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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 3) — 393 Kommentare

  1. Dann will ich hier gleich zu Beginn noch einmal an eine Bonus-Aktion von Exporo erinnern, die allen Neu-Investoren noch bis Ende Nov. 2019 einen Cash-Back Bonus von 100€ gewährt. Und das bereits an einem Mindest-Investment ab 500€!
    Mehr Details im letzten Beitrag über Crowdinvesting.

    Gruß, Der Privatier

  2. Und gleich noch eine Erinnerung:

    Wer noch nicht bei Bergfürst investiert hat, kann jetzt einen Bonus von bis zu 750€ kassieren!

    Das ist schon krass, oder? Naja… in dieser Höhe gibt es den Bonus auch nur, wenn man 25.000€ in ein einziges Projekt steckt. 😉 Und das dürfte wohl eher für die Wenigsten zutreffen.
    Insofern sollte man besser sagen, dass es einen Bonus von 3% der Anlage-Summe gibt. Das ist natürlich auch nicht schlecht. Aber dann muss man eben auch schon mehr als 3000€ investieren, um an den oben erwähnten Bonus von Exporo heranzukommen.

    Aber – Bonus hin oder her: Bergfürst hat interessante Projekte (und bisher auch noch mit lukrativen Zinsen). Ist also auf jeden Fall interessant!

    Wer sich den Willkommensbonus von Bergfürst in Höhe von 3% sichern will, einfach über den diesen Link registrieren* , den dort genannten Gutscheincode notieren und in eine der aktuellen Emissionen investieren (mind. 500€). Achtung: Der Gutschein ist nach Registrierung nur 4 Wochen gültig. Und nur für Erstanleger.

    Viel Erfolg und Gruß,
    Der Privatier

  3. Interessant: Seit Anfang Oktober ist der Jahresabschluss der Exporo AG zum 31.12 2018 veröffentlicht. Die Gesellschaft hat im Jahr 2018 einen Verlust von über 5 Millionen eingefahren. Im Anhang ist von einer angespannten Liquiditätslage die Rede. Des Weiteren heisst es: „[es existiert eine] wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.“ Was genau damit gemeint ist, wird nicht ausgeführt. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass Expo Mitte diesen Jahres in einer Finanzierungsrunde mehrere Millionen eingeworben hat, was zumindest die Liquiditätsprobleme mittelfristig lösen dürfte.

    • Ja, auf das 2018er Ergebnis hatte ich in einem Kommentar schon einmal hingewiesen.

      Richtig ist auch, dass bei Exporo Mitte 2019 weitere Investoren mit insgesamt 43 Mio. Euro eingestiegen sind. Diese zumindest scheinen offenbar von der „Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit“ überzeugt zu sein.

      Gruß, Der Privatier

  4. Bin im Urlaub und kann/mag daher nicht schauen.
    Gab es denn den uneingeschränkten Prüfungsvermerk?
    Oder sieht man das nicht?

    • Der Wirtschaftsprüfer kommt zu dem Prüfungsergebnis: „Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.“
      Und verweist später auf die Angabe „Fortführung der Unternehmenstätigkeit“ im Anhang des Jahresabschlusses, in dem der Vorstand selber beschreibt, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätslage befindet, sich aber in weiteren Investorengesprächen befinde, um die notwendige Liquidität zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu generieren.
      Anm. von mir: Das ist dann im Juni 2019 mit einer Beteiligung von Investoren in Höhe von 43 Mio. Euro auch so geschehen.

      Gruß, Der Privatier

  5. Der Jahresabschluss hat ein uneingeschränktes Testat. Das sagt jedoch nichts über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft aus. Im Übrigen weise ich in diesem Zusammenhang immer darauf hin, dass sämtliche Skandal Firmen in Deutschland in den letzten Jahren auch ein uneingeschränktes Testat hatten, Flowtex inclusive…

    • „Das sagt jedoch nichts über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft aus.“

      Richtig! Das wird offenbar hin und wieder falsch verstanden, denn „der Prüfer beurteilt nur die Übereinstimmung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes mit den für das Unternehmen geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Es wird nur beurteilt, ob die Lage des Unternehmens korrekt abgebildet wurde. Eine Beurteilung der wirtschaftlichen Lage erfolgt grundsätzlich nicht.“(Quelle: Wikipedia)

      Es geht also nur um die Einhaltung der Regeln, weiter nichts. Ein uneingeschränktes Testat bestätigt also nur, dass das Unternehmen Buchführung und Bilanzierung beherrscht. Und ergänzend (in diesem Falle wichtig!): Dass der Lagebericht des Vorstandes die tatsächlichen Fakten widergibt. Hätte der Vorstand also nicht bereits selber auf die kritische Lage bzgl. der Liquidität hingewiesen, hätte es wohl kein uneingeschränktes Testat geben dürfen.

      Aber das Thema ist ja nun ohnehin erst mal von Tisch. Allerdings wird Exporo mittel- bis langfristig sicher das Geschäftmodell ein wenig optimieren müssen. Vielleicht ergeben sich durch den Zusammenschluss mit Zinsland ein paar Synergie-Effekte…

      Gruß, Der Privatier

  6. Achtung – seltene Gelegenheit!

    Bis zum 15. November 2019 erhalten ALLE(!) Investoren einen Bonus von 50€ für ihr Investment in ein Projekt im Bereich Exporo Bestand!

    Ja, richtig gelesen: Der Bonus gilt tatsächlich auch für Investoren, die bereits bei Exporo aktiv sind, jedoch nur für den Bereich „Exporo Bestand*“ . Dazu einfach den Aktionscode „Herbstbestand2019“ im Investmentprozess eingeben.

    Gewertet werden alle Kunden, die ihr Investment aus dem Aktionszeitraum, innerhalb von 14 Tagen nach Ende des Aktionszeitraumes bezahlt haben. Ausschlaggebend ist hier der Zahleingang bei der Zahlstelle.

    Gruß, Der Privatier

  7. Danke für den Hinweis, Peter. Hast du auch einen offiziellen Link mit den Teilnahmebedingungen? Ich konnte auf der Exporo Seite nichts finden.

    • Nein, habe ich bisher nicht.
      Ich habe die Info heute per Mail von Exporo bekommen und sofort weiter gegeben. Kann momentan nicht sagen, ob und wann es eine offizielle Mitteilung gibt.

      Gruß, Der Privatier

    • So, ich habe heute noch einmal bei Exporo nach den Teilnahmebedingungen für den Herbstbonus (50€ für ALLE Investoren) gefragt. Die Antwort lautet: „wenn man den Bonuscode eingibt im Investmentprozess erscheinen die Teilnahmebedingungen“ .
      Oder alternativ hier als PDF-Datei.

      Gruß, Der Privatier

  8. Verbraucherschützer warnen vor Crowdinvesting!
    Am späten Abend noch ein Zufallsfund: dpa vermeldet unter Berufung auf drei Verbraucherschützer, wie risikoreich Crowdinvesting sei, siehe

    https://www.ihre-vorsorge.de/nachrichten/lesen/kleinanleger-und-das-risikoreiche-crowdinvesting.html

    Zwischen Crowdinvesting in Start-Ups und in Immobilienprojekte wird dabei gar nicht oder nur am Rande unterschieden. Was haltet ihr von diesen Warnungen? Haben die erwähnten Verbraucherschützer auch die Kompetenz in diesem Bereich?

    • „Was haltet ihr von diesen Warnungen?“

      Hmm… eine interessante Frage. Allerdings würde ich da zur Beantwortung wohl mehrere Seiten brauchen. Denn ich sehe da grundsätzliche Fragen zu Sinn und Zweck von Verbraucherschutz, die dann eine politische, ideologische und teils philosophische Betrachtung erforderlich machen würden. Denn die Grenzen zwischen einer sicher unstrittigen Aufklärung der Bürger, einem teilweise vielleicht auch sinnvollen Schutz bestimmter Gruppen, bis hin zu einer Bevormundung und Einschränkung durch Verbote sind manchmal fliessend.
      Gerade, wenn man das Thema „Verbraucherschutz“ etwas weiter fasst und sich an Aktionen der jüngsten Vergangenheit erinnert und sich die Folgen (und den Sinn) von z.B. Regelungen zu MiFID-II oder DSGVO ansieht. Auch der Berliner Mietendeckel dient ja dem Schutz der Verbraucher…

      Also: Ein weites Feld zur Diskussion. Und um auf die Frage zurückzukommen: Soweit ich das sehen kann, sagen die Verbraucherschützer zum Thema Crowdinvesting nichts Falsches. Es gibt das Risiko des Totalausfalles, es ist kein geeignetes Instrument zur Altersvorsorge, man sollte unbedingt auf Streuung achten und (solche Hinweise liebe ich immer ganz besonders! 😉 ) man sollte sich die Angebote sehr genau ansehen. Leider sagt bei letzterm Tipp nie einer dazu, auf was man genau achten soll. 😉

      Gruß, Der Privatier

  9. Und hier gleich noch ein Hinweis auf das nächste Bestandsobjekt von Exporo, welches am Montag, den 28.Okt.19 um 8:00 Uhr starten wird:
    Ensemble im historischen Stadtkern*“ (Schwerin).
    Prognostiziert ist eine durchschnittliche Ausschüttungsrendite von 5,1% p.a. (anfänglich: 4,2%) und eine erwartete Gesamtrendite von 7,1% p.a.

    Und noch einmal zu Erinnerung: Für ALLE Investoren gibt es hier den Herbstbonus von 50€. AUf keinen Fall vergessen, diesen im Investmentprozess zu aktivieren!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Erst-Investoren erhalten natürlich bis Ende Nov. weiterhin einen Bonus von 100€.

    • Übrigens noch ein Hinweis zu den unterschiedlichen Bonus-Aktionen:

      Kombinieren lassen sich die verschiedenen Bonus- oder Aktionscodes (natürlich) nicht!
      Zumindest nicht bei einem Projekt.
      Hintereinander geht es aber dann doch: Also zuerst ein Erstinvestment mit 100€ Bonus abschliessen, anschliessend ein Bestandsprojekt mit 50€ Bonus. Kein Problem. 😉

      Gruß, Der Privatier

  10. Vermögensverwalter Dr. Peters Group steigt mit 25,5% bei der Plattform Zinsbaustein ein.

    Und damit eine weitere Crowdinvesting-Plattform, die sich weitere Unterstützung von aussen holt. Den vollständigen Beitrag dazu gibt es bei der FAZ.

    Ich muss sagen, dass mir „Dr. Peters“ nicht wirklich ein Begriff ist. Den Namen vielleicht schon mal gelesen aber nie im Detail dafür interessiert. Aufgrund der Meldung habe ich jetzt gelernt, dass Dr. Peters in erster Linie geschlossene Fonds (oder auch Alternative Investment Fonds, AIF) vermittelt. Schwerpunkt (mehr als 50%): Schiffsfonds. An zweiter Stelle Flugzeugfonds und danach mit unter 10%: Immobilien (Hotels).
    Bei Schiffsfonds fallen mir ganz dunkel eine Vielzahl spektakulärer Pleiten ein. Mit einer noch höheren Zahl von Gerichtsprozessen. Mehr weiß ich dazu aber nicht, da ich selber nie daran beteiligt war. Und ich weiß auch nicht, in welchem Maße die Fonds von Dr. Peters davon betroffen waren.
    Von daher, im Zweifelsfall von mir eine neutrale, aber sehr vorsichtige Beurteilung dieses Schrittes.

    Gruß, Der Privatier

    • Ob sich Zinsbaustein mit diesem Einstieg von Dr. Peters einen Gefallen tut, wage ich mal zu bezweifeln. Immobilien Crowdinvesting mit nachrangigem Fremdkapital und alternative Investmentfonds (AIF)mit Kommanditbeteiligung (also Eigenkapital) sind zwei Paar Schuhe, die eigentlich nicht zusammen passen.
      Bei Zinsbaustein ist übrigens Rechtsanwalt Eric Romba Beiratsmitglied. Romba hat umfangreiche Erfahrungen im Bereich von geschlossenen Fonds. Bis 2017 war er jeweils Geschäftsführer des Lobbyverbandes für geschlossene Fonds (zuletzt BSI Bundesverband Sachwerte Investmentfonds und davor VGV Verband Geschlossene Fonds).
      Beteiligungen an geschlossenen Fonds können auf dem Zweitmarkt gehandelt werden über beispielsweise http://www.zweitmarkt.de oder http://www.deutsche-zweitmarkt.de. Verkaufsangebote für zwei Flugzeugfonds von Dr. Peters gehen beispielsweise über 23 bzw. 25 Prozent der ursprünglichen Beteiligungssumme.
      Bergfürst hat bereits einen eigenen Zweitmarkt für Crowdinvesting und Exporo will ab 2020 einen Zeitmarkt für Bestandsobjekte mit mindestens zehnjähriger Laufzeit einrichten. Es bleibt spannend, zu welchen Kursen dort Verkaufsangebote gemacht werden.

      • „Immobilien Crowdinvesting mit nachrangigem Fremdkapital und alternative Investmentfonds (AIF)mit Kommanditbeteiligung (also Eigenkapital) sind zwei Paar Schuhe.“

        Sehr richtig! Und deshalb seien alle ausdrücklich gewarnt, die jetzt u.U. glauben, dass ein Fondskauf für 20%-30% ein Schnäppchen ist. Das mag so sein – das kann aber auch ganz anders aussehen. Gerade bei den Schiffsfonds hat es in der Vergangenheit eine Vielzahl von Fällen gegeben, wo die Anleger aufgefordert wurden, weitere Gelder nachzuschiessen (um Insolvenzen abzuwenden) und sogar bereits erfolgte Ausschüttungen wieder zurückgefordert wurden.
        Und wenn ein Fonds für 20%-30% angeboten wird, wird der Verkäufer wohl einen guten Grund haben, warum er so ein „Schnäppchen“ abgibt. 😉

        All das kann bei den bisher bekannten Finanzierungsmodellen beim Crowdinvesting mit Immobilien nicht passieren! Ein Totalverlust ist möglich, aber nicht auch noch darüber hinaus.

        Gruß, Der Privatier

  11. Ich möchte heute einmal einen speziellen Hinweis für meine alten Bekannten und Freunde aus Langenfeld geben:

    Die Stadtgalerie in Langenfeld hat einen neuen Eigentümer, der einige Instandhaltungsmaßnahmen geplant hat (u.a.: Modernisierung des Dachs, der Heizung, der Sanitäranlagen, der Lüftung, des Brandschutzes und der Renovierung der TG).

    An der Finanzierung des Gesamt-Projektes können sich zu einem kleinen Teil auch private Anleger über die Crowdinvesting-Plattform Exporo beteiligen. Die Konditionen:
    * Mindestanlage: 500€
    * Zinsen: 5% pro Jahr
    * Laufzeit: bis mind. 31.07.21 und max. 31.07.22

    Wer daran Interesse hat, sollte folgende Schritte durchführen:
    1. Informieren: z.B. im Beitrag über Crowdinvesting.
    2. Bei Exporo kostenlos und unverbindlich registrieren* . Hinweis: Über diesen Link gibt es bis Ende Nov.2019 einen Bonus von 100€ !
    3. Investieren: Hier geht es zu dem Projekt „Shopping in Langenfeld*“ .

    Und noch ein paar Hinweise:
    – Wie alle Kapitalanlagen mit einer überdurchschnittlichen Rendite, unterliegt auch Crowdinvesting einem erhöhten Risiko, welches im Extremfall zum Totalverlust führen kann.
    – Das Angebot ist begrenzt! Aktuell sind bereits 90% der investierbaren Summe finanziert. Es ist davon auszugehen, dass der Rest nicht mehr lange verfügbar ist.
    – Allerdings handelt es sich hier um einen „Insider“-Tipp, da das Projekt nur über den obigen Link zu erreichen ist und daher nicht von allen Interessenten wahrgenommen wird. Es besteht daher noch Aussicht, dass noch einige zum Zuge kommen werden.

    Und noch etwas: Als ehemaliger Langenfelder habe ich ebenfalls in dieses Projekt investiert. Als eines von ca. 100 anderen Crowdinvesting-Projekten in den letzten 4 Jahren. (Erfahrungen dazu: Hier)

    Gruß, Der Privatier

  12. An dieser Stelle noch ein kurzes Update zu exporo bestand. Laut des Wertpapierprospekts hat die Zahlung für das dritte Quartal bis spätestens 15. Oktober zu erfolgen. Geht man entgegenkommenderweise davon aus, dass hier die Zahlung auf das Verrechnungskonto bei der Baader Bank gemeint ist, müsste spätestens drei Tage später, als am 18. Oktober, die Gutschrift auf dem Girokonto erfolgen. Bisher kam es jedoch noch nicht zu einem tatsächlichen Zahlungseingang. Eine Stellungnahme von exporo hierzu erfolgte nicht. Auf dem Verrechnungskonto ist das Geld zwar schon eingegangen, aber eine Weiterleitung erfolgte nicht. Diese kann auch nicht manuell angestoßen werden. In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass das auf technische Probleme zurückzuführen ist. Ich bin mal gespannt wie das weitergeht. Laut Wertpapierprospekt werden bei einer zu späten Zinszahlung pro Tag 8 % Zinsen p.a. fällig…

    Ich habe durchaus Verständnis wenn es mal technische Probleme gibt, aber das sollte aktiv kommuniziert werden, dass die Anleger wissen was Sache ist.

    Unabhängig davon frage ich mich wirklich, wo die Reise in Sachen exporo bestand hingeht. Momentan stehen 4 Objekte zur Finanzierung auf der Seite, wovon drei noch weit von einer Vollfinanzierung entfernt sind, obwohl sie teilweise schon viele Wochen aktiv sind.

    • Da ich selber keine Erfahrung mit Bestandsprojekten von Exporo habe, habe ich das wohl nur zur Hälfte verstanden. Daher ein paar Fragen:

      * Handelt es sich nur um ein konkretes Projekt (welches?) oder ist das ein generelles Problem?
      * Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto der Baader Bank korrekt? Falls ja, kann man die weiteren Probleme wohl nicht Exporo anlasten.
      * Gibt es zu diesem Verrechnungskonto spezielle Vereinbarungen? Wie z.B. automatische Umbuchung auf ein anderes Konto? Oder keine Verfügung durch den Inhaber? Beides wäre sehr ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem denkbar.

      * Wie ist das denn bei anderen Anlegern, die ebenfalls Bestandsprojekte haben? Gibt es ähnliche Erfahrungen?

      Ich denke es wäre einmal interessant, dies ein wenig zu erläutern. Insbesondere für alle, die mit dem Gedanken spielen, in Bestandsprojekte zu investieren.

      Gruß, Der Privatier

      • Poweramd kann ich zustimmen. Bei mir auf der Baader Bank ist bislang auch Ebbe. Kein Zahlungseingang vom Zahlungsdienstleister, die für die Auszahlung zuständig wären, sollte dort das Geld schon vorhanden sein. Ebenso ist bei meiner Hausbank kein Zahlungseingang ersichtlich. Na ja, jeder Tag zählt auch für die Exporoteure und die Baader Bank Meute. Ich glaube, vor dem 31.10. ergeht keine Mitteilung über Zinseingänge. Bei mir sind Exporo Projekt 97 GmbH, Exporo Projekt 81 GmbH, Exporo Mezz 4 GmbH, Exporo Projekt 91 GmbH betroffen.

  13. Als in der benachbarten Klingenstadt geborener bin ich bei diesem Projekt jetzt auch dabei. Auch bei „nur“ 5% Verzinsung.

  14. * Handelt es sich nur um ein konkretes Projekt (welches?) oder ist das ein generelles Problem?

    Es betrifft alle Projekte, die über die Baader Bank abgewickelt werden. Die neuesten Projekte werden nicht mehr ueber die Baader Bank abgehandelt, sondern von exporo digital aufbewahrt. Diese Zahlungen kamen pünktlich.

    * Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Zahlungseingang auf dem Verrechnungskonto der Baader Bank korrekt? Falls ja, kann man die weiteren Probleme wohl nicht Exporo anlasten.

    Technisch gesehen gebe ich dir da recht. Das ändert allerdings nichts an der mangelnden Kommunikation von exporo.

    * Gibt es zu diesem Verrechnungskonto spezielle Vereinbarungen? Wie z.B. automatische Umbuchung auf ein anderes Konto? Oder keine Verfügung durch den Inhaber? Beides wäre sehr ungewöhnlich, aber natürlich trotzdem denkbar.

    In Bezug auf das Baader Bank Verrechnungskonto hat der exporo Investor keine Verfügungsmacht. Alle gutgeschriebenen Beträge sollen automatisch auf das Girokonto weitergeleitet werden.

    Update: Heute Abend wurden etwa die Hälfte aller von mir investierten Projekte auf meinem Girokonto gutgeschrieben. Falls morgen der Rest kommt, geht das für mich noch in Ordnung.

  15. Modern Office Munich :
    Auf dem Baader-Konto ging das Geld am 17.10. ein.
    5 Tage später sollte es auf meinem Konto sein, das wäre der 22.
    Bis heute noch nix.
    Wobei ich eine Differenz im Q3-Bericht und der Abrechnung der Baader’s bzgl. Zinssatz festgestellt habe und auch gemeldet.
    Man arbeitet seit Freitag an der Klärung.
    Ist noch einer zu MOM hier online ?

    • Ich habe das gerade mal anhand meiner Unterlagen gecheckt. Laut Q3 Bericht wird ein Zinssatz in Höhe von 1,25 % ausgewiesen, auf der Abrechnung der Baader Bank lediglich ein Zinssatz in Höhe von 1,145 %. Ist das auch deine Differenz? Hattest du diesbezüglich mit exporo schon Telefon bzw E-Mail Kontakt?

      • Yes – Sir !
        Das hat mich auch gewundert.
        Ich hab gleich angerufen und wohl einen „Neuen“ dran gehabt. Hat etwas gedauert bis es verstanden wurde. Man wollte noch am Freitag anrufen. Kein Anruf.
        Am Montag dann den Ansprechpartner im Vertrieb direkt. Der wußte sofort, dass da was im Busch ist. Es mußte Freitag hoch gekocht sein. Erklärung hatte er auch nicht. Er will sich da aber persönlich aufschalten. Er ist was sowas angegeht zuverlässig.
        Deshalb warte ich noch. Die Uhr tickt aber …
        Gruß

        • Okay, besten Dank für deine Infos, halte mich bitte auf dem Laufenden.

          Was exporo und Telefonate angeht: Mir wurde eine persönliche Ansprechpartnerin zugewiesen, die habe ich bisher aber noch nie erreichen können und versprochene Rückrufe sind nicht erfolgt.

          • So – Geld ist umgebucht auf dem Ziel-Konto.
            Jetzt muß noch geklärt werden, wie sich der Betrag ergibt.
            Gruß

          • Hallo,
            heute morgen Buchungen bei Baader.
            1. Storno
            2. Neue Abrechnung : 1,246% (Aussage Q3 1,25%, stimmt somit, >aufgerundet<)
            Ach Ja : Einen Anruf gabs natürlich nicht !
            Gruß

  16. Heute morgen teilte mir Bergfürst mit dass das Projekt „Kammstraße Kiedrich“ vorzeitig zum
    30.11.2019 zurückgezahlt wird. Ursprünglicher Termin war der 30.04.2020

    • Ja, habe ich auch bekommen. Es ist zwar immer schön, wenn ein Projekt erfolgreich zurückgezahlt wird, andererseits fehlen dann aber für ca. 5 Monate die Zinsen. Denn die werden für den verkürzten Zeitraum nicht gezahlt. Naja, es gibt schlimmeres…

      So scheint bei Exporo mit der Übernahme von Zinsland ein ziemliches Durcheinander zu herrschen…
      Neben den Problemen mit der Abrechnung von Bestandsprojekten (s.o. – ich selber habe keine), habe ich heute morgen eine Mail über eine weitere Verschiebung bekommen (Student&Living), für ein Projekt, das bereits seit einem Jahr zurückgezahlt ist. Hmmm…
      In der Ankündigung für das letzte Projekt (Nürnberg/Fürth) stand eine falsche Überschrift: „Ensemble an der Saale“ Hmm… Nürnberg an der Saale? 😉

      Außerdem gibt es wieder eine Verschiebung: Pflegezentrum Aldingen. Bisher für 2 Wochen. Mal abwarten…

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier,
        es müsste sich um Student&Living Greifswald handeln, das sollte planmäßig am 30.10.2019 zurück gezahlt werden. Dieses verzögert sich jetzt. Es gab noch andere Student&Living Projekte.

        • Danke für die Info. Inzwischen habe ich auch eine Email von Exporo bekommen, dass die Mitteilung versehentlich an mich verschickt worden ist.
          Mein Tipp an Exporo: Vielleicht in Zukunft die Projekte eindeutig benennen oder ganz einfach die Stadt immer mit im Namen nennen. Das würde die Konfusion auf allen Seiten verringern. 😉

          Gruß, Der Privatier

  17. Momentan häufen sich aber die Exporo Irrungen und Wirrungen. Naja, ich würde das mal unter Wachstumsschmerzen verbuchen…

    Danke an alle, die ihre Erfahrungen beisteuern.

    • Dann warten wir mal aufs nächste Quartal.
      „Nach der Quartalsabrechnung ist vor der Quartalsabrechnung“

  18. Moin,

    Projekt Wuppertal bei Bergfürst wurde gestern 1.11.2019 ebenfalls frühzeitig incl. 7% Zinsen zurückgezahlt.

    Mfg

  19. s.o. Nachricht von Peter: „Bis zum 15. November 2019 erhalten ALLE(!) Investoren einen Bonus von 50€ für ihr Investment in ein Projekt im Bereich Exporo Bestand!

    Ja, richtig gelesen: Der Bonus gilt tatsächlich auch für Investoren, die bereits bei Exporo aktiv sind, jedoch nur für den Bereich „Exporo Bestand*“ . Dazu einfach den Aktionscode „Herbstbestand2019“ im Investmentprozess eingeben.“

    — es sind noch zwei Wochen, wer den Bonus noch mitnehmen möchte. —

    Im Prinzip eine nette Sache, nur leider sind alle Bestandsprojekte erst ab 1.000€ investierbar. 50€ von 1.000€ sind natürlich nur halb so gut, wie 50€ von 500€.
    Dennoch werde ich mir den Bonus wohl sichern. Die aktuellen Bestandsimmobilien machen einen soliden Eindruck und man kann das ja auch gleich auf den Handelsplatz stellen. Der ist wiederum für Finanzierungen gesperrt ist, also auch so halbgut.

    Bei BF gebe ich gerade Moxy Hotel Dortmund über den Handelsplatz ab, ist immer wieder schön.

    LG Markus

    • Danke Markus für die Erinnerung. 😉 Ich habe direkt oben noch mal ein Ticker-Band aktiviert.
      Die Gelegenheit ist wirklich selten. Und nur noch bis zum 15.Nov.. Wichtig: Es zählt das Datum des Zahlungseinganges!!
      Die Details zur Aktion hier noch einmal unter diesem Link nachzulesen. Und zwei Kommentare weiter auch die offiziellen Teilnahmebedingungen.

      Und nochmal deutlich: Das gilt für ALLE Investoren, also nicht nur (wie üblich) für neue Investoren. Allerdings nur für Projekte aus dem Bereich „Bestand“. Mindestanlage hier: 1000€.

      Gruß, Der Privatier

  20. Ich bin wieder aus dem Urlaub zurück.
    War schön, auch mal vor der NYSE zu stehen. Wobei in der Wall St. ist nur der Hintereingang, die oft fotografierte Hauptfassade ist in der Broad St. ums Eck.

    Danke für die Ausführungen zur Exporo Bilanz.
    Und Dank an den Privatier für die Bonusbemühungen in Sachen Exporo.

    >Hallo Privatier,
    es müsste sich um Student&Living Greifswald handeln, das sollte planmäßig am 30.10.2019 zurück gezahlt werden. Dieses verzögert sich jetzt.

    Bin da Betroffener.
    Aus dem Exporo Mail:
    „Die Nachrangdarlehensnehmerin hat sich im Laufe des Projektes dazu entschieden, die Immobilie im eigenen Bestand zu behalten. Um dies zu realisieren, beabsichtigt die Nachrangdarlehensnehmerin, Fremdkapital bei einem Kreditinstitut aufzunehmen, um hiermit die Exporo-Anleger abzulösen. Die Abwicklung dieser Anschlussfinanzierung hat sich nach Angaben der Nachrangdarlehensnehmerin verzögert, weshalb die Exporo-Anleger nicht pünktlich abgelöst werden können.

    Die Nachrangdarlehensnehmerin hat uns mitgeteilt, dass die Abwicklung der Anschlussfinanzierung in den letzten Zügen sei. Wir erwarten nach den uns vorliegenden Auskünften der Nachrangdarlehensnehmerin eine erfolgreiche Abwicklung der Anschlussfinanzierung innerhalb der nächsten 2 Monate.

