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Plauder-Ecke (Teil 10) — 348 Kommentare

  1. Dann mache ich einmal den Anfang in Teil10 😉 — und dies mit einem Rückblick zum Thema „Bärenmarkt“.
    Nochmal als Erinnerung was ich am 13.11.2017 geschrieben hatte: Plauderecke 13. November 2017 um 11:07

    Mein Fazit:
    Mein positives Denken, bei dem ich mit einer Weihnachtsrally 2017 bis Dax 14000 gerechnet hatte, trat nicht ganz ein, sondern wir sind nach einem Allzeithoch bei ca. 13600 im Januar 2018 bereits wieder abgerutscht. Eine größere Korrektur von >10% hatte ich richtig vorhergesehen. z.Zt. sind wir bei ca. -20%.
    Nun befinden wir uns in der Nähe einer Marke, die für den weiteren Verlauf sehr wichtig ist: DAX 10550. Hierbei handelt es sich um das 61.8% Fibo-Retracement des Anstiegs seit 2015. Wir haben dieses bereits bis auf wenige Punkte erreicht und ein Schlusskurs darunter würde uns in Richtung 9900 führen, was die nächste Fibo-Marke ist. Auch wäre unter 10550 der langfristige Aufwärtstrend definitiv in Gefahr, wäre aber erst bei ca. 8700 gebrochen. Ich denke zwar nicht, dass es soweit kommt, aaaaber man weiß ja nie. Schauen wir mal …

    Auf jeden Fall habe ich strategisch zu allen ‚Abwärtsmarken‘ schön meinen Dax-ETF gekauft und liege nun mit meinem durchschnittlichen Kaufkurs ca. 10% im Minus. Die Zeit wird zeigen, wann ich nach diesen bisherigen 11 Monaten Abwärtsmarkt wieder Pari liege bzw. ins Plus rutsche.

    • Noch eine Ergänzung:
      Was wirklich in den letzten Monaten sehr auffällig war, war, dass die Fibo-Marken -38.2% und -50% sehr sauber angelaufen wurden und immer eine gewisse Gegenreaktion zu sehen war. An Fibonacci scheint was dran zu sein …

  2. Noch was zu Fresenius: nach dem Absturz am Freitag haben ein paar Führungskräfte angefangen Aktien des eigenen UN zu kaufen (so wie ich auch aufgestockt habe). Ich deute das mal als positives Zeichen … 😉

  3. Immer wieder was Neues: am 3.12. hat die Restaurant Group mir 433 Anrechte „(nil-paid shares)“ eingebucht, die ich bis gestern in neue Aktien umtauschen konnte. Habe ich aber nicht.
    Daraufhin hat die onvista-bank sie wie angekündigt „verwertet“ und in GB außerbörslich verkauft. Bringt netto 95.38 EUR, wird gerne genommen 🙂
    Was mich aber wundert: KESt und Soli wurden in GBP abgezogen. Normal kenne ich nur Umrechnung des Veräußerungsgewinns in EUR, danach deutsche Versteuerung (während Quellensteuern in Landeswährung abgehen). Was meint ihr?

    • Hallo suchenwi
      OTC ??? , evt. muss dann die “ Abrechnung “ selber gemacht werden ???
      Keine Ahnung , wie das bei DEINEN OTC Sachen geregelt sein könnte .
      Ich habe ja schon EIN Probleme gehabt , einen Anrechte-Übertrag ( DIC )
      OHNE Kursstellung hinzubekommen und da die Rechte dann passend Einbuchen
      zu lassen . Da könnte ich mir Vorstellen , das die “ OTC Abrechnung “
      von Anrechten , im Ausland , wenn man das selber machen muss , evt.
      noch “ AUFWÄNDIGER “ ist ??? Sorry, leider KEINE AHNUNG .
      LG Det

      • Hallo Det,
        ich beziehe diese Daten ja aus der Abrechnung, die ich heute erhalten habe. Darin steht auch „Veräußerungsgewinn Sonstige/zu versteuern EUR 129,55“, „verrechnet mit dem Finanzamt Itzehoe“ wie gewohnt. Mich wunderte nur die Abrechnung deutscher Steuern in GBP.
        Aber ich muss solche Fälle schon mal gehabt haben, denn mein Auswertetool hat die GBP-Steuern korrekt nach angegebenem EUR/GBP-Tageskurs in EUR umgerechnet.
        Aktualisieren musste ich nur, dass der Nettoerlös auch als „yield“ angerechnet wird – das war bisher nur bei Dividende, Ausschüttung oder Erträgnisgutschrift der Fall. Jetzt auch bei Netto-Verkaufserlösen, wenn der Name des Wertpapiers den String „Anrecht“ enthält. Kommt mir plausibel vor – es ist ja quasi eine Zusatzdividende in „Naturalien“, nämlich den Anrechtsscheinen, die die Bank ohne meinen Verkaufsauftrag (bzw. stillschweigende Zustimmung) zu Cash gemacht hat.
        Immer wieder was zu lernen… 😀

        • Es ist natürlich noch komplizierter, und eher das Gegenteil von einer Zusatzdividende.
          Die 433 „nil-paid shares“ wurden meinem Depotposten-Kaufwert zum Kurs von 0.75€, macht 325.89€, abgezogen, und zunächst mit akt.Wert von 0.00 notiert.
          Der OTC-Verkauf erfolgte zum Kurs von GBP 0,270715 (hochpräzise…), aber weit unter 0.75€.
          Also hat mich diese „Transaktion“ zwischen Emittent und Bank, bei der ich nur staunend zugeschaut habe, rund 230€ gekostet.
          Da kein Kauf meinerseits vorlag (sondern eine Einbuchung seitens des Emittenten), und die „Anrechte“ auch nicht als Aktien, sondern „Sonstige“ bewertet wurden, wird das auch nicht im Aktienverlusttopf eingetragen, sondern ist wechhh.
          Mal an onvista-bank schreiben und um Erklärung bitten… 🙁

          • Diesen Abzug vom Kaufwert kannte ich bisher nur von §27 KStG (steuerfrei, z.B. Alstria Office REIT, Dt.Post, Dt.Telekom, Freenet) wobei deren Abzug in der Depotübersicht aber nicht ausgewiesen wird.
            Und trotz Kaufwertabzug ist er in diesem Fall nicht steuerfrei.
            Es ist und bleibt ein hochkompliziertes Spiel… 🙂

    • Also, ich kenne das auch nur so, wie von suchenwi ursprünglich vermutet:
      Ausländische Quellensteuer wird (natürlich) direkt in der jeweiligen Landeswährung einbehalten. Anschließend dann gesonderte Rechnung (nach Umrechnung in Euro) für die deutsche Abgeltungssteuer, dabei Berücksichtigung eines evtl. anzurechnenden Anteils der ausl. Quellensteuer.
      Für GB sollte diese Rechnung eigentlich eher simpel sein, da (soviel ich weiß) in GB keine Quellensteuer erhoben wird. Was allerdings bei Kauf/Verkauf von Papieren an der LSE erhoben wird, ist die sog. Stempelsteuer. Diese ist zwar ärgerlich, reicht aber bei weitem nicht an eine 15%ige oder 25%ige Quellensteuer heran (ich glaube, es sind 1%, oder?).

      Insgesamt daher eher ein Beleg für meine Befürchtung, dass Billig-Anbieter die Standard-Prozeduren recht gut beherrschen, bei Spezial-Fällen aber oftmals zu abenteuerlichen Lösungen neigen. Und der geschilderte Fall gehört sicher in diese Kategorie der nicht-alltäglichen-Vorgänge.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Bei Bedarf vielleicht einfach mal beim Service anrufen und um Erklärung bitten. 🙂

      • Ich habe die Fallschilderung schriftlich gemacht, das war mir einfacher (mit diversen zu zitierenden Dokumenten) als mündlich.
        Mal schauen, was die antworten.

        • Zwecks Transparenz, hier meine komplette Nachricht:
          „Sehr geehrte Damen und Herren,
          am 3.12.2018 wurde mir mitgeteilt, dass zu meinem Depotposten GB00B0YG1K06 Restaurant Group (300 Stk.) zusätzlich 433 Anrechte (nil-paid shares) GB00BG364719 eingebucht wurden.

          Später erfuhr ich, dass ich diese in neue Restaurant Group-Aktien GB00BG364826 einlösen könnte. Dies habe ich nicht getan.
          Heute erhielt ich eine Abrechnung, dass die Anrechte zum Kurs von GBP 0,270715 ausserbörslich verkauft wurden. Ertrag: brutto 129.55 EUR, netto (nach deutschen Steuern, die aber in GBP abgerechnet wurden) 95.38 EUR.
          Im Depot wurden die Anrechte A2N9FJ zum Kurs von 0.75EUR x 433 = 325.89 EUR vom Kaufwert der A0JDNW Restaurant Group abgezogen, also ein Wertverlust von 230.51 EUR.

          Ich weiss, es ist kompliziert, aber hätte der Verkauf der Anrechte nicht als „mit Verlust“ gewertet werden, so dass keine KESt+Soli anfallen, und die Differenz in den Aktienverlusttopf übertragen werden sollen?

          Mit freundlichen Grüßen, Richard Suchenwirth-Bauersachs“

          • Naja, dass der Verkauf von Anrechten nicht im Aktientopf gebucht wird, ist ja zu erwarten: Anrechte sind eben keine Aktien.

            Gruß, Der Privatier

          • Zugegeben, aber auch dann wäre der Verkaufsgewinn (hier negativ, also nicht) zu besteuern, nicht der Verkaufserlös.

          • Hallo suchenwi
            Noch evt. kurz etwas zu den nil paid shares . Obwohl ich lange
            nicht mehr damit zu tun hatte , meine ich mich noch schwach dran
            erinnern zu können . Nil paid shares , werden manchmal als
            KAUFVERBILLIGUNGEN ( also für den Verwässerungsausgleich ) für
            NEUE Aktien ausgegeben ( Preis für WERT Ausgleich dann NULL ) .
            Beispiel : 1000 Euro AG , 100 Aktien = 10 Euro eine Aktie .
            Dann Erhöhung der Aktienzahl auf 200 Aktien ( Verwässerung )
            Somit 1000 Euro AG , 200 Aktien = 5 Euro eine Aktie an WERT .
            ( UNABHÄNGIG VOM PREIS , Quasi analog eines Aktiensplits )
            Wärst Du jetzt Alteigentümer , würdest Du halt das RECHT bekommen
            NULL Euro ( nil paid shares ) , für deinen ENTGANGENEN ANTEILSWERT
            5 Euro ( Dif. bis 10 Euro VORHERIGER WERT , VOR VERWÄSSERUNG )
            zu bezahlen , damit DU wieder im RECHT gleichgestellt bist .

            Diese nil paid shares , werden jedoch auch MIT eigener
            Kursstellung gehandelt , und müssten eigentlich den WERT
            ( NICHT PREIS ) des fehlenden Anteils wiederspiegeln .

            Die Verwässerung , tritt eigentlich dann ein , wenn die Aktienanzahl
            erhöht wird ( Da trifft dann Jürgens Buchwertberechnung zu ) .

            Somit könnte man eigentlich auch sagen A) Der NICHT angenommene
            AUSGLEICH ( zum vorherigen Wert ) = Verkauf a. 5 Euro Stk. .
            B) Der Rest ist jetzt um 5 Euro im WERT gemindert ( Verwässert ) .
            C) Der Verkauf der Rechte , löst einen Wertverkauf aus , welcher
            natürlich in Euro oder GBP zu erfassen ( und VERSTEUERN ) ist .
            D) Somit wärst Du natürlich mit der Annahme der NULL ZAHLUNGS
            ANTEILE , NEUTRALER davon gekommen . Halt mit NULL .
            Null Gewinn ( Da ja einfach nur alter Anteil wiederhergestellt
            würde / 10 Euro ) , Null Verlust ( Da ja die Anrechte , mit
            WERT 5 Euro , einfach nur deinen vorherigen Wert 10 Euro ,
            wiederherstellen , da ja jetzt 200 Stk. benötigt werden , um 10
            Euro an WERT zu besitzen = 1000 Euro AG ) .

            Das GANZE OHNE GEWÄHR , da ich mir da absolut NICHT SICHER bin ,
            ob da meine Erinnerung an nil paid shares , noch ZUTREFFEND ist .
            ( Also da geht es mir , wie beim OTC Handel , KEINE AHNUNG ob die
            Sachen aus der Vergangenheit , immer noch gelten , oder evt.
            schon längst ÜBERHOLT sind )

            LG Det

      • Eigentlich ist onvista-bank nur eine „Marke“ der comdirect, so können sie sich eine Banklizenz teilen.
        Inwieweit sie auch steuerrechtliche/prozedurale Kenntnisse teilen, kann ich freilich nicht sagen. Von Quickborn (comdirect) nach Frankfurt (onvista-bank, standesgemäß) ist es halt doch weit… 😉
        Wäre ich comdirect-COO, würde ich mich um bessere Synergie zwischem den beiden bemühen.

      • Stempelsteuer wurde mir beim Kauf diverser GB-Aktien nie abgerechnet.
        Im Gegensatz zur italienischen Finanztransaktionssteuer, die wurde jedesmal mit 0.1% abgezogen (also ca. 1€ für ein Tausenderpäckle, auch recht).

        • Ich habe allerdings noch nie an der LSE getradet, alle GB-Papiere liefen über deutsche Börsen, und die werden die Stempelsteuer wohl eingepreist haben.

          • Dann ist es kein Wunder. 😉 Die Stempelsteuer hängt ja am Börsenplatz und nicht an der Aktie.

            Gruß, Der Privatier

          • Die it. Finanztraktionssteuer wird aber überall eingezogen, Frankfurt oder sonstwo. Finde ich auch ok, die brauchen das Geld…
            Die Briten aber auch. Bin gespannt auf den Brexit, habe einige in GBP notierte Titel, wie eben die Restaurant Group…

    • Lustig, auch die alten Hasen von Seeking Alpha scheinen anfangs auf den Reverse Split reingefallen zu sein: ich bekam 2 Mails mit den Headern
      „SRC : Spirit Realty Capital leads financial gainers; Maiden Holdings and EverQuote among losers“ und
      „SRC : XPO, SRC, LLNW and TLRD among notable midday movers“

      Diese Mails enthalten eigentlich nur einen „Read now“-Link zu den Kurzartikeln, die dann aber weder im Titel noch im Text irgendeine Erwähnung von $SRC enthalten.

      Irgendwer hat wohl die Kursentwicklung angeschaut: „wow, SRC 400% plus“, und wer anders hat das dann im Nachhinein geklärt.
      Mein obiger Link zu onvista.de führt inzwischen auf HTTP 404 Page not found, nasdaq.com hat die Dividendenseite für $SRC erstmal leergemacht (und zeigt den neuen Kurs), finanzen.net hat auf noch die Pre-Split-Kurse von gestern, und auch onvista-bank, obwohl sie feierlich den Reverse Split angekündigt hatten…

      • Ja, irgendwie scheint einfache Mathematik manchmal für Chaos oder zumindest Fehlinformationen zu sorgen.
        5 Aktien in eine umzutauschen ist zunächst höchst einfach. (Wenn die Anfangsstückzahl nicht ganzzahlig durch 5 teilbar ist, werden die „fractionals“ wohl als Verkauf gewertet und versteuert, soweit ich gelesen habe).
        Die Stückzahl durch 5 zu dividieren, ist auch nicht schwer.
        Die Dividendengeschichte muss natürlich entsprechend skaliert werden, ebenso wie die Kursgeschichte…
        Alles in allem wohl viel Zusatzstress für die IT-Leute 🙁

  4. Heute war ich mal wieder ein wenig mutig und habe Dt.Post zu 24,77€ nachgelegt 😉
    Nachdem hoffentlich die Probleme bekannt sein sollten und der Kurs weiter runter gegangen ist als ich ursprünglich dachte, schauen wir mal, ob es das nach unten im groben gewesen ist.
    Die Fundamentalbewertung sieht nun gar nicht verkehrt aus … (KGV<15, Div-Rendite 4,5%, …)

    • Ist glaub ich nicht uninteressant im Moment. Ich überleg auch. Die Österreichische Post könnte vielleicht auch eine gute Anlage sein. AT0000APOST4 Die Analysten sehen das aber anders.

    • Aus meiner Sicht gibt es inzwischen eine ganze Menge an Papieren, die in den letzten Wochen und Monaten einen Kursrückgang von 25%-30% (oder auch deutlich mehr!) zu verkraften hatten. Das erscheint auch mir immer mehr verlockend, zumal dann eben auch so Kennzahlen wie KGV oder Dividendenrendite immer besser aussehen.

      Ich hatte allerdings bisher nie das Gefühl, dass ich JETZT! unbedingt kaufen sollte und darum habe ich mich weitgehend zurückgehalten. Und an jedem nächsten Tag sehe ich, dass diese Zurückhaltung richtig war. Nämlich dann, wenn die Kurse immer noch weiter zurückgehen.

      Ich habe in den zurückliegenden Bärenmärkten auch oftmals immer viel zu früh gekauft und musste dann zusehen, wie die Kurse immer weiter und deutlich nachliessen ohne dass ich noch Mittel zur Verfügung gehabt hätte um dann noch einzukaufen. Von daher werde ich meine vorsichtige Haltung weiter beibehalten.

      Allerdings – auch das sei gesagt – sind meine verfügbaren Mittel ohnehin ja nicht grenzenlos und der Spielraum von daher auch nicht so riesig.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter & Liebe Lesegemeinschaft,
        eine sehr weise und bedachte Haltung, die ich zu mehr als 100% für richtig halte.
        ich hatte es bereits für möglich gehalten, dass wir salmit-artig crashen, also 2 Schritte zurück und 1 vor in eine Schleife.
        Daher sind 20-30% Korrektur in ein einem sehr langem Bullenmarkt für mich K E I N E Einstiegskurse.
        Sollte die Hause durch eine Baisse abgelöst werden, dann ist für mich eine Korrektur um 40% das Minimum.
        In Bezug auf disee sehr lange Hause der Bullen und den All Time Highs wäre ich nicht überrascht wenn es auch 50-60% vom ATH abwärts geht. ( EU-Amgendon / Trumpf-Walküre / Liquiditäts-Alternativlosigkeit / „The March“ von Flüchtlingen nach Regionen mit menschenwürdigen Lebensverhälnissen /Klimawandel
        Zeitfenster ?? 9-36 Monate antwortet mein Bauch.
        Insbesondere wenn auf Renten-Assets wieder risikofreie mündelsichere Optionen oberhalb der Inflationsrate möglich sind und der bislang liquiditäts getriebene Anlagenotstand diametral in Anleihen wechselt.

        By the way: Chance/Risiko in Bezug auf Inflation:
        Mit Floatern bin ich nahe Null vor einem Währungsrisiko.
        Mit Aktien locken bei niedrigen KGV´s Div.Renditen von > 5%
        bei gleichzeitigen Salamicrash-Potential mit weiteren 15-30% Kursverfall.

        Daher erneut die Frage in die Runde: Wäre es besser jetzt Bestände mit (geringem) Verlust zu Verkaufen, um Cash aufzubauen und viele später nach den Ende einer Baisse mit 50% Kursrückgang vom AZH bei 40% wieder einzusteigen ???

        Time will tell.

        Viele Grüße
        Rainer

        • Hallo Rainer,
          Ich antworte mal nur auf deine Frage:
          Klar ist es besser jetzt alles zu verkaufen, um Cash zu haben! Wenn du daran glaubst, dass die Märkte sich in den nächsten Monaten halbieren, dann weg damit! Und dann am Tiefpunkt wieder rein.
          Ich sehe nur zwei Probleme:
          – kommt dieser Crash wirklich? Dein Bauchgefühl in allen Ehren …
          – wann steigt man tatsälchlich wieder ein? Markettiming hat so gut wie noch nie geklappt …
          Für mich eher alles eine Form von Wahrsagerei. Deshalb setze ich mir lieber beim Trading Kaufmarken und Verkaufsmarken an bestimmten Stellen und ziehe das konsequent durch. Sollte es tatsächlich crashen, habe ich 2-3 Jahre Cashreserve zum leben ohne was verkaufen zu müssen.
          Ich bin da eher ein positiver Mensch mit einem starken Glauben an den Kapitalismus und die Marktwirtschaft.

  5. Hallo Peter
    Da ja die Märkte STARK RUNTERLAUFEN , hat es bei MIR , zu einer
    STARKEN ÜBERFÜLLUNG und DAMIT STARKEN KONZENTRATION zu den STARK
    ÜBERFÜLLTEN WERTEN A) FREENET , B) AURLIUS , C ) NRZ geführt .

    Da ich ja jetzt etwas VERUNSICHERT bin , ob ich auch tatsächlich
    NICHTS ÜBERSEHEN habe , habe ich mir nochmal die 3 Werte GENAUER
    angesehen . Erstmal : Ich kann nicht wirklich irgendwelche Leichen
    sehen , also verstehe ich erstmal nicht , warum der PREIS , m.M.n.
    SOVIEL ANDERS , wie der WERT gesehen wird ?????

    Ich habe mir insbesondere , nochmal Aurelius ( am stärksten Übergewichtet )
    bei den letzten Käufen / Verkäufen vom Führungspersonal angeschaut ,
    und da ist m.M.n. NICHTS wirklich VERÄNDERNDES , zu meiner vorherigen
    Einschätzung dazu gekommen . Im Gegenteil , ich war eher auch ein wenig
    Überrascht , das der Dirk , einen Teil , auch bei 62,25 rausgehauen hat .

    Also: Käufe 25.04.2017 , zu DS 47,45 , 121000 Stk. Preis = 5.741450,00 Euro
    25.04.2017 , zu DS 45,00 , 18585 Stk. Preis = 836270,75 Euro
    28.04.2017 , zu DS 46,37 , 15000 Stk. Preis = 695536,67 Euro
    Somit Käufe bis 28.04.2017 , 154585 Stk. zum Preis 7.273.257,30 Euro
    Somit Käufe DS Preis = 47,05 Euro pro Stück .
    Bedeutet für MICH , das der Dirk , den Anteil am 28.04.2017 mit 47,05 Euro ,
    für UNTERBEWERTET gesehen hat ( Würde ich auch GENAUSO sehen )

    Ein weiterer Kauf am 25.04.2017 , für die Lotus AG , mit DS Kaufkurs
    47,45 Euro / Stk. erfolgte , bei einem Volumina von 5.741.450,00 Euro .
    Also auch für die Lotus AG ( Vorstand ) , fand Er 47,45 Euro am 25.04.2017
    UNTERBEWERTET .

    Am 17.05.2018 , erfolgte ein Verkauf , von 58585 Stk. , zum Preis von
    64,25 Euro , mit einem Volumina von 3.764.086,25 Euro .
    Also am 17.05.2018 bei 64,25 Euro für ÜBERBEWERTET gehalten .
    ( Hatte ich ja auch so gesehen , daher raus getan , VOR Bar Div. )

    Damit würde der Bestand aus 2017 und 2018 ( Käufe/Verkäufe )
    nun bei 96000 Stk. liegen ( Ohne Lotus AG ) bei einen Preis
    von 3.509.171,00 Euro . Somit bei 37,33 Euro Stk. MINDESTENS .
    Plus 5,00 Euro Bar Div. = 42,33 Euro .
    Da haben scheinbar , der Dirk und Ich , die gleichen Ansichten
    zur Range Untergrenze = 42,00 Euro .
    Ich sehe die Aurelius Aktie , eigentlich n.w.v. , in einer Range
    von 42 bis 52 Euro PLUS 3,00 Euro ( Rest 2018 ) = 55,00 Euro .
    Zusätzlich was ggf. noch NEU dazugekommen oder NEU weggekommen
    ist . Ich persönlich , glaube aber NICHT , das 10,00 Euro ,
    vom letzten Verteiltermin HV 2018 , auf jetzt 32,XX wechhhhhhhh
    gekommen sind , und daher so eine starke UNTERBEWERTUNG
    rechtfertigen . Daher habe ich auch bereits STARK GEFÜLLT !!!!!
    Mit MIR , glaubt das auch die Alina Köhler nicht , die auch 84 Euro
    für eher passender hält .

    Hast DU eine Meinung dazu ???
    A) Zu Aurelius Preis/Kurs ( Angemessenheit )
    B) Zur starken Übergewichtung ( Ü 25% )

    Ich ÜBERLEGE NOCH WEITER ÜBERZUGEWICHTEN !!!!!
    Obwohl mich das dann schon STARK ins Kreditgeschäft bringt !!!!!

    LG Det

      • Ahhh Danke suchenwi
        Da kann ich ja wenigstens bei NRZ , noch ein
        wenig Hoffnung haben . Schön ist das für MICH ,
        in son Bärenmarkt immer NICHT , wenn ich bereits
        starke Liquiditätseinbrüche hatte , und zu einer
        starken ÜBERGEWICHTUNG neige . Quasi schon ZUVIEL gekauft .
        Das war auch meine eigentliche Frage , zu der
        Liquidität im Bärenmarkt . Ausreichend VORHANDEN ?????

        Ansonsten geht Dir das dann SOOOO wie mir ,
        80% Cashquote evt. wieder zu früh , in den Markt
        gebracht . Unschön , wenn dann die Einkaufsverbilligungen
        weiter gehen , und nur noch Kredit für VERGÜNSTIGUNGEN
        und ÜBERGEWICHTUNGEN vorhanden ist .

        LG Det

        • Ich sehe zwar die teils sehr günstigen Kurse, aber meine Finanzregeln sind eisern: keinen Kredit!, 1/4 der Altersersparnisse zurückhalten (z.B. für frw.RV-Beiträge), Erträge (und Überschüsse aus Nettoeinkommen) reinvestieren.
          Durch die Vorabpauschalen-Aktion Anfang Januar habe ich mir Invest-Stopp auferlegt, bis die abgeschlossen ist.
          Ab Januar wird das Frischgeld (Dauerauftrag) von 1k auf 600 reduziert, was genau die Sparpläne abdeckt (3×200).
          Ab März habe ich ja 138€ Mieterhöhung, muss auch eingepreist sein.
          Ab Juli (1 Monat vor Rente) stoppe ich das Frischgeld ganz und reduziere die Sparpläne auf 3×100, das muss das Depot dann aus Erträgen tragen (aktuell gut über 400/mo).
          Aber sobald sich wieder 1k aus Erträgen angesammelt hat, reinvestiere ich die nach wie vor in das aktuell erfolgversprechendste Papier.
          Ist halt eine Umbruchszeit für mich, die ich gut bewältigen will… 🙂

    • Hallo Det, mir geht es ja genauso. Bin auch auf Kredit und habe bei AR4 heute nochmal 50 Stück eingesammelt, DS jetzt 43.81€. Mein zweiter Wert ist Geely, nicht ganz so stark übergewichtig, DS 18.01 HKD.
      Wenn ich nicht noch faule Puts auf PBB (10.6) und TKA (17.5) teuer schließe, kommen da jeweils noch ein Paket dazu.
      Daa hindert mich aber auch aktuelle Schnäppchen einzusammeln, sofern wir dem Boden schon nah sind. Die Post oder Fresenius oder Infineon sind ja äußerst interessant, bei WDI schreibe ich lieber weiter Puts.

      Schönes Wochenende
      Markus

      • Hallo Markus
        Bei mir ist eher NOCH SCHLIMMER …………………………..
        DS bereits UNTER ca. 38 HMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM ………..
        Da kannst Du ja leicht DIE ÜBERGEWICHTUNG dran sehen !!!!!!!!!
        Ob das jetzt sooooo schlau ist ???????????????????????????????
        Jetzt bin ich bei der ÜBERGEWICHTUNG , halt schon langsam am
        Ende des Cashflows angelangt , und wenn das soooooo weiter geht ,
        muss mein Moneymanagement nochmal von irgendwoher Cash bekommen .
        Die paar Fresenius habe ich schon wieder raus und gleich in AR4 .
        SOOOOOO langsam eine KONZENTRATION zu AR4 , Freenet , NRZ .

        Aber von den 24 Werten laufen 3 bereits auf an die 50% Anteil zu .
        D.h. , die restlichen 21 Werte , ZUSAMMEN , ergeben JETZT , GERADE
        MAL NOCH SOO DIE HÄLFTE . WAR eigentlich NICHT SOOOOOO geplant ………
        Zumal die 3 , ja dann auch die Bar Div. von den ANDEREN , mit übernehmen
        müssen . Also dann entweder 3 ENDWERTE für DAUERBESTAND = 1/4 Jahr ,
        Bar Div. Zahlung Lebenslang Endbestand ( Sollte eigentlich langsamer
        und gleichmässiger Aufgebaut werden ) , oder 3/12 = NK Depot Monatswert .
        Bei 1,5 Euro NICHT , bei 3 ( meine Vermutung ) GERADE SO , bei 4 schon
        etwas drüber . Da bin ich wohl auch GERADE in einer Umbruchzeit ?????
        Ob dann die anderen 21 Werte , aber auch die HHG und TG Depot Zahlungen
        ausgleichen können ????? OHHHHHH , OHHHHHH , OHHHHHHHHHH ……………
        Z.Zt. noch nicht im Kreditbereich , aber KURZ DAVOR ………………..

        LG Det

        • Hallo Det,
          warst du dann anfangs kaum noch bei Aurelius dabei und hast erst in den letzten beiden Wochen stark aufgebaut, oder wie hast du einen DS EK von 38€ geschafft?
          Bei mir gab es heute Morgen wieder 50 Stück für 31,88€, mein DS jetzt 42,82€.
          Ich vermute eigentlich eine Dividende von 4€ im nächsten Jahr. Die Basisdividende eher gering, aber Sonderdividende müsste genügend fließen. Egal wie viele Exits bis Juni noch gemeldet werden,, hat er doch noch reichlich Cash aus den letzten Exits übrig behalten, so war doch das Statement beim letzten Mal, oder?
          Über 12% Dividendenrendite aktuell wären aber für den deutschen Markt der Hammer, daher könnte ich mir vorstellen, dass Dirk nur 3€, also kan pp 10% raushaut, nicht dass noch jemand einen Schock bekommt. Weniger wäre aber auch für die alten Hasen eher gemein. Ich kaufe jetzt nichts mehr und vermutlich auch vor dem nächsten Sommer nichts. Nur wenn es wieder überkauft ist und viele die Dividende holen wollen, dann werde ich sicher einige vor dem ex-div abgeben.
          Danke für den Hinweis auf den Brief, der war noch gar nicht im Netz verteilt.

          LG Markus

          • Hallo Markus
            STARKE ÜBERFÜLLUNG IM HANDELSDEPOT LETZTE WOCHEN daher U 38 DS .
            Im TG Depot , auch nur einfache NK , da auch so bei 42 bis 43 DS .
            Bei 4,00 Euro , könnten Die dann schon mal den Sparerfreibetrag
            ausnutzen . Wenn dann noch Freenet kommt , mit NULL ANRECHNUNG ,
            und NRZ , WPC , ARES mit den Quellensteuern , dann müssten eigentlich
            die 3-5 Werte , bereits den Cashflow fürs TG Depot einspielen .
            Bleiben noch ein paar andere NICHT ZAHLER über , die dann evt. für
            Kursgewinne ( und ein paar Bar Div. ) sorgen könnten .
            Time will tell .

            Zu dem Hinweis auf den Brief , hatte ich aus Quelle Onvista
            A) Aurelius OHNE SPAM B) Aurelius
            und noch nicht auf Aurelius IR Seite VERIFIZIERT .
            Wird aber m.M.n. schon Richtig sein .

            LG Det

          • Hallo Markus
            Nachdem ich nun den “ Weihnachtsbrief “ MEHRMALS gelesen
            habe , habe ich auch mal die TG Depot EK ausgerechnet .
            Ich komme da jetzt GENAU incl. Gebühren , auf 42 Euro
            GLATT . Das passt m.M.n. SUPER , für die Ansteuerung
            MEINER UNTEREN RANGE . Somit ist da m.M.n. im TG Depot
            NICHTS weiter zu machen , das “ WEIHNACHTSGESCHENK “
            von MIR an Nachwuchs , ist schon mal da gelandet ,
            und wird da auch m.M.n. für 42 EK AURELIUS-Position ,
            WEITERHIN bleiben . Ich denke , das damit nun eine
            passende ÜBERFÜLLUNG zu 42,00 Euro EK AUFGEBAUT ist .
            Da wird Nachwuchs , m.M.n. nur noch den B&H machen .
            Und zwar EGAL ob RUNTER ODER RAUF . Insbesondere von
            der AUSSAGE , “ BIS “ , im ZUSAMMENHANG mit dem davor
            getätigten SATZ “ RÜCKFLUSS “ , lässt mich immer mehr
            davon Ausgehen , das durchaus noch einige EXITs im
            ersten 1/2 Jahr 2019 , erfolgen könnten .
            Meine Hoffnung zu Peters Interpretation , wächst also
            wieder ein wenig . Aber 5 Euro , wäre natürlich m.M.n.
            schon ein wenig starker Tobac …………………..
            ( Aber Nachwuchs , würde SIE natürlich nehmen !!!!! )
            Dann würden Wahrscheinlich , wieder die Marktmeinungen
            genau zur anderen Seite ÜBERTREIBEN .
            Und genau das ist m.M.n. auch der Unterschied , zu PREIS
            und WERT . Ich persönlich mag immer am liebsten ,
            PREIS=WERT . Leider wird es das wohl an der Börse , NICHT
            geben , daher muss sich halt ein JEDER , ein eigenes
            Urteil , zu einem WERT und zu einem PREIS bilden .
            Einige haben dafür evt. Einstiegspreise , ich habe halt
            MEINE Range , in der ich einen WERT für HALTENSWERT finde .
            Und bei Aurelius , liegt DIESE , n.w.v. bei 42 bis 52+3 .
            SO WHAT , nächstes Jahr im Juli , werden WIR schlauer sein .
            Nachwuchs ist jedenfalls mit 42 EK dabei , und ich überlege
            mir auch noch auf 42 Euro EK in den anderen Depots ,
            anzupassen . Von TIEFER auf HÖHER , geht ja einfacher , wie
            von HÖHER auf TIEFER . Manchmal natürlich auch UMGEDREHT .

            Time will tell . Eine schöne Vorweihnachtszeit ALLEN Mitlesern .
            LG Det

    • Ich versuche, mich mal kurz zu fassen und nur auf die Frage:

      Hast DU eine Meinung dazu ???
      A) Zu Aurelius Preis/Kurs ( Angemessenheit )
      B) Zur starken Übergewichtung ( Ü 25% )

      zu antworten:

      Zu A): Ich halte Aurelius nach wie vor für ein Papier, das ein Investment wert ist. Da hat sich meine Einschätzung nicht geändert. Und je tiefer der Kurs runter geht, desto mehr bin auch ich versucht, weiter hinzu zu kaufen. Ich werde es wahrscheinlich auch machen, ich kann Dir nur noch nicht sagen, wann.

      Zu B): Eine Depotanteil von über 25% bei einem Einzelwert?? Das würde ich niemals(!) machen. Auf keinen Fall. Meine Obergrenze liegt bei ca. 5%, wobei ich da aber auch durchaus etwas großzügig bin. Das können auch schon mal 7%-8% werden, wenn sich ein Wert gut entwickelt. Dann fange ich nicht gleich an, hektisch zu verkaufen.
      Bei Index-ETFs würde ich das anders sehen: Wer sein Depot aus drei ETFs aufbaut, kann dann auch gerne einen MSCI-World-ETF mit 60% im Depot haben. Kein Problem.

      Und Kredite? Naja… wenn der Preis stimmt… im Prinzip schon, aber momentan nicht. Ich bin irgendwie überhaupt nicht in Kauflaune. Vielleicht verpasse ich ja was? Mag sein. Aber ich warte trotzdem weiterhin ab.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke Peter für deine Meinung .

        Könntest Du auch nochmal kurz deine Meinung zu
        A) Freenet
        B) NRZ
        mitteilen ( Betr. Zukunftseinschätzung )

        Bei Aurelius , ist tatsächlich eine STARKE ÜBERGEWICHTUNG
        schon erfolgt . Deutlich mehr wie 15% m.M.n. eher Stark
        auf 25% . Danke trotzdem zu deiner Meinung zu Aurelius .

        LG Det

        • Beide Werte sind nach wie vor in meinem Depot. Und da sollen sie auch bleiben.
          Auch hier gilt (wie für viele andere auch), dass die aktuellen Kurse natürlich zum Nachkaufen locken. Aber eine solche Entscheidung hängt ja auch immer davon ab, ob und wieviel man bereits davon im Depot hat und ob man der Meinung ist, dass der Tiefpunkt bald erreicht ist.
          Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich momentan nicht in Kaufstimmung. Und das gilt eben auch für die beiden o.g. Werte.
          Lass und mal sehen, was das neue Jahr so bringt…

          Gruß, Der Privatier

        • Noch ein Nachtrag/Rückfrage an Det:

          Was willst Du eigentlich mit „Deutlich mehr wie 15% m.M.n. eher Stark
          auf 25%.“
          aussagen? Was heisst hier „deiner Meinung nach“? Wer ausser Dir sollte denn wohl wissen/beurteilen, ob bei Dir eine Übergewichtung und in welcher Höhe vorliegt?? Und 15% oder 25%? Wieso weisst Du das nicht?
          Irgendwie kann ich Deine Gedanken mal wieder nicht nachvollziehen…

          Gruß, Der Privatier

          • Hallo Peter
            Danke erstmal für deine Meinung zu Freenet und NRZ .

            Betr. deiner Rückfrage :
            Ich musste bei den 5 Depots , erstmal zusammenrechnen ,
            WAS , WIEVIEL , in Etwa , der jeweilige Anteil ausmacht .
            Und in Summe ist es über alle Depots , halt deutlich mehr
            wie 15 % und geht über alle Depots , jetzt eher stark auf
            25% zu . Damit eine EXTREME ÜBERGEWICHTUNG in den Depots .
            Nicht in allen Depots gleich , aber in Summe schon .

            In einem Depot , macht der Anteil z.B. Null aus , während
            in einem anderen Depot , der Anteil 50% ausmacht . Aber in
            Summe aller Depots , bereits ca. 25% , Tendenz steigend .

            Zum Glück , kam Heute , auch von Dirk , der Brief an die
            Aktionäre . Quasi für mich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk .
            Als ob Er meinen Hilferuf gelesen hätte …………………..
            Für mich KLARE AUSSAGE : “ Keine Ahnung warum der Kurs so
            abschmiert ( also Meinungsgleichheit ) evt. wegen den Polit
            und sonstigen Umfeld . Seiner Meinung ( Wenn ich es richtig
            Interpretiere ) eigentlich FUNDAMENTAL , nicht zu erklären .
            Er ist eher der Meinung , auch nächstes Jahr , wieder eine
            Bar Div. bezahlen zu können und wenn ich es richtig Interpretiere
            sogar noch aus Exits die noch im Ersten 1/2 Jahr 2019 erfolgen
            könnten “ . Na das war doch mal ein Seelenpflaster für Weihnachten .
            ( Und für meine Einkaufsentscheidung stark ÜBERZUGEWICHTEN .
            Evt. immer noch zu Teuer , aber EGAL , passt für MICH schon )

            Damit wird für MICH , wieder deine Annahme , betr. deiner
            Interpretation der Verteilung für nächstes Jahr wieder etwas
            Wahrscheinlicher . Dann evt. doch 4 bis 5 ?????
            M.M.n. auf JEDEN FALL , ÜBER 3 . Langfristig , denke ich , eh
            das der Dirk das schon wieder schaffen wird , ist halt ein Top
            Mann ( kommt ja auch aus einen guten Stall , lach …..) .

