Crowdinvesting in Immobilien

Angesichts großer Unsicherheiten und steigender Bewertungen an den Weltbörsen auf der einen Seite und einer extremen Niedrigzins-Phase bei Anleihen auf der anderen Seite, suchen Anleger verstärkt nach alternativen Anlagemöglichkeiten.

Dabei fällt das Augenmerk natürlich auch auf Investitionen in Immobilien, die zwar in den letzten Jahren bereits einen enormen Boom erlebt haben, deren Nachfrage aber weiterhin ungebrochen ist.

Nun sind direkte Investments in Immobilien allerdings mit einer Reihe von Hürden verbunden. Angefangen bei dem erforderlichen Kapital, den recht hohen Nebenkosten für den Erwerb, bis hin zum vorprogrammierten Ärger mit Handwerkern, Mietern und evl. Miteigentümern (bei ETWs) und eine in der Regel lange Bindung an ein Objekt.

Crowdinvesting in Immobilien bietet da aus meiner Sicht eine ideale Lösung:

  • Hohe Renditen bei überschaubaren Laufzeiten
  • Keine Kosten
  • Niedrige (bis gar keine) Mindestsummen
  • Kein Ärger mit Mietern, Handwerkern, etc.
  • Komplette Online-Abwicklung (kein Ident-Verfahren, kein Notar, etc.)

 

 

 

Das Prinzip des Crowdinvesting in Immobilien

Das Prinzip ist relativ einfach: Eine große Menge von Investoren beteiligt sich mit überschaubaren Beträgen an der Finanzierung einer Immobilie. Dies kann ein Neubau oder auch eine Renovierung bzw. Revitalisierung eines bestehenden Objektes sein. Je nach Objekt kann dieses zu Wohnzwecken genutzt werden oder gewerblichen Zwecken dienen.

Ausgeführt wird ein solches Immobilien-Projekt von einem sog. Projektentwickler. Dieser setzt zur Finanzierung des Projektes in der Regel sowohl Eigenkapital, als auch ganz normale Bankdarlehen ein.

Wenn der Projektentwickler nun einen Teil seines Eigenkapitals durch das Crowd-Kapital ersetzen kann, bindet er weniger Eigenkapital in diesen einem Projekt und ist in der Lage, mehrere Projekte gleichzeitig durchzuführen. Dadurch ist er in der Lage, seinen Umsatz und seinen Gewinn deutlich zu steigern, so dass er bereit ist, einen vergleichsweise hohen Zins an die Crowd-Investoren zu zahlen.

Bereits vor (oder während) der Bau-Phase werden die Immobilien in der Regel verkauft, so dass ein auf diese Weise finanziertes Projekt, sowohl für die Entwickler, als auch für die Investoren nach Abschluss der Bauarbeiten abgeschlossen ist. Dies dauert je nach Projekt unterschiedlich lange, liegt aber meistens im Bereich von 12-24 Monaten (in Ausnahmefällen weniger oder mehr).

 

Die praktische Durchführung

Seit ca. 2014 werden solche Crowdinvesting-Projekte von unterschiedlichen Anbietern angeboten. Allen gemeinsam ist, dass es sich um Online-Plattformen im Internet handelt, die eine übersichtliche und einfache Beteiligung an aktuellen Immobilien-Projekten anbieten.

Die Beteiligung erfolgt dabei in der Form von Nachrang-Darlehen. Wie man aus der Bezeichnung „Nachrang“ erkennen kann, stehen diese Darlehen an letzter Stelle der Forderungen im Falle einer Insolvenz des Projektentwicklers. Hier liegt auch das Risiko eines solchen Investments: Sollte der Projektentwickler insolvent werden, ist das Investment wahrscheinlich vollständig verloren!

Es ist also ratsam, nur in Größenordnungen zu investieren, auf die man notfalls verzichten kann. Zudem sollte man nicht nur eine große Investition tätigen, sondern die zur Verfügung stehende Summe auf mehrere Projekte aufteilen. Und natürlich sollte man die Projekte auswählen, in die man investieren möchte. Nicht jedes Projekt ist gleich interessant. Nicht jeder Projektentwickler hat eine lange Referenzliste vorzuweisen. Hier ist (wie bei jedem Investment) die richtige Auswahl entscheidend.

Weniger Bedenken muss man hinsichtlich der insgesamt relativ jungen Plattformen haben, auf denen diese Projekte angeboten werden. Die Darlehensverträge werden hier lediglich vermittelt. Der Vertrag wird immer zwischen Projektentwickler und Investor direkt abgeschlossen und bleibt auch beim evtl. Ausfall der vermittelnden Online-Plattform bestehen.

 

 

Die Anbieter

Crowdinvesting in Immobilien hat in den letzten Jahren einen enormen Zulauf zu verzeichnen. Sowohl auf der Seite der Projektentwickler, die ihren Vorteil in der Vervielfachung ihres Geschäfts erkannt haben, als auch auf der Seite der Investoren, die hier eine hohe Rendite erwarten – bei einem vergleichsweisen geringen Risiko (im Vergleich zu anderen Crowd-Konzepten, die z.B. Kredite an Privatpersonen oder an junge Startup-Unternehmen vermitteln).

Und so ist es kein Wunder, dass ständig neue Online-Plattformen entstehen, die dieses Geschäftsmodell anbieten. Ich möchte und kann diese hier nicht alle vorstellen, sondern möchte einmal die größten und wichtigsten im deutschsprachigen Raum herausgreifen (Anm.: Die Liste ist nicht vollständig und die Reihenfolge zufällig gewählt.):

  • Exporo: Am längsten am Markt (ca. Ende 2014) ist der aktuelle Marktführer Exporo* mit den  meisten laufenden Projekten und den meisten bereits abgeschlossenen (also zurückgezahlten) Projekten. Hier kann man eigentlich ständig mit neuen Projekten zu rechnen, aufgrund der inzwischen großen Zahl von Stamm-Investoren sind die Projekte allerdings auch oftmals sehr schnell wieder geschlossen.
    Konditionen: Mindestsumme: 500€, 5%-6% p.a. bei Laufzeiten von 2-3 Jahren.
  • Zinsland: Etwas später (ca. Mitte 2015) gestartet ist die Plattform Zinsland*. Hier geht es (noch) etwas ruhiger zu. Die Anzahl der Projekte ist geringer und sie stehen dafür oftmals für einige Wochen zur Investition offen. Dies hängt aber bei allen Anbietern natürlich auch immer mit der zu finanzierenden Summe zusammen. Die Konditionen sind hier meistens etwas attraktiver:
    Konditionen: Mindestsumme: 500€, 5%-7% p.a. bei Laufzeiten von 12-20 Monaten.
  • Bergfürst: Als dritter im Bunde der wohl bekanntesten Anbieter weist Bergfürst* zwei Besonderheiten auf: Die Mindestsumme für eine Investition liegt bei nur 10€! Somit haben auch Anleger mit einem kleineren Geldbeutel die Chance, sich an Projekten zu beteiligen. Außerdem ist Bergfürst die einzige mir bekannte Plattform, die einen Handel mit den Beteiligungen anbietet, so dass man nicht zwingend die komplette Laufzeit gebunden bleibt.
    Konditionen: Mindestsumme: 10€, 5%-7% p.a. bei Laufzeiten von ca. 1-2 Jahren.

 

  • Zinsbaustein*: Seit ca. Mitte 2016 aktiv, auch hier Mindestbeteiligung 500€, Laufzeiten etwas länger (2-3 Jahre), Zinsen etwas geringer (bis ca. 5,5%).
  • iFunded*: Einer der jüngeren Anbieter auf dem Markt mit den „üblichen“ Konditionen:
    Konditionen: Mindestsumme: 500€, 3%-7% p.a. bei Laufzeiten von ca. 1-2 Jahren.
  • ReaCapital*: Ein weiterer junger Anbieter mit einer Besonderheit: ReaCapital bietet eine Absicherung der Darlehen über eine erstrangige Grundschuld an.
  • Rendity*: Das noch junge Team aus Östereich möchte die führende Crowdinvesting-Plattform in Europa werden. Dafür gibt es aktuell einen Startbonus und (manchmal) leicht höhere Zinsen als bei den deutschen Mitbewerbern. Mindestsumme hier allerdings: 1000€.
  • ImmoFunding*: Ebenfalls ein noch junger Anbieter aus Österreich, mit dem man etwas Abwechslung in seine Projekte bringen kann. Konditionen liegen im üblichen Bereich, aber hier ist man bereits mit einer Mindestsumme von 250€ dabei.

 

 

BERGFÜRST Plattform

 

Erfahrungen und weitere Informationen

Eigene Erfahrungen habe ich bisher nur mit den ersten beiden Anbietern (Exporo und Zinsland) gemacht. Dies aber recht ausgiebig, denn die Anzahl meiner investierten Projekte beträgt aktuell (Stand. Mitte 2017): 35 Projekte! Der größere Teil davon ist bei Zinsland investiert, einfach weil mir die Projekte und die Konditionen meistens ein kleines bisschen besser gefallen haben als anderswo.

Weitere Beiträge über Crowdinvesting in Immobilien:

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting in Immobilien habe ich bereits einige Beiträge veröffentlicht und werde dies sicher auch weiterhin so praktizieren. Sämtliche Beiträge zum Thema Crowdinvesting finden sich zeitlich sortiert auf Seite: „Beiträge über Crowdinvesting„.

Besondere Projekte oder Aktionen:

Auf dieser Seite hier werde ich zukünftig im Kommentarbereich immer einmal auf besondere Ereignisse, spezielle Projekte oder auch auf Sonderaktionen hinweisen, sofern sie mir bekannt werden. Sonderaktionen bieten einige Anbieter in unregelmässigen Abständen für Neu-Investoren an, um den Einstieg in diese Investmentklasse zu erleichtern.

Wer hier also nichts verpassen will, trägt sich am besten gleich unten bei den Kommentaren mit seiner Email-Adresse ein und wird so bei allen interessanten Ereignissen frühzeitig informiert.
Update: Hinweise und Diskussionen über besondere Projekte und Aktionen wird es zukünftig nicht mehr hier auf der Seite, sondern in der Plauderecke Crowdinvesting geben.

Übersicht über aktuelle Projekte:

In Zusammenarbeit mit FinanceAds kann ich auf der Seite „Aktuelle Crowdinvesting Projekte“ jeweils tagesaktuell die Projekte der größten Anbieter mit den zugehörigen Eckdaten präsentieren. Eine schöne Zusammenstellung, die ich sicher auch selber immer mal wieder nutzen werde.

Und damit wünsche ich allen ein gutes Gelingen und erfolgreiche Projekte.

 


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Kommentare

Crowdinvesting in Immobilien — 278 Kommentare

  1. Hallo Peter,
    du hast es wieder einmal auf den Punkt getroffen!
    Sehr übersichtlich und nachvollziehbar geschildert.
    Der vorgegebene Auszahlungszeitpunkt bei den verschieden Projekten kann sich ja verschieben.
    Kannst du mal auf die Unterschiede der einzelnen Anbieter eingehen? Aktuell hat sich eine Auszahlung über Zinsland bei dem Projekt Tönisvorst nach hinten verschoben.
    MfG der Schachti

    • Freut mich, wenn Dir meine Zusammenstellung gefällt.

      Zur Frage nach den Auszahlungszeitpunkten kann ich nur empfehlen, die Darlehnsverträge genau zu lesen. Denn das macht in der Tat jeder Anbieter anders und auch von Fall zu Fall unterschiedlich. Berichten kann ich hier aktuell nur von den beiden Plattformen, bei denen ich selber investiert habe:

      1. Zinsland arbeitet gerne mit einem Zeitfenster, innerhalb dessen der Projekt-Entwickler frei entscheiden kann, wann er die Darlehen zurückzahlt. Somit ist das anfangs angegebene Datum nur als Prognose zu sehen. Die Darlehen werden dann aber immer taggenau verzinst. Es kann also sowohl mehr, als auch weniger als ursprünglich angenommen am Ende herauskommen.
      In den Verträgen, die ich bisher kenne, sind Zeitfenster von +/- 3 Monaten, aber auch +/- 6 Monate vorgesehen (wie z.B. in dem von Dir angesprochenen Projekt in Tönisvorst).

      Dauert die Rückzahlung noch länger als das Zeitfenster vorsieht, ist ein „Strafzins“ fällig, d.h. der Projektentwickler muss höhere Zinsen zahlen.

      2. Soweit ich bisher sehen konnte, wird bei Exporo nur die vorzeitige Rückzahlung besonders geregelt. Exporo spricht in den Verträgen dann gerne von einer Laufzeit-1 (normal) und einer Laufzeit-2 (vorzeitig). Je nachdem, wann der Projektentwickler das Darlehen kündigt (Fristen!), kann es dann zu einer taggenauen Zinsberechnung kommen, oder aber auch zu der ursprünglich vereinbarten Zinssumme auch bei vorzeitiger Rückzahlung.

      Dies ist inzwischen wohl auch bereits mehr als einmal eingetreten, was den Anlegern einen satten Zusatzgewinn eingebracht hat.

      Fazit: Ein Blick in die Verträge ist hier unabdingbar. Pauschale Aussagen lassen sich da kaum treffen.

      Gruß, Der Privatier

  2. Ich möchte noch auf eine etwas kuriose Besonderheit von Bergfürst* hinweisen, die vielleicht aus der obigen Übersicht nicht so ganz deutlich geworden ist:

    Bei Bergfürst ist nämlich ein Einstieg in Crowdinvesting Projekte bereits ab 10€ möglich. Außerdem bietet Bergfürst jedem Neu-Investor einen Einsteiger-Bonus von 10€ an. Damit wäre es also möglich, ohne eigenes Geld so ein Investment einmal auszuprobieren. 😉

    Ich möchte allerdings auch darauf hinweisen, dass ich das NICHT empfehlen möchte. So eine Vorgehensweise verursacht bei allen Beteiligten nur unnötigen Aufwand. Ich bin der Meinung, so eine Investition überlegt man sich gründlich und dann macht man es richtig. Oder lässt es bleiben.

    Gruß, Der Privatier

  3. Ich möchte hier natürlich nicht auf jedes aktuelle Projekt hinweisen – das wird mir auf Dauer zu viel. Und die meisten, die sich für Crowdinvesting in Immobilien interessieren, haben sich wahrscheinlich ohnehin bereits bei den einschlägigen Plattformen registriert und erhalten die Infos über aktuelle Projekte automatisch.

    Ansonsten kann man ja auch hin und wieder einmal einen Blick in die Liste der aktuellen Projekte werfen.

    Ich möchte hier die Kommentare eher dazu nutzen, auf ein paar Besonderheiten hinzu weisen:

    * So zeichnet sich z.B. das aktuelle Exporo-Projekt „Weststraße in Chemnitz*“ durch eine besonders kurze Laufzeit aus: Nur ca. 17 Monate. Weitere Details direkt beim Anbieter.

    * Einen besonderen Hinweis hat auch das aktuelle Projekt „Habichergasse in Wien-Ottakring*“ von Rendity verdient: Hier beträgt die Laufzeit zwar 30 Monate (ist eher nicht so gefragt), aber dafür gibt es auch 7% Zinsen p.a. und die Ausschüttung erfolgt jährlich. Beides Punkte, die man ansonsten (zumal in der Kombination) nicht so häufig findet. Und zu alledem gibt es für Neukunden auch noch einen Bonus von 50€!
    Wer also z.B. 1000€ investiert (Mindestsumme), hat schon einmal 5% zusätzlich sicher. Kein schlechtes Angebot…

    Gruß, Der Privatier

  4. Peter, hast du eigentlich in das neue Exporo Projekt „Weststraße“ investiert? Irgendwie lässt mich der Hinweis zögern „15 der 18 Wohneinheiten müssen verkauft sein, bevor die Nachrangdarlehen an die Nachrangdarlehensnehmerin ausbezahlt werden“.
    Jürgen

    • Tja und schon ist die Frage hier angekommen. 😉

      Und die Antwort lautet: Nein – habe ich nicht.

      Ich möchte da jetzt nur ungern irgendwelche negativen Begründungen anführen. Es ist einfach so, dass mich manche Projekte nicht so direkt „anspringen“.
      Das fängt mit den Konditionen an, wobei ich allerdings auch bereits mehrere Projekte mit einem Zins von „nur“ 5,5% habe. Aber wenn dann weitere Punkte hinzukommen, die mir nicht so ganz gefallen, verliere ich auch schnell die Lust, da weiter zu recherchieren oder mich intensiver damit zu befassen. Dann lasse ich es einfach.

      Ist allerdings auch schon vorgekommen, dass ich mich dann zwei/drei Wochen später doch „dafür“ entschieden habe.

      Die von Dir angeführte Klausel macht mir da weniger Sorgen. Die kann man ja auch positiv deuten, denn es „müssen ’nur‘ 15 der 18 Wohneinheiten verkauft sein, bevor die Nachrangdarlehen an die Nachrangdarlehensnehmerin ausbezahlt werden“.
      Oftmals entscheidet ja lediglich der Verkauf der letzten Wohnung (oder der letzten beiden – je nach Größe des Projektes) über Gewinn oder Verlust des Initiators und das Projekt bleibt solange in den Miesen, bis nicht diese letzte Wohnung verkauft ist. Wenn die Schwelle hier anscheinend schon bei 15 erreicht ist, sehe ich das nicht negativ.

      Aber natürlich muss sich jeder selber ein Bild machen. Das Gute ist ja, dass es inzwischen eine immer größere Auswahl an Projekten gibt. Und vielleicht schaue ich mir ja auch einmal eine weitere Plattform an. Mal sehen…

      Gruß, Der Privatier

    • Also, wie gesagt: Bei der „Weststraße“ bin ich nicht dabei – aber dafür war ich heute morgen wohl einer der ersten (oder sogar DER Erste) der sich beim Projekt „Elmshornerstraße bei Hamburg*“ beteiligt hat.
      Hier hatte ich mal wieder den Eindruck, schnell sein zu müssen. Darum direkt beim Start des Projektes zugeschlagen. 😉

      Gruß, Der Privatier

  5. Sonderaktion bei Bergfürst!

    Im Rahmen der gerade gestarteten Emission „Fontane Center*“ bietet Bergfürst gleich zwei Gutscheincodes für Erstinvestoren an. Und diese gelten wahlweise für das gerade gestartete Projekt oder auch für das in Kürze nicht mehr investierbare Projekt „Soleada 35“ (7,0 % Zinsen p.a. bei 1,5 Jahren Laufzeit).

    Gerade das neu gestartete Projekt „Fontane Center“ bietet eine ganze Reihe von Besonderheiten, die mit den üblichen Konditionen wie man sie von Exporo oder Zinsland bisher gewohnt ist, nicht zu vergleichen sind. Ich will hier nur ein paar Stichpunkte nennen:

    • Lange Laufzeit von 5 Jahren bei 6,5% Zinsen
    • Klassisches, grundbuchlich besichertes Bankdarlehen
    • Erwerb des Objektes über eine Zwangsversteigerung
    • Extra-Bonus bei Ersteigerungs-Erfolg, vorzeitige Rückzahlung bei Nicht-Erfolg.
    • Wie bei Bergfürst üblich: Mindestbeteiligung ab 10€
    • Ebenfalls wie immer bei Bergfürst: Handelsplattform zum vorzeitigen Verkauf der Beteiligung.

    Mehr zum Projekt, zur Registrierung und zum Investieren gibt es beim Bergfürst Projekt: „Fontane Center*„.

    Folgende Gutscheine können Neukunden bei ihrem ersten Investment einlösen:

    Einen 10 Euro Startguthaben-Gutschein (zum Ausprobieren von BERGFÜRST)

    Bei BERGFÜRST registrieren* (Code 10EURO eingeben)
    In eine der beiden Emissionen investieren
    Für das Investment werden automatisch 10 Euro gutgeschrieben

    Einen 25 Euro Neukunden-Bonus (ab 1.000 Euro Investment)

    Bei BERGFÜRST registrieren* (Code BONUS25 eingeben)
    In eine der beiden Emissionen investieren
    Mind. 1.000 € anlegen, 25 € werden automatisch dem Investment gutgeschrieben

    Und damit wünsche ich allen Neu-Investoren viel Erfolg!

    Gruß, Der Privatier

  6. Exporo erhöht den Zins für das Projekt „Hotel am Rebstockpark*“ auf 7% p.a.!

    Bisschen ärgerlich für alle, die bereits investiert haben (so wie ich 🙁 ). Für alle anderen gilt: Der Bonuscode „FFMPLUS1“ ist bereits ab einem Investment von 1.000 € gültig und kann bis zum 06.08.2017 ganz einfach im Investmentprozess eingelöst werden.

    Update: Die Aktion ist inzwischen beendet!

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,
      besten Dank für diesen tollen Hinweis. Die Einlösung des Bonuscode hat bei mir soeben funktioniert. Auch bei diesem Projekt verzinst Exporo bei vorzeitiger Rückzahlung den gesamten Zeitraum was die Rendite dann sogar über 7% bringen kann!!!

      Gruß Der Schachti

    • Gerne doch! Ich habe per Mail auch noch gehört, dass es Anleger gibt, die ihre bereits bestehende Investition einfach um eine weitere Position ergänzt haben. Kann man natürlich machen. 😉 Das Schöne hier ist ja, dass es nicht immer nur die Neu-Investoren sind, die von solch einer Aktion profitieren.

      Aber davon habe ich gleich auch noch eine. Auch ganz interessant…

      Gruß, Der Privatier

  7. Und noch eine Bonus-Aktion, die ich hier verkünden kann! Im Augenblick scheinen sich die Anbieter gegenseitig überbieten zu wollen mit der Werbung um neue Kunden…

    Heute geht um iFunded, die für ihr Projekt „Lützowstraße Berlin*“ einen Bonus für Erst-Investoren von 100 Euro anbieten (gültig bis 7.Aug. 2017). Der Bonus-Code dazu lautet: 100€BONUS

    Update: Die Aktion ist inzwischen beendet!

