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Kap. 8: Krankenversicherung — 87 Kommentare

  1. Ich habe zwar keinen Kommentar, dafuer aber eine Frage: Ich bin zur Zeit arbeitslos gemeldet ohne Leistungsbezug, habe Vermoegen aber kein Einkommen. Meine gesetztliche Krankenkasse versichert mich und meine Familie sehr guenstig fuer EUR 156,22. Was passiert, wenn ich die Arbeitssuche aufgebe, sprich Privatier werde? Wird die Krankenversicherung diesen Tarif weiterhin aufrechterhalten oder erfolgt eine Neueinstufung?

    Ich freue mich auf Ihren Kommentar

  2. Hallo Privatmann, ich vermute Du bis bei Deiner KK als ’sonstige freiwillig versicherte Person‘ eingruppiert. Bei einer Abmeldung bei der Agentur wird mit Sicherheit eine Meldung an die KK erfolgen auch wenn Du ja aktuell wohl Deine Beiträge selbst zahlst. Der neue Betrag beträgt aktuell 14,9 % ohne Krankengeldanspruch, wie hier im Blog beschrieben werden zur Ermittlung Deine Einkünfte herangezogen. Liegen sie nicht über 921,67 euro monatlich bleibt alles wie es war. Bedenke die Zusatzkosten (zur Zeit ca Euro 86) für die Rentenversicherung um Fehlzeiten im Versicherungsverlauf zu vermeiden.

  3. Carsten hat das schon völlig korrekt wieder gegeben.
    Ich würde noch ergänzen, dass ich (in Bezug auf die Krankenkasse) keinen Unterschied sehe, ob ich nun ohne Leistungsbezug arbeitslos bin oder mich ganz abmelde: Die Beiträge werden nach dem eigenen Einkommen bemessen.

    Der Unterschied ergibt sich (wie Carsten ebenfalls richtig bemerkt hat) in der Behandlung der Rentenanwartschaft: Die leistungslose Arbeitslosigkeit zählt als Ersatzzeit, d.h. man erwirbt zwar keine zusätzlichen Rentenpunkte, aber die Zeit zählt. Dies ist dann besonders wichtig, wenn man seine Anwartschaftszeiten noch nicht erfüllt hat. Hat man diese bereits erreicht, ist es egal.

    Gruß, Der Privatier

  4. Hallo,
    wo liegt denn nun aber bitte der exakte Unterschied zwischen „ohne Leistungsbezug arbeitslos“ bzw. „ganz abgemeldet“ – und wie hat man da in den beiden Fällen genau vorzugehen bzw. was darf wann besser nicht sein?
    Gruß
    A.

    • Wenn der Anspruch auf ALG1 endet, kann man sich entweder vollständig bei der Agentur für Arbeit abmelden oder weiterhin als arbeitslos gemeldet bleiben. In beiden Fällen erhält man keine Leistung, bleibt man aber weiterhin gemeldet, so verbleiben die Verpflichtungen (Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt, Bewerbungen, etc.). Im Gegenzug zählt die Zeit dann bei der Rentenanwartschaft.

      Was man besser macht oder nicht, muss dann jeder für sich entscheiden.
      Aber wie ich oben schon geschrieben habe, hängt dies auch damit zusammen, ob man noch Zeiten für die Rentenanwartschaft benötigt. Ich persönlich würde in diesem Fall aber wohl eher eine freiwillige eigene Einzahlung in die Rentenkasse bevorzugen.

      Gruß, Der Privatier

      • Genauso schaut es aus. Man ist für ein Taschendgeld (nämlich nur für die Rentenanwartschaft) quasi Sklave der ARGE. Der Mindestbetrag für freiwilligen Beiträge in die Rentenkasse beträgt EUR 85 im Monat.

        Da war es für mich keine Frage was zu wählen war 😉

        Viele Grüße

        H-Man

  5. Ein sehr guter und treffender Artikel zum Thema GKV und PKV!!!
    Aufgrund eigener Erfahrungen und Beobachtungen würde ich nicht mal jungen Menschen dazu raten, mit einer privaten KV einen Vertrag abzuschließen.
    Ich gebe aber gerne zu, dass auch ich mal anders gedacht … nein, „gedacht“ garantiert nicht, habe. 😉

  6. Nach umfangreichen lesens deines Blogs , stellen sich folgende Fragen : Ist der Umstieg in eine GKV auf freiwilliger Basis , also NICHT Pflichtversichert , nicht zum 55 Lebensjahr zu spät , da ja hier auch noch die letzten 60 vorhergehenden Beitragsmonate berücksichtigt werden müssen,
    also dann eigentlich ein Umstieg mit spätestens 50 erfolgen müsste ????.

    Frage II . Wird für die Rente die Zahlrente angesetzt , oder die Ertragsanteilige Rente . ( vermutlich Zahlrente ??? ) .

    Frage III Werden eigengenutzte Immobilien angerechnet obwohl keine Erträge erwirtschaftet werden ??? .

    Frage IIII Wenn von einer gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Mitglieds gesprochen wird , sind dann die Kapitalsummen ( NICHT die Erträge ) auch irgenwie zu berücksichtigen bei der o.g. Leistungsfähigkeit ????? . Also z.B. 100k rumliegen , leider ohne verzinsung , und somit ohne Ertrag . Würde dieses eine Leistungfeststellung ergeben ????? , oder nur der Ertrag daraus ???.
    Analog Steuerrecht , Vermögen ( Höhe egal ) / Ertrag ( zu versteuern ) .
    Warum möchte dann KV überhaupt über Vermögen unterrichtet werden ???? , ein Schelm wer böses dabei denkt . Eine Mitteilung über Kapitalerträge müsste doch dann auch reichen , oder ????. Wie sind die anderen Erfahrungen der GKV Mitglieder hinsichtlich hohem Vermögen ohne Ertrag ??? . Gelten dann immer noch pauschalierte Mindestregelungen ala 165,00 Euro Beitrag ???? , oder haben sich GKV dann wieder andere Sachen einfallen lassen ???? . Wäre ja auch möglich , das einer nur Kapital SAMMELT ( lol ) ohne Erträge daraus zu ziehen . Also Alterseikünftegesetz 2004 ist bisher ( immerhin bereits 11 Jahre alt ) noch zu entwirren .

    • Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Fragen richtig verstanden habe… ich versuche daher mal, soweit zu antworten, wie es geht:

      Frage I: „Umstieg in GKV zu spät?“ Wofür zu spät? Und was hat es mit den letzten 60 Monaten auf sich? Und letzte Monate vor was? Die Frage ist mir nicht klar.

      Frage II: „Wird für die Rente die Zahlrente angesetzt?“ Mir ist der Ausdruck „Zahlrente“ fremd und ich nehme an, es geht um die Berechnungsgrundlage für den KK-Beitrag. Dieser wird auf Basis der Brutto-Rente berechnet. Also nicht auf den Ertragsanteil.

      Frage III: Eigengenutzte Immobilien werden bei der Berechnung des KK-Beitrages nicht berücksichtigt.

      Frage IV: „Gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“: Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass die Krankenkasse NUR die unterschiedlichen Einkunftsarten (und Höhen) erfragt, nicht aber das Vermögen. Mir sind auch bisher keine Fälle bekannt, bei denen das Vermögen in irgendeiner Form Berücksichtigung gefunden hätte. Aber es ist schon richtig: Die Formulierung der „gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ erscheint ziemlich schwammig und lässt so Einiges offen…

      Gruß, Der Privatier

      • Mein Aufhebungsvertrag lief zum 31.12.2014; die Abfindung wurde im Januar 2015 gezahlt. Im Moment bin ich im Dispositionsjahr.
        Als es bei mir und der Krankenkasse um die Frage der „Zumutbaren Belastung“ ging, hieß es, die Abfindung muss ebenfalls angegeben werden.

        Viele Grüße

      • Ja, gut. Natürlich. „Angeben“ muss man die Abfindung. Aber nicht, weil sie zum Vermögen gehört, sondern eventuell zum Einkommen hinzugerechnet wird.
        Das wiederum hängt davon ab, ob die Bedingungen für eine Ruhezeit erfüllt sind. Die Krankenkasse rechnet da nach denselben Regeln wie die AfA.

        @Hardy: Wie war es denn bei Dir? Möchte Deine KK Beiträge auf die Abfindung berechnen?

        Gruß, Der Privatier

        • Bei den KK-Beiträgen wurde die Abfindung nicht angerechnet, weil beim Aufhebungsvertrag die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Ich bin derzeit bei meiner Frau familienversichert.
          Bei der Zumutbaren Belastung wurde aber anders argumentiert. Da ich in diesem Jahr keine höheren Gesundheitsausgaben befürchte, habe ich es dann aufgegeben…
          Nächstes Jahr, in der Arbeitslosigkeit, sieht es dann wohl anders aus.
          Viele Grüße

        • Ah, okay. Sorry, hatte ich wohl nicht richtig gelesen. Oder besser: nicht richtig verstanden! Es ging um die „zumutbare Belastung“, d.h. um die Frage, inwiefern Ausgaben für die Erhaltung/Herstellung der Gesundheit selber getragen werden müssen.
          Das Thema hatten wir bisher noch nicht. Und ich muss gestehen: Habe ich auch noch nicht drüber nachgedacht. Liegt aber wohl auch daran, dass ich (wir) bisher so gut wie keine Kosten haben/hatten. Gott sei Dank!

          Wenn Du Lust hast, kannst Du es ja mal kurz erläutern. Passt zwar nicht so ganz hier zum Beitrag. Aber immerhin geht es ja auch um die Krankenkasse.
          Oder Du schreibst mir Deine Erfahrungen/Erkenntnisse per Mail und wir machen einen Gastbeitrag daraus?

          Gruß, Der Privatier

        • Hallo Privatier, wie wird denn eine Abfindung für z.Zt. „freiwillig“ Gkv bei Einhaltung der Kündigungsfrist hinsichtlich der SV-Beiträge behandelt ? Ich meine, worauf wird der Beitrag von der KK kalkuliert ? Das iwie weiter Beiträge zu zahlen sind (wenn dann FV für mich nicht klappt) ist klar, aber worauf wird gerechnet ? Und gibt es dabei einen Unterschied ob Einmalbetrag oder ratierliche Jahresraten ? Und wie ist die Empfehlung auf SV bezogen bei: Aufhebungsvertrag zum 31.12.17 oder Ende 1. Qu. 18/Zwischenzeit Freistellung bei voller Lohnfortzahlung./nach Ende Ang.verh.=Arbeitslosmeldung und An-/Abmeldung oder Dispojahr und danach Privatier bei ratierlicher Abfindung durch solventen Schuldner über > 5Jahre favorisiert. (auch aus steuerlichen Gründen ggü. Einmalbetrag/5tel-Regelung)
          Ehefrau Teilzeitarbeit und selbst gkv. Kinder momentan über mich fam.v. Danke vorab. Gruß Nick

          • Eine Abfindung, die als Einmalzahlung ausgezahlt wird, unterliegt bei Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist keinen Sozialabgaben.

            Eine ratierliche Abfindung hingegen wird von den Krankenkassen als eine Art Betriebsrente/-Versorgung gesehen und wird daher verbeitragt. Je nach Kasse (Zusatzbeitrag) und Familienstatus (PflegeV) beläuft sich der Beitrag auf ca. 17%-18%.

            Liegen die Einkünfte unter einem Betrag von 425€/Monat (oder Minijob: 450€/Monat) ist eine Familienversicherung möglich.

            Liegen die Einkünfte darüber aber unterhalb des fiktiven Mindesteinkommens von knapp 1000€/Monat ist der Mindestbeitrag von ca. 180€/Monat zu zahlen.

