige zum Zuge kommen werden.

    Und noch etwas: Als ehemaliger Langenfelder habe ich ebenfalls in dieses Projekt investiert. Als eines von ca. 100 anderen Crowdinvesting-Projekten in den letzten 4 Jahren. (Erfahrungen dazu: Hier)

    Gruß, Der Privatier

  12. An dieser Stelle noch ein kurzes Update zu exporo bestand. Laut des Wertpapierprospekts hat die Zahlung für das dritte Quartal bis spätestens 15. Oktober zu erfolgen. Geht man entgegenkommenderweise davon aus, dass hier die Zahlung auf das Verrechnungskonto bei der Baader Bank gemeint ist, müsste spätestens drei Tage später, als am 18. Oktober, die Gutschrift auf dem Girokonto erfolgen. Bisher kam es jedoch noch nicht zu einem tatsächlichen Zahlungseingang. Eine Stellungnahme von exporo hierzu erfolgte nicht. Auf dem Verrechnungskonto ist das Geld zwar schon eingegangen, aber eine Weiterleitung erfolgte nicht. Diese kann auch nicht manuell angestoßen werden. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass das auf technische Probleme zurückzuführen ist. Ich bin mal gespannt wie das weitergeht. Laut Wertpapierprospekt werden bei einer zu späten Zinszahlung pro Tag 8 % Zinsen p.a. fällig…

    Ich habe durchaus Verständnis wenn es mal technische Probleme gibt, aber das sollte aktiv kommuniziert werden, dass die Anleger wissen was Sache ist.

    Unabhängig davon frage ich mich wirklich, wo die Reise in Sachen exporo bestand hingeht. Momentan stehen 4 Objekte zur Finanzierung auf der Seite, wovon drei noch weit von einer Vollfinanzierung entfernt sind, obwohl sie teilweise schon viele Wochen aktiv sind.

    • Da ich selber keine Erfahrung mit Bestandsprojekten von Exporo habe, habe ich das wohl nur zur Hälfte verstanden. Daher ein paar Fragen:

      * Handelt es sich nur um ein konkretes Projekt (welches?) oder ist das ein generelles Problem?
      * Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto der Baader Bank korrekt? Falls ja, kann man die weiteren Probleme wohl nicht Exporo anlasten.
      * Gibt es zu diesem Verrechnungskonto spezielle Vereinbarungen? Wie z.B. automatische Umbuchung auf ein anderes Konto? Oder keine Verfügung durch den Inhaber? Beides wäre sehr ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem denkbar.

      * Wie ist das denn bei anderen Anlegern, die ebenfalls Bestandsprojekte haben? Gibt es ähnliche Erfahrungen?

      Ich denke es wäre einmal interessant, dies ein wenig zu erläutern. Insbesondere für alle, die mit dem Gedanken spielen, in Bestandsprojekte zu investieren.

      Gruß, Der Privatier

      • Poweramd kann ich zustimmen. Bei mir auf der Baader Bank ist bislang auch Ebbe. Kein Zahlungseingang vom Zahlungsdienstleister, die für die Auszahlung zuständig wären, sollte dort das Geld schon vorhanden sein. Ebenso ist bei meiner Hausbank kein Zahlungseingang ersichtlich. Na ja, jeder Tag zählt auch für die Exporoteure und die Baader Bank Meute. Ich glaube, vor dem 31.10. ergeht keine Mitteilung über Zinseingänge. Bei mir sind Exporo Projekt 97 GmbH, Exporo Projekt 81 GmbH, Exporo Mezz 4 GmbH, Exporo Projekt 91 GmbH betroffen.

  13. Als in der benachbarten Klingenstadt geborener bin ich bei diesem Projekt jetzt auch dabei. Auch bei „nur“ 5% Verzinsung.

  14. * Handelt es sich nur um ein konkretes Projekt (welches?) oder ist das ein generelles Problem?

    Es betrifft alle Projekte, die über die Baader Bank abgewickelt werden. Die neuesten Projekte werden nicht mehr ueber die Baader Bank abgehandelt, sondern von exporo digital aufbewahrt. Diese Zahlungen kamen pünktlich.

    * Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto der Baader Bank korrekt? Falls ja, kann man die weiteren Probleme wohl nicht Exporo anlasten.

    Technisch gesehen gebe ich dir da recht. Das ändert allerdings nichts an der mangelnden Kommunikation von exporo.

    * Gibt es zu diesem Verrechnungskonto spezielle Vereinbarungen? Wie z.B. automatische Umbuchung auf ein anderes Konto? Oder keine Verfügung durch den Inhaber? Beides wäre sehr ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem denkbar.

    In Bezug auf das Baader Bank Verrechnungskonto hat der exporo Investor keine Verfügungsmacht. Alle gutgeschriebenen Beträge sollen automatisch auf das Girokonto weitergeleitet werden.

    Update: Heute Abend wurden etwa die Hälfte aller von mir investierten Projekte auf meinem Girokonto gutgeschrieben. Falls morgen der Rest kommt, geht das für mich noch in Ordnung.

