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Steuern sparen bei der Abfindung — 52 Kommentare

  1. Mir hat diese Seite sehr viel geholfen. Bei mir war der Ablauf:
    – Dispojahr
    – Zwei Jahre Arbeitslosigkeit
    – Vorgezogene Rente.
    Zusätzlich selbständige Tätigkeit während dieser Zeiten und darüber hinaus.

    Für mich war ein gutes Einkommensteuerprogramm das wichtigste Werkzeug um zu beurteilen, welche Maßnahme, wann und in welcher Höhe sich wie auswirkt.
    Auch, wenn man jetzt noch kein Programm für das Steuerjahr 2018 bekommt, reicht eine Version für 2017, meiner Ansicht nach, für eine Simulation zur Erreichung eines Anhaltswertes aus.

    Viele Grüße, Hardy

    • Danke Hardy für Deine Erfahrungen.

      Und was das Steuerprogramm angeht, so kann ich nur zustimmen!
      Ist mir schon seit ganz vielen Jahren bei den üblichen Steuerangelegenheiten (auch als Selbstständiger mit Umsatzsteuer etc.) eine große Hilfe und ich möchte das alles niemals mehr ohne Software machen.

      Aber es bietet darüberhinaus eben auch die Möglichkeit, verschiedene Szenarien einmal spielerisch auszuprobieren und die Wirkung veschiedener Maßnahmen zu erkennen. Und dabei kommt es dann selten darauf an, ein Cent-genaues Ergebnis zu erhalten und von daher sind die Versionen des Vorjahres vollkommen ausreichend.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo, vielen Dank für diese so fundierten Beiträge (mit Recherche, mit Quellen, das ist so gar nicht mehr selbstverständlich). Recht herzlichen Dank, das hat auch bei unseren Planungen sehr geholfen! Eine Nachfrage zu V+V, vielleicht kann man das hier noch etwas ausbauen: wir haben mehrere Wohnungen, Gewerbeeinheiten, auch ein Haus zur Vermietung. Nun machen wir damit nicht unerhebliche Gewinne, die wir für 2018 gerne verringern würden. Direkt instandhaltungsbedürftig sind die Objekte nicht (und bei Teileigentum kann man selbst ja ohenhin nur im Sondereigentum agieren). Für größere Handwerkeraufträge ist es ohnehin zu spät, bis die anfangen, ist das Jahr vorbei. Gibt es denn bei Vermietung und Verpachtung „Standard“-Möglichkeiten, was man dann sinnvoll ausgeben kann, um noch in diesem Jahr die Steuerlast zu senken?
    Ich werde die Rauchwarnmelder in 2018 installieren lassen, vielleicht noch die Sanitärfugen erneuern lassen, ggf. noch einen E-Check machen lassen, aber mehr fällt mir leider nicht ein. Ggf. gibt es ja auch etwas, was man noch in 2018 bezahlen und absetzen kann, was aber darüberhinaus noch in 2019 wirkt o.ä.?
    (Eine An-/Vorauszahlung an einen Handwerker zum Fassadenanstrich im nächsten Jahr wäre ja wohl nicht für 2018 abzugsfähig, oder doch?)
    Recht herzlichen Dank!

    • Es tut mir leid, aber zu diesem Thema kann ich nichts beitragen.

      Ich selber habe keinerlei Aktivitäten im Bereich Vermietung und Verpachtung, von daher fehlt mir da jede Erfahrung und somit auch die nötige Phantasie.

      Gruß, Der Privatier

  3. Lieber Privatier, herzlichen Dank für Deinen Beitrag, vielleicht hat ja einer Deiner geschätzten Leser noch eine Idee 🙂

  4. Hallöchen!
    Ich habe eine Frage zur Versteuerung. Angenommen ich würde eine Abfindung über 100.000€ im Januar 2021 ausgezahlt bekommen, jedoch nur bis Dezember 2020 arbeiten, danach ein 2 Jahres Studium absolvieren. Damit hätte ich doch einen Großteil der Steuern gespart, oder?
    Grüße
    Laura

    • Gespart im Vergleich zu was …

      Was man genau im Jahr der Abfindung macht (Studium, Weltreise, BuFDi) ist eigentlich egal.
      Wichtig wäre, dass die Fünftelregelung (Link siehe oben) angewendet werden kann und dass man in diesem Jahr keine weiteren Einkünfte erzielt.
      Unter diesen Voraussetzungen wären laut alter, lediger Steuertabelle runde 14.000€ an Steuern auf die 100k Abfindung fällig.

  5. Naja gespart im Vergleich dazu, wenn man eine Abfindung annimmt und sich aber einen neuen Job sucht und in 2021 das ganze Jahr zusätzlich arbeiten würde.

    Die Steuerersparnis mit zum Beispiel einen Jahr Studium ist sn deiner Erklärung schon krass…

    • Gerade im Zusammenhang mit der Fünftelregel ist es aus steuerlicher Sicht immer von Vorteil, wenn man im Jahr der Abfindungszahlung möglichst wenig weitere Einkünfte hat. Oder, falls sich das nur schlecht einrichten lässt, wenn man diese Einkünfte durch steuerlich wirksame Ausgaben kompensieren kann.

