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Gastbeitrag: Ausgleichszahlung des Arbeitgebers zur Vermeidung von Rentenabschlägen — 7 Kommentare

  1. Toller Beitrag eines der geschätzten Autoren unseres Sonderthemas „Was kann ich mit Anfang 50 zusammen mit meiner Steuerberaterin oder meinem Steuerberater noch für meine Rente tun?“ im brandneuen Finanzratgeber „ArbeitnehmerScout“, wo das Thema auch eine wichtige Rolle spielt. Wie immer fantastisch und sehr anschaulich anhand von Beispielen erklärt – für mich „Know How in Bestform“!
    Dr. Reinhard Gabler

  2. Ich möchte mich hier anschließen, wirklich toller Beitrag, inklusive Beispiel und Ablaufplan. Danke an Herrn M.Schmetz und dem Privatier.

    Auch die Frage, ob die über den AG getätigte Ausgleichszahlung nach §187a SGB VI auf zwei Teilbeträge aufgeteilt werden kann, wurde beantwortet.

    Gruß
    Lars

  3. Großartig! Darauf habe ich ebenfalls brennend gewartet. Das hilft mir und hoffentlich auch vielen anderen ein großes Stück weiter!

  4. Ist das steuerlich nicht ähnlich, als ob ich im Jahr der Zahlung der Abfindung selbst eine Einzahlung in die DRV zum Ausgleich von Rentenabschlägen vornehme, um z.B. Einkünfte des Ehepartners auszugleichen oder habe ich hier etwas falsch verstanden ?

    • Falsch verstanden!

      Die Vorteile dieser Variante:
      1. 50% der getätigten AG-Einzahlung sind steuerfrei, die anderen 50% sind vorteilhaft mit der Fünftelregel zu versteuern
      2. die Ausgleichszahlung vom AG kann in Teilbeträgen vorgenommen werden

      Ganz deutlich kommt das beim Vergleich von Lösung 1 vs. Lösung 2 zum Ausdruck.

      Lösung 1: (aufs Beispiel bezogen: Lediger … 80K Einzahlung durch AN)
      „Die restlichen 54.213 € wirken sich steuerlich nicht aus“

      Lösung 2. (aufs Beispiel bezogen: Lediger … 80K Einzahlung durch AG)
      „Von den 80.000 € wirken sich somit lediglich 14.213 € steuerlich nicht aus“

      Ergibt somit ein Delta von 40K! … Und der Hinweis von Herrn M. Schmetz …
      „Ist die Ausgleichszahlung so hoch, dass im Jahr der Abfindungszahlung der steuerpflichtige 50%-ige Anteil den Höchstbetrag der abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen übersteigen würde, so würde es Sinn machen einen Teil der Einzahlungen des Arbeitgebers bereits in einem Kalenderjahr vor der Abfindungsauszahlung zu leisten.“

      Wenn der AG mitspielt, ist das eine prima Möglichkeit die Abfindungszahlung steuerlich noch weiter zu optimieren.

      Gruß
      Lars

      • Danke Lars. Es ist schon erstaunlich, was es immer wieder für Möglichkeiten gibt. Für einen Laien eigentlich nicht zu überblicken, deshalb ist ja auch die Webseite und das Forum soooo hilfreich. Ich bedanke mich.

  5. Vielen Dank für den klar strukturierten Beitrag, der aus meiner Sicht keine Fragen mehr offen lässt.

    Gruß
    The_Doctor

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