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,
      konnte deinen Tipp in der Berliner Lützowstrasse nutzen. Die Rendite für das 18 monatige Investment steigt dadurch von 5% auf ca. 12,2%. Die 100€ Erstbonus wurden problemlos eingebucht und werden auch mit verzinst.
      Besten Dank und weiter so!

    • Ja, Du scheinst Dich ja hier zum „Bonus-Jäger“ zu entwickeln. 😉

      Aber warum auch nicht? Dazu sind sie ja da! 🙂

      Und natürlich werde ich neue Aktionen hier gerne vermelden, sofern ich sie (rechtzeitig) mitbekomme.

      Gruß, Der Privatier

  8. Zinsland hat wieder (heimlich 😉 ) ein neues Projekt gestartet: „Königin.Luise87*„.
    Eine exklusive Villa in Berlin mit vier Wohneinheiten.

    Das Projekt an sich ist ja ganz nett. Konditionen sind auch okay. Aber… ich weiß nicht so recht… irgendwie werde ich anscheinend zunehmend kritischer. Ich kann mich noch nicht so recht entschließen. Aber bei Zinsland bleibt mir ja in der Regel auch noch ein bisschen Zeit.

    Gruß, Der Privatier

  9. Der Privatier ist jetzt ein Fürst! 😉

    Genauer gesagt: Ein Bergfürst. Ich habe nämlich gerade mein erstes Bergfürst-Projekt gezeichnet: „Hannover-Mitte*“ .
    Ich möchte demnächst hier auch einmal etwas mehr über Bergfürst berichten und dazu möchte ich natürlich auch erst einmal ein paar eigene Eindrücke bekommen.

    Soviel kann ich schon mal sagen: Der Investment-Prozess ist ähnlich zu dem, was ich bereits kenne. Ansonsten hat Bergfürst aber so einige Besonderheiten, wie z.B. die niedrige Mindestanlage-Summe (10€) und das hier angebotene Projekt bringt auch einige Besonderheiten mit sich, wie z.B. ein per Grundbuch besichertes Darlehen (zweitrangig) und eine Mittelverwendung, die im Unklaren bleibt. Hat mich aber nicht weiter gestört.

    Gruß, Der Privatier
    Update: Auch dieses Projekt ist inzwischen vollständig finanziert! Was mich ein wenig erstaunt, hatte ich doch bisher den Eindruck, dass die Bergfürst-Projekte etwas länger dauern…

  10. Aha , der Privatier , wird ein Adeliger .

    Adeliger Crowdinvestor mit ca. 3% Asset und aufgeteilt in 40 ???
    Projekten ??? Somit Durchschnitt 0,075% Einzelanlage ???
    Oder 8,8% ??? Asset bei Liquidierbaren ( Wie Du es siehst ) Vermögen
    Aufgeteilt in 40 ??? Einzelanlagen , Rollierend , somit dann 0,22 %
    Einzelanlagen Risiko ??? Für Ausfall ???

    Quasi dann ja Einzelrisiko vernachlässigbar sowie auch eigentliche
    Anlageklasse Crowdinvestment , auf Totalausfall mit 3% oder auf Liquidierbar
    mit 8,8% Ausfallrisiko , dann zwar nicht schön , aber doch vermutlich tragbar .
    Da würden dann ja immer noch 97% Gesamtvermögen oder auch 91,2% bei liquidierbaren
    Vermögen selbst nach einem Totalausfall der Assetklasse noch ÜBER bleiben .
    Ich vermute , dieses Risiko wirst Du tragen können . Die ENTLOHNUNG ist ja dann
    im Niedrigzinsumfeld auch eher FÜRSTLICH . Was mir persönlich bei Berfürst gefällt ,
    ist der Zweitmarkt , scheinbar durch VK/AK Anzeigen Fremd iniziert . Da kann man
    gleich mal schauen , wie denn die anderen über das Investment ( Kurs ) denken .

    LG Det

    • Richtig, Det – auch wenn ich glaube, dass Deine Rechen-Spielchen hier kaum einer verstanden hat… Ich „übersetze“ einmal:

      Ich bin inzwischen bei ca. 40 Crowdinvesting-Projekten investiert. Dabei macht die Gesamt-Summe aller dieser Investments ca. 8,8% meiner Kapitalanlagen aus. Somit im Durchschnitt jedes einzelne ca. 0,22% meines Kapital-Vermögens.
      Wenn man noch andere Vermögensbestandteile wie das selbstgenutzte Eigenheim oder zukünftige Rentenansprüche mit berücksichtigen würde, wäre der Anteil der Crowdinvesting-Projekte noch einmal geringer.

      Und natürlich ist Dein Hinweis auf die bei Bergfürst vorhandene Handelsplattform für den An- und Verkauf von Beteiligungen sehr interessant. Ich möchte mir das allerdings erst einmal ein wenig genauer ansehen, bevor ich dazu mehr sagen kann. Werde ich dann ggfs. in einem separaten Beitrag über Bergfürst einmal näher erläutern.

      Gruß, Der Privatier

    • Vielen Dank für den Hinweis.

      Die im Beitrag aufgeführte Liste ist natürlich nicht vollständig! Ich habe nur die bekanntesten der deutschsprachigen Anbieter aufgeführt. Es gibt sicher noch einige mehr und es steigen auch zunehmend z.B. Banken oder Immobilienmakler in das Konzept ein, weil sie sehen, dass sich hier ein interessanter Markt etabliert.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo,
        ist das ein Anzeige-Problem bei mir, oder fehlen in der unteren Hälfte der Anbieterliste im Beitrag die Namen der Anbieter? 😉
        Vielleicht haben sich die betreffenden Anbieter auch erledigt?

        • Ist die Frage ernst gemeint (wegen des Smileys)?

          Falls ja, verstehe ich nicht, was genau gemeint ist? Im obigen Beitrag? Zweite Hälfte? Wo fehlt denn das was?

          Gruß, Der Privatier

          • Das was dpw wahrscheinlich meint, sind die Namen der Anbieter nach „Bergfuerst“ in der mobilen Ansicht.
            Rendity taucht dann wieder auf, die folgenden fehlen wieder.
            Ist bei mir (android) auch so,in der „Leseansicht“ funzt es dann wieder.

            Gruesse
            ratatosk

          • Genau das, was ratatosk schreibt:

            Bei mir sieht das so aus (nach einer Leerzeile bei bergfürst):

            (bis auf rendity kein Namen und auch nix anklickbares)
            —————-

            : Seit ca. Mitte 2016 aktiv, auch hier Mindestbeteiligung 500€, Laufzeiten etwas länger (2-3 Jahre), Zinsen etwas geringer (bis ca. 5,5%).
            : Einer der jüngeren Anbieter auf dem Markt mit den „üblichen“ Konditionen:
            Konditionen: Mindestsumme: 500€, 3%-7% p.a. bei Laufzeiten von ca. 1-2 Jahren.
            : Ein weiterer junger Anbieter mit einer Besonderheit: ReaCapital bietet eine Absicherung der Darlehen über eine erstrangige Grundschuld an.
            Rendity*: Das noch junge Team aus Östereich möchte die führende Crowdinvesting-Plattform in Europa werden. Dafür gibt es aktuell einen Startbonus und (manchmal) leicht höhere Zinsen als bei den deutschen Mitbewerbern. Mindestsumme hier allerdings: 1000€.
            : Ebenfalls ein noch junger Anbieter aus Österreich, mit dem man etwas Abwechslung in seine Projekte bringen kann. Konditionen liegen im üblichen Bereich, aber hier ist man bereits mit einer Mindestsumme von 250€ dabei.

          • Nachtrag: PC / Windows 7 / Chrome (aktuell)
            Habe dort nur eine Ansicht

          • Vielen Dank für die Hinweise.
            Ich vermute einmal, dass ihr Werbeblocker nutzt, die dann netterweise den Text für euch ausblenden. 😉 Nehme ich zumindest an…

            Gruß, Der Privatier

          • Das mit dem Blocker mag wohl sein…
            Also doch Anzeigeproblem bei mir 😉

  11. Auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass die Extrazins-Aktion bei Exporo heute abläuft! Außerdem gehe ich davon aus, dass das recht beliebte Projekt „Am Auenwald*“ bis dahin dann auch nicht mehr investierbar sein wird.

    Dafür gibt es aber bei Zinsland heute auch wieder einmal ein neues Projekt, das mir auch ganz gut gefällt: Die „Steinbacher Terassen*“ . Auch wenn ich dafür keinen Bonus anbieten kann, halte ich das Projekt im Taunus mit 6% p.a. und einer Laufzeit von ca. 15 Monaten für recht interessant (und habe bereits investiert).

    Gruß, Der Privatier

  12. +++ Sonderaktion bei Zinsland +++

    Für das Projekt „Ritterhöfe*“ bietet Zinsland derzeit eine Bonusaktion.
    Um interessierten Anlegern den Einstieg in das Crowdinvesting zu erleichtern, hat Zinsland die Mindestinvestition für dieses Projekt von 500 auf 250€ gesenkt.

    Zusätzlich erhält jeder Anleger, der sein 1. Investment bei ZINSLAND in die „Ritterhöfe“ tätigt, einen Cashback-Bonus von 25€ direkt auf sein Bankkonto überwiesen.

    Hier nochmal die Details zum Projekt:

    * 6,0% p.a. bei 24 Monaten Laufzeit
    * Verkauf von Bestands- und Neubauwohnungen
    * stark wachsender Standort vor den Toren Berlins

    Für Einsteiger: Erst bei Zinsland registrieren*, Projekt auswählen – dann investieren.

    Gruß, Der Privatier

  13. Ich verfolge ja hier insbesondere die beiden Plattformen von Exporo und Zinsland etwas intensiver, das ich selber dort inzwischen bei einigen Projekten investiert habe.

    Und da sind mir in den letzten Tagen ein paar Dinge aufgefallen, die ich hier einmal weitergeben möchte.

    Zunächst Exporo*:
    Letzten Samstag hat Exporo innerhalb von nur 18 Minuten(!) das Projekt „Am Pulheimer See“ mit 564.775 € abschließend finanziert. Ich glaube, das war bisheriger Rekord!

    Ähnlich gut lief das nächste Projekt „Bergstraße“, bei dem in den ersten 39 Minuten schon über 1 Mio. € der Gesamtsumme von 2,45 Mio. € investiert war. Und (natürlich) längst beendet.

    Hier muss man wirklich schnell sein…

    Gruß, Der Privatier

  14. Und nun noch etwas zu Zinsland:

    Zinsland hat ganz aktuell wieder ein neues Projekt (ohne vorherige Ankündigung): „Die Residenz Walzenmühle*

    Auf den ersten Blick gefällt mir das Projekt ganz gut: Der Zins ist mit 6,5% mal wieder ganz ordentlich, die Laufzeit von 18 Monatenn ist okay, das Projekt selber gefällt mir und beim Projektentwickler kann ich keine Probleme erkennen. Also ein schönes neues Investment?

    Tja… wenn da nicht zwei Punkte wären, die ich etwas eigenartig finde:
    1. Das Projekt wird also sog. Co-Funding betrieben, d.h. das selbe Projekt findet sich mit den selben Konditionen auf noch gleich zwei anderen Plattformen (nämlich Grundag und Leih-deiner-Umwelt-Geld, beide übrigens interessanterweise Tochterunternehmen von CrowdDesk, was bei einigen anderen Crowdplattformen als technische Basis verwendet wird und für das nahezu identische Aussehen sorgt).
    Da fragt man sich als Anleger schon, was das soll? Glaubt man, über eine Plattform nicht genügend Interessenten zu finden? Oder hat man es sooo eilig? Hmmm…

    2. Ebenfalls als fraglich empfinde ich die als positives Kriterium herausgestellte Tatsache, dass das Projekt ohne Fremdfinanzierung auskommt. Ich frage mich da eher: Warum nicht? Hat sich keine Bank gefunden, die das Projekt finanzieren wollte?
    Crowdinvesting als kleiner Zusatzbaustein ist für mich ein schlüssiges Konzept. Aber als ausschließliche Finanzierung (neben dem Eigenkapital)?? Da sehe ich so recht keinen Sinn drin.

    Gruß, Der Privatier

  15. Ich werde das ungute Gefühl nicht los, dass sich bei Zinsland die Probleme häufen… 🙁

    * Da war das weiter oben beschriebene „merkwürdige“ Projekt noch das harmloseste Anzeichen.
    * Als etwas beunruhigend empfinde ich schon seit einigen Wochen, dass die Auszahlung von immer mehr Projekten verschoben wird. Inzwischen sind es (glaube ich) drei. Offiziell kann man da allerdings gar nichts gegen sagen, denn das ist in den Verträgen durchaus so vorgesehen. Bei zwei Projekten wurden dann auch gleich fast das Maximum ausgenutzt (5 Monate von max. 6), für ein weiteres gibt es keine Aussage. 🙁
    * Um noch ein weiteres Projekt ranken sich üble Gerüchte (aus teils dubiosen Quellen). Hier ist allerdings der Endtermin noch gar nicht erreicht und Zinsland behauptet, alles laufe wie geplant. Das werden wir dann sehen…

    * Und soeben muss ich erfahren, dass für eines meiner Projekte der Initiator einen Insolvenzantrag gestellt hat. Obwohl das ganze Projekt als Ganzes bereits verkauft ist. Bezahlt wird aber nach Baufortschritt und da es hier Verzögerungen gegeben hat, fehlt wohl nun das Geld. Angeblich also „nur“ ein Liquiditätsproblem. Ob und wie es sich lösen lässt, werden dann die nächsten Wochen/Monate zeigen.

    Insgesamt also noch nicht wirklich etwas entschieden – aber ganz sicher ein deutliches Zeichen dafür, dass die Warnung vor den Risiken durchaus ihre Berechtigung hat!

    Gruß, Der Privatier

      • Naja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

        Wenn man den oben verlinkten Beitrag der Stiftung Warentest liest, gibt es schon so einige Ungereimtheiten, die zu Zweifeln Anlass geben.

        Aber alles Spekulieren hat wohl wenig Sinn und es bleibt wie immer in solchen Fällen nur das Abwarten.

        Gruß, Der Privatier

    • Von Exporo gibt es demnach (noch) nichts Negatives?
      Ich habe zum Projekt Am Auenwald nur Bedenken der Verbraucherzentrale Berlin gesehen, dass der Projektentwickler Propos erst seit 5 Jahren existiert und noch keine Bilanzen veröffentlicht hat, als Warnung liest sich das aber noch nicht.
      Toi toi toi.

      • Von aktuellen Problemen bei Exporo-Projekten ist mir nichts bekannt. Allerdings erfährt man diese ja meist nur dann, wenn man auch selber betroffen ist. Und naturgemäß erst gegen Ende eines Projektes.

        Gruß, Der Privatier

    • Und das noch kurz zur Abrundung:

      Auch wenn der womöglich erste Ausfall sehr ärgerlich ist, so werde ich dennoch beim Crowdinvesting bleiben. Und so habe ich gleich heute morgen in zwei aktuelle Projekte investiert:
      * Exporo: Berner Strasse II (inzwischen bereits nicht mehr investierbar)
      * Bergfürst: Königstein im Taunus

      Langsam muss ich aber ein wenig reduzieren, da mir die ursprünglich von Zinsland eingeplanten Zahlungen zur Wiederanlage fehlen. Ich muss daher die Summen pro Projekt noch ein wenig senken und bei der Auswahl der Projekte auch öfter mal eines auslassen. Das sollte aber bei der Vielzahl der Angebote kein Problem sein.

      Im Übrigen kann man bei der Projekt-Auswahl auch sehr schön einen Effekt der Schwarm-Intelligenz beobachten: Da gibt es immer wieder Projekte, um die sich die Crowd sozusagen reisst und die innerhalb kürzester Zeit weg sind. Andere dagegen gestalten sich etwas zäh. Und dann gibt es noch welche, die will anscheinend niemand haben.
      Auch solche Beobachtungen finde ich immer sehr interessant!

      Gruß, Der Privatier

      • Bin Am Königstein dabei. 🙂
        Aber die 10€ Geschenk habe ich mir nicht geholt, auch nicht nur 10€ investiert. Ich bin über Getmore gekommen, die 1,5% Cashback offerieren. Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob die das Versprechen bei einer etwas größeren Summe auch einhalten, dann hätte das Investment 6,95% Rendite p.a.
        Alle Unterlagen konnte ich jetzt nicht lesen, aber die Lage und Verkaufspreise von 3500/qm stimmen mich schon zuversichtlich, auch die Finanzierungsstruktur, wie du ja schon erwähnt hattest, es wäre eigenartig, wenn keine Bank Kredite gegeben hätte. Registrierung und Investment war mobil etwas holprig…

        Die nächsten zwei Jahre Daumen gedrückt.
        LG Markus

    • Tja… Zinsland ist doch immer mal wieder für eine Überraschung gut!

      Heute einmal eine äußerst positive. 🙂

      Da habe ich nämlich gerade mein Girokonto kontrolliert und durfte den Zahlungseingang meines zurückgezahlten Darlehens aus dem Projekt „Kantoneum“ feststellen. Auf den Tag genau, inkl. Zinsen – wie es sich gehört. Allerdings ohne jeden vorherigen Hinweis. Nicht einmal auf der Webseite gibt es (bisher) den Hinweis auf die Rückzahlung.

      Naja… vielleicht gehen die Zahlungen ja nicht zeitgleich an alle Investoren raus und die Nachrichten kommen erst nach Abschluss. Mir soll es egal sein – mich freut es, dass gerade in diesem Fall die Rückzahlung funktioniert hat, denn dieses Projekt war das weiter oben erwähnte, um das sich im Vorfeld üble Gerüchte gerankt hatten.

      Für mich insofern auch schön, dass ich nun wieder weiteres Kapital für kommende Projekte verfügbar habe. Und wie schon an anderer Stelle angekündigt, werde ich die Summe auf zwei Projekte aufteilen.

      Gruß, Der Privatier

      • Dazu noch ein kleiner Nachtrag:
        Heute habe ich dann auch die offizielle Benachrichtigung erhalten, dass mein Darlehen zurückgezahlt wurde.

        Auf der Webseite ist dies immer noch nicht vermerkt, aber mir ist inzwischen klar geworden, dass meine Rückzahlung tatsächlich exakt ein Jahr nach meiner Einzahlung erfolgt ist. Wenn das bei jedem Investor so gemacht wird, kann es noch ein paar Wochen dauern, bis alle ausgezahlt worden sind, da ja auch die Einzahlungen über mehrere Wochen stattgefunden haben. Passt also.

        Gruß, Der Privatier

      • Und noch ein Nachtrag:

        Eigentlich hatte ich ja bereits eine Hälfte des zurückgezahlten Summe für ein neues Zinsland-Projekt vorgesehen (eine KITA in Bonn), welches ich gestern wieder einmal zufällig als „coming soon“ Ankündigung gesehen hatte.

        Und dann wollte ich heute einmal nachsehen, ob es dazu schon etwas mehr Info gibt… und da war es bereits weg. Angeblich in 2 Std. gefundet*. Ohne jede Mail dazu.

        Ich finde, an der Kommunikation könnte Zinsland noch „ein bisschen“ was verbessern.

        Gruß, Der Privatier

  16. In den letzten Tagen habe ich ein paar Mails bekommen, in denen Leser nach meiner Einschätzung zu aktuellen Crowdinvesting-Projekten gefragt haben. Bevor ich darauf antworte, möchte ich hier einmal kurz die Bitte äußern, solche Diskussionen doch bitte hier im Kommentarbereich zu führen, denn nur so besteht die Chance, möglichst viele Leser zu erreichen und ggfs. auch unterschiedliche Meinungen einzuholen.

    Von meiner Seite kann ich nur etwas zu den Projekten von Bergfürst, Zinsland und Exporo sagen, da ich nur diese mir näher angesehen habe.

    Bergfürst* :
    * Beim Projekt „Königstein im Taunus“ ist die Finanzierung inzwischen abgeschlossen. Von daher erübrigt sich eigentlich ein Kommentar. Ich sage aber gerne noch einmal, dass ich auch zu den Investoren gehöre.
    * Außerdem gibt es noch das Projekt „Fontane Center“. Als Besonderheit ist hier der geplante Erwerb des Objektes durch den Initiator über eine Versteigerung zu nennen. Interresant dabei: Gelingt der Erwerb nicht, wird vorzeitig zurückgezahlt. Klappt es aber doch, gibt es am Ende einen Sonderzins. Insgesamt ein recht interessantes Projekt mit 6,5% p.a.. Mir (und offensichtlich einigen anderen) ist aber die Laufzeit zu lang.

    Zinsland* :
    * „Mein Lorenz“ in Lübeck: Ich bin bereits beteiligt und das Projekt gefällt mir also. Das scheinen andere auch so zu sehen, denn es läuft für Zinsland-Verhältnisse recht gut. Erst seit wenigen Tagen aktiv und bereits zu über 80% finanziert.
    * Die „Ritterhöfe“ hingegen gehören zu den Projekten, die etwas „zäh“ angenommen werden. Ich selber habe zwar kein knallhartes Ausschlusskriterium, aber gewisse vage Zweifel und in solchen Fällen lasse ich es einfach bleiben. Da bin ich nicht dabei.
    * Meine Einwände zum Projekt „Residenz Walzenmühle“ habe ich weiter oben schon erläutert. Da werde ich ganz sicher nicht investieren und ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, dass die Finanzierung länger dauern wird.