      Allerdings richten sich solche Ideen und Hinweise in erster Linie an angehende Privatiers, die vollständig und endgültig aus dem Berufsleben aussteigen wollen. Wer noch weiter im Berufsleben aktiv sein will (oder muss), für den ergeben sich u.U. andere Prioritäten.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier, mit Spannung lese ich Ihre Kommentare . Super hilfreich . Dennoch habe ich eine Frage bezüglich Abfindung (2019) erhalten. Ob man diese ggf. als Schäden (da steuerfrei) vor dem Finanzamt geltend machen kann. Bin seither arbeitsunfähig auf Grund der damaligen Arbeitssituation. Bin auf solch einen Artikel gestoßen .das man dies zumindest prüfen sollte. Finde bisher aber keinen passenden Berater. Jeder kommt mir mit der Fünftel Regelung. Ich möchte aber nichts unversucht lassen. Haben Sie da schon mal was über die Vorgehensweise gehört? Ich danke schonmal für die Aufmerksamkeit. Beste Grüße Sabine

    • Gehe auf https://www.steuern.de/abfindungsrechner.html
      oder gib im Eingabefeld deiner Suchmachine „Abfindungsrechner“ ein und wähle einen anderen Abfindungsrechner aus. Spiele das mit konkreten Daten durch.
      Vorausgesetzt wird meistens, dass die Fünftelregelung angewendet werden kann. Das ist platt gesagt dann der Fall, wenn die Abfindung höher als das letzte Jahresgehalt ist. Genaueres siehe die Links oben im Beitrag.

  6. Sorry sollte danke heißen. Nicht Susanne. Hab meine Hand kaputt und die Brille nicht dabei. 😉 viele Grüße Sabine

  7. Danke für die Antwort. Leider steht im Vergleich nur Abfindung . Ein immaterieller Schaden ist entstanden. Weiß dann Dank Ihnen, dass es nicht falsch ist. Ich werde es dann jetzt versuchen . Mit meiner Klage etc. Glaube zwar nicht das es klappt, aber probieren kann man es. Finanzamt hat ja nichts zu verschenken,.😉 Somit werde ich nach nem passenden Berater suchen. Bin glaub ich fündivgeqorden. Der sagte zwar nur, man kann es versuchen, aber dann fühl ich mich besser wenn es auch nicht klappt. Vielen Dank, Beste Grüße und danke für das tolle Forum und die schnellen Antworten. Sabine

  8. Hallo zusammen,

    Ich habe ein konkretes Beispiel. Kann mir jemand sagen was dafür an Steuern anfallen würde? Und ob hier die 1/5 Regelung gilt. Das wäre super!

    Beschäftigungsverhältnis bis 31.12.2020
    Abfindung: 106.000 € – Auszahlung Januar 2021
    In 2021 keine Beschäftigung, da Vollzeitstudent
    Jahresgehalt 2020 rund 45.000€

    Vielen Dank!

    • Die Fünftelregel dürfte hier sehr wahrscheinlich zur Anwendung kommen.

      Die Höhe der Steuern kann man ganz grob mit einem der im Internet verfügbaren Abfindungsrechner abschätzen. Genauer geht es (dann aber mit sämtlichen anderen Daten) mit einem Steuerprogramm.

      Gruß, Der Privatier

      • Vielen Dank!
        Ich bin mir bei den Abfindungsrechner. Allerdings nicht sicher was ich eingeben muss…
        Einnahmen sind in 2021 „0“ ? Und es kommt auch nichts an Zahlungen hinzu , wie AL, oder ähnliches , da Student, oder?

        • Ich empfehle gerne das erstmal „per Hand“ (und mittels der Steuertabelle) zu überschlagen.
          Fünftelregelung 106.000 / 5 = 21.200
          Ich habe nur die Grundtabelle für 2020, aber so groß ist da der Unterschied zum Folgejahr auch nicht und von verheiratet hast Du nichts gesagt. Die Tabelle sagt für 21k2 zahlt man 2.665€ EKSt und 147€ Soli.
          Ergibt in Summe 2.812€ für das Fünftel.
          Die 2.812€ multipliziert mit 5 (= 14.060€) ergibt die Steuer auf die Abfindung, sodass rund 92.000€ übrig bleiben.
          In der Wirklichkeit wird die Steuer wahrscheinlich weniger betragen, so Dinge wie Krankenversicherung sind ja von der Steuer absetzbar. Für genauere Berechnungen nutze (d)ein Steuerprogramm.