  15. Modern Office Munich :
    Auf dem Baader-Konto ging das Geld am 17.10. ein.
    5 Tage später sollte es auf meinem Konto sein, das wäre der 22.
    Bis heute noch nix.
    Wobei ich eine Differenz im Q3-Bericht und der Abrechnung der Baader’s bzgl. Zinssatz festgestellt habe und auch gemeldet.
    Man arbeitet seit Freitag an der Klärung.
    Ist noch einer zu MOM hier online ?

    • Ich habe das gerade mal anhand meiner Unterlagen gecheckt. Laut Q3 Bericht wird ein Zinssatz in Höhe von 1,25 % ausgewiesen, auf der Abrechnung der Baader Bank lediglich ein Zinssatz in Höhe von 1,145 %. Ist das auch deine Differenz? Hattest du diesbezüglich mit exporo schon Telefon bzw E-Mail Kontakt?

      • Yes – Sir !
        Das hat mich auch gewundert.
        Ich hab gleich angerufen und wohl einen „Neuen“ dran gehabt. Hat etwas gedauert bis es verstanden wurde. Man wollte noch am Freitag anrufen. Kein Anruf.
        Am Montag dann den Ansprechpartner im Vertrieb direkt. Der wußte sofort, dass da was im Busch ist. Es mußte Freitag hoch gekocht sein. Erklärung hatte er auch nicht. Er will sich da aber persönlich aufschalten. Er ist was sowas angegeht zuverlässig.
        Deshalb warte ich noch. Die Uhr tickt aber …
        Gruß

        • Okay, besten Dank für deine Infos, halte mich bitte auf dem Laufenden.

          Was exporo und Telefonate angeht: Mir wurde eine persönliche Ansprechpartnerin zugewiesen, die habe ich bisher aber noch nie erreichen können und versprochene Rückrufe sind nicht erfolgt.

          • So – Geld ist umgebucht auf dem Ziel-Konto.
            Jetzt muß noch geklärt werden, wie sich der Betrag ergibt.
            Gruß

          • Hallo,
            heute morgen Buchungen bei Baader.
            1. Storno
            2. Neue Abrechnung : 1,246% (Aussage Q3 1,25%, stimmt somit, >aufgerundet<)
            Ach Ja : Einen Anruf gabs natürlich nicht !
            Gruß

  16. Heute morgen teilte mir Bergfürst mit dass das Projekt „Kammstraße Kiedrich“ vorzeitig zum
    30.11.2019 zurückgezahlt wird. Ursprünglicher Termin war der 30.04.2020

    • Ja, habe ich auch bekommen. Es ist zwar immer schön, wenn ein Projekt erfolgreich zurückgezahlt wird, andererseits fehlen dann aber für ca. 5 Monate die Zinsen. Denn die werden für den verkürzten Zeitraum nicht gezahlt. Naja, es gibt schlimmeres…

      So scheint bei Exporo mit der Übernahme von Zinsland ein ziemliches Durcheinander zu herrschen…
      Neben den Problemen mit der Abrechnung von Bestandsprojekten (s.o. – ich selber habe keine), habe ich heute morgen eine Mail über eine weitere Verschiebung bekommen (Student&Living), für ein Projekt, das bereits seit einem Jahr zurückgezahlt ist. Hmmm…
      In der Ankündigung für das letzte Projekt (Nürnberg/Fürth) stand eine falsche Überschrift: „Ensemble an der Saale“ Hmm… Nürnberg an der Saale? 😉

      Außerdem gibt es wieder eine Verschiebung: Pflegezentrum Aldingen. Bisher für 2 Wochen. Mal abwarten…

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier,
        es müsste sich um Student&Living Greifswald handeln, das sollte planmäßig am 30.10.2019 zurück gezahlt werden. Dieses verzögert sich jetzt. Es gab noch andere Student&Living Projekte.

        • Danke für die Info. Inzwischen habe ich auch eine Email von Exporo bekommen, dass die Mitteilung versehentlich an mich verschickt worden ist.
          Mein Tipp an Exporo: Vielleicht in Zukunft die Projekte eindeutig benennen oder ganz einfach die Stadt immer mit im Namen nennen. Das würde die Konfusion auf allen Seiten verringern. 😉

          Gruß, Der Privatier

  17. Momentan häufen sich aber die Exporo Irrungen und Wirrungen. Naja, ich würde das mal unter Wachstumsschmerzen verbuchen…

    Danke an alle, die ihre Erfahrungen beisteuern.

    • Dann warten wir mal aufs nächste Quartal.
      „Nach der Quartalsabrechnung ist vor der Quartalsabrechnung“

  18. Moin,

    Projekt Wuppertal bei Bergfürst wurde gestern 1.11.2019 ebenfalls frühzeitig incl. 7% Zinsen zurückgezahlt.

    Mfg

  19. s.o. Nachricht von Peter: „Bis zum 15. November 2019 erhalten ALLE(!) Investoren einen Bonus von 50€ für ihr Investment in ein Projekt im Bereich Exporo Bestand!

