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Kap. 6.2: Renteninformation und Versicherungsverlauf — 8 Kommentare

  1. Ich schließe mich dem Author an und empfehle jedem ab 50 eine Kontenklärung durch zu führen und die Antwort der RV genauestens zu prüfen und ggfls. Korrekturen zu beantragen. Aus eigener Erfahrung mußte ich feststellen, dass auch die Arbeit in einem großen Konzern nicht sicherstellt, dass dort richtig angemeldet wird. Und dann wundert man sich wenn plötzlich Monate fehlen.
    Also : die Mutter aller eigenen Gedanken zur Rente heißt : Kontenklärung

  2. Nun zu einem 2. Tip : der Rentenberater
    In jeder größeren Stadt gibt es eine Niederlassung der RV. Dort beantragt man einen Termin und kommt dann relativ terminnah auch dran . Ohne Termin geht es auch – nur kann es dann zu eienr Wartezeit kommen. Die Damen und Herren kennen sich sehr gut aus und haben auch alle Daten zur Verfügung und können auf Basis der eigenen Daten dann gezielt informieren und antworten.
    Ich habe es für mich zur Praxis gemacht nach jeder persönlichen Änderung + 2 Monate zur Beratung zu gehen. Also : vor dem Ausscheiden oder Stellenverlust, danach, anch dem Dispositionsjahr, nach der ALG-Phase, nach der Privatierphase,
    dann einige Monate vor einer jeden Entscheidung über einen Rentenantrag :
    Also : Rente mit 60, schwerbeh. Rente, Rente mit 63 usw.
    Warum der Aufwand ?
    Da durch die unterschiedlichen Ereignisse sich Besonderheiten ergeben können, auf die man dann mit dem entsprechenden Wissen reagieren kann.

  3. Nochmal einen halben Rentenpunkt rausgeholt

    Obwohl ich den Versicherungsverlauf schon einmal hatte klären lassen war der RV-Beraterin bei einem späteren Gespräch aufgefallen, dass meine ersten Berufsjahre noch nicht als „Ausbildungszeit“ erfasst waren. Zwar waren die Beitragszeiten korrekt erfasst, aber eben nur mit der Ausbildungsvergütung (i.d.R. unter dem Jahresdurchschnitt). Mit Einreichung des Ausbildungsvertrages und dem Prüfungszeugnis wurden diese Zeiten einfach besser bewertet.

    • Sehr guter Hinweis! Vielen Dank.
      Ich werde diesen Punkt mal auf meine Liste setzen, um da später ggfs. einen gesonderten Beitrag drüber zu schreiben. Hier in den Kommentaren wird so etwas meist nicht so wahrgenommen.

      Danke und Gruß,
      Der Privatier

  4. Hallo mal wieder.
    heute mal eine Frage zur Rente und Steuerklassen.
    Wenn ich vor der Rente die Steuerklasse von 3 auf 5 ändere (da meine Frau noch arbeitet), bekomme ich dann weniger Betriebs- bzw. gesetzliche Rente ?
    Gruß
    Lothar

  5. Moin Lothar,

    bei der Rente musst du auch wählen (verheiratet) zwischen Steuerklasse 3,4 oder 5. Bei Steuerklasse 5 hast du keinen Freibetrag und somit zahlst du Lohnsteuer. Du wirst dann bei deiner jährlichen Einkommensteuererklärung weniger nachzahlen.
    Deine Frau kann dann die Steuerklasse 3 wählen und zahlt monatlich weniger Lohnsteuer oder alternativ beide die Steuerklasse 4, ist identisch mit Steuerklasse 1 somit geringerer Freibetrag.
    Dies gleicht sich bei der jährlichen Steuerklärung alles wieder aus. Ist also Geschmakssache wie ihr dies gestaltet oder frage mal bei deinem Steuerberater mit den realen Einkommen nach, was sich kurzfristig am besten ist, um den Staat keinen Kredit zu geben,
    Mit freundlichen Grüßen

    • Ergänzen möchte ich noch, dass sich die Wahl der Steuerklasse höchstens (wenn überhaupt) auf die Auszahlung von Betriebsrenten auswirkt. Bei der gesetzlichen Rente erfolgt bei der Auszahlung KEIN Steuerabzug. Dennoch unterliegt die gesetzl. Rente (teilweise) der Steuerpflicht! Ist dann im Rahmen der Steuererklärung ggfs. nachzuzahlen.

      Ansonsten gilt, was AKK schon geschrieben hat: Steuerklassen sind nur für die monatlichen Steuerzahlungen des laufenden Jahres von Bedeutung. Am Jahresende bzw. mit Steuererklärung/-Bescheid spielen Steuerklassen keine Rolle.

      Gruß, Der Privatier

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