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Plauder-Ecke (Teil 15) — 194 Kommentare

    • Glückwunsch zum ersten Kommentar. 😉

      Und Danke für den Hinweis auf das Video. Wir diskutieren das Thema allerdings bereits an (mind.) zwei Stellen, nämlich bei den Totalausfällen und bei den Optionen und mit wäre es lieb, wenn wir es dort belassen könnten.

      Gruß, Der Privatier

  1. Man lernt nie aus: durch genaues Lesen der Abrechnungen weiß ich jetzt, warum Philip Morris International immer 2 Dividenden zahlt (kamen heute rein), eine normal große und eine winzig kleine, pro Stück:
    USD 1.1466 ohne US-Quellensteuer (also Return of Capital, quasi §27 KStG)
    USD 0.0234 mit US-QSt-Abzug, wie üblich

    Der Verzicht auf US-QSt bedeutet für deutsche Investoren aber etwas mehr Steuerbelastung (knapp 100bp), weil Soli+KiSt auf 25% KESt anfallen und nicht auf die 10% KESt, die nach Anrechnung der 15% US-QSt noch bleiben. Bzw. der FSA wird schneller geleert 🙂

    • Sehr viel interessanter als die Auswirkung dieser Zahlungs-Aufteilung auf die aktuelle Steuerbelastung und den FSA fände ich die Frage, ob und wie durch die Zahlung als „Return of Capital“ (ist das definitiv so ausgewiesen? oder ist das deine Interpretation?) der Einstandskurs herabgesetzt worden ist?

      Gruß, Der Privatier

      • Ausgewiesen ist es nicht, ich habe aber auf Seeking Alpha gelesen, dass es bei US-Dividenden „Return of capital“ gibt, die da inländisch steuerfrei sind (analog zu §27 KStG). Dem entspricht wohl die Nichterhebung der US-Quellensteuer.
        Auf https://www.nasdaq.com/market-activity/stocks/pm wird übrigens nur eine Dividende von $1.17 angegeben, was die Summe der beiden Teilbeträge ist.
        Einstandskurs checke ich, wenn ich wieder online bin – bei deutschen §27-Dividenden habe ich das nicht in der Depotübersicht gesehen, bei Bovis Homes nach Einbuchung derer Stockdividende schon (gleicher Kaufpreis bei gesenktem Einstandskurs und erhöhter Stückzahl, also Neuzugänge quasi mit Kaufkurs 0 bewertet).
        Auch bei den REIT-Reklassifikationen, die im Februar wieder (fürs Vorjahr) zu erwarten sind, gibt es je Dividende ein Storno und zwei Neuabrechnungen, eine mit QSt-Abzug, eine ohne.

        • Also: der Einstandskaufwert bei Philip Morris International wurde nach Dividendenzahlungen nicht reduziert (deutsche Steuern fielen aber an). Der von z.B. 555200 Deutsche Post, §27 KStG, aber auch nicht, obwohl diese in D tatsächlich (vorläufig) steuerbefreit sind.

          So bei onvista-bank. Machen andere Depotbanken das anders?

  2. Gestern habe ich dann mal ca. 1/4 meines DIC Asset Bestandes verkauft (Kurs: 16,12€). Die habe ich ja schon „etwas“ länger und auch preiswert eingekauft. Durch §27 Dividenden habe ich fast 12€ Gewinn/Aktie. Einerseits schön, andererseits für die Steuer weniger lustig. Ich finde aber sicher im Laufe des Jahres noch ein paar Gegenpositionen, die ich dagegen rechnen kann.

    Gruß, Der Privatier

    • Gestern dann noch einen Teil meiner Novo-Nordisk Aktien verkauft. Haben sich auch sehr gut entwickelt und eine Teilgewinn-Mitnahme und damit auch ein bisschen Rebalancing muss hin und wieder schon mal sein.

      Gruß, Der Privatier

    • Ich hab die DIC ja schon letztes Jahr verkauft ( Rest 200 Stk . gelassen )
      die Novo schon viel eher ( auch nur kleiner Rest über ) und habe nachdem
      ich mit der TK Aktienanleihe ca. 160 Euro Verlust gemacht habe , mal die
      neu zufliessende Liqui für Tanger ( Erhöhung vom High Yield Anteil = NRZ
      Analogie ) und für Gateway ( Etwas Ersatz für den DIC Anteil ) verbraucht .
      Und natürlich auch noch wieder eine weitere Übergewichtung von Aurelius
      zu < 36 konnte ich einfach nicht wiederstehen ( Handel ) .
      Und die paar Wirecard wieder wechhhhhhhh

      LG Waldorf , alias Det

      • Taylor Wimpey nachgekauft, Gateway Real Estate im Dezember nachgekauft, Stop Loss bei CR Capital Real Estate nachgezogen, will noch etwas bei Immos nachjustieren, dann ist aber Schluss.
        Waldorf, alias Det = „Leidender“, was hälst Du von Coreo? Deutsche Immobilien Auktions AG … hum … Zahlen schaue ich mir einmal später an.

        Viele Grüße
        Lars

        • Hallo Lars
          Ist ja lustig , das überhaupt Gateway irgendjemand auf dem Schirm hat .
          Freeflow ist ja doch eher überschaubar , zumal da Fr. Ketterer nun
          miteilen musste , nur 10% zu halten zu beabsichtigen ???
          Fragen über Fragen . Naja , sollte das mit den 102 Mio. Gewinn , bei
          187 Mio. Anteilen klappen ( = 102/186 = 0,545 Euro pro Anteil = ) 0,2 Euro
          Bar Div. m.M.n. relativ sicher . Ergibt bei 4,30 Euro , 21,5 Jahre warten
          und die Hoffnung die Dif. 0,545 – 0,2 = 0,345 ggf. sinnvoll anzulegen ???
          Ich hatte das Zahlenwerk nur mal überflogen , könnte aber m.M.n. eine
          Chance sein . Und der Hauptanteil der Anteile , liegt m.M.n. eh bei den
          Hauptlieferanten des Gewinns . Scheint mir recht “ Familiär “ zu sein .
          Aber so ist das bei Aurelius ja auch . Daher : Nix GENAUES weis man nicht .
          In Summe Time will tell . Ich könnte mir aber vorstellen das die Eigentümer
          auch eine rel. passende Bar Div. wünschen .

          Taylor Wimpey hatte ich mir vor Jahren mal überlegt , bin aber dann doch
          auf OHI ??? aufgesprungen ( Jedenfalls ein anderes Immo-UN )

          CR Capital und Coreo sagt mir erstmal NIX , aber werde ich mir mal
          anschauen .

          LG Det oder Waldorf ( Keine Ahnung , manchmal komme ich mir wie der
          letztere vor )

          • Hallo Det,

            ja, Gateway hatte ich seit den Bericht von Lars Winter (Euro am Sonntag) Ausgabe 06.08.2016 auf dem Radar und dann sukzessive gekauft. Schaun wir mal…
            Coreo werde ich nicht kaufen, Entscheidung ist auf Godewind Immobilien gefallen, sind ja alte „Bekannte“ für mich, (nicht persönlich), war in WCM investiert und nach deren Verkauf hatten die „Macher“ mit Godewind eine neues Projekt am Start.
            Invest.-summe + Gewinn aus WCM hatte ich dann gleich in CR Capital investiert, ging in letzter Zeit ab wie ein Zäpfchen, deshalb Gewinn nach unter abgesichert. Und wie geschrieben will ich bei Immos nur noch nachjustieren. Aber wie im richtigen Leben … nicht jede Investition geht auf, da holt man sich schon mal Kratzer und Beulen …. (Hauptsache keine Pestbeulen)
            Heute noch von meiner Depotbank bekommen: 2x „Ausstehende Belastung der Steuer für die Vorabpauschale auf Ihrem Korrespondenzkonto“
            Hatte Ende 2008 mein Depot getrennt in 1x „Alt-Fondsanteile“ und ab 2009 ein neues Depot für dann „Neu-Fondsanteile“, in Fonds investiere ich nun seit 21 Jahren … priiiiima Entwicklung ….

            Gruß
            Lars

      • Na, Det is ja lustig, Waldorf… 😀

        Ich liege bei Aurelius auch wieder auf der Lauer (zum kaufen), möchte aber gerne eine 35 vor dem Komma sehen. Kommt sicher in Kürze – oder auch nicht.

        Gruß, Der Privatier

        • News zu Aurelius
          Habe gerade „Euro am Sonntag“* gelesen und das steht auf Seite 34: Aurelius hat die Hotelkette „GHotel“ veräußert. Käufer ist die „Art-Invest Real Estate“. Der positive Ergebniseffekt beläuft sich auf 50 Mio. Weil die Transaktion im ersten Quartal abgeschlossen werden soll, werden die Aktionäre noch über die Dividende für 2019 vom Ausstieg profitieren. An Verkaufsgewinnen, die bis zur Hauptversammlung des jeweiligen Jahres erzielt werden, beteiligt Aurelius seine Anleger über die Partizipationsdividende. Zusammen mit der Basisdividende schätzt man die Ausschüttung auf ca. 3€ für 2019.

          Und ich, ich armer Tropf, … Ich stehe auf der anderen Straßenseite und habe „Mutares“ an der Leine. Nun ja, aus meinem Welpen wird noch ein stattlicher Schäferhund, ist ja kein Pudel.

          Viele Grüße
          Lars
          *Printausgabe, sonst hätte ich einen Link gesendet

  3. Neue Argumentationsmuster bezüglich der gesetzlichen Rente. Man merkt, dass es nichts ändert, wenn die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird.
    Kurzfassung:
    Besserverdiener leben länger. Damit kriegen sie auch länger Rente. Dagegen muss etwas getan werden.

    „Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte erst vor einigen Monaten gezeigt, dass dieses Äquivalenzprinzip in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr gewahrt ist. Denn es sind vor allem Gutverdienende, die hier profitieren. Der Grund ist simpel: Sie haben eine längere Lebenserwartung (im Schnitt waren es in der Untersuchung zwischen vier bis sieben Jahre) und bekommen daher länger Leistungen aus dem gesetzlichen System. …
    Dass die höhere Lebenserwartung bei der Rente berücksichtigt werden sollte, findet auch Ökonom Pimpertz.“

    Quelle: https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-01/rentenfinanzierung-norbert-walter-borjans-spd-soziale-gerechtigkeit/komplettansicht

    Ab welchem Einkommen ziehen wir die Grenze, wie steil ist die Rentenprogression?
    Wie sieht es aus mit Bonus für Raucher, Trinker und Übergewichtige, wie sieht der Malus für langliebige Frauen und worklifegeballancede Staatsbeschäftigte aus?
    Ab welchen Grenzwerten gibt es Bouns für Menschen, die beruflich gesundheitsgefärdenden Stoffen ausgesetzt sind?

    Fragen über Fragen …

    • Also unter „Äquivalenzprinzip“ hatte bisher was ganz anderes verstanden. Aber was verstehe ich schon davon. Wenn die „Forscher“ vom DIW hier meinen, dass die Berücksichtigung der Lebenserwartung das Äquivalenzprinzip nicht etwa verletzen, sondern sogar stärken würde, dann haben die bestimmt länger darüber nachgedacht und sind sowieso besser im Thema drin als ich. Hauptsache man hat wieder mal eine Gerechtigkeitslücke entdeckt und auch gleich ein Thema für die nächsten steuerfinanzierten Studienprojekte.
      Wichtig ist aber auch, wirklich alle Wechselfälle des Lebens abzudecken. Zum Beispiel den Geringverdiener, der aber 200€/Monat für Zigaretten ausgibt, aber natürlich kein Geld für einen ETF-Sparplan übrig hat. Und auch den Gutverdiener, der seine tägliche Cohiba raucht. Wird schwierig.
      Oh doch, ich hab die Lösung: Einfach ein Punktesystem einführen für gesundheitsrelevantes Verhalten, oder am besten gleich für das ganze Sozialverhalten. Also ein vollständiges „Sozialkreditsystem“. Diese Idee sollte ich mir urheberrechtlich schützen lassen. Muss nur noch mal googlen, ob vielleicht jemand anderes schon diese Idee hatte…

      Schade, gibt es schon – in China…😢.

  4. Wohnungsbauprämie – Anhebung Einkommensgrenzen + Erhöhung Wohnungsbauprämie (ab 2021)

    Ab 01.01.2021 verschiebt sich hierfür die Einkommensgrenze auf ein zu versteuerndes Jahresinkommen:

    alt 25600,-€ auf neu 35000,-€ (Alleinstehende)
    alt 51200,-€ auf neu 70000,-€ (Verheiratete)

    Außerdem steigt die max. förderfähige Sparsumme. Näheres siehe Link.

    https://www.drklein.de/blog/hoehe-wohnungsbaupraemie-2021/

    Viele Grüße
    Lars

    • Gibt es die Wohnungsbauprämie auch für Privatiers ? Ich konnte ja jetzt erstmals das Stigma des Gutverdieners loswerden, weil mein zvE deutlich unter 35k gefallen ist. Nun würde ich vielleicht gerne einen Altersruhesitz auf dem Land erwerben und dafür sogar den Cash-Anteil und einen Teil des Depots auflösen. Welche staatliche Förderung hat denn so ein Privatier zu erwarten? Gibt es auch eine Prämie ohne diese blödsinnigen Bausparverträge ?

  5. Ich habe über einen freiwilligen Beitrag an die Rentenversicherung zur Minderung der Abschläge wegen vorzeitigem Renteneintritt und über die zeitlich geschickte Installation einer Solaranlage, deren Vorsteuerabzug ich trotz Errichtung in 2019 erst in 2020 zur Erstattung einreichen werde sowie mit 20 % Sonder AFA auf die Anlage in 2019 und damit entsprechendem Verlust, eine Riesensteuerersparnis erzielt.
    Geholfen hat mir dabei die Langatmigkeit des Netzbetreibers zur Abnahme der Anlage erst am 13.11.2019 und der noch immer nicht vorliegende Einspeisevertrag, obwohl die Vergütung schon seit 08/19 feststeht. ich habe ein entsprechendes schreiben des Finanzamtes zur Erteilung einer Umsatzsteuernummer erst dann, wenn alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Ist gut gelaufen. 🙂 Ich habe aber auch nicht gerade Eile an den Tag gelegt und das geschickt gesteuert.
    Den realisierten Verlust des neuen Unternehmens zur Solarenergieerzeugung trägt zu 160 % das Finanzamt und die Vorsteuer kommt dann netto in 2020 zurück.
    Auch die Renteneinzahlung trägt das Finanzamt mit ca. 140 %.;)
    Meine Frau hatte eben in 2019 Einkünfte. Da konnten wir gut gegensteuern.
    Alle Daten und Steuerprognosen kommen dabei aus meinem Programm.

