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Plauder-Ecke (Teil 17) — 304 Kommentare

  1. Die Beitragsbemessungsgrenze für die GRV und Arbeitslosenversicherung soll weiter steigen – auf 7100€.
    Das wären über 9% in drei Jahren, also stärker als die Inflation. Das geht Richtung Abschaffung der Grenze. Alles wird „verbeitragt“, wie in der Schweiz, aber die Auszahlung gedeckelt.
    Was bedeutet das für angehende Privatiers ? In der Tendenz als besser noch früher aussteigen als Steuer und Abgabenzahler und dafür auf die andere Seite Wechseln (Es gibt mehr ALG1).
    Übrigens ein kleiner Nachteil beim Dispojahr: Das ALG1 hängt von der Bemessungsgrenze ab, die vor 2 Jahren galt.

    • Die kritischen Untertöne kann ich nicht so recht nachvollziehen:

      * Die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze für GRV und ALV ist ja keine Willkür, die sich böse Politiker ausdenken, um den armen Bürger zu schröpfen, sondern es gibt eine klare gesetzliche Vorgabe, nach der diese jedes Jahr neu festgesetzt wird. Und die Höhe wird dabei von den durchschnittlichen Löhnen und Gehältern des vorvergangenen Jahres abgeleitet.
      Abgesehen von Rundungseffekten entspricht daher die Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze immer der durchschnittlichen Steigerung von Löhnen und Gehältern.

      * Es geht daher NICHT in Richtung „Abschaffung der Grenze“! Und selbst wenn es so wäre, was wäre denn schlecht daran? Mit welcher Begründung sollten sehr gut verdienende (prozentual) weniger in die Sozialkassen zahlen als weniger gut verdienende?

      * Es wird eben NICHT „alles“ verbeitragt! Dafür sorgt ja die Beitragsbemessungsgrenze. Und von daher ist es auch völlig in Ordnung, wenn auch spätere Zahlungen (bei Rente und ALV) sich auf diese Deckelung beziehen.

      * Das Dispojahr hat KEINE nachteiligen Folgen auf die Höhe des ALG! Das ALG bezieht sich niemals auf aktuelle Beitragsbemessungsgrenzen oder andere aktuelle Größen, sondern immer auf die eingezahlten Beträge. Und ob ich nun sofort ALG beziehe, oder ein, zwei oder drei Jahre später, spielt daher überhaupt keine Rolle.

      Gruß, Der Privatier

      • Hast Recht, man darf die Kritik am Steuer – und Abgabensystem nicht an einem einzelnen Element wie der Beitragsbemessungsgrenze festmachen, sondern man muss die Steuer- und AbgabenSÄTZE im EU-Kontext oder sogar global vergleichen.
        Und hier stößt das System bald ein eine Grenze, zumal noch die Lasten durch die völlig systemwidrigen Pensionen und die EU-Transfers hinzukommen:
        „Der Vorsitzende der Kommission „Zukunft der Sozialversicherung: Beitragsbelastung dauerhaft begrenzen“, Martin Werding von der Ruhr-Universität Bochum, warnt, dass die Beitragssätze unter dem geltenden Recht bis 2040 auf rund 50 Prozent anstiegen, unter ungünstigen Bedingungen sogar noch höher. Das beeinträchtigt Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze und gefährdet die Grundlagen der Finanzierung des sozialen Sicherungssystems“
        „Erforderlich ist ein ganzes Bündel gezielter Maßnahmen, die die Ausgabenentwicklung in den Sozialversicherungen dämpfen, die Beitragssätze dauerhaft unter 40 Prozent halten und zugleich den nötigen Schutz der Versicherten gewährleisten“, sagte Werding.“

        Aber ich habe verstanden, dass dieser Blog für politische Diskussionen nicht der geeignete Platz ist.
        Deshalb nur zwei Fragen, speziell für angehende oder tatsächliche Privatiers und GRV-Rentner:
        Soll den die KEST denn auch prozentual vom Gesamteinkommen abhängig gemacht werden, also nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit? Das kann dann mehr oder weniger (Günstigerregelung) als 25%+Soli sein.
        Sollten Kapitalerträge nicht auch verbeitragt werden als KvdR-Rentner?

        • Bevor hier nun begeisterte Zustimmung über die von der oben zitierten Kommission geforderte Begrenzung der Beitragssätze in den Sozialversicherungen ausbricht, möchte ich noch zwei Punkte ergänzen:
          * Die Kommission wurde von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände ins Leben gerufen und bestand im Wesentlichen aus deren Mitgliedern und Mitarbeitern von Prof. Werding (Ruhr-Uni Bochum).
          * Die Kommission hat nicht nur Forderungen aufgestellt, sondern auch Vorschläge zu deren Realisierung gemacht. Dazu gehören u.a.:
          – Weitere Anhebung des Renteneintrittsalters zunächst auf 70 Jahre.
          – Dann Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung.
          – Abschaffung der abschlagsfreien Rente ab 63 Jahre.
          – Keine freie Arzt- und Krankenhauswahl für gesetzl. Versicherte.
          – Begrenzung des ALG-Anspruches auf max. 12 Monate.

          Da dürfte sich die Begeisterung in Grenzen halten…

          Deine Fragen zu Abgaben auf Einkünfte aus Kapitalvermögen (Steuern und KV/PV) habe ich nicht verstanden. Möchtest Du mit der Formulierung „Sollten Kapitalerträge nicht auch verbeitragt werden? (m)eine Meinung zu dem Thema abfragen oder möchtest Du den Stand der aktuellen Planungen erfragen?

          Gruß, Der Privatier

          • Von Begeisterung war ja nicht die Rede, sondern ganz im Gegenteil, dass das System an eine Grenze stößt. Das von der Kommission beschriebene Szenario und die dann erforderlichen Gegenmaßnahmen wären natürlich weder im Sinne von Angestellten und schon gar nicht von Privatiers. Im vollständigen Welt-Artikel (leider hinter der Paywall) wird natürlich erwähnt, dass sich hier eine AG-Kommission äußert. So what. Eine niedrigere Steuerbelastung wäre im Interesse von beiden Seiten, gerade um noch gravierendere Eingriffe wie beschrieben, zu verhindern. Es sind aus deren Sicht notwendige, aber sehr unangehme Konsequenzen. Die AGs haben ja auch kein Interesse an unmotivierten Mitarbeiter, die widerwillig bis 70 arbeiten müssen, weil es sonst nicht möglich ist, den weiter wachsenden Sozialstaat zu finanzieren.
            Der ehrliche schockierende Ausblick ist mir jedenfalls lieber als ein nicht haltbares Versprechen der Sozialstaatspartei zur „doppelten Haltelinie“ (Rentenniveau und Rentenbeitrag), wenn nicht gesagt wird, wie es danach weitergehen soll.
            Bessere Lösungen als die Horror-Vorschläge der AGs hat z.B. Daniel Stelter beschrieben.
            „Der Ökonom und Buchautor Daniel Stelter („Das Märchen vom reichen Land“) meint, dass inzwischen viele unternehmerisch tätige und leistungsbereite Menschen das Land verlassen haben. Zugleich kritisiert er Politik und Medien. „Von vielen Politikern wird uns von morgens bis abends erzählt, dass die Ungleichheit zunimmt, obwohl das gar nicht stimmt“, kritisiert Stelter. In seinem Buch „Das Märchen vom reichen Land“ fordert er statt immer neuer Sozialausgaben, welche die Staatshaushalte auf Jahrzehnte belasten, Investitionen in Zukunftsprojekte.“
            https://www.welt.de/wirtschaft/article191505589/Ungleichheit-Zwei-Gruppen-sind-die-Gewinner-der-deutschen-Billionen-Umverteilung.html

            Was die beiden Fragen angeht: Wir als Privatiers oder angehende Privatiers können ja von einem gewissen Vertrauensschutz für die nächsten Jahre ausgehen, was z.B. Renteneintrittsalter und Abschläge angeht (Gilt leider nicht mehr für die jüngere Generation). Die zwei Fragen am Ende beziehen sich daher auf mögliche Maßnahmen, die auch kurzfristig geändert werden könnten und die eben insbesondere Privatiers betreffen würde.
            Ich war lediglich interessiert am Stimmungsbild hier im Forum. Nach meiner Kenntnis gibt es hierzu zum Glück noch keine Überlegungen (außer bei den Linken).

          • „…wird natürlich erwähnt, dass sich hier eine AG-Kommission äußert. So what. „

            Für mich ist es beinahe wichtiger, zu erfahren, wer hinter einer Studie oder wie hier hinter einer Kommission steckt und wer daran mitgearbeitet hat, als das eigentliche Ergebnis. Das kann man sich dann oftmals bereits ersparen…

            Es mag ja richtig sein, dass die Vorschläge der Kommission am Ende allen zu Gute kämen. Leider sind die Nachteile aber sehr einseitig nur bei den Arbeitnehmern zu finden. Zumindest ist mir nicht aufgefallen, welchen Anteil die Arbeitgeber hier beisteuern wollen?!
            Im Resultat müssen die Arbeitnehmer gravierende Einschnitte hinnehmen, um die erhofften Vorteile der Arbeitgeber zu sichern. Kein guter Deal und nicht umsonst gab es ja auch sofortigen Einspruch von Arbeitnehmervertretungen.

            Aber gut – schauen wir noch mal kurz auf evtl. Pläne zu Abgaben auf Kapitaleinkünfte:
            * Mir sind weder konkrete Pläne noch Überlegungen bekannt, die darauf abzielen, auch bei KVdR-Rentnern Krankenkassenbeiträge auf Kapitaleinkünfte zu erheben. Halte ich auch in mehrfacher Hinsicht für eine abwegige Idee.
            * Die Abschaffung der Abgeltungssteuer bei Kapitaleinkünften ist hingegen mehr oder weniger beschlossene Sache. Zumindest steht es so im Koalitionsvertrag und der Finanzminister hat dies auch Anfg. des Jahres noch einmal bestätigt. Inzwischen ist das Thema (evtl. wg. Corona) wohl etwas in den Hintergrund geraten. Zumindest habe ich keine aktuellen Informationen.
            Die letzte mir bekannte Info ging in die Richtung, dass die Abschaffung zunächst nur Zinseinkünfte betreffen soll. Irgendwann ab (oder in) 2021.
            Das wird also kommen. Nur die Details sind noch offen…

            Gruß, Der Privatier

          • „Wir als Privatiers oder angehende Privatiers können ja von einem gewissen Vertrauensschutz für die nächsten Jahre ausgehen, “

            Ich wäre ganz, ganz vorsichtig mit solchen Annahmen 🙁

  2. @privatier, eine Frage an Dich:

    Steueroptimierung der Abfindung durch Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung (im/für das Dispositionsjahr)

    Es gibt ja zwei Möglichkeiten um die RV-Einzahlung zu tätigen:

    Variante 1
    durch „freiwillige“ RV-Zahlung (§7 Abs.1 SGB VI) fürs Dispositionsjahr

    Variante 2
    Beitragszahlung zum Ausgleich einer Rentenminderung bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente wegen Alters (§187a SGB VI)

    Fiktives Beispiel: Anton A (58 Jahre alt)
    Anton A. ist ledig, beendet am 31.12.2020 seine berufliche Tätigkeit, Abfindungszahlung Ende 01/2021, er nimmt das Dispositionsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021 in Anspruch, ALG1-Bezug vom 01.01.2022 (bzw. 02.01.2022) bis 31.12.2024, danach Privatier und anschließend Rentner.

    Der max. abzugsfähige Altersvorsorgebetrag beträgt für Ledige 25.046€ (Wert 2020, Zahlen für 2021 liegt noch nicht vor), hiervon kann er 2021 92% ansetzen = 23.042€.

    Anton A. lässt sich im September 2020 beim DRV-Bund beraten und stellt die entsprechenden Anträge für Variante 1 und 2, die Prüfung vom DRV-Bund ergab, dass die Voraussetzung für beide Varianten erfüllt sind.

    Anton A. teilt seine RV-Einzahlungen für 2021 auf. Für 2021 beträgt die max. freiwillige Einzahlung/Monat 1283,40€ (Wert 2020, Zahlen für 2021 liegt noch nicht vor), also direkt für das Dispositionsjahr 2021 = 15.400,80€ (Variante 1). Um den max. Altersvorsorgebetrag auszunutzen zahlt er nach Variante 2 noch 7641,20€ ein, damit Gesamteinzahlung in die RV 2021 = 23.042€ = max. Altersvorsorgebetrag.

    Meine Frage:
    Ist es für Anton A. besser, wenn er monatlich (im Dispositionsjahr 2021) 1283,40€ einzahlt oder ist es egal, wenn er im Dezember 2021 den max. Jahresbeitrag (Variante 1) 15400,80€ an die RV überweist, oder abgekürzt … Monatliche Zahlung im Dispojahr oder Einmaleinzahlung 12/2021 bei der Variante 1?

    Gruß
    Lars

    • Hallo Lars,
      ich sehe da keinen Unterschied. Ausser, dass man bei der Zahlung zum Jahresende das Geld noch das ganze Jahr über zur Verfügung hat.
      Ich habe diese Variante (Jahresende) übrigens für meine Frau in den letzten Jahren selber verwendet.

      Gruß, Der Privatier

      • Vielen Dank für Deine Einschätzung.

        Und falls sich jemand mit den Gedanken trägt, erstmalig freiwillige Einzahlungen in die RV nach §187a SGB VI noch in 2020 vorzunehmen … aus eigener Erfahrung …

        Dazu sollte/muss ein Beratungsgespräch beim DRV-Bund angestrebt werden, Antragsformular V0210 ist auszufüllen und der DRV-Bund überprüft, ob überhaupt die Voraussetzung zur Einzahlung vorliegen. Danach kommt die „Auskunft zum Ausgleich einer Rentenminderung“ mit Zahlbetrag und Kontonummer etc.pp. Das alles nimmt aber einen gewissen Zeitraum in Anspruch. (Bei mir ca. 3 Monate)

        Gruß
        Lars

        • Nur ein Kommentar zu den 3 Monaten:

          Ich hatte gerade in diesem Monat online um Kontenklärung und Auskunft zum Ausgleich einer Rentenminderung gebeten. 1,5 Tage später hatte ich beides vorliegen mit Angabe der IBAN und des maximal einzuzahlenden Betrags. Falls das also früher länger gedauert hat, ist das massiv schneller geworden.

          Hinweis: Ich habe das Online über die Ausweis-App (digitaler Personalausweis) beantragt. Dort kann man übrigens auch online jederzeit den aktuellen Versicherungsverlauf und die Rentenauskunft einsehen. Die Zustellung der Information erfolgte dann wie gesagt sehr schnell über DE-Mail. Per Post hätte es vielleicht nochmals 1-3 Tage länger gedauert, vermute ich mal.

          • Prima das es bei dir so schnell geklappt hatte, ich war 2018 analog unterwegs :), also alles ganz klassisch mit telefonischer Terminvereinbarung, persönlichen Beratungsgespräch bei der DRV usw. …

            Hatte das Formular V0210 vorausgefüllt zum Beratungsgespräch mitgenommen, V0211 aber nicht genutzt (Punkt Nr.8 im V0210 mit NEIN angekreuzt), wäre auch zwecklos gewesen, da ich (jeden Monat) über der RV BB-Grenze liege.

            Gruß
            Lars

          • Die Dauer kann auch vom Sachbearbeiter und deren Auslastung abhängen.

            Erfahrung aus Mitte 2017:
            Mit gleicher Post für mich und meine Frau das ausgefüllte Auskunftsersuchen abgeschickt.

            Dauer bis zur Eingang der Auskunft:
            1 Monat bei meiner Frau
            3 1/2 Monate bei mir

            Um so besser, wenn es sich verbessert haben sollte.
            Viele Grüße Stephan

      • Moin ratatosk,

        vielen Dank für die Informationen. Warten wir dann noch die entgültige Bestätigung ab.

        Gruß
        Lars

  3. Zur Beitragsbemessungsgrenze: Die Crux der Erhöhung liegt woanders. Beispiel, um das zu verdeutlichen:
    Angenommen sie liegt bei 7000 Eur. Jetzt wird sie um 3% erhöht und auf (das ist so festgelegt, auf die nächsten 50 Euro aufgerundet). Damit erhält man dann bei einem Einkommen von 7250 Eur wieder 2 Rentenpunkte. In der Mitte erhöht sich der Wert um auf einen Rentenpunkt zu kommen von 3500 Eur auf 3625 Eur. Dazu müsste der Normalverdiener aber schon eine Gehaltserhöhung von 3,57% bekommen, um noch einen Rentenpunkt zu erhalten. Es wird von den Gutverdienern immer mehr Geld Rentenrelevant und der Durchschnittsverdiener entfernt sich immer schneller von einem jährlich erzielbaren Rentenpunkt.

    • „…der Durchschnittsverdiener entfernt sich immer schneller von einem jährlich erzielbaren Rentenpunkt.“

      Die Darstellung ist nicht so ganz korrekt. So haben die erzielbaren Rentenpunkte nicht direkt etwas mit der Beitragsbemessungsgrenze zu tun (und erst recht nichts mit ihrer Erhöhung). Die Rentenpunkte berechnen sich anhand des (vorl.) Durchschnittentgelts. Zum Vergleich die Werte für 2020:
      Durchschnittsentgelt: 40.551€, Beitragsbemessungsgrenze RV (West/Ost): 82.800€/77.400€.

      Der „Durchschnittsverdiener“ erzielt immer genau einen Rentenpunkt. Und wenn sich das Durchschnittsentgelt im nächsten Jahr erhöht, so erhält er wieder genau einen Rentenpunkt. Sofern sich sein Entgelt ebenfalls durchschnittlich erhöht hat. Aber sonst wäre er ja kein „Durchschnittsverdiener“. 😉

      Er erfernt sich daher nicht immer schneller, sondern gar nicht.
      Solange er durchschnittlich verdient, bekommt er immer einen Rentenpunkt. Es ändert sich nicht. Und das ist nebenbei dann beim Gutverdiener ähnlich: Er bekommt näherungsweise immer ca. 2 Rentenpunkte. Auch da ändert sich also nichts.

      Gruß, Der Privatier

      • In 2021 haben wir also eine BBMG von 7100 Eur. 2018 war sie noch bei 6500 Eur. D.h. der Durchschnittsverdiender(!!) kann also von Juli 2018 – Juli 2021 auf eine Gehaltserhöhung von insgesamt 9,2% zurückblicken? Das fällt mir wirklich schwer zu glauben.

        • BBMG hat nix mit Durchschnittsverdiener zu tun. Schrieb bereits Privatier. Und der Unglaube, 3% Anstieg per anno… Wie stiegen noch gleich die Renten? ??
          MbG
          Joerg

          • Sorry,war etwas platt geschrieben, vielleicht besser ein Beispiel: ch erschrak mich dereinst in 2009, dass das Durschnittseinkommen sank! Beitragsbemessungsgrenze übrigens in 2011 geringer als Vorjahr und ich meine 2006 stabil vs. Vorjahr.
            MbG
            Joerg

          • 2009 war halt Krise, auch Siemens hat da mal nix in die bAV eingezahlt.
            Aber ein gesunkenes Durchschnittseinkommen (2020 vielleicht wieder) ist günstig für freiwillige DRV-Beiträge, weil der Preis eines EP entsprechend sinkt.

      • Aus meiner Rentenauskunft, Punktwerte BBG (ich war 2001-19 über BBG):
        2002: 1.8864
        2003: 2.1149
        2005: 2.1368
        2007: 2.1034
        2009: 2.1242
        2012: 2.0362
        2018: 2.0595
        Etwas volatil halt, meist über 2.

        • Genauer: ab 2017 war ich wegen ATZ wieder unter BBG, aber die RV-Beiträge wurden dankenswerterweise auf BBG aufgestockt 🙂

  4. Hallo,gibt es wirklich ein Gesetz das meiner Firma erlaubt mir als ‚rentennah‘ nur 20% von meinem brutto Monatsgehalt einmalig als ‚incentive‘ anzubieten anstatt einer ’normalen‘ Abfindung? Das Argument ist, ich habe seit ich 55 bin die Möglichkeit in die übergangsversorgung zu gehen und daher gäbe es keine Abfindungen für unsere Generation, nach 35 Jahren!!

    • Zunächst einmal gibt es für (beinahe) niemanden überhaupt irgendeinen Anspruch auf eine Abfindung. Das ist zwar ein weit verbreiteter Irrglaube, ist aber nicht so.

      Auch für die Höhe einer Abfindung gibt es keine feste Regeln. Am Ende müssen sich die Vertragspartner immer einig sein. Wenn der AG nicht will, dann „muss“ er gar nichts.

      Insofern gibt es auch kein Gesetz, was hier irgendetwas vorschreibt. Es gibt aber (mehrere) höchstrichterliche Urteile, die besagen, dass es keine Alterdiskriminierung darstellt, wenn z.B. im einem Sozialplan rentennahe Jahrgänge deutlich weniger Abfindung erhalten als jüngere Mitarbeiter.
      Im Detail sind die Urteile etwas komplexer und falls Bedarf besteht, würde ich dazu einmal einen Anwalt zu Rate ziehen.

      Zu bedenken ist bei den rentennahen Jahrgängen immer, dass eine Abfindung ja dazu gedacht ist, die zukünftigen Einkommensverluste (bis max. zur Rente) zu mildern. Auch unter Einbeziehung eines 2-jährigen ALG-Bezuges. Je älter man wird, desto weniger ist da auszugleichen.

      Kurz: Die Aussichten auf eine Verbesserung sehe ich nicht. Aber ggfs. kann ein Anwalt unter Einsicht in alle Gegebenheiten hier noch etwas erreichen?

      Gruß, Der Privatier

    • Wenn der AG nicht will, braucht er Dir gar nichts anzubieten, Aufhebungsverträge basieren auf gegenseitiger Freiwilligkeit …

      Es gibt keine ’normale‘ Abfindung. Wenn der AG kündigt und der AN wehrt sich dagegen, dann wird bei den Arbeitsgerichten manchmal die Daumenregel pro Jahr Betriebszugehörigkeit ein halbes Monatsgehalt zugrunde gelegt. Aber dein AG will dich scheinbar gar nicht los werden.

      Edit: Sehe gerade der Privatier war schneller und viel ausführlicher

  5. Wie wird meine vergangene Privatinsolvenz im Hinblick auf ‚Rentennähe‘ behandelt? Ich werde im Dezember 59 und bekomme daher nichts. Wäre ich 52 (bis 54) bekäme ich pro Jahr 1 Monatsgehalt Abfindung. Ich hatte aber durch meine (unverschuldete) PI garnicht die Möglichkeit mit 55 in die ÜV zu gehe und hoffe dass ich diese 7 Jahre abgerechnet bekommen kann.Besteht da eine Möglichkeit? Vielen Dank, auch für die Beantwortung meiner letzten Frage.. Grüße

    • Sofern es sich um eine individuelle Verhandlung zwischen Ihnen und Ihrem AG handelt, können Sie selbstverständlich alle Argumente vorbringen, die Ihnen als nützlich erscheinen. Ein Anrecht auf ein Entgegenkommen des AGs besteht jedoch nicht.

      Anders könnte sich die Lage darstellen, wenn es hier um eine allgemein gültige Betriebsvereinbarung oder Sozialplan handelt. Hier könnte man u.U. auf eine unzulässige Ungleichbehandlung o.ä. klagen. Das wäre dann aber definitiv nur mit der Unterstützung eines Anwaltes sinnvoll. Und aus meiner Sicht ebenfalls wenig Erfolg versprechend, da es bereits Urteile gibt, die (deutlich) geringere Abfindungen für rentennahe Jahrgänge für zulässig erklärt haben.

      Gruß, Der Privatier

  6. Guten Morgen!
    Da ist sie nun, die aus meiner Sicht längst überfällige Korrektur der Märkte …
    Ich habe sie genutzt, um die erste (Trading-)Position im S&P500 aufzumachen (Kauf ETF).
    Der S&P500 hat sein 23.6% Rücksetzer-Ziel nach Fibonacci gestern ziemlich genau bei 3255 erreicht (Tief Ende März zu Hoch Anfang September). Man konnte gestern auch schön sehen, dass an dieser Chartmarke eine Reaktion des Marktes stattfand.
    Vielleicht geht es ja noch tiefer zum nächsten Ziel bei 38.2% (ca. 3050)? Dann wird die 2., größere Position gekauft.
    Verkaufsstrategie: Verkauf von 50% der Gesamtposi am Allzeithoch. Den Rest bei Trendumkehr im Wochenchart.

    Btw.: letzte Woche hab ich noch in Pfizer investiert (langfristig). KK 30€, Dividendenrendite 4,2%.Meine Erwartung ist, das da genügend Luft im Kurs nach oben ist und Pfizer als gesundes Unternehmen auch demnächst gute Geschäfte macht.
    VG, Jürgen

    • Hallo Jürgen, in Pfizer habe ich auch eine Position aufgebaut… ist schon ein paar Wochen her
      Grüße Thomas

  7. Am 17.Juli hat die Vistry Group Stückdividende ausgezahlt, 2.062 Stück für mich. Jetzt, 10 Wochen später, hat die onvista-bank die Spitze von 0.062 Stk verkauft und mir dafür 0.31 gutgeschrieben. Der Aktienverlusttopf stieg um 0.58, die Kaufwertsumme fiel um 0.83.
    Präzisionsbanking… 😀

  8. Hallo, vielleicht nicht ganz ontopic, aber ich versuche es hier trotzdem mal. Zum Ende den Monats werde ich über einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung meinen jetzigen Arbeitgeber verlassen und am 1.10 an einer neuen gleichwertigen Stelle nahtlos wieder anfangen. Ich bin Mitte 40, Ruhestand ist da (leider) noch kein Thema. Die Abfindung wird im Januar 2021 ausgezahlt. Nun suche ich seit einiger Zeit Möglichkeiten die Steuerlast in 2021 zu reduzieren. Das normale Gehalt ist im Bereich 90K€, die Abfindung im sechsstelligen Bereich. Bei der Abfindung konnte ich nur den Auszahlungszeitpunkt wählen (max +2 Jahre nach Ausscheiden). Ich bin nicht verheiratet, aber in einer langjährigen Partnerschaft und besitze seit 15 Jahren eine vermietete Wohnung und habe ausreichend Rücklagen (vergammeln auf diversen Konten). Mir ist die Fünftelregelung grundsätzlich bekannt. Ich hatte auch schon Kontakt zu einem Steuerberater, bin aber mit dessen Empfehlungen nicht zufrieden. Er hat z.B. nicht erwähnt, dass ich die Krankenkassenbeiträge auf 2,5 Jahre im voraus bezahlen kann. Er sprach von Rürup Rente (Riester habe ich bereits), oder ggf. einer Immobilie. Was könnte ich machen um die Steuerlast mit der Abfindung zu senken, was wäre sinnvoll? Bei meiner Partnerin ist es aktuell kritisch was den Arbeitsplatz angeht, viel Kurzarbeit, wie es 2021 in der Firma weitergeht ist unklar. Heirat ist für uns nicht ausgeschlossen, war aber bisher für keinen von uns wichtig genug.

    • Wenn die Fünftelregelung bekannt ist, dann schau dir das Negativbeispiel an https://der-privatier.com/kap-3-3-1-2-hinweise-zur-fuenftelregel-rechenweg/#comment-26242

      Es sind sogar 3 Jahresbeiträge KK im voraus, die man steuerlich absetzen kann.
      Vermietete Wohnung ist wahrscheinlich eine ETW, sonst würde ich sagen: Fenster, Außen- und Dachisolierung, Heizung = alles neu machen.
      Auch die Anschaffung einer Solaranlage soll gute steuerliche Effekte ausweisen. Da kann ich aber nix weiters zu sagen, kommt ja auch drauf an ob man ein passendes Dach hat 🙂

      Schau auch mal auf den Artikel, den der Privatier dazu geschrieben hat https://der-privatier.com/steuern-sparen-bei-der-abfindung/

      PS: Steuern sparen ist nicht alles, überlege welche Vorschläge im Endeffekt sinvoll sind.

      PPS: Auch eine Spende an das Rote Kreuz oder an Harald Schmidt’s arme Negerkinder ist steuerlich absetzbar

      PPPS: denk an den Disclaimer vom Privatier, dass alle Vorschläge auf dieser Seite sich an (angehende) Privatiers richten. Für jemanden, der weiterhin im Berufsleben steht, können manche Vorschläge auch kontraproduktiv sein.

      • Ah, die extra Seite zu Abfindungen hatte ich gar nicht gesehen. Bei mir wird sich auch die Frage zur Steuerklasse für die Abfindung des alten Arbeitgebers stellen. Der neue wird ja im Januar regulär mir SK 3 das Gehalt überweisen, die Abfindung wird dann mit SK 6 versteuert. Wenn ich meinen alten AG richtig verstanden habe, könnte das für den Januar auf umgedreht werden. Ich frage mich, ob das sinnvoll ist, wenn ich es richtig verstehe, gleicht sich das durch die Steuererklärung am Ende doch wieder aus.

        • Auch dazu gibt’s hier extra Kapitel! Welches Kapitel hast du denn bisher gesehen, nur die Plauderecke Teil 17? Da sind all deine bisherigen Fragen nämlich falsch aufgehoben und die Inhalte werden später, weil falsch zugeordnet, nie wieder gefunden. Am besten jetzt erstmal in’s Inhaltsverzeichnis dieses Blogs schauen und dort das Betreffende raussuchen und dann selber ganz viel lesen (inklusive allen Kommentaren). Denn da gibt’s schon soviel Wissen, Fragen und Erfahrungsberichte und es sollte das Passende dabei sein, um sich zunächst mal selber damit zu beschäftigen und das Ganze zu verstehen. So lassen sich schon sehr viele Fragen alleine klären.

    • Ich schliesse mich da den Ausführungen von eSchorsch an. Inkl. der Hinweise und Einschränkungen. Insbesondere möchte ich noch einmal hervorheben:
      „Für jemanden, der weiterhin im Berufsleben steht, können manche Vorschläge auch kontraproduktiv sein.“

      Gruß, Der Privatier

  9. Hallo Privatier,
    habe mal mitgelesen, dass Sie auch Anleihen der Provinz Nequen halten. Heute ist ein Terminschreiben hierzu eingegangen. Halten Sie die Anleihe noch, wenn ja wissen Sie sicherlich Bescheid, welches ich meine. Verstehe das Ganze nicht so ganz. Wäre sehr dankbar für eine Erklärung. Vielen Dank.

    • Richtig, die Anleihe der Provinz Neuquen habe ich ein paar Jahre gehabt, habe sie aber Anfang des Jahres (Feb.20) verkauft. Ich habe da noch einen einigermassen ordentlichen Kurs erwischt (ca. 80%), dennoch von Kurs her ein Verlust. Insgesamt dürfte es mit Zinsen und fiktiver Quellensteuer ungefähr +/- Null ausgegangen sein.
      Ich habe die Anleihe vorsichtshalber verkauft, weil mir die wirtschaftliche/politische Lage in Argentinien sehr nach anstehenden Schuldenschnitten aussah und mir im Zusammenhang mit Corona einfach viel zu riskant erschien. Aus derzeitiger Sicht wahrscheinlich eine richtige Entscheidung.