            Gruß, Der Privatier

  7. Hallo erstmal ,Danke erstmal für das Fragen beantworten soweit Du dieses verstanden hast . Vermutlich habe ich mich auch nicht außreichend klar ausgedrückt. Zu Frage II Geht es um die Zahlrente , die bei einer Privaten Rentenversicherung ausgezahlt wird . Bei der Steuer , ist jedoch NICHT die Zahlrente zu berücksichtigen , sondern der Ertragsanteil aus eben dieser Zahlrente , Beispiel . 100,00 Euro Zahlrente , Ertragsanteil z.b. 40 Prozent , somit berücksichtigung bei der Steuer 40,00 Euro mal persönlichen Einkommensteuersatz. ( Nur wegen besseren Verständnis zu Zahlrente ) .
    Somit gehe ich davon aus , das bei der KV ein unterschied der Sichtweise zum Finanzamt besteht . Diese gehen dann ja vermutlich davon aus , das die gesammte Zahlrente ( also z.B. 100,00 Euro ) den Beitrag zu unterwerfen ist , und nicht nur der Ertragsanteil ( hier z.b. 40,00 Euro ). Da dieses ja auf die GRV genauso zutreffen wird , sind hier also vermutlich auch alle tatsächlichen Rentenzahlungen zu berücksichtigen .
    Somit wird ja der Rentner wieder einmal bestraft , der ja diese Rentenzahlungen bereits aus versteuerten Einkommen geleistet hat. ( Zumindest hälftig )
    Zu Frage III , hier geht es eher darum , wenn mann mehrere eigengenutzte Immobilien hat , ob dann nicht die Frage der KV kommt , ob hier eine Ververtung der Immobilien anzustreben ist ,die über eine Eigengenutzte hinausgeht . Also ob dann nicht die Frage nach zusätzlichen Einkommen welches zwar zur Zeit nicht generiert wird , aber als möglichkeit / option da ist , auch ausgenutzt werden muss ( Betonung auf MUSS ) .
    Also ob mann verpflichtet wird , einzusetzendes Vermögen auch tatsächlich einzusetzen .
    Dieses ist eigentlich auch die Grundsätzliche Frage IIII , ob es einen Mitglied der GKV zuzumuten ist , in hinsicht auf seine Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit , sein Vermögen ( Nicht die daraus resultierenden Erträge ) komplett darzulegen und ob dieses dann durch die GKV in irgendeiner Form für die Beitragsberechnung herangezogen werden kann . Zu Frage I , muss ich mich erstmal noch weiter einlesen , es geht hierbei um den wechsel von der PKV in die GKV auf Basis der freiwilligen Beitragspflicht eines Unternehmers / Gewerbetreibenden .
    Und auch inwieweit dieses in eine Plichtversicherung ( mein angestrebtes Ziel ) bei der GKVdR münden kann . Ich hoffe ich konnte Dir damit meine eigentlichen Fragen etwas besser erklärren . Somit Frage II bereits komplett geklärrt , Danke schon mal dafür . Frage III,und IIII , ist sicherlich auch nicht Standard , aber im wesentlichen , geht es hier um die Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit , insbesondere der dazugehörigen Sichtweise durch die GKV und evt . später durch die GKVdR .

    • Gut, dann hätten wir ja schon mal einen großen Teil geklärt.

      Zur den Fragen zur „Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ im Zusammenhang mit der Berechnung der KK-Beiträge kann ich nur noch einmal wiederholen, dass mir aus den eigenen (und anderen) Erfahrungen bisher nur bekannt ist, dass die Erträge herangezogen werden. Nicht aber das Vermögen oder evtl. zu verwertende Besitztümer. Andere Fälle sind mir nicht bekannt.

      Zur Frage I (Wechsel in die GKV und später in die Pflichtversicherung der KVdR) möchte ich auf meinen Beitrag „Rente und Krankenkasse“ verweisen. Eine ganz entscheidende Voraussetzung ist dabei, dass der Rentner „in der zweiten Hälfte seiner gesamten Erwerbstätigkeit mindestens 90% der Zeit gesetzlich versichert gewesen ist.“ Hier ist ein wenig Rechnen angesagt.
      Und vor allen Dingen: Rechtzeitiges Handeln!!

      Gruß, Der Privatier

  8. Nochmal zu Frage III und IIII
    Angenommen es besteht ein Vermögen von z.b 200k Euro ( Nur Beispiel ! ) , Erträge daraus 0 ,
    würde dann die GKV auch nur 0 Euro für die Beitragsbemessung heranziehen ???.
    Oder würde dann doch eher auf die Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit abgezielt werden ???? ( 200k Euro ) . Also ich könnte mir ja dann aus diesen Vermögen selber eine Auszahlung machen , welches ja analog einer Rente gesehen werden könnte . Dann würde ja bei einen kleinen Verbrauch das Vermögen OHNE das ein zusätzlicher Ertrag daraus generiert wird , auch schon mal eine ganze Zeit halten .
    Oder würde diese Auszahlung auch als Rente gesehen ???? Welche Erfahrungen haben hier andere Leser mit der GKV gemacht.
    Wird wirklich nur der Ertrag daraus oder auch der Vermögensstock berücksichtigt . Dann wäre es evt. besser , dieses Vermögen z.B. zu verschenken ( an die Kinder z.B. ) oder anderweitig umzuschichten , evt. einfach auszugeben , oder andere Investitionen vorzuziehen ( Altersgerechter Umbau u.s.w.), oder eine Sofort beginnende Rente .
    Denn wenn kein Vermögensstock mehr da ist , kann dieser ja auch keine Berücksichtigung mehr finden . Wie verhält es sich eigentlich mit Krediten , werden diese bei den Beiträgen berücksichtigt . Also die Negativ Einkünfte . Hier könnte ja auch evt. eine Umschichtung vorgenommen werden , von ehemals Lastenfrei auf hoch verschuldet .
    Kapital daraus dann irgendwohin . Einkünfte aus VuV werden ja meines Wissens nach berücksichtigt . Aber inwieweit wird dieses analog zum Finanzamt gesehen . Also , werden auch hier einfach die Mietzahlungen als Einkünfte gesehen ( Analog Zahlrente ) , oder erst nach berechnung von AFA , Zinsen , Erhaltungsaufwendungen u.s.w. , die tatsächlichen Nettomieten ( Analog Ertragsanteil ) die auch ein Finanzamt so sieht als Beitragsbemessungsgrundlage genommen . Sollte dieses so sein , muss ja dann erstmal geschaut werden , ob ein wechsel von der PKV in die GKV überhaupt in sicht auf den Beitrag sinnvoll erscheint . Es sind also immer noch ein paar grundsätzliche Fragen zu klärren , bezüglich Beitragsrecht in der GKV . Evt. hat ja schon der eine oder andere Erfahrungen hinsichtlich des Beitragsrechts in der GKV in Bezug auf vermietete ( oder auch mehrere Selbstgenutzte nicht vermietete )Immos gemacht , und kann mir hier etwas darüber berichten . Vielen Dank im Vorraus dafür .

    • Das was die GKV erfragt und was vorzulegen ist vom Gesamtverband der gesetzlichen Krankenkassen genau vorgegebn worden (das war früher mal anders, da konnte man durch einen Wechsel ein Schnäppchen machen) , deshalb sehen die Erhebungsbögen auch alle gleich aus.

      Hab jetzt leider keinen vorliegen, da im wohlverdienten Urlaub, aus dem Kopf:
      Es wird gefragt nach Einkommen, Abfindungen und Kapitalerträgen die nicht in der Steuerklärung enthalten sind. Die letzte Einkommssteuererklärung ist mit vorzulegen, das ist alles, nach Vermögen und/oder Immobilien wird nicht gefragt.

  9. Uiuiui , da hat Du ja schneller geantwortet , wie ich es nochmal ausführen konnte . Danke dafür . Echt gut , das hier auch schon mit Erfahrungen und Erfahrenen , gemailt werden kann . Danke nochmals dafür . Also bedeutet dieses ja im Grunde nach , das nur die Erträge und nicht die Vermögen oder Besitztümer dazu herrangezogen werden können . ( Hoffentlich bleibt es auch so ) . Dieses macht vieles für mich einfacher . Gut so .
    Tja , dann bleibt eigentlich nur noch die Frage von TOO LATE , für die PFLICHTVERSICHERUNG in der GKVdR . Evt. muss ich da dann nochmal den echt spitzen Bleistift rausholen , und genau rechnen . Notfalls würde aber ja auch evt . die freiwillige Versicherung in der GKVdR zum tragen kommen.
    Möglicherweise könnte ich ja auch eine Pflichtversicherung in der GKV anstreben ( Also wieder im Angestelltenverhältnis mit Pflichtbeiträgen ).
    Dann , wenn ich es richtig verstanden habe , nach 12 Monaten Abfindung , unter einhaltung der Kündigungsfrist und dann , ALG 1 für weitere 15 Monate . Also wären dann ja schon mal 27 Monate belegt . Aber ich glaube , mir gehen dann auch langsam die Gestaltungsmöglichkeiten aus , Fragen über Fragen , die sich dann wieder neu stellen . Ab wieviel Lohn ist mann eigentlich aus der Gleitregelung ( 800,00 Euro oder so ??? ) raus und ist normales Mitglied ????. Und dann weiteres Problem der Überwiegenden Abhängigen Beschäftigung ( über 50 Prozent der Einnahmen ) .
    Es bleibt spannend . Diese Leben .
    Vielen Dank jedenfalls für das teilhaben an Deinen ( und das der anderen User ) Erfahrungen und Wissen bezüglich GKV und GKVdR .

  10. So , zu Frage I nochmal , Hier ist der Umstieg aus der PKV in die GKV gemeint . Hierbei geht es im wesentlichen um SGB V §5 und §6 , Wer kann eigentlich Mitglied in einer GKV werden ? . Also GKV möchte nicht PKV Mitglieder aufnehmen , und schon mal garnicht wenn PKV Mitglied bereits 55 Jahre Alt ist. Nach rücksprache mit verschiedenen GKV würde dieses zu einer Einzelfallprüfung ( Natürlich erst nach Anmeldung GKV und Abmeldung bei der PKV ) führen . Die Folgen daraus sind für mich z.Zt. noch nicht absehbar .
    Nach rücksprache mit dem Bundesgesundheitsministerium , sieht die Sache bereits wieder etwas anders aus , Nach Aussage dort, ist eindeutig alles im SGB V ( Wer kann Plichtmitglied werden ) geregelt . Und auch wenn auch nur ein Punkt zutreffend ist , MUSS GKV egal wie dort geprüft wird , das Mitglied PFLICHTVERSICHERN, bis zu Altersgrenze 55 Jahre . So die Aussage dort . Und mann soll auch nicht alles glauben was einen die GKV dort sagen , oft wollen Sie Neumitglieder NUR verschrecken . Geregelt wäre dieses eindeutig im SGB V . Dabei ist für Selbstständige jedoch § 6 zu beachten , für Selbstständige besteht keine Versicherungspflicht ( Und somit für GKV auch keine Aufnahmepflicht ). Das bedeutet also , vor Aufnahme einer Tätigkeit als Arbeiter , Angestellter u.s.w. , muss Gewerbe abgemeldet sein . Nach 55 ten Lebensjahr wird einen der Zutritt zur GKV gänzlich versagt , und es kann sich jemand der aus der PKV kommt , auch nur noch in der PKV zu den dann möglichen Notlagentarif oder auch den darüberhinaus geltenden Basistarif , weiterversichern. Wohl Dem , der genug monatliche Mittel zur bestreitung des Normal Tarifs in der PKV hat .
    Hier sind dann Aufwendungen von teilweise über 800,00 Euro / Monat sicherlich eher die Regel , wie die Ausnahme . OHNE Familienversicherung .
    Also doch noch einiges zu klärren . Familienversicherung kommt für mich nicht in Betracht , da eigene nicht mehr wegzubringenden Renten , schon über dem Freibetrag von 405 Euro liegen . Es bleibt spannend .
    Evt.hat hier ja schon jemand den Schritt aus der PKV in die GKV gemacht , und kann darüber berichten . Vielen Dank dafür im Vorraus .

