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Kap. 6.3: Die Altersrente — 30 Kommentare

  1. Bin 1959 geboren,und bin 40% behindert (das heist gleichgestellt mit 50%,und habe mit 60.J 45.Beitragsjahre,wann kann oder darf ich in Rente gehen

    mfG. F.Sauer

    • Zu „Rente mit Behinderung“ möchte ich mich eigentlich gar nicht äussern, da ich mich selber damit nicht befasst habe.

      Darum zunächst einmal etwas zu den 45 Beitragsjahren: Nach aktuellem Recht gibt es die Rente für besonders langjährig Versicherte. Diese gibt es ab 65 Jahren ohne Abschlag. Laut Koalitionsvertrag soll dies evtl. auf 63 Jahren vorverlegt werden. Noch ist das aber kein Gesetz und keiner weiss, was da noch kommen mag. Also – laut aktueller Rechtslage mit 65 Jahren ohne Abschlag.

      Zu der Frage nach Rente bei Behinderung könnte ich einen Link des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen verweisen. Ich finde, dort sind die Fragen zur Rente ganz gut erklärt.

      Und wenn ich es richtig verstanden habe, müsste es die Rente bei mind. 50% Behinderung für den Jahrgang 59 ab einem Alter von 64 Jahren + 2 Monaten (ohne Abschlag) geben. Mit Abschlägen entsprechend drei Jahre früher, also 61+2.
      Aber besser selber noch einmal in Ruhe nachlesen. Wie gesagt – mit „Altersrente mit Behinderung“ kenne ich mich nicht wirklich aus.

      Was aber immer noch mehr Sicherheit gibt, ist auf jeden Fall ein Gang zum Rentenberater. Gibt es in fast allen (größeren) Städten.

      Gruß, Der Privatier

  2. Guten Morgen Deutschland ! Seit Sept. 1966 arbeite ich und würde gerne die Rente mit 63 erleben . Denn UNSERE Generation hat DEUTSCHLAND MIT zum Ruhm verschafft. Wo ist das Problem ? Die Politiker haben DIÄTEN und bei UNS wird wegwn ein PAAR Euro so ein Theater gemacht ( gegenüber der DIÄTEN ) .Hiermit fordere ich Frau NAHLES auf nun endlich dieses Kapitel in den Bundestag zur 1. und 2. und 3. Lesung zu bringen und Herr Gauck es unterschreibt – somit ist es dann GESETZ ! Mit freundlichen Grüßen Frau Auer

    • Ihre Rente sei Ihnen gegönnt! Und ich habe auch keine Zweifel, dass die geplanten Änderungen für die abschlagsfreie Rente (und die haben Sie sicher gemeint) so kommen werden, wie von der Regierung geplant.
      Und wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, können Sie sicher bald Ihre Rente beantragen. Mehr zu den geplanten Änderungen finden Sie in meinem Beitrag über „Die Abschlagfreie Rente mit 63“.

      Gruß, Der Privatier

  3. Ich bin eine Frau die im Oktober 1963 geboren wurde und habe ab 01.09.1981 ununterbrochen in die Rentenkasse eingezahlt
    Weiterhin habe ich 60 Prozent Schwerbehinderung. Meine Frage: Wann kann ich frühestens in Rente gehen und wann kann ich ohne Abzuege in Rente gehen. Besten Dank schon einmal für ihre Antwort
    Liebe Grüsse Simone Berthold

    • Beim Thema „Rente mit Behinderung“ kenne ich mich nicht so gut aus, da ich selber nicht betroffen bin und mich daher nicht allzu intensiv damit befasst habe.

      Zu dieser Frage könnte ich aber den Beitrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen empfehlen. Ich finde, dort sind die Fragen zur Rente ganz gut erklärt.

      Und wenn ich es richtig verstanden habe, müsste es die Rente bei mind. 50% Behinderung für den Jahrgang 63 ab einem Alter von 64 Jahren + 10 Monaten (ohne Abschlag) geben. Mit Abschlägen entsprechend drei Jahre früher, also 61+ 10.
      Wenn die Behinderung vor 2007 festgestellt wurde, kann die Rente evtl. auch ohne Abschlag bezogen werden.

      Was ich aber auf jeden Fall empfehlen würde, ist ein Gang zum Rentenberater. Gibt es in fast allen (größeren) Städten.