          • Danke noch für die ausführliche Erklärung! Hat mir sehr weitergeholfen.
            Habe nun aber doch noch einige offene Fragen..
            Arbeiten bis 31.12.2020 und Auszahlung im Januar 2021 stellt ja definitiv 2 Steuerjahre da? Hier kommt das Finanzamt nicht auf die Idee aus irgendwelchen Gründen nachzuberechnen oder Ähnliches, weil der Zeitraum so nah zusammen ist?
            Außerdem muss ich eine Angabe darüber machen ob das Lohnsteuerabzugsmerkmal(aktuell Steuerklasse I) des jetzigen AG für die Abfindung beibehalten wird , da ich ja studiere , habe ich keinen anderen AG und es müsste somit richtig sein? Und auch steuerlich kein Nachteil entstehen dadurch?

            Ich hab mich schon detailliert informiert, bin mir jedoch total unsicher und habe Angst einen Fehler bei der Abwicklung zu begehen und dadurch Geld „herzuschenken“

            Evtl habt ihr ja auch noch Tipps wie man in meinem Fall nochmals mehr Steuern sparen kann..

            Vielen Dank im Voraus!
            Laura

  9. Beim Steuerrecht zählt das Zuflussprinzip. Das passt schon. Beim AG am besten schriftlich mitteilen, dass er im Januar 2021 die Abfindung als Hauptarbeitgeber abrechnen soll/darf/muss. Das ist alles absolut legitim.
    Wichtig, es darf zumindest im Januar kein anderer Arbeitgeber existieren.

    Ansonsten beste Voraussetzungen zur Finanzierung eines Studiums, ALG wenn möglich bis zum Beginn(denke etwa März) wäre nicht schädlich, ausser beim Progressionsvorbehalt.

    In wie weit man Kosten für das Studium heutzutage absetzen kann weiss ich nicht, aber das kann man rausfinden. Ansonsten wenn möglich KV-Beiträge im voraus zu bezahlen.

    B

    • Da bei Laura keine „berufliche Erstausbildung“ vorliegt, sind die Kosten fürs Studium uneingeschränkt als „Werbungskosten“ anzusetzen. Mehr noch, da hier „negatives Einkommen“ generiert wird, können die Kosten auch falls nicht ausgeglichen, ins nächste Jahr als verbleibender Verlustvortrag berücksichtigt werden.

      https://www.steuernetz.de/lexikon/fortbildungskosten

      Die Kosten sind in Formular N Zeile 45 „Fortbildungskosten – sofern nicht steuerfrei ersetzt“ einzutragen … z.B.

      Studiengebühren, Semesterbeiträge und Prüfungsgebühren,
      Computer, Laptop und Zubehör,
      Telefon u. Internetkosten,
      Fachliteratur, Kopierkosten,
      Kosten für die Bewerbung um einen Studienplatz, Praktikum,
      Unterkunftskosten, Umzugskosten,
      Fahrtkosten: Wer am Studienort wohnt, kann je Entfernungskilometer 30 Cent für die Fahrt zur Hochschule abrechnen (Entfernungspauschale)
      Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer usw. usf.

      Gruß
      Lars

    • Ok das klingt ja erstmal gut!
      Was genau meinst du mit Steuerprogression hier?
      Also ich werde in 2021 definitiv nichts arbeiten!

      Ich habe außerdem 2 Formulare von der Abteilung Entgeltabrechnung bekommen. Eines „Voraussichtlicher Arbeirslohn zur Berechnung der Lohnsteuer auf Abfindungszahlungen“, hier würde ich angeben dass ich in 2021 von keinem anderen Arbeirsgeber Lohn beziehen wetde.
      Und das zweite Formular „Fragebogen hur Berechnung der Lohnsteuer auf die Abfindungszahlung“, hier eben der Punkt, ob die Lohnsteuerabzugsmerkmale für das erste Dienstverhältnis anzunweden sind. ( Ich nehme an hier das Dienstverhältnis zu meinem dann ehemaligen AG, da ich im Moment der Auszahlung ja in keinem Dienstverhältnis mehr stehe)

      Vielen Dank! 🙂

  10. @Laura

    „Arbeiten bis 31.12.2020 und Auszahlung im Januar 2021 stellt ja definitiv 2 Steuerjahre da?“
    Ja.
    Mein letzter Tag war der 30.12 und meine Abfindung war am 16.01 auf meinem Konto. Und so wurde das auch steuerlich gesehen, Arbeitseinkommen bis Ende 2017, Abfindung 2018.
    Wenn ich micht richtig erinnere, habe ich zwar igendwo von irgendwelchen Kniffen gehört, um Zahlungen in den ersten Januartagen noch ins Vorjahr zu „schieben“, aber da muss man sich anstrengen, damit man das hinkriegt. Das geht nicht von alleine. Frag mich aber nicht nach Details.

    Bezüglich des Lohnsteuerabzugsmerkmals ist das ok, solange Du im Januar bei keinem andere AG anheuerst. Bzw. anheuern dürftest Du natürlich, nur darf der neue AG erst ab Februar Hauptarbeitgeber sein.