  11. Noch Hinweis für freiwillige Versicherung in der GKV . Hier ist es wohl so , das eine freiwillige Versicherung in der GKV für Selbstständige NUR dann erfolgen kann ,wenn entweder diese Selbstständigkeit aus der GKV PLICHTIGEN Arbeitslosigkeit oder aus einen GKV PFLICHTIGEN Angestelltenverhältnis heraus innerhalb von 3 Monaten erfolgt . Freiwillige Versicherung in der GKV aus einer PKV kann nicht erfolgen , so dort die Aussage. Eine weitere Form der Freiwilligen WEITERVERSICHERUNG in der GKV kann wohl auch nur bei überschreitung der Regeleinkünfte von z.Zt. 54900,00 Euro p.a. erfolgen.Vermutlich weil ja Einkommen auch mal wieder unter 54900,00 Euro p.a. fallen kann , und dann wieder Pflichtversichert .
    Aber auch hier , werden lt. verschiedener GKV die Vorversicherungszeiten EINZELN geprüft . Also auch hier keine klaren Regelungen . Das nähere bestimmt der Einzelfall ????????? . Da werd noch einer schlau drauß .
    Somit scheidet also Freiwillige Versicherung in der GKV wohl auch aus .
    Es bleibt spannend im Abenteuerland Deutschland . Vor Gericht und auf hoher See ………. .

  12. Hallo Det,

    vielen Dank für die inzwischen ja recht umfangreichen und ausführlichen Erkenntnisse über das Thema PKV/GKV!
    Ich selber bin zeitlebens in der GKV gewesen und habe mich daher mit den PKV nur ganz am Rande befasst (es gibt ja genug andere Themen…), von daher ist mein Wissen dazu relativ beschränkt.

    Ein paar Gedanken möchte ich aber noch ergänzen:

    1. In der GKV hat das Optimieren von Einkünften auch so seine Grenzen. Es macht also keinen Sinn, Vermögenswerte zu verschenken und sinnlos auszugeben, nur um dem KK-Beitrag zu sparen. Einen Minimalbeitrag von ca. 170 Euro zahlt man auf jeden Fall! Das entspricht (ganz grob) einem Kapitalertrag von ca. 12.000 Euro im Jahr. Ein Depot von 300.000 Euro mit einer durchschnittlichen Rendite von 4% liegt da also so gerade eben noch in diesem Bereich.

    2. Der Höchstbeitrag in der GKV liegt auch bei ca. 740-750 Euro (inkl. PV). Da ist der Unterschied zur PKV gar nicht so groß.

    3. Auch innerhalb der PKV lassen sich Beiträge senken! Dazu sollte man nicht die Versicherung wechseln, sondern nur den Tarif optimieren. Ich weiß von einem Bekannten, der einen Berater mit der Optimierung beauftragt hat (gegen Gebühr natürlich) und seitdem monatlich 200-300 Euro spart.

    4. Eine gute Quelle für weitere Informationen zu Thema ist sicher auch der Finanztip: http://www.finanztip.de/pkv-beitrag-senken/
    Dieser Artikel könnte als Ausgangspunkt für weitere Informationen auch zum Tarifwechsel oder zum Wechsel in die GKV darstellen.

    Abschließend bleibt mir noch viel Erfolg zu wünschen!

    Gruß, Der Privatier

    • Oh – eine Idee habe ich ja noch vergessen!

      Ist aber nur so eine Idee, habe ich aus oben genannten Gründen nie weiter verfolgt und müsste sicher noch weiter recherchiert bzw. mit Fakten untermauert werden!

      Aber zu prüfen wäre einmal, inwieweit eine Krankenkasse, die ihren Sitz nicht in Deutschland, aber in der EU hat, nicht auch eine Alternative wäre! Es heißt, dass es hier sowohl einfachere Aufnahmebedingungen, als auch günstigere Beiträge geben könnte. Innerhalb der EU sollte es zudem keine Probleme mit Mitgliedschaft, Anerkennung, Zahlung und Abrechnung geben.

      Weiterer Vorteil (angeblich!!): Über einen solchen Zwischenschritt soll wohl auch später ein Wechsel in eine deutsche GKV wieder möglich sein (auch jenseits der 55 Jahre).

      Wie gesagt – alles ungeprüft und eher den Charakter von „Gerüchten“.
      Aber ein neuer Ansatzpunkt für weitere Forschungen!

      Viel Erfolg, Gruß
      Der Privatier

      • Betr. Auslands KV . Da ist lesen von Ergebnisniederschrift Fachkonferenz Beiträge im Spitzenverband GKV vom 12 Oktober 2009 hilfreich .

  13. Danke für die Hinweise , ich werde mich hiermit nochmal umfangreicher beschäftigen müssen , für Dich erstmal alles Gute . Ich werden dann später ggf. mal über weitere Vorgehensweise berichten , wenn ich eine für mich günstige alternative gefunden habe .
    P.s. , der Aktienmarkt knallt gerade runter , ggf. eine gute Zeit um einzukaufen , evt. kann aber auch noch etwas gewartet werden . Aber immer bedenken , nur GUTE UNTERNEHMEN ( Denk an N )kaufen . Möglicherweise wirkt sich dieses dann auch auf die von den GUTEN UN herausgegeben Anleihen positiv aus.
    Die Zeit wird es zeigen.

  14. Einen Nachtrag zum Stickwort „Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ möchte ich noch anfügen:

    Ich habe nämlich gestern einen neuen Bescheid über meinen zukünftigen Krankenkassen-Beitrag erhalten, der sich bei mir u.a. aus meinen Kapitaleinkünften berechnet. Dabei rechnet die Krankenkasse aber nicht genau so wie das Finanzamt: Der Sparerpauschbetrag von 801 Euro wird von der KK NICHT berücksichtigt!
    Und das wird eben mit der „Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ begründet. Denn, obwohl die 801 Euro zwar steuerfrei sind, so stehen sie dem Empfänger ja trotzdem zur Verfügung und tragen zu seiner Leistungsfähigkeit bei.

    Hatte ich zwar irgendwie anders erwartet. Aber die Begründung klingt logisch und nachvollziehbar. Und ist zudem auch bereits von mehreren Gerichten so bestätigt. So z.B. vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (Urteil vom 24.04.2008, Az. L 4 KR 386/04).
    Oder etwas neuer aus NRW: Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen (Urteil vom 09.12.2010, L 16 KR 352/10).

    Gruß, Der Privatier

    • Wobei diese Urteile vor Einführung der Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge ergangen sind, und somit auch alle Kapitaleinkünfte der GKK transparent zur Verfügung standen. Das ist heute nicht mehr der Fall.

      PS: Das ganze Thema finde ich sowieso unterirdisch: Der Spitzenverband der GKV legt quasi den Preis der Leistung seiner Mitglieder fest. Einzigste Vorgabe, gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Erinnert mich irgendwie wenn der Verband der deutschen Autohersteller die Autopreise festlegt, müsste nur noch die Politik so hifreich sein das deutsche nur bei deutschen Autoherstellern kaufen dürfen wie bei GKV auch.

  15. Peter , genau das meinte ich mit Sichtweise der GKV in Hinsicht auf die “ Gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit “ . Und hier geht es NUR um 801,00 Euro .
    Jetzt denk die Sache mal weiter , Du hast z.B. noch 3 leerstehende IMMOs , aus denen Du auch noch einen Ertrag in höhe von Beispielsweise 18K p.a. ziehen könntest ,und ggf. weitere Sachwerte in höhe von z.B. 300K , dieses aber bisher nicht gemacht hast , da andere Einkünfte bereits ausreichend waren , und Du diese IMMOS lieber selbst genutzt hast , b.z.w. diese teile deines Betriebsvermögens waren , jedoch nach Betriebsauflösung nicht mehr für Betriebliche Zwecke benötigt würden , somit eine überführung in das Privatvermögen und dann ggf. wieder die Frage der “ Gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit “ und die Sichtweise der GKV dazu . Es bereitet mir z.Zt. echt auch schlaflose Nächte , die ich jedoch vorerst dazu nutze mir einen weiteren Überblick zu verschafffen . Hier bin ich übrigens auf , wie schon an anderer Stelle angemerkt , die “ Ergebnisniederschrift Fachkonferenz Beiträge des Spitzenverbandes der GKV “ gestossen , welche ich jetzt nach und nach mir nochmal zu Gemüte führe . Ich glaube hier wird die Sichtweise der GKV doch am besten beleuchtet , und auch wie sich dann evt. doch die eine oder andere Lücke in ihrer zwiegespalteten Betrachtungsweise ergibt . Je länger ich darüber nachdenke , stellt sich mir immer mehr die Frage , ob ich dieses überhaupt will . Eine Rückkehr in diesen Verein mit diesen ganzen Satzungsrecht u.s.w. , oder ob ein verbleiben in der PKV nicht doch die bessere Alternative ist . Dieses frage ich mich auch in Hinblick auf die verbleibende Lebenszeit , soll und will mann sich so aufwendig mit dieser Geschichte auseinandersetzen , oder doch für evt. 20 bis 30 max. 40 Jahre seinen Beitrag in der PKV weiter bezahlen , mit den damit verbundenen Verbesserungen der PKV . Also Unterschied dann ca. 200 bis 300K für diese Zeit , max.zu enrichten . Nicht einfach für mich . Leider fehlt mir auch die Möglicheit abschätzen zu können , wie teuer es noch werden kann , und welche Sachen in der Zukunft noch passieren könnten . Zumal dieses Geld , eigentlich dazu genutzt werden sollte , weiteres passives Einkommen aufzubauen . Es geht mir hier so , wie Dir , bei der Frage des Kapitalverbrauch oder weiterarbeiten.
    Wir werden sehen , Dir alles Gute vorerst , und ich bleibe dran ( Kann ja eh nicht schlafen und muss mich um meinen wechsel kümmern ) . L.G. Det

  16. Danke nochmal für den link zu den Urteilen , hier wird sicherlich noch viel Sprengstoff drinne liegen , wenn selbst Anwälte hier andere Sichtweisen vertreten wie Richter ( Zum Glück sind hier auch Juris Stellen auch gleich mit bei ) , zumal selbst die Richter hier ihre Bedenken haben. Also vermute ich , das genau mit diesen Wortlaut der “ Gesamtwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit “
    im Spitzenverband der GKV noch viel Schaden bei den Mitgliedern angerichtet wird . Dieses ist ja praktisch das Allheilmittel um an die Beiträge in der gewünschten Form ( IN EUROS ) heran zu kommen . Sozusagen der Freifahrtschein für Beitragsermittlung sobald hier etwas zu holen ist . Also werde ich hier erstmal hellwach werden , und versuchen , dieses genauestens abzuklopfen .

