Kommentare

Plauderecke Crowdinvesting (Teil 2) — 99 Kommentare

  1. Dann beginne ich hier einmal mit einer Erinnerung:
    Achtung: Jetzt bei Bergfürst bis zu 300 Euro Willkommensprämie sichern!

    Das ist nun mal ein Bonus für Erst-Anleger, der sich so richtig lohnt. 🙂
    Es gibt 3% auf die Anlagesumme (von mind. 500€ bis max. 10.000€).

    Aktuell gibt es bei Bergfürst zwei Projekte, in die investiert werden kann:
    * Bellavista 71 (Mallorca), 36 Monate, 7% p.a. und
    * Hamburg Frahmredder, 30 Monate, 6,25% p.a.

    Die weiteren Details bitte direkt dem Angebot von Bergfürst entnehmen.

    Generell gilt aber bei allen Bergfürst-Emissionen, dass es sich nicht um Nachrangdarlehen handelt, sondern um grundbuchlich abgesicherte Investitionen. Außerdem werden Zinsen in der Regel nicht endfällig gezahlt, sondern bereits während der Laufzeit. Vom Rendite/Risiko-Profil ist Bergfürst daher sehr interessant.

    Wer sich den Willkommensbonus von 3% sichern will, einfach über den diesen Link registrieren* , den dort genannten Gutscheincode notieren und in eine der aktuellen Emissionen investieren (mind. 500€). Achtung: Der Gutschein ist nach Registrierung nur 4 Wochen gültig. Und nur für Erstanleger.

    Viel Erfolg und Gruß,
    Der Privatier

  2. Erst blieb die halbjährliche Zinszahlung aus, dann wurde klar, dass sich nach dem Abriss des Altobjekts auf der Baustelle nichts mehr tat, daraufhin sprangen die einzigen drei Käufer ab, die nach einem Jahr Akquise für das Projekt mit eigentlich 42 Eigentumswohnungen und 4 Gewerbeeinheiten gewonnen werden konnten, und forderten ihre ersten Abschlagszahlungen zurück. Dann scheiterte auch noch der Plan B, deren Grundbucheinträge wieder loszuwerden und das Gesamtobjekt an einen Investor zu verkaufen. Schließlich musste die Projektgesellschaft des Z19 Stadthaus plus, für das Bergfürst Crowdmittel einsammelte, vergangene Woche Insolvenz anmelden. Wenn’s kommt, dann kommt‘s dicke.

    Die rund 440.000 Euro, die Bergfürst Ende 2016 bei rund 500 Anlegern einsammelte, dürften damit perdu sein. Der Betrag ist vergleichsweise lächerlich, die allermeisten der Anleger dürften den Verlust verschmerzen. Bedenklich ist hingegen das begleitende Kommunikationsverhalten, das die um Professionalität ringende Crowdinvestingszene einmal mehr nach hinten wirft: „Derart hohe Zinsen gepaart mit dem qualifizierten Rangrücktritt haben nun mal ein Chancen/Risikoverhältnis, über das man hätte aufklären sollen“, rechtfertigte sich Martin Procher, der Geschäftsführer der Projektgesellschaft GVP Property Development als im Herbst vergangenen Jahres schon tiefschwarze Wolken über dem Projekt hingen und schob damit Bergfürst die Verantwortung zu. Und dass er die Kommunikation nicht nur Bergfürst sondern auch den Anlegern gegenüber eingestellt hat, dafür hatte er auch einen Verantwortlichen, schließlich habe er schlechte Erfahrung mit der Presse gemacht.

    Mit dem Projekt Z19 ist nach drei Zinsland-Projekten inzwischen das vierte Immobilien-Crowdinvesting ein Totalausfall. Aber versuchen wir, es ins Positive zu kehren und folgende Lehre daraus zu ziehen: Wer den Abverkauf erst noch zu bauender Immobilien zum Bestandteil seiner Finanzierung macht, also mit den Abschlagszahlungen von Käufern gemäß MaBV kalkuliert, der muss über einen entsprechend schlagkräftigen Vertrieb verfügen. Bergfürst konzipiert seine Projekte inzwischen gänzlich anders und granuliert Forderungen aus Bankkrediten. Aber zum Beispiel bei den aktuellen Zinsland-Projekten „Niendorfer Straße“, „Cube 4 You“ und „Am Kräuterhof“ sind Zahlungen gemäß MaBV immer noch wesentlicher Finanzierungsbaustein.

    Quelle: Newsletter fondstelegram.com (Autor: Tilman Welther)

    • Vielen Dank für die Info! Auch wenn es (mal wieder ;-( ) schlechte Nachrichten sind…
      Aber wenn man selber nicht direkt betroffen ist, bekommt man eben manche Infos auch nicht so hautnah mit. Und dieses Mal gehöre ich (ausnahmsweise) einmal nicht zu Betroffenen.

      Interssant der Hinweis, dass es sich hier offenbar auch um eine Finanzierung über Nachrangdarlehen handelt, die Bergfürst in dieser Form wohl inzwischen gar nicht mehr anbietet (so jedenfalls mein Verständnis).
      Ebenfalls interessant der Hinweis auf Zahlungen nach MaBV, die an sich ja nichts Negatives darstellen, sondern eher der Normalfall sein dürften. Problematisch wird es natürlich dann, wenn aufgrund eines schleppenden Verkaufstartes nicht ausreichend Kapital zur Verfügung steht, um überhaupt mit dem Bau zu beginnen…

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Mein Mitgefühl an alle Betroffenen!

  3. Seltene Gelegenheit für Exporo-Anleger! Bis zum 31.5.2019 gibt es bis zu 2% Cashback-Prämie. Mehr dazu auf der Exporo-Seite* (Hinweis am Ende der Seite). Das Besondere daran: Gilt auch für Alt-Investoren!

    Gruß, Der Privatier

  4. Gute Nachrichten von Zinsland: das Projekt „Seniorenheim Carolinenhof“ steht zur Auszahlung bereit…..

    • Ja! 😀 Und dieses Mal bin ich dann auch mal gleich mit zwei guten Projekten dabei.
      Bei mir ist es nicht nur das „Seniorenheim Carolinenhof“, sondern auch noch die „Seniorenresidenz Leimen“, die dann wohl beide in der nächsten Woche inkl. Zinsen auf dem Konto sein werden. Sehr schön!

      Ausserdem gibt es einen Bonus von 100€, der sowohl als Wiederanlage-Rabatt für Alt-Investoren, aber auch als Willkommensprämie für Neueinsteiger gewährt wird. Mehr dazu auf der Homepage von Zinsland*.

      Inzwischen gibt es dort fünf Projekte (alle mit einem Zins zwischen 6% und 6,75% p.a.), unter denen man eine Auswahl treffen kann.

      Gruß, Der Privatier

      • Ausserdem gibt es einen Bonus von 100€, der sowohl als Wiederanlage-Rabatt für Alt-Investoren, aber auch als Willkommensprämie für Neueinsteiger gewährt wird. Mehr dazu auf der Homepage von Zinsland*.

        Warum wohl ? 😉

        • Die gewünschte Antwort lautet wahrscheinlich, dass Zinsland damit einem befürchteten (oder bereits festgestellten) Anleger-Schwund begegnen will.

          Das mag auch durchaus zutreffen, aber alleine die Tatsache, dass eine Plattform einen Bonus anbietet, besagt erst einmal gar nichts! Immerhin hat z.B. Exporo in der Vergangenheit ständig irgendwelche Bonus-Aktionen angeboten, ohne wohl jemals ein Problem mit zu wenig Investoren gehabt zu haben (eher im Gegenteil!).
          Bei Zinsland hingegen habe ich nie so richtig verstanden, warum man dort nicht auch einmal mit Bonus-Aktionen für etwas mehr Interesse sorgt.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Der momentan wohl unschlagbare Bergfürst-Bonus (s. Kommentar weiter oben) gilt übrigens weiterhin. Allerdings ist dort das Projekt-Angebot aktuell etwas „dünn“.