      • Danke. 🙂 Der zudem sehr positive Nebeneffekt besteht auch darin, dass die Solaranlage dadurch jetzt eine richtig gute Rendite erzielt. Ich habe brutto 12,8 k bezahlt und kann über Vorsteuer und Sonder AFA in Höhe von 20 % fast 4,5 k Verlust in 2019 realisieren, was wegen der Abfindungsgsproblematik und Progression ca 6,5 k Steuerersparnis erzielt. Da zudem 2,4 k Umsatzsteuer netto in 2010 zurückkommen, wird mich die Anlage letztendlich netto nur ca. 4-5 k Kosten, was natürlich bei 8 kwP Leistung und mindestens 40% Autarkie ein Traum ist. Die Steuern hätte ich ohne die Anlage nun einmal zahlen müssen oder die Renteneinzahlung entsprechend erhöhen müssen.
        So haben wir das auf die Themen Rente und Solar aufgeteilt und das auch uns bekannte Thema Vorauszahlung GKV nicht benötigt, da hier in Zukunft keine Rendite in Form von Eigenstrom, verkauftem Strom und späteren Rentenzahlungen ansteht sondern nur Steuerersparnis zurückkommt.

  6. Kinderberücksichtigungszeiten – Aufteilung zwischen den Eltern (Vorteile?)

    Rente für besonders langjährig Versicherte (45j Mindestversicherungszeit) bei Akademikern ist fast unmöglich, denn auch die Zeit des Studiums an einer Hochschule, Ing.-Hochschule oder UNI zählen hierfür nicht mit(jedoch für die Rentenart langjährig Versicherte 35j). Ich war letzte Woche in der Sache „Wertguthaben“ unterwegs und in der Personalabteilung habe ich etwas länger mit den Damen geschnattert. Thema war auch: „Aufteilung Kinderberücksichtigungszeiten“.
    Ich bin etwas unsicher ob das geht (laut Links unten ja), deswegen von mir „KÖNNTE“

    „Kindererziehungszeit“ endet, wenn das Kind 3 Jahre alt ist, anschließend beginnt die „Kinderberücksichtigungszeit“ bis zum 10.Geburtstag des Kindes. Wenn sich beide Elternteile einig sind, „KÖNNTE“ ab (z.B.) dem 5 Lebensjahr die Kinderberücksichtigungszeit auf den Partner (der studiert hat) übertragen werden. Da Kinderberücksichtigungszeiten als Anrechnungszeiten gelten (auch für 45j), wäre für den Partner die Studienzeit damit als Anrechnungszeit „belegt“.
    Bei DRV-Bund muss aber (Teilung der Kinderberücksichtigungszeit) beantragen werden.
    Ich füge einige Links an:

    https://www.rententipps.de/lexikon/kinderberuecksichtigungszeiten/

    https://www.aktiv-online.de/ratgeber/erziehungszeiten-und-beruecksichtigungszeiten-da-sollten-junge-eltern-aufpassen-666

    https://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-office-professional/beruecksichtigungszeiten-kindererziehung-und-pflege_idesk_PI434_HI523508.html

    Was ist die Meinung der Experten???

    Viele Grüße
    Lars

    • Ich bin da wahrlich kein Experte! Denn, selber kinderlos habe ich mich mit diesen Themen nie beschäftigt.

      Interessehalber habe ich aber einmal einige Links oben kurz überflogen und denke, für junge Eltern sollte das immer eine Überlegung wert sein.
      „Junge“ Eltern deshalb, weil ich es so verstanden habe, dass eine solche Aufteilung nicht im Nachhinein vorgenommen werden kann. Es geht also nicht, ein paar Jahre vor Rentenbeginn einmal zu überschlagen, wem noch Zeiten fehlen und diese dann passend zu verteilen.

      Das muss man dann schon machen, solange die Kinder noch in dem Alter sind. Und ich habe Zweifel, ob sich Eltern in dieser Phase schon Gedanken um ihre Rente machen. Und vor allen Dingen: Ob man da bereits den weiteren Lebensweg soweit planen kann, um sagen zu können, ob und wie eine Aufteilung sinnvoll wäre.

      Von daher: Sicher ein interessantes und wahrscheinlich nicht allzu bekanntes Thema. In der Praxis vielleicht nicht ganz so einfach umzusetzen.

      Gruß, Der Privatier

      • Wohl wahr,
        „rentenrechtliche Zeiten“ …
        umfangreiches Thema.
        Grundsätzlich sind wohl auch die „Erziehungszeiten“ auf Antrag auf- teilbar, aber nicht im Nachhinein.
        Die KIBUEZ ebenfalls, was dann wieder, da diese als beitragsgeminderte Zeiten gewertet werden, bei der Gesamtleistungsbewertung positive Auswirkungen (Hoeherbewertung)haben können.
        Kommt da aber sehr auf den Einzelfall und den „Versicherungsverlauf“ an.
        Irgendwie berücksichtigt werden Einschränkungen in den Erwerbsmöglichkeiten (bzgl. Rentenanspruechen) wg. Kinderaufzucht schon, ob nun ausreichend oder nicht, -darüber kann man wohl unterschiedlicher Meinung sein.
        So zumindest die Bewertung eines „Kinderlosen“…

        Gruesse
        ratatosk

        • PS: Zur konkreten Frage von Lars, macht es eben einen Unterschied, ob hier während der KinderBERUECKSICHTIGUNGSzeiten 1 (Aufschlag von 50%(?) auf die während dieser Zeiten „normal“ erworbenen Rentenpunkte) oder 2 Kinder (pauschal 1Pkt.? Aufschlag) erzogen werden.
          Wenn also 1 Kind erzogen wird, und keine Punkte erarbeitet wurden,bringt auch der Aufschlag nix.
          Dem erwerbstätigen Partner, wenn dieser auch gleichzeitig „Erziehender“ ist, schon.
          Selber sachkundig machen ist angesagt, die Rentenberatung vor Ort duerfte da ohne konkrete Nachfragen bzgl. der verschiedenen Vorgehenweisen auch „ueberfordert“ sein.

          ratatosk

          • Die Erziehungszeiten hatten wir aufgeteilt, d.h. weil ich 9 Monate komplett in Elternzeit war, haben wir 1 Jahr auf mich umschlüsseln lassen.
            Von den Kinderberücksichtigungszeiten werde ich auch noch etwas auf mich umschlüsseln lassen, da mit wahrscheinlich einige Monate für die 35 Jahre fehlen.
            Das hat auch den Vorteil, dass dann gleich die Kontenklärung für die Frau durchgeführt werden muß. Dann ist das klargezogen, wenn noch alle Unterlagen vorliegen (und nicht irgendwann mit 60)

    • Hallo Lars
      Komplexes Thema ( und ich habe z.Zt. keine Lust zum Leid )
      S.a. BMAS “ Mütter-Rente “ oder auch “ Rentenpakt “
      Grundsätzlich = 1) Rechtsanspruch

      ( zu 1) auch Rentenbegründend !!! = WICHTIG für eine ggf.
      ERSTMALIG HERZUSTELLENDE DRV-PFLICHT ggf. auch nur
      FREIWILLIGE DRV-TEILNAHME , wenn z.B. schon anderweitige
      PFLICHTTEILNAHME bei der Alterssicherung z.B. via BVW )

      = GESCHENK/ANERKENNUNG durch die Regierung/Staat für die Eltern
      bei der Kindererziehung der ab BJ. 1992 Kinder . Gedacht als z.B.
      “ Lohnentfall-Ausgleich “ . Dann ggf. auch Doppelversicherung siehe 1) .
      Z.B. BVW als “ Pflicht-Teilnahme “ , DRV als “ Freiwillig-Teilnahme “ .

      LG Det

      • Anerkennung/(Geschenk), Det. Wenn Mütter während der Kinderberücksichtigungszeit weniger als das durchschnittliche rvpf. Jahreseinkommen (2020 ~40551,-€) verdienen, wertet die Rentenversicherung den Verdienst auf diesen Betrag hoch, Aber !!!! nie mehr als 50%. (sind dann „beitragsgeminderte Zeiten“). Pferdefuß: Die Höherbewertung gilt aber nur, wenn die/der Betroffene, also auch evt. Väter, min. 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten belegen kann. Frage? Wie ist das eigentlich wenn die Frau arbeitet, dann erwirbt sie ja „Pflichtbeitragszeiten“, erhält Sie dann auch gleichzeitig „Anrechnungszeiten“ aus der Kinderberücksichtigungszeit? Ich denke ja.

        Und zum Schluss:
        Seemannslexikon für Det: (weiblicher Seemann)

        Det? Weißt Du eigentlich wie man ein weiblichen Seemann nennt? … na … genau, „Seemännin“ und nicht „Meerjungfrau“.

        Viele Grüße
        Lars

        • Hallo Lars
          Ich habe mich nicht um “ Aufteilungen “ der “ Grundsätzlichen 3 RPs “
          gekümmert . Lediglich den “ Anspruch 3 RPs bei der DRV “ festgezurrt ,
          fertig . 25 Jahre ??? ( Ich wäre eher von NULL Jahren ausgegangen )
          Keine Ahnung . Wir schreiben aber schon über die “ Altersrente “ ???
          BU/EU , Sonstiges = KEINE AHNUNG welche Bedingungen da gelten .
          ( Da für unseren INDIVIDUAL Fall , DRV = Freiwillig . BVW = Pflicht !!! )

          LG Det

          • Hallo Det,

            bin eigentlich auch von Null ausgegangen, ist aber anders siehe Link

            https://www.bmas.de/DE/Themen/Rente/Rentenlexikon/K/kindbezogene_hoeherbewertung_von_beitragszeiten.html

            Denke Du hast auch mal etwas vom „H4“ Gesetz geschrieben (Hubertus Heil – „Heil und Hilfsmittelgesetz“), interessant für Betroffene die während der Erziehungszeit nicht gesetzlich versichert waren, damit evt. Vorversicherungszeiten für die KVdR erfüllen.

            Gruß
            Lars

          • Det,

            da war unter dem Link noch ein Link, kopiere das mal rein:

            Nachteilsausgleich für Mehrfacherziehung

            Kindererziehende, die gleichzeitig zwei oder mehr Kinder unter 10 Jahren erziehen und deshalb nicht erwerbstätig sind, erhalten für jedes Jahr der Mehrfacherziehung außerhalb der Kindererziehungszeiten eine Gutschrift an Entgeltpunkten. Für Zeiten, in denen für den Versicherten oder die Versicherte Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung oder Zeiten der nicht erwerbsmäßigen Pflege eines pflegebedürftigen Kindes für ein Kind mit entsprechenden Zeiten für ein anderes Kind zusammentreffen, werden 0,33 Entgeltpunkte gutgeschrieben. Dies gilt für Zeiten ab 1992 und nur für diejenigen Versicherten, die 25 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten nachweisen können (Kinderberücksichtigungszeiten dabei zählen mit).

            Viele Grüße
            Lars

          • Hallo Lars
            Betr. Null-Frage
            A) 3 RPs IMMER für Kind 1 ( Zusatzbedingung : Kind ab BJ. 1992 ) !!!

            B) Sonderregelung für Kind 2 !!! bei ZEITGLEICH ( = Zwillingsfrage /
            …und andere ZEITGLEICHEN Erziehungs/Betreuungsfragen = Zusammentreffen )
            …hast Du ja schon weitgehend unter “ Nachteilsausgleich für die
            …Mehrfacherziehung “ ausgeführt .

            C) GKVdR KANN dann eine Rolle spielen , wenn die 3 RPs auch DRV
            …RENTENBEGRÜNDEND sind . Teilnahme an der 9/10 Regelung für die
            …GKVdR dann ggf. wieder MÖGLICH , wenn eh bereits 9/10 in der
            …GKV-Pflichtig . Würde aber etwas zuweit führen das aufzudrösseln ,
            …da INDIVIDUAL-FRAGE .

            D) Hat aber m.M.n. wieder nix mit 4H zu tun .
            …Da geht es eher um die Vorversicherungszeiten um einen Umschwung
            …von PKV auf GKV vor 55 hinzubekommen .

            Soweit meine Einschätzung der Sachlage .

            LG Det

          • Moin Lars
            Da wiedermal Kaffeeklatsch mit verschiedenen Bastelstundenteilnehmer
            war , könnte D) evt. nicht passend für Dich sein .
            Da müsstest Du dann ggf. mal selber nach einem 175 Seitigen
            Protokoll des Spitzenverbandes der GKV im Zusammenschluss mit der
            DRV suchen . Soll aus 2018 sein und viel lesenswertes zu 4H
            beinhalten .

            LG Det

  7. Ja, das stimmt, die Aufteilung der K-Berücksichtigungszeit kann nur für die Zukunft erfolgen (rückwirkend nur für 2 Monate). Ob das sinvoll ist, hängt von dem Versicherungsverlauf, Verdienst etc.pp. beider Partner ab (s. Kommentare Ratatosk).
    Auch richtig, kurz vor Rentenbeginn geht damit natürlich nichts mehr. Falls jedoch noch 2 Monate für eine Rentenart fehlen, kann die K-Berücksichtigungszeit für 2 Monate nachträglich umgeswitcht werden.
    Wenn beide Partner rechtzeitig und gut planen, könnten Sie es so steuern, das mit 65Jahren und mit 45y Versicherungsverlauf abschlagsfrei die Rente für besonders langjährig Versichterte möglich ist (beziehe das auf Beispiel Akademiker und Jahrgang nach 1964 und jetzigen Rentenrecht, ansonsten dann Regelaltersgrenze 67 Jahre … brrr, eventuell noch ansteigend, Zukunft=Glaskugel ????). Wie Ratatosk geschrieben hat: sehr, sehr komplexes Thema, für junge Paare hier vielleicht interessant …

    Viele Grüße
    Lars

  8. Heute kam ein Wertpapier“ertrag“ rein: per saldo -1.21. Aha, dachte ich, die REIT-Reklassifikation ist früh dieses Jahr. Aber nein: „Stornierung und Neuabrechnung aufgrund einer fehlerhaft ermittelten Bemessungsgrundlage. Wir bitten, das Versehen zu entschuldigen.“
    Bei genauerem Blick auf die Abrechnungen (MRCC vom 30.9. -0.37, OLP vom 9.7. -0.08, OXLC vom 30.8. -0.73) hat sich jeweils der Bruttoertrag in EUR geändert – im Centbereich, offenbar waren falsche EUR/USD-Kurse angesetzt worden.
    Ein halbes Jahr später geht das Controlling also nochmal über die Bücher – in meinem Fall wohl mit ungerechtfertigtem Aufwand 🙂

    • Ich habe von Consors auch eine nachträgliche Verlustverrechnung… 4 Seiten mit Zahlenmaterial, völlig undurchsichtig..
      Beträge: -0,02 -0,01 und 0,01
      ein Witz….

