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Plauderecke Crowdinvesting (Teil 2) — 37 Kommentare

  1. Dann beginne ich hier einmal mit einer Erinnerung:
    Achtung: Jetzt bei Bergfürst bis zu 300 Euro Willkommensprämie sichern!

    Das ist nun mal ein Bonus für Erst-Anleger, der sich so richtig lohnt. 🙂
    Es gibt 3% auf die Anlagesumme (von mind. 500€ bis max. 10.000€).

    Aktuell gibt es bei Bergfürst zwei Projekte, in die investiert werden kann:
    * Bellavista 71 (Mallorca), 36 Monate, 7% p.a. und
    * Hamburg Frahmredder, 30 Monate, 6,25% p.a.

    Die weiteren Details bitte direkt dem Angebot von Bergfürst entnehmen.

    Generell gilt aber bei allen Bergfürst-Emissionen, dass es sich nicht um Nachrangdarlehen handelt, sondern um grundbuchlich abgesicherte Investitionen. Außerdem werden Zinsen in der Regel nicht endfällig gezahlt, sondern bereits während der Laufzeit. Vom Rendite/Risiko-Profil ist Bergfürst daher sehr interessant.

    Wer sich den Willkommensbonus von 3% sichern will, einfach über den diesen Link registrieren* , den dort genannten Gutscheincode notieren und in eine der aktuellen Emissionen investieren (mind. 500€). Achtung: Der Gutschein ist nach Registrierung nur 4 Wochen gültig. Und nur für Erstanleger.

    Viel Erfolg und Gruß,
    Der Privatier

  2. Erst blieb die halbjährliche Zinszahlung aus, dann wurde klar, dass sich nach dem Abriss des Altobjekts auf der Baustelle nichts mehr tat, daraufhin sprangen die einzigen drei Käufer ab, die nach einem Jahr Akquise für das Projekt mit eigentlich 42 Eigentumswohnungen und 4 Gewerbeeinheiten gewonnen werden konnten, und forderten ihre ersten Abschlagszahlungen zurück. Dann scheiterte auch noch der Plan B, deren Grundbucheinträge wieder loszuwerden und das Gesamtobjekt an einen Investor zu verkaufen. Schließlich musste die Projektgesellschaft des Z19 Stadthaus plus, für das Bergfürst Crowdmittel einsammelte, vergangene Woche Insolvenz anmelden. Wenn’s kommt, dann kommt‘s dicke.

    Die rund 440.000 Euro, die Bergfürst Ende 2016 bei rund 500 Anlegern einsammelte, dürften damit perdu sein. Der Betrag ist vergleichsweise lächerlich, die allermeisten der Anleger dürften den Verlust verschmerzen. Bedenklich ist hingegen das begleitende Kommunikationsverhalten, das die um Professionalität ringende Crowdinvestingszene einmal mehr nach hinten wirft: „Derart hohe Zinsen gepaart mit dem qualifizierten Rangrücktritt haben nun mal ein Chancen/Risikoverhältnis, über das man hätte aufklären sollen“, rechtfertigte sich Martin Procher, der Geschäftsführer der Projektgesellschaft GVP Property Development als im Herbst vergangenen Jahres schon tiefschwarze Wolken über dem Projekt hingen und schob damit Bergfürst die Verantwortung zu. Und dass er die Kommunikation nicht nur Bergfürst sondern auch den Anlegern gegenüber eingestellt hat, dafür hatte er auch einen Verantwortlichen, schließlich habe er schlechte Erfahrung mit der Presse gemacht.

    Mit dem Projekt Z19 ist nach drei Zinsland-Projekten inzwischen das vierte Immobilien-Crowdinvesting ein Totalausfall. Aber versuchen wir, es ins Positive zu kehren und folgende Lehre daraus zu ziehen: Wer den Abverkauf erst noch zu bauender Immobilien zum Bestandteil seiner Finanzierung macht, also mit den Abschlagszahlungen von Käufern gemäß MaBV kalkuliert, der muss über einen entsprechend schlagkräftigen Vertrieb verfügen. Bergfürst konzipiert seine Projekte inzwischen gänzlich anders und granuliert Forderungen aus Bankkrediten. Aber zum Beispiel bei den aktuellen Zinsland-Projekten „Niendorfer Straße“, „Cube 4 You“ und „Am Kräuterhof“ sind Zahlungen gemäß MaBV immer noch wesentlicher Finanzierungsbaustein.

