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Plauder-Ecke (Teil 10) — 81 Kommentare

  1. Dann mache ich einmal den Anfang in Teil10 😉 — und dies mit einem Rückblick zum Thema „Bärenmarkt“.
    Nochmal als Erinnerung was ich am 13.11.2017 geschrieben hatte: Plauderecke 13. November 2017 um 11:07

    Mein Fazit:
    Mein positives Denken, bei dem ich mit einer Weihnachtsrally 2017 bis Dax 14000 gerechnet hatte, trat nicht ganz ein, sondern wir sind nach einem Allzeithoch bei ca. 13600 im Januar 2018 bereits wieder abgerutscht. Eine größere Korrektur von >10% hatte ich richtig vorhergesehen. z.Zt. sind wir bei ca. -20%.
    Nun befinden wir uns in der Nähe einer Marke, die für den weiteren Verlauf sehr wichtig ist: DAX 10550. Hierbei handelt es sich um das 61.8% Fibo-Retracement des Anstiegs seit 2015. Wir haben dieses bereits bis auf wenige Punkte erreicht und ein Schlusskurs darunter würde uns in Richtung 9900 führen, was die nächste Fibo-Marke ist. Auch wäre unter 10550 der langfristige Aufwärtstrend definitiv in Gefahr, wäre aber erst bei ca. 8700 gebrochen. Ich denke zwar nicht, dass es soweit kommt, aaaaber man weiß ja nie. Schauen wir mal …

    Auf jeden Fall habe ich strategisch zu allen ‚Abwärtsmarken‘ schön meinen Dax-ETF gekauft und liege nun mit meinem durchschnittlichen Kaufkurs ca. 10% im Minus. Die Zeit wird zeigen, wann ich nach diesen bisherigen 11 Monaten Abwärtsmarkt wieder Pari liege bzw. ins Plus rutsche.

    • Noch eine Ergänzung:
      Was wirklich in den letzten Monaten sehr auffällig war, war, dass die Fibo-Marken -38.2% und -50% sehr sauber angelaufen wurden und immer eine gewisse Gegenreaktion zu sehen war. An Fibonacci scheint was dran zu sein …

  2. Noch was zu Fresenius: nach dem Absturz am Freitag haben ein paar Führungskräfte angefangen Aktien des eigenen UN zu kaufen (so wie ich auch aufgestockt habe). Ich deute das mal als positives Zeichen … 😉

  3. Immer wieder was Neues: am 3.12. hat die Restaurant Group mir 433 Anrechte „(nil-paid shares)“ eingebucht, die ich bis gestern in neue Aktien umtauschen konnte. Habe ich aber nicht.
    Daraufhin hat die onvista-bank sie wie angekündigt „verwertet“ und in GB außerbörslich verkauft. Bringt netto 95.38 EUR, wird gerne genommen 🙂
    Was mich aber wundert: KESt und Soli wurden in GBP abgezogen. Normal kenne ich nur Umrechnung des Veräußerungsgewinns in EUR, danach deutsche Versteuerung (während Quellensteuern in Landeswährung abgehen). Was meint ihr?

    • Hallo suchenwi
      OTC ??? , evt. muss dann die “ Abrechnung “ selber gemacht werden ???
      Keine Ahnung , wie das bei DEINEN OTC Sachen geregelt sein könnte .
      Ich habe ja schon EIN Probleme gehabt , einen Anrechte-Übertrag ( DIC )
      OHNE Kursstellung hinzubekommen und da die Rechte dann passend Einbuchen
      zu lassen . Da könnte ich mir Vorstellen , das die “ OTC Abrechnung “
      von Anrechten , im Ausland , wenn man das selber machen muss , evt.
      noch “ AUFWÄNDIGER “ ist ??? Sorry, leider KEINE AHNUNG .
      LG Det

      • Hallo Det,
        ich beziehe diese Daten ja aus der Abrechnung, die ich heute erhalten habe. Darin steht auch „Veräußerungsgewinn Sonstige/zu versteuern EUR 129,55“, „verrechnet mit dem Finanzamt Itzehoe“ wie gewohnt. Mich wunderte nur die Abrechnung deutscher Steuern in GBP.
        Aber ich muss solche Fälle schon mal gehabt haben, denn mein Auswertetool hat die GBP-Steuern korrekt nach angegebenem EUR/GBP-Tageskurs in EUR umgerechnet.
        Aktualisieren musste ich nur, dass der Nettoerlös auch als „yield“ angerechnet wird – das war bisher nur bei Dividende, Ausschüttung oder Erträgnisgutschrift der Fall. Jetzt auch bei Netto-Verkaufserlösen, wenn der Name des Wertpapiers den String „Anrecht“ enthält. Kommt mir plausibel vor – es ist ja quasi eine Zusatzdividende in „Naturalien“, nämlich den Anrechtsscheinen, die die Bank ohne meinen Verkaufsauftrag (bzw. stillschweigende Zustimmung) zu Cash gemacht hat.
        Immer wieder was zu lernen… 😀

        • Es ist natürlich noch komplizierter, und eher das Gegenteil von einer Zusatzdividende.
          Die 433 „nil-paid shares“ wurden meinem Depotposten-Kaufwert zum Kurs von 0.75€, macht 325.89€, abgezogen, und zunächst mit akt.Wert von 0.00 notiert.
          Der OTC-Verkauf erfolgte zum Kurs von GBP 0,270715 (hochpräzise…), aber weit unter 0.75€.
          Also hat mich diese „Transaktion“ zwischen Emittent und Bank, bei der ich nur staunend zugeschaut habe, rund 230€ gekostet.
          Da kein Kauf meinerseits vorlag (sondern eine Einbuchung seitens des Emittenten), und die „Anrechte“ auch nicht als Aktien, sondern „Sonstige“ bewertet wurden, wird das auch nicht im Aktienverlusttopf eingetragen, sondern ist wechhh.
          Mal an onvista-bank schreiben und um Erklärung bitten… 🙁

          • Diesen Abzug vom Kaufwert kannte ich bisher nur von §27 KStG (steuerfrei, z.B. Alstria Office REIT, Dt.Post, Dt.Telekom, Freenet) wobei deren Abzug in der Depotübersicht aber nicht ausgewiesen wird.
            Und trotz Kaufwertabzug ist er in diesem Fall nicht steuerfrei.
            Es ist und bleibt ein hochkompliziertes Spiel… 🙂

    • Also, ich kenne das auch nur so, wie von suchenwi ursprünglich vermutet:
      Ausländische Quellensteuer wird (natürlich) direkt in der jeweiligen Landeswährung einbehalten. Anschließend dann gesonderte Rechnung (nach Umrechnung in Euro) für die deutsche Abgeltungssteuer, dabei Berücksichtigung eines evtl. anzurechnenden Anteils der ausl. Quellensteuer.
      Für GB sollte diese Rechnung eigentlich eher simpel sein, da (soviel ich weiß) in GB keine Quellensteuer erhoben wird. Was allerdings bei Kauf/Verkauf von Papieren an der LSE erhoben wird, ist die sog. Stempelsteuer. Diese ist zwar ärgerlich, reicht aber bei weitem nicht an eine 15%ige oder 25%ige Quellensteuer heran (ich glaube, es sind 1%, oder?).

      Insgesamt daher eher ein Beleg für meine Befürchtung, dass Billig-Anbieter die Standard-Prozeduren recht gut beherrschen, bei Spezial-Fällen aber oftmals zu abenteuerlichen Lösungen neigen. Und der geschilderte Fall gehört sicher in diese Kategorie der nicht-alltäglichen-Vorgänge.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Bei Bedarf vielleicht einfach mal beim Service anrufen und um Erklärung bitten. 🙂

      • Ich habe die Fallschilderung schriftlich gemacht, das war mir einfacher (mit diversen zu zitierenden Dokumenten) als mündlich.
        Mal schauen, was die antworten.

        • Zwecks Transparenz, hier meine komplette Nachricht:
          „Sehr geehrte Damen und Herren,
          am 3.12.2018 wurde mir mitgeteilt, dass zu meinem Depotposten GB00B0YG1K06 Restaurant Group (300 Stk.) zusätzlich 433 Anrechte (nil-paid shares) GB00BG364719 eingebucht wurden.

          Später erfuhr ich, dass ich diese in neue Restaurant Group-Aktien GB00BG364826 einlösen könnte. Dies habe ich nicht getan.
          Heute erhielt ich eine Abrechnung, dass die Anrechte zum Kurs von GBP 0,270715 ausserbörslich verkauft wurden. Ertrag: brutto 129.55 EUR, netto (nach deutschen Steuern, die aber in GBP abgerechnet wurden) 95.38 EUR.
          Im Depot wurden die Anrechte A2N9FJ zum Kurs von 0.75EUR x 433 = 325.89 EUR vom Kaufwert der A0JDNW Restaurant Group abgezogen, also ein Wertverlust von 230.51 EUR.