    Für die Zeit zwischen vertraglich vereinbarter Rückzahlung und tatsächlicher Ausschüttung werden Sie nach Auskunft der Nachrangdarlehensnehmerin eine Verzugsausgleichszahlung erhalten. Die Hintergründe eines solchen Szenarios beim Projektentwicklungsgeschäft bringt Ihnen unser Head of Credit Analysis, Thomas Lange in dem folgenden Video näher:

    https://exporo-crowdinvesting.wistia.com/medias/i7s775sa18?__s=seme9vq2ccxizyqrzwqy

    Das Video hätte man sich sparen können, inhaltsleer, allgemein und nicht hilfreich.
    Wesentlich interessanter wäre eine Erklärung der vom Darlehensnehmer angekündigten „Verzugsausgleichszahlung“ gewesen. Im VIB gibt es keine Regelungen für den Verzugsfall.

    • „Wesentlich interessanter wäre eine Erklärung der vom Darlehensnehmer angekündigten „Verzugsausgleichszahlung“ gewesen.“

      Ja, richtig. Ich habe mich auch gefragt, was das denn wohl sein soll? Habe mir allerdings auch nicht die Mühe gemacht, das anhand der Verträge etc. herauszufinden.

      Das war (bzw. ist es immer noch) bei den Zinsland-Projekten immer sehr eindeutig geregelt: Innerhalb eines Zeitfensters kann der Projekt-Initiator ohne Zu-/Abschlag zurückzahlen. Überzieht er das Zeitfenster, ist ein definierter Strafzins fällig. Oftmals ein 50%ger Aufschlag (also: statt 6% dann 9%, nicht etwa 56% 😀 ).
      Das (zweifelhafte) Vergnügen habe ich mehrfach gehabt.

      Gruß, Der Privatier

      • 2 Monate Verzögerung? Da kann man als Zinsland-Anleger ja nur müde drüber lächeln… meines Wissens nach greift dann die Standardregelung nach BGB, also mindestens Anspruch auf Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (derzeit -0,88% p.a.), wenn vertraglich nichts weiter geregelt ist, vielleicht erweist sich der Darlehensnehmer aber auch als großzügiger…. bin selbst nicht beim Pojekt dabei.

        • Die 2 Monate sind nicht tragisch, das ist man von ZINSLAND wirklich anderes gewohnt.

          Die Standardregelung nach BGB würde passen, bringt aber im vorliegenden Fall noch weniger als die vorgesehene Standardverzinsung von 5,00 %.
          Ich werde vom Ergebnis berichten, hoffentlich in 2 Monaten.

  21. Danke kaba für die aktuellen Infos.

    Interessant wäre mal die Handhabe bei Verzögerungen bei erstrangig abgesicherten Projekten. Laut den exporo Verträgen ist der Treuhänder bei einer Verzögerung von 10 Tagen verpflichtet die Verwertung des Sicherheitsobjektes einzuleiten. Von der Möglichkeit diese Frist zu verlängern ist soweit ich weiß nirgendwo die Rede. Missachtet der Treuhänder diese Fristen kann es sich unter Umständen haftbar machen.

    • Da wollen wir mal für alle Beteiligten hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt!

      Andererseits ist es vielleicht auch für die Projektinitiatoren ein ausreichend großer „Anreiz“, sich rechtzeitig um die Rückzahlung zu kümmern. Ich habe nämlich oftmals den Eindruck, dass die Termine nicht so richtig ernst genommen werden.

      Gruß, Der Privatier

    • M.E. liegen da ein paar Probleme drin.

      Hab mal ein wenig wegen Nachrangdarlehen geschaut. Grundsätzlich ist das einfache Nachrangdarlehen letztlich eine Verteilungsregelung für den Insolvenzfall, sprich man relativ spät bei der Verteilung der Insolvenzmasse.
      I.d.R. handelt sich bei unseren Fällen um einen qualifizierten Nachrang.
      D.h., die Parteien vereinbaren, dass die Forderungen des Darlehensgebers auch dann nicht bedient werden, wenn die Rückzahlung einen Insolvenzgrund herbeiführen würde.

      Um nun die erste Rangstelle zu verwerten (also die Zwangsversteigerung herbeizuführen) müsste das Darlehen also zur Rückzahlung fällig sein und nach dem Mahnbescheidverfahren ein vollstreckbarer Titel gegen den Darlehensnehmer vorliegen, mit dem u.a. die Zwangsversteigerung des Grundstückes betrieben werden könnte.

      Überfragt bin ich aber, wie die qualifizierte Nachrangklausel in Konkurrenz zur ersten Rangstelle bei Herbeiführung der Insolvenz auf diesem Weg steht.

      • Ich bin mir nicht sicher, ob ich Deinen Kommentar richtig verstanden habe, aber alleine die Aussage: „I.d.R. handelt sich bei unseren Fällen um einen qualifizierten Nachrang.“ ist so nicht korrekt!
        Das mag sicher für die meisten älteren Projekte, sowie fast alle Zinsland-Projekte gelten, für die Mehrzahl der Bergfürst-Projekte und für die neueren Exporo-Projekte gilt dies aber nicht mehr!
        Hier handelt es sich mehrheitlich um ein Darlehensforderungskäufe. D.h. eine Bank gibt dem Projektinitiator ein Darlehen, welches dann gestückelt an die Investoren verkauft wird. Diese Bank-Darlehen sind in der Regel per Grundbuch gesichert. Allerdings meistens nach der erstrangigen Finanzierung.
        Dennoch bietet diese Art der Finanzierung einen klaren Vorteil gegenüber den qualifizierten Nachrangdarlehen. Ich füge hier mal einen Link von Bergfürst* ein, in dem die Unterschiede sehr gut erklärt werden.

        Und der Kommentar oben von poweramd bezieht sich ja auf erstrangig abgesicherte Projekte. Diese gibt es nicht so häufig, kommt aber auch vor, wenn keine herkömmliche Bankfinanzierung vorgesehen ist.
        Die Frage nach einer „Konkurenz zur ersten Rangstelle“ stellt sich da nicht! Die Forderungen der Crowdinvestoren stehen da an erster Stelle.

        Gruß, Der Privatier

        • Genau so sieht es aus. Eine saubere Differenzierung ist hier wichtig, schließlich sollte man ja wissen in was man investiert. Nur so ist man in der Lage die Risiken und damit die Risikoprämie richtig einzuschätzen.

        • Die Dinge sind verdammt komplex, und die unten angesprochene Differenzierung (Poweramd) ist schwere Kost, und die Ausführung von mir war knapp.

          Meine Ausführungen beziehen sich auf das in Frage stehende Projekt „Student & Living Greifswald“, einem Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt und folgender „Besicherung“.

          Harte Patronatserklärung der Gesellschafterin der Nachrangdarlehensnehmerin über die Gesamtsumme des Investmentkapitals der Exporo Anleger zzgl. Zinsen und Kosten.

          Grundschuld an dem Projekt “Student & Living” in Greifswald im Range nach der Bank für die Treuhänderin. (Anm.: Zweite Rangstelle)

          Der Gedanke von Poweramd
          „Interessant wäre mal die Handhabe bei Verzögerungen bei erstrangig abgesicherten Projekten. …“
          hat mich dann mal etwas nachdenken lassen, wie kommt man letztlich an sein „besichertes“ Investitionskapital.

          Mit dem Satz
          „Überfragt bin ich aber, wie die qualifizierte Nachrangklausel in Konkurrenz zur ersten [richtig zweiten] Rangstelle bei Herbeiführung der Insolvenz auf diesem Weg steht.“
          wollte ich zum meine Ratlosigkeit zum Ausdruck bringen, einerseits kommt man nicht an sein Geld weil qualifizierte Nachrangklausel und damit Insolvenz droht, andererseits kann man sich üblicherweise an einer Sicherheit befriedigen, wenn die Zahlung fällig ist und nach Mahnbescheid etc. der Titel da ist (Verfahren hier wäre Pfändung ins Grundstück und anschließende Zwangsversteigerung), und dann diese Vollstreckung letztlich nicht funktioniert, weil zwar fällig, aber die Nachrangklausel zuschlägt, weil noch keine Insolvenz vorliegt und deswegen nicht entstehen darf.

          Ich kann da gerne noch ein paar verschlungene Pfade einfädeln, lass das aber.

    • Ebenso Danke für die Links.
      Seite 48: Durchschnittliche Verzinsung 2018 in D 5,65%
      Seite 82: Durchschnittliche Verzinsung 2018 in AT 6,68%
      Nachbars Wiese ist grüner. Immer. Naturgesetz. Die Österreicher müssen halt selber schauen, wo jetzt die Wiese in D grüner ist …
      Seite 130: „Der Anteil des Insolvenzvolumens liegt bei 1,7%. (…) Die bislang erzielte Rendite nach Insolvenzen liegt bei 3,78% p.a.“
      Mein Daumen hätte jetzt etwas mehr Rendite geschätzt.
      Für den schnellen Leser interessant auch Seite 100 Marktanteile, Seite 101 Volumen in 2018 und Seite 127 Trend-Analyse 2019
      Aus dem Rest konnte ich jetzt nicht allzuviel herausziehen.

      • Vielen Dank für die Kurzfassung. Das erspart mir ein wenig Zeit. 😉

        Was mich allerdings seeehr stutzig macht, ist die Angabe der durchschnittlichen Rendite nach Insolvenzen in Höhe von 3,78%. Das ist nämlich exakt der Wert, der aktuell auch in meinem eigenen Excel-Sheet steht! 😮 Da bin ich ja platt…

        Gruß, Der Privatier

  22. Zu der von kaba aufgeworfenen Frage möchte ich auf das Urteil vom OLG Düsseldorf v. 10. November 2011 – I – 6 275/10, GWR 2012, 61, verweisen.

    „Wird ein qualifizierter Nachrang und die Bestellung einer banküblichen Sicherheit (z.B. Grundschuld) bei einem Produkt kombiniert, gilt, dass die zusätzliche Bestellung von Sicherheiten […] zu einer Unwirksamkeit des Rangrücktritts führt.“

    • Spreche aus Lob und Anerkennung.
      Nachdem ich mich schon wieder auf dem Weg nach Verona befinde hätt ich für die Suche erst nächste Woche Zeit gehabt.

      • Verona???!!! Grüss mir meine zweite Heimat, sind öfters am Gardasee und da ist das ADIGEO in Verona immer Pflichtprogramm

  23. Jetzt hat es auch Exporo erwischt

    https://www.immobilien-zeitung.de/1000066092/erstes-exporo-projekt-von-insolvenz-betroffen

    Hab mal in meinen alten Dateien gekramt (weil bei Exporo „seltsamerweise“ bei den geschlossenen Objekten nur das Marburg II sichtbar ist), und zumindest folgende 3 Sicherungen gefunden:

    Nachrangige Gesamt-Grundschuld an den Objekten des Projekts „Portfolio Marburg“ für die Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger.
    Die Gesellschafter der Projektgesellschaft, Herr Sciolla und Frau Beilborn, geben ein abstraktes Schuldanerkenntnis für 100% der Darlehenssumme zzgl. Zinsen gegenüber der Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger ab.
    Abtretung der Rechte und Ansprüche (nachrangig zum finanzierenden Kreditinstitut) der Projektgesellschaft aus bestehenden und zukünftigen Mietverträgen an die Treuhänderin zugunsten der Exporo-Anleger.

    Man wird sehen, was die 2. Rangstelle im Zweifel wert ist.

    • Danke für die Info! Ich bin selber dort (ausnahmsweise 😉 ) einmal nicht dabei, von daher habe ich bisher keine Nachrichten zu dem Projekt bekommen.

      Ist natürlich für alle Betroffenen mal wieder eine bittere Erfahrung und ich kann nur hoffen, dass sich alle an die immer wieder empfohlene Streuung auf viele kleinere Projekte gehalten haben. Macht den Verlust zwar auch nicht wieder gut, ist aber leichter zu verschmerzen, als wenn es nur eines von wenigen großen Projekten wäre.

      Für Exporo ist es natürlich auch sehr schade, denn dadurch ist die bisher „weisse Weste“ nun auch nicht mehr vorhanden. Bei inzwischen über 100 Projekten eigentlich nicht verwunderlich und wenn es erst einmal dabei bleibt, immer noch eine gute Bilanz. Aber eben nicht mehr 100% ohne Ausfall. Schade!

      Und es wird sicher spannend, wie die aufgeführten Sicherheiten den Anlegern am Ende nutzen. Falls hier jemand zu den Betroffenen gehört, wären es daher schön, wenn er hier über den Fortgang der Dinge von Zeit zu Zeit berichten könnte.

      Gruß, Der Privatier

  24. Ich hab’s über den Twitter-Kanal der Immobilien-Zeitung mitbekommen.

    Ich gehe für alle Betroffenen von einer längeren Abwicklungszeit aus.
    Bei ca. 9,8 Mio. Gesamtinvestitionskosten waren 1,0 Mio. € EK des Projekträgers (sind wohl weg), 1,65 Mio. € die Crowd und 7,12 Mio. € von der Bank (erste Rangstelle).

    Zu befürchten ist halt, dass die Zwangsverwertungserlöse des Grundstückes im wesentlichen für die Bank draufgehen, und dann wird man sehen, ob/was übrig bleibt.

    Zumindest scheint Exporo völlig überrascht worden zu sein, und da landen wir wieder beim schon oft gescholtenen Berichtswesen.

    • Rein neugierdehalber: was genau ist bei dem Projekt eigentlich schiefgelaufen? Sind die Kosten aus dem Ruder gelaufen? Gab es Probleme mit Miet- oder Kaufeinnahmen? Gab es überhaupt irgendwelche Informationen dazu für die Investoren?

  25. „Das Portfolio besteht aus 37 Wohn- und neun Gewerbeeinheiten verteilt auf sechs Bestandsimmobilien in Marburg und Cölbe im Landkreis Marburg-Biedenkopf.“

    Ich kenne jetzt weder die Grundstückspreise in der betroffenen Region noch sind mir die Bestandsgebäude bekannt. Aber wenn das nicht gerade eine komplett schrottige Lage ist bzw die Objekte heruntergewirtschaftet sind, dürfte doch da noch einiges an Erlös drin stecken. Die Banken werden ja sicherlich keinen Beleihungswert oberhalb von 70% haben, so dass die Chancen vielleicht gar nicht mal so schlecht stehen, dass die Crowd noch was abbekommt. So eine Vollstreckung der Grundschuld kann allerdings sehr lange dauern, insbesondere wenn Rechtsmittel eingelegt sind. Ich kenne das von der Plattform estateguru, wo es schon öfters zu Sicherungs Fällen gekommen ist. Auch nicht zu vernachlässigen sind die bei der Veräußerung entstehende Kosten für Treuhänder, Notar, Rechtsanwälte und Steuerberater.

    Es handelt sich übrigens nicht um ein qualifiziertes Nachrangdarlehen, sondern um eine Forderungsabtretung.

    Betroffene Investoren dürfen gern berichten, wie es um die Kommunikation von und mit exporo steht.

    • Wie oben schon geschrieben, kenne ich das Projekt im Detail nicht und sehe momentan auch keine Möglichkeit, die alten Konditionen noch einmal nachzuschauen. Aber auf einen Punkt möchte ich noch hinweisen:
      Auch wenn es sich um ein Portfolio von insgesamt sechs Immobilien handelt, kann ich mir kaum vorstellen, dass die (nachrangige) Grundschuld, mit der die Anlegergelder abgesichert werden sollten, auf alle sechs Immobilien verteilt ist. Es ist eher davon auszugehen, dass diese nur auf eine oder vielleicht zwei Immobilien eingetragen wurde. Mit der Konsequenz: Wenn bei diesen Objekten nichts mehr übrig bleibt, ist die Grundschuld nichts mehr wert.

      Ich finde es daher interessanter, was aus den abstrakten Schuldanerkenntnissen und der Abtretung der Ansprüche aus den Mietverträgen wird.

      Gruß, Der Privatier

  26. Zu Exporo auch ein Artikel vom 12.11.2019:
    https://www.fondsprofessionell.de/sachwerte/news/headline/crowdinvesting-anbieter-verzeichnet-ersten-pleitefall-192780/

    Letzter Absatz
    „Es droht weiteres Ungemach
    Wie die „Immobilien-Zeitung“ schreibt, kündigte Dema-Vorstand Hubert Bonn an, auch für das Projekt „Portfolio Marburg II“ in den kommenden Tagen einen Insolvenzantrag stellen zu müssen. Hier stehen knapp 2,1 Millionen Euro im Feuer. FONDS professionell ONLINE liegen obendrein Informationen vor, dass drei weitere Exporo-Finanzierungen, bei denen der Projektentwickler Primus Concept über Exporo mit insgesamt 3,7 Millionen Euro kreditiert wurde, inzwischen als leistungsgestört einzustufen sind. “

    Ich bin glücklicherweise nicht betroffen, aber es ist mir trotzdem eine Lehre, Klumpenrisiko zu meiden und mir ein Investitionslimit pro Unternehmen zu setzen.

    • Die Leistungsstörungen beim Projektentwickler Primus Concept sind wahrscheinlich Realität. Grund: Der Beitrag in Fonds professionell wurde von Herrn Tilman Werther verfasSt und der ist als ehemaliger Chef des fondstelegramms üblicherweise bestens informiert.

    • Ich habe mich auch schon gefragt, warum immer nur von dem ersten Marburg-Projekt die Rede ist? Soweit mir bekannt, gehört doch Marburg II zu demselben Projektinitiator? Dann müsste das logischer Weise genau so betroffen sein.

      Was die anderen Verdächtigungen angeht, kann ich nur bestätigen, was Mr. Excel hier weiter unten schon geschrieben hat: Das Projekt „Pflegezentrum Vierkirchen“ ist mit einer kleinen Verzögerung von ca. 2 Wochen ordnungsgemäß zurückgezahlt worden. Zu den anderen Projekten habe ich keine Informationen.

      Gruß, Der Privatier

      • „Zu den anderen Projekten habe ich keine Informationen“

        Da habe ich wohl ein Projekt übersehen! Beim dritten Projekt von Primus Concept handelt es sich um „Pflegezentrum Aldingen“.
        Auch hier gibt es eine Verzögerung: Heute wurde die Rückzahlung für den 15.Dez.19 angekündigt, zzgl. einer nicht näher spezifizierten Verzugsausgleichszahlung. Man wird sehen…

        Gruß, Der Privatier

  27. Bei primus concept handelt es sich u.a. um die Projekte „Im Virchow-Viertel Stadtbergen“ und„Pflegezentrum Vierkirchen“.

  28. Bergfürst hat soeben mitgeteilt, dass das Projekt Zernsdorf am See vorzeitig am 16. Dezember zurück gezahlt werden wird. Ursprüngliche Laufzeit war bis Oktober 2020. 10 Monate weniger Zinsen ist natürlich ärgerlich, aber besser als ein Ausfall. Das Beispiel zeigt deutlich die Vorteile von crowdinvesting für den Emittenten. Große Flexibilität bei Rückführung des Darlehens und das ganze ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

    • Bei mir überwiegt bei einer vorzeitigen Rückzahlung auch immer die Freude darüber, dass ein Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. 😀

      Und es ist schon richtig, dass die Emittenten in der Regel eine gewisse Flexibilität bei der Rückführung der Darlehen haben, aber so ganz generell stimmt die Aussage „ohne Vorfälligkeitsentschädigung“ nicht. Das hängt immer von den konkreten Vertragsbedingungen ab. So gab es z.B. auch Konstruktionen mit 2 Kündigungsterminen: Wurde nicht rechtzeitig zum ersten Termin gekündigt, mussten Zinsen bis zum 2.Termin gezahlt werden.
      Ist aber im aktuellen Bergfürst-Projekt nicht so geregelt. Aber mir soll es Recht sein. Ich hoffe einmal, dass es bald ein Nachfolge-Projekt von Bergfürst gibt.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, das hoffe ich auch. Bei bergfürst ist es schon seit einiger Zeit recht ruhig. Ich frage mich wie man bei so einer geringen Projektfrequenz profitabel arbeiten kann….

        • Die Profitabilität hängt ja auch im starken Maße von der Anzahl der Mitarbeiter ab! Bei Exporo dürften es (zusammen mit den übernommenen Zinsland-Mitarbeitern) wahrscheinlich so um die 200 sein. Da frage ich mich ernsthaft, was die den ganzen Tag über machen??
          Bei Bergfürst kann ich keine offiziellen Angaben entdecken, in einer ca. 6 Monate alten Meldung war einmal von ca. 20 Mitarbeitern die Rede. Das dürfte dann (gefühlt) in etwa auch das Verhältnis der Projektfrequenz widerspiegeln.

          Gruß, Der Privatier

    • Ausserdem hat Bergfürst soeben die Rückzahlung des Projektes „Wien Gobergasse“ angekündigt. Auch schön! 🙂 So kann es weiter gehen.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Eines meiner wenigen Österreich-Investments.

      • Die vorgezogene Rückzahlung des Projektes „Wien Gobergasse“ hatte ich schon am 18.10.2019 im Posteingang.
        Heute waren dann die Nachrichten zu
        Darlehensrückzahlung (bereits Valuta heute auf dem Konto),
        Zinszahlung (ebenfalls heute Valuta auf dem Konto, und verzinst bis 19.11.2019),
        und Bonuszahlung (1 %, hat es noch nicht auf’s Konto geschafft)
        im Posteingang.

  29. Und kaum habe ich mir ein neues Bergfürst-Projekt gewünscht, schon wird es angekündigt:
    Wien – Gobergasse II*“ .
    Start ist bereits morgen früh. Aber nicht (wie sonst) um 0:00 Uhr, sondern erst um 06:00 Uhr. Es ist also „Ausschlafen“ angesagt. 😀 😀

    Gruß, Der Privatier

    • Ging offenbar weg, wie warme Semmeln, ich war auch latent interessiert, schöner Zinssatz und bf immer gern.
      Die neue exporo Aktion mit bis zu 2% Bonus eher etwas mau, zumal im Moment nur eine Finanzierung angeboten wird. Bei Exporo Bestand hatte ich den 50€ nur einmal genommen, obwohl meine LG auch noch gekonnt hätte.

      LG Markus

      • Ich finde die aktuelle Exporo-Aktion mit bis zu 2% Bonus auch wenig überzeugend und weiß auch nicht, ob das richtig durchdacht ist? Denn erstens bekommt man diesen Bonus ja nur, wenn man innerhalb einer Woche(!) in drei Projekte investiert, ansonsten gibt es nur 0,5% (oder 1% bei 2 Projekten). Das empfinde ich zumindest nicht als Anreiz zu investieren.
        Somit dürfte der Bonus eher als willkommener Mitnahmeeffekt wirken, für Investoren, die ohnehin vorhatten, in eines der aktuellen Projekte zu investieren.

        Da ist die aktuelle Neu-Kunden-Aktion (bis Ende Nov.) schon sehr viel interessanter und die gerade abgelaufene für die Altinvestoren für Bestandsobjekte war auch gut.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Beim letzten Bergfürst-Projekt bin ich auch nicht dabei. Aber ich hoffe darauf, dass bald das nächste kommt…

  30. Guten Morgen in die Runde, bisher war ich stiller und interessierter Mitleser bei allen Themen – vielen Dank für die umfassenden Informationen in den Bereichen zum vorzeitigen Ausstieg aus dem Hamsterrad. Zu Crowdinvesting: Seit vier Tagen kann ich selbst „mitreden“ als Investor bei den Projekten Marburg I + II. Zwischenzeitlich gab es durch Exporo auch die Information zum Insolvenzantrag – und der Ergänzung „Sobald uns neue, belastbare Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend in Kenntnis setzen.“ Da bin ich jetzt mal gespannt wie das Ergebnis sein wird. Im Grunde gehe ich davon aus, dass hier der Totalverlust eintritt, was damit die bisherige Rendite aus den Investitionen in Richtung „0“ bewegt. Da stellt sich sicher auch die Frage nach der Qualität der Bonitätsbeurteilung – die Projekte sind ja zeitversetzt in den Markt gebracht worden, üblicherweise kündigen sich Probleme ja über einen gewissen Zeitraum an. Gruß aus dem Süden, Karl

    • Danke, dass Sie sich hier als Betroffener zu Wort melden! Ich denke, es wäre für alle anderen Crowdinvestoren sicher interessant, wenn Sie evtl. von Zeit zu Zeit einmal hier über den Fortgang des Verfahrens berichten könnten.
      Denn im Unterschied zu den bisherigen Zinsland-Ausfällen, bei denen es ausnahmslos um qualifizierte Nachrangdarlehen ging (bei denen ein Totalausfall somit höchst wahrscheinlich ist), handelt es sich bei den Marburg-Projekten ja um grundbuchlich abgesicherte Darlehen. Wenn auch erst im Rang nach der finanzierenden Bank, aber dennoch könnte hier durchaus etwas übrig bleiben. Zudem könnten hier die zusätzlichen Sicherheiten der Projektinitiatoren und Abtretungen von Mietansprüchen einen gewissen Wert haben.

      All das wird sich aber wohl kaum in einem kurzen Zeitraum klären lassen. Hier wird man einiges an Geduld mitbringen müssen!

      Im Übrigen hat bei der einer Insolvenzverwaltung alleine der Insolvenzverwalter das Sagen (es sei denn, es handele sich um eine Insolvenz in Eigenregie). Sämtliches „Pochen auf Berichte“ bei anderen Beteiligten ist daher völlig sinnlos. Und ein Insolvenzverwalter wird so schnell keine Aussagen tätigen, die nicht 100% gesichert sind.

      Gruß, Der Privatier

  31. Aus meinen Erfahrungen bei meinem zweitgrößten Zahlungsverzug, bei LeihDeinerUmweltGeld, kann ich sagen, dass es ganz schön lange dauert, bis sich da überhaupt etwas bewegt. Ich würde auf eine mtl./vierteljhrl. Berichterstattung pochen, damit die Herren überhaupt einen Finger krumm machen. Laut Exporo Qualitätsmanagment schaffen es nur 10 von 100 Projekten, über die Plattform verwirklicht zu werden. Wie leicht muss es aber wohl tatsächlich sein, den Ansprüchen von Exporo ein Schnippchen zu schlagen. Exporo war eine Bank.

  32. Das Exporo Projekt Bieberer Quartier von Juni 2018 ist wohl nie zur Auszahlung an den Kreditnehmer geflossen sondern liegt seit 17 Monaten beim Treuhänder. Bin jetzt gespannt was mit der Verzinsung passiert.

    • Interessant! Was war denn das Problem? Hat die Baugenehmigung gefehlt? Und ist denn jetzt eine Rückzahlung angekündigt? Die maximale Laufzeit ist ja noch nicht abgelaufen…

      Ich erinnere mich dunkel an ein anderes Projekt (von Zinsland glaube ich?), bei dem auch die ganze Zeit über quasi nichts passiert ist. Die Rückzahlung ist aber erfolgt. Inkl. Zinsen. Allerdings ist (wahrscheinlich) das Darlehen auch vorher an den Kreditnehmer geflossen.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo, das war das Zinsland Projekt „Stener Berg“ in Berlin… es wurde ewig keine Baugenehmigung erteilt und musste überarbeitet werden, aber die Rückzahlung erfolgte trotzden pünktlich

      • Die Grundschuld wurde nicht eingetragen, daher wurden die Auszahlungsbedingungen nicht erfüllt. Das Investment wird zur Mindestlaufzeit 20.Dez gekündigt.
        Theoretisch wären dann für 17 Monate 5% Zinsen fällig, mal sehen ob es die wirklich gibt. Exporo befindet sich in intensiven Gesprächen mit der Geschäftsführung, was immer das bedeutet.

  33. Naja, das zeigt immerhin, dass die Auszahlungsvoraussetzungen auch streng geprüft werden.

    Im oben erwähnten crowdinvesting Bericht ist ja in Bezug auf alle Projekte und alle bekannten Ausfälle von einer verbleibenden Rendite von 3,78% die Rede. In dieser Rendite sind die zwei insolventen exporo Projekte noch nicht berücksichtigt. Rechnet man diese mit ein, verbleiben vielleicht noch so gute 3% Gesamtrendite. Damit muss man sich ernsthaft fragen, ob crowdinvesting unter Rendite Gesichtspunkten noch interessant ist, da andere Anlageklassen deutlich bessere Erträge abwerfen, zumindest langfristig. So hat der MSCI World langfristig eine Bruttorendite von bisher 8,7%, der Dax liegt bei knapp 8%. Wer mehr auf fix income steht, wird auch im Bereich der Mittelstandsanleihen fündig. Anleihen mit vier bis 5% Rendite sind bei ordentlicher Sicherheit mit etwas Suchaufwand möglich ( Beispiel: Anleihe deutsche Rohstoff AG 16/21 mit einem Zinskupon von 5,625 % erwirtschaftete beim aktuellen Stand von 102% eine Rendite von knapp 4% mit attraktiven convenants).

