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Crowdinvesting in Immobilien: Zwischenbilanz — 16 Kommentare

  1. Hallo, ein sehr schöner Bericht…. ich habe z. Zt. 35 laufende Projekte, eines wurde bereits vorzeitig zurückgeführt… was mich begeistert ist die Einfachkeit wie alles abläuft und der sehr gute Support der Anbieter über den jeweiligen Zwischenstand der Projekte… ich versuche auch soweit wie möglich zu streuen, auch auf versch. Plattformen… die meisten Bedenken habe ich nur was passiert wenn eine Plattform schließen würde und wie man dann sein Geld von den Projektträgern bekommt??
    Grüße Thomas

    • Zunächst einmal wären in einem solchen Fall die Investments defintiv nicht verloren, da die Verträge immer direkt zwischen dem jeweiligen Investor und dem Projektentwickler geschlossen werden. Die Plattformen sind hier immer nur Vermittler.

      Die Plattformen übernehmen aber natürlich auch die ganze Verwaltung. Es dürfte also für alle Beteiligten „etwas“ lästig werden, wenn diese Verwaltung wegfallen würde. Von daher sicher eine unangenehme Situation, die hoffentlich nicht eintritt.

      Gruß, Der Privatier

  2. Noch zu beachten ist, dass es im Ausland höherer Zinsen gibt. Bei Estateguru rund 10-11% bei Laufzeiten bis 18 Monate. Und das bei besserer Besicherung (Eintragung im Grundbuch) während auf deutschen Plattformen nur Nachrangdarlehen o.ä. eingesetzt werden.

    • Hallo Claus

      Können wir bitte noch etwas zu estateguru erfahren? Welches Land, wie registriert man sich, wie wird die Anleihe beim Kauf abgewickelt?
      Danke

    • Ja, diese und ähnliche Hinweise kommen ja mit feiner Regelmäßigkeit.
      Und ebenso regelmäßig antworte ich dann, dass ich selber keine Erfahrungen mit ausländischen Anbietern habe und auch nicht die Absicht habe, solche Erfahrungen zu sammeln.

      Der Hauptgrund dafür liegt in der Tatsache, dass ich mich schon recht schwer tue, die Immobilien-Projekte in Deutschland und von deutschen Anbietern halbwegs hinsichtlich der unterschiedlichen Risikofaktoren zu analysieren. Am Ende entsteht dann ein sehr „subjektives Gefühl“.
      Bei ausländischen Projekt-Entwicklern, die irgendwo im Ausland nach dem dortigen Recht Immobilien bauen/renovieren fehlt mir komplett alles an Informationen, um auch nur zu einem einzigen Punkt eine Annahme treffen zu können.

      Zudem würde ich solche Plattformen (genau wie von Claus geschrieben) auch eher in die Kategorie der P2P-Kredite einordnen. Wobei die Grenzen natürlich fliessend sind und es sicher auch gemeinsame Schnittmengen gibt. Aber der gesamte Bereich der P2P-Kredite ist für mich ein Thema, mit dem ich mich nicht befassen möchte.

      Gruß, Der Privatier

  3. Hallo

    Habe meine erste Abrechnung von Exporo bekommen. Es war nur ein 500€ Test.
    Es wurde abet keine Quellensteuer einbehalten. Jetzt muss ich das dem Amt wieder mitteilen. Das wollte ich mir eigentlich sparen….
    Ist ja einer der Vorteile der Quellensteuer. Wie sind da eure Erfahrungen?

    LG Detlef aus Essen

    • Ja, das ist richtig. Das wird unterschiedlich gehandhabt. Habe gerade extra noch einmal nachgesehen, wie es bei mir in 2017 war:

      * Bei Zinsland werden die Steuern direkt einbehalten und abgeführt. Am Ende des Jahres bekommt man eine Aufstellung (ähnlich einer Steuerbescheinigung), in der alle Investments inkl. sämtlicher Summen enthalten sind, sowie zusätzlich Einzel-Steuerbescheinigungen über jedes Investment.

      * Bei Exporo werden die Steuern nicht einbehalten. Die Auszahlungen erfolgen als Brutto-Summe. Da ich in 2017 nur eine Rückzahlung hatte, kann ich nicht sagen, ob es irgendwelche Zusammenfassungen gibt. Das werde ich dann Ende 2018 wissen.

      * Bei Bergfürst werden die Steuern einbehalten und abgeführt. Es gibt am Jahresende eine Steuerbescheinigung, in der alle Zahlungen einzeln ausgewiesen sind.

      Ich würde ohnehin jedem empfehlen, die Anlage KAP auszufüllen und abzugeben. Mehr dazu im Beitrag über die Anlage KAP: https://der-privatier.com/kap-10-8-3-steuern-auf-kapitalertraege-die-anlage-kap/

      Gruß, Der Privatier

      • Gilt zumindest bei „Bergfürst“ aber nur für die Projekte in DE, bei den ausländischen, z.B. in AT muss man selbst erklären, oder täusche ich mich da?

        Grüsse
        ratatosk

        • Danke für die Korrektur/Ergänzung. Völlig richtig und habe ich übersehen.

          Bei Bergfürst habe ich bisher alle Projekte im Ausland vermieden (aus oben schon erläuterten Gründen). Von daher hatte ich bisher einen solchen Fall noch nicht.

          Bei Zinsland habe ich aber einmal eine Ausnahme gemacht und in ein Projekt in Wien investiert. Österreich ist mir nicht ganz fremd (insbesondere Wien), da ich mich sowohl privat als auch beruflich öfter dort aufgehalten habe. Ein Projekt, welches inzwischen bereits zurückgezahlt worden ist und (natürlich) ohne Steuerabzug! Und ist dann natürlich in der Steuererklärung gesondert aufzuführen.