    Ja, richtig gelesen: Der Bonus gilt tatsächlich auch für Investoren, die bereits bei Exporo aktiv sind, jedoch nur für den Bereich „Exporo Bestand*“ . Dazu einfach den Aktionscode „Herbstbestand2019“ im Investmentprozess eingeben.“

    — es sind noch zwei Wochen, wer den Bonus noch mitnehmen möchte. —

    Im Prinzip eine nette Sache, nur leider sind alle Bestandsprojekte erst ab 1.000€ investierbar. 50€ von 1.000€ sind natürlich nur halb so gut, wie 50€ von 500€.
    Dennoch werde ich mir den Bonus wohl sichern. Die aktuellen Bestandsimmobilien machen einen soliden Eindruck und man kann das ja auch gleich auf den Handelsplatz stellen. Der ist wiederum für Finanzierungen gesperrt ist, also auch so halbgut.

    Bei BF gebe ich gerade Moxy Hotel Dortmund über den Handelsplatz ab, ist immer wieder schön.

    LG Markus

    • Danke Markus für die Erinnerung. 😉 Ich habe direkt oben noch mal ein Ticker-Band aktiviert.
      Die Gelegenheit ist wirklich selten. Und nur noch bis zum 15.Nov.. Wichtig: Es zählt das Datum des Zahlungseinganges!!
      Die Details zur Aktion hier noch einmal unter diesem Link nachzulesen. Und zwei Kommentare weiter auch die offiziellen Teilnahmebedingungen.

      Und nochmal deutlich: Das gilt für ALLE Investoren, also nicht nur (wie üblich) für neue Investoren. Allerdings nur für Projekte aus dem Bereich „Bestand“. Mindestanlage hier: 1000€.

      Gruß, Der Privatier

  20. Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück.
    War schön, auch mal vor der NYSE zu stehen. Wobei in der Wall St. ist nur der Hintereingang, die oft fotografierte Hauptfassade ist in der Broad St. ums Eck.

    Danke für die Ausführungen zur Exporo Bilanz.
    Und Dank an den Privatier für die Bonusbemühungen in Sachen Exporo.

    >Hallo Privatier,
    es müsste sich um Student&Living Greifswald handeln, das sollte planmäßig am 30.10.2019 zurück gezahlt werden. Dieses verzögert sich jetzt.

    Bin da Betroffener.
    Aus dem Exporo Mail:
    „Die Nachrangdarlehensnehmerin hat sich im Laufe des Projektes dazu entschieden, die Immobilie im eigenen Bestand zu behalten. Um dies zu realisieren, beabsichtigt die Nachrangdarlehensnehmerin, Fremdkapital bei einem Kreditinstitut aufzunehmen, um hiermit die Exporo-Anleger abzulösen. Die Abwicklung dieser Anschlussfinanzierung hat sich nach Angaben der Nachrangdarlehensnehmerin verzögert, weshalb die Exporo-Anleger nicht pünktlich abgelöst werden können.

    Die Nachrangdarlehensnehmerin hat uns mitgeteilt, dass die Abwicklung der Anschlussfinanzierung in den letzten Zügen sei. Wir erwarten nach den uns vorliegenden Auskünften der Nachrangdarlehensnehmerin eine erfolgreiche Abwicklung der Anschlussfinanzierung innerhalb der nächsten 2 Monate.

    Für die Zeit zwischen vertraglich vereinbarter Rückzahlung und tatsächlicher Ausschüttung werden Sie nach Auskunft der Nachrangdarlehensnehmerin eine Verzugsausgleichszahlung erhalten. Die Hintergründe eines solchen Szenarios beim Projektentwicklungsgeschäft bringt Ihnen unser Head of Credit Analysis, Thomas Lange in dem folgenden Video näher:

    https://exporo-crowdinvesting.wistia.com/medias/i7s775sa18?__s=seme9vq2ccxizyqrzwqy

    Das Video hätte man sich sparen können, inhaltsleer, allgemein und nicht hilfreich.
    Wesentlich interessanter wäre eine Erklärung der vom Darlehensnehmer angekündigten „Verzugsausgleichszahlung“ gewesen. Im VIB gibt es keine Regelungen für den Verzugsfall.

    • „Wesentlich interessanter wäre eine Erklärung der vom Darlehensnehmer angekündigten „Verzugsausgleichszahlung“ gewesen.“

      Ja, richtig. Ich habe mich auch gefragt, was das denn wohl sein soll? Habe mir allerdings auch nicht die Mühe gemacht, das anhand der Verträge etc. herauszufinden.

      Das war (bzw. ist es immer noch) bei den Zinsland-Projekten immer sehr eindeutig geregelt: Innerhalb eines Zeitfensters kann der Projekt-Initiator ohne Zu-/Abschlag zurückzahlen. Überzieht er das Zeitfenster, ist ein definierter Strafzins fällig. Oftmals ein 50%ger Aufschlag (also: statt 6% dann 9%, nicht etwa 56% 😀 ).
      Das (zweifelhafte) Vergnügen habe ich mehrfach gehabt.