    Was Du noch machen solltest: bestätige dem AG, dass Du in 2021 keine weiteren Einkünfte erzielst. Bzw. frage ob sie ein Formular dafür haben oder ob sie das formlos schriftlich von Dir annehmen.
    Gibst Du keine solche Erklärung ab, dann wird der AG annehmen, dass Du in 2021 zusätzlich zur Abfindung ein normales Einkommen wie in 2020 erzielen wirst. Mit entsprechenden hohen Steuern auf die Abfindung. Falls das doch so kommen sollte, wäre das ärgerlich, würde aber mit dem nächsten Einkommenssteuerbescheid korrigiert. Es wäre halt ein zinsloser Kredit an das Finanzamt.

    • @eSchorsch danke für deine Ausführung!
      Was meinst du mit Kniffen? Ich möchte das Geld ja bestenfalls im Januar.. wäre ja fatal wenn ich es schon im Dezember bekomme..
      ja das Formular zu Bestätigung keiner weiteren Einkünfte habe ich!
      Man konnte mir allerdings nicht sagen ob die 1/5 Regelung angewendet wird, was ich komisch finde. Meiner Meinung nach hier aber schon möglich ist?

      Ich glaube in meinem Fall ist es eigtl sehr eindeutig, nur iwie fühlt es sich total kompliziert an. Habe schon überlegen dass doch nochmal mit Hilfe eines Steuerberaters zu checken.

      • Ich sagte doch, frag mich nicht, ich kenn mich da nich aus 🙂
        M.W. sind das so Dinge, wie wenn die Lohnerhöhung für Dezember wegen einem Fehler erst Anfang Januar überwiesen wird. Oder die Lohnbuchhaltung die Weihnachtsgratifikation vergessen hat und das erst am Tag nach Neujahr korrigiert wird.

        Mach dir keine Gedanken wegen der Abfindung. Die wird im Januar 2021 ausgezahlt und in 2021 versteuert. Selbst wenn die Firma zu dämli ähm ungeschickt wäre, die fällige Steuer per Fünftelregelung zu bestimmen, wird das mit dem Steuerbescheid wieder glattgebügelt. Die Abfindung würde dann auf der Lohnsteuerbescheinigung unter Punkt 19 bescheinigt.
        Wird die Abfindung ermäßigt besteuert (Fünftelregelung), taucht der Betrag unter Punkt 10 auf.

      • Hier noch eine Ergänzung von mir:

        * Es gibt eine Regel, dass Zahlungen, die bis zum 10.Jan. des Folgejahres getätigt werden, dem Vorjahr zuzurechnen sind. Das gilt aber nur bei regelmässigen Zahlungen. Typische Beispiele: Gehalt ode Miete.
        Für eine Abfindung besteht da keine Gefahr. Ich würde mich dennoch wohler fühlen, wenn die Zahlung erst gegen Ende Januar erfolgen würde.
        * Es gibt noch eine weitere Falle, die ich hier in einem Beitrag beschrieben habe: https://der-privatier.com/kap-3-7-vorsicht-falle-bei-verschiebung-der-abfindung/ (ist aber auch eher unwahrscheinlich).
        * Zur Abrechnung der Abfindung durch den AG kann ich noch diesen Beitrag empfehlen: https://der-privatier.com/kap-10-6-1-abfindung-jetzt-die-abrechnung-abstimmen/

        Gruß, Der Privatier

  11. Hallo!

    Mal eine etwas andere Frage bzw. Hinweis.
    Evtl. spielt der eine oder andere mit dem Gedanken eine Stiftung zu gründen.
    Dann kann er in dem Jahr der Abfindung die Einzahlung in den Vermögensstock vornehmen. Sonderausgaben.

    Das würde auch kräftig Steuern sparen. Allerdings nur, wenn man eine Stiftung gründen möchte.
    Hat dies schon jemand in diesem Forum getan?
    Ich spiele mit diesem Gedanken.

    Gruß,
    Sandra

    • Ich kann dazu wenig beitragen. Ich denke aber, das man so etwas mal nicht so eben „nebenher“ erledigen kann. Das dürfte einiges an sehr guter Überlegung erfordern und eine dementsprechend ausgiebige Beschäftigung mit der ganzen Thematik voraussetzen.
      Und natürlich die entsprechenden Mittel…

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Sandra,
      Genau mit diesem Gedanken spiele ich auch.
      Vorteil: man kann auch Grund und Bodrn, Kunstgegenstände o.ä. als Wert stiften und diese gegen eine Abfindung verrechnen. Damit kommt man schnell auf die erforderlichen 50.000 Eur Stiftungskapital. Aber Du brauchst natürlich auch etwas Geld. Jemand muss Dir ja Deinen 450 EurJob als Stiftungsvorstand bis zur Rente (und darüber hinaus) finanzieren.

  12. Hallo Zusammen,

    danke für die vielen tollen Informationen und Tipps!
    Ich habe dieses Jahr im Februar eine Abfindung i.H.v. 60k erhalten. Hier wurde die Fünftelregelung bei der letzten Abrechnung direkt angewandt.
    Überraschung natürlich sehr groß – da geht einiges an Steuern ab.

