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Plauder-Ecke (Teil 12) — 247 Kommentare

  1. Zyklischer Cashflow: darüber theoretisiere ich gerade.

    Ausgangspunkt war das „perpetuum rentabile“: Depot wirft z.B. 500€/mo Nettoerträge ans Verrechnungskonto ab, die werden per Sparplan automatisch in ETF-Anteile reinvestiert. Ohne Zufuhr von Frischgeld wächst das Depot monatlich, und die Erträge auch.

    Einen ähnlichen Zyklus kann man mit der DRV einrichten: die zahlt (hoffentlich ab August) Rente, die rechnerisch anteilig in freiwillige Beiträge reinvestiert wird (per monatlichem Dauerauftrag? jährlich?). Mit der bekannten Amortisation über rund 20 Jahre Rentenbezug. Selbstverwaltete Rentenerhöhung 🙂

    Hier kommt noch ein dritter Zyklus mit dem Finanzamt ins Spiel: auf Kapitalerträge und Renten werden ja Steuern erhoben. Mit frw.Rentenbeiträgen (Sonderaufwand Altersvorsorge) kann man das zvE in die Gegend von 0 bringen, sodass die bezahlten Steuern erstattet werden, bzw. bei Kapitalerträgen (Günstigerprüfung) zumindest stark reduziert.

    Die diesjährige Steuererklärung ist der erste Probelauf dieser Zyklen in der Praxis. Nach Elster-Prognose bekomme ich ca. 4700€ der frw.RV erstattet (ca.30%), und (nicht lachen) 21€ der KESt (ca. 2.3%).. aber bei der KESt-Günstigerprüfung kommt es auf den Unterschied des Grenzsteuersatzes (der mir nicht mitgeteilt wurde) zu 25% an, und der war noch nicht so groß, wird aber in Rente deutlich größer. Bin auf den Steuerbescheid gespannt…

    Was meint ihr?

    • Nachtrag: frw.RV-Beiträge sind zulässig, solange man nicht ab Regelrentenalter Vollrente bezieht. Workaround (wird von DRV im Internet empfohlen): bei Erreichen des Regelrentenalters Änderung auf 99%-Flexirente beantragen, so kann man das Zyklenmodell ohne Altersbeschränkung betreiben, bis man nicht mehr mag. Dann zurück auf Vollrente, und die angesparten 1% nicht verwendeten EP werden wirksam, also noch eine (winzig)kleine Rentenerhöhung 😀

    • Genau betrachtet, ist der erste Zyklus natürlich eine Nachmodellierung des jahrhundertealten Zinseszins.
      Bei Sparbüchern war es vor nicht so langer Zeit üblich, dass sie Zinsen abwarfen und thesaurierten („Vorabpauschale“ war damals auch kein bekanntes Wort), also die Zinserträge dem Kapital zuschlugen, und beim nächsten Termin mitverzinsten…

    • Grundsätzlich halte ich regelmässiges Investieren für eine sehr gute Sache. Ich werde allerdings in einem der nächsten Beiträge einmal eine etwas andere Sicht auf Dividenden darstellen, vielleicht ergibt sich dann eine neue Perspektive…

      Ob dies bei der DRV sinnvoll ist, halte ich dann schon für grenzwertig. Wenn man die erhaltene Rente immer wieder in neue Rentenansprüche umwandelt, hat man am Ende u.U. nichts mehr davon. Irgendwann sollte man mit der Altersvorsorge auch mal aufhören.

      Die Steuerüberlegungen sind ganz grob in Ordnung. Das zvE „in die Gegend von 0“ zu bringen, halte ich allerdings für falsch! Damit würde man die Steuerfreiheit von knapp 10.000€/Jahr (Ledige) verschenken. Es würde ja reichen, wenn man die Steuerbelastung „in die Gegend von 0“ bringen würde, oder?
      Und selbst das ist grenzwertig, denn je weiter man in Richtung Steuer=0 kommt, desto weniger „lohnen“ sich dann z.B. freiw. Rentenbeiträge.

      Gruß, Der Privatier

      • zu „zvE gegen 0 bringen“:
        würde ich dir ganz klar zustimmen, Peter. Warum nur sollte man dies tun? Bei 10k€ zvE zahle ich auch keine Steuern und bis dahin auch noch nur den Mindestbeitrag KV/PV.

      • Ja, das war falsch ausgedrückt, ich meinte in der Tat ESt gegen 0. Auch das schaffe ich aber nicht.
        Grobe Überschlagsrechnung (ohne KV/PV):
        2019: Gehalt 26k + Rente 8k + Kap.ertr. 7k – 20k frw. = 19k
        2020: Rente 20k + Kap.ertr. 7k + Abfindung 59k(1/5) – 22k frw. = 17k
        2021: Rente 20k + Kap.ertr. 7k + bAV 6k – 22k frw. = 11k

        • Moin suchenwi
          Bei 20k Rente = ca. ( 20/12=1,66k/32,XX somit ) 52 EP/RP
          und 6k und ca. vgl. 15 EP/RP , also zusammen ca. 67 EP/RP ,
          drängt sich mir so langsam der Verdacht der “ Überversicherung “
          auf . Aber das ist natürlich auch eine Geschmacksfrage , jedoch
          sollte man da m.M.n. schon mal darüber nachdenken , ob es für
          ein ggf. 30% Steuervorteil sinnvoll ist , die restlichen 70% ins
          Risiko , des nicht mehr selber verbrauchen / vererben können ,
          zu bringen .
          Ist aber natürlich auch immer eine INDIVIDUAL-FRAGE .
          Ich pers. fand es auch immer eine gute Idee , möglichst einen
          Kredit aufzunehmen , um mit den Schulden , eine Inflation etwas
          GEGENZUSICHERN . Macht aber m.M.n. , auch nur dann Sinn , wenn
          man z.B. in Bremen oder ggf. in Konstanz noch die Vgl. Miete sparen
          will . Wobei ich Bremen , eher besser finden würde , da dann noch
          “ EINKÜNFTE “ ( sind DAS aber erst am ENDE ) mit den “ Ausgaben “
          VER-RECHNET werden könnten ( Aber ACHTUNG , VuV wie unter FREMDEN
          3 ten üblich !!! ) . Aber wie bereits mitgeteilt = INDIVIDUAL-FRAGE .
          ( Kredit-Aufnahme , wird im Alter , nicht unbedingt , einfacher .
          Daher ist es m.M.n. natürlich auch wichtig , über den “ Eigentümer “ nachzudenken , immer nicht ganz einfach diese Klumpenrisiken )

          LG Det

          • Hallo Det,
            die Schätzwerte sind für die kommenden Steuererklärungen, also natürlich brutto. Der Rentenwert ab 1.7. ist 33.05.
            Wenn ich die frw.RV-Beiträge zur Rentenminderung voll gezahlt habe (Anf. 2020), habe ich 47.2 EP = brutto 1560 = netto vor Steuern 1388 + 62 VBL = 1450.
            Da meine Miete schon 733 beträgt, ist das wohl noch keine Überversicherung… für 50% Mietanteil brauche ich schon 1466 netto nach Steuern.
            Die V0060-Beiträge 2020 dienen dazu, die Steuer auf die Abfindung zu mildern. Wirksam werden diese EP erst ab Juni 2022.
            Kapitalerträge rechne ich für mich nicht als Einkommen („Sondervermögen“), aber fürs FA natürlich schon.
            Kredit habe ich noch nie aufgenommen, und werde ich wohl auch nicht mehr 🙂

          • Die brutto 6k bAV werde ich bewußt erst ab 2021 anfordern (60k in 10 Jahresraten), um 2020 (wg.Abfindung) möglichst wenig einzunehmen.
            Von Betriebsrente gehen nach aktuellem Recht natürlich knapp 20% volle KV+PV ab, netto vor Steuern bleiben also etwa 4.8k/yr = 400/mo.
            Deshalb meine Steuerüberlegungen.
            Vorteil von Ratenzahlung: verfällt nicht bei vorzeitigem Tod, sondern fliesst auch in die Erbmasse ein – dafür mache ich das letztlich ja alles, finanziell habe ich ja längst schon ausgesorgt 😀

      • Zu „… je weiter man in Richtung Steuer=0 kommt, desto weniger „lohnen“ sich dann z.B. freiw. Rentenbeiträge.“

        Ist es nicht eher so: erst durch frw.Rentenbeiträge senkt man das zvE deutlich ab? Mit Höchstbeitrag Knappschafts-RV hat man da ja den größten Hebel in der Hand.
        Klar, bei 15k brutto kann man sinnvollerweise nicht soviel absetzen. Mir geht es vor allem darum, die Steuern für die 2020 fällige Abfindung abzumildern.
        Heute wurde ich vom FA übrigens um Vorlage von Belegen für die frw.RV-Beiträge gebeten, habe das 15min vor deren Feierabend gerade noch geschafft 😀

        • Ja, schon gut. Ich halte freiw. Rentenbeiträge für durchaus sinnvoll (habe ich ja selber auch gemacht). Insbesondere dann, wenn sie im Zusammenhang mit einer Abfindung eingesetzt werden. Da empfinde ich sie als geradezu ideal. Keine Frage.

          Gerade im Zusammenhang mit Abfindungen und Fünftelregel ergeben sich ja manchmal Konstellationen, in denen die Steuerersparnis in der gleichen Größenordnung liegt wie die Einzahlung in die RV.
          Wer sich das aber zur Gewohnheit machen will, läuft eben in anderen Jahren Gefahr, dass die Steuerersparnis nicht mehr so gravierend ausfällt. Und je mehr man sich dem Ergebnis „Steuer=0“ nähert, desto geringer fällt die Steuererparnis aus. Und dann wäre noch einmal neu zu überlegen, ob eine solche Einzahlung immer noch sinnvoll ist. Darauf wollte ich nur hinweisen.

          Gruß, Der Privatier

          • Gewiss.. zum Glück kann ich für jeden frw.RV-Beitrag einzeln entscheiden, ob sinnvoll oder nicht.
            Aber im Seiteneffekt kann auch die KESt (bei der ich am ehesten Wachstum erwarte) mittels Günstigerprüfung gesenkt werden, wenn ESt gegen 0 geht.
            Bis hinunter zur NV-(Nichtveranlagungs-)Bescheinigung, wenn man Gesamteinkommen unter Grundfreibetrag hat, was ich natürlich nicht anstrebe…

        • Hallo suchenwi
          Ich schliesse mich Peter an , wollte jedoch noch anmerken ,
          dass ggf. ( Natürlich nur wenn gewünscht ) auch eine
          Kreditaufnahme incl. Immo ( insbesondere wenn man eh
          WEITERGABE plant ) , eine Möglichkeit ergibt , weniger
          zvE zu haben , aber dann ggf. auch weniger Netto-Ausgaben
          ( Entfall der KM + gesparte Inflationskosten auf den
          Kreditbetrag ) , evt. eh eine kleinere Rente , wegen der
          gesparten KM , erfordern könnte . Halt m.M.n. eine
          INDIVIDUAL-FRAGE , zum Thema Schulden , Erbe , ggf.
          Amortisation und Langlebigkeitsrisiko . Also m.M.n. auch
          eine Individual-Verteil-Frage , des EK und der Nutzung .

          Time will tell

          LG Det

          • Hallo Det,
            mit 62 gebe ich mir eine Restlebenserwartung von 10 +/- 10 (also 62..82).
            Bei den Konditionen wird kein reeller Kreditgeber zusagen, und ich selbst will es ja auch nicht.
            Und Immo kaufen? In der aktuellen Blase, die durch Grundsteuerreform noch teurer werden wird? Nö.
            Ich bleibe Mieter (in angenehmer, aber teurer werdender „location“), und verwalte mein „Sondervermögen“ WP-Depot, so gut ich kann, damit meine Töchter was zu erben haben.

          • Naja , ich dachte eher an :
            A) Selber Vermieter der Wohneinheiten der Töchter werden .
            B) Mieter der Töchter werden .
            Natürlich nur wenns passt . Daher ja auch Individual-Frage .
            Und Immoblase ??? Ich glaube noch nicht so recht an eine
            Immoblase . Eher dass die Wohnkosten , sich dem Einkommen
            und den Neubaukosten , anpassen werden . Grundsteuern sind
            übrigens “ UMLAGEFÄHIG “ ( = Durchlaufender Posten ) .

            LG Det

            Frohe Ostern

          • Hallo Det,
            2 Rollen will ich zeitlebens nicht haben: Vermieter und Arbeitgeber.
            Zumal meine Töchter das schon ganz gut managen: die ältere ist in Bremen jetzt in eine Wohnung mit Balkon umgezogen, die jüngere renoviert mit einem Freund das von dem geerbte EFH nahe Heidelberg.
            Da halte ich mich raus. Bei Bedarf gibt es „griechische Kredite“ (wobei meine heutige Endabwicklung griechischer Staatsanleihen ganz ok war 🙂 )

  2. Auch am Karfreitag wechseln „Silberlinge“ den Besitzer (aber das war ja schon zu Jesu Zeiten so).
    Die A1ZGWQ 4.77 Hellen.Rep. 19 (griech.Staatsanleihen) hatten am Mittwoch Endfälligkeit, onvista-bank hat sie gestern abgerechnet, und Geld und Abrechnung waren heute morgen da.
    Gelernt: in den „Veräußerungsverlust Sonstige“ gehen Kaufkurs über pari und Transaktionskosten ein (nicht aber gezahlte Stückzinsen), und das wird negativ versteuert (also Gutschrift).
    Per saldo hat das Experiment 62.18€ Nettoertrag eingebracht, wenn ich die Stückzinsen nicht mitrechne (die verlängern ja wohl wiederum den Freistellungsauftrag, sparen also an anderer Stelle Steuern).
    Abzüglich Stückzinsen sind es 21.06€ Nettoertrag. Immerhin 🙂

    • Was Du hier „gelernt“ hast, hört sich für mich allerdings mal wieder ziemlich wirr an…

      Richtig ist zunächst, dass Du bei einem Kaufkurs über pari und einer Rückzahlung zu 100% natürlich einen Verlust gemacht hast. Und dieser wird im Verlusttopf „Sonstiges“ verbucht. Das ist soweit richtig.
      Bei den Zinsen wird es ein bisschen unklar, denn du hast wahrscheinlich auch die die letzte Zinszahlung erhalten. Auch dieser (positive) Ertrag gehört in den Verrechnungstopf Sonstiges.
      Falls Du Stückzinsen bezahlt haben solltest, ist dies bereits beim Kauf geschehen und diese sollten dir damals als Verlust („Sonstiges“) verbucht worden sein.

      Gruß, Der Privatier

      • Die letzte Zinszahlung wurde wie üblich besteuert und ausgezahlt (und ist in meinen Saldo eingegangen). Einen Verrechnungstopf „Sonstiges“ sehe ich bei onvista-bank nicht (vielleicht „allgemeiner Verlusttopf“?, aber der ist leer).
        Die beim Kauf gezahlten Stückzinsen waren wohl in den Topf eingeflossen, und mit späteren Gewinnen verrechnet worden, bevor Versteuerung griff.
        Meine Verwirrung kommt von den verschiedenen Ansätzen mit (buchhalterisch)/ohne (steuerlich) Stückzinsen. Je nachdem kommen unterschiedliche Erträge raus.
        Möglicher Kompromiss: die Stückzinsen um ersparten Steuersatz (KESt+Soli+KiSt, also ca. 27%) mindern, das wären ca.10€, also ca.31€ Nettoertrag.

        • Nochmal in Abrechnungen geprüft:
          19.02.2018 Stückzinsen 40.34-, eingebucht in allg.Verlusttopf.
          20.04.2018 Stückzinsen 0.78-, kurz nach Zinstermin, also vernachlässigbar. Der allg.Verlusttopf war und blieb da schon leer.
          Mit Gewinnen verrechnet wohl irgendwann später, wollte jetzt nicht Dutzende von PDFs durchsehen… 🙂

      • Wie ich schrieb, wurden die Veräußerungsverluste nicht in den „allg.Verlusttopf“ gebucht, sondern sofort durch Steuererstattung beglichen.

      • Neee Peter , issss klarrr .
        Hier würde ich gerne mal eher ne Meinung hören .
        ( Mir fehlt ja immer noch ein wenig China / Asien )

        LG Det

        • Ich selber tendiere ja eher dazu, in Märkten, für die ich wenig Gespür entwickeln kann oder um die ich mich nicht wirklich kümmern möchte, keine Einzeltitel zu kaufen, sondern auf ETFs oder Zertifikate auszuweichen.

          So habe ich vor etlichen Jahren mal ein Zertifikat auf den Nikkei-Index gekauft, welches sich inzwischen sehr gut(!) entwickelt hat. Steht bei mir aber eher auf der Verkaufsliste (zur Sicherung der Gewinne).

          Und auch noch zwei Ausnahmen: Geely und BYD. Beide bisher nicht so umwerfend, bleiben aber weiter dabei. Aber ansonsten habe ich aktuell nicht vor, weitere Einzeltitel zu kaufen.

          Gruß, Der Privatier

          • Tja Peter , dat is dat ja . Aber welchen ETF sollte ich da auf
            Chinesische Infrastruktur nehmen ??? Vorschlag ???

            LG Det

          • Nee, keine Ahnung. Aber Google oder entsprechende ETF Datenbanken/Suchmaschinen finden da sicher was, oder?

            Gruß, Der Privatier

          • Tja bei “ Just ETF “ oder Google , irgendwie nur
            China Large Cap = 50% Banken/Versicherungen ,
            NIX Infrastruktur .
            Egal Peter , nicht so wichtig . War ja nur mal ne Idee
            um auch mal etwas in Asien zu haben . Aber mit Naspers
            habe ich ja schon eine kleine Tencent Beteiligung .
            Und NEUERDINGS , auch noch so eine kleine Multichoice
            Südafrica Beteiligung ( Div. Abspaltung von Naspers ) .
            Evt. stocke ich da einfach mal in “ Südafrica “ etwas auf ,
            um auch etwas mehr in China zu haben ???
            ( Dann aber OHNE Multichoice ) Ansonsten eh eher ruhig
            = KEIN BEDARF . Somit eher LANGWEILIG .

            Passt für MICH schon soooooo . Lieber noch für nächste
            “ Einkaufsvergünstigung “ ein wenig vorbereiten .
            Kommen wird DIE ja eh , nur halt wann ??? Keine Ahnung .
            Das Jahr ist ja noch lang . Time will tell .

            LG Det

  3. Hallo Det,

    bin jetzt auch Allianz-Rentner…Du ja auch soviel ich weiß. Über 5% Ausschüttung ab 53 Jahren und das lebenslang…was will man mehr. Ist eine vermietete ETW momentan weit weg davon.

    • Hallo versfachwirt
      Stimmt , ich bin auch bei der Allianz PRV
      “ Langlebigkeits-Versicherter “ . Allerdings habe ich nicht 5%
      Ausschüttung , sonder nur so um die < 4% . Im ZUGE der langen
      ZEIT der BEZÜGE ( obwohl das schon eine AUFSCHIEBENDE RV war ,
      da DAMALS noch letzte Möglichkeit , den hohen Garantie-Zins
      aus Historischen Garantie-Höchstrechnungszinszeiten zu sichern )
      ist der ÜBER GARANTIE TEIL ( = Gewinnanteil ) ja bei MIR auf Null
      gesenkt worden . Aber EGAL , da ich ja schon ca. 80 bis 90% meiner
      Einzahlung NACH STEUER wiederbekommen habe , hoffe ich , da ja bald
      die Vollamortisationszeit bei der Allianz RV einsetzt , zumindest noch ,
      eine REALE Rendite zu erhalten . Damit müsste ich Zumindest im VERGLEICH
      mit NORMAL ( Bezug ab 60 bis 67 ) , noch eine kleine Chancenverbesserung ,
      auch REAL , erreicht haben ( So zumindest meine Hoffnung ) .

      Bei einigen anderen RVs ( 4% Garantie ) , bin ich bereits lange in
      der Vollamortisationsphase , bei einigen Zukunftssicherungen ( PRVs )
      Langlebigkeit , fängt die Amortisation erst mit NORMAL 60 bis 67 an
      ( Da finde ich es z.Zt. jedoch sehr fraglich , ob ich da überhaupt
      nochmal von Rendite = Amortisationsdurchlauf , sprechen kann ) .
      Time will tell

      LG Det

      • Hallo Det,

        wichtig war bei klassischen Rentenversicherung den Rentenbeginn relativ früh zu legen, auch wenn die Ertragsanteilbesteuerung höher ist. Aber dass Chance/Risikoverhältnis macht mir doch wesentlich mehr Spaß, als ein Rentenbeginn mit 65 Jahren. Ich sehe es im Vergleich mit einer vermieteten ETW, ohne allerdings irgend etwas für den Ertrag tun zu müssen. Sollte ich das zeitliche segnen habe ich von beiden nichts mehr, aber meine Holde wird auch ohne den Restwert der RV überleben. Jetzt und vermutlich künftig ist die klassische Rentenversicherung natürlich uninteressant.

        • Hallo versfachwirt

          Für MICH , war es immer wichtig , auch REGELMÄSSIGE , wenn auch
          KLEINE , Einnahmen zu haben . Die Renten ( PRV ) waren dabei also
          immer auch ein Teil des von mir gesehenen Anleihen-Ersatzes .
          Wenn also REGELMÄSSIGE Zahlungen eh aufs Konto kommen , braucht man
          sich um die mon. Fixkosten , bereits weniger Sorgen zu machen .
          Und nächsten Monat ist ja wieder die Rente da , und den Monat darauf
          und dann wieder ……… und wieder …….. und wieder…………
          Das hat mich mein ganzes Leben , irgendwie immer auch ein wenig
          BERUHIGT schlafen gelassen . Halt sehr LANGWEILIG .