    Exporo* :
    Bei Exporo gibt es aktuell (noch) drei Projekte, was sich aber sehr schnell ändern kann:
    * „Weststrasse“: Hier habe ich erst nach einigem Zögern und auch erst unter Zuhilfenahme eines Bonus zugegriffen. Hat mir also nicht auf Anhieb gefallen, aber letztlich bin ich doch dabei. Anderen Anlegern scheint es ähnlich ergangen zu sein, da das Projekt nun schon etwas länger investierbar ist. Allerdings geht es jetzt in Kürze dem Ende zu.
    * So ähnlich sieht es beim „Pflegezentrum Vierkirchen“ aus. Das hat mir zwar auf Anhieb gefallen und ich war recht schnell dabei, aber auch hier hat es etwas länger gedauert, bis auch dieses Projekt sich jetzt der Endphase nähert.
    * Ganz neu dabei ist das „Virchow-Viertel“ in der Nähe von Augburg. Vorteil hier: Es handelt sich um eine Bestandsimmobilie, die „nur“ in ETWs aufgeteilt werden soll. Es gibt daher kein Baurisiko. Außerdem sind bereits 22% der Wohneinheiten verkauft. Aus meiner Sicht nicht gerade eine architektonische Meisterleistung, aber aufgrund der geringeren Risiken und der für Exporo-Verhältnisse geringen Gesamtsumme gehe ich davon aus, dass auch dieses Projekt schnell finanziert sein wird.

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,

      zum Projekt „Walzenmühle“ schreibst Du: „Ebenfalls als fraglich empfinde ich die als positives Kriterium herausgestellte Tatsache, dass das Projekt ohne Fremdfinanzierung auskommt. Ich frage mich da eher: Warum nicht? Hat sich keine Bank gefunden, die das Projekt finanzieren wollte?“

      Eine gute Frage, eine Frage die ich mir ebenfalls gestellt habe, und die mich zum gleichen Schluß kommen ließ: Kein Invest in die „Walzenmühle“.

      Aber: In das Projekt „Weststraße“ bist Du schon eingestiegen, obwohl es dort nicht anders aussieht, ebenfalls keine Bank involviert. Und mir ist das gleiche passiert, ich bin auch in die „Weststraße“ eingestiegen, obwohl ich auch zögerte.

      Vielleicht ist bei der „Walzenmühle“ das Co-Funding über mehrere Plattformen der Punkt der noch mehr abgeschreckt hat.

      Für die Zukunft werde ich mir vornehmen in keine Objekte mehr zu investieren, die ohne Bank auskommen wollen.

      Michael

      • Oh! Das habe ich dann wohl übersehen!

        Oder (wahrscheinlicher) zwischendurch wieder vergessen. Denn ich hatte mich ja (wie oben geschrieben) zunächst gegen das Projekt „Weststraße“ entschieden.
        Ein paar Wochen später bot sich allerdings die Gelegenheit, hier von einem Bonus zu profitieren und ich habe dann kurzerhand zugegriffen. Ohne noch einmal zu überlegen, warum ich mich ursprünglich dagegen entschieden hatte.

        Nun ja… jetzt ist es eben so. Ich kann es nicht mehr ändern und ich sehe es jetzt auch nicht als Katastrophe. Aber prinzipiell bleibe ich dabei, dass ich den Sinn von Crowdinvesting nicht nachvollziehen kann, wenn in den Projekten kein Fremdkapital (von Banken) eingesetzt wird. Und von daher werde ich solche Projekte meiden. Wenn ich es denn immer merke. 😉

        Gruß, Der Privatier

  17. Die Kita in Bonn wurde mir einen Tag vor der Veröffentlichung angeboten: Ab 12 Uhr konnte man vor der „offiziellen“ Veröffentlichung um 15 Uhr seine Beteiligung buchen. Kurz nach 14 Uhr war die Summe von 450.000,00 Euro zusammen.

    • Ja, das kenne ich von den letzten zwei (oder drei?) Projekten auch. Und habe das auch z.T. genutzt. Und die Projekte sind dann offiziell an den Start gegangen, mit einer vorab investierten Summe von vielleicht 250T€. Dagegen sind 450T€ für Zinsland in zwei Stunden recht außergewöhnlich. Ich hätte zwar gerne auch investiert, aber so sensationell war das Angebot nun auch wieder nicht, dass es einen dermaßenen Run auslöst.

      Nunja – egal: Es wird weitere interessante Projekt geben. Da bin ich mir sicher.
      Dennoch denke ich, dass Zinsland generell etwas an der Kommunikation verbessern kann.

      Gruß, Der Privatier

  18. Lieber Privatier,

    sehe gerade zum ersten Mal die Anzeige von mrpfand.de. Haben Sie Erfahrungen mit diesem Unternehmen und wenn ja, können Sie bitte etwas darüber schreiben?

    Das Angebot hört sich ja ganz gut an und wäre eine weitere Möglichkeit zur Diversifikation.

    Christian

    • Vorab: Nein – ich habe keine Erfahrungen mit diesem Unternehmen und habe das eben zum ersten Mal gehört/gelesen.

      Von daher haben sich auf den ersten Blick bei mir auch ganz witzige Assoziationen eingestellt: mrpfand.de – eine neue Plattform für Crowd-Pfunding? 😀

      Und: Soll ich jetzt mein Auto verpfänden, um einen Kredit für meine Aktienkäufe aufzunehmen? 🙂

      Und so habe ich erst auf den zweiten Blick gesehen, dass hier auch ein Investment angeboten wird. Aber – wie gesagt – ich habe mich damit nicht befasst und möchte daher auch keine Aussage machen, ob das Angebot nun gut oder schlecht ist.

      Für mich selber kommt so etwas aber nicht in Frage.

      Gruß, Der Privatier

  19. Ok, ich dachte, es wäre eine Anzeige eines Anbieters, mit dem Sie im Rahmen Ihrer Internetseite kooperieren (wie z. B. exporo). Weiß jetzt aber auch nicht, warum mir diese Anzeige auf Ihrer Seite eingeblendet wurde. Zumal ich auch noch nie von diesem Unternehmen gehört habe, geschweige denn, dass ich auf dessen Internetseite war.

    Viele Grüße

    Christian

    • Wie gesagt: Ich kenne den Anbieter nicht und habe auch keinerlei Verbindungen dazu.

      Aber warum eine solche Anzeige zu sehen ist, kann ich leicht erklären:
      Es hat sich mit Sicherheit um eine Google-Anzeige gehandelt. Diese haben einen festen Platz nach jedem meiner Beiträge und werden gelegentlich auch an anderer Stelle einmal eingeblendet. Auf den Inhalt dieser Anzeigen habe ich keinerlei Einfluss, dieser richtet sich entweder nach dem Thema der angezeigten Beiträge oder aber nach den Interessen des jeweiligen Lesers. Wer sich also in den letzten Tagen über Waschmaschinen informiert hat, wird hier u.U. auch einmal Angebote über Waschmaschinen finden.

      Wie genau der Algorithmus dabei funktioniert, wird wohl immer ein Geheimnis von Google bleiben. Fakt ist aber, dass jeder Leser des Blogs hier einen anderen Inhalt zu sehen bekommt.

      Gruß, Der Privatier

  20. Nein Peter , das hast Du falsch verstanden , Du sollst etwas Geld einzahlen ,
    welches mit 8,5% zurückgezahlt wird , dafür bekommst Du dann ein Pfand , z.B. an
    einen “ Schönen MOTORBOOT “ oder wie es sich für einen Privatier gehört ,
    auch evt. an einem Flugzeug . Hast Du denn deinen Garten schon mal planiert ,
    damit Du dann auch dein Pfandrecht ausüben kannst ????? Sag mal deiner Frau
    bescheid , das die dann das Turmzimmer zum Tower umbauen soll , wenn Du dann
    im Garten landen willst 😉 Mach mal ein Video davon , beim ersten Landeanflug .
    Quasi Peter 007 in Geheimer Mission … im Landeanflug Houston , Houston …..

    Aber da Margin of savetly , 50% ist , why not ??? Kann ja nicht viel passieren .
    Also max. 50% weg sein , quasi nur die Tragflächen oder wie ist das zu sehen ???
    Aber durchaus spannend , wenn denn das DEKRA Gutachten , auch Haftungsfähig ist .
    Also Gutachten sagt : 10000,00 Euro Wert , dann 50% Sicherheitsgebühr
    = 5000,00 Euro wäre der Beleihungs/Pfandrahmen , tatsächlich Erzielter Verkaufspreis
    100000,00 Euro gleich 8,5% plus Einzahlung . Tatsächlich Erzielter Verkaufspreis
    1000,00 Euro gleich 8,5% plus Einzahlung ????? . Rest weg ????? oder wie wäre das
    dann zu sehen ????? Oder ist das dann eine Pool Beteiligung ????? , oder GmbH Beteiligung ?????
    müsste man dann ggf. nochmal näher prüfen , welche Absicherungen wie “ Detailiert “
    greifen . Nicht das der Peter dann ohne Tragflächen eine Bruchlandung im Garten macht .
    Aber evt. ist ja auch das Geschäftsmodell Pfandverleihung gemeint , mit dem man sich mit
    Kapital zu 8,5% verzinst beteiligen kann ?????
    LG Det

    • „Aber evt. ist ja auch das Geschäftsmodell Pfandverleihung gemeint , mit dem man sich mit Kapital zu 8,5% verzinst beteiligen kann ?????“

      Ja, das ist zumindest mein Verständnis.

      Gruß, Der Privatier

  21. So – und damit schliessen wir dann hier einmal den kleinen Ausflug ins „Crowd-Pfanding“ ab 😉 und kommen zurück zum eigentlichen Thema dieser Seite.

    Denn ab morgen früh (29.9.2017) ab 8:00 Uhr startet wieder ein neues Exporo-Projekt: „Am Höltigbaum*“ in Hamburg.

    Dies schreibe ich hier allerdings weniger des Projektes wegen, welches aus meiner Sicht zwar ganz interessant ist, aber auch weiter nichts Besonderes mitbringt. Ich denke, ich werde mit einem durchschnittlichen Betrag dabeisein.

    Interessanter finde ich ein paar Statistiken, die Exporo anlässlich dieses Projektes mitgeteilt hat, die ich hier gerne einmal wiedergebe:

    Demnach hat Exporo bisher 72 Projekte mitfinanziert – mit einer bisherigen Ausfallquote von 0 % und einem vermittelten Kapital von über 94,6 Mio. €. Exporo wird diesen Monat drei Projekte erfolgreich zurückzahlen mit insgesamt 3,36 Mio. €, wovon 440.000 € auf Zinszahlungen entfallen.

    Eine recht ansehnliche Bilanz, wie ich meine und für mich ein Anlass, in Kürze einmal etwas näher auf Exporo einzugehen.

    Gruß, Der Privatier

  22. Hallo Gemeinde,

    ich hab mich heute das 1. x mit Zinsland beschäftigt. Im Infoblatt zur Walzenmühle bin ich auf folgendes zu den Kosten gestoßen:

    „Die Vergütung für die Vorstellung des Projekts auf den Plattformen in Abhängigkeit der vermittelten Gesamt-Darlehensvaluta „Fundinggebühr“ zuzüglich der geltenden Umsatzsteuer werden vom Emittenten getragen.“

    Weiter kommt dann:

    „Diese Gebühren werden durch das Darlehen fremdfinanziert.“

    Also zahlen doch die Anleger die Gebühren?

    Außerdem zur Fundinggebühr:
    Grundag 2,4%
    LeihDeinerUmweltGeld: 3,2%
    Zinsland: 4,5%

    Warum diese Unterschiede?
    Außerdem, was meint “ in Abhängigkeit der vermittelten Gesamt-Darlehensvaluta „? Erhält jede Plattform die Prozente auf die zu finanzierenden 1,5 Mio oder nur anteilig?

    Viele Grüße Holger

    • Nun – ich habe ja weiter oben schon erläutert, dass ich mich an dem Projekt „Walzenmühle*“ nicht beteiligen werde. In erster Linie wg. der Co-Funding Konstruktion und der fehlenden Bankenfinanzierung. Von daher habe ich mir die anderen Details nicht weiter angesehen.

      Das Thema Fundinggebühr halte ich aber auch für sekundär. Es dürfte jedem klar sein, dass die Crowd-Plattformen auch ihrem Anteil verdienen wollen. Und das wird sicher individuell von Plattform zu Plattform unterschiedlich sein und sicher auch vom Projekt und der Darlehenssumme abhängen.

      Fest steht jedenfalls, dass der Anleger zusätzlich zu der von ihm gewählten Investitionssumme keine weiteren Gebühren für was auch immer bezahlen muss. Und ob nun die Fundinggebühr für die Crowdplattform vom Eigenkapital des Projektinitiators, vom Fremdkapital einer Bank oder vom eingesammelten Crowdkapital bezahlt wird, wird wohl kaum einer unterscheiden können und ist von daher auch irrelevant.

      Gruß, Der Privatier

  23. Exporo nimmt übrigens 5% p.a. für das Virchow-Projekt und 4000,- € vorab. 5% p.a. für Exporo und 5,5 % p.a. für die Anleger finde ich ganz schön happig. Wann das Geld an Exporo fliesst wäre mal interessant.

    Ich habe alle 27 Bewertungen bei den Kritischen Anlegern gelesen. Ich kann mir die Anmerkung nicht verkneifen: Alle sind in exakt gleichem Stil geschrieben, 9 stammen von Dez 2015, aktuell ist die Kommentarfunktion geschlossen.

    Sorry, wenn ich hier so rumnörgele. Aber ich suche ebend immer erstmal das Negative.

    Viele Grüße Holger

    • „Sorry, wenn ich hier so rumnörgele. Aber ich suche ebend immer erstmal das Negative.“

      Kein Problem. Es ist sicher immer ratsam, Angebote kritisch zu überprüfen. Und wenn man für sich selber zu der Überzeugung gelangt, dass einem eine Sache nicht so wirklich gefällt – dann muss man es eben bleiben lassen.

      Es gibt genug Dinge, bei denen es mir genau so geht. Da lasse ich dann eben die Finger davon. Und Argumente „dafür“ und „dagegen“ lassen sich immer finden. Und selbst objektiv unstrittige Tatsachen werden eben von verschiedenen Menschen subjektiv anders wahrgenommen. Und letztlich ist das auch gut so. Denn ansonsten würde die Börse z.B. gar nicht existieren können.

      Gruß, Der Privatier

  24. Ich schreibe es mal hier rein, in der Diskussion https://der-privatier.com/top-oder-flop-folge-34-exporo/#comment-12492 wird vom User Holger eine „baltische Plattform zu 11% pa“ erwähnt. Wen es interessiert, kann die Platform leicht recherchieren über die Stichworte crowdinvest immo baltikum oder auch gleich zu https://estateguru.co gehen.
    Disclaimer: Keine Empfehlung, sondern Informationsbeitrag. Aber gucken kostet nix!
    Gruß Günther

      • Ein Blick über den Tellerrand kann ja auch nicht schaden.

        Für frankophone z.B. wiseed. Mein französisch ist leider nicht so gut, aber in Nachbars Garten scheint die Wiese grüner zu sein (damit meine ich die Prozente!). Dafür gabs aber auch schon einen Totalverlust im Immobilienbereich (von 46 Immobilien-Exits insgesamt). Beeindruckend auch die Exit Bilanz von Startups: 9 x Totalverlust von 10 Exits. Scheint eher was für Adventure Capital zu sein. Aber Transparent sind sie (wer stellt schon gerne 90% Misserfolg ins Internet).

        Hochprozentig geht es auch bei Crowdestate in Estland zu. Da geht nichts unter 10%, auch 20% sind möglich.

        Für iFunding (nicht zu verwechseln mit iFunded) aus dem Kernland des Kapitalismus heißt es dagegen Licht aus (https://www.crowdfundinsider.com/2017/08/120678-end-line-ifunding-real-estate-crowdfunding-site-may-done/). War aber eine Plattform für größere Taschen (ist ja alles etwas größer da drüben).

        Gruß Günther

  25. Gerade vor ein paar Tagen gab es hier (in der Plauderecke) noch eine kurze Diskussion über Rückzahlungen von Projekten bzw. kleine und größere Verschiebungen der Auszahlungstermine.

    Heute kann ich nun (freudig 😀 ) verkünden, dass ich soeben den Eingang der Rückzahlung des Darlehens aus dem Zinsland-Projekt „Ahl Scholl“ verbuchen konnte.

    Das freut mich insofern gleich mehrfach, als es natürlich immer beruhigend ist, wenn so ein Investment positiv abgeschlossen wird, es sich in diesem Fall aber bei mir auch um eine überdurchschnittliche Summe gehandelt hat.

    Ich investiere ja nicht immer gleiche Beträge, sondern variiere diese ja nachdem, wie gut mir das Projekt, die Konditionen und der Projektentwickler gefallen. In diesem Fall hat einfach alles gestimmt und daher war ich überdurchschnittlich investiert.

    Damit steht jetzt auch wieder Kapital für mein rollierendes Investentsystem zur Verfügung, was ich dann in den nächsten Tage wohl auch wieder einsetzen werde.

    Gruß, Der Privatier

  26. Und gleich noch eine Rückzahlung!

    Dieses Mal vom Zinsland-Projekt „Klemenshof Hilden“. Hier war der anfangs prognostizierte Termin etwas nach hinten verschoben worden und eigentlich hatte ich erst im nächsten Monat mit der Rückführung gerechnet. Naja – mir soll es recht sein. 🙂

    Auch wenn das Geld noch nicht auf dem Konto ist, so habe ich doch keine Zweifel, dass es am Montag dort sein wird. Im Übrigen auch wieder eines meiner frühen Projekte, bei denen ich noch von einer Investitionsrate von vielleicht 6-8 Projekten/Jahr ausgegangen bin und welches daher von der Summe her über meinem aktuellen Durchschnitt liegt.

    Inzwischen bin ich so bei ca. 20-30 Projekten/Jahr angelangt und habe die Summe/Projekt entsprechend angepasst. Somit erlaubt mir die Rückzahlung wieder ca. 3-4 neue Investitionen.

    Gruß, Der Privatier

    • „Auch wenn das Geld noch nicht auf dem Konto ist, so habe ich doch keine Zweifel, dass es am Montag dort sein wird.“

      Kleiner Nachtrag dazu:
      Die Rückzahlung ist heute (inkl. Zinsen) wie erwartet auf meinem Konto eingegangen.

      Gruß, Der Privatier

  27. Seit über einer Woche stehen nun schon einige interessante Projekte bei den von mir beobachteten Crowdinvesting Plattformen in den Startlöchern, d.h. die Projekte sind angekündigt, aber noch nicht investierbar:

    Exporo: Pflegezentrum Aldingen*, 5,5% p.a. für 24 Monate
    Exporo: Neusurenland*, 6% p.a. für 21 Monate

    Zinsland: Linderhof*, 6% p.a. für 15 Monate

    Mit dem heute morgen gestarteten Projekt macht den Anfang:

    Bergfürst: Vista del Mar*, 7% p.a. für 24 Monate

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter,
      beim Projekt Vista del Mar wurden bis jetzt schon 500020 € investiert. Wer dabei sein will muss sich schnell entscheiden. Wer beim Vorprojekt von Herrn Dr. Dreher in Santa Ponsa dabei war kann noch einen Bonus von 1%auf Vista del Mar erhalten.
      Bist du dabei?

      Gruß, Der Schachti

      • Naja, ich überlege noch, ob ich mich evtl. mit einem kleinen Betrag beteiligen sollte. Aber eigentlich ist mir das Projekt zu „exotisch“. 😉

        Ich warte da lieber noch die paar Tage, bis die Projekte von Exporo und Zinsland starten. Da werde ich dann auf jeden Fall dabei sein. Wohl auch nicht bei allen – aber mal sehen…

        Gruß, Der Privatier

        • Danke für die schnelle Antwort. Ich finde das Projekt auch anspruchsvoll. Der Investitionsort Santa Ponsa hat mich überzeugt. Ich war vor 2 Jahren selbst dort im Urlaub und finde das eine Top Gegend auf Mallorca. Ich werde mindestens die diese Woche erhalten Auszahlung vom Vorprojekt (Santa Ponsa)investieren. Über eine Rückmeldung wie du dich entschieden hast wär ich dir sehr dankbar.
          Gruß, Der Schachti

          • Ich habe mich gegen das Bergfürst Projekt entschieden.

            Ein bisschen bei der Entscheidung geholfen hat die Tatsache, dass ich es heute geschafft habe, mich am aktuellen Zinsland-Projekt (Linderhof) zu beteiligen. Zwar wieder ein bisschen ärgerlich, da ich wieder einmal keine Info zum Projektstart bekommen habe, aber ich habe es zufällig doch mitbekommen. Und rechtzeitig dabei gewesen.

            Und inzwischen habe ich einen Status (Anzahl und Summe) erreicht, wo ich wirklich nur noch bei Projekten mitmache, die mir ohne jede Einschränkung gefallen. Das Bergfürst Projekt hat zwar den besseren Zins, ist mir aber zu exotisch.

            Gruß, Der Privatier

  28. Hallo Peter, ich habe mich auch für das Linderhofprojekt entschieden. Die Infos zum Projektstart habe ich schon 16:29 Uhr von Zinsland erhalten. Das schnelle anwachsen der Fundingsumme hat mich schon etwas überrascht.
    Mit der Anzahl und der Summe meiner Investments bin ich auch auf deinem Level.
    Gruß, Der Schachti

  29. Morgen um 8:00 startet das nächste Exporo Projekt:
    „Altreck Eins“ (5,5%, 13 Monate LZ)
    Peter, hast du das auf dem Schirm und was hälst du davon?
    Eigentlich sieht das aus meiner Sicht gut aus und erfüllt meine ‚Einstiegskriterien‘ – aber ich bin noch am zögern, da es mich stutzig macht, dass der Bau bereits begonnen hat, einige Wohnungen schon verkauft sind, und nun noch über die Crowd Geld eingesammelt wird – hmmmm …

    • Hmmm… fängt Exporo jetzt auch schon so an, dass man mir keine Infos über einen Projektstart mehr schickt? Bin mir immer nicht sicher, ob ich mich dann bei den Ankündigungen noch mal registrieren müsste? Manchmal bekomme ich dann die Ankündigungen auch gleich in 5-facher Ausfertigung.

      Naja – egal! Danke jedenfalls für den Hinweis. Ich hatte nämlich auch vor, eine Beteiligung zu versuchen. Wird wahrscheinlich wieder sehr schnell gehen.