    Und die Argumentation, man könne durch crowdinvesting in Immobilien investieren, ist so auch nicht richtig. Man investiert nicht in eine Immobilie, also einem Sachwert, sondern gewährt lediglich einen Immobilienunternehmen einen Kredit, welcher oftmals nicht mal mit einem werthaltigen Sachwert abgesichert ist (Stichwort Nachrang Sicherheit). Nicht umsonst verlangen institutionelle Investoren für mezzanines Kapital in der Regel zweistellige Risikoprämien.

    Mehr tatsächlich in den Immobilienmarkt investieren möchte aber nicht das ausreichende Kleingeld für einen Direktinvestition hat, der ist mit REITS in der Regel wohl besser bedient….

    • Hallo Poweramd,

      das entspricht so ziemlich genau meinen Erfahrungen, ich bin/war in Summe über die drei Plattformen Zinsland/Exporo/Bergfürst bei 41 Projekten investiert.
      Ich habe die Anlagen recht gleichmässig in bevorzugt Kurzläufer verteilt.
      Habe aber 2018 wegen schlechtem Bauchgefühl die Anlageform eingestellt und nichts neues mehr gezeichnet, meine letzen Projekte (noch 15 offen) laufen 2020 aus.
      Theoretischer Durchschnittertrag (brutto vor Steuer) über alle Projekte bei knapp über 6%.
      Bisher einen Ausfall, Steinbacher Terrassen, der eine Verminderung der Gesamtrendite auf ca. 3,55% vor Steuern verursacht hat.
      Ein weiterer Ausfall würde mich auf eine Rendite von 1% drücken.

      Da stimmt das Ertrags- Risikoverhältnis nicht mehr, da fährt man mit einem REIT ETF besser.

    • @ Poweramd
      Zu der m.M.n. “ Vergleichbarkeit “ der Immo-Invest. in REITs ,
      kommt auch m.M.n. noch der Vorteil/Nachteil ( Je nach Sichtweise )
      der ständigen “ Handelbarkeit “ = insofern schnellere Preisbildung
      am Markt , mit dazu . Zusätzlich zu den REITs , kann aber auch ein
      Immo-Invest , in viele Firmen der Immo-Branche u.a. auch in D.
      mit z.B. DIC-Asset , LEG , u.s.w. , u.s.f. ( Also halt Immo-Firmen
      OHNE REIT Status ) getätigt werden . Bei den REITs ggf. noch zu prüfen
      -> Healthcare REITs , Mortgage REITs u.s.w. , u.s.f. .
      Auch bei Anlagen in REITs wird immer das Risiko ein Teil weit ,
      mitbezahlt werden .

      Alternativ wäre ggf. eine Anlage in Infrastruktur-Lösungen eine m.M.n.
      weiter zu prüfende “ Anlageform “ des Kapitals . Z.B. Brookfield ( BAM )
      u.a. .

      Tja die “ Anlage “ von “ billigen Geld , sucht sicheren Hafen “ wird
      wohl noch eine Zeitlang so weiter gehen . Allen viel Erfolg .

      LG Det

    • Die kritischen Anmerkungen sind sicher berechtigt. Einige davon habe ich auch bereits in meinen eigenen Rückblicken erwähnt.
      Allerdings sollte man nicht verkennen, dass am Ende jede Kapitalanlage mit einem Risiko verbunden ist. Das ist natürlich unterschiedlich ausgeprägt und immer in Abhängigkeit von anderen Faktoren wie Rendite und Liquidität (Laufzeit/Handelbarkeit) zu sehen.
      Die unterschiedliche Einschätzung dieser Faktoren und die anschliessende Auswahl auch im Hinblick auf die persönliche Situation (z.B. andere Vermögenswerte, Einkünfte, Alter und Familienstand) sind daher immer sehr individuell und darüberhinaus ggfs. auch im Laufe der Zeit veränderbar.

      Für mich selber geht es dabei dann nicht um eine Entscheidung, eine Anlageklasse vollständig auszuschliessen, also nicht: Entweder Aktien, oder Anleihen, oder ETFs oder Crowdinvesting, sondern ich versuche hier einen für mich geeigneten Mix zu finden.

      Gruß, Der Privatier

      • @ Poweramd und Peter
        ……versuche hier einen für mich geeigneten Mix zu finden ……..
        Genau Peter . Und soweit ich mich erinnere , sollte ja auch eine gewisse
        “ Unkorreliertheit “ erfolgen . Letztendlich , wird der Blick in die
        Glaskugel , eh erst in der Rückschau , rel. Nebelfrei zu beantworten sein .

        PS Peter
        ( Interessant dabei , der tatsächlich auftretende 1/2 Hühnchen Fall !!! )
        Time will tell

        LG Det

  34. @Det: dein Hinweis mit der Handelbarkeit ist dem Grunde nach zutreffend, es gilt allerdings zu beachten, dass einige crowdinvestment Plattformen auch einen Zweitmarkt haben und damit eine gewisse Handelbarkeit und Liquidität sichergestellt ist.

    Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Argumente, die für Reits und gegen crowdinvestment sprechen. So genießen erstere auf Gesellschaftsebene eine Steuerbefreiung, wovon die Anleger natürlich auch durch höhere Ausschüttungen profitieren. Außerdem ist auch in der Krise das Risiko des Totalverlustes gering, vielmehr kann man mit etwas Geduld die Kursschwankungen aussitzen. Außerdem bewegen wir uns im regulierten Kapitalmarkt mit entsprechender Transparenz, was was allerdings nicht nur Segen sondern auch Fluch ist. Aufgrund MiFID II sind insbesondere viele US REITs im beratungsfreien Geschäft nicht zu erwerben.

    Um jetzt crowdinvestment in Immobilien nicht komplett schlecht zu reden: die zahlreichen Bonus und Cashback Aktionen, insbesondere von exporo, haben in der Vergangenheit wie ein Rendite Booster gewirkt. Diese eingerechnet, dürfte ich mit meinen etwa 20 Projekten auf eine zweistellige oder zumindest hohe einstellige Rendite kommen, soweit kein Ausfall zu verzeichnen ist. Exporo bestand nicht mit eingerechnet.

    Passend zum Thema: gerade war in der Post ein Adventskalender von exporo. Und ich habe auch schon in den 24. gespickelt in der Hoffnung, eine Bonusaktion sichten zu können. Will jetzt aber nichts spoilern :-).

      • Ja, in jedem Laedelchen steht eine kurze Information über exporo bzw dessen Anleger. Und am 24. wartet ein kleiner Bonus. Interessant: meine Frau ist auch mit 500 € bei Expo investiert, hat aber kein Adventskalender bekommen. Ob das nur solche Investoren bekommen, die einen gewissen Mindestbetrag investiert haben?

        • Bin dort mit gut 5000,- investiert, habe aber keinen Kalender bekommen. Den bekommen dann wohl nur die sehr guten Kunden.

    • Ich fand’s gut. Bis jetzt hatten wir nur Kalender für die Kinder, jetzt können meine Frau und ich auch naschen und uns auf Weihnachten freuen.

      LG Markus

      • Naja, ist immer ganz nett, aber nicht wirklich kriegsentscheidend, halt „Kontaktpflege“….
        Bis jetzt kam von z.B. von Bergfuerst noch nix.
        Letztes Jahr gab’s ne Pulle Wein, nen‘ Schlabberbecher, Tee und was zu naschen.
        Und ja, ich denke schon, dass da auch das “ Investitionsvolumen “ eine Rolle spielt.

        Frohes Fest
        ratatosk

        • Glaub ich weniger, hab nicht mal 2000€ bei EXPO investiert, z.Z . nur ein Projekt mit kleinster Anlagegröße, trotzdem hab ich den Kalender bzw. das Haus bekommen. Vielleicht hat aber auch das Investing bei Zinsland eine Rolle gespielt, da hab ich deutlich mehr gemacht.

      • Ihr könnt sagen was Ihr wollt.
        Ich hab heute mein Törchen >1< geöffnet und die "Zusatzzinsen" genossen.
        Von meien Bank mit weniger Zinsen bekomme ich sowas nicht.

      • Wegen urlaubsbedingter Abwesenheit konnte ich heute erst den Exporo-Turm im Zeitschriftenladen entgegennehme, der normal letzte Woche am 26.11.2019 eingetroffen ist.
        Eine Gesetzmäßigkeit lässt sich m.E. nicht erkennen, ich hab einen bekommen, mit gut über 10 k Investment, jemand anders (ein Objekt von 2017 auf 2018 mit 500 € und 50 € Prämie) hat auch einen bekommen.

    • Der Exporo-Adventskalender scheint ja doch eine Menge Diskussionsstoff zu bieten. 😉

      Bei mir ist es so, dass ich mich einfach nur über eine nette Geste freue und da auch nicht darauf spekuliere, ob da irgendwo „noch mehr“ zu finden sein könnte.

      Und nach welchem Prinzip die Kalender verteilt werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass nicht alle gleichzeitig zugestellt werden. Meiner war erst am Samstag da. Vielleicht kommem also noch welche…

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo,
      vielleicht könnte der PRIVATIER eine eigen Plauderecke zum Thema REIT’s aufmachen.
      Es kommt immer mal wieder ansatzweise hoch.
      Doch parallel zu Immobilien-Investment sicherlich ein Diversifizierungsansatz.
      Da gibt es reichlich Themen, Fragen, Wissen, was wir hier zusammentragen könnten.
      Besonders die Erfahrungen mit den einzelnen Banken, etc. Wer handelt was unfd was nicht.
      Gruß

      • Hallo Mr. Excel , m.M.n. = Superidee !!!
        M.M.n. um den “ Speziellen “ Immo-Aktien-Teil ,
        z.B. DIC , LEG , u.s.w. , u.s.f. zu erweitern .
        Oder auch Zweiteilung in
        A) REITs
        B) Immo-Aktien OHNE REIT-Status ( Davon gibt es ja auch
        einen Schwung ) .

        LG Det

      • Danke an Mr. Excel für die Anregung, die ich gerne aufgreifen werde. Zwar nicht heute oder morgen, aber ganz sicher in Kürze. Versprochen.

        Ich finde das Thema nämlich auch interessant und es gibt da sicher (auch bei mir) noch einige Wissenslücken. Daher kann es nicht schaden, einmal einen kleinen Erfahrungs-/Meinungsaustausch zu starten.

        Ich möchte das allerdings zu Beginn auch ruhig etwas weiter fassen (so wie von Det vorgeschlagen) und das Ganze nicht ausschließlich auf REITs beschränken, sondern ganz allgemein auf Wertpapiere mit Immobilien-Hintergrund. Da können dann auch „normale“ Immobilien-Aktien genau so besprochen werden, wie eben REITs oder auch ETFs mit entsprechendem Schwerpunkt.
        Es wird sich dann sicher im Laufe der Zeit zeigen, zu welchem Thema mehr Diskussionsbedarf besteht oder ob ggfs. eine Aufteilung erforderlich wäre.

        Also: Steht auf der Liste! Coming soon… 😉

        Gruß, Der Privatier

      • Bin zur Zeit wieder in Urlaub.
        Vielen Dank an Mr. Excel (ich hab mit Multiplan 1.0.6 angefangen 🙂) und das Aufgreifen durch den Privatier.
        Nachdem ich ungeplant wohl ein wenig Geld vorzeitig zurück bekomme und das Crowdinvesting wie schon mal geschrieben etwas heruntergefahren habe wollte ich mich damit ohnehin beschäftigen.

      • Ich habe soeben meine Pläne für die nächsten Beiträge hier auf der Seite etwas umgestellt:
        Ich hatte ursprünglich vor, noch vor Weihnachten einen Beitrag über eine sehr interessante (und umfassende) Gestaltung im Zusammenhang mit Abfindung, Steuern, Kranken- und Rentenversicherung zu schreiben. Das sollte eigentlich in den nächsten Tagen fertig sein. Ist für mich aber auch ein unbekanntes Terrain und mit etwas Arbeit verbunden.

        Ich werde diesen Beitrag nun auf Anfang des nächsten Jahres verschieben und stattdessen morgen früh hier eine neue Plauderecke starten für alles, was mit Immobilien-Wertpapieren zu tun hat: REITs und mehr…

        Gruß, Der Privatier

  35. Kaum ist der Totensonntag in trockenen Tüchern, wird auf gutes Wetter gemacht. Schönes Advents- Häuschen von Exporo, ähnelt ein bischen den Fachwerkhäusern in Marburg. Auch nur ein kurzes Träumchen vom Glück. Zinsbaustein hat ebenfalls geliefert, auch wenn nicht ganz so prollig wie beim Platzhirsch Exporo. Versöhnliche Gesten zum Jahresabschluss, immer wieder gerne gesehen.

  36. Noch eine aktuelle Information zum Exporo Projekt Bieberer Quartier, die Anlagesumme wurde nach 17 Monaten auf dem Treuhandkonto noch am Freitag kurz vor Buchungsschluss bei mir wieder gutgeschrieben. Leider ohne Zinsen.

    • Danke für das Update, Ulrich.

      Gab es diesbezüglich eine Stellungnahme von exporo? Falls ja, was haben die geschrieben?

      • Ich bin zwar nicht Ulrich, aber folgende Info habe ich bekommen:
        Bevor Ihr beim Zahlungsdienstleister secupay AG eingezahlter Investitionsbetrag an den Darlehensnehmer ausgezahlt wird, prüft der Treuhänder, ob der Darlehensnehmer sämtliche zuvor vereinbarten Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt hat.

        Im Falle des Projektes „Bieberer Quartier“ ist es dem Darlehensnehmer endgültig nicht gelungen, alle Auszahlungsvoraussetzungen zu erfüllen, da er die als Sicherheit vereinbarte Grundschuld nicht hat eintragen lassen. Aus diesem Grunde wurde das Darlehen nicht an den Darlehensnehmer ausgezahlt. Ihr Investment ist in der Folge zur Mindestlaufzeit 20.12.2019 gekündigt.

        Damit Sie Ihr Investment sofort zurückerhalten, hat Exporo die Rückzahlung Ihres Darlehensbetrags veranlasst. Bezüglich der Bereitstellung der vom Darlehensnehmer noch ausstehenden Verzinsung befinden wir uns derzeit in intensiven Gesprächen mit dem verantwortlichen Geschäftsführer und werden Sie umgehend über die Ergebnisse dieser Gespräche informieren.

        • Ok, danke.

          Ich habe das Gefühl,“intensive Gespräche“ sind mittlerweile zur Standardfloskel geworden…

          • Na ja, was sollen sie auch groß schreiben. Zunächst einmal bin ich froh mein Investment zurück zu haben – ob mit oder ohne Zins.
            Zumindest bestätigt mich das wieder, aus dem Crowdinvesting Geschäft auszusteigen und lieber auf Reits/Immoaktien zu setzen.

        • Offenbar scheint eine solche Situation vertraglich nicht geregelt zu sein?

          Ich habe mir die Verträge darauf jetzt nicht noch einmal angesehen, aber aus Anleger-Sicht würde ich davon ausgehen, dass der Zins gezahlt werden muss.
          Jedenfalls drücke ich mal die Daumen, dass die Zinsen auch noch fliessen.

          Gruß, Der Privatier

  37. Wurde heute gemeldet:
    Exit gesichert: Unser Partner Sontowski & Partner Group hat bekanntgegeben, dass das von uns mitfinanzierte Projekt „niu Bricks“ erfolgreich an einen institutionellen Investor veräußert werden konnte.
    Na das hör ich doch gern (bín dabei)

  38. https://finexity.com/

    Neue Immobilien crowdinvesting Plattform, das gleiche Prinzip wie Exporo Bestand, nur mit 15 Jahren Laufzeit. Demnächst starte das erste Projekt in Hamburg.

    Wie die sich behaupten wollen ist mir aber beim besten Willen nicht klar. Selbst exporo hat ja Probleme seine Bestandsobjekte zu finanzieren – trotz enormer Marketing Aufwendungen. Und bei 15 Jahren Laufzeit dürfte das Interesse wohl noch geringer sein. Naja, vielleicht lässt sich ja ein interessanter Neu-Investor Bonus abstauben. 🙂

    • Ich bin früh aufgestanden und habe aber trotzdem nicht investiert, da ich schon genügend andere Projekte in Berlin habe. Außerdem sind mir die politischen Rahmenbedingungen was Immobilien angeht in der Hauptstadt nicht gerade sympathisch.

      Das Projekt bekommt übrigens von mir den 1. Preis für das Video mit den wenigsten Informationen. Einfach ein paar am Computer erstellte Bilder zusammengeschnitten und ein bisschen Hintergrundmusik eingespielt.

      Aber Respekt, schon fast eineinhalb Millionen Euro gefunded.

    • Moin,
      Also mir war’s das „Fruehaufstehen“ nicht wert.
      Zum Projekt: Berlin, 6%…-dann doch besser woanders, bei >7% hätte ich ja nochmal ueberlegt.

      Gruesse
      ratatosk

    • Ich bin auch nicht früh aufgestanden. Habe dann aber trotzdem investiert. Ich denke, ich war so kurz vor 9:00 Uhr einer der letzten, die zum Zuge gekommen sind.

      Aber auch bei mir nicht wirklich ein Projekt, was mich mit völlig vom Hocker reißt. Die weniger schönen Punkten wurden hier ja bereits genannt. Ich halte diese aber auch nicht für ganz so dramatisch. Für mich insgesamt eher mittelmäßig. Und daher gab es dann auch ein mittelmäßiges Investment. 😉

      Irgendwas wird es immer geben, was nicht so ganz 100%ig gefällt. Aber auf ein perfektes Projekt zu warten, macht auch irgendwie keinen Sinn. Dafür ist das Angebot dann doch wieder nicht groß genug.

      Gruß, Der Privatier

  39. Exporo hat heute gleich zwei erfolgreich beendete Projekte gemeldet:

    * Wohnen im Siegerland und
    * Wohnen am Schlossgarten

    Eine gute Nachricht für alle, die dabei waren. 😀

    Gruß, Der Privatier

    • Neben dem Schlossgarten war bei mir noch ein weiteres Exporo-Projekt zum 30.11.2019 fällig, Wohnen in Fürstenzell, beide am 27.11.2019 (mit Verzinsung bis 30.11.2019) auf dem Konto.

    • Ja, richtig. Und bereits vollständig auf dem Konto. Sehr schön. 🙂

      Mir fehlt jetzt allerdings noch „Berlin Westendallee“ von Bergfürst. Laufzeit endet zwar erst am 30.11.19. Aber bis jetzt habe ich noch keine Info. Mal sehen.

      Gruß, Der Privatier

      • Heute wurde nun auch die Rückzahlung des Projektes „Berlin Westendallee“ angekündigt. Und ist bereits auf dem Konto. 😀

        Für Dezember stehen jetzt bei mir noch drei oder vier weitere Projekte zur Rückzahlung an. Falls sich interessante Gelegenheiten ergeben, wird das wieder in neue Projekte gesteckt. Aber nur, wenn meine Kriterien (einigermassen 😉 ) erfüllt werden.

        Gruß, Der Privatier

          • Momentan bleibt es oftmals ganz einfach auf dem Giro- oder Verrechnungskonto liegen. Ein so großer Unterschied besteht da zum Tagesgeldkonto nicht.

            Für die nächste Zeit möchte ich aus verschiedenen Gründen gerne etwas mehr Liquidität haben und Zinsen gibt es dafür so gut wie nirgendwo.

            Gruß, Der Privatier

  40. Morgen gibt es bei Engel und Völkers mal wieder ein neues Projekt in der Nähe von Frankfurt:

    https://www.ev-digitalinvest.de/projekte/3483efee-3464-4bf8-81ad-c56297dca945?rebrand=1&

    Vorteile meines Erachtens:

    Bestandsobjekt

    Gute Makrolage

    Bei der Stadt bzw der Kommune hat das Projekt aus repräsentativen Zwecken ein hoher Stellenwert

    Ordentliche Verzinsung von 6%

    Die Kalkulation weist einen Puffer in Höhe von 500000 € für unerwartete Kosten aus

    Engel und Völkers hat bisher alle Projekte pünktlich zurückgezahlt. Außerdem steht das Unternehmen für höchste Immobilien Kenntnisse und Insider Know-how

    Nachteile meines Erachtens:

    Qualifiziertes Nachrangdarlehen, kein Forderungsabkauf

    Gebäude steht unter Denkmalschutz, das ist immer für Überraschungen gut, z.b. in Bezug auf genehmigungsrechtliche Probleme und unerwartete Kosten.

    Projektentwickler ist neu und hat nur ein Referenzprojekt. Das Referenzprojekt stand soweit ersichtlich nicht unter Denkmalschutz.

    Baugenehmigung liegt noch nicht vor und Bau soll erst im Juli 2020 beginnen

    Laufzeit von 30 Monaten ist überdurchschnittlich lang. Damit auch Unsicherheit was die konjunkturelle Entwicklung und die Entwicklung des Immobilienmarktes angeht

    Die Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 100000 € ist quasi nichts wert, da sie einem qualifizierten Rangrücktritt unterliegt. Eine Grundschuld liegt nicht vor, auch keine nachrangige.

    Lediglich 3% Eigenkapital wurden eingebracht

    Der Sachverständige plant mit mehr Kosten als der Projektentwickler

    Fragwürdige Mikrolage, da sich das Gebäude direkt neben dem Hauptbahnhof befindet. Für mich schwer nachzuvollziehen, dass Engel und Völkers für den standort AA verteilt hat.

    Fazit:

    Wer vom Grundsatz her keine Probleme mit qualifizierten Nachrangdarlehen hat und die Unsicherheiten in Bezug auf Baugenehmigung, Denkmalschutz und Laufzeit verschmerzen kann, ist mit dem Projekt sicherlich nicht schlecht beraten, nicht zuletzt auch aufgrund des ordentlichen Zinssatzes. In Bezug auf den Projektentwickler sollte man einen Vertrauensvorschuss mitbringen. Sollte es Probleme bei dem Projekt geben muss einem bewusst sein, dass man der Erste in der Nahrungskette ist. Genauso wie bei den bisherigen Insolvenzen im crowdinvesting Bereich.

    Ergänzung bzw abweichende Meinungen sind gerne erwünscht. Morgen um 12 Uhr geht’s übrigens los. Das Finanzierungsvolumen beträgt zweieinhalb Millionen Euro. Die letzten Projekte bei Engel und Völkers waren teilweise innerhalb weniger Minuten finanziert. Also wer Interesse hat, sollte die Mittagspause morgen auf 12 Uhr legen.

    • Gute Zusammenfassung, sehe ich auch so, aber: bei all den Nachteilen ist mir persönlich der Zinssatz zu niedrig, ich bin da mittlerweile anspruchsvoller geworden.

  41. Kurzes Update zu Investition Portfolio Marburg und Marburg II, am 26.11. informierte Exporo zum aktuellen Stand (Insolvenz). Aus meiner Sicht zum jetzigen Zeitpunkt ergibt sich daraus ein ausreichender Überblick zu den weiteren Maßnahmen, die Exporo unternimmt / begleitet. Hier bleibt jetzt einfach auf weitere Erkenntnisse zu warten. Für mich ergibt sich daraus zumindest Stand heute das Gefühl, dass das Möglichste unternommen wird um mich als Anleger bestmöglich zu informieren, bzw. Interessen zu vertreten.

    • Hallo Karl, danke für dein Update. Hättest du Lust die angesprochen Mail von exporo hier zu posten? Danke schon einmal im Voraus.

  42. Nette weihnachtliche Aufmerksamkeit von Bergfürst eingegangen: Leckere Zutaten für eine echt italienische Mahlzeit. Hat mich sehr gefreut 😀.

    • Große Freude auch beim Privatier! 😀

      Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an Bergfürst für das wirklich schöne Weihnachtsgeschenk. Wie auch schon im Vorjahr eine geschmackvolle Zusammenstellung, liebevoll und sorgfältig verpackt.
      Wir werden es geniessen und bei dieser Gelegenheit an Bergfürst denken!

      Vielen Dank und Gruß
      Der Privatier

    • Ich wollte es ja gar nicht verraten, damit ich noch ’ne halbe Stunde länger schlafen kann. 😉
      Aber, nun gut: Gemeint ist das Projekt: „Leipzig – Eilenburger Straße*
      Ich werde NICHT um 6:00 Uhr aufstehen, sondern gehe die Sache gelassen an: Wenn ich es rechtzeitig schaffe, bin ich dabei. Wenn nicht – ist es auch nicht schlimm.

      Aber ich könnte durchaus noch das eine oder andere neue Projekt in meiner Sammlung gebrauchen. Seit einiger Zeit kommen die Rückzahlungen deutlicher schneller als ich neue Projekte finde. Der Vorrat schrumpft ein wenig.

      Gruß, Der Privatier

  43. Die Adventskalender Philosophie der Plattformen soll mal jemand verstehen. Ich bin bei bergfürst in mehrere Projekte investiert, habe aber keine italienische Leckereien bekommen. Aus Frust wird jetzt alles auf den Zweitmarkt geschmissen. 😉

    • Letztes Jahr hatte ich eine Tasse bekommen, dieses Jahr noch nichts obwohl ich mehr investiert hatte… aber event. kommt noch was nach

      • „…hätte auch schon für eine schöne Investition bei Bergfürst gereicht.“

        Naja, bei Bergfürst kann man ja bereits ab 10€ „investieren“… 😉

        Gruß, Der Privatier

  44. Grade eben bei Bergfürst geschaut, da steht schon ein neues Mallorca Projekt, aber noch nichts verlinkt, und bei mir auch nichts vermailt.

    Santanyí Mallorca
    Freitag, 06.12.2019 ab 6:00 Uhr

    Finanzierungsziel € 600.000
    Zinsen p.a. 7,00 %
    Laufzeit 2,5 Jahre

    Ich steh nicht auf, weil ich mir grad das anschaue:
    https://www.homerocket.de/muehlenquartier-bad-kleinen
    Startet morgen, high noon.
    12 Monate fix, 7,75 %, erstrangige Grundschuld.
    Ich hab den Haken bis jetzt nicht gefunden.

    • Laut Projektbeschreibungen handelt es sich um ein qualifiziertes Nachrangdarlehen mit ERSTRANGIGER Grundschuld. Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

      • Hattest Du schon mal gepostet:

        Zu der von kaba aufgeworfenen Frage möchte ich auf das Urteil vom OLG Düsseldorf v. 10. November 2011 – I – 6 275/10, GWR 2012, 61, verweisen.
        „Wird ein qualifizierter Nachrang und die Bestellung einer banküblichen Sicherheit (z.B. Grundschuld) bei einem Produkt kombiniert, gilt, dass die zusätzliche Bestellung von Sicherheiten […] zu einer Unwirksamkeit des Rangrücktritts führt.“

        Was mich stört:
        Auf der Hauptseite steht
        „Vertragspartner Mühlenquartier Bad Kleinen GmbH – mit erstrangiger Grundschuldbesicherung.“
        Im VIB, Nr. 12 steht
        „… Zu Lasten des Grundbesitzes hat die Emittentin zur Sicherung aller Forderungen und Ansprüche aus Haupt- und Nebenverbindlichkeiten, die aus der Inanspruchnahme der Nachrangdarlehen erwachsen, eine Briefgrundschuld bzw. Grundschuld in Höhe von EUR 1.200.000,00 bestellt, die der Treuhänder (BBWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, HRB 71145, Cecilienallee 7, 40474 Düsseldorf) für die Darlehensgeber treuhänderisch hält und verwaltet. Die Grundschuld sichert den Darlehensgebern das Recht, das Grundstück zu verwerten und durch den Verwertungserlös des Grundstückes Befriedigung der ausstehenden Forderungen zu erlangen, wenn die Emittentin ihre Verbindlichkeiten aus den Nachrangdarlehen nicht erfüllt.“
        Da steht nix von Rangstellen.

    • Auf Mallorca werde ich nicht investieren. Entspricht nicht meinen eigenen Kriterien.

      Und das Home-Rocket Projekt klingt ja sehr verlockend, insbesondere vom Zins her.
      Aber irgendwie habe ich kein gutes Gefühl. Kann ich schlecht begründen, aber muss ich ja auch nicht. Ich lasse es einfach.

      Gruß, Der Privatier

      • Zu Mallorca: hat da schon jemand mehr Informationen dazu? Wenn ich auf die Bergfürst Seite gehe, ist da noch nichts verlinkt hinter der Ankündigung… fände ich aber langsam an der Zeit, wenn es morgen früh um 6 Uhr losgehen soll. Ich denke, es wird sehr schnell ausfinanziert sein (Ziel 600.000€).