      Gruß, Der Privatier

  4. Hallo Peter , habe nochmal bei der GV die Rentenformel nachgelesen , und hier unter anderen auch lesen müssen , das bei einen durchschnittlichen Rentner , ca.189000,00 Euro an Beiträgen durch AN und AG Teil in 45 Jahren Beitragspflicht zusammenkommen , und das daraus eine Rente von 1305,00 ??? Euro / Mon. entsteht plus KV Zuschuss , und Sie dieses dann mit einer Vergleichenden Anlage von 3 Prozent bewerten . Darüber das Sie früher , als es bei einer Privaten Versicherung noch ca. 4 Prozent Garantiert gab , dieses nicht wichtig fanden zu vergleichen , könnte mann durchaus nochmal nachdenken . Und wenn mann weiter darüber nachdenkt , das Sie ihre Anlage mit 3 Prozent bewerten , könnte durchaus nochmal darüber nachgedacht werden , ob mann selber in der Lage ist die 3 Prozent in der Anlage zu schlagen . Bei mir , ist die private Anlage in Rente durchschnittlich ca. mit 4,6 Prozent verzinst , aber der wirkliche Vorteil , ist der Zinseszins, der diese Anlageform bereits gebracht hat . Eingezahltes Kapital ( Bis 67 ) fast vollständig wieder zurückbekommen , Anspruch jedoch Lebenslang erhalten . Sollte ich BIS 67 noch meine Rentenzahlungen weiter bekommen ( Also überhaupt solange Leben und die Unternehmen in der Lage sein die Renten weiterhin zu zahlen ) würde dieses sicherlich einen netten Vorteil ausmachen. Und dieser Vorteil , könnte ja jetzt eventuell genutzt werden , um nach anderen passiven Anlagen Ausschau zu halten , z.B. ein Div.-Aristokraten Depot , oder steuerlich geförderte Rürup Versicherung mit Fond Anlage , o.ä. . Gruß Det

  5. Nein Peter ,was ich meine , ist die JETZT dort getroffene Vergleichende Form , die in der Vergangenheit niemals stattgefunden hat ( warum wohl nicht ??? ) , das ist wie in der Werbung , hier ist vergleichende Werbung ja auch verboten .
    Letztendlich , muss die GR ja nicht schlecht sein , im Gegenteil , es ist ein Zusammenschluss der Solidargemeinschaft , und unbestritten , ist es immer noch besser wie nichts zu machen ( was sicherlich einige , wenn Sie es könnten auch unterlassen würden ). Ich finde es einfach nur komisch , das Vergleich dann mit privaten Rentenversicherungen stattfindet , wenn GR möglicherweise in Vorteil liegen könnte , zumal durch nicht angesetzten Rentenbarwert ( Da GR Umlageverfahren hat ) ein Vergleich garnicht möglich ist . Bei der Privaten Rentenversicherung jedoch auch durch die Auszahlungen ( Also Entnahmen ) , jedoch sicherlich auch eine bei mir geringere Rendite wie die 4,6 Prozent , die gezahlt werden . Da ich jedoch auch nicht abschätzen kann , wie lange ich tatsächlich lebe , kann eine eindeutige Renditeberechnung hier auch nicht erfolgen ( Wie bei der GR auch nicht ). Für mich ist eigentlich nur wichtig , das ich mehr bekomme wie ich für bezahlt habe , und dieses ist bereits eingetreten . Dazu kommt noch der Vorteil der Ertragsanteilsversteuerung. Wenn ich diesen Vergleich jedoch für einen Anfang mit 67 machen müsste , kann ich dazu nur sagen , das es dort sicherlich schwer werden wird , die eingezahlten Beiträge wieder herraus zu bekommen . Daher ist die Grundsätzliche Überlegung lieber Früher ( Nicht immer ,es gibt Sonderfälle, aber meistens ) wie später in Rente zu gehen , zwangsläufig die richtige .
    LG Det

  6. Hallo ich weiblich. Werde im Oktober 65 habe drei Kinder und habe immer noch keinen Schimmer wann ich nun wirklich in Rente darf.bzw war der Meinung 65 plus 3Monate .Ist das so? LG.

    • Im Beitrag oben ist eine Tabelle, aus der man den Beginn der „normalen“ Altersrente sehr einfach ablesen kann.

      Aufgrund der Fragestellung würde ich aber ganz dringend empfehlen, eine Beratungsstelle der Rentenversicherung aufzusuchen! Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es weitere Punkte gibt, die ungeklärt sind (z.B. Versicherungsverlauf).