    • In meinem Fall habe ich halt nachgerechnet:
      EUR-Bruttoertrag = STK * Dividende / EUR/USD-Kurs
      und in den Neuabrechnungen passte das dann. Welche USD-Kurse letztes Jahr gerade angesetzt wurden, kann ich nachprüfen, wenn ich wieder zuhause bin… 😀

    • Bei mir sammelt die Comdirect Bank gerade massive Minuspunkte! 🙁

      So habe ich gestern mal wieder 4 Neuberechnungen von Stornos aus Feb.19 bekommen, welche sich auf Abrechnungen von 2018 bezogen. Völlig wirres Zeug, ohne jede Erläuterung oder Begründung. Leider keine Cent-Beträge, sondern in der Summe ca. 2.500€, die als Resultat mehr zu versteuern wären. Die aber nicht versteuert wurden… wie gesagt: Konfuses Zeug!
      Das ist an Stümperhaftigkeit kaum zu überbieten! Mangelhaft. Setzen! 🙁

      Gruß, Der Privatier

    • Heute weiter: Saldo -2.50, storniert/neuberechnet die Dividenden von OXLC vom 31.7., 30.9., 31.10. Sieht allmählich nach systematischem Fehler aus… 🙁

      • Zudem auch widersprüchliche Zahlen. Als Beispiel die OXLC-Dividende vom 31.7.2019: 749 Stk * 0.135 USD = 101.115 USD.
        Storniert:
        steuerpflichtiges Brutto: 88.07 EUR
        zu versteuern: 33.79 EUR
        netto: 67.52 EUR

        Neu abgerechnet:
        stpfl. Brutto: 90.48 EUR (+2.01) bei EUR/USD = 1.1175, rechn.ok
        zu versteuern: 36.20 (+3.41)
        netto: 66.85 EUR (-0.67)

        Rätselhaft…

        • Wieder zuhause, habe ich mal Rechnungsprüfung an einer der stornierten Dividenden geübt (ECC vom 31.7.2019). Die Storni liegen bisher zwischen Juli und Oktober 2019.

          Zunächst: am EUR/USD-Kurs liegt es nicht, der ist bei Abrechnung/Storno/Neuabrechnung der gleiche: 1.1175.
          Der ursprüngliche Rechenfehler von onvista-bank ist im „steuerpflichtigen Ausschüttungsbetrag“ in EUR (nach der eigentlich simplen Formel Stk * Div / Kurs), der um 1.19€ (2.7%) zu niedrig ausfällt. In der Neuabrechnung ist er rechnerisch korrekt.
          Von diesem zu niedrigen Bruttoertrag wurden (diesmal korrekt in EUR umgerechnet) die 15% US-QSt als anrechenbar abgezogen, d.h. mehr als 15% (15.4%), und also falsch.
          Der zu versteuernde Anteil lag ebenso um 1.19€ zu niedrig, also wurde zuwenig KESt+Soli+KiSt berechnet und abgezogen.

          Per saldo habe ich für diese Dividende nach Storno und Neuabrechnung also brutto 1.19 mehr, aber netto 0.33 weniger (ca. 1%). Das erschien mir widersinnig, da es ja bei KESt/Soli/KiSt keine Progression gibt, aber „ex falso quodlibet“, sagen die Logiker: wenn erstmal ein Fehler drin ist, kann am Ende irgendwas Beliebiges (auch nicht-Intuitives) herauskommen… in dem Fall die US-QSt-Anrechnung.

          Diese Übung in Rechnungsprüfung lehrte mich, dass die Neuabrechnung korrekter ist als die ursprüngliche, also sehe ich von einer Reklamation bei onvista-bank ab.
          Aber von Profis (beruflich ausgebildet, und dafür bezahlt) erwarte ich natürlich mindestens soviel Kompetenz, wie ich als interessierter Laie mühevoll erworben habe… 🙂
          Hatte ich aber schon einige Male mit denen.

          • Das Drama geht weiter: heute wurden mir 679.38 vom Verrechnungskonto abgezogen.
            Gleich zwei Abrechnungen kamen um 10:00 in die Postbox: eine mit 17 Stornierungen (US-Dividenden zwischen Juli und Oktober 2019); eine mit schon mal 2 Neuabrechnungen: GSBD (-0.17) und IRM (-0.13) vom Juli 2019.
            Könnte sein, dass morgen noch 15 Neuabrechnungen kommen… 😉

          • 15 Neuabrechnungen kamen auch, per saldo -8.38 (vor allem durch hohe NRZ-Dividenden). Nehme mal an, onvista-bank und ich sind wieder quitt (bis das REIT-Reklassifikationstheater demnächst losgeht…)

  9. Hallo zusammen, ich vermute mal, dass da gar nichts rätselhaft daran ist. Der Grund wird ROC, Return of Capital, sein, also Kapitalrückzahlungen. Diese sind in den USA quellensteuerfrei. Gerade bei CEFs und REITs wird die genaue Aufteilung der Dividenden in quellensteuerpflichtige und -freie Teile meist im Laufe des Folgejahres noch einmal korrigiert. Ich persönlich kenne diese Praxis bereits nur zu gut von meinem CapTrader-Depot. Schaut doch mal beim Emittenten des Wertpapiers nach, dort wird es ein Dokument zur steuerlichen Behandlung der Vorjahresausschüttungen geben. LG vom Trollpferd

    • Ja, die Reklassifikationen vor allem bei REITs stehen ja auch noch bevor, letztes Jahr liefen die im Februar/März. Aber in diesem Fall waren es wohl Rechenfehler der onvista-bank (bei Stk * Div / Kurs), die durch Storno und Neuabrechnung behoben wurden.

  10. Mal eine dumme Frage: was haltet ihr von der Tagesperformance als Kaufsignal?
    Als Neurentner seit August habe ich mich ja sehr zurückgehalten. Die Neukäufe sind im wesentlichen Sparpläne auf relativ ertragreiche Dividenden-ETFs (zusammen 1500/mo, eigentlich auch mutig bei 1443 Rente netto vor Steuern… aber knapp die Hälfte davon ist durch Nettoerträge gedeckt, und für den Rest verkaufe ich halt gelegentlich unbeliebte Papiere).
    Ab Februar schwimme ich erstmal in Liquidität (rund 40k netto aus der Abfindung), und bereite mich schon mal vor: eine Watchlist mit evtl. interessanten Papieren.
    Dabei schaue ich vor allem die Tagesperformance an, und habe dafür die Analogie Fußgängerampel ausgedacht:
    – rot (fallender Kurs): Stop. Fallende Messer… morgen wahrscheinlich günstiger
    – grün (steigender Kurs): Go, Kaufsignal.

    Was meint ihr?

    • „was haltet ihr von der Tagesperformance als Kaufsignal?“

      Kurze Antwort: Nichts! 😉

      Eine Begründung würde jetzt ziemlich lang ausfallen. daher nur kurze Punkte:
      * Tagesbewegungen sind für meine Kaufentscheidungen nicht interessant.
      * Bewegungen wären für mich ohnehin immer nur aus der Gesamtsituation zu beurteilen, wie z.B. Bewegung im Verhältnis zum Gesamtmarkt, Bewegung der Aktie in den letzten Tagen/Wochen/Monaten, wirtschaftliche Lage des Unternehmens, besondere Nachrichten (allgemein/speziell).
      * Wenn ich Bewegungen zur Entscheidung heranziehe, dann eher mit der umgekehrten Denkweise: Return to the mean. Kursrückgänge zum Kauf nutzen. Zu starke Anstiege zum Verkauf (oder StoppLoss).

      Gruß, Der Privatier

      • „Kursrückgänge zum Kauf nutzen.“
        Klar, das mache ich ja genauso. Nur deutet ein Kursrückgang auch ein möglicherweise „fallendes Messer“ an. Wenn der Kurs weiter sinkt, kann ich am nächsten Tag usw. günstiger kaufen.
        Darum die Tagesperformance als ein Grob-Indikator. Feiner ist der Intraday-Chart.

    • suchenwi, nimms mir nicht übel, aber an deiner Stelle würde ich die 40K lieber cash bunkern (wenn ich mir deine Aktienstrategien so ansehe…)

      • Ach, meine Wertpapier-Anlagestrategie (viele ETFs, einige Anleihen) entwickelt sich natürlich über die Zeit, aber ich kann nicht klagen: Netto-Ertragsrendite 4.9%, Buchgewinn aktuell 4.4%.

          • Für die Netto-Ertragsrendite werte ich immer nur die Erträge der letzten 365 Tage. Buchgewinn ist seit Kauf, da schreibe ich die Zahl einfach aus der Depotübersicht der onvista-bank ab.

      • Zu „cash bunkern“ einige goldene Worte aus Wikipedia:
        „Zu hohe Liquidität bewirkt hingegen Rentabilitätseinbußen. Wer Zahlungsmittel zu üppig hortet, nicht oder nur schlecht investiert, der kann zwar i. d. R. alle Zahlungsverpflichtungen leicht erfüllen, verzichtet aber zumindest auf die übliche Verzinsung und verliert durch Inflation einen Teil seines Vermögens.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liquidit%C3%A4t

    • Ein kurzes „Nichts!“ als Antwort auf den Vorschlag von suchenwi hätte ja auch schon ausgereicht, aber es wird sogar noch sachlich begründet.
      Man muss also feststellen, dass es hier im Blog doch vergleichsweise freundliche Umgangsformen gibt.

      Man sollte mal ein Experiment wagen und diesen Vorschlag in einem anderen Blog wie dem Wertpapierforum oder seeking alpha machen. Das würde wohl einen veritablen Shitstorm auslösen.

      Aber wer wie ich kritisiert, muss auch selbst konstruktive Vorschläge machen, denn hier ging es ja eigentlich um Investmentideen: Ich habe einen ETF auf den FTSE100 gekauft, weil ich denke, dass der britische Aktienmarkt vor lauter Brexit-Angst unterbewertet ist.
      Im übrigen halte ich Boris Johnson zwar auch für einen Populisten und sein Privatleben geht mich nichts an, aber britische Aktien könnten von seinem Programm profitieren. (Aber was weiß ich schon – jetzt kann der Shitstorm kommen…)

      • Shit, Du könntst Recht habe mit dem Futsie.
        Ich halte aber dagegen und erwarte dieses Jahr eher ein auf und ab. Erst wenn die Austrittskonditionen bekannt sind, wird die Insel loslegen. Spricht aber nix dagegen, sich rechtzeitig mit brit. Aktien einzudecken.

        Son richtigen Shitstorm kriegst Du erst, wenn du dich als Fan von Boris outest. Mit einem angedeuteten Verweis auf sein heteronormatives Verhalten lockst du niemand hinterm warmen Ofen hervor. Trau Dich :-q

        • Bin kein Fan von irgendeinem Politiker, auch nicht von Boris Johnson. Er ist aber m.E. nicht der Rechtspopulist, zu dem er in den Medien gemacht wird. Man kann ihn auch nicht in einen Topf werfen mit Kaczynski oder Orban. Auch nicht mit Trump. Aus meiner Sicht diesseits des Kanals will er (eigentlich wie die Sozialisten) den Sozialstaat ausbauen (der damals von seiner Parteikollegin Thatcher abgebaut wurde), aber er weiß, dass dazu die Steuereinnahmen einer effizienten Marktwirtschaft notwendig sind – und kein Staatsinterventionismus wie in der überregulierten EU.

          Die Bemerkung mit seinem Privatleben bezog sich auf die schlimme Boulevard-Presse in England, die Meinungsunterschiede in seiner Familie (Bruder und Vater sind Remainer) politisch ausschlachten wollen. Außerdem soll er zu seinen Ex-Frauen nicht immer nett gewesen sein. Das interessiert mich aber überhaupt nicht.
          Das Wort „heteronormativ“ kannte ich bis vor Kurzem gar nicht, es gehörte nicht zu meinem Wortschatz. Ist auch kein Wunder, denn dieser Begriff ist eine überflüssige Wortschöpfung von verkopften Gender-Aktivisten.

      • Moin Robert
        Freundliche Umgangsformen finde ich SUPER . Jede Sichtweise , kann ja
        durchaus auch eine Berechtigung haben . WIR wissen es nicht………..
        Genausowenig ob der FTSE100 unterbewertet ist .
        Meine pers. Meinung dazu ist : Wenn ALLE den Brexit verurteilen , kommt
        es manchmal anders wie man denkt . Daher habe ich ja schon ein wenig SSE
        und auch via Aurelius ( hat ne Menge in GB dazugenommen ) mein GB Invest
        erhöht . Keine Ahnung ob das nun passend ist oder nicht , aber wenigstens
        schon mal einen Fuß in die Tür gesetzt . Ich vertraue da auch ein wenig
        dem Dirk , wenn Er ( ist ja schon nach GB/London abgewandert ) der Meinung
        ist das GB Unternehmen ( Allerdings Micro-Chancen und nicht Makro-Chancen )
        auch eine erhöhte Chance bieten könnten . Ob sich das auch Marktbreit via
        FTSE100 ETF realisieren lässt , KEINE AHNUNG , aber warum nicht .
        Zumindest mal Chancen gewahrt ( Fuß in der Tür ) .

        Pers. gehe ich eh davon aus , dass die beiden Trunken/Raufbolde wieder
        einen engen Schulterschluss an den Tag legen werden , alleine schon aus
        der Sprachverständigung raus . Ob WIR uns dann besser an die östliche
        ( Russland / China sowie die EMs ) Sprachkultur halten sollten , oder
        gar an die SÜDLICHE entzieht sich total meiner Einschätzung .
        Aber die östliche Insel Australien , spricht wohl eher wieder westlich .
        Quasi auch mehr son “ Königlicher “ Ableger .

        LG Det

        • PS , auch das Edelmetall , wollte ja bei ca. 1k/OZ KEINER .
          EINIGE haben dem Edelmetall ja schon böse Verurteilungen
          betr. “ Nutzlos “ vorgeworfen . Klar kann das auch “ Nutzlos “
          sein . Ich glaube Peter zumindest , denkt da im Moment aber
          schon wieder ganz anders darüber ………………………
          Ob da aber die Papierform die Idealform ist , KEINE AHNUNG .

          LG Det

          • Idealform?

            Die ist abhängig davon, was man anstrebt/befürchtet. Hat man pfuibäh vor anderhalb Jahren für 1k€ gekauft und will es heute steuerfrei für 1k4€ verkaufen, dann ist die Papierform, ne ist sogar Elektroform, Xetra-Gold schon extrem praktisch.

            Will man in einigen Jahren aus der sozialistischen Republik Germanistan flüchten, dann sieht die Sache anders aus. Ich kenne mich zwar nicht aus im Schlepperwesen, vermute aber stark, dass man für eine Hand voll Sovereign (egal ob junge oder alte Lizzy drauf) ein Plätzchen auf einem Fischkutter Richtung Engeland ergattern kann. Ein Ohm Krüger vermag auch Türen zu öffnen. Beim Elektrogold wäre mir da nicht so sicher.

          • Genau eSchorsch
            Ich schliesse mich da VOLL an ( Und denke hin und wieder an
            den Klopapier-Campingtisch und dem Pfeil Wertgleich ) .

            LG Det

          • Det, Du bist manchmal schwer zu verstehen. Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt … das passende Wörterbuch:

            Was ist mit dem Klopapier-Campingtisch gemeint?

          • Na hatte wir doch schon mal bei den Argentinien Anleihen ……
            ………….Pesos vs Klopapier…………Sie haben die Wahl ,
            da WERTGLEICH auf dem Camping-Tisch aufgestapelt …………..

            LG Det

          • Na bei so einer SUPER Werbung , würde ich natürlich nochmal über den
            Griff zu dem Peso Schein , nachdenken………………………….
            Evt. dann doch Charm(in) ??? 🙂 😉 : )

            LG Det

      • Robert, sehe ich ähnlich, deshalb habe ich z.B. Taylor Wimpey letztes Jahr gekauft und dann mehrmals aufgestockt.

