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Plauder-Ecke (Teil 15) — 67 Kommentare

    • Glückwunsch zum ersten Kommentar. 😉

      Und Danke für den Hinweis auf das Video. Wir diskutieren das Thema allerdings bereits an (mind.) zwei Stellen, nämlich bei den Totalausfällen und bei den Optionen und mit wäre es lieb, wenn wir es dort belassen könnten.

      Gruß, Der Privatier

  1. Man lernt nie aus: durch genaues Lesen der Abrechnungen weiß ich jetzt, warum Philip Morris International immer 2 Dividenden zahlt (kamen heute rein), eine normal große und eine winzig kleine, pro Stück:
    USD 1.1466 ohne US-Quellensteuer (also Return of Capital, quasi §27 KStG)
    USD 0.0234 mit US-QSt-Abzug, wie üblich

    Der Verzicht auf US-QSt bedeutet für deutsche Investoren aber etwas mehr Steuerbelastung (knapp 100bp), weil Soli+KiSt auf 25% KESt anfallen und nicht auf die 10% KESt, die nach Anrechnung der 15% US-QSt noch bleiben. Bzw. der FSA wird schneller geleert 🙂

    • Sehr viel interessanter als die Auswirkung dieser Zahlungs-Aufteilung auf die aktuelle Steuerbelastung und den FSA fände ich die Frage, ob und wie durch die Zahlung als „Return of Capital“ (ist das definitiv so ausgewiesen? oder ist das deine Interpretation?) der Einstandskurs herabgesetzt worden ist?

      Gruß, Der Privatier

      • Ausgewiesen ist es nicht, ich habe aber auf Seeking Alpha gelesen, dass es bei US-Dividenden „Return of capital“ gibt, die da inländisch steuerfrei sind (analog zu §27 KStG). Dem entspricht wohl die Nichterhebung der US-Quellensteuer.
        Auf https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/pm wird übrigens nur eine Dividende von $1.17 angegeben, was die Summe der beiden Teilbeträge ist.
        Einstandskurs checke ich, wenn ich wieder online bin – bei deutschen §27-Dividenden habe ich das nicht in der Depotübersicht gesehen, bei Bovis Homes nach Einbuchung derer Stockdividende schon (gleicher Kaufpreis bei gesenktem Einstandskurs und erhöhter Stückzahl, also Neuzugänge quasi mit Kaufkurs 0 bewertet).
        Auch bei den REIT-Reklassifikationen, die im Februar wieder (fürs Vorjahr) zu erwarten sind, gibt es je Dividende ein Storno und zwei Neuabrechnungen, eine mit QSt-Abzug, eine ohne.

        • Also: der Einstandskaufwert bei Philip Morris International wurde nach Dividendenzahlungen nicht reduziert (deutsche Steuern fielen aber an). Der von z.B. 555200 Deutsche Post, §27 KStG, aber auch nicht, obwohl diese in D tatsächlich (vorläufig) steuerbefreit sind.

          So bei onvista-bank. Machen andere Depotbanken das anders?

  2. Gestern habe ich dann mal ca. 1/4 meines DIC Asset Bestandes verkauft (Kurs: 16,12€). Die habe ich ja schon „etwas“ länger und auch preiswert eingekauft. Durch §27 Dividenden habe ich fast 12€ Gewinn/Aktie. Einerseits schön, andererseits für die Steuer weniger lustig. Ich finde aber sicher im Laufe des Jahres noch ein paar Gegenpositionen, die ich dagegen rechnen kann.

    Gruß, Der Privatier

    • Gestern dann noch einen Teil meiner Novo-Nordisk Aktien verkauft. Haben sich auch sehr gut entwickelt und eine Teilgewinn-Mitnahme und damit auch ein bisschen Rebalancing muss hin und wieder schon mal sein.

      Gruß, Der Privatier

    • Ich hab die DIC ja schon letztes Jahr verkauft ( Rest 200 Stk . gelassen )
      die Novo schon viel eher ( auch nur kleiner Rest über ) und habe nachdem
      ich mit der TK Aktienanleihe ca. 160 Euro Verlust gemacht habe , mal die
      neu zufliessende Liqui für Tanger ( Erhöhung vom High Yield Anteil = NRZ
      Analogie ) und für Gateway ( Etwas Ersatz für den DIC Anteil ) verbraucht .
      Und natürlich auch noch wieder eine weitere Übergewichtung von Aurelius
      zu < 36 konnte ich einfach nicht wiederstehen ( Handel ) .
      Und die paar Wirecard wieder wechhhhhhhh

      LG Waldorf , alias Det

      • Taylor Wimpey nachgekauft, Gateway Real Estate im Dezember nachgekauft, Stop Loss bei CR Capital Real Estate nachgezogen, will noch etwas bei Immos nachjustieren, dann ist aber Schluss.
        Waldorf, alias Det = „Leidender“, was hälst Du von Coreo? Deutsche Immobilien Auktions AG … hum … Zahlen schaue ich mir einmal später an.

        Viele Grüße
        Lars

        • Hallo Lars
          Ist ja lustig , das überhaupt Gateway irgendjemand auf dem Schirm hat .
          Freeflow ist ja doch eher überschaubar , zumal da Fr. Ketterer nun
          miteilen musste , nur 10% zu halten zu beabsichtigen ???
          Fragen über Fragen . Naja , sollte das mit den 102 Mio. Gewinn , bei
          187 Mio. Anteilen klappen ( = 102/186 = 0,545 Euro pro Anteil = ) 0,2 Euro
          Bar Div. m.M.n. relativ sicher . Ergibt bei 4,30 Euro , 21,5 Jahre warten
          und die Hoffnung die Dif. 0,545 – 0,2 = 0,345 ggf. sinnvoll anzulegen ???
          Ich hatte das Zahlenwerk nur mal überflogen , könnte aber m.M.n. eine
          Chance sein . Und der Hauptanteil der Anteile , liegt m.M.n. eh bei den
          Hauptlieferanten des Gewinns . Scheint mir recht “ Familiär “ zu sein .
          Aber so ist das bei Aurelius ja auch . Daher : Nix GENAUES weis man nicht .
          In Summe Time will tell . Ich könnte mir aber vorstellen das die Eigentümer
          auch eine rel. passende Bar Div. wünschen .