    • Ja, meine beiden Zinsland-Rückzahlungen sind auch auf meinem Konto verbucht:
      Zwei Senioren-Einrichtungen, einmal in Leimen und einmal der Carolinenhof.
      Das Projekt in Leimen war übrigens eine der seltenen vorzeitigen Rückzahlungen, zwar nur einen Monat, aber trotzdem immer schön, wenn das Geld wieder zurück kommt. 🙂

      Ebenfalls zwei Projekte wurden übrigens von Exporo zurückgezahlt: Berner Strasse und Karrasstraße. Letzeres auch ca. einen Monat vor dem geplanten Termin, aber mit voller Zinszahlung.

      Überhaupt ist der Juni (von der Planung her) ein Monat, in dem noch weitere Projekte zurückgezahlt werden sollten. Mal sehen, ob es klappt… 😉

      Gruß, Der Privatier

  5. Zinsland ist ja mit drei Insolvenzen wohl auch führend beim Immo-Crowdfunding. Da tut etwas Kundenwerbung gut. Mir kommt es so vor, als wäre dies eine Reaktion auf den doppelten Crash. Wenn man sich die Berichterstattung über diese Insolvenz ansieht, dann wünscht man sich schon, dass die Emittenten besser geprüft werden. Auch Bergfürst hat sich die Finger verbrannt und ein Projekt in der Insolvenz. Bei Exporo ist die Verzinsung zurückhaltend, aber bisher ohne Tadel. Bei den österreichischen Plattformen, DagobertInvest, Rendity, etc. habe ich von Insolvenzen noch nichts gehört. Wie sind eure Erfahrungen? Übrigens, die Auszahlung für das Seniorenheim in Salzgitter war bei mir bereits am Freitag auf dem Konto. Gruß Higgins

    • Hallo, ich bin auf Rendity sowie Dagobertinvest tätig… Rendity zahlt seine Zinsen bis jetzt problemlos, Dagobertinvest verschickt einen Quartalsbericht mit allen derzeit laufenden Projekten und es sind 2 Projekte mit Verzögerung: eines hat Teilrückzahlung mit 1% Verzugszinsen und das andere mit nur 1% Verzugszinsen fortgeführt… 17 Projekte wurden bisher zurückbezahlt

  6. Projekt Campus Bornheim bei Bergfürst Volumen 1,3 Mio.€ wird zum 24.06.2019 teilrückgeführt mit 520T€ bin ich dabei. Normalerweise läuft das Projekt bis 12/2020.
    Mfg

    • Die Info habe ich auch bekommen und mein Investement wird ebenfalls vorzeitig zurückgezahlt. Wobei mir nicht so ganz klar ist, nach welchen Kriterien die Investoren ausgesucht wurden, die eine Rückzahlung erhalten sollen. Da hätte ich mir ein kleines bisschen mehr an Information gewünscht.
      Aber egal – ich will nicht meckern. 🙂

      Gruß, Der Privatier

  7. Hallo,

    ich bin neu hier, hergekommen bin ich über den Finanzwesir. Schöne Ecke hier.
    Ansonsten ist der „Privatier“ hier Bruder im Geiste.

    Ich habe schon mehr Erfahrungen mit Crowdinvesting im weitesten Sinne, bin ZINSLAND „Luvebelle“-Geschädigter und habe meine Meinung zu ZINSLAND schon mal dezidiert niedergeschrieben.
    https://www.kritische-anleger.de/zinsland/erfahrungen/6643/
    Die sehen von mir keinen Cent mehr, in Kürze ist das letzte Projekte fällig, das war’s.

    Bei Luvebelle habe ich jetzt endlich die Bescheinigung des Insolvenzverwalters, damit werde ich den Einsatz in der Steuer 2018 oder 2019 geltend machen.

    Kleines Update:
    51 aktive Projekte, 57 beendete Projekte, mittlerweile 11 Plattformen.
    Gewichteter Durchschnittszins der aktiven: 5,701 %

    Info:
    Exporo hat vergangenen Freitag die Karasstrasse einen Monat vorzeitig zurückgezahlt, aber mit voller Verzinsung bis Ende Juni. So gefällt mir das.

    Gruss
    KaBa

    • Sehr schöner Erfahrungsbericht bei „kritische-anleger“ und dazu noch unter Beachtung der Rechtschreibregeln ;-). Bist du auch bei der Tecklenburg Anleihe investiert?

      Mal noch was zum Thema bergfuerst:

      Bergfürst bietet ja einige Produkte an, die mit einer persönlichen Bürgschaft des Emittenten abgesichert sind. Bergfuerst weigert sich allerdings die entsprechenden Bürgschaftsverträge den Anlegern zur Verfügung zu stellen, weil dies angeblich „vertrauensvolle Dokumente“ seien, so zumindest die Antwort auf meine Anfrage. Das finde ich kurios. Wie soll man denn als Anleger die Werthaltigkeit einer Sicherheit beurteilen, wenn man nicht die zugrundeliegenden vertraglichen Vereinbarungen einsehen kann? Für einen professionellen Investor wäre das ein absolutes No-Go.
      Noch kurioser wird das Ganze, wenn man sich anschaut, an wieviel Stellen bergfürst auf ihrer Homepage mit „Transparenz“ wirbt….

      Hier offenbart sich auch ein ganz grundlegendes Problem des crowdinvestments in Immobilien: Als Anleger hat man in der Regel zu wenig Branchenkenntnisse und/oder nicht ausreichend Unterlagen zur Verfügung, um das Risiko Rendite Verhältnis sachgerecht einschätzen zu können. Man muss einen enormen Vertrauensvorschuss mitbringen, insbesondere was die Prüfung des Emittenten durch die Plattform angeht. An dieser Stelle sei als positive Ausnahme die Investment Plattform von Engel & Völkers genannt. Dort sind die Projektbeschreibungen nicht nur Lobhudelei, sondern es werden auch kritische Töne angeschlagen. Außerdem investiert Engel und Völkers bzw. seine institutionellen Partner in jedes Projekt selbst 10%, das weckt Vertrauen, Stichwort „Skin in the game“. In 2019 wurde aber bisher gerade mal ein Projekt zur Finanzierung angeboten, das nach gut eineinhalb Stunden auch voll platziert war….

      Wer gerne über den deutschen Tellerrand hinausblicken möchte, dem darf ich estateguru ans Herzen legen. Bei dem Anbieter aus dem Baltikum sind sämtliche Immobilienprojekte mit einer erstrangigen Grundschuld abgesichert, wobei der Beleihungswert in der Regel bei rund 60% liegt. Das Zinsniveau liegt bei rund 11% und bisher gab es noch keine Ausfälle. In den Fällen, in denen der Emittent nicht zurückgezahlt hat, wurde das Grundstück zwangsversteigert und die Anleger dadurch voll bedient. Ich bin zur Beimischung mal mit zehn Projekten am Start und werde das ganze beobachten….

      Weitere Erfahrungsberichte, von welcher Plattform auch immer, sind sehr gerne erwünscht.

      • Das mit dem Beitrag bei Kritische Anleger war eine längere Geschichte, den hab ich ja nicht einfach so in das Formular gegossen.
        Das lief in enger Abstimmung mit Hr. Erlich, da das eine gewisse Brisanz hatte, angeliefert habe ich das vorab per Mail.

        Tecklenburg Anleihe bin ich nicht dabei.

        In Sachen Bürgschaft:

        Grundsätzlich hast Du schon irgendwie recht.
        Wobei die eigentliche Bürgschaftsurkunde wenig hergibt und im wesentlichen nur Formalien regelt. Interessanter würde die sicher, wenn gleich noch eine Sicherungsübereignung und sofortige Vollstreckbarkeit in das gesamte Vermögen des Bürgenden drin wäre.

        Letztlich ist die Bonität und Werthaltigkeit der bürgenden Person der Derh- und Angelpunkt, sprich was hat der für einen finanziellen Hintergrund (Vermögen, egal welcher Art, Ansprüche, Verbindlichkeiten etc.). Soweit die offen gelegt wurden könnten das die vertrauensvollen Dokumente sein.

