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Millionär dank Bitcoins ? — 10 Kommentare

  1. Interessant ist das Thema Bitcoins alle Mal, aber es ist unglaublich zu sehen, wie unterschiedlich die Meinungen doch darüber sind und teilweise wird der Handel in anderen Ländern sogar verboten. Da weiß man gar nicht so genau, was man wirklich davon halten soll.

  2. Hab gar nicht mitgekriegt, dass Bitcoin hier Thema ist. Ok, der Beitrag wurde geschrieben bevor ich auf den Privatier aufmerksam wurde. Wer seine 2013er Bitcoin heute noch in der Wallet hat, grinst von einem Ohrläppchen zum anderen. Das ATH von 2017 wurde krachend pulverisiert, wir haben gerade die 27.000$ (bzw. 22.000€) gesehen.
    Zur Erinnerung: im März wechselte ein Bitcoin im Minimum für weniger als 4k den Eigentümer. Bein Bauchgefühlt sagt mir, dass wir so schnell keine 4-stelligen Kurse mehr sehen.
    Na, hab ich genügend fomo induziert 🙂

    • Ich hatte ja im Beitrag oben geschrieben, dass ich das Thema Bitcoins weiter interessiert beobachten wollte.
      Ca. Mitte 2018 bin ich dann aber doch aktiv geworden. Ganz eindeutig sicher auch aus „fomo“-Gründen (Fear of missing out). 😉
      Da war der erste große Hype gerade vorbei und ich hatte den Eindruck, der Bitcoin-Kurs habe sich erst einmal auf einem Niveau von ca. 5.000€ stabilisiert. Nachdem sich das über einige Wochen (Monate) bestätigt hat, habe ich dann mal einen Bitcoin gekauft. Wenig später ging der Kurs dann erst mal wieder recht deutlich zurück. Wie das oftmals so ist… 🙁

      Nun – ich habe ja Geduld und so konnte ich mich in den letzten Wochen an der sehr erfreulichen und steilen Aufwärtsbewegung begeistern. Inzwischen hat sich der Kurs mehr als vervierfacht und ich habe einen Teil meiner Gewinne auch bereits realisiert (einen weiteren Teilverkauf gerade gestern).

      Ich habe übrigens keine „echten“ Bitcoins gekauft. Das ist mir weiterhin suspekt bzw. für meine Erfahrung mit Passwörten und anderen digitalen Sicherheitsmechanismen zu abenteuerlich. Ich habe ganz einfach ein Zerfikat gekauft: VL3TBC . Das hat zwar die üblichen Nachteile (Emittentenrisiko, Währungseffekte, Trackingnachteile, geringes Handelsvolumen und teilweise unverschämte Spreads), aber was soll’s? Ob der Gewinn nun 320% oder „nur“ 310% beträgt, ist mir am Ende egal.

      Gruß, Der Privatier

      • „Ich habe übrigens keine „echten“ Bitcoins gekauft. Das ist mir weiterhin suspekt bzw. für meine Erfahrung mit Passwörten und anderen digitalen Sicherheitsmechanismen zu abenteuerlich.“

        Bei mir war es andersrum. Erst als ich die Sache mit privatem und öfffentlichem Schlüssel prinzipiell (nicht den genauen Algorithmus!) verstanden hatte, habe ich mir 2018 einen 50-stel Bitcoin und 2019 nochmal 0,3 Bitcoin gekauft. Da das auf einem Paperwallet (und selbiges in einer feuerfesten Dokumenenkassette) liegt, ist es ziemlich mühsam die 52 alphanumerischen Stellen abzutippen. So komme ich nicht in Versuchung, das vorschnell zu versilbern.
        Ich sag mal ganz großkotzig, wenn ich irgendwann für meine 0,32 Bitcoin einen Ferrari kriege, dann mach ich mir auch die Mühe das aufzulösen.
        Realistischer betrachtet: Was soll ich denn momentan mit der Kohle machen als sie anderweitig anzulegen. Da finde ich ein bisschen Risikostreuung nicht verkehrt. Ich hab auch nur 2k reingesteckt, das ist weder was das mich im Verlustfall arm macht, noch was das mich allzuschnell reich werden lässt. Es wird eh sehr eng, wenn ich meinen Revuekörper Typ Ranzengarde in einen Spottwagen quetschen will 😉