          Taylor Wimpey hatte ich mir vor Jahren mal überlegt , bin aber dann doch
          auf OHI ??? aufgesprungen ( Jedenfalls ein anderes Immo-UN )

          CR Capital und Coreo sagt mir erstmal NIX , aber werde ich mir mal
          anschauen .

          LG Det oder Waldorf ( Keine Ahnung , manchmal komme ich mir wie der
          letztere vor )

          • Hallo Det,

            ja, Gateway hatte ich seit den Bericht von Lars Winter (Euro am Sonntag) Ausgabe 06.08.2016 auf dem Radar und dann sukzessive gekauft. Schaun wir mal…
            Coreo werde ich nicht kaufen, Entscheidung ist auf Godewind Immobilien gefallen, sind ja alte „Bekannte“ für mich, (nicht persönlich), war in WCM investiert und nach deren Verkauf hatten die „Macher“ mit Godewind eine neues Projekt am Start.
            Invest.-summe + Gewinn aus WCM hatte ich dann gleich in CR Capital investiert, ging in letzter Zeit ab wie ein Zäpfchen, deshalb Gewinn nach unter abgesichert. Und wie geschrieben will ich bei Immos nur noch nachjustieren. Aber wie im richtigen Leben … nicht jede Investition geht auf, da holt man sich schon mal Kratzer und Beulen …. (Hauptsache keine Pestbeulen)
            Heute noch von meiner Depotbank bekommen: 2x „Ausstehende Belastung der Steuer für die Vorabpauschale auf Ihrem Korrespondenzkonto“
            Hatte Ende 2008 mein Depot getrennt in 1x „Alt-Fondsanteile“ und ab 2009 ein neues Depot für dann „Neu-Fondsanteile“, in Fonds investiere ich nun seit 21 Jahren … priiiiima Entwicklung ….

            Gruß
            Lars

      • Na, Det is ja lustig, Waldorf… 😀

        Ich liege bei Aurelius auch wieder auf der Lauer (zum kaufen), möchte aber gerne eine 35 vor dem Komma sehen. Kommt sicher in Kürze – oder auch nicht.

        Gruß, Der Privatier

        • News zu Aurelius
          Habe gerade „Euro am Sonntag“* gelesen und das steht auf Seite 34: Aurelius hat die Hotelkette „GHotel“ veräußert. Käufer ist die „Art-Invest Real Estate“. Der positive Ergebniseffekt beläuft sich auf 50 Mio. Weil die Transaktion im ersten Quartal abgeschlossen werden soll, werden die Aktionäre noch über die Dividende für 2019 vom Ausstieg profitieren. An Verkaufsgewinnen, die bis zur Hauptversammlung des jeweiligen Jahres erzielt werden, beteiligt Aurelius seine Anleger über die Partizipationsdividende. Zusammen mit der Basisdividende schätzt man die Ausschüttung auf ca. 3€ für 2019.

          Und ich, ich armer Tropf, … Ich stehe auf der anderen Straßenseite und habe „Mutares“ an der Leine. Nun ja, aus meinem Welpen wird noch ein stattlicher Schäferhund, ist ja kein Pudel.

          Viele Grüße
          Lars
          *Printausgabe, sonst hätte ich einen Link gesendet

  3. Neue Argumentationsmuster bezüglich der gesetzlichen Rente. Man merkt, dass es nichts ändert, wenn die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird.
    Kurzfassung:
    Besserverdiener leben länger. Damit kriegen sie auch länger Rente. Dagegen muss etwas getan werden.

    „Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte erst vor einigen Monaten gezeigt, dass dieses Äquivalenzprinzip in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr gewahrt ist. Denn es sind vor allem Gutverdienende, die hier profitieren. Der Grund ist simpel: Sie haben eine längere Lebenserwartung (im Schnitt waren es in der Untersuchung zwischen vier bis sieben Jahre) und bekommen daher länger Leistungen aus dem gesetzlichen System. …
    Dass die höhere Lebenserwartung bei der Rente berücksichtigt werden sollte, findet auch Ökonom Pimpertz.“

    Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/rentenfinanzierung-norbert-walter-borjans-spd-soziale-gerechtigkeit/komplettansicht

    Ab welchem Einkommen ziehen wir die Grenze, wie steil ist die Rentenprogression?
    Wie sieht es aus mit Bonus für Raucher, Trinker und Übergewichtige, wie sieht der Malus für langliebige Frauen und worklifegeballancede Staatsbeschäftigte aus?
    Ab welchen Grenzwerten gibt es Bouns für Menschen, die beruflich gesundheitsgefärdenden Stoffen ausgesetzt sind?

    Fragen über Fragen …

    • Also unter „Äquivalenzprinzip“ hatte bisher was ganz anderes verstanden. Aber was verstehe ich schon davon. Wenn die „Forscher“ vom DIW hier meinen, dass die Berücksichtigung der Lebenserwartung das Äquivalenzprinzip nicht etwa verletzen, sondern sogar stärken würde, dann haben die bestimmt länger darüber nachgedacht und sind sowieso besser im Thema drin als ich. Hauptsache man hat wieder mal eine Gerechtigkeitslücke entdeckt und auch gleich ein Thema für die nächsten steuerfinanzierten Studienprojekte.
      Wichtig ist aber auch, wirklich alle Wechselfälle des Lebens abzudecken. Zum Beispiel den Geringverdiener, der aber 200€/Monat für Zigaretten ausgibt, aber natürlich kein Geld für einen ETF-Sparplan übrig hat. Und auch den Gutverdiener, der seine tägliche Cohiba raucht. Wird schwierig.
      Oh doch, ich hab die Lösung: Einfach ein Punktesystem einführen für gesundheitsrelevantes Verhalten, oder am besten gleich für das ganze Sozialverhalten. Also ein vollständiges „Sozialkreditsystem“. Diese Idee sollte ich mir urheberrechtlich schützen lassen. Muss nur noch mal googlen, ob vielleicht jemand anderes schon diese Idee hatte…

      Schade, gibt es schon – in China…😢.