        Zu Homerocket: verlockender Zinssatz, interessanterweise erstrangige Besicherung trotz hoher Fremdfinanzierung, wie geht das? Aber ich lasse lieber die Finger weg, aus verschiedenen Gründen, z.B.
        – Denkmalgeschützt ist immer für schlechte Überraschungen gut
        – Mir nicht ganz klar, aus welchen Mitteln bereits nach einem Jahr zurückgezahlt werden soll, sollen da schon so viele MaBV-Raten reingekommen sein?
        – Bad Kleinen ist aus meiner Sicht eher ein Provinznest mit 3.700 Einwohnern („Metropolregion Hamburg“ finde ich da auch ein bisschen übertrieben), laut einschlägigen Immoportalen liegt das Objekt weit über den sonstigen Immopreisen (ist natürlich eine nette Sache mit Spa und allem). Gibt es da wirklich genug Käufer dafür? Gibt es da ein riesiges touristisches Potential? Vielleicht, vielleicht auch nicht, keine Ahnung, kann ich nicht wirklich beurteilen und bin daher vorsichtig. Vielleicht ist ja jemand aus der Gegend hier im Forum aktiv und kann da ggf. eine bessere Einschätzung abgeben.

        Nebenbei bemerkt: wenn man schon ein Projektvideo macht, sollte man da meiner Meinung nach auch den Projekteigner zu Wort kommen lassen (gilt auch für die letzetn nichtssagenden Bergfürst-Videos).

      • Betr. Home-Rocket Projekt
        Ich pers. fand da ja eher die DB “ Anbindung “ spannend .
        Quasi vorne der Ausblick auf den See , hinten die Anbindung
        an dem Bahngleis . Da wüsste ich schon , welche Seite ich
        wählen würde . 😉 Ob so eine Gleisanbindung nun besonders
        Wertfördernd ist , KEINE AHNUNG . Für so eine Mühle bestimmt .
        Insbesondere wenn da die Gleise quasi durch den Speicher gehen .
        ( Nach Umbau dann durchs Wohnzimmer ??? ) Ob ich da wohnen
        wollen würde , wird sich wohl eher an der “ Verbindungsintensität “
        der DB feststellen lassen müssen .
        In dem Fall , wäre es mir vermutlich lieber wenn die DB ,
        da auch mal öffter , insbesondere NACHTs mehrere Ausfälle hat .
        Für die Verbindung nicht , aber für meine Ohren schon .
        Naja , aber evt. gibt es ja auch in Bad Kleinen genug
        Bahnhofsliebhaber . Echte Geschichte , soll der Bahnhof ja
        haben . Insbesondere die mediale Aufmerksamkeit der GSG9
        am 27 Juni 1993 war ja schon spannend . Bis HEUTE ja noch
        etwas rätselhaft . Aber wenn man da erstmal wohnt ???
        Klärt sich ja vielleicht doch noch Einiges …………….

        LG Det

        • PS , ich glaube links auf den Bild in der Mitte , von Wiki-Eintrag
          Bahnhof Bad Kleinen , müsste der Speicher m.M.n. zu sehen sein .
          Also Quasi das Revitalisierungsprojekt ???

          LG Det

      • Ich bin zufällig auf BERGFÜRST aufmerksam geworden und habe mich erst mal ein wenig informiert. So bin ich auf diese Plattform gestoßen, die für mich sehr hilfreich ist, da ich Neueinsteigerin bin.

        Meine Fragen heute an den Privatier:
        – Welche Kriterien sollte man anlegen, bevor man investiert? Dabei nehme ich Bezug auf „Entspricht nicht meinen eigenen Kriterien“.
        – ist die Zahlungsmoral in Spanien so schlecht? Gekauft wird das Objekt doch wahrscheinlich von einem „Nichtspanier“.

        Ich bin eigentlich ein „Sonnenkind“, habe aber trotzdem nicht in Mallorca Santanyi investiert: Bauchgefühl der Neueinsteigerin

        Liebe Grüße vom Sonnenkind

        • Naja – Kriterien muss sich natürlich jeder selber überlegen. Manch einer wird sich schon nur bei dem Wort „Crowd“ abwenden.

          Aber meine Kriterien und eine Zusammenfassung meiner Erfahrungen und Ergebnisse habe ich im Beitrag „Zwischenfazit nach 4 Jahren Crowdinvesting in Immobilien“ einmal aufgelistet.

          Aber, wie gesagt: Das sind meine Kriterien und in Einzelfällen lege ich die auch schon einmal etwas locker aus.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Viel Erfolg beim Crowdinvesting!

          • Danke für den Hinweis, dann muss ich nicht lange suchen. Ich werde mich da durcharbeiten. Habe schon mal vorsichtig in Berlin-Charlotten Garten und in Leipzig Eilenburger Strasse investiert … Risiko …

            Ich wundere mich nur, die Angebote bei BERGFÜRST gehen weg „wie warme Semmel“. Aber man muss ja nicht sofort auf „jedes Pferd“ springen … auch wenn die Zinsen erst mal attraktiv sind. Man sollte sich nicht von der Masse mitreißen, nur weil das Angebot schnell vergriffen ist.

            Herzliche Grüße vom Sonnenkind

  45. Zur Zeit scheinen die Anleger ihr Geld schnell los bekommen zu wollen. Sowohl das Projekt in Leipzig als auch auf Mallorca bei bergfürst waren in unter 3 Stunden gefunded, obwohl sie meines Erachtens nur mäßig attraktiv waren. Da erscheint der ein oder andere Anleger wohl schon Weihnachtsgeld bekommen zu haben. 🙂

    Spanien ist übrigens eines der Länder in der EU mit der schlechtesten Zahlungsmoral. Das sieht man auch ganz gut bei peer-to-peer Investments, dort hat man in Spanien in der Regel die höchste Ausfallquote.

  46. @Sonnenkind: Du hast nach den Kriterien gefragt, nach denen man investieren soll. Pauschal eine Antwort hier rauf zu geben ist schwierig. Das hängt natürlich auch von deiner persönlichen Risikoaffinität und Vermögenssituation ab. Wenn du dich aber entscheidest beim crowdinvestment dabei zu sein, solltest du auf mehrere Projekte streuen um das Risiko verteilen zu können. Darum ist etwas Geduld gefordert, da das Angebot natürlich begrenzt ist. Von was ich an deiner stelle grundsätzlich Abstand nehmen würde, sind qualifizierte Nachrangdarlehen, insbesondere im Zusammenhang mit Neubauprojekten. Die Risikoprämien für solche Projekte sind meines Erachtens einfach zu niedrig. Und sämtliche Pleiten im crowdinvestment Bereich haben diese Art von Darlehen betroffen. Stelle sicher, dass es sich zumindest um eine Forderungsabtretung handelt und du damit gleichrang bedient wirst. Diesbezüglich bist du bei bergfürst ja schon gut aufgehoben.

    Außerdem solltest du dir bewusst sein, dass es sich um eine begrenzt liquide Anlageform handelt. Das heißt, anders als beispielsweise bei Aktien und Börsen gehandelten Anleihen kannst du die Darlehen nicht jederzeit liquidieren bzw bist auf eine Nachfrage auf dem Zweitmarkt angewiesen.

    Im Übrigen empfehle ich dir die bisherige Diskussion in der Plauderecke einfach mal nachzulesen.

    Viel Erfolg bei deinen ersten Investments. Du kannst uns ja hin und wieder auf dem Laufenden halten.

    • Ich teile da die Aussagen von poweramd. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich manches inzwischen für so selbstverständlich halte, dass ich vergesse, es zu erwähnen!

      So z.B. die Streuung auf eine größere Anzahl von Projekten, ggfs. auch auf mehrere Platformen. Letzteres vielleicht nicht ganz so wichtig, aber mehrere Projekte sollten es auf jeden Fall sein! Ich halte eine Zahl von ca. 20 Stk. für eine Mindestanzahl, besser das Doppelte oder auch mehr. Aber irgendwann wird es unübersichtlich und da die meisten ja nur begrenztes Kapital zur Verfügung haben, wird dann irgendwann auch die Summe/Projekt zu klein. Ich halte da die Mindestgrößen von Exporo (und früher auch Zinsland) von 500€ schon für sinnvoll.
      Die durchschnittliche Investmentgröße liegt übrigens irgendwo zwischen 1.000€ und 2.000€.

      @poweramd: „Stelle sicher, dass es sich zumindest um eine Forderungsabtretung handelt und du damit gleichrang bedient wirst.“

      Da stellt sich mir allerdings die Frage: Gleichrangig mit wem? 🙂

      Gruß, Der Privatier

      • Ich möchte an dieser Stelle dem Privatier danken und ein Lob aussprechen, so eine tolle Plattform auf die Beine zu stellen. Da steckt ja sehr viel Arbeit und Liebesmühe drin. Nochmal Danke, eine tolle Sache.

        Das Sonnenkind (mir fehlt die Sonne)

        PS: Aber wenn die da wäre, hätte ich gar keine Zeit zu recherieren 😉

    • Danke für den Beitrag. Ich denke, dass das Risiko bei BERGFÜRST ebenfalls hoch ist und es letztendlich auch Nachrangdarlehen sind. Und die persönliche Bürgschaft? Was kann man tun, wenn der Projetentwickler die Hosentaschen nach außen dreht und sagt „ich hab‘ nichts mehr …“. Dann kann man nur noch sagen – Pech gehabt! Wo nichts ist, kann man nicht holen!

      Sonnige Grüße

      • Zum Unterschied zwischen qualifizierten Nachrangdarlehen und besicherten Bankdarlehen gibt es einen sehr schönen Beitrag von Bergfürst, den ich einmal in meinem eigenen Beitrag über „Crowdinvesting für Fortgeschrittene: Neue Entwicklungen“ verlinkt habe.

        Am besten beides einmal lesen… 😉

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: In dem o.g. Bergfürst-Beitrag ist auch etwas über die Werthaltigkeit von Bürgschaften etc. gesagt.

  47. Privatier schrieb:

    „@poweramd: „Stelle sicher, dass es sich zumindest um eine Forderungsabtretung handelt und du damit gleichrang bedient wirst.“

    Da stellt sich mir allerdings die Frage: Gleichrangig mit wem?“

    Gleichrangig mit allen anderen Gläubigern.

    • „Gleichrangig mit allen anderen Gläubigern.“

      Da handelt es sich dann aber um ein gravierendes Missverständnis! Bzw. es geht hier einiges durcheinander…

      „Gleichrangig mit allen anderen Gläubigern“ gibt es in der Praxis niemals.

      Damit die Aussage richtig wird, müsste man zumindest ergänzen: „Gleichrangig mit allen anderen Gläubigern, die über Sicherheiten mit demselben Rang verfügen.“

      Damit ist die Aussage aber wieder ohne Wert, denn das wird ja bereits durch das Wort „gleichrangig“ zum Ausdruck gebracht.

      Darüberhinaus ist „Gleichrangigkeit“ auch keine Folge der Finanzierung über eine Forderungsabtretung. Natürlich sorgt diese dafür, dass alle Investoren, die über Forderungsabtretung investiert haben, im Schadensfall gleichrangig bedient werden.

      Aber das ist bei qualifizierten Nachrangdarlehen nicht anders: Auch hier werden alle Investoren gleich behandet. Im Zweifelsfall erhalten sie alle nichts. 😉

      Der Vorteil einer Forderungsabtretung liegt vielmehr darin, dass diese meistens mit einem Grundbucheintrag abgesichert ist und damit auf jeden Fall einen höheren Rang als die qualifizierten Nachrangdarlehen haben (die nämlich immer ganz am Ende stehen!).
      Oftmals wird ein solcher Grundbucheintrag aber nach der an erster Stelle stehenden finanzierenden Bank stehen und da ist es dann schon zu Ende mit der Gleichrangigkeit aller Gläubiger. Im Falle von Zwangsversteigerung erzielt oftmals nicht einmal der erste Rang seine offenen Forderungen.

      Und es geht immer schön dem Rang nach! Eine Gleichrangigkeit aller Gläubiger gibt es nicht.

      Aber ohne Frage: Forderungsabtretungen von grundbuchlich abgesicherten Darlehen sind um einiges besser als qualifizierte Nachrangdarlehen. Nur die Begründung einer „gleichrangigen Bedienung“ zielt daneben.

      Gruß, Der Privatier

    • Meine Ausführungen zur Gleichrangigkeit bezogen sich auf die Behandlung im Insolvenzverfahren. Dort werden alle Forderungen, die keine NACHRANGIGEN Forderungen im Sinne von § 39 InsO, GLEICHMÄßIG befriedigt (§ 38 InsO). Erst wenn dann noch was übrig ist, erfolgt die Befriedigung der nachrangigen Insolvenzforderungen. Eine Forderungsabtretung, zumindest so wie sie bei bergfürst gehandhabt wird, fällt unter § 38 der InsO und wird damit gleichmäßig vor den nachrangigen Forderungen bedient.

      Ein anderes Thema ist die Besicherung einer Forderung und die in diesem Zusammenhang zu beachtende Rangfolge. Das ist wahrscheinlich das, was du gemeint hast, Peter.

      Eine Forderung (Nachrang- oder Nicht-Nachrang) kann besichert oder unbesichert sein. Bei einer Besicherung stellt sich dann die Frage, wer wann auf diese Sicherheiten zugreifen darf. Hierbei gibt es unterschiedliche Rangfolgen zu beachten.

      • Ich weiß nicht, welche Erkenntnisse Du uns hier vermitteln willst? Aber in einem Punkt sind wir uns schon mal einig: Die qualifizierten Nachrangdarlehen stehen im Insolvenzfall immer ganz hinten in der Reihe. Und die nicht-nachrangigen Forderungen werden immer vorher bedient.

        Aber alle nicht-nachrangigen Forderungen als gleichrangig anzusehen, ist dann eben nicht korrekt. Das mag vielleicht in allgemein/theoretischen Überlegungen der Fall sein, aber wir reden ja hier von konkreten Immobilien-Projekten bzw. deren Finanzierung.

        Und Forderungen im Zusammenhang mit Immobilien-Finanzierungen werden häufig über das Grundbuch abgesichert. Und damit ergibt sich dann eine Rangfolge:
        Zuerst werden aus der Verwertung einer Immobilie durch den Insolvenzverwalter die Forderungen aus dem 1.Rang des Grundbuches bedient. Bleibt noch was übrig, die aus den 2.Rang usw..
        Am Schluss kommen dann die nicht-besicherten (aber nicht-nachrangigen) Forderungen an die Reihe. Typischerweise Handwerker u.ä.
        Und nach allen diesen kommen dann irgendwann die qualifizierten Nachrangdarlehen.

        Mir ist dabei wichtig, dass auch eine Finanzierug über einen Forderungsverkauf (wie typischerweise bei Bergfürst oder auch bei Exporo) keine Sicherheit bietet!
        Und auch keine Gleichbehandlung mit „allen anderen Gläubigern“.
        Es mag Gläubiger geben, die eher an einem Verwertungserlös beteiligt werden (1.Rang) und es mag auch welche geben, die erst später an der Reihe sind, wie z.B. unbesicherte Handwerker (Dies alles, sofern das Crowdinvestment an 2.Rangstelle im GB eingetragen wird).

        Gruß, Der Privatier

  48. So, heute war ich rechtzeitig wach und habe mich am heutigen Bergfürst-Projekt in Essen beteiligt. Gegen ca. 10:00 Uhr noch einmal geguckt, da war dann aber nur noch ein sehr kleiner Betrag offen. Ich denke, kurz danach war dann Schluss.

    Das Projekt inkl. der Konditionen hat mir ganz gut gefallen. Das habe ich aber wohl in der Vergangenheit bei ähnlichen Projekten auch so gesehen und nun muss ich mal langsam aufpassen, dass ich mir nicht zu viele Projekte von denselben Unternehmen in Haus hole. Aber da müsste ich auch erst noch mal nachzählen. Es sind aber sicher mehr als zwei. 😉

    Gruß, Der Privatier

  49. Bergfürst hat das Projekt „Zernsdorf am See“ heute zurückgezahlt.
    Mitte November hatte man im Rahmen des rechtlichen Rahmens das Ende für 16.12.2019 mitgeteilt, die Laufzeit begann erst am Ende März 2019.

    Die Rückzahlung ging so fix, dass es weder die übliche Ankündigung der Zahlung gab und auch noch keine Zinsabrechnung vorliegt.
    Da will ich mich aber nicht beschweren.

    • Bei mir sind die Mitteilungen gerade eingetroffen:
      Rückzahlung und Zinsabrechnungen für:
      * Essen Frintroper Straße und
      * Zernsdorf am See

      Zernsdorf ist bereits auf dem Konto. Die Frintroper Straße ist für 16.12. angekündigt.

      Gruß, Der Privatier

  50. Interessant, da haben wir wohl alle in das Projekt Zernsdorf investiert. Die Rahmenbedingungen waren halt auch wirklich attraktiv. Aber in Anbetracht der extrem kurzen Laufzeit sind die Zinsen leider nicht mehr so attraktiv. Naja, wie auch immer, jedes erfolgreiche Projekt ist ein gutes Projekt.

  51. Exporo – Licht und Schatten

    Projekt Kita Alstaden
    Rückzahlung für 20.12.2019 geplant
    Geld heute auf dem Konto

    Projekt Student & Living
    Rückzahlung ursprünglich 31.10.2019 geplant, dann verlängert bis 31.12.2019
    Der Projektentwickler befindet sich nach wie vor in Abstimmungen mit der kreditgebenden Bank bezüglich der geplanten Anschlussfinanzierung. Da dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist, kann zum aktuellen Zeitpunkt leider keine verlässliche Aussage über den genauen Termin der Rückzahlung getroffen werden.
    Wir werden Sie spätestens am 30.12.2019 erneut über den aktuellen Stand der Rückzahlung Ihres Darlehens informieren

    Projekt Wohnen am Kirchsteig
    Rückzahlung für 20.12.2019 geplant
    Der Darlehensnehmer hat uns darüber informiert, dass er bereits in intensiven Verhandlungen über eine Anschlussfinanzierung steht, aus welcher die Rückzahlung Ihres Darlehens zuzüglich Verzinsung erfolgen soll. Der Darlehensnehmer hat uns bestätigt, dass die Verhandlungen bereits kurz vor dem Abschluss stehen.
    Da der Darlehensnehmer uns bisher noch keine schriftlichen Nachweise über diese Anschlussfinanzierung zur Verfügung gestellt hat, kann eine fristgerechte Rückzahlung zum 20.12.2019 zum aktuellen Zeitpunkt nicht zugesichert werden.
    Ihr Darlehensbetrag wird bis zum Stichtag der tatsächlichen Rückzahlung verzinst. Selbstverständlich werden wir Sie zum anvisierten Rückzahlungstermin am 20.12.2019 über den aktuellen Stand informieren.

  52. Exporo – mehr Schatten als Licht

    Im Projekt “Pflegezentrum Aldingen“ gibt es mittlerweile die dritte Verschiebung. Zitat Exporo: „In einem persönlichen Termin in München hat uns Herr Sch… zugesagt, dass die Rückzahlung Ihres Darlehensbetrages inklusive Verzinsung zum 20.12.2019 erfolgen wird.“

    Die Informationspolitik von Exporo ist aus meiner Sicht mittlerweile sehr fragwürdig. Als zweiter Auszahlungstermin war der 15.12. genannt. Am 16.12. gab es immer noch keine Info über die Auszahlung. Ich habe dann per Mail nachgefragt, am 17.12 kommt dann morgens eine Standardmail mit der Ankündigung einer weiteren Verschiebung. Das Investmentcockpit auf der Website wird überhaupt nicht aktualisiert, die letzte News im Projekt ist vom 30.09.19. Da geht man noch von einer pünktlichen Rückzahlung aus.

    Irgenwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Verschiebungen in letzter Zeit häufiger werden. Dagegen ist ja „erstmal“ nichts einzuwenden. Allerdings möchte ich in so einem Fall entsprechend rechtzeitig informiert werden und nicht erst Tage nach den avisierten Terminen. Das ist bei Exporo aktuell leider nicht der Fall.

    • Ich habe einiges bei Dagobertinvest in Österreich laufen… zuletzt lief die gesamtes Abwicklung vorbildlich, aber Verschiebungen von Auszahlungsterminen werden auch dort nicht optimal vermittelt… bei der letzten Verschiebung ging ich 3 Tage vor dem geplanten Termin aus dass alles klappen würde, doch dann erfuhr ich durch einen Blick auf die Projektseite dass ein Newspunkt mit der Verschiebung eingestellt wurde… es wäre eine simple Sache gewesen ein Rundmail an die Beteiligten zu senden dass der Termin nicht zu halten ist… auch eine Mail meinerseits zwecks Verbesserung dieser Vorgehensweise brachte keinen Erfolg.. vorerst ist meine Investmentampel auf ROT geschaltet

    • „…mehr Schatten als Licht“

      Bei mir ist nicht einmal Schatten. 😀

      Im Ernst – ich habe bisher weder eine Informationen über eine weitere Verschiebung im Projekt „Pflegezentrum Aldingen“ noch eine im Projekt „Wohnen am Kirchsteig“ erhalten. 🙁

      Die Informationen könnten wirklich deutlich besser fliessen! Sicher ist das teilweise nicht den Plattformen anzulasten, die ja oftmals nur die Überbringer der schlechten Nachrichten sind und manchmal sicher genau so überrascht werden, wie die Anleger.
      Trotzdem wäre es wünschenwert, wenn insbesondere (einige Wochen!) vor dem geplanten Ende eines Projektes noch einmal beim Projektentwickler eine Bestätigung der geplanten Abwicklung eingeholt würde und Abweichungen damit rechtzeitig dokumentiert werden könnten. Und dies auch nachvollziehbar im aktuellen Status des Projektes.

      Bis vor ca. 1/2 Jahr gab es meiner Meinung nach so gut wie nie Verschiebungen bei Exporo. Das lief immer lautlos und reibungslos. Das ist in letzter Zeit leider schlechter geworden. Wie gesagt: Die Verschiebungen selber sind sicher kein Exporo-Problem. Die Kontrolle und die Kommunikation hingegen schon!

      Gruß, Der Privatier

      • Ich habe die Mail mit der Verschiebung im Projekt „Pflegezentrum Aldingen“ auch nur auf Grund meiner Nachfrage am 16.12.2019, also ein Tag nach avisierter Auszahlung, bekommen.

  53. Ich kann dem oben genannten nur beipflichten. Ich habe mittlerweile einige exporo Projekte, die schon über 12 Monate laufen aber für die es erst ein Update gab. Ich erwarte ja keinen seitenlangen Prosatext, aber zumindest stichwortartig die wichtigsten Fortschritte bzw Probleme umreißen, sollte nicht zu viel verlangt sein, bei bergfürst klappts doch auch.

    Da hat exporo Millionen übrig um Werbung vor der Tagesschau zu schalten, aber eine akzeptable Kommunikationspolitik kriegen sie – zumindest in vielen Fällen- nicht hin.

    Und noch was anderes: Mir ist aufgefallen, dass die Anzahl der Finanzierungsprojekten stark abgenommen hat. Ich weiß noch, letztes Jahr im November und Dezember kam wöchentlich mindestens ein neues Objekt hinzu, aber in den letzten Monaten waren es nur 2 bis 3 pro Monat. Außerdem gab es schon seit längerem kein Projekt mehr mit einer erstrangigen Grundschuld.

    • Danke für die Infos und die Links!

      Als seinerzeit die ersten Infos über die Probleme mit den Marburg-Projekten bekannt wurde, habe ich bei einer kurzen Recherche auch etwas zu den damals bereits laufenden Verfahren zum Thema „Immobilien-Flipping“ gelesen.
      Allerdings habe ich damals keinen Zusammenhang mit den Exporo-Projekten vermutet. Befürchtet vielleicht – aber nicht ernsthaft daran gedacht.

      Gruß, Der Privatier

  54. Heute erscheint das lange Interview mit Exporo-Vorstand Simon Brunke auch im Printteil der Zeitschrift cash, die vorzugsweise von provisionsfixierten Vermittlern gelesen wird.

    Herr Brunke macht es sich zu leicht, wenn er von einem bestandenen Prüfungsprozess nach Sichtung derselben Unterlagen spricht, die auch den Banken vorliegen.

    Zur Erinnerung: Ex-Baulöwe Jürgen Schneider erschlich sich mit falschen Unterlagen Kredite von der Deutschen Bank. Die Gebrüder Schaul legten die damalige Hypo-Bank mit aufgeblähten Kaufpreisen bzw. Gesamtkosten rein und die Gruppe Heinen&Biege schaffte dasselbe bei der Bausparkasse Badenia. Und nicht zu vergessen die Betrüger der S&K aus Frankfurt.

    Wenn Banken oder Bausparkassen wie in den genannten Fällen nur Unterlagen sprich Papiere prüfen und nicht die Immobilienobjekte mit den hinter den Projekten stehenden Personen auf Herz und Niesen prüfen, kann es zu diesen Kreditbetrügereien kommen. Dies sollte auch Exporo wissen.

    Das Landgericht Marburg hat übrigens erste Urteile gegen einen Immobilienkaufmann Joachim L. und einen Notar Sven S. gefällt, siehe
    https://www.op-marburg.de/Marburg/Wegen-dubioser-Immobiliengeschaefte-in-Haft!5641892/!5641892/!5641892/!5641892/

    Das im TAZ-Artikel geschilderte Immobilien-Flipping bzw. Karussellgeschäft (L. kauft für 700.000 €, verkauft es an S. für 1,7 Mio. € und kauft es für 3 Mio. € von S. zurück) spricht Bände – gegen Joachim L., Matteo S. und gegen den Notar Sven S.

    Auch für die Mittäterschaft von Notaren gibt es in der Vergangenheit unrühmliche Beispiele. Bei Schrottimmobilien mit völlig überhöhten Kaufpreisen haben sog. Mitternachtsnotare mitgewirkt, die selbst am späten Abend und selbst noch um Mitternacht Immobilien-Kaufverträge beurkundeten.

    Es wäre fatal, wenn sich solche eigentlich längst vergangenen Fälle nun auch beim Immobilien Crowdinvesting häufig würden. Es ist zu wünschen, dass die beiden Marburg-Projekte ein Ausrutscher waren, aus dem Exporo lernen wird. Auch Exporo-Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung im Immobilien- und Bankenbereich sind hoffentlich noch lernfähig.

      • Überraschung: Neues Angebot unter „Exporo Finanzierung“ mit Investitionsstart morgen um 8 Uhr. Festzins 6 % für eine Laufzeit bis 30.9.2021. Es handelt sich um eine Neubau-Eigentumswohnanlage in Kaltenkirchen (35 km von Hamburg entfernt).

        Projektentwickler ist die DFK Unternehmensgruppe, ebenfalls ansässig in Kaltenkirchen. Sie hat vor zwei Tagen den ersten Konzernabschluss veröffentlicht, siehe https://www.dfkag.de/unternehmen/presse.php

        Bei diesem Projekt scheinen Immobilienpreis von durchschnittlich rund 3.000 € pro qm Wohnfläche, Finanzierung (78 % des Kapitals werden durch eine Bank finanziert und 15 % durch Exporo-Nachrangkapital, der Rest ist Eigenkapital) und Erfahrung des Projektentwicklers, der bereits ein Projekt über Exporo erfolgreich finanziert und zurückgezahlt hat (zwei Projekte wurden über Zinsland finanziert), zu stimmen.

        Vor einigen Jahren hat die DFK Gruppe auch Genussrechtkapital mit 7 % Festzins herausgegeben. Offensichtlich ist sie von nachrangigen Genussrechten auf nachrangige Crowdfinanzierung umgestiegen, was eher positiv zu werten ist.

        Ich werde morgen früh zeichnen trotz der aktuell schlechten Nachrichten über die Ausfälle bei den beiden Marburger Projekten. Der betrügerische Projektentwickler Matteo S. in Marburg, den eine Freiheitsstrafe von rund drei Jahren ohne Bewährung erwartet, ist nun wirklich nicht im Geringsten mit dem Projektentwickler DFK zu vergleichen. Man muss halt unterscheiden bei Immobilien Crowdinvesting, mit wem man es zu tun hat. Alle Projektentwickler wegen des Immobilienskandals in Marburg in einen Topf zu werfen, ist absoluter Unsinn.

        • Home Rocket heute ab 12 Uhr mit zwei neuen Angeboten: 8 % Zins für Wohnen im Kloster Hainburg an der Donau und 7,75 % Zins für Microappartements in Augsburg, beides mit einer Laufzeit von 3 Jahren und 6 Monaten.

          Während ich beim Exporo-Projekt in Kaltenkirchen dabei bin (bis jetzt sind rund 30 % finanziert), lasse ich die Finger von beiden Angeboten der Home Rocket aus folgenden Gründen:

          Für das Projekt Hainburg an der Donau zwischen Wien und Bratislava hat der Projektentwickler Paul und Partner auch schon 650.000 € über die Plattform dagobert invest eingesammelt, ebenfalls mit einem Festzins von 8 %. Zudem liegt das Wohnen im Kloster an der Donau für eine Beurteilung zu weit weg.