    Quelle: Newsletter fondstelegram.com (Autor: Tilman Welther)

    • Vielen Dank für die Info! Auch wenn es (mal wieder ;-( ) schlechte Nachrichten sind…
      Aber wenn man selber nicht direkt betroffen ist, bekommt man eben manche Infos auch nicht so hautnah mit. Und dieses Mal gehöre ich (ausnahmsweise) einmal nicht zu Betroffenen.

      Interssant der Hinweis, dass es sich hier offenbar auch um eine Finanzierung über Nachrangdarlehen handelt, die Bergfürst in dieser Form wohl inzwischen gar nicht mehr anbietet (so jedenfalls mein Verständnis).
      Ebenfalls interessant der Hinweis auf Zahlungen nach MaBV, die an sich ja nichts Negatives darstellen, sondern eher der Normalfall sein dürften. Problematisch wird es natürlich dann, wenn aufgrund eines schleppenden Verkaufstartes nicht ausreichend Kapital zur Verfügung steht, um überhaupt mit dem Bau zu beginnen…

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Mein Mitgefühl an alle Betroffenen!

  3. Seltene Gelegenheit für Exporo-Anleger! Bis zum 31.5.2019 gibt es bis zu 2% Cashback-Prämie. Mehr dazu auf der Exporo-Seite* (Hinweis am Ende der Seite). Das Besondere daran: Gilt auch für Alt-Investoren!

    Gruß, Der Privatier

  4. Gute Nachrichten von Zinsland: das Projekt „Seniorenheim Carolinenhof“ steht zur Auszahlung bereit…..

    • Ja! 😀 Und dieses Mal bin ich dann auch mal gleich mit zwei guten Projekten dabei.
      Bei mir ist es nicht nur das „Seniorenheim Carolinenhof“, sondern auch noch die „Seniorenresidenz Leimen“, die dann wohl beide in der nächsten Woche inkl. Zinsen auf dem Konto sein werden. Sehr schön!

      Ausserdem gibt es einen Bonus von 100€, der sowohl als Wiederanlage-Rabatt für Alt-Investoren, aber auch als Willkommensprämie für Neueinsteiger gewährt wird. Mehr dazu auf der Homepage von Zinsland*.

      Inzwischen gibt es dort fünf Projekte (alle mit einem Zins zwischen 6% und 6,75% p.a.), unter denen man eine Auswahl treffen kann.

      Gruß, Der Privatier

      • Ausserdem gibt es einen Bonus von 100€, der sowohl als Wiederanlage-Rabatt für Alt-Investoren, aber auch als Willkommensprämie für Neueinsteiger gewährt wird. Mehr dazu auf der Homepage von Zinsland*.

        Warum wohl ? 😉

        • Die gewünschte Antwort lautet wahrscheinlich, dass Zinsland damit einem befürchteten (oder bereits festgestellten) Anleger-Schwund begegnen will.

          Das mag auch durchaus zutreffen, aber alleine die Tatsache, dass eine Plattform einen Bonus anbietet, besagt erst einmal gar nichts! Immerhin hat z.B. Exporo in der Vergangenheit ständig irgendwelche Bonus-Aktionen angeboten, ohne wohl jemals ein Problem mit zu wenig Investoren gehabt zu haben (eher im Gegenteil!).
          Bei Zinsland hingegen habe ich nie so richtig verstanden, warum man dort nicht auch einmal mit Bonus-Aktionen für etwas mehr Interesse sorgt.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Der momentan wohl unschlagbare Bergfürst-Bonus (s. Kommentar weiter oben) gilt übrigens weiterhin. Allerdings ist dort das Projekt-Angebot aktuell etwas „dünn“.