        Viele Grüße
        Lars

      • Also, zur Begründung:
        Da ich demnächst etliche Liqui zu investieren habe, mache ich mir Vorüberlegungen. Ich hatte schon öfter den Effekt erlebt, dass ein Wertpapier nach meinem Kauf im Kurs gesunken ist. Daher die Idee, gewünschte Papiere in der Watchlist zu beobachten, und zu kaufen, wenn die Tagesperformance nach oben zeigt, also auch andere Investoren zugreifen. „Market timing“ in Kleinformat – „der Gewinn wird beim Einkauf gemacht“, sagt man ja auch.

        • Natürlich ist die Tagesperformance eigentlich noch eine zu grobe Maßzahl.
          Beispiel: Kurs steigt am Morgen um 10€, sinkt am Nachmittag um 9€ – dann ist das noch eine positive Tagesperformance. Man kann zur Verfeinerung ja noch den Intraday-Chart anschauen. Mal sehen…

  11. Grundwehrdienstzeiten (Bundeswehr vs. NVA) Rentenpunkte?

    Grundwehrdienstzeiten bei der Bundeswehr werden im Unterschied zu Grundwehrdienstzeiten bei der NVA für die Zeit vor 1982 niedriger bewertet. (Bundeswehr 1,0 Punkt/Jahr vs. NVA 0,75 Punkt/Jahr)
    Das ist möglicherweise verfassungswidrig. Die ersten Verfahren liegen dem Sozialgericht Dresden vor. Die Entscheidung hierzu muss noch das Bundesverfassungsgericht klären.

    Wie ein entsprechender Widerspruch dann aussehen kann, siehe unten:

    Absender: Datum:

    Deutsche Rentenversicherung:

    VSNR: _________________________

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gegen den Bescheid vom _____________ erhebe ich Widerspruch.

    Begründung:

    Der Widerspruch richtet sich gegen die Bewertung der Grundwehrdienstzeit bei der NVA der DDR mit 0,75 Entgeltpunkten pro Jahr nach § 256a Abs. 4 SGB VI. Wurde hingegen für denselben Zeitraum der Wehrdienst im Altbundesgebiet geleistet, wird dieser mit 1,0 Entgeltpunkten pro Jahr bewertet (§ 256 Abs. 3 Satz 1 SGB VI).

    Ein in der Person des Versicherten liegender Sachgrund für die vom Gesetzgeber vorgenommene Differenzierung bei der rentenrechtlichen Bewertung von Grundwehrdienstzeiten zwischen dem Altbundesgebiet und dem Beitrittsgebiet in der Zeit vom 01.05.1961 bis zum 31.12.1981 ist nicht ersichtlich. Insoweit dürfte § 256a Abs. 4 SGB VI mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 GG nicht zu vereinbaren sein.

    Es wird angeregt, das Widerspruchsverfahren bis höchstrichterlichen Klärung dieser Rechtsfrage ruhen zu lassen.

    MfG
    …..

    Dies gilt nicht für SaZ (Soldat auf Zeit) oder UaZ (Unteroffizier auf Zeit)!

    Viele Grüße
    Lars
    (nix für Det)

  12. Seit gerade bin ich wieder Aurelius-Aktionär (Kurs: 35,34€). 🙂

    Ganz kurz davor mit einem Kauf stehe ich bei RDS und KHC. Aber heute wohl noch nicht. Ich warte mal noch ein wenig…

    Gruß, Der Privatier

        • Shhhhhhhhhit , ich habs verpasst = Sch……Jahres-Abrechnungen .
          Mal sehen wie Morgen der Kurs ist , evt. gehe ich nochmal in
          den Kreditbereich . Ich habe dann ja schon ordentlich gebunkert .
          N.w.v. mein grösstes Investment , ich kann da zwar eine
          Finanzmanipulation NIEMALS ausschliessen , aber ich glaube nicht daran .
          Ich würde eher vermuten , der Gewinn ist so prächtig , das sich ein
          paar Shorties , gerade kalte Füsse holen . SOOOOOO What , da machen
          dann ein paar MEHR Verluste beim NACHKAUF , den Brei auch nicht mehr
          Fett = Also für MICH , eher Chance , aber kann natürlich auch ein
          Fehler / Fehlinterpretation sein .
          Also Peter , Richtig oder Falsch , KEINE AHNUNG , aber ICH bleibe
          auf JEDEN FALL = LONG und werde die Chance nutzen zum One and Only
          Investment . Naja , erstmal die News auf Onvista / Aurelius prüfen .
          Evt. sind ja schon weitere Schmutzwurfthesen im Umlauf .

          LG Det

        • Peter , DU hast aber auch immer ein Glück ( oder Pech , erstmal
          abwarten . Aber ich glaube nicht so richtig daran , das ES ein
          zweiter KTG Agrar Fall werden kann ) Von der Nachrichtenlage des
          letzten Jahres , würde ich eher von ca. 8 Euro Gewinn ausgehen ,
          abzüglich der Neukäufe = ca. 3-5 Euro REST , somit ggf. wieder
          3 bis 4 Euro auf Anlegerebene ausgekehrt .
          Naja , mal sehen ob Dirk da MORGEN was zu sagen wird .

          LG Det

        • Ich habe mir den Short-Attackierer mal kurz angesehen: Die Webseite macht einen extrem unseriösen Eindruck, wie speziell und nur für diesen Zweck ins Leben gerufen. Der Beitrag über Aurelius ist alles, was es auf der Seite gibt.
          Ansonsten: Keine weiteren Infos zum Unternehmen, kein Impressum, nichts.

          Der Bericht macht dann hingegen schon den Eindruck, als hätte sich jemand Mühe gegeben. Viel Zahlenmaterial, was ich ohnehin nicht überprüfen kann und mir auch zu mühselig ist, das alles zu lesen (und zu verstehen).

          Gruß, Der Privatier

          • Peter , WO hast Du denn die Zahlen gelesen ???
            www ??? WO ???

            LG Det

          • Ja Peter , habe ich schon selber gefunden = MIST , DAS ICH
            DAS AUSGERECHNET HEUTE NICHT MITBEKOMMEN HABE !!!!!!

            Na Ja , Heute ist nicht alle Tage , ich komme wieder , keine Frage
            hat doch Paulchen Panther immer gesagt ………………………..
            ( Aber ÄRGERE mich schon ……… )
            Ich schmeiss mal die TWS an und leg nochmal ne Order rein .
            Wenn man mal nicht AUFPASST ……………………………….
            Ich nehm aber auch Deine Peter , zu 32 ???

            LG Det

        • „Habe ich noch ein paar dazu gekauft. Jetzt die preiswerteren.“

          Nennt man sowas nicht ‚einen zu seinem Glück zwingen‘ 🙂

        • So Peter , EXTRA mal früh AUFGESTANDEN und mir einen Wecker gestellt .
          Geholfen hats nur wenig , 1,5 Pakete zu 33 , und schon gehts hoch……
          Wer legt da auch ne Order von 11000 Stück zu 36 in den Markt ???
          Und die wird dann einfach VORHER bei 33,6 ABGEARBEITET = Frechheit !!!
          EGAL ………………… , weiter gehts , evt. bekomme ich ja auch
          noch ein paar preiswertere ( Ich glaube schon bald nicht mehr dran )
          SOOOOOOO What , Time will tell ……………..

          LG Det

    • Ach, ich habe Aurelius gekauft bei
      58.99 am 14.3.2018
      58.55 am 10.4.2018
      44.195 am 24.4.2019
      Jetzt warte ich erstmal ab…

      • Hallo suchenwi
        Ich würde mir an DEINER STELLE , ggf. auch mal Gedanken machen ,
        ob nicht ggf. eine ANPASSUNG der LIQUIDITÄT bei AR4 auf einen
        DS EK-KURS von evt. so 42/43 einen gewissen Charm haben könnte .
        Ich vermute mal das die Zeiten z.Zt. noch GÜNSTIG sind .
        Bei 56 Stk. ist der Angleich auf 42/43 evt. ja auch kleiner
        wieder herzustellen ??? Dann würde man m.M.n. zumindest in einem
        fairen Bereich für einen Anteil liegen . Und evt. ist dann der
        Spassfaktor ( einmal beim Einkauf ) und einmal ggf. mehrmals
        bei den Bar Div. Zahlungen , wieder hergestellt .
        Ich habe jedenfalls die m.M.n. UNTERTREIBUNG mal wieder genutzt ,
        um Aurelius ggf. noch zum One and Only Invest auszubauen .

        LG Det

        • ggf. mal so ein HOCHRISIKO-INVEST von 94 Stk. zu 33 Euro ???
          = 150 Stk. zu DS 42/43 ??? für Risikoprämie/Liquiditätsverbrauch
          von 3,3k ??? . Und dann für LR mit evt. 3,00 Euro mal 150 = 450 Euro
          Brutto p.a. den weiteren Verlauf abzuwarten ???
          42/3 = 14 Jahre warten = 100/14 = 7,142% Brutto an Risikobezahlung ???

          LG Det

    • Danke für die Nachricht und den link , stehen aber schon wieder bei 32,88 .
      MIST , bei 30 hätte ich nochmal verdoppelt . Aber auch bei 32,88 werde ich
      wohl noch ein Paar dazu nehmen . Und evt. gehts ja nochmal runter ???
      Mal sehen . Erstmal sehen was da dran sein könnte . Ich glaube zwar Nix ,
      aber auf die Konten kann ich ja auch nicht schauen .

      LG Det

      • Det, wenn du so weiter machst mit Aurelius, musst du aufpassen, sonst nimmt dich die BaFin ins Visier wegen §33 WpHG.

        • Ich hab ja nur so 2 – 3 Stück , da fehlt zu 3% aber noch ne ganze Menge .
          Nach meiner Kenntnis müssten so ca. 30,X Mio. an Anteilen da sein .
          Leider kann ich nicht sagen , wieviel davon Aussen und wieviel davon Innen .
          Zur letzten HV , waren so ca. 0,8 Mio. Innen . Und 3% von 30,X Mio. Anteilen
          habe ich LEIDER noch nicht . Aber für so eine kleine Zusatzsrente , könnte
          es schon knapp reichen ( Mann ist ja Bescheiden !!! zumal der grösste Anteil ,
          nicht mal mehr mein Eigentum ist = Da habe ich doch SELBER , gleich wieder
          ein Fehlbestand . Und wenn Sie mir so billig angeboten werden auch BEDARF ) .
          Ich gehe n.w.v. von ca. 42/43 ggf. auch etwas MEHR oder Weniger , aus .
          ( Kommt auf die Werthaltig der Einkäufe an , aber GRUNDSÄTZLICH traue ich
          dem Dirk schon zu , die richtigen Entscheidungen zu treffen )
          Auch wenn da der Kursverlauf die letzten Jahre immer etwas komisch war ,
          hat Aurelius , BISHER , immer BRAV geliefert . Ich sehe keinen richtigen
          Grund , warum sich DAS jetzt ändern sollte . Im Gegenteil , ich erwarte
          eher , das 2019 ein GUTES JAHR war und sich das dann bei der HV oder auch
          schon zum 31.03.2020 ( GB 2019 ) auch mal wieder zeigen wird .

          LG Det

          • Vor 2-3 Wochen noch bei 37 nachgekauft und eigentlich hab ich jetzt schon mehr von Aurelius als ich mir als maximale Paketgröße für eine Einzelaktie gesetzt hab, aber diese Gelegenheit müsste man ausnutzen. Hab eben noch einen Kaufauftrag mit Limit 31 abgesetzt. Entweder es wird was oder nicht …

            Vielleicht sollte man mehrere limitierte Kaufaufträge setzen, nohc einen bei 30, einen bei 32 und evtl. auch höher. Was meint Ihr?

          • Moin Monika , habe ich SOOOO gemacht , ist aber noch nicht
            ausgeführt ( aber kann ja noch passieren ) ……………

            Da ich aber noch ein PAAR wollte , ist Aurelius , bereits VORHER
            schon die grösste Position gewesen , und geht so langsam auf
            One and Only Position zu . OHHH ,OHHHHH , OHHHHHH……………
            Ca. suchenwis Abfindung ist schon mal bei Aurelius ………….
            da kann ich dann irgendwie nicht mehr in Liqui schwimmen , wie
            suchenwi . Gerade mit einen weiteren Paket bedient worden .

            SOOOOOOO What , WARTEN…………………………..

            LG Det

          • PS Monika , ob nun eine Investition in Aurelius so schlau ist ,
            KEINE AHNUNG , ist nur MEINE PERS. Meinung und MEINE PERS. GEFAHR .
            Die bin ich für meinen Teil , bereit einzugehen .
            D.h. aber nicht , das Aurelius nicht auch Hochspekulativ sein könnte .
            Ich pers. denke zwar nicht , aber könnte natürlich auch total falsch
            sein . Muss ja auch nicht JEDER so bekloppt sein wie ich .

            LG Det

          • Hallo Det,
            war da nicht so eine Regel mit „Eier“ und „Korb“?
            Ich achte jedenfalls darauf, dass meine größten Positionen (ETFs) jeweils nicht mehr als 5% des Portfolios ausmachen, Aktien max 3.3%.
            Von Aurelius reichen mir erstmal die 56 Stk. Time will tell… 🙂

          • Hallo suchenwi
            Betr. Eier und Korb = Richtig .
            Daher mag mein Handeln auch total bescheuert sein .
            Aber ich bin n.w.v. von Aurelius überzeugt , und
            will da eigentlich auch nicht wechseln .

            Aber ich konnte einfach nicht wiederstehen……

            LG Det

          • Hallo Det,
            mit meiner Abfindung stocke ich erstmal die eiserne Reserve (Tagesgeld) auf, denn 2021 kommt eine heftige Steuernachzahlung auf mich zu…
            20k habe ich schon mal fürs Investieren freigegeben und war heute ordentlich „shoppen“ (nach längerer Planung):
            4k auf A1T96S Invesco Morningstar US Energy Infrastructure MLP UCITS ETF – MLPs (Master Limited Partnerships) sind ungefähr sowas wie KGaA, aber nach deutschem Steuerrecht extrem ungünstig (37% US-QSt, nicht anrechenbar, also nochmal 28% deutsche Steuern drauf) – soll brutto 10.39% ausschütten, mal sehen
            4k auf A1JCM1 HSBC MSCI Russia Capped UCITS ETF – zur breiteren Diversifikation – 8.27% brutto laut extraetf.com
            3k Aufstockung von ETFL23 Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF – auch Home Bias gehört zur Diversifikation 🙂
            2k Aufstockung von 903000 Imperial Brands, britische Tabakaktie, gerade im Kurstief – brutto 10.33% laut aktienfinder.net
            2k Aufstockung von A0Z2ZZ Freenet – guter alter §27 KStG, brutto=netto 8.01% 🙂
            Das restliche Pulver bleibt erstmal trocken. Märkte beobachten, weiter planen…

          • OK, halte mit, 61 Aurelius zu 34.08 nachgekauft, mittlerer Kaufkurs jetzt 43.16

      • Naja so passiert’s manchmal. Hatte ich doch schon mal zwei cash secured puts Feb21 38 und Mar20 35 zu laufen, ersterer war eh bewusst zur Erhöhung meiner Position, wo Aurelius so dümpelte trotz Exits, der zweite sollte nicht unbedingt ins Geld.
        Den Höhepunkt der Attacke hatte ich gestern auch knapp verpasst, aber hab dann noch einen Mar20 33er geschrieben. Nun, abwarten ob ich alle ausüben muss, auf Pump geht’s.
        Zumindest hoffe ich, vor dem ex-div noch ein paar loszuwerden, vor den Puts liegt mein dEK bei 39,55€, durch die Puts (und wenn ich die Prämien mit rechne) komme ich vielleicht bei 35 raus.