            Also Peter , Danke nochmal für deine Meinung zu Aurelius
            Freenet und NRZ . War insbesondere für MICH bei der
            ÜBERGEWICHTUNG betr. Langzeitentscheidung , wichtig .
            Und der Dirk , hat dann HEUTE nochmal NACHGELEGT betr.
            Gefühlslage Aurelius . Und ich glaube , Der ist irgendwie
            noch NÄHER dran und mit MEHR drin . Alles GUT SOOOOOO .
            Und evt. wird das ja bei Aurelius auch nochmal , nach
            OHJE , wieder OHJA ????? Keine Ahnung , Time will tell .

            LG Det

        • Servus Det,

          Beteiligungsgesellschaften haben es in der Rezession schwer und das spielt die Börse wohl momentan. Ich denke übertrieben…

          • Hallo versfachwirt
            Keine Ahnung , warum die Marktmeinung zu Aurelius im Moment
            so ist . Evt. ÜBERSEHE ich etwas ????? Keine Ahnung WAS .
            Ich denke n.w.v. das eine Range von 42 bis 52+3 GERECHTFERTIGT
            und damit FAIR ist . Kann sein , das ich da total mit daneben
            liege , aber solange ich da nicht von UN Seite etwas ANDERES
            höre , oder an den Zahlen sehe , bleibt meine RANGE , so wie
            Sie ist . Ich mache mir da relativ wenig Sorgen . Insbesondere
            nachdem auch Peter und der Dirk , IHRE Meinungen zu dem Wert ,
            ( nicht zu der Marktmeinung/Kurs ) mitgeteilt haben .
            Evt. immer noch zu viel Preis bezahlt , aber m.M.n.
            immer noch UNTER WERT , gekauft . Evt. muss ja tatsächlich
            nochmal NEU BEWERTET werden , aber im Moment , sehe ich da
            noch keine Notwendigkeit . Daher zu dem Preis , stark
            Übergewichtet mit der Hoffnung auf Juli 2019 .
            A) Reduzierung des Bestandes ( wegen Marktmeinungsänderung )
            und damit wieder ERHÖHUNG der Liquidität ) .
            B) Weiteres Halten , da immer noch in MEINER Range .
            Also , KEINE Ahnung , wie ALLES kommen wird ( wegen
            mangelnder funktionierender Glaskugel ) Daher :
            Time will tell

            Frohe Weihnachten
            LG Det

  6. PS
    Und bei den Zahlungen , war es DIESES Jahr , über alle Depots
    verteilt , so ca. 4 bis 5k , da könnte ich mir VORSTELLEN , das
    Aurelius , das evt. NÄCHSTES JAHR , schon ALLEINE Übernehmen
    könnte . In Verbindung mit Freenet und NRZ , aber m.M.n. auf
    jeden FALL MÖGLICH und m.M.n. , nach dem “ Weihnachtsbrief “
    auch relativ WAHRSCHEINLICH .
    Wenn dann die auf jetzt 21 GESCHRUMPFTEN Werte , noch den REST
    übernehmen könnten , wäre für MICH , wohl wieder ALLES in Ordnung .
    Evt. waren dann die 4 bis 5k zu TEUER , aber das ist mir im Grunde
    genommen , eigentlich EGAL . Hauptsache die Bar Div. Zusatzrente kommt .
    ( Oder in meinen Fall halt , NK/HHG/TG Rentenausgabenminderungen , da
    ja bereits wieder Blumentopfwechsel stark eingesetzt hat , für mich EGAL
    ob SOOOOO oder SOOOOO etwas bezahlt wird , HAUPTSACHE es wird GEZAHLT )
    …….und es bleibt von meiner kleinen Rente , noch etwas mehr für
    mich zum VERBRAUCHEN , über…………………………………….
    TIME will tell .

    Also Danke nochmal für deine Meinung zu Aurelius , NRZ , Freenet .

    LG Det

  7. Gute Nachricht: mein Arbeitgeber teilt mir mit, dass im Geschäftsjahr 2018 der Zielerfüllungsgrad von ROCE (Return on Capital Employed) 155.67% beträgt.
    Zum Vergleich: GJ 2017 war es 118.33%, also gut zugelegt (oder Ziel gesenkt? Was das Ziel war, steht nicht in dem Schreiben…)
    Gibt eine nette kleine Prämie (Tarifkreis Erfolgskomponente) im Januar.

    Bei der Gelegenheit der Zielerfüllungsgrad meines Depots: bescheidenes Ziel war: Nettoerträge 2% (ca.Inflationsrate) des Capital Employed, Zwischenstand heute 2.952%, also 147.6% Zielerreichung (mein GJ endet aber erst am 31.Januar). Bis dahin kommt noch einiges rein.. aber tendenziell bin ich schon fast so gut wie die Siemens AG 😀
    Nächstes GJ lege ich das Ziel aber auf 4%, dann wird es spannender…

    • Hallo suchenwi
      Da kannst Du es dir doch Einfach machen .
      Nimmst einfach an der AG Beteiligung ,
      etwas mehr Anteil von der AG Beteiligung
      und nächstes Jahr , dann wieder 3,80 Euro
      einen Zusatzanteil von deinem EX AG .
      Quasi mit der Beteiligung beteiligt .
      Bei ca. 97 , müssten 3,80 doch schon
      im 4% Bereich liegen . Mit den geschenkten
      Gäulen dann noch die Inflation ausgeglichen
      und FERTIG ist die SCHOOOOSSE .
      Also EINFACHER gehts doch nimmer , oder ???
      Und evt. nächstes Jahr , auch nochmal 5%
      kaufen ??? Gleicher Wert ???

      Frohes Fest . Denk an die Girlies , mit der
      Griechischen Kreditbeteiligung . Viel Spaß .

      LG Det

      • Zu einfach: die Belegschaftsaktien sind auf max. 720€/Jahr limitiert, davon 360€ steuerfreier AG-Zuschuss. Man kann weniger nehmen (0/120/240), aber nicht mehr.

        • ????????
          10 mal 97 = 970 Euro plus Gebühr Onvista .
          Dazu die 720 mit 50% AG Zuschuss .
          = ca. 1350,00 Euro für ??? ca. 17 Anteile .
          17 Anteile a. 3,80 Euro = ca. 64,60 Euro .
          1350/64,60 Euro = 20,89 Jahre warten
          100/20,89 = 4,786% Rendite ohne Steuer/Inflation .
          Und mit viel Glück mal MEHR oder WENIGER an PREIS
          zu bekommen . Aber alles mit AG Anteil .
          Die anderen 3,32 Euro , die Er NICHT auszahlt ,
          können ja dann für den weiteren Werterhalt , durch
          deinen AG verwendet werden . Und ein TEIL , wird wohl
          auch dafür verwendet , um deine 50% geschenkte Gäule
          bezahlen zu können .

          LG Det

          • Also die Belegschaftsaktien sind noch in einem separaten Depot (EquatePlus, ist Pflicht), werden aber nach meinem Ausscheiden aufs onvista-Depot übertragen.
            Aktuell habe ich 16.69 Stück, Dividenden (Anfang Feb.) werden automatisch in Aktien(-stücklein, ca. 0.65) reinvestiert. Mitte Feb. kommt die letzte 720€-Tranche (ca. 7 Stk) dazu, März/April gibt es noch Jubiläumsaktien (25 Jahre dabei) geschenkt, mal sehen wieviele. Man munkelt 40, wobei bei „Sell to cover“ für Steuern/SV-Beiträge wohl ca. 21 übrigbleiben könnten.
            Das warte ich erstmal ab.
            Nimmt man das Kriterium „über 20% unter Höchststand der letzten 52 Wochen“ (23.1.: 125.14; heute 97.96 = 21.7% gefallen), ist auch Siemens AG im Bärenmarkt.

            „Das Blut in den Straßen könnte auch von dir sein, wenn du zu oft in fallende Messer greifst“ 😀

          • Wieso das Blut in den Straßen , ich steh eigentlich
            MITTENDRIN . Also für Liquiditätsbeschaffung und
            EIGENTLICH geplanten Jahresende , war ich dann noch
            mit NULL ( Bullen/Bärentausch ) dabei , aber ich glaube
            im Moment , so bei gefühlten MINUS 30% , könnten aber
            auch DURCHAUS noch mehr sein . Starke Übergewichtung
            zu Freenet = ca. – 12% DS , NRZ = ca. +/- Null DS
            aber fängt langsam an zu kippen ( ins Minus ) ,
            Aurelius = ca. – ??% über -30% . Durch die EXTREME
            Überfüllung ca. – 40% Aurelius , ist Natürlich ALLES in
            Endsummen-Preis mit runtergezogen . Nennt sich RISIKO .
            Selbst DAS , kann man im Bärenmarkt , noch Übergewichten .

            Aber kenne ich ja schon von OHI , da wollte die auch
            KEINER zu 23 USD . Auch RISIKO-Übergewichtung .
            Hätte ich aber zu 23 , auch einfach weiter gehalten .
            Nun ist Sie halt wieder hochgelaufen , da habe ich
            dann wieder abgebaut . Quasi Bullen gegen Bären .
            NULL GEWINN . Aber Bar Div. konnten tw. genutzt
            werden .

            Aurelius , auch 42 bis 52+3 Euro m.M.n. völlig in Ordnung .
            Mir ist es eigentlich total Egal , ob ich bei 38 noch
            ein paar mal bei 32 Euro ins fallende Messer greife .
            Und selbst , wenn Sie bis 10 Euro fallen würden , wäre
            es mir wohl EGAL wenn ich eh keine Möglichkeiten mehr
            hätte , weiter Zukaufen zu können . Also dann ENDE der
            Liquidität für Asset 30% UN Beteiligungen .

            Wenn ich eine Aktie bei 57 kaufe , warum soll ich Sie
            nicht auch bei 38 oder 32 kaufen ??? Ich habe FUNDAMENTAL ,
            noch KEINE Änderungen mitbekommen , die eine Werteanpassung
            der Range , erfordern würden . Evt. habe ich auch etwas
            ÜBERSEHEN ??? Dann muss ich DIESEN Fehler , halt bezahlen .
            Und wenn ich mir zu 44/42/40/38/36/34/32 , blutige Hände
            wegen den fallenden Messer hole , SO What . Freude sieht
            dann natürlich ANDERS aus .

            LG Det

  8. Servus Suchenwi,

    und wie sieht es mit den Buchgewinnen aus…Schmunzel…wohl ähnlich wie bei mir

    Gruß

    • Über alles ca. -10% seit Kauf, so geht halt Bärenmarkt…
      noch positiv sind einige US REITs, 2 von 3 Luxemburger Aktien (SES Global, Aroundtown), McDonald’s, Macy’s… aber auch mit sinkender Tendenz

  9. Dann bin ich ja in Line….denke bin auch so in der Richtung. Schön nachkaufen im Januar und 10 Jahre warten, dann ist alles wieder gut…vielleicht…

    • Das Nachkaufen zum Schnäppchenpreis ist halt zweischneidig:
      Tag 0: „hurra, war günstig, Durchschnittspreis gesenkt“
      Tag 1++: „Mist, jetzt noch günstiger, hätte besser gewartet“

      Bullenmarkt habe ich jetzt ja ein 3/4-Jahr kennengelernt, Bärenmarkt ist die nächste Lektion. Ich beobachte erstmal, wie das weitergeht (und wie man eine Bodenbildung erkennt), nur ETF-Sparpläne (MSCI World, MSCI EM, Global Select Div.100) laufen noch weiter, aber nur noch aus Erträgen (inzwischen gut 400€/mo). Kein „Frischgeld“ mehr ab nächstem Jahr, lieber RK1 aufpäppeln – im August gehe ich ja in Rente, da ändert sich auch einiges.

  10. Hallo zusammen,
    mein Depot mit ETF´s und Einzelaktien wie Freenet und Bijou Brigitte bis Huge Boss siehet ganz schön gerupft aus. Aber ich will und werde das durchhalten und mich nicht verrückt machen lassen. Hin und her macht Taschen leer. Einen optimalen Einstiegstermin gibt es halt nicht.
    Trotzdem bitte ich mal um Hilfe:
    Ich würde gern zusätzlich mit Zertifikaten o.ä. handeln um ein wenig Geld zu verdienen- möchter aber Produkte handeln, die keinen Verlust bzw das eingezahlte Kapital vernichten. Gibts es hier Foren o.g. die einem solche Kauf oder Verkauf- Empfehlungen natürlich gegen Bezahlung bzw per Mail zusenden und ich das nur in meinem Depot umsetzen muss ?

    Danke und Grüße
    Maik

  11. Hallo suchenwi,
    du nennst dich zwar Lehrling, aber bist hier doch unser onvista und Auswertungsexperte. 🙂
    Hast du eigentlich einen Crawler auf die onvista PDF Abrechnungen geschrieben oder woher holst du die Daten deiner Trades?
    Ich verstehe meine Steuerbescheinigung 2017 von onvista nicht ganz.
    Es sind Kapitalerträge aufgeführt (ohne Aktienveräußerungen, hier habe ich einen dicken Verlusttopf). Wenn ich davon den Freibetrag abziehe und noch die angerechnete ausländische Steuer, müsste doch die Basis für die Abgeltungsteuer rauskommen. Aber bei mir wurden ca. 120€ zu wenig abgeführt oder es gab einen anderen Grund für die Abweichung. Ich schätze das FA wird bei der Steuerfestsetzung die Kapitalerträge nutzen, also zahle ich etwas mehr.

    LG Markus

    • Hallo Markus,
      seit Februar „an der Börse“ bin ich halt noch ein Greenhorn, um es anders zu sagen.
      Meine onvista-bank-Abrechnungs-PDFs speichere ich zunächst, und dann benütze ich pdftotext.exe -raw, um daraus Plaintext zu generieren. Den parse ich dann, um die div. Abrechnungsdaten kompakt zusammenzufassen. Eine Zeile CSV je Buchung, sei es Kauf, Dividende, Verkauf, Quote (aktueller Kursstand). Klappt aber in komplexen Fällen (Stornierung, Einbuchung) noch nicht immer.

      Simples Beispiel:
      ~/Documents/onvista $ grep <all29.csv -i nestl
      K;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;69.;-972.50;6.50;02.02.2018;10:01
      D;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;CHF 2.35;17.97;6.58;18.04.2018;
      V;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;68.403;951.14;6.50;10.07.2018;14:43

      Gekauft, schlechte Nettodividende, also mit etwas Verlust wieder verkauft.

      Mit Steuerbescheinigungen habe ich noch keine Erfahrung. Abgeführte ausländische Quellensteuern werden aber teilweise (max. 15%) auf die deutsche KESt angerechnet.
      Was das Finanzamt daraus macht, sieht man im Steuerbescheid (ist bei mir nächstes Jahr auch eine Premiere, zudem ich Günstigerprüfung beantragen werde.. mein ESt-Steuersatz liegt deutlich unter 25%).
      "Time will tell" 😀

  12. Hab‘ gerade die „Plauderecke“ entdeckt. SCHÖNE WEIHNACHTEN nachträglich an alle Mitleser:-)

    Hier in den Blogs wird viel von Aktien gesprochen. Also ich persönlich bin eigentlich ganz froh, mein hart verdientes Geld in den letzten zwei bis drei Jahren nicht in Aktien investiert zu haben. Erstens wäre mir die Entwicklung zu wenig planbar (bin tendenziell ein Planungsfetischist), und zweitens setze ich lieber auf Betongold.

    „Alles, wogegen man pinkeln kann, ist eine gute Geldanlage“ (Zitat Ende), heißt es.

    Früher in den 80ern reichte es, wenn man etwas Geld auf der Bank hatte: 150.000 DM warfen 1.000DM monatliche Zinsen ab. Da gabs noch 8% p.a.!

    Heute muss man, um 1000€ Zinsen im Monat zu generieren, schon 12 Mio € (!!) anlegen (bei 0,1% Zinsen p.a.).

    Eine Wohnimmobilien, mit Bedacht und etwas Know how wohl überlegt ausgesucht, wirft heute 4-5% Rendite ab. Manchmal auch etwas mehr. Das ist 50 mal mehr, als das Geld auf der Bank bringt. Und das Kapital ist sicher angelegt, weil man „gegen Immobilien pinkeln kann“ 🙂

    Einziger Nachteil ist, dass darauf auch 18% KV-/PV-Beiträge zu zahlen sind (in meinem Falle), aber irgendeine Kröte gibt‘s ja immer!

    Guten Rutsch morgen!
    Michi 😉

    • Zu diesem Thema habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Jeder spricht von Aktien, Fonds, Betongold usw. um seine Abfindung anzulegen. Was aber wenn es schief geht ? Dann muß man sich wieder einen Job suchen obwohl man ja eigentlich Privatier werden wollte.
      Ich habe n diesem Blog noch nie gelesen, dass jemand nur von seiner Abfindung und ALG 1 lebt, ohne diese anzulegen. Davor hätte ich in der heuten Zeit echt Angst.Es waren halt noch Traumzeiten wo es zwischen 5 und 8 % Zinsen auf der Bank gab.
      Ich sehe die Abfindung als Vorauszahlung des Lohnes für die zukünftigen Jahre bis zur Rente.
      So habe ich das wenigsten vor, bzw. das erste Jahr so durchgezogen.
      Wie sehr ihr das ?

      Einen guten Rutsch allerseits.
      Lothar

      • Hallo Lothar,
        es werden sicherlich einige da sein, die nach Studium der Seiten in diesem Blog alles für sich richtig gemacht haben, um das aus der Abfindung das meiste herauszuholen. Dann der richtige Umgang mit Dispojahr und ALG-I, um dann mit einer evtl. nötigen Überbrückung in die Rente zu gehen.
        Wichtig ist jedoch am Anfang ein Finanzplan. (Peter : Bitte hier den Link zu den Seiten einsetzen – Danke). Wenn der im grünen Bereich ist, kann man getrost alles erstmal laufen lassen. Stetige Kontrolle und Updates zeigen hoffentlich das Verbleiben in der grünen Zone. Da gibt es dann auch hier nicht viel zu lesen.
        Steht der Finanzplan auf ROT – muß man handeln. Entweder weiter oder wieder arbeiten.
        Davon werden wir hier wohl auch nichts lesen. Das System an sich hat funktioniert und rechtzeitig den Alarm eingeschaltet.
        Jetzt aber zum grünen Bereich und seinen unterschiedlichen Schattierungen. Da gibt es einige hier, die es sich leisten können zu investieren, worin auch immer. Wenn die Ampel auf Grün bleibt, ist alles ok und das neue Hobby beginnt.
        Für bedenklich halte ich Strategien bei einer roten Ampel mit risikobehafteten Investments ein Grün zu erzwingen. Das kann gut gehen oder auch nicht und das ist dann megaschlecht. Darüber werden wir auch nichts hier lesen.
        Ich drücke Dir die Daumen, dass alles so weiterläuft wie Du es hoffentlich geplant und auf dem Radar hast.

      • Eine Abfindung (1 gutes Jahresbrutto) erwarte ich Anfang Februar 2020.
        Unabhängig davon habe ich seit vielen Jahren, speziell seit meiner Scheidung 2008, immer Geld zurückgelegt, und seit Feb.2018 auch aktiv investiert.
        Nicht in Immobilien (zu große Klumpenrisiken), sondern in Wertpapiere aller Art: Aktien, Anleihen, ETFs auf beide.
        Seit einigen Monaten besonders gern in Immobilien-Aktien (REITs), die dem aktuellen Bärenmarkt auch ganz gut standhalten (OHI, NRZ…).
        Bilanz für 2018: investiert 171k, Nettoerträge 5.1k (knapp 3%), Buchverluste knapp 10% (9.691%, Bärenmarkt halt).

        Meine „Vorsätze“ (Finanzplan) für 2019:
        – keine Frischgeld-Einschüsse mehr ins Depot, es muss sich jetzt selbst ernähren
        – ETF-Sparpläne laufen weiter, ggf. auf Ernährbarkeit gestutzt
        – wenn sonst Ertragsüberschüsse über 1k sind, werden sie reinvestiert
        – eher in ETFs als Einzelaktien, eher Anleihen- als Aktien-ETFs
        – Markt beobachten, bei deutlicher Bodenbildung auch wieder ertragsstarke Aktien nachkaufen (Aurelius?)
        – mehr lernen…

      • „Ich habe in diesem Blog noch nie gelesen, dass jemand nur von seiner Abfindung und ALG 1 lebt, ohne diese anzulegen.“

        Wie andere hier schon geschrieben haben, sollte die Basis für eine zukünftige Vorgehensweise immer ein Finanzplan sein, der möglichst viele Elemente wie Rente, Krankenkasse, Steuern, Inflation usw. berücksichtigt.
        Wenn dieser Plan aussagt, dass man auch ohne eine Kapitalanlage über die Runden kommt und das trotz Inflation etc., kann man sicher auch auf eine Kapitalanlage verzichten.
        Das alles hängt aber sehr stark von vielen persönlichen Faktoren ab, von daher muss die Entscheidung jeder mit sich selbst ausmachen.
        Und einer dieser persönlichen Faktoren ist dann z.B. auch die Bereitschaft (oder auch die Fähigkeit), gewisse Risiken bei der Kapitalanlage einzugehen. Auch das muss jeder selber entscheiden und dann die Folgen akzeptieren:
        Wer kein Risiko eingehen will, darf dann eben keine Steigerung seines Vermögens erwarten bzw. muss mit einer permanenten Vernichtung desselben durch Inflation leben.
        Wer hingegen bereit ist, z.B. am Aktienmarkt gewisse Risiken in Kauf zu nehmen, kann auf Einkünfte in Form von Zinsen und Dividenden oder ggfs. Kursgewinnen zählen, muss dafür aber im Gegenzug damit rechnen, dass die Kurse seiner Wertpapiere zeitweise kräftig zurückgehen.

        Wie gesagt, muss das jeder für sich entscheiden. Vielfach sind solche Überlegungen bzw. persönliche Einstellungen natürlich auch über viele Jahre hinweg entstanden. Ob man nun erfolgreicher Vermieter oder Aktieninvestor ist: Beides wird man nicht innerhalb eines halben Jahres. Manch einer blickt hier bereits auf eine Jahrzehnte lange Historie zurück und hat es gelernt, auch mit schlechten Phasen umzugehen.

        Gruß, Der Privatier

  13. Ich habe gerade mit den obigen Kommentaren den Beginn einer Diskussion aus meinem Weihnachtsbeitrag in diese Plauderecke verschoben. Vielleicht möchte ja noch jemand mitdiskutieren…

    Gruß, Der Privatier

  14. Wieder ein Rätsel: am 2.1. kam die Dividende der Seagate Technology rein, die in Irland domiziliert ist, mit folgender Abrechnung:
    ausländische Dividende EUR 21,98
    ausländische Quellensteuer 20% USD 5,04
    anrechenbare Quellensteuer 20% USD 5,04
    erstattungsfähige Quellensteuer 20% USD 5,04

    Quellensteuertopf EUR 4,09 8,49

    Neu ist, dass die 20% sowohl als erstattungsfähig als auch anrechenbar geführt werden – in den Dividenden des letzten Jahres waren sie nicht anrechenbar. Bisher kannte ich es, dass die QSt in einen erstattungsfähigen und einen anrechenbaren Teil (max. 15%) zerlegt wird.
    Da ich noch im Sparerpauschbetrag bin, fallen keine deutschen Steuern an. Bin mal gespannt auf die nächste oder übernächste Seagate-Dividende, ob da tatsächlich nur 5% KESt anfallen…

    • Frohes Neues, suchenwi !
      Rätselhaft, da gebe ich Dir Recht !
      Europäische Diskalkulie?
      Momentan scheint es mir so zu sein, dass ich wieder zu Stift, Taschenrechner und Zettel greifen muss um zwischen Rot und Grün zu unterscheiden…

      Gruesse
      ratatosk

      • „…um zwischen Rot und Grün zu unterscheiden“

        Ist das politisch gemeint? 😀 😀

        Aber mal im Ernst: Ich habe keinen Schimmer, was diese Abrechnung soll!
        Ich empfehle ja immer: Frag‘ doch mal bei Onvista nach. 😉

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Wobei die Angabe „Quellensteuertopf“ von suchenwi auch nicht so ganz eindeutig ist. Was ist das denn? Gezahlte Quellensteuer? Oder was? Und was sagen die beiden Zahlen? Vorher/Nachher?

        • Guten Abend, Privatier
          Spass muss auch sein, mach ich mal „launig“ weiter:
          Wo ist da „politisch“ der Unterschied zwischen Rot und Grün ???
          Ich verstehe die onvista Abrechnung von suchenwi halt ebenso wenig wie manche Rechnereien in meinen Konten/Depots (zumindest so kurz nach Sylvester NOCH nicht).
          Aber alles kein Problem, -„Dem Privateur ist nichts zu schwoer“
          Man hat es ja nicht anders gewollt…

          Gruesse
          ratatosk

        • Die beiden Zahlen sagen vorher/nachher, in der Tat.
          Der Quellensteuertopf (copy&paste aus onvista-bank-Abrechnung) nimmt nach meinen Erfahrungen die anrechenbaren, aber nicht angerechneten Quellensteuern auf, und verlängert damit quasi den Sparerpauschbetrag (ebenso wie gezahlte Stückzinsen bei Anleihen).
          Also wird anfallende KESt nach Erschöpfung des Sparerpauschbetrags erst mit dem QSt-Topf verrechnet, und erst wenn der leer ist, wird echt versteuert (dies Jahr auch mit KiSt :)). So war es letztes Jahr (da fing die KESt-Versteuerung etwa im Mai an).
          Mal sehen, wie es dies Jahr wird, wo über 50% meiner Erträge auch voll anrechenbare 15% QSt abführen, mehrheitlich in US, NL, LU, wächst der QSt-Topf entsprechend mehr…
          Es bleibt spannend.

          • Rechenbeispiel: Anfang des Jahres bekomme ich 100€ Bruttodividende aus den USA. Deren 15% Quellensteuer gehen sofort ab, bleiben 85€ netto.
            Vom Sparerpauschbetrag werden 100€ abgezogen.
            Dem Quellensteuertopf werden 15€ gutgeschrieben.
            Soweit mein bisheriges Verständnis…

          • Kommt kurz nach Ausschöpfung des Sparerpauschbetrags eine deutsche/britische Dividende von 60€ rein, wären 25% KESt: 15€ fällig. Die werden aber aus dem QSt-Topf beglichen, also keine KESt diesmal, kein Soli, keine KiSt.

    • Hallo Suchenwi,

      das ist normal, solange der Freistellungsbetrag noch nicht ausgeschöpft wurde. Noch komplizierter wird es, wenn die Dividendenzahlung den Freistellungsbetrag mit einem Teilbetrag überschreitet.

      • @Suchenwi
        Danke fuer die Erläuterung, jetzt hab ich’s verstanden, glaub ich…

        Schoenen Abend noch
        ratatosk

        • Weitergedacht:
          Nehmen wir an, meine Dividenden kämen nur aus US/NL/LU. Also mit 15% voll anrechenbarer Quellensteuer.
          Die wird natürlich sofort abgezogen, aber dem QSt-Topf gutgeschrieben. Der Sparerpauschbetrag (anfangs 801€ bei Singles) wird entsprechend verlängert, bei 800€ Bruttodividenden also um 120€.
          Wie sich das aufs Jahr (in dem weitere US/NL/LU-Dividenden reinkommen) auswirkt, kann ich erstmal nicht berechnen, aber klar ist: die 15% werden jeweils voll angerechnet, bleibt KESt 10%, und Soli und KiSt sinken auch um 60%.
          Also: wer weniger Steuern für „Solidarität“ und Kirchen bezahlen will, ist am besten dran mit US/NL/UK-Aktien…

          • Korrektur: nicht UK, sondern LU.
            Aus dem kleinen Land Luxemburg habe ich inzwischen 3 Positionen, 2 sind auch in den Top 10 meiner Performers (SES Global und Aroundtown), RTL Group eher abgeschlagen… immerhin.

    • Des Rätsels Lösung: die Abrechnung der Seagate-Dividende war ein Bankirrtum zu meinen Gunsten, anders als im Monopoly jedoch Monate später rückabgewickelt: storniert und ohne Anrechnung der 20% (auch nicht 15%) neu abgerechnet. Saldo -4.89.

  15. Mich würde einmal im Hinblick auf die zu erwartenden Abrechnungen und Steuerbescheinigungen interessieren:

    * Wurden bereits Abrechnungen zu Vorab-Pauschalen für thesaurierende Fonds bzw. ETFs erstellt?
    * Falls ja, gibt es auch dann eine Abrechnung, wenn keine Pauschale anfällt?

    Da ja bisher die lange Wartezeit der Fondsmitteilungen immer als Ausrede für oftmals sehr späte Steuerbescheinigungen der Banken herhalten musste, sollte dies ja jetzt deutlich schneller gehen. Daher:
    * Hat schon jemand eine Steuerbescheinigung seiner Bank, die nicht nur Fest- oder Tagesgelder verwaltet?

    Danke und Gruß,
    Der Privatier

    • Hi Peter, ja, ich habe bei der Diba für alle ETFs und OHI bereits die Abrechnungen ehalten.
      Die Vorabpauschale fiel nur bei einem ETF an, wurde aber mit meinem 801€ Freibetrag verrechnet.

      • Danke, Jürgen. Ich selber habe ja auch noch einige ETFs und bisher gar nichts bekommen. Eigentlich erwarte ich ja auch nichts. Also, keine Vorab-Pauschalen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die comdirect bank auch dann eine Abrechnung erstellt, wenn keine Pauschale entfällt. Ist ja eigentlich überflüssig. Aber dann weiß man wenigstens, dass man das Thema abhaken kann.

        Bei OHI hast du aber keine Vorab-Pauschale zahlen müssen, oder etwa doch?!
        Oder war das die Reklassifizierung? Kann man eigentlich pauschal sagen, ob sich diese positiv oder negativ auswirkt? Macht meine Bank nämlich (bisher) nicht. Ich könnte da auch gerne weiterhin drauf verzichten…

        Gruß, Der Privatier

        • Hallo Peter, ja, bei OHI fiel keine Vorabpauschale an — warum auch immer. Die genaue Berechnung wurde bei der „Ertragsabrechnung“ zur „Vorabpauschale“ leider nicht mitgeliefert.
          Eine Vorabpauschale (6,41€) musste ich für den ETF IE00B8FHGS14 (iShares MSCI World Min Vol) zahlen. Diese wurde aber, wie gesagt, mit meinem Sparerpauschbetrag verrechnet.

          • Jürgen, da möchte ich doch noch einmal nachfragen:

            Wenn Du sagst, dass bei OHI keine Vorabpauschale angefallen ist, heisst das:
            a) die Berechnung der Vorabpauschale wurde durchgeführt mit dem Ergebnis = Null. Oder:
            b) es wurde gar keine Berechnung einer Vorabpauschale durchgeführt (da OHI ja auch meiner Sicht eine Aktie ist und kein ETF)?

            Und bei dem MSCI Word ETF wurde auch keine Berechnung mitgeliefert?

            Danke und Gruß,
            Der Privatier

          • OHI: –> a)
            Und ich halte OHI auch für eine Aktie. Aber soll man sich da aufregen? 😉

            Beim MSCI Wrld: es wurde keine GENAUE Berechnung geliefert. Nur, dass sie angefallen ist, in welcher Höhe und wie sie mit dem Pauschbetrag verrechnet wurde.
            Ich hätte mir da auch mehr erwartet – aber bei 6,41€ mach ich da kein Fass auf, und es wird ja sowieso irgendwann verrechnet.

        • Moin Gemeinde
          Von OHI , habe ich ja noch keine Abrechnung bekommen , aber
          “ VERGLEICHEND “ von z.B. “ WPC “ HEUTE .
          Nennt sich “ Ausschüttung Investmentfond “ wird aber bei z.B. IB
          genauso wie OHI als Aktie geführt und gehandelt , aber bei D Depot
          halt als “ Ausschüttung Investmentfond “
          Hatten wir aber alles schon mal letztes Jahr .

          @ suchenwi , da müsste auch deine Frage zum Freistellungsbetrag m.M.n.
          ausreichend behandelt sein .

          Nun zu WPC in D Depot beheimatet , hier MIT Freistellungsauftrag !
          Abrechnung pro 100 Stk.
          Zahlbarkeitstag 15.01.2019
          Bestandsstichtag 27.12.2018
          Ex Tag 28.12.2018
          Geschäftsjahr 01.01.2018 bis 31.12.2018
          Devisenkursdatum 16.01.2019
          Devisenkurs 1,1417

          Ausschüttung 103,00 USD / 90,22 Euro
          Einbehaltene Q-Steuer 15% 15,45 USD / 13,53 Euro
          Auszahlender Betrag 76,69 Euro
          Verbrauch Freibetrag 90,22 Euro
          Angerechnete Q-Steuer 13,53 Euro

          Somit , obwohl es sich “ Ausschüttung Investmentfond “ nennt ,
          wieder “ NORMALE “ Abrechnung , wie auch US Aktie abgerechnet
          werden würde . Ob das dann 2019 für 2019 auch so bleibt , keine
          Ahnung , aber würde ich erstmal so vermuten . Wenn ich dann mal
          die “ Rückwirkende “ OHI Abrechnung bekomme , kann ich ja
          nochmal die “ ABRECHNUNG 2018 OHI “ mitteilen .

          @ Jürgen , Glückwunsch zum B&H bei OHI , ich hab da nur noch
          son Paar im HHG Depot über gelassen .

          LG Det

          • PS , bei Verkauf der Anteile “ Investmentfond OHI “
            ist aber eine “ UMSTELLUNG “ zum 01.01.2018 in D Depots
            erfolgt und da wird dann eine Zweigeteilte Sichtweise
            vertreten
            A) Kursgewinne/verluste bis zum 01.01.2018 gehören zu “ Aktien “
            B) Kursgewinne/verluste ab 01.01.2018 gehören zu “ Zinsgewinnen “

            Also dann ggf. nochmal “ VORHER “ die Berechnungsgrundlagen
            bei einem Verkauf schriftlich mitteilen lassen ( obwohl selbst
            das manchmal NICHT hilft ) .

            LG Det

          • Hallo Det,
            dass OHI als Investmentfonds und nicht mehr als Aktie gewertet wird, hat also Einfluss auf evtl. Verkaufsverluste (Buchung in Allg. Verlusttopf, nicht mehr Aktienverlusttopf)?
            Rein theoretische Frage, meine 89 Stk. OHI halte ich natürlich, die haben aktuell 50.37% Kursgewinn seit Kauf, und die Divi ist auch sehr ok, 7.764% netto-YoC – eigentlich sollten alle Wertpapiere so sein… 😀

          • Danke an Jürgen und Det für die Erkenntnisse zur steuerlichen Behandlung von OHI.
            Insbesondere der Hinweis, dass bei einem Verkauf der Ende 2017 durchgeführte fiktive Verkauf anders behandelt wird, als ein jetziger echter Verkauf, ist für mich unerwartet und daher sehr interessant.
            Ich werde einen evtl. Verkauf daher besonders „vorsichtig“ behandeln. 😉

            Gruß, Der Privatier

          • Genau suchenwi und Peter
            Der “ FIKTIVE “ Verkauf , mit “ ÄNDERUNG “ der Eigenschaft
            Gewinn/Verlust zum Aktientopf , hat dann dazu geführt ,
            das bei einem TATSÄCHLICHEN Verkauf , eine ZWEIGETEILTE
            Sichtweise vertreten wurde . Leider ist mir der “ FIKTIVE “
            Verkauf zum 31.12.2017 nicht VOR dem TATSÄCHLICH REALEN Verkauf
            mitgeteilt worden , aber dann im ZUGE des TATSÄCHLICH REALEN
            Verkaufs gleich REAL mit abgerechnet worden .

            Schöner wäre eine Mitteilung des “ FIKTIVEN “ GEWINNS/VERLUST
            zum 31.12.2017 gewesen , damit man sich dann auch schon mal
            in Summe , darauf einstellen könnte .

            Somit eine ZEIT AKTIENTOPF , bis zum “ FIKTIVEN “ VK
            Eine ZEIT ZINSTOPF bis zum “ REALEN “ VK
            A) Bis 31.12.2017 = Aktientopf ( INCL. FIKTIVER ABRECHNUNG )
            B) Ab 01.01.2018 = NIX mehr Aktientopf , sondern Zinstopf

            LG Det

          • Das ideale Wertpapier für mich wäre allerdings:
            – Kurs konstant im Jahresmittel
            – Volatilität +/- 10%, damit man auch nachkaufen kann
            – Dividende deutlich über Inflationsrate
            – jährlich um mindestens Inflationsrate steigend

            Naja, wünschen kann man sich ja mal was…

          • Hallo suchenwi
            Betr. Low Vola
            Schon mal auf WPC geschaut . Abrechnung pro 100 Stk.
            s.u.
            Oder als MIX , Mini ETF-REIT , 1 WPC/2 OHI/4 NRZ/6 DIC
            selbstgebastelt , dazu noch evt. D Konsum REIT , Realty
            und ein paar Andere , fertig sind die selbstgemachten
            Hilfs-RPs . Vorteil : Rel. Low Vola , mit rel. hoher
            Rendite gemixt , Kap. Stock WEITER VERBRAUCHBAR und auch
            VERERBBAR . Nur mal so als Gedanke …………………

            LG Det

          • Hallo Det,
            im Moment ist der Bärenmarkt wohl wieder abgesagt (letzte Gesamt-Kursentwicklung unter -4%), aber ich bin trotzdem investorisch im Winterschlaf. Muss meine Finanzen erst wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen (Mieterhöhung ab März, Rente geplant ab August).
            Also muss mein Depot sich und seine Sparpläne (500€/mo) erstmal aus Nettoerträgen ernähren. RK1 ist Trumpf, weil ich im Feb. nochmal 20k frw. RV-Beiträge „investieren“ will.Ziel: meine Nettorente sollte 1466€ erreichen, also 2x die neue Miete von 733€.
            Zur Verstetigung des Ertragsflusses habe ich zuletzt meist Monatszahler nachgekauft, am 10.1. 15 Stk. Pimco EM Local Bonds ETF. 1k Invest bringt gut 4€/mo netto, also Amortisation in 250mo, ähnlich wie frw.DRV…
            Natürlich nicht vergleichbar. DRV ist relativ bombensicher, EM sind wie sie sind, und ein ETF zahlt eh nur nach Kassenlage (-TER).
            Größere Invests sind spätestens im April fällig, heute habe ich einen „Avis“ über die Rückzahlung meiner griechischen 3k Staatsanleihen am 17.4. erhalten. (Wusste ich natürlich schon.)
            Time will tell.

          • So Peter , der ERSTE TEIL , der RÜCKWIRKENDEN BAR DIV.
            KREDIT-EINZIEHUNG , nennt sich O-Ton :

            “ Storno zur Abrechnung 16.08.2018 , da die Fondges.
            steuerl. Ertragsdaten berichtigt hat “

            Ist schon mal mit Schneckenpost HEUTE angekommen .
            Da müssten aber noch ein paar weitere Teile mehr
            kommen , wenn ich Die dann ZUSAMMEN habe , kann
            ich ja nochmal berichten .
            Bei den abgerechneten Bar Div. Kredit , ist es
            pro 100 Stk. , in Summe 6,11 Euro , für Quartal
            mit Zahlbarkeitstag 15.08.2018 MEHR geworden .

