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Plauder-Ecke (Teil 9) — 235 Kommentare

  1. Na gut, fange ich (62) mal an und stelle meinen Finanzplan bis end-of-life zur Diskussion. Dieses Wochenende noch mal gründlich überdacht.
    Rente: durch Versorgungsausgleich und Abschläge ziemlich reduziert (auf 42.4262 pEP). „Eckrente“ (45 pEP) soll aber schon sein, also:
    2018: 15932€ freiwillig eingezahlt (bringt 2.031 pEP mehr).
    2019: wenn der Steuerbescheid für 2018 ausfällt wie erwartet, nochmal 19725€ (jeweils am Limit Sonderaufwand Altersvorsorge kalkuliert, bringt ca. 2.4 pEP mehr). Aug.2019 ist Rente fällig, dann hat der V0210-Bescheid ausgedient.
    2020: gehe ich auf V0060, geplant 17 Monate Höchstbeitrag (5 mo rückwirkend für 2019, Rest für 2020 – bringt ca. 2.8 EP ab Regelalter Jun.2022). Zweck: das zvE im Jahr der Abfindung zu minimieren, um also ein Gutteil der Beiträge aus Steuererstattungen zu finanzieren.
    Das Risiko, vor Amortisation der frw.RV-Beiträge (253mo) zu sterben, lässt mich kalt. Tot ist tot. Der Rest war halt eine Spende für die Versichertengemeinschaft.

    Betriebsrente: nachdem ich durch die frw.RV-Beiträge eigentlich schon überversichert bin, plane ich Bezug in 10 Jahresraten (brutto ca. 6000€/yr) ab 2021. Doppelt KV-pflichtig, wenn die Rechtslage sich bis dahin nicht geändert hat. Wird investiert, wo jeweils gerade erfolgversprechend.

    Wertpapierdepot: da traue ich mir keine Vorhersage zu. Ich beobachte die Märkte, und entscheide danach. Anleihen, ETFs, Aktien.. am besten von allem etwas, breit diversifiziert. Best effort. Gerne auch mal ein wenig hi-yielder wie A1J5K8 Summit Midstream Partners, 15% Bruttorendite, „take the money and run“ 🙂

    • Zu Summit Midstream Partners ($SMLP), das sollte schon mit der nächsten Quartalsdividende gut anfangen: Record date ca. 7.11.2018, pay date ca. 14.11.2018.
      Es bleibt spannend…

      • Hast Du die Summit Midstream Partners schon im Depot?
        Falls nein, solltest Du Dich dringend einmal über die steuerliche Behandlung von Limited Partnerships informieren!! Ich selber kann da nicht viel zu sagen, da ich irgendwann einmal nur wenige Sätze zu dem Thema gelesen habe und mir vorgenommen habe, so etwas auf keinen Fall im Depot haben zu wollen!

        Aber Du probierst ja gerne mal was aus… 😉

        Gruß, Der Privatier

          • Danke für den Hinweis! Ich habe noch eine knappe Woche Bedenkzeit, bis 1k Liqui, aber ich werde das wohl trotzdem probieren.
            Nur in der Praxis habe ich schließlich auch die Unterschiede zwischen griechischer (0%) und portugiesischer Quellensteuer (37.5%) auf Staatsanleihen kennengelernt…

          • Zitat: „Alternativ solltest du zuerst nur eine kleine Tranche kaufen und die erste Dividendenabrechnung abwarten. Anhand der Abrechnung kannst du dir dann deinen tatsächlichen Nettoertrag errechnen und dich entscheiden, ob du die Position trotz der Steuerthematik weiter aufbauen willst.“

            Genau das habe ich ja vor.

          • Habe ich mir schon gedacht. 😉 Aber die Warnung gilt ja auch für alle, die hier mitlesen!

            Gruß, Der Privatier

  2. Hallo suchenwi
    Was würde ICH machen ???
    A) pRP klingt nach einen guten Plan , wenn A1) Amortisationsrisiko
    dich wirklich kalt lässt A2) Du die Spendengefahr an
    Versichertengemeinschaft gegenüber Spendenwunsch Nachwuchs vorziehst .
    ( Also Spendenwunsch Nachwuchs vs. Steuervorteil GRV Einzahlung )
    A3) Alle Steuerlichen Auswirkungen überprüft wurden .
    Zu A2) Würde ich aber als Selbstschutz , bis ca. 45 pRP/DS Rentner
    vermutlich genauso machen ( Safty First ) .

    Zu B ) Depotaufbau ??? für Nachwuchs/Sonderfall
    Da wohl bei mir , nochmal genauere Kontrolle , des umgebenden
    Personenkreises ( Also bei Dir , die Girlies , Ehefrau ??? )
    ??? Könnten die nicht ggf. IHRE Freibeträge ( 801 Euro ) evt.
    besser selber ausschöpfen ??? ( also ggf. 2* ca. 25k Kap. Stock )
    Warum denn warten bis dich das kalt lässt .
    Haben Die doch dann evt. auch ein kleines Zusatztaschengeld ???
    Manchmal ist doch mit warmer Hand , viel netter .
    Und wenn Du da den Verwalter machst , könnte das doch für die
    Girlis evt. auch Arbeitserleichternd sein ??? Ändert sich ja
    evt. nicht wirklich was , außer der Eigentümer .
    Aber gut , muss natürlich jeder für sich selber entscheiden .

    C) Anstelle meine Sparleistung weiter höher zu schrauben , würde ich
    wohl auch ein wenig auf Sparleistungen verzichten , und evt. mehr
    ins Pralle Leben anlegen . Quasi Besuch eines netten Bodensee Lokales
    mit Aussicht auf den See mit Option sich beim Mittagstisch , den Wanst
    vollzuhauen , um anschließend noch einen kleinen Spaziergang zu machen .
    Quasi AUSGEBEN in der LOKALEN Wirtschaft ………………………….
    ( Warum denn in der Ferne schweifen , wenn das Gute doch so Nah ist )
    Das üben der Sparleistung , würde ICH wohl erst bei Bedarf machen .
    Bis dahin , Überall etwas hin , einen Teil VERBRAUCHEN …………….

    Du wirst schon das Richtige für dich wählen .
    Viel Erfolg LG Det

    • Hallo Det,
      auf dem Sterbebett werde ich mich wohl kaum grämen, dass die frw. RV-Beiträge noch nicht amortisiert sind… 🙂
      Es ist halt eine Versicherung auf Langlebigkeit. „Gehedget“ wird sie dadurch, dass ich die bAV von geplant monatlich auf 10 Jahresraten umstellen will (wenn die Raten nach dem Tod nicht mehr gezahlt werden sollten, kann ich auch alles auf einmal anfordern, muss aber max.10 Jahre KV+PV dafür zahlen), also quasi ein Kurzlebigkeits-Lock-in.
      Zusammen machen die frw.Beiträge ca. 1/4 meiner Altersersparnisse aus, der Rest wird eh investiert und zuletzt vererbt. Nebenzweck ist auch, das zvE zu minimieren und durch KAP-Günstigerprüfung auch die KESt+Soli+KiSt 😀

      Wenn meine Töchter Geld brauchen, kriegen sie es als „griechischen Kredit“ (0% Zins, ohne Fälligkeitstermin). Ob sie Depots eröffnen, müssen sie selber wissen. Vielleicht kann ich ihnen zu Weihnachten von meinen Erfahrungen berichten.

      Sparen ist bei mir halt ein langjährig gelernter Lebensstil, und gefällt mir inzwischen besser als Sachen kaufen, die man eigentlich doch nicht braucht (von z.B. DVDs, CDs, Modellbahn/-autos habe ich gepflegte Sammlungen, die aber nicht erweitert werden). Badischer Hausmann eben.

      • Zur betrieblichen Versorgung:

        das SAF Kapital das bis 2004 erworben ist ja ausgelegt auf einen Verrentungsfaktor von 170, so was gibts NIE wieder das ist gigantisch gut, danach das Kapital hat einen Faktor von ca 430, d.h. mit dem SAF Kapital ist man schon nach ca. 14 Jahren im grünen Bereich und danach dann bis R.I.P., 14 Jahre ist ja nicht so weit von 10 Jahren entfernt …. zwischenzeitliche Erhöhungen kommen auch noch dazu.

        • Hallo zottelbaer,
          ich weiss (wobei meine Versorgungsprognose von 2015 für BSAV-Verrentung einen Faktor von 363 ausweist: 13673 Kapital, oder 37.69/mo).
          Aber das sind „geschenkte Gäule“, werden natürlich gern genommen, sind aber nicht als Altersvorsorgeaufwand absetzbar.
          Ich hatte versicherungsmathematisch so kalkuliert: was, wenn ich deutlich weniger als 170 Monate erlebe? Überversichert bin ich bei der GRV schon, dann doch besser die ganze bAV in die Erbmasse für meine Töchter einlocken…

          • Kann mann mal sehen wie das explodiert, ich beziehe seit 01/18 und da war der BSAV Wert schon auf 430, weniger wird das sicher nicht, habe mir SAF verenten lassen und BSAV in 3 Raten auszahlen lassen. Falls ich die 170 Monate nicht schaffe „so what“

          • In meiner Prognose steht „ohne Hinterbliebenenleistung“ (geschieden), vielleicht macht das den Unterschied.
            Klar, tot ist tot, aber ich versuche eben auch die Erbmasse zu optimieren, für verschiedene mögliche Fälle. In Altersteilzeit hat man ganz viel Zeit… und über die Modalität festlegen muss ich mich erst nächsten Sommer.

      • Hier scheint es sich wohl um spezielles Insider-Fachsimpeln zu handeln. Da will ich mich mal ‚raushalten.

        Auch bei der Kalkulation von Rentenpunkten mit vier Stellen hinterm Komma gehe ich davon aus, dass das schon alles richtig ausgerechnet ist. Von daher auch ohne weiteren Kommentar.

        Ich möchte mich aber gerne dem Hinweis von Det unter Pkt.C anschließen: Investition in Lebensqualität! Natürlich hat da jeder andere Vorstellungen, was unter „Qualität“ zu verstehen ist, aber im Winter zu Hause mit drei Pullis in der Wolldecke zu hocken nur um die Heizung zu sparen oder beim Billig-Discounter immer nur solche Lebensmittel zu kaufen, die am billigsten sind (usw.) – das ist für mich wahrlich keine Lebensqualität!
        Und es geht hier nicht darum, „Dinge zu kaufen“. Es bedeutet für mich auch keine Lebensqualität, immer als einer der Ersten das neueste und teuerste Handy zu kaufen (ich nenne mal keine Namen 😉 ) oder irgendeinen Protz-Schlitten zu fahren. Nein – es geht z.B. darum, es sich einfach gut gehen zu lassen. Das kann ein Restaurantbesuch mit Blick auf den See sein oder der Besuch eines Konzertes. Vielleicht auch etwas neues Lernen? Oder regelmässige Massagen. Treffen mit Freunden.
        Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Das Gemeinsame: Es sind alles keine „Dinge“, die man irgendwo in die Ecke stellt. Es sind alles Erlebnisse, die man nur für das eigene Wohlbefinden macht. Und es ist purer Luxus, denn alles, was ich aufgezählt habe, ist nur von sehr begrenzter Dauer: Ein Ton im Konzert – in dem Moment, in den er erklingt, ist er auch schon für immer vorbei…

        Nun gut – jeder, wie er will. Und das soll auch keine Kritik sein, sondern lediglich die Schilderung meiner persönlichen Einstellung.

        Gruß, Der Privatier

        • Peter , ETWAS stellt man doch hin . Die Fotos im Kopf .
          ( Bei den Tönen natürlich incl. Gefühl ) Die brennen
          sich ja in irgendeiner Ecke auf der Festplatte auch fest .
          Und DIE ( Fotos und Gefühle ) , sind m.M.n. mit keinem
          Geld der Welt zu bezahlen ( Ich hab da schon eine schöne
          Sammlung zusammen aber sammel auch da , immer gerne weiter )
          Und wenns mal kurz vor knapp ist ( kann ja Unerwartet und
          Plötzlich kommen ), hoffe ich noch etwas Fotoalbum schauen
          zu können , ohne das meine Festplatte schlapp macht , oder
          der Rechner dann Gerade mit etwas Anderen beschäfftigt ist .
          Time will tell

          LG Det

        • Hallo Privatier,
          so weit liegen wir eigentlich nicht auseinander. Auch für mich ist Lebensqualität (LQ) das Hauptziel. Auch ohne viel darein zu investieren.
          Seeblick: habe ich in wenigen Minuten Fußweg, auch ohne Restaurant. Klassische Musik liebe ich, Filme auch (neuerdings weniger), aber ich fühle mich unwohl in größeren Menschenansammlungen: Restaurant, Konzert, Kino. Musik höre ich immer beim Surfen (aktuell: Ave Maria von Giulio Caccin – wunderschön), ausser wenn ich zuhause einen Film schaue.
          Das Sparen war zunächst eine Notwehrmaßnahme (nach Scheidung, in Firmenkrise), damals habe ich überlegt: ich muss soviel Vermögen anhäufen, dass ich bis Rente nie ins Jobcenter muss 🙂
          Das hat sich seitdem weitgehend in Wohlgefallen aufgelöst. Aber Spargewohnheiten bleiben (ich kaufe nicht nur bei Discountern, wegen veganer Ernährung auch z.B. im Reformhaus – leckere vegane Hot Dogs!), aber vergleiche schon noch Preise, und schlage gerne bei Sonderangeboten zu.
          Und selber kochen ist auch eine gute und lehrreiche Beschäftigung, wenn ich schon so viel Zeit habe…
          Das Fine-tuning der LQ ist eine Lebensaufgabe, aber ich bin seit Jahren eigentlich sehr zufrieden damit.
          Wobei erfolgreiches Investieren auch zur LQ beiträgt: mein Benchmark ist, dass Gesamt-netto-Yield-on-cost über Inflationsrate liegen soll (aktuell 2.31%, Tendenz steigend).
          Weiss nur noch nicht, wie ich die erwartete KESt-Erstattung nach KAP-Günstigerprüfung in die Kennzahlberechnung einfliessen lasse…
          Das sind so Luxusprobleme eines Privatiers 😀

          • Wenn man ein Problem nur genau beschreibt, ist der Lösungsweg gleich näher. Wenn ich $x KESt(usw.)-Erstattung bekomme, lege ich einfach einen Datensatz für eine Schatten-Dividende an, und merge das mit den Rohdaten aus Bankabrechnungen:
            D;;;Finanzamt;;$x;0.00;$datum;

  3. Heute morgen habe ich dann mal eine Spekulation auf den Tesla-Kurs gestartet. 😉
    Ich habe einen Discount-Optionsschein gekauft, WKN: HX4RYT zu 35€.
    Laufzeit bis März 2019, also ca. 5 Monate. Die Spanne bewegt sich zwischen 140$ und 190$. Maximal bekomme ich also im März 2019 50$ zurück, falls Tesla dann weiterhin über 190$ stehen sollte.
    Tesla müsste dazu von heute ca. 260$ um mehr als 27% fallen, dann blieben mir immer noch ungefähr 40% 25% Gewinn (ups – verrechnet). Ich finde, das hört sich erst mal gut an.
    Aber die erste Entscheidung, ob das eine gute Idee war, wird dann wohl in etwa nächste Woche fallen, wenn Tesla die aktuellen Quartalszahlen bekannt gibt…

    Gruß, Der Privatier

    • Ach, das kommt ja jetzt was plötzlich: Tesla kündigt den Termin für die Quartalszahlen für morgen nach Börsenschluss an.

      Für den oben gekauften Discount-OS ändert das erstmal nichts. Aber ich habe ja auch noch einen offenen Short Put. Mal sehen, was ich mit dem so mache…?
      Den wollte ich eigentlich (weitgehend) verfallen lassen. Aber über die Earnings möchte ich den wohl doch lieber nicht behalten. Hmm… mal sehen, was heute so passiert (…das hier).

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Peter,
        woher kommt diese Info???
        Ich sehe weiterhin nur den 7.11. als earnings date, zB auf nasdaq.com:
        Tesla, Inc. is estimated to report earnings on 11/07/2018

      • Auf ir.tesla.com
        Q3 2018 Reporting Date: Please stay tuned as date has not yet been set
        Auf nasdaq.com sehe ich jetzt auch die neue headline, dass es morgen sei.
        Tesla will post its financial results for the third quarter of 2018 after market close on Wednesday, October 24, 2018

        Sehr mysteriös. Mein Put sollte noch bis 2. November weiter laufen.

      • Hat sich gelohnt. 245er Put geschlossen und 390er Call wieder verkauft. Irgendwie wollte ich dann doch nicht warten, ob Tesla am Donnerstag über 400 geht. 🙂

    • Für meinen oben genannten Discount-OS war der heutige Tag zwar auch positiv, aber auch nicht weiter aufregend. Aber ist ja bei allen spekulativen Elementen, die er ohne Zweifel aufweist, auch ein eher „konservatier“ Ansatz. Jedenfalls für mich.

      Ob es dabei bleibt, werden dann die morgigen Tesla-Zahlen und die Reaktion des Marktes darauf zeigen. Bin gespannt…

      Gruß, Der Privatier

  4. Moin,
    gerade ist meine Kauforder der 6. Tranche meines Dax Trades (iShares Core Dax ETF) bei 97,20€ (50% Fibo) ins Limit gelaufen.
    Nun ist mein durchschnittlicher Kaufpreis 105,50€.
    Kauflimit der (vorerst) letzten Tranche bei 92,40€ (61.8% Fibo).
    Dann erst wieder nach abgeschlossener Bodenbildung auf Wochenchart-Basis (oder evt alternativ bei Gebert-Kaufsignal – weiss ich noch nicht)
    VG, Jürgen

    • Hallo Jürgen,
      Ja, langsam hoffe ich auch auf einen Boden / Gegenbewegung (rebound?)
      Jedenfalls ist dieser Rausverkauf eine Überlegung Wert in Europa auf D zu schauen.
      Neben den DAX30 halte ich persönlich auch den „älteren“ F.A.Z. für interessant.
      z.B. COMSTAGE F.A.Z. INDEX UCITS ETF # ETF006 (Kostet optisch 1/4)

      VG Rainer

      • ok, der ist allerdings ausschüttend und damit nicht so gut für Trades geeignet.
        Für mich wäre der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C besser als der iShares Core Dax gewesen, da ich den bei der Diba zZt kostenlos hätte kaufen können. Das habe ich aber zu spät gesehen …

        • Ja,
          hinzu kommt dann auch noch (lt. justetf beim Vergleich replizieren vs physisch besichert und
          und TER 0,09 vs 0,16 %.
          VG Rainer

  5. Was macht man auf einem Bärenmarkt?
    Natürlich: Bären kaufen!

    Bekanntlich bin ich ein Anfänger, erst seit Februar im G’schäft, aber ich berichte einfach mal über meine heutige Investition.
    Meine bisherigen Faustregeln:
    – Erträge ansammeln, bis sie 1k übersteigen
    – als Stützrädlein gibt es jeden Monat 400€ Frischgeld dazu

    Diesen Punkt habe ich heute erreicht: 600.08 Erträge, plus 11.58 von iShares JPM EM Bonds, plus 400 Frischgeld.

    Neue Posten meide ich aktuell, 90 sind schon (zu)viel, also reinvestiere ich besser in einen bestehenden.
    Also Depotübersicht, nach aufsteigender Gesamtperformance sortiert. Das liest sich manchmal sehr bitter, was man alles an Buchwert verloren hat…
    oder, positiv ausgedrückt, es sind Sonderangebote.
    Nicht jedes gefällt mir, natürlich. Die italienische Bank Intesa Sanpaolo ist gerade unheimlich günstig… aber, nein danke.
    Mein Augenmerk richte ich vor allem auf V-Positionen: Gesamtperformance negativ (bezogen auf meinen durchschnittlichen Kaufkurs), Intraday-Performance aber positiv (also hoffentlich kein „fallendes Messer“).
    Und dabei schnitt A0JKE59 Gladstone Investment ($GAIN, eine BDC) am besten ab. Gut 20% unter meinem durchschn.Kaufkurs, 14-Ender (also ausser monatlichen Dividend(ch)en noch zwei extra im Juli und Dezember, quasi (neben $MAIN Street Capital) die Antwort auf das österreichische Pensionssystem).
    Also 111 Stk. für etwas über 1k nachgekauft.
    Mal beobachten. Letzte Dividendenerhöhung war gerade zu diesem Monatsende, von 0.67 auf 0.68, also um knapp 1.5%.
    Time will tell…

      • Wie war noch der Spruch? „No pain – no gain.“
        Oder anders herum? „No GAIN – no pain.“ 😉 🙂

        Das darf dann jeder für sich entscheiden… 😉

        Übrigens, kleiner Hinweis am Rande:
        Wer heute zeitkritische Aktivitäten in USA vorhat, bitte daran denken, dass die Börse heute eine Stunde früher öffnet (und schliesst).

        Also, sie Öffnungszeiten in USA bleiben natürlich unverändert, aber dadurch, dass wir am Wochenende die Uhren eine Stunde zurückgestellt haben, findet das für uns eben eine Stunde früher statt.

        Gruß, Der Privatier

        • Indi-/Börsianer kennen (kaum) Schmerz, den haben sie sich abtrainiert 🙂
          Aber im Ernst, bei älteren Herrschaften steckt auch immer die Versicherungsmathematik (Lebenserwartung und so) im Hinterkopf.
          Vor die Wahl gestellt,
          – ein Wertpapier zu kaufen, das jetzt 8% Ertragsrendite abwirft, mit dem Risiko, dass die auch mal halbiert werden kann, oder
          – einen „Aristokraten“, der jetzt 2% abwirft, aber über x Jahre jeweils die Dividende ein wenig erhöht hat…

          nehme ich am liebsten beide (Diversifizierung!)
          Ich bin jetzt 62, Lebenserwartung noch 0..40 Jahre.

          Aber 10 Monate vor Rentenantritt versuche ich halt, beide Extremfälle (und alles dazwischen) abzudecken. Wobei ich in Rente auch nicht mehr so liquide sein werde.

          Also ist meine momentane Strategie: „Take the money and run“, und die Erträge kann ich reinvestieren…

    • Update
      …… Was macht man auf einen Bärenmarkt……..
      Bären kaufen , oder Bullen verkaufen ???
      Heute Realty und OHI für Liquidität geopfert .
      Weitere Beobachtung Bärenmarkt ………………
      erstmal mit neu gewonnener Liquidität an Seitenlinie .
      Noch nicht alle Bullen verkauft , aber Bullenstall
      schon stark minimiert . Viele Bären stehen da jetzt
      wieder mit im Stall . Evt. kann ich ja dann auch
      noch mit der neu gewonnenen Liquidität , ein paar
      vom mir gehaltene Bären , noch weiter , evt. billiger ,
      im Rudel vergrößern .
      Also Apfel vs Birnenbaum Problemchen .
      Time will tell

      PS , für Depot TG ( und HHG ) , OHI weiter im Bestand ,
      mit unveränderter Stückzahl . Da würde ich erst ab 36
      USD , Nachwuchs ( außerhalb MEINER Range ) den VK
      empfehlen . Liegen da aber Unverändert , also auch
      nicht mit hin und her , sondern einfach NUR Bar Div.
      Einnahme .

      Und Optionshändler Jens Rabe , kaufte z.Zt.
      Thermo Fisher , Pernod und Lam Research ,
      seiner Meinung nach , auf den Bärenmarkt .
      Aber lt. Hr. Rabe , für LONG .

      LG Det

      • Hallo Det,
        ich bin halt noch Anfänger…
        Realty Income zu verkaufen (deutlich mehr Kursgewinn als zu erwartende Dividende), könnte ich mir schon vorstellen, OHI dagegen weniger (7.67% YoC nach Steuern).
        Das Problem beim Verkaufen ist halt immer das Timing: was, wenn der Kurs danach noch steigt?
        Nix mit Bären oder Bullen: im einzelnen kommt mir ein Wertpapierdepot augenblicklich eher vor, als ob man eine Katzenherde hütet (mühsam… 🙂 )

        • Hallo suchenwi
          Ich bin auch Anfänger , mein ganzes Leben schon .
          Klar kann Realty auch noch auf 5000 laufen .
          DAS AKZEPTIERE ICH . Klar kann ich bei Lenzing
          mit 100 Euro 1/5 zu FRÜH gekauft haben .
          DAS AKZEPTIERE ICH .
          Bei DEINER OHI RENDITE , würde ich bei 7,67%
          vermutlich auch NICHTS ändern , wenn nicht noch
          ANDERE Verluste mit Gewinnen verrechnet werden
          müssen und Liquidität vorhanden ist . WOZU ???
          7,67% NACH-STEUER-RENDITE , m.M.n. völlig i.O..
          TJA und Katzenherde , m.M.n. völlig NORMAL .
          Kannste ETFs kaufen , dann siehst Du die Katzenherde
          nicht mehr und kannst Dir dann das Ergebnis später
          mal anschauen . Deutlich weniger mühsam , jedoch
          könnte das Ergebnis überraschen……………….
          Auch Positiv/Negativ !!! Time will tell

          LG Det

          • ETFs habe ich auch, die machen gut 21% meines Depots aus, etwa gleichteilig auf Aktien und Anleihen, mit steigender Tendenz: 60% meines monatlichen „Frischgelds“ gehen in ETF-Sparpläne auf MSCI World, EM, Global Select Div.100.

            Zu Tiervergleichen: manchmal stelle ich mir das Depot anschaulich als Stall voller Esel vor, bei denen gelegentlich Dukaten hinten rauskommen. Die sammle ich auf, und wenn genug beisammen sind, wird wieder ein neuer Esel gekauft… 😀

          • Zu $OHI kam heute eine Dividendenwarnung rein: https://seekingalpha.com/article/4252954-omega-healthcare-dividend-risk?dr=1

            Habe ich durchgelesen, gründlich überlegt, und jetzt meine 2k OHI verkauft mit knapp 50% Brutto-Gewinn (zur Steuerbalance habe ich auch gleich die Pro7 mit 50% Verlust verkauft – hatte Div.senkung um 38% angekündigt).
            Neukäufe aus meiner Watchlist: 2k $GSBD Goldman Sachs BDC, 1k $MRCC Monroe Capital.
            Time will tell… 🙂

  6. Wen es interessiert:
    Der Gebert-Indikator hat heute ein „Kauf-Signal“ (3 von 4 Punkten) generiert –> heisst: ETF auf den DAX kaufen 😉
    Das scheint mir nicht unrealistisch …
    VG, Jürgen

    • Und kurzentschlossen umgesetzt:
      ich habe nun die 7. Tranche meines Dax-Trades gekauft — neuer Durchschnittskaufkurs 103,25€ (-3,5% zum aktuellen Kurs).
      Sollte das All-Time-High des DAX bei 13600 Pkt. nächstes Jahr kommen, werde ich mit ca. +15% (10k€ Bruttogewinn) den Trade schließen.
      VG, Jürgen

      • Hallo Jürgen
        Ich konnte auch wieder diese Liquidität nicht liegen sehen .
        Daher nochmal ZUFALLSGETRIEBENE Aurelius zu 41,XX und schwächelnde
        Lenzing in der Position vergrößert . Wenn der Gebert sagt KAUFEN ,
        kann ich das doch einfach nicht Überhören .