          LG Det

          • Hallo versfachwirt
            Als Alternative zum Allianz Rentner , könnte man ggf. auch
            ( insbesondere im Alter evt. auf den Kap. Stock – VERBRAUCH
            besser zu sehen ) mal die Allianz Anteile ( Aktien ) in die
            “ Beobachtung “ nehmen .
            Lt. Einladung zur HV , am 08.05.2019 , Punkt 2) Verwendung des
            Bilanzgewinns : Der in 2018 erzielte Bilanzgewinn in Höhe von
            4.544.152.898,54 Euro , soll wie folgt verwendet werden .
            Ausschüttung einer Dividende von 9,00 Euro auf jede
            gewinnberechtigte Stückaktie ( Kurs HEUTE 210,60 Euro )
            = 3.811.482.225,00 Euro ( an Ausschüttung ) 961.636 eigene
            Aktien , sind nicht Div. berechtigt . Der Gewinnvortrag soll
            732.670.673,54 Euro betragen .
            Somit bei Kurs 210,60 Euro = 9,00 Euro Bar Div. ( Brutto auf
            Anlegerebene ) . 210,60/9 = 23,4 Jahre warten , oder 100/23,4
            = 4,273 % Brutto an Anteilsbesitz-Rente . Zusätzlich zu der
            Bar Div. , könnten aber auch noch die 210,60 ( Kurspreis )
            auch mit VERBRAUCHT/VERERBT werden ( Wenn gewünscht ) .

            Und da würde ich dann halt eher im Alter evt. auch mal über
            eine Anlage in Miteigentumsanteilen ( wenn nicht gerade kleiner
            zu machendes zvE oder vgl. 45 RP Grundabsicherung im Vordergrund
            stehen ) mir Gedanken machen . Also Quasi Anleihenersatz vs Aktien .
            Als ggf. weitere Maßnahme eines Rebalancing-Prozesses .

            Aber wie hat der Norbert schon gesagt , die Rente ist SICHER…….
            Ob die Bar Div. aber GENAUSO SICHER ist , KEINE AHNUNG .
            Evt. auch mal HÖHER ( oder auch tiefer ??? ) . Und ob man die
            Bar Div. Rente , auch noch mal billiger bekommen kann = Glaskugel .
            Time will tell

            LG Det

          • Hallo Det,

            bin ziemlich mit Allianz eingedeckt: Rente, 5,25 Anleihe und Aktien…. derzeit sind mir allerdings die Kurse überall zu hoch…die nächste kleine oder große Finanzkrise kommt bestimmt bald und dann gibt es die Allianz wieder im Sonderangebot..die Börenpsychologie hilft garantiert.

          • Hallo versfachwirt
            Würde ich GENAU SOOOOOO sehen .
            Die Rente , aber , ( wenn auch kleiner ) JEDEN MONAT wieder .
            Da kann man dann ggf. wesentlich ruhender , auf eine passende
            Börsensituation warten . Evt. nicht ganz so eine tolle Rendite ,
            aber zumindest ist DAS LANGLEBIGKEITSRISIKO , etwas mit abgedeckt .

            Aber auch gegen Rente UND AKTIE/UN Beteiligung spricht ja bei der
            Allianz , m.M.n. auch NICHTS . Und im Alter , dann eher auch ruhig
            mal Vererb/Verbrauchbar ( wegen dem steigenden Amortisationsrisikos ) .

            LG Det

  4. „Steuerferien“
    Ferien sind für ein Schulkind die Zeiten, wo es nicht zur Schule gehen muss/kann.
    Als Steuerferien bezeichne ich hier mal die Zeiten, in denen für Kapitalerträge keine Steuern (KESt+Soli+evtl.KiSt) erhoben werden, weil Freistellungsauftrag + Quellensteuertopf + Allg. Verlusttopf noch nicht ausgeschöpft waren. Sie beginnen immer am 1. Januar.
    Dieses Jahr waren sie bei mir am 4.März zuende.
    Praktisch handhabe ich das so, dass ich bei Ertragsschätzungen von US-Dividenden aus Januar/Februar einfach 10% abziehe (die 15% US-QSt sind halt immer fällig).
    Aber bei Yield-on-cost-Berechnungen sollte dies wohl auch eingehen. Als Beispiele fallen mir ein: Siemens-Aktie, Bundesanleihe, österr. Staatsanleihe, zahlen 1x jährlich im Februar.
    Sollte also eine sachlich korrekte YoC-Auswertung einen fiktiven Steuerbetrag abziehen, wenn aus der Ertragsabrechnung ersichtlich ist, dass keine Steuern erhoben wurden?

    • Hinzu kommen natürlich Dividenden nach §27 KStG, die haben ganzjährig Ferien (ausser wenn die Wertpapiere dann mal verkauft werden…)

  5. Moin Peter
    Ne Ahnung was bei Freenet HEUTE los ist ???
    HV Termin ist doch erst am 16.05.2019 ,
    Bar Div. Abschlag , ca. 7,5% aber scheinbar schon HEUTE ???
    Kurs GESTERN noch bei 21,40 , Heute auf 19,80 , dass
    nenne ich aber mal Vola in der Aktie !!!
    Oder Reaktion auf Analystenmeinung mit KZ 16,00 Euro ???
    Oder irgendwelche anderen Nachrichten , die ich verpasst
    habe ??? Hat Ceconomy oder Sunrise HEUTE NACHT ,
    Konkurs angemeldet ??? Also m.M.n. echt HEFTIGE/MERKWÜRDIGE
    Kursauschläge . Infos ????? Das sind halt die Nachteile ,
    wenn man etwas mehr Konzentriert ist . SOOO What , wird
    sich wohl HOFFENTLICH , wieder ein wenig beruhigen .
    Sollte KZ von der Analystenmeinung 16,00 Euro angelaufen
    werden , muss ich wohl nochmal in die Kreditaufnahme gehen ,
    obwohl ich eigentlich dachte , passend gefüllt zu sein .
    Infos ????? Peter ?????
    LG Det

        • Hi Det, klar bin ich noch bei Aurelius dabe 😉
          Ich treffe ja eher Langfristentscheidungen und werde nicht verkaufen bis sich was entscheidend negatives auftut

          • Na bis jetzt war die Reise von 38,X bis 44 doch positiv !!!
            Und Zufallsgetrieben evt. sogar nochmal 3,00-5,00 Euro Div.
            Time will tell

          • ja klar – ich liege bei knapp 16% im Plus. Das ist aber für mich nicht der entscheidende Faktor also eher zweitrangig, da ich da eher langfristig draufschaue. Wegen mir muss sich der Kurs auch mittelfristig gar nicht bewegen 😉 – ich bin auch mit der Dividende allein zufrieden 😉
            Über die nächsten 5 – 10 Jahre sollte es allerdings schon etwas nach oben gehen, so das ein TotalReturn von 10 – 15% p.a. rauskommt

          • Ich denke dass könnte im Rahmen des Möglichen sein .
            Für MICH , wie ja bereits schon mal gesagt , immer
            irgendwie so eine kleine Schatztruhe , mal sehen ,
            was der Dirk da als nächstes rausholt und ob dass
            wohl auch wieder son richtiges Schätzchen wird .
            Hoffnung auf jeden Fall .

            LG Det

        • Ich ja auch noch vierfach dabei, ein Päckchen habe ich schon mal eingelöst, nachdem mein Durchschnittspreis wieder überschritten wurde.
          So eine kleine exit Meldung verbunden mit dem div Vorschlag von 5€+-10% wären jetzt mal ganz nett, um die Rakete vor der HV zu zünden.
          Aktuell würde ich auch etwas zu Rocket Internet verschieben, was haltet ihr von RI?
          @Jürgen, für die 10-15% brauchst du ja überhaupt keinen Kurszuwachs, 5€ Dividende im Jahr reichen ja schon aus. 😉

          • Jawoll – wenn die 5€ kommen 😉
            Ich bin halt genügsam …

          • Zu RI , KEINE AHNUNG . Aber evt. mal bei “ Intelligent investieren “
            auf dem Blog von Michael Kissig die “ Meinung “ zu RI lesen .

            Weiterhin lese ich auch gerne auf einen “ NEUEN BLOG “ der
            “ Langfristanleger “ . M.M.n. sehr schöne Analysen dabei .
            Freut mich immer wieder , wenn ich auch mal andere Meinungen lese .
            Hat u.a. auch Aurelius dabei , ist aber mit Preis 30,X schon mal
            sehr gut rein gekommen . Auch deine Wirecard wird dort behandelt .

            LG Det

    • Vielleicht war das jetzt ein Ventil, was ängstliche Investoren vertrieben hat. Es gab ja mehrere Abstufungen, die Kursziele eh nicht sonderlich hoch und verstärkte Shortseller-Aktivitäten.
      Aber jetzt mal die Dividende abstauben, die war doch steuerfrei bei freenet, oder?
      Geschäftsumfeld könnte aber schwierig bleiben, hab dazu neulich etwas gelesen.
      Inzwischen ist der Rutsch nur noch 6%. 🙂

      LG Markus

      • Hallo Markus , was das mit Freenet wird , KEINE AHNUNG .
        Bar Div. geplant 1,65 Euro , HV am 16.05.2019 ,
        Bar Div. BISHER IMMER § 27 aus Einlagenkonto
        ( = Steuerfrei , aber Dif. AK/VK im VK Fall zu Verst. )

        LG Det

        • Danke det, dann geht`s doch 🙂
          Dividende steuerfrei einstecken und den Dividendenabschlag als Verlust gegen Aktiengewinne ausgleichen win-win. Oder man wartet eben bis die Aktie wieder Kurse vor dem Abschlag erreicht hat, dann hat man nur den steuerfreien Gewinn win-win-win 😀

          LG Markus

    • Ich denke, der Grund für den Kursrückgang ist inzwischen geklärt?

      Für mich (wie gewöhnlich) kein Anlass zum Handeln. Erst mal abwarten…

      Gruß, Der Privatier

      • So Peter , jetzt nochmal zu Freenet . Nachdem ich am Freitag den
        Abwärtskurs gesehen habe ( hat mich schon zum HANDELN veranlasst ,
        aber NICHT zum KAUFEN/VERKAUFEN , sondern NUR INFO-suche ) , habe
        ich mir nochmal Gedanken zum Preis gemacht .
        Eigentlich habe ich NICHT vermutet , dass ein so großer Kursrutsch ,
        einfach von einer Analystenmeinung verursacht werden konnte .
        Irgendwann später , habe ich dann die Stimmrechtsmiteilung von
        Black Rock gelesen . Scheinbar wiedermal übliche “ ANPASSUNG “ vor HV .

        In Zusammenhang mit der “ Analysten-Meinung “ , könnte man hier
        GLATT = “ Böswilligkeit im TIMING “ unterstellen .
        ( Im Onvista Forum , wird sogar der Name “ Analzysten “ Meinung
        verwendet , ich vermute mal , DAS war KEIN Schreibfehler 🙂 🙂 🙂 )
        Wird aber durch Black Rock , rel. oft , VOR HV/Div. Terminen
        gemacht und ist Teil , des Risikomanagments von Larry-Baby .
        ( Wegen Earning Termin , ca. 1% Risikominderung ) Nur , ca. 1% ,
        ist natürlich für eine AG , aber auch schon mal eine Hausnummer
        ( insb. für den Kurs , wenn DAS schlagartig passiert . Gewollt/
        ungewollt ??? Keine Ahnung , aber ein wenig “ Geschmäckle “ bleibt ) .

        @ Markus
        Einladung zur HV Freenet , 16.05.2019 , Punkt 2)
        “ Verwendung des Bilanzgewinns “
        Bilanzgewinn 2018 = 566.757.909,27 Euro
        Davon Bar Div. = 211.218.176,40 Euro ( 1,65 Euro/Stück )
        ( 128.061.016 Namens-Stück-Aktien , davon 50.000 eigene
        Aktien ohne Stimm und Bar Div. Recht )
        355.539.732,87 Euro , werden NICHT ausgeschüttet , sondern
        auf NEUE Rechnung ( also für 2019 ) vorgetragen .
        ( Also Bilanzgewinn dann 2018 , m.M.n. ca. 4,X Euro ,
        Eigenkapitalrendite für MICH , somit irgendwas um 20% ,
        für 2018 , soweit erstmal i.o. . Was 2019 wird , KEINE
        AHNUNG = Glaskugel , aber weiter in der “ Beobachtung “ )

        Damit glaube ich dann NICHT mehr an fast 100% pay out ,
        ( Wie von Dir oben irgendwo mal mitgeteilt ) .
        Somit wird die Aussage wieder etwas SICHERER , welche
        vom Voratand schon mal mitgeteilt hat , auch im FOLGEJAHR
        ( 2019 ) wohl wieder ( also 2020 ) eine Bar Div. von 1,65
        Euro zahlen zu können ( Würde also bedeuten , wenn KEIN
        gravierender Verlust in 2019 gemacht wird , wäre der
        REST-Gewinn aus 2018 , noch für 2020 als ggf. zu zahlende
        Bar Div. MÖGLICHKEIT , zu verwenden ) .

        Soweit meine Meinung zu Freenet HV Einladung , betr.
        Bilanzgewinnverteilung und auch Kursrutsch vom Freitag .
        Somit bleibe ich bei Freenet weiterhin long .
        Ob FALSCH/RICHTIG , KEINE AHNUNG , da m.M.n. Glaskugel .

        LG Det

        • Hi Det, danke für die Detailrecherche. Ich habe nix von 100% payout gesagt, nur dass Gewinne künftig schwierig bleiben. Ich konnte die Quelle dazu auch nicht mehr finden. Aber nach den Zahlen von dir sieht es im Moment doch vollkommen gesund aus.
          Was bedeutet eigentlich ein Vortrag von 300M Gewinn, heißt das in 2019 sind schon mal 300M da und Gewinne aus operativem Geschäft kommen dazu? Oder sind die 300M jetzt Stammkapital und sind im Kurs eingepreist, in 2019 können wieder +-500M Gewinne eingefahren werden oder was dann am Ende auch immer rauskommt oder Freenet aktuell als Ziel gesetzt hat. Mal sehen, wie es nach der HV aussieht, und ob ich dann noch länger bleibe.
          Heute hab ich mir erstmal wieder ein Päckchen Geely zurückgeholt, da war schon fast alles weg.
          Und morgen kommen die Quartalszahlen von Wirecard. Ich hoffe, Herr Braun übertrifft die Analysten noch, wo er doch so vorgeprescht war, dass das Quartal riesig sein wird. Nach kann die Aktie auch aus dem gefährlichen Bereich raus und sich mal über 140 einpegeln.

          LG Markus

          • Hallo Markus
            Analog zu z.B. Aurelius , werden von dem gemachten Gewinn
            ( Hier halt 566,7 Mio. ) 2018 , wieder 2019 ( JETZT )
            211,2 Mio. an die Anteilseigner ( a. 1,65 Euro ) “ AUSGESCHÜTTET “
            355,5 Mio. auf neue Rechnung ( also zu 2019 DAZU ) vorgetragen .

            Ein großer Teil des Gewinns , wird aber auch durch Sunrise BAR DIV.
            und Ceconomy BAR DIV. ( aber 2018 NICHT ) beigetragen . Auch bei
            DIESEN Beteiligungen ist im Grunde , wie auch bei ANLEGERSICHT in
            dem Fall auch UN SICHT eine Kursminderung im Falle des VK der Anteile , insbesondere von den Sunrise-Anteilen , nicht ausgeschlossen .

            Dieses bedeutet also ein Risiko , welches man ggf. mit der “ RÜCKLAGE “
            des vorgetragenen Gewinns , ein wenig ausgleichen könnte .

            Leider sind Prognosen nicht einfach , insbesondere wenn Sie die
            Zukunft betreffen . Es wäre also auch möglich , dass sich der
            Sunrise Deal , auch noch zu einem SUPER INVESTMENT , da z.B. noch
            andere Käufer der Freenet-Anteile an Sunrise , einen ordentlichen
            Schub in den Sunrise Kurs bringen , und somit einen ordentlichen
            Schub in den Cash Flow von Freenet bringen , als weitere Möglichkeit
            zu sehen . Somit Chancen und Risiken , auf beiden Seiten .

            Da kann also zu den 355 Mio. vorgetragenen Gewinn aus 2018 , in
            2019 , nochmal ordentlich was an Gewinn dazu kommen , aber auch in
            2019 , nochmal ordentlich was an 2018 er Gewinn , für den Verlust-
            Ausgleich für Sunrise Beteiligung im VK Fall , abhanden kommen .
            Leider KEINE AHNUNG . Lt. Vorstand , ist aber ein VERLUST VK
            weitgehend ausgeschlossen , da die Finanzierungsbedingungen für
            den Sunrise Deal , LANGFRISTIG gesichert sind . Z.Zt. glaube ich
            aber noch daran , dass der Vorstand , sein/mein UN , wohl auch auf
            Kurs halten/bringen kann . Es bleibt also wohl abzuwarten , wie
            WERTHALTIG das Schulden aufnehmen , für ein “ INVESTMENT “ auch
            tatsächlich ist . Also TATSÄCHLICHES INVESTMENT ????? oder einfach
            nur eine Schuldenfinanzierte “ Ausgabe “ für eine Sunrise Beteiligung .
            Rückspiegelbetrachtung Sunrise Beteiligung für Freenet :
            Kauf , zu 73 Sfr. , ca. 11 Mio. Stück , ca. 24,52 % Anteil an der
            Sunrise AG Schweiz . Dieser Kauf wurde Kreditfinanziert , ca. 16 Mio.
            Kreditzinsen , sind dem Bar Div. von ca. 32 Mio. GEGENZURECHNEN
            = erstmal Plus 16 Mio. ( als Teil von den 566,75 Mio. aus 2018 ) .
            Bei HEUTIGEN Sunrise Kurs , von z.Zt. 67,15 Sfr. also z.Zt. ca.
            6 Sfr. KURSVERLUST , zum EK – Preis . 11 Mio. mal 6 = 66 Mio. Sfr.
            z.Zt. als Minus auf den Sunrise / Freenet Beteiligungs Kurszettel .
            Ob jetzt für die 11 Mio. Anteile an Sunrise , aber als Verlustausgleich
            tatsächlich 355 Mio. aus 2018 benötigt werden , nächste Glakugel-Frage .
            Aber dann bleiben ja auch immer noch die 33 Mio. Anteile an der
            Ceconomy AG , was da mal zu erwarten ist , weitere Glakugel Frage .
            Trotzdem bin ich n.w.v. geneigt , den Aussagen des Vorstandes zu
            glauben , dass auch für 2020 eine Bar Div. in gleicher , ggf. sogar
            höherer Summe , zu erwarten ist . Ob das dann aber immer noch weniger
            wie 50% AUSSCHÜTTUNG sind , wieder Glaskugel .
            Time will tell .

            LG Det

  6. Hat eigentlich jemand „Big Manni“ geguckt? Ein Spiel-Film über die Geschichte von Flow-Tex. Die Älteren werden sich vielleicht noch erinnern… 😉

    Ich habe die Ausstrahlung am 1.Mai in der ARD auch verpasst und habe mir gestern zunächst einmal den Film in der Mediathek angesehen. Es gibt auch noch eine Dokumentation dazu. Werde ich in den nächsten Tagen auch noch gucken.

    Wie so häufig in Wirtschaftskrimis konnte ich dem Geschehen nicht in allen Details folgen, ist aber wohl auch nicht so wichtig. Ich habe die Geschichte damals teilweise in den Nachrichten verfolgt und fand die filmische Aufarbeitung sehr interessant, unterhaltsam, aber natürlich auch erschreckend…
    Ich bin schon mal auf die Doku gespannt, in der der damalige Vorstand nach verbüßter Haftstrafe aus heutiger Sicht erzählt.

    Gruß, Der Privatier

    • Habe mir “Big Manni“ am 1. Mai angeschaut. Ich fand es insbesondere im Zusammenhang mit der nachfolgenden Doku äußerst interessant und vor allem aber auch erschreckend, dass so etwas in Deutschland möglich ist.

      Grüße
      NoWorkWastl

    • Inzwischen habe ich die Doku auch gesehen. Ich fand es höchst interessant!

      Für alle, die sich nicht so recht erinnern können:
      Der Fall FlowTex war gemessen an der Schadenssumme das größte deutsche Wirtschaftsverbrechen, das es bis diesem Zeitpunkt in Deutschland gegeben hat. Mit einer Verstrickung von (Landes-)Banken, Leasinggesellschaften und bekannten Politikern. Sehenswert.

      Gruß, Der Privatier

  7. Hallo z’samm,
    ich möchte mal ein neues Thema aufmachen, da ich gestern ein seeeehr interessantes Interview mit Dr.Dr. Zitelmann (ausgewiesener Immobilienexperte und -Investor) gehört habe (Podcast ‚Aktien mit Kopf‘ von Kolja Barghorn)
    Dort ging es um das Thema „Enteignung von Immobilieninvestoren in Berlin, Mietpreisbremse, …, Entschädigungszahlungen“ und wie seine Erwartungshaltung/Prognose diesbzgl. ist.
    Zitelmanns Kernaussagen: es ist auf Grund der politischen Mehrheiten in Berlin sehr wahrscheinlich, dass es zu einer ‚Enteignung‘ kommen wird — diese wird eher ‚entschädigungsfrei‘ (also Kauf unter Verkehrswert) stattfinden — Berlin ist erst der erste Schritt, der dann in Bundesgesetze Einzug halten wird (genau wie die Mietpreisbremse) — er hat bereits angefangen die ein oder andere Immobilie in Berlin zu verkaufen.
    Als Freund von UNs, die Wohnimmobilien besitzen und managen (LEG, Vonovia, Dt.Wohnen, …) gibt mir das ganz schön zu denken, da ich eigentlich, als die Diskussion aufkam, niemals daran geglaubt habe, dass so etwas wie Enteignung in DE überhaupt noch einmal vorkommen kann.
    Gibt es hier noch Meinungen oder Prognosen zu diesem Thema?
    Also sollte in Berlin sich wirklich so etwas abzeichnen, dann werde ich schwer überlegen, ob ich nicht meine Immo-Investments in DE komplett abstoße …
    VG, Jürgen

    • Ich habe mir nur den Beginn des Interviews angehört, ich denke aber, die wesentlichen Gedanken mitbekommen zu haben. Zumal ich auch nicht den Eindruck hatte, dass hier neue Aspekte zu der seit Wochen andauernden Diskussion zu erwarten wären.

