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Mit Zwischenschritt zum Privatier – Teil 1 — 27 Kommentare

  1. Ein sehr nützlicher Beitrag. Danke dafür! Bei mir wird der Schritt zum Ruheständler oder Teilzeitruheständler – je nach Ausgestaltung – noch irgendwo zwischen 11 und 16 Jahren dauern. Daher sind die Vorstellungen über die Folgen derzeit auch noch sehr grob, wenngleich die Richtung glasklar ist. Ich habe bereits vor Jahren vor allem finanziell die Weichen gestellt, damit mir dies auch möglich sein wird. Jetzt aber hinzugehen, und dem (Teilzeit-)Ruhestand täglich entgegenzufiebern, wäre sehr, sehr schlecht. Schließlich würde das „hier und jetzt“ vergiftet und ich würde womöglich in eine Identitätskrise mit meinem Beruf gestürzt. Ganz langsam, stetig und mit viel Geduld wachsen die finanziellen Mittel. Und genauso langsam und stetig wird das Bild über meinen Ruhestand immer klarer. Ich halte die im Beitrag angesprochenen Punkte für die wichtigsten Eckpunkte, über die man sich Gedanken machen sollte, wenn man einen wie auch immer gearteten Vorruhestand plant. Ich versuche, bereits heute eine Meinung zu diesen Punkten heranwachsen zu lassen. So gibt das keinen Stress und ich hoffe, dass es das Risiko, in ein Vakuum zu fallen, deutlich senkt.

    Ich würde mich sehr über weitere derartige Beiträge zu den „weichen Faktoren“ freuen!

    Gruß
    JustDoIt

    • Danke JustDoIt für diese ergänzenden Gedanken, die ich auf jeden Fall bestätigen und auch die Wichtigkeit unterstreichen möchte!

      Ich habe im Bekanntenkreis gleich zwei Beispiele, wo ich leider erleben muss, dass sie sich das „hier und jetzt“ vergiften. Der eine, weil er sich mit allen Mitteln gegen eher harmlose Dinge (z.B. Fortbildung) des AGs wehrt (inkl. verlorener Gerichtsprozesse). Der andere, weil er von Arzt zu Arzt läuft mit immer neuen Krankheiten und Untersuchungen, weil er die „Hoffnung“ hat, einen GdB zu erhalten, um damit früher in Rente gehen zu können.
      Für mich ganz eindeutig falsche Wege! Falsch eingesetzte Energie, mit der man sich nur selber schadet.

      Viel wichtiger wäre es, die Energie auf positive Dinge zu lenken und sich schon einmal gedanklich mit dem „Danach“ zu befassen.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, ich war z. B. schon oft darüber erstaunt, dass gerade die größten Einfaltspinsel oft die größte Kreativität und das größte Durchhaltevermögen an den Tag legen, wenn es darum geht, beim Arzt die Kur „durchzukriegen“, die Frührente „durchzukriegen“, Überstunden zu „ersitzen“, sich um Querschnittsaufgaben zu drücken und was weiß ich noch alles. Sind nicht ausschließlich Drückeberger. Aber viele. Und die haben dann Energie ohne Ende, sind aber nicht in der Lage, 100 EUR monatlich auf ein Sparbuch zu bringen, weil ja alles so knapp sei.

  2. Interessanter Beitrag, danke 🙂

    Auch ich plane ein Austesten der arbeitsfreien Zeit, indem ich ein oder mehrere Sabbatical-Zeiten einlegen werde. Damit reduziere ich meine Arbeitszeit und kann austesten, wie sich meine geplanten Aktivitäten als Privatier anfühlen (Enkelbetreuung, Ehrenamt und Nachgehen diverser Hobbys).

    Daneben kann ich auch unsere Ausgaben unter Echtbedingungen erfassen.

    Auch interessant zu sehen wie mein Partner mit „Pappa ante Portas“ zurecht kommen wird 🙂

    Ich schließe mich JustDoIt an, finde die weichen Faktoren spannend.