      Aber seitdem habe ich die Anleihe nicht weiter verfolgt und kann daher zu aktuellen Entwicklungen nichts sagen. Aber sicher gibt es im Wertpapier-Forum ein paar Infos dazu: https://www.wertpapier-forum.de/topic/56989-argentinien-provinzen-au%C3%9Fer-pba/?do=findComment&comment=1334686

      Gruß, Der Privatier

  10. Am Montag kommt die abgespaltene Siemens Energy für einen Tag in den DAX (lustige ISIN übrigens):
    „Following the spin-off of Siemens Energy AG (DE000ENER6Y0) from Siemens AG (DE0007236101), an adjustment of the DAX index is required. On 28 September, Siemens Energy AG will therefore be included in the DAX index for one day. This adjustment ensures the trackability of the index for investors. The DAX index will accordingly be calculated on a basis of 31 companies for one day.

    Siemens Energy AG will enter the index with a price of zero. The total number of shares and free float used for Siemens Energy AG in the index are given by the parent share (Siemens AG) in the index and the ratio for the spin-off. At the close of Xetra-trading on 28 September, Siemens Energy AG is taken out of the DAX index, and the Siemens AG weighting will be adjusted accordingly.“

  11. Moin Det,

    die Dividendengutschriften der DIC AG sind eingetroffen. Hatte mich für die Bardividende entschieden.

    Dividendengutschrift: 0,15€/Aktie
    Ertragsgutschrift nach §27 KStG: 0,1591€/Aktie
    Dividendengutschrift (Bardividende-Wahlmöglichkeit): 0,3509€/Aktie

    @Privatier
    Haben sich die 3% erfüllt? (siehe Dein Kommentar vom 30.08. in Plauder-Ecke Teil 16)

    „Die 3% ergeben sich aus dem Bezugspreis für die neuen Aktien. Dieser liegt zwar noch nicht fest, aber die Regel zu seiner Festlegung. Und die lautet (sinngemäß): …..“

    Gruß
    Lars

    • Moin Lars , hatte zwar noch nicht geschaut , aber denke die Bar Div. wird
      wohl eingetroffen sein . 0,3k Rechte da , 2k Rechte da . Gewinnsicherung
      nach einbuchung der Rechte bei ca. 12 für 1,6k Anteile , Rest 0,4k , plus
      ein zugenommenes Paket bei ca. 11 nach Rechtetermin . Also nun mit erstmal
      0,8k Bestand abwarten was es fürs nächstes Jahr werden wird . Ich werde wohl
      erstmal DIC noch weiter halten , da ich Sie n.w.v. für GUT halte , aber auch
      auf der anderen Seite , keine Glaskugel für die weitere Zukunft von
      Gewerbeimmos in Deutschland und damit natürlich auch für die Zukunft
      von DIC habe .

      Sollte es nochmal “ Extrem “ runter gehen , könnte es auch sein , das ich
      wieder auf den ehemaligen Bestand ( Vor Corona ) anpasse . Abwarten .

      Und ob ich dann die Bar Div. wieder für DIC Anteile , oder Aurelius Verluste ,
      Shell Verluste , NRZ Verluste oder evt. auch nochmal für BASF Kauf
      ( wenn Sie denn nochmal zu kleiner 42 kommen ) oder Heliad Verluste ausgeben
      werde , oder doch mit Tanger , Freenet oder Prosus NV noch neutral bleibe ,
      werde ich dann entscheiden , wenn ich mir da genauere Gedanken gemacht habe .
      Die 0,8k DIC Anteile , laufen da jetzt erstmal mit und wenn sich der
      Carola Nebel , weiter lichtet , werde ich dann entscheiden wo noch etwas
      nachrebalanct werden könnte . Aber vermutlich werde ich noch um 0,2k füllen ,
      damit ich wieder eine einfacher zu merkende Grösse habe . Quasi 1 Block .
      Wie der Lars dann . Kleiner 8 , könnte es aber sein , das ich nochmal aufsammel .
      Noch nicht genau ausgerechnet , aber müsste z.Zt. beim Besand , irgendwas um
      DS 10 sein . Das ist für mich z.Zt. , als Preis des Anteils , in Ordnung .

      LG Det

        • Moin Lars
          CR Capital habe ich ( glaube ich zumindest , letzten Wochen wenig Zeit
          gehabt , um mich darum zu kümmern ) noch . Müsste mich da eigentlich
          auch mal wieder updaten ( Kleine Posi , 1 oder 2P. , irgendwas um 30 ) .

          Freenet , relativ sicher , das ich da nixxxx gemacht habe .
          Gehofft hatte ich ja eher auf “ Steuerlich “ 13,X Euro , via Bar Div. 1,65
          aus 2019 für 2020 zu zahlen —-> Abgesagt wegen Carola-Unsicherheit 2020 .

          Betr. VK von Sunrise . Bin schon bei dem Widerspruch auf Sunrise HV ,
          betr. Übernahme ??? von ausgegangen , das Sie da mal etwas Luft machen
          wollen . Wird wohl spannend werden , wie da der Preis für eine Mehrheit
          aussehen wird . Stimmrechte sind halt Stimmrechte . Und eine Blockade ,
          kann da den Preis ggf. auch in der Schweiz , mal ordentlich anheben .
          Hat da bei letzter HV Sunrise , ziemlich viel Hali und Halo gegeben .
          ( Stimmrechtsverweigerung durch Freenet , betr. eingefädelten Kauf )

          ARP nun aufgelegt/gestartet , und hoffen auf 5 Mio. Anteile , zu kleiner
          20 Euro einsammeln zu können . Kursbewegung jetzt nicht so stark nach oben .
          D.h. könnte also mit den 100 Mio. Euro für 5 Mio. Anteile , wohl noch
          klappen . Wenn ich es richtig verstanden habe , wollen Sie die 5 Mio. Anteile
          dann aber einziehen und vernichten ( = Kapitalherabsetzung ) . D.h. dann von
          ca. 128 auf ca. 123 Mio. Anteile , verkleinern . Auch eine Möglichkeit der
          Rückgabe von FCF an die Anteilseigner .
          Eigentlich gerne von mir gesehen , lieber hätte ich aber die 1,65 Euro Bar Div.
          aus §27 genommen . Und waren dieses Jahr auch eigentlich soooo eingeplant .
          Und auch insbesondere durch Hr. Vilanek , SOOOOOO Bestätigt worden .
          Aber unverhofft , kommt halt wie immer , OFT .
          Das Sie die Schulden mit den Sunrise VK , dann mal etwas mindern wollen
          ( ca. 800 Mio. FCF für Schuldendeckung , ca. 300 Mio. Kursgewinn FCF , aber
          dafür dann auch weniger Bar Div. aus Sunrise-Anteilen ) finde ich bei den doch
          z.Zt. recht günstigen Finanzierungsmöglichkeiten , eher auch suboptimal .
          ( Einstellung in §27 Konto , wird damit m.M.n. etwas verschoben zu normal )
          Bei 5 Mio. eingezogenen Eigenanteilen , ehemals 1,65 Euro p.a. = 8,25 Mio.
          Sparquote aus ARP , ggf. kleiner 100 Mio. . 100/8,25 = 12,12 Jahre warten .
          Oder auch 100/12,12 = 8,25% Sparquote die nächsten 12,12 Jahre bis Null .
          Das wäre die Buy Side . Die Sell Side hatte ich auch schon mal gerechnet ,
          war aber m.M.n. eher suboptimal , da einen VK der Rechte Sunrise zu machen .
          Aber 300 Mio. Ergebnisbeitrag in 2021 ??? , kann halt auch schon mal eine Gewinnsicherung für 300 Mio. Ergebnisbeitrag , bedeuten . Keine Ahnung ,
          was da die besseren Möglichkeiten sind .

          Wenn man dann mal die ca. 300 Mio. Gewinnsicherung , auf dann ggf. noch
          123 Mio. Anteile ( Wenn sich ARP erfüllt 100 Mio. / Minus 5 Mio. Anteile )
          umrechnet , bleiben so ca. 2,5 Euro/Anteil , über . Zusätzlich zu den
          DS 1,8 bis 2 Euro Ergebnisbeitrag p.a. normal , also ca. 3 bis 4 Euro
          evt. an Ergebnis . Ich pers. bin mir bei Freenet nicht mehr ganz so sicher ,
          ob da mein eigentlich erwarteter Investmentgedanke = mind. 20 Jahre mit 1,65 Euro Bar Div. aus §27 , noch aufgehen kann . Trotzdem Abwarten . Blackrock
          geht aber schon mal short . Ich habe keine Ahnung , was die bessere Aufstellung sein wird , aber halte erstmal noch an Freenet fest . Time will tell .

          LG Det

          • Moin Det,

            der Freenet Anteil ist bei uns nur „Beimischung“, der damalige Gedanke war die Dividendenhöhe. … §27 KStG 🙂
            Ganz durch ist die Anfechtung von Salt (Übernahme Sunrise durch Liberty Global) noch nicht, ok vor der Schweizer Handelskammer haben die erst einmal verloren, Entscheidung kann noch vor dem Schweizer Bundesgericht angefochten werden.

            Vom Sunrise Verkaufspreis will Freenet 800 Mio. zur Schuldentilgung verwenden, 80% vom Free-Cashflow aber ausschütten (hat jedenfalls der Vorstand bekräftigt) … Abwarten … evt. Div.-Rendite ~8% nächstes Jahr?

            Danke noch für den „Wink“ CORBION … fängt an gegen Norden zu laufen und Det, eventuell einen Blick auf DEFAMA werfen? Bei Taylor Wimpey sind wir ausgestoppt worden, bleibt aber unter Beobachtung … damit Immo-UN Rate nur noch ca.10%.

            Gruß
            Lars

          • Tja Lars , bei uns ist Freenet zwar auch “ Beimischung “ , aber die
            § 27 Zahlung sollte eigentlich noch auf 1 Monats-EK , so in 10 Jahren ,
            auf 2 mal vgl. 45 RPs , ausgebaut werden ( Unbeachtlich aus § 27 ) .
            Ich hatte da eigentlich auf einen Monat “ Unterstützung “ durch Freenet
            im “ Alter “ gehofft . Naja , mal abwarten , evt. kommen ja zu den
            bereits 100 Mio. ARP 2020 , auch noch wieder ein paar Bar Div. 2021 mit
            dazu . Time will tell .

            LG Det

          • Moin Lars
            Betr. Sunrise Deal

            https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/im-zweiten-anlauf-freenet-aktie-zweistellig-im-plus-liberty-kauft-sunrise-communications-freenet-dient-aktien-an-9187241

            Aber alter Stand aus August . Die neu aufgenommenen Schulden , um die alten
            Schulden abzulösen , sind mit ca. 1,6% / 1,8% finanziert ( ca. 700 Mio. bei Instis untergebracht ) und würden wohl auch ohne Sunrise VK eine Schuldenlastsenkung beim Zins bedeuten . D.h. die 800 Mio. können dann ja
            auch nicht so ohne weiteres beim Schuldenabbau untergebracht werden .
            ( Gibt ja auch Fälligkeiten von Kreditablösungen dann noch zu beachten )
            Aber auch 300 Mio. Kursgewinn-Sicherung aus Anteilsverkauf , kann ja auch
            durchaus positiv zu werten sein . Wie sich die Lage weiter gestalten wird ,
            bleibt natürlich weiterhin Glaskugel , aber ich werde wohl erstmal weiterhin
            dabei bleiben . Evt. geht ja mein Bar Div. Zahlmodell , doch noch auf .
            Für dieses Jahr , wird es aber wohl eher das NICHT ZAHL MODELL werden .
            Traurig zwar , aber was will man machen . Mal hoffen , das wenigstens die
            100 Mio. aus dem ARP , nicht einfach so verpuffen . Da hätte ich dann doch
            lieber die vergl. Bar Div. von 100 Mio. / 128 Mio. Anteile = 0,78 Euro ,
            auf meinen Konto gesehen . Time will tell .

            LG Det

          • Moin Det,

            dass mit der Ausgabe eines Schuldscheins bei Freenet hatten wir gar nicht auf den Sender, na ja Freenet ist auch nur eine kleine Position bei uns. Falls es doch unerwartet eine Sonderdividende geben sollte, nehmen wir diese gerne mit. Freenet bleibt erst einmal im Depot, abwarten …

            Rohstoffe: (Nickel)

            Ich schaue jetzt vermehrt auf Nickel, insbesondere auf Norilsk Nickel. E-Mobilität rückt immer stärker in den Vordergrund, bei der Batterietechnik wird Kobalt mehr und mehr durch Nickel ersetzt, eventuell in den nächsten Jahren hier verstärkte Nachfrage? Eine kleine Position werde ich in den nächsten Tagen aufbauen.

            Gruß
            Lars

    • @Lars: Zur Frage der 3% muss ich sagen, dass ich das im Detail gar nicht verfolgt habe, aber einfach davon ausgehe, dass die Berechnung schon korrekt gewesen ist.

      Ich verfolge so etwas deshalb in der Regel nicht, weil die Entscheidung vorab getroffen wurde und nicht mehr zu ändern ist und die jeweils aktuelle Kursentwicklung ohnehin immer neue Situationen schafft. Aus heutiger Sicht (Aktien-Kurs ist gefallen) wäre die Bar-Dividende wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen. Aber das weiß man immer erst hinterher. Und vielleicht sieht es ja in einem Monat schon wieder ganz anders aus…

      Gruß, Der Privatier

      • Ich halte DIC weiterhin für ein gutes Investment und werde meine Anteile jetzt nicht verkaufen, auch wenn die Börsen durch den Wiederanstieg von Corona Erkrankungen den Rückwärtsgang eingelegt haben und dann wäre da evt. noch der Monat September …

        Zum Thema „Wertguthaben“ schreibe ich Ende nächster Woche einen Kommentar, ich will wegen dem „Bemessungsentgelt und damit Höhe des ALG1“ noch etwas nachfragen … (hat etwas mit dem Jahr vor dem Ausscheiden ((bzw. vorletzten Jahr)) aus dem Berufsleben zu tun.

        Gruß
        Lars

        • Moin Lars
          Heute sind dann auch noch die 2P. DIC kleiner 10 ins Körbchen gefallen .
          Nun erst mal wieder abwarten was es evt. bis HV 2021 wohl werden wird .
          2 mal nen 1/2 Block = 1 Block , kann ich mir einfach leichter merken .
          Mal sehen was die Gewerbe-Immos via DIC , in Deutschland in der Zukunft
          machen werden .

          LG Det

  12. Hallo Peter
    Nur eine kurze Frage betr. GKV ( muss mal langsam einen Arbeitsvertrag für
    die GKV Pflichtversicherung gestalten ) . GKV rechnet doch immer auf Brutto ???
    Also z.B. Lohnsumme 20 Euro/Std. mal 172 Std. = 3440,00 Euro/mon. = 41280,00 p.a. .
    Beitrag dann z.B. 14,8% mal 3440,00 Euro = 509,12 Euro . Halber AG & Halber AN
    Anteil = 254,56 Euro / mon. . Zusatzeinküfte ( Solange nicht “ Überwiegend “ )
    wie Rente / ME / KAP , zählen dann bei einem “ Pflichtversicherungsverhältnis “
    aber nicht mehr ??? Also z.B. “ Zusatzeinkunft “ 3000,00/mon. , plus 3444,00 Euro
    Pflichtvers. GKV = 254,56 Euro/mon. AN Beitrag GKV Pflicht ???

    Reicht das d.M.n. an Spread 3000,00 Euro/Zusatzeinkommen zu 3440,00 Euro/mon.
    Brutto EK , als AN für eine “ Überwiegend-Frage “ GKV ??? . Oder sollte da der
    Spread , ggf. noch ein wenig grösser gewählt werden ??? ( Unter 1,5k/mon. Zusatzeinkunft wird schwierig , über 20 Euro/Std. Hausmeisterjob wird wohl
    auch komisch aussehen/Nachfrage auslösen ob passend für SABO-Schieber ??? )

    LG Det

    • Hallo Det, soweit ich sehe, erscheint mir die Rechnung plausibel (aber nicht nachgerechnet). Es fehlen allerdings zu vollständingen Berechnung noch der individuelle Zusatzbeitrag (ca. 1%) und der Beitrag für die Pflegeversicherung (3,05% o. 3,25%).

      Die Frage, welche Einkünfte überwiegen, beziehen sich meiner Meinung nach immer nur auf den Vergleich: Selbstständige/Abhängige Einkünfte, nicht jedoch auf andere Einkünfte wie z.B. Kapitaleinkünfte oder Rentenbezüge. Und diese Abwägung erfolgt NICHT allein auf Basis der Höhe der Einkünfte, sondern ist eine „Allgemeinschau“, d.h. es werden auch andere Aspekte wie Zeitaufwand und Einflussnahme beurteilt. Details dazu findet man aber in der Regel nur in entsprechenden Gerichtsurteilen.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja Peter , Danke für deine Meinung .
        Sieht im Moment eh nach “ Komplex “ aus . War nochmal bei STB , Bank und GKV
        betr. um “ Ruheregelung “ für Gewerbe nachzufragen , und muss da die Antworten
        erstmal für ein für mich passendes Puzzel , zusammenlegen .
        Incl. der “ Abwägung “ der anderen Aspekte —> Komplex .

        LG Det

        • Soo Peter , diese Woche ist auch die TK Bestätigung gekommen .
          “ Gerne “ begrüssen wir Sie in unseren Club der Arbeitnehmer mit
          den zu erwartenden Beiträgen . Leider habe ich wieder Puzzelteilchen
          Zahn und sonstigen Privatier Rundum Sorglospaket übersehen .
          Für das kleine Extra , wird wohl eher der kleine Zusatzbeitrag fällig ,
          der einen wechsel im Alter , scheinbar wieder etwas Summenanpassung
          Mix GKV und PKV Zusatz = Unterschied Null , im Ergebnis ausmachen wird .

          Naja , mal abwarten was es in Summe ergeben wird . Kleine Anfrage , betr.
          Rundum Sorglos Paket ehemals Privatierschutz bereits gestellt .
          Aber erste Voranfrage hat schon mal ergeben , billig gibts da auch nicht
          wirklich . Muss ich wohl ne Überstunde beim SABO schieben leisten .

          Aber ich habe ja schon mit Interesse die Bewertungen der BKK Diakonie
          gelesen ( Quasi mit direktem Draht nach oben ) , evt. können Die ja noch
          was machen . Wenn das schon mit der Glaskugel nicht so richtig funktioniert .

          Dir erstmal schönes Wochenende , ich habe noch an son paar Puzzelteilchen
          wieder weiterzupuzzeln . Wäre ja auch sonst ( fast ) langweilig .

          LG Det

          • Ja, Det – dann hast Du es ja endlich geschafft. Ich hoffe, es war noch rechtzeitig. Immerhin musst Du ja noch 90% der zweiten Hälfte des Erwerbslebens in der GKV zubringen. Aber notfalls kann man ja das Ende des Erwerbslebens auch noch ein wenig nach hinten schieben. 😉

            Gruß, Der Privatier

          • Tja Peter , darüber rätsel ich ja auch noch ein wenig .
            Ob da die GKV nicht Regelrentenalter 67 ( Kann ja bis
            dahin auch nochmal auf 70 verschoben werden ) zu Grunde
            legt ??? Egal , dann bleibe ich einfach bis Lebensende
            Arbeitnehmer . Oder der Rebalancingprozess zum Haupteigentümer
            der Vermögensmasse ( incl. 9/10 ) nimmt nochmal zu , auch Egal .
            Dann nehme ich den DS Rentner mit 45 RPs ( incl. Beitrag ) und
            die 9/10 GKVdR Versicherte halt das Eigentum ohne GKV Beitrag .
            Eigentlich auch gehuppt wie getuppt .

            Am Kühlschrankinhalt oder am Leben , wird sich wohl nicht soviel
            ändern . Ich stell mich aber schon mal auf längere Wartezeiten bei
            der Terminvergabe bei den Arztpraxen ein . Hoffentlich habe ich dann
            im Alter keinen erhöhten Bedarf an Terminen in Arztpraxen .

            Mal wieder ganz neue Erlebnisse mit so einer TK Gesundheitskasse .
            Hoffentlich muss ich Sie nur selten bis NIE , in Anspruch nehmen .

            Aber AN Status ging ( bisher ) erstaunlicherweise relativ einfach
            über die Bühne . Naja , mal nicht den Tag vor dem Abend loben .
            Erstmal abwarten was ich noch alles übersehen habe .
            Selbstverständlich habe ich Swantjes Ratschlag befolgt , es der
            Prüfung einfach zu machen . Quasi Haupteinkommensart AN-Verhältnis .
            Rest ruht erstmal , bis Probezeit überstanden ist .
            ( War das komplexeste Puzzelteilchen für die einfache Prüfung GKV )

            Mal abwarten ob mein Plan da aufgehen wird . Aber in Coronazeiten ,
            gehen ja jetzt mehrere ehemals Selbstständige , wieder einer AN Tätigkeit
            nach . Evt. falle ich da ja in der GESAMTSCHAU auch nicht weiter auf .
            Quasi einer von vielen , den das Virus gebeutelt hat . Stimmt ja auch für
            ca. 20 % . Da sind ja auch nur noch fast 15 % im Preis zu sehen .
            Der hohe Entfall der Bar Div. 2020 , zwingt mich halt zum AN Status
            incl. GKV . Was soll ich da machen . Das es gerade ganz gut in meinen
            Plan fällt , ist halt Zufall .

            LG Det

          • „Ob da die GKV nicht Regelrentenalter 67…zu Grunde legt ?

            Nein, das Ende des Erwerbslebens wird mit dem Antrag auf eine Altersrente besiegelt. Man hat es also ein wenig selber in der Hand.

            Gruß, Der Privatier

        • Ja Danke Peter
          Dann gibt es ja wieder mehrere Optionen .
          A) AN Verhältnis bis DRV Rente überwiegend ist , incl. 9/10 .
          B) Rente und Nebeneinkünfte mit 60 bei freiwilliger Bebeitragung
          GKV . Und natürlich alle dazwischenliegenden Mix Varianten .

          Ich mache mir da nicht soviele Sorgen , irgendwas wird wohl schon
          wieder passen . Wenn bisher geplante Variante ( Haushalt ) auch
          vgl. 90 RP ( ca. vgl. 80 RP Valuta ) mit ca. 1/3 gewünscht war ,
          kann ich ja noch wohnen zu mir nehmen ( z.Zt. noch Beitragsfrei )
          und dafür dann den Luxus-Anteil zum 9/10 GKVdR Teilnehmer rebalancen .
          Oder ich passe den Rentenanteil ( fixed Income ) nochmal auf vgl. 120
          RPs an , und mache dafür dann den Luxus oder Wohnen Anteil ( Leider
          dann aber auch Verschiebung von Erbvermögen auf Langlebigkeitsrisiko
          incl. erhöhten Amortisationsrisiko notwendig ) etwas kleiner .
          Mal sehen was die Zukunft dann bringt .
          Jetzt erstmal die GKV mit den kleinen Zusatzpaketen Zahn via PKV
          und weiteres via PKV ( Angebot steht noch aus ) auf meinen Bedarf
          hin anpassen .

          LG Det

  13. Heute kam mein dritter Rentenbescheid des Jahres rein:
    18.3. Erhöhung um 10.02 netto vor Steuern (nvS) wegen Rest-V0210-Zahlung von 2855€ ab Februar
    1.7. jährliche Rentenanpassung, +47.98 nvS
    28.9. Erhöhung um 40.38 nvS wegen 10k für Versorgungsausgleich ab September

    Ich schätze, es wird noch einen vierten geben.. beim dritten wurden nämlich die bescheinigten 1.3258 EP mit Zugangsfaktor 1 addiert. Da die Erhöhung aber 21 Monate vor Regelrentenalter wirksam wird, wäre wohl 6.3% Abschlag fällig, also Zugangsfaktor 0.937, nvS 2.55 weniger.
    Andererseits wurde im Bescheid vom 18.3. der V0210-Zugangsfaktor 0.898 angewandt, obwohl die Erhöhung 27 Monate vor Regelrentenalter wirksam wurde, also Zugangsfaktor 0.919 ansetzbar gewesen wäre…
    Alles nicht einfach in der Rentenmathematik 😀

    Aber für Geschiedene mit Versorgungsausgleich kann ich diese Nachzahlweise empfehlen: sehr unbürokratisch, kein Formular auszufüllen, dauert natürlich wie immer einige Wochen:
    20.8. eingezahlt
    22.9. DRV bestätigt Einzahlung
    28.9. DRV erstellt neuen Rentenbescheid

    Nächstes Abenteuer: ESt-Erklärung für 2020, um wieviel die 10k frw.RV die Fünftelregelung mindern…
    Es bleibt spannend. 🙂

  14. Mal was kompliziertes: Wiederauffüllung von Versorgungsausgleich.
    Die DRV schreibt in der entsprechenden GRA, dass es sich weder um Pflicht- noch freiwillige Beiträge handelt.
    Die Gerichte (BFH und FG BaWü) streiten noch, ob das als Werbungskosten (BFH) oder als Altersvorsorgeaufwendungen (FG BaWü) zu behandeln ist:
    „Gegen die Entscheidung des FG Baden-Württemberg läuft ein Revisionsverfahren vor dem BFH. Vergleichbare Fälle können offen gehalten werden, bis der BFH (X R 4/19) entschieden hat.“

    https://www.haufe.de/steuern/rechtsprechung/wiederauffuellung-des-rentenkontos-sonderausgaben_166_491876.html

    Zur „Wiederauffüllung“ habe ich 10k gezahlt. Frage ist, ob ich in der Steuererklärung für 2020 die
    – als Werbungskosten (so BFH, mit Verweis auf schwebendes Verfahren, mit Aktenzeichen) oder
    – als Altersvorsorgeaufwendung (so FG BaWü, zu 90% anrechenbar)
    geltend mache.
    Letztlich geht es also gerade um 1000€, die aber für das sonstige zvE 2020 (Abfindung, Fünftelregelung) einiges ausmachen würden.
    Was meint ihr?

    • Moin, zur eigentlichen Sache kann ich nichts zur Lösung beitragen, wenn sich schon die Gerichte darum streiten. Aber kannst du denn überhaupt in deiner aktuellen Situation noch Werbungskosten geltend machen? Wenn ja, kommst du denn über die Pauschale von 1k? Wenn nein, relativiert sich deine Rechnung oder habe ich einen Denkfehler? Denn die 1k kannst du ohnehin immer ansetzen. Blieben demnach auch nur 9k über, je nachdem.
      Gruß, Nick

      • Hallo Nick,
        danke, das war die entscheidende Frage! Werbungskosten kann man nur ansetzen, wenn man mindestens soviel Einnahmen aus Beschäftigung hatte, was ich als Rentner nicht habe.
        Also bleibt es bei Altersvorsorgeaufwendung für Wiederauffüllung, ist ja auch einfacher 🙂

        • Diese Denkweise ist aber ein bisschen sehr simpel und ganz einfach falsch.

          Denn ich kann mir doch nicht aussuchen, wo ich irgendwelche Kosten bei den Steuern eintrage: „Geht es nicht bei den Werbungskosten, dann nehme ich eben Sonderausgaben.“ 😀 So funktioniert das nicht!

          Entweder zählt die Wiederauffüllung zu den Werbungskosten – dann ist sie nur dort ansetzbar, oder aber gar nicht.
          Oder sie zählt zu den Sonderausgaben – dann gehört sie halt dort hin.
          Aber mit Aussuchen ist da nichts.

          Wenn man mich einfach so gefragt hätte, ob es sich um Werbungskosten oder Sonderausgaben handelt, hätte ich ohne Zweifel die Sonderausgaben genannt.
          Und auch nach Lesen des oben verlinkten Beitrages bin ich weiter davon überzeugt, dass das so richtig ist.

          Also, wenn auch auf Basis sehr unterschiedlicher Überlegungen:
          Wir sind uns einig: Sonderausgaben / Altersvorsorge ist richtig.

          Gruß, Der Privatier

          • Die Fallgeschichte ist in dem Haufe-Link angedeutet:
            – Anwalt macht Wiederauffüllung als Werbungskosten geltend
            (vermutlich: FA sagt: Nein; Anwalt klagt)
            – Finanzgericht BaWü bestätigt: Nein
            (vmtl: Anwalt geht in Berufung zum Bundesfinanzhof)
            – BFH sagt: doch
            – FG BaWü legt Revision ein

            In Steuerbescheiden steht ja oft hinten eine Liste von Tatbeständen, die die Vorläufigkeit begründen, z.B. Verfassungsmäßigkeit des Soli.
            Aber ja, dieser Rechtsstreit ist für mich jedenfalls nicht einschlägig 😀

          • Nee, die Fallgeschichte geht anders. Vielleicht noch einmal nachlesen!

            Letztlich ist es nur ein einzelner Kläger, der die Idee hatte, die Wiederauffüllung als Werbungskosten anzusetzen. Und legt bei der Begründung ein älteres BFH-Urteil in seinem Sinne aus.

            – FA lehnt dies ab.
            – FG BW lehnt auch ab und sieht keinen Widerspruch zum älteren BFH-Urteil.
            – Revision beim BFH anhängig.

            Was Du machen könntest, wäre einen Antrag auf Ruhestellung Deiner EkSt-Erklärung/-Bescheid zu stellen, bis das BFH-Urteil entscheiden ist.
            Ich würde das aber nicht machen und ganz simpel den Weg der Sonderausgaben gehen.

            Gruß, Der Privatier

          • Also m.M.n. liegt Ihr da Beide falsch .
            Bei den Rechtsanwälten , gibt es ein paar Sonderheiten betr.
            Wahlrecht BVW/DRV zu beachten . Und da suchenwi m.w.n. nicht der
            Berufs-Gruppe der Wahlrechtsgeniesser angehört , wird auch Peters
            Vermutung zutreffen . Sonderausgabe / Altersvorsorge .
            Würde suchenwi der Berufsgruppe Anwalt angehören , könnte diese Frage wesentlich komplexer werden . Daher ist die Klage auch durchaus berechtigt
            trifft aber m.w.n. nicht auf suchenwi zu , insofern ist ein offen halten
            für suchenwi m.M.n. auch wenig Zielführend .

            LG Det

  15. Wie steht’s denn aktuell um die Investment-Gemeinde?
    Bissel mies sind in meinem Depot CR Capital und MPH Health Care, es ist nicht wirklich erkennbar, warum die in letzter Zeit um knapp 1/4 nachgegeben haben.
    Bei Aurelius ist es auch viel zu ruhig und der Kurs dümpelt dahin, Brexit und Wirtschaftsflaute.
    Mit Nel, Plug und Ballard habe ich mir nun auch Wasserstoff ins Depot gelegt, es geht auf und ab, aber ich denke da wird noch abgehen.
    Bei der Commerzbank hoffe ich eigentlich auf eine Übernahme, sonst läuft da auch nicht viel. Ein paar Groschen hole ich mir immer mal noch mit covered calls dazu.
    Aber Gazprom habe ich jetzt abgestoßen, habe zwar die Dividende mitgenommen, aber sonst war der Trade nichts und habe für GAZ auch keine Kursphantasie mehr.