      Und „begonnener Bau“ und „teilweise verkauft“ sehe ich eher als positive Kriterien, da damit schon ein paar Risiken etwas kleiner ausfallen, wie Baugenehmigung und Verkaufsrisiko. Also: Wenn ich es schaffe, bin ich dabei. Wenn nicht, ist auch nicht so tragisch, denn eigentlich habe ich meine Ziel-Summe erreicht und noch lieber sind mir natürlich Projekte mit 6,0% (auch angekündigt) oder 6,5% (bei Zinsland angekündigt).

      Gruß, Der Privatier

    • @Jürgen: Lass mich mal raten… Du warst zu langsam, stimmst?

      Ich habe es geschafft. 🙂 Ich habe es nicht genau verfolgt, aber ich hatte den Eindruck, der ganze „Spuk“ war bereits nach einer viertel Stunde vorbei.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Es wird noch weitere interessante Projekt geben!

      • Peter, du hast richtig geraten. Es war doch 8:00 (so wie ich zuerst geschrieben habe) und da habe ich einfach noch im Bettchen gelegen 🙂
        Um 8:50, als ich dann am Rechner saß, war es leider zu spät.
        Aber ja, es kommen noch neue Projekte….

  30. Hallo,
    gibt es in dieser Community Erfahrung mit der Versteuerung von Crowdinvest Einnahmen als über die Einkommensteuer als Nachrangdarlehen?

    Danke für das Feedback,

    VG, Entrepreneur2Privatier

    • Also ich nicht, da ich das noch nicht lang genug mache.
      Ich gehe davon aus, dass ich von Zinsland einen „Steuerbescheid“ bekomme, da die ja die KapErtragssteuer/Soli für mich abführen. Der sollte ja eindeutig sein – hoffentlich 😉
      Und das würde ich dann auf die Exporo-Projekte übertragen – leider bekomme ich aber von Exporo dieses Jahr keine Rückzahlung mehr.

      • Mal gegoogelt:
        https://www.kritische-anleger.de/treffen-sich-das-finanzamt-und-ein-crowdinvesting-anleger/

        Des Autors Fazit:
        Fazit: Crowdfunding ist “steuerhässlich”

        So interessant Crowdinvesting aufgrund des innovativen Ansatzes und der möglichen Renditen auch wirken mag, so ernüchternd zeigt sich diese Anlageform beim Thema Steuern. Auch hier müssen die üblichen 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer an den Staat abgeführt werden. Bei einigen Plattformen geschieht dies automatisch, bei anderen nicht (siehe Tabelle oben). Diese unterschiedliche Handhabung der Besteuerung, kombiniert mit der von uns immer wieder geforderten breiten Streuung verursacht im Rahmen der Steuererklärung einen höheren Aufwand als erwartet. So müssen Transaktionsbelege zusammengesucht und Steuerbescheinigungen angefordert werden, um am Ende eine Übersicht über die insgesamt erzielten Kapitalerträge und bereits abgeführten Steuern zu erhalten. Das Ganze ist für Anleger mit grundlegenden Excel-Kenntnissen und etwas Zeit keine unüberwindbare Hürde, aber es ist definitiv mehr Aufwand als bei einem simplen Tagesgeldkonto.

      • Das Fazit der Autors von „Kritische Anleger“ möchte ich so nicht teilen. Zumindest nicht in dieser Härte. Crowdfunding ist nicht „steuerhässlich“!

        Was „steuerhässlich“ bedeutet, erfährt man dann, wenn mal sich mal die Probleme von ausländisch thesaurierenden Fonds angesehen hat oder wenn man mal die Urteile zur Versteuerung von Fremdwährungsgeschäften verstanden hat.

        Dagegen erscheint mir Crowdfunding als ein Kinderspiel.
        Ja – es bedeutet etwas mehr Arbeit, als eine Steuerbescheinigung einer dt. Bank eins zu eins in die Steuererklärung zu übertragen. Aber ich fühle mich auch nicht überfordert, die Daten von vielleicht 10 oder 12 Projekten, die im Jahr ausgezahlt werden, ebenfalls in die Steuererklärung mit aufzunehmen. Zumal diese Daten extrem einfach sein dürften: Eine einzige Zahl – der Zinsertrag. Sonst nichts.
        Das schaffe ich noch…

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Es ist richtig. Bei Zinsland sind Steuerbescheinigungen im Folgejahr zu erwarten , die man selber downloaden kann. Das wird bei Exporo in dieser Form wohl eher nicht der Fall ein. Zumindest keine Steuerbescheinigungen. Evtl. Aufstellungen über die Erträgnisse. Aber beides habe ich bisher auch noch nicht gesehen. Erst im nächsten Jahr.

        • …. so erwarte ich das auch: für Exporo Zinsen eintragen und gut ist. Bei Zinsland die gezahlten Steuern und Soli dazu — fertig. Sind die Steuerbuchungen nicht sogar in der Finanzakte beim FA nicht sogar automatisch drin?
          Das kann doch kein Hexenwerk sein.

          • Ach ja! Bei Zinsland sind es dann doch drei Zahlen! 😉

            Aber auf die Zahlen, die dem FA vorliegen würde ich mich da lieber mal nicht verlassen. Und „Hexenwerk“ ist das alles ganz sicher nicht!

            Was allerdings „steuerhässlich“ wird, ist dann der Fall, wenn es wirklich mal zu einem Projekt-Ausfall kommen sollte. Die Verluste werden wohl nicht absetzbar sein. 🙁 Siehe mein Beitrag: „Steuern bei Kapitalzahlungen laut Insolvenzplan

            Gruß, Der Privatier

  31. Nachdem ich in den letzten Wochen den Eindruck hatte, dass es bei den Immobilien Crowdplattformen etwas ruhiger geworden ist, scheint das Angebot jetzt wieder ein bisschen größer und interessanter zu werden.

    So ist bei Zinsland* endlich dieses Co-Funding-Projekt verschwunden, das offensichtlich nicht so großen Anklang gefunden hat. Dagegen ging zwischendurch ein Projekt der Fa. Tecklenburg weg wie warme Semmeln. Momentan (Stand heute) kann man gerade gar nicht investieren. Ein neues Projekt steht aber in den Startlöchern und ich warte schon darauf, dass ich mich beteiligen kann.

    Bei Exporo* ist momentan noch ein aktuelles Projekt, in welches investiert werden kann. Außerdem werden heute mittag gleich zwei neue Projekte an den Start gehen und auch dort werde ich versuchen, dabei zu sein.

    Bei Bergfürst* sind nur noch ein paar wenige tausend Euro übrig, dann wird das aktuelle Projekt ebenfalls geschlossen. Dort gibt es immerhin 7% p.a. Das ist bei den etwas größeren Anbietern wohl nicht mehr zu machen.

    Aber auch bei den Nachbarn in Östereich gibt es hin und wieder neue Projekte. Rendity* hat z.B. kürzlich wieder ein interessantes Projekt in Wien gestartet.

    Für mich passen diese neuen Projekte gerade sehr gut in den Zeitplan, da ich Ende der Woche wieder ein Zinsland-Projekt zurückgezahlt bekommen habe und für ein weiteres Projekt die Zahlung bereits auf dem Treuhandkonto eingetroffen ist und wahrscheinlich Anfang nächster Woche bei mir sein wird. Außerdem erwarte ich bis zum Jahresende noch zwei weitere Rückzahlungen.

    So langsam kommt das System ins Rollen… 😉

    Gruß, Der Privatier

    • So – bei beiden heute gestarteten Exporo-Projekten bin ich dabei! 🙂

      Da hat es sich gelohnt, am PC sitzen zu bleiben und auf die Uhr zu schauen. Jetzt kann ich mich erst mal wieder entspannen… 😉

      Gruß, Der Privatier

    • Ja , ich habe auch die Situation wie Peter. 2 Rückzahlungen diesen Monat die nächste ist angekündigt und im Dezember auch noch 2. Habe beim aktuellen Bergfüstprojekt sogar noch 1% Bonus bekommen. Der Geschäftsführer Herr Dr. Peter Dreher hat Folgeinvestoren diesen Bonus angeboten. Deshalb mein Tipp jetzt mit einem kleinen Betrag (ab 10€) jetzt noch bei Vista del Mar investieren um bei den Folgeprojekten die Chance auf diesen „Treuebonus“ zu haben.

      Gruß, Der Schachti

      • Als „Folgeinvestor“ wurden dann aber wohl nur solche Investoren angesehen, die zuvor bereits bei dem selben Projektinitiator investiert hatten.
        Nicht etwas alle „Altinvestoren“ – dann hätte ich nämlich auch ein Angebot bekommen müssen.

        Gruß, Der Privatier

    • So, beim Projekt „Westendallee in Berlin*“ bin ich seit gestern dabei.

      Das heute morgen gestartete Exporo-Projekt* habe ich dagegen verpennt. Aber ist auch nicht so schlimm, denn ich bin viel mehr gespannt, was Zinsland da in Kürze so starten wird: Drei sehr interessante Projekte* stehen auf der Warteliste. Da möchte ich auch gerne wieder dabei sein.

      Wobei langsam meine Gesamt-Investition ein bisschen zu groß zu wird. Aber um so leichter fällt es dann, bei den Projekten noch höhere Ansprüche zu stellen bzw. bei kleinen Unschönheiten (wie z.B. beim Zins oder der Laufzeit) es einfach bleiben zu lassen.

      Gruß, Der Privatier

      • Heute morgen habe ich das auch verpennt …
        Ist aber auch bei mir weniger dramatisch, da ich ebenfalls am Investitions-Limit bin.
        Dafür will mein Sohnemann wahrscheinlich in den nächsten Wochen eine Immobilie kaufen will – dort überlegen wir gerade gemeinsam ob ich eine „Projektinvestition“ in seinen Kauf machen sollte bzw. könnte um sein „Eigenkapital“ zu erhöhen – das Ganze gegen einen entsprechenden Zins damit es keine Schenkung ist.

        • Ja, quasi ein kleines, privates Crowdfunding Projekt. 😉 Du kennst Dich ja aus:
          Wird dann wahrscheinlich ein Nachrangdarlehen, Zinssatz: ca. 6%, oder? 🙂

          Gruß, Der Privatier

          • Exaktemente 🙂
            Wobei – beim Zinssatz gibt es einen „Vaterrabatt“, denn ich sehe hier Brutto=Netto 😉

          • Wobei „Brutto=Netto“ selbstverständlich nur für den Augenblick der Zahlung gilt. Denn schließlich wollen wir ja hier illegale Praktiken nicht einmal in Erwägung ziehen und als steuerehrlicher Bürger wirst Du diese Einkünfte sicher am Ende des Jahres in deine Steuererklärung einbeziehen.

            Gruß, Der Privatier

      • Die drei auf ZL sind aber schon seit längerem „coming soon“.
        Ebenso das Milestone Campus West in Aachen, das ich sehr attraktiv finde. Laut dem Exporo-Ansprechpartner müßte das Rating eigentlich A statt C ein, nur die Lage ist halt nicht so attraktiv wie in Berlin oder Hamburg. Sehe ich übrigens anders…

        • Wie wir ja jetzt gelernt haben spielt die Lage und ob ein Projekt attraktiv ist eher eine untergeordnete Rolle.

  32. Hi Jungs,

    bin auch bei den drei genannten Plattformen mit ca. 20 Projekten investiert und habe zwei Anmerkungen zu dem Thema:
    Das Projekt „Walzenmühle“ hat mich auch irritiert, weil erstens auf allen drei Plattformen immer die (identische) aktuelle Gesamtzeichnungssumme vermerkt war, und zweitens, wie schon oben angemerkt, plötzlich auf ZL das Funding mit 500 kEUR beendet war. Und keine Rede von potentiellen Käufern wie bei den meisten anderen Projekten.
    Eine (hoffentlich unabhängige) Übersicht über alle Crowdfunding-/-investing Plattformen findet man übrigens hier: https://www.crowdinvest.de/monitor
    Mit einem sehr informativen Ticker und Aufteilung bzgl. Segmente mit Status usw. Luvebelle I und II scheinen bisher die einzigen Problembären zu sein… toi toi toi.

    Ciao,
    Wobi

    • Ja, bei der „Walzenmühle“ sollte wohl jede der drei Plattformen jeweils 500.000€ einsammeln. Ob Zinsland das nun tatsächlich geschafft hat, oder das Funding einfach so beendet hat, ist mir auch nicht so wirklich klar geworden. Bei den anderen Plattformen kann man aber wohl noch weiter investieren (soweit ich zuletzt gesehen habe).

      Zum Projekt „Luvebelle“ habe ich gerade heute die Nachricht erhalten, dass gestern die Eröffnung des Insolvenzverfahrens bekannt gegeben worden ist. Auch wenn es oft anders zu lesen war, war dies nämlich bisher (noch) nicht der Fall. Aber egal- jetzt ist es so und man sollte wohl schon einmal den größten Teils des Investments besser abschreiben. 🙁

      Und damit wäre das dann wohl tatsächlich der erste Ausfall im Bereich des Immobilien Crowdinvestings.

      Gruß, Der Privatier

      • Hi nochmal,

        kaum war der Kommentar geschrieben, erhalte ich eine email von LeihDeinerUmweltGeld, die für das Projekt Walzenmühle 2 % Extrabonus bis Weihnachten versprechen. Irgendwas ist da faul…
        Habe auch das Gefühl, dass teilweise Projekte kurzfristig „abgekürzt“ werden, die dann plötzlich als „erfolgreich finanziert“ geführt werden.
        Bzgl. Luvebelle wäre ich jetzt nicht so hoffnungslos, meines Wissens nach ist das Gebäude doch fast fertiggestellt. Könnte natürlich sein, dass das auf eine Zwangsversteigerung hinausläuft (wie beim Fontanecenter), was sich natürlich monatelang hinziehen könnte.

        Kopf hoch,
        WobiInvest

        • Einen Extrabonus habe ich bisher auch schon bei Zinsland und Exporo kennengelernt. Das wird eben dann gerne gemacht, wenn die Projekte nicht so laufen wie gewünscht. Ist nicht ungewöhnlich, zeigt aber eben, dass die Nachfrage nicht so überwältigend ist. Und manchmal zeigt die „Schwarm-Intelligenz“ schon in die richtige Richtung…

          Die Schließung von Projekten auch ohne Erreichen des Fundingziels hatte Zinsland übrigens ganz offiziell auf der Webseite stehen (weiß nicht, ob das immer noch da ist?). Sinngemäße Aussage: „Die Projekte werden auf jeden Fall realisiert, auch wenn die Fundingsumme in der vorgesehenen Zeit nicht erreicht wird. In diesen Fällen springen andere Geldgeber zu gleichen Konditionen ein.“

          Das ist übrigens auch nicht überall der Fall. Es gibt/gab auch Plattformen, die erst Geld einsammeln und das später womöglich zurückzahlen, wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Ist aber wohl eher im Startup-Bereich zu finden. Und da bin ich nicht aktiv.

          Eine Prognose zu Luvebelle möchte ich nicht wagen, denn auch wenn das Gebäude fast fertiggestellt ist und wohl auch schon der größte Teil der Bankschulden beglichen worden sein soll, so weiß ich doch nicht, ob der Kaufvertrag mit dem Käufer noch gültig ist, oder ob der da was rückabwickeln kann, Schadensersatz, keine Ahnung…

          Fakt ist aber: Das kann sich monatelang hinziehen (oder Jahre).

          Gruß, Der Privatier

  33. Wen es interessiert: Morgen geht Taunus Portfolio bei ZL „live“. Von 14 bis 16 Uhr kann vorab gezeichnet werden. Mein Gespür sagt mir, das Teil ist in spätestens 3 Stunden abgefrühstückt. 🙂

    • Hallo Wobi,

      das wir heute wirklich spannen. Bei der Vorabzeichnung musste/konnte man keinen Betrag festlegen?
      Aus meiner sich kann man deshalb trotz Voranmeldung hier leer ausgehen!

      Gruß, Der Schachti

    • Ich habe den Eindruck, zumindest Zinsland und Exporo experimentieren gerade ein wenig mit verschiedenen Marketing-Strategien. Und dazu scheint es auch zu gehören, Projekte wochenlang vorher anzukündigen, bevor sie dann endgültig freigegeben werden. So ist bei Zinsland* dann z.B. seit gestern auch noch ein weiteres Projekt aufgetaucht.

      Und mit den Vorab-Zeichnungen arbeitet Zinsland schon seit einiger Zeit. Ich halte das alles übrigens für wenig geschickt, da man im Zweifel immer auch potentielle Anleger verärgert.

      Ich selber bin allerdings momentan ziemlich entspannt, da ich ohnehin nicht bei allen Projekten investiert sein kann und nur noch einzelne auswählen werde. Und wenn ich dann bei einem mal nicht dabei bin, kann ich das gut verschmerzen.

      Aber selbstverständlich werde ich die Entwicklungen immer sehr interessiert beobachten!

      Gruß, Der Privatier

      • Hi,

        ich werde hier heute auch nicht investieren, benötige die Kohle nämlich für die Weihnachtszeit und Urlaub… 🙂

        Vermutlich wird bei einer Überzeichnung (tatsächlich kann man aber vorab keine Summe reservieren) entsprechend anteilig gekürzt, damit alle zum Zug kommen. Glaube mal nicht, dass hier das Prinzip „First come, first serve“ angewendet wird.

        Stichwort Marketing: Nicht für umsonst hat Exporo kürzlich die beiden extrem schnell gezeichneten Projekte für ein paar Tage noch im oberen Bereich belassen, um zu zeigen, dass man hier ggf. schnell sein muß. Letztendlich hat sich dann nämlich auch jemand der Ladenhüter erbarmt…

        Ciao,
        WobiInvest

        PS: Wollte auch mal vielen Dank für dieses tolle, umfangreiche Forum mit all den informativen Themengebieten loswerden! Kenne ich zwar schon seit 2 Jahren, finde die Bandbreite der Themen aber immer wieder immens!

        • „Glaube mal nicht, dass hier das Prinzip „First come, first serve“ angewendet wird.“

          Doch. Ich aber. Zumindest war das in dem einen (oder zwei?) Fällen so, bei dem ich auch zu den „bevorzugten“ Anlegern gehört habe. Es geht dabei nämlich nicht um eine Vormerkung, sodern um die Möglichkeit vor allen anderen ein ganz normales Investment zu tätigen. Natürlich mit Angabe der Summe und anschließender Bestätigung.
          Da wird nichts zugeteilt.

          Und darum empfinde ich es auch als ärgerlich, wenn diese Möglichkeit anscheinend nicht allen geboten wird und die Kriterien, nach denen die Bevorzugten ausgewählt werden, unbekannt sind. Wie schon gesagt: Ich halte das für eine ungeschickte Vorgehensweise.

          Allerdings ist das bei Zinsland auch weniger dramatisch. Denn wie man sieht, bleibt auch nach dem offiziellen Start, bei dem so ein Projekt dann schon mal mit 300-400T€ bereits investierter Summe an den Start geht, noch ausreichend Zeit, sich ein Investment in aller Ruhe zu überlegen.

          Übrigens: Bei Exporo startet dann morgen um 12:00 Uhr das Projekt „Milestone Campus* „.

          Gruß, Der Privatier

  34. So, das Projekt „Milestone Campus West* “ ist eben gestartet.

    Ich denke aber, man kann sich hier ein bisschen Zeit lassen. Der Zinssatz ist zwar für Exporo recht ordentlich, aber die Laufzeit ist dann (aus meiner Sicht) wahrscheinlich nicht ganz so beliebt. Außerdem ist die Fundingsumme auch für Exporo-Verhältnisse ziemlich hoch, daher: Das wird sicher nicht ganz so schnell weggehen.

    Gruß, Der Privatier

  35. Momentan gibt es wieder einige sehr interessante Crowdinvesting-Projekte (wie ich finde):

    Bergfürst*:
    Heute morgen wurde ein Projekt für Wohngruppen für Demenzkranke gestartet:
    Ort: Essen, Summe: 500T€, 6,5% p.a., 24 Monate Hinweis: Funding inzwischen abgeschlossen!

    Zinsland*:
    Aktuell kann noch in ein laufendes Projekt investiert werden, zwei weitere stehen in den Startlöchern: Also drei Projekte, alle mit einem Zins von 6,5% p.a., Laufzeiten von 15-18 Monaten.

    Exporo*:
    Auch bei Exporo gibt es ein aktuelles Projekt mit 6,0% p.a. und Laufzeit 27 Monate.
    Hier stehen gleich drei weitere für den baldigen Start bereit. Zins ist dort etwas niedriger (5,0%-5,5%), dafür sind die Laufzeiten teilweise recht kurz. Bei einem Projekt nur 11 Monate, eins mit 19 Monate, eins mit 32 Monaten.

    Bei zwei Projekten von allen oben genannten bin ich auch wieder dabei und einige habe ich mir schon vorgemerkt. Meine aktuelle Gesamtzahl ist inzwischen übrigens auf über 50 Projekte gestiegen!

    Gruß, Der Privatier

    • Ergänzung: Gerade erfahre ich, dass eines der Exporo-Projekte, nämlich der „Kurzläufer“ über nur 11 Monate, morgen früh (also Fr., 15.12.17) um 8:00 Uhr gestartet wird. Hinweis: Funding inzwischen abgeschlossen!

      Projekt „Wohnen im Burgdorfer Land*“ in Burgdorf bei Hannover:

      ✓ Verzinsung: 5,0 % p.a. (endfällig)
      ✓ Kurze Laufzeit: ca. 11 Monate (30.11.2018)
      ✓ Letter of Intent für den Verkauf des Portfolios an einen Investor liegt vor

      Ich bin gespannt, wie das Interesse sein wird. Sehr gefragt sind immer die kurzen Laufzeiten und ein Rating von A.
      FÜr ein bisschen längere Fundingszeit sprechen der Zins und die hohe Fundingsumme von fast 2.5 Mio.€

      Gruß, Der Privatier

  36. Und noch ein schönes Projekt für die Leipzig-Fans:

    iFunded hat heute ein Projekt in der „ROCHLITZSTRASSE LEIPZIG* “ gestartet:

    Neubau eines Mehrfamilienhauses mit 5 Wohneinheiten und 6 PKW-Stellplätzen in Leipzig-Schleußig. Feste Verzinsung von 7,00% p.a., Laufzeit von 18 Monaten nach Funding-Ende, Keine Gebühren für den Anleger.