    Liebe und läuferische Grüße aus der Quadratestadt

    • Das wären natürlich schon (beinahe) unglaubliche Voraussetzungen, wenn man einen AG hat, der einem „ein oder mehrere Sabbatical-Zeiten“ zugesteht. Und ich denke, wir reden ja hier nicht nur von ein paar Tagen, sondern von längeren Phasen.
      Wenn es so ist: Ideal! Eine ganz hervorragende Gelegenheit, einmal einen echten Test für alle Fragen, die sich so ergeben, durchzuführen.

      Im Grunde habe ich das (im gaaanz kleinen Rahmen) genau so erlebt, weil ich ein/zwei Jahre vor meinem Ausstieg Kurzarbeit machen musste/durfte: Jede Woche mind. einen, manchmal zwei Tage frei. Viele haben über den Gehaltsverlust geklagt – ich fand es einfach nur herrlich. Eine weitere Bestätigung für meinen damals noch geplanten Schritt.

      Gruß, Der Privatier

      • Ich bin 59, jetzt in Altersteilzeit.
        Aber seit vielen Jahren zuvor nutze ich meinen Resturlaub einfach mittwochs.

        Natürlich habe ich keine 52 Urlaubstage, sondern 30. Deshalb geht das auch nur etwa ein halbes Jahr lang: Weihnachten – Neujahr macht ja auch ein paar Tage. Und in Wochen mit weniger als 5 Arbeitstagen nehme ich auch keinen Urlaub. Betriebsschließungen (Donnerstag Feiertag..) regele ich vom Zeitkonto aus.

        Aber eine 4-Tage-Woche mit freiem Mittwoch hat schon was, für ältere Herren. Arbeitsmäßig verpasse ich kaum was bis nichts.. aber solche 28h-Wochen (IG Metall-Vertrag: 35) helfen bei der Work/Life-Balance ;^)

      • Ich kann das nur bestätigen: Ein freier Tag in der Woche ist schon ein kleines Geschenk!
        Wie man das organisiert, ob über Urlaub oder Gleitzeit muss man ausprobieren. Aber gerade bei einem 35h-Vertrag kann man sich leicht jeden Tag ein kleines Überstunden-Kontingent sammeln, was man dann an einem Tag ausgleicht. Und wenn es nur alle 2 Wochen ist.

        Gruß, Der Privatier

  3. Hallo zusammen,
    intressante und wichtige Diskussion. Ich bin gespannt was noch für Beiräge kommen.

    Ich „mußte“ mit 57 aussteigen. Doch bevor ich den AHV unterschrieben habe, wurde gerechnet, gerechnet, gerechnet. Ich empfehle jedem seinen eigenen Finanzplan zu entwerfen, denn nur wenn man „seinen“ Plan versteht, beruhigt er auch.
    Der Pkt. 1 relativiert sich dann Zug um Zug -sorry- Kalkulation für Kalkulation. Dann sieht man auch welches Risiko man eingeht, wenn man mit 63 die volle Altersrente bekommen >muß< und es deshalb dann eine Schwerbehinderten-Rente sein muß. Dann jagt man dem GdB 50% nach. Das beruhigt nicht, sondern ganz im Gegenteil.
    Aber es hat auch was gutes. Man ändert den Plan auf volle Rente mit 67+x und erkennnt sofort die Machbarkeit und ist evtl. auch schon fertig mit dem "privatisieren".

    Beruhigt von Pkt.1 kann man dann den Pkt.2 durchspielen. Es gibt viele Dinge die man tun kann. Aus eigener Erfahrung empfehle ich ehrenamtliches soziales Engagement. So erhält man Anerkennung und Achtung statt Gehaltszettel, hat keine Langeweile und Spaß an der neuen "Arbeit". Somit wären auch die Pkt. 3 und 4 besprochen.

    Das klingt jetzt sehr einfach, ist es aber nicht. Ich berichte "life" aus dieser Phase. Dazu muß man aber suchen, nachdem was einem wirklich Freude macht und auf Dauerhaftigkeit ausgerichtet ist. Und dabei kann es dann auch mal nicht passen – macht nichts. Wie hören wir in der Werbung "Mach es zu Deinem Projekt". Und das ist dann echt ein großes und wichtiges Projekt.

    • Danke für die Schilderung Deiner Erfahrungen, Mr. Excel! Die ich im Übrigen komplett bestätigen möchte.