          Danke für den Hinweis und
          Gruß, Der Privatier

  4. Danke für diesen super informativen Beitrag. Ich hatte ja bisher von Immobilien-Crowd-Investing Abstand genommen, weil ich nicht einschätzen konnte, wie hoch der Anteil der Insolvenzprojekte an der Gesamtmenge sein würde, und ob dieser im Vergleich zu den avisierten Zinsen eventuell zu hoch ausfallen könnte. (Chance-zu-Risiko-Verhältnis). Deine Zahlen geben mir nun eine erste Vorstellung, wie es laufen kann. Auch wenn die Zahlen noch nicht groß genug sind, dass das Verhältnis 1 von 22 geht schief hier als Richtwert angesehen werden kann, ist es doch schonmal eine erste Idee. Ich hatte mich zwar, obwohl ich mich auch recht intensiv mit dem Thema Immobilien-Corwd-Investing befasst hatte, doch zunächst wieder davon abgewandt. Aber vielleicht schaue ich es mir doch noch einmal an.
    Viele Grüße
    Petra

    • Hallo Petra,

      ich erinnere mich noch sehr gut, dass Du damals so nett warst, bei meinem ersten ins Auge gefassten Projekt einmal eine Besichtigung vor Ort zu machen und mir Deine Eindrücke (inkl. Fotos) zu schicken. Damals habe ich das als sehr hilfreich empfunden und mich gegen das Projekt entschieden. 😉

      Eine gewisse Skepsis sollte man sich auch immer bewahren, denn wie ich im Beitrag oben schon angedeutet habe, laufen die Projekte nicht immer so glatt, wie sich die Planer das vorgestellt haben. Das kann sich schon mal zum Positiven auswirken, wenn (wie gerade erst geschehen) ein Projekt 5 Monate früher zurückgezahlt wird und das mit der vollen Zinszahlung, das kann sich aber auch zum Negativen auswirken, so dass sich Projekte erst über den geplanten Termin hin nach hinten verschieben und womöglich auch noch darüberhinaus.
      Wie ich schon im Beitrag geschrieben habe: Nichts für so ganz schwache Nerven.

      Gruß, Der Privatier

  5. Hallo,
    interessant zu lesen.
    Mein Zwischenfazit nach knapp über einem Jahr ist sehr positiv.
    In meiner finanziellen Situation wollte ich mir noch keine echte Immobilie ans Bein binden aber trotzdem vom Boom profitieren. Das klappt bisher ganz wunderbar. Ich finde es eine gute Alternative. Vor allem wenn der Markt kippt, dass man dann einfach nicht mehr neu investieren braucht und man automatisch raus ist aus dem Asset. Auch die Rendite scheint derzeit besser als bei den meisten Vermietungen.
    Ich habe im September 2017 angefangen zu investieren auch mit dem Ziel möglichst schnell ein breites Portfolio aufzustellen um Verluste durch die anderen Projekte auffangen zu können.
    Ich bin seit dem in 29 Projekte auf 9 Plattformen investiert. In kein Objekt mit mehr als 250€. Hauptsächlich Inland, einige in Österreich und 2 in Spanien.
    Von den 29 Projekten ist 1 nach Plan zurück gezahlt und schon 4 vorzeitig (!), keines ist in Verzug oder ausgefallen. Aber gut in Zukunft kann noch einiges passieren…
    Am Anfang habe ich noch alle Angaben ganz genau studiert, mir die Lage genauer anschaut, Preise geprüft, etc. Das wird bei der Masse an Projekten und den geringen Investitionssummen aber einfach zu viel. Ich habe mir dann ein paar Regeln aufgestellt die ein Projekt erfüllen muss. Der Zeitaufwand für die Prüfung eines Projektes ist dann nicht mehr als 15 Minuten.
    Also ich kann nach meinen Erfahrungen solche Investments nur empfehlen.
    Viele Grüße,
    Stefan

    • Hallo Stefan und Danke für Deine Erfahrungen. Schön, dass Du bisher eigentlich ausschließlich positive Erfahrungen machen durftest. Das ist sicher auch nicht unbedingt die Regel.

      Aus deiner Angabe, dass Du bisher nie mehr als 250€ in ein Projekt investiert hast, schließe ich, dass Du bisher noch kein Projekt bei Exporo oder Zinsland hast. Vielleicht wäre ja die aktuelle noch laufende Bonus-Aktion bei Exporo* einmal ein Anlasss, darüber nachzudenken? Es gibt immerhin 100€ Cash-Back. Dazu ist dann allerdings bei Exporo ein Mindest-Investment von 500€ erforderlich. Aber bei dieser Größenordnung hast Du dann schon mit dem Cash-Back bereits eine Rendite von 20%. Und da kommt dann der „normale“ Zins noch dazu.
      Außerdem kommt Exporo momentan beinahe täglich mit einem neuen Projekt*. Die allerdings dann auch genau so schnell finanziert sind. Am besten einfach mal bei Exporo registrieren* und über neue Projekte per Mail informiert werden.

      Wie auch immer: Allen Investoren weiterhin viel Erfolg!

      Gruß, Der Privatier

    • Gerade übrigens gesehen, dass Exporo wieder ein Projekt zurückgezahlt hat. Offenbar ohne dies extra anzukündigen. War aber vom Termin her auch so erwartet. Alles gut! 🙂

      Gruß, Der Privatier

      • Der Vollständigkeit halber: Die Information über die Rückzahlung und die Zinsabrechnung des Projektes „An der hohen Mark“ sind inzwischen auch eingetroffen. Da war die Überweisung wohl schneller als die Mail. 😉

        Gruß, Der Privatier

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