        LG Markus

        • Moin Markus , ich bin ja n.w.v. LONG bei Aurelius
          mit 10 P. n.w.v. zu 42/43 und zig mal schon mit weiteren Paketen
          hin und her . Ich will da eigentlich NICHT raus .

          LG Det

  13. Sooooo Peter , wie ich mir gedacht hatte , ich lach mich schlapp……….
    Betr. Konversationswährung ??? Antwort HEUTE vom Dirk = ARP geht los ,
    By By Shooortiiiiiiiiiisss …………………….
    wird bestimmt lustig werden , aber leider erstmal nur klein klein ,
    aber kann ja wenigstens schon mal ein Paar , billig eingesammelt werden .
    Wenn die Shorties die so billig abgeben können .

    Lg Det

    • PS bezgl. Ad Hoc Meldung
      …… beschlossen …..30 Mio. Euro…. vom 10.02.2020 bis 09.02.2021
      bis zu 1.000.000 eigene Akien zurückzukaufen .
      Für die noch short sind………….ggf. mit zu berücksichtigen ……

      LG Det

    • UND WEITER GEHTS bei der Konversation vom Dirk

      Für die Aurelius-investierten
      Gegendarstellung zu “ Ontake-Research-Bericht “

      Die wichtigsten Punkte EBITA > 200 Mio. , Cashflowbestand > 400 Mio.
      Ich schreib unten noch mal was dazu .

      LG Det

  14. Hallo Zusammen,

    im Jahr 2022 werde ich eine Abfindung erhaltenen versuche entsprechend unsere Einnahmen in dem Jahr der 0,- Grenze zuzuführen um den maximalen Effekt bei der 5tel Regelung zu erhalten. Die gängigen Instrumente (Rürup, KV Vorauszahlung usw.) sind mir mittlerweile bekannt und ich werde versuchen die (ggf. gemischt) in Anwendung zu bringen.
    Nun hätte ich ganz gerne eine eigengenutzte Solaranlage auf meinem EFH (Invest ca. 15 -20k€) und Frage mich welche Steuerspar-Möglichkeiten entstehen wenn ich dazu das Abfindungsjahr 2022 verwende? Bei meiner Recherche stosse ich immer wieder auf die Investment Modelle mit hoher Sonderabschreibung. Mir ist aber nicht ganz klar geworden ob/wie ich diese Möglichkeit auch für mein eigens kleines Projekt nutzen kann.
    Wie gesagt ist das primäre Ziel die Erzeugung negativen Einkommens in 2022 (Um die Einnahmen meiner Frau auf null zu bekommen) nicht so sehr die langfristige Sicht.

    Danke Euch im Voraus und viele Grüße,
    Thomas

  15. Heute ist der 1. Februar – vor 2 Jahren habe ich mein Depot in Betrieb genommen, und sehr viel gelernt seitdem (und vor allem in dem halben Jahr davor, wo ich meine Invest-Pläne hier ausgiebig diskutieren konnte). Danke an alle dafür!
    Ich schreibe keinen Jahresbericht, bin aber mit rund 5% Nettoertragsrendite schon ganz zufrieden. Es geht voran.
    Mit der frischen Abfindung kann ich erstmal wieder mehr investieren, aktuell mit Schwerpunkt auf ertragsstarke ETFs. Time will tell 😀

    • Suchenwi, gratuliere auch zum zweijährigen Depot- und Blog-Jubiläum. Du bringst wirklich manchmal unerwartete und amüsante Aspekte hier rein.

      Hab gerade gesehen, dass du den DEKA ETFL23 „Maximum Dividend“ hast. Die Performance kennst du ja genau: Ausschüttungen >6%, aber total return über die letzten fünf Jahre war durchschnittlich -0,6% p.a.
      Deine persönliche Benchmark war doch die 0% von der Sparkasse Bodensee.Und jetzt hast du den ETF sogar noch mal nachgekauft ?

      Du bist hier und wohl auch bei einigen beliebten „Monatszahlern“ voll in die Dividendenfalle getappt. Das macht nichts, weil das vielen Anlegern passiert, die mit solchen Sachen wie YOC oder Total Return und gar nichts zu tun haben wollen, sondern einfach nur regelmäßige Ausschüttungen sehen wollen, Das bemerkenswerte in deinem Fall ist aber, dass dir das völlig klar ist, (niemand hier kann die Kennzahlen so exakt ausrechnen wie du) aber trotzdem in der Falle drin bleiben willst.

      Über die Dividendenstrategie ist schon so viel geschrieben worden, z.B. https://www.gerd-kommer-invest.de/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien/. In den einschlägigen Blogs wird das Thema auch immer wieder heftig diskutiert, aber hier wollen wir ja freundlich bleiben. Jeder muss seine eigenen Prioritäten setzen.

      Wie eSchorsch hätte ich auch noch ein youtube-Video anzubieten. Wahrscheinlich kennst du es sogar. Diese beiden Herren haben den „Maximum Dividend“ ETF auch mal „empfohlen“.
      https://www.youtube.com/watch?v=dsgAwrM5AAA&t=560s

      Aber der turnaround kann ja immer noch kommen. Irgendwann wird es eine Marktphase geben, in der die Dividendenstrategie voll aufgeht.

      • Ach, die „Dividendenfalle“…
        Angenommen, ich investiere stattdessen meine ganzen Ersparnisse in Mietwohnungen (mach ich aber nicht), würde man die monatlichen Erträge daraus als „Mietenfalle“ bezeichnen?

        Mein Ziel ist halt, das Wertpapierg’schäft so ertragreich zu betreiben, dass ich ohne Nachschuss von „Frischgeld“ rebalancen/nach- oder Neues kaufen kann. Beim Deka Dax+ habe ich eben wegen des Kurstiefs nachgekauft, aber er macht danach halt gerade 2% des Depots aus…

        • Zum Deka Dax+: aktuell notiert der bei 72.27€ (-1.79%) Buchverlust. An Nettoerträgen hat er (vor der Aufstockung von 1k auf 4k) 62.58€ abgeworfen, also in der Tat unter 0%. Aber ich warte jetzt 1 Jahr, was dann rauskommt. Ich erwarte mehr, selbst wenn die Daimler-Dividende dieses Jahr empfindlich um 72% gekürzt wird 🙁

      • Zu Total Return (= gain + yield) denke ich, dass er erst nach einem kompletten Zyklus realisiert ist:
        1. WP kaufen
        2. halten, Erträge kassieren (praktisch realisieren)
        3. WP verkaufen (oder Auslaufen bei Endfälligkeit von Anleihen)
        Danach kann man rechnen, was es total gebracht hat.
        Da ich aber ungerne verkaufe, lieber buy-and-hold, ist die Kursentwicklung davor eine theoretische Schwankungsgröße, die ich natürlich beobachte. Am liebsten wären mir WP, die abgesehen von Volatilität kaum Kursgewinn machen, damit ich
        zu ähnlichen Konditionen nachkaufen kann, wenn ich mag. Ich habe einige Titel mit 30..45% Kursgewinn, da kaufe ich natürlich nicht nach…

        • „Am liebsten wären mir WP, die abgesehen von Volatilität kaum Kursgewinn machen, damit ich zu ähnlichen Konditionen nachkaufen kann“

          Also es gibt doch Wertpapiere, die man immer wieder bei fast gleichem Kurs nachkaufen kann, und trotzdem immer Cash Flow generieren: offene Immofonds:

          https://www.comdirect.de/inf/fonds/detail/chart.html?REQUESTED_REDIRECT=FUND&timeSpan=5Y&ID_NOTATION=3231120#fromDate=02.02.2015&timeSpan=SE&toDate=31.01.2020&fundWithEarnings=false&e&amp;

          Und die „Mietenfalle“ gibt es auch, der Begriff wird aber in anderem Zusammenhang verwendet. Die Nettomietrenditen sind für den durchschnittlichen Privatvermieter (für abgeschriebene Objekte) äußerst niedrig. Hier gibt es halt noch viele staatliche steuerliche Subventionen zu berücksichtigen und neuerdings auch das Gegenteil.

          • „Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.“

            Spannende Sägezahnkurve, der Kurs wird wohl jährlich resettet (?), 6% Spread, zu Ausschüttung finde ich nix…

        • Zur Begründung dieser Definition von „total return“ schiebe ich nach, dass „return“ ja „Rückkehr“ bedeutet, also Realisierung der Gewinne/Verluste. Dass Buchwert volatil (flüchtig) ist, kennen wir ja alle. Aber davon „kann man sich nichts kaufen“, bevor man zu den Kursen verkauft hat.
          Dann sind die WP weg, man hat Cash, und was kauft man sich davon? Andere vielversprechende WP? 🙂

    • Den Stoxx Global select div.30 halte ich bis heute, MSCI World/EM (obwohl immer wieder empfohlen) habe ich erstmal gestoppt, wegen zu geringer Ausschüttungsrendite. Dafür Eurostoxx 30, DJ Asia-Pacific 30, und sogar Deka Dax+ Max Div 🙂
      Mit 63 hat man halt weniger Lebenserwartung, und wird entsprechend ungeduldiger. Also kaufe ich jetzt eher ausschüttungsstarke ETFs, und gerade in Sparplänen ist es mir eher recht, wenn die Kurse kaum steigen oder gar leicht fallen (dann bekomme ich monatlich einige fraktionale Stückchen mehr…)
      Abgerechnet wird am Schluss, natürlich.

    • Bist Du auch ZUFRIEDEN ???
      Ist ja auch nicht immer ganz unwichtig !!!
      ( Und sag nicht immer Lehrling/Greenhorn )

      LG Det

      • Ich habe schon lange nicht mehr Lehrling oder Greenhorn gesagt, aber 2 Jahre Erfahrung sind ja auch noch nicht allzuviel.

        Ja, ich bin zufrieden, die Benchmarks Sparkasse Bodensee (0%) und die EZB-erhoffte Inflationsrate von 2% habe ich locker übertroffen 🙂
        Ich lerne viel dazu, und passe meine Invest-Strategie an. Ein Emerging Markets-Dividenden-ETF ist als nächstes auf meiner Watchlist… (US-overweight abbauen)

        • Freut mich , mit dem zufrieden . Ich hätte wohl eher die Liqui-Quote
          etwas höher gehalten , aber auch dazu gehen ja die Meinungen von Vielen
          auseinander . Der Eine mag mehr , der Andere weniger Cash Quote .

          Ich pers. zähle immer meine Vermögenswerte ( bei Eigenbetrachtung )
          und die “ Beobachteten “ ( bei Paarbetrachtung ) zusammen , und
          versuche dann immer so in einem Rahmen von 5 bis 10% zu kommen .
          ( Fällt mir zwar nicht immer leicht , aber ich habe auch schon rel.
          oft feststellen können , das Cash auch King sein kann ) .

          LG Det

        • Also, ich spiel jetzt mal den advocatus diavoli.
          Du hast an anderer Stelle angemerkt, dass du nicht auf die Ausschüttungen deiner Anlagen angewiesen bist. Trotzdem investierst du sehr oft in Dividendenwerte (zumindest erscheint es mir so).
          Gibt es dafür besondere Gründe? Ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass du in die Verhaltenslücke https://www.youtube.com/watch?v=cgZTmzsP54o#t=2m15s
          des Finanzwesirs tappst.

          • Also, mein „Mission Statement“ (provisorisch):
            – mir macht Investieren Spaß, also Wertpapiere kaufen
            – Verkaufen weniger..
            – von der Rente kann ich ok leben, aber wenig sparen
            – also sollen die WP gut ausschütten, damit immer was zum Investieren reinkommt (aktuell gut 700/mo netto)

            Aber da ich ja noch viel lerne, kann sich das im Lichte neuer Erfahrungen ändern 🙂

          • oha, ein Anleger aus Leidenschaft!
            Besser Börse via Broker wie Roulette via Spielbank 🙂

  16. Für die Aurelius-investierten , und warum ich nicht so richtig
    an den “ Ontake-Research-Bericht “ glaube und mich mehr auf den
    Dirk verlasse .

    Gemeldete Zahlen nach Bundesanzeiger für 2018/2017/2016
    2018/146,1 Mio. davon 2019 zurück auf Anlegerebene = 3,00 Euro ( 89,2 Mio. )
    2017/224,8 Mio. davon 2018 zurück auf Anlegerebene = 5,00 Euro ( 146,1 Mio. )
    2016/186,4 Mio. davon 2017 zurück auf Anlegerebene = 4,00 Euro ( 120,X Mio. )
    2015/XXX,X Mio. davon 2016 zurück auf Anlegerebene = 2,45 Euro
    2014/XXX,X Mio. davon 2015 zurück auf Anlegerebene = 2,00 Euro

    Die tatsächlich gemachten Gewinne waren
    2018 – 1,38 Euro
    2017 15,72 Euro
    2016 0,24 Euro
    2015 4,89 Euro
    2014 3,07 Euro

    In Summe 22,54 Euro pro Anteil ( Aktie ) , davon wurden 16,45 Euro
    pro Anteil , an den jeweiligen Anteilseigentümer zur HV , zurückgeführt .
    Somit bleiben noch ca. 6,XX Euro pro Anteil , plus den NAV der Vorjahre
    und den NAV Erhöhungen der Jahre des Haltens ( Wertschöpfung ) , an Wert
    über .
    Ich gehe n.w.v. von einem fairen Wert um 42/43 Euro pro Anteil aus .
    Weiterhin gehe ich von einem Gewinn von ca. 6 bis 8 Euro für 2019 aus
    und wiedermal einen Rückfluss auf Anlegerebene von ( i.d.R. 50% = ) ca.
    3 bis 4 Euro aus . Der Rest kann dann wieder dabei helfen , den NAV im UN
    weiter wachsen zu lassen . Einen Preis von 33,00 Euro / Stk. , finde ich
    daher m.M.n. UNTERBEWERTET und daher stelle ICH mich dann auf die Seite
    der Käufer ( wenn genügend Liqui vorhanden ist ) .

    Noch zu dem Cashflow / Cashbestand am Ende der Periode
    2014/328 Mio. , 2015/548 Mio. , 2016/416 Mio. , 2017/606 Mio. , 2018/290 Mio.
    Damit dürften m.M.n. nach , genügend Mittel zur Verfügung stehen , die
    Verbindlichkeiten auch decken zu können . Die Eigenkapitalquote liegt
    i.d.R. immer so bei ca. 25% ggf. auch mal bei ca. 20% . M.M.n. eine passende
    Ausgestaltung ( Kommt natürlich auch ein wenig auf den Ankaufsprozess an ) .

