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Plauder-Ecke (Teil 8) — 63 Kommentare

  1. Dann mache ich mal den Anfang hier …
    Gestern bin ich auf einen, wie ich finde, interessanten ETF gestoßen:
    https://wertpapiere.ing-diba.de/DE/Showpage.aspx?pageID=30&ISIN=IE00B8FHGS14&

    Es handelt sich hier um ein Subset des MSCI World: über 300 Werte mit kleiner Vola. Wenn man sich die enthaltenen Aktien anschaut, ist da eigentlich alles drin, was der geneigte Value Investor so als Einzelwerte im Depot hat.

    Was haltet ihr von ihm? Nach einem kleinen Rücksetzer, der ja mal anstehen sollte, durchaus als Basisinvestment geeignet, finde ich. Und bei der Diba sogar kostenlos zu handeln.

    • „Nach einem kleinen Rücksetzer, der ja mal anstehen sollte, durchaus als Basisinvestment geeignet, finde ich.“

      Diesem Fazit würde ich mich gerne anschließen!

      Ich habe mir allerdings nur die in deinem Link verfügbaren Infos angesehen. Und wie Du schon gesagt hast, entsprechen die TOP-Einzelwerte sicher dem, was Rang und Namen bei den Value- u./o. Dividenden-Investoren hat. Das ist schon mal gut.
      Außerdem bin ich ja ohnehin ein Anhänger von gezielter Auswahl anstelle einer „blinden“ Zusammenstellung lediglich nach Marktkapitalisierung.

      Allerdings habe ich die exakten Auswahlkriterien auf die schnelle nicht gefunden. Denn eine niedrige Vola alleine kann es ja kaum sein?! Ein Penny-Stock, der seit Jahren bei 3Cent notiert, hat auch eine niedrige Vola. Oder auch eine Aktie, die aufgrund eines niedrigen Streubesitzes kaum gehandelt wird, kann auch eine niedrige Vola haben. Da ich solche Aktien aber nicht gesehen habe, vermute ich einmal, dass es weitere Auswahl Kriterien geben müsste?

      Was mir außerdem nicht so gut gefällt, ist die Thesaurierung. Vielleicht ist dies noch ein altes Vorurteil aus der Zeit vor der Reform des Investmentfondgesetzes, aber eine Ausschüttung wäre mir trotzdem lieber. Aber vielleicht gibt es ja auch eine ausschüttende Variante?

      Gruß, Der Privatier

      • Also, ich habe mal ein wenig weiter recherchiert …
        Hier die Ishares-Seite des ETF:
        https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251382/ishares-msci-world-minimum-volatility-ucits-etf

        Und hier die Index-Seite von MSCI:
        https://www.msci.com/documents/10199/4d26c754-8cb9-4fa8-84e6-a51930901367

        Bei iShares habe ich mal geschaut, ob es den ETF auch ausschüttend gibt und bin leider nicht fündig geworden. Vielleicht gibt es ihn von einem anderen Anbieter?
        Was ich noch der MSCI-Seite entnehmen konnte, war, dass die Index-Performance über die letzten 14 Jahre nur ein einziges Mal negativ war — nämlich im Jahr 2008 (MSCI-World: 3 mal: 2008, 11, 15) . Und hier dann aber auch immer noch 11% besser als der MSCI-World.
        In den anderen Jahren war er mal besser (7 mal) und mal etwas schlechter (6 mal).

        Alternativ zum ETF-Kauf könnte man natürlich auch näherungsweise die Top-Werte des Index kaufen und so sein Portfolio zusammenstellen. Dann hätte man zumindest mal die Dividenden …

      • Testkommentar …. gerade habe ich ’ne Viertelstunde getippt und dann tauchte mein Geschreibsel nicht auf ;-(

        • Vielen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. 🙂

          Und keine Sorge: Dein „Geschreibsel“ taucht schon auf. Früher oder später.
          Zur Abwehr von Spam-Kommentaren muss ich aber einige Kommentare manuell freigeben. Und da ich nicht ständig online bin, kann sich da schon mal eine Verzögerung ergeben. Kann im Extrem-Fall schon mal ein paar Stunden dauern. In der Regel bin ich aber schneller. Es sei denn, jemand postet nachts um 2:00 Uhr…

          Gruß, Der Privatier

      • … nun erstmal kürzer:
        Ausschüttende Variante: bei iShares nicht gefunden
        Auswahldefinition des Index: sollten sich bei MSCI finden lassen. Ein Schnellschuss ließ diese Seite auftauchen:
        https://www.msci.com/documents/10199/4d26c754-8cb9-4fa8-84e6-a51930901367
        Leider auch keine genauen Details … aber über die letzten 14 Jahre eine interessante Performance gegenüber dem MSCI-World.

        Statt Diba hier iShares Seite:
        https://www.ishares.com/de/privatanleger/de/produkte/251382/ishares-msci-world-minimum-volatility-ucits-etf

      • aaaargh ….. das muss an den Links liegen, die ich da reingebaut habe ;-( — darum nun ohne Links:

        Ausschüttende Variante: bei iShares nicht. Vielleicht bei anderen Anbietern …

        Auswahldefinition: habe ich bei MSCI nachgeschaut (Google mal). Da gibt es ein PDF, das aber auch nicht viel mehr enthält. Dort ist aber die Aufstellung der Performance der letzten 14 Jahre im Vergleich zum MSCI-World interessant …

      • Nochmals Danke für die Mühe, Jürgen!