        Ich bin jetzt noch am Überlegen , ob ich auch nochmal den
        Super Verlierer ( MIR TOTAL UNVERSTÄNDLICH WARUM !!! ) Nasper
        für ( einer der wenigen m.M.n. Thessaurierenden Werte im Depot )
        SPÄTER , für einen jetzigen Nachkauf ranziehen soll .
        Insbesondere die TENCENT Beteiligung ( m.W.n. > 30% ) verstehe
        ich nicht ( Letztes Jahr , durch VK Nasper = 2% Beteiligung an
        Tencent , BEIDE KURSE NASPER UND TENCENT relativ eingebrochen ) .
        KBV müsste m.M.n. eigentlich deutlich < 1 sein ?????
        Kannste Du da mal drauf schauen und mir mal deine Meinung dazu
        mitteilen . Nasper , verstehe ich einfach NICHT .
        Oder besser gesagt , die MEINUNG ( KURS/PREIS ) zu Nasper
        verstehe ich einfach nicht . Evt. ÜBERSEHE ich da ja irgend etwas ???

        LG Det

        • Hmm ….
          Ich habe mal auf SeekingAlpha geschaut:
          KBV: 2,89 –> schlecht
          KGV: 6,49 –> gut
          Operating Margin: -2,27% –> schlecht
          Operating Income: -151m –> ganz schlecht
          Dept/Equity: 17,1 –> ganz schlecht

          Also für mich ist das nix — wie kommst du nur auf so eine Firma – und dann noch aus ZA ??

          • „wie kommst du nur auf so eine Firma – und dann noch aus ZA ??“

            Das frage ich mich auch! Ich habe noch nie was von der Firma gehört und weiß auch nicht, warum man sich unbedingt solche „Exoten“ aussuchen muss?

            Ein „Homebias“ ist zwar auch keine gute Empfehlung, aber das ins Gegenteil zu drehen und nach immer absonderlicheren Firmen und Konstrukten Ausschau zu halten, ist auch nicht wirklich zielführend.

            Also, sorry – ich möchte mir das nicht einmal näher ansehen. 🙁

            Gruß, Der Privatier

          • Mehr tue ich da auch nicht 😉
            Das mit dem ‚Homebias‘ ist natürlich eine andere Diskussion — hier geht es in Richtung Diversifikation.
            Da ich zB ’nur‘ 19 Aktien im Depot habe und hier auch nur USA und DE ist das ebenfalls diskussionswürdig — ich finde das aber gar nicht so schlimm, solange es die ‚richtigen‘ Unternehmen sind — so es überhaupt geht …
            Wichtiger finde ich, große, international tätige, gesunde und in einem stabilen politischen Umfeld tätige UN im Portfolio zu haben.

          • Die Tencent Beteiligung , macht für MICH , das Interessante
            an DIESEM m.M.n. total unterbewerteten Wert aus .

            Da sehe ich es ähnlich wie bei Alibaba . Warum soll ich Alibaba
            direkt kaufen , wenn ich es über Softbank , viel billiger
            bekomme ???

            Softbank und Nasper , waren Werte , die ich mir mal für eine
            kleine Zukunftsfahrt , ins Depot gelegt hatte . Softbank , aber
            mit Gewinn wieder raus , da ich irgendwie den Fortschritt im
            Kurs ( vermutlich zu Ungeduldig ) nicht gesehen habe .
            Trotzdem kann ich mir bei Softbank , auch durchaus mal einen
            ordentlichen Kurssprung vorstellen . NUR WANN ?????
            Jedenfalls , werde ich dann LEIDER DA nicht dabei sein .
            ( Außer ich steige doch nochmal wieder ein ??? )

            Die etwa gleiche Sichtweise habe ich auf Nasper . Auch da bin
            ich mir eigentlich relativ SICHER , das die Tencent Beteiligung
            deutlich MEHR WERT sein müsste , wie die Zahlen hergeben .
            Also die REINE Tencent Beteiligung , müsste m.M.n. , schon
            wesentlich MEHR WERT sein , wie der ganze Laden ZUSAMMEN .
            Nasper ist im Grunde , eine Firmen Holding vgl. Berkshire ,
            die u.a. Tencent , und auch noch VIELE weitere Firmen im
            Portfolio hat . An der Börse Johannisburg der GRÖßTE Wert ,
            daher muss auch bald , eine Aufteilung und Teil Delistung
            erfolgen ( Bereits angekündigt ) . Die 2% Abgabe der Tencent
            Beteiligung durch Nasper , hat bereits letztes Jahr , BEIDE
            Kurse stark runtergezogen , da SELBST 2% , ein starkes Kurs
            BEBEN verursacht ( Zu großer Tanker ) . Die haben aber immer
            noch über 30% von Tencent . Den Cash Flow , der durch die
            Abgabe von den 2% eingespült wurde , werden Sie vermutlich
            nicht so schnell los ( Ich würde Ihn nehmen !!! ) . Daher
            steht auch z.Zt. relativ viel Cash , in den Büchern .
            So ein paar kleinere Beteiligungen habe Sie schon wieder
            gemacht , aber der DICKE BROCKEN Tencent liegt da immer
            noch rum . Ich verstehs nur einfach nicht , warum der Kurs
            ( m.M.n. müsste der WEIT über 500 sein ) , sich nicht HOCH
            bewegt ??? HMMMMMMMMM . Ich bin da mit ner kleineren Position
            erstmal Testweise vertreten ( ca. 2,5k , vor ca. 1 Jahr zum
            ATH gekauft ) und denke die ganze Zeit , über ein AUFSTOCKEN
            nach . Im Moment , sind Sie wieder mal total abgestürzt , ohne
            das ich irgendeinen Grund erkennen könnte . D.h. für MICH ,
            eigentlich IMMER , das ich evt. irgendetwas übersehe ?????

            Soweit erstmal meine Sichtweise für den Moment .

            LG Det

        • Da gab es aber bessere Gelegenheiten, Aurelius einzusammeln. Ich dachte schon, du hast meine genommen, aber die stehen noch mit Limit 42.40 zum Verkauf. Ich möchte da wieder etwas abbauen. Mein Durchschnittskurs aktuell 46.07, allerdings vierfaches Paket. Leider gibt’s keine AR4 Optionen zum wegcallen.

          • Naja , ich treffe doch nicht immer oben oder unten .
            Manchmal Ja , manchmal Nein . Ist mir aber im Grunde
            auch total EGAL . Mein DS ist bei z.Zt. so um die 44 .
            Im TG und HHG Depot so um die 48 . Im DS also so ca.
            46/47 wie bei Dir . Für MICH , völlig i.O..
            Selbst 52 oder 55 wären für MICH wohl völlig i.O..
            Auf Handelskonto , habe ich noch eine kleine Gegensicherung
            ( Quasi 2 Pakete ) zu 38,XX liegen . Wenn ich die Auflöse ,
            werde ich wohl so bei ca. 44 im DS liegen , aber noch nicht
            kompletten Umtausch realisiert . Ich denke ja noch über die
            Zufallsgetriebene Aurelius nach . SICHERER , wären dann ja
            die Regeldividende mit 1,50 Euro anzunehmen . Das bedeutet
            ja dann auch einen höheren Regelbestand . Also 400/200/100 ???
            mal sehen . Aber eigentlich sollte ja jede Position nur 2-3 %
            Prozent ausmachen , da bin ich bei Aurelius aber irgendwie
            z.Zt. drüber . Aber evt. nehme ich ja noch Deine zu 42,40
            und gebe meine zu 38,XX gekauften , wieder ab .
            Mal sehen wie es passt . Ist ja auch immer eine Liquiditäts
            Frage . Außerdem denke ich auch im Moment über Naspers
            ( Auch schlechter EK zu ATH 250 ??? ) weitere Füllung nach .
            Ich mag ja auch die Bären .

            Time will tell

            LG Det

        • @ Peter und Jürgen
          Evt. solltet Ihr das doch mal näher ansehen .
          Ich glaube NICHT , das da ein UN mit irgendwelchen
          Totalverlustgefahren dahinter steht .

          Aber Gut , ist auch nur meine Meinung .

          War ein Medienunternehmen ( Zeitung u.s.w. ) in Johannisburg
          und hat sich dann an Internetunternehmen u.a. Tencent , Mail.ru
          u.v.w.m. beteiligt . Also eher eine Holding verschiedener
          Internet UN , die TW ihren Bewertungsunterschied ( z.B. Tencent )
          nach und nach , auflösen . ( Bei Tencent , kam es z.B. bei der
          Abgabe von NUR 2% , zu einen DEUTLICHEN Kurseinbruch/Bewertungsabbau )
          Klar kann man erstmal bei ZA zurückspringen . Aber haben auch ADR
          in US Listung . Ich Beteilige mich aber Grundsätzlich ( Siehe auch BLK )
          wenn MÖGLICH , lieber an den Müttern , wie an den Töchtern .
          ( Gewohnheit )
          Also , bevor Ihr da die Hände über den Kopf zusammen schlagt ,
          solltet Ihr evt. doch nochmal etwas näher darauf schauen .
          Kann ja sein , das ich da TOTAL daneben liege , glaube ich
          aber nicht wirklich . Die eigentliche Frage , die ich mir stelle ,
          ist aber , wann wird die Unterbewertung ( die m.M.n. Vorliegt )
          mal abgebaut ???

          LG Det

          • Nö, ganz ehrlich. Ich traue den Afrikanern nicht über den Weg was Marktwirtschaft und Politik angeht. Die sind fast alle immer noch auf dem Weg aus dem Sozialismus in den Kapitalismus und haben schwer mit Korruption zu ‚kämpfen‘. Daher habe ich auch keine Aktien von UNs aus China. Ich traue da keinen Zahlen.
            Lies mal das Buch von Rainer Zitelmann 😉 … ein echter Augenöffner. Das sind m.M.n. besser investierte 25€ als auch nur eine Aktie von den genannten UNs 😉

          • HAHAHAHAHAHAHA , JAAAA Kann sein , mal sehen wie das
            dann später mal aussieht . Evt. hast Du ja Recht und das
            ist tatsächlich sonne Hinterhof-Bude . Glaube ich aber
            NICHT wirklich dran . Mal sehen . Auch bei Aurelius ,
            habe ich mal über “ Zufallsgetrieben “ nachgedacht
            und gleich mal den Bestand etwas erhöht .
            Kann ja sein , das man besser 1,50 Euro Bar Div. nimmt .
            Dann brauche ich ja fast den doppelten Bestand , um dann
            wieder “ ZUFÄLLIG “ eine kleine Bar Div. zu bekommen .
            Ich plane zwar eigentlich immer noch mit ca. 1,5 plus 1,5
            = ca. 3,00 Euro , aber ist ja besser , wenn man auch mit
            1,5 Euro , noch seine kleinen 500,00 Euro schafft .
            Und wenns dann unerwartet und “ Zufallsgetrieben “ doch
            noch 3,00 Euro werden , für mich auch i.O..
            Sollte WIEDER ERWARTENS , auch noch Peter seine Annahme
            von 1,5 plus 3,5 = 5,00 Euro eintreffen , dann wäre ich
            wohl auch nicht traurig . Time will tell .

            LG Det

          • „Evt. solltet Ihr das doch mal näher ansehen.“

            Hatte ich inzwischen schon, bereits vor deinem Kommentar. Die Neugierde siegt ja dann doch… 😉

            Und ich will Dir auch gerne Recht geben: Alleine die Beteilung an Tencent müsste eigentlich eine höhere Bewertung rechtfertigen. Das wäre dann für mich allerdings auch der einzige Grund, warum die Aktie ggfs. interessant sein könnte. Ansonsten habe ich kein Interesse, an südafrikanischen Medien o.ä. beteiligt zu sein.

            Insofern sehe ich deine Frage „Wann wird die Unterbwertung mal abgebaut?“ als berechtigt an. Wenn Du genügend Geduld und ein wenig Glück mitbringst, wird das evtl. irgendwann passieren.
            Ich habe solche Aussagen, wie „eigentlich unterbewertet, alleine die Beteilung an X wäre schon Y wert, den Rest bekommt man quasi umsonst dazu“ schon unglaublich oft gehört (nicht bei Naspers, bei beliebigen anderen Werten). Ich kann mich allerdings nicht erinnern, jemals einen kurzfristigen Ausgleich erlebt zu haben.

            Von daher: Eine solche Spekulation ist sicher berechtigt, ich werde mich trotzdem nicht daran beteiligen. 🙂

            Gruß, Der Privatier

          • Nein Peter , alles i.O.
            Das sollte kein Tip oder irgend eine Aufforderung zu einer
            Spekulation sein .
            …..Ich kann mich allerdings nicht erinnern , jemals
            einen kurzfristigen Ausgleich erlebt zu haben ……….
            Genau Peter
            Das ist GENAU DIE Frage , die ich MIR stelle .
            Insbesondere daher , da ich ja schon eine Zeit mitfahre .

            Und da ich ja nun schon ein paar Bullen rausgeschmissen habe ,
            ( Kurs-Gewinnrealisation beim Rebalancing Anteil REITs )
            überlege ich halt , soll ich noch ein paar Bären mit
            rausschmeißen , oder im Bärenstall noch ein wenig aufstocken ???
            Also die teureren gegen die billigeren Bären tauschen .
            Zumal Du ja EINDRINGLICH ans Jahresende erinnert hast .
            Ist so FRÜH im Jahr , eigentlich garnicht meine Zeit ,
            aber ich kann ja mal ……………………………….
            ………….. BESSERUNG geloben 😉 😉 😉 …………….

            LG Det

          • Hallo Det,
            von Anfänger zu „Anfänger“…
            Ich habe auch eine Aktie (Hauptquartier Südafrika, NL-domiziliert, gerade noch ganz unten im MDax): Steinhoff.
            Mehr als abschreckendes Beispiel, um die Augen an Kursverluste von 70% oder so zu gewöhnen…
            Mit insgesamt 18€ Kaufpreis auch eher vergleichbar mit dem Eintritt zu „Vergnügungsparks“, Achterbahn, Gruselkabinett…
            Aber sonst investiere ich eher ruhig. Modell „Eselstall“ eher. Time will tell.

          • PS Peter . NUR um die Tencent Beteiligung , ging es mir bei
            NASPERS . Aber wenn bereits 2% schon so ein BEBEN zaubern ,
            was machts dann bei 5 oder gar 10% ?????
            Ich habe nochmal versucht mich zu erinnern , warum ein Insti
            Aktien kaufen würde . A) Gewinnwachstum , B) Hohe Ausschüttung
            C) Sicherheit . Oder auch Kursgewinn vs. Ausschüttung .
            Hauptgrund aber IMMER “ WACHSTUM “ im eigenen Geldbeutel ,
            sprich Boni oder Lob incl. Aufstieg .

            Ich glaube , die Div. Politik von Tencent ist evt. DER Grund ,
            warum da keine richtige Bewegung in den Kurs kommt .
            Bei 0,22% und einen KGV von 44 , muss man wohl tatsächlich
            noch ein wenig Geduld haben . So ab 15er KGV bei Tencent
            und einer Ausschüttung von evt. 2% könnte es ggf. richtig
            Spannend werden . Ich glaube , ich denke da nochmal weiter
            darüber nach . MEIN INVESTMENTGEDANKE z.Zt. :
            Also Quasi Zwickmühle : Tencent kann NICHT verkauft werden ,
            ohne BEBEN = BLÖD . Gleichzeitig wird Naspers NICHT mit einen
            ständigen ( hohen ) Cashflow durch TENCENT fürs HALTEN belohnt ,
            auch irgendwie ?????

            D.h. , auch bei NASPERS = HOFFEN auf Zahlung einer ( höheren )
            Gewinnbeteiligung ( Bar Div. ) . vs. Realisation von Kursgewinnen
            nicht OHNE Kursminderung möglich = Verlust beim verbliebenden Teil .
            Somit: = auch BLÖD . Ist Quasi son bisschen , wie Tafelsilber
            hinlegen , sieht GUT aus , nur BENUTZEN , kann man es nicht
            wirklich .

            Stellt sich vermutlich auch da die Frage , hohe Ausschüttung
            mit GEFAHR des Kursverlustes , vs Wertzuwachs vom Tafelsilber
            ohne Nutzungsmöglichkeit .

            Hilft ja auch nicht , wenn das Tafelsilber immer teurer wird ,
            aber es Keiner verkaufen kann , da es GLEICHZEITIG mit VK
            wieder billiger wird .

            Also wird m.M.n. eher die spannendere Frage sein , wann wird es
            Tencent mal schaffen , eine höhere Bar Div. zu zahlen , damit
            sich auch das HALTEN für NASPERS mal RICHTIG lohnt ???
            Andererseits , hat es sich m.M.n. für Naspers schon gelohnt .

            Alternative wäre , immer mal son paar auf den Markt werfen ,
            würde aber DAUERHAFT den Kurs von Tencent UNTEN halten , damit
            dann auch wieder den Kurs von Nasper . Kann auch nicht gewollt
            sein . ( Das ist , was Warren mit GROßER Beteiligung meint ,
            immer irgendwie ein Spagat zwischen Kursbewegung und maximale
            Menge der Anteile ) .

            Ansonsten ist ja auch die Talfahrt bei Tencent recht stark gewesen
            und evt. auch ein Grund , warum das mit Naspers nicht so richtig
            im Kurs weitergeht . Oder besser schon weiter geht , aber irgendwie
            in die falsche Richtung . Evt. ist es auch ein Mix , aus den
            vorgennanten Annahmen .

            Ich halte Naspers , aus genannten Gründen , n.w.v. , für einen
            spannenden Wert . Das war auch der Grund , warum ich Softbank
            gekauft hatte . Beide Werte , halte ich n.w.v. , für
            GUT geeignet , um sich an Alibaba ( Softbank ) oder Tencent
            ( Naspers ) zu beteiligen . Lediglich meinen Investitionsrahmen
            auch hinsichtlich Zeitverlauf , muss ich wohl nochmal prüfen .
            Müsste ich aber vermutlich auch , bei Direktinvest in Tencent .

            Danke fürs Gedanken machen .
            LG Det

          • Ach suchenwi , es ist immer soooooooo lustig mit Dir .
            Evt. hätte ich das als Anfänger auch mal machen sollen ,
            so 18 Euro in ECHTE ERFAHRUNG SÜDAFRICA .
            ( neeeee , ging nicht , da waren das ja noch DM )
            Aber da ich ja auch jeden Tag Anfänger bin , kann ich
            das ja noch nachholen . Evt. mit Naspers , mal sehen .

            LG Det

          • Hallo suchenwi
            Habe ich mal gelesen , würde ich ziemlich ähnlich sehen .
            Also ist m.M.n. ein Tencent Anteil , mit noch etwas dazu
            für ohne zu bezahlen . Aber i.d.R. gibt es selten ein
            Free Lunch . D.h. in dem Fall zwar schon , aber natürlich
            mit dem Preis des Risikos Tencent / Vermischung mit weiteren
            Anteilen an anderen Firmen . In Summe , werde ich den kleinen
            Beimischteil Hoffnung ( 15 Jahre ??? ) wohl ins passende Depot
            legen müssen . Für SOFORT Gewinn , wohl eher NICHTS .

            @ Jürgen . Trotzdem verstehe ich da die Zahlen nicht .
            KBV 2,89 und auch Debt/Equity 17,1 , würde bei ca. 11 Mrd.
            Cash , fast 190 Mrd. Schulden bedeuten . WOOOOO sind Die ?????
            Entweder übersehe ich da irgendetwas ( kann ja sein ,
            daher ja auch meine Frage ) oder die Zahlen passen da
            nicht ?????
            Egal , ich gehe erstmal von einer Analogen Tencent
            Beteiligung aus , so wie VORHER auch .

            Und da auch jetzt Realty Abrechnung da ist , habe ICH
            da auch wieder was übersehen . Umstellung Aktie zum AIF
            am 01.01.2018 . Folge daraus , TEIL-Verlust bereits zum
            01.01.2018 realisiert ??? LEIDER OHNE MITTEILUNG der
            Depotführenden Stelle . Damit im weiteren , auch ZUORDNUNG
            der Verrechnungstöpfe , JETZT NICHT MEHR AKTIEN , sondern
            Allgemeiner Verlusttopf . Veräußerung nach § 56 Abs.II
            Investitionssteuergesetz . Somit leider UNPASSENDE
            ANHAÜFUNG WEITERER ZINSGEWINNE . Aber da ich dann im
            gleichen Frageprozess , auch mal die anderen Underlyings
            abgefragt habe , wenigstens auch PSEC JETZT NICHT MEHR
            AKTIE , sondern im D DEPOT , auch AIF .

            @ Peter , wenn DU noch PSEC im Depot haben solltest , kannst
            Du das ja bei Dir auch mal prüfen , könnte dann ggf. eine
            Steuerverrechnung über allgemeinen Verrechnungstopf ergeben .
            ( Quasi Gegenrechnung der Bar Div. auf / MINUS / Gegenseite )
            Ich habe jetzt auch die Restlichen PSEC Anteile im TG Depot ,
            mal zum VK gestellt und warte da mal die Abrechnung ab .
            Im HHG Depot , sind auch noch welche , da werde ich erst mal
            die Abrechnung abwarten , um dann zu sehen was damit zu machen
            ist . M.M.n. wird das dann über Zinsverlust abgerechnet .

            Weitere Gattungen AIF : OHI , WPC , NRZ , ARES und ein paar
            weitere die im D-TG-Depot Bestand sind . Also auch da würde
            das dann zum allgemeinen Verrechnungstopf zählen und
            mit § 56 Abs. II , Beachtung finden .
            Das war vermutlich auch die Änderung zum 28.12.17 ,
            OHI Verkauf , da die ABRECHNUNG , LEIDER NICHT IN
            2017 erfolgt ist , sondern erst mit NEUER REGELUNG ,
            in 2018 . Echt Bande und für MICH , wieder BINGO .
            Bekommste echt Pickel mit diesem Chaos .
            Daher ist DEIN Aufruf , zum frühzeitigen Abrechnen
            ggf. auch nicht soooooo schlecht . Egal , schiebe
            ich die Aktienverlust ( nicht so Gross das eine
            zwingende Handlung erfolgen müsste ) einfach mit
            ins nächste Jahr . Oder ich Verkauf noch ein paar
            Shell und kauf dann wieder ein paar teurer ein ,
            mal sehen , ob noch Null zu wünschen ist .

            LG Det

          • Hallo Det,
            zur Umstellung Aktie -> AIF: bei Depotübersichten der onvista-bank beobachte ich, dass nach 29.9. und vor 3.11. folgende Posten von WP-Art „Aktie“ oder „ETF“ nach „sonstige“ umgestellt wurden:
            797937 Gladstone Capital $GLAD
            A2AUC0 iShares Mortgage Real Estate $REM
            878237 One Liberty Properties REIT $OLP
            A1W95H Pimco Emerging Markets Bonds
            A0JDNW Restaurant Group (GB)

            $OHI und $NRZ sind aber weiter als „Aktie“ kategorisiert, ebenso meine neuerworbene A1JPNK Sprague Resources LP $SRLP.
            Geheimnisvoll, das alles…

          • Liebe Leute, was die geänderte Sichtweise auf US-REITs angeht, ist das aber alles nicht so furchtbar neu und überraschend, oder?

            Das haben wir hier bereits im Jan./Feb. ausgiebig diskutiert, als bei mir die ersten fiktiven Verkäufe für das Jahr 2017 ins Haus geflattert sind. Müsste bei Bedarf noch mal suchen, wann und wo das war.
            Aber das war eigentlich genau so zu erwarten…

            Gruß, Der Privatier

          • Hallo Privatier,
            es ist bei meiner Stichprobe aber nicht einfach so, dass US-REITs zu „sonstige“ umkategorisiert wurden:
            – $GLAD ist eine BDC
            – $REM ist ein ETF (aber ok, auf REITs)
            – Pimco ist ein ETF auf Emerging Markets-Staatsanleihen
            – Restaurant Group ist britisch, zumindest ein kanadischer Namensvetter soll aber Burger King-Restaurants vermieten

            Anderseits sind echte REITs wie $NRZ und $OHI immer noch als „Aktie“ klassifiziert.

            Ich versuche das ja nur zu verstehen…

          • Dann verlinke ich doch noch mal die damalige Erklärung meiner Bank. Das ist relativ allgemein gehalten und bezieht sich insofern nicht ausschließlich auf US-REITs.
            Und genau wie bei der Umsetzung der MiFIDII-Regeln kann ich mir auch bei diesem Thema gut vorstellen, dass nicht ein Institut wie das andere handelt. Und auch wenn NRZ bei onvista auf irgendeiner Übersicht als „Aktie“ erscheint, ist das keine Garantie, dass ein Gewinn/Verlust auch als solcher behandelt wird…

            Gruß, Der Privatier

          • Hallo suchenwi
            Ich war HEUTE mal wieder bei der Bank .
            Ich kann Dir sagen : Versuch NICHT , DAS zu verstehen .
            Außer Du willst nochmal den Blutdruck künstlich erhöhen .
            Da bekommste ECHT PICKEL …………………………..
            KEINER HAT IRGEND EINEN SCHIMMER , WIE WM DIE DATEN , WO
            EINSPIELT , UND WIE ABRECHNET .

            Nachdem ich mich schon wieder AUFGEREGT habe , habe ich
            dann aber im Nachgang , nochmal Bullenstall ausgemistet .
            So rein Vorsorglich , mal ein wenig die Cashquote erhöht .
            Im TG Depot , VK DIC , leichter Kursverlust , aber wird
            wohl m.M.n. wieder als Gewinn abgerechnet , da auch ein
            paar mit EK Null ( Eigentlich die Schönsten !!! ) im
            Depot lagen . Dann noch ein paar 23 er RDS und ein paar
            26$ OHI mit raus . Und da dann noch ein paar 64er Rest-Fresenius
            rumlagen , habe ich Die dann mit ein paar 54er angefüllt .
            Und noch ein paar “ Zufallsgetriebene Aurelius “ , zu 40,XX .
            ( Danke für den Link zu Seeking Alpha , Klar ist das keine
            German Berkshire , Aurelius zahlt ja / HOFFENTLICH / aus )

            Ziel : Abrechnungen sehen , ob es schon mal Null ist .
            Die Bar Div. TG Einnahmen , werden dann eben billigend in
            Kauf genommen , dafür ist ja dann die Liquidität etwas erhöht .
            Aber mit Glück , bekommen DIE DAS ja doch nochmal hin , und
            der PSEC VK wird dann als Verlust ( SO MEINE HOFFNUNG ) evt.
            bei den allgemeinen Verlusttopf , doch nochmal zum Einsatz
            kommen . Ansonsten auch EGAL , Sparerpauschbetrag , eh wieder
            überschritten , aber für nächstes Jahr , schon mal wieder
            etwas besser rebalanct . Und je nach Abrechnungen passt DAS
            dann , oder ich muss doch noch was machen .
            Time will tell

            LG Det

  7. Heute habe ich mal einen großen Wochenendeinkauf gemacht. 🙂
    CappedOS auf FRE, Cap 57, Laufzeit 13.03.19, Preis 3,12€ und noch ein paar Optionen, vielleicht kommen heute Nachmittag noch welche hinzu. Mal sehen was AAPL und TSLA zeigen. Bei AAPL warte ich aber eher noch bis nächste Woche ab.