          Ich weiss, es ist kompliziert, aber hätte der Verkauf der Anrechte nicht als „mit Verlust“ gewertet werden, so dass keine KESt+Soli anfallen, und die Differenz in den Aktienverlusttopf übertragen werden sollen?

          Mit freundlichen Grüßen, Richard Suchenwirth-Bauersachs“

          • Naja, dass der Verkauf von Anrechten nicht im Aktientopf gebucht wird, ist ja zu erwarten: Anrechte sind eben keine Aktien.

            Gruß, Der Privatier

          • Zugegeben, aber auch dann wäre der Verkaufsgewinn (hier negativ, also nicht) zu besteuern, nicht der Verkaufserlös.

          • Hallo suchenwi
            Noch evt. kurz etwas zu den nil paid shares . Obwohl ich lange
            nicht mehr damit zu tun hatte , meine ich mich noch schwach dran
            erinnern zu können . Nil paid shares , werden manchmal als
            KAUFVERBILLIGUNGEN ( also für den Verwässerungsausgleich ) für
            NEUE Aktien ausgegeben ( Preis für WERT Ausgleich dann NULL ) .
            Beispiel : 1000 Euro AG , 100 Aktien = 10 Euro eine Aktie .
            Dann Erhöhung der Aktienzahl auf 200 Aktien ( Verwässerung )
            Somit 1000 Euro AG , 200 Aktien = 5 Euro eine Aktie an WERT .
            ( UNABHÄNGIG VOM PREIS , Quasi analog eines Aktiensplits )
            Wärst Du jetzt Alteigentümer , würdest Du halt das RECHT bekommen
            NULL Euro ( nil paid shares ) , für deinen ENTGANGENEN ANTEILSWERT
            5 Euro ( Dif. bis 10 Euro VORHERIGER WERT , VOR VERWÄSSERUNG )
            zu bezahlen , damit DU wieder im RECHT gleichgestellt bist .

            Diese nil paid shares , werden jedoch auch MIT eigener
            Kursstellung gehandelt , und müssten eigentlich den WERT
            ( NICHT PREIS ) des fehlenden Anteils wiederspiegeln .

            Die Verwässerung , tritt eigentlich dann ein , wenn die Aktienanzahl
            erhöht wird ( Da trifft dann Jürgens Buchwertberechnung zu ) .

            Somit könnte man eigentlich auch sagen A) Der NICHT angenommene
            AUSGLEICH ( zum vorherigen Wert ) = Verkauf a. 5 Euro Stk. .
            B) Der Rest ist jetzt um 5 Euro im WERT gemindert ( Verwässert ) .
            C) Der Verkauf der Rechte , löst einen Wertverkauf aus , welcher
            natürlich in Euro oder GBP zu erfassen ( und VERSTEUERN ) ist .
            D) Somit wärst Du natürlich mit der Annahme der NULL ZAHLUNGS
            ANTEILE , NEUTRALER davon gekommen . Halt mit NULL .
            Null Gewinn ( Da ja einfach nur alter Anteil wiederhergestellt
            würde / 10 Euro ) , Null Verlust ( Da ja die Anrechte , mit
            WERT 5 Euro , einfach nur deinen vorherigen Wert 10 Euro ,
            wiederherstellen , da ja jetzt 200 Stk. benötigt werden , um 10
            Euro an WERT zu besitzen = 1000 Euro AG ) .

            Das GANZE OHNE GEWÄHR , da ich mir da absolut NICHT SICHER bin ,
            ob da meine Erinnerung an nil paid shares , noch ZUTREFFEND ist .
            ( Also da geht es mir , wie beim OTC Handel , KEINE AHNUNG ob die
            Sachen aus der Vergangenheit , immer noch gelten , oder evt.
            schon längst ÜBERHOLT sind )

            LG Det

      • Eigentlich ist onvista-bank nur eine „Marke“ der comdirect, so können sie sich eine Banklizenz teilen.
        Inwieweit sie auch steuerrechtliche/prozedurale Kenntnisse teilen, kann ich freilich nicht sagen. Von Quickborn (comdirect) nach Frankfurt (onvista-bank, standesgemäß) ist es halt doch weit… 😉
        Wäre ich comdirect-COO, würde ich mich um bessere Synergie zwischem den beiden bemühen.

      • Stempelsteuer wurde mir beim Kauf diverser GB-Aktien nie abgerechnet.
        Im Gegensatz zur italienischen Finanztransaktionssteuer, die wurde jedesmal mit 0.1% abgezogen (also ca. 1€ für ein Tausenderpäckle, auch recht).

        • Ich habe allerdings noch nie an der LSE getradet, alle GB-Papiere liefen über deutsche Börsen, und die werden die Stempelsteuer wohl eingepreist haben.

          • Dann ist es kein Wunder. 😉 Die Stempelsteuer hängt ja am Börsenplatz und nicht an der Aktie.

            Gruß, Der Privatier

          • Die it. Finanztraktionssteuer wird aber überall eingezogen, Frankfurt oder sonstwo. Finde ich auch ok, die brauchen das Geld…
            Die Briten aber auch. Bin gespannt auf den Brexit, habe einige in GBP notierte Titel, wie eben die Restaurant Group…

    • Lustig, auch die alten Hasen von Seeking Alpha scheinen anfangs auf den Reverse Split reingefallen zu sein: ich bekam 2 Mails mit den Headern
      „SRC : Spirit Realty Capital leads financial gainers; Maiden Holdings and EverQuote among losers“ und
      „SRC : XPO, SRC, LLNW and TLRD among notable midday movers“

      Diese Mails enthalten eigentlich nur einen „Read now“-Link zu den Kurzartikeln, die dann aber weder im Titel noch im Text irgendeine Erwähnung von $SRC enthalten.

      Irgendwer hat wohl die Kursentwicklung angeschaut: „wow, SRC 400% plus“, und wer anders hat das dann im Nachhinein geklärt.
      Mein obiger Link zu onvista.de führt inzwischen auf HTTP 404 Page not found, nasdaq.com hat die Dividendenseite für $SRC erstmal leergemacht (und zeigt den neuen Kurs), finanzen.net hat auf noch die Pre-Split-Kurse von gestern, und auch onvista-bank, obwohl sie feierlich den Reverse Split angekündigt hatten…

      • Ja, irgendwie scheint einfache Mathematik manchmal für Chaos oder zumindest Fehlinformationen zu sorgen.
        5 Aktien in eine umzutauschen ist zunächst höchst einfach. (Wenn die Anfangsstückzahl nicht ganzzahlig durch 5 teilbar ist, werden die „fractionals“ wohl als Verkauf gewertet und versteuert, soweit ich gelesen habe).
        Die Stückzahl durch 5 zu dividieren, ist auch nicht schwer.
        Die Dividendengeschichte muss natürlich entsprechend skaliert werden, ebenso wie die Kursgeschichte…
        Alles in allem wohl viel Zusatzstress für die IT-Leute 🙁

  4. Heute war ich mal wieder ein wenig mutig und habe Dt.Post zu 24,77€ nachgelegt 😉
    Nachdem hoffentlich die Probleme bekannt sein sollten und der Kurs weiter runter gegangen ist als ich ursprünglich dachte, schauen wir mal, ob es das nach unten im groben gewesen ist.
    Die Fundamentalbewertung sieht nun gar nicht verkehrt aus … (KGV<15, Div-Rendite 4,5%, …)

    • Ist glaub ich nicht uninteressant im Moment. Ich überleg auch. Die Österreichische Post könnte vielleicht auch eine gute Anlage sein. AT0000APOST4 Die Analysten sehen das aber anders.

    • Aus meiner Sicht gibt es inzwischen eine ganze Menge an Papieren, die in den letzten Wochen und Monaten einen Kursrückgang von 25%-30% (oder auch deutlich mehr!) zu verkraften hatten. Das erscheint auch mir immer mehr verlockend, zumal dann eben auch so Kennzahlen wie KGV oder Dividendenrendite immer besser aussehen.

      Ich hatte allerdings bisher nie das Gefühl, dass ich JETZT! unbedingt kaufen sollte und darum habe ich mich weitgehend zurückgehalten. Und an jedem nächsten Tag sehe ich, dass diese Zurückhaltung richtig war. Nämlich dann, wenn die Kurse immer noch weiter zurückgehen.