    LG Markus

    • Moin Markus,

      z.Zt. wird Corona bedingt doch fast alles nach unter geprügelt. Vor einigen Tagen gabs News zu CR Capital. Eigentlich alles im Lot, die Prognose fürs Geschäftsjahr 2019 wurde bestätigt, Eigenkapitalquote liegt nun bei >90% und die HV wird virtuell am 10.12.2020 (Dividendenvorschlag 0,75€) durchgeführt. Ich hatte auf die 1,50€ gehofft, die restlichen 0,75€ sollen nun in Abhängigkeit der Corona Entwicklung eventuell als Sonderdividende in 2021 ausgeschüttet werden. (Div.-Entwicklung in 2021 dann zwischen 1,5€ bis 2,0€ + Sonderdividende 0,75€ von 2020 ???)
      Wir bleiben bei CR Capital weiter investiert und kaufen bei niedrigeren Kursen noch nach, schlechte News bei CR Capital gab es keine.

      Die Zeit von Aurelius wird auch noch kommen, ich bin aber bei der „kleineren ???“ ? Mutares investiert.

      https://www.deraktionaer.de/artikel/maerkte-forex-zinsen/mutares-der-richtig-grosse-schlag-kommt-2021-20219294.html

      Gruß
      Lars

      PS: Det sein „SABO“ ist nun im Mutares Portfolio, ob Det jetzt die „Seiten“ wechselt?

    • Wie an anderer Stelle schon geschrieben (hier: https://der-privatier.com/der-corona-crash/#comment-31418) erwarte ich einen weiteren (längeren) Rückgang der Kurse und befinde mich eher auf der Verkäuferseite. Allerdings habe ich inzwischen kaum noch etwas, was ich verkaufen könnte (entweder zuviel Verlust oder zuviel Gewinn 😉 ).

      Wenn ich denn etwas kaufen sollte, dann werden es eher ETFs sein. Aber dafür ist die Zeit noch nicht gekommen. Ich denke, die kann ich in einiger Zeit noch preiswerter bekommen.

      Gruß, Der Privatier

      • Geht mir auch so.. seit Corona habe ich Hold auf alles beschlossen, die Verlierer/Gewinner seitdem müssen sich erstmal sortieren…
        Nettoerträge werden aber monatlich in Sparpläne auf Dividenden-ETFs reinvestiert, die liegen im Kurs 10..17% unter meinen mittleren Kaufpreisen, haben aber in den letzten Jahren um 5% brutto (4% netto mit TFQ=30) Erträge abgeworfen, und sind halt auf 100 (Global Select) bzw. 50 Titel (Asia-Pacific) diversifiziert.
        ETFS auf MSCI World/EM sind eher stärker gestiegen, schütten aber nur wenig aus.

        • Unsere Fondssparpläne laufen weiter (21 Jahren) und Anfang Oktober haben wir einige Positionen bei den gestiegenen Kursen verkauft, … nach der 1. Corona Welle haben wir fast alle Positionen mit Stopp Loss Marken versehen.

          Es gibt aber auch Ausnahmen, die werden wir weiter halten und bei evt. günstigen Kursen nachkaufen …

          Mutares
          CR Capital
          Corbion (Danke Det ? )
          Jervois Mining (kleine Beimischung)
          u.a.

          In den letzten Tagen … Nachranganleihe XS0207764712 … denke da jetzt über Verkauf nach (Kurssteigerung) ?

          Gruß
          Lars

          • Neeeee , Det wechselt nicht die Seiten ( ausser bei der PKV ) , denkt
            aber schon eine ganze Zeit über Mutares nach . Aber z.Zt. bin ich noch
            n.w.v. im Aurelius Down , und n.w.v. meine grösste Position . Pendelt
            n.w.v. um die 3 Blöcke . Müsste da so irgendwas zwischen 23 bis 26 sein .
            Änder da aber wohl auch erstmal nicht soviel daran . MBB hatte ich schon
            2P. kleiner 55 dazugenommen , evt. mische ich auch noch etwas MUX mit dazu .
            Evt. 1 bis 2 Blöcke , mal sehen . Z.Zt. aber eher eine erhöhte Liquidität ,
            falls doch nochmal “ Unverhofft kommt oft “ kommt .

            Im Moment , denke ich eher wie Peter . Liquiditätsquote bereit machen ,
            Einkaufsliste schon mal raus legen , evt. auch für ein Paar ETFs .
            ABWARTEN……………….

            LG Det

          • Moin Det,

            mal wieder Zeit einen Blick in die Plauderecke zu werden. Letzte Besprechung 22.10.2020.

            Mutares
            läuft (SABO im Rucksack, Frühling kann kommen)

            CR Capital
            Dividenden Zahlbarkeitstag voraussichtlich übermorgen (07.01.2021). Ich habe mich für die komplette Dividendenausschüttung (0,75€) entschieden und gegen die Wahlmöglichkeit Dividende (0,21€) + Dividende in Aktien (0,54€).
            Nachricht bezüglich der Änderung Emittentenbezeichnung von „CR CAPITAL REAL ESTATE“ in „CR CAPITAL AG“ kam am 23.12.2020.

            Corbion
            läuft, siehe gestriger Kurzkommentar „LECKER“ 🙂

            Jervois Mining
            Psssst „FLÜSTERTÜTE“
            Die haben vor kurzen eine brasilianische Kobalt- und Nickelraffinerie übernommen und wenn das Idaho Projekt voraussichtlich 2022 den Betrieb aufnimmt (LIEFERVORVERTRÄGE???) dann wird es sehr interessant. Dezember 2020 sind sie ZETA beigetreten (Zero Emission Transportation Association) … Mitglieder: TESLA, UBER, Duke Energy und und … nicht das da noch der Elon zuschlägt.

            Und wie immer Det, keine Werbung, keine Empfehlung, nur so meine Gedanken beim Blick in die Glaskugel …

            Gruß
            Lars

            PS: Gewinne sind abgesichert. Reine Vorsichtsmaßnahme!

          • Moin Lars
            Kleines Update Paketverteilung
            AR4 20/2/2/10/10
            Vorderen 20 ( LR ) um 22 , gleichen sich etwas mehr den hinteren 20
            um 16/17 an . LR von oben , H&H von unten = Evt. Treffpunkt um 20 ???
            Plan war eigentlich die hinteren , erst in ca. 10 Jahren auf LR zu
            switchen/zu halten —–> Abwarten

            Tanger 6/0/0/0/0 kamen von 6/2/2/10/60 = Etwas Entleert , mit Auflösung
            2/2/10/60 um ca. 30% . Haben AR 4 etwas geholfen , vorne den Preis zu
            mindern . Und auch bei 2/2/10 , den Verlust etwas auszugleichen .

            Freenet 13/2/2/3/10 —> FA Sicht bei den 13 um 13 , real um 17 , da
            wird wohl auch noch etwas auf mehr real = die hinteren 3/10 auf 13 vorne
            angepasst = hinten wieder auf Null , vorne wohl erstmal so um 20 .
            Auch noch ein wenig Abwarten .

            Heliad von 6/0/0/0/0 auf 6/0/0/0/80 nach Flüstertütenhinweis Flatex
            hinteren um 6/7 Euro aufgebaut ( vorderen LR keine Ahnung vom Preis ,
            dümpeln schon Ewig da rum ) , noch ein wenig Unschlüssig , was ich
            mit machen soll , aber hinten bereits um 20 abgebaut = 6/0/0/0/60
            Evt. dann Neu 10/0/0/0/0 und für vorderen Bereich , etwas Orginal
            im direkteren Flüstertütenhinweis mit zugepackt ??? Mal sehen .

            Soweit zum Update der 3 grössten Positionen , incl. der vor Heliad
            grössten Position . Am Dienstag hat Tanger mal eben um 10% zugelegt ,
            war ich aber nur mit kleinen Bestand ( s.o. ) mit dabei .
            Soll ich mich jetzt darüber ärgern , oder über die 30% Realisation
            freuen ??? Gründe gibt es für beide Seiten ……………………..

            In Summe für alle 5 Depots , ca. noch 10% bis 15% YtoY im Minus .
            Ist halt ein LR und auch ein Hin und Her um beim LR zu helfen .
            Gesicherter Töpfchenverlust ( für die vorderen Anteile LR ) um
            ca. 40% .

            LG Det

          • Moin Det,

            Hoi, richtig Action (BALLANCE ?), Betrachtungen/Action hängt natürlich davon ab, wohin die Reise geht (hoffentlich schön in Richtung Norden).
            Wir dümpeln so bei der WL Null herum, hatten aber im Dezember einige Ballastwassertanks leergepumpt und damit Töpfchen „Aktien“ und „Sonstige“ gefüllt. Hat leider gestern bei CR Capital nicht geklappt, Bank hatte noch den „Deckel“ auf den Töpfchen und somit KAP + Soli abgezogen. Dividendengutschrift kam heute (alle Töpfchen waren auf NULL gesetzt, aber mit Querverweis:)

            „Verlusttöpfe 2021 ohne Vorjahressaldo“.

            Also weiter beobachten und dranbleiben. (Sparerfreibetrag wurde Dezember auf ein anderes Konto geswitcht.)

            „FLÜSTERTÜTENALARM“

            Schau dir einmal „NANOREPRO“ an. (DE0006577109)

            https://www.finanzen.net/aktien/nanorepro-aktie

            Gruß
            Lars

            PS: Und wie immer Det, keine Werbung, keine Empfehlung, nur so mein Gedanke beim Blick in die Glaskugel … (neues Wischtuch aber benutzt)

    • Hallo zusammen,
      ja, wie sieht es aus …? Im Gesamtdepot liege ich Stand heute 9:21Uhr mit -1% hinten und sehe ein sehr differenziertes Bild:
      1- bei den Einzeltiteln Licht und Schatten – Corona getrieben und auch eigentlich klar soweit
      2- bei den Märkten (investiert über ETFs) – eher gut, da ich recht früh nach Fibonacci gestaffelt eingestiegen bin
      3- Dividenden habe ich in 2020 ca. 10% eingebüsst (aber durch Tradinggewinne mehr als wettmachen können)

      Mein Free-Cash liegt immer noch im mittleren 5-stelligen Bereich und wartet nur auf einen größeren Rücksetzer in der Hauptsache im US-Markt – nächste Kaufmarke bei 3050 des S&P500.
      Ansonsten habe ich in der Hauptsache gerade die größten „Sorgenkinder“ wie Aurelius, Shell, Euroshop und Corestate (ca. -50%) auf den Prüfstand gestellt, um zu entscheiden, ob ich hier tätig werden muss. Verkaufen werde ich zZt nichts, sondern eher abwarten – ich habe ja Zeit 😉 da der Cash-Flow nach wie vor gut funktioniert.

      Den eigentlichen Treiber für einen größeren Rücksetzer – manche würden sagen: Crash – sehe ich nur bei einem weiteren längeren Lockdown. Gefahr in USA: eher klein; in Europa: fifty-fifty, wobei ich nicht daran glaube.
      Größere Bewegungen in den Märkten kann (bzw. wird) es nochmal durch die US-Wahl geben.

      Btw: erinnert sich noch jemand daran, dass ich mal geschrieben habe, dass ich den DAX für 2020 so bei 12500+- sehe (Höchststand minus 10%)? In diesem Bereich bewegen wir uns seit einiger Zeit …

        • Hallo Jürgen, siehst du die Grafik auf der „fear and greed“ Seite von CNN Money?
          ich bekomme sie seit ner Woche nicht mehr her, egal ob auf versch. PC oder aufn Smartphone…

          • Nee, leider seit ein paar Tagen auch nicht. Kommt schon wieder 😉

          • Ich nicht … ist aber weniger schlimm. Unten auf der „fear-and-greed“ Seite ist ja die Entwicklung über die Zeit abgetragen – das ist für mich wichtiger als der Tageswert im schönen Tacho

  16. Sehr ruhig geworden hier… gibt’s nix mehr zu plaudern? Ich hätte da was.
    Am 24.11. habe ich „Wertpapierweisungen“ von der onvista-bank erhalten: am 30.12. werde ich eine Bardividende von BlackRock Capital erhalten, die ich aber auch für 10€ Gebühren in eine Reinvestition umleiten könne, zu unklaren Konditionen…
    Normal schaue ich sowas an, notiere Payday und Dividende, und ignoriere das dann.
    In dem Fall war das aber eine sehr gute Nachricht! $BKCC hatte in der Coronakrise die Dividenden für 2 Quartale auf 20% cash, 80% scrip (zwangsweise Reinvestition) umgestellt, wie andere auch.
    Die „Wertpapierweisungen“ zeigen aber, dass nun wieder 100% cash gezahlt werden, ausser wenn man es anders will (ich nicht).
    Offensichtlich hat sich $BKCC aus der Corona-Grube wieder rausgearbeitet. Günstiges Umfeld: Dow-Jones heute mit 30000 auf all-time-high…
    Andere Papiere sind immer noch auf 0-Zahlung: Ford Motor, Macy’s, L Brands (obwohl mächtig im Kurs gestiegen), Tanger ($SKT), alle europäischen Banken…
    $NRZ dagegen bemüht sich. Im Mai Dividenden um 90% gekürzt (von 0.50 auf 0.05), im August auf 0.10 verdoppelt, im Oktober auf 0.15…
    Die tun was 🙂

    • Ist halt gerade eine recht ruhige Zeit an den Börsen 😉
      Ein paar Dinge von mir:
      – Ich habe nur ganz wenig gehandelt in den letzten Wochen, da ich schon mehr als genug Gewinne in diesem Jahr mitgenommen habe – Dividenden sind ja auch (bis auf ein paar Nuller) schön geflossen
      – Bei meinem S&P500 Trade habe ich schon mal einen Teilverkauf als limitierte Order eingegeben
      – Meinen Dax-ETF (Restposition) werde ich mit erreichen des neuen Allzeithochs verkaufen und entweder in den S&P500 oder MSCI-World neu investieren
      – aus Steuergründen habe ich die Verluste in Aurelius mal realisiert und dann wieder zurückgekauft
      – Kraft-Heinz habe ich auf eine volle Posi aufgestockt

      Ansonsten: die Märkte laufen gut und alles ist Erwartung der Impfstoffe. Ich glaube nicht mehr an deeeeen großen 2. Crash. Einen schönen Rücksetzer hatten wir im Oktober (38% vom Anstieg des Dax seit Corona-Crash – Fibonacci lässt grüßen 😉 ) – und hier hatte ich auch noch einmal meine S&P500 Posi aufgestockt.

    • $NRZ gräbt sich weiter aus dem Corona-Loch heraus, hat die Dividende zum 29.Januar auf $0.20 erhöht (+33%).

      • Moin suchenwi
        My Dividends vermeldet : Tanger möchte wieder zu den Zahlern gehören .
        Zahltag 12.02.2021 mit 0,1775 USD , Record Day 29.01.2021 .

        Meine Hoffnung steigt , evt. dieses Jahr , noch die Hälfte des Plans
        an Zahlungen von den Zahlern zu bekommen ( Plan war ja 500,00 Euro/Mon. ) .
        Sollte jetzt auch noch AR4 und Freenet wieder mit Zahlungen einsetzen ,
        sowie Shell und SSE , könnte ja die Fresskorblieferung von Dir , wieder vermieden
        werden . Danke trotzdem für das Angebot . Ich habe aber erstmal das Angebot
        von meinen Kaleun angenommen , eine Vorauszahlung für 2 Jahre Kühlschrankinhalt
        machen zu dürfen , damit die Liquidität auch schon mal für 2 Jahre wieder an
        passende Stelle verteilen zu dürfen . Sie sagt dann immer :
        Gib her , ich werde das schon verwurschteln ………ist doch eh wurscht……..
        Da bin ich ja immer auf die Wurschtlieferung gespannt . Mal JA , mal NEIN .
        Also auch irgendwie so ein Rebalancingmodell , Arbeitslohn gegen Kühlschrank-
        füllung und Dach übern Kopf . Manchmal auch mit Schöner-Wohnen-Tannebaum .
        Und Nachwuchs , wartet dann mit 8P. auf die Einsetzung der NRZ Zahlung dort .
        Quasi wieder NIX für Det über . Max. die Einsparung beim TG auf der Kostenseite .

        LG Det

  17. Ich habe nun in meinem Depot nun 3 „Top-Picks“, mit Hilfe derer mein Depot
    mit über 50% Kursgewinn im Plus ist. Zudem winken gute Dividenden im nächsten Jahr.
    Ich meine die Titel: Deutsche Post, Allianz SE, und DIC Asset.
    Ich hatte allerdings Glück, was die Einstiegsmomente/-kurse betraf.
    Man kann also mit Aktien immer noch gute Gewinne erzielen!

    • Die drei genannten habe ich auch:
      Dt. Post: +29%
      Allianz: +40%
      DIC: +50%

      Meine Spitzenreiter sind aber: Apple (+203%), PG (+88%) und LEG (+74%)

  18. Meine Börsen-Aktivitäten habe ich für dieses Jahr (wenn nichts aussergewöhnliches passiert) erst einmal abgeschlossen. Zumindest, soweit es Verkäufe angeht.

    Ich versuche ja immer, gleich mehrere Gesichtspunkte bei meinen Aktivitäten im Auge zu behalten:
    * Die Einkünfte meiner Frau dürfen die Grenze der Familienversicherung nicht überschreiten.
    * Die Gewinne aus Aktienverkäufen sollen möglichst durch entsprechende Verluste kompensiert werden.
    * Neu in diesem Jahr: Beginn der Umschichtung von Einzelwerten in ETFs.

    Alles unter einen Hut zu bringen, ist manchmal nicht ganz einfach und gelingt auch nicht immer in allen Punkten. Aber mit meinem derzeit erreichten Stand bin ich schon recht zufrieden und daher möchte ich da nichts mehr bewegen.
    Ausser vielleicht noch ein paar Käufe, wenn sich die Gelegenheit ergeben sollte. Diese beeinflussen die obigen Punkte höchstens in positiver Richtung.

    Eine Aktivität ist für die nächste Woche noch geplant: Eine Einzahlung freiwilliger Monatsbeiträge(Jan.-Dez.2020) in die DRV für meine Frau.

    Ansonsten bin ich mit der Börsenentwicklung der letzten Wochen recht zufrieden und hoffe darauf, dass das noch ein wenig so anhält. Wobei mein Depot sehr unterschiedliche Entwicklungen zeigt: Manche Werte haben sich von den Tiefständen kaum merklich erholt, andere haben ein mehr als rasantes Comeback gezeigt. Highlight bei mir: Nordex, die sich seit März des Jahres mal eben verdreifacht haben (von ca. 6€ auf über 18€).
    Aber es gibt auch weiterhin genügend andere, bei denen ich auf eine solche Entwicklung noch warte… 😉

    Gruß, Der Privatier

    • Noch eine Frage zu „Die Gewinne aus Aktienverkäufen sollen möglichst durch entsprechende Verluste kompensiert werden“, da ich da noch nie drauf geachtet habe:
      Ich habe nun Verluste in Aktienverkauf realisiert (Aurelius) dem aber kaum Gewinne durch Aktienverkauf entgegenstehen. Daher ist mein Verlusttopf bei der Bank gut gefüllt … Brauche ich nun am Jahresende eine Verlustbescheinigung von der Bank damit die Verluste auch in der Steuerklärung für 2020 berücksichtigt werden?

      • Kurz vorab: Mir ging es mit meiner Aussage darum, die Gewinne aus Aktienverkäufen zu kompensieren. Mir ging es nicht um die Verluste!

        Zu Deiner Frage: Wenn Du die Verluste in deiner Steuererklärung berücksichtigt haben willst, musst Du eine Verlustbescheinigung beantragen. Das ist richtig. Und zwar bald! Frist ist der 15.Dezember!

        Es stellt sich allerdings die Frage, warum die Verluste (aus Aktienverkäufen) in der Steuererklärung auftauchen sollen? Das macht eigentlich nur dann Sinn, wenn Du im Rahmen der Steuererklärung eine Verrechnung durch das Finanzamt mit Gewinnen aus Aktienverkäufen, die in anderen Depots entstanden sind, erreichen möchtest.

        Hast Du aber gar keine anderen Depots oder sind dort keine Aktiengewinne entstanden, bringt die Aktion nichts. Denn auch das FA wird Deine Aktienverluste nicht mit anderen Einkünften verrechnen, sondern in das nächste Jahr vortragen.

        Genau das macht aber auch die Bank, wenn Du keine Verlustbescheinigung beantragst: Sie überträgt den Verlusttopf ins nächste Jahr. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass Du bis zur Höhe dieses Verlusttopfes im nächsten Jahr steuerfreie Aktiengewinne kassieren kannst. Diesen Vorteil hast Du nicht, wenn Du Dir eine Verlustbescheinigung ausstellen lässt. In dem Fall startet der Verlusttopf nämlich im nächsten Jahr wieder bei Null.

        Fazit: Es kommt immer auf die Situation an, ob eine Verlustbescheinigung Sinn macht oder nicht.

        Gruß, Der Privatier

        • Oh Mann! Du hast ja so Recht …. Das kommt davon, wenn man nicht richtig liest (und versteht).
          Ich bin davon ausgegangen, dass das FA bei der Steuererklärung alles in einen Topf wirft – egal was es war (ETF, Aktien, ….). Aber klar – da gab es die Töpfe :-/
          Na gut – et is wie et is – nicht mehr zu ändern.
          Dann taucht der Verlust also gar nicht auf dem Steuerbescheid 2020 auf? Ich frage, weil ich das eigentlich nur gemacht habe, um mit den KK-Beiträgen noch etwas runter zu kommen (über Verringerung des Steuerbrutto)

          • Der Verlust kann ohnehin nur dann im Steuerbescheid auftauchen, wenn Du vorher bei deiner Bank eine Verlustbescheinigung beantragt hast (sonst nicht).
            Aber dann wird ein nicht verrechenbarer Verlust aus Aktienverkäufen zwar im Steuerbescheid auftauchen, aber nicht mit den von Dir gewollten Folgen. Sondern er wird für das aktuelle Jahr als nicht verrechenbar aufgeführt und es erfolgt eine gesonderte Feststellung eines Verlustvortrages für die Folgejahre.

            Die Beiträge für die Krankenkasse wirst Du damit jedenfalls nicht senken.

            Gruß, Der Privatier

      • Moin die Gemeinde
        Bei mir eher nix Neues . Im LR weitgehend Bestandsgleich .
        Aurelius als Aktie noch im Gesamtverlust bis ca. 23 bis 26 Euro REAL .
        Da würde z.B. ein VK mit einen RK , einen Verlust im Aktientopf erzeugen .

        Aber bei z.B. Freenet , leicht REAL im Gewinn ( so ab ca. 17 Euro ) , da geht
        dann aber FA durch § 27 davon aus , das ich da schon ab ca. 13 Euro im Gewinn
        bin .

        Ganz lustig , NRZ . Durch die “ Mutation “ des US REITs , NUR in den D Depots ,
        ist auch ein wechsel zum Zeitpunkt Null , von Aktie auf AIF entstanden , mit
        der Folge : Hier wird auch das Töpfchen von Aktie ( ehemals ) auf Zins/Sonstiges
        Töpfchen geswitcht . Und bei der schattenhaft mitgeschleppten Umstellung auf
        AIF , wird auch erst zum VK Zeitpunkt , die Gewinn/Verlustfrage aufgedeckt .

        Bei Tanger ( auch US REIT ) , werde ich diese Frage wohl erstmal klären müssen ,
        was davon in dem D Depot , Aktie war und einer Mutation unterlegen hat .
        Für das Hin und Her Depot ( IB ) ist es aber wohl noch n.w.v. ein REIT mit der
        weiteren “ Einschätzung “ als Aktie ( eh keine geführten Töpfe bei iB ) .
        Hatte “ Kurzfristig “ mal Aurelius als grösste Position abgelöst ( DS ca. 6 USD )
        ist aber bereits schon wieder deutlich kleiner geworden .

        Naja , in Summe , würde ich wohl auch lieber mit einen Verlust NUR in den
        D-Depots ( mit Töpfchenführung ) ins neue Jahr starten , wie mit einen Gewinn
        ( der dann ja nicht mehr ins neue VAJ mitgenommen werden kann = verpufft einfach zum 31.12.XX ) .
        Max. zum “ Ausfüllen “ des Sparerfreibetrages sollte so ein Gewinn , m.M.n.
        genutzt werden . Am aller aller allerschönsten , ist es aber m.M.n. mit ca.
        Plus/Minus Null das Jahr zu beenden . Meist aber “ Abweichung “ von “ Soll “
        und “ Ist “ . I.d.R. zu jeweils beiden Seiten . Dieses Jahr , mit ca. 10 bis
        15% Down bei den von mir gehaltenen Werten .

        Bei Shell , bin ich zwar jetzt wieder bei dem realen DS EK Preis ca. 15 Euro ,
        aber einer weiteren “ Füllung LR “ sehe ich eher skeptisch entgegen , da meine Einschätzung der weiteren Zahlungsfähigkeit ( = Gewinne ) von Bar Div. aus
        fossilen Energien doch etwas ( nach mehr wie 70 Jahren Zahlungsfähigkeit der
        Shell ) abgenommen hat . Lediglich die weiteren “ Shell-Geschäfte “ z.B. die
        Ladestationen sowie das Gasgeschäft , lassen mich für den reduzierten Anteil ,
        noch ein wenig hoffen . D.h. im Grunde , n.w.v. keine für mich passende
        Glaskugelsicht zum Wert gefunden —–> NIX machen .

        Soweit mein kleines Update der LR Positionen für Jahresendbetrachtungen der
        jeweils individuellen Puzzel-Steinchen . Ca. 1/3 ( oder auch 1/6 bei Paarbetrachtung ) warten eigentlich immer noch auf “ Anlage “ . Aber z.Zt.
        habe ich da keine Eile mit . Evt. werde ich sogar tatsächlich noch etwas in
        ETFs anlegen . Meine paar VWRD ( MSCI Vanguard ) sind ja von ca. 83 auf 103 USD
        gestiegen , aber finde das n.w.v. erstaunlich —> oder auch für mich weitgehend unverständlich bei der Corona-Weltlage . Die für mich eher nachvollziehbare
        Erklärung ist : Da scheinen noch ein paar mehr “ Anleger “ anlegen zu wollen .
        ( Ausweitung der Geldmenge )

        Schönes WE der Gemeinde

        LG Det

        PS , bei Gold , ist mein “ Rebalancing “ ( normal immer so bei ca. 2% Abweichung
        = 40% bei ca. 5% Regelbestand ) auch nicht durchgeführt worden , da mir die Lage
        n.w.v. zu undurchsichtig ist . Jetzt ist der Goldpreis wieder von selber gesunken
        und ich muss über ein “ Rebalancing “ schon wieder nicht mehr nachdenken = EGAL .
        ( kleiner 2% / = 40% Preis-Gewinn bei ca. 5% Asset = keine Handlungsnotwendigkeit )

        • Hallo Det! Schön, mal wieder was von Dir zu hören. Ich hatte schon befürchtet, Dein Hausmeister-Job überfordert Dich dermaßen, dass Du keine Zeit für ein paar Pladereien mehr hast. 😉 Obwohl: Das Rasenmähen ist vorbei, Schneefegen ist noch nicht – da müsste ja eigentlich ein bisschen Zeit übrig sein.

          Ich habe übrigens gerade eben auch meine monatliche Depot-Kontrolle gemacht und mit großer Freude festgestellt, dass die letzten Wochen offenbar richtig gut waren. Hatte ich in der Summe gar nicht so erwartet, auch wenn ich bei einzelnen Titeln schon immer recht erfreuliche Entwicklungen gesehen habe.
          Vielleicht muss ich ja doch vor Jahresende noch den einen oder anderen Gewinn sicherstellen? Das würde allerdings mein schönes „Steuergebäude“ erschüttern. Ich denke, ich hoffe mal auf eine Fortsetzung der Jahresend-Rally und warte mit weiteren Verkäufen bis ins nächste Jahr.

          Was ich überhaupt mit meinen Depots geplant habe, schreibe ich dann am Montag in einem gesonderten Beitrag.

          Gruß, Der Privatier

          • Hallo Peter
            Eigentlich passiert halt nix . SABO schieben ist rum , Schnee-fegen ist
            NOCH ( kommt aber bestimmt bald ) nicht , und die “ Beschäfftigung “ mit
            “ Ruhensregeln “ für unterbrochene ( ruhende ) Gewerbetätigkeiten sind
            vermutlich so individuell und komplex , das es eher nicht von Interesse ist .

            Holzschuppen ist mit Holz gefüllt , der Winter kann also kommen .
            Und da ich im Moment eh mehr auf Reisen bin ( überwiegend in D-Land ) ,
            kann auch die normale ( Gas ) Heizung die Hütte warm halten .

            Für mich also eher eine Zeit der “ Sortierung “ . Genauso sortiere ich
            mich gerade in den Depots . Tanger war doch noch sehr erfreullich , obwohl
            ich dort eine lange Zeit zittern und bibbern musste ( ohne Winterfrost ) .
            Und Lars hat mit seinen Tankern , bestimmt mehr %te gewonnen , wie ich
            mit meinen paar Tangers .

            Seine MUX waren ja eigentlich auch in den letzten Monaten schöner mit anzusehen , wie mein Preis-Verfall der Aurelius Position ( ist jetzt
            wieder meine grösste Posi , nach reduzierung der Tanger Position ) die
            doch noch wieder etwas zugenommen hat ( Sowohl im Bestand , wie auch im
            Preis ) . Ich hoffe da ja n.w.v. auf ein einsetzen der Bar Div. Zahlung .
            Ggf. auch vergeblich . Time will tell .

            Neben den Börsengeschehen , schaue ich mich aber auch mal wieder IM LAND
            nach LAND um = Real Estate ( Daher auch eher weniger Zeit zum plaudern ,
            da ich ja die Ruhezeiten auch mal wieder per aktiv-Reisen nutze ) .
            Natürlich mit “ Einwilligung “ meiner Chefin , die aber n.w.v. lieber ihrer
            “ Halbtagstätigkeit “ nachgeht , somit mehr “ Zuhause “ bleibt .
            Mann muss ja auch nicht immer alles mit Frau zusammen machen .

            Dann hat Mann dann auch mal wieder mit Frau etwas mehr zu plaudern , was
            beim SABO schieben eigentlich schon weitgehend an NEU , aufgebraucht war .
            Langweiliges Halb-Rentner-Leben halt , eigentlich ohne besondere Vorkomnisse .

            Zusätzlich habe ich aber auch noch den weiteren 24/7 Hilfestellungsfall ,
            der aber bereits weitgehend ins normale Leben ( zumindest den äusseren
            Anschein nach ) zurückgefunden hat . Aber da fehlt dann halt auch die
            “ Plauderei “ zwischen Mann und Frau wegen Entfall eines Teils .
            Und Hilfestellung ist dann halt auch nur Hilfestellung und kein Ersatz .

            Aber “ Endlichkeit “ wird einem dann immer mal wieder vor Augen geführt .
            Somit bleibt in der Rückspiegelbetrachtung für 2020 , wiedermal ein doch
            eher Ereignisreiches ( wenn auch nicht unbedingt GUTES ) Corona Jahr 2020 .