      Wenn ich mir aber den letzten Absatz ansehe, möchte ich doch gerne ergänzen, dass es vielleicht noch besser wäre, wenn man mit der Suche nach dem, was einem Freude bereitet, nicht erst beginnt, wenn man mit der Arbeit aufhören „muss“, sondern nach Möglichkeit schon deutlich eher.

      Meine eigene Sicht war (und ist) sogar eher anders herum: Die vielen Dinge, die ich gerne machen wollte, haben mich dazu gedrängt, mit der Arbeit aufzuhören.

      Aber es macht natürlich auch einen Unterschied, ob man aufhören muss (das kommt auch mit Vorahnungen dann doch immer plötzlich) oder ob man jahrelang freiwillig darauf hin arbeitet.

      Aber, wie ich schon im obigen Beitrag geschrieben habe: Das Ende der Arbeit kommt früher oder später für (fast) jeden. Es wäre daher ohnehin ganz nützlich, sich neben der Arbeit auch einmal um andere Dinge zu kümmern. Auch hier muss ich allerdings gleich wieder eine Einschränkung machen: Mir ist sehr wohl bewusst, dass manch einer weder Kraft noch Zeit findet, neben der Erwerbsarbeit und den Aktivitäten mit der Familie und/oder an Haus und Hof noch weitere Interessen zu entwickeln und zu pflegen.

      Gruß, Der Privatier

      • Ja, das ist prinzipiell richtig. Je früher man sich darüber Gedanken macht,
        umso besser.
        In meinem Fall kam überfallmäßig die Abbauwelle. Und dann meint man,
        wenn man erfolgsmäßig oben schwimmt, es trifft die anderen – mich
        ja sicherlich nicht. Und plötzlich hat man einen Termin in der Personalabteilung.

  4. Hallo Privatier,

    wie gewohnt eine schöne Übersicht.

    Zu 1: Ein vielleicht attrativer weiterer Effekt für den einen oder anderen mag sein, dass man bei Halbtagsarbeit wieder unter dei Sozialversiherungsgrenze fällt und in der GKV versichert wird. Das geht aber nur bis zu einer Altersgrenze von – IMHO – 55 Jahren.
    Noch einer: 1 Jahr arbeiten und 1 Jahr Pause lassen mehr Steuern anfallen als 2 Jahre dei Hälfte zu arbeiten.

    Ein anderer Aspekt: Wenn ich absehen kann, dass ich nicht mehr allzu lange säen muss, um ernten zu können: warum soll ich wie ein Wahnsinniger weitersäen, um dann nur noch zu ernten. Ist es nicht besser, schon jetzt beides zu verbinden. Das kommt natürlich auf die Vorlieben und möglichen Teilzeitkonditionen an. Ich würde gerne viel freie Zeit am Stück (genauer in zusammenhängenden Stücken von 2-3 Monaten) haben wollen. Eine Halbtagswoche fände ich nicht sonderlich attraktiv.

    Gruß
    os

    • Danke für die ergänzenden Aspekte hinsichtlich KV und Steuern, wobei mir ganz besonders das Bild vom Säen und Ernten gefallen hat!

      Gruß, Der Privatier

    • Viel freie Zeit am Stück wäre natürlich cool. Lässt sich leider nicht in jedem Beruf umsetzen mit den 2-3 Monaten bzw. es wäre für den Arbeitgeber auch unzumutbar. Ich würde das deshalb nicht machen wollen, obwohl ich sogar grundsätzlich die Möglichkeit dazu hätte. Bei Teilzeitbeschäftigung läuft man natürlich unter Umständen Gefahr, dass sich das Arbeitsvolumen nicht proportional zur verringerten Arbeitszeit verringert. Das spricht wieder für einen Schnitt und fertig.

  5. Hallo Zusammen,

    zu dieser interessanten Diskussion muss ich auch noch meinen Senft abgeben-
    ich denke es ist auch noch ein großer Unterschied ob man den Schritt zum Berufsausstieg selber will oder man wegsaniert wird, ebenso ob der Beruf Spaß gemacht hat oder nur Broterwerb war. Außerdem spielt auch die Selbsbestätigung eine
    große Rolle, mit der werde ich keine Probleme haben, weil ich mir immer sagen
    werde, super ich habe es geschafft mit 50, 55 oder wann auch immer.. nicht mehr arbeiten zu müssen. Das schafft sicher nicht jeder..