      Ich habe in den zurückliegenden Bärenmärkten auch oftmals immer viel zu früh gekauft und musste dann zusehen, wie die Kurse immer weiter und deutlich nachliessen ohne dass ich noch Mittel zur Verfügung gehabt hätte um dann noch einzukaufen. Von daher werde ich meine vorsichtige Haltung weiter beibehalten.

      Allerdings – auch das sei gesagt – sind meine verfügbaren Mittel ohnehin ja nicht grenzenlos und der Spielraum von daher auch nicht so riesig.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter & Liebe Lesegemeinschaft,
        eine sehr weise und bedachte Haltung, die ich zu mehr als 100% für richtig halte.
        ich hatte es bereits für möglich gehalten, dass wir salmit-artig crashen, also 2 Schritte zurück und 1 vor in eine Schleife.
        Daher sind 20-30% Korrektur in ein einem sehr langem Bullenmarkt für mich K E I N E Einstiegskurse.
        Sollte die Hause durch eine Baisse abgelöst werden, dann ist für mich eine Korrektur um 40% das Minimum.
        In Bezug auf disee sehr lange Hause der Bullen und den All Time Highs wäre ich nicht überrascht wenn es auch 50-60% vom ATH abwärts geht. ( EU-Amgendon / Trumpf-Walküre / Liquiditäts-Alternativlosigkeit / „The March“ von Flüchtlingen nach Regionen mit menschenwürdigen Lebensverhälnissen /Klimawandel
        Zeitfenster ?? 9-36 Monate antwortet mein Bauch.
        Insbesondere wenn auf Renten-Assets wieder risikofreie mündelsichere Optionen oberhalb der Inflationsrate möglich sind und der bislang liquiditäts getriebene Anlagenotstand diametral in Anleihen wechselt.

        By the way: Chance/Risiko in Bezug auf Inflation:
        Mit Floatern bin ich nahe Null vor einem Währungsrisiko.
        Mit Aktien locken bei niedrigen KGV´s Div.Renditen von > 5%
        bei gleichzeitigen Salamicrash-Potential mit weiteren 15-30% Kursverfall.

        Daher erneut die Frage in die Runde: Wäre es besser jetzt Bestände mit (geringem) Verlust zu Verkaufen, um Cash aufzubauen und viele später nach den Ende einer Baisse mit 50% Kursrückgang vom AZH bei 40% wieder einzusteigen ???

        Time will tell.

        Viele Grüße
        Rainer

        • Hallo Rainer,
          Ich antworte mal nur auf deine Frage:
          Klar ist es besser jetzt alles zu verkaufen, um Cash zu haben! Wenn du daran glaubst, dass die Märkte sich in den nächsten Monaten halbieren, dann weg damit! Und dann am Tiefpunkt wieder rein.
          Ich sehe nur zwei Probleme:
          – kommt dieser Crash wirklich? Dein Bauchgefühl in allen Ehren …
          – wann steigt man tatsälchlich wieder ein? Markettiming hat so gut wie noch nie geklappt …
          Für mich eher alles eine Form von Wahrsagerei. Deshalb setze ich mir lieber beim Trading Kaufmarken und Verkaufsmarken an bestimmten Stellen und ziehe das konsequent durch. Sollte es tatsächlich crashen, habe ich 2-3 Jahre Cashreserve zum leben ohne was verkaufen zu müssen.
          Ich bin da eher ein positiver Mensch mit einem starken Glauben an den Kapitalismus und die Marktwirtschaft.

  5. Hallo Peter
    Da ja die Märkte STARK RUNTERLAUFEN , hat es bei MIR , zu einer
    STARKEN ÜBERFÜLLUNG und DAMIT STARKEN KONZENTRATION zu den STARK
    ÜBERFÜLLTEN WERTEN A) FREENET , B) AURLIUS , C ) NRZ geführt .

    Da ich ja jetzt etwas VERUNSICHERT bin , ob ich auch tatsächlich
    NICHTS ÜBERSEHEN habe , habe ich mir nochmal die 3 Werte GENAUER
    angesehen . Erstmal : Ich kann nicht wirklich irgendwelche Leichen
    sehen , also verstehe ich erstmal nicht , warum der PREIS , m.M.n.
    SOVIEL ANDERS , wie der WERT gesehen wird ?????

    Ich habe mir insbesondere , nochmal Aurelius ( am stärksten Übergewichtet )
    bei den letzten Käufen / Verkäufen vom Führungspersonal angeschaut ,
    und da ist m.M.n. NICHTS wirklich VERÄNDERNDES , zu meiner vorherigen
    Einschätzung dazu gekommen . Im Gegenteil , ich war eher auch ein wenig
    Überrascht , das der Dirk , einen Teil , auch bei 62,25 rausgehauen hat .

    Also: Käufe 25.04.2017 , zu DS 47,45 , 121000 Stk. Preis = 5.741450,00 Euro
    25.04.2017 , zu DS 45,00 , 18585 Stk. Preis = 836270,75 Euro
    28.04.2017 , zu DS 46,37 , 15000 Stk. Preis = 695536,67 Euro
    Somit Käufe bis 28.04.2017 , 154585 Stk. zum Preis 7.273.257,30 Euro
    Somit Käufe DS Preis = 47,05 Euro pro Stück .
    Bedeutet für MICH , das der Dirk , den Anteil am 28.04.2017 mit 47,05 Euro ,
    für UNTERBEWERTET gesehen hat ( Würde ich auch GENAUSO sehen )

    Ein weiterer Kauf am 25.04.2017 , für die Lotus AG , mit DS Kaufkurs
    47,45 Euro / Stk. erfolgte , bei einem Volumina von 5.741.450,00 Euro .
    Also auch für die Lotus AG ( Vorstand ) , fand Er 47,45 Euro am 25.04.2017
    UNTERBEWERTET .

    Am 17.05.2018 , erfolgte ein Verkauf , von 58585 Stk. , zum Preis von
    64,25 Euro , mit einem Volumina von 3.764.086,25 Euro .
    Also am 17.05.2018 bei 64,25 Euro für ÜBERBEWERTET gehalten .
    ( Hatte ich ja auch so gesehen , daher raus getan , VOR Bar Div. )

    Damit würde der Bestand aus 2017 und 2018 ( Käufe/Verkäufe )
    nun bei 96000 Stk. liegen ( Ohne Lotus AG ) bei einen Preis
    von 3.509.171,00 Euro . Somit bei 37,33 Euro Stk. MINDESTENS .
    Plus 5,00 Euro Bar Div. = 42,33 Euro .
    Da haben scheinbar , der Dirk und Ich , die gleichen Ansichten
    zur Range Untergrenze = 42,00 Euro .
    Ich sehe die Aurelius Aktie , eigentlich n.w.v. , in einer Range
    von 42 bis 52 Euro PLUS 3,00 Euro ( Rest 2018 ) = 55,00 Euro .
    Zusätzlich was ggf. noch NEU dazugekommen oder NEU weggekommen
    ist . Ich persönlich , glaube aber NICHT , das 10,00 Euro ,
    vom letzten Verteiltermin HV 2018 , auf jetzt 32,XX wechhhhhhhh
    gekommen sind , und daher so eine starke UNTERBEWERTUNG
    rechtfertigen . Daher habe ich auch bereits STARK GEFÜLLT !!!!!
    Mit MIR , glaubt das auch die Alina Köhler nicht , die auch 84 Euro
    für eher passender hält .

    Hast DU eine Meinung dazu ???
    A) Zu Aurelius Preis/Kurs ( Angemessenheit )
    B) Zur starken Übergewichtung ( Ü 25% )

    Ich ÜBERLEGE NOCH WEITER ÜBERZUGEWICHTEN !!!!!
    Obwohl mich das dann schon STARK ins Kreditgeschäft bringt !!!!!

    LG Det

      • Ahhh Danke suchenwi
        Da kann ich ja wenigstens bei NRZ , noch ein
        wenig Hoffnung haben . Schön ist das für MICH ,
        in son Bärenmarkt immer NICHT , wenn ich bereits
        starke Liquiditätseinbrüche hatte , und zu einer
        starken ÜBERGEWICHTUNG neige . Quasi schon ZUVIEL gekauft .
        Das war auch meine eigentliche Frage , zu der
        Liquidität im Bärenmarkt . Ausreichend VORHANDEN ?????

        Ansonsten geht Dir das dann SOOOO wie mir ,
        80% Cashquote evt. wieder zu früh , in den Markt
        gebracht . Unschön , wenn dann die Einkaufsverbilligungen
        weiter gehen , und nur noch Kredit für VERGÜNSTIGUNGEN
        und ÜBERGEWICHTUNGEN vorhanden ist .