            Für die Depots , habe ich jedenfalls keine grösseren Änderungen geplant ,
            und 10 bis 15% Minus auf ca. 20% Vermögensmasse ( Haushaltsvermögensanteil
            nur ca. 10% ) , bedeutet REAL ja auch nur 2 bis 3% Verlust . Wenn auch nicht
            unbedingt schön , dann zumindest noch ohne grössere Probleme verschmerzbar .
            Den Sparerfreibetrag werde ich aber wohl in den D Depots noch im VAJ
            ausfüllen können . Der Wert/ Kaufkraftverlust der Liquidität , schmerzt mich da eigentlich etwas mehr . Aber für unverhofft kommt oft , muss halt auch
            noch etwas Liquidität vorgehalten werden . 5 bis 10 Jahre Kühlschrankfüllung
            incl. NK wären wohl z.Zt. noch an “ Liquiditäts-Verbrauch “ machbar -> Genug ,
            für weitere 5 bis 10 Jahre , auch ohne weiteren 1 Cent Zustrom an Einkommen .
            Somit wieder mal etwas mehr EGAL und wieder ein Jahr weiter dem Abhang entgegengekommen . Quasi dahingesegelt betr. der Frage “ Wann ist Genug “ .

            Bleib Gesund

            LG Det

  19. Hallo Privatier
    Ist Deine Frau freiberuflich tätig …. oder wie kommt es bei Dir zur Familienversicherung?
    Wenn ich mich richtig erinnere, bist Du jetzt in der (gesetzlichen) Krankenversicherung
    der Rentner, demnach ist Deine Frau bei Dir also familienversichert (?)

    • Ich war schon immer in der gesetzlichen Krankenversicherung. Seit einiger Zeit in der KVdR, eine gesetzliche Pflichversicherung. Und meine Frau ist bereits seit einigen Jahren über mich kostenfrei in der Familienversicherung mitversichert.

      Aber nur so lange, wie sie die Einkommensgrenze von 455€/Monat (für 2020) nicht überschreitet. Die würde sie aber mit Kapitaleinkünften überschreiten, wenn ich nicht seit etlichen Jahren jedes Jahr eine sehr genaue Planung veranstalten würde. Das werde ich dann für 2021 noch ein letztes Mal machen, danach wird meine Frau ebenfalls in die KVdR aufgenommen werden.

      Gruß, Der Privatier

  20. Vielen Dank für Deine persönliche Erklärung zum Thema „Familienversicherung“.
    Ich wusste gar nichts von den Einschränkungen im Bereich einer Familienversicherung,
    allein aus dem Grund, weil meine Frau und ich seit mehr als 10 Jahren eigene
    Versicherungen haben.
    In der Phase, wo sie familienversichert war, hatten wir kleine Kinder und sie war da nicht berufstätig. Außerdem hatten wir zu dieser Zeit bei Weitem nicht die Kapitaleinkünfte,
    die wir heute haben. So sind mir diese Einschränkungen damals gar nicht aufgefallen.
    Gruß von Mindblog

  21. Hallo Privatier,

    ich bin jetzt 56 Jahre alt, und mein AG möchte mich Abfinden zum 31.03.2021, was soweit in Ordnung ist am 27.03.21 werde ich 57 Jahre alt sann würde ich ein Dispo Jahr nehmen und mich zum 1.4.22 (58) Arbeitslos melden soweit so gut aber mein AG Zahlt die Abfindung nach Alter, das Heißt Je älter man ist desto weniger Bekommt man. Und jetzt meine Frage wenn ich zu 28.02 2021 gehen würde könnte ich die höhere Abfindung bekommen (+8.000€) aber dann hätte ich 13 Monate Dispojahr nötig um das alter von 58 zu erreichen gibt es da ein Schlupfloch um die 13 Monate ohne finanzielle Nachteile sich mit 58 Jahren Arbeitslos zu melden? Eventuell mit Krankheit?
    Gruß André

    • Wie sich der Bezug von Krankengeld auf ein Dispojahre auswirkt, ist im folgenden Beitrag beschrieben https://der-privatier.com/arbeitslosengeld-alles-im-rahmen/

      Ich will den Bezug von Krankengeld nicht als Schlupfloch bezeichnen, das würde ja eine geplante Krankheit voraussetzen. Aber sollte man wirklich gegen Ende des Beschäftigungsverhältnisses erkranken und erst einen Monat danach gesundheitlich wieder hergestellt sein, dann würde das Dispojahr erst mit dem Ende der Krankheit / des Krankengeldbezuges starten.

  22. Moin Peter
    Mal wieder etwas Zeit für ein wenig Plauderei .
    Angefangener Jahresrückblick :

    Ziel 2020 —> Umschwung PKV in GKV , weiteres Rebalancing
    von UN Beteiligung Aktiv zu UN Beteiligung mehr Passiv .

    Soll/Ist Vergleich
    —> Als AN , wieder im “ Pflichtversicherungsverhältnis GKV “
    somit Ziel GKV vor 55 im Plan . Etwas Leidlich ist die zusätzliche
    Aufrüstung der Versicherung GKV , mit Leistungen der analogen PKV
    = Zusatzversicherungen Luxus Zahn/Einzelbett und Chefarzt sowie AKV .
    Insbesondere bei Zahn , sind da doch wieder ein paar Wartezeiten zu
    beachten .

    In Summe ändert sich die Versicherungsprämie PKV zur GKV mit den dann
    angeschlossenen Zusatzpaketen ( bei DS AN-Lohn um Brutto 3k / oder 4k
    mal sehen was besser passt für AG und AN / pro mon. ) , irgendwie auch
    nicht so richtig . Nur halt anders aufgeteilt .

    50% AN Anteil von GKV Beitrag , 50% AG Anteil vom GKV Beitrag ,
    100% AN Anteil bei den Privatier ( PKV ) – Zusatzpaketen Luxus
    und ( PKV ) Anwartschaft-Aufrechterhaltung ohne Gesundheitsprüfung .

    Aber Option für kleineren Lohn vom AG an AN , schon mal eröffnet .
    Sind ja unruhige Zeiten ………….insbesondere beim Einkommen .

    Vorsorgeschutz Risiko KV , somit :
    Sollte also das Privatier/Rentner zvEinkommen , wieder in einen Bereich um
    1,5k/mon. fallen ( eigentlich geplanter Normalfall ) , wäre zumindest
    die % Bebeitragung der GKV 18k p.a. mal ??? 16% = 2880/12 = 240,00 Euro/mon.
    doch auch im Alter , ein ggf. einfacher zu tragender Betrag ( ohne Luxus ) .
    Selbst bei einer ggf. “ freiwilligen “ GK Versicherung ( 9/10 Grenze = Entfall ) .

    Eine Krankenversicheung in Deutschland ist immer Pflicht !!!

    Ob diese Pflicht dann bei der GKV oder PKV wahrgenommen wird = M.M.n.
    Individualfrage . Für Arbeitnehmer mit Einkommen aber bis Höchstgrenze
    auch PFLICHTIG bei der GKV . Für Arbeitgeber ohne Einkommen , aber auch in der
    PKV mit einen Regelbeitrag unterlegt . Für Arbeiter ohne Einkommen , z.B. bei
    “ Haushaltsnahen “ Arbeitgebern mit leichten Hausmeistertätigkeiten beschäfftigt ,
    könnte aber auch eine freiwillige Vers. bei der GKV die erste Wahl sein .
    Wird sich wohl erst noch zeigen , was die bessere Wahl für eine
    Pflichtversicherung in Deutschland war/ist . Alle Optionen wieder geöffnet ,
    via AN “ KV-Pflichtversicherungsverhältnis VOR 55 “ .
    Und mein Haupt-AG ist auch froh , das ich mal wieder ausser Haus komme .
    Hauptsache die “ Pflichtarbeiten “ können auch weiterhin erledigt werden .
    Ob mit oder ohne GKV Pflicht !!! Soooo einfach sieht das der AG .
    Für mich auch kein grosser Unterschied bei den “ Weisungsgebundenen “
    Arbeiten . Aber dafür mit 30 Tagen Urlaubsanspruch im Jahr . Mal sehen
    ob ich die auch nehme . Und insbesondere auch : Mit oder ohne AG Teilnahme ???
    Nicht das sich “ Weisungsgebunden “ auch im Urlaub noch fortsetzt …………
    Wieder Fragen über Fragen fürs neue Jahr .

    LG Det

    • Da scheint der Wechsel zur GKV also jetzt gelungen zu sein. Sehr schön.
      Und wie sehen die Perspektiven für due Zukunft als Rentner aus? Hast Du auch Ausssichten auf die KVdR? In welchem Alter hast Du denn jetzt gewechselt?

      Gruß, Der Privatier

      • Immer kurz vor knapp Peter . Pers. Zukunftsaussicht KVdR , evt. wenn
        dann meine Amortisationszeit abgelaufen wäre = KVdR wohl eher NEIN .
        ( Wähle da also wohl eher den KVdR Schutz ab . Zugunsten früheren
        Amortisationslauf , nächster Anfangslauf z.Zt. letztes 3tel vom 3tel
        Langlebigkeitsschutz mit 60 / 62 / 67 = ca. in 5 / 7 / 12 Jahren ,
        als Inflationsausgleich/Kaufkraftverlustausgleich für das 3tel ).

        Aber evt. muss da ja auch nochmal nachrebalanct werden , ansonsten
        werde ich wohl kein weiteres Erbvermögen vom Nachwuchs zum
        Langlebigkeitsanteil verschieben . DS Rentner an zvE ist m.M.n. GENUG .
        Kann dann bei Bedarf noch die Kühlschrankfüllerin MIT KVdR machen .
        ( Also irgendwie doch so eine Familienversicherung , nur OHNE Fam. Vers. )
        Haushaltseinkommen wird sich wohl auch nicht so stark ändern .
        Ausser die Zahler wollen weiterhin nicht zahlen —-> Abwarten .

        Perspektive für die Zukunft , ist im Grunde die gleiche Perspektive
        wie in der Vergangenheit . Für mich hat sich da eigentlich nicht
        viel geändert = Überwiegend ruhiges , langweiliges Leben .
        Mal mit , mal ohne SABO schieben .

        LG Det

  23. Mal was ganz anderes (Lkw-Technik), aber passend zum Monat:
    „Mercedes-Benz hielt dagegen besonders lange an nicht kippbaren Frontlenker-Fahrerhäusern fest. Wegen ihrer vielen über das gesamte Fahrerhaus verteilten Wartungsklappen bekamen diese Lkw von Fahrern und Mechanikern schnell den Spitznamen „Adventskalender“. Noch bis 1984 wurden von Mercedes-Benz Frontlenker-Modelle mit feststehenden Kabinen hergestellt.“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Motorhaubenbauform_bei_Lastkraftwagen_und_Bussen#Frontlenker
    Na ja, ich bin ja auch Daimler-Investor 😀

    • Ich ja im Moment leider nicht mehr ( verpasst ) , aber kann ja noch wieder
      kommen . In Daimler habe ich trotzdem investiert ( Rep. ohne Adventskalender ) .

      LG Det

  24. Das Jahr neigt sich zu Ende und es stellt sich die Frage der steuerlichen Optimierungsmöglichkeiten. Aufgrund Corona sind einige ETFs bei mir im Verlustbereich. Ich beabsichtige diese zu verkaufen und danach gleich wieder zu kaufen. Der dadurch realisierte Verlust lässt sich dann verrechnen mit vorhandenen Zinseinnahmen, da ETFs nicht in den Aktienverlusttopf kommen sondern in den sonstigen Verlusttopf. Hat das ganze einen Haken? Habe ich einen Denkfehler?

    • Einen Denkfehler gibt es da nicht. Ich habe diese (und andere) Möglichkeit einmal in einem inzwischen etwas älteren Beitrag auch einmal beschrieben:
      https://der-privatier.com/steuerplanung-episode-iv-mittel-zur-planung

      Von daher: Kein Denkfehler, aber gewisse Risiken/Nachteile kann man nicht ausschliessen. Im Wesentlichen fallen mir dazu spontan ein:
      * Der Kurs des betreffenden Wertpapiers ändert sich zwischen den beiden Transaktionen zum Nachteil.
      * Die Gebühren, die durch An-/Verkauf entstehen, sowie ein möglicher Spread zwischen An- und Verkaufskursen wirken nachteilig.

      Aber ansonsten praktiziere ich das auch gelegentlich, jedoch eher im Aktienbereich. Für die „Sonstigen Gewinne/Verluste“ gibt es auch noch den Stückzinstrick:
      https://der-privatier.com/kap-10-8-5-der-stueckzinstrick

      Gruß, Der Privatier

    • Evt. noch beachten , ein Sparerfreibetrag gilt für 1 VAJ .
      Kann also auch nicht mit ins nächste Jahr genommen werden .
      Und gilt pro Person .

      LG Det

  25. „Hat das ganze einen Haken? Habe ich einen Denkfehler?“

    Nein, diese realisierten Verluste können mit Zinseinnahmen, Dividenden oder mit Gewinnen aus anderen Fonds verrechnet werden.

    Gruß
    Lars

  26. Bei allem Corona-Lockdown, diese Woche ist voller Investor-Frühstücke 🙂
    Normales Frühstück: Kaffee + Zigarette.
    Investor-Frühstück: Kaffee + Zigarette + Wertpapierabrechnung.

    Mo (Abrechnung kam aber schon am Sa. zuvor): LYX0AG, Persimmon.
    Di: Main St Capital, McDonald’s, AsiaPacific ETF.
    Mi: RDS.A
    Do: Invesco Morningstar US Energy Resources MLP ETF
    Fr: WesternPacific Bank, BP, iShares Real Estate Mortgage ETF.

    Jahresendrallye halt 🙂

    • Da sieht man wieder einmal, wie unterschiedlich man Ereignisse wahrnimmt:

      Was Dir offenbar ein gewisses Vergnügen bereitet (nämlich der tägliche Eingang gewisser WP-Abrechnungen), empfinde ich mittlerweile als ausgesprochen lästig!

      Und dabei dürften es bei mir eher weniger Abrechnungen sein als bei Dir, wenn ich mir Deine obige Liste so ansehe. Ich habe bei mir für das Jahr 2020 mal grob zusammengezählt und komme auf durchschnittlich eine Abrechnung/Buchung pro (Börsen-)Tag, also ca. 250 Stück. Und zwar ohne Crowdinvesting, ohne Optionshandel, ohne Kontoauszüge und ohne monatliche Reports o.ä..

      Für mich ist das deutlich zu viel und mit ein Grund für meinen angestrebten Depotumbau: https://der-privatier.com/geplanter-depot-umbau/

      Gruß, Der Privatier

      • Umbauen tue ich auch, vor allem durch Sparpläne auf Dividenden-ETFs (2×500/mo). Gelegentlich auch Verkäufe/Käufe.
        Für die Sparpläne muss halt jeden Monatsersten genug Deckung im Verrechnungskonto sein, und die entwickelt sich eben durch solche Ertragseingänge (aktuell 1627, also Januar und halber Februar schon gedeckt).
        Aber stimmt schon, nach gerade 2.5 Jahren im Geschäft freut mich jede Ertragseinbuchung. Lästig sind vor allem die ab Februar wieder fälligen REIT-Reklassifizierungen, die n Storni und 2*n Neubuchungen umfassen, wobei der Saldo meist im +/- Centbereich wackelt… 🙁

  27. Mir stellt sich jetzt ultimativ die Gretchenfrage: „Wie hältst du’s mit der Lebenserwartung“? Antwortfrist bis 12.2.2021.

    Es geht um die Siemens-Betriebsrente, die habe ich aus Steuergründen auf 2021 hinausgeschoben, aber das kommt ja bald.
    Ich bin 64, Raucher, Rotweintrinker. Corona-Risikogruppe.

    Optionen:
    (1) 46k als lebenslängliche Rente, 15k in 1 oder 10..12 Jahresraten
    (2) 61k in gleichen Jahresraten
    (3) 61k als lebenslängliche Rente

    „Lebenslänglich“ in (1) und (3) amortisiert sich in gut 14 Jahren, also ca. 78. Jahresraten sind vererbbar.

    Wenn ich so die Nachrichtenlage zu Corona verfolge, tendiere ich zu (2) in 12 Raten (um die Steuer zu strecken). So kommen jährlich gut 5k brutto rein, die ich nach bestem Wissen und Gewissen investieren kann (zugunsten der Erbmasse). Bis zum Tod.
    Danach entfallen natürlich KV und PV wegen Wegfall des Risikos.
    Die restlichen Raten, falls vorhanden, gehen direkt in die Erbmasse ein.

    Ich glaube, ich wähle (2) über 12 Jahre.

    • Hallo suchenwi,

      Dank der Gesetzesänderung zum 1.1.2020 (monatlicher Freibetrag in der KV für Betriebsrenten; ~€ 159,xx für 2020; ~€ 164,xx für 2021) wird doch Variante (1) wieder sehr attraktiv:
      – vermutlich Rentenfaktor ~170 für die € 46k (könnten ~€ 240,-/ Monat vor EkSt sein)
      – die € 15k auf ein bis drei Jahre ausbezahlt (pers. lieber als Einmalbetrag, das bedeutet dann sofortige Verfügbarkeit mit Minimierung vom Kaufkraftverlust).
      Falls der Rentenfaktor wesentlich höher als 170 ist, dann passt meine Idee nicht mehr so ganz.
      Die Amortisation von Variante (3) dürfte wohl deutlich länger sein als bei 14 Jahren, da für die € 15k der Rentenfaktor eher über 400 liegen dürfte (Unterschied BAV vor bzw. nach 2004/ 2005).

      LG FÜR2012

      • Stimmt, Faktor 170.
        Das GKV-Betriebsrentenfreibetragsgesetz macht in der Tat einen großen Unterschied: beim Freibetrag 2021 von 164.50 fällt bei mir nur auf 109€ voller KV-Beitrag an (PV allerdings auf alles).
        Für Raten-Kapitalzahlungen fallen dagegen 120 Monate lang volle Beiträge auf 1/120 des Zahlbetrags an. Also doch besser (1) 🙂

        • Gerade noch mal rumgesurft: die Siemens-bAV versteuert alle Renten, ob monatlich oder in Raten, vorab („Lohnsteuer“).
          Anders als z.B. die VBL (öD): die lässt mich versteuern.
          Egal, letztlich regelt das der ESt-Bescheid…

    • Hallo suchenwi
      …….warte…..warte…..warte…….ich putz nochmal die Glaskugel…….
      Neeee Nebel geht nicht wechhhhhhh……….
      Aber so ultimative Gretchen ( oder auch Glaskugelfragen ) beantworten sich
      doch in der Regel wie von selbst .

      * Ich brauche Langlebigkeitsschutz und wähle daher 3)
      * Ich brauche Erbmasse und wähle daher 2)
      * Eh gehuppt wie getuppt ( also ob 2 oder 3 ) und wähle daher 1) und mache
      ..mit dem Enkel ( für die 15k ) , noch ne schöne Runde um den See .

      Und wenn die Jahresraten in 1) und 3) eh nur noch zum vererben sind , spielt
      doch auch die Wahl , ob erst genommen und dann zum Erbteil rebalanct ,
      oder in gleichen Jahresraten genommen und dann rebalanct , oder Teils/Teils
      wie bei 1) ( für den Auszahlteil ) , eigentlich doch auch keine grosse Rolle
      mehr ??? Wenn Du es selber eh nicht mehr verbrauchen willst , ist es doch
      m.M.n. eh gehuppt wie getuppt .

      Ich pers. würde natürlich erstmal nach besten Wissen und Gewissen verbrauchen .
      – Erstmal den Teil abschmelzen der “ Unbelastet “ ist ( Bei Bedarf ) .
      – Dann den Teil , der “ Belastet “ ist , ggf. TEILWEISE zum Langlebigkeitsteil ..rebalancen ( z.B. via Einkommensprüfung , hin zum zvE )
      – und dann natürlich auch schauen , ob eine 5tel Regelung , 10tel 12tel Regelung ,
      ..oder ggf. lebenslängliche Regelung , die für mich pers. “ BESTE “ ist .

      Vermutlich würde ich mich eher bei 1) fragen , wie da der Auszahlteil auf
      meine pers. Einkommens-Situation , beim zvE behandelt wird .
      Pers. mag ich ja am liebsten “ Unbeachtlich “ . Verbrauchen kann man das
      ja auch . Manchmal reicht sogar 1 mal “ Unbeachtlich “ wieder für 10 bis 20 Jahre
      abschmelzen/verbrauchen , ohne weiteres Einkommen ( Kommt immer ein wenig auf die
      “ Unbeachtlichen Assets “ an ) . Vererben/verschenken kann man das aber auch .
      Auch wenn da mal in einem VAJ der Gewinn beim VK , “ Unbeachtlich “ war .

      Soooo gehts dann von Jahr zu Jahr , bis dann mal festgestellt werden kann , ob der
      Erbe , doch noch wieder einen neuen “ Unbeachtlichen “ Anteil , verbrauchen kann .
      ( Schenkungen z.Zt. auch alle 10 Jahre wieder , Grenzen beachten ) .

      Time will tell

      Allen eine schöne Weihnachtszeit , bleibt Gesund .
      ( Sch….Carola……2020 = Unverhofft kommt halt doch oft )

      LG Det

  28. Suchenwi, im Hinblick auf deine Erbinnen gibt es ab diesem Jahr noch eine Gesetzesänderung, die viel bedeutsamer sein könnte als der ziemlich kleine Freibetrag bei der Betriebsrente: Das Angehörigen-Entlastungsgesetz. Ob das für dich relevant sein könnte, hängt von deinem persönlichen Lebensstil ab (und auch vom Zufall ab). Dazu musst du einfach mal verschiedene Szenarien durchspielen.

    Szenario 1: Suchenwi sitzt jeden Tag 12 Stunden kettenrauchend am Monitor, trinkt viel Rotwein und zockt mit CFDs und Bitcoins und berichtet regelmäßig beim Privatier über seine Börsenerlebnisse. Mit 79 wird das Depot siebenstellig, doch dann bekommt Suchenwi vom Börsenstress und vom Rauchen einen Herzinfarkt und muss ins Pflegeheim – Pflegestufe 3. Durch den hohen Eigenanteil an den Pflegekosten wird das Depot aufgebraucht – nach weiteren zehn Jahren kommt der letzte Bus und die Erbinnen gehen leer aus.

    Szenario 2: Suchenwi verkauft alle Aktien, kauft drei thesaurierende ETFs und außerdem ein Riese-und-Müller Charger3 GT Touring E-Bike für 5k€. Das Depot mit den ETFs schenkt er seinen Erbinnen, gibt das Rauchen auf und gönnt sich nur noch ein Viertele Bordeaux abends nach der täglichen Radtour um den Bodensee. Suchenwi ist gesund und fit , doch dann mit 79 passiert leider ein Radunfall – schwere Kopfverletzung. Suchenwi muss ins Pflegeheim – Pflegestufe 3. Er bekommt das gleiche Zimmer und die gleiche Versorgung wie in Szenario 1, aber muss nichts zuzahlen, weil suchenwi kein Vermögen mehr hat. Die Pflegekasse zahlt alles. Die Töchter müssen nur dann zahlen, falls sie mehr als 100k verdienen. (Das kann natürlich passieren, aber da gibt es dann wieder andere Reduktionspotentiale)

    Was hat das mit der Betriebsrente zu tun ? Nichts. Die Betriebsrente ist irrelevant. Die eingesparten Beiträge aufgrund des Freibetrags reichen gerade für drei Päckchen Zigaretten. Hier geht es um das Gesamtvermögen. Im Fall der Fälle haften Kapitalisten mit ihrem Kapital, auch wenn sie schon jahrzehntelang in die Pflegekasse eingezahlt haben.

    Frohe Weihnachten ! Und immer gesund und optimistisch bleiben. !

  29. Lieber Privatier,

    da man hier immer wieder tolle Antworten bekommt, möchte ich gerne eine Frage zur ausländischen Quellensteuer stellen, den irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Ich beziehe Dividenden aus den USA, bei denen gleich 15% Quellensteuer einbehalten werden. Da ich aber in Deutschland seit einigen Jahren mit meinen Einnahmen knapp unter dem Steuerfreibetrag liege, zahle ich keine Steuern in Deutschland. Kann ich mir die Quellensteuer aus den USA dennoch zurück holen, oder sind diese weg? Vielen Dank für die Antwort und einen schönen Jahresausklang!

    • In irgendeiner Plauderecke , hatte wir das Thema schon mal .
      Allerdings keine Ahnung mehr WO ??? ( evt. einfach mal suchen ??? )
      Aus der ( schwachen ) Erinnerung :
      Die 15% sind eigentlich 30% Quellensteuer USA , und werden
      nur via DBA in D , auf 15% KAP-Steuer-Anteil abgeregelt .
      —–> Komplex

      LG Det

  30. Die 15 prozentige Quellensteuer ist nur mit der Abgeltungssteuer verrechenbar. Falls du im betreffenden Jahr keine Abgeltungsteuer zahlst, verpufft die Quellensteuer. Sie ist auch nicht vortragbar auf das nächste Jahr. Eine Rückforderung bei den USA selbst ist auch nicht möglich. Das geht nur dann, wenn Quellensteuer über 15% einbehalten wird. Dies ist dann allerdings sehr aufwändig und lohnt sich nur bei größeren Beträgen.

  31. DRIP (Dividend Re-Investment Plan) ist eine niedliche Abkürzung („tröpfeln“).
    Heute kamen die Abrechnungen für die BlackRock Capital-Dividende ($BKCC) zum 30.12.2020 rein (netto, in EUR):
    13.09 Bardividende
    -25.76 Steuern+Gebühren (10€) für 28 Stk. DRIP
    Saldo -12.67
    Immerhin, die 28 Stk. hatten einen Kaufwert von 61.29, also habe ich sie quasi mit 79% Discount bekommen.
    BKCC macht das seit Juni, man kann an den Stückzahlen den Zinseszinseffekt erkennen: Juni 26, Sept. 27, Dez. 28.
    Aber trotzdem hoffe ich, dass sie bald wieder auf volle Cash-Dividenden zurückgehen… 🙂

  32. Luxusproblem – Eure Meinung.
    1. Frau ist, da ohne EK bei mir familienversichert.
    2. Erträge aus Aktien und Dividenden in 2020 insgesamt negativ
    3. Anteilige Mieterträge etc. unter 445 Eur Grenze.

    Problem: Anfang Februar Puts auf Dax gekauft. Der ist durch die Decke gegangen. März, April, Mai grössten Teil mit Gewinn verkauft. Restanteile mit „Verlust“ (2.000) am Jahresende verkauft. In den 3 Monaten aber 60.000 Eur Gewinn.

    Also keine regelmässigen Erträge, aber Frau anteilig natürlich in den drei Monaten mit 30 KEur mit dabei.

    Was bedeutet das für die KK?
    Drei Monate Beiträge nachzahlen?
    Oder greift da die drei Monatsregel (sonst keine Erträge mit Optionen)? Also keine Nachzahlung.
    Oder muss ich für das ganze Jahr (in summe dann Beiträge für ca. 33K Einkommen bei der Frau) blechen?
    Wenn die dreimonatsregel greift: Muss ich das der KK trotzdem mitteilen?

    Ich hatte die Jahre davor keine Kapitalerträge oberhalb der Freibeträge, nur in 2020 einfach mal Glück gehabt.

    Danke fürs Feedback

    • Moin Beeblebrox,

      schau bitte einmal in das Kapitel 8.4 „Familienversicherung der Krankenkasse“. Da findest Du einige Antworten auf deine Fragen und ganz besonders die Hinweise/Informationen von Swantje B. durchlesen.

      Im §10 Abs.1 Satz 5 SGB V steht: …

      5. kein Gesamteinkommen haben, das regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches überschreitet …

      Ich vermute deine Aussage „Regelmäßig“ bezieht sich hierauf, im oben genannten Blog wird das auch angeschnitten/diskutiert.

      Aber:
      Ihr habt gegen den §206 Abs.1 Satz 1 Nr.2 SGB V „Auskunft – und Mitteilungspflichten der Versicherten“ verstoßen.

      (Ist jetzt meine persönliche Sicht/Vermutung:)
      Die Familienversicherung wird ab März 2020 nicht mehr möglich gewesen sein, da die max. Jahreshöhe zur Familienversicherung allein schon in einem Monat überschritten war. (insgesmat waren das min. 3 Monate)
      Die KK könnte nachträglich einen Beitrag auf Basis einer freiwilligen Versicherung ab März 2020 berechnen und nachfordern.

      Ich würde nächste Woche (nicht aufschieben!) mit der KK die Situation besprechen, selbst wenn deine Ehefrau die KK-Beiträge nachzahlen muss, könntet ihr über die Einkommenssteuererklärung einen Teil der Beiträge eventuell zurückbekommen.

      Gruß
      Lars

      PS:
      „2. Erträge aus Aktien und Dividenden in 2020 insgesamt negativ“ … ist das auf deine Ehefrau (wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Gesamtjahr 2020) abgestellt?

    • Ich beginne hier einmal mit der letzten Frage von Lars:

      Wenn es stimmt, dass die „Erträge aus Aktien und Dividenden in 2020 insgesamt negativ“ waren, dies auch nachgewiesen werden kann und dies auch für die Ehefrau zutrifft, so sehe ich keinen Handlungsbedarf.

      Weiterhin wäre zu prüfen, inwieweit evtl. doch vorhandene positive Einkünfte tatsächlich der Ehefrau zugeordnet werden können bzw. müssen. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Einkünfte über ein Einzeldepot der Ehefrau oder über ein Gemeinschaftsdepot erzielt wurden. Geschickter wäre es daher, solche überdurchschnittlichen Einkünfte in einem Einzeldepot des Ehemanns entstehen zu lassen.

      Ist dies aber alles nicht zutreffend und der Ehefrau sind entsprechend hohe Einkünfte als Kapitalvermögen zuzuordnen, so wird die KK im ersten Ansatz sicher die Familienversicherung aufheben und stattdessen eine eigene freiwillige Mitgliedschaft begründen.

      Man kann sicher versuchen, das Argument der „nicht-regelmässigen“ Einkünfte anzuführen, das wird aber sicher schwierig. Denn die Regelmässigkeit bezieht sich in erster Linie auf nicht-selbstständige Tätigkeiten oder Einkünfte aus V+V, die in der Regel monatlich fliessen. Hier kann man sehr einfach feststellen, welche Zahlungen normalerweise fliessen und welche aus dem Rahmen fallen.
      Bei Kapitalerträgen sieht das aber anders aus: Bei deutschen Wertpapieren werden Zinserträge und Dividenden in der Regel nur einmal jährlich gezahlt. Dennoch zählt dies als regelmässig und wird auf 12 Monate verteilt. Die Krankenkassen nehmen daher zu Berechnung ganz einfach die Jahreseinkünfte.

      Man kann aber sicher versuchen, die besondere Einmaligkeit von ganz speziellen Ereignissen darzulegen und die Krankenkasse davon zu überzeugen, dass diese keine Berücksichtung finden sollten. Der Erfolg ist ungewiss…

      Gruß, Der Privatier

    • Ich schliesse mich da Lars und Peter an .
      Kleiner Zusatzgedanke , da m.M.n. immer ein wenig in Vergessenheit gerät :
      Die Familienversicherung ist KEINE EIGENE VERSICHERUNG .
      Sie hängt i.d.R. von den HAUPT-Versicherten ab , und nur evt.
      ( = Zusätzliche Bedingungen müssen erfüllt sein für die Fam. Vers. ) kann
      noch ein ( oder mehrere ) zusätzliche/s Mitglied/er sich da Reinkuscheln .
      Das ist Quasi so ein wenig , wie in einer Wohnung . Da gibt es auch
      i.d.R. “ Jemand “ der den Mietvertrag unterschreibt = Vertragspartner
      ( und i.d.R. auch in der Haftung , m.M.n. auch für die KK-Mitreisenden ) .