      Gruß, Der Privatier

      • 2 Monate Verzögerung? Da kann man als Zinsland-Anleger ja nur müde drüber lächeln… meines Wissens nach greift dann die Standardregelung nach BGB, also mindestens Anspruch auf Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (derzeit -0,88% p.a.), wenn vertraglich nichts weiter geregelt ist, vielleicht erweist sich der Darlehensnehmer aber auch als großzügiger…. bin selbst nicht beim Pojekt dabei.

        • Die 2 Monate sind nicht tragisch, das ist man von ZINSLAND wirklich anderes gewohnt.

          Die Standardregelung nach BGB würde passen, bringt aber im vorliegenden Fall noch weniger als die vorgesehene Standardverzinsung von 5,00 %.
          Ich werde vom Ergebnis berichten, hoffentlich in 2 Monaten.

  21. Danke kaba für die aktuellen Infos.

    Interessant wäre mal die Handhabe bei Verzögerungen bei erstrangig abgesicherten Projekten. Laut den exporo Verträgen ist der Treuhänder bei einer Verzögerung von 10 Tagen verpflichtet die Verwertung des Sicherheitsobjektes einzuleiten. Von der Möglichkeit diese Frist zu verlängern ist soweit ich weiß nirgendwo die Rede. Missachtet der Treuhänder diese Fristen kann es sich unter Umständen haftbar machen.

    • Da wollen wir mal für alle Beteiligten hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt!

      Andererseits ist es vielleicht auch für die Projektinitiatoren ein ausreichend großer „Anreiz“, sich rechtzeitig um die Rückzahlung zu kümmern. Ich habe nämlich oftmals den Eindruck, dass die Termine nicht so richtig ernst genommen werden.

      Gruß, Der Privatier

    • M.E. liegen da ein paar Probleme drin.

      Hab mal ein wenig wegen Nachrangdarlehen geschaut. Grundsätzlich ist das einfache Nachrangdarlehen letztlich eine Verteilungsregelung für den Insolvenzfall, sprich man relativ spät bei der Verteilung der Insolvenzmasse.
      I.d.R. handelt sich bei unseren Fällen um einen qualifizierten Nachrang.
      D.h., die Parteien vereinbaren, dass die Forderungen des Darlehensgebers auch dann nicht bedient werden, wenn die Rückzahlung einen Insolvenzgrund herbeiführen würde.

      Um nun die erste Rangstelle zu verwerten (also die Zwangsversteigerung herbeizuführen) müsste das Darlehen also zur Rückzahlung fällig sein und nach dem Mahnbescheidverfahren ein vollstreckbarer Titel gegen den Darlehensnehmer vorliegen, mit dem u.a. die Zwangsversteigerung des Grundstückes betrieben werden könnte.

      Überfragt bin ich aber, wie die qualifizierte Nachrangklausel in Konkurrenz zur ersten Rangstelle bei Herbeiführung der Insolvenz auf diesem Weg steht.

      • Ich bin mir nicht sicher, ob ich Deinen Kommentar richtig verstanden habe, aber alleine die Aussage: „I.d.R. handelt sich bei unseren Fällen um einen qualifizierten Nachrang.“ ist so nicht korrekt!
        Das mag sicher für die meisten älteren Projekte, sowie fast alle Zinsland-Projekte gelten, für die Mehrzahl der Bergfürst-Projekte und für die neueren Exporo-Projekte gilt dies aber nicht mehr!
        Hier handelt es sich mehrheitlich um ein Darlehensforderungskäufe. D.h. eine Bank gibt dem Projektinitiator ein Darlehen, welches dann gestückelt an die Investoren verkauft wird. Diese Bank-Darlehen sind in der Regel per Grundbuch gesichert. Allerdings meistens nach der erstrangigen Finanzierung.
        Dennoch bietet diese Art der Finanzierung einen klaren Vorteil gegenüber den qualifizierten Nachrangdarlehen. Ich füge hier mal einen Link von Bergfürst* ein, in dem die Unterschiede sehr gut erklärt werden.

        Und der Kommentar oben von poweramd bezieht sich ja auf erstrangig abgesicherte Projekte. Diese gibt es nicht so häufig, kommt aber auch vor, wenn keine herkömmliche Bankfinanzierung vorgesehen ist.
        Die Frage nach einer „Konkurenz zur ersten Rangstelle“ stellt sich da nicht! Die Forderungen der Crowdinvestoren stehen da an erster Stelle.

        Gruß, Der Privatier

        • Genau so sieht es aus. Eine saubere Differenzierung ist hier wichtig, schließlich sollte man ja wissen in was man investiert. Nur so ist man in der Lage die Risiken und damit die Risikoprämie richtig einzuschätzen.

        • Die Dinge sind verdammt komplex, und die unten angesprochene Differenzierung (Poweramd) ist schwere Kost, und die Ausführung von mir war knapp.

          Meine Ausführungen beziehen sich auf das in Frage stehende Projekt „Student & Living Greifswald“, einem Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt und folgender „Besicherung“.