  17. Peter , An den Urteilen , siehst Du schon , wo der Weg hinlaufen wird .
    Alles was ermittelbar ist , wird auch der KV Beitragspflicht unterworfen.
    Für mich ein klares Zeichen , nicht alles ermittelbar zu machen , auch wenn dann daraus evt. Einnahmen ( Zinsen / Renten / VuV / Gewinn ) fehlen sollten , doch etwas Kapital ( ca. 20 bis 30 Prozent ) in die Asset Allokation Gurkenglas ( und damit unverzinst ) zu stecken . Hier muss ich jedoch erst mal prüfen , welche gute Anlage ich bei dem Thema Gurkenglas ( Hierbei oft Edelmetall ) denn dort nehmen sollte. Ist ja auch eine umschichtung zur Sicherheit , da sofort Verfügbar . Diese Anlageklasse ( finanzielle Sicherheit ) war bei mir bisher immer nur mit 5 bis 8 Prozent berücksichtigt ( also ca. 1 bis 2 Jahre überleben ohne Geldnachschub , unantastbar außer bei absoluten Notfällen ) . Sollte ich evt. auf 20 bis 30 Prozent ( 4 bis 5 Jahre ) ausbauen . Jedoch dabei dann Verzicht auf Zinseinnahmen / Gewinne. Wie siehst Du das ??? .
    Und ist die aufteilung deiner Asset Allokation , nur für Dich gemacht , oder für Dich und deine Frau und Familie . Also wieviele Personen spielen bei der Kapitalaufteilung eine Rolle in der Gesamtbetrachtung . Wäre für mich schon ein großer Unterschied , ob ich dieses nur für mich sehen sollte , oder im Verbund mit ( Nicht verheirateter )Familie ( Da müsste Aufteilung ja dann nochmal neu erfolgen , da ich bisher nur berücksichtigt habe was auch mir und meinen Betrieb gehört . Bei der Gesamtbetrachtung Familie , jedoch vermutlich ca. das doppelte an Vermögen vorhanden , hatte ich aber bisher unberücksichtigt gelassen , da ja nicht in meinen Zugriffsbereich / Verfügungsbereich liegt ,und vermutlich auch niemals liegen wird ) .
    Dieses würde ja dann wieder eine andere Aufteilung ergeben , und Gurkenglas Asset Allokation müsste dann ggf. doch keine 20 bis 30 Prozent ausmachen .
    Also wie ist Deine Aufteilung ( Hast Du eine Verbund oder Einzelsichtweise ) ?
    Wie sollte mann sich hier aufstellen ???? . Evt. bin ich auch wieder zu übervorsichtig ???? . l.G. Det

    • Naja… „übervorsichtig“? Weiß ich nicht. Jeder hat halt ein anderes Gefühl für Risiko und Sicherheit. Und jeder setzt seine Prioritäten anders. Da hilft es dann auch recht wenig zu wissen, dass Person X vielleicht 20% in Gold angelegt hat und den Rest in Konservendosen, Ackerland und Verteidigungsanlagen.

      Ich denke, speziell beim Thema Krankenversicherung mache ICH mir z.B. weit aus weniger Gedanken, Sorgen und Probleme. Aber das gilt auch für Steuern, sonstige Abgaben oder Regeln für Ein- und Ausgaben. Ich akzeptiere ein System so wie es ist, versuche eine möglichst optimale Gestaltung zu finden. Und damit ist es dann gut.
      Irgendwelche Ängste, was da alles kommen könnte, sich ändern könnte und welch gruseligen Dinge sonst noch passieren könnten, mache ich mir nicht. Ich mache mir keine Gedanken um ungelegte Eier.

      Zum Thema „Asset Allocation“ habe ich ja gerade ein neues Kapitel hier im Blog gestartet. Im Augenblick komme ich nur so recht nicht dazu, weiter zu machen, weil mir immer wieder aktuelle Dinge in den Sinn kommen, die ich unbedingt vorher noch veröffentlichen will. Ich muss also noch um etwas Geduld bitten…
      Vorab kann ich Dich aber gerne noch auf einen etwas älteren Beitrag zum Thema „Gold und Silber“ verweisen. Meine Meinung dazu hat sich nicht verändert.

      Im Übrigen plane ich unsere Finanzen gemeinsam für mich und meine Frau. Und wenn ich davon spreche, dass „ich“ einen Steuerbescheid bekommen habe, oder dass „ich“ einen Gewinn oder Verlust zu verbuchen habe, dann ist eigentlich immer „wir“ gemeint.

      Gruß, Der Privatier

  18. Peter , Danke für die Mitteilung , muss ich bei wo DU meintest ich , Du aber tatsächlich wir meintest , nochmal selber über ich und wir nachdenken. Liegt aber vermutlich bei Dir auch schon an dem festen Verbund der Heirat bei “ ich “ lol .
    Gut ist auch zu wissen , das ich ja auch noch Konservendosen , Ackerland , und Selbstschuß / andere Verteidigungsanlagen mit berücksichtigen muß , hatte ich bisher vergessen . Standard ist bei mir eigentlich mindestens doppelter Boden, darunter Netz und dann nochmal Fangzaun ( Also mindestens doppelt , am besten 4 fach abgesichert )
    Nein , bisher war ich in 30 Prozent Versicherungen ( Die ja auch öffter Aktien dabei haben ) , mit 30 Prozent im meinen eigene UN , und mit 30 Prozent in Immos , wobei eine eindeutige aufteilung zwischen den letzten 60 Prozent nicht wirklich richtig erfolgen kann . Und halt in 10 Prozent in Gurkenglas und sofort verfügbaren Geld investiert . Dabei muss jedoch berücksichtigt werden , das ich eigentlich bereits seit meinen 25 Lebensjahr Privatier bin , aber dennoch auch selbstständig , wegen ausübung ( darf ich ja jetzt eigentlich so gar nicht sagen , aber Du wirst es ja dem FA nicht gleich mitteilen ) meines Hobbys . Nun , da ich jedoch stark auf die 50 zugehe , will ich mein Hobby aufgeben und mein Status nochmal ändern , und erneut einen wechsel einleiten . Hierbei geht es mir in erster Linie darum A) Asset Allokation in NUR NOCH PASSIV umzutauschen / wandel , also von UN in UN Beteiligungen an fremden UN , ohne hier Arbeit einbringen zu müssen , außer ab und zu mal Kurs beobachten und ggf. Kauf oder Verkauf einzuleiten und jetzt beim Aufbau ( Daher Lars ) . B) Die Immos ( Da auch immer mit Arbeit belastet ), außer vielleicht 1 oder 2 selbstgenutzte , dann auch in passive IMMOS ( REITs) umzutauschen C)In die GKV zu einen vertretbaren Beitrag in prozentualer Höhe zu meinen dann passiven Einkommen umzuwechseln.
    Also im Grunde von Aktiv auf Passiv wandel einleiten . Sprich , aus dem aktiven Selbstständig sein, incl. aufgabe der Hobbys ,und des Anlagevermögens im UN , in das passive voll Rentner Dasein zu wechseln , ohne sich um seine Immos oder UN noch kümmern zu müssen .
    Notfalls , würde ich um in die GKV zu kommen , evt. noch 2 Jahre im Arbeiter / Angestelltenverhältnis verbringen . Aber dieses ist eigentlich meine vorrangige prüfung bzgl. Vollrentner . Also nur noch Passiver Einkommensstrom , und Ein / Ausgabenseite dazu . Da ich bescheiden bin, strebe ich so ca. 1200,00 bis 1600,00 Euro / Monatlich an passiven Einkommen an . Wenn dann KV Beitrag dazu ca. 180,00 bis 220,00 Euro/Monat sind ,ist alles i.O.. Dann würden noch 1000,00 bis 1300,00 Euro / monatlich über sein , und passiv alles klar . Für alles darüber hinaus gehende ,wäre ich ggf. auch bereit nochmal Arbeiten zu gehen . Die Hälfte an passiven Einkommen ,ist bereits geschafft , die andere Hälfte muss noch umgewandelt werden ,in der Hoffnung , das dann 60 Prozent auch 60 Prozent sind , und nicht nur 20 . Und dann die Sache mit der KV noch geregelt werden . Wenn ich im wir denke , ist es wesentlich mehr .
    Zeitlich habe ich mir hier einen Rahmen von 2 bis 5 Jahren gesteckt , aber ich habe ja keine Eile / Not , außer bei der KV wegen Ablauf Rückkehrfrist mit 55 .
    Für meine passiven Anlagen gehe ich von ca. 3,0 Prozent nach Steuer und Inflation aus . Ob dieses so funktioniert bleibt abzuwarten .

    • Hallo Det,

      falls Sie später auch eine „gesetzliche Rente“ von der DRV erhalten wird die Sache mit PKV oder GKV nochmals richtig komplex.
      Da gibt es auch die Formel für die Aufnahme in die „Krankenkasse der Rentner“. Hier dürften Sie dann als Rentner wieder bei der PKV landen (siehe z.B. http://www.finanztip.de/gkv/krankenversicherung-der-rentner/).

      Aus meiner Sicht ergäbe sich für Sie eine zweigeteilte Betrachtungsweise; 1.) KV bis zu einer „gesetzlichen Rente“ und 2.) KV ab „gesetzlichem Rentenbezug“.

      LG FÜR2012

      • An Für2012 , Das sehe ich nach umfangreichen lesen der “ Ergebnis…GKV “
        schon wesentlich anders . Nach meiniger Sachstandsmeinung , ist es total unerheblich , ob 9/10 in zweiter Lebensabschnittshälfte in PKV oder GKV für die freiwillige Versicherung ( NICHT PFLICHTVERSICHERUNG ) in der KVdR
        Relevant , ist meiner Meinung nach nur A) Ob das ankommen in die KVdR aus einer GKV zum einen B)Ob in der GKV letzte Beiträge Pflicht oder Freiwillige Beiträge waren .9/10 2 LAH Regelung , gilt nur für KVdR Pflichtversicherung . Aber ich kann mich da auch täuschen , von einen Pflichtmitglied in der GKV vor dem 55 Lebensjahr , der dannach freiwillig weiterversichert war , habe ich jedenfalls noch nicht gehört , das dieser aufgrund seiner Letzten 9/10 Zeit in zweiter Lebensabschnittshälfte als Mitglied der PKV dadurch wieder in die PKV zurücküberwiesen wurde , nur weil auf einmal die KVdR Zeit begonnen hat.
        Sollten Sie dort einen anderen Kenntnisstand haben , wäre ich für Rückinfo Dankbar . Wenn gemeint ist , das ich in der GKV dann ein freiwilliges Mitglied mit unterwerfung aller Einkünfte unter die Beitragspflicht bin ,
        ist dieses schon klar , da ich die Zeit ja nicht zurückdrehen kann .
        Es ist halt so wie es ist .

          • An Für2012 , Danke für den Link , aber hier ist R0815 verlinkt , welches nur mein Einstandsblatt war , um mich in das Thema wieder einzuarbeiten.
            Danke für die Mühe trotzdem . So sehr komplex ist dieses Thema nun auch wieder nicht , jedoch erfordert es schon einge Mühe sich auf einen frischen Stand zu bringen . Das was das eigentliche Problem dabei ausmacht , ist der Spitzenverband der GKV , mit seiner extremen Lobby , die trotz anderslautender Gesetze , auch Gesetzgebungsverfahren betreiben , indem Sie die Regeln immer wieder neu verschieben . Darauf muss dann erst wieder einer Klagen , ein Gericht reagieren , und so geht es immer weiter . ( Die damalige Gesetzgebung im SGB V war damals jedenfalls so nicht gedacht ) .

    • Richtiger Hinweis hier von „FÜR2012“.
      Habe ich auch schon in meinem Beitrag „Rente und Krankenkasse“ erläutert.

      Es ist ein entscheidender Unterschied, ob ich in der KVdR als pflichtversichert oder als freiwillig versichert gelte. Günstiger (gerade dann, wenn man viele Kapitalerträge hat) ist auf jeden Fall die Pflichtversicherung.

      Wesentliche Bedingung:
      Man muss in der zweiten Hälfte seiner gesamten Erwerbstätigkeit mindestens 90% der Zeit gesetzlich versichert gewesen sein. Wer also mit 15 eine Lehre begonnen hat und mit 65 in Rente geht, bei dem wird es ab einem Alter von ca. 40 Jahren kritisch!
      Wer etwas länger studiert hat und erst mit 25 Jahre seinen Beruf beginnt, aber schon mit 63 Rente bezieht, liegt der Zeitpunkt etwas später, bei ca. 44-45 Jahren.

      Hier ist rechtzeitige Planung angesagt!!

      Gruß, Der Privatier

      • Peter , muss mann nicht eigentlich , bei 9/10 Regelung , nicht nur GKV sonder in der GKV Pflichtversichert sein ??? ( Also freiwillige Regelung in der GKV ja dann nicht zutreffend ??? ) , oder reicht für KVdR , auch freiwillige Mitgliedschaft in der GKV ??? ( Bei zu hohen Verdienst ja auch freiwilliges Mitglied in GKV ).