    Bei euer PAIN, GAIN und GLAD Unterhaltung bin ich mal wieder über GOV gestolpert. Die sind Mitte September von 17$ auf 11$ gestürzt und stehen aktuell bei 9.37$.
    Den Grund hatte ich im allgemeines REIT Bashing oder zu kleiner EPS und zu hohe Ausschüttungsquote gesucht, aber für den Fall ist offenbar an die geplanten Fusion mit SIR verantwortlich. Ich sehe hierin im Grunde keine Probleme. Kenne SIR aber auch kaum.
    Nun das dritte Quartal wurde wieder positiv abgeschlossen.
    Die aktuelle Div.Rendite liegt bei 18.3% !!!
    Ist GOVNI ein prevered stock von GOV, was sind die Eckdaten oder was ist es sonst?

    LG Markus

    • Heute habe ich auch mal etwas rumgetradet. Buy and Hold ist ja schön einfach, aber immer näher an die Rente kommend, habe ich mein Portfolio genauer angeschaut, und wie folgt disponiert:

      A1C22M HSBC S&P 500 G-CT – rentiert über Jahre um 1.4%. 1k-Pos. aufgelöst. Poorer than Standard.
      899744 REALTY INCOME RE RG – gilt ja als „blue chip“, aber mit 4.125% yoc im Vergleich zum Kursanstieg sehr schwach. 1k-Pos. aufgelöst.
      A1W0FA BPost 1k nachgekauft, um die Dezemberdivi noch mitzunehmen, und mit dem Königreich Belgien (immer noch Haupteigner) besser mitzuhalten 🙂
      A1JPNK SPRAGUE RESOURCES – Limited Partnership, hier schon diskutiert… 1k-Probepäckchen gekauft. Abrechnung am 13.11. abwarten.
      A0S9GB GOLD/DTBCOMM – aka Xetra-Gold, keine Divi, aber Verwahrgebühr von 0.24€/mo. 1k-Position aufgelöst.
      A0RDSH OXFORD LANE CAP – mein aktueller yoc-Spitzenreiter: 1k nachgekauft. Damit steigt meine monatliche Nettodivi von denen noch mal um ca. 9€.
      Jaja, „hin und her macht Taschen leer“… Aber bei den verkauften denke ich, dass sie meine Taschen deutlich weniger füllen als die gekauften. Realty Income („O“) hat diesen Monat z.B. netto 3.55€ abgeworfen. Ist auch Geld, aber amortisiert den Verkaufsgewinn lange nicht.
      Ich lerne weiter… Time will tell.

      • Nachtrag: Record date für Realty Income war 1. Nov., also habe ich gewisse Chancen, die handvoll Euro Dividende am 15.Nov. noch mal zu bekommen, auch wenn ich sie heute verkauft habe…
        Man lernt nie aus.

          • Ist eingetroffen, die letzte „post-mortem“-Dividende von 3.50 netto wurde gestern abgerechnet, und kommt wohl am Montag ins Verrechnungskonto.
            Da genau war mein Problem mit Realty Income: seit Erstkauf (1k) ist sie im Kurs so gestiegen, dass ich nicht mehr nachkaufen wollte.
            Andererseits ist eine Dividende von 3.50 (auch wenn monatlich) eher peinlich – zwei- oder mehrstellig sollte es schon sein…

      • So, die Sprague Resources LP-Dividende ist da. Abzüge:
        37.0% US-Quellensteuer, nicht anrechenbar
        26.3% deutsche KESt+Soli
        —–
        63.3% Summe Abzüge – mein Rekord, mehr als Norwegen oder Portugal!
        Also: die Warnungen waren berechtigt. Learning by doing.
        Netto bleiben annualisiert 3.8% yield-on-cost (wenn der EUR/USD-Kurs bei 1.1378 bleibt… wird er aber nicht)

        • „Learning by doing.“

          Man könnte auch sagen: „Wer nicht hören will, muss fühlen.“ 😉

          Was ich allerdings auch für zumindest zweifelhaft halte, ist die „yield-on-cost“ Rechnung. Ich weiß schon: Das machen einige andere auch (ich glaube, Jürgen gehört auch dazu). Das macht es aber nicht besser!

          Ich halte das eher für einen Selbstbetrug, denn Du hast natürlich den Vorteil, dass Deine Zahlen immer positiv bleiben. Daran kann man sich sehr schön erfreuen. Toll…

          Wenn Du Dir aber mal den Kursverlauf Deines Investments (A1JPNK) ansiehst, sollte Dir die Freude schnell vergehen. Ich erwarte ja nicht, dass jeder gleich eine HGB-Bilanz erstellt, aber der Wertverlust (oder -Steigerung) des Anlagevermögens sollte schon in irgendeiner Weise Berücksichtigung finden, oder nicht?

          Gruß, Der Privatier

          • Hallo Privatier,
            wirtschaftlich gesehen hast du natürlich recht. Mein Depot möchte ich auch nicht HGB-bilanzieren, es enthält große Winner und große Loser, und viel Mittelfeld…
            Aktuell über alles -1.799%.
            Aber wie ich bei Beginn meines Börseneinstiegs sagte, zuerst will ich das Handwerk lernen (gern auch durch „trial and error“). Auch wenn es Lehrgeld kostet (ein Lernerfolg wäre schon mal, das zu minimieren).
            Beispiel Limited Partnership: ich habe dazu eine Weile rumgesurft. Dass es ungünstig ist, wusste ich. Wie ungünstig, sagt mir jetzt kristallklar meine Dividendenabrechnung… vorher aber keiner. Dafür veröffentliche ich solche Ergebnisse auch hier, um vielleicht andere zu warnen.
            Zu Yield-on-cost: das ist natürlich ein schöner Messwert, der nie negativ wird. Aber den vergleiche ich eben mit den 0.00%, die das Tagesgeld vorher abgeworfen hat, und mit 2.44% bin ich schon etwas zufrieden (4% sollten es bis nächsten Januar werden, „Geschäftsjahrsende“).
            Ich lerne halt noch viel…

          • Nochmal zur Kursentwicklung der Sprague Resources: aktuell -25,87%. Klarer Fall von schlechtem Market Timing.
            Bei Bestandsposten schaue ich als erste Orientierung schnell auf Gesamtperformance ./. Tagesperformance.
            Bei Neukäufen ist mein System verbesserungsbedürftig: ich notiere sie auf einem „Wunschzettel“, und kaufe, wenn genug Liqui vorhanden. Das ist genau ein Use Case für Watchlists: draufsetzen, und nur bei positiver Tagesperformance kaufen. Sicher ist das aber auch nicht (was ist überhaupt „sicher“ im WP-Geschäft?)
            Verlegenheitsantwort: wenn man nicht weiss, Daimler oder BMW, Shell oder BP, AT&T oder Verizon, am besten diversifizieren und beide kaufen…

          • Hallo Peter,

            Ja, ich mache auch eine YoC Betrachtung — wenn es um die Dividendenrendite geht.
            Ansonsten portfolioübergreifend eher Totalreturn.
            Ich sehe mich allerdings auf Aktien gesehen als Langfrist-Investor und verkaufe Aktien nicht, weil mal gerade temporär Kurse fallen, sondern halte sie solange wie ich von einem Unternehmen überzeugt bin — denn es gibt nachgewiesenermassen eine Korrelation zwischen Gewinn- und Kursbewegung. Sonst hätte ich ja nicht Bayer mit Verlust verkauft. Da kann es auch ruhig mal 2 Jahre seitwärts gehen — dann ist für diese Zeit eben Totalreturn = YoC — aber wenigstens habe ich ein reales Einkommen (Cashflow). Buchgewinne/-Verluste sind natürlich zu berücksichtigen —sind aber tatsälich ja nur Buchgewinne und keine realen Gewinne/Verluste.

            Selbstbetrug ist es nur dann, wenn man ausschliesslich auf YoC schaut.

            Just my 2 Cent …

  8. Morgen Gemeinde.
    Ich habe heute ein für mich interessantes Webinar von Martin Goersch zum Timing gesehen, was ich euch nicht vorenthalten bzw. empfehlen möchte.
    Er setzt auf Divergenzanalyse. Wenn ein Trend eines Marktes oder einer Aktie gegen den Trend eines ausgewählten Indikators (RSI, MACD o.ä.) läuft, gibt die Divergenz ein Kaufs- oder Verkaufssignal.
    Daneben auch viel Werbung für nextmarkets. Im Grunde ein CFD Broker, aber man kann „kostenlos“ Trades oder Tradeideen von Profis mitmachen. Und das nicht nur passiv wie bei wikifolio, man entscheidet selbst, wann man einsteigt und aussteigt wie viel man riskiert.
    Fand ich jetzt auch spannend, ich schau mir das noch weiter an.
    @Jürgen, du bist doch unser CFD-Experte, kennst du nextmarkets und was hälst du davon?

    LG Markus

    • Hallo Markus,
      nein, nextmarkets kenne ich nicht und kann da leider keinen Tip geben.
      Deiner Schilderung entnehme ich, dass dieser Anbieter wie andere auch in das Horn des ‚Community-Trading‘ bläst.
      Wenn du mich fragst was ich davon halte, dann würde ich sagen (unabhängig vom Anbieter): wenig bis nichts.
      Warum? Weil ich meine, dass man Trading und seine Ergebnisse nicht anderen überlassen sollte. Man muss seine ‚Lernkurve‘ selbst durchmachen. Ansonsten gibt es nur böses Blut – es geht schließlich um Geld 😉

      Zur ‚Divergenzanalyse‘: kenne ich und habe das auch mal eine Zeit lang versucht. Bei mir war es auch nicht erfolgreicher als andere Strategien. In der Theorie hört sich das immer schlüssig an und fast wie der heilige Gral …
      Ich bin immer wieder zurück zu den Basics, der Markttechnik. Das Standardwerk dazu ist von Michael Voigt (Das große Buch der Markttechnik). Meine einzigen Hilfsmittel sind horizontale Linien, Fibonacci und Disziplin.
      VG, Jürgen

      • Noch ein Buchtip:
        „Professioneller Börsenhandel“ von Erdal Cene.
        Das habe ich durch und schaue eigentlich nicht mehr rein. Ich würde es verkaufen …

  9. Hallo Leute,
    heute kamen Aurelius Zahlen und mal wieder eine Übernahme.
    Ich kann an den Zahlen jetzt nichts Schlechtes finden, wenn 2019 wirklich kräftig verkauft wird und auch eine üppige Sonderdividende gezahlt wird, müssten auch wieder neue ATHs erreicht werden. Oder gibt es Zweifel am Unternehmen, Det ist ja immer noch sauer wegen einer nicht erklärten Rechnungsposition?

    Ich habe nun schon reichlich Aktien von denen, aber so um die 40 würde ich vielleicht doch noch ein paar einsammeln.

    LG Markus

    • Hallo Markus
      Ich bin auch LONG in Aurelius , EINEN ZWEIFEL , habe ich nur an der
      Verwendung der “ WEIHNACHTSGESCHENKE “ gehabt . Leider kann ich immer
      noch nicht sagen WO die abgeblieben sind . Geht dabei aber eher auf
      “ Persönliche “ Ansichten und Erfahrungen mit Dr. Dirk Markus zurück .
      Dem würde ich EINIGES ZUTRAUEN . M.M.n. ein TOP Mann , der aber auch
      immer mal etwas machen könnte , was ICH persönlich , nicht soooo schön
      finden würde ( Z.B. als Fledermaus durch Gotham City zu fliegen ) .
      Nur DAS macht mir ab und an ein paar Kopfschmerzen , insbesondere
      DANN , wenn GRÖßERE LEERVERKAUFSPOSITIONEN aufgebaut werden .
      Grundsätzlich finde ich den Dirk EXTREM Stark und habe da eigentlich
      auch genug Vertrauen , das Er schon wieder einen Gewinn mit Aurelius
      machen wird . Und das , obwohl ich schon über 30 Jahre nichts mehr
      mit Ihm zu tun hatte . M.M.n. ein Top Stratege . Allways Busy .
      Aber auch DAS , hat halt 2 Seiten .

      LG Det

    • Ich bin auch unverändert in Aurelius investiert und habe da auch aktuell keine Pläne, dies zu ändern. Weder Verkauf, noch Nachkauf. Für mich eine typische Halteposition.

      Gruß, Der Privatier

    • Sooo Markus ich hab mir nochmal die MÜHE gemacht .
      Ich habe mir jetzt auch mal die Zahlen zu Aurelius angeschaut .
      Eigentlich m.M.n. keine Überraschungen , außer evt. , das
      EBITA , obwohl ja letztes Jahr , einiges RAUS ging , schon
      wieder bei 79,7 Mio. ist . VS 96,5 Mio. im VJ , aber mit ein
      wenig mehr Firmen an Bord . D.h. für MICH , das es Aurelius
      scheinbar schaffen könnte , doch noch Peters Annahme zu
      treffen ( Obwohl das m.M.n. immer noch MUTIG ist ) .
      Die ca. 300 Mio. Cash , könnten also tatsächlich wieder
      TEILWEISE genutzt werden , um noch eine NETTE Part. Div.
      on Top dazu zu zahlen .

      Also mal Glaskugel AN :
      1,50 Euro Sicher , Plus m.M.n. relativ Sicher 1,50 Euro .
      D.h. von relativ gesicherten 3,00 Euro Bar Div. , würde
      ich z.Zt. ausgehen . Sollte es weiterhin recht Ordentlich
      laufen , könnte ich mir auch schon Plus 2,5 bis 3,5 Euro
      Vorstellen . Somit also 4 bis 5 Euro Bar Div. .
      Selbst bei schlechter Annahme , würde ich das bei
      z.Zt. ca. 40 Euro KP , mal bei min. ca. 8% sehen .
      Wenns dann ggf. auch 12% oder noch mehr % werden ,
      hätte ICH NICHTS dagegen . Und die GROßEN EXITS kommen
      m.M.n. erst noch . Glaskugel AUS .

      Was evt. auch noch mal gesehen werden muss , ist ja auch
      das BREIT angelegte ARP . Macht ja den UnternehmensWERT
      auch nicht unbedingt kleiner .

      Also wie bereits Oben schon mitgeteilt , ich bin LONG
      in Aurelius . Und da Jürgen ja schon “ Zufallsgetriebene
      Aurelius “ mitgeteilt hat , habe ich jetzt Überlegt ,
      die Normal Div. als Grunddiv. anzunehmen = 1,50 Euro .
      Was ja dann auch irgendwie , eine NOTWENDIGE
      Anteilserhöhung erfordert . Ist doch LOGISCH , oder ?????
      Oder wie soll ich SONST an meine kleine Bar Div. Zusatz
      Rente kommen ???

      MEINE RANGE FÜR AURELIUS KURS , HAT SICH NICHT GEÄNDERT .
      Alles was unter 42 ist , sind m.M.n. Kaufgelegenheiten ,
      wenn man Bedarf an “ ZUFALLSGETRIEBENER “ Aurelius hat .
      In einem Bereich von 42 bis 53 plus 2 = 55 Euro , ist m.M.n.
      ein geeigneter “ Haltebereich “ , alles was weit über 55
      Plus Div. Erwartung nächstes Jahr liegt , würde mich zu
      einem Nachdenken über den Verkauf bringen .
      Bei den abgelieferten GB ( m.M.n. Neutral bis leicht
      Positiv ), könnte natürlich auch über den unteren
      Bereich nachgedacht werden .

      Beispiel Nachwuchs Depot . KP letztes Jahr ca. 57 Euro ,
      D.h. da sind bereits 5,00 Euro ausgelobt worden , somit
      also eigentlicher KP 52 Euro , Zusätzlich hat man aber
      noch 3 Euro für Folgejahre ZUGETEILT bekommen . Somit
      wäre für MICH der WERT , auch so bei ca. 55 Euro zu sehen
      NACH HV und AUSSCHÜTTUNG . D.h. , wenn man in Aurelius
      investieren möchte , wäre auch ein Preis ( Kurs ) von
      55 Euro , m.M.n. noch in Ordnung . Wenn ich 55 Euro ,
      für 38 Euro kaufen kann , ist das m.M.n. auch in Ordnung .
      Und wenn ich 57 Euro für 64 Euro verkaufen kann ,
      natürlich auch .

      Ob ich aber 38 Euro auch nochmal für 68 Euro verkaufen
      kann , KEINE AHNUNG und mir eigentlich auch EGAL .
      Um darauf zu WETTEN , müsste ich eigentlich
      schon eine sehr gut funktionierende Glaskugel haben .
      Habe ich aber LEIDER NICHT , daher richte ich mich
      MEISTENS nach meinen Bedarf . Und manchmal sichere
      ich mich bei 38 Euro auch noch ein wenig ab , um
      nochmal NEU über den BEDARF NACHZUDENKEN .

      Mehr fällt mir zu Aurelius im Moment nicht ein .

      LG Det

  10. Vielleicht dumme Frage, aber: wenn man einen Wertpapierposten auflöst, z.B. N Stk., wie wäre es, N-1 Stk. zu verkaufen, damit man 1 Stk. immer noch als „Erinnerungsposten“ hält?
    Hintergedanke: ich schaue mir oft die Performance meiner Wertpapiere im Depot an. Voll verkauft ist natürlich außer Sicht. Mit dem „Erinnerungsposten“ bleibe ich informiert (besser als über die Watchlist), wie er sich gerade entwickelt, und ob ein Nachkauf Erfolg verspricht…

    • Hahahahahaaaaaa ….
      Suchenwi, DER ist gut!
      Sorry, ist das wirkiich ernst gemeint? Du würdest tatsächlich 100te wenn nicht 1000de € tot rumliegen lassen, nur um keine WL zu nutzen?
      Irgendwie denke ich bei der Idee an das Sammeln von Trophäen bei Ex-Freundinnen:-)

      • Eine Watchlist führe ich natürlich auch, da sehe ich die Tagesperformance (immer in Frankfurt), Geld, Brief usw.
        Ich dachte dabei auch nicht an alle aufgelösten Posten, sondern solche wie Realty Income, die ich gerne wieder kaufen würde, wenn der Kurs wieder tiefer steht, im Vergleich zu meinem mittleren Kaufkurs (diese Info habe ich nach Verkauf nicht mehr online). Das eine Stück $O wäre um die 50€ zu buchen.
        Aber ich kann natürlich Zielkurse auch offline notieren und mit der Watchlist vergleichen.
        Ich lerne halt noch…

        • Bei finanzen.net kannst du dir die Titel zu dem Kaufkurs ins Musterdepot legen, den du magst. Kann auch noch ein alert Limit gesetzt werden, das nutze ich aber nicht. Also du verkaufst und steckst deine Wunschanzahl zu deinem Verkaufspreis, Durchschnitt oder Lieblingsnachkaufkurs ins Musterdepot.
          Wer es braucht. 🙂
          Psychologisch schwierig, du siehst immer, was dir entgangen ist, weil du eventuell zu früh verkauft hast.

          LG Markus

        • Ich mache es ähnlich wie Markus, nur, dass ich meine WLs bei der Diba habe (–> dazu muss man kein Kunde sein).
          Nun Praktisch:
          – ich habe mehrere WLs
          – WL „Depot“: hier habe ich einen ‚Spiegel‘ des echten Depots
          – weitere WLs: Kaufen DE. Kaufen US, Ehemaliges, Sonstiges
          – wenn ich eine Position real verkaufe, dann verschiebe ich sie von der WL ‚Depot‘ nach ‚Ehemaliges‘. Das sind 2 Mausklicks. Weiterhin könnte man dann noch die Stückzahl auf 1 reduzieren

          Finanzen.net kenne ich natürlich auch, allerdings ist mir das alles zu überladen. Genau wie Onvista u.ä.
          Die Diba WLs inkl. Finanzumgebung sind sehr übersichtlich und haben auch die notwendigen Infos

        • Noch ’ne andere Frage:
          Zu Beginn deiner Investmenttätigkeit hatten wir über ‚Strategie‘ diskutiert und du sagtest im Zuge dessen, dass du ‚Buy&Hold‘ machen möchtest.
          Nun lese ich immer häufiger von Verkäufen und Wiedereinstiegen usw.
          Wirst du nun doch zum Trader und wirfst deine ursprünglichen Vorsätze über Bord?
          Wenn ja, warum eigentlich? Ich mutmaße, dass du zuviel Zeit hast und Langeweile aufkommt, so dass du selbst ein wenig Action produzierst. Oder?

          Das soll keine negative Kritik sein, denn auch Trading funktioniert ja (manchmal).

          • Klar, mit der Erfahrung (die ist ja auch Zweck der Übung) ändert sich meine Strategie auch ein wenig.
            Aber bei 96 gekauften Posten habe ich bisher 9 verkauft, also über 90% sind weiter buy-and-hold. Finetuning, eher.

            Und Experimente mache ich halt immer mal: von Steinhoff, griechischen und portugiesischen Staatsanleihen über Xetra-Gold bis neulich der Sprague Resources LP, um internationale steuerliche Praxis kennenzulernen.

            Aber die Steinhoff verkaufe ich nicht! Gekauft für netto 18.24, haben meine 40 Stk. jetzt noch Kurswert 4.76.. die bleibt als Warnsignal im Depot, wo ich die Augen an -74% Gesamtperformance gewöhnen kann (psychologische Crash-Vorbereitung…)

            Und klar, Zeit habe ich viel, investieren tue ich gerne, und aus Nettoerträgen und „Frischgeld“ kommt halt nur alle 1..2 Monate ein Tausender zusammen, dann wird reinvestiert 😀

          • wenn es chrashed und dein Depot -40% bekommt, nützt dir auch das Augentraining nichts. 🙂

            LG Markus

          • Hallo Markus,
            es ist nicht nur Augentraining. Vorbereitung auf einen mittelfristig sicheren Crash hat einen Gutteil meiner theoretischen Überlegungen vor meinem „Börsengang“ ausgemacht. Lernziele: Panikverkäufe vermeiden, ruhig aussitzen, ggf. günstig nachkaufen.
            Zur psychologischen Distanz zählt vor allem die Definition des Depots als „Sondervermögen“, das ich zwar verwalte, aber bei dem ich weder auf Wertsteigerung/-erhalt noch auf Nettoausschüttungen angewiesen bin.
            Meine Performance messe ich in Netto-Yield on invested cost, die kann also (annualisiert) auf 0 runtergehen, aber nie negativ sein (weil ich keine laufenden Verwahrkosten usw. habe). Aktuell seit März: 2.43%.
            Ich bin sehr gespannt auf den kommenden Crash… 🙂

          • ……..bin sehr gespannt auf den kommenden Crash…………..
            Und WARUM ????? Genug liquide Mittel noch Überbehalten ?????
            Oder was hilft Dir den Crash zu sehen ??? Ich z.B. würde es
            total nervig finden , wenn alle Positionen aufgebaut wären ,
            kein Cash im Crash da wäre , und ich einfach nur mitansehen
            müsste , wie 1/3 meines Vermögens halbiert wird , ohne eine
            Möglichkeit zu haben Gegenan zu kaufen . Also wenn ich z.B.
            MCD wieder für 70 Euro kaufen könnte , aber keine Liquidität
            hätte !!!!! Aber ggf. alle anderen Positionen auch TIEFROT
            bei -60% stehen . Das würde ich Persönlich schon traurig
            finden . Mal total abgesehen von meiner dann vermutlich
            herschenden Gefühlslage . Macht mir persönlich eher Angst ,
            dann keine Bullen mehr im Stall zu haben , die ich ggf. noch
            gegen Liquidität umtauschen könnte . Da würde ich dann nur
            hoffen , noch etwas Liquidität irgendwo her zu bekommen , damit
            ich Chancen auch nutzen kann . Ansonsten helfen mir Chancen
            ohne Möglichkeiten halt wenig . Wenn die Bullen und Bären die
            dann im Stall stehen , wenigstens noch ein wenig Ertrag liefern
            wird das mein Angst-Gefühl wohl ein wenig abmildern .

            Sorry suchenwi , ich hab eher Angst , wie das ich drauf hoffe .
            Man kann ja auch nicht laufend die Mieten erhöhen ………….
            Und wenn dann z.B. der Immomarkt auch noch zusammenbricht ,
            hilft mir das ja auch NICHTS , wenn ich kein Möglichkeiten
            habe , zu kaufen . Für MICH , wäre das also eher Suboptimal .
            Noch knapper über die Runden kommen , wäre evt. möglich ,
            aber von mir NICHT gewünscht . Also Liquidität hoch ?????

            LG Det

          • Nö, Liqui habe ich nur die üblichen paar Hunderter (also auf dem Depot – jeden Monat bekommt es noch mal 1k für Sparpläne und so). Dividenden liefern jetzt ca. 400€ monatlich netto. Investiert wird, wenn 1k beisammen ist.

            Mit einem sportlichen Vergleich: ich erwarte den Crash wie ein Skifahrer die steile Abfahrt… schaffe ich es, sie heile zu bewältigen?
            Irgendwann später geht es gemütlich mit der Seilbahn wieder nach oben… 🙂

          • Sorry suchenwi
            Total andere Sichtweise . Ich versuche als “ Investor “ ,
            Häuser/Wohnungen zu finden die möglichst langweilige
            ( vgl. Immoinvestor ) Mieter haben , die relativ langweilig
            aber beständig , ihre Miete zahlen . Das zu einen möglichst
            guten Preis . Mit etwas Hoffnung , auch morgen noch in einen
            Gebiet investiert zu haben , wo nicht alle wegziehen wollen ,
            damit weiterhin jeden Monat die Miete auf dem Konto ist , die
            ich dann hoffentlich lange VERBRAUCHEN kann . Neben dem
            Gebiet , sind aber auch viele weitere Sachen zu berücksichtigen .
            Sollte ich dann mal die Chance haben ( z.B. bei einen Crash )
            die anderen Häuser rechts und links auch noch zu kaufen ,
            müsste ich in dem Fall aber irgendwie Liquide sein .
            Und auch wenn ich früher als UN Profi Makler und Projektentwickler
            gearbeitet haben sollte , ist es durchaus ein Unterschied , ob ich
            von einer Differenz / Gebühr / Prämie für das Geschäft leben
            will , oder von den beständigen Cash Flow aber auch laufenden
            Verpflichtungen die ein Vermietungsgeschäft nach sich zieht .

            Sorry suchenwi , irgendwie total andere Sichtweisen auf einen
            evt, möglichen Crash am Aktienmarkt . Wenn ich den HEUTE ,
            wünschen würde , dann nur mit relativ SICHEREN Mietern , der
            dann auch weniger bepreisten Häuser die bereits mein Eigentum
            sind und zusätzlich noch genügend Liquidität um dann auch an
            den Einkaufsvergünstigungen für neue Mieter , teil zu nehmen .

            Und von den Mieten , würde ich mich evt. beim Ski fahren am
            Hang stellen wollen , um den Berg runterzufahren .
            Wenn ich da dann Lust zu hätte .