          Harte Patronatserklärung der Gesellschafterin der Nachrangdarlehensnehmerin über die Gesamtsumme des Investmentkapitals der Exporo Anleger zzgl. Zinsen und Kosten.

          Grundschuld an dem Projekt “Student & Living” in Greifswald im Range nach der Bank für die Treuhänderin. (Anm.: Zweite Rangstelle)

          Der Gedanke von Poweramd
          „Interessant wäre mal die Handhabe bei Verzögerungen bei erstrangig abgesicherten Projekten. …“
          hat mich dann mal etwas nachdenken lassen, wie kommt man letztlich an sein „besichertes“ Investitionskapital.

          Mit dem Satz
          „Überfragt bin ich aber, wie die qualifizierte Nachrangklausel in Konkurrenz zur ersten [richtig zweiten] Rangstelle bei Herbeiführung der Insolvenz auf diesem Weg steht.“
          wollte ich zum meine Ratlosigkeit zum Ausdruck bringen, einerseits kommt man nicht an sein Geld weil qualifizierte Nachrangklausel und damit Insolvenz droht, andererseits kann man sich üblicherweise an einer Sicherheit befriedigen, wenn die Zahlung fällig ist und nach Mahnbescheid etc. der Titel da ist (Verfahren hier wäre Pfändung ins Grundstück und anschließende Zwangsversteigerung), und dann diese Vollstreckung letztlich nicht funktioniert, weil zwar fällig, aber die Nachrangklausel zuschlägt, weil noch keine Insolvenz vorliegt und deswegen nicht entstehen darf.

          Ich kann da gerne noch ein paar verschlungene Pfade einfädeln, lass das aber.

    • Ebenso Danke für die Links.
      Seite 48: Durchschnittliche Verzinsung 2018 in D 5,65%
      Seite 82: Durchschnittliche Verzinsung 2018 in AT 6,68%
      Nachbars Wiese ist grüner. Immer. Naturgesetz. Die Österreicher müssen halt selber schauen, wo jetzt die Wiese in D grüner ist …
      Seite 130: „Der Anteil des Insolvenzvolumens liegt bei 1,7%. (…) Die bislang erzielte Rendite nach Insolvenzen liegt bei 3,78% p.a.“
      Mein Daumen hätte jetzt etwas mehr Rendite geschätzt.
      Für den schnellen Leser interessant auch Seite 100 Marktanteile, Seite 101 Volumen in 2018 und Seite 127 Trend-Analyse 2019
      Aus dem Rest konnte ich jetzt nicht allzuviel herausziehen.

      • Vielen Dank für die Kurzfassung. Das erspart mir ein wenig Zeit. 😉

        Was mich allerdings seeehr stutzig macht, ist die Angabe der durchschnittlichen Rendite nach Insolvenzen in Höhe von 3,78%. Das ist nämlich exakt der Wert, der aktuell auch in meinem eigenen Excel-Sheet steht! 😮 Da bin ich ja platt…

        Gruß, Der Privatier

  22. Zu der von kaba aufgeworfenen Frage möchte ich auf das Urteil vom OLG Düsseldorf v. 10. November 2011 – I – 6 275/10, GWR 2012, 61, verweisen.

    „Wird ein qualifizierter Nachrang und die Bestellung einer banküblichen Sicherheit (z.B. Grundschuld) bei einem Produkt kombiniert, gilt, dass die zusätzliche Bestellung von Sicherheiten […] zu einer Unwirksamkeit des Rangrücktritts führt.“

    • Spreche aus Lob und Anerkennung.
      Nachdem ich mich schon wieder auf dem Weg nach Verona befinde hätt ich für die Suche erst nächste Woche Zeit gehabt.

      • Verona???!!! Grüss mir meine zweite Heimat, sind öfters am Gardasee und da ist das ADIGEO in Verona immer Pflichtprogramm

  23. Jetzt hat es auch Exporo erwischt

    https://www.immobilien-zeitung.de/1000066092/erstes-exporo-projekt-von-insolvenz-betroffen

    Hab mal in meinen alten Dateien gekramt (weil bei Exporo „seltsamerweise“ bei den geschlossenen Objekten nur das Marburg II sichtbar ist), und zumindest folgende 3 Sicherungen gefunden:

    Nachrangige Gesamt-Grundschuld an den Objekten des Projekts „Portfolio Marburg“ für die Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger.
    Die Gesellschafter der Projektgesellschaft, Herr Sciolla und Frau Beilborn, geben ein abstraktes Schuldanerkenntnis für 100% der Darlehenssumme zzgl. Zinsen gegenüber der Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger ab.
    Abtretung der Rechte und Ansprüche (nachrangig zum finanzierenden Kreditinstitut) der Projektgesellschaft aus bestehenden und zukünftigen Mietverträgen an die Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger.

    Man wird sehen, was die 2. Rangstelle im Zweifel wert ist.

    • Danke für die Info! Ich bin selber dort (ausnahmsweise 😉 ) einmal nicht dabei, von daher habe ich bisher keine Nachrichten zu dem Projekt bekommen.