    Da auch PE ( Private Equity ) Firmen nicht immer so
    einfach sind , ist das VK Multiple der einzelnen Portfolio-Firma ,
    i.d.R. ein recht guter Gradmesser . Aurelius liegt i.d.R. so bei dem
    8 bis 9 fachen des EK Preises . D.h. die Exit-Kandidaten haben dann
    i.d.R. bereits einen gewissen Wertzuwachs während der Haltedauer
    ( also während des Gesundungsprozesses im Krankenhaus ) erlebt .
    Es besteht aber n.w.v. die Gefahr , das nicht alle Unternehmen den
    Gesundungsprozess = Exit = Entlassung aus dem Krankenhaus , überleben .

    LG Det

    • Gegendarstellung von Aurelius zum “ Ontake-Research-Bericht “ ist raus .
      DIE FÜR MICH WICHTIGSTEN AUSSAGEN

      A) EBITA 2019 > 200 Mio. = 200 Mio. / 30,X Mio. Anteile = EBITA >6,X EURO pro Anteil
      womit MEINE SCHÄTZUNG , wohl eintreffen wird = Gewinn zwischen 6 und 8 Euro/Anteil
      Die VERTEILUNG auf Anlegerebene , wird damit vermutlich auch in 2020 ( aus dem
      2019 Gewinn ) wieder in einem von mir geschätzten Rahmen in Höhe von 3 bis 4 Euro
      liegen , der REST kann dann wieder an weiteren NAV-Steigerung teilnehmen .

      B) Liquide Mittel > 400 Mio. , damit wird eine VERTEILUNG auf Anlegerbene
      ( = auf Ebene der Miteigentumsanteilsinhaber , den Aktionären ) nochmals
      wieder wahrscheinlicher und ich werde immer SICHERER , bei Aurelius , wohl
      auch DIESES JAHR ( 2020 ) wieder zur HV , eine schöne “ AUSSCHÜTTUNG “ von
      Aurelius m.M.n. mind. 3,00 Euro , zu bekommen !!!

      = WIEDERMAL GUTE NACHRICHTEN , UND DANKE DIRK , DAS ICH NICHT WEITER BIS
      ZUM 31/03/2020 ZITTERN UND HOFFEN MUSS , DA JA SCHON DIE FÜR MICH WICHTIGSTEN ZAHLEN MIT GEGENDARSTELLUNG , BEKANNT GEMACHT WURDEN !!!!!

      = Weiterer Ausbau meiner Aurelius Position , zu MEHR und ONE and ONLY ……

      LG Det

      • PS Peter , evt. auch mal ZEIT , für DICH , nochmal über DEIN
        Aurelius-invest nachzudenken , da m.M.n. wohl ab dem 10.02.2020
        der Dirk mit etwas “ Konversation “ betr. Anteile INNEN anfangen
        wird .

        LG Det

          • Tja Peter , aber manchmal kann ja GENUG auch nur GENUG für einen
            Tag sein ??? Vorstandswoche hatte ich schon gelesen , aber ich
            würde bei > 400 Mio. ( plus noch ein wenig zu erwartender ) Liqui ,
            nicht von 2 bis 2,50 Euro ausgehen , sonder doch eher wieder
            die 3,00 Euro sehen .

            Da aber schon wieder SCHLAG auf SCHLAG der neue Zukauf von
            “ Renewable Power Systems “ von Woodward bekannt gegeben wurde
            kann es wegen meiner auch ruhig 2,00 Euro an “ Ausschüttung “
            geben . Dann bleibt halt mehr über , um die Einkäufe mit den
            8 bis 9 fachen Multiplikator , wieder zu verkaufen .

            LG Det

          • PS Peter , Danke trotzdem für den link , da mir beim nochmaligen
            aufrufen des Artikels , noch mein 2 Grösstes Investment = Freenet
            als Zusatzinformation aufgefallen ist .
            Scheinbar auch bei Freenet , alles im Plan = 1,65 Euro auch für
            2020 ( aus 2019 ) wieder einzuplanen . Sehr schön . Quasi mit
            keinen “ Mietausfällen “ zu rechnen ……………………..
            ( Aber LANGFRISTIG wird schon mal über 7% als SINNVOLL nachgedacht )

            LG Det

      • Weitere Bestätigung betr. meiner zusammengesammelten Zahlen
        betr. “ Ausschüttungen “ auf Anlegerebene in den letzten 5 Jahren
        O-Ton “ > 489 Mio. Euro sind bereits in den letzten 5 Jahren an die
        Anleger / Anteilseigentümer zurückgeführt worden “

        YEEEEEEESSSSSSS ein weiterer Grund zur Freude , da dann wohl auch der
        Rest der Vermutungen , m.M.n. weitgehend so eintreffen wird .
        Ich habe daraufhin HEUTE den Bestand nochmal ein wenig < 33 aufgestockt .
        Ist ja evt. BESSER wie vor dem 10.02.2020 ??? Nicht das dann die
        Shorties nicht mehr soviel Abgabepotenzial haben ??? Wenn der DIRK
        dann mit der " Konversation mit dem Markt " mit 33 Mio. anfängt !!!
        Naja , Time will tell ………..

        LG Det

    • Klar, die Eigenkapitalrendite ist um ein Vielfaches höher als die Nettomietrendite, aber ein durchschnittlicher privater Vermieter, der vielleicht nur eine Wohnung vermietet, möchte ja im Alter von den Schulden runter, also das Fremdkapital reduzieren. Außerdem hat er ein erhebliches Klumpenrisiko und höhere Kosten als Profis, Serienkäufer. Großinvestoren und Immo-Firmen bleiben immer bei 70-80% Fremdkapital. Deswegen investiere ich ja auch in REITs oder Immofirmen und nicht in eine vermietete Wohnung (ganz abgesehen von dem Arbeitsaufwand).

  17. Nachtgedanken: Stückzahl

    Wenn ich bei onvista-bank traden (kaufen/verkaufen) will, muss ich zunächst zwei Daten angeben: WKN/ISIN und Stückzahl.

    Bei Verkauf ist die Stückzahl einfach (die ganze Position, oder ein rechnerischer Bruchteil meines Bestandes, z.B. 1/2).

    Bei Verkauf ist es eine kleine Rechenaufgabe: wieviel k (TEUR) will ich investieren? WKN in die Watchlist, aktualisieren (meist Frankfurter Kurse), geplante k durch Briefkurs dividieren.. gibt meist eine krumme Zahl.
    Früher habe ich die immer abgerundet, habe also Kaufwerte von 199x oder so in der Depotübersicht – inzwischen runde ich auf. Wenn ich ein Wertpapier haben will, nehme ich gerne 1 Stk mehr (bringt entsprechend etwas mehr Dividende), also 20xx. Liest sich auch leichter als die Supermarkt-Kalkulation (1.99 – also 2).
    Wenn ich dann die Kaufanfrage stelle, kommt es vor, dass ausserbörsliche Händler günstiger als der Frankfurter Briefkurs sind, also immer noch 199x bieten. Dann erhöhe ich die Stückzahl um 1, um der „über Tausend“-Regel zu folgen.

    Ich hatte kurz überlegt, bei Trades darauf zu achten, dass die neue Bestandsstückzahl ganzzahlig durch 2 teilbar ist, um meinen Erbinnen die Halbteilung des Depots zu erleichtern.. aber mit fraktionalen Stückzahlen aus Sparplan-ETFs wird das eh kompliziert,und das ist dann deren Problem 🙂

  18. (Suchenwi, weiter oben war kein Platz mehr in der Verschachtelung)

    „mir macht Investieren Spaß, also Wertpapiere kaufen – Verkaufen weniger..“
    Okay, ich habe lange gebraucht, weil es so kompliziert ist, aber jetzt habe ich die Suchenwi-Anlagestrategie endlich verstanden.
    Es ist Factor-Investing!

    Neben den bekannten Faktoren wie Quality-, Small-Size-, Value-, Momentum- und Low-Volatility-Faktor gibt es ja auch noch den wichtigen Spaßfaktor. Dies wurde anscheinend bisher in allen einschlägigen Studien zum Thema übersehen. Es wäre interessant zu erfahren, welche Faktorprämien dabei zu erwarten sind. Das könnte wieder genug Stoff für neue Studien geben. Vielleicht kommt dabei heraus, dass dieser Faktor der entscheidende und wichtigste von allen ist.
    Allerdings muss man abwarten, welches Vorzeichen die Faktorprämien beim Spaßfaktor-Investing haben. Aber egal, denn wenn sich herausstellen sollte, dass die erzielbaren Faktorprämien meistens negativ sind (die ersten empirischen Ergebnisse deuten darauf hin), dann hat es wenigstens Spaß gemacht.

    • Ja, das fällt wohl mehr unter Wirtschaftspsychologie.
      Wieviel Spaß hat z.B. eine Frau, wenn sie noch ein Paar Schuhe kauft (herabgesetzt!)?
      Wieviel Spaß hat z.B. ein suchenwi, wenn er noch ein Wertpapier kauft (unter Frankfurter Briefkurs!)?
      Wieviel Frust im sonstigen Leben wird dadurch wieder kompensiert?
      „Ein bißchen Spaß muss sein“… 🙂

      • Neurobiologisch würde ich (ohne Beweis) vermuten, dass in beiden Fällen (Schuhe/Wertpapier) ein Schüsschen Adrenalin erfolgt, und so für Stimmungserhellung („Spaß“) sorgt…

  19. Weitere News zu Aurelius
    Hier Kauf vom Dirk
    Kaufgegenstand DE000A168544 , 55 Stück , Investorenpaket a.100k
    Wandelanleihe Aurelius , Kurs 93,50 .
    Gesamtkauf 5142500,00 Euro OTC = Ohne Kursbeeinträchtigung .
    ( m.M.n. passendes Verhalten , SEHR SCHÖN !!! )

    Warum ???
    Wenn ich eine Anleihe zu einem Kurs von 93,50 Euro anstelle von 100 Euro
    kaufen kann , mir SEHR SICHER bin , die 100,00 Euro auf jeden Fall wieder
    zu bekommen ( und das wird der Dirk m.M.n. sein ) , kann ich relativ
    RISIKOFREI 6,50 Euro pro 100 Euro , kassieren .
    D.h.
    A) Klares Signal an die Shorties gesendet = Ich glaube daran das die
    Wandelanleihe auf jeden Fall bedient werden kann !!!!!
    B) Klares Signal an die Investierten gesendet
    C) > 5 Mio. mit einen Kurs von 93,50% eingekauft = 6500,00 Euro mal 55
    = 357500,00 Euro , seiner Meinung nach , mal ganz SICHER verdient .
    D) Das weitere Optionsrecht auf Aktienzuteilung wenn 357500,00 Euro
    evt. doch zu wenig BEZAHLUNG sein sollten ( die wären aber schon mal
    SICHER ) , weil der Kurs ( Marktmeinung ) ggf. zum Wandlungstermin ,
    VÖLLIG AUS DEM RAHMEN LÄUFT , als weiteres RECHT der BEZAHLUNG in
    Aktien , ( als weitere Option ) wahrzunehmen wäre .

    Und weitere News
    Zusammenarbeit mit dem Grossinvestor “ Bain Capital “

    Dit jeht ja nu wirklich Schlach auf Schlach …………………..
    Da hat sich ja Ontake , eine schöne Zeit für Ihren “ Research-Bericht “
    ausgesucht . Mal sehen , ob SIE die ersten 30 Mio. an Anteilen auch
    ab dem 10.02.2020 abgeben wollen , wenn Sie die doch nur auf 4 Cent
    pro Stück-Anteil , einschätzen…………………………………..
    Ich werde mich dann schon mal auf die Käufer-Seite = LONG stellen .

    LG Det

    • Hallo Det, WO kann man denn die Anleihe von Aurelius (DE000A168544) kaufen. Wenn ich bei comdirect nachsehe, wird da nur „Mist“ angezeigt (Kurs >100%) und nicht handelbar …

      • Hallo Trollpferd
        M.w.n. nur Investorenpaket 100k Stück .
        Keine Ahnung ob nur beim Emittent direkt ,
        oder auch woanders .

        LG Det

  20. Damit ich hier nicht irgendwann die Überschrift in „Aurelius-Plauderecke“ umändern muss, möchte ich noch einmal an eine weitere Aussage von meinem Kommentar von letzer Woche erinnern.
    Dort habe ich nämlich geschrieben, dass ich einen Kauf von RDS (Royal Dutch Shell) erwäge. Auch wenn die letzten Zahlen nicht so berauschend waren und die Ängste um den CoronaVirus die Wirtschaftsaussichten trüben, was wiederum in Gänze die Ölindustrien zu spüren bekommen könnten, halte ich das aktuelle Kursniveu doch für sehr interessant!

    Eigentlich versuche ich „nur“ noch, das Ende der Abwärtsbewegung zu erkennen. Mal sehen, ob es gelingt…

    Gruß, Der Privatier

    • Shell, böse Falle!
      Wenn das die hüpfenden Mädels mitkriegen, dann gibt es Saures, so wie es neulich der Kaeser Josef wegen der Signalanlage für die Bahnstrecke gekriegt hat.

    • Die „Aurelius-Plauderecke“ kriegt der Det irgendwann zum Geburtstag.
      Oder war der nicht brav? Dann gibt es halt nur eine Aktieninvest-Plauderecke :-p

    • JAAAA Peter hatte ich gelesen , und ich war auch noch am überlegen……….
      Aber z.Zt. = One and Only Aurelius , mit aller zur ´Verfügung stehenden
      Liqui = Feuerkraft = Völlig BEKLOPPT ??? SOOOO WHAT .
      Aber ich erwarte ja auch diesen Monat noch ein wenig Liqui vom Immo-Exit .
      D.h. ich werde dann wohl mit Wasser und Brot durchhalten müssen , bis
      wieder neue Liqui aufs Konto gespült wird . Und evt. sieht man ja dann
      bis dahin auch mal etwas Auswirkung von am 10.02.2020 beginnenden ARP .
      Aber wenn dann in 2 bis 3 Wochen , wieder etwas Liqui aufs Konto gekommen
      ist , werde ich mir natürlich auch nochmal wieder Gedanken machen , wohin
      dann damit . Ggf. auch wieder nach Shell ( finde ich ja n.w.v. , i.O. ,
      obwohl natürlich der Kurs auch Q4 2019 und die Aussicht betr. Wachstum
      ALLGEMEIN und auch Wachstum ARP etwas einpreist ) Aber ich hatte Shell
      auch schon mal zu 17 gekauft und auch schon mal zu 28 = Volatilität .