        Und richtig – die Outperformance gegenüber dem MSCI World hatte ich oben als positives Merkmal noch vergessen.

        Die konkreten Auswahlkriterien hatte ich auch nur Interesse halber hinterfragt, das wäre für mich kein Grund, diesen ETF nicht zu kaufen. Und die Thesaurierung… naja… eigentlich sehe ich keinen Grund mehr, dagegen zu sein.

        Eigentlich müsste nur noch der Rücksetzer kommen… 😀

        Gruß, Der Privatier

        • Gern!
          Ich mag die Ausschüttung eigentlich auch lieber da ich den Cash brauche. Aber ich überlege gerade, da ich so wenig preiswerte und für mich passende Aktien finde, einen Teil meines Barbestandes „zwischen-zu-parken“, um wenigstens investiert zu sein und die Chancen zu waren.

          Übrigens: aus Bayer bin ich nun nach dem Monsanto-Urteil raus. Ich habe zwar einen kleinen Verlust hinnehmen müssen, aber wer weiss was da noch kommt!? Ich hätte mich sofort an meine Regeln halten sollen: Verkauf bei großen unternehmerischen Veränderungen (hier: Merger mit Monsanto — wie bei Linde/Praxair). Dann wäre mir der Verlust erpart geblieben.

          • Hallo Jürgen
            Low Vola , ist eigentlich IMMER beliebt . Zumindest bei Investoren
            und Instits . Leider habe ich von ETFs NULL Ahnung ( Insbesondere
            bei den dort hinterlegten Rechten , verstehe ich nicht ) , außer
            das ich mal son paar als VERRECHNUNGSMITTEL für Depottausche hatte .
            Ich persönlich habe da aber auf den US Div. Aristo gesetzt ,
            WKN A1JKSO ( High Yield Dividend von ??? SPDR ??? / ISIN IE00B6YX5D40 )
            ich meine , der hatte auch ein wenig ausgeschüttet ???
            Es soll wohl auch einen Global Div. Aristo IE00B9CQXS71 geben ,
            einen Pan-Asia IE00B9KNR36 und einen Euro IE00B5M1WJ87 .
            Evt. ist das ja etwas , was in Dein Beuteschema passen könnte ???
            Habe ich aber nicht MIFID II geprüft .

            LG Det

          • Ja genau Det, diese habe ich auch recherchiert. Ich fände die Aristokraten auch irgendwie besser (sicherer, ruhiger, erfolgreicher) als die Low Vola.
            Dann aber wieder Qual der Wahl, nur US oder World, Europa würde ich für mich mal rauslassen. Wenn wir für alle die ISIN haben, kann man ja mal 5 Jahre Performanzvergleich machen. Wird bei den Charts usw. eigentlich die TER mit eingerechnet oder ist das alles geschönt? Die Kosten würde ich auf alle Fälle auch noch als wichtigen Faktor sehen 0,25% oder 0,50% können sicher schon einiges ausmachen.

            LG Markus

          • … und verglichen (nur die Performanz).
            Der US Div. Aristo A1JKSO performt deutlich besser als der Low Vola, durchgehend auch in den letzten Monaten. Aber der Euro IE00B5M1WJ87 liegt deutlich unter dem Low Vola und der Global Div. Aristo IE00B9CQXS71 ist abgeschlagen. Pan Asia kennt die comdirect nicht, aber hier würde ich auch nicht unbedingt investieren.

            Bleibt also geduldig den Rücksetzer abzuwarten. 🙂

            LG Markus

          • Mir geht es um etwas anderes (wie auch geschrieben): es geht mir um den Vergleich mit dem MSCI-World und nicht darum, welcher ETF gerade die beste Rendite verspricht bzw. in der Vergangenheit gezeigt hat.
            Ich kenne die ganzen Aristokraten ETFs und mich wundert nicht, dass der US-Aristokraten-ETF zZt. die beste Performance zeigt, da der US-Markt insgesamt ja besser läuft als Europa/Asien.

            Nochmal: ich suche gerade nach einer Möglichkeit meinen üppigen 6-stelligen Cashbestand wenigstens zum Teil sinnvoll und temporär zu investieren, um gute Chancen zu bewahren bei vermindertem Risiko auf hohe Kursverluste. Dabei ist Tagesgeld, Festgeld, …. keine Variante.
            Normalerweise würde ich sagen: der MSCI-World passt, aber durch die sehr hohe Gewichtung der FAANG-Werte ist das nicht mein Ding. Deshalb mein Vorschlag mit dem Low-Vola Produkt.
            Irgendwann und bei guter Gelegenheit wird das Investment Stück für Stück aufgelöst, um preiswerte Einzeltitel zu kaufen.

  2. Hallo Jürgen
    Ich hatte das schon sooooo verstanden . AAAAAABER …….
    Wenn Du mal schaust , welcher WERT bei Low Vola ganz OBEN steht ……
    = J&J , DER DIV. ARISTO schlechthin …………………………….
    könnte ich mir vorstellen , das auch VIELE weitere “ ÜBERSCHNEIDUNGEN “
    beinhaltet sind .
    Und dann würde ich mich halt fragen , warum nicht auch etwas SICHERHEIT
    zur LOW VOLA mit dazunehmen ( incl. etwas Ausschüttung ) ???
    Aber ist auch nur meine persönliche Meinung , daher kann auch NUR LOW VOLA
    evt. auch die bessere Entscheidung sein . Keine Ahnung .