    • Ja, meine beiden Zinsland-Rückzahlungen sind auch auf meinem Konto verbucht:
      Zwei Senioren-Einrichtungen, einmal in Leimen und einmal der Carolinenhof.
      Das Projekt in Leimen war übrigens eine der seltenen vorzeitigen Rückzahlungen, zwar nur einen Monat, aber trotzdem immer schön, wenn das Geld wieder zurück kommt. 🙂

      Ebenfalls zwei Projekte wurden übrigens von Exporo zurückgezahlt: Berner Strasse und Karrasstraße. Letzeres auch ca. einen Monat vor dem geplanten Termin, aber mit voller Zinszahlung.

      Überhaupt ist der Juni (von der Planung her) ein Monat, in dem noch weitere Projekte zurückgezahlt werden sollten. Mal sehen, ob es klappt… 😉

      Gruß, Der Privatier

  5. Zinsland ist ja mit drei Insolvenzen wohl auch führend beim Immo-Crowdfunding. Da tut etwas Kundenwerbung gut. Mir kommt es so vor, als wäre dies eine Reaktion auf den doppelten Crash. Wenn man sich die Berichterstattung über diese Insolvenz ansieht, dann wünscht man sich schon, dass die Emittenten besser geprüft werden. Auch Bergfürst hat sich die Finger verbrannt und ein Projekt in der Insolvenz. Bei Exporo ist die Verzinsung zurückhaltend, aber bisher ohne Tadel. Bei den österreichischen Plattformen, DagobertInvest, Rendity, etc. habe ich von Insolvenzen noch nichts gehört. Wie sind eure Erfahrungen? Übrigens, die Auszahlung für das Seniorenheim in Salzgitter war bei mir bereits am Freitag auf dem Konto. Gruß Higgins

    • Hallo, ich bin auf Rendity sowie Dagobertinvest tätig… Rendity zahlt seine Zinsen bis jetzt problemlos, Dagobertinvest verschickt einen Quartalsbericht mit allen derzeit laufenden Projekten und es sind 2 Projekte mit Verzögerung: eines hat Teilrückzahlung mit 1% Verzugszinsen und das andere mit nur 1% Verzugszinsen fortgeführt… 17 Projekte wurden bisher zurückbezahlt

  6. Projekt Campus Bornheim bei Bergfürst Volumen 1,3 Mio.€ wird zum 24.06.2019 teilrückgeführt mit 520T€ bin ich dabei. Normalerweise läuft das Projekt bis 12/2020.
    Mfg

    • Die Info habe ich auch bekommen und mein Investement wird ebenfalls vorzeitig zurückgezahlt. Wobei mir nicht so ganz klar ist, nach welchen Kriterien die Investoren ausgesucht wurden, die eine Rückzahlung erhalten sollen. Da hätte ich mir ein kleines bisschen mehr an Information gewünscht.
      Aber egal – ich will nicht meckern. 🙂

      Gruß, Der Privatier

  7. Hallo,

    ich bin neu hier, hergekommen bin ich über den Finanzwesir. Schöne Ecke hier.
    Ansonsten ist der „Privatier“ hier Bruder im Geiste.

    Ich habe schon mehr Erfahrungen mit Crowdinvesting im weitesten Sinne, bin ZINSLAND „Luvebelle“-Geschädigter und habe meine Meinung zu ZINSLAND schon mal dezidiert niedergeschrieben.
    https://www.kritische-anleger.de/zinsland/erfahrungen/6643/
    Die sehen von mir keinen Cent mehr, in Kürze ist das letzte Projekte fällig, das war’s.

    Bei Luvebelle habe ich jetzt endlich die Bescheinigung des Insolvenzverwalters, damit werde ich den Einsatz in der Steuer 2018 oder 2019 geltend machen.

    Kleines Update:
    51 aktive Projekte, 57 beendete Projekte, mittlerweile 11 Plattformen.
    Gewichteter Durchschnittszins der aktiven: 5,701 %

    Info:
    Exporo hat vergangenen Freitag die Karasstrasse einen Monat vorzeitig zurückgezahlt, aber mit voller Verzinsung bis Ende Juni. So gefällt mir das.