          Das Projekt mit 100 Microappartements in Augsburg liegt zwar recht nah. Der Projektentwickler Primus Concept ist aber u.a. für verzögerte Auszahlungen bekannt wie beim Pflegezentrum Vierkirchen. Die Baugenehmigung für die Microappartements wird erst Ende 2020 erwartet. Wenn man den Preis für ein im Schnitt 31 qm großes 1-Zimmer-Appartement aus den vorliegenden Unterlagen errechnet, kommt man auf 181.000 € bzw. rund 6.000 € pro qm Wohnfläche. Die Zielgruppe hierfür (z.B. Eltern von in Augsburg studierenden Kindern) scheint mir sehr klein zu sein.

          Angesichts der langen Laufzeit von 3 Jahren und 6 Monaten sowie der ungewissen Vermarktung von solch teuren Kleinstwohnungen ist auch der „Early-Bird-Zins“ von 7,5 % bei Investition innerhalb der ersten 14 Tage (also bis Anfang Januar 2020) kein Reiz. Also Hände weg!

          Es wird im neuen Jahr gewiss interessantere Immobilienprojekte von anderen Projektentwicklern geben. Für das auslaufende Jahr schließe ich meine vor vier Monaten begonnenen Investitionen mit dem heutigen Tag erst einmal ab.

          • Das ist ja ein Ding dass für „Wohnen im Kloster Hainburg“ nochmal auf einer anderen Plattform Geld eingesammelt wird… Ich hatte bei Dagobert schon über das Projekt gestaunt, ein riesiger Kasten, mehr oder weniger in der Pampas

    • Vielen Dank für die allgemeinen Einschätzungen und auch für die Hinweise auf aktuelle Projekte.

      Für das aktuelle Exporo-Projekt „Quartier Süderstraße“ konnte ich mich bisher noch nicht zu einem Investment entschliessen.

      Konkrete Gründe dagegen habe ich eigentlich nicht, aber so richtig überzeugt bin ich auch nicht. Mal sehen, vielleicht werde ich mich ja noch zu einem mittleren Investment entschliessen.

      Gruß, Der Privatier

      • Mich irritiert der Passus „keine Grundschuld“ in der Übersicht zur Exporo-Klasse. Das bedeutet für mich, daß es maximal ein unbesichertes Nachrangdarlehen ist.

        • Ich war ja noch unentschlossen, habe mich allerdings inzwischen dagegen entschieden. Erleichtert hat mir diese Entscheidung das heute gestartete Bergfürst-Projekt und auch Dein Hinweis auf das Nachrangdarlehen beim Exporo-Projekt. Wenn man das VIB ansieht, ist diese Tatsache auch sehr eindeutig und sogar mehrfach in Fettschrift hervorgehoben.

          Gruß, Der Privatier

      • Exporo-Projekt „Quartier Süderstraße“ ist von Exporo nur mit C bewertet worden. Möglicherweise ist dies der Grund für das Zögern von Privatier und Sonnenkind (siehe unten). Mittlerweile sind erst 50 % der 2,65 Mio. € über Crowdanleger eingesammelt worden. Die Zeichnungen haben aber auch erst gestern begonnen.

        Wer sich die Vita und Immobilien-Karriere des Geschäftsführers der DFK Gruppe über Google ansieht, wird vielleicht weniger Bedenken haben. Meine Meinung: Wer in einer Kleinstadt wie Kaltenkirchen mit rund 20.000 Einwohnern mehrfach Neubauten errichten lässt und auch dort seinen Geschäftssitz hat, wird seinen guten Ruf nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.

  55. Exporo – Neues zu Wohnen am Kirchsteig

    Heute zur Auszahlung fällig, zumindest ein Mail ist gekommen, dass heute nix kommt.

    Man macht sich auch nicht mehr die Mühe viel zu schreiben, sondern verlinkt ein Schreiben des Projektwicklers, und zieht sich auf diese Position zurück:
    „Wir werden weiterhin in sehr engem Austausch mit Herrn Burbach bleiben, damit die Rückführung Ihres Darlehens inklusive Verzinsung zum von Herrn Burbach kommunizierten Termin erfolgen kann.“

    Der GF der Projektgesellschaft, Herr Burbach, schreibt halt.
    Die Verhandlungen zur Anschlussfinanzierung sind immer noch nicht abgeschlossen, und weil er kein Geld hat, ist neuer Termin jetzt 31.01.2020.

  56. @stormbringer
    Leider nicht die einzigsten Doppelungen auf dem Markt (z.B. Vössendorf bei Wien wurde auch von zwei österreichischen Plattformen finanziert und LeihDeinerUmweltGeld und Grundag finanzierten die Walzenmühle in Karlsruhe). Da kann die Diversifikation schon mal nach hinten los gehen, wenn man vor lauter Überschwang (…oder nennt man es Gier) den Überblick verliert.

    • Die „Walzenmühle“ wurde seinerzeit sogar gleichzeitig auf drei Plattformen angeboten! 😀 Zinsland war nämlich auch noch dabei. Für mich damals ein eindeutiges Kriterium, mich nicht daran zu beteiligen!
      Wäre einmal interessant, was daraus geworden ist. Ein schneller Blick auf die Grundag Seite vermittelt den Eindruck, dass man theoretisch immer noch investieren könnte. Andererseits hat man den Eindruck, dass ausser den drei alten Projekten dort nichts mehr stattfindet?

      Gruß, Der Privatier

      • Grundag ist meiner Meinung nach tot, hatte ja nur die drei Projekte, die jeweils alle von der Vario Vermögensverwaltung waren, die wiederum alle auch über LDUG finanziert worden sind und auf der LDUG-Seite alle mit dem Status „Zahlungsverzögerung“ stehen… Ein Blick auf die Impressumsseiten zeigt übrigens, dass Grundag wohl eh ein LDUG-Ableger ist.

        Lobenswert an der LDUG-Projektübersichtsseite finde ich, dass dort wenigstens transparent die Projekte mit „Zahlungsverzögerung“ oder „Rückzahlung ausgeblieben“ markiert sind, während andere Plattformen ihre Problembären immer noch beispielsweise mit „Erfolgreich finanziert“ ausweisen. Wenn man so durchzählt, ist die Bilanz bei LDUG dann aber auch nicht so glänzend…

  57. Bei der Zeichnung Galerie Konze in Dortmund läuft es heute etwas schleppend gegenüber den anderen Angeboten bei Bergfürst. Nach 4 Stunden wurde knapp 1.000.000 € gezeichnet bei knapp 1000 Investoren. Woran liegt es?

    • Ich bin noch nicht entschieden. Ich zögere noch. Vielleicht sind es die aktuellen negativen Neuigkeiten von Exporo, die mich vorsichtiger machen. Wie schätzt ihr das Projekt ein? Ich glaube, das geringe Eigenkapital macht mich unsicher.

    • Zur Galerie Konze in Dortmund: Nach 5 Stunden sind es 1,15 Mio. € von 1.100 Investoren, also rund 40 % von insgesamt 2,86 Mio. €. Das ist doch normal.

      Dass es nicht mehr Investoren sind, hat wohl zwei Gründe: Gewerbe- statt Wohnimmobilie und – kleiner Scherz – die gestrige Niederlage von Borussia Dortmund in Hoffenheim.

    • Ich habe mich heute morgen (eigentlich schon gestern abend) für das Bergfürst-ProjektGalerie Dortmund*“ entschieden und mich dann heute morgen erfolgreich beteiligt.

      Die Schnelligkeit, mit der ein Projekt vollständig finanziert ist, hat sicher viele Ursachen. In erster Linie liegt es gerade bei den kleineren Anbietern (mit weniger Stamm-Investoren) ganz einfach an der Summe: Ist sie klein, ist das Projekt ganz schnell weg. Ist sie etwas größer, dauert es eben länger. 😉
      Aber natürlich spielen auch generelle Bedenken eine Rolle. Denn natürlich machen sich Ausfälle und Verzögerungen negativ bemerkbar. Aber auch beim Projekt selber sind ja Zweifel durchaus berechtigt. Und die sehe ich weniger in der Eigenkapital-Ausstattung. Da kommt es meiner Meinung nicht so sehr darauf an, ob das nun 5% oder 10% sind. Und schliesslich ist es ja erklärtes Ziel des Crowdinvesting, dass das Eigenkapital geschont wird.
      Problematischer sehe ich dagegen schon die Tatsache, dass es sich um ein Einkaufszentrum bzw. -Galerie handelt. Diese Konzepte haben es bereits seit einigen Jahren nicht leicht, sich zu behaupten und die Tendenz dürfte auch nicht besser werden. Also für den Projektentwickler sicher kein einfaches Geschäft. Aber wenn er das ordentlich macht und auch gute, langfristige Mieter bekommt, kann er das Ganze sicher auch irgendwann wieder verkaufen. Ich bin da mal Optimist! 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Einverstanden, habe soeben auch gezeichnet bei diesem Geschäftshaus in Dortmund,obwohl ich eigentlich schon gestern das Crowdinvesting für dieses Jahr abschliessen wollte.
        Die Risiken halte ich für überschaubar, da die Dortmunder auch künftig in dieser Galerie einkaufen werden. In der Nähe von Lütgendortmund habe ich übrigens acht Jahre lang gewohnt und kenne die Umgebung.

        • Das ist schon mal ein guter Hinweis, wenn jemand die Gegend kennt. Ich habe mich doch entschlossen, vorsichtig zu investieren. Ich bin ja noch nicht lange dabei. Eigentlich wird mir das etwas viel zum Jahresende, was da zum gleichen Zeitpunkt angeboten wird. Denn das Geld wird ja auch fast zum gleichen Zeitpunkt erst wieder frei. Ich dachte eigentlich nach „Charlotten-Garten“ bei Bergfürst kommt da nicht mehr für dieses Jahr. Und siehe da… Das Jahr ist ja noch nicht zu Ende, da kann ja noch was kommen …

          Das Sonnenkind

        • … und ich habe 25 Jahre in Lütgendortmund gewohnt und habe in dieser Zeit vielleicht insgesamt 5 mal bei Konze eingekauft.
          Gründe:
          – zu teuer
          – kaum Parkraum
          – direkt im Umkreis erreichbar: das Ruhrpark-Zentrum (5 km) und der Indu-Park (2 km) beides mit extrem mehr Möglichkeiten

          Für mich ist diese Galerie zum Scheitern verurteilt, gerade auch, weil der Anteil der eher im niedrigen Einkommenssegment angesiedelten Einwohner, recht hoch ist. Da finden dann eher nur spontane „Noteinkäufe“ statt bzw. wenn man nicht mobil ist.

          Für dieerfolgreiche Abwicklung des Projekts ist das aber wahrscheinlich alles mehr sekundär. Für mich ist das aber nix.

        • Weihnachtliche Ruhe wünsche ich allen Plauderern über Crowdinvesting, insbes. dem Privatier.

          Mitten in die weihnachtliche Ruhe platzte heute morgen um 8 Uhr die Mail von Exporo über das „Sozialrathaus Frankfurt“, für das man sich vormerken konnte. Da erfuhr man, dass der Start für dieses Exporo-Bestandsobjekt mit einer Laufzeit von 7 Jahren am 26.12.2019 (also am zweiten Weihnachtstag) um 8 Uhr sei. Zu meiner Überraschung stelle ich auf der Exporo-Homepage aber gerade fest, dass bereits 13 Prozent investiert haben. Was denn nun – 23.12. um 8 Uhr (1 Tag vor Heiligabend) oder 26.12. um 8 Uhr (2. Weihnachtsfeiertag)?

          Es ist zu wünschen, dass auch bei Exporo weihnachtliche Ruhe einkehrt. Die heute angepriesene 7-jährige Immobilienanleihe von Exporo überzeugt mich im Übrigen nicht. Ausschüttung 4,3 % im 1. vollen Jahr und die erwartete Gesamtrendite von 6,3 % am Ende des 7. Jahres ist schöngerechnet, da die Wertsteigerung mit stolzen 20 % angesetzt ist. Positiv ist, dass die Laufzeit bei diesem Bestandsobjekt 7 und nicht wie sonst üblich 10 Jahre ist und dass zwei Drittel der Mieteinnahmen von der Stadt Frankfurt kommen. Mir sind 7 Jahre aber immer noch zu lang und wüsste gern, wie sicher die restlichen Mieteinnahmen sind.

          • Ergänzung:
            So schnell geht’s. Auf der Homepage von Exporo hat man die Angabe, dass bereits 13 % der insgesamt 4,02 Mio. € finanziert seien, gelöscht. Es war wohl eine technische Panne oder …?

          • Wer Interesse hat, kann es ja mal hier versuchen: „Sozialrathaus Frankfurt*„.

            Ich kann allerdings nicht dafür garantieren, ob der Link dauerhaft funktioniert. 😉
            Aber er zeigt, dass da immer mal was „im Geheimen“ abläuft…

            Gruß, Der Privatier

          • Jetzt waren es gerade 18 %.

            Mich wundern die 7 Jahre, wenn das dann verkauft werden soll sind die 10 Jahre noch nicht rum. Soweit ich das überblicke wäre der Verkaufsgewinn zu versteuern.

  58. Sehr gut erkannt, KaBa. Das hatte ich bei meinem Schnellcheck übersehen. Beim Verkauf nach 7 Jahren ist der Veräußerungsgewinn inkl. der bis dahin aufgelaufenen Abschreibungen (14 % der anteiligen Gebäudekosten für 7 Jahre) voll zu versteuern.

    Das drückt die erwartete Gesamtrendite deutlich nach unten. Ich bin mal gespannt, ob auf diese Steuerfalle im offiziellen Anleiheprospekt (liegt mir noch nicht vor) in aller Deutlichkeit hingewiesen wird. Wenn nicht, wäre das ein schwerer Fehler. Also aus steuerlichen Gründen lieber Hände weg von diesem Bestandsobjekt!

    Übrigens gilt diese Steuerfalle auch für den Handel bei Exporo Bestand, was häufig vergessen wird. Für Exporo-Objekte im Bestand mit Kauf und Verkauf gilt immer die Steuerpflicht für Veräußerungsgewine beim Verkauf vor Ablauf von zehn Jahren. Nur bei Exporo-Projekten mit festen Zinsen für die Finanzierung kann es im Gegensatz dazu niemals steuerpflichtige Veräußerungsgewinne geben.

    • Ergänzung: Den 145-seitigen (!) Wertpapierprospekt habe ich gerade gefunden, siehe
      https://exporo.imgix.net/uploads/Exporo-Frankfurt-Voltensee-GmbH_Wertpapierprospekt.pdf

      Auf den Seiten 57 und 58 dieses Prospekts steht etwas über die Besteuerung. Die Emittentin (also Exporo) dieser sog. tokenbasierten Schuldverschreibung ist der Auffassung, dass es sich um Zinsen aus partiarischen Darlehen und damit steuerlich um Einkünfte aus Kapitalvermögen handelt. Falls es aber entgegen der Auffassung der Emittentin doch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind, schnappt die oben beschriebene Steuerfalle zu.

      Nur ein versierte Steuerberater kann da noch durchblicken. Der normale Crowdanleger muss gleuben, was die Emittentin sprich Exporo schreibt, oder auch nicht.

    • Ich wollte hier gerade schon widersprechen. Aber hast Du ja inzwischen schon selber gefunden.
      Ich bin da ganz der Meinung von Exporo, dass eine Anleihe (oder Darlehen) sowohl was die Erträge betrifft, als auch einen evtl. Kursgewinn oder -Verlust immer zu den Einkünften aus Kapitalvermögen zählt und nicht zu Vermietung und Verpachtung.
      Schliesslich wird man ja nicht Eigentümer (auch nicht anteilsmäßig). Und von daher muss der Anleger weder bei der 7-jährigen Laufzeit, noch bei einem Verkauf über eine Handelsplattform mit zusätzlichen Steuern rechnen.

      Dennoch ist die 7-jährige Laufzeit ein Problem. Denn natürlich fallen, falls Exporo nach 7 Jahren das Objekt verkaufen sollte, bei Exporo Steuern an. Und diese werden dann wohl den Ertrag/Rendite für die Anleger reduzieren.

      Aber vielleicht habe ich ja einen entscheidenden Hinweis übersehen. Ich habe mit nämlich weder das Projekt, noch den Wertpapierprospekt angesehen. Für mich kommen solche Projekte generell nicht in Frage. Das schaue ich mir dann gar nicht weiter an.

      Gruß, Der Privatier

  59. @ Fimo
    Bin der Meinung, dass hier immer alle zusammentragen sollten.

    Evtl. verkaufen die auch nicht und zahlen die Anleger einfach auf Basis Wertgutachten aus. Die genauen Bedingungen hab ich aber auch nicht angeschaut.

    Bergfürst hatte mal eine Konstruktion als Genussschein, niedriger lfd. Zins und am Schluss auf Basis Wertgutachten noch schön draufgelegt.
    Alle mit KapSt abgerechnet. War eine schöne Rendite.

  60. Falls jemand Lust hat, am Heiligmorgen um 6:00 Uhr in der Frühe aufzustehen: Hier gäbe es noch ein Projekt in Berlin: „Berlin – Pohlestrasse*„.

    Ich werde wohl mal wieder das „Schicksal“ entscheiden lassen. Wenn ich es rechtzeitig schaffen sollte, bin ich dabei. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. 😉

    Gruß, Der Privatier

    • Ich habe es geahnt, dass da noch was kommt dieses Jahr. Also schon wieder Wecker stellen. 🙄
      Ich hoffe, das geht Anfang des Jahres nicht in diesem Tempo weiter. Wieviele Emissionen hat BERGFÜRST so im Jahr? Das ist ja jetzt schon die 6. seit Charlotten-Garten.

      • Ja, in letzter Zeit haut Bergfürst ein Projekt nach dem anderen raus, so eine Frequenz gab es schon länger nicht. Zwischenzeitlich gab es Zeiten, in denen gefühlt eine Ewigkeit kein Angebot war, oder nur ein Projekt, das wie Blei dalag, bis es endlich ausfinanziert war.
        Wenn man auf
        https://www.kritische-anleger.de/bergfuerst/
        runterscrollt, sieht man eine Liste der Projekte mit Datum.

        • Danke für den Tipp. Ich komme gerade gar nicht nach mit dem Lesen.

          Na dann, bis morgen früh …

          Euch ein frohes Fest🌲und einen guten Rutsch ins Jahr 2020 🍾🥂und natürlich viele neue Emissionen 🐖

          Das Sonnenkind

  61. Steuerlich macht es keinen Unterschied, ob die Anleihe eine Laufzeit von sieben oder zehn Jahren hat. Bei den Anlegern liegen Einkünfte aus Kapitalvermögen vor, sowohl in Bezug auf die laufenden Ausschüttungen als auch in Bezug auf die Wertsteigerung. Bei der Emittentin spielt die Laufzeit ebenfalls keine Rolle, da das Objekt Betriebsvermögen darstellt und damit ohnehin steuerverstrickt ist.

    Die zehn Jahre spielen nur eine Rolle für vermietete Grundstücke im Privatvermögen.

    Es ergibt sich aber aufgrund der kurzen Laufzeit ein anderes Problem: Umso kürzer die Laufzeit, desto geringer sind die Chancen auf eine Wertsteigerung. Fraglich ist, ob überhaupt die Nebenkosten (ca. 15%) durch die Wertsteigerung kompensiert werden können.

    Außerdem gilt es zu beachten, dass im Haus 1 des Objektes ein Leerstand von 30% vorliegt. Spricht gerade nicht für das Objekt.

    Ich habe exporo mal einen umfangreicheren Fragekatalog zukommen lassen, mal schauen was die so antworten.

    • Oh ja, die Steuerfreiheit nach 10 Jahren gilt ja nur für (vermietete) Immobilien im Privatbesitz. War mit gerade entfallen… 😉

      Gruß, Der Privatier

  62. Zunächst alken Mitlesern ein schönes Neues Jahr.

    Zum neuen Jahr ein kurzes Update von meiner Seite: Engel und Völkers hat sämtliche Zinsen für das vierte Quartal überpünktlich bezahlt.

    Bei exporo gibt es in Bezug auf das Projekt „An der Segenskirche“ eine interessante Entwicklung. Aufgrund einer deutlich zu spät eingegangen Baugenehmigung kann das Projekt nicht wie geplant aus den Erlösen zum 31.01. zurückgeführt werden. Bei einem Nachrangdarlehen würde man jetzt zunächst mal in die Röhre schauen, dieses Projekt ist allerdings mit einer erstrangigen Grundschuld abgesichert. Das bedeutet, der Emittent muss bezahlen, sonst wird das Grundstück verwertet. Darum bemüht er sich momentan um eine Anschlussfinanzierung. Bin gespannt wie das weitergeht. Aufgrund der erstrangige Absicherung ist dieses Projekt im Übrigen nur mit 4,25 % verzinst.

    Morgen müssten dann die Zahlung von bergfuerst für das vierte Quartal kommen.

    • Naja, wenn im Projektnamen schon der „Segen“ enthalten ist, wird die Anschlussfinanzierung wohl gelingen. Ich bin da mal ganz zuversichtich!

      Gruß, Der Privatier

  63. Exporo hat ja derzeit einen tollen Lauf.

    Zwei in Insolvenz, wobei ich wegen des Hochschaukeln der Preis nicht davon ausgehe, dass für die Crowd viel übrigbleibt.

    Diverse Verspätungen.

    Nun dieser wunderbare Fall.
    Der „Erfahrene Projektentwickler“ hat die Bude mit 450 T€ EK und 860 TE Crowd gestartet, bei GIK von 3.055 T€, die Lücke sollten die Zahlungen nach Makler-/BauträgerVO bringen.
    Nachdem man im Mai leicht im Verzug war, kommt die Wahrheit am 18.12.2019 ans Licht:
    – die Baugenehmigung wurde nunmehr mit zwölf Monaten Verspätung erteilt
    – Baubeginn ist für März 2020 geplant
    – Vertrieb der Einheiten startet im Januar 2020

    Besonders pikant, im Exposè vom September 2018 steht drin:
    „Baugenehmigung bereits vorhanden.“

    Bis jetzt hat man auch darauf verzichtet, ein Rundmail in dieser Angelegenheit zu schreiben und lieber in den Projekt-Updates lautlos eingestellt.

  64. @Kaba: Gut, dass du das mit der fehlenden Baugenehmigung und der falschen Info im Exposé ansprichst. Ich habe diesbezüglich schon vor einigen Monaten eine e-mail an exporo geschrieben, jedoch nie eine Antwort erhalten. Das ist wirklich eine Sauerei, aber aufgrund der erstrangigen Absicherung im Ergebnis dann wohl Gott sei Dank nicht relevant.

  65. Ich habe gestern einmal meine Ergebnisse von 2019 angesehen und ich war selber überrascht: Ich habe insgesamt 33 Projekte zurückgezahlt bekommen!
    Über alle abgeschlossenen Projekte hinweg (also inkl. der Vorjahre und inkl. der Ausfälle) liege ich aktuell ganz knapp unter 4% p.a. Rendite.
    Das ist natürlich weniger als ich mir ursprünglich erhofft habe, aber angesichts der Ausfälle auch wieder nicht ganz so schlecht.

    Gruß, Der Privatier

  66. Hallo zusammen, hätten nicht die Bergfürst Zahlungen erfolgen sollen??
    Termin ist doch der 31.12.
    Oder stecken die noch im Weihnachts- und Neujahrstreiben?

  67. „Die Zinsen sind nachträglich nach dem Ende des öffentlichen Angebotes gemäß Nr. 2 dieses Paragraphen und jeweils bis 10 Tage nach Ablauf eines jeden weiteren laufenden Zinszahlungstermines zahlbar (nachfolgend „Zinszahlungstag”), ohne dass der Zinsbetrag für den entsprechenden Zeitraum zwischen Ende der Berechnungsperiode und dem Zinszahlungstag selbst verzinst wird.“

    Standardklausel in den bergfuerst Verträgen.

  68. Hallo,

    werden die Bergfürst Zahlungen (Quartal 4/2019) auf der Bescheinigung dem alten oder neuen Jahr zugerechnet?

    • Moin, purpur
      Zuflussprinzip, also alles was erst 2020 GEZAHLT (ZinszahlungsTAG) wird, wird auch erst fuer 2020 bescheinigt…
      -auch wenn der eigentl. ZinszahlungsTERMIN noch in 2019 lag.

      Gruesse
      ratatosk

      • …danke ratatosk,

        ich dachte, wenn es das Vorjahr betrifft (ähnlich regelm. Zahlungen) gilt der 10. Januar. In der Bescheinigung von BF steht sicher 12/2019.
        So ganz logisch ist das aber nicht, bei Mintos (P2P) soll man ja die Zinsen (lt. Bescheinigung) angeben obwohl sie nicht geflossen sind, bei Bondora auch nicht, da sind die Zinsen aber mit 0 angegeben, soweit nicht geflossen.

        • Alles ned so einfach.

          Zu Bergfürst:
          Hab mit gerade nochmal die 2018’er Bescheinigung angeschaut.
          Die beginnt
          „Steuerbescheinigung Für KaBa, Strasse HsNr., PLZ, Ort, Deutschland
          werden für das Kalenderjahr 2018 folgende Angaben bescheinigt:“
          Dann werden alle Schuldner mit Adresse und Steuernummer einzeln aufgeführt.
          Das ist bei Bergfürst wichtig, weil es Schuldner gibt die keine ZaSt abziehen, und es gibt welche die abziehen.
          Problem bei der Bergfürst Bescheinigung ist, soweit man dort auf der internen Plattform gehandelt hat, dass keine Stückzinsen und Geschäfte mit über/unter pari erfasst werden.
          Ich hatte das schon, man muss es halt mit den einzelnen Bescheinigungen dem FA gegenüber nachweisen, hat wunderbar geklappt.

          ES gilt das Prinzip des tatsächlichen Zuflusses. Ich würde auch mit der 10-Tagesregel nicht gegen die tatsächliche Bescheinigung von Bergfürst gegenüber der Finanzverwaltung argumentieren, insbesondere wenn Du nicht bilanzierst. Da kommst irgendwann in den Urwald.
          Es gibt bei meinem Steuerprogramm die Eingabemöglichkeit „Steuerbescheinigung korrigieren“, hab ich bei dem Bergfürst Beispiel oben auch gemacht, hat sich aber nicht auf die 10 Tage-Regel bezogen, sondern auf eine „unvollständige“ Bescheinigung.

          Wer Zeit und Lust hat:
          https://www.buhl.de/meinbuero/steuerliche-euer-grauzone-so-nutzen-sie-die-10-tagesfrist-am-jahresende/

          Das ganze nun mit p2p im Ausland zu vermengen bringt einen auch nicht weiter.
          Nette Diskussion, wenn auch mit toten Links.
          https://www.p2p-kredite.com/diskussion/deutsches-steuer-gutachten-t4537.html

          Ich versteuere immer nach Zuflussprinzip, z.T. mit eigens angefertigten Unterlagen (2p2), hat nie Ärger mit der Steuer gegeben.

          • @ KaBa
            Bergfürst: Auch mir scheint hier das Zuflussprinzip angebracht, da einfach leichter zu bearbeiten.

            P2P: Diese ganzen toten Links kannte ich schon. Auch das Zuflussprinzip ist hier nicht eindeutig. Habe ich z.B. 20k investiert und 2k Gewinn, hebe 2k ab, ist das dann vom Gewinn oder Invest?
            Lasse ich das Konto 10 Jahre unangetastet, könnte mir eine hohe Strafzahlung drohen die den Gewinn übersteigt.

            LG

          • Zu Bergfürst: Zwei Antworten, zwei Meinungen.

            Zu P2P: Da gibt es wohl noch keine Grundsatzurteile.

            Zu beiden: Eine sehr gute Beschreibung betreffend
            – Zufluss und wirtschaftliche Verfügungsmacht
            – Konventionelle/Alternative Besteuerung
            http://www.passives-einkommen-mit-p2p.de

            LG

          • Zu Bergfürst: Zwei Antworten, zwei Meinungen.

            Das würde ich so nicht sagen.
            Meine Kernaussage geht dahin, den Steuerbescheinigungen zu glauben, wenn sie nicht erkennbar grob falsch sind. Und wenn es der eine linksrum (bis 31.12.) und der andere rechtsrum (10 Tage) macht ist mir das allemal recht.
            Im Übrigen, hab ich schon einige Bescheinigungen montiert (100 EUR Zins macht 24,00 EUR Kapitalertragsteuer, Kirchensteuer trotz Sperrvermerk abgezogen, dabei auch noch das Erzbistum Paderborn mit 9 % genommen, …). die ändert keiner, oder da wird dann gesagt, über den Steuerbescheid nettet sich das alles.

            Zu p2p ist für mich sonnenklar, wenn ich über Zinsen verfügen kann, dann sind sie mir zugeflossen. Verfügen heisst wiederanlegen, liegen lassen (handeln durch unterlassen) oder nach Hause überweisen.
            Und wenn es auf dem Girokonto ist, dann kannst nochmal verfügen.
            Versteuern muss irgendwann immer, da heb ich mir den Streit mit der Steuerverwaltung für lohnenderes auf.