    Seit März bin ich arbeitslos und seit September in einer Weiterbildung durch die AG fianziert. Hier kann ich also keine Sonderausgaben angeben, wobei ich überlegt habe jetzt nochmals Laptop/Tablet oder Co zu kaufen. Aber das macht ja nicht so viel aus.

    Deshalb hier nochmals die Frage an Euch.
    Mit der Rürup habe ich mich beschäfigt und mir auch etwas berechnen lassen. Nur möchte ich das für mich eigentlich nicht. Ich bin erst 29 und das ist mir dann doch einfach zu weit weg.
    Interessanter wäre hier die Einzahlung in die Allg. Rentenkasse, aber auch hier bin ich mir einfach unsicher.
    Wäre halt ärgerlich, wenn ich mit einer größeren Investitionssumme Steuern hätte sparen können, um die Abfindung zu erhöhen.

    Daher mal gerne ein Sammelsurium eurer Ideen.

    Danke und viele Grüße

    • Für eine Einzahlung in die gesetzl. RV käme ohnehin nur eine Nachzahlung von Beiträgen für Schulausbildungszeiten nach dem 16. Lebensjahr in Frage. Dafür wäre aber eine Beratung inkl. Antrag durch die Rentenversicherung erforderlich. Und dafür ist es für dieses Jahr schon reichlich spät. Versuchen kann man es aber natürlich.
      Rürup dagegen geht immer, aber ich kann auch sehr gut verstehen, wenn man das in dem Alter nicht machen will.

      Der obige Beitrag enthält eigentlich bereits alle Ideen, die sich für die meisten Leser anbieten. Allerdings sind diese Vorschläge in erster Linie für angehende Privatiers gedacht, die aus dem Berufsleben aussteigen wollen.

      Bevor irgendwelche Ausgaben geplant werden, würde ich aber erst einmal mit dem hier zur Verfügung gestellten Abfindungsrechner überprüfen, was am Ende tatsächlich an Steuern anfallen wird und testen, welche Ausgaben in welche Höhe eine Verbesserung bewirken würden. Besonders „schädlich“ dürfte sich im vorliegenden Fall der Bezug des ALG herausstellen. Aber das kann man ja nicht mehr ändern und war wahrscheinlich auch erfoderlich.

      Fazit: Andere als die im Beitrag bereits genannten Vorschläge sind nur in speziellen Fällen anwendbar (wie z.B. Installation einer Photovoltaik-Anlage, Investition in vermiete Immobilien, Investitionsabzug für eine geplante Selbstständigkeit, etc.).

      Gruß, Der Privatier

  13. Danke dir! Habe morgen einen Telefontermin mit der DRV.
    Mir wurde heute schon gesagt, dass ich den Betrag einfach überweisen könnte. Parallel müsste der Antrag lauften, schlimmstenfalls wird der Betrag zurück überwieesen. Bestenfalls für 2020 angerechnet, jedoch erst 2021 „offiziell“ gemacht.

    Nur frage ich mich, ab wann sich das auch alles lohnt. Also gibt es dafür hier auch einen Rechner? Nur Steuern sparen, das hilft ja auch nicht. Können für 2020 ja 90% angerechnet werden.
    Ab wann ist es denn genau eine Verbesserung? Wann würdest du überhaupt eine Summe investieren?

    Danke!

    • Man kann ja bei dem Abfindungsrechner die paar Daten einmal eingeben: Abfindung, sonstige Bruttoeinkünfte, ALG-Leistungen und als Sonderausgaben die geplanten Einzahlungen in die DRV. Und dann einmal sehen, wie sich die Ergebnisse mit unterschiedlichen Zahlen ändern.

      Vielleicht auch einmal vergleichen mit dem, was der AG bereits an Steuern abgezogen hat. Es kann durchaus vorkommen, dass der AG zuviel Steuern abgeführt hat (z.B. wg. falscher Steuerklasse, o.ä.). Oder auch zu wenig, da er ja den ALG-Bezug nicht berücksichtigen konnte.

      Inwieweit sich dann eine Einzahlung in die GRV „lohnt“, muss dann jeder für sich entscheiden. Vorteil ist immer: Ein Teil der Einzahlung übernimmt das Finanzamt. Nachteil: Gerade in jungen Jahren dauert es sehr lange, bis man davon etwas zurück bekommt und die spätere Rente ist mit Steuern und Sozialabgaben belastet.

      Gruß, Der Privatier

      • Danke nochmals. Ja, bei mir unterscheidet sich das tatsächlich (mein alter AG hat mehr Steuern abgeführt), aber auch im Vergleich zum Rechner und meinem Steuerprogramm.
        Die Einzahlung in die Kasse (bspw. 5k) kann für 2020 ja zu 90% (4,5k) angerechnet werden. Das bekome zumindest ich so aber auch nicht in der Steuer raus. Die Differenz betragen min 900 eher 1.5k. Ist das dann die Differenz, die ich tatsächlich tragen muss? Und wo ich hier rechnen müsste, wann sich das amortisiert?
        Danke nochmals hier für die letzte Erhellung!