    LG Det

  3. Hallo Jürgen,
    das ist ja ein interessanter Ansatz,
    ein low vola Aktien ETF zum Zwischenlagern von Cash, um dann high vola Aktien, die dann hoffentlich mehr gefallen sind als der ETF zu kaufen. Bei steigenden Kursen geht das ganze in die Hose, weil dann die low vola Aktien weniger steigen als die high vola, sonst wären sie ja nicht low vola.
    Wenn ich mich im Market Timing versuchen würde und auf Baise setze, würde ich im Cash bleiben, eventuell noch vorher in die Währung der ausgekuckten Aktien shifte, weil Cash bleibt nominal gleich, Aktien fallen gegen €, ¥ oder $.
    Ansonsten könnte man noch mit 50% rangehen, die Hälfte der gewünschten Aktien kaufen und das Restcash zu quasi Null Ertrag liegen lassen.

    • 🙂 jau, ‚interessant‘ … nett gesagt
      Ist ja alles nicht ausgegoren und eher ein Gedankenmodell.
      Was ich allerdings nicht im Sinn habe ist „Low-Vola zwischenparken, um High-Vola zu kaufen“, wie du schreibst.
      Ich denke an folgendes zum Beispiel:
      1- Low-Vola ETF kaufen und laufen lassen
      2- in ein paar Monaten wird eine Aktie, (zB MCD) endlich kaufenswert, weil sie dann in mein Bewertungsschema passt (innerer Wert)
      3- dann verkaufe ich die Anzahl passender ETF-Anteile und kaufe MCD (in der Hoffnung, dass der ETF inzwischen gestiegen ist)

      Aber wie gesagt: Gedankenspiel mit einigen Unwägbarkeiten 😉

  4. Hallo Markus, Du bist doch hier unser „China-Fachmann“ 😉

    Was ist denn heute mit BYD und Geely los? Beide ca. 6,5% im Minus!
    Habe ich irgendwas verpasst? Neue Sanktionen oder neue Zölle? Oder ist irgendwo ein Sack Reis umgefallen? 😉 Oder günstige Einstiegskurse? Was meint Malkus dazu? 😀

    Gruß, Der Privatier

    • Zu BYD-Elektrobussen habe ich gerade gelesen, zusammengefasst (stadtverkehr 7-6/2018, S.6):
      In Komarom (Ungarn) soll eine Belegschaft von 300 Menschen 400 Busse(/Jahr, nehme ich an) montieren, darunter für Amersfoort (NL).
      In Allonne (FR) entsteht ein Werk, das mit 100 Mann 200 Busse herstellen soll.
      Im UK werden BYD-Busse zusammen mit ADL gebaut.
      BYD gab an, weltweit 27000 Elektrobusse geliefert zu haben und kündigte an, den deutschen Markt in Angriff nehmen zu wollen.
      (S.7-8)
      Führend sind in der EU mit Stand vom 15. Mai 2018 nach eigenen Angaben BYD/ADL mit Aufträgen für 400 Ebusse, gefolgt von VDL mit 363, Solaris mit 305 und Irizar mit 195 Exemplaren.
      Zum Vergleich: Mercedes-Benz 24, Volvo 10, Scania 6, MAN 4.

      Das wird noch spannend… die Stadtwerke Konstanz wollen 2019 auch mit E-Bussen anfangen, zuerst auf „meiner“ Linie 6:
      https://www.elektroauto-news.net/2018/konstanz-2019-elektro-buslinie – aber vermutlich eher Daimler Citaro (sind Stammkunde) als BYD.

      • Korrektur: das stadtverkehr-Heft heisst 7-8/2018 (also die „Sommerloch-Ausgabe“). 11-12 gibt es auch eine Doppelnummer (Weihnachtsloch). Also 10 Hefte/Jahr.

      • Zu Citaro-Stammkunde: die Regel wurde erst letztes Jahr gebrochen, als neue MAN „Lion’s City“ angeschafft wurden, wegen Anhängerkupplung (seitdem gibt es Bus+Anhänger-Züge auf Hauptlinien.)
        Aber dass Daimler offenbar keine Citaros mit Anhängerkupplung anbieten konnte/wollte, erstaunte mich doch…

  5. Ich habe mir heute mal die deutschen Rückversicherer angeschaut/analysiert (Münchner- und Hannover-).
    Als Ergebnis sieht die Münchner Rück leicht besser aus und notiert sogar immer noch unter dem von mir kalkulierten inneren Wert von 206,48€. Auch die Payout Ratio sowie die Dividenden Rendite auf Basis der Schätzungen ist etwas besser.
    Der Buchwert ist bei 1 und die RoE bei knapp 10%.
    Ich schwanke noch etwas, bin aber geneigt, wenn die Märkte sich beruhigt haben, bei einer der beiden zuzugreifen.
    MUV2 wäre bei 180€ durchaus kaufenswert glaube ich.

    Was denkt die Gemeinde?