      • Korrektur, nochmal nachgeschaut…
        Bergfuerst bescheinigt die Zinszahlungen für Dezember 2018 auch in der Steuerbescheinigung für das Veranlagungsjahr 2018 !
        OBWOHL die Zinszahlungstage erst in 2019 lagen (bis 07.01.19).
        10 Tage-Regelung wird also angewendet…
        Sorry für die Verwirrung, s. auch den Kommentar vom Privatier weiter unten.

        Gruesse
        ratatosk

    • Soweit ich das in Erinnerung habe, hat Bergfürst die Zinszahlungen (für Dez.18) im letzten Jahr auch in den ersten Januartagen überwiesen (zwischen 4.1.19-10.1.19) und alle mit Steuerbescheinigungen für 2018 versehen.
      Und genau so habe ich das auch in meiner Steuererklärung angegeben. Durch die 10-Tages-Regel ist dies auch in Ordnung so.

      Und ich vermute einmal, dass das auch in diesem Jahr nicht anders sein wird.

      Gruß, Der Privatier

    • Ergänzung: Bei der Besteuerung von Zinseinkünften geht es weniger um „Meinungen“ oder „was einfacher ist“, sondern um die Anwendung des Steuerrechts!

      Und da gibt es klare Regeln, nach denen einerseits das Zuflussprinzip zur Anwendung kommt aber auch die Ausnahme innerhalb der ersten 10 Tage eines Jahres für regelmässige Zahlungen, die eigentlich im Vorjahr fällig gewesen wären und nur aufgrund des Jahreswechsels und evt. Sonn-/Feiertage nicht mehr im alten Jahr gebucht werden konnten. Diese Zahlungen sind dem alten Veranlagungsjahr zuzuordnen.

      Und wenn es dafür auch noch Steuerbescheinigungen gibt, die das dementsprechend ausweisen, gibt es keinen Anlass davon abzuweichen.

      Gruß, Der Privatier

      • Bei den Einkünften Bergfürst gebe ich Dir recht, Peter. Fälschlicherweise habe ich das Datum Deiner Bescheinigung als 2019 gelesen.
        Bei der Zinsbesteuerung von z.B. P2P-Anlagen sehe ich das allerdings anders, da gibt es meines Wissens keine klaren Regeln.
        Folgt man der jüngst zu lesenden Auffassung, wird ein steuerrechtlich relevanter Vorgang erst dann ausgelöst, wenn eine beantragte Auszahlung auf dem Referenzkonto des Anlegers gutgeschrieben wird. Vorher nicht! Die auf dem Account vermerkten Zinsansprüche stellen hingegen (noch) keine Einkünfte aus Kapitalvermögen dar. Die Steuerbescheinigungen weisen dem entgegen Zinsen aus obwohl keine Gutschrift erfolgte, oder umgekehrt.

        LG

        • Meine Aussagen bezogen sich auch in erster Linie auf Crowdinvesting, aber auch andere bekannte Einkünfte wie Zinsen, Dividenden, aber auch Mieten usw.

          Zu P2P-Anlagen möchte ich nichts sagen.

          Gruß, Der Privatier

  69. Gute Nachrichten zum Start ins neue Jahr 2020!

    Bei Exporo erhalten alle Neu-Investoren wieder (bis zum 31.01.2020) einen 100€ Willkommensbonus!

    Um sich die 100€ zu sichern, ist folgende Vorgehensweise einzuhalten:

    * Während der kostenlosen und unverbindlichen Registrierung* muss im Feld „Empfohlen von“ der Registrierungscode 34215 eingegeben werden.
    * Nach erfolgreicher Registrierung verschickt Exporo eine Email mit einem Aktionscode.
    * Dieser ist dann bei dem ersten Investment gegen Ende des Investmentprozesses im entsprechenden Feld einzugeben.
    * Der Bonus wird nach Ablauf der 2-wöchigen Rücktrittsfrist dem anzugebenden Konto gutgeschrieben.

    Eine gute Gelegenheit für alle, die im Jahr 2020 in Immobilien-Projekte investieren wollen!

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Gilt nur für Erst-Investoren und ab einem Mindestinvestment von 500€!

    • Und passend zur aktuellen Bonus-Aktion gibt es dann auch zwei neue Projekte:

      * Seniorenresidenz am Schemmerbach* , Finanzierungsprojekt mit kurzer Laufzeit
      * An der Kö* , Bestandsprojekt mit laufenden Einkünften

      Interessante Infos dazu: Bei der Seniorenresidenz handelt es sich um ein bisher nicht öffentlich bekannt gegebenes Projekt! Aussserdem mit einer Mindestanlage von nur 100€. Aber Achtung: Den obigen Bonus gibt es erst ab 500€!!
      Das Projekt an der Kö befindet sich noch in der Frühzeichner-Phase, derzeit nur Vormerkungen möglich.

      Beide also für alle Investoren interessant, die sich schnell einen Anteil sichern wollen.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich selber habe gestern abend bereits in die Seniorenresidenz investiert.

      • @ Privatier:
        Danke für den Tipp zur Seniorenresidenz im hessischen Waldkappel mit 5,5 % Festzins und einer Laufzeit von eineinhalb Jahren. Auch ich habe gerade in dieses Aufteilerprojekt investiert.

        Den Willkommensbonus von 100 € bekomme ich zwar nicht, da ich kein Neueinsteiger bin. Dafür habe ich aber den mir von Exporo gewährten Geburtstagsbonus von 50 € eingelöst.

        • Dann gratuliere ich hiermit nachträglich zum Geburtstag, denn wahrscheinlich liegt er ja dann noch nicht allzu lange zurück. Alles Gute!

          Gruß, Der Privatier

      • Also ich gratuliere zum Geburtstagsbonus.
        Hab ich von Exporo noch nie bekommen.

        Was mich momentan an dem Waldkappel noch etwas zögern läßt ist die Lage.
        Da ist der Hund begraben, ehem. Zonenrandgebiet, keine Großstädte in der Nähe, wo die Nachfrager kommen.

        • „keine Großstädte in der Nähe, wo die Nachfrager kommen.“

          Ich verstehe die Argumentation nicht so richtig? Was für Nachfrager? Meinst Du die Bewohner? Es handelt sich um nur 34 Zimmer! Da sollte sich selbst in verlassenen Gegenden noch genügend Bedarf ergeben. Und vor dem Umbau waren es noch einige mehr und die waren mit 97% belegt.

          Oder meinst Du die Käufer für die einzelnen Wohnungen? Käufer und Nutzer müssen ja nicht identisch sein! Auch nicht: Käufer als zukünftige Nutzer.

          Letztlich sind Pflegeimmobilien nicht viel anders als ETWs. Und jemand, der in München wohnt, kann sich ja durchaus eine ETW in Hamburg kaufen. Man kann sich dann nur nicht selber kümmern und braucht eine Verwaltung. Die ist aber in einem Pflegeheim durch einen gemeinsamen Betreiber immer gewährleistet.
          Auch Probleme, die man sonst u.U. mit Mietern haben kann, sind bei einer Pflegeimmobilie eher unwahrscheinlich.

          Ganz unabhängig von irgendwelchen Crowdinvesting-Projekten halte ich auch direkte Investments in Pflegeimmobilien für sehr interessant! Das wäre u.U. sogar noch ein Thema, wo selbst ich mich für Immobilien interessieren könnte…

          Gruß, Der Privatier

          • War gestern unterwegs und hab nur kurz schauen können. Mir kommt die Ecke halt etwas einsam vor.

            Mit Nachfrager waren neben Pflegebedürftigen auch die Investoren gemeint.

            Dass Pflegplätze gesucht sind ist klar. Da gab es schon immer wieder Crowd Projekte. I.d.R. war da ein Bauträger, der hat neugebaut und entweder einen Globalkäufer gehabt und/oder bereits einen Pflegebetreiber. Einfache Geschichte.
            Solche Modelle hatte ich schon einige, und werde die auch immer wieder machen.

            Das Modell hier ist mir nicht so ganz klar.
            Nur kurz.
            Aus 28 EZ/14 DZ mit 56 Personen in drei Bestandsgebäuden macht er neu 34 Wohneinheiten (mit Installationsarbeiten), im Bestand eine Heidenarbeit, mit bis zu 97% Belegung Pflegebedürftiger im laufenden Betrieb ein engagiertes Vorhaben.
            Die 34 neuen Einheiten im Einzelvertrieb bedingen eine Teilung nach WEG (Rest der WEG der Betreiber?), sprich 34 Investoren werden gesucht. Ist das dann eine reine Vermietung nach Wohnungsrecht, und die Pflege ist Sache des „Betreibers“? Was passiert mit Verträgen der bisherigen Bewohner?
            Ich blick da nicht so recht durch, und bin damit neben der Lage bei der Investorengängigkeit.
            Die 4,1 Mio. Kosten auf 860 m² Wohnungen machen pro Einheit rund 120.000 EUR Kaufkosten + Nebenkosten, für einen gemischten etwas sanierten Bestandsbau, der m² über 4.700 EUR.

      • Danke für den Hinweis und den Link auf die „Seniorenresidenz am Schemmerbach“. Ich wäre ohne deinen Beitrag nicht darauf aufmerksam geworden.
        Finde ich auch interessant und habe gleich gestern noch investiert. Bin ganz deiner Meinung Seniorenresidenzen sind immer interessant und m.E. das Modell der Zukunft!

        Wie findet man eigentlich nicht veröffentlichte Projekte???

        Liebe Grüße vom Sonnenkind

        • „Wie findet man eigentlich nicht veröffentlichte Projekte???“

          Tja… das sind Betriebsgeheimnisse! 😀 😉

          Nein – im Ernst: Für manche Projekte bekomme ich (wie sicher andere Anleger auch) einen Vorab-Hinweis von Exporo. Das war z.B. der Fall bei dem in Kürze startenden Projekt in Düsseldorf (An der Kö).

          Bei der Seniorenresidenz hat der Zufall eine Rolle gespielt. Solche Projekte hält Exporo wohl gerne etwas im Hintergrund, um Einsteiger nicht allzu sehr zu frustrieren, wenn diese Projekte in wenigen Stunden weg sind und ein Einsteiger es (wieder einmal) nicht geschafft hat, sich zu beteiligen.
          Andererseits werden aber gerade die Einsteiger dann per Mail informiet, damit sie das auch mitbekommen. Und wenn ich nun das Glück habe, dass mich jemand fragt, wie mir das Projekt gefällt… 😉
          Dann kann ich nicht anders, als mich (nach Prüfung) selber zu beteiligen und es dann hier weiter zu erzählen. Ist aber eher Zufall und gelingt ganz sicher nicht immer. 😉

          Gruß, Der Privatier

      • Guten Morgen,
        ist das Projekt „Seniorenresidenz“ eine sehr risikoreiche Investition? Als „Privatmensch“ eine Alternative in Zeiten Niedrigzinspolitik?
        Gruß CM

        • Courtyard Hotel Laxenburg wurde soeben überwiesen – noch keine Bergfürst Post

          @mueller
          …grds. JA, da ein Totalverlustrisiko (Einlage & Zinsen weg) besteht. Nur bei angemessener Einlage und Streuung auf mind. 20 Projekte auf verschiedene Plattformen, wie Exporo, Bergfürst, Engel & Partner, etc. lässt sich ein Verlust unter Umständen verschmerzen. Bevor ich hier einsteige würde ich erst eine Anlage in einen kostengünstigen Welt-ETF vorziehen, selbst eine Wohnung/Garagen kaufen und vermieten, etc…..und dann erst Crowdinvesting oder 6 aus 49.

        • „…eine sehr risikoreiche Investition?“

          Crowdinvesting birgt immer die Gefahr eines Totalverlustes. Darauf wird auf jeder Plattform hingewiesen und von Fall zu Fall schreibe ich das auch mal dazu.

          Wie Inspector schon richtig geschrieben hat, sollte man das immer nur als Zusatz zu anderen Investments sehen und niemals nur in ein oder wenige Projekte investieren, sondern die geplante Summe immer auf mind. 20 (oder mehr) Projekte verteilen.

          Innerhalb der angebotenen Projekte gibt es dann sicher noch Abstufungen beim Risiko. Das kann sich durch die verwendeten Sicherheiten (z.B. Grundbuch-Rang), oder auch durch die Einschätzung des Anbieters (Klasse A, B, C, etc.) zeigen. Und natürlich auch anhand der eigenen Einschätzung. Die Beurteilungen von verschiedenen Anlegern sind dabei oft recht unterschiedlich.

          Gruß, Der Privaier

  70. @purpur: Die Aussage,dass Zinsen steuerlich erst zugeflossen sind bei Gutschrift auf das Girokonto, ist unzutreffend. Es reicht die Verfügungsmacht, wie z.B. Gutschrift quf Verrechnungskonto oder sofortige Reinvestition, alles andere wäre im Übrigen unlogisch. Teilweise werben P2P-Anbieter damit, dass erst eine Versteuerung zu erfolgen hat bei Überweisung der Zinsen auf das Girokonto und stellen sogar insoweit falsche Steuerbescheinigungen aus. Hintergrund hierfür ist, dass die entsprechenden Anbieter möglichst verhindern möchten, dass Geld abgezogen wird.

    Die viel spannendere Frage in diesem Zusammenhang ist aber: Wenn ich meine Zinsen entsprechende der falschen Steuerbescheinigung ansetze, begehe ich dann auch Steuerhinterziehung oder zumindest leichtfertige Steuerverkürzung? Soweit sie nicht offensichtlich unzutreffend ist, wohl eher nicht.

    • Die p2p-Anlage befindet sich im Gegensatz zu konventionellen (Bank-)Kontensystemen ganz klar außerhalb des Zahlungs- und Verrechnungssystems. Aus dem Grund kann er Zahlungen auch nicht „ohne weiteres abholen“. Vielmehr muss er hierfür einen Antrag stellen. Erst nach Prüfung durch den Betreiber erfolgt dann und nur bei gegebener Deckung die Freigabe und Auslösung der Zahlung. Auch dies spricht klar gegen eine wirtschaftliche Verfügungsmacht seitens der Anleger.

      Genau um diese Steuerverkürzung bei evtl. falscher Steuerbescheinigung (z.B. Bondora) geht es mir hier. Urteile der Finanzgerichte bleiben m.E. abzuwarten…

  71. „Vielmehr muss er hierfür einen Antrag stellen. Erst nach Prüfung durch den Betreiber erfolgt dann und nur bei gegebener Deckung die Freigabe und Auslösung der Zahlung.“

    Das ist für mich keine stichhaltige Argumentation. Wenn du an dein Geld willst, ganz egal bei welcher Anlageform, musst du immer irgendeine Form von Antrag stellen, sonst weiß das Unternehmen ja gar nicht, dass du an dein Geld möchtest. Und du kriegst das Geld auch immer nur ausgezahlt bei Deckung. Das sind ganz gewöhnliche Vorgänge und tangieren die Grundsätze zum Zuflussprinzip meines Erachtens nicht. Ebenso spielt es keine Rolle, dass die peer-to-peer Anbieter außerhalb des Bankensystems stehen.

    Auf welchen Anbieter beziehst du dich denn konkret? Ich bin bei wirklich vielen P2P Anbietern, und bei allen ist der Übertrag von Geldmittel auf das Girokonto problemlos und unkompliziert möglich – genauso wie die sofortige Reinvestition (= wirtschaftliche Verfügungsmacht) der erhaltenen Zinsen. Letzteres ist sogar der Regelfall.

    Hast du mir irgendeine Quelle von einem qualifizieren Steuerexperten (Steuerberater oder Rechtsanwalt), der eine andere Auffassung vertritt? Irgendwelche Blogger sind keine Steuerexperten. 😉

    • Ich kenne keine Quelle eines Steuerexperten oder FG-Urteils, die absolut eindeutig ist. Mein Steuerberater weiß es auch nicht so ganz genau, würde deshalb, welch Überraschung, konventionell vorgehen. 🙂

    • Ich habe zwar keine Ahnung von P2P-Anlagen, kann aber poweramd hier nur zustimmen! Auch private Darlehen (ausserhalb der Banken) unterliegen selbstverständlich dem Steuerrecht. Und ob Zinserträge auf ein Girokonto übertragen werden oder sofort wieder investiert werden, ist ganz sicher steuerlich irrelevant.

      Gruß, Der Privatier

    • Wie von mir letztlich schon geschrieben sehe ich das wie Poweramd und der Privatier.

      > Mein Steuerberater weiß es auch nicht so ganz genau, würde deshalb, welch Überraschung, konventionell vorgehen.
      Wundert mich nicht, soweit er Deine Steuererklärung macht ist sein Stempel drauf, darum wohl konventionell sprich im Zweifel Veranlagung im Zuflussjahr bei den p2p.
      Ich mach meine Steuer ohnehin schon ein Leben lang selbst, Buchhaltung hab ich nicht, zusammentragen musst eh alles selbst, dann kann ich es auch gleich in die Steuersoftware eintippen.
      Und in einer heiklen Sache hab ich unseren Konzernsteuerbevollmächtigten gefragt.

  72. Inzwischen trudeln immer mehr Zinsabrechnungen von Bergfürst ein. 😀

    Zunächst per Mail. Konto habe ich noch nicht kontrolliert. Mache ich dann, wenn alles da ist.

    Gruß, Der Privatier

    • Bei mir sind auch alle angekündigten Zahlungen bereits auf dem Konto. 😀
      Muss nur noch nachsehen, ob das auch für sämtliche Projekte war. Ich denke aber schon.

      Gruß, Der Privatier

      • Noch nicht angekündigt wurden Zinszahlungen für:

        Courtyard Hotel Laxenburg
        Bellavista-Mallorca
        Stuttgart Neckarstraße
        Wien-Parkside 1190

          • Die Zinszahlung für Laxenburg wurde am 8.1. nachgereicht, doch die anderen drei stehen weiterhin aus. Bergfürst konnte dazu heute auf Nachfrage nur bestätigen, dass die Emittenten nichts überwiesen haben. Zu den Gründen der Verzögerungen gibt es noch keine Infos.

  73. „An der Kö“
    Wenn ich das richtig sehe muss man sich mit mind. 1.000 € beteiligen bei einer Laufzeit von 10 Jahren. Das finde ich zu lange für die, die schon im Rentenalter sind!!!

    Liebe Grüße vom Sonnenkind

    • Schau dir mal das Prinzip der Bestandsprojekte von Exporo an. Dort geht es ja gerade nicht um eine Finanzierung eines Projekts, sondern um langfristiges Einkommen aus Vermietung. Daher würde eine kürzere Laufzeit wenig Sinn machen.
      Du kaufst ja auch keine Wohnung, um sie für 12 Monate zu vermieten und dann wieder zu verkaufen. In dieser Zeit sollten ja auch die Kaufnebenkosten durch die Wertsteigerung wieder ausgeglichen werden. Das ist bei kurzer Laufzeit eher schwierig.

      Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob es genau 10 Jahre sein müssen. Etwas Flexibilität wäre aus meiner Sicht besser, damit nicht nach exakt 10 Jahren in einer schwächelnden Marktphase verkauft werden muß. Daher investiere ich nur sehr zurückhaltend (1-2 pro Jahr) in diese 10-Jahres Projekte, damit nicht alle zur gleichenZeit fällig werden.
      Das sind somit nicht nur langlaufende Anlagen, sondern auch der Aufbau eines diversifizierten Bestandsportfolios dauert einige Jahre.
      Da gebe ich dir Recht, ab einem gewissen Alter fehlt dafür die nötige Zeit.

      Das Kö Projekt fand ich sehr interessant und habe bereits investiert.

      • „Da gebe ich dir Recht, ab einem gewissen Alter fehlt dafür die nötige Zeit.“

        Wer weiß schon was in 10 Jahren ist!? Ich werde nur noch in kurzfristige, überschaubare Projekte investieren. Das ist eines meiner Prinzipien. Interessant ist das Projekt schon, keine Frage. Ab einem gewissen Alter machen für mich andere Projekte keinen Sinn mehr!

        Grüße vom Sonnenkind

  74. Öfter mal was Neues!

    Heutige Info von Exporo zum Projekt „Kita Hamburg-Volksdorf“:

    „.hiermit möchten wir Sie über den aktuellen Stand im Projekt „Kita Volksdorf“ informieren.

    Leider wurde uns mitgeteilt, dass es dem Projektentwickler endgültig nicht gelungen ist, die vertraglich vereinbarten Auszahlungsvoraussetzungen zu erfüllen, da der Grundstückskaufvertrag mit dem Verkäufer abschließend nicht umgesetzt wurde. Die Gewährung des Darlehens an den Projektentwickler ist somit hinfällig geworden, weshalb ihm der Darlehensbetrag nicht ausgezahlt wurde. Der Darlehensvertrag, aus dem sich ein etwaiger Zinsanspruch ergeben kann, ist somit nicht zustande gekommen. Natürlich erhalten Sie in diesem Fall Ihren Nominalbetrag umgehend zurück. Die entsprechende Auszahlung haben wir sofort für Sie veranlasst.

    Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Prüfung des Vorliegens der konkreten Auszahlungsvoraussetzungen insbesondere der Absicherung Ihres Darlehens dient. Daher prüft grundsätzlich der Treuhänder, ob die jeweiligen vertraglich vereinbarten Auszahlungsvoraussetzungen des Darlehens von dem Projektentwickler erfüllt worden sind, bevor die beim Zahlungsdienstleister secupay AG eingezahlten Investitionsbeträge an den Projektentwickler ausgezahlt werden.

    Wir sind uns darüber bewusst, dass die Situation im Projekt „Kita Volksdorf“ nicht dem geplanten Projektverlauf entspricht. Letztlich gilt unser höchstes Interesse allerdings dem Schutz der Anlegergelder.“ – Zitatende

    Das Projekt war bereits im *November 2018!!* im Vertrieb/in der Emission!

    Gut, dass es diese Absicherung gibt, die hier gegriffen hat!
    Schlecht, dass es Null Komma Null Erträge gibt für über ein Jahr Haltedauer!

    Gruß, Nick

    • Tja – da weiß man dann auch nicht, ob man sich ärgern oder freuen soll…

      Ich habe dort nicht investiert, würde aber eher zur Freude neigen. Ausgefallene Zinszahlungen sind deutlich besser zu verkraften (und wieder auszugeleichen) als ein ausgefallenes Projekt!

      Beim Pflegezentrum Aldingen stockt es auch weiterhin. Angeblich sind es nur noch kleine Formalien, auf die noch gewartet werden muss. Ich bin auch immer noch zuversichtlich, dass die Aussagen richtig sind. Aber schön ist das nicht… 🙁

      Gruß, Der Privatier

  75. Herzlichen Dank für das Update, Nick.

    Noch etwas zum oben angesprochenen neuen Bestandsobjekt von exporo in Düsseldorf. Hierbei handelt es sich seit längerem mal wieder um ein interessantes Bestands Projekt, zumindest meiner Meinung nach. Zum einen bestehen rund 50 % der Mieteinnahmen aus Wohneinheiten, die korrelieren nicht so stark mit der Konjunktur bzw. dem Aktienmarkt wie Gewerbeeinheiten. Zum anderen prognostiziert Immowelt für Düsseldorf in Bezug auf Immobilien ein Preiswachstum von 48 %. Selbst wenn wir mal konservativ rechnen und nur mit einem Wachstum von 24% kalkulieren, ergibt sich zusammen mit der Ausschüttungsrendite ein jährlicher Zinskoupon von 6,7%. Nach Abzug von Nebenkosten und unvorhergesehenen Ereignissen sind wir real dann irgendwo bei gut 6 %. Meines Erachtens ein attraktives Rendite Risiko Verhältnis. Es kommt nicht von ungefähr, dass bereits am ersten Tag 17% des Darlehensvolumen erreicht sind. Und ja, ich weiß, Prognosen sind schwierig, aber an irgendetwas muss man sich ja orientieren für seine Investment Entscheidung.

    Was das Thema Liquidität angeht: Entsprechende Nachfrage vorausgesetzt, kann die Anleihe am exporo Handelsplatz veräußert werden. Ich habe allerdings gesehen, dass einige Anleihen zur Zeit nicht veräußert werden können, da die maximal Anzahl an Verkaufsangebote erreicht ist. Das ganze sollte also mit einer gewissen Vorsicht angegangen werden.

    Meines Erachtens stehen allerdings REITS in erheblicher Konkurrenz zu den exporo Bestandsobjekten, nicht zuletzt aufgrund der größeren Diversifikation und täglichen Handelbarkeit. Aber dieses Thema haben wir hier ja bereits diskutiert.

  76. Neuerliche Kritik von Finanz-Szeme an Exporo:
    Angeblich bleiben außer bei Marburg I und II noch bei fünf weiteren Exporo-Projekten Zins- oder Tilgungszahlungen aus, wie heute morgen berichtet wird:
    https://finanz-szene.de/fintech/sieben-exporo-projekte-mit-problemen/

    Dass die „gefährdeten“ Projekte in Berlin (2x) und Hamburg (3x) liegen, hat mich vorsichtig gemacht. Nicht nur deswegen habe ich in das neue Exporo-Projekt „Berlin Pankow“ bewusst nicht investiert. Übrigens waren nach einer Stunde bereits 103 % finanziert. Selbst wenn ich gewollt hätte, wäre ich zu spät gekommen.

      • Ich bin auch rechtzeitig aufgestanden und somit auch dabei. Alle diese Objekte tragen ein sehr großes Risiko mit sich. Unter den Umständen dürfte man eigentlich gar nicht investieren!

        Danke nochmal an den Privatier für den Hinweis gestern Abend. Ich habe keine Info-Mail bekommen, obwohl ich mich habe vormerken lassen! Wie das zusammenhängt, weiß ich noch nicht. Ich hätte sonst den Termin heute Morgen verpasst.

        Das Sonnenkind

  77. ich habe auch Projekte bei versch. Plattformen bei denen noch die Zinszahlungen
    für 31.12. ausstehen:
    Zinsland Essen Klosterstraße
    Homerocket Hamburg Wullenweber
    Homerocket Innsbruck Hotel
    Bergfürst Stuttgart Neckarstraße

    • Ich kenn die HomeRocket-Verträge Deiner beiden Projekte nicht.
      Log Dich mal ein und schau Dir VIB und den Darlehensvertrag genau an.

      Insbesondere bei älteren Verträgen gibt es Auszahlungszeiten von bis zu 30 Tagen für Zinsen und bis zu 60 Tagen bei Tilgungszahlungen.
      Die optisch hohen Zinsen gibt es nicht geschenkt.

    • mann o mann…. ich habe die Zahlung für Zinsland „Essen Klosterstraße“ bereits am
      2.12. erhalten obwohl der Zinstermin erst der 31.12. gewesen wäre !!
      hatte ich total übersehen…. ja wenn der Zaster zu früh kommt ist es auch
      wieder nix 😉

  78. Hallo guten Tag Leute Zinszahlungen von Bellavista Mallorca ist noch nicht erfolgt.. weiß nicht Projekt in Schieflage oder nicht? Wer weiß was??

  79. Kennt sich jemand bei Immofunding mit St. Veit-Gasse 15 aus? Habe bei Immofunding angerufen und sie sagen da läuft noch eine Frist bis das auf abgeschlossen gestellt wird.

    Startbonus habe ich immer noch nicht erhalten obwohl in NOV2019 schon investiert war. Mal sehen ob da was kommt.

  80. Hi 🙂
    Bei mir fehlen auch noch die Bellavista/Bellavista 71 und Wien Parkside 1190 von Bergfürst. Ich habe den Support angeschrieben und bin mal gespannt auf eine (und ob) Antwort. Hat jemand Infos? Komisch finde ich auch noch, dass die Vista del Mar 1 immer noch im „Handelsplatz“ steht, obwohl das Investment schon am 31.10. ausgelaufen ist (allerdings bin ich dort nicht investiert).
    Im Netz findet man überhaupt keine Informationen ausser die üblichen Risikohinweise.

    • Die Bellavista Projekte kauft auch keiner mehr, der Kurs steht auf 100%, Angebote gibt’s aber schon. Ist kein gutes Zeichen.

      Mein Bauchgefühl war da mal wieder schlauer als die Gier. Hätte drauf hören sollen. 7% plus bietet keiner ohne Grund an😉

      • Bellavista 1 war eines meiner ersten Projekte, irgendwann hatte ich kein gutes Gefühl mehr. Beim Verkauf der Immobilie gibt es ja nur ja oder nein und nur, wenn beim Bau nichts dazwischen kommt. Irgendwelche ETW oder Mietshäuser mit x Parteien sind da viel besser aufgestellt.
        Ich hatte dann kurz vor Laufzeitende noch ca. 103% auf dem Marktplatz bekommen und mich schon gewundert, warum jemand das Risiko kauft ohne nennenswerte Rendite. Bellavista 1 ist aber vermutlich erfolgreich abgeschlossen worden.
        Ich würde in keine Villa mehr investieren.