        LG Det

        • Ich sehe zwar die teils sehr günstigen Kurse, aber meine Finanzregeln sind eisern: keinen Kredit!, 1/4 der Altersersparnisse zurückhalten (z.B. für frw.RV-Beiträge), Erträge (und Überschüsse aus Nettoeinkommen) reinvestieren.
          Durch die Vorabpauschalen-Aktion Anfang Januar habe ich mir Invest-Stopp auferlegt, bis die abgeschlossen ist.
          Ab Januar wird das Frischgeld (Dauerauftrag) von 1k auf 600 reduziert, was genau die Sparpläne abdeckt (3×200).
          Ab März habe ich ja 138€ Mieterhöhung, muss auch eingepreist sein.
          Ab Juli (1 Monat vor Rente) stoppe ich das Frischgeld ganz und reduziere die Sparpläne auf 3×100, das muss das Depot dann aus Erträgen tragen (aktuell gut über 400/mo).
          Aber sobald sich wieder 1k aus Erträgen angesammelt hat, reinvestiere ich die nach wie vor in das aktuell erfolgversprechendste Papier.
          Ist halt eine Umbruchszeit für mich, die ich gut bewältigen will… 🙂

    • Hallo Det, mir geht es ja genauso. Bin auch auf Kredit und habe bei AR4 heute nochmal 50 Stück eingesammelt, DS jetzt 43.81€. Mein zweiter Wert ist Geely, nicht ganz so stark übergewichtig, DS 18.01 HKD.
      Wenn ich nicht noch faule Puts auf PBB (10.6) und TKA (17.5) teuer schließe, kommen da jeweils noch ein Paket dazu.
      Daa hindert mich aber auch aktuelle Schnäppchen einzusammeln, sofern wir dem Boden schon nah sind. Die Post oder Fresenius oder Infineon sind ja äußerst interessant, bei WDI schreibe ich lieber weiter Puts.

      Schönes Wochenende
      Markus

      • Hallo Markus
        Bei mir ist eher NOCH SCHLIMMER …………………………..
        DS bereits UNTER ca. 38 HMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM ………..
        Da kannst Du ja leicht DIE ÜBERGEWICHTUNG dran sehen !!!!!!!!!
        Ob das jetzt sooooo schlau ist ???????????????????????????????
        Jetzt bin ich bei der ÜBERGEWICHTUNG , halt schon langsam am
        Ende des Cashflows angelangt , und wenn das soooooo weiter geht ,
        muss mein Moneymanagement nochmal von irgendwoher Cash bekommen .
        Die paar Fresenius habe ich schon wieder raus und gleich in AR4 .
        SOOOOOO langsam eine KONZENTRATION zu AR4 , Freenet , NRZ .

        Aber von den 24 Werten laufen 3 bereits auf an die 50% Anteil zu .
        D.h. , die restlichen 21 Werte , ZUSAMMEN , ergeben JETZT , GERADE
        MAL NOCH SOO DIE HÄLFTE . WAR eigentlich NICHT SOOOOOO geplant ………
        Zumal die 3 , ja dann auch die Bar Div. von den ANDEREN , mit übernehmen
        müssen . Also dann entweder 3 ENDWERTE für DAUERBESTAND = 1/4 Jahr ,
        Bar Div. Zahlung Lebenslang Endbestand ( Sollte eigentlich langsamer
        und gleichmässiger Aufgebaut werden ) , oder 3/12 = NK Depot Monatswert .
        Bei 1,5 Euro NICHT , bei 3 ( meine Vermutung ) GERADE SO , bei 4 schon
        etwas drüber . Da bin ich wohl auch GERADE in einer Umbruchzeit ?????
        Ob dann die anderen 21 Werte , aber auch die HHG und TG Depot Zahlungen
        ausgleichen können ????? OHHHHHH , OHHHHHH , OHHHHHHHHHH ……………
        Z.Zt. noch nicht im Kreditbereich , aber KURZ DAVOR ………………..

        LG Det

        • Hallo Det,
          warst du dann anfangs kaum noch bei Aurelius dabei und hast erst in den letzten beiden Wochen stark aufgebaut, oder wie hast du einen DS EK von 38€ geschafft?
          Bei mir gab es heute Morgen wieder 50 Stück für 31,88€, mein DS jetzt 42,82€.
          Ich vermute eigentlich eine Dividende von 4€ im nächsten Jahr. Die Basisdividende eher gering, aber Sonderdividende müsste genügend fließen. Egal wie viele Exits bis Juni noch gemeldet werden,, hat er doch noch reichlich Cash aus den letzten Exits übrig behalten, so war doch das Statement beim letzten Mal, oder?
          Über 12% Dividendenrendite aktuell wären aber für den deutschen Markt der Hammer, daher könnte ich mir vorstellen, dass Dirk nur 3€, also kan pp 10% raushaut, nicht dass noch jemand einen Schock bekommt. Weniger wäre aber auch für die alten Hasen eher gemein. Ich kaufe jetzt nichts mehr und vermutlich auch vor dem nächsten Sommer nichts. Nur wenn es wieder überkauft ist und viele die Dividende holen wollen, dann werde ich sicher einige vor dem ex-div abgeben.
          Danke für den Hinweis auf den Brief, der war noch gar nicht im Netz verteilt.

          LG Markus

          • Hallo Markus
            STARKE ÜBERFÜLLUNG IM HANDELSDEPOT LETZTE WOCHEN daher U 38 DS .
            Im TG Depot , auch nur einfache NK , da auch so bei 42 bis 43 DS .
            Bei 4,00 Euro , könnten Die dann schon mal den Sparerfreibetrag
            ausnutzen . Wenn dann noch Freenet kommt , mit NULL ANRECHNUNG ,
            und NRZ , WPC , ARES mit den Quellensteuern , dann müssten eigentlich
            die 3-5 Werte , bereits den Cashflow fürs TG Depot einspielen .
            Bleiben noch ein paar andere NICHT ZAHLER über , die dann evt. für
            Kursgewinne ( und ein paar Bar Div. ) sorgen könnten .
            Time will tell .

            Zu dem Hinweis auf den Brief , hatte ich aus Quelle Onvista
            A) Aurelius OHNE SPAM B) Aurelius
            und noch nicht auf Aurelius IR Seite VERIFIZIERT .
            Wird aber m.M.n. schon Richtig sein .

            LG Det

          • Hallo Markus
            Nachdem ich nun den “ Weihnachtsbrief “ MEHRMALS gelesen
            habe , habe ich auch mal die TG Depot EK ausgerechnet .
            Ich komme da jetzt GENAU incl. Gebühren , auf 42 Euro
            GLATT . Das passt m.M.n. SUPER , für die Ansteuerung
            MEINER UNTEREN RANGE . Somit ist da m.M.n. im TG Depot
            NICHTS weiter zu machen , das “ WEIHNACHTSGESCHENK “
            von MIR an Nachwuchs , ist schon mal da gelandet ,
            und wird da auch m.M.n. für 42 EK AURELIUS-Position ,
            WEITERHIN bleiben . Ich denke , das damit nun eine
            passende ÜBERFÜLLUNG zu 42,00 Euro EK AUFGEBAUT ist .
            Da wird Nachwuchs , m.M.n. nur noch den B&H machen .
            Und zwar EGAL ob RUNTER ODER RAUF . Insbesondere von
            der AUSSAGE , “ BIS “ , im ZUSAMMENHANG mit dem davor
            getätigten SATZ “ RÜCKFLUSS “ , lässt mich immer mehr
            davon Ausgehen , das durchaus noch einige EXITs im
            ersten 1/2 Jahr 2019 , erfolgen könnten .
            Meine Hoffnung zu Peters Interpretation , wächst also
            wieder ein wenig . Aber 5 Euro , wäre natürlich m.M.n.
            schon ein wenig starker Tobac …………………..
            ( Aber Nachwuchs , würde SIE natürlich nehmen !!!!! )
            Dann würden Wahrscheinlich , wieder die Marktmeinungen
            genau zur anderen Seite ÜBERTREIBEN .
            Und genau das ist m.M.n. auch der Unterschied , zu PREIS
            und WERT . Ich persönlich mag immer am liebsten ,
            PREIS=WERT . Leider wird es das wohl an der Börse , NICHT
            geben , daher muss sich halt ein JEDER , ein eigenes
            Urteil , zu einem WERT und zu einem PREIS bilden .
            Einige haben dafür evt. Einstiegspreise , ich habe halt
            MEINE Range , in der ich einen WERT für HALTENSWERT finde .
            Und bei Aurelius , liegt DIESE , n.w.v. bei 42 bis 52+3 .
            SO WHAT , nächstes Jahr im Juli , werden WIR schlauer sein .
            Nachwuchs ist jedenfalls mit 42 EK dabei , und ich überlege
            mir auch noch auf 42 Euro EK in den anderen Depots ,
            anzupassen . Von TIEFER auf HÖHER , geht ja einfacher , wie
            von HÖHER auf TIEFER . Manchmal natürlich auch UMGEDREHT .