      Wenn natürlich gut Begründbar ist , das nur ein zufälliger Blitzeinschlag
      ein AUSSERGEWÖHNLICHES UNTERKRIECHEN erfordert = Abweichung von der Regel ,
      durch ggf. “ EINMALIGES EREIGNIS “ kann evt. auch ein
      “ Explodieren von Optionen “ als Abweichung von der Regel gesehen werden ???
      !!! KEINE AHNUNG ( ob da die KK nicht bei der Option des hörens , explodiert ) !!!
      Vermutlich würde ich aber trotzdem DIESES Gespräch , nicht unbedingt auf die
      lange Bank schieben ( Insbesondere VOR FA-lauf ) . Da bin ich ganz bei Lars .

      ( Hinweis : Bei besonders genervten SB , könnte da m.M.n. auch mal schnell die
      Gefahr der Annahme eines Sozialbetruges durch die Luft wehen = Straftatbestand ,
      hoffentlich bleibt dann die “ Annahme “ nicht auch so im Raume stehen………..
      = Ich habe aber NULL AHNUNG von KK-SBs , und würde mich wohl auch SOO VERHALTEN .
      Halt AHNUNGSLOS , schützt zwar vor Strafe nicht , aber hält eine Sicht auf
      “ Vorsatz “ deutlich kleiner . “ VORSATZ “ = Mit “ Wissen “ und “ Wollen “ )

      Um nochmal auf den Anfang “ Luxusproblem “ zurückzukommen . Manchen Luxus
      braucht man ja auch einfach nicht …………………..

      LG Det

  33. Hallo,
    ich weiß jetzt nicht so genau ob dieser Bereich der richtige ist, aber ich probiere es einmal. Nachdem mein Weg zur Abfindung nun klar ist und diese demnächst ausbezahlt wird, würde ich gerne einen größeren Teil risikolos als Festgeld, Tagesgeldkonto o.ä für ca. 2-5 Jahre anlegen. Zur Zeit finde ich aber max. 0,25% bei 2 Jahren und 0,4% bei 5 Jahren Anlegedauer bei vertrauenswürdigen Instituten(Bank). Gäbe es dazu gute Alternativen, die ebenfalls risikolos sind?
    Vielen Dank

    • Hallo, der Bereich ist eher alt – es gibt inzwischen einen neueren Bereich der „Plauderecke“. „Der Privatier“ kann es ggf. verschieben.

      Zum Thema: risikolos mit Rendite geht natürlich gar nicht – ich würde sogar fast sagen, dass es risikolos gar nicht gibt, sondern nur sehr risikoarm. Auch ist die Inflation bei Renditebetrachtungen immer mit zu berücksichtigen (diese liegt aktuell, je nach Berechnung, bei 0-2%).
      Also: ich persönlich würde aktuell Festgeld oder Tagesgeld nicht als „Geldanlage“ bezeichnen, da die Inflation fast höher ist als die Zinsen. Am Ende ist die Kaufkraft sogar niedriger als am Anfang.
      Bei dem Betrachtungszeitraum von 2-5 Jahren kommt eigentlich nur Tages-/Festgeld in Frage – oder ein Bankschließfach 😉
      Ich würde mal die Frage stellen wollen, warum denn so kurzfristig gedacht wird? Wenn du/sie den Betrachtungshorizont auf 10 Jahre erweitern könntest, dann würde ich einen weltweit investierten Aktien-ETF empfehlen – da besteht zumindest eine gute Chance, dass etwas Rendite herausspringt.
      VG, Juergen

      • Hallo Jürgen,
        ich dachte eigentlich dass das schon der neuere Bereich der Plauderecke wäre. B-)

        Das es komplett risikolos nichts gibt ist schon klar, aber Festgeldanlagen o.ä. – sofern sie einen Betrag von max. 100.000 Eur nicht überschreiten – sollten bei einer Bank schon sehr sicher sein. Momentan muss man dabei jedoch schon fast froh sein, wenn man keine Negativzinsen zahlen muss. Natürlich hätte ich auch überhaupt nichts dagegen mind. die Inflation auszugleichen, aber das wäre für einen Zeitraum von 2 Jahren zur Zeit in dieser Form kaum möglich.

        Einen anderen Teil des Geldes könnte ich natürlich schon längerfristig anlegen, aber da fehlen mir etwas die Kennttnisse auf diesem Gebiet. Ein Aktien-ETF sagt mir z.B. leider gar nichts.

          • Vielen Dank für den konkreten Hinweis. Das werde ich mir gerne einmal ansehen.

        • Ok. Also bist du ein echter „Newbie“ was Kapitalanlage und Investments betrifft. Dann das Geld wirklich parken wie geplant und in den nächsten Wochen/Monaten Wissen aufbauen (siehe zB eSchorsch). Dann nach und nach das erworbene Wissen anwenden. Alles aber kein Hexenwerk – und 5-7% Bruttorendite lassen sich mit einfachsten Mitteln durchaus erzielen.

          • Das wäre wirklich genial. Dafür wäre auch ein extra Forumsbereich echt klasse. B-)

          • Also ich finde , da könnte auch mal suchenwi seine Erfahrungen
            beisteuern . Ist ja in einer eher vergleichbaren Situation gewesen .
            Betr. : WIE und OB ÜBERHAUPT man da einen Umschwung nehmen sollte/könnte .

            Da kann suchenwi also recht umfängliche Rückspiegelbetrachtungen hinzufügen .
            Für besonders “ Einfach “ , würde evt. auch ein MIX ( Aufteilung bitte selber vornehmen da individuell ) aus Festgeld und ETF eine Möglichkeit ergeben .
            z.B. Vanguard MSCI ( VWRD ) ISIN IE00B3RBWM25 , WKN A1JX52 o.ä.

            LG Det

          • Hallo Det,
            meine Erfahrungen sind: unterschiedlich… Risikolos ist fast nix. Ich fühle mich manchmal wie der Käptn von einem Containerschiff (Depot) in rauher See (hohe Volatilität). Manchmal geht einer über Bord.
            Aber eben z.B. habe ich die Kursentwicklung von Ford Motor auf https://www.onvista.de/aktien/Ford-Aktie-US3453708600 angeschaut – seit heute eine fast senkrechte Aufwärtskurve… Dafür, dass sie Anfang März 2020 die letzte Dividende gezahlt haben, scheinen die Märkte seit Bidens Ernennung wahnsinnig viel davon zu halten.
            Ich wollte sie eigentlich eher verkaufen (eh nur knapp 1k Starterpackung), jetzt beobachte ich erstmal die Marktentwicklung 🙂
            Es bleibt spannend…

          • Gesagt, getan. Der NYSE Intraday-Chart zeigte einige Volatilität (Gewinnmitnahmen?), ich habe mich denen angeschlossen und meine Ford-Position mit noch 6.1% Kursgewinn der Baader-Bank verkauft.
            Ein Sorgenposten weniger, und mehr als genug Liqui, um die ETF-Sparpläne Anfang Februar zu bedienen 🙂

      • Danke für die Info. Ich war mal bei Klarna auf deren Webseite, aber ich werde nicht so ganz schlau daraus. Ist das nun eine Bank, wie bei uns, oder eher eine spezielle Firma?

        • Just my 5 cent: wenn du keine Ahnung hast, nimm lieber zunächst ein Tagesgeldkonto bei Diba, Comdirekt, o.ä.
          Dann schlau machen und besser verteilen, investieren, …

        • Das ist ein Schwedisches Zahlungsdienstleistungsunternehmen, das auch Festgeld anbietet. Detaillierte Infos z.B. bei Wikipedia. Sollte auch nur ein Beispiel sein…… (die Konditionen bei den Banken ändern eh häufig ……..)

        • Klara hab ich schon seit Jahren immer wieder mal angelegt.
          Die haben immer wieder mal Sonderaktionen für begrenzte Zeit.
          Grds. kann die empfehlen, auch wenig Zeitverlust beim hin- und herüberweisen.

          Formaljuristisch unterhält die schwedische Bank hier keine Niederlassung, sondern nur eine Betriebsstelle, dadurch legst Du Dein Geld in Schweden an.

          Hinweis:
          Üblich ist automatische Verlängerung, also gleich nach der bestätigten Geldanlage kündigen.
          Im Einlagensicherungsfall kriegst Dein Geld in SEK.

          Da steht alles:
          https://www.klarna.com/de/klarna-festgeld/

          Zum täglichen schauen allgemein:
          https://modern-banking.de/
          mit die aktuellsten.

    • Als Ergänzunug von mir noch ein Hinweis auf https://www.weltsparen.de/festgeld/
      Dort gibt es Übersichten über aktuelle Tages- und Festgeldkonditionen von Banken in ganz Europa.
      Ob man sein Geld wirklich bei einer Bank in „exotischen“ 😉 Ländern deponieren will, ist dann wieder eine andere Frage.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Ich selber nutze die o.g. Plattform nicht. Ist also keine Empfehlung, lediglich eine Info.

  34. Moin suchenwi
    Da oben voll , Ford Vola , liegt vermutlich am Einstieg von Microsoft .
    Die nächste Tesla ??? Keine Ahnung .

    Ich habe heute auch mal die Vola mitgemacht 0,5 + 0,5 Bl. Aurelius bei
    hin und her raus = ca. 1k , 2 Bl. Heliad zu 9,3 raus = ca. 4,8k ,
    aber wird wohl Beides wieder zurück kommen .
    War ein guter Tag für etwas Gewinn mitzunehmen .

    Wenn es doch die nächsten Tage hoch läuft , auch nicht schlimm , da sowohl
    AR4 wie auch Heliad noch in passenden Bestand . Heliad gibt es heute Abend
    schon wieder 25 Cent billiger = 500,00 Euro könnten dann schon mal ins Körbchen .
    Evt. wollen ja morgen vor dem WE , noch ein Paar die Gewinne einsammeln .
    Dann steh ich da wieder und sammel die Heliad wieder auf . AR4 natürlich auch .
    Vola an den Märkten halt .

    Obwohl ich immer noch nicht so recht schlüssig bin , ob ich erstmal nur für den
    Kaleun ( Mein Beitrag für den Kühlschrank 2 Bl. LR ) den LR füllen soll , oder
    für Kaleun und Kaleun ( 4 Bl. LR ) , damit ich nicht mit mein Geld alleine den
    Kühlschrank füllen muss . Evt. ziehe ich auch erstmal meine 2te Posi LR Freenet
    nach , mal sehen . Fragen über Fragen .
    Time will tell

    LG Det

  35. Moin Lars , Jürgen , Peter
    Habt Ihr die DIC noch ??? , und wenn ja , werdet Ihr Sie behalten ???
    Ich bin im Moment ein wenig unschlüssig , ob ich bei Lenzing oder bei
    DIC mal realisieren soll . Beide , ca. 30 bis 40% im Gewinn .
    Aber ich wollte mich eher noch ein wenig mehr auf die ersten 2 Positionen
    konzentrieren , und den Verlust noch ein wenig ausbauen .

    LG Det

    • Moin Det,

      DIC habe ich am 21.01. verkauft, der Gewinn ca.80% ? war zu verlockend und ich wollte den Verlusttopf Aktien minimieren.

      Det, einmal eine andere Frage zur Quellensteuer.

      Wir hatten es leider zum ersten Mal (2020) nicht geschafft die Quellensteuer bei einem Depot komplett auf Null zudrücken.
      Am Jahresanfang stellt die Bank den Verrechnungstopf „Quellensteuer“ auf Null und wenn im Depot keine Verrechnung mit Kapitalerträgen möglich war, verpufft die anrechenbare Quellensteuer.

      Wenn man aber bei Bank „B“ Kapitalerträge erzielte und dort Abgeltungssteuer gezahlt hatte, lässt sich da über Formular KAP (Zeile 52) die von Bank „A“ bescheinigte (nicht ausgeglichene) Quellensteuer über die Steuererklärung verrechnen?

      Gruß
      Lars

      • Die Frage zur Quellensteuer hatte ich übersehen. Dabei ist die Antwort recht einfach:
        Ja, über die Anlage KAP ist im Rahmen der Einkommensteuererklärung eine Verrechnung von anrechenbaren/noch nicht angerechneten Quellensteuern über unterschiedliche Banken möglich. Und auch die einzige Möglichkeit!

        Das ist einer der Gründe für mein langjähriges Motto und meine Empfehlung immer die Anlage KAP auszufüllen!

        Gruß, Der Privatier

        • Vielen Dank Peter für die Information.
          Von Bank „B“ kam schon die die Steuerbescheinigung für 2020. 🙂

          Gruß
          Lars

    • Hi Det, ich habe DIC noch (61% im Plus) und werde sie wohl auch behalten. Ggf werde ich mal einen Verkauf machen, um meinen Verlusttopf vom letzten Jahr auszugleichen. Weiss ich aber noch nicht – ich mache das von den Geschäftszahlen abhängig. Wenn es gut läuft werde ich sie behalten.

    • Wie im letzten Jahr schon angekündigt, habe ich meinen Restbestand an DIC Asset Mitte Januar verkauft.
      Ich will aber ausdrücklich dazu sagen, dass dies nicht geschehen ist, weil ich irgendwelche Bedenken bzgl. DIC hätte.
      Nein – es ist nur einer der vielen kleinen Schritte, um meine neue Depot-Strategie in die Tat umzusetzen: Sicherung von Gewinnen, weniger Einzeltitel, mehr ETFs und insgesamt weniger Positionen im Depot.
      DIC war da einfach ein geeigneter Verkaufskandidat und außerdem war die Position auch inzwischen nicht mehr sehr groß, da ich einige Teilgewinne schon im letzten Jahr gesichert hatte.

      Gruß, Der Privatier

    • Moin Lars , Jürgen , Peter .
      Danke für die Antworten .
      3 mal Individuell . Passt zu mir und ist Hilfreich .

      @ Jürgen , kann ich verstehen , bei OHI läufts ja z.Zt. auch ganz Gut weiter .
      @ Peter , auch nachvollziehbar . Auch mit deiner Anfügung , möchte ich mich
      anschliessen : Ich halte DIC , n.w.v. für ein gutes Unternehmen .
      @ Lars , tja da hast Du ja wieder den passenden Einstiegspunkt gefunden .
      Mir reicht ja auch immer die Hälfte ( Dafür gerne auch Mehrmals ) und
      meistens verpasse ich ja auch den optimalen Einstieg . EGAL .
      ( Mutares läuft ja bei Dir , auch wieder sehr schön )

      Zu deiner 2 ten Frage , betr. Quellensteuer .
      Ich stehe da aber z.Zt. nicht mehr im Thema , aus der ERINNERUNG .
      Die Quellensteuer , ist ja eine Steuer , die an der Quelle einbehalten wird .
      Öffter aber auch nicht ( Gebietsfremder ) . Dafür gibt es dann aber ein DBA
      welches die Rückholung der Steuer , von der verpassten Quelle regelt .

      Bei z.B. USA , wäre eigentlich 30% Q-Steuer einzubehalten . Nun können Sie aber
      nicht auf das Einkommen von D Inländern zugreifen , und haben daher ein Abkommen
      mit D , über D-Inländer gemacht = fifty fifty . D.h. 30% werden durch 2 geteilt
      für USA und D . 15% bekommen die USA ( obwohl Ihnen eigentlich 30% zustehen würde )
      und 15% D . Nun ist aber der Steuersatz in D , bereits bei 25% ABGEGOLTEN .
      Somit bekommt USA 15% , Deutschland 10% .
      Also Lars , das ist der erste Schritt ( nur fürs Verständnis ) .
      Oder in Summe : Lars bekommt 100 Euro aus den USA , müsste eigentlich 30 Euro
      an die Quelle USA abgeben , aber da D-Inländer , ist Last auf 15 Euro USA und
      10 Euro D-Land , ABGEGOLTEN ( Hiermit erstmal Ende Teil 1 )

      Nun kommt wieder eine Zahlung 100 Euro , aber nun aus D-Inland .
      D-Inland , ist n.w.v. mit 25% ABGEGOLTEN . Somit hat Lars aber noch einen
      Kredit offen , aus Zahlung USA fifty fifty , D-Land hat erst 10 Euro bekommen .
      5 Euro fehlen noch zu fifty fifty . Die werden dann also als erstes abgezogen ,
      Rest bleibt dann 20 Euro über , was D-Land , von D-Inländer ABGELTEND abnehmen
      kann . Dann wäre Lars wieder ohne Q-Steuer-Schuld beim D-FA .

      Und wenn Lars dann KEINE ABGELTUNG wählt , da Lars lieber mit dem FA direkt
      abrechnen möchte , würde DBA Bestimmung , aber n.w.v. für D und USA gelten .
      Oder auch im Fall der Q-Steuer , 15 Euro an die Quelle USA . Ob D dann aber
      auf jede Bearbeitungspauschale verzichtet bei Null Einkommen ???

      Ich hatte es irgendwo mal mit dem Sparerfreibetrag ausgerechnet ( Für Nachwuchs ) , wenn die Zahlungen NUR aus den USA kommen , kann der Sparerfreibetrag zwar um die Zahlungen abgeschmolzen werden , aber NICHT verbraucht werden .

      Also Eff. fehlen dann 120 ??? Euro ( 8 X 15 Euro = 801 Euro Sparerfreibetrag ) , obwohl der Sparerfreibetrag dann wechhh ( also abgeschmolzen ) ist .
      Und so wird es sich wohl auch bei der Abrechnung mit dem FA verhalten ,
      wenn ansonsten Null Einkommen . Ob es dann aber Sinn macht , mit den USA
      nochmal DIREKT abzurechnen ??? ( = 30% bis Null ) , Keine Ahnung .
      Ansonsten ggf. beim FA , die Q-Steuer , gegen die Abgeltungs-Steuer rechnen ???
      ( Habe ich selber aber noch nicht praktiziert , da für mich nicht passend )

      LG Det

      • @Det,

        vielen Dank für Mühe und die Zeit die du dir hierfür genommen hast.

        Eigentlich sind wir mit Bank „A“ zufrieden, aber das letzte Jahr war zum Vergessen. Wir hatte einen „Verlustbringer“ verkauft (mehrmals in Tranchen und auch mehrmals zu niedrigeren Kursen zurückgekauft und bei der Xten-Aktion war anscheinend der Rechner überfordert, Chaos, der Durchschnittskurs nach der letzten Kauforder wich total vom mitgekoppelten Kurs ab, also angerufen, „JA, WIR KÜMMERN UNS“, warten, warten, warten nach 14 Tagen … nichts passierte, wieder angerufen, Mail versendet mit allen relevanten Daten, na ja zum Schluss kam auch noch die Arie mit dem verkehrt verrechneten Sparer-Pauschbetrag hinzu.

        Eventuell ziehen wir Ende des Jahres einen Wechsel in Betracht.

        Flüstertütenalarm: (von letzter Besprechung)
        NN6: heute ca.+11% (ist aber nur eine kleine Beimischung und soll es bleiben)

        Es gab aber letzten Dezember auch einen kräftigen Absacker, ein Genussschein mit hohem Verlust verkauft, tja die Börse ist halt keine Einbahnstraße.

        Gruß
        Lars

        PS Det:
        Drücke dir wegen der Probezeit ganz feste die Daumen das du es schaffst, der AG kann die Probezeit aber bei Bedarf verlängern ?

        • „… die Arie mit dem verkehrt verrechneten Sparer-Pauschbetrag“

          Mein Tipp: Freistellungsaufträge komplett löschen!

          Ich habe meine schon vor einigen Jahren alle entfernt, da es immer wieder zu Verwirrungen (auch bei mir selber) geführt hat.

          Hängt natürlich auch von den zu erwartenden Einkünften ab. Für jemand, der Kapitaleinkünfte von z.B. 300€ im Jahr erwartet, ist ein Freistellungsauftrag durchaus sinnvoll. Liegen die Einkünfte in anderen Größenordnungen macht das aus meiner Sicht nicht wirklich Sinn.

          Gruß, Der Privatier

          • Also ich hab das mit dem Freistellungsauftrag ab 2016 aufgegeben.
            Schon davor habe ich nur jährliche Zeiträume erteilt.

            Wer mehr als 801 EUR KapSteuerpflichte Erträge und/oder unversteuerte KapErträge hat kommt eh nicht um die Steuererklärung rum, da tue ich mir das mit der Freistellung nicht an.

            Habe jetzt im Januar meine Steuererklärung 2019 abgegeben (typische Winterarbeit), und halt jede Menge Bescheinigungen im fetten Umschlag in den Briefkasten des FA eingeworfen.

          • Moin, verstehen kann ich das im Prinzip ja durchaus – wobei ich für mich sagen muss, dass ich seit gefühlten Jahrzenten meinen Freistellungsauftrag bei der ING in voller Höhe bestehen habe und niemals irgendwelche Schwierigkeiten hatte. In meinem Fall ist der Aufwand gleich Null. Allerdings ist die ING auch meine Hauptbank, bei der meine Erträge schon seit mehr als 20 Jahren über der Freigrenze liegen.
            Aufwändig(er) ist es mit dem Freistellungsauftrag aus meiner Sicht nur dann, wenn er zwischen verschiedenen Banken gesplittet werden muss – und dies uU auch noch jedes Jahr neu weil die Erträge entsprechend schwanken.

        • Moin Lars
          Da hat der Peter schon Recht , Anlage KAP und “ Günstigerprüfung “
          und auch mit dem Sparerfreibetrag . Der wird dann ja auch immer
          ( wenn ansonsten bei Bank “ Entfernt “ ) mitgeprüft/mitbeachtet ,
          auch wenn kein Freistellungsauftrag bei einer Bank gegeben wurde .
          ( Quasi auch von Amts-wegen , mitgeprüft für GÜNSTIGER )

          Außer für Nachwuchs : Da ist sowohl Nachwuchs/+ich , zu faul zum
          “ Erklären “ ( Also für den Nachwuchsteil ) . Da wird dann einfach
          “ Abgegolten “ = 25% + X und fertig ist . Ich hatte da zwar schon mal
          über eine NV-Bescheinigung nachgedacht , aber wegen Aufwand , wieder
          verworfen . Mehr wie 400,00 Euro/mon. , kommt da eh noch nicht zusammen
          ( KV Grenze irgendwo um 460,00 Euro/mon. , also noch ein wenig Luft )
          Kann man sich die Arie auch ersparen , außer Nachwuchs möchte nochmal
          Sparen = Do it Yourself ( Mangelt aber öffter an Motivation , sowie an
          möglichen Faktoren um gegenzurechnen = Keine/wenig Kosten )
          Also wird mal wieder NIX gemacht .

          LG Det

          PS , für die Achterbanhfahrt an den Börsen :
          Ausser bei Freenet = weiteren switch / füllen auf LR in D , sowie
          in Wartestellung für rücksammeln von Heliad und AR4 , noch nix weiter
          gemacht . Ein paar T und K noch aufgesammelt , mehr Lenzing raus .
          5P AR4 ( also die Hälfte vom abgegebenen Vola-Teilnehmer hin und her
          wieder zu 17,X zurück = ca. 1 Euro billiger wie abgegeben ) . Und für
          ein Depot , ( IB Ableger UK ) muss ich mich auch nochmal um den Brexit
          kümmern , da dort zwar VK geht , aber rücksammeln mit Fehlermeldung
          = Wechsel nach Land/in dem Fall Irland , zustimmen !!!
          ( Daher auch nur 5P AR4 zurück , für LR erstmal Genug 2Bl./2P /2P ,
          da muss ich erstmal über die Teilnahme von weiteren 2BL. / also +18 P.
          die da z.Zt. noch zu den anderen 2P = 2Bl. + 2Bl. fehlen , nachdenken .
          Gegengesichert , für evt. 10 Jahre , z.Zt. mit 10/5P. um 16 Euro )
          Auch in UK ist kein Freistellungsauftrag gegeben .

          Und bei Tanger , freue ich mich zwar über den Preis vom kleinen Rest ,
          aber ärger mich bei den grösseren abgegebenen Teil , über den zu früh eingesammelten Preis-Gewinn = EGAL , meine Glaskugel funktioniert n.w.v.
          nicht richtig . Mit den kleineren Teil , fühle ich mich trotzdem besser
          im LR Aufgestellt .

          • Ihr habt völlig Recht, wenn man keinen Freistellungsauftrag erteilt, kann dieser über die Steuererklärung berücksichtigt werden. Ich habe in einen älteren Bescheid nachgesehen, da hatten wir bei einer Bank die (Teil)Freistellung nicht ausgeschöpft. Im Anhang vom Steuerbescheid stand:

            „Bei der Steuerfestsetzung wurde nachträglich der Teil des Sparer-Pauschbetrages berücksichtigt, den Sie bei den kontoführenden Instituten nicht in Anspruch genommen haben. Sie können das Besteuerungsverfahren vereinfachen, wenn Sie Ihr gesetzliches Freistellungsvolumen künftig so auf die kontoführenden Institute aufteilen, dass der Sparerpauschbetrag von 801€ (bei zusammenveranlagten Ehegatten 1602€) vollständig bzw. so weit wie möglich ausgeschöpft wird.“

            Kreuz bei „Günstigerprüfung“ setzen wir immer, ist aber bei uns vergebliche Liebesmühe. ?

            Beim Steuerbescheid für 2020 rechne ich mit einer wesentlich längeren Wartezeit, da viele Millionen Beschäftigte in 2020 KUG bezogen haben, das unterliegt dem Progressionsvorbehalt und damit: verpflichtende Abgabe einer Steuererklärung.

            Gruß
            Lars

          • @Det: „Da ist sowohl Nachwuchs/+ich , zu faul zum
            “ Erklären “ ( Also für den Nachwuchsteil ) . Da wird dann einfach
            “ Abgegolten “ = 25% + X und fertig ist .“

            Da fehlt mir nun aber das Verständnis!

            Wenn der Nachwuches ja offenbar ansonsten keine weiteren Einkünfte hat (sonst würde es ja mit der KK nicht klappen), könnte er die 400€/Monat vollständig steuerfrei kassieren! Das macht einen Unterschied von 100€. Jeden Monat.
            Die lasst ihr einfach so sausen?!

            Wie gesagt: Das fehlt mir das Verständnis. Es ist ja nicht so ein Riesenaufwand, entweder eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu beantragen oder am Jahresende mal eben eine Steuererklärung zu machen: Persönliche Daten eingeben, Fünf Zahlen von der Steuerbescheinigung der Bank abtippen. Fertig.
            Bringt 1.200€ Steuererstattung. Ein guter Stundenlohn. Und ein schönes Taschengeld für den Nachwuchs.

            Wie alt ist dein Nachwuchs eigentlich? Wäre vielleicht an der Zeit, einmal einen Schnellkurs über Steuererklärungen zu machen.

            Gruß, Der Privatier
            P.S.: Und das ist ein ganz anderes Thema als „keinen Freistellungsauftrag“ zu aktivieren. Beim fehlenden Freistellungsauftrag wartet man nur ein gutes Jahr auf eine kleine Steuererstattung (Ledige ca. 200€).
            Die nicht abgegebende Steuererklärung in Fall des Nachwuchses bedeuten einen endgültigen Verlust von ca. 1.200€ Jahr. Wobei es nicht unbedingt so ganz „endgültig“ ist: Unter gewissen Voraussetzungen kann man Steuererklärungen auch noch für zurückliegende Jahre machen. Also: Auf geht’s!

          • …..Da fehlt mir aber nun das Verständnis……….
            Ja Peter , das kann ich widerum verstehen . Aber WIR , sind halt
            ARBEITENDE Bevölkerung = Quasi Arbeiterhaushalt……………..
            Nachwuchs hat wegen Entfall , auch zum Taschengeld-Notfall “ Arbeit “
            gegriffen . Ist ja auch kein schändliches Verhalten . Im Gegenteil passt
            UNS ( Gesamten Haushalt ) sehr sehr GUT ( Erziehungsfragen Peter !!! )
            Ansonsten besteht halt die Gefahr , einen Wert der Arbeit ( oder den dazu
            passenden Gegenwert ) nicht richtig Einordnen zu können . Wäre doch auch
            sehr traurig .

            LG Det

          • @Det: Okay, Det. Damit sieht die Sache natürlich etwas anders aus.
            Passt aber nicht zu Deiner Aussage von oben „KV Grenze irgendwo um 460,00 Euro/mon. , also noch ein wenig Luft“. Damit war ja wohl die Familienversicherung gemeint, die aber nach Deiner letzten Schilderung wohl gar nicht mehr möglich sein dürfte.

            Es bleibt aber immer noch die Möglichkeit, die EkSt-Erklärung für bis zu vier Jahre zurück nachzuholen, also: 2017, 2018, 2019.
            Und 2020 wäre auch sinnvoll, da wahrscheinlich nicht das ganze Jahr über gearbeitet wurde.

            Gruß, Der Privatier

          • Hallo Det,
            Tanger scheint auch von dem „short squeeze“ betroffen, der gerade durch die Nachrichten geht. Ich habe am 13.2.2020 (gerade „rechtzeitig“ vor Corona) ein Päckchen zu 12.768€ gekauft. Mit der Dividendenaussetzung sackte der Kurs tief, vor 5 Tagen auf 9.888; heute ist er aktuell bei 15.408, Tageszuwachs von 7.27%…
            Achterbahn 😀

          • Durchaus Hochachtung, was Du alles findet zum kaufen, da musste mir sogar Google helfen.

            Einzige Single US Aktie ausserhalb den Gemischtwarenkörben ist bei mir Microsoft.

  36. Hallo, ich möchte mal einen (meinen) Fall schildern, der so vielleicht noch nicht aufgegriffen wurde. Hoffentlich von Interesse oder besser noch, es gibt eine Empfehlung was ich machen kann. Die Eckpunkte sind wie folgt:
    – Gearbeitet bis 12/2020
    – Zahlung der Abfindung in 01/2021
    – keine weiteren Einkünfte in 2021
    – 2021 = Dispo-Jahr
    – Arbeitslosengeld ab 01/2022
    Also eigentlich alles perfekt.
    Nun helfe ich aber bei der Pflege meiner Schwiegermutter (Pflegegrad 2) und habe nun eine Mitteilung von der Krankenkasse bekommen, dass diese Tätigkeit arbeitslosenversicherungspflichtig ist. Die Krankenkasse zahlt nun Beiträge für mich an die Bundesagentur für Arbeit. Jetzt habe ich die Befürchtung, dass diese Beiträge zur Berechnung meines Arbeitslosengeldes herangezogen werden, welches ich in 2022 beziehen will. Bis 12/2020 habe ich immer den maximalen Arbeitslosenbeitrag gezählt.
    Kennt sich einer mit solch einem Fall aus?
    Viele Grüße
    André Raukamp

    • Es gab hier Ende letzten Jahres einen Fall, bei dem die Agentur im Anschluss an Pflegetätigkeiten das ALG fiktiv bemessen hat. Die Details dazu finden sich hier und in den folgenden Antworten:
      https://der-privatier.com/arbeitslosengeld-fiktive-bemessung/#comment-32596

      Ganz eindeutig ist das leider nicht geklärt worden, es besteht aber begründeter Anlass zu der Vermutung, dass man mit einer Pflegetätigkeit zwar einen Anspruch auf ALG erwirbt, die gezahlten Beiträge aber nicht als „Arbeitsentgelt“ gewertet werden und diese damit bei der Berechnung der ALG-Höhe nicht berücksichtigt werden. Anders wäre im obigen Fall die fiktive Bemessung nämlich nicht zu erklären.
      Wenn das zutrifft, würde in Ihren Fall keine Gefahr bestehen, dass das ALG zu niedrig ausfällt.