            LG Det

          • Zu OHI: Heute kam ordentlich was zu lesen von der onvista-bank – 18 Seiten, 9 Abrechnungen!
            Die 3 USD0.66-Dividenden von 2018 (15.5., 15.8., 15.11.) wurden storniert, und je 2x neu abgerechnet:
            USD0.232847 (35.3%) ohne US-QSt-Abzug („Sonstiger Investmentfonds“, TFQ 0%)
            USD0.427153 (64.7%) mit US-QSt-Abzug

            „Stornierung und Neuabrechnung aufgrund einer seitens der Gesellschaft durchgeführten Reklassifizierung. Bei einer Reklassifizierung wird die Ausschüttung oder ein Teil der Ausschüttung in eine Kapitalreduktion und / oder einen Veräußerungsgewinn umgewandelt.“

            Da die Mai-Divi noch im Sparerpauschbetrag war, hat das Hin und Her per saldo 8.11€ mehr ergeben.
            Kompliziert, das alles…

          • Interessant suchenwi. Ich hatte ja letztes Jahr mal für ein paar Monate OHI bei CapTrader/IB ins Depot gebucht bekommen (Ausübung PUT). Hier hatte ich auch vor ein paar Tagen eine Nachberechnung, die mir 7€ aufs Konto gespült hat 😉
            Von der Diba habe ich bislang noch keine „Nachberechnung“ erhalten. Mal schauen, ob/was da noch kommt.

          • Nochmal OHI: heute kam die Dividende rein, nur eine Abrechnung zu USD 0.66 wie aus dem letzten Jahr gewohnt, voll mit US-QSt belegt.
            Ist das Hütchenspiel vom 7.2. (alle 2018-Divs storniert, je 2x neu abgerechnet, ein Teil mit QSt, ein Teil ohne) also nächstes Jahr wieder zu erwarten?
            Bei „Reklassifikation“ hätte ich gedacht, dass die rückwirkend, aber auch in Gegenwart und näherer Zukunft gilt… (STAG dito).

  16. Ich erforsche gerade (aktueller Anlass: RyanAir) vinkulierte Namensaktien. Schon spannende Sprache (aus Wikipedia):
    „Auch vinkulierte Namensaktien sind materiell-rechtlich geborene Orderpapiere und nicht etwa Rektapapiere und können deshalb durch Indossament übertragen werden. Die erforderliche Zustimmung zur Übertragung schränkt lediglich die Transportfunktion des Indossaments ein, ändert jedoch nicht den Charakter als Orderpapier.[4] In der Praxis jedoch werden vinkulierte Namensaktien üblicherweise im Wege der Blankozession übertragen.[5] Die Formularpraxis der Emittenten sieht nämlich in aller Regel die Zession vor. Ausschlaggebend hierfür sei, dass die erforderliche Zustimmung zur Übertragung konkludent mit der Umschreibung im Aktienbuch erteilt werde und dafür die Blankozession die geeigneteren Unterlagen liefere. Zudem stelle die vom Käufer vervollständigte Abtretungserklärung ein ausreichendes Indiz für den nachzuweisenden Rechtsübergang nach § 68 Abs. 3 S. 2 AktG dar. Damit werden vinkulierte Namensaktien zu technischen Rektapapieren.“
    Alles nicht einfach…

  17. Nochmals zum Thema OHI Verkauf,
    ich habe im Dezember 2018 einen realen Verkauf einer kleinen Teilposition vorgenommen. Kauf liegt schon ein paar Jahre zurück, noch als Aktie, Verkauf als Fonds, Gewinn zu 100 % in den Zinstopf,besteht aus Summe Anschaffungspreis bis fiktiven Verkauf zum 31.12.2017 und fiktiven Kauf 01.01.2018 bis zum Verkauf.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, liegt der Sinn im fiktiven Verkauf zum Jahresende 2017 in der Teilfreistellung von Fonds. Der Verkaufsgewinn wird ab 2018 teilweise freigestellt.
    OHI hat keine Freistellung als Fonds, daher ist der einzige Unterschied zu vorher das Buchen in den Zinstopf.
    Eine andere Ex Aktie in meinem Portfolio, die BB-Biotech, wurde auch seit 2018 als Fonds geführt, incl. fiktiven Verkauf, und wurde jetzt rückwirkend mit 30% Freistellungsquote bedacht.

  18. Hallo Ulrich
    Nochmal OHI Verkauf . Ich habe in 2018 in einem D Depot , nur OHI VK
    gehabt , die ich auch 2018 ( überwiegend April ) gekauft hatte .
    Hier war ALLES ( also 100% ) an Gewinn dem Zinstopf zuzurechnen .
    Das scheint ja auch bei Dir so gewesen zu sein .

    Lt. Mitteilung D Depot Bank , jedoch für OHI Bestand , der bereits
    VOR 01.01.2018 ( Anderes Depot ) gekauft wurde , ist die Aufteilung
    aber VOR 01.01.2018 = Aktiengewinn/verlust , nach 01.01.2018
    = Zinsgewinn/verlust ( Hier aber weiter Bestand gehalten und noch
    keinen VK von OHI auf diesen D Depot gemacht , daher nochmal Rückfrage ) .
    So ist zumindest die schriftliche Mitteilung der D Depot Bank !!!

    Wenn ich dich jetzt aber richtig verstanden habe , ist die Mitteilung der
    D Depot Bank falsch , es wird dann auch für den Bestand der VOR 01.01.2018
    ins Depot eingebucht war , zu 100% Gewinn/Verlust dem Zinstopf zugeordnet ???
    Also auch “ MIT “ dem “ eigentlich Zuzuordnenden Aktien Gewinn/Verlust “
    BIS 01.01.2018 ( fiktiver VK ) ??? = auch Zinsgewinn/verlust ???

    Da müsste ich ja dann für den Restbestand ( Kauf bereits vor 2018 )
    doch nochmal nachfragen , warum da eine “ SCHRIFTLICHE “ Falschauskunft
    gegeben wird . Würde ja dann bedeuten , das die “ UMWANDLUNG “ NICHT
    ZWEIGETEILT gesehen wird , sondern “ EINFACH “ eine Umwandlung zum
    “ Zinstopf “ OHNE “ Aktientopfberührung “ ( also auch VOR 2018 dann
    nicht mehr zu dem Aktientopf zählend , sondern im Nachgang zu dem
    Zinstopf gewechselt wäre ) ergeben würde .

    Habe ich das so richtig verstanden ??? Das die Auskunft der D Depot
    Bank eigentlich falsch ist , da SOWOHL “ Bis fiktiven VK “ wie auch
    AB fiktiven VK = 100% im “ Zinstopf “ eingestellt wird ???

    LG Det

    • Hallo Det, genau, ich habe in meinem Consors Depot einen OHI Bestand, den ich vor 2017 noch als Reit Aktie gekauft habe. Einen kleinen Teil habe ich Ende 2018 verkauft. Der komplette Veräußerungsgewinn ist im Zinstopf gelandet. Zum Jahreswechsel 17-18 wurden die OHI wie auch einige andere Reit Aktien und die BB-Biotech als Fond eingestuft und fiktiv verkauft gekauft. Die Dividendenzahlung bei OHI lief wie vorher ohne Teilfreistellung, mit 15% US Quellensteuer angerechnet.
      Bei einem Fonds mit Teilfreistellung würde ich jetzt erwarten, dass die Veräußerungsgewinne bis zum 31.12.2017 voll und ab dann mit der Teilfreistellung in den Zinstopf fließen. Daher auch der fiktive Verkauf. Was bei mir nicht passiert ist, dass die Gewinne von OHI vor 2018 in den Aktientopf und die ab 2018 in den Zinstopf geflossen sind.

  19. Hallo Ulrich
    Das hat mir doch keine Ruhe gelassen , daher nochmal Abrechnung
    TG Depot , VK pro 100 Stk. OHI zum 12.11.2018 mit Bestand VOR
    01.01.18 gekauft , rausgesucht .

    Ausführungskurs 31,00 Euro
    Betrag 3100,00 Euro
    Gebühren VK = – 29,87 Euro
    Betrag Neu = 3070,13 Euro

    Veräußerungsgewinn 820,03 Euro
    Veräußerungsverlust bei Umstellung zum 01.01.2018
    ( also fiktiver Verkauf ) 410,45 Euro

    Nach überprüfung der Töpfchen , tatsächlich NICHT im
    Aktientopf gegengerechnet , sondern scheinbar einfach
    nur dem Gewinn ( jetzt NEU = Zinstopf ) gegengerechnet .
    Also tatsächlich KEINE Aktientopf-Berührung G/V für den
    Veräußerungsverlust 410,45 Euro , der ja nach Bankauskunft
    eigentlich dem Aktientopf , zugerechnet werden müsste .
    ( Dann natürlich eigentlich Rückwirkend zum 31.12.2017 )

    Somit dann Bemessungsgrundlage für die Kap. Steuer 409,57 Euro
    Anrechenbare Quellensteuer 201,36 Euro ( Also noch im Q-Topf )
    Verrechnete anrechenbare Quellensteuer 201,36 Euro

    Berechnungsgrundlage für die Kap. Steuer 208,20 Euro
    Steuerberechnung Kap. Steuer 25% auf 208,20 Euro = 52,05 Euro
    Soli 5,50% auf 52,05 Euro = 2,86 Euro

    Endsumme 3015,22 Euro , welche auf Gegenkonto Depot , gebucht wurde .

    Somit scheint die Sichtweise von Dir , so auch von der Bank gehandhabt
    worden zu sein , obwohl Sie mir “ Schriftlich “ etwas anderes
    mitgeteilt hat . Echt immer MERKWÜRDIG , warum “ Schriftliche Aussagen “
    ganz ANDERS behandelt werden ??? Da werde ich , glaube ich , doch nochmal
    nachfragen , ob denn nun auch für den Restbestand , diese Abrechnung ,
    wie bei Dir und Nachwuchs ja scheinbar so ausgeführt , auch weiterhin
    angewendet wird . Also wie bei Dir und Nachwuchs , zwar eine “ FIKTIVE “
    Abrechnung , aber NICHT den Akteintopf berührend , sondern NUR Zinstopf .
    Ist ja dann bei der Planung , evt. Gewinne/Verluste auch schon mal
    hilfreich zu wissen , welche Töpfchen dann angesprochen werden .
    Scheinbar dann ja nur noch Zinstöpfchen .

    Also Danke für die Mitteilung , welche mich nochmal zu einer
    Überprüfung der Abrechnung TG Depot , veranlasst hat .
    Da auch HHG und NK Depot bei gleicher Bank sind , wird das
    wohl für den Restbestand OHI im HHG Depot , gleich ausgeführt
    werden ( Da aber dort überwiegend B&H vermutlich eh irrelevant ) .
    Bleibt für mich die Frage , warum D Depot Bank , das nicht
    gleich richtig mitteilen kann ??? SO What ………………….
    Nicht das erste mal , das Mitteilung vom Handeln abweicht .

    LG Det

    • „Ist ja dann bei der Planung , evt. Gewinne/Verluste auch schon mal
      hilfreich zu wissen , welche Töpfchen dann angesprochen werden.“

      Richtig, Det! Das wüsste ich auch gerne vorher und darum wäre es nett, wenn Du das Ergebnis deiner Nachfrage hier noch einmal kundtun würdest. Danke.

      Wobei man natürlich nicht ausschliessen kann, dass andere Banken auch anders agieren. 🙁

      Für mich ist aber eine recht genaue Planung sehr wichtig und ich möchte insbesondere zum Jahresende keine Überraschungen erleben. Da bin ich dann fast geneigt, solche Kandidaten zu verkaufen. Am Jahresanfang sind mir solche Unsicherheiten noch relativ egal. Aber ein Papier wie OHI nur aus einem solchen Grund zu verkaufen, möchte ich auch nicht wirklich gerne. Mal sehen…

      Gruß, Der Privatier

      • Halllo Peter
        Angeblich gibt es eine Sekunde Null , in der FIKTIV
        der Aktiengewinn/Verlust , zu dem Zinsgewinn/Verlust
        mutiert . Das GANZE dann SCHATTENHAFT !!!!!!!!!!!!!!

        Also : Zweigeteilte Sichtweise = JA
        Aber ANDERS wie Bank-Mitteilung lautete .
        ( Sekunde Null , mit Wandlung auf Zins fehlte !!! )

        Aktiengewinn/verlust aus 2017 , wechselt zum 01.01.2018
        bei dem “ FIKTIVEN VK/K “ , “ GLEICHZEITIG MUTIEREND “ ,
        zu einem Schattenhaften Zins G/V . Es werden aber KEINE
        Töpfe ( da bis realen VK “ SCHATTENHAFT “ ) angesprochen ,
        da sich MUTATION AKTIEN G/V auf ZINS G/V wechselt , aber
        noch bis realer VK erfolgt , keine Auswirkung ( da VK ja
        nur Fiktiv war ) in den Töpfen zeigt .

        Erst nach VK , wird SCHATTENHAFTER G/V aufgelöst und dem
        Zinstopf zu/abgeführt .

        D.h. die ZWEIGETEILTE SICHTWEISE für die Zeit VOR 2018
        und AB 2018 , ist erstmal RICHTIG . Also G/V VOR 2018
        G/V AB 2018 ( Betr. aber NUR Zeitrahmen ) . Aber Aktien G/V auf
        Zins G/V mutiert ( mit Stichtag nach 31.12.17 , Sekunde Null )
        betr. Durchführung SCHATTENHAFT .

        AUSWIRKUNG durch WECHSEL AKTIE G/V zu FOND G/V
        ( Damit Zinstopf berührend ) wurde FIKTIV UND MUTIEREND
        zum 01.01.2018 auf ZINS durchgeführt ( ERLEDIGT )
        Somit ist in SEKUNDE NULL , der SCHATTENHAFTE G/V AKTIE
        abgerechnet und bereits zu dem SCHATTENHAFTEN ZINS G/V
        mutiert . Das Ergebnis daraus , wird dem Ergebnis AB
        fiktiven K BIS realen VK GEGENÜBERGESTELLT und dann dem
        Zinstopf zugeführt/abgezogen . Aber EINZELN , s.o. .

        Für Käufe NACH 2018 , zählt NUR noch G/V = Zinstopf betr. .
        Für VK von VOR 2018 gekauften Anteilen , auch nur noch
        Zinstopf betreffend ( da schattenhaft mutierend ) .

        Also im Grunde ist der fiktive VK/K noch VIEL MEHR .
        A) Fiktiver VK = fiktive realisation der Aktiengewinne
        B) Aktiengewinne werden aber nicht realisiert da ja VK
        nur FIKTIV ( Ansonsten gäbe es ja auch Kursausschläge )
        C) Nachdem nun G/V festgestellt wurde ( fiktiv ) wird im
        gleichen Zuge eine “ WANDLUNG “ von AKTIEN G/V auf
        ZINS G/V durchgeführt ( aber auch nur fiktiv ).
        D) Der nun aus C) gewonnene Betrag , wird einer
        Schattenhaften MIT-Laufzeit bis REALER VK erfolgt
        dem fiktiven Zinstopf zugeteilt .
        E) Damit kann fiktiver Kauf erfolgen , der Anteil läuft
        also NEBEN dem SCHATTEN G/V gleichzeitig bis realer
        VK erfolgt und wird dann MIT G/V aus SCHATTEN G/V
        gleichzeitig aufgelöst .
        Damit wäre nun der FIKTIVE VK/K abgeschlossen , incl.
        Mutation der Aktien G/V zu Zins G/V Schattenhaft mitgeschleppt .

        F) Nun erfolgt Verkauf REAL des Fond Anteils

        F1)Abrechnung 1) Schatten G/V aus A) aber nach D)= Zins G/V
        s.o. nennt sich Veräußerungsverlust/gewinn nach Umstellung .
        Abrechnung 2) f.Kauf bis realer VK = Fond , somit Zins G/V
        s.o. nennt sich Veräußerungsgewinn/verlust
        Abrechnung 3) Somit 2)-1) = Zins G/V
        s.o. nennt sich Bemessungsgrundlage für Kap. Steuer

        G) Abrechnung 3) berührt nun Zinstopf bei Zufluss im realen VK Jahr
        s.o. , nach evt. noch zu berücksichtigenden Q-Steuern .

        Man BEACHTE die Sekunde Null !!! Grandiose Erfindung !!!

        LG Det

        • Wow, Det – deine Schilderung hat ja Potential für einen Horror-Thriller: 😉

          „Wenn zur Sekunde Null die fiktiven Mutanten ihr schattenhaftes Unwesen treiben“ Huhuhu… wie gruselig. 😉

          Könnte man es nicht auch ganz einfach so formulieren:
          Wer jetzt seine OHI-Aktien verkauft, die er bereits vor Ende 2017 gekauft hat, muss davon ausgehen, dass die seit Kauf aufgelaufenen Kurs-Gewinne bzw. -Verluste mit dem Verlusttopf „Sonstiges“ verrechnet werden.

          Gruß, Der Privatier

          • Horror , naja . Du hast mich ja schon früh genug in die
            Geisterbahn Depotabrechnungen 2018 eingeladen . Daher
            konnte ich ja schon mal weitgehend den Bullen/Bärentausch
            incl. ABRECHNUNGEN ( Ziel wie immer Null ) durchlaufen
            lassen . Sonst am Jahresende immer wenig Zeit dazu .
            Nach Abrechnungen 2018 , müsste aber zvE 2018 wieder
            passend sein .

            Bei OHI , würde ich zu 100% Ulrich folgen .
            Insbesondere Randbemerkung zu “ Teilfreistellung “ Fond
            BB Biotech , könnte ja evt. noch ein wenig Hoffen lassen ,
            ggf auch “ RÜCKWIRKEND ??? “ , KEINE AHNUNG , GLASKUGEL .
            ( Den Horror gibts bei ETFs ja auch , nur ANDERS . Ungeplante
            Auflösungen/Schließungen u.s.w. , u.s.f. , also nichts
            Besonderes mit dem Horror )

            LG Det

      • Übrigens habe ich gerade mal zwei Test-Orders zum KAUF von OHI bei meinen beiden Banken eingegeben. Und siehe da: Die Order geht ohne jeden Hinweis auf irgendwelche MIFID Regeln durch! Das hatte ich irgendwie anders in Erinnerung…

        Oder habe ich das verwechselt? Wer soll sich auch so ein Chaos merken. 😮

        Jedenfalls könnte ich kaufen, wenn ich wollte. Und die Sorge, dass ich das nie wieder könnte, war ja auch mit ein Grund, warum ich nicht verkauft habe.
        Eigentlich gefällt mir OHI ja immer noch ganz gut: Offenbar ein stabiles Geschäft, eine ebenso stabile und recht ordentliche Dividende, die auch noch vom Gewinn gut finanziert ist. Gute Kurs-Entwicklung. Was will man mehr?

        Tja, neben der Abrechungseigenarten halte ich den Kurs langsam für ausgereizt. Man könnte auch sagen: Überkauft.
        Vielleicht warte ich noch den Div.Ex-Tag ab und verkaufe dann. Oder auch nicht. 😉 Aber jedenfalls habe ich soeben ein Gegenargument gegen einen Verkauf ausgeschaltet.

        Gruß, Der Privatier

        • Und nun habe ich doch den Div.Ex-Tag nicht mehr abgewartet, sondern soeben meine OHI-Anteile (alle) verkauft, Kurs: 39,16$.

          Es gab keinen besonderen Anlass, nur (wie oben bereits erwähnt) der Eindruck einer inzwischen eingetretenen Überbewertung. Und der Bedarf an frischem Kapital.
          Falls sich OHI mal wieder nach unten bewegen sollte, werde ich aber gerne wieder zugreifen.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Und nun bin ich mal gespannt, wie meine Bank die Abrechnung ausführt. Ich werde berichten…

          • War klar Peter
            Liqui jetzt in Aurelius . oder wohin ???
            Abrechnung mit fiktiven VK/K , Sekunde Null , zum Zins mutiert .

            Ich habe die OHI im HHG Depot aber unangetastet gelassen ,
            da also KEIN Verkauf . Ca. 1RP also ein Monat HHG Zuschuss .
            Sollte es nochmal billiger werden , werde ich die OHI in
            den anderen Depots auch wieder füllen .

            @ Jürgen , hast Du deine OHI noch mit vollem Bestand ???

            LG Det

          • Klar habe ich OHI noch mit vollem Bestand.
            Und das wird auch so bleiben bis eine meiner Regeln zum Verkauf bläst.

          • Hallo Jürgen , war klar , Glückwunsch zum halten .

            LAG hockt da auch immer auf Ihren Scheinen , ich
            glaube Die schaut da nicht mal auf die Kurse drauf ???
            Aber die Abrechnungen der Bar Div. heftet Sie immer ein .

            LG Det

          • Peter, zu OHI:
            wie begründet sich dein Gefühle der „Überbewertung“? Irgendwelche Fakten oder nur der Bauch?

          • 😀 Ja, das habe ich ja geahnt, dass Jürgen nach den fundamentalen Daten/Regeln fragen wird. 😉

            Jürgen, Du weisst doch, dass ich nicht so ein Fundamentalist wie Du bin. 😉

            Aber natürlich gehört bei mir zu einer Entscheidung auch ein Blick auf den Chart, der momentan ein mind. 2-Jahreshoch anzeigt. Davor gab es auch nur einmal kurz eine Spitze, die etwas höher war.
            Ebenso ein Blick auf die aktuelle Dividendenrendite, die mit ca. 6,8% verglichen mit vielen anderen Werten natürlich immer noch sehr ordentlich ist, aber verglichen mit anderen US-REITs eben nichts besonderes mehr ist.

            Vor allen Dingen stelle ich mir die Frage aber auch immer anders herum: Woher soll eine weitere Kurssteigerung kommen? REITs tun sich ja ohnehin immer etwas schwer mit Steigerungen/Wachstum und „glänzen“ von daher eher mit einer stabilen Kursentwicklung. Für mich ist da jedenfalls keine Phantasie mehr drin.

            Aber ein Punkt ist eben für mich auch immer wichtig (wird von vielen Nicht-Privatiers immer wieder vergessen!): Wenn ich für Kaufgelegenheit Kapital haben möchte, MUSS ich irgendetwas verkaufen. Ich kann nicht irgendwo etwas vom überflüssigen Einkommen zurücklegen und dann bei passender Gelegenheit investieren.
            Jedes neue Investment bedingt die vorherige Auflösung eines alten.

            Gruß, Der Privatier

          • 🙂
            Alles gut … so in etwa hatte ich mir das gedacht.
            Ich fragte halt nur nach, weil ich ja was verpasst haben könnte. Aber das scheint nicht so zu sein.
            Vg, Jürgen

          • Inzwischen ist auch meine Abrechnung über den Verkauf von OHI eingetroffen:
            Wie erwartet wurden die Gewinne vollständig (also vor und nach 31.12.17) im Verlusttopf „Sonstiges“ verbucht. (Anm.: comdirect bucht auch Gewinne im Verlusttopf. Das machen andere Banken teilweise anders.)

            Mit der Abrechnung habe ich dann auch gleichzeitig (Zufall?) die Stornos/Neubrechnungen der letztjährigen Dividenden bekommen. Eine genaue Erläuterung/Aufschlüsselung gab es dazu nicht, es ist aber offensichtlich, dass ein Teil der Ausschüttung mit weniger (oder gar keiner) Steuer belastet ist. Denn die Ausschüttung selber ändert sich nicht, aber der zu versteuernde Anteil.

            Eigentlich eine ganz schöne Nachricht. Dennoch gefällt mir so etwas nicht, weil damit meine Steuerplanung des letzten Jahres wieder einmal beeinträchtigt wird. Auch kein Drama, weil es sich a) um einen geringen Betrag handelt und der b) auch noch in eine ungefährliche Richtung geht.
            Und trotzdem mag ich es einfach nicht, wenn ich so was nicht planen kann.

            Gruß, Der Privatier

  20. Achso Peter , hast Du eigentlich deine DIC noch ???
    Könnte neben Aurelius evt. DIESES Jahr , noch spannend
    werden . Time will tell .

    LG Det

    • DIC habe ich mal einen Teil von verkauft. Habe aber immer noch welche.
      Gibt es irgendwelche Stories, die ich verpasst habe? Ich erwarte eigentlich dieses Jahr nicht so viel von DIC. Im Gegensatz zu Aurelius. Hier würde ich doch gerne eine Kursverdopplung sehen. 😉 Naja, nicht so ganz… aber man kann sich mal was wünschen. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Naja Peter , schon bei DIC , den Brief an die Aktionnäre gelesen ???
        Das m.M.n. WICHTIGSTE , steht da aber nicht drin : VK der TLG Beteiligung .
        Ich könnte mir denken , das da Cash , ca. 376 Mio. , auf weitere VERWENDUNG
        warten wird . Na mal abwarten , was es werden wird , evt. geht ja mein
        Gedankengang ( betr. TLG Beteiligung VK und Kurssprung ) noch zu der HV
        2019 auf . Mal sehen was es wird . Ich bin da rel. positiv gestimmt .
        Ich glaube auch bei DIC , könnte NAV deutlich höher wie Marktkap. sein .
        Insofern muss evt. nur noch gewartet werden , wann VERKÜNDUNGSTERMIN
        sein wird . Also QUASI 2 Nebenwerte mit Chancen/Hoffnungen .
        Und BEIDE im Bestand . Dann evt. doch nochmal 13 bis 15 Euro ???
        Time will tell .

        LG Det

      • Hallo Peter
        Betr. DIC , läuft…………………
        Div. Vorschlag 0,48 Euro und evt. wieder Anteilsnahme an
        den Anteilen ??? Mal sehen , meine Bank müsste ja
        ( sollten es wieder die gleichen Bedingungen wie letztes Jahr
        sein , und ein Übertrag OHNE Kursfeststellung geschehen können ??? )
        das Prozedere nun können ??? Mal auf die Bedingungen warten .
        Das Div. Wachstum , betrug von 44 auf 48 Cent = 9% ( Richtung stimmt )

        Also in Summe : Börsenkurs z.Zt. 10,04 Euro , bei 0,48 = 4,78%
        HV 22 März 2019 , alle Zahlen steigend , FFO um 13% auf 68 Mio.
        Auch für nächstes Jahr , wird ein steigender FFO erwartet , auf
        72 Mio. . Der m.M.n. aber relativ SICHER zu erwartende TLG-VK
        von 376 Mio. ist bei DIESEN Zahlen , aber noch nicht eingepreist .
        Liegt m.M.n. an dem unterschiedlichen VJ , also müsste sich dann
        im nächsten Jahr , einpreisen . Warum das aber nicht eine
        deutliche “ Erhöhung “ der Prognose ergeben müsste , erschließt
        sich mir noch nicht ( also Wachstumsprognose für 2020 FFO ) .

        Naja , auf der anderen Seite muss ja auch Last , gegengerechnet
        werden . Aber fast die HÄLFTE des WERTES an Liquidität eingespült
        zu bekommen , wird m.M.n. auch die Kredit-Sichtweise , wieder
        etwas aufpeppen . Also ich werde wohl ( obwohl ich für DIC , noch
        keine Range festgelegt habe , aber alles was unter 11,X ist , war
        für mich eh bisher unterbewertet , daher ja bisher noch keine
        Notwendigkeit , Range festzulegen ) bei DIC , noch ein wenig dabei
        bleiben .

        Die ersten Prognosen der Analysten , sind in dem Zusammenhang ,
        natürlich erstmal auch wieder mit angepasst ( nach oben ) .
        Aber i.d.R. , so auf 11,5 DS . Bis auf 13 wäre also immer noch
        Luft bis auf 15 noch viel mehr . Also erstmal bis auf 11,X
        abwarten . Ob ich Sie aber nochmal zu 8,X bekomme ??? Keine Ahnung .
        Evt. laaaaaaaaaaange Wartezeit in beide Richtungen , hoffentlich
        ist die Wartezeit aber sehr langweilig .

        LG Det

        • Ob ich da noch einmal an der Stockdividende teilnehme, muss ich mir noch überlegen. War bei mir zwar deutlich weniger Theater als bei Dir, aber hat mir auch so schon gereicht.
          Aber ansonsten bin ich mit DIC weiterhin zufrieden. Darf in der momentanen Anzahl erst mal bleiben.

          Gruß, Der Privatier

  21. Immer wieder was neues: in meinem heutigen Entgeltnachweis für Jan.2019 steht überraschend ein neuer Urlaubsanspruch auf 1,00 Tag.
    Da bin ich schon rund 1.5 Jahre in Altersteilzeit Freistellung (kein Urlaubsanspruch/-geld, oder jeden Tag Urlaub, wie man’s nimmt)… und dann kommt sowas rein.
    Könnte mit meinem 25-jährigen Betriebsjubiläum zum 1.4. zusammenhängen (jeder kriegt 1 Tag Extraurlaub?).
    Beantragen kann ich Urlaub in Freistellung natürlich nicht, also lasse ich den Posten laufen… vielleicht wird er ja beim Ausscheiden am 31.7. abgegolten.
    Oder es war nur so ein Buchungsfehler…
    Es gibt immer wieder was zum Staunen.

    • Zumindest die Mitarbeitervertretung des Landeskirchenamts Celle (bin kein Mitglied) spricht dafür:
      „Grundsätzlich haben also auch Beschäftigte, die sich in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden, bei einem Dienstjubiläum Anspruch auf den zusätzlichen Erholungsurlaub. Leider können sie diesen nicht nehmen, da sie ja nicht mehr arbeiten.

      Gemäß der tariflichen Regelungen ist nicht genommener Erholungsurlaub beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis abzugelten, sofern er nach den tariflichen bzw. gesetzlichen Bestimmungen nicht verfallen ist.“
      https://www.mav-celle.de/themen/inaltersteilzeitjubilaeum
      Schaun wir mal, wie die IG Metall das geregelt hat…

    • Guten Abend, suchenwi
      Also, ich weiss ja nicht wie weit Deine compliance/Arbeitsverhalten gegenüber Deinem AG geht….
      Mich würde da einfach „der Hafer stechen“, d.h. den Spass wuerde ich mir machen und einfach 1 Tag Urlaub beantragen, schließlich ist das ja eine „Jubiläumszuwendung“.

      Gruesse
      ratatosk

      • Ach, das ist alles kompliziert…
        Schon in der aktiven Phase war ich, da ich dem Betriebsübergang widersprochen hatte, Leiharbeitnehmer der Siemens AG, der an die Siemens PPAL überlassen wurde.
        Ein Urlaubsantrag ging also so: Formular handschriftlich ausfüllen, vom fachlichen Vorgesetzten unterschreiben und stempeln lassen, dann einscannen, als PDF an meinen disziplinarischen Vorgesetzten mailen…
        Nach ATZ-Vertrag: „Mit der Freistellung gelten alle Urlaubsansprüche als erfüllt.“
        Nun scheint aber nach Freistellung ein neuer Urlaubsanspruch entstanden zu sein.
        Ich folge da mal den Kollegen der Mitarbeitervertretung des Landeskirchenamts Celle, und sitze das aus…
        Es geht vielleicht um 150€ Urlaubsgeld für 1 Tag, da mache ich nicht extra Stress für:)

        • Interessanter sind da schon die Jubiläumsaktien – laut div. Internetquellen bekommt man nach 25, 40, 50 Jahren 40 Stk. brutto (also steuer- und SV-pflichtig).
          Angeboten wird wohl „sell to cover“: soviele wieder verkaufen, dass Steuern und SV damit beglichen werden.
          Ich hatte das schon mal letzten April bei „Siemens Profit Sharing“, und da wurden knapp 50% zu dem Zweck verkauft.
          Also rechne ich mit netto 21 Stk. Wird gern genommen…

          • Nach 40 und 50 Jahren bekommt man noch jeweils eine Armbanduhr.
            (Habe aber schon eine 🙂 )

          • Dieser Tage bekam ich eine „Aufgabe“ von equateplus.com – zu entscheiden, ob ich die Jubiläumsaktien mit „sell to cover“ haben möchte (also knapp 50% Steuer+SV-Abschläge abgeglichen) oder „Hold all and pay taxes via payroll“.

            Was tun? Vielleicht ist „Hold all“ doch besser, steuermäßig kriege ich dies Jahr wohl wieder eine ESt-Senkung wg. frw.RV-Beiträge.

            Ich gamble jetzt einfach auf „Hold all“ 😀 Time will tell…

          • Geduld ist eine der Haupttugenden des Investors.
            Die Entscheidung für „Hold all“ hatte ich rechtzeitig vor der Deadline 19.3. abgesandt, also erwartete ich folgenden Ablauf:
            – irgendwann Ende März/April: Siemens -> EquatePlus: „kauf 40 Stk. Siemens für suchenwi, Rechnung an uns“
            – in der Gehaltsabrechnung für April steht der Kaufpreis als geldwerter Vorteil, versteuert und SV-versichert

            War aber nicht. Die April-Abrechnung ist centgenau wie die vom März, das EquatePlus-Konto ist bis heute im Bestand unverändert.
            Ärgerlich allenfalls die positive Kursentwicklung der Siemens-Aktie seit 1.4. (mein Jubiläum!), die ich zusätzlich versteuern und SV-versichern muss. Wäre nicht nötig gewesen.
            Aber, wie gesagt: Geduld. Time will tell… 🙂

          • Gestern wurden die Jubiläumsaktien eingebucht: 40 Stk. * 104.64 = 4185.60 geldwerter Vorteil. Mal sehen, ob der noch in der Mai-Gehaltsabrechnung erscheint…

        • So, so…
          Betriebsübergang widersprochen, poeser, poeser Junge!
          Kommt halt darauf an, was fuer Dich ueberwiegt, Stress oder Spass…
          Vielleicht bin ich da aber auch zu „nachtragend/rachsüchtig“…

          Aber hast schon Recht, fuer 150 Tacken das ganze Geschreibsel muss vielleicht auch nicht sein.
          Es kommt sowieso wie’s kommt…

          So long
          ratatosk

          • Der Betriebsübergang war aufgrund Ausgründung meines Betriebs. Vom Personalchef wurde für ATZler Widerspruch empfohlen.
            Die 2 Jahre als „Leiharbeitnehmer“ waren auch unproblematisch, abgesehen von mehr Bürokratie bei der Stundenabrechnung und Urlaubsbeantragung.
            Kleiner Bonus: als ATZler gilt weiter der Haustarif, in dem Heiligabend und Silvester zusammen als ein Urlaubstag zählen. Die „betriebsübergangenen“ Kollegen mussten nach BaWü-Flächentarif 2 Tage abrechnen… 🙂

      • Ich finde ja auch, suchenwi sollte den einen Tag Urlaub auch wirklich beantragen. Schliesslich muss man sich auch als ATZ’ler mal ausruhen. Die Überraschungen, die da täglich auf einen einströmen, sind ja durchaus anstrengend. 😉

        Bin schon mal gespannt, ob ich beim 10jährigen Privatiers-Jubiläum auch einen Tag Sonderurlaub bekomme? 😉

        Gruß, Der Privatier

        • Nee,
          Ich glaub da gibt’s nur ne „smarte“ Armbanduhr mit 24h-Werk von der DRV, tick, tack, tick, tack….

          Gruesse
          ratatosk

        • Den Spaß würde ich mir auch machen 🙂

          Und zu deinem Privatier-Jubiläum könnten wir ja alle zusammenschmeißen – ich würde ne Stunde dazugeben 😉

        • Neee suchenwi , wenn DU da schon an HÖCHSTER STELLE
          angefragt hast ( Kirchenamt ) , würde ich auf jeden
          Fall den Sonntag als Urlaubstag eintragen lassen .
          Natürlich PLUS 100% Zuschlag , für die Doppelbelastung
          URLAUB UND SONNTAG ( Und auch noch in der ATZ belästigt mit
          so einem unerwarteten Jubiläums-Urlaubstag ) .

          Und bei den Shares , würde ich dann die 40 Jubiläums-Stück
          nehmen und den SV/St. Beitrag mit dem doppelten Jubiläums-
          Urlaubsanspruchs-Preis verrechnen lassen = VIEL-MEHR-WERT .
          40 mal 3,80 = 152/12 sind 12,66 Euro/mon. Zusatzrente
          Und bis zum 40 Jährigen , ist ja nicht mehr weit Hin……
          beim 50 Jährigen , könnte es aber schon etwas eng werden .
          Aber was hat Angie Baby gesagt : Wir schaffen dasssss…..
          ( oder zählt das nicht mehr zu Betriebszugehörigkeit , wenn
          man nur noch die Betriebs-Anteile hat ????? So als E&H )

          LG Det

          • @suchenwi
            Tja, als ATZ-ler kann man sich natürlich „widersprüchliches“ Verhalten erlauben, und wenn der Pers.-chef es schon empfiehlt… ist aber auch nicht ueberall so!
            Also Schwein gehabt, alles richtig gemacht.
            Aber sind in BW nicht auch der 24./31. zwei halbe Arbeitstage???

            Gruesse
            ratatosk

          • Hallo ratatosk,
            die Logik des Personalchefs war natürlich, dass die ausgegründete GmbH Leiharbeitsverträge bei Bedarf (Unterauslastung) zum (folgenden?) Monatsende kündigen kann, während der Mutterkonzern den ATZ-Vertrag weiter erfüllen und dann schauen muss, wie er den nicht mehr entliehenen ATZler anderweitig beschäftigt…
            Der Wegfall der Sonderregelung 24./31.12. wegen Umstieg auf Flächentarifvertrag wurde bei der Betriebsversammlung zur Ausgründung eigens erwähnt, und ich habe mit der Personalabteilung (cc Betriebsrat) etwas Mailverkehr gehabt, um mir 2015 den „verlorenen“ Tag zurückzuholen.
            2016 waren 24./31.12. eh keine Werktage, und Dez.2017 war ich schon in Freistellung, also (fast, s.o.) ohne Urlaubsansprüche.

  22. Guten Abend, suchenwi
    Darauf wollte ich ja hinaus, funktioniert so eben nur mit einer bereits bestehenden ATZ-Vereinbarung.
    Bei meinem Ex-AG haben einige wenige MA versucht zu „pokern“, also Betriebsübergang widersprochen-wohl auf Abfindung/Weiterbeschaeftigung spekuliert-und verloren.
    Konsequenz: Betriebsbedingte Kündigung, da Arbeitsplatz eben bei bisherigem AG einfach nicht mehr vorhanden.
    Nicht das es an Warnungen gefehlt hatte….
    So kann’s gehen, wenn man beratungsresistent ist und auf die verkehrten “ Ratgeber“ hört…

    Kann uns nicht mehr passieren…

    ratatosk

  23. Hallo suchenwi

    Könntest Du mal deine REITs / BDCs
    ( vermutlich breite Datengrundlage 🙂 )
    mit Zahlen und WKNs / ISIN vorstellen ???
    Incl. Ranking .

    LG Det

    • Gerne. Hier Extrakte aus meiner Yield-on-cost-Auswertung, das Zeilenformat ist:
      geschätzter Netto-YoC ISIN Name / geschätzte Nettoerträge / Bruttokaufpreis

      BDCs:
      11.291 US6915431026 OXFORD LANE CAP / 681.96e / 6039.68 (56.83/1*12)
      10.253 US0925331086 BLCKRCK CAP INVS RG / 308.04e / 3004.39 (77.01/1*4)
      7.391 DE000A0JK2A8 AURELIUS EQ OPP I / 148.63 / 2011.01
      7.314 US3765461070 GLADSTONE INVT RG / 436.94e / 5973.73 (31.21/1*14)
      6.891 US3765351008 GLADSTONE CAPITA RG / 417.60e / 6060.08 (34.80/1*12)
      6.183 US56035L1044 MAIN STREET CAP RG / 247.94e / 4010.08 (17.71/1*14)

      REITs:
      10.289 US64828T2015 NEW RES INV REIT RG / 207.24e / 2014.26 (51.81/1*4)
      7.764 US6819361006 OMEGA HLTH INV R RG / 155.28e / 1999.93 (38.82/1*4)
      6.724 US46435G3424 ISHS MORTG REAL EST / 66.02e / 981.83 (33.01/2*4) (ETF)
      6.425 US3765361080 GLADSTONE COM RE RG / 257.52e / 4007.81 (21.46/1*12)
      6.373 US46284V1017 IRON MOUNT REIT RG / 128.60e / 2018.00 (32.15/1*4)
      6.265 US6824061039 ONE LIBERT PPT R RG / 64.27e / 1025.73 (48.20/3*4)
      6.038 US49446R1095 KIMCO REALTY REI RG / 60.41e / 1000.50 (45.31/3*4)
      5.318 US85254J1025 STAG INDUSTR REI RG / 104.40e / 1963.01 (8.70/1*12)
      4.096 US84860W3007 SPIRIT RLTY CAP RG / 165.48e / 4040.50 (41.37/1*4)
      4.094 DE000A0LD2U1 ALSTRIA I / 41.08 / 1003.48 (§27 KStG)

      Bei geschätzten Erträgen (…e) steht der Rechenweg hinten: Summe N Erträge / N * Anz.Dividenden. Bei nachgekauften wurde nur der letzte Ertrag extrapoliert.