  4. Wohnungsbauprämie – Anhebung Einkommensgrenzen + Erhöhung Wohnungsbauprämie (ab 2021)

    Ab 01.01.2021 verschiebt sich hierfür die Einkommensgrenze auf ein zu versteuerndes Jahresinkommen:

    alt 25600,-€ auf neu 35000,-€ (Alleinstehende)
    alt 51200,-€ auf neu 70000,-€ (Verheiratete)

    Außerdem steigt die max. förderfähige Sparsumme. Näheres siehe Link.

    https://www.drklein.de/blog/hoehe-wohnungsbaupraemie-2021/

    Viele Grüße
    Lars

    • Gibt es die Wohnungsbauprämie auch für Privatiers ? Ich konnte ja jetzt erstmals das Stigma des Gutverdieners loswerden, weil mein zvE deutlich unter 35k gefallen ist. Nun würde ich vielleicht gerne einen Altersruhesitz auf dem Land erwerben und dafür sogar den Cash-Anteil und einen Teil des Depots auflösen. Welche staatliche Förderung hat denn so ein Privatier zu erwarten? Gibt es auch eine Prämie ohne diese blödsinnigen Bausparverträge ?

  5. Kinderberücksichtigungszeiten – Aufteilung zwischen den Eltern (Vorteile?)

    Rente für besonders langjährig Versicherte (45j Mindestversicherungszeit) bei Akademikern ist fast unmöglich, denn auch die Zeit des Studiums an einer Hochschule, Ing.-Hochschule oder UNI zählen hierfür nicht mit(jedoch für die Rentenart langjährig Versicherte 35j). Ich war letzte Woche in der Sache „Wertguthaben“ unterwegs und in der Personalabteilung habe ich etwas länger mit den Damen geschnattert. Thema war auch: „Aufteilung Kinderberücksichtigungszeiten“.
    Ich bin etwas unsicher ob das geht (laut Links unten ja), deswegen von mir „KÖNNTE“

    „Kindererziehungszeit“ endet, wenn das Kind 3 Jahre alt ist, anschließend beginnt die „Kinderberücksichtigungszeit“ bis zum 10.Geburtstag des Kindes. Wenn sich beide Elternteile einig sind, „KÖNNTE“ ab (z.B.) dem 5 Lebensjahr die Kinderberücksichtigungszeit auf den Partner (der studiert hat) übertragen werden. Da Kinderberücksichtigungszeiten als Anrechnungszeiten gelten (auch für 45j), wäre für den Partner die Studienzeit damit als Anrechnungszeit „belegt“.
    Bei DRV-Bund muss aber (Teilung der Kinderberücksichtigungszeit) beantragen werden.
    Ich füge einige Links an:

    https://www.rententipps.de/lexikon/kinderberuecksichtigungszeiten/

    https://www.aktiv-online.de/ratgeber/erziehungszeiten-und-beruecksichtigungszeiten-da-sollten-junge-eltern-aufpassen-666

    https://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-office-professional/beruecksichtigungszeiten-kindererziehung-und-pflege_idesk_PI434_HI523508.html

    Was ist die Meinung der Experten???

    Viele Grüße
    Lars

    • Ich bin da wahrlich kein Experte! Denn, selber kinderlos habe ich mich mit diesen Themen nie beschäftigt.

      Interessehalber habe ich aber einmal einige Links oben kurz überflogen und denke, für junge Eltern sollte das immer eine Überlegung wert sein.
      „Junge“ Eltern deshalb, weil ich es so verstanden habe, dass eine solche Aufteilung nicht im Nachhinein vorgenommen werden kann. Es geht also nicht, ein paar Jahre vor Rentenbeginn einmal zu überschlagen, wem noch Zeiten fehlen und diese dann passend zu verteilen.

      Das muss man dann schon machen, solange die Kinder noch in dem Alter sind. Und ich habe Zweifel, ob sich Eltern in dieser Phase schon Gedanken um ihre Rente machen. Und vor allen Dingen: Ob man da bereits den weiteren Lebensweg soweit planen kann, um sagen zu können, ob und wie eine Aufteilung sinnvoll wäre.

      Von daher: Sicher ein interessantes und wahrscheinlich nicht allzu bekanntes Thema. In der Praxis vielleicht nicht ganz so einfach umzusetzen.