            Time will tell . Eine schöne Vorweihnachtszeit ALLEN Mitlesern .
            LG Det

    • Ich versuche, mich mal kurz zu fassen und nur auf die Frage:

      Hast DU eine Meinung dazu ???
      A) Zu Aurelius Preis/Kurs ( Angemessenheit )
      B) Zur starken Übergewichtung ( Ü 25% )

      zu antworten:

      Zu A): Ich halte Aurelius nach wie vor für ein Papier, das ein Investment wert ist. Da hat sich meine Einschätzung nicht geändert. Und je tiefer der Kurs runter geht, desto mehr bin auch ich versucht, weiter hinzu zu kaufen. Ich werde es wahrscheinlich auch machen, ich kann Dir nur noch nicht sagen, wann.

      Zu B): Eine Depotanteil von über 25% bei einem Einzelwert?? Das würde ich niemals(!) machen. Auf keinen Fall. Meine Obergrenze liegt bei ca. 5%, wobei ich da aber auch durchaus etwas großzügig bin. Das können auch schon mal 7%-8% werden, wenn sich ein Wert gut entwickelt. Dann fange ich nicht gleich an, hektisch zu verkaufen.
      Bei Index-ETFs würde ich das anders sehen: Wer sein Depot aus drei ETFs aufbaut, kann dann auch gerne einen MSCI-World-ETF mit 60% im Depot haben. Kein Problem.

      Und Kredite? Naja… wenn der Preis stimmt… im Prinzip schon, aber momentan nicht. Ich bin irgendwie überhaupt nicht in Kauflaune. Vielleicht verpasse ich ja was? Mag sein. Aber ich warte trotzdem weiterhin ab.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke Peter für deine Meinung .

        Könntest Du auch nochmal kurz deine Meinung zu
        A) Freenet
        B) NRZ
        mitteilen ( Betr. Zukunftseinschätzung )

        Bei Aurelius , ist tatsächlich eine STARKE ÜBERGEWICHTUNG
        schon erfolgt . Deutlich mehr wie 15% m.M.n. eher Stark
        auf 25% . Danke trotzdem zu deiner Meinung zu Aurelius .

        LG Det

        • Beide Werte sind nach wie vor in meinem Depot. Und da sollen sie auch bleiben.
          Auch hier gilt (wie für viele andere auch), dass die aktuellen Kurse natürlich zum Nachkaufen locken. Aber eine solche Entscheidung hängt ja auch immer davon ab, ob und wieviel man bereits davon im Depot hat und ob man der Meinung ist, dass der Tiefpunkt bald erreicht ist.
          Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, bin ich momentan nicht in Kaufstimmung. Und das gilt eben auch für die beiden o.g. Werte.
          Lass und mal sehen, was das neue Jahr so bringt…

          Gruß, Der Privatier

        • Noch ein Nachtrag/Rückfrage an Det:

          Was willst Du eigentlich mit „Deutlich mehr wie 15% m.M.n. eher Stark
          auf 25%.“
          aussagen? Was heisst hier „deiner Meinung nach“? Wer ausser Dir sollte denn wohl wissen/beurteilen, ob bei Dir eine Übergewichtung und in welcher Höhe vorliegt?? Und 15% oder 25%? Wieso weisst Du das nicht?
          Irgendwie kann ich Deine Gedanken mal wieder nicht nachvollziehen…

          Gruß, Der Privatier

          • Hallo Peter
            Danke erstmal für deine Meinung zu Freenet und NRZ .

            Betr. deiner Rückfrage :
            Ich musste bei den 5 Depots , erstmal zusammenrechnen ,
            WAS , WIEVIEL , in Etwa , der jeweilige Anteil ausmacht .
            Und in Summe ist es über alle Depots , halt deutlich mehr
            wie 15 % und geht über alle Depots , jetzt eher stark auf
            25% zu . Damit eine EXTREME ÜBERGEWICHTUNG in den Depots .
            Nicht in allen Depots gleich , aber in Summe schon .

            In einem Depot , macht der Anteil z.B. Null aus , während
            in einem anderen Depot , der Anteil 50% ausmacht . Aber in
            Summe aller Depots , bereits ca. 25% , Tendenz steigend .

            Zum Glück , kam Heute , auch von Dirk , der Brief an die
            Aktionäre . Quasi für mich ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk .
            Als ob Er meinen Hilferuf gelesen hätte …………………..
            Für mich KLARE AUSSAGE : “ Keine Ahnung warum der Kurs so
            abschmiert ( also Meinungsgleichheit ) evt. wegen den Polit
            und sonstigen Umfeld . Seiner Meinung ( Wenn ich es richtig
            Interpretiere ) eigentlich FUNDAMENTAL , nicht zu erklären .
            Er ist eher der Meinung , auch nächstes Jahr , wieder eine
            Bar Div. bezahlen zu können und wenn ich es richtig Interpretiere
            sogar noch aus Exits die noch im Ersten 1/2 Jahr 2019 erfolgen
            könnten “ . Na das war doch mal ein Seelenpflaster für Weihnachten .
            ( Und für meine Einkaufsentscheidung stark ÜBERZUGEWICHTEN .
            Evt. immer noch zu Teuer , aber EGAL , passt für MICH schon )

            Damit wird für MICH , wieder deine Annahme , betr. deiner
            Interpretation der Verteilung für nächstes Jahr wieder etwas
            Wahrscheinlicher . Dann evt. doch 4 bis 5 ?????
            M.M.n. auf JEDEN FALL , ÜBER 3 . Langfristig , denke ich , eh
            das der Dirk das schon wieder schaffen wird , ist halt ein Top
            Mann ( kommt ja auch aus einen guten Stall , lach …..) .

            Also Peter , Danke nochmal für deine Meinung zu Aurelius
            Freenet und NRZ . War insbesondere für MICH bei der
            ÜBERGEWICHTUNG betr. Langzeitentscheidung , wichtig .
            Und der Dirk , hat dann HEUTE nochmal NACHGELEGT betr.
            Gefühlslage Aurelius . Und ich glaube , Der ist irgendwie
            noch NÄHER dran und mit MEHR drin . Alles GUT SOOOOOO .
            Und evt. wird das ja bei Aurelius auch nochmal , nach
            OHJE , wieder OHJA ????? Keine Ahnung , Time will tell .

            LG Det

        • Servus Det,

          Beteiligungsgesellschaften haben es in der Rezession schwer und das spielt die Börse wohl momentan. Ich denke übertrieben…

          • Hallo versfachwirt
            Keine Ahnung , warum die Marktmeinung zu Aurelius im Moment
            so ist . Evt. ÜBERSEHE ich etwas ????? Keine Ahnung WAS .
            Ich denke n.w.v. das eine Range von 42 bis 52+3 GERECHTFERTIGT
            und damit FAIR ist . Kann sein , das ich da total mit daneben
            liege , aber solange ich da nicht von UN Seite etwas ANDERES
            höre , oder an den Zahlen sehe , bleibt meine RANGE , so wie
            Sie ist . Ich mache mir da relativ wenig Sorgen . Insbesondere
            nachdem auch Peter und der Dirk , IHRE Meinungen zu dem Wert ,
            ( nicht zu der Marktmeinung/Kurs ) mitgeteilt haben .
            Evt. immer noch zu viel Preis bezahlt , aber m.M.n.
            immer noch UNTER WERT , gekauft . Evt. muss ja tatsächlich
            nochmal NEU BEWERTET werden , aber im Moment , sehe ich da
            noch keine Notwendigkeit . Daher zu dem Preis , stark
            Übergewichtet mit der Hoffnung auf Juli 2019 .
            A) Reduzierung des Bestandes ( wegen Marktmeinungsänderung )
            und damit wieder ERHÖHUNG der Liquidität ) .
            B) Weiteres Halten , da immer noch in MEINER Range .
            Also , KEINE Ahnung , wie ALLES kommen wird ( wegen
            mangelnder funktionierender Glaskugel ) Daher :
            Time will tell

            Frohe Weihnachten
            LG Det

  6. PS
    Und bei den Zahlungen , war es DIESES Jahr , über alle Depots
    verteilt , so ca. 4 bis 5k , da könnte ich mir VORSTELLEN , das
    Aurelius , das evt. NÄCHSTES JAHR , schon ALLEINE Übernehmen
    könnte . In Verbindung mit Freenet und NRZ , aber m.M.n. auf
    jeden FALL MÖGLICH und m.M.n. , nach dem “ Weihnachtsbrief “
    auch relativ WAHRSCHEINLICH .
    Wenn dann die auf jetzt 21 GESCHRUMPFTEN Werte , noch den REST
    übernehmen könnten , wäre für MICH , wohl wieder ALLES in Ordnung .
    Evt. waren dann die 4 bis 5k zu TEUER , aber das ist mir im Grunde
    genommen , eigentlich EGAL . Hauptsache die Bar Div. Zusatzrente kommt .
    ( Oder in meinen Fall halt , NK/HHG/TG Rentenausgabenminderungen , da
    ja bereits wieder Blumentopfwechsel stark eingesetzt hat , für mich EGAL
    ob SOOOOO oder SOOOOO etwas bezahlt wird , HAUPTSACHE es wird GEZAHLT )
    …….und es bleibt von meiner kleinen Rente , noch etwas mehr für
    mich zum VERBRAUCHEN , über…………………………………….
    TIME will tell .