        Grüsse
        KaBa

  8. Ich bin nicht in den deutschen Crowd-Plattformen investiert und halte mich normalerweise hier mit Kommentaren zurück.
    Aber eine uneingeschränkte Empfehlung für Estateguru könnte ich (also dortiger Anleger) nicht abegeben.
    Bevor man sich dorthin (oder zu üblichen Verdächtigen wie Mintos, Bondora, etc) bewegt empehle ich eine Besuch des Forums http://www.p2p-kredite.com/diskussion/ (ist auch hier in der Blogroll genannt).

    • Eine uneingeschränkte Empfehlung für estateguru wäre sicherlich verfehlt, aber es stellt sich schon folgende Grundsatzfrage: Was erwirtschaftet langfristig gesehen eine bessere Rendite? Nachrangdarlehen deutsche Anbieter mit der Gefahr des Totalausfalls, siehe zinsland und bergfuerst oder Investitionen im Baltikum mit erstrangiger Realsicherheit? Home Bias gibt es auch im crowdinvestment! 😉

      • Recht neu

        https://passives-einkommen-mit-p2p.de/estateguru-ausfaelle/

        Ich bin nicht bei estateguru, mir reichen die Crowdinvestitionen bei den hiesigen Plattformen.
        Zumindest bei einer Insolvenz möchte ich schon wegen der Abwicklung das nicht bei einem Objekt auf einer baltischen Plattform haben.

        Rendite und Risiko sind noch immer in einer Kongruenz gestanden.
        Drum diversifiziere ich halt, und hinsichtlich Crowd sag ich jeden, mindestens 20 Objekte zu 500,00 EUR, dann bist auf der sicheren Seite wenn es eines zerlegt, Rendite geht dann zwar Richtung Erdgeschoss, aber solange das Festgeld im zweiten Untergeschoss ist, immer noch rentierlich.

  9. Gerade habe ich die Nachricht bekommen dass auch bei einen meiner Dagobertinvest Investment
    es zu einer event. Verzögerung kommt, Bauprojekt ist fertig gestellt aber der Vertrieb stockt. Bis jetzt 25 von 34 verkauft, Rückzahlung für 6.9.2019 angedacht. Es wurde halt noch mehr in dem Gebiet gebaut und es ist einiges auf dem Markt. Falls die Verlängerungsoption eintritt wird der Verzug mit +!,25% verzinst

  10. Info zur Rückzahlung Campus Bornheim:

    Laut Bergfürst werden zunächst die Kleinstanleger (zwei- oder kleine dreistellige Beträge) bei der Teilrückzahlung bedacht. So lange, bis die vom Emittenten zurückgezahlte Summe erreicht ist. Für Anleger mit höheren Beträgen läuft die Anlage wie ursprünglich geplant weiter. Das sei im Kleingedruckten so vereinbart.

    Ergibt für mich Sinn, da die Verwaltung von Mini-Beteiligungen für Bergfürst weniger rentabel sein wird, als die von vertraglich höheren.

    Meine Beteiligung von 2.500,00 Euro läuft somit weiter. Und wird hoffentlich Ende 2020 plus Zinsen zurückgezahlt.

    • JA, die Aussage deckt sich mit dem, was ich inzwischen schon selber in den Vertragsunterlagen nachgelesen habe: Eine vorzeitige Rückzahlung ist möglich (auch Teilzahlungen). Teilzahlungen werden dabei so aufgeteilt, dass eine möglichst große Zahl an Investoren ihr Investment zurück erhalten.

      Und das erreicht man eben damit, dass man mit den kleinsten Beiträgen beginnt. Solange, bis die zur Verfügung stehende Summe verteilt ist. Bei der aktuellen Rückzahlung lag dann die Grenze offenbar irgendwo zwischen 2.000€ und 2.500€, denn mein Investment mit 2.000€ wurde mir bereits zur Rückzahlung angekündigt.

      Gruß, Der Privatier

    • Zu früh auf abschicken gedrückt.

      Das VIB gibt es bei denen nicht im Vorfeld.
      Kräftige Sprüche im Mail.
      • 7,5% Fixzins – als Early Bird-InvestorIn
      • fixe Laufzeit von nur 12 Monaten
      • mit Bürgschaft durch die Quantum Properties GmbH & Pierre Avoi AG
      • mit grundbücherlicher Sicherstellung durch die Treuhänderin BBWP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Zur Bürgschaft und inbes. grundbücherlicher Sicherstellung (von was ?) nix gefunden.

      Dafür EK nebulös.
      Bei dem Projekt „Villa Taucha“ wird kein Fremdkapital eingesetzt. Das Projekt wird zur Gänze aus Eigenkapital sowie Eigenkapitalersatz aus den Crowdinvesting-Darlehen und in weiterer Folge den Kaufpreisraten der bereits verkauften Einheiten finanziert.

    • In bin kein homerocket Mitglied und sehe daher auch keine Details. Aber „Villa“ Taucha ist schon ziemlich albern. Die Fotos passen nicht zusammen, sind vermutlich gar nicht vom Objekt. Wertigkeit der Sanierung und erfolgreiche Vermarktung würde ich auch anzweifeln bei diesem Wolkenschloss. Trotz der Nähe zu Leipzig ist Taucha nicht gerade boom town und wer möchte gern an der sehr stark frequentierten Leipziger Straße leben?
      Wer hier investieren möchte, sollte sich das zumindest mal auf Google Maps ansehen.
      Ich würde mich nicht wundern, wenn es im Projektverlauf zu Problemen kommt.
      Ich habe auch ein paar crowd investments, die mir etwas Sorge bereiten, aber hier lasse ich auf jeden Fall die Finger von. Quantum haut ziemlich stark auf den Putz.
      Ich bin mal gespannt, was es in einem Jahr davon zu erzählen gibt.

      LG Markus

      • Die Fotomontagen könnten doch passen. Aber im Video bei quantum wird für die Tauberstr. derselbe Innenraum wie für die Leipziger Straße verwendet.

        • Markus, Danke für die Sichtweise „vor Ort“, hat mir die Arbeit gespart.
          2 der 6 Wohnungen sollen verkauft worden sein, für die restlichen vier will der Entwickler daher die Preise noch etwas erhöhen.

          Noch eine allgemeine Info:
          Neben dem Plattformrisiko und dem allgemeinen Risiko gibt es auch noch ein gewisses Klumpenrisiko hinsichtlich der Projektentwickler.
          Bei
          https://www.crowdinvest.de/projektentwickler
          gibt es eine Übersicht, wie viele Projekte (Anzahl/Gesamtsumme, Einzelsumme bei welcher Plattform) Projektentwickler so laufen haben. Und da sind einige mit über 10 Stück dabei.

          • dazu muss man aber sagen dass auch die zurückgezahlten Projekte mitgezählt wurden, z.B. Tecklenburg hat 5 laufende und 7 zurückgezahlte Projekte… ergibt die angegebenen 12

  11. Stefan Loipfinger vom Anlegerschutzportal investmentcheck.de zu den aktuellen Crowdinvestment-Pleiten:

    „Prüfen die Betreiber der CrowdinvestPlattformen die Projekte zu schlampig?

    Ja. Das lässt sich auch erklären. Die Nachfrage von Anlegern ist groß, aber der Flaschenhals sind geeignete Projekte. Von denen gibt es zu wenige. Also besteht die Gefahr, dass Anbieter bei den Qualitätsmaßstäben Abstriche machen. Im jüngsten Fall (bergfürst) steht hinter dem Emittenten, für den Geld eingetrieben wurde, eine Firma in London mit 100 britischen Pfund Grundkapital. Wie kann ein Vermittler so einen Mist nur in Erwägung ziehen? […] Ich gehe davon aus, dass da noch viele Fälle hinzukommen.“

    (Auszug aus Interview in Euro am Sonntag 21/19)

    • „Die Nachfrage von Anlegern ist groß, aber der Flaschenhals sind geeignete Projekte. Von denen gibt es zu wenige.“

      Ich weiß ja nicht, ob Herr Loipfinger sich diese Erklärung selbst zusammengereimt hat, oder ob es da irgendwelche Quellen für gibt? Laut einer Aussage von Exporo aus dem Jahre 2018 heisst es hingegen:
      „Bei der Prüfung sind wir sehr streng und wählerisch. Von zehn geprüften Projekten schafft es nur eines auf unsere Plattform. Wobei im Vorfeld eine weitere Auswahl schon getroffen wurde, so dass der prozentuale Anteil der Projekte, die es auf die Plattform schaffen, nur bei 2-3% liegt.“

      Wobei man natürlich auch diese Aussage erst einmal glauben muss. Nachweisbar ist das auch nicht. Und ich will auch nicht ausschliessen, dass die steigende Zahl von Projekten (und Plattformen) auf der einen Seite und ein irgendwann einmal nachlassender Bau-Boom sich auf die Qualität der Projekte auswirkt.