      Gruß, Der Privatier

      • Wohl wahr,
        „rentenrechtliche Zeiten“ …
        umfangreiches Thema.
        Grundsätzlich sind wohl auch die „Erziehungszeiten“ auf Antrag auf- teilbar, aber nicht im Nachhinein.
        Die KIBUEZ ebenfalls, was dann wieder, da diese als beitragsgeminderte Zeiten gewertet werden, bei der Gesamtleistungsbewertung positive Auswirkungen (Hoeherbewertung)haben können.
        Kommt da aber sehr auf den Einzelfall und den „Versicherungsverlauf“ an.
        Irgendwie berücksichtigt werden Einschränkungen in den Erwerbsmöglichkeiten (bzgl. Rentenanspruechen) wg. Kinderaufzucht schon, ob nun ausreichend oder nicht, -darüber kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein.
        So zumindest die Bewertung eines „Kinderlosen“…

        Gruesse
        ratatosk

        • PS: Zur konkreten Frage von Lars, macht es eben einen Unterschied, ob hier während der KinderBERUECKSICHTIGUNGSzeiten 1 (Aufschlag von 50%(?) auf die während dieser Zeiten „normal“ erworbenen Rentenpunkte) oder 2 Kinder (pauschal 1Pkt.? Aufschlag) erzogen werden.
          Wenn also 1 Kind erzogen wird, und keine Punkte erarbeitet wurden,bringt auch der Aufschlag nix.
          Dem erwerbstätigen Partner, wenn dieser auch gleichzeitig „Erziehender“ ist, schon.
          Selber sachkundig machen ist angesagt, die Rentenberatung vor Ort duerfte da ohne konkrete Nachfragen bzgl. der verschiedenen Vorgehenweisen auch „ueberfordert“ sein.

          ratatosk

          • Die Erziehungszeiten hatten wir aufgeteilt, d.h. weil ich 9 Monate komplett in Elternzeit war, haben wir 1 Jahr auf mich umschlüsseln lassen.
            Von den Kinderberücksichtigungszeiten werde ich auch noch etwas auf mich umschlüsseln lassen, da mit wahrscheinlich einige Monate für die 35 Jahre fehlen.
            Das hat auch den Vorteil, dass dann gleich die Kontenklärung für die Frau durchgeführt werden muß. Dann ist das klargezogen, wenn noch alle Unterlagen vorliegen (und nicht irgendwann mit 60)

    • Hallo Lars
      Komplexes Thema ( und ich habe z.Zt. keine Lust zum Leid )
      S.a. BMAS “ Mütter-Rente “ oder auch “ Rentenpakt “
      Grundsätzlich = 1) Rechtsanspruch

      ( zu 1) auch Rentenbegründend !!! = WICHTIG für eine ggf.
      ERSTMALIG HERZUSTELLENDE DRV-PFLICHT ggf. auch nur
      FREIWILLIGE DRV-TEILNAHME , wenn z.B. schon anderweitige
      PFLICHTTEILNAHME bei der Alterssicherung z.B. via BVW )

      = GESCHENK/ANERKENNUNG durch die Regierung/Staat für die Eltern
      bei der Kindererziehung der ab BJ. 1992 Kinder . Gedacht als z.B.
      “ Lohnentfall-Ausgleich “ . Dann ggf. auch Doppelversicherung siehe 1) .
      Z.B. BVW als “ Pflicht-Teilnahme “ , DRV als “ Freiwillig-Teilnahme “ .

      LG Det

      • Anerkennung/(Geschenk), Det. Wenn Mütter während der Kinderberücksichtigungszeit weniger als das durchschnittliche rvpf. Jahreseinkommen (2020 ~40551,-€) verdienen, wertet die Rentenversicherung den Verdienst auf diesen Betrag hoch, Aber !!!! nie mehr als 50%. (sind dann „beitragsgeminderte Zeiten“). Pferdefuß: Die Höherbewertung gilt aber nur, wenn die/der Betroffene, also auch evt. Väter, min. 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten belegen kann. Frage? Wie ist das eigentlich wenn die Frau arbeitet, dann erwirbt sie ja „Pflichtbeitragszeiten“, erhält Sie dann auch gleichzeitig „Anrechnungszeiten“ aus der Kinderberücksichtigungszeit? Ich denke ja.

        Und zum Schluss:
        Seemannslexikon für Det: (weiblicher Seemann)

        Det? Weißt Du eigentlich wie man ein weiblichen Seemann nennt? … na … genau, „Seemännin“ und nicht „Meerjungfrau“.

        Viele Grüße
        Lars

        • Hallo Lars
          Ich habe mich nicht um “ Aufteilungen “ der “ Grundsätzlichen 3 RPs “
          gekümmert . Lediglich den “ Anspruch 3 RPs bei der DRV “ festgezurrt ,
          fertig . 25 Jahre ??? ( Ich wäre eher von NULL Jahren ausgegangen )
          Keine Ahnung . Wir schreiben aber schon über die “ Altersrente “ ???
          BU/EU , Sonstiges = KEINE AHNUNG welche Bedingungen da gelten .
          ( Da für unseren INDIVIDUAL Fall , DRV = Freiwillig . BVW = Pflicht !!! )

          LG Det

          • Hallo Det,

            bin eigentlich auch von Null ausgegangen, ist aber anders siehe Link

            https://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/Rentenlexikon/K/kindbezogene_hoeherbewertung_von_beitragszeiten.html

            Denke Du hast auch mal etwas vom „H4“ Gesetz geschrieben (Hubertus Heil – „Heil und Hilfsmittelgesetz“), interessant für Betroffene die während der Erziehungszeit nicht gesetzlich versichert waren, damit evt. Vorversicherungszeiten für die KVdR erfüllen.

            Gruß
            Lars

          • Det,

            da war unter dem Link noch ein Link, kopiere das mal rein:

            Nachteilsausgleich für Mehrfacherziehung

            Kindererziehende, die gleichzeitig zwei oder mehr Kinder unter 10 Jahren erziehen und deshalb nicht erwerbstätig sind, erhalten für jedes Jahr der Mehrfacherziehung außerhalb der Kindererziehungszeiten eine Gutschrift an Entgeltpunkten. Für Zeiten, in denen für den Versicherten oder die Versicherte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung oder Zeiten der nicht erwerbsmäßigen Pflege eines pflegebedürftigen Kindes für ein Kind mit entsprechenden Zeiten für ein anderes Kind zusammentreffen, werden 0,33 Entgeltpunkte gutgeschrieben. Dies gilt für Zeiten ab 1992 und nur für diejenigen Versicherten, die 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten nachweisen können (Kinderberücksichtigungszeiten dabei zählen mit).