        • Wieviel Steuern man durch eine Einzahlung in die Altersvorsorge tatsächlich spart hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Das kann in Einzelfällen so weit gehen, dass die Ersparnis höher ist als die Einzahlung. In der Regel ist das aber weniger. Das zu überprüfen, ist ja der Sinn des Abfindungsrechners.

          Wieviel (und ob überhaupt) man mit dem Steuerbescheid an Steuern zurückbekommt, hängt aber zusätzlich davon ab, was vom AG bereits an Steuern abgeführt wurde und welche weiteren Einkünfte übers Jahr hinweg zusätzlich zu berücksichtigen sind (z.B. ALG). Auch das muss jeder individuell überprüfen.

          Die Frage, ab wann sich Einzahlungen in eine Altersvorsorge amortisieren, lässt sich kaum korrekt beantworten. Erst recht nicht, wenn die Auszahlung noch so viele Jahre in der Zukunft liegt. In diesen Jahren kann (und wird) sich so vieles ändern, dass eine seriöse Prognose kaum möglich ist. Ich würde höchstens die vage Aussage treffen: Es dauert lange… 😉

          Ggfs. wäre vielleicht der Beitrag: https://der-privatier.com/kap6-8-2-freiwillige-einmalzahlungen-in-die-rentenversicherung/ noch von Interesse. Dort gibt es auch ein paar Gedanken zur Frage „Lohnt sich das?“.

          Gruß, Der Privatier

        • Komplex , ich helf den Peter mal mit ner Antwort aus , betr.

          …..wann sich das amortisiert……

          Eine Langlebigkeitsversicherung ( z.B. DRV oder Rürup = Basisversicherungen ) amortisieren sich insbesondere dann , wenn man die Chance hat , möglichst lange
          an der Auszahlungsphase teil zu nehmen ( also dann im Bezug zu sein ) .

          D.h. erst wenn der Termin feststeht wann der Bus kommt ( Tod ) , kann man eine genaue Aussage dazu treffen , ob sich etwas lohnt/amortisiert , oder nicht .
          Alternativ , bei einen sofortigen Bezug der Rente , NACH eintreten des
          Break Even ( = alle eingezahlten Gelder als absolute Return , zurück ) .
          Bis dahin ist es eine Versicherung , die AUCH DANN zahlen würde ,
          wenn der Break Even ( mit ca. 84 bei “ normaler “ Versicherung ) erreicht ist
          = Halt Langlebigkeitsschutz ( Das Risiko der Versicherung ) .

          Dein Risiko wäre dann der umgedrehte Fall , eine Einzahlung zu machen mit 29 ,
          bis ca. 63 – 67 zu warten ( ggf. je nach dann eintretender Gesetzeslage ggf.
          noch länger / = kürzer wird es m.M.n. eher nicht werden ) um dann am
          Amortisationslauf evt. ab 63 ??? bis zum Break Even mit evt. 84 ???
          teilnehmen zu können . So ab ca. 84 , müsste es dann ein rel. gesicherter
          Gewinn sein . Davor ist der Gewinn wohl rel. gesichert für die Versicherung .
          Kommt aber auch ein wenig auf die unterlegte Kohorte an .

          Bei einem 29 Jährigen , lt. Sterbetafel so in etwa 55 Jahren ( z.Zt. ca. 84 ) , müsste dann der Break Even einer Langlebigkeitsversicherung erreicht sein .
          Durch einen früheren Bezug , könnte sich das etwas nach vorne verschieben ,
          und bis dahin trägt man halt das Risiko das der Bus früher kommen könnte .

          Sollte man nix bis wenig für die Übernahme der Versicherung bezahlen müssen ,
          ( Steuervorteil ) könnte das den Break Even , noch ein wenig weiter nach
          vorne verschieben . Individuelle Plandaten , bitte selber festlegen
          ( Incl. den i.d.R. nicht vorhandenen Busfahrplan beachten ) .

          An deiner Stelle , würde ich mir wohl eher Gedanken über eine
          “ Basisversicherung Rürup “ via unterlegten ETF IM Versicherungsmantel
          machen , um den Spagat zwischen Steuervorteil und Rendite für einen ggf.
          später eintretenden Break Even nutzen zu können . Ggf. auch Halb / Halb .
          ( 1/2 Rürup / 1/2 DRV , wegen einer besseren Diversifikation )

          Kapitalanlagen , beherbergen i.d.R. aber keinen Langlebigkeitsschutz .
          Ist der Kap. Stock verbraucht , ist auch der Langlebigkeitsschutz i.d.R.
          am Ende . Dafür gibt es dann halt eine Langlebigkeitsversicherung .
          = Länger leben , wie von der Versicherungsmathematik geplant .