    • Münchner Rück habe ich auch 10 Stk., gekauft bei 189.025. Also auch unter deinem kalkuliertem inneren Wert. Lag Freitag abend knapp drunter, bei 187.40.
      Hannover Rück habe ich auch mal angeschaut, aber nicht gekauft.

    • Ich halte die Rückversicherer für ein sehr gutes und solides Investment. Sollten eigentlich in keinem Depot fehlen. Bei mir fehlen sie allerdings. 🙁

      Ich habe sie immer mal auf der Watchlist gehabt und auf einen günstigen Einstieg gewartet. Und dann auch immer wieder aus den Augen verloren…

      Große Sprünge sollte man hier nicht erwarten, eher ein solides Basisinvestment mit einer ordentlichen Dividendenrendite. Wie gesagt: Ich finde es ein bisschen schade, dass ich bisher nie den Einstieg geschafft habe.

      Gruß, Der Privatier

      • Was ist schon ein günstiger Einstieg? Meiner Meinung nach sieht es aus den von mir genannten Gründen eigentlich ganz gut aus. Kann es tiefer gehen? Klar! Aber: Die Rückversicherer halten sich schon recht gut im Vergleich zum Markt.

        Also ich habe gestern ein Limit-Buy für die MünchnerRück zu 180€ eingegeben. Dies würde bei einem treffen der 2018er Dividendenprognose von 9,12€ eine Dividenrendite von ca. 5% geben. Und die Kursentwicklung wäre mir erstmal egal so lange ich nicht verkaufen will oder muss.

        • „Also ich habe gestern ein Limit-Buy für die MünchnerRück zu 180€ eingegeben.“

          Jürgen, das wäre doch eigentlich auch eine gute Gelegenheit, mal wieder ins Optionsgeschäft einzusteigen, oder? Ein 180er Put mit einem Monat Laufzeit dürfte knapp 200€ einbringen. Wird er ausgeübt, hast Du die Aktien (wie gewünscht) sogar noch ca. 200€ preiswerter bekommen. Wenn der Put verfällt, hast Du ca. 1%/Monat an Prämie kassiert (bei 180€ im Vergleich zu 18.000€ für die Aktien). Wenn Du das ein paar Mal wiederholen kannst, hast Du dein brach liegendes Kapital gut angelegt.

          Ich selber handele ja nur ungern Optionen auf deutsche Aktien. Außerdem könntest Du in dem Beispiel oben dann auch nur 18.000€ (oder ein Vielfaches davon) investieren. Ich solchen Fällen würde ich dann immer gerne zu Zertifikaten greifen. Hier mal ein Beispiel:
          https://www.comdirect.de/inf/zertifikate/detail/uebersicht/discountzertifikat.html?ID_NOTATION=213581499

          Von der Konstruktion her sehr ähnlich einem Short Put plus Aktie. Auch hier: Entweder Du bekommst am Ende die Aktien mit einem Discount oder Du behälst eine nette Prämie. Wenn die Angaben auf der Webseite stimmen: Discount ca. 10% und Rendite ca. 7,75%.

          Das Beispiel ist relativ willkürlich gewählt. Man kann die Parameter sicher noch den eigenen Vorstellungen anpassen. Ich habe nur darauf geachtet, dass Discount und Rendite in einem vernünftigen Verhältnis stehen, noch genügend Laufzeit gegeben ist und ein kleiner Spread da ist.

          Ich würde solche (oder ähnliche) Investments immer mit in Betracht ziehen.

          Gruß, Der Privatier

          • Guter Tip (auch wenn ich eigentlich nicht 100 MCH-Rück haben möchte, da mir die Posi zu groß ist)!
            Ich schau mir das mal morgen an …

          • … an Optionen hab ich schon gar nicht mehr gedacht 🙂
            Discountzertifikate habe ich noch nie gehandelt … wie gesagt: morgen schauen

          • Peter Peter , du machst das den Jürgen aber auch nicht einfach !!!
            Wieder die Qual der Wahl 🙂 🙂 🙂
            LG Det

          • Peter:
            ich habe mir nun die Möglichkeiten nochmal angeschaut …
            1- 180er-Put, LZ Sep21, 35Tg, Delta 29, Kurs bei ca 1,90€
            Das erscheint mit fair.
            2- Discountzertifikat
            Damit kenne ich mich nicht wirklich aus, habe dazu aber noch eine Frage: du schreibst, dass ich entweder die Aktien bekomme oder Cash am Ende der Laufzeit. In der Beschreibung steht aber, dass ich maximal 180€ ausgezahlt bekomme und nichts von Aktien!? Wann bekomme ich die denn? Wenn der MRück-Kurs am Ende der Laufzeit unter 180€ steht? Oder unter dem Kaufkurs des Zertifikats (aktuell 166€)?

            Allerdings habe ich soeben einen Put verkauft und die 190€ kassiert. Sollte ich am 21.9. die Aktien bekommen, werde ich die Anzahl, die ich nicht haben will einfach wieder verkaufen … (jedoch mindestens zu 180€, was ja evt. auch etwas dauern könnte – aber egal)

          • Ähm… sorry. Das habe ich dann wohl mit Aktienanleihen verwechselt (die ich in den letzten Jahren vermehrt gehandelt habe).