            Viele Grüße
            Lars

          • Hallo Lars
            Betr. Null-Frage
            A) 3 RPs IMMER für Kind 1 ( Zusatzbedingung : Kind ab BJ. 1992 ) !!!

            B) Sonderregelung für Kind 2 !!! bei ZEITGLEICH ( = Zwillingsfrage /
            …und andere ZEITGLEICHEN Erziehungs/Betreuungsfragen = Zusammentreffen )
            …hast Du ja schon weitgehend unter “ Nachteilsausgleich für die
            …Mehrfacherziehung “ ausgeführt .

            C) GKVdR KANN dann eine Rolle spielen , wenn die 3 RPs auch DRV
            …RENTENBEGRÜNDEND sind . Teilnahme an der 9/10 Regelung für die
            …GKVdR dann ggf. wieder MÖGLICH , wenn eh bereits 9/10 in der
            …GKV-Pflichtig . Würde aber etwas zuweit führen das aufzudrösseln ,
            …da INDIVIDUAL-FRAGE .

            D) Hat aber m.M.n. wieder nix mit 4H zu tun .
            …Da geht es eher um die Vorversicherungszeiten um einen Umschwung
            …von PKV auf GKV vor 55 hinzubekommen .

            Soweit meine Einschätzung der Sachlage .

            LG Det

          • Moin Lars
            Da wiedermal Kaffeeklatsch mit verschiedenen Bastelstundenteilnehmer
            war , könnte D) evt. nicht passend für Dich sein .
            Da müsstest Du dann ggf. mal selber nach einem 175 Seitigen
            Protokoll des Spitzenverbandes der GKV im Zusammenschluss mit der
            DRV suchen . Soll aus 2018 sein und viel lesenswertes zu 4H
            beinhalten .

            LG Det

  6. Ja, das stimmt, die Aufteilung der K-Berücksichtigungszeit kann nur für die Zukunft erfolgen (rückwirkend nur für 2 Monate). Ob das sinvoll ist, hängt von dem Versicherungsverlauf, Verdienst etc.pp. beider Partner ab (s. Kommentare Ratatosk).
    Auch richtig, kurz vor Rentenbeginn geht damit natürlich nichts mehr. Falls jedoch noch 2 Monate für eine Rentenart fehlen, kann die K-Berücksichtigungszeit für 2 Monate nachträglich umgeswitcht werden.
    Wenn beide Partner rechtzeitig und gut planen, könnten Sie es so steuern, das mit 65Jahren und mit 45y Versicherungsverlauf abschlagsfrei die Rente für besonders langjährig Versichterte möglich ist (beziehe das auf Beispiel Akademiker und Jahrgang nach 1964 und jetzigen Rentenrecht, ansonsten dann Regelaltersgrenze 67 Jahre … brrr, eventuell noch ansteigend, Zukunft=Glaskugel ????). Wie Ratatosk geschrieben hat: sehr, sehr komplexes Thema, für junge Paare hier vielleicht interessant …

    Viele Grüße
    Lars

  7. Heute kam ein Wertpapier“ertrag“ rein: per saldo -1.21. Aha, dachte ich, die REIT-Reklassifikation ist früh dieses Jahr. Aber nein: „Stornierung und Neuabrechnung aufgrund einer fehlerhaft ermittelten Bemessungsgrundlage. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.“
    Bei genauerem Blick auf die Abrechnungen (MRCC vom 30.9. -0.37, OLP vom 9.7. -0.08, OXLC vom 30.8. -0.73) hat sich jeweils der Bruttoertrag in EUR geändert – im Centbereich, offenbar waren falsche EUR/USD-Kurse angesetzt worden.
    Ein halbes Jahr später geht das Controlling also nochmal über die Bücher – in meinem Fall wohl mit ungerechtfertigtem Aufwand 🙂

    • Ich habe von Consors auch eine nachträgliche Verlustverrechnung… 4 Seiten mit Zahlenmaterial, völlig undurchsichtig..
      Beträge: -0,02 -0,01 und 0,01
      ein Witz….

    • In meinem Fall habe ich halt nachgerechnet:
      EUR-Bruttoertrag = STK * Dividende / EUR/USD-Kurs
      und in den Neuabrechnungen passte das dann. Welche USD-Kurse letztes Jahr gerade angesetzt wurden, kann ich nachprüfen, wenn ich wieder zuhause bin… 😀

    • Bei mir sammelt die Comdirect Bank gerade massive Minuspunkte! 🙁

      So habe ich gestern mal wieder 4 Neuberechnungen von Stornos aus Feb.19 bekommen, welche sich auf Abrechnungen von 2018 bezogen. Völlig wirres Zeug, ohne jede Erläuterung oder Begründung. Leider keine Cent-Beträge, sondern in der Summe ca. 2.500€, die als Resultat mehr zu versteuern wären. Die aber nicht versteuert wurden… wie gesagt: Konfuses Zeug!
      Das ist an Stümperhaftigkeit kaum zu überbieten! Mangelhaft. Setzen! 🙁

      Gruß, Der Privatier

    • Heute weiter: Saldo -2.50, storniert/neuberechnet die Dividenden von OXLC vom 31.7., 30.9., 31.10. Sieht allmählich nach systematischem Fehler aus… 🙁

      • Zudem auch widersprüchliche Zahlen. Als Beispiel die OXLC-Dividende vom 31.7.2019: 749 Stk * 0.135 USD = 101.115 USD.
        Storniert:
        steuerpflichtiges Brutto: 88.07 EUR
        zu versteuern: 33.79 EUR
        netto: 67.52 EUR

        Neu abgerechnet:
        stpfl. Brutto: 90.48 EUR (+2.01) bei EUR/USD = 1.1175, rechn.ok
        zu versteuern: 36.20 (+3.41)
        netto: 66.85 EUR (-0.67)

        Rätselhaft…

        • Wieder zuhause, habe ich mal Rechnungsprüfung an einer der stornierten Dividenden geübt (ECC vom 31.7.2019). Die Storni liegen bisher zwischen Juli und Oktober 2019.