        • Wichtig ist für die 9/10 Regel nur, dass man während 90% der Zeit Mitglied in einer GKV war. Dabei spielt es keine Rolle, ob pflicht-, freiwillig oder auch Familien-Versichert.

          Gruß, Der Privatier

          • Richtig; es steht in diesem Dokument:

            https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232646/publicationFile/54499/rentner_und_ihre_krankenversicherung.pdf

            “ … Sie müssen vorher schon eine gewisse Zeit (Vorversicherungszeit) gesetzlich krankenversichert gewesen sein. Die Vorversicherungszeit ist erfüllt, wenn Sie seit der erstmaligen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bis zur Rentenantragstellung mindestens neun Zehntel der zweiten Hälfte dieses Zeitraums in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert (zum Beispiel als Beschäftigter), freiwillig versichert oder familienversichert waren.“

            Viele Grüße, hardy

          • Danke Peter ,Danke Hardy , Gut zu wissen , das es total unerheblich ist ob Pflicht oder Freiwillig oder Familienversichert in der 9/10 Regelung .
            Würde es ja dann in der KVdR auch eine Pflichtversicherung sein ( mit allen Vorteilen ) wenn vorher freiwilliges Mitglied in der GKV ( So verstehe ich das jetzt )??? und 9/10 Regelung in 2LAH eingehalten ist . Könnte man ja dann freiwillig GKV, Rentenantragsstelung Gesetzliche ( Brauch ich eigentlich eh nicht wirklich , da nur minimale Gesetzliche Rente ) nach hinten verlegen bis 9/10 Regelung wieder greifen würde und dann KVdR als Pflichtmitglied . Dann wäre ja alles Klar . Oder gilt da dann Regelaltersgrenze mit 67 als Pflichtantragsstellungstermin für GR und damit dann auch entscheidung über 9/10 Regelung ??? . LG Det

  19. Ich glaub ich habs gefunden , Zauberwort hierbei “ obligatorische Anschlussversicherung “ in Ergebnisniederschrift Sp.V.d. GKV vom 17.06.2014 .
    Also freiwillig immer , pflichtmitgliedschaft sehr , sehr schwer .
    Aber auch hier werde ich mir nochmal gesonderte Gedanken zu machen .
    Möglicherweise gibt JURIS oder die anderen “ Ergebnisniederschriften über die Satzung der Fachkonferenzen Beiträge im Spitzenverband der GKV “ doch noch die eine oder andere Lücke für mich her , welche mich doch noch in die KVdR bringt. Aber da habe ich ja noch ein wenig Zeit ( mind. 12 Jahre , bei vorzeitiger Altersrente leider ja auch nicht Abschlagsfrei -18 Prozent ui,ui,ui, )
    Time will tell .

    • Lieber Det,

      ich habe manchmal den Eindruck, Du machst Dir die Sachen noch komplizierter, als sie ohnehin schon sind!
      Mir wäre das z.B. viel zu aufwändig, die ganzen Ergebnisniederschriften der GKV zu studieren. Wie oft gibt es die? Monatlich? Vierteljährlich? Über Jahre (Jahrzehnte) hinweg… Wozu?
      Es gibt EIN Papier, was ich hier schon mehrfach zitiert und verlinkt habe, nämlich die „Einheitlichen Grundsätze zur Beitragsbemessung freiwilliger Mitglieder (GKV)“ Das reicht in der Regel aus.

      Auch die Frage, wie die Einstufung als Rentner aussieht, ist schnell beantwortet (im Detail noch mal nachzulesen bei „Rente und Krankenkasse“ ):

      * Wer vor dem Eintritt in die Rente in der PKV war, bleibt auch dort. Genauer gesagt: Wer bis 55 Jahre in der PKV war, bleibt auch dort.
      * Wer vor dem Eintritt in die Rente in der GKV war, bleibt weiter in der GKV. Ob freiwillig oder pflichtversichert, richtet sich nach der Versicherung in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens. Wer in dieser Zeit zu 90% in der GKV war, wird pflichtversichert. Wer dies nicht war, kann trotzdem in der GKV bleiben, aber als freiwilliges Mitglied. Der Unterschied ist allerdings gravierend! Siehe oben zitierten Beitrag „Renten und Krankenkasse“.

      Gar nicht so schwer, oder?

      Und wo hast Du jetzt die 18% Abschlag bei einer vorzeitigen Rente her? Ich komme auf maximal 14,4% ! Siehe auch Beitrag: „Renten-Abschläge“ .

      Mir ist es gerade irgendwie entfallen – kannst Du noch mal dein Geburtsjahr sagen, dann kann man die Aussagen besser einordnen.

      Gruß, Der Privatier

  20. 0,3 Prozent Abschlag pro Monat mal 12 Monate für ein Jahr , mal 5 Jahre gleich ( bei meiner Rechnung ) 18 Prozent . Geburtsjahr nach 1964 . Das ich es mir unnötig schwer mache , sehe ich nicht so , ich bin einfach nur gut und vollumfänglich vorbereitet , sonst würde ich vermutlich nicht da stehen wo ich heute bin. Bevor ich irgendetwas mache , bereite ich mich in der Regel immer darauf vor , um dann mit den Fehlern oder deren Auswirkungen im System auch gut leben zu können . Also ich halte es da eher wie Kostolany , lieber 1 Stunde über Geld nachgedacht , wie eine Stunde für Geld Arbeiten zu gehen . Aber ich hoffe dennoch zu deine Blog auch für Dich ( siehe Gold und Silber ) und die anderen User etwas positives beitragen zu können .

    • „Lieber 1 Stunde über Geld nachgedacht , wie eine Stunde für Geld Arbeiten zu gehen.“
      Ein gutes Motto – da stimme ich Dir gerne zu. Und eine gute Vorbereitung ist immer eine unbedingte Voraussetzung. Auch das stimmt.
      Und darum muss ich noch mal nachfragen: Wie kommst Du denn auf 5 Jahre? Normaler Rentenbeginn wäre bei Dir also mit 67 Jahren. Vorzeitiger Beginn mit 63 Jahren. Das sind bei mir immer noch 4 Jahre Differenz, also 14,4% Abschlag. Oder?

      Gruß, Der Privatier

  21. Hallo Peter , bisher war es so , das mann max. mit oben genannten Abschlägen 5 Jahre eher in Altersrente gehen konnte , somit dann natürlich mit 62 . Ich habe mich aber mit diesen Thema noch nicht beschäftigt , da es für mich nicht relevant ist , ob ich von 200 bis 400,00 Euro Gesetzlicher Altersrente 60 oder 100,00 Euro abgezogen bekomme . Das werde ich dann machen wenn es ansteht , mit der dann vermutlich neuen / geänderten Gesetzeslage . Für mich ist z.Zt. nur die PKV / GKV und die Vorversicherungszeiten auch in Hinblick auf die KVdR relevant. Also , wie von der PKV in die GKV unter berücksichtigung möglichst eine Pflichtversicherung ( und nur Notfalls eine Freiwillige ) in der GKV und später evt. ( Wenn ich dann da überhaupt noch lebe ) eine KV Versicherung in der KVdR hinzubekommen ist . Und natürlich das dazugehörige Beitragsrecht .
    Alle anderen Kapitalthemen natürlich auch , aber nur in Hinblick von Wandel Aktiv auf Passiv , und Risikoschutz analog bei Dir ( Umwandlung in Anleihen und Risikoärmere Anlagen ) . Auch wenn sich dieses jetzt ein bischen Komisch anhört ,hatte ich vieler Deiner Gedanken bereits , mir mit 25 Jahren machen müssen. Ich habe dort für mich viele eigene Lösungen gefunden , die jetzt halt mal wieder ( nach 25 Jahren ) einen rebalancing unterzogen werden müssen . Evt. hilft Dir das etwas besser mein handeln zu verstehen . Und ein Punkt ( von vielen weiteren ) warum dieses jetzt überhaupt ansteht , ist die Frage der Aufnahmepflicht der GKV nach dem 55 ten Lebensjahr . Da ich die KV Beiträge halt lieber Prozentual zu meiner passiven Einkommensart bezahlen würde , wie mit einen regelmässigen ( festen monatlichen ) Beitrag , der evt. meine PASSIVEN Einkommensmöglichkeiten überschreiten würde ( Kommt ja dann auch eigentlich kein frisches Kapital mehr dazu wenn alles aufgelöst wird ) . Andererseits , wenn ich mal so von anderen GKV Versicherten höre , wie lange Sie brauchen um einen Termin beim Facharzt zu bekommen ( Zweiklassenmedizin ) , überlege ich mir , ob sich dieses alles überhaupt lohnt . Und jünger wird mann halt auch nicht .

    • Eine Alternative wäre vielleicht für Dich ja auch einmal zu überlegen, ob Du in der PKV bleibst, aber Deinen Beitrag „optimierst“.

      Hätte für Dich den Vorteil, dass Du Dir keine Gedanken über den Wechsel in die GKV machen musst und somit würden auch die Fragen zum Thema „90% in der zweiten LAH“ entfallen. Und die oft beschworenen besseren Leistungen und Terminvergaben/Wartezeiten bleiben Dir auch erhalten.

      Für die Optimierung ist meistens nicht mal ein Wechsel der KK nötig, sondern nur eine Änderungen des Tarifes. Dabei muss man sich dann eben fragen, ob man wirklich unbedingt vom Chefarzt operiert werden muss oder man nicht vielleicht ohnehin lieber den hätte, der das jeden Tag macht. Oder ob man nicht doch in der Lage ist, einen Teil der Kosten selber zu tragen (Selbstbeteiligung).

      Wer sich nicht selber durch den Dschungel an Einzelleistungen und -Kosten kämpfen will, kann auch Experten beauftragen, die das gegen Entgelt machen. Ein guter Bekannter hat auf diese Art seinen monatlichen Beitrag von ca. 700 Euro auf jetzt ca. 450 senken können. Immer noch mehr als mein (derzeitiger) Beitrag in der GKV, aber dafür hat man eben auch einige Vorteile.
      Wäre halt ein Kompromiss…

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter , mir geht es deshalb , um einen wechsel , da ich prozentual zu meinen künftigen Einnahmen bebeitragt werden möchte. Da ich leider überhaupt noch nicht absehen kann , wie mein passiver Einkommensstrom in der Zukunft aussehen wird , geht z.Zt. von gesicherten 700,00 Euro ( Heute ), bereits in Bezug , nicht mehr wegzubekommen , Lebenslang , bis evt. 3000,00 Euro später nach rebalancing , umwandlung u.s.w..Und da dieses schon einen starken Unterschied macht , ob ich jeden Monat 700,00 Euro an KV zahle , oder 14,9 Prozent davon , wäre die prozentuale bebeitragung , die von mir gewünschte. Wenn ich im Wir denke , ist dieses auch noch nicht abzusehen , kommt vermutlich noch mal das gleiche bis doppelte hinzu. Aber Familienversicherung halt nicht möglich , da mind. 700,00 Euro eigene Einkünfte z.Zt. ( Nicht Kündbar / Rückkaufbar ) und vermutlich dann auch noch steigend bis 67 . Das ich im moment keine probleme habe , KV Beitrag zu zahlen , liegt an der derzeitigen Aufstellung , aber diese möchte ich ja auf passiv ändern , und dann werden die Einkünfte irgendwo auch in den oben genannten Bereich liegen. Gruß Det.

  22. gibt es eigentlich einen Unterschied, wenn man sich bei seiner Frau während des Dispojahres krankenversichern möchte, ob man vorher gesetzlich krankenversichert oder freiwillig gesetzlich krankenversichert war ???
    komme ja nun in die spannende phase, mein aufhebungsvertrag greift ab dem 31.12.15 wollte heute zum arbeitsamt mich arbeitssuchend melden und dabei mein dispojahr eintüten……und die nächsten Tage mit meiner Frau zu ihrer Krankenkasse, um mich ab dem 31.12 bei ihr mitzuversichern…..nicht das ich dort aufschlage und irgendwas nicht bedacht habe……

    • Nein – da gibt es keinen Unterschied, ob man vorher gesetzlich oder freiwillig versichert war. Es ist nur wichtig, dass das versicherte Familienmitglied (also DU) nur ein geringes eigenes Einkommen hat (bis zu 405 Euro/Monat für 2015). Wichtig: Dazu zählen auch die Kapitaleinkünfte!

