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Steuern sparen durch ALG-Bezug — 8 Kommentare

  1. Dank Peter!
    Jo, so ist das wohl und ein Lächeln am Morgen… aber ‚eher‘ von mathematischen Interesse. Oder, um mal eine Wette zu gewinnen 😉 Trotzdem, ein schönes Zahlenspiel. Bei einer Steuerlast von 150k sind die 2k Unterschied faszinierend, Vermeidung der Einkünfte reduziert aber um 65k (wenn LE verschoben werden). Letzteres der Inhalt des Blogs 😉
    Trotzdem, tolles Beispiel, erinnert mich an meine Frau: „Der Betrag des Rabattes steigt mit dem Ausgaben.“
    Ich: „In der Tasche bleibt trotzdem mehr, wenn ich Ausgaben (=Steuern) vermeide.“
    MbG
    Joerg

    • Es ist schon ein spezielles Beispiel, dass der Herr Schmetz da aufgeführt hat.
      Unter Privatiersgesichtspunkten wäre Dispojahr, KK-Vorauszahlung, max. Einzahlung RV usw. unterm Strich wahrscheinlich günstiger als die 2k weniger Steuern.

    • Der obige Beitrag enthält keine Aussage, dass sich in jedem Fall eine Steuerersparnis durch einen ALG-Bezug ergibt!

      Er weist lediglich darauf hin, dass es Konstellationen gibt, in denen sich eine solche Ersparnis ergeben kann.
      Und in solchen Konstellationen (wie im obigen Beispiel) wäre es eben aus steuerlicher nicht sinnvoll, ein Dispojahr einzulegen.

      Die wesentliche Aussage ist aber, dass man solche Effekte im Vorfeld prüfen sollte.
      Und das gilt für alle Faktoren, die einen Einfluss auf die Steuer haben können, wie z.B. zusätzliche Einkünfte, Sonderausgaben (z.B. durch Altersvorsorge), Lohnersatzleistungen oder auch die Art der Veranlagung – um einmal die wichtigsten zu nennen.

      Gruß, Der Privatier

      • Genau Peter , nur so ergibt sich ein zvE .
        Und das in jeweiligen VAJ , im nächsten und auch übernächsten VAJ ,
        u.s.w. , u.s.f. ……………..

        LG Det

  2. Lieber Privatier, liebes Team,
    mein Dispositionsjahr endet in diesem Monat und ich werde jetzt ALG1 beantragen. Gleichzeitig erhalte ich in diesem Jahr meine Abfindung und arbeite nun an der Optimierung der Einkommensteuer für 2022.
    – Vorauszahlung in die private KV+PV ist geplant.
    – Maximale Einzahlung in die RV ist geplant.
    – Reduzierung der Einkünfte meiner Ehefrau ist geplant.
    Meine Berechnung erfolgt mit einem Steuerprogramm. Synchron dazu verwende ich den Abfindungsrechner vom Privatier. Die Ergebnisse stimmen bis auf kleinere Abweichungen überein. Tolles Werkzeug. Dafür schon einmal Vielen Dank!

    Habe durch die hohen Vorsorgeaufwendungen ein negatives Einkommen und damit offenbar kein Problem mit dem Progressionsvorbehalt.
    Ich kann beim Ersatz für Einkommen (ALG1) Beträge bis zu einer Größenordnung von 40.000 eintragen, ohne dass sich die Einkommensteuer erhöht.
    Meine Frage ist: Wie berechnet sich der Betrag für die Steuererklärung, den ich beim Ersatz für Einkommen aufgrund von ALG1 Bezug eintragen kann?
    Durch Internet Recherche komme ich zu dem Schluss:
    – RV und KV/PV Beiträge der BA werden in der Steuererklärung nicht
    eingetragen
    – Dafür muss ich mein ALG1+ die fiktiven Sozialversicherungsbeiträge (aus
    der Selbstberechnung https://www.pub.arbeitsagentur.de/selbst.php?
    jahr=2022) beim Ersatz für Einkommen eintragen
    Gibt es im Forum jemanden, der diese Frage beantworten kann?

    Liebe Grüße von Karl

    • In der Steuererklärung ist nur das tatsächlich ausgezahlte Arbeitslosengeld anzugeben. Darüber gibt es nach Ablauf eines Jahres oder zum Ende des Bezuges auch eine entsprechende Bescheinigung durch die Agentur.

      Ansonsten ist die Erkenntnis richtig, dass ein durch hohe Sonderausgaben verursachtes negatives sonstiges Einkommen dazu führt, dass der Progressionsvorbehalt des Arbeitslosengeldes keine Wirkung entfalten kann.

      Gruß, Der Privatier

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