          Zunächst: am EUR/USD-Kurs liegt es nicht, der ist bei Abrechnung/Storno/Neuabrechnung der gleiche: 1.1175.
          Der ursprüngliche Rechenfehler von onvista-bank ist im „steuerpflichtigen Ausschüttungsbetrag“ in EUR (nach der eigentlich simplen Formel Stk * Div / Kurs), der um 1.19€ (2.7%) zu niedrig ausfällt. In der Neuabrechnung ist er rechnerisch korrekt.
          Von diesem zu niedrigen Bruttoertrag wurden (diesmal korrekt in EUR umgerechnet) die 15% US-QSt als anrechenbar abgezogen, d.h. mehr als 15% (15.4%), und also falsch.
          Der zu versteuernde Anteil lag ebenso um 1.19€ zu niedrig, also wurde zuwenig KESt+Soli+KiSt berechnet und abgezogen.

          Per saldo habe ich für diese Dividende nach Storno und Neuabrechnung also brutto 1.19 mehr, aber netto 0.33 weniger (ca. 1%). Das erschien mir widersinnig, da es ja bei KESt/Soli/KiSt keine Progression gibt, aber „ex falso quodlibet“, sagen die Logiker: wenn erstmal ein Fehler drin ist, kann am Ende irgendwas Beliebiges (auch nicht-Intuitives) herauskommen… in dem Fall die US-QSt-Anrechnung.

          Diese Übung in Rechnungsprüfung lehrte mich, dass die Neuabrechnung korrekter ist als die ursprüngliche, also sehe ich von einer Reklamation bei onvista-bank ab.
          Aber von Profis (beruflich ausgebildet, und dafür bezahlt) erwarte ich natürlich mindestens soviel Kompetenz, wie ich als interessierter Laie mühevoll erworben habe… 🙂
          Hatte ich aber schon einige Male mit denen.

          • Das Drama geht weiter: heute wurden mir 679.38 vom Verrechnungskonto abgezogen.
            Gleich zwei Abrechnungen kamen um 10:00 in die Postbox: eine mit 17 Stornierungen (US-Dividenden zwischen Juli und Oktober 2019); eine mit schon mal 2 Neuabrechnungen: GSBD (-0.17) und IRM (-0.13) vom Juli 2019.
            Könnte sein, dass morgen noch 15 Neuabrechnungen kommen… 😉

  8. Hallo zusammen, ich vermute mal, dass da gar nichts rätselhaft daran ist. Der Grund wird ROC, Return of Capital, sein, also Kapitalrückzahlungen. Diese sind in den USA quellensteuerfrei. Gerade bei CEFs und REITs wird die genaue Aufteilung der Dividenden in quellensteuerpflichtige und -freie Teile meist im Laufe des Folgejahres noch einmal korrigiert. Ich persönlich kenne diese Praxis bereits nur zu gut von meinem CapTrader-Depot. Schaut doch mal beim Emittenten des Wertpapiers nach, dort wird es ein Dokument zur steuerlichen Behandlung der Vorjahresausschüttungen geben. LG vom Trollpferd

    • Ja, die Reklassifikationen vor allem bei REITs stehen ja auch noch bevor, letztes Jahr liefen die im Februar/März. Aber in diesem Fall waren es wohl Rechenfehler der onvista-bank (bei Stk * Div / Kurs), die durch Storno und Neuabrechnung behoben wurden.

  9. Mal eine dumme Frage: was haltet ihr von der Tagesperformance als Kaufsignal?
    Als Neurentner seit August habe ich mich ja sehr zurückgehalten. Die Neukäufe sind im wesentlichen Sparpläne auf relativ ertragreiche Dividenden-ETFs (zusammen 1500/mo, eigentlich auch mutig bei 1443 Rente netto vor Steuern… aber knapp die Hälfte davon ist durch Nettoerträge gedeckt, und für den Rest verkaufe ich halt gelegentlich unbeliebte Papiere).
    Ab Februar schwimme ich erstmal in Liquidität (rund 40k netto aus der Abfindung), und bereite mich schon mal vor: eine Watchlist mit evtl. interessanten Papieren.
    Dabei schaue ich vor allem die Tagesperformance an, und habe dafür die Analogie Fußgängerampel ausgedacht:
    – rot (fallender Kurs): Stop. Fallende Messer… morgen wahrscheinlich günstiger
    – grün (steigender Kurs): Go, Kaufsignal.

    Was meint ihr?

    • „was haltet ihr von der Tagesperformance als Kaufsignal?“

      Kurze Antwort: Nichts! 😉

      Eine Begründung würde jetzt ziemlich lang ausfallen. daher nur kurze Punkte:
      * Tagesbewegungen sind für meine Kaufentscheidungen nicht interessant.
      * Bewegungen wären für mich ohnehin immer nur aus der Gesamtsituation zu beurteilen, wie z.B. Bewegung im Verhältnis zum Gesamtmarkt, Bewegung der Aktie in den letzten Tagen/Wochen/Monaten, wirtschaftliche Lage des Unternehmens, besondere Nachrichten (allgemein/speziell).
      * Wenn ich Bewegungen zur Entscheidung heranziehe, dann eher mit der umgekehrten Denkweise: Return to the mean. Kursrückgänge zum Kauf nutzen. Zu starke Anstiege zum Verkauf (oder StoppLoss).