      Alle, die im Januar gezahlt haben, haben ca. 10% Bias wg. Sparerpauschbetrag.

      • Bei US84860W3007 SPIRIT RLTY CAP ist ein gröberer Rechenfehler, ich hatte:
        – für 1000 € gekauft
        – volle Position verkauft, um ein Spin-off abzuwehren
        – 1 Woche später wieder für 3000 € gekauft

        Der YoC muss also auf Basis von ca. 3030 gerechnet werden und beträgt dann 5.46 %. (Mein Auswertetool wertet Verkäufe noch nicht aus.. ToDo list)

        • Ja Danke suchenwi
          Werde ich mir Bald mal näher / detailierter anschauen .
          Könnte sein , das ich dann noch ein paar Fragen dazu
          habe .
          Z.b. im ersten Überflug , Iron Mounten wird als REIT
          eingestuft ??? Und beim ETF , ist nur Mortage-REIT drin ???

          Also wenn ich es richtig verstehe/lese
          981,83 Euro ( ??? ) KP , ergibt z.Zt. 2 mal Brutto Ausschüttung
          ( also schüttet dann auch GEPLANT nur 2 mal im Jahr aus ) von
          z.Zt. 33,01 Euro ( ??? ) , somit 981,83/66,02 = 14,87 Jahre
          halten und geplante Rendite dann 6,724% vor Steuer und Inflation .

          LG Det

          • Hallo Det,
            Iron Mountain ist ein REIT besonderer Art: ihr Geschäft ist eigentlich Dokumentenspeicherung weltweit, dafür brauchen sie viele Lagerhäuser mit vielen Regalen, und nach US-Recht gelten auch die Quadratfuß Regal als „Immobilien“, daher die REIT-Einstufung.

            Zum US46435G3424 ISHS MORTG REAL EST: ein iShares-ETF für Mortgage Real Estate = Hypotheken-REITs (Ticker $REM).
            Die Zahlen (aus onvista-Abrechnungen übernommen) sind so zu verstehen:
            Bruttokaufpreis inkl. Spesen 981.83 €
            hat 2x ausgeschüttet, Summe netto nach Steuern 33.01 €
            Schüttet 4x/yr aus, also extrapoliert 66.02€ (/2*4)
            66.02 auf 981.83 ist 6.724% geschätzter YoC im Jahr. Langjährige Prognosen mache ich nicht 🙂

            Nun sind ETF-Ausschüttungen nach Kassenlage, die Extrapolation aufs Jahr ist also übereinfach.

            Rohdaten:
            ~/Documents/onvista $ grep <all33a.csv -i g3424
            K;25;US46435G3424;iShs-Mortgage Real Estate ETF;38.92;-981.83;8.83;25.07.2018;09:47
            D;25;US46435G3424;iShs-Mortgage Real Estate ETF;USD 1.019509;16.33;5.60;02.10.2018;
            D;25;US46435G3424;iShs-Mortgage Real Estate ETF;USD 1.024592;16.68;5.72;21.12.2018;
            Q;25;US46435G3424;ISHS MORTG REAL EST;37.2600;931.50;-41.50;1014;
            Kursentwicklung heute 08:09 Berlin: -3.08%

            Dadurch, dass sie schon vor Weihnachten gezahlt haben, sind volle dt.Steuern angefallen, also kein Januar-Bias.

          • Hallo suchenwi
            Die Iron Mounten “ AKTIE “ , hatte ich bereits schon mal
            “ UNTERSUCHT “ . Irgendwo in der Plauderecke oder evt.
            noch bei Investmentideen , wenn ich mich recht erinnere
            mit Jürgen diskutiert .
            Soweit ich mich erinnern kann , ist aber GENAU das Geschäft
            die eigentliche DATENSICHERUNG . Das Sie dafür Lagerhäuser
            haben , glaube ich nicht !!! ( Prüf das mal !!! )
            Der Name hat m.M.n. schon seinen Grund . Es gibt nach
            meinen Kenntnisstand nur !!! 1 Lager !!!
            Und das ist ein BERG !!! Halt der “ Iron Mounten “
            ( Kann aber sein , das Sie zum “ EINSAMMELN “ noch mehrere
            Lagerhäuser betreiben , aber “ Endreiseziel “ ist der Berg )
            Hier werden umfangreiche SICHERUNGS Handlungen durchgeführt .
            Viele Internationale Datensammler ( z.B. auch Bill Gates )
            lassen DORT , im “ Hochsicherheitstrakt “ , IHRE Daten
            “ EINLAGERN “ . Mit dem QUADRAT-FUSS REGAL GESETZ , war mir
            Neu , danke für die Info .

            LG Det

          • PS , GENAU DIESES UNGEWÖHNLICHE “ ALLEINSTELLUNGSMERKMAL “
            hat mich überhaupt erst dazu gebracht , über den ggf.
            möglichen “ Burggraben “ für ggf. wichtige ZUKÜNFTIGE
            ARCHIVE ( Den DATENSAMMLERN soll ja angeblich die
            Zukunft gehören ) nachzudenken .
            Obwohl immer mal wieder darüber nachgedacht habe
            ( Da für mich irgendwie der INBEGRIFF von SICHERHEIT
            schlechthin , son BERG , ist doch echt KRASS ) ,
            bisher noch nicht DAUERHAFT investiert .
            Mit REIT-Status , könnte sich das natürlich nochmal ändern .

            LG Det

          • PSS , aber Regale , kann man natürlich auch in einen
            Berg stellen . Für das Gesetzt wohl total egal , wo
            DIESE Regale stehen . Daher könnte da tatsächlich das
            gleiche Unternehmen gemeint sein .

          • Hallo Det, noch zu Iron Mountain (ich lese gerade den länglichen Quartalsbericht vom 25.10.2018):
            als neues Geschäftsfeld haben sie auch Lagerung von Kunstwerken, mit u.a. einem Lagerhaus in London (Christie’s Park Royal Warehouse).
            Zu ihren Immobilien (deutlich > 1):
            „…with a real estate network of more than 85 million square feet across more than 1,400 facilities in over 50 countries, Iron Mountain stores and protects billions of valued assets, including critical business information, highly sensitive data, and cultural and historical artifacts.“
            http://investors.ironmountain.com/company/for-investors/investors-overview/default.aspx

            Dividende wurde jetzt zum 3.1. um 4% erhöht, von $0.5875 auf $0.6110.
            Kursentwicklung seit Kauf am 11.5. +13.25%.
            Für mich ein HOLD 🙂

          • „Iron Mountain wurde 1951 von Herman Knaust in Livingston im Bundesstaat New York (USA) gegründet. Knaust hatte sein Geld zunächst mit der Zucht und dem Vertrieb von Pilzen verdient und war im Hudson-River-Tal als „Pilzkönig“ bekannt. Um seine Pilzzucht auszudehnen, kaufte er 1936 für 9.000 US-Dollar eine stillgelegte Eisenerzmine und 40 Hektar Land. Aufgrund allmählicher Marktveränderungen im Pilzsektor entschied sich Knaust 1950 für eine neue lukrative Nutzungsweise seiner von ihm „Iron Mountain“ (Eisenberg) genannten Mine.“ Schutz von Dokumenten vor Atompilzen… 🙂
            https://www.ironmountain.de/about-us/history

          • Sehr GUT , Prima mit der History . Danke .
            Due Dilligence , nie vergessen !!!
            Die ZUSÄTZLICHEN Lagerflächen , muss
            ich mir wohl nochmal anschauen !!!

            LG Det

          • Ach suchenwi , es ist immer so lustig .
            Mit den “ 1400 facilities und 50 countries “
            auf 6 Kontinenten , schießen die ja tatsächlich
            überall wie Pilze aus dem Boden .
            Ich hatte immer vermutet ( hatte da mal verschiedene
            Artikel zu gelesen ) die haben nur den Atompilz im
            Sinn , und wollen da für Ihre Kunden , die Endlösung
            absichern . Aber schön , das auch mal ein wenig Farbe
            in so nackte Zahlen kommt , da kann man sich doch
            gleich wieder eher was darunter vorstellen , was die
            so den ganzen Tag machen . Da war ich wohl in meiner
            Vorstellung noch auf son alten Stand , das da so ein
            Wachmann mit Maschienengewehr am Pilz-Stolleneingang
            steht und dahinter die Selbstschussanlage die
            EISEN-TORE , im Falle des Überfalls , oder des
            Atom-Angriffs , selbstständig schließt .
            Gut das da auch mal ein Update geschehen ist .
            Insbesondere auch zu dem REIT Status .

            Wenn da weiter die facilities , wie Pilze aus dem Boden
            schießen , könnte ich mir da auch evt. eine Hold Position
            vorstellen .

            Aber im Moment , eh wenig Liquidität vorhanden da ja
            immer noch Aurelius/Freenet/NRZ , stark übergewichtet .
            ( Aber das Blutbad vom fallenden Messer , hat sich doch
            noch zu einem warmen Regen gewandelt , PUHHHHHHH )

            LG Det

          • Die Expansion von Iron Mountain geschah oft durch Übernahme von Konkurrenten in der gleichen Branche, vor allem im Ausland, glaube ich mich an Kurzmeldungen auf Seeking Alpha zu erinnern. Ist ja auch legitim.
            Immerhin ist Plan B von 1952 (Dokumente bombensicher verwahren) wohl bis heute erfolgreich, nachdem Plan A (Pilze züchten) inzwischen von anderen auch gut betrieben wird… 🙂
            Zur Erreichung des REIT-Status, durch Anerkennung der Stahlregale als Immobilien durch die US-Steuerverwaltung:
            „The board of directors of Iron Mountain Incorporated (NYSE: IRM), the storage and information management services company, has unanimously approved the company’s conversion to a real estate investment trust (“REIT”) for the taxable year beginning January 1, 2014, following the receipt of favorable private letter rulings from the Internal Revenue Service, including a ruling regarding the characterization of the company’s steel racking structures as real estate for REIT purposes under the Internal Revenue Code.“
            http://investors.ironmountain.com/company/for-investors/investor-news/investor-news-details/2014/Iron-Mountain-REIT-Conversion-to-Enhance-Stockholder-Returns/default.aspx

          • Die Expansion auf Lagerung von Kunstwerken finde ich übrigens sehr raffiniert.
            Bei Dokumenten (Wirtschaft, Anwälte, Ärzte usw.) gibt es ja einen Trend, wenn es die Aufbewahrungsvorschriften zulassen, die zu scannen und digital zu speichern, mit sicheren Backups usw. Macht IRM auch, können aber auch viele andere – als Cloudspeicher konkurrieren sie mit Amazon, Google, IBM, usw…
            Ein Gemälde z.B. von van Gogh kann man auch fotografieren und das digital speichern. Ist aber nicht dasselbe, nichts geht über das Original.
            Etwas mehr Aufwand, Luftfeuchtigkeit und Temperatur konstant halten, aber ergänzt gut den Plan B.
            Übrigens gab es das wohl auch schon länger, auf der History-Seite ist oben ein altes Foto, wo ein gerahmtes Gemälde in den Eisenberg gebracht wird…

          • Selbstkritische Nachbemerkung:
            die „due diligence“, die wir hier im Nachhinein diskutiert haben, sollte ein verantwortlicher Investor eigentlich vor einer Kaufentscheidung betreiben.
            Ehrlich: ich habe mir die Dividendenrendite auf aktienfinder.net angeschaut, die Dividendenhistorie, vielleicht noch das KGV auf onvista.de – und dann mit 1k zugeschlagen (und 1x 1k nachgekauft).
            Nach dem Motto: Schrotschuss auf 5 REITs – manche sollten doch Treffer sein.
            Korrekt (und harte Arbeit) wäre: das Wertpapier von allen Seiten durchleuchten und evaluieren, von Unternehmensgeschichte bis aktuellem Geschäftsmodell. Habe ich aber nicht.
            Sollte ich aber in Zukunft.
            Mit den Recherchen zu Iron Mountain habe ich heute den halben Tag verbracht. Und das sollte man mindestens auch für künftige mögliche Investments machen.
            Um ihre Verlustrisiken zu minimieren (ohne Gewähr).
            Wir spielen hier ja nicht einfach Monopoly mit Spielgeld, wir wollen eine langfristig zuverlässige Altersvorsorge erreichen (ich jedenfalls).
            Diversifikation ist theoretisch sehr schön, mache ich auch, soweit ich kann, aber man könnte auch in Staatsanleihen Türkei, Zimbabwe, Argentinien diversifizieren… (und voll auf die Schnauze fallen).

            Ich bin seit 1 Jahr aktiver Investor (kein „Lehrling“, aber auf jeden Fall ein Greenhorn), und lerne immer wieder viel dazu.
            Wie z.B. heute zu due diligence für Iron Mountain.

          • Genau suchenwi
            Das mit der Datensicherung und Verfilmung oder Verdatung
            war ja klar , aber was mich total verwundert hatte , war
            das u.a. Bill Gates ( der müsste das m.M.n. doch nun
            wirklich BESSER selber können ) auch zum Kundenkreis
            ( da müsste der doch m.M.n. besser selber eigene Cloud
            Lösungen bereitstellen und kontrollieren können ) gehören
            soll .
            Deshalb hatte ich ja gedacht , Der Billy geht da so mit
            ein paar Festplatten voll WICHTIGER Daten hin , stellt sich
            dann vor son Wärterhäuschen bis Sie Ihn da abholen und
            Ihn mit so einer Lore , in den Berg reinfahren , damit
            Der dann sein Lagerplatz für die Festplatten aussuchen kann .
            Und zum Abschied nochmal winke winke zu den Festplatten macht ,
            da Er , DIE , ja bis zum nächten Atom-Angriff , oder evt.
            Sehnsuchtsbesuch , nicht mehr wieder sieht . Also Quasi
            Fort Knox für Festplatten mit WICHTIGEN Daten .

            Und für Die , die da evt. nicht soviel Trennungsschmerz von
            den Daten/Festplatten haben , die da einfach SOOO per Kurier
            hinsenden .

            Bei den Dokumenten , das da auf dem Hof , neben dem
            Wärterhaüschen , noch so eine Halle steht , wo Die dann die
            ganzen Einwohner der Umgegend reinholen , damit die dann die
            Dokumente scannen und den Rest in den Reiswolf schmeißen .
            Und die gefüllten Festplatten dann wieder in den Eisenberg
            mit der Stahl Lore/Gondel .

            Aber sieht ja jetzt doch eher wieder nach einer Pilzfarm für
            facilities aus . Ich hatte mich schon gefragt warum die wohl
            soviel Kohle benötigen um diese Paar Einwohner in der Halle
            zu beschäftigen . Oder ob die evt. hochkomplizierte Atomare
            Schutzsytem für den Eisenberg bauen wollen , oder irgend so
            einen anderen Quatsch mit meinem Geld veranstalten möchten .

            Aber die Frage mit Billy Boy und seinem Hedging Gedanken kann
            ich mir damit immer noch nicht richtig beantworten . Wenn Er
            das nicht besser selber kann , müsste ich auf jeden Fall ,
            nochmal über Microsoft nachdenken ( Also betr. Cloud ) .
            Oder warum sollte man sonst zu einem Anbieter gehen , der
            die eigenen Probleme evt. besser lösen kann ???
            Und ggf. noch dazu im Eisenberg länger EINLAGERN kann !!!

            Naja , ich hab mir inzwischen mal 10 Stk. zum Beobachten
            und auch mal 50 Stk. OXLC ins Handelsdepot gelegt .
            Mal sehen was das wird .

            LG Det

          • Hallo Det,
            OXLC ist derzeit mein bestes Pferd im Stall. Mal schaun, wie lange. (Man hat ja schon Pferde kotzen sehn… vor der Apotheke).

            Schüttet monatlich aus, im Dezember 56.83, zu Ende Januar werden es wohl gut 60 werden, wegen Sparerpauschbetrag.

            Wir können morgen „due diligence“ darüber machen, im Moment bin ich einfach nur hundemüde…

        • Sehr schön suchenwi , dann habe ich ja mein Ziel
          erreicht und gleich selber auch noch wieder ein
          Update machen können .

          LG Det

          • Moin suchenwi
            Heute ist etwas schlechter , da ich noch ein paar
            Termine Außerhalb habe .
            Zu IRM noch , da ich ja i.d.R. von der Zahlenseite
            her komme . IRM hat langfristige Bar Div. Zahlungen
            vorzuweisen . D.h. hier wird m.M.n. auch auf
            langfristige Sicht , Geld verdient . Wachstum ist
            auch dabei . Das Zahlenwerk , werde ich mir die Tage
            nochmal ein wenig näher anschauen . IRM , gehört damit
            für mich , genau wie OHI , WPC , oder Shell , zu den
            Firmen , die bereits gezeigt haben , das Sie Geld
            verdienen können . I.d.R. ist Dieses aber im Markt
            schon eingepreist . D.h. , ob das jetzt Günstig war ,
            mal 10 Stück zu kaufen , KEINE AHNUNG , aber wenn
            ich mir schon so lange Gedanken mache , kaufe ich
            auch mal wenigstens ein Anteil oder halt 10 .
            Das gibt mir wenigstens einen Grund , mich mal mit
            dem Unternehmen zu befassen . Was wir gemacht haben ,
            war aber erst EIN Teil der UN Bewertung . Dazu kommt
            dann der noch VIEL langweiligerer und MÜHSAMERER Teil
            der Zahlen . Erst dann kann ich für MICH , eine Range
            abschätzen , in der ich bereit wäre , ein Unternehmen
            zu kaufen , oder zu verkaufen . Ich gehe IMMER davon
            aus , das ich KEINE BÖRSENBERÜHRUNG ( also OHNE die
            Meinung der ANDEREN ) habe . Damit versuche ich den
            WERT des Unternehmens einzuschätzen , wie ich es
            früher gemacht hätte , wenn wir ein Unternehmen an
            an die Börse gebracht haben ( IPO ) . Früher war das
            jeoch einfacher , da mir alle Zahlen DIREKT , plus
            den Zusatzinformationen , wie welche Zahlen zu deuten
            sind , i.d.R. vorlagen . Bei Bedarf sind mir dann
            weitere Zahlen/Gründe WARUM das SO oder SO zu sehen
            ist , nachgeliefert worden . Wenn ich HEUTE als
            Privatperson , einen Anteil kaufen möchte , muss
            ich mich also OHNE diese Zusatzinformationen auf
            die gelieferten Daten , positionieren . Das ist
            natürlich wesentlich “ UNSICHERER “ , wie wenn die
            Datenquelle , Einwandfrei , gesichert ist . D.h.
            HEUTE müsste ich schön längere Datenreihen NACH IPO
            einsehen können , um mir ein Bild über einen Anteil
            ( nichts Anderes ist eine Aktie ) machen zu können .

            Also suchenwi , wir können uns dann ja die Tage ,
            nochmal Gedanken zu den Zahlenwerk zu IRM machen .
            Ich muss mir dafür aber dann erstmal die Zahlen
            von EDGAR ( da US Unternehmen ) holen , oder DU
            machst das einfach mal selber und versuchst das
            erstmal selber zu interpretieren . Für die 10
            Stück , die ich jetzt mal gekauft habe , ist
            das für mich noch nicht Kriegsentscheidend , da
            ich im Moment , eh keine liquiden Mittel habe
            um eine Position langfristig aufbauen zu können .
            Viel Spass mit deinen “ Untersuchungen “ IRM
            oder auch OXCL . Aber da Du ja eine BREITE
            Basis an UN WERTEN hast , dürfte da bei Dir ,
            ja auch keine Langeweile aufkommen .

            LG Det

          • Hallo suchenwi
            Kurz zu IRM
            Lesen :
            – Seeking Alpha , Autor Dividend Sensai
            – The Motley Fool , Mathew Frankel ( lustig : 30.01.2019 !!! )
            – Street Insider.com ( betr. Übernahme Recall Holding )

            – Raiting ( siehe Wiki unter Raiting , Tabelle beachten !!! )
            – Bewertung Moodys Ba3 ( m.M.n. da Übernahme Evo Switch )
            – Standard Poors BB- from B+ ( m.M.n. Übernahme Recall Holding Ltd. )

            Zahlenlage und Raiting , macht es etwas schwer , ein geeignetes
            Bewertungsverfahren auszusuchen .
            Ich schwanke noch etwas zwischen Enterprise Value und einer
            etwas spezielleren Form der Value at Risk Bewertung
            ( s.u.a. Gablers W.L. , VaR , i.v.m. RORAC u.w. CAPM ) .
            Mal sehen wo da belastbare Zahlen herkommen könnten .

            Bei den Raitings und den sonstigen Bewertungen ist das Problem
            halb Wachstumswert , halb Bestandswert . Was es also schwierig
            macht , ist die Verwendung der Schulden . Das ist auch m.M.n.
            der Grund , warum die Bewertungen der Raitingagenturen IRM
            abwerten . Es werden immer neue Unternehmen übernommen ( Wachstum )
            die für sich selber , aber noch keine Bewertung durchlaufen haben .
            Zusätzlich , liegt die Verschuldung rel. hoch , für REITs .
            Die Rückzahlung ( also Aufteilung der Lang / Kurzlaufzeit )
            im Modus , für Raitingagenturen , die REITs bewerten sollen ,
            aber eigentlich unpassend ist / haben also gleiches Problem
            des Bewertens / sehen IHR Problem des Bewertens aber auch )

            Wenn Du dir den Übergang von Aktie auf REIT incl. der IRM
            Begründung ( leider nur im Zahlenmodell wirklich zu sehen
            und zu verstehen ) dazu , anschaust , ist da aber relativ
            leicht dran zu erkennen , das einfach zuviel Kohle vorhanden
            ist , die Sie an die “ Aktionäre “ , aber auch weiter in
            Wachstum ( also ein wenig Tricki ) geben wollen .
            ( Vergleichende Steuersicht aus Gegenüberstellung incl.
            ggf. notwendiger Ableitung daraus / also Zahlenmodell ) .

            Also in Summe für den kurzen Überschlag ( ohne Zahlen/Bilanzen
            detailiert geprüft und Bewertungsmodelle angesetzt zu haben ) ,
            würde ich vermuten , das wir es hier eigentlich mit einem Wachstumsunternehmen zu tun haben , welches für die
            Raitingagenturen aber den falschen Mantel ( REIT ) gewählt
            hat ( s.o. bei Dir , betr. Expansionen ) . Die können
            halt Lagerregale NICHT dem Immovermögen zuordenen , sondern
            den natürlich schlechter bewerteten Betrieb / da unsicherer .

            Soweit erstmal der kurze Überschlag der Zahlen .
            Rangeeinschätzung folgt dann irgendwann , wenn
            ich etwas mehr Zeit für Bewertungslauf Zahlen habe .
            ( Ist ja jetzt auch nix Drängendes , mein Bauchgefühl
            sagt , KÖNNTE Prima laufender REIT (?naja REIT?) sein ,
            quasi Amazon der Datensicherung , aber durch Wachstum
            bedingt / kaufen was Sie bekommen können / auch hohes
            Schuldenrisiko . Ich glaube wenn man an Big Data glaubt
            könnte aber langfristig der Schuldenabbau funktionieren ,
            aber trotzdem RISKO . Mitbewerber EQIX , DLR , COR )

            LG Det

      • Beispiel für einen REIT ohneJanuar-Bias:
        ~/Documents/onvista $ grep <all33a.csv -i 61039
        K;53;US6824061039;One Liberty Properties Inc. DL 1;19.16;-1025.73;10.25;23.04.2018;15:20
        D;53;US6824061039;One Liberty Properties Inc. DL 1;USD 0.45;15.18;5.21;06.07.2018;
        D;53;US6824061039;One Liberty Properties Inc. DL 1;USD 0.45;15.34;5.26;04.10.2018;
        D;53;US6824061039;One Liberty Properties Inc. DL 1;USD 0.45;17.68;3.12;04.01.2019;
        Q;53;US6824061039;ONE LIBERT PPT R RG;22.6400;1199.92;184.44;1014;

        1x gekauft, 3x Dividenden zu $0.45 (Euroerträge schwanken etwas wg.EUR/USD-Kurs), die letzte war am 4.1. unter Sparerpauschbetrag, daher nur 15% US-QSt abgezogen.
        Kursentwicklung übrigens auch schön: gestern 19:55 Frankfurt +23.12% seit Kauf 🙂

  24. Ich habe mir übrigens für den Rest des Winters vorgenommen, meine digitale Datenhaltung/-verwaltung weiter zu führen.

    Eigentlich läuft bei mir/uns schon fast alles digital ab: Egal ob es sich um Rechungen für Festnetz, Handy oder Strom handelt, sämtliche Kontoauszüge gibt es nur noch per Mail oder Download. Ausdrucke existieren schon seit etlichen Jahren nicht mehr.

    Bis auf eine Ausnahme: Die Abrechnungen meiner Wertpapier-Aktivitäten!

    Das natürlich historische Hintergründe. Immerhin betreibe ich ja den Börsenhandel seit über 35 Jahren und da gab es nichts anderes als Papier per Post. 😉
    Zwar habe ich seit ein paar Jahren die aktuellen Abrechnungen auch in digitaler Form, aber der Vollständigkeit halber auch zusätzlich als Ausdruck. 🙁

    Das wird mir allerdings langsam alles etwas unübersichtlich (und auch unnötig) und so habe ich mich durchgerungen, sämtliche Aktivitäten per Software zu erfassen und zukünftig damit zu managen.

    Ausgesucht habe ich mir dazu PortfolioPerformance. Das kleinste Depot habe ich bereits fast vollständig erfasst. Wie das immer mit fertiger (und kostenloser!!) Software so ist, erfüllt sie natürlich nicht unbedingt alle meine Wünsche. Aber es wird schon irgendwie gehen. Mir geht es ja auch nicht Performance-Zahlen auf drei Stellen hinter dem Komma genau. Eigentlich geht es mir gar nicht darum.
    Ich möchte nur eine Übersicht, wann ich was zu welchem Kurs gekauft/verkauft habe und wann es welche Zinsen/Dividenden gegeben hat.

    Noch ist es für mich ein bisschen „hakelich“, aber ich denke, ich werde mich daran gewöhnen. Es wird allerdings ein Haufen Arbeit… 🙁

    Gruß, Der Privatier

    • Guten Morgen Peter,
      gute Entscheidung PortfolioPerformance einzusetzen. Ich nutze es bereits seit ca. 8 Jahren und habe hier im Forum schon mindestens 10 mal dafür Werbung gemacht 😉
      VG, Jürgen

      • Ich weiß, Jürgen. 🙂 Genau deshalb habe ich mich ja für PortfolioPerformance entschieden. Danke für die Hinweise.
        Mal sehen, ob ich das alles so hinbekomme – aber schlechter als eine Reihe voller Aktenordner wird es bestimmt nicht.

        Apropos „schlechter werden“: Ich habe mir gerade mal den neuen Web-Auftritt der Börse Stuttgart angesehen, speziell den Anleihefinder:
        https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/tools/produktsuche/anleihenfinder/

        Tja, da kann einem schon schlecht werden. 🙁 Was auf dem Desktop schon miserabel ist, funktioniert auf dem Handy erst gar nicht.
        Naja, Funktion wird ohnehin überbewertet – Hauptsache ein paar nett grinsende Models. Die DAB hatte damals so Hamster, die fand ich eigentlich besser. 🙁

        Gruß, Der Privatier

        • 🙂
          Wenn du was in PP nicht hinbekommst: das PP-Forum ist immer eine sehr gute Adresse. Der Entwickler ist dort persönlich aktiv. Und wenn es einfache Fragen sind, kannst du mich auch privat anmailen – ich habe ja auch etwas Erfahrung mit der SW.

  25. Hallo,
    kann man sich mit Portfolio Performance für die erfassten Wertpapiere auch die Gesamt-Performance (Gewinn/Verlust zwischen Einstandswert und Wert aktuell) anzeigen lassen ? Hab mal ein bißchen mit dem Tool herumgespielt, aber so richtig find ich keine passende Ausgabe der gewünschten Werte. Bei finanzen.net hab ich meine Wertpapiere in einem Musterdepot gespeichert, dort funktioniert die Anzeige der gesamten Wertentwicklung gut. Allerdings kann man dort ja keine Dividenden/Erträge, etc. erfassen und wenn man ein Wertpapier mehrfach erwirbt wird es unübersichtlich.
    Besser ist das kostenpflichtige (32,95€) Tool AktienProfi
    https://www.xlmsoft.de/aktienprofi.php, zeigt für meine Anforderungen die gewünschten Werte an, ist aber eigentlich schon wieder zu umfangreich.

    Viele Grüße

    • Hallo Frank,
      „Gewinn/Verlust zwischen Einstandswert und Wert aktuell“: In der Vermögensaufstellung sind das die Spalten Gewinn/Verlust sowie Kursgewinn %.
      Leider kann PP (noch) nicht den realisierten Gewinn/Verlust inkl. Steuer nach Verkauf eines Wertpapiers ausweisen. Da gibt es einen entsprechenden „Enhancement-Request“ beim Entwickler.

  26. So, die letzten Erträge für Januar sind gebucht, Zeit für meinen ersten „Jahresabschluss“.
    Eingezahlt: 171k
    Nettoerträge: 5898.10 (3.449%) – reinvestiert
    Nettokaufwert: 174844.86
    Buchwert 1.2.: 168285.47
    Buchgewinn: -6559.39 (-3.752%)

    Geht eigentlich, nach einem zuletzt recht bärigen Jahr 🙂
    Im Freistellungsauftrag habe ich noch 24.56 Rest, dazu 93.60 im QSt-Topf, das Versteuern geht also bald los..

    • Hallo Suchenwi,
      beeindruckend, mein seit ca. 10 Jahren zusammengestelltes Dividendenportfolio bestehend aus Aktien und Div ETFs erzielt im Mittel 3,42% Dividendenertrag netto ohne Kist und ohne Freibetrag, immer jeweils bezogen auf den Buchwert zum Jahresende. Das wurde sogar leicht getoppt. Tolle Leistung.

      • Hallo Ulrich,
        KiSt wird bei mir auch erst ab diesem Jahr fällig (für 2018 werde ich ca. 72€ nachzahlen müssen). Andererseits bin ich gespannt auf die Günstigerprüfung von KAP.. da könnte noch etwas bei rauskommen..
        Ansonsten: 1 Jahr ist nix „in the long run“, nur ich habe erst eins.
        Ich versuche halt immer mehr zu lernen, und geschickter zu investieren. Irgendwann schlage ich sogar die Sparkasse Bodensee und ihren 0.00%-Benchmark 😀

      • Und Freibetrag 781€ (20€ sind bei equateplus für die Belegschaftsaktien) habe ich 2018 auch eingesetzt, kann das aber schlecht aus den div. Abrechnungen rausrechnen.
        Aber auch in Finanzmathematik bin ich erst ein Greenhorn, lerne aber fleissig… 🙂

    • Weiter gerechnet: hätte ich die 171k auf dem Tagesgeldkonto bei 0.00% liegen gelassen (mein ultimativer Benchmark), würde der geminderte Netto-Buchwert von 168285.47 ohne Spesen einen Verlust von 1.59% bedeutet. Also war ich schlechter als die Sparkasse Bodensee.
      Andererseits setze ich ein wenig auf den Zinseszins-Effekt: dieses Jahr plane ich keinen Frischgeld-Einschuss, die Sparpläne (3 ETFs) werden aus den weiter laufenden Nettoerträgen bedient.
      Anfang Februar 2020 sehen wir weiter,beim nächsten Jahresabschluss… 🙂

      • Mein Buchwert über die 10 Jahre liegt jetzt immer noch bei knapp über 30% im Plus, wobei ich bei einigen Anlagen wie BB-Biotech, Vonovia und einigen Oelwerten (bei 30$ Ölpreis gekauft) viel Glück mit meinem Timing hatte. Also auf Einstandskurse gerechnet liege ich bei 5,1% netto Dividenden.
        Ich rechne aber immer auf Buchwert zum Jahresende.

        Ich bin aber trotzdem beeindruckt, wie sich ein Newbie praktisch von 0 auf 100 in einem Jahr ein effektives Div Depot aufgebaut hat.

        • Mein Depot ist zwar ausschüttungsorientiert, enthält aber zur Balance auch etliche Anleihen/-ETFs. In Euro, USD, High-Yield USD, Emerging Markets.
          Wieviel das jeweils einbringt, muss ich noch sehen. Die EM-ETFs (local/international) schütten monatlich aus, das macht das Controlling einfacher. Aber sie liefern jedenfalls z.Zt ganz gut…

  27. Guten Tag,

    für meine persönliche Planung war/ist „Der Privatier“ ungemein hilfreich. Vielen Dank.

    Ich (Geburtsjahr 1959) habe 2017 mit meinem alten Arbeitgeber einen Auflösungsvertrag zum 1.12.2017 geschlossen und ím Januar 2018 eine Abfindung ausgezahlt bekommen.
    Zusätzlich wurde ein Wertguthaben von meinem alten Arbeitgeber an die Deutsche Rentenversicherung übertragen.

    Im Dezember 2018 habe ich Arbeitslosengeld beantragt und für 2 Jahre bewilligt bekommen. Nach meiner Arbeitslosigkeit (Dezember 2020) werde ich mir mein Wertguthaben in 10 oder 12 Monatsraten auszahlen lassen. Die Auszahlung des Wertguthabens ist Steuer- und Sozialabgabenpflichtig inklusive Arbeitslosenversicherung.

    Mein Gedanke bzw. Frage ist jetzt, ob ich nach Auszahlung des Wertguthabens für 5 bzw. 6 Monate nochmals Arbeitslosengeld 1 bekommen kann.

    Meine Suche zu diesem Thema war bisher erfolglos.

    Sicherlich werde ich bei meinem nächsten Termin bei der Arbeitsagentur dort mal nachfragen. Ich habe allerdings Zweifel, dass ich da eine vernünftige Antwort bekomme.
    Vielleicht hat ja hier jemand Informationen zu diesem Thema.

    Vielen Dank im Voraus

    Udo

    • Ich will voraus schicken, dass ich diese Möglichkeit kaum kenne und daher nur ein paar grundlegende Dinge sagen möchte:

      * In der Auszahlungsphase werden ja sämtliche Sozialversicherungsbeiträge abgeführt, inkl. der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Insofern erwirbt man in dieser Zeit auch einen Schutz gegen die Folgen einer Arbeitslosgikeit. (Quelle dazu: weiter unten).
      * Allerdings müsste man, um einen neuen Anspruch auf ALG zu erwerben schon mind. 12 Monate mit Auszahlungen vorweisen können, vorher gibt es keinen Anspruch.
      * Die Zeiten lassen sich aber nicht beliebig „strecken“. Die Höhe der Auszahlung ist zwar wählbar, darf aber nicht mehr als 30% nach oben oder unten vom letzten Durchschnitt abweichen.
      * Ein weiteres Problem: Wenn man keine BEschäftigung mehr ausübt, müssen die Auszahlungsmonate unmittelbar vor dem Beginn einer möglichen Altersrente liegen.

      Ich fürchte, mit diesen Randbedingungen wird das mit einem weiteren ALG-Bezug nichts mehr. Aber bitte selber noch einmal überlegen und natürlich die Beratung in Anspruch nehmen.

      Vorab empfehle ich zum Einlesen die entsprechende Broschüre der Arbeitsagentur: „Wertguthaben übertragen„.

      Gruß, Der Privatier

  28. Hallo Ulrich
    Könntest Du mal ein Beispiel für eine Renditeberechnung machen ???
    Ich bin mir da ein wenig unschlüssig , wie ich da den Inflationsteil
    werten soll . Z.B. :
    A) 100 Anteile X , KP 6k , Angenommene Inflation 2% = 2 Anteile ???
    B) Alternativ 120,00 Euro dem Preisschild hinzuzufügen ???

    Also entweder , um auch den Wertverlust des Geldes ein wenig Beachtung
    zu schenken , den Kapitalstock mit einem Geldbetrag erhöhen ( Var. B) )

    Oder den Anteilsstock , um die Anteile erhöhen ( Var. A) ) was ja
    eigentlich , etwas Wiedersprüchlich wäre , da ja die Anteile SOWIESO
    im Wert , mal mindestens über Inflationswert steigen sollten !!!

    Also Beispiel : 1000 Anteile NRZ = KP 14000,00 Euro
    Kurs ist schwankend ( also Preisschild ändert sich ständig )
    Wert der Anteile ( Solange keine Kap. Erhöhung , somit eine
    Verwässerung eintreten würde ) sollte doch aber eigentlich
    unberührt bleiben , da ja 1000 Anteile , immer den gleichen
    Anteil am UN ausmachen !!! Somit , sollte der UN Wert steigen ,
    auch auf alle Anteile gleich , genauso , sollte der UN Wert
    fallen . Somit würde ja der Anteilsbesitz , im WERT
    ( 1000 Anteile ) , ja relativ gleich bleiben , nur das
    Preisschild ändert sich ja eigentlich .

    Oder sagst Du da eher , 1000 Anteile haben einen Wert von 14k
    beim Einkauf gehabt , also muss ich auch 14k mal 2% Inflation
    nehmen und dann 280,00 Euro den Wert zuschießen ???
    Also nochmal 20 Anteile a. ?? kaufen ???
    Oder Alternativ , alle meine UN Beteiligungen , haben einen
    Preis von z.B. 100k gehabt , also muss nächstes Jahr 102k
    auf den Preisschildern stehen um den gleichen Wert zu haben .

    Beispiel Anhand NRZ vs Freenet ( aus Ertragskonto auszahlend )
    Sonstige Individualfragen ( Freibetrag u.s.w. ) mal wechhhgelassen .

    Z.B. 14k Kaufpreis NRZ vs. 14k Kaufpreis Freenet ( a. 20 E/Stk. )

    14k = a) 2 USD mal 1000 Stk. = 2000,00 USD Brutto p.a. ( = 12,43% )
    14k = b) 1,65 Euro mal 700 Stk. = 1155,00 Eur Brutto p.a. ( = 8,25% )

    Beiden Kap. Stöcken müsste jetzt eigentlich 280,00 Euro
    Zugeführt werden , um den Preisverfall 14k auszugleichen .

    Dabei würde aber die eigentliche Rechnung sein :
    Im Fall a) 2000,00 USD , mal 0,87 USD-Kurs = 1740,00 Euro
    1740,00 Euro mal 0,72 ( Q , K , Kap. Steuer ) = 1252,80 Euro n. Steuer .
    Abzüglich 280,00 Euro , somit 972,80 Euro , Netto/Netto = 14,391 Jahre
    warten . Somit 100/14,391 = 6,948% Rendite .

    Im Fall b) 1155,00 Euro ( Zahlung aus Einlagenkonto ) – 280,00 Euro
    = 875,00 Euro , also 14k/875 , damit 16 Jahre warten .
    Oder auch 100/16 = 6,25% Rendite .