            Das Discount-Zertifikat ist eigentlich noch einfacher: Du kaufst mit einem Abschlag zum aktuellen Aktien-Kurs (Discount). Im Gegenzug bist Du an steigenden Kursen nur bis zur Höhe des Cap beteiligt.
            Je nachdem, wie man den Cap-Wert auswählt, lassen sich sehr unterschiedliche Strategien und Szenarien abbilden. Das obige Beispiel würde sich bei seitwärts, sowie leicht fallenden oder steigenden Kursen rechnen und somit meine Erwartung der Kursentwicklung von MunicRE entsprechen.

            Man könnte aber auch z.B. mit einem Deep-Discount (Cap weit unterhalb des Kurses) und ggfs. einem anderem Underlying eine Möglichkeit zum zwischenzeitlichen Kapital-„Parken“ konstruieren.

            Hmmm… vielleicht sollte ich mal einen Beitrag über Discount-Zertifikate schreiben… Mal sehen.

            Gruß, Der Privatier

  6. Wieder was Neues:
    onvista-bank teilt mir mit, dass der LYX0AG Lyxor MSCI World ETF „mit MULTI UNITS FRANCE – LYXOR MSCI World UCITS ETF (aufnehmender Teilfonds) mit Wirkung zum 06.09.2018“ fusioniert.
    ISIN bleibt gleich, ebenso Stückzahl und NAV. Der Lyxor-Doku nach handelt es sich bei Multi Units France um eine SICAV (spezielle Form von AG nach frz. Recht), die laut Wikipedia kein Sondervermögen ist bzw. hat. Anteileigner des LYX0AG werden durch die Fusion Aktionäre („shareholders“).
    Stutzig machte mich auch: der Tracking Error des absorbierten Fonds ist 0.02%, der des absorbierenden ist 0.50%…

    Fragen, die sich mir stellen, wozu ich aber im Internet nix finden konnte, auch nicht bei https://www.lyxoretf.de/de/retail/products/equity-etf/lyxor-msci-world-ucits-etf-dist/fr0010315770/eur oder bundesanzeiger.de:

    – Gilt für eine SICAV frz. Quellensteuer? Die ISIN ist FR…, während z.B. die BNP Paribas ihren Immo-ETF in LU domiziliert hat

    – Wird der LYX0AG dann noch nach dt. Recht als Aktienfonds behandelt (Teilfreistellung 30%)?

    Lyxor schreibt: „Investors should also note that the merger by absorption may affect their personal tax situation since the Absorbed Fund is an FCP common fund and was therefore formed under contract law (whereas the Absorbing Sub-fund is a SICAV open-ended investment company), and as a result of the merger itself. Investors are therefore invited to consult with their usual advisor as to the possible consequences the merger by absorption may have on their personal situation.“

    Ich verstehe das alles nicht ganz, und frage mal meine „üblichen Berater“ hier, was ihr meint… 🙂

    • Um es gleich deutlich zu sagen: Ich habe keine Ahnung!

      Und ich möchte mich damit auch nicht näher befassen. Das gehört so zu den Themen, die mich selber an ETFs (und Fonds im allgemeinen) immer furchtbar ärgern. Und die für mich auch ein Grund sind, warum ich zwar selber ETFs habe, aber doch immer sehr skeptisch bin. Und solche Vorfälle halten mich dann eher wieder zurück.
      Ich selber habe hier vor einiger Zeit auch eine Fusion erlebt und darüber einen Beitrag geschrieben: „Top oder Flop: Fonds-Fusion“ .
      Damals war die Situation natürlich noch ein bisschen anders und hatte noch ein paar Besonderheiten wg. der alten Steuerregeln.

      Ich selber würde wahrscheinlich (wenn kein großer Nachteil damit verbunden wäre) kurzerhand verkaufen. Da Du aber immer gerne etwas lernst, kannst Du ja mal abwarten und schauen, was so alles passiert. 😉 Ich mag solche unplanbaren Dinge überhaupt nicht und könnte auf den Lerneffekt verzichten.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier, danke erstmal für das Feedback 🙂
        In meinen 6 Monaten Börsenpraxis bin ich inzwischen soweit hartgesotten, dass ich verkaufe, was mir dubios erscheint oder missfällt (wie zuletzt die portugiesischen Staatsanleihen), aber Besonderheiten beim LYX0AG:
        – er ist Teil meines Sparplan-„Pflicht“programms (MSCI World, MSCI EM, Global Select Div.100), wird also monatlich um 200€ aufgestockt (Grunddiversifizierung)
        – zur Sicherheit stoppe ich den Sparplan erst mal
        – ich habe einige Wochen mit der ETF-Auswahl verbracht, und war froh, mal was anderes als iShares zu ordern…
        – thesaurierend ist er wenigstens nicht (wie alle meine ETFs)

        Sofort verkaufen könnte ich mit leichtem Gewinn: 6.57% Kursgewinn vor Transaktionskosten und Steuern (immerhin „ohne externe Gebühren“, aber OTC bei z.B. L+S gibt es eh keine).
        Der LYX0AG schüttet halbjährlich aus, letzte (und meine erste) war am 13.7., also kann ich alternativ 5 Monate auf die Dez.-Abrechnung warten und dann praktisch „erfahren“, was sich bei QSt,TFQ usw. geändert hat.
        Ich denke, so mache ich das (wenn meine Internet-Recherchen vorher keine Klärung bringen). Sparplan stoppen, aber bis zur nächsten Ausschüttung warten, und dann entscheiden – und inzwischen einen besseren MSCI-World-ETF suchen (evtl. Vanguard?) Oder auch ACWI (IMI?), oder ähnliche…