        LG Markus

  81. Hi Timo ich habe auch schon angerufen bei Bergfürst die sagen soll man sich gedulden jetzt ist die Karenzeit für die Zinzahlung normal vorbei und müßten jetzt ausgezahlt werden. Wenn nicht die Gesellschaft sich in Schriflage befindet.

  82. @sabo
    Bei Immofunding gibt es tatsächlich Fristen für Boni einzuhalten. Je kleiner allerdings die Plattform in Bezug auf die bisher gelisteten Projekte ist, desto größer ist die Gefahr einer Konzentration (z.B. Immofunding und iFunded). Immofunding und dessen Haupt-Partner P&R Holding, stehen für die Buchstaben „P“ und „R“ im Namen der Projektentwicklers für Stefan Peirleitner und Michael Reckendorfer – das sind die Gründer und Betreiber der Anlageplattform Immofunding. Soweit so schlecht so (gut), habe ich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Werde dort wieder investieren. Die Boni einfach nach Ablauf der Frist kurz schriftlich anmahnen, dann wird auch unmittelbar gezahlt.

  83. gerade wurde die vorzeitige Rückzahlung
    des Exporo Projektes „Hamburg Wohnen im Alstertal“
    auf mein Konto gebucht

  84. Schaut mal her: Antwort kam von Bergfürst – ich habe angefragt wegen der Mallorca (Bellavista etc.)/Wien (Parkside 1190)-Investments. Ich habe gesehen, dass der Entwickler teilweise auch bei Exporo aktiv ist „Wohnen im 5. Bezirk“ etc., mal sehen „wann“ die Zinsen gezahlt werden. Auf die Vermittlerrolle wird schon mal hingewiesen. Ich hoffe es kommt zu keinem Totalausfall.


    zu unserem Bedauern hat die Emittentin das Geld für die Zinszahlung, trotz rechtzeitiger Erinnerung durch BERGFÜRST, nicht fristgemäß überwiesen. Aus diesem Grund konnte die Zinsauszahlung an die Anleger noch nicht durchgeführt werden. Sobald das Geld eingeht, wird die Auszahlung unverzüglich durchgeführt.

    Dass Sie nach den ausstehenden Zinsen und den Gründen für die Verzögerung fragen ist absolut nachvollziehbar! Als Vermittler der Vermögensanlage sind wir hier, ebenso wie Sie, auf die Informationen der Emittentin angewiesen.

    Seien Sie versichert, dass wir Informationen zur Zinszahlung unverzüglich an Sie weitergeben bzw. die Zinsauszahlung veranlassen, sobald das Geld auf dem Zinszahlungskonto eingegangen ist.

    Der reibungslose Ablauf unserer Angebote hat für uns oberste Priorität. Unabhängig davon haben wir natürlich die üblichen kaufmännischen Prozesse, die ein Verzug nach sich zieht, fristgerecht in Gang gesetzt.

    • Das zeigt mal wieder, dass man bei einem Nachrangdarlehen bei ausbleibender Zinszahlung quasi keine Handhabe gegen den Emittenten hat.

      Was den Emittenten der Mallorca Projekte: Bin mal gespannt, ob bergfürst in der Zukunft weitere Projekte von diesem Emittenten vermittelt wenn es jetzt solche Probleme gibt.

  85. heute habe ich um 9:22 Uhr über die Zinsland-Seite für „Esser Klosterstraße“ eine
    Anfrage gestellt.. Geschäftszeiten angeblich 9-18 Uhr
    Als automatische Antwort kam:
    „Sehr geehrter Anleger,
    leider erreicht uns Ihre Email außerhalb unserer Geschäftszeiten. Sobald wir wieder im Büro sind, werden wir Ihre Anfrage umgehend bearbeiten. Bis dahin bitten wir um Ihre Geduld.“

  86. Nun denn… für das Bergfürst-Projekt „Wien Parkside 1190“ wurde nun ein Quartalsbericht für Q4 veröffentlicht wo man aufgrund von „Verzögerungen“ auf erhöhte Zinszahlungen hinweist. Leider sind auch hier bislang die Zahlungen ausgeblieben…?!?

  87. 2 Mails von Zinsbaustein

    Die planmäßige Rückzahlung zum 15.02.2020 des Projekts „Kölnische 45“ wird angekündigt.
    Die vorzeitige Rückzahlung zum 14.02.2020 (planmäßig 31.03.2020) des Projekts „LC 680“ wird angekündigt.

  88. Noch ein Mail von Zinsbaustein.
    Ab 01.01.2020 sind sie zur Identifikation gezwungen.
    Zwei Möglichkeiten, Video- oder Postident.
    Bis zur Registrierung sind keine Investitionen möglich.

    Bin mal gespannt, wann die Anderen kommen.

  89. Exporo hat am 17.01.2020 (Eingang) für „Modern Office Munich“ gezahlt. 1,1% für Q1 macht 4,4% pa, es sollen 5,9% sein / werden. Wartens wir ab.
    Gruß

      • Hallo Mr.Excel,
        das stimmt so nicht ganz. Die 5.1% beziehen sich auf den 10 Jahres-Durchschnitt.
        Für das erste Jahr (und dazu gehört die jetzige Ausschüttung für Q4) wird 4,0% prognostiziert. Von daher finde ich 4,4% sehr positiv.
        Das steht im Expose aber auch ganz klar so drin.

        Und selbst im 2. Jahr würde ich keine 5,1% erwarten, denn durch Mietsteigerungen wird die Rendite gegen Laufzeitende eher größer. Und da es 5,1% Durchschnitt sind, kommt am Anfang vermutlich eher etwas weniger beim Investor an.

        • Ich lese das im Cockpit so : erwartet pa 5,1%, erwartet Gesamt 5,7%
          Und richtig : Ja – es ist Q4.
          Ich mal auf die nächsten Q’s gespannt.

  90. Exporo hat heute die Rückzahlung von gleich drei Projekten angekündigt, die in den nächsten Tagen überwiesen werden:

    1. Wohnen im Alstertal
    2. Wohnresidenz Branitz
    3. Shopping an der Burg

    Sehr schön für alle, die dort investiert hatten. 😀

    Wer noch Ideen für die Wiederanlage braucht, könnte gleich morgen früh Gelegenheit dazu haben. Dann starten nämlich die:
    City Appartements Düsseldorf*“ , Laufzeit: 17-23 Monate, 5,5% p.a. Start ist 21.1. ab 8:00 Uhr!

    Gruß, Der Privatier

    • Ich bin auch nicht dabei. Weil ich es schlicht vergessen habe. 😉

      War aber auch ein Projekt, was mir jetzt nicht so furchtbar wichtig war. Ist für mich eines aus der Kategorie: Hätte man wohl machen können – wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Ich bin da inzwischen recht entspannt.

      Es werden noch weitere kommen…

      Gruß, Der Privatier

  91. gerade hat ich endlich nach zweimaliger Nachfrage etwas von Bergfürst bezügl. Stuttgart Neckarstr. gehört: „zu unserem Bedauern hat die Emittentin das Geld für die Zinszahlung, trotz rechtzeitiger Erinnerung durch BERGFÜRST, nicht fristgemäß überwiesen. Aus diesem Grund konnte die Zinsauszahlung an die Anleger noch nicht durchgeführt werden. Sobald das Geld eingeht, wird die Auszahlung unverzüglich durchgeführt.

    Dass Sie nach den ausstehenden Zinsen und den Gründen für die Verzögerung fragen ist absolut nachvollziehbar! Als Vermittler der Vermögensanlage sind wir hier, ebenso wie Sie, auf die Informationen der Emittenten angewiesen.

    Seien Sie versichert, dass wir Informationen zur Zinszahlung unverzüglich an Sie weitergeben bzw. die Zinsauszahlung veranlassen, sobald das Geld auf dem Zinszahlungskonto eingegangen ist. Der reibungslose Ablauf unserer Angebote hat für uns oberste Priorität.

    Unabhängig davon haben wir natürlich die üblichen kaufmännischen Prozesse, die ein Verzug nach sich zieht, fristgerecht in Gang gesetzt.“

  92. Hmmm…. den Text habe ich schon 3x bekommen… schöner Formmailer. Ich hoffe man liest nicht bald wieder was in der Presse. Bei mir kam nun das:

    Sie können sich vorstellen, dass wir lieber gestern als heute eine festen (Nachhol-)Termin für die Zinszahlung übermitteln würden.

    Noch können wir dies aber nicht und ich muss Sie leider weiterhin um Geduld bitten.

  93. „…..die üblichen kaufmännischen Prozesse!?“ , dies wäre mal ganz interessant. Außer „Bitte, Bitte“ sagen ist wohl nicht mehr drin. Econeers hat die Forderungen der Anleger bei sich gebündelt und ist gerichtlich vorgegangen. Dies ist aber wohl eher die Ausnahme. Außer einem schlechten Ruf haben die Emittenten nichts zu fürchten.

  94. Engel&Völkers:
    Wohnen am Niederrhein – Meerbusch bei Düsseldorf
    Heute 12:00 Uhr Starttermin
    5,2 % p.a.
    Laufzeit ca. 11 Monate bis 18.12.2020
    Finanzierungsziel: 1.000.000 €
    Anlageklasse A

    Hat jemand Erfahrung mit Engel&Völkers?

    Das Sonnenkind

  95. @Sonnenkind
    E&V sind noch nicht so lange im Crowdinvesting unterwegs. Über ausgezahlte Portfolios ist mir noch nichts bekannt. Die Seite und der Service machen einen guten Eindruck. Außerdem investieren sie selbst in die Projekte, halten also auch den Kopf in den Wind. Das macht es mir persönlich symphatischer. Teilauszahlungen/Zinsen kamen immer überpünktlich. Bin bisher mit 5 Projekten dort am Start.

    • E&V sind halt schon über 40 Jahre am Markt, in Immobilien sind Sie fit, weltweit 800 Standorte, Crowd machen Sie jetzt auch, und zumindest einen Namen zu verlieren.

      5,2 % sind halt nicht die Welt, Kurzläufer für mich interessant.

  96. 5,2 % für ein Nachrangdarlehen mit vollem Bau- und Vertriebsrisiko ist für mich kein attraktives Rendite Risiko Verhältnis. Die große Nachfrage kann ich mir nur damit erklären, dass Engel und Völkers ein paar finanzkräftige Investoren an der Hand hat.

    • > dass Engel und Völkers ein paar finanzkräftige Investoren an der Hand hat.

      Die Vermutung hatte ich auch schon, ich hab den leeren Account da schon länger, und soweit verfolgt ging es immer extrem schnell.
      Was ich mich aber dann frage, wenn da so groß eingestiegen wird, warum tun Sie sich das ganze Gedöns (VIB …) an. Da könnten Sie auch gleich unregulierte Privatdarlehen machen.

      E&V ist auch keine Bretterbude, wie Sie in den letzten 5 Jahren auf dem Boden geschossen sind, sondern durchaus im gross im Immobilien-Geschäft.

  97. Exporo

    Das Immobilieninvestment „Wohnen am Denkmal“ wird vorzeitig zum 06.02.2020 zurückgezahlt, ursprünglich war 30.04.2020.

  98. Neue Infos zum rückständigen bergfürst Projekt Wien-Parkside 1190:

    Liebe Investoren bei Wien-Parkside 1190,

    wir möchten uns bei Ihnen entschuldigen, dass die Zinszahlung für das Projekt Wien-Parkside 1190 noch nicht ausgeführt werden konnte.

    Der Hintergrund ist dieser: Derzeit warten wir leider immer noch auf die Abwicklung des Verkaufs eines anderen Projektes. Erst nach Freigabe des Verkaufspreises ist es uns möglich, die ausstehende Zinszahlung zu tätigen.

    Der Abschluss verzögert sich hier jedoch, da uns seitens des österreichischen Kautionsverbands noch immer nicht die Löschungserklärung vorliegt und somit seit Anfang Dezember ein beträchtlicher Betrag beim Treuhänder verbleiben musste.

    Leider war es unsererseits nicht vorhersehbar, dass die Auszahlung an uns so viel Zeit benötigen würde. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir die Zinszahlung in den nächsten 3 Wochen an unsere Anleger nachholen können.

    Wir bedanken uns für Ihre Geduld und möchten uns noch einmal ausdrücklich für die entstandene Verzögerung bei Ihnen entschuldigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    • Ja die Antwort von der Geschäftsführung korrekt. Leider ist das bei meinem Projekt**Bellavista 71** nicht der Fall, trotz mehrmaligen Anschreiben über die Plattform an Herrn Dr. Drehner Dreams Factory. Auch bei Bergfürst persönlich anrufen bringt nicht wirklich Information an die Investoren.

  99. Exporo

    Das Immobilieninvestment „City Business Hotel“ in Hannover wird vorzeitig zum 29.02.2020 zurückgezahlt, ursprünglich war 31.07.2020.

  100. Achtung, sehr kurzfristig: Zwei neue Projekte:

    1. Bergfürst, Finca auf Mallorca: Santa Maria* Laufzeit: 25 Monate, 7% p.a. mit erstrangiger Hypothek. Start bereits morgen (29.Jan.) um 6:00 Uhr!!

    2. Exporo, „Duo am Kornberg*“ , ebenfalls mit erstrangiger Grundschuld, daher als Risiko-Klasse A eingestuft und mit einem Zins von 5,0% versehen. Laufzeit: 18-22 Monate. Start hier: 30.1.2020 8:00 Uhr.
    Hier dürfte übrigens die letzte Chance für den 100€ Bonus für Erstinvestoren sein. Einfach bei der Registrierung bei „Empfohlen von“ die Kennung 34215 eingeben. Daraufhin gibt es per Mail einen Gutschein-Code im Wert von 100€, der dann beim Investment einzugeben ist.

    Viel Erfolg, beide Projekte dürften aufgrund der erstrangigen Sicherheiten gefragt sein!

    Gruß, Der Privatier

      • Das warten hat ein Ende.

        Das Duo wurde von der Seite entfernt ohne jemals aktiv zu gehen, statt dessen steht jetzt der BREMPTER HOF III dort.

        • Ich habe um 8:00 eine Mail fürs „Duo“ bekommen und habe gerade eben erst erfolgreich investiert. Es sind erst ca. 98% investiert.

          Das Sonnenkind

        • @KaBa: Da muss bei Dir tatsächlich irgendwas schief gelaufen sein! Als ich heute morgen (ca. 8:30 Uhr) geguckt habe, war das „Duo am Kronberg“ ganz normal zu investieren und bereits zu ca. 66% finanziert.

          Aber „Warten auf eine Email“ hat bei mir auch hin und wieder nicht geklappt. Oftmals ändern sich mit der Freischaltung in letzter Zeit auch die Links! Wer dann weiterhin auf die alten Links klickt, wartet u.U. ewig (wäre zumindest ein Erklärungsversuch).

          Gruß, Der Privatier

          • Nicht so tragisch, das morgen taugt mir eh viel besser, wegen der Laufzeit.

  101. Weiß jemand etwas über die Rückzahlung des Projektes An der Segenskirche von exporo? Gestern (30.01.) wäre der Rückzahlungstermin gewesen, aber ich habe noch keine Nachricht bekommen. Das Darlehen ist nicht nachrangig und mit einer erstrangigen Grundschuld abgesichert, von dem her dürfte keine Verschiebung möglich sein.

    • Soweit ich mich erinnere lief das ganz tricky.

      Mail vom 02.01.2020, mit einfachem/unauffälligen Hinweis auf vorliegende Projektupdates Q III/2019 im Investmentcockpit.

      Wenn Du jetzt reinschaust ist das Q III/2019 Reporting nicht mehr online, sondern eine Korrektur vom 07.11.2019.

  102. Ja, das ist ja richtig, ändert aber nichts am vertraglich zugesicherten Rückzahlungszeitpunkt. Habe jetzt noch mal nachgelesen, laut Vertrag werden nach Fälligkeit noch 7 Tage Kulanz gewährt. Aber trotzdem könnte sich exporo mal melden was jetzt Sache ist. Bei 10 Tage ohne Zahlung ist der Treuhänder verpflichtet das Grundstück zu verwerten…

  103. Habe gerade die Info bekommen, dass Exporo das Projekt „Wohnen am Kirchsteig“ zurückbezahlt. Endlich! Gehörte mit zu den kritischen Projekten. Genaue Daten habe ich gerade nicht parat, aber es hat schon eine ziemliche Verzögerung gegeben.

    Und dabei habe ich so dunkel in Erinnerung, dass anfangs mal von einem Zusatzzins die Rede war (wg. der Verzögerung). In der heutigen Info ist davon nichts mehr zu lesen. Oder habe ich da was Falsches in Erinnerung? Ich muss die Unterlagen noch mal sichten…

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Am Ende bin ich natürlich froh, wenn das Geld inkl. Zinsen zurückkommt. Auch ohne Zusatz. 🙂

    • Hab die Zinsabrechnung schon.
      Planmäßiges Ende war übrigens 20.12.2019

      Also pro 1.000,00 EUR Einsatz gab es 1.137,25 EUR zurück, brutto.
      Anlagezeit lt. Bescheinigung 19.10.2017 – 31.01.2020 (= 834 Tage)
      Nominalzinssatz 6,0 % p.a. (act/act)
      Gezahlter Zinssatz: 6,018 p.a. (act/act)

      Für die Verspätungszeit gab es also den ursprünglichen Zins.

      Und grad auf Konto geschaut, Geld ist schon da.

      • Zusatzzins

        Gibt nur ein Mail von Exporo, das auf eine Stellungnahme der Entwicklers verlinkt. Versprochen war nur volle Verzinsung bis zur Rückzahlung, aber kein Zusatzzins oder o.ä.

      • Ja, Danke. Ist bei mir genau so. Und ich habe auch noch einmal nachgesehen: Es gab keine Aussage zu einem Zusatzzins. Vielleicht habe ich das mit einem anderen Projekt verwechselt.

        Und am Ende ist es mir auch egal – Hauptsache, dass Geld ist wieder da! 🙂

        Gruß, Der Privatier

  104. Das weiter oben angesprochene Projekt „An der Segenskirche“ von Exporo, fällig am 30.01.2020, ist zurückgezahlt worden.
    Zinsabrechnung ist da, das Geld schon auf dem Konto.

    Durchaus interessant, zum erstenmal bewusst bemerkt, auf dem Zinsabrechnungsblatt gibt es jetzt neben der Zeile „Zinsertrag“ auch noch eine neue Zeile „Zinsertrag Verzug“, hier natürlich mit 0,00 EUR ausgefüllt.

    • Welch ein Segen… 😀

      Und die Zeile mit der Bezeichnung „Zinsertrag Verzug“ ist mir auch kürzlich beim Projekt „Wohnen am Kirchsteig“ aufgefallen. Auch hier mit 0,00€ gefüllt.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Jetzt fehlt mir nur noch die Pflegezentrum Aldingen. Da soll diese Woche was passieren. Bin mal gespannt…

  105. Moin,
    Kennt jemand irgendwelche News bzgl. verzögerte Zinszahlung Bellavista 71 Mallorca ?
    Mitarbeiter von Bergfürst antworten mit den üblichen Floskeln.

    Mfg

    • Bellavista und Bellavista 71 sind es bei mir … bislang kamen auch nur diese eher wenig aussagekräftigen/unqualifizierten Antworten – wenn man dann nachhakt klingt alles etwas genervt. Die weiteren Projekte der „DREAMS/Dr. Dreher-Gruppe“ sind ebenfalls betroffen – kürzlich stand noch ein Projekt bei den Möglichkeiten zu investieren, Auszahlungsdatum 31.10.19, das wurde zwischenzeitlich entfernt, findet sich aber noch bei google mit „Auszahlung erfolgt in Kürze“.
      Ich hoffe noch, dass das Geld nicht weg ist, jedoch die Art und Weise mit Kunden zu kommunizieren spricht nicht gerade dafür, Bergfürst weiter zu empfehlen. Solange die Probleme, die aktuell bestehen, nicht aufgelöst sind, werde ich definitiv nicht mehr bei Bergfürst investieren.

      Die letzte Antwort: „dank der Besicherung, die ein klassisches Bankdarlehen bietet, werden wir in unserer Funktion als Treuhänder die Interessen der Anleger vertreten – letztlich bis hin zur Verwertung.

      Für diese Möglichkeit gibt es Fristen, die Sie ebenfalls in den Anlagebedingungen nachlesen können. Nach 60 Tagen ab Zinstermin wäre so eine Frist, nach der man weitere Schritte einleiten kann. Die Einhaltung dieser Zeitspanne dient auch in Richtung der Emittenten dazu, die Verhältnismäßigkeit zu wahren und Projekte nicht zu gefährden – letztlich im Interesse aller Beteiligten.

      Fußend auf unserer Erfahrung von mehr als 74 Finanzierungsprojekten sind wir uns sicher, dass wir auch diese Situation alsbald auflösen können.

      Dafür bitten wir Sie noch um etwas Geduld und verbleiben mit freundlichen Grüßen“

        • @Timo H.: Bitte hier keine Affiliate-Links einstellen! (Das mache ich schon selber 😉 ). Ich habe den Link entsprechend gekürzt.

          Gruß, Der Privatier

        • ad: Timo vom 06.02.:
          Vista del Mar wurde 6 Wochen verspätet am 10.12.19 (mit Zinsen bis 31.12.19) zurückgezahlt. Ich hatte zuvor mehrfach mit Bergfürst und dreamsfactory per E-Mail kommuniziert. Mal kam eine Zusage vom Darlehensnehmer, die nicht eingehalten wurde, dann wurde überhaupt nicht mehr reagiert (das ist ja bei Bergfürst üblich, wenn ein Projekt Probleme bekommt). Die Modalitäten der Rückzahlung waren ungewöhnlich: Bergfürst wollte meine Zustimmung, anstelle von Dreamsfactory die Rückzahlung vornehmen zu können. M.E. sollte ein Ausfall vermieden werden.
          Nun ist die Zinszahlung per 31.12.19 bei Stuttgart Neckarstraße (derselbe Darlehensnehmer: eine Firma aus der Dreams Gruppe von Dr. Dreher) bis heute in Verzug. Vernünftige Antworten auf telefonische oder Mail-Anfragen bekommt man meist nicht. Die letzte Antwort ist fast gleichlautend zu der, die Timo am 04.02. zu Bellavista (auch Dreams Gruppe) eingestellt hat. Ich habe hier ein sehr ungutes Gefühl!

  106. gerade gesehen:

    PRESSEMITTEILUNG

    Neubau-Projekt bei Düsseldorf in 87 Sekunden finanziert
    Deutschland-Rekord beim Immobilien-Crowdinvesting

    – Rekord-Finanzierung für Neubauprojekt in Düsseldorfer Vorort

    – Bereits mehrere Projekte mit einem Finanzierungsvolumen
    >3 Mio. Euro in der Pipeline von Engel & Völkers Capital

    – Crowdinvesting-Plattform im vergangenen Jahr stark gewachsen

    Berlin, 5. Februar 2020. Einen Platzierungsrekord vermeldet die Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital: In weniger als 90 Sekunden wurden Ende Januar die 1.000.000 Euro Mezzanine-Kapital für das Projekt „Wohnen am Niederrhein“ eingesammelt, überwiegend von privaten Anlegern.

    Die Zeitspanne von exakt 87 Sekunden ist nicht nur für die Immobilien-Crowdinvesting-Plattform ein neuer Rekord, sondern auch deutschlandweit. Die Tendenz kurzer Finanzierungszeiten habe sich aber schon bei vorherigen Finanzierungskampagnen abgezeichnet. „Bereits im vergangenen Jahr gab es mehrere Projekte, die wir in unter drei Minuten finanziert haben. Das zeigt, wie hoch der Anlagedruck bei den privaten Investoren ist“, sagt Marc Laubenheimer, Geschäftsführer der Crowdinvesting-Plattform. „Zudem konnten wir ein hohes Vertrauen bei unseren Anlegern aufbauen, weil alle unsere Projekte planmäßig oder sogar vorzeitig mit vollem Zins zurückgezahlt wurden.“

    Neuer Obergrenze lässt Anlegern mehr Spielraum
    Auch die seit 2019 rechtlich geschaffene Möglichkeit für private Investoren, statt maximal 10.000 Euro insgesamt 25.000 Euro pro Projekt zu investieren, mache sich bei der Platzierung bemerkbar. „Wir haben einige Investoren, die regelmäßig die maximale Summe anlegen“, berichtet Laubenheimer. Gerade kleinere Projekte unter 2 Mio. Euro liefen daher oft in Minuten voll.

    Was für die Plattform ein großer Erfolg ist, wird von Anlegern zum Teil auch als Nachteil wahrgenommen – wenn sie dabei sein möchten, es aber so schnell nicht schaffen: „Bislang konnten wir Anleger dann nur auf die Warteliste setzen – falls jemand von den ursprünglichen Investoren widerruft. Insofern ist es großer Vorteil, dass es seit Kurzem erlaubt ist, 6 Mio. Euro statt wie zuvor maximal 2,5 Mio. Euro pro Crowdinvesting-Projekt einzusammeln“, meint Laubenheimer. Engel & Völkers Capital habe für 2020 bereits mehrere Projekte in der Pipeline, die mit mehr als 3 Mio. Euro über die Plattform finanziert werden.

    Projektentwickler plant weitere Crowdinvesting-Finanzierungen
    Das aktuelle Rekordprojekt finanziert ein Vorhaben der NAB Projektentwicklungs GmbH aus Düsseldorf, die mit dem Mezzanine-Kapital den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt elf Eigentumswohnungen im Düsseldorfer Vorort Meerbusch umsetzt. Andreas Borodimos, Projektleiter des Neubauprojekts: „Wir waren erst etwas skeptisch. Für uns war die Finanzierungsart etwas vollkommen Neues. Aber das Ergebnis hat uns so überzeugt, dass wir uns gut vorstellen können, weitere Projekte auf diese Weise zu finanzieren. Zumal wir die Kampagne hervorragend für eigene Marketingzwecke nutzen können.“

    Starkes Wachstum bei Engel & Völkers Capital
    Die 2017 gegründete Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital hat im vergangenen Jahr stark expandiert. Insgesamt zwölf Projekte mit insgesamt 21,5 Mio. Euro Mezzanine-Kapital wurden 2019 finanziert, darunter auch zwei Neubau-Vorhaben in Spanien.

    Über die Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital
    Die Crowdinvesting-Plattform Engel & Völkers Capital wurde 2017 als Tochter der der Engel & Völkers Capital AG gegründet. Hauptsitz des Unternehmens ist Berlin. Im Fokus der Plattform steht die Projektfinanzierung von Bauvorhaben und Grundstücken für Bauträger und Projektentwickler. Dabei setzt Engel & Völkers Capital auf Projekte mit einem Mezzanine-Anteil von 1 bis 50 Millionen Euro und einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Millionen Euro.

    Engel & Völkers Capital ist Lizenzpartner der Engel & Völkers Gruppe, einem weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten und Flugzeugen im Premium-Segment. An mehr als 800 Standorten bietet Engel & Völkers privaten und institutionellen Kunden eine professionell abgestimmte Dienstleistungspalette. Beratung, Vermietung, Verkauf oder Bewertungen rund um Immobilientransaktionen sind die Kernkompetenzen der über 11.000 Mitarbeiter/innen. Derzeit ist Engel & Völkers in über 30 Ländern auf vier Kontinenten präsent. / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com

  107. 2 Projekte von Exporo werden vorzeitig beendet.

    Das Immobilieninvestment „Quartier Wiener Strasse“ wird vorzeitig zum 19.02.2020 zurückgezahlt, ursprünglich war 30.03.2020.

    Das Immobilieninvestment „Office & Storehouse Berlin“ wird vorzeitig zum 30.06.2020 zurückgezahlt, ursprünglich war 30.09.2020.

    Zur Zeit werden von Exporo viele Projekte vorzeitig beendet.
    Nachdem das I. Quartal 2020 eh schon planmäßig rückzahlungsstark war kommen jetzt noch mehr Tilgungen ungeplant dazu. Am Markt ist gleichzeitig wenig los oder die Platzierungen sind blitzartig weg. Mal schauen was ich mache.

  108. Der Erfolg von Engel & Völkers hinterlässt seine Spuren. Jetzt werden schon Nachrangdarlehen (!) mit lediglich 4,1% (!!) Verzinsung angeboten. Nein, danke.

    • Gerade heimgekommen und nach Durchsicht genau diesen Gedankengang gehabt.
      Es ist einfach zu viel Geld unterwegs.

  109. Soeben erhielt ich von Rendity die Nachricht dass mein Projekt „Wien Brosamergasse 12“
    zurückbezahlt wurde. Regulärer Termin wäre der 01.06. gewesen.