    Also Danke nochmal für deine Meinung zu Aurelius , NRZ , Freenet .

    LG Det

  7. Gute Nachricht: mein Arbeitgeber teilt mir mit, dass im Geschäftsjahr 2018 der Zielerfüllungsgrad von ROCE (Return on Capital Employed) 155.67% beträgt.
    Zum Vergleich: GJ 2017 war es 118.33%, also gut zugelegt (oder Ziel gesenkt? Was das Ziel war, steht nicht in dem Schreiben…)
    Gibt eine nette kleine Prämie (Tarifkreis Erfolgskomponente) im Januar.

    Bei der Gelegenheit der Zielerfüllungsgrad meines Depots: bescheidenes Ziel war: Nettoerträge 2% (ca.Inflationsrate) des Capital Employed, Zwischenstand heute 2.952%, also 147.6% Zielerreichung (mein GJ endet aber erst am 31.Januar). Bis dahin kommt noch einiges rein.. aber tendenziell bin ich schon fast so gut wie die Siemens AG 😀
    Nächstes GJ lege ich das Ziel aber auf 4%, dann wird es spannender…

    • Hallo suchenwi
      Da kannst Du es dir doch Einfach machen .
      Nimmst einfach an der AG Beteiligung ,
      etwas mehr Anteil von der AG Beteiligung
      und nächstes Jahr , dann wieder 3,80 Euro
      einen Zusatzanteil von deinem EX AG .
      Quasi mit der Beteiligung beteiligt .
      Bei ca. 97 , müssten 3,80 doch schon
      im 4% Bereich liegen . Mit den geschenkten
      Gäulen dann noch die Inflation ausgeglichen
      und FERTIG ist die SCHOOOOSSE .
      Also EINFACHER gehts doch nimmer , oder ???
      Und evt. nächstes Jahr , auch nochmal 5%
      kaufen ??? Gleicher Wert ???

      Frohes Fest . Denk an die Girlies , mit der
      Griechischen Kreditbeteiligung . Viel Spaß .

      LG Det

      • Zu einfach: die Belegschaftsaktien sind auf max. 720€/Jahr limitiert, davon 360€ steuerfreier AG-Zuschuss. Man kann weniger nehmen (0/120/240), aber nicht mehr.

        • ????????
          10 mal 97 = 970 Euro plus Gebühr Onvista .
          Dazu die 720 mit 50% AG Zuschuss .
          = ca. 1350,00 Euro für ??? ca. 17 Anteile .
          17 Anteile a. 3,80 Euro = ca. 64,60 Euro .
          1350/64,60 Euro = 20,89 Jahre warten
          100/20,89 = 4,786% Rendite ohne Steuer/Inflation .
          Und mit viel Glück mal MEHR oder WENIGER an PREIS
          zu bekommen . Aber alles mit AG Anteil .
          Die anderen 3,32 Euro , die Er NICHT auszahlt ,
          können ja dann für den weiteren Werterhalt , durch
          deinen AG verwendet werden . Und ein TEIL , wird wohl
          auch dafür verwendet , um deine 50% geschenkte Gäule
          bezahlen zu können .

          LG Det

          • Also die Belegschaftsaktien sind noch in einem separaten Depot (EquatePlus, ist Pflicht), werden aber nach meinem Ausscheiden aufs onvista-Depot übertragen.
            Aktuell habe ich 16.69 Stück, Dividenden (Anfang Feb.) werden automatisch in Aktien(-stücklein, ca. 0.65) reinvestiert. Mitte Feb. kommt die letzte 720€-Tranche (ca. 7 Stk) dazu, März/April gibt es noch Jubiläumsaktien (25 Jahre dabei) geschenkt, mal sehen wieviele. Man munkelt 40, wobei bei „Sell to cover“ für Steuern/SV-Beiträge wohl ca. 21 übrigbleiben könnten.
            Das warte ich erstmal ab.
            Nimmt man das Kriterium „über 20% unter Höchststand der letzten 52 Wochen“ (23.1.: 125.14; heute 97.96 = 21.7% gefallen), ist auch Siemens AG im Bärenmarkt.

            „Das Blut in den Straßen könnte auch von dir sein, wenn du zu oft in fallende Messer greifst“ 😀

          • Wieso das Blut in den Straßen , ich steh eigentlich
            MITTENDRIN . Also für Liquiditätsbeschaffung und
            EIGENTLICH geplanten Jahresende , war ich dann noch
            mit NULL ( Bullen/Bärentausch ) dabei , aber ich glaube
            im Moment , so bei gefühlten MINUS 30% , könnten aber
            auch DURCHAUS noch mehr sein . Starke Übergewichtung
            zu Freenet = ca. – 12% DS , NRZ = ca. +/- Null DS
            aber fängt langsam an zu kippen ( ins Minus ) ,
            Aurelius = ca. – ??% über -30% . Durch die EXTREME
            Überfüllung ca. – 40% Aurelius , ist Natürlich ALLES in
            Endsummen-Preis mit runtergezogen . Nennt sich RISIKO .
            Selbst DAS , kann man im Bärenmarkt , noch Übergewichten .

            Aber kenne ich ja schon von OHI , da wollte die auch
            KEINER zu 23 USD . Auch RISIKO-Übergewichtung .
            Hätte ich aber zu 23 , auch einfach weiter gehalten .
            Nun ist Sie halt wieder hochgelaufen , da habe ich
            dann wieder abgebaut . Quasi Bullen gegen Bären .
            NULL GEWINN . Aber Bar Div. konnten tw. genutzt
            werden .

            Aurelius , auch 42 bis 52+3 Euro m.M.n. völlig in Ordnung .
            Mir ist es eigentlich total Egal , ob ich bei 38 noch
            ein paar mal bei 32 Euro ins fallende Messer greife .
            Und selbst , wenn Sie bis 10 Euro fallen würden , wäre
            es mir wohl EGAL wenn ich eh keine Möglichkeiten mehr
            hätte , weiter Zukaufen zu können . Also dann ENDE der
            Liquidität für Asset 30% UN Beteiligungen .

            Wenn ich eine Aktie bei 57 kaufe , warum soll ich Sie
            nicht auch bei 38 oder 32 kaufen ??? Ich habe FUNDAMENTAL ,
            noch KEINE Änderungen mitbekommen , die eine Werteanpassung
            der Range , erfordern würden . Evt. habe ich auch etwas
            ÜBERSEHEN ??? Dann muss ich DIESEN Fehler , halt bezahlen .
            Und wenn ich mir zu 44/42/40/38/36/34/32 , blutige Hände
            wegen den fallenden Messer hole , SO What . Freude sieht
            dann natürlich ANDERS aus .

            LG Det

  8. Servus Suchenwi,

    und wie sieht es mit den Buchgewinnen aus…Schmunzel…wohl ähnlich wie bei mir

    Gruß

    • Über alles ca. -10% seit Kauf, so geht halt Bärenmarkt…
      noch positiv sind einige US REITs, 2 von 3 Luxemburger Aktien (SES Global, Aroundtown), McDonald’s, Macy’s… aber auch mit sinkender Tendenz

  9. Dann bin ich ja in Line….denke bin auch so in der Richtung. Schön nachkaufen im Januar und 10 Jahre warten, dann ist alles wieder gut…vielleicht…

    • Das Nachkaufen zum Schnäppchenpreis ist halt zweischneidig:
      Tag 0: „hurra, war günstig, Durchschnittspreis gesenkt“
      Tag 1++: „Mist, jetzt noch günstiger, hätte besser gewartet“

      Bullenmarkt habe ich jetzt ja ein 3/4-Jahr kennengelernt, Bärenmarkt ist die nächste Lektion. Ich beobachte erstmal, wie das weitergeht (und wie man eine Bodenbildung erkennt), nur ETF-Sparpläne (MSCI World, MSCI EM, Global Select Div.100) laufen noch weiter, aber nur noch aus Erträgen (inzwischen gut 400€/mo). Kein „Frischgeld“ mehr ab nächstem Jahr, lieber RK1 aufpäppeln – im August gehe ich ja in Rente, da ändert sich auch einiges.