      Ist natürlich für alle Betroffenen mal wieder eine bittere Erfahrung und ich kann nur hoffen, dass sich alle an die immer wieder empfohlene Streuung auf viele kleinere Projekte gehalten haben. Macht den Verlust zwar auch nicht wieder gut, ist aber leichter zu verschmerzen, als wenn es nur eines von wenigen großen Projekten wäre.

      Für Exporo ist es natürlich auch sehr schade, denn dadurch ist die bisher „weisse Weste“ nun auch nicht mehr vorhanden. Bei inzwischen über 100 Projekten eigentlich nicht verwunderlich und wenn es erst einmal dabei bleibt, immer noch eine gute Bilanz. Aber eben nicht mehr 100% ohne Ausfall. Schade!

      Und es wird sicher spannend, wie die aufgeführten Sicherheiten den Anlegern am Ende nutzen. Falls hier jemand zu den Betroffenen gehört, wären es daher schön, wenn er hier über den Fortgang der Dinge von Zeit zu Zeit berichten könnte.

      Gruß, Der Privatier

  24. Ich hab’s über den Twitter-Kanal der Immobilien-Zeitung mitbekommen.

    Ich gehe für alle Betroffenen von einer längeren Abwicklungszeit aus.
    Bei ca. 9,8 Mio. Gesamtinvestitionskosten waren 1,0 Mio. € EK des Projekträgers (sind wohl weg), 1,65 Mio. € die Crowd und 7,12 Mio. € von der Bank (erste Rangstelle).

    Zu befürchten ist halt, dass die Zwangsverwertungserlöse des Grundstückes im wesentlichen für die Bank draufgehen, und dann wird man sehen, ob/was übrig bleibt.

    Zumindest scheint Exporo völlig überrascht worden zu sein, und da landen wir wieder beim schon oft gescholtenen Berichtswesen.

    • Rein neugierdehalber: was genau ist bei dem Projekt eigentlich schiefgelaufen? Sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen? Gab es Probleme mit Miet- oder Kaufeinnahmen? Gab es überhaupt irgendwelche Informationen dazu für die Investoren?

  25. „Das Portfolio besteht aus 37 Wohn- und neun Gewerbeeinheiten verteilt auf sechs Bestandsimmobilien in Marburg und Cölbe im Landkreis Marburg-Biedenkopf.“

    Ich kenne jetzt weder die Grundstückspreise in der betroffenen Region noch sind mir die Bestandsgebäude bekannt. Aber wenn das nicht gerade eine komplett schrottige Lage ist bzw die Objekte heruntergewirtschaftet sind, dürfte doch da noch einiges an Erlös drin stecken. Die Banken werden ja sicherlich keinen Beleihungswert oberhalb von 70% haben, so dass die Chancen vielleicht gar nicht mal so schlecht stehen, dass die Crowd noch was abbekommt. So eine Vollstreckung der Grundschuld kann allerdings sehr lange dauern, insbesondere wenn Rechtsmittel eingelegt sind. Ich kenne das von der Plattform estateguru, wo es schon öfters zu Sicherungs Fällen gekommen ist. Auch nicht zu vernachlässigen sind die bei der Veräußerung entstehende Kosten für Treuhänder, Notar, Rechtsanwälte und Steuerberater.

    Es handelt sich übrigens nicht um ein qualifiziertes Nachrangdarlehen, sondern um eine Forderungsabtretung.

    Betroffene Investoren dürfen gern berichten, wie es um die Kommunikation von und mit exporo steht.

    • Wie oben schon geschrieben, kenne ich das Projekt im Detail nicht und sehe momentan auch keine Möglichkeit, die alten Konditionen noch einmal nachzuschauen. Aber auf einen Punkt möchte ich noch hinweisen:
      Auch wenn es sich um ein Portfolio von insgesamt sechs Immobilien handelt, kann ich mir kaum vorstellen, dass die (nachrangige) Grundschuld, mit der die Anlegergelder abgesichert werden sollten, auf alle sechs Immobilien verteilt ist. Es ist eher davon auszugehen, dass diese nur auf eine oder vielleicht zwei Immobilien eingetragen wurde. Mit der Konsequenz: Wenn bei diesen Objekten nichts mehr übrig bleibt, ist die Grundschuld nichts mehr wert.

      Ich finde es daher interessanter, was aus den abstrakten Schuldanerkenntnissen und der Abtretung der Ansprüche aus den Mietverträgen wird.

      Gruß, Der Privatier

  26. Zu Exporo auch ein Artikel vom 12.11.2019:
    https://www.fondsprofessionell.de/sachwerte/news/headline/crowdinvesting-anbieter-verzeichnet-ersten-pleitefall-192780/

    Letzter Absatz
    „Es droht weiteres Ungemach
    Wie die „Immobilien-Zeitung“ schreibt, kündigte Dema-Vorstand Hubert Bonn an, auch für das Projekt „Portfolio Marburg II“ in den kommenden Tagen einen Insolvenzantrag stellen zu müssen. Hier stehen knapp 2,1 Millionen Euro im Feuer. FONDS professionell ONLINE liegen obendrein Informationen vor, dass drei weitere Exporo-Finanzierungen, bei denen der Projektentwickler Primus Concept über Exporo mit insgesamt 3,7 Millionen Euro kreditiert wurde, inzwischen als leistungsgestört einzustufen sind. “

    Ich bin glücklicherweise nicht betroffen, aber es ist mir trotzdem eine Lehre, Klumpenrisiko zu meiden und mir ein Investitionslimit pro Unternehmen zu setzen.