      Zur Absicherung dieser Annahme würde ich aber auf jeden Fall einmal direkt die Agentur für Arbeit befragen! Und das Ergebnis bitte hier einmal mitteilen. Danke.

      Gruß, Der Privatier

    • Noch eine Anmerkung: Betrifft Fachliche Weisung §10 SGB II Zumutbarkeit (Stichwort Pflege)

      Allgemein: Beim Bezug von ALG1 hat man uneingeschränkt dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Was passiert aber bei gleichzeitiger Pflege?

      In der FA §10 SGB II ist in Abhängigkeit des Pflegegrades die „zumutbare“ Arbeitszeit in der Tabelle auf S.7 hinterlegt. Bei Pflegegrad 2 sind das „In Abhängigkeit der erforderlichen Präsenz der Pflegeperson bis zu 6 Stunden am Tag“.*

      *Bei Pflegegrad 1 bis 3 können sich aus der Pflege zudem Einschränkungen hinsichtlich Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit ergeben. Die durch die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person nachgewiesenen Einschränkungen sind einzelfallbezogen mit den persönlichen Ansprechpartnern zu besprechen.

      Ab Pflegegrad 4 ist eine Arbeitszeit „nicht zumutbar“.

      Die pdf-Datei kann im Rechner unter „Fachliche Weisung §10 SGB II“ hochgeladen werden.

      Gruß
      Lars

    • Hallo, ich habe gestern mit dem Arbeitsamt gesprochen. Mir wurde bestätigt, dass in meinem Fall die Zahlung in die Arbeitslosenversicherung durch die Pflege Kasse keinen Einfluss auf die Berechnung des Arbeitslosengeldes hat.
      Viele Grüße
      Andre Raukamp

  37. Hallo, ok danke schon mal für die erste Einschätzung. Ich rufe morgen mal beim Arbeitsamt an und versuche das zu klären. Das Ergebnis teile ich dann hier mit.
    Viele Grüße
    André Raukamp

  38. Doch doch Peter , sollte schon passen .
    Neben dem Arbeitseinkommen , kann doch Nachwuchs auch noch KAP Einkünfte
    haben . Selbst VuV wäre möglich .

    Nur in Summe ZUSAMMEN darf das dann halt nicht mehr wie 460 (irgend sowas )
    im Monat ausmachen . Ich bin sogar der Meinung , das nur das Jahreseinkommen
    bei der GKV , also irgendwas um 5 bis 6k p.a. , für die Fam.vers. zählt .

    Und da achtet Nachwuchs schon ziemlich genau auf die Stundenzahl .
    Übertreiben wollte Nachwuchs das ja auch nicht .

    Irgend so eine Sondergrenze gibt es glaube ich auch .

    LG Det

      • Tja Lars , mein Kaleun hat so etwas früher ja mal gemacht , daher war mir das noch
        schwach in Erinnerung . Kurzfristige Beschäftigung , nun von 50 auf 70 Tage p.a.
        verlängert , ohne Steuer und Sozialabgabenfrei ???
        Muss ich mein Kaleun nochmal darauf ansetzen , ob das nicht eine on Top Lösung
        für den Nachwuchs sein könnte . Hauptberuf Schüler , Nebenjob Mini , KAP Einkünfte
        waren so 1200 bis 1800 p.a. geplant gewesen , also so 100 bis 150,00 Euro/mon. ,
        und dann noch 70 Tage Kurzfristige AN Tätigkeit ??? Bis 10k ??? On Top ???
        Wäre ja bei netten AG , auch noch eine Möglichkeit ???
        Ich sehe den Kaleun schon wieder Augendrehen ( vermutlich Wortlos )

        LG Det

        • Ja Det, sind 70 Tage ab 01.01.2019 dauerhaft, ist vor 1 Jahr (Coronabedingt) sogar auf 115 Tage erhöht worden, aber im Ende Oktober 2020 wieder auf 70 Tage zurückgefallen. Ja, Versicherungsfreiheit in allen Versicherungszweigen, Steuer ist zu beachten.

          Hatte gedacht so als kleiner Wink für den Nachwuchs, das ist ja auch noch neben einen Minijob möglich.

          Und beim netten AG, das würde doch passen. 🙂

          Etwas Literatur:

          https://www.lohn-info.de/personengruppenschluessel_110.html

          Gruß
          Lars

          • Ohh Ohhh , ich sehe schon Kaleuns bösen Blick ………..
            Aber gut das Du gleich 109 und 110 mitgeliefert hast , da
            brauch ich ja nur noch @ SGB IV , Nr. 8 , Abs. 1 und 2 angeben .
            Quasi Prüfvorschlag an Kaleun ………..für die Nachwuchslage .

            LG Det

          • Moin Lars
            Jooo , sieht mir nach Bastelstunde aus . Aber dieses WE wohl noch
            nicht , ist ja auch nicht unbedingt Dringend .
            Quasi wie mit den 3 Punkten , einfach on Top , ungeplant dazu .
            Sozusagen Ausgleich , der eingestellen Zahlungen , der Zahler .
            Dieses Jahr , hoffe ich ja mal mind. Von Freenet eine Zahlung zu
            bekommen . Von Aurelius würde ich Sie ja auch gerne nehmen ,
            aber plane DIE , dieses Jahr erstmal nicht ein .

            LG Det

  39. Moin,
    es ist mal wieder sooo interessant: da wir uns gerade (endlich) in einer Korrektur der Märkte befinden, ist für mich mal wieder die Zeit an Einstiege über ETFs zu denken …
    Da ich das (bekannterweise) über die Rücksetzungsebenen nach Fibonacci mache, war es gestern früh soweit, dass der S&P500 fast punktgenau 23.6% seines letzen Anstiegs (30.10.2020 bis 26.1.2021) korrigiert hat (3720; dort habe ich eine erste Position gekauft) – um dann zunächst einmal wieder richtig zu steigen. Es ist schon verblüffend, wie genau diese Level angelaufen werden …
    Nun mal abwarten, ob es noch tiefer geht. Bei 38.2% (3627) kaufe ich auf jeden Fall die 2. Tranche…
    Verkauft werden wie immer 50% der Gesamtposi bei einem neuen Allzeithoch und die restlichen 50% bei einem Umkehrsignal auf tagesbasis über dem Allzeithoch.
    VG, Jürgen

    • Update: es ist also leider nicht tiefer gegangen :-/ Aber ….
      Gestern sind bei dem Höchststand des S&P500 zwei Tranchen wieder weggegangen:
      1. der Rest aus einem Kauf vom 23.9.2020 mit 17% Gewinn
      2. die Hälfte von meinem Kauf am 28.1. (23.6% Fibo) mit 4.5% Gewinn

      Nun heisst es wieder abwarten …. Trading-Kapital ist wieder fast komplett frei (bis auf Restpositionen im S&P500- und Dax-ETF). Der Dax-ETF wird bei 14140 Dax-Stand (Allzeithoch) komplett verkauft …
      LG
      Jürgen

      • Wie Du Dich sicher erinnern kannst, kenne ich mich mit den Fibonacci-Signalen nicht aus. Deshalb eine Frage: Gehören die Ausstiege zum Höchststand bei S&P500 und DAX auch zu der Fibonacci-Theorie?
        Mir erscheint das nämlich wenig sinnvoll. Zumindest versuche ich in der Regel, eine u.U. laufende Aufwärtsbewegung weiter auszunutzen (Gewinne laufen lassen) und hier nicht zu früh auszusteigen.

        Gruß, Der Privatier

        • Hallo Peter, ja, ich erinnere mich und nein, die Ausstiege gehören nicht dazu, sondern nur die sogenannten „Retracement-Levels“. Es gibt aber auch noch die „Extensions“ bzw. die „Expansions“ (die man aber auch als Ausstiegssignale nutzen kann).
          Wie dem auch sei – ich habe da meine eigene Trading-Strategie entwickelt, die ich streng einhalte, da es ja nie vorhergesagt werden kann wie weit ein Markt noch steigt oder fällt.
          Gegenfrage: wenn du Gewinne laufen lässt, wie lange tust du das genau?
          Und ich habe ja auch bereits geschrieben, dass ich bei Wiedererreichen des letzten ATH „nur“ 50% der Posi verkaufe. den Rest lasse ich laufen bis zu einem Umkehrsignal … Meine Erfahrungen aus den letzten nunmehr 7 Jahren Daytrading haben mich klar gelehrt, dass es weitaus besser ist an bestimmten Punkten Gewinne mitzunehmen – und daran ist noch niemand pleite gegangen 😉
          Vg
          Jürgen

          • Ja, richtig. Den Hinweis, dass Du nur die Hälfte verkaufst, hatte ich übersehen. Ansonsten halte ich es so ähnlich wie Du: Ich versuche, ein Umkehrsignal zu erkennen. Klappt auch nicht immer, aber bevor ich „einfach so“ in einer Aufwärtbewegung verkaufe, versuche ich eben noch etwas von der Bewegung mitzunehmen.

            Gruß, Der Privatier

          • Ich verkaufe ja nicht „einfach so“, sondern an festgelegten Punkten – genau wie beim Kauf.
            Aber soll ja jeder so tun wie er mag und es erfolgreich ist …
            Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass das mit „Gewinne laufen lassen“ im Trading eher Ausnahmsweise funktioniert.

          • Tja, Jürgen, John Bogle dreht sich im Grab um, weil die ganzen Trader auch seine Erfindung verwenden. Er würde sagen – missbrauchen. Er legte Wert auf den Unterschied zwischen (nicht börsengehandelten)Index-Fonds und ETFs.
            Für Buy&Hold taugt der schrottige DAX30 ja eher nicht. aber es funktioniert anscheinend mehr oder weniger fürs Trading, vielleicht sogar besser als mit Einzelwerten. Viel Erfolg weiterhin.

          • Hallo Robert,
            jetzt machst du mich neugierig. Welche Unterschiede sieht Bogle zwischen börsengehandelten ETFs und nicht-börsengehandelten Indexfonds? Handel nur mit KAG, Kurs = NAV +/- Auf/-Abschlag?

          • Robert, ja, genau. Der Dax ist auch aus meiner Sicht eher weniger für eine Langfristanlage geeignet – dafür besser den Mdax.
            Aber zum Traden geht der durchaus gut, da die notwendige Vola da ist.
            Den S&P500 nehme ich allerdings inzwischen lieber, da die Amis „vorhersehbarer“ agieren und auch langristig erfolgreicher sind.
            Aktien trade ich nicht. Die sehe ich als langfistige Investitionen in Unternehmen.
            Jürgen

          • Hallo suchenwi. Ja, die wesentlichen Unterschiede hast du benannt, wobei „Kurs“ = Fondspreis(NAV), wird nur einmal am Tag berechnet. Heute werden ja Indexfonds und ETFs wie Synonyme verwendet, aber Bogle war ja bekanntlich ein radikaler Buy&Hold-Verfechter und ein Apologet der reinen Lehre. In einem Interview (irgendwo auf youtube) hat er mal seinen Ärger darüber geäußert, dass ETFs für das Traden verwendet werden. Das war eben nicht sein Ding.

      • soooo – der DAX ETF wurde heute morgen bei Dax-Stand 14145 verkauft – und dann ging es (wie erwartet erstmal runter).
        Nun bin ich mal gespannt was weiter geschieht …

          • War wohl nicht ganz klar von mir geschrieben: beim Dax bin ich nun komplett raus (mit plus 19%). Die erste Hälfte hatte ich schon im Januar verkauft. Hier warte ich wieder auf einen Rücksetzer zum erneuten Einstieg.
            Nun habe ich noch 50% einer s&p500 Position, die ich waahrscheinlich bei 4000 verkaufen werde.
            Die Märkte steigen getrieben durch die Technologiewerte schon recht lang – da erwarte ich in den nächsten Wochen mal einen etwas größeren Rücksetzer im Trend nach oben – dafür brauche ich wieder genügend freies Tradingkapital 😉

          • Die Rohstoffe hattest Du ins Spiel gebracht, da kann ich außer dem A1JXTG für Silber nichts beitragen. Ich wollte eigentlich nur Jürgens Bedenken (keine lanfristige Steigerung) widerlegen.

            Zum Selbstversuch: mach es Jürgen nach und probier es mal mit dem DAX. Wenn das auch nicht klappt, dann ist zumindest der Basiswert unschuldig 😉

        • Hi Peter, so ganz falsch lag ich wohl mit meinem Verkauf bei DAX 14145 offenbar nicht 😉 – gerade stehen wir bereits 350 Punkte tiefer (und mich würde es nicht wundern, wenn es noch bis 13500 runtergeht – 23.6%-Retracement).
          Mal abwarten …
          LG, Juergen

          • Ja, Jürgen – Du hast mal wieder alles richtig gemacht! 🙂 Sehr gut.

            Deine Trading-Strategie hat offenbar eine hohe Trefferquote. Das solltest Du weiter ausbauen!

            Und wenn Du mit Deiner Prognose eines jetzt zu erwartenden Rückganges ebenso Recht behälst, wäre ich damit sehr einverstanden. Ich sitze da gerade auf ein bisschen viel Cash und warte noch auf einen besseren Einstiegspunkt (in ETFs). Und das fällt mir bei fallenden Kursen doch immer wesentlich leichter.

            Gruß, Der Privatier

          • Hi Peter, „fishing for compliments“ war jetzt nicht so der Treiber für meinen Beitrag. Mir ging es mehr darum zu zeigen, dass es durchaus gut sein kann, an bestimmten Punkten einfach Gewinne mitzunehmen anstatt weiter zu warten (zB Gewinne laufen lassen).
            Aber ja, meine Strategie hat einen recht hohen positiven Erwartungswert.
            Auf jeden Fall habe ich wie du eine hübsche Summe freies Kapital, das investiert werden will und die Einstiegslevel sind für mich bereits definiert 🙂

          • Funktioniert deine Charttechnik auf für Rohstoff-ETFs ? Inflationserwartung und Rohstoffpreise sollen die Ursache sein für die Kursrutsche.
            Also konkret: ETF090 zukaufen oder verkaufen? Keine Ahnung. Was sagen die Trader ?

          • Hallo Robert, es ist natürlich nicht „meine Charttechnik“, sondern ich schaue und bewerte Charts von Aktien(-märkten) nach den Grundlagen der Markttechnik (Buchempfehlung: Das große Buch der Markttechnik von Michael Voigt). Meine Tradingstrategie kombiniert dies mit der Grundannahme, dass Aktienmärkte langfristig steigen sowie einer Marktpsychologischen Komponente ( Fibonacci) zum finden von Einstiegspunkten in Trends.
            Zu deiner Frage, ob dies auch in Rohstoffmärkten funktioniert: um ehrlich zu sein: aus dem Stand würde ich das bezweifeln, da ich denke, dass dort meine Grundannahme (langfristig steigende Märkte) hier uU nicht stimmt. Aber ich habe mich damit noch nicht wirklich beschäftigt. Daher möchte ich auch keine Aussage zu dem genannten ETF machen.
            Vg, Jürgen

          • Nochmal Robert: ist es eigentlich Zufall, dass du (hier?) genau so heisst wie der (von mir sehr geschätzte) Autor des Buchs: Rich Dad, poor Dad ?

          • Ach so. Schade. Ich verstehe nichts von Charttechnik, dachte nur an Elliot-Wellen und die Rohstoffpreise verhalten sich ja auch irgendwie zyklisch, wobei die Wellenlänge schon ziemlich groß sein kann. Aber der langfristige Aufwärtstrend ist ein guter Punkt. Das ist nicht so ausgeprägt.

            Meinen Namen hab ich erweitert, damit der Chef hier nicht ständig daran erinnern muss, unique names zu verwenden. Und einen Robert Kiyosaki gibt es ja nur einmal auf der Welt. (Aber schön, dass dir mein Buch gefallen hat…😉)

          • @Robert

            Solange der ETF kein Gemischtwarenhandel ist, sondern nur einen einzigen Rohstoff enthält, sollte das auch gehen. (Postuliert von meinem überwältigenden Bauchgefühl!)
            Warum?
            Langfristig gesehen steigen auch die Rohstoffpreise. Wer ein altes Fahrtenbuch findet, kann sich ja mal die Benzinkosten über die Jahre auftragen. Der Trend geht nach oben, selbst wenn das oder der VPI nichts mit Inflation zu tun haben sollte.

            Aber auch hier gilt: selbst überprüfen. Schnapp dir einen Chart deines gewünschten ETF, verdecke das rechte Fünftel und check anhand des ersten Teiles was Du vom letzten Fünftel vorhersagen könntest.

          • eSchorsch, ich glaube, für das Thema Rohstoffe reicht hier der Platz nicht. Hatten wir auch schon mal hier im Blog, als die Preise für Öl-Kontrakte negativ waren. Die Assetklasse Rohstoffe kann man m.E. gerade nicht langfristig halten, sondern – wenn überhaupt – nur traden, aber wie?
            (von Gold einmal abgesehen)
            Und gerade der Tankstellen-Spot-Benzinpreis ist ein schlechtes Beispiel für einen langfristigen Trend, weil bekanntlich überhaupt nicht handelbar. Die handelbaren Benzin-Zertifikate korrelieren aus bekannten Gründen nur sehr schwach mit dem Tankstellenpreis (wegen Futures vs. Spotpreis und auch wegen Steuern und weiteren Faktoren).
            Es bleibt m.E. nur ein kleiner Vorteil für Rohstoff als Investment: die geringe Korrelation zum Aktienmarkt.
            (Den Fünftel-Selbstversuch hab ich gemacht – hat nicht geklappt…😒)

          • @Robert
            Rohstoffe traden? Wären CFDs keine Variante für dich? Zumindest Öl (WTI, Brent), Gold, Silber, Palladium wären kein Problem. Habe ich selbst auch schon, wenn auch selten, gemacht.

          • OK danke eSchorsch, Jürgen, ich lass das mal lieber mit dem Rohstoff traden, zum einen kann ich es nicht, weil ich kein System dafür habe (deswegen hatte ich danach gefragt) und zum anderen habe ich neulich eine Arte Doku gesehen. Die haben eindeutig nachgewiesen, dass Rohstoffspekulationen die einzige Ursache für alles Leid und alle Kriege in dieser Welt sind. https://www.youtube.com/watch?v=FXf3Lj3tzfc&t ….😢 Da muss ich ja nicht dabei sein.

  40. Moin die Gemeinde
    Da ja Freenet , zu den grösseren Positionen bei mir gehört , und Sie wieder
    das zahlen planen , stellt sich für mich die Frage :
    Zahlung “ Unbeachtlich “ aus Einlagenkonto § 27 ???
    Oder doch lieber Gewinn Aktie gegen Verlust Aktien im Aktientopf tauschen ???
    ( Zumal sich FA Sicht und meine Sicht , sich schon ein wenig angepasst haben )

    Hat evt. Jemand schon mitbekomen , wie Zahlung ( also §27 JA/NEIN )
    von 1,65 Euro erfolgen soll ??? Wegen der Planung vom Einkommen 2021 .
    Unbeachtlich da = Wäre favorisierung , oder abschmelzen des Verlusttöpfchens
    LR aus 2020 = wäre die Hilfsmassnahme . Irgendwie muss man ja wieder nach Null
    kommen . Nicht das die Schuldentilgung bei Freenet für den Entfall der
    “ Unbeachtlichkeit “ sorgt . Will man ja auch nicht .

    LG Det

    • Danke Det, gute Nachricht!
      Da ich im Mittel 22.64 für freenet gezahlt habe, halte ich sie weiter und gedulde mich (HV ist am 18.Juni, wer weiß, was bis dahin noch alles passiert…) 🙁

      • Moin suchenwi
        Ich halte Freenet , n.w.v. für einen langanhaltenden Zahler .
        Auch wenn mir pers. das letztes Jahr nicht gepasst hat ( Entfall )
        so werden zumindest ( vermutlich als Entschuldigung ) dieses Jahr ,
        schon mal 1,50 Euro , plus 0,15 Euro = 1,65 Euro als “ Vorschlag “
        aufgerufen . Zusätzlich soll das ARP , den 2019er Gewinn , unter
        Einziehung der Anteile = Kapitalherabsetzung , mit einer etwas
        besseren Aufteilung der dann weniger Gewinne aus Sunrise Bar Div.
        ( = nach VK des Paketes mit ca. 300 Mio. Gewinn , aber dann Entfall
        der Bar Div. aus Sunrise Anteilen ) ein wenig Aufleben .
        Die wirkliche Frage , die ich mir hier stelle , ist : Haben die Schuldenreduzierungen den Anteil am § 27 Konto , stark abschmelzen lassen ???

        Muss man wohl erstmal ein wenig auf die Zahlen warten .
        DS Einstandskurs , müsste bei Haushalt , so um die 17 Euro liegen .
        Steuerliche Sicht , ist aber durch NK , auch schon wieder etwas mehr
        in Richtung 15 Euro angestiegen . Passt mir auch ganz gut .
        Abwarten .

        LG Det

    • Die Sonderdividende war ja schon erwartet worden. Zusammen mit der Wiederaufnahme der normalen Dividendenzahlung und dem Rückkaufprogramm gibt es einige positive Signale, die für weitere Kurssteigerungen sorgen sollten.
      Freenet werde ich daher vorerst behalten. Zumal meine Kursbilanz da weiterhin deutlich im Minus steht. 🙁

      Gruß, Der Privatier

        • Es gibt auch die Möglichkeit der gesplitteten Dividende. Die Dt.Post (bisher voll §27 KStG) hat 2020 steuerpflichtig 1.02 ausgeschüttet, und als Sahnehäubchen 0.13 nach §27… 😀
          In Summe 1.15 wie in den Vorjahren.

          • Ungefähr ähnlich die Dividenden von Philip Morris International, wo die Erträge mit und ohne U-QSt separat abgerechnet werden, oder vor allem die US-REIT-Reklassifikationen im Februar des Folgejahres, wo alle Dividenden des Vorjahrs storniert und mit/ohne QSt neu abgerechnet werden… demnächst in diesem Theater 🙁

          • Hallo suchenwi
            Nachwuchs hat Post von NRZ bekommen , 112,00 Euro/Quartal haben
            Sie aufs Konto gebucht . Bestand z.Zt. 8P. . Sparerfreibetrag
            wurde um Q-Steuer abgeschmolzen , wie erwartet .
            Frage von mir an Nachwuchs , ob Nachwuchs etwas machen möchte :
            Ist doch EGAL , da gehe ich einfach 10 Std. länger Arbeiten .
            Oder auch nicht , wenn es zuviel Bar Div. dieses Jahr werden ,
            wenn die Zahler mal wieder zahlen möchten .
            Kaleun hat dann gleich gerufen : Bei 420,00 Euro/mon. an
            Einkünften ist aber erstmal Schluss !!! KV Pflicht beachten .
            Mehr wird nicht gearbeitet und mit KAP-Einkünften verdient !!!

            Nachwuchs meinte dann noch , ob noch ein Start-Up gegründet
            werden sollte , so zwischen Abi-Lernen , Mini-Job ,
            Führerscheinvorbereitung und Generationsversorgung oben
            mit Grundnahrungsmitteln = Einkaufserledigungen für die Oma .
            So 1 bis 2 Std. am Tag wären noch Platz ………..wenn der
            Sport ( eh schon eingeschränkt ) entfallen würde ……….
            Ein echtes Puber-Tier halt . Immer Widerworte…………..

            Kaleun und ich haben stark geschmunzelt .
            Willkommen im Arbeiterhaushalt ……………………….

            @ Peter = Läuft ……………

            LG Det

          • Bemerkung zum Quellensteuertopf:
            heute wurde die Siemens-Dividende abgerechnet (224.00).
            Da FSA aufgebraucht, wurde der QST um 56.00 reduziert = 25%. D.h. Soli und Kirchensteuer fielen nicht an, wie ja auch bei „echten“ Quellensteuerzahlungen.

          • Hallo suchenwi (sagte am 6.Feb.2021 um 09:45),

            Ihre Rechenweise passt hier nicht. Solange durch QSt-Verrechnung keine KeSt anfällt, entfällt die Basis für den Soli.
            Bei mir wird sehr wohl auch 2021 der Soli „einbehalten“. Die Bank kann heute nicht wissen ob ich beim FA Soli-Zahler WERDE oder NICHT.

            Nur zur Info, LG FÜR2012

  41. Hallo,
    kann mir jemand einen Spezialisten für Abfindungszahlungen in NRW empfehlen? Bin nicht sicher, ob das in diesem Forum überhaupt möglich ist.

    Das Thema ist so komplex und greift in so viele Bereiche, sodass ich befürchte, dass ein reiner Steuerberater nicht das ganze Spektrum abdeckt um eine größtmögliche Optimierung zu erreichen.

    Ich habe das Buch „Per Abfindung in den Ruhestand“ mit großem Interesse gelesen und einige Dinge und Tipps bereits umgesetzt. Was mir fehlt ist ein Berater der mit mir ein Gesamtkonzept entwickelt wie ich meine Abfindungszahlung unter Berücksichtigung meiner persönlichen Lebenssituationen bestmöglich und nachhaltig einsetze.

    Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen!

    Liebe Grüße

    Greta

    • Selbst habe ich keine Erfahrung damit, aber Thomas Schulze (abfindungsinfo.de) schreibt hier manchmal mit. Meines Wissens macht der solche Beratungen. Er hat seinen Wigwam aber nicht in NRW stehen, sondern etwas weiter östlich. Das sollte aber nicht das große Problem sein. Ich sitze lieber vorm Bildschirm und skype, als dass ich mich unter Coronabedingungen persönlich mit jemandem in ein Büro setze.

    • „ich befürchte, dass ein reiner Steuerberater nicht das ganze Spektrum abdeckt“

      Die Befürchtung kann ich gut verstehen und sie ist wohl auch realistisch.
      Die Aufgabe eines Steuerberaters ist es schließlich nur, zum Thema „Steuern“ zu beraten. Wenn man da jemand findet, der sich mit den hier behandelten Themen gut auskennt, kann man schon froh sein.
      Aber man kann nicht erwarten, dass er sich im Arbeitsrecht und in den Sozialgesetzen auskennt. Da wäre dann u.U. ein Anwalt für Arbeits- und Sozialrecht der richtige Ansprechpartner. Der wäre allerdings wiederum nicht meine erste Anlaufstelle, wenn ich eine Beratung zur Altersrente suchen würde.

      Ein „Rundum-Beratungspaket“ wird es daher kaum geben. Liegt teilweise auch daran, dass die Beratungsbefugnisse eingeschränkt sind. So darf z.B. ein Rentenberater gar keine Auskünfte zu steuerlichen Auswirkungen geben – selbst wenn er wollte und könnte.

      Es gibt daher nur die Möglichkeit, sich entweder mehrere Berater zu suchen oder sich selber in die Materie einzuarbeiten. Oder beides: Erst einarbeiten und dann gezielte Fragen mit den Fachleuten klären.

      Das Buch „Per Abfindung in den Ruhestand“ bietet dabei eine sehr gute Ausgangsbasis!
      Es kommt nicht selten vor, dass die Leser des Buches nachher besser informiert sind als ihre Berater. Und das ist keine Werbung, sondern Realität.

      Gruß, Der Privatier

  42. Moin Lars
    Bist Du eigentlich bei Flatex oder Heliad investiert ???
    Wird mir schon langsam wieder ein wenig “ Unheimlich “
    ( aber nur Bauchgefühl ) .
    Bin schon eine Zeit lang am nachdenken , ob ich mal auf
    Civitas Sozial Housing wechsele , mal sehen .

    LG Det

    • Moin Det,

      Flatex war ja damals unser „Flüstertütenalarm“ (kleine Position und Teilgewinn schon mitgenommen). Civitas Sozial Housing*, da schaue ich heute Abend rein. CR Capital AG bricht nach oben aus, Mutares läuft … (mit SABO)

      Gruß
      Lars

      *(GB)

      • Moin Lars

        Stimmt CR Capital ( n.w.v. unveränderter Bestand / n.w.v. im H&H Depot ,
        2P. um 30 ) mit leichten Gewinn = ca. 600,00 Euro . Plus Bar Div. .
        Bleibt erstmal da , da n.w.v. , eher Beimischung .

        LG Det

    • Moin Det,

      Wo hast du das wieder ausgegraben (CSN)? Tja, CSN ist sogar (teilweise) durch die öffentliche (britische) Hand (Kommunen) abgesichert. Dividende >5%!
      Die Zahlen schaue ich mir definitiv morgen näher an. Als Beimischung würde das passen, DIC ist ja raus, auch um die Immofamilie wieder aufzufüllen. Vielen Dank für den Tipp.

      Den Wiedereinstieg bei NAGA habe ich verpasst, schau einmal auf den Kurs, diese Woche +38%, Kurs 5,95€. 🙁

      Zu den Link vorgestern:
      Der Link betrifft das Thema Wertguthaben. Schau einmal unter Punkt 2, da ist die Gesamtsumme des Wertguthabens aufgeschlüsselt (150K). Vielleicht passt das Thema eventuell, der nette AG führt ein Wertguthaben (natürlich insolvenzgeschützt) für seinen fleißigen AN, welcher im Frühjahr, Sommer und Herbst den SABO schiebt und im Winter den Schnee wegschaufelt.

      Falls der AG die Bücher schließt, dann könnte der AN bis zu seiner Rente (63) jeden Monat einen Gehaltscheck von neuen AG – DRV-Bund bekommen, ist gesetzlich pflichtversichert in der KK, … du kennst ja alles weitere zu diesem Thema (Störfall = Rentenbezug = (Rest)Guthaben = Fünftelregelung).

      AN und/als Betriebsausgabe(n)? … keine Ahnung.

      Gruß
      Lars

      PS: Den SABO gibt es auch als Akkuausführung, schont den Rücken und gleichzeitig mehr Zeit für den Liegestuhl.

      • Moin Lars
        NAGA Tier hatte ich schon gesehen , ich hab ja von den 10 Blöcken , noch
        1 Paket übergelassen . Und wenn 10000 mal ??? 60 ??? Cent schon ganz schön
        war ( ich glaube von 1,44 Euro ??? oder so bis 2,XX Euro ??? im grünen
        Umfeld / normal wird mir immer so bei 30 bis 40% UNHEIMLICH / einfach etwas
        weiter laufen gelassen , aber dann RAUS ) dann schau ich auf die 6,2 Euro
        und ??? Freue mich über die 60 ??? Cent , oder ärgere mich über die dann noch
        verpassten 3,X bis 4 Euro ??? Kannst Dir was aussuchen , ich mir auch = EGAL .
        Hätte Hätte Fahradkette …………. War eh nur als kleiner Zock geplant .
        Muss man ggf. nochmal NEU darüber nachdenken ( Habe ich aber noch nicht ) .

        @ Peter . Immer wie Immer , da steigt man bei der lustigen Zugfahrt über Berg
        und Tal , wieder mit leichten Gepäck aus ( So 30 bis 40% , manchmal auch ein
        wenig mehr ) . Kaum steht man am Bahnhof ne Zeit lang rum , kommt wieder der
        gleiche Zug da lang gefahren , aber die Leute steigen alle mit den Containern
        aus = 300 bis 400% . Irgendwie muss ich wohl nochmal in diesen Glaskugelladen ,
        um da mal eine Glaskugel für 300 bis 400% zu finden . Ärgern oder freuen ???
        Fragen über Fragen ……………….