            LG Det

    • Auch wenn die anderen Kommentatoren hier schon ausgiebig geantwortet haben, möchte ich die allgemeine Tendenz der Antworten auch von meiner Seite noch einmal bestätigen:
      Um Werte zu beobachten (egal, ob vor oder nach einem Kauf/Verkauf) legt man sich eine Watchliste an (daher der Name 😉 ). Von mir aus auch mehrere. Oder auch ein Musterdepot. Die Details sind am Ende Geschmacksache. Hängt dann auch ein bisschen von den angeboteten Funktionen ab.
      Ich selber habe z.B. nur eine Watchliste, die mir die aktuellen Kursentwicklungen zeigt, jedoch keinen Bezug zu meinen Einstandskursen hat. Die aktuellen Kursbewegungen möchte ich schon gerne täglich verfolgen, die Gewinne/Verluste in meinem Depot hingegen nicht. Wenn ich das mal sehen möchte, schaue ich ins Depot.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo Privatier,
        du hast natürlich recht. Aber ohne die notierten Firmen näher zu kennen, sind die aktuellen Kurse auf der Watchlist für mich einfach Zahlen zwischen 0 und 1000. (Immerhin wird bei onvista-bank auch die Tagesperformance angezeigt, und ein winziger 3-Monats-Chart).
        Auf meiner Watchlist sind aktuell Siemens (weil Belegschaftsaktien in anderem Depot), da kenne ich meinen ersten Kaufkurs Feb. 2017 noch ganz gut: 121€; und Volkswagen Vz (weil ich da bis Aug.19 noch die Wette gegen die LBBW laufen habe – unter 98 mache ich Verlust).
        In der Depotübersicht sehe ich zudem noch die „Gesamtperformance“ (akt.Kurs ./. mittl. Kaufkurs), und die empfinde ich als wichtigen Indikator. Wenn z.B. Aurelius -30% ggü meinem mittl.Kaufkurs steht, ist das ein „Sonderangebot“.
        Wenn ich dann noch gewisses Vertrauen in die Firma habe, kaufe ich evtl. nach (und senke damit zugleich meinen mittl. Kaufkurs, und erhöhe den overall yield-on-cost).
        Meine simple Strategie für Nachkäufe: Gesamtperformance gut rot, Tagesperformance jedoch grün (als gewisser Schutz vor fallenden Messern). Hinzu kommen natürlich Aspekte wie Quellensteuer, Währung (bei GBP-Papieren warte ich erstmal den Brexit ab), Nachrichtenlage, Dividendengeschichte, nächster Record-Date und Payday.
        Und schließlich erwartete Lerneffekte: wenn alle abraten, eine US-LP zu erwerben, mache ich das gerade (mit einem 1k-Probepäckchen), um herauszufinden, was genau daran schlimm ist… 🙂
        Einer meiner besten yield-on-costs kommt immer noch von der portugiesischen Post CTT: 7.78% nach PT-Quellensteuer, bei der Erstattung zu beantragen unwirtschaftlich ist, und deutschen Steuern. Da kann die Deutsche Post selbst mit §27 KStG nicht mithalten…

        • „wenn alle abraten,… mache ich das gerade,…um herauszufinden, was genau daran schlimm ist.“

          Dann weißt Du ja jetzt, was zu tun ist. 😉

          Gruß, Der Privatier

    • Hallo suchenwi

      Im TG Depot , habe ich ja auch erstmal ein wenig getradet ,
      damit eine Position/Kapitlastock aufgebaut werden konnte .
      Da sind dann auch oft Reste übergeblieben . Für MICH und
      auch für Nachwuchs , war das i.O. . Mit der Zeit , wird
      das aber recht Unübersichtlich , aber man wird auch an
      die Bar Div. Termine erinnert . Wenn Du aber überhaupt
      nicht mehr in DIESE Positionen investieren willst , ist
      die Kostenbelastung PRO STÜCK , bei einen evt. späteren
      VK eher Suboptimal . Daher , ICH würde es wohl machen ,
      aber NUR für einen Depot AUFBAU . Wenn Aufbau beendet ist ,
      kann das m.M.n. insbesondere bei B&H eher nervig sein .

      Ist son bisschen wie die 12 und 14 Ender . Da passt dann
      m.M.n. der Aufwand nicht mehr mit dem Ergebnis zusammen ,
      wenn da nicht auch eine passende Menge vorhanden ist .
      Je größer das Depot geworden ist , habe ich dann auch die
      Reste , immer mal wieder mit rausgeschmissen oder aufgefüllt .
      Also Quasi Aufräumarbeiten dann später notwendig !!!

      Im HHG Div. Aristo Depot , z.B. KEINERLEI N-1 Stk. , da
      eigentlich NUR B&H DORT gewünscht . Und natürlich die Bar Div. .

      Und insbesondere bei den Gedanken an die Girls , würde ich
      wohl eher , das mal mit den Girls absprechen .
      Ist natürlich auch eine ZWANGS Massnahme für die Girls ,
      sich dann mal mit Aktien zu beschäfftigen ( Gewünscht ??? ) .
      Wenn eine Aktie 5 Euro kostet , ein Verkauf 10 Euro ,
      wäre der “ GEWINN “ aber m.M.n. eher Suboptimal .

      Also da kann ich natürlich Jürgen und Nordlicht
      verstehen , das es Kapital bindet , welches
      nicht für andere Titel verwendet werden kann .
      = Performance Verlust . Aber manchmal sammelt
      man ja auch Modellautos oder Aktien oder Trophäen
      von Ex Freundinen . Und letztendlich ist es doch
      DEIN KAPITAL . D.h. AUCH : DU MUSST ENTSCHEIDEN !!!

      LG Det

      • Hallo Det,
        „Und insbesondere bei den Gedanken an die Girls , würde ich
        wohl eher , das mal mit den Girls absprechen .“

        Das sagt sich so leicht.. mit meinen Töchtern komme ich recht zuverlässig zu Weihnachten zusammen, und da gibt es natürlich wichtigere Themen als das Wertpapiergeschäft..

        Ich versuche es ja schon, und maile ihnen meine Depotkontonummer, sollte es mich plötzlich erwischen… Man muss ja vorsorgen. Mal sehen, Weihnachten ist ja nicht lang hin.

        • OHHHH OHHHHH , so hat wohl Jeder so sein Päckchen zu schleppen .
          Mach doch einfach mal einen Spaziergang am See mit den Girlies .
          Und wenn Ihr dann am Cafe vorbeikommt , DA KANN MAN JA AUCH MAL
          REIN GEHEN !!!!! Oder Notfalls kann man ja auch an Weihnachten ,
          mal den Weihnachtsmann machen ?????
          So nach den Motto : HO HO HO , ich hab EUCH da was mitgebracht ???

          ( Wird aber auch NICHT “ immer “ verstanden , ich hatte mal so
          eine OMV Anleihe , unter den Weihnachtsbaum gelegt / mit Schleife /
          da hat mich Nachwuchs auch ein wenig VERWUNDERT angeschaut 🙂
          aber zum Glück dann doch noch VERSTANDEN was eine Anleihe ist .
          Später sogar noch was ein KURS einer Anleihe , neben den Zins ist )

          LG Det

          • PS , besonders lustig , waren dann die Fragen der Mitschüler…
            ………..und was hast Du zu Weihnachten bekommen …………
            Antwort vom Nachwuchs : Irgendwie So ein paar Telekom-Monats
            Guthaben , fürs Handy…….HAHAHAHAHAHA…………………..

            LG Det

  11. Das würde ich nicht tun….Du verschenkst echtes Geld (je nach Kosten eines Wertpapieres, bzw. der Aktie…und das kann schon mal gegen 100,- € oder mehr sein…spätere Veräußerungskosten fallen dann hoch ins Gewicht).

    Tipp: Den Wert in das „Musterdepot“ legen.

  12. Hallo zusaammen,
    nachdem ich hier viel mitlese und viele Sachen bereits umgesetzt habe, beschäftige ich mich zur Zeit mit dem Investmentsteuergesetz.
    Ist das neue Gesetzt reine Abzocke/ Strafe für ETF bzw Fondsparer ? Bis jetzt war es doch so , dass der Gewinn eines ETF oder Fonds erst dann versteuert werden mußte, wenn er verkauft worden ist. Und wenn er 10 oder mehr Jahre im Depot war, hat es kein Finanzamt gestört. Die Erträge in der Zeit wurden versteuert, das ist auch ok. Vergleich mit einer Einzelaktie. Nun wird aber der jährliche Gweninn schon versteuert, ohne das er realisiert worden ist. Das bedeutet, dass man Jahr für Jahr Steuern darauf zahlt. Also ist eine Bargeldreserve für den Fall bei thesaurierenden Fonds notwendig, bei auszahlenden Fonds kann ich das Geld von dort nehmen.
    Oder verstehe ich da was falsch ?

    Grüße Maik

    • Wenn man sich das alles mal im Detail ansieht, so gibt es da sicher Vor- und Nachteile. Was aber die ganz grobe Richtung angeht, so ist der Unterschied zu früher nicht so groß, denn:

      * Bei thesaurierenen Fonds mussten auch früher schon die ausschüttungsgleichen Erträge jedes Jahr versteuert werden. Also ebenfalls ein „fiktiver“ Gewinn, den man überhaupt nicht erhalten hat. Und das ist heute nicht viel anders. Heisst jetzt eben Vorab-Pauschale.

      * Bei ausschüttenden Fonds hat sich eigentlich gar nichts geändert: Die Ausschüttung muss versteuert werden. Früher genau so wie heute.

      Wie gesagt, im Detail gibt es sicher Unterschiede zu früher, aber die oben in der Frage aufgeworfene Ungerechtigkeit existiert so nicht.

      Gruß, Der Privatier

  13. So wie ich das verstanden habe, wird aber auch eine Wertsteigerung versteuert, die noch nicht realisert worden ist. Es zählt der Wert am Jahresanfang und am Jahresende. Der Wertzuwachs wird versteuert, egal ob verkauft worden ist oder nicht.
    Bedeutet auch, dass man bei thesaurierenden Fonds Barbestände haben muss.

    Grüße
    Maik

    • Wie oben schon geschrieben, war das vor der Reform prinzipiell auch nicht anders. Bei thesaurierenden Fonds gab es die ausschüttungsgleichen Erträge und die mussten auch jedes Jahr versteuert werden.
      Man könnte sich jetzt natürlich einen theoretischen Fall konstruieren, bei dem ein thesaurierender Fonds rein gar nichts zum thesaurieren hat, also keinerlei Dividenden, keine Zinsen, keine Gewinne aus Verkäufen. Ist theoretisch denkbar – aber wer will schon solche Fonds haben?
      Wenn ein solcher Fonds jetzt auch noch eine Wertsteigerung schafft, so käme auch hier die Vorab-Pauschale zum Tragen. Das wäre dann eine Verschlechterung gegenüber der alten Vorgehensweise. Halte ich aber für ziemlich konstruiert.

      Die Berechnung der Vorab-Pauschale ist übrigens hier z.B.:
      https://www.bvi.de/regulierung/investmentsteuern/ueber-die-reform-2018/haeufig-gestellte-fragen/was-ist-die-vorabpauschale/
      ganz gut erklärt.

      Gruß, Der Privatier

  14. Hallo Peter
    Meinung zu Aurelius ?????
    Ich bin kurz vor der Verdoppelung ( also Quasi dann 600/300/150
    Bar Div. “ SICHER “ Annahme , mit Chance auf nächstes Jahr Weihnachtsgeld )
    und bin am Überlegen , ob ich zu 38 Euro , nicht eine Verdreifachung
    anstreben sollte . Z.Zt. eh die Größte Position in den Depots , aber
    ich denke immer noch über eine weitere Füllung nach . Alleine schon
    wegen der Hoffnung ………………………………………….
    OHI ist ja auch schon wieder an obere Marke gelaufen , Bestand bereits
    stark minimiert , Übergewichtung vom letzten Jahr , bereits stark abgebaut .
    Da könnte ich jetzt zu 23 USD wieder stark füllen , Platz wäre wieder .
    Oder hast Du noch was Anderes auf den Zettel . Auch bei NRZ bin ich noch
    am überlegen ob evt. schon mal wieder etwas gefüllt werden könnte , aber
    eigentlich noch passend . Größte Positionen z.Zt. Freenet , Aurelius , NRZ .
    Jetzt bin ich halt am überlegen , ob eine “ KONZENTRATION “ und damit
    eigentlich STARKE ÜBERFÜLLUNG ( wie bei OHI , da hast DU Sie ja auch schon
    in Ohje umbenannt , HEUTE hoffentlich wieder alles i.O. ??? ) , nicht evt.
    die bessere Alternative ist . Meinung Peter ?????
    LG Det

    • Tja, Det – wenn man sich mal so umschaut, gibt es ja bereits eine recht ordentliche Anzahl von Aktien, deren Kurs einem heute quasi als Sonderangebot vorkommt, verglichen mit den Höchstständen, die noch gar nicht so lange zurückliegen. Und dazu gehören dann auch Werte wie Aurelius oder Freenet. Oder auch einige Bankenwerte, wie Dt. Pfandbriefbank oder Aareal Bank. Oder die Automobil-Zuliefer Branche. Angefangen bei Conti, über Leoni, Elring Klinger bis Aumann.
      Selbst eine Apple-Aktie hat ca. 30% verloren. Die Liste der „günstigen“ Werte ist lang. Es fragt sich eben nur: War das jetzt alles? Ist der Tiefpunkt erreicht? Geht jetzt die Jahresend-Rally los?

      Oder geht der Kursrückgang weiter? Ich habe gerade heute wieder einen Beitrag mit dem Titel „Sie werden sich wünschen, zu derzeitigen Preisen verkauft zu haben“ gelesen (Link: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/leitzinserhoehung-im-blick-cramer-34-sie-werden-sich-wuenschen-zu-derzeitigen-preisen-verkauft-zu-haben-34-6860052).

      Also, kurz und gut: Wenn Du meinst, die Börsen haben den Boden erreicht, sind alle Deine Ideen bestimmt ganz gut. Wenn nicht, solltest Du lieber noch was warten.

      Ich selber werde in diesem Jahr höchstens noch ein paar kleine Änderungen am Depot vornehmen. Dazu könnte auch durchaus Aurelius gehören. Oder Aumann, oder Aareal, oder Apple (erst mal alles mit „A“ 😉 ). Danach dann evtl. BASF, Conti, Dt. Pfandbrief, Elring Klinger, Freenet, usw. (Mit etwas Mühe würde mir zu jedem Buchstaben ein Wert einfallen 😉 .

      Gruß, Der Privatier

      • Ich warte auf jeden Fall die Vorabpauschalen-Aktion Anfang Januar ab, und lasse bis dahin alle eintreffenden Erträge auf dem Verrechnungskonto stehen. Frischer Sparerpauschbetrag ist dann noch eine zusätzliche Haltelinie.
        Meine ETFs sind alle ausschüttend, und haben teils leichte Buchwertverluste seit Kauf, also dramatische Steuerabzüge erwarte ich da nicht.
        Aber man weiss es eben erst hinterher genau…

      • Hallo Peter & alle Mittlese-Leute
        ja so ist es mit dem Kaufen / Verkaufen.
        Kostolany schrieb ja mal den Text
        „KAUFET NICHT VERKAUFET“ mit dem Zusatz „Das Komma muss jeder selbst setzen.“
        Für mich geht das in Richtung Markettiming.
        Als ahnungsloser Privat(ier)-Anleger habe ich keine besseren Informationen als öffentlich bekannt sind.
        z.B. Aurelius (ohne Focus auf Leerverkäufe)
        Verkäufe können einen höheren/niedrigeren Ertrag einspielen als geplant. Was ist eingepreist?
        Genauso könnte ich eine Münze werfen und hätte zu 50% recht.
        Allerdings werfe ich die Münze 10mal ist mein Erfolg sicherlich unter 50%.
        Oder positiv gesagt “Die stillstehende Uhr, die täglich zweimal die richtige Zeit anzeigt, blickt nach Jahren auf eine lange Reihe von Erfolgen zurück.” (Marie von Ebner-Eschenbach)

        Für meine Person versuche ich „MR*S Market“ (mit Gendersternchen) aus meiner Sicht zu betrachten.
        D.h.
        * Wir sind eher am Ende als am Anfang im Bullenmarkt oder sind wir bereits im Bärenmarkt??? – who knows
        * Zinserhöhungen in den USA sind eingepreist (d.h. die Kursrückgänge sprechen für die Erhöhung der Wahrscheinlichkeit)
        * Die Börsenumsätze/Aktivitäten sind getrieben durch den „Anlagenotstand“ am Rentenmark.
        * Mit zunehmenden Zinsen wird Risikomasse in Aktien abgebaut
        * Verlangsamung des Wirtschaftswachstums (ohne gleich von Depri bis hin zur Rezession zu sprechen)
        * Trendfolgesysteme beschleunigen wie Enzyme mit Richtung und Geschwindigkeit

        Mit Blick auf die o.a. Parameter Blicke ich abseits von Buy&Hold und Moneymanagement auch öfter mal in Richtung USD-Unternehmensanleihen als Floater mit 1-3 Jahren Restlaufzeit als „Cash-Parkplatz“ im Rahmen der Assetallokation. (ok ich habe vorher eine Münze geworfen 😉 )

        Fazit: „KAUFET NICHT VERKAUFET“

        So genug geplaudert am Turkey – Thanksgiving.

        Viele Grüße
        Rainer

        • Hallo @ all,
          ich antworte mal auf mich selbst um nicht zu tief zu verschachteln.
          Klumpenrisiko vs.Klumpenchance ?
          Wo bleibt da die Disziplin ?
          Mache ich eine lesson learned Analyse ?
          Laufe ich Gefahr verbranntem Geld gutes hinterher zu werfen ?
          Wenn im Markt schon 6% Brutto überdurchschnittlich sind, wie wahrscheinlich sind dann 10% Div-Rendite????
          Zu Aurelius: 38 schmeicheln schon und ich bin bei 39,27 Long und sehe worst case (Chart) Short-Risiko bis 25
          Daher virtueller Stopp Löss unter 37
          Monemanagement heißt für mich auch 50% minus = 100%+ bis breakeaven
          Fehler gehören zum Leben ! UND ich muss bereit sein sie zu akzeptieren, andernfalls laufe ich Gefahr, sie durch verbilligen zu kaschieren und Klumpen bilde.
          Aurelius-Invest erfolgt als Rebound-Zocke. Dabei werde nicht auf 50-55 warten – wenn auch ATH bei 70 enden könnte….
          …nur wann in 3/6/9 Mon ??? oder eher Jahren ???
          ###
          2-3% / Position sind sehr gut für ein diversifiziertes Portfolio.
          In Anlehnung an die Abgasobergrenzen erfinde ich mal
          2-3% plus 2-3% für Ausnamezeiten. Ähnlich wie bei den Bollinger-Bändern. Also bei Aurelius wären für mich auch 5-6% ok.
          Auch auf die Gefahr, dass mein eigenes Moneymanagement nicht mehr erfolgt ist und ich mich durch GIER auf Rendite leiten lasse.
          Erschwerend kommt hinzu, dass Aurelius bei Shorties beliebt ist und andererseits ein Aktienrückkaufprogramm aktiv ist.
          Mit den Rückkäufen zu niedrigen Kursen können mehr Aktien vom Markt genommen werden und DIV-Zahlungen + möglichen Bonus eingespart werden. Für mich äußerst charmant diese short-Absicherung !!!
          Allerdings unklar ist ob das geplante Exit-Volumen brutto planmäßig eintrifft, übertroffen wird oder deutlich und zeitlich ausgedehnt untertroffen wird (Bören-Baise)
          Time will tell….
          VG Rainer

          (Am fernsehend „Das Boot“ in der Sequenz „Gibraltar“)

      • JA Peter , das ist ja mein Problem . Bei Aurelius , bin ich aber
        relativ positiv eingestimmt , das eine Bar Div. von 3 Euro schon
        bald an “ Sicher “ grenzt ( Auch wenn ich für MICH erstmal nur 1,50
        Euro als EXTREM SICHER angenommen habe ) . D.h. , ich würde fast
        von einem relativ gesicherten Weihnachtszusatzeinkommen 2019
        ausgehen . Eigentlich hoffe ich ja sogar noch ein wenig darauf das
        DEINE Annahme , für “ Ungesichert “ 5,00 Euro , noch EINTREFFEN mag .
        Im Moment , lesen sich die Zahlen , ja nicht sooooooo schlecht .
        Dann wäre evt. sogar noch ein wenig Urlaubsgeld möglich , HMMMMM ???

        Bei den Börsen , glaube ich nicht , das der Boden erreicht ist , aber
        bei Aurelius , das der Boden bei 38 m.M.n. erreicht ist .
        Und da ich Aurelius auch zu 55 kaufen würde , warum soll ich das
        nicht auch bei 38 machen ??? Nur bei der MENGE , frage ich mich halt
        ein wenig , ob 3 FACH eine gute Idee ist ???

        @ Rainer
        Ich kaufe i.d.R. , wenn ein Preis , für MICH , in Ordnung ist .
        I.d.R. habe ich dafür eine Range , in der ein Kauf für MICH
        passend ist . Bei Aurelius ist MEINE Range 42 bis 52 Euro
        ( Plus z.Zt. gesicherte 3 = 55 Euro . Tendenz bei MIR , eher von
        steigenden Wert ausgehend , da Wette ich mal gerne gegen 38 Euro
        für eher 42 und MEHR Euros . Nur WANN ??? Da LEIDER , KEINE AHNUNG )

        LG Det

        • Hi Det, genauso geht es mir auch. Ich bin bei Aurelius inzwischen fünffach investiert, der durchschnittliche EK ist mit 44.87 nicht so schlecht, finde ich. Aber bei 38 noch weiter aufzustocken reizt schon. Ich wäre den Herren von Aurelius sehr verbunden, wenn sie sogar wieder 5€ Dividende annoncieren würden. Dann würde der Kurs wahrscheinlich wieder die 60 suchen und ich könnte noch vor dem ex-div einen Großteil einlösen.
          Bei Geely geht es mir ähnlich, aber nur dreifach im Moment. Mittlerer EK 18.01 ist nicht weit vom aktuellen Niveau entfernt.
          Bei AAPL muss ich noch einen 170er Put loswerden, rollen oder Verluste realisieren oder Seitenwechsel, aber ich habe auch einen 195er Call geschrieben, der entsprechend performt.
          PBB ist über 20% rot, da kann man nicht mal Calls schreiben. Es gibt nur ein paar Cent zu holen und falls der Trend doch mal dreht, vielleicht wegen Dividendenjägern, dann würd man die Aktien billig abgeben und hat nur die Verluste übrig. Also hier bin ich quasi zu B&H gezwungen.
          Bald kommt noch TKA dazu.
          Ich versuche es irgendwie auszusitzen, nützt ja nichts.
          Achja, ich habe noch zwei Capped OS auf Conti und Fresenius, die sind inzwischen durchgerutscht und haben momentan nur Zeitwert. Vielleicht rolle ich, wenn mal eine kleine Erholung kommt, um die Verluste zu begrenzen bzw. nicht auf 100% laufen zu lassen.
          Wenn ich mir aber die Optionsgeschäfte von Thorsten von den wachstumswerten ansehe, da läuft fast jeder Trade, egal wie der Markt gerade läuft. Der hat’s irgendwie drauf und lässt mich staunend und bewunderungsvoll zurück. 😐

          LG Markus

          • „Ich wäre den Herren von Aurelius sehr verbunden, wenn sie sogar wieder 5€ Dividende annoncieren würden.“

            Da schliesse ich mich gerne an. 😀 Ich muss allerdings auch sagen, dass Det mich inzwischen etwas skeptischer gemacht hat. Aber mehr als 1,50€ wird es wohl werden, da bin ich mir dann doch sicher.

            Gruß, Der Privatier

        • Hallo Markus
          Die “ Überfüllung “ ist halt auch mein Problem . Für TG Depot
          habe ich jetzt mal auf 3 Fach erhöht DS da NEU : 42,60 Euro .
          Ich gehe eigentlich von relativ gesicherten 3,00 Euro aus ,
          könnten aber auch 5,00 werden ( Nachwuchs würde Sie wohl nehmen !!! ) .

          Im LAG Depot , wünscht LAG , nicht son “ UNSICHERES ZEUG “ !!!
          da denkt Sie scheinbar wie Jürgen …….. ZUFALLSGETRIEBEN !!!
          Bedeutet dann für MICH , ich müsste das im NK Depot mit ausgleichen .
          ( Nachher will Sie dann natürlich doch , ansonsten wieder Mecker !!!
          sollte es mit Aurelius aber nicht gut laufen , “ Siehste habe ich doch
          gleich gesagt “ ………….. Ja da habe ich schon Glück………..)

          Somit dann nicht nur 3 Fach , sonder sogar 4,5 Fach .
          Das würde aber bald schon einer “ KONZENTRATION “ auf Aurelius
          gleich kommen . Also 750/1,5 = 500 Stk . PUHHHHH , Bei EINFACH .
          Vorherige Annahme = 750/3 = 250 ( 300 Stk. bereits im Bestand
          plus 150 TG Depot , plus 200 Gegensicherung zu 38 , z.zt.also 650 )
          Bei verdoppelung , nun 500 Stk. , bei verdreifachung dann 750 Stk .
          Z.Zt. ja noch 2 Gegensicherungspäckchen zu 38 liegen , TG Depot ,
          erstmal OHNE Auflösung Gegensicherung , gefüllt . Aber was mache
          ich Jetzt ??? Einfach verdoppeln MIT Auflösung Gegensicherung ,
          oder verdoppeln , OHNE Auflösung Gegensicherung ( dann quasi
          mehr verdreifachung ??? wie im TG Depot ) , HMMMMMM ????????

          Meine Theorie zur Bar Div. ist folgende . Extrem Sicher würde ich
          mal 1,50 Euro sehen , das m.M.n. OHNE Frage . Relativ Sicher ,
          würde ich 3,00 Euro sehen . Begründung liegt a) im zurückbehaltenen
          3,00 Euro vom letzen Jahr und Neu reinkommenden Cash Flow dieses
          Jahr . Und um auch noch Peters Annahme , mal einen Gedanken zu widmen ,
          könnte ich mir auch durchaus , eine höhere Rückzahlung der 3/2 Euro
          vorstellen , wenn es weiterhin recht rund läuft , und einige Exits
          bereits stark absehbar sind . Also da könnte dann eine Verteilung
          auch von mehr wie 1,50 Euro ( die Hälfte von 3 Euro für mehrere
          Jahre Vorsichtsbetrag ) zum tragen kommen . D.h. auch 4,00 Euro
          oder ggf. auch 5,00 Euro ( wenn schon ein paar Exits im 1 HJ 2019
          kommen ) wäre immer noch im Bereich des Möglichen . Aber von 3,00
          Euro , gehe ich eigentlich auch relativ gesichert aus .
          Auch 4,00 Euro sind m.M.n. noch durchaus realistisch . Sollten
          die UN Meldungen weiterhin Positiv ausfallen , könnte also auch
          5,00 Euro ggf. bei starken Exits 1 HJ 2019 , sogar 6,00 Euro sein .

          D.h. , bei meinen derzeitigen EK Preis , bin ich bei 44,XX ohne
          die 38 Gegensicherung zu sehen . Bei Auflösung wäre ich wohl bei
          42,XX ( also am unteren Rahmen meiner Range ) , wenn ich mich noch
          zu 3 Fach entschließe , wäre das zwar starke “ Konzentration “ ,
          aber dann immerhin , in einem Bereich , noch UNTERHALB meiner
          Range . Aber dann auch bereits bei 10 bis 15% Portfoliofüllung .
          Da bin ich mir halt nicht so richtig schlüssig ?????
          Aber reizen tuts schon…………………………………….
          Nur Cash Quote , wäre dann stark abgeschmolzen ………………
          Naja , Time will tell .