    • Die Leistungsstörungen beim Projektentwickler Primus Concept sind wahrscheinlich Realität. Grund: Der Beitrag in Fonds professionell wurde von Herrn Tilman Werther verfasSt und der ist als ehemaliger Chef des fondstelegramms üblicherweise bestens informiert.

    • Ich habe mich auch schon gefragt, warum immer nur von dem ersten Marburg-Projekt die Rede ist? Soweit mir bekannt, gehört doch Marburg II zu demselben Projektinitiator? Dann müsste das logischer Weise genau so betroffen sein.

      Was die anderen Verdächtigungen angeht, kann ich nur bestätigen, was Mr. Excel hier weiter unten schon geschrieben hat: Das Projekt „Pflegezentrum Vierkirchen“ ist mit einer kleinen Verzögerung von ca. 2 Wochen ordnungsgemäß zurückgezahlt worden. Zu den anderen Projekten habe ich keine Informationen.

      Gruß, Der Privatier

      • „Zu den anderen Projekten habe ich keine Informationen“

        Da habe ich wohl ein Projekt übersehen! Beim dritten Projekt von Primus Concept handelt es sich um „Pflegezentrum Aldingen“.
        Auch hier gibt es eine Verzögerung: Heute wurde die Rückzahlung für den 15.Dez.19 angekündigt, zzgl. einer nicht näher spezifizierten Verzugsausgleichszahlung. Man wird sehen…

        Gruß, Der Privatier

  27. Bei primus concept handelt es sich u.a. um die Projekte „Im Virchow-Viertel Stadtbergen“ und„Pflegezentrum Vierkirchen“.

  28. Bergfürst hat soeben mitgeteilt, dass das Projekt Zernsdorf am See vorzeitig am 16. Dezember zurück gezahlt werden wird. Ursprüngliche Laufzeit war bis Oktober 2020. 10 Monate weniger Zinsen ist natürlich ärgerlich, aber besser als ein Ausfall. Das Beispiel zeigt deutlich die Vorteile von crowdinvesting für den Emittenten. Große Flexibilität bei Rückführung des Darlehens und das ganze ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

    • Bei mir überwiegt bei einer vorzeitigen Rückzahlung auch immer die Freude darüber, dass ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. 😀

      Und es ist schon richtig, dass die Emittenten in der Regel eine gewisse Flexibilität bei der Rückführung der Darlehen haben, aber so ganz generell stimmt die Aussage „ohne Vorfälligkeitsentschädigung“ nicht. Das hängt immer von den konkreten Vertragsbedingungen ab. So gab es z.B. auch Konstruktionen mit 2 Kündigungsterminen: Wurde nicht rechtzeitig zum ersten Termin gekündigt, mussten Zinsen bis zum 2.Termin gezahlt werden.
      Ist aber im aktuellen Bergfürst-Projekt nicht so geregelt. Aber mir soll es Recht sein. Ich hoffe einmal, dass es bald ein Nachfolge-Projekt von Bergfürst gibt.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, das hoffe ich auch. Bei bergfürst ist es schon seit einiger Zeit recht ruhig. Ich frage mich wie man bei so einer geringen Projektfrequenz profitabel arbeiten kann….

        • Die Profitabilität hängt ja auch im starken Maße von der Anzahl der Mitarbeiter ab! Bei Exporo dürften es (zusammen mit den übernommenen Zinsland-Mitarbeitern) wahrscheinlich so um die 200 sein. Da frage ich mich ernsthaft, was die den ganzen Tag über machen??
          Bei Bergfürst kann ich keine offiziellen Angaben entdecken, in einer ca. 6 Monate alten Meldung war einmal von ca. 20 Mitarbeitern die Rede. Das dürfte dann (gefühlt) in etwa auch das Verhältnis der Projektfrequenz widerspiegeln.

          Gruß, Der Privatier

    • Ausserdem hat Bergfürst soeben die Rückzahlung des Projektes „Wien Gobergasse“ angekündigt. Auch schön! 🙂 So kann es weiter gehen.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Eines meiner wenigen Österreich-Investments.

      • Die vorgezogene Rückzahlung des Projektes „Wien Gobergasse“ hatte ich schon am 18.10.2019 im Posteingang.
        Heute waren dann die Nachrichten zu
        Darlehensrückzahlung (bereits Valuta heute auf dem Konto),
        Zinszahlung (ebenfalls heute Valuta auf dem Konto, und verzinst bis 19.11.2019),
        und Bonuszahlung (1 %, hat es noch nicht auf’s Konto geschafft)
        im Posteingang.