      Gruß, Der Privatier

      • Nun Exporo ist der absolute Platzhirsch, mein erlebter Rekord, eine knappe Million in unter 300 Sekunden platziert.
        Mir hat mal einer (schon weiter oben) im persönlichen Gespräch gesagt, Entwickler die Sie wieder heimgeschickt haben tauchten dann auf anderen Plattformen auf.
        Und zumindest bei einem Projekt haben Sie zum Laufzeitende die Anleger „rausgekauft“ und halt ein halbes Jahr später die Zinsen selbst kassiert.
        Es gilt w.o.: „Wobei man natürlich auch diese Aussage erst einmal glauben muss.“

        Im Gegensatz zum Inspector unten bin ich nicht so der Meinung, dass der Konkurrenzdruck zwischen den führenden Plattformen recht hoch ist.

        Zinsbaustein: Schon lange kein Projekt mehr.
        Bergfürst: Eine Pleite, es plätschert so dahin.
        IFunded: Keine Einzelprojekte, umgestiegen auf Anleihen.
        Leih Deiner Umwelt Geld: Die Ökologischen Projekte rausgenommen, eher weniger Immobilien, Co-Finanzierungen(?), auch schon Zahlungsverzögerungen.
        Reacapital: Letztes ist ein Jahr her.
        ZINSLAND: Drei Pleiten sprechen für. Ansonsten in meinem Fall 3 Projekte (P.) pünktlich, 2 P. einmal verlängert, 1 P. zweimal verlängert, 5 P dreimal verlängert.
        Auf den österreichischen Plattformen plätschern halt die österreichischen Projekte dahin.

  12. Wenn das so ist: erschreckend! Und die denkbar schlechteste Presse für CI-Portale.Kann nicht in deren Interesse sein.

  13. Ich tendiere ebenfalls zu der Einschätzung, dass die Projekt- und Emittentenqualität abnimmt. Bei Zinsland gingen zuletzt zwei Projekte fehl, bei einem Emittenten, der angeblich weder Bilanzen noch Jahresabschlüsse für seine Geschäfte vorlegen konnte. Da stellt sich schon die Frage, wie eine Prüfung des Emittenten durch Zinsland, den tatsächlich aussieht. Ich denke auch, dass der Konkurrenzdruck zwischen den führenden Plattformen recht hoch ist, möglichst viele Projekte in kurzer Zeit an den Start zu bringen. Vielleicht liegt es aber auch am Newsletter-Bombardement. Gruss Higgi

  14. Und hier noch ein paar aktuelle Meldungen zum Crowdinvesting in Immobilien:

    * Die vor einigen Monaten bereits angekündigte weitere Kapitaleinlage neuer Investoren bei Exporo* in Höhe von 43 Millionen ist wohl unter Dach und Fach. Mehr dazu hier:
    https://www.gruenderszene.de/fintech/millionen-exporo-crowdinvesting

    * Zinsland* hat ein weiteres Projekt „Gemeindeamtsstrasse“ zurück gezahlt. 🙂

    * Bergfürst* hat ein neues Projekt in Berlin. Das dürfte allerdings sehr bald zu Ende finanziert sein! (Update: Ist inzwischen abgeschlossen) Für Neu-Einsteiger gilt immer noch der im ersten Kommentar erwähnte Bonus!

    Gruß, Der Privatier

  15. Ich habe mich (bereits am Freitag) an dem aktuellen Exporo-Projekt „Am Hirschquartier*“ beteiligt.

    Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass dies wie üblich in wenigen Stunden finanziert ist, jetzt sehe ich aber gerade, dass auch heute noch ca. 15% fehlen. Da frage ich mich jetzt: Habe ich irgendwas übersehen oder warum ist die Nachfrage da etwas „zögerlich“? Liegt es am Wetter, weil alles was besseres vorhaben, als sich mit Investments zu befassen? Ist die Skepsis gegenüber Crowdinvesting größer geworden oder was ist das Problem?

    Mich würde einmal interessieren: Seid ihr auch dabei und wenn nicht: Sind das eher generelle Gründe oder speziell auf das Projekt bezogen?

    Gruß, Der Privatier

    • also ich bin nicht dabei und bei mir sind es generelle Gründe. Ich habe beschlossen, anstatt weiterhin ein Totalverlustrisiko bei Crowdinvesting einzugehen, lieber in REITs zu ähnlichen Dividendenrenditen (o.ä.) zu investieren.
      So gehen die Rückzahlungen von Exporo/Zinsland in entsprechende Aktien/ETF.

      • 👍

        Obwohl ich bei CI bereits sehr wählerisch bin und nur erstrangige Absicherungen akzeptiere. Warum ein Ausfallrisiko tragen und das Kapital binden, wenn andere Anlageformen täglich handelbar sind und ähnliche Renditen bringen.

    • Hallo Peter,
      ich bin momentan auch nicht motiviert, in weitere CI Projekte zu investieren, vielleicht noch bei Bergfürst. Was mich als nächstes als Ausgleich zu den Börsenaktivitäten interessieren würde, sind die P2P Kredite bei Mintos oder Bondora o.ä.
      Und dann eher wie Jürgen wieder bei REITs einsteigen, hier habe ich momentan nur ein NRZ-Paket. Beim REIT Geschäft will ich dann noch leere Puts und Calls zur Optimierung nutzen.
      Ich hatte bisher zum Glück keine Ausfälle, kann mir aber auch keinen leisten, ich habe mich nur an 15 Projekten beteiligt. Einen Ausfall für ein Startup würde ich in Kauf nehmen. Ich freue mich, dass Exporo gerade Alt-Homburg pünktlich zurückzahlt und in zwei Monaten folgt sicherlich Am Auenwald.

      LG Markus

  16. Ich denke, es ist von Jedem etwas. Die Urlaubszeit, die Größe und Lage des Objekts und das hohe Finanzierungsvolumen bei Neubauten und eine wachsende Vorsicht bei Crowdfinanzierungen. Generell investiere ich gerne meist im Schlussdrittel. Da werd ich vielleicht auch noch einflanken. Bei mir sind mittlerweile ca.10 von ca. 70 Projekten in der Warteschleife mit Verzögerungen, teils mehrjährig. Da wird dann nur vertröstet bis am Ende dann doch das Geld weg ist. Die Gewinne bei den erfolgreichen Projekten sind ja ganz schön, aber nach Steuern reicht es nicht die Ausfälle zu kompensieren.

    • Puh – 70 Projekte sind schon eine Menge … ich war bei 32 (nur ein paar Verzögerungen und keine Ausfälle) und bin aktuell bei 25 (Tendenz suksessive fallend). Bis 2021 sollten dann alle zurückgezahlt sein (hoffentlich). Ich fühle mich mit Aktien/Etfs einfach wohler.

  17. Bei den 10 Projekten sind auch die mitgezählt, die nur wenige Wochen/Monate später mit Verzinsung zurückgezahlt wurden, aber eben auch welche bei denen ich seid 3 Jahren auf Zins und Tilgung warte und vor der Aufgabe stehen. Bisher hatte ich keine Insolvenz dabei. Mittlerweile bin ich aber vorsichtig bei Projekten im Ausland (Österreich/Ibiza ausgenommen), Energieprojekten, Sanierung von Denkmalschutzimmobilien.

    • Hallo Inspector, danke für deinen kleinen Erfahrungsbericht! Darf ich fragen, um welche Anbieter, also Plattformen es sich tendenziell – positiv, wie negativ – handelt? Oder gibt’s da keinen (relativ) klaren Trend? Dank vorab!
      Gruß, Nick

  18. Danke für die bisherigen Meinungen und Erfahrungen. Weitere sind natürlich immer willkommen.

    Ich selber erwarte in den nächsten 2-3 Wochen noch ein paar Rückzahlungen. Sobald die alle da sind, werde ich dann mal wieder einen Beitrag über mein derzeitiges Zwischenfazit schreiben. Darin möchte ich dann auch mal eine Bilanz über alle meine bisherigen Projekte ziehen und auch einen Blick in die Zukunft werfen.

