Kommentare

Finanzplan im Rückblick – Januar 2018 — 10 Kommentare

  1. Hallo Herr Ranning!

    Das Problem hatte ich auch mal und läßt sich leicht beheben: Ich rechne die voraussichtliche Steuer (27,818% von der Differenz zwischen akt. Tageskurs und Einstandskurs) separat heraus (quasi als Verbindlichkeit) und saldiere dies zu einer neuen Spalte „Wert der Wertpapiere netto“. Dieser Wert geht dann ins Gesamtvermögen ein. Dadurch ersparst du dir solche Überraschungen.

    Durch die Steueränderungen im Rahmen der Erneuerung des Investmentsteuergesetzes wird sich (infolge der ggf. zu zahlenden Vorabpauschale) diese bisher recht einfache Rechenformel leider ändern…

    Schöne Grüße
    Gong

    • „Das Problem hatte ich auch mal und läßt sich leicht beheben.“

      Dass sich das „Problem“ beheben lässt, ist schon klar. Ob es sich allerdings wirklich so leicht beheben lässt, wage ich zu bezweifeln:

      * So habe ich immer einige Papiere, die ich in mehreren Etappen gekauft habe (teils über Sparplan, wie auch im obigen Beitrag). Die müsste ich dann alle getrennt nach Einstandskurs und Kaufdatum verwalten. Ein Durchschnitt reicht da nicht! Oh je…
      * Eine Verrechnung mit evtl. Buchverlusten wäre dann wohl weniger aufwändig, allerdings müsste man dann:
      * zusätzlich auf eine Trennung von Aktien- und sonstigen Gewinnen achten und die Verrechnungsmöglichkeiten mit entsprechenden Verlusten berücksichtigen.
      * Weiterhin werden mir zwar auch 25% Steuern einbehalten, das ist aber nicht endgültig. In den letzten Jahren habe ich immer darunter gelegen.

      Kein Zweifel: Man kann das sicher alles vorher berechnen. Aber: Das ist mir alles viel zu kompliziert!
      Ich habe ja zusätzlich zu der oben gezeigten Grafik eine „Cashflow“-Statistik, aus der ich jeder Zeit entnehmen kann, welche Gewinne und Verluste ich im laufenden Jahr bereits realisiert habe und welche noch geplant sind. Daraus ergibt sich ein Prognosewert für das Jahreseinkommen und damit auch für die Steuer. Und das reicht mir.

      Aber selbstverständlich: Wer es exakter haben möchte, ist mit Deiner Vorgehensweise sicher gut beraten.

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo Peter,

    ja, die liebe Steuer 😉
    Deshalb fahre ich u.a. die Langfrist-Strategie „Nur-so-viel-verkaufen-wie-ich-zum-Leben-benötige“ und lasse ansonsten Gewinne so lange laufen bis meine fundamentalen Verkaufskriterien greifen (und streiche in der Zwischenzeit Dividenden ein) — also: Buy-and-Hold und nichts verkaufen wenn es nicht sein muss.
    Beim Trading (kurz- bis mittelfristig) sieht es natürlich anders aus.

    VG
    Jürgen

  3. Hallo zusammen,
    und ich werde nun mein Depot von vielen Einzelwerte auf ETF´s verlegen.
    Hier bietet ishares gute ausschüttende ETF´s an. Stoxx 600, Dividenden 30 und 100
    sowie verschiedene ETF´s mit gemischten Anleihen. Ich hoffe dadurch die Volatilität
    mehr einzugrenzen als durch einzelne Aktien oder Anleihen.

    Schließlich habe ich noch ein paar Monate zu arbeiten….

    Grüsse
    Maik

    • Also ich habe im diesen Jahr die ersten beiden Ausschüttungen von zwei meiner Aktien Dividenden ETFs bekommen.
      Wenn ich das richtig verstanden habe,
      habe ich nur 70% des Ertrags versteuert (mit 25 % plus Soli), aber
      dafür wurden für mich unsichtbar 15% auf Körperschaftebene für inländische einbehalten und die ausländische Quellensteuer zur Anrechnung war auch nicht mehr dabei.
      Also habe ich jetzt 15% + 0.7*26,375%
      = 30,69% Steuerlast.
      Ich habe in den letzten Jahren ca. 10% meines Depots in ETFs umgesetzt,
      vorher hatte ich nur reine Aktien,
      genau aus den Gründen der Risikostreuung. Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich nicht bei Aktien bleibe. Aber meine BB-Biotech scheint
      jetzt auch ein Fond zu sein, die wurden jetzt gerade fiktiv veräußert.
      Mal sehen was da mit der Ausschüttung
      passiert.

      • „Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich nicht bei Aktien bleibe.“

        Wegen der Steuerlast? Dann bedenke bitte, dass bei Dividenden der Gewinn (aus dem sie ja gezahlt werden) auch bereits auf Unternehmensebene versteuert wurde (Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, etc.). Rechnet man dies alles zusammen, kommt man insgesamt auf eine Steuerlast von ca. 48%.

        Bei Dividenden spürt man dies direkt, bei Kursgewinnen auf Aktien eher indirekt, aber die Kurssteigerungen sind natürlich irgendwie auch mit der Steuerlast eines Unternehmens verbunden.

        Also: Wegen der Steuerbelastung würde ich da keine Änderungen vornehmen.

        Gruß, Der Privatier

  4. @Markus- ja- man zahlt auf alles Steuern

    @Privatier- was meinst Du mit Überraschungen ? Der gesamte Wirtschaftsmarkt hat Überraschungen parat- wenn man hier investiert…

    • @Maik: Lies mal ein bisschen in der Plauderecke (s. Link oben). Vielleicht auch noch ein bisschen weiter, da gibt es noch weitere Kommentare.

      Gruß, Der Privatier

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.