    • Richtige Anmerkungen, Rocky!
      Der „Wegsanierte“ hat ja kaum eine andere Wahl, sich über irgendwelche schrittweisen Alternativen Gedanken zu machen. Er steht von heute auf morgen auf der Straße. Aber genau deshalb, weil dies heute JEDEM jederzeit passieren kann, ist es umso wichtiger, sich nicht erst Gedanken über meine Punkte 1-4 im Beitrag zu machen, wenn es zu spät ist. Sondern sofort, immer und permanent. Man könnte die Ergebnisse schon morgen brauchen…

      Und die „Selbst“-Bestätigung ist sicher auch ein wichtiges Element, solange es Dir denn reicht, wenn sie nur von Dir selbst kommt. Viele Menschen brauchen (bewusst oder unbewusst) eine Bestätigung von außen. Und da sollte man als Privatier nicht allzu viel erwarten. Um es einmal vorsichtig auszudrücken.

      Gruß, Der Privatier

      • Aus eigener Erfahrung kann ich allen nur empfehlen auch auf kleinste Signale zu achten. Sobald ein Personalabbau andiskutiert wird oder die Verhandlungen mit dem Betriebsrat angekündigt werden, sollte jeder starten. Die Hoffnung, dass es andere trifft, weil man selber wichtig ist (auch wenn es sogar stimmt), trügt. Zum Schluss zählt die Zahl der „Wegsanierten“. So hat man dann etwas mehr Zeit für das „eigene Konzept“.
        Sollte man es dann nicht brauchen : gut, man wäre gerüstet gewesen…
        Oder man erkennt welche Perspektive sich bietet und will dann abgebaut werden und geht mit Angeboten in die Verhandlung mit der Personalabteilung.

  6. Da teilweise die Anregung für diesen Beitrag von mir gekommen ist, schreibe ich mal was.
    Werde ab Juli 2016 nur noch 18 Stunden pro Woche (im Schnitt) arbeiten.
    Verteilt auf 2 Tage pro Woche á 8 Stunden. Alles 4 Wochen 3 Tage.
    Mir sind auch die oben genannten Gründe für diesen Zwischenschritt durch den Kopf gegangen.
    Darum werden die nächsten Jahre ein Test für diese „Sorgen“.
    Wird nicht länger als 3,5 Jahre sein, sonst bekomme ich ja nicht das „volle“ Arbeitslosengeld.

    • @Kurti. Was meinst du mit „vollem“ Arbeitslosengeld?
      Zur Berechnung des ALG werden doch nur die letzten 12 oder auf Wunsch 24 Monate herangezogen, wie kommst du da auf 3,5 Jahre.

      Fragende Grüße

      • Grundsätzlich richtig. Aber keine Regel ohne Ausnahme.

        http://www.masgf.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.220585.de
        Gibt es Ausnahmen für Teilzeitbeschäftigte?

        Es gibt Ausnahmen, wenn Sie nach einem zusammenhängenden Zeitraum von sechs Beschäftigungsmonaten innerhalb der letzten 3,5 Jahre vor der Entstehung des Anspruches Ihre Arbeitszeit nicht nur vorübergehend durch Teilzeitvereinbarung um mindestens fünf Stunden vermindert haben und die verbliebene Arbeitszeit weniger als 80 Prozent der durchschnittlichen regelmäßigen Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten betragen hat. Dann bleibt der Zeitraum mit der verminderten Arbeitszeit bei der Bildung des Bemessungszeitraumes außer Betracht. Es wird in der Regel auf das Arbeitsentgelt davor (mit der höheren Arbeitszeit) zurückgegriffen.

        http://dejure.org/gesetze/SGB_III/150.html

        Man muß aber die Arbeitsagentur aber darauf hinweisen.
        UND man muß sich aber dann dem Arbeitsamt für eine Vollzeitstelle zur Verfügung stellen. Sonst gibt es ALG1 nur anteilig. Also, bei 30 von 40 Stunden nur 3/4 ALG1.
        Bei 20 nur 20/40 = die Hälfte usw.