    Das wird aber noch bis Ende Juli dauern und bis dahin sei schon einmal verraten: Ich bleibe dabei – mit gewissen Einschränkungen.

    Gruß, Der Privatier

  19. Hallo Nick, pauschal möchte ich da niemand verurteilen, da die Verantwortlichkeit zwischen den Plattformen und den Projektbetreibern fließend ist. Die Problemfälle in meinem Portfolio sind derzeit LeihdeinerUmweltGeld, bettervest, Grundag, Econeers mit Einschränkungen Zinsland, dagobertinvest, bei denen es nur Verspätungen bei der Auszahlung gab, die teilweise aber noch vertragsgemäß waren. Wiederum andere Projekte bei diesen Plattformen verliefen positiv.

  20. Peter, warum bist du der Meinung, dass am Hirsch Quartier innerhalb weniger Stunden hätte finanziert werden sollen? Die Projekte, die sehr zeitnah abgeschlossen werden, sind in der Regel nur solche mit einer kurzen Laufzeit und einer erstrangigen Grundschuld. Bei am Hirsch Quartier handelt es sich dagegen um ein Projekt in der Risikokategorie C. Dort waren die Leute seit jeher immer schon zurückhaltender. Außerdem stellt sich die Frage, ob 6 % für dieses Projekt wirklich attraktiv sind. Bei bergfürst beispielsweise erhalte ich regelmäßig über 6%, dann in der Regel aber mit erstrangiger Grundschuld und Bürgschaft.

    Unabhängig davon meine ich momentan eine gewisse Zurückhaltung bei Immobilien crowdinvestment beobachten zu können. Das liegt wohl einerseits an den kürzlich bekannt gewordenen Ausfällen und zum anderen sicherlich auch an den Unklarheiten in Bezug auf Mietobergrenze und die damit verbundene politische Diskussion. In Berlin beispielsweise würde ich momentan in keine weiteren Projekte mehr investieren.

    Außerdem werden in meiner Wahrnehmung peer-to-peer Darlehen immer für eine größere Masse interessant. Wenn ich mir beispielsweise meine mintos Darlehen anschaue, dann kann ich feststellen, dass ich seit eineinhalb Jahren knapp 9 % Zinsen erhalte bei keinem Ausfall und guter Liquidität. Dann muss man sich schon überlegen, ob man für 5% in ein Immobilienprojekt investiert, wohlgemerkt ohne Handelbarkeit.

    • Ich denke einmal, Du hast die möglichen Gründe schön zusammengefasst.
      Manches davon habe ich zwar in der Vergangenheit nicht so wahrgenommen, aber ich habe auch mich auch in letzter Zeit weniger intensiv mit den Projekten beschäftigt.
      Es wird schon so sein, wie Du sagst – und von jedem ein bisschen.

      Gruß, Der Privatier

  21. Wer von euch hat sich mit dem Projekt „Wohnen im 1. Bezirk“ das morgen auf exporo startet schon beschäftigt? 15,5 Mio. Eigenkapital bei einem Investitionsvolumen von 3 Millionen Euro sowie die Top Lage in Wien sind schon sehr verführerisch, Mindestbetrag 1000 €.

    Das Objekt stammt allerdings aus dem 18. Jahrhundert, da kann es natürlich die ein oder andere Überraschung während der Sanierung geben.

    • Ich habe mir keine Details angesehen, da ich für mich beschlossen habe, beim Crowdinvesting keine Auslandsinvestment einzugehen.

      Gruß, Der Privatier

    • Nun habe ich dieses Projekt im Detail nicht so verfolgt, aber ich habe den Eindruck dass es wieder sehr viel besser bei den Investoren angekommen ist.
      Hier haben dann wohl eine generelle Skepsis und längere Laufzeit nicht so die große Rolle gespielt, sondern die Exporo-Einstufung mit „AA“ als „besonders sicher“ die Anleger wieder überzeugt. So jedenfalls meine Deutung.

      Gruß, Der Privatier

  22. Heute ist das Zinsland Projekt „Kaiserstrasse Saarbrücken“ (ein REWE-Markt) zurückgezahlt worden! 🙂

    Was ich damals als ein sehr sicheres Projekt angesehen habe, hat sich dann im Verlauf doch als eine außerordentliche Zitterpartie erwiesen!! Denn kurz vor der Fertigstellung des Projektes musste die Muttergesellschaft (Franzen Group) und soviel ich weiß sämtliche Tochterunternehmen Insolvenz anmelden. 🙁
    Quelle: https://www.blick-aktuell.de/Berichte/Finales-Aus-fuer-Franzen-Group-371722.html

    Ich glaube, der REWE-Markt ist als einzige Projekt-GmbH erhalten geblieben.
    Puh – das hat so gerade eben noch mal gut gegangen…

    Gruß, Der Privatier

  23. „Bereits im Juli 2018 hatte der zu diesem Zeitpunkt neu berufene Geschäftsführer CRO (Chief Restructuring Officer), Oliver Nobel, für sechs seiner Gesellschaften einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Mayen gestellt. „Dieser Schritt kam nicht überraschend und hatte sich zuvor bereits angedeutet“, erklärt der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter Jens Lieser nun auf Anfrage von „BLICK aktuell“.“

    Wann hast du in das Darlehen investiert? Wenn bereits im Juli 2018 der Insolvenzantrag“ nicht überraschend“ kam, drängt sich die Frage auf, wie gründlich Zinsland das Unternehmen geprüfte hat.

    Mittlerweile ist es ja gefühlt so, dass es bei jedem Zinsland Projekt zu Verzögerungen und Problemen kommt.

    Noch ein kleines Update zu meinen Projekten: Sowohl bergfuerst als auch Engel und Völkers haben alle Zinsen zum 30.06 pünktlich entrichtet. Außerdem habe ich erstmalig bei bergfuerst ein Darlehen zum Verkauf angeboten, bin mal gespannt wie hoch da die Nachfrage ist.

    • Genau das habe ich auch getan, mit mehreren Projekten, bei denen kein Fortkommen zu erkennen ist. Ich bin gespannt, rechne aber ehrlich gesagt nicht mit Verkauf.

      Übrigens: der VKP auf der Plattform ist selbst zu bestimmen, d.h. wird nicht am Markt gebildet! Das kann helfen, wenn dringend Liquidität benötigt wird und man bereit ist, unter Par zu verkaufen.

      • Zwischenzeitlich sind alle drei zum Verkauf gestellten Beteiligungen veräußert. Schneller als erwartet und reibungsloser als erwartet. Mein Fehler war vielleicht, daß ich die Anteile „zu billig“ angeboten habe.

        Evtl. kaufe ich künftig noch ein paar Neuemissionen und verkaufe die dann kurzfristig mit geringem Aufschlag weiter. Lange Haltezeiten ohne erkennbare Entwicklung sind nichts für mich. Ich hatte CI ohnehin nur als kleine Bemischung gesehen, allerdings erscheint mir das Risiko/Nutzen-Verhältnis nicht ausgeglichen, auch, wenn ich nur erstrangig abgesicherte und „bauchmäßige Wohlfühlanteile“ gekauft habe. Peters Zwischenfazit spricht hier übrigens eine sehr deutliche Sprache. Auch wenn ich keine Ausfälle hatte (und bei den beiden restlichen Anteilen, die ich noch habe auch keine erwarte) muß ich sagen, daß ich mich bei REITs wohler fühle.

        • Vielen Dank für diese Info. Vielleicht möchtest Du noch etwas mehr erzählen?

          z.B.: Auf welcher Plattform hast Du verkauft? Kurzfristige Finanzierungen oder langlaufende Anleihen? Wie lange hat es gedauert bis zum Verkauf? Für wie viel hast Du angeboten und bekommen? Hast Du Dein Angebot zwischendurch angepasst? Wie war die Abwicklung? Kennst Du den/die Käufer namentlich? Sind Stückzinsen berechnet worden?