      Gruß, Der Privatier

      • „Kursrückgänge zum Kauf nutzen.“
        Klar, das mache ich ja genauso. Nur deutet ein Kursrückgang auch ein möglicherweise „fallendes Messer“ an. Wenn der Kurs weiter sinkt, kann ich am nächsten Tag usw. günstiger kaufen.
        Darum die Tagesperformance als ein Grob-Indikator. Feiner ist der Intraday-Chart.

    • suchenwi, nimms mir nicht übel, aber an deiner Stelle würde ich die 40K lieber cash bunkern (wenn ich mir deine Aktienstrategien so ansehe…)

      • Ach, meine Wertpapier-Anlagestrategie (viele ETFs, einige Anleihen) entwickelt sich natürlich über die Zeit, aber ich kann nicht klagen: Netto-Ertragsrendite 4.9%, Buchgewinn aktuell 4.4%.

          • Für die Netto-Ertragsrendite werte ich immer nur die Erträge der letzten 365 Tage. Buchgewinn ist seit Kauf, da schreibe ich die Zahl einfach aus der Depotübersicht der onvista-bank ab.

      • Zu „cash bunkern“ einige goldene Worte aus Wikipedia:
        „Zu hohe Liquidität bewirkt hingegen Rentabilitätseinbußen. Wer Zahlungsmittel zu üppig hortet, nicht oder nur schlecht investiert, der kann zwar i. d. R. alle Zahlungsverpflichtungen leicht erfüllen, verzichtet aber zumindest auf die übliche Verzinsung und verliert durch Inflation einen Teil seines Vermögens.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liquidit%C3%A4t

    • Ein kurzes „Nichts!“ als Antwort auf den Vorschlag von suchenwi hätte ja auch schon ausgereicht, aber es wird sogar noch sachlich begründet.
      Man muss also feststellen, dass es hier im Blog doch vergleichsweise freundliche Umgangsformen gibt.

      Man sollte mal ein Experiment wagen und diesen Vorschlag in einem anderen Blog wie dem Wertpapierforum oder seeking alpha machen. Das würde wohl einen veritablen Shitstorm auslösen.

      Aber wer wie ich kritisiert, muss auch selbst konstruktive Vorschläge machen, denn hier ging es ja eigentlich um Investmentideen: Ich habe einen ETF auf den FTSE100 gekauft, weil ich denke, dass der britische Aktienmarkt vor lauter Brexit-Angst unterbewertet ist.
      Im übrigen halte ich Boris Johnson zwar auch für einen Populisten und sein Privatleben geht mich nichts an, aber britische Aktien könnten von seinem Programm profitieren. (Aber was weiß ich schon – jetzt kann der Shitstorm kommen…)

      • Shit, Du könntst Recht habe mit dem Futsie.
        Ich halte aber dagegen und erwarte dieses Jahr eher ein auf und ab. Erst wenn die Austrittskonditionen bekannt sind, wird die Insel loslegen. Spricht aber nix dagegen, sich rechtzeitig mit brit. Aktien einzudecken.

        Son richtigen Shitstorm kriegst Du erst, wenn du dich als Fan von Boris outest. Mit einem angedeuteten Verweis auf sein heteronormatives Verhalten lockst du niemand hinterm warmen Ofen hervor. Trau Dich :-q

        • Bin kein Fan von irgendeinem Politiker, auch nicht von Boris Johnson. Er ist aber m.E. nicht der Rechtspopulist, zu dem er in den Medien gemacht wird. Man kann ihn auch nicht in einen Topf werfen mit Kaczynski oder Orban. Auch nicht mit Trump. Aus meiner Sicht diesseits des Kanals will er (eigentlich wie die Sozialisten) den Sozialstaat ausbauen (der damals von seiner Parteikollegin Thatcher abgebaut wurde), aber er weiß, dass dazu die Steuereinnahmen einer effizienten Marktwirtschaft notwendig sind – und kein Staatsinterventionismus wie in der überregulierten EU.

          Die Bemerkung mit seinem Privatleben bezog sich auf die schlimme Boulevard-Presse in England, die Meinungsunterschiede in seiner Familie (Bruder und Vater sind Remainer) politisch ausschlachten wollen. Außerdem soll er zu seinen Ex-Frauen nicht immer nett gewesen sein. Das interessiert mich aber überhaupt nicht.
          Das Wort „heteronormativ“ kannte ich bis vor Kurzem gar nicht, es gehörte nicht zu meinem Wortschatz. Ist auch kein Wunder, denn dieser Begriff ist eine überflüssige Wortschöpfung von verkopften Gender-Aktivisten.

      • Moin Robert
        Freundliche Umgangsformen finde ich SUPER . Jede Sichtweise , kann ja
        durchaus auch eine Berechtigung haben . WIR wissen es nicht………..
        Genausowenig ob der FTSE100 unterbewertet ist .
        Meine pers. Meinung dazu ist : Wenn ALLE den Brexit verurteilen , kommt
        es manchmal anders wie man denkt . Daher habe ich ja schon ein wenig SSE
        und auch via Aurelius ( hat ne Menge in GB dazugenommen ) mein GB Invest
        erhöht . Keine Ahnung ob das nun passend ist oder nicht , aber wenigstens
        schon mal einen Fuß in die Tür gesetzt . Ich vertraue da auch ein wenig
        dem Dirk , wenn Er ( ist ja schon nach GB/London abgewandert ) der Meinung
        ist das GB Unternehmen ( Allerdings Micro-Chancen und nicht Makro-Chancen )
        auch eine erhöhte Chance bieten könnten . Ob sich das auch Marktbreit via
        FTSE100 ETF realisieren lässt , KEINE AHNUNG , aber warum nicht .
        Zumindest mal Chancen gewahrt ( Fuß in der Tür ) .

