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Immobil ! — 6 Kommentare

  1. Ich persönlich würde zuerst das alte Haus verkaufen, wenn man das Geld unbedingt braucht. Dann hat man erstens eine Idee wieviel Kapital man überhaupt zur Verfügung hat und erhält zweitens genug Flexibilität für Immo 2. Eventuell kann man beim Verkauf noch ein kurzfristiges Mietrecht für einige Monate vereinbaren, das dem Käufer vielleicht sogar entgegen kommt. Der hat schließlich ziemlich wahrscheinlich ein ähnliches Problem wie man selbst.

    Nach einer neuen Immo würde ich mich schon frühzeitig umschauen, aber nix festmachen, bevor man die alte Immo nicht los ist. Zwei eigene Immos parallel macht nur Sinn, wenn man das alte Haus evtl. vermieten kann. Das wäre meine persönliche Wahl. Hängt aber auch davon ab, wieviel Kredit noch zu bezahlen ist.

  2. Danke Rico für Deinen Beitrag und Deine Vorschläge!

    Eigentlich wollte ich die Kommentare zu diesem Thema gar nicht selber kommentieren und sie nur für Freund Tom sammeln. Aber bei Deinem Satz: „Der (Käufer) hat schließlich ziemlich wahrscheinlich ein ähnliches Problem wie man selbst.“ ist mir die skurrile und etwas makabre Kettenreaktion bei unserem Hauskauf vor ca. 15 Jahren wieder eingefallen.

    Damals hatten wir den Kauf zwar schon offiziell besiegelt, aber den Termin für die Übergabe noch etwas offen lassen müssen. Die damaligen Eigentümer unseres neuen Hauses konnten nämlich noch nicht ausziehen, weil ihr neues Domizil ebenfalls noch nicht frei war. Dieses wiederum wurde noch von einem recht betagten Ehepaar bewohnt, welches seinerseits auf einen Platz in einem Altersheim wartete. Aber dieses war zu dem Zeitpunkt auch bis auf den letzten Platz belegt…

    Und so mussten wir auf das Einsetzen einer etwas makabren Kettenreaktion warten.

    Gruß, Der Privatier

  3. Immobilien sind doch eine schöne Sache. Grundsätzlich wertbeständig. Bei Vermietung auch in steuerlicher Hinsicht anderen Anlageformen überlegen. Man muss es natürlich mögen – wie jede Form der Anlage. Ich habe vor einigen Jahren ein neues Haus zu eigenen Wohnzwecken gebaut und erst nach Baubeginn das alte selbstgenutzte Haus verkauft. Allerdings in dem Wissen, dass es ein Selbstläufer wird. Die Käufer konnte ich im Verhandlungswege dazu bewegen, erst etwa fünf Monate später einzuziehen. Da war dann auch der Eigentumsübergang und auch erst die Kaufpreiszahlung. Zwischenfinanzierung war also notwendig. Das war das einzige Ärgernis. Wie schon erwähnt war ich halt in dem Wissen dass es kein Problem bei dem Verkauf geben konnte, da der Markt entsprechend war/ist – wenngleich die Angsthasen von der Bank mir daraus einen Strick drehen wollten. Das ist aber eine Geschichte für sich. Ich kann im Übrigen guten Gewissens behaupten, die größten Vermögensmehrungen mit meinen Immobilien erreicht zu haben.

    Gruß
    JustDoIt

  4. Für die meisten Menschen ist es wahrscheinlich geschickter, erst das alte Haus zu verkaufen und parallel schon mal die Augen offen zu halten, wie auch schon Rico erwähnt hat, sollte es in den meisten Fällen möglich sein, zumindest noch einige Monate im alten Heim zu bleiben, ob nun über Miete oder einen späteren Kauf- / Übergebatermin. Bei der anderen Variante ist es doch sehr schnell möglich, sich finanziell zu verzetteln und dann in die Schuldenfalle zu geraten. Dies sollte wirklich nur mit einem entsprechenden Puffer gemacht werden.

  5. Ich sehe es so wie Rico , ausnahme , es wäre schon die TRAUM IMMO gefunden , aber auch da wandelt sich ja manchmal die Traum IMMO in eine Albtraum IMMO .
    Mit IMMOS immer nicht einfach , hängt immer soviel verschiedenes Leben dran .

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