  29. Und kaum habe ich mir ein neues Bergfürst-Projekt gewünscht, schon wird es angekündigt:
    Wien – Gobergasse II*“ .
    Start ist bereits morgen früh. Aber nicht (wie sonst) um 0:00 Uhr, sondern erst um 06:00 Uhr. Es ist also „Ausschlafen“ angesagt. 😀 😀

    Gruß, Der Privatier

    • Ging offenbar weg, wie warme Semmeln, ich war auch latent interessiert, schöner Zinssatz und bf immer gern.
      Die neue exporo Aktion mit bis zu 2% Bonus eher etwas mau, zumal im Moment nur eine Finanzierung angeboten wird. Bei Exporo Bestand hatte ich den 50€ nur einmal genommen, obwohl meine LG auch noch gekonnt hätte.

      LG Markus

      • Ich finde die aktuelle Exporo-Aktion mit bis zu 2% Bonus auch wenig überzeugend und weiß auch nicht, ob das richtig durchdacht ist? Denn erstens bekommt man diesen Bonus ja nur, wenn man innerhalb einer Woche(!) in drei Projekte investiert, ansonsten gibt es nur 0,5% (oder 1% bei 2 Projekten). Das empfinde ich zumindest nicht als Anreiz zu investieren.
        Somit dürfte der Bonus eher als willkommener Mitnahmeeffekt wirken, für Investoren, die ohnehin vorhatten, in eines der aktuellen Projekte zu investieren.

        Da ist die aktuelle Neu-Kunden-Aktion (bis Ende Nov.) schon sehr viel interessanter und die gerade abgelaufene für die Altinvestoren für Bestandsobjekte war auch gut.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Beim letzten Bergfürst-Projekt bin ich auch nicht dabei. Aber ich hoffe darauf, dass bald das nächste kommt…

  30. Guten Morgen in die Runde, bisher war ich stiller und interessierter Mitleser bei allen Themen – vielen Dank für die umfassenden Informationen in den Bereichen zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Hamsterrad. Zu Crowdinvesting: Seit vier Tagen kann ich selbst „mitreden“ als Investor bei den Projekten Marburg I + II. Zwischenzeitlich gab es durch Exporo auch die Information zum Insolvenzantrag – und der Ergänzung „Sobald uns neue, belastbare Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend in Kenntnis setzen.“ Da bin ich jetzt mal gespannt wie das Ergebnis sein wird. Im Grunde gehe ich davon aus, dass hier der Totalverlust eintritt, was damit die bisherige Rendite aus den Investitionen in Richtung „0“ bewegt. Da stellt sich sicher auch die Frage nach der Qualität der Bonitätsbeurteilung – die Projekte sind ja zeitversetzt in den Markt gebracht worden, üblicherweise kündigen sich Probleme ja über einen gewissen Zeitraum an. Gruß aus dem Süden, Karl

    • Danke, dass Sie sich hier als Betroffener zu Wort melden! Ich denke, es wäre für alle anderen Crowdinvestoren sicher interessant, wenn Sie evtl. von Zeit zu Zeit einmal hier über den Fortgang des Verfahrens berichten könnten.
      Denn im Unterschied zu den bisherigen Zinsland-Ausfällen, bei denen es ausnahmslos um qualifizierte Nachrangdarlehen ging (bei denen ein Totalausfall somit höchst wahrscheinlich ist), handelt es sich bei den Marburg-Projekten ja um grundbuchlich abgesicherte Darlehen. Wenn auch erst im Rang nach der finanzierenden Bank, aber dennoch könnte hier durchaus etwas übrig bleiben. Zudem könnten hier die zusätzlichen Sicherheiten der Projektinitiatoren und Abtretungen von Mietansprüchen einen gewissen Wert haben.

      All das wird sich aber wohl kaum in einem kurzen Zeitraum klären lassen. Hier wird man einiges an Geduld mitbringen müssen!

      Im Übrigen hat bei der einer Insolvenzverwaltung alleine der Insolvenzverwalter das Sagen (es sei denn, es handele sich um eine Insolvenz in Eigenregie). Sämtliches „Pochen auf Berichte“ bei anderen Beteiligten ist daher völlig sinnlos. Und ein Insolvenzverwalter wird so schnell keine Aussagen tätigen, die nicht 100% gesichert sind.

      Gruß, Der Privatier

  31. Aus meinen Erfahrungen bei meinem zweitgrößten Zahlungsverzug, bei LeihDeinerUmweltGeld, kann ich sagen, dass es ganz schön lange dauert, bis sich da überhaupt etwas bewegt. Ich würde auf eine mtl./vierteljhrl. Berichterstattung pochen, damit die Herren überhaupt einen Finger krumm machen. Laut Exporo Qualitätsmanagment schaffen es nur 10 von 100 Projekten, über die Plattform verwirklicht zu werden. Wie leicht muss es aber wohl tatsächlich sein, den Ansprüchen von Exporo ein Schnippchen zu schlagen. Exporo war eine Bank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.