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Steuern sparen bei der Abfindung — 10 Kommentare

  1. Mir hat diese Seite sehr viel geholfen. Bei mir war der Ablauf:
    – Dispojahr
    – Zwei Jahre Arbeitslosigkeit
    – Vorgezogene Rente.
    Zusätzlich selbständige Tätigkeit während dieser Zeiten und darüber hinaus.

    Für mich war ein gutes Einkommensteuerprogramm das wichtigste Werkzeug um zu beurteilen, welche Maßnahme, wann und in welcher Höhe sich wie auswirkt.
    Auch, wenn man jetzt noch kein Programm für das Steuerjahr 2018 bekommt, reicht eine Version für 2017, meiner Ansicht nach, für eine Simulation zur Erreichung eines Anhaltswertes aus.

    Viele Grüße, Hardy

    • Danke Hardy für Deine Erfahrungen.

      Und was das Steuerprogramm angeht, so kann ich nur zustimmen!
      Ist mir schon seit ganz vielen Jahren bei den üblichen Steuerangelegenheiten (auch als Selbstständiger mit Umsatzsteuer etc.) eine große Hilfe und ich möchte das alles niemals mehr ohne Software machen.

      Aber es bietet darüberhinaus eben auch die Möglichkeit, verschiedene Szenarien einmal spielerisch auszuprobieren und die Wirkung veschiedener Maßnahmen zu erkennen. Und dabei kommt es dann selten darauf an, ein Cent-genaues Ergebnis zu erhalten und von daher sind die Versionen des Vorjahres vollkommen ausreichend.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo, vielen Dank für diese so fundierten Beiträge (mit Recherche, mit Quellen, das ist so gar nicht mehr selbstverständlich). Recht herzlichen Dank, das hat auch bei unseren Planungen sehr geholfen! Eine Nachfrage zu V+V, vielleicht kann man das hier noch etwas ausbauen: wir haben mehrere Wohnungen, Gewerbeeinheiten, auch ein Haus zur Vermietung. Nun machen wir damit nicht unerhebliche Gewinne, die wir für 2018 gerne verringern würden. Direkt instandhaltungsbedürftig sind die Objekte nicht (und bei Teileigentum kann man selbst ja ohenhin nur im Sondereigentum agieren). Für größere Handwerkeraufträge ist es ohnehin zu spät, bis die anfangen, ist das Jahr vorbei. Gibt es denn bei Vermietung und Verpachtung „Standard“-Möglichkeiten, was man dann sinnvoll ausgeben kann, um noch in diesem Jahr die Steuerlast zu senken?
    Ich werde die Rauchwarnmelder in 2018 installieren lassen, vielleicht noch die Sanitärfugen erneuern lassen, ggf. noch einen E-Check machen lassen, aber mehr fällt mir leider nicht ein. Ggf. gibt es ja auch etwas, was man noch in 2018 bezahlen und absetzen kann, was aber darüberhinaus noch in 2019 wirkt o.ä.?
    (Eine An-/Vorauszahlung an einen Handwerker zum Fassadenanstrich im nächsten Jahr wäre ja wohl nicht für 2018 abzugsfähig, oder doch?)
    Recht herzlichen Dank!

    • Es tut mir leid, aber zu diesem Thema kann ich nichts beitragen.

      Ich selber habe keinerlei Aktivitäten im Bereich Vermietung und Verpachtung, von daher fehlt mir da jede Erfahrung und somit auch die nötige Phantasie.

      Gruß, Der Privatier

  3. Lieber Privatier, herzlichen Dank für Deinen Beitrag, vielleicht hat ja einer Deiner geschätzten Leser noch eine Idee 🙂

  4. Hallöchen!
    Ich habe eine Frage zur Versteuerung. Angenommen ich würde eine Abfindung über 100.000€ im Januar 2021 ausgezahlt bekommen, jedoch nur bis Dezember 2020 arbeiten, danach ein 2 Jahres Studium absolvieren. Damit hätte ich doch einen Großteil der Steuern gespart, oder?
    Grüße
    Laura

    • Gespart im Vergleich zu was …

      Was man genau im Jahr der Abfindung macht (Studium, Weltreise, BuFDi) ist eigentlich egal.
      Wichtig wäre, dass die Fünftelregelung (Link siehe oben) angewendet werden kann und dass man in diesem Jahr keine weiteren Einkünfte erzielt.
      Unter diesen Voraussetzungen wären laut alter, lediger Steuertabelle runde 14.000€ an Steuern auf die 100k Abfindung fällig.

  5. Naja gespart im Vergleich dazu, wenn man eine Abfindung annimmt und sich aber einen neuen Job sucht und in 2021 das ganze Jahr zusätzlich arbeiten würde.

    Die Steuerersparnis mit zum Beispiel einen Jahr Studium ist sn deiner Erklärung schon krass…

    • Gerade im Zusammenhang mit der Fünftelregel ist es aus steuerlicher Sicht immer von Vorteil, wenn man im Jahr der Abfindungszahlung möglichst wenig weitere Einkünfte hat. Oder, falls sich das nur schlecht einrichten lässt, wenn man diese Einkünfte durch steuerlich wirksame Ausgaben kompensieren kann.

      Allerdings richten sich solche Ideen und Hinweise in erster Linie an angehende Privatiers, die vollständig und endgültig aus dem Berufsleben aussteigen wollen. Wer noch weiter im Berufsleben aktiv sein will (oder muss), für den ergeben sich u.U. andere Prioritäten.

      Gruß, Der Privatier

    • Gehe auf https://www.steuern.de/abfindungsrechner.html
      oder gib im Eingabefeld deiner Suchmachine „Abfindungsrechner“ ein und wähle einen anderen Abfindungsrechner aus. Spiele das mit konkreten Daten durch.
      Vorausgesetzt wird meistens, dass die Fünftelregelung angewendet werden kann. Das ist platt gesagt dann der Fall, wenn die Abfindung höher als das letzte Jahresgehalt ist. Genaueres siehe die Links oben im Beitrag.

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