      Und ich kann zwar auf der einen Seite gut verstehen, wenn sich Unmut, Verzweifelung und Wut breit machen, wenn man den Eindruck hat, dass es keinen bezahlbaren Wohnraum mehr gibt. Auf der anderen Seite kann ich aber nicht einmal ansatzweise erkennen, was mit einer Enteignung gewonnen wäre. Ganz im Gegenteil: Ich bin mir ziemlich sicher, dass das die Lage noch weiter verschlimmern würde!

      Ich kann von daher nur hoffen, dass es nicht zu solchen Massnahmen kommen wird. Und bin eigentlich auch recht zuversichtlich, dass entweder schon das Volksbegehren scheitern wird oder aber der Senat sich später dagegen ausspricht.

      Was ich mir allerdings gut vorstellen könnte, ist dass es weitere Schritte geben wird, um Mieten weiter zu begrenzen. Mit entsprechenden Nachteilen für die Wohnungsgesellschaften bzw. für alle Investoren, die prinzipiell bereit wären, im Wohnungsbau aktiv zu werden. Mit der Folge, dass es noch weniger bezahlbaren Wohnraum geben wird. Am Ende also ein Verlust für alle… 🙁

      Gruß, Der Privatier

      • Die Wohnungsgesellschaften würden sich derzeit sicherlich über eine Enteignung freuen. Entschädigung mit Steuergeldern zu Höchstkursen…

    • Hab mir das Interview nicht angehört, aber kann mir eine wirkliche Enteignung unter keinen Umständen vorstellen, eher der aberwitzige Rückkauf zum Marktpreis.
      Was das Land braucht ist Förderung von sozialem Wohnungsbau über Sonderabschreibungen oder Steuerbefreiung o.ä. und Mietpreisbindung unter dem Mietspiegel.
      Enteignen ist ja auch deshalb albern, weil niemand mehr in Wohnungen investieren und Wohnraum bereit stellen würde. Kevin Kühnert fand ich ganz ok, aber das Ideal, jeder sollte nur seine eigene Wohnung besitzen, hinkt ja. Alle, die sich Immobilien nicht leisten können, müssen auf die Straße.

      LG Markus

    • Danke für eure Kommentare … die nebenbei auch meine Ansichten wiederspiegeln
      Aber bitte hört euch mal Hr. Zitelmann an. Da werden schier unglaubliche Vorgänge beispielhaft genannt, die mich wirklich zweifeln lassen, dass da noch gesunder Menschenverstand mitspielt.
      VG, Jürgen

    • Eigentümer und Besitzer ( Mieter ) von Wohneigentum , haben rel.
      oft verschiedene Interessen ( manchmal aber auch die Gleichen ) .
      Letztendlich wird es wie an der Börse sein , der kleinste gemeinsame
      Nenner wird gefunden werden . Sollte die Politik zu einer Rechtsbeugung
      übergehen , wird natürlich JEDER halbwegs normal denkende Investor ,
      sich die gleichen Gedanken wie Du machen . Die weitreichenden Folgen ,
      wären m.M.n. NICHT abzusehen . Am Ende , würde für die Mehrheit , wohl
      eher ein Verlust entstehen . Bei den Einen ein Vertrauensverlust in
      Immo-Eigentum , bei den Anderen , ein Verlust an Dach über den Kopf .

      Welche Alternative da von der Politik und Bürgermeinung ( Vermutlich
      eher ÜBERWIEGEND Mieter ) nun wohl eher als die BESSERE Alternative
      angesehen wird = m.M.n. Glaskugel .

      LG Det

  8. Und nochmal ich …
    Habe gerade ein echt interessantes Video gesehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=xVbWKyyFMsE&feature=em-uploademail

    Thema: Steuern zahlen und sparen als Trader/Investor

    Hier wird im ersten Teil dargestellt, welchen Sinn es machen könnte eine „Vermögensverwaltungs GmbH“ zu gründen — auch als Einzelunternehmer.

    Wer 38mins investieren möchte: reinschauen — für mich zumindest war es sehr inspirierend und fast alles Neuland.
    VG, Jürgen

    • Hallo Jürgen
      Mal das Video angeschaut . Nichts NEUES dabei . Der STB hat
      überwiegend recht . Der Jens hat zwischendurch , aber bei
      der 5*10k Frage , totalen Quatsch geredet . Aus GmbH kann
      man NICHT ZUSÄTZLICH einen Freibetrag schöpfen . 10k an
      der Person hängend und daher Anlegerebene !!!!! Beachte zvE !!!!!
      Aber Sparschwein UN-Ebene mit Wasserhahn zu Anlegerebene = SEHR WICHTIG .
      Was aus dem Wasserhahn rauskommt , sollte dann zu den 10k zvE passen !!!
      Ob sich der Verwaltungsaufwand lohnt ????? Anfang YT beachten !!!!!
      Was noch fehlt , ist die Frage der Sparschweinschlachtung ( so wie
      bei mir !!! ) wenn man eh auf 10k zvE anpassen will . Dann wird das
      mal eine ganz lustige Geschichte . Nennt sich Bewertungsunterschiede !!!
      Und wenn so ein Sparschwein mal geschlachtet wird , könnten da ganz
      komische Dinge der “ ANSAMMLUNG “ im Sparschwein mal auftreten , die
      bei der “ ANSAMMLUNG “ auf EK Persönliche “ ANSAMMLUNG “ evt. SOOOOO
      nicht aufgetreten wären . Und spätestens beim “ ABGANG “ werden die
      auf jeden Fall , wie bei einer “ SPARSCHWEINSCHLACHTUNG “ gesehen .
      Kommt halt auch immer ein wenig darauf an , was “ IM SPARSCHWEIN “ ,
      so rein soll . Aber mit dem “ VERBRAUCH “ hatte ich , glaube ich
      schon mal mitgeteilt . Das geht mit Kap. Stock ( als GmbH Ersatz )
      GENAUSOGUT wie mit einer “ AUFWÄNDIG “ zu gestaltenden GmbH .

      LG Det

      • Na gut, für mich war das komplett neu – aber sehr interessant und zumindest eine weitere Überlegung wert.
        Das mit der Sparschweinschlachtung hatte ich auch nicht wirklich verstanden (war ja auch nicht wirklich Thema)- aber ich glaube inzwischen auch, dass das GmbH-Thema mehr was für den Vermögensaufbau ist wenn man die Gewinne eher durch den Handel erzielt (Kauf-/Verkauf).
        Stand heute habe ich für mich entschieden, dass mir der Aufwand eher zu groß ist und ich lieber so weiter mache wie bisher.
        VG, Jürgen

        • Genau Jürgen , lohnt im Grunde nur , wenn man den Kap. Stock
          noch aufbauen möchte , oder von seinen Kap. Stock , ein über
          der “ REGELENTNAHME 1 bis 1,k/mon. “ Einkommen , aufbauendes
          EK als Speicher-Wasserhahn verwenden will . Ansonsten würde
          ich mal bis ca. 25-35k EK , auch andere Möglichkeiten vermuten ,
          noch auf so 1 bis 1,5k/mon. zvE anzupassen . Und bei dem Delta ,
          10 bis 15k p.a. , wäre mir einfach der Aufwand zu groß .
          Aber auch DAS , ist natürlich eine INDIVIDUAL-FRAGE .

          LG Det

          • PS , noch vergessen , ggf. WIEDER interessant für Fam. GmbH
            wenn auf 2 ( oder MEHR ) Wasserhähne dass Delta verteilt
            werden soll . Da könnte dann evt. auch dass Schlachtungsproblem
            etwas ( z.B. auf Später/Konstellationsfrage ! ) verschoben werden .

            LG Det

  9. Ich verstehe nicht, wie sich eine Senkung der Überschussbeteiligung auf bereits lang laufende bAV auswirken.

    Meine Unterstützungkasse hat mir Werte für die Kapitalabfindung (40T€) und Überschussbeteilung (16T€) zum 1.5.2019 genannt. Steuerlich wäre es für mich besser die Auszahlung frühestens in 1 Jahr in Anspruch zu nehmen.

    Welche Auswirkung hätte es, wenn der Versicherer in Zukunft die Verzinsung bzgl. Überschussbeteiligung senkt oder diese ganz streicht? Kann meine Überschussbeteiligung unter den mir jetzt genannten Wert 15T€ sinken oder gilt eine eventuelle Senkung nur für die zukünftige Beteiligung?

    • Nach meiner Erfahrung mit der Siemens-BSAV hängt die Überschussbeteiligung rein von der Kassenlage am Auszahlungstag ab.
      Um die bisher erzielten Überschüsse zu sichern, wurde mir Ende 2017 ein „lock-in“ angeboten. Sie wurden nach aktuellem Wert festgeschrieben (rund 6% der Einlagen seit 2006) und bis zur Auszahlung mit Garantiezins 0.9% verzinst. Das Angebot habe ich angenommen – lieber ein Spatz in der Hand…

    • Hallo Hr. Meinl
      Wie dass bei bAV zu sehen ist , = Individualfrage .

      Grundsätzlich , sind Überschussbeteiligungen , eigentlich eine
      Gewinnansammlung , die ÜBER der Garantie , ZUSÄTZLICH angesammelt
      wird . Diese Gewinnansammlungen , sind vom Anlageergebnis der
      Kapitalanlage abhängig . I.d.R. aber halt NICHT GARANTIERT .

      Da gibt es halt leider mal mind. 2 Möglichkeiten .
      Beispiel 1)
      – Garantieverzinsung 4% , Betrag Kap. Stock z.B. 1k ,
      1k mal 4% = 40 Euro p.a. an GARANTIE .
      – Zusätzlich sind aber in dem Jahr , noch 2% Gewinnanteil
      erwirtschaftet worden = 1k mal 2% = 20 Euro
      – Somit Garantie ( 40 Euro ) plus Gewinnanteil ( 20 Euro )
      = 60 Euro .
      Jetzt kommt es auf die Vertragsgestaltung ( analog t ETF ,
      oder a ETF ) an , was mit dem Gewinnanteil , passieren soll
      und wie der “ Abrechnungsmodus “ gewählt wurde .

      Bei der einen Vertragsgestaltung , erhöht der Gewinnanteil
      den Kap. Stock = 1k plus 20,00 Euro = Neuer Kap. Stock
      1020,00 Euro ( also quasi t ETF ) . Bei der anderen
      Vertragsgestaltung , wird der Kap. Stock NICHT erhöht ,
      sondern gleich AUSGEZAHLT ( also quasi a ETF ) .

      Zusätzlich zu diesen 2 Varianten , kommt dann immer noch
      der “ Übergang “ , also auch 2 Zeitabschnitte , von
      “ Ansparphase “ auf “ Auszahlphase “ zum tragen .
      Da wird dann i.d.R. , der t Kap. Stock , auf a Kap. Stock
      umgestellt . Wie da aber die Vers. Bedingungen GENAU sind ,
      halt individual-Frage und steht i.d.R. im Vers. Vertrag .

      Sollte es sich aber um eine Kap. “ Auszahlung “ handeln ,
      müssten m.M.n. , doch bereits die Werte FESTSTEHEN und
      eine ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG doch auch bereits KAPITALISIERT
      ( sind ja m.M.n. VERGANGENE – Ansammlungsgewinn = Geschichte )
      sein , somit m.M.n. auch FESTSTEHEND sein . Da dürften dann
      m.M.n. keine Auswirkungen für FESTSTEHENDE ANSAMMLUNGSGEWINNE
      die ja bereits KAPITALISIERT wurden , mehr anstehen .

      Somit m.M.n. , die bisher erworbenen Ansprüche ( Barwert ) = FIX
      ( Und somit natürlich auch für die Zukunft FIX )

      Aber trotzem natürlich immer Individual-Frage , da Vertrag
      DIESES regelt ( da gibt es tw. sehr merkwürdige Konstellationen ) .
      Also “ AUSZAHLBETRAG “ notfalls auch von der Vers. Gesellschaft
      “ FIXIEREN “ lassen . Auch für die Zukunft ( also in 1 Jahr )
      BISHER erworbenen Ansprüche “ FIXIEREN “ lassen , m.M.n. möglich !!!

      LG Det

    • ALso, ich habe da nur rudimentäre (und ungesicherte) Vorstellungen zum Thema Überschussbeteiligung und die lauteten bisher in etwa so:
      * Es gibt zunächst eine laufende Überschussbeteiligung, die jährlich festgestellt wird und dem Konto des Versicherten auf Dauer zugerechnet wird. Diese Anteile wären m.M.n. damit festgeschrieben.
      * Ausserdem gibt es eine Schluss-Überschussbeteiligung, die erst zum Ende der Vertrages festgestellt wird und die weder vorhersehbar, noch gesichert ist.

      Um dies zu überrüfen, habe ich soeben einmal bei Wikipedia unter Überschussbeteiligung nachgesehen. Und nun weiß ich zumindest:
      Das Thema ist komplex… 😉

      Ich würde daher direkt beim Versicherer nachfragen, ob die jetzt genannten Zahlen auch nach unten abweichen können.

      Gruß, Der Privatier

  10. Moin Peter
    Was hälst Du denn von Freenet ??? Behälst Du Die ZUR HV und
    nimmst die Bar Div. mit , oder spekulierst Du eher darauf ,
    die nach HV , billiger zurück zu bekommen ?????

    Also so ca. 100,00 Euro/mon. Bar Div. § 27 , Plus ca. 25,00 Euro/mon.
    TG Zuschuss . Alternativ , könnte ich auch noch den Kursgewinn nehmen ,
    wäre etwa gehuppt wie getuppt = also ziemlich EGAL .
    Vorteil wäre aber ggf. , wieder mit NEUEN unverbrauchten § 27 Bestand
    zu starten . Und evt. sogar billiger ??? Meinung zur Herdenüberrennung HV .
    Also , Peter , worauf spekulierst Du ??? Bar Div. oder Kursgewinn ???
    Ich mag und BRAUCHE ( VERBRAUCHE ) ja auch BEIDES , mir eigenlich EGAL
    was davon besser einzusammeln ist . Bleiben oder kommen auf jeden Fall
    wieder mit in den Bestand .

    LG Det

    • „wäre etwa gehuppt wie getuppt = also ziemlich EGAL „

      Genau! Und darum mache ich das, was ich in 99% der Fälle mache: Nichts.

      Nach der HV wird es einen Dividendenabschlag geben und ob der Kurs anschliessend weiter nach unten geht oder der Abschlag in wenigen Tagen wieder aufgeholt ist, kann ich nicht vorhersehen und daher handele ich solche Ereignisse in der Regel nicht. Ich kann da für mich keinen Sinn erkennen.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja Danke Peter , also spekulierst Du auf die Bar Div. § 27 mit
        NICHTS TUN BEI FREENET ………….. 😉

        LG DET

          • PS , das die Bar Div. 3 B.A. Tage nach HV aufs Konto gezahlt
            wird , hatte ich gelesen . Hilft mir aber nicht fürs handeln
            des ex Div. ( earning ) Termins . Wäre heute schon schön
            gewesen , da Sunrise auch mit 3,5% Plus eine passende
            Gegenbewegung gesetzt hätte . SOOOOO What , dann halt wohl
            wieder warten .

          • Die Standard-Regel für deutsche Aktien lautet eigentlich: Die Ex-Dividenden-Notierung erfolgt am Tag nach der Hauptversammlung. Das wird bei Freenet wohl nicht anders sein.

            Ich verstehe allerdings auch nicht, was für einen Handel Du eigentlich geplant hast und was Dich davon abhält??

            Gruß, Der Privatier

          • Hallo Peter
            Der geplante Handel , war dass nutzen einer Bewegung
            und einer Gegenbewegung , die insbesondere zu den
            earning Terminen ansteht . Bevor die Herdenbewegung
            einsetzt ( da noch nicht alle Teilnehmer wach sind )
            ist es meistens eher ruhig . Dann werden ein paar
            Marktteilnehmer wach ( oder erscheinen am Arbeitsplatz )
            die Herde rennt los . Meist rennt die Herde dann erstmal
            über das Ziel raus ( siehe z.Zt. gestartet mit 1,50 Euro
            Kursabschlag / bei 1,65 Euro Div. / , z.Zt. 1,81 Euro ,
            damit JETZT , bereits eine Dif. 0,31 Euro , evt. vergrößert
            sich die Dif. auch noch ??? = Glaskugel ) . Du kannst dass
            ja einfach mal beobachten . Und manchmal kann man dann die
            eine oder andere Sichtweise einnehmen ( und handeln ) .
            Da sollte man aber bereits für sich selber einen Preis für
            einen Anteil , festgelegt haben . Ob der Markt diesen Preis
            dann auch mal so sieht = Glaskugel . Damit Earning Termin
            = Sondersituation ( dann aber nicht Marktbreit , sondern nur
            auf einen Titel !!! )

            LG Det

          • PS , – 1,92 Euro + 1,65 = 0,37 , man könnte auch sagen ,
            den Div. Abschlag , billiger zurückkaufen .

            LG Det

          • Det, ich unterstelle mal, dass du Steuern und Transaktionskosten immer einrechnest, richtig?
            Diese Cent-Rechnerei wäre ja nix für mich 😉 — es sei denn ich drehe da 6-stellige Beträge 🙂

          • PSS , Herdenverhalten , ist auch bei anderen
            earning Terminen immer etwas “ Ursächlich “ warum
            z.B. auch beim “ Optionshandel “ die earning Termine
            immer etwas “ Schwierig “ sind . Und dafür wird dann
            manchmal auch “ pil “ durch den Broker , benötigt .
            Manche Sachen , ändern sich scheinbar auch nach 30
            Jahren nicht . Naja , mal abwarten , wann die
            Gegenbewegung einsetzt .

            LG Det

          • Moin Jürgen , irgendwas muss man ja mit den Kredit machen…….
            Zu Aurelius , Heute wenig Zeit , daher passt mir Freenet
            HEUTE eigentlich auch überhaupt nicht !!!
            Ich teil heut Abend oder Morgen nochmal was mit .
            LG Det

          • Naja, Det… so hat halt jeder seine Theorien.

            Ich jedenfalls habe da bisher keine Gesetzmäßigkeiten erkennen können und glaube auch nicht, dass es solche gibt.
            Die Bewegungen, die sich in der Zeit nach der HV ergeben, sind ganz normale Marktbewegungen, wie sie jeden Tag vorkommen. An einem schwächeren Tag (wie heute) geht es eben etwas mehr abwärts. An einem guten Tag etwas weniger.

            Natürlich mag es aufgrund der Erkenntnisse aus einer HV besondere Faktoren geben, die sich nach der HV auswirken. Aber das weiß man eben vorher nicht. Und falls doch, könnte man auch vorher handeln.

            Ich kann jedenfalls keine Handelsstrategien erkennen, die alleine durch die Dividendenausschüttung bedingt einen Sinn ergeben könnten.

            Gruß, Der Privatier

          • … me too …
            Jedenfalls kann auch ich nichts erkennen, das zu einem nennenswerten und vor allem sicheren Ertrag führen würde.
            Außerdem hat das alles nichts mehr mit ‚investieren‘ zu tun, sondern ist klar Spekulation. Da mach ich lieber regelbasiertes Day-/Swingtrading auf irgendeinen Index, Rohstoff oder Devisen, um ein paar € zu verdienen und kann das auch mit kleinem Geld durchführen …

          • Moin Peter und Jürgen
            Freitag leider wenig Zeit gehabt . Im Gegensatz zu Euch , denke
            ich schon , dass am Abschlagstag eine erhöhte Vola in der
            jeweiligen Aktie ( für D-Aktien !!! ) vorhanden ist .
            Und dass ist m.M.n. auch die REGEL !!! Ob man DIESE Vola nun
            auch nutzen / handeln will = Ansichtssache !!!
            Ich hätte gerne , hatte aber Freitag einfach zu wenig Zeit .
            Egal , aber ein paar Cents gehen ja immer mal .
            Ob die Reste auch noch für die long run Depots helfen = Glaskugel .

            LG Det

          • ….. so hat halt jeder seine Theorien …….
            Und am besten wenn SIE sich einmal MEHR als REGEL bestätigt !!!!!
            Kursverlauf 20,77 am HV TAG und AM FRÜHEN MORGEN des FOLGETAGS
            ( vor Hauptbörsenöffnung ) . Dann Kursabschlag von -1,65 Euro .
            Heute Kurs schon 18,21 = -2,56 !!!
            Aber da DU ja NICHT handeln wolltest , warst DU bestimmt auch
            nicht mit einer GEGENSICHERUNG , short ??? oder ???
            Ich vermute mal , da ist noch nicht dass Ende gesehen = Die
            Bewegung wird sich m.M.n. noch ein wenig weiter durchziehen .
            Somit wieder für MICH , Kaufchancen !!! Kaufchancen , von 1,65
            Euro , für evt. Null , mal sehen . Evt. werde ich dann SOGAR
            Freenet am stärksten in den Depots , ÜBERGEWICHTET haben ,
            mal abwarten wo ES noch so hingeht .

