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Kap. 5.8: Zwischenbilanz — 5 Kommentare

  1. Hallo Privatier,

    vielen Dank, dass du dich auch an die jungen Leser wendest. Ich habe nur noch 30 Jahre bis zur Rente (bin also nicht mehr ganz so jung) und wünschte, deinen Blog hätte es schon früher gegeben. Aber es ist noch nicht zu spät, die Weichen zu stellen. Als ersten werde ich einen Finanzplan erstellen. Damit das ganze Leben und nicht nur bestimmte Ziele zu betrachten, ist eine gute Idee. So umfangreich hat das noch kein Finanzberater gemacht. Insofern bin ich gespannt auf deine Beiträge zur Rente!

    Gruß,
    folio

    • „Aber es ist noch nicht zu spät, die Weichen zu stellen.“
      Ich denke, Du bist gerade in dem richtigen Alter, die Weichen zu stellen. Wer erst mit 50 anfängt, sich Gedanken zu machen, ist oftmals für viele Dinge wirklich schon ein bisschen spät dran. Und mit 25 hat man einfach (mit Recht) andere Prioritäten.
      Bei meinen Beiträgen zur Rente sollte man aber sicher auch immer im Hinterkopf haben, dass es wohl auch einen Unterschied macht, ob man kurz (bei mir 7 Jahre) vor der Rente steht oder ob es noch 30 Jahre hin sind. Da kann sich vieles ändern…

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo Privatier,

    Steuern mögen als „Kostenfaktor“ wichtig sein, auch Planung oder Steuerung wann Erträge anfallen. Aber ich finde, dieses Thema betonen v.a. deutsche Anleger zu sehr bzw. richten ihre Anlagestrategie zu sehr danach aus. Deshalb gibt es in Deutschland auch keine Aktienkultur. Früher war es z.B. die 1 Jahres-Spekulationsfrist, jetzt die Abgeltungssteuer. Früher war es Steuersparen mit geschlossenen Fonds, jetzt Steuersparen mit Rürup. Die Gesetzgebung wird sich hier vermutlich stärker ändern, als auf dem Gebiet der gesetzlichen Rente, wo ja die Tendenz schon deutlich sichtbar ist, wohin die Reise geht. Mal abwarten, wie die Rendite der Steuersparmodelle am Ende aussehen wird. Trotzdem ist Steuersparen und sei es nur kurzfristig für 1 Jahr das beliebteste Ziel und da kauft man dann die Aktienanleihe, statt die Aktie.
    Investiert in ein Papier einer Bank, statt in ein Unternehmen usw. usf.

    Covacoro

  3. @ Covacoro: Ich sehe das ähnlich. Natürlich ist es interessant, steuergünstige Anlagen zu tätigen. Aber meine Beobachtung ist, dass die Anleger den Verstand ausknipsen, wenn sie das Wort „Steuerersparnis“ hören. Da kann das noch so ein schrottiges Modell sein. Da drehen die durch. Hauptsache Steuern gespart. Und wenn sich die Anlage nur durch Steuerersparnisse trägt – dann gute Nacht.

    Gruß
    JustDoIt

  4. @ Covacoro, @ JustDoIt: Ich will gerne zugeben, dass für mich das Thema „Steuern“ schon sehr wichtig ist und ich immer auch darauf achte, wie sich meine Anlage-Entscheidungen in steuerlicher Hinsicht auswirken.
    Und das kann bei mir auch schon einmal so weit gehen, dass ich Entscheidungen nur aus steuerlicher Sicht treffe (positiv wie negativ). Beispiele aus jüngster Zeit wären hier die Rürup-Versicherung, an die ich ohne die Steuer-Ersparnis ganz sicher nie gedacht hätte.
    Oder auch der Stückzinstrick mit den Aktienanleihen, den ich ohne den steuerlichen Hintergrund nicht kennengelernt und nicht durchgeführt hätte.
    Oder ein Negativ-Beispiel: Ich werde (rein aus steuerlichen Gründen) wohl keine ausländischen, thesaurierenden Fonds mehr kaufen. Aber das ist ein anderes Thema und würde hier zu weit führen. Vielleicht sollte ich da einmal einen gesonderten Beitrag zu schreiben.

    Ob meine Sicht nun übertrieben ist oder ich dabei manchmal über-reagiere ? Ich denke eigentlich nicht.
    Aber insofern bin ich froh, dass ich mit Euch hier (mindestens) zwei kritische Stimmen habe, die sich bei passender Gelegenheit gerne noch einmal melden sollten, so dass andere Leser auch einmal eine andere Sichtweise kennlernen und sich dann selbst eine Meinung bilden können.

    Gruß, Der Privatier

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