  110. Beim Österreicher dagobertinvest stehen übrigens derzeit gleichzeitig 6 (!) Projekte auf der Plattform. Über die meisten Darlehensnehmer findet sich kaum was im Internet. Ich bin in solchen Fällen sehr vorsichtig!
    Unabhängig davon sind meine bisherigen Erfahrungen mit dagobertinvest positiv – ich hatte bislang noch keinen Problemfall.

    • @PeJo
      DagobertInvest bietet momentan die besten Zinsen, teils auch durch Sonderaktionen. Bei Dago hatte ich auch schon Projektverschiebungen am Ende der Laufzeit, die aber mit einem Zusatzzins zur ordentlichen Verzinsung versüßt wurden. Bisher bin ich mit DagobertInvest auch sehr zufrieden und habe aktuell auch wieder investiert.

  111. Im aktuellen Spiegel ist ein 1,5 seitiger, sehr kritischer Bericht über exporo („Klick ins Risiko“).

    Kurzer Auszug:

    „Die Crowdinvestoren erhalten weder Mitspracherechte noch einen Eintrag im Grundbuch. An ihrer Immobilie besitzen sie, rechtlich betrachtet, nicht einmal einen Türgriff. Stattdessen werden sie über Nachrangdarlehen beteiligt. Geht der Projektentwickler pleite, werden zunächst alle anderen Gläubiger ausbezahlt, etwa die beteiligten Banken. Die Crowdinvestoren könnten nur hoffen, dass die Gelder auch für sie reichen, sagt Ahlers. »Die Chancen für Anleger stehen in einem katastrophalen Verhältnis zum Risiko.« Aus Ahlers’ Sicht müsste der Zins viel höher sein, das Modell sei keine seriöse Geldanlage.“

    • Naja… man müsste vielleicht einmal den ganzen Beitrag lesen. Auch um abschätzen zu können, von wem solche Aussagen kommen. So nehmen z.B. Verbraucherschützer ihre Aufgabe oftmals sehr ernst und versuchen, die Verbraucher vor allen Risiken zu schützen. Da bleibt dann am Ende nur das Sparbuch. 🙁 Und selbst das ist nicht ohne Risiko…

      Und natürlich sind die Aussagen nicht falsch: Nachrangdarlehen haben das Risiko eines Totalverlustes. Ganz klar.
      Aber ansonsten ist mir (zumindest der Ausschnitt) doch zu wenig differenziert. Denn:
      1. Ist das Risiko von Nachrangdarlehen kein spezifisches Risiko vom Crowdinvesting, sondern ergibt sich aus der Finanzierungsform. Nachrangdarlehen gibt es auch von großen börsennotierten Unternehmen, insbesondere gerne von Banken.
      2. Ist die Finanzierung über Nachrangdarlehen gerade bei den größten deutschen Anbietern (Exporo und Bergfürst) nur noch vereinzelt anzutreffen. In der Regel geht dies über grundbuchlich abgesicherte Forderungskäufe. In Einzelfällen sogar erstrangig.
      3. Sollte man noch eine Unterscheidung zwischen der kurzfristigen Finanzierung von neuen Projekten und Einnahmen aus Mietüberschüssen von bestehenden Objekten machen. Die Risiken unterscheiden sich erheblich.

      Von daher: Das Risiko ist vorhanden. Keine Frage. Aber ein bisschen differenzierter sollte man es schon betrachten. Und ob Zins und Risiko in einem angemessenen Verhältnis stehen, ist dann wohl eher eine subjektive Einschätzung, die jeder für sich entscheiden muss.

      Gruß, Der Privatier

  112. Betrifft Dr.Drehner Dreams Factory.. Bergfürst gibt dazu keine Stellungnahmen mehr ab… läuft was schief keine Info zu diesem Fall* :“ spitze!!!!

    • Wie ist das zu verstehen? Wer hat jetzt was geschrieben bzw. nicht geschrieben? Hat Bergfürst das tatsächlich genau so geschrieben, dass „etwas schief läuft und man keine Informationen mehr zu diesem Fall geben wird“?
      Gruß, Nick

  113. Bei mir kam das:“…“

    zum jetzigen Zeitpunkt sind die Zinsen nun schon Wochen überfällig. In dieser Situation möchten wir den Anlegern keine weiteren Erklärungen oder Begründungen der Emittentin für die Verzögerung übermitteln, sondern ausschließlich verlässliche Informationen weiter geben – etwa, wenn es einen Zahlungseingang auf dem Zinsauszahlungskonto gibt und wir somit einen konkreten Termin für die Auszahlung nennen können.

    Wie Sie den Anlagebedingungen entnehmen können, müssen wir dennoch nicht passiv daneben stehen. Dank der Sicherheiten, die ein klassisches Bankdarlehen bietet, werden wir in unserer Funktion als Treuhänder die Interessen der Anleger vertreten – letztlich bis hin zur Verwertung der gegebenen Sicherheiten. Für diese Möglichkeit gibt es Fristen, die Sie ebenfalls in den Anlagebedingungen nachlesen können. Nach 60 Tagen ab Zinstermin wäre so eine Frist, nachdem der man weitere Schritte einleiten kann. Die Einhaltung dieser Zeitspanne dient auch in Richtung der Emittenten dazu, die Verhältnismäßigkeit zu wahren und Projekte nicht zu gefährden – letztlich im Interesse aller Beteiligten.

    Fußend auf unserer Erfahrung von nun mehr 74 Finanzierungsprojekten sind wir uns sicher, dass wir auch diese Situation alsbald auflösen können. Dafür bitten wir Sie noch um etwas Geduld

    • Katastrophale Kommunikationspolitik von Bergfürst.

      Bis jetzt hat es Bergfürst noch nicht geschafft, eine Infomail an ALLE Investoren zu schicken. Hält Bergfürst das tatsächlich für die richtige Vorgehensweise, Zahlungstermine wortlos verstreichen zu lassen und nur auf direkte Anfragen Standardantworten loszulassen? Ich kann ja verstehen, dass man nicht jede Woche eine Mail losschicken will nach dem Motto „Nächste Woche kommt die Zahlung aber ganz bestimmt“, aber gar KEINE Mail in 6 Wochen?! Andere Plattformen können das besser.

      Die Quartalsberichte 4/19 sind jetzt übrigens bei Bellavista und Bellavista 71 online (der Link bei Bellavista geht aber nicht – 404 file not found), der Bericht zu Bellavista 71 gibt nicht viel her („Die Liquiditätsplanung entspricht der ursprünglichen Planung. „)

        • Danke für den Hinweis! Ich habe noch keine Nachricht von Bergfürst erhalten, vielleicht habe ich bei BF zu hartnäckig nachgefragt.
          Ich halte übrigens einen solchen Quartalsbericht, wenn die Zinsen über 6 Wochen nach ihrer Fälligkeit noch nicht gezahlt sind, für eine Frechheit! Kein Wort zum Verzug!

  114. Der Quartalsbericht Bellavista 4/2019 eine Reine Verarsche kein Wort von verspäteter Zinsauzahlung oder Verzögerung der Kapitalrückflüsse darin enthalten, die Gruppe „Dreams Factory “ will alle Anleger als,,, blöd verkaufen!!

    • Ich muss wirklich sagen… im Moment zweifle ich sehr ob meine Investments bei Bergfürst eine „gute Idee“ waren – gerade bei diesem Fall, zum 4. Quartal wurden noch Angebote der Dreams-Gruppe „feilgeboten“, da wusste man eventuell schon, dass es Probleme gibt. Totschweigen ist unseriös. Wenn man dann mit dem Geld von vielen Anlegern spielt, gibt es nur einen Weg: Kommunikation und Offenlegung aller Tatsachen. Schön ist es dann, wenn man über die Pleite von Projekten aus Internetartikeln lesen wird.
      Solange keine Verbesserung bei Bergfürst ersichtlich ist, werde ich kein weiteres Investment dort starten.

  115. Bergfürst hat sich auch abgeschottet Tel /Service auch nicht mehr oder schwer Erreichbar. Alles echt super u.Kundenfreundlich..nie wieder Investment bei Bergfürst!!

  116. Wie Timo und A. Czasch halte ich Bergfürst derzeit nicht für investierbar. Seriöse Kommunikation ist für mich unerlässlich – die fehlt bei BF bei Problemfällen vollkommen. Nachdem Zinsland für mich schon lange „gestorben“ war (das Ende als unabhängiges Fintech war m.E. absehbar), schrumpft die Zahl der Plattformen, die für mich in Betracht kommen. Bei EV Capital sind die Zinsen nicht mehr risikoadäquat, Exporo lässt auch stark nach. Über 200 Mitarbeiter müssen bezahlt werden, da kann nicht jedes Projekt gut sein. Das beste Gefühl habe ich seit längerer Zeit bei Zinsbaustein, aber da kamen zuletzt auch Projekte, bei denen ich Bedenken hatte. Dass oft über längere Zeit keine Projekte angeboten werden, spricht m.E. hingegen eher dafür, dass sie selektiver anbieten. Nur: davon kann eine Plattform dauerhaft nicht leben!
    Fazit: Ich glaube, nach einer Boomphase im Immobilien-Crowdfunding ist die beste Zeit vorbei.

    • Dann lohnt sich für dich vielleicht ein Blick ins Baltikum. Estateguru ist seit 2014 auf dem Markt. Bis heute kein einziger Cent Kapitalverlust bei einer durchschnittlichen Verzinsung von etwa 10 %. 10 % klingt nach verdammt viele Risiko, aber du darfst ja nicht vergessen, dass wir im Baltikum eine ganz andere Bankenlandschaft und damit auch ein anderes Zinsniveau haben. Natürlich hast du auch hier Risiko, aber zumindest die Erfahrungswerte zeigen, dass das Rendite Risiko Profil ganz attraktiv ist. Zeig mir auch nur einen deutschen Anbieter, der da mithalten kann?

    • „Ich glaube, nach einer Boomphase im Immobilien-Crowdfunding ist die beste Zeit vorbei.“

      Das hängt sicher auch davon ab, wie man „die beste Zeit“ definiert. 😉

      In der Tat sind aber die Zeiten, in denen ich Crowdinvesting kennengelernt habe und Zinsen von 7% durchaus der Regelfall waren, längst vorbei (sofern man sich auf deutsche Anbieter beschränkt). Auch wurden Zinsen und Rückzahlungen bei Plattformen wie Exporo und Bergfürst recht „geräuschlos“ ausgezahlt.
      Das hat sich in den letzten Monaten auch von meinem Eindruck her alles verändert:
      Angefangen bei Zinsland, wo (vertragskonforme!) Verschiebungen vom mehreren Monaten zuletzt fast die Regel waren, kommt es nun auch bei Exporo in letzter Zeit immer wieder zu kritischen Projekten und auch zu Ausfällen. Die Zinsen gehen langsam aber sicher immer weiter zurück und die Anzahl an Projekten hat stark nachgelassen.

      Bei mir haben diese Veränderungen dazu geführt, dass meine laufenden Projekte deutlich weniger geworden sind. Einfach, weil es mehr Rückzahlungen als Neu-Investments gegeben hat. Im Augenblick stört mich das nicht weiter, aber eigentlich hätte ich gerne noch ein paar mehr Projekte. Wahrscheinlich muss ich mich dann auch einmal bei weiteren Plattformen umsehen. Mal sehen…

      Gruß, Der Privatier

      • Ich investiere in bescheidenem Umfang bei estateguru und bulkestate. Ich investiere auch ab und zu bei kapilendo in Unternehmensfinanzierungen (keine Startups!)mit bisher guten Erfahrungen, muss ja nicht immer Betongold sein.Mit P2P-Krediten für fragwürdige Konsumkredite oder mit Startup-Finanzierungen kann ich mich dagegen überhaupt nicht anfreunden.

        Nicht jede Anlageform ist auf Dauer attraktiv, und so hat auch die Attraktivität der deutschen Immobilien-Plattformen/Projekte in meinen Augen mittlerweile deutlich nachgelassen. Manche Sachen sind eben nur eine Phase im Investorenleben, so wie Tagesgeldhopping auch mal eine Phase bei mir war, als man damit noch anständige Zinsen erwirtschaften konnte. Spätestens wenn die nächste Rezession kommt und auf den Immobilienmarkt durchschlägt, ist das Immobilien-Crowdinvesting, wie wir es heute kennen, meiner Meinung nach sowieso erledigt.

    • Find ich ganz gut, weil ein Einblick zu unseren Nachbarn im Crowd-Immobilienbereich. Auch schön, die bekannte Erkenntnis, Finger weg von Nicht-Immobilien-Crowd Angeboten.

      Die erzielten Renditen sind leider p.a. gerechnet, ich hab das seinerzeit ja gleitend über alle abgeschlossenen Projekte gemacht, am Schluss wird abgerechnet.

      https://der-privatier.com/zwischenfazit-nach-4-jahren-crowdinvesting-in-immobilien/#comment-22875

      Es ist also noch jede Menge Luft nach unten, auch bei Ausfällen, zum 0,35’er TG 😉

      Schwer zu sagen, ob der Boom vorbei ist, wenn ich dran denke wie schnell die 4,1 % (!) von E&V weg waren, oder das letzte Exporo Projekt, nach 66 sec waren 2/3 weg, und nach 3 Minuten Schluss. Scheinen einige 25k€ Anleger oder Institutionelle zuzugreifen.
      Ich sehe eher eine gewisse Marktkonsolidierung und Normalität, Anbieter hören auf oder verschwinden, die Anleger kommen auf dem Boden der Tatsachen an (Verzögerungen [wobei nicht schlimm, wenn es halt später kommt], Ausfälle), die ersten Ganoven tauchen auf (Exporo Marburg), der Herr Scholz schnürt das Steuersäckl zu (Nichtansatz Verluste), es ist irrsinnig viel Geld unterwegs auf der Suche nach Anlagen …

    • @Poweramd: Danke für den Link zu Fondsprofessionell; die Medien werden von Bergfürst besser informiert als die eigenen Kunden und Anleger! Von Bergfürst direkt habe ich bis heute noch nicht mal einen Hinweis auf die Nachricht zu Dreher-Projekten im Login-Bereich erhalten.
      Leider bestätigt dies meine Befürchtungen, die ich seit November 2019 habe. Die Story, die mir Dr. Dreher per E-Mail als Grund für die verzögerte Rückzahlung von Vista del Mar auftischte, erschien mir schon damals nicht plausibel.

    • Irgendwie habe ich darauf gewartet, dass irgendwo etwas veröffentlicht wird, auch wenn der Artikel – bis auf das „Einspringen“ von Bergfürst – keine bis null neue Infos bringt. Miserabel ist die Kommunikation gegenüber den Anlegern. Zu erwähnen sei noch, dass bei Bergfürst auch das Wien „Parkside 1190“ unter Zahlungsverzug „leidet“. Dort gab es zumindest eine Nachricht an die Anleger, auch wenn die nicht viel Aussagekraft hat. Ich bin mal gespannt, wie sich der Zahlungsverzug bei Parkside 1190 auf Exporo auswirkt, dort hat derselbe Emittent ein Projekt platziert, „Wien, Wohnen im 5. Bezirk“.
      Ist schon schlimm, wenn man Angebote einstellt, ohne die Bonität richtig zu prüfen, das letzte Projekt von „Dr.Dreher/Dreams“ wurde im Juli zur Emission freigegeben (“ Bellavista 71 „). Ich bin mal gespannt, ob ich mein Geld wieder“sehe“.
      Schön wäre es auch, wenn man mal ein Statement von diesem „Dr. Dreher“ bekäme, fragwürdig ist für mich auch die Veröffentlichung von Quartalsberichten, wenn man seinen Verpflichtungen nicht nachkommt.

    • Diese Frage habe ich mir letztes Jahr auch schon bereits gestellt 😉 — und für mich beschlossen meine Crowd-Investments runterzufahren (bin nun von ca. 30 Projekten bei Zinsland/Exporo auf nunmehr 15 runter).
      Ich investiere lieber in „echte“ Unternehmen im Immo-Bereich inkl. Reits, kassiere 4-6% Dividenden – und wenn die Unternehmen gesund sind/bleiben, dann gibt es auch noch einen Kursgewinn.
      VG, Jürgen

  117. Wohnen an der Loisach von Exporo wird frühzeitig am 31.03. zurückgezahlt, Rückzahlung war eigentlich für den 31.05 gedacht. Also die erstrangig abgesicherten Projekte laufen wie geschmiert, sowohl bei bergfuerst als auch bei exporo, zumindest was das Inland angeht.

  118. Mit student&living zeichnet sich jetzt der nächste Totalausfall bei exporo ab. Nachdem die für diese Woche versprochene Zahlung ausgeblieben ist, beginnt der Treuhänder mit der Verwertung der Sicherheiten. Da bin ich mal gespannt, was diese Sicherheiten wert sind und ob sie überhaupt verwertbar sind.

    Die Informationspolitik von exporo ist ebenfalls fragwürdig. Die interessiert nur der eigene Profit. Damals haben die behauptet, der Projektentwickler will das Objekt im eigenen Bestand halten und arbeitet an der Anschlussfinanzierung. In Wirklichkeit ist der Projektentwickler völlig überschuldet und hat den Vertrieb für die Appartements nicht bezahlen können. Somit konnten so gut wie keine Appartements verkauft werden.

    War alles nur hinhaltetaltik von Exporo. Ich kann nur jedem dazu raten, bei exporo sehr vorsichtig zu sein!

    • @Maximaler
      >In Wirklichkeit ist der Projektentwickler völlig überschuldet und hat den Vertrieb für die Appartements nicht bezahlen können.
      Quelle wäre interessant, daher bitte für alle liefern.
      Weil die „bilanzielle“ Überschuldung ist prinzipiell händelbar und noch kein Grund um zum Insolvenzrichter zu gehen. Soweit er tatsächlich Rechnungen nicht bezahlen kann und er noch nicht beim Insolvenzrichter war, ist er defacto schon in der GF-Haftung drin, und die Insolvenz ist nicht mehr weit. I.d.R. arbeiten die Vertriebler auf Provision, die gibt’s bei Kaufabschluss, insofern beißt sich bei der Argumentation (keine Bezahlung, kein Verkauf) die Katze in den Schwanz.

      Zahlen:
      Bei 21,2 Mio. € Projektumfang hat die Bank 16,4 Mio. €, dann gibt es 2 x Mezzaine Kapital (Exporo 2,44 Mio. € und Unbekannt 1,125 Mio. €). Interessant wäre ob Exporo die zweite Rangstelle mit jemanden teilt.

      2. Rangstelle
      Es ist aus dem Mail „rauszulesen“, dass das jetzt als „Duckmittel“ eingesetzt wird.
      Verwertbar immer, in der Not Zwangsversteigerung, fraglich ist, wie werthaltig das Objekt der Begierde dann ist. Die Bank an der ersten Stelle wird bis zum eigenen Engagement sicher mitbieten. Was für Exporo und uns am Schluss rauskommt wird man sehen.

      Zum Berichtswesen ist schon viel gesagt worden, gilt für alle Plattformen.
      An sich schon mau, wird aber es aber auch nicht kritisch durchgesehen und geprüft, geschweige den kritische hinterfragt. Im Prinzip wird der Bericht des PE „durchgereicht“.
      Ich stell da gelegentlich schon kritische Fragen dazu (Pflichtfelder nicht angekreuzt, widersprüchliche Aussagen, Bericht stark verspätet, unvollständig, nichtssagend usw.). Regelmäßig wird mein Fragenkatalog an den PR weitergereicht, da kommt dann das übliche Geschwurbel und wird im nächsten Berichtnachgeholt.

      Im persönlichen Gespräch, „warum kein standardisiertes regelmäßiges 2 oder 3-monatiges Berichtswesen in den Kreditvertrag rein (mit Pönalen), externer Zeit- und Kostencontroller, Bestätigungen des bauleitenden Architekten zu den Meilensteinen, statt Bürgschaften der GF/PE Sicherungsübereignungen …“ kommt nicht viel.

      Polemik und Frust ist durchaus verständlich, bringt aber auch nicht weiter.
      Man wird sehen, wie es weitergeht.
      Die Lehren für die Zukunft muss jeder selbst ziehen.

      Nachbrenner:
      Und jetzt auch noch so eine Kundenbefragungsumfrage per Mail rein. Dauert nur 5 Minuten.
      Steilvorlage.

  119. Haha die kundenbefragung hab ich auch gleich als Steilvorlage benutzt und Exporo gesagt, um die kritischen Punkte anzusprechen. Finde bei student&living schon sehr merkwürdig, dass Exporo damals am Stichtag der Rückzahlung (31.10.) mitgeteilt hat, dass sich der Projektentwickler kurzfristig dazu entschieden hat, das Projekt im eigenen Bestand zu halten. Das war schon extrem unglaubwürdig und man konnte erahnen, dass hier irgendwas gewaltig faul ist.

    • Berichtswesen
      Der wirkliche Bruch liegt zwischen 30.10.2018 (… alles im Plan) und 01.05.2019 (* Alle Baugenehmigungen erhalten * Derzeit Abstimmungen mit Kreditinstituten * Projekt befindet sich leicht in Verzug).
      Spätestens da müssen die Alarmglocken klingeln, Fälligkeit in 5 Monaten(!) und er scheint noch keine Finanzierung zu haben (Abstimmungen Bank ?).
      Plan war wohl, aus den ersten verkauften Objekten Exporo abzulösen. In München wird vom Plan weg gekauft, da geht sowas, in Greifwals wohl eher nicht.

      Am 30.09.2019 (Fälligkeit) will er selber kaufen. Seither wird mit der Finanzierung rumgeeiert.

      Exporo mache ich den Vorwurf, dass sie sich Aussagen nicht belegen haben lassen (z.B. 30.12. Abstimmungen bzgl. Anschlussfinanzierung abschließen).

      Wohnt da niemand in der Nähe und kann mal zum Baugrundstück fahren?

      Das Problem bei den Exporo-Darstellungen ist einfach, das nur die Mittelherkunft (Bank, EK, Mezzaine) gezeigt wird, nicht aber die Mittelverwendung (Grundstück, Bauwerk, Vertrieb, Finanzierung).
      Einzige Info, den 21,17 Mio. € Mittelherkunft stehen prognostizierte Erlöse von 28,60 Mio. € gegenüber, Spread also 7,2 Mio. €, Gewinn kann das ja nicht alleine sein.

      Ich versteh nicht, was ich da oben skizitiert habe, warum merkt das keiner bei Exporo, und die haben mehr Zahlen als ich?

      OP-Liste (s.o.)
      > Quelle wäre interessant, daher bitte für alle liefern.

  120. Hatte Ende letzten Jahres auch mal ein telefonisches Gespräch mit Simon Brunke, dem chef von Exporo. In diesem Gespräch hat er mir gesagt, dass man sich wegen student&living überhaupt keine Gedanken machen müsste, das Projekt sei wirtschaftlich, bla bla, auch nochmal was zur fragwürdigen Kommunikationspolitik

  121. Wenn die anschlussfinanzierung angeblich beim Greifswalder Projekt angeschlossen sein sollte, wieso klemmt es da jetzt noch? Irgendjemand lügt da gewaltig.

    Am Ende wurde da gar nichts gebaut.

    Exporo sollte sich wirklich langsam mal fragen, wie gut die ihre Projekte prüfen.

  122. > Am Ende wurde da gar nichts gebaut.

    Genau mein Gedanke:
    Wohnt da niemand in der Nähe und kann mal zum Baugrundstück fahren?

    In irgendeinem Forum oder wo auch immer, war auch so „hängendes“ Projekt, hab ich neulich gelesen, … wohne um’s Eck und war mal dort …, und Ergebnis, da wird nicht gebaut.

    • >Irgendjemand lügt da gewaltig.

      Das ist die ja hohe Kunst in solchen Fällen beisolchen Leuten.
      Einfach nicht alles sagen, das ist keine Lüge.

  123. Aber wenn da noch gar nichts gebaut wurde, wovon ich zum jetzigen Zeitpunkt stark ausgehe, was soll denn dann der Treuhänder verwerten?

    Vllt hat die Projektentwicklerin die für den Bau benötigte Finanzierung von der Bank überhaupt nicht bekommen?

    Des schaut da echt nicht gut aus, vermutlich ist das Geld weg.

    • Eine Grundschuld liegt auf einem Grundstück, und die vollstreckt man.
      Üblicherweise kommt es darauf an, wie viel sofort vollstreckbar ist, der Notar erteilt die Urkunde auf erstes anfordern.
      Ob was drauf gebaut ist oder nicht
      Egal.
      Letztlich kommt es zur Zwangsversteigerung.

      Sag mal, bist Du sicher dass CrowInvesting in Immobilien das richtige für Dich ist?

  124. @All: Ich kann ja die Aufregung, den Frust und den Ärger sehr gut verstehen. Denn immerhin habe ich selber auch bereits 3 Total-Ausfälle zu verbuchen und bei einem weiteren meiner Projekte sieht es ebenfalls kritisch aus (Exporo: Pflegezentrum Aldingen).

    Dennoch möchte ich bitten, hier keine unbewiesenen Anschuldigungen, Verdächtigungen oder Verleumdungen zu verbreiten, sondern sich schlicht an die Fakten zu halten!

    Im Übrigen muss man sicher auch mal seinen Frust ablassen, das ist schon okay. Und solche Informationen dienen ja auch der Meinungsbildung anderer (und evtl. zukünftiger) Investoren.
    Aber noch sinnvoller wäre es, sich einmal Gedanken über die persönlichen Konsequenzen zu machen. Und sich zu überlegen, wo das Problem eigentlich liegt:
    Liegt es am Plattform-Betreiber, der nicht ordentlich prüft oder nicht ordentlich informiert? Gibt es bessere?
    Kann ich selber durch eine andere Projekt-Wahl das Risiko verkleinern?
    Ist Crowdinvesting vielleicht generell nicht die richtige Anlageform für mich?
    Habe ich das Risiko unterschätzt? Oder bin ich nicht bereit, es (weiter) zu tragen?

    Je nachdem, wie man diese Fragen für sich selber beantwortet, muss man sich dann notfalls auch ganz vom Crowdinvesting verabschieden. So wie z.B. Jürgen, der sich ohne großes Lamentieren aus dem Bereich verabschiedet hat. Eine klare Entscheidung. Fertig.

    Ich selber werde mir die Entwicklung noch weiter ansehen. Muss ich ohnehin, da ich ja noch einige Projekte laufen habe. Aber ich würde aktuell auch weiter investieren, wenn mir ein Projekt gefällt. Das ist allerdings in letzter Zeit seltener geworden. Auch deshalb, weil die Projekte weniger geworden sind.

    Gruß, Der Privatier

    • Peter, da ich namentlich genannt bin:
      du spiegelst genau meine Meinung und Haltung zu deinen Forderungen, Fragen und möglichen Konsequenzen wieder.
      Vielen Dank für die „klärenden Worte“.
      Vg, Jürgen

  125. Hallo,

    ich lese hier oft mit nun Wollte ich auch mal kommentieren 🙂 !

    Bin bei Kapilendo, Bergfürst, Companisto, Exporo, Dagobert, EV-Capital und vl. sonst noch wo engagiert.

    Was mich bei Exporo mittlerweile am meisten stört sind so Sätze wie „wir wurden belogen“.
    Großes Fragezeichen wer ist wir? Welchen Schaden hat denn Exporo?

    Exporo

    – Marburg … Exporo hat einfach nicht gut genug geprüft das ist alles.
    – Greifswald … Information: Der Darlehensnehmer hat eine Anschlussfinanzierung und wird auszahlen…. Zahlt 50% aus… Wird verwertet…. Auch hier offensichtlich keine Prüfung der Tatsachen?

    Ein „wir“ Gefühl kommt hier an keiner Stelle auf. Man kommt sich einfach verarscht vor und Exporo streicht Provision ein… Schimpft aber über die bösen Banken.

    Kapilendo

    habe ich auch einige Probleme, aber da ist mit der Kommunikation aber „besser“ geworden. Außerdem hängt da meine Investition direkt an den Unternehmen und dessen Erfolg in das ich investiere und nicht an einer windigen „GmbH 100 für Projekt 101 was dann eben mal Pleite geht“. Das ist dann wenigstens ehrlich da sitze „ich“ zumindest mit dem Unternehmen in einem Boot.

    Bergfürst

    wurden immer alle Probleme gefühlt sehr professionell gelöst.

    EV-Capital und Dabort war ich noch nicht betroffen.

    Companisto hier investiert man direkt in Unternehmen finde ich die ehrlichste Art.

    Just my 2 Cents…

    VG

  126. Weis jemand etwas von ‚Am Römerweg‘ Immofunding.
    1. Anruf: „Sie bekommen heute noch eine Info Mail“
    Kam nix
    2. Anruf: „nein, ich habe die Mail zum ende der Woche zugesagt.“
    Die Woche ist (14 Tage) um
    3. Anruf: Die legen auf, wenn ich nach dem Projekt frage.

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