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Top oder Flop – Folge 13: Tücken der Prozentrechnung — 4 Kommentare

  1. Na ja….. ganz einfache Faustformel – wenn mein Brutto um 10% steigt, dann steigt auch mein Netto um 10%. Beeinflusst werden die Ergebnisse negativ unter der Beitragsbemessungsgrenze (hier schlägt die Progression zu, so dass es effektiv eher 9% sind) und positiv über der Beitragsbemessungsgrenze (hier ist die Abgabenlast für jeden „hinzuverdienten“ Euro wegen der sv-freiheit geringer, so dass der Zuverdienst netto eher 11% sind).

    Mal als Beispiel (unter Annahme von 50% Abgabenlast). Ich verdiene 4000€ Brutto – das sind dann 2000€ Netto.

    Verdiene ich 10% mehr, sind es 4000€ + 400€ = 4400€ Brutto oder aber 2000€ + 200€ = 2200€ Netto.

    • Tja – wie Du schon sagst: Eigentlich ganz einfach!

      Aber manchmal macht man (oder besser gesagt: ICH) eben doch einen Denkfehler.

      Was ich im Beitrag oben noch vergessen habe: Auch wenn mir dieser etwas peinliche Denkfehler unterlaufen ist, habe ich doch auch über meine Dummheit lachen können. Und die Entscheidung auf die 35Std. Woche zu wechseln keine einzige Sekunde bereut. Schließlich entsprach dieser Schritt damals (wie heute) meinem Grundmotto: Zeit ist mehr wert als Geld.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hinzu kommt noch der andere Fallstrick ob die Prozente von ‚oben‘ oder ‚unten‘ gerechnet werden. Das führt dann z.B. zum netten Unterschied zwischen Gewinn und Marge.

    Bestes Beispiel: Bekommst man heute 50% mehr (z.B: EUR 100 -> EUR 150) musst aber irgendwann wieder 50% hergeben (im Beispiel EUR 150 -> EUR 75) hat man weniger als vorher 😉

    • Nun verrate doch nicht alles! 😉 Da wollte ich doch auch noch einen Beitrag drüber schreiben.
      Naja – egal: Mach‘ ich trotzdem!

      Gruß, Der Privatier

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