        Naja Lars , mit Heliad gehts ja auch langsam auf die 11 Euro zu ( Meine eher
        angenommene Erwartung , irgendwo zwischen 11 und 12 Euro zu landen , wie oben
        schon mal mitgeteilt ) und es wird mir immer weiter “ Unheimlich “ . Solange
        Flatex noch weiter maschiert , sehe ich noch keinen Grund abzuspringen , aber
        wenn das mal ins stocken kommt , werde ich wohl mal versuchen abzuladen .
        Auch wenn die 2 Bl. zurückgekommen sind , hatte ich die ersten 2 Bl. ja schon abgeladen . 6,6 Bl. noch on Tour . 0,6 waren und sind aber ohne Beachtung .
        Sind nur mal wieder wegen deinen Flüstertüten-Hinweis in meinen Blick gefallen .
        Da war mir in der schwachen Erinnerung , ja auch noch ein Teil Flatex dabei .
        Aber ich hätte eigentlich besser das Orginal nehmen sollen , EGAL , verzerrende
        Rückspiegelbetrachtungen . Man muss ja auch mal klein zufrieden sein .

        LG Det

  43. Die Unternehmensgruppe Bertschat & Hundertmark sind da eine sehr gute Adresse, habe ich auch in Anspruch genommen und bin sehr zufrieden.

  44. Moin Lars
    Zu Civitas , noch keine genaueren Gedanken gemacht . Nur erstmal als WL
    Kandidat für H&H mit aufgenommen . Ich gehe davon aus , das Helid bald
    die 11 Euro Marke ( Abhängig von Flatex ) schneiden wird , evt. noch auf
    12 Euro ( wenn das Umfeld weiterhin grün sein sollte ) weiterläuft .
    —-> Abwarten

    Freenet kleinen switch gemacht : Bestand Neu 15/2/2/0/10 , im Prozess .
    AR 4 nix gemacht : Bestand Neu 20/2/2/5/10 , im Plan
    Heliad , die 2 Bl. kleiner 9 R.: Bestand Neu 6/0/0/0/60 , im Plan

    Bei Freenet abwarten ob §27 Ja/Nein , dann Entscheidung ob vorne oder hinten
    gefüllt wird ( also switch ) . Switch vor Kurserhöhung = Für 1 Paket NICHT
    mitgenommen . EGAL .
    AR 4 trifft sich bald bei 20 bis 22 , passt mir ganz gut . Bestand dann erstmal
    auf 20/2/2/0/0 anpassen ( 10 Jahre sind ja auch noch eine lange Zeit )
    5P. haben am Kursanstieg aber wieder nicht mehr teilgenommen für 39P. aber i.O. .

    Soweit erstmal meine geplante Handlungsweise für Kurz und Lang der z.Zt. 3 grössten
    Positionen . Ob AR4 oder Freenet in 10 Jahren im doppelten Bestand mitlaufen werden ,
    entscheide ich dann im laufen bei den nächsten 10 Jahren = Glaskugel .
    Und natürlich auch Preis-Abhängig .

    LG Det

    • Moin Det,

      zu Civitas hatte ich gestern noch folgenden Artikel gefunden:

      https://www.fool.de/2020/10/20/reit-mit-ueber-5-dividendenrendite-defensivem-geschaeftsmodell-versuch-civitas-social-housing/

      Morgen schaue ich mir das Zahlenwerk dazu an. Falls das passt, als kleine Position rein ins in H&H Depot. (finde ich auf den ersten Blick interessant)

      Freenet und nächste Ausschüttung (§27): da habe ich viel gegoogelt, aber keine Aussagen gefunden, ob nun wieder mit §27 ja oder nein oder teils/teils.

      Besprechung vom letzten „Flüstertütenalarm“ ca. 4 Wochen her – NanoRepro (NN6)

      Besprechungskurs: ca: 3,55€
      Kurs am 05.02.2021: ca. 4,50€

      Und wo ich mich mal wieder selbst in den Achtersteven beißen kann: BWB

      Baader Bank:
      Kaufkurs Oktober 2,87€, zittrige Hände = unheimlich = Verkauf Dezember 2020 5,19 = jetzt mal gucken was so geht = 05.02.2021 = 9,60€ = ??? 🙁

      Naja, lieber den Spatzen in der Hand, als den Geier auf dem Dach und wie schnell das geht: tja 1x Wandelschuldverschreibung … Firma jetzt in Eigeninsolvenz, da stand ich auf dem Gleis.

      Gruß
      Lars

      • Moin Lars

        Was bedeutet denn ….. Firma jetzt in Eigeninsolvenz , da stand ich
        auf dem Gleis …… ???

        LG Det

        • Moin Det,

          ich hatte vor längere Zeit den Blick auf eine Wandelschuldverschreibung eines Pflegeheimbetreibers (Betreiber mehrerer Pflegeheime) geworfen. Dann kam es dort zu einer Restrukturierung mit Bewertung alle Grundstücke etc.pp. Die Bedingungen der Wandelanleihe (mit Einsetzung eines Treuhandverwalters) wurden abgeändert, so dass die Objekte als Grundpfandrechte 1.Rang für die Schuldner besichert wurden.

          Als das offiziell abgezeichnet/beschlossen wurde, hatte ich mit 8K zum Kurs ~45% gekauft = 3,6K €. Firma ging jetzt leider in „Eigeninsolvenz“, mal abwarten, Kurs liegt z.Zt. bei ca.12%.

          Tja, du stehst mit 30-40% am Bahnsteig (mit leichtem Gepäck = kein Container), ich stehe mit diesem Investment auf dem Gleis, aber immerhin als Besitzer vom Gleisbett, mal abwarten.

          Vor einigen Jahren war ich auf der „Resterampe“ Immigon (Abwicklung Volksbanken in AUT) unterwegs, kaufte zu einem Kurs ca.7% xxxK eine Nachranganleihe. Ohhh … wurde mir schwindelig, erst hieß es, nein es gibt nix zurück, dann … nun ja … evt. 23%, dann stieg und stieg der Kurs, … ich ganz zittrige Hände, auf dem Bondportal der Baader Bank ein „alter Fuchs“ … bleib ruhig, und wenn du zittrige Finger hast, Stopp-Loss setzen, … Anleihe stieg und stieg und stieg immer weiter Richtung Norden, ich = Zitterpappel, alter Fuchs „bleib ruhig“ zum Schluss dann zu 100% zurückbezahlt. … Ende gut, alles gut ?

          Gruß
          Lars

        • PS Lars
          AN als Betriebsausgabe , passt irgendwie schon .
          Nur die Ruheregelung noch nicht so richtig zum AN .
          Komplexer Anpassungsprozess vom Betrieb an AN .
          Mal sehen wie DAS klappt ………..—-> Komplex
          Aber DAFÜR gibt es ja eine Probezeit………….

          LG Det

    • Moin Lars
      Kleines Update
      Aurelius bei ca. 20,X hinten rausgeräumt , vorne mit vollen Bestand .
      Reicht erstmal für die bunte Zugfahrt der nächsten 10 Jahre , oder auch
      hin und wieder mal mit H&H , mal sehen = Erstmal “ Einfach “ an Bestand .
      Abwarten im LR .

      Freenet bei ca. 17,X kleinen switch von hinten nach vorne gemacht ( 2P. )
      1P. ist verloren-gegangen . Vorne nun mit 15/2/2 , hinten mit 0/10 und
      erstmal abwarten was Verkündung von §27 = JA/NEIN ergibt .
      Dann entweder Rückswitch auf hinten , und vorne Gewinnrealisation mit
      gegenrechnen der Altverlust aus 2020 ( Sind ja FESTGESCHRIEBEN ) ,
      oder wenn Weiterhin “ Unbeachtlich “ 5P. nach vorne und die restlichen 5P.
      hinten , dann mal raus . Dann auch 2 Positionen schon mal im LR ,
      in erstmal soweit Endstellung , bis Handlungsnotwendigkeit wieder was
      anderes ergibt . Abwarten im LR .

      Heliad , 2Bl. ( Die zu kleiner 9 wieder zurückgenommenen , waren aber
      lt. FIFO nicht DIE , sondern die ANDEREN ) zu 10,8 raus , HEUTE bei 11 .
      Für die restlichen 4Bl. ( + 6 unbeachtliche Pakete ) werde ich wohl noch
      ein wenig warten , evt. geht ja mein Plan für zwischen 11 und 12 Euro ,
      an EXIT-Preis fürs GANZE , doch noch auf . Abwarten , ist aber erstmal meine
      n.w.v. ungesicherte Vermutung . Insbesondere wenn das Orginal ( Flatex ) so
      schön weiterläuft .

      Beim Zoo-Besuch , bin ich Gestern und Vorgestern ein wenig mitgefahren .
      Komplette Liqui , tw. eingesetzt . Beide Tage so mit 5 bis 6% raus .
      Wäre ich VORGESTERN einfach sitzen geblieben , hätte ich gestern Abend
      wohl mehr Summe realisieren können . EGAL . Auch so , fettes Schlachtefest .
      Theoretisch fürs Jahr bei dem 3tel , satt . Aber es könnte ja nochmal der
      kleine Hunger kommen ??? Son Snack evt. ??? Abwarten . Evt. kommt ja auch
      noch das grosse Schlachtefest ??? Liqui jedenfalls weitgehend des Abends
      wieder zurück gewesen .

      Soweit mein Update der n.w.v. 3 grössten Positionen .
      Plus etwas Zock im ZOO mit unbenutzter Liqui .
      Bei der letzten ( Heliad ) vermute ich aber BALD ein Exit .
      Dann sind es wieder nur 2 grössere Positionen .
      ( Obwohl MBB-SE an Preis , auch schon etwas zugenommen hat =
      Ist mein Preiszunahmegewinner pro Anteil , Heliad aber in der
      Summe der Preise mal den gehaltenen Anteilen .
      Also Lars : Danke für den Hinweis zu Flatex )

      LG Det

      • Moin Det,

        bekomme jetzt wieder zittrige Finger: 🙂

        Besprechung vom letzten „Flüstertütenalarm“ 06.02.2021 – NanoRepro (NN6)

        Besprechungskurs: ca: 3,55€ (ca.4 Wochen her)
        Kurs am 05.02.2021: ca. 4,50€
        Kurs am 10.02.2021: ca. 5,95€

        zu Civitas:
        Sehr defensiver Wert, wenn man eine kontinuierliche Dividende einstreichen möchte … ok, größere Kurssprünge sind da eher nicht zu erwarten. Warum ich zögere: soweit ich sehen konnte nur handelbar über Börsenplatz London. Muss da noch etwas Zeit investieren und weiter überlegen.

        Gruß
        Lars

        • Moin Lars
          Ist ja lustig betr. Civitas . Den gleichen Gedanken habe ich mir auch
          gemacht , für H&H wohl eher NIX . Aber für vorne , könnte es ja noch
          was sein = Keine Eile . Werde ich mir auch nochmal näher anschauen .
          Aber beim ersten Blick , kam mir GENAU der Gedanke !!!

          Eher wohl mehr , mit weniger Vola ………………………………
          Evt. mixe ich dann ein wenig mit DIC und CR , Tanger und Corestate ,
          und noch ein Paar , noch etwas Civitas dazu ??? Mal sehen .

          Aber DIC wird mir auch schon wieder ein wenig “ Unheimlich “ .
          Auch nur Bauchgefühl . Z.Zt. n.w.v. unveränderter Bestand bei DIC .
          HEUTE haben Sie auch mal wieder 0,70 Euro Bar Div. angekündigt .
          ( Also z.Zt. ca. 22 Jahre warten ) Mal sehen ob ich die Bar Div.
          oder den Kursgewinn nehme . Aber so 500 Euro , wären mir auch ganz passend .
          ( Manchmal gibt es ja auch BEIDES Lars / aber natürlich wieder nicht
          für den Det bei BASF . Und bei DIC hast Du ja schon die 80% Entscheidung
          getroffen , ich ja noch nicht . Zumal das ja auch nur max. soo 50% wären .
          Die anderen paar Prozente , sind ja schon letztes Jahr rausgeholt worden )
          Lenzing ist raus ( bei so 100/102 ) laufen die gleich erstmal noch auf 120 .
          ( Also auch an 20% NICHT MEHR teilgenommen . Trauriges Anlegerleben halt ) .

          Zu NN6 , noch keine Gedanken gemacht , hänge z.Zt. ja noch bei Heliad
          ein wenig fest . Zwar schon mit 2Bl. weniger , aber immer noch mit
          4BL. auf Wartestellung EXIT ( evt. kommt ja noch ein ANGEBOT welches
          man nicht ablehnen kann ??? ) .
          Also ( knapp ) die Hälfte vom Anfang ist schon mal wieder wechhhhhhhhh .
          Im Moment auch nur noch warten , ohne NEU aufzusammeln ( kann zwar auch
          ein Fehler sein , aber EGAL ) .

          Und solange mich da kein NAGA Tier zu einen kleinen Zock beim ZOOBESUCH
          animiert , ist ja auch keine dringende Eile geboten .
          Aber schaue dann auf jeden Fall nochmal auf Civitas und auf NN6 , aber
          dann wohl mal wieder mit unterschiedlichen Kaufgründen .

          LG Det

        • LARS LARS LARS
          In welchen Glakugel-Laden gehst Du denn immer einkaufen ???
          Da schaue ich mal HEUTE so nur INTERESSENHALBER , auf die
          NN6 = FAHNENSTANGE schön ausgebildet , und der Preiswipfel
          hängt mit mehr wie 25% Plus , nun bei irgendwo 7,5 Euro .
          Da drehen sich mir aber die Augen !!!

          War ich aber NICHT dabei , obwohl Du es ja GESTERN noch
          EXTRA angesagt hast !!! ( = ein wenig Argern , erlaube
          ich mir für die ungenutzte Liqui , EGAL )
          Ich sitz hier noch mit meinen paar Heliad , und warte
          darauf , das Sie mal die 12 Euro-Marke anlaufen .
          11,3 war HEUTE schon mal . Also noch so 70 Cent bis evt.
          1 Euro ??? , dann wird es wohl für mich passen für zwischen
          11 und 12 Euro . Reicht mir dann auch fürs zittern und
          bibbern .

          Sooooo Lars , jetzt muss ich aber erstmal real zittern und bibbern
          hat mein Kaleun gesagt . Im Arbeiterhaushalt muss bis 7:00 Uhr
          FREI gemacht werden . Ich glaube ich lege demnächst ne
          Fußbodenheizung um den Block . Oder ruf mal bei son Räumdienst
          an . Dann ist aber Ende mit Probezeit hat mein Kaleun gesagt .
          Beim Nachbarn ist auch schon Licht an , erzählt mir bestimmt gleich ,
          wie schön seine Tesla abfahren .

          LG Det

          • Moin Det,

            Besprechung vom letzten „Flüstertütenalarm“ 10.02.2021 – NanoRepro (NN6)

            unser Besprechungskurs: ca: 3,55€ (ca.5 Wochen her)
            Kurs am 05.02.2021: ca. 4,50€
            Kurs am 10.02.2021: ca. 5,95€
            Kurs am 11.02.2021: ca. 7,30€ (richtig unheimlich)
            Verkauf 50% gestern
            Kurs am 12.02.2021: 8,78€ (Spitze)
            Verkauf 38% heute (aber nicht auf dem Gipfel), macht nichts 😊

            die restlichen 12% halte ich weiter, Stopp Marke gesetzt … lief wie bei der „Tanker“ Aktion.

            (bei uns eventuell noch als sehr! kleine Beimischung angedacht)
            … mRNA-Technologie/Produktion, als Zulieferer (Lipide), zwei Firmen: 1x in GB; 1x in CA. (evt. nächster „Flüstertütenalarm“), muss ich mir näher anschauen.

            Gruß
            Lars

          • Lars , Du hast aber auch immer ein Glück .
            Ich hänge ja immer noch bei den Heliad . Bei den Tankern war ich ja
            auch nicht dabei , hatte da mehr Tanger ( Hört sich ja so ähnlich an ) .
            War aber auch noch in 2020 versöhnlich .

            Naja , erstmal abwarten , wo ich mit den Heliad landen werde .
            Sieht aber nach Jan./Febr./März , i.O. aus ( = Genug ) .
            Also weiterhin noch ein wenig ABWARTEN .

            LG Det

          • Moin Det,

            nein habe ich nicht, manche Investitionen gehen halt auch nicht auf, siehe Kommentar weiter oben, eine andere Leiche (groß) liegt auch noch im Depot. Und es gab da noch die Phase mit den Mittelstandsanleihen, wo die „Golden Gate Anleihe“ …

            Die Grundstücke waren mit 1.Rang für die Schuldner besichert, wir waren sehr mutig, haben bei Tiefstkursen nachgekauft (nach der Insolvenz), den Durchschnittskurs damit massiv gesenkt. Der Insolvenzverwalter hatte hier wirklich gute Arbeit geleistet.

            Und noch etwas zur NN6:

            https://www.boerse.de/nachrichten/DGAP-DD-NanoRepro-AG-deutsch/31645114

            Gruß
            Lars

            PS: Besitzt du 1&1 Drillisch?

          • Moin Lars
            Habe ich mir schon gedacht , das die Glaskugel nicht immer einwandfrei
            funktioniert . Mein Lieferant ist zumindest bei der Auslieferung mit
            dem Zeugs , stark Fehlerbehaftet . Ich dachte schon , nur ich bekomme
            immer die fehlerhaften Stücke . Da bin ich ja wieder etwas beruhigt .
            Trotzdem liegst Du ja in deiner Wahl ( Tanker / DIC / BASF / CORBION /
            / Mutares / NAGA -SOOO SPÄT – oder SOOO FRÜH ??? / Flatex / NN6 )
            recht oft richtig .

            Zu 1&1 Drillisch . Nein habe ich nicht . Ich habe neben Freenet , nur klein
            AT+T ( Da frage ich mich immer noch , was mehr wiegt : Die Infrastruktur
            = Die hätte ich gerne , oder der versemmelte Kauf vom Management mit der
            ordentlich zu erwarteten Abschreibung = Verlust = hätte ich nicht so gerne .
            Bei AT+T habe ich aber wohl mal wieder BEIDES ) und etwas
            Verizon ( Sind mir aber z.Zt. zu teuer um weiter aufzustocken ) .
            Ansonsten im LR , Internet China Tencent via Prosus NV via Naspers .

            LG Det

          • Moin Det,

            na ja, der Tipp CORBION und NAGA kam je eindeutig von dir und da bin ich halt auf den Zug aufgesprungen. (Bei NAGA den Wiedereinstieg leider verpasst und Baader im Dezember zu früh verkauft)

            DIC:
            Da bin ich raus, weil der Kursgewinn bei 80% lag, ich bin weiterhin der Meinung das DIC ein gutes Investment ist.

            Mutares:
            Eigentlich hatte ich Aurelius im Blickwinkel, dann kam die Shortattacke, deswegen habe ich mich für Mutares entschieden, hier eventuell wieder 1€ Dividende + 0,5€ Sonderdividende! … Abwarten.

            Leider haben wir beide letzte Woche das NAGA-Tierchen nicht besucht. Egal, weitere Investmentmöglichkeiten beim „Flüstertütenalarm“, freue mich zwecks weiteren Meinungsaustausch.

            Gruß
            Lars

            PS Det:
            Beide Biotech Unternehmen heute verworfen, passen einfach von den Kennzahlen nicht so richtig.

          • Moin Lars
            Betr. Flüstertütenalarm , sooo machen wir das Lars .
            Ansonsten bin ich im LR eigentlich rel. stark übergewichtet in
            Beteiligungsunternehmen . Tw. PE ( Aurelius / MBB-SE ) aber z.B. auch
            Freenet . Da hätte ich bis zum Sunrise VK ( = 1,1 Mrd. Euro Beteiligung )
            und auch noch das Halten von vielen weiteren Beteiligungen vermutet
            ( Die ganzen Infrastruktur und Kabelnetze , sowie die Ceconomy Anteile , m.w.n. damaliger EK ca. 8,50 Euro , z.Zt. 5,X Euro , haben natürlich
            jeweils Chancen und natürlich auch Risiken dabei ) . Corona macht z.B.
            die Sache bei den Saturn und Media Märkten , natürlich nicht besser .
            Auch Gravis ( Apple KD ) ist Teil der Freenet-Group . Auch da sind die
            Läden m.w.n. geschlossen .

            Somit ist natürlich der mistige Virus , ein Grund , sich auch tatsächlich nochmal über die Selbstreinigungskräfte des Marktes , z.B. via ETF Anlage , Gedanken zu machen . Ich bin aber leider noch nicht soweit vorangeschritten , mir da mal ernsthafte Gedanken über Risiken von Selbstreinigungskräften zu
            machen . Für ein 3tel vom 3tel , bin ich ja n.w.v. z.Zt. noch darüber am nachdenken . Langfristig sogar für die 1/2 vom Drittel ( Kaleuns Anteil ) . Einfacher wäre evt. das Vertrauen auf die Selbstreinigungskräfte dann wohl
            ( u.a. auch vom Kaleun ) zu händeln . Hat der Peter schon nicht ganz unrecht . Aber ich bin einfach noch nicht soweit ( Vertrauensfrage ) .
            Kommt aber evt. noch , mal sehen .

            Solange nehme ich halt an unbeachtlichen §27er Gewinnen , beachtlichen
            Kursverlusten , hin und wieder kleinen Gewinnen bei Tanger und Heliad
            teil . Manchmal auch noch mit Zocks ( Spieltrieb halt ) beim Zoobesuch .
            Und auch Heliad , würde ich ja zu den Beteiligungsunternehmen zählen .
            Da ist halt m.M.n. die z.Zt. größte Position , Flatex . Und je nachdem
            wie sich Diese am Markt verhält , geht wohl auch der Preis von Heliad
            noch ein wenig hoch und runter . Abwarten wo man landet .

            LG Det

          • Moin Lars
            Ich denke schon eine ganze Zeit über Drillisch nach ( ca. 2 bis 3 Jahre ) .
            Bisher hat mich der Kauf der G5 Lizenz aber eher davon abgehalten , in
            Drillisch zu investieren . Grund dafür ist im umgedrehten Fall zu Freenet ,
            die starke Notwendigkeit , die Schulden erstmal stark zu erhöhen .

            Ein Grossteil der Schulden von Freenet , stammt aus genau dem Versuch ,
            das Netz ( Damals UMTS ) zu dominieren . Lizenz vorhanden , Netz oder
            Geld für Netzaufbau aber eher nicht = M.M.n. dann unnötige Option .
            Werde daher vermutlich weiterhin eher an der Seitenlinie bei Drillisch
            stehen . Richtig/Falsch , KEINE AHNUNG . Abwarten .

            LG Det

            LG Det

  45. Finanzakrobatik…
    Zum Wochenabschluss ist der NAV meines Depots 235188 (Kaufsumme – Buchverluste + Cash).
    Über die letzten 3 Jahre habe ich 236k eingezahlt, also liege ich noch knapp drunter. Aber der Corona-Breakeven (seit Feb.2020) ist in Sichtweite – fehlen 812€ Erträge und/oder Buchgewinne.
    In der Berechnung der onvista-bank habe ich noch einen Drawdown von knapp 11% (liegt daran, dass 21k Erträge reinvestiert wurden). Da würde ich auch gerne grün sehen…
    Aber deren Rechnung ist auch fehlerhaft, und zwar bei Siemens Energy (spin-off letzten September). Die 32 Stk. wurden für real 0 Kaufpreis eingebucht, ohne dass der Kurs der Siemens AG irgendwie gelitten hätte, die steht aktuell mit 133.38 auf All-time high.
    Die onvista-bank setzt für ENER6Y stattdessen einen täglich schwankenden Kaufwert (zum Wochenabschluss 31.38) ein, so dass sich auch die Kaufwertsumme fast täglich ändert.
    Ich weiss auch nicht, wie man das sachlich richtiger abrechnen kann. Der reale Kaufwert 0 ist ja schlecht bei allen Prozentrechnungen. Vielleicht hätte man hilfsweise den XETRA-Eröffnungskurs am Tag nach der Zuteilung (22.01) nehmen sollen?
    Kurz: angewandte Finanzmathematik ist (hier zumindest) auch keine exakte Wissenschaft… 🙁

    • Knapp 1 Jahr nach dem Corona-Crash habe ich jetzt gerade so Break-even in Wertentwicklung erreicht: 237201/236k = 100.5%.
      Das war ja ein Teil meines Challenge gegen die Sparkasse Bodensee, die 100% Werterhalt auf TGK garantiert (no more, no less). Der andere Teil war Netto-Ertragsrendite 3.369% (SPK: 0%).
      Keine große Kunst übrigens, da allein der Siemens ENER6Y-Splitoff aktuell 1056€ zum Wertgewinn beiträgt, da kostenfrei eingebucht (+0.89 Registrierungsgebühr für Namensaktien).
      Etwa übermorgen will die onvista-bank die Performance-Bewertung auf steuerliche Einstandskurse umstellen. Das wird spannend, u.a. für alle §27 KStG-Zahler. Vor allem erwarte ich, dass bei Umsetzung der „Fußstapfen-Theorie“ in die Praxis Siemens AG zu meinem größten Kursperformer wird (Einstandskurs von 105.12 auf 70.08 herabgesetzt, ca. +86%), Siemens ENER6Y dagegen mit -47% einer der größten Loser.
      Es bleibt spannend 😀

      • onvista-bank hat heute auf steuerliche Einstandskurse umgestellt. Meine Prognose zu Siemens/ENER6Y ist recht genau eingetroffen (Kursgewinn über Steuerkurs): Siemens AG +85.17%, ENER6Y -55.06%. Hold…
        Die Umbewertung nach Fußstapfen-Theorie ist kaufwertneutral. Durch die Kurssenkungen bei §27 KStG-Zahlern ist die Kaufwertsumme um 1814€ gesunken (soviel an 27er Dividenden habe ich also 2018-20 erhalten). Nebeneffekt: da die Gesamtperformance aus Buchwertsumme/Kaufwertsumme berechnet wird, konnte ich heute erstmals nach knapp 1 Jahr Corona wieder einstellig notieren: -9.8% 😀

  46. Heute im Depot aufgeräumt, 4k Bundesanleihen zu 108.021 verkauft (realer Wert bis Laufzeitende ist 104%). Zins: 20€/yr brutto (kommt auch noch großteils, per Stückzinsen).
    Erlöse reinvestiert in AT&T, British American Tobacco. Erwartete Dividenden (geschätzt): 40€/Quartal, also 160€/yr, also Faktor 8.
    Time will tell… 🙂
    Hauptmotiv: im Februar/Mai/August/November habe ich oft niedrigen Ertragsstrom. Um den etwas zu glätten, habe ich in zwei Februar-Zahler investiert.
    Als Rentner ist mein Geschäftsmodell halt: das Depot soll seine ETF-Sparpläne aus eigenen Erträgen decken. Frischgeld gibt’s eher wenig.
    Mal beobachten…

    • Ich korrigiere: die 20€ der Bundesanleihe sind brutto, real also unter 15€. Dividendenschätzungen sind netto, also eher Faktor 10 oder so.

  47. Die Goldman Sachs BDC ($GSBD) zahlt seit 2015 monoton $0.45/qt (Jan., Apr., Juli, Okt.) Ganz ok, bei meinem 2k-Päckchen macht das netto um 30€/qt, also YoC 6% p.a.
    Neu wurden jetzt „special dividends“ angekündigt: zum 15. März/Juni/Sep. gibt es noch $0.05 (einen „Nickel“) extra. Bei mir je nach EUR/USD-Kurs um 3.30€.
    BDCs sind wie REITs verpflichtet, min. 90% ihrer Gewinne auszuschütten, soweit ich weiß. Die normale Dividende erhöhen wollten sie aber wohl nicht. Putzig, dann gibt’s heuer halt 7 Dividenden… 🙂

  48. Hallo in die Runde, nachdem ich nun im Rahmen meines Dispositionsjahres in jedem Fall vermeiden werde einer Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen, um weitere Einkünfte zu der erhaltenen Abfindung zu vermeiden, eine weitere Frage.

    Es beschäftigt einen jetzt natürlich, was tun mit den Finanzen…. Habe begonnen nur mal als ersten Versuch ein paar Aktien zu kaufen, mich bei Trade Republic angemeldet (sinnvoll??).

    Im Nachgang bin ich dann erschrocken, weil mir plötzlich in den Sinn kam, daß bei einem Wiederverkauf ein Erlös entsteht, der irgendwie ja auch ein zusätzliches Einkommen entspricht…. Sollte ich nun möglichst die Aktien halten oder könnte ich zumindest im Rahmen des steuerlichen Freibetrages (ca.800 Euro) irgendwann in diesem Jahr auch verkaufen?

    Einen Sparplan anlegen,Wertpapiere kaufen oder in ETFs zu investieren ist vermutlich kein Problem? (Thema Altersvorsorge). Gibt es da einen Tipp (eher konservativer Art)?

      • Ich vermute traden ist in Anbetracht dass ich dem Finanzamt nächstes Jahr nicht allzu viel von meiner Abfindung schenken möchte weniger eine gute Idee. Somit bleibt das passive Anlegen mit Ziel in 6 Jahren die Rente etwas aufzubessern….
        Ich schaue mir das Video an.

        Bleibt trotzdem noch die Frage, wenn ich unter dem Steuerfreibetrag bleibe beim Verkauf meiner Aktien, nach Abzug der 25%, ist das für das Finanzamt irrelevant?

        • Hallo,

          korrigiert mich wenn ich falsch liege:

          Kapitaleinkünfte, unterliegen beim Verkauf der Abgeltungssteuer, 25% + Soli = 26,375%
          Diese Steuer wird beim Verkauf direkt ans Finanzamt überwiesen, der „Rest“ ist Nettogewinn (abzüglich Provision)

          Diese Art von Einnahme ist in der Einkommenssteuererklärung erstmal grundsätzlich nicht anzugeben. Mit der Abgeltungssteuer ist das Thema abgegolten.

          https://www.finanzleser.de/abgeltungssteuer/

          Aber, die Krankenkasse – bei freiwillig Versicherten, will von den Bruttoerträgen Beiträge kassieren. KV + PV bis zur Bemessungsgrenze, in 2021 von 58.050€

          Angenommen man zahlt 500€/monatlich KV (+ PV) wegen Abfindung. Zum einfachen rechnen, das ganze Dispojahr = 6000€ KV
          Bei rund 15% KV-Beitrag entspricht das einem Einkommen von 40.000€
          Auf weitere Brutto-Kapitalerträge im Dispojahr zwischen 40.000€ bis 58.050€ will die Krankenkasse 15% haben. Die PV wird auch so gehandhabt.

          Wenn man im Dispojahr freiwillig Krankenversichert ist, dann am besten Kapitalerträge auf später verschieben wenn man gesetzlich KV ist. Kann man Kapitalerträge bis zur Rente verschieben…, der persönliche Steuersatz ist da meist geringer. Dann mit der Einkommenssteuererklärung eine Günstigerprüfung veranlassen…

          https://www.finanztip.de/gkv/krankenversicherung-der-rentner/

          ——————-
          „Bleibt trotzdem noch die Frage, wenn ich unter dem Steuerfreibetrag bleibe beim Verkauf meiner Aktien, nach Abzug der 25%, ist das für das Finanzamt irrelevant?“
          ——————-
          die 25% + Soli werden erstmal abgezogen. Erst mit der Günstigerprüfung gibt’s evtl Geld zurück.