      Gruß, Der Privatier

  7. Hallo Monika,

    der Termin sollte in Deiner Rentenauskunft stehen.
    Es gibt bei der DRV aber auch einen Rentenbeginnrechner. Suche im Internet mal nach „DRV Rentenbeginnrechner“.

    Wenn es dann wirklich Oktober ist, kannst Du Dich jetzt schon mal um einen Antrag kümmern.

    Viele Grüße, Hardy

  8. Bin am 2. 04.1952 geboren. Meine Regelaltersrente beginnt am 01.11.2017. In dem Arbeitsvertrag steht ausführlich dass er mit Ablauf des Monats in dem ich die Regelaltersrente beanspruchen kann endet. Trotzdem hat die Firma mich mit dem 01.11.2017 freigestellt. Ist das in Ordnung?

    Viele Grüße, Venera

    • Wenn ich einfach mal die obigen Aussagen nehme, dann müsste der Arbeitsvertrag zum 30.11.2017 beendet sein („mit Ablauf des Monats in dem ich die Regelaltersrente beanspruchen kann“).

      Und hat der Arbeitgeber Sie jetzt nur für den November freigestellt? Oder darüberhinaus? Wird er noch weiter Gehalt zahlen oder nicht? Was genau ist das Problem bzw. die Frage?

      Gruß, Der Privatier

  9. Wenn ich eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehe und in die Altersrente übergehe, bekomme ich dann beide Renten?

  10. Hallo,
    ich bin „Baujahr 63“, arbeite seit nunmehr 37 Jahren ununterbrochen (verheiratet, kinderlos) und habe eine Frage zur Blockzeit.
    Wann sollte/könne ich diese frühestens antreten und wann könnte ich demnach in Rente?
    Bei „Langjährig Versicherte“ mit 64 Jahren und 10 Monaten?
    Dann aber sicher mit Abschlägen, richtig?
    Eine Beratung bei der Dt. Rentenversicherung ratsam?
    Vielen Dank, Gruß CM

    • „..habe eine Frage zur Blockzeit.“

      Die habe ich auch. Nämlich: Was ist eine „Blockzeit“ ?

      Ich weiß nicht, ob es sich dabei um eine regional oder firmenintern übliche Sprachregelung handelt, eine allgemein gültige Definition ist mir jedenfall nicht bekannt.

      Da ist die Frage nach einem möglichen Rentenbeginn schon einfacher. Wenn wir uns einmal nur auf die Altersrente konzentrieren und Erwerbminderungsrenten etc. einmal weglassen, ergeben sich eigentlich immer drei Möglichkeiten:

      a) die „normale“ Altersrente mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze. Beim Jahrgang ’63 ist das nach obiger Tabelle mit 66J+10M. Diese Rente gibt es ohne Abschläge.
      b) Wer 45 Beitragsjahre auf seinem Rentenkonto vorweisen kann, kann ebenfalls ohne Abschläge in Rente gehen. Das geht aber frühestens 2 Jahre vor der Regelaltersgrenze, also hier: 64J+10M.
      c) Wer mind. 35 Beitragsjahre hat, kann eine vorzeitige Rente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Das geht ab 63Jahren, ist aber mit einem Abschlag von 0,3%/Monat verbunden.

      Eine Beratung bei der Dt. Rentenversicherung wäre auf jeden Fall zu empfehlen!

      Gruß, Der Privatier

  11. Vielen Dank, da lag ich ja nicht ganz so falsch mit meinen 64J+10 Monaten.
    Die Blockzeit ist wohl nach der Altersteilzeit entstanden, die es ja seit 2009 nicht mehr in alter Form gibt.

    Blockzeit heißt, ich arbeite eine bestimmte Zeit X Vollzeit für Teilzeitgehalt (plus evtl. Zuschläge freiwillig seitens des AG), und bleibe dann eine Zeit X zuhause und erhalte weiter ein Teilzeitgehalt, danach würde normal die Rente beantragt.

    Das insofern nicht schlecht, da man evtl. schon früher zuhause bleiben könnte, nach Ablauf der Blockzeit regulär die Rente beantragt und somit keine Abschläge hätte.

    Nur ist mir der beste „Zeitpunkt“ zum „Einstieg“ noch unbekannt. 58, 60, 62??
    Ich habe aber hierzu mal einen Termin bei einem unabhängigen Rentenberater vereinbart.