            LG Det

          • Naja, Det – daraus jetzt eine Regel zu machen, halte ich aber für etwas gewagt!
            Natürlich gibt es Fälle, in denen ein Kurs nach dem Dividendenabschlag noch weiter nachgibt, insbesondere in einem insgesamt schwachen Börsenumfeld.
            Genauso wirst Du aber gerade unter den Dividendenstrategen immer wieder die Behauptung hören, dass ein Dividendenabschlag oft nach (sehr) kurzer Zeit wieder ausgeglichen wird.
            Beides gibt es und beides kann man immer wieder beobachten. Nur gibt es da keine Regel.

            Gruß, Der Privatier

          • Doch doch Peter , da gibt es sogar eine sehr einfache REGEL ,
            “ wenn die Herde erstmal losläuft , rennt Sie auch gerne mal
            über dass Ziel hinwechhhhh , hier Abschlag 1,65 Euro “
            Die “ AUSNAHME “ wäre dann , vor Abschlagstag wird auf HV
            soviel POSITIVES gemeldet , dass der Abschlag am Abschlagstag
            KOMPLETT aufgekauft wird . Passiert auch , keine Frage , ist
            aber m.M.n. eher die “ Ausnahme “ . Schwierig ist dabei immer
            nur die einsetzende Gegenbewegung zu erkennen . Noch schwieriger
            die auch “ GESICHERT “ zu erkennen . Mal ist Sie zu erkennen ,
            mal nicht . “ Gesichert “ , jedoch NIE ……………………
            da hast Du schon recht . Naja , Time will tell

            LG Det

  11. Für alle Aurelius investierten
    GBC AG Studie incl. anderen Kaufgelegenheiten m:access
    “ Best of m:access “
    Für alle faulen = Aurelius , Kaufen , KZ 52,XX .

    LG Det

      • Kommt schon noch Peter , NUR WANN ???
        Egal , ich bin m.M.n. bereits passend positioniert .
        ( Obwohl ????? son paaaaaar würden ja evt. noch passen ???? )
        LG Det

      • Hi, mich würde mal interessieren, wie du auf deine Ziele kommst … Bauch? Charttechnik?
        Also ich ermittele sie, wenn überhaupt (da ich ja eigentlich gar nicht verkaufen will), nach Markttechnik (bei Allzeithoch) oder nach Fibonacci – aber immer unabhängig von der Zeit ..

        Btw: habt ihr gesehen, dass der DAX wieder am 50% Fibonacci-Retracement gedreht hat? 😉

        • Ach, Jürgen – so ernst waren meine „Ziele“ ja gar nicht gemeint! Und schon gar nicht die konkreten Zahlen (deshalb auch der Smiley dahinter).

          Aber es ist schon so, dass ich bei Aurelius einen höheren Kurs erwarte. Und das sowohl mit einem Blick in die Vergangenheit, wo um die Jahreswende 2017/2018 und auch vor der Shortseller-Attacke Ende 2016 das Kursniveau etwa bei 60€-65€ gelegen hat. Und ich kann da aktuell keine Gründe erkennen, warum Aurelius aktuell um ein Drittel niedriger bewertet werden sollte.
          Aber auch der Blick in die Zukunft, der bei den zu erwartenden Gewinnen eine ganz klar höhere Bewertung gerechtfertigt.

          Ich gehöre aber nicht zu denen, die das zehn mal rauf und runterrechnen, um dann am Ende ein Kursziel mit zwei Stellen hinter dem Komma zu präsentieren.

          Gruß, Der Privatier

          • Peter, nee, das war schon klar bei einer Ziel-Bandbreite von 10€ 😉
            Mich interessiert auch nur prinzipiell wie andere das machen. Ich habe zB bei CSCO auch nur beschlossen, dass ich da Gewinne mitnehmen möchte (verschiedene Gründe) und habe mir die runde Marke von 50€ ausgeguckt, weil ich sie ‚rund‘ fand 🙂

          • Hallo Jürgen
            Ich glaube ich hatte ES schon mal mitgeteilt .
            – Verschiedene Bewertungsverfahren

            – Teil 1) 10 Jahres Multiple Vergleich mit Mitbewerbern
            Umsatz/Gewinn , Marktpreisverlauf ( Käufersicht ) 10 J.

            – Teil 2) Wenn ich denke , UN könnte näher Bewertet werden
            lege ich auch mal ein paar Wochen des Überprüfens ein .
            Also Geschäftsberichte lesen und GEMELDETE Zahlen vergl.
            mit in der Vergangenheit stattgefundenen Ereignissen ,
            da ich leider nur über die Vergangenheit mir eine Zukunfts-
            Meinung bilden kann : Zukunft = Glaskugel , aber die Richtung
            müsste m.M.n. bereits etwas eher zu erkennen sein .
            Hoffen , das ich alle Leichen gefunden habe , da ansonsten
            das Gleiche passiert , wie Bayer mit Monsanto = Risikoeinkauf ,
            aber vermutlich auch bei Bayer , ungeplant .
            Für die Bewertung lege ich eine Range fest , in der für
            MICH , eine Beteiligung , Haltenswert wäre , darunter Kauf
            darüber Verkauf . Ich versuche die Firmenbeteiligung so zu
            sehen , wie wenn MORGEN die Börsen für Immer geschlossen
            würden , und ich einfach Anteilsinhaber DIESER Firma wäre .
            Wenn ich für MICH , eine passende Range gefunden habe ,
            handele ich dann auch manchmal Sondersituationen ( = Traiding )

            – Teil 3) Versuchen am Ball zu bleiben , da ich ja dann
            Miteigentümer einer Firma bin . Aufwand m.M.n. aber nicht
            wirklich lohnend für ein paar kleinere Anteile . Daher auch
            wieder etwas mehr Konzentration zu den 4 übergewichteten Firmen .
            Evt. werde ich auch noch zu ETFs wechseln und Aurelius als
            One + Only Anlage nehmen , mal sehen .

            LG Det

  12. Hi,
    ich weiß, ihr spekuliert nicht gerne. Aber ich habe mir gestern und heute ein kleines Stückchen Thomas Cook geholt, finde ich irgendwie plausibler als bspw. Steinhoff.
    Also entweder die kommen nicht übers Jahr und melden Insolvenz an oder die können recht zeitnah ein paar Flugzeuge verkaufen und sind wieder liquide oder der Chinese übernimmt alles. Also habe ich eine Zweidrittel Chance auf Erfolg (Milchmädchen natürlich).
    Hat sich einer mit Thomas Cook befasst, habt ihr eine Meinung dazu, also jetzt ohne „kaufe niemals penny stocks“? 😉

    LG Markus

  13. „Ich versuche die Firmenbeteiligung so zu
    sehen , wie wenn MORGEN die Börsen für Immer geschlossen
    würden , und ich einfach Anteilsinhaber DIESER Firma wäre .“

    Sehr schön auf den Punkt gebracht, Det. Das ist genau der Grund, warum ich Google, Facebook, Amazon (?) heute nicht mehr kaufen würde und wenn ich sie hätte, jetzt langsam mal verkaufen würde. Langfristig glaube ich, dass die Chinesen diese Geschäftsmodelle auch hinbekommen werden und dann kann es für die KI-Riesen ganz schnell rasant bergab gehen.

    • Hallo Monika, das sehe ich noch nicht so. Haben wir heute einen Handelskrieg, kommt demnächst vielleicht der Plattformkrieg, Huawei ist doch der Anfang, alles verbannen, was chinesisch ist bzw. die eigene Wirtschaft (mit besseren Produkten) bedroht.
      Der zweite Punkt ist die Marktmacht der Riesen, die lässt sich nicht einfach umkehren, glaubst du, WeChat könnte im Westen Facebook/WhatsApp gefährlich werden?
      Wir werden sehen, wie die Welt in 10 Jahren aussieht, Nasdaq vs. Hangseng.
      🙂

      LG Markus

    • Hallo Monika
      Ich habe weder Google , Facebook noch Amazon . Selbst Apple habe ich
      nicht , obwohl ich bereits öffter am nachdenken darüber war .
      Insbesondere bei einen Kurs von ??? hatte ich mal über die
      ANALOGIE zu Microsoft beim Übergang von Wachstum zu Zahlern ,
      nachgedacht . Aber irgendwie dann wieder verworfen , warum ???
      Keine Auhnung mehr . Somit sicherlich auch einige verpasste Chancen
      mit dabei . Egal , für MICH , ist DAS ALLES in Ordnung , so wie es ist .
      D.h. aber m.M.n. nicht , dass es nicht gute gewinnbringende Firmen
      sind , sondern NUR , dass ich Sie bisher noch nicht interessant genug
      fand . Chinesen habe ich ( außer den Tencent Anteil bei Naspers )
      auch nicht . Ich hatte mal Ping an Insurrance , aber auch da habe ich
      die Meldungen ( mangels Sprachkenntnis ) nicht verstanden , daher raus .
      Mein gesetztes Ziel , waren ja so 500,00 Euro/mon. Bar. Div. Zusatzrente ,
      die ich m.M.n. an Sparzulage für TG/HHG/NK gleich passend verteilt habe .
      D.h. für mich eigentlich Grundziel bereits erreicht . Zusatziel , die
      500,00 Euro/mon. auch noch für Null zu bekommen , dauert wohl noch etwas .
      Aber auch da , habe ich durchaus noch Hoffnung . Also eher LANGWEILIG .
      PS, Dienstag hoffe ich dann von Freenet , bereits schon mal so 125,00 Euro
      auf den einzelnen Depots “ long run “ zu sehen .
      Time will tell

      LG Det

      • Hab ein ähnliches Ziel, mal ca. 500 Euronen pro Monat zur Rente dazu. Bei mir dauert das aber noch, bin noch im Aufbau.

        Mit Apple hab ich letztes Jahr gut verdient. Hab die bei um die 160 gekauft und nach 3 Monaten bei ca. 190 verkauft. Ist eigentlich super, aber irgendwie hab ich mich geärgert, als die noch die 200-Marke geknackt haben und meine Anteile bereits verkauft waren – und später war ich froh, als Apple bei 120 war, dass ich sie rechtzeitig abgestoßen hatte … hab dann beschlossen, dass es gut ist, dass ich damit ordentlich verdient habe und was sonst noch möglich gewesen wäre, ist mir persönlich wurschd. Ich gönn’s denen, die da schneller und cleverer sind. Aber das Risiko, dass es für mich so richtig in die Hose geht, geh ich auch nicht mehr ein. Wenn die Aktie eines so großen Konzerns solche Kursschwankungen aufweist, ist da was faul. Apple ist ja nun kein Startup mehr. Ich hab für mich entschieden, dass ich erst mal nicht mehr auf die setzen werde.

        @ Markus: Thomas Cook hab ich mir angesehen, viel Glück damit. Meins ist es nicht.

        • Hallo Monika
          Es macht m.M.n. KEINEN SINN , über Verluste oder Gewinne ,
          lange zu trauern . Morgen ist ein neuer Tag , dann gibt es
          wieder NEUE Möglichkeiten .

          Das Hauptziel , war bei mir eigentlich etwas Finanz-Bildung
          für den Nachwuchs hinzubekommen . Und da ich bereits laaaaange
          Zeit , ein paar Privat-Renten ( Mein Anleihenersatz ) bekomme ,
          etwas Inflations/Kaufkraftverlust-Ausgleich für dass HHG/NK
          Depot ( als weiteren Cash-Strom Speicher-Vererb/Verbrauchbar )
          in dem Zug mit hinzubekommen . Zusätzlich auch etwas Eigentums-
          Übertrag . Es stand eh ein VK einer FEWO-ETW an , da KEINER im
          umgebenden Personenkreis DIE mehr nutzen wollte und ein durch
          Bausparkasse gekündigter Vertrag der mit 4% immer ein eigentlich
          schöner Festgeld-Ersatz war . Also Quasi nur etwas Rebalancing
          von Vermögenswerten , die z.Zt. keine wirkliche Verwendung mehr
          hatten .

          Ich hätte auch die ME von der Wohnung nehmen können , aber da
          eh noch weiterer Immo-Bestand , gleich auch mal eine Möglichkeit
          DEN etwas zu reduzieren ( im Alter ja m.M.n. etwas mehr AUFWÄNDIG )
          da eh die Bindungsfrist 10 Jahre , bereits lange abgelaufen war .
          FEWO war eh im Lastenfreien “ Privat “ Bestand , Bausparvertrag auch ,
          also eher mehr “ Rebalancing “ incl. Eigentumsübertrag der Mittel .

          Also jetzt m.M.n. , NIX Besonderes . Und 500,00 Euro/mon. sind
          ja nun auch nicht irgendetwas , womit man m.M.n. Leben könnte .
          Nette Zusatzverbrauchsmöglichkeit , aber Renten und Mieten und
          auch Zusatzeinkommen = Normaleinkommen , wird wohl auch weiterhin
          mit verbraucht werden müssen . So auf angepasste 1 bis 1,5k/mon.
          zvE , welches auch UNSEREN “ REGELBEDARF “ entspricht .

          PS , 500 Euro/mon. Bar Div. ergeben sich m.M.n. schon aus 1,2T NRZ ,
          1,2T Aurelius , 1,2T freenet , ein paar andere Zahler . Also wenn
          man es lieber etwas Konzentriert mag . Also pro 100 bis 150k , rechne
          ich schon mit ca. 4 bis 6% DS Ertrag nach Steuer und Inflation bei
          UN Fremd-Beteiligungen . Würde m.M.n. zu den Renten und Mieten passen .
          Halt LANGWEILIG . Wichtig ist m.M.n. eher , WANN man wieder bei Null
          ( also sein Kapital zurück hat = ABSOLUTE RETURN , z.Zt. fehlen noch
          ca. 20% bei UN Fremd-Anteilen ) ist . Und natürlich auch , wie man
          während DIESER “ RISIKOZEIT “ , geschlafen hat ( swan ) .

          LG Det

  14. Für Interessierte an älterer Wirtschaftsgeschichte:
    Kurt Hirche: Die Lockung der Belegschaftsaktie (1959, 5 Seiten ohne Quellenangabe bei Friedrich-Ebert-Stiftung)
    http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/1959/1959-04-a-212.pdf
    Normale Aktien hatten damals einen Nennwert von 1000 DM; Klein-, Volks- oder Belegschaftsaktien 100 DM (gesetzliches Minimum).
    Fazit aus Gewerkschaftssicht: „Es gibt viele Wege, um zu sparen und Eigentum zu bilden. Der Weg über die Aktie ist nach Ansicht aller Kenner des Aktienwesens für Arbeitnehmer, die keinen
    sonstigen Eigentumsrückhalt haben, der denkbar ungeeignetste.“

    1959… da war ich 3 Jahre alt… aber jetzt mit 62 habe ich trotzdem Belegschaftsaktien 🙂

    • Moin suchenwi

      Völlig logisch , wenn die Rückfallebenen fehlen , lieber nicht .
      Und ich persönlich bin n.w.v. der Meinung , dass diese Gewerkschaftssicht
      GESTERN wie HEUTE Bestand hat . UN Beteiligungen = Risikokapital .
      Sieht jede Bank sooooo , und m.M.n. auch völlig richtig .

      LG Det

    • Dass Belegschaftsaktien einem Gewerkschafter nicht gefallen, liegt eigentlich auf der Hand. Denn was für Arbeitnehmer UND Arbeitgeber durchaus von Vorteil sein kann, schwächt naturgemäss immer die Position von Dritten, in diesem Falle der Gewerkschaft. Wer sich als Arbeitnehmer in zunehmenden Maße auch für das Wohl „seines“ Unternehmens interessiert, wird sich weniger für Streiks mobilisieren lassen und auch weniger Solidarität bei geplanten Schliessungen von anderen Standorten zeigen. Das kann einer Gewerkschaft nicht gefallen.

      Aber ein Punkt ist natürlich richtig: Durch Belegschaftsaktien entsteht ein nicht zu unterschätzendes Klumpenrisiko! Wenn es dem Unternehmen einmal schlecht gehen sollte, sind gleichzeitig Arbeitsplatz UND Vermögen in Gefahr. Das kann problematisch werden.

      Deshalb mein Fazit: Solange sich die Beteiligung am „eigenen“ Unternehmen in Grenzen hält, empfinde ich solche Programme als sehr positiv. Ich selber habe bei zwei Arbeitgebern daran teilgenommen. Mehr ging auch gar nicht. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • stimmt wohl 😉 – allerdings, wie suchenwi schrieb: letztes Jahr war es im Mai – und so hatte ich die Einnahme eigentlich geplant. Nun ja, dann eben Juli …
        Besten Dank, Jürgen

      • Ich finde allerdings, dass es so langsam mal Zeit für eine Einladung zur HV wird!
        Nicht, weil ich gerne daran teilnehmen möchte, aber dann wüsste man schon einmal, welche Dividende geplant ist. Und diese Aussage wird ja wohl von vielen mit Spannung erwartet.

        Gruß, Der Privatier

          • Mich hat die kleine Kursdelle letzte Woche etwas gestört. Auslöser war vermutlich der Verkauf von etwa 60.000 Stück von Dirk Roesing für 64,25€ das Stück. Muss uns das beunruhigen, wer ist dieser Dirk eigentlich?
            Zu dem Kurs hätte ich auch verkauft, aber wird wohl so bald nichts. Wenn dann noch die Herde nach Dets These nach dem Dividendenabschlag davonrennt, ist die Dividende schnell versalzen und die Übergewichtung bleibt noch lange im Depot.

            Was haltet ihr von dem Tesla Absturz?

          • Moin Markus , meinst Du den VK 23.05.2018 , also letztes Jahr ???
            Letzte Woche , konnte ich eigentlich keinen VK sehen .
            Roesing ist VV der Aurelius Management GmbH .
            Bei den VK ist eher der davor ( ca. 1 Monat ) durchgeführte Kauf
            von 700k zu ca. DS 48 Euro spannend . Wenn da vor 1 Jahr , 5 Euro
            von abgezogen wird , landet man so ziemlich bei 43 Euro .
            Und wenn man DIE dann für 64,25 verkaufen kann , prima .
            Da verzichtet man evt. auch mal gerne auf 16 Euro , da man
            ja noch 5 Euro mehr bekommt . 43 plus 16 gleich 59 . Seine
            5 Euro Bar Div. waren bei EK 48 vermutlich fest eingeplant ,
            Für die unsicheren 11 Euro dann sichere 16 Euro zu bekommen
            hat Er dann wohl doch bevorzugt . Wie ich , für einen gewissen
            Teil . Zu 58 , hätte ich Sie aber auch gehalten , so wie z.B.
            Nachwuchs , HALTEN bevorzugt hat .

            Für MICH , beides i.O. . Ich denke , mit 42 EK , wird man wohl
            nicht so schlecht positioniert sein . Ob die natürlich im
            Kurs nochmal wieder auf 64 ansteigen , KEINE Ahnung .
            Bei entsprechenden Exit Meldungen , m.M.n. schon .
            Time will tell .

            LG Det

          • PS , ich geh mal von rel. gesicherten 1,5 Regel , Plus 1,5
            somit die Hälfte der Rückstellung aus 2017 , 3 Euro , aus .
            AUSNAHME , VERKÜNDUNG SOLIDUS EXIT , dann könnte auch noch
            Peters Annahme zutreffen .
            Für Peter noch , die anderen 8 Euro , haben Sie u.a. für
            Wachstum benötigt , aber auch für Vorbereitung Schuldenabbau .
            Hier der Wandler , Valuta ca. 101 Mio. , mit ARP von 1 Mio.
            Anteile zu DS 45 , quasi bereits ca. zur Hälfte erledigt .
            Die Rest Schulden , müsste man m.M.n. locker aus der Portokasse
            bezahlen können .

            LG Det

          • PSS eine Anleihe zu 1% , als Wandler , bei 16x,x Mio. ,
            bereits mit 6x,x Mio. getilgt zu haben , kann nun
            abhängig vom Kurs der Aktie , ein Risiko oder einen
            Vorteil darstellen . Wenn aber ca. die Hälfte der
            Risiken ( Kursanstieg der Wandeloption ) schon mal
            aus Eigenbestand gegengesichert werden kann , ist
            auch dass hohe Risiko eines starken Kursanstieges
            mal m.M.n. mindestens auf ca. die Hälfte der
            Wandlungsansprüche begrenzt . Somit m.M.n. auch
            bereits starke Risikobegrenzung aus Anleihenansprüchen
            erfolgt . Da wird halt m.M.n. schon recht vernünftig ,
            mit meinen Eigenkapital umgegangen .
            Wenn dann die Meinung der Anderen , richtig/falsch
            ist , werde ich wohl Gewinn/Verlust auf Anlegerebene
            tragen müssen . Time will tell

            LG Det

          • @Markus:

            Bei Tesla versuche ich (beinahe täglich) meine Verluste durch einem Short Put aufzuhalten. Wahrscheinlich muss ich heute nochmals rollen. 🙁

            Zum Thema Optionshandel plane ich, in den nächsten Tagen mal wieder ein kleines Fazit zu ziehen. Da wird man dann auch den Telsa-Einfluss erkennen…

            Gruß, Der Privatier

          • Klar Det, du hast natürlich recht, der Verkauf war 2018 und hat nichts mit dem aktuellen Kurs zu tun. Ich sehe es auch wie du, wenn kein Exit mehr gemeldet wird, werden wir Minimum 3€ Dividende bekommen, wenn darunter ist, werden wohl noch einige abspringen, wenn’s darüber ist, wird eine kleine Rakete starten, denke ich.
            Nach ex-div würde ich auch wieder die Überreaktion befürchten, die muss man dann langfristig orientiert eben aushalten, die Kennzahlen und das Geschäft laufen ja prima.
            Ich habe mir dann heute noch ein kleines Paket geholt, wenn mit der Dividenden Verkündung Kurse oberhalb von 47,50€ ungefähr drin sind, würde ich auch einen Teil vor dem ex-div wieder abgeben.