          • Ich hatte schon befürchtet, dass man mir das als Tippfehler auslegt

        • „Was soll ich denn momentan mit der Kohle machen als sie anderweitig anzulegen.“
          Bitcoin ist ein Zahlungsmittel, wenn auch kein gesetzliches. Vor zehn Jahren konnte man für 10000 BTC zwei Pizzen bestellen. Der 22. Mai 2010 heißt seit dem Bitcoin-Pizza-Tag.

          Heute kannst du bei Lieferando eine Pizza für ca. 0,0005 BTC bestellen, aber anscheinend nur mit einer Wallet auf dem Desktop. Du kannst ca. 50 Pizzen pro Jahr mit Bitcoin bezahlen. Das wäre dann noch steuerfrei (Freibetrag 600 € für private Veräußerungsgeschäfte). Also jeden Sonntag eine Bitcoin-Pizza. Aber Achtung, von Swantje haben wir gelernt: Als freiwillig Versicherter zählen die steuerfreien Einkommen, die in den Pizza-Konsum transferiert werden, zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, muss also bei der GKV ordentlich angegeben werden.
          (Man kann auch Salat bestellen, wenn man auf den Revuekörper achten will).

          • Nene, um mein Gewicht zu halten muss ich auch mal essen wenn ich keinen Appetit habe 🙂
            Das mit dem Zahlungsmittel würde ich auch anders sehen, dafür ist die Rechenkapazität des Netzwerks viel zu schwächlich, bzw. der Aufwand pro Transaktion zu groß. Um das mal richtig bullish auszudrücken:

            Bitcoin is not a currency, nor is ist a payment network. It is a bank in cyberspace, run by incorruptible software, offering a global, affordable, simple & secure savings account to billions of people that don’t have the opinion or desire to run their own hedge fund.
            (Michael Saylor, MicroStrategy)

          • Für die Nutzung als Zahlungsmittel für private Zwecke braucht es eben auch entsprechende Dienstleister, die den Service auch praktisch ermöglichen. Aber in Deutschland muss natürlich alles, was sich möglicherweise der staatlichen Kontrolle entziehen könnte, reguliert werden. So hat sich Bitpay hierzulande vor einem Jahr verabschiedet.
            https://www.btc-echo.de/bitpay-stellt-service-in-deutschland-ein-bezahlen-mit-bitcoin-ade/
            Man schafft es nicht, den Hochfrequenzhandel zu besteuern, aber dafür soll in der EU das Bargeld reduziert (und wohl langfristig abgeschafft oder weginflationiert werden). Dafür soll dann der digitale Euro kommen. Alles wird gut in der EU.?

  3. Tenbagger-Status erreicht! 😀 😀

    Über’s Wochenende hat der Bitcoin die Marke von 50.000€ klar erreicht bzw. überschritten. Damit hat sich mein Kaufpreis aus dem Jahre 2018 in Höhe von ca. 5.000€ inzwischen verzehnfacht.
    Allerdings leider nur noch für einen Teil der ursprünglichen Summe, da ich „unterwegs“ bereits einige Teilverkäufe getätigt habe. Und obwohl ich durchaus noch weiteres Aufwärtspotential sehe, werde ich vermutlich in der kommenden Woche noch einmal einen weiteren Zehntel-Bitcoin verkaufen (Zertifikat). Denn auch hier gilt meine Strategie des „Wann ist es genug?“ verbunden mit Risiko-Reduzierung, Bestandssicherung und Vereinfachung.

    Gruß, Der Privatier

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