  10. Hallo zusammen,
    mein Depot mit ETF´s und Einzelaktien wie Freenet und Bijou Brigitte bis Huge Boss siehet ganz schön gerupft aus. Aber ich will und werde das durchhalten und mich nicht verrückt machen lassen. Hin und her macht Taschen leer. Einen optimalen Einstiegstermin gibt es halt nicht.
    Trotzdem bitte ich mal um Hilfe:
    Ich würde gern zusätzlich mit Zertifikaten o.ä. handeln um ein wenig Geld zu verdienen- möchter aber Produkte handeln, die keinen Verlust bzw das eingezahlte Kapital vernichten. Gibts es hier Foren o.g. die einem solche Kauf oder Verkauf- Empfehlungen natürlich gegen Bezahlung bzw per Mail zusenden und ich das nur in meinem Depot umsetzen muss ?

    Danke und Grüße
    Maik

  11. Hallo suchenwi,
    du nennst dich zwar Lehrling, aber bist hier doch unser onvista und Auswertungsexperte. 🙂
    Hast du eigentlich einen Crawler auf die onvista PDF Abrechnungen geschrieben oder woher holst du die Daten deiner Trades?
    Ich verstehe meine Steuerbescheinigung 2017 von onvista nicht ganz.
    Es sind Kapitalerträge aufgeführt (ohne Aktienveräußerungen, hier habe ich einen dicken Verlusttopf). Wenn ich davon den Freibetrag abziehe und noch die angerechnete ausländische Steuer, müsste doch die Basis für die Abgeltungsteuer rauskommen. Aber bei mir wurden ca. 120€ zu wenig abgeführt oder es gab einen anderen Grund für die Abweichung. Ich schätze das FA wird bei der Steuerfestsetzung die Kapitalerträge nutzen, also zahle ich etwas mehr.

    LG Markus

    • Hallo Markus,
      seit Februar „an der Börse“ bin ich halt noch ein Greenhorn, um es anders zu sagen.
      Meine onvista-bank-Abrechnungs-PDFs speichere ich zunächst, und dann benütze ich pdftotext.exe -raw, um daraus Plaintext zu generieren. Den parse ich dann, um die div. Abrechnungsdaten kompakt zusammenzufassen. Eine Zeile CSV je Buchung, sei es Kauf, Dividende, Verkauf, Quote (aktueller Kursstand). Klappt aber in komplexen Fällen (Stornierung, Einbuchung) noch nicht immer.

      Simples Beispiel:
      ~/Documents/onvista $ grep <all29.csv -i nestl
      K;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;69.;-972.50;6.50;02.02.2018;10:01
      D;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;CHF 2.35;17.97;6.58;18.04.2018;
      V;14;CH0038863350;Nestlé S.A. SF -,10;68.403;951.14;6.50;10.07.2018;14:43

      Gekauft, schlechte Nettodividende, also mit etwas Verlust wieder verkauft.

      Mit Steuerbescheinigungen habe ich noch keine Erfahrung. Abgeführte ausländische Quellensteuern werden aber teilweise (max. 15%) auf die deutsche KESt angerechnet.
      Was das Finanzamt daraus macht, sieht man im Steuerbescheid (ist bei mir nächstes Jahr auch eine Premiere, zudem ich Günstigerprüfung beantragen werde.. mein ESt-Steuersatz liegt deutlich unter 25%).
      "Time will tell" 😀

  12. Hab‘ gerade die „Plauderecke“ entdeckt. SCHÖNE WEIHNACHTEN nachträglich an alle Mitleser:-)

    Hier in den Blogs wird viel von Aktien gesprochen. Also ich persönlich bin eigentlich ganz froh, mein hart verdientes Geld in den letzten zwei bis drei Jahren nicht in Aktien investiert zu haben. Erstens wäre mir die Entwicklung zu wenig planbar (bin tendenziell ein Planungsfetischist), und zweitens setze ich lieber auf Betongold.

    „Alles, wogegen man pinkeln kann, ist eine gute Geldanlage“ (Zitat Ende), heißt es.

    Früher in den 80ern reichte es, wenn man etwas Geld auf der Bank hatte: 150.000 DM warfen 1.000DM monatliche Zinsen ab. Da gabs noch 8% p.a.!

    Heute muss man, um 1000€ Zinsen im Monat zu generieren, schon 12 Mio € (!!) anlegen (bei 0,1% Zinsen p.a.).

    Eine Wohnimmobilien, mit Bedacht und etwas Know how wohl überlegt ausgesucht, wirft heute 4-5% Rendite ab. Manchmal auch etwas mehr. Das ist 50 mal mehr, als das Geld auf der Bank bringt. Und das Kapital ist sicher angelegt, weil man „gegen Immobilien pinkeln kann“ 🙂

    Einziger Nachteil ist, dass darauf auch 18% KV-/PV-Beiträge zu zahlen sind (in meinem Falle), aber irgendeine Kröte gibt‘s ja immer!

    Guten Rutsch morgen!
    Michi 😉

    • Zu diesem Thema habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Jeder spricht von Aktien, Fonds, Betongold usw. um seine Abfindung anzulegen. Was aber wenn es schief geht ? Dann muß man sich wieder einen Job suchen obwohl man ja eigentlich Privatier werden wollte.
      Ich habe n diesem Blog noch nie gelesen, dass jemand nur von seiner Abfindung und ALG 1 lebt, ohne diese anzulegen. Davor hätte ich in der heuten Zeit echt Angst.Es waren halt noch Traumzeiten wo es zwischen 5 und 8 % Zinsen auf der Bank gab.
      Ich sehe die Abfindung als Vorauszahlung des Lohnes für die zukünftigen Jahre bis zur Rente.
      So habe ich das wenigsten vor, bzw. das erste Jahr so durchgezogen.
      Wie sehr ihr das ?

      Einen guten Rutsch allerseits.
      Lothar

      • Hallo Lothar,
        es werden sicherlich einige da sein, die nach Studium der Seiten in diesem Blog alles für sich richtig gemacht haben, um das aus der Abfindung das meiste herauszuholen. Dann der richtige Umgang mit Dispojahr und ALG-I, um dann mit einer evtl. nötigen Überbrückung in die Rente zu gehen.
        Wichtig ist jedoch am Anfang ein Finanzplan. (Peter : Bitte hier den Link zu den Seiten einsetzen – Danke). Wenn der im grünen Bereich ist, kann man getrost alles erstmal laufen lassen. Stetige Kontrolle und Updates zeigen hoffentlich das Verbleiben in der grünen Zone. Da gibt es dann auch hier nicht viel zu lesen.
        Steht der Finanzplan auf ROT – muß man handeln. Entweder weiter oder wieder arbeiten.
        Davon werden wir hier wohl auch nichts lesen. Das System an sich hat funktioniert und rechtzeitig den Alarm eingeschaltet.
        Jetzt aber zum grünen Bereich und seinen unterschiedlichen Schattierungen. Da gibt es einige hier, die es sich leisten können zu investieren, worin auch immer. Wenn die Ampel auf Grün bleibt, ist alles ok und das neue Hobby beginnt.
        Für bedenklich halte ich Strategien bei einer roten Ampel mit risikobehafteten Investments ein Grün zu erzwingen. Das kann gut gehen oder auch nicht und das ist dann megaschlecht. Darüber werden wir auch nichts hier lesen.
        Ich drücke Dir die Daumen, dass alles so weiterläuft wie Du es hoffentlich geplant und auf dem Radar hast.

      • Eine Abfindung (1 gutes Jahresbrutto) erwarte ich Anfang Februar 2020.
        Unabhängig davon habe ich seit vielen Jahren, speziell seit meiner Scheidung 2008, immer Geld zurückgelegt, und seit Feb.2018 auch aktiv investiert.
        Nicht in Immobilien (zu große Klumpenrisiken), sondern in Wertpapiere aller Art: Aktien, Anleihen, ETFs auf beide.
        Seit einigen Monaten besonders gern in Immobilien-Aktien (REITs), die dem aktuellen Bärenmarkt auch ganz gut standhalten (OHI, NRZ…).
        Bilanz für 2018: investiert 171k, Nettoerträge 5.1k (knapp 3%), Buchverluste knapp 10% (9.691%, Bärenmarkt halt).

