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Kap. 6.18: Der Rentenbescheid — 10 Kommentare

  1. Zum Rentnerausweis: also du hast noch nicht den mit viel Trara (wegen Kosten) durch die Medien gegangenen, plastiklaminierten Ausweis bekommen?

  2. Hallo Privatier,

    Willkommen im Club. Bei mir lief es genauso; ich bin ab Januar 2018 Rentner.
    Meine Krankenkasse wollte eine Schätzung der monatlichen Einnahmen aus dem Nebengewerbe. Für den daraufhin festgelegten Beitrag habe ich eine Einzugsermächtigung gegeben.
    Der endgültige Beitrag für 2018 wird dann nach der Einkommensteuererklärung festgelegt und verrechnet.

    Viele Grüße, Hardy

    • So ähnlich erwarte ich den Ablauf dann auch.
      Wobei ich mich schon frage, ob sich eine rückwirkende Anpassung der Rente (wg. Hinzuverdienst) ja eigentlich auch wieder auf den alten Steuerbescheid auswirken müsste?

      Aber nein, auch hier sollte ja dann das Zufluss-/Abluss-Prinzip gelten. D.h. falls es eine zusätzliche Rentenzahlung aufgrund eines niedrigeren Hinzuverdienstes geben sollte, so fliesst diese dann ja im Jahr der Abrechnung zu und wäre somit auch dann zu versteuern.
      Also keine rückwirkende Änderung von Steuerbescheiden!

      Gruß, Der Privatier

  3. Lieber Privatier,

    Da jetzt ja die erste Rente ausgezahlt sein müsste habe da einmal eine Frage was da ausgezahlt wird. Kommt der Betrag netto, d.h. gleich mit Steuer- und Krankenkassenabzug ?
    Oder wird der Brutto-Betrag ausgezahlt, dann Krankenkasse individuell und Steuer per Jahresausgleich?

    Viele Grüße, jjhamburg

    PS: Toller Blog

    • Wie schon im Beitrag oben erwähnt, ist die im Rentenbescheid ausgewiesene Summe auch genau die Summe, die ausgezahlt wird. Da wird (zunächst) nichts mehr von abgezogen. Die Beiträge für die KVdR sind nämlich bereits einbehalten. Da muss man sich nicht mehr drum kümmern.
      ABER: Steuer sind nicht abgezogen. Dafür ist der Rentner dann per Einkommensteuererklärung nach Ablauf des Jahres selbst verantwortich!

      Gruß, Der Privatier

      • Wenn du dann 2019 deine Steuererklärung für das Kalenderjahr 2018 gebastelt hast, dann wirst du einen Steuerbescheid in deinem Briefkasten finden, der dich zur Zahlung der fehlenden Steuern für 2018 aus der Rente auffordert.

        … soweit so gut !!! …

        Es sollte dann aber allen Betroffenen klar sein, dass das Finanzamt dann auch zukünftig eine Vorauszahlung für die Einkommensteuer verlangen wird, d.h. ab 2019 darfst du neben deinerr Steuernachzahlung für 2018 auch eine vierteljährliche Vorauszahlung für die Steuer leisten.
        Es empfiehlt sich, entsprechende Rücklagen zu haben, um nicht BÖSE Überraschungen auf dem Konto zu erleben.

        • Ja, richtiger Hinweis. Ich bin mir dessen auch bewusst.
          Aber ist vielleicht nicht jedem so klar, von daher ist der Hinweis sicher angebracht.

          Ist aber natürlich auch immer von den persönlichen Verhältnissen abhängig. Bei meinen ca. 1.600€/Monat dürfte die Rente alleine selbst bei voller Besteuerung noch unterhalb des Grundfreibetrages für Verheiratete liegen.
          Dann hängt es eben davon ab, wieviel Kapitalerträge noch dazu kommen und wie viele Sonderausgaben wieder ab. Es muss also weder zwingend zu einer Nachzahlung, noch zu einer Vorauszahlung kommen. Kann aber. 😉

          Gruß, Der Privatier

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