      LG Det

    • Gerade heute ging RDS.A um 1.44% hoch, habe von 1k auf 3k aufgestockt, ebenso BP (+4.15%) – die hatten gerade Dividendenerhöhung um 2.6% im März angekündigt. Und Altria.
      Die Abfindung will ja (vorsichtig) investiert sein 🙂

  21. Hallo Zusammen,

    ich habe eine Frage zum: BMF Schreiben 13.07.2013 zu steuerliche Förderung der Altersvorsorge (Rz. 312)

    PASSUS: … Ausübung des Wahlrechts erst im letzten Jahr vor Rentenbeginn …

    Bei Versorgungszusagen, beispielsweise bei Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung oder Pensionskasse, gibt es oft die Wahl, sich das Geld als lebenslange laufende Renten oder aber auf einen Schlag auszahlen zu lassen (Kapitalabfindung). Diese Kapitalzahlung ist zwar steuerpflichtig, kann aber auch wieder steuerlich begünstigt werden, wenn die Ausübung des Wahlrechts erst im letzten Jahr vor Rentenbeginn ausgeübt wird (siehe BMF-Schreiben Randziffer 312). Um eine überhöhte Progressionsbelastung zu vermeiden, wird für die Bestimmung des Steuersatzes nur ein Fünftel der Kapitalzahlung herangezogen. Diese Steuerquote wird dann auf die gesamte Auszahlung, gestreckt über fünf Jahre, angewendet (Fünftelregelung nach Paragraf 34 EStG).

    Ich bin davon ausgegangen, dass die Fünftelregelung auch bei Komplettauszahlungen bezüglich Direktversicherung und Pensionskassen nicht gilt! (Stimmt in diesem Fall doch die Fünftelregelung?)

    Viele Grüße
    Lars

      • Danke eSchorsch.
        Schön für die Direktzusage-/ und Unterstützungskassenteilnehmer. Unterstützungskasse haben meine Chefs (Direktoren). Als „Leitender“ und fürs Fussvolk ist dann die Pensionskasse oder Direktzusage vorgesehen.

        Gruß
        Lars

      • Wie der Beitrag von Thomas Schulze zeigt, hängt die steuerliche Behandlung von Kapitalauszahlungen von Betriebsrenten nicht nur von dem jeweiligen Durchführungsweg, sondern auch noch noch weiteren Details ab, über die sich die Finanzgerichte teilweise wohl auch noch nicht einig sind.

        Ich möchte daher auch nichts weiter hinzufügen – außer vielleicht einmal den Gedanken in den Raum stellen, warum es denn eine Einmalzahlung sein muss?
        Ich weiß, dass es einige Gründe dafür gibt (neues Auto kaufen, Restschulden des EFH tilgen, bessere Rendite und Verfügbarkeit bei Eigenverwaltung), aber irgendwie widerspricht es der ursprünglichen Absicht einer „Rente“!
        Und aus steuerlicher Sicht wäre es allemal besser, einen Betrag auf ca. 20 Jahre zu verteilen, als auf fünf (bei der Fünftelregel) oder gar nur auf ein Jahr (wenn die Fünftelregel nicht angewandt werden kann).

        Ich habe für mich und meine Frau die Entscheidung jetzt bereits dreimal für eine Rentenzahlung getroffen.

        Gruß, Der Privatier

        • Mein Arbeitgeber zahlt grundsätzlich nur einen Einmalbetrag aus. Hatte mich schon erkundigt, denn mir wäre eine zusätzliche Rente auch lieber. U. a. auch weil trotz Fünftelregelung wesentlich mehr Steuer anfallen wird als bei einer kleinen Zusatzrente. Ich prüf noch, ob es nicht per Rechtsweg auch erzwungen werden kann, sieht aber wohl nicht gut aus. Wobei das nicht grundsätzlich gelten muss … in einer anderen Firma mit einer anderen Vertragssituation sieht’s vielleicht anders aus … betriebliche Altersversorgung darf sich ja ziemlich viel nennen …

        • Ergänzend dazu noch der Hinweis, dass es auch betriebliche Altersvorsorge-Modelle gibt, bei denen die Einmalauszahlung steuerfrei ist! Das trifft auf die Altverträge über Direktversicherungen von vor 2005 zu.
          In diesen Fällen ist eine Einmalauszahlung aus Steuersicht natürlich die bessere Wahl.

          Gruß, Der Privatier

          • Die „Glücklichen“ bei mir leider die „Pensionskasse“. Mein AG hatte 2003 nichts anderes angeboten. Ist jetzt so. Ich habe versucht die KK Beträge für 4 verschiedene Modelle einmal zu rechnen. Falls Ihr Fehler feststellt, bitte kommentieren/korrigieren.

            Beispiel: Gesamtsumme bAV 110000,-€, monatlich garantiete Rente 530,-€

            Variante 1 (Komplettverrentung Rentner A):
            KVdR Mitglied in KK, damit KK-Freibetrag monatlich 160,-€, KK-Beitrag 14,6%, Zusatzbeitrag 0,9%, kinderlos – PV-Beitrag 3,3%
            Bei Variante 1 würde Rentner A mit ca.70,-€ KK+PV pro Monat belastet werden.

            Variante 2 (Komplettverrentung Rentner B):
            Fw. Mitglied ! in KK, damit kein KK-Freibetrag, KK-Beitrag 14,6%, Zusatzbeitrag 0,9%, kinderlos – PV-Beitrag 3,3%
            Bei Variante 2 würde Rentner B mit ca.100,-€ KK+PV pro Monat belastet werden.

            Variante 3 (Komplettauszahlung 110000,-€ Rentner C):
            KVdR Mitglied in KK, damit KK-Freibetrag monatlich 160,-€, KK-Beitrag 14,6%, Zusatzbeitrag 0,9%, kinderlos – PV-Beitrag 3,3% (10 Jahre lang zahlbar = fiktive Rente)
            Bei Variante 3 würde Rentner C mit ca.142,-€ KK+PV pro Monat und 10 Jahre lang belastet werden. (in 10 Jahren damit Gesamt 17040,-€)

            Variante 4 (Komplettauszahlung 110000,-€ Rentner D):
            Fw. Mitglied !! in KK, damit kein KK-Freibetrag, KK-Beitrag 14,6%, Zusatzbeitrag 0,9%, kinderlos – PV-Beitrag 3,3% (10 Jahre lang zahlbar = fiktive Rente)
            Bei Variante 4 würde Rentner D mit ca.172,-€ KK+PV pro Monat und 10 Jahre lang belastet werden. (in 10 Jahren damit Gesamt 20640,-€)

            Und PKV-Versicherte? Die sind glücklich und können sich freuen.

            Bitte beachten: Wenn Rentner A bis D unter der RV-Beitragsbemessungsgrenze liegt, verliert er durch Einzahlung in die bAV Rentenansprüche (Rentenpunkte).

            Beispiel (richtig?)
            30 Jahre monatlich 210,-€ in bAV (keine AG Zulagen) = 75600,-€ (Brutto)
            Durchschnittsentgeld 2020 jähhrl., W/O 40551,-€ / 37898,-€

            Für W: 1,85 Punkte Rentenwert 33,05€ (2019) = 61,15€/Monat (Brutto) weniger
            Für O: 2,00 Punkte Rentenwert 31,89€ (2019) = 63,78€/Monat (Brutto) weniger

            Für mich dann später der Rentner „A“. (nach jetziger Gesetzeslage)

            Viele Grüße
            Lars

          • Danke Lars für diesen Vergleich. Vielleicht wäre es einmal interessant, das Thema noch einmal in einem speziellen Beitrag aufzugreifen. Mal sehen…

            Ich habe die Zahlen nicht nachgerechnet, da sie mir weitgehend plausibel erscheinen. Es wird also schon stimmen. 😉

            Nur über einen Punkt bin ich ein wenig erstaunt: Sind die genannten Konditionen: 110T€ ergeben eine monatl. Rente von 530€ reale Werte?
            Oder sind die von Dir willkürlich angenommen?

            Mir erscheinen die Daten etwas realitätsfremd, da ja monatliche garantierte Renten immer anhand der Lebenserwartung bzw. der Todestafeln kalkuliert werden. In der Regel ergibt sich dabei eine Laufzeit von 20-25 Jahren. Bei Deinen Daten sind es gerade einmal ca. 17 Jahre. Das halte ich für ungewöhnlich. Kann aber natürlich trotzdem sein und wäre dann für mich ein weiteres Argument, die monatliche Auszahlung zu wählen.

            Gruß, Der Privatier

          • Es sind zwei Verträge (Metall Pensionskasse „Garantie“ 1x 2003 und 1x 2006 abgeschlossen) welche ich addiert habe. Die garantierte Rente beläuft sich auf 528,56€ und die garantierte Kapitalzahlung auf 103T€ (zu 110T€, da habe ich sehr großzügig aufgerundet.

            „Rentner A“ ist meine bevorzugte Variante (nach jetziger Gesetzeslage)

            Viele Grüße
            Lars

          • @ Lars/Privatier
            Ah, „Metallrente“, ich hatte mich auch schon gewundert…
            Neuer Beitrag ueber bAV,- nix dagegen.
            Wird dann aber aehnlich umfangreich wie das „Dispojahr“.
            Aber unserem Privatier ist ja nichts zu schwer, im Uebrigen bewundere ich immer Seine unendliche Geduld und Nervenstärke bei der Beantwortung mancher Fragen.
            Es ist immer wieder informativ, hilfreich und unterhaltsam hier mitzulesen.

            Bitte weiter so !

            Gruesse
            ratatosk
            (auch „Pensionskasse“,-u.a.)

          • Bei der Siemens-SAF-Betriebsrente (Altbestand) hat man die Wahl, eine monatliche Rente bis Lebensende (mit Hinterbliebenenversorgung unter bestimmten Bedingungen) zu bekommen, oder das 170-fache einer Monatsrente in 1..12 Jahresraten.
            Das heißt, nach 14 Jahren 2 Monaten hat sich die Monatsrente amortisiert… 🙂
            Werde ich wohl machen.

          • Hallo Ratatosk,

            das muss unser Privatier entscheiden. Ich habe hier einmal 2 Links.

            1. Link:
            Mitteilungspflicht des AG gegenüber AN bei Vertragsabschluss (ist noch nicht höchstrichterlich entschieden … Verjährungsfrist bei „Falschberatung“ aber 10 Jahre?)

            https://www.ibav-personalkonzepte.de/arbeitgeber-muss-fuer-beitragspflicht-haften/

            2. Link:
            Versorgungsausgleich bei Scheidung bezüglich bAV (ist viel Text, aber wissenswert)

            https://www.djb.de/verein/Kom-u-AS/K2/19-20/

            Ein Switchen zwischen Metall-Pensionskasse und Metall-Direktversicherung ist nicht möglich, habe ich 12/2019 im Personalbüro nachgefragt.

            Altverträge: 15%-iger AG Zulage ab 2022
            Wird/Soll evt. in der nächsten Tarifvertragsrunde (Metall) mitaufgenommen werden. (Info dazu im letzten Beratungsgespräch 11/2019)

            Viele Grüße
            Lars

        • Moin, Lars
          An den links kann man m.M.n. auch gut erkennen, wer/wie von verschiedenen Seiten versucht wir da mitzumischen.
          An dem ganzen Komplex bAV ist im Laufe der Zeit soviel herum konstruiert und geschraubt worden, dass immer kleinere Schnittmengen gebildet wurden.
          Hier eine auch nur einigermaßen uebersichtliche Darstellungsweise zu finden, die Durchführungswege, Alt-, und Neufaelle, tarifliche Regelungen und SV/Steuer-„Besonderheiten“ beruecksichtigt, ist schon eine Herausforderung…
          In meiner Erwerbsphase hatte ich zumindest immer den Eindruck, dass weniger als 50% der Kollegen wirklich verstanden hatten, was sie da eigentlich unterschrieben haben.
          „BetriebsRENTE halt, kommt dann spaeter auf die gesetzliche drauf…“
          Oder,
          „Lass ich mir auszahlen, ich will ja noch was davon haben…“

          -Wenn man bedenkt, dass, zumindest im tariflichen Bereich, alles mal mit VWL und Direktzusagen („Treuepraemien“)
          angefangen hat…

          Gruesse
          ratatosk

          • Ich muss hier einmal kurz (vielleicht) etwas enttäuschen:
            Ich habe nicht vor, einen Beitrag über betriebliche Altersvorsorge zu schreiben. 🙁

            Das Thema ist nämlich tatsächlich im Laufe der Jahre vollkommen unübersichtlich geworden und sich hier einen Gesamt-Überblick verschaffen zu wollen, wäre schon ein erheblicher Aufwand. Ein Aufwand, der sich weder beim Schreiben, noch später beim Lesen lohnt, denn jeder Leser interessiert sich in der Regel nur für einen winzigen Bruchteil.

            In meinem aktuellen Buch gibt es trotzdem ein Kapitel über die Betriebsrenten, aber nur recht allgemein und mit dem Schwerpunkt auf einige Highlights (wie z.B. die Vervielfältigungsregel), die dann aber auch wieder sehr lohnend sein können!

            Gruß, Der Privatier

          • Ich möchte in diesem Zusammenhang noch einmal auf den Kommentar von unserem Privatier am 10.12.2018 hinweisen – Punkt:

            „KV-Beiträge auf Pensionskassen – Beiträge teilweise verfassungswidrig“

            (oben im Suchfeld „KV-Beiträge“ eingeben). Wenn in der Einzahlungsphase die Beiträge ausschließlich vom AN finanziert werden, dürfen für diese Anteile keine KK+PV Beiträge erhoben werden. Dito, wenn man den Vertrag z.B. nach einer Kündigung oder AG-Wechsel privat weiterführt – in diesem Fall Vertrag auf sich umschreiben lassen, ist wichtig !!)
            Hier muss man alleine tätig werden, da die Rückerstattung/Verrechnung der KK+PV Beiträge nur 4 Jahre rückwirkend möglich ist)

            Viele Grüße
            Lars

  22. Moin Peter
    Nils hat mal wieder ein YT Video gemacht
    “ Vorsicht anschnallen , Ausverkauf am Aktienmarkt “
    Da kommt auch Shell drin vor , in dem Fall ggf. auch mal die
    Kommentare zu Shell lesen , in einem Kommentar = alle 6/7 Jahre
    kann man Shell auch mal zu 20 einsammeln …………………

    Ich pers. werde wohl erstmal warten = Keine Liqui vorhanden ,
    aber dann bereits schon mal für Down die WL etwas anfeilen .
    Vermutlich werde ich mal MMM ( 3M ) mt auf die WL nehmen ,
    so ab 130 USD ??? mal sehen .

    @ suchenwi , KEINE AHNUNG wegen Aurelius , aber ich pers.
    glaube daran , das 42/43 ein fairer Kurs ist . Und ggf.
    kannst Du ja noch 35 ( sollte es doch nochmal billiger
    werden ) Anteile , später ins Liquiditätsrisiko bringen .

    LG Det

  23. Mal was anderes als Aurelius: Newtek Business Services ($NEWT) eröffnet das alljährliche Ritual: die Quartalsdividende zum 31.3. wurde um 38% gekürzt!!!, schreibt S/A in https://seekingalpha.com/news/3538509-newtek-business-declares-0_44-dividend
    Panic in the streets!!!