          LG Det

    • Für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr „kurz und knapp“. Ich bevorzuge dann doch lieber eine individuelle Planung und Berechnung auf Basis der persönlichen Verhältnisse. Aber die Verfasser von Fidelity weisen ja selbst bereits auf den Leitlinien-Charakter hin, der klare, einfache Faustformeln liefern soll.

      Und als solche ist dann auch sicher wieder okay. Und es bleibt zu hoffen, dass dies auch gelesen und verinnerlicht wird. Denn ca. 20% Sparquote ist ja nicht gerade wenig. Denn es geht ja um 20% von Bruttoeinkommen! Das ist schon schwer zu schaffen und reicht dann gerade mal aus, um im Alter keine Einbußen zu haben!
      Meine Schlussfolgerung daraus wäre: Sparen alleine bringt es nicht. Ganz und gar nicht…

      Gruß, Der Privatier

      • Ja Peter,
        wie bei der knappen „Bierdeckel“-Steuererklärung 😉
        Klar sind 20% relativ wenn das Nettoeinkommen 1000EUR/Mon oder >5000EUR/Mon ist und ob ich 4 oder 9 EUR / qm zahle.
        Ebenso wichtig finde ich auch dass sich alle über die „Dramatik“ des Zinseszins-Effekt bewusst zu sein sollten.
        Also 2% / 4% / 8% nach 5/10/20 Jahren.

        @Zertifikate: Nach Lehman haben hoffentlich auch alle verstanden was Emitentenrisiko in der Praxi bedeuten kann.
        @DAX: Bei einer Sinuskurve kann ich den Boden berechnen.
        Die Börse wie ein Hund zu seinem Herrchen (der Wirtschaft) mal vorausläuft und auch mal hinterherläuft – hatte schon mal Kostolany beschrieben. Im Gesamtkontext mit der Konjunktur gibt ja auch ein Sinus-Diagramm zu Hausse vs. Baisse.
        Mein Bauchgefühl will mir sagen: Das aktuelle Bild der letzten Monate spricht für einen Salami-Crasch.
        -> mit der Warnung: Korrekturpotential 13.596,9 minus 40% -> 8158.
        @Empfehlungen: Ich hatte mal ein Traum als Fiktion:
        Ein Unternehmen steht vor der Premiere einer lukrativen Weltneuheit.
        Die begleitende Hausbank informiert ihre Institutionellen Anleger. Es wird eingekauft. Der Kurs steigt, Stufe 2: Infos an TOP-Vermögenverwalter, die noch „billig“ Aktien für Millionen-Kundschaft einsammeln können. Der Kurs steigt. Analysten werden aufmerksam und sagen „BuY“. Der Kurs steigt.
        Finanzredakteure lesen das Buy der Analysten.-> Artikel zum Unternehmen mit „BuY“. Kleinanleger lesen diese Artikel und kaufen. Der Kurs steigt. Institutionelle und Vermögensverwalter nehmen Gewinne mit. Der Kurs fällt. Analysten werden vorsichtiger – hold, Der Kurs fällt. Der Aufwärtstrend ist gebrochen – weitere Gewinnmitnahmen. Der Kurs fällt.
        Redakteure raten zum Verkauf. Kleinanleger verkaufen. Der Kurs fällt. Institutionelle und Vermögensverwalter sammeln ein. Der Boden ist gefunden. … Analysten kommen zur Neueinschätzung „BuY“ -> Redakteure auch -> Kleinanleger schöpfen neuen Mut „Folge dem Trend“. Der Kurs steigt nicht weiter – Es kommt zu Gewinnmitnahmen…..
        Und dann klingelte unerbittlich der Wecker in der Früh – Aufstehen – Arbeiten – …

        … und meine Erfahrung: An der Börse wird wie auf der Schicht nur zum Anfang und zum Ende geklingelt.
        Einen schönen Start in die neue Woche im neuen ev. Kirchenjahr.
        VG Rainer

      • Meine Finanzstrategie, seit 10 Jahren inkrementell entwickelt:
        Sparen (Quote natürlich vom Netto bemessen) durch Konsumreduktion ist das mächtigste Werkzeug der Altersvorsorge, mit zwei Effekten:
        – Vorbereitung auf „Versorgungslücke“, durch Vorwegnahme dieser (lebe jetzt schon so, als ob du nur noch die DRV-Rente bekommst)
        – Rückstellung der gesparten Beträge zur weiteren Absicherung

        Diese Rückstellungen waren jahrelang auf Tagesgeldkonto, jetzt zu 3/4 im WP-Depot, mit steigendem ETF-Anteil durch Sparpläne. Vom Rest stocke ich meine DRV-Entgeltpunkte auf (Ziel 45..50 pEP).
        Noch 9 Monate ATZ-Gehalt, danach Rente: Finetuning-Phase beginnt. Um die Planung spannender zu machen, wird meine Miete zum 1.3. um 23% erhöht… 😉

        • N´abend suchennwi,
          Machst Du den Aufschlag oder Dein Vermieter ?
          Stell Dich ggfs auch auf weitere +20% Kaltmietensteigerung des Vermieters alle 3 Jahre ein.
          (Umkehrschluss von max +20% in 3 Jahren)
          VG
          Rainer

          • Der Vermieter hat mir letzte Woche die Erhöhung mitgeteilt. Begründung: Erhöhung des Mietspiegels (auf der anderen Straßenseite wurden etliche MFH neu gebaut).
            Da er die Miete gut 10 Jahre nicht erhöht hat, ist er wohl im Recht.
            Es handelt sich um eine „Halbwarm“-Miete: inkl. NK und KabelTV, ohne Strom, Gas, Müllgebühren.
            Stadtwerke haben Strompreiserhöhung zum 1.1. schon angekündigt, Gaspreis nach Nachrichtenlage wohl auch.
            Ich sach‘ ja: Finetuning-Phase.
            Erstmal habe ich mir Investitionsstopp gesetzt (außer Sparpläne), bis die Vorabpauschal-Versteuerung im Januar abgeschlossen ist, und die weitere Kostenentwicklung absehbar ist.
            Weitere Unwägbarkeit: Tochter heiratet nächstes Jahr. Es bleibt spannend 🙂

          • Hallo Det,
            ich habe mich ja nicht beklagt – allenfalls über meinen Denkfehler, die Mietentwicklung mit 0%/Jahr zu extrapolieren. Ich lerne halt noch…

            @Rainer: realistischer wäre dann wohl, in der Finanzplanung 8%/Jahr (mit Sicherheitszuschlag) anzusetzen. Bei der Grundsteuerreform bin ich gespannt – da soll jetzt auch das Alter des Hauses eingehen („meins“ ist von 1902).
            Time will tell.

          • Sorry, dass ich mich da einmische …
            Mieterhöhungen: die müssen doch klar begründet sein. So einfach darf ein Vermieter ja nicht zumindest die Kaltmiete nicht erhöhen. Als Begründung den Mietspiegel zu nehmen ist natürlich ok – wenn die vorgenommene Einstufung stimmt. Grundsätzlich können 23% nach mehr als 10 Jahren durchaus ok sein und sollte man mal als CAGR ausrechnen.
            Die Nebenkosten müssen ja eh separat in einer Abrechnung nachgewiesen werden und haben m.M.n. nichts mit einer Mieterhöhung zu tun.
            Ganz ehrlich: wieso sollte ich mit 8% Mietsteigerung alle 3 Jahre rechnen?? Oder sogar mit 20%?? (Kaltmiete).

            Grundsteuer: die darf doch gar nicht auf den Mieter umgelegt werden, oder?

          • Ergänzung zu meinem Beitrag oben:
            Ich habe die CAGR ausgerechnet (Steigerung um 23% in 10 Jahren). Diese beträgt 2,09% — also 2,09% Mietsteigerung p.a.
            Sollten es 12 Jahre sein, beträgt die jährliche Steigerung 1,74%.
            Will sagen: alles im Rahmen der offiziellen Inflationsrate (mit der ICH kalkuliere)

          • @Rainer
            zu „Umkehrschluss max. 20% in 3 Jahren“:
            Das ist das, was der Vermieter MAXIMAL vom Gesetzgeber her DARF. Dazu MUSS aber berücksichtigt werden, dass das in Anlehnung an den Mietspiegel geschehen muss. Daher sehe ich solche Steigerungen eher als absolute Ausnahmen, die vielleicht Brennpunkte wie München, Frankfurt oder Berlin betreffen — und dort auch nur bestimmte Wohnlagen.
            Grundsätzlich steigen doch Mieten nicht einfach mal so, sondern nur weil sich das Umfeld verbessert oder die Wohnqualität (zB durch Umbauten).

          • Sorry. Bei „Grundsteuer auf Mieter umlegen“ lag ich falsch. Sie darf grundsätzlich umgelegt werden — es muss aber im Mietvertrag auch so stehen.

        • Hallo suchenwi
          Nun mal von der anderen Seite , 1 Jahr KEINE Mieteinkünfte wegen
          “ INVESTITION “ neuer Heizung , ist das Besser ?????
          Dazu noch Nervereien , Schornsteinfeger , Stadtwerke , u.s.w. ,
          u.s.f. ……… und auch den SPASSSSS mit den Handwerkern ,
          muss man wohl erstmal verstehen ………………………….
          “ Tja , NEUE HEIZUNG , da ist das auch nicht mehr so wie FRÜHER ,
          die halten aber MAXIMAL noch so 8 bis 10 Jahre , alles Computer
          und Steckerfertig , in 10 Jahren gibts da NIX mehr für ……. “
          HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ ???????????? ( “ O-Ton Installateur “ )
          Und das ist mal “ NUR “ so ein Problem von einem Haus .
          Dazu noch nicht mal MEIN Eigentum , kümmern trotzdem !!!

          Alles Klar , 18k/120 = 150 Euro/Mon. auf die Mieter umzulegen ….
          Mit ( ANGEBLICH ) viel Glück , spart das dann ja auch noch bei
          den Mietern etwas Gasverbrauch ????? Keine Ahnung , Time will tell .
          Oder wie würdest Du da rechnen ??????????????
          Irgendwie , möchte man ja doch schon einen Amortisationsrückfluss .
          Oder wie soll das passieren ????? So ganz ohne Mieterhöhung ?????
          Und 23% geteilt durch 10 Jahre , sind ja nicht mal Inflationssatz .
          Oder wäre Dir Jedes Jahr 2% lieber gewesen ?????
          Quasi der Froscheffekt , langsam das Wasserbad erhitzen………..
          dann merkt der Frosch das nicht so schnell und bleibt sitzen ?????

          Dir trotzdem schöne Woche , ich muss mich mal um die Heizung
          und um die restlichen paar Sachen kümmern .

          LG Det

          • Seit wann kann eine neue Heizung auf den Mieter umgelegt werden? Ist das nicht ‚Instandhaltung‘?
            Alte kaputt – neue rein oder reparieren.
            Da wird/wurde doch nicht „energetisch modernisiert“, oder?

          • Dazu gefunden:
            Der Vermieter kann in diesem Fall die Miete erhöhen. Dazu muss er vom Gesamtkostenaufwand der Maßnahme jedoch die Kosten abziehen, die er für die reine Erhaltungsmaßnahme hätte aufwenden müssen und sich insoweit erspart (Erneuerung der vorhandenen Umwälzpumpe gegen gleiche Qualität, Ersatz alter angerosteter Heizkörper gegen moderne Heizkörper). Im Sprachgebrauch spricht man vom „Abzug neu für alt“ oder den „Sowieso-Kosten“ (OLG Hamburg WuM 1983, 13).

          • Und ich bin froh, dass ich mir um solcherlei Fragen keinerlei Gedanken machen muss. Weder in der einen, noch in der anderen Richtung. 🙂

            Da lehne ich mich völlig entspannt zurück und lese einfach ein bisschen mit…

            Gruß, Der Privatier

          • und weiter:
            Der Mieter ist verpflichtet, die Sanierung als Modernisierungsmaßnahme zu dulden (§ 555d I BGB). Der Vermieter ist berechtigt, bis zu 11 % seines Kostenaufwandes auf den Mieter umzulegen (§ 555b I BGB). Soweit die Modernisierungsmaßnahme für mehrere Wohnungen durchgeführt wurde, sind die Kosten angemessen auf die einzelnen Wohnungen aufzuteilen (§ 559 III BGB).

          • @Peter
            😉 ja, wenn du Eigentum hast zahlst du alles in voller Höhe selbst — ist natürlich besser 😉
            Ich habe, Gott-sei-Dank, eine Eigentumswohnung von privat gemietet und mein Vermieter/Eigentümer ist ähnlich pragmatisch veranlagt wie ich: Da wird nur getan, was wirklich getan werden muss und was sich für beide Seiten rechnet. Und ich habe in meiner Wohnung eine eigene Therme — da ist mein Vermieter auch nicht von irgendwelchen Beschlüssen der Eigentümergemeinschaft abhängig.

          • „ja, wenn du Eigentum hast zahlst du alles in voller Höhe selbst — ist natürlich besser“

            Ob das „besser“ ist, möchte ich nicht behaupten. Aber es entspricht meiner Lebenseinstellung, nach der ich in eigener Verantwortung und eigener Regie das tue und lasse, was ich für richtig halte. Und selbstverständlich auch die Kosten dafür trage. Das ist völlig in Ordnung. Mir geht es nicht um Kostenminimierung.

            Gruß, Der Privatier

          • Peter,
            verstehe ich schon — alles gut. 😉
            Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, dass der Besitz von selbstbewohntem Eigentum objektiv gesehen und langfristig keinen Kostenvorteil bringt, sondern eher subjektiv bzw. emotional zu betrachten ist.
            Und nicht auf dich persönlich bezogen: es meinen ja viele Menschen, dass die Anschaffung eines Hauses oder Wohnung eine super Altersvorsorge ist, weil da im Alter Miete gespart wird …

          • ……..da lehne ich mich ein wenig zurück………..
            NEEEEEEE is KLAR PETER ………………………………
            Ich komme grad wieder rein , SO IST DAS LEBEN , als
            unbezahlte Haushaltshilfe ……………………………
            Hütten aber wieder warm , Draußen kalt , Mieter ZUFRIEDEN .
            Und MORGEN ( ach nee , ist ja schon HEUTE ) ist ein neuer TAG ,
            für die unbezahlte Haushaltshilfe , FREUDE über FREUDE …….

            AAAAAAAAAAAber , damit der “ BILDUNGSAUFTRAG “ auch nicht zu
            KURZ kam ……FÜR DEN NACHWUCHS , ALLES LIFE UND IN FARBE….
            Da können dann auch gleich mal ein paar andere SICHTWEISEN
            auf IMMOBESITZ gewonnen werden . Das “ SHEET “ dazu , werden
            Wir dann wohl mal am Wochenende abarbeiten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
            Ich glaube , da wird Nachwuchs , sich schon mal eine
            “ GANZ EIGENE MEINUNG “ bilden können . ÜBT FÜRS LEBEN .
            Und macht dann evt. spätere Entscheidungen , auch etwas leichter .

            SOOOO GUTE NACHT…………….

  15. Einen schönen Sonntag alle zusammen,
    ich lese hier immer fleissig mit setze viele Ratschläge bereits um. Natürlch bin ich auch an der Börse untergegs und arbeite hier mit by and hold um Dividenden für ein ständiges Einkommen zu erzielen. Im Moment macht mir die Börse Kopfschmerzen aber da müssen wir alle durch, ich halte die Wertpapiere fest.
    Wie ist denn eure Meinung, schon der Boden erreicht zum Nachkauf ? Was meint ihr mit Aurelius, jetzt einsteigen ? Dann würde mich das Thema Zertifikate interessieren um an seitwärts laufender Börse zu verdienen. Wer kann mir hier informationen geben was man kaufen könnte und wann ?
    Danke voran dafür,
    Grüße
    Maik

    • Was die allgemeine Börsenlage angeht, bin ich ja bereits seit einiger Zeit mehr als skeptisch. Das habe ich ja immer wieder geschrieben und folgerichtig bereits im letzten Jahr (und auch in diesem Jahr) einige meiner ganz gut gelaufenen Werte verkauft. Diese Entscheidung war richtig, aber vielleicht nicht ganz konsequent genug umgesetzt. Da hätte ich noch einiges mehr „retten“ können. Aber die Steuer hält mich dann auch immer ein wenig zurück…

      Insgesamt bin ich weiter vorsichtig und könnte mir durchaus eine weitere Fortsetzung des Abwärtstrends vorstellen. Ein weiterer Rückgang im DAX um ca. 20% (also auf ca. 9.000 Punkte) würde mich nicht überraschen. Bei Einzelwerten könnte ich mir allerdings auch vorstellen, dass sie von einem weiteren Rückgang nicht ganz so stark (oder gar nicht) betroffen sein könnten. Das könnten entweder Papiere sein, die bereits mächtig gelitten haben (z.B. einige Automobil-Zulieferer wie Aumann) oder auch große, internationale Unternehmen mit einer soliden Dividendenausschüttung.

      Oder alternativ in Zertifikate investieren. Ist ganz sicher keine schlechte Idee. Ich bin eigentlich ein großer Fan von Zertifikaten, habe diese allerdings in der letzten Jahren etwas vernachlässigt. Wäre einmal wieder an der Zeit, sich hier ein wenig umzuschauen. Konkrete Ideen habe ich da aktuell nicht.

      Gruß, Der Privatier

    • Hallo Maik,
      ich hatte meine Einschätzung des Marktes (Glaskugel-Sicht) bereits am 13. November 2017 11:07 mitgeteilt. Demnach befinden wir uns immer noch in einer ’normalen‘ Korrektur, die durchaus noch bis ca. 10500 im DAX gehen könnte. So lange befinden wir uns immer noch im langfristigen Aufwärtstrend auf Wochenbasis.
      Natürlich kann ALLES passieren und niemanden sollte das überraschen, der schon ein paar Jahre länger an der Börse aktiv ist.

      Ich frage mich immer nur: was sagt uns das? Soll ich auf einen Crash warten? Oder vielleicht doch einsteigen/aufstocken?
      Das alles weiss doch NIEMAND.

      Daher meine Strategie: bei jedem signifikanten Rücksetzer gestaffelt kaufen und abwarten. Dies mit dem Grundgedanken, dass langfristig die Märkte wieder steigen und man den Zeitfaktor so gut es geht ausblenden.

  16. Hallo Jürgen,
    ich habe gerade am Wochenende wo viele Meinungen von Profis gelesen, die Aussagen sind so so unterschiedlich……
    Ich überlege auch nachzukaufen, Freenet, Frisenius oder Covestro sind sehr gefallen und sollten einen Boden erreicht haben.
    Ich habe auch das Gefühl, wenn die Börse etwas steigt kommen sofort wieder negative Nachrichten.
    Ich denke aber auch, dass die Volatilität im Moment von Computern mit erzeugt wird die in Sekunden handeln.
    Es bleibt spannend-

    • Sag ich doch: alles Glaskugel …

      Ob bei den genannten 3 Firmen der Boden erreicht ist? Who knows?…
      – Fresenius habe ich bereits in voller Posi — überlege aber trotzdem durch Nachkauf noch etwas zu verbilligen
      – Freenet: nix für mich. Ich habe AT&T und schaue eher auf Dt. Telekom
      – Covestro: Chemie, auch nichts für mich wegen der Umweltthematiken

      Als Investor, der m.M.n. einen Zeithorizont von mindestens 10 Jahren mitbringen sollte, schaue ich eher auf Fundamentaldaten, Branche und Zukunftssicherheit als auf den aktuellen Börsenkurs. Der Börsenkurs ist für mich primär beim Kauf massgeblich, da ich günstig einsteigen möchte. Und zwar in die Unternehmen, die in mein Beuteschema passen. Und wenn es danach noch weiter runter geht, weil der Gesamtmarkt das so möchte: so what! Geht schon wieder hoch wenn das UN gesund ist.

  17. Hallo Jürgen,
    ich mach mal einen neuen Thread auf, oben war schon so voll.
    Kannst du mal ein Rechenbeispiel liefern, warum ein Eigenheim doch langfristig schlechter dastehen soll, als Miete? Durch Wertsteigerung und gesparte Mieten, müsste man doch langfristig mit Eigenheim gut dastehen, oder anders gesagt, mit V&V erwirtschaftet man durchschnittlich vielleicht 8% Rendite p.a., diese Rendite macht der selbstnutzende Eigentümer selbst und muss sie nicht dem Vermieter herschenken.
    LG Markus

    • Puh – die genaue Kalkulation ist schon recht kompliziert und lässt sich hier kaum darstellen. Ich hatte mir dafür mal ein Spreadsheet gebaut, das ich hier ja nicht posten kann.
      Ich sage mal so grundsätzlich:
      Beim Kauf einer selbstgenutzten Immobilie:
      – betrachten die Käufer meist nur den reinen Kaufpreis und berücksichtigen nicht, dass sie auch noch 30 Jahre Zinsen an die Bank zahlen müssen bis ihnen das Objekt wirklich gehört und dem KP hinzugerechnet werden muss
      – werden Kaufnebenkosten gern vergessen
      – werden Instandhaltungen vergessen, die auch ab Rentenalter immer noch anfallen — und sogar vielleicht erst dann (!)
      – wird der ‚Wertzuwachs“ total überschätzt. Studien haben gezeigt, dass eine Immobilie im Schnitt 1% p.a. (!) Wertzuwachs erfährt, und dies auch nur dann, wenn alle Instandhaltungsmaßnahmen auch durchgeführt werden.
      – wird komplett vergessen, dass vorhandenes Eigenkapital ja auch angelegt werden kann und sich über den Zinseszinseffekt in 30 Jahren bei Anlage am Aktienmarkt ver-8-fachen könnte (bei angenommenen 7% Durchschnitts-Rendite)
      – das ein Haus zB, vieeeel teurer im Gesamtunterhalt ist als eine normale Wohnung — zB Steuern, Energiekosten, Müll, Versicherung, …. Und wer kann/will sich das im Alter noch leisten? Zudem dann vielleicht das große Haus einfach zu groß ist, der Garten auf Grund von Gebrechen nicht mehr gemacht werden kann oder die 6 Zimmer auf geputzt werden wollen — klar, dann bestelle ich einen Gärtner, beschäftige ich eine Putzfrau und eine Haushaltshilfe — wenn ich es mir leisten kann 😉
      – vergessen auch viele Käufer bei ihrer Zukunftsbetrachtung, dass sie das Haus vielleicht nur mit Glück gewinnbringend verkaufen können – denn das hängt ja alles vom Standort und dem Zustand ab. Ich kenne durchaus ein paar Beispiele, wo das vor 20 Jahren gekaufte und vermeintlich ‚lukrative‘ Objekt der Begierde zum halben Preis wieder verkauft werden musste.

      Das sind so die Parameter, die in meinem Spreadsheet berücksichtigt sind.

    • Jetzt gebe ich doch mal ein kurzes vereinfaches Beispiel, das sich aber so ohne weiteres nicht einfach so nachvollzogen werden kann.
      Es basiert auf folgenden Annahmen:
      1. Mein Eigenkapital ist 150k€
      2. 30 Jahre Betrachtungszeitraum
      3. 7% Rendite am Kapitalmarkt
      4. Die Immobilie kostet 150k€ inkl. allen NK (Steuer, Notar, Makler), wird also Bar gekauft – ohne Darlehen
      5. Instandhaltungsrücklage für mein Objekt ist 150€/Monat
      6. Die Kaltmiete für ein vergleichbares Mietobjekt ist 500€/Monat
      7. Die Mietsteigerung beträgt 2% p.a.
      8. nach 30 Jahren kann ich das Objekt für 150k€ verkaufen; Wertsteigerung = 0€
      9. Die jährliche Mietersparnis (KM minus Instandhaltungsrücklage) wird in einen ETF-Sparplan gesteckt

      Nun errechnet mein Sheet das Gesamtvermögen nach Ende der 30 Jahre:
      Bei Miete: 1.141.838€ –> die Mietzahlungen summieren sich auf rd. 243k€; das Vermögen beruht rein auf der Kapitalanlage der 150k€
      Bei Kauf: 546.735€ –> der Sparplan über die Mietersparnis bringt 397k€, der Wert der Immobilie ist 150k€

      Das ist aber wirklich nur vereinfacht — wer kauft schon eine Wohnung in bar …
      Die Werte sind aber durchaus realistisch, da sie auf meine gemietete Eigentumswohnung an meinem Wohnort bezogen sind

      • Danke dir sehr, Jürgen.
        Ich habe auch vereinfacht mal gerechnet. Wenn ich die 180k, die mein Haus ursprünglich gekostet hat mit 7% Rendite angelegt hätte, wären nach 20 Jahren ca. 650k vorhanden. Der Überschuss wären ca. 1.962€ p.m. Diese Rechnung geht nicht ganz auf, weil ich erstens finanziert habe und zweitens ja Miete hätte zahlen müsste, also eine monatliche Kapitalentnahme von den 180k.
        Wenn ich stattdessen die 40k EK, die ich investiert hatte, und die 5k Nebenkosten p.a. zu 7% angelegt hätte, würden nach 20 Jahren ca. 330k zur Verfügung stehen. Auch das stattlich. Aber ich müsste doch jeden Monat Mietaufwendungen von ca. 1.200€ tragen, die ich momentan mit Eigenheim nicht habe (ich tilge nur noch geringfügig und zahle nur 1,19% Zinsen).

        Mein Fazit: ohne Haus wäre das Leben irgendwie besser, flexibler und ich hätte mehr Kapitalstock = frühere Privatier-Chance. Diese Option finde ich schon mal interessant, Haus verkaufen und den Überschuss zu 7% anlegen. Nur bin ich mir noch nicht so sicher, ob ich durchschnittlich 7% erreichen kann, beim Trading/Pseudo-Investing komme ich ja aktuell nicht auf den Wert bzw. erreiche die schwarze Null nicht einmal.

        LG Markus

        • Tja, es gibt halt viele Parameter zu berücksichtigen. Ich sage ja auch nur, dass, rational betrachtet, der Kauf einer Selbstgenutzten Immobilie, nicht unbedingt eine gute Altersvorsorge ist, da in den ganzen Berechnungen vieles schön gerechnet wird.
          Und immer bedenken, dass der Bank-Heini einen Immobilienkauf empfielt, damit er Zinsen kassieren kann und der Finanzberater nur damit er Provisonen bekommt. Die alle haben nur unser Bestes im Blick: unser Geld!
          Bau dir mal ein Spreadsheet, das alles berücksichtigt und schaue dann.
          Wenn man allerdings gern in Eigentum wohnen möchte, dann ist das ja auch ok — nur ist das halt emotional getrieben und nicht rational.
          Dazu gibt es auch sehr viele Artikel im Internet.

      • Hallo Jürgen und @all,
        Ja 30 Jahre sind ein schöner Hebel für den Zinseszinseffekt.
        Ich würde aber auch
        + die Inflationsrate gemittelt auf 30 Jahre mit 2% ? einbeziehen. (auch bei den Kosten der Rücklage)
        + die Netto-Rentdite (inkl. Inflation am Anlagemarkt reduzieren auf 4% oder 6% und 1 Crash -25% mit einbeziehen
        ( also aus 150 werden z.B. 200 , dann der Crash und wieder auf Start)
        Auf die Erträge werden in der Regel auch Steuern gezahlt, Oder ist die Immobilie auf einer steuerfreien Insel ?
        Fokus Kapitalerhalt vs. ALL-IN Zocken bis hin zum Totalverlust siehe Lehmanzertifikate oder Nachrangdarlehen bei Insolvenz des Bauträgers.
        + Mietsteigerung 8%/Jahr (Mietpreisspiegel+Moderrnisierung)
        + Nettowertsteigerung der Immobilie mit Grundstücksanteil +1%/Jahr (+Wertsteigerung-Inflation-Abnutzung)
        + Die Instandhaltungspauschale dynamisieren um die Inflationsrate +2%
        + Für den ETF wie oben die Netto-Rentdite (inkl. Inflation am Anlagemarkt reduzieren auf 4% oder 6% und 1 Crash -25% mit einbeziehen.