          Gruß, Der Privatier

    • „Wann hast du in das Darlehen investiert?“

      Das Projekt ist bereits im Juli 2017 gestartet und ich glaube nicht, dass die Probleme damals schon zu erkennen waren. Wenn der Insolvenzverwalter sagt, der Insolvenzantrag sei nicht überraschend gewesen, so bezieht sich das wohl eher auf die Tatsache, dass er „zum damaligen Zeitpunkt ein Unternehmen vorgefunden habe, welches bereits vier Wochen zuvor den Betrieb eingestellt hatte“. Und sich infolge des Stillstandes sowohl Kunden, als auch Subunternehmen sowie ein interessierter Investor zurückgezogen haben usw.

      Übringens wurde ja KEIN Insolvenzantrag für die Projektgesellschaft des Zinsland-Projektes gestellt! Sondern nur für die Muttergesellschaft und einige andere Tochterfirmen. Manchmal ist es eben auch ein Vorteil, wenn die Projekte in einzelnen Gesellschaften orginisiert sind. 🙂
      Das wäre bei den beiden aktuellen Insolvenzen (Seinbacher Terassen und Nassauer Hof) vielleicht auch von Vorteil gewesen, denn die Steinbacher Terassen sind quasi fertig, Rossmann betreibt dort seit einiger Zeit eine Filiale. Das könnte man sicher noch zu Ende bringen. Ich fürchte allerdings, das andere Projekt zieht hier alles nach unten. Und (soviel ich weiß) gibt es da keine Trennung.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier, im Brief vom Vorstand stand, dass die Steinbachterassen zu Ende gebracht werde. Hast Du sicher auch gelesen, aber wahrscheinlich bedeutungslos für das eingesetzte Kapital.

        • Ja, habe ich gelesen – aber gerade weil es dort wohl keine exakte Trennung der einzelnen Projekte gibt, wird dann am Ende wohl trotzdem nichts für die Crowd übrig bleiben.

          Gruß, Der Privatier

  24. Exporo immer eine Freude. Vorgestern wurde das Projekt Microliving Wuhlheide in Berlin vorzeitig zurückgezahlt, verzinst bis zum Dezember 2019, obwohl auch eine Verlängerung über Dezember 2019 vertraglich möglich gewesen wäre. Mithin das siebte Projekt von Exporo, dass bei mir erfolgreich zur Auszahlung kam

  25. Gerade lese ich, dass Exporo „eine finanztechnische Revolution für die Selbstverwahrung von digitalen Vermögenstiteln“ eingeführt hat. Damit wird es nun möglich sein, digitale Wertpapiere ohne eigenes Bank-Depot in einem elektronischen Schliessfach zu verwahren. Die Technik dahinter beruht auf der erprobten (Ether-)Blockchaintechnologie.
    Zumindest ist es das, was ich verstanden habe. 😉 Mehr dazu bei „Das Digitale Wertpapier*

    Mein erster Eindruck: Ein Vorteil scheint mir zu sein, dass dies die Basis für eine spätere Handelsplattform sein könnte, mit der dann Transfers einfach und schnell abgewickelt werden könnten.
    Irgendwie bin ich da aber wohl doch ein bisschen altmodisch und das dürfen dann gerne andere ausprobieren. Ich bleibe da lieber bei einer alten, erprobten und seit Jahrzehnten funktionierenden Technik.

    Gruß, Der Privatier

    • Ach ja… wer das gerne mal ausprobieren möchte: Das erste Projekt dieser Art ist das „Ärztehaus Poppenbüttel*

      Und natürlich sind anschliessende Meinungen/Erfahrungen dazu immer interessant!

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Oh – das ist schon zu Ende finanziert. War ich wieder mal zu spät… 🙁

  26. Exporo hat heute wieder einmal ein sehr schönes Projekt angekündigt (wie ich finde):
    Behörde am Schlossplatz*“ in Winsen an der Luhe (Nähe Hamburg).
    Ein voll vermietetes Bestandsobjekt mit langfristigen Mietverträgen (Hauptmieter: Landkreis Hamburg), in diesem Jahr umfangreich erneuert und erweitert. Eine erwartete Durchschnittsrendite von 5,3% p.a. und eine erwartete Gesamtrendite von 7,1% p.a.
    Ausserdem ist Winsen die Geburtsstadt des Vorstandes von Exporo. Das muss auf jeden Fall funktionieren!

    Wenn ich mir denn kürzlich in meinen Vorsätzen solche Langläufer nicht grundsätzlich gestrichen hätte, könnte ich hier nur sehr schwer widerstehen. Wer aber eher die Vorteile solcher Langläufer sieht, sollte sich das auf jeden Fall einmal ansehen.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,
      kannst du bitte noch mal den Unterschied zwischen den 5,3% und den 7,1% erklären, das habe ich nämlich nicht verstanden.

      Ich habe übrigens bei der Rückzahlung von „Alt-Homburg“ ca. 6 Wochen warten müssen. Exporo hat an das Konto ausgezahlt, von dem ich einst überwiesen hatte. Meine Stammdaten waren schon mit der richtigen Kontonummer im System. Dennoch musste ich nochmal den Zettel zur Änderung des Referenzkontos ausfüllen. Von selbst hatte exporo sich aber nicht gemeldet. Nach ca. sechs Mails und zwei Anrufen, wurde die Rückzahlung ausgeführt. Fand ich ziemlich nervig.

      LG Markus

      • „Unterschied zwischen den 5,3% und den 7,1%“

        Im Detail habe ich mir das Projekt jetzt nicht so genau angesehen, da es für mich nicht in Frage kommt. Aber in der Regel weist Exporo bei den Bestandsprojekten einmal die erwartete laufende Rendite aus, die durch den Überschuss aus den Mieteinnahmen stammt (hier: 5,3% p.a.) und zum anderen eine Gesamtrendite, die sich ergibt, wenn man den zu erwartenden Verkaufserlös inkl. Preissteigerung nach 10 Jahren mit in die Berechnung aufnimmt (hier dann: 7,1% p.a.).

        Und das mit der Rückzahlung auf ein „falsches“ Konto habe ich genau so auch schon einmal erlebt. Ich meine aber, das wäre bei Zinsland gewesen, bin mir aber nicht mehr sicher. Aber ansonsten waren die Erfahrungen exakt dieselben.

        Gruß, Der Privatier

  27. Mein Verkaufsangebot bei bergfürst wurde doch tatsächlich angenommen, obwohl das Projekt eher mäßig erfolgsversprechend ist und mein Preis sogar 2 % über dem Nennwert lag. Nur schade, dass bergfuerst 10 Euro Gebühr verlangt, das verhagelt natürlich die Rendite bei kleineren Beträgen. Aber die Abwicklung wurde von bergfürst sehr einfach und komfortabel gestaltet.

    Was exporo und Bestandsimmobilien angeht: alle Zinszahlungen kamen bisher pünktlich und mehr oder weniger in versprochener Höhe. Außerdem gibt es für jedes Projekt ein vierteljährlicher Bericht mit allen Besonderheiten und Entwicklungen. Richtig interessant wird es aber erst in 10 Jahren wenn die Objekte dann veräußert werden. Da sich der Veräußerungspreis an der Miete orientiert und diese in den nächsten Jahren allein schon aufgrund der Inflation steigen werden, bin ich guter Dinge, dass die Objekte mit Gewinn veräußert werden können. Aber selbst wenn nur zum ursprünglichen Anschaffungspreis veräußert werden kann, bleibt immer noch die jährliche Ausschüttungsrendite von 4,5%, die ja auch schon ganz passabel ist. Es bleibt spannend.

    Demnächst kommt das erste Bestandsprojekt außerhalb Deutschlands und zwar in Österreich.

    • Oh Mann – so ein Sch…
      Da bin ich ja froh, dass ich im Crowdinvesting bislang keine Verluste hatte – und bestätigt mich in der Entscheidung dieser Anlageform den Rücken zu kehren und keine neuen Investments mehr zu tätigen. Zumindest vorläufig.