    Oder? NEWT hat halt ein eigenes Dividendenmodell: das neue Geschäftsjahr fängt langsam an und steigert sich dann von Quartal zu Quartal (ungefähr wie ein ETF, „nach Kassenlage“).
    2017: 0.36 – 0.40 – 0.44 – 0.44
    2018: 0.40 – 0.42 – 0.48 – 0.50
    2019: 0.40 – 0.46 – 0.58 – 0.71
    2020: 0.44 – …

    Ich werde den NEWT-Kurs in den nächsten Tagen beobachten, und bei deutlichen Rückgängen nachkaufen 🙂

    • Tja , aber im Gegensatz zu Wirecard , hat Aurelius HEUTE schon mal
      Strafantrag gegen Ontake beantragt . Da wird es m.M.n. nochmal eher
      lustiger für Ontake werden , wenn Sie sich da mal des Vorwurfes der
      Marktmanipulation gegenüber den Strafvervolgungsbehörden
      ( incl. deren weit umfänglicheren Ermittlungs-MÖGLICHKEITEN , damit
      noch ganz andere Zugriffsmöglichkeiten ) dann Rede und Antwort stellen
      muss . Es bleibt spannend . Da ARP nun gestartet ist , scheint wohl
      auch etwas Kursaufschwung zu kommen . Time will tell ……………..

      LG Det

  24. Histörchen:
    Vor Jahrzehnten bin ich mal nach Frankfurt (Nähe Hafen glaube ich) gefahren, nur um dort nach einem Firmenschild zu suchen. Ich bin damals auf eine Geldanlagemöglichkeit bei der Allgemeine Deutsche Direktbank aufmerksam geworden und wollte (bevor ich da Geld anlege) wissen, ob es die ADD wirklich gibt. Ich habe ein tatsächlich eher mikriges Firmenschild gefunden. Später ist aus der ADD die DiBa geworden, ob das Firmenschild dann größer wurde habe ich nicht überprüft. Dann wurde die DiBa von der ING geschluckt und firmierte zwischenzeitlich unter ING-DiBa.

    Lange Rede kurzer Sinn, das bisher kostenloses Girokonto der ING kostet ab Mai 4,90€ pro Monat https://www.ing.de/girokonto/neue-konditionen/

    Umgehungsmöglichkeit: monatlicher Geldeingang von mind. 700€.
    Noch juckt mich das nicht. Ich (miß-)brauche das Girokonto bei der ING (nicht nur aber) hauptsächlich dafür, dass ich monatlich 3k€ im Austausch mit meinem alten Postscheckkonto hin und her schiebe. Die Post, ähm entschuldigung die Deutsche Bank wie die AGB behauptet, berechnet sonst ebenfalls Kontogebühren. Und es heißt auch nicht mehr Postscheckkonto.

    PS: Vielleicht ist der Begriff Mißbrauch hier falsch, ich verstoße gegen keine Regel. Auch wenn sich das der Erfinder anders ausgedacht haben sollte.

  25. Wer nicht aufpasst, den bestraft das Finanzamt!

    In letzter Zeit habe ich im Internet diverse Artikel und Fragen recherchiert. Dabei bin ich auf einen Punkt gestoßen, den ich überhaupt nicht weiter betrachtet bzw. vertieft/übersehen habe. Das betrifft die Risikolebensversicherung bei unverheirateten Paaren und die Problematik „Erbschaftssteuer“. Wie eigentlich bekann, existiert hier nur ein „Freibetrag“ von 20T€ aber 30% Erbschaftsteuer. Wer denkt, man hat seine Liebsten im Fall der Fälle abgesichert, der sollte sich einmal den nachfolgenden Link durchlesen und wenn noch andere Erben vorhanden sind, dann sieht es noch schlechter aus. (oberer Teil auch für verheiratete Paare interessant)

    Die Lösung: „Die Überkreuzversicherung“ oder … „der Kniefall“

    https://www.meinvorsorgemanagement.de/2016/07/27/besser-ueber-kreuz-erbschaftsteuer-in-der-lebensversicherung/

    Viele Grüße
    Lars

  26. Krankentagegeld vs. Privatier
    Kann mir jemand sagen wie es aussieht, wenn man Privatier ist, sich privat krankenversichert hat und länger als 6 Wochen krank ist. Würde in diesem Fall ein Anspruch auf Krankentagegeld bestehen?
    Viele Grüße,
    Oliver

    • Moin Oliver
      PKV Vertrag durchlesen , da müsste der Versicherungsschutz dokumentiert
      sein . Dafür bezahlst Du ja auch deinen Beitrag an die PKV .

      LG Det

      • Hallo Det,
        vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich hatte bereits bei der PKV nachgefragt und die meinten, dass ich ohne Beschäftigungsverhältnis keine Einkommen hätte und damit im Krankheitsfall ja auch kein finanziellen Nachteil daraus hätte. Aus diesem Grund zahlen sie bei Krankheit nicht. Hintergrund: Meine Krankentagegeldversicherung zahlt derzeit erst nach dem 180 Tag. Nach meinem Dispositionsjahr habe ich mich jetzt arbeitslos gemeldet und hier könnte ich nun für 120 Euro im Monat diese auf 6 Wochen verkürzen. …sollte ich das nun tun?

        • …. Krankentagegeldversicherung soll welches Risiko abdecken ?????
          Variante 1) Bezug des Krankentagegeldes , wie IT Schorsch schon m.M.n
          richtig bemerkt hat , bei PASSIV-Einkommen , i.d.R. nicht notwendig .
          Oder evt.
          Variante 2) Bezug von Krankentagegeld notwendig , da die Einküfte
          evt. doch nicht so Passiv sind ( z.B. wenn EK Gewinnung im Betrieb )
          und ein Entfall der eigenen Tätigkeit , ggf. überbrückt werden muss .
          Z.B. Hausmeister/Hausverwalterdienste müssen dann ggf. anderweitig
          beauftragt und auch bezahlt werden = ggf. Verdienstausfall im Betrieb .
          DIESER VERDIENSTAUSFALL mittels Krankheit muss dann natürlich auch
          dementsprechend nachgewiesen werden .
          Also bei REINEN PRIVATIER-GEDANKEN , m.M.n. Var. 1) , bei Mischeinkommen
          ggf. über Var. 2) nachzudenken ( i.d.R. incl. Dokumentationspflicht ) .
          Grundsätzlich würde ich mich aber IT Schorsch bei BRAUCHE ICH DAS ???
          anschliessen .

          LG Det

    • Hallo Oliver,

      genau vor der Frage stehe ich auch gerade. Ich plane in drei Monaten Privatier zu werden und überlege dann die Tagegeldversicherung bei der PKV zu kündigen. Meiner Meinung nach wiederspricht sich Privatier zu sein mit einer Tagegeldversicherung. Wenn man sich für den „Status“ des Privatiers entscheidet, hat man sich auch entschieden seinen Lebensunterhalt aus eignen Mitteln zu finanzieren. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob man arbeitsfähig ist oder nicht.

      Gruß
      ITSchorsch

      • Hallo ITSchorsch,
        da hast du völlig Recht! Das Problem ist nur, wenn ich die Versicherung kündige reduziert dies meinen monatlichen Beitrag um 3 Euro. Sollte ich irgendwann wieder arbeiten wollen/müssen, kostet mich die Krankentagegeldversicherung mindestens 100 Euro. …so passiert beim Wechsel auf 180 Tagen zurück auf 6 Wochen!!!
        VG. Oliver

        • Hallo Oliver,

          ok, bei nur 3€/mtl würde ich die Versicherung bestehen zu lassen. Bei mir sind es 52€/mtl für Zahlungen ab dem 42. Tag. Statt zu kündigen werde ich versuche bei der PKV die Tagegeldversicherung ruhen zu lassen, um sie bei Bedarf, ohne erneute Prüfung, wieder aufleben lassen zu können.

          Gruß
          ITSchorsch

        • Für die “ Zukunftsfrage “ ggf. mal nach einer “ Anwartschaftsversicherung “
          bei dem Versicherungsgeber nachfragen .

          LG Det

  27. Hallo,

    mein“Dispojahr“ ist am 01.02.20 gestartet. Hab Anfang Januar telefonisch bei meiner PKV nachgefragt ob ich für das Krankentagegeld eine Anwartschaft abschliessen kann und zu welchen Konditionen. Aussage, ich bekomme ein Angebot und müsste mit 10-20% des seitherigen Beitrags rechnen. Auf das Angebot warte ich noch, deshalb ich es gestern per mail angemahnt, soll ja zum 01.02.20 bereits wirksam werden. Was ich vergessen hab, ich möchte ja dann ab Februar 21 reduzieren auf etwa die Höhe des ALG, das sollte dann ja auch die Kosten für die Anwartschaft etwas reduzieren.
    Mal sehen was da jetzt kommt, aber auf jeden Fall brauch ich während der ALG-Zeit nicht die gleiche Höhe wie während der Beschäftigung.

    @ Oliver 120€/Monat finde ich schon krass, musst Dir halt überlegen wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du es in Anspruch nehmen müsstest, bzw. als Alternative ob Du die 4,5 Monate länger ohne Einkünfte im Fall der Fälle auch so durchstehen kannst. Der Beitrag hängt wohl auch von der Höhe des Krangentagegeldes ab.

    @ ITSchorsch als Privatier brauchst Du es sicherlich nicht, da Du ja auch keine Leistungen erhalten würdest . Solltest Du irgednwann ALG in Anspruch annehmen können/wollen oder eine Beschäftigung wieder aufnehmen wäre eine Anwrtschaft wahrscheinlich auch sinnvoll.

    Grüße B

  28. 250k NAV. Dramatischer: „Viertelmillion“. Meilenstein!
    Keine große Kunst bei 220k Frischgeld (40k aus der Abfindung), 15k reinvestierten Nettoerträgen, ein paar k aus Veräußerungsgewinnen.. und 13k volatilem Buchgewinn.
    Zu einer halben Million werde ich es zeitlebens nicht mehr bringen, in einigen Jahren sind vielleicht 300k drin – oder ein Crash bringt heftigen Drawdown. Hauptsache, es bleibt was für die Erbinnen über.
    Natürlich investiere ich weiter, so gut ich irgend kann. Neuerdings, zur Abnahme von US-Übergewicht, auch in Asia-Pacific (50% Australien… heiße Sache das) und MSCI Russia.
    Abgerechnet wird zum Schluss 🙂

    • Hallo suchenwi,
      den von Dir gehaltenen Deka Dax Plus Max Dividend Fonds würde ich nicht wollen, wegen der Verluste.
      Da ich auch in ausschüttende Fonds investiere hier mal 2 Alternativen:
      – Schroder ISF Euro Corporate Bond A Dis (WKN A0RMZQ), schüttet 2 x jährlich
      1,5% aus, in Summe also 3% Ausschüttung. Aber in der Gesamtbilanz sieht es ganz ordentlich aus. Diesen Fonds habe ich schon lange.
      – Alpha Star Dividenden A EUR DIS (WKN: HAFX8L) soll jedes Quartal 1% ausschütten. somit 4% p.a. Diesen Fonds habe ich noch nicht, aber ich beobachte ihn und warte auf Einstiegskurse.

      Gruß Gerhard

      • Nun, gemäß extraetf.com schüttet der Dax+ aktuell 6.65% brutto aus, netto bei TFQ 30% sind das 5.32%. Solche Zahlen gefallen mir eher…
        Buch“gewinn“ gegen mittleren Kaufkurs -1.95%, auch nicht dramatisch. Mit unter 2% ist er auch nur eine kleine „home bias“-Beimischung in meinem Depot 🙂

        • Aus meinen „business rules“:
          – Ertragsausschüttung muss sein.
          – Die Inflationsrate wie von EZB/FED angestrebt (2%) soll erreicht werden, besser mit ingenieursmäßigem Sicherheitszuschlag verdoppelt: 4% (netto)
          – nach deutschem Steuerrecht also ca. 5.5% brutto
          – Aktien-ETFs mit 30% TFQ sind mit 4.8% brutto ok

  29. Für die Aurelius investierten
    Verkauf der G-Hotel Immo Göttingen .
    Damit G-Hotel Investment von Aurelius weitgehend abgeschlossen .
    Closing von G-Hotel aber wohl noch nicht ganz abgeschlossen ,
    aber m.M.n. mal mind. vor HV noch .

    LG Det

  30. Ganz frisch: habe gerade von rentenfuchs.de erfahren, dass frw.RV-Beiträge zum Ausgleich von Versorgungsausgleich nach Scheidung bereits im Folgemonat wirksam werden.. anders als V0060-Beiträge, die erst ab Regelaltersgrenze wirken, aber natürlich mit Abschlägen.
    Damit könnte ich erstmal die Steuerbelastung durch Abfindung reduzieren.. aber in den Folgejahren auch. Mal sehen, klingt zu schön,um wahr zu sein.

    • Sorry, das war undeutlich: V0060-Beiträge wirken ab Regelrentenalter und sind abschlagsfrei. VSA-Beiträge scheinen (mit Abschlag) ab Folgemonat zu wirken.

        • Klingt für mich nach einem nachhaltigen Finanzierungsmodell: Rente selbst erhöhen, zugleich Steuern sparen.
          Der Komplettausgleich des Versorgungsausgleichs würde 121k kosten, soviel habe ich gerade nicht liquide. Aber stückweise, über die Jahre… könnte das aufgehen.

          • Früher ging das noch besser , da konnte man SOFORT damit beginnen .
            Obwohl ich das Liquide hatte , trotzdem etwas gestreckt .
            Quasi alle Jahre wieder ………mit spez. TFQ…………………
            Aber HEUTE , im Zuge Amortisationsrisiko , halte ich mich eher
            immer an den DS Rentner mit vgl. 45 RPs und stocke da dann nach
            “ Bedarfsprüfung “ hin und wieder mal auf . Da halte ich dann
            eher auch mal einen Teil für den “ Versorgungsausgleich “ aber
            auch eher “ Sofort “ . Macht sich ja auch im Versorgungsausgleich
            via Kühlschrank , eher “ Sofort “ bemerkbar .
            Aber mein Kaleun hat ja gesagt “ Jetzt ist aber mal SCHLUSS “ ,
            auch irgendwie schade . Naja , son paar “ unbeachtliche “ § 27 er
            darf ich ja noch ( aber noch nix passendes gefunden ) .

            LG Det

          • Hallo Det,
            nach meiner Scheidung 2008 hätte ich wahrscheinlich auch sofort einzahlen können (und die EP wären damals günstiger gewesen), aber da hatte ich andere Sorgen 🙁

    • Eine interessante Variante, die sicher für den einen oder anderen zu überlegen wäre. Gerade im Zusammenhang mit einer Abfindung eine weitere Möglichkeit, Steuern in Rente zu verwandeln.
      Ich habe das mal notiert, um ggfs. irgendwann daraus einen gesonderten Beitrag zu machen. Hier in den Kommentaren der Plauderecke erreicht das nur einen kleinen Teil der Leser und gerät bald wieder in Vergessenheit.

      Richtig „lohnen“ tut es sich natürlich nur dann, wenn man auch ein entsprechendes Einkommen zu versteuern hat. Das gilt dann aber für Valle arianten von Renteneinzahlungen gleichermaßen.

      Gruß, Der Privatier

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