        +++ Exkurs +++
        Gibt es am Ort keinen Mietpreisspiegel nimmt der Vermieter 3 Vergleichswohnungen, in der Regel die 3 der letzten Neuvermietungen. Also „Altmieter“ bei 400 EUR kalt. Neuwermietung 550-600 EUR kalt.
        Luxusmodernisierung. z.B. ein dritter Wasserhahn aus Gold, konkreter ein Zapfhahn fürs Bier (smile) . Nach 9 Jahren ist das Gold bezahlt vom Mieter bezahlt und gehört immer noch dem Vermieter. Ok spass aber es trifft imho den Kern (Gold rostet nicht /smile).
        Inflationsrate: AuF Basis der niedrigen Zinsen starten wir irgendwo bei Sinus 270Grad. Wie viele Phasen die Zinssinuskurve in 30 Jahren macht – Glaskugel, Jedenfalls gemittelt eher 2% als 1% oder gar Null.
        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/
        +++ Ende +++

        Mit der Reduktion der Rendite und Berücksichtigung der Inflation sowie den Einbau von der Crash-Kapitalvernichtung
        sollte die ETW die Miete schlagen, da sie keinen Börsencrash fürchten muss.

        Wenn aber die Rendite am Anlagemarkt sehr hoch ist und kein Crash dabei ist und die Immobilie eine negative Wertsteigerung hat (z.B. keine Modernisierung / neue Start/Landebahn, dann spricht der Spread fürs Mieten.
        Insbesondere bei einer ETW wo ich durch das „Hausgeld“ nicht selbst das Grundstück pflegen kann wie z.B. Schneefegen.
        Die monatliche Miete und die monatlichen Aufwendungen einer eigenen ETW sind als Annahme kostengleich.
        Also wenn ich zu 100% eine Hypothek mit 3% + Endtilgung fix habe. Und 30 Jahre lang im Durchschnitt 4% nach Steuern an Zinsen/Div. erhalte, dann habe ich durch den Spread (1%) aus 150k ca. 200k gemacht.
        Mit der Endtilgung verbleiben 50k.
        Verkaufe ich die ETW zu 130k bei neg. Wertentwicklung und da das Pflegeheim ruft, kommen auch noch mal Maklerkosten auf.
        Also 200k bei Miete vs. weniger als 130k für den Interimsbesitz. Beides Inflationsneutral.

        Ein Haus wäre für mich nur Interessant bei viel Eigenleistungen und wenn die Inflation mit Gehaltssteigerungen die Belastung durch den Hypothekenzins mildert.
        Beispiel:
        Berufsanfänger*in, „100%“ Hypothek als Lehrer*in verbeamtet (getilgt in 30Jahren bei monatlicherTilgung) und kein Eigenkapital
        Netto-Einkommen vs. Zinsen/Miete:
        Start A13 3000EUR – 500EUR/800EUR
        Ende A15 8000EUR – 500EUR/1500EUR
        Inflation:
        Besoldung 1,5%
        Miete 2,1%

        out of scope.
        7% über 30Jahre waren vielleicht in Vergangenheit über 100 Jahre.

        8% Aktien
        7% Renten
        6% Renten

        Aber aktuell und in den ersten nächsten 5 Jahren und einem unterstellen Crash in den nächsten 5 Jahren mit 20-30% minus ???

        Hier noch ein Rechner für Euch:
        http://www.zinsen-berechnen.de/kaufen-oder-mieten.php

        VG Rainer

        • Nachtrag: Nicht die Immobilie auf einer Insel sondern das Anlagekonto und der Wohnsitz auf einer 0%Insel.
          In D habe ich in der Regel KAP+Soli+(Kirche)
          VG

        • Ja, kann man alles machen.
          Ich bin allerdings eher der Meinung, dass das nur eine Scheingenauigkeit vermittelt, denn niemand weiss was wirklich in 30 Jahren so alles passiert.
          Für mich ist die Quintessenz der ganzen Übung, dass die eigene Immobilie zwar unter gewissen Umständen zur Altersvorsorge taugen kann, aber nicht generell so zu sehen sein kann — rein rational betrachtet.

        • Also Jürgen, Deiner Quintessenz will ich gerne zustimmen. Die Herleitung empfinde ich allerdings als sehr einseitig. Nach den Motto: Traue nur einem Excel-Sheet, was Du auch selber manipuliert hast. 😉
          Da hat Rainer ja schon auf ein paar „kleine“ Schönheitsfehler hingewiesen. Ich würde mal empfehlen, Dein Beispiel mit der 150T€ Wohnung einmal durchzurechnen für zwei Leute, die mit Null Eigenkapital starten. Der eine finanziert den vollen Kaufpreis langfristig zu aktuell ca. 1,5% (zzgl. 3,5% Tilgung), zahlt also monatlich 500€ für seine Wohnung, die am Ende ihm gehört. Der andere zahlt 500€/Monat für die Miete und ihm gehört am Ende: Nichts!
          Das kannst Du jetzt gerne verfeinern und um Rücklagen, Inflation, Mietsteigerungen und ähnliches erweitern – die Tendenz wird bleiben.

          Was sagt uns das? Wie Du schon selber geschrieben hast: Das ganze hängt von vielen Parametern ab und je nachdem, was man gerne mit der Rechnung zum Ausdruck bringen möchte, kann man das Ergebnis in die eine oder in die andere Richtung manipulieren. Denn über solche langen Zeiträume spielen auch recht unscheinbar wirkende Änderungen in den Annahmen oftmals eine große Rolle.

          Im Übrigen halte ich diese ganze Rechnerei aber auch für ziemlich überflüssig. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber für mich ist die Wohnung/Haus, in dem ich lebe, keine Kapitalanlage, die ich unter Rendite-Gesichtspunkten auswähle. Und deshalb habe ich auch in der Vergangenheit solche Vergleichsrechnungen wie oben nie angestellt.
          Es ist wohl eher so, wie Du auch schon geschrieben hast: Die Entscheidung für oder gegen Miete bzw. Eigentum ist wohl oftmals eher eine Frage der persönlichen Vorlieben (oder auch des Lebensstils). Und in vielen Fällen natürlich auch eine Frage der finanziellen Möglichkeiten.

          Gruß, Der Privatier
          P.S.: Zum Thema „Immobilien“ gibt es morgen früh hier eine Buchvorstellung! Dabei geht es allerdings nicht um Mieten vs. Eigentum, sondern um REITs. Bestimmt für manche Leser recht interessant…

          • @ All
            Ich könnte mich zu diesem Thema , sicherlich Seitenweise
            auslassen , sehe aber da keinen Sinn drin .
            Nur KURZ . Peters Sichtweise auf “ Selbstgenutzt “ ist schon
            nicht sooooo falsch . Was noch NICHT gesehen wurde :
            A) Die Inflationsrate des Kredites , trägt der Kreditgeber .
            B) Die gesparte Miete , muss ( bei Lastenfrei ) nicht mehr
            verdient werden .

            C) Eine Immobilie ist was SIE ist , immobiel .
            Das kann man mögen oder nicht .
            Oder noch besser gesagt , wenn man DIE EINE mag ,
            kann man doch zum Nest nicht NEIN sagen ??? Oder ???
            Happy Wife , Happy Life …………( Meistens !!! )

            LG Det

          • @Peter
            natürlich argumentiere ich „einseitig“ — nämlich aus meiner Sicht — ich erhebe ja auch nicht den Anspruch auf eine wissenschaftlich absolut korrekte vergleichende Aussage. Nur: manipulieren tue ich nichts. Ich berücksichtige vielleicht nicht alles oder sehe einiges vielleicht zu positiv/negativ oder auch zu einfach — nur was tun Leute, die nur eine Rechnung gemäß deines einfachen Beispiels mit den zwei Leuten machen?
            Der eine finanziert den vollen Kaufpreis langfristig zu aktuell ca. 1,5% (zzgl. 3,5% Tilgung), zahlt also monatlich 500€ für seine Wohnung, die am Ende ihm gehört.
            1. Du wirst keine Bank finden, die dir bei einer 100% Finanzierung das Geld für 1,5% gibt
            2. selbst wenn das so sein sollte: 1,5%+3,5%=5% von 150k€ = 7500€ p.a. = 625€ p.m.
            3. Du unterschlägst die Instandhaltungsrücklage und Mehrkosten bei Eigentum, was ich mal mit 200€ ansetzen würde
            4. Insgesamt wäre man dann bei ca. 825€ monatlichen Kosten und nicht 500€
            5. Am Ende gehört ihm zwar die Immobilie, er hat aber erheblich mehr dafür gezahlt als die 150k€
            Der andere zahlt 500€/Monat für die Miete und ihm gehört am Ende: Nichts!
            1. Stimmt — unter der Voraussetzung, dass er auch nix tut
            2. Er könnte natürlich auch, da er sich ja vielleicht die oben unter Punkt 4 errechneten 325€ leisten kann, diese auch in einen ETF-Sparplan stecken und hätte dann bei den vielfach erwähnten 7% Rendite nach 30 Jahren 382.000€ (oder bei 6%: 318k€; bei 5%: 266k€; bei 4%: 223k€) — was auch immer man ansetzt: ein erkleckliches Sümmchen, das sogar den Wert der o.g. Immobilie übersteigen kann — sogar mit dem Vorteil, dass man das Depot scheibchenweise und nur bei Bedarf verkaufen kann. Mit einer Immobilie geht das nicht.

            Wo ich dir absolut Recht gebe, ist die Aussage: „Bevor ich gar nicht vorsorge, kaufe ich lieber eine selbstbewohnte Immobilie“

            Ansonsten kann es doch jeder so handhaben wie er/sie möchte — und das ist im Prinzip auch gut so!
            Ich wollte nur dazu animieren mal etwas rationaler an das Thema „Kaufen oder Mieten“ ranzugehen.

          • Nachtrag:
            Rainer gibt wirklich super (!) Hinweise kommt aber am Ende, zumindest meinem Verständnis nach, zum gleichen Schluss.
            So genau will ich aber gar nicht rechnen – mir reicht eine grobe Überschlagsrechnung

          • Wie Det schon geschrieben hat, könnte man sicher seitenweise über das Thema schreiben. Interessanterweise haben offenbar die Mieter immer das dringende Verlangen, ihre Situation mit umfangreichen Berechnungen als die bessere darzustellen.
            Ich kann es nur noch einmal wiederholen, dass meine Entscheidung gar keine auf Basis von Rentabilität o.ä. war und sich für mich solche Rechnungen gar nicht ergeben.

            Dennoch will ich noch kurz etwas ergänzen bzw. richtigstellen:
            @Jürgen, sicher hast Du selber schon bemerkt, dass ich mich im obigen Beispiel lediglich vertippt habe 🙁 Es sollte natürlich heißen: Finanzierung zu 1,5% (zzgl. 2,5% Tilgung). Damit wir auf die vergleichbaren 500€/Monat kommen.
            Und mit dieser kleinen Korrektur passt dann Deine Rechnung leider ganz und gar nicht mehr. Natürlich kannst Du jetzt gerne wieder Deine Instandhaltungsrücklage hervor holen. Aber erstens hält den Eigentümer ja auch nichts davon ab, die Rücklage mit 7% Rendite anzulegen (genau so wie der Mieter) und zweitens müsstest Du dann auch die Mietsteigerungen berücksichtigen. Der Mieter zahlt nach 25 Jahren evtl. schon knapp das Doppelte an Miete (also vielleicht 800€-900€/Monat), der Eigentümer zahlt immer noch seine 500€/Monat. Das ist genau der Effekt, den Det mit der „Inflationsrate des Kredites“ beschrieben hat. (Und drittens: Frag doch mal deinen Vermieter, wo er denn jedes Jahr die 2.400€ in Deine Wohnung investiert hat? Ich zitiere: „Da wird nur getan, was wirklich getan werden muss“ )

            Mein Fazit an dieser und solchen immer wieder geführten Diskussionen ist:
            Die Befürworter der einen oder anderen Seite legen immer sehr viel Kreativität an den Tag, um ihren Standpunkt möglichst positiv darzustellen. Eine objektive Antwort wird man schon alleine deshalb nicht finden, weil zu viele unplanbare Faktoren in die Berechnungen einfliessen.

            Aber um es noch einmal zu sagen: Man kann viele Dinge im Leben auf Rentabilität untersuchen. Und manche werden das auch sicher tun. Für mich gibt es aber immer wieder auch Entscheidungen, die damit rein gar nichts zu tun haben!
            Vielleicht macht das den Unterscheid zu der Sichtweise der Frugalisten aus, die ihr ganzes Leben danach ausrichten, mit möglichst wenig finanziellen Mitteln auszukommen. Von dieser Denkweise bin ich sehr weit entfernt.

            Gruß, Der Privatier

          • Peter, lassen wir das — da kommen wir nicht zusammen.
            PS: zu den 2400€, die eigentlich 1800€ sind: es wurden dieses Jahr die Balkone gemacht, ich habe eine neue 30qm Bankirai-Terasse bekommen, die nach 25 Jahren vergammelt war und auf dem Dach mussten einige Pfannen getauscht werden. Gerade heute wurde angefangen eine Kellerwand von aussen freizulegen, da Undichtigkeiten auftraten. Was das gekostet hat? I don‘t know — aber sicher kein Taschengeld. Und die Heizung ist auch schon 25 Jahre alt …

          • „Was das gekostet hat?“

            Mach‘ Dir mal keine Sorgen. Einiges wird vermutlich durch Versicherungen abgedeckt sein (die Du mit Deiner Miete bezahlt hast), der Rest sind notwendige Instandhaltungen, die mit der nächsten Nebenkostenabrechnung verrechnet werden oder auf die Miete aufgeschlagen werden. 😉

            Mal im Ernst, Jürgen: Du bist doch ein so rational denkender Mensch. Glaubst Du ernsthaft, dass es möglich ist, dass sowohl ein Mieter ein profitables Geschäft mit seiner Mietwohnung macht und zur gleichen Zeit der Vermieter ebenso? Quasi eine Win-Win-Situation? Ernsthaft?

            Gruß, Der Privatier

          • Peter, warum liest du eigentlich nicht wirklich, was ich schreibe??
            Wo rede ich von win-win?? Das sind doch ganz andere Diskussionen, die gar nichts mit „Immobilie als Altersvorsorge“ zu tun haben. DU hast gefragt wo mein Vermieter die Instandhaltungsrücklage ausgegeben hat.
            Da gebe ich dir eine Antwort und du machst dich lustig …
            Ich habe die Terasse mitgemietet und sie war alt und kaputt. Nun musste sie ersetzt werden. Das ist doch Instandhaltung, oder nicht?? Welche Versicherung soll das denn bezahlen? Da wird auch nichts in der NK-Abrechnung auftauchen, denn genau für so etwas werden Rücklagen gebildet. Damit habe ich als Mieter nichts zu tun —deshalb Miete ich doch.
            Und ein Frugalist bist ich deshalb noch lange nicht.
            Ich habe nun fertig.

          • „Ich habe nun fertig.“

            Alles gut, Jürgen! Es war nie meine Absicht, irgendjemand zu verärgern.
            Falls dies doch der Fall gewesen sein sollte, tut mir das leid. 🙁

            Zumal ich ja zu Beginn der ganzen Diskussion noch angekündigt hatte, dass mich das alles gar nicht betrifft und ich mich folglich ‚raus halten wollte.

            Trotzdem finde ich auch solche kontroversen Diskussionen immer mal wieder interessant. Man muss sich ja nicht in allem einig werden. 🙂

            Gruß, Der Privatier

          • Peter,
            Tut mir auch Leid – aber obwohl auch ich kontroverse Diskussionen mag, platzt mir manchmal die Hutschnur.
            Nach einer Nacht der Ruhe geht es dann wieder 😉

            Wir können uns zumindest darauf einigen, dass es unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen gibt, die absolut individuell und von persönlichen Vorlieben geprägt sind.

            PS: Das muss ich noch sagen — Ich habe wegen der Instandhaltung meiner Terrasse nochmal genau nachgeschaut. Diese fand im März diesen Jahres statt und die NK-Abrechnung war im August. Die Kosten wurden erwartungsgemäß nicht umgelegt. Als offensichtlicher Eigenheimbesitzer bist du evt. nicht so bewandert im Thema „Instandhaltungsrücklage“ bzw. „Hausgeld“, wie es den Wohnungseigentümer betrifft.

          • Na, da finden wir ja doch noch einen gemeinsamen Nenner! 🙂

            Dein Fazit kann ich voll und ganz unterschreiben. Sehe ich genau so.

            Und Du hast schon Recht: Ich habe absolut keine Ahnung, wenn es um Themen wie Instandhaltungsrücklage, Hausgeld, auch auch Nebenkostenabrechnungen angeht. Deshalb habe ich ja auch eingangs der Diskussion geschrieben, dass mich das weder von der einen Seite (als Mieter) noch von der anderen Seite (als Vermieter) betrifft.
            Ich habe zwar knapp die erste Hälfte meines Lebens auch in Mietwohnungen gelebt, zunächst bei den Eltern und nach dem Studium noch für ca. 5 Jahre ebenfalls zur Miete. Aber in dieser Zeit habe ich mich für die o.g. Fragestellungen höchstens ganz am Rande interessiert.
            Und Vermieter war ich noch nie. Diese Seite kenne ich gar nicht. Und das überlasse ich dann lieber Profis. Die können das sicher besser und ich beteilige mich dann gerne im Form von REITs oder auch über Crowdinvesting.

            Gruß, Der Privatier

          • Und Du hast schon Recht: Ich habe absolut keine Ahnung, ….
            Das war ja kaum zu bemerken 😉

            Das mit dem Hausgeld betrifft ja auch nur Eigentumswohnungen.
            Kennst du den Spruch:
            „Eine Eigentumswohnung ist der gelungene Versuch die Nachteile eines eignenen Hauses mit de Nachteilen einer Mietwohnung zu verbinden.“?

          • 😀 Nein, den Spruch kannte ich noch nicht. 😀

            Werde ich mir aber mal merken. 😉

            Gruß, Der Privatier

  18. AURELIUS
    Hallo @All,
    bei Aurelius beginne ich langsam überraschend schnell mich zu freuen. (4O,04 EUR XETRA-SK).
    Als nicht promovierter Chartologe sehe ich: Im 1 Monatschart wird bei weiterer Kurserholung der Abwärtstrendkanal nach oben verlassen. Begleitet von der 30Tage-Linie mit Durchbruch nach oben. Ebenso ist der Boden im Bollingerband gefunden.
    Für mich ein schönes Kaufsignal.
    Erste Zielmarken sehe ich bei 42 / 46 EUR für Gewinnmitnahmen als „Swingtrader“ ohne Buy&Hold.
    Auch mit der Gefahr einer typischen Bullenfalle im Bärenmarkt Richtung 35 EUR.

    VG
    Rainer

    • Auch die Shorties , könnten darüber nachdenken , ob ein Boden
      bei 38 gefunden wurde . Ich bin leider erst doppelt und nur im
      TG Depot 3 Fach . Leider . SO WHAT , mal die Zeit abwarten ,
      macht sich auch schon mal doppelt , m.M.n. nicht so schlecht .

      LG Det

    • Hi, ja da freut man sich, hoffentlich sackt der Kurs nicht gleich wieder zusammen, Anleger sind sooo anspruchsvoll. Gerade wurde die 38-Tage-Linie bei 40,50 durchbrochen. Auch MACD und RSI sehen sehr gut aus, wie ich neulich gelernt und auch verlinkt hatte, zeigen deren Trends schon etwas länger nach oben, wo der Kurs noch hinterher hängt.
      Ich habe zwar leider bei 38,xx nicht noch mehr nachgekauft, da ich schon stark überfüllt hatte. Aber wenn es noch etwas weiter geht, kann ich ab 44,xx langsam anfangen, meine Position wieder auf etwas normal zu reduzieren. Dann ist auch Bargeld für ein paar andere Schnäppchen frei, Infineon, Post und Fresenius, vielleicht auch ThyssenKrupp, Deutsche Bank oder sogar Daimler. Erstmal sehen, was der Markt in den nächsten 14 Tagen sagt, ob wir schon am Boden angekommen waren.

      LG Markus

      • Hallo Markus
        Warum willst Du denn 8 bis 10% wieder abgeben ?????
        Ich denke erst ab 52 NACH Bar Div. , oder 58 VOR Bar Div.
        Termin nach . Oder es gibt RDS nochmal für 15 , dann würde
        ich evt. auch nochmal über einen Tausch nachdenken .
        Dann so ab 48 evt. ??? Time will tell .

        LG Det

        • Wieso 8-10%? Ich habe stark übergewichtet bei Aurelius, warte eigentlich auch auf 55-60€ vor dem ex-div. Aber mein Durschnitts-EK liegt bei ca. 44€ und um meine Position wieder runterzufahren, würde ich über dem EK teilweise abgeben.
          Bleibt eben die Frage, was ich aushalten kann, Angst, Hoffnung, große Erwartungen, schlechte Erfahrungen…

          LG Markus

          • Hallo Markus,
            Aurelius jat ja auch kommuniziert,
            dass die Partizipationsdividende zukünftig gestreckt wird auf mehrere Jahre.
            Damit sollen die Ausschüttungen konstanter werden.
            Wenn ich mal unterstelle, dass so auf 2 EUR nivelliert wird sind es Brutto 1,5,+2 = 3,5 EUR
            Bei EK 44 wären dass „konstante“ 7,9% brutto.
            Ein Verkauf bei 47,5 würde 1 Jahresrendite nachbilden und dann Ende vs. jedes Jahr 7,9 +/- x
            Mit dem Kapitalabzug in den „Save-Haven“ bliebe die Frage;
            Cashrücklage oder Qualität tauschen – Gleiche Rendite bei weniger Risiko auf dem Markt ?

            Time will tell

            VG
            Rainer

          • Danke Rainer , genau DAS wollte ich Markus sagen/fragen .
            Und ggf. noch ZUSÄTZLICHER evt. auch UNNÖTIGER Aufwand ???

            LG Det

          • Wenn ich mal so Aurelius vs Fresenius sehe .
            ( Da willst Du ja u.a. hintauschen )

            Meine GEDANKEN dazu :
            Fresenius , gleichbleibendes Geschäft , Kurs z.Zt. ca. 50 Euro
            Gabs auch schon mal für 68 u.s.w. . ( Alles lt. Onvista )
            Verdienen ( Ich habs mir noch nicht AKTUELL genauer angeschaut
            da eh nur ne kleine Position in den Depots ) z.Zt. ca. 3,30 Euro
            pro Anteilsschein . Davon bekommst Du 0,75 Euro ausgezahlt , der
            Rest bleibt im UN . Div. Rendite , ca. 1,7% .
            Aurelius Kurs z.Zt. ca. 40 Euro ( also schon mal billiger )
            Verdienen STARK SCHWANKEND , letztes Jahr 16,2 , VJ 0,24 , VVJ 4,95
            2014 = 3,14 , u.s.w. , u.s.f. . Wenn ich jetzt nur mal die beiden
            letzten Jahre nehme , bedeutet das , in einem Jahr ( 2016 ) fast
            NIX verdient , im nächsten Jahr , ca. 5 mal das verdient , was
            Fresenius ( Auf Anteilsschein bezogen ) in einem Jahr verdient .

            Jetzt gehe ich einfach mal davon aus , das der Dirk , es schon
            passend einteilt , das jedes Jahr etwas ausgeschüttet , aber auch
            etwas im UN verbleibt . Wie die Vorjahre , IMMER geschehen .
            Ich denke ( Annahme ) 1,50 Euro , wird da IMMER zu verteilen sein .
            D.h. ich gehe relativ gesichert , von ca. 1,5 Euro Bar Div. ZAHLUNG
            aus . Damit schon mal das Doppelte von Fresenius Cash Back .
            In 2017 , sind aus 2016 ( Das Jahr wo nur 0,24 Cent verdient wurden )
            immerhin 4,00 Euro AUSBEZAHLT worden . In 2018 sind 5,00 Euro
            AUSBEZAHLT worden . Zusätzlich sind 3,00 Euro schon mal Save , für
            die Jahre 2018 / 2019 / 2020 . DIE werden als RESERVE , in 2019 / 2020
            auf jeden Fall mit verteilt . Wie und Wann GENAU , steht noch nicht
            fest . Aber von SEHR gesicherten 1,50 Euro ( n.w.v. dem Doppelten
            von Fresenius ) gehe ich schon mal aus . In der Pipeline , liegen
            noch m.M.n. einige Cash Bringer . Wann und WIE GENAU die mal zur
            Veräußerung kommen , ob da ggf. auch mal ein IPO ansteht , oder
            ob die UN Teile , einfach nur im “ Konsortium Aurelius “ einen
            weiteren Cash Strom aufbauen , ist mir erstmal EGAL .

            Für 2018 gehe ich mal von mindestens 2,00 Euro Gewinn aus .
            Sollten noch starke Exits dazu kommen , im 1 HJ 2019 , könnte
            ich mir auch mal eine Bar Div. von 5 Euro , D.h. 1,50 Regel ,
            plus 3,00 evt. schon 3,50 Euro Partizipation , vorstellen .
            Sollten es richtige Hammer-Verkäufe sein , wären m.M.n. auch
            6,00 Euro im Rahmen Mega Exits , möglich . Aber das ist halt
            m.M.n. TATSÄCHLICH ZUFALLSGETRIEBEN , da nicht absehbar ist ,
            WANN GENAU .

            Warum kaufe ich Aktien ?????
            Ich kaufe Aktien , weil ich am Geschäftserfolg eines Unternehmens
            beteiligt sein möchte . Wenn das Geschäftsmodell m.M.n. GUT ist ,
            kann auch in der Zukunft ein ständiger Cash Flow erzeugt werden .
            Ich PERSÖNLICH ( Nur meine Meinung ) glaube daran , das der Dirk
            es schon schaffen kann , ständig 3 Euro ( also jedes Jahr wieder )
            zu verdienen . Ob Er nun in einem Jahr 3 Euro und im anderen 5 Euro
            oder in 2 Jahren je 4 Euro verdient , ist mir erstmal EGAL .
            Das Er es aber IMMER hinbekommt , 1,50 Euro davon AUSZUZAHLEN ,
            würde ich als SEHR SICHER annehmen . Damit liegt MEIN Cash Back
            bei etwa dem Doppelten , was ich bei Fresenius erwarten kann .
            Und jetzt frage ich mich halt , WARUM soll ich 1,50 Euro gegen
            0,75 Euro tauschen ?????
            Und genau DAS , wäre m.M.n. DEIN Investment-Tausch !!!

            Wenn Du natürlich auf Meinungsgewinne hoffst , kann das
            natürlich ganz anders Aussehen . Da habe ich leider
            KEINE AHNUNG , was da mal an Meinung zu Aurelius stehen
            wird . I.d.R. , folgt die Meinung dem Gewinn .