    Somit würde aus einer
    a) 12,43% Bruttorendite , ja auch nur eine 6,948% Netto/Netto werden .
    b) 8,25% Bruttorendite , ja auch nur eine 6,250% Netto/Netto werden .

    Der Unterschied beträgt damit dann also nur noch ca. 0,7% p.a. .
    Was aber hier eigentlich sehr gut klar werden sollte , ist , das
    bei z.B. Freenet , die 2% abzuziehen sind , bei NRZ , aber deutlich mehr .
    Somit gleicht sich das am Ende immer weiter an .
    Wo ich nun die 280,00 Euro hin rebalancen soll , erschließt sich mir
    damit aber immer noch nicht .

    Lösungsansätze ???

    LG Det

    • Hallo Det, für den Einkaufswert nehme ich den echten Anschaffungspreis incl. Kosten, da ich aber min. in 5k Positionen handele, fallen die praktisch nicht ins Gewicht.
      Inflation rechne ich da nicht.
      Buchwert ist für meine Jahresbilanz immer der Wert zum Jahresende, dann die kompletten netto Erträge des Jahres. Ganz genau ist das aber nicht, weil ich für CH und NOR noch Quellensteuer zurück hole und beispielsweise bei Vonovia steuerfrei ausgezahlt wird, aber der Anschaffung swert verringert wird. Bei den ETFs (habe nur ausschüttende) war das in der Vergangenheit auch schwierig.
      Das Ziel meines Ertrags Depots (sind real drei drei verschiedenen Banken, ca. 70% Einzelwerte und 30% Div ETFs) ist eine netto Rendite von 3,5%,und ein Buchwert der im langfristigen Mittel mindestens mit der Inflation steigt.
      Das Depot wird immer noch aufgebaut, die Dividenden und meine Sparquote fließen monatlich rein, in drei Jahren mit 55 hoffe ich dann nur von den Erträgen leben zu können.

      • Hallo Ulrich
        Da ich ja bereits seit ca. 30 Jahren von den Erträgen ,
        mehr oder weniger lebe ( bei fast gleichen Alter ) , ist
        für mich , insbesondere die Inflationssicht interessant .
        Also wie z.B. andere Investoren damit umgehen .
        ( Betr. Wiederanlage der Kapitalerträge )
        Für mich ist es halt wenig sinnvoll , erst hohe Erträge
        zu Vereinnahmen , ohne diese dann , für das Leben zu VERBRAUCHEN ,
        sondern wieder dem Kapitalstock , damit zu erhöhen .
        ( mache ich eigentlich nur beim rebalancing von UN Aktiv ,
        zu 30% Versicherungen auf zvE Sicht )

        Also siehe Freenet vs. NRZ
        Würde z.B. das Ganze noch auf Kredit geschehen , würde die
        Bank ( Analog Immo-Fin. ) die Inflation tragen , es würde
        dabei sogar noch ein kleiner Spread ( ca. 0,7% / 1,2%) zu
        meinen Gunsten ( Hyp. im 60% Bereich , Betr. 1,3 , Pri. 0,8 eff. )
        entstehen . Bei Alternative Rebalancing Immo Bestand – Verkauf ,
        dann natürlich nicht mehr möglich . Aber dann wieder um ein paar
        Klumpenrisiken entlastet , ist ja im Alter auch nicht so schlecht .

        LG Det

        • Hallo Det,

          30 Jahre ist schon eine lange Zeit, aber meine Vorstellung eines global breit aufgestellten Dividendendepots ist, das im langjährigen Mittel der Buchwert mindestens mit der Inflation mitläuft, und damit auch die Dividenden.

          Mein Benchmark ist pro 100k Buchwert 3250€ netto/a zu erzielen, zur Zeit liege ich bei 3420 € und mein Buchwert läuft auch weit vor der Inflation.

          Ich plane die Lebensjahre von 55 bis 63 rein mit Dividendeneinnahmen zu überbrücken,für diesen Zeitraum hoffe ich auf eine überschaubare Inflation, als Rückfallebene hätte ich meine Cash Reserve (15-20%) und eventuell eine Abfindung (wenn es wie bei den Kollegen läuft) sowie 18 Monate ALG, damit würde ich die Cash Reserve noch weiter aufstocken bzw. einen Teil der Abfindung steueroptimiert in die gez. Rente leiten, um die Abschläge der Rente mit 63 abzumildern. Die Cash Reserve steht natürlich voll unter Inflationsdruck, meiner klener Anteil an ImoCrowd reisst das nicht raus.

          Damit möchte ich einen Substanzverzehr vermeiden, falls es in diesen Zeitraum zu einem signifikanten Crash mit entsprechenden Rückgang der Dividenden kommt.

          Ab 63 hätte ich dann als Rückfallebene die gez. Rente und ab 65 noch die bAV und ein wenig Riester.

          Schon traurig, früher reichte die gez. Rente zum Leben, jetzt nur noch als Puffer um einen Dividendenrückgang abfedern zu können.

          Weitere Aufstockung oder Verzehr des Depots ist ab dem 55. Lebensjahr nicht geplannt, eventuelle Umschichtungen schon und zur Zeit laufen die Dividenden und etwas Sparquote natürlich komplett wieder ins Depot.

          • Hallo Ulrich
            Durch meine “ Speziellere Abfindung “ bin ich erst
            in diese “ Speziellere “ Lebenssituation gekommen .
            30 Jahre , sind nicht nur eine lange , sondern auch
            eine schöne Zeit gewesen , für die ich sehr Dankbar
            bin . Sprich , die kann mir keine Inflation oder
            Sonstiges mehr nehmen . Trotzdem muss ich beim
            Rebalancingprozess , meine Standardgewichtung
            SOLL 30/30/30/10 immer wieder mal angleichen .

            Meine vor 30 Jahren gewählte Aufteilung , ist ein
            wenig zu Immolastig geworden . Außerdem wollte ich
            auch den Aktiv-UN-Anteil im Alter , u.a. wegen der
            KV , auf mehr Passiv stellen . Am Börsengeschehen
            habe ich etwa 25 Jahre ( Enthaltsamkeit )
            nicht mehr teilgenommen und erst die letzten ca. 5
            Jahre , mal wieder am Börsengeschehen , überwiegend
            wegen Bildungsarbeit Nachwuchs , teilgenommen .

            Auch hier bin ich recht froh , das Nachwuchs , bereits
            eine Anleihe von einer Aktie unterscheiden kann .
            BDCs und REITs , geht schon . Steuersichtweisen müssen
            wohl erstmal weiter , auf Nachwuchs einwirken .

            Ich gehe für den Anteil UN Beteiligung Passiv , von
            ca. 4% p.a. , Netto/Netto aus . Ziel soll so ca.
            45 RP ( mal 2 ) sein . In Summe dann so ca. 90 RP Vgl .
            Würde dann wieder zu den 90RP weiteren Immo Bestand
            und ca. 70-90 RP noch zu erwartenden Anspruch
            PRV/Rürup/GRV/BVW passen . Also in Summe dann ca. 45/45/45 RP
            bei 2 Personen dann ca. 90/90/90 RP Plus ca. 20 RP Liquidität .
            Ich könnte mir vorstellen , dass Es dann wieder knapp
            reichen kann , um dann die nächsten 30 Jahre über die
            Runden zu kommen . zvE ca. 1 bis 1,5k/mon. / 2-3k. mon. .

            Rentenausgaben-Einsparung , ca. 500,00 bis 600,00 Euro/mon.
            Netto ??? Keine Ahnung , müsste ich mal rechnen , erreicht .
            An Netto/Netto , feile ich ja Gerade noch ein wenig rum .
            Halt m.M.n. relativ normaler Durchschnitt .

            LG Det

    • Hallo Det,
      über Inflation mache ich mir als Greenhorn natürlich auch Gedanken, aber vielleicht (zu) einfache.
      Nehmen wir den magischen 2%-Wert.
      Aktienkurse sind da anders, von +50% (OHI) bis -50% (Daimler), also nehme ich sie aus dieser Wertung raus.
      Auf Nettorendite (nach Steuern) geschaut:
      2% ist just ok, good enough.
      4% ist willkommen, mit 100%-Sicherheitszuschlag.
      8% ist super, selbst bei Halbierung immer noch willkommen.

      Dann die Dividendensteigerungen (Soll: wenigstens 2%/yr).
      Da habe ich auch eine bunte Sammlung:
      McDonalds: +15% (von niedrigem Niveau)
      Enbridge: +10% (verringert den Schmerz über kanadische QSt).
      Allianz: soll wohl auch +10% werden, von 8.00 auf 8.80.
      Iron Mountain: +4%.
      Siemens: +2.7%.
      Stag Industrial: +0.8% 🙁
      L Brands: halbiert, also -50%.

      Ein Wertpapierdepot ist wie eine Katzenherde, die laufen überall hin, und sind schwer zu hüten… 😉

      • HAHAHAHA , ja suchenwi
        Ist wie eine Katzenherde mit den Preisschildern .
        Insbesondere die Anteile und deren Wert , kann ich einfach auf
        Inflationssicht nicht greifen . Eigentlich , würde ich davon ausgehen
        das ein Anteil , ein Anteil ist . Fertig . Der Inflationiert ja
        eigentlich m.M.n. nur bei einer Kap. Erhöhung , oder irgend etwas
        in der Richtung . Was da nun für ein Preisschild dran steht , ist ja
        eigentlich nur eine Aussage zu der Meinung der Anderen ( Kurs ) .
        Ob ich mich dieser Meinung anschließen möchte oder nicht , ist ja nur
        im Kauf oder Verkaufsfall für mich relevant .

        LG Det

      • Allianz hat die Dividende heute um 12,5% erhöht: von 8€ auf 9€.
        Erfreuliche Ansage (kam im Radio, B5 aktuell), aber noch unter McDonald’s, die im Dezember um 15% erhöht haben..
        beide freilich von relativ niedrigem Renditeniveau.

        • Allianz habe ich auch. Allerdings Ende 2016 für 141,80€ gekauft – was nun 6,34% YoC macht. Wohl dem, der günstig gekauft hat und nicht verkauft hat (trotz der schönen Preisentwicklung). Peters ‚Lieblingsthema‘ 🙂
          Ich rechne allerdings eher mit einer geringeren Dividensteigerung für dieses GJ von 5-6%.

          MCD ist mir zu teuer zZt – da warte ich noch

  29. Moin Jürgen

    Könntest Du mal den Rebalancingprozess betr. Inflation ,
    in deinem WP Bestand erklären ???
    Zwischenziel 1/4 bis 1/3 UN Anteil Passiv ( also von den 30% )
    wieder erreicht . Vergl. ca. 22,5 RP , ca. 6k Netto/Netto
    als NK/HHG/TG Rentenausgaben-Minderungs-Erwartung , positioniert .

    2/3 bis 3/4 muss also noch den Rebalancingprozess durchlaufen .
    Nachwuchs hat sich erstmal GEGEN Immo Bestand entschieden ,
    also werde ich da wohl dieses Jahr , den Immo Bestand Betrieb ,
    wieder ein wenig weiter auflösen ( Verkaufen und Rebalancing ) .

    Etwas Sorge , macht mir dabei die Gegensicherung Kredit , bei
    dem Inflationsausgleich . Wenn Immobestand Betr. aufgelöst wird ,
    fehlt mir ja die Kreditgegensicherung auf Inflationssicht .
    WP Kredit , passt mit den Konditionen für mich nicht , zumal
    ich den im Privat Bestand gehalten , wohl auch nirgends richtig
    gegenrechnen könnte .

    Wie händelst Du das denn mit dem Inflationsausgleich ???
    Rechnung Freenet vs NRZ , siehe oben .
    Auf Anteile gesehen und dann da nachgekauft ???
    Oder auf Depotsumme gesehen und dann nachgekauft ???
    Oder auf Depotsumme gesehen und einfach weniger entnommen ???
    Also kleinere Ausschüttungen ( Bar Div. Zahlungen ) gewählt ???
    ( ALV , pay out ja z.Zt. ca. 50% )

    LG Det

    • hi Det,
      Ich muss ehrlich gestehen, dass ich gar keinen echten Rebalancing Prozess habe – wie du weisst bin ich eher ein Buffett-Typ und habe zunächst einmal gar nicht vor, irgendwas von meinen Aktien zu verkaufen.
      Allerdings habe ich folgende Regel: ich will ca. 200k in Einzelwerte investieren und jeder Einzelwert soll maximal mit 5% initial dabei sein (also 10k pro Wert im Kauf), so dass ich ca. 20 Einzelwerte im Depot habe.
      So baue ich mein Aktiendepot Stück für Stück auf und bin da immer noch nicht fertig (zZt habe ich 18 Werte drin und erst die Hälfte bei 10k Investitionskapital).
      Verkaufen werde ich demnächst Siemens und CVS wenn ich da +/- 0 rauskomme weil ich an deren Zukunft nicht mehr wirklich glaube. Auf meiner Kaufliste steht als neuer Wert zB MUV2, wenn es mal wieder runtergeht mit dem Preis.
      Also mache ich es mir einfacher als du und mache gar nicht die komplizierten Berechnungen mit Inflation und Krediten usw.
      Das mag ein Fehler sein – aber wer weiß das schon ?

      • Ja Danke Jürgen , dann also Quasi die gleiche Sicht wie
        Ulrich . Das breit Diversifizierte Depot , sollte der
        Inflationsrate vorlaufen , zumindest gleich mitlaufen .

        @ Peter , würde deine Sicht da deckungsgleich betr.
        Inflation WP-Depot sein ???
        Ich möchte ungern meinen größten Fehler , PREIS und WERT
        mehrerer Rentenversicherungs-Sonderzahlung , wiederholen .
        Insbesondere , da ja dann der AKTIV Anteil beendet wird ,
        und auch auf zvE Sicht , sich es dann wohl eher auf
        einen normalen (zu) Fluss ( also eher Gleichbleibend ),
        dann aber OHNE Gegensicherung Kredit ( auf Immo Bestand )
        bewegen wird .
        Mit meinen Sonderzahlungen zu den PRVs ( mit ca. 22 ) bin
        ich aber trotzdem Zufrieden , da ich die Amortisationswette ,
        zumindest bei den 2/3 Anteil AV-Kap. Stock ( oder auf Paar
        Sicht , ca. 1/3 Anteil ) wenigstens SICHER gewonnen habe .
        Das war also nicht nur eine Ausgabe , sondern auch eine
        Investition . Für die anderen Sonderzahlungen AV
        ( ca. 1/3 des Kap. Stocks AV oder bei Paarsicht ca. 1/6 ) ,
        kann ich das noch in KEINSTER WEISE , abschätzen , also
        da eher dann tatsächliche Langlebigkeitsversicherungen ,
        Erstmaliger Bezug ab 60 , GRV mit 67 ( oder auch 63 mal sehen ) .

        Für die Restlaufzeit , habe ich zwar noch frohe Erwartungen ,
        das die UMLEITUNG Einkommen zu zvE , einen besseren Cash Back
        Ertrag ergibt , wie bei direkter Abgabe an das FA .
        Bei den nicht mehr VERBRAUCHBAREN Betrag AV , sehe ich es wie
        suchenwi , halt Spende an die Solidargemeinschaft der Versicherten .

        Opportunitätskosten , habe ich aber bei der Rechnung , unter
        Versicherungsprämie ( daher auch “ Bedarf “ nur 45/90 RP , aber
        je nach “ Einkommenslage “ mal auf hin und wieder auf zvE
        passend abgestimmt ) abgebucht .

        D.h. EINKOMMEN , kann dann nicht mehr , besonders auf zvE Sicht
        ( dann mangels Möglichkeiten ) zurechtgefeilt werden . Aber
        evt. 30 Jahre ( Keine Ahnung wie lange tatsächlich , Rest soll
        aber vererbbar sein ) wollte ich ja schon noch an der
        “ Auszahlungsphase “ mit einem relativ gleichen WERT ,
        NICHT PREIS , ( der dann auch zu ENTNEHMEN ist ) dann auch
        teilnehmen .
        D.h. , da ca. das erste 1/4 bis 1/3 an UN Beteiligung
        Passiv , bereits den Blumentopfwechsel zu NK/HHG/TG-Depot
        weitgehend durchlaufen hat , müsste ich jetzt mal etwas
        konkreter , die nächsten 3/4 oder auch 2/3 Pro-Aktiv
        angehen . Also insbesondere Titelauswahl mehr auf
        “ Langlebigkeit “ wie auf “ Zulieferung “ prüfen .

        Obwohl sich ja eine möglichst hohe “ Zulieferung “
        INNERHALB des WERTES , auch auf dessen “ Langlebgkeit “
        und damit “ Gesundheit des Unternehmens “ positiv
        auswirken könnte .

        Ohhh Ohhh , ALLES nicht Einfach mit Diesem Rebalancing .
        Insbesondere wenn es dann etwas detailierter wird .

        LG Det

        • Det, wenn ich mal deine ursprüngliche Frage „Könntest Du mal den Rebalancingprozess betr. Inflation, in deinem WP Bestand erklären ???“ aufgreife und all das ignoriere, was Du sonst noch geschrieben hast, so lautet meine Antwort:

          Ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, innerhalb meines WP-Bestandes ein Rebalancing vorzunehmen, mit dem Ziel, damit den Schutz vor Inflation zu optimieren. Normalerweise ist das Ziel eines Rebalancings eines Wertpapierdepots eine einmal gewünschte Aufteilung, die man aus Gründen einer Diversifikation gewählt hat, wieder herzustellen.

          Insgesamt halte ich (fast) alle von Dir erwähnten Vermögenswerte für halbwegs inflationsgeschützt: Aktien, eigene Immobilien und eigene Unternehmen haben in der Regel auch immer einen gewissen Sachwert, der bei einer anziehenden Inflation ebenfalls steigen sollte. Natürlich unterliegen diese auch anderen Einflüssen, aber darum soll es ja hier nicht gehen.
          Der einzige Schwachpunkt scheint mir deine Lebensversicherung zu sein, deren genaue Konditionen mir allerdings nicht bekannt sind. Aber wenn damit eine feste Auszahlung über viele Jahre hinweg verbunden ist, so ist diese natürlich immer weniger wert. Dies ist beispielsweise bei der gesetzl. Rente anders. Hier kann man von einer jährlichen Anpassung ausgehen, die sich am Niveau des Durchschnittseinkommens orientiert. Das mag nicht immer exakt der Inflation entsprechen, sondern ist mal mehr und mal mal weniger.

          Ich halte die meisten Überlegungen zu Rebalancing-Massnahmen übringens für völlig überbewertet, da sie ja nur einen Zustand wiederherstellen, den man irgendwann einmal frei erfunden hat. Ob nun Deine berühmte 30/30/30/10 Formel wirklich so ideal ist, oder ob nicht 27/35/23/15 genau so gut ist? Wer weiß das schon und warum sollte man da irgenwelche Anstrengungen unternehmen, um einen willkürlich gewählten Zustand wieder herzustellen?

          Und das gilt auch innerhalb eines Wertpapier-Depots. Ich habe auch eine Wunschvorstellung von „nicht-mehr-als-5%-Anteil“ für einen Einzelwert. Aber wenn er jetzt auf 5,1% steigt, oder auch auf 6% oder 7%. So what?
          Da muss ich ja nicht gleich in Panik ausbrechen. Aber sicher ist so ein Kandidat bei mir dann einer derjenigen, die bei passender Gelegenheit etwas reduziert werden.

          Aber, um noch einmal zum Ausgangspunkt zurückzukommen: Das wäre dann keine Massnahme gegen Inflation. 😉

          Gruß, Der Privatier

          • Zu Plan fällt mir immer zuerst Bertolt Brecht (Dreigroschenoper) ein:
            „Ja mach nur einen Plan
            und sei ein großes Licht
            und mach noch einen zweiten Plan –
            gehn tun sie beide nicht.“ 🙂

            Natürlich mache ich auch Finanzpläne, und adjustiere sie je nach Marktlage, aktuell z.B.
            – ETFs ausbauen (Sparpläne, aus Erträgen gespeist)
            – Anleihenanteil erhöhen (gern Anleihen-ETFs in EM/High Yield)
            – Ziel-Nettorendite mindestens Inflationsrate
            – US-REITs/BDCs behutsam ausbauen (buy the dip)
            – bis Brexit und danach, Aktien in GBP beobachten, aber nix nachkaufen

            Aber Rebalancing mache ich allenfalls indirekt, nicht durch Verkäufe.
            Sagt das Greenhorn nach seinem ersten Geschäftsjahr… 😉

          • Sooo Gemeinde , Quintessenz zur Inflation im WP Depot

            A) Recht hat der Brecht
            B) So GENAU muss das nicht . Recht hat der Peter
            C) WIR HOFFEN ALLE , UND ERLEBEN SPÄTER , WAS
            WIRKLICH RICHTIG IST = TIME WILL TELL .
            Daher , meine Einschätzung wiederhergestellt :
            1) Irgendwas geht immer
            2) Time will tell

            So Peter , betr. Risikomanagment : Hier das Älteste
            Noch kurz zu 30/30/30/10 . Bassiert auf der Annahme
            der 3 Speichen Regel . Grundanahme Hier :
            Ein Asset geht runter , 2 gehen Hoch . Oder auch ,
            in einem immerwährenden Zyklus , wird sich das Rad
            immer weiter drehen . Und je nach Marktlage , mal
            halt das Eine , mal halt das Andere , Oben sein .
            Alle modernen Portfoliotheorien , bauen weitgehend
            irgendwie daraufhin auf : Markowitz u.s.w. …….

            Oder auch betr. Ausfallrisiko :
            Quasi durch die Verteilung der Risiken , werden halt
            die Risiken nicht erhöht , sondern gemindert , da
            nicht von einem Eintreten 2 Risiken “ Gleichzeitig “
            ausgegangen wird .

            Jürgen , außer Warren , der sagt : Wenn du ein Harem
            von 40 Frauen hast , wirst Du wohl Keine kennenlernen
            können . Oder anders , wenn Du dir SEHR SICHER bist
            kannst Du auch alles auf ein Pferd setzen .
            ( I.d.R. hat Warren immer so 30 Positionen
            Hauptanteilsmässig im Depot , Aufbau z.Zt. Apple ,
            aber als Anleihenersatz = VIEL CASH )
            Für SEINE Frau , aber im gleichen Zuge “ So SICHER
            kann SIE nicht sein , sollte später vom Erbe ,
            lieber einen ETF wählen “

            LG Det

          • Det,
            Buffet hat 19 Posis >1%-Anteil des Anlagevolumens (202B$) im Depot. Der Rest ist weitaus kleiner.
            Apple ist zZt. mit rd. 20% (40B$) der größte Teil.
            VG
            Jürgen

          • Ja Jürgen , mag sein , SOOOO Genau habe ich mir das
            Portfolio nicht angeschaut , aber i.d.R. , sitzt der
            Warren , immer ( außer die Glocke bimmelt ) auf EXTREM
            viel CASH .
            Irgendwie auch ein wenig WIEDERSPRÜCHLICH , zu ALLEN
            ANDEREN , die sagen , man muss VOLL im Markt investiert
            sein . Der Warren wird wohl schon wieder mal wissen ,
            wann die Glocke für Einkaufsvergünstigungen bimmelt .

            Da könnte ich mir vorstellen , das dann die Cashquote
            doch stark minimiert wird . Apple war übrigens NICHT
            seine Idee , sondern ER trägt sie für den Nachwuchs
            einfach mit . Daher wird für MICH , die Apple Deal
            Entwicklung , besonders spannend sein . Also ob da die
            Nachfolgeregelung auch den Warren ERSETZEN kann ?????
            Wenn ich nicht immer die kleine Bar Div. Rentenausgaben
            Minderungen brauchen würde , könnte ich mir auch
            vorstellen mich doch direkt ( also an Berkshire ) ,
            Thessaurierend Steigend , wohl über der Inflationsrate ,
            ( ich glaube im DS weit über 20% p.a. ) mit Warren als
            Fondmanager , zu beteiligen . Apple , wird m.M.n. dann
            zeigen müssen , ob Nachfolge auch mehr RICHTIG , wie
            Falsch macht . Aber ich vermute , Warren und Munger ,
            ( Der hat ja auch nur noch 5 Jahre bis 100 am 01.01.2024 )
            werden wohl auch da , ÜBERLEGT , gewählt haben .

            LG Det

        • PS
          Wie wichtig dabei die Dividenden sind , hat HEUTE Fr. Scharzer
          auf Onvista , nochmal “ Eindrücklich “ , an einer Graphik der
          HQT Global Quality Dividend aufgezeigt .

          Eindeutiger Spitzenreiter – Branche : IT Unternehmen .

          LG Det

  30. Hallo suchenwi
    Ich würde wohl auch die die Belegschaftsaktien nehmen
    und den Urlaubstag gegenrechnen lassen . Was die
    geschenkten Gäule mal kosten , steht ja erst in der
    “ Endabrechnung “ . Mit dem “ Sonntag “ wird wohl
    aber eher schwierig …………………….. 🙂
    Was ich aber noch nicht bei der ATZ Regelung
    verstanden habe , ist , warum der Beitrag RV auf max.
    als Drittgeschäft gelten soll . Also Quasi Zahlung
    vom Erbonkel ???

    LG Det

    • Hallo Det,
      so interpretiere ich die Abhandlung der ATZ-RV-Aufstockung (steuer- und SV-frei):
      – nicht aufgeführt im Ausdruck der el.Lohnsteuerbescheinigung
      – aufgeführt (voll BBG: 078000) in der Meldebescheinigung zur SV

      • Hallo suchenwi
        Sorry , aber habe ich immer noch nicht verstanden .
        Der “ Ausgleich “ seitens AG , müsste doch m.M.n.
        eigentlich eine “ Lohnersatzleistung “ sein ,
        daher ja eigentlich auch irgendwo
        ( Zumindest bei den AG ) auftauchen .
        Wenn bei GRV zwar bestätigt ( die melden i.d.R.
        dann auch an Zahlstelle für Altersvermögen ,
        welche dann i.d.R. an FA weitermelden )
        das AG eingezahlt hat , müsste das doch bei DIR
        auch in dem zvE eine Berücksichtigung finden ,
        zumindest m.M.n. in den noch verbleibenden
        weiteren “ EINZAHLMÖGLICHKEITEN “ betr.
        Höchstbetragseinzahlung ?????
        LG Det

        • Hallo Det,
          die RV-Aufstockung durch den AG wurde in den Steuerbescheiden bisher nicht gelistet (die AG-Pflichtbeiträge dagegen schon). Allerdings habe ich 2018 erstmals freiwillige Beiträge entrichtet und von DRV bestätigt bekommen.
          Die DRV scheint nichts dagegen zu haben, wenn Beiträge über BBG eingezahlt werden – in der Auskunft zu V0210 stand, dass ich max. 37.802,74€ freiwillig zahlen kann, um Abschläge auszugleichen, auch wenn lt.Arbeitgeber-Bestätigung für 2018 und 2019 bis BBG gezahlt wird (Pflichtbeiträge und Aufstockung), was in der Auskunft im Versicherungsverlauf als „Vorab“ eingetragen ist.
          Was das Finanzamt daraus macht, sehe ich später im Jahr im Steuerbescheid für 2018. Bin selbst gespannt… 🙂

          • Hallo suchenwi
            Das die GRV das Geld annimmt ist ja relativ klar .
            Aber ich frage mich halt , ob das FA , das auch
            betr. Altersvorsorge-Höchstbetrag wie die GRV sieht .
            M.M.n. eher nicht . Da würde ich eher vermuten , das
            nur Max. Beitrag , und DAVON dann 86% ( 88% ) auf
            zvE Sicht , eine Berücksichtigung finden . Und wenn
            da der AG evt. schon etwas mehr
            ( was ja GUT , aber nicht zu sehen ist ) gezahlt hat ,
            müsste da m.M.n. der für DICH noch überbleibende Teil
            ( des Höchstbeitrages ) dementsprechend
            ( also um den AG Anteil gekürzt ) weniger sein .
            Überversicherung ( auf zvE Sicht ) war doch eigentlich
            nicht gewünscht , oder ??? Aber ich kann mich da ja
            auch täuschen und es gibt irgendeine ATZ Regelung ,
            die ggf. meine übliche 23XXX Sichtweise aushebelt .

            LG Det

          • PS und genau diese Mehrbeitragsfähige FA Berücksichtigung
            fürs zvE ( also WARUM ??? ) würde ich halt spannend finden .
            LG Det

          • PSS Genau die dicken Päckchen OHI , waren mit Krediteinziehung
            und Neuabrechnung Bar Div. ( auch über 2 VAJ ) gemeint .
            Die im Vorjahr gezahlte Bar Div. ist halt NUR ein Kredit .
            Ein Kredit von OHI an DICH . Die Endabrechnung , kommt dann
            i.d.R. erst nach Abschluss VAJ , im daraufolgenden Jahr .
            Bei O , könnten dann halt auch 12 Kreditabrechnungen stattfinden .

            LG Det

          • „Das die GRV das Geld annimmt ist ja relativ klar .
            Aber ich frage mich halt , ob das FA , das auch
            betr. Altersvorsorge-Höchstbetrag wie die GRV sieht .
            M.M.n. eher nicht.“

            Dieser Meinung schliesse ich mich an. Aber sicher wird suchenwi uns das Ergebnis irgendwann mitteilen…

            Gruß, Der Privatier

          • Gewiss werde ich berichten, sobald ich den Steuerbescheid 2018 habe. Kann aber noch dauern… erstmal die Belege von Arbeitgeber und Banken abwarten, dann Erklärung abgeben (wird diesmal kompliziert mit Anlage KAP, KiSt-Nacherstattung, Günstigerprüfung…), also ich schätze Sommer bis Herbst.
            Ich sehe gerade: letztes Jahr hatte ich Anfang Feb. eingereicht, der Bescheid darüber war auf 23.3. datiert. „Early bird“.. aber da musste ich ca. 1400€ nachzahlen wg. Progressionsvorbehalt, dies Jahr erwarte ich eher eine Erstattung wg. RV und KAP.
            Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

        • Hallo Det,
          die ZfA nennt sich ausgeschrieben Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (kurz: Riester).
          Da geht es um Steuerzulagen, Kinderbonusse usw.
          Tarifliche RV-Aufstockungen sind aber, soweit ich das als Greenhorn übersehe, steuerlich neutral. Man gibt sich nix, man nimmt sich nix.
          Aber klar, in the end, time will tell 😀

          • Genauer, aus Wikipedia:
            „Mit dem Altersvermögensgesetz wird seit 1. Januar 2002 der Aufbau einer freiwilligen Altersvorsorge durch Sonderausgabenabzug und/oder durch eine Altersvorsorgezulage gefördert (sogenannte „Riester-Rente“).“

            Freiwillige Altersvorsorge durch Sonderausgabenabzug ist schon mein Use Case – aber es geht hier um tarifliche Sonderzahlungen nicht durch mich, sondern vom AG…
            Es bleibt spannend.

          • Sorry suchenwi
            M.M.n. FALSCH , Big Brother is watching You !!!
            Klar stehen da erstmal so verniedlichende Namen drauf ,
            aber eine Voraussetung für AEG 2004 , war u.a. die
            “ Erfassung “ der Zahlungsströme .

            Damit war eigentlich weitgehend der Onkel aus Amerika
            ausgeschlossen ………………………………..
            Was zum “ Übergang “ AEG 2004 , noch OHNE MELDUNG
            war , ist beim FA , auch NICHT gerne gesehen worden !!!

            Auch nicht die “ ÜBERWEISUNG VON DEM ONKEL AUS AMERIKA “
            Deshalb nannte sich das auch Damals , Zentrale Meldestelle
            für Altersvermögen . Sollt das HEUTE etwas aufgepimpt worden
            sein und Zentrale Zulagenstelle für das Altersvermögen heissen ,
            würde ICH mich , nicht darauf verlassen , das da die
            Zahlungsströme nicht erfasst werden . Ggf. mal bei RV fragen ,
            wie da denn die Datenübertragung zum FA geregelt ist . Bei
            PRV ( also nicht Riester ) wird RENTE , jedenfalls n.w.v.
            ( So jedenfalls der Hinweis auf meinen / und zwar auf allen
            VUN / Jahres-Abrechnungen ) ….. Betrag an “ Zentrale Stelle
            für Altersvermögen “ gemeldet ……….. von Zentrale
            Zulagenstelle , steht da NICHTS . Aber kann ja in einem
            Gebäude hausen ??? Keine Ahnung . Und auch für die
            SONDERZAHLUNGEN “ Rürup “ also Basisversicherung steht :
            …….diesen Betrag , haben wir an die “ Zentrale Stelle
            für Altersvermögen “ gemeldet …………
            Also wird da m.M.n. auch jeder EINGEHENDE und auch jeder
            AUSGEHENDE Zahlungsstrom A) BEOBACHTET B) DOKUMENTIERT
            C) GEMELDET . So wie sich das für einen freien Rechtsstaat
            mit FA-ANBINDUNG gehört . Mit dem ERBONKEL aus Amerika ,
            so würde ich fast vermuten , wird das wohl eher NICHTS .

            Und im weiteren , würde ich fast vermuten , das da so
            eine Schablone in den FA-PC eingebaut ist , die eine
            Lochstanzung hat wo ausgelocht ist AV-Zahlung 23XXX
            geht , AV Zahlung 28XXX Singel ??? , geht NICHT .
            Feld XYZ passt nicht zur Lochstanzung , also : Auswurf
            zur Kontrolle ………………………………..
            Aber wie gesagt , ich kann mich da ja auch täuschen .

            LG Det

          • ….. Man gibt sich nix , man nimmt sich nix ……….
            M.M.n. doch schon : AG gibt = Sonderzahlung
            und AG nimmt = Verbrauchbaren Maximalbeitrag AV p.a.

          • Sorry Markus , schaust Du mal unter § 81 EStG ( DRV-Bund-ZfA )
            da werden Sie geholfen………………………………….
            LG Det

          • @ Markus PS
            Bei deinen Link
            -> Meldeverfahren “ Basisrente “ -> Hier MZ20 zu verwenden
            -> BZST zu “ ÜBERMITTELN “
            Also ganz weit wech , warst DU da ja nicht , evt. im gleichen
            Gebäude ??? Aber mit RIESTER , hat so eine “ BASISVERSICHERUNG “
            nun so “ ÜBERHAUPT NICHTS “ zu tun , außer ggf. gleiches Gebäude ???
            Aber der Link von DIR , führt ja schon mal auf die Seite
            “ Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen “ , also scheinbar
            auch gleiche Adresse ………….HHHMMMMMM , muss man ggf. durch
            eine andere Tür gehen ??? für die Meldung MZ20 ???
            Also könnten da die “ Aufgaben “ auch bei WIKI , manchmal etwas
            “ VERNIEDLICHT “ gesehen werden !!!!!
            Da solltest DU dich an der Adresse , ggf. erst nochmal ein wenig
            umschauen , betr. -> “ MELDEVERFAHREN “ ( UND NICHT NUR RIESTER )

            LG Det

  31. Hallo Ulrich
    Wenn ich Dich richtig verstehe , hast Du neben Einzelaktien
    auch ETFs im Verhältnis 70% Einzelaktien / 30% ETFs gemischt ???

    Da ich von ETFs , NULL AHNUNG habe , würde ich mich da ,
    auch auf Hr. Boogle ( R.I.P ) verlassen wollen = Vanguard
    Hier würde evt. IE00B3RBWM25 für mich in Frage kommen .
    Aber auch noch nicht “ GENAUESTENS “ untersucht .

    Alternativ , der bereits schon mal angesprochene SPDR
    Div. Aristos IE00B6YX5D40 / WKN A1JKS0 , da Der ,
    eigentlich eher zu meiner Investitionsphilosophie
    passen würde . Für den Long Run .
    Hatte ich bereits mal als Zumischung dabei , aber die
    Ausschüttungen , hatten Damals noch nicht zu der
    Mon. Bar Div. Zulieferungsquote gepasst .

    Nun bin ich ja bereits wieder ein Stückchen weiter , die
    gewünschten ca. 500,00 Euro/mon. Bar Div. Zusatz-Renten-
    Ausgaben-Minderungen fließen ja nun weitgehend dauerhaft
    auf die Verbrauchskonten ein , das ich da eher mal wieder
    über eine Abmilderung der weiteren Zahlungsströme
    nachdenken müsste . Also sprich , der Bedarf an
    “ Zulieferung “ ist eigentlich wieder weitesgehend
    abgearbeitet . Evt. würde ich auch ein paar Zahler ,
    wieder etwas kürzen ( Rebalancing auf ETF Auschüttung
    dann anpassen ) , damit der Bedarf wieder passend ist .
    Ich muss ja auch immer das zvE ein wenig beachten .
    Auch bei den mir umgebenden Personenkreis .
    Wunsch , immer so um 1 bis 1,5k/mon. ( mal 2 P. ) .
    Hat sich so in etwa eingependelt , MEHR , macht für
    mich KEINEN Sinn ( Zumindest in der derzeitigen
    bereits langanhaltenden Lebenssituation nicht ) .

    Meinung zu den beiden ETFs ???
    ( Betr. Portfoliobeimischung )

    LG Det

    • Hallo Det,
      korrekt, zur Zeit habe ich etwa 30% ETF Anteil in meinem Dividendendepots.
      ETF ist bei mir die „Notlösung“, wenn für mein monatliches Invest kein geeigneter Einzelwert auf dem Schirm ist.
      Ich habe allerdings immer Dividenden- und Ausschüttungsfokusierte ETFs eingesammelt, die (in der Vergangenheit) steuer einfach waren und nicht zu weit von meinem Ertragsziel entfernt sind. Weiterhin habe ich nichtden einen ETF gefunden, der meine Bedürfnisse abbildet, aber was spricht dagegen, sich einen kleinen Zoo aufzubauen ?

      So sieht mein ETF Zoo zur Zeit aus:

      A0H074 / DE000A0H0744
      A0LEW8 / IE00B1FZS350
      A1J3PB / IE00B8GF1M35
      A1T8GD / IE00B9CQXS71
      A1T8FT / IE00B9F5YL18
      A1T8FV / IE00B8GKDB10

      Das entspricht meinem Profil physisch repl, mittel bis groß, Ausschüttung, Global, DE/EU vermeiden, USA Schwerpunkt abmildern, REIT-Anteil.

      Dort verteile ich im round-robin Verfahren meine Überschüsse rein.

      Interessanter Link zu Div ETFs:

      https://www.justetf.com/de-en/how-to/dividend-etfs-world.html

      IE00B3RBWM25 ist ein sehr guter ETF für den Vermögensaufbau, wenn man nur einen haben möchte ,ich bin auch ein Freund von Vanguard (zum Glück sind die jetzt auch in EU verfügbar) und FTSE, wenn die Ausschüttungsquote für Dich OK ist wäre das eine gute Wahl , ich selber tendiere zum A1T8FV.

      IE00B6YX5D40 ist als US Beimischung OK, aber allein wäre er mir zu US lastig, da in den Welt ETFs in der Regel schon ein starker US Anteil drin ist, macht es für mich keinen Sinn.

      Wenn eine Bemischung zum Vanguard dann Asia und RE

      Ansonsten sollte man noch die 30% Freistellungsqute für (Aktein-) ETF im Hinterkopf haben, wegnen zvE.

      VG, Ulrich

      • Hallo Ulrich
        Was bedeutet denn 30% Freistellungsquote ???
        bei Aktien ETFs ??? wenn z.b. “ Auszahlung MSCI World “
        Ausschüttung z.B. 100 Euro ( Also KEIN Anteilsverkauf ) ???

        Bei Ausschüttung ( Bar Div. ) z.B. Freenet , aus Einlagenkonto .
        Somit 100,00 Euro = 100,oo Euro , aber Wertminderung des Anteils
        also Steuerverschiebung .