          Als Gedanken eines Teilrentners ( für dieses gewählte ca. 1/3 tel
          Langlebigkeitsschutz , mit davon ca. 2/3 NACH BREAK EVEN angekommen ,
          und Nachrebalancing-Bedarf , für ca. 1/3 VOR BREAK EVEN Lauf )
          = Im Plan für einen DS Rentner-Amortisationslauf ( Mein gewünschtes Ziel ) .
          Durch weiteren Kaufkraftverlust , wird natürlich der Langlebigkeitsschutz
          immer weiter reduziert , was dann natürlich ein Nachrebalancing erfordert .
          = Bildung des dafür erforderlichen Kap. Stocks beachten .
          ( Z.B. Einkommensverzicht beim zvE für die Ausgabe Kap. Stock d. Versicherung )

          LG Det

          • Im Grunde ist die Rechnung aber noch viel komplexer, denn wer heute in eine Rentenversicherung 1000€ einzahlt, kann vielleicht damit rechnen, dass er diese Einzahlung ca. 20 Jahre nach Rentenbeginn wieder herausbekommen hat.

            Aber leider sind die 1000€ dann deutlich weniger wert als heute.
            Wer noch ca. 35 Jahre bis zum Rentenbeginn hat und währenddessen mit einer durchschnittlichen Inflation von 2%/Jahr rechnet, muss damit rechnen, dass beim Rentenbeginn alles in etwa doppet so teuer wie heute ist. Oder: Die 1000€ sind nur noch 500€ wert. So gesehen würde es doppelt so lange dauern, bis die Einzahlung wieder zurückfliesst. Währenddessen die Inflation weiter wirkt…

            Ganz so schlimm wird es aber nicht kommen, da zumindest in der GRV nach heutigem Recht mit einer jährlichen Steigerung der Renten zu rechnen ist (solange es eine Inflation gibt). Ob diese Steigerung die Inflation aber ausgleicht, ist wieder nur schwer absehbar.
            Erschwerend kommt nämlich noch hinzu, dass nach heutigm Recht eine spätere Rentenzahlung der Steuer unterworfen ist und (bei gesetzl. Versicherten) KV-/PV-Beiträge zu zahlen sind. Steuer- und Beitragssätze über den langen Zeitraum sind aber nicht absehbar, nur soviel: Sie werden die zuerst genannten ca. 20 Jahre verlängern.

            Insgesamt ist das daher aus meiner Sicht auf einen so langen Zeitraum kaum kalkulierbar und ich würde mich daher von der Amortisationsfrage völlig lösen. Und ggfs. noch einmal daran denken: Eine Rentenversicherung ist eine Versicherung! Keine Kapitalanlage, die sich amortisieren muss oder die Rendite bringen muss. Siehe auch Beitrag: https://der-privatier.com/kap-6-15-gedanken-zu-rentenversicherungen

            Gruß, Der Privatier

          • Genau Peter , KOMPLEX .
            Denk ans Oktoberfest ……… mit den 2 Bier………………
            Heuer wegen Corona , gabs glaube ich , KEIN ( = 0 ) Bier ……
            Hätteste mal beim letzten mal 4 getrunken , wäre das Thema auch
            schon wieder erledigt .
            Somit sind noch weitere Risiken / ungeplant / zum geplanten
            Amortisationslauf eines Langlebigkeitsrisiko dazugekommen .

            Quasi “ Unverhofft kommt oft “
            Bin ich froh , das ich schon mal 2/3 aus dem Amortisationsrisiko für
            ca. 30% Vermögen raus bin . Bin ich traurig , das ich immer mal wieder
            auf DS Rentner zvE , anpassen muss —-> EGAL ( Gibt FA Förderung ) .
            Aber traurigerweise immer wieder Rebalancing vom Erbvermögen
            ( des Nachwuchses ) auf Langlebigkeitsschutz notwendig . Das wäre dem Nachwuchs OHNE FA-Förderung aber NICHT passiert . Bleib Gesund Peter .

            LG Det

  14. Hallo, ich hatte es in der Plauderecke schon versucht, thematisch passt es hier aber besser. Zum Oktober habe ich über einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung meinen jetzigen Arbeitgeber verlassen und am 1.10 an einer neuen gleichwertigen Stelle nahtlos wieder anfangen. Ich bin Mitte 40, Ruhestand ist da (leider) noch kein Thema. Die Abfindung wird im Januar 2021 ausgezahlt. Nun suche ich seit einiger Zeit Möglichkeiten die Steuerlast in 2021 zu reduzieren. Das normale Gehalt ist im Bereich 90K€, die Abfindung im sechsstelligen Bereich. Bei der Abfindung konnte ich nur den Auszahlungszeitpunkt wählen. Ich bin nicht verheiratet, aber in einer langjährigen Partnerschaft und besitze seit 15 Jahren eine vermietete Wohnung und habe ausreichend Rücklagen (vergammeln auf diversen Konten). Mir ist die Fünftelregelung grundsätzlich bekannt. Ich hatte auch schon Kontakt zu einem Steuerberater, bin aber mit dessen Empfehlungen nicht zufrieden. Er hat z.B. nicht erwähnt, dass ich die Krankenkassenbeiträge auf 2,5 Jahre im voraus bezahlen kann (soweit ich es verstehe kann ich z.B. im Dez, 2021 für die kommenden 3 Jahre einzahlen bei der TK). Er sprach von Rürup Rente (Riester habe ich bereits), oder ggf. einer Immobilie. Was könnte ich machen um die Steuerlast mit der Abfindung zu senken, was wäre sinnvoll? Bei meiner Partnerin ist es aktuell kritisch was den Arbeitsplatz angeht, viel Kurzarbeit, wie es 2021 in der Firma weitergeht ist unklar, demnächst wird 1/3 der Belegschaft entlassen. Heirat ist für uns nicht ausgeschlossen, war aber bisher für keinen von uns wichtig genug, ist aber auch nicht ausgeschlossen.