        Vermögensverwaltung ist echt harte (aber auch sehr lehrreiche) Arbeit, nix mit nur „Kuponschneiden“… 😀

        • „In meinen 6 Monaten Börsenpraxis bin ich inzwischen soweit hartgesotten, dass ich verkaufe, was mir dubios erscheint oder missfällt“
          Und in den nächsten 6 Monaten solltest du lernen nicht alles zu kaufen, was nicht bei drei auf dem Baum ist 😉

          • Hallo Jürgen,
            ganz so ist das auch nicht.. ein Teil der harten Arbeit ist neben der Kandidatensuche „due diligence“ vor dem Kauf, also heftiges Rumsurfen, könnte man auch sagen… bei Staatsanleihen oder ETFs muss man wenigstens nicht in die Geschäftsberichte gehen.
            „Past results…“ eben. „Time will tell“…
            Aber internationales Finanzsteuerrecht kann man wohl nur durch „learning by doing“ kennenlernen, und danach halt heftiges Rumsurfen, um up-to-date zu bleiben.

          • „Seeking Alpha“ (danke für den Tipp!) benütze ich im Moment nur, um zu verfolgen, was die Papiere in meinem Portfolio so bewegt. Aber in Zukunft wird es auch zur Due Diligence genutzt – ärgerlich, dass die ISIN in den USA offenbar gar nicht verwendet wird, das ist mein „primary key“ für die im Aufbau befindliche Datenbank.
            Also baue ich eine Stammdatentabelle auf, die u.a. ISIN auf Ticker Symbol abbildet.
            Harte Arbeit eben…

          • Sorry, war nicht böse gemeint! Ich habe es nur in 20 Jahren Börsenaktivität noch nicht geschafft so viele verschiedene Wertpapiere zu kaufen wie du in 6 Monaten — und habe das auch nicht vor 😉 — denn: weniger ist manchmal mehr. Und: kaufe nur das, was du verstehst (wie mal ein bekannter Investor sagte).

          • Ich bin halt Jahrzehnte zurück, und muss das im Schnelldurchgang aufholen. In knapp 1 Jahr wird Rente fällig, bis dahin muss das Depot sich selbst ernähren können (noch füttere ich es mit 1k/mo).
            Zum Glück bin ich nicht darauf angewiesen, es ist mehr eine intellektuelle Herausforderung, die 0.00% Bruttoerträge vom Tagesgeldkonto (mein Benchmark) zu schlagen.
            Wenn der zunehmend mehr zu erwartende Crash kommt, und alle Dividendenzahler pleite gehen sollten (dagegen diversifiziere ich ja wie nicht gescheit), wäre ich zwar natürlich enttäuscht, aber nicht ruiniert.

          • Aktuelle Performance (Nettoerträge/Einzahlungen): 1.76%. Kursgewinne (volatil): 2.67%.

        • Irgendwas verstehe ich nicht bzgl. des Lyxor ETF:
          Du schreibst: „er ist Teil meines Sparplan-„Pflicht“programms (MSCI World, MSCI EM, Global Select Div.100)“

          Wenn ich mir den ETF anschaue, dann ist da USA gar nicht enthalten??? Das ist doch kein MSCI-World, der ca. 60% US-Anteil hat …
          Oder übersehe ich da was?

          • Habe mir die Details mal angeschaut …
            Das ist alles, nur nicht der MSCI-World.
            Die Performance könnte vergleichbar sein, weil er „synthetisch replizierend“ zusammengesetzt ist.
            Warum hast du nicht einfach bei iShares die entsprechenden ETFs gekauft?? Oder bei einem anderen Anbieter, der vielleicht günstiger ist und wenigstens die vollständige und physische Replikation der Indizes abbildet??
            Irgendwie verstehe ich dich nicht :-/

          • Ich lerne halt noch viel…
            „synthetisch replizierend“ ist vom Tracking Error möglicherweise günstiger, aber eben nicht echt.
            Vielleicht hat das mit der Erhöhung des Tracking Errors von 0.02% auf 0.50% zu tun, weil Lyxor jetzt auf „direkt replizierend“ umsteigt.
            Is‘ det allet kompliziert… Man lernt nie aus.

          • „Warum hast du nicht einfach bei iShares die entsprechenden ETFs gekauft?“
            An die 80% meiner ETFs sind von iShares, ich wollte halt auch bei Anbietern diversifizieren (auch HSBC).
            Stellen wir uns vor: BlackRock bricht zusammen wie Lehman Brothers.
            Wäre nicht schön…weltweit.

          • Verstehe ich (wenn ich auch glaube, dass wenn Blackrock pleite geht, wir ein anderes Problem haben).
            Und immer bedenken: ein ETF mit seinen Aktien ist Sondervermögen und hat mit einer Pleite von Blackrock nix zu tun. Eher andersrum: bei einem ETF der den Index synthetisch abbildet, hast du das potentielle Problem, dass der „Garantiegeber“ für die Entwicklung pleite gehen kann. Lies da bitte nochmal nach (Google ist dein Freund).