        Bei Ausschüttung z.B. BASF 100,00 Euro = 100,00 Euro mal 0,25
        +X Euro ABGEGOLTEN und damit ggf. über Günstigerprüfung zurück
        zu holen .

        Ich habe mal für mich 100,00 Euro mal 0,72 = 72,00 Euro als
        Normal Ertrag 100,00 Euro gewertet , wenn KEINE Günstigerprüfung .
        Also dann 72,00 Euro ABGEGOLTEN auf Gegenkonto eintreffend .

        Und bei z.B. US Aktien , noch Aufteilung der 0,25 auf 0,15 und
        0,10 zu berücksichtigen . Wobei dann aber wieder die Reihenfolge
        der nachfolgenden Zahlungen ( also woher kommen Die ) im Freibetrag
        anders zu behandeln sind , wie ohne Freibetrag .

        Bei z.B. OHI , komme ich mit den “ Ausschüttungsgleichen Erträgen “
        z.Zt. noch nicht ganz klar , da muss ich wohl erstmal einen längeren
        Denkprozess einläuten , insbesondere auf die Kreditabrechnung gesehen .

        LG Det

        • Hallo Det,
          30% Freistellungsquote bedeutet der ETF schüttet beispielsweise 1€ pro Quartal aus, 30 Cent sind brutto für netto und fließen nicht in das zVE ein. 70 Cent werden mit der Quellensteuer und dem Soli belegt und können gegebenenfalls bei der Günstigerprüfung abgemildert werden.

          • Ahh Danke Ulrich
            Also könnte ich Quasi sagen , 70% Ertragsanteil
            einer PRV entsprechend , 30% Ausgezahlt ohne zvE Teilnahme .
            Für die 70% aber Quellensteuer ??? ( nach Ausschüttungsland )
            oder Kap. Ertrags Steuer ??? ( nach Ankunftsland )

            LG Det

          • Hallo Peter
            Hatte ich gelesen , aber noch ein wenig gehofft , das mich
            das Schiksal NICHT ereilen mag . Nun denn , wenn irgendwie
            “ Alles “ auf “ Ausschüttung Investmentfond “ umgestellt
            wird , da z.B. OHI oder ggf. auch andere !!! AKTIEN !!!
            IM D DEPOT , nun den AKTIENSTATUS verlassen haben , kann
            ich ja auch gleich so ETFs wählen , und mich mit dem
            “ Grundsätzlichen Grundlagen “ mal auseinandersetzen .
            Zwar ungern , aber was hilfts .
            Die derzeitigen Kreditabrechnungen OHI , lässt z.Zt. , für
            MICH jedenfalls , noch keinen Rückschluss darauf zu , das die
            Erträge “ ANDERS “ abgerechnet wurden , wie Sie auch bei
            einer “ AKTIE “ abgerechnet worden wären . Aber ich bin mit
            den Töpfchen ja auch noch nicht im Detail durch ( VAJ ) .

            LG Det

          • @Det, wenn Du Dich mit den grundsätzlichen Grundlagen von ETFs befassen willst, dann schau doch mal in der „ETF University“ von Dr. Jürgen Nawatzki vorbei. Da bist Du bestimmt an der richtigen Adresse!
            Ganz aktuell von ihm hier ein Gastbeitrag zu den „Total Cost of Ownership„.

            Gruß, Der Privatier

          • Ja Danke Peter
            Ich habe jetzt ja keine Eile , und hatte
            ( um es mir einfach zu machen ) erstmal die beiden
            oben genannten ETFs rausgesucht .

            Dabei wäre der Boogle , die EIN ETF Lösung ( also sehr Einfach )
            und damit VERTEILUNG WELTWEIT zur Marktrendite .

            Aber auch den anderen ETF Div. Aristo SPDR , fand ich schon
            IMMER sehr passend , da meine Handlungsstrategie , hier
            weitgehend ( also dem am weitesten gefallenen Wert kaufen ,
            in einem auf Div. Aristos beschränkten Anlageuniversum ,
            also im Grunde genau meine Einstellung betr. Langweilig
            wiederspiegelnd ) gut abgebildet wird . Aber natürlich
            auf Länder Sicht , sehr US-Lastig .

            EM müsste ich dann evt. etwas “ Zusätzlich “ aufwerten ,
            da dort m.M.n. die größten Zugewinne zu erwarten sind
            ( ob das Allerdings bereits die nächsten 10 Jahre schon
            passieren wird , ist m.M.n. noch eher fraglich ) .

            In Ulrichs Zoo , werde ich wohl auch mal einen Besuch machen .
            Aber wie gesagt , jetzt keine extreme Handlungsnotwendigkeit
            z.Zt. von mir zu sehen . Im Moment passt das m.M.n. schon ,
            auf die Aufstellung bezogen . Und da auch z.Zt. keine Masse
            ( Hier müsste erstmal weiterer Immo Bestand UN Aktiv
            aufgelöst , also verkauft werden ) vorhanden ist , m.M.n.
            auch erstmal Nachrangig zu sehen . Also im Grunde n.w.v.
            überwiegend langweilig , ZUFRIEDEN .

            Aurelius und Freenet , jedoch wegen starker Übergewichtung
            und zusätzlichen Down Under für Preisschild-Bewunderer ,
            eher Supoptimal . NRZ wieder im Normal Preisschild Bereich .
            DIC hat bereits wieder ein wenig ( ca. 10% Plus zum DS-EK )
            zugelegt auf dem Preisschild , aber was für mich eigentlich
            nur bedingt verständlich ist , ist anlaufen von WPC an meiner
            oberen Range Marke . Hier vermute ich , das auch einige US
            Preisschildbewunderer , die hohe Vola beim Preisschilddrehen
            nicht mehr aushalten , und in etwas Sicherheit flüchten wollen .

            Im Handelsdepot , hatte ich ja eine EXTREME Übergewichtung
            von AR4 ( ca. 20 Päckchen ) mit stark blutigen Händen ,
            zu DS 33,X aufgebaut und letzte Woche zu 38,X DS wieder abgebaut .
            Die 5 Euro , haben mir geholfen , jetzt mal wieder die letzten
            Nordex rauszuschmeissen und auch noch ein paar PSEC gleich
            mit im Bestand zu reduzieren . Ein paar AR4 habe ich dazu
            verwendet , im TG Depot DS Aurelius nun auf ca. 41,2 anzupassen
            und im NK und HHG Depot auf nun ca. DS 43,2 anzupassen .
            ( Wenn mir DS EK von 42 gelingen sollte , bin ich wieder
            Zufrieden , noch Zufriedener würde ich wohl sein , wenn der
            Dirk mal die zu erwartende Zahlung bekannt geben würde )

            Die jetzt schon wieder neu aufgebaute Position Handelsdepot
            mit nun DS 37 ( 2 Päckchen ) könnte dann evt. helfen ,
            Position AR4 im HHG/NK Depot auf Wunsch EK 42 DS
            ( m.M.n. Fair für die untere Rangeansteuerung ) zu bringen .
            Naja , mal sehen was es werden wird . Aber AR4 und Freenet
            auch in den TG/HHG/NK Depots im Moment , stark übergewichtet .
            NRZ zwar auch übergewichtet , aber da wieder im DS Vola Bereich .
            Die beiden oben genannten ETFs , habe ich auch mal mit a) 10 Stk.
            in das Handelsdepot gelegt , aber in USD ( war noch Platz )
            mit Ticker Vanguard VWRD , und SPDR UDVD und erstmal beobachten
            und kennenlernen . Time will tell .

            LG Det

  32. Moin,
    @ suchenwi, Det
    Zu ATZ-Aufstockung/AV-Hoechstbetrag:

    https://der-privatier.com/kap-10-finanzamt-und-steuern/#comment-19618

    -wenn der Aufstockungsbetrag-RV des AG schon im SteuerBESCHEID 2017 nicht unter „Summe der Altersvorsorgebetraege“ auftaucht, warum sollte er sich dann 2018 mindernd auf den steuerl. anzuerkennenden Höchstbetrag auswirken???
    Zumindest das FA von suchenwi scheint damit ja kein Problem zu haben…

    Gruesse
    ratstosk

    • Hallo ratatosk
      A) Diskussion habe ich eh nicht verstanden und ist
      mir auch n.w.v. nicht verständlich .
      B) Auch den AG Anteil , an Vorsorgeaufwendung betr.
      “ Erhöht auf Max.“ ist mir halt NICHT verständlich ,
      WARUM das bei FA-BESCHEID , unberücksichtigt auf
      “ Höchstgrenze “ bleiben soll ???
      Daher würde ich halt auch gerne verstehen ,
      WARUM das so sein soll .

      LG Det

      • Hallo, Det
        Naja, eigentlich sind das natürlich auch 2 unterschiedliche Sachverhalte, in der von mir verlinkten Diskussion ging es ja um eine Zahlung des AG’s AUS der Abfindung an die DRV. Und zwar OHNE Eintrag in der Lst.-Bescheinigung des Zahlungsjahres (2018), zudem noch IN VOLLER HOEHE des Ausgleichsbetrages zur Kompensation der Rentenminderung bei vorzeitiger Inanspruchnahme.
        Hier sollten aber nur 50% des AUSGLEICHSBETRAGES steuerfrei sein (AG-Anteil). Die Klaerung der Frage, wie mit der anderen Haelfte der Zahlung, die ja nun einmal ebenfalls steuerfrei an die DRV geleistet wurde (durch AG),steuerlich und in Bezug auf die Abziehbarkeit/Anrechnung auf den Jahres Höchstbetrag zu verfahren ist, steht ja noch aus.
        Im gleichen Faden hatte suchenwi ja dankenswerterweise von der bereits – in der Praxis- abgeschlossenen Abrechnung 2017 berichtet, daraus geht dann aber zumindest für den AUFSTOCKUNGBETRAG den der AG aufgrund einer TARIFLICHEN ATZ-Vereinbarung monatlich steuerfrei und ZUSAETZLICH zahlt hervor, dass dieser eben NICHT auf den Höchstbetrag AV angerechnet wird.
        Also unterschiedliche ZWECKBESTIMMUNG:

        1.) Ausgleich einer RENTENMINDERUNG wg. VORZEITIGEM RENTENBEZUG (50%AG-Anteil max.)

        2.) Ausgleich eines geringeren ERWERBBAREN RENTENANSPRUCHES wg. REDUZIERTEM ATZ-Gehalt aufgrund gesetzlicher Mindest-, bzw. tariflich ausweitbarer Regelungen
        (eben auch auf bis zu 100% BBG als AG-Anteil).

        Unterschiedlicher Zweck, bzw.unterschiedlicher“Rechtskreis“
        -unterschiedliche steuerliche Behandlung/Anrechnung.
        So reime ich mir das zumindest zusammen, das Zauberwort heißt eben „Altersteilzeit“.

        Gruesse
        ratatosk

        • Hallo Ratatosk
          Genau der unterschiedliche “ Rechtskreis “ , erschließt
          sich mir noch nicht . Also Warum ???
          Selbst in ATZ , müsste der max. “ PERSÖNLICHE “ Höchstbetrag
          p.a. , m.M.n. eigentlich unverändert bleiben .
          Und m.M.n. UNABHÄNGIG , vom Zahler .

          LG Det

          • Tja, Det
            WARUM wir kein in sich logisches und in allen Bereichen nach den gleichen Bewertungsmaßstäben kodifiziertes Steuerrecht haben, kann ich Dir natürlich auch nicht sagen.
            Beide Regelungen weisen eben ein anderes Geburtsdatum auf, ohne das ICH jedenfalls bzgl. ATZ etwas Konkretes zur Anrechnung der Aufstockung auf Jahres-Hoechstbetrag gefunden hatte, auch nicht bei der DRV.
            Es hat ja durchaus in der Vergangenheit Zeiten gegeben, in denen eine Arbeitszeitverkürzung „rentennaher“ Jahrgänge politisch gewollt und auch auf UN-Ebene bezuschusst wurde. Dabei stand wohl die dadurch vermutete Chancenverbesserung für Berufseinsteiger im Vordergrund. Sobald solche Regelungen nicht NUR per GESETZ gestaltet werden, sondern auch mittels tariflicher Vereinbarungen umgesetzt/verbessert werden können, sind diese TARIFLICHEN Verträge ersteinmal in Stein gehauen, bzw. „sakrosant“.
            Aendert sich anschließend die Sichtweise auf bestimmte Formen der „privaten, bzw. freiwilligen“ Altersvorsorge z.B. auch über die DRV, gelten dann diverse Be-,Einschränkungen, die eine „Bevorzugung“ oder „Mitnahmeeffekte“ in bestimmten Einkommens-, besser- Verdienstbereichen verhindern sollen, eben nicht für diese einmal installierten tariflichen Regelungen.
            Das koennte ja dann als Eingriff in die Tarifautonomie bzw. als Verschlechterung von Arbeitnehmermoeglichkeiten interpretiert werden.
            In das Minenfeld stolpert KEINER wissentlich….

            Wie gesagt, meine persönliche Meinung,vielleicht findet ja noch jemand die fixierte Regelung zu ATZ-Aufstockung/Hoechstbetrag- wo auch immer…

            Gruesse
            ratatosk

    • Naja – ich würde mal sagen: Gutes Timing von mir! 😉

      Apropos „Timing“: Der Ex-Tag für die Dividende ist bereits vorbei. Was erwartest Du da nach der Ausschüttung??

      Gruß, Der Privatier

      • Stimmt, im Prinzip könnte ich den Posten morgen früh auflösen und bekomme immer noch die letzte Dividende…
        Aber ich warte noch etwas. Panikverkauf wegen 1 S/A-Artikel hatte ich schon mehrmal, einmal erfolgreich ($SIR), einmal unsicher ($LXP).
        Man weiß es nicht…

    • Hab ich auch gelesen. Erst dachte ich, Einstiegsmöglichkeit bei – 6%, aber die Einschätzung hielt mich ab. Ich habe nicht alles verstanden, glaube nicht, dass gleich die Dividende gekürzt wird, aber neue Risiken drücken den Kurs wieder, weil Institutionelle abspringen.

      LG Markus

    • Also das war keine „Gewinnwarnung“, sondern eine Reaktion auf die Quartalszahlen, die nicht wie erwartet ausgefallen sind. Natürlich geht es dann erst einmal runter, was nach den Anstiegen der letzten Monate auch nicht verwunderlich ist.
      Die Dividende geht zunächst einmal nicht runter, was auch kommuniziert wurde, im Gegenteil: der CEO hat sogar gesagt, das Besserung in Sicht ist und hat angekündigt, dass bereits daran gearbeitet wird und die Chance besteht, dass die Dividende in absehbarer Zeit angehoben wird. Nicht vergessen: es geht bei REITs nicht nach „eps“ sondern nach den FFO-Ergebnis.
      Ich bleibe zunächst einmal ‚long‘.

      • Ja, ich wohl auch. Der Kursgewinn seit Kauf ist noch +45.49% (war gestern morgen um +50%), aber das müsste ja auch versteuert werden.
        Ausserdem kamen heute 50 Seiten Abrechnung rein, weil bei Stag Industrial (Monatszahler) auch die Storno + Neuabrechnungsaktion gelaufen ist. Bringt netto 1.23€ mehr 🙂
        Freistellungsauftrag ist auch schon ausgeschöpft, jetzt wird der Quellensteuertopf geleert, und dann geht es wieder mit deutschen Steuern los.

        • Ich habe mir heute das Räderwerk des Quellensteuertopfes angeschaut, anhand der Monatsdividende von Main Street Capital (netto 17.95€):

          ausländische Dividende EUR 21,12
          US-Quellensteuer 15% USD 3,60
          davon anrechenbare US-Quellensteuer 15% EUR 3,17
          Aktienverlusttopf EUR 0,00 0,00
          allgemeiner Verlusttopf EUR 0,00 0,00
          Freistellungsauftrag (eingereicht: EUR 781,00) EUR 0,00 0,00
          Quellensteuertopf EUR 80,72 78,61
          zu versteuern EUR 0,00

          So reime ich mir das zusammen:
          Die 3.17 US-Quellensteuer werden vom Bruttoertrag abgezogen und in den QSt-Topf gesteckt.
          Bleiben 10% deutsche KESt: 2.11, die wird aber aus dem QSt-Topf beglichen.
          D.h. wenn nur noch Dividenden mit QSt-Anrechnung reinkämen, würde der QSt-Topf jeweils um 5% vom Bruttoertrag wachsen?

          • Nö, stimmt nicht – der QSt-Topf enthielt schon die 80.72 nach der vorigen Abrechnung. Zugeführt wird wohl nur innerhalb des FSA. Also sinkt der QSt-Topf um 10% des Bruttoertrags. Noch 786.10, bis er leer ist 🙂

          • „So reime ich mir das zusammen“

            Das solltest Du aber doch inzwischen gelernt haben, oder nicht? Falls nicht:

            Ausländische Quellensteuer kann auf die deutschen Steuer angerechnet werden. Aber nur dann, wenn auch dt. Steuer abgeführt wird. Keine dt.Steuer = Keine Anrechnung. Soweit logisch, oder?
            Und das ist z.B. dann der Fall, wenn aufgrund eines Freistellungsauftrages (noch) keine dt.Steuer einbehalten wird. In diesen kann die ausl. Qu.Steuer daher nicht angerechnet werden, sondern wird im Topf „anrechenbare ausl. Quellensteuer“ aufsummiert.
            Und zwar so lange, bis dann irgendwann mal dt.Steuer einbehalten würde. Dann wird aber erst einmal anrechenbare Qu.Steuer angerechnet, was zunächst auch dazu führen kann, dass weiterhin keine Steuer abgeführt wird.

            In der „komfortablen“ Comdirect-Abrechnung gibt es sogar noch den Topf „angerechnete Quellensteuer“. Für die, die es genau wissen wollen. 😉
            Und für Fälle, wenn einmal Verluste zu verzeichnen sind. Dann geht das ganze Spiel nämlich auch mal rückwärts. 😉

            Gruß, Der Privatier

          • Gewiss, seit letztem Jahr ist mir das Steuerrecht zwischen QSt und KESt zunehmend deutlicher geworden…
            aber es war halt das erste Mal, dass ich „Greenhorn“ die Abrechnung centgenau nachgerechnet habe.
            Als Hausnummer hatte ich seit längerem im Kopf: 15% voll anrechenbare QSt (US, NL, LU, JP..) reduzieren die auf KESt bezogene Soli+KiSt um 60%.. macht aber nicht viel aus, ca. 80 Basispunkte. Ist ja auch Geld, Kleinvieh eben.
            Dass der QSt-Topf neben dem allg.Verlusttopf (z.B. Stückzinsen) den FSA quasi verlängert, hatte ich letztes Jahr auch beobachtet, aber jetzt eben erstmals nachgerechnet.
            Vorläufiges Fazit: anrechenbare Quellensteuer von 15% spart ein wenig Geld (bei Soli und KiSt) gegenüber inländischen Dividenden oder QSt-freien.

            Noch was zum Wundern: die 10j.Bundesanleihe 110244 hat heute auch gezahlt: 54.66 auf 10k nominal. 50 hatte ich bei Kupon 0.5 erwartet (ist aber AAA 😀 )
            Begründung in der Abrechnung: „Zinsen für 399 Tage“. Gekauft hatte ich sie aber erstmals am 19.2.2018 (und 2x nachgekauft), also vor 361 Tagen oder weniger.
            Man lernt nie aus… oder vielleicht kommt da noch ein Storno nach?

          • In Monopoly könnte auf der Ereigniskarte stehen:
            „Bankirrtum zu deinen Gunsten – ziehe 4.66€ ein“

            Ich dachte (vielleicht zu einfach), die Stückzinsen wären genau dazu da, den Zinsunterschied zwischen Kauf-/Verkaufs- und Zahltag zu neutralisieren…
            Man lernt nie aus. Time will tell.

          • Die Stückzinsen hast Du schon richtig verstanden. Die 399 Tage resultieren wahrscheinlich aus der Tatsache, dass es bei Neuemissionen oftmals einen von normalen Zyklus abweichenden ersten Zahlungszyklus gibt (kürzer oder länger). Selbiges übrigens auch zum Ende hin!

            Du müsstest allerdings bei den jeweiligen Käufen der Anleihe entsprechende Stückzinsen gezahlt haben (es sei denn, Du hättest sofort am ersten Tag gekauft).

            Gruß, Der Privatier

          • Knapp.. nachdem heute der 1. Zahltag war, wurden sie wohl am 15.2.2018 emittiert. Gekauft habe ich am 19.2., 5.3., 12.3. – also nahe dran. Und Stückzinsen bezahlt.

            Was mich wundert: wie kann eine Anleihe, die heute (1. Geburtstag!) 365 Tage existiert, für 399 Tage Zinsen ausschütten? Ich nehme sie ja erstmal gerne, aber würde kaufmännische Seriosität bevorzugen.

  33. Moin Gemeinde
    Also die BuH bleiben BuH ???

    @ Jürgen , ich bin noch ein wenig unschlüssig , was
    ich LAG raten soll , insbesondere Langfristig .
    Wenn OHI nicht gewechselt hätte ( auf Fond ) ,
    würde ich wohl zum VK raten . M.M.n. bereits
    nach Orianna das 2 te mal das “ ANGEPASST “
    werden muss . Das ANPASSUNGSSYSTEM habe ich
    wohl auch noch nicht verstanden . Scheint sich
    um ein “ Neubewertungssystem “ des Bestandes
    zu handeln , um dann die Zahlen FFO Bestand
    etwas weiter anpassen zu können . Damit
    und da hat der Autor S/A recht , fällt
    natürlich der “ Bewertungsunterschied der
    Immos , betr. Stiller Reserven “ erheblich .
    Bedeutet : Die Sicherheiten , die im Grunde
    im Bewertungsunterschied der Immos liegen ,
    man könnte es auch Gefahren nennen , werden
    gehoben und DIESE Rest-Sicherheit , dann dem
    Kreditrisiko zugeordnet . M.M.n. etwas Tricki .

    Aber der Autor , ist natürlich auch Short ,
    sollt man evt. auch im Hinterkopf haben .

    Also da bin ich echt etwas ratlos , was die
    Langfristaussicht beträgt , und was ich da
    LAG raten sollte . Glaskugel fehlt .

    @ suchenwi , Danke für S/A Link ,
    Preisschildverfall , hatte ich schon mitbekommen
    nur den Grund dafür noch nicht . NUR 50 SEITEN
    mit Lesebelohnung 1,23 Euro . Das meinte ich mit
    Neuabrechnung Monatszahlern bei REITs / BDCs .
    Lohnt wohl eher mehr wenn die Lesegebühr höher ist .

    @ Peter , hast DU Sie wieder auf der WL , wenn
    Kurs noch stärker fallen sollte ???

    LG Det

    • @ Jürgen noch
      Bei WO , Special China
      noch einen Potcast aus Zitelman Buch gehört
      “ Von der Hungersnot zum Wirtschaftswunder “

      Da mache ich mir um Aktien-Bestand “ Lagerort “
      auf die Deckung , auch bereits ein wenig Sorgen .
      China und Russland , haben bereits größere Mengen
      Ihrer US Anleihen , in Goldbestände umgetauscht .
      ( Beides eher ehemals “ Sozialistische “ Länder )
      Somit könnte dann der Rubel und der Yuan , auch
      etwas STABILER ( da Goldgesichert ) wie der US
      Dollar werden . Wird da der ehemalige Sozialismus ,
      doch der bessere Kapitalismus ????? Keine Ahnung .

      @ suchenwi , was sagst Du denn als China-Experte
      dazu ?????

      LG Det

      • Hallo Det,
        in China war ich zuletzt 2004, seitdem hat sich da wohl enorm viel geändert… Prognosen traue ich mir da, wie allgemein, nicht zu. Meine letzten WP-Käufe waren ETFs auf Emerging Markets-Staatsanleihen, da sind China und Russland ja auch drin.

        • Tja 15 Jahre sind wohl ein zu langer Zeitabschnitt , um da
          die Lage etwas Objektiver zu beurteilen . Ich dachte eher
          das Du da immer am Puls der Zeit ( betr. China ) dran bist .
          LG Det

          • Na ja, am intensivsten habe ich China 1979-81 als Student kennengelernt (verdammt lang her..)
            Ich kann Chinesisch lesen und schreiben (hören und sprechen sind in der langen Zeit etwas eingerostet), und verfolge die (hauptsächlich deutsche) Presse über China. Das war’s auch schon. Chinesische Wertpapiere habe ich nicht, allenfalls als ETF-Bestandteile.

          • Na suchenwi , da bist Du doch schon mal wesentlich besser
            dran , wie die meisten anderen Investoren , die mal über
            China nachdenken . Also kannst Du dann quasi Mandarin ???
            Ich könnte ja maximal die Mandarinen essen .
            ( Du kennst das doch , mit den Einäugigen unter den Blinden ,
            gilt ja auch für Sprachen )
            Also wenn dann mal so ein China Investment rausgesucht wird
            könntest Du ja dann wenigstens die Geschäftsberichte lesen .
            Ich könnte nicht mal deuten , was da neben den Zahlen stehen
            würde . Immerhin , denk an die Einäugigen . Ich würde da eher
            zu den Blinden gehören . Also Respekt !!!
            LG Det

          • Ach, Geschäftsberichte… ich könnte schon den „meiner“ Siemens AG nicht voll-verstehend lesen.
            Englischsprachige noch weit weniger.
            Und chinesischsprachige noch viel weniger.
            Das ist halt eine Wissenschaft für sich, BWL…
            Meine einfache gelernte Lektion:
            Gewinn = Umsatz – Kosten.

            Als Student in Göttingen war ich oft bei den BWLern, und den Numerischen und Angewandten Mathematikern, weil es 1987 das Fach Informatik noch gar nicht gab, ich das aber schon lernen wollte, und dort gab es einige Lehrveranstaltungen dazu… 😀

          • Zu „Mandarin“: das ist ein etwas veralteter Name für Hoch-/Standardchinesisch, in der VRCh „putonghua“, in Taiwan „guoyu“.
            Ja, das habe ich gelernt, plus ein wenig Dialekte aus Nanjing, Shanghai und Hongkong.
            Aber das ist eben 40 Jahre her, und mit dem Wirtschaftssystem hat sich in China seitdem halt auch die Sprache stark geändert…
            ETF z.B. heißt in China übrigens auch ETF 🙂 Auf Chinesisch: 交易所交易基金 – das kann ich mir noch zusammenreimen.
            REIT: 不動產投資信託 – Immobilien-Investitionsfonds.
            Eigentlich alles einfach…

    • Hi Det,
      ja, BuH bleibt BuH. Aber ich habe natürlich meine Regeln zum Verkauf – nur triggern sie (noch) nicht.
      OHI ist aber auf der Watchliste zum Verkauf. Sollten die Geschäftszahlen in den nächsten 1-2 Qtr nicht besser werden oder sogar eine Kürzung der Dividende anstehen, dann bin ich raus, egal wie der Preis dann ist.
      zZt. bin ich aber noch 13% im Plus (ohne erhaltene Dividende) und das ist einmal nicht schlecht für 20 Monate. Nach meiner groben Rechnung sind das ca. 14% p.a. Total Return (bislang).
      OHI ist halt ein guter Dividendenzahler – und bei 8% Div-Rendite hat man ja nicht sooooo viele Alternativen – denn was soll ich kaufen, um nicht meinen CashFlow zu senken?

      • Hallo Jürgen
        Es ist nicht EINFACH . Ich bin da ganz deiner Meinung .
        Ich habe Heute mal mit meiner Rürup Versicherung tel. .
        Die haben ( Ablegerarm das Investmenthaus ) das auch geschafft
        mein Kapital in den letzten 8 Jahren ( also für den Rürup Teil )
        um ca. -3% DS p.a. zu senken . Also bei 110k , ca. 10% plus 16%
        Inflation den WERT gemindert . Bei einer “ Einmalanlage Rürup “
        ansonsten “ Bestandsgleich “ von 20k , nach 7,5 Jahren !!!!!
        Neubewertung : 20000,00 Euro nun 20300,00 Euro , also 300,00 Euro
        an Plus auf den Preisschild , WERT ca. 16k NEU da dann
        Inflationsbereinigt gemindert . Aber Rürup ja noch nicht in der
        Auszahlung , da muss ich ja noch bis 60 warten . Die anderen
        2/3 Versicherungen , haben ja wenigstens schon mal den Break Even
        geschafft und liefern ja wenigstens ein wenig Cash Flow dazu .
        Also wäre ich für den Versicherungsanteil wohl schon Zufrieden ,
        wenn ich einfach mein Geld ( dann aber auch incl. Rürup und GRV )
        nach Inflationsabzug , wiederbekommen würde . Cash Flow Vorteil
        von über 25 Jahren , möchte ich in der Rückspiegelbetrachtung
        aber trotzdem NICHT missen . Hat mir doch einige Freiheiten erlaubt .

        Tja , das ist das Umfeld , in dem man sich so bewegen kann .
        Freude sieht da irgendwie ANDERS aus . Daher bin ich auch immer
        noch stark am überlegen , ob der KREDITGEGENGESICHERTE
        ( also Inflation trägt dann der Kreditgeber ) Immobestand , nicht
        doch die bessere Möglichkeit ist . Zumal sogar ein positiver Spread
        von ca. 0,7% ( Kreditzins zu Inflation ) zu meinen Gunsten entsteht .
        Allerdings wollte ich im ALTER , eigentlich ein wenig davon wechhhhh .
        Ich vermute mal , da stellen sich die “ Profis “ im Anlagehaus genau
        die gleichen Fragen .

        DIC , ca. 10% Plus zu DS EK , Bar Div. aber eher bei 4 bis 5% und
        dann nach Inflation und Steuer , ca. 1 bis 2 %
        ( Aber da habe ich noch ein wenig Hoffnung das der VK der TLG Anteile ,
        nochmal eine Neubewertung von DIC ergibt was sich dann ggf. auch am
        Preisschild bemerkbar macht = Abwarten ) . NRZ ca. auch so 10% Plus
        zu DS EK , aber mit etwas mehr Bar Div. Zahlung
        ( Rechnung vs. Freenet s.o. ) , WPC , erstaunliche LOW Vola , aber
        bereits am anlaufen meiner oberen Range , ca. 6% Bar Div ( Brutto ) .
        Tja , im Ergebnis , bin ich wohl bei Dir . Was soll man tun ?????

        Daher schaue ich jetzt auch nochmal auf ETFs , um mir das ggf. etwas
        einfacher zu machen , und nur noch Aktien / Investmentfonds als
        Einzelanlage zu wählen . Mal sehen , m.M.n. keine Eile notwendig .
        Aber für teilweise nur 2% Unterschied , kann das ggf. ein ETF doch
        evt. EINFACHER erledigen ????? Time will tell .

        LG Det

        • Tja, das spiegelt schön die Gründe wieder, warum ich nie auf Versicherungen gesetzt habe – und wohl auch nie werde.

          Das mit den ETFs solltest du dir wirklich mal anschauen. Es sind ja im Grunde nichts anderes als „automatisierte Fonds“ und daher billiger im ‚Unterhalt‘.
          Ich habe habe neben dem ausschüttenden ‚Global Select Div 100‘ nun auch eine kleine erste Posi im ‚iShares MSCI Global Min Vola‘. Der schüttet zwar nicht aus, hat aber eine geringe Vola von < 10%. Daher besteht eine gute Chance, diesen auch gut langfristig zu handeln.
          ETFs sind auch recht gut als Trading-Instrument zu nutzen, da sie sich fast immer an einem Index orientieren.

          • Nein Jürgen , das würde ich ANDERS sehen .
            Versicherungen , sind MEIN Anleihen-Ersatz .
            Hier hatte ich Damals , die “ LANGLAUFENSTE ANLEIHEFORM “
            gewählt , die sich mir angeboten hat . Laufzeit LEBENSLANG .
            Zwar auch ein wenig bei verschiedenen Unternehmen verteilt ,
            aber im Grunde , immer das gleiche Produkt . RENTE = Kupon .

            Und für die SOFORT BEGINNENDEN RVs , bin ich damit auch
            SEHR ZUFRIEDEN . Da habe ich A) meinen Break Even geschafft
            ( Also der Zeitpunkt , ab den es sich lohnt , ist bereits
            eingetreten und damit für mich als Risiko irrelevant , muss
            ja auch erstmal geschafft werden , daher vermute ich , das
            Viele , die erst mit Regelalter 63 bis 67 in den Bezug gehen ,
            diesen Vorteil nicht mehr , oder nur schwer , erreichen werden .
            Also die Wette i.d.R. eher verlieren werden )
            B) Den Vorteil des weiteren Cash Bezuges , aber bis zum
            St. Nimmerleinstag , bleibt für mich weiterhin erhalten .
            Also in Summe , Kapital zurück , Recht auf Bezug , bleibt bis
            Lebensende auf regelmässigen Cashflow MONATLICH , bestehen .

            Also für DIESE 2/3 Langlebigkeitsschutz , ist für mich alles
            in Ordnung , HIER bereue ich NICHTS . Das Passt für mich .

            Etwas ANDERS sieht es bei den ca. 1/3 Rürup/GRV aus .
            Brauche ich zwar auch manchmal um zvE anzupassen , aber
            im Grunde ist es HIER , tatsächlich auch nur eine
            Langlebigkeitsversicherung . D.h. durch spätere erstmalige
            Bezugsmöglichkeit , ist es m.M.n. relativ Wahrscheinlich ,
            das ich den Break Even , bei DIESEN 1/3 vom 3tel , nicht
            mehr schaffen werde . Daher auch als NEUANLAGE , nur noch
            bis max. vergleichend 45RP/90RP ( also ca. 30% Versicherung )
            gewünscht . Dabei darf aber auch nicht vergessen werden ,
            das ich ja im Grunde , Zeit meines Lebens , Privatier/Rentner
            mit UN Beteiligung AKTIV war . Also schon immer Langweilig .
            Also bis auf so ein paar RPs in der GRV ( aus ganz früherer Angestelltentätigkeit , mit 18 schon weit über BBM ) , ist da
            von Staatlicher Stelle ( GRV ) , NICHTS zu erwarten .
            Somit versuche ich wenigstens für den “ Langlebigkeitsanteil “
            einen DS Rentner zu Spiegeln . Und auf Paarsicht halt 2 .

            Die eigentliche Frage , die sich dabei stellt , ist im Grunde ,
            wird mein ca. 2/3 Anteil , den 1/3 Anteil , rausreissen können .
            Und da bin ich doch eher am zweifeln , da würde ich im Bezug auf
            derzeitiges Niedrigzinsumfeld eher von max. AUSGEWOGENE CHANCEN
            ausgehen . Sehe ich die 2/3 dann auch noch auf Paarsicht , sind
            es ja eher 1/6 . Und ob dann das 1/6 die 5/6 noch AUSGLEICHEN
            können , bezweifele ich erst so richtig . Da wird es m.M.n.
            eher auf eine NEUTRALE ( Wenn denn Überhaupt noch ) Entnahme
            rauslaufen . Leider ist für die 5/6 keine Alternativmöglichkeit
            des ersten Bezuges gegeben , da Bezug an der versicherten Person
            hängt . Und für 3/6 besteht halt KEINE Wahlmöglichkeit , da über
            AG/AN immer die BVW TEILE aufgefüllt werden . Somit bin ich für
            2/6 ZUFRIEDEN , für 1/6 ABWARTEND , bei 3/6 keine großen
            Möglichkeiten betr. Wettchancen zu sehen .

            So ist etwa meine Sicht auf ein Kap. Stock von ca. 330/660k .
            Also ca. 200k ZUFRIEDEN , ca. 160k ABWARTEN , ca. 300k auch
            ABWARTEN , da eh keine andere Möglichkeit . Ob am Ende 660k
            auch einen Break Even erreicht , m.M.n. eher UNWAHRSCHEINLICH .
            Aber Hoffnung bleibt natürlich .

            LG Det

          • Ist ja gut – vielleicht ist mir das alles auch nur zu kompliziert oder zu viel der Rechnerei.
            Ich mag es halt (relativ) einfach und sehe mein Lebensende in einem zweistelligen Bereich, also kleiner 100.
            Also sind meine Kalkulationen auf 30 Jahre Entnahme angelegt. Wenn alles kommt wie geplant, dann ok, und wenn nicht: so what! Wenn die Kinder was erben wollen sollen sie was dafür tun 😉

          • Stimmt auch wieder 🙂 🙂 🙂
            aber ich dachte , wenn man gleich den “ Status “ nicht
            unbedingt NOTWENDIG an Nachwuchs durchreichen kann , wäre
            das ja auch eine schöne Möglichkeit für Nachwuchs .
            Und evt. braucht man es ja selber auch noch mal ?????
            Keine Ahnung was Alles noch passieren wird .
            Sind ja UNRUHIGE Zeiten auf DIESER Welt .
            LG Det

          • Zu den ‚unruhigen Zeiten auf dieser Welt‘: ja, das ist wohl so.
            Weisst du was ich tue, um mich nicht verrückt zu machen?
            Ich schaue nicht mehr in alles rein, lese nicht mehr alle Nachrichten und nehme mehr Dinge mit Humor und maximal Kopfschütteln statt mit Verärgerung.
            Außerdem lese ich lieber ein gutes Buch oder schaue eine schöne Doku im TV als mich über unsere Regierung oder das Weltgeschehen zu ärgern.

          • Achso Jürgen
            Heute ist auch wieder Schneckenpost vom FA gekommen ,
            durch “ Rebalancing “ EINKOMMEN “ ( 2014 /2015 ) und
            neuen BFH Urteil ( vom 19.01.2017 BStBL II 2017 S. 684 )
            betr. beschränkt abziehbare Sonderausgaben , ist mein kleines
            zvE nochmal etwas kleiner geworden , und die Rückerstattung
            wird dann wohl ( aus 2014/2015 ) bald auf meinen Konto
            zum VERBRAUCHEN eintreffen . Wenigstens das FA versteht
            meine Notlage . 🙂 🙂 🙂 ( Aber eh nur mini Betrag 🙁 )
            LG Det

          • Steuern 2014/15????
            Soweit geht mein Gedächtnis ja gar nicht zurück 😉

  34. @Det: “ früherer Angestelltentätigkeit , mit 18 schon weit über BBM „

    Hallo Det, vielleicht könntest Du ja für die jüngeren Leser hier einmal ein Tipp geben, mit welcher Tätigkeit (Beruf, Position, Branche) man mit 18 Jahren „weit über“ der Beitragsbemessungsgrenze verdient? Mit 18 Jahren war ich gerade mit der Schule fertig…

    Und würdest Du diesen Weg (der Dir ja offenbar ermöglicht hat, sehr frühzeitig für Dein ganzes Leben eine Rente zu finanzieren) auch heute noch jungen Leuten empfehlen? Was sagst Du da Deinem Nachwuchs? Welche Ratschläge kannst Du da geben?

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter
      A) Sorry Peter andere VITA wie Du mit 18.
      Mit 14 habe ich schon GEHANDELT , mit 18 ANDERE SPIELPLÄTZE .
      ( Stillschweigevereinbarung bis Lebensende mit Restrisiko )
      B) Jungen Leuten kann ich das nicht raten , da es einfach nur
      Zufall und Glück war . Man könnte es mit einem Lottogewinn
      vergleichen , welcher durch Vitamin B entstanden ist .
      Heute NICHT mehr reproduzierbar . Einfach NUR GLÜCK .
      Risiko EXTREM , das Zeitlebens Zahlungsunfähigkeit ,
      beinhaltet hat . Also NIX , was man als junger Mensch möchte .
      ( Das ist halt die ANDERE SEITE !!! Nicht nur Easy !!! )
      Trotzdem , in meinem Fall , Rückschau , eigentlich PURES GLÜCK .
      C) Meinem Nachwuchs , rate ich , versuche ein langweiliges
      Leben zu führen , Verstehe alle Optionsmöglichkeiten die
      sich Dir bieten . Verstehe unser Geldsystem . Verstehe
      die BEGRENZTHEIT deiner Lebenszeit . Mach nur das , was
      Du wirlich machen willst , suche Dir Möglichkeiten , deine
      Ziele zu erreichen . Mach das , was nicht alle Anderen auch
      machen , wenn Doch , such Dir wenigstens eine Nische .
      Habe IMMER mehrere Wahlmöglichkeiten . Die Bedingungen
      dafür immer beachten . Sei ZIEL-FOKUSSIERT .