        • Jau – echt seltsam …
          Wie ich aber schon das ein oder andere mal geschrieben habe: als alternative sehe ich REITs oder „normale“ Immoaktien – und dort investiere ich frei werdendes Crowdinvestinggeld rein.

        • Was mir noch dazu einfällt: witzig, das das FA sich an den anfallenden Gewinnen jeglicher Form widerspruchslos beteiligen lassen, aber bei den Verlusten selektiv vorgeht. Normalerweise sollte man einfach jegliche Form von Angaben bzgl. Optionen, Crowdinvesting, Privatkrediten, CFD, … aus der St-Erklärung rauslassen, da es nur Zirkus bringt. Aber wir ja zu ehrlich …

          • Jürgen, alles ok, Dein Text ist verständlich.

            Unverständlich ist die Sauerei im Finanzministerium (die Finanzämter können ja nix dafür wenn die von oben so mistige Vorgaben kriegen).

    • Ich werde mich nicht beteiligen. Einfach deswegen, weil zwei meiner Ausschluss-Kriterien hier vorliegen: Ausland und Zinsatz kleiner 5,5%.

      Etwas irritiert hat mich zudem die Aussage: „Aufgrund der guten Standort- und Marktsituation wird das Projekt als Exporo Klasse AA eingestuft.“

      Mir ist wohl bewusst, dass die Risiko-Klassen von Exporo verschiedene Gesichtspunkte beinhalten. Allerdings würde man beim schnellen Überfliegen bei der höchsten Sicherheitsklasse von AA doch vielleicht eher annehmen, dass es hier besonders gute/hohe Absicherungen gibt, z.B. erstrangige Grundbuch-Absicherung. Die gibt es aber offenbar nicht, stattdessen eine „abstrakte Garantie von Frau Svetlana Yosopova in Darlehenshöhe“. Und eine gute Standort- und Marktsituation.
      Ob das tatsächlich eine Einstufung in Klasse AA gerechtfertigt?

      Aber, wie schon gesagt: Letzteres ist für mich nicht der Grund!

      Gruß, Der Privater
      P.S.: Ich finde allerdings immer noch die Behörde am Schlossplatz* äusserst interessant!

      • Schade, im Juli gab es bei exporo noch 2% cashback für das erste Bestandsinvestement. Das hätte gut zu dem Objekt gepasst, aber das war im Juli noch nicht im Angebot. Außerdem brauche ich erstmal die Auszahlung vom Auenwald, um das nächste Investment zu tätigen.

        Ich warte dann lieber auf die nächste 2% Aktion, die kommt bestimmt.

        LG Markus

        • Na ja, die 2 % waren in meinen Augen auch so prickelnd nicht.
          Musstest in 2 Projekte mind. je 1.000,00 EUR stecken, um bei zweiten den Bonus zu kassieren, und dafür sind die 1 % auf’s erste Projekt weggefallen.
          Ich hatte seinerzeit das Gefühl, dass die Bestandsobjekte schon länger wie Blei lagen, fast schon ein Investorenstreik zu erkennen war.
          Am 10.07.2019 haben Sie ja schon die erste Runde mit Sonder-LH-Meilen gefahren.
          Ab 2.000 Euro Investment = 2.000 Meilen
          Ab 4.000 Euro Investment = 4.000 Meilen
          Ab 6.000 Euro Investment = 6.000 Meilen
          Ab 8.000 Euro Investment = 8.000 Meilen
          Ab 10.000 Euro Investment = 10.000 Meilen

          Für mich sind die Bestandsobjekte eh nichts, Laufzeit zu lange.

  28. Heute gute Nachrichten bekommen!
    Exporo zahlt überpünktlich das Projekt „Leipzig: Am Auenwald“ zurück mit Zinsen bis 31.08.2019. Hier gab es (für mich) 7% wegen des hohen Neukundenbonus und ich war gleich mit zwei Neukunden am Start. 😉
    Das Projekt hatten wir ja damals schon besprochen und ich denke, von euch ist auch der eine oder andere damals eingestiegen.
    Ich bin nur mit der Zinsberechnung nicht ganz zufrieden, die investierte Summe wird nur endfällig verzinst, also nur INvest * 7% / 365 * 726 Tage. bei monatlicher Verzinsung wäre durch Zinseszins noch ca. 1% mehr Rendite rausgekommen.
    Jetzt bin ich gespannt bzw. habe auch darauf hingewiesen, ob meine richtige Bankverbindung, die ich ja gerade mitgeteilt hatte, verwendet wird, oder wieder erstmal das Konto, von dem ich einst eingezahlt hatte.

    LG Markus

    • @ Markus
      Jede Rückzahlung ist ein Grund zur Freude.
      Fristgemäß umso mehr.

      Zur Zinsbetrachtung
      Exporo rechnet i.d.R. mit 365 Tagen, die Zinszahlung müsste also 119,18 EUR brutto betragen. Hast Du schon die Zinsmitteilung bzw. hast Du die 726 Tage selbst gerechnet.

      Die monatliche Verzinsung macht nur Sinn bei Auszahlung (Bergfürst und iFunded machen z.T. halbjährlich). Monatliche Auszahlung macht nur Arbeit für alle Beteiligten, das tut sich niemand an. Im Übrigen bist Du als Anleger monatlich gezwungen, ein adäquate Gegen-Anlage i.H.v. 5,00 EUR zu hier 6,00 % je 1.000,00 EUR Anlage zu suchen und zu finden.
      Will man mehr Ertrag bieten, macht man halt einen höheren Nominal-Zinssatz, die höhere Rendite bei monatlicher Verzinsung wirkt optisch nicht.
      Bei Deinem Beispiel für den Normalsterblichen mit 6,00 % nom. p.a. für 2 Jahre/monatlich verzinst, wäre es eine Rendite von 6,40 % und die Gesamtzinszahlung würde von 120,00 EUR auf 127,16 EUR hochgehen.

      • Hi Kaba,
        danke für die Details. Ich schaue vielleicht nochmal in den Vertrag, ob da was von 365 Tagen steht. Ich habe den Zinsbescheid von exporo schon und da kommt einfach raus, dass endfällig für 726 Tage verzinst wurde, also keinerlei Zinseszins.
        Du hast schon recht, dann könnten auch höhere Nominalzinsen angesetzt werden, statt tag- oder monatsgenauer Verzinsung und Wiederanlage der Zinserträge. Genau diese Wiederanlage ist bei einem Crowdinvestment ja sinnfrei, das Kapital wurde ja für die Baumaßnahme verwendet und nicht verzinst angelegt.
        Die Zinsen für 726 Tage je 1.000€ investiertes Kapital liegen bei 139,23€.

        LG Markus

        • @ Markus

          Die 139,23 EUR stimmen genau, für 7,00 % und 726 Tage/365.
          Meine 119,18 EUR (neu richtig 119,34 EUR, kleiner Fehler drin) sind für 6,00 %.

          Kleine Ergänzung:
          Ich hab am 08.08.2019 vorzeitig das Exporo „Tausendfensterhaus“ zurückbekommen. Der Zins wurde aber bis 31.10.2019 gezahlt, dem ordentlichen vorzeitigen Kündigungstermin.
          Macht bei nominal 5,5 % p.a. eben halt eine Rendite auf’s eingesetzte Kapital von 6,55 %.

          Die 7 % wirst bei Exporo auch nicht mehr so einfach sehen.
          Die beste Neukundengewinnung seit Jahren habe ich im Januar d.J. gemacht, war aber nicht Crowdinvesting. Für einen Neukunden (5.000 EUR, mind. 6 Mon) bekam ich 100,00 EUR und der Geworbene 50,00 EUR (+ 10,00 EUR für Anlage über 5.000,00 EUR).

      • @Markus,

        mir fehlt da ehrlich gesagt, das Verständnis, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, dass die Zinsen bei Exporo monatlich verrechnet werden könnten??!

        Da gibt es auch nicht den kleinsten Hinweis darauf und man muss schon sehr Phantasie mitbringen, um auf einen solchen Gedanken zu kommen. Und warum dann nicht wöchentlich? Wäre noch besser. 🙂

        Also, da musst Du nicht weiter nachforschen. Aus dem Gedanken wird nichts.