    Gruss
    KaBa

    • Sehr schöner Erfahrungsbericht bei „kritische-anleger“ und dazu noch unter Beachtung der Rechtschreibregeln ;-). Bist du auch bei der Tecklenburg Anleihe investiert?

      Mal noch was zum Thema bergfuerst:

      Bergfürst bietet ja einige Produkte an, die mit einer persönlichen Bürgschaft des Emittenten abgesichert sind. Bergfuerst weigert sich allerdings die entsprechenden Bürgschaftsverträge den Anlegern zur Verfügung zu stellen, weil dies angeblich „vertrauensvolle Dokumente“ seien, so zumindest die Antwort auf meine Anfrage. Das finde ich kurios. Wie soll man denn als Anleger die Werthaltigkeit einer Sicherheit beurteilen, wenn man nicht die zugrundeliegenden vertraglichen Vereinbarungen einsehen kann? Für einen professionellen Investor wäre das ein absolutes No-Go.
      Noch kurioser wird das Ganze, wenn man sich anschaut, an wieviel Stellen bergfürst auf ihrer Homepage mit „Transparenz“ wirbt….

      Hier offenbart sich auch ein ganz grundlegendes Problem des crowdinvestments in Immobilien: Als Anleger hat man in der Regel zu wenig Branchenkenntnisse und/oder nicht ausreichend Unterlagen zur Verfügung, um das Risiko Rendite Verhältnis sachgerecht einschätzen zu können. Man muss einen enormen Vertrauensvorschuss mitbringen, insbesondere was die Prüfung des Emittenten durch die Plattform angeht. An dieser Stelle sei als positive Ausnahme die Investment Plattform von Engel & Völkers genannt. Dort sind die Projektbeschreibungen nicht nur Lobhudelei, sondern es werden auch kritische Töne angeschlagen. Außerdem investiert Engel und Völkers bzw. seine institutionellen Partner in jedes Projekt selbst 10%, das weckt Vertrauen, Stichwort „Skin in the game“. In 2019 wurde aber bisher gerade mal ein Projekt zur Finanzierung angeboten, das nach gut eineinhalb Stunden auch voll platziert war….

      Wer gerne über den deutschen Tellerrand hinausblicken möchte, dem darf ich estateguru ans Herzen legen. Bei dem Anbieter aus dem Baltikum sind sämtliche Immobilienprojekte mit einer erstrangigen Grundschuld abgesichert, wobei der Beleihungswert in der Regel bei rund 60% liegt. Das Zinsniveau liegt bei rund 11% und bisher gab es noch keine Ausfälle. In den Fällen, in denen der Emittent nicht zurückgezahlt hat, wurde das Grundstück zwangsversteigert und die Anleger dadurch voll bedient. Ich bin zur Beimischung mal mit zehn Projekten am Start und werde das ganze beobachten….

      Weitere Erfahrungsberichte, von welcher Plattform auch immer, sind sehr gerne erwünscht.

      • Das mit dem Beitrag bei Kritische Anleger war eine längere Geschichte, den hab ich ja nicht einfach so in das Formular gegossen.
        Das lief in enger Abstimmung mit Hr. Erlich, da das eine gewisse Brisanz hatte, angeliefert habe ich das vorab per Mail.

        Tecklenburg Anleihe bin ich nicht dabei.

        In Sachen Bürgschaft:

        Grundsätzlich hast Du schon irgendwie recht.
        Wobei die eigentliche Bürgschaftsurkunde wenig hergibt und im wesentlichen nur Formalien regelt. Interessanter würde die sicher, wenn gleich noch eine Sicherungsübereignung und sofortige Vollstreckbarkeit in das gesamte Vermögen des Bürgenden drin wäre.

        Letztlich ist die Bonität und Werthaltigkeit der bürgenden Person der Derh- und Angelpunkt, sprich was hat der für einen finanziellen Hintergrund (Vermögen, egal welcher Art, Ansprüche, Verbindlichkeiten etc.). Soweit die offen gelegt wurden könnten das die vertrauensvollen Dokumente sein.