        Pers. gehe ich eh davon aus , dass die beiden Trunken/Raufbolde wieder
        einen engen Schulterschluss an den Tag legen werden , alleine schon aus
        der Sprachverständigung raus . Ob WIR uns dann besser an die östliche
        ( Russland / China sowie die EMs ) Sprachkultur halten sollten , oder
        gar an die SÜDLICHE entzieht sich total meiner Einschätzung .
        Aber die östliche Insel Australien , spricht wohl eher wieder westlich .
        Quasi auch mehr son “ Königlicher “ Ableger .

        LG Det

        • PS , auch das Edelmetall , wollte ja bei ca. 1k/OZ KEINER .
          EINIGE haben dem Edelmetall ja schon böse Verurteilungen
          betr. “ Nutzlos “ vorgeworfen . Klar kann das auch “ Nutzlos “
          sein . Ich glaube Peter zumindest , denkt da im Moment aber
          schon wieder ganz anders darüber ………………………
          Ob da aber die Papierform die Idealform ist , KEINE AHNUNG .

          LG Det

          • Idealform?

            Die ist abhängig davon, was man anstrebt/befürchtet. Hat man pfuibäh vor anderhalb Jahren für 1k€ gekauft und will es heute steuerfrei für 1k4€ verkaufen, dann ist die Papierform, ne ist sogar Elektroform, Xetra-Gold schon extrem praktisch.

            Will man in einigen Jahren aus der sozialistischen Republik Germanistan flüchten, dann sieht die Sache anders aus. Ich kenne mich zwar nicht aus im Schlepperwesen, vermute aber stark, dass man für eine Hand voll Sovereign (egal ob junge oder alte Lizzy drauf) ein Plätzchen auf einem Fischkutter Richtung Engeland ergattern kann. Ein Ohm Krüger vermag auch Türen zu öffnen. Beim Elektrogold wäre mir da nicht so sicher.

          • Genau eSchorsch
            Ich schliesse mich da VOLL an ( Und denke hin und wieder an
            den Klopapier-Campingtisch und dem Pfeil Wertgleich ) .

            LG Det

          • Det, Du bist manchmal schwer zu verstehen. Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt … das passende Wörterbuch:

            Was ist mit dem Klopapier-Campingtisch gemeint?

          • Na hatte wir doch schon mal bei den Argentinien Anleihen ……
            ………….Pesos vs Klopapier…………Sie haben die Wahl ,
            da WERTGLEICH auf dem Camping-Tisch aufgestapelt …………..

            LG Det

          • Na bei so einer SUPER Werbung , würde ich natürlich nochmal über den
            Griff zu dem Peso Schein , nachdenken………………………….
            Evt. dann doch Charm(in) ??? 🙂 😉 : )

            LG Det

      • Robert, sehe ich ähnlich, deshalb habe ich z.B. Taylor Wimpey letztes Jahr gekauft und dann mehrmals aufgestockt.

        Viele Grüße
        Lars

      • Also, zur Begründung:
        Da ich demnächst etliche Liqui zu investieren habe, mache ich mir Vorüberlegungen. Ich hatte schon öfter den Effekt erlebt, dass ein Wertpapier nach meinem Kauf im Kurs gesunken ist. Daher die Idee, gewünschte Papiere in der Watchlist zu beobachten, und zu kaufen, wenn die Tagesperformance nach oben zeigt, also auch andere Investoren zugreifen. „Market timing“ in Kleinformat – „der Gewinn wird beim Einkauf gemacht“, sagt man ja auch.

        • Natürlich ist die Tagesperformance eigentlich noch eine zu grobe Maßzahl.
          Beispiel: Kurs steigt am Morgen um 10€, sinkt am Nachmittag um 9€ – dann ist das noch eine positive Tagesperformance. Man kann zur Verfeinerung ja noch den Intraday-Chart anschauen. Mal sehen…

  10. Grundwehrdienstzeiten (Bundeswehr vs. NVA) Rentenpunkte?

    Grundwehrdienstzeiten bei der Bundeswehr werden im Unterschied zu Grundwehrdienstzeiten bei der NVA für die Zeit vor 1982 niedriger bewertet. (Bundeswehr 1,0 Punkt/Jahr vs. NVA 0,75 Punkt/Jahr)
    Das ist möglicherweise verfassungswidrig. Die ersten Verfahren liegen dem Sozialgericht Dresden vor. Die Entscheidung hierzu muss noch das Bundesverfassungsgericht klären.

    Wie ein entsprechender Widerspruch dann aussehen kann, siehe unten:

    Absender: Datum:

    Deutsche Rentenversicherung:

    VSNR: _________________________

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gegen den Bescheid vom _____________ erhebe ich Widerspruch.

    Begründung:

    Der Widerspruch richtet sich gegen die Bewertung der Grundwehrdienstzeit bei der NVA der DDR mit 0,75 Entgeltpunkten pro Jahr nach § 256a Abs. 4 SGB VI. Wurde hingegen für denselben Zeitraum der Wehrdienst im Altbundesgebiet geleistet, wird dieser mit 1,0 Entgeltpunkten pro Jahr bewertet (§ 256 Abs. 3 Satz 1 SGB VI).

    Ein in der Person des Versicherten liegender Sachgrund für die vom Gesetzgeber vorgenommene Differenzierung bei der rentenrechtlichen Bewertung von Grundwehrdienstzeiten zwischen dem Altbundesgebiet und dem Beitrittsgebiet in der Zeit vom 01.05.1961 bis zum 31.12.1981 ist nicht ersichtlich. Insoweit dürfte § 256a Abs. 4 SGB VI mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu vereinbaren sein.

    Es wird angeregt, das Widerspruchsverfahren bis höchstrichterlichen Klärung dieser Rechtsfrage ruhen zu lassen.

    MfG
    …..

    Dies gilt nicht für SaZ (Soldat auf Zeit) oder UaZ (Unteroffizier auf Zeit)!

    Viele Grüße
    Lars
    (nix für Det)

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