        Auch bei Deinem zweiten Punkt habe ich wenig Hoffnung. Die Rückzahlungen sind (bei in der Regel über 1000 Anlegern/Projekt) ein standardisiertes Verfahren, welches eben vorsieht, zur Rückzahlung das Konto zu verwenden, von dem auch eingezahlt wurde. Das wirst Du nur wieder auf Anfrage und entsprechender Bearbeitungszeit ändern können.
        Ich gebe Dir allerdings Recht, dass ich den Sinn dieser Regelung auch nicht so ganz nachempfinden kann. Schliesslich kann man ja ein Referenzkonto auf der Plattform angeben und jeder normale Anleger geht dann wohl davon aus, dass dieses auch für die Rückzahlungen verwendet wird.

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Meine Rückzahlung für den Auenwald habe ich bereits auf meinem (richtigen) Konto. 😉

  29. Gerade das Mail von Exporo gekommen.

    Das Projekt „Am Nordendpark“ (regulär 31.03.2020) wird zum 30.09.2019 vorzeitig gekündigt. Leider nicht so lukrativ wie oben. Aber nicht tragisch, das beseitigt den Klumpen des März 2020 etwas.

    Das dritte Projekt in drei Wochen vorzeitig bei Exporo.

    • Ja, das sind dann Nachrichten, die einen besonders erfreuen. 🙂

      Ich selber war allerdings beim Projekt „Nordendpark“ nicht dabei. Kann mich also nur für die anderen Leser/Kommentatoren mit freuen. 🙂

      Zumal es sich dabei dann um eine Rückzahlung handelt, bei der das Wort „vorzeitig“ auch eine Berechtigung hat! Bei dem zuvor diskutierten „Am Auenwald“ ging es nämlich gerade mal um 1-2 Wochen. Das ist auch schön, aber nicht wirklich spürbar. Ein halbes Jahr ist da schon eine andere Kategorie.

      Wobei mir jetzt gerade beim Schreiben einfällt, dass je nach Vertragsgestaltung mit einer vorzeitigen Kündigung oftmals ja auch eine entsprechende Kürzung der Zinszahlung einhergeht. 🙁 Also vielleicht doch nicht nur eine positive Nachricht…?

      Gruß, Der Privatier

      • Daß ein Projekt vorzeitig und erfolgreich – und damit auch die Zinszahlung – endet stört mich nicht. Wie schon geschrieben, ich freue mich über jedes erfolgreiche Projekt.
        Ich mag ohnehin eher die kürzeren Laufzeiten und hier war der Betrag nicht so groß. War der übliche 5,5 Prozenter, da findet sich wieder was.

  30. Zinsbaustein bietet ab Freitag erstmalig ein Projekt mit Forderungsabkauf an und damit kein Nachrangdarlehen. Es besteht sogar eine Teil Absicherung über eine Bürgschaft. Und der Standort ist mit Bietigheim-Bissingen in der Nähe von Stuttgart sicher auch nicht der schlechteste. Ob der Zinssatz von jährlich 5,25 das Restrisiko adäquat vergütet, kann sicherlich kontrovers diskutiert werden…

    Interessant noch: bei dem Darlehensnehmer handelt es sich nicht um eine Projektgesellschaft, sondern um eine GmbH unter der vielerlei verschiedene Immobilien Projekte abgewickelt werden. Chance und Risiko zugleich….

    • Zum Kleingedruckten:

      Einmal
      Selbstschuldnerische Bürgschaft. Bis 50 % der geplanten Verkaufserlöse erreicht sind, haftet der Hauptgesellschafter der Projektentwicklungsgesellschaft mit seinem privaten Vermögen in Höhe der Darlehenssumme.

      Einmal
      Der Geschäfts­führer des Projekt­ent­wicklers bürgt mit seinem Privat­vermögen, bis ein Vorvertriebs­stand von 50 % der ge­planten Er­löse er­reicht ist.

      Ich war ja auf der Suche nach dem Hauptgesellschafter.
      Ich nehme an, dass der GF des Projektentwicklers auch Hauptgesellschafter ist, bloß wissen tue ich es nicht.
      50 % der geplanten Verkaufserlöse ist m.E. was anderes als ein Vor­vertriebs­stand von 50 % der ge­planten Er­löse.

      Hab mal ein Mail geschrieben.

      • Zinsbaustein hat mich angerufen.
        Haben sich für die konstruktiven Fragen bedankt.

        Auf Seite 9 der herunterladbaren Broschüre „Wohnen am Hillerplatz“ ist die Gesellschafterstruktur dargestellt, letztlich ist das wie ein Family-Office, der GF hält 50 %.

        Die unterschiedliche 50 % Darstellung ist sehr unglücklich gelaufen (passiert Ihnen wohl nicht mehr), letztlich ein Blick ins VIB:

        Zur Sicherung der Darlehensforderungen, des dieser Vermögensanlage zugrundeliegenden Bankdarlehens, übernimmt der Gesellschafter und Geschäftsführer Herr Erwin Paulus des Emittenten eine selbstschuldnerische Bürgschaft bis zum Höchstbetrag von EUR 1.200.000. Diese erlischt bei Erreichen eines Vertriebsstandes von 50% der geplanten Verkaufspreise. Es kann nicht vorhergesehen werden, ob die im Verwertungsfall vorhandene Sicherheit ausreicht, um die Vermögensanlage und die daraus resultierenden Zinsen vollständig zurück zu zahlen. Dies kann zum vollständigen Verlust des Anlagebetrages und der Zinsansprüche des Anlegers führen.

        Startet morgen Mittag.

  31. Respekt zinsbaustein, nach einer Dreiviertelstunde war das Projekt ausverkauft. Würde mich mal interessieren, was der Grund ist, warum so viele Investoren das Projekt für so attraktiv halten….

    @kaba: bist du auch mit an Bord?

    • Nein, ich bin nicht dabei.
      Zur Nachfrage kann ich dem Inspector (s.u.) nur beipflichten.

      Ich hab mal erlebt, wie bei Exporo eine gute Million in 289 Sekunden weg war.
      Eine gute Leitung und Kenntnis des Maskenablaufes ist da sehr hilfreich.

      • Am Montag, den 26.08.2019, wird das Projekt „Pflegen am Golfplatz“ in Fredenbeck bei Hamburg ab 13 Uhr mittags für Investitionen freigegeben. 5,25 Prozent Rendite p.a. Aufgrund der langen Vormerkungsphase beträgt die geplante Laufzeit nun ca. 18 Mte und nicht – wie unsprünglich 20 Mte. Da eine hohe Vormerkungsquote besteht, sollte man sich zügig drum kümmern sonst ist der Kuchen aufgeteilt. s. “ Pflegen am Golfplatz* “ .

  32. Zinsbaustein hat schon etwas längere Zeit kein Projekt von der Stange gelassen. Die Plattform gilt als relativ zuverlässig (keine Ausfälle) und der Service macht einen sehr guten Eindruck. Soweit man das vom Grauen Kaptitalmarkt überhaupt sagen kann.

  33. Gerade das Mail von Exporo gekommen.

    Das Projekt Projekts “Rhein-Main-Central” (regulär 30.03.2020) wird zum 30.09.2019 vorzeitig gekündigt, ohne verlängerten Zins. Der vorhandene Klumpen des März 2020 löst sich schon besser auf.

    Das vierte Projekt in vier Wochen vorzeitig bei Exporo.

  34. Glückwunsch! Das blöde ist nur, dass du jetzt ziemlich viel Geld hast, was neu investiert werden will. Gutes Händchen dabei! 😀

  35. Das hat mein Klumpenproblem in 03/2020 ganz gut gelöst. Im Übrigen will ich ja, wie bereits geschrieben, mein Gesamtinvest in der Crowd etwas vermindern (eigenes Limitsystem).
    Wiederanlage ist stetig wie ein Gebirgsbach, meine (Plan-)Fälligkeitsliste für den Rest des Jahres in Sachen Crowd.

    08/19 1 Projekt
    09/19 4 Projekte
    10/19 2 Projekte
    11/19 2 Projekte
    12/19 4 Projekte

    Zinsbaustein am Montag werd ich mir am Wochenende mal anschauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.