    • Es hat auch einen steuerlichen Grund, weshalb hier das Dispojahr so oft Thema ist. Hilft Dir aber nicht weiter, ich weiss …
      Wenn die vermietete Wohnung in 2021 renoviert würde, könnte an das absetzen.
      Du hast noch 20 Jahre zu absolvieren, ob ich so lange Geld in eine private RV stecken würde? Vielleicht wenn die RV nur der Rahmen für einen ETF wäre, aber das Prinzip scheint ja bei fairr auch gescheitert zu sein.
      Ich weiss auch nicht, ob ein Spezialist wie Thomas Schulze/abfindungsinfo weitere Ideen hat. Noch weiss ich was sowas kostet. Oder ob es überhaupt mehr ist als nur die Kombi aller hier nachzulesenden Maßnahmen.
      Irgendeinen Tod muß man sterben. Etwas nur wegen „Steuerersparnis“ zu machen ist oft keine gute Idee.
      Ansonsten kann ich dir nur moralisch den Rücken stärken, das Land braucht Steuerzahler wie dich ;(

    • Hallo Pirx,

      die oben im Beitrag genannten Vorschläge haben sich als allgemein anwendbar und effektiv erwiesen. Zusätzlich wäre noch Spenden zu erwähnen.

      Im Einzelfall mag es aber natürlich immer noch weitere Möglichkeiten geben, die aber dann einer individuellen Analyse und Beratung bedürften.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Auch von mir noch einmal der Hinweis, dass sich ALLE Vorschläge hier auf der Seite in erster Linie an angehende Privatiers (oder Rentner) wendet. Für weiterhin Berufstätige mag das nicht immer passend sein.

      • Danke für die bisherigen Beiträge. Das es hier primär um Privatiers geht ist mir klar. Noch eine Frage, mein alter Arbeitgeber möchte wissen mit welcher Steuerklasse die Abfindungszahlung im Januar versteuert werden soll. Aktuell habe ich ja 3 für meinen neuen Arbeitgeber, damit wäre es bei meinem alten AH 6 im Januar. Man könnte das auch für den Januar tauschen. Soweit ich es sehe spielt das ja kaum eine Rolle, da sich das über die Steuererklärung wieder ausgleicht. Was spräche für einen Tausch im der SK?

        • Ein Tausch wäre durchaus mögich, ist aber bei beiden Arbeitgebern mit Verwaltungsaufwand (und ggfs. Fehlerrisiken) verbunden. An der Steuerlast nach Erhalt des Steuerbescheides durch das FA ändert die Steuerklasse nichts.

          Der Vorteil einer „günstigen“ Steuerklasse für die Abfindung besteht darin, dass von Beginn an mehr Geld zur Verfügung steht, welches ansonsten u.U. erst mit dem Steuerbescheid des FAs später zurückgezahlt würde. Also: Liquiditätsvorteil.

          Gruß, Der Privatier

  15. Moin prix,

    – gesetzlich KK-Versicherter!
    Vorauszahlung von KK Beiträgen (3 Jahre) wenn KK mitspielt und der neue AG eine Umstellung von Firmenzahler auf Selbstzahler zulässt

    – Nicht möglich:
    Beitragszahlung zum Ausgleich einer Rentenminderung bei vorzeitiger Inanspruchnahme einer Rente wegen Alters (§187a SGB VI) weil Sie noch keine 50 Jahre alt sind

    – möglich:
    RÜRUP-Versicherung

    – eventuell …
    Wenn Sie das 45.Lebensjahr noch nicht vollendet und studiert haben, wäre nach Antragsstellung bei der DRV eine Einzahlung (Nachzahlung) möglich, Nachzahlung für Ausbildungszeiten?

    https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbvi/207.html

    – Spenden

    – Renovierungsmaßnahmen der vermieteten Wohnung

    Gruß
    Lars

    • – gesetzlich KK-Versicherter!

      Ja, bei meinem AG bin ich sowieso Selbstzahler

      Leider bin ich schon älter als 45 Jahre, damit fällt der andere Punk aus.

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