            Ich hätte dir als Alternative zu iShares folgendes empfohlen: x-trackers, Comstage, Vanguard, SPDR, die zT sogar günstiger sind (TER). Und hier dann immer nur „physisch replizierend“ und „vollständig“ – evt. noch „optimiert“

          • Laut Wikipedia sind SICAVs (der neue Modus von LYX0AG) eben kein Sondervermögen mehr: „Im Gegensatz zu einer deutschen Kapitalanlagegesellschaft, respektive eines schweizerischen Anlagefonds, ist die SICAV kein Sondervermögen, sondern eine eigenständige Rechtseinheit. Eine SICAV verfügt über eine eigene Verwaltung, bestehend zumindest aus dem Verwaltungsrat.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/SICAV
            Der Lyxor-Mitteilung entnehme ich, dass ich zukünftig Aktionär (shareholder) dieser SICAV sein werde. Stimmrecht auf der HV, super.. aber wenn frz.QSt anfällt und die Aktienfonds-Freistellung von 30% wegfällt, ist das wohl ein schlechter Deal.
            Wie geschrieben, warte ich wohl die Abrechnung der Ausschüttung im Dezember ab, und „panikverkaufe“ dann eventuell…

          • ok, da weisst du nun mehr als ich 😉
            Das wäre ja dann das Gleiche, als wenn du Blackrock als Aktie kaufst und nicht einen ETF von denen.
            Da würde ich (auch) sofort verkaufen.

    • Ein Grund , warum ich keine ETFs habe , ist das NICHT VERSTEHEN , der
      unterlegten Rechte . Weder WELCHE noch WO SIE DENN HINTERLEGT SIND ,
      noch WIE MEIN EIGENTUMSBESITZ sich dann ggf. gestalten könnte .

      Sorry , aber wenn IRGENDJEMAND sagt , das ETFs EINFACH sind , entspricht
      das ABSOLUT NICHT MEINER MEINUNG . Eher im Gegenteil . Ich finde
      ETFs so UNGEWÖHNLICH , das mir schon das einfache Stimmrecht , welches
      in jeder Aktie einen WERT darstellt , fehlt .
      Wie soll ich dann ggf. weitere Entscheidungen treffen , die z.B. bei
      einem Split oder einer Teilung , MEINER ZUSTIMMUNG bedürfen ?????

      NEEEEEE , da möchte ich doch NICHT , MEINE RECHTE AN z.B. LARRY BABY abgeben ,
      sondern lieber selber wahrnehmen ( Siehe z.B. DIC Asset , Wahlrecht ausübung ,
      incl. einer RECHTEVERSCHIEBUNG/ÜBERTRAGUNG , OHNE Kursstellung des Rechtes ) .
      Das mag ja bei einigen Anteilen noch in Ordnung sein , das ich FREMDBESTIMMT
      werde , aber manchmal , möchte ich evt. SELBER über MEINE Rechte entscheiden .

      Klar , hört sich erstmal einfach an , aber sobald es etwas spezieller
      wird , ist bei den meisten Anlegern/Investoren in ETFs , wohl auch nur
      das handeln auf KAUFEN/VERKAUFEN beschränkt . Die WAHRNEHMUNG der RECHTE ,
      wird m.M.n. , an z.B. Blackrock , als RECHTEVERWALTER abgegeben . Dort entsteht
      dann durch die Abgabe ( ist ja auch einfacher ) eine m.M.n. extreme Macht .
      ( Einer der Gründe , warum ich lieber im Einzelinvestment an Larry Baby
      beteiligt bin , wie Ihn meine RECHTE abzugeben )

      Aber evt. fragst du mal bei den auf ETFs spezialisierten Blogs ( z.B. dem
      vom Finanzwesir ) nach , wie denn Eigentumsrechte , sich da genauer gestalten
      könnten . Evt. auch mal nach der IN-Besitznahme des Eigentumrechtes , an welchen Sondervermögens ??? dann in welchen Staaten ??? ( z.B. Irland ) , wie GENAU
      durchzusetzen wäre ??? Und was ggf. auch mal spannend wäre , wie ist eigentlich
      DEIN Eigentmsrecht dokumentiert ???

      LG Det

      • Hallo Det,
        eben wegen der übergroßen Marktdominanz von Blackrock/iShares war ich froh, meinen MSCI World-ETF beim Konkurrenten Lyxor zu ordern.
        Jetzt macht mir der aber gerade Kopfzerbrechen…
        Zu Eigentumsrechten habe ich nur das Zauberwort „Sondervermögen“ im Kopf, ohne das juristisch einschätzen zu können (bin halt gelernter Sinologe und Softwareentwickler).