      Und dann berichte doch mal hier von Deinen Erfahrungen bei der Arbeitsagentur. Das Thema „Dispojahr“ wird ja oft sehr unterschiedlich aufgenommen. Bis mal gespannt!

      Gruß, Der Privatier

      P.S.: Die obige Aussage ist nicht so ganz vollständig. Ich zitiere hier mal die AOK:
      „Wenn das Familienmitglied einen Minijob ausübt gilt eine Einkommensgrenze von 450 Euro pro Monat. Für alle anderen ist die Familienversicherung nur dann möglich, wenn die monatliche Einkommensgrenze von 405 Euro (2015) nicht überschritten wird.

      Wichtig: Ein Überwiegen des Arbeitsentgelts aus der geringfügigen Beschäftigung wird für die Anwendung der Einkommensgrenze von 450 Euro nicht verlangt. Damit ist die Familienversicherung selbst dann noch möglich, wenn das sonstige anrechenbare Gesamteinkommen bereits über dem Betrag von 405 Euro liegt, zusammen mit dem Entgelt aus dem Minijob jedoch die Grenze von 450 Euro nicht übersteigt.“

    • Hallo demoli,
      wie unten gesagt, gibt es keinen Unterschied.
      Obwohl meine Frau und ich bei derselben KK versichert waren, musste ich eine formelle Kündigung schreiben. Meine Frau hat dann die Aufnahme in die Familienversicherung beantragt. Das ist alles problemlos abgelaufen.
      Was die Einkünfte betrifft, habe ich Festgelder auf 12 Monate festgelegt mit Gutschrift am Ende der Laufzeit. Dann fallen die Kapitaleinkünfte nach dem Dispositionsjahr, also im Jahr der Arbeitslosigkeit an. Dann spielen sie meines Wissens keine Rolle.
      Viele Grüße
      Hardy

  23. ich möchte nächstes jahr aus steuerlichen Gründen kein Einkommen generieren und muss somit auf keine Grenzen achten, außer der Kapitaleinkünfte….mit dem Einkommen meiner Frau kommen wir klar….
    zu meiner Erfahrung bei der Arbeitsagentur schreibe ich später was unter Dispositionsjahr, damit hier die Themen nicht vermischt werden….

    • Gemeint war: Die Grenze von 405 Euro/Monat gilt im Jahre 2015. Für Dich ist natürlich nur das Jahr 2016 von Interesse. Aber da kenne ich die Grenze (noch) nicht. Sie wird vermutlich leicht höher liegen.

      Gruß, Der Privatier

    • Danke an Zottelbaer für diesen Link über die Möglichkeiten zu einer KV im europäischen Ausland!

      Ich denke jeder, der ein Problem mit seiner PKV (oder einem Wechsel zur GKV) hat, sollte auf jeden Fall einmal in dieser Richtung weiter recherchieren. Ich hatte dies in einem früheren Kommentar hier auch schon einmal kurz angesprochen. Eventuell wäre dies evtl. auch als kurzfristige Zwischenlösung denkbar, denn gerüchteweise ist eine anschließende Aufnahme in eine deutsche GKV dann wieder möglich.

      Ich kenne mich mit diesen Thema aber ÜEBRHAUPT nicht aus und da ich (genau wie Zottelbaer) keine Zweifel habe, dass ich mit 63 Jahren in die Pflichtversicherung der KVdR kommen werde, möchte ich selber in dieses Thema auch keinen weiteren Aufwand investieren. Wenn aber hier jemand gesicherte Erkenntnisse beisteuern kann, so sind diese jederzeit willkommen!

      Gruß, Der Privatier

    • Danke zottelbaer für den link , ist aber mMn. nur für Rückkehrer spannned , die a) die dann noch offenen Beiträge rückwirkend NACHzahlen müssten , b) oder einfach ihre Beiträge in der PKV senken wollen ( Werde ich mir dann auf jeden fall nochmal anschauen ) Also Danke dafür .Meine Überlegungen sind aber z.Zt.noch andere ( Prozentuale bebeitragung in der GKV hier am besten auch Pflichtmitglied ,möglichst mit einen Ende prozentual pflichtig in der KVdR )
      Und ich hatte gehofft , das hier der eine oder andere User hier schon einmal Erfahrungen ( also selbst erlebt )damit gemacht haben könnte oder zumindeste jemanden kennt und darüber detailiert berichten kann . Dieses scheint aber nicht so zu sein , da hier vermutlich die meisten User bereits freiwillig oder pflichtig bereits lange in der GKV sind auch hinsichtlich 2LAH 9/10 Regelung. Sollte ich für mich eine Lösung gefunden haben , werde ich dann darüber hier mal berichten , bis dahin alles Gute . LG Det

        • Hallo Peter , ich bin auch noch sehr skeptisch , aber bisher hat am Ende doch meistens immer irgendwie ( manchmal weiß ich selber nicht warum ) alles geklappt, aber einfach wird es sicherlich nicht werden .Time will tell . Ist ja auch schon mal gut zu wissen , das bei KVdR IMMER Pflichtmitglied wenn 9/10 , 2LAH in GKV und hier egal ob Pflicht / Freiwilig / Familien Mitglied .Möglicherweise kann ja dann noch Rentenantragsverschiebung GR nach hinten für die 9/10 Regelung greifen .
          Dieses muss ich aber wirklich nochmal mit echt spitzen Bleistift für mich nachrechnen .
          Vielen Dank dafür , auch an die anderen User .
          PS Peter , wenn Du Eschbach magst ( Ich mag Ihn auch ), probier doch mal M.Ridpath ( z.B. Der Marktmacher ) . LG Det

        • Danke für den Tipp. Von Michael Ridpath habe ich auch schon 2 o. 3 Bücher gelesen. War früher immer gerne meine Urlaubslektüre. „Den Marktmacher“ kenne ich aber wohl noch nicht.

          Gruß, Der Privatier

  24. Hallo Peter , Hallo Mit User , habe aufgrund der weiteren prüfung der GKV und PKV und auch auf Hinblick GKVdR und auch der Betrachtung von GKV bei Auslandsaufentalt eine für mich spannende Diskussion auf Baader Bondboard – Forum – Plauderecke – Freiwilliges Mitglied in der GKV gefunden .
    Peter , evt. kannst Du es ja mal verlinken? (mache ich – guckst du hier: Bondboard Gruß, Peter)
    Möglicherweise kann ja hierraus für andere noch ein wenig Nektar gesogen werden.
    LG Det .

  25. So Peter , ich glaube zu Frage PKV / GKV habe ich etes rausgefunden : §9 SGB V,
    Wer kann freiwilliges Mitglied in der GKV werden.

    Also speziell die Frage der Rückkehr aus einer PKV in die GKV
    Altersgrenze 55 , jedoch , Freiwilliges Mitglied in der GKV kann werden , wer

    a) In den letzten 5 Jahren VOR Eintritt in die GKV , 24 Monate Pflichtmitglied in der GKV WAR ( Also hier Zeitraum egal wann diese 24 Monate / auch unzusammenhängend / innerhalb der letzten 60 Monate erfüllt WAREN ), oder

    b) In den letzten 5 Jahren , 12 Monate zusammenhängend VOR Antrag auf Freiwillige Weiterversicherung ( 3 Monatsfrist für Antrag Weiterversicherung beachten ) in der GKV , Pflichtmitglied in der GKV WAR .

    Bedeutet somit erstmal , VOR erreichen der Altersgrenze von 55 Jahren , als Point of NO RETURN , die letzten 60 Monate davor sehen ( also ab 50 ) , und hier , entweder
    a) 24 Monate in dieser Zeit , auch unzusammenhängend eine PFLICHTversicherung in der GKV haben , oder
    b) die letzten 12 Monate zusammenhängend , also so spätestens ab Ende 53 anfangen diese mit PFLICHTversicherung zu belegen .

    Da wäre ja dann z.B. ein PFLICHTIGES Arbeitsverhältnis in diesem Zeitraum , möglicherweise hilfreich , um dort später eine FREIWILLIGE Weiterversicherung in der GKV hinzubekommen . Über die Höhe des PFLICHTIGEN Arbeitseinkommens , habe ich jedoch bisher noch nichts konkretes ( außer mind. 50,1 Prozent wegen überwiegenden Einkommen aus abhängiger Beschäftigung ) gefunden . Tatsächliche Zahlen , werden hier aber nirgends genannt .

    Also bedeutet , bei 1000,00 Euro Zins und Privaten Renten , mindestens 1001,00 Euro an Einkommen aus abhängiger Beschäftigung . Dieses wären dann ja bereits 2001,00 Euro an Einkommen , welche jedoch nur in Höhe der PFLICHTversicherung ,
    bei abhängiger Beschäftigung von z.B. 1001,00 Euro , eine KV Beitragspflicht auslösen würde , da ja bei PFLICHTversicherung sonstige Einkünfte keine Rolle spielen . Bei der FREIWILLIGEN Versicherung dannach , wenn , abhängige Beschäftigung entfällt , ( und somit auch der Lohn daraus ) würden , jedoch alle Einkünfte zur Beitragsermittelung herangezogen werden können .

    Peter , sind hier unsere Sichtweisen Deckungsgleich ??? .

    Möglicherweise haben hier ja auch bereits andere Mitleser Erfahrungen
    sammeln können , und können dieses so bestätigen oder verneinen .
    LG Det

    • Hallo Det,
      ich danke Dir für diese Zusammenstellung, die ich aber einfach einmal ohne eigene Meinung oder Sichtweise so stehen lassen möchte.

      Ich bin sicher, dass es hier einige Leser gibt, die sich genau so wie Du Gedanken über einen Wechsel in die GKV machen. Für diese Leser ist die o.G. Info sicher hilfreich.

      Ich selber habe aber Null Erfahrungen mit der PKV und möchte mich auch nicht in dieses sicher auch recht umfangreiche Thema einarbeiten.

      Für mich ergibt sich aber ein Fazit und das würde ich gerne gerade den jungen Lesern mitgeben: Man sollte es sich GANZ GENAU überlegen, ob man in die PKV geht. Es hat viele Vorteile, von der Versorgung und den Finanzen her. Es kann sich aber im Alter auch nachteilig auswirken.

      Gruß, Der Privatier

  26. Hallo Zusammen,
    ich verfolge hier die Diskussionen seit einigen Monaten und bin angenehm über die sachliche und fundierte Diskussion überrascht.

    Zum Thema Krankenversicherung habe ich eine Frage.
    Nehmen wir mal an, dass eine Familie über 2 GmbH´s verfügt. Die Ehefrau (Gesellschafterin GmbH A) bezieht aus GmbH A ein kleines Einkommen. Die Ehefrau ist freiwillig pflichtversichert und zahlt einen entsprechenden Krankenkassenbeitrag.

    Der Ehemann (Gesellschafter GmbH B) bezieht aus GmbH B kein Einkommen.

    Daneben hatte der Ehemann ein unselbständiges Arbeitsverhältnis, welches er mit Mitte 50 aufgegeben hat.

    Irgendwann wird das ALG1 für den Ehemann auslaufen. Der Ehemann geht keinem pflichtversicherten Arbeitsverhältnis nach.

    Nun überlegt die Ehefrau (GmbH A) den Ehemann z.B. für 500 € im Monat (also oberhalb eines Minijobs) einzustellen.

    Sind die Krankenkassenbeiträge für den Ehemann, da dann pflichtversichert, auf die 500 € p. Monat beschränkt, oder gibt es weitere Aspekte bei dem Krankenkassenbeitrag des Mannes zu beachten? Also z.B. Kapitaleinkünfte, V&V?