        Meine „Vorsätze“ (Finanzplan) für 2019:
        – keine Frischgeld-Einschüsse mehr ins Depot, es muss sich jetzt selbst ernähren
        – ETF-Sparpläne laufen weiter, ggf. auf Ernährbarkeit gestutzt
        – wenn sonst Ertragsüberschüsse über 1k sind, werden sie reinvestiert
        – eher in ETFs als Einzelaktien, eher Anleihen- als Aktien-ETFs
        – Markt beobachten, bei deutlicher Bodenbildung auch wieder ertragsstarke Aktien nachkaufen (Aurelius?)
        – mehr lernen…

      • „Ich habe in diesem Blog noch nie gelesen, dass jemand nur von seiner Abfindung und ALG 1 lebt, ohne diese anzulegen.“

        Wie andere hier schon geschrieben haben, sollte die Basis für eine zukünftige Vorgehensweise immer ein Finanzplan sein, der möglichst viele Elemente wie Rente, Krankenkasse, Steuern, Inflation usw. berücksichtigt.
        Wenn dieser Plan aussagt, dass man auch ohne eine Kapitalanlage über die Runden kommt und das trotz Inflation etc., kann man sicher auch auf eine Kapitalanlage verzichten.
        Das alles hängt aber sehr stark von vielen persönlichen Faktoren ab, von daher muss die Entscheidung jeder mit sich selbst ausmachen.
        Und einer dieser persönlichen Faktoren ist dann z.B. auch die Bereitschaft (oder auch die Fähigkeit), gewisse Risiken bei der Kapitalanlage einzugehen. Auch das muss jeder selber entscheiden und dann die Folgen akzeptieren:
        Wer kein Risiko eingehen will, darf dann eben keine Steigerung seines Vermögens erwarten bzw. muss mit einer permanenten Vernichtung desselben durch Inflation leben.
        Wer hingegen bereit ist, z.B. am Aktienmarkt gewisse Risiken in Kauf zu nehmen, kann auf Einkünfte in Form von Zinsen und Dividenden oder ggfs. Kursgewinnen zählen, muss dafür aber im Gegenzug damit rechnen, dass die Kurse seiner Wertpapiere zeitweise kräftig zurückgehen.

        Wie gesagt, muss das jeder für sich entscheiden. Vielfach sind solche Überlegungen bzw. persönliche Einstellungen natürlich auch über viele Jahre hinweg entstanden. Ob man nun erfolgreicher Vermieter oder Aktieninvestor ist: Beides wird man nicht innerhalb eines halben Jahres. Manch einer blickt hier bereits auf eine Jahrzehnte lange Historie zurück und hat es gelernt, auch mit schlechten Phasen umzugehen.

        Gruß, Der Privatier

  13. Ich habe gerade mit den obigen Kommentaren den Beginn einer Diskussion aus meinem Weihnachtsbeitrag in diese Plauderecke verschoben. Vielleicht möchte ja noch jemand mitdiskutieren…

    Gruß, Der Privatier

  14. Wieder ein Rätsel: am 2.1. kam die Dividende der Seagate Technology rein, die in Irland domiziliert ist, mit folgender Abrechnung:
    ausländische Dividende EUR 21,98
    ausländische Quellensteuer 20% USD 5,04
    anrechenbare Quellensteuer 20% USD 5,04
    erstattungsfähige Quellensteuer 20% USD 5,04

    Quellensteuertopf EUR 4,09 8,49

    Neu ist, dass die 20% sowohl als erstattungsfähig als auch anrechenbar geführt werden – in den Dividenden des letzten Jahres waren sie nicht anrechenbar. Bisher kannte ich es, dass die QSt in einen erstattungsfähigen und einen anrechenbaren Teil (max. 15%) zerlegt wird.
    Da ich noch im Sparerpauschbetrag bin, fallen keine deutschen Steuern an. Bin mal gespannt auf die nächste oder übernächste Seagate-Dividende, ob da tatsächlich nur 5% KESt anfallen…

    • Frohes Neues, suchenwi !
      Rätselhaft, da gebe ich Dir Recht !
      Europäische Diskalkulie?
      Momentan scheint es mir so zu sein, dass ich wieder zu Stift, Taschenrechner und Zettel greifen muss um zwischen Rot und Grün zu unterscheiden…

      Gruesse
      ratatosk

      • „…um zwischen Rot und Grün zu unterscheiden“

        Ist das politisch gemeint? 😀 😀

        Aber mal im Ernst: Ich habe keinen Schimmer, was diese Abrechnung soll!
        Ich empfehle ja immer: Frag‘ doch mal bei Onvista nach. 😉

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Wobei die Angabe „Quellensteuertopf“ von suchenwi auch nicht so ganz eindeutig ist. Was ist das denn? Gezahlte Quellensteuer? Oder was? Und was sagen die beiden Zahlen? Vorher/Nachher?

        • Guten Abend, Privatier
          Spass muss auch sein, mach ich mal „launig“ weiter:
          Wo ist da „politisch“ der Unterschied zwischen Rot und Grün ???
          Ich verstehe die onvista Abrechnung von suchenwi halt ebenso wenig wie manche Rechnereien in meinen Konten/Depots (zumindest so kurz nach Sylvester NOCH nicht).
          Aber alles kein Problem, -„Dem Privateur ist nichts zu schwoer“
          Man hat es ja nicht anders gewollt…

          Gruesse
          ratatosk

        • Die beiden Zahlen sagen vorher/nachher, in der Tat.
          Der Quellensteuertopf (copy&paste aus onvista-bank-Abrechnung) nimmt nach meinen Erfahrungen die anrechenbaren, aber nicht angerechneten Quellensteuern auf, und verlängert damit quasi den Sparerpauschbetrag (ebenso wie gezahlte Stückzinsen bei Anleihen).
          Also wird anfallende KESt nach Erschöpfung des Sparerpauschbetrags erst mit dem QSt-Topf verrechnet, und erst wenn der leer ist, wird echt versteuert (dies Jahr auch mit KiSt :)). So war es letztes Jahr (da fing die KESt-Versteuerung etwa im Mai an).
          Mal sehen, wie es dies Jahr wird, wo über 50% meiner Erträge auch voll anrechenbare 15% QSt abführen, mehrheitlich in US, NL, LU, wächst der QSt-Topf entsprechend mehr…
          Es bleibt spannend.

          • Rechenbeispiel: Anfang des Jahres bekomme ich 100€ Bruttodividende aus den USA. Deren 15% Quellensteuer gehen sofort ab, bleiben 85€ netto.
            Vom Sparerpauschbetrag werden 100€ abgezogen.
            Dem Quellensteuertopf werden 15€ gutgeschrieben.
            Soweit mein bisheriges Verständnis…

          • Kommt kurz nach Ausschöpfung des Sparerpauschbetrags eine deutsche/britische Dividende von 60€ rein, wären 25% KESt: 15€ fällig. Die werden aber aus dem QSt-Topf beglichen, also keine KESt diesmal, kein Soli, keine KiSt.

    • Hallo Suchenwi,

      das ist normal, solange der Freistellungsbetrag noch nicht ausgeschöpft wurde. Noch komplizierter wird es, wenn die Dividendenzahlung den Freistellungsbetrag mit einem Teilbetrag überschreitet.

      • @Suchenwi
        Danke fuer die Erläuterung, jetzt hab ich’s verstanden, glaub ich…

        Schoenen Abend noch
        ratatosk

        • Weitergedacht:
          Nehmen wir an, meine Dividenden kämen nur aus US/NL/LU. Also mit 15% voll anrechenbarer Quellensteuer.
          Die wird natürlich sofort abgezogen, aber dem QSt-Topf gutgeschrieben. Der Sparerpauschbetrag (anfangs 801€ bei Singles) wird entsprechend verlängert, bei 800€ Bruttodividenden also um 120€.
          Wie sich das aufs Jahr (in dem weitere US/NL/LU-Dividenden reinkommen) auswirkt, kann ich erstmal nicht berechnen, aber klar ist: die 15% werden jeweils voll angerechnet, bleibt KESt 10%, und Soli und KiSt sinken auch um 60%.
          Also: wer weniger Steuern für „Solidarität“ und Kirchen bezahlen will, ist am besten dran mit US/NL/UK-Aktien…

          • Korrektur: nicht UK, sondern LU.
            Aus dem kleinen Land Luxemburg habe ich inzwischen 3 Positionen, 2 sind auch in den Top 10 meiner Performers (SES Global und Aroundtown), RTL Group eher abgeschlagen… immerhin.

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