      Habe IMMER , mehr Einnahmen wie Ausgaben , versuche EIN
      ( oder besser MEHRERE ) passive Zahlungsströme zu errichten .
      Werde ein guter Verkäufer . Sei Dir stets deiner glücklichen
      Lage bewusst , Optionsmöglichkeiten , bereits zu kennen .
      Verstehe den Unterschied zwischen einer Ausgabe und einer
      Investition . Verbrauche nur das , was notwendig ist .
      Versuche die Ausgaben klein zu halten , die Investitionen
      zu vergrößern , die RISIKEN zu händeln / vermeiden .

      Versuche 30/30/30/10 zu verstehen und auch zu leben .
      Gib den 10 ten Teil deines Einkommens ab , wenn Du kannst
      auch ruhig mehr . Bleib immer bei Dir selbst .
      Bescheiden Leben , hält Verpflichtungen zu MEHR fern .

      So Dumm es sich anhören mag , aber MEINE GLÜCKS-VERURSACHTE
      Möglichkeit , wird es wohl NIEMALS SO wieder geben . Aber
      dafür gibt es ANDERE .

      Ich hoffe das hilft Dir ein wenig .

      LG Det

      • Ja, danke für deine Antwort. Auch wenn ich nicht so ganz verstehen kann, was an deiner Tätigkeit so geheimnisvoll sein kann. Ich habe ja nicht nach einem Arbeitgeber, Kundennamen oder konkreten Projekten/Produkten gefragt.

        Aber nun gut – ich will nicht weiter fragen. Du wirst schon Deine Gründe haben, warum Du lieber nicht darüber sprechen möchtest. Alles gut.

        Auch die zweite Frage hatte sich ursprünglich mehr auf Empfehlungen zur Berufswahl bezogen. Immerhin habe ich verstanden, dass Du Deinen Weg niemanden empfehlen würdest. Zumal die Möglichkeit offenbar ohnehin nicht mehr besteht.

        Naja – muss sich der Nachwuchs eben selber was suchen… 😉

        Gruß, Der Privatier

        • Jaaaa Peter , der Nachwuchs muss sich SELBSTVERSTÄNDLICH etwas
          ANDERES suchen . ETWAS was zum Nachwuchs passt .
          Ist ja NICHT MEIN LEBEN , sondern LEBEN VOM NACHWUCHS .

          Verdienstmöglichkeiten sind dabei m.M.n. auch irrelevant .
          Wenn jeder Tag , mit FREUDE , gelebt wird , ist ALLES richtig .

          Der Kühlschrank muss sich aber TROTZDEM füllen . D.h. entweder
          sind noch ausreichend andere Bezugsmöglichkeiten gegeben ,
          ( Wegen mangelnder Glaskugel , kann ich aber auch nicht
          abschätzen , wie sich das beim Nachwuchs ergeben wird )
          oder es müssen sich weitere Optionen erschlossen werden .
          ALSO AUF JEDEN FALL , SELBER RAN !!!!!

          Ein wenig Rüstzeug , versuche ich mit auf den Weg zu geben ,
          ( also Werkzeug ) das notwendige LERNEN und UMSETZEN , muss
          aber von ALLEIN kommen ( Obwohl ich ja dabei auch LERNE z.B. Ebay ).
          Der Ebay Handel , läuft jedenfalls schon relativ AUTARK .
          Bestimmt Ausbaufähig , aber das ist ja nicht das Ziel ,
          sondern Ziel war , SELBSTSTÄNDIGES erschließen von Einkünften .
          ( Und wenn das auch nur 1 Euro sind , TOTAL EGAL !!!!! )
          Ziel des ERKENNENS von Möglichkeiten , aber auch , was da so
          für ein Quatsch ( Verpflichtungen ) mit dran hängt . Also auch
          WICHTIG : Wie gehe ich damit um , wenn etwas NICHT RUND läuft
          ( Rückschläge , gehören für MICH , ZWINGEND dazu = LERNEN ) .
          Welche Wege/Möglichkeiten kann ich finden , um mein Ziel
          trotzdem noch durchzusetzen ( also immer eine Individual-Frage )
          Und da ist es halt NICHT immer Lustig und Einfach , sondern
          AUCH , mal NERVIG und ANSTRENGEND und auch RISIKOREICH .
          M.M.n. NORMAL !!!!!

          Sehr schön eigene Ideen gefunden , macht mich VORSICHTIG
          OPTIMISTISCH . Und ob das nun alte Klamotten/Spielzeug bei
          Ebay sind , oder Wohnwagen bei Autoscout , oder Immos bei
          Immoscout , oder Aktien bei Onvista , oder Steine bei
          Baumarkt 24 , ist doch m.M.n. erstmal total EGAL .
          WICHTIG HIERBEI = LERNEN WIE ES RICHTIG GEHT .
          Und da würde ich bei Nachwuchs vermuten : Auf dem Weg .

          Solange es mir möglich ist , werde ich versuchen , das LERNEN
          zu Unterstützen . Und manchmal gibt es auch noch eine ( DIC )
          Sondervorstellung mit Job Angebot für die Zukunft ( = Option ).
          Time will tell

          LG Det

  35. Sehr geehrter Privatier, mit großem Interesse lese ich Ihre Beiträge, sie sind fundiert und leicht verständlich geschrieben. Was ich daraus für meine aktuelle Situation „mitnehme“ würde ich dennoch gerne zusammenfassen und mir von Ihrer Seite aus bestätigen lassen, dass ich da richtig liege, davon hängt meine finanzielle Zukunft und alles was damit zu tun hat, ab…
    Ich werde im Juli d. J. 57 J. alt, mit Austritt zum 31.07.2019 wurde mir, unter Nichteinhaltung der Kündigungsfrist und mit bezahlter Freistellung ab Unterschrift, ein Aufhebungsvertrag angeboten (dass die Küfri nicht eingehalten wird ist unüblich, aber seit Kurzem in meiner Firma Usus). Ich würde gerne das Dispositionsjahr in Anspruch nehmen und mich dann, zum 01.08.2020, also mit 58 J. und exakt nach 1 Jahr, arbeitslos melden, nicht arbeitsuchend, da ich NICHT vermittelt werden möchte. Die mir dann zustehenden 24 Monate ALG1 würde ich gerne in Anspruch nehmen. Arbeitslos melden würde ich mich dann Ende April 2020.
    Ich habe vor, bei der AfA, nach erfolgter Unterschrift, einen Termin bei der Leistungsabteilung zu vereinbaren und meinen Wunsch entsprechend vorzutragen. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist das zwar nicht notwendig, aber vielleicht fühlen sich beide Seiten doch etwas wohler…
    Ist meine Vorgehensweise aus Ihrer Sicht so korrekt? Gibt es darüber hinaus Dinge die zu beachten sind?
    Für Ihre Antwort bedanke ich mich schon jetzt sehr herzlich.
    Viele Grüße, Sabine

    • Zum Dispojahr und allen seinen Vorteilen, Nachteilen, Vorgehensweisen usw. habe ich ja bereits eine Menge an Beiträgen veröffentlicht. Vielleicht lesen Sie die noch einmal nach und prüfen, ob das mit Ihren Vorstellungen übereinstimmt. Die Beitragsreihe hat den Titel „Hinweise zum Dispojahr„.

      Ansonsten gibt es einen Punkt in Ihrer Vorstellung, der in der Realität anders laufen wird:
      Für den Bezug von ALG1-Leistungen ist es zwingend erforderlich, dass Sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, eigene Bewerbungen tätigen und die Vermittlungen der Agentur unterstützen. Wer arbeitslos gemeldet ist, ist auch immer arbeitsuchend!

      Weiterhin ist die Idee, die geplante Vorgehensweise mit der Agentur abzustimmen, sehr gut. Es könnte allerdings sein, dass man Ihnen nur dann einen Beratungstermin gibt, wenn Sie auch bei der Agentur gemeldet sind (als arbeitsuchend). Wei gesagt: Kann sein, muss aber nicht. Einfach mal probieren.

      Wenn Sie weitere Fragen haben, stellen Sie diese am besten direkt bei den betreffenden Beiträgen.

      Gruß, Der Privatier

  36. Vielen Dank für die Antwort.
    Soweit ich informiert bin gibt es auch eine Alternative dem Arbeitsmarkt „zur Verfügung zu stehen“ indem man einen sog. „Bildungsgutschein“ einlöst oder irgendwelche Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch nimmt. Theoretisch käme auch eine klassische Umschulung in Betracht, allerdings nicht mehr wenn man bereits kurz vor der Rente steht… Heißt also, tun muss man was, da war ich durch einen Beitrag an andrer Stelle falsch informiert oder habe nicht richtig gelesen… Also ich werde versuchen diesen Weg zu gehen und die 24 Monate, oder einen Teil davon, mit Weiterbildung zu verbringen, die mir im besten Fall dann noch finanziert wird. Um von der Agentur gefördert zu werden muss das natürlich in eine Richtung gehen, die nachher auf dem Arbeitsmarkt zum Einsatz kommen kann, ich denke da an Deutschkurse für Nichtmuttersprachler… 😉
    Ansonsten gibt es hier in der Tat sehr viel zu lesen, viel gute Anregung und Information. Denke, ich werde mich hier künftig öfter mal aufhalten, zumal ich dann ja auch Zeit habe 🙂 wobei, ist noch nix in Trockenen Tüchern…
    Viele Grüße, Sabine

    • Hallo Sabine, es scheint mit Bildungsgutschein zu gehen, wobei mir noch nicht ganz klar ist, ob die AfA da zustimmen muss und was in Frage kommt. Wahrscheinlich eher eine Ausbildung oder Fachschule, um auch zwei Jahre zu füllen. Bedeutet aber auch, dass Sie recht regelmäßig anwesend sein müssen, sonst meldet das der Bildungsträger sicherlich der AfA.
      Bei der Kündigungsfrist können Sie vielleicht noch etwas Abfindung rausholen. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Aufhebungsvertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist angeboten bekommen und habe dann vereinbart, doch kurzfristig früher zu gehen. Die Lohnzahlungen für die Zeit plus AG-SV-Anteil habe ich dann zusätzlich zur Abfindung bekommen.
      Oder vielleicht können Sie die Freistellung doch bis zur regulären Kündigungsfrist verlängern. Ein Abgang zum 1. Juli ist nicht ganz optimal oder Sie können mit Ihrem AG vereinbaren, dass die Abfindung erst im Januar 2020 ausgezahlt wird. Das wäre steuerlich optimal. Siehe auch ganz viele Beiträge hier im Forum.

      LG Markus

      • Hallo Markus,

        danke für den Kommentar. Die AfA hat auf jeden Fall ein Wörtchen mitzureden wenn es um die Einlösung von Bildungsgutscheinen geht, da dies ja auch meist mit Kosten für die Agentur verbunden ist. Die Agenturen haben wohl selbst eine Auswahlliste , aber natürlich nicht alles gelistet was es dann nachher tatsächlich so gibt. Lohnt sich also immer sich selbst zu informieren um dann mit dieser Idee dort vorzusprechen. Wie bereits erwähnt, sollte etwas sein was nachher auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt werden kann, wenn es da aber eine, möglichst große, gemeinsame Schnittmenge mit den eigenen Ideen und Interessen ergibt, umso besser…
        An der Kündigungsfrist möchte – und kann – ich gar nichts ändern. Je früher desto besser, klingt traurig, ist aber leider so; finanziell ist es für mich machbar, wenn auch nicht über die Abfindungssumme, heißt mit finanziellen Einbußen ist zu rechnen, aber wer damit hadert, der hat das Prinzip nicht verstanden… Im übrigen wird die Abfindung im darauffolgenden Januar ausbezahlt…
        Der Austritt zum 31.07. ist für mich m. E. ideal, da ich im Juli 57 J. alt werde und mich damit, nach Inanspruchnahme des Dispositionsjahres, zum 01.08.2020 mit 58 J für 24 Monate arbeitssuchend melden kann, so hab ich das zumindest verstanden 😉
        Guten Start in die Woche,
        Viele Grüße, Sabine

  37. Hallo Peter
    Könntest Du mal einen Abgleich des Status AKTIE vs INVESTMENTFOND
    bei ( Zumindest doch bisher von Dir mitgeteilter Steuersicht TOP ,
    von Comdirect ) machen .

    Insbesondere würde mich folgender “ Status “ bei der Comdirect
    Bank interessieren .

    – Freenet ( m.M.n Aktie und Div. aus Einlagenkonto mit bekannter
    Zuordnung A) Kurs G/V = Aktie , aber B) um gez. Div. , gemindert )

    – NRZ ( m.M.n. Investmentfond , d.h. Div. und Kurs G/V dem Zinstopf /
    also allgemeiner Verlusttopf , obwohl doch die Bezeichnung irgendwie
    ja auch total Irreführend wäre / zuzuorden , analog OHI )

    – Aurelius ( m.M.n. Aktie , Div. m.M.n. Zinstopf , Kurs G/V = Aktientopf )

    – DIC ( m.M.n. Aktie , Kurs G/V = Aktie , Div. Teils/Teils , da ja meistens
    auch immer Zahlung aus Einlagenkonto und somit DIESER TEIL wie z.B.
    bei Freenet auch minderung des EK / aus Steuersicht / bedeuten würde )

    – WPC ( WP Carry , m.M.n. Investmentfond s.o. vgl. NRZ / OHI ) , wenn Du
    Sie nicht hast , evt. Simulation möglich ???

    – Deutsche Konsum REIT ( Soll wohl auf UN Ebene als REIT behandelt werden
    aber auf Anlegerebene als Aktie bei Kurs G/V , Bar Div. Zinstopf ,evt.
    auch aus Einlagenkonto , bisher noch keine Bar Div Zahlung erfolgt )

    Grund ist UMSCHICHTUNG / Frei machen , von HHG Depot , auf NK Depot ,
    damit HHG Depot NUR NOCH mit “ Fonds “ also sowohl Kurs wie auch Bar Div.
    den Zinsgewinn ZUZUORDNEN ist . Ich blick da sonst bald nicht mehr STATUS
    und jeweilige “ Auswirkung “ = Extrem NERVIGE ständige Änderungen was
    nun den “ Status “ Aktie , was den “ Status “ Investmentfond o.ä.
    auf jeden Fall , halt NUR NOCH ZINSTOPF berührt . Dann kann wenigstens
    KURS G/V Aktie den Aktien zugeordnet werden , Zins/Fond Anlagen , den
    Zins-Topf , auch bei evt. AN/VK Kurs G/V ( Also leichtere Übersicht für Gegenmaßnahmen betr. Töpfchenberührung ) .

    Zumal das ja bei IB schon wieder ANDERS ist . Alles Aktien , manche
    haben auf UN Ebene , den Status REIT ( z.B. USA ) .
    Das wird bestimmt auch noch SPANNEND , wenn das dann auf Anlegerebene
    ( Deutschland ) ankommt und da NEU zu sehen ist . Also mit Abgabe der
    “ Erklärung 2017 “ . Neu geplant sind jetzt 500,00 Euro/mon. Netto/Netto
    Plus TG Netto/Netto , Rest als Zahlungsvermeider ( evt. ETF Thes. )
    oder ohne weitere “ Zahlungsverpflichtung bei Erklärung “ wie z.B. DIC ,
    Freenet ( evt. auch nochmal ANDERE “ AUS EINLAGENKONTO “ zahlende ) ,
    um passend auf zvE “ Erklären “ zu können . Zielvorgabe zvE 1 bis 1,5k
    müsste evt. wieder passend “ an-steuer-bar “ sein .

    Wie ist das eigentlich bei der GKV , sehen Die , die Zahlung aus
    Einlagenkonto , eigentlich auch NICHT als ZAHLUNG an ???
    ( Also dann NICHT Beitragspflichtig ??? ) Oder doch eher wie eine
    Zahlrente ( Also voller ZUFLUSS , 100% zu Verbeitragen ) ???
    Im FA Bescheid , würde Zahlung aus Einlagenkonto , ja NICHT aufgeführt
    werden , wenn GKV DIESEN dann als Grundlage nimmt , wäre das ja NICHT
    aufgeführt , oder ??? Habe ich da einen Denkfehler ???

    LG Det

    • Soweit ich das sehen konnte, liegst Du mit Deiner Zuordnung/Einschätzung richtig.
      Zu WPC und Dt.Konsum REIT kann ich allerdings nichts sagen, da ich beide Werte im Detail nicht kenne.
      Generell kann man aber immer davon ausgehen, dass Erträge (egal ob: Zinsen, Dividenden, Ausschüttungen, etc.) immer im Verrechnungstopf „Sonstiges“ verbucht werden. Ausnahme: Es handelt sich um Ausschüttungen gemäß §27 KStG. Diese sind generell steuerfrei und werden mit keinem Topf verrechnet.
      Bei den von Dir genannten Werten, die dies in der Vergangenheit praktiziert haben (Freenet, DIC zum Teil) gibt es aber natürlich keine Garantie, ob und in welchem Maße dies zukünftig auch der Fall sein wird.

      Nur Gewinne/Verluste aus Veräußerungsgeschäften von Aktien werden mit dem Verrechnungstopf „Aktien“ verrechnet. Aktienfonds oder -ETFs gehören NICHT dazu!
      Ebenso gehören (seit 2018) auch Kapitalgesellschaften NICHT dazu, deren Status aus Sicht der Banken „unklar“ ist, wie eben z.B. Unternehmen wie OHI oder NRZ. Diese Problematik habe ich aber bisher nur bei ausländischen Unternehmen kennengelernt. Bei inländischen REITs dürfte dies aus meiner Sicht kein Problem darstellen. Ich habe allerdings auch bisher noch kein inländisches REIT-Papier verkauft. Von daher ist das nur eine Annahme.

      Zur Frage, wie denn die GKV eine (steuerfreie) Zahlung aus dem Einlagenkonto sieht, ist die Antwort sehr simpel: Die GKV sieht die Zahlung gar nicht. 🙂
      Zumindest dann nicht, wenn man den Nachweis der Kapitaleinkünfte über den letzten Steuerbescheid durchführt. Dort ist ja nur die Summe der Kapitaleinkünfte aufgeführt und keine einzelnen Ausschüttungen. Und die Zahlungen nach §27 tauchen da ja nicht auf.
      Noch einfacher ist es allerdings für den KVdR-Rentner: Da interessieren die Kapitaleinkünfte nämlich gar nicht. 🙂 🙂

      Gruß, Der Privatier

      • Ja Danke Peter
        An der KVdR Frage , arbeite ich ja noch ein wenig ( Bastelstunde ) .
        Nicht für mich ( Zeit reicht wohl nicht mehr ) , aber den Nutzen ,
        könnte man ja evt. ( bei pos. Bastelarbeit ) trotzdem noch mit ziehen .
        Auch mit den Zahlungen aus §27 ist ja schon mal WICHTIG zu wissen .
        Aber insbesondere für einen Rebalancingprozess , ist es ja immer
        GÜNSTIG , wenn man schon mal so in ETWA , absehen kann , wo da eine
        Zuordnung ( Kap. Stock ) erfolgen könnte ( Also Blumentopfwechsel ,
        im PLAN , m.M.n. passend ) . Auch bei Nachwuchs , wird sich das wohl
        mit § 27 nicht Auswirken , außer evt. auf dem Konto zum VEBRAUCHEN .

        Und natürlich , wenn ich dann “ voller Freude “ , nochmal in die NEU
        gewünschte PFLICHTVERSICHERTE ANGESTELLTENTÄTIGKEIT springen möchte 🙁 😉
        ( ist ja zum Glück noch ein wenig Zeit dazugewonnen worden , PUUHHHHHH )
        Nicht das es so ÜBERRASCHEND KOMMT , ist ja schon mal GUT zu wissen ,
        das §27 , NICHT gesehen werden . Hoffentlich bleibt das auch ERSTMAL so .
        Naja , Time will tell .

        LG Det

        • „…ist ja schon mal GUT zu wissen, das §27 , NICHT gesehen werden „

          Noch eine kleine Ergänzung/Warnung: Das gilt natürlich immer nur für das Jahr, in dem die Dividenden fliessen! Denn (wie ja sicher bekannt ist) diese steuerfreien Ausschüttungen reduzieren den Einkaufspreis und wenn Du dich mal von den Aktien trennen willst/musst, ist der Gewinn entsprechend höher und DANN werden diese Ausschüttungen natürlich doch gesehen.
          Und da Du es ja immer gerne etwas dramatisch hast: Dabei sind dann im Laufe der Jahre die eigentlich dem Verrechnungstopf „Sonstiges“ zugehörigen Einkünfte wieder einmal den schattenhaften Mutanten zum Opfer gefallen und im Aktien-Topf gelandet. Wahrscheinlich irgendwann um Mitternacht bei Vollmond. Huhuhu…

          Gruß, Der Privatier

          • Naja Peter , da Du ja oben evt. schon gelesen hast , z.B.
            Freenet B) um gezahlte Div. gemindert , ist DAS vermutlich
            für mich nicht ganz so dramatisch .

            Für z.B. OHI , aber schon , da UNERWARTET “ Aktie G/V “
            zum “ ZINS G/V “ RÜCKWIRKEND mutiert ist . Ich mag sowas
            nicht gerne , daher ist mir sowas auch UNHEIMLICH .
            Auch ohne Huhuhu…………………………………

            Und da bin ich jetzt leider GEZWUNGEN , MIR JEDES UNERWARTETE ,
            ( also UNHEIMLICHE schattenhaft MUTIERENDE MUTANTEN zum
            01/01/2018 MIT DER SEKUNDE NULL ) AKTIEN AUF ZINSTOPF-WECHSELNDE UNTERNEHMEN rauszusuchen , damit ich den GEWINN/VERLUST-TOPF
            besser im ZUTREFFENDEN HEXENKESSEL sehen kann
            ( Quasi in der Hoffnung , das DER dann fast von Geisterhand
            evt. verschwindet , ähnlich wie Zahlung § 27 aus Einlagenkonto ) .

            In der weiteren Hoffnung , dann ggf. auch in den nächsten Jahren ,
            wieder mein Süppchen passend , im Hexenkessel , kochen zu können .

            Und NATÜRLICH finde ich es SEHR DRAMATISCH , wenn auf einmal mein
            Plan , “ Aktien G/V “ gegen “ Aktien G/V “ , nicht mehr funktioniert ,
            nur weil sich SCHATTENHAFT MUTIEREND die “ AKTIE “ zu “ FOND “
            und damit ZINSTOPF-BERÜHREND , UNERWARTET “ RÜCKWIRKEND “ , INS
            DEPOT EINSCHLEICHT . Das finde ich eher SEHR GESPENSTERHAFT !!! .

            NEXT ONE ?????
            Evt. auch mal GESPENSTERHAFT , NULLUNG DES DEPOTBESTANDES ?????
            So in Zeiten des “ Elektronischen “ ( Papierlosen ) Kassahandels .

            @ suchenwi , Lese-empfehlung “ Kassageschäft “

            @ Peter , EXTRA FÜR DICH , habe ich noch einen weiteren
            Gespensterhaften Begriff : z.B. “ Kapitaladäquanzverordnung “

            LG Det

          • Jaja Det, mein Hinweis auf die „UNHEIMLICHEN schattenhaft MUTIERENDEN MUTANTEN“ war ja auch mehr als kleiner Scherz gemeint. 😉

            Ansonste gebe ich Dir nämlich vollkommen Recht, da mir solche nachträglichen oder ungeplanten Änderungen bei der Einstufung von Gewinnen/Verlusten ebenfalls mächtig gegen den Strich geht. Und im Falle der ausländischen REITs ganz besonders. 🙁
            Aber sie sind nun auch mal recht lukrativ und daher möchte ich auch nicht darauf verzichten.

            Gruß, Der Privatier

  38. Frage: Die 0.5% 10j.Bundesanleihen 2028 (WKN:110244) notieren bei 104.513%. Erste Zinszahlung war letzte Woche, bleiben bis Laufzeitende 9 Zinstermine x 0.5% = 4.5%. Plus Rückzahlung 100%: 104.5%.
    Kann es sein, dass die zukünftigen Zinsen jetzt schon im Kurs eingepreist sind – ich also bei Verkauf jetzt das gleiche bekomme, was ich über 9 Jahre garantiert hätte?

      • Nun ja, gekauft hatte ich die in mehreren Tranchen zum mittleren Kurs von 98.595%. Hier noch einige historische Kurse mit leichter Aufwärtstendenz:
        101.1910 02.06.2018 20:54
        102.9810 29.12.2018 09:36
        103.4650 15.01.2019 08:44
        104.0130 02.02.2019 09:40

        • Bei der Linearität der letzten 3 Kurswerte könnte man vermuten, dass der zusätzlich fällige Stückzins auch eingepreist ist, und seit 15.2. ist ja nicht lange her…

          • Und der Kurs steigt weiter, 10:02 Stuttgart bei 104.557%… Beobachten, time will tell 🙂

          • Vorab: Ich bin kein Rentenmarktexperte und in der aktuellen Phase werde ich das sicher auch nicht mehr 😉

            Der Kursanstieg korrespondiert mit dem Absinken der Umlaufrendite (https://www.finanzen.net/zinsen/umlaufrendite). Danach gab es vor einem Jahr noch 0.5% Zinsen und jetzt nix mehr.

            Dadurch steigen die Kurse der existierenden Anleihen. Das hat mE nichts mit den Stückzinsen zu tun: Bliebe die Umlaufrendite konstant bei 0% müßte sich der Kurs konstant (bis zur Fälligkeit) Richtung 100% bewegen.

            Du hast mit Deinen Käufen bei fallenden Zinsen einen Kursgewinn erzielt und würdest jetzt bei einem Verkauf genau das bekommen was Du beim Halten bis zur Fälligkeit auch bekämst.

            Allerdings:
            1) Beim Verkauf, wohin mit dem Geld? 😉
            2) Vielleicht sinken die Zinsen noch weiter?

            PS: Dies ist keine Anlageempfehlung, nur ein paar theoretische Gedanken 😉
            In der Theorie der Geldanlage bin ich sowieso besser als in der Praxis 🙂

          • Hallo suchenwi
            Auch bei einer Anleihe , ist der KURS , immer die Meinung
            der ANDEREN auf DEIN Investment .

            Wird die Meinung der Anderen , BESSER , steigt der Kurs ,
            wird die Meinung schlechter , fällt der Kurs .
            D.h. , die Meinung der Anderen , ist z.Zt. wohl relativ SICHER ,
            das der Zins in der Restlaufzeit weiter fällt .
            D.h. eine Anleihe , die in der Restlaufzeit
            ( das ist die Abhängigkeit ) einen HÖHEREN ZINS
            ( bei gleichbleibender Ausfallsicherheit ) bietet , wie einen
            niedrigeren , wird wohl im Kurs steigen , da Sie ja mehr Gewinn
            ( oder zumindest den GLEICHEN auf Restlaufzeit ) bietet .

            Auch bei einer Anleihe , sind die Kursgewinne im Zinstopf zu sehen .
            Also NICHT NUR DIE ZINSEN , SONDER AUCH DIE KURSGEWINNE werden in
            dieses Töpfchen eingestellt .

            LG Det

          • Ist bei Staatsanleihen (nicht inflationsgekoppelt) der Nominalzins nicht festgeschrieben bis Laufzeitende?
            Ausnahmen: Haircut, Schuldenschnitt, Staatsinsolvenz…

            Auf jeden Fall habe ich wieder viel gelernt – sollte ich Liquidität brauchen, erstmal Stand der Umlaufrendite checken 😀

            Nächste Frage: die A1ZGWQ 4.75 Hellen.Rep. 19 hat am 17.4. Endfälligkeit, also in knapp 2 Monaten. Erwarteter Zielkurs zu LZE (letzter Zins+Rückzahlung) 104.75%.
            In Stuttgart aktuell mit 100.531% notiert – also trauen die Märkte der nicht so? Letztes Jahr hat sie jedenfalls korrekt Zinserträge geliefert, und sogar ohne QSt 🙂

          • Genau , die “ STÜCKZINSEN “ stehen ja dem VORBESITZER zu ,
            da ER ja das Risiko des Ausfalls , in dem Zeitraum , getragen
            hat .
            LG Det

          • PS , das ist auch das Prinzip , von Peters STÜCKZINSTRICK ,
            das die Zahlungen , an einem VOREIGENTÜMER , in einem Jahr ,
            somit über den Jahreswechsel , auf die Rückzahlung im
            neuen Jahr , verschoben werden kann .
            Und das Ganze , kann dann evt. auch noch ( Aktienanleihe )
            gehebelt geschehen . ABER NOCHMAL , DAS IST NUR EINE
            VERSCHIEBUNG , von einem VAJ auf ein anderes VAJ .
            Aber manchmal , passt ja GENAU DAS .

            LG Det

          • @suchenwi: Du hast ja hier schon einige Antworten bekommen. Aber einen Punkt möchte ich noch einmal herausgreifen:
            „Erwarteter Zielkurs zu LZE (letzter Zins+Rückzahlung) 104.75%“

            Das ist eine falsche Sichtweise! Der „erwartete Zielkurs“ einer Anleihe ist (bei ausreichender Bonität) zum Laufzeitende immer 100%! Der „Zielkurs“ ist eben NICHT die Summe aus Zins+Rückzahlung, sondern immer nur die Rückzahlung.

            Und darum geht die Rechnung für die Griechenland-Anleihe auch anders, nämlich wie folgt: Wer heute die Anleihe kauft, kann bis zum Laufzeitende noch ca. 8 Wochen Zinsen als Ertrag erwarten, also 4,75%/52*8= ca. 0,73%.
            Also liegt der aktuelle Wert der Anleihe bei max. 100,73%.
            Wenn jetzt aktuell etwas weniger bezahlt wird (100,53%), so sagt dies bei einer so kurzen Laufzeit meiner Meinung nach nicht mehr viel aus.

            Und zur dt. Staatsanleihe: Nun… ich weiß nicht so recht, was Du da noch weiter beobachten willst… Klar, wenn die Zinsen noch weiter fallenn, wird der Kurs noch weiter steigen. Ansonsten habe ich Deine Ausgangsfrage (“ ich also bei Verkauf jetzt das gleiche bekomme, was ich über 9 Jahre garantiert hätte?“) eigentlich bereits als Antwort interpretiert.

            Aber dt. Staatsanleihen kauft man ja wohl auch nicht wegen der Rendite. Das ist dann aber ein Thema, dass sich mit meinen eigenen Vorstellung nirgendwo mehr deckt und darum halte ich mich mal da raus.

            Gruß, Der Privatier

          • ……sagt das nach m.M. nicht mehr viel aus ………
            Doch Peter , sagt Etwas aus . Das die Dif. 100,53 zu 100,73 = 0,20
            der KÄUFER , NICHT bereit ist zu bezahlen , und als RISIKOPRÄMIE
            DIESER ABSCHLAG 0,20% im MARKT gefordert wird .
            D.h. , das Risiko , wird mit 0,2% bewertet , das über die
            Restlaufzeit , doch noch ein Ausfall entstehen könnte .
            Daher auch vom VERKÄUFER 0,2% Abschlag ( Marktmeinung ) ,
            zu AKZEPTIEREN , wenn ER 2 Monate , nicht mehr abwarten möchte .

            LG Det

          • Hallo Peter,
            du merkst vielleicht an meinen Hin- und Herüberlegungen, dass ich noch intensiv am Lernen bin.
            Staatsanleihen hatte ich länger nicht mehr angeschaut, erst heute mal wieder. Letztes Jahr hatten wir ja schon eine Debatte über deren Nutz/Unnutz.
            Der Zielkurs am letzten Tag ist natürlich 100% vom Nominal (wenn nix böse schiefgegangen ist, z.B. in Argentinien). Plus eben die letzte Zinszahlung.
            Gesamtrückzahlung bei LZE: Nominal+letzte Zinsen.
            Steuerliche Abrechnung vermutlich: Gesamtrückzahlung – Summe Kaufpreise = Bruttogewinn (frühere Zinserträge wurden ja separat versteuert).
            Zu versteuern: Bruttogewinn / Summe Kaufpreise.

            Aber zur Zukunftsabschätzung finde ich den Rechenansatz Nominal+Summe zukünftiger Zinserträge zumindest anschaulich, im Vergleich zum aktuellen Börsenkurs. Und die Kommentare von @dpw haben mich auf die Abhängigkeit von der Umlaufrendite aufmerksam gemacht (danke!)

            Ich hatte die Bundesanleihen als schwerfällige AAA-Sicherheitsklötze unter pari (Bundesbank schrieb am ersten Kauftag wohl 0.61% Rendite) gekauft. Wären die Kurse darunter gesunken, wäre es ein Verlustgeschäft geworden. Aber bei aktuellen Kursen könnte ich eine „take the money and run“-Gewinnmitnahme machen – bis LZE sind aktuell 104.5% vom Nominal garantiert (wird jedes Jahr 50bp weniger). Liegt der Kurs höher, könnte ich dazu verkaufen und 9 Jahre lang versuchen, woanders mehr als 0.5% Bruttoertrag zu erwirtschaften…

            Mache ich aber erstmal nicht. Nur beobachten.

          • Hallo Det,
            0.20% werden vom Spread Geld/Brief und Transaktionskosten vermutlich voll überschattet. Verdienen kann man daran nichts, schätze ich 🙂

          • Naja , kommt ja auch immer ein wenig auf die Summe an .
            Bei 1k wohl eher total EGAL . Und vermutlich totale
            “ ÜBERSCHATTUNG “ mit Kosten = LOHNT NICHT BEI DER SUMME .
            Auf der anderen Seite , könnte dann aber evt. Auslaufen
            lassen , ggf. ( da ja Kostenfrei ) die evt. bessere
            Möglichkeit sein . Daher sind ja Gebühren , auch und
            INSBESONDERE bei kleineren Anlagen , immer mit zu beachten .
            Also QUASI wieder BADISCHE HAUSFRAU !!!!!

            LG Det

          • Also ich kann nicht mehr folgen, warum 110244 noch gehalten werden sollte? Wenn man jetzt 50€ Gebühren bei der Sparkasse zahlen müsste. Wo kann man das Geld noch schlechter anlegen, als mit 0,0002% Rendite? Also weg damit und rein ins nächste risikoarme Investment, bei der Spardabank gibts im Moment ein paar Zinsen.
            @Peter, suchenwi hat doch das Gegenteil bewiesen und mit der Staatsanleihe Rendite gemacht. Gekauft für 98,59% kann er sie für 104,xx% abstoßen. Die Laufzeit sicher irgendwas um ein Jahr, macht fette Rendite zu geringem Risiko. 🙂

            LG Markus

        • Hallo Det,
          3k habe ich schon im Feuer… aber ich will ja auch mal erleben, wie eine Anleihe ausläuft, und wie das abgerechnet wird. Die griechische war dafür ein guter Testfall, die anderen laufen vielleicht länger als ich lebe, und dann müssen meine Erbinnen das abwickeln…
          sagt der badische Hausmann 😀

          • Ach ja, auch die LB1LKK läuft am 23.8.2019 aus – mal als Aktienoption, mal als Optionsschein bezeichnet: mein spekulativster Deal bisher:
            LBBW zahlt 2% Nominalzins.
            Rückzahlung: wenn VW Vz auf oder über 98€ liegt, Nominal.
            Sonst soundsoviele VW Vz-Aktien zu 98€ fix.
            Damit hedge ich also die Landesbank Baden-Württemberg gegen einen Kurseinbruch bei VW Vz (Diesel? China? Trump?)
            Bin selbst gespannt… 🙂

          • 3k mal 0,2% = 6 Euro mal WIRKZEIT ( = 60 Tage ??? )
            Also 6 Euro mal 2/12 ( oder 60/360 ) = 1 Euro .
            Verschattung müsste also < 1 Euro sein . Viel Erfolg !!!
            bei der Suche nach einer passenden Abrechnungsstelle ……
            PUUUHHHHHHHHHHH

            LG Det

          • Naja und mit dem HEDGE der Landesbank , hast DU das schon
            ganz richtig erkannt !!! Du bist ein Emissions-Käufer !!!!!
            Der Vorteil liegt am Hedge , der aber NICHT für DICH zählt ,
            sondern für die Landesbank . Und dafür das DU das Risiko
            von der LBBW übernimmmst , zahlen DIE DIR , 2 % . ALSO
            NACHDEM DU DANN DAS RISIKO ÜBERNOMMEN HAST , DIE
            INFLATIONSRATE ABGEZOGEN HAST , BLEIBT DIR NOCH WIEVIEL ÜBER ???
            UND WIEVIEL WÜRDE DIR STADTSPARKASSE BODENSEE OHNE RISIKO ZAHLEN ???

            SOOOOO SIEHT DAS AUS , WENN SICH EIN STAAT ENTSCHULDEN MÖCHTE !!!!!
            Naja , da muss halt jeder selber beurteilen , auf welcher Seite
            vom HEDGE , ER stehen möchte . Auch -2 kann ja manchmal die BESSERE
            Wahl sein . Da ggf. LIQUIDER .

            LG Det

          • Hallo Det,
            Die Sparkasse Bodensee zahlt 0.00% Zinsen auf Giro- und Tagesgeldkonto.
            Zinsen gibt es ein kleinwenig bei Sparplan: 0.001% über 30 Jahre, also bei 100k Einlage 1€/Jahr brutto… 🙁

            Diese LBBW-Anleihe ist einfach ein Lernspielzeug für praktische Experimente. Auch Kinder müssen einmal (kurz) auf die heiße Herdplatte fassen, um das Problem zu verinnerlichen… anders gesagt, Lehrgeld (nicht viel).

      • Hallo Markus,
        die 110244 habe ich halt als Stabilitätsanker gekauft, mit dem Plan, sie bis Auslaufen 2028 zu halten (Altersvorsorge). Nominal bringt sie 0.5% brutto (wobei der Zahltag Mitte Februar listigerweise meist noch im FSA liegt, also netto=brutto), rechnerisch etwas mehr, da ich unter pari gekauft habe.
        Mögliches Szenario: alle Aktienmärkte (GBP besonders, EUR, USD, EM) brechen katastrophal ein. Nur die 110244 und andere (A19VB0 österr.10j.Staatsanleihe) halten stand… und die DRV irgendwie auch, in die ich jetzt viel freiwillig einzahle.

        Klar, alles spekulativ. Man weiß es nicht. Und diversifiziert überall hin… 🙂

        • „Mögliches Szenario: alle Aktienmärkte…brechen katastrophal ein. Nur die 110244…halten stand.“

          In solchen Katastrophen ist es sehr beruhigend, wenn man einen Stabilitätsanker von 3k hat. 😀 😀 Sorry, aber das musste ich einfach mal sagen. 😉

          Gruß, Der Privatier

          • Mein Stabilitätsanker in Staatsanleihen ist schon etwas größer, sollte also im Katastrophenfall bei bescheidener Lebensweise gut 1..3 Jahre halten:
            – 10k 10j.Bundesanleihen
            – 5k 10j.österr.Staatsanleihen
            – 6k iShares Euro Govt Bonds 15-30yr ETF
            – 2k iShares US Treasury Bonds 7-10yr ETF
            – 4k Pimco EM Local Bonds ETF
            – 4k iShares JPM EM International Bonds
            – Summe: 31k, 18% vom Anlagevermögen

          • Okay, suchenwi – ich nehme meine Belustigung über den Sicherheitsanker zurück. Wenn Du zusammen mit den anderen Papieren einen Zeitraum von 1-3 Jahren damit überbrücken kannst und das Deinem Sicherheitsbedürfnis entspricht, ist das vollkommen in Ordnung so.