    Vielen Dank für eine Info.

  27. An Gustav , siehe mein Vorbeitrag / Kommentar , dieses ist der mir letzte bekannte Sachstand . Also bedeutet , meiner u.U. ungesicherten Kenntnis , das die
    A)FREIWILLIGE GKV , sehr wohl weitere Aspekte bei der Bebeitragung berücksichtigt ( ZINS / VUV / Sonstiges ) ,
    B)Bei der PFLICHTIGEN GKV jedoch erstmal nicht . Sollte erstmal der Status der Pflichtigen GKV erreicht sein , d.h. Pflichtversichert im Angestellten / Arbeits-verhältnis , ist vermutlich nur noch die Frage der ÜBERWIEGENDEN EINKUNFT zu prüfen, siehe auch oben , hierzu habe ich aber im WWW und bei den
    Protokollen des Spitzenverbands der GKV nichts Konkretes an Zahlenwerk finden können , jedoch wird immer wieder von einer ÜBERWIEGENDERWEISE ABHÄNGIGEN BESCHÄFTIGUNG geschrieben . Welches bei meiner Sichtweise, von über 50 Prozent der Einkünfte von woher auch immer , bedeuten würde . Einige schreiben auch von einer Sichtweise der zu arbeitenden Stunden ??? ,somit Annahme GKV , das bei einer Stelle mit 40 Stunden / Woche wohl dieses keine weitere Möglichkeit mehr ergibt , und damit als ÜBERWIEGEND zu sehen ist . Z.Zt. aber leider noch keine Ahnung wie dieses zu werten/sehen ist .
    Es gibt ja auch letztendlich HALBTAGSJOBS mal 8,50 EURO / Mindestlohn , gleich
    172 geteilt durch 2 mal 8,5 gleich 731,00 Euro ??? , evt. wäre dieses eine Zahl , die eine Pflichtige Mitgliedschaft in der GKV begründen würde ??? , keine Ahnung , wie die Zahl aussehen müsste , um eine PFLICHTMITGLIEDSCHAFT in der GKV zu begründen , so das weiter Einkünfte für die Bebeitragung unberücksichtigt blieben . GKV s, lassen sich hierzu auch nicht aus!,Leider .
    Und im weiteren steht , auch immer noch die GESAMMTE LEISTUNGSFÄHIGKEIT des Mitglieds bei der Bebeitragung als REST Möglichkeit der GKV ein Zugriffsrecht offen . Oder eine Pflichtversicherung in der PKV , da in Deutschland auf jeden Fall eine VERSICHERUNGSPFLICHT besteht . LG Det

    • Hallo Det,

      vielen Dank für den sachlich fundierten und plausiblen Kommentar.

      Dem Ehemann könnte man also nur raten, sich vor einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis bei seiner Krankenkasse zu informieren, ab wann aus deren Sicht ein pflichtversichertes Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Richtig?

      VG Gustav

  28. Hallo Gustav , also als Beantwortung erstmal JA .

    Problem dabei leider , fragt man 4 GKVs , erhält man 5 Antworten .
    Und wo soetwas gesichert ( also als Gesetzestext) niedergelegt ist ,
    habe ich leider noch nicht gefunden . Dieses ist Beitragsrecht der einzelnen
    GKVs , und müsste eigentlich über den Spitzenverband der GKV einheitlich geregelt sein , jedoch hier in den (öffentlichen ) Protokollen , halt immer obige Aussagen .
    Du kannst ja hier dann mal mitteilen , welche Antwort Du bekommen hast .
    Für mich leider noch nicht ganz klar zu erkennen , wohin hier die Reise geht.

    Und bei der Frage solltest Du auch besonderen Wert auf die schriftliche Fixierung der Antwort des Sachbearbeiters legen . Insbesondere im Hinblick auf die Verbebeitragung der sonstigen Einkünfte , und der Überwiegend Abhängig Frage , nicht das es nachher , doch noch zu ganz anderen Sichtweisen der GKV kommt .

    Andererseits bereits jetzt schon zu erkennen , wohin die REISENDEN gehen.
    Damit vermutlich auch bald zu erkennen , wohin die Beiträge der GKV auf REISE gehen . Es bleibt spannend , im Abenteuerland Deutschland .
    LG Det

  29. Hallo Det,

    Danke für den Tipp, der schriftlichen Bestätigung. Ich werde das Forum auf dem Laufenden halten. Allerdings wird es erst gegen Ende des Jahres aktuell, oder später, denn:

    Anm: Nun ist die Dame vom Amt (BfA) auf die Idee gekommen, dass der Ehemann doch an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen könnte, wenngleich der Ehemann in seiner beruflichen Laufbahn immer leitende Funktionen und in den letzten 17, 18 Jahren sogar die Gesamtverantwortung als GF hatte….
    Müsste ich eigentlich im Kapitel Arbeitsagentur posten

    VG
    Gustav

    • Und wenn Du schon mal einen Ersten Eindruck von dem bekommen möchtest , was bei freiwilliger Bebeitragung von GKV so rangezogen werden kann , entweder über Link oben Bondboard Hier Kom. 1/21/38/51 und 52 beachten , und Katalog unter Kom.1 als Link für Katalog Sp.V.d.GKV vom 17/11/15 runterziehen ( oder GOOGELN ).
      LG Det

  30. @Gustav, @Det:

    Ich will auch noch kurz ein paar Sätze zur Krankenkasse sagen, auch wenn ich zur der speziellen Thematik keine harten Fakten wie Gesetze o.ä. beisteuern kann.
    Wie Det schon richtig vermutet hat, wird es wohl zunächst darauf hinauslaufen, dass die Krankenkasse eine Einschätzung und Einordnung in die richtige Kategorie vornehmen wird. Die Frage wird dabei lauten: „Handelt es sich hier um einen Selbständigen, der sich mit einem kleinen Job etwas nebenher verdient? Oder handelt es sich um einen Angestellten, der nebenberuflich selbständig ist?“

    Auch wenn die Antwort (fast) auf der Hand liegt, wird es sich die Krankenkasse nicht ganz so einfach machen, sondern dies anhand konkreter Fragen prüfen. Da wird es dann um Arbeitszeiten und Verdienste gehen, aber auch um die Funktion und um den Einfluss innerhalb der GmbH. (Nebenbei: auch ich war schon mehrfach Gesellschafter einer GmbH, z.B. bei verschiedenen Windkraftanlagen. Aber einer von Hunderten und ohne jeden Einfluss und ohne Zeitaufwand.) Es gilt also immer jeden einzelnen Fall zu prüfen!

    Das Ergebnis ist dann klar: Der Selbständige ist nicht pflichtversichert, kann dies aber freiwillig machen. Dann sind aber ALLE Einkünfte Beitragspflichtig.
    Der Angestellte ist pflichtversichert und muss auf die anderen Einkünfte keine Beiträge zahlen.

    Und noch kurz zur Weiterbildungsmaßnahme: Kann ja nicht schaden… 😉
    Aber im Ernst: Die Agenturen handeln da wohl sehr unterschiedlich. Vielleicht hängt es auch ein wenig vom „Nasenfaktor“ ab?
    Ich selber habe mich gleich im ersten Gespräch sehr positiv und lobend über die Online-Trainingsmöglichkeiten in der Jobbörse geäußert und erzählt, dass ich schon einige gemacht hätte und ganz sicher auch noch weitere machen würde. Und dann auch dazu gesagt, dass ich auf Weiterbildung in Richtung „Wie starte ich einen Windows-Rechner?“ und ähnliche Dinge keinen Wert lege. Aber durchaus Interesse an einem Existenzgründungsseminar hätte. Was ich dann auch bekommen habe. Und es hat nicht geschadet.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Privatier,

      ebenfalls vielen Dank für die weiterführenden Informationen. Wie bereits geschrieben, wird das Thema erst Ende dieses Jahres aktuell. Ich werde über den Ausgang berichten.

      Anm. zur Weiterbildung:
      Zum Thema Weiterbildung stellt die Dame vom Amt sich wohl eher ein längeres Seminar vor. Also möglicherweise über Monate hinweg und nicht heimatnah.
      Was genau die Dame sich vorstellt, hat sie nicht mitgeteilt. Sie erwähnte halt nur am Rande, dass sich der Bezug des ALG 1 mit dem Faktor 0,5 verlängere (= 2 Monate Weiterbildung = 1 Monat länger ALG1). Also kann man annehmen: Alles gut gemeint.
      Allerdings: Wenn ich jedoch lese, dass die BfA nur 31€ pro Übernachtung übernimmt und immerhin eine Heimfahrt pro Monat zahlt, würde ich drauflegen müssen. z.B. ein Monatsseminar – meist angeboten in Ballungsräumen (Berlin; Hamburg; Stuttgart; usw.): Übernachtung ca. 100 € p. Nacht; Erstattung: 31 €. Differenz: 69 € p. Tag / 30 Tage = 2.070€ zu meinen Lasten.

      Dies würde ich u.U. auch in Kauf nehmen. Leider finde ich jedoch keine geeigneten Kurse, welche gefördert werden.
      Ich habe in meinem beruflichen Leben jedes Jahr an ca. 2-3 Weiterbildungen teilgenommen – auch bei namhaften Schweizer Unternehmensberatungen.

      Soll ich jetzt einer Weiterbildung zustimmen, die in den Ansätzen bei „Adam und Eva“ anfängt?

      Sorry, das Thema ist für mich ein neuralgischer Punkt. Zumal alle vorhergehenden Berater bei der BfA explizit eine Weiterbildung als unsinnig ausgeschlossen hatten.

      Anm.2: Wir sollten doch in´s Kapitel „Arbeitsagentur“ wechseln…

      VG Gustav, Privatier in Spe 🙂

  31. Hallo Privatier,
    danke für die kompetente Beantwortung meiner Fragen im Forum Abfindung und Steuern. Ich habe noch eine kurze Frage zum Thema Krankenversicherung.
    Ich scheide am 31.3 .16 mit Aufhebungsvertrag und gleichzeitiger Zahlung einer Abfindung aus dem Unternehmen aus. Die Kündigungsfrist wurde eingehalten!
    Bis zum 31.3 17 lege ich aus steuerlichen Gründen ein Dispositionsjahr ein.
    Ich, als auch mein Mann sind in der gesetzlichen Krankenversicherung.
    Ich habe jetzt zum 1.4 bei dieser Krankenversicherung die Familienversicherung über meinen Mann beantragt .Die Krankenkasse möchte , dass ich neben meinen Zinseinkünften, welche monatlich kleine als 415 Euro sind und damit unkritisch,die Abfindung angebe!!
    Mir stellt sich die Frage wozu? Meine Kündigungsfrist beim Aufhebungsvertrag wurde eingehalten, deshalb kann es keine Ruhezeit geben , nach dem Dispositionsjahr ohnehin nicht mehr und somit auch keine Anrechnung der Abfindung als Einkommen und Berechnung eines Krankenkassenbeitrages für mich.
    Eine eventuelle Sperrzeit wegen Aufhebungsvertrag wäre ja nicht relevant für die Krankenkasse und spielt nach dem Dispositionjahr auch keine Rolle.
    Habe ich etwas falsch verstanden oder übersehen?
    Danke für Ihre Antwort.
    MfG
    Brigitte

    • Hallo Brigitte,
      Du hast das schon alles richtig verstanden. Kompliment!

      Allerdings – und jetzt kommt das große ABER:
      Was Du da richtig verstanden hast, bezieht sich auf die Beitragsberechnung für die freiwilligen Selbstzahler. (Nebenbei bemerkt: Wenn Du das verstanden hast, heißt das leider noch lange nicht, dass deine Ansprechpartner bei der KK das auch verstanden haben! Hier ist oftmals harte Überzeugungsarbeit notwendig!! Aber das ist hier nicht das Problem.)

