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Top oder Flop – Folge 26: Mitteilungspflicht nach AWV — 3 Kommentare

  1. Auch ich habe versucht, dieser Meldepflicht nachzukommen.
    Auf meinen Antrag zur Mitteilung einer Meldenummer per Email an szawstat-dtazv@bundesbank.de erhielt ich prompt eine Antwort mit folgendem, evtl. auch für andere hilfreichen Hinweis:
    quote
    … (können) Privatpersonen, die nur gelegentlich Zahlungen an Ausländer leisten oder von diesen erhalten, bei Überschreitung der Meldeschwelle von € 12.500,00 ihre jeweilige Meldung …
    ausnahmsweise telefonisch unter der kostenlosen Hotline 0800 1234 111 (aus dem deutschen Festnetz) oder über die (gebührenpflichtige) Sammelnummer 06131 377-4790 bzw. schriftlich per E-Mail an szawstat-private@bundesbank.de erstatten, wofür folgende Angaben benötigt werden:
    – Name und Anschrift des Meldepflichtigen
    – eingehende oder ausgehende Zahlung
    – Zahlungszweck (z.B. Erbe/Erbschaft, Grundstückskauf, etc.)
    – Meldemonat
    – Land
    – Betrag
    – nur für Wertpapiergeschäfte: ISIN/WKN, Nennwert oder Stück, Bezeichnung der Wertpapiere, Emissionswährung
    unquote
    Durch die Meldung per Email habe ich jetzt auch einen Beleg.

    • Danke für den Hinweis. Die Email-Möglichkeit gab es wohl damals (noch) nicht. Oder ich habe sie übersehen?
      Noch einfacher wäre ja eigentlich ein Online-Formular mit den entsprechenden Feldern und am Ende eine Bestätigung an die eigene Email-Adresse. Fertig. Könnte ganz einfach sein…

      Gruß, Der Privatier

  2. Hallo Privatier,

    mir erging es ähnlich wie Dir.
    Ich habe einen höheren Betrag auf ein Festgeldkonto, gebunden für ein Jahr, bei einer Bank in Luxemburg überwiesen. Meine Bank schrieb mir die oben angegebene Telefonnummer, 0800 1234 111, in den Buchungstext.

    Die Hotline war überlastet, bat aber elektronisch um Angabe einer Rückrufnummer.
    Der Rückruf kam dann auch nach kurzer Zeit. Die Dame war relativ kurz angebunden, fragte nach der Dauer des Festlegung und meinte, ein Jahr wäre kurzfristig, ich müsse das nicht melden…

    Insgesamt ein schönes Beispiel für überflüssigen Bürokratismus.

    Viele Grüße, Hardy

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