        Grüsse
        KaBa

  8. Ich bin nicht in den deutschen Crowd-Plattformen investiert und halte mich normalerweise hier mit Kommentaren zurück.
    Aber eine uneingeschränkte Empfehlung für Estateguru könnte ich (also dortiger Anleger) nicht abegeben.
    Bevor man sich dorthin (oder zu üblichen Verdächtigen wie Mintos, Bondora, etc) bewegt empehle ich eine Besuch des Forums http://www.p2p-kredite.com/diskussion/ (ist auch hier in der Blogroll genannt).

    • Eine uneingeschränkte Empfehlung für estateguru wäre sicherlich verfehlt, aber es stellt sich schon folgende Grundsatzfrage: Was erwirtschaftet langfristig gesehen eine bessere Rendite? Nachrangdarlehen deutsche Anbieter mit der Gefahr des Totalausfalls, siehe zinsland und bergfuerst oder Investitionen im Baltikum mit erstrangiger Realsicherheit? Home Bias gibt es auch im crowdinvestment! 😉

      • Recht neu

        https://passives-einkommen-mit-p2p.de/estateguru-ausfaelle/

        Ich bin nicht bei estateguru, mir reichen die Crowdinvestitionen bei den hiesigen Plattformen.
        Zumindest bei einer Insolvenz möchte ich schon wegen der Abwicklung das nicht bei einem Objekt auf einer baltischen Plattform haben.

        Rendite und Risiko sind noch immer in einer Kongruenz gestanden.
        Drum diversifiziere ich halt, und hinsichtlich Crowd sag ich jeden, mindestens 20 Objekte zu 500,00 EUR, dann bist auf der sicheren Seite wenn es eines zerlegt, Rendite geht dann zwar Richtung Erdgeschoss, aber solange das Festgeld im zweiten Untergeschoss ist, immer noch rentierlich.

  9. Gerade habe ich die Nachricht bekommen dass auch bei einen meiner Dagobertinvest Investment
    es zu einer event. Verzögerung kommt, Bauprojekt ist fertig gestellt aber der Vertrieb stockt. Bis jetzt 25 von 34 verkauft, Rückzahlung für 6.9.2019 angedacht. Es wurde halt noch mehr in dem Gebiet gebaut und es ist einiges auf dem Markt. Falls die Verlängerungsoption eintritt wird der Verzug mit +!,25% verzinst

  10. Info zur Rückzahlung Campus Bornheim:

    Laut Bergfürst werden zunächst die Kleinstanleger (zwei- oder kleine dreistellige Beträge) bei der Teilrückzahlung bedacht. So lange, bis die vom Emittenten zurückgezahlte Summe erreicht ist. Für Anleger mit höheren Beträgen läuft die Anlage wie ursprünglich geplant weiter. Das sei im Kleingedruckten so vereinbart.

    Ergibt für mich Sinn, da die Verwaltung von Mini-Beteiligungen für Bergfürst weniger rentabel sein wird, als die von vertraglich höheren.

    Meine Beteiligung von 2.500,00 Euro läuft somit weiter. Und wird hoffentlich Ende 2020 plus Zinsen zurückgezahlt.

    • JA, die Aussage deckt sich mit dem, was ich inzwischen schon selber in den Vertragsunterlagen nachgelesen habe: Eine vorzeitige Rückzahlung ist möglich (auch Teilzahlungen). Teilzahlungen werden dabei so aufgeteilt, dass eine möglichst große Zahl an Investoren ihr Investment zurück erhalten.

      Und das erreicht man eben damit, dass man mit den kleinsten Beiträgen beginnt. Solange, bis die zur Verfügung stehende Summe verteilt ist. Bei der aktuellen Rückzahlung lag dann die Grenze offenbar irgendwo zwischen 2.000€ und 2.500€, denn mein Investment mit 2.000€ wurde mir bereits zur Rückzahlung angekündigt.

      Gruß, Der Privatier

    • Zu früh auf abschicken gedrückt.