      Das Problem ist, dass die Regeln für ein freiwilliges KK-Mitglied und ein familienversichertes Mitglied keinesfalls dieselben sind!
      Das zeigt sich zum Beispiel an der Berücksichtigung des Sparerfreibetrages bei den Kapitaleinkünften:
      * Der Familienversicherte kann von seinen Kapitaleinkünften 801€ abziehen, da hier die steuerliche Betrachtung die Basis für die Berechnung der Beiträge bildet.
      * Der Versicherte selber kann dies aber nicht, da hier die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Grunde gelegt wird. Und die 801€ sind ja Bestandteil der Leistungsfähigkeit. Er hat sie ja erhalten und kann sie frei verwenden. Dass sie steuerfrei sind, spielt dabei keine Rolle.

      Okay – das nur am Rande. Die Regeln sind unterschiedlich! Man kann das eine nicht so einfach auf das andere übertragen.
      Wenn man den oben genannten Grundsatz der steuerlichen Betrachtung als Basis für die Familienversicherung auch für die Abfindung anwenden würde, sähe das auch eher schlecht aus. Denn in der Einkommensteuer-Erklärung ist ja ein entsprechend hohes Einkommen ausgewiesen. Aber es gibt einen anderen Grund, warum die Abfindung von der KK bei der Familienversicherung nicht berücksichtigt werden darf: Es müsste sich nämlich um regelmäßige Einkünfte handeln!

      Dies hat das Bundessozialgericht mit Urteil vom 09.10.2007, Az. B 5b KN 1/06 KR R festgestellt. Entscheidend ist hierbei die Aussage, dass eine einmalige Zahlung nicht auf fiktive Einnahmen in Folgemonaten verteilt werden darf!
      Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, wie es sich im Monat der Auszahlung verhält. Laut Besprechung der Spitzenverbände der Krankenkasse vom 12.6.2008 darf die Abfindung auch im Auszahlungsmonat nicht als Einkommen gerechnet werden, weil es sich eben um keine regelmäßige Zahlung handelt. Und das ist laut §10 Abs.1 Satz 1 Nr. 5 SGB V eigentlich Voraussetzung.

      So, Brigitte – nun hast Du hier geballtes Wissen, dass Du deiner Krankenkasse (freundlich und nett) präsentieren kannst. Wenn Du Glück hast, winken sie das einfach so durch. Wenn Du Pech hast, musst Du u.U. Widersprüche bis zur Klage durchkämpfen oder einfach die Krankenkasse wechseln. Es wird einem nicht immer leicht gemacht… 🙁

      Gruß, Der Privatier

  32. Hallo Privatier,
    danke für die vielen hilfreichen Informationen zum Thema Familienversicherung und Abfindung!!!Ich empfehle Ihre Seite immer wieder gerne weiter an betroffene Freunde und Arbeitskollegen!!!
    Ich fühle mich gut gewappnet, falls die Krankenkasse die Aufnahme in die Familienversicherung ablehnen sollte. Bis heute haben sie nicht reagiert.
    PS: Ich habe noch eine kurze Frage zum Dispositionsjahr, die stelle ich im entsprechenden Forum, um den „roten Faden“ in Ihren Foren zu wahren.
    Viele Grüße!
    Brigitte

    • Vielen Dank für das Lob und natürlich auch für die Weiterempfehlungen.

      So langsam könnte die Krankenkasse sich aber auch mal äußern, nicht wahr?
      Aber auf einen gewissen Widerstand muss man sich leider überall gefasst machen, egal ob es sich nun um die Krankenkasse, die Arbeitsagentur oder auch das Finanzamt handelt. Das ist meistens auch gar nicht böse gemeint, sondern schlicht und einfach Unwissen. Wenn man den Mitarbeitern ein wenig Hilfestellung gibt, geht es dann meistens.

      Ich drücke mal die Daumen!

      Gruß, Der Privatier

  33. Hallo Privatier,
    ich habe noch ein Frage zum Thema Krankenversicherung im Dispositionsjahr, die ich hier stellvertretend für eine Kollegin stellen möchte , die in einer etwas anderen Situation ist.
    Die Kollegin ist alleinstehend und gesetzlich krankenversichert;sie hat zum 31.3.16 einen Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfristen unterschrieben. Die vereinbarte Abfindung fließt auch zum 31.3.16.Jetzt legt sie bis zum 31.3.17 ein Dispositionsjahr ein.
    Da sie ja alleinstehend ist, muss sie sich im Dispojahr freiwillig gesetzlich krankenversichern.
    Wenn ich alles obenstehende zu meinem Fall Geschriebene richtig verstanden habe, zieht die Krankenkasse die Abfindung zur Beitragsberechnung Ihres Krankenkassenbeitrages DANN UND NUR DANN heran, falls die Kündigungfrist im Aufhebungsvertrag nicht eingehalten wurde und damit das Arbeitsamt eine Ruhezeit verhängen würde!?!So richtig?

    Im Dispositionsjahr hat aber das Arbeitsamt noch nicht einmal Kenntnis von Ihr und somit keine Ruhezeit verhängt!
    Lässt sich in solchen Fällen die Krankenkasse den Aufhebungsvertrag geben und entscheidet selbst,ob eventuell eine Ruhezeit verhängt würde?
    Wissen Krankenkassen überhaupt, was ein Dispositionsjahr ist und das nach einem Dispositionsjahr Ruhe-und Sperrzeiten verjährt sind und somit nicht zum tragen kommen?
    Danke für Ihre Antwort!
    LG
    Brigitte

    • Erst einmal: Ja – mal wieder alles richtig verstanden! Sehr richtig sogar. Auch die Feinheiten:
      Denn: „zieht die Krankenkasse die Abfindung …NUR DANN heran, wenn …das Arbeitsamt eine Ruhezeit verhängen würde.“
      Eben: „würde“. Ob die Agentur dies macht oder nicht, und ob man da überhaupt bekannt oder gemeldet ist, spielt keine Rolle. Es ist in der Tat so, dass die Krankenkassen ihre eigene Prüfung machen (sollten), nach exakt denselben Regeln, die auch für die Agentur gelten. Denn es gilt für beide derselbe Paragraph des SGB. Im Idealfall kommen also beiden zu demselben Ergebnis.
      Der Unterschied besteht darin, dass man mit einem Dispojahr eine Ruhezeit bei der Agentur umgehen kann, bei der Krankenkasse aber nicht.
      Und das liegt einfach daran, dass man sich bei der Agentur einfach ein Jahr lang nicht meldet. Das geht aber bei der Krankenkasse nicht.

      Und: Nein – ein Dispojahr müssen die Krankenkassen nicht kennen. Das kennen nicht einmal alle Arbeitsagenturen. Denn es ist kein offizieller Begriff und ist in keinem Gesetz o.ä. zu finden. Die Eigenschaften eines Dispojahres ergeben sich einfach aus der Kombination einzelner Gesetze. Aber für die Krankenkassen ist dies auch völlig ohne Belang. Wie gesagt: Sie prüfen eigenständig und unabhängig von der Arbeitsagentur. Und benötigen daher ganz sicher auch den Aufhebungsvertrag.

      Gruß, Der Privatier

  34. Hallo Peter , Neue Beitragsbemessungsgrenzen in 2016 !!!
    Von 2015: 49500,00 Euro/p.a. , auf 2016: 50850,00 Euro/p.a.
    Somit auch Bezugsgröße West 2015 / 34020,00 Euro p.a. auf 2016 / 34860,00 Euro p.a.

    Mindestbemessungsgrenze somit von 2905,00/3tel gleich 968,33 Euro/mon. oder mal 12 gleich 11620,00 Euro p.a.

    Für den an der Familienversicherung teilhabenden Angehörigen ergibt das dann
    2905,00 Euro /7tel gleich 415,00 mon. oder auch 4980,00 Euro p.a. an möglichen Einkommen ohne eigene KV Pflicht auszulösen . Zusätzlich könnten bei Angehörigen dann auch nochmal 801,00 Euro Zinserträge dazukommen .
    Somit 5781,00 Euro p.a.

    ( bei NV Bescheinigung auch Lastenfrei / somit 481,75 Euro / monatlich möglich / bei 4 Prozent einen Kapitalstock von ca. 140k erfordernd !!! )
    Aber Vorsicht , der erste Euro darüber löst sofort KV Pflicht bei Angehörigen aus und damit dann keine Familienversicherung mehr möglich . Wäre dann der ungünstigste Fall .
    So vorerst meine Sichtweise LG Det

    • Danke, Det für die vielen Zahlen!
      Ich habe sie jetzt nicht alle kontrolliert, aber zumindest die für mich (bzw. meine Frau) wichtige Zahl von 415€/Monat für den Erhalt der Familienversicherung steht bei mir schon seit längerem in meinem Finanzplan.

      Bei all den anderen Zahlen, die sich jedes Jahr ändern, bitte ich um Verständnis, dass ich nicht JEDEN Beitrag immer aktualisieren kann. Ich setze einmal voraus, dass sich jeder über den aktuellen Stand der Beträge noch einmal informiert.

      Gruß, Der Privatier

  35. Guten Tag Herr Privatier,
    zunächst möchte ich mich für die vielen sehr interessanten Beiträge auf Ihrem Blog bedanken. Ich habe schon viele mit großem Interesse gelesen.
    Zum Thema KV habe ich eine Frage. Und zwar würde ich gerne meine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit als Arbeitnehmer auf ein monatliches Gehalt von 500 Euro reduzieren. Somit wäre ich sehr günstig sozialversichert und müsste dafür wenig arbeiten :-). Das restliche Geld welches ich zum Leben benötige kommt aus Mieteinnahmen, Kapitalerträgen und evtl. einer nebenberuflichen Selbstständigkeit.
    Kann mir jemand sagen ab wann diese anderen Einkünfte (Mieteinnahmen, Kapitalerträgen usw.,) bei der Berechnung des Krankenkassenbeitrags mit einfließen.
    Gibt es da gewisse Grenzen bzw. Freibeträge?

    Viele Grüße
    Gregor

    • Mit einem Gehalt von 500€ ist man pflichtversichert. Dabei werden generell nur die Einkünfte aus der sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit zur Berechnung des KV/PV-Beitrages herangezogen.

      Aber – nun kommt das große ABER:

      Das gilt nur so uneingeschränkt, so lange die Einordnung für die Krankenkasse eindeutig ist. Sobald unterschiedliche Einkunftsarten parallel vorliegen (z.B. Angestellt und Selbständig) wird die Krankenkasse abwägen, welcher Status hier im Vordergrund steht.
      Wie genau die Kriterien hier aussehen, kann ich nicht sagen. Ich gehe aber einmal davon aus, dass hier der jeweilige Anteil der einzelnen Einkunftsart an den Kosten der gesamten Lebensführung eine Rolle spielen wird.

      Ich würde hier entweder direkt bei der eigenen Krankenkasse einmal nachfragen oder, wenn es lieber erst einmal anonym sein soll, im Krankenkassenforum: http://www.krankenkassenforum.de/

      Gruß, Der Privatier

  36. Hallo, kurze Frage zur Pflegeversicherung. Wie wird denn dieser Betrag berechnet wenn man als Privatier kein Einkommen (außer aus Kapitalvermögen) hat und damit unter dem Freibetrag bleibt (also keine Steuern zahlt)

    Gruß Ted

    • Der Beitrag für die Pflegeversicherung ist an die Beitragszahlung für die Krankenkasse gekoppelt. Hat also insofern nichts mit Steuern oder einem Freibetrag zu tun.

      Der Beitragssatz beträgt momentan 2,55% vom versicherungspflichtigen Einkommen, für Kinderlose erhöht sich dieser Satz auf 2,80%.

      Die Festsetzung des Beitrages geschieht über die Krankenkasse und folgt denselben Regeln, die dort auch für die Krankenkassenbeiträge gelten. Also: Auf Einkünfte aus Kapitalvermögen sind ebenfalls Beiträge zu zahlen. Es gibt Mindest- und Maximalgrenzen.

      Gruß, Der Privatier

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