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Kap. 8.2: Krankenversicherung als Privatier — 2 Kommentare

  1. Oder eine andere Frage: Was muss ein verheirateter Empfänger einer Abfindung mit Nebeneinkünften aus einer gewerblichen Tätigkeit und regelmäßigen Kapitaleinkünften beachten, um bei seiner Frau familienversichert zu sein und damit im Idealfall keine Krankenversicherung zu bezahlen?

    Viele Grüße

    • Nun – die direkte Antwort auf die Frage ist relativ einfach: Familienversicherung geht nur, wenn man nicht hauptberuflich selbständig ist und nicht mehr als 395 Euro/Monat regelmäßiges Einkommen hat. Und da zählen natürlich ALLE Einkünfte dazu! Also auch die Kapitaleinkünfte. Beim Gewerbe allerdings nur der Gewinn. Bei dieser Rechnung zeigt sich mal wieder wie außerordentlich wichtig eine perfekte Planung der Einkünfte sein kann. (Bei geringfügig Beschäftigten gilt übrigens eine Grenze von 450 Euro.)

      Soweit die direkte Antwort. Meine Frau arbeitet schon länger nicht mehr, aber mir fallen natürlich gleich wieder ein paar Gestaltungsmöglichkeiten ein, wie z.B.: Wie wäre es, wenn meine Frau oder ich eine (Mini-) sozialversicherungspflichtige Beschäftigung annehmen würden, damit wären dann beide KK-Beiträge bezahlt. Vielleicht könnte ich als freiberuflicher Autor ja auch meine Frau als Sekretärin anstellen und ihr ein Gehalt bezahlen. Wäre (beinahe) Kostenneutral (linke Tasche-rechte Tasche). Für sie zahlen wir den KK-Beitrag und ich wäre Familienversichert.
      Tja – Möglichkeiten gibt es da vielleicht. Aber ich habe doch das Gefühl, das bewegt sich arg am Rande der Grauzone. Und da möchte ich mich doch lieber fernhalten. Ich zumindest komme auch mit den normalen Beiträgen ganz gut zurecht und so wird es auch bleiben.

      Gruß, Der Privatier

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