      Das VIB gibt es bei denen nicht im Vorfeld.
      Kräftige Sprüche im Mail.
      • 7,5% Fixzins – als Early Bird-InvestorIn
      • fixe Laufzeit von nur 12 Monaten
      • mit Bürgschaft durch die Quantum Properties GmbH & Pierre Avoi AG
      • mit grundbücherlicher Sicherstellung durch die Treuhänderin BBWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Zur Bürgschaft und inbes. grundbücherlicher Sicherstellung (von was ?) nix gefunden.

      Dafür EK nebulös.
      Bei dem Projekt „Villa Taucha“ wird kein Fremdkapital eingesetzt. Das Projekt wird zur Gänze aus Eigenkapital sowie Eigenkapitalersatz aus den Crowdinvesting-Darlehen und in weiterer Folge den Kaufpreisraten der bereits verkauften Einheiten finanziert.

    • In bin kein homerocket Mitglied und sehe daher auch keine Details. Aber „Villa“ Taucha ist schon ziemlich albern. Die Fotos passen nicht zusammen, sind vermutlich gar nicht vom Objekt. Wertigkeit der Sanierung und erfolgreiche Vermarktung würde ich auch anzweifeln bei diesem Wolkenschloss. Trotz der Nähe zu Leipzig ist Taucha nicht gerade boom town und wer möchte gern an der sehr stark frequentierten Leipziger Straße leben?
      Wer hier investieren möchte, sollte sich das zumindest mal auf Google Maps ansehen.
      Ich würde mich nicht wundern, wenn es im Projektverlauf zu Problemen kommt.
      Ich habe auch ein paar crowd investments, die mir etwas Sorge bereiten, aber hier lasse ich auf jeden Fall die Finger von. Quantum haut ziemlich stark auf den Putz.
      Ich bin mal gespannt, was es in einem Jahr davon zu erzählen gibt.

      LG Markus

      • Die Fotomontagen könnten doch passen. Aber im Video bei quantum wird für die Tauberstr. derselbe Innenraum wie für die Leipziger Straße verwendet.

        • Markus, Danke für die Sichtweise „vor Ort“, hat mir die Arbeit gespart.
          2 der 6 Wohnungen sollen verkauft worden sein, für die restlichen vier will der Entwickler daher die Preise noch etwas erhöhen.

          Noch eine allgemeine Info:
          Neben dem Plattformrisiko und dem allgemeinen Risiko gibt es auch noch ein gewisses Klumpenrisiko hinsichtlich der Projektentwickler.
          Bei
          https://www.crowdinvest.de/projektentwickler
          gibt es eine Übersicht, wie viele Projekte (Anzahl/Gesamtsumme, Einzelsumme bei welcher Plattform) Projektentwickler so laufen haben. Und da sind einige mit über 10 Stück dabei.

          • dazu muss man aber sagen dass auch die zurückgezahlten Projekte mitgezählt wurden, z.B. Tecklenburg hat 5 laufende und 7 zurückgezahlte Projekte… ergibt die angegebenen 12

  11. Stefan Loipfinger vom Anlegerschutzportal investmentcheck.de zu den aktuellen Crowdinvestment-Pleiten:

    „Prüfen die Betreiber der CrowdinvestPlattformen die Projekte zu schlampig?

    Ja. Das lässt sich auch erklären. Die Nachfrage von Anlegern ist groß, aber der Flaschenhals sind geeignete Projekte. Von denen gibt es zu wenige. Also besteht die Gefahr, dass Anbieter bei den Qualitätsmaßstäben Abstriche machen. Im jüngsten Fall (bergfürst) steht hinter dem Emittenten, für den Geld eingetrieben wurde, eine Firma in London mit 100 britischen Pfund Grundkapital. Wie kann ein Vermittler so einen Mist nur in Erwägung ziehen? […] Ich gehe davon aus, dass da noch viele Fälle hinzukommen.“

    (Auszug aus Interview in Euro am Sonntag 21/19)

    • „Die Nachfrage von Anlegern ist groß, aber der Flaschenhals sind geeignete Projekte. Von denen gibt es zu wenige.“

