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Kap. 4.5: Schlaflose Nächte — 2 Kommentare

  1. Danke für den Blog und die Updates unter Aktuelles. Mein Finanzplan steht soweit, was die erwarteten Einnahmen etc. angeht. Schwierig ist es aber die Ausgaben zu planen bzw. abzuschätzen, weniger der Konsumanteil und die Wirkung der Inflation (hier simuliere ich einfach gute und schlechte Szenarien), viel mehr die zukünftige Situation bei der Krankenversicherung und der Steuerlast für Privatiers und später Rentner, wo ja die Gesetzgebung sich in scheinbar immer kürzeren Abständen ändert. Wie gehen Sie damit um?

    • Völlig richtig: Im Grunde kann man die Zukunft nicht planen, da sich die Randbedingungen ständig ändern. Ich gehe daher wie folgt vor:

      a) Ich setze auf den heutigen, aktuellen Bedingungen auf. Sollten sie sich ändern, oder ich gewinne neue Erkenntnisse, wird der Plan angepasst.
      b) Wie schon in meinem Beitrag „Mein eigener Finanzplan“ erläutert, verwende ich mehrere Szenarien, um die Auswirkung schlechterer Randbedingungen prüfen zu können.
      c) Weiterhin rechne ich IMMER sehr vorsichtig: Im o.g. Beitrag habe ich z.B. eine Inflationsrate von 2,4% eingerechnet. Dies ist deutlich mehr, als der aktuelle Wert. Genau so bei der Rendite meines Kapitals.
      d) Ich nehme IMMER den ungünstigsten Fall. So habe ich z.B. Zusatzrenten (Riester/Betrieb) erst mit 67 eingerechnet, weil ich noch keine Lust hatte, den exakten Zeitpunkt herauszufinden.
      e) Der Rest ist Risiko… (es gäbe sicher noch mehr zu sagen, aber für einen Kommentar soll es hier erst einmal reichen).

      Gruß, Der Privatier

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