            LG Markus

  15. Hallo, habe diesen Blog zufällig gefunden und wollte mich kurz vorstellen. Auch ich bin seit meinem 42-ten Lebensjahr Privatier und lebe nun seit vier Jahren glücklich mit meiner Familie in Wien. Mein Vermögen habe ich durch Mitgründung und späteren Verkauf einer High-Tech Firma gemacht. Passives Einkommen lukriere ich hauptsächlich aus der Vermietung von mehreren Wohnungen sowie ETFs. Ich finde diesen Blog sehr interessant und wünsche allen hier viel Erfolg!

    • Herzlichen Glückwunsch zum frühen Status als Privatier!
      Dies ist gleich aus doppelter Sicht schwierig, denn einmal muss man ja in wenigen Jahren das nötige Vermögen zusammen bekommen und andererseits muss man dann auch noch für einen viel längeren Zeitraum in die Zukunft planen.
      Deinen Weg zum Privatier werden wohl die wenigsten nachahmen können, aber die Überlegungen, wie man ein einmal erworbenes Vermögens sinnvoll investiert, dürften doch ähnlich sein.
      Wobei ich selber keinerlei Erfahrungen mit der Vermietung von Immobilien habe. Da kann ich also nichts beisteuern.
      Apropos „Steuern“ 😉 Ich weise an dieser Stelle gerne noch einmal darauf hin, dass alle Hinweise und Ideen dieser Internetseite sich ausschließlich auf deutsches Recht beziehen! Da mag in anderen Ländern vieles ganz anders sein.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Am besten hat mir ja das Wort „lukrieren“ gefallen! 😉 Völlig ungebräuchlich in Deutschland – und doch so schön. Mal sehen, ob ich das nicht hin und wieder mal verwenden kann. Vielleicht auch als Substantiv: „Die Lukrierung meiner Einkünfte aus dem Optionshandel verläuft momentan enttäuschend.“ Sehr schön.

      • Vielen Dank!

        Das mit den Immos stammt einfach daher, dass ich bereits in meiner noch aktiven Zeit sehr gute Erfahrungen mit der Vermietung meiner ersten Wohnung hatte und ausserdem Wien im Vergleich mit anderen, ähnlichen Städten (z.B. München) noch immer relativ günstig war, zumindest vor einigen Jahren. Hätte ich damals bereits den Kommer gelesen, hätte ich es wahrscheinlich gelassen.

        Bezüglich des längeren Planungshorizonts habe ich die Gesamt-Rendite halt sehr konservativ angesetzt und auch einen entsprechend hohen Bargeldbestand als Buffer eingeplant.

        Grüsse aus Wien, Alex

        PS.: lustig, ich dachte „lukrieren“ wäre auch in DE gebräuchlich.

        • „lukrativ“ ist in Deutschland geläufig (ähnlich wie „ertragreich“, „rentabel“), aber das Verb „lukrieren“ nicht.

          • Potzblitz, Alex
            Mit 42 Privatier, -Respekt !
            -und das noch mit Familie-Herzlichen Glückwunsch !!!

            Das wird ja häufig als unmöglich bezeichnet…
            Wo ein Wille ist, ist eben auch ein Weg!

            Gruesse
            ratatosk

        • Herzlichen Glückwunsch
          Bei den Immos müsste doch aber ein Wien Portfolio , entgegen
          dem Kommer , m.M.n. , eigentlich , einen Immo Kursgewinn ,
          aufs Preisschild gebracht haben ( Preissteigerung ) ?
          Sind die IMMOS in Eigenverwaltung und Privatbestand ?
          Wie hoch liegen in Wien z.Zt. die Multiples NKM , ich vermute
          mal , dass die 8er bis 12er Muliples , bereits auch schon in
          WIEN , lange der Vergangenheit angehören ?
          War Immobestand auch im Betriebsvermögen ?

          LG Det

  16. Hi Det,

    Korrekt, die Preissteigerung seit Erwerb ist bei allen Immobilien signifikant. Man konnte in Wien in den letzten Jahrzehnten immer mit 5-10% Steigerung pro Jahr rechnen. Kann man vorher natürlich nicht wissen und wird sich auch einmal abflachen müssen, einen Crash sehe ich jetzt aber nicht kommen.

    Da ich nur einzelne Wohnungen habe, sind die Häuser fremdverwaltet, die Wohnungen an sich aber von mir. Alles in Privatbestand, da bei meiner Art der Nutzung dies steuerlich am meisten Sinn macht.

    Als ich begonnen habe zu kaufen (2006), lagen die Nettoerträge bereits unter den von dir genannten. Jetzt muss man schon froh sein, noch über 3-4% netto zu machen. Jetzt würde ich auch nicht mehr kaufen.

    Wir hatten Immobestand in unserem Betrieb, falls du das meinst. Da ich aber zunächst alleine ausgestiegen bin, wurde mir dieser beim Verkauf meiner Anteile abgelöst.

    lg, Alex

    • Hallo Alex
      Na hört sich doch nach alles richtig gemacht an .
      Bei den Immobestand im Betrieb hast Du ja scheinbar auch Glück
      gehabt , dass da noch der Rest im Betrieb verbleiben konnte .

      Ansonsten kann dass manchmal auch eine recht traurige Geschichte
      werden , wenn dann mal so Bewertungsunterschiede von der Eigenen
      und der FA Sicht aufgedrösselt werden müssen . SOOOO WHAT .
      Egal , da kann man halt nur wieder ein paar Jahre länger ,
      quasi Nix verdienen . Da ich ja eh nur Mini EK habe , hoffe
      ich ja immer noch darauf , dass die Bewertungsunterschiede sich
      evt. auch nochmal verflüchtigen .

      3 bis 4% Netto hört sich doch für Immos mit weiteren
      Kurssteigerungsmöglichkeiten , auch nicht so schlecht an .
      Da scheint ja Wien , wie bei den D Top 7 , zu liegen .
      Obwohl 3 bis 4% Netto , ist da auch schon nicht mehr so einfach zu
      finden . In D , ist ja auch immer nur dass Gebäude beim FA dem
      berücksichtigungsfähigen Wertverlust zu 2 bis 2,5% p.a. zu unterwerfen .
      Grund und Boden verbraucht sich ja leider nicht .
      Aber bei Kredit , wird wenigstens noch die Inflationsrate mit übernommen .
      Und während der Wartezeit immer noch die ME dazu , ist ja auch nicht
      ganz so schlecht . Aber halt immer ( bei mir auch ) Klumpenrisiken
      und bei mir auch für einen Teil ( LAG Bestand ) , immer Plichtenheft
      für die Hausmeistertätigkeiten . Also quasi ohne Eigentum , nur die
      Arbeit . Viel schlimmer bei mir ist eher , wenn ich nicht meine
      kleinen Hausmeistertätigkeiten wahrnehme , gibt es nicht nur keinen
      Lohn ( wäre ja noch tw. verschmerzbar ) , sondern auch NIX zu essen .

      Puhhhhhhh , evt. hätte ich da Vorher auch mal den Kommer lesen sollen .
      War ich auch zu dumm zu , egal , passt noch Gerade soooooo .
      Dir viel Spass mit den Hausmeistertätigkeiten . Hoffentlich hast Du
      da auch noch etwas Eigenbestand übergelassen , damit wenigstens ab und
      an eine warme Mahlzeit über bleibt ( also ohne Pflichtenheft ) .

      LG Det

  17. Hi Det,

    In Österreich darf man in den meisten Fällen noch 70% für das Gebäude ansetzen, obwohl der Grund in Wien real natürlich viel mehr als 30% Wert hat. Abschreiben kann man davon jährlich 1,5%. Kreditrisiko habe ich keines, da kein Kredit. Ich wollte einfach zu 99% auf Nummer sicher gehen, anstatt die Rendite zu maximieren.

    Hausmeistertätigkeiten hatte ich noch nicht so viele, durch meinen Elektrotechnik-Backgrond kann ich aber vieles selbst reparieren und hab ja auch genug Zeit dafür. Hab mir z.B. bereits eine neue 3000€-Therme erspart, einfach durch Analyse und Austausch eines 1€-Bauteils.

    lg, Alex

    • Hallo Alex
      In D ist das etwas anders , da wird Gebäude und Boden getrennt .
      Boden Null AfA , da kein Verbrauch . Gebäude , je nach Nutzungszeit
      i.d.R. 50 Jahre , somit also 2% AfA . Finanzierung , aber je nach
      Bonität , wieder für Beides . Somit bei z.B. 100k KP ,
      10k Erwerbsnebenkosten ( die aber i.d.R. gleich dass z.v.E. mindern )
      einer Finanzierung von z.B. 1% , = 1100 Euro an Kreditkosten .
      Z.B. 100K in 20k Grund und Boden , sowie 80k mit 2% AfA = 1600 Euro ,
      ergibt 2700,00 Euro an Kosten . Bei z.B. noch ein wenig nicht
      umlagefähigen weiteren Kosten von z.B. 900,00 Euro , und ggf. NKME ,
      von z.B. 3,6k = 300,00 Euro/mon. , hat man also wieder NIX verdient ,
      aber auf einen Kursgewinn der Immo , darf man ja dann noch hoffen .

      Mit den 1 Euro Bauteilen , kommt mir aus meiner Hausmeistertätigkeit ,
      irgendwie bekannt vor . I.d.R. , versuche ich mir mit meiner
      Hausmeistertätigkeit auch erstmal einen ersten Eindruck zu verschaffen ,
      aber im Alter , wird mir dass auch manchmal zu mühsam , dann muss dass
      halt ( manchmal auch unter Protest der Mitbewohnerin ) auch mal an ein
      Unternehmen abgegeben werden . Quasi wieder kein warmes Essen .
      SOOOOO WHAT . So ist halt mein langweiliges Leben .
      LG Det

    • Seeking Alpha berichtet: https://seekingalpha.com/news/3468342-mortgage-reits-mull-inverted-curve-possible-refi-wave?dr=1#email_link

      Tumbling rates at the long end of the curve have put a big hurt on the mREIT industry this month.

      The 10-year Treasury yield is down to 2.17% at current writing vs. 2.52% at the start of May. The current Fed Funds rate is 2.39% (target range is 2.25%-2.5%), and – with the exception of the 30-year long bond – the entire Treasury curve is trading below that level.

      An inverted curve not only puts pressure on the profits of levered carry players, but the plunge in mortgage rates portends a possible refinance wave, and another hit to profits.

          • Auch schön , bist Du mit deinem Strauß noch grün ???
            LG Det

          • Alle Anleihen sind im Grünen – 10j.Bund bei 107.121% (echter Wert ist 104.5%…), Buchgewinn von 8.65%.
            Bester ETF auf 7-10j.US-Staatsanleihen ISHS USD TRE BD USD, A0LGP4 / IE00B1FZS798: Buchgewinn 15.44%
            Aber ansonsten allerlei rot, natürlich, insgesamt -3.014% zum Wochenschluss.

          • Hatte ich mir schon gedacht , dass die Anleihen
            im Kurs steigen . Da ich ja leider keine Anleihen
            habe , kann ich da auch keine Kursgewinne realisieren
            ( Außer ich nehme doch nochmal so ein Rückkaufsangebot
            von einer meiner RVs an , aber z.Zt. noch nicht geplant )

            NRZ war mir garnicht so aufgefallen , da z.Zt. noch immer
            auf EK Sicht , im Plus , aber natürlich z.Zt. am drehen
            und auf Sicht vom letzten Monat , habe ich natürlich einen
            schönen Kursrutsch mitgemacht . Also KURSRUTSCH , ich war
            dabei , aber leider ohne Signalwirkung ( keine stopp loss )
            einfach mitgefahren . Soooo what . Dann wird es wohl wieder
            länger dauern , bis ich mal bei Null bin .

            Hast Du denn alle deine REITs / Mortgage Werte , raus ???

            LG Det

          • Viele REITs bewähren sich wieder (zuletzt in der Dezember-Korrektur) als recht robust (alle Zahlen Buchgewinn/verlust in %, seit Kauf):
            OLP +31.97
            STAG +31.75
            KIM +25.33
            GOOD +23.53
            ART +20.99 (Aroundtown, LU Immo,n.direkt ein REIT)
            SRC +12.79
            ALS +10.30 (alstria office REIT, DE)
            Loser (nicht sehr tragisch):
            NRZ -7.04
            REM -5.09 (iShares ETF, enthält u.a. NRZ)
            IRM -2.65

            Mal weiter beobachten… 🙂

        • Ohh suchenwi ……Investors live ………
          Ich schmeisssssss mich wech………
          Schönes Ding , obwohl ich eigentlich recht traurig über
          den Kursverlust NRZ sein müsste . Aber eigentlich ist bei
          mir im Depot , z.Zt. eh nix mehr richtig grün .
          Und ob dass jetzt schon Kaufkurse sind , Glaskugel .
          Naja die inverte Zinskurve , war ja schon einen Moment
          lang zu sehen . Ich habe aber die Talfahrt bei NRZ auch
          mitgemacht . Quasi dumme Abwärtsfahrt , ich war dabei .

          PETER , was machst Du denn mit der NRZ ?
          Ist bei mir ja auch gerade am kippen , aber
          ich glaube , da wird NRZ , ein wenig mit in
          Sippenhaft Mortgage , genommen .
          Haben aber eigentlich , ein leicht abgeänderten
          Geschäftsmodell , obwohl natürlich auch dem
          Zinsspread Risiko unterworfen .
          Ich glaube , ich warte da einfach nochmal
          ein wenig ab , wie da demnächst die Zahlen aussehen .
          M.M.n. dürften da eigentlich nicht so grosse Kunden
          Fluchtbewegungen anstehen .
          Aber natürlich ist die Gefahr des nicht mehr funktionierenden
          Geschäftsmodells , auch bei NRZ gegeben . Hatte ich bei PSEC
          ja auch schon mal , aber da hoffe ich ja noch darauf , dass
          das Management von NRZ schon eher die richtigen Einschätzungen
          für dass Portfolio an Krediten , getroffen hat .
          GUT dass Du da nochmal nachgefragt hast , war mir Heute
          noch gar nicht so aufgefallen .
          Aber die ETFs sind ja bereits auch schon mal rot .
          Also z.Zt. ca. 5 bis 10% bei allen Anlagen , UN Fremd ,
          im Minus . Dazu noch dass Trumpeltier mit China …….
          Bleibt QUASI nur noch , auf Aurelius zu hoffen .

          LG Det

      • Danke für den Hinweis und den Link! Ich habe zwar SA so eingestellt, dass ich alle Nachrichten zu „meinen“ Papieren bekomme – hat aber irgendwie nicht funktioniert.

        Gemeint war von mir übrigens nicht die Entwicklung von heute, sondern der ganzen letzten Woche. Naja… mal abwarten. Vielleicht ergibt sich mal wieder eine Kaufgelegenheit.

        Gruß, Der Privatier

          • Ich sehe für mich aktuell keinen Handlungsbedarf. Abwarten und Tee trinken. 😉

            Gruß, Der Privatier

          • Und was sagt deine Glaskugel , Geschichtsfortschreibung
            bei inverten Zinskurven , oder mit Larrys-Aladdin
            ( lt. WIKI = ASSET LIABILITY AND DEBT DERIVATE INVESTMENT
            NETWORK , somit A.L.A.D.D.I.N. ) Prognose auf einen
            Melt up hoffen ?????

            LG Det

          • Ich schliesse mich Peter an: NRZ bleibt bei mir auf HOLD. Im Moment regiert an den Märkten die Chaostheorie, je nachdem, was Trump mal wieder getwittert hat.
            Und sollte NRZ die Dividende halbieren: sind immer noch 6% (brutto), da kenne ich einige DAX-Werte, die schlechter lukrieren… 🙂

          • @suchenwi: „da kenne ich einige DAX-Werte, die schlechter lukrieren…“ 😀 😀
            Das hätte ich nicht besser ausdrücken können. Schade, dass mir dieser Satz nicht eingefallen ist. 😉

            @Det: Wenn ich mir von Deinen zwei vorgeschlagenen Alternativen einen aussuchen müsste, würde ich wohl eher die „Geschichtsfortschreibung“ wählen. Was immer das sein mag… An einen Melt-Up glaube ich jedenfall nicht. Zumindest nicht in den kommenden Wochen/Monaten.

            Gruß, Der Privatier

          • Ja, dieses Austrodeutsch…
            als Halbösterreicher (Vater in Wien geboren) darf ich das – Migrationshintergrund halt 🙂

          • Moin Ihr 2 “ Lukrierer “

            Meine bisherige NRZ Annahme ( ohne inverte Zinskurve !!! )
            NRZ kein Bestand im Handelsdepot , aber bei long run ,
            ca. DS zu ca. 14/15 USD , ca. 8 mal Bar Div. zu 0,5 USD = ca.
            4 USD an Wartezeitenprämie ( Brutto ) . Ca. 125,00 Euro/mon.
            Zulieferung auf die einzelnen long run Depots verteilt .
            2/10/0/0 = 12 . 2,4 T USD/12 = 200 USD/mon. = ca. 125,00 Euro/mon. .
            ( 2400 mal ca. 0,87 = 2088 Euro p.a. / für Währungsrisiko . 2088
            mal 0,72 = 1503 , also RUND 1500,00 Euro/12 = ca. 125,00 Euro/mon. ) .

            10 fache Jahres Bar Div. = 20 USD , hatte ich bei NRZ , ja noch
            nicht an Kursgewinnen , daher stellt sich die VK Frage aus evt.
            anfallenden Kursgewinnen , ja auch erst bei 34/35 USD ( Also
            somit , vermutlich NIE ) .

            Der zu zahlende Preis für z.Zt. ca. 125 Euro im Monat , war also
            ca. 18 T USD , mal ca. DS 0,87 Euro pro USD , = ca. 16k incl.
            Gebühren . Wartezeitvergütung Risikoprämie ca. 3k bereits erhalten .
            ( Damit auch GLEICHZEITIG , Risikoverfall von 3k Anlagebestand )

            Somit 13k Rest-Risiko . 13k/1,5k = ca. 8,5 Jahre Restrisikowartezeit
            bis Amortisation nach Null hin , erfolgt ist . Ab DIESEM Zeitpunkt
            kann ich also relativ gesichert sagen , dass mich ein Kursverlust
            nicht mehr trifft , da ich ja praktisch , mein Investment , unter
            natürlich starker Risikonahme , wieder zu Null , bekommen habe .
            BIS zu DIESEM Zeitpunkt , trage ich natürlich , alle sich evt.
            auf NRZ beziehende Risiken ( z.B. inverte Zinskurve , u.s.w. ) .

            Und damit kann ich dann natürlich auch erst in ca. 8,5 Jahren
            gesichert sagen , ob sich ein Invest , in NRZ , gelohnt hat .
            Die Hoffnung habe ich natürlich schon , aber GESICHERT , ist
            da halt mal GARNICHTS .

            Soweit meine Sicht , auf ca. 16k Risiko , welches mir in
            Teilen zu ca. 1,5k p.a. = ca. 11 Jahre warten bis Null ,
            zurückgezahlt wird . Da nun etwa 2 bis 2,5 Jahre Wartezeit
            rum sind , bleibt ja immer noch ca. 8,5 Jahre Risikowartezeit .
            Und natürlich ist mir auch ein erhöhtes Risiko im High Yield
            Bereich bewusst . Trotzdem , bin ich VOR auftreten der inverten
            Zinskurve , immer davon ausgegangen , dass NRZ als MEHR BANKWERT
            ( Mortgage REIT ) sein Geschäftsmodell schon recht vernünftig
            plant und anhand der Zahlen , eigentlich die eigenen Zielvorgaben
            auch weitgehend erreicht . Mit auftreten der inverten Zinskurve
            bin ich mir da halt ( wie auch bei allen anderen Bankenwerten )
            nicht mehr so sicher . Und bevor ich da aus lauter Bauchgefühl
            einen Schnellschuss mache , werde ich halt erstmal die Q2 Zahlen
            abwarten . Risiko aber trotzdem erhöht , betr. inv. Zinskurve .

            LG Det

      • Zu NRZ kam heute https://seekingalpha.com/article/4269729-new-residential-investment-aggressively-buying-drop?dr=1#alt2 – der Autor argumentiert, die Firma sei besser, als ihr gefallener Kurs signalisiert.
        Viele Leserkommentare, z.B. dieser von „Buddha1010:
        The stock took a big hit on 6/7/19 because a well followed newsletter writer–Bret Owens of Contrarian Income Report–put out a Sell to his subscribers.
        He was nervous about MSRs. I don’t think he really understands the business model.“

        • Hilft ja nicht, daß der Laden „gesund“ ist, wenn Mr. Market das nicht goutiert. Ich find die Dividenden toll, aber bei div. Firmen geht der Kurswert schneller runter als die Div. reinkommen.

          Weiss jemand, was bei IRM los ist?

        • Hallo suchenwi
          Da ich ja n.w.v. bei NRZ , investiert bin , glaube ich auch , dass
          NRZ , von den Mortgage REITs , eher zu den BESSEREN gehören wird .
          Ob aber die Annahme einen Drop zu kaufen , nun die richtige sein
          wird , sehe ich im Gegensatz zu dem Autor , halt noch nicht .
          Für mich bleibt die User-Zahlenfolge des Spreads ( MSRs ) die
          eher entscheidende Aussage zu den künftigen Erfolgen des NRZ
          Mortgage REIT . Bleiben also die Kunden , trotz inverter Zinskurve
          an Bord , oder VERSCHULDEN SIE SICH LIEBER WOANDERS ???
          Dieses wird m.M.n. insbesondere auf die Bestandsübernahme der
          3 Freunde , den größten Einfluss haben . Und m.M.n. JETZT und auch
          in der Zukunft . Und da könnte ich mir halt vorstellen , dass ggf.
          einige Kunden der 3 Freunde-Bestandsübernahmen , evt. einen anderen
          Kreditgeber , infolge “ ALLES SO BILLIG GEWORDEN “ , aufsuchen
          könnten . Ist der “ WECHSEL “ des Kreditgebers , ggf. nur mit größeren
          Umständen möglich , bleibt ggf. auch mit inverter Zinskurve , ALLES
          wie es ist . Somit für MICH , warten was die Q2 Zahlen , ergeben .
          Also z.Zt. , weder KAUF des DROPs , noch VERKAUF bis Q2 Zahlen kommen .
          Das der Kurs bei NRZ , schneller runtergeht , wie die Bar Div. bei
          NRZ reinkommt , kann ich jetzt auch nicht so sagen , aber mit dem
          auftreten der inverten Zinskurve , m.M.n. schon etwas Risiko-Erhöhung .
          Also m.M.n. ERHÖHTE VORSICHT bei Bank und Mortgage REITs , notwendig .

          Zu IRM , hatte ich mir mal mit suchenwi , ein paar Gedanken gemacht .
          Hatte dann mal 10 Stück am gleichen Tag gekauft , sind seitdem , aber
          nur südlich ( also RUNTER ) gelaufen , daher nicht weiter nachgeforscht
          da z.Zt. eh kein weiterer Bedarf . Die Rating-Argenturen , waren nicht
          besonders positiv eingestellt , da mit Regalen , keine vernünftige
          Bewertung ( REIT-Status , über Regale abgebildet ) erfolgen kann .
          Quasi ZUVIELE Übernahmen , ohne sichtbare positive Auswirkungen an den Zahlen ( Quasi , NOCH-Konsolidierung der übernommenen Unternehmen ) ,
          außer das dass Risiko für die Ratingagenturen damit gestiegen ist .
          Folge daraus , A) Abwertung , B) Kreditaufnahme wird durch Abwertung
          dann natürlich teurer . Ob die Annahmen der Ratingagenturen nun aber
          zutreffend sind , KEINE AHMNUNG . Regale sind bei REITs halt schwer zu
          bewerten . Aber evt. hat suchenwi ja da selber nochmal ein wenig weiter
          geforscht ???

          LG Det

  18. Interessant: die pbb Dt.Pfandbriefbank (HV 7.6.) wird trotz Gewinnsteigerung eine Dividende von 1.00€ vorschlagen, was einer Kürzung (von 1.07) um 6.5% entspricht. Einerseits.
    Andererseits haben sie angekündigt, ab diesem Jahr für 5..7 Jahre nach §27 KStG Dividenden als Rückzahlungen aus Einlagevermögen zu leisten, also steuerfrei.
    Das steigert den Nettoertrag gegenüber dem Vorjahr um 26.9% (mit den bekannten nachgelagerten Auswirkungen bei Verkauf). Gern gesehen 🙂

      • Nachtrag zu §27 KStG, aus der Dividendenbekanntmachung der pbb:
        „Die Dividendenausschüttung unterliegt bei inländischen Aktionären grundsätzlich nicht der Besteuerung, sondern mindert die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien. Übersteigt die Ausschüttung die Anschaffungskosten des Aktionärs, ist der entstehende Gewinn gegebenenfalls zu versteuern.“
        D.h. auch mit §27 gelten keine unendlichen Steuerferien – sobald der steuerliche Kaufwert auf 0 runtergerechnet ist, muss ganz normal versteuert werden. Extrapolieren wir die pbb-Zahlen (Kurs 12.329€, Divi 1€), wäre das in 13 Jahren der Fall.
        Aber Extrapolation von Vergangenheitswerten in die Zukunft ist ja das, vor dem zu Recht immer gewarnt wird 🙂

        • Ist die steuerfreie steueraufschiebende Dividende dann den Aktiengewinnen oder den sonstigen Gewinnen zuzuschreiben bzw. mit dem entsprechenden Verlusttopf verrechenbar?
          Ich habe meine pbb bei IB/CT, da bin ich ja mal gespannt, könnte mir vorstellen, dass IB einfach KESt abführt wie bei anderen Dividenden.

          LG Markus

          • Im Jahr der Dividendenzahlung nach §27 werden diese Einkünfte in gar keinem „Topf“ verbucht. Sie sind eben steuerfrei und haben keinen Einfluss.

            Falls später einmal die Aktien verkauft werden, erhöht sich durch die Zahlungen natürlich der Gewinn, der dann später als Aktiengewinn verbucht wird.

            Im Grunde ist also eine Zahlung nach §27 eine doppelte Verschiebung: Einmal von heute auf später und zum anderen von den „sonstigen Einkünften“ zu den Aktiengewinnen.

            Gruß, Der Privatier

          • Ja Peter, war mir schon klar, dass die Überschüsse erst bei einem Verkauf versteuert werden müssen bzw. dann mit dem Aktienverlusttopf verrechnet werden. Nur IB müsste ich die Töpfe dann selbst bauen oder den Gewinn in Anlage KAP angeben.

            LG Markus

    • Mein weltweites Bankenimperium (in Minderheitsbesitz) muss natürlich auch beaufsichtigt werden: in DE pbb und Aareal, in IT Intesa Sanpaolo, in FI (eigentlich SE) Nordea Bank, in AU Commonwealth Bank und Westpac 😀

      • Na suchenwi , da hast Du ja auch dein Bankenrisiko etwas verteilt .
        Ob das helfen wird ??? Keine Ahnung . Ob sich die Geschichte mit
        der inverten Zinskurve , auch bei Negativ-Zins , wiederholt ???
        Keine Ahnung , evt. gibt es ja auch noch einen Melt up , wie von
        Larry Baby vermutet , da bei der inverten Zinskurve im Minus ,
        nicht alle aus Aktien raus wollen , sondern rein . Time will tell .
        LG Det

        • So dann habe ich jetzt auch wieder ein pbb Paket. Diesmal ist einfach liegen lassen geplant, vielleicht ab und zu ein covered call weit otm.
          NRZ finde ich auch sehr gut im Moment, bis zum ex-div ist ja noch paar Tage Zeit. Payout ratio nicht so toll, aber auch nicht dramatisch. Ich habe mir auch WPG angesehen, Dividendenrendite aktuell 25%, nur leider nur zu 31% vom EPS gedeckt.
          @det, dein Kommentar war wieder riesig, beinahe hätte ich folgen können. 😉
          LG Markus

          • Stimmt.. mein Kommentar war eigentlich gar nicht als Kaufempfehlung für pbb gedacht, nur als Wirtschaftsnachricht.. aber jetzt, wo du es sagst..

            ..habe ich auch überlegt, kurz vor der HV pbb aufzustocken und noch etwas mehr von der §27-Dividende mitzunehmen.
            Aber mein Verrechnungskonto steht auf knapp 400€ (deckt also schon fast die ETF-Sparpläne für Juli), und eine eiserne Regel von mir ist: investiere in Päckchen von 1k, oder deren Vielfachen (um Transaktionskosten unter 1% zu halten).
            Einmal habe ich sie bei Daimler gebrochen (vor HV knapp 350€ nachgeschossen), und wo steht Daimler jetzt: tief im Minus, und Dividende gekürzt.
            Also halte ich meine eiserne Regel wieder ein. Geduld ist eine stets zu übende Tugend für Investoren 🙂

          • Hallo Markus
            Kurzfassung : ANGST !!! vs HOFFNUNG !!!
            Ergebnis : Warten auf Q2 Zahlen NRZ , KEINE BANKINVESTS ,
            bis sich inverte Zinskurve verfestigt oder aufgelöst hat .
            Nur noch GRÜN im Potfolio ( immer mehr GRÜN werdend )
            der ungeliebte Rohstoff/Absicherung Edelmetall = Gold .
            LG Det

          • Problem gelöst, durch kreatives Deinvestment:
            2k-Position in STAG aufgelöst (die zahlt zwar brav monatlich ca. 7.70€, der Kursgewinn entspricht aber knapp 10 Jahresdividenden), zur Steuerbalance 1k von Royal Mail bei schwerem Verlust verkauft..
            Damit konnte ich pbb um 162 Stk.*12.329 aufstocken, also gut verdoppeln.
            Time will tell… 🙂

  19. Zur unerfreulichen, aber letztlich unabwendbaren Sterblichkeitsdiskussion:
    „Das letzte Hemd hat keine Taschen“. Gewiss. Was sollten die Würmer auch mit Euro-Noten oder gar Münzen anfangen?

    Entscheidend ist wohl eher das vorletzte „Hemd“, dessen Tascheninhalt den Erb(inn)en zufällt. (Also das Wertpapierdepot). Das versuche ich zu optimieren, soviel ich kann.

    Ein antiker Rechtssatz: „Ultra posse nemo obligatur“ – niemand muss mehr leisten, als er kann.
    Aber soviel ich kann, will ich schon leisten… 🙂

  20. PORTFOLIO TRACKER gesucht

    Peter, verschiebe das bitte, falls Du es für erforderlich hälst, ich habe keinen besseren Ort zum Posten gefunden:

    Kann jemand einen guten Portfolio Tracker empfehlen, welcher neben Einstand, Kurs und Entwicklung insbesondere auch Dividendenrendite, -ausschüttungen und -termine anzeigt?

    Ich bin viel mit REITs, CEFs und CLOs unterwegs und möchte sowas nicht immer „zu Fuß“ in Excel berechnen bzw. nachhalten, wenn es eine „online-Anbindung“ mit Echtzeitdaten gibt. Offline-Tool bevorzugt.

    • Ich weiß jetzt nicht so ganz genau, was Du Dir unter einem Portfolio Tracker vorstellst, bzw. welche Funktionen Du erwartest. Aber ich selber habe Ende letzten Jahres damit begonnen, meine mehrbändige Ordnersammlung (Papier) nach „Portfolio Performance“ zu übertragen.
      So ganz bin ich weder mit den Funktionen noch der Bedienung zufrieden, aber das Ganze ist kostenlos und eine Verbessererung gegenüber meinem vorherigen Zustand ist es auf jeden Fall.

      Vielleicht bildest Du Dir einfach selber mal ein Urteil: https://www.portfolio-performance.info/

      Was mir derzeit nicht gefällt, sind die Punkte:
      * Anleihen werden nicht unterstützt. Es geht zwar irgendwie – aber nicht so toll.
      * Keine Unterstützung von mobilen Geräten. Ist zwar geplant – aber nichts zu sehen.
      * Das ganze Steuerthema ist mir zu einfach gelöst.
      * Für Aktien in fremder Währung habe ich für mich(!) auch keine vernünftige Lösung gefunden.

      Aber, wie gesagt: Ich will nicht meckern. Ich bin dankbar, dass ich es nutzen darf.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke, schaue ich mir morgen in Ruhe an. Habe jetzt eine „Bezahlversion“ auf Excelbasis, die Onlinekurse, etc. abfragt und Gewinne/Verluste, Div-Beträge und -renditen, asset allocation und weiteres darstellt. Ist aber a) nur online, b) auf G**gle-sheets und c) Teil eines Abos, welches ich eigentlich NICHT dauerhaft nutzen wollte. Außerdem arbeiten die in Dollares und mit Ticker, nicht Euronen und ISIN. Zu allem Überfluß stellt meine Bank auch nur WKNs zur Verfügung…

        Natürlich bietet die Bank die Grunddaten und -auswertungen und man kann das auch in Excel downloaden, aber mir sind gerade Div-Auswertungen wichtig und die daten dafür möchte ich nicht ständig „zu Fuß“ nachtragen und dann von XL berechnen lassen.

        • „die daten dafür möchte ich nicht ständig „zu Fuß“ nachtragen“

          Um Dir vielleicht einige Mühe zu ersparen: Bei Portfolio Performance wird nichts automatisch gebucht! Das musst Du schon alles „zu Fuß“ machen. Eine Hilfestellung dabei könnte jedoch ein Import von Abrechnungen von pdf-Files sein. Funktioniert recht gut, sofern es sich um Standard-Vorgänge bei Standard-Banken handelt. Ich habe das aber auch nur für die Erstaufnahme sämtlicher Daten genutzt. Aktuelle Zins-/Dividendenzahlungen, sowie Käufe/Verkäufe gebe ich per Hand ein.
          Für einen Day-Trader ist das wohl kaum interessant, aber ich handele ja nicht so oft und die paar Zahlen habe ich schnell eingegeben.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Das Einzige, was wirklich automatisch aktualisiert wird, sind die Kurse. Sofern man denn geeignete Quellen findet und diese entsprechend konfiguriert. Ist bei „exotischen“ Werten auch nicht immer ganz unproblematisch!

          • Danke für die Ergänzung, dann rutscht das auf meiner Prio-Liste etwas nach unten.

            Auf die Schnelle habe ich jetzt folgende Lösung: download der Bankdaten in Excel, Berechnung der Brutto- sowie netto-Dividende (gfls. unter händischem Nachtrag der Ausschütungen*), Zusammenfassung diverser Depots (in Reitern derselben Datei) auf „Deckblatt“ und Berechnung von G/V, Gesamt-Ausschüttungen, Div-Rend., Depotanteil am Gesamtinvest, usw.

            Das ist ja alles kein Hexenwerk, allerdngs hatte ich gehofft, auf (turnusmäßige) manuelle downloads und insbesondere manuelle *Ausschüttungsnachträge mittels „online-Ziehen“ verzichten zu können und „tagesaktuell“ zu werden. Die Banken bzw. das Netz stellen ja soviele Daten zur Verfügung, daß ein händisches Nachtragen nur die Fehlerquote hochtreibt.

            Für die Vorhersage der monatlichen/quartalmäßigen Div-Eingänge habe ich auch noch keine Lösung. Derzeit bin ich bei „Alles durch 12“, aber das ist natürlich kein Tool für die Liquiditätsplanung.

  21. So, die Aurelius hat zur HV am 19.7. eingeladen.
    Was soll denn bitte „Sollten bis zum Tag der ordentlichen Hauptversammlung
    weitere Beteiligungsverkäufe realisiert werden, so wird hierfür eine
    anteilige Partizipationsdividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.“ bedeuten?
    Es gibt also keine Zusatzdividende, wenn nicht zufällig in den nächsten vier Wochen ein Exit realisiert wird. Und was ist mit der Rücklage aus den letzten Exits, wovon noch in Folgejahren profitiert werden sollte und was ist mit den bereits realisierten kleineren Exits?
    Also diese Meldung gefällt mir nicht. Wenn wirklich nur 1,50€ ausgeschüttet werden, dann werden wir das am Kurs spüren und die Dividende ist für die Katz.

    LG Markus

      • Ohhh Peter , bist Du bei Aurelius raus ???
        Ich bleibe auf jeden Fall dabei , EGAL ob 1,50 Euro / 3,00 Euro
        oder 5,00 Euro zu verteilen sind . Darf ich fragen , warum DU
        Aurelius nun nicht mehr Haltenswert findest ???
        Traust Du da der Geschäftsleitung keinen vernünftigen Exit mehr zu ???

        LG Det

        • Ich habe in die Glaskugel geguckt und da weder eine überdurchschnittliche Dividende, noch einen Grund für eine Kurssteigerung sehen können.
          Eher könnte es sein, dass manch ein Anleger genau so enttäuscht ist wie ich, sein Warten auf eine Partizipationsdividende vergeblich war und nun ebenfalls verkauft. Ich denke, in den nächsten Tagen werden wir tendenziell eher niedrigere Kurse sehen.
          Und vielleicht überlege ich es mir kurz vor der Ausschüttung (oder direkt danach) auch noch einmal anders? Mal sehen…

          Gruß, Der Privatier

          • HMMMMMMMMMMM ????? , ich bleibe mit meiner größten Position ,
            jedenfalls erstmal bei Aurelius dabei . Time will tell .
            LG Det

          • PS , erst wollte ich Dich ja noch fragen , ob Du bei DIC noch
            weiter aufgestockt hast . Aber da ja schon deine Sicht auf
            Aurelius , evt. einen Kursverlust annehmen lässt , werde ich
            wohl lieber noch ein wenig Liquidität , für Aurelius Nachkauf ,
            aufheben . Da könnte m.M.n. evt. mein Geld noch besser aufgehoben
            sein , wie bei DIC , obwohl ich DIC schon bereits ziemlich GUT
            finde . Aber damit wird dann Aurelius , evt. doch zu dem One
            and Only Wert werden ( eigentlich noch nicht geplant ) .
            Hoffentlich wird dann auch mal geliefert ( Exits ) .
            Getronics Exit , hat lt. GF den 18,5 fachen Investitionsbetrag
            eingespült . Also abwarten , was der nächste ( und auch WANN )
            Exit , einbringen wird .

            LG Det

    • Ich habe die Aurelius-HV-Einladung https://de.marketscreener.com/AURELIUS-EQUITY-OPPORTUNI-494695/news/AURELIUS-Equity-Opportunities-veroffentlicht-Hauptversammlungseinladung-28742498/ auch gelesen.
      Die Sätze zur Dividende sind:
      „Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft werden der am 19. Juli 2019 stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Basisdividende von 1,50 EUR je Aktie (2018: 1,50 EUR) vorschlagen. Zusätzlich zur Basisdividende schüttet die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA bei erfolgreichen Unternehmensverkäufen eine sogenannte Partizipationsdividende an die Aktionäre aus. Sollten bis zum Tag der ordentlichen Hauptversammlung weitere Beteiligungsverkäufe realisiert werden, so wird hierfür eine anteilige Partizipationsdividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.“

      Ich lese das so: Basisdiv + Partizipation1 + evtl. anteilige Partizipation2

      Aber die Hand lege ich für diese Interpretation nicht ins Feuer…
      Time will tell.

      • „Ich lese das so: Basisdiv + Partizipation1 + evtl. anteilige Partizipation2“

        Man sich ja immer gerne etwas wünschen und auch Hoffungen hegen. Dem schliesse ich mich dann auch gerne an.

        Aber wenn Du aus der Formulierung der Hauptversammlungseinladung Deine Formel heraus „liest“, dann stimmt irgendwas mit der Wahrnehmung/Verarbeitung nicht. Da war dann wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens. 😉

        Gruß, Der Privatier

        • Ja, der Wortlaut der HV-Einladung ist auch undeutlich.
          Aber als Linguist gesprochen – erwähnt werden zwei Gründe für Partizipationsdividenden:
          (1) „erfolgreiche Unternehmensverkäufe“
          (2) „weitere Beteiligungsverkäufe“

          Der Begriff „weitere“ spricht dafür, dass (1) und (2) addiert werden. (Aber was, wenn (2) erfolglos ist, also ein Defizit einbringt?)
          Warten wir es einfach ab 🙂 Bei mir ist Aurelius on hold.

          • Hi suchenwi, meines Erachtens misinterpretierst du hier auch als Linguist.
            (1) ist eine allgemein formulierte Konjunktion, die bereits suggeriert, dass zwischenzeitlich noch kein erfolgreicher Exit erfolgt ist, denn (2) betont dies mit der Einschränkung, dass nur falls es jetzt noch zu einem erfolgreichen Exit kommt, mit einer Partizipation zu rechnen sein darf.
            Entweder man ist sich recht sicher, noch einen Exit melden zu können oder man zahlt wie vor einem Jahr angekündigt aus der Rücklage etwas aus oder das Geld wurde anderweitig verprasst, für Einkäufe verwendet oder das Portfolio hatte größere Investitionskosten.
            Ich bin wie Det mit der größten Position in Aurelius dabei und leicht besorgt. Im Grunde bin ich bei Aurelius langfristig orientiert, aber nicht mit der aktuellen Menge, die größere Hälfte muss noch unters Volk. 😉

            LG Markus

          • Ich sehe das genau so wie Markus:
            (1) Der erste Satz ist eine allgemeine Feststellung, dass prinzipiell auch Partizipationsdividenden gezahlt werden können. Wobei unklar bleibt, wie „erfolgreiche Verkäufe“ definiert ist.
            (2) Der zweite Satz präzisiert diese Aussage, in dem er klar stellt, dass lediglich noch weitere Beteiligungsverkäufe bis zur HV zu einer anteiligen Ausschüttung führen werden.

            Wenn man hingegen bereits jetzt eine Partizipation eingeplant hätte, so hätte dies im Sinne einer transparenten und eindeutigen Kommunikation auch so vermittelt werden müssen, wie z.B.: „Nach bisheriger Planung ist eine Partizipationsdividende von 2,00€ geplant, sollten jedoch weitere Beteiligungsverkäufe abgeschlossen werden können, könnte dieser Betrag bis zur HV noch angepasst werden“ – oder so ähnlich.

            Mir ist darüberhinaus nicht so klar, ob eine solche Vorgehensweise mit unklarer Dividende überhaupt zulässig ist? Habe ich jedenfalls bisher noch nicht erlebt. Eine Einladung zur HV enthält ja eben nicht nur Ort und Datum, sondern auch die Punkte, über die abgestimmt werden soll. Manch einer erteilt ja Weisungen an einen Vertreter über das gewünschte Abstimmungsverhalten. Das wird mit aber unmöglich, wenn die Punkte im Vorfeld nicht klar nicht.

            Gruß, Der Privatier

          • Also m.M.n. ist es mit der Part. Div. eigentlich ganz einfach .

            A) Sollte noch VOR HV , weitere EXITs ( und zwar größere Exits ,
            wie die bereits erfolgten kleineren EXITs ) erfolgen , gibt es
            zu den 1,50 Euro Basisdiv. ( Für DIE bereits aus letzten 2017 VK
            ein Vortrag von ca. 3,00 Euro gebildet wurde = SICHER )
            eine weitere Part. Div. aus laufenden Geschäft .

            B) Um mal über Peters Div. betrachtungen “ Dividenden Teil 2 “
            zu bleiben : Es ist VAG Übernahme getätigt worden , soweit ich
            gesehen habe , auch wohl OHNE KREDIT AUFNAHME . D.h. der UN WERT ,
            ist m.M.n. auf jeden Fall , erhöht worden . Wenn ich bisher alles
            richtig beobachtet habe , sind dafür auch wieder Aktien in Umlauf
            gebracht worden . D.h. das ARP ist Quasi als Liquiditätspuffer
            u.a. für VAG Kauf ( sozusagen als Kreditäquivalent ) eingesetzt
            worden . Vermutlich auch ein Grund , warum der Kurs , nicht so
            richtig in die Höhe schießt .

            Meine interpretation des im Bundesanzeiger veröffentlichen GB ,
            wäre für 2017 FOLGENDE :
            1) Es ist ein Bilanzgewinn von 224,8 Mio. ( ca. 8 Euro / Anteil )
            gemacht worden .
            2) Es ist ein Bestand von 2.568.386 Aktien ( Miteigentumsanteilen )
            gehalten worden ( INNEN ) .
            3) Von den 224,8 Mio. , sind 141 Mio. an die 28,2 Mio. Div.
            Berechtigten ( also im Umlauf befindlichen / AUSSEN )
            = 5 Euro/Aktie ausgezahlt worden .
            4) Ein Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von 83,8 Mio.
            ( = ca. 3 Euro/Aktie ) ist auf 2018 , gemacht worden .

            wäre für 2018 FOLGENDE
            1) Es ist ein Bilanzgewinn 2018 , von 146,12 Mio gemacht worden .
            2) Es wird auf HV , eine Bar Div. von 1,50 Euro vorgeschlagen .
            Somit 44,524 Mio. / 1,5 = 29,682 Mio. Anteile im Umlauf (AUSSEN) .
            ( Zunahme um ca. 1,5 Mio. Anteile a. ??? 42 ??? zu 2017 )
            3) Es wird ein Vortrag von 101,596 Mio. auf neue Rechnung ,
            nach 2019 , auf HV ( JETZT 2019 ) vorgeschlagen .
            4) Ob nochmal ein größerer Exit VOR HV erfolgen wird = Glaskugel .
            I.d.R. hat GF , eigentlich immer geliefert .

            Soweit derzeit , meine interpretation der Bar Div. 2018 , in
            2019 zu zahlen .

            LG Det

          • Hi det, woher weißt du, dass jetzt 29,682 Mio. Anteile im Umlauf sind?
            Hat Aurelius nicht eigentlich noch ein ARP zu laufen und daher sollte der Umlaufanteil kleiner werden. Wenn die für jeden Kauf dieselbe Anzahl Aktien verteilen, muss das nicht irgendwo gemeldet werden?
            Mysteriös, am Ende hat’s Peter doch richtig gemacht… ? 😉

            LG Markus

          • Hallo Markus
            Einfach lesen der Bilanz im Bundesanzeiger veröffentlicht .
            Die Aktienanzahl , wäre meine interpretation zu der Bar Div.
            von 1,50 Euro , bei genannten 44,524 Mio. Vorschlag HV .
            Ob Peter das dann richtig gemacht hat , KEINE AHNUNG .
            Ich bleibe jedenfalls bei Aurelius dabei . Egal ob mit
            oder ohne Peter . Richtig/Falsch = Glaskugel .

            LG Det

          • PS suchenwi,s angegebener Link , auf Market Screener ,
            sagt in etwa das Gleiche . Float 29,682 XXX Mio. .

            Jürgen , was machst Du denn ???
            Halten oder wegen ggf. mehr erhoffter Bar Div. , VK ???
            Persönlich werde ich bei meiner Range bleiben .
            Sollte es nochmal weit unter 38 laufen , werde ich wohl
            eher weiter zukaufen . Obwohl bereits JETZT schon ,
            die größte Beteiligung bei den zu beobachtenden Depots .
            Halt ZUFALLSGETRIEBEN . Evt. auch noch mit einem Exit ???
            Aber selbst wenn DAS nicht kommen würde , für MICH , noch
            alles in Ordnung . Dann halt wohl eher warten .

            LG Det

          • Hi, für mich ist das keine Überlegung zZt … Aurelius halte ich mit Sicherheit bis auf weiteres. Ich verstehe manchmal die ganzen Diskussionen nicht … Das ist ein gesundes Unternehmen und ob die nun 3 oder 4 oder 5 € Dividende zahlen ist mir irgendwie egal. Ich habe gekauft unter der Annahme, dass es 1,50€ gibt. Alles darüber: schön! Wird gern genommen….
            Sollte der Kurs nachgeben, weil Peter nicht mit der Dividende zufrieden ist ( 🙂 ) , dann würde ich ggf nochmal etwas nachlegen 😉

        • HMMMMMMMM Jürgen , meinst Du weil Peter verkauft hat ,
          wird jetzt der Kurs nachgeben ??? 🙂 😉 🙂 HMMMMMMMMMM

          Aber ich sehe es auch so , die Schatzkiste , kommt nicht
          unter 52 + X außer Haus . Da müsste sich die Nachrichtenlage
          aber schon mal dramatisch ändern . Und nicht nur weil evt.
          1,50 Euro an der Bar Div. ( erstmal HV abwarten !!! ) fehlen .
          Eigentlich wollte ich ja eher noch bei DIC etwas aufstocken ,
          aber wenn VIELE so wie Peter denken , könnte dass CRV bei
          Aurelius ja nochmal besser werden . Time will tell .

          LG Det

          • Klar, Peter ist da bestimmt dick drin gewesen 🙂
            DIC habe ich auch noch auf meiner WL – genau wie die Deutsche Konsum REIT (die ja immer weiter steigt – warum auch immer – ich habe ein Limit Buy auf 12€ – aber da sind wir ja inzwischen weit weg).
            Spekulativ bin ich mal bei 3M rein zu 149€ … die wollte ich schon seit einiger Zeit haben, waren mir aber immer zu teuer. Nun nach der Korrektur der Gewinnziele und der damit verbundenen Kurskorrektur, passt der Preis schon fast. Ist aber wirklich recht spekulativ und vorgreifend, aber: no risk no fun 😉

          • Moin Jürgen
            WAAASSSSSSSSSSSS , DKR 16,40 Euro ????? KRASSE FAHNENSTANGE .
            Glückwunsch zum Kauf . Ich habe meine 4P? ja irgendwann um 11 Euro
            raus getan . NATÜRLICH WIEDER VIEL ZU FRÜH . Kenne ich ja schon .
            Ich war da einfach von der langen Seitwärtsbewegung etwas entäuscht .
            So ca. 10 oder 20% dran verdient , aber mind. 40% oder 50% weiteren Kursanstieg , NICHT mitgemacht . EGAL , SOOO What ……………

            Lustig : Über 3M hatte ich auch schon ( Vermutl. Ergebnisgleich ) nachgedacht . Ist aber noch in keiner Handlung gemündet .
            Z.Zt. also eher Seitenlinie .

            Tja und mit DIC : Da wäre eigentlich z.Zt. meine erste
            Liquiditäts-ANLAUFSTELLE geplant gewesen , wenn nicht Peter
            die Aurelius verkauft hätte ( = Pulver trocken halten , da
            Peter vermutlich die Herdenübertretung bei Freenet meint ) .
            Aber son paar DIC Anteile habe ich ja da schon in der Beobachtung .

            @ Peter
            Aurelius ist nicht Freenet !!!
            Bei Freenet , ist ZUFÄLLIGERWEISE , meine Annahme eingetroffen .
            D.h. , Herdenübertretung bei Freenet eher die Regel wie die
            Ausnahme . Bei Aurelius wäre mir die Gefahr des LAUFS in die
            andere Richtung ( also nach oben ) zu groß . Aber auch nur
            pers. Sichtweise ( Um das Risiko , deiner Sichtweise , auch
            ein wenig zu berücksichtigen , halte ich jetzt etwas Liqui .
            Eigentlich wollte ich ja eher noch etwas Liqui in DIC , aber
            muss dann wegen m.M.n. besseren CRV erstmal ca. 1 Monat bis
            zur Aurelius HV , warten ) .

            LG Det

    • Lasst Euch mal alle nicht durch meine Aktivitäten verunsichern. 😉

      Vielleicht gibt es ja am Ende doch noch eine satte Extra-Dividende und ich kann mich schwarz ärgern. Dann dürft ihr mich anschließend gerne „Schwarzer Peter“ nennen. 😀

      Momentan scheint sich der Kurs jedenfalls von der Ankündigung nicht großartig beeinflussen zu lassen (auch nicht von meinen Verkäufen 😉 ).
      Schlecht wird es erst dann, wenn es nun doch keine Extra-Dividende geben sollte und die Theorien von der Det’schen Herden-Überrollung wahr werden sollten. Dann könnte nach dem Ex-Tag das Dez.18-Tief von 30€/31€ wieder in greifbare Nähe rücken.
      Und dann kaufe ich wieder. 🙂 Denn schlecht finde ich den Titel ja nicht.

      Gruß, Der Privatier

      • Dets Herde würde wahrscheinlich noch weiter weg ziehen, wenn es doch 4-5€ gibt. Bei 1,50€ zieht die Herde vielleicht schon vor ex-div weiter. Ich bin ja auch vom UN überzeugt, nur halt (wie det) momentan zu stark gewichtet, weitere Zukäufe würde ich aktuell eher ausschließen. So ab 45 oder etwas darüber könnte ich schon mal reduzieren, um mit dem Rest gen 65 zu marschieren und jedes Jahr 5€ zusätzlich einzustecken.

        Ich habe übrigens mal bei Aurubis einen Anfang mit einem kleinen Put gemacht. Der Chef ist von Board und die Strategie geändert, da rechne ich mit etwas Auftrieb. Obwohl „Rausschmiss“ irgendwie fake news mäßig ist, er hatte eh nur noch Vertrag bis 30.06. und wurde jetzt bis dahin freigestellt, das ist doch ganz normal.

        LG Markus

        • “ Ich bin ja auch vom UN überzeugt…“

          Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verliere ich meine Überzeugung…
          Aber ich will ja hier mal nicht zu sehr auf Pessimismus machen – warten wir einfach mal ab. Wir werden es ja sehen.

          Gruß, Der Privatier

          • Hallo Peter
            Was lässt Dich bei Aurelius zweifeln ??? Nur die Bar Div. , oder
            findest Du dass Unternehmen insgesammt zweifelhaft ???
            Ich persönlich bin da ja recht stark übergewichtet , und will nicht
            hoffen , dass da deine Zweifel , auch nur ansatzweise , berechtigt
            sind . Im Moment ist meine Meinung zum UN , jedoch n.w.v. POSITIV .
            Der Kursverlauf , könnte natürlich auch m.M.n. , besser sein .
            So What , ich werde die Zeit bis zur HV , abwarten .
            Und dann , schauen ob ich was übersehen habe : Time will tell .

            LG Det

          • „Was lässt Dich bei Aurelius zweifeln ?“

            Ohje… das würde jetzt eine lange Geschichte. Bevor ich hier einen Roman schreibe, beschränke ich mich mal auf ein paar Fragen, die dann jeder für sich beantworten kann. Ausgangspunkt ist aber in der Tat die fragliche Partizipationsdividende (PD).

            1. Wie würde die Zahlung einer PD technisch ablaufen?
            a) Man erklärt die bereits erstellte, geprüfte, veröffentlichte und gedruckte Bilanz/Jahresabschluss/Geschäftbericht für 2018 für ungültig und erstellt alles neu?
            b) Man beschliesst auf der kommenden HV (ohne dass es auf der Agenda steht) ganz spontan eine Vorauszahlung für 2019?
            c) Man benötigt keinen Beschluss einer HV, sondern zahlt einfach so?

            2. Wie läuft so ein Exit (Voraussetzung für PD) ab?
            a) Ein Vorstand trifft einen anderen abends in der Kneipe, man kommt so ins Gespräch, wird sich über den Verkauf eines Unternehmens einig, am nächsten Morgen werden die Millionen im Geldkoffer am Rastplatz „Knitterheide“ überreicht.
            b) Es sind monatelange Gespräche, Sondierungen, Bilanzprüfungen und juristische Fragestellungen zu klären, die jeweils von allen Beteiligten innerhalb gewisser Fristen zu erledigen sind. Ein Erfolg zeichnet sich lange vorher ab und dauert bis zur endgültigen Umsetzung weitere Monate.
            c) Frage: Hat der Vorstand keinen Plan zu aktuellen Situation?

            3. Was ist mit den Rückstellungen aus 2017?
            Es liegt eine klare Ausssage des Vorstandes vor, dass die PD für 2017 nicht vollständig ausgezahlt wurde, sondern gestreckt in den kommenden Jahren ausgezahlt werden soll.
            a) Wieso ist die Frage unter Pkt.2 daher überhaupt zu stellen? Es geht erst einmal um die alten Zusagen!
            b) Ist dem Vorstand bewusst, dass er mit Klagen wg. Falschaussage rechnen muss, falls es keine PD in diesem Jahr geben sollte?
            c) Falls es ihm bewusst ist, warum nimmt es dies in Kauf? Wäre es das kleinere Übel?
            d) Was ist das größere Übel?
            e) Waren die Shortattacken vor einem Jahr doch nicht so unberechtigt?

            Wie gesagt: Ein Haufen Spekulation und Kaffeesatzleserei.
            Alles wird gut… 😉

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Und nun ist es auch so eine lange Geschichte geworden. 😉

  22. Finanzmathematische Frage: wie berechnet man korrekt den Yield-on-Cost für ETF-Sparpläne?
    Beispiel: monatliche Einzahlung 200€. (Evtl. plus Direktkäufe).
    Quartalsweise Ausschüttung (yield): X €.

    Simples YoC ist: Summe aller Yields / Summe aller Costs.
    Aber die Yields von früheren Zeitpunkten hängen natürlich von der gehaltenen Stückzahl zu dem Zeitpunkt ab.
    Ein „forward yield“ (letzte Ausschüttung auf die nächsten 12 Monate hochrechnen) scheidet aus, weil ETFs halt immer nach (erst Abzug von TER und dann) Kassenlage zahlen.

    Konkreter Hintergrund:
    der DE000A0H0744 ISHS DJAPSLDV30 (großteils AU-Titel; Einzelkauf) ergibt 4.71% YoC. Der DE000A0F5UH1 ISHSTGLSELD100 (Sparplan seit Feb. 2018) nur 2.56%, aber wohl schlechter wegen Rechenfehlern (s.o.)
    Ich plane, den GlobalSelDiv.100-Sparplan morgen zu stoppen (ist mit 7k auch schon auf Vollposition), und einen neuen (300€) auf Asia-Pacific Sel.Div.30 (bisher 2k) einzurichten.
    Die Rente rückt näher, noch 6 Wochen… 🙂

    • Hi, das ist nicht ganz einfach … ich denke das geht in Richtung „Interner Zinsfuß“ oder „Time Wighted Return“ . Suche mal nach den Begriffen im Internet.

    • Solche und ähnliche Fragen waren für mich immer mit ein Grund, Berechnungen dieser Art erst gar nicht anzustellen: Das Ergebnis ist ohnehin unter irgendeinem Gesichtspunkt immer falsch.
      Der andere Grund ist der, dass ich nicht wüsste, welche Erkenntnis ich aus dem Ergebnis gewinnen könnte.

      Gruß, Der Privatier

      • Mein Erkenntnisinteresse war in dem Fall: welcher meiner diversen ETFs wirft am meisten Nettoerträge ab?
        Einfach: 6.049% US46435G3424 ISHS MORTG REAL EST (durfte ich aber nach MiFID-II nicht mehr nachkaufen).
        Der nächste war 4.710% DE000A0H0744 ISHS DJAPSLDV30.

        Wenn ich mein Depot so anschaue, ist es etwas US-überlastig. Der DJ Asia Pacific besteht zu 50% aus australischen Aktien (sonst JP, HK, SG usw.) Also ein gewisses Gegengewicht in einer anderen Weltgegend. Ab 1.7. läuft mein Sparplan darauf.

        An deutschen und europäischen Aktien habe ich momentan keine rechte Freude (Ausnahmen: Allianz, MunichRe, alstria Office REIT, Dt.Telekom, Poste Italiane +25%, und natürlich die Luxemburger: SES Global und Aroundtown).
        Zur weiteren Diversifizierung habe ich den Pimco EM Local Bonds ETF bis Schmerzgrenze 7k aufgestockt. (Die YoC-Statistik ist dadurch für den Hund, aber ich schätze 4% netto).
        Die Anlagenwelt ist rund und bunt… 🙂

  23. Blindleistung: habe gerade in alten Dokumenten gestöbert. „Vorauszahlungsbescheid über ESt, Soli und KiSt“ vom November 2008.
    „Es werden festgesetzt für 2008 zum 10.Dezember“ und drei Folgequartale: ESt 0.00 KiSt 0.00 Soli 0.00 Insgesamt 0.00. Dann eine Seite voll Rechtsbehelfsbelehrung, Folgen verspäteter Zahlung usw.
    Ich musste damals schon schmunzeln, und heute wieder 😀
    Vielleicht hängt das mit meiner Scheidung 2008 zusammen.
    Aber anstatt der langen Rechtsbehelfsbelehrung hätte ein Satz gereicht: „Gratuliere – wir sind quitt!“

  24. Heute meinen Steuerbescheid bekommen – Elster hat richtig gerechnet 🙂
    Was ich nach der „CapTrader-Steuern-Expertenwissen-Sreuerberater“ Diskussion noch anmerken möchte:
    Ich habe noch nicht einmal irgendwelche Belege (weder von CapTrader noch von Exporo) hinschicken müssen. Alles wurde beleglos anerkannt – und ich habe nur in der Steuerklärung angegeben: sonstige Erträge und gezahlte Steuern.
    Das war einfach …

    • Ich hatte Differenzen zwischen der Elster und dem Steuerbescheid.
      – absetzbare Altersvorsorgeaufwendungen (1€ zum Testen, geringfügig, aber deutet auf Elster-Bug)
      – nachgezahlte Kirchensteuer im Vorjahr, absetzbar. (Kannte Elster ja nicht).
      Ergebnis: +166.95 Rückzahlung.

        • Wenn es hier Differenten gab, dann lag das aber nicht an Elster, sondern an Dir!!

          Wenn Du vergisst, wichtige Angaben zu machen, darfst Du Dich nicht wundern, wenn diese im Ergebnis nicht berücksichtigt werden.

          Gruß, Der Privatier

          • Die Elster-Zahlen waren aus der Probeberechnung, bevor ich die Steuerklärung eingereicht habe, also gleiche Inputdaten für Elster und FA :). Nach der Steuernachzahlung für 2017 (wg. Progressionsvorbehalt ATZ-Aufstockung) wurde aber nicht gefragt.

          • Ich nutze zwar selber die Elster-Software nicht (sondern nur eine Schnittstelle in meinem Steuerprogramm), ich würde aber einmal darauf wetten, dass es auch in der Elster-Software jeweils ein Feld gibt für „in 2018 gezahlte Kirchensteuer“ und für „in 2018 erstattete Kirchensteuer“.

            Und wenn man im zweiten Feld nichts einträgt, kann Elster da auch nichts berechnen!

            Gruß, Der Privatier

          • Also ich habe einen langen Abend mit dem Elster-Ausfüllen verbracht (wobei ein Gutteil durch die Übernahme der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung erledigt war – gute Sache das!), und mich mit Hunderten von Fragen auseinandergesetzt, und sie nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet… (spanische Inquisition,könnte man sagen).
            Vielleicht habe ich es übersehen, aber Fragen nach nachentrichteter bzw. erstatteter Kirchensteuer sind mir nicht aufgefallen.
            Aber egal, mein FA hat auch noch mal drübergeschaut, nach 6 Wochen den Bescheid erstellt, und die Erstattung noch ein wenig erhöht, also ich klage nicht 😀

          • Vielleicht kann man es so erklären: durch Übernahme der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung werden die vom AG abgeführten ESt, Soli, KiSt übernommen.
            Vielleicht hätte ich die von mir nachentrichteten ESt, Soli, KiSt auf diese Werte addieren sollen.
            Aber das ist mir in dem Moment nicht eingefallen.
            Nächstes Jahr habe ich noch einmal die Chance (aber wenn das FA das sachkundig macht, traue ich denen mehr als mir selbst), danach sind eh nur noch Renten + KAP mit Günstigerprüfung zu erklären 🙂
            Naja, plus Abfindung 2020, frw.RV-Beiträge usw.
            Es bleibt spannend.

      • Also bei mir stimmte Elster auf den cent genau – trotz Progressionsvorbehalt durch mein Alg letztes Jahr – ohne diesen hätte ich noch einige hundert Euronen mehr zurück bekommen.
        Mit meinem Beitrag wollte ich eigentlich mehr darauf hinweisen, dass die FA‘ter offensichtlich ganz unterschiedlich mit Belegen bzgl. Kapitalerträgen umgehen – wie gesagt: ich habe nicht ein Stück Report, Liste, Papier hinschicken müssen – trotz Günstigerprüfung.

        • Ich wurde aufgefordert, Belege für 15932€ frw. Rentenbeiträge einzureichen (bei dem Betrag verständlich). Wurden akzeptiert.

    • @Jürgen: Ich glaube, man wird wohl nie herausfinden, ob es da ein Prinzip bei den Finanzämtern gibt (und falls ja: welches?), nachdem entschieden wird, welche Steuerfälle überprüft werden und welche nicht.
      Da helfen dann auch Aussagen wie „besondere Auffälligkeiten werden genauer geprüft“ nicht viel weiter. Denn, was ist schon „besonders auffällig“??

      Meine persönliche Einschätzung geht dahin, dass solche nicht ganz alltäglichen Einkünfte über Captrader oder Crowdinvestment-Plattformen solange durchgewunken werden, solange sie positiv sind. Sobald sich da irgendwo ein negativer Betrag bemerkbar macht, dürfte dann ein Kriterium für eine Prüfung erreicht sein. Ob es dann tatsächlich dazu kommt, hängt dann sicher noch von weiteren Faktoren ab.

      Ich selber warte (leider) immer noch auf meinen EkSt-Bescheid. Dabei ist der Bescheid selber wahrscheinlich gar nicht so spannend. Ich brauche ihn aber für die Kranken- und Rentenversicherung! Die möchten ja gerne einmal im Jahr eine Rückrechnung machen. Die RV sieht das wohl recht locker („dann machen wir das eben später…“), die KV stellt sich da gerade ein bisschen an.

      Gruß, Der Privatier

      • Hi Peter, mit deiner persönlichen Einschätzung bei den FA‘s bzgl. ‚Durchwinken solange Erträge positiv‘ könntest du durchaus richtig liegen. Da habe ich vielleicht insofern bislang Glück gehabt, dass ich noch nie bankenübergreifend Verluste geltend machen musste.

        Was mich ein wenig stutzig macht: deine KV macht eine Rückbetrachtung der gezahlten Beiträge auf Basis des letzten Steuerbescheids?? Und dann? Nachzahlung bzw. Rückerstattung? Meine KV hat mir gesagt, sie hätten gern den Steuerbescheid 2018, um die Beiträge für die nächsten n Monate (ca. 12) festzulegen. Von Rückbetrachtung war da keine Rede …

        • Ergänzung: aber gemeldet hat sich meine KV um was anzufordern bislang noch nicht … ich werde den Bescheid aber proaktiv schicken

        • Ist schon alles richtig so: Eine Rückrechnung erfolgt immer dann, wenn Einkünfte aus V+V und/oder selbständigen Tätigkeiten vorliegen. Das ist bei mir der Fall.

          Gruß, Der Privatier

  25. Hat jemand eine Empfehlung für einen ordentlichen Broker bzw. Bank, welche auch exotische Papiere gelistet hat und die Abgeltungssteuer direkt abführt?

    Hintergund: Ich möchte gerne einen Teil meines Portfolios in US Bond, Baby Bonds und Preferreds anlegen und meine Bank, die deutsche Tochter einer französischen Bank in Nürnberg, bietet den Großteil desses, was ich haben möchte, nicht an. Die Orange-Blauen in FFm erst recht nicht. Dito DeGiro.

    Peter, CapTrader habe ich gelesen, wie Du schreibst führen die die ASt nicht ab.

    • Hallo Alex, bei der Onvista Bank geht zumindest der Handel von preferred stocks (direkt Börse NYSE) und die führen die Steuer natürlich auch ab. Die Bank in Nürnberg kann das nicht, außer Gebühren…… 😉

      • Danke, dann gucke ich da mal. Ein paar preferreds kann die Nürnberger auch. Aber halt nicht alles, was ich will.

      • Das Ganze hängt eben immer davon ab, ob das gewünschte Papier MIFID-II-konform ist und inwieweit Bank/Broker die Regeln auslegen und umsetzen.
        Völlig ohne Regeln geht es dann wohl nur außerhalb der EU – aber da gibt es dann auch keine deutschen Steuergepflogenheiten.

        Gruß, Der Privatier

    • Alex, da habe ich auch schon mal vergeblich gesucht. Ich glaube in DE gibt es so etwas nicht.
      Bei mir ging es allerdings um Optionen und Auslandsgeschäfte.

  26. Übrigens habe ich heute meinen Bestand an Nordex Aktien wieder etwas aufgestockt. Nicht wirklich zum (Tages-)Bestkurs, aber egal. Ich gehe davon aus, dass der Kurs mittelfristig den sich abzeichnenden Erfolgen folgen wird. 😉

    Gruß, Der Privatier

    • Na dann mal frischen Wind um die Nase pfeifen lassen .
      Mir war es windig genug , und bin froh gewesen , auch mal die
      letzten 150 Stk. ( von 6000 ) Gewinneutral , also Bullen / Bären
      tausch , losgeworden zu sein . So schön und sinnvoll ich das
      Geschäft für die Zukunft auch sehe , würde ich vermuten , dass
      das Zukunftsmodell Wind , noch nicht REIF fürs Geldverdienen ist .

      Da war sogar meine Publity Beteiligung , mit extremen Zittern ,
      sowie Wut über Handlungen Hr. Olek ( Daher bei Kap. Erhöhung
      dabei geblieben ) ein wenig erfolgreicher .
      Beide Beteiligungen , möchte ich aber , aus verschiedenen Gründen
      nicht mehr halten . Dir trotzdem viel Erfolg .

      Ich warte jetzt erstmal auf HV Aurelius .
      LG Det

      • Bin froh, dass ich zur Zeit keine Nordex habe und würde auch nicht einsteigen, ich war auch mal investiert. Ist mir doch zu schwer einzuschätzen, woher die Gewinne und Wachstum kommen sollen.
        Publity hatte ich auch schon mal oder zumindest auf wl, aber das Gebahren von Herrn Olek sieht mir nach Mauschelei aus, ich trau dem nicht (mehr).

        Heute, leider mit einem Tag Verspätung habe ich meine erste Wette gegen BYND aufgemacht. Wie kann man ein Stück Fleischersatz nur so hypen. Wo sollen hier Wachstum und Gewinne herkommen, ich glaube da nicht dran, nicht in dieser Größenordnung.

        LG Markus

        • Zu „Fleischersatz“: da sammle ich seit Jahren praktische Erfahrungen, da ich mich weitestgehend vegetarisch/vegan ernähre.
          An Zutaten sind Austernpilze, Tofu und Weizengluten besonders einfach zum Selberkochen/braten. Auch Paprikaschoten oder Selleriescheiben sind bei geeigneter Würzung hinreichender Fleischersatz. BYND u.a. treiben aber mehr Aufwand…
          Das Thema wird auf SeekingAlpha gerade wieder diskutiert:
          https://seekingalpha.com/news/3473016-vegan-burger-far?dr=1#email_link

          • Ich werde nie verstehen, warum aufgeklärte Omnivoren freiwillig auf einen Teil ihrer artgerechten Ernährung verzichten. Und dann doch versuchen, den Geschmack von Fleisch nachzuahmen. Wer nasse Pappe essen will, der sollte mMn auch damit leben, dass es so schmeckt. Ich gehe aber davon aus, dass der Veganismus eine Phase ist und die Anhänger irgendwann ein Einsehen haben werden. Demnach sind diese Aktien für mich keine Option.

          • Klar, Geschmack ist Geschmackssache. Jeder, wie er mag.
            Von der Nachhaltigkeit gesehen muss man halt deutlich mehr an Futtermitteln, Wasser.. pro 1 kg Fleisch verwenden, als für 1 kg fleischlose Nahrung.
            Der typische Fleischgeschmack („umami“) kommt übrigens
            von Mononatriumglutamat, was in der Natur auch vorkommt in (überreifen) Tomaten, Pilzen, Hefeextrakt usw.
            Mein Abendessen heute: Vollkorntoast, dünn Wasabi(jap. grüner Meerettich,Tomatenmark, gebackener Camembert (also Tierprodukt),darauf etwas schwarzer Pfeffer 🙂
            Lecker.

          • @suchenwi deine Ernährung finde ich gut, auch wenn ich da noch nicht so weit bin. Diese Diskussion wollte ich auch nicht.
            Ich wollte nur meine Einschätzung kundtun, dass ein veganer Burger zwar nice ist und sich sicher auch verkauft, aber warum BYND dann mit einem Produkt mit begrenztem Markt xx Milliarden wert sein soll, erschließt sich mir nicht.

            LG Markus

        • Ich denke schon, dass die tierlose Ernährung ein Megatrend der kommenden Jahre sein wird, mit dem entsprechenden Potential an Wachstum und Gewinnen. Das ist aber nicht so ganz neu und daher haben dies ja bereits viele Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie erkannt. Überall wird mit unterschiedlichen Ansätzen an Lösungen und Produkten geforscht und entwickelt.

          Und genau da liegt dann die Unvorhersehbarkeit, wenn man eine einzelne Aktie wie BYND betrachtet: So kann ich weder abschätzen, in welchem Zeitraum sich dieser Trend entwickelt, noch welche Lösungen den grössten Erfolg haben werden, noch welches Unternehmen hier wirtschaftlich erfolgreich sein wird.

          Eine Einschätzung kann ich aber trotzdem geben: Ich halte BYND im Augenblick für massiv überbewertet! Aber gleichzeitig auch sehr schwer einschätzbar, so dass es durchaus sein kann, dass die Aufwärtsbewegung weiter geht. Ich werde daher weder in der einen, noch in der anderen Richtung dabei sein.

          Gruß, Der Privatier

          • Ich schließe mich da Peter an . Z.B. hatte ich bei Nordex , einen
            eher eintretetenden “ Zukunftsfall WIND-Energie “ erwartet .
            Ergebnis aus Erwartung ( Zukunft noch nicht eingetreten ) = Verlust .
            Bei Publity hatte ich eher Verlustfall erwartet ( starkes Zittern ) ,
            aber aus lauter WUT GF , Anteile auch bei Kap. Erhöhung gehalten und
            die Kap. Erhöhung , auch mit frischem Geld , mitgemacht ( = Zittern ) .
            Ergebnis aus Erwartung ( aber mit starken Zittern ) = Gewinn .

            Summe in Ergebnis Gewinn=Bulle/Verlust=Bär , mit leichten
            Rest-Verlust . Durch Gewinn Aurelius , ausgeglichen . Somit wieder
            rel. Ergebnisneutral aus beiden Beteiligungen Nordex/Publity raus .

            Für mich weder bei Nordex , noch bei Publity , noch bei BYND
            ( sehe ich eher wie Nordex , = noch nicht REIF ) ein Bedarf ,
            ein Risiko einzugehen = Z.Zt. KEIN BEDARF AN WEITEREN RISIKEN .

            * Für MICH , somit warten auf Aurelius HV , ansonsten NICHTS bei
            UN Fremd-Beteiligungen zu machen .
            * Warten auf Q2 Zahlen bei NRZ .
            * Bei Freenet bin ich fast wieder auf Bestand ( nur billiger / U 17 ) ,
            nach teilnahme an HV-Herdenübertretung und späteren einsammeln .
            * Bei DIC , noch etwas warten auf ggf. unter 10,00 Euro , wenn Sie
            überhaupt nochmal , unter 10 zu bekommen sein wird . Fehlt ca.
            noch die Hälfte bis 2/3 , mal sehen , was es 2020 für 2019 ,
            zu verteilen gibt . Ich denke mal mind. 0,6 Euro , ggf. auch
            etwas mehr . Time will tell .

            LG Det

  27. Guten Tag,
    ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und arbeite seit 31 Jahren in der selben Firma. Derzeit verdiene ich monatlich brutto 5.500 Euro. Zum 30.09. diesen Jahres hat mein Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis gekündigt und zahlt für den Wegfall des Arbeitsplatzes eine Entschädigung in Höhe von 170.000 Euro. Derzeit bin ich in der freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung.
    Ab dem 1.10. plane ich, nicht mehr zu arbeiten. Meine Ehefrau ist ebenfalls nicht erwerbstätig.
    Meine Einkünfte setzen sich jährlich wie folgt zusammen:
    ca. 14.000 Euro Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
    ca. 5.000 Euro Einkünfte aus Kapitalvermögen

    Was muss ich ab dem 1.10. bei meiner Krankenversicherung beachten?
    Wie muss ich mich versichern?
    Wie berechnet sich mein Beitrag? Wird die Entschädigung/Abfindung in Höhe von 170.000 Euro in die Beitragsbemessung einbezogen?
    Welche Wahlrechte habe ich ggf. um die Beiträge so niedrig wie möglich zu halten?
    Gibt es weitere Punkte, die man beachten sollte bzw. muss?

    Vielen Dank für eure Hilfe,
    Bernd

    • Hallo Bernd, bevor „Der Privatier“ antwortet, hätte ich noch die Frage, ob du nicht planst , dich arbeitslos zu melden? Ich habe dies auch so gemacht, um 1. mir noch die Chance auf einen vielleicht guten Job offen zu halten und 2. um das ALG mitzunehmen, denn ich habe doch 35Jahre die Beiträge gezahlt!. Ich habe zwar keinen adäquaten Job in den 15 Monaten gefunden, aber zumindest rund 24k€ ALG bekommen, ein paar Rentenpunkte bekommen und das Amt hat KV/PV übernommen.
      Zu der Abfindung und deren Einfluss kann ich nichts sagen, da ich mich habe sofort und für 12 Monate freistellen lassen mit vollem Gehaltsbezug. Dann hatte ich nur noch eine „Restabfindung“, die keinen Einfluss mehr hatte.
      Ansonsten – als Privatier brauchst du eigentlich nur noch eine KV/PV, die sich über den Daumen gerechnet immer aus Bruttoerträgen mal Krankenkassensatz für freiwillig Versicherte berechnet. Bei dir wären dies (mal die Abfindung beiseite gelassen): ca. 18% von 19000€ als Jahresbeitrag.
      Viele Grüße, Jürgen

    • Jürgen hat eigentlich bereits alles gesagt bzw. gefragt:
      * Während eines ALG-Bezuges zahlt die Agentur die Beiträge zur KV
      * Ohne ALG-Bezug beträgt der Beitrag: Bruttoerträgen mal Krankenkassensatz.
      * Eine Abfindung wird dabei in der Zeit ab Auszahlung bis zum Ende einer evtl. verhängten Ruhezeit bei den Einkünftenn berücksichtigt.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Zu beachten bzw. zu prüfen wäre ggfs. noch die Einordnung der Einkünfte aus der Landwirtschaft: Ist dies hauptberuflich, kann es kein ALG geben Für die KK ist das aber eher nebensächlich.

      • Vielen Dank für die Antworten.
        Folgende Fragen stellen sich mir nun noch:
        Wird die gezahlte Abfindung bei der Krankenkasse bei Arbeitslosigkeit nicht herangezogen? Bzw. wird sie nach einer eventuellen Arbeitslosigkeit später noch herangezogen?
        Hängt dies damit zusammen, dass ich zur Zeit in der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung bin?
        Viele Grüße
        Bernd

        • Bernd, die KV interessiert sich nur für Einkünfte jedweder Art. Die Abfindung fällt ja nur in einem Jahr (normalerweise) an. Sie gehört zum Vermögen, wenn du sie nicht auf den Kopp gehauen hast, und erzeugt dort Erträge, die für die KV interessant sind. Aber nicht die Abfindung selbst.
          Ansonsten: siehe Punkt 3 von Peters Antwort

      • Shitt – der Text wurde nicht übertragen ;-(
        Mach dich auch nochmal zum Thema „Dispositionsrecht“ schlau – könnte was für dich sein

  28. Wie erklärt man kleinen Kindern das Wertpapiergeschäft? Ansatz könnte dieser Kinderreim sein:
    „Da hast ’nen Taler,
    geh auf den Markt,
    kauf dir ne Kuh,
    Kälbchen dazu…“

    Taler = praktisch eher min.1k, damit Transaktionskosten im Rahmen bleiben
    Kuh = Wertpapier
    Kälbchen = das, was hinten aus der Kuh rauskommt, also Ertrag

    Finde ich jedenfalls anschaulich 🙂

      • Meine Nichten, die ich demnächst wieder treffe, sind 3 und (bald) 6.
        Ich habe nicht vor, denen was über Wertpapiergeschäfte zu erzählen, das brauchen die wirklich noch nicht.
        War mehr eine theoretische Vorüberlegung für die Schublade, falls jemand doch fragt…

  29. Für die Aurelius investierten ( bolesch-analysen.com/unternehmen/aurelius )
    m.M.n. , stark lesenswert . Deckungsgleiche Sicht zu den Fundamental-Daten .
    Rel. ergebnisgleiche Sicht für die Zukunft ( Könnten fast meine Rechner incl.
    meinen Rechnungsmodellen sein , d.h. , m.M.n. schon recht gut aufgearbeitet , m.M.n. aus Risk Managment entsprungen / sieht nach Berechnungsmodell-Analogie
    u.a. VaR aus ) . Aber trotzdem NUR : “ Glaskugel “ mit etwas Geschichte !!!
    Time will tell .

    PS , @ suchenwi : Evt. könnte auch “ Stora Enso Oyj “ noch zu lesen sein .
    Gleicher Autor , mit m.M.n. auch guter Analyse zu Stora Enso Oyj .
    Bei der “ ÄLTESTEN AKTIENGESELLSCHAFT DER WELT “ . Aber halt auch Glaskugel .

    LG Det

    • PSS , bei der Bolschen-Analyse , ist m.M.n. die Graphik
      “ Entwicklung Dividende und Gewinn , 2010 bis 2018 , besonders schön gelungen “
      lässt mich weiterhin auch auf PD für 2018 , in 2019 zu verteilen , hoffen .

      LG Det

    • Ja, die ganzen Berechnungen sind bestimmt alle in Ordnung so. Und das Fazit (unterbewertet) womöglich auch. Ich werde dennoch abwarten, was die HV an neuen Erkenntnissen bringen wird.

      Gruß, Der Privatier

    • Nur so etwas, was mir gerade beim Lesen in den Sinn gekommen ist: letztens hatte ich ein nettes Video gesehen, bei dem es um die Wirksamkeit von Daten/Analysen auf den Erfolg bei Investments ging … Zusammengefasst: je mehr Datenpunkte verwendet wurden, umso besser war das Gefühl die richtige Entscheidung bei einem Investment zu treffen – nicht aber das Ergebnis aus dem Investment. Dieses blieb mehr oder weniger konstant.

  30. Hallo zusammen,

    zum Thema: Warum und wie prüft das FA eine Steuererklärung?

    Die Finanzverwaltung (zumindest in Rheinland-Pfalz) hat schon vor vielen Jahren angefangen, sogenannte Risikomerker einzuführen. Diese richten sich z.B. nach Art der Einkünfte (aus nichtselbständiger Tätigkeit, Freiberufler, Vermietung…), der Höhe usw.

    z.B. würde wohl ein Steuerpflichtiger, der nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und keine sonstigen Einkünfte hat, die niedrigste Einstufung bekommen. Eine tiefere Prüfung der Erklärung ist eher unwahrscheinlich (Ausnahme: Aussteuerung durch einen Zufallsgenerator oder massive Abweichungen zum Vorjahr, z.B. durch erhöhte Werbungskosten).

    Ein Steuerpflichtiger, der hingegen Freiberuflich tätig ist, dazu noch Einkünfte aus V+V hat und dazu noch Kapitaleinkünfte würde eine höhere Risikoklassifizierung bekommen. Die Wahrscheinlichkeit einer Überprüfung steigt.

    Die meisten Erklärungen der niedrigen Stufen werden gar nicht mehr geprüft, sondern einfach durchgerechnet. Gibt es keine Abweichungen außerhalb bestimmter Toleranzen, wird in der Regel nicht mehr geprüft.

    Gruß
    Ein Ex-Fa´ler

    • Herzlichen Dank für diesen Einblick in die internen Abläufe bei den Finanzämtern! Immer gerne mehr davon… 😉

      Die beschriebenen Kriterien decken sich in etwa mit meiner Vorstellungen, aber es ist ja immer schön, wenn man dies einmal von einem Insider bestätigt bekommt. 😉

      Interessant wäre vielleicht noch die Frage, ob die Höhe einer Nach-/Rückzahlung evtl. auch noch einen Einfluss auf die Prüfung und/oder die Bearbeitungszeit hat?
      Denn anderenfalls müssten ja eigentlich per Elster eingereichte Steuererklärungen, die gemäß obigen Kriterien NICHT geprüft werden, in Null-Komma-Nichts zu einem Bescheid führen. Dies ist aber in der Praxis wohl eher selten der Fall.

      Gruß, Der Privatier

      • „Null-komma-nix“ – haha, du bist gut 😉
        Ich denke, dass trotz aller Regeln immer noch ein streng „manuelles Fifo-Prinzip“ gilt 🙂

  31. Freut mich, wenn ich helfen kann. Ich bin zwar jetzt schon ein Weilchen in der Privatwirtschaft (das Beamten-Dasein liegt nicht jedem ;), aber an den generellen Abläufen sollte sich nicht so viel geändert haben.

    @Der Privatier:
    Bearbeitungszeit: Zu meiner Zeit (Vor 10 Jahren) wurde rein das FIFO Prinzip angewandt und die Erklärungen nach Eingang abgearbeitet, wobei lediglich Elster bevorzugt wurde. Die Finanzämter in RLP sind nach Bezirken organisiert, wobei jeder Bezirk für bestimmte Buchstaben des Nachnamens zuständig ist. Wenn es mit der Bearbeitung länger dauert, kann es auch daran liegen, dass der Bezirk wegen Urlaub/Krankheit unterbesetzt ist. Oder eben zu den Abgabeterminen im Juli/Februar.

    Prüfung: Falls Nachzahlungen und evtl. eine kommende Vorauszahlung festgelegt werden (aus welchem Grund auch immer), dürfte die Risikoeinstufung auf jeden Fall steigen.
    Die Höhe einer Rückzahlung dürfte nicht so sehr ins Gewicht fallen. Der Grund dafür ist ja, dass der Steuerpflichtige ZUVIEL Steuer entrichtet hat 😉

    Nur wenn die Rückzahlung extrem schwankt (bspw. durch erhöhte KM-Angaben oder Zweitwohnsitz) würde vermutlich auch genauer hingeschaut werden.

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