    Vielen Dank aber soweit für Ihre Antwort, Gruß CM

  12. Hallo Mueller,
    du sprichst von ATZ Modellen (Altersteilzeit). Dies gibt es im Blockmodell (z.B. 4 Jahre, du arbeitest noch 2 Jahre und bleibst 2 Jahre zu Hause) oder du verkürzt deine Arbeitszeit. In der ATZ Phase bist du in einem normalen Angestelltenverhältnis bei deinem AG mit vollen RV Beiträgen.
    ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest, nach meinem Kenntnisstand sind dies höchstens 6 Jahre, also 3 Jahre arbeiten und 3 Jahre Ruhephasen. Die ATZ Bedingungen ändern sich öfter, mittlerweile musst du mit Beendigung der ATZ im Rentenalter sein (ohne Abschläge) also 65 + 10 Monaten. Du kannst also frühestens mit 58 + 10 Monaten mit der ATZ beginnen und dann mit 61 + 10 Monaten zu Hause bleiben und dann mit 64 + 10 Monate deine Rente ohne Abschläge beziehen. Voraussetzung wird sein, dass sich in den nächsten 3 -4 Jahren keine Änderung in der ATZ -Regelung kommt, was ich nicht glaube, da ab Baujahr 62, 63 die geburtenstarke Jahrgänge losgehen.
    Mit freundlichen Grüßen

  13. Vielen Dank! So in etwa habe ich mir das vorgestellt. Bin in der Wohnungsbaubranche tätig. Dort ist Altersteilzeit/Blockzeit vertraglich festgehalten. Zu klären wäre noch, inwieweit der AG bereit wäre oder verpflichtet ist, Zuschläge zum Gehalt zu zahlen.

    • Zunächst einmal möchte ich dem zustimmen, was AKK oben schon erläutert hat, um ein paar Begrifflichkeiten klarzustellen:

      Es geht also offenbar um Altersteilzeit. Diese gibt es immer noch und sie heisst auch immer noch so. Dabei gibt es unterschiedliche Modelle, eines davon ist das Blockmodell, bei dem in Regel in der ersten Hälfte „normal“ weiter gearbeitet wird und in der zweiten Hälfte dann nicht mehr. Die beiden Phasen werden dann entweder als Arbeits- und Freistellungsphase bezeichnet oder schlicht als aktive und passive Altersteilzeit.

      Der Gesetzgeber hat für die Durchführung der Alterteilzeit nur ein paar Rahmenbedingungen festgelegt. Die Wichtigste: Es gibt keinen Rechtsanspruch mehr.

      Daher wäre der erste Weg bei der Überlegung in Richtung ATZ immer der Weg zur eigenen Personalabteilung, dem Betriebsrat oder dem Chef, um zunächst einmal in Erfahrung zu bringen, ob und welche Möglichkeiten das Unternehmen überhaupt anbietet. Danach kann man dann mal überlegen, welche der angebotenen Varianten einem am besten zusagt.

      Gruß, Der Privatier

  14. Meine Regelaltersgrenze erreiche ich lt. Rentenbescheid am 06.10.2018. Aber offenbar wird die Rente erst Ende November ausbezahlt.
    Warum, sollte ich sie nicht zum Ende Oktober bekommen?

    • Alles korrekt so. Denn:
      * Der Beginn der Regelaltersrente ist der Monat nach Erreichen der Altersgrenze. Hier also Beginn am 01.11.2018.
      * Die Rentenzahlungen erfolgen seit einigen Jahren immer zum Monatsende. Hier also Ende Nov. 2018.

      Gruß, Der Privatier

  15. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    Gerne würde ich noch etwas fragen. Wir leben in Portugal und tragen uns mit dem Gedanken zu vermieten. Jemand sagte uns hier dass wir diese Einkünfte auch der deutschen Rentenversicherung mitteilen müssen und durch das Einkommen hier die Rente künftig von Portugal ausgezahlt werden würde.
    Ist das so richtig?

    • Es tut mir leid, dass ich hier nicht weiterhelfen kann.

      Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass sich alle hier auf der Webseite gemachten Aussagen auschließlich auf deutsche Staatsbürger beziehen, die dauerhaft in Deutschland leben. Zu allen anderen Konstellationen kann ich keine Aussagen machen.

      Gruß, Der Privatier

    • Achtung: Das Thema ist nicht ganz einfach und das Stichwort dazu lautet „beschränkt steuerpflichtig“. Informiert euch dazu, dann klären sich wahrscheinlich automatisch einige Fragen.
      Gruß, BigMac

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