            D.h. FRÜHER oder SPÄTER , werden da wohl m.M.n. schon mal
            wieder 60 Euro stehen , NUR WANN ??? Da leider keine Ahnung ,
            da ich keine funktionierende Glaskugel habe .
            Aber ich glaube , ich werde das mal abwarten . Als kleine
            Wartezeitbezahlung , nehme ich einfach die gesicherten
            1,50 Euro und lasse mich mit dem “ Zufallsgetriebenen Rest “
            einfach mal Überraschen .

            LG Det

  19. Kaufen vs. Mieten
    Hallo Leute,
    eine alte Sichtweise, an die ich mich erinnere ist der Vergleich einer jungen Familie in einer 3 Zimmerwohnung oder der Traum vom Eigenheim mit Garten für die Kinder und/mit Steuerförderungen. Das dies eine Äpfel-Birnen-Challange wird, ist selbstredend, gerade wenn der „Aufpreis“ für Lebensqualität nicht in D-Mark ausgedrückt werden kann.
    Ja DM ! In den 60/70er Jahren als ein Bergmann auf seiner Zeche malochte, war es sicher, dass seine Arbeit gesichert ist.
    Steinkohle für >100 Jahre.
    Der Bau einer Immobilie war verlockend da kein Umzug drohte.
    Das Problem war jedoch später, das auch auf Kante kalkuliert wurde.
    Auslaufende Steuervorteile. Einer der beiden Doppelverdiener verliert seinen Job.
    Nach der 10jährigen Zinsbindung bei 5% und 1% Tilgung wurde die Restschuld unterschätzt und bei der Anschlussfinanzierung mit jetzt 8% Zins und ohne staatliche Steuerhilfen muss alles vom Haupternährer gestemmt werden.
    In manchen Fällen der fin. Genickbruch mit Zwangsversteigerung.
    (Die Bank ist bei 60% Beleihungsgrenze fein raus). Der Bauherr ist sein Haus weg und zahlt ggf. noch für einen Bausparvertrag.
    Daher mein old-school Ansatz: Finanzierung ohne Steuervorteile durch einen Verdiener bei 10% (Zins + Tilgung)
    BU+ Restschuld-Vers. sind Pflicht. ggf auch R-LV. Ebenso eine (steigende) Instandhaltungspauschale sowie Sondertilgungsklausel.

    Heute in Zeiten der Globalisierung, Zentralisierung von Arbeitsbereichen (z.B. Zeitungsredaktion) gibt es immer weniger feste Arbeitsposten auf „Lebenszeit“ örtlich und zeitlich.
    Der Traum heute kann auch zum Alptraum werden, wenn ich nicht gerade Lehrer*in oder Richter*in bin.

    Die Bierdeckel-Miete:
    Ich bleibe flexible auf dem Arbeitsmarkt.
    Der Vermieter ist in der Regel kein Samariter und will Gewinne maximieren.
    D.h der Mieter zahlt gefühlt 4-6% an das Portemonnaie des Vermieters ggf. auch noch an Aktionäre.
    Ähnlich wie bei einem Inv.-Fond ist es defacto ein monatliches Mietwohnungs-Aufgeld von rund 5% das weg ist.

    Henry Ford sagte mal: „Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man nicht ausgibt.“

    Bleibt die Frage – Wo zahle ich absolut weniger „Aufgeld“ jetzt in EUR
    (Miete mit Inflationssteigerung vs. eingefrorene Bankzins-Rate)

    Letztendlich wird jeder selbst nach seinem Gusto eine Entscheidung treffen.

    (Damit close ich hier mal meine „Beton-Gold“ Gedanken)

    VG
    Rainer

  20. Hallo zusammen, jetzt möchte ich meinen Senf doch auch noch dazu abgeben:
    Pauschal kann man die Entscheidung Mietwohnung/Eigenheim nicht fällen, entscheidend ist doch auch (und besonders) das WO die Geschichte stattfindet. Dazu meine realen Beispiele:
    Ich wohne z.B. in einem kleinen Reihenhaus, Stadtrandlage einer fränkischen Kleinstadt… gebaut wurde die Häuschen ca. 1980 als Bauherrnmodell mit Steuervorteilen und wurden an US-Soldaten vermietet, die Gegend war nicht besonders angesehen bei den Einheimischen und nach ca. 5 Jahren wurden die ersten Häuschen für ca. 200000 DM verkauft… heutiger Verkaufspreis ca. 150000 Euro aufwärts… die Amis sind weg, die Gegend beruhigt und jeder beißt sich in den Hintern damals keine Hütte gekauft zu haben
    Dann gibt es hier die neuen Baugebiete mit sehr gewöhnungsbedürftigen Häusern, sehr individuell… ich wette jeden Betrag dass die Eigentümer ihre Baukosten nie mehr sehen werden
    ein Bekannter von mir hatte sich 1990 ein älteres Reihenhaus für seine Wohnnutzung in München gekauft, der kann das jetzt für den doppelten Preis verkaufen falls er will
    ob er das heute noch einmal machen würde/könnte? wahrscheinlich nicht, da müsste er mieten

  21. @Rainer und @stormbringer:
    Danke auch an Euch für Eure Gedanken zum Thema Miete vs. Eigentum. Diese zeigen einmal mehr, dass dieses Thema sehr viele Facetten hat und von daher kann ich eure jeweiligen Schlussfolgerungen nur unterstreichen:
    * „Pauschal kann man die Entscheidung Mietwohnung/Eigenheim nicht fällen.“
    * „Letztendlich wird jeder selbst nach seinem Gusto eine Entscheidung treffen.“

    Sehr richtig. Kann ich beides unterschreiben.

    Gruß, Der Privatier

  22. Leider finde ich die ‚alte‘ Diskussion nicht mehr zum Thema „KV/PV Beitrag als Privatier nach der Arbeitslosigkeit“. Es ging darum auf welcher Grundlage die KV den Beitrag berechnet.
    Darum hier meinen aktuellen und abschließenden Status, nachdem ich seit 1.11. Privatier bin:
    Heute bekam ich den Beitragsbescheid von der KV: Mindestbeitrag von 178,13€ /Monat

    Als Grundlage hatten sie die aktuelle ‚Zinsübersicht‘ von 2017/18 meiner Bank akzeptiert, die nur auf den Zinsen aus meinem Cashbestand beruht und die ich online abrufen konnte.
    Nächstes Jahr muss ich natürlich meinen Steuerbescheid 2018 einreichen, der allerdings auf Grund meiner vorausschauenden Planung auch nicht zu höheren Beiträgen führen wird — also: erst einmal ca. 18 Monate geringe KV/PV Beiträge 🙂

  23. Zu Altersteilzeit, insbesondere bei der S. AG…
    Heute habe ich die Entgeltabrechnung für Nov.2018 bekommen. Extra: VEK (variable Entgeltkomponente) brutto 440.01. Lohnsteuer-, SV-pflichtig. Da wären einige Abzüge fällig.
    Aber wie durch Zauberhand ist meine ATZ-Aufstockung auch in ähnlichem Maß gestiegen. Ich kann das nicht alles im einzelnen nachrechnen, aber am Ende kommt 362.53 mehr netto raus (abzüglich Progressionsvorbehalt). Erstaunlich viel… aber wird natürlich gerne genommen – merry Xmas 😀

  24. Hallo Community,

    im Moment beschäftigt mich eine Frage zur Krankentagegeldversicherung (PKV): Soll und kann ich diese Versicherung kündigen, sobald ich „richtiger“ Privatier bin?

    Hintergrund: Ich bin seit zehn Jahren privat versichert und hatte damals natürlich auch eine Krankentagegeldversicherung mit abgeschlossen. Derzeit bin ich im Bezug von ALG1 und habe die Versicherung aus gutem Grund noch nicht gekündigt. Sollte ich nämlich in der ALG1-Phase für längere Zeit arbeitsunfähig erkranken, wird das ALG1 nach 6 Wochen eingestellt. Die PKV muß dann letztendlich Krankentagegeld zahlen, auch wenn sie sich zunächst dagegen sträuben wird.

    Wenn aber nun das ALG1 ausläuft oder ich nicht mehr arbeitssuchend gemeldet bin (also „richtiger“ Privatier), gibt es dann noch irgendeinen Grund, die Krankentagegeldversicherung zu behalten? Mir fällt da keiner ein.

    Wie seht Ihr das?

    Schöne Grüße,
    Peter

    • Ich würde da zwei Aspekte betrachten, um zu einer Entscheidung zu kommen:
      1. Braucht man eine solche Versicherung als Privatier? Aus meiner Sicht: Nein, denn es gibt keinen Verdienstausfall zu kompensieren.
      2. Würde die Versicherung überhaupt zahlen? Dazu hilft sicher ein Blick in die Versicherungsbedingungen. Und ergänzend vielleicht noch ein Beitrag von Laux Rechtsanwälte (zweite Hälfte!).

      Gruß, Der Privatier

    • Ich habe die KTV auf eine kleine Anwartschaft umgestellt.

      Gründe (teilweise aus der Erinnerung)
      1) KTV zahlt den tatsächlichen Lohnausfall, also 0,- (in Worten NULL)
      2) Anwartschaft deshalb, weil sie evtl. doch wieder nötig sein könnte, wenn ich doch noch mal arbeite. Und dafür war der Betrag der „kleinen“ zu gering um sich Gedanken zu machen ob das wahrscheinlich ist.

      Gruß

  25. Hallo Peter,
    ich kenne die Krankentagegeldversicherung (KTV) für den Fall dass ein Erwerbstätiger länger als 6 Wochen krank ist, und so das Gap zwischen Lohnfortzahlung und Krankenkassenzahlung gemildert werden kann. Und das die Versicherung den Vertrag bei Arbeitslosigkeit autom. beendet oder kündigen kann wenn nicht ernsthaft einer neuer Job gesucht wird oder formell Harz4 folgt.
    Hier dann ohne Zahlungen da ja Privatier. Ein Merkmal für mich ist es auch, dass der Privatier von seinem Eigenkapitalverzehr leben kann auch ohne Kursgewinne. Also eigentlich kein Gap hat.
    Ein Daytrader der 20-30% Zusatzeinkünfte nachweisbar auf Dauer erwirtschaftet könnte aus meiner Sicht als „Selbstständiger“ angesehen werden und die KTV würde dann sinnvoll einspringen.

    Also: Was steht in Deinen Versicherungsbedingungen zum Punkt Erlöschen/Kündigung seitens des Versicherungsgeber ?

    Viele Grüße
    Rainer

  26. Hallo Privatiers,

    ich werde bald 56 und habe in meinem Leben gut verdient. Ich habe vor mit 58 nicht mehr zu arbeiten und auch kein ALG 1 zu beantragen. Ich werde dann voraussichtlich 500k€ in Aktien haben und ca. 20 T€ Dividende zu erzielen. Daneben bekomme ich die nächsten 10 Jahre 3 Versicherungen mit 200k€ ausgezahlt. 62 Rentenpunkte habe ich, wovon nach 14% ca, 53 bleiben. Dadurch bekomme ich mit 63 ca.20k€ ausgezahlt. Der Lebensstandard liegt zwischen 35 und 40k€. Das sollte doch wohl gut funktionieren? Bitte um eure Kommentare.

    • Einmal abgesehen davon, dass ich die Rechnungen nicht so 100%ig verstanden habe, scheint es sich um recht grobe Schätzungen zu handeln. Und um Brutto-Einkünfte (Dividenden und Rente)?
      Wie dem auch sei – ich würde auf jeden Fall immer empfehlen, einen Finanzplan zu erstellen (s. Beitrag https://der-privatier.com/kap-4-4-vorschlag-finanzplan/ ). Wichtige Punkte dabei: Steuern, Krankenkasse und Inflation nicht vergessen!

      Der Plan wird eine Antwort wissen. 😉

      Gruß, Der Privatier

  27. Hallo Peter
    Aurelius meldet HEUTE ein EXIT , leider mit Verschwiegenheitsklausel
    betr. Kaufpreis . Egal , man wird schon hören was es war .
    Evt. kommt es dann doch noch zu 4,00 Euro Bar Div. ?????
    Und nächstes HJ 2019 evt. noch ein paar EXITS ?????
    Dann evt. doch bei deiner Annahme von 5,00 Euro ?????
    Oder Die sind dann SOOOOOOOOO GUT , das UNERWARTET auch
    noch 6,00 Euro bei raus kommen ?????
    Tja mal sehen , was UNS mit dieser “ Zufallsgetriebenen “
    Aurelius noch Erwarten wird . Nach der Meldung , setze ich
    mal meine Hoffnung auf 3,50 bis 4,00 Euro hoch .

    Hast Du deine Ohje noch ????? läuft ja schon über 36 USD raus .
    Ich habe Alle raus , nur noch LAG sitzt auf Ihren Päckchen ,
    hat Sie wieder alles richtig gemacht . Quasi Ausgesessen .
    Nicht so Dumm wie Ich , Quasi bei ca. 30% Gewinn , wieder raus ,
    SOO WHAT . Ich bin trotzdem bescheiden Zufrieden .
    Ich habe dafür im Ausgleich , noch ein paar NRZ genommen .
    ( neben den Aurelius )
    Ging aber auch mit MIFID II Regeln , ohne Probleme zu kaufen .
    HMMMMMMM Time will tell .

    LG Det

    • Hallo Det & All,
      auch auf die Gefahr, das ich mich wiederhole Aureilus hat die Ausschüttungs-Philosophie für die Zukunft geändert und will den Teil der Partizipations-DIvidende „strecken“ auf mehrere Jahre, um mehr DIv. Kontinuität zu erzielen.
      Daher sagt mein Bauch es werden nicht mehr als 4 EUR. Auch wenn es 7 EUR sein könnten geht etwass in die Rücklage für „schlechte“ Exit-Zeiten. Hinzu kommt das Aktienrückkauf-Programm mit „Cost-Average“ Effekt.
      Auf dem jetzigen niedrigem Niveau können mehr Anteile zurückgekauft werden und somit auch der Div. Kuchen durch weniger Stücke geteilt werden. Bis hin das aus 1,50 Basis so auch 1,50+x werden könnten…
      … time will tell.

      Einen schönen Start in die neue Woche.
      VG
      Rainer

    • Ich mache mir nicht ständig Gedanken darüber, was denn Aurelius nun für eine Dividende zahlen wird. Ich kann das locker abwarten. Ich habe nicht vor, meine Position zu vergrössern oder zu verkleinern. Man wird sehen…

      Meine „OJE“ 😉 habe ich inzwischen in „OJA!“ umbenannt und habe noch sämtliche Papiere ohne Änderung im Depot. Heute beim Stand von ca. 38$ sehe ich ja schon bald die 40$ in Reichweite. 🙂
      In diesem Jahr möchte ich nichts mehr verkaufen, weil dies meine sauber nivellierte Bilanz stören würde, aber Anfang nächsten Jahres werde ich mir dann über OHI mal Gedanken machen müssen. Problem dabei: Die Dividende ist sehr gut und wenn die Papiere einmal weg sind, werde ich sie wohl nie mehr wieder kaufen können. Glaube ich zumindest. Müsste ich aber nochmal prüfen.

      Gruß, Der Privatier

      • Ich bin ja leider beim OJE raus und musste mir das OJA von der Seitenlinie anschauen. Jetzt werde ich OHI nicht kaufen, auch puts schreiben eher nicht. Ich denke eigentlich, die werden wieder bei 32-34 ankommen, dann vielleicht auch wieder interessant für mich.

        twt

        LG Markus

      • Peter, du bist auch eher ein ‚Investor‘, so wie auch ich (obwohl es bei mir noch stärker ausgeprägt ist).
        Der ‚Trader‘ könnte durchaus mal bald sehen, dass er rauskommt aus OHI, da die all-Time-Highs in Reichweite sind — und da weiss man nicht, was passiert. Und ein Rücksetzer ist durchaus mal angesagt nach der Rally.

        Meine „OJA!“ behalte ich auch in voller Stärke – zumindest so lange wie ich das Gefühl habe, dass das Mgmt die Probleme in den Griff bekommt und die Fundamentalzahlen stimmen. Bei DER Dividende dürfen die Preise auch mal ruhig ein wenig Pause machen.
        Und mir einem anderen Punkt hast du Recht: es wäre dumm nun zu verkaufen, den Gewinn zu versteuern und dann später wieder teurer einzusteigen.

  28. @ Rainer
    Ja könnte sein , aber auch , dass die 3,00 Euro schon Gleich ( also nächstes
    Jahr ) verteilt werden , da schon wieder ein paar Gewinne anstehen .
    Bei den ARP , bin ich eher der Meinung , das ARP auch fürs einsammeln der
    Konvergenzwährung Aktie , bei der Wandelanleihe ( m.w.n. schon ca. 60 Mio.
    von ca. 160 Mio. abgetragen ) genutzt werden könnte . Und je billiger die
    eingesammelt werden kann , umso besser m.M.n. für alle Beteiligten .

    @ Markus
    Aber evt. geht es bei Aurelius , ja nochmal besser ???
    Ich meine mit dem B&H ??? Evt. doch bis 55-60 dabei sein ???
    Aber ob 55-60 noch mal kommen , da leider wegen der Glaskugel ,
    KEINE AHNUNG . Ich glaube aber an die Möglichkeit , daher :
    NOTFALLS auch mit 8% Wartezeitbezahlung , WARTEN .
    Und wenns NUR 4% werden ( Was ich persönlich aber nicht glaube )
    auch i.O. . Dann warte ich halt auf die nächsten 8% .
    Ich glaube aber , 2019 wird für Aurelius schon passen .

    @ Ja Peter , wenn man SOOOOOOOOO VOLL ist ……………………………
    Bei NRZ ( Auch AIF lt. Depotführender Stelle ) ging Nachkauf ohne Problem .
    M.M.n. müsste Es bei OHI , ggf. GENAUSO gehen ???
    Noch nicht probiert , da eh aus meiner Range . So ab 30 USD , denke ich
    evt. nochmal NEU , über OHI nach .

    @ Jürgen , bei Null fällt aber m.w.n. keine Steuer an .
    Und irgendwelche Gewinner oder Verlierer hat man doch immer .
    Oder hast Du nur Gewinner ??? Ich würde vermuten , so um die
    1k/mon. zvE müsste die Steuerlast relativ überschaubar sein .
    Also so ca. 12k p.a. . Hält ja auch die GKV Beiträge ,
    dann mit klein .

    LG Det

    • Det, ich weiss nicht worauf du hinaus willst. Klar habe ich Gewinner und Verlierer — jedenfalls im Depot — hat ja wohl jeder. Aber ich verkaufe halt nicht so lange meine Verkaufskriterien nicht eintreten — und diese sind nicht vom Chart abhängig.
      Somit habe ich dieses Jahr nur zwei Verkäufe getätigt, und dies waren Bayer mit einem kleinen Verlust und Starbux mit einem kleinen Gewinn. Bayer wegen der Klagewelle und Starbux, weil ich das als persönlichen Fehlkauf einstufe.
      Dies gilt natürlich nur für meine Investmentaktivitäten.

      Trading betreibe ich nur mit Indizes und verkaufen tue ich nur sobald das Gewinnziel erreicht ist — auch wenn es ein paar Jahre dauern sollte.

      Habe ich alles aber schon mehrfach dargelegt.

  29. Hallo Jürgen
    Also , wenn man Verlierer und Gewinner hat , kann man ja auch seine
    Verlierer mit verkaufen , und da man Sie so schön findet , wieder
    BILLIGER ( da Sie ja im Kurs gefallen sind ) zurück kaufen .

    Außer das es ein paar Gebühren kostet , kann dann m.M.n. zumindest
    ein Gewinn nach Null-Gewinn gebracht werden . Einkaufspreis hat sich
    dann aber verbilligt = können mehr Anteile dafür gekauft werden .
    Daher verstehe ich nicht so recht , was das bei der Steuer ausmachen soll .
    Und ca. 1k/mon. an zvE , lösen m.M.n. eh keine große Steuerlast aus .
    Also wenn ich sonst eh kein zvE habe ( also Verzehr über 12k p.a. , oder
    ggf. Rürup/GRV um zvE unter 12k p.a. zu bringen ) , kann doch zumindest
    in dem Rahmen , m.M.n. ein Gewinn ausgelöst werden . Ist ja besser wie
    0- ca. 9k p.a. Freibetrag plus Vorsorgeaufwendungen ( also so ca. 12k p.a. ) ,
    zu verschenken ??? Oder nicht ??? Das ist bei mir auch nicht vom Chart
    abhängig , sondern vom gewünschten zvE . Und ob es immer NUR teurer wird ,
    möchte ich aber doch mal stark bezweifeln . Ich würde eher denken , das es
    an der Börse immer mal rauf und immer mal runter geht . Auf DAUER , wirds
    natürlich teurer , aber zwischendurch korrigiert der Markt auch manchmal .
    Und manchmal auch nur ein Unternehmen . Und da ist Cash , natürlich King .

    LG Det

    • Det, ok, jetzt verstehe ich was du meinst – aber ich weiss nicht so recht auf Grund welcher Aussage von mir du „dieses Fass aufmachst“ (verzeih den Ausdruck).
      Alles, was du schreibst ist richtig und habe ich nie bestritten — es ist halt nur nicht meine Strategie/Taktki. Wie du inzwischen wissen solltest mache ich Buy&Hold, schaue primär auf Dividenden und bin eher ‚Fundamentalist‘.

      Das einzige was ich gesagt habe ist, dass ich OHI nicht verkaufe, weil ich dafür fundamental gesehen keinen Grund sehe. Ein Verkauf würde mich jetzt Steuern kosten (Geld ist ja mindestens zunächst mal weg aus dem Vermögen) und ich müsste darauf hoffen, dass der Kurs soweit fällt, dass ich überhaupt mehr Aktien für das übrig gebliebene Geld bekomme. Inzwischen entgeht mir aber die schöne Dividende. Kann man alles natürlich genau ausrechnen – ist aber, wie gesagt, nicht mein Ding.

      • Hallo Jürgen
        Ja alles Gut so . Ich persönlich tausche halt manchmal durch ,
        damit die Gewinner reduziert werden , die Verlierer erhöht werden .
        Also Quasi rebalancing innerhalb der Depots . Und öffter erhöhe ich
        die Verlierer dann stark . Also relativ starke Übergewichtung .
        Steuerlast eigentlich immer nahe Null , da die Verlierer ja erstmal
        mit Verkauft werden , um Sie dann später mit erhöhtem Bestand , zu
        “ Überfüllen “ . Damit dann eine EK-Vergünstigung bei den Verlierern ,
        um den Gewinn der Gewinner . Im Grunde auch nur ein Rebalancing ,
        i.d.R. mit Abrechnungen am Jahresende zu Null Steuerzahllast .

        Oder z.B. im TG Depot , zu mehr deutschen Werten ( wegen Q-Steuer )
        hin . Auszahlung TG , Bar Div. ca. 6 bis 8% p.a. , relativ Kursneutral .
        Also Gewinner gleichen Verlierer überwiegend aus , Bar Div. kann als TG
        Verbraucht werden . Wegen Neutralisation zum Jahresende , eine starke
        Überfüllung (3 Fach) Aurelius als deutschen Wert , jetzt im TG Depot .
        BASF und Fresenius auch Restbestände , wieder ein wenig gefüllt , nur
        halt wieder billiger . Evt. rate ich auch noch zu ein paar Daimler
        zum Jahresende , mal sehen . Nach meiner Rechnung , müssten jetzt die
        Bar Div. Einnahmen , leicht höher ausfallen , da D-Werte ohne Q-Steuer .
        Also leichte TG Erhöhung , um so ca. 1 Monats Zusatz TG .
        Ob die dann nochmal im Kurs abschmieren , ist mir eigentlich EGAL ,
        Hauptsache die Bar Div. kommt . Und 120 Euro/mon. , die nicht mehr
        meine kleine Rente belasten , ist doch auch schon ganz nett .
        Und wenns nochmal 200 werden , doch auch i.O.. Hauptsache keine 500
        und damit ENTFALL der Familienversicherung bei LAG .
        Damit gleich 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen .
        A) Bildungsarbeit für Nachwuchs etwas weiter gebracht .
        B) Vermögensübertrag mit Eigentümerwechsel für TG Depot .
        C) Entlastung meiner kleinen Netto-Rente , um das Taschengeld .

        So einfach sind immer meine Sichtweisen .
        LG Det

      • Hallo Jürgen, dein B&H ist sicher alles richtig und funktioniert ja auch, da die Kurse sekundär sind.
        Ich glaube, Det wollte nur sagen, falls du mal versehentlich beim daytraden oder durch Dividenden oder durch sonstige Einkünfte ein zu hohes Jahreseinkommen hast, kannst du zur Steuer und SV-Optimierung auch ein paar Verlierer kurz verkaufen und gleich wieder zurückkaufen. Das stört die B&H Strategie nicht, aber das Einkommen kommt auf den gewünschten Punkt. Ich finde das einfacher und preiswerter als Peters Stückzinstrick. Nur muss man eben genug Buchwrrtverluste im Depot haben, im Moment wahrscheinlich kein Problem.
        Vermutlich ist dir das aber eh bewusst, nur Dets Worte waren nicht ganz eindeutig. 😉

        LG Markus

        • Hallo Markus
          Eigentlich JA ( bei den Aktien ) und NEIN ( beim Stückzinstrick ) .
          Die Aktien sind im D Depot nur mit Aktien zu verrechnen , und
          nur bei einem Zinsverlust , kann der auch mit Aktiengewinnen
          verrechnet werden , umgedreht aber nicht .
          Also müsste für Bar Div. und Zinsgewinn , immer noch der
          Stückzinstrick genommen werden , oder beim “ WECHSEL “ Aktie zu
          Fond/ Derivat ( z.B. OHI zum 01.01.2018 ) ein Verlust aus einem
          Derivat/Fond .

          Aber bei den Aktienverlusten , wollte ich eigentlich sagen , das
          Die auch im nächsten Jahr oder übernächsten Jahr , verbraucht
          werden können . Wenn halt Bedarf besteht . Oder ein VERLUST , bei
          z.B. OHI , jetzt NICHT mehr bei dem Aktientopf angerechnet wird ,
          sondern bei dem “ allgemeinen Verlusttopf “ (also Zinsen/Bar Div.).
          Verlust und Gewinn , also wieder NEU/ANDERS zu berücksichtigen .
          Und da können die Gewinne/Verluste , dann halt nicht über mehrere
          VAJ FORTGESCHRIEBEN werden ( Im Gegensatz zu den Aktientöpfen ) ,
          da dort immer der Freibetrag fürs VAJ VERBRAUCHT ist .
          Und Wechhhhhhhhhh ist nun mal Wechhhhhhhhhhhhh .
          Da müsstest Du dir schon selber einen Verlustvortrag/Verlustrücktrag
          über mehrere VA Zeiträume zusammenbasteln .

          LG Det

  30. Noch was Lustiges zu Quellensteuern: Japan zieht 15.315% ein.
    Davon anrechenbar: 15%. Bleiben erstattungsfähig: 0.315%. Macht bei meiner Dividende von Japan Post Holdings noch 8 Yen (unter 10 Eurocent). Auf die verzichte ich großzügig… das Porto wäre schon erheblich teurer… 😀
    Ach, diese Kleinfitzelei der internationalen Märkte…

  31. Gerade gelesen auf http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/dow-jones-s-p-und-nasdaq-brechen-weiter-ein-4-5-prozent-wochenverlust-a-1242638.html :
    „Der US-Leitindex hat mit einem Einbruch von 4,5 Prozent den größten Wochenverlust seit März verzeichnet. Der Dow Jones Industrial weitete seine jüngsten Verluste aus und schloss 2,24 Prozent tiefer bei 24.388,95 Punkten.

    Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 2,33 Prozent auf 2633,08 Punkte nach unten. Der Technologieindex Nasdaq 100 fiel um 3,30 Prozent auf 6613,28 Punkte.“

    Das sind halt Mittelwerte. Positiv gesehen, hatten heute die beste Tagesperformance von US-Werten in meinem Depot:
    Gladstone Commercial +4.47%
    Iron Mountain REIT +2.92%
    Sprague Resources +2.55%
    Southern Company +2.52%
    Kimco Realty REIT +2.00%
    Stag Industrial REIT +1.70%
    One Liberty Properties REIT +1.57%
    Philip Morris Intl +1.52%

    REITs scheinen nach diesem Schnappschuss krisenfester zu sein.

    Aber auch die olle Steinhoff Intl Holdings hat um 1.75% zugelegt… 🙂

    • „Gladstone Commercial Corporation is a leading equity REIT that invests in single-tenant & anchored multi-tenant net leased properties.“, also auch ein REIT.

      • Na suchenwi
        Jetzt sind wir auch offiziell im “ Bärenmarkt “ angekommen ( -20% ).
        Was hilft das jetzt ??? Hast Du genug Liquidität bereitgehalten ,
        um die Schnäppchen einzusammeln ??? Bei den ANSTIEG der REITs , liegt
        das wohl am “ Fluchtgedanken “ der Masse , in vermeintlich “ Sichere “
        Sachen umzuwechseln . Also die WERTE , die eine Zeitlang , quasi , so
        recht KEINER haben wollte . Für MICH , mal wieder Zeit , um über einen
        “ WECHSEL “ zu mehr “ UNSICHEREN “ Werten , nachzudenken . Einen Teil
        habe ich ja schon raus und gegen Freenet und Aurelius Übergewichtung
        getauscht . Aber auch Jürgens “ SICHERE “ Fresenius , ist ja GESTERN
        schon mal um 17% abgetaucht ( m.M.n. ÜBERTRIEBEN ) da habe ich dann
        da auch noch ein paar Anteile zu 39 dazugenommen . Früher oder später
        werden Sie wohl Ihre Problem wieder in den Griff bekommen (Helios u.s.w.).
        Aurelius hängt n.w.v. so bei 38 rum , evt. schaffe ich es noch , etwas Liquidität zu bekommen , und ein wenig weiter zu ÜBERFÜLLEN .
        Aber auch den NRZ ( Mortage ) REIT Anteil , habe ich noch ein wenig
        aufgestockt . Am ruhigsten , liegt immer noch WPC REIT im Depot ,
        so bei 70 USD ca. 4 USD Bar Div. . Naja , wenn das so weiter geht ,
        habe ich wohl bald eine KONZENTRATION anstatt eine Diversifikation
        in den Depots . Dann bleibt bald nur noch High Yield über .
        Da muss man dann aber auch noch hoffen , das die UN dann auch noch
        Gewinne machen , damit auch die Bar Div. ordentlich gezahlt werden kann .

        Naja , Time will tell
        LG Det

        • Meine „sichere Fresenius“ 🙂
          Jau, da sieht man die aktuelle Nervosität an den Märkten. Ich habe auch 50 Fresenius gestern zu 40 gekauft, da ich das auch für übertrieben halte.
          Und noch mal zu 92 den iShare Dax ETF (61.8er Fibo Retracement). Wie schon mal angekündigt — nach Plan halt.

          Schaun wir mal wie es weitergeht …

          • OHH , ich auch , da hätte ich ja vermutet , das Du die sicheren FRE
            DEUTLICH überfüllst . Habe ich mich wohl getäuscht .
            Aber könnte ja auch noch billiger werden ………….???
            Time will tell
            LG Det

          • Ich überfülle nur sehr ungern — vor allen Dingen bei Titeln, die nur ene geringe Dividenrendite bringen.

        • Hallo Det,
          ich halte erstmal die Füße still und betrachte das Gemetzel von der Seitenlinie.
          Erstmal die Vorabpauschalabrechnungen im Januar abwarten.
          Meine größte Investition in 2019 werden knapp 20k freiwillige RV-Beiträge, um meinen Punktestand auf knapp 47 zu bringen (just in time vor August, denn ab da werde ich Rentner). Dann stelle ich auch den Frischgeld-Dauerauftrag erstmal ein, das Depot muss sich und die Sparpläne dann selbst tragen (immerhin kommen jetzt mind. 400€ Nettoerträge/mo rein). Und am 17.4. läuft meine griechische 3k-Staatsanleihe aus, also a bisserl Reinvest geht immer.

          • Ja suchenwi , alles in Ordnung .
            Ich frage mich halt nur , wie auch Oben schon mal gefragt ,
            was es hilft , den Bärenmarkt zu sehen und ohne liquide
            Mittel , die Chancen der Einkaufsverbilligungen zwar zu
            sehen , aber nicht teilnehmen zu können .

            Das würde mir so ein wenig gehen , wie wenn ich durchs Fenster
            auf den prall gefüllten Tisch sehen könnte , aber die Tür zu
            wäre . Also ich würde da nicht lange stehen wollen , sondern
            eher zur nächsten Tür laufen . Insbesondere wenn ich weiteren
            Bedarf hätte .

            LG Det

          • Ich bin halt Anfänger, den Bullenmarkt habe ich jetzt 3/4 Jahr kennengelernt, Bärenmarkt ist neu für mich.
            Auch wenn ich ein Papier deutlich unter meinem bisherigen Preis kaufe, kann es ein schlechter Deal sein, wenn der Kurs weiter sinkt. Also schaue ich erstmal nur zu, um ein Gefühl für „Bodenbildung“ und so zu bekommen…

          • Das mit dem „Anfänger“ kannst du aber nicht mehr lange bringen 😉

          • Gut, wir hatten uns geeinigt, dass ich kein „Lehrling“ bin, aber verglichen mit euch alten Hasen bin ich noch arg unerfahren. Wenn ich meinen ersten Bärenmarkt unfallfrei überstanden habe (also gesamte Kursperformance wieder deutlich über 0), sage ich nicht mehr „Anfänger“.
            Zum Trost freue ich an meinem Net yield-on-cost auf eingezahlte Gelder, ist jetzt bei 2.78% 😀

        • Hallo Det & @All,
          Du sagts es 20% und wir sind per Definition im Bärenmarkt angekommen.

          @ALL:
          Etliche Monate zurück wurde immer wieder gesagt, dass wir in der Hochphase des Booms sind und es nur eine Frage der Zeit ist wann es wieder abwärts geht. Gefühlt geht es dann 40% (30-50%) abwärts und dauert länger als 6 Monate.
          Klar ist dies mein Bauchlogik. Ich hatte ja schon vorher die Variante Salami-Crash erwähnt – who knows.

          Jedenfalls lese ich gerne mit wenn eine Strategie verbilligen ist.
          Ich frage mich dabei immer, werfe ich gutes (frisches) schlechtem (fehlinvestiertem) Geld hinterher ?
          Ein Re-Balancing auf Basis des aktuellen Depotwertes mag richtig sein wenn ich dabei über alle Assets schaue,
          wo der Diversifikation (Aktien/Renten/Immo/Rohstoffe/etc) generell auch Regionen gehören.
          Im Rahmen eines konzentrierten Portfolio zu reballancen ? – Da gehe ich im übertragenen Sinne lieber ins Spiel-Caisino und spiele Roulette. Das ist regelbasiert und schliesst emotionale Liebhabereien aus.
          Letztendlich kenne ich auch das Problem „Fehler eingestehen“ oder festhalten an einem Invest ohne Moneymanagement. Jedenfalls habe lese ich deutlich mehr Kauf-Postings als „Exits“ mit 10-20%. realisiertem Verlust.

          In Bezug auf einen forstschreitenden Bärenmark in Richtung 30-50% wäre es dann eigentlich sinnvoll auch Verlustpositionen zu verkaufen um Cash aufzubauen und dann Monate später neu das Portfolio zusammen zu stellen.
          D.h. die geliebten „Fallen Angels“ zurückzukaufen oder komplett auf andere „Pferde“ zu wetten.

          Konsequente Buy&Holder haben die Sorgen nicht, wenn der Anlagehorizont >20-30 Jahre Ist.

          Stay tuned….

          Viele Grüße
          Rainer

          • Hallo Rainer
            Ja , kann sein , mit der Roulette Spiel Casino Variante ,
            glaube ich aber nicht .

            Wenn ich einen ERTRAG wünsche ( Bar Div. Einnahmen ) , MUSS
            ich IM MARKT investiert sein .
            ( UND DER ERTRAG , IST BEI MIR , DAS ZIEL DES INVESTMENTS )
            Ich sehe es also eher wie bei den Versicherungen oder Immos .
            Wenn ich eine Miete/Rente wünsche , muss ich halt auch eine
            Heizung einbauen oder eine Einzahlung in eine Versicherung machen .
            Erfreulich ist das OFT nicht , aber die EIERLEGENDE WOLLMILCHSAU
            habe ich BISHER noch nicht gefunden . Wenn DU da eine Empfehlung
            hättest , immer gerne , ich bin da SEHR OFFEN .

            Dann muss ich darauf hoffen , das der Mieter , möglichst immer
            seine Miete zahlt . Oder bei der Versicherung , darauf hoffen ,
            das ich möglichst LAAAAAAANGE meine Rente bekomme . Im Grunde
            aber , wie bei jeder anderen Investition auch , darauf Hoffen ,
            das ich einen Break Even Point , erreiche und während des
            wartens , halt die Risikoprämie nehmen kann .

            LG Det

          • Rainer,
            wir sind ja bereits 11 Monate in DE im abwärtsgerichteten Markt. Mal schauen ob bzw. was da noch kommt und wann. Who knows?
            Wo ich ein wenig skeptisch bin ist bei deiner Aussage „in einem fortschreitenden Bärenmarkt … mit Verlust zu verkaufen … und dann später wieder neu aufbauen …“.
            In der Theorie passt das natürlich, allerdings habe ich ein potentielles Problem wenn die Kurse gar nicht so tief gehen, wie ich es gedacht habe. u.U. muss ich sogar teurer zurückkaufen.
            In der Praxis alles nicht so einfach …
            Da gab es die Woche auch ein schönes Video von Jens Rabe zum Thema „Die Angst der Deutschen vor der Aktie“.
            Auch wenn die Themen und Schlüsse nicht neu sind, so finde ich dessen Aussagen schon sehr passend.

  32. Mal eine „Anfänger“-Frage in die Runde: wo kauft ihr Wertpapiere?
    Wenn ich bei onvista-bank eine Kaufanfrage stelle, bekomme ich zunächst OTC-Angebote von Baader Bank, Commerzbank, Lang+Schwarz, Quotrix, Tradegate. Transaktionskosten limitiert bei 6.50.

    Danach die „richtigen“ Börsen. Frankfurt kostet typisch 3.75 Spesen extra, Stuttgart mindestens das doppelte, Düsseldorf oder Berlin/Bremen weiss ich nicht genau, aber auch etwas mehr. Nasdaq pauschal 12.50.

    Gibt es da Preisvergleichstools? Ich nehme normalerweise den günstigsten OTC-Händler, Börsen nur, wenn unvermeidbar (da muss man dann im Orderbuch nachsehen, ob ausgeführt – OTC geht sofort).

    • Hi, suchenwi,
      Ich kaufe bei meiner Bank — die Diba. Bestimmt nicht die billigste aber da ich nicht jeden Tag kaufe/verkaufe und lange halte, ist es mir relativ Wurscht, ob ich 5€ mehr oder weniger zahle. Ich handle auch nur mit mindestens 2000€.
      Für mich ist das auch nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch des langfristigen Vertrauens. Onvista käme für mich gar nicht in Frage — das mag aber auch übervorsichtig sein.
      Beim Handel sucht die Bank den gebührenmäßig günstigsten Anbieter und stellt diesen nach oben in die Maske. Dies ist fast immer der „Direkthandel“ — was wahrscheinlich dem OTC bei Onvista entspricht.
      Gebührenvergleiche der Banken gibt es im Internet zuhauf.

    • Hallo suchenwi
      Bei den Hausbank Depots , lasse ich immer Stuttgart vorwählen .
      Außer es sind irgendwelche Exoten , da muss dann manchmal der
      Börsenplatz dem System überlassen werden ( z.B. NUR Frankfurt
      oder NUR Berlin möglich ) . Bei IB ( Trading und Optionshandel )
      können alle Börsenplätze vorgewählt werden . Order ab 3 Euro ,
      aber Marginkonto notwendig . TWS = Eigenorder .

      OTC , verstehe ich wohl nicht .

      OTC , NORMAL = Over the Counter . Damit ist “ FRÜHER “ immer ein
      Geschäft OHNE Börsengeschäft gemeint gewesen , somit “ DIREKTKAUF “
      ohne Börsenbeteiligung bei z.B.
      A) anderen Händler ( anderen Börsenhändler incl. Börsenzulassung aus deren
      Überbestand / Fehlbestand , aber mit Kanalisationsmöglichkeiten Clear
      Stream für die passende Verteilung in die Depots / Übertrag )
      B) Bei IPO , VOR VERTEILTERMIN , von dem “ Börsengänger “ ( Kontingentkauf )
      C) Underlying DIREKT vom Verkäufer , OHNE KURSSTELLUNG ,
      oder bisherigen Eigentümer . Somit konnten “ Früher “ auch mal
      GRÖßERE TRANCHEN per sep. Vertrag , gehandelt werden , OHNE das
      eine Kursänderung ( da OHNE Orderbuch ) ersichtlich gewesen ist .
      Kursänderungen , wurden halt nicht erfasst , da OHNE Orderbuch ,
      somit auch OHNE Angebot/Nachfrage gehandelt wurde .
      HALT DIREKT ÜBER DIE THEKE . Gerne auch mal für FEINDLICHE Übernahmen
      genutzt , da Stimmrechtsbeteiligungsänderungen NICHT erfasst wurden
      ( Hat sich aber wegen Mitteilungspflichten auch schon geändert ) .
      Also z.B. DIREKT KAUF/VERKAUF von BETEILIGUNGEN INCL. RECHTSVERTRAG .

      Was das HEUTE zu bedeuten hat ????? KEINE Ahnung . War aber auch noch
      in den Zeiten VOR dem Internet .

      Da ich aber ca. 25 Jahre NICHT am Börsengeschehen teilgenommen habe ,
      kann damit ja auch was ANDERES gemeint sein ????? KEINE AHNUNG WAS .

      Ansonsten sehe ich es wie Jürgen , in den Langfristdepots , TEURER ,
      aber da eigentlich immer nur am Jahresende “ AUSGLEICH “ , bevorzuge
      ich für den umgebenden Personenkreis Home Bias mit DIREKTEN
      Ansprechpartnern ( Auch wenn das manchmal etwas MÜHSAM ist !!! )
      an den passenden Schaltstellen . Halt Homebanking mit kurzen Fahrzeiten .
      Und ab und an , werde ich dann nochmal ( vermutlich von den Gebühren ??? )
      zum Essen eingeladen ( Wenn es wieder mal besonders peinlich war ) .

      LG Det

      • Hallo Det,
        mit OTC meinte ich die aufgelisteten außerbörslichen Händler. Wenn die nix zu bieten hatten, habe ich auch schon in Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin/Bremen eingekauft (waren halt exotischere Papiere), und manche gab’s eben nur an der Nasdaq.
        Spread interessiert mich nicht so sehr, wenn ich kaufen will. Ich habe eben eine Kaufkursvorstellung, und schaue, ob die etwa erreicht wird.
        Die OTCs machen für WKN/ISIN und Stückzahl ein nur Sekunden gültiges Angebot (meist braucht die Seite länger zum laden, also Nachanfrage), und die Gebührenstruktur ist fest. Was „echte“ Börsen noch an Zusatzgebühren (Courtage) nehmen, schwankt halt von Börsenplatz zu Börsenplatz. Frankfurt ist mit typisch 3.75€ günstig, Stuttgart will ungefähr das Doppelte.
        Bei Nasdaq kostet ein typischer 1k-Kauf 12.50€ insgesamt.

    • Bei mir ist es so ähnlich, wie Jürgen und teilweise auch Det schon geschrieben haben:
      Meine Wertpapier-Depots (bei comdirect und maxblue) sind sicher nicht die billigsten. Aber mir geht es dabei auch weniger um die Kosten, sondern um Zuverlässigkeit und Professionalität. Naja… ist eigentlich nur bei comdirect wirklich sehr gut. Aber was ich hier und dort schon von den Billig-Anbietern gehört habe, möchte ich mir gerne ersparen. Etwas ausführlicher habe ich das bereits in meinem Beitrag „Direkt-Banken und Wertpapier-Börsen“ beschrieben (gilt weitgehend heute auch noch).

      Bei der Auswahl einer Börse schaue ich nie auf die Kosten, die die Börse in Rechnung stellt, sondern immer nur nach den Parametern: Günstiger Kurs, Spread, Liquidität, Volumen. Dies gilt in erster Linie für Aktien und Anleihen. Bei Zertifikaten und Derivaten handele ich der Regel nie über eine Börse, sondern eigentlich immer im Direkthandel mit dem jeweiligen Emittenten.

      In ganz seltenen Ausnahmen nutze ich auch schon einmal Angebote von Lang+Schwarz, Baader Bank etc. Dies aber nur, wenn beispielsweise an den „normalen“ Börsen kein Handel stattfindet. Ist aber wirklich sehr, sehr selten.

      Gruß, Der Privatier

      • Hallo zusammen, ich bin bei Onvista und kann nur gute Dinge berichten… Gebühren, Ordermöglichkeiten etc. für einen Discounter echt super… früher war ich bei meiner geliebten DAB-Bank, diese wurde jedoch leider von Consors geschluckt und davon bin ich dann schleunigst zu Onvista geflüchtet (wobei Consors die Kaufkurse nicht korrekt an Onvista übermittelte!!!) meine Mutter hat noch ihr Depot bei Consors: hohe Gebühren, Ordererteilung und Kursabfrage sehr gewöhnungsbedürftigt und umständlich, die Gebührenersparnis bei Onvista gegenüber Consors liegt bei mir locker um die 2000-3000 Euro im Jahr
        Grüße Thomas

      • So eine Bank-/Broker-Wahl ist eben auch eine individuelle Entscheidung. Wer viel handelt (Anzahl und Volumen) sollte sicher mehr auf die Kosten achten als jemand, der vergleichsweise selten handelt.
        Wer sich auf „einfache“ Transaktionen ohne irgendwelche Besonderheiten beschränkt, wird wohl nirgendwo irgendwelche Probleme haben. Wenn es allerdings um die Ausübung von ausländischen Bezugsrechten, Umwandlung von Wertpapiergattungen, Fusionen von ausl. ETFs, Anwendung von Poolfaktoren oder die Berücksichtigung von fiktiven Quellensteuern geht, hat man bei Billiganbietern eine große Chance, dass das in die Hose geht.

        Das geht zwar auch bei den teureren Anbietern nicht immer ganz glatt. Aber da habe ich zumindest bei der comdirect bank in allen Fällen immer freundliche, kompetente Mitarbeiter kennengelernt, die eine Frage dann auch so lange bearbeiten, bis sie zufriedenstellend gelöst ist.
        Meine Erfahrungen mit maxblue sind da allerdings deutlich schlechter. Hier versuche ich bereits, keine Besonderheiten zu provozieren, weil ich ziemlich sicher kann, dass irgendwas nicht funktionieren wird. 🙁

        Gruß, Der Privatier
        P.S.: Dass Onvista zur Comdirect-Bank gehört, ist mir bekannt. Das sagt aber nichts über Angebot, Preis, Leistung, Service usw. aus. Zumindest aktuell nicht. Man wird abwarten müssen, wie lange Comdirect diese Zweigleisigkeit beibehalten wird oder ob nicht irgendwann irgendwas zusammengeführt werden wird.

  33. Hallo zusammen,
    ich benötige bitte eine Hilfe:
    Wenn man 50 Aktien zu 75 Euro somit einen Wert von 3750 Euro gekauft hat und nun die Aktie auf 40 Euro fällt hat man -1750 Euro im Depot.
    Wie rechne ich nun richtig, wenn ich 15 Aktien mit 40 Euro nachkaufe ?
    Wie steht dann der Depotwert da ?

    Danke für Hife !!!
    Grüße
    Maik

    • Der Buchwert ist aktueller Kurs * Stückzahl, vor dem Nachkauf also 40 * 50 = 2000.
      Nach dem Nachkauf ist der aktuelle Buchwert 40 * 65 = 2600.
      Der mittlere Kaufkurs berechnet sich aus Summe Käufe / Gesamtstückzahl:
      (50 * 75 + 15 * 40) / 65 = 66.92
      Die „Gesamtperformance“ ist akt.Buchwert – Summe Käufe:
      2600 – 4350 = -1750 (Buchverlust)
      bzw prozentual je Stück: -1750 / 65 = -26.92%

      • die letzte Zeile ist dann Kaufkurs – akt.Kurs / Kaufkurs:
        1750€ / 4350€ = 40% Verlust ggü. dem mittleren Kaufkurs.
        🙂

      • Sorry, dass ich mich einschalte. Ich will auch keine Haare spalten und weiß ja auch, was ihr da berechnet, aaaaber ….

        Der „Buchwert“ kommt aus den Fundamentaldaten und ist definiert als Eigenkapital / Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien.
        Ihr redet hier von Buchgewinnen/-Verlusten und nicht vom Buchwert.

        • Danke für die Richtigstellung, sagt der „Anfänger“ 🙂
          Auch in den onvista-Depotübersichten stehen nur die Begriffe „Wert“ und „Aktueller Wert“, das „Buch-“ ist mir so reingerutscht.
          Interessant dabei, dass sich die beiden durchaus etwas unterscheiden können, wenn nicht gerade alle Börsen zu haben.
          Der „Aktuelle Wert“ ist „Aktueller Kurs“ * Stückzahl, der auch mit Ort und sekundengenauem Timestamp ausgewiesen wird. Allerdings meist um 15 min verzögert, ausser Stuttgart…
          Der „Wert“ wird nicht näher begründet, kann höher oder tiefer als der „Aktuelle Wert“ liegen. Ich nehme an, dass er auf einem anderen Ort und/oder anderer (neuerer) Zeit beruht.
          Bei Anleihen hat der „Aktuelle Wert“ in CSV- und PDF-Dumps nach wie vor den Bug, dass er um Faktor 100 zu hoch liegt (weil Anleihenkurse in % angegeben werden).Das bleibt wohl so 🙁 Also haben meine 10k 10j.Bundesanleihen immer noch „aktuellen Wert“ von 1.012.080,00 EUR – Millionär! 😀

  34. wenn ich vorher -1750 Euro hatte und dann 15 zum Kurs von 40 Euro nachkaufe, habe ich im Depot dann statt -1750 nun neu nur noch -525 Euro ?

    • Ein Wertpapierdepot ist eine Menge von Posten.
      Ein Posten ist zunächst gekennzeichnet durch Name/WKN/ISIN und Stückzahl.
      Der Buchwert eines Postens kann berechnet werden durch akt.Kurs * Stückzahl. Er kann bis auf 0 gehen, aber nicht negativ werden (da es keine negativen Kurse oder Stückzahlen gibt).
      Der akt.Kurs kann sich sekündlich ändern, Buchwert ist also immer eine Momentaufnahme. Praktisch kommt er bei Verkäufen zur Wirkung (wobei Geld- und Briefkurs unterschieden werden müssen…). Bei Käufen ist nur der Kaufkurs von Bedeutung, und gekaufte Stückzahl.

    • Das macht keinen Unterschied.
      Wenn du aktuell auf der Position von 65 Stück 40% Verlust hast, dann gilt das auch für die einzelne Aktie.

    • Der absolute Buchverlust einer Aktie, die man zu höherem Kurs gekauft hat, ändert sich nicht, wenn man zu gesunkenem Kurs nachkauft. Der relative (Formel: siehe Markus oben) sinkt in Prozenten.
      Der absolute Buchverlust ändert sich aber jedesmal, wenn sich der Kurs ändert. Kann ja auch wieder raufgehen, wünschenswerterweise sogar über den ursprünglichen Kaufkurs…
      Im Moment ist halt weltweit leider „Bärenmarkt“, sehr viele Kurse gehen runter. Erfahrungsgemäß sollte sich das in 18..24 Monaten (im Index-Mittel) wieder einrenken, lese ich auf Seeking Alpha.
      Aber jeder Index ist auch nur ein Mittelwert. Eine einzelne Aktie kann davon wiederum abweichen.
      Aussitzen… und günstiger nachkaufen, wenn man der Firma langfristig vertraut.

      • Servus Suchenvi,

        vor dem Nachkauf würde ich mir aber schon Gedanken machen, warum die Aktie gefallen ist. Gesamtmarkt oder spezifische Probleme. Kann dumm ausgehen..

        • Klar, auch ein Nachkauf ist keine leichte Entscheidung.
          Aktie in GBP notiert? Stop, bis Brexit abgeschlossen.
          Und sonst eben Geschäftsberichte und Analystenmeinungen lesen.
          Mein bester Nachkauf war übrigens McDonald’s: lag weit unter Kaufkurs, inzwischen wieder gut darüber gestiegen,und die Dividende haben sie auch noch um 15% erhöht (von $1.01 auf $1.16 im Quartal)… Aber das sind so episodische „Heldensagen“ 🙂

          • Details aus meiner Datenbank (die erhöhte Dividende wird erst ab 17.12. fällig):
            ~/Documents/onvista $ grep <all28.csv -i mcd
            K;6;US5801351017;McDonald's Corp. DL-,01;137.533;-831.70;6.50;01.02.2018;22:41
            D;6;US5801351017;McDonald's Corp. DL-,01;USD 1.01;4.17;0.74;15.03.2018;
            K;9;US5801351017;McDonald's Corp. DL-,01;129.56;-1172.54;6.50;23.04.2018;08:52
            D;15;US5801351017;McDonald's Corp. DL-,01;USD 1.01;9.52;3.27;18.06.2018;
            D;15;US5801351017;McDonald's Corp. DL-,01;USD 1.01;9.59;3.31;18.09.2018;
            Q;15;US5801351017;MCDONALD'S RG;165.9800;2489.70;498.46;01.12.2018;10:14

            woraus ersichtlich ist: Erstkauf zu 137.533; Nachkauf zu 129.56; aktueller Kurs 165.98.

  35. Eigentlich ist es ja noch ein bisschen früh für eine neue Plauderecke und es wäre hier noch ein bisschen Platz zum weiter plaudern.
    Aber da ich morgen früh hier den letzten Beitrag für dieses Jahr veröffentlichen werde (danach mache ich meine alljährliche Advents-/Weihnachts-/Neujahrs-Pause), gibt es eben bereits heute den 10.Teil der Plauder-Ecke.

    Und wie immer gilt: Angefangene Themen gerne hier zu Ende diskutieren, bei neuen Themen bitte die aktuelle Plauder-Ecke verwenden. Vielen Dank.

    Gruß, Der Privatier

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