        Hoffe das ist alles so korrekt und ich habe nichts übersehen und es ist noch alles so, wenn ich dann aussteige.
        Angewiesen darauf wäre ich aber sowieso nicht. Aber nach über 35 Jahren „einzahlen“…

  7. Dieses aus meiner Sicht sehr wichtige Kapitel habe ich in Ihrem Buch vermisst. Herzlichen Dank für diese wichtigen Punkte auf dem Weg zum Privatier. Hier kurz mein Weg als Fallbeispiel:

    Ich wurde selbst unfreiwillig vor 13 Jahren zum Teilzeit-Privatier. Die Pflege für zwei mir nahestehenden Angehörige zwang mich von heute auf morgen meine Arbeitszeit und Gehalt auf 10% zu reduzieren. Dank meines Arbeitgebers konnte ich einen Zusatzvertrag dazu vereinbaren, der die Modalitäten im Detail abklärte.
    Solch einen schriftlichen Vertrag halte ich für sehr wichtig, denn ich musste ihn mehrmals in den Jahren meinem Arbeitgeber wieder bewusst machen.

    Da ich durch die Pflege komplett ausgelastet war, kamen Fragen nach Sinn, Spaß und Situation erst gar nicht auf. „Wat mutt dat mutt“ war die Devise.
    Das Kapital war kein Problem, denn durch meine Pflegearbeit habe ich monatlich ca. 6000€ Kosten für externe Altenpflege effektiv gespart. Hätte ich statt zu Pflegen in meinem Beruf weitergearbeitet, wären alle familiären Reserven heute für die Bezahlung der Pflege aufgebraucht.

    Nachdem vor 5 Jahren meine Angehörigen verstarben, habe ich meinen Teilzeitvertrag mit meinem Arbeitgeber nicht aufgestockt. Die Pflegearbeit hatte bei mir gravierende Spuren in Gesundheit und Psyche hinterlassen. So bin ich langsam in meine neue Lebenssituation als Privatiers gekommen und habe den früheren Job fast abgehakt und genieße jetzt meine Freiheit in vollen Zügen.
    Da auch mein Arbeitgeber mich seit 3 Jahren anscheinend vergißt – da er mich nicht mehr zur Ableistung eines Arbeitsblocks auffordert – sitze ich das ganze jetzt einfach aus. Bei der nächsten Arbeitsaufforderung bringe ich meine Kündigung zur Vorlage gleich mit – falls er mich nicht vorher selbst kündigt. Eine eventuelle Mini-Abfindung auf 10 Jahre Teilzeit zu 10% ist mir egal.
    Meine Kapitalreserven befinden sich noch auf demselben Stand wie vor 13 Jahren. Und ich habe nur noch 6 Jahre bis zur entsprechend meiner beruflichen Laufbahn mageren staatlichen Rente mit 63.
    Angst machen mir nur noch der Euro und Europa!

  8. @Kurti und @Watt mutt dat mutt:
    Ich bin doch positiv überrascht, wie flexibel manche Arbeitgeber doch scheinbar sind, was die Gestaltung der Arbeitszeiten angeht!!
    Das habe ich „in meiner Zeit“ so nicht kennengelernt und ich fürchte, dass das sicher immer noch nicht den Normalfall widerspiegelt.

    Trotzdem: Es macht auch Mut, sich einmal mit dem AG auseinander zu setzen und nach Alternativen zu fragen. Manchmal ist vielleicht erst ein gewisser Zwang nötig (wie bei ‚Watt mutt dat mutt‘), der beide Beteiligten dazu zwingt, nach einer Lösung zu suchen und diese dann auch zu finden.

    Danke für die Schilderung dieser Erfahrungen.

    Gruß, Der Privatier

    • Mein Tipp für Alle, denen das Leben als Privatier langweilig und sinnentleert vorkommt:

      Was immer Du selbst für Dich erreichen und schaffen möchtest, mache es mit eigener Hand selbst aus vollem Herzen!

      Das bringt Dir am Ende die Qualität zusammen mit der ersehnten inneren Zufriedenheit, die Du als Angestellter vermisst hast. Zudem spart es unnütze Ausgaben incl. aller Steuern und Abgaben die Dein Erspartes auffressen.

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