    Gruß, Der Privatier

  37. Heute morgen haben sich die Crowdinvestoren mal wieder um das aktuelle Exporo-Projekt „gekloppt“. Und innerhalb einer Stunde war es weg.

    Manchmal verstehe ich nicht, warum man sich einen solchen Stress antut? Das Projekt ist sicher soweit in Ordnung. Da habe ich keine Zweifel. Soweit man das als Anleger überhaupt beurteilen kann.

    Aber ebenso heute morgen ist wieder ein sehr schönes Bergfürst-Projekt in Wien* gestartet. Und das gehört dann mit einem Zinssatz von 6,75% p.a. sicher schon zu den Ausnahmen, wo sich ein wenig Eile dann auch auszahlen würde.

    Aber hier herrscht (noch) entspannte Ruhe. Oder sagen wir mal besser: Hier hat man eher ein oder zwei Tage Zeit anstatt ein oder zwei Stunden.

    Gruß, Der Privatier

    • Ist mir auch nicht so recht klar geworden, warum ein Neubau in Köln-Ehrenfeld mit einem Zinssatz von 5 % so interessant sein soll… naja, wer’s mag…

      Das neue Bergfürstprojekt in Wien würde mir da auch viel eher zusagen, genauso die beiden Seniorenheime bei Zinsland. Mal sehen, ob ich noch ein paar Euronen auftreiben kann…

      Apropos Bergfürst: Ich verfolge das Fontanecenter seit Beginn mit Argwohn, habe irgendwie ein komisches Gefühl (abgesehen davon, dass es sich um eine schlechte Lage mit starker Konkurrenz herum handelt) und deshalb nicht investiert. Wie seht Ihr denn das?

      Viele Grüße & eine geruhsame Weihnachtszeit,
      WoBiInvest

    • Beim Fontane-Center habe ich auch nicht investiert. Hier ist mir einfach die Laufzeit viel zu lang. Das passt nicht zu meinen Vorstellungen. Und ich denke, die Laufzeit ist auch bei ganz vielen Anlegern immer ein großes Thema.

      Ich versuche ja seit geraumer Zeit schon immer herauszufinden, warum Anleger nun gerade das eine oder das andere Projekt bevorzugen. Und nach meiner Erfahrung stehen die kurzen Laufzeiten (nach Möglichkeit kombiniert mit einem guten Rating bei Exporo) ganz hoch im Kurs. Da kommt es dann offenbar auf den Zins gar nicht so an.

      Ich mir selber ist es eher anders herum: Bei mir muss der Zins stimmen, dafür nehme ich dann auch mal eine (etwas!) längere Laufzeit und ein C-Rating in Kauf. Aber natürlich ist auch immer das Objekt selber und der Projektentwickler entscheidend. Gefällt mir eines von beiden nicht, dann ist auch der Zins egal.

      Gut gefallen mir in der Regel Senioren- oder Pflegeheime. Wenn dies ein erfahrender Entwickler macht, der das in ähnlicher Form schon mehrfach realisiert hat, so halten sich auch die Baurisiken im Rahmen. Der Bedarf für solche Objekte ist ganz klar vorhanden und ein Verkauf an Investoren und ein Betreiber stehen oftmals schon sehr frühzeitig fest.

      Und so habe ich dann soeben auch noch ein weiteres Zinsland-Investment bei der „Seniorenresidenz Leimen*“ getätigt. Konditionen hier: 6,5% p.a., 15 Monate Laufzeit, Fundingsumme: 1.3 Mio.€

      Gruß, Der Privatier

  38. Also das Projekt spielt ja eigentlich gar keine Rolle,ich investiere ja sowieso nicht in die Immobilie, sondern gebe nur einen Kredit. Viel wichtiger ist an ein Projektentwickler zu geraten, der später auch in der Lage ist den Kredit zu bedienen. Falls der i.O. ist, können wegen mir auch Klohäuschen auf der Grünen Wiese gebaut werden. Ich denke der Großteil der Cloudinvestoren lässt sich hier von den Projekten täuschen. Microappartments in Berlin war an sich ein tolles Projekt aber das hat halt auch nichts genutzt, wie wir wissen.
    Werde wohl auch einen Kredit für das Seniorenheim geben, wobei meine Recherche eher in Richtung Weinmann Immobiliengruppe geht, das ist der viel entscheidendere Part.
    Wünsche euch ertragreiche Investments in 2018

  39. Da habe ich doch so kurz vor Weihnachten quasi als kleines Weihnachtsgeschenk gestern von Exporo noch die Mitteilung erhalten, dass mein erstes Exporo-Investment (Tuchfabrik Malchow) am 27.12.2017 zurückgezahlt wird. Sehr schön und wieder mal eine Premiere, die im neuen Jahr vielleicht mal wieder der Anlass für einen Rückblick und aktuellen Stand meiner Crowdinvesting-AKtivitäten sein könnte. Mal sehen.

    Ebenfalls für den 27.12.2017 um 8:00 Uhr ist der Start des Projektes „Römergalerie*“ in Leonberg angekündigt. Konditionen: 5,5% p.a., Laufzeit 19 Monate.

    Gruß, Der Privatier

  40. Exporo plant ein weiteres Standbein!

    Zusätzlich zum bekannten Immobilien-Crowdinvesting soll es im Laufe des Jahres ein neues Anlage-Produkt geben, welches die Vorteile eines Immobilieneigentums in die digitale Welt überträgt.

    Die Grundidee hinter diesem innovativen Anleihe-Produkt ist einfach: Exporo erwirbt ein Objekt und bietet es Anlegern „digital segmentiert” zur Investition an. Schon ab einer Anlagesumme von 1.000 € hat so jeder die Chance, online Teilhaber einer konkreten Immobilie zu werden und langfristig an deren Wert teilzuhaben.

    Selbstverständlich bleibt die Produktwelt, wie wir sie von Exporo bereits kennen, auch weiterhin bestehen. Und bei der neuen Idee gibt es sicher erst einmal ein paar weitere Details zu klären. Wer das aber grundsätzlich für interessant hält, kann unter den folgenden Link mehr zur neuen Produktgeneration von Exporo* erfahren.

    Gruß, Der Privatier

    • Grundidee finde ich sehr gut! Bin mal gespannt auf die Details. Könnte mir vorstellen dabei zu sein. Bin für alles offen. Mintos P2P finde ich auch eine sehr gute Idee zur Depotbeimischung.

    • Finde ich auch interessant. Was ist da eigentlich für eine Rendite zu erwarten?
      Ich würde mal schätzen irgendwas zwischen 3 und 5%, oder liege ich da ganz falsch? Immobilienbesitzer/-Investoren vor! 😉
      VG
      Jürgen

    • Mir gefällt die Grundidee auch recht gut.

      Gerade im Bereich der Senioren-/Pflege-Heime bin ich bereits vor ein paar Jahren auf die Möglichkeit aufmerksam geworden, in einzelne Zimmer/Appartments zu investieren. Ich halte das für ein relativ risikoarmes Investment, da der Bedarf immer da ist (und weiter wächst), oftmals sogar Wartelisten existieren. Die „Miete“ ist durch die Bewohner, Angehörige, Pflegekasse oder notfalls Sozialamt gesichert. Steigende Kosten werden jährlich auf die Bewohner abgewälzt. Für den Investor ergeben sich keine Verwaltungsaufwände.

      Auf der anderen Seite bin ich aber auch noch etwas skeptisch, was das neue Exporo-Konzept angeht. Hier bleibt tatsächlich einmal abzuwarten, wie die Details aussehen werden. Immerhin ist die Idee der „Segmentierung“ von Immobilienvermögen ja nicht so ganz neu. Dafür gibt es ja bereits z.B. Aktien von Immo-Gesellschaften (u.a. REITs). Dort investiert man natürlich in eine anonyme Masse, bei Exporo wird man wohl genau in ein einziges Objekt investieren…

      Weitere Fragen ergeben sich zum Vergleich Aktie/Anleihe, der Handelbarkeit, der Laufzeiten, der Renditen, der angekündigten Beteiligung an Wertsteigerungen, usw., usf.

      Vielleicht warten wir einfach mal ab… 😉

      Gruß, Der Privatier

      • Kann man für so ein Zimmer/Apartment eigentlich auch „Eigenbedarf“ geltend machen, wenn man mal so weit ist (Pflegebedürftigkeit)?

        Wenn ja, wäre das noch ein bedenkenswertes Pro-Argument…

        • Ich habe die Recherchen zu diesem Thema damals relativ bald eingestellt. Zu den genauen rechtlichen Rahmenbedingungen kann ich daher nichts sagen. Diese mögen auch je nach Anbieter unterschiedlich sein.

          Zu bedenken ist dabei sicher, dass es sich bei den Pflege-Appartments meistens (bzw. soweit mir bekannt) um ähnliche Konstruktionen wie Eigentumswohnungen handelt, d.h. das ganze Objekt wird aufgeteilt, die Eigentümer werden ins Grundbuch eingetragen.

          Mieter ist dann aber im Gegensatz zu einer Eigentumswohnung nicht der „Bewohner“, sondern in der Regel eine Betreibergesellschaft, die sämtliche Appartements auf Dauer anmietet. Die Miete fließt dabei dann in der Regel auch dann, wenn so ein Apparment mal für eine kurze Zeit nicht belegt ist.

          Wenn man aber einfach mal nach „Kapitalanlage Pflegeimmobilien“ googelt, findet man jede Menge Angebote. Interessanter Weise übrigens auch das Pflegeobjekt in Leimen*, welches aktuell bei Zinsland im Crowdinvesting angeboten wird.

          Gruß, Der Privatier

    • Ein paar erste Details sind ja gestern veröffentlicht worden –> „Mitten in Hannover“.
      Ich habe mir mal das Konzeptpapier und das Video angesehen. Klingt ja zunächst einmal nicht schlecht … auch wenn natürlich mehr Details fehlen.
      Beteiligung als „Anleihe“. Weiß jemand jetzt schon was das heißt?
      Auf ‚Anleihe‘ als Beteiligungskonstrukt wäre ich gar nicht gekommen …
      VG
      Jürgen

      • Nein, ich weiß auch nicht mehr, als das, was im Konzeptpapier steht und im Video gezeigt wurde. Für mich alles nicht besonders aussagekräftig. Das lässt meine Skepsis eher steigen… 🙁

        Gruß, Der Privatier

  41. Hat jemand von Euch auch das Exporo-Angebot bzgl. Altstadt-Carre (Folgeprojekt von Clemensplatz) erhalten?
    Eure Meinung/Einschätzung dazu?

    Danke,
    WobiInvest

    • Nein, ich habe da bisher keine Info bekommen.

      Ich nehme einmal an, dass Exporo hier den „Alt-Investoren“ einen kleinen Vorzug bieten möchte, indem man ihnen die Möglichkeit einräumt, vor allen anderen bereits ein Investment zu tätigen. Solche Aktionen gibt es hin und wieder immer einmal auch auf anderen Plattformen.

      Dafür habe ich aber heute erfahren, dass das neue Exporo-Konzept* (Teilhabe an langfristiger Vermietung) am kommenden Dienstag morgen um 8:00 Uhr starten wird. Ein Expose mit den wichtigsten Eckdaten kann man sich bereits jetzt schon herunterladen.
      Auch hier soll es nach Exporo-Aussagen bereits einige Vorab-Investments gegeben haben.

      Gruß, Der Privatier

      • „Altstadt-Carre“ habe ich nicht bekommen, aber die Möglichkeit in das neue Konzept zu vorab investieren.
        Hab ich aber nicht getan und werde das auch nicht tun. Für mich ist das alles zu langfristig und wenig flexibel bei übersichtlichen Renditen.

      • Ich habe kurz überlegt, etwas in das neue „Anleihenkonzept“ von Exporo zu investieren, das soll in einem Depot bei der Baader Bank abgebildet werden, keine frei handelbare Anliehe, aber innerhalb der Baader Bank auf ein anderes Depot verschiebbar.
        Der jetzt geplante Entfall der Abgeltungsteuer macht das Ganze für mich aber noch uninteressanter, statt 3% Nachsteuerrendite nur noch knapp über 2%. Fast alle meiner Exporo und Co Investments laufen dieses Jahr aus, habe nur Kurzläufer und werde erstmal keine weiteren Investitionen in Zinserträge machen.

        • „…werde erstmal keine weiteren Investitionen in Zinserträge machen.“

          So ganz neu ist die Vermutung ja nicht, dass die Abgeltungssteuer irgendwann mal abgeschafft werden würde. Von daher werde ich jetzt auch keine Änderung bei meinen Kapitalanlagen vornehmen. Ich muss allerdings auch dazu sagen, dass mein persönlicher Steuersatz als Privatier in den letzten Jahren ohnehin immer unter 25% lag, mir diese Änderung daher völlig egal sein konnte.
          Das wird allerdings schon für 2017 wahrscheinlich etwas anders aussehen und für die Zukunft (mit Rente) müsste ich das erst einmal ausrechnen. Aber noch ist die Abgeltngssteuer ja nicht abgeschafft und bis dahin mache ich weiter wie bisher.

          Gruß, Der Privatier

        • sehe ich auch wie „der Privatier“.
          So lange der persönliche Steuersatz unter 25% liegt mach ich eh eine „Günstigerprüfung“ in der Steuererklärung und muss daher alle Kap-Erträge angeben.
          Also Aufwand recht hoch, um zu viel gezahlte Steuern wieder zu bekommen.
          Mit einem Wegfall der Abgeltungs-Steuer ändert sich für mich erst einmal gar nichts (denke ich) – zumindest bis zur Rente in ca. 8 Jahren.
          Warten wir es also erstmal ab.

      • Für alle, die Interesse an dem neuen Investment-Konzept von Exporo haben, hier kurz die Info, dass das erste Projekt* seit heute morgen online ist und investiert werden kann.

        Aufgefallen ist mir dabei, dass es sich um eine „ganz normale“ Anleihe handelt, also so richtig mit einer WKN (=A2GSNA). Diese ist auch z.B. bei Finanzen.net aufgeführt. Eigentlich könnte man dann ja auch eine Zulassung zum Börsenhandel beantragen? Aber ist natürlich immer mit weiteren Verpflichtungen und Kosten verbunden. Andererseits würde das so ein Investment aus meiner Sicht deutlich interessanter machen.

        Gruß, Der Privatier

  42. Gestern habe ich dann mein erstes Immobilien-Crowdinvestment in diesem Jahr getätigt: Zinsland „Senioren Pflegeheim Carolinenhof* “ : 6,5% p.a. bei 18 Monaten Laufzeit.

    Ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr (nach Möglichkeit) jeden Monat genau ein Investment zu tätigen. Mit den geplanten Rückzahlungen in diesem Jahr bedeutet das für mich einen leichten Rückgang bei der Anzahl der Projekte.

    Aktuell ist der Schwerpunkt wieder ein bisschen mehr in Richtung Zinsland gewandert, da ich die Projekte dort interessanter finde, als anderswo. Und zur Zeit sind immerhin drei gute Projekte investierbar!

    Für Januar ist mein Investment also gemacht. Mal sehen, was im Februar so anliegt…

    Gruß, Der Privatier

    • Hallo Peter

      Aufwand zu hoch ??? Wenn jetzt von 26 ??? Beteiligungen auf
      12 Beteiligungen rollierend abgesenkt werden soll ???
      Somit dann 8% Asset ??? geteilt durch 12 ??? somit dann
      Ausfallrisiko auf Assetbetrachtung = 0,66% ??? in Planung .
      Habe ich das richtig verstanden ???
      Wie hoch ist denn der ( Zeit ) Aufwand “ pro “ Investition ???
      Aber bei 18 Mon. Laufzeit , ist doch ein Zeitraum von 6 Monaten ,
      wo weder etwas rück , noch etwas investiert wird , enthalten ???
      Passt das dann auf rollierend noch ??? ( Also GLEICHMÄSSIG ??? )

      LG Det

      • Nein, Det – mir geht es nicht um den Aufwand, der mit den Investments verbunden ist. Den sehe ich höchstens bei der Zusammenstellung der Steuerdaten. Ist aber kein Problem.

        Nein, mir geht es einfach darum, den Anteil meiner Crowdinvestments auf das zu beschränken, was ich mir so vorgestellt habe. Und dazu mal ein paar aktuelle Zahlen. Wollte ich eigentlich irgendwann mal in einem weiteren Beitrag zusammenfassen, aber hier schon einmal vorab (denn deine Annahmen sind „ein wenig“ veraltet…). Also:

        Aktuell habe ich 57 laufende Crowdinvestments (alles Immobilien), die in der Summe 12,5% meiner Kapitalanlagen ausmachen. Für das Jahr 2018 ist die Rückzahlung von ca. 25 dieser Investments geplant, wobei ich aus Erfahrung davon ausgehe, dass ein paar davon sich auf 2019 verschieben werden. Und wenn ich also davon ausgehe, dass tatsächlich vielleicht 20 zurückgezahlt werden und ich jeden Monat ein neues Investment tätige (also 12 neue), sind es am Jahresende eben ein paar weniger als heute.
        Und da ich auch gleichzeitig die durchschnittliche Summe/Investment leicht reduzieren werden, werde ich mich dann auf meine ursprüngliche Zielmarke von ca. 10% Crowdinvesting hin bewegen.

        Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erläutern…

        Gruß, Der Privatier

        • Achso , DU bist mal wieder über das eigentlich geplante
          Ziel 8% Asset auf ca. 25 aufgeteilt raus . Somit z.Zt.
          12,5% Asset auf 57 aufgeteilt ( also Einzelrisiko 0,22% )
          und willst wieder etwas , ( dann NEU also 10% Asset bei
          ??? Anlagen ) verkleinern oder dich halt hinbewegen .
          Ausfallrisiko scheint ja immer noch übersichtlich .
          Da habe ich ja bei den Aktien , öffter mehr auszuhalten .

          LG Det

  43. Hab auch überlegt, bei den Seniorenheimen einzusteigen, aber die hohen Vertriebskosten schrecken mich doch ab. Kann ich nicht ganz nachvollziehen warum 21% bzw 31% der Finanzierungssumme da rein fließen.

    Grüsse!

    • Hab mir den Prospekt jetzt nicht angesehen, aber statt Vertrieb hätte der Projektentwickler schreiben können „Wir streben mit dem Projekt eine Marge von 30% an, wodurch wir uns auch die Zinsen des Schwarms und sonstige Finanzierungskosten leisten können“. 🙂
      Oder Denkfehler?

      LG Markus

    • Was Markus sagt, ist sicher auch richtig: Man wird hier einen Teil der Marge untergebracht haben. Andererseits weiß ich aber auch nicht, was genau mit Vertriebskosten gemeint ist. So muss ja z.B. so ein Bestandsobjekt vor dem Verkauf erst einmal in einzelne „Objekte“ aufgeteilt werden. Also nicht baulich gesehen, sondern von der rechtlichen Seite: Teilungserklärungen, Grundbuchänderungen, notarielle Beurkundungen, etc. Das kostet alles Zeit und Geld. Wenn das alles mit einfliesst, wäre es schon verständlich.

      Andererseits sollten aaber aus meiner Sicht die Entscheidungskriterien für oder gegen ein Objekt auch davon abhängen, in welcher Rolle man sich befindet! Wenn ich eine Immobilie kaufen wollte, würden mich hohe Vertriebskosten auch abschrecken, denn es ist immer fraglich, inwieweit ich dafür einen entsprechenden Gegenwert erhalte.

      Wenn ich aber ein solches Vorhaben „nur“ finanziere, stellt sich in erster Linie die Frage, ob ich es dem Initiator zutraue, dass er die geplanten Bau-/Renovierungsmaßnahmen auf die Reihe bekommt und anschließend in der Lage ist, genügend Käufer/Investoren zu finden.

      Und beide Fragen habe ich für mich mit „Ja“ beantwortet.

      Gruß, Der Privatier

    • Ja, ich warte mal noch ein bisschen ab, aber wahrscheinlich wird mein nächstes Projekt dann auch wieder ein Zinsland-Projekt und zwar „Am Stener Berg*“ in Berlin. Wieder für 6,5% über 18 Monate.

      In den kommenden 6-7 Wochen (also bis Ende März) erwarte ich insgesamt vier Projekt-Rückzahlungen, zwei weitere dann im April. Wird mal wieder Zeit für ein Zwischenfazit.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo, ich bin „gebrandmarkt“ mit zwei geschlossenen Immobilienfonds die ich Anfang der 1990er Jahre abgeschlossen hatte.
        Der eine wird mit 30%, der andere mit 70% der Investitionssumme gehandelt (!!) Rendite hängt mit 1% und 4% weit hinter den Versprechen hinterher. Die Unterlagen füllen mittlerweile 4 Aktenordner mit Geschäftsberichten, Protokollen etc.
        Wenn die Angebote des Crowdinvesting die versprochenen Renditen erfüllen und wirklich so einfach im Ablauf sind, ist das
        wirklich ein Lichtblick.

      • Hallo Peter, warum bevorzugst du Stener Berg dem Carolinenhof. Ich finde beides sehr attraktiv. Bei dem Pflegeheim ist der Projektentwickler WH auch einen Blick wert. Statt nur in das Projekt zu investieren, könnte man auch eine Seniorenwohnung kaufen und damit Rendite erzielen. Ich habe mal geringe Zinsen, kein Eigenkapital und recht kleine Tilgung gerechnet. Jeden Monat wäre etwas Überschuss und am Ende hat man noch die Immobilie mit Wertsteigerung…
        Wie siehst du so etwas?