        Das Prinzip ETF finde ich immer noch gut (automatische Indexnachbildung). In der Praxis finde ich aber Stolpersteine wie diesen. Man müsste Steuerjurist sein (Steuerberater reicht da wohl nicht), um die Unterschiede zwischen „FCP common fund“ und französischem SICAV überblicken zu können.
        Na ja, man lernt nie aus. 🙂

        • Hallo suchenwi
          Mit einer Fr. SICAV , bist du eigentlich Eigentümer , an einer
          Gesellschaft , welche weitere Gesellschaften halten kann .
          Eine dieser weiteren Gesellschaften , könnte dann z.B. eine
          Fondgesellschaft sein , die z.B. Anleihen oder FONDs hält .
          Die Spezialität , ist im Grunde , das NICHT abgegrenzte Vermögen ,
          des Fonds , zu dem Vermögen der Muttergesellschaft , oder besser
          der Omagesellschaft ( Der eigentlichen SICAV ) ggf. sogar der UROMA
          oder URUROMA-Gesellschaft . Das müsste dann m.M.n. mal im Detail
          aufgemalt werden , wiegenau dann die Eigentumsrechte sich dann
          wogenau hin verschieben . Für mich immmer VIEL zu umständlich ,
          daher versuche ich auch solche ( wird sich aber nicht immer
          vermeiden lassen ) umfänglichen Verschiebebahnhöfe zu vermeiden .

          Und bei BLK , bin ich eher im Gegensatz zu Jürgen der Meinung ,
          das ich wohl lieber an der Muttergesellschaft beteiligt bin , wie
          an dem Sondervermögen , welches in den Töchtergesellschaften
          gehalten wird . Ich glaube , da kann ich meine Ansprüche wesentlich
          einfacher geltend machen , wie nach Sondervermögen bei irgendwelchen
          Töchtern zu suchen , um dann da ggf. irgendwelche evt. nur recht
          umständlich geltend zu machende Ansprüche durchzusetzen .

          So sind halt die Meinungen verschieden . Daher habe ich BLK und
          Jürgen die ETFs mit dem unterlegten Sondervermögen . Ich habe
          nur bei meinen PRVs Sondervermögen , welches durch den deutschen
          Staat , rechtlich abgesichert ist . Ob das Sondervermögen im
          Krisenfall , tatsächlich genug abgesichert war , wird wohl erst
          eine Krise ( Die ich aber überhaupt nicht erleben will ) ,
          tatsächlich zeigen . Daher : Time will tell

          LG Det

      • Ich will nun keine Diskussion vom Stapel lassen, ob ein ETF „einfach“, „sinnvoll“ o.ä. ist, aber das mit den „Eigentums-“ und „Stimmrechten“ ist recht einfach, denke ich.
        Du kaufst ein Wertpapier (ETF == Fond) bei zB Blackrock und Blackrock kauft die enthaltenen Aktien. Damit hat Blackrock als Besitzer der Aktien auch die Stimmrechte.
        Das Wertpapier, das dir gehört, liegt im Sondervermögen von Blackrock (genau wie die enthaltenen Aktien) und ist daher von einer Pleite des Emittenten geschützt.
        Dokumentiert ist das alles im umfangreichen Wertpapierprospekt (meine ich dort auch schon gelesen zu haben).
        Aber wie meistens: Google ist dein Freund 😉

        Anders verhält es sich mit „Zertifikaten“. Bei diesen hast du immer ein Emittentenrisiko. Deshalb haben bei der Finanzkrise viele Anleger ihr Geld verloren.

        • Zu „umfangreicher Prospekt“: ich habe den von ComStage gerade als PDF offen (hat allgemeinen Teil und für jeden ETF ein paar Seiten speziell, alles zusammen 566 Seiten).
          Bei jedem „speziellen Teil“ steht in fett:
          „Die Anleger werden nochmals aufgefordert, diesen Verkaufsprospekt vollständig zu lesen und die im Abschnitt „Risikofaktoren“ aufgeführten Risiken zu bedenken. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren unabhängigen Finanzberater.“
          :O

          • Dann will ich mal was zur allgemeinen Verunsicherung beitragen. 😉

            Hast Du denn auch den entscheidenden Satz schon gelesen:
            „ComStage ist als offene Investmentgesellschaft in Form einer SICAV registriert…“ (Zitat von der comstage homepage).

            Gruß, Der Privatier

          • Ja, aber was heisst das nun im Bezug zu Comstage-Wertpapieren?
            Angenommen ich kaufe einen Comstage-ETF und Comstage die dazugehörigen Aktien, gehören die dann zum Sondervermögen oder nicht??
            Wenn sie nicht zum Sondervermögen gehören, dann würde ich keine ETFs mehr kaufen (genausowenig wie Zertifikate).

          • Ehrlich gesagt, Jürgen: Ich habe keine Ahnung!
            Aber irgendwie habe ich auch keine Lust, mich mit diesen ETF-Fragen detaillierter auseinander zu setzen. Aber ich bin sicher, dass lässt sich herausfinden. 😉

            Gruß, Der Privatier

          • Ich habe da irgendwie auch keinen Nerv zu. Vielleicht erbarmt sich ja suchenwi und lässt uns an seinen Erkenntnissen teilhaben …

  7. Übrigens hatte ich KraftHeinz KHC vor ein paar Tagen analysiert und dann zu 52,14€ gekauft.
    Warum?
    1- ich kaufe gern „Brot und Buttergeschäft“, ‚Kollege‘ Buffett ist da ja auch fett drin
    2- KBV 1,11, Dept/Equity 0,52, RoE 16,3%, YoC 4,2%, kalkulierter innerer Wert 56$
    3- durchaus positive Aussichten — allerdings eher gemäßigtes Wachstum, was ja nicht in der Branche unüblich ist
    4- Charttechnik – ein Boden könnte gefunden sein nach dem langen und tiefen Rücksetzer

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