      Ich weiß ja nicht, ob Herr Loipfinger sich diese Erklärung selbst zusammengereimt hat, oder ob es da irgendwelche Quellen für gibt? Laut einer Aussage von Exporo aus dem Jahre 2018 heisst es hingegen:
      „Bei der Prüfung sind wir sehr streng und wählerisch. Von zehn geprüften Projekten schafft es nur eines auf unsere Plattform. Wobei im Vorfeld eine weitere Auswahl schon getroffen wurde, so dass der prozentuale Anteil der Projekte, die es auf die Plattform schaffen, nur bei 2-3% liegt.“

      Wobei man natürlich auch diese Aussage erst einmal glauben muss. Nachweisbar ist das auch nicht. Und ich will auch nicht ausschliessen, dass die steigende Zahl von Projekten (und Plattformen) auf der einen Seite und ein irgendwann einmal nachlassender Bau-Boom sich auf die Qualität der Projekte auswirkt.

      Gruß, Der Privatier

      • Nun Exporo ist der absolute Platzhirsch, mein erlebter Rekord, eine knappe Million in unter 300 Sekunden platziert.
        Mir hat mal einer (schon weiter oben) im persönlichen Gespräch gesagt, Entwickler die Sie wieder heimgeschickt haben tauchten dann auf anderen Plattformen auf.
        Und zumindest bei einem Projekt haben Sie zum Laufzeitende die Anleger „rausgekauft“ und halt ein halbes Jahr später die Zinsen selbst kassiert.
        Es gilt w.o.: „Wobei man natürlich auch diese Aussage erst einmal glauben muss.“

        Im Gegensatz zum Inspector unten bin ich nicht so der Meinung, dass der Konkurrenzdruck zwischen den führenden Plattformen recht hoch ist.

        Zinsbaustein: Schon lange kein Projekt mehr.
        Bergfürst: Eine Pleite, es plätschert so dahin.
        IFunded: Keine Einzelprojekte, umgestiegen auf Anleihen.
        Leih Deiner Umwelt Geld: Die Ökologischen Projekte rausgenommen, eher weniger Immobilien, Co-Finanzierungen(?), auch schon Zahlungsverzögerungen.
        Reacapital: Letztes ist ein Jahr her.
        ZINSLAND: Drei Pleiten sprechen für. Ansonsten in meinem Fall 3 Projekte (P.) pünktlich, 2 P. einmal verlängert, 1 P. zweimal verlängert, 5 P dreimal verlängert.
        Auf den österreichischen Plattformen plätschern halt die österreichischen Projekte dahin.

  12. Wenn das so ist: erschreckend! Und die denkbar schlechteste Presse für CI-Portale.Kann nicht in deren Interesse sein.

  13. Ich tendiere ebenfalls zu der Einschätzung, dass die Projekt- und Emittentenqualität abnimmt. Bei Zinsland gingen zuletzt zwei Projekte fehl, bei einem Emittenten, der angeblich weder Bilanzen noch Jahresabschlüsse für seine Geschäfte vorlegen konnte. Da stellt sich schon die Frage, wie eine Prüfung des Emittenten durch Zinsland, den tatsächlich aussieht. Ich denke auch, dass der Konkurrenzdruck zwischen den führenden Plattformen recht hoch ist, möglichst viele Projekte in kurzer Zeit an den Start zu bringen. Vielleicht liegt es aber auch am Newsletter-Bombardement. Gruss Higgi

  14. Und hier noch ein paar aktuelle Meldungen zum Crowdinvesting in Immobilien:

    * Die vor einigen Monaten bereits angekündigte weitere Kapitaleinlage neuer Investoren bei Exporo* in Höhe von 43 Millionen ist wohl unter Dach und Fach. Mehr dazu hier:
    https://www.gruenderszene.de/fintech/millionen-exporo-crowdinvesting

    * Zinsland* hat ein weiteres Projekt „Gemeindeamtsstrasse“ zurück gezahlt. 🙂

    * Bergfürst* hat ein neues Projekt in Berlin. Das dürfte allerdings sehr bald zu Ende finanziert sein! (Update: Ist inzwischen abgeschlossen) Für Neu-Einsteiger gilt immer noch der im ersten Kommentar erwähnte Bonus!

    Gruß, Der Privatier

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