          • Danke für die Hinweise. Das Thema Besteuerung ist aber nur relevant bei einem Ertrag größer 801 Euro, oder? Habe folgendes gelesen:

            „Kapitaleinkünfte sind bis zu einer gewissen Höhe steuerfrei. Erst wenn sie den sogenannten Sparerpauschbetrag überschreiten, wird Kapitalertragsteuer fällig. Der Freibetrag liegt bei 801 Euro im Jahr, bei zusammen-veranlagten Ehepaaren bei 1.602 Euro.“

  49. Denke bitte auch an die Dividenden, die auf den Sparerfreibetrag angerechnet werden.
    Ein thesaurierender (nicht ausschüttender) ETF löst dein Problem. Damit kannst du das Dispojahr „überbrücken“
    z.B. WKN 593393 für den DAX
    WKN A0RPWH für den MSCI World
    WKN A0YEDX für den MSCI Europe
    WKN A0RPWJ für den Emerg. Mkts

    Verträgst du die Kursschwankungen ? (siehe 2007/2008 und 2020 !!!)

  50. @ EXRB2020

    wenn beim entsprechenden Institut ein Freistellungsauftrag besteht, ja. Dann wird das gleich verrechnet.

    Bin selbst seit 01.01.2021 im Dispojahr, mit dem ganzen drumherum.

    • Noch eine letzte Frage (ist alles Neuland für mich)… Den Freistellungsantrag kann man schon vorab stellen, auch wenn man noch nicht weiß ob und wann man verkauft? Und der ist dann gültig für das laufende Jahr?

      • Der Freistellungsauftrag ist in der Regel endlos gültig und kann immer eingerichtet werden. Man könnte ja Kapitalerträge haben…
        Wenn du deine Kapitalerträge über mehrere Institutionen bekommst, sollest du den Aufteilen wie es am besten passt. Kann jederzeit geändert werden solange er nicht ausgeschöpft ist.

        https://www.finanztip.de/freistellungsauftrag/

        • Hallo,
          es heißt doch offiziell auf der Seite der Arbeitsagentur:
          Wenn Sie Arbeitslosengeld erhalten, können Sie mit einem Nebenjob etwas dazuverdienen – bis zu einem Freibetrag von 165 Euro im Monat.
          Einkünfte wie zum Beispiel Mieteinnahmen und Zinsen werden nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet.
          Das Einkommen Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ist für Ihr Arbeitslosengeld ebenfalls unerheblich.
          Ihr Vermögen wird nicht angerechnet, auch nicht das Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Zum Vermögen gehören zum Beispiel Geldanlagen und Immobilien.
          Der Handel mit Wertpapieren ist zwar kein Arbeitseinkommen, aber der Zufluss von Spekulationsgewinnen wird nach deren Realisierung durch Verkauf als Einmaleinkommen gewertet .

          Also: Beim ALG I werden Nebeneinkünfte aus Kapitalerträgen nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Die Leistungen verringern sich also nicht. Kapitalerträge werden nicht wie Einkünfte aus einem Nebenjob behandelt.

          Gruß
          Jürgen

          • @Jürgen: Die Aussagen sind zwar soweit richtig, die ursprüngliche Frage von EXRB2020 bezog sich aber wohl eher auf die Auswirkungen der Kapitalerträge auf die Steuerbelastung – und nicht auf das Arbeitslosengeld.

            Gruß, Der Privatier

    • @EXRB2020: Um noch einmal auf die ursprüngliche Frage bzw. Sorge zurückzukommen:

      Solange für die Kapitaleinkünfte von Bank/Broker die Abgeltungssteuer einbehalten wird und nicht andere Voraussetzungen dazu verpflichten, die Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung anzugeben, macht die Abgeltungssteuer ihrem Namen alle Ehre: Die Steuer ist damit abgegolten! Sprich: Erledigt und vergessen. Und zwar in unbegrenzter Höhe. Die Sorge wäre damit also unbegründet.

      Ein bisschen anders sieht es aus, wenn es sich z.B. um einen ausländischen Broker handelt, der keine AbgSt. abführt oder diese aus anderen Gründen nicht einbehalten wurde. Oder aber ohnehin die Verpflichtung zur Deklaration der Kapitalerträge besteht. Dann könnte sich ein Einfluss auf die Steuer ergeben.

      Mehr dazu in den beiden Beiträgen:
      * https://der-privatier.com/kap-10-8-2-besteuerung-von-kapitalertraegen/ und
      * https://der-privatier.com/kap-10-8-3-steuern-auf-kapitalertraege-die-anlage-kap

      Gruß, Der Privatier

  51. Moin Lars
    Anbei ( aber bereits älter ) , warum ich mir im H&H mal ein Paket Kelloggs
    zusammengesammelt habe ( incl. Verlusten ) und ich aber trotzdem / also
    trotz Verlusten , recht hoffnungsvoll bin , das auch K es wieder schaffen
    kann , auch mal wieder auf Mean Reversion zu laufen . Keine Ahnung WANN ,
    aber schon mal ein weiteres Paket eingesammelt und die Tage geswitcht .
    = Kursverluste bei mir / Normaler EK im LR ( Z.Zt. wohl auch im Verlustbereich )
    Somit bei Essen und trinken : Etwas Ketchup , etwas Cornflakes , etwas GIS ,
    ein wenig Coke , und rein theoretisch Burger –> zähle ich aber eher zu den Immos .
    Und wenn PG , J&J , Clorox u.v.w. , mal wieder auf ein mir passenden Preis laufen ,
    werde ich wohl die Haushaltsabteilung , auch mal wieder mehr beachten . Ist ja ein
    langer Lauf . Und z.Zt. will wohl Niemand die Cornflakes . Dann nehme ich halt ein
    Paar . Mir Egal . Kapitalbindung im LR und langweiliges warten .
    Verlustreich eingesammelt , müssen wohl wieder ein paar Flatex Gewinne via Heliad
    für herhalten . Mal sooo , mal sooo .

    https://research-doc.credit-suisse.com/docView?language=ENG&format=PDF&sourceid=em&document_id=1082043601&serialid=4SfRGGeUwKPOjB1ypBwZpXaqe3Ty8akjoCUr0uI8cEY%3D&cspId=1929331950028333056

    LG Det

    • PS Lars
      Warte im H&H Depot , mit 4 Bl. immer noch mit Heliad auf 12 Euro .
      Aber in engmaschiger Überwachung schon ab 11 . Ab 12 wird es mir dann wohl
      noch “ Unheimlicher “ , aber kann die zitter und bibber – Prämie , ja auch
      gut gebrauchen . Am liebsten wäre mir natürlich so leicht über 12 wechhhhhhh ,
      damit ich dann auch mit ehemals geplanten 8Bl. zwischen 11 und 12 lande .
      Aber 11 oder auch 10 , wäre für mich auch noch i.O.. Also Danke Lars .

      LG Det

    • Moin Det,

      Langweiliges Warten? … würde ich nicht so sehen, die Mischung macht es doch.
      Bei Drillisch habe ich am 10.02. eine kleine Position aufgebaut.

      10.02.2021 20,92€ Kauf
      12.02.2021 21,28€ (Besprechnung Sa.13.02.2021)
      16.02.2021 23,59€

      Noch eine Meldung von Mutares (die waren wieder aktiv)

      https://mutares.de/mutares-unterzeichnet-verbindliches-angebot-zur-uebernahme-von-la-rochette-von-der-rdm-group/

      „Flüstertütenalarm“, werfe einmal einen Blick auf DE0008131350 🙂

      Gruß
      Lars

      • Hallo Lars
        Nu is Rückwärtsgang… . Hatte ich ja eigentlich schon ein wenig eher
        bei Heliad vermutet , insbesondere wenn es jetzt auch mal beim Orginal
        zum stocken kommt . Naja , war ja eine ganz schöne Zugfahrt . Was macht
        man nicht alles für so 2 bis 3 Euro .
        Auch gut , dann laufe ich jetzt wohl pöh a pöh etwas mehr in Liqui .
        Kann man ja evt. nochmal gebrauchen . Das Jahr ist ja noch lang .

        LG Det

      • Moin Lars
        Ich bin immer wieder erstaunt , wie gut dein Putztuch funktioniert .
        Kaum hast Du über Drillisch nachgedacht , schon wieder 5% höher am
        Freitag ( War ich aber nicht dabei ) . Bist Du bei Flatex noch dabei ???
        Ich bin erstmal auf 2Bl. ( PLUS DEN 6P LR ) bei Heliad reduziert .
        Mein Putztuch funktioniert halt nicht so richtig schön Lars .
        Würde mich nicht wundern , geht die Heliad nachdem ich dann komplett
        raus bin , erstmal auf 20 . Quasi Kontraindikator . Dir eine schöne Woche .

        LG Det

  52. Ich habe Anfang der Woche, nachdem sich Prospect Capital Corp. (PSEC) von dem Corona-Tief von unter 4$ um sehr erfreuliche 100% emporgearbeitet hat, das gute Kursniveau dazu genutzt, die Position aus einem meiner Depots zu verkaufen.

    Spannend war dabei für mich die Frage: In welchem Topf landet der Gewinn? Im Aktien-Topf oder im Sonstiges-Topf? Um hier keine böse Überraschungen zu erleben, hatte ich die Aktien bereits irgendwann im letzten Jahr in mein Einzeldepot umgebucht. Dort ist es weniger wichtig, wo die Buchungen landen und am Jahresanfang habe ich dann auch noch Zeit genug, evtl. Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

    Also – was ist es geworden??

    Überraschung! :-O Beides.

    Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Aber nach kurzem Studium der Abrechnung war es eigentlich zu erwarten. Denn zum 31.12.2017 wurde ein fiktiver Verkauf durchgeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt noch als Aktie und das Ergebnis (ein Verlust) wurde folgerichtig dem Aktientopf zugeordnet.
    In der Summe wurde aber ein Gewinn erzielt, der nun aber seit Anfang 2018 zu den sonstigen Gewinnen zählt und eben dort verbucht worden ist.

    Insofern alles korrekt. Aber nur mit viel Mühe und größter Aufmerksamkeit im Voraus zu planen und zu kalkulieren. Noch habe ich eine weitere Position in einem anderen Depot. Diese wird dann wohl denselben Weg gehen: Erst umbuchen, dann verkaufen. Ich hoffe nur, der Kurs hält sich noch solange.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter
      Das die schattenhaften Mutanten noch mutieren war ja eigentlich klar , etwas
      suboptimal ist dabei ja nur die “ Individual-Frage “ mit Stichtagsbezogen
      Datum der Sekunde Null ( m.M.n. ja extra nur für die Mutanten eingeführt ) .

      Ich habe zwar die Regel dabei noch nicht durchdringen können , aber gehe mal
      bei REITs von Zins und Zins-Topf aus ( oder wie Du es ja immer als Topf
      “ Sonstiges “ bezeichnest ) , und bei BDCs von Aktie und Zinstopf = Sonstiges .

      Nach Sekunde Null = M.M.n. IMMER Zinstopf = Sonstiges .
      Vor Sekunde Null ( und dann ja noch dazu schattenhaft mitgeschleppt , bis es
      dann zur “ Auflösung “ kommt , ggf. ja auch Jahre später noch , mit evt.
      anfallenden Horror ) scheinbar individuelle Gretchenfragen des jeweils
      unterlegten ( NEU AIF ) vorherigen BDCs oder REITs Underlying .

      Erstaunlicherweise , stellt sich diese Gretchenfrage nicht , wenn der unterlegte
      Wert , nicht in D-Depots , sondern EU oder GB oder US Depots gehalten wurde ,
      die NICHT dem deutschen Staatsrecht mit Sekunde Null unterliegen
      ( obwohl da natürlich auch der Beipackzettel fehlt ) .
      = Da gibt es die Mutation zum AIF überhaupt nicht , der REIT bleibt REIT , die
      BDC bleibt BDC . Und die Sekunde Null ist da auch nicht “ SCHATTENHAFT “
      eingeführt worden . Horror mit den Detailfragen für D oder GB Depots , bei
      relativ gleichen Underlying = Nicht wirklich die selben , da PSEC z.b. in
      D-Depot , nicht PSEC ist , sondern nur der Name darauf steht , aber eine andere
      ISIN-Nummer hat ( RK8 ??? ) . Auch bei Ventas , wird in Ventas und VTR = Ventas
      in USD und US Heimatlager unterschieden .
      VTR kann nicht per Datenautobahn eingebucht werden , Ventas schon .
      Feinheiten beim Underlying , und auch bei der späteren Abrechnung .
      Detailfragen halt .

      Tja Peter , für eine gewisse “ Planungssicherheit “ , in D Depots , habe ich
      immer noch ein paar Detail-Fragen zur Sekunde Null , “ UNBEANTWORTET “ offen .
      Und die dazu gehörenden “ Underlyings “ auch n.w.v. “ UNBEHANDELT “ da rumliegen .
      Für Tanger ( REIT ) , und auch NRZ ( auch REIT ) kann ich zumindest eine
      gewisse Analogie zu OHI ( auch REIT ) in D-Depots , erkennen .
      ( Insbesondere NRZ , hat mich letztes Jahr , beinah den nicht ausfüllbaren
      Sparerfreibetrag , gekostet = 120 Euro reale “ Unwirksamkeit “ , PUHHHH )
      Vorher Aktie , zur Sekunde Null , auf “ Sonstiges “ mutiert ( also auch die
      Zeit davor via FIFO – DAZWISCHEN , mitmutiert ) und auch AB Sekunde Null
      dem Topf “ Sonstiges “ zugeordnet .

      Zeitgleicher Kauf in GB Depot ( IB Ableger ) = NIX Mutant , NIX Sekunde Null ,
      NIX Schattenhaft ( Dafür hat man jetzt wieder andere Umzugsfragen GB/EU ) .
      Fragt sich halt nur , ob dann individuale EkST , auch passend zu sehen ist ???
      Und ganz am Schluss , was nun tatsächlich besser war ???
      Mitgeschleppte schattenhafte Mutation ??? Oder passend dem VAJ zugeordnete
      “ Auflösung “ ohne Schatten und ohne Sekunde Null .

      Naja , der Horror ist ja nun für die “ NEUEN “ AIFs in D , vorbei .
      Und für die “ Altlasten “ werden es wohl dann “ Individual-Fragen “ .
      Für NACH Sekunde Null angeschaffte AIFs , gilt jedenfalls immer “ Sonstiges “ ,
      und zwar für die Kursfrage ( Gewinn/Verlust ) wie auch für die Bar Div. .
      Auch damit lassen sich ja manchmal passende Handlungen vollziehen .

      Sollte man die AIFs überhaupt noch kaufen können = Manchmal in D nicht möglich ,
      = Kaufverbot . Via Datenautobahn , dann doch wieder möglich , nur die Einbringung
      in D Depots-Lagerhaltung für den Anteil , dann erschwert .
      Halt so individual-Fragen . Somit wird es dann ja auch für D-Anleger einfacher ,
      Beipackzettel fehlt = Kaufverbot . Muss sich die D Abrechnungsstelle ja auch keine
      Gedanken mehr zu machen . Quasi Scholzens Anlegerschutz .

      LG Det

      • Danke Det – Dein Kommentar hat mir bewusst gemacht, dass ich meine erste (kürzlich verkaufte) Position von PSEC über die Frankfurter Börse ge- und verkauft habe. Die noch vorhandene weitere Position aber über die Nasdaq. Allerdings war der Kauf auch nach dem Stichtag Anfang 2018. Ein „Wandel“ kann da also ohnehin nicht stattgefunden haben.
        Ich vermute also, dass beim Verkauf der Gewinn vollständig in den Verrechnungstopf „Sonstiges“ gebucht wird. Ich glaube nicht, dass der Kauf/Verkauf über die Nasdaq da zu einer Einstufung als Aktie führen wird.
        Aber wir werden sehen – ich muss nur den Depot-Transfer erst einmal abwarten. Danach werde ich berichten.

        Gruß, Der Privatier

        • Hallo Peter
          Es ist m.M.n. NICHT NUR interessant , WO Du gekauft hast , sonder auch WAS
          Du gekauft hast , und WOHIN das eingelagert wird . Bei PSCE , habe ich DAMALS
          GENAU auf die Einlagerorte und auch auf das passende Underlying geachtet .

          Dabei war PSCE , NICHT Lagerkonform mit D-Lager .
          Lagerkonform mit D-Lager , war RK8 . Beides aber
          an der NYSE gekauft , mit Zwischenlager GB .
          PSCE in USD bezahlt , RK8 in Euro bezahlt .
          Abgeholt in den USA , Zwischengelagert in GB ,
          NUR RK8 konnte nach D weitertransportiert werden ,
          bei PSCE , Verweigerung der ( Inhaltsgleichen ) Annahme .
          ( Quasi das Golf-Problem , mit D-Tüv Abnahme suchenwi )

          Wenn Du aber evt. schon RK8 ( = PSEC für D-Land ) gleich
          für Lagerland D an der Nasdaq gekauft hast , würde ich
          auch Topf Sonstiges vermuten ( = AIF ) .

          PSCE in der USD Variante , wird IMMER als Aktie gehandelt
          und unterliegt auch US-Recht = Lagerort USA = AKTIE =
          Anteilsschein , von BDC Prospect Capital Corp .

          Das gleiche , hatte ich auch bei der Wahl von Ventas .
          Da hatte ich im Crash , 500 Stk. gekauft . Davon aber
          300 VTR und 200 Ventas ( oder umgedreht ??? ) . Für
          den LR = Lagerland Deutschland , waren aber nur 200
          erstmal geplant gewesen . Und DIE , nennen sich Ventas .
          Da war es dann auch Lagerkonform , mit D-Lager .
          Rest VTR , ist dann irgendwann , wieder raus gegangen ,
          1P. hatte ich dann noch über , und ist dann auch noch
          wieder raus gegangen . Bei VTR , ist aber auch Ventas
          unterlegt , Lagerland der Anteile , ist dann aber USA .
          Einmal Clearingstelle USA , einmal Clearingstelle EU/D .

          Und nur für die Clearingstelle D Heimat , würde ich auch
          Topf Sonstiges vermuten . Clearingstelle USA = Aktie .
          Andere Länder ( und Clearingstellen ) andere Sitten
          ( und Abrechnungen ) .

          LG Det

  53. Hallo mal wieder zusammen,

    kann mir jemand sagen mit wieviel monatlicher Betriebsrente man ca. rechnen kann, wenn auf
    dem bAV Konto 87 Tsd Euro angespart sind ?
    Auszahlungsbeginn wäre Ende 2021.
    Ich finde zu diesem Thema keine passenden Informationen im Netz.

    Grüße in die Runde von
    Lothar

    • Moin Lothar
      Auch wieder individual-Fragen für die Feinheiten .
      Für eine GROBE Schätzung , würde ich von ca. 20 Jahren , a. 12 Monate
      = 240 Monate , somit 87k/240 = ca. so umme 360 Euronen/Monatlich ausgehen .
      Die “ Feinheiten “ regelt der individual-Vertrag .

      LG Det

    • Eine konkrete Angabe kann man da eigentlich nicht machen. Die Überschlagsrechnung von Det geht allerdings schon in die richtige Richtung. Etwas vorsichtiger geschätzt geht man vielleicht eher von einer Zeit von 25 Jahren aus, über die der Anspruch verteilt wird und landet dann eher bei einer Größenordnung von ca. 300€/Monat.

      Und das wäre dann der Brutto-Betrag! Von dem dann ggfs. Steuern und Krankenkassenbeitrag noch abgehen.

      Gruß, Der Privatier

        • Ich glaube suchenwi , hat Faktoren von 18X bis 3XX bAV dabei gehabt .
          D.h. dann 180/12 = 15 Jahre warten bis Null , 300/12 = 25 Jahre warten
          bis Null . Und wie Peter schon bemerkt hat , Brutto .

          Da kann man sich dann halt Gedanken machen ob man länger oder kürzer
          warten möchte . Ich pers. bin ja eher ungeduldig und würde 15 Jahre
          warten bis Null wählen . Oder halt 25 Jahre warten , wenn es noch einen
          1kg Goldklumpen dazu gibt . Einfach mal in den Vertrag schauen .

          LG Det

          • Hallo Det,
            Danke nochmals.
            Also bei meiner Bosch bAV ist es wohl so, dass bei einer monatlichen Auszahlung, die
            Gesamtsumme nicht geringer wird. Soll heißen, dass die Zahlung bis Lebensende läuft und dann 60 % davon nach meinem Ableben an die Ehefrau übergeht, unabhängig von der Anfangssumme.
            Habe jetzt mal bei einem ehemaligen Kollegen nachgefragt, der vier Jahre länger im Dienst war als ich, und dieser hat mir gesagt, dass er monatlich 525.- € brutto bekommt.
            Dann kann ich ja mal hoffen.

          • Noch etwas Lesestoff einer AKTUELLEN Forschung bAV vs DRV
            incl. der i.d.R. NICHT vorhandenen Rendite .

            https://www.boeckler.de/download-proxy-for-faust/download-pdf?url=http%3A%2F%2F217.89.182.78%3A451%2Fabfrage_digi.fau%2Fp_fofoe_WP_197_2020.pdf%3Fprj%3Dhbs-abfrage%26ab_dm%3D1%26ab_zeig%3D9122%26ab_diginr%3D8483

            Ein Grund , m.M.n. auch nicht Pauschal für die DRV oder Rürup
            oder die BVW Versorgung als Basisversicherungen zu tendieren .
            M.M.n. am besten alle 3 Varianten der Basisversicherung für das Langlebigkeitsrisiko mit in die individuelle Planung einzubeziehen .

            Wegen der mangelnd funktionierenden Glaskugel , ist eh erst eine
            Rückspiegelbetrachtung mit einer gewissen Aussagekraft zu belegen .
            Und WER möchte die dann noch in der Rückspiegelbetrachtung machen ???
            Ich glaube nach dem Break Even ( also NACH Null ) anzukommen ,
            ist schon mal ein gutes Ziel .

            LG Det

  54. Moin Lars
    Bin bei Heliad jetzt raus ( bis auf die 6P. die schon vorher da rumgedümpelt sind )
    Irgendwo bei zwischen 10 und 11 gelandet , bei der lustigen Zugfahrt , über Berg
    und Tal . War für mich in Ordnung . Also zwischen 3 und 4 Euro , 1 Euro evt. dann
    noch ab , bleiben evt. so 2 bis 3 Euro über = Passt für mich ( 8 Bl. mit -2+2 ) .

    Bei allen anderen Werten auch wieder “ Jungfreulich “ bei mir , Haushalt hat noch
    etwas Verbrauchsmasse aufgenommen . Aurelius z.Zt. somit wieder grösste Posi , mit
    Haushaltssicht 2,4 Bl. , gefolgt von Freenet , mit 1,9 Bl. . Umzugsvorbereitungen
    von GB nach ??? mal sehen . Nur für die weitere Haushaltsaufnahme , bin ich noch
    n.w.v. unschlüssig , welcher 3te Kandidat mal Platz 3 einnehmen soll . Z.Zt. ja
    noch von der Stückzahl DIC ( 1 Bl. ) , vom Preis MBB-SE ( 2P. ) auf Platz 3 .
    ( Sorry , stimmt ja auch nicht , Nachwuchs hat ja noch 1,5 Bl. Navigator im Depot )
    Evt. nehme ich beim Nachwuchs auch noch 1P. Shell wieder auf , dann habe ich wenigstens schon mal 4 mal 5te Plätze bei den Stückzahlen , mit Tanger , Heliad ,
    SSE und Shell ( mit a. 6P. ).
    Auf Platz 4 bei den Stückzahlen ist ja noch NRZ mit 8P. . Preise sind ja eher mehr
    Marktabhängig , da habe ich ja immer eher keine funktionierende Glaskugel .
    Da kann ich putzen wie ich will , immer Nebel .
    Kurz mal bei Billy Boy ins Depot reingeschaut , da sind die 3 grössten Posis
    Warren der alte Fuchs , Canadian National Railways und Waste Management .
    Ich habe z.Zt. nur ein paar Anteile von Warren , und Aves One als EU Vermieter
    für Railways Bedarf . Evt. kommen Die ja nochmal mit den Canadiern , ins Geschäft .
    Etwas “ UNHEIMLICH “ ist mir im Moment meine Liquidität , naja , wird sich schon
    mal wieder ändern . Denke n.w.v. noch über diese GB Wohnanlage nach .

    LG Det

    • PS Lars
      Nochmal auf die schwachen Freenet-Ergebnisse 4 Quartal 2021 geschaut .
      Im Gegensatz zu den Analysten , sehe ich die Zahlen jetzt nicht so schwach ,
      sondern eher meinen Erwartungen entsprechend , relativ gleichmässiges Ergebnis .
      Wer natürlich die Erwartung hat , einen stark wachsenden Wert mit Freenet
      eingekauft zu haben , wird wohl entäuscht werden . Die Erwartung habe ich im LR
      nicht . Meine Erwartung ist eher eine gleichmässige Zahlung der Bar Div. .
      Hoffentlich wird Sie dieses Jahr mal erfüllt werden . Insgesamt sehe ich Freenet
      positiv , und bin eigentlich schon wieder erfreut , das Sie trotz Corona , ihre
      Zahlen weitgehend halten konnten . Und bei einen vorsichtigen Blick in meine immer
      nebelige Glaskugel , könnte ich mir auch vorstellen , das letzte 4tel , nochmal
      nach der Bar Div. Zahlung , etwas billiger wie 17 Euro zu bekommen . Abwarten .

      Auf Drillisch schaue ich aber trotzdem hin und wieder mal .

      LG Det

      • Moin Det,

        größere Liquidität ist jetzt bei uns durch Verkäufe aufgebaut, ein Teil geht in neue Anschaffungen voraussichtlich ca. Mitte des Jahres, der Rest kommt dann noch zusätzlich in die Fondssparpläne. Tja, über die Liegenschaften in GB denke ich auch nach, hauptsächlich in Richtung Dividende + schwankungsarmes Investment. Ansonsten: Rohstoffinvestitionen Nickel und Kobalt läuft …

        Sogar unsere große Depotleiche schreiben wir noch nicht endgültig ab. (RNS dazu kam am 26.02.) War angedacht diese Ende 2021 als Komplettverlust auszubuchen, vielleicht jetzt doch noch etwas Leben eingehaucht? (AIM Rule No.13 u. 14)? … Abwarten …

        Lagebericht: NanoRepro (NN6)
        unser Besprechungskurs: ca: 3,55€ (ca.8 Wochen her)
        Kurs am 05.02.2021: ca. 4,50€
        Kurs am 10.02.2021: ca. 5,95€
        Kurs am 11.02.2021: ca. 7,30€ (Verkauf von 50%)
        Kurs am 12.02.2021: 8,78€ (Verkauf von 38%)
        Kurs am 26.02.2021: ca. 12,10€ (weiteres Halten Restbestand 12%)

        Lagebericht: Drillisch (DRI)
        Kurs am 10.02.2021: 20,92€ Kauf
        Kurs am 12.02.2021: 21,28€ (Besprechung: Sa.13.02.2021)
        Kurs am 16.02.2021: 23,59€
        Kurs am 26.02.2021: 23,35€
        Abwarten …

        Letzter „Flüstertütenalarm“ DE0008131350
        Kurs am 19.02.2021: 4,67€ (Besprechungskurs)
        Kurs am 26.02.2021: 4,82€

        Und Freenet, (eventuell) 1,50€ Dividende + 0,15€ Nachzahlung, das sind zum jetzigen Kurs ca.9% Ausschüttung, und auch das Aktienrückkaufprogramm kann den Kurs noch zusätzlich treiben, aber mal abwarten wie es dieses Jahr läuft.

        Gruß
        Lars

        PS: Det, abseits von Aktien/Fonds/Anleihen/Rohstoffe/Bitcoin etc.pp.
        Steuerbonus, falls eine energetische Sanierung anliegt:

        https://www.finanztip.de/sanierungskosten-absetzen/

        Dazu gibt es das BMF Schreiben Dok. 2021/0031094.

  55. Faszinierend…
    Heute in Elster eingeloggt, elektronische Bescheinigungen von Arbeitgebern und Rentenversicherungen waren da, also übernommen und Probeberechnungen gemacht.
    Abfindung 58.k (Fünftelregelung) + „Arbeitslohn“ 437
    DRV-Rente 19229, davon steuerpflichtig 14998
    VBL-Betriebsrente 748, davon steuerpflichtig 149

    1. Proberechnung ohne frw.Rentenbeiträge: 16550.50 (etwa erwartet)
    2. Proberechnung mit 12855 frw. Rentenbeiträge: 2590
    Delta 13960.50

    Also trägt das FA 108.6% der frw.Beiträge 😀
    Glauben tue ichs erst, wenn das auch so im ESt-Bescheid steht, aber trotzdem eine gute Nachricht vorab!

    • Meinen Glückwunsch zu diesem (vorläufigen) Ergebnis!
      Wieder mal ein sehr schönes Beispiel dafür, dass die Steuerersparnis höher sein kann als die dafür aufgebrachten Mittel. Hier in Form einer Einzahlung von Rentenbeiträgen.
      Oder auch die richtige Antwort auf die Frage: Zahle ich lieber 14.000€ Steuern an das FA oder 13.000€ in die Rentenkasse und erhöhe damit meine Rente?

      Dann drücke ich mal die Daumen, dass das Ergebnis in etwa so bleibt.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke! 🙂
        Für realistische Zahlen musste ich die Elster-Daten ein wenig debuggen, von wegen automatische Übernahme der Vorjahreswerte…
        Im ersten Schuss wurde mir sogar eine Erstattung von 324.07 angekündigt. Weil die 2019er Daten für Vorsorgeaufwand übernommen wurden.
        Auch die KAP-Anlage (von 2019) habe ich abgeklemmt. Ich erwarte nix Günstigeres bei Fünftelregelung (und werde länger keine frische haben).
        Und schließlich musste ich auch den übernommenen 2019er Beitrag des AG zu RV-Beiträgen auf 0 setzen.
        Der Rest sah schließlich plausibel aus, einige Stunden hat das schon gedauert…
        Die Erklärung habe ich heute nachmittag abgeschickt („early bird“). Nach meiner Erfahrung werden vom FA die RV-Bescheinigungen angefordert, insgesamt dauert es ca.6 Wochen.
        Time will tell 🙂

  56. Zartes Pflänzlein…
    Heute kam überraschend eine Dividende der Nordea Bank (Finnland, vorher Schweden) rein. 4.89€, nix dolles. Vor knapp 2 Jahren gab es noch 48.35 (bei gleichem Aktienbestand). Dann nix mehr: die EZB hatte in der Pandemie allen Banken im Euroraum dringend empfohlen, keine Dividenden auszuschütten. Haben sie auch voll compliant so gemacht: in meinem Depot Aareal, Pfandbriefbank, Intesa Sanpaolo, und eben Nordea.
    Immerhin, es tut sich ein wenig (90% Senkung sind noch etwas besser als 100%…)
    Weiter beobachten 🙂

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