        LG Markus

        • Und beim weiter Stöbern bin ich noch auf ein ganz anderes crowd funding Projekt gestoßen.
          https://www.aescuvest.de/immunologik
          Sicher eine riskante Geschichte, aber frühzeitig an einem Unternehmen beteiligt zu sein, das ein neues AIDS Medikament auf den Markt bringen will, hat ja schon einen Reiz.
          Meine Frage zu Zinsland hat sich erübrigt, ist ja schon im Beitrag erläutert. 🙂

          • Zum Thema „riskant“: Habe die Seite https://www.crowdinvest.de/ zwar schon mal erwähnt, ist aber wirklich sehr informativ. Und auf dem Ticker sieht man ganz aktuell, welche der Beteiligungen gerade den Jordan heruntergehen. Z.B. bei Companisto oder Seedmatch liegt die Ausfallsquote bei 20 % oder sogar darüber!
            Außer bei Immobilien oder aber auch Energieanlagen würde ich (ohne starke Beruhigungsmittel) meine ersparten Groschen nicht anlegen wollen.

            VG,
            WobiInvest

      • @stormbringer, @Markus, @WobiInvest:

        Zunächst @Markus: Ich bevorzuge das „Stener Berg Projekt*“ gar nicht gegenüber dem „Carolinenhof*“ . Beim Carolinenhof habe ich nämlich bereits investiert. 😉

        Allerdings nur in der klassischen Crowdinvesting-Variante. Also nicht direkt. Obwohl ich das prinzipiell auch interessant finde. Wenn ich noch ein bisschen jünger wäre, würde ich das ggfs. in Erwägung ziehen.

        Ähnliches habe ich früher auch schon gemacht. Das ist dann evtl. vergleichbar mit dem, was @stormbringer da angesprochen hat. Problem bei solchen Investments ist der quasi nicht vorhandene Sekundärmarkt. Entweder man bleibt da bis zum geplanten Ende dabei oder man lässt es besser. Und darum lasse ich es… 🙂

        Und genau so wie @WobiInvest werde ich zwar weiterhin Crowdinvesting machen, aber ganz sicher nicht in Start-Ups. Ich bin ja prinzipiell nicht risikoscheu, aber bei Startups ist mir das Risiko dann doch zu hoch. Was die Statistik ja auch durchaus belegt.

        Gruß, Der Privatier

  44. Gestern habe ich mich dann doch noch für das City Garden Projekt von Exporo* für mein Februar-Investment entschlossen.
    Nicht, weil es mir unbedingt am besten gefallen hätte, sondern auch deshalb, weil ich wohl zu den auserwählten Altkunden gehört habe, denen ein Bonus angeboten wurde. Den konnte ich mir dann doch nicht entgehen lassen! 😉

    Und für mein März-Investment gibt es schon einige Anwärter. Zum einen sind aktuell bei Zinsland gleich drei interessante Projekte* investierbar. Eines davon habe ich aber schon. 😉

    Und außerdem gibt es seit heute bei Bergfürst* wieder einmal ein neues Projekt. Ich hoffe einmal, dass die alle nicht ganz so schnell weg sind, so dass ich bis März noch ein bisschen überlegen kann. Aber wahrscheinlich wird es der Stener Berg von Zinsland*.

    Gruß, Der Privatier

  45. Hallo Privatier, bei „Stener Berg“ habe ich auch investiert
    Heute kam noch bei Home Rocket die „Warschauer Straße“ hinzu
    dies fand ich ganz interssant. Bemerkenswert fand ich dass der Jahresabschluß
    des Initiator hinterlegt wird, kann man jedoch auch über bundesanzeiger.de
    herausfinden. Ist auch immer ganz wichtig etwas in den Bilanzen zu lesen.
    Grüße Thomas

    • Ich habe bisher den Eindruck, dass in der Mehrzahl der Fälle für die Projekte eine eigene GmbH gegründet wird. Macht auch Sinn, denn wenn es tatsächlich zu ernsthaften Problemen kommen sollte, ist in erster diese eine GmbH betroffen und nicht eine ganze Unternehemsgruppe.
      Hat aber eben zur Folge, dass solche GmbHs zu Beginn eines Projektes keine Historie aufzuweisen haben und meistens außer ein paar Anlaufkosten kaum Geschäftsaktivitäten zu verzeichnen sind.
      Von daher habe ich es aufgegeben, mir Geschäftsabschlüsse oder Bilanzen anzusehen.

      Ich finde es interessanter, zu versuchen, sich einmal ein Bild über die verantwortlichen Personen zu machen.

      Gruß, Der Privatier

      • Natürlich auf die Gefahr hin, dass bei kleineren GmbH das Insolvenz- und damit das Ausfallsrisiko deutlich höher ist als bei den Mutterkonzernen, weil kein finanzieller Puffer da ist.

        Apropos Nachrangigkeit: So ganz habe ich das noch nicht verstanden. Klar, im real eingetretenen Insolvenzfall wird zuerst die finanzierende Bank als erstrangige Gläubigerin und auch die Bauunternehmen, Zulieferer usw. entschädigt, dann erst die nachrangigen Gläubiger wie z.B. die Privatinvestoren.
        Es heißt aber doch immer, daß die Nachrangigkeitsgläubiger nur dann ihre Rückerstattung erhalten, wenn eine Insolvenz ausgeschlossen ist. Wer definiert bzw. entscheidet das eigentlich? Falls zum geplanten Zeitpunkt der Rückzahlung der Darlehensnehmer lapidar erklärt, dass die Baukosten 5 % zu hoch waren oder erst 80 % der Wohnungen verkauft wurden und daher nichts zurückgezahlt werden kann, um keine Insolvenz zu riskieren, was passiert dann eigentlich, wenn dann doch z.B. 6 Monate später alle Wohnungen veräußert wurden?

        VG,
        WobiInvest

        • Eine gute Frage, die ich mir so ähnlich auch schon einmal gestellt habe, aber inzwischen wohl erfolgreich wieder verdrängt habe. 😉
          Ich nehme einmal an, dass es zunächst tatsächlich in der Beurteilung/Entscheidung des Projektintiators liegt, ob er sich wirtschaftlich in der Lage sieht, die Rückzahlungen durchzuführen. Ich gehe auch einmal davon aus, dass dies in manchen Fällen der Grund für Verzögerungen bei der Auszahlung ist.

          Aber abschließend beantworten kann ich es nicht. Vielleicht sollte man diese Frage einmal an eines der Portale weitergeben.

          Gruß, Der Privatier

          • Ich hatte das einmal an eines der Portale adressiert, die Antwort war aber nicht so präzise, wie ich es erhofft hatte (glaube, es war bei Bergfürst).
            Das dürfte aber wohl ähnlich sein wie z.B. bei den Genussscheinen bei UDI oder ENERTRAG, wo ich seit über 10 Jahren investiert bin. Bei UDI wird teilweise seit ein paar Jahren ein verringerter Zins ausbezahlt, weil es in einigen Anlagen Probleme sprich unterdurchschnittliche Erträge gibt/gab. Aber mit dem unverbindlichen Hinweis, dass ein „Anspruch“ besteht, dass diese Zahlungen später nachgeholt werden, sofern die Erträge es hergeben. Fragt sich nur, wie und wann. Das ist aber halt das Risiko bei Zinsen oberhalb von 5 %. No risk, no fun.

            VG,
            WobiInvest

  46. Oh, ich habe leider keinen Exporo Bonus bekommen, investiere wahrscheinlich nicht so intensiv wie du. 🙂
    Aber ich konnte bei Immofunding für das Objekt Flats Brigittenau mit dem Bonuscode EarlyBird 3% Bonus ergattern.
    Für die ersten 100 Investoren (aktuell 99) gibt es diese 3%, danach ist der Code noch für 1,5% gut.
    Vielleicht ergänzt du das Projekt noch in der Liste, Peter, oder den Link hier im Talk.

    LG Markus

    • Habe auch in den letzten Wochen zwei Projekte bei Immofunding gezeichnet, warte aber immer noch auf den EarlyBird Bonus, den ich schon seit über 10 Tagen erhalten sollte.
      Scheint eher eine 1 oder 2-Mannbude zu sein, im Gegensatz zu dem „Konzern“ Exporo.

      VG,
      WobiInvest

      • Ich hatte mein erstes Projekt bei Immofunding gezeichnet und auf den „50-Euro-Bonus“ Bottom gedrückt aber passiert ist diesbezüglich nix….
        Grüße Thomas

          • Ok, bin ich also nicht der einzige. 🙂
            Bei mir hat sich sogar der Chef gemeldet, mit der Entschuldigung für die verzögerte Antwort, weil er Skifahren war…

            VG,
            WobiInvest

          • Ja wer sagt es denn? Der Bonus für „Weidmanngasse 19“ (Immofunding) ist da, mit nur 14-tägiger Verspätung!

            VG,
            WobiInvest

        • der Bonus wird bei Immofunding nach der Widerrufsfrist ausbezahlt
          hier die Antwort vom Geschäftsführer:
          „Der Bonus wird nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist auf Ihr Konto ausbezahlt.“

    • Ich beobachte aktiv eigentlich nur drei deutsche Plattformen (s. Beitrag oben), von daher bekomme ich dann von den anderen Projekten und Aktionen in der Regel nichts mit. Ich kann aber hier gerne noch einmal einen Link auf Immofunding* einbauen.

      Ich selber habe aber keinerlei Erfahrungen mit Immofunding und kann daher nichts dazu beisteuern. Außer, dass es ähnliche Probleme wie oben von WobiInvest und stormbringer geschildert, schon öfter gegeben haben soll (vom Hörensagen…).

      Gruß, Der Privatier

    • Danke für die Info! Sehr interessante Idee 😉 Zwei Dinge finde ich daran interessant:

      * Die Konzentration auf regionale Themen.
      Während sich andere Plattformen z.B. nur auf „Ökologie“ konzentrieren (egal was und wo) oder andere eben nur auf Immobilien (egal was und wo), hier jetzt eben der Schwerpunkt auf die Region (egal was).
      Kann Vor- und Nachteile haben: Ganz sicher ist das Interesse größer, wenn man in irgendeiner Weise eine Verbindung zu den Projekten verspürt (kenne ich aus eigener Erfahrung). Das heißt aber eben auch, dass es jemand außerhalb der Region nicht die Bohne interessiert…

      * Es ist eine Meta-Plattform!
      Man könnte also sagen: Selber machen die gar nichts. Coole Idee.
      Ich habe aber ganz arge Zweifel, ob die angedachte Finanzierung der Plattform auf Dauer funktionieren wird. Aber Respekt, dass hier offenbar namhafte Sponsoren geworben werden konnten.

      Gruß, Der Privatier

  47. Bis auf ein Rest-Projekt (insolvent) bin ich wieder raus aus FC.de
    Mein eigene höchst persönliche und subjektive Meinung ist, daß ich dort auch nicht wieder einsteigen würde.
    Ich bin zwar noch mit einem kleinen postiven Saldo rausgekommen, das lag aber nur an irgendwelchen Willkommens-Boni, etc.
    Falls es erlaubt ist: Hier ein Forum mit vielen Erfahrungen zu Funding Circle.de
    http://www.p2p-kredite.com/diskussion/funding-circle-ehemals-zencap-f20.html

    • Das sieht ja furchterregend aus – vielen Dank für den Link!

      Hätte mir persönlich auch nicht zugesagt, ich bevorzuge eigentlich immer noch Darlehen bei/für Kindergärten oder Altersheime oder Immobilienprojekten, wo auch die öffentliche Hand im Spiel ist, z.B. Greene Westside bei Exporo. Fahre da nämlich regelmäßig daran vorbei. 🙂

      VG,
      WobiInvest

    • Dann mache ich mit meiner Antwort auch einfach mal hier weiter:

      Meine Aktivitäten beschränken sich ausschließlich auf Crowdinvesting und ausschließlich in Immobiien.

      Alle andere Formen von „Crowd“, sei es nun -funding, -lending, oder -xxxing werde ich nicht machen. Auch wenn ich gerade keine Statistiken habe, so liegt es für mich auf der Hand, dass solche p2p-Kredite immer ein hohes Risiko bergen.

      Und so ähnlich sehe ich es auch beim Crowd-Investing z.B. in junge Startup-Unternehmen. Da mögen einige davon ein Riesenerfolg werden, ein großer Teil wird aber auch scheitern.

      Ich sehe beim Crowdinvesting in Immobilien eine grundsätzlich andere Idee. Hier geht es nämlich NICHT darum, Kredite einzusammeln, die eine normale Bank nicht geben würde, sondern einem funktionierendem Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, das Eigenkaptial auszuweiten und damit die Geschäftstätigkeiten zu vervielfachen.

      Auch das kann schief gehen – gar keine Frage! Aber das ist nicht zu vergleichen mit anderen Crowd-Ideen.

      Gruß, Der Privatier

  48. Zinsland hat heute eine weitere erfolgreiche Projekt-Rückzahlung vermeldet: Selfstorage-Park in Leipzig. Die Auszahlungen sind bereits überwiesen und werden in den nächsten Tagen auf den Konten der Anleger eingehen.

    Nun, ich muss sagen: Da bin ich beruhigt, denn das war eines der Projekte, bei denen ich ein etwas mulmiges Gefühl hatte. Immerhin ist hier zwischendrin ein Vertriebspartner ausgefallen, Zusammenarbeiten wurden aufgekündigt, der Zeitplan verschoben. Kurz: Ich bin froh, dass dies ein erfolgreiches Ende gefunden hat!

    Gruß, Der Privatier

    • Da bin ich auch froh!
      Zumal es auch noch die erste Rückzahlung ist, die ich erhalte …
      Ich hatte ja auch erst in 2016 mit Crowd-Investing angefangen 😉

    • Beim Zwillingsprojekt in Duisburg wurde die gepl. Auszahlung um 4 Monate verschoben. Hat mich auch schon etwas nervös gemacht…

  49. Hallo Peter,
    heute habe ich das Geld aus dem Projekt BoxIt Leipzig von Zinsland erhalten und möchte nun wieder investieren.
    Bei Zinsland finde ich den „Carolinenhof“ recht interessant (passt so in mein Beuteschema 😉 ) was mich aber stutzig macht: warum ist bislang erst ein gutes Drittel des Fundingzieles erreicht?? Und was geschieht eigentlich wenn das Ziel nicht erreicht wird??
    Kannst du (oder vielleicht jemand anderes) etwas dazu sagen?
    VG
    Jürgen

    • Hallo Jürgen,

      ich habe die Rückzahlung aus dem Selfstorage Projekt heute auch auf dem Konto. Das habe ich allerdings bereits schon ausgegeben. 😉

      Und beim Carolinenhof* bin ich auch schon länger dabei. Ein Kommentator hatte hier einmal auf die hohen Vertriebskosten hingewiesen, die u.U. einige Interessenten abhalten könnte.

      Nach Aussage von Zinsland wird übrigens jedes Projekt realisiert. Es gibt keine Rückzahlung der eingesammelten Summen, wenn das Fundingziel nicht erreicht wird. In diesem Falle bringt der Projektinitiator die fehlende Summe durch weiteres Fremd- oder Eigenkapital auf (nachzulesen im FAQ Bereich von Zinsland).

      Gruß, Der Privatier

  50. Auch an dieser Stelle (für alle, die hauptsächlich diesen Beitrag hier verfolgen) der Hinweis, dass Exporo gerade ein interessantes Projekt angekündigt hat. Details dazu in einem Kommentar zum aktuellen Zwischenfazit zum Crowdinvesting.

    Für Erstinvestoren besonders interessant: In dem Beitrag über mein Zwischenfazit gibt es ein zeitlich befristetes Angebot über einen Bonus-Code im Wert von bis zu 100€.

    Gruß, Der Privatier

    • Inzwischen hat auch Zinsland wieder „heimlich“ ein neues Projekt (Holbeinstraße in Meerbusch*) gestartet. „Heimlich“ deshalb, weil ich es nicht mitbekommen habe und das Projekt heute schon zu fast 75% finanziert ist. Von den Konditionen her sehr interessant: 6,75% bei 24 Monaten Laufzeit.

      Insgesamt hat Zinsland jetzt bereits 4 Projekte zur Auswahl*, alle mit einem Zins von 6,5% (oder 6,75% wie jetzt aktuell). Bei dreien davon bin ich bereits beteiligt, mein Projekt für den März ist auch dabei und wenn bis April noch/wieder etwas verfügbar ist, werde ich mir das dann noch einmal ansehen.

      Gruß, Der Privatier

      • Nicht ganz heimlich, weil ZL wieder einmal einem (offenbar willkürlich) ausgewähltem Kreis von Alt-Investoren die Infos vorab gegeben hat. Seit längerem hatte ich wieder dieses Mal das „Glück“, die Info mit dem Link kam nämlich schon am Donnerstag.
        Habe entgegen meinen Plänen doch wieder investiert, weil mir der Initiator sehr solide aussieht, deswegen wundert es mich, dass es noch nicht vollplatziert ist.

        VG,
        WobiInvest

        • „deswegen wundert es mich, dass es noch nicht vollplatziert ist.“

          Naja… so schnell geht das bei Zinsland eben nicht! Das sind ja gerade die Vorteile, wenn man nicht beim Marktführer investiert: Höhere Zinsen und keine Hektik!

          Gruß, Der Privatier

      • Hallo, ich bekam für „Holbeinstraße“ eine E-Mail von Zinsland, auf der Homepage war das Projekt nicht zu sehen… nur für registrierte Teilnehmer… ich habe etwas investiert
        Grüße Thomas

  51. Heute hat Zinsland die Rückzahlung eines weiteren Projektes angekündigt: „Im Dorp, Ratingen“. Die Rückzahlung war ursprünglich schon ein paar Monate früher geplant, wurde aber (vertragskonform) auf Mitte März 2018 verschoben.

    Von Zinsland erwarte ich dann in diesem und im nächsten Monat (also März u. April) jeweils zwei weitere Projekte, die zurückgezahlt werden sollen. Und natürlich wird das zurückfliessende Kapital (teilweise) wieder in neue Crowdinvesting Projekte investiert.

    Gruß, Der Privatier

    • Irgendwie komme ich mir hier vor wie die ungeküsste Jungfrau. 🙂

      Das Zinsland-Projekt Selfstorage in Duisburg wurde bereits um 4,5 Monate verlängert, bei den Exporo-Projekten Poststrasse und Green Westside hapert es auch ziemlich, sogar bei meinem Lieblingsinvestment Bergstrasse gab es Vandalismus auf der Baustelle mit entsprechendem Verzug.

      Ich warte sehnlichst auf das „erste Mal“. 🙂

      VG,
      WobiInvest

      • Ja, da gibt es schon Verzögerungen …
        Aber solang zurückgezahlt wird, ist ja alles ok 😉

        Rückzahlung Zinsland „Altes Wasserwerk“ wurde für Ende März angekündigt, obwohl (so wie ich das sehe) hier immer noch nicht gebaut wurde

        • Die Verzögerungen von dritter Seite her sind leider doch deutlich gewichtiger, als ich gedacht hatte.
          a) Erteilung von Baugenehmigungen: Überlastung der Bauämter wegen aktuellem Bau-Hype
          b) Erwerb via Ersteigerung: Verzögerung durch massive Überlastung der Gerichte: siehe Bergfürst-Projekt Fontanecenter (bereits 5 Monate Verzug: da wird die Tonlage zwischen Emittent und Investoren inzwischen schon deutlich rauer)
          c) Ermangelung von Fachkräften am Bau: Passt zwar nicht ganz hier hin, aber z.B. meine Direktbeteiligung bei Luana Capital (Blockheizkraftwerke Deutschland 3) sollte vorzeitig aufgelöst und zurückgezahlt werden, da zwar genügend Anlagen erworben werden konnten, sich aber deren Bau wegen genannter Gründe um mehrere Jahre verzögern würde. Irgendwie schon ein Armutszeugnis.

          Allerdings: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

          VG,
          WobiInvest

        • @Jürgen: In der Tat, die Situation beim „Alten Wasserwerk“ ist schon etwas skurril:
          Da soll Mitte März 2018 ein geänderter Bauantrag (wg. Umplanungen) eingereicht und Ende März 2018 dann die Darlehen zurückgezahlt werden. Und das ist dann bereits ein verschobener Termin. Naja, wenn es denn klappt, soll es mir egal sein.

          Und wie @WobiInvest schon geschrieben hat: Gründe für Verzögerungen gibt es sicher immer wieder. Und sicher könnte man zu den bereits genannten noch eine ganze Reihe mehr finden. Das ist halt u.a. das Risiko bei Bauvorhaben.
          Deshalb wäre es immer ratsam, sich ein Eindruck von den Projektverantworlichen zu machen. Ein erfahrener Initiator/Baugesellschaft sollte die Risiken kennen, Verzögerungen und Mehrkosten bereits eingeplant haben und ggfs. Wege kennen, Dinge zu beschleunigen.
          Aber einen solchen Eindruck zu bekommen, ist immer leichter gesagt als getan.

          Gruß, Der Privatier

          • Ich bin von „willkürlich“ ausgegangen, da Du als Topinvestor 🙂 beim Projekt Holbeinstrasse eben offenbar nicht im Email-Verteiler warst, und ich bei einem der letzten „Übernacht-Ratzfatz-Vollplatzierten“-Projekten auch nicht.
            Aus marketingstrategischen Gesichtspunkten wäre denkbar, dass nur Mehrfach-Investoren als treue Stammkunden diese Vorabzeichnungsmöglichkeit bekommen, und auch nur dann, wenn sie sich nicht erst kürzlich an einem anderen Projekt beteiligt haben.
            Oder aber diejenigen, die erst kürzlich eine Rückzahlung erhalten haben. Dazu zähle ich allerdings wie gesagt eben (noch) nicht.
            Seis drum, ich nehme mit meinen 27 Projekten vorerst mal eine Auszeit und beobachte das Treiben von der Seitenlinie.

