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Kap. 10.8.4: Kapitalerträge – Steuern steuern — 7 Kommentare

  1. Hallo Privatier,
    ich finde es klasse wie langfristig du das Thema Kapitalaufbau und Steuerplanung angegangen bist. Ich bin noch mindestens. 15 Jahre von meinem Ruhestand entfernt, setze mich aber auch schon mit dem Thema Finanz- und Steuerplanung für meine Zeit als Privater auseinander. Meine Frage: Hast du im Verlauf deiner Überlegungen darüber nachgedacht eine Spardosen-GmbH zu gründen. Im Prinzip könnte man damit ja während seiner Berufsjahre schneller Vermögen aufbauen (Wertpapiergewinne in der GmbH thesaurieren statt diese auszuschütten) und sich dann von der eignen GmbH eine Rente auszahlen lassen.

    Grüße,
    Eduard

    • Ja, ich habe sicher auch schon einmal über eine Vermögensverwaltungs-GmbH o.ä. nachgedacht. Schon allein deshalb, weil diese Idee immer wieder einmal von jemand in den einschlägigen Foren hervorgeholt wird.

      Ich habe allerdings nie länger als ein paar Minuten darüber nachgedacht, weil ich für mich persönlich diese Idee für zu aufwändig halte. Aber das ist meine sehr subjektive Meinung für meinen eigenen Fall und es mag gut sein, dass dies für andere eine interessante Gestaltungsvariante ist.

      Und ich nehme an, wer sich für weitere Details interessiert, wird bei Dir auf der Seite weitere Infos finden. 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, das kann man 🙂 Allerdings ist meine Seite noch work in progess und ich bin auch sehr an kritischem Feedback interessiert.
        Mich würde interessieren, was dich genau abgeschreckt hat. Ich habe nämlich festgestellt, dass weder die Gründung noch die laufenden Kosten hoch sein müssen. Außerdem sind die Berichts- und Prüfungspflichten deutlich geringer als ich erwaret habe. Gegenüber den Vorteilen (Abzug von Kosten, Möglichkeit der Bildung von Rückstellungen, Dienstwagen etc.) kann man über seine eigene vermögensverwaltende GmbH gewaltig Steuern sparen bzw. in die Zukunft verlagern. Vielleicht können wir den Austausch auch per mail fortsetzen.

        • Hallo Eduard,

          ich habe gestern mal auf Ihrer HP „etwas herumgeklickt“. Ein guter erster Eindruck; Sie sind ja noch im Aufbau!
          Der Privatier, auch ich und viele andere Leser dürften wohl „Endfünfziger“ oder „Anfangssechziger“ sein. Wenn ich hier zwei bis fünf Jahre Aufbauzeit kalkuliere, ist dann das „Zeitfenster“ für die Nutzung der Vorteile einer „Spardosen-GmbH“ anschließend überhaupt noch offen?
          Sie sehen einen Vorteil durch: „… kann man über seine eigene vermögensverwaltende GmbH gewaltig Steuern sparen bzw. IN DIE ZUKUNFT VERLAGERN.“
          Spätestens als Privatier und oder Rentner hat für mich dann diese Zukunft bereits begonnen …..

          LG FÜR2012

          • Hallo Für2012,
            Sie haben natürlich recht, dass der thesaurierende Effekt einer „Spardosen-GmbH“ sich am besten entfaltet, wenn das Kapital möglichst lange vom Verschieben der Steuerzahlung profitieren kann. Das heisst, wenn die nicht gezahlte Steuer entsprechend lange reinvestiert werden kann. Meine Information ist daher vermutlich besser für den Privatier in Spe anwendbar. Da das Thema „kürzer Arbeiten“ früher in den Ruhestand aber auch immer mehr jüngere Leute interessiert, kann so ein Modell eventuell für Menschen interessant werden, die erst in 10-15 Jahren Privatier werden wollen/können. Ich vermute, daß in Zukunft auch immer mehr Menschen aus diesr Zielgruppe „Der Privatier“ lesen werden.
            Ich werde mich aber mal intensiver mit der Frage beschäftigen ob bzw. unter welchen Randbedingungen Menschen die schon kurz vor dem Ruhestand stehen von dem Modell profitieren können.
            Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für das Feedback!

        • Hallo Eduard , Hallo FÜR 2012

          Ich nähere mich des Problems , gerade von der anderen
          Seite . Also Betriebsschließung !!!
          Für Ideen , wäre ich recht aufgeschlossen .

          Insbesondere die “ Entnahme “ incl. der “ BEWERTUNG “
          des Immo-Anteils , wird sich m.M.n. wohl noch zu
          einem evt. auch größeren Problem entfalten .
          Die “ Steuersparphase “ , wird am “ ENDE “ halt
          dann doch eher zu einer “ STEUERVERSCHIEBUNGSPHASE “ .
          Ich eiere da gerade so seit ca. 2 Jahren noch mit
          rum . “ Auftreten der Bewertungsunterschiede “
          sagt da mein STB , incl. der Gewinnaufdeckung mit der
          Vermeidung der “ Überentname “ . Auch und Insbesondere
          auf EkSt. Sicht . Ich habe da eher eine SEHR BESCHEIDENE
          SICHTWEISE zu dem zvE . Da ist mein WUNSCH , eher so
          1 bis 1,5k/mon. , bedeutet dann , das sich die Phase
          der “ Schließung “ auch ggf. mal ein wenig hinziehen
          könnte . Ideen ??? zur “ Privat-( ÜBER )entnahme “ ???

          LG Det

        • „Mich würde interessieren, was dich genau abgeschreckt hat.“

          Die Gründung und das Management einer GmbH (oder UG) ist sicher keine Raketentechnik, dennoch erfordert es eine gewisse Einarbeitung in die damit verbundenen Thematiken. Oder man überträgt die Aufgaben an Fachleute wie Anwälte und Steuerberater, die etwas davon verstehen. Beides halte ich eben für mein „Vermögen“ für zu aufwändig. Oder ganz einfach auf den Punkt gebracht: Ich habe da keine Lust zu.

          Dazu kommen noch die Einwände, die hier richtigerweise bereits von FÜR2012 und Det erwähnt wurden:
          * Für jemand, der sich bereits in einem fortgeschrittenen Alter befindet, macht das nur noch wenig Sinn.
          * Bei allen Ideen, die ich bisher gelesen habe, blieb die Auflösung des Vermögens bzw. die Nutzung immer ziemlich im Nebel.
          * Eine Steuerverschiebung halte ich zwar für prinzipiell sinnvoll. Aber auf keinen Fall(!) für einen Privatier, der nur geringe Einkünfte hat und diese dann womöglich in die Rentenphase verschiebt. Ganz schlechte Idee!
          * Weiterhin ist es nur eine Frage der Zeit, bis die derzeitige Abgeltungssteuer von 25%+x% abgeschafft wird und der persönliche Steuersatz wieder greift. Ob es dann eine gute Idee ist, die heutigen 25% einzusparen um dann später u.U. mehr zu zahlen? Hängt dann wohl auch von der persönlichen Situation ab.

          Fazit: Für mich definitiv nicht von Interesse (auch nicht per Mail), aber für andere (Jüngere?) vielleicht eine Idee, die man prüfen könnte.

          Gruß, Der Privatier

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