            Ich möchte Dir aber gerne einmal eine kleine Aufgabe (zum recherchieren und ausrechnen) geben: Einmal abgesehen davon, dass nicht wirklich alle Deiner aufgezählten Papiere wirkliche „Sicherheiten“ bieten, würde ich Dich einmal bitten, eine Prognose über die Wertentwicklung von z.B. 15-30yr Govt Bonds für einen Zeitpunkt in ca. 3 Jahren zu erstellen, wenn man einmal annimmt, dass die Umlaufrendite von derzeit ca. 0% wieder auf 3% angestiegen ist.
            Kleine Rechenaufgabe… 😉

            Gruß, Der Privatier

        • Wenn ich das so lese … ‚0.5% Rendite‘!? Ist das dein Ernst?
          Da lasse ich doch lieber das Geld auf meinem Tagesgeldkonto liegen. Da sind es zwar zZt nur 0.25% – ich spare mir aber Transaktionskosten und viel Zeit für Recherche, Beobachtung usw.

          • Ja Jürgen , suchenwi macht das schon , selbst aus 0,5% ,
            fast 6% Kursgewinn , und bei nächster Gelegenheit , nimmt
            Er die auch mit , oder suchenwi ?????
            Aber evt. steht ja auch die SICHERHEIT von 3k Anlage im Vordergrund .
            Für den Sicherheitsbedürftigen Anleger , evt. ja auch WICHTIG ???

            LG Det

          • Da bin ich sicher: er macht das schon 😉
            Ich muss ja auch nicht alles verstehen …

          • sehe ich auch so, am Tagesgeldkonto bringen die Zinsen zwar so gut wie nichts, aber es wird auch nicht weniger durch irgendwelche Dinge

          • Hallo Jürgen,
            meine Sparkasse zahlt 0.00% auf Tagesgeld, da sind 0.5% schon erheblich besser, wenn auch längst nicht gut. Aber eben AAA-Rating, Benchmark.
            Recherche & Beobachtung: ist halt ein Hobby von mir, um das G’schäft besser zu erlernen (aber die Anleihen habe ich monatelang gar nicht angeschaut – nur jetzt zum Zinstermin…). Transaktionskosten habe ich nicht, seitdem die Anleihen still daliegen.
            Dafür habe ich die Umlaufrendite verstehen gelernt 🙂

          • Hallo Det,
            da ich gerade finanziell in stürmischem Fahrwasser bin (Ende ATZ, Anfang Rente, Jubiläumsaktien im März geldwert zu versteuern usw.), lasse ich das Depot erstmal ganz still liegen, und konzentriere mich auf RK1-Aufbau und frw.Rentenbeiträge. Und ELSTER fange ich auch gerade an…
            Frischgeld gibt es vorläufig nicht mehr, ETF-Sparpläne 500€/mo müssen sich aus Nettoerträgen selbst finanzieren. (Können sie auch.)

            Ab August lerne ich die neue Lebenslage kennen. Ende Jan.2020 kommt die Abfindung, ab 2021 auch die Siemens-Betriebsrente (in 10 Jahresraten).
            Zunächst bleibt es spannend… 🙂

          • Hallo suchenwi , ich glaube was Jürgen , Markus ,
            Peter und auch ich , sagen wollten , ist :
            0,5% sind ARG wenig , insbesondere bei 3k/13k , da wäre es evt.
            EINFACHER , wenn das Geld “ SOFORT VERFÜGBAR “ als z.B. Tagesgeld ,
            oder auch einfach auf den Girokonto liegen bleibt .
            Aber immerhin , hast Du ja aus 0,5% , noch ca. 6% gemacht .
            Nun kann man das liegen lassen , oder auch darauf warten ,
            das Es evt. mal 7 oder 8 , oder aber auch 5 oder 4 oder noch
            weniger % werden ( Halt Marktmeinung ) .

            Naja , mit ELSTER(N) , wäre m.M.n. schon BESSER gewesen , sich mit
            der Beobachtung DIESES VOGELS , schon mal FRÜHER zu beschäfftigen .
            Denk an die Girlies , erzähl DENEN von DIESEN VOGEL , die haben noch
            etwas länger ( WIRK ) Zeit .

            LG Det

          • Meine „eiserne Reserve“ liegt ja auch zinslos auf dem Tagesgeldkonto: 12 ATZ-Monatsnettos.
            Und meine Anlagen sind diversifiziert über Rendite/Risiko, etwa so skaliert:
            – Bundesanleihen, österr. Staatsanleihen
            – sonstige Euro-Staatsanleihen
            – US Treasury Notes
            – EM-Staatsanleihen
            – Firmenanleihen (auch „High yield“)
            – Index-ETFs
            – Dividenden-ETFs
            – Aktien
            – REITs/BDCs.
            Bunte Mischung eben…

          • suchenwi, für mich ist das aus genannten Gründen nix.
            Ich nehme lieber etwas mehr Risiko und investiere in Produktivkapital mit höheren Chancen und den Rest lasse ich im Tagesgeld, was sehr große Flexibilität bringt.
            Aber jeder wie er mag 😉

    • PS , wenn DU dann dem Staat , noch GELD bezahlen musst ( unter Null ) ,
      damit der Schuldner DEIN GELD nimmt , würde ICH mir aber ÜBERLEGEN ,
      ob ich diese ABSURDE SITUATION , wohl mittragen möchte , oder mein
      Geld , lieber einen etwas UNSICHEREREN SCHULDNER überlassen würde ,
      oder ggf. mit Anteilen , an ANDEREN UNTERNEHMEN ( AUCH UNSICHER )
      beteiligen möchte , oder EINFACH auch mal etwas AUSGEBEN würde .
      ( Was ja das eigentliche Ziel der Nullzinspolitik ist , aber wo wohl
      die Waffe , MITTLERWEILE , etwas entschärft ist / da ja auf NULL )

      LG Det

      • PSS und die eigentlichen 2% Inflationsausgleich , musst DU auch bei
        DEINER KREDITGABE , bei NULL , einer VERNICHTUNG des WERTES , obwohl
        auf dem Preisschild das gleiche drauf steht , dazurechnen .
        Also Kaufkraftverlust : 100,98,97,X u.s.w. , u.s.f. ……..
        DIESE RATE , trägst DU , DER KREDITNEHMER , kann sich DARÜBER
        rel. LEICHT , ENTSCHULDEN !!!!! UND MACHT DAS AUCH !!!!!
        Aber das ist natürlich relativ SICHER !!!!!

        LG Det

      • Ich investiere ja in beides: ca. 2/3 Aktien, 1/3 Anleihen, bzw. ETFs auf beide Arten.
        Klar decken die 0.5% Zins der Bundesanleihe bei weitem nicht die Inflation ab, aber mehr als die 0.00% vom Tagesgeldkonto vorher sind sie schon… Der ETF A0LGP4 iShares US Treasury 7-10yr hat eine Bruttorendite von 2.4%, schon besser; um die 5% yielden ETFs auf Emerging Markets-Staatsanleihen.
        Diversifikation eben – viele Eier, viele Körbe… 🙂

        • So, die österr.Staatsanleihe A19VB0 hat erstmals gezahlt: 40.17 für 391 Tage, macht 0.803% Zinssatz (das „lange Jahr“ kenne ich ja schon von Bundesanleihen, quasi Einsteigerbonus im 1.Jahr).
          Österr. Quellensteuer wird nicht erhoben.
          Kennzahlen gesamt jetzt: Netto-YoC 3.595%, Buchgewinn/verlust -1.395%. Schon ganz ok.

  39. Noch einen Tip an die Gemeinde der Einkommens Investoren .
    Auf der Suche nach Steuerlichen Sichtweisen zu WPC , bei
    YT auf einen tollen Kanal getroffen :

    “ D wie DIVIDENDE “

    Hier werden ( leider ohne Steuerliche Sichtweisen ) ein
    paar auch von mir gehaltene Unternehmen vorgestellt ,
    z.B. OHI , WPC u.w. . Und ein paar von mir noch nicht
    gesehene Unternehmen . Ich glaube ein Anschauen , kann
    zumindest , einen ersten Überblick ermöglichen .
    M.M.n. sehr schön langweilig gemacht . Passt .
    Auch Depotgewichtung wird mit angegeben . Prima .

    LG Det

      • Ungeschickte Homepage-Verwaltung haben die aber… mit dem Suchbegriff „D wie Dividenden“ finde ich deutlich mehr von deren Präsentationen, gerade OHI und iShares JPM EM geschaut…

        • Ich hab einfach auf YT , “ D wie Dividende “ eingegeben , dann kam
          m.M.n. , Alle zusammen . Eigentlich schöner Kanal , scheint noch NEU
          zu sein .

          LG Det

    • Ich habe gerade mal kurz in den Kanal reingeschaut. Ich habe zwar auf Anhieb den Namen des Betreibers nicht gefunden, aber es spricht eigentlich alles dafür, dass es sich um Luis Pazos handelt. Und falls das so ist, ist es sicher eine empfehlenwerte Quelle. Zumindest dann, wenn die Youtube-Beiträge ebenso sachlich, fundiert und „unaufgeregt“ vorgetragen werden, wie ich es von seinm Buch kenne:
      https://der-privatier.com/buchvorstellung-geldanlage-in-reits-von-luis-pazos/

      Gruß, Der Privatier

      • Soweit ich das mitbekommen habe, wird der Kanal „D wie Dividende“ nicht von Herrn Pazos betrieben. Eine Verbindung besteht nur soweit, als dass der Kanalbetreiber Leser/Mitglied in Pazos‘ Facebookgruppe „Einkommensinvestoren“ ist.

        Zum Kanal selbst: Die Videos stellen kurz einen Wert vor ohne zu tief in die Details zu gehen. In Ordnung um das Papier kennenzulernen, aber keine tiefergehende Vorstellung oder Analyse.

  40. Hallo Peter und Gemeinde,
    kannst du mal bitte ein paar Worte zur Aareal verlieren, du bist doch schon lange an Bord?
    Die Dividendenkürzung oder Ankündigung unter den Erwartungen hat sich am Markt nicht sonderlich ausgewirkt. Naja, es sind immer noch knapp 8% Dividendenrendite.
    Aber der Kurs hat im letzten Jahr sicher nicht viel Spaß gemacht, von knapp 43 auf bis zu knapp unter 26. Sind Umsatz und Gewinne und Geschäftsmodell noch gut aufgestellt?
    Es gibt auch Optionen, ich werde mir wahrscheinlich morgen den Apr 28 Put holen. Wenn ich dafür ca. 1.50 bekomme, habe ich einen Kaufpreis von 26,50€ für die Aktie oder mit der Dividende sogar 24,40€, von da aus kann es im Seitwärtskanal wieder auf 35€ gehen. 😉
    Oder zu optimistisch gedacht?

    LG Markus

    • „kann es im Seitwärtskanal wieder auf 35€ gehen“

      Bestimmt kann es das. 😉 Ich wäre einverstanden. 😉

      Das Problem ist nur: Im Optionshandel (von dem Du hier ja sprichst) kommt es eben auch immer „ein wenig“ auf das Timing an…
      Und da sehe ich ganz kurzfristig erst einmal die Verkündung der tatsächlichen Geschäftsdaten (gestern war ja nur eine Vorabinfo). Wenn ich das gerade richtig im Kopf habe, wird das am 27.2. sein. Da könnte es evtl. noch einmal Reaktionen geben.
      Außerdem gibt es vor einem Dividendentermin oftmals auch noch Bewegungen.

      Auf Sicht von ein paar Wochen/Monaten glaube ich nicht an einen Kurs von 35€. Das erscheint mir derzeit nicht machbar. Ich selber bin bei dem Titel aber eher längerfristig orientiert und bleibe auf jeden Fall dabei. Wenn ich nicht schon genug hätte, würde ich ggfs. sogar noch welche nachkaufen. Aber das werde ich dann vermutlich eher bei Dt.Pfandbriefbank machen, die ja in einem ähnlichen Geschäftsfeld aktiv sind. Und da könnte ich noch ein paar gebrauchen.

      Was die Kursentwicklung im letzten Jahr angeht, hat übrigens nicht nur Aareal keinen Spass gemacht. 🙁 Da gibt es noch so einige mehr in meinem Depot, die irgendwas um die -30% aufzuweisen haben. 🙁

      Also, Fazit: Ich bleibe dabei, erfreue mich auch an der verringerten Dividende und gehe nicht davon aus, dass es in den nächsten Wochen/Monaten eine Kurserholung um 30% gibt.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter,
        danke für die Gedanken zur Aareal.
        Hier einen Put zu Schrieben sollte ja nur den Einstiegskurs vor dem ex-div senken, ich würde daher auch ITM schreiben und nötigenfalls weiter ins Geld rollen, um letztlich auch die Zuteilung zu bekommen. Daher wären die Auswirkungen auf den Kurs eher sekundär, so als wenn ich schon 100 Aktien hätte. Fragt sich, ob man vor den Zahlen überhaupt 100 Aktien kaufen oder halten sollte (man könnte sich ja theoretisch bei Quartalszahlen immer von seinen Beständen freimachen).
        Mein Depot ist im Moment nicht bereit einen nackten Put zu schreiben oder 100 Stück einfach so zu kaufen, also muss ich noch etwas warten.
        pbb habe ich wiederum bereits reichlich im Depot und hier habe ich einen Limit Teilverkauf eingestellt. Covered Calls wären auch gegangen, aber bringen mir zu wenig und würden ja auch erst zum Laufzeitende greifen, da gebe ich lieber ein paar für 10,40€ ab. Und dann kann ich dafür Aareal einsammeln. 😉

        LG Markus

    • Aareal (der Name ist praktisch bei alphabetisch geordneten Listen – in den USA sogar „Triple-A“ als AAALF) habe ich auch im Depot. Gekauft bei 39.48.
      Payday Ende Mai, Kürzung von 2.50 auf 2.10 (-16%, Brutto-YoC 5.32%) protokolliert.
      Mal beobachten… „Sometimes you win, sometimes you lose.“ 🙁

  41. Guten Morgen in die Runde…… da habe ich wieder mal was an Änderungen verpasst:
    Heute bekam ich auf Onvista meine Ausschüttung der FCR Anleihe DE000A2G9G64 gutgeschrieben
    und der KAP-Steuerabzug wurde mit dem allgemeinen Verlusttopf verrechnet bzw. die komplette Ausschüttung wurde im Verlusttopf abgezogen. Im August letzten Jahres wurden mir noch die 25% direkt vom Ertrag abgezogen obwohl damals auch schon was im Verlusttopf war……?

    • Moin stormbringer , noch im Freibetrag ??? ( ist ja noch früh im Jahr )
      allg. Verlusttopf , ist m.M.n. eh die falsche Bezeichnung , ich sachhh
      immer Zinstopf als Abgrenzung zum Q-Topf und Aktien-Topf dazu .
      Und m.M.n. würde da oben angegebene ISIN , eindeutig zur Anleihe , und
      damit SOWOHL G/V KURS , wie auch die Kuponzahlung , in den Zinstopf gehören .
      Im Freibetrag ( wenn denn Gegeben ) bis 801 Euro , ja eh OHNE 25% , da Frei .

      LG Det

      • Hallo Det, ich habe extra die genaue Bezeichnung wie auf der Onvista Abrechnung benutzt: der „Zinsertrag“ minderte den „allgemeinen Verlusttopf“ und ja, ich habe auch noch Reserven in meinem Freistellungsauftrag (gemeinsam mit dem Depot meiner Frau) aber es wurde von meinem Verlusttopf abgezogen… was mir nur recht ist wenn der sich damit vermindert
        Grüße Thomas

      • Zunächst einmal ist die Bezeichnung „allgemeiner Verlusttopf“ (oder auch „Verlusttopf Sonstiges“ oder auch „Verrechnungstopf Sonstiges“) vollkommen in Ordnung und entspricht damit auch der tatsächlichen Verwendung, nämlich der Verrechnung sämtlicher sonstiger Erträge/Gewinne/Verluste, die NICHT aus Aktien-Veräußerungen resultieren.

        Und die jetzt bei stormbringer vorgenommene Verrechnung ist ebenfalls normal und keine neue Regelung. Wenn im allgemeinen Verlusttopf Verluste vorhanden sind, so sind neue „sonstige“ Erträge zunächst in der Art zu verrechnen, dass sie den Verlust verringern. Und solange noch ein Verlust verbleibt, werden auch keine Steuern fällig.
        Ich kann da nichts Unnormales erkennen.

        Gruß, Der Privatier

        • Naja Peter , ich habe auch oft 4 Töpfe auf der Abrechnung .
          Mit GENAU diesen BEZEICHNUNGEN !!!

          1) “ Aktien “ Pos./Neg. Aktien G/V + tw. Ergebnis aus 4)
          2) “ Sonstige “ Pos./Neg. Zinsen G/V sowie Bar Div. , + tw. Ergeb. aus 4)
          3) “ anrechenbare Quellensteuer “ Pos./Neg. Quellensteuer im VAJ + tw. E 4)
          4) “ Sonstige uneingeschränkt verrechenbare Verluste “
          Pos./Neg. Zahlungen aus V. VAJ oder erstattete Quellensteuer
          ( hier aber immer 25/100 Rechnung Q-Steuer auf vollen Betrag ,
          aber m.M.n. tw. falsch , da Bedingungen nicht RICHTIG abgearbeitet ,
          so kann z.B. auf bestimmte Erträge von OHI , KEINE Q-Steuer einbehalten
          werden , da z.B. in 2017 Abrechnungen , einige Erträge wie § 27
          behandelt werden müssten / Teilfreistellungen von Ausschüttungen /
          auf UN Ebene versteuert und daher nicht mehr auch auf Anlegerebene
          zu versteuern , aber versteht Clearstream scheinbar NOCH nicht )
          Hier werden auch immer , z.B. OHI Krediteinziehungen vom V. VAJ
          Gegengerechnet . Mir immer noch SCHLEIERHAFT , was da im Detail
          WO und WIE Gegengerechnet wird . Auf Erklärung , warte ich jetzt
          ca. 1,5 Jahre und habe es AUFGEGEBEN . Scheint auch bei
          Clearstream Bank , NICHT ERKLÄRBAR !!!!! Freude über Freude .
          ( Also z.B. Teilfreistellungen Rückwirkend 2 VAJ betr. “ FOND “
          vs “ Aktie “ vs “ REIT “ )
          Scheint doch etwas SCHWERER zu sein , das zu verstehen
          Z.B. “ REIT “ REIT auf UN EBENE vs REIT auf ANLEGEREBENE
          2 TOTAL UNTERSCHIEDLICHE SACHEN !!!!!
          US-REIT vs D-REIT , 2 TOTAL UNTERSCHIEDLICHE SACHEN
          betr. Töpfchen-Berührung

          Zusätzlich aufgeführte Spalten Horizontal :
          1) Vorgang , 2) – 5) s.o. = 1) – 4) , 6 ) Sparer Pauschbetrag ,
          7) Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuer .

          Vertikale Spalten ( z.B. Neuabrecnung OHI )
          A) Vorher
          B) Storno Ertrag
          C) Steuerausgleich
          D) Nachher

          Leider werden dann mal 2 Vorgänge zusammengefasst , mal nicht ,
          mal kommt 1 Vorgang , 3 Wochen später dann der zugehörige
          andere Vorgang , mal kommt son ganzer Packen , da musst Du
          erstmal die Reihenfolge sortieren , u.s.w. , u.s.f. ……..

          So steht das auf den D Depot Töpfchen-Abrechnungen darauf .
          Pos. 4) scheinen die MEISTEN , nicht zu haben ????? ( Also Spalte 4) )
          Somit habe ich wohl 2 mal “ Sonstiges “ ?????
          ( evt. 1 mal VAJ Übergreifend ????? , KEINE AHNUNG , Pos. 4) ist auch
          NICHT auf JEDER Abrechnung mit darauf , sonder DIESE SPALTE 4) , wird
          nur mitgeliefert , wenn z.B. RÜCKWIRKENDE VAJ ABRECHNUNGEN kommen !!!
          oder z.B. Aktienanleihen ( auch über 2 VAJ ) Zins abgerechnet werden .
          Somit habe ich dann mal 6 und mal 7 Spalten auf Töpfchen Abrechnung .
          Leider ZUSÄTZLICH , dann auch noch manchmal ANDERS TÖPFCHEN BERÜHREND
          wie VORHER Schriftl. mitgeteilt wurde .

          SORRY PETER , ABER DAS NERVT EXTREM , DA ES MICH IMMER UNSICHER MACHT ,
          OB DAS NUN z.B. EINE “ AKTIE “ oder EIN “ FOND “ IN D DEPOT BETRACHTUNG
          IST ( mit entsprechender Töpfchen-Berührung ) . Somit in ZUKUNFT , wohl
          mehr TRENNUNG , AKTIE vs FOND , damit das dann besser zu sehen ist .

          LG Det

          • Der vierte Pkt. („Sonstige uneingeschränkt verrechenbare Verluste“) hört sich für mich allerdings eher nach einer Besonderheit an im Zusammenhang mit Kapitalvermögen, welches einem Betriebsvermögen zuzuordnen ist.

            Für den „normalen“, privaten Kapitalanleger werden nur die bereits genannten Töpfe: Aktien und Sonstiges (bzw. allgemein) geführt. Bei ausländischen Erträgen wird zusätzlich der Status der Quellensteuer mit geführt (anrechenbar bzw. angerechnet).

            Du könntest aber bitte einmal mitteilen, in welchem Topf die Veräußerngserlöse aus deinem PSEC-Verkauf gelandet sind. Ich habe zwar im Moment nicht vor zu verkaufen, aber wäre für die Zukunft einmal gut zu wissen!

            Danke und Gruß,
            Der Privatier

          • Hallo Peter
            Punkt 4) GANZ KLAR KEIN BETRIEBSZUSAMMENHANG , DA NICHT MEIN DEPOT !!!
            Und auch mit AUßENWIRKUNG D-DEPOT , KEINE WIRTSCHAFTLICHE ZUORNUNG !!!
            außer Vollmacht .
            ( Alle D-Depots , habe ich NUR in der Verwaltung , KEIN EIGENTUM ,
            KEINE BETRIEBSBERÜHRUNG , ich darf lediglich Entscheiden und füllen ,
            also ein wenig wie bei suchenwi , Sondervermögen !!! aber ABGEGEBEN )

            Abrechnung PSEC noch nicht da , aber ich vermute spätestens ,
            am Samstag . Wenns drängt , suche ich nochmal bei Nachwuchs ,
            da ist PSEC Teil , auch bereits raus !!! ( Allerdings keine
            Ahnung ob schon nach SEKUNDE NULL , GESPENSTERHAFT MUTIERT ,
            also evt. dann besser bis Samstag/Montag warten , oder ??? )

            LG Det

          • Hallo Det,
            rein rechtlich sind ETFs (ausser wenn als SICAV organisiert) Sondervermögen. Allgemeiner, jedes Wertpapierdepot ist auch eins.
            Ich meinte das mehr psychologisch (um meine Gefühle abzusichern): das investierte Geld ist erstmal weg. Bringt es Erträge, ist das hochwillkommen. Bringt es Kursgewinne, notiere ich die erstmal, aber ich habe ja auch schon mehrere heftige Kursverluste erlebt (und auch notiert). Mein Hauptkriterium ist der netto-YoC auf eingezahltes Geld (Erträge werden immer reinvestiert).
            Manchmal fühle ich mich wie der Steuermann (Käptn?) eines Containerfrachters in hoher See (Volatilität).
            Aber bis jetzt hat mein Schiff sich ganz gut durchgeschlagen, und keine Container sind über Bord gegangen (nicht mal Steinhoff)… 😀

          • Hallo Det, es hat keine Eile mit der Frage nach der PSEC-Zuordnung.
            Ich habe aktuell keine Aktivitäten geplant. Von daher kann ich gerne warten, bis Du deine Abrechung vorliegen hast.

            Gruß, Der Privatier

          • Ich ziehe den hübschen maritimen, aber inhaltlich falschen Vergleich mit dem Containerschiff zurück.
            Weder Steuermann noch Käptn haben Einfluss darauf, welche Container ge- oder verkauft werden,allenfalls ein Disponent irgendwo auf dem Festland.
            Realistischer ist dann doch das Modell Eselstall: man kauft Esel für sagen wir 1000 Dukaten (€), und erhofft, dass sie übers Jahr 40 Dukaten netto hinten.. ausschütten.
            Das beschreibt mein Investmentverhalten besser 🙂

          • Hallo suchenwi
            Was ich eigentlich eher meinte , ist , wie bei Dir ,
            Zweckbestimmung A) Rückfallebene , B) Erbmasse .
            Bei mir halt
            A) Ausgabenvermeidung ( Quasi Sparmöglichkeiten ) damit auch
            Einhergehend , weniger Einkommen notwendig ( = > zvE notwendig )
            B) Keine Erbmasse , da schon gleich da , wo Es eh mal hin soll .
            C) Zusatzabsicherung Nachwuchs ( Quasi Fürsorgepflicht Nachwuchs )

            Aber damit bei mir , ENTFALL der Rückfallebene .
            ( Muss also wieder ANDERE Rückfallebene herhalten )

            Beim Eselstall : Im Zeitverlauf werden dann aber die
            40 Dukaten auch nur eff. 19,2 Dukaten Wert sein .
            Auf Preisschild steht dann zwar 1040 darauf , aber -2%
            = – 20,8 Dukaten sind schon mal bei der Inflation wechhhhhhhh
            1000 mal 2% beim Esel ( Kap. Stock ) = -20 Dukaten
            40 ( Ertrag ) mal 2% = 0,8 Dukaten beim Dukatensch…….
            Kommt also Eff. , auch nur 19,2 HINTEN bei raus .
            Das ist aber auch ERST NUR BRUTTO , da möchte ja FA
            ( und ggf. KV/PPV ) auch noch einen Teil von haben .
            Die wollen aber NUR von den 40 Dukaten ( Ertrag ) was haben .
            D.h. z.B. 25% von den 40 , somit – 10 = 30 Dukaten Netto .
            Also bleiben dann von den 40 Dukaten , noch 9,2 Dukaten
            Netto/Netto über ( Aber immer noch VOR KV/PPV ) .
            Somit sind dann schon mal 30,8 Dukaten WOANDERS HIN .
            Und für DIESE 9,2 Dukaten ( eff. Ertrag ) , trägst Du auch
            noch das Risiko , das der Esel nicht KRANK oder GEKLAUT wird .
            Auf den Preisschild steht natürlich immer noch
            1040-10 = 1030 Dukaten darauf , aber tatsächlich sind das
            nur noch 1009,2 Dukaten an WERT ( bei 2% Inflation ) .
            10 Dukaten hat z.B. FA bekommen , 20,8 Dukaten die Inflation
            gefressen . Aber Sorgen um die 1009,2 Dukaten , musst Du dir
            immer noch machen .

            Daher leihe ich mir ja auch gerne mal son Esel aus .
            Da sieht die Rechnung dann SOOOO aus . – 1000 Dukaten ,
            zu z.Zt. 1,25% = 12,5 Dukaten sind dem Esel zu Verfüttern .
            Die 40 Dukaten , kommen aber Hinten immer noch raus .
            Nur das DIE , nicht mehr dem Eigentümer zustehen , sonder
            MIR als Halter . Da ich ja auch von den 40 Dukaten , gleich
            12,5 Dukaten an LAST habe , sagt FA natürlich auch nur 27,5
            Dukaten an Ertrag = 27,5 mal 25% Somit 6,875 Dukaten an FA .
            Rest von 20,625 Dukaten , bleibt dann aber ÜBER , da ja der
            Eselsverleiher , das Risiko des Ausfalls und KRANK-WERDENS
            und INSBESONDERE auch DER INFLATION übernimmt . D.h. , der
            Eselsverleiher , bekommt von mir die Risikoprämie von 12,5
            Dukaten , trägt dafür 20,8 Dukaten Inflation , und überlässt
            mir Quasi ( 12,5-20,8 = – 8,3 Eselsverleiher ) zu meinen
            20,625 Dukaten , auch noch die NICHT zu ENTRICHTENDEN 8,3
            Dukaten Inflationsverlust .

            Da frage ich mich z.Zt. halt immer wieder mal , auf welcher Seite
            möchte ich da wohl stehen ??? Eselseigentümer , oder Eselsleiher .

            LG Det

          • PS Was meinst DU wohl , wozu sich die ANDEREN Eselsleiher
            ( z.B. Staat ) mit Emission einer Anleihe zu 0,5% , entschieden
            haben ??? Warum sollte man das ANDERS machen ???
            Ein EINFACHERES ENTSCHULDEN , IST m.M.n. NICHT MEHR MÖGLICH .

            LG Det

          • Hallo Det,
            als „Dukaten“ sehe ich die Nettoerträge nach Steuern an. Und da sie mindestens monatlich (Sparpläne) reinvestiert werden, liegen sie im Mittel ca. 2 Wochen auf dem Verrechnungskonto.
            2% Inflation im Jahr sind 0.08% in zwei Wochen – ziemlich vernachlässigbar… 🙂

  42. Update , Heute mal WPC ( oberer Range ) und OHI VK , sowie
    zum anpassen der Töpfe , PSEC mit rausgeschmissen .
    ( PSEC , halte ich übrigens für einen Fehlkauf !!! nicht wegen dem
    Kursverlust / ca. 30% Minus , selbst nach Ausschüttungen noch fast
    15 % Minus / , sondern wegen der Managementfehler bei PSEC )
    Das kann ich von WPC , eigentlich NICHT sagen , die werde ich mit
    rel. Sicherheit bei passender Gelegenheit , wieder mit reinnehmen .
    Ob OHI , muss ich erstmal sehen , wie sich das da beim Managment
    und der Branche so entwickelt . Aber eigentlich Hoffnung bei OHI .

    LG Det

  43. Übrigens: Falls sich jemand über die NRZ Kursentwicklung wundern sollte und nicht alle Infos mitbekommen hat: NRZ hat gestern die Ausgabe neuer Aktien angekündigt! 🙁
    Ist für die Alt-Aktionäre in der Regel nicht so toll, da damit immer eine Verwässerung verbunden ist. Daher der Kursrückgang.

    Allerdings – auch das sei hier einmal gesagt: Für ein REIT-Unternehmen ist es sehr schwierig, das Geschäft auszuweiten ohne einen solchen Schritt. Von daher kann man auch versuchen, eine solche Maßnahme positiv zu sehen und darauf setzen, dass das ins Unternehmen fliessende Kapital entsprechend gewinnbringend eingesetzt wird.
    Jedenfalls habe ich bisher keine Anzeichen dafür erkennen können, dass die Gelder dringend benötigt würden, um irgendwelche Probleme abzuwenden.
    Ich werde erst einmal abwarten (und Tee trinken… 😉 ).

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter
      NRZ , hat in den letzten Jahren , immer mal wieder , eine
      Aktienverwässerung / also MEHR Anteilszahl , durchgeführt .
      Merkwürdigerweise , ohne das man direkt sehen konnte , wohin
      das Geld geflossen ist . Ich vermute , das A) Die Aktivität
      ( Hier handelt es sich ja um einen Mortgage REIT / also eher
      dem Bankgeschäft zuzuordnen ) erhöht wird , B) Den Gewinn pro
      Stück , damit etwas Optisch senken will , C) Auch über
      EIGENBEZUG kostenfreier Anteile , für das Managment , damit ein
      wenig die Gehälter , erhöhen möchte .

      Aber stimmt schon , etwas MERKWÜRDIG , ist ES schon . Jedes mal ,
      wenn ich die Berichte gelesen habe , sind aber die Gewinne auch
      mit gestiegen , damit gleicht sich wohl der Anteil , wie auch
      der Verteilbare Anteil , immer wieder an . Etwas Merkwürdig , aber
      schon . Nun , solange der Gewinn mit der Anzahl der Anteile , mit
      wächst , soll mir das recht sein . Trotzdem würde ich gerne den
      Emissionsfluss nachverfolgen können . Ist mir aber bisher noch nicht
      gelungen . Die Frage , die ich mir da eher stelle , ist : Wenn mal
      ein ARP gemacht wird ( scheint aber bisher noch nicht stattgefunden
      zu haben ) , werden dann die Gewinne auch mit fallen ?????

      Dann wären wir eigentlich wieder bei einem klassischen Bankgeschäft ,
      je weniger Kreditsumme , je weniger Marge , je weniger Gewinn .
      Das wäre eigentlich auch nicht DAS , was ich wollen würde .

      Bisher scheinen ja die Bar Div. Auszahlungen , ja noch AUßREICHEND
      vom Gewinn gedeckt zu sein , und wenn ich das Geschäftsmodel richtig
      verstanden habe , liegt ja der Gewinn , im UNTERSCHIED , von Zinsen .
      Also Bewertung der Sicherheiten durch die 3 Freunde , scheint im
      Hyp-Bereich Kurz/Langfristig , einen Spread zu der Sichtweise der
      Sicherheiten bei NRZ ( RISIKOHÄNDLING ) zu ergeben . Also NRZ
      ( DAMIT WIR ) stellt Sicherheiten , nimmt die unterlegten Immos ,
      auf EIGENVERWALTUNG RISIKO , und gibt das an die Kreditnehmer
      ( also Eigentümer der Hütten ) mit einer kleinen Gebühr ( Spread )
      weiter . Und diese kleine Gebühr , ergibt dann in Summe , etwa
      12% Rendite ( und damit Risikoprämie ) auf die Anzahl der Ausfälle ,
      die m.M.n. erstmal relativ KLEIN ist . Das mag nun aber auch an der
      längeren Zeit , der ERHOLUNG des Immomarktes ( und damit verbundenen
      Hyp-Kreditgabe ) in den USA , liegen . Da würde ich vermuten , das
      wenn sich mal die Konstellationen ändern , der Gewinn , auch wieder
      deutlich KLEINER werden könnte . Also vermutlich auch HIER , immer
      Angebot und Nachfrage , nach Risikohändlern , die bereit sind ,
      gegen eine kleine Gebühr ( evt. 0,5 bis 1% ??? Spread ) das Risiko
      von den 3 Freunden , zu Übernehmen . Ich glaube n.w.v. , das die
      3 Freunde , noch SOVIEL Risikomasse im Bestand haben , das sich
      der Prozess des Risiko-Händlings , noch eine lange Zeit
      fortschreiben lassen könnte , und von den 3 Freunden , bei jeden
      abgeholten Kredit , laut Beifall geklatscht wird . Also da würde
      ich fast vermuten , das Die keine Sorgen damit haben , was die mit
      dem Kapital machen sollen . Da würde ich denken , die 3 Freunde sind
      froh , das da mal etwas RISIKOMASSE wechhhh kommt , und die
      Kapitalbenötiger , sind evt. froh , das Sie LANGFRISTIG BILLIGER
      davon kommen . Also Kurzlaufzeit gegen Langlaufzeit , getauscht ,
      da KURZFRISTIG evt. nicht genug Kapital für Zins und Tilgunszahlung ,
      beim Kapitalnehmer vorhanden . Dafür aber m.M.n. , das Risiko von den
      3 Feunden abgeholt und ANDERWEITIG verteilt . Ich denke , auch ein
      schöner Teil Risiko ( wofür sollte sonst 12% gezahlt werden ) ist
      auch noch bei UNS verblieben . Wollen Wir mal hoffen , das
      Geschäftsmodel auch noch funktioniert , wenn die Kurzfristigen Zinsen
      ( so wie im Moment ) über den Langfristigen Zinsen liegt . Spread
      müsste sich m.M.n. dann etwas schließen .
      ( noch am Rande , wenn DIESER MERKWÜRDIGE Fall EINTRITT , das
      Kurz ÜBER LANG liegt , hat es bisher IMMER , ordentlich GERUMPELT ,
      d.h. , meine Erwartungshaltung zum RUMPELN , hat sich deutlich erhöht ,
      daher , habe ich auch schon mal ein wenig KONZENTRATION zu weniger
      Dif. gemacht , sondern eher mehr zu DIC/AURELIUS/FREENET/NRZ GEWICHTET .
      Diese 4 Positionen , nehmen im Moment , mehr wie 60% Portfoliogröße auf .
      Warum : DIC/Aurelius , sehe ich n.w.v. UNTERBEWERTET . Freenet bin ich
      ein wenig hin/her gerissen , liegt auch ein wenig an der Sunrise Beteiligung
      und der Zukunftsaussicht von Stream/DVBT II Bezahlfernsehen . NRZ , traue
      ich z.Zt. noch ein Risikohändling zu , da Sie in der Vergangenheit , es auch
      immer wieder geschafft haben , eine ordentliche Risikoprämie zu bekommen )
      Naja Peter , Time will tell .

      LG Det

  44. Ach Peter , noch ne Frage zu § 27 , Zahlung aus Einlagenkonto .

    Da müsste es doch auch so sein , das hier die FIFO Regel gilt .
    D.h. auch in der Reihenfolge , bei einem evt. Verkauf .
    Also Beispiel 1) 200 zu 22 , 2) 200 zu 20 , 3) 200 zu 18 = 600 zu DS 20
    Bei Zahlung aus §27 , z.B. bei 1) 4 mal = 6 , bei 2) 2 mal = 3 ,
    bei 3) Keine Zahlung .
    Somit entweder Bestand 1) 200 mal 16 = 3200 Restwert , Darüber Gewinn
    2) 200 mal 17 = 3400 Restwert , Darüber Gewinn
    3) 200 mal 18 = 3600 Restwert , Darüber Gewinn
    Oder Alternativ 4) 600 mal 17 = 10200 Restwert , Darüber Gewinn
    Oder Alternativ , alle Stückzahlen dazwischen , mit FIFO REGEL 1) bis 3) .
    Oder liege ich da falsch ???

    LG Det

    • Deine Darstellung ist, soweit ich das erkennen kann, schon richtig.

      Ich verstehe aber wohl die Frage bzw. die Problematik nicht. Du schilderst hier zwei Effekte, die von einander unabhängig sind und wo ich so recht keinen Zusammenhang erkennen kann.

      A) Werden Dividenden gemäß §27 aus den Einlagenkonto gezahlt, so ist darauf keine Steuer zu entrichten, es wird jedoch der Einstandskurs um den Betrag der Ausschüttung reduziert.
      Befinden sich dabei Wertpapiere im Depot, die zu unterschiedlichen Zeiten und Kursen gekauft wurden, ist dies irrelevant: Alle Einstandskurse werden um denselben Betrag reduziert.

      B) Werden aus einem Depot Wertpapiere verkauft, die zu unterschiedlichen Zeiten gekauft wurden, so werden bei einem Teilverkauf zuerst die ältesten Papiere verkauft (FIFO-Prinzip).
      Der jeweilige (ggfs. reduzierte) Einstandskurs wird zur Berechnung des Gewinns/Verlustes verwendet.
      Wird der Gesamtbestand verkauft, so werden die jeweiligen „Pakete“ getrennt berechnet.

      Ich hoffe, das hat Deine Frage beantwortet?

      Gruß, Der Privatier

  45. Es ist mal wieder Zeit für eine neue Plauderecke!

    Falls es hier noch was zu Ende zu plaudern gibt – immer gerne.
    Falls es um neue Themen geht – bitte die neue Plauderecke benutzen: Teil 11

    Gruß, Der Privatier

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