            VG,
            WobiInvest

          • @Peter: tatsächlich kam gerade die Mail von Zinsland zur Rückzahlung des Projektes „Altes Wasserwerk“, obwohl das Projekt noch gar nicht durch ist.
            Seltsam, aber na gut. Besser so als gar nicht 😉

  52. Zitat: …weil ZL wieder einmal einem (offenbar willkürlich) ausgewähltem Kreis von Alt-Investoren die Infos vorab gegeben hat…“

    Vielleicht ist es gar nicht willkürlich, sondern hängt von der Anzahl der Beteiligungen und deren Höhe zusammen?

    Ich habe zur Zeit in zehn Projekte investiert mit einem im mittleren fünfstelligen Bereich liegenden Gesamtvolumen.

    Gruß

    Christian

    • Ich glaube auch nicht an eine „willkürliche“ Auswahl. Das wäre aus meiner Sicht ein schwaches Bild. Ich denke daher schon, dass eine Strategie dahinter steht. Ich durchschaue nur (noch) nicht, welche… 😉

      Aber sie scheint gut zu funktionieren, denn immerhin hat das Projekt „Holbeinstraße“ mal eben locker drei andere überholt und war in kurzer Zeit zu Ende finanziert.

      Gruß, Der Privatier

      • Das kann ich leider nicht verschieben – aber macht ja auch nichts. Der aufmerksame Leser versteht das auch so. 😉

        Meine Vorgehensweise zur Auswahl der Vorab-Kandidaten wäre übrigens eine andere: Ich würde die Mehrfachinvestoren und treuen Stammkunden eher nicht auswählen (denn die investieren ja auch so). Ich würde mich mehr auf diejenigen konzentrieren, die sich bisher als etwas zögerlich und unentschlossen gezeigt habe, z.B. erst in der letzten Phase oder auch oftmals gar nicht investiert haben.
        Ich selber war in der Vergangenheit mehr das genaue Gegenteil und von daher wundert es mich nicht, dass ich keine Nachricht erhalten habe.

        Gruß, Der Privatier

  53. Ich wurde auch am 08.03. per Mail informiert, dass ab 09.03. 14:00 Uhr die Holbeinstr. für ausgewählte Altinvestoren geöffnet wird. Habe bei ZL aktuell 14 aktive Projekte (pro Projekt maximal 1000€).

    Am 04.03. hat ZL mich per Mail geben die erhalten Zahlung vom Projekt Boxit Leipzig wieder zu investieren.

    Die Strategie von ZL hat in meinem Fall funktioniert.

    Gruß Schachti

    • Naja… die Argumentation hat zwar stellenweise etwas vom berühmten Äpfel/Birnen-Vergleich, dennoch muss man natürlich immer akzeptieren, wenn jemand lieber Äpfel mag. 😉

      So ist es sicher schon einmal grundsätzlich falsch, in der Überschrift Crowdfunding und P2P-Kredite in einen Topf zu werfen (außerdem besteht ein Unterschied zwischen „funding“ und „investing“). Aber dann das Rendite/Risiko Profil vom Immobilien-Crowdinvesting mit dem von Aktien zu vergleichen, hat eben was von Äpfel und Birnen.
      Ein fairer Vergleich wäre ein Vergleich der Nachranganleihen (auf denen ein Großteil des Immo-Crowdinvesting beruht) mit anderen Anleihen gewesen. Evtl. auch mit anderen Nachranganleihen. Und dann würde man sehr schnell zu sehr großen Ähnlichkeiten kommen. Sowohl beim Risiko, als auch bei der Rendite. Hier hätte man dann den Nachteil eines fehlenden Zweitmarktes bzw. der täglichen Handelbarkeit des Crowdinvesting gegenüber anderen Anleihen zeigen können.

      Im Grunde besteht die Abneigung des Autors nämlich gar nicht gegenüber dem Crowdinvesting, sondern gegenüber Anleihen generell (weil sie zu wenig Rendite bringen). Und damit sind wir dann wieder am Anfang, wo ich gesagt habe, dass man solche Vorlieben und Einschätzungen natürlich akzeptieren muss. Und – ich muss dem Autor sogar recht geben: Ich würde das an seiner Stelle genau so sehen und exakt genau so machen. Auch ich habe in meinen ersten 30 Jahren Investment-Tätigkeiten keine einzige Anleihe gekauft. Gerade in jungen Jahren (der Autor ist Mitte 20) sollte man eher ein höheres Risiko in Kauf nehmen und auf höhere Renditen setzen. Und die gibt es kaum im Anleihen Bereich.

      Mein Fazit daher: Von der Argumentation her vielleicht ein wenig zweifelhaft, im Ergebnis für den Autor aber die richtige Einschätzung. Ein etwas komischen Beigeschmack erhält der Beitrag leider noch dadurch, dass der Autor beruflich offenbar im Bereich der Immobilienfinanzierung tätig ist. Da weiß man nie so genau, ob da nicht auch Interessenskonflikte eine Rolle spielen??

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo, der Vergleich zwischen Anleihen und Crowdfunding ist natürlich etwas weit hergeholt. Interessant fand ich den
        Aspekt des Eigenkapitalanteils bei der Finanzierung eines Projektes. Ich habe mal meine jetzigen Investitionen danach alle abgeklappert und ja, da gibt es schon gravierende Unterschiede. Besonders bei „dagobertinvest“ aus Österreich habe ich bis jetzt keine Details dazu gefunden: jede Menge Dokumente zum Download bereit gestellt, aber nirgends ein konkretes Diagramm zur anteiligen Finanzierung… oder sollte ich es doch übersehen haben?
        Ich bin eh gespannt wie sich die Euphorie in den Blogs und sozialen Medien bezüglich finanzieller Unabhängigkeit, in die Rente mit 50 etc. weiter entwickelt für den Fall dass die Börsen mal demnächst richtig in die Knie gehen und die jüngere Generation bemerkt dass Aktien nicht nur stetig steigen können, so wie in den letzten Jahren
        Grüße Thomas

        • „Aspekt des Eigenkapitalanteils bei der Finanzierung eines Projektes.“

          Ja, auch dazu hat der Autor des oben verlinkten Beitrages ja etwas geschrieben. Und zwar ein Beispiel von seinen Kollegen, die im professionellen Bereich Mezzanine Finanzierungen für Immobilien-Projekte vermitteln. Also genau diejenigen, die jetzt wahrscheinlich ihr Business den Bach runter gehen sehen, weil die Crowdinvesting Plattformen das Geschäft mehr und mehr übernehmen.

          Bei dem Beispiel musste ich mich allerdings schon stark mit dem Lachen zurückhalten, denn ich zitiere mal aus dem Beitrag:

          „…könnte eine klassische Mezzanine-Finanzierung im institutionellen Bereich etwa so aussehen:
          * die ersten 60% der Gesamtprojektkosten werden durch eine Bank finanziert;
          * die nächsten 60-75% könnten dann ein nachrangiges Darlehen sein…

          😀 Naja, ich will nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Und die dann folgende Grafik erklärt dann auch, was gemeint war. Trotzdem ist mir die Kritik an der Struktur nicht klar geworden…

          Dennoch ist es sicher ein guter Rat, sich die Finanzierungsstruktur immer einmal anzusehen! Und sicher bedeutet ein sehr kleiner Eigenkapitalanteil immer, dass der Initiator bei Erfolg eine satte Rendite bezogen auf das Eigenkapital erzielt und bei Misserfolg einen womöglich leicht zu verschmerzenden Verlust erleidet.

          Ich denke allerdings, dass ein solcher Totalausfall eines Projektes für den Initiator nicht nur unter dem finanziellen Aspekt zu sehen ist. Der Image-Schaden dürfte sehr viel stärker sein.

          Im Übrigen halte ich den Umkehrschluss, dass ein hoher Eigenkapitalanteil besonders wünschenswert sei, ebenfalls für falsch. Es gab irgendwann ein Projekt (die Details habe ich vergessen), welches ausschließlich über Eigenkapital und Crowdfinanzierung abgewickelt werden sollte. Also ohne jede Fremdfinazierung durch eine Bank.
          Das empfinde ich als deutlich suspekter als viele andere Strukturen. Ich habe folglich bei diesem Projekt auch nicht investiert.

          Gruß, Der Privatier

    • Ja, sicher auch eine interessante Idee. Hat zumindest den Vorteil, dass ein vorzeitiger Verkauf über die Börse möglich ist (sofern nach vollständiger Platzierung noch ausreichend Handel möglich ist).
      Exporo setzt ja mit dem vor kurzem gestarteten neuen Investmentmodell auch auf Anleihen. Ich hatte allerdings bisher nicht den Eindruck, dass die auch aktiv an der Börse gehandelt wird (z.B.: https://www.finanzen.net/anleihen/a2gsna-exporo-hannover-anleihe).

      Gruß, Der Privatier

  54. Kurz vor Ostern habe ich dann in den letzten beiden Tage noch zwei Mitteilungen über anstehende Rückzahlungen von Zinsland erhalten: Projekt „Villa Waldhof“ und „Altes Wasserwerk“.

    Die Zahlungen sind zwar erst einmal angekündigt, also noch nicht auf dem Konto, aber wenn Zinsland schreibt, dass die Zahlungen unterwegs sind, kann man sich darauf verlassen. Das wird also in den nächsten Tagen auf dem Konto sein.

    Sehr schön, denn es gibt ja immer neue interessante Projekte. Heute morgen ist bei Exporo* wieder ein neues Projekt gestartet. Könnte inzwischen aber auch schon wieder weg sein. Geht ja oftmals sehr schnell.
    Und morgen früh wird bei Bergfürst* ein neues Projekt gestartet. Und bei Zinsland* gibt es derzeit noch gleich drei Projekte, die noch nicht vollständig finanziert sind.

    Gruß, Der Privatier

  55. Sachen gibts…. gerade bekomme ich von Rendity eine Mail dass das Projekt „Franz-Glasser-Gasse Wien“ nach nur 21 Tagen zurück gezahlt wird… jedoch mit 6.5% Zins berechnet für ein volles Jahr!!! Das war ein tolles Investment… Begründung: „Durch die strategische Entscheidung das Projekt gesamthaft weiterzuveräußern, hat sich die Darlehensnehmerin dazu entschieden, Investoren vorzeitig zu befriedigen. Die Darlehensnehmerin hat dadurch eine höhere Flexibilität“

    • Herzlichen Glückwunsch! Auf solche Mails warte ich auch immer. Bei meinen Projekten wurde aber bisher immer nach hinten verschoben. Allerdings dann auch immer mit Zinszahlung bis zum letzten Tag.
      In den nächsten Tagen steht wieder eine Rückzahlung von Zinsland bevor. Bisher habe ich noch nichts gehört. Sind aber auch noch ein paar Tage…

      Gruß, Der Privatier

      • Fast hätte ich die Rückzahlung von Rendity verschwitzt!

        113% habe ich zwar noch nicht nachgerechnet, aus dem Bauch heraus komme ich aber auf eine ähnliche Verzinsung. Da fällt mir das Reinvestment natürlich leicht.

        • Das mit den 113 % p.a. war natürlich nicht ernsthaft gemeint. Stimmt zwar mathematisch gesehen, ist aber eher als eine Art IRR zu sehen.

  56. Neues Projekt bei Zinsbaustein: Berlin Mitte „Schoenegarten“

    Nachdem es aktuell bei meinen drei Standard Crowdinvesting-Plattformen etwas ruhiger ist, habe ich mal einen Blick auf Zinsbaustein* geworfen:

    Dort können sich Anleger ab sofort ab 500 € am Neubau des Berliner Wohn­quartiers „Schoenegarten“ durch einen erfahrenen Projekt­entwickler beteiligen. Die Eckdaten:

    * 5,25 % Zinsen p.a.
    * Keine Gebühren oder Aufschläge
    * Nur 500 € Mindestanlagesumme
    * Verzinsung ab Einzahlung
    * Investition mitten in einer A-Stadt
    * Laufzeit: 24-30 Monate

    Als zusätzlichen Anreiz bietet Zinsbaustein allen Neukunden 50 € Bonus für die Erstinvestition auf zinsbaustein.de* . Dazu bitte einfach im Investitionsprozess im Feld „Weiterempfehlung“ den Bonuscode FINAPRIL eingeben.

    Hinweis: Der Bonuscode ist gültig für die erste Investition auf zinsbaustein.de. Der Gutschein gilt bis zum 30.05.2018 und ist nicht mit anderen Gutscheinaktionen kombinierbar. Die Anleger erhalten den Bonus ca. 14 Tage nach Platzierungsende des Projektes auf ihrem Konto gutgeschrieben.

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Gerade noch mal nachgesehen: Ca. 40% sind bereits finanziert…

  57. Passend zum Freitag, den 13. hat Zinsland heute mitgeteilt, dass die für Freitag geplante Rückzahlung des Projektes „Am Stadtpark Grevenbroich“ nicht termingerecht erfolgen wird. Ein neuer Termin wurde vorerst nicht genannt.
    Die Begründungen des Projektentwicklers hören sich erst einmal nachvollziehbar an und es bleibt abzuwarten, wie sich das Ganze weiterentwickeln wird. 🙁

    Gruß, Der Privatier

    • da hätte ich keine Bedenken gehabt… 9 von 12 Wohnungen verkauft bei Beginn der Ausschreibung
      was sind für Begründungen angegeben??

      • Da spielen wohl gleich mehrere Faktoren eine Rolle: Probleme gleich zu Beginn wg. der Nachbarbebauung zusätzliche Unterfangung erforderlich, dadurch Terminverschiebungen und höhere Kosten, wg. Terminverschiebung Witterungsprobleme während des Winters, dadurch schwierige Vermarktung und teilweise Stornierung von bereits reservierten Wohnungen.

        Wie man sieht: Alles nicht so einfach! Aber sowohl Zinsland als auch der Projektentwickler sehen sich weiter auf dem richtigen Weg, der „nur etwas“ länger dauern wird. Gemäß Vertrag ist für solche Fälle eine 50%ige Erhöhung des Zinsatzes von vorher 7% auf dann 10,5% vorgesehen. Naja… mir wäre es lieber, die Rückzahlung zu bekommen. Aber vielleicht gibt es ja auch noch eine andere Lösung? Mal abwarten…

        Gruß, Der Privatier

          • Ja, korrekt. Und das Ende des Rückzahlungsfensters ist im oben beschriebenen Projekt auch inzwischen erreicht bzw. überschritten.
            Bleibt nur zu hoffen, dass die erhöhten Zinsverpflichtungen jetzt nicht noch größeren wirtschaftlichen Schaden anrichten… 🙁

            Gruß, Der Privatier

    • Nachtrag und gute Nachrichten zum o.g. Zinsland-Projekt:
      Inzwischen sind wohl alle Wohnungen verkauft und das Projekt kann wie geplant zu Ende geführt werden. Die Rückzahlung der Darlehen soll dann wohl mit den weiter fliessenden Kaufpreiszahlungen vorgenommen werden. Bis dahin beträgt der Zinssatz 10,5%.

      Es bleibt spannend und ich hoffe, dass sich die positiven Nachrichten am Ende so bestätigen.

      Gruß, Der Privatier
      P.S.: Quasi am selben Tag wurden allerdings zwei weitere Zinsland-Projekte (im Rahmen des Vetrages) nach hinten verschoben. Es wäre ja mal schön, wenn einfach mal etwas so laufen würde, wie geplant…

  58. Ich finde dass in den letzten Wochen der gebotene Zins für neue Projekt etwas
    zu stark zurück gegangen ist, relativ zum getragenen Risiko. Ich habe auch nicht mehr in neue Projekte investiert. 7 Prozent sollten es schon sein. Alles unter bzw. einschl. 6% Prozent finde ich, auch in Hinsicht der mittlerweile steigenden Zinsen bei Nobrainern wie z.B. 10j. US-Staatsanleihen, nicht attraktiv. Sicher hängt das auch mit der mittlerweilen größeren Bekanntheit dieser Finanzierungsprojekte zusammmen

    • Ich habe auch das Gefühl, dass da derzeit ein bisschen die Luft raus ist.
      Der Carolinenhof bei ZL und mein spezieller Liebling Fontanecenter bei BF (bei beiden nicht investiert) dümpeln schon seit geraumer Zeit herum, und Exporo scheint lieber ihre Genussscheine an den Mann/die Frau bringen zu wollen. Noch vor ein paar Monaten wurde ich fast wöchentlich von dem Kundenmitarbeiter angerufen, das hat sich jetzt auch wieder gelegt. 🙂
      So richtig prickelnd sind die aktuellen Angebote auch nicht (mehr), außer vielleicht das Office am Postplatz. Sieht zwar vertrauenswürdig aus, 5 % sind aber nicht so der große Bringer.

      Wie gesagt, bevor ich nicht in den Genuss der ersten Rückzahlung gekommen bin, verharre ich an der Außenlinie.

      VG,
      WobiInvest

      • Kaum habe ich das geschrieben, habe ich gestern von Exporo und heute von Zinsland ein Anruf erhalten…
        ZL bietet ab sofort auch Anleihen an, haben sie wohl von Exporo abgeschaut. Investition in Hotel in HH, 3 Jahre Laufzeit, 4 % p.a.. Info geht nur an limitierten Kreis, warum auch immer.

        VG,
        WobiInvest

        • Mich hat zwar keiner angerufen, aber ich habe die Ankündigung schon seit ein paar Tagen auf der Homepage von Zinsland gesehen. Ich habe es mir nicht näher angesehen, aber ich denke, das Konzept ist sehr ähnlich zu dem, was wir bereits von Exporo kennen. Und wie schon bei Exporo ist das für mich eher nicht interessant.

          Gruß, Der Privatier

    • “ 7 Prozent sollten es schon sein.“

      Ganz so anspruchsvoll bin ich nicht. Die letzten Projekte bei Zinsland mit 6,5% waren schon okay. Und mein letztes Projekt habe ich Mitte April bei Bergfürst* ebenfalls zu 6,5 investiert.
      Ich beschränke mich ja momentan ohnehin auf nur ein Projekt/Monat und so lange ich da etwas im Bereich von 6%-7% finde, ist das okay.
      Ist aber natürlich auch immer eine Abwägung von Rendite vs. Sicherheit (und Laufzeit).

      Und ganz ehrlich: Bei manch einem Projekt mit kurzer Laufzeit, zusätzlichen Sicherheiten und einem absehbaren Projekterfolg habe ich mich schon oft gefragt: Warum soll ich nicht für die paar Monate einfach auch mal z.B. 4,75% mitnehmen?
      Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich es auch einmal bisher gemacht.

      Gruß, Der Privatier

  59. Heute Morgen begann auf BERGFÜRST ein neues Projekt „Kiedrich Winzerhof“ mit 6,75% p.a. auf 24 Monate Laufzeit
    Da habe ich mich dazu hinreißen lassen und bin eingestiegen.
    Gruß Thomas

    • Ich habe mich auch für das aktuelle Bergfürst Projekt „Ehemaliger Winzerhof in Kiedrich*“ (Nähe Wiesbaden/Mainz) entschieden. Wird dann mein Crowdinvesting-Projekt für den Monat Mai.

      Heute startet zwar auch das Exporo-Projekt „Smartlofts U18*“ in Leipzig, aber die Konditionen des Bergfürst-Projektes gefiehlen mir einfach besser.

      Bei Bergfürst ist übrigens noch interessant, dass meine bisherigen Projekte alle eine halbjährliche Zinszahlung vorsehen. Also nicht wie bei den anderen Plattformen meistens üblich eine endfällige Zahlung, sondern bereits während der Laufzeit. Auch nicht schlecht!

      Gruß, Der Privatier

  60. Ich habe den Eindruck, dass die letzten Projekte von Exporo* und Zinsland* doch etwas „zäh“ verlaufen, was zum Teil sicher an Besonderheiten der einzelnen Projekte liegen mag. Ganz sicher hat es aber auch etwas mit den Konditionen zu tun, die zumindest von meinem Eindruck her oftmals nicht wirklich interessant sind.

    Das dürfte aber bei dem von Bergfürst für nächsten Donnerstag (10.5.18 0:00 Uhr) angekündigten Projekt anders aussehen! Hier geht es im Projekt „Dinslaken Lohberg*“ um eine weitere Möglichkeit, in ein Projekt im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus zu investieren.

    Bei diesem Bauvorhaben – welches vom Land NRW subventioniert werden soll – geht es um die Errichtung von 13 Wohneinheiten in dem von der Stadt Dinslaken neu geplanten Stadtviertel Kreativ.Quartier Lohberg. Konditionen: 6,5 % p.a. bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Finanzierungsziel: 700.000€. Erfahrungsgemäß dürfte das innerhalb von 24h erreicht sein!

    Ich werde allerdings nicht dabei sein, denn mein Projekt für den Monat Mai habe ich ja bereits abgeschlossen. Wenn es nicht so wäre, würde ich aber definitiv dabei sein wollen.

    Gruß, Der Privatier

    • Der Anlagenotstand ist so groß, da habe ich mich auch nochmal dazu entschieden, bei Bergfürst in das ProjektDinslaken Lohberg etwas zu investieren.
      Trotz Feiertag ist das Projekt auch schon fast vollständig inverstiert.

    • Kurzes Update zum Bergfürst-Projekt in Dinslaken:

      Es hat dieses Mal keine 24 Stunden gedauert, sondern gerade einmal bis ca. 10 Uhr. Das Projekt ist vollständig finanziert!

      Gruß, Der Privatier

  61. Von Exporo gab es noch eine kleine Pfingstüberraschung:

    Das Projekt „Meinstein Isartal“ wird vorzeitig zurückgezahlt!

    Wenn ich mich richtig erinnere, sind es ganze 9 Monate, um die die Rückzahlung vorgezogen wird (Laufzeit jetzt 15 Monate statt 24 Monate). Das bedeutet natürlich auch einen entsprechenden Zinsverlust, aber mir sind solche Nachrichten immer lieber, als die inzwischen schon fast obligatorischen Verschiebungen nach hinten bei Zinsland. Auch wenn damit immer ein höherer Zinsertrag verbunden ist.

    Gruß, Der Privatier

    • So, die Rückzahlung des Projektes „Meinstein Isartal“ ist heute auf dem Konto eingegangen. Inkl. Zinsen bis zum 30.06.2018, dem vorgezogenen Kündigungstermin. Alles korrekt also und Darlehen und Zinsen somit noch ca. 6 Wochen früher auf dem Konto als eigentlich erforderlich. Sehr schön!
      Und ein Dankeschön an den Projektentwickler GIEAG für die vorbildliche Abwicklung des Projektes!

      Gruß, Der Privatier

      • Bei den Zinsländern läuft es auch nicht richtig rund, heute kam die Info das der Selfstorage Park Duisburg ans Ende des Rückzahlungsfenster geht, dann hoffe ich mal das es gut ausgeht.

        • Der erste Selfstorage Park (vom selben Projektinitiator) wurde auch erst verschoben, ist aber dann später korrekt zurückgezahlt worden. Muss also nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein.

          Ich habe eigentlich eher den Eindruck, dass die Verträge und die Vermarktung von Zinsland in dieser Hinsicht etwas „ungeschickt“ sind. Denn letztlich kommt es doch auf dasselber raus, ob man:
          a) Wie Exporo z.B. einen spätesten Endtermin z.B. nach 24 Monaten öffentlich kommuniziert, dem Projektinitiator aber eine vorzeitige Kündigung zum Termin nach 18 Monaten einräumt, oder
          b) wie es Zinsland macht, den frühen Termin von 18 Monaten in den Vordergrund rückt, dem Projektinitiator aber die Möglichkeit einräumt, diesen auf bis zu 24 Monate auszudehnen.

          Das Ergebnis ist dasselbe. Die Variante b) macht das Angebot interessanter, weil eine kürzere Laufzeit gesehen wird. Dafür sorgt sie für unnötigen Stress und Sorge, wenn die Verlängerung zum Tragen kommt.

          Gruß, Der Privatier

  62. Bei Exporo wird es wohl zukünftig noch eine weitere Möglichkeit geben, in Immobilien zu investieren.
    Ich habe leider noch nicht die Zeit gefunden, mich wirklich im Detail damit zu befassen und ein Webinar zum Thema habe ich auch verpasst… 🙁

    Was ich aber bisher verstanden habe, sind folgende Punkte:
    * Die Finanzierung soll über eine Anleihe (mit WKN) laufen.
    * Die Anleihen werden von speziell gegründeten Exporo-Tochtergesellschaften begeben.
    * Der Anleger hält die Anleihen in einem Wertpapier-Depot.

    Das erste Projekt dieser Art soll in Dresden realisiert werden und besheht aus einem diversifizierten Portfolio von 17 Bestandsimmobilien. Konditionen ähnlich wie bisher: 5,5% p.a. und 12-24 Monate Laufzeit.

    Mehr Informationen kann man über folgenden Link anfordern: Diversifikation bei Immobilien*

    Gruß, Der Privatier

  63. Hallo Herr Privatier, Liebe Community,

    Ich wollte mich erkundigen ob einige in diesem Forum bereits auch über Kapilendo investiert haben und mich würden hier die Meinungen interessieren im vergleich zum Crowdinvesting in immobilien interessieren.

    Beste Grüße,
    Entrepreneur2Privatier

    • Hallo,
      ich glaube Peter hat mal erwähnt, dass er gar nicht in Unternehmensfinanzierungen investiert, nur in Immobilienprojekte.
      Ich habe ein Investment bei aescuvest in das Startup ImmunoLogik. Äußerst spekulativ, finde ich, aber mit beträchtlicher Renditeaussicht. Ich würde das Totalverlustrisiko aber bei 66% sehen. Die Zielinvestitionssumme wurde in mehreren Monaten nicht erreicht.
      Bei den viel kleineren Projekten bei Kapilendo ist das Risiko auch nicht zu unterschätzen. Immobilien haben auch bei Insolvenz noch einen bestimmten Wert.

      LG Markus

    • Markus hat das schon richtig erkannt: Ich habe bisher beim Crowdinvesting ausschließlich in Immobilien investiert. Und ich habe auch nicht vor, das zu ändern.

      Auch Immobilien-Investments bergen natürlich ein gewisses Risiko. Aber einerseits steht dem auch immer ein gewisser Sachwert gegenüber und andererseits ist hier die Idee eine völlig andere!
      Denn während es bei den Projektinitiatoren von Immobilien-Projekten darum geht, ein bereits laufendes und erfolgreiches Geschäft durch eine Verbreiterung des Eigenkapitals zu multiplizieren, geht es bei Startups darum, eine oftmals zweifelhafte Idee erst einmal ans Laufen zu bringen. Und dabei steckt manchmal nicht nur die Idee noch in den Kinderschuhen…
      Bei Kapilendo geht es aber meines Wissens nach nicht in erster Linie um Startups, sondern generell um Unternehmensfinanzierungen. Aber egal ob Startup oder nicht, frage ich mich, warum ich jemand Geld leihen sollte, der es offenbar von einer Bank nicht bekommt? Das gilt übrigens noch viel mehr bei Crowd-Projekten, die auch von Privat an Privat vermitteln.

      Die Renditen mögen in diesen Segmenten durchaus ordentlich sein – für mich sind das aber alles keine Konzepte, an denen ich mich beteiligen möchte.

      Gruß, Der Privatier

    • Hi, ich wollte noch kurz erwähnen, dass mich aescuvest inzwischen nicht mehr überzeugt, da sie mit penetranter Werbung und Geschenken versuchen, weitere Investoren zu locken. Das wirkt schon sehr gewollt und nicht gekonnt. Daher auch meine recht hohe Verlusterwartung, obwohl ImmunoLogik an sich wirklich eine interessante Sache ist.

  64. Bonus-Aktion zur Fussball WM 2018: Exporo schenkt jedem Neukunden 100€ !

    Ja, tatsächlich! Exporo bietet während der Fussball Weltmeisterschaft 2018 (also bis 15.7.2018) allen Neukunden einen Bonus von 100€ an. (Update: Die Aktion wurde bis zum 31.07.2018 verlängert!)

    Alles was dazu nötig ist, ist ein Investment in ein beliebiges Exporo Immobilienprojekt. Der Bonus wird dann dem Neu-Kunden automatisch nach der 14-tägigen Widerrufsfrist ausgezahlt. Mindestinvestment für diese Aktion ist 1.000€.

    Wichtig: Diese Aktion ist nicht kombinierbar mit anderen Bonusaktionen und dem Meilenprogramm! Sollte der neue Kunde einen Bonus-Code oder sein Meilenkonto beim Investmentprozess eingeben, verfällt der 100 € Bonus.

    Wer diese Gelegenheit nutzen möchte, geht am besten wie folgt vor:

    1. Über diesen Link bei Exporo kostenlos und unverbindlich registrieren*.
    2. Ein beliebiges Investmentprojekt aussuchen, z.B. auch das „Portfolio Dresden*.
    3. Noch einmal die Teilnahmebedingungen der Aktion lesen.
    4. Mindestens 1.000€ investieren.
    5. Keinen Bonus-Code oder Meilenkonto angeben.

    Der Rest geschieht automatisch (nach Ablauf der 14tägigen Widerrufsfrist).

    Übrigens: Das neue Projekt „Portfolio Dresden*“ erlaubt es erstmalig aufgrund der neuen Struktur auch mehr als 10.000€ anzulegen. 😉

    Für alle anderen gilt, dass ein Bonus von 100€ selbst bei einer Investition von „nur“ 1.000€ bereits die ersten 10% ausmacht. Da kommen dann die normalen Zinsen noch dazu. Eine solche Gelegenheit findet man nicht so oft…

    Gruß, Der Privatier
    P.S.: Und wer das ganze Konzept des Crowdinvesting in Immobilien noch nicht kennt, der liest am besten hier oben den Beitrag erst einmal.

    • So, gerade selber noch einmal in die Teilnahmebedingungen geguckt:

      Bei den „normalen“ Projekten, die über Nachranganleihen finanziert werden, reichen auch schon 500€ als Mindestinvestment!!

      Die Mindestsumme von 1.000€ gilt nur für Projekte, die nach dem neuen Konzept (also über ein Anleihe mit WKN) finanziert werden.

      Gruß, Der Privatier

    • Am Freitag, den 22.Juni 2018 startet gerade für Neueinsteiger ein interessantes neues Exporo-Projekt:
      Das „Bieberer Quartier*“ in Frankfurt/Main.

      Interessant ist das Projekt nicht wegen der Zinskonditionen – die sind mit 5% p.a. und einer Laufzeit von 19-25 Monaten nicht so umwerfend. Aber dafür wird das Projekt auch in die Risikoklasse A eingestuft (d.h. geringes Risiko). Das geringe Risiko wird dabei durch den renommierten Projektentwickler Westend Projekt- und Steuerungsmanagement GmbH mit einem Immobilienbestand von ca. 54 Mio. € per Bilanz 31.12.2017 und rund 20 Mio. € stillen Reserven im Anlagevermögen begründet.
      Außerdem entfällt das sonst übliche Verkaufsrisiko, da das Objekt nach erfolgter Fertigstellung im Bestand der Nachrangdarlehensnehmerin verbleibt.

      Insgesamt ein schönes Projekt, um das Prinzip des Crowdinvesting in Immobilien einmal kennenzulernen. Und bis zum 15.Juli gibt es dazu noch den WM-Bonus von 100€!

      Gruß, Der Privatier

  65. Hallo, was da kürzlich von Zinsland abgeboten wurde lässt mich doch daran zweifeln ob der Anleger
    für ernst genommen wird… ein 1-Zimmer-Hotel „Hafenkran Greif“ für 4% p.a. (24 Monate) finanzieren und dann noch die
    Summe von 75.000 Euro… was wollen die damit alles anstellen??? Besonders ist das Objekt schon in Betrieb…
    Grüße Thomas

    • Ich habe mir das noch gar nicht weiter angesehen. Wenn mir gleich auf den ersten Blick irgendetwas nicht gefällt (wie hier z.B. die 4% p.a.), dann erspare ich mir alles weitere.

      Ich werde mir bei Zinsland dann lieber mal das „Donau Portfolio*“ ansehen. Ist zwar mit 26 Monaten ein bisschen über meiner Ziel-Laufzeit – aber sooo genau kommt es nun auch wieder nicht.

      Gruß, Der Privatier

  66. Ende Juni 2018 – Großer Zahltag bei Exporo!

    Exporo hat soeben die Rückzahlung eines meiner Projekte angekündigt und dabei mitgeteilt, dass zu diesem Termin (Ende Juni 2018) erstmalig fünf Projekte gleichzeitig zurückgezahlt werden.
    Ich denke, das ist ein freudiger Anlass für alle Investoren und noch einmal eine Gelegenheit für alle Neuinvestoren, darauf hinzuweisen, dass die Bonus-Aktion zur WM 2018 immer noch läuft und ein Bonus von 100€ wartet!

    Gruß, Der Privatier

    • Ich muss mal was schreiben 🙂 …

      Also ich finde es schon erstaunlich wie gut das bei Exporo so klappt. Ich bin zwar erst 2 Jahre dabei aber bislang wurden alle initialen Termine ohne großes Federlesen eingehalten – und immerhin habe ich schon 5 Rückzahlungen ‚in time‘ erhalten. Die scheinen aus meiner Sicht was vom Geschäft zu verstehen….
      Bei Zinsland habe ich zwar auch keine echten Bedenken aber ich rechne schon fast bei jedem Projekt mit Verzögerungen.

      Da muss ich sagen: lieber Exporo mit etwas geringeren Zinsen aber dafür schön im Plan, als Zinsland mit leicht höheren Zinsen und regelmäßigen Verzögerungen – auch wenn die Verzögerungen natürlich ‚bezahlt‘ werden.

      • Ich kann bisher auch nur Positives über Exporo berichten. Die Rückzahlung des Projektes „Poststraße“ (inkl. Zinsen) habe ich soeben auf meinem Kontoeingang gesehen. Alles im Plan!
        Allerdings sollte man auch dazu sagen, dass ich gerade dieses Projekt durchaus mit massiven Zweifeln begleitet habe. Hier hat es im Verlauf einige Probleme gegeben und die Fertigstellung dürfte wohl noch eine ganze Zeit lang dauern. Umso erfreulicher natürlich, wenn die Darlehen trotzdem pünktlich zurückgezahlt werden.

        Ich denke, das werden die meisten der anderen Investoren genau so sehen und die zahlreichen Rückzahlungen, die in dieser Woche zur Auszahlung kommen, auch wieder in neue Projekte investieren.

        Gruß, Der Privatier

    • also zu „Anleihen Exporo“ meine Meinung:
      Ich sehe das ähnlich wie mit den Projekten – Totalverlustrisiko mit guten Zinsen
      Nun habe ich in „Portfolio Dresden“ einen kleinen Betrag investiert, um die Vorgehensweise mal zu testen. Zunächst war ich etwas ‚erschrocken‘ da wir nun über ‚Post-Ident‘ reden und eine Depoteröffnung bei der Baader-Bank – was ich sooo gar nicht auf dem Schirm hatte – und ich wollte eigentlich kein weiteres Depot.
      Aber nun gut – alles ist reibungslos über die Bühne gegangen und meine Anleihe ist gezeichnet. Jetzt beobachte ich mal weiter …

    • Ich selber werde keine Investments bei ausländischen Crowd-Plattformen tätigen. Das trifft sowohl auf die baltischen Anbieter zu, aber auch auf die österreichischen. Zum einen kann ich die Immobilienmärkte dort noch viel weniger einschätzen als hierzulande, andererseits habe ich keine Lust, mich im Falle evtl. Probleme mit ausländischem Recht auseinandersetzen zu müssen.

      Zu der Anleihen-Variante, die Exporo seit einiger Zeit anbietet und die auch von Zinsland angekündigt ist, kann ich wenig sagen. Mir erschliesst sich der Vorteil auf den ersten Blick nicht so recht und von daher sehe ich keinen Anlass, von dem „alten“ Konzept abzuweichen.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier, wenn du von dem alten Konzept nicht abweichst, kannst du auf die Angebote des neuen Konzepts aber nicht zugreifen. 🙂 Will heißen, man würde sich der Möglichkeit der breiteren Angebotspalette “berauben“. Seit gestern 8 Uhr hat Exporo das Projekt Phoenix in Hamburg im Angebot und es sind trotz des hohen Emissionsvolumens jetzt schon 50% investiert; läuft aber über das neue Anleihekonzept. 😉 Gruß, Nick

        • Vollkommen richtig, Nick. Ich wollte auch mit meinem vorherigen Kommentar NICHT sagen, dass mir das Anleihenkonzept nicht gefällt. Ich habe nur bisher noch keine Notwendigkeit gesehen, mich hier für eines der Projekte näher zu interessieren. Kann aber durchaus noch kommen. Das Phoenix-Projekt wäre z.B. so ein Fall. Gefällt mir eigentlich ganz gut…

          Und das Anleihenkonzept scheint sich tatsächlich großer Beliebheit zu erfreuen, was man an den Zahlen ganz gut erkennen kann.
          Also, wer noch Interesse hat:
          * Phoenix-Apartments* in Hamburg: 5,5% p.a., 18-28 Monate, per Grundschuld abgesichert. Oder nach dem „alten“ Konzept:
          * Wohnen am Volkspark*: Pflegeobjekt in NRW, 5,5% p.a., 13-21 Monate, Nachrangdarlehen

          Gruß, Der Privatier

          • Also bei mir steht in der Mail „Montag um 8:00Uhr“ …
            Da stehe ich morgen am Sonntag lieber später auf — aber es bleibt natürlich dir überlassen 😉

          • Oh ja! Du muss ich mich wohl verlesen haben…
            Normalerweise kommen die Ankündigungen immer am Vortag und da habe ich wohl gedanklich aus dem „Montag“ ein „Morgen“ gemacht.

            Danke, Jürgen für den Hinweis. Da kann ich dann auch länger schlafen… 😉
            Und werde das gleich oben mal korrigieren.

            Gruß, Der Privatier

  67. Am Samstag, den 7.Juli 2018 startet bei Bergfürst wieder ein interessantes Projekt:
    Bingen am Rhein*“ . Hier ein paar Daten zum Projekt:

    * Errichtung von 34 Wohneinheiten in zwei Mehrfamilienhäusern und einem Doppelhaus
    * Feste Verzinsung von 6,4 % p.a. bei einer Laufzeit von 15 Monaten
    * Sicherheit in Form einer Bürgschaft des Gesellschafterehepaares
    * Finanzierungsziel: EUR 750.000
    * Bereits 82 % der Wohneinheiten sind verkauft und rund 38 % der Bauarbeiten abgeschlossen

    Wenn ich es rechtzeitig schaffe, wird das mein nächstes Crowd-Investment.

    Gruß, Der Privatier

    • Tja… das ging mal wieder schnell!
      Habe es zwar nicht so genau mitbekommen, aber inzwischen ist die Finanzierung abgeschlossen. Ich habe gleich heute morgen früh „zugeschlagen“ und habe es insofern noch rechtzeitig geschafft.

      Gruß, Der Privatier

  68. Gerade kam eine Mail von Zinsland rein, Boxit Park Duisburg verschiebt sich bis 30 September, sollte ja übermorgen fällig sein.
    Bin mal gespannt, ob die SSI das Geld
    zusammen gekratzt bekommt.
    Hoffentlich haut es hin.

    • Ja, das ist doof. Ich habe mir aber den Plan angeschaut, wie sie das Geld zusammenbekommen wollen, und das sieht schon recht realistisch aus.
      Also ich bin noch positiv gestimmt.

    • Tja… gehört bei Zinsland ja inzwischen schon fast zur Normalität. 🙁
      Wobei es sich hier ja offenbar „nur“ um eine Verschiebung von ca. 6 Wochen handelt, oder? Da gab es auch schon andere Projekte, die um 6 Monate verschoben wurden.

      Ich selber bin in diesem Projekt nicht beteiligt, war aber an dem anderen Boxit Projekt dabei. Auch da gab es eine Verzögerung, wurde aber am Ende korrekt zurückgezahlt.

      Ich würde mir daher auch erst einmal keine Sorgen machen. Verschiebungen machen zwar immer etwas nervös, andererseits kennt es wohl jeder aus eigener Erfahrung, dass es bei Projekten (nicht nur bei Immobilien) immer wieder zu Verzögerungen kommen kann. Ich denke, diese Ungewissheit muss man bei solchen Investments einfach in Kauf nehmen.

      Gruß, Der Privatier

  69. Wichtiger Hinweis zur Exporo-Bonus Aktion zur Fussball-WM 2018:

    Der 100€ WM-Bonus von Exporo geht in die Verlängerung: Sichern Sie sich noch bis zum 31.07. Ihren exklusiven Neukunden-Bonus auf Ihr erstes Investment über exporo.de.

    Wie Sie die 100€ erhalten, steht weiter oben in der urspünglichen Ankündigung

    Gruß, Der Privatier

    • Und da es schon mehrfach zu Rückfragen gekommen ist, hier noch einmal zur Klarstellung:

      Die Teilnahmebedingungen für den WM-Bonus sind etwas verwirrend. Ich habe mich da beim ersten Lesen auch täuschen lassen. Gerade wenn man den Text auf einem Handy liest, bekommt man schnell einen falschen Eindruck!

      Richtig ist, dass es bei Exporo zwei unterschiedliche Formen von Investments gibt:

      a) Bei den „normalen“ Projekten, die über Nachranganleihen finanziert werden, reichen auch schon 500€ als Mindestinvestment!!

      b) Die Mindestsumme von 1.000€ gilt nur für Projekte, die nach dem neuen Konzept (also über ein Anleihe mit WKN) finanziert werden.

      Gruß, Der Privatier

      • Mir ist beim aktuellen exporo Projekt Kita Winterhude gerade aufgefallen, dass es quasi kein Eigenkapital mehr gibt. Finanziert wird 50/50 Exporo-Anleger und Bankdarlehen. Gehört das jetzt zum neuen Konzept mit Anleihen dazu?
        Im Grunde doch eine risikofreie Gelddruckmaschine für die drei beteiligten exporo-Gesellschaften. Wenn der Plan aufgeht, sind alle zufrieden, wenn nicht, dann wird das Projekt insolvent, die Banken verwerten die Substanz und die Anleihengläubiger bekommen vielleicht einen Rest, wenn sie die Anleihen nicht in Not abgestoßen haben.
        Ist das wirklich besser als ein Nachrangdarlehen, wo der Projekteigentümer wenigstens auch mit 30% Eigenkapital drin steckt?
        Kommt mir zumindest etwas spanisch vor.

        LG Markus

        • Da hast Du gut aufgepasst, Markus! Ist mir gar nicht aufgefallen. 😉

          Ich habe aber auch nicht sooo genau hingesehen, weil für mich das Angebot aufgrund der Kombination von Zinssatz/Laufzeit nicht in Frage kommt. Mir sind allerdings beim schnellen Überfliegen auch ein paar Unklarheiten aufgefallen. Habe ich aber nicht weiter verfolgt.

          Man muss allerdings bei den Überlegungen auch sehen, dass es sich hier um ein anderes Konzept als sonst üblich handelt. Wenn es sonst in der Regel um einen Neubau, Umbau, Renovierung oder auch nur um Aufteilung und anschl. Verkauf geht, handelt es sich hier „nur“ um eine ganz klassische Vermietung: Kauf eines Objektes mit anschließenden Mieteinkünften.
          Was gäbe es da für ein Ereignis, welches den Eigentümer in die Insolvenz treibt? Wohl nur, wenn der Hauptmieter (die Kita) ebenfalls insolvent würde und sich kein geeigneter Nachfolger finden würde. Mag es ja alles geben, halte ich aber für recht unwahrscheinlich.

          Von daher: Dieses Szenario halte ich für nicht sehr wahrscheinlich.

          Gruß, Der Privatier

  70. Bin dabei bei Campus Bornheim sowie Wohnen im Aartal und Wuppertal.
    Die Rahmenbedingungen bei Bergfürst gefallen mit zur Zeit wesentlich besser als bei Exporo und es gibt bei den meisten